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Wandel in Afrika

Eid: Wind in Afrika hat sich gedreht

19 Oktober, 2004 by epo.de

New York (epo). - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerin, Uschi Eid, sieht einen positiven politischen Wandel in Afrika. Mit der Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) habe sich "der Wind in Afrika gedreht", sagte Eid in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.

"Die fünf Jahre haben Mut gemacht, der afrikanische Kontinent ist heute geprägt von einer enormen politischen Dynamik", erklärte Eid in ihrer Rede. Die Parlamentarische Staatssekretärin hielt ihre Rede im Rahmen der diesjährigen Generaldebatte der Vereinten Nationen zu Afrika und der Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD). "Mit der NEPAD-Initiative und dem G8-Afrikaaktionsplan haben wir die Basis dafür geschaffen, um die Herausforderungen in Afrika gemeinsam anzugehen", erklärte Eid.

Entscheidend sei, dass sich der Wind in Afrika gedreht habe. "Allein, dass es NEPAD gibt, dass die Afrikanische Union sich erneuert hat und dass sich afrikanische Staaten einer unabhängigen Überprüfung ihrer Regierungsarbeit unterziehen, zeigt: Afrika ist in politischen Fragen selbstbewusster geworden. Das gibt mir die Zuversicht, dass dieser Kontinent auch wirtschaftlich weiter erstarken wird."

Eid rief in ihrer Rede die afrikanischen Staats- und Regierungschefs dazu auf, NEPAD kraftvoll weiter voranzutreiben. "Nur in der Kombination aus Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und afrikanischer Eigenverantwortung können wir eine positive und nachhaltige Entwicklung in Afrika vorantreiben", sagte Eid.

BMZ


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