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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 29.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 29.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Beutelkinder in Adelaide
Um Australiens beliebtestes Beuteltier zu retten, gaben Tierschützer 1923 Koalas auf einer Insel vor Adelaides Küste eine neue Heimat. 18 Tiere wurden damals auf Kangoroo-Island ausgesetzt. Das Projekt war so erfolgreich, dass mittlerweile 5.000 Koalas den Eukalyptus des Eilandes einer harten Probe unterziehen. Neun Tiere machen sich über das her, was eigentlich nur eines ernähren kann. Vielerorts ist die Vegetation bereits am Ende. Naturschützer und die Zooleute von Adelaide arbeiten mit Unterstützung der Regierung an praktikablen Lösungen.


Am 29.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht als Holz in Kohle zu verwandeln. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder gedrosselt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält.


Am 29.10.14 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4): Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent": Als der Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben.


Am 29.10.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (2/4): In den Anden
In der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters, dem Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008), der vor zwei Generationen das Anden-Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise führt von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert.


Am 29.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.


Am 29.10.14 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (3/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert.


Am 29.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 29.10.14 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (4/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht.


Am 29.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Bis an die Schmerzgrenze
Die Sägewerke brauchen dringend frisches Holz und kaufen jeden Baumstamm, den sie auf dem Markt bekommen können. Das spielt Bobby Goodson und seinen Leuten perfekt in die Karten: Der Firmenboss hat gerade ein ergiebiges Waldgebiet voller hochwertiger Hart- und Faserholzstämme erschlossen und kommt mit der Arbeit gut voran. Die Crew muss zwar bis zum Umfallen schuften, doch wenn der Rubel rollt, krempeln die harten Jungs gerne die Ärmel hoch. Mit etwas Glück können sie jetzt viele verregnete Tage, an denen sie keinen Cent verdient haben, wieder wettmachen.


Am 29.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Elche für Schottland - Die Renaturierung der Highlands
Multi-Millionär Paul Lister hat eine Vision: Er möchte ein 10.000 Hektar großes Gebiet in den schottischen Highlands renaturieren. Bis dato wurden 80.000 Bäume dort gepflanzt, nun sollen Tiere in dem Landstrich wieder heimisch werden. Neben Pflanzenfressern, die das natürliche Biotop und die kaledonischen Kiefernwälder ins Gleichgewicht bringen, gehören auch Auerhühner, Eichhörnchen und Fischadler dazu. Und nicht zuletzt auch Raubtiere.


Am 30.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 30.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 30.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?


Am 30.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Die Glückssträhne war leider nur von kurzer Dauer. Nachdem Bobby Goodson und seine Männer für ein paar Tage von Schicksalsschlägen verschont bleiben, droht ihnen nun neuer Ärger: Erst geraten die Jungs in Streit mit einem Landbesitzer, dann macht ihnen schon wieder schlechtes Wetter das Leben schwer. Ein heftiger Sturm, begleitet von sintflutartigen Regenfällen, setzt den ergiebigen Landstrich, in dem die Holzfäller gerade frische Stämme gerodet haben, völlig unter Wasser. Das geschlagene Holz muss so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden, bevor es verfault und nichts mehr wert ist.


Am 30.10.14 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Die Holzlüge
Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Holz, der perfekte Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch Klima schonend? Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr in die Kritik gerät.Knapp 400.000 Neu-Ofen-Besitzer pro Jahr müssen sich mit Holz versorgen. Neben der Frage "Eiche, Birke oder Buche?" entscheidet zumeist der Preis. Aber der Vergleich ist eine Herausforderung: Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind gigantisch. Von 88,-- Euro der Raummeter bis 249,-- Euro der Raummeter Brennholz. die story fragt: Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen? Wir zeigen das Geschäft mit dem Holz.


Am 30.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Harpyien - Raubvögel des Regenwalds
Mit ihren 13 cm langen Krallen gehört die Harpyie zu den größten und mächtigsten Raubvögeln der Welt. Sogar vor Affen macht sie beim Beutefang nicht Halt. Im Regenwald sind Harpyien aber nur schwer aufzufinden. Filmemacher Fergus Beeley macht sich in Venezuela auf die Suche nach Nestern, um die Jungvögel dieser "Monstren" zu studieren. Keine leichte Sache, denn Harpyien leben weit verstreut über das Gebiet und rasten gut getarnt in Baumkronen.


Am 30.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 30.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich (4/5): Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen.


Am 30.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hirsch oder Reh: Who is who im Wald?


Am 31.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.


Am 31.10.14 11:45 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Das Reich der Bienenelfe
Kubas Fauna hat viele Zwerge und wenig Riesen. Es gibt mehr Frosch- als Säugetierarten. Hier wachsen tropische Pflanzen auf blankem Stein und Bäume mit Verwandten in Thüringen. Ein Ensemble ohne Pendant im Archipel der Großen Antillen. Bevor die Spanier die Insel eroberten, war sie fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Vor der Kubanischen Revolution waren nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet. Nach umfangreicher Wiederaufforstung sind es jetzt wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der 1996 gegründete Parque Nacional Alejandro de Humboldt. Er umfasst gut 700 Quadratkilometer mit einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Viele endemische Tier- und Pflanzenarten haben hier ihr Zuhause, darunter der kleinste Vogel der Welt: die Bienenelfe.


Am 31.10.14 12:45 - 14:15 Uhr auf 
mdr: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch, der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber noch gerne in "den Wald" zurückkehrt. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.50 Uhr)


Am 31.10.14 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30.000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte - und vielfach hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat also Hund und Mensch zusammengeschweißt. Doch nun soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an - doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein.


Am 31.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Deutschlands älteste Bäume
Alte Bäume stehen oft versteckt in dunklen Wäldern oder tiefen Tälern. Sie sind lebende Denkmäler, deren Gedächtnis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Große und alte Bäume haben typischerweise ein Alter zwischen 300 und 600 Jahren. Viele Dörfer haben sogenannte tausendjährige Linden oder Eichen, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch nicht erfüllen. Man findet sehr alte Kaiserbäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für seltene Insekten oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Der Film zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 31.10.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Geschichten von der Bärenalm
Das Bieszczady-Gebirge wird oft als der schönste und wildeste Winkel Polens bezeichnet. Das Mittelgebirge ist Teil der Ostkarpaten mit einer einmalig klein strukturierten Landschaft. Es liegt direkt an den Grenzen zur Ukraine und Slowakei. Der höchste Gipfel ist die Tarnica mit 1.364 Metern. Heute leben im Bieszczady auf einem Quadratkilometer nur etwa 25 Menschen. Keine Industrie verschmutzt die Luft, es gibt nur wenige Straßen. Große Säugetiere wie Bären, Wölfe, Luchse und viele Vogelarten wie Schwarzstorch und Uhu sind hier zu Hause. Reh, Hirsch, Biber und Fischotter fühlen sich hier wohl. Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich, sehenswert sind auch die weiten Buchenwälder.


Am 31.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 31.10.14 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (1/3)
Was unterscheidet den Wolf vom Haushund, wenn beide unter denselben Bedingungen aufwachsen? Welche Fähigkeiten gingen im Zuge der Domestikation verloren, und welche wurden dazu gewonnen? Inwieweit sind Wölfe bereit, mit Menschen zu kooperieren, und wie verhalten sie sich zu Haushunden? Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi vom Wolf Science Center in Ernstbrunn in Niederösterreich ziehen ein Rudel Wölfe auf, um Antworten auf diese Fragen zu finden.


Am 31.10.14 15:25 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (2/3)
Die vier amerikanischen Wolfswelpen werden mit zwei Artgenossen aus der Schweiz zusammengebracht und entwickeln sich zu frechen Halbstarken. Noch stehen innige Schmusestunden mit ihren zweibeinigen Betreuern und ausgiebige Balgereien untereinander im Vordergrund. Aber von Anfang an wird auch - wie bei einem Haushund - trainiert und getestet.


Am 31.10.14 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (3/3)
Die vier Wolfswelpen aus Amerika - Tatonga, Nanuk, Yukon und Geronimo - und die zwei Welpen aus der Schweiz - Apache und Cherokee - werden an die dreieineinhalbjährigen Wölfe Aragorn, Kaspar und Shima gewöhnt. Zunächst nur als "Besuch". Wie aber werden sie reagieren, wenn sie ihr Revier dauerhaft mit den Halbstarken teilen und ein einziges Rudel bilden müssen? Und welcher der Wölfe wird das Kommando übernehmen?


Am 31.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Wird das Wasser steigen oder fallen? Booby Goodson ist zwar ein erfahrener Veteran im Holzgeschäft, hellsehen kann er dennoch nicht. Trotzdem muss das Urgestein in den Sümpfen North Carolinas wichtige Entscheidungen treffen. Die Straßen in dem Waldgebiet, in dem seine Männer gerade ihre Arbeit verrichten, sind komplett überschwemmt. Nun ist die große Frage, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickeln wird. Lohnt es sich zu warten, oder sollten sich die Holzfäller umgehend nach einem anderen Revier mit günstigeren Arbeitsbedingungen umsehen? Bobby Goodson hat die Qual der Wahl.


Am 31.10.14 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Doch immer wieder prallen die Interessen von Menschen und Eulen aufeinander. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Andererseits üben Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht aus. Aus diesem Grund gibt es auch mehrere Wiederansiedlungsinitiativen. Eulen wurden bereits in der Jungsteinzeit dargestellt, sie spielen eine große Rolle in Mythologie und Märchen, etwa als Boten der Finsternis.


Am 31.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Iraks Garten Eden - Der Sumpf der Hoffnung
Es ist ein ehrgeiziges Umweltschutz-Projekt: Die Wiederherstellung des größten Marschlandes der Welt. Das irakische Marschland gilt als der ursprüngliche Garten Eden und war lange Zeit Iraks Naturparadies. Mensch und Tier gediehen hier über 5000 Jahre. In den 1990er Jahren ließ Saddam Hussein diese gigantischen Feuchtbiotope jedoch austrocknen und verwandelte sie in eine Wüste. Nun soll das Gebiet wiederhergestellt werden.


Am 01.11.14 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht als Holz in Kohle zu verwandeln. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder gedrosselt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält.


Am 01.11.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Anfängerfehler
Der Winter hält in Maine Einzug, und mit den eisigen Temperaturen beginnen für die Holzfäller im „Pine Tree State“ bessere Zeiten. Denn auf dem steinhart gefrorenen Waldboden kommen die Männer mit ihren tonnenschweren Maschinen wesentlich besser voran als im schlammigen Morast zur Herbstzeit. Doch nicht für alle Angestellten der Pelletiers sind die kalten Tage ein Segen. Bei Schneefall herrscht auf den unbefestigten Straßen im Wald erhöhte Unfallgefahr. Trucker Eric Lebeau zahlt den schlechten Sichtverhältnissen in dieser Episode als Erster Tribut.


Am 01.11.14 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Die Eifel - geheimnisvoll und gefährlich
Sie gilt als eine der schönsten Landschaften Deutschlands, Millionen Menschen aus den Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens schätzen sie als Naherholungsgebiet - doch tief unter ihr brodelt es gefährlich. Die Eifel birgt Geheimnisse, die sich dem Besucher nicht immer auf den ersten Blick offenbaren. Deshalb hat "Quarks & Co" die Abläufe in der Natur des Mittelgebirges zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier ein Jahr lang beobachtet, die Mineralwässer der Eifel einem Test unterzogen und die Gefahr eines erneuten Vulkanausbruchs untersucht. Nordrhein-Westfalens einziger Nationalpark ist gerade zehn Jahre alt geworden. Wo einst Militärs übten, soll sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickeln. Doch die Nationalpark-Ranger haben noch viel zu tun, um die Spuren der Zivilisation zu beseitigen. "Quarks & Co" hat einen von ihnen ein Jahr lang begleitet.


Am 01.11.14 12:45 - 13:15 Uhr auf 
WDR: Wo sind die wilden Schweine?
Wildschweine gehören in den Wald! Soweit die Theorie. Praktisch gesehen sind sie typische Kulturfolger, gehen immer öfter in Richtung der Dörfer und Städte. Auf der Suche nach leichter, leckerer Beute richten Wildschweine allein in den Grünanlagen der Hansestadt Rostock jährlich etwa 100.000 Euro Schaden an. Was kann man dagegen tun? Wildschweinexperte Dr. Hinrich Zoller von der Universität Rostock und das Stadtforstamt arbeiten in einem deutschlandweit einmaligen Schwarzwildprojekt zusammen. Mit Hilfe von Satellitentechnik wollen sie genau erforschen, wann und auf welchen Wegen die Schweine in den Ort kommen, um dann etwas dagegen zu tun. Ihr Ziel ganz klar: Wildschweine aus Wohngebieten fern halten! - soweit die Theorie. Praktisch hat ausgerechnet Wildbiologe Dr. Hinrich Zoller im letzten Winter spontan drei Frischlinge aus dem Wald gerettet und bei sich zu Hause einquartiert. Wie passt das zusammen? Und wie geht das aus? Wir haben ihn und das Schwarzwildprojekt am Rand der Rostocker Heide über ein spannendes Jahr begleitet.


Am 01.11.14 13:45 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten
Viele Tiere haben die halbe Welt umrundet, um am Ende der Reise im Südwesten ihren Nachwuchs zu bekommen. Die Dokumentation begleitet Tiere aus dem Südwesten auf ihren Weltreisen, bei der Aufzucht ihrer Jungen bis zu dem Moment, in dem sie sich wieder auf den Weg machen. Die Zuschauer erleben Geschichten von Weißstörchen, die zwischen Afrika und den Rheinauen ein ewiges Pendlerleben führen. Sie begleiten junge Füchse, Hasen und Biber im ersten Sommer ihres Lebens. Und sie erfahren, warum Geier nicht in die Wüste gehören - sondern in den Südwesten.


Am 01.11.14 14:35 - 15:30 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal
Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.


Am 01.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im Dschungel der Waldelefanten
Afrikanische Elefanten ziehen nicht nur durch die endlosen Savannen Afrikas, ein Drittel von ihnen lebt dort in dichten Urwäldern. Sie bilden sogar eine eigene Unterart. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. Seit 18 Jahren beobachtet sie die Tiere auf den Urwaldlichtungen von Dzanga Baï und versucht, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Kein anderes Projekt beschäftigt sich länger mit der Erforschung der Waldelefanten. Im Laufe der Jahre hat Andrea Turkalo mehr als 3.400 Elefanten identifiziert, ihr Verhalten studiert und ihre Lebensläufe verfolgt. Niemand weiß mehr über die Dickhäuter als sie. Inzwischen versteht die Amerikanerin sogar deren Sprache. Sie hat die Bedeutung von mehr als 30 verschiedenen Lauten entschlüsselt. Die Elefantenforscherin hofft, dass dieses Verständnis vielleicht sogar dazu führt, dass die Waldelefanten in Zukunft besser geschützt werden können. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.


Am 01.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Wald - Zwischen Naturschutz und Wirtschaftsinteressen
Themen:
- Die Gräfin und ihr Wald: Welche Rolle der Adel für Bayerns Forsten spielt
- Mehr als nur ein Wort: Nachhaltige Waldwirtschaft im Regensburger Umland
- Baustoff Holz - Was bieten Holzhäuser?
- Pellet-Check - Was Hauseigentümer beim Heizen wissen müssen
- Baumhaus-Trend: Wenn über den Wipfeln nicht Ruh, sondern Party ist
- Wahnsinn - Miesbacher Holzwege
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 01.11.14 21:02 - 21:32 Uhr auf 
tagesschau24: Das Geschäft mit dem Wald
Der Wald wächst nicht nur, er boomt. Seit der Finanzkrise 2008 haben sich die Waldpreise mehr als verdreifacht. Und mit jeder Hiobsbotschaft aus dem Euroraum steigt die Nachfrage nach der knüppelharten Geldanlage und treibt Anleger in den Wald. Doppelter Vorteil der Bäume als Geldanlage: Ihr Preis steigt nicht nur wegen der enormen Nachfrage, sondern auch wegen der Stämme, die jedes Jahr an Umfang und Höhe zulegen. Mit "natürlichem Wachstum" werben Immobilienfirmen um Baumsparer und versprechen bis zu acht Prozent Rendite. Die Holzpreise aber sind in den vergangenen Jahren auch wegen der neuen Biomassekraftwerke, die auf Holz als Energieträger setzen, förmlich explodiert. Dass Bäume heute so wertvoll wie Erdöl und Gas geworden sind, ist auch Kriminellen nicht entgangen. Professionelle Holzdiebe stehlen inzwischen ganze LKW-Ladungen voller Holzstämme. 135.000 Euro Schaden verzeichnete allein Sachsen-Anhalt im Jahr 2010. Der Landesforstbetrieb versucht nun gegenzusteuern: Baumstämme werden mit GPS-Sendern gesichert. Doch nicht nur die Bäume, auch die Bewohner des Waldes, Hirsche, Rehe und Wildschweine, stehen hoch im Kurs. Über 4.000 Euro zahlen künftige Hobbyjäger, um im luxuriösen Ambiente eines Fünf-Sterne-Hotels das Jägerhandwerk zu erlernen. Dutzende private Jagdschulen buhlen um die Jagdnovizen: In 14 Tagen zum Jagdschein! Umweltschutzverbände wie der NABU sehen die vielen Amateure im Wald kritisch. Warum boomt das Geschäft mit dem Wald? Ist der Wald eine Goldgrube? Wird der Wald zum Selbstbedienungsladen für Spekulanten und Hobbyjäger? Welche Gefahren lauern bei Investitionen in den Wald für Kleinsparer und für Pflanzen und Tiere? "Exakt - Die Story" sucht nach Antworten.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.30 Uhr)


Am 01.11.14 21:32 - 22:00 Uhr auf 
tagesschau24: Sparkasse Wald - Der Forst im Wandel der Zeit
Der Film macht am Beispiel des Freudenstädter Stadtwaldes im Schwarzwald deutlich, dass sich Naturschutz lohnen kann. Der Wald als eine gewinnbringende Anlage: Das hätte vor einigen Jahren kaum einer geglaubt, zu tief waren die Holzpreise im Keller. Dabei war der Wald über Jahrhunderte hinweg für die Menschen fast eine Art Lebensversicherung. Doch es ist nicht allein das Holz, was der Wald bietet, sondern auch seine Filterfunktion für frische Luft. Und das wiederum hat vor gut 100 Jahren die ersten Touristen in den Schwarzwald gelockt , damals spöttisch "Luftschnapper" genannt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.00 Uhr)


Am 02.11.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Dem Druck widerstehen
Im Winter herrscht auf den schneebedeckten Pisten in den Wäldern rund um Millinocket Hochbetrieb. Ein voll beladener Truck nach dem anderen rauscht in Richtung Sägewerk. Denn bis zum Frühling, wenn sich große Teile des US-Bundesstaates Maine wieder in eine unzugängliche Sumpflandschaft verwandeln, müssen die Holzfäller so viele Baumstämme wie möglich aus dem Wald schaffen. Für Danny Pelletier und seine Brüder ist dies die wichtigste Zeit des Jahres, deshalb treiben sie die Mitarbeiter ihres Familienunternehmens in dieser Episode zu Höchstleistungen an.


Am 02.11.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.


Am 02.11.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Im Reich des Eisvogels
Die bewaldeten Bachtäler des Westerwalds sind bei Eisvögeln sehr beliebt. Ihre Vorfahren kamen vor 10.000 Jahren aus den Tropen in unsere Breiten. Und obwohl der scheue und geheimnisvolle Vogel schon so lange die schöne Mittelgebirgslandschaft bewohnt, hat er sich trotz seines eisigen Namens immer noch nicht an die hiesige Kälte angepasst.


Am 02.11.14 14:15 - 15:45 Uhr auf 
WDR: Die Eder - Entdeckungen am goldenen Fluss
Dichte Wälder und eine natürliche Flusslandschaft, dazwischen kleine Städtchen und Dörfer mit historischen Altstadtkernen. Stefan Pinnow folgt dem Lauf der Eder: von ihren Quellen im Rothaargebirge durchs Wittgensteiner und durchs Waldecker Land bis zur Mündung in die Fulda. Er folgt dem 180 km langen Eder-Radweg, geht auf Tuchfühlung mit frei lebenden Wisenten, segelt auf der Eder-Talsperre, bummelt durch Frankenberg und trifft Natalie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.


Am 02.11.14 14:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark
Am 1. August 1914, als sich die Mächte Europas den Krieg erklärten, wurde der bis heute einzige Nationalpark der Schweiz im Unterengadin gegründet. Zum ersten Mal in Europa wurde ein großes Alpengebiet vor dem Zugriff des Menschen langfristig geschützt. Zwei Weltkriege, in welchen die Schweiz von direktem Kriegsleid verschont blieb, hat er überdauert, nun feiert der rund 170 Quadratkilometer große Nationalpark zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze sein 100-jähriges Bestehen. Die Reportage "Schweizerischer Nationalpark" aus der Reihe "NETZ NATUR" bietet einen Einblick in die faszinierende Natur und Tierwelt des Parks und auch in dessen Geschichte.


Am 02.11.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Deutschlands älteste Bäume - Die Tausendjährigen
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen. Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden.
Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.


Am 02.11.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Treehouse Masters - Treehab Special
Petes Baby ist in die Jahre gekommen. Sein allererstes Baumhausprojekt bedarf dringender Reparaturen, denn faulende Treppenaufgänge, wacklige Hängebrücken und morsche Holzverbindungen stellen eine große Gefahr dar. Mit verbesserten Techniken und einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl wertet er sein Erstlingswerk nicht nur optisch auf. In einem kleinen Anbau bringt er auch noch einen Schlafboden und einen Konferenztisch unter.


Am 02.11.14 16:05 - 17:10 Uhr auf 
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.10-18.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.10-3.50 Uhr bzw 3.50-4.35 Uhr)


Am 03.11.14 03:20 - 04:05 Uhr auf 
ZDF: Leben im Dschungel (2/3) - Völker in den tropischen Regenwäldern
Der Dschungel lässt sich nicht zähmen, und er bestraft die, die seine Gesetze missachten. Die Dokumentation spürt Menschen auf, die das Geheimnis kennen, wie man in dieser bedrohlichen Welt überlebt. Es ist ein filmischer Streifzug zu Völkern, die den wilden Regenwald auf ungewöhnliche Weise zu ihrem Zuhause gemacht haben. Die filmische Reise beginnt in West Papua, der Heimat des kleinen Volkes der Korowei. Es lebt im schwer zugänglichen Dschungelgebiet isoliert von der Außenwelt und noch so wie seine Vorfahren vor vielen tausend Jahren. Diese ungewöhnliche Gemeinschaft hat sich perfekt an die menschenfeindlichen Bedingungen angepasst. Das Besondere: Bis heute leben die Familien in bis zu 50 Meter hoch gelegenen Baumhäusern. So sind sie gegen wilde Tiere, Parasiten, Angriffe feindlicher Clans und Überschwemmungen geschützt. Die Behausungen sind vollständig ohne Seile und Nägel errichtet. Den Teams ist es gelungen, das Vertrauen der Korowei zu gewinnen und den Bau und das Leben in den schwindelnden Höhen der Bäume hautnah zu dokumentieren. Ähnlich abenteuerlich war der Einsatz im Kongo-Becken. Männer eines Pygmäen-Volkes riskieren ihr Leben, um Honig aus den Nestern in den Wipfeln der Baumriesen zu sammeln. Die Kameraleute drangen auch tief in die Urwaldregionen Lateinamerikas vor, um die Einzigartigkeit vieler Völker zu zeigen, die im Einklang mit der Natur atemberaubende Lebenswege eingeschlagen haben. Wie friedlich Menschen mit ihrer Umwelt umgehen können, erlebte das Filmteam bei den vermutlich letzten nomadischen Jägern und Sammlern in Brasilien, dem Volk der Awa. In einer engen Gemeinschaft mit Tieren existieren auch die Awa ohne Kontakte zur Außenwelt. Ihr Überleben ist inzwischen akut durch Holzfäller bedroht, die immer tiefer in den Regenwald vordringen und den letzten Teil des Waldes dieser Nomaden zerstören. Der weitgehend illegale Kahlschlag ist die größte Bedrohung für die tropischen Regenwälder und der beheimateten indigenen Völker. Im Dschungel des indischen Bundesstaates Assam nahe der Grenze zu Myanmar zeigt der Film, wie es auch anders geht. Ein fünfeinhalb Tonnen schwerer Elefantenbulle transportiert die gefällten Bäume ab. Sein Mahut, ein indischer Junge, lenkt ihn mit über hundert verschiedenen Befehlen.


Am 03.11.14 09:00 - 09:45 Uhr auf 
EinsFestival: Tierisch genial - Intelligenz mit Fell und Federn
Noch in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten. Folgen Sie uns in die Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren oder von Schimpansen, die uns Menschen in punkto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen ist einfach "tierisch genial".


Am 03.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Im Reich der Zwerge - Heimische Mäuse
Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, in Wiesen und Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere unserer Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Sie sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Die Kamera folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern und gibt Einblicke in das Privatleben der kleinen Nager.


Am 03.11.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.


Am 03.11.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Biosprit -Tödlicher Feind der Orang-Utans
Bis zum Jahre 2020 sollten zehn Prozent unserer Tankfüllung aus erneuerbaren Energien stammen. Mit diesem Gesetz wollte die Europäische Union das Klima retten. Viele Studien belegen jedoch, dass Biodiesel aus Pflanzenöl mindestens genauso viel Treibhausgas erzeugt wie herkömmlicher Diesel. Statt die Notbremse zu ziehen, diskutiert die EU weiter über mögliche Reformen. Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat des letzten Orang-Utans. Am Eingang zu Camp Leaky, einem Orang-Utan Schutzgebiet auf Borneo im Tanjung Puting Nationalpark, empfängt uns die Orang-Utan-Dame Ursula mit ihrem Baby. Der Förster Fajar Derwanto berichtet uns, dass er Ursula im November 2013 halb verhungert auf einer neu angelegten Palmölplantage gefunden habe.
Diese Palmölplantage gehört einem Rohstofflieferanten, dessen Öl auch nach Europa geliefert wird. Dokumente belegen, dass diese Palmölfirma zum Zeitpunkt der Abholzung des Regenwaldes keine Genehmigung dafür hatte. Wir recherchieren weiter und finden eine im Jahr 2007 angelegte Plantage. Auch hier irrten schon hilflose Orang-Utans umher. Diese Plantage hat bis heute keine Betriebsgenehmigung und trotzdem wird hier Palmöl geerntet. Für Hady Dariayanto vom indonesischen Forstministerium ist klar, das Problem kann nur über die europäischen Abnehmer gelöst werden: "Ich kann nichts mehr tun. Wenn wir die Armee schicken, um die Leute zu stoppen, gibt es ein Blutvergießen. Das macht keinen Sinn. Es geht nur über den Markt." Eigentlich sollen Nachhaltigkeits-Zertifikate garantieren, dass kein Palmöl in unseren Tanks landet, das auf dem Gebiet von schützenswertem Regenwald angepflanzt wurde. Die EU verlässt sich auf die Zertifikate und fördert Biodiesel weiter als Klimaretter. Die ZDFzoom-Autorinnen schildern die Auswirkungen der Biosprit-Richtlinie auf die Heimat der Orang-Utans.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 03.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (1/3): Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Bestimmt durch den Wechselzyklus von Regen- und Trockenzeit bietet das Naturparadies eine Vielzahl von Lebensräumen. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Das Pantanal" stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


Am 03.11.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Die Holzlüge
Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Holz, der perfekte Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch Klima schonend? Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr in die Kritik gerät.Knapp 400.000 Neu-Ofen-Besitzer pro Jahr müssen sich mit Holz versorgen. Neben der Frage "Eiche, Birke oder Buche?" entscheidet zumeist der Preis. Aber der Vergleich ist eine Herausforderung: Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind gigantisch. Von 88,-- Euro der Raummeter bis 249,-- Euro der Raummeter Brennholz. die story fragt: Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen? Wir zeigen das Geschäft mit dem Holz.
(Wdh. morgen 16.45-17.30 Uhr)


Am 03.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (2/3): Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents einzigartig macht, ist die Mischung verschiedener Lebensräume. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. - Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Das Pantanal" zeigt die Vielfalt der Landschaft.


Am 03.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Kraftakt mit Hindernissen
Der Markt diktiert die Regeln, und die Sägewerke benötigen dringend frisches Holz. - Gute Nachrichten für Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten, doch die Männer müssen jetzt schnell sein und so bald wie möglich liefern. Gerade in dieser Situation kommen Komplikationen mit den Maschinen natürlich extrem ungelegen: Eines der tonnenschweren Fahrzeuge hat ein defektes Hinterrad, und dieses Problem müssen Bobby und seine Crew schnellstens in den Griff bekommen, sonst platzt das ganze Geschäft. Obendrein haben die hart gesottenen Jungs mit einem weiteren Problem zu kämpfen: In den Sümpfen North Carolinas tummeln sich in diesem Jahr extrem viele Schlangen.


Am 03.11.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (3/3): Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen professionelle Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere im Schutzgebiet ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso.


Am 03.11.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Artensterben - Frösche in Gefahr
Frösche leben seit 250 Millionen Jahren auf der Erde. Doch nun sind sie vom größten Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier bedroht. Denn der Chytridpilz befällt Amphibien und kann zum Aussterben ganzer Populationen führen. In Panama evakuieren Wissenschaftler deshalb die bedrohten Froscharten. Nur noch vereinzelt gibt es Wälder, in denen die Frösche noch nicht von der Krankheit betroffen.


Am 03.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 04.11.14 00:55 - 02:10 Uhr auf 
hr: Mord in der grünen Hölle
Der peruanische Regisseur Luis Llosa konnte sich in Hollywood mit Genre-Kost wie "Anaconda", "Sniper - Der Scharfschütze" oder dem Sylvester Stallone-Verhikel "Der Spezialist" als versierter Actionmacher behaupten. Bei "Mord in der grünen Hölle" wurde er von Kult-Produzent Roger Corman unterstützt und arbeitete mit einer jungen Sandra Bullock ("Miss Undercover", "Blind Side - Die große Chance"), die zu diesem Zeitpunkt noch am Beginn ihrer mittlerweile Oscar-gekrönten Weltkarriere stand. Llosa inszenierte seinen in Brasilien gedrehten Film als Polit-Thriller mit einem guten Schuss exotischem Abenteuerflair, der neben seiner Spannungsdramaturgie vor allem auf eine ökologische Botschaft setzt: Die Rodung des Regenwaldes muss aufhören!


Am 04.11.14 05:45 - 06:15 Uhr auf 
rbb: Kohlelandschaft Lausitz - Die Nebenwirkungen des Bergbaus
Das „Lausitzer Seenland“ ist zu einem Aushängeschild für gelungene Braunkohlesanierung geworden. Bis 2018 soll hier die größte künstliche Wasserlandschaft Europas entstehen. Doch immer mehr wird klar, wie schwer, fast unbeherrschbar die Neugeburt einer ganzen Landschaft ist. Fertig sanierte Flächen müssen wieder gesperrt werden, weil Boden wegrutscht, auf 17.000 Hektar warnen Schilder: Betreten verboten. Durch „schonende Sprengverdichtung“, ein ganz neu entwickeltes Sprengverfahren, sollen nun ganze Landstriche in eine stabilere Lage gebracht werden. Und es gibt noch mehr ungelöste Probleme wie rotbraunes Wasser, das aus dem Tagebaugebiet Richtung Berlin fließt.


Am 04.11.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Animal Tracking - Wie Technik tierische Geheimnis entschlüsselt
Durch neue technische Möglichkeiten erhalten wir ungewohnte Einblicke in die Welt der Tiere. Denn sie birgt immer noch große Geheimnisse: Wie schaffen es Zugvögel, das Meer ohne thermische Strömungen zu überqueren? Wie gelingt es Schmetterlingen, 3.000 Meter hohe Berge zu überwinden? Warum ist das Sozialverhalten von Affen ausschlaggebend für ihr Überleben? Mit Hilfe von immer kleineren Sendersystemen versuchen Wissenschaftler, Tiere überall zu orten, ihr Verhalten in Echtzeit zu analysieren und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Mit jeder Tierart stehen die Animal Tracker vor neuen Herausforderungen. Für die Besenderung von Schmetterlingen beispielsweise muss jeder Sender in Handarbeit angefertigt werden und darf maximal 300 Milligramm wiegen, damit die Falter sie noch tragen können. Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen den Wildpark Schwarze Berge in Norddeutschland. Dort treffen sie den Ornithologen Martin Wikelski, der ein internationales Forschungsprojekt zum Thema Animal Tracking leitet.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 04.11.14 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Die Alpen - Ein Schaubild für die Folgen des Klimawandels
"Eigentlich ist es eine Wanderung von Bayern zum Polarkreis", sagt Andreas Gröger. Er beschreibt damit einen Ausflug auf den Schachen, einen knapp 1.900 Meter hohen Berg bei Garmisch. Der Biologe zeigt auf dieser Höhenwanderung, wie sich mit jedem Schritt, jedem Höhenmeter das Klima ändert - und damit die Vegetation. Pro hundert Höhenmeter sinkt die Temperatur um ein halbes Grad. Genauso so viel wie bei einer Wanderung nach Norden, hier allerdings alle 100 Kilometer. Die Alpen sind also eine Art Vergrößerungsglas, durch das man den Klimawandel beobachten kann. Der Schachen wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Ganz oben, in den Gipfelregionen, wird es aber eng werden für die ein oder andere Art: Manche Pflanzenarten wandern mit den höheren Temperaturen nach oben, andere, die Kälte liebenden Arten, können nicht mehr höher klettern und sterben aus. Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart drastisch durch den Klimawandel.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 04.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Dänemark
Dänemark hat viel zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier, in einem der letzten Urwälder Europas. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel.


Am 04.11.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine Oktave höher
Im Einzugsgebiet von Seattle möchte eine äußerst musikalische Familie ihr bereits renommiertes Tonstudio erweitern, und zwar hoch in der Luft zwischen Zedernbäumen. So entwirft Pete eine hoch technisierte Oase, in der mit Blick in die wilde Natur und über einen Bach hinweg künftig neue Meisterwerke produziert werden können. Nach getaner Arbeit klopft zur Einweihung des Baumhauses eine gigantische, stimmgewaltige Überraschung an: Grammy-Gewinner CeeLo Green möchte in den frisch gefertigten Räumlichkeiten seinen neuen Song aufnehmen!


Am 04.11.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (1/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 04.11.14 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik
Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig: Sie ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)


Am 04.11.14 16:10 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen
16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Die Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen ab, Pflanzen und Kalk bilden ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Zwischen einem und drei Zentimeter pro Jahr wachsen die Travertin-Terrassen und schaffen ständig neue Becken und Barrieren, Wasserstürze und Kaskaden. In den riesigen Buchenwäldern finden sich neben der größten Braunbären-Population Europas auch Wölfe und Luchse, im Wasser tummeln sich Sumpfschildkröten. Die Dokumentation "Plitvice - Im Land der fallenden Seen" stellt die Seenlandschaft in Kroatien vor.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.55 Uhr)


Am 04.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Land unter
Keine Zeit zum Verschnaufen! Nach der Schufterei im Biber-Sumpf kommt es für Bobby Goodson und seine Männer noch dicker. Die zwei Moorgebiete, in die es die Urgesteine verschlägt, sind bei den Holzfällern der Region wegen ihrer tückischen Untiefen gefürchtet. Stellenweise ist das Wasser dort zwei Meter tief. Aufgrund der gefährlichen Arbeitsbedingungen haben dort in der Vergangenheit viele Companies kapituliert. Auch Bobby und seine Jungs mussten nach heftigen Regenfällen in der letzten Saison die Arbeit einstellen. Doch frisch geschlagenes Holz im Wert von über 60.000 Dollar lässt man nicht einfach im Morast verrotten. Also wagen die Männer einen zweiten Versuch.


Am 04.11.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Eine Fähre für den Kongo
Der Lowa ist ein Nebenfluss des Kongo. Jeglicher Güter-, Personen- und Fahrzeugtransport über diesen Fluss im Urwald Zentralafrikas geschieht per Einbaum. Im Ort Yumbi gab es bis in die 60er Jahre eine Straße und eine Autofähre über den Lowa. Ein deutscher Söldner jagte sie auf der Flucht vor UNO-Truppen in die Luft. Seitdem ist kein Auto mehr auf die andere Seite gekommen, und die Straße ist längst verfallen. Ein Straßenbauprojekt der Welthungerhilfe hat zum Ziel, diese wichtige Überlandverbindung wiederherzustellen. Dazu gehört auch eine neue Fähre.


Am 04.11.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten
In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.


Am 04.11.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilder Balkan
Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" in Montenegro befinden sich einige der letzten Urwälder Europas. Dort hat die Tara oder "Träne Europas", wie Einheimische den längsten Fluss Montenegros nennen, eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben, nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht der Welt. An der Mündung der Drau in die Donau liegt das Kopacki Rit, eines der weitläufigsten Sumpfgebiete Europas. Im Grenzgebiet zwischen Mazedonien und Griechenland befindet sich die gebirgige Hochebene Tikves. Abweisend, karg, von Menschen kaum bewohnt, bietet sie Lebensraum für die seltenen Gänsegeier. Das Gebiet zwischen Montenegro und Albanien mit dem Skuteri See, dem größten See auf dem Balkan, ist einer der letzten Süßwassersümpfe im Mittelmeerraum. Die Dokumentation "Wilder Balkan" präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 04.11.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Abenteuer Biostunde - Schulexpedition ins Reich der Natur
Wie unterscheiden sich Schaf und Ziege? Sind Schweine rosa? Wie vermehren sich die Pflanzen, und was haben Insekten damit zu tun? Wie machen Bienen den Honig? Was ist wirklich im Teebeutel? Wie legt die Henne ein Ei? Wie atmen Fische? Gerade Stadtkinder haben oft wenig Vorstellung davon, wie Natur "funktioniert". In Hamburg können Schüler mitten in der Großstadt aufregende, lehrreiche und sinnliche Erfahrungen sammeln, die sonst nur in der Natur und auf einem Bauernhof möglich sind, seit es die "Grüne Schule" im Botanischen Garten und nebenan das ZSU, das "Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung" gibt. Das Prinzip: Raus aus dem Klassenzimmer und mitten rein ins tierische und pflanzliche Leben. Anfassen erwünscht, sagen die Pädagogen, denn berühren bedeutet "begreifen". Es gibt Nordsee-Aquarien und was darin lebt, darf man berühren. Im Wasserlabor mikroskopieren die Kinder, oder sie säen, pflanzen und ernten im Schulgarten. Die tierisch interessante Welt der Hausmäuse, Mehlwürmer oder Bienen steht auf dem Plan und Expeditionen in die "Wüste" oder den Mammutbaum-Wald des Botanischen Gartens. Hamburger Schüler erleben Biologie hautnah. Mit allen Sinnen nähern sie sich pflanzlichen und tierischen Lebewesen und lernen so, dass die Natur nicht nur spannend und voller Wunder, sondern auch wertvoll und schutzbedürftig ist.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 04.11.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Regenwald - Der letzte Schatz der Erde
Im Landesinneren Panamas liegt die Barro Colorado Island, die durch ihre große Artenvielfalt beeindruckt. Wir begleiten Forscher des Smithsonian Forschungsinstituts bei der Expedition dieser 15 Quadratkilometer großen Insel inmitten des Panamakanals. Mehr als die Hälfte aller Lebewesen leben dort im Regenwald, der aber nur sechs Prozent der Insel bedeckt. Die Wissenschaftler sammeln nun Daten, um den Erhalt dieses bedrohten Naturraums zu sichern.


Am 04.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 04.11.14 20:15 - 21:50 Uhr auf 
arte: Wachstum, was nun?
"Mehr Wachstum!" - diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch - angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von "Wachstum, was nun?" auf den Grund - und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben. So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt. Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. "Wachstum, was nun?" zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.


Am 04.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Aus Liebe zum Taunus - Unterwegs in Hessens Wäldern
Auf ihrem Streifzug durch den Hochtaunus begegnet die Filmautorin Dorothea Windolf Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zum Wald haben, Menschen, für die der Taunus Broterwerb und Inspirationsquelle ist. Einer von ihnen ist der Holzkünstler Hendrik Docken. Mit seinem Großvater war er als Kind oft im Taunus spazieren, jetzt lebt er mittendrin und hat ein ehemaliges Ausflugslokal in sein Atelier umfunktioniert. Hier hebt er „den eigentlichen Schatz der Bäume“ – den, so sagt er, haben sie unter ihrer Rinde verborgen. Hendrik Dockens Atelier liegt mitten in einer ehemaligen keltischen Stadt; so kommt es, dass der Künstler viele Geheimnisse dieser längst versunkenen Kultur kennt. Die Revierförsterin von Grävenwiesbach, Birgit Wetzel, kommt aus Schleswig-Holstein. Seit sieben Jahren lebt sie in dem 450-Seelen-Örtchen Maibach. Vor allem in die Vielseitigkeit des Taunus hat sie sich vom ersten Augenblick an verliebt: „Ich habe eine gewisse Demut vor der Natur, und ich fühle mich auch als Teil der Natur“, sagt sie. Deshalb hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Wald für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Sie zeigt, wie ihre Vision des zukünftigen Waldes aussieht.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.40 Uhr)


Am 05.11.14 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Tierische Frühwarnsysteme - Wie Tiere uns vor Katastrophen warnen
Können uns Tiere dabei helfen, den Zustand der Erde besser zu verstehen und Katastrophen zu verhindern? Welche Rolle spielen Fledermäuse bei der Entstehung von Seuchen? Können uns Enten rechtzeitig vor der Vogelgrippe warnen? Und Ziegen vor einem Vulkanausbruch? Der Ornithologe Martin Wikelski und sein Team wollen ganz genau verstehen, wie sich Tiere verhalten, und was wir daraus ableiten können. Mit High-Tech-Geräten möchten sie erkunden, wo und wie sich Epidemien ausbreiten und wo die nächste Naturkatastrophe droht.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 05.11.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Land der Adler - Britisch Kolumbien im Winter
Winter: In dieser Jahreszeit herrschen in Britisch-Kolumbien Temperaturen von plus zehn bis minus 30 Grad. Die Westküste Kanadas wird geformt von Wärme an den Küsten, Kälte in den Regenwäldern, hochalpinen Regionen und Gletschern. Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2010 werden gesäumt von einer einzigartigen Landschaft, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt! Von und mit dieser Natur leben die Indianer bis heute. Der Ansturm der Olympia-Touristen löst bei einigen Furcht vor dem Verlust ihres wertvollen Lebensraums aus, bei anderen Hoffnung auf neue Einnahmequellen. Wird alles anders werden oder suchen sich Natur und Mensch ihren eigenen Weg durch die Olympischen Winterspiele?


Am 05.11.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (1/2) - Chinas Kampf gegen den Sand
Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.


Am 05.11.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien ist ein aktuelles Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem. Allerdings hat Island gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt dort ausreichend Wasser. Der zweite Teil der Dokumentation über "Wüsten im Vormarsch" zeigt ungeschönt die Folgen menschlichen Fehlverhaltens in Südeuropa.


Am 05.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel , wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen, und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen.


Am 05.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Der Otter-Mann
Nirgendwo in Europa gibt es so viele Fischotter wie in Ungarn. Das ist kein Geschenk der Natur, sondern der Verdienst vor allem eines Mannes: Pál Gera. Er gilt als einer der renommiertesten Tierschützer des Landes und engagiert sich seit Jahren für die possierlichen Otter, die durch ihren dichten Pelz und die Schwimmhäute zwischen den Zehen zu den besten Schwimmern unter den Landbewohnern zählen. Im Winter nimmt Pál Gera verwaiste Jungtiere auf, die ohne seine Hilfe verloren wären, zieht sie mit der Flasche groß und bringt ihnen das Schwimmen und Jagen bei. Und Pál Gera zieht gegen Fischer zu Felde, die in den Tieren immer noch einen Fischdieb und ihren ärgsten Feind sehen. Länder-Menschen-Abenteuer hat Pál Gera bei seiner Arbeit über mehrere Monate begleitet und erlebt, welche Schwierigkeiten die Aufzucht eines Otterwaisen mit sich bringen kann.


Am 05.11.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Garten-Bungalow
Ein Gästehaus in der Baumkrone? Warum nicht, wenn es den Komfort eines schicken Apartments bietet. In dieser Episode konstruieren Pete Nelson und seine Handwerker ein Baumhaus für eine siebenköpfige Familie aus Oregon. Tochter Hope benötigt ein eigenes Zimmer, wenn sie vom College zu Besuch kommt. Die junge Dame wird demnächst in einem coolen Baumhaus mit Kühlschrank und Mikrowelle residieren.


Am 05.11.14 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die fünfteilige Langzeitdokumentation "Das Jahr der Wildnis" zeigt beeindruckende Naturschauspiele der Erde im Verlauf eines Jahres und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Die erste Folge präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt dann die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.10 Uhr)


Am 05.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich zutage. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint und die Zeit der Fortpflanzung beginnt, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die verschiedenen Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs, in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne, in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.55 Uhr)


Am 05.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es dann Winter. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen. Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)


Am 05.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlamm im Getriebe
Ein Königreich für einen Schaufelbagger! Ohne ihre schweren Maschinen sind Bobby Goodsons Männer im Wald vollkommen aufgeschmissen, denn ein kapitaler Motorschaden hat das Arbeitsgerät der Holzfäller außer Gefecht gesetzt. Als Goodson erfährt, was ihn diese technische Panne kosten wird, bleibt ihm fast die Luft weg. Sage und schreibe 17.000 US-Dollar muss der Holzfäller-Veteran für den Austausch-Motor berappen, doch ihm bleibt keine Wahl. Steht der Bagger weiter still, kommt ihn die Sache am Ende noch teurer. Aus der Hillburn-Parzelle erreichen den Firmenboss ebenfalls schlechte Nachrichten: Die mickrigen Baumstämme in der Region liefern nur Holz von minderer Qualität.


Am 05.11.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifik sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 05.11.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Im Süden Afrikas scheint das Leben in den letzten beiden Monaten des Jahres erst neu zu beginnen. Im November geht der Frühling dort in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.05 Uhr)


Am 05.11.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Palast der Natur - Schloss Chambord
Das Schloss Chambord wurde im 16. Jahrhundert von Franz I. erbaut. Rund um das Schloss liegt der größte und älteste Naturpark Europas. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere. Der Filmemacher Laurent Charbonnier lässt uns den erstaunlichen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten entdecken.


Am 05.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 05.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von der Nordsee zur Loreley
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Wiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben: Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten herab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen lassen sich ebenso beobachten wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


Am 05.11.14 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: USA Top Secret - Bigfoot
Das monströse Fabelwesen Bigfoot ist Teil vieler Erzählungen und sogar Hollywood-Verfilmungen. Immer wieder behaupten Menschen, eine solche Kreatur gesehen zu haben. "USA Top Secret" untersucht die Berichte dieser Augenzeugen. Existiert Bigfoot wirklich? Ist er vielleicht ein urzeitlicher Vorfahre unserer Spezies? Versucht die amerikanische Regierung die Entdeckung dieses mysteriösen Wesens zu verhindern, weil es sich bei ihm um ein verunglücktes Genexperiment handelt?
(Wdh. kommende nacht 3.00-3.40 Uhr)


Am 05.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der Rothirsch - König der Alpen
September in den Alpen. Von den Felswänden hallt das Echo mächtiger Stimmen. Es ist das imposanteste Schauspiel des Jahres: Die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Mit der Paarung beginnt das Leben des Hauptdarstellers des Filmes. Er begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens und präsentiert einmalige Einblicke in das Verhalten und den Lebensraum der stattlichen Rothirsche.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 05.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Das Grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebensader
Vierzig Jahre teilte eine unmenschliche Grenze Deutschland. Sie war zugleich Symbol für den ideologischen Graben zwischen Ost und West. Nach der Grenzöffnung im Jahr 1989 entdeckten Biologen und Naturschützer, dass sich im ehemaligen Niemandsland, das jahrzehntelang nur von einigen Grenzsoldaten betreten werden durfte, eine außergewöhnliche Natur entwickelt hatte. Viele der hier lebenden Tiere und Pflanzen standen und stehen bis heute auf der Roten Liste der bedrohten Arten.Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprach damals sogar von europäischem Tafelsilber. 2007 machte sich Filmautor Heribert Schöller ein Jahr lang auf die Suche nach dem, was vom einstigen Tafelsilber noch übrig ist, und er entdeckte Erstaunliches. Heute werden weite Bereiche des Grünen Bandes geschützt, teilweise in groß angelegten Projekten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). Zahlreiche Naturschutzgebiete sind entstanden, mehrere Biosphärenreservate - Rhön, Elbe, Drömling, Schaalsee - und der Nationalpark Harz. Fast 1.400 Kilometer geht die Reise vom Vogtland bis hinauf zur Ostsee. Der Film erzählt von den typischen Landschaften und Lebensräumen entlang des Grünen Bandes. Es ist in höchstem Maße repräsentativ für Deutschland und Mitteleuropa: die Mittelgebirge von Rhön und Harz mit ihren riesigen Waldgebieten, wo wieder Schwarzstorch und Luchs leben, das große Urstromtal der Elbe mit seinen Störchen, Seeadlern und den legendären Elbebibern, und nicht zuletzt die Ostsee mit dem ungewöhnlichen Ruf eines der seltensten Vögel Deutschlands und mit freiem Blick aufs Meer.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.11.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Entfesselte Wölfe
Die bewegende Doku stellt alles in Frage, was bisher über Wölfe bekannt war. Bei den Dreharbeiten zu dem Film werden die Tiere wie auch ihr Trainer Andrew Simpson an die physischen und mentalen Grenzen gebracht. Bei Temperaturen von -60 Grad C erbringen sie außergewöhnliche Leistungen und zeigen Fähigkeien, die so noch nie beobachtet wurden. Doch Simpson ringt mit sich, da er seinen einzigartigen Zugang zu den Tieren nicht gegen sie verwenden möchte.
(Wdh. kommende Nacht 0.25-1.20 Uhr)


Am 06.11.14 01:25 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Vier Folgen hintereinander mit viertelstündigen Infomercials dazwischen.


Am 06.11.14 08:05 - 08:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Wild Things - Auf der Suche nach dem Riesenbockkäfer
Dominic begibt sich auf seine nächste faszinierende Mission: Er segelt über den mächtigen Amazonas, um den größten Käfer der Welt zu finden - den bis zu sieben Zentimeter langen Riesenbockkäfer. Dieses seltene Insekt ist allerdings sehr schwer zu finden, und so muss sich Dominic in die entlegensten Winkel des brasilianischen Dschungels wagen. Auf dem Weg begegnet er einer riesigen grünen Anakonda und besucht ein abgelegenes Dorf im Regenwald.


Am 06.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Schweden
Die Naturfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigen Schweden von seiner wilden Seite. Im Norden von Schweden, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt bis zu sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich angepasst. Er hört eine Wühlmaus selbst unter der Schneedecke - spannende Zeitlupen-Aufnahmen zeigen die große Eule bei der Jagd. Wenn die Singschwäne im Frühjahr ihre Brutreviere besetzen, sind die schwedischen Seen noch vereist. Beißend gehen die konkurrierenden Männchen aufeinander los. Angefeuert von ihren Weibchen kämpfen sie um ihre Reviere. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles - erst hochauflösende Zeitlupenbilder zeigen, was genau beim Kampf der Hähne passiert. Immer wieder attackieren die kämpfenden Birkhähne die roten Hautwülste über den Augen des Gegners - bis sich einer geschlagen gibt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen: Seerosen sind eine Delikatesse. Nach einem kurzen, intensiven Sommer kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit mächtigem Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.


Am 06.11.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Nobel-Clubhaus
Groß, größer am größten! Petes Kundin Dayle Federico hat sehr genaue Vorstellungen von ihrem neuen Baumhaus. Sie wünscht sich ein Domizil, in dem ihre vierköpfige Familie jede Menge Spaß haben kann. Die Konstruktion sollte möglichst geräumig sein. Deshalb macht das Handwerkerteam in dieser Episode keine halben Sachen und konstruiert den Federicos ein zweistöckiges Clubhaus mit Barbecue-Terrasse in den Baumwipfel.


Am 06.11.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Einsatz für die Umwelt (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand fährt in dieser Episode nach Gabon. Dieses afrikanische Land gehört zu den unberührtesten Naturparadiesen der Erde. 85% des Landes sind von Wald bedeckt. In Gabon leben mehr Elefanten als Menschen. Doch auch dieses Naturparadies ist von der massiven Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bedroht. Die Menschen kämpfen nun für ihren Erhalt. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 06.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Rutschpartie mit 40-Tonner
Die Waldwege sind nach dem langen Regen extrem rutschig und selbst für versierte Holzfäller nur schwer passierbar. Als einer der 40-Tonnen-Laster im Graben landet, entschließen sich Bobby Goodsons Männer deshalb die Hauptrouten zu sichern, bevor sie ihre Baumstämme ins Sägewerk transportieren. Das kostet zwar Zeit, macht die Beförderung aber weitaus ungefährlicher. Auch rund 120 Kilometer entfernt wird das Holzfällen zur Nervenprobe. In einer Woche läuft auf der Williams-Parzelle der Pachtvertrag aus, und bis dahin sollen die Männer möglichst viel Kapital aus dem Waldgebiet schlagen. Doch dazu benötigen die rauen Burschen dringend zusätzliche Trucks.


Am 06.11.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Schneekrieg in den Rocky Mountains
Schneebedeckte Berge, schmale Täler und endlose Wälder prägen die Rocky Mountains im Norden der westkanadischen Provinz British Columbia. Unberührte Wildnis und beliebte Skigebiete liegen hier dicht beieinander und bilden ein Paradies für Mensch und Tier. Im Winter herrscht hier extreme Lawinengefahr. Mit über 250 Stundenkilometern rasen die Schneemassen die steilen Berghänge hinunter in die engen Täler. Sie gefährden Städte und Dörfer, vor allem aber die Straßen und Eisenbahnlinien der Provinz. Deshalb nehmen die Bewohner der Region jeden Winter aufs Neue den Kampf gegen die immensen Schneemengen auf. Dabei kommen auch ungewöhnliche Mittel zum Einsatz. So schießen die Lawinenbekämpfer mit Kanonen auf die Berghänge und werfen in waghalsigen Einsätzen hochexplosive Sprengladungen aus Helikoptern ab. Oft riskieren sie ihr eigenes Leben, um das anderer zu schützen. Die Ureinwohner der Region, die Shuswap-Indianer, sind mit dieser Art von Eingriffen in die Natur nicht einverstanden. Seit der Besiedelung dieses Gebietes leben sie mit der Gefahr, die von den Lawinen ausgeht. Sie kritisieren besonders den Einsatz von Kanonen und Sprengbomben bei der Lawinenbekämpfung. Doch gerade diese martialisch anmutenden Mittel sind ein wesentlicher Teil eines der modernsten und größten Lawinenpräventionsprogramme der Welt. Messstationen in den Bergen liefern rund um die Uhr aktuelle Informationen über die Wetter- und Schneelage. Patrouillen in den lawinengefährdeten Gebieten prüfen die Lage vor Ort. Für ihre Vorhersagen können die Lawinenbekämpfer auf eine der umfangreichsten Datenbanken sowie die modernsten Wettermodelle der Welt zugreifen. In ihrem Kampf gegen die Lawinen überlassen sie dabei nichts dem Zufall. Doch die wilde Natur der Rocky Mountains lässt sich nicht zähmen und bleibt letztlich unberechenbar. Bei jedem Einsatz hoffen die Lawinenbekämpfer, dass es ihnen gelingen wird, die Menschen, Straßen und Eisenbahnen in British Columbia vor der Gefahr aus den Bergen zu schützen.


Am 06.11.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Belize
Das kleine, dünn besiedelte Land an der zentralamerikanischen Karibikküste gehörte einst zum Reich der Maya. Etwa die Hälfte der ehemaligen britischen Kolonie ist mit dichtem Urwald bedeckt, der voller Gefahren steckt: Im Dschungel von Belize wimmelt es von wilden Tieren, darunter Jaguare, Krokodile und Schlangenarten, deren Biss tödlich sein kann. Eine ausgewachsene Königsboa, auf die Bear Grylls bei seinem Survival-Trip durch diese extreme Region stößt, erweist sich für den Überlebens-Künstler aber als Glücksfall: Das Tier ist ungefährlich, weil bereits tot, und eignet sich damit bestens als Nahrungsquelle.


Am 06.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 06.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von den Burgen bis in die Berge
Wohl um keinen anderen Fluss ranken sich so viele Sagen und Legenden wie um den Rhein. Trotzdem scheinen auch heute noch die Worte des französischen Dichters Victor Hugo zu gelten: "Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt ...". Mit dem Rhein verbindet man Industrieanlagen, Ritterburgen und Weinberge. Aber der Rhein ist mehr als nur ein romantischer Fluss, in dessen Fluten sich die Kulturschätze aus 2.000 Jahren spiegeln. In diesem Teil der Reihe folgt das Kamerateam dem Fluss bis zu seiner Quelle in den Schweizer Alpen.


Am 07.11.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Majestät im Aufwind: Seeadler - Neubürger in Mitteldeutschland
Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln in unseren Breiten. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilometer. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt. Seit sie unter Schutz stehen, brüten sie nicht mehr nur in ihren angestammten Verbreitungsgebieten. Gefährdet sind die Vögel aber häufig noch durch alte Jagdtraditionen. Sie sterben an Bleivergiftung, wenn sie mit bleihaltiger Munition geschossenes Wild fressen. Die Dokumentation beobachtet die faszinierenden Greifvögel.


Am 07.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit vereinten Kräften
Ohne Teamwork geht im Sumpf gar nichts! Rund 60 Truck-Ladungen Holz warten in den Lagern auf den Abtransport, außerdem ziehen Bobby Goodsons Männer mitsamt ihren schweren Maschinen in ein anderes Waldgebiet um. Solche Mammut-Aktionen sind nur mit vereinten Kräften zu bewältigen. Vor allem die Fahrer stehen in diesen Tagen unter großem Druck. Die Waldwege sind extrem rutschig, und die rauen Burschen landen mit ihren riesigen Fuhren regelmäßig im Straßengraben. Wenn die Trucks im knietiefen Morast fest stecken, hilft meist nur noch ein kräftiger Schubs mit dem Bulldozer.


Am 07.11.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Karibikdschungel
Bear Grylls jüngster Überlebens-Trip führt ihn während der Hurrikan-Saison quer durch den Dschungel der Dominikanischen Republik. Geplagt von blutgierigen Moskitos und extrem hoher Luftfeuchtigkeit, sucht der Brite tief im Urwald nach Trinkwasser. Eine saubere Quelle ist in dieser Wildnis aber noch viel schwieriger zu finden als feste Nahrung. Vorausgesetzt man ist - was die Speisekarte betrifft - genauso hart im Nehmen wie der Ex-Soldat einer Sondereinheit. Der verspeist eine ausgewachsene Vogelspinne nämlich schon zum Frühstück ohne mit der Wimper zu zucken! Vorher entfernt Feinschmecker Grylls aber trotzdem die ekligen Haare an den acht Beinen.


Am 07.11.14 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Radioaktive Wölfe
Mehr als 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl am 26. April 1986 regieren Wölfe das radioaktiv verseuchte Niemandsland, die Sperrzone um Tschernobyl in der Dreiländerecke zwischen der Ukraine, Russland und Weißrussland. Es gibt abenteuerliche Gerüchte über diese Tiere, aber Fakten sind immer noch rar. Die Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger besuchten das Gebiet 2009, um sich ein Bild zu machen - und staunten über die große Anzahl der Wölfe, die dort ideale Lebensbedingungen haben. Ebenso erstaunt waren sie darüber, dass bislang niemand die vielen Fragen gestellt hat, die sich ihnen sofort aufdrängten: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Sind es Zuwanderer, die früher oder später in der Zone sterben, oder gibt es mittlerweile eine bodenständige Population? Wenn ja: Ist sie gesund und stabil? Wandern die Wölfe aus Tschernobyl in andere Gebiete aus? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Die Prombergers erhielten von den weißrussischen und ukrainischen Behörden die Erlaubnis, ein Forschungsprojekt in Gang zu setzen, das diese Fragen beantworten soll.


Am 07.11.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Die letzten ihrer Art - Der Amazonas-Manati
In dieser Episode begeben sich Stephen Fry und Mark Carwadine nach Manaus in Brasilien. Dort treffen sie auf einen Boto, den vom Aussterben bedrohten Amazonasdelfin, können aber kein Amazonas-Manati finden. Sie treffen lediglich auf in Gefangenschaft lebende Amazonas-Manati. Ein Amazonas-Manati soll nun in die Freiheit entlassen werden. Doch dann bricht sich Stephen seinen Arm und muss evakuiert werden.


Am 07.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Donau
Mit fast 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitlängste Strom Europas. Wegen der abwechslungsreichen und reizvollen Landschaften entlang ihrer Ufer und der dort anzutreffenden seltenen Tier- und Pflanzenarten wird die Donau auch als die Königin unter den Flüssen bezeichnet. Immer wieder hat der Mensch versucht, die Donau zu bezwingen. So wurde sie teilweise kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Aber das Obere Donautal, das Schwäbische Donaumoos, die Weltenburger Enge oder etwa die Isarmündung konnten als Naturparadiese bewahrt werden. In der grünen Wildnis am blauen Strom verstecken sich Raritäten wie der Wanderfalke, die Europäische Sumpfschildkröte und der Große Brachvogel. Auch der Biber hat die Donau als Lebensraum zurückerobert. Der fleißige Nager, der vor über 100 Jahren fast in ganz Mitteleuropa ausgerottet worden war, kehrte erst in den letzten Jahrzehnten - dank umfangreicher Schutzmaßnahmen - in seine alte Heimat zurück. Entlang des deutschen Abschnittes - von den Quellen im wildromantischen Schwarzwald bis hinunter zur gut 600 Kilometer entfernten österreichischen Grenze bei Passau - zeigt die filmische Reise die Donau im Wandel der Jahreszeiten. Dabei lüftet sie so manches Rätsel, etwa wo genau die Donau entspringt oder warum der Fluss plötzlich einfach im Untergrund verschwindet. Die Dokumentation stellt aber nicht nur die faszinierend schönen Seiten des Flusses vor, sie erklärt auch, wie schutzbedürftig dieser komplexe lebendige Organismus der Donau heute ist.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 07.11.14 22:00 - 22:30 Uhr auf 
EUROSPORT: Timbersports - Champions Trophy 2014 in Budapest
K.o.-Turnier mit den acht weltbesten Holzfällern. Aufzeichnung vom 17. Mai.


Am 08.11.14 04:10 - 04:55 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern.


Am 08.11.14 04:55 - 05:35 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. In großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 08.11.14 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Jimmys Forest - Leben im Wald - Winter
Ab in die Wildnis: Der Moderator, Landwirt und Koch Jimmy Doherty hat die Redewendung "Zurück zu den Wurzeln" etwas zu ernst genommen und zieht für ein ganzes Jahr in die Tiefen der britischen Wälder. Von seinem spektakulär zwischen massiven Eichen konstruierten Baumhaus aus kann Jimmy nicht nur über Hängebrücken die Baumwipfel wechseln, sondern auch das bisher verborgene Leben der Spezies um ihn herum erkunden. Mit Hilfe seines Speziallabors gelingen ihm faszinierende Einblicke in die Biologie, Ökologie und Geschichte jenes Waldes, den er nun sein Zuhause nennt. Doch Jimmy bleibt nicht alleine: Von vorbeiziehenden Insektenkundlern, traditionellen Handwerkern, Ökologen und Outdoor-Experten holt er sich den professionellen Rat, den er zum Überleben in der Wildnis braucht - und verschmilzt zunehmend mit seiner Umgebung.


Am 08.11.14 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (1/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.20-8.05 Uhr)


Am 08.11.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eingefroren!
Scott Dionne gerät trotz eisiger Minustemperaturen in den Wäldern von Maine mächtig ins Schwitzen. Das Urgestein bedient einen sogenannten „Harvester“. Die Erntemaschine fixiert die Bäume, fällt sie und entastet im Anschluss die Stämme. Doch der erfahrene Holzfäller kommt bei der Arbeit nicht so schnell voran, wie es von ihm erwartet wird, und hält im Wald den ganzen Betrieb auf. Solche Zeitverzögerungen sehen die Pelletier-Brüder gar nicht gerne, denn sie kosten das Familienunternehmen jede Menge Geld.


Am 08.11.14 12:15 - 13:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bei den Matis in Brasilien
In der ersten Folge der neuen Staffel reist Bruce Parry in den Regenwald des Amazonas, um mit den Matis zu leben, die von Krankheiten aus dem Westen fast vernichtet wurden. Bruce lernt bei seinem Besuch, wie man ein Jäger der Matis wird, und unterzieht sich einer ganzen Serie von Tests, die ihn zäher machen sollen. So wird er beispielsweise mit Stöcken geschlagen, mit Froschgift eingerieben oder mit glühenden Pfeilen an den Oberarmen verbrannt. Erst nachdem er sich bewiesen hat, darf Bruce mit den Männern auf richtige Jagd gehen. Für die mehrteilige Dokumentationsreihe „Bruce Parry unter Wilden“ lebt der Überlebenskünstler Bruce Parry, ein ehemaliger Ausbilder der Marine, bei wilden Urvölkern, um deren Leben hautnah mitzuverfolgen. Er lebt genauso wie die Menschen des jeweiligen Stammes und erlebt deren Gebräuche und Rituale. Er lässt einige harte Prüfungen über sich ergehen, um dem Zuschauer die fremde Kultur möglichst nahe zu bringen.


Am 08.11.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug. Nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum.


Am 08.11.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Deutschlands älteste Bäume - Die Tausendjährigen
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen. Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden. Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.


Am 08.11.14 14:35 - 15:30 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort finden wir auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar. Kommen Sie mit nach Argentinien!


Am 08.11.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 08.11.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Abenteuer Neuseeland
Tiefe Regenwälder, riesige Gletscher, fauchende Vulkane, eine zerklüftete Küste: An kaum einem anderen Ort der Welt treffen so viele Landschaftsformen aufeinander wie in Neuseeland. Die Dokumentation besucht Wissenschaftler und Glücksritter aus Deutschland und Frankreich in ihrer neuen Heimat Neuseeland. Die Zuschauer erleben Walforscher bei ihrer Arbeit vor der Küste, sehen Goldsucher im eiskalten Wasser der Flüsse, lernen die Arbeit von Schafszüchtern kennen und bekommen spannende Einblicke in die Arbeit von Geologen und Naturschützern. Sie alle eint die Begeisterung für die vielfältige Landschaft des Inselreichs, in dem sich die Natur lange Zeit ungestört entfalten konnte. Denn Neuseeland gehört zu den am spätesten von Menschen besiedelten Regionen des Planeten. Vermutlich erst im 13. Jahrhundert kamen die Maori aus Polynesien mit Booten auf die Inseln mitten im Südpazifik.
(Wdh. morgen 15.20-16.50 Uhr)


Am 08.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Im Bann der Arktis (1/2) - Europas letzte Wildnis
Acht Jahre nach seiner ersten Polarkreis-Tour um die halbe Welt hat Grimme-Preisträger Klaus Scherer nun die andere Hälfte bereist: Von Grönlands Ostküste aus durch Island, Nordskandinavien und Russland bis zu Amerikas nördlichem Außenposten Point Hope in Alaska, wo er seine Weltumrundung damals begonnen hatte. Überall trifft er auf Menschen, die ihm von ihrem Leben zwischen Tradition und Zeitenwende erzählen, vom Wandel ihrer Welt, von der Arktis im Aufbruch. Im ersten Teil des Films besucht Scherer mit dem NDR-Team grönländische Küstendörfer, die sich zwischen driftenden Eisbergen von der Jagd auf Fischfang umstellen und einen Gartenbau-Pionier, der Rhabarber erntet. In Island taucht er mit Einheimischen im eiskalten Wasser durch die Silfra-Schlucht. Das Naturwunder zwischen amerikanischer und eurasischer Kontinentalplatte gilt unter Wassersportlern als Geheimtipp. Die Reiseroute folgt dem Polarkreis durch die Nordinsel Grimsey, später den norwegischen Fjorden und der nördlichsten Bahnverbindung nach Schweden. Im Klimaforschungszentrum von Abisko erfährt Scherer, wie sich die Tundra verändert und im Städtchen Arjeplog, wie ein Unternehmer mit Extremwetter Geld verdient: Er schiebt auf einem See Rennstrecken ins Eis, auf denen Autohersteller ihre Technik testen. Auch Klaus Scherer durfte ans Steuer.
(Wdh. morgen 6.45-7.30 Uhr)


Am 08.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Von Pythons und Paradiesvögeln (1/3)
Im Regenwald Neuguineas verbergen sich nie gesehene Lebewesen: Auf ihrer Expedition zum abgelegenen Krater des Mount Bosavi bekommt die deutsche Fotografin Ulla Lohmann skurrile Tiere vor die Linse, von denen einige noch kein Forscher jemals beschrieben hat. Zusammen mit internationalen Wissenschaftlern, BBC-Naturfilmern und Einheimischen erlebt sie die ungeahnte Vielfalt des Dschungels: Im Wald leben Baumfrösche mit Klebfüßen, die wie Fallschirme funktionieren, „leuchtende Skorpione“ und ein äußerst widerborstiger Baumpython. Krönender Abschluss wird der Besuch des äußerst aktiven Vulkans Tarvurur auf der Insel Neubritannien.


Am 08.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Im Bann der Arktis (2/2) - Jenseits der Taiga
In Teil zwei von Klaus Scherers Polar-Abenteuer begleitet der Reporter eine finnische Studentin, die Rentiere züchtet, die Ureinwohnersprache der Sami studiert und zugleich als Drummerin in einer Heavymetal-Band spielt. Das NDR-Team beobachtet eine Nacht lang in den Grenzwäldern nahe Russland Bären und geht in Murmansk an Bord des größten Atomeisbrechers, der für die Schifffahrt neue Routen freihalten soll. In Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt, erklären Architekten, wie sie die Arktis besiedeln wollen. Im amerikanischen Point Hope trifft Scherer nach acht Jahren schließlich seinen Inuit-Freund Steve Oomittuk wieder, der dort Bürgermeister ist. Sein Dorf in Alaska lebt seit Jahrhunderten vor allem von Walfang und Karibujagd. Jetzt drängen die Ölkonzerne in die Region, doch das Dorf klagte erfolgreich dagegen. Die Risiken einer Ölpest, urteilten Gerichte, seien zu hoch.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 09.11.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf Kollisionskurs
In der Wildnis gibt es weder Ampeln noch Verkehrsschilder. Und das Letzte, was die Trucker auf den schmalen, unbefestigten Verkehrswegen in den Wäldern von Maine brauchen können, ist Gegenverkehr. Um Unfälle zu vermeiden, melden die Fahrer der tonnenschweren Lkws daher ihre aktuelle Position regelmäßig an ihre Kollegen. Doch Trucker Jake Lawyerson hat sein Funkgerät versehentlich ausgeschaltet, und so kommt ihm auf einer verschneiten Piste im Wald plötzlich mit Hochgeschwindigkeit ein anderes Fahrzeug entgegen.


Am 09.11.14 11:50 - 12:35 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein kann. Vor einem Vierteljahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Grenzgänger wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs groß ziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.


Am 09.11.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wilder Wald im Land des Eisens - Nationalpark Kalkalpen
Im Herzen Europas gelegen, verströmen die Kalkalpen auch Ende des 20. Jahrhunderts noch den Zauber einer menschenleeren Urlandschaft. An der steirisch-oberösterreichischen Grenze liegt dieser größte Nationalpark Mitteleuropas, ein wunderschönes Land aus kahlen Gebirgsstöcken, unzugänglichen Schluchten und Wäldern. Hier befindet sich das mächtigste Karsthochplateau der Ostalpen, ein Meer aus Fels und Stein. Die Kalkalpen sind der letzte Zufluchtsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Und in den Wäldern konnten die alten Könige der Alpen ihre Herrschaft bis heute aufrechterhalten - Auerhahn, Rothirsch, Steinadler und Bär.


Am 09.11.14 14:45 - 15:10 Uhr auf 
ZDF: Biotop im Mauerland
25 Jahre nach dem Mauerfall ist der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen dabei, zum international viel beachteten Naturschutzgebiet zu werden: Das "Grüne Band". Weil es jahrzehntelang Niemandsland war, konnten sich Tier- und Pflanzenarten ansiedeln und ungestört ihre Lebensräume auf 1.400 Kilometern Länge erobern. Der seltene Schwarzstorch ist nur ein Beispiel dafür. Doch noch immer ist das "Grüne Band" an einigen Stellen umkämpft. Naturschützer möchten ein möglichst lückenloses Biotop. Dagegen stehen Gewerbe- und Agrarflächen, die das Band durchschneiden. "planet e." mit einer Bestandsaufnahme am Tag des Mauerfalls. Eingezäunt, vermint, versehen mit Selbstschussanlagen und alle paar hundert Meter Wachtürme. Für Menschen ein Todesstreifen, für die Natur ein Glücksfall. Denn nahezu ungehindert konnten sich viele seltene Pflanzen und Tiere entwickeln, blieben doch die Lebensräume unangetastet. Heute ist die ehemalige innerdeutsche Grenze ein einmaliges Biotop, das mittlerweile zum "Grünen Band Europas" gehört und sich über 8.000 Kilometer weit erstreckt, vom Nordkap bis zum Balkan. Denn die Idee, ehemalige Grenzen mit gemeinsamen Naturschutzprojekten zur Völkerverständigung zu nutzen, hat in vielen anderen Ländern Schule gemacht.


Am 09.11.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Best Of
Vom Nobel-Clubhaus über die Brauerei in der Baumkrone bis zur Wellness-Oase mit Dampfbad und Massagetisch: Pete Nelson und sein Team haben ihrer Kundschaft in den vergangenen Monaten wahre Paläste in den Blätterwald gezaubert - mit allen erdenklichen Extras, die man sich nur vorstellen kann. In diesem Special der Serie blicken die Baumhaus-Profis noch einmal auf ihre spektakulärsten Konstruktionen zurück. Und als krönenden Abschluss der Saison zimmern die Handwerker vier Kindern im Bundesstaat Washington den perfekten Spielplatz ins Geäst.


Am 09.11.14 23:10 - 00:55 Uhr auf 
ServusTV: Heimat Erde - Zeugen der Zerstörung
Jahrhundertelang strebte der Mensch danach, den Planeten Erde zu kontrollieren und auszubeuten. Beides führte zur Zerstörung vieler Gebiete: Die Regenwälder im Amazonasgebiet schwinden. Die Müllberge Afrikas wachsen und Pestizide vergiften die Felder. Mithilfe überwältigender Aufnahmen aus 21 Ländern zieht der Dokumentarfilm eine Bilanz zum Thema Naturschutz. Dabei kommen auch einflussreiche Persönlichkeiten zu Wort, etwa der russische Friedensnobelpreisträger Mihail Gorbatschow, der britische Wissenschaftler James Lovelock, die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai sowie der französische Philosoph Edgar Morin.


Am 10.11.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (1/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden Papua zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, die sie aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Fasziniert von den vielen neuen Eindrücken erforschen, kosten und probieren Palobi und Mudeva alles, um den Stamm der Franzosen besser zu verstehen.


Am 10.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Finnland
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. "Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula (USA) bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.


Am 10.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Perus Schmetterlingsjäger
Kein anderes Land unseres Planeten birgt eine so große Vielfalt wie Peru: 3.800 Arten von Schmetterlingen. Sie verkörpern Schönheit und Eleganz. Wer diese Fabelwesen jagt und tötet, macht sich verdächtig. Wir wollten es genauer wissen und waren im Urwald Perus mit Schmetterlingsjägern auf Expedition. Tatsächlich lernten wir eine bisher völlig unbekannte Welt kennen: Harte Männer, die im dunklen Regenwald von schillernden, filigranen Wesen angelockt werden. Das empört Gudrun Sperrer, eine österreichische Auswanderin und Schmetterlingsliebhaberin. "Wenn alle Schmetterlinge fangen können und das Geschäft jetzt groß ist in Peru und so einfach, denke ich, dass in zehn, zwanzig Jahren viele Arten nicht mehr existieren werden oder ganz sicher nicht mehr so viele." Sie warnt vor dem Aussterben mancher Arten. Zu Recht? Um das zu klären, unternimmt unser Team eine zweite Expedition: Mit Professor Gerardo Lamas Mueller, dem weltweit berühmtesten Schmetterlingsexperten.


Am 10.11.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Konsumgesellschaft (1/2)
Die Umwelt wird größtenteils durch die Industrieproduktion und das Konsumverhalten der Menschen zerstört. Welche bleibenden Schäden bewirkt der alltägliche Konsum? Wie können die Menschen beim Kauf zwischen notwendigen und nicht notwendigen Konsumartikeln unterscheiden? Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand fährt nach Japan, wo er dem Phänomen des menschlichen Konsumverhaltens auf die Spur geht.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 10.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit halber Kraft
Die Holzfäller von North Carolina haben nicht nur permanent mit den widrigen Bedingungen in den Sümpfen zu kämpfen, auch ihre Arbeitsgeräte machen ihnen beim Roden und Abtransport das Leben schwer. Ständig sind die Maschinen defekt. Und es scheint ein wahrer Teufelskreis zu sein: Kaum haben Bobby Goodsons Männer ein Problem behoben, folgt schon der nächste Rückschlag. Die Crew liegt deshalb weit hinter ihrem Soll, alle sind müde und frustriert. Ihre Motivation dürfen die rauen Burschen aber nicht verlieren, schließlich müssen sie ihre Familien ernähren. Im Moment schaffen die Holzfäller nur 50 Prozent des üblichen Pensums, doch der Boss bemüht sich nach Kräften um Ersatzteile, um den Laden endlich wieder zum Laufen zu bringen.


Am 10.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von der Nordsee zur Loreley
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Wiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben: Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten herab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen lassen sich ebenso beobachten wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


Am 11.11.14 06:00 - 06:15 Uhr auf 
ZDFneo: Im Wald der Wälder
Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands ist der Nationalpark Hainich. Zwischen Werra und Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen Paradies der Artenvielfalt entwickeln können. Jährlich kommen Naturtouristen von überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen. Auf einem spektakulären Baumkronenpfad etwa führen Nationalpark-Ranger durch das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem. Der Film begleitet einen Ranger bei seinen Streifzügen durch die "Wildnis" auf den Spuren von Luchs und Wildkatze. Die scheuen Tiere zeigen sich dem Besucher nur äußerst selten. Mit Fotofallen ist es aber mehrfach gelungen, die Raubkatzen vor die Linse zu bekommen. Neben den seltenen Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks sind es aber vor allem die Menschen in Thüringen, deren Geschichten im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen lernen die Zuschauer eine der schönsten Landstriche Deutschlands kennen.


Am 11.11.14 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Umwelt-Abzocker
Diese Woche führt die Ermittlung nach Dänemark und London, wo Umwelt-Abzocker ihr Unwesen treiben. Gletscherschmelze, Überschwemmungen, Trockenheit - skrupellose Unternehmen wittern weltweit Geschäftsopportunitäten, wo Umweltmissstände grassieren. Der Run auf Grönland ist Wirklichkeit geworden: Erdölkonzerne wie Shell und BP haben sich durch den Kauf von Offshore-Lizenzen bereits ein dickes Stück des Kuchens gesichert und zahlreiche dänische KMU stehen in den Startlöchern. Sie suchen nach Bodenschätzen für profitgierige und zahlungskräftige Kunden, die selbst bereits weitgehend zur Erderwärmung beigetragen haben.


Am 11.11.14 12:45 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Mild und wild - Das Mostviertel
Hügelige Landschaften mit Millionen Obstbäumen und schroffe Täler mit Urwaldresten - das niederösterreichische Mostviertel ist eine kontrastreiche Region: Wie ein riesiger Obstgarten präsentiert sich das Land südlich der Donau. Hier ist die Heimat der Mostbarone, Winzer und Bauern. Imposante Gipfel, bizarre Felsformationen und tiefe Schluchten prägen im Gegensatz dazu die Eisenwurzen an der Grenze zur Steiermark - im Land der Schwarzen Grafen, der Holzfäller und Köhler.


Am 11.11.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (2/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, die sie aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Im zweiten Teil ihrer Entdeckungsreise erwartet die beiden Papua ein Arztbesuch, sie gehen Schifahren und auf die Jagd.


Am 11.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Licht und Schatten
Bobby Goodsons Männer sind mit ihren Maschinen in ein anderes Waldgebiet umgezogen. Das Holz in dem 100 Hektar großen Forst ist von allerbester Qualität, durch die langen Wege verlieren die rauen Burschen jedoch viel Zeit. Aus diesem Grund entschließt sich der Boss einen zweiten Lagerplatz samt Zufahrtsweg anzulegen, der sich wesentlich näher an der nächsten asphaltierten Straße befindet. Durch diese Abkürzung können seine Trucks mindestens eine Fuhre mehr am Tag zu den Sägewerken transportieren. Doch kaum sind die Arbeiten erledigt, meldet sich die Hälfte der Fahrer krank.


Am 11.11.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Fei und die Füchse
Kleine Fuchswaisen aufzuziehen und für ein Leben in Freiheit vorzubereiten, ist ein echtes Abenteuer, Fei Stegen aus der Nähe von Hameln hat es erlebt. Wild lebende Füchse werden auch in Südniedersachsen stark bejagt. Das hindert die leidenschaftliche Tierschützerin nicht an ihrer Rettungsaktion. In ihrem Haus leben bereits fünf handzahme Waschbären - bei denen ist die Auswilderung nicht gelungen. Bei der Rettung der jungen Füchse setzt die 36-Jährige auf die Unterstützung ihrer Labradorhündin "Bella". Die Dokumentation zeigt, welche Herausforderungen auf menschliche Ersatzeltern von jungen Wildtieren zukommen, wenn sie diese bei sich aufnehmen. Füchse sind nicht domestizierbar und entwickeln eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Sie mit aller Fürsorge auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, ist darum ein ambitioniertes Projekt.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 11.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von den Burgen bis in die Berge
Wohl um keinen anderen Fluss ranken sich so viele Sagen und Legenden wie um den Rhein. Trotzdem scheinen auch heute noch die Worte des französischen Dichters Victor Hugo zu gelten: "Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt ...". Mit dem Rhein verbindet man Industrieanlagen, Ritterburgen und Weinberge. Aber der Rhein ist mehr als nur ein romantischer Fluss, in dessen Fluten sich die Kulturschätze aus 2.000 Jahren spiegeln. In diesem Teil der Reihe folgt das Kamerateam dem Fluss bis zu seiner Quelle in den Schweizer Alpen.


Am 11.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere, die Heimat der Sorben, eines Volks, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.


Am 11.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz
Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind, Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die Landschaft des Elbsandseingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Der Film porträtiert eines der größten deutschen Naturwunder mit außergewöhnlichen Aufnahmen.


Am 12.11.14 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet.Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.
(Wdh. heute 13.30-14.15 Uhr)


Am 12.11.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Tierschutz - Das Geschäft mit den Exoten
Der Schmuggel von exotischen Tieren und Wildtierprodukten ist nach Waffen und Drogen weltweit das drittgrößte Schwarzmarktgeschäft. Der Gesamtwert des illegalen Handels mit Schlangen, Elfenbein & Co. wird auf mindestens acht Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Aber warum ist der Schmuggel mit Exoten überhaupt so lukrativ - und wie kann man die Tiere schützen? Auf der Spur nach geschmuggelten Exoten besuchen die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug den Frankfurter Flughafen - ein wichtiges Drehkreuz für Artenschmuggler. Die Moderatoren begleiten Artenschutz-Spürhund Uno bei der Kofferkontrolle und stellen ihn auf die Probe. Zollhundeführer Guido Nikl verrät, wie Spürhunde darauf trainiert werden geschützte Arten zu finden. Und die beiden Moderatoren dürfen einen Blick in die Asservatenkammer des Flughafens werfen - mit teils unglaublichen Fundstücken. Die organisierte Wildtiermafia hat es vor allem auf Elefanten, Nashörner und Tiger abgesehen. "X:enius" zeigt die weltweiten Routen der Schmuggler zu den Schwarzmärkten und wozu die Produkte aus bedrohten Arten eingesetzt werden.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 12.11.14 09:00 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Sumatra - Die Insel der Tiger
Auf Sumatra leben die einzig verbliebenen Insel-Tiger der Welt, die etwas kleiner und wendiger sind als ihre Artgenossen auf dem Festland. Nach immer häufiger werdenden Zusammenstößen zwischen diesen Großkatzen und Menschen werden viele der bedrohten Tiere getötet oder eingesperrt. Doch ein etwas kauziger Millionär versucht sie nun, in einer groß angelegten Aktion zu befreien. Hoffnung für die Tiere oder Bedrohung für die Menschen?


Am 12.11.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahegekommen wie Gudrun Pflüger. Die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Gudrun will ein Rudel im Tal des Kootenay National Parks beobachten, das sie von früheren Feldstudien kennt: "Als ich vor neun Jahren mit meiner Arbeit begonnen habe, bestand das Rudel aus elf Tieren, sieben Jahre später, nach meiner Rückkehr, waren es nur noch zwei. Inzwischen hat sich das Rudel wieder etwas erholt, aber es ist weiterhin stark gefährdet - vor allem durch den Highway, der das Tal zerschneidet." Nur wenn größere Gebiete geschützt werden, haben Wildtiere eine Chance. Wenn Gudrun Pflüger eines in den vielen Jahren ihrer Forschungsarbeit gelernt hat, ist es die einfache Erkenntnis: "Wölfe brauchen Platz, viel Platz." Um die Grundlagen für einen besseren Schutz der Tiere zu legen, stellt sich Gudrun wieder einmal all den Herausforderungen und Härten, die eine Suche nach Wölfen in der Wildnis mit sich bringt. Wird sie noch einmal die Gelegenheit haben, Wölfen so nah zu sein, wie damals an der Küste des Pazifiks?


Am 12.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite wurde das Hochgebirge 1967 auf einem Viertel seiner Länge zum Nationalpark erklärt. In dem 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiet erheben sich die Bergwipfel bis auf 3.000 Meter. Der Nationalpark Pyrenäen dient zum Erhalt der großartigen Landschaft sowie dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. In den Tälern leben die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen und in den Sommermonaten lassen sich Pyrenäen-Gemsen auf den Bergwiesen oberhalb der Baumgrenze beobachten. Die grazilen Kletterer sind das Symbol des Nationalparks. Sie waren in den 50er Jahren nahezu ausgerottet, doch seitdem sie unter Schutz stehen, hat sich ihr Bestand fast verzehnfacht.


Am 12.11.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen dieser Raubtiere überlebten in Süd- und Osteuropa. Mit ihrer Dokumentation gelang den Autoren Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg ein sensibles Porträt über skandinavische Wälder, das spannende Einblicke in die Welt der Elche, Rentiere, Sterntaucher oder Singschwäne und in das Privatleben der Braunbären gibt. Sie machten sensationelle Bilder von freilebenden Bären Skandinaviens. In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit ihnen. Wagt sich ein Bär über deutsche Grenzen, wird er schnell zum "Problembär" und abgeschossen - wie „Bruno“ in Bayern. In Schweden, im Norden und im Zentrum des Landes, konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlys. Sie sind in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Momentaufnahmen von Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären: von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten, und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen.


Am 12.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Bewährungsprobe
Dauerregen und technische Pannen machen den Holzfällern das Leben schwer, doch Bobby Goodsons Männer können sich weitere finanzielle Einbußen kaum noch leisten. Die Urgesteine brauchen dringend ein Erfolgserlebnis - für die eigene Moral und für die Haushaltskassen ihrer Familien. Da sich der Boss dringend um andere Angelegenheiten kümmern muss, leitet sein Sohn Justin für einige Tage das Geschäft. Eine echte Herausforderung für den jungen Mann, denn er darf sich in dieser schwierigen Situation keinen Fehler leisten. Als Holzfäller in fünfter Generation soll er Know-how und Führungsqualitäten beweisen und das Unternehmen wieder nach vorne bringen - mit mindestens 100 Fuhren Holz pro Woche.


Am 12.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Donau
Mit fast 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitlängste Strom Europas. Wegen der abwechslungsreichen und reizvollen Landschaften entlang ihrer Ufer und der dort anzutreffenden seltenen Tier- und Pflanzenarten wird die Donau auch als die Königin unter den Flüssen bezeichnet. Immer wieder hat der Mensch versucht, die Donau zu bezwingen. So wurde sie teilweise kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Aber das Obere Donautal, das Schwäbische Donaumoos, die Weltenburger Enge oder etwa die Isarmündung konnten als Naturparadiese bewahrt werden. In der grünen Wildnis am blauen Strom verstecken sich Raritäten wie der Wanderfalke, die Europäische Sumpfschildkröte und der Große Brachvogel. Auch der Biber hat die Donau als Lebensraum zurückerobert. Der fleißige Nager, der vor über 100 Jahren fast in ganz Mitteleuropa ausgerottet worden war, kehrte erst in den letzten Jahrzehnten - dank umfangreicher Schutzmaßnahmen - in seine alte Heimat zurück. Entlang des deutschen Abschnittes - von den Quellen im wildromantischen Schwarzwald bis hinunter zur gut 600 Kilometer entfernten österreichischen Grenze bei Passau - zeigt die filmische Reise die Donau im Wandel der Jahreszeiten. Dabei lüftet sie so manches Rätsel, etwa wo genau die Donau entspringt oder warum der Fluss plötzlich einfach im Untergrund verschwindet. Die Dokumentation stellt aber nicht nur die faszinierend schönen Seiten des Flusses vor, sie erklärt auch, wie schutzbedürftig dieser komplexe lebendige Organismus der Donau heute ist.


Am 12.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln sind eine zu den Bienen gehörende Gattung staatenbildender Insekten. Darstellungen im Zeitraffer oder in Zeitlupe sowie spektakuläre Nah- und Luftaufnahmen zeigen die Gesellschaftsorganisation eines Hummelvolks, die Verpuppung und das Schlüpfen der Arbeiterinnen, ihre Techniken zur Zerstörung von Parasiten sowie den Nestbau. Außerdem begleitet die Dokumentation die sechsmonatige Überwinterung der Hummelkönigin. In gemäßigten Klimazonen überleben nur die im Sommer geborenen Jungköniginnen den Winter, alle anderen Tiere der Kolonie sterben. Die ausgefallene Strategie der Königin, um den Winter zu überstehen, wird ebenfalls beleuchtet. Darüber hinaus wird über die kommerzielle Hummelzucht im belgischen Westerlo berichtet, wo Hunderte von Hummelvölkern zur Bestäubung gezüchtet werden und ein im In- und Ausland hochbegehrtes Handelsgut darstellen. Denn Hummeln mit ihren Saugrüsseln sind ebenso effiziente Bestäuber wie Bienen, doch weniger anfällig für Schädlinge wie die Varroamilbe, Viren und Pestizide, die für das dramatische Bienensterben verantwortlich gemacht werden. So besteht Hoffnung, dass Hummeln deren Aufgabe bei der Bestäubung von Kulturpflanzen übernehmen. Sie wurden bereits erfolgreich in der biologischen Landwirtschaft in Gewächshäusern eingesetzt.


Am 12.11.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär
Jeder kennt ihn aus dem Film "Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Bären Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte der Junge Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie gar nichts. Kein Wunder, denn die zotteligen Tiere wurden doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heutzutage leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten deren Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Dafür setzten die Filmer auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: in Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Sie krochen dabei sogar in die Höhle der Bären, um einzigartige Aufnahmen zu bekommen. Näher kann man den scheuesten Tieren Indiens kaum kommen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 12.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
EinsFestival: Fledermäuse - Warte bis es dunkel wird
Fledermäuse gehören nicht unbedingt zu den Kuscheltieren, die jeder gerne streicheln möchte. Manche halten sie für abstoßend und unheimlich oder haben sogar Angst vor den nächtlichen Flattertieren, die pfeilschnell durch die Dunkelheit jagen. Das muss sich ändern - findet Tierfotograf und Tierfilmer Dietmar Nill. Jahrelang war er mit seinen Kollegen Brian McClatchy und Karlheinz Baumann unterwegs, um die liebenswerten und faszinierenden Seiten der Fledermäuse aufzuspüren.


Am 13.11.14 09:00 - 10:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Welt unter Wasser
Nachdem sich die Menschheit dem Thema Klimawandel noch immer eher lustlos nähert und Emissionsgrenzen nur langsam einzuführen beginnt, glauben einige Klimatologen daran, dass der Meeresspiegel um bis zu 70 Meter steigen könnte. Die Erde wäre dann ein anderer Planet. Die Dokumentation zeigt, welche Auswirkungen steigende Meeresspiegel haben könnten und was uns eine Geschichte von vor 7.000 Jahren lehrt.


Am 13.11.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Milos und die Luchse
Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den weiten Wäldern der Hohen Tatra und der Karpaten liegen ideale Reviere, doch bislang sind viele Versuche, die scheuen Einzelgänger dort wieder anzusiedeln, gescheitert. Milos Majda, Ranger im "Malá Fatra Nationalpark", hilft nun zwei kleinen Luchsen, sich auf die Rückkehr in die Heimat ihrer Vorfahren vorzubereiten. Er lehrt die jungen Katzen die Kunst der Jagd und unternimmt mit ihnen ausgedehnte Spaziergänge. Dann entfernen sich die Luchse langsam von ihrem Ziehvater.


Am 13.11.14 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Hulik und die Biber
Der slowakische Biologe Tomas Hulik hat mit wilden, frei lebenden Bibern Freundschaft geschlossen. Er sitzt neben ihnen, wenn sie nachts Bäume benagen, er folgt ihnen auf Schritt und Tritt, ohne sie aus der Ruhe zu bringen, und er darf sie sogar berühren. Seine Beobachtungen eröffnen der Wissenschaft so unmittelbar wie nie zuvor den Alltag der Europäischen Biber, ihr Familienleben, ihr Sozialverhalten und ihre täglichen Gewohnheiten. Die Dokumentation "Hulik und die Biber" begleitet den Biologen bei seiner Arbeit.


Am 13.11.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Musik und Tanz der Baaka
Die Menschen vom Volk der Baaka-Pygmäen gleichen modernen Elfen. Sie leben im Wald, nahezu versteckt unter dem Blätterdach. Sie jagen mit Netzen und erklimmen schwindelerregende Höhen um an wilden Honig zu gelangen - niemand kennt den äquatorial-afrikanischen Urwald wie sie. Und sie zelebrieren ihren ganz eigenen, mehrstimmigen Gesang, in dessen Rhythmen und Melodien sie ihren spirituellen Glauben an die Kraft des waldes zum Ausdruck bringen.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)


Am 13.11.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr des Igels
Igel sind im Grunde Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es zu dieser Zeit meist zuhauf, doch die Suche nach dem richtigen Partner erfordert Zeit und Anstrengung. Dann steht die Aufzucht der Jungtiere an. Die Dokumentation "Das Jahr des Igels" begleitet eine Igelfamilie durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und gibt einzigartige Einblicke in ihre Verhaltensweisen.


Am 13.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge. Die Dokumentation berichtet über den "Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind".
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 13.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln.


Am 13.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Der riesige Hillburn-Wald hat Bobby und seinen Angestellten von Anfang an nur Ärger eingebracht. Es scheint wie verhext, doch ständig haben die Waldarbeiter mit neuen Problemen zu kämpfen. Diesmal macht dem Holzfäller-Veteran die Marktlage einen dicken Strich durch die Rechnung: Der größte Papierhersteller der Region hat in seinen Depots große Hartholzbestände angehäuft, und aus diesem Grund nehmen die Sägewerke keine neuen Fuhren an. Die Crew verliert schon wieder einen Haufen Geld - was beim Firmen-Boss deutliche Spuren hinterlässt. Bobby Goodson muss nach einer Routineuntersuchung wegen Herzproblemen zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.


Am 13.11.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Tal der Raben
Rund um die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie im oberösterreichischen Grünau im Inneren Almtal versammelt sich seit einigen Jahren regelmäßig einer der größten Kolkrabenschwärme Mitteleuropas, der zeitweilig bis zu 120 Vögel umfasst. Die Vögel sind für das Tal längst zum Markenzeichen geworden. Auch auf dem Gelände des Cumberland-Wildparks Grünau sind sie nicht zu übersehen. Sie stibitzen Wölfen und Bären die besten Leckerbissen und benutzen die Wildschweine ungeniert als Reittiere.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 13.11.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers
Weiter Himmel, flaches Land und Seen - rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte und stärkste Greifvogel Europas: der Seeadler. Ursprünglich war er fast überall in Europa verbreitet. Doch durch Verfolgung, den erhöhten Einsatz von Pestiziden und durch die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert beinahe ausgerottet. Am Kleinplattensee liegt ein riesiges Naturschutzgebiet, in dem die Vögel alles finden, was sie zum Leben benötigen: eine ausgedehnte Teichlandschaft mit vielen Tieren, die ihnen als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)


Am 13.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Elbe (1/2) - Vom Riesengebirge bis nach Dresden
Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt - an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind. Von der Quelle im Riesengebirge bis Dresden, in das berühmte "Elbflorenz", führt diese Folge des aufwendigen Elbe-Porträts, für das die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke zwei Jahre lang dem Lauf der Elbe gefolgt sind. Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier "Labe" genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, im zeitigen Frühjahr balzen bereits Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Besondere Lebensräume sind die Altarme der Elbe: An stillen Orten mit viel Röhricht lebt eines der kleinsten Nagetiere Europas, die Zwergmaus. Im sauberen Wasser pflegen Bitterlinge eine einzigartige Symbiose: Die kleinen Karpfenfische legen ihre Eier in Süßwassermuscheln und verbreiten dafür deren Nachwuchs. Die Böhmische und die Sächsische Schweiz bilden ein natürliches Kunstwerk auf kleinstem Raum: malerische Felsen und Tafelberge, bizarre Schluchten und Felslabyrinthe, Sandsteinnadeln und urwüchsige Buchenwälder. Die Folge endet bei Dresden.


Am 13.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Schneekrieg in den Rocky Mountains
Schneebedeckte Berge, schmale Täler und endlose Wälder prägen die Rocky Mountains im Norden der westkanadischen Provinz British Columbia. Unberührte Wildnis und beliebte Skigebiete liegen hier dicht beieinander und bilden ein Paradies für Mensch und Tier. Im Winter herrscht hier extreme Lawinengefahr. Mit über 250 Stundenkilometern rasen die Schneemassen die steilen Berghänge hinunter in die engen Täler. Sie gefährden Städte und Dörfer, vor allem aber die Straßen und Eisenbahnlinien der Provinz. Deshalb nehmen die Bewohner der Region jeden Winter aufs Neue den Kampf gegen die immensen Schneemengen auf. Dabei kommen auch ungewöhnliche Mittel zum Einsatz. So schießen die Lawinenbekämpfer mit Kanonen auf die Berghänge und werfen in waghalsigen Einsätzen hochexplosive Sprengladungen aus Helikoptern ab. Oft riskieren sie ihr eigenes Leben, um das anderer zu schützen. Die Ureinwohner der Region, die Shuswap-Indianer, sind mit dieser Art von Eingriffen in die Natur nicht einverstanden. Seit der Besiedelung dieses Gebietes leben sie mit der Gefahr, die von den Lawinen ausgeht. Sie kritisieren besonders den Einsatz von Kanonen und Sprengbomben bei der Lawinenbekämpfung. Doch gerade diese martialisch anmutenden Mittel sind ein wesentlicher Teil eines der modernsten und größten Lawinenpräventionsprogramme der Welt. Messstationen in den Bergen liefern rund um die Uhr aktuelle Informationen über die Wetter- und Schneelage. Patrouillen in den lawinengefährdeten Gebieten prüfen die Lage vor Ort. Für ihre Vorhersagen können die Lawinenbekämpfer auf eine der umfangreichsten Datenbanken sowie die modernsten Wettermodelle der Welt zugreifen. In ihrem Kampf gegen die Lawinen überlassen sie dabei nichts dem Zufall. Doch die wilde Natur der Rocky Mountains lässt sich nicht zähmen und bleibt letztlich unberechenbar. Bei jedem Einsatz hoffen die Lawinenbekämpfer, dass es ihnen gelingen wird, die Menschen, Straßen und Eisenbahnen in British Columbia vor der Gefahr aus den Bergen zu schützen.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 14.11.14 04:35 - 05:00 Uhr auf 
3sat: Liebenswerte Vampire - Das Haus der Fledermäuse
Fledermäuse zählen zu den gefährdeten Tierarten. Verschiedene Initiativen versuchen, den Bestand der Tiere zu halten. Es gibt Tierärzte, die sich darauf spezialisiert haben, verletzte Fledermäuse zu behandeln. "Ersatzmütter und -väter" kümmern sich um Fledermauswaisen. Und es gibt regelmäßig Zählungen in den bekannten Fledermaushöhlen, um wissenschaftlich zu untersuchen, welche Arten und wie viele Tiere in Kärnten beheimatet sind. In Feistritz an der Gail in Kärnten gibt es das erste Fledermaushaus Österreichs. Es ist ein Kraftwerk, das komplett fledermausgerecht umgebaut wurde.


Am 14.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bilderbuch Deutschland - Der Südschwarzwald
Der Naturpark Südschwarzwald ist mit mehr als 300.000 ha der größte Naturpark Deutschlands. Eine uralte Kulturlandschaft von einzigartiger Schönheit, wo Mensch und Natur ein harmonisches Mit- und Nebeneinander anstreben. Im wildromantischen Zweribachtal mit seinen Wasserfällen befürchtet der engagierte Naturschützer Wolf Hockenjos eine Verschandelung der Landschaft durch Windräder. In den Wäldern um Todtmoos findet man noch mächtige Weißtannen, nicht selten 250 Jahre alt. Traditionell werden nur einzelne Stämme herausgeschlagen, um Licht für die nachwachsenden Jungbäume zu schaffen. Besucht wird auch der Fallerhof bei St. Märgen, seit Generationen von der Familie Faller bewirtschaftet, das Kloster St. Peter, der Feldberg, die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und eine Region im Spagat zwischen Artenschutz und Massentourismus, der beliebte Titisee und der heilklimatische Kurort Hinterzarten.


Am 14.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Grenzenlos - Auenwildnis an der March
Die March-Auen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte von dieser speziellen Situation. Heute hat sich die ehemalige Todeszone zu einem grünen Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Und nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Hier hat sich eine einzigartige Auenwildnis erhalten. Hier brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltis, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpel der Überschwemmungswiesen tummeln sich tausende Urzeitkrebse. Das Leben an der March ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr kennt der Fluss keine Grenzen, überfluten Hochwasser die Auwälder und Feuchtwiesen. Für die Natur haben die regelmäßigen Hochwasser dramatische Auswirkungen: Sie zerstören immer wieder die Nester der Wasservögel, bedrohen das Leben von Jungtieren und bedecken die Pflanzen mit einer Zentimeter dicken Schlammschicht. Soviel Zerstörung die Hochwasser auch mit sich bringen, so sind sie doch die Grundlage für die verblüffend artenreiche Lebensgemeinschaft an der March. Der regelmäßig wiederkehrende Schlamm düngt den Auwald und lässt die Vegetation üppig wuchern. Und die Wildtiere haben im Laufe der Jahrtausende mit der Flut leben gelernt. "Mehr als einmal war ich überzeugt", erzählt Filmemacher Franz Hafner, "dass kein Wildschwein, kein Reh oder Rothirsch das Hochwasser überlebt haben konnte. Immer wieder wurde ich eines Besseren belehrt. Kaum hatte sich das große Wasser zurück gezogen, war die Au wieder voller Leben."


Am 14.11.14 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 8. Jahrgangsstufe und zum Biologie-Unterricht ab der 6. Jahrgangsstufe. Zu einer Biologiestunde der besonderen Art treffen sich die Schüler der 8.Klasse einer Hauptschule im Wald. Im Walderlebniszentrum bei Erlangen erfahren sie von Förstern, wie sich die heimischen Hauptbaumarten sicher unterscheiden lassen und wie ein gesunder Wald aufgebaut ist. Die Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, bestimmen selbständig Bäume und Sträucher und fertigen dazu Steckbriefe an. Mit Becherlupen betrachten sie die Tiere im Waldboden.


Am 14.11.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Können Affen sprechen?
Können Affen sprechen? Diese Frage hat die Primatenforscherin Julia Fischer in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Überall auf der Welt hat sie die Kommunikation von Affen beobachtet und mit ihnen gelebt. Ihre Forschungsergebnisse überraschen: Jeder Affe ist anders, jede Spezies hat ihre Sprache und jede Region ihre speziellen Dialekte. Aber an einer Sprache wie wir sie pflegen, sind Affen offenbar gar nicht interessiert. Julia Fischer sucht nicht nach dem Menschlichen in Affen, sondern nach dem Affen im Menschen. Und dabei hat sie festgestellt: das Leben in der Affengesellschaft ist dem in der Menschengesellschaft oft ähnlich.


Am 14.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Bärenkinder allein im Wald
Die Bärenkinder Pasha und Masha haben schon früh ihre Mutter verloren. Sie sind gerade einmal sechs Monate alt. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, zumal die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjungen lernen lange und bleiben meist zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen.


Am 14.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
'Murphys Gesetz' - vereinfacht steht die Kernaussage dieser Lebensweisheit, die auf den amerikanischen Ingenieur Edward E. Murphy zurückgeht, für Folgendes: 'Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!' Für die Holzfäller in den Sümpfen North Carolinas wird diese Theorie zur bitteren Realität. Während Firmenboss Bobby in Kanada weilt, führt sein Schwager Dave für einige Tage das Geschäft. In dieser Zeit wollen die Männer ein Minimum von 100 Fuhren schaffen, doch nach haufenweise Pleiten und Pannen müssen sie ihre hoch gesteckten Ziele deutlich nach unten schrauben.


Am 14.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Elbe (2/2) - Vom Sächsischen Elbtal bis zum Wattenmeer
Der Winter ist bitterkalt an der sächsischen Elbe. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an - ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist so naturbelassen und vielfältig, dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht: Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein. Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges, bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Wie wild die Elbe sein kann, zeigt sie bei Dessau-Roßlau. In der Nähe erstreckt sich das Kernstück eines der größten europäischen Auwälder, der Steckby-Lödderitzer Forst. 1.000 Pflanzenarten, 135 Vogel- und 40 Säugetierarten leben hier - eine einzigartige Vielfalt, geschaffen von der Elbe und ihren ständig wechselnden Wasserständen. Auf ihrem Weg vorbei an Tangermünde und dem Wendland bleibt die Elbe einer der natürlichsten Flüsse Europas mit Platz für Seeschwalben, Rothirsche und Neubürger wie die Waschbären.


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