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Niger-Aufforstungs-Projekt

Dienstag, 29. April, 20:39 Uhr

Anrainer des Niger befassen sich mit Rettung des Flusses

Niamey (AFP) - Die Präsidenten von neun Anrainerstaaten des Niger-Beckens in Westafrika kommen heute in der nigrischen Hauptstadt Niamey zusammen, um über ein Milliardenprojekt zur Rettung des Flusses zu beraten. Auf dem Gipfel wollen die Staatschefs von Niger, Burkina Faso, Mali, Benin, Kamerun, Tschad, Guinea, Nigeria und der Elfenbeinküste eine "Wasser-Charta" unterzeichnen, welche die Verwaltung des Wassers im Niger-Becken festlegt.

Das Programm mit einem Umfang von 5,5 Milliarden Euro für die kommenden 20 Jahre soll unter anderem die Wiederaufforstung der Flussufer und die Entsandung des Niger-Beckens finanzieren. Ziel ist es auch, die landwirtschaftliche Nutzung der Region zu verbessern und wieder mehr Fische im drittgrößten Fluss Afrikas anzusiedeln. Der Niger hat mit Problemen wie geringem Niederschlag, Umweltverschmutzung und einem wachsenden Migrationsdruck zu kämpfen.







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