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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 19.03.15 07:35 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Die Wasserfälle des Iguazu
Auf einer Breite fast dreimal so groß wie die Niagarafälle stürzen die Wassermassen hier in die Tiefe, und von weitem schon tönt es wie ein Erdbeben. Die Tröpfchenatmosphäre schimmert in allen Regenbogenfarben. Iguazú bedeutet in der Sprache der Guaraní-Indianer "große Wasser". Zu beiden Seiten des Stromes erstreckt sich ein Naturpark. Dort hält sich bis heute eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde. Die gewaltige Sprühnebelwolke der Wasserfälle versorgt die gesamte Umgebung mit dem notwendigen Nass. Iguazú bedeutet in der Sprache der Guaraní-Indianer "große Wasser". Zu beiden Seiten des Stromes erstreckt sich ein Naturpark. Dort hält sich bis heute eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde. Die gewaltige Sprühnebelwolke der Wasserfälle versorgt die gesamte Umgebung mit dem notwendigen Nass. Unüberschaubar groß ist die Artenvielfalt hier. Schmetterlinge, Vögel und unzählige verschiedene Pflanzen nähren sich aus den enormen Wassern. Besonders von der argentinischen Seite her bietet sich dem Besucher eine unvergessliche Szenerie.


Am 19.03.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Südsee - Tierische Eroberer
Die Artenvielfalt, schillernde Paradiesvögel im Regenwald, riesige Leistenkrokodile im Mangrovensumpf, und die geografische Lage Neuguineas im westlichen Pazifik macht die größte Tropeninsel der Erde zum idealen Sprungbrett für "Inselpioniere". Von dort aus konnten sich auf den 60 Kilometer entfernten Salomonen viele Kreaturen unabhängig von ihren Artgenossen weiterentwickeln. Arten wie der Paradiesvogel mussten jedoch zurückbleiben. Das prächtige Gefieder der Männchen überzeugt die Weibchen zwar bei der Balz, ist aber für "Langstreckenflüge" nicht geeignet. Je größer die Distanz zum Festland, desto ausgefallener waren die Überlebensstrategien der tierischen Eroberer. Biologen vermuten, dass viele Reptilien schon vor Jahrtausenden mithilfe von Treibgut auf einer Insel strandeten. Der nachtaktive Jungferngecko eroberte von Neuguinea aus die gesamte Südsee. Die Geckos sind zäh, ihre dicke Haut macht sie unempfindlich gegen Meerwasser. Doch das Geheimnis ihrer Verbreitung liegt in der Fortpflanzung. Die Gecko-Weibchen können aus unbefruchteten Eiern Nachwuchs zeugen. Es genügt ein einziges Exemplar, um eine neue Generation zu gründen. Die tierischen Eroberer haben das Gesicht der Südsee verändert, ob zu Wasser oder in der Luft, aus eigener Kraft oder als "blinder Passagier". Faszinierende Filmaufnahmen zeigen eine Welt voller Überraschungen.


Am 19.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Chile
Chile, das Land im Südwesten Südamerikas, bietet zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen eine Vielfalt an seltenen, atemberaubenden und stellenweise unerschlossenen Naturschutzgebieten. Ziel von José Luis Urrutia ist der Schutz der Vikunjas, einer seltenen Lama-Art im Lauca Nationalpark. Und Miguel Donoso und sein Team versuchen das Geheimnis der grünen Meeresschildkröten in der Region Mellijones Peninsula zu lüften.


Am 19.03.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Holzfäller am Limit
Mission erfüllt? Sean Vann und seine amerikanischen Holzfäller haben in den Wäldern Sibiriens eisigen Minustemperaturen getrotzt, um sich mit dem verdienten Geld daheim ein neues Leben aufzubauen. Nach drei kräftezehrenden Monaten kehren die Männer nun zu ihren Familien zurück. Haben sich die Mühen in der abgelegenen Wildnis Russlands ausgezahlt? In dieser Episode lassen die rauen Burschen ihr Abenteuer in der Taiga noch einmal Revue passieren und stehen Rede und Antwort.


Am 19.03.15 19:50 - 20:15 Uhr auf 
mdr: Sie kommen wenn es dunkel wird (2/4)
Bernd und Marie machen eine böse Entdeckung. Der wilde Ausgang einer der größten Fledermaushöhlen im Harz ist neuerdings mit Stacheldraht gesichert. Eine tödliche Gefahr für die Fledermäuse. Sie könnten sich schnell die Flügel aufreißen. Bernd startet sofort einen Arbeitseinsatz. Auch Jörg ist in punkto Fledermausrettung unterwegs. In einem Windpark in der Altmark testet er das erste Mal, ob Suchhündin Lili tatsächlich verletzte Tiere findet. Die Jagd nach der seltenen Nymphenfledermaus geht weiter: In der "Heimkehle", einer Harzer Fledermaushöhle, wollen Marie und Bernd das seltene Tier endlich fangen. Leider misslingt die Aktion erneut. Doch Marie und Bernd geben nicht auf.
(Wdh. morgen 9.45-10.08 Uhr)


Am 19.03.15 20:15 - 21:05 Uhr auf 
n-tv: Fällen, Hacken, Feuer machen - Alleskönner Holz
Egal ob in Form von Papier, Möbeln oder bei einer Holzfällermeisterschaft - auf der ganzen Welt ist Holz ein begehrtes Gut. Dabei vergisst man schnell, dass durch die Abholzung ganzer Regenwälder grausam in das Ökosystem eingegriffen wird. Die sogenannte ''Holzmafia'' macht sogar vor geschützten Arten nicht Halt. Wie kann man das illegale Abholzen verhindern? Diese n-tv Dokumentation zeigt, mit welchem neuen Analyseverfahren der Uni Göttingen man Holzfällerbanden auf die Schliche kommen kann.
(Wdh. morgen 16.10-17.00 Uhr)


Am 19.03.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Kampf um die Bienen
Die alarmierenden Nachrichten über das globale Bienensterben setzten nicht nur Naturschützer und Imker in Angst und Schrecken. Für die heimische Agrarindustrie ist die Arbeitskraft der Bienen ein essentieller Wirtschaftsfaktor. Obstbauern und Landwirte sind auf die funktionierende Symbiose mit den Fluginsekten angewiesen. Bienen sorgen für stabile Ökosysteme, sind Indikatoren für eine gesunde Umwelt und gelten als Wächter allen Lebens. Auch in der Medizin: Was in Marokko seit Jahrhunderten zur Heilkultur gehört, wird in den modernen Kliniken unserer Großstädte nun wieder entdeckt: Behandlungen mit Honig, Propolis und Gelée Royal führen zu deutlichen Erfolgen, wo teure Medikamente versagen - nachgewiesen durch neueste Befunde und Laboruntersuchungen. Doch noch immer konnten viele Geheimnisse um die Bienen nicht aufgeklärt werden. Genau das macht die Suche nach den Ursachen des Bienensterbens so schwierig. Die Reportage geht den Bienen auf die Spur, stellt die unangenehme Frage nach den Hintergründen des globalen Massensterbens und zeigt mit überraschenden Ergebnissen welche Bedeutung die beliebten Fluginsekten für unser aller Leben haben.
(Wdh. morgen 10.15-11.15 Uhr)


Am 20.03.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Vietnams vermintes Paradies
Der Artenreichtum des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark in Vietnam ist enorm. Im grünen Dickicht der schwer zugänglichen Region leben Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Alleine 150 Arten von Amphibien und Reptilien hat man bisher im Park nachgewiesen. In den letzten zehn Jahren wurden 14 neue Arten entdeckt. Was für die Wissenschaftler einem Garten Eden gleicht, war für die Einheimischen lange Zeit ein Laden mit Selbstbedienung. Dort haben sie gewildert, geplündert und widerrechtlich Bäume gefällt. Seit die UNESCO den Park zum Weltkulturerbe erklärt und die Parkverwaltung gezeigt hat, dass sie mit den Touristen Geld verdienen kann, achtet man hier auf die Natur. Weil niemand den Park so gut kennt wie die Einheimischen, können sie sich jetzt zu Parkrangern ausbilden lassen. Einer von ihnen ist der Bauer Nguyen Van Hoan. Jahrelang hat er gewildert, Affen und seltene Rinder geschossen. Seit er dafür aber bestraft worden ist und zugleich das Angebot bekam, für die Parkverwaltung zu arbeiten, ist er selbst Wilderern auf der Spur und führt Wissenschaftler durch das unwegsame Gelände. Hoan ist nur ein Beispiel für den Wandel und den Enthusiasmus, den die Menschen im Nationalpark erfahren. Die Schrotthändlerin Ho Thi Hau, die jahrelang vom Verkauf alter und teilweise noch explosiver Minen gelebt hat, verdient ihr Geld seit neuestem als Fotografin. Ganze Dörfer werden umgesiedelt, mit Einverständnis und Mitbestimmung der Bewohner. Nachdem die Natur im Vietnam jahrelang ausgebeutet wurde, regeneriert sie sich nun blitzschnell. Die Chancen für den Nationalpark stehen gut, zu einem neuen Paradies zu werden.


Am 20.03.15 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Lebendige Kulturen - Musik und Tanz der Baaka
Die Menschen vom Volk der Baaka-Pygmäen gleichen modernen Elfen. Sie leben im Wald, nahezu versteckt unter dem Blätterdach. Sie jagen mit Netzen und erklimmen schwindelerregende Höhen um an wilden Honig zu gelangen - niemand kennt den äquatorial-afrikanischen Urwald wie sie. Und sie zelebrieren ihren ganz eigenen, mehrstimmigen Gesang, in dessen Rhythmen und Melodien sie ihren spirituellen Glauben an die Kraft des waldes zum Ausdruck bringen.


Am 20.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Europas Vogelzug im Wandel?
Europas Vogelzug hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Manche Arten, die wir als Zugvögel kennen, bleiben plötzlich den Winter über hier, andere kommen viel früher aus ihren Winterquartieren zurück und wieder andere wählen eine vollkommen andere Route oder fliegen gar in die entgegengesetzte Richtung. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut der Vogelwarte Radolfzell beringen und beobachten die heimischen Vögel und ihr Zugverhalten seit Jahrzehnten. Der Filmautor begleitet die Forscher bei ihrem Versuch, mit neuen spektakulären Methoden aus den Vereinigten Staaten selbst den kleinsten Ziehern ihr Geheimnis zu entlocken und versucht eine Antwort zu finden auf all die Fragen, die das Chaos im Zug unserer gefiederten Europäer momentan aufwirft.


Am 20.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.


Am 20.03.15 15:45 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Die Hüter des Urwalds
Trotz Schneesturm im Nationalpark Bayerischer Wald sind alle unterwegs: Die Ranger und Rangerinnen sind auf Streife, der Wildtierbiologe Dr. Marco Heurich ist auf der Suche nach Luchsen, die Tierpfleger kümmern sich in den Gehegen um die nicht ganz ungefährlichen Auerochsen, Przewalskipferde, Wölfe und Luchse. So sieht ein Tag im Leben derer aus, die auch bei weniger als zehn Grad unter Null unterwegs sind im Nationalpark, um die Natur vor den Menschen zu schützen und die Besucher vor der Natur. Frieder Käsmann begleitet den Ranger Robert Stockinger bei seinem einsamen Patrouillengang auf den Gipfel des Lusen, beobachtet die Tierpfleger in der Zerwirk-Kammer beim Vorbereiten des Wolfsfutters und beim Füttern der scheuen Luchse. Denen wiederum ist Luchsforscher Marco Heurich in freier Wildbahn trotz dichtem Schneetreiben auf der Spur, um sich durch den Tiefschnee zu Foto- und Haarfallen zu kämpfen, die mit ganz speziellen Duftmischungen wie "Bibergeil" Luchse anlocken sollen.


Am 20.03.15 16:15 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Die Tiere von Rio
Rio de Janeiro - diese Stadt ist umringt vom Dschungel des atlantischen Regenwaldes. Deshalb sind in der Millionenmetropole in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche wilde Tierarten heimisch geworden. Nicht nur die in den 80er Jahren eingeführten Krallenäffchen sind mittlerweile sogar in Straßennähe zu sehen, sondern auch große Würgeschlangen oder Kaimane, die in den Kanälen der Stadt leben. Faultiere konnten an Rios berühmtem Surferstrand überleben, weil sich die Wassersportler für den Schutz des angrenzenden Dschungels einsetzten. Sogar ein Nationalpark liegt mitten in der Stadt. Nasenbären und Kapuzineraffen leben im sogenannten Floresta di Tijuca, der die berühmte Jesusstatue umringt. Selbst in einigen Favelas gibt es vermehrt Schutzbemühungen um wilde Tiere. Und weil die Stadt mitten im atlantischen Regenwald liegt, kommt es hin und wieder auch zu unerwartetem Besuch in der Küche. Der Film von Andrea Rüthlein zeigt wie und wo sich die wilden Tiere im Großstadtdschungel von Rio de Janeiro behaupten.


Am 20.03.15 16:45 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Das schüchterne Krokodil
Der Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten Krokodile der Welt. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Trotz seiner beachtlichen Größe ist kaum etwas über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Der deutsche Biologe René Bonke hat sich aufgemacht, um im Tanjung Puting Nationalpark im Süden Borneos die Geheimnisse dieses einzigartigen Krokodils zu lüften. Der Sunda-Gavial ist ein lebendes Fossil, ein Nachfahre der vor über 200 Millionen Jahren lebenden Archosaurier. Sogar in Deutschland lebten einst enge Verwandte dieses Gavials. Heute verteilen sich die bestenfalls 2.500 verbliebenen Tiere über Sumatra, Borneo und Malaysia. Mit bis zu sechs Metern zählt der Sunda-Gavial zu den größten Krokodilen überhaupt. Die Dokumentation begleitet den Biologen René Bonke bei seiner gefährlichen Expedition auf der Suche nach dem schüchternen Krokodil.


Am 20.03.15 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Mike und die Wege der Elefanten
Den grauen Riesen ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Seit Jahren hat der Elefantenforscher aus Botswana immer wieder Gelegenheit zu engem Kontakt mit den Dickhäutern: Er stattet sie mit Senderhalsbändern aus, um ihre Wanderwege zu erforschen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botswanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Weite Strecken können sie dabei in den zahlreichen Naturreservaten des Landes zurücklegen. Doch die Dickhäuterpopulation, mit über 130.000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Mike Chase markiert von Elefanten entrindete Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen darüber, welchen Routen die Tiere in bestimmten Jahreszeiten bevorzugt folgen. Er will herausfinden, wo genau zwischen den vorhandenen Schutzgebieten sogenannte Grüne Korridore eingerichtet werden sollten, um den grauen Riesen vor allem in Zeiten großer Dürre künftig sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung zu ermöglichen.


Am 21.03.15 06:10 - 07:00 Uhr auf 
n-tv: Fällen, Hacken, Feuer machen - Alleskönner Holz
Egal ob in Form von Papier, Möbeln oder bei einer Holzfällermeisterschaft - auf der ganzen Welt ist Holz ein begehrtes Gut. Dabei vergisst man schnell, dass durch die Abholzung ganzer Regenwälder grausam in das Ökosystem eingegriffen wird. Die sogenannte ''Holzmafia'' macht sogar vor geschützten Arten nicht Halt. Wie kann man das illegale Abholzen verhindern? Diese n-tv Dokumentation zeigt, mit welchem neuen Analyseverfahren der Uni Göttingen man Holzfällerbanden auf die Schliche kommen kann.
(Wdh. heute 12.10-13.00 Uhr und kommende Nacht 0.05-1.00 Uhr)


Am 21.03.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
arte: Waldrapp - Ein Zugvogel lernt das Ziehen
Der Waldrapp ist wieder da! In Mitteleuropa war der schwarz gefiederte Vogel seit dem 17. Jahrhundert ausgestorben. Nur in Zoos überlebten vereinzelt Exemplare. Nun versucht eine Projektgruppe in Bayern und Österreich, den Zugvogel hier wieder anzusiedeln. Ein Team aus passionierten Vogelkundlern begann im Mai 2010 mit der Aufzucht der Waldrapp-Küken. Doch die neue Vogelgeneration hat ein Problem: Sie hat nie gelernt, über die Alpen nach Italien, in ihr Winterquartier im Süden, zu fliegen. Ein Ornithologe des Waldrapp-Teams hat die Rolle des Ziehvaters übernommen. Am Ruder eines Leichtflugzeuges bringt er den Zugvögeln das Ziehen bei.


Am 21.03.15 11:50 - 12:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Andy und das Team von Tree Tech sind in Foxboro im Einsatz, wo die Firma ihr Hauptquartier hat - ein Ahorn soll dran glauben. Doch als die Konkurrenz von American Climbers am Ort des Geschehens vorbeifährt, gibt es zunächst Ärger. Brian und sein All Season Tree Service sind indes in Bridgewater gefragt. Zwei Häuser und eine Stromleitung erschweren die Fällarbeiten. Doch Korbführer Goat schießt mal wieder übers Ziel hinaus.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 15.25 Uhr)


Am 21.03.15 12:20 - 13:20 Uhr auf 
ServusTV: Der Rothwald - Der letzte Urwald Mitteleuropas
Österreich ist Wald-Land, doch keiner dieser Wälder gleicht dem niederösterreichischen Rothwald: Seit der letzten Eiszeit ist dieses versteckte Naturparadies unberührt von menschlichen Einflüssen, in seinem Inneren herrscht natürliches Chaos statt forstwirtschaftlicher Ordnung. Um dieses letzte Stück Wildnis vor schädlichen Einflüssen zu bewahren, engagieren sich die Mitarbeiter des Wildnisgebiets Dürrenstein.


Am 21.03.15 12:55 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rotbuche


Am 21.03.15 18:00 - 18:45 Uhr auf 
arte: Evolution aus Menschenhand
Der Mensch war schon immer gestaltend in seiner Umwelt tätig, doch in unseren modernen Zeiten verändert er den Planeten Erde in einem nie dagewesenen Ausmaß. Diese Eingriffe beeinflussen unmittelbar die natürliche Evolution von Tieren und sind eine neue ökologische Herausforderung im 21. Jahrhundert. So sind beispielsweise Keime gegen Medikamente und Insekten gegen Pestizide resistent geworden. Der Film beleuchtet die beschleunigte Evolution von Tierarten, die dem Einfluss des Menschen ausgesetzt sind, unter anderem Schmetterlinge, Hunde, Mäuse, Schwalben, Ratten, Kröten, Schlangen, Kraniche, Wanderfalken, Schildkröten und Tauben.


Am 21.03.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Meisen - Leben im Gegenwind
Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - wie etwa Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.


Am 21.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Schweiz, das Verschwinden der Gletscher
Die Schweizer, ein Bergvolk. Früher herrschte Armut, heute gehört es zu den reichsten der Welt. Weniger als ein Zehntel der schweizerischen Landesfläche ist besiedelt, mehr als die Hälfte ist Alpen- und Voralpenraum. Über 3.300 Gipfel sind höher als 2.000 Meter. 1.800 Gletscher bedecken etwa drei Prozent der Landesfläche. Sie sind wichtige Wasserspeicher. Doch die Erderwärmung setzt ihnen zu: Pro Jahr verlieren die Schweizer Gletscher heute einen Kubikkilometer an Volumen. Das Berner Oberland im Herzen der Schweiz. Die Simmenfälle oberhalb des Dorfes Lenk bieten im Sommer 2013 einen ungewohnten Anblick. Der Faverges-See des Plaine-Morte-Gletschers ist ausgebrochen und verwandelt den Fluss schlagartig in einen reißenden Strom. Ein imposantes aber auch gefährliches Naturspektakel. Das neue Phänomen hält nicht nur die Bevölkerung im Tal in Atem, sondern auch Wissenschaftler. Gemeinsam mit dem Geologen Daniel Tobler untersucht die Geomorphologin Isabelle Kull den Ausbruch im Auftrag der örtlichen Behörden. Die beiden haben das Alarmsystem im See installiert und wollen verschiedene Szenarien der künftigen Entwicklung im Plaine-Morte-Gebiet erforschen. Denn Wasserstürze wie diese können im Tal schnell Hochwasserlagen erzeugen und damit das komplette Gemeindewesen bedrohen. Die Veränderungen in den Schweizer Alpen sind massiv. Immer wieder rutschen auch ganze Bergflanken zu Tal, weil der Permafrost, der die Felsen normalerweise auch im Sommer fest zusammenhält, vielerorts schmilzt. Der Klimawandel ist längst in den Hochalpen angekommen. Wie gehen die Schweizer damit um?


Am 21.03.15 20:55 - 21:40 Uhr auf 
hr: Europas Bambis - Damhirsche
Damhirsche faszinierten die Menschen schon im Altertum: Die Griechen sahen den Sternenhimmel in ihrem gepunkteten Fell und weihten die Tiere der Mondgöttin Artemis, die Römer opferten den Damhirsch ihrer Jagdgöttin Diana. Die Römer waren es auch, die den Hirsch mit dem gefleckten Fell nach Mitteleuropa brachten. Er eroberte die Herzen von Fürsten und Jagdherren, die den kleinen Verwandten der Rothirsche in ihren Jagdrevieren ansiedelten. Spät im Frühjahr, die Jungfüchse sind schon halb erwachsen und junge Baummarder und Spechte verlassen bereits ihre Höhlen, kommt Diana auf die Welt, ein wunderschön geflecktes Damkitz. Seine Mutter lässt es bald nach der Geburt in einem Versteck zurück, um Nahrung zu suchen. Dort liegt es völlig allein, als der Fuchs nur wenige Meter entfernt vorbeischnürt. Das Kitz bleibt unentdeckt, sein geflecktes Fell ist eine gute Tarnung im Wechselspiel von Licht und Schatten im Wald. Das gefleckte Fell tragen Damhirsche im Gegensatz zu anderen Hirschen ihr Leben lang. Diana ist wie Bambi, ein Hirschkitz, das so manches Abenteuer zu bestehen hat. Es begegnet anderen Waldbewohnern wie dem bulligen Wildschwein, und im Herbst muss Diana damit fertig werden, dass ihre Mutter das Interesse an ihr verliert. Das Kitz erlebt zum ersten Mal verschreckt das wilde Treiben auf der Brunftarena ihrer erwachsenen Artgenossen. Bis dahin zog es wohlbehütet mit einer Gruppe von Weibchen umher. Doch nun treffen Männchen und Weibchen aufeinander. Die Hirsche röhren mit schnarrender Stimme und fechten so manchen Kampf aus. Immer wieder stürmen sie aufeinander los, krachen lautstark mit ihren imposanten Schaufelgeweihen zusammen.


Am 22.03.15 07:15 - 08:15 Uhr auf 
ARD: Tigerenten Club - Mit Wald-Scout Paul Wernicke auf Spurensuche
Es wird wild im "Tigerenten Club!" Der Wald-Scout Paul Wernicke bringt die Wildnis ins Studio und zeigt den Tigerenten und Fröschen ihre Geheimnisse. Mit seiner Wildnisschule will er den Forschergeist wecken. Es stehen Spurenlesen, Anschleichtechniken und Tarnung auf dem Stundenplan. Im "Tigerenten Club" erklärt der Fährtenleser, wie jeder seine Wahrnehmung und Sinne in der Natur schärfen kann. Denn als Wald-Scout kennt man sich bestens mit seiner natürlichen Umwelt aus. Ob sogar aus Günter ein richtiger "Wildfrosch" wird?


Am 22.03.15 12:15 - 13:00 Uhr auf 
hr: Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules
Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft, die beide sanft ineinander übergehen. Ein hessischer Barockfürst war es, der die Idee hatte, mitten in der Wildnis einen spektakulären Bergpark zu errichten, den größten Europas: Park Wilhelmshöhe. Barocke Kaskaden und andere grandiose Wasserspiele, geschlungene Wanderpfade, herrliche Bäume und Blumen, Schlösser und eine "Raubritterburg" locken in eine Traumlandschaft - besonders schön im Frühling und im Herbst. Ein Gärtner und Landschaftsarchitekt des Parks weiht in die Geheimnisse der Gestaltung ein, die Filmautorin Elisabeth Weyer besucht die romantische Löwenburg und die berühmte Gemäldegalerie im Wilhelmshöher Schloss, von den Fürsten von Hessen-Kassel gegründet. Den Bergpark Wilhelmshöhe krönt das mächtige Denkmal des Herkules, das Wahrzeichen von Kassel. Jenseits des Herkules' erstrecken sich in einer Gebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs weitläufige Nadel- und Laubwälder, die zum Wandern einladen. Mit der Eigenart und den Problemen des Habichtswalds macht ein Förster vertraut, der sich dem Schutz der Natur verschrieben hat und mit dem es auch auf Wildschweinjagd geht - die Wildschweine haben sich in der vergangenen Zeit rasant vermehrt. Aber die Waldlandschaft bietet noch andere Attraktionen, etwa einen Besuch von Elmarshausen, dem größten Trakehnergestüt in Hessen.


Am 22.03.15 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana - das kleine Land im Norden Südamerikas ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache: Im tropischen Klima fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der mächtige Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 22.03.15 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Mythos Amazonas (2) - Triumph des Lebens
Der Amazonas-Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist jedoch weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind.


Am 22.03.15 13:30 - 14:25 Uhr auf 
ServusTV: Der Kampf um die Bienen
Aufgrund des milden Winters breitet sich die gefürchtete Varroamilbe weiter aus. Trotz EU-Verbot bienenschädigender Pflanzenschutzmittel sind die Verluste bei den Bienenvölkern nach wie vor groß. Die alarmierenden Nachrichten über das globale Bienensterben setzen nicht nur Naturschützer und Imker in Angst und Schrecken. Für die heimische Agrarindustrie ist die Arbeitskraft der Bienen ein essentieller Wirtschaftsfaktor. Obstbauern und Landwirte sind auf die funktionierende Symbiose mit den Fluginsekten angewiesen. Bienen sorgen für stabile Ökosysteme, sind Indikatoren für eine gesunde Umwelt und gelten als Wächter allen Lebens. Auch in der Medizin: Was in Marokko seit Jahrhunderten zur Heilkultur gehört, wird in den modernen Kliniken unserer Großstädte nun wieder entdeckt: Behandlungen mit Honig, Propolis und Gelée Royal führen zu deutlichen Erfolgen, wo teure Medikamente versagen - nachgewiesen durch neueste Erkenntnisse. Doch noch immer konnten viele Geheimnisse um die Bienen nicht aufgeklärt werden. Genau das macht die Suche nach den Ursachen des Bienensterbens so schwierig. Die Reportage stellt die unangenehme Frage nach den Hintergründen des globalen Bienensterbens und zeigt mit überraschenden Ergebnissen, welche Bedeutung die beliebten Fluginsekten für unser aller Leben haben.


Am 22.03.15 14:35 - 15:20 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Natur pur
Morgenstimmung an einem einsamen Strand in Costa Rica: Frühnebel hängt in den Kronen riesiger Bäume, Brüllaffen und hellrote Aras scheinen sich zum Morgenkonzert verabredet zu haben, und über dem Ozean schweben anmutige Fregattvögel. Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt. So gibt es sanft abfallende Küsten und menschenleere Strände am Atlantik, eine zerklüftete Küste auf der Pazifikseite sowie Regen- und Mangrovenwälder im Inneren des Landes. Durch den zentralen Teil Costa Ricas ziehen sich Bergketten mit aktiven Vulkanen und wilden Flüssen und im Hochland wird Kaffee angebaut. Grundbedingung für den Schutz der Natur ist ein in Costa Rica bevorzugter verantwortungsvoller Ökotourismus. Mit gezielten politischen Maßnahmen - zum Beispiel der Schaffung von Naturparks - sowie mit Privatinitiativen soll heute die seit mehr als 40 Jahren betriebene Rodung der Wälder gestoppt werden. Und an umweltbewusste Tourismusveranstalter wird sogar ein entsprechendes Siegel vergeben.


Am 22.03.15 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Die Wildsau und andere ärgerliche Gäste
Neues vom Wildschwein und anderen unangenehmen Gästen in "Terra Xpress": Wie Forscher versuchen, den Borstenviechern bei ihren Ausflügen in Richtung Siedlungen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Wieso plötzlich massenhaft Käfer in den eigenen vier Wänden auftauchen können und wie man sie wieder los wird. Welche Tricks Förster anwenden, um Dieben das Handwerk zu legen, die mit schwerem Gerät ganz dreist massenhaft Holz aus dem Wald abtransportieren. Und was zu beachten ist, wenn man beim Spazierengehen auf einen Nacktwanderweg gerät, wie er im Harz eingerichtet wurde.


Am 22.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wilde Türkei (1/2) - Vom Bosporus zum Mittelmeer
Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung. Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus. Die zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 22.03.15 20:15 - 22:55 Uhr auf 
superRTL: Prinzessin Mononoke
Japanischer Zeichentrick. Der mit einem tödlichen Fluch belegte Krieger Ashitaka trifft auf die Wolfsprinzessin Mononoke, die sich dem Kampf gegen Eboshi, der Anführerin einer industriellen Siedlung, verschrieben hat. Als Eboshi sich aufmacht, den allmächtigen Waldgott zu erlegen, gerät die Welt aus den Fugen.


Am 22.03.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wilde Türkei (2/2) - Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Die Naturfilmdokumentation führt in kaum bekannte Landstriche der Osttürkei, aber auch zu weltberühmten Orten wie Kappadokien mit den Feenkaminen, zum heiligen Berg Ararat oder zu den tanzenden Derwischen von Konya. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie bei uns in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 22.03.15 21:15 - 22:20 Uhr auf 
ServusTV: Anden - Das Ende der Gletscher?
Die Gletscher der Anden, auf über 5000 Metern über dem Meeresspiegel, werden seit Jahrtausenden von den Einheimischen als Götter verehrt. Doch mittlerweile sind diese Götter kurz davor zu verschwinden. In der kollektiven Vorstellung sind die Tropen gleichbedeutend mit türkisfarbenem Meer und weißen Sandstränden. Doch auf diesen Breitengraden gibt es in der Tat auch Gletscher. Die Dokumentation reist in die Anden und zeigt, welche Gefahren das Abschmelzen der Gletscher für die Menschen birgt.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 22.03.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Waldbrandgefahr
Das Wetter in den Waldgebieten des Bundesstaates Maine spielt in diesem Jahr völlig verrückt. Nach langen, heftigen Regenfällen kommt nun die große Hitzewelle. Es ist Ende August und die Temperaturen im „Pine Tree State“ steigen innerhalb weniger Tage auf über 30 Grad. Der Knochenjob der Pelletiers wird dadurch zwar noch anstrengender, trotzdem sind die Brüder heilfroh über den radikalen Wetterumschwung. Endlich verdient das Familienunternehmen wieder Geld! Innerhalb einer Woche transportieren die Männer 11.000 Kubikmeter Holz aus dem Wald. 300 Kilometer weiter im Norden, bei den kanadischen Sägewerken, wird der begehrte Rohstoff dann in klingende Münze verwandelt.


Am 22.03.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Brückeneinsturz
Die Arbeiten im „Pine Tree State“ laufen auf Hochtouren. Endlich scheint wieder die Sonne, und die Männer des Familienunternehmens Pelletier transportieren eine Fuhre nach der anderen Richtung Sägewerk. Doch kaum ist die Holzfäller-Saison in Schwung gekommen, gibt es schon erste Rückschläge: Waldarbeiter Scott hat Ärger mit seinem Arbeitsgerät. An seinem Entaster ist eine Hydraulikleitung defekt. Rund 60 Kilometer vom Sammellager entfernt bleibt dem Urgestein nichts anderes übrig, als selbst zum Schraubenschlüssel zu greifen und das marode Teil per Hand auszutauschen. Aber es kommt noch schlimmer: Etwas weiter südlich hat ein Schwertransporter eine Brücke beschädigt. In kürzester Zeit bildet sich an dem viel befahrenen Verkehrsknotenpunkt ein Stau.


Am 23.03.15 06:00 - 07:00 Uhr auf 
ServusTV: Musik und Tanz der Baaka
Die Menschen vom Volk der Baaka-Pygmäen gleichen modernen Elfen. Sie leben im Wald, nahezu versteckt unter dem Blätterdach. Sie jagen mit Netzen und erklimmen schwindelerregende Höhen um an wilden Honig zu gelangen - niemand kennt den äquatorial-afrikanischen Urwald wie sie. Und sie zelebrieren ihren ganz eigenen, mehrstimmigen Gesang, in dessen Rhythmen und Melodien sie ihren spirituellen Glauben an die Kraft des Waldes zum Ausdruck bringen.


Am 23.03.15 10:30 - 11:15 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal von Neuguinea
Die Zwergmenschen in Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von etwa 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal kleiner als die Angehörigen afrikanischer Pygmäenvolksgruppen. Trotz folgenschwerer Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und nicht selten gewalttätig ausgetragener Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben die Zwergmenschen, fernab von Missionseinflüssen, noch streng traditionell. Der Film begleitet einen Besuch der beiden deutschen Brüder Roland und Rainer Garve in einem Dorf der Kimyal. Roland trifft den Stammesältesten Sebiat wieder, mit dem er bereits vor 18 Jahren in Papua Freundschaft schloss.


Am 23.03.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Leben aus dem Wasser
Mit dem britischen Naturforscher und -filmer Sir David Attenborough betreten wir die kurios langsame Welt der Pflanzen. Pflanzen siedelten sich auf dem Land zuallererst in Feuchtbiotopen an. Anhand von Wasserlilien zeigt uns David Attenborough, wie sich die ersten Pflanzen vor ungefähr 140 Millionen Jahren entwickelten. Wir gehen dem Phänomen der Bestäubung auf die Spur und erforschen, wie es zur ersten Pflanzenbestäubung durch Insekten kam. Zudem beobachten wir eine Froschart, die ihr Leben im Kronenschluss der Wälder in einer schalenförmigen Bromelie verbringt.Außerdem lernen wir Pflanzen kennen, die einen natürlichen Wasserschutz entwickelt haben, der 99% des Regenwassers abweist und die am schnellsten wachsen Pflanzen der Welt.


Am 23.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Abenteuer Überleben - Strategien aus dem Tierreich
In der Natur sind die meisten Tiere vielen Gefahren ausgesetzt. Um zu überleben, entwickelten sich im Tierreich die unterschiedlichsten Strategien. Jungtiere können dabei oft auf die Hilfe ihrer Eltern zählen und später eigenen Nachwuchs haben. Während Vögel verhältnismäßig wenige Eier haben, aber meist eingehend auf sie achten, ist es bei der Erdkröte umgekehrt: Sie legt Tausende von Eiern, um die hohen Verluste auszugleichen, die dadurch entstehen, dass sie sich weder um ihr Gelege noch um die Kaulquappen kümmert. Jede Tierart folgt ihrer eigenen, oft überraschenden Strategie, denn eine gemeinsame Lösung für alle gibt es nicht.


Am 23.03.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Ein Franke entdeckt Alaska - Das abenteuerliche Leben des Georg Wilhelm Steller
Der Höhepunkt der größten Expedition aller Zeiten: Nach 14.000 Kilometern durch Tundra und Taiga, durch Sümpfe und Steppen, über reißende Flüsse und eisige Berge, nach einer Irrfahrt durch ein nebliges Nordmeer - endlich Neuland. Ein junger Mann aus Franken, Georg Wilhelm Steller, betritt 1741 als erster Europäer Alaska. Stellers Reise führte ihn durch ganz Sibirien. Die wenigen orthodoxen Kirchen waren Wegweiser auf der Expedition ins Unbekannte. Als Schiffbrüchiger überlebte er den grausamen Polarwinter auf einer der einsamsten und unwirtlichsten Inseln der Welt. Angeklagt als Verschwörer und Anstifter eines Aufstandes der ostsibirischen Völker gegen die Herrschaft des Zaren, entging er nur um Haaresbreite dem Henker. Als mittelloser Wundchirurg schloss er sich einem russischen Heer an und macht in St. Petersburg Karriere. Als erster und einziger Wissenschaftler beschrieb er eine später nach ihm benannte und heute ausgestorbene Seekuh. Als Schiffsarzt war er dabei, als der "Kolumbus des Zaren", Vitus Bering, 1741 Alaska entdeckte. Die Rede ist von dem 1709 geborenen Georg Wilhelm Steller aus Windsheim. An Originalschauplätzen, anhand von Originaldokumenten und Berichten von Zeitgenossen wird in dieser Dokumentation das abenteuerliche Leben Stellers nacherzählt. Eine filmische Spurensuche mit großartigen Landschaften und einprägsamen Episoden lässt die Zeit der Entdeckungen aufleben als Wissenschaftler Geschichte schrieben.


Am 23.03.15 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Wie das Land, so der Mensch - Fontainebleau
Mit seinen 25.000 Hektar zählt der Wald von Fontainebleau zu den größten Waldgebieten Frankreichs. Diese Region wird auch die "grüne Lunge" der Pariser Region genannt; und seit 1998 ist der Wald von Fontainebleau von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt. Im frühen 19. Jahrhundert diente der Wald als Freilichtatelier für die Künstler der sogenannten Schule von Barbizon. Diese erkannten früh, dass Fontainebleaus herrliche Natur bewahrt werden müsse. Auf ihren Anstoß gründete Kaiser Napoleon III. im Jahr 1861 eines der ersten Naturwaldreservate der Welt.


Am 23.03.15 18:15 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Rückkehr des Tigers
Vor Jahren fielen die letzten Tiger des Sariska-Nationalparks in Nordindien Wilderern zum Opfer. In einer spektakulären Aktion siedeln Tierschützer mehrere der Großkatzen aus dem Reservat von Ranthambore per Hubschrauber nach Sariska um - in der Hoffnung, dass die Tiger dort wieder Fuß fassen. Die Tigerin Baghani erkundet ihre neue Heimat, lebt sich langsam ein - und tut ihr Bestes, um den Gefahren der ungewohnten Umgebung auf Dauer zu trotzen.


Am 23.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die fantastische Reise der Vögel - Nordamerika
Die Reihe "Die fantastische Reise der Vögel" zeigt die beeindruckendsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten der Welt aus Sicht der Vögel. Naturfilmer haben über viele Jahre verschiedene Vögel von Geburt an aufgezogen und eine enge Beziehung zu ihnen aufgebaut. Auf ihre Zieh-Eltern konzentriert, fliegen Kraniche, Störche, Aras, Kondore und Wellensittiche den Biologen durch die ganze Welt hinterher und ermöglichen dem Zuschauer so einen fantastischen Einblick in ihre Sicht auf die Erde. Der heutige Teil der Reihe begleitet unter anderem Weißkopfseeadler und Schneegänse quer durch die Vereinigten Staaten auf ihrem Zug nach Norden.


Am 24.03.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es die legendären Tasmanischen Teufel bald nicht mehr geben. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und ausgerottet, woran hauptsächlich ihre für das menschliche Ohr unangenehm schrill klingende Stimme schuld war. Inzwischen weiß man, dass die Teufel als Aasfresser einen wertvollen Dienst im Ökosystem erfüllen. Auch sind sie weder aggressiv noch gefährlich. Um die bedrohte Tierart zu schützen, hat Greg Irons mit demBonorong Wildlife Sanctuary ein Rettungsprogramm ins Leben gerufen, das alle erdenklichen Seiten des Problems mit einbezieht. Er koordiniert die Bergung kleiner Teufel aus den Beuteln ihrer todkranken oder überfahrenen Mütter und sorgt dafür, dass sie von speziell dafür ausgebildeten Menschen großgezogen werden. Irons arbeitet zudem mit Biologen wie dem Teufel-Experten Nick Mooney zusammen, dessen leidenschaftliches Engagement für die Beutelteufel ihm bereits den Titel "Australier des Jahres" eingebracht hat. Inzwischen können die Retter erste Erfolge verbuchen. Ob es jedoch ausreicht, die Tierart zu bewahren, muss sich erst zeigen.


Am 24.03.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.55 Uhr)


Am 24.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Tief in den Wäldern der westlichen Sudeten verborgen entspringt als "Flüsschen" die Oder. An ihren Ufern tummeln sich Fischotter, in den Wäldern leben Wölfe und Luchse. Im ausgehenden Winter wetteifern Birkhähne in spektakulären "Turnieren" um die Gunst der Hennen. In der Mährischen Pforte liegen viele kleine Teiche entlang des Flusslaufs. Viele von ihnen wurden seit dem 14. Jahrhundert von Mönchen als Fischzuchtgewässer angelegt. Christoph Hauschild erinnert in Rückblicken an die Flutkatastrophe von 1997 und dokumentiert in stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen das Leben an der Oder zwischen Sudeten und Neiße.


Am 24.03.15 15:05 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien
Auf knapp 7 Millionen Quadratkilometern bietet Australien einen beeindruckenden Artenreichtum in Flora und Fauna. Queensland, auch "Sunshine State" genannt, grenzt im Nordosten an das größte Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef. Hier steht der Kampf der Naturschützer ganz im Zeichen der Bedrohung durch die globale Erwärmung. Forscher untersuchen außerdem die Koalabären auf North Stradbroke Island.


Am 24.03.15 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Am Puls des Planeten (2/2) - Wie Tiere unsere Erde retten können
Milliarden von Tiere bewegen sich täglich über unseren Planeten. Bis heute bergen ihre Zugrouten und ihr soziales Verhalten unzählige Geheimnisse. Diese Tierbewegungen rund um die Uhr zu beobachten und auszuwerten, ist der Wunsch des Ornithologen Martin Wikelski. Was er und sein Team wagen, hat noch nie jemand versucht: Mit High-Tech-Geräten möchten sie erkunden, wo und wie sich Epidemien ausbreiten, wie sich unser Planet verändert und wo die nächste Naturkatastrophe droht. Können uns Tiere helfen, den Zustand der Erde besser zu verstehen? Wie beeinflussen Flughunde in Afrika die Ausbreitung von Samen und damit die Nahrungskette? Ziegen sollen am Ätna, Europas aktivstem Vulkan, zeigen, wann der nächste Ausbruch bevorsteht. Amseln dokumentieren die klimatischen Veränderungen und den Wandel von Lebensräumen. Welche Rolle spielen Fledermäuse bei der Entstehung von Seuchen? Können uns Enten mit Hilfe von Herzratenloggern rechtzeitig vor der Vogelgrippe warnen?


Am 24.03.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Waschbären sind los!
Waschbären sind in ihrer angestammten Heimat Nordamerika praktisch allgegenwärtig - gerade auch in den Großstädten. Nachts streunen diese besonders anpassungsfähigen Tiere umher. Nichts ist vor ihnen sicher, stets sind sie auf der Suche nach etwas Fressbarem. Dieser Film enthüllt, wie gut Waschbären in der Nachbarschaft des Menschen gedeihen - aber auch, wie der Mensch umgekehrt die weitere Evolution dieser Tiere beeinflusst.


Am 24.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die fantastische Reise der Vögel - Afrika
In diesem Teil der Reihe stellen sich die Vögel den Herausforderungen Afrikas. Ihre Reise führt vom Kap der Guten Hoffnung über die Savannenlandschaften der Serengeti, vorbei an tosenden Wasserfällen und ätzenden Natronseen bis in die Sahara. Die Vögel stellen sich Löwen im Streit um die Beute, sie gewinnen in Luftkämpfen gegen Ihresgleichen, und sie unterliegen räuberischen Pavianen in spektakulären Fluchten. Auf den Schwingen der Vögel erlebt der Zuschauer Naturschauspiele aus einer völlig neuen Perspektive, wie die Wanderung der Gnus oder die spektakulären Jagden der Krokodile. Für einen Teil der gefiederten Abenteurer ist der Flug über ganz Afrika hinweg nur der Beginn ihrer Reise, denn sie haben sich aufgemacht, um Europa neu zu besiedeln.


Am 24.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Mit dem Frühling durch Europa (1) - Vom Mittelmeer in die Alpen
Was kann mehr verführen, als nach langen grauen Monaten einen ganzen Kontinent im Frühling zu durchqueren? Über 5.000 Kilometer erstreckt sich Europa von Süd nach Nord; und so verschieden die Landschaften auf diesem Weg sind, so unterschiedlich zeigt sich auch der Frühling. In Spanien finden sich Weißstörche, die auf Felsvorsprüngen direkt über dem Meer brüten, riesige Geierkolonien in den Pyrenäen, bunte Wiedehopfe mit anmutigem Balzritual und diverse Tiere, die man eher in Afrika vermutet. In Frankreich begrüßen die Camargue-Pferde, hunderttausende rastende Watvögel und über 50.000 pinkfarbene Flamingos den Frühling. In den Alpen liegt im Frühling noch Schnee, aber auch dieser Umstand kann das "Frühlingserwachen" nicht bremsen. Millionen von Krokussen bedecken die Südhänge, und die Sonne lockt auch die ersten Murmeltiere aus dem Bau. So entsteht ein Porträt von Europa im Frühling, in dem sich der Kontinent in all seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten zeigt. Mit Bildern, die erstaunen, sehnsüchtig machen und Reiselust wecken. In vier Jahren Drehzeit legte das Filmteam auf 20 Reisen rund 120.000 Kilometer zurück. Es erlebte herrlich sonnige Frühlingstage, aber auch wochenlang andauerndes graues und nasskaltes Wetter. Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere der einzelnen Regionen mit ihrem typischen Verhalten vor die Kamera zu bekommen. Doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld, und so gelang es, den Frühling mit seinen vielen Facetten eindrucksvoll festzuhalten.


Am 25.03.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Kastanien - das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben. Ohne die Kastanienbäume wäre Korsika nicht das, was es ist: eine Insel voller Traditionen, Stolz und Würde. Hunderte Bauern haben hier einst die legendären Kastanienwälder bewirtschaftet. Heute ist davon noch eine Handvoll übriggeblieben, die gegen das Aussterben der Kastanienproduktion kämpft. Und das erst recht, seit die Gallwespe die Bäume zu vernichten droht.


Am 25.03.15 12:30 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Gletscherfuchs
Mit beeindruckenden seltenen Tier- und Naturaufnahmen erzählt der Film die Geschichte des Fuchspärchens Flep und Leila. Im hohen japanischen Norden, unweit des Ochotskischen Meeres, nimmt Flep die Spur der Füchsin Leila auf, die von einem anderen Fuchs umworben wird. Nachdem Flep im Zweikampf mit dem Rivalen Leila für sich gewonnen hat, errichten die beiden mit dem ersten Tauwetter einen Bau, in dem Leila im Frühling fünf Junge wirft: Sirica ist der stärkste, Lepun der schwächste von ihnen. Weiter sind es der Clown Nupri, der intelligente Rusim und die kleine blinde Chinita. Schon sehr früh lehren die Eltern sie das Jagen nach Beute und die Flucht vor dem Feind. Doch bald muss die Fuchsfamilie umziehen, ein Wachhund hat ihren Bau aufgestöbert und Leila gerät in eine Falle, aus der sie sich zwar befreien kann, an deren Verletzungen sie aber stirbt. Flep muss sich allein um die Jungen kümmern. Die über den Zeitraum eines knappen Jahres reichende Geschichte wird aus der Sicht einer alten Eiche erzählt. Durch diesen Erzählstil in Verbindung mit den außergewöhnlichen Naturaufnahmen entstand ein Spielfilm, der dokumentarische Authentizität für eine emotional bewegende Tiergeschichte nutzt.


Am 25.03.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.45 Uhr)


Am 25.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Einsame Strände, stille Altarme, weite Wiesen und romantische Dörfer säumen Deutschlands östlichsten Fluss, die Oder. Heute ist die weitläufige Flussaue eine Kulturlandschaft von unschätzbarem Wert. Die Grenzregion, einst Synonym für die Teilung Europas, ist bis heute auch Refugium zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen. Christoph Hauschild macht sich auf Spurensuche: Ein Jahr lang folgt er dem Flusslauf von der Neiße bis zum Haff, zeigt die Verwandlung der Auenlandschaft im Lauf der Jahreszeiten, porträtiert Natur und Menschen.


Am 25.03.15 15:05 - 15:57 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kenia
Kenia im Osten Afrikas gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit. Und Kenia ist es gelungen, seine ursprüngliche Natur weitestgehend zu erhalten. Allein in den unüberschaubar riesigen Savannen ist die Artenvielfalt überwältigend. Die David Sheldrick Foundation kümmert sich um verwaiste Elefanten, Samuel Mutisiya hat sich ganz dem Schutz der Nashörner im Ol Pejeta Reservat verschrieben.


Am 25.03.15 15:15 - 16:10 Uhr auf 
N24: Sägewerk in Westaustralien - Wie Eukalyptusbäume verarbeitet werden
Australien gilt als der trockenste Kontinent der Welt und dennoch ist das Land einer der größten Holzexporteure weltweit. Ausgerechnet Eukalyptusbäume, die viel Wasser brauchen, liefern im Südwesten Australiens den gewinnbringenden Rohstoff. In Pemberton stehen eine gigantische Holzfabrik und auch die größte Kreissäge der Welt.


Am 25.03.15 15:57 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Kalenderblatt 25. März 1947 - Holztriften in Tirol
Reißende Wassermassen, tonnenschwere Holzstämme stürzen die Fluten hinab und waghalsige Männer, die ihr Leben für eine Hand voll Schilling riskieren. Kurz gesagt; Holzarbeit in Tirol, heute vor 68 Jahren.


Am 25.03.15 19:05 - 20:00 Uhr auf 
n-tv: Mit Bagger und Kettensäge
Kettensäge statt Kugelschreiber: Ihre Berufe in Deutschland haben die Wehrs 2008 an den Nagel gehängt, um in einer 50 Seelen-Gemeinde mitten im schwedischen Nichts Blockhäuser zu bauen. Ihr Wissen geben sie auf ihrem Grundstück, einem ehemaligen Bauernhof, weiter. Dort veranstalten die Wehrs regelmäßig Kurse für Interessierte dieser Bautechnik. Baumstämme müssen gefällt, entrindet, markiert und millimetergenau bearbeitet werden. Die n-tv Dokumentation begleitet eine Kurswoche mit zwei deutschen Teilnehmern bei ihrem Blockhaus-Abenteuer mit Motorsägen, Baggerfahren und Kochen am Lagerfeuer.


Am 25.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die fantastische Reise der Vögel - Europa
Dieser Teil der Reihe begleitet die Zugvögel, die sich in jedem Frühjahr aufmachen, Europa neu zu besiedeln. Es sind Reisen voller Entbehrungen, in denen Vögel Entfernungen zurücklegen, die um die halbe Erde reichen. Und sie müssen häufig Risiken eingehen, die sie im schlimmsten Falle scheitern lassen. So unterschiedlich die Vögel, so verschieden sind ihre Herausforderungen: Die Kamera folgt den Störchen bei ihrer gefährlichen Passage über das Mittelmeer, begleitet Kraniche und Flamingos bei ihrer Suche nach Brutplätzen in der Camargue und fliegt mit Gänsen über Loire-Schlösser und durch Unwetter auf ihrem Weg in die Arktis.


Am 25.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Südsee - Sonderbare Tierwelt
Auf den abgeschiedenen Inseln des Pazifiks gibt es eine sonderbare Tierwelt: flugunfähige Papageien, Pinguine, die ihren Nachwuchs in dichten Wäldern aufziehen, Kängurus, die auf Bäumen leben. Auf Neuseeland hat sich im Laufe der Evolution eine Vielzahl einzigartiger Tiere entwickelt, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Fledermäuse suchen auf dem Erdboden nach Insekten, anstatt in der Luft zu jagen. Selbst viele Vögel wurden flugunfähig, denn auf Neuseeland brauchten sie lange keine Feinde zu fürchten. Bis zu dem Tag, als "Neuankömmlinge" auf die bis dahin isolierten Inseln kamen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 26.03.15 00:30 - 01:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Das Ozeaneum in Stralsund ist der größte Museumsbau Deutschlands. Hier können die Besucher virtuell ins Meer "eintauchen". Doch eines bleibt ihnen verborgen: der gigantische Aufwand hinter den Kulissen. Mehr als 1.000 Meeresbewohner haben in den 39 Aquarien ein fragiles Zuhause. Algenwälder, Korallenriffe und eine "Mini-Nordsee" müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur - schon kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährdet sein. Rund um die Uhr werden Proben genommen. Es werden Algen "gesät", es wird geputzt, dokumentiert und Nachwuchs gezüchtet. Die Wissenschaftler im Ozeaneum sind ständig im Einsatz. Ein Ökosystem "nachzubauen", noch dazu ein so komplexes wie das Meer, ist eine gewaltige Aufgabe. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der "echten" Meere und ihrer bedrohten Arten zu Gute kommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.


Am 26.03.15 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Der Rothwald - Der letzte Urwald Mitteleuropas
Österreich ist Wald-Land, doch keiner dieser Wälder gleicht dem niederösterreichischen Rothwald: Seit der letzten Eiszeit ist dieses versteckte Naturparadies unberührt von menschlichen Einflüssen, in seinem Inneren herrscht natürliches Chaos statt forstwirtschaftlicher Ordnung. Um dieses letzte Stück Wildnis vor schädlichen Einflüssen zu bewahren, engagieren sich die Mitarbeiter des Wildnisgebiets Dürrenstein.


Am 26.03.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien, ein Land mit einer vielfältigen Landschaft und Natur. Zauberhafte Orte und eine einzigartige Tierwelt präsentiert dieser Film in einer spannenden Reise quer durch das Zentrum der Balkanhalbinsel, wo die Menschen noch in tiefer Verbundenheit mit der Natur leben.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.15 Uhr)


Am 26.03.15 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Weshalb Frau Stein Wanzen liebt
Helga Stein hat ein ungewöhnliches Hobby: Sie ist Heteropterologin - Wanzenforscherin. Während die meisten von uns schon beim Gedanken an Wanzen panisch werden, streift Helga Stein unermüdlich durch Wälder und Wiesen, sucht dort die kleinen Tierchen und fotografiert sie. Der Biologe Prof. Dr. Günter Schaub von der Ruhr-Uni in Bochum bringt lebende Raubwanzen mit ins Planet-Wissen-Studio. Seit vielen Jahren erforscht er die Tiere - auch weil sie die gefährliche Chagas-Krankheit übertragen können.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR)


Am 26.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wälder, Bären, goldene Kuppeln
Der Dnjepr ist der wichtigste Fluss der Ukraine und der Drittlängste in Europa nach Wolga und Donau. Er entspringt in den waldreichen russischen Waldaihöhen und fließt auf seinem 2.285 Kilometer langem Weg durch Russland, Weißrussland und die Ukraine. Im Dnipro-Bug-Liman mündet er schließlich ins Schwarze Meer. Der Film "Wälder, Bären, goldene Kuppeln" folgt dem Lauf des Dnjepr und stellt die Tier- und Pflanzenwelt an den Ufern des Flusses vor.


Am 26.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bulgarien
In dieser Folge geht es um den Naturschutz in Bulgarien. Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. 1934 wurde der erste Naturpark eröffnet, aber während des kommunistischen Regimes wurde der Naturschutz vernachlässigt. Erst mit Einführung der Demokratie konnten Naturschützer ihre Meinung kundtun. Nach dem EU-Beitritt in 2007 wurden Programme entwickelt, um etwa den Naturschutz von Bären, Geiern und Steinadlern zu gewährleisten.


Am 26.03.15 15:55 - 16:25 Uhr auf 
EinsFestival: Die Schwarzwaldbären - Neue Chancen für ein Dorf
Für die norddeutsche Biologin Annika Lürßen geht ein Traum in Erfüllung. In der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach im Nordschwarzwald ist ein Bärenpark entstanden, der "Alternative Wolfs- und Bärenpark Bad Rippoldsau-Schapbach", und sie hat die Projektleitung übernommen. Bären sind die größten Säugetiere Mitteleuropas und hatten Jahrhunderte lang im Schwarzwald ihr Revier - bis der Mensch die großen Raubtiere ausrottete. Jetzt sollen sie wieder heimisch werden. Die erste Bewohnerin ist Jurka, die Mutter des legendären Problembären Bruno, der 2006 in Bayern erschossen wurde und für ein riesiges Medienecho sorgte. Jurka hätte sein Schicksal geteilt, wenn sie nicht Asyl gefunden hätte - zusammen mit drei ehemaligen Zirkusbären und einem Wolfsrudel aus einem Wildpark. Annika Lürßen hat zwei Ziele: Sie will den Tieren ein artgerechtes Zuhause geben und der Gemeinde zu einer touristischen Attraktion verhelfen. Die Dokumentation "Die Schwarzwaldbären" begleitet die Biologin Annika Lürßen bei der Arbeit.
(Wdh. morgen 10.20-10.50 Uhr)


Am 26.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die fantastische Reise der Vögel - Südamerika
Der heutige Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die unendlich abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Es ist eine Reise auf den Schwingen des Kondors entlang der Anden, eine Entdeckungsreise vorbei an der legendären Ruinenstadt Machu Picchu hin zu den Paarungsplätzen der Mähnenrobben. Hellrote Aras führen auf ihrer Suche nach natürlichen Arzneien ins Herz des Amazonasbeckens, in dem sie auf Tapire, Klammeraffen und Jaguare treffen und auf den Alptraum jedes Bewohners der Baumkronen: Harpyien, die physisch stärksten Greifvögel der Welt.


Am 26.03.15 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wissen vor acht - Warum manche Blüten stinken statt duften


Am 26.03.15 19:50 - 20:15 Uhr auf 
mdr: Sie kommen wenn es dunkel wird (3/4)
Marie ist die Heldin der Nacht. Sie fängt eine der so seltenen Nymphenfledermäuse. Bernd beringt das Tier. Es ist ab jetzt ein Botschafter für die Wissenschaft. Bernd macht Urlaub. Gemeinsam mit seiner Frau Christiane geht es in den Bayrischen Wald. Doch die Ferien entpuppen sich als Arbeitsurlaub. Die beiden treffen sie sich nämlich mit Fledermaus-Forschern aus ganz Deutschland. Marie geht auch auf Reisen. Sie besichtigt in Kemberg (bei Wittenberg) die bestüberwachte Wochenstube Deutschlands. Per Videokameras werden hier rund um die Uhr hunderte trächtige Fledermausweibchen vor und während der Geburten beobachtet.


Am 26.03.15 20:15 - 23:30 Uhr auf 
vox: Avatar - Aufbruch nach Pandora
SciFi-Märchen über ein naturverbundenes Alienvolk, das seine Wälder vor der Vernichtung durch rohstoffhungrige Menschen retten will.


Am 27.03.15 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (1/2) - In Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent". Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.


Am 27.03.15 06:25 - 07:05 Uhr auf 
arte: Waldrapp - Ein Zugvogel lernt das Ziehen
Der Waldrapp ist wieder da! In Mitteleuropa war der schwarz gefiederte Vogel seit dem 17. Jahrhundert ausgestorben. Nur in Zoos überlebten vereinzelt Exemplare. Nun versucht eine Projektgruppe in Bayern und Österreich, den Zugvogel hier wieder anzusiedeln. Ein Team aus passionierten Vogelkundlern begann im Mai 2010 mit der Aufzucht der Waldrapp-Küken. Doch die neue Vogelgeneration hat ein Problem: Sie hat nie gelernt, über die Alpen nach Italien, in ihr Winterquartier im Süden, zu fliegen. Ein Ornithologe des Waldrapp-Teams hat die Rolle des Ziehvaters übernommen. Am Ruder eines Leichtflugzeuges bringt er den Zugvögeln das Ziehen bei.


Am 27.03.15 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (2/2) - In den Anden
Der zweite Teil der Südamerika - Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im "Reich des Kondors", begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt.


Am 27.03.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Regensburg
UNESCO-Weltkulturerbe, gefühlte Heimat von Papst Benedikt XVI. und eine Stadt, in der Schöpfung Platz findet: Regensburg ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau dienen seit der Barockzeit als Naherholungsgebiet. In Regensburg gehen Natur, Kultur und Geschichte respektvoll Hand in Hand. Marion Pöllmann zeigt in ihrem Film diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.


Am 27.03.15 13:40 - 14:25 Uhr auf 
3sat: Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas (1/4)
Vor 500 Millionen Jahren lagen die ersten Puzzlestücke des europäischen Kontinents um den Südpol verstreut. Vor 300 Millionen Jahren drifteten sie nordwärts über den Äquator, um zu einem einzigen Superkontinent zu kollidieren und letztlich wieder in die heutigen Kontinente zu zerbrechen. Vor sechs Millionen Jahren glich das ausgedörrte Becken des heutigen Mittelmeers einem riesigen Grand Canyon. Ihn füllte der gewaltigste Wasserfall der Erdgeschichte, als der Damm von Gibraltar brach. Europas Genesis ist eine Geschichte gewaltiger erdgeschichtlicher Katastrophen - und sie ist keineswegs zu Ende. Geografisch gesehen ist Europa nur eine große Halbinsel Eurasiens, die in sich wiederum aus unzähligen Halbinseln besteht. Was macht dieses Anhängsel, diese "Halbinsel aus Halbinseln", zum eigenständigen Kontinent? Was ist an Europa so einzigartig? Der erste Teil der vierteiligen Dokumentation "Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas" rekonstruiert die Geburt des europäischen Kontinents.


Am 27.03.15 14:25 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas (2/4)
Hatten die Umwälzungen der Erdkruste Europa in groben Zügen geformt, so waren es die ebenso mächtigen Kräfte des Klimas, die während der letzten zwei Millionen Jahre das heutige Gesicht des Kontinents prägten. Seit dieser Zeit schwankt das Klima der Nordhalbkugel zwischen extremen Kalt- und Warmzeiten. Noch vor 20.000 Jahren hätten Berlin, London und Amsterdam am Südrand eines dicken Eisschildes gelegen. Mammutherden zogen über die Tundren des heutigen Deutschlands, und der Ärmelkanal war ein sanftes Tal, in dem sich Rhein und Themse vereinten. Zwischen den Kaltzeiten jedoch glich Mitteleuropa der heutigen Serengeti und den Sumpfgebieten des Sudans. Ausgerechnet im feindlichen Klima der letzten Eiszeit wird allmählich der Mensch zum treibenden Faktor einer sich wandelnden Umwelt. Der zweite Teil der vierteiligen Reihe "Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas" beschreibt, wie die Gletscher Europa den letzten Schliff verliehen und eine neue Macht antrat, um das Gesicht des Kontinents zu verändern - der Mensch.


Am 27.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kambodscha
Kambodscha besitzt eine äußerst mannigfaltige Flora und Fauna. Dazu gehören feuchttropische Urwälder und Dschungel, welche ein Zufluchtsort sind für den am besten erhaltenen Artenreichtum in Südostasien. Die schnelle ökonomische Entwicklung und das starke demographische Wachstum bedrohen diesen natürlichen Naturraum. Projekte zum Bau von Dämmen und landwirtschaftliche Konzessionen zerstören unwiderbringlich die letzten Naturschätze Kambodschas.


Am 27.03.15 15:15 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas (3/4)
Am Ende der Eiszeit nahm das Tempo der Veränderungen rasant zu. Der Motor dieses enormen Wandels war der Mensch. Kaum waren die Temperaturen gemäßigter, wurden aus Jägern und Sammlern Ackerbauern und Viehzüchter. Doch noch lebte die Menschheit im Einklang mit der Natur. Die erste Kultur, die die Natur nicht als Verbündeten, sondern als Feind sah, war das Römische Imperium. Plötzlich schlängelten sich Straßen durch die endlosen Wälder, wurde das Land parzelliert. Die Klöster, die nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs die Kontrolle über Europa übernahmen, setzten diesen Trend fort. Mit dem Beginn des industriellen Zeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts schien das Schicksal der Natur Europas besiegelt. Doch einige Romantiker sahen in der Natur einen Wert an sich, den es zu schützen und zu erhalten galt. Die ersten Naturschutzbewegungen entstanden. Der dritte Teil der vierteiligen Dokumentation "Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas" führt bis ins Zeitalter der Industrialisierung.


Am 27.03.15 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas (4/4)
Heute ist Europa ein größtenteils urbaner Kontinent, doch es geht dem Kontinent besser, als man vermuten würde: Viele Tierarten haben sich der Kultur angepasst und profitieren sogar von unserer Allgegenwart. Manche Arten wurden nach jahrhundertelanger Verfolgung wieder eingebürgert, andere kommen von selbst zurück. Aus dem Eisernen Vorhang, einer Todeszone für Menschen, ist eine Lebenszone für die Natur geworden. Und in den unzugänglichen Gebieten Europas hat sich echte Wildnis erhalten. Aber wie sieht die Zukunft Europas aus: Werden die Temperaturen weiter steigen und der Treibhauseffekt Teile Europas verwüsten? Man kann darüber nur spekulieren. Eins ist jedoch sicher: Die Plattentektonik wird das Europa, wie wir es heute kennen, verschwinden lassen. In 250 Millionen Jahren wird sich Europa mit Afrika vereinigt haben. Der letzte Teil der vierteiligen Dokumentation "Wilde alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas" fragt nach den künftigen ökologischen Entwicklungen auf dem europäischen Kontinent.


Am 27.03.15 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen. Mit ihren metallisch schillernden Farben und einzigartigen Flugkünsten sind sie wahre Juwele der Lüfte. Doch die farbenprächtigen Flugakrobaten schweben in Gefahr: Die bevorzugten Lebensräume der Libellen an und in Gewässern verschwinden zusehends, und so sind allein in Europa bereits etwa 80 Arten vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation "Libellen - Die Himmelsjäger" führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten, die schon zu Zeiten der Dinosaurier auf der Erde lebten. Superzeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des fertig entwickelten Insekts.


Am 27.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die fantastische Reise der Vögel - Asien & Australien
In diesem Teil ihrer Reise stellen sich die Vögel den Herausforderungen des Himalaya ebenso wie denen der australischen Wüsten. Kraniche kämpfen sich durch das Labyrinth aus Schluchten und Tälern quer durch das höchste Gebirge der Welt, während die kühnsten unter den Fliegern bei minus 40 Grad in einer Höhe, in der kein Mensch überleben könnte, einfach darüber hinwegfliegen. Die Vögel führen den Zuschauer an Orte, an denen die gefiederten Lebewesen Schutz genießen und aus religiösen, philosophischen oder künstlerischen Gründen verehrt werden.
(Wdh. übermorgen 14.35-15.20 Uhr)


Am 27.03.15 19:40 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Von Hirschen und Faunen
Bertl Göttl besucht am Tegernsee den Forstmann Klaus Altmann, der im beruflichen Ausgedinge seine künstlerische Ader pflegt. So entstehen von seiner Hand kunstvoll geformte Gürtelschnallen mit jagdlichen Motiven oder Wildtier-Darstellungen auf handgeschöpftem Papier - allesamt in reizvoller Verbindung und basierend auf historischen Dokumenten. Am Ufer des Traunsees finden sich nicht nur Jagdmotive, sondern auch Faune, Feen und andere Fabelwesen auf den Schützenscheiben und Kacheln der Künstlerin Lotte König wieder, zu der Klaus Altmann eine lebenslange Freundschaft pflegt. Lotte König ist aber nicht nur Malerin, sondern auch leidenschaftliche Sammlerin und so gibt es für Bertl Göttl in ihrem Haus in Gmunden wahre Schätze der Volkskunst zu entdecken.
(Wdh. morgen 13.55-14.25 Uhr)


Am 27.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Kanadas wilder Westen
Die Reisemöglichkeiten in der westlichen Provinz Kanadas sind fast so unendlich wie die Weite ihrer Wälder und die Anzahl der schneebedeckten Berggipfel. Naturfreunde kommen in British Colombia voll auf ihre Kosten. Filmautor Gerhard Amm erlebt Vancouver Island mit seiner wilden Westküste: Von Telegraph Cove geht es hinaus in die Johnstone Strait zum Whale Watching. In Campbell River startet Amm anschließend mit dem Buschflieger zur Knight Inlet Lodge. In dem Bärencamp hat er beste Voraussetzungen zur Beobachtung der mächtigen Grizzlys. Von Port Hardy geht es nach Bella Coola, einer Siedlung an dem gleichnamigen Fluss. Hier besucht Gerhard Amm Silyas Sounders vom Stamm der Nuxalk-Indianer. Er ist einer der berühmtesten Totemschnitzer. Mit dem Schlauchboot treibt Amm dann auf dem Atnarko River und beobachtet die Bären beim Lachsfang. Dann geht es über den Heckman Pass in die Chilcotin-Cariboo-Region. Hier kann man in der historischen Hat Creek Ranch die Zeit des Goldrauschs nacherleben. Über die wunderbare Duffey Lake Road geht es zum Abschluss der Reise nach Vancouver.
(Wdh. übermorgen 14.30-15.15 Uhr)


Am 27.03.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Das grüne Wunder - Unser Wald
Er liegt ganz in unserer Nähe, aber eröffnet bei genauem Hinsehen eine völlig neue Welt: Mit seinen edlen, poetischen Bildern ist der Kinofilm "Das grüne Wunder - Unser Wald" eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten, schönsten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald. Intime Verhaltensbeobachtungen wohl vertrauter Arten wie Fuchs, Wildschwein und Rothirsch wechseln mit den Geschichten der eher skurrilen Waldbewohner, darunter Schillerfalter, Blattläuse, Lebermoose, Rote Knotenameisen, Hirschkäfer und Lerchensporn. So entsteht ein raffiniertes naturkundliches Puzzle, das dem romantischen Mythos Wald ganz greifbaren Zauber verleiht. Mit Das grüne Wunder - Unser Wald liefert der renommierte Naturfilmer Jan Haft eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur. Dabei verbrachten sie gut 100 Nächte im Tarnzelt und sammelten mit den neuesten Filmtechniken über 250 Stunden Filmmaterial. Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.


Am 28.03.15 03:50 - 04:35 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 28.03.15 04:35 - 05:20 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Am 28.03.15 05:20 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.


Am 28.03.15 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 28.03.15 06:00 - 07:15 Uhr auf 
rbb: Abenteuer im Zauberwald
Russisches Waldmärchen. Es lebten einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Sie hatten zwei Kinder. Nastjenka, ein überaus schönes und fleißiges Mädchen, war die Tochter des Alten. Doch von ihrer bösen Stiefmutter hörte sie nur Schelte, denn diese liebte nur ihre eigene Tochter, Martuschka. Doch Martuschka war faul und hässlich. Eines Tages begegnet Nastjenka im Wald dem eitlen Iwan. Der junge Mann ist ein Prahlhans und benimmt sich auch dem Waldmännlein gegenüber sehr hochmütig. Als er eine Bärenmutter töten will, verwandelt ihn der Geist in einem Bären. Das geschieht vor Nastjenkas Augen. Traurig und verzweifelt irrt der verzauberte Iwan nun durch die Wälder. Doch als er eine gute Tat vollbringt, gewinnt er seine menschliche Gestalt wieder. Fortan sucht er Nastjenka, in die er sich verliebt hat. Ehe sich die beiden glücklich in die Arme nehmen können, müssen sie viele Abenteuer mit Hexen, Tieren und Väterchen Frost bestehen.


Am 28.03.15 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Am 28.03.15 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo ist die Wildkatze?
Tierfreak Paula ist diesmal im Bayerischen Wald unterwegs. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland, der Katze. Der Katze? Nein, der Luchs ist nicht gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es in Deutschland überhaupt noch Wildkatzen gibt! Die Tiere sind „Samtpfoten", die nur sehr fern mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die einem Menschen allerdings nichts zuleide tun. Einzigartige Aufnahmen nehmen die Zuschauer mit in die geheime Welt des wilden Stubentigers - auch außerhalb der Zuchtgehege.


Am 28.03.15 08:00 - 08:50 Uhr auf 
arte: Iquitos - Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes.


Am 28.03.15 08:50 - 09:45 Uhr auf 
arte: Brasilien - Büffel auf Streife
Die Einwohner der Amazonas-Insel Marajó nutzen außergewöhnliche Reittiere, um die sumpfigen Regen- und Mangrovenwälder ihrer Heimat zu durchdringen: Asiatische Wasserbüffel, eine halbe Tonne schwer, mit stolzen Rundhörnern bestückt und meist friedlich gesinnt. Einer Legende nach stammen die Tiere von einem Schiff, das im Jahr 1920 vor der Küste der Insel untergegangen ist. Einige Büffel, die als Fracht geladen waren, schafften es, an Land zu schwimmen. Heute bevölkern rund eine halbe Million dieser Tiere die Insel. Sie dienen als Haus- und Arbeitstiere. Sogar die Polizei greift auf sie zurück - als einzige berittene Büffelstaffel der Welt.


Am 28.03.15 09:45 - 10:30 Uhr auf 
arte: Schweiz, das Verschwinden der Gletscher
Die Schweizer, ein Bergvolk. Früher herrschte Armut, heute gehört es zu den reichsten der Welt. Weniger als ein Zehntel der schweizerischen Landesfläche ist besiedelt, mehr als die Hälfte ist Alpen- und Voralpenraum. Über 3.300 Gipfel sind höher als 2.000 Meter. 1.800 Gletscher bedecken etwa drei Prozent der Landesfläche. Sie sind wichtige Wasserspeicher. Doch die Erderwärmung setzt ihnen zu: Pro Jahr verlieren die Schweizer Gletscher heute einen Kubikkilometer an Volumen. Die Veränderungen in den Schweizer Alpen sind massiv. Immer wieder rutschen auch ganze Bergflanken zu Tal, weil der Permafrost, der die Felsen normalerweise auch im Sommer fest zusammenhält, vielerorts schmilzt. Der Klimawandel ist längst in den Hochalpen angekommen. Wie gehen die Schweizer damit um?


Am 28.03.15 11:30 - 12:00 Uhr auf 
EinsPlus: Im Herzen Venezuelas - Von den Tafelbergen ins Orinoco-Delta
Diese "Weltreisen" führen im Südosten Venezuelas von der Goldminenstadt El Dorado auf die spektakulären Tafelberge, zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1.000 Meter hohen Salto Ángel, zum indigenen Volk der Pemón. Weiter auf der Transamazonica durch den Dschungel zum Orinoco bei der Stadt Ciudad Bolívar und dann ins Orinoco-Delta. Das Filmteam begegnet Bruno, einem ehemaligen Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde. Er wohnt mit seiner Frau, die in Telenovelas spielt und singt, im Dschungel und lebt heute vom Benzinschmuggel ins Nachbarland Guyana. In der Gran Sabana fliegt das Team mit dem Helikopter auf einen Tepui, einen der Tafelberge – mit einem Kleinflugzeug über den Salto Angel und blind durch die Wolken in einen Canyon. Sie kämpfen sich im Einbaum gegen Stromschnellen vorwärts und steigen dann durch den Urwald zum Fuß des höchsten Wasserfalls der Erde auf. Im Orinoco-Delta sind sie mit dem Boot und Clemente, dem einheimischen Führer, unterwegs zu einem Medizinmann, der zeigt, wie man allein mit den Gaben des Waldes im Dschungel überlebt.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 28.03.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
"Europas wilder Osten": Der Nationalpark Zemaitija liegt im Nordwesten Litauens, in der Region Zemaitija-Niederlitauen. Eine hügelige Landschaft, geformt durch den Rückzug der Gletscher vor 12.000 Jahren. Seit 1991 stehen hier 21.700 Hektar unter Schutz: 26 Seen, Kleingewässer und Flüsse, Moore und Auen. Fast die Hälfte des Gebietes ist von Wäldern bedeckt. Dort haben die scheuen und seltenen Schwarzstörche seit Jahren ihr Nest. Nur zwei Brutpaare gibt es im Nationalpark Zemaitija. Anders als ihre weißen Verwandten suchen die Schwarzstörche verborgene Walddomizile, um ihre Jungen großzuziehen. Im Wald dösen tagsüber Fledermäuse in Vogelnistkästen, die Nationalpark-Mitarbeiter jedes Jahr in der streng geschützten Kernzone Plokstine aufhängen. An menschliche Nähe haben sich viele der 15 in Litauen heimischen Fledertierarten gewöhnt. Breitflügelfledermäuse versorgen ihre Jungen im Dachstuhl einer Kirche. Ein Braunes Langohr hält Winterschlaf in einem frostfreien Kartoffelkeller. Andere Arten ziehen hierfür die Bunker einer ehemaligen sowjetischen Raketenbasis vor.


Am 28.03.15 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Die Heimkehr des Wolfes
Zunächst war die Anwesenheit des Wolfs im norditalienischen Susatal nur ein Gerücht. Dann wurde der erste Wolf von einem Schneepflug getötet, und schließlich gab es auf einer Hochalm den ersten Kontakt von Mensch und Wolf. Genetische Spuren zeigten, dass es sich um italienische Wölfe aus den Abruzzen handelt. Die Heimkehr des Wolfes, Menschen, die ihm begegnet sind, atemberaubende Naturlandschaften, die wieder so ursprünglich sind, dass der Wolf in ihnen leben kann, das sind Entdeckungen in einem völlig neuen Kapitel der jahrtausendealten Geschichte von Mensch und Wolf.


Am 28.03.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Einmal um die ganze Welt
Kein Bauwerk dieser Erde bringt den Menschen die Natur näher als ein Baumhaus. Denn aus den Wipfeln einer Baumkrone hat man einen ganz anderen Blick auf die Welt. Wer wüsste das besser als Pete Nelson. Der amerikanische Spitzenarchitekt baut seiner Kundschaft seit mehr als 25 Jahren Meisterwerke in den Blätterwald - mit jedem erdenklichen Luxus, vom Kühlschrank über die Multimedia-Ausstattung bis zum Whirlpool. Bei seinen Entwürfen lässt sich der Amerikaner auch von den Ideen der Konkurrenz inspirieren. In dieser Serie reist der Profihandwerker rund um den Globus und stellt die spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.


Am 28.03.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen haben es im Winter schwer: Es ist so gut wie unmöglich, Mäuse unter der Schneedecke zu erjagen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen sie auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen zieht nur die Mutter auf. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier - falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen. Nicht nur der Straßenverkehr setzt den Wildkatzen zu. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren - und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen. Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern - gut versteckt in Deutschlands Wäldern.


Am 28.03.15 20:15 - 21:40 Uhr auf 
hr: Ein Megapark für Elefanten – Das KAZA-Projekt
Im vorigen Jahrhundert haben Grenzen, Zäune, Siedlungen und vermintes Gelände die Elefanten bei ihren Wanderungen fast überall in Afrika behindert. Damit die Dickhäuter wieder auf ihren alten Routen ziehen können, richten jetzt fünf Länder im Süden des Kontinents eine riesige Schutzzone ein: die Kavango-Zambesi Transfrontier Conservation Area, kurz „Kaza“. Bestehende nationale Naturreservate werden durch grüne Korridore zu einem Megapark verbunden, in dem sich die Elefanten frei bewegen können. Elefantenfamilien kommen während der Trockenzeit an den Chobe im Norden Botswanas. Für die Tourismusbranche sind die vielen Dickhäuter ein Segen. Doch in den geschützten Gebieten vermehren sich die Elefanten rasant und zerstören ganze Mopane-Wälder. Deshalb wird in Botswana und in Simbabwe ein massenhafter Abschuss erwogen. Mit dem Megapark Kaza sollen die Elefanten über grüne Korridore von den überfüllten Schutzgebieten in die nahezu tierfreien Regionen Namibias, Sambias und Angolas auswandern können.


Am 29.03.15 05:55 - 06:55 Uhr auf 
rbb: Mit Wald-Scout Paul Wernicke auf Spurensuche
Es wird wild im "Tigerenten Club!" Der Wald-Scout Paul Wernicke bringt die Wildnis ins Studio und zeigt den Tigerenten und Fröschen ihre Geheimnisse. Mit seiner Wildnisschule will er den Forschergeist wecken. Es stehen Spurenlesen, Anschleichtechniken und Tarnung auf dem Stundenplan. Im "Tigerenten Club" erklärt der Fährtenleser, wie jeder seine Wahrnehmung und Sinne in der Natur schärfen kann. Denn als Wald-Scout kennt man sich bestens mit seiner natürlichen Umwelt aus. Ob sogar aus Günter ein richtiger "Wildfrosch" wird?


Am 29.03.15 12:00 - 12:30 Uhr auf 
SWR: Der Letzte seines Standes - Der Flößer aus Wolfratshausen
Sepp Tristberger arbeitete fast 50 Jahre lang als einer der letzten Flößer auf der Isar. Geboren in dem kleinen Ort Fall, der heute überflutet am Grund des Sylvensteinstausees liegt, kennt er den Fluss noch als das in voller Länge befahrbare Gewässer. Bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts standen der Warentransport und vor allem der Transport der begehrten Stämme im Mittelpunkt der Flößerei. Der Dachstuhl der Frauenkirche fand genauso wie Steine und Bauholz für das Nationaltheater ihren Weg nach München auf der Isar. Heute sind es Flöße mit Passagieren, die dem Handwerk für wenige Monate im Jahr Arbeit geben. Im Mittelpunkt des Films steht jedoch nicht diese sogenannte Gaudiflößerei, sondern der fachgerechte Bau eines Floßes und eine Floßwallfahrt zu Ehren des Heiligen Nepomuk. Mit geübter Hand steuert Sepp Tristberger den Heiligen seiner Zunft mitsamt der betenden Gemeinde an den gefährlich rauschenden Strudeln beim Georgenstein vorbei und durch mehrere Floßrutschen. Dabei erzählt der Floßmeister, was alles beachtet werden muss, um ein solches Gefährt sicher ans Ziel zu bringen, und wie die Arbeit früher aussah, als die Isar noch nicht durch die Ableitung von Wasser gezähmt war.


Am 29.03.15 12:40 - 12:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eibe


Am 29.03.15 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Mythos Amazonas (3) - Alarm im Regenwald
In "Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald" steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes im Mittelpunkt. Natur und Zerstörung werden in ästhetischen wie dramatischen Bildern gegenübergestellt. Tierfilmer Christian Baumeister berichtet von seinen Erfahrungen während der Dreharbeiten und seiner ganz persönlichen Sichtweise - von Ehrfurcht und Respekt vor dem hochkomplexen, lebenden Wunderwerk aus unzähligen Arten und der Hoffnung, dass der letzte große Regenwald der Erde doch noch gerettet werden kann.


Am 29.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Der Main - Deutschlands Mitte
Der Main ist anders als sein Ruf. Es stimmt zwar, dass Menschen den Fluss seit Jahrhunderten formen und nutzen. In den letzten Jahrzehnten aber korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten. Wer vermutet am Main schon Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchs und Fischadler? Wer weiß schon, dass der Fluss auf seinem langen Weg an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbeiführt? Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und der Mittelgebirgszug Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge begleiten ihn ebenso auf seinem Weg.


Am 29.03.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Der mit den Gänsen fliegt
Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Christian Moullec. Der Filmemacher und Vogelfreund zieht eine Gruppe von Junggänsen auf. Bald folgen ihm die Wildgänse auf Schritt und Tritt. Christian plant, die Tiere auf ihrer Migration in den Süden zu begleiten und ihre Reise filmisch festzuhalten. Hunderte von Kilometern fliegen Christian in seinem Ultraleichtflieger und die Wildgänse über Europa gen Süden. Dabei begegnen sie zahlreichen Gefahren - von angreifenden Adlern bis zu hochragenden Windturbinen. Nachdem Christian mit seinen Wildgänsen das Winterquartier im Süden erreicht hat, entschließt er sich, die Gänse in die freie Natur zu entlassen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 29.03.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Der Pfälzerwald
Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht der Pfälzerwald. Im Westen ist die Grenze zu Frankreich nicht weit, im Osten verläuft die Weinstraße, an der zahlreiche romantische Dörfer zum Verweilen einladen. Im Südwesten Deutschlands liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Die erhabene Reichsburg Trifels ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und Korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 29.03.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf der Straße ist die Hölle los
Maine, der wilde und weitgehend unberührte „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen (fast) nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie „Holzfäller extrem“ begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 29.03.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Blutige Anfänger
Es ist Montagmorgen, 03:15 Uhr: Jason Pelletier, Sohn des Familienoberhaupts Rudy, schnürt zu dieser frühen Stunde seine Arbeitsstiefel und verabschiedet sich für eine Woche von Frau und Kind. Dieses Prozedere kennt der Vorarbeiter im Northern Woods Camp noch aus seiner eigenen Kindheit. Auch er sah den Vater damals nur am Wochenende. Von Montag bis Freitag leben und arbeiten die Männer des Familien-Clans seit Generationen in den abgeschiedenen Wäldern des „Pine Tree State“. Dem frisch verheirateten Holzfäller bleibt aber nur wenig Zeit, um sich zu beklagen. Der Winter steht vor der Tür, und in den Camps wartet tonnenweise Holz auf den Abtransport ins Sägewerk. Außerdem sorgt ein Greenhorn auf der „Golden Road“ für Aufregung: Trucker Daryl Bellinger hat mit seinem draufgängerischen Fahrstil schon jede Menge zusätzliche Reparaturkosten verursacht.


Am 30.03.15 10:30 - 11:10 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen (1/2) - Tödliche Fallen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Im aktuellen Teil der Dokumentation stehen die fleischfressenden Pflanzen, auch Karnivoren genannt, im Mittelpunkt, die ihre Beute mit unterschiedlichen Techniken einfangen.


Am 30.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen. Die Wisente im Osten Polens gehören zu den Letzten ihrer Art. Die frostklirrenden Winter Polens scheinen Fischotter und Biber nicht zu stören, ihr Fell ist extrem dicht und schützt sie perfekt vor Eiseskälte. Im Frühling wird es an der der Biebrza laut: Abertausende lärmender Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet, um zu rasten und zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihr Nest und die Balz der Kampfläufer beginnt. In den ländlichen Regionen Polens leben Menschen noch im Einklang mit der Natur. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben - wo sie das Gras kurz halten, herrschen für Uferschnepfen ideale Bedingungen. Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa - über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. 500 Kilometer lang ist die polnische Ostseeküste. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wahre Wüstenlandschaft - Jahr für Jahr bewegen die Sandmassen sich weiter: Wo eine Düne den Wald erreicht, haben Bäume keine Chance.


Am 30.03.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die Eder
Die Geburtsstätte der Eder liegt in Nordrhein-Westfalen im Rothaargebirge. Etwa 130 Kilometer schlängelt sich der Fluss durch Hessen, wird unterwegs einmal durch eine Staumauer aufgehalten und somit zum See, bevor er dann bei Grifte in die Fulda fließt. Zu sehen ist der Kellerwald, der mit seinen 5.724 Hektar zu den letzten großen Laubwaldgebieten Mitteleuropas zählt. An einem seiner Steilhänge wachsen Knorreichen, die bis zu tausend Jahre alt werden. Aber auch Kurioses gibt es an den Ufern der Eder zu entdecken: das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands etwa, das dem Rheingau zugerechnet wird.


Am 30.03.15 14:35 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Amazonas-Regenwald
Die Erde ist eine große Ansammlung unterschiedlichster Ökosysteme, die in sich abgeschlossen vor mannigfaltigen Lebewesen strotzen. Was macht das Leben im Amazonas-Regenwald derart vielfältig? Der Boden ist sehr nährstoffarm und der Regen schwemmt auch die wenigen Nährstoffe hinweg. Trotzdem lebt hier eine große Anzahl an Tieren: Kolibris, Riesenotter, Schwämme, Fluss-Schildkröten. Entdecken Sie mit uns den Amazonas-Regenwald!


Am 30.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Ecuador
Ecuador besitzt ein außergewöhnliches Naturerbe. Dieses geographisch kleine Land zwischen Columbien und Peru verfügt über eine große Landschaftsvielfalt, unterschiedliche Ökosysteme, Nebelwälder, Vulkane, Flußufer wie auch tropische Wälder des Amazonas. Doch Ecuador kämpft mit dem Artenschutz, besonders wenn es um vor dem Aussterben bedrohte Säugetierarten geht. Zudem stellen die vorhandenen Erdölressourcen eine Bedrohung für die Natur dar.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-3.55 Uhr)


Am 30.03.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Europas Wilder Westen - Die Brücke am Oyapock
Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7.000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation reist in das Gebiet um den Fluss Oyapock, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch - das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.


Am 30.03.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Im Bann der Jahreszeiten (1/20) - Frühlingserwachen
Von der Nordsee über den Thüringer Wald, die Seenlandschaft Masurens und die Schwäbische Alb bis in die Camargue hält der Wandel der Natur im Lauf der Jahreszeiten für die Bewohner der Regionen spannende Herausforderungen bereit. Die 20-teilige Dokumentationsreihe zeigt die Vielfalt Mitteleuropas im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die aktuelle Folge dokumentiert, wie die stärker wärmende Sonne neue Lebensgeister bei Tieren und Menschen weckt. Der Winter nimmt endgültig Abschied. Mit jedem Tag gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neue Lebensgeister bei Menschen und Tieren. An der Nordseeküste kann der Krabbenfischer Claas Bruhns endlich wieder in See stechen, und er hofft auf ein ertragreiches Jahr. Im polnischen Masuren erwarten Anna und Wladek Andrejew in dem Dorf Zywkowo die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren im Süden. Auf dem Dach ihres Hauses haben die beiden alles für ein Storchennest vorbereitet und hoffen, dass einer der Rückkehrer sich dort niederlassen wird. Währenddessen kann man auf der Schwäbischen Alb mit Norbert Poeplau den ersten Flug der Bienen erleben. Der Imker muss in jedem Frühling den richtigen Zeitpunkt abpassen, um seine Bienen rechtzeitig zur Haselnussblüte ausschwärmen zu lassen. In der Camargue im Süden Frankreichs beginnt für Salzmeister Luc Vernhes das Arbeitsjahr. Er öffnet die Wasserschleusen zu seinen Salinen, in die dann das Meerwasser hineinströmt, aus dem das Salz gewonnen wird. Der Baumkletterer Toni Reinhardt erklimmt die Baumwipfel des Thüringer Waldes und nimmt Astproben von den Bäumen. Diese Proben werden im Labor auf Larven untersucht, die in großer Anzahl den Wäldern gefährlich werden könnten.


Am 30.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (1/2)
Sie haben ein extrem buntes und ausgreifendes Federkleid: Paradiesvögel sind eine Vogelfamilie, die zur Ordnung der Sperlingsvögel gehört. Sie leben in den tropischen Regenwäldern Australiens, einigen Inseln der Molukken und vor allem auf Neuguinea. Die Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise zu den Wappentieren Neuguineas und erklärt, wie die Paradiesvögel im Laufe der Evolution ihr faszinierendes Aussehen entwickelt haben. Außerdem gibt sie Einblick in die einfallsreichen Balztänze der Tiere, die aufgrund der attraktiven Schmuckfedern der Männchen einer sehr kunstvollen, manchmal auch etwas schrägen Choreographie gleichen.


Am 30.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Schladminger Bergwelten (1/2)
Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur die Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)


Am 30.03.15 22:00 - 22:45 Uhr auf 
NDR: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. 45-Min-Autorin Friederike Lorenz forscht auf dem Acker und in den Städten nach den Gründen des Artenschwundes. Sie begleitet Landwirte beim Spritzen auf dem Feld, begegnet Eigenheimbesitzern, die keine Vogelnester am Haus haben wollen, und geht mit Tierschutzaktivisten in den italienischen Alpen auf die Suche nach Vogelfallen. Was kann man tun, um den Singvögeln in unserer Welt wieder einen Platz zu verschaffen?


Am 30.03.15 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Vom Fläming in die Schorfheide - Leben mit dem Wald
Zweihundert Hektar Wald hat Carl Ferdinand Freiherr von Lüninck im Fläming durch Sturmtief "Kyrill" 2007 mit einem Mal verloren, ein Drittel des Schadens, den der Sturm in ganz Brandenburg angerichtet hat. Das war bisher der größte Verlust in der 150 Jahre alten Familiengeschichte. Doch mit welchen Bäumen soll der Waldbesitzer diese Lücke wieder schließen? Noch nie war diese Entscheidung so schwer wie heute. Keiner weiß, welche Bäume in einhundert Jahren in der Mark noch wachsen werden. Bundesweit suchen Forscher nach Waldbäumen, die den Klimawandel überleben könnten. Urwälder wie das Weltnaturerbe-Gebiet Grumsin in der Schorfheide zeigen, wie sich ein Wald selbst fit für die Zukunft macht.
(Wdh. morgen 6.315-7.00 Uhr)


Am 31.03.15 06:00 - 07:00 Uhr auf 
ServusTV: Zauberer der Wälder - Zafimaniry, die Holzkunst Madagaskars
"Zafimaniry-Skulpturen entspringen der Kunst unserer Vorfahren. Es ist nichts, was man einfach mit Geld kaufen kann." In den ursprünglichen Wäldern Madagaskars lehrt Jean-Marie seinen Sohn, einen Rosenstock so mit einer Axt zu fällen und zu bearbeiten, dass es wie Magie erscheint. Es gibt keine vergleichbare Holzkunst-Form zu Zafimaniry, bei der das Holz in klaren Linien geschnitzt und mit mystischen Symbolen versehen wird.


Am 31.03.15 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Tiere - Warum sie wandern
Ob Hai, Schildkröte oder Vögel - viele Tiere legen jedes Jahr Tausende Kilometer zurück. Sie nehmen auf ihren Reisen unvorstellbare Strapazen auf sich und setzen sich dabei großen Gefahren aus. Meist sind es zyklische Veränderungen, denen die Wanderer ausweichen und der daraus resultierende Mangel an Futter. Doch immer öfter verändert der Mensch die Wege der Tiere so stark, dass es den Wanderern immer schwerer fällt ans Ziel zu kommen. "X:enius" untersucht mit Hilfe von Forschern das Wanderverhalten der Tiere und folgt dabei nicht nur der unglaublichen Reise eines weißen Haies von Südafrika bis Australien und wieder zurück.
(Wdh. heute 16.25-16.50 Uhr)


Am 31.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens präsentiert diese Naturdokumentation, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig Holstein - und doch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchennester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder mit Freude gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient. Die Donau ist Serbiens markanter Strom: Auf ihrem Weg durch Rumäniens Karpaten bildet sie einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas: das Eiserne Tor. Weitere landschaftliche Höhepunkte sind die archaischen Erdtürme der Teufelsstadt, die in kräftigen roten Farben emporragen oder die wohl trockenste Gegend Serbiens - die Deliblatska Pescara, auch europäische Sahara genannt. All diese Naturregionen und ihre tierischen Bewohner führen die Filmautoren in einer außergewöhnlichen Sommerreise zusammen - entstanden ist ein wildromantischer Einblick in das "wilde Serbien".


Am 31.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Finnland
Finnland ist ein nur wenig urbanisiertes Land. Zwei Drittel seiner Fläche sind vom nördlichen Nadelwaldgürtel bedeckt. Der Wald ist ein Zuhause für wilde Rentiere, Bären und Luchse. Finnland besitzt auch zahlreiche Seen, Inseln und eines der größten Archipele der Welt - heutzutage ein streng bewachter Nationalpark. Das Land hat eine lange Tradition des Naturschutzes. Reservate wurden bereits zu Beginn des 20. Jhdt angelegt.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr)


Am 31.03.15 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Europas Wilder Westen (2/2) - Schach oder matt am Oyapock
Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation reist in das Gebiet um den Fluss Oyapock, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde vor drei Jahren eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch - das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.


Am 31.03.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Im Bann der Jahreszeiten (2/20) - Im Märzen
Nach der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche werden die Tage allmählich länger als die Nächte. Die langsam wärmer werdende Märzsonne lässt die Natur aus dem Winterschlaf erwachen und bringt sie auf Betriebstemperatur. Zahlreiche Tiere trauen sich nach dem langen Winter wieder ins Freie und genießen die ersten Sonnenstrahlen. In den Wäldern im Harz beobachtet der Biologe Andreas Marten die große Sonnung der Ameisenkolonien nach dem Winter. Dabei bedecken Tausende der Insekten die Nestoberfläche, wärmen sich in der Sonne auf und krabbeln dann tiefer ins Nest, wo sie die Wärme wieder abgeben. Für Offshore-Techniker Mirco Kaiser sind die Bedingungen günstig, um mit seinem Team Wartungsarbeiten auf der Forschungsplattform FINO 2 auf der Ostsee durchzuführen. Derweil wartet der Astronom Rémi Cabanac im Observatorium auf dem Pic du Midi in den französischen Pyrenäen auf freie Sicht auf den im Jahresverlauf einzigartigen März-Himmel. Der Bärenforscher Paolo Molinari sucht zusammen mit der Försterin Francesca Dilena in den Südtiroler Alpen nach Braunbären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind, und auf der Schwäbischen Alb bereitet der Obstbauer Jörg Geiger seine Apfelbäume auf die bevorstehende Blüte vor. Während der immer längeren Tage werden also im März an den Küsten, in den Harzer Wäldern, den Südtiroler Alpen, auf der Schwäbischen Alb und auf den Gipfeln der französischen Pyrenäen neue Kräfte gesammelt, und der Frühling bringt überall beeindruckende Phänomene hervor.


Am 31.03.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (2/2)
Es gibt Vögel, die ihren eigenen kleinen Garten anlegen. Die Rede ist von der Familie der Laubenvögel, engen Verwandten der Paradiesvögel, deren Leben sich größtenteils am Boden abspielt. Sie zeichnen sich durch ein einzigartiges Paarungsverhalten aus: Um die Weibchen zu beeindrucken, errichten die Männchen aus kleinen Ästchen architektonisch aufwendige Bauwerke - sogenannte Lauben - und schmücken deren Umgebung mit möglichst farbenfrohen Objekten wie zum Beispiel Früchten. Die Dokumentation zeigt verschiedene Laubenvögel, die ihre "Liebeshütten" mitten im Regenwald auf besonders ausgefallene und innovative Weise dekorieren.


Am 31.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Mit dem Frühling durch Europa (2) - Von den Alpen ans Polarmeer
Im zweiten Teil führt die Frühlingsreise von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit des Bergfrühlings in den Alpen steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es Richtung Norden: die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere. Papageientaucher und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend.


Am 01.04.15 09:00 - 10:15 Uhr auf 
phoenix: Thema Faszination Wald
Wussten Sie, dass wir Deutschen eine besonders innige Beziehung zum Wald haben? Jeder zweite geht regelmäßig wandern und genießt dabei die Vielfalt, die unsere Buchen-, Nadel- und Mischwälder bieten. Die Deutschen legen 3,6 Milliarden Wanderkilometer pro Jahr zurück. Der Wald bietet aber viel mehr als ein Wandererlebnis. Für viele ist er ein Ort der Stille, manche leben dort abgeschieden ohne Strom und fließend Wasser. Für andere ist der Wald ein Bikepark und wieder andere lassen dort auf einem Floß die Seele baumeln. phoenix-Moderator Klaus Weber begibt sich auf die faszinierende Reise durch den deutschen Wald, findet verwunschene Orte und spricht mit Experten in Winterberg über die Grenzen des Tourismus bei Wald und Natur.


Am 01.04.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Im Reich des Eisvogels
Sein Revier liegt mitten in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat: dem Westerwald. Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population auslöschen. Sobald die kalte Jahreszeit vorbei ist, ziehen die kleinen Vögel drei Bruten groß. Eine solche Staffelbrut ist nahezu einmalig in der Vogelwelt. Der Film dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern.


Am 01.04.15 11:40 - 12:25 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Natur pur
Morgenstimmung an einem einsamen Strand in Costa Rica: Frühnebel hängt in den Kronen riesiger Bäume, Brüllaffen und hellrote Aras scheinen sich zum Morgenkonzert verabredet zu haben, und über dem Ozean schweben anmutige Fregattvögel. Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt. So gibt es sanft abfallende Küsten und menschenleere Strände am Atlantik, eine zerklüftete Küste auf der Pazifikseite sowie Regen- und Mangrovenwälder im Inneren des Landes. Durch den zentralen Teil Costa Ricas ziehen sich Bergketten mit aktiven Vulkanen und wilden Flüssen und im Hochland wird Kaffee angebaut. Grundbedingung für den Schutz der Natur ist ein in Costa Rica bevorzugter verantwortungsvoller Ökotourismus. Mit gezielten politischen Maßnahmen - zum Beispiel der Schaffung von Naturparks - sowie mit Privatinitiativen soll heute die seit mehr als 40 Jahren betriebene Rodung der Wälder gestoppt werden. Und an umweltbewusste Tourismusveranstalter wird sogar ein entsprechendes Siegel vergeben.


Am 01.04.15 13:30 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Der Schatz der Hohen Tauern
Vor Tausenden von Jahren drangen die ersten Menschen in die Alpen vor und trafen auf ausgedehnte, einförmige Urwälder, dem heutigen Nationalpark Hohen Tauern. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und siedelten sich bis in die Hochlagen an. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft einen Lebensraum fanden. Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden, die heute gefährdet ist. Die Veränderungen in der Landwirtschaft haben viele Bergbauern gezwungen, ihre Höfe zu verlassen. Auf den Wiesen und Almen wächst wieder Wald und verdrängt die Wildtiere, die einst den Menschen hierher gefolgt sind.


Am 01.04.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wilde Türkei (1/2) - Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die zweiteilige Dokumentation gibt einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.


Am 01.04.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Fulda und die hessische Rhön
Unweit von Fulda, fast schon zu Füßen der Rhön, liegt das Schloss Fasanerie. Die einstige Sommerresidenz der Fuldaer Fürstbischöfe gilt als schönstes Barockschloss Hessens. Der Film zeigt Prachtstücke aus seinen Sammlungen, darunter das Porträt einer Gräfin, dessen Ausstrahlung alle Besucher in seinen Bann zieht. Weiter geht es in die Rhön, eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Damit ihre einzigartigen Naturschätze - Wälder, seltene Pflanzen und Tiere - erhalten bleiben und die Rhön ihre Attraktivität für Besucher nicht verliert, wurden weite Teile unter Naturschutz gestellt. Seit 1991 zählen sie als "Biosphärenreservat Rhön" zum Weltnaturerbe der UNESCO. Arnold Will ist einer der "Rhön-Ranger" des Biosphärenreservats, die zum Schutz des Naturparks eingesetzt sind. Mit seinen Führungen, bei denen er den Wald zum Erlebnis werden lässt, begeistert und verzaubert er besonders Kinder. Dem Erhalt der Natur haben sich auch ein Rhönschäfer, ein Biobauer und nicht zuletzt ein Gastwirt verschrieben, der die wohl originellsten Rhönschafgerichte der Region zubereitet.


Am 01.04.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort besucht die Dokumentation auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar.


Am 01.04.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Ausrüstung für Draußen - Vaude, der Outdoor-Ausstatter
Warm und trocken bleiben in moderner und modischer Funktionskleidung - das versprechen die Outdoor-Unternehmen für ihre Produkte. Und dafür werben sie mit waghalsigen Kletterern und rasanten Mountainbikern. Eine dieser Firmen: Vaude aus Tettnang am Bodensee. Das Familienunternehmen setzt ebenfalls auf das "Erlebnis Natur" und möchte dabei sozial und ökologisch vorbildlich sein. Antje von Dewitz, die Tochter des Firmengründers und heutige Chefin von Vaude, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2015 soll Vaude der nachhaltigste Outdoor-Ausrüster Europas werden.
(Wdh. morgen 7.50-8.20 Uhr)


Am 01.04.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Im Bann der Jahreszeiten (3/20) - April, April
Launisch und unberechenbar zeigt sich der Monat April. Auf Sonnenschein folgt Regen, Frost oder gar Schnee. Das bringt schwierige Arbeitsbedingungen mit sich. Nach dem langen Winter in der Schweiz entfernen die Heli-Logger um Severin Bühler mit Hilfe ihres Hubschraubers gefällte morsche Bäume aus dem Züricher Stadtpark. Der Ornithologe Peter Becker wartet mit seinen Kollegen am Banter See in Wilhelmshaven auf die Ankunft der Fluss-Seeschwalben, die er im Jahr zuvor mit einem Sendechip versehen hat. Auf der Schwäbischen Alb bei Blaubeuren begibt sich Andreas Schober mit seinem Team erstmals in diesem Jahr auf eine unterirdische Expedition. Sie suchen auf der Alb nach Verbindungen zwischen verschiedenen Höhlensystemen. Für die alternativen Landwirte um Diana Rülke vom Selbstversorgerhof "Bunte Kuh" in Sachsen steht die Getreideaussaat an, und in der Haute-Provence in Südfrankreich beginnt für Trüffelbauer Jean-Luc Bénard mit der Trüffelsaat die entscheidende Zeit des Jahres. Was den Landwirten jetzt nicht gelingt, kann im Jahresverlauf nicht mehr ausgeglichen werden. Der Frühling nähert sich im April langsam dem Höhepunkt, ob in Südfrankreich, am Banter See, in Sachsen, in der Schweiz oder auf der Schwäbischen Alb.


Am 02.04.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wilde Türkei (2/2) - Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Das Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Berg Ararat ist Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.


Am 02.04.15 14:35 - 15:20 Uhr auf 
EinsFestival: Fabelhaftes Langohr - Auf der Spur des Osterhasen
Kein anderes Wildtier ist so populär wie der Osterhase. Für einige Frühlingswochen steht er jedes Jahr im Mittelpunkt des Interesses. Langohren zieren als Eierlieferanten Schaufenster, hochpolierte Schokohasen werden millionenfach verspeist. Der Osterhase ist Mythos. Doch trotz aller Beliebtheit: Das lebendige Vorbild, der Feldhase, steht auf der Roten Liste bedrohter Arten! Geht das Licht aus für Meister Lampe? Macht er sich vom Acker?
(Wdh. morgen 8.30-9.15 Uhr)


Am 02.04.15 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Adnan unter wilden Tieren (1/5) - Elefanten in Sri Lanka
Weltweit sind immer mehr Tiere vom Aussterben bedroht. Der Mensch jagt sie oder nimmt ihnen ihren natürlichen Lebensraum. Dort, wo Mensch und Tier zu eng zusammenleben, kommt es zwangsläufig zu Opfern auf beiden Seiten. In einer fünfteiligen Reihe hat sich der Schauspieler Adnan Maral ("Türkisch für Anfänger") auf die Spuren von gefährdeten Exoten gemacht und Menschen getroffen, die sich mit Leidenschaft dem Schutz der Tiere verschrieben haben. In der ersten Folge reist Adnan nach Sri Lanka, wo Elefanten als heilige Tiere verehrt werden und trotzdem vom Aussterben bedroht sind.


Am 02.04.15 15:20 - 16:05 Uhr auf 
EinsFestival: Tierisch genial - Intelligenz mit Fell und Federn
Noch in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind.
(Wdh. morgen 9.15-10.00 Uhr)


Am 02.04.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Adnan unter wilden Tieren (3/5) - Bären in Rumänien
In den Karpaten gibt es die größte Braunbären-Population Europas. Nirgendwo sonst kann sich das größte Landraubtier auf unserem Kontinent noch so ungestört bewegen. Allerdings kollidieren auch hier die Interessen von Mensch und Tier. Sie kommen sich in die Quere, weil die Menschen immer mehr vom Lebensraum der Tiere beanspruchen. Braunbären reißen Schafe, plündern den Müll in den Dörfern oder greifen Menschen an. Die Organisation Carnivore Mare tut alles, um das Verhältnis zwischen den Bären und den Menschen zu entspannen und die Bären vor Abschüssen zu bewahren.


Am 02.04.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Adnan unter wilden Tieren (4/5) - Schimpansen in der Elfenbeinküste
Die an der Elfenbeinküste lebenden Schimpansen sind hauptsächlich durch Wilderer bedroht, die das Fleisch auf umliegenden Märkten verkaufen oder sogar exportieren. "Wenn wir nicht genug für ihren Schutz tun, wird es in 50 Jahren an der Elfenbeinküste keine Schimpansen mehr geben." So düster seine Prognose auch ist, umso entschiedener kämpft Tobias Deschner für das Überleben seiner Schützlinge. Seit 15 Jahren kommt der Primatologe vom Leipziger Max-Planck-Institut regelmäßig in den Dschungel des Taï-Nationalparks und sammelt dort neue Erkenntnisse über "seine" Schimpansen: Kuba, das Alphamännchen, und seinen Harem.


Am 02.04.15 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Im Bann der Jahreszeiten (4/20) - Wonnemonat Mai
Im Mai erreicht der Frühling mit der Blütezeit seinen langersehnten Höhepunkt. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht, vor allem in der Landwirtschaft bringt der Frühling eine Menge Arbeit mit sich. Im Mai hofft der Obstbauer Jörg Geiger auf beständiges und gutes Wetter für seine Apfelblüten und auf eine erfolgreiche Bestäubung durch die benachbarten Bienenvölker des Imkers Norbert Poeplau. Im südfranzösischen Grasse blüht auf der Plantage der Rosenzüchterin Carole Biancalana jetzt die Provence-Rose, aus der das begehrte Rosenöl für die Parfümproduktion gewonnen wird. Nicht weit entfernt, in Saint-Maries-de-la-Mer, steht für den Stierzüchter Olivier Terroux die Brandmarkung seiner Kälber an. In Cowboy-Manier werden die Jungtiere der freilebenden Herden eingefangen und markiert. In Masuren siedelt der Förster Jan Gozdziewski Biber in den Nationalpark Bialowieza um, denn die Nager haben mit ihren Staudämmen zum Unmut der Landwirte deren Felder geflutet. Auf dem Hof "Bunte Kuh" in Sachsen versuchen sich die Jungbauern Bertram Müller und Laura Drevenka erstmals an der Schur der Schafe, und an der Nordseeküste repariert Service-Monteur Lion Becker die Schäden an den Rotorblättern der Windräder. Ob an der Nordseeküste, auf der Schwäbischen Alb, in Sachsen, im polnischen Masuren oder in Südfrankreich, die Menschen und die Tiere müssen sich langsam auf den bevorstehenden Sommer vorbereiten.


Am 02.04.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Atchafalaya-Sümpfe
Die Atchafalaya-Sümpfe im Herzen Louisianas, in den USA, stellen ein immenses Überschwemmungsgebiet dar. Die überfluteten Wälder, die durchzogen sind von sumpfigen Flussarmen, bieten einer erstaunlichen Anzahl von Pflanzen und Tieren einen letzten unberührten Zufluchtsort. Die Atchafalaya-Sümpfe sind die größten Flusssümpfe der Welt. Tausende junge Krabben machen hier jedes Jahr Halt auf ihrer Reise in den Norden. Fischadler ziehen ihren Nachwuchs in den Sümpfen auf. Hier und da erblickt man einen Alligator an der Wasseroberfläche. Und jede Nacht erklingt ein ohrenbetäubender Chor von Fröschen. Naturschützer und Wissenschaftler engagieren sich, um dieses fragile Ökosystem zu studieren und zu erhalten.


Am 02.04.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Im Bann der Jahreszeiten (5/20) - Sommerboten
Im Juni geht der Frühling in die Zielgerade. Für Mensch und Natur wird es höchste Zeit, sich auf den bevorstehenden Sommer vorzubereiten. Bevor die Klettersaison in der Sächsischen Schweiz beginnt, müssen Wido Woicik und Jürgen Hofer vom sächsischen Bergsteigerbund die Sicherungsringe an den Kletterwegen erneuern. Auch in den Dolomiten bereiten sich die Hüttenwirte Christina und Manuel Argreiter auf die beginnende Saison vor. Ihre Hütte liegt auf 2.500 Metern Höhe und ist in jedem Sommer ein beliebter Zwischenstopp für die Wanderer und Bergsteiger. Die gesamten Vorräte für die Saison werden per Helikopter angeliefert. An der Nordseeküste herrscht indessen Fangflaute. Der Fischer Jan Bruhns nutzt die Zeit und führt Reparaturarbeiten auf der Werft durch. In Schweden beginnt nun die alljährliche Lachssaison. Für die Biologen Ulf Sill und Anders Peterns sind die Wanderungen der Lachse jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis. Auf der Bodenseeinsel Mainau hat die Landschaftsgärtnerin Senta Trapp ihre Freude an der Rosenblüte, die dort im Juni ihren Höhepunkt erreicht. Doch der bevorstehende Sommer bringt nicht nur Sonnenstrahlen mit sich, sondern an vielen Orten auch Hochwasser. In Sachsen versuchen aus diesem Grund die Ökologin Martina Strakova und der Forstwirt Jens Nixdorf, alte Moore als Hochwasserschutz wiederzubeleben.


Am 02.04.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Seeadler - Der Vogel Phönix
Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen, und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen - der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch bei uns in Deutschland sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt - eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.
(Wdh. morgen 8.55-9.35 Uhr)


Am 03.04.15 09:00 - 10:30 Uhr auf 
WDR: Die Naturparadiese des Westens
Nordrhein-Westfalen - das sind mehr als 2.000 Seen, 3.000 Naturschutzgebiete und über 50.000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten, und sogar eine echte Savanne. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National- und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie z.B. die Plästerlegge, den einzigen Wasserfall des Landes.


Am 03.04.15 10:20 - 11:05 Uhr auf 
arte: Dominikanische Republik - Der Schatz der Karibik
Die Dominikanische Republik bietet zahlreiche Attraktionen fernab der vorgezeichneten Wege, die die europäischen Touristen auf der Insel beschreiten. So gibt es hier üppige Dschungel und bislang wenig erforschte Berge und Seen. Die Hüter dieser Naturparadiese überwachen einerseits die Schutzreservate und betreiben andererseits einen für die lokale Bevölkerung lukrativen Ökotourismus. Jean-Yves Cauchard führt die Zuschauer in seiner Dokumentation außerdem zu den Walen, die sich in den warmen Gewässern der Karibik fortpflanzen. Und er begibt sich auf die Spuren der Taíno-Indianer, die einst Grotten mitten im Dschungel bewohnten.


Am 03.04.15 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Natur pur
Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt. So gibt es sanft abfallende Küsten und menschenleere Strände am Atlantik, eine zerklüftete Küste auf der Pazifikseite sowie Regen- und Mangrovenwälder im Inneren des Landes. Durch den zentralen Teil Costa Ricas ziehen sich Bergketten mit aktiven Vulkanen und wilden Flüssen und im Hochland wird Kaffee angebaut. Grundbedingung für den Schutz der Natur ist ein in Costa Rica bevorzugter verantwortungsvoller Ökotourismus.


Am 03.04.15 13:30 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Das Naturschutzzentrum Obere Donau
Vor Jahrmillionen bahnte sich die Urdonau ihren Weg tief durch den südlichen Rand der Schwäbischen Alb. Stetig nagte sie am porösen, weißen Gestein, bis sie schließlich eine der spektakulärsten Landschaften Deutschlands schuf: Das Tal der Oberen Donau. Vor Jahrmillionen bahnte sich die Urdonau ihren Weg tief durch den südlichen Rand der Schwäbischen Alb. Stetig nagte sie am porösen, weißen Gestein, bis sie schließlich eine der spektakulärsten Landschaften Deutschlands schuf: Das Tal der Oberen Donau. Von den Urbiotopen auf den Felsköpfen über die wild-romantischen Schluchtwälder in den Tälern bis hin zu den Kulturlandschaften der Albhochfläche: Hier gibt es eine in Süddeutschland einmalige Artenvielfalt. Gleichzeitig ist das Donautal ein beliebtes Naherholungsgebiet, in dem sich im Sommer jedes Wochenende Tausende Kletterer, Kanufahrer und Wanderer tummeln. Eingebettet zwischen den steilen Felswänden, steht im Städtchen Beuron das Naturschutzzentrum Obere Donau, das sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Naturschatz zu bewahren. Das bedeutet Aufklärungsarbeit, aber auch konkrete Schutzmaßnahmen, die mit viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl umgesetzt werden müssen. Der Film stellt die Menschen vor, die sich um das Donautal bemühen, sei es der Ranger, der auf Streife durch die Touristengebiete geht, der Schäfer, der mit seiner Herde die Wachholderheiden pflegt oder der Fledermausspezialist, der mit Taschenlampe und Fangnetz in den Felshöhlen nach bedrohten Arten sucht.


Am 03.04.15 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Klimaentwicklung
Das Rad des Fortschritts dreht sich unentwegt. Wirtschaft, Wissenschaft und Technik revolutionieren den Alltag tagtäglich. Doch das menschliche Handeln auf der Erde trägt auch Schattenseiten. Die Erwärmung der Erdatmosphäre, der Raubbau an der Natur, das Fortschreiten des Artensterbens verändern auch die Lebensgrundlage der Menschen. Kann die Wissenschaft und Technik diese Entwicklung rückgängig machen?


Am 03.04.15 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (1/2)
Sie haben ein extrem buntes und ausgreifendes Federkleid: Paradiesvögel sind eine Vogelfamilie, die zur Ordnung der Sperlingsvögel gehört. Sie leben in den tropischen Regenwäldern Australiens, einigen Inseln der Molukken und vor allem auf Neuguinea. Die Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise zu den Wappentieren Neuguineas und erklärt, wie die Paradiesvögel im Laufe der Evolution ihr faszinierendes Aussehen entwickelt haben. Außerdem gibt sie Einblick in die einfallsreichen Balztänze der Tiere, die aufgrund der attraktiven Schmuckfedern der Männchen einer sehr kunstvollen, manchmal auch etwas schrägen Choreographie gleichen.


Am 03.04.15 17:45 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda (Kenia)
Der Film stellt drei der heiligen Waldgebiete des Stammes der Mijikenda in Kenia vor, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte. Hier lagen die 'Kayas', das bedeutet "Platz" oder "Ort". Bis vor etwa fünfzig Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, versteckt im Dschungel gegründet hatten. Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den "Kayas" sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Nur wenn die junge Generation wieder für die Tradition gewonnen werden kann, haben die Kayas, die Waldreservate der Mijikenda eine Chance. Zu groß ist die Gefahr, dass Unwissende der Verlockung des Geldes erliegen, das Erzabbaukonzerne und andere boomende Industrien für die letzten Waldhügel bieten, trotz Welterbestatus. Der überregionalen kenianischen Tageszeitung "Daily Nation" war der Protest der Küstenbevölkerung gegen die Bedrohung ihrer heiligen Wälder durch Erzabbau und Zementindustrie in den Wochen, als das "Schätze" -Team vor Ort war, zweimal das Titelfoto wert.


Am 03.04.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. In großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 03.04.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (2/2)
Es gibt Vögel, die ihren eigenen kleinen Garten anlegen. Die Rede ist von der Familie der Laubenvögel, engen Verwandten der Paradiesvögel, deren Leben sich größtenteils am Boden abspielt. Sie zeichnen sich durch ein einzigartiges Paarungsverhalten aus: Um die Weibchen zu beeindrucken, errichten die Männchen aus kleinen Ästchen architektonisch aufwendige Bauwerke - sogenannte Lauben - und schmücken deren Umgebung mit möglichst farbenfrohen Objekten wie zum Beispiel Früchten. Die Dokumentation zeigt verschiedene Laubenvögel, die ihre "Liebeshütten" mitten im Regenwald auf besonders ausgefallene und innovative Weise dekorieren.


Am 03.04.15 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 03.04.15 20:15 - 23:00 Uhr auf 
ARD: Grzimek
Spielfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.


Am 03.04.15 21:15 - 22:20 Uhr auf 
ServusTV: Auf den Spuren großer Entdecker - John Muir
Im 19. Jahrhundert prägte eine Gruppe schottischer Entdecker die gesamte Welt. Ihre Ideen sind die Grundlage der heutigen modernen Welt. Anhand von Tagebucheintragungen, Fotografien und Briefen wandert der Historiker Neil Oliver auf den Spuren des einflussreichen Forschers und Naturschützers John Muir in Nordamerika. Muir gilt als Begründer der modernen Naturschutzbewegung.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.30 Uhr)


Am 03.04.15 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Eisbär in Not?
Er ist der Botschafter für den Umweltschutz, Symboltier der globalen Erwärmung: der Eisbär. Bis 2050 - so prognostizieren viele - wird der König der Arktis ausgestorben sein. Doch ist das wirklich so? Dieser Frage geht der Film "Eisbär in Not" mit Hilfe von Wildtierbiologen, Meereisforschern, Inuit und anderen Experten auf den Grund.


Am 03.04.15 23:00 - 23:30 Uhr auf 
ARD: Grzimek - Die Doku zum Film
Die Dokumentation zeigt den echten Grzimek in Aktion. Mit eindrucksvollen Originalaufnahmen knüpft sie an den Spielfilm „Grzimek" an. Was erzählen Freunde, Weggefährten und Familienmitglieder? Was ist verbürgt über diesen Mann, der schon zu Lebzeiten zu einer Legende wurde? Waren Grzimek alle Mittel recht, um seine Ziele zu erreichen? Wie widersprüchlich sein Leben als Artenschützer, Zoodirektor, TV-Star, als Familienvater und Ehemann auch war - in einem sind sich alle einig, die in der Dokumentation zu Wort kommen: Ihm ist es zu verdanken, dass die Serengeti lebt, dass der Artenschutz ins Bewusstsein so vieler Menschen rückte.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 01.04.15 20:15 - 21:10 Uhr auf 
3sat: HUNGER!
Claus Kleber und Co-Autorin Angela Andersen erkunden an den Brennpunkten des Hungers und der Wasserknappheit wie man Hunger und Durst auf der Welt vermeiden könnte. Das Team interessiert sich bei ihrer Bestandsaufnahme vor Ort weniger für die Mächtigen und Regierenden, sondern vor allem für Menschen, die von Hunger und Durst betroffen sind und tapfer für eine bessere Zukunft kämpfen. Diese Fragen sind es, die dem Team in Indien, Mexiko, Sierra Leone oder Palästina gestellt werden: Warum kommen so viele Lebensmittel nie bei den Hungernden an? Wie kann dem Land und den Ozeanen noch mehr abgewonnen werden, ohne die Böden auszulaugen und Fischbestände zu zerstören? Dürfen Nahrung und Trinkwasser weiterhin als Spekulationsobjekte an Börsen missbraucht oder als Machtinstrumente eingesetzt werden? Bis vor wenigen Jahren nahm die Zahl der Hungernden ab. Doch seit 2008 wächst die Weltbevölkerung dreimal schneller als die Agrarproduktion. Politik, Wirtschaft und Forschung sind gefordert, denn schon 2050 wird sich die Weltbevölkerung der Zehn-Milliarden-Marke nähern. Kann Gentechnik da ernsthaft eine Lösung sein? Muss Afrika zu einer Mega-Plantage werden, dirigiert von neuen Kolonialmächten, die nach Börsenkursen entscheiden, ob auf dem Acker Biosprit für Devisen oder Nahrung für Kinder wächst? Reicht es vielleicht schon, das Vorhandene besser zu verteilen, Lebensgewohnheiten zu ändern und Verschwendung einzudämmen?


Am 01.04.15 21:10 - 22:00 Uhr auf 
3sat: DURST!
Dürfen Nahrung und Trinkwasser weiterhin als Spekulationsobjekte an Börsen missbraucht oder als Machtinstrumente eingesetzt werden? Der Mangel an sauberem Wasser zum Trinken und für die Hygiene ist lebensbedrohlich für Hunderte Millionen Menschen - nicht nur in den wachsenden Wüstenregionen der Welt, sondern auch in den neureichen chinesischen Megacitys. Ohne Bewässerung gibt es nichts zu ernten, keine Viehhaltung. Wasser ist unverzichtbar für Industrie und Energie, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor.
 

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