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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.07.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 
BR: Kinder der Sonne - Unsere Schmetterlinge
In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen: Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal zehn Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. Schmetterlinge gelten gemeinhin als zarte, fragile Wesen, und doch vollbringen einige von ihnen geradezu Unglaubliches, wie einen Nonstop-Flug über die Alpen oder das Meer, eine Leistung, die man sonst nur von den Vögeln kennt. Viele der scheinbar so harm- und wehrlosen Schmetterlinge sind ihren Gegnern durchaus nicht hilflos ausgeliefert: Ein Paar riesiger starrender Augen schlägt jeden Feind in die Flucht, und ein Giftcocktail setzt auch weit stärkere Gegner schachmatt. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.


Am 01.07.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Das Steinhuder Meer - Niedersachsens Naturoase
Der Film erzählt die Geschichte typischer Bewohner: Von der Feldmaus, einer Haubentaucherfamilie und dem Naturschützer Karl Heinz Garberding - vieles aus ungewöhnlichen Blickwinkeln betrachtet.


Am 01.07.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Zugvögel (1/2)
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben. Sie beobachtet Gänseküken beim Abenteuer des Fliegenlernens. Und der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen (erstmals gemeinsam) die gefährliche Straße von Gibraltar und fliegt mit ihnen bis in ihr Winterquartier in Tansania und Kenia.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.45 Uhr)


Am 01.07.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (1/5) - Papua
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)


Am 01.07.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (2/5) - Honduras
Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. morgen 11.05-11.45 Uhr)


Am 01.07.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Madagaskar, Expedition in das Sandsteinmassiv Makay
Das Makay-Massiv im Südwesten Madagaskars gehört zu den wenigen Fleckchen Erde, die noch als weitgehend unerforscht gelten. Seit über zehn Jahren hat es sich der französische Abenteurer und Filmemacher Evrard Wendenbaum zur Aufgabe gemacht, dieses mineralische Labyrinth, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das Saarland, zu erforschen. In der Dokumentation begibt er sich gemeinsam mit einem Team internationaler Wissenschaftler und ehrenamtlicher Naturschützer auf Expedition, um als einer der Ersten die endemische Flora und Fauna des abgeschiedenen Bergmassivs zu inventarisieren.


Am 01.07.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (3/5) - Kanada
Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 01.07.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (4/5) - Südafrika
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 01.07.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (5/5) - Polynesien
Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)


Am 01.07.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Eine Insel steht Kopf
Tasmanien hat sich vor Jahrtausenden vom australischen Kontinent abgespalten und ist heute das letzte Stück Land vor dem nächstfolgenden Kontinent, der Antarktis. Auch wenn Australien der direkte Nachbar der Insel ist, haben die Abtrennung und das kühlere Klima aus Tasmanien einen unvergleichlichen Rückzugsort für exotische Tiere und Pflanzen geschaffen, die teils nur in Tasmanien heimisch sind: Weiße Kängurus, tagaktive Wombats, der riesige Tasmanische Süßwasserkrebs, der ameisenfressende Schnabeligel, winzige leuchtende Pilzmückenlarven, der Tüpfelbeutelmarder und natürlich die emblematischen Schnabeltiere und Tasmanischen Teufel tummeln sich in den üppigen Regenwäldern, schneebedeckten Bergen und kristallklaren Gewässern der Insel.


Am 01.07.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Insel Borneo
Die spezielle Lage dieser tropischen Insel sorgt für einen unvergleichlichen natürlichen Reichtum und eine Vielzahl biologischer Kuriositäten. Hier leben Orang-Utans und die kleinsten Bären der Welt, tödliche Pflanzen und Quallen, die Algen züchten.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 01.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Ein Jahr lang dauerten die Dreharbeiten der aufwendigen Naturdokumentation von Svenja und Ralph Schieke.


Am 01.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: 17.000 Kilometer Kanada (1/2)
"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 01.07.20 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Metropolen - Ausgestoßene
Durch die Ausbreitung der Städte haben wir vielen Tierarten ihre Habitate genommen. Doch jetzt erobern sich zahlreiche Wildtiere diesen Lebensraum zurück. Im New Yorker Hudson River sichtet man immer öfter Buckelwale; im australischen Adelaide haben sich Riesen-Fledermäuse breitgemacht; die afrikanischen Pinguine fühlen sich zunehmend in Cape Town wohl; Schakale spazieren durch den Park von Tel Aviv; und in Bangkok blockieren Pythons den Straßenverkehr. Mit erstaunlichem Anpassungsvermögen haben diese und viele andere Tierarten sich auf die städtische Umgebung eingestellt, haben Verhaltensweisen geändert und neue Fähigkeiten erworben. Die dreiteilige Doku-Reihe der BBC zeigt, wie aus Großstädten aufregende, wilde Lebensräume geworden sind. Wenn sich Städte expandieren, muss vor allem die Tierwelt darunter leiden. Zahlreiche Wildtierarten sehen sich gezwungen, traditionelle Lebensräume aufzugeben. Doch nun scheint es, als ob sich diese „Ausgestoßenen“ ihr verlorenes Land wieder zurückerobern. Das gilt für Elefanten in bestimmten Gebieten Sri Lankas ebenso wie für die Kapuzineraffen in Costa Rica. In Amsterdam zählen Reiher neuerdings zu dauerhaften Mitbewohnern, und in Florida machen sich Seekühe vermehrt auf dem Land breit. Und in Kalifornien sorgen winzige Füchse für Aufruhr. Das spektakulärste Phänomen ist jedoch die Rückkehr der Buckelwale vor dem Hintergrund der New Yorker Skyline.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 02.07.20 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen
Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen "Monkey Puzzle Tree" verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.


Am 02.07.20 14:00 - 14:30 Uhr auf 
rbb: Dem Mähnenwolf auf der Spur
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den "bösen Wolf" verbindet. Auf über 90 cm langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger.


Am 02.07.20 14:25 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Thailands abenteuerlicher Süden
Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er-Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der Khao Sok. Maßgeblich um die Tiere kümmert sich hier Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im Khao Sok Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte er auch eine entdecken. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Der große Stausee zerteilt die großen Waldgebiete. Die Wanderung der Elefanten ist beeinträchtigt. Er muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammen zu führen.


Am 02.07.20 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Eichenprozessionsspinner und Co - Invasion der Plagen
Kleine Plagegeister sorgen für großen Ärger im Norden: Die Invasion von Borkenkäfer, Eichenprozessionsspinner und Buchsbaumzünsler gefährdet Bäume und die Gesundheit der Menschen und kostet Millionen. Inzwischen sind nicht nur im Harz ganze Berghänge zerstört und gerodet, überall müssen Schulhöfe und Spielplätze, auf denen Eichenbäume stehen, weiträumig gesperrt werden. Gartenbesitzer verzweifeln angesichts Hunderter gefräßiger Raupen in ihren Buchsbaumhecken.


Am 02.07.20 21:45 - 22:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Grüne Versprechen - Wie Verbraucher getäuscht werden
Ein grünes Image wird immer wichtiger für Produkte und Unternehmen. Ökologie und Nachhaltigkeit - Trends der Gegenwart. Weltweit verkaufen Firmen ihre Produkte als ökologisch und fair. Das Ziel: mit dem Umweltbewusstsein der Verbraucher den Umsatz steigern. Die Marketingstrategie dahinter heißt Greenwashing, und sie geht auf. Aber was steckt hinter dem grünen Versprechen? Ein echter Bewusstseinswandel hin zur Nachhaltigkeit oder Täuschung? Palmöl zum Beispiel steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt und auch im deutschen Biodiesel. Trotz Nachhaltigkeitssiegel kommt es immer wieder zu illegalen Rodungen des Regenwaldes. So entstehen weitere Palmöl-Plantagen. Die Dokumentation stellt auch die Definition und Historie des Greenwashings vor. Beispiele wie ein Werbefilm von RWE aus dem Jahr 2008, in der ein freundlicher Riese Windräder pflanzte - zu einer Zeit, als der Energiekonzern nur einen minimalen Anteil seines Stroms mit Windkraft erzeugte. Bekannter ist die Regenwaldkampagne der Brauerei Krombacher. Auch Imagekampagnen der Atomindustrie werden unter die Lupe genommen und von internationalen Experten eingeordnet.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 02.07.20 21:45 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Korsika - wilde Schönheit
Korsika ist ein Ort einzigartiger Schönheit. Hier leben Menschen, die der Insel verfallen sind und alles dafür tun, dass Korsika ursprünglich und lebenswert bleibt. Die Mittelmeerinsel ist die südlichste Region Frankreichs. Korsen und eingewanderte Deutsche nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der Insel. Sie brauen Bier aus Kastanien, bauen aromatische Pflanzen an oder betreiben Tauchbasen an der rauen Küste. "Brotbaum" wird die Esskastanie hier lokal genannt, und da verwundert es kaum, dass sie einer ganzen Region Korsikas ihren Namen gab: La Castagniccia. Als jedoch Lebensmittel vom Festland importiert wurden, verlor der Anbau von Kastanien seine Bedeutung - eine uralte Tradition stand vor dem Aus. Doch seit Kastanien zum Brauen Verwendung finden, haben sie wieder Konjunktur. Und Korsika ist um eine Attraktion reicher - ein eigenes, wirklich korsisches Bier.


Am 03.07.20 04:05 - 04:35 Uhr auf 
3sat: Klimafreundlich leben - ein Familienexperiment
Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Geht das, ohne dass es wehtut oder zu umständlich wird? Mit vier Kindern? Und auf dem Land, wo es kaum öffentlichen Nahverkehr gibt? Die Steingässers starten ein Familienexperiment.


Am 03.07.20 04:45 - 05:30 Uhr auf 
ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Die Bilder der brennenden Amazonas-Wälder haben im Sommer 2019 weltweit für Entsetzen gesorgt. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort und sucht nach Hintergründen, Schuldigen und Erklärungen für die Brände und analysiert, was das für das Weltklima bedeutet. Er durchreist das Krisengebiet und trifft Experten und Betroffene. Unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonas-Region - da sind Experten einer Meinung - hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist.


Am 03.07.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Tasmanien, Sympathie für den Teufel
Die australische Insel Tasmanien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Ein Paradies auf Erden, das für den Tasmanischen Teufel zur Hölle wurde. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind.


Am 03.07.20 09:50 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Erdzerstörer
Der Anstieg des Meeresspiegels und das Abschmelzen der Polkappen stehen symptomatisch für einen Prozess, der unaufhaltsam scheint. Regierungen und multinationale Konzerne werden immer öfter als Verantwortliche ausgemacht: Umweltorganisationen reichen Petitionen ein und berühmte Persönlichkeiten rufen zum Handeln auf. Forscher veröffentlichen erschreckende Zahlen: Seit Beginn des Industriezeitalters wurden über 1.400 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre gepumpt. Die biologische Vielfalt ging rapide zurück, und Prognosen sprechen von 250 Millionen bis eine Milliarde Klimaflüchtlingen - hochgerechnet bis ins Jahr 2050. Bis 2100 werden auf knapp 40 Prozent der Erdoberfläche Bedingungen herrschen, mit denen kein lebender Organismus des blauen Planeten je konfrontiert wurde. Würde man die Lebensdauer der Erde auf 24 Stunden herunterbrechen, so entwickelte sich der Homo habilis in der allerletzten Minute; das Holozän - die letzten 10.000 Jahre - entspräche der letzten Viertelsekunde und das Industriezeitalter den zwei letzten Tausendstelsekunden. In dieser kurzen Zeit hat der Mensch eine so immense Kraft entwickelt, dass er die Macht über das System Erde übernehmen konnte. "Die Erdzerstörer" entstand in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftshistorikern Christophe Bonneuil und Jean-Baptiste Fressoz. Die Autoren werfen einen kompromisslosen Blick auf die letzten 200 Jahre des Industriekapitalismus: Sie erzählen vom Abbau der fossilen Brennstoffe, der Erfindung des Automobils, der Kernkraft und dem Massenkonsum; vom Imperialismus, von Kriegen, vom Wachstum der Städte, von industrieller Landwirtschaft und von Globalisierung. Die Sendung möchte auch zeigen, wer für all das verantwortlich ist. Denn die Schuld an der Umweltkrise trägt nicht die Menschheit an sich - historisch gesehen trifft sie nur eine kleine Minderheit, als erstes Nordamerikaner und Europäer. Die reichsten 20 Prozent der Erdenbürger sind die schlimmsten CO2-Sünder, und ein Fünftel der Weltbevölkerung pflegt heute die verschwenderische Lebensweise, die sich bereits ab dem frühen 19. Jahrhundert im Bürgertum von Industrieländern und Kolonialmächten entwickelte.


Am 03.07.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 
BR: Auf Leben und Tod - Die große Jagd
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.


Am 03.07.20 11:30 - 12:25 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Leguane - Wenn Evolution sich wiederholt
Seit Jahren versuchen Biologen, den Geheimnissen der Evolution auf die Spur zu kommen; ausgerechnet kleine bunte Leguane liefern ihnen bahnbrechende Erkenntnisse. Experten erforschen die auf den Großen Antillen lebenden flinken Echsen seit mehreren Jahrzehnten. Ihre Besonderheit: Obwohl sie getrennt voneinander auf den verschiedensten Inseln leben, haben sich alle Arten beinahe identisch entwickelt, was Wissenschaftler als Konvergenz bezeichnen. Harvard-Professor Jonathan Losos steht im Zentrum der Anolis-Forschung. Seit 30 Jahren untersucht er die mehr als 400 verschiedenen Echsenarten und erlangt stetig neue Erkenntnisse. Seine Annahme: Wenn sich Anolis unabhängig voneinander auf die gleiche Art entwickeln, kann Evolution kein Zufallsprozess sein, sondern sie folgt bestimmten Regeln - ein Durchbruch für die Evolutionsbiologie. Die Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Natur. Wie passen sich Arten an unterschiedliche Ökosysteme an? Wie verändert sich das System im Laufe der Zeit? Die kleinen geheimnisvollen Leguane bringen Licht ins Dunkel der Evolutionsforschung.


Am 03.07.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Sommerwelten
Ob in Wäldern, Wiesen, Feldern oder Gewässern - der Sommer ist die Rushhour des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet, gefüttert und ins Erwachsenenalter geführt werden. Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Störche, Meisen und Enten zeigen ihren Jungen, wie man auf eigenen Beinen steht und in freier Natur überlebt. Überall finden die Tiere jetzt Nahrung. Bäume, Büsche und Gräser lassen Nüsse und Samen reifen, die Blumen entfalten sich in voller Pracht, und in den Wiesen summt und brummt es. Insekten haben jetzt ihre Hoch-Zeit und bringen eine Generation nach der anderen hervor. Libellen vereinen sich in akrobatischen Liebesrädern, Stechmücken schlüpfen zu Millionen und Raupen und Schmetterlinge machen wundersame Wandlungen durch. Rehböcke nutzen ihre Sommerkraft um den Weibchen nachzustellen, Störche die Erntezeit um in den gemähten Wiesen leichte Beute zu finden. Aber der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Mit seinem Wechselspiel aus extremer Hitze und bedrohlichen Unwettern schafft er große Herausforderungen. Zwar strotzt die Natur nur so vor Kraft, der Wassermangel der heißen Sommertage aber macht Tieren und Pflanzen zu schaffen. Jede Wasserstelle wird für sie zu einer kleinen Oase. Es scheint dann fast ein Segen, wenn Blitze durch den Himmel zucken und sich der ersehnte Regen ergießt. In keiner anderen Jahreszeit liegen unbändige Kraft, Überfluss und unerbittliche Naturgewalten so nah beieinander.


Am 03.07.20 13:05 - 13:50 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 03.07.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Durch den Dschungel Vietnams
Der Dschungel im Norden von Vietnam ist kaum zu durchdringen und manche Stellen wurden noch nie von einem Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder nahe der laotischen Grenze haben sich die wenigen noch wild lebenden asiatischen Schwarzbären in Vietnam zurückgezogen. Tuan, Biologe und Spezialist für Bären und Affen im Nationalpark Pu Mat, macht sich auf zu einer Expedition zu den unberührten Tälern und Bergen des Parks, um zu erkunden, wie die dort lebenden Bären besser geschützt werden können. Viele Wildtiere in Vietnam - Affen, Bären, Tiger, Schuppentiere - sind in ihrem Bestand bedroht. Die Regenwälder von Put Mat am Truong-Son-Gebirge sind ihr Rückzugsort. In diesem Waldgebiet lebt auch eine kleine Volksgruppe, die Dan Lai. Mehr als 2400 verschiedene Pflanzen gibt es rund um die Dörfer der Dan Lai, etliche sind noch nicht erforscht. Die Heilerin Hoat kennt ihre Heilkräfte und weiß sie zu finden.


Am 04.07.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Rettung auf dem Feld
Anna begibt sich auf eine Fahrradtour durch unsere Felder. Sie muss drei Schatztruhen finden. In jeder befindet sich eine Aufgabe und die erste hat es gleich in sich: Anna soll bei einer Rehkitzrettung helfen. Als nächstes soll Anna ein Foto von einem "Kornwolf" machen. Anna findet heraus, dass es sich dabei um ein bedrohtes und streng geschütztes Tier handelt, das früher auf unseren Feldern lebte. Die dritte Aufgabe scheint ein Klacks zu sein. Anna muss einen Strauß mit fünf verschiedenen Blumen pflücken. Aber sie findet weit und breit nur riesige Felder mit einer einzigen Nutzpflanze.


Am 04.07.20 07:55 - 08:40 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze
Die Seychellen, berühmt für ihre tropischen Strände, bewahren unvergleichliche Naturwunder. Auf den abgeschiedenen Inseln im Indischen Ozean entdeckt Dirk Steffens überraschende Phänomene, die es nirgendwo anders gibt.


Am 04.07.20 08:35 - 09:35 Uhr auf 
ServusTV: Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.
(Wdh. übermorgen 13.05-14.05 Uhr)


Am 04.07.20 08:40 - 09:25 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten.


Am 04.07.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Fischotter - Kluge Schwimmer
Dank eines Artenhilfsprogramms hat sich wieder eine stabile Fischotter-Population in den südostbayerischen Grenzgebirgen etabliert. In den 70er-Jahren war der Fischotter in Bayern fast völlig verschwunden, aber glücklicherweise nie ausgestorben. Es gelang durch gezielte Hilfsmaßnahmen, die natürliche Restpopulation aufzupäppeln. Doch der Fischotter ist nach wie vor eines der bedrohtesten Säugetiere Europas. Ein Projekt in Oberfranken soll Otterpopulationen in Europa wieder miteinander verbinden und die Bedingungen für die Tiere verbessern. Isolierte Populationen sind höchst problematisch, da der Genaustausch, die Grundlage für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, eingeschränkt wird.


Am 04.07.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Gober kommt frei
Mit einer kühnen Operation wurde der Orang-Utan-Mutter Gober das Augenlicht zurückgegeben. Ihre Zwillinge Ginting und Ganteng, die sie in der Rettungsstation zur Welt gebracht hat, sind inzwischen knapp vier Jahre alt. Wenn sie jemals den Regenwald von Sumatra als ihre Heimat kennenlernen sollen, dann ist es jetzt höchste Zeit. Die drei werden in eines der letzten unberührten Waldgebiete der indonesischen Insel gebracht. Für die Orang-Utan-Mutter Gober und ihre beiden Zwillinge sind es alles entscheidende Tage.


Am 04.07.20 13:30 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
Wir haben es täglich in der Hand: Papier - die Zeitung am Morgen, die Brötchentüte, die Unterlagen im Büro, Toiletten-Papier, die Bettlektüre. In Deutschland beträgt der Prokopfverbrauch pro Jahr rund 250 kg Papier - so viel wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen. Doch Digitalisierung und Internet machen dem Werkstoff Konkurrenz. Brauchen wir in Zeiten von e-paper und virtueller Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Dabei hat es fast wundersame Eigenschaften: Papier kann das Hundertfache seines Gewichtes tragen.


Am 04.07.20 13:40 - 15:10 Uhr auf 
rbb: Abenteuer Harz - Unterwegs mit Sascha Hingst
Der Harz ist eine einzigartige Naturlandschaft und ein Ferienparadies zugleich. Mit seinen geheimnisvollen Wäldern, reißenden Flüssen, tiefen Tälern und Schluchten gehört Deutschlands nördlichstes Gebirge zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. Moderator Sascha Hingst macht sich auf zu einer ganz besonderen Harz-Reise. Mit dem Mountainbike geht es hinauf auf den Brocken, mit der längsten Seilrutsche Europas über die Rappbodetalsperre, und in dem kleinen Dorf Wieda versucht er sich mit der Kettensäge als Holzschnitzer. Unterwegs trifft er Menschen, die sich im Harz ihren Traum erfüllt haben.


Am 04.07.20 13:45 - 14:30 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Guyana - Frankreichs grünes Eldorado
In Französisch-Guayana versucht man, den tropischen Regenwald zu bewahren und ihn dennoch nutzbar zu machen. Dieser Aufgabe widmen sich Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.


Am 04.07.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rhön (1/2)
Als das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön gern bezeichnet, und damit ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen beheimatet Schwarzstörche und Raben in urigen Buchenwäldern, Uhus und idyllische Kinderstuben, außerdem seltene Borstgrasrasen und bunte Bergwiesen mit Arnika und Diptam und nicht zuletzt orchideenreiche Kalkmagerrasen voller Schmetterlinge und Raritäten wie der Berghexe. Der Film folgt der Natur vom zeitigen Frühjahr bis zum Sommer.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.45 Uhr, Wdh. morgen 8.15-9.45 Uhr)


Am 04.07.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
arte: Mission Amazonas (1/2)
Kaum zu glauben, es gibt noch unberührte Flecken, mit Lebewesen, die nie ein Mensch zu Gesicht bekommen hat. Wie die Serra da Mocidade. Diese Gebirgskette im wilden Norden Brasiliens ist durch den undurchdringlichen Amazonas-Regenwald komplett von anderen Gebirgsregionen abgeschirmt. Sie war das Ziel einer aufwendigen Expedition, die dort unbekannte Spezies sucht. Rund zehn Jahre hat der Ornithologe Dr. Mario Cohn-Haft gebraucht, die gigantische Expedition mit all ihren logistischen Herausforderungen auf die Beine zu stellen. Die Teilnehmer sind Experten ihrer jeweiligen Forschungsgebiete. Das ganze Team, Equipment und Nahrungsmittel müssen mit Militärhubschraubern eingeflogen werden. Um unterschiedliche Lebensräume zu erforschen, sind drei Forschungscamps auf einer Höhe von rund 500, 1.000 und 2.000 Metern geplant. Viel Zeit haben die Forscher nicht, sie bleiben nur zehn Tage an jedem Ort. Die Erwartungen sind groß, doch die Arbeit ist mühsam und birgt jede Menge Risiken und lange Fußmärsche durch die Wildnis, tags wie auch nachts. In der Luft, an Land und im Wasser - überall werden Fallen und Netze ausgelegt. Emsig werden unzählige Funde bereits vor Ort untersucht und katalogisiert, wie die giftige Buschmeisterschlange, Fledermäuse, Fische oder eine Glasfroschart.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.00 Uhr)


Am 04.07.20 14:30 - 15:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie wir unsere Meere retten können
Zu lange dachte man, die Ozeane seien so groß und in ihnen sei so viel Leben, dass, egal was die Menschen tun, nichts ihnen schaden könne. Inzwischen weiß man es besser: Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel hinterlassen Spuren. Die Meere sind bedroht. Aber es gibt Forscherinnen und Forscher, Aktivistinnen und Aktivisten und viele inspirierte Menschen, die etwas dagegen tun. Sie zeigen: Es kann etwas zum Besseren verändert werden.


Am 04.07.20 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Natur im Garten - Die Vielfalt der Welt im eigenen Garten
Erstmals ist Karl Ploberger mit "Natur im Garten" in Ungarn zu Gast. In Nyárliget hat sich Thomas Amersberger sein Natur-Refugium geschaffen. Der Kulturmanager hat sich zur Aufgabe gemacht, seltene und ungewöhnliche Pflanzen ins mediterran-pannonische Flair einzugliedern, so wie Kakis und Feigenbäume. Auch Kakteen, Agaven und Yuccas kommen mit dem trockenen Klima gut zurecht.


Am 04.07.20 15:10 - 15:55 Uhr auf 
rbb: Berge, Seen und wilder Wald - Traumziele in Bayern
Eingebettet zwischen steilen Berghängen und zu Füßen des sagenumwobenen Watzmanns liegt der Königssee. Er gilt als einer der schönsten Alpenseen. Nicht weit entfernt liegen mit Bad Reichenhall und Berchtesgaden zwei weitere Besuchermagnete der deutschen Alpen. Von Passau aus ist man rasch im Nationalpark Bayerischer Wald. Er gleicht einer Bilderbuchlandschaft: von Wald gesäumte Täler, idyllische Bauernhöfe und vor allem viel Natur. Fast wie in einem Urwald fühlt man sich im ersten Nationalpark Deutschlands. Denn hier dürfen sich Bäume, Pflanzen, Bäche und Seen seit Jahrhunderten natürlich entwickeln. In den Tälern vermischt sich traditionsreiches Handwerk mit altem Brauchtum - so kann man Glasbläser besuchen, oder sogar gegen Drachen kämpfen.


Am 04.07.20 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der 1.000 Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 04.07.20 15:55 - 17:25 Uhr auf 
rbb: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch, der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber immer noch gerne "in den Wald" zurückkehrt. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde. Axel lernt den deutschen Meister im Speedcarving kennen und erfährt, dass man von Kettensägenkunst leben kann. Und alle zeigen ihm ihren ganz persönlichen Grund, den Thüringer Wald zu lieben. Diese sagenhafte Landschaft, die es lohnt, jeden Tag aufs Neue entdeckt zu werden.


Am 04.07.20 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für diesen Film aus der Reihe Wildes Deutschland. Dabei entstand ein einzigartiges Porträt dieser Region.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 04.07.20 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Metropolen - Ausgestoßene
Durch die Ausbreitung der Städte haben wir vielen Tierarten ihre Habitate genommen. Doch jetzt erobern sich zahlreiche Wildtiere diesen Lebensraum zurück. Im New Yorker Hudson River sichtet man immer öfter Buckelwale; im australischen Adelaide haben sich Riesen-Fledermäuse breitgemacht; die afrikanischen Pinguine fühlen sich zunehmend in Cape Town wohl; Schakale spazieren durch den Park von Tel Aviv; und in Bangkok blockieren Pythons den Straßenverkehr. Mit erstaunlichem Anpassungsvermögen haben diese und viele andere Tierarten sich auf die städtische Umgebung eingestellt, haben Verhaltensweisen geändert und neue Fähigkeiten erworben. Die dreiteilige Doku-Reihe der BBC zeigt, wie aus Großstädten aufregende, wilde Lebensräume geworden sind. Wenn sich Städte expandieren, muss vor allem die Tierwelt darunter leiden. Zahlreiche Wildtierarten sehen sich gezwungen, traditionelle Lebensräume aufzugeben. Doch nun scheint es, als ob sich diese „Ausgestoßenen“ ihr verlorenes Land wieder zurückerobern. Das gilt für Elefanten in bestimmten Gebieten Sri Lankas ebenso wie für die Kapuzineraffen in Costa Rica. In Amsterdam zählen Reiher neuerdings zu dauerhaften Mitbewohnern, und in Florida machen sich Seekühe vermehrt auf dem Land breit. Und in Kalifornien sorgen winzige Füchse für Aufruhr. Das spektakulärste Phänomen ist jedoch die Rückkehr der Buckelwale vor dem Hintergrund der New Yorker Skyline.


Am 04.07.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 04.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (5/6)
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)


Am 04.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Amerikas Naturwunder - Die Everglades
Die Everglades, die größte subtropische Wildnis der USA, bieten einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Die Dokumentation begleitet das Schicksal eines Alligatorweibchens, das ihr Leben und die Aufzucht ihres Nachwuchses in den Everglades meistert. Sie hat sich in einem Alligatorloch inmitten einer Zypressensenke eingerichtet.


Am 04.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Unbekannter Seulingswald
Ein früher Herbstabend im Seulingswald. Jungförster Johannes Thomas und der "alte Fuchs" Wilhelm Weber wollen gleich Hirsche beobachten, sich anschleichen, ganz dicht ran. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas. "Auf die Pirsch" gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Johannes Thomas, der Forsteleve, stammt vom Meißner, er möchte später auch gern im Hessischen arbeiten. Viel Theorie hat er von der Universität mitgebracht, jetzt "lernt er Wald": Bäume markieren, geschlagenes Holz aufmessen, protokollieren und elektronisch weitergeben, Hochsitze kontrollieren, Pläne erstellen für Wirtschaftsmaßnahmen.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.20 Uhr)


Am 04.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heute wachsen hier wieder gut 100 verschiedene Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heute wachsen hier wieder rund hundert Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen. Die Smoky Mountains sind der vielfältigste Nationalpark der USA. Die Wälder bieten 100.000 Tier- und Pflanzenarten eine Heimat.


Am 04.07.20 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die letzten hessischen Sumpfschildkröten haben östlich von Darmstadt im Reinheimer Teich ihr eigenes Naturschutzgebiet. Standort eines kleineren Naturschatzes: die "Schöne Eiche von Harreshausen", die mit ihren über 500 Jahren als Stammmutter aller Pyramideneichen in der Welt zählt. Nicht mit uraltem, aber mit imposantem Baumbestand kann der 80 Quadratkilometer große geschützte "GrünGürtel" rund um Frankfurt aufwarten: Wälder, Wiesen, Parks und Auen sind ideal für stadtnahe Erholung.


Am 05.07.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Igel unter uns
Igel kennt zwar jedes Kind, aber in manchen Ländern Europas haben Forscher einen Rückgang der Populationen um 30 Prozent festgestellt. Ein Filmteam begleitet ein Igelweibchen von Frühjahr bis Herbst in einem bayerischen Dorf. In wenigen Wochen muss sie ihr Gewicht beinahe verdoppeln und allen möglichen Gefahren trotzen. Liebestolle Männchen in Schach halten und vor dem Winter ihre Jungen großziehen. Noch schwerer haben es ihre Artgenossen in der Stadt. In Berlin versuchen Forscher herauszufinden, wie Igel in der Großstadt überleben, und wie der Mensch ihnen dabei helfen kann, bevor es vielleicht zu spät ist.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)


Am 05.07.20 15:55 - 16:25 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an - Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion - mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


Am 05.07.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Insel Borneo
Die spezielle Lage dieser tropischen Insel sorgt für einen unvergleichlichen natürlichen Reichtum und eine Vielzahl biologischer Kuriositäten. Hier leben Orang-Utans und die kleinsten Bären der Welt, tödliche Pflanzen und Quallen, die Algen züchten.


Am 05.07.20 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Die Kleiderordnung der Tiere
Jedes Lebewesen, von der Amöbe bis zum Blauwal, braucht eine geeignete Hülle. Die Natur setzt dabei auf geniale Materialen und gewagte Entwürfe. Vom schlagfesten Panzerkleid bis zum seidenweichen Kuschelfell. Jede Mode scheint erlaubt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass auch die Tiere an strenge Kleiderregeln gebunden sind. Die Natur tut ihr Bestes in Sachen Kleidung, aber selbst im Tierreich ist Aussehen nicht alles: Zur richtigen Kleidung gehört immer auch das richtige Verhalten.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 05.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 6.00-8.15 Uhr)


Am 06.07.20 05:20 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Im "Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre" kümmert sich Tierärztin Cecilia Boklin um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden auf ihre Auswilderung vorbereitet. Das kann 18 Jahre dauern. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr von der Umweltschutzgruppe "Fauna & Flora International" kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.


Am 06.07.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Zugvögel (1/2)
Der Film begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden. Eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wurde dabei erstmals mit einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Die Dokumentation begleitet auch Gänseküken beim Abenteuer des Fliegenlernens. Und der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen (erstmals gemeinsam) die gefährliche Straße von Gibraltar und fliegt mit ihnen bis in ihr Winterquartier in Tansania und Kenia.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)


Am 06.07.20 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Rückkehr der Giganten
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Der Wisent, das größte Landsäugetier Europas, war in den Karpaten zwei Jahrhunderte lang ausgestorben. Wissenschaftler haben nun mehrere Exemplare dieser Spezies aus einem Berliner Zoo nach Rumänien transportiert und dort ausgewildert. Mit extrem positiven Folgen für das komplette Ökosystem. Eine neue Heimat muss sich ein junger Wolf aus Polen suchen. Von seinem Rudel ausgestoßen, begibt sich das Raubtier auf eine 600 Kilometer lange Wanderschaft. Dabei kommt es in Gebiete, in denen seit 200 Jahren kein Wolf mehr zu sehen war. Inzwischen sind Exemplare des legendären Jägers sogar in Dänemark, Belgien und den Niederlanden aufgetaucht.
(Wdh. morgen 7.00-8.00 Uhr)


Am 06.07.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Harz - Kleine Käfer und große Maschinen
Niedersachsens Wälder sind im Klimastress. Stürme und Trockenheit haben große Schäden hinterlassen, der Borkenkäfer gibt geschwächten Fichten dann oft den Rest. Schon jetzt berichten die Landesforsten, der größte Waldbesitzer Niedersachsens, von baumlosen Arealen von 10.000 Hektar. Die Nordreportage zeigt, wie die Forstwirte im Süden Niedersachsens mit den Borkenkäfern umgehen und wie sich der Wald im Harz dadurch verändert.
(Wdh. übermorgen, 11.30-12.00 Uhr)


Am 06.07.20 21:00 - 21:30 Uhr auf 
hr: Auf der Pirsch - Von Frauen, die jagen wollen
Ein beeindruckender Film über die Faszination Jagd aus der Sicht zweier Jägerinnen. Die eine ist Anfängerin, die andere jagt seit knapp drei Jahren. Die Jagd wandelt sich - auch dank der Frauen, die das Hobby für sich entdecken. Vor 20 Jahren hatte nur rund ein Prozent der Frauen in Deutschland einen Jagdschein, heute sind es knapp zehn Prozent. Aktuell ist ungefähr sogar jeder fünfte Teilnehmer an einem Jägerkurs eine Frau.


Am 06.07.20 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Das Forum - Rettet Davos die Welt?
In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleitet der Filmemacher Marcus Vetter den 81-jährigen Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab über ein Jahr bei dessen Bestreben, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Der Dokumentarfilm begleitet den World Economic Forum-Gründer und geht der Frage nach: Trägt seine Vision Früchte und kann das WEF zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es ein Teil des Problems und dient nur der Durchsetzung der Eigeninteressen der globalen Elite? Während das WEF in Davos 2018 tagt, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonasregenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Eliten und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, allen voran die Klima-Aktivistin Greta Thunberg, drängen in die Öffentlichkeit. Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmeteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. Der Dokumentarfilm von Marcus Vetter zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet er führende Mitarbeiter von Klaus Schwab bei internationalen Projekten vor Ort. Jennifer Morgan, Leiterin von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.
(Wdh. morgen, 23.15-0.45 Uhr)


Am 07.07.20 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald - Von Brillenbären und Kolibris
Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen, und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Am 07.07.20 10:10 - 10:55 Uhr auf 
arte: Kolumbien (1/2)
Kolumbien liegt zwischen dem wilden Pazifik und dem warmen Karibischen Meer, eingegrenzt von den Flussläufen des Amazonas und des Orinoco und durchzogen vom Río Cauca und dem Río Magdalena - Kolumbien ist unweigerlich mit dem Wasser verbunden. Seinem Wasserreichtum verdankt Kolumbien seine außergewöhnliche Fauna. Die Reise des Wassers beginnt in den Bergen - den Anden - an den majestätischen Gipfeln der Sierra Nevada de Santa Marta. Der Nordwesten Südamerikas beherbergt eine überaus reiche Tierwelt; viele Arten gibt es nur hier. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine Zusammenarbeit von 87 Dokumentarfilmern, die an mehr als 85 Orten drehten und aus über 150-stündigem Rohmaterial die schönsten und atemberaubendsten Szenen zusammenschnitten. Sie zeigen mehr als 30 Tierarten in über 20 verschiedenen Ökosystemen - darunter Jaguare auf der Jagd, silberne Arowana-Fische beim Brüten, Orinoco-Krokodile bei der Paarung, einen blauen Morphofalter beim Entpuppen, junge Hammerhaie auf ihren Wanderungen, die witzigen Nazca-Tölpel mit ihren Küken und den leuchtend gelben Pfeilgiftfrosch, der sich von Ameisen ernährt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)


Am 07.07.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Dschungelhunde - Brasiliens scheue Jäger
Einst durchstreiften viele Waldhunde den atlantischen Regenwald Südamerikas. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für sie. Im Süden Brasiliens lebt der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers. Doch es fehlt eine Partnerin für Charles. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, macht sich Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für Charles. Weil die Zeit drängt, entscheidet sich Cleyde für eine gewagte Lösung: Eine Waldhündin aus dem Zoo in Rio de Janeiro soll zu Charles kommen. Kann sich ein Tier aus dem Zoo in der Wildnis zurechtfinden?


Am 07.07.20 11:15 - 12:15 Uhr auf 
SWR: Unser Wald - Geliebt, geschunden, gepflegt
Einst haben sie ihn gefürchtet, dann ausgebeutet, aufgeforstet, gepflegt und verehrt. Es ist eine wechselhafte Geschichte, die die Beziehung der Deutschen zum Wald geprägt hat; er ist Teil ihrer Identität. Seit Jahrtausenden nähren sie den Mythos Wald - der Ort, an dem die Hexen leben, in dem die Märchen spielen. Bereits vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen wurde der Wald intensiv genutzt. Aus seinem Holz wurden Häuser, Schiffe und Schutzwälle gebaut. Die Folgen waren dramatisch: große Flächen fielen der intensiven Holznutzung zum Opfer und wurden zerstört. Doch die Menschen gaben ihm auch seinen Platz zurück - damals wie heute in Zeiten der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Wie unsere Vorfahren die Wälder erschlossen haben und was uns Sagen und Dichtung über unsere Beziehung zu den Wäldern verraten, darüber sprechen wir mit dem Forstwissenschaftler Markus Herbener und dem Schwarzwald-Ranger Achim Laber.
(Wdh. heute abend 22.15-23.15 Uhr auf ARD-alpha)


Am 07.07.20 11:40 - 12:25 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Guyana - Frankreichs grünes Eldorado
In Französisch-Guayana versucht man, den tropischen Regenwald zu bewahren und ihn dennoch nutzbar zu machen. Dieser Aufgabe widmen sich Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.


Am 07.07.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Auf Fotopirsch
Die drei renommierten Naturfotografen Bernhard Volmer aus Osnabrück, Jürgen Borris aus Holzminden und Willi Rolfes aus Vechta sind ein Jahr lang mit der Kamera in ihrem Heimatland Niedersachsen unterwegs, um zum 75-jährigen Bestehen des Bundeslandes 2021 die Einzigartigkeit der Natur zu dokumentieren. Die Dokumentation zeigt die Fotografen in einigen der schönsten Landschaften Niedersachsens wie sie versuchen, spannende und seltene Tierarten vor ihre Kamera zu bekommen. Das Ziel: Sie wollen die Tiere so zeigen, wie man sie normalerweise nicht zu sehen bekommt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 07.07.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Rüdiger Schwenk hat einen ziemlich ausgefallenen Beruf: Er ist Hummelzüchter. Seine Hummeln, die er an Obst- und Gemüsebauern im ganzen Südwesten Deutschlands verkauft, sind äußerst fleißige Feldarbeiter. Sie bestäuben mehr Blüten und Nutzpflanzen als Honigbienen. Wie die knuffigen haarigen Brummer im Taunus gezüchtet werden und wie der Arbeitstag einer Hummel aussieht, schaut sich Ulrike Nehrbaß vor Ort an. Außerdem erzählt das Natur- und Umwelt-Magazin "natürlich!" noch jede Menge andere spannende und staunenswerte Geschichten aus der Heimat, macht Lust auf Natur, gibt nützliche Tipps und zeigt, was das Ökosystem bedroht.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 07.07.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Faule Ameisen
Ameisen gelten als die Workaholics der Tierwelt. Diesen Mythos widerlegen Forscher aber nun. Innerhalb eines Ameisenvolkes gibt es nämlich erstaunlich viele Tiere, die gar nichts tun. Thomas D erklärt bei "Wissen vor acht - Natur", welchen Nutzen diese faulen Arbeiter im Ameisenvolk haben.


Am 07.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Kenia
Unter uralten Vulkanen liegen unendliche Ebenen, die heute als Wiege der Menschheit gelten: der große ostafrikanische Graben. Wie nirgends sonst hat sich hier eine Artenvielfalt in einer gewaltigen Landschaft erhalten, die das Bild von Afrika seit Generationen tief geprägt hat. Doch das Leben der großen Tiere Afrikas ist bedroht! Viele Wildhüter kämpfen mit aller Macht für deren Erhalt. In den vergangenen 100 Jahren ist der Löwenbestand um 96 Prozent zurückgegangen. Im Durchschnitt wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet! Viele Experten prophezeien, dass es in 15 Jahren keine frei lebenden, großen Tiere in Afrika mehr geben wird. Die Bevölkerung Kenias hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Der Lebensraum der wilden Tiere wird immer kleiner.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 07.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Im Wald der alten Buchen - Die Hohe Schrecke
Seit einem Jahr können Besucher die Hohe Schrecke in schwindelerregender Höhe erleben. Eine 180 Meter lange Hängeseilbrücke über das Bärental ist das neue touristische Tor. Dahinter im riesigen Buchenwald warten viele Sensationen - auch längst verschollen geglaubte Urwald-Reliktarten, extrem seltene Tiere, die nur dort überlebt haben, wo es seit der letzten Eiszeit immer Wald gab. Um dieses europaweit bedeutsame Waldgebiet zu bewahren, wurde vor zehn Jahren das Naturschutzprojekt "Hohe Schrecke" gestartet.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)


Am 08.07.20 07:00 - 07:55 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Auf den Spuren des Luchses
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Der Iberische Luchs zählt zu den seltensten Tierarten unseres Planeten. Die Wildkatze ist ein unersetzliches Mitglied in der Nahrungskette der Natur Spaniens und Portugals. Forscher wollen die gefährdete Spezies im portugiesischen Coa-Tal wieder heimisch werden lassen. Dort sind Flora und Fauna durch die Auslaugung des Bodens schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein weiteres Problem in der trockenen Buschlandschaft sind große Flächenbrände. Eine Art natürlicher Feuerlöscher war der Auerochse, ein Wildrind, das früher in ganz Europa zu finden war. Das Taurusrind gilt als sein Nachfolger. Indem es leicht entflammbare Pflanzen frisst, schafft es Korridore zwischen den Bränden. Naturschützer möchten deshalb den Taurus auf der Iberischen Halbinsel zwischen Atlantik und Mittelmeer vermehrt ansiedeln.


Am 08.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Natur im Südwesten - Waldwelten (1/2)
Der Südwesten ist ein Naturparadies für unzählige Tierarten, die in direkter Nachbarschaft zu Menschen leben. Wie kommen diese Tiere mit damit zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor der Haustür. Seit mindestens 40.000 Jahren haben Menschen die Umwelt nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum der tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Jede Tierart hat anders auf uns Menschen reagiert. Das Rotwild zum Beispiel wäre von Natur aus eher in der offenen Landschaft zuhause - auf Wiesen und Weiden. Wir haben sie in die Wälder gedrängt, während Tiere wie der Weißstorch Felder durchaus zu schätzen wissen. Sie gelten als "Kulturfolger", die ihren Lebensraum in einer vielfältigen Agrarlandschaft gefunden haben. Ganz im Gegensatz zur Wildkatze, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausstehen kann. Sie gilt als unzähmbar - und versteckt sich in den dichtesten und größten Wäldern Westeuropas - wie im Pfälzerwald.


Am 08.07.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Dürre im Norden - Wie gefährdet ist das Land?
"Die Lage ist verzweifelt", sagt Nico Nommsen, Milchbauer auf der Nordseeinsel Pellworm. Seine einzige Hoffnung: Regen. Danach sehnen sich in diesem Frühjahr sämtliche Land- und Forstwirte im Norden. Die Böden von Feldern, Weiden und Wäldern sind größtenteils ausgetrocknet. Zwar gab es im Februar teilweise starke Niederschläge, doch der April war der trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. "Extreme Dürre" zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für zahlreiche Regionen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern an. Für einige Regionen, vor allem im Osten, trifft bereits die höchste Stufe zu: "Außergewöhnliche Dürre". Die Waldbrandgefahr im Harz, in der Heide und den lauenburgischen Wäldern steigt. Und nicht nur den Fichten, denen der Borkenkäfer den Garaus macht, geht es schlecht. Der Waldzustandsbericht des Thünen-Instituts von 2019 zeigt: Auch Eichen und Buchen leiden dramatisch unter dem Wassermangel. Insgesamt haben 36 Prozent der Laub- und Nadelbäume keine dichte Krone mehr. Das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Erhebungen vor 35 Jahren. 180.000 Hektar Wald sind bereits abgestorben. Ein Prozess, der sich auch in diesem Jahr fortsetzen wird, ganz gleich, ob es noch viel regnet oder nicht. Die Trockenschäden zeigen sich verzögert und sind in wenigen Monaten nicht zu beheben. Trockene Wälder: Leichtes Spiel für Schädlinge Wassermangel und milde Winter wie in diesem Jahr führen zudem dazu, dass sich Schädlinge stark vermehren. Gesunde Bäume wehren sich gegen Pilze und andere Feinde, indem sie Harz ausbilden. "Aber durch die Trockenheit ist die Verharzung nicht möglich, sodass sich dann die Schädlinge richtig ausbreiten können", sagt Dr. Andreas Marx, Leiter des Klimabüros am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
(Wdh. übermorgen 2.15-3.00 Uhr)


Am 08.07.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Invasion der Plagen
Kleine Plagegeister sorgen für großen Ärger im Norden: Die Invasion von Borkenkäfer, Eichenprozessionsspinner und Buchsbaumzünsler gefährdet Bäume und die Gesundheit der Menschen und kostet den Steuerzahler*innen Millionen. Inzwischen sind nicht nur im Harz ganze Berghänge zerstört und gerodet, überall müssen Schulhöfe und Spielplätze, auf denen Eichenbäume stehen, weiträumig gesperrt werden. Gartenbesitzer verzweifeln angesichts Hunderter gefräßiger Raupen in ihren Buchsbaumhecken. Hilmar von Petersdorff-Campen ist Landwirt am Rande des Harzes. Er kämpft seit zwei Jahren um seinen Fichtenwald. Ein hoffnungsloser Kampf.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)


Am 08.07.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Libellen - Funkelnde Jäger
Sie schillern wie Schmetterlinge, jagen unter wie über der Wasseroberfläche und sind Flugkünstler, von denen sich selbst Kolibris etwas abschauen könnten: Libellen! Kein Sommer ohne Libellen - und das seit hunderten Millionen Jahren: Die Akrobaten der Lüfte existierten schon lange vor den Dinosauriern und sie bevölkern die meisten Kontinente unsere Erde bis heute. Kaum ein Teich oder Tümpel wurde nicht von ihnen erobert: Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der Libellen?
(Wdh. morgen 9.00-10.05 Uhr)


Am 08.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? "betrifft" geht diesen Fragen nach und unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten durch Recherchen bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Der "betrifft"-Moderator begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 08.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Warum sterben die Bienen?
Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln? Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.
(Wdh. übermorgen 2.00-2.45 Uhr)


Am 09.07.20 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.30 Uhr)


Am 09.07.20 07:05 - 08:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Bären sind los!
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor.In Europa konnte sich die Population des Bären in den letzten Jahren dank weitreichender Schutzmaßnahmen vergrößern. Doch damit verbunden kommt es vermehrt zu Konflikten mit dem Menschen. Insbesondere Bauern und Schafhüter fühlen sich bedroht. Oft treibt es Bären aus Hungersnot auch in menschliche Ansiedelungen und Dörfer. Im südlichen Italien, in den Abruzzen, kümmern sich Experten und Wissenschaftler um die Rettung des seltenen Marsischen Braunbären, eine Unterart des Braunbären. Die Reservate sollen durch Wildtier-Korridore miteinander verbunden werden. Auch der Europäische Braunbär im Velebit-Gebirge entlang der Adria-Küste Kroatiens steht im Mittelpunkt eines Schutzprojekts. Dort wird das durch Landflucht brach liegende Land renaturiert. Davon profitieren auch Gämse, Bergziegen, Auerhühner und Wölfe.


Am 09.07.20 07:05 - 08:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Bären sind los!
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor.In Europa konnte sich die Population des Bären in den letzten Jahren dank weitreichender Schutzmaßnahmen vergrößern. Doch damit verbunden kommt es vermehrt zu Konflikten mit dem Menschen. Insbesondere Bauern und Schafhüter fühlen sich bedroht. Oft treibt es Bären aus Hungersnot auch in menschliche Ansiedelungen und Dörfer. Im südlichen Italien, in den Abruzzen, kümmern sich Experten und Wissenschaftler um die Rettung des seltenen Marsischen Braunbären, eine Unterart des Braunbären. Die Reservate sollen durch Wildtier-Korridore miteinander verbunden werden. Auch der Europäische Braunbär im Velebit-Gebirge entlang der Adria-Küste Kroatiens steht im Mittelpunkt eines Schutzprojekts. Dort wird das durch Landflucht brach liegende Land renaturiert. Davon profitieren auch Gämse, Bergziegen, Auerhühner und Wölfe.


Am 09.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Kostbare Kleinode - Kolibris
Die Dokumentation zeigt Kolibris aus ganz neuer Perspektive: beim Rückwärts- oder Kopfüberfliegen, im Schwebeflug und - zum ersten Mal - bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken. Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.


Am 09.07.20 12:50 - 13:20 Uhr auf 
ARD: "Rettet die Bienen" - Ein Jahr nach dem Volksbegehren
Das Umweltmagazin "Unkraut" berichtet über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden, und wie man sie verhindern kann. Dazu werden ökologische Hintergründe präsentiert.


Am 09.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Natur im Südwesten - Wasserwelten
Seit mindestens 40.000 Jahren haben wir Menschen die Umwelt nach unseren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum ihrer tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Und von welchen Tieren haben Menschen sich abgeschaut, wie man in der Wildnis überlebt - und Zivilisationen erschaffen kann? Dazu gehört mit Sicherheit der Biber, der schon lange vor den Menschen Bäume gefällt, Wälder gerodet und Stauseen angelegt hat. Neben Menschen ist er die einzige Art, die ihren Lebensraum aktiv gestaltet. Und damit - genau wie wir - anderen Tierarten auch Lebensräume schafft. Auf den Lichtungen des Bibers rund um seine Teiche finden Libellen eine Heimat; auf Feldern und Feuchtniederungen gehen Störche auf Nahrungssuche. Die Dokumentation erzählt davon, welche Tierarten im "nassen" Südwesten ihre Wildnis vor der Haustür gefunden haben.


Am 09.07.20 15:15 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wenn der Regen ausbleibt - droht Deutschland Dürre?
Phoenix Reporterin Inge Swolek hat mit Landwirten und mit Pflanzenwissenschaftlerinnen der Universität Bonn gesprochen und hat beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgefragt welche Notfallpläne für Dürre und Wasserknappheit in den Schubladen liegen. Ist die Bundesregierung vorbereitet, wie sie 80 Millionen Menschen über Wochen mit Trinkwasser versorgen kann? 2018 war es sehr heiß, 2019 ebenfalls und wie wird der Sommer 2020? Wird Dürre normal, stehen wir vor Ernteausfällen und Wasserknappheit. Die Natur und Wir sind auf den Regen angewiesen, doch der ist nicht in Sicht.
(Wdh. morgen 13.15-13.45 Uhr)


Am 09.07.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Öl, Milliarden und Moral - Der norwegische Staatsfonds und die Finanzmärkte
In Zeiten des Klimawandels hat diese Frage Konjunktur: Inwiefern kann die Finanzwirtschaft zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Wie kann der Blick weg von kurzfristigen Profiten hin zu nachhaltig und langfristig wirkenden Investitionen gelenkt werden? Wie sich verantwortungsvoll investieren lässt, zeigt die Dokumentation "Öl, Milliarden und Moral - Der norwegische Staatsfonds und die Finanzmärkte". Als weltweit größter staatlicher Fonds befindet sich der Norwegische Pensionsfonds im Besitz des Volkes und wird von Politikern verwaltet. Der Fonds soll unter anderem die Rentenzahlungen für zukünftige Generationen sichern. Anstatt auf kurzfristige Erfolgsmeldungen für die Aktionäre zu setzen, ist dieser Fonds politisch verpflichtet, Jahrzehnte in die Zukunft zu schauen. Über das norwegische Beispiel hinaus bietet die Dokumentation zahlreiche Einschätzungen von Politikern und Experten, wie das Finanzwesen angesichts der Klimakrise so ausgerichtet werden kann, dass es der Welt zugutekommt - etwa durch das Investieren in Unternehmen, die den Übergang in eine emissionsärmere Weltwirtschaft beschleunigen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 09.07.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (1/3)
Atemberaubende Natur, lange Sandstrände und unzählige Inseln, aber auch dichte Wälder, beeindruckende Wasserfälle und quirlige Metropolen gehören zum Erscheinungsbild Thailands. Die Dokumentation zeigt die Schönheit der vielfältigen Ökosysteme des Landes mit seinen zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie die tiefe Spiritualität seiner Bewohner. In der ersten Folge führt die Reise vom südlichsten Zipfel des Landes entlang der Küste bis in die Vororte von Bangkok. Sie zeigt tolle Strände und beeindruckende Entdeckungen weitab vom Wegesrand, darunter imposante Kalkfelsen, Affen, Mangroven, Schildkröten, Seenomaden und Algenwälder.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)


Am 09.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Der Große Panda
Der Große Panda gilt als Top-Star und charmanter Botschafter Chinas. Die Qinling-Berge im Herzen Chinas sind seine wahre Heimat - hier zeigt sich der Große Panda von seiner unbekannten wilden Seite. Pandas, im Zucht- und Forschungszentrum Wolong geboren, aber unter natürlichen Bedingungen und ohne engen Kontakt zum Menschen aufgewachsen, sollen die kleine Population der wildlebenden Artgenossen auf Dauer stärken. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet über drei Jahre einen "halbwilden" Panda von der Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum.


Am 09.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
arte: Der kleine Panda
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Wir folgen einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herum zu krabbeln. Wenn auch noch etwas tapsig. Der Film "Der Kleine Panda" ist das erste intime Porträt, das es über diese Tiere gibt.


Am 09.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Kampf ums Wasser - Die Ökologiebewegung im Südwesten
Das Fischsterben offenbarte die dreckige Seite der Wirtschaftswunderjahre. Bis in die 1980er Jahre wurden Gewässer als Deponien für Abwässer missbraucht. Das zeigt die Dokumentation "Der Kampf ums Wasser" mit aussagestarkem Archivmaterial. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Protagonistinnen und Protagonisten der Umweltbewegung ordnen das Geschehen ein. Mit dem Fokus auf der Umweltgeschichte im Südwesten dokumentiert der Film, wie es gelungen ist, Seen und Flüsse vor dem Kollaps zu bewahren. Doch Mikroplastik, Medikamentencocktails im Wasser und der Klimawandel sind neue Herausforderungen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 09.07.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rückkehr der bedrohten Vögel
Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 09.07.20 22:00 - 22:45 Uhr auf 
SWR: Trocknet Deutschland aus?
Das dritte Jahr in Folge hat es in Deutschland wieder im Frühjahr zu wenig geregnet. Die Böden sind vielerorts zu trocken und die Angst vor den Folgen eines dritten Dürrejahres für Land- und Forstwirtschaft ist groß. "odysso" zeigt, wie sich die zunehmende Trockenheit auf den Südwesten auswirkt. Die Reporterinnen und Reporter erklären, wie es zu Interessenkonflikten zwischen Mensch und Natur kommt und treffen Forscherinnen, die Grundlagen für ein vernünftiges Dürremanagement schaffen. Gezeigt wird auch, was Wasser so wertvoll und lebenswichtig macht und warum die Privatisierung dieses kostbaren Gutes meist keine gute Idee ist.
(Wdh. übermorgen 8.00-8.45 Uhr)


Am 10.07.20 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Dehesa - Iberischer Einklang mit der Natur
Die Dehesa ist ein tausendjähriges, heute geschütztes Ökosystem im Südwesten der iberischen Halbinsel. Das Landschaftsbild ist von riesigen Weiden mit vereinzelten Stein- und Korkeichen geprägt. Ein einzigartiges Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen bietet Nahrung für Menschen, Tiere und Zuchtvieh. Auf den rund drei Millionen Hektar Land wird durch nachhaltige Nutzung der Ressourcen das natürliche Gleichgewicht gewahrt.


Am 10.07.20 05:45 - 06:15 Uhr auf 
arte: Tiergeheimnisse - Auf Entdeckertour im Reich der Tiere
Das weltweite Artensterben nimmt zu. Das Tragische daran: Viele Tierarten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Ein enormer Verlust für die Menschheit! Denn manche Tierarten bergen Geheimnisse, die eine große Hilfe sein könnten, zum Beispiel für die Humanmedizin. Biologen schätzen, dass es gerade unter den Winzlingen der Natur noch Millionen unentdeckter, neuer Arten und damit "Geheimnisträger" gibt. Doch wie findet man eine neue Spezies? Michael Ohl, Insektenforscher und Leiter des Zentrums für Integrative Biodiversitätsentdeckung am Naturkundemuseum Berlin, weiht in die Kunst der Artenbestimmung ein.


Am 10.07.20 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der 1.000 Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 10.07.20 06:40 - 07:40 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Paradies Donaudelta
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Auf eine Strecke von 2860 Kilometer schlängelt sich die Donau durch Europa, vom Schwarzwald in Deutschland bis zu seinem Mündungsgebiet am Schwarzen Meer. Im rumänischen und ukrainischen Donaudelta verzweigt sich der zweitlängste Strom Europas auf eine Fläche von 5.800 qkm in unzählige Flussarme, Kanäle und Läufe. 72 Prozent dieser Fläche sind als Biospärenreservat geschützt. Tausende Tier- und Pflanzenarten halten sich dort auf, darunter der seltene Goldschakal, der riesige Seeadler oder der Europäische Wasserbüffel. Auf die 300 im Sumpfland heimischen Vogelarten, darunter der Rosapelikan, warten 75 verschiedenen Fischarten. Doch die Begradigung und Eindämmung von Schifffahrtswegen, die stärkere Umweltverschmutzung aber auch illegales Wildern gefährden die 30 Ökosysteme und das hoch sensible ökologische Gleichgewicht.


Am 10.07.20 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für diesen Film aus der Reihe Wildes Deutschland. Dabei entstand ein einzigartiges Porträt dieser Region.


Am 10.07.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Geliebtes Korsika: Kampf gegen das Feuer
Auf Korsika haben seit 1960 die Waldbrände ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Sie zerstören jeden Sommer Tausende Hektar Vegetation. Mutige, neue Strategien hat die "Forstfeuerwehr" in den Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud im Kampf gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die "Nahrung". Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel.


Am 10.07.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 
BR: Auf Leben und Tod - Der Wald
Diese Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.


Am 10.07.20 12:45 - 13:30 Uhr auf 
phoenix: Wald in Not
phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein. In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist.


Am 10.07.20 13:25 - 13:55 Uhr auf 
3sat: Schwarzkittelalarm
Fast überall in Deutschland haben sich Wildschweine massenhaft vermehrt. Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände nun dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Doch die Tiere haben gelernt, geschickt auszuweichen - dahin, wo üblicherweise nicht geschossen wird: in Wohngebiete, an belebte Straßenränder oder mitten an den Badestrand. Die Reportage begibt sich auf die Spur der Schweine im Nordosten der Republik. Denn wenn die Touristen zu Hause sind, wird an der Ostseeküste scharf geschossen.


Am 10.07.20 13:55 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.20 Uhr)


Am 10.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Entlang der Donau zwischen Wien und Bratislava kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen erneut. Ein Film über eine beeindruckende Landschaft, die eine Vielzahl von Tierarten beheimatet.


Am 10.07.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (3/3)
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.


Am 10.07.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Durch den Dschungel Vietnams
Der Dschungel im Norden Vietnams ist dicht und kaum durchdringbar - manche Stellen wurden noch nie von Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder haben sich die wenigen noch wildlebenden Asiatischen Schwarzbären zurückgezogen. Tuan, Biologe und Experte für Bären und Affen im Pu-Mat-Nationalpark, macht sich auf zu einer Expedition in unberührte Täler und Berge des Parks, um den Schutz der Tiere intensivieren zu können. In den Regenwäldern am Truong-Son-Gebirge lebt auch eine kleine Volksgruppe, die Dan Lai. Das am meisten gejagte Wildtier ist das Schuppentier. Es ist das einzige Säugetier, das einen Panzer trägt, kein Tier kann ihm wirklich gefährlich werden. Das Schuppentier frisst Ameisen, ist friedlich und nützlich. Trotzdem ist es gefährdet, denn seinen Schuppen werden Heilkräfte zugeschrieben, sein Fleisch gilt als Delikatesse. Eine kleine Tierschutzorganisation bringt Wilderern abgenommene Tiere zurück in den Wald, um das Überleben der Art zu sichern.


Am 11.07.20 03:15 - 04:00 Uhr auf 
SWR: Natur im Südwesten - Waldwelten (1/2)
Der Südwesten ist ein Naturparadies für unzählige Tierarten, die in direkter Nachbarschaft zu Menschen leben. Wie kommen diese Tiere mit damit zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor der Haustür. Seit mindestens 40.000 Jahren haben Menschen die Umwelt nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum der tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Jede Tierart hat anders auf uns Menschen reagiert. Das Rotwild zum Beispiel wäre von Natur aus eher in der offenen Landschaft zuhause - auf Wiesen und Weiden. Wir haben sie in die Wälder gedrängt, während Tiere wie der Weißstorch Felder durchaus zu schätzen wissen. Sie gelten als "Kulturfolger", die ihren Lebensraum in einer vielfältigen Agrarlandschaft gefunden haben. Ganz im Gegensatz zur Wildkatze, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausstehen kann. Sie gilt als unzähmbar - und versteckt sich in den dichtesten und größten Wäldern Westeuropas - wie im Pfälzerwald.


Am 11.07.20 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Polynesien
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 11.07.20 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Südafrika
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 11.07.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wer lebt im Garten?
Anna ist auf Schatzsuche. In drei verschiedenen Gärten muss sie eine Schatztruhe finden, in der jeweils eine Aufgabe auf sie wartet. Ob Anna die lösen kann? Es gilt, ein Insektenhotel zu bauen, Futter mit einer Bodenfalle zu fangen und ein Wespennest zu fotografieren. Hilfe bekommt Anna auch: Martin zeigt ihr in einem naturnahen Garten, wie ein erstklassiges Wildbienenhotel gebaut wird. Und dabei erfährt Anna auch, welche Pflanzen Bienen mögen - und welche zwar schön aussehen, für Bienen aber nichts sind. Weil deren Blüten weder Pollen noch Nektar haben.


Am 11.07.20 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Honduras
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 11.07.20 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Kanada
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 11.07.20 08:45 - 09:30 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren
Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.


Am 11.07.20 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Papua
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.


Am 11.07.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein
Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt - und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach und zeigt, warum keiner für sich allein stirbt. Ganz deutlich zeigt sich der Einfluss des Klimawandels bei den Zugvögeln. Sie verabschieden sich im Herbst später und kehren im Frühjahr eher zurück. Die Winter werden immer kürzer, sodass Vögel im Vergleich zu früher bereits schon Tage und Wochen eher einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Manche Zugvögel fliegen inzwischen sogar gar nicht mehr gen Süden, sondern bleiben das ganze Jahr über in Deutschland. Doch es gibt nicht nur Gewinner: Die Brutkästen des Trauerschnäppers beispielsweise bleiben immer häufiger leer. Denn er kommt zu spät, obwohl er - nach dem früher geltenden Jahreszeitplan - pünktlich kommt. Warum passt er sich nicht den neuen Bedingungen an? Auch der Kuckuck gerät in Bedrängnis: Wenn er aus Afrika zurückkehrt, sind einige seiner Wirtsvögel schon längst da. Das bringt ihn aus dem Rhythmus - und in Bedrängnis. Ist bald schon sein „kuckuck“ nicht mehr zu hören? Narwale fühlen sich in der Arktis besonders wohl. Sie sind bestens an das Leben in der Kälte angepasst. Doch jetzt zieht sich das Eis immer weiter zurück, sodass ihre Feinde, die immer Abstand zum Meereis halten, in ihren Lebensraum vordringen können. Ein Drama für die Narwale. Die Klimaveränderungen beeinflussen das Wetter: Hitzeperioden oder Dauerregen im Sommer, Schneechaos und extreme Kälte im Winter. Experten prognostizieren, dass globale Wetterphänomene für vermehrte Extremereignisse auch in Deutschland sorgen werden. Hitzerekorde wurden inzwischen auch in Sibirien erreicht. Was dort geschieht, betrifft auch uns. Das Auftauen des Permafrostbodens könnte die globalen Veränderungen stark beschleunigen und die globale Erwärmung unwiderruflich befeuern. Harald Lesch verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.
(Wdh. morgen 18.45-19.15 Uhr)


Am 11.07.20 10:50 - 11:20 Uhr auf 
3sat: Exoten in Oberösterreich - Tiere und Pflanzen als Einwanderer
Oft unbemerkt, aber mit großer Dynamik, sind exotische Tiere und Pflanzen in den oberösterreichischen Raum eingedrungen. Der Film zeigt die Vielfalt der Zuwanderer. An viele einst fremde Pflanzen und Tiere haben wir uns längst gewöhnt - wie die Kartoffel und die Regenbogenforelle aus Nordamerika oder der Mais aus Südamerika. Manche der Arten wirken aber bedrohlich, da sie sich enorm vermehren und heimische Arten zurückdrängen. Es sind die Neophyten und Neozoen wie der Japanische Staudenknöterich, das Indische Springkraut oder auch die Kanadische Goldrute. Bisamratte, Signalkrebs und Asiatische Marienkäfer sind neben vielen anderen auch Einwanderer in Oberösterreich.


Am 11.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? "betrifft" geht diesen Fragen nach und unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten durch Recherchen bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Der "betrifft"-Moderator begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.05 Uhr)


Am 11.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Wirklich sympathisch wirken die Biester selten: Sie stechen, beißen, übertragen Krankheiten - und erschrecken Kinder. Doch sie faszinieren auch: Insekten waren die ersten Tiere, die fliegen lernten. Vor 480 Millionen Jahren eroberten sie den Planeten. Sie sind das Erfolgsmodell der Evolution und bilden bis heute die Basis des Lebens auf der Erde. Denn sie stehen am Anfang einer Nahrungskette, vor der alle Menschen am Ende abhängig sind. Darum schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Gerd Reder aus Flörsheim-Dahlsheim in Rheinhessen zum Beispiel: Der engagierte Hobby-Entomologe durchforscht seit Jahrzehnten eine alte Kalkgrube - einer der besten Standorte zum Beispiel für Wildbienen in Deutschland. Er ist fassungslos angesichts der Stille in seiner Grube. Wo es vor einigen Jahren noch munter summte und brummte, hört er heute kaum noch etwas. Warum nur sterben hier die Insekten?
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.05 Uhr)


Am 11.07.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Die Rhön - Frühling und Sommer
Als das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön gern bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Der Film folgt der Natur vom zeitigen Frühjahr bis zum Sommer. Im März findet in der Hochrhön ein einzigartiges Ereignis statt: die Balz der Birkhähne. Oft treiben zu dieser Zeit noch Schneeflocken über die Hochflächen, während in den Tälern bereits der Frühling Einzug gehalten hat. Hier unten blühen schon Märzenbecher und Küchenschelle, bauen Bläßhühner ihre Nester, summen Bienen von Blüte zu Blüte. Wenige Wochen später ist der Winter auch in den Hochlagen vertrieben, allerorts ergrünen die Wälder.


Am 11.07.20 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Insekt trifft Mensch
Manche finden wir schön, Schmetterlinge zum Beispiel. Andere nützlich und einige einfach nur eklig. Doch gerade Insekten mit Imageproblemen, wie Goldfliegen, Kellerasseln oder Ohrenkneifer entpuppen sich als wichtige Dienstleister für uns Menschen. Ohne Insekten, soviel steht fest, würden wir ganz schön alt aussehen. "W wie Wissen" rückt unser Verhältnis zu Insekten ins rechte Licht.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)


Am 11.07.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wildes Südafrika - Zwischen Tropen und Savanne
Südafrika ist ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. Zwei Weltmeere treffen dort aufeinander, es gibt Pinguine, Löwen, Wale und Delfine, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile. Wie kommt es zu solcher Artenvielfalt auf einem so begrenzten Raum? In der Reihe "Wildes Südafrika" gehen Thomas Behrend und Heike Grebe dem Geheimnis auf den Grund.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)


Am 11.07.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 11.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm begeben sich zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf Abenteuerreise: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 11.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Er ist berühmt für seine Extreme und einer der populärsten Parks in den USA - der Yosemite Nationalpark. Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe steht ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Oliver Goetzl hat atemberaubende Bilder des Yosemite Nationalparks und seiner Tierwelt eingefangen.


Am 11.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Der Böhmerwald
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt - so auch der niederbayerische Fotokünstler Bastian Kalous, der seit Jahren mit nostalgisch anmutenden Polaroidaufnahmen seine Heimat dokumentiert und sich für einen Bildband mit der wechselvollen Geschichte auseinandersetzt. Elisa Belotti und Marco Heurich haben ihr Leben den Luchsen verschrieben. Damit die größte Wildkatze Europas im Böhmerwald überleben kann, kämpfen die Luchsforscher um jedes einzelne Tier.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)


Am 11.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren des Nationalparks verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen.


Am 12.07.20 03:55 - 04:40 Uhr auf 
3sat: Yellowstone (1/3)
Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 6.10 Uhr, Wdh. morgen 16.45-19.00 Uhr)


Am 12.07.20 05:55 - 06:10 Uhr auf 
hr: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder
Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.


Am 12.07.20 08:00 - 08:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Das Ende der Energiewende?
Der Ausbau der Windkraft ist in den letzten Jahren stark eingebrochen. Ohne die günstige Energiequelle aber steht eine ganze Branche vor dem Aus. Die von der Bundesregierung noch vor kurzem beschlossenen Klimaschutzziele könnten nicht eingehalten werden. "ZDFzoom"-Reporter Jörg Moll zeigt, warum und in welchem Umfang Windkraftanlagen an Land in den nächsten Jahren ausgebaut werden müssten, damit Deutschland seine Klimaziele doch noch kosteneffizient einhalten kann. Er trifft Artenschützer und Klimaskeptiker, die in kleinen aber gut organisierten Bürgerinitiativen vehement gegen geplante Windparks vorgehen. "Ob Atomkraftwerk oder Windkraft, wer möchte das schon gern vor der eigenen Tür haben", erzählt ihm ein Windkraftgegner auf einer Anti-Windkraft-Demonstration. Forschungsinstitute für Erneuerbare Energien, wie das Fraunhofer IWES in Bremerhaven, beklagen die mangelnde Unterstützung der Bundesregierung, die zu dem massiven Einbruch beim Zubau der Windkraft geführt habe. Und die Windkraftbranche schlägt Alarm: "Die Politik will theoretisch die Erneuerbaren einschließlich Wind ausbauen, aber faktisch wird alles getan, um es zu verhindern (…) weil man Angst hat vor den Wutbürgern, und da zählt jede Stimme", sagt Windparkbetreiber Johannes Lackmann. Knickt die Politik ein vor den Gegnern der Windkraft, obwohl sich in Umfragen 80 Prozent der Bevölkerung dafür aussprechen?


Am 12.07.20 09:30 - 10:15 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, Rückzugsgebiet für seltene Tiere, Heimat der Sorben, ein Volk, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.


Am 12.07.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Grüne Mythen - Die großen Irrtümer der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit - ein Trendwort, aber auch ein Thema, das kontrovers diskutiert werden kann. Kann Nachhaltigkeit in einer Konsumgesellschaft überhaupt funktionieren? Können wir unsere Erde noch mit Elektroautos, fairer Kleidung und regionalem Essen retten? Wo liegt die Grenze zwischen guten Taten und Greenwashing? Und wie soll eine nachhaltige Gesellschaft in einer globalisierten Welt überhaupt aussehen? Die einen verbinden Nachhaltigkeit mit einem positiven Wandel, mit einer neuen Generation, die sich für den Umweltschutz einsetzt. Die anderen sehen sie als große Lüge und Verschleierung vom schmutzigen Kerngeschäft der multinationalen Konzerne. Mit unterschiedlichen Begegnungen geht der Film diesen Fragen nach und deckt dabei große Irrtümer der Nachhaltigkeit auf.


Am 12.07.20 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Unser Wald - Geliebt, geschunden, gepflegt
Einst haben sie ihn gefürchtet, dann ausgebeutet, aufgeforstet, gepflegt und verehrt. Es ist eine wechselhafte Geschichte, die die Beziehung der Deutschen zum Wald geprägt hat; er ist Teil ihrer Identität. Seit Jahrtausenden nähren sie den Mythos Wald - der Ort, an dem die Hexen leben, in dem die Märchen spielen. Bereits vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen wurde der Wald intensiv genutzt. Aus seinem Holz wurden Häuser, Schiffe und Schutzwälle gebaut. Die Folgen waren dramatisch: große Flächen fielen der intensiven Holznutzung zum Opfer und wurden zerstört. Doch die Menschen gaben ihm auch seinen Platz zurück - damals wie heute in Zeiten der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Wie unsere Vorfahren die Wälder erschlossen haben und was uns Sagen und Dichtung über unsere Beziehung zu den Wäldern verraten, darüber sprechen wir mit dem Forstwissenschaftler Markus Herbener und dem Schwarzwald-Ranger Achim Laber.


Am 12.07.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Süden - Eroberer
Das südliche Spanien bietet auf engstem Raum ein Mosaik aus extremen Lebensräumen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die schneebedeckten Gipfel der Sierra de Cazorla, die trockenen Steineichenwälder der Sierra Morena oder die nebelgetränkten Korkeichenwälder in Cadiz sind die beste Voraussetzung für eine enorme Artenvielfalt. Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. Afrikanische Tierarten kamen zu Zeiten arabischer Herrschaft im Mittelalter an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 12.07.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Libellen - Funkelnde Jäger
Sie schillern wie Schmetterlinge, jagen unter wie über der Wasseroberfläche und sind Flugkünstler, von denen sich selbst Kolibris etwas abschauen könnten: Libellen! Kein Sommer ohne Libellen - und das seit hunderten Millionen Jahren: Die Akrobaten der Lüfte existierten schon lange vor den Dinosauriern und sie bevölkern die meisten Kontinente unsere Erde bis heute. Kaum ein Teich oder Tümpel wurde nicht von ihnen erobert: Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der Libellen?


Am 12.07.20 18:00 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: normale Wetterphänomene oder bereits die Folgen des Klimawandels? Die Dokumentation mit Harald Lesch fasst den Stand der weltweiten Klimaforschung zusammen. Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht. Was können wir tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sagt: „Natürlich ist es toll, wenn jeder Einzelne weniger Auto fährt, weniger fliegt, weniger Fleisch konsumiert. Aber entscheidend ist, dass jeder Einzelne von der Politik über die nächsten 30 Jahre einfordert, dass dieses Problem global gelöst wird. Denn das ist es, was wir brauchen.“


Am 12.07.20 19:15 - 19:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?
Da sind wir auf dem Holzweg: Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über den „Klimaretter“ Wald: So kann manch gut gemeinte Baumpflanz-Aktion sich am Ende als Nullnummer und sogar kontraproduktiv erweisen. Harald Lesch zeigt, wo welches Grün dem Blauen Planeten tatsächlich hilft. Man hat dem Kohlendioxid in der Atmosphäre den Kampf angesagt: Hunderte Millionen von Setzlingen sollen die Lösung sein. Selbst US-Präsident Donald Trump hat sich der Baumpflanz-Bewegung angeschlossen, um so das Kohlendioxid-Problem quasi auf dem schnellen, natürlichen Weg in den Griff zu bekommen. Sogar mit Drohnen werden Baumsamen in der Landschaft verteilt. Doch inzwischen hegen Wissenschaftler erhebliche Zweifel und halten einige der Maßnahmen sogar für kontraproduktiv. Wie kann das sein? Und wie groß ist das Potenzial der Bäume wirklich? Besonders im Blick der Forscher: der Amazonas-Regenwald - die „Klimaanlage“ der ganzen Welt. Auch hier sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung bereits messbar: Im Durchschnitt dauert die Trockenzeit länger. Das begünstigt Waldbrände - und die Ausbreitung von Feuern, die teilweise gezielt von Menschen gelegt werden. Immer mehr Flächen des Regenwaldes gehen verloren. Wissenschaftler warnen jetzt, dass der Tipping Point bald erreicht ist, der Punkt, an dem das gesamte System zusammenbrechen könnte. Wie weit sind wir vom Kollaps entfernt? Nun rächt sich auch, dass der Fokus beim Wald in Deutschland lange nur auf dem Holzertrag lag. Schnell wachsende Baumarten wurden in Monokulturen gepflanzt. Vor allem solche Arten, die in unseren gemäßigten Zonen eigentlich nur bedingt wachsen würden. Ihnen macht der Klimawandel besonders zu schaffen. Mit welchen Maßnahmen ist unser Wald noch zu retten? Und wie lassen sich Klimafunktion und wirtschaftliche Nutzung des Waldes in Zukunft miteinander kombinieren? Harald Lesch geht den Fragen nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.


Am 13.07.20 00:15 - 01:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verletzt im Dschungel
Mit einer Beinschiene wird das kleinste Hindernis zum Stolperstein. Deshalb ist Ex-Veteran Joe Teti beim Laufen auf die Hilfe seines Kompagnons Matt Graham angewiesen. Das Survival-Duo kämpft sich in Zentralamerika durch dichten Regenwald. Dort bekommen es die Männer mit Krokodilen, Schlangen und giftigen Spinnen zu tun. Normalerweise verfolgen die Abenteurer höchst unterschiedliche Überlebensstrategien. Doch auf dieser Tour müssen sie sich blind vertrauen, denn sonst endet der Horrortrip tödlich.


Am 13.07.20 03:55 - 04:45 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In der grünen Hölle
In welche Richtung sollen sie laufen? Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell kämpfen sich am Amazonas mit der Machete durch dichten Regenwald. Wenn die Männer keinen Ausweg aus dem Dschungel finden, sind sie in der grünen Hölle - umgeben von Raubkatzen, Schlangen und Giftspinnen - hoffnungslos verloren. Deshalb klettert Ex-Green-Beret Grady einen 25 Meter hohen Baumriesen hinauf. Von dort oben hat der Überlebensexperte in Südamerika einen wesentlich besseren Ausblick auf die Umgebung.


Am 13.07.20 06:40 - 07:05 Uhr auf 
arte: Der Luchs - Wieder heimisch und doch gefährdet
Sein schlimmster Feind war und ist der Mensch: Der Luchs mit seinen charakteristischen "Pinselohren" wurde gnadenlos verfolgt. Er galt als Trophäe und Konkurrenz um Wildtiere und war fast ausgerottet. Naturschützer versuchen nun, den Luchs wieder in unseren Wäldern heimisch zu machen. Nach wie vor ist er aber gefährdet. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade folgen den Spuren dieser Luchse. Mit GPS-Sendern, aber auch einzigartigen Luchshunden orten sie die scheuen Tiere und erfahren mehr über die Lebensweise und Gefahren der Raubkatzen.


Am 13.07.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.55 Uhr)


Am 13.07.20 10:25 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar
50.000 US-Dollar pro Tier - diese abenteuerlichen Preise erzielen Angonoka-Babys mittlerweile auf dem Schwarzmarkt. Ihre lange Lebensdauer und ihre Seltenheit machen die Tiere unter skrupellosen Sammlern zur begehrten Geldanlage. Dazu haben immer mehr Asiaten Interesse an den goldfarbenen Panzern der Tiere, der bei ihnen als Aphrodisiakum gilt. Trotz internationaler Kampagnen, Hilfsgeldern und Schutzprogrammen werden fortwährend Schildkröten außer Landes geschmuggelt. Madagaskar liegt rund 500 Kilometer östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Es ist der Ort mit der größten Vielfalt an endemischen Arten weltweit. Doch der Lebensraum für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist immer stärker bedroht. Inzwischen ist der madagassische Nationalpark Baly Bay die letzte natürliche Zuflucht der Goldenen Schnabelbrustschildkröte. Aber ist der Tierbestand in dieser abgelegenen Region wirklich stabil oder droht der Art das Ende? Von den rund 22 Millionen Menschen auf Madagaskar leben über 80 Prozent in ländlichen Regionen, Armut ist gerade hier weit verbreitet. Die Versuchung ist groß, mit den wertvollen Schildkröten illegalen Handel zu treiben.


Am 13.07.20 14:50 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt. Dem Nadelabwurf geht eine prächtige Herbstfärbung voraus, die mit Ahorn, Buche und Co. absolut mithalten kann. Deshalb werden Lärchen gerne in Parks und Gärten angepflanzt - im goldenen Herbst bieten sie einen attraktiven, großartigen Anblick. Hinzu kommt, dass die Stämme fest verwurzelt sind und ihnen kaum ein Sturm etwas anhaben kann.


Am 13.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Eifel und Hunsrück
In der Natur-Dokumentation führen die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel die Zuschauer in die Heimat von Uhu, Biber & Co in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und zu den Wildkatzen, die in Eifel und Hunsrück leben. Berge, Wälder und Täler sind Paradiese für Tiere, die in anderen Teilen Europas bedroht oder verschwunden sind. Biber und Uhu waren bei uns ausgestorben, sind durch die Menschen wieder angesiedelt worden und haben ihre Chance genutzt. Auch der Wolf ist auf dem Vormarsch. Auf der Hunsrücker Wildenburg bemüht man sich, Verständnis zu wecken für ein Tier, das einen märchenhaft schlechten Ruf hat.
(Wdh. morgen 18.15-19.00 Uhr auf 3sat)


Am 13.07.20 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Artenschutz extrem - Erhalt um jeden Preis?
Weltweit sind eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Im Kampf um die Artenvielfalt entwickeln Naturschützer immer ausgefallenere Methoden. Mit Erfolg? Ein Taxi für Aale oder Nashorn-Nachwuchs aus der Petrischale - was seltsam klingt, könnte die letzte Rettung für akut gefährdete Arten sein. Doch wie stark dürfen Artenschutzprojekte in natürliche Abläufe eingreifen? Und wie nachhaltig sind solche Methoden?


Am 13.07.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht - Australien, wie man es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist die Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Welt auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar - ein Riesenvogel wie aus der Urzeit!


Am 13.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Big Five Asien - Die Nashörner
Ein Filmteam macht sich auf Spurensuche nach den drei asiatischen Nashornarten, die fast ausgerottet wurden: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen Hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten.


Am 14.07.20 06:05 - 06:35 Uhr auf 
arte: Tiergeheimnisse - Auf Entdeckertour im Reich der Tiere
Das weltweite Artensterben nimmt zu. Das Tragische daran: Viele Tierarten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Ein enormer Verlust für die Menschheit! Denn manche Tierarten bergen Geheimnisse, die eine große Hilfe sein könnten, zum Beispiel für die Humanmedizin. Biologen schätzen, dass es gerade unter den Winzlingen der Natur noch Millionen unentdeckter, neuer Arten und damit "Geheimnisträger" gibt. Doch wie findet man eine neue Spezies? Michael Ohl, Insektenforscher und Leiter des Zentrums für Integrative Biodiversitätsentdeckung am Naturkundemuseum Berlin, weiht in die Kunst der Artenbestimmung ein.


Am 14.07.20 07:05 - 08:05 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Überleben in Schnee und Eis
Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur zwei Einwohnern pro Quadratkilometer ist Lappland im äußersten Norden Europas eine der am wenigsten besiedelten Regionen der Erde. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner wohnt in den Städten an den Küsten. Nur die Samen, die Urbevölkerung Lapplands, lebt im unwirtlichen Landesinneren mit seinen zum Teil arktischen Bedingungen. Seit Jahrhunderten ist die nomadische Rentierwirtschaft die Haupternährungsquelle der Samen. Jedes Jahr im Frühling treiben sie riesige Herden mit Tausenden von Rentieren von den Wäldern ins Skandinavische Gebirge. Aber der Klimawandel, der Bergbau und das Vordringen der Zivilisation bringen ihre traditionellen Wanderrouten in Gefahr. Unter der Begradigung der Flussläufe und der damit verbundenen erhöhten Fließgeschwindigkeit leidet auch die Lachs-Population. Doch Naturschützer und Wissenschaftler arbeiten bereits an Schutzmaßnahmen. Dazu gehört die Rettung des extrem gefährdeten Polarfuchses.


Am 14.07.20 23:00 - 23:30 Uhr auf 
ZDF: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser
Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten. Die Jahre 2018 und 2019 waren bei uns viel zu trocken. Ein drittes Dürrejahr in Folge hätte dramatische Folgen. Teile Deutschlands werden bereits jetzt als akut gefährdet eingestuft. Das Ringen um die Ressource Wasser hat vielerorts schon begonnen. Harald Lesch zeigt, wie es um unser Wasser steht, und wie sich der Kampf ums „Blaue Gold“ vielleicht doch noch gewinnen lässt. Experten sind sich sicher, dass wir auch in Zukunft mit Dürrezeiten in Deutschland rechnen müssen. Eine entscheidende Rolle spielt der Klimawandel: Es wird wärmer und trockener. Allerdings sind noch viele weitere Faktoren maßgebend dafür, dass das Wasser bei uns langsam knapp wird. Ein massives Problem für unsere Wälder und die Landwirtschaft. Forscher aus Leipzig haben jetzt einen „Dürremonitor“ entwickelt. Mit dessen Hilfe wird jedes Gebiet Deutschlands gecheckt, die Feuchte des Bodens errechnet, und eine Vorhersage für die Feuchteentwicklung der kommenden Tage - wie in einer Art Wetterbericht - getroffen. Messdaten zeigen, dass besonders die Mitte Deutschlands von Dürre bedroht ist. Nun diskutieren Experten, wie man dem entgegentreten soll. Die nächstliegende Möglichkeit ist die künstliche Bewässerung der Felder. Bereits heute versuchen Landwirte so, ihre Ernte zu retten, doch das schafft neue Probleme. Bei anhaltender Trockenheit könnte schon bald auch unser Trinkwasser knapp werden: Flüsse führen nur noch wenig Wasser, Talsperren und Seen haben historisch niedrige Pegel. Und das Problem verschärft sich noch, denn durch das Niedrigwasser sinkt gleichzeitig die Wasserqualität. Wie lässt sich unser Trinkwasser auch noch in Zukunft sichern? Im Süden Europas droht die Verwüstung ganzer Landstriche. Besonders Teile Spaniens sind gefährdet, obwohl sie bis vor kurzem noch als landwirtschaftliche Erfolgsmodelle galten. Es droht die Gefahr, dass sich Probleme mit der Wasserversorgung derart beschleunigen, dass Wissenschaftler warnen: Der Prozess ist kaum mehr unumkehrbar. Harald Lesch begibt sich auf die Spuren des Wassers und erkundet, ob auch in Deutschland schon bald spanische Verhältnisse herrschen könnten.


Am 15.07.20 05:10 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Südafrika - Auf der Spur des Leoparden
Die Route beginnt in der Provinz Ostkap. Am legendären Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas treffen der Atlantische und der Indische Ozean aufeinander. Es ist das Jagdgebiet des Breitnasen-Siebenkiemerhais - ein aggressives urzeitliches Raubtier mit sieben Kiemenspalten. Anschließend geht die Route in Richtung der Drakensberge. Ein Abstecher führt auf die Gefängnisinsel Robben Island, auf der Nelson Mandela 27 Jahre lang inhaftiert war. Die Drakensberge sind die Heimat der Kapgeier und ihrer vom Aussterben bedrohten Artgenossen, der Bartgeier. Im Norden Südafrikas liegt der berühmte Kruger-Nationalpark. Der Blyde River Canyon ist bekannt für seine Vielfalt an Tierarten in freier Wildbahn. Dort könnte sich auch der sagenumwobene südafrikanische Leopard aufhalten.


Am 15.07.20 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Australien & Asien
Der Biologe Patrick Aryee reist nach Australien und in den Norden Asiens, um die erstaunlichen Gründe zu erkunden, weswegen sich manche Lebewesen in der Tierwelt zu riesigen Giganten entwickelt haben.Der Biologe geht unter Wasser mit Walhaien auf Tuchfühlung. An Land begegnet er von Angesicht zu Angesicht dem Komodowaran. Von der Begegnung mit dem Großen Panda ist Patrick Aryee zutiefst berührt. Doch der Biologe zeigt anhand dieser Begegnungen auch auf, wie große Tiere es schaffen, anhand ihrer Größe zu überleben: Denn wegen ihrer Größe können sie sich leichter warm halten, sie wurden zu Jägern großer Beutetiere, und nicht zuletzt beeindruckt ihre Größe auch das andere Geschlecht.Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche tierischen Giganten einst die Erde beherrschten: etwa die Megalania, eine sieben Meter lange Eidechse, die in der Urzeit gelebt und sich von riesigen Beuteltieren ernährt hat.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 17.07.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Flammendes Inferno (1/6)
Sommer 2016: In Südfrankreich kommt es zu den schwersten Waldbränden seit 20 Jahren. Die Mannschaften des Löschzugs 13 der Feuerwehr Bouches-du-Rhône stellen sich den Flammen entgegen. Durch Rekordtemperaturen und eine außergewöhnliche Trockenheit breiten sich die Waldbrände gefährlich aus. Der Mistral heizt das Feuer noch an. Die Flammen verwüsten alles, was sich ihnen in den Weg stellt, und erreichen die Tore von Marseille. Mit Löschflugzeugen, Hubschraubern und Spezialfahrzeugen stellen sich die Feuerwehrleute den Flammen entgegen. Für diese Reihe hat eine Filmcrew die Feuerwehrleute sechs Monate lang begleitet und Ausbildung und Alltag bei der französischen Feuerwehr dokumentiert.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.45 Uhr)


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