AktuellSatellit beobachtet Afrikas Umwelt
Europäische Union beobachtet Afrikas Umwelt via SatellitDIE WELT, 31. März 2008, 04:00 UhrIspra - Mehr als 16 000 Tier- und Pflanzenarten auf der Welt sind vom Aussterben bedroht. Mit der permanenten Beobachtung von 741 Naturschutzgebieten in Afrika mithilfe von Satelliten will die EU jetzt einen Beitrag zum Schutz der Ökosysteme und der Artenvielfalt auf dem schwarzen Kontinent leisten. Das von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU (GFS) im italienischen Ispra neu eingerichtete Informationssystem ermöglicht es Forschern, auf einer Fläche von zwei Millionen Quadratkilometern die natürlichen und von Menschenhand verursachten Einflüsse auf Tier- und Pflanzenwelt im Auge zu behalten. Die alle zehn Tage von den GFS-Forschern aktualisierten Satellitendaten liefern auch den Naturschutzparks in 50 Staaten vor Ort wertvolle Informationen über insgesamt 280 Säugetier-, 381 Vogel- und 930 Amphibientierarten. Mit diesem stetigen Umweltmonitoring liefert das in Italien angesiedelte Afrika-Observatorium der EU Daten über klimabedingte Auswirkungen auf Flora und Fauna der bedrohten Ökosysteme. Mit Echtzeitdaten über Wald- und Steppenbrände sowie Niederschläge und Überschwemmungen dient das Artenschutz-Monitoring überdies auch als Frühwarnsystem. TAF Das Informationssystem im Internet: www-tem.jrc.it/pa » zurück |
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