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Holzfäller bedrohen bras. Indigene
Samstag 29. Oktober 2005, 02:35 Uhr
Holzfäller bedrohen abgeschiedene Indianer in Brasilien
Sao Paulo (AP) Holzfäller im brasilianischen Regenwald bedrohen die Gemeinschaft der Rio-Pardo-Indianer, die dort bislang noch in völliger Abgeschiedenheit leben. Der Rat der katholischen Kirche für indigene Völker warf den Holzfällern am Freitag vor, gegen ein richterliches Urteil vom Mai zu verstoßen, das alle Rodungsarbeiten in der Nähe der Indiandersiedlung verboten hat. Die Organisation forderte Regierung und Polizei auf, die Holzfäller zu stoppen.
Die Indianer im dichten Dschungel von Mato Grosso wurden 1998 erstmals von Anthropologen beschrieben. Ihre Zahl wird auf 50 Personen geschätzt, ihre Lebensweise ist vermutlich die einer Jäger- und Sammlerkultur. In Brasilien leben etwa 700.000 Indianer, die meisten von ihnen im Amazonas-Becken.
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