AktuellChinas Klimapolitik
China hofft auf Erfolg im Kampf gegen den KlimawandelChina.org.cn (staatlich), 30. August 2007Die chinesische Regierung trete dafür ein, auf dem bevorstehenden inoffiziellen Gipfeltreffen der Organisation für die Wirtschaftszusammenarbeit im asiatisch-pazifischen Raum (APEC) in Australien über Möglichkeiten im Kampf gegen den Klimawandel zu diskutieren. Er hoffe auf positive Ergebnisse zur Lösung dieses weltweiten Problems, sagte Chinas Staatspräsident Hu Jintao in einem Telefongespräch mit dem australischen Ministerpräsidenten John Howard. Die chinesische Regierung lege großen Wert auf eine Diskussion über den Klimawandel. China hoffe, dass die Teilnehmer auf dem bevorstehenden inoffiziellen APEC-Gipfeltreffen das Prinzip der gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortung gemäß der UN-Klimawandelkonvention und dem Kyoto-Protokoll einhalten würden. Durch intensive Beratungen könnten gemeinsam positive Resultate erzielt werden, sagte Hu am Mittwoch. China wolle mit Australien gemeinsam die allseitigen kooperativen Beziehungen zwischen China und Australien zum gegenseitigen Nutzen fördern, sagte er weiter. Kampf gegen den KlimawandelChina.org.cn (staatlich), 28. August 2007Der Klimawandel sei zu einem wichtigen Thema geworden, dem die ganze Weltbevölkerung große Aufmerksamkeit schenke. China werde seine Pflicht in der Bekämpfung des Klimawandels erfüllen, sagte Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao am Montag. Die chinesische Regierung habe bereits eine staatliche Leitungsgruppe für den Kampf gegen den Klimawandel, für Energieeinsparung und Senkung der Schadstoffemission gegründet, sagte Wen vor der Presse im Anschluss an ein Gespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Darüber hinaus sei ein staatliches Programm für die Begegnung mit dem Klimawandel begonnen worden. Ziel des Programms sei, bis zum Jahr 2010 den Energieverbrauch um 20 Prozent und die Schadstoffemission um 10 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 zu senken. Chinas Finanzministerium finanziert Senkung der SchadstoffemissionCRI (staatlich), 26. August 2007Im Jahr 2007 hat das chinesische Finanzministerium einen Fonds zur Finanzierung der Senkung der Emission von Schadstoffen eingerichtet. In diesem Fonds seien derzeit 1,33 Milliarden Yuan (128,7 Millionen Euro), sagte der stellvertretende chinesische Finanzminister Zhang Hongli am Donnerstag in Beijing (Peking). 740 Millionen Yuan (71,6 Millionen Euro) würden landesweit für den Aufbau der automatischen Überwachungsanlagen für große Verschmutzungsquellen eingesetzt. Weitere 590 Millionen Yuan (57,1 Millionen Euro) würden für die Standardisierung der Gesetzesanwendung im Umweltschutz im ganzen Land verwendet, sagte Zhang in einem Interview. China fördert Energiesparen bei StaatsunternehmenChina.org.cn (staatlich), 30. August 2007China fördert das Energiesparen bei staatlichen Unternehmen. Auf einer Arbeitssitzung der Staatlichen Kommission für Aufsicht und Verwaltung des Staatsvermögens beim chinesischen Staatsrat am Mittwoch hieß es, die Kommission habe die Ziele im Bereich Energiesparen und zur Reduzierung von Schadstoffemissionen durch Unternehmen, die unter der Kommission stehen, festgelegt. Ziel sei es, um die Ressourcensparung und den Umweltschutz der ganzen Gesellschaft zu fördern. Meldungen zufolge sollen Staatsunternehmen in China bis Ende 2010 ihren Energieverbrauch pro Einheit der Wertschöpfung um 20 Prozent reduzieren. Der Gesamtausstoß der Schadstoffe der Unternehmen soll sich um 10 Prozent verringern. In Bereichen wie Ölindustrie und Chemie, Verhüttung, Stromerzeugung, Verkehr und Transport strebt man an, diese Ziele im Jahr 2009 vorzeitig zu erreichen. China zum Land mit der größten Nutzfläche für Solar-Energie aufgestiegenChina.org.cn (staatlich), 28. August 2007Laut Experten ist China bereits zum Land mit der größten Nutzfläche für Solar-Energie geworden. Wie zu erfahren war, ist Chinas Solar-Energie-Branche in den letzten Jahren rapid gewachsen. Inzwischen sei das Land zum weltweit größten Markt zur Nutzung von Solar-Wärme geworden. Zudem sei China der größte Produktionsstandort für mit Solarenergie beheizte Duschen. Zurzeit liege China beim Produktions- und Installationsvolumen von Solarenergieduschen weltweit auf dem ersten Platz. Aufforstungen im Sommerpalast abgeschlossenChina.org.cn (staatlich), 30. August 2007Als eins der wichtigen Umbauprojekte in den Parklandschaften Beijings sind die Grünflächen des Sommerpalasts mit einer Aufforstungsfläche von mehr als 80.000 Quadratmetern abgeschlossen worden. Jetzt können Besucher entlang der Hauptroute des Sommerpalastes in kurzem Abstand Bäume und Blumen bewundern. Dadurch wird der Sommerpalast auch als eine sehenswerte Grünanlage mit üppiger Flora mehrere Touristen anziehen. Dienstag, 28. August, 12:10 Uhr Merkel erwartet Verbesserung der Menschenrechtslage in ChinaPeking/Nanjing (AP) Bundeskanzlerin Angela Merkel erhofft sich von den Olympischen Spielen in Peking im kommenden Jahr eine deutliche Verbesserung der Menschenrechtslage in China. «Die Welt wird in einem Maße auf China schauen, wie das in vielen Jahren nicht der Fall war», sagte sie am Dienstag in Peking.Dabei werde auch genau beobachtet, wie die Regierung mit der Meinungs- und Pressefreiheit umgehe. In einem Gespräch mit dem Präsidenten des Nationalen Volkskongresses, Wu Bangguo, setzte sich die Kanzlerin für ein Mediengesetz ein, das Journalisten mehr Rechtssicherheit gibt. Zuvor traf sie vier Zeitungs- und Internetautoren, um sich über deren Arbeitsbedingungen zu informieren. Bereits zu Beginn ihrer einwöchigen Asien-Reise hatte Merkel das Thema Menschenrechte am Montag bei Ministerpräsident Wen Jiabao und Präsident Hu Jintao angesprochen. Zu den Autoren, die sie am Dienstagmorgen in ihrem Hotel traf, zählte Li Datong, der vor zwei Jahren seinen Spitzenposten bei einem Zeitungsmagazin wegen kritischer Berichterstattung verloren hatte. Li sagte, Merkel verstehe wegen ihrer Biografie die Situation in China deutlich besser als die meisten anderen westlichen Staats- und Regierungschefs. «Sie hat mehr als 30 Jahre unter dem ostdeutschen Kommunismus gelebt und deshalb ein Gefühl für das System hier», sagte er. Li informierte Merkel über die Situation der klassischen Nachrichtenmedien wie Zeitungen und Fernsehen sowie über das Internet. «Ich habe ihr gesagt, dass sich die traditionellen Kontrollen durch die Regierung und die Kommunistische Partei kein bisschen verändert haben.» Nach dem Gespräch sagte Merkel in einer Rede an der Akademie für Sozialwissenschaften, dass das Thema Menschenrechte aus deutscher Sicht «von entscheidender Bedeutung» sei. Sie glaube, dass die Diskussion darüber in China gerade in den nächsten Monaten vor der Olympiade sehr an Fahrt gewinnen werde. Merkel pochte erneut auf ein schärferes Vorgehen zum Schutz geistigen Eigentums. China habe dazu zwar rechtliche Schritte vorgenommen, aber die Umsetzung lasse noch zu wünschen übrig. Für neuen Anlauf zu Reform des UN-Sicherheitsrats Die Kanzlerin sprach sich auch für einen neuen Anlauf zu einer Reform des UN-Sicherheitsrats aus. «Ich glaube, auch darüber müssen wir uns mal wieder Gedanken machen», sagte sie in ihrer Rede. Alle Bemühungen um eine Sicherheitsratsreform sind bislang gescheitert. Deutschland hatte sich unter Bundeskanzler Gerhard Schröder zusammen mit Japan, Indien und Brasilien für eine Erweiterung des Gremiums eingesetzt und sich um einen ständigen Sitz beworben. Bisher gehören dem Sicherheitsrat nur die USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China permanent an. » zurück |
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