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Weiter Überschwemmungen durch illegalen Holzeinschlag

Dienstag 16. Dezember 2003

Tausende Menschen in Indonesien obdachlos

(sda) Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Indonesien Tausende Einwohner obdachlos gemacht. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben.

Alleine auf der Insel Sumatra rissen die Fluten nach tagelangen Regenfällen mehrere tausend Häuser und Unterkünfte mit sich, wie die indonesische Nachrichtenagentur Antara am Dienstag meldete. In der Provinz Süd-Sulawesi begruben Schlammmassen Dutzende Häuser unter sich. Dort starben mindestens vier Menschen, während die Behörden auf Sumatra fünf Tote zählten.

Der Gouverneur der besonders betroffenen Provinz Jambi auf Sumatra, Zulkifli Nurdin, machte vor allem den ungebremsten Holzeinschlag für die Überschwemmungen verantwortlich, da das Wasser nicht mehr von den Bäumen zurückgehalten werde. Nach Schätzungen verliert Indonesien jedes Jahr bis zu 2,5 Millionen Hektar Wald, den grössten Teil davon durch illegale Rodungen.


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