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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 17.08.16 06:50 - 07:35 Uhr auf 
arte: Wildes München
In München ist das Motto der Einheimischen meistens „Leben und leben lassen“. In diesem „Millionendorf“ am Fuße der Alpen, wie München auch bezeichnet wird, hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt des Films steht ein Tier, das den Münchnern recht ähnlich scheint: gemütlich, stur, dickschädelig, aber auch sehr sozial. Es ist der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar. Der Film erzählt vom Leben der städtischen Wildtiere mitten unter ihren zweibeinigen menschlichen Mitgeschöpfen und transportiert das Münchner Lebensgefühl.


Am 17.08.16 08:05 - 09:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.


Am 17.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf 
ServusTV: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
Der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough war über 50 Jahre lang stets an vorderster Front. In diesem Zeitraum wurde er Zeuge der Veränderung der Erde. In diesem Porträt zeigt Attenborough nun, welch starken Einfluss der Mensch auf seine Umwelt nahm. Attenborough nimmt mit in den Londoner Zoo, aber auch in den Urwald Borneos und erinnert sich an seine bewegenden Begegnungen mit Berggorillas, Blauwalen und der Riesenschildkröte Lonesome George.


Am 17.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt Polens. Ein Jahr lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse an der hochwertigen HD-Dokumentation. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen. Die Wisente im Osten Polens gehören zu den Letzten ihrer Art. Die frostklirrenden Winter Polens scheinen Fischotter und Biber nicht zu stören, ihr Fell ist extrem dicht und schützt sie perfekt vor Eiseskälte. Im Frühling wird es an der der Biebrza laut: Abertausende lärmender Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet, um zu rasten und zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihr Nest und die Balz der Kampfläufer beginnt. In den ländlichen Regionen Polens leben Menschen noch im Einklang mit der Natur. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben - wo sie das Gras kurz halten, herrschen für Uferschnepfen ideale Bedingungen. Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa - über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. 500 Kilometer lang ist die polnische Ostseeküste. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wahre Wüstenlandschaft - Jahr für Jahr bewegen die Sandmassen sich weiter: Wo eine Düne den Wald erreicht, haben Bäume keine Chance.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr im NDR)


Am 17.08.16 14:25 - 14:45 Uhr auf 
arte: Kurioses aus der Tierwelt - Der Gorilla und die Fledermaus
Um einige Tiere rankten sich schon bald nach ihrer Entdeckung wahre Schauermärchen. In der heutigen Folge betrachtet David Attenborough zwei Spezies, die dieses Schicksal miteinander teilen: den Gorilla und die Vampirfledermaus! Wie kamen diese Tiere zu ihrem schlechten Ruf und hatten sie ihn zu Recht? Gorillas und Vampirfledermäuse gelten als unheimlich und sind durch Horrorgeschichten völlig in Verruf gekommen. Doch nach heutigem Wissensstand sind diese beiden Tierarten sehr viel sanfter und freundlicher als allgemein angenommen.


Am 17.08.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Papageien
Farbenprächtig, intelligent, sozial - Papageien haben ihren eigenen Charme. Weil ihre natürlichen Lebensräume schrumpfen, siedeln sich weltweit immer mehr der bunten Vögel in Städten an. Zugleich werden besonders gefährdete Arten extra gezüchtet und ausgewildert - um die farbenprächtige Vielfalt der Papageien zu sichern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 18.08.16 09:05 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.


Am 18.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wenn die Bagger fort sind - Vom Kohlerevier zum Naturparadies
Die Zeit nach dem Kohleabbau in den ostdeutschen Braunkohlerevieren der Lausitz und bei Leipzig: Große Braunkohlereviere mit gigantischen Baggern und tief klaffenden Landschaftswunden sind weithin bekannt, durch den Abbau entstanden völlig neue Landschaftstypen, die durch ein eigenes und charakteristisches Relief, teilweise bizarr anmutende Oberflächenformen und das Fehlen menschlicher Nutzungen geprägt sind. Ökologisch sind viele von ihnen einzigartig: Der Abbau hinterließ einmalige Lebensräume mit einem hohen Naturschutzwert und immensen Entwicklungspotenzialen. Riesige, von keinen Straßen oder Siedlungen zerschnittene Flächen mit nährstoffarmen Offenflächen, Inseln, Flachwasserzonen und weiteren wertvollen Sekundärlebensräumen bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum - Leben in der Nachkohlelandschaft.


Am 18.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka liegt nahe des Äquators im Indischen Ozean. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist. Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.


Am 18.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
mdr: Tod im Luchswald - Tier im Visier
Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden, obwohl Verbände und Privatleute insgesamt ein Kopfgeld von 15.000 Euro ausgesetzt haben. Auch die Luchsbeauftragte Bayerns vermisst weitere der streng geschützten Tiere. Auch sie sind vermutlich illegal getötet worden. Ein Naturkrimi wie er leider bittere Realität ist und den Naturschützer und ARD-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Ob beim Jägerball, beim traditionellen Wolfsaustreiben, tief im Wald oder am Stand der Sportschützen.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)


Am 18.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Könnte die Bevölkerung in Deutschland damit umgehen, dass wieder große Raubtiere in den Wäldern leben? Natur und Wildnis ja, aber was ist, wenn Wolf, Luchs und Bär in den Gebieten leben, in denen wir spazieren gehen, Pilze sammeln oder joggen? Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa: Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück und dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere nicht immer willkommen. Zudem sieht eine Vielzahl der über 300.000 Hobbyjäger in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Dieser Film versucht, Antworten zu finden auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen - und vielleicht auch bald wieder Bären - leben lässt.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)


Am 18.08.16 21:05 - 22:00 Uhr auf 
n-tv: Wildnis Großstadt - Elefanten in der Siedlung
Auf der Suche nach Wohnraum dringen Menschen oftmals stark in den Lebensraum der heimischen Tierwelt ein. Pumas wurden bereits an der kalifornischen Küste gesichtet. In und um Botswana fürchten sich die Menschen vor umherwandernden Elefantenherden. Es gibt sogar eine Stadt auf der Erde, in der man Adler fürchtet, weil sie Menschen angreifen sollen. Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.50 Uhr)


Am 19.08.16 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Washington
Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans. Wasser ist hier allgegenwärtig, denn von der Olympic-Halbinsel her mit ihrem Gebirgszug erhält der Bundesstaat viel Regen und Schnee. Für die Entwicklung der Regenwälder ist das Wasser sehr bedeutend. Doch die Regenfälle transportieren unsichtbare Giftstoffe mit sich, die sich zerstörerisch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirken.


Am 19.08.16 10:10 - 11:10 Uhr auf 
ServusTV: Eine Reise für die Erde (2/2)
Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand reist um die Welt und beschäftigt sich mit dem Programm der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. In dieser Episode von "Die Erde von oben" geht es um den Klimawandel und seine Folgen: die Erderwärmung, das Schmelzen der Polkappen und den steigenden Wasserspiegel, aber auch das Aussterben gefährdeter Tierarten und die Eskalation von Wirbelstürmen.


Am 19.08.16 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Im Land der Samen - Die letzten Rentiernomaden
Im hohen Norden Schwedens lebt die Minderheit der Samen, deren Kultur und Lebensgrundlage, die Rentierzucht, vom Aussterben bedroht sind. Am äußersten Rand des Laponia-Gebiets versucht der Berufsfischer und Rentierzüchter Kenneth Pittja, die Lebensweise seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Das ist eine große Herausforderung inmitten der kargen Natur mit ihren kurzen Sommern und Wetterextremen. Nun bedroht auch noch der Bau einer Eisenerzmine die letzten Rentiernomaden. Doch immer mehr junge, traditionsbewusste Samen wehren sich gegen den Ausverkauf der Natur und das Verschwinden ihrer traditionellen Lebensweise.


Am 19.08.16 22:00 - 22:50 Uhr auf 
arte: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre
Die Bekämpfung von Wüstenbildung und drohenden Hungersnöten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Schon jetzt sind rund 40 Prozent der weltweiten Landoberfläche Trockengebiete. Forscher gehen davon aus, dass durch den Klimawandel in vielen Weltregionen Hitzeextreme weiter zunehmen. Bis 2020 werden laut UN allein in Afrika bis zu 220 Millionen Menschen unter extremer Wasserknappheit leiden. Hungersnöte und Flüchtlingsströme werden die Folge sein. Weltweit sind dann mehr als 1,5 Milliarden Menschen von Wassermangel bedroht. Die Dokumentation "Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre" zeigt die Bemühungen von Forschern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die knapper werdende Ressource Wasser effektiver zu nutzen und die Ernährung der Menschen zu sichern. Dafür waren die Autoren Eberhard Rühle und Peter Podjavorsek auf drei Kontinenten unterwegs.


Am 19.08.16 22:50 - 23:45 Uhr auf 
arte: Die Phosphor-Krise
Die Verknappung von Phosphor wird nach den großen globalen Ökologie-Themen wie saurer Regen, Ozonschicht und Klimawandel zu einem weltweit bedeutenden Thema der Menschheit werden. Denn Phosphor ist ein zentraler Baustoff allen Lebens, ohne den weder Mensch noch Tier und Natur existieren können. Deshalb ist es alarmierend, wenn internationale Experten warnen, dass die Phosphat-Reserven der Welt zu Ende gehen. Die Dokumentation zeigt neben dem Ernst der Lage auch auf, mit welchen Möglichkeiten eine Phosphor-Krise verhindert werden könnte.


Am 19.08.16 22:50 - 23:45 Uhr auf 
arte: Die Phosphor-Krise
Die Verknappung von Phosphor wird nach den großen globalen Ökologie-Themen wie saurer Regen, Ozonschicht und Klimawandel zu einem weltweit bedeutenden Thema der Menschheit werden. Denn Phosphor ist ein zentraler Baustoff allen Lebens, ohne den weder Mensch noch Tier und Natur existieren können. Deshalb ist es alarmierend, wenn internationale Experten warnen, dass die Phosphat-Reserven der Welt zu Ende gehen. Die Dokumentation zeigt neben dem Ernst der Lage auch auf, mit welchen Möglichkeiten eine Phosphor-Krise verhindert werden könnte.


Am 20.08.16 06:55 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Begegnungen der besonderen Art: Sie zeichnen die abenteuerlichen Dokumentationen des bekannten deutschen Tierfilmers Andreas Kieling aus. Er reist in die entlegensten Regionen der Erde auf der Suche nach besonders interessanten Tieren. In dieser Folge berichtet Andreas Kieling aus dem Amazonasbecken, Sibirien, Südafrika, dem gebirgigen Westen Chinas und der heimischen Eifel.


Am 20.08.16 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Schreihals von Tasmanien
Sein wüstes Geschrei, das die Nacht durchdringt, erschreckte die ersten weißen Siedler, die auf die australische Insel Tasmanien kamen, so sehr, dass sie ihm den Namen Tasmanischer Teufel gaben. Dieser Name blieb ihm, doch eigentlich ist er ein harmloses, pummeliges Beuteltier. Felix Heidinger spürt den scheuen Beutelteufel in der Wildnis auf und erfährt überdies von einem Experten, was das erschreckende Gebrüll zu bedeuten hat.


Am 20.08.16 07:35 - 08:20 Uhr auf 
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)
Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, einem ausgedehnten Feuchtgebiet im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines spektakulären Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann. Der Yellowstone Nationalpark im Grenzgebiet von Montana, Idaho und Wyoming ist der älteste Nationalpark der Erde. Hier liegt nicht nur ein Supervulkan, der Park beherbergt auch mehr als die Hälfte aller aktiven Geysire der Erde. Große Herden von Steppenbisons, Wapitis, Pronghornantilopen, Maultierhirschen und Bighornschafen leben in der "Serengeti des Nordens". Sie stehen auf dem Speiseplan von Schwarz- und Grizzlybären, Wölfen, Pumas und Kojoten, welche Jagd auf die Pflanzenfresser machen.


Am 20.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
mdr: Kampf um Amazonien - Das Justizschiff
Seit 1997 Jahren reist Richterin Sueli Pini mit einem Justizschiff alle zwei Monate aus der Provinzhauptstadt Macapá zu den entlegenen Dörfern am Amazonas-Delta. Der brasilianische Staat weiß bis heute nicht genau, wie viele Menschen überhaupt am Amazonas leben. Mit ihrem Justizschiff bringt Sueli Pini ein ganzes Bündel staatlicher Dienstleistungen zu der Bevölkerung am nördlichen Amazonas. Der Dampfer beherbergt ein Gericht mit Staatsanwalt, Gerichtsvollziehern und Pflichtverteidigern, ein Ärzteteam mit Zahnarzt, Ärztin und Krankenschwestern und ein Passamt mit Beamten und Ausweisformularen.


Am 20.08.16 16:10 - 17:00 Uhr auf 
n-tv: Wildnis Großstadt - Elefanten in der Siedlung
Auf der Suche nach Wohnraum dringen Menschen oftmals stark in den Lebensraum der heimischen Tierwelt ein. Pumas wurden bereits an der kalifornischen Küste gesichtet. In und um Botswana fürchten sich die Menschen vor umherwandernden Elefantenherden. Es gibt sogar eine Stadt auf der Erde, in der man Adler fürchtet, weil sie Menschen angreifen sollen. Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.
(Wdh. morgen 6.10-7.00 Uhr)


Am 20.08.16 17:00 - 17:30 Uhr auf 
SWR: Traumziel Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Costa Rica, ein viel umschwärmtes Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, vereinigt auf kleiner Fläche (51.000 Quadratkilometer / Bayern: 71.000 Quadratkilometer) eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten bzw. "paradiesische" Zustände wieder herzustellen.


Am 20.08.16 17:30 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Käferforscher & Sternegucker - Unentbehrliches Bürgerwissen
Ob Vogel-, Mücken- oder Pflanzenatlas - nur mit freiwilligen Helfern sind flächendeckende Beobachtungen möglich, können Unmengen an Daten gesammelt werden. Doch "Citizen-Science", die Bürgerwissenschaft, beschäftigt sich mit weit mehr als der Natur und soll bald zur Forschungsstrategie in Deutschland gehören. Warum? Stecken die Fachwissenschaften fest? Ist mehr freies oder demokratisches Denken nötig für die großen Menschheitsprobleme wie Klimawandel, Lichtverschmutzung und Artenrückgang?


Am 20.08.16 18:32 - 19:00 Uhr auf 
rbb: Die Rückkehr der Elche - Spurensuche in der Mark
Aus Polen kommen immer wieder Elche nach Brandenburg herübergewandert oder -geschwommen. Einige kehren nach einer Stippvisite wieder zurück, andere bleiben. Denn es gibt durchaus Ecken in Brandenburg, in denen Elche ideale Bedingungen vorfinden. Die Gegend um Lieberose am Rande des Spreewaldes scheint mit ihren großen Waldgebieten, Seen, Tümpeln und Sümpfen so ein elchfreundlicher Ort zu sein, denn hier werden seit Jahren regelmäßig Tiere gesichtet. Das war schon zu DDR-Zeiten so. In den vergangenen Jahren nehmen die Begegnungen wieder zu. Im Mittelalter waren Elche zwischen Elbe und Oder zu Hause, ab Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden sie aber zunehmend. In Polen ist die Elchpopulation in den vergangenen Jahren stark gestiegen, deshalb suchen vor allem jüngere Tiere immer wieder nach neuem Lebensraum. Dabei scheint sie eine Art inneres Navigationssystem nach Westen zu führen. Seiner Größe ist sich der "König der Moore" durchaus bewusst, denn bei den meisten Begegnungen beeindrucken die Tiere mit ihrer großen Gelassenheit. Weder von Straßenverkehr, Pilzsammlern oder Hunden lassen sich die Tiere aus der Ruhe bringen, sonnen sich, fressen und ziehen dann wieder ihres Weges. Wohin, wissen nur sie, denn sie sind zu schnell unterwegs, als dass ihnen jemand zu Fuß durch den Wald folgen könnte. Auch wenn ein ausgewachsenes Tier bis zu 50 Kilogramm Zweige oder Getreide täglich frisst, scheinen doch diejenigen eindeutig in der Mehrheit, die sich darüber freuen, den exotischen Koloss mit Glück vielleicht einmal im heimischen Wald erspähen zu können.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.30 Uhr)


Am 20.08.16 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Deutschlands älteste Bäume
Unsere Beziehungen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Besonders die ganz alten und großen Exemplare faszinierten immer schon Menschen aller Epochen und Kulturen. Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt - und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer zu dieser Zeit. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, stehen hie und da noch bedeutende, alte Bäume in der Landschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die oft viele Jahrhunderte alt sind und von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Preziosen aus der Insektenwelt oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Filmautor Jan Haft zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch, eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 20.08.16 19:30 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Das Hitze-Dilemma - Deutschland im Schwitzkasten
Draußen über 30 Grad, drinnen kaum kälter - so sind die Sommer inzwischen in Deutschland. 2015 brach alle Rekorde. Und die Temperaturen steigen weiter, das zeigen aktuelle Studien. Vorbereitet sind wir darauf nicht. Stadtplaner bauen zu dicht und zu hoch für kühle Luft, Politiker blenden den Sommer in der Energiedebatte weitgehend aus, moderne Architekten entwerfen transparente Schwitzkästen. "Exakt - Die Story" klärt auf: Bauen wir falsch? Welchen Preis zahlen wir für den Klimatisierungs-Wahn? Und wie lösen wir das Dilemma zwischen Hitzestress und Überklimatisierung?


Am 21.08.16 05:20 - 06:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Holzfäller Rich und seine Mitarbeiter bei American Climbers machen die Jobs, die kein anderer machen will. Heute rücken sie einem 100 Jahre alten Ahorn zu Leibe. Die Hurrikan-Saison hat ihm schwer zugesetzt. Dummerweise steht direkt unter dem Baum ein Auto - und niemand weiß, wem es gehört. Auch auf die Jungs von Tree Tech, die Kletterer von Specialized Rigging & Tree Care und dem All Season Tree Service-Team kommt harte Arbeit zu.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 9.45 Uhr)


Am 21.08.16 07:00 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Andreas Kieling entdeckt die wildesten Regionen unserer Heimat, von den Berchtesgadener Alpengipfeln, den Wäldern des Hochharzes bis zu den Wiesen und Flussauen des Norddeutschen Tieflandes. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um unsere Tierwelt steht. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlieren, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen. Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken, ist das Thema der zweiteiligen "Terra X"-Dokumentation von Andreas Kieling.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.40-8.30 Uhr)


Am 21.08.16 09:30 - 10:15 Uhr auf 
mdr: Kampf um Amazonien - Die Internet-Indianer
"Das Internet ist unsere Waffe. Mit Pfeil und Bogen kämpfen wir längst nicht mehr", sagt Benki Piyako, Häuptlingssohn der Ashaninka im brasilianischen Amazonasregenwald. "Nur, wenn wir vernetzt sind, sind wir auf unserem Territorium in Sicherheit." Die Ashaninka leben im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet. Ihre Region ist reich an wertvollem Tropenholz und lockt regelmäßig Invasionen illegaler Holzfällertrupps an, die mit Maschinen und Waffen anrücken, rücksichtslos Jahrhunderte alte Urwaldriesen fällen, brandroden und Schneisen in den Regenwald schlagen. Wo die Indianer sich der Holzmafia in den Weg stellen, werden ihre Dörfer überfallen und die Menschen getötet oder verjagt. Als vor einigen Jahren die brasilianische Regierung begann, isoliert lebende indigene Völker mit Internet-Stationen auszustatten, änderte dies vieles. Plötzlich hatten die Regenwald-Bewohner die Möglichkeit, die Behörden gezielt um Hilfe zu bitten. Illegale Holzfäller konnten gefasst werden, weil innerhalb kürzester Zeit Militär und Polizei per Helikopter im Indianergebiet eintrafen und Rohstoffpiraten auf frischer Tat ertappten. Der Kampf um die Rechte der indigenen Völker bekam dadurch entscheidenden Auftrieb, und vor allem die Ashaninka machten Schlagzeilen, weil sie vorlebten, wie sich Indianertraditionen mit modernem Bewusstsein und der Verantwortung für die Umwelt vereinen lassen. Sie gründeten eine Umweltschule, in der sie Methoden nachhaltiger Landwirtschaft lehren, machten ihre Dörfer wieder autark, begannen mit Hilfe von Spenden, Flächen wieder aufzuforsten und fanden Verbündete in den Organisationen, die sich seit dem Umweltgipfel von Rio verstärkt in Brasiliens Großstädten gründeten.


Am 21.08.16 12:00 - 12:45 Uhr auf 
arte: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.


Am 21.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Der Film erzählt von einer Reise vom frischen Haff über Königsberg und flussabwärts entlang der Memel bis zum Kurischen Haff. Menschen, die in und von der Natur leben, führen den Zuschauer in die jeweiligen Regionen mit ihrer typischen Tierwelt. Archivbilder zeigen Landschaften Ostpreußens aus den 30er-Jahren im Vergleich. Die filmische Reise beginnt im Winter am Frischen Haff, zeigt die Überschwemmungen an der Memel im Frühjahr, die Riesendünen auf der kurischen Nehrung in der Sommerhitze und endet an der Vogelwarte Rossitten mit dem Herbstzug der Vögel.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 22.08.16 05:15 - 06:00 Uhr auf 
n-tv: SOS Erde - Wie man die Welt rettet
Verpackungen, Lebensmittelreste, Plastik: Jedes Jahr produzieren die Deutschen gigantische Müllberge, verbrauchen tausende Liter Trinkwasser. Für die Erde ist das eine enorme Belastung. Experten glauben, dass sich bis zu 30 Prozent klimaschädlicher Treibhausgase problemlos in jedem Haushalt einsparen ließen. Funktioniert das wirklich so einfach? Die n-tv Dokumentation enthüllt, auf welche Dinge die Menschen verzichten müssten und welche Folgen dieser Lebensstil wirklich auf das Klima hat.


Am 22.08.16 06:00 - 06:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
Es ist eine unbekannte Welt im Herzen Borneos. 45 Meter Hohe Bäume, 3000 Meter hohe Berge und ein Höhlensystem, das sich kilometerlang erstreckt. Ein Team von Biologen, Anthropologen und Kletterern macht sich auf den Weg, um dieses Gebiet zu erforschen. Ihr Ziel ist es nicht nur, bislang unbekannte Tierarten zu entdecken. Sie wollen außerdem ihr gefilmtes Material dazu benutzen, um das gesamte Gebiet zu einem Naturreservat machen zu lassen. 40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start verläuft vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher - und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr.


Am 22.08.16 06:30 - 07:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Letzte seines Standes - Der Zapfensteiger vom Thüringer Wald
Wir beobachten den Arbeitsalltag der Zapfensteiger bis zur Aufbereitung der Samen in der Darre von Fischbach bei Gotha. Was im Fachjargon heute hochtrabend "Erhaltung forstlicher Genressourcen für eine aktive Walderneuerung" genannt wird, ist für den angehenden Rentner Delle dessen Lebenswerk.


Am 22.08.16 08:50 - 09:40 Uhr auf 
BR: Am Kap der wilden Tiere
Im Mittelpunkt dieser Serie stehen engagierte Tierschützer, die in verschiedenen Schutzprojekten und Auffangstationen entlang der südafrikanischen Garden Route jeden Tag um das Leben ihrer Schützlinge kämpfen. Dazu gehören die majestätischen Big Five, Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden, genauso wie die vom Aussterben bedrohten Pinguine am Atlantischen und Indischen Ozean, die Lemuren und Primaten in Monkeyland, Erdmännchen und Co. im Auffanglager Tenikwa und die berühmten Weißen Haie an der Küste von Mossel Bay.
(30-teilige Serie, wochentags um dieselbe Zeit)


Am 22.08.16 09:45 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Holzfäller Rich und seine Mitarbeiter bei American Climbers machen die Jobs, die kein anderer machen will. Heute rücken sie einem 100 Jahre alten Ahorn zu Leibe. Die Hurrikan-Saison hat ihm schwer zugesetzt. Dummerweise steht direkt unter dem Baum ein Auto - und niemand weiß, wem es gehört. Auch auf die Jungs von Tree Tech, die Kletterer von Specialized Rigging & Tree Care und dem All Season Tree Service-Team kommt harte Arbeit zu.
(Weitere Folgen wochentags um etwa dieselbe Zeit)


Am 22.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren - so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüber stehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es ist der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher bringt. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelt er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er ahnt eine Verbindung zu den Herausforderungen, vor die der Regenwald seine Bewohner stellt, doch erklären, was das Gebiet am Amazonas so einzigartig macht, kann er nicht. Unter dem üppigen Blätterdach regiert der Mangel: Häufige Regenfälle waschen Nährstoffe aus dem Boden. Was eine Pflanze in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften, Dornen und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. Mit raffinierten Strategien umgehen viele Regenwaldbewohner diesen Schutz. Farbenprächtige Aras etwa neutralisieren Pflanzengifte, indem sie mineralhaltige Erde fressen. Der Flachlandtapir dagegen ignoriert ungenießbare Gewächse. Seine feine Spürnase warnt ihn rechtzeitig. Blattschneiderameisen gehen das Problem wieder anders an: Sie zerkauen giftige Blattstücke und nutzen sie als Nährboden für ihren unterirdischen Pilzgarten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind.


Am 22.08.16 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Deutsche Wertarbeit
Pete Nelson besucht in Deutschland seinen ehemaligen Schützling Christopher Richter. Der Ex-Lehrling ist mittlerweile ein gestandener Baumhaus-Profi. In Uslar-Schönhagen haben Christopher und sein Team ein Hotel in den Blätterwald gezimmert. Dort können die Gäste in individuell gestalteten Unterkünften eine unvergessliche Nacht in den Baumwipfeln erleben. Das muss Pete sich unbedingt ansehen. In Bassum trifft der US-Amerikaner einen weiteren Meister des Fachs: Andreas Wenning entwirft moderne Erlebnisräume für Kinder und Erwachsene. Der erfahrene Architekt setzt bei der Baumhaus-Konstruktion auf innovative Technik.
(Weitere Folgen wochentags um dieselbe Zeit)


Am 22.08.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Im Namen des Gesetzes
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen. Sergeant Erik Olsen und seine Kollegen überprüfen in der Hafenstadt Seattle die Personalien eines Anglers. Bei der Routinekontrolle stellen die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt. Deshalb wird der Verdächtige von den "Wildlife-Cops" in Handschellen abgeführt. 400 Kilometer weiter nordöstlich bekommen es die Mitarbeiter der Umweltbehörde mit einem ausgewachsenen Bären zu tun. Hier kommt ein Betäubungsgewehr zum Einsatz.
(Weitere Folgen wochentags um dieselbe Zeit)


Am 22.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.


Am 22.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Donau - Lebensader Europas (1/2)
Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 19 Länder Europas. Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte - Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt - in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.
(Wdh. übermorgen 15.55-16.40 Uhr)


Am 22.08.16 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Donau - Lebensader Europas (2/2)
Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds.
(Wdh. übermorgen 16.40-17.30 Uhr)


Am 23.08.16 06:00 - 07:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.


Am 23.08.16 07:00 - 07:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.


Am 23.08.16 08:50 - 09:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Wildes China - Das Shangri La
Im Südwesten Chinas prägen Berge und dichter Dschungel das Landschaftsbild. In den Tälern leben zwischen farbenprächtigen Vögeln und uralten Völkern auch einige Elefanten. Die Wälder ziehen sich hoch in den Norden, wo man eigentlich Wüste erwarten würde. Wie kann die Flora dort so grün und satt existieren?


Am 23.08.16 09:25 - 11:05 Uhr auf 
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.


Am 23.08.16 11:30 - 11:50 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße und Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Konflikten. Der Platz wird immer knapper und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg.


Am 23.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Triumph des Lebens
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Doch warum ist das so? Was ist das Geheimnis dieser Vielfalt? Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten – es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation etwa funktioniert in dem grünen Universum häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Unser Wissen über den größten Regenwald der Erde und seine Bewohner wird immer detaillierter. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.


Am 23.08.16 13:20 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen
Mit rund drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte auf dem afrikanischen Kontinent. Die Metropole liegt mitten in der Savanne - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein: Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras. Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi Nationalpark. Die Dokumentation "Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen" unternimmt eine Expedition in den Großstadtdschungel der kenianischen Hauptstadt.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.15 Uhr)


Am 23.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wilder Balkan
Der Filmautor stellt sechs Schätze des Balkans vor, einzigartige Naturlandschaften, die ein bisher unbekanntes Gesicht dieser Halbinsel zeigen. Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben.


Am 23.08.16 17:10 - 18:00 Uhr auf 
NDR: Das Waisenhaus für wilde Tiere
Aufregung bei Karakal-Dame Juliette: Die sonst friedliche Raubkatze ist auf Krawall gebürstet. Sie hat ein Geschwür und muss für die Behandlung eingefangen und nach Gobabis gebracht werden. Ein Großaufgebot an Mitarbeitern und Volunteers von Harnas ist dafür nötig. Und dann springt sie in der Tierarztpraxis auch noch vom Behandlungstisch. Eine ganz andere Behandlung erfährt Kapgeier Nesha. Auf der Tierschutzstation Rest befestigen Chefin Maria Diekmann und Volunteerin Sunna eine kleine Kamera am Vogel. Vorausgesetzt, der Geier spielt mit, könnte man sein Flugverhalten einmal aus einer ganz anderen Perspektive beobachten. Auf Okutala steht Prophylaxe auf dem Tagesprogramm. Die Tierärzte Dr. Rietschel und Dr. Herzog behandeln Giraffen, Geparde und die Hyäne Wolfi gegen Parasiten und Tollwut. Da darf das berühmte Blasrohr natürlich nicht fehlen!


Am 23.08.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Mehr Moor!
Ein trockenes, stellenweise totes Moor steht unter Naturschutz. So ist es beim Großen Moor bei Gifhorn. Die Landschaftspfleger René Hertwig und André Deter haben ein Jahr lang Zeit, das Kerngebiet des ausgetrockneten Moores, 300 Hektar Fläche, wieder zu vernässen. Eine unglaubliche Herausforderung! Die beiden Männer müssen Tausende Bäume ausreißen, den Wasserlauf eines Baches verändern und ins Moor umleiten, Wollgras anpflanzen und vieles mehr. Eine harte Arbeit. Sie ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern bekommt auch wenig Wertschätzung. Nur mit viel Enthusiasmus kann das Engagement ans Ziel führen. Die Dokumentation begleitet die Naturschützer ein Jahr lang und verfolgt, ob sie es tatsächlich schaffen, das Große Moor bei Gifhorn wieder zu vernässen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 24.08.16 06:05 - 07:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.


Am 24.08.16 06:50 - 07:35 Uhr auf 
arte: Sakura - Japan blüht auf
Mitten in Hektik und Stress des modernen Japans ereignet sich in jedem Frühjahr etwas, das die Menschen aus ihrem Alltag holt. Die weißen bis zartrosa Blüten der Kirschbäume entfalten sich überall auf dem Inselstaat. Mit ihnen beginnt in Japan die "fünfte Jahreszeit". Sakura, die Kirschblüte, ist das Ereignis, und Hanami ("die Kirschblüte betrachten") lautet die darauf folgende Losung. Mehrfach täglich gibt es auf allen Fernseh- und Radiokanälen Vorhersagen, wann sich der Blütenzauber an welchem Ort ereignen wird. Reiseveranstalter organisieren Touren quer durchs ganze Land zu den besten Beobachtungsposten. Japan gerät in einen wahren Ausnahmezustand - aber in einen wunderbaren Ausnahmezustand mit Menschen, die staunen, sich von dieser Schönheit bezaubern lassen und sie mit Leib und Seele gemeinsam feiern. Die Dokumentation reist an den Ursprungsort des Sakura-Kults ins Gebirge, beobachtet Baumdoktoren bei der Pflege ehrwürdiger Kirschbäume, besucht Klostergärten und ein Genlabor, begleitet feiernde Japaner in Parks und auf Friedhöfe. Die Sendung zeigt, warum und wie es die Kirschblüte schafft, Jahr für Jahr ein ganzes Land zu verzücken.


Am 24.08.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Regen - Wird er mehr oder weniger?
"X:enius" wirft einen Blick in die Zukunft: Wird es tatsächlich mehr regnen - oder sogar weniger? Zunächst erklärt "X:enius", wie Regen überhaupt entsteht. In den Wolken befindet sich nicht nur Wasser, sondern auch feinste Staubpartikel, die sogenannten Aerosole. Sie sind die heimlichen Herrscher des Wetters und dafür verantwortlich, ob und wann es regnet. Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard testen ihr Wissen beim Deutschen Wetterdienst in Potsdam in einem Wolkenquiz. Dabei erfahren sie auch, wie ein Wetter-Radar funktioniert und warum Wetter-Apps so häufig daneben liegen.
(Wdh. heute 17.10-17.40 Uhr)


Am 24.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Leben aus dem Wasser
Mit dem britischen Naturforscher und -filmer Sir David Attenborough betreten wir die kurios langsame Welt der Pflanzen. Pflanzen siedelten sich auf dem Land zuallererst in Feuchtbiotopen an. Anhand von Wasserlilien zeigt uns David Attenborough, wie sich die ersten Pflanzen vor ungefähr 140 Millionen Jahren entwickelten. Wir gehen dem Phänomen der Bestäubung auf die Spur und erforschen, wie es zur ersten Pflanzenbestäubung durch Insekten kam. Zudem beobachten wir eine Froschart, die ihr Leben im Kronenschluss der Wälder in einer schalenförmigen Bromelie verbringt.Außerdem lernen wir Pflanzen kennen, die einen natürlichen Wasserschutz entwickelt haben, der 99% des Regenwassers abweist und die am schnellsten wachsen Pflanzen der Welt.


Am 24.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen – allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen erhalten bleiben.


Am 24.08.16 13:40 - 14:25 Uhr auf 
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte von dieser Situation. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltis, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich tausende Urzeitkrebse. Das Leben an der March ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Feuchtwiesen.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)


Am 24.08.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
Ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik, liegt New Brunswick. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste gibt es in dieser Provinz. Arbeit aber gibt es wenig. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen, und die handelt meist vom "Miramichi", einem der lachreichsten Flüsse der Welt, der in New Brunswick entspringt und sich am Ende in den Atlantik ergießt. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. So lange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien von und am Fluss Miramichi, auch heute noch wie damals ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler hier ebenso wieder, wie in den Gesichtern der Micmacindianer, die vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet haben. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren.


Am 24.08.16 17:30 - 18:15 Uhr auf 
3sat: Ein Märchenwald am Inn
Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen, bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat. Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein ebenso kurzes Gastspiel. Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen - oder zumindest zu hören.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)


Am 24.08.16 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Papua-Neuguinea
In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Weg zur Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabeten-Rate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im "Land der tausend Flüsse" zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.


Am 24.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. In dieser abgelegenen Region im Osten Polens teilen sich Wisente, Füchse und Wildschweine ihren Lebensraum mit einer beeindruckend reichen Vogelwelt. Nur wenige Bauern und Fischer wohnen noch in dieser wilden Naturlandschaft. Die Dokumentation "Ostpreußens Wälder" stellt die entlegenen Gegenden und facettenreichen Tierarten im Osten Polens vor.


Am 24.08.16 22:15 - 23:00 Uhr auf 
EinsFestival: Thailand - Naturzerstörung im Tropenparadies
Feinkörnige Sandstrände, farbenprächtige Unterwasserlandschaften, märchenhafte Inseln, auf denen einst James-Bond-Filme gedreht wurden: Trotz der Unruhen in Bangkok ist Thailand nach wie vor ein Top-Reiseziel deutscher Urlauber. Ganzjährig suchen sie hier Sonne und Erholung im Tropenparadies. Doch das Paradies ist bedroht: Nach dem verheerenden Tsunami vor sechs Jahren setzte vor allem auf den Inseln Phuket und Koh Samui ein gigantischer Bauboom ein. Statt Palmenhainen findet man jetzt dort Hotelbunker. Die weiträumige Abholzung führte zu starker Bodenerosion, die das Meer stark eintrübt. Dadurch sterben die empfindlichen Korallenriffe vor den Küsten. Auf den Speisekarten der zahllosen Hotels und Restaurants steht vor allem frischer Fisch. Die Folge: Mit riesigen Schleppnetzen wird das Meer leer gefischt. Unterwegs mit dem Meeresbiologen Dr. Robert Hofrichter dokumentieren die story-Autoren den Raubbau an der Natur, konfrontieren die politisch Verantwortlichen mit ihren Recherchen. Der Unterwasserkameramann Jörg Matzky zeigt die Schönheit der Unterwasserwelt, aber auch den Kahlschlag, den die Umweltverschmutzung und die Fischerei in den Korallenriffen anrichtet.
(Wdh. übermorgen 14.45-15.30 Uhr)


Am 24.08.16 22:45 - 00:15 Uhr auf 
ARD: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter oder kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen? Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Antworten und Lösungen. Dabei erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Valentin Thurn der drängenden Frage nach, wie verhindert werden kann, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung der begrenzten natürlichen Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört. Es kann verhindert werden. Wenn alle es wollen.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)


Am 25.08.16 07:00 - 07:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.


Am 25.08.16 08:55 - 09:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Wildes China - Das Reich der Pandas
Das Landesinnere Chinas beherbergt eine 5.000 Jahre alte Zivilisation. Neben der Chinesischen Mauer, dem Himmelstempel und dem Olympiastadion in Peking findet man hier auch den charismatischsten Bewohner des Landes: den Großen Panda. Neben den Goldstumpfnasen und dem Goldtakin ist er das berühmteste und beliebteste Tier Chinas. Doch woher kommt diese tief verwurzelte Verbundenheit der Landsleute mit diesen Kreaturen?


Am 25.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder haben eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers, wird diese abgelegene Region Osteuropas in allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln. Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder - eine Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört, eine faszinierende Region im Osten Polens.


Am 25.08.16 12:15 - 13:05 Uhr auf 
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.


Am 25.08.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
EinsFestival: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 26.08.16 06:50 - 07:35 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.


Am 26.08.16 10:10 - 11:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer - Der Kampf der stillen Helden (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand beginnt seine Reise in Bangladesch, wo er Menschen trifft, die Hilfe leisten und sich dem Erhalt der Natur widmen. In Südafrika begegnet er der Amerikanerin Julie Andersen. Sie setzt sich für den Schutz von Haien ein. In Nordindien kämpft Kartik Satyanarayan gegen die Ausbeutung von Tanzbären. In seinem Reservat werden die Bären wieder in die Natur freigelassen.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.15 Uhr)


Am 26.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Der Film entdeckt in der wunderbaren Natur unter anderem Wisente, Elche und Fischotter. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.


Am 26.08.16 13:30 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Abenteuer Sibirien (1/2) - Vorstoß ins Unbekannte
Atemberaubende Weite, klirrende Kälte und unvorstellbarer Reichtum, Sibirien ist ein Land der Superlative. Es hat die Dimension eines eigenen Kontinents und ist 37 Mal so groß wie Deutschland. Die Natur ist dort erbarmungslos, und das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. Der erste Teil der Dokumentation zeigt deutsche Wissenschaftler auf ihren Reisen durch die Weiten Sibiriens.


Am 26.08.16 14:10 - 14:55 Uhr auf 
3sat: Abenteuer Sibirien (2/2) - Aufbruch der Glücksritter
Atemberaubende Weite, klirrende Kälte und unvorstellbarer Reichtum, Sibirien ist ein Land der Superlative. Es hat die Dimension eines eigenen Kontinents und ist 37 Mal so großwie Deutschland. Die Natur ist dort erbarmungslos, und das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. Der zweite Teil der Dokumentation zeigt deutsche Glücksritter, die ihren persönlichen Traum in Sibirien verwirklicht haben.


Am 26.08.16 14:55 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 26.08.16 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Hier weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, hier Sakura genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.


Am 26.08.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess.


Am 26.08.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 27.08.16 06:50 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Andreas Kieling entdeckt die wildesten Regionen unserer Heimat, von den Berchtesgadener Alpengipfeln, den Wäldern des Hochharzes bis zu den Wiesen und Flussauen des Norddeutschen Tieflandes. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um unsere Tierwelt steht. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlieren, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen. Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken, ist das Thema der zweiteiligen "Terra X"-Dokumentation von Andreas Kieling.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.35-8.20 Uhr)


Am 27.08.16 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Alles im Beutel - Quall, Tiger und Teufel
Felix Heidinger ist auf der australischen Insel Tasmanien unterwegs, um Tiere aufzuspüren, die bei uns fast unbekannt sind. Er begegnet nicht nur einem Schnabeligel, der sein Junges in einer Bauchfalte mit sich herumträgt, sondern auch einem Schnabeltier. Dieses erstaunliche Mischwesen aus Echse und Säugetier lebt im Wasser, legt seine Eier an Land und säugt die geschlüpften Jungen. Felix hat noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: z. B., mit einem winzigen, mausartigen Nasenbeutler und mit einem Quall, der auch Beutelmarder genannt wird. Er trifft auf den Tasmanischen Teufel und hört sich dessen schauerliches Geschrei an. Und schließlich erfährt er, dass man denTasmanischen Tiger nicht mehr in der Wildnis entdecken kann. Das große, gestreifte Raubtier ist inzwischen ausgestorben. Es war aber kein Tiger sondern ein Beutelwolf.


Am 27.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
arte: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.


Am 27.08.16 13:15 - 14:20 Uhr auf 
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. "360o Geo Reportage" hat einen der letzten Heiler der Piaroa besucht, dessen Sohn ihn sowohl als Schamane als auch als Spinnenjäger beerben will.


Am 27.08.16 14:50 - 16:20 Uhr auf 
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.


Am 27.08.16 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Die große Dürre
Schaut man sich den diesjährigen Sommer an, mag man es kaum glauben: Deutschland hat ein Dürreproblem. Anders als im eher durchwachsenen 2016 litt Deutschland - wie auch viele andere Regionen Europas - in den vergangenen zehn Jahren an überdurchschnittlich langen Trockenphasen. Mit Folgen für Ernten, Verkehr und die Gesundheit vor allem älterer und geschwächter Menschen. Ist das ein Vorgeschmack auf die Auswirkungen des Klimawandels? Und wie können wir mit diesen Veränderungen umgehen?


Am 27.08.16 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Brasilien, im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist größer geworden - doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstraße BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt. Mit dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen ist die Straße für die kleinen Äffchen unüberwindbar geworden. Der Biologe und Spezialist dieser Affenart, Carlos Ruiz Miranda, konstatiert, dass die Autobahn das größte Hindernis beim Wachstum der Affenpopulation darstellt - und dass die geplante Erweiterung die Zukunft der Spezies gefährdet.


Am 27.08.16 17:00 - 18:15 Uhr auf 
EinsFestival: Kein Platz für wilde Tiere
Der 1956 mit dem Berliner 'Goldenen Bären' ausgezeichnete Dokumentarfilm von Bernhard und Michael Grzimek ist ein eindrucksvolles Plädoyer für den Erhalt der Tierparadiese Afrikas. Das unverfälschte Bild vom Leben afrikanischer Großtiere, aber auch der Einblick in die Zivilisation der Pygmäen hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren und führt eindringlich vor Augen, welche Tragweite der drohende Verlust dieser damals weitgehend noch unberührten Naturlandschaften hat.
(Wdh. morgen 11.00-12.15 Uhr)


Am 27.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er dem Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr bietet die Quellregion des Kongos eines der größten Tierschauspiele der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten vollzufressen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.


Am 28.08.16 05:15 - 06:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Im Southwick's Zoo bereitet eine tote Eiche Probleme. Rich und sein Team von American Climbers statten dem Tierpark einen Besuch ab. Was sie nicht ahnen: Der Baum steht im Löwengehege. Brian und seine Mitarbeiter bei All Season Tree Service sollen in einem alten Stadtviertel von Boston einen Ahornbaum beseitigen. Die Wurzeln wachsen bereits unter das Haus der Auftraggeber. Doch auf dem Grundstück ist es eng.
(Weitere 4 Folgen direkt im Anschluss, bis 9.40 Uhr)


Am 28.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. In dieser abgelegenen Region im Osten Polens teilen sich Wisente, Füchse und Wildschweine ihren Lebensraum mit einer beeindruckend reichen Vogelwelt. Nur wenige Bauern und Fischer wohnen noch in dieser wilden Naturlandschaft. Die Dokumentation "Ostpreußens Wälder" stellt die entlegenen Gegenden und facettenreichen Tierarten im Osten Polens vor.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 28.08.16 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Madagaskar (1/2) - Im Dschungelreich der Halbaffen
Eine Insel, ein Mythos - Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, so dass sich - abseits der Kontinente- eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC Naturdokumentation "Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt". Madagaskar gilt als das Reich der Lemuren, einer Gruppe von Halbaffen, die ausschließlich hier heimisch ist. Etwa 80 verschieden Arten sind bekannt - und fast überall auf der Insel zu finden, wo der Mensch sie noch nicht verdrängt hat. Lemuren leben selbst in lebensfeindlichen Arealen wie Madagaskars Dornenwäldern. Der größte Lemur, der Indri, ist ein echter Regenwald-Bewohner, der die meiste Zeit seines Lebens in den Wipfeln verbringt. Um sich bemerkbar zu machen, nutzen Indris ihre durchdringende, beinahe heulende Stimme: Männchen und Weibchen "singen" morgens früh im Duett, um Artgenossen klarzumachen, wo ihr Revier liegt. Mit großen, nach vorne gerichteten Augen und dichtem Pelz haben die Tiere ein "Schoßhundgesicht" - dabei sind Indris echte Primaten und daher näher mit uns Menschen verwandt, so wie alle Lemuren. Von einfallsreichen Lemuren über unsichtbare Geckos bis zum vielleicht kleinsten Reptil der Welt - die bizarre und vielfältige Tierwelt in den Wäldern der Lemuren ist weltweit einzigartig: Madagaskar ist eine nahezu magische Insel.


Am 28.08.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Arten vor dem Aus? - Kampf um Wildkatze und Co
Zu viel Agrarchemie und zu viel Flächenversiegelung: Der Lebensraum für heimische Tierarten wird knapp. Naturschutzmaßnahmen allein reichen offenbar nicht aus. Knapp die Hälfte der rund 72 000 heimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland steht nach dem Bericht des Bundesamtes für Naturschutz auf Roten Listen. 31 Prozent davon stufen die Experten als bestandsgefährdet ein, 4 Prozent sind bereits ausgestorben. Nicht nur Ackergifte und Beton sind das Problem. Neue Gefahren kommen hinzu, etwa durch Windkraftanlagen. Sie sind Todesfallen für Greifvögel und Fledermäuse - neue Herausforderungen für die Anpassung der Naturschutzpolitik. Doch es gehe viel zu langsam, kritisieren die Naturschutzverbände. Schon immer sind Arten ausgestorben und neu entstanden. Seit Millionen Jahren ist das ein natürlicher Vorgang. Doch niemals in der Geschichte unseres Planeten verschwanden Arten so schnell. Von 2009 bis 2011 hat sich die Rote Liste um 2000 bedrohte Arten verlängert - 10 Prozent mehr in nur drei Jahren! Und die gerade laufenden Erhebungen zur aktualisierten Liste zeigen, dass dieser negative Trend anhält. Verantwortlich dafür ist im Wesentlichen eine einzige Spezies: der Mensch. Andererseits: Brauchen wir die Artenvielfalt überhaupt? Warum ist sie nötig? Biologen wie Lutz Dalbeck werden derartige Fragen oft gestellt. Die Antwort ist stets äußerst schlicht: Artenvielfalt garantiert unser aller Überleben. Denn nur wenn es gelingt, die unglaubliche Vielfalt des biologischen Erbmaterials zu erhalten, kann sich das Genom - also der Satz des vollständigen Erbmaterials der Pflanzen, Tiere und letztlich auch des Menschen - an die sich stets ändernden Lebensumstände anpassen.


Am 28.08.16 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Terra Xpress - Bunker, Kahlschlag und der Amtsbescheid
Ärger verursacht der Kahlschlag von Amts wegen. Schon seit einiger Zeit treibt der Asiatische Laubholzbockkäfer sein Unwesen auch in deutschen Bäumen. Er verbreitet sich rasant und wird somit eine Gefahr für die Wälder. Abholzen und den Schädling ausrotten, lautet die Devise. Ein Befall muss umgehend gemeldet werden. In München sind gleich mehrere Gebiete betroffen. Die Wogen schlagen hoch, wenn Holzfällertrupps und Grundstücksbesitzer aufeinandertreffen. "Terra Xpress" will wissen, wie groß die Gefahr wirklich ist. Auch er steht im Verdacht, eine Gefahr zu sein: der Uhu. Zumindest für kleine Hirschkälber. Denn diese soll der König der Nacht sich holen, wenn er lautlos im Schutz der Dunkelheit auf Beutefang geht. "Terra Xpress" heftet sich auf die Spur des faszinierenden Vogels.


Am 28.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt auch die zweite Folge "Mythos Kongo – Im Reich der Menschenaffen" spannende Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.


Am 29.08.16 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.


Am 29.08.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Wassermangel - Geht der Welt das Wasser aus?
Ohne Wasser ist kein Leben denkbar. Doch obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, steuert unser Planet einer Wasserkrise entgegen. Denn sauberes Süßwasser zum Trinken, Waschen und zum Anbau unserer Nahrungsmittel ist sehr ungleich auf der Erde verteilt. Und die Ressource wird immer knapper - auf allen Kontinenten. "X:enius" geht deshalb der Frage auf den Grund, was man gegen den Wassermangel tun kann. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen im niederländischen Delft das Unesco-IHE Institute for Water Education.
(Wdh. heute 17.10-17.40 Uhr)


Am 29.08.16 09:45 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Im Southwick's Zoo bereitet eine tote Eiche Probleme. Rich und sein Team von American Climbers statten dem Tierpark einen Besuch ab. Was sie nicht ahnen: Der Baum steht im Löwengehege. Brian und seine Mitarbeiter bei All Season Tree Service sollen in einem alten Stadtviertel von Boston einen Ahornbaum beseitigen. Die Wurzeln wachsen bereits unter das Haus der Auftraggeber. Doch auf dem Grundstück ist es eng.
(Weitere Folgen wochentags um etwa dieselbe Zeit)


Am 29.08.16 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Die Feuerspringer von Sibirien
Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger.


Am 29.08.16 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Letzte seines Standes - Der Sägemeister vom Gampenpaß
Der hochbetagte Sägemeister Günther Piazzi lebt in dem kleinen Südtiroler Ort "Zu unserer lieben Frau im Walde". In seiner historischen Sägemühle hat sich seit 100 Jahren wenig verändert. "Musln" nennt der alte Meister die Stämme, mit denen er noch heute hantiert mit seiner Zepin. Die Kraft der Bergwasser und eine Mechanik, die wie ein riesiges Ungetüm wirkt, aber im kleinsten Detail vom Meister beherrscht wird, schaffen aus Fichten und Tannen, Bretter und Balken.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 29.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näher zu kommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Mit viel Geduld und diversen Rückschlägen hat sich Angelique Todd diese Akzeptanz mühsam erarbeitet. Zu finden sind die Gorillafamilien nur mithilfe einheimischer Fährtenleser. Jeder Handabdruck im Dschungel, jeder abgeknickte Zweig und jede angebissene Frucht kann ein Hinweis auf die scheuen Tiere sein. Obwohl die Menschenaffen in ihrem Familienleben oft ruhig und sanft wirken, sind es doch wilde Tiere, die über gewaltige Kräfte verfügen und zu beeindruckenden Drohgebärden greifen, wenn sie sich gestört fühlen. Unterstützt vom WWF (World Wide Fund For Nature) arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.


Am 29.08.16 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Rückblicke
Ein außergewöhnliches Projekt: Familie Benedetto wünscht sich einen Rückzugsort im eigenen Garten, um nach getaner Arbeit so richtig auszuspannen. Spitzenarchitekt Pete Nelson entwirft zu diesem Zweck gemeinsam mit einem befreundeten Designer ein Baumhaus der Extraklasse. Das Bauwerk wird in sechs Metern Höhe zwischen zwei Douglastannen hängen. Rautenförmige Einzelteile verleihen der Konstruktion eine einzigartige geometrische Form. Das Refugium im Geäst wird mit verstärkten Stahlkabeln zwischen den Bäumen verankert. Ein zehn Meter hoher, massiver Stützbalken sorgt für zusätzliche Stabilität.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)


Am 29.08.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Der Mann ohne Namen
Die Stadt Moses Lake im Bundesstaat Washington ist von einer Halbwüste umgeben, die Straftäter gerne nutzen, um Drogen zu konsumieren oder gestohlene Fahrzeuge zu verstecken. Deshalb fährt Sergeant Mike Jewell dort regelmäßig Streife. Dabei stößt der Gesetzeshüter in dieser Folge auf einen Mann, mit dessen Personalien etwas nicht stimmt. Offenbar hat der Verdächtige bei der Befragung einen falschen Namen angegeben, um den "Wildlife-Cop" in die Irre zu führen.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)


Am 29.08.16 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst - gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt denn auch, dass die Schweiz - vor allem das Tessin - durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains - und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs.


Am 29.08.16 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Fünf Grad plus - Wie das Klima unsere Welt verändert
Noch in diesem Jahrhundert wird es in den Alpen um fünf Grad Celsius wärmer sein als heute. Wo jetzt noch Gletscher sind, werden Almwiesen sein, wo Wald ist, eine trockene Buschlandschaft. Fünf Grad plus bedeuten eine völlige Verwandlung aller Landschaften. Eine vergleichbare Klimaerwärmung gab es vor 15.000 Jahren, als die letzte Eiszeit zu Ende ging. Der Temperaturanstieg erfolgte damals aber über einen Zeitraum von 5.000 Jahren – jetzt sind es 100 Jahre. Die rasante Erwärmung macht es Pflanzen und Tieren schwer, sich anzupassen. Biologen erwarten, dass in Mitteleuropa jede vierte Vogelart aussterben wird. Gleichzeitig werden neue Tierarten aus dem Süden heimisch: Gottesanbeterin, Sandviper oder Schakale. Der Film zeigt die Schönheit der derzeitigen Alpenwelt und geht den ersten Anzeichen der drohenden Klimaveränderung nach.


Am 30.08.16 06:45 - 07:30 Uhr auf 
arte: Nanotechnologie - Die unsichtbare Revolution
Der weltweite Klimawandel, die absehbare Erschöpfung der Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der steigende Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der Menschheit die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des ökologischen Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die Nanotechnologie zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen. An den extrem kleinen Partikeln wird inzwischen seit 30 Jahren geforscht, wodurch eine Fülle ungeahnter Möglichkeiten hervorgebracht worden ist. Und erste Anwendungen - auch im Bereich des Umweltschutzes - finden bereits den Weg in die Praxis. So steigt zum Beispiel durch den Einsatz von Nanokristallen der geringe Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen, so dass kosten- und energieeffiziente Solaranlagen schon im kommenden Jahrzehnt eine wichtige Rolle bei der Energieerzeugung spielen könnten. Ferner lässt sich die Schadstoffemission von Kraftfahrzeugen durch die Anreicherung des Kraftstoffs mit Wasser-Nanostrukturen verringern. Nanomaterialien kommen darüber hinaus bei der Trinkwasser- und Luftreinigung sowie bei der Altlastensanierung von Industriebrachen zum Einsatz. Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?


Am 30.08.16 11:30 - 12:00 Uhr auf 
EinsPlus: Die große Dürre
Schaut man sich den diesjährigen Sommer an, mag man es kaum glauben: Deutschland hat ein Dürreproblem. Anders als im eher durchwachsenen 2016 litt Deutschland - wie auch viele andere Regionen Europas - in den vergangenen zehn Jahren an überdurchschnittlich langen Trockenphasen. Mit Folgen für Ernten, Verkehr und die Gesundheit vor allem älterer und geschwächter Menschen. Ist das ein Vorgeschmack auf die Auswirkungen des Klimawandels? Und wie können wir mit diesen Veränderungen umgehen?
(Wdh. morgen 8.00-8.30 Uhr)


Am 30.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Der Artenjäger vom Amazonas
Wer glaubt, die Zeit der großen Entdeckungen im Tierreich ist vorbei, kennt Marc van Roosmalen noch nicht. Der niederländische Biologe hat im brasilianischen Amazonien eine Terra incognita mit vielen bis dato unbekannten Tierarten aufgetan. Der Film porträtiert den Querdenker, der auch immer wieder durch sein kompromissloses Eintreten für die Natur mit der brasilianischen Bürokratie aneinander gerät. Dem Filmteam gelingen auf einer Expeditionen zum Rio Aripuaná unglaubliche Bilder kaum erforschter Tiere.


Am 30.08.16 16:30 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Im Herzen Venezuelas
Diese "Weltreisen" führen im Südosten Venezuelas von der Goldminenstadt El Dorado auf die spektakulären Tafelberge, zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1000 Meter hohen Salto Ángel, zum indigenen Volk der Pemón. Weiter auf der Transamazonica durch den Dschungel zum Orinoco bei der Stadt Ciudad Bolívar und dann ins Orinoco-Delta. Die "Weltreisen" begegnen Bruno, einem ehemaligen Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde. Er wohnt mit seiner hübschen Frau, die in Telenovelas spielt und singt, im Dschungel und lebt heute vom Benzinschmuggel ins Nachbarland Guyana.


Am 30.08.16 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Feuer als Lebenselixier
Waldbrände sind in unseren heimischen Wäldern gefürchtet, im australischen Busch dagegen herzlich willkommen. Warum so manche Art optimal angepasst ist an vermeintlich widrige Bedingungen, Thomas D klärt auf - bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 30.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land
Sie ist kein Fließgewässer wie jedes andere. Die Wupper ist ein Fluss der Rekorde. Sie galt einmal als der "fleißigste Fluss Deutschlands". Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der "schmutzigste Fluss Deutschlands" zu sein. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu den erfolgreichsten, hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Sie ist wieder die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.


Am 31.08.16 00:30 - 00:45 Uhr auf 
phoenix: Regenwald in Flammen - Kampf gegen die Palmöl-Mafia
Musri Nauli kämpft in Indonesien für den Regenwald – und gegen die mächtigen Palmöl-Produzenten. Zehntausende Brandrodungen zerstören den Regenwald Indonesiens – mit katastrophalen Auswirkungen für das Weltklima. Der Aktivist Musri Nauli legt sich mit den mächtigen Palmöl-Produzenten an, denn er ist sicher, dass sie hinter den Bränden stecken.


Am 31.08.16 07:45 - 08:25 Uhr auf 
arte: Naturparadiese Afrikas - Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.


Am 31.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.


Am 31.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis – Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich?


Am 31.08.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Die fantastische Reise der Vögel - Nordamerika
Wie ein Vogel fliegen, als Zuschauer fühlen, was es bedeutet, am Himmel zu Hause zu sein - das TV-Team wusste, das erreicht man nicht nur mit spektakulären Bildern. Der technische Aufwand für "Die fantastische Reise" war enorm - aber er hat sich gelohnt, denn es entstanden nie zuvor gesehene Bilder. Doch der Zuschauer erlebt in der sechsteiligen Filmreihe noch sehr viel mehr: ungewöhnliche Beziehungen, die Menschen und Vögel hier miteinander eingingen. Im ersten Teil der Reihe begleitet das Filmteam nicht nur Weißkopfseeadler oder Schneegänse quer durch die Vereinigten Staaten auf ihrem Zug nach Norden. Erzählt wird auch von ihren Abenteuern - von Wüsten, die sie bezwingen müssen, von Wintereinbrüchen und Eisbären, denen sich Vögel auf ihrem Zug stellen. Allein die Wahl der Routen ist schicksalshaft: Sie entscheidet darüber, ob die Entbehrungen im Tal des Todes auf sich genommen werden, oder ob man sich über den Häuserschluchten New Yorks von Aufwinden nach Norden tragen lässt. Auf den Schwingen der Zugvögel erlebt der Zuschauer die Schönheit des nordamerikanischen Kontinents neu und taucht mit den Pelikanen ein in die mysteriösen Geheimnisse des Pazifischen Ozeans entlang der Westküste, wo Teufelsrochen Purzelbäume schlagen.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 31.08.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Borneos
Borneo gehört zum Indonesischen Archipel und ist die drittgrößte Insel der Welt. Mit einer Fläche von rund 750.000 Quadrat-Kilometern ist sie mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In den zerklüfteten Gebirgszügen und tropischen Regenwäldern des Eilands gibt es einen riesigen Artenreichtum. Einige der Pflanzen- und Tierarten im Dschungel Borneos sind endemisch, also weltweit nur hier zu finden - wie zum Beispiel fleischfressendeKakerlaken. Auf diese besonderen Bedingungen muss sich Überlebens-Experte Bear Grylls bei seiner jüngsten Expedition erst einmal einstellen. Außerdem machen dem Briten in dieser Episode Myriaden von Blutegeln das Leben schwer.


Am 01.09.16 03:40 - 04:30 Uhr auf 
3sat: Wie man in den Wald ruft - Beziehungsgeschichten von Mensch und Natur
Jahrtausende lang war der Wald das zentrale Biotop unserer Kultur und Gegenstand vieler Sagen und Legenden. Der Film geht den Emotionen auf den Grund, die der "Mythos Wald" hervorruft. Allgegenwärtig nährte, wärmte und beschützte der Wald die Menschen. Er galt aber auch als unsicher, rätselhaft und gefährlich. Er erschien übermächtig, war Heimat und Fremde zugleich - ein ambivalenter Ort. Ehrfürchtig und schaudernd nahm die Menschheit seine Geschichten in ihr kollektives Gedächtnis auf. Von der Antike bis heute gibt es dazu unzählige künstlerische Zeugnisse aus Literatur, Musik und bildender Kunst. Auch wenn inzwischen bereits mehr Menschen in der Stadt leben als auf dem Land, liefert die "grüne Lunge" unseres Planeten auch in Europa noch überraschende Fakten: So arbeiten etwa in Deutschland mehr Menschen in der Forstwirtschaft als in der Autoindustrie. In Nordost-Europa und auf dem Balkan wird der Wald zum Teil noch so bewirtschaftet, wie es schon in alten Märchen beschrieben wurde. Und weltweit bewohnen noch immer etwa 2.100 indigene Völker die Wälder. Viele Menschen, die Abstand zur Alltagshektik der westlichen Industriegesellschaft gewinnen wollen, sehnen sich nach idyllischen Auszeiten in der Natur und damit auch nach der "uralten Heimat Wald".


Am 01.09.16 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.


Am 01.09.16 08:05 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen.


Am 01.09.16 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wellness in den Wolken
Wellness pur im Geäst: Monica vermietet ihre Ranch in Texas als Rückzugsort an gestresste Großstädter. Auf ihrem 16 Hektar großen Grundstück kann die Kundschaft zwischen Longhorn-Rindern und Ziegenböcken mal so richtig ausspannen. Was noch fehlt, ist ein luxuriöser Spa-Bereich mit allem, was das Herz begehrt: vom Dampfbad über den Massagetisch bis zum japanischen Badezuber. Die Baumhaus-Profis setzen Monicas Traum in dieser Episode in die Tat um.
(Im Anschluss 7 weitere Folgen, bis 20.15 Uhr)


Am 01.09.16 14:00 - 14:25 Uhr auf 
arte: Die Stadtfüchse von London
London ist nicht nur das Revier einer Meute gieriger Broker, sondern auch ein angestammtes Gebiet der Rotfüchse. Laut einer Studie von Professor Stephen Harris von der Universität Bristol - der einzigen zu diesem Phänomen - leben in Großbritannien schätzungsweise 33.000 "Stadtfüchse", davon 10.000 in der Hauptstadt. Marie Schneider und Guillaume Mazille gehen diesen Füchsen heute mit der Kamera auf die Spur.


Am 01.09.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
EinsFestival: Nepal - Die Dschungelapotheke der Chepang
Die Chepang gelten als die Ureinwohner Nepals. Sie leben im Südwesten des Landes in den Tälern des Mahabharat-Gebirges auf einer Höhe zwischen 800 und 1.900 Metern Höhe. Die Chepang sind bekannt für ihr Wissen über die Früchte des Waldes, insbesondere über die pharmazeutisch wirksamen. Der Film führt in ein weitgehend unbekanntes Nepal. Im Mittelpunkt steht der Alltag einer nur rund 35.000 Menschen umfassenden Ethnie im Urwald des Mahabharat. Auch wenn ihnen die Errungenschaften der Zivilisation bislang weitgehend verwehrt geblieben sind, konnten sie sich einen großen Schatz bewahren: Das Wissen um die Heilkräfte aus der Natur.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 01.09.16 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Die bedrohten Affen Vietnams
Vietnam, das kleine Land am Südchinesischen Meer, zählt zu den artenreichsten Gebieten Asiens. Noch ist es ein bäuerliches Land mit traditioneller Lebensweise. Doch diese Idylle trügt: Vietnam gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Die Natur ist von diesem Boom extrem bedroht. Wälder werden gerodet, die Tierwelt zurückgedrängt - allen voran die seltenen Affenarten. Dazu kommt, dass Wilderei und illegaler Tierhandel die Populationen dramatisch dezimieren. In der "Rettungsstation für bedrohte Primaten" in Vietnam leben Affen, die aus den Fängen der vielen Wilderer in den vietnamesischen Wäldern gerettet wurden. Sie sollten zu Arzneien im Rahmen der "Traditionellen Chinesischen Medizin" verarbeitet werden. Oder sie wären im Kochtopf gelandet. Denn Affenfleisch zu essen, gilt als schick im modernen Vietnam. Der illegale Handel mit diesen seltenen Tieren bringt viel Geld ein. Die Dokumentation begleitet den Deutschen Tilo Nadler und seine vietnamesische Frau Hien bei ihrer Arbeit auf der Rettungsstation. Sie liegt im Cuc Phuong National Park im Norden Vietnams. Tilo Nadler und seine Frau Hien haben sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Ausrottung ganzer Arten zu stoppen. Die Kamera beobachtet hautnah die Pflege und Aufzucht dieser wunderschönen Affen. Der Höhepunkt des Films ist die erfolgreiche Auswilderung eines Langurenpaares - in noch unberührter, überwältigend schöner Natur.


Am 01.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Die fantastische Reise der Vögel - Afrika
Der zweite Teil der Reihe zeigt, wie die Vögel auf ihrer Reise die Herausforderungen Afrikas meistern. Ihr Weg führt vom Kap der Guten Hoffnung über die Savannenlandschaften der Serengeti, vorbei an tosenden Wasserfällen und ätzenden Natronseen bis in die Sahara. Die Vögel stellen sich Löwen im Streit um die Beute, sie gewinnen in Luftkämpfen gegen ihresgleichen und sie unterliegen räuberischen Pavianen in spektakulären Fluchten.


Am 01.09.16 15:25 - 16:00 Uhr auf 
N24: Sägewerk in Westaustralien - Wie Eukalyptusbäume verarbeitet werden
Australien gilt als der trockenste Kontinent der Welt und dennoch ist das Land einer der größten Holzexporteure. Eukalyptusbäume liefern im Südwesten Australiens den gewinnbringenden Rohstoff.


Am 01.09.16 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5.900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Von der afrikanischen Savanne bis hinauf zu den Gletschern beherbergt es unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo? Denn der Klimawandel hat längst seine Spuren hinterlassen. Gletscher schmelzen, fehlende Niederschläge machen dem gesamten Ökosystem zu schaffen. Auch die intensive Landnutzung durch die Übervölkerung zu seinen Füßen schadet dem Bergriesen gewaltig. Die zunehmende Trockenheit in der Savanne treibt immer mehr Menschen hinauf in den fruchtbaren Waldgürtel. Dabei zerstören sie unbewusst und unabsichtlich ihre eigene Lebensgrundlage. Denn vor allem der Waldgürtel ist es, der über eine Million Menschen mit Wasser versorgt.


Am 01.09.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Auf Expeditionsreise nach Madagaskar - Ökosystem in Not
Isoliert vom Festland konnte die Natur auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean über Jahrmillionen eigene Wege gehen. So entwickelten sich einzigartige Schätze wie dichte Regenwälder, tropische Strände, erhabene Baobabbäume, seltene Lemuren und Reptilien. Zugleich ist kein anderes Naturparadies so bedroht wie Madagaskar. Besonders im Südwesten des Landes fällt oft monatelang kein Regen. So zählt das Mahafaly Plateau zu den ärmsten Regionen der Insel. Anhaltende Dürren und Überbevölkerung zwingen die Menschen von dem zu leben, was sie in der Natur finden. Dabei zerstören sie eines der biologisch vielfältigsten Trockengebiete der Erde. Viele der Tier- und Pflanzenarten sind endemisch. Es gibt sie sonst nirgendwo auf der Welt. Um dieses artenreiche Ökosystem zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlage der Menschen zu verbessern, treffen sich Wissenschaftler deutscher und madagassischer Universitäten vor Ort. Mitten im Tsimanampetsotsa National Park haben sie ihr Camp fern jeglicher Zivilisation aufgeschlagen. Es sind Biologen, Ökologen, Soziologen und Agrarwissenschaftler, die unter abenteuerlichen Bedingungen monatelang durch den Nationalpark streifen und manchmal in den Dörfern mit den Einheimischen leben. Die Filmemacherin Corinna Wirth hat sie in ihrem Forscheralltag begleitet und unter anderem beobachtet, wie sie den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Strahlenschildkröte erkunden, seltene Schlangenarten untersuchen und dem Dorfschamanen spirituelle Geheimnisse entlocken.


Am 01.09.16 18:20 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka liegt nahe des Äquators im Indischen Ozean. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist. Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.


Am 02.09.16 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kalifornien
Zu Besuch bei den Naturschützern Kaliforniens: Kalifornien ist der größte Staat der Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist auch der bevölkerungsreichste Staat. Das Bevölkerungswachstum wirkt sich besonders auf die Natur aus. Im Süden Kaliforniens setzt sich eine Gruppe von Umweltschützern für die Wahrung der größten Dünen auf dem nordamerikanischen Kontinent ein. Auf Channel Islands, den Kanalinseln von Kalifornien, kümmern sich Umweltschützer um den Fortbestand des dort angesiedelten Fuchses. Und jede Woche protestieren Menschen in Kalifornien, um auf die Gefahr von invasiven Pflanzenarten für die kalifornische Natur hinzuweisen.


Am 02.09.16 10:10 - 11:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer - Der Kampf der stillen Helden (2/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand beginnt seine Reise in Bangladesch, wo er Menschen trifft, die Hilfe leisten und sich dem Erhalt der Natur widmen. In Südafrika begegnet er der Amerikanerin Julie Andersen. Sie setzt sich für den Schutz von Haien ein. In Nordindien kämpft Kartik Satyanarayan gegen die Ausbeutung von Tanzbären. In seinem Reservat werden die Bären wieder in die Natur freigelassen.


Am 02.09.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Sündhaft bequem - Das merkwürdige Leben der Faultiere
Faultiere sind Meister der Tarnkunst: in ihren grauen, hohlen Haaren wachsen Algen, die ihnen eine grünliche Farbe verleihen - die macht Faultiere schon in kürzester Entfernung unsichtbar. Außerdem hinterlassen sie keine Fährte, keinen Bau und kein Nest, bewegen sich lautlos und sind meistens stumm. Mithilfe einheimischer Jäger gelang es Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz die Tiere im Blättergewirr der Regenwälder Guayanas im Norden Südamerikas aufzuspüren. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes gelang es, bislang nie gezeigte Einblicke aus dem Leben der Faultiere in ihrem Film festzuhalten.


Am 02.09.16 11:50 - 12:35 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er dem Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr bietet die Quellregion des Kongos eines der größten Tierschauspiele der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten vollzufressen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.


Am 02.09.16 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt auch die zweite Folge "Mythos Kongo – Im Reich der Menschenaffen" spannende Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.


Am 02.09.16 14:15 - 14:45 Uhr auf 
arte: Die Lemuren von Madagaskar
Die biologische Vielfalt Madagaskars ist eine der höchsten der Erde. Von rund 200.000 bekannten Arten sind mehr als 150.000 endemisch - das heißt, sie existieren nirgendwo anders. Auf der Insel Madagaskar gibt es mehr als 50 Lemurenarten. Ihr angestammter Lebensraum, der Wald, wird durch Abholzung allmählich zerstört. Jedes Jahr steht rund ein Drittel von Madagaskar in Flammen. Brände, die für Landrodung- und Weidelanderzeugung gelegt wurden, greifen auf angrenzende ursprüngliche Landschaften über und schädigen das einzigartige Ökosystem der Insel. Zwar sind die meisten Lemuren durch den Verlust ihres natürlichen Habitats gefährdet, aber die Primatenart Katta - unverwechselbar durch ihren geringelten Schwanz - konnte sich anpassen und für ihre Spezies untypisch trockene Lebensräume besiedeln. Um die Kattas zu finden, folgt Guillaume Mazille den Ratschlägen des Primatologen und Lemuren-Spezialisten Roger Ramarokoto. Er begleitet Guillaume in den Anja-Park im Süden der Insel, wo majestätische Granitberge das Hochland Madagaskars prägen. Mit seiner Fotoreportage will Guillaume die Anpassungsfähigkeit der Katta-Lemuren an die Umweltveränderungen zeigen.


Am 02.09.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Mäuse oder Wespen - Eine Bussardgeschichte
Mäuse oder Wespen? Eine Justierung auf solch unterschiedliche Beute hat für zwei Greifvogelarten weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind, so sind der Mäusebussard und der Wespenbussard zwei sehr ungleiche Brüder. Die Spezialisierung auf Insektennahrung macht den Wespenbussard zum Langstrecken-Zugvogel. Welcher Bussard hat die besseren Chancen, zu überleben? Welcher muss dafür heute die größeren Risiken eingehen? Der Mensch zeigt sich de Mäuse- bzw. Wespenbussarden gegenüber oft nicht sehr dankbar dafür, dass sie allerhand Plagegeister vertilgen.


Am 02.09.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Im Schwarzwälder Kinzigtal - lauter Schätze vor der Haustüre
Über den Fluss wurde der Schwarzwald nach Amsterdam gebracht. Riesige Baumstamm-Flöße über die Kinzig rheinabwärts. Traumhafte Schwarzwaldhöfe, Wasserfälle und magische Orte - aber von der Idylle kann man nicht leben. Es gibt immer mehr kleine Energieversorger. Aus Wasserkraft und Baumrinde machen sie jede Menge Strom. Was früher so wertvoll war wie Kobaltglas, ist heute Energie. Im Mittleren Schwarzwald haben das viele verstanden. Sie benutzen nicht die Landschaft, sie nutzen sie.


Am 02.09.16 21:45 - 22:35 Uhr auf 
arte: Die Neuvermessung der Welt
Die Welt wird neu vermessen, auf den Zentimeter genau, rund um die Uhr. 200 Jahre nach Alexander von Humboldts Entdeckungsreisen haben Radarsatelliten, Drohnen und fahrende Spezialkameras den Job übernommen. Heerscharen von Datensammlern speisen Tag und Nacht Geo-Daten in gigantische Rechnernetzwerke ein. Um den Besitz der Daten tobt ein Kampf zwischen multinationalen Konzernen, denn wer das Wissen hat, hat die Macht. Die Neuvermessung der Welt betrifft uns alle: Das entfesselte Klima, die veränderte chemische Zusammensetzung unserer Luft und der Weltmeere bedrohen das Leben auf unserem Planeten. Ein Netz neuer High-Tech-Satelliten soll helfen, die Gefahren durch den Klimawandel besser zu verstehen und den Raubbau an der Natur einzudämmen. Gleichzeitig steigt der Trend, durch GPS-Tracking auch Menschen jederzeit am Handy orten zu können, zum Beispiel die eigenen Kinder. Autonom fahrende Autos, die selbstständig miteinander kommunizieren und von Satelliten geleitet werden, werden schon bald unsere Straßen erobern. Die Bundeswehr lässt dreidimensionale Geländemodelle erstellen, bevor sie größere Operationen plant. Der Film zeigt die High-Tech-Vermessung unserer Erde im wissenschaftlichen, kommerziellen, sozialen und militärischen Bereich. Er erklärt anschaulich die Technik, die dahinter steckt und stellt dar, wie sich unser Leben durch die neuen Möglichkeiten schon jetzt verändert.


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