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Aktuell

Waldbrände in Amazonien (5) (mit AKTION)

Amazonas: Feuer aus dem Futtertrog

WWF: G7 tragen Mitverantwortung und können sich nicht freikaufen

WWF Pressemitteilung, 27.8.19

Die G7-Staaten wollen 20 Millionen Euro als Soforthilfe zur Brandbekämpfung und Aufforstung im Amazonas bereitstellen. Ein Angebot, das beim brasilianischen Präsidenten auf Ablehnung gestoßen ist. Die Tatsache, dass sich die G7 mit den Bränden beschäftigt, unterstreicht nach Einschätzung des WWF die Dramatik der Lage. Allerdings werde Geld das Problem nicht lösen.

„Brandbekämpfung und Wiederaufforstung sind gut, sie bleiben aber nur Symbolpolitik, wenn die Ursachen der Entwaldung nicht angegangen werden“, so Roberto Maldonado Südamerikareferent beim WWF Deutschland. „Der Schlüssel zur Bekämpfung des Problems liegt in Brasilien, aber wir haben eine Mitverantwortung.“

Eine der Ursachen für die verheerenden Feuer am Amazonas findet sich in deutschen Futtertrögen: Soja. Der WWF weist darauf hin, dass allein für die Produktion von Tierfutter für Schweine, Rinder und sogar Zuchtfische hierzulande eine Anbaufläche so groß wie ganz Hessen benötigt werde.

Hier gelte es anzusetzen. „Wir brauchen eine Handelspolitik, die viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit legt“, so Maldonado. Der WWF fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass sie sich dafür stark macht, soziale und Umweltmindeststandards in den Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur nachzuverhandeln. Hier kommen auch deutsche Unternehmen ins Spiel. Der WWF fordert, dass Unternehmen und Bundesregierung Lieferketten systematisch überprüfen, um sicherzustellen, dass in Deutschland verkaufte Produkte nicht den Amazonas-Regenwald zerstören. Ein EU Aktionsplan, der diese Fragen regelt, sei längst überfällig.


Der Amazonas brennt: Schluss mit Pillepalle

DNR und Forum Umwelt & Entwicklung fordern Sanktionen gegen Brasiliens Präsident Bolsonaro

Gemeinsame Pressemitteilung vom Forum Umwelt & Entwicklung und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), 27.8.19

Berlin - Die Welt ist empört über die kriminelle Energie, mit der Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Amazonasurwald abfackeln lässt. Hinter dem „Wunschkandidaten der Märkte“, wie ihn die Deutsche Bank zutreffend im Oktober letzten Jahres bezeichnete, steckt das Kalkül von Brasiliens Agrarindustriellen, die noch mehr Land für Soja-, Fleisch- oder Ethanolexporte wollen. Der Amazonas brennt, weil Brasiliens Agrarmafia das so will und weil Europa die Absatzmärkte für ihre Produkte noch weiter öffnen will. Nach Überzeugung des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR) sowie des Forums Umwelt & Entwicklung kommt es jetzt darauf an, schnell zu handeln und sofortige Sanktionen gegen die Bolsonaro-Regierung zu verhängen.

Seit 20 Jahren verhandelt die EU mit Brasilien und den anderen Mercosur-Staaten über ein Freihandelsabkommen. Von Anfang an war klar: den Preis für den verbesserten Marktzugang - vor allem der deutschen Auto- und Maschinenbauindustrie in Südamerika - wird die europäische Landwirtschaft bezahlen müssen. Es ist genau diese Art von Globalisierung, die den Planeten zerstört. Noch mehr Marktzugang für die Fleisch- und Sojabarone Brasiliens und Argentiniens ist nicht nur tödlich für den Amazonas, es ist auch tödlich für Europas bäuerliche Landwirtschaft. Die Importe von Gen-Soja aus Brasilien, erzeugt mit dem Einsatz von Glyphosat auf ehemaligen Wald- und Savannenflächen, brauchen wir nur, wenn wir weiter auf Massentierhaltung setzen.

„Wir fordern ein Importverbot für brasilianische Agrarprodukte, vor allem für Soja, Fleisch und Ethanol. Wir fordern, die brasilianische Agrarindustrie mit einem Embargo von ihren Absatzmärkten abzuschneiden, und zwar solange, bis die Zerstörung des Amazonas aufhört. Zugleich fordern wir eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik, die auf nachhaltige Weidehaltung und nicht auf importierte Gen-Futtermittel aus Urwaldzerstörung setzt. Alles andere ist Pillepalle“, so DNR-Präsident Kai Niebert.

Bauern in Frankreich und Irland machen Druck, das Mercosur-Abkommen zu stoppen. Im Gegensatz zu diesen Regierungen setzt die Bundesregierung immer noch unbeirrt auf dieses Abkommen und will Bolsonaros Agrarindustrie die Märkte weiter öffnen. Die Bundesregierung setzt damit faktisch Anreize, Urwald abzubrennen und in Agrarfläche umzuwandeln.

„Wir müssen aufhören, von nachhaltiger Landwirtschaft und dem Schutz der Wälder immer nur zu reden. Es gibt Wichtigeres im Leben als immer noch mehr deutsche Auto- und Maschinenbauexporte. Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien und den Mercosur-Staaten gehört in den Mülleimer“, sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung.


Mercosur-Abkommen als Brandbeschleuniger für den Amazonas

Bundesregierung muss Handelsabkommen stoppen

BUND Pressemitteilung, 27.8.19

Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Bundesregierung anlässlich der anhaltenden Waldbrände im Amazonasgebiet und ihrer Zurückhaltung dazu beim G7-Gipfel auf, das Assoziationsabkommen mit den Mercosur-Staaten zu stoppen. Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Bundesvorsitzender des BUND, kommentiert die aktuelle Lage:

„Das Mercosur-Abkommen wirkt als Brandbeschleuniger für das Amazonas-Gebiet. Das Handelsabkommen zielt hauptsächlich darauf ab, brasilianische Soja- und Rindfleischexporte weiter anzukurbeln, die schon heute die Tropenwälder zerstören und deren Ausweitung die letzten Wälder in den Mercosur-Staaten bedroht. Die Bundesregierung muss sich deshalb deutlich gegen das Mercosur-Abkommen positionieren, anstatt Krokodilstränen zu vergießen. Frankreich und Irland haben das Mercosur-Abkommen angesichts der Waldbrände und der Reaktionen der Regierung Bolsonaros bereits in Frage gestellt.

Unser Haus steht in Flammen, die Heimat von Tausenden von Menschen wird zerstört, die Klimakrise und das Artensterben schreiten weltweit in atemberaubendem Tempo voran. Es ist skandalös, dass die Europäische Union in diesen Zeiten weiterhin klima- und biodiversitätsschädliche Handelsabkommen wie Mercosur mit Regierungen abschließen will, die Menschenrechte mit Füßen treten. Aktuell ist es in Brasilien der rechtsradikale Präsident Bolsonaro: Mit seiner Politik fördert der brasilianische Präsident die gewaltsame und illegale Landnahme, statt diese zu bestrafen, und treibt so die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes weiter voran. Wenn Bolsonaro nun trotz seines Handelns mit dem Abschluss eines neuen Handelsabkommens belohnt wird, wird er es geradezu als Ermutigung empfinden, seinen zerstörerischen Kurs fortzusetzen. Deshalb ist es unverständlich, wenn die Bundeskanzlerin sich jetzt einerseits um die Waldbrände am Amazonas-Regenwald sorgt und andererseits an dem Mercosur-Abkommen festhält.

Das Nachhaltigkeitskapitel des Mercosur-Abkommens ist zahnlos und kann daher keine Wirkung für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten entfalten. Zuletzt gab es Forderungen, das Abkommen nachzuverhandeln. Zwar wäre ein Nachhaltigkeitskapitel mit ergänzten Sanktionsmöglichkeiten von Verstößen gegen Umweltschutz und Menschenrechte grundsätzlich sinnvoll. Dies würde jedoch nichts an der zugrundeliegenden Logik des Abkommens ändern: Das Ziel wäre weiterhin, eine Ausweitung des Handels mit Produkten um jeden Preis voranzutreiben, die zur Regenwaldzerstörung beitragen.“

Hintergrund:

Die Handelsverhandlungen der Europäische Union (EU) mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay haben bereits im Jahr 1999 begonnen. In dem Abkommen verfolgt die EU vor allem das Ziel, europäische Autoexporte zu erhöhen. Den Staaten Südamerikas geht es hauptsächlich darum, ihre Agrarexporte auszuweiten. Schon zur WTO-Ministerkonferenz 2017 in Buenos Aires sollte das Abkommen verhandelt sein. Ende Juni 2019 wurde am Rande der G20-Konferenz eine politische Einigung verkündet. Ein vollständiger und rechtlich geprüfter Text des Abkommens liegt noch nicht vor.


Für Fleischexport brennt Regenwald. Stoppen!!!

Der Regenwald brennt. Bauern wollen Platz für Soja und Rinderweiden schaffen. Der Rindfleisch- und der Futterexport sind die treibenden Kräfte für die Brände. Mit dem Freihandelsabkommen Mercosur soll der Rindfleischexport in die EU stark ausgeweitet werden. Dieses Handelsbkommen Mercosur muss gestoppt werden!

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 23.8.19

Meinen sie das wirklich ernst? EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Handels-Kommissarin Cecilia Malmström preisen den Freihandelspakt mit den Mercosur-Staaten als „historisch“. Regenwaldzerstörung und Menschenrechtsverletzungen? Würden verhindert! Kampf gegen die Klimakatastrophe? Gehe unvermindert weiter. Sorgen seien unbegründet.

Wahr ist das Gegenteil: Amazonien brennt lichterloh. Es profitieren Agrarkonzerne aus Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay, die bald mehr Rind- und Hühnerfleisch, Zucker und Ethanol in die EU verkaufen dürfen. Dabei ist der Agrarsektor dort noch umweltverachtender als hierzulande: Genmanipulierte Pflanzen sind weit verbreitet und Ackergifte werden großzügig eingesetzt. Gerade wurden in Brasilien 33 Pestizide zugelassen, die in der EU kaum eine Chance auf Genehmigung hätten. Für zusätzliche Weiden und den Anbau von Soja würden weitere Wälder und Savannen wie der Cerrado zerstört.

Der Eu-Kommission ist offenbar gleichgültig, dass insbesondere Brasiliens rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro eine rücksichtslose Landwirtschafts- und Umweltpolitik verfolgt, den Agrarkonzernen leichteren Zugriff auf Amazoniens Regenwälder eröffnet und den Kampf gegen die Klimakatastrophe weitgehend einstellt.

Auf EU-Seiten freuen sich Autobauer und Chemiekonzerne über den Handelsdeal. Den Schaden haben Kleinbauern in Europa, die ökologische Landwirtschaft betreiben und sich ums Tierwohl kümmern. Zusätzliches Fleisch aus Südamerikas Massenproduktion könnte den Preiskampf verschärfen und sie hart treffen.

Die EU-Kommission hat den Vertrag mit den Mercosur-Staaten unterschrieben – allerdings steht die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments noch aus. Wir müssen die Ratifizierung verhindern! Bitte protestieren Sie!

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Profiteure der Feuer - Stoppt Sojahändler Cargill

In Amazonien brennen die Wälder – und das „schlimmste Unternehmen der Welt” könnte davon profitieren. Cargill, der weltgrößte Händler von Agrargütern, ist seit Jahrzehnten verantwortlich für massive Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen, unter anderem für Soja und Fleisch in Südamerika. Wir müssen Cargill stoppen!

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 23.8.19

Die Zerstörung der Umwelt hat viele Gesichter. Bekannte Schokoladenhersteller, ungezählte Palmöl-Firmen, global agierende Fast-Food-Ketten – Viele tragen zum Niedergang der Wälder, Savannen und anderer Ökosysteme der Erde bei.

Doch eine Firma lässt alle winzig erscheinen: Cargill.

Wenn andere Piranhas sind, ist Cargill der Weiße Hai. US-Multi Cargill hat eine „80 Jahre währende, schmutzige Geschichte von Verlogenheit, Irreführung und Zerstörung“ und wurde von der Organisation Mighty Earth zum „Schlimmsten Unternehmen der Welt“ erklärt. Ihr Report beschreibt detailliert, wie Cargill von der Vernichtung der Umwelt und der Ausbeutung von Menschen profitiert und wie Cargill bitter nötige Veränderungen verhindert.
  • In Brasilien, Argentinien, Paraguay und Bolivien ist Cargill in großflächige Zerstörung von Ökosystemen Amazoniens, des Grand Chaco und des Cerrado für die Produktion von Soja und Rindfleisch involviert.
  • In der Elfenbeinküste und Ghana kauft Cargill Kakao, der in Schutzgebieten bis hin zu Nationalparks produziert wurde. Cargill scheint selbst Kakao zu akzeptieren, dessen Anbau auf Kinderarbeit beruht.
  • In Indonesien und Malaysia kauft Cargill Palmöl von Firmen, die illegal Regenwald gerodet und abgebrannt haben und die in Sklaven- und Kinderarbeit verstrickt sind.
Cargill ignoriert das; Profit geht über Moral. Seit Jahren verspricht Cargill, Waldvernichtung, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in seiner Lieferkette zu eliminieren. Das ist eine große Lüge.

Wir Konsumenten können Cargill kaum vermeiden – Cargills Firmen-Kunden können es! Restaurant-Ketten, Supermärkte und Verbrauchsgüterkonzerne wie McDonald’s, Burger King, Aldi, Edeka, Unilever und Hunderte mehr. Wir fordern von diesen Firmen: Kaufen Sie keine Produkte mehr von Cargill und jubeln Sie uns keine unter!

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Bolsonaro will G7-Hilfe für Amazonas-Gebiet annehmen - wenn Macron sich bei ihm entschuldigt

(dpa/AFP) - 28. August, 2019

https://www.wz.de/politik/ausland/bei-macron-entschuldigung-bolsonaro-will-hilfe-fuer-amazonas-annehmen_aid-45408445


Bolsonaro stellt Bedingungen für das Hilfsangebot der G7

Brasiliens Präsident fühlt sich in der Debatte über die Amazonas-Brände von den reichen Industrieländern übergangen. Er fordert eine Entschuldigung vom französischen Präsidenten

(APA) - 27. August, 2019

https://www.derstandard.at/story/2000107860095/bolsonaro-stellte-bedingungen-fuer-g7-hilfsangebot


Gouverneure geben Präsident Bolsonaro Kontra

Auch im eigenen Land wird es für Bolsonaro ungemütlich: Die Gouverneure der Amazonas-Staaten fürchten, das Verhalten des Präsidenten könne Wirtschaftssanktionen und einen Imageschaden für ihr Land bedeuten. Sogar die Landwirte schlagen Alarm.

(dpa) - 28. August, 2019

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/brasilien-gouverneure-der-amazonas-staaten-gegen-bolsonaro-16355330.html


Die größte Freihandelszone der Welt steht auf der Kippe

Von Hannelore Crolly, DIE WELT, 28. August, 2019

https://www.welt.de/wirtschaft/article199263826/Braende-am-Amazonas-Mercosur-Abkommen-wird-unwahrscheinlicher.html


Julia Klöckner droht Brasilien wegen Waldbränden

Die Landwirtschaftsministerin hat Brasilien aufgerufen, seiner Verpflichtung für den Regenwald nachzukommen. Das Land habe sich zur nachhaltigen Waldwirtschaft bekannt.

ZEIT-Online, 28. August, 2019

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/julia-kloeckner-landwirtschaftsministerin-brasilien-amazonas-waldbraende-waldwirtschaft-abkommen


Indigene über Amazonas-Brände: „Wir kaufen Land und Rechte zurück“

Bei einer Pressekonferenz mit dem Titel „Die Lunge des Planeten brennt“ in Wien forderten Vertreter des indigenen Volks der Huni Kuin die internationale Gemeinschaft auf, „gemeinsam für das Überleben der Menschheit zu kämpfen“ und den Druck auf den brasilianischen Präsidenten zu erhöhen.

(APA) - 27. August, 2019

https://www.tt.com/politik/weltpolitik/15993086/indigene-ueber-amazonas-braende-wir-kaufen-land-und-rechte-zurueck


Retter des Regenwalds: Feuerwehr kämpft gegen Inferno im Amazonas

Im dichten Amazonas-Regenwald ist der Kampf gegen die vielen Brände harte Arbeit. Feuerwehr und Bewohner erzählen, wie sie die Katastrophe erleben.

(AP) - 27. August, 2019

https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/retterin-des-regenwalds-feuerwehr-kaempft-gegen-inferno-im-amazonas-291964.html


Brände im Amazonas-Regenwald: "Hier gehört überhaupt kein Feuer hin"

Wie dramatisch sind die Feuer im Amazonas-Regenwald? Der Waldbrand-Experte Johann Georg Goldammer erklärt im Interview, welche Rolle der Klimawandel spielt und was er Brasiliens Präsident Bolsonaro raten würde.

tagesschau24, 27. August, 2019

https://www.tagesschau.de/ausland/braende-brasilien-interview-101.html


Amazonas-Waldbrand verursacht unumkehrbare Schäden

Bis zum Ende der Trockenzeit könnten sich die Brände in Brasilien auf weitere Regenwaldgebiete ausbreiten. Das gesamte Ausmaß der Schäden ist gar nicht absehbar. Auch die letzten Bäume ihrer Art sind in Gefahr.

Von Nádia Pontes, Deutsche Welle, 27. August, 2019

https://www.dw.com/de/amazonas-waldbrand-verursacht-unumkehrbare-sch%C3%A4den/a-50178671


Amazonas: Üppige Regenwälder, nutzlose Böden

Der Regenwald in Brasilien brennt an vielen Stellen - und ist dort unwiederbringlich verloren. Denn der Boden ist unfruchtbar. Es sind die nährstoffärmsten Böden der Welt und unbrauchbar für die Landwirtschaft.

Von Judith Hartl, Deutsche Welle, 25. August, 2019

https://www.dw.com/de/amazonas-%C3%BCppige-regenw%C3%A4lder-nutzlose-b%C3%B6den/a-50135514


Wem gehört der Regenwald?

Gewaltverbot versus Umweltschutz: Der UN-Sicherheitsrat muss entscheiden, ob er sich in die Maßnahmen der brasilianischen Regierung einmischt. Doch welche ökologischen Interventionen sind erlaubt?

Von Helene Bubrowski, FAZ, 28. August, 2019

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/un-sicherheitsrat-und-amazonas-braende-wem-gehoert-der-regenwald-16354769.html


Brasilien muss selbst erkennen, dass ihm die Abholzung des Regenwaldes zum Verhängnis wird

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro will den für den Klimaschutz wichtigen Amazonasurwald vermehrt abholzen. Für das Ausland sind die Möglichkeiten zur Einflussnahme beschränkt. Es sind die Brasilianer, die erkennen müssen, dass ihnen die gegenwärtige Politik mehr Schaden als Nutzen bringt.

Von Werner J. Marti, Neue Zürcher Zeitung, 27. August, 2019

https://www.nzz.ch/meinung/brasilien-der-amazonas-urwald-im-belagerungszustand-ld.1500509


Droht der Erde der Sauerstoff auszugehen?

Im Amazonas lodern Tausende Feuer. Warum? Und droht die Erde zu ersticken? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Jonas Schaible, t-online, 27.8.19

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86338628/brasilien-wie-schlimm-sind-die-waldbraende-im-amazonas-wirklich-.html


Amazonas-Wald droht Kollaps durch Brände

Die massiven Brände im Amazonas-Regenwald erschüttern die Welt. Tatsächlich könnten sie eine gefährliche Entwicklung einläuten. Forscher gehen davon aus, dass es ab einem bestimmten Punkt kein Zurück mehr gibt und der Regenwald verloren ist. Auch ohne Zutun des Menschen.

Von Kai Stoppel, n-tv, 27. August, 2019

https://www.n-tv.de/wissen/Amazonas-Wald-droht-Kollaps-durch-Braende-article21231150.html


Nasa-Bilder zeigen Schadstoffwolke über Brasilien

Die Brände in Brasilien setzen erhebliche Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen frei. Die Nasa hat nun simuliert, wie sich Kohlenmonoxid über Südamerika ausbreitet. Am Boden schadet das Gas der Gesundheit erheblich.

SPIEGEL-Online, 27. August, 2019

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/waldbraende-nasa-bilder-zeigen-giftwolke-ueber-brasilien-a-1283833.html


Doku-Filmer über Amazonas-Brände: "Habe Angst, dass es Krieg gegen den Wald gibt"

Er ist ein Kenner des Amazonas-Regenwalds und international angesehener Filmemacher: Christian Baumeister. Mit FOCUS Online sprach der Dokumentarfilmer über die Brände in Südamerika, die bleibenden Eindrücke von seinen Reisen in den Amazonas und den Moment, als er erstmals auf indigene Einwohner traf.

FOCUS-Online, 27.8.19

https://www.focus.de/wissen/natur/er-sprach-mit-indigenen-ureinwohnern-doku-filmer-reiste-in-den-amazonas-habe-angst-dass-es-krieg-gegen-den-wald-gibt_id_11072737.html




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