AktuellChinas Kunstwetter
China nimmt weltweit am meisten Einfluss auf sein WetterCRI (staatlich), 29. Juli 2007Im weltweiten Vergleich beeinflusst China sein Wetter durch technische Maßnahmen am deutlichsten. China habe über einer Landfläche von drei Millionen Quadratkilometern Wolken künstlich zum Abregnen gebracht, sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung für Katastrophenbekämpfung beim Chinesischen Meteorologischen Amt Wang Bangzhong am Donnerstag in Beijing (Peking). Das bedeute, sagte Wang weiter, dass China ein Drittel seines Territoriums künstlich beregne. Seit 1999 hat China durch das künstliche Abregnen von Wolken die Niederschlagsmenge um 250 Milliarden Kubikmeter erhöht. China stellt zusätzlich 10 Mid. Yuan für UmweltschutzprojekteCRI (staatlich), 29. Juli 2007Die chinesische Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform hat am Freitag bekannt gegeben, dass die Zentralregierung zusätzlich zehn Milliarden Yuan (972 Millionen Euro) für Umweltschutzprojekte bereitstellen werde. Damit sind in diesem Jahr insgesamt über 21 Milliarden Yuan (2,0 Milliarden Euro) für Projekte zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von Schadstoffemissionen zur Verfügung gestellt worden. Im Mai hatte der Staatsrat die Arbeitskonzeption zur Energieeinsparung und Reduzierung der Schadstoffemission veröffentlicht. Demnach wird China zehn Schlüsselprojekte zur Energieeinsparung in den Industriebranchen für Stahl und Buntmetalle, Petrochemie und Baumaterialien durchführen. Bis 2010 soll der Energieverbrauch für je 10.000 Yuan (972 Euro) Bruttoinlandsprodukt gegenüber 2005 um etwa 20 Prozent sinken. Schadstoffemissionen sollen dabei insgesamt um 10 Prozent abnehmen. Strategische Zusammenarbeit mit China in Deutschlands InteresseBMZ Pressemitteilung, 27.7.07Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul weist die Forderung, die Zusammenarbeit mit China einzustellen, zurück: "Deutschland hat mit China eine strategische Zusammenarbeit zur Lösung von Problemen mit globaler Bedeutung. Dies drückt sich insbesondere im so genannten Heiligendammprozess aus. Deshalb liegt der Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit mit China im Bereich des Klima- und Umweltschutzes. China ist weltweit der zweitgrößte Emittent von Kohlenddioxid und der größte Emittent von Schwefeldioxid. Globaler Klimaschutz ist heute ohne China nicht möglich. Deshalb kooperieren wir bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz mit China. Dieses Engagement ist im Interesse des Klima- und des globalen Umweltschutzes und insbesondere auch im Eigeninteresse Deutschlands. Auf diese Kooperation zu verzichten, wäre kurzsichtig und falsch, denn sie ist auch für die deutsche Wirtschaft wichtig, die auf diesem Gebiet zu den weltweit führenden gehört. Selbstverständlich geht es heute gegenüber einem Land wie China nicht mehr um "Entwicklungshilfe". Armutsbekämpfung kann China im eigenen Land selbst leisten. Die Zusammenarbeit wurde deshalb in den vergangen Jahren angepasst und auf den Klimaschutz und die Förderung von Rechtsstaatlichkeit konzentriert. China ist damit ein Beispiel für die neue Form der strategischen Kooperation mit großen Schwellenländern, wie zum Beispiel auch Indien, Brasilien oder Südafrika. Die von der Bundesregierung eingesetzten Mittel werden weit überwiegend als Darlehen mit marktnahen Konditionen gewährt und von China zurückgezahlt. Bei allen Vorhaben leistet die chinesische Seite erhebliche Eigenbeiträge." » zurück |
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