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Philippinen: Schlangen nach Sturm

Montag 6. Dezember 2004, 09:51 Uhr

Schlangenplage in philippinischem Katastrophengebiet

Manila (AFP) - Nach den schweren Tropenstürmen mit mehr als 1100 Toten und Vermissten auf den Philippinen werden die Menschen im Katastrophengebiet nun von Schwärmen giftiger Schlangen bedroht. Wie Sozialministerin Corazon Soliman sagte, häufen sich in der vom Sturm und Überschwemmungen schwer betroffenen Stadt General Nakar an der Nordostküste derzeit Bisse von Kobras, weil die Reptilien durch die Wassermassen aus ihren Schlupfwinkeln herausgespült wurden.

Die Bewohner der Stadt hätten berichtet, dass überall Kobras zu sehen seien, sagte die Ministerin weiter. Die Tiere seien gestört worden und würden sich nun "aufbäumen". Die Gesundheitsbehörden hätten bereits ein Spezialteam mit einem Gegengift in die Stadt entsandt.

Tropenstürme und ein Taifun hatten in der vergangenen Woche Erdrutsche und Überschwemmungen an der Ostküste der Philippinen ausgelöst. Verheerend wirkte sich dabei die starke Abholzung der Wälder aus, da die bestehenden Bäume nicht ausreichten, um die gewaltigen Schlammlawinen aufzuhalten.


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