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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.10.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Um dies herauszufinden, arbeitet Professor Kurt Kotrschal als Teil eines Forscherteams in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt. In diesem Jahr nimmt das Center einen neuen Wurf Timberwölfe auf, die, von Hand aufgezogen, im Alter von fünf Monaten in die bereits bestehenden Rudel eingegliedert werden sollen. "GEO Reportage" hat die Forscher und ihre Zöglinge während dieser spannenden Zeit besucht.


Am 21.10.19 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Die letzten Krokodile Venezuelas
Das Orinoco-Krokodil gehört zu den größten, aber kaum erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über die bis zu sechs Meter langen Tiere in Erfahrung gebracht. Bald könnte es zu spät sein, denn der Bestand der Tiere in seinen beiden Heimatländern Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen. Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Jungtiere gezüchtet und aufgezogen, bis sie erwachsen genug sind, um in der Wildnis zu überleben. "Geo Reportage" hat den Krokodil-Kindergarten besucht.


Am 21.10.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 21.10.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.


Am 21.10.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills - über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


Am 21.10.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 21.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (1/2)
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, dass die tierische Intelligenz scheinbar kaum Grenzen kennt. Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen. So waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler. Das Erstaunliche: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den Gebrauch von Werkzeugen geht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.50 Uhr, Wdh. morgen 16.10-17.45 Uhr)


Am 21.10.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Zeit der großen Katzen (1/3)
Während des Pleistozäns vor 1,5 Millionen Jahren war das Klima von Eiszeiten geprägt, die Tierwelt wurde von furchterregenden Säbelzahnkatzen dominiert. Sie waren über Jahrmillionen die Herrscher der Welt. Dann tauchten die ersten Großkatzen auf. Sie waren den wilden „Säbelzähnen“ meist unterlegen, also mussten sie besondere Fähigkeiten entwickeln, um auf Dauer bestehen zu können. Der Gepard wurde zum schnellsten Sprinter der weiten Grasebenen. Der scheue Schneeleopard lebt in den Hochgebirgen Zentralasiens - dank seiner Robustheit übersteht er sogar tiefe Stürze über Felswände. Der Jaguar bewohnt die Dschungel Süd- und Mittelamerikas - sein Biss ist der stärkste aller Großkatzen.


Am 21.10.19 22:10 - 22:40 Uhr auf 
WDR: Der Zoo - Tiergefängnis oder Artenschutz?
Zoos sind sehr beliebt, ein Freizeitvergnügen nicht nur für Familien. Jahr für Jahr strömen über 6 Mio. Besucher in die Zoos von NRW. Doch kann man wirklich alle Tiere artgerecht in Zoos halten? Die zoologischen Gärten selbst bezeichnen sich als Bildungs- und Naturschutzzentren. Aber werden sie ihrem Auftrag auch gerecht und was können Zoos tatsächlich gegen das Artensterben leisten und was nicht? Rechtfertigt das Vergnügen der Besucher die Haltung von exotischen Tieren in artfremder Umgebung? Zwei Zoos in NRW, Wuppertal und Köln, zeigen die Unterbringung der Tiere und stellen sich den Fragen von Reporterin Mareike Wilms.


Am 21.10.19 23:50 - 00:20 Uhr auf 
3sat: Nur die eine Welt - Jugendliche protestieren
Die Generation der Eltern bekommt heute von ihren Kindern den Spiegel vorgehalten. Wie reisen wir, was und wie konsumieren wir? Was habt ihr uns vorgelebt? Und was habt ihr eigentlich die letzten Jahrzehnte getan, um den Klimawandel aufzuhalten? Die Jugend fordert Eltern und Politik heraus, endlich zu handeln. Aber was heißt das eigentlich: Klima retten? Kinder und Jugendliche, die fürs Klima kämpfen, sind mal laut, mal leise, kommen aus unterschiedlichen Regionen und gesellschaftlichen Milieus. Sie sind von ihrer Mission überzeugt, werden oft genug ignoriert oder belächelt, geben nicht auf und machen Hoffnung, dass da eine Generation von verantwortungsvollen jungen Menschen heranwächst - wie Andreas, Ragna und Samuel.


Am 22.10.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Big Five Asien - Die Nashörner
Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen Hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine zehnwöchige Expedition in den Ujung Kulon Nationalpark auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen. Das Sumatra-Nashorn ist stammesgeschichtlich die älteste Nashornart. In vier kleinen Populationen, die weit voneinander entfernt und genetisch isoliert sind, leben höchstens noch 100 Sumatra-Nashörner. Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzehnten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten. Das Filmteam hat sich im Way Kambas Nationalpark gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben. Im Nordosten Indiens im Kaziranga Nationalpark lebt das Panzernashorn. Es ist nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten Nepals anzutreffen. Es ist die einzige Nashornart, deren Bestand wächst. Ihre Zahl wird auf insgesamt rund 3.800 Tiere geschätzt. Das Panzernashorn ist im Gegensatz zum Java- und Sumatra-Nashorn äußerst angriffslustig und wenig scheu. Das bekam auch das Filmteam zu spüren.


Am 22.10.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (2/2)
Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.


Am 22.10.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Wilde Wasser, tiefe Wälder - Durch die chinesische Mandschurei
Tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Auenlandschaften: "Land des Überflusses" wurde der äußerste Nordosten Chinas früher genannt. Heute ist Nordostchina dank seiner Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft eine der wohlhabendsten Provinzen des Landes. Nur wenige Nachfahren der Fischer können noch von den Traditionen ihrer Großeltern berichten, ihre tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht. Die Provinz ist so wohlhabend, dass man sich dort dem Schutz bedrohter Tierarten widmen kann. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind wichtiger Brutplatz für seltene Vögel. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Und im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amurtigers. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen, die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren.


Am 22.10.19 13:15 - 13:55 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume - Naturschätze der Steiermark
Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns, und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren, und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.20 Uhr)


Am 22.10.19 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Spuren im Sand
In aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hochkomplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können. In Steinbruchwänden brüten Uhus, und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an, und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen. Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)


Am 22.10.19 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)


Am 22.10.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 22.10.19 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht
Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Alle Ameisenarten zusammengenommen, übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Sie haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.25 Uhr)


Am 22.10.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Unter Reihern
Jedes Jahr stürzen bis zu 50 kleine Jungreiher aus ihren Nestern in einer der größten Graureiherkolonien Deutschlands. Heike und Jörg Hartmann wohnen in Schwanewede in der Nähe der Graureiherkolonie und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese dem Tod geweihten Küken zu retten, sie mühevoll aufzuziehen und wenn möglich wieder auszuwildern. Die Dokumentation begleitet ein Ehepaar, das sich um Graureiher kümmert, eine Vogelart, die keine Lobby hat und für die menschliche Hilfe deshalb besonders wichtig ist.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 22.10.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Der Bundesstaat Western Australia ist rund sieben Mal so groß wie Deutschland und zählt zu den trockensten Regionen der Erde. Dort brennen auf einer Landfläche von mehr als 2,5 Millionen Quadratkilometern jedes Jahr bis zu 12 000 Buschfeuer. Bei starkem Wind und Temperaturen von bis zu 45 Grad entwickeln sich auch kleine Brandherde schnell zu einem verheerenden Inferno. Dann sind Gebäude, Tiere und Menschenleben in Gefahr. Deshalb gehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Down Under mit schwerem Gerät gegen die lodernden Flammen vor, zu ihrem Arsenal gehören Löschhubschrauber, Flugzeuge, Bulldozer und Planierraupen. Um den meterhohen Feuerwalzen Einhalt zu gebieten, benötigen die Teams zudem eine kluge Strategie. Diese Serie zeigt die mutigen Männer und Frauen bei ihrem Kampf gegen zerstörerische Naturgewalten.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 0.15 Uhr)


Am 23.10.19 05:20 - 06:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11.000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.


Am 23.10.19 05:25 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Arktis und Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien gefroren. Auch im Sommer taut das Eis nur an der Oberfläche. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, an der abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20 Mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.


Am 23.10.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch gute Väter
Jenseits aller gängigen Vorstellungen von Brutpflege präsentiert die Dokumentation die "stillen Stars" des Tierreichs: treusorgende Väter. Von den Küsten British Columbias über Australien bis zu den antarktischen Nestern der Kaiserpinguine führt der Film durch unterschiedliche Lebensräume, in denen anstelle der freiheitsliebenden Mütter hingebungsvolle Tierväter die Brutpflege übernehmen. Dank verschiedenster wissenschaftlicher Herangehensweisen, Nahaufnahmen von Unterwassernestern und verblüffender Einblicke in unterschiedlichste Lebensräume erleben die Zuschauer, wie die Natur menschliche Rollenvorstellungen von Geburt, Brutpflege und Erziehung über den Haufen wirft.


Am 23.10.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Vietnams
Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?


Am 23.10.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit.


Am 23.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Mosambik - Neues Leben im Nationalpark Zinave
Im Nationalpark Zinave in Mosambik haben nur Krokodile und Nilpferde den 15-jährigen Bürgerkrieg überstanden, der zwischen 1977 und 1992 das Land verwüstete. Die Ausrottung von Elefanten und anderen Grasfressern hatte gravierende Auswirkungen auf die Pflanzenvielfalt und veränderte die Landschaften nachhaltig. Während der Nationalpark vor dem Krieg zu 80 Prozent von Savannen bedeckt war, ist diese Vegetationsform heute nur noch auf 25 Prozent der Fläche zu finden. Seit 2016 bemühen sich die mosambikanischen Behörden und die Peace Parks Foundation um die Wiederherstellung des einst für seine Artenvielfalt berühmten Schutzgebiets. Eine Mammutaufgabe, die mit enormem Aufwand betrieben wird. Um die Rückkehr von Wildtieren und -pflanzen nach Zinave zu erreichen, gibt es nur eine Lösung: überzählige Elefanten, Gnus und Impalas aus benachbarten Nationalparks und Reservaten hierher umzusiedeln. Über mehrere Monate sind Teams aus Tierärzten, Tierpflegern und Rangern damit beschäftigt, Abertausende von Grasfressern einzufangen und nach Zinave zu bringen. Die neuen Tierpopulationen stehen unter strengster Bewachung und müssen sich zunächst an ihre neue Umgebung gewöhnen. Nach einigen Monaten sind bereits neue Generationen kleiner und großer Grasfresser herangewachsen und erobern das weite Land. Sogar verloren geglaubte Arten kehren in den Nationalpark zurück. In diesem durch jahrelangen Krieg und Wilderei entvölkerten Lebensraum scheint der Wissenschaft das schier Unmögliche zu gelingen: einen der schönsten Nationalparks der Welt aus dem Nichts wiederauferstehen zu lassen.


Am 24.10.19 11:45 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.
(Wdh. übermorgen 13.35-14.20 Uhr)


Am 24.10.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter König unserer Wälder und gehört neben Feldhasen und Rehen zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Die nordstory begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt der Zuschauer den Liebestanz der Rehe. Außerdem erfährt er Wissenswertes über den Feldhasen. Zum Beispiel klärt die Dokumentation darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird.


Am 24.10.19 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Der Rhein Wie Hochwasser- und Naturschutz gelingen können
Der Rhein war einst ein Naturparadies. Seine Flusslandschaft war eine Lebensader mit kilometerbreiten Flussauen, Inseln und üppiger Artenvielfalt. Doch vor rund 200 Jahren wurde der Fluss begradigt. Heute ist der Rhein eine der am dichtesten besiedelten Wasserstraßen der Erde. Damit verschwanden die natürlichen Rheinauen sowie viele Pflanzen- und Tierarten. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erkunden das Gelände mit einer Holzgondel und entdecken viele inzwischen am Rhein selten gewordene Tier- und Pflanzenarten.


Am 24.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (1/2)
Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.


Am 24.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel - intensiv und widersprüchlich, seit der Germanenzeit bis heute. Der Film taucht ein in die Welt der heimischen Rabenvögel und begibt sich auf eine Zeitreise sowie auf eine Reise vom Hochgebirge bis zur Nordsee. Sie alle sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Ausdrücke wie "Rabeneltern" oder "Rabenbrut" müssten als Kompliment aufgefasst werden, denn zu ihrem Nachwuchs sind Rabenvögel extrem fürsorglich. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel: von Alpendohlen in der Winterwelt des Hochgebirges, von Saatkrähenkolonien in Städten, von der kleinen intelligenten Dohle, die gern in Kaminen, aber auch in Kaninchenbauen nistet, von Raben- und Nebelkrähen und nicht zuletzt vom König der Rabenvögel, dem Kolkraben. Er ist nicht nur der größte Singvogel der Erde, sondern überrascht wie seine kleineren Schwestern die Wissenschaft zunehmend mit einer außergewöhnlichen Intelligenz. Als HD-Produktion begibt sich der Film auf eine spannende und überraschend bunte Reise durch die Welt dieser intelligentesten und allzu oft missverstandenen und missdeuteten heimischen Vogelgruppe.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 25.10.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Der zweiteilige Film führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Wissenschaftler haben die Meilensteine der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Teil eins zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)


Am 25.10.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Kanada - Auf Spurensuche am Yukon
Der aus der Schweiz stammende Kim Pasche, der sich selbst als Experimental-Archäologe bezeichnet, verbringt jedes Jahr mehrere Monate ohne technische Hilfsmittel und mit nur wenigen, selbst angefertigten Werkzeugen völlig autark in einem der unberührtesten Gebiete Nordamerikas. Für sein neues Abenteuer begibt er sich im Yukon auf die Spuren der Gwich'in-Indianer. Begleitet wird er von Stan, einem Angehörigen dieses Stammes, dessen Jagdgründe sich seit 15.000 Jahren im Yukon befinden. Zusammen werden die beiden Männer in dieser Wildnis leben und die Tierarten jagen, die den Gwich'in das Überleben sicherten.


Am 25.10.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Argentinien - Frischer Wind in Ibera
"Land der glänzenden Wasser", so werden die Esteros del Iberá im Nordosten Argentiniens in der Sprache der Guaraní-Indianer genannt. Seit einigen Jahren ist dieses ausgedehnte Feuchtgebiet mit seinen Auen, Sümpfen und Lagunen zum ökologischen Versuchslabor für Renaturierung geworden. Hier findet aktuell das umfangreichste Auswilderungsprogramm Amerikas statt. Wissenschaftler der Tompkins Conservation haben enorme Anstrengungen unternommen, um das ökologische Gleichgewicht in dieser von Wilderei und Massentierhaltung ausgezehrten Region wiederherzustellen. Die Einzelteile dieses ökologischen Puzzlespiels wieder zusammenzufügen, erweist sich für die Wissenschaft als echte Herausforderung, denn es können nur Tiere ausgewildert werden, die zuvor in Gefangenschaft gehalten wurden. Doch wie sollen flugunfähige Papageien in der Wildnis überleben? Oder Ameisenbären, die noch nie einen Termitenhaufen gesehen haben? Oder Jaguare, die mit der Jagd nicht vertraut sind? Um die Tiere auf das Leben in freier Wildbahn vorzubereiten, haben die Wissenschaftler verschiedene Wiedereingliederungsprogramme entwickelt - und ihre Bemühungen tragen erste Früchte. Tapire, Ameisenbären und Grünflügelaras sind in die weiten Ebenen Iberás zurückgekehrt. Die größte Herausforderung gilt es allerdings noch zu bewältigen: die Wiederansiedlung des Jaguars.


Am 26.10.19 07:50 - 08:35 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze
Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.


Am 26.10.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Der schwarze Hirsch von San Rossore
Damwildforscher Simone Ciuti will das Geheimnis dieser Hirsche ergründen, die nahe Pisa in dem ehemaligen königlichen Jagdgebiet San Rossore leben. Ein junger schwarzer Hirsch bekommt einen Sender um den Hals und wird von Siomone Ciuti beobachtet, bis er alt genug ist für die spektakuläre Brunft. Auch andere Damhirsche erhalten einen Sender, aber der schwarze Hirsch ist der Erste, den der Forscher von klein auf beobachten konnte. Doch ein paar Monate vor der entscheidenden Brunftzeit bricht der Kontakt zu dem schwarzen Hirsch ab. Eine bange Zeit tut sich für den Forscher auf: Wurde der Hirsch gewildert oder ist der Sender kaputt? Diese Frage kann erst in der Brunft beantwortet werden. Denn dann treffen sich alle Damhirsche an einem rätselhaften Ort. Es ist immer der gleiche Ort und die gleiche Zeit.


Am 26.10.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Herbstjagd in Bayern - Die Meute auf heißer Spur
Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim und auf Schloss Herrenchiemsee finden zwei der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt. Glücklicherweise handelt es sich um unblutige Veranstaltungen. Die herkömmliche Reitjagd auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten. Die Schleppjagd ist eine sinnvolle Alternative. Hier simuliert ein Reiter das zu verfolgende Wild und reitet eine zuvor präparierte Strecke. Wenn er die "Schleppe" gelegt hat, gibt er den Hunden das Signal loszustürmen. Kurz darauf folgen die Reiter, begleitet von einem Filmteam.


Am 26.10.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht.
(Wdh. übermorgen 7.15-8.00 Uhr)


Am 26.10.19 11:10 - 12:05 Uhr auf 
arte: Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl greift ein eher unbekanntes Thema auf: Die aufsehenerregende Produktion "Kitz & Co - Die Kunst des Verschwindens" zeigt das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: Das Jung-Reh - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. ARTE zeigt die spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes und informiert über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tier-Babys hilft, zu überleben: Das Phänomen der sogenannten "Somatolyse" wird ergründet. Eine Dokumentation der Superklasse, die nicht nur ganz selten zu sehende Bilder liefert, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse über uralte Kreisläufe im fortwährenden Überlebenskampf.


Am 26.10.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Seeadler - Der Vogel Phönix
Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen - der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. "Seeadler - Der Vogel Phönix" präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist.


Am 26.10.19 13:35 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trockengelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 26.10.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Junger Wespenbussard, wohin?
In der Münchner Innenstadt wird ein verletzter Wespenbussard aufgefunden, aufgepäppelt, mit einem Sender versehen und wieder in die Freiheit entlassen. So lässt sich nachvollziehen, wohin die Insektenräuber in wespenarmen Jahren ziehen. Seine Spuren führen an die Ostsee, nach Polen und dann wieder zurück nach Deutschland. Im Schwarzwald meldet das Signal die Katastrophe. Ein Habicht hat den Bussard kurz vor seinem Abflug ins Winterquartier getötet.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 26.10.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
ZDFneo: Auf die Größe kommt es an (1/2)
Der erste Teil des neuen Programms untersucht, was passieren würde, wenn die Umwelt und die Menschen vergrößert würden. Bis zu welcher Größe ist der Mensch überlebensfähig? Was würde ein beträchtliches Größenwachstum für Herz und Knochen bedeuten? Auch die Erde und die Sonne sind Gegenstand des spannenden Gedankenexperiments. Was würde theoretisch geschehen, wenn die Skalierung im Universum geändert würde? Eine Frage, die Astrophysiker zu neuen Erkenntnissen geführt hat.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.55 Uhr)


Am 26.10.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Die wunderbare Welt der Enten
Enten stecken voller Überraschungen. Filmemacherin Ann Johnson Prum zeigt in dieser charmanten Dokumentation die unbekannte Seite der drolligen Wasservögel.


Am 26.10.19 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.15 Uhr)


Am 26.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Die Fakten
Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und ein steigender Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Schon jetzt lässt der Klimawandel Ökosysteme wie das Great Barrier Reef sterben, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Zwar warnen Forscher seit den 1990er-Jahren vor dem Klimakollaps, doch Lobbyarbeit der großen Energiekonzerne verhindert lange ein wirksames politisches Handeln. Die Dokumentation zeigt: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Seit die Wissenschaft vor dem Treibhauseffekt warnt, wird auf immer neuen Klimagipfeln der UN verhandelt. Aber die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. Diese Entwicklungen machen es immer schwerer, eine Lösung zu finden.


Am 26.10.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Auswirkungen und Strategien
Beim Pariser Klimagipfel 2015 beschlossen die Staaten, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen. Doch seitdem ist wenig geschehen, auch wegen der politischen Kehrtwende in den USA. Experten fordern, sofort von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzustellen und unser Konsumverhalten zu überdenken. Computermodelle berechnen die Folgen einer globalen Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr. Sie zeigen fatale Folgen für die Landwirtschaft, vor allem in Entwicklungsländern. Aber auch Küstenregionen sind stark gefährdet. Um die Erderwärmung - wie beim Pariser Klimagipfel beschlossen - unter 1,5 Grad Celsius zu halten, genügt es nicht mehr, nur die Emissionen zu begrenzen. Wir müssen auch möglichst viel CO2 wieder aus der Luft herausholen. Dabei können Wälder helfen. Beispiele aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen außerdem, wie jeder beim Kampf gegen den Klimawandel mithelfen kann.


Am 26.10.19 21:45 - 23:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Klima-Detektive - Kampf um die Zukunft des Planeten
Wirbelstürme, Dürren, Waldbrände, Hitze und extremer Niederschlag. Es ist schwer zu leugnen, dass etwas nicht stimmt mit unserem Wetter. Es sind Vorboten und Zeichen des Klimawandels. Viele Wissenschaftler sind sich darüber einig: Diese Wetterphänomene sind das Ergebnis der "Wettermaschine" – unseres Klimas. Das verändert sich, wird heißer und unberechenbarer. Der Klimawandel ist wohl eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Weitverbreitete Missverständnisse oder Fehlinformationen haben das Verständnis für die komplexen Vorgänge bei vielen Menschen stark beeinträchtigt. So gelingt es nur noch wenigen, das eigentlich unleugbare Problem des Klimawandels wirklich zu verstehen und aktiv anzugehen. Der Film versucht, die komplexen Zusammenhänge in der Klima forschung zu erklären: von den historischen Wurzeln bei Entdeckungen klimatischer Phänomene und deren Auswirkungen auf unseren Planeten bis zur überzeugenden Aufschlüsselung der messbaren Daten und Fakten. Wissenschaftler auf der ganzen Welt nehmen den Zuschauer mit auf die Suche nach einem besseren Verständnis der Funktionsweise dieser "Wetter- und Klimamaschine", die wir Erde nennen, und sie erklären, dass wir mit geeigneten Maßnahmen den Klimawandel noch erfolgreich bekämpfen können.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-4.00 Uhr)


Am 26.10.19 22:00 - 22:55 Uhr auf 
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen der Tiere. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen.


Am 26.10.19 23:30 - 00:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Das neue Waldsterben
Hunderttausende Bäume vertrocknen, gehen in Flammen auf oder fallen Borkenkäfern, Pilzen, Bakterien und Viren zum Opfer. Dabei ist gerade der intakte Wald einer der wichtigsten Gegenspieler des Klimawandels. Das neue Waldsterben muss aufgehalten werden, darüber sind sich alle einig – nur wie? Vorschläge gibt es viele. Doch die Strategien von Politikern und Experten könnten unterschiedlicher kaum sein. Dabei wird es höchste Zeit, zu handeln. Denn Bäume wachsen langsam.


Am 27.10.19 00:00 - 00:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Bauern im Hitzestress - Klimakrise auf dem Acker
Hitzesommer, Hagel, Schädlinge. Der Klimawandel stellt Deutschlands Bauern vor gewaltige Probleme. Um zu überleben, müssen sie sich anpassen. Doch mit welchen Strategien kann das klappen?


Am 27.10.19 - 03:00 Uhr auf 
Ende der Sommerzeit
Die Uhren werden jetzt eine Stunde zurück gestellt, so dass die Nacht eine Stunde länger als normal ist.


Am 27.10.19 05:20 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Retter der Wildblumen - Ernst Rieger und seine blühenden Landschaften
Gänseblümchen liebt Ernst Rieger am meisten. Vor 30 Jahren begann der Landwirt, die Blumen auszugraben und sie in Reihen auf dem Acker zu pflanzen. Die Samen des Liebesorakels brachten ihm Glück und gutes Geld. Damals belächelte man ihn dafür. Doch inzwischen weiß man, dass es an Naturwiesen fehlt. Sie sind wichtig für Wildbienen, Hummeln und andere Tiere. Heute vermehrt Ernst Rieger auf seinem Hof in Blaufelden mehr als 200 Arten von Wildblumen und Wildgräsern. Seine Samenmischungen werden deutschlandweit ausgesät. Der Landwirt. führt internationale Delegationen über seinen Hof.


Am 27.10.19 08:10 - 08:55 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.
(Wdh. übermorgen 5.20-6.00 Uhr)


Am 27.10.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. Die Winzerfamilie Weber bewirtschaftet eine der größten Walnussbaum-Plantagen im Südwesten. Moderatorin Ulrike Nehrbass hilft mit bei der Walnuss-Ernte und in der Restaurantküche. - Moderne Bauten aus Holz können wunderschön sein und sie helfen der Natur, weil sie Klima und Rohstoffe schonen. Ein Architekturprofessor hat zusammen mit einer pfälzischen Holzbaufirma und Zimmerleuten aus Kaiserslautern einen futuristischen Pavillon aus Holz gebaut.


Am 27.10.19 08:45 - 10:15 Uhr auf 
BR: Der Fuchs und das Mädchen
Spielfilm. Bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur kreuzt eines Tages ein wilder Fuchs Lilas Weg. An seiner Seite erlebt sie die Abenteuer des Waldes. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt Regisseur Luc Jacquet dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt er in seinem Film die Magie der wilden Natur ein. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt.


Am 27.10.19 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.
(Wdh. übermorgen 6.30-7.15 Uhr)


Am 27.10.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Soja statt Kartoffeln - Wie das Klima unsere Landwirtschaft verändert
Ausgedorrte Felder, verlorene Ernten, hunderte Millionen Euro Schaden - der Extremsommer 2018 hat besonders in der Landwirtschaft Spuren hinterlassen. Und auch dieses Jahr ist ungewöhnlich heiß und trocken. Für die Landwirte liegt darin eine existenzielle Bedrohung, die sie in Teilen allerdings mit verursacht haben. Wie müssen sie sich also anpassen? Was werden sie in Zukunft ernten? Und wie können sie davon leben? In dieser zweiten TV-Dokumentation zu den Auswirkungen der Klimakrise nimmt MDR WISSEN die Bauern in den Fokus.
(Wdh. kommende Nacht 3.01-3.47 Uhr)


Am 27.10.19 12:50 - 13:35 Uhr auf 
arte: Tierisch gute Väter
Die "stillen Stars" des Tierreichs werfen alle gängigen Vorstellungen von geschlechtsspezifischer Brutpflege über den Haufen: Ob schwangere Seepferdchen-Männchen, brütende Emu-"Super-Dads" oder der Nördliche Bootsmannfisch, der vor der Küste von British Columbia Nester für seine Jungen baut - das starke Geschlecht beweist für den Nachwuchs auch im Tierreich großen Einsatz und Opferbereitschaft.


Am 27.10.19 14:40 - 15:25 Uhr auf 
SWR: Natürlich im Gelbachtal
Mitten in der Natur erfährt SWR Moderatorin Anna Lena Dörr große, erhabene Ruhe. Sie empfindet Ehrfurcht vor einem 1.000-jährigen heiligen Baum und tankt Kraft unter dem frischen Grün von Eichen und Buchen. "Frühlingserwachen im Gelbachtal! Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur!"- Das Mailied von Johann Wolfgang von Goethe kommt ihr in den Sinn - und klar: Goethe war auch hier, im Jahr 1815 an der spektakulären Aussicht, die heute Goethepunkt heißt. Blüten dringen aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch. Die Natur zu verstehen, lernt Moderatorin Anna Lena im wahrsten Sinne des Wortes, als sie die Sprache der Vögel zu verstehen versucht - mitten im Buchfinkenland. Es gibt hier viele Buchfinken, die Wasseramseln haben bereits Junge, der Eisvogel baut noch an seiner Bruthöhle direkt am Gelbach, ganz natürlich. Mit den Naturmaterialien Holz, Stein und Lehm bauten die Menschen in den Dörfern im Gelbachtal schon immer. Einige von ihnen sind ganz besonders eng mit der Natur verbunden: Sie stellen zum Beispiel natürliche Stärkungsmittel für Pflanzen her oder verwandeln einen schweren Kirschbaumstamm in eine Engelskulptur. "Natürlich im Gelbachtal" - ein Naturerlebnis entlang einer echten Naturschönheit, dem Gelbach im Westerwald.


Am 27.10.19 15:05 - 15:35 Uhr auf 
ZDF: Bioschutz statt Ackergift - Wie Würmer unsere Ernten retten
Sie können zur Rettung der Bienen beitragen: Fadenwürmer greifen ohne Nebenwirkungen nur die Schädlinge an, für die sie bestimmt sind. Der Verzicht auf giftige Insektizide wäre möglich. Denn noch werden in der konventionellen Landwirtschaft gigantische Summen mit chemischen Pflanzenschutzmitteln erwirtschaftet. Tausende Tonnen landen auf den Äckern, 2018 wurden für knapp 1,3 Milliarden Euro Pestizide in Deutschland verkauft. Die Auswirkungen sind enorm: Einige, wie die Neonicotinoide, stehen unter dem Verdacht, massiv zum Insektensterben beizutragen. Drei Neonicotinoide sind zwar 2018 EU-weit wegen der Gefahr für die Bienen verboten worden. Doch Kritiker bemängeln, dass dies schon längst fällig war. Denn bereits im Jahr 1999 wurde ein Neonicotinoid als bienengefährlich verboten. Hat die Industrie mithilfe der Behörden ein Verbot über Jahre verschleppt? "planet e." begibt sich auf die Suche nach Beweisen und geht der Frage nach, ob das Bienen- und Insektensterben nicht viel früher hätte verhindert werden können.


Am 27.10.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
WDR: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West-Kanada
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist das Cariboo-Gebiet in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren hier im Westen Kanadas die Farben. Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo-Region, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.


Am 27.10.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Herbstwelten
Noch ein letztes Mal zeigt sich die Natur in aller Pracht, wenn sich die Blätter der Laubbäume verfärben und die tiefstehende Sonne Wiesen und Wälder erstrahlen lässt. Der Herbst ist eine Jahreszeit der Herausforderungen. Nur wer jetzt die richtigen Vorbereitungen trifft, wird den Winter überleben. Der Film zeigt die verschiedenen Überlebensstrategien der Tier- und Pflanzenwelt in opulenten Bildern. Ob Eichhörnchen, Hirsch, Baldachinspinne oder Kranich - die Kamera ist ganz nah dabei, wenn sich die Tiere den Herausforderungen stellen, so ist ein abwechslungsreiches Porträt vom Herbst in Deutschland entstanden.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)


Am 27.10.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Mittelrheintal
Umrahmt von mittelalterlichen Burgen bahnt sich der Rhein seinen Weg das Tal der Loreley - ein schroffer Durchbruch. Mythisch und dramatisch. Am Rhein leben faszinierende Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Film taucht ein in die besondere Naturlandschaft im Tal der Loreley. Er zeigt, was diese Nahtstelle von verschiedenen Kulturen, Klimaten und Naturräumen ausmacht, die der Mensch im Laufe der Jahrhunderte geschaffen hat. Aber der Film zeigt auch ein nachdenklicher Förster, der sich um den stark bedrohten Eichen-Niederwald im Tal sorgt. Einen Amphibien-Experten, der mit Schrecken die Ausbreitung räuberischer Neulinge am Rheingrund beobachtet. Eine extrem seltene Blume, die langsam verschwindet. Neue Arten und der Klimawandel verändern die über Jahrhunderte langsam gewachsene Natur- und Kulturlandschaft. Der Film setzt sich mit der Frage auseinander: Welche Natur will man dort? Gehört Veränderung nicht auch zur Natur? Soll - oder muss sogar - eine "Käseglocke" über das Tal gestülpt werden?


Am 28.10.19 00:45 - 01:30 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs
Früher war der Luchs in ganz Europa heimisch. Aufgrund von Entwaldung, Jagd und Pelzwilderei nahm der Bestand aber immer mehr ab. Und so gab es Ende des 19. Jahrhunderts in Westeuropa keine Luchse mehr. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gelang es einigen wenigen Tierliebhabern, die Behörden und die skeptische Bevölkerung nach zähen Verhandlungen davon zu überzeugen, rund 20 Luchse aus den slowakischen Karpaten im Schweizer Jura wieder anzusiedeln. Die Tiere dehnten ihr Revier auch auf die französische Seite des Gebirgszugs aus. Später wurden noch einmal ebenso viele Luchse in den ostfranzösischen Vogesen ausgesetzt. Die meisten der ausgewilderten Tiere tragen ein Senderhalsband und werden von einem Beobachternetzwerk auf Schritt und Tritt verfolgt. Trotz all dieser Bemühungen ist die Wildkatzenart weiterhin bedroht. Denn das Anwachsen der Luchspopulation wird oft kritisch beäugt: Für die Jäger ist er ein Konkurrent, und die Schafhalter fürchten Angriffe auf ihre Herden, obwohl Schafe noch seltener von Luchsen als von Wölfen gerissen werden. Hinzu kommen Verluste durch Wilderei, doch der größte Feind des Luchses sind Autos.
(Wdh. heute 5.45-6.30 Uhr)


Am 28.10.19 01:30 - 02:00 Uhr auf 
phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Alexander Held weiß, wie Bäume vor Feuer geschützt werden können. Mit Feuer. Noch vor der Waldbrandsaison brennt er trockene Gräser, Sträucher und Büsche gezielt ab. So findet das Feuer im Sommer weniger Nahrung und kann sich nicht so leicht im Wald ausbreiten. Diese "Prescribed Burning"-Taktik nutzen seit den 1960ern die USA, Australien und Kanada. Alexander Held lehrt sie in ganz Europa. "plan b" begleitet den Experten für Feuerökologie auf einem internationalen Workshop für Präventives Abbrennen bei Mafra in Portugal. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 28.10.19 02:30 - 03:15 Uhr auf 
ZDF: Klima macht Geschichte (1/2)
Der Zweiteiler führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis heute. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 4.00 Uhr)


Am 28.10.19 05:15 - 06:05 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt.


Am 28.10.19 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.


Am 28.10.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Weißstorch
Greift man der Natur etwas unter die Arme, beweist sie eine unglaubliche Regenerationskraft. Die hoch in ihren Nestern sitzenden Störche im Elsass waren ein Lieblingsmotiv mancher französischer Schwarz-Weiß-Postkarte der Nachkriegszeit. Der Storch gilt nicht nur als inoffizielles Wappentier des Elsass, er symbolisiert auch die Fruchtbarkeit: Wie in Deutschland bringt der Storch auch im Elsass die Babys, im übrigen Frankreich findet man sie dagegen in den Kohlköpfen! Dabei sah es lange so aus, als gehörten solche Szenen der Vergangenheit an. 1974 gab es in Frankreich nur noch zehn Weißstorchenpaare, die Art war vom Aussterben bedroht. Und dann kamen die Störche ab den 90er Jahren nach und nach ins Elsass zurück, so dass 2009 bereits 1.500 Storchenpaare registriert wurden. Der Film erzählt die Geschichte der Auferstehung der einst als stark bedroht geltenden Vögel und lässt auch den bekannten Ornithologen und Vorsitzenden des elsässischen Vogelschutzvereins LPO Yves Muller zu Wort kommen.


Am 28.10.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch alt - Am Ende
Diese Folge dreht sich um die Faktoren, die das Lebensende von Tieren herbeiführen können, wie Krankheit, Verletzungen, Fressfeinde, Hunger und Durst. Manche Tierarten wie der Nacktmull sind zwar nicht unsterblich, doch offenbar gefeit vor bestimmten Krankheiten wie Krebs. Gibt es Dinge, die der Mensch von den Tieren lernen kann? Beleuchtet wird das Verhalten von Tierarten, die stark auf Todesfälle reagieren, wie etwa Elefanten oder Krähen. Diese Folge begleitet die verschiedenen Lebewesen bei ihrem letzten Atemzug - aber stets mit Blick auf die Erneuerung des Lebens.


Am 28.10.19 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Pythons - Invasion in Florida
In seiner Heimat Asien ist der Tigerpython vom Aussterben bedroht - im US-Bundesstaat Florida entwickeln sich die Würgeschlangen zu einer Plage. Inzwischen sind sie eine ernsthafte Bedrohung für die einzigartige Tierwelt des Everglades-Nationalparks. Floridas Behörden rufen nun Bürger zu einem Wettbewerb auf, bei dem Freizeitjäger ausnahmsweise im Nationalpark auf Schlangenjagd gehen dürfen. Der Biologe Nick Gadbois gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger. "Geo Reportage" hat ihn bei der Jagd begleitet.


Am 28.10.19 10:35 - 11:30 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näher kommen.


Am 28.10.19 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Chiles wilder Süden (1/2)
Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando Magellan 1520 als erster Europäer die Meerenge durchsegelte, die nach ihm benannt werden sollte, zieht es Abenteurer und Handelsleute in die windumtoste Region. Dem Pioniergeist dieser Siedler folgt der Film auf der Reise in die entlegensten Gebiete Patagoniens, von denen viele wie damals nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Inmitten einer zerklüfteten Inselwelt und den gewaltigen Eismassen einer der größten Kontinentaleisflächen der Welt führt ein einziger Landweg in Chiles Süden: die Carretera Austral. Sie verläuft quer durch den gemäßigten Regenwald mit seinen gewaltigen Farnen und den riesigen Blättern der Nalca-Pflanze. Dazwischen, mitten im dichtesten Urwald, den die Siedler gegen alle natürlichen Widerstände urbar machten, findet sich eine Handvoll spitzgiebeliger Holzhäuser in typisch deutscher Bauweise. Sie sind Zeugnisse einer der jüngeren Pioniertaten in Chiles wildem Süden, der Gründung des Dorfes "Puyuhuapi": 1935 erklärten vier Sudetendeutsche den abgelegenen Fjord zu ihrer Heimat. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt lockt bis heute Siedler an - fasziniert von einer Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln und inselreichen Fjorden. Die Natur ist nicht nur in Form von verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen allgegenwärtig.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr)


Am 28.10.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Essen und Klimawandel - Wie sich unsere Lebensmittel verändern
Weltweit untersuchen Forscher, wie die Klimakrise den Lebensmittelanbau verändern wird. Ein Beispiel, das sie unter die Lupe genommen haben, ist das Bier, das in Zukunft deutlich teurer werden wird. Der Grund: Das veränderte Klima ist schlecht für die Braugerste, die für die Herstellung von Malz nötig ist. Dieses Studienergebnis hat in Europa für große Aufregung gesorgt. Insbesondere nachdem der heiße und trockene Sommer 2018 diese Prognose bestätigte. Doch nicht nur die Braugerste verändert sich in einem wärmeren Klima mit mehr Hitze- und Dürretagen und mehr Starkregen. Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Manches besser, manches schlechter. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem verrückten Versuch: Sie bauen Quinoa an, eine Art Getreideersatz aus den Anden. Sie suchen nach Feldfrüchten, die auch im Klima der Zukunft gut wachsen.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 28.10.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald und der längste Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Mit 28 Stundenkilometern zieht der urzeitliche Dschungel gemächlich vorbei. Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit. Darin verbringen sie die "entschleunigte" Zeit an Bord. Der Film zeigt eine Reise, die in der Großstadt Manaus beginnt und in den Weiten der Amazonaslandschaft endet.


Am 28.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Verborgenes Wiesenleben
Wildtiere haben für viele Menschen etwas Mystisches an sich. In Volksmythen werden sie häufig mit düsteren Assoziationen in Verbindung gebracht - als Botschafter des Teufels, Unheilbringer oder verwandelte Hexen. Doch die Realität hat mit diesem Aberglauben nichts zu tun. Durch alle Jahreszeiten hindurch begleitet die vierteilige Dokumentationsreihe Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen von John Howe, dem künstlerischen Leiter von "Der Herr der Ringe", und zeigt, dass der schlechte Ruf der Tiere alles andere als berechtigt ist.


Am 28.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Verborgenes Wiesenleben
Wildtiere haben für viele Menschen etwas Mystisches an sich. In Volksmythen werden sie häufig mit düsteren Assoziationen in Verbindung gebracht - als Botschafter des Teufels, Unheilbringer oder verwandelte Hexen. Doch die Realität hat mit diesem Aberglauben nichts zu tun. Durch alle Jahreszeiten hindurch begleitet die vierteilige Dokumentationsreihe Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen von John Howe, dem künstlerischen Leiter von "Der Herr der Ringe", und zeigt, dass der schlechte Ruf der Tiere alles andere als berechtigt ist.


Am 28.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die Anden - Natur am Limit (3/3)
Die letzte Folge der dreiteiligen Serie begibt sich auf eine naturkundliche Entdeckungsreise, von den eisigen Hängen des Aconcagua, des höchsten Berges Südamerikas, bis hin zur patagonischen Steppe. Tief im Süden zeigen sich die Anden besonders rau. Die Pumamutter, die hier ihre Jungen durchzubringen versucht, ist stets bedroht von Wetterwechseln und starker Konkurrenz. Doch zählen zu den Südanden auch artenreiche Wälder, voller einzigartiger Bewohner und Bäumen, die älter sind als die Berge selbst.


Am 28.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Extreme - das neue Normal? Klimawandel in Bayern
Längst ist der Klimawandel in Bayern angekommen: In den Bergen taut der Permafrost, im Tal kämpft man mit versiegenden Brunnen und mit Schlamm- oder Schneelawinen nach Extremwetterereignissen. Das Bewusstsein der Bürger, dass man etwas gegen die Erderwärmung tun muss, ist gestiegen. Doch was tut die Politik? Bayern war einst Vorreiter, hatte als erstes Bundesland in Deutschland ein eigenes Umweltministerium. Wird es dieser Pionierrolle heute noch gerecht? Wohin entwickelt sich die bayerische Klimapolitik? Nach der Landtagswahl gab es auch aus eigenen Reihen der CSU Kritik an umweltpolitischen Versäumnissen. Und auch in Bayern streiken inzwischen viele Schüler gegen die Untätigkeit der Politik. DokThema begleitet die 16-jährige Nele aus Kempten bei ihrem Kampf um mehr Aufmerksamkeit für die Erderwärmung und ihre Folgen. Dass der Umweltschutz demnächst in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden soll, findet sie gut. Doch sie fragt sich: ist das nur Symbolpolitik oder eine wirkliche Kehrtwende zu mehr Verantwortung für das, was wir den nächsten Generationen hinterlassen?
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 28.10.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Zeit der großen Katzen (2/3)
Während des Pleistozäns vor 1,5 Millionen Jahren war das Klima rau und von Eiszeiten geprägt, die Tierwelt wurde von furchterregenden Säbelzahnkatzen dominiert. Sie waren über Jahrmillionen die Herrscher der Welt. Doch dann tauchten die ersten Großkatzen auf. Sie waren den wilden „Säbelzähnen“ meist unterlegen, also mussten sie besondere Fähigkeiten entwickeln, um auf Dauer bestehen zu können. Diese Serie geht der Frage nach, wie sich Löwe, Tiger, Puma, Leopard, Gepard, Schneeleopard und Jaguar durchsetzen konnten. Neueste Filmtechniken enthüllen nie gesehenes Verhalten.


Am 28.10.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 
ARD-alpha: For Future - Aktiv gegen den Klimawandel
Diskussionsrunde.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 28.10.19 21:30 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Zukunft des Waldes
Früher galt ein Stück Wald als Sparkasse. Vor allem für die Nachkommen, denn Bäume wurden nur geschlagen, wenn man das Holz brauchte. Heute bestimmen oft Schädlinge, wann und wie viel gefällt wird. Bayerns Wäldern macht vor allem der Borkenkäfer zu schaffen, denn er liebt die heißen trockenen Sommer, die der Klimawandel mit sich bringt, und die Fichten, die hier bevorzugt gepflanzt wurden, weil sie schnell wachsen und als unkompliziert galten. Aber die mögen es feucht-kühl und werden vom Klimawandel geschwächt, was sie anfällig für den Borkenkäfer macht. In den letzten Jahren musste in Bayern mehr Holz geschlagen werden als nötig, was die Preise in den Keller treibt. So manches Waldstück ist keine Sparkasse mehr, sondern nur noch ein aufwändiges Hobby. Vor allem aber geht es um die Zukunft unserer Wälder, die das Klima stabilisieren. In Bayern ist fast jeder zweite Baum eine Fichte, gefolgt von der Kiefer, die dem Klimawandel auch nicht gewachsen ist. Die Wälder müssen sich ändern, wobei Fachleute auch fremde Baumarten ins Auge fassen, wie Libanon-Zeder, amerikanische Rotbuche oder türkische Hasel. Derzeit wird viel experimentiert, aber es wird seine Zeit dauern, bis man weiß, was für welche Böden und Regionen geeignet ist. Denn Bäume wachsen langsam. Gabriele Mooser hat staatliche Betriebe besucht, aber auch einige private Waldbesitzer, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, weil sie die Zeichen der Zeit früher erkannt hatten - oder ein Faible für exotische Bäume.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 28.10.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
ARD: Klima retten? Ohne mich!
Rekordhitze, Waldbrände, Dürre - die Erderwärmung ist mittlerweile auch in Deutschland deutlich zu spüren. Doch statt Verzicht heißt es weiter: Essen, Fliegen, Konsumieren als gäbe es keine Klimakrise. Autor David Donschen reist durch ein Land, in dem viele von Klimaschutz sprechen, aber nur wenige ihn wirklich ernst angehen. Er will herausfinden: Schafft es die Menschheit noch, sich selbst zu retten?
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 29.10.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 29.10.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch alt - Reich an Erfahrung
Diese Folge beschäftigt sich mit der Rolle des Älterwerdens für das Gemeinschaftswohl und die Weitergabe der Kultur. Denn auch Orcas, Elefanten oder Wölfe geben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an die Nachfahren weiter. Durch Beobachtung lernen die Jungtiere von den Alten: Sie lernen, wann es angebracht ist zu kämpfen oder zu fliehen, wie sie den passenden Lebenspartner erkennen und wo es Nahrung gibt.


Am 29.10.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch alt - Reich an Erfahrung
Diese Folge beschäftigt sich mit der Rolle des Älterwerdens für das Gemeinschaftswohl und die Weitergabe der Kultur. Denn auch Orcas, Elefanten oder Wölfe geben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an die Nachfahren weiter. Durch Beobachtung lernen die Jungtiere von den Alten: Sie lernen, wann es angebracht ist zu kämpfen oder zu fliehen, wie sie den passenden Lebenspartner erkennen und wo es Nahrung gibt.


Am 29.10.19 09:35 - 10:15 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak am Oberlauf des Flusses.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)


Am 29.10.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kleiner Jäger ganz groß - Die Wasserspitzmaus
Wasserspitzmäuse lieben Erlenbrüche und unverbaute Ufer entlang natürlicher Gewässer. Die Schwentine im Nordosten Schleswig-Holsteins ist so ein Bachlauf, an dem sich die flinken Spitzmäuse besonders wohlfühlen. Hier folgt Tierfilmer Joachim Hinz den kleinen Mäusen bei ihren Jagdausflügen nach Köcherfliegen- und Libellenlarven, Schnecken und Regenwürmern. Er zeigt, wie liebevoll sich eine Spitzmausmutter um ihre winzigen Jungen kümmert, und verfolgt die Kleinen bei ihren ersten Ausflügen außerhalb des schützenden Nests. Die gegenüber Artgenossen oft aggressiven Wasserspitzmäuse konnte Tierfilmer Joachim Hinz sogar bei einem "Spitzmaus-gegen-Spitzmaus-Kampf" mit der Zeitlupenkamera ausgiebig filmen - ein Boxkampf der besonderen Art. Er zeigt, dass die fast blinden Tiere sich auch im Streit auf ihr Gehör und ihren Tastsinn verlassen.


Am 29.10.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Holz - Darauf können wir bauen
Ob man gemütlich am Lagerfeuer sitzt, schnell etwas auf ein Blatt Papier kritzelt oder direkt ein ganzes Haus baut - immer wieder haben wir mit Holz zu tun. Es ist so vielseitig wie kaum ein anderer Werkstoff. Woher kommt es eigentlich und was macht Holz so besonders? Die Suche nach Antworten führt "Planet Wissen"-Moderator Jo Hiller unter anderem nach Venedig, also in die Stadt, die auf Holz gebaut ist - und immer noch steht. Im Arnsberger Wald im Sauerland trifft er auf Pferde, die bei der Holzernte immer noch eine wichtige Rolle spielen. Woher ein Stück Holz überhaupt stammt, können heute spezielle DNA-Tests herausfinden. Was dahinter steckt, zeigt die Hamburger Forscherin Dr. Hilke Schröder.


Am 29.10.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Der Atem der Erde
Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht. Der Film erzählt die Geschichte der Erde aus der Perspektive jenes Elements, das hinter (fast) allen Lebensformen steckt. Eine faszinierende, Millionen Jahre dauernde Reise eines Sauerstoff-Atoms und seine Reise durch Zeit und Raum.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.40 Uhr)


Am 29.10.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Mein Garten wird zum Biotop
Üppige Wildblumen statt Kurzrasen, Lebensraum statt grüner Wüste - naturnahes Gärtnern ist voll im Trend. Stefan Behr hat seinen Schrebergarten schon vor Jahren in ein Naturparadies verwandelt. Jetzt wollen auch seine Nachbarn ihre Parzellen ordentlich umkrempeln. Sabine und Peter setzen dabei auf bunte Vielfalt, während Richard seinen Garten erstmal in ein kreatives Chaos stürzt. Stefan Behr, aktives Mitglied bei Naturgarten e.V., hilft den dreien bei der Umgestaltung. Denn naturnahes Gärtnern bedeutet nicht, alles einfach so wachsen zu lassen. "Das erfordert Planung, Wissen und eine Menge Arbeit!" betont der Grundschullehrer, "Aber es lohnt sich, nicht nur für die Natur!"


Am 29.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Verwunschener Bauernhof
Auf einem Bauernhof leben zahlreiche Tiere im direkten Umfeld des Menschen. Obwohl keines der Tiere eine Bedrohung für den Menschen darstellt, werden sie im Volksglauben allzu oft verteufelt. So wurden während des Mittelalters Eulen an Türen genagelt und Katzen verfolgt, während Elstern als skrupellose Diebe galten. Dabei sind die Tiere nicht nur harmlos, sie bringen sogar zahlreiche Vorteile für die Hofbesitzer. Die Dokumentation begleitet die in Verruf geratenen Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen.


Am 29.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wilde Schweiz
Der Film gibt einen Eindruck von den vielfältigen Lebensräumen der Schweiz: von den eisigen Höhen der insgesamt 48 Viertausendern bis zum Luganer See mit seinem mediterranen Flair. Sigurd Tesche und sein Team zeigen auch die Unterwasserwelt des kleinen Landes, etwa an der Mündung der Flüsse Ticino und Verzasca. Dort erstreckt sich eine der letzten Flussdeltas der Schweiz. Zwischen umgestürzten Bäumen und Wasserpflanzen haben viele Fische ihre Kinderstuben, und so finden selbst große Raubfische wie Welse ein Auskommen. Die Schweiz kann auch den größten Zirbelkieferwald Europas aufweisen. Ohne den Tannenhäher aber könnte der Wald kaum gedeihen. Der mit dem Eichelhäher verwandte Vogel füllt seinen ganzen Kropf mit Kiefersamen und legt im Herbst unzählige Nahrungsdepots an. Er merkt sich hunderte - aber nicht alle. Aus den vergessenen Samen wachsen neue Bäume. Tannenhäher und Wasser, beide lassen die Zirbelkiefern gedeihen. Deren bizarre Formen zeugen von Wind und Wetter, jenen gewaltigen Kräften, die das kleine Alpenland zu etwas besonderem machen: dem Wasserschloss Europas.


Am 29.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. In diesem "Making of" berichtet der Tierfilmer von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 29.10.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Spree in Gefahr - Wie Raubbau und Klimawandel einen Fluss verändern
Die Spree ist ein Fluss in Not - das wird in Zeiten der Dürre überdeutlich. Sie hängt am Tropf versiegender Talsperren. Andererseits kämpfen Fischbestände in der Hauptstadt ums Überleben, wenn der ersehnte Regen dann den Unrat aus der Kanalisation ins Wasser spült. Unterdessen träumen die Berliner von Flussbadeanstalten in sauberen Fluten, die einst alltäglich waren. Die Spree: ein großartiges Öko-System und immer noch in Gefahr.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 29.10.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest
Jeden Freitag organisiert Kira zusammen mit Freunden die "Fridays for Future"-Demonstration. Sie ist bereit, dafür Fehlstunden zu riskieren. Außerdem ist sie im Orga-Team und verwendet viel Freizeit für ihr neues politisches Engagement. Es ist wichtig, dass Deutschland alles dafür tut, seine Klimaziele zu erreichen. Doch lässt sich der Klimawandel durch diesen Protest aufhalten, und sind die jungen Menschen auch bereit, für das Klima ihr eigenes Leben zu verändern? Wer sind die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag demonstrieren, was bewegt sie, und wie wollen sie leben? Vor 50 Jahren gab es Studentenproteste, jetzt Schülerproteste. Haben wir es bei den "Fridays for Future"-Demos mit dem Beginn einer neuen Bewegung zu tun, oder sind sie nur ein vorübergehendes Aufbegehren? "hessenreporter" Adrian Oeser hat sich unter die Demonstranten begeben.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 29.10.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Im australischen Bundesstaat Western Australia droht Gefahr durch ein Buschfeuer. Die Flammen sind von einem Privatgrundstück nahe der Ortschaft Pinjar auf ein Waldgebiet übergesprungen. Dort wird auf einem Schießstand gerade ein Wettbewerb mit scharfer Munition ausgetragen. Damit sich die Bodentrupps bei den Löscharbeiten keine Kugel einfangen, wird die Anlage evakuiert. Die Piloten der Wasserbomber haben derweil mit ungünstigen Windverhältnissen zu kämpfen. Wegen der starken Rauchentwicklung herrscht im Cockpit schlechte Sicht.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 0.15 Uhr)


Am 30.10.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Bisons, die sanften Riesen von Montana
Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden.


Am 30.10.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gnadenlose Rocky Mountains
Schroffe Felsgipfel, tiefe Schluchten, ausgedehnte Wälder und endlose Weiten: Montana ist einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA und ein Gebiet der geographischen Gegensätze - genau der richtige „Abenteuerspielplatz“ für Survival-Experte Bear Grylls. Im Westen Montanas ragt das beeindruckende Gebirgsmassiv der Rocky Mountains in den Himmel, während der Osten von flachen Tiefebenen, den so genannten Great Plains, dominiert wird. Bei seiner Marschroute durch unübersichtliche Waldgebiete und über tosende Wasserfälle muss der Ex-Soldat sein gesamtes Know-how einsetzen, um zurück in die Zivilisation zu finden.


Am 30.10.19 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Gift im Wald - Kampf gegen die toxischen Raupen
Eine giftige Raupe breitet sich aus: der Eichenprozessionsspinner. Seine toxischen Brennhaare strapazieren ganze Dörfer. Denn einmal in der Luft, können sie jahrelang schwere allergische Reaktionen auslösen. Und die gefräßigen Raupen schaden auch dem Wald: Wenn sich Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner zu stark vermehren, können sie ganze Eichenbestände kahlfressen. Deshalb sind die Behörden dazu übergegangen, die Raupen in besonderen Fällen mit großangelegten Insektizid-Einsätzen aus der Luft zu bekämpfen. Ein wirksames, aber umstrittenes Vorgehen. Und die langfristigen Folgen für den Wald sind kaum erforscht.
(Wdh. morgen 5.45-6.10 Uhr)


Am 30.10.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Unheimlicher Teich
In Tümpeln und Teichen, da hausen die Hexen - so sagt es zumindest der Volksglaube. Es heißt, sie trieben dort ihr höllisches Spiel mit dem Teufel. Ebenso werden Tiere, die in Kleinstgewässern ihren Lebensraum finden, in zahlreichen Legenden mystifiziert. Doch die Lebenswirklichkeit von Kröten, Fledermäusen und Nattern hat mit diesen abergläubischen Vorstellungen wenig gemein. Die blühende Realität ist weitaus faszinierender. ARTE nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise an den Teich. Die Kröte spürt, wenn es Zeit wird, zu ihren Laichgewässern aufzubrechen. Sie marschiert nachts und orientiert sich dabei am Magnetfeld der Erde. In der Mythologie wird ihr nachgesagt, sie sei eine Kreatur des Teufels, Sinnbild der Hexenkunst und habe magische Heilwirkungen. Die Fledermaus kennt nur die dunkle Nacht; ihre Tage verbringt sie kopfüber hängend und verbirgt ihr dämonisches Wesen unter ihren ledrigen Flügeln. Obwohl der Flug der Fledermaus von großer Eleganz ist, macht das Tier, halb Maus, halb Vogel, den Menschen Angst - vor allem, da sie stets geräuschlos auftaucht.


Am 30.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Geheimnisvoller Wald
Die Legende besagt, dass der Wald kurz vor Anbruch des Herbstes verhext und voller Geheimnisse sei. In der Tat ist dies die Zeit, in der einer seiner scheusten Bewohner zu sehen ist: der Hirsch. Alte Sagen schreiben dem König des Waldes mal dämonische Kräfte, mal beneidenswerte Tugenden zu. Vielleicht ist es sein prächtiges Geweih oder seine stattliche Erscheinung, die dem Hirsch die Bewunderung, aber auch die Missgunst der Menschen eingehandelt hat. Die Dokumentation folgt dem König durch den Wald und dringt ein in die Sage um den geflügelten Hirsch Furfur. Auch ein anderer scheuer Einzelgänger macht sich im Hochwald zu schaffen. Für gewöhnlich ist er zu hören, noch bevor er zu sehen ist: der Schwarzspecht. Für seinen künftigen Nachwuchs zimmert dieser im Wald eine Nisthöhle und versucht, den Weibchen mit seinem Talent zu imponieren. Sein Gefieder, schwarz wie der Tod, und seine merkwürdigen Schreie haben den Menschen lange misstrauisch gemacht. So war die Verbindung des Spechts mit der Hexerei nicht mehr weit. Neben dem Schwarzspecht gibt sich ein weiteres Tier große Mühe beim Bau der eigenen Behausung - wenngleich die Baustelle dieses Mal unter der Erde liegt. Der Dachs gräbt den Boden auf und schafft die Erde weg - ständig ist er damit beschäftigt, sein unterirdisches Labyrinth zu vergrößern. Weil der Dachs seinen Bau nur nachts verlässt, vermutete der Mensch hinter seinem nächtlichen Treiben schon im Mittelalter irgendeine Teufelei.


Am 30.10.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimafreundlich leben - ein Familienexperiment
Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Geht das, ohne dass es wehtut oder zu umständlich wird? Mit vier Kindern? Und auf dem Land, wo es kaum öffentlichen Nahverkehr gibt? Die Steingässers starten ein Familienexperiment.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 30.10.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Alaskas Bären
In Anchorage, der Hauptstadt Alaskas, ist die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation fließend. Wie selbstverständlich wandert eine Schwarzbärenfamilie vom Wald über den Golfplatz in die Gärten der Wohnviertel. In 'ihrem' Revier macht es für die beiden Bärenkinder keinen Unterschied, ob sie auf einen Baum oder über einen Zaun klettern. Der Weg Richtung Polarmeer führt dann durch spektakuläre Landschaften. Moschusochsen grasen direkt am Straßenrand. Mehrere hundert Kilometer auf dem schnurgeraden Dalton-Highway weiter tauchen plötzlich die fahlen Lichter von Prudhoe Bay, der Erdölstadt am Ende des nordamerikanischen Kontinents, auf. Und bald auch die ersten Eisbären.


Am 30.10.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wildes Südafrika - Das Abenteuer
Dort, wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind, liegt Südafrika! Brennpunkt der Artenvielfalt und Ziel eines Naturfilmteams: Gemeinsam mit seinem internationalen Team macht sich der Hamburger Thomas Behrend auf die Suche nach spektakulären Tiergeschichten, Naturwundern und Gründen für die atemberaubende Vielfalt im Land. Thomas Behrend und sein Team drehten zwei Jahre lang für die Reihe "Wildes Südafrika". Mit modernster Kameratechnik reisten die Tierfilmer vom Kap bis in die Kalahari. "Das Abenteuer" berichtet über die Hintergründe der Film-Produktion, ein spannendes und humorvoll erzähltes Making-of.


Am 31.10.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch alt - Im Namen der Fortpflanzung
Älter werden heißt oft, Erfahrungen im Elternsein zu sammeln. Manche Tierarten kennen keine Menopause, doch die Geschichte der Löwin Selenkay ist trotzdem außergewöhnlich: Sie zieht derzeit die fünfte Generation von Jungen auf, während viele Tiere in ihrem Umfeld von Wilderern getötet wurden. Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die Dokumentationsreihe einen neuen Blick auf die Tierwelt - auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise.


Am 31.10.19 12:25 - 13:10 Uhr auf 
mdr: Tiere an den Grenzen
Luchse sind Wanderer. Nur so können sie eigene Reviere und Partner finden. Doch jetzt stoßen sie an neue Grenzen. Diese gefährden die Erfolgsaussichten aktueller Auswilderungen in Kroatien und Slowenien: "Doru und "Goru" werden in die Freiheit entlassen und sollen den Gen-Pool der Dinariden-Luchse auffrischen. Auch Europas größte Landraubtiere, die Braunbären, müssen neue Wege suchen. Und im bulgarisch-türkischen Strandscha-Gebirge bedrohen alte und neue Barrieren die Existenz urzeitlicher Landschildkröten. 1989 wurden der "Eiserne Vorhang" zwischen Ost und West niedergerissen, und es eröffneten sich auch für die Tierwelt neue Freiräume und Ausbreitungsmöglichkeiten in Deutschland und in ganz Europa. Seit der Flüchtlingskrise sind Mauern und Zäune wieder da, riegeln jetzt den Norden gegen den Süden ab und zerschneiden dabei viele der ohnehin kleinen, zersplitterten Lebensräume bedrohter Tierarten. Gibt es noch ausreichend große Lücken im Zaun? Der Frage gehen in dem Film "Tiere an den Grenzen" Wissenschaftler und Naturschützer in Kroatien, Slowenien und Bulgarien nach. Und in Mexiko. Denn auch hier zeigen sich erste Folgen der wachsenden Mauer zwischen Arizona und dem gegenüberliegenden Hochland von Sonora.


Am 31.10.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Borneos
Borneo gehört zum Indonesischen Archipel und ist die drittgrößte Insel der Welt. Mit einer Fläche von rund 750.000 Quadrat-Kilometern ist sie mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In den zerklüfteten Gebirgszügen und tropischen Regenwäldern des Eilands gibt es einen riesigen Artenreichtum. Einige der Pflanzen- und Tierarten im Dschungel Borneos sind endemisch, also weltweit nur hier zu finden - wie zum Beispiel fleischfressende Kakerlaken. Auf diese besonderen Bedingungen muss sich Überlebens-Experte Bear Grylls bei seiner jüngsten Expedition erst einmal einstellen. Außerdem machen dem Briten in dieser Episode Myriaden von Blutegeln das Leben schwer.


Am 31.10.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Jagd - Noch zeitgemäß?
Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und nicht nur das: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es weiter kritische Stimmen, die sagen: Jagd, so wie sie heute betrieben wird, ist nicht sinnvoll, sondern schadet sowohl dem Wild als auch dem Wald. In einem Jagdrevier südlich von München wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner herausfinden, wie Jäger ihre Aufgabe heute verstehen - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier geschossen wird. Beim Ausnehmen sollen die beiden schließlich sogar selbst Hand anlegen.


Am 31.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (2/2)
Trotz ihres außergewöhnlich ausgeprägten Geruchssinns kommen die Elefanten auf ihren Wanderungen den Menschen gefährlich nah, dabei sind Konflikte keine Seltenheit. In der Stadt Kasane in Botsuana etwa erscheinen die Riesen fast täglich und plündern die kargen Felder der dortigen Bauern. Botsuana und seine Nachbarstaaten erkannten den Schutz der gefährdeten Art als notwendig an und richteten eines der größten länderübergreifenden Schutzgebiete der Erde ein, um den Tieren ihre alten Wanderrouten wieder zugänglich zu machen. Davon profitieren die Regierungen auch wirtschaftlich: Die großen Dickhäuter gelten als wahre Touristenmagneten. Die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen reisten mehr als zwei Jahre lang durch das südliche Afrika, um den Rätseln rund um die sanftmütigen Riesen auf den Grund zu gehen. Mit ihrem Zweiteiler "Elefanten hautnah" zeichnen sie ein komplexes Bild der "Ikone Afrikas" und geben intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.


Am 31.10.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Dirty Hanno - Umweltsünder wider Willen
Warum auch umweltbewusste Weltbürger ahnungslos eine Spur der Vernichtung ziehen und Recycling nicht die Antwort ist: Nein, er kippt keine Chemikalien ins Grundwasser. Er wirft nicht einmal leere Batterien in den Hausmüll. Beim Einkaufen greift er immer zum Papiersackerl, und für seinen Biomüll nimmt er sogar die biologisch abbaubare Variante auf Pflanzenbasis. Und trotzdem ist er "Dirty Hanno, der Umweltsünder". Schuldig im Sinne der Anklage - und mit ihm ein ganzes Volk. Umweltschutz verbinden die Österreicher hauptsächlich mit Mülltrennung - und sie gelten in diesem Punkt als Vorzeige-Nation. Aber wie dieser Film zeigt, ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und leider sitzen die Österreicher auch beim Recycling so manchem Mythos auf! Gibt es überhaupt noch eine Chance, es richtig zu machen? Widersprechen die einzelnen Empfehlungen einander nicht auf fatale Weise? Ist es möglich, mit seinem Konsumverhalten fair trade, Nachhaltigkeit und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen? Dieser DOK.eins Film mit Hanno Settele sorgt für so manches Aha-Erlebnis.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 31.10.19 21:47 - 22:17 Uhr auf 
tagesschau24: Der Zoo - Tiergefängnis oder Artenschutz?
Zoos sind sehr beliebt, ein Freizeitvergnügen nicht nur für Familien. Jahr für Jahr strömen über 6 Mio. Besucher in die Zoos von NRW. Hier gibt es die größte Zoodichte weltweit, sagt der Verband der zoologischen Gärten. Aber die Haltung einiger Arten ist in die Kritik gekommen - es gibt fast keine Delfine mehr in deutschen Zoos - und immer weniger Eisbären. Auch die Haltung von Elefanten und Menschenaffen wird diskutiert und viele Besucher stellen sich die Frage: Kann man wirklich alle Tiere artgerecht in Zoos halten? Die zoologischen Gärten selbst bezeichnen sich als Bildungs- und Naturschutzzentren. Aber werden sie ihrem Auftrag auch gerecht und was können Zoos tatsächlich gegen das Artensterben leisten und was nicht? Rechtfertigt das Vergnügen der Besucher die Haltung von exotischen Tieren in artfremder Umgebung? Zwei Zoos in NRW, Wuppertal und Köln, zeigen die Unterbringung der Tiere und stellen sich den Fragen von Reporterin Mareike Wilms.
(Wdh. übermorgen 22.15-22.45 Uhr)


Am 01.11.19 04:45 - 06:15 Uhr auf 
SWR: Wildes Mittelrheintal
Umrahmt von mittelalterlichen Burgen bahnt sich der Rhein seinen Weg das Tal der Loreley - ein schroffer Durchbruch. Mythisch und dramatisch. Am Rhein leben faszinierende Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Film taucht ein in die besondere Naturlandschaft im Tal der Loreley. Er zeigt, was diese Nahtstelle von verschiedenen Kulturen, Klimaten und Naturräumen ausmacht, die der Mensch im Laufe der Jahrhunderte geschaffen hat. Aber der Film zeigt auch ein nachdenklicher Förster, der sich um den stark bedrohten Eichen-Niederwald im Tal sorgt. Einen Amphibien-Experten, der mit Schrecken die Ausbreitung räuberischer Neulinge am Rheingrund beobachtet. Eine extrem seltene Blume, die langsam verschwindet. Neue Arten und der Klimawandel verändern die über Jahrhunderte langsam gewachsene Natur- und Kulturlandschaft. Der Film setzt sich mit der Frage auseinander: Welche Natur will man dort? Gehört Veränderung nicht auch zur Natur? Soll - oder muss sogar - eine "Käseglocke" über das Tal gestülpt werden?


Am 01.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch alt - Lange leben
Die Aldabra-Riesenschildkröte kann bis zu 250 Jahre alt werden und ist damit die unangefochtene Rekordhalterin unter den Landlebewesen. Auf der Seychellen-Insel Curieuse wird ihre erstaunliche Langlebigkeit unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht. Der Afrikanische Elefant ist das Landsäugetier mit der höchsten Lebenserwartung. Sein Leben ist sehr eng mit dem Familienverband verknüpft. Die Wissenschaft beginnt gerade erst zu verstehen, wie der Alterungsprozess bei diesen Tieren soziale Beziehungen, Partnerschaften und die Fortpflanzungsfähigkeit verändert.


Am 01.11.19 08:35 - 09:30 Uhr auf 
WDR: Wilde Schweiz
Der Film gibt einen Eindruck von den vielfältigen Lebensräumen der Schweiz: von den eisigen Höhen der insgesamt 48 Viertausendern bis zum Luganer See mit seinem mediterranen Flair. Sigurd Tesche und sein Team zeigen auch die Unterwasserwelt des kleinen Landes, etwa an der Mündung der Flüsse Ticino und Verzasca. Dort erstreckt sich eine der letzten Flussdeltas der Schweiz. Zwischen umgestürzten Bäumen und Wasserpflanzen haben viele Fische ihre Kinderstuben, und so finden selbst große Raubfische wie Welse ein Auskommen. Die Schweiz kann auch den größten Zirbelkieferwald Europas aufweisen. Ohne den Tannenhäher aber könnte der Wald kaum gedeihen. Der mit dem Eichelhäher verwandte Vogel füllt seinen ganzen Kropf mit Kiefersamen und legt im Herbst unzählige Nahrungsdepots an. Er merkt sich hunderte - aber nicht alle. Aus den vergessenen Samen wachsen neue Bäume. Tannenhäher und Wasser, beide lassen die Zirbelkiefern gedeihen. Deren bizarre Formen zeugen von Wind und Wetter, jenen gewaltigen Kräften, die das kleine Alpenland zu etwas besonderem machen: dem Wasserschloss Europas.


Am 01.11.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Wilderern auf der Spur - Die Hüter vom Kruger National Park
Der Gestank ist bestialisch. Ranger Rendani Nethengwe schneidet tief ins Fleisch des toten Elefanten - er muss die Gewehrkugel finden, mit der illegale Jäger das Tier getötet haben. "Es ist traurig", sagt er. "Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes - die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land." Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich: mal ist er im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit den Tierärzten unterwegs. Die sind zurzeit sehr besorgt um die Elefanten im Park, da sie vor kurzem im Blut eines toten Tieres den menschlichen Tuberkulose-Erreger entdeckt haben. "Es ist uns ein Rätsel, wie der Elefant sich infiziert hat. Die Krankheit könnte eine große Bedrohung für unsere Elefanten werden", sagt Tierarzt Peter Buss. Was die meisten nicht wissen: zu den seltensten Tieren im Krügerpark gehören die Wildhunde. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren weiter zurückgegangen. ARD-Korrespondent Thomas Denzel begleitet die Hüter des Krügerparks auf ihren Streifzügen: bei der Betäubung eines Elefanten für den Tuberkulose-Check, bei der Jagd nach Wilderern und bei der Beobachtung des Familienlebens der Wildhunde.


Am 01.11.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Die Fakten
Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und ein steigender Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Schon jetzt lässt der Klimawandel Ökosysteme wie das Great Barrier Reef sterben, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Zwar warnen Forscher seit den 1990er-Jahren vor dem Klimakollaps, doch Lobbyarbeit der großen Energiekonzerne verhindert lange ein wirksames politisches Handeln. Die Dokumentation zeigt: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Seit die Wissenschaft vor dem Treibhauseffekt warnt, wird auf immer neuen Klimagipfeln der UN verhandelt. Aber die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. Diese Entwicklungen machen es immer schwerer, eine Lösung zu finden.


Am 01.11.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!


Am 01.11.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Madagaskar - Arme reiche Schatzinsel
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben, und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer und Frauen manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen.


Am 01.11.19 14:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Magie der Moore
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines unserer wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Filmautor einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde: das Moor. Neben Wölfen, die durch weiße Wollgrasbüschel ziehen, Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen füttern oder anmutig tanzenden Kreuzottern werden fleischfressende Sonnentau-Pflanzen und zierliche Moose gezeigt, deren Sporen krachend explodieren. Ein filigranes Kunstwerk, das von der Natur in Jahrtausenden geschaffen wurde, und das erst allmählich erforscht wird. Erzählt von Grimme-Preisträger Axel Milberg ist der Film eine erstaunliche Reise zu faszinierenden Lebensformen, die auch ganz in unserer Nähe zu finden sind.
(Wdh. kommende Nacht 1.05-2.35 Uhr)


Am 01.11.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Auswirkungen und Strategien
Beim Pariser Klimagipfel 2015 beschlossen die Staaten, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen. Doch seitdem ist wenig geschehen, auch wegen der politischen Kehrtwende in den USA. Experten fordern, sofort von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzustellen und unser Konsumverhalten zu überdenken. Computermodelle berechnen die Folgen einer globalen Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr. Sie zeigen fatale Folgen für die Landwirtschaft, vor allem in Entwicklungsländern. Aber auch Küstenregionen sind stark gefährdet. Um die Erderwärmung - wie beim Pariser Klimagipfel beschlossen - unter 1,5 Grad Celsius zu halten, genügt es nicht mehr, nur die Emissionen zu begrenzen. Wir müssen auch möglichst viel CO2 wieder aus der Luft herausholen. Dabei können Wälder helfen. Beispiele aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen außerdem, wie jeder beim Kampf gegen den Klimawandel mithelfen kann.


Am 01.11.19 15:30 - 17:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Klima-Detektive - Kampf um die Zukunft des Planeten
Wirbelstürme, Dürren, Waldbrände, Hitze und extremer Niederschlag. Es ist schwer zu leugnen, dass etwas nicht stimmt mit unserem Wetter. Es sind Vorboten und Zeichen des Klimawandels. Viele Wissenschaftler sind sich darüber einig: Diese Wetterphänomene sind das Ergebnis der "Wettermaschine" – unseres Klimas. Das verändert sich, wird heißer und unberechenbarer. Der Klimawandel ist wohl eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Weitverbreitete Missverständnisse oder Fehlinformationen haben das Verständnis für die komplexen Vorgänge bei vielen Menschen stark beeinträchtigt. So gelingt es nur noch wenigen, das eigentlich unleugbare Problem des Klimawandels wirklich zu verstehen und aktiv anzugehen. Der Film versucht, die komplexen Zusammenhänge in der Klima forschung zu erklären: von den historischen Wurzeln bei Entdeckungen klimatischer Phänomene und deren Auswirkungen auf unseren Planeten bis zur überzeugenden Aufschlüsselung der messbaren Daten und Fakten. Wissenschaftler auf der ganzen Welt nehmen den Zuschauer mit auf die Suche nach einem besseren Verständnis der Funktionsweise dieser "Wetter- und Klimamaschine", die wir Erde nennen, und sie erklären, dass wir mit geeigneten Maßnahmen den Klimawandel noch erfolgreich bekämpfen können.


Am 01.11.19 15:45 - 17:10 Uhr auf 
ONE: Grzimek (1/2)
Fernsehfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.35 Uhr)


Am 01.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Vipern - Giftige Grazien
Giftschlangen sind weit verbreitet, aber nicht alle sind gleichermaßen gefährlich. In dieser Dokumentation werden drei besonders gefährliche Vipernarten vorgestellt und miteinander verglichen. Sie zeigt, wie diese Schlangen ihre Beute jagen und mit welchen Strategien sie sich an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst haben, sei es in New Mexico, Westafrika oder auf der Arabischen Halbinsel. Tief in den Wäldern Westafrikas lebt die Gabunviper. Keine andere Schlange hat so lange Giftzähne und greift ihre Opfer so schnell an. Ihre Tarnung im Laub des Unterholzes ist perfekt. Und genau das ist ihr größter Trumpf: Sie schleicht sich ganz langsam an und schlägt dann blitzschnell zu.


Am 01.11.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
phoenix: Alaska im Klimawandel - Wo Eis und Hoffnung schmelzen
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 01.11.19 19:00 - 19:30 Uhr auf 
BR: Vom Woife und dem Wald
Im Bayerischen Wald lebt Wolfgang Schreil - besser bekannt unter seinem Spitznamen "Woid Woife". Sein ganzer Stolz ist ein Bauwagen, der am Rande seines Heimatdorfes Bodenmais steht. Unter den Fichten, zwischen Eichhörnchen und Waldvögeln, findet der Waidler täglich seinen Seelenfrieden. Hier päppelt er verletzte oder verwaiste Waldtiere auf und entlässt sie wieder in die Freiheit. Und von hier aus startet der Woife seine zahlreichen Wanderungen in den Wald. Die Kamera ist meistens mit dabei. Denn seit ein paar Jahren ist der ehemalige Totengräber leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Seine Lieblingsmotive sind die Tiere des Bayerischen Waldes. Dieses Jahr möchte der Woife ein ganz besonderes Foto in freier Wildbahn schießen: einen Rothirsch bei der Brunft. Das Spektakel findet nur an ein paar wenigen Tagen im Herbst statt. Er muss dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Also behält der Woife das Rotwild vom Winter bis zum Herbst so gut wie möglich im Auge. Und ein Filmteam begleitet ihn auf seinen Spaziergängen durch die Jahreszeiten.


Am 02.11.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 02.11.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.


Am 02.11.19 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Igel in Not - Tim und Sina retten Stacheltiere
Sie bevölkern Parks, Gärten, und Hecken - trotzdem bekommen wir sie nur selten zu Gesicht: Igel. Auf ihren nächtlichen Streifzügen suchen sie nach Nahrung, vor allem wenn der lange Winterschlaf naht. Aber weshalb müssen jedes Jahr tausende Igel von Menschen gerettet werden? Das will Robert herausfinden und trifft die 13-jährige Sina, die in einer Igelauffangstation arbeitet.
(Wdh. morgen 7.55-8.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 02.11.19 08:40 - 09:25 Uhr auf 
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.


Am 02.11.19 09:00 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs
Früher war der Luchs in den Mittelgebirgen ganz Europas zu Hause. Doch Ende des 19. Jahrhunderts hatten Wilderei, Jagd und die massive Abholzung von Wäldern Europas größte Wildkatze aus dem Westen des Kontinents komplett verdrängt. Erst in den 70er Jahren begann eine Wiederauswilderung im Schweizer Jura. Inzwischen hat sich die Population deutlich erholt. Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Der scheue, nachtaktive Beutegreifer lässt sich jedoch nur selten blicken. Früher war der Luchs in ganz Europa heimisch. Aufgrund von Entwaldung, Jagd und Pelzwilderei nahm der Bestand aber immer mehr ab. Und so gab es Ende des 19. Jahrhunderts in Westeuropa keine Luchse mehr. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gelang es einigen wenigen Tierliebhabern, die Behörden und die skeptische Bevölkerung nach zähen Verhandlungen davon zu überzeugen, rund 20 Luchse aus den slowakischen Karpaten im Schweizer Jura wieder anzusiedeln. Die Tiere dehnten ihr Revier auch auf die französische Seite des Gebirgszugs aus. Später wurden noch einmal ebenso viele Luchse in den ostfranzösischen Vogesen ausgesetzt. Die meisten der ausgewilderten Tiere tragen ein Senderhalsband und werden von einem Beobachternetzwerk auf Schritt und Tritt verfolgt. Trotz all dieser Bemühungen ist die Wildkatzenart weiterhin bedroht. Denn das Anwachsen der Luchspopulation wird oft kritisch beäugt: Für die Jäger ist er ein Konkurrent, und die Schafhalter fürchten Angriffe auf ihre Herden, obwohl Schafe noch seltener von Luchsen als von Wölfen gerissen werden. Hinzu kommen Verluste durch Wilderei, doch der größte Feind des Luchses sind Autos.


Am 02.11.19 09:40 - 10:25 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Leberwurstbaum und das Nilpferd
Zur Trockenzeit legen die Nilpferde im sambischen Luangwa-Tal viele Kilometer zurück, um ihre einzige Nahrungsquelle zu erreichen - den Kigelia, auch Leberwurstbaum genannt. Der Leberwurstbaum ist in der afrikanischen Steppe schon von weitem erkennbar. Er ist eine wichtige Futterquelle für die kleinen und großen Tiere, die am Flussufer leben. Für die Nilpferde ist er in der Trockenzeit sogar überlebenswichtig. Rund um den imposanten Baum liefern sich die Dickhäuter ein erbarmungsloses Kräftemessen, das zur Trockenzeit seinen Höhepunkt erreicht. Wenn der Wasserspiegel sinkt, entstehen schlammige Sümpfe, in denen die Nilpferde steckenbleiben. Dann kämpfen sie mit ihren Artgenossen um einen Platz in den verbleibenden Wasserpfützen. Die sterblichen Überreste der Verlierer werden ans Ufer geschwemmt, wo Löwen und Krokodile schon auf ihr Festmahl warten. Diese winterlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich im Schatten des Leberwurstbaums, der für die Nilpferde, aber auch für die Antilopen und Paviane die lebenswichtige Nahrung liefert. Wenn die Vegetation ringsum vertrocknet ist, freuen sich die Grasfresser über die riesigen Früchte und die purpurnen Blüten. Sehr lichtempfindliche Kameras haben die Nilpferde bei ihrer nächtlichen Suche nach den nährstoffreichen und schmackhaften Früchten beobachtet. Bei Tageslicht wird in atemberaubenden Luftaufnahmen das labyrinthische Weggeflecht sichtbar, das die Tiere bei ihrer Nahrungssuche zwischen den majestätischen Bäumen geschaffen haben.
(Wdh. übermorgen 7.55-8.40 Uhr)


Am 02.11.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Weißstorch
Greift man der Natur etwas unter die Arme, beweist sie eine unglaubliche Regenerationskraft. Die hoch in ihren Nestern sitzenden Störche im Elsass waren ein Lieblingsmotiv mancher französischer Schwarz-Weiß-Postkarte der Nachkriegszeit. Der Storch gilt nicht nur als inoffizielles Wappentier des Elsass, er symbolisiert auch die Fruchtbarkeit: Wie in Deutschland bringt der Storch auch im Elsass die Babys, im übrigen Frankreich findet man sie dagegen in den Kohlköpfen! Dabei sah es lange so aus, als gehörten solche Szenen der Vergangenheit an. 1974 gab es in Frankreich nur noch zehn Weißstorchenpaare, die Art war vom Aussterben bedroht. Und dann kamen die Störche ab den 90er Jahren nach und nach ins Elsass zurück, so dass 2009 bereits 1.500 Storchenpaare registriert wurden. Der Film erzählt die Geschichte der Auferstehung der einst als stark bedroht geltenden Vögel und lässt auch den bekannten Ornithologen und Vorsitzenden des elsässischen Vogelschutzvereins LPO Yves Muller zu Wort kommen.


Am 02.11.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die stummen Riesen im Pafuri
Der Afrikanische Affenbrotbaum gehört zu den riesigen Baumarten des Kontinents. Diese Bäume werden bis zu 800 Jahre alt und haben ab dem 80. Lebensjahr einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Parks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand. Thulamela ist ein heiliger Ort ("Platz der Geburt"), es handelt es sich um eine steinerne Befestigungsanlage auf einem Hügel. Thulamela ist etwa von 1500 bis 1600 n. Chr. bewohnt gewesen. Haben die Bewohner die Bäume gepflanzt und haben diese die Bewohner so lange überdauert? Diesen Fragen geht das Filmteam zusammen mit Dr. Michele Hofmeyr und Prof. Stephen Woodworth nach.


Am 02.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.


Am 02.11.19 10:50 - 11:35 Uhr auf 
3sat: Göttervögel - Galgenvögel
Um den Kolkraben ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen - wie in Wilhelm Buschs "Hans Huckebein" oder in der Fabel von Fuchs und Rabe. Was ist dran an diesen und anderen Erzählungen? Das Verhältnis des Menschen zum Rabe war stets zwiespältig. Faszination und Abscheu waren immer zwei Seiten einer Medaille. Keine Hexe kam ohne Rabe aus. Als Galgenvogel war er verschrien, weil man den Aasfresser auf Schlachtfeldern als Leichenfledderer beobachten konnte. Heute plündern die größten heimischen Singvögel eher Mülldeponien, und es kann schon vorkommen, dass ein schlafender Alpenbauer um seine Brotzeit gebracht wird. Faszinierend ist schon die Naturgeschichte des Kolkraben: Raben paaren sich erst mit fünf Jahren und leben in Zweiergemeinschaften. Ihre Balz gehört zu den beeindruckendsten Schauspielen in der europäischen Vogelwelt: senkrechte und steile Sturzflüge, begleitet von knarrenden und glockentönenden Rufen. Einst hemmungslos verfolgt, sind die Kolkraben in weiten Teilen Deutschlands verschwunden. Die Alpen waren ihr wichtigstes Rückzugsgebiet. Wenn man Glück hat, lassen sich dort vor fantastischer Kulisse noch heute die Flugspiele eines Rabenpaares mit seinen Jungvögeln beobachten.


Am 02.11.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Marulabaum und der Leopard
Der Marulabaum ist wohl der emblematischste Baum des afrikanischen Kontinents. Der hölzerne Riese wächst in den riesigen Steppen des nördlichen Südafrikas sowie an der Südspitze von Botsuana. Seine unverkennbare Silhouette beherrscht eine fast noch unberührte südafrikanische Region. Die Leoparden leben in der abgelegenen Pafuri-Region im Norden des Krüger-Nationalparks sowie im sogenannten Tuli Block zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe. Das Filmteam hat zwei ausgewählte Leoparden insgesamt 24 Wochen lang fast täglich begleitet. Die Drehtage waren über den ganzen Jahresverlauf verteilt, um die einzigartigsten Momente im Leben des gefleckten Protagonisten festzuhalten. Die Marulabäume gehören zu den wichtigsten Zufluchtsorten der Raubkatzen. Sie haben nur einen Feind, den Elefanten. Die Dickhäuter können die gigantischen Bäume sogar entwurzeln. Während der trockenen Wintermonate reißen sie die schmackhafte Rinde ab und laben sich an dem zarten Holz. Anderen Säugern, Vögeln und Insekten dient der Baobab als Lebensraum oder Futterquelle. Fledermäuse, Bienen und Schwalben nisten in den Hohlräumen seines Stamms, während Antilopen und Paviane von seinen Blüten und Früchten fressen. Zeitrafferaufnahmen und Luftbilder aus ferngesteuerten Hubschraubern zeigen, wie sich der imposante Baum im Jahresverlauf verändert, und erlauben völlig neue Einblicke in die Wunder der afrikanischen Natur.


Am 02.11.19 12:40 - 13:25 Uhr auf 
arte: Argentinien - Frischer Wind in Ibera
"Land der glänzenden Wasser", so werden die Esteros del Iberá im Nordosten Argentiniens in der Sprache der Guaraní-Indianer genannt. Seit einigen Jahren ist dieses ausgedehnte Feuchtgebiet mit seinen Auen, Sümpfen und Lagunen zum ökologischen Versuchslabor für Renaturierung geworden. Hier findet aktuell das umfangreichste Auswilderungsprogramm Amerikas statt. Wissenschaftler der Tompkins Conservation haben enorme Anstrengungen unternommen, um das ökologische Gleichgewicht in dieser von Wilderei und Massentierhaltung ausgezehrten Region wiederherzustellen. Die Einzelteile dieses ökologischen Puzzlespiels wieder zusammenzufügen, erweist sich für die Wissenschaft als echte Herausforderung, denn es können nur Tiere ausgewildert werden, die zuvor in Gefangenschaft gehalten wurden. Doch wie sollen flugunfähige Papageien in der Wildnis überleben? Oder Ameisenbären, die noch nie einen Termitenhaufen gesehen haben? Oder Jaguare, die mit der Jagd nicht vertraut sind? Um die Tiere auf das Leben in freier Wildbahn vorzubereiten, haben die Wissenschaftler verschiedene Wiedereingliederungsprogramme entwickelt - und ihre Bemühungen tragen erste Früchte. Tapire, Ameisenbären und Grünflügelaras sind in die weiten Ebenen Iberás zurückgekehrt. Die größte Herausforderung gilt es allerdings noch zu bewältigen: die Wiederansiedlung des Jaguars.


Am 02.11.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
NDR: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Papua-Neuguinea
Sie leben in Papua-Neuguinea, auf einer Insel im Pazifischen Ozean, inmitten eines der größten Regenwälder der Welt. Und einige von ihnen legen einen Schulweg zurück, der jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. So auch der achtjährige Junior und seine Cousine Ruth. Ihr Weg im "Land der tausend Flüsse" führt die Schüler fünf Tage lang durch Urwälder, in denen immer wieder neue und einmalige Tierarten entdeckt werden und in dessen Geäst giftige Schlangen lauern. Die Schüler jagen tagtäglich selbst ihr Essen, erklimmen steile Berghänge und durchqueren unzählige Flüsse. Ihre Füße tragen sie über hundert Kilometer, und die Kinder fürchten nichts mehr als den großen Fluss Takali. Er trennt ihre Heimat, den Dschungel, von der modernen Zivilisation, und schon viele sind beim Versuch ihn zu überqueren gestorben. Es ist mehr als nur ein Schulweg - es ist eine Prüfung in den Weiten des Dschungels. Und nicht alle Schüler werden ihr Ziel erreichen.


Am 02.11.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert. Die Reise beginnt am Oberlauf des Kinabatangan, an den Wasserfällen von Imbak.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.40 Uhr)


Am 02.11.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Schräge Vögel
Der Mann mit grauem Bart und Brille, der die Lippen spitzt und singt, piepst und quakt, bezeichnet sich selbst auch gerne als "Bartgeier". Uwe Westphal ist nicht nur Ornithologe, sondern begnadeter Vogelstimmen-Imitator. Mit diesem Talent und seinen Anekdoten über Vögel füllt er ganze Hallen bei seinen Auftritten. Mit ihm entdeckt das Filmteam "Schräge Vögel", die ihre Beute aufspießen, wie in einer Arena um ihre Geliebte kämpfen oder nur zur Dämmerung über die Heide fliegen.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 02.11.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Highway der Schmetterlinge - Die Reise der Monarchfalter
Die "Seelen der Verstorbenen" sind wieder zurück! Pünktlich zu Allerheiligen, dem Dia de los Muertos, wie jedes Jahr. Orangefarbene Schmetterlingsschwärme tanzen um die Indianer, die zum Friedhof pilgern. Die Monarchfalter sind nach Mexiko gekommen, um hier zu überwintern, es sind viele Millionen. Sie haben eine lange, gefährliche Reise hinter sich - 4.000 Kilometer auf einem Highway der Winde. In Nordamerika hat sich die Schar kleiner Schmetterlinge acht Wochen zuvor auf die Reise gemacht von den großen Seen Nordamerikas über Wüsten und Berge bis ins mexikanische Hochland. Im Auto begleitet der amerikanische Schmetterlingsforscher Robert Michael Pyle die Falter auf ihrem Weg nach Süden.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 02.11.19 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.15 Uhr)


Am 02.11.19 18:00 - 18:15 Uhr auf 
mdr: Das Ende der Holzkohle? - Polens Köhler sterben aus
Zbyszek (60) und Marian (62) sind Köhler. Sie leben in den polnischen Karpaten, unweit der ukrainischen Grenze. Ihr Zuhause ist eine einfache Baracke ohne Strom und fließend Wasser. Sie stellen Holzkohle her - nach jahrhundertealter Tradition. Tag und Nacht wachen sie über die Schornsteine. Färbt sich der Rauch blau, verbrennt das Holz zu Asche. Das heißt: keine Kohle - und kein Geld. Früher lieferten sie Kohle an Stahlwerke und Glashütten, heute machen sie Grillkohle für Kunden in Deutschland. Doch die Konkurrenz ist hart. Große Kohlefabriken verderben die Preise. So stirbt der Beruf in Polen aus. "Ob wir im nächsten Jahr noch arbeiten dürfen, weiß ich nicht", sagt Marian und hofft auf eine zweite Chance.


Am 02.11.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Holzknechte in den Chiemgauer Bergen
Die Maschinen machen ihnen das Leben etwas leichter. Trotzdem ist ihre Arbeit immer noch hart und oft lebensgefährlich. Bei Wind und Wetter sind die Holzknechte in den Chiemgauer Bergwäldern unterwegs, schlagen Bäume und ziehen die gefällten Stämme mit ihren Traktoren aus dem Wald. Georg Bichler ist einer von ihnen. Waldarbeit sagt er, ist nicht - wie es manchmal scheint - nur körperliche Arbeit. Waldarbeit verlangt viel Augenmaß und will gut überlegt sein. Holzeinschlag und Almwirtschaft war über Jahrhunderte eine wichtige Einnahmequelle für die Bauern in dieser Gegend. Auch für Emeram Lex war sie ein wichtiges Zubrot. Die Gebrüder Dufter haben sich auf traditionelle Bauweisen verlegt und verarbeiten in ihrer Zimmerei nur Holz aus der Umgebung. Skulpturen aus Holz entstehen in der Werkstatt von Bildhauer Andreas Kuhnlein. Sie alle verstehen sich als Holzknechte und sind Mitglieder im Holzknechtverein Ruhpolding. Jedes Jahr ziehen sich am Namenstag ihres Schutzpatrons, des heiligen Vinzenz von Zaragoza, zur Pfarrkirche St. Georg und beten für die Verstorbenen ihrer Zunft. Filmemacherin Gabriele Mooser hat die Holzknechte in den Chiemgauer Bergen 2007 bei ihrer Arbeit begleitet.


Am 02.11.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Zeit der großen Katzen (2/3)
Großkatzen sind faszinierend, anpassungsfähig und erfolgreich. Diese Serie geht der Frage nach, wie sich Löwe, Tiger, Puma, Leopard, Gepard, Schneeleopard und Jaguar durchsetzen konnten. Neueste Filmtechniken enthüllen nie gesehenes Verhalten. Während des Pleistozäns vor 1,5 Millionen Jahren war das Klima rau und von Eiszeiten geprägt, die Tierwelt wurde von furchterregenden Säbelzahnkatzen dominiert. Sie waren über Jahrmillionen die Herrscher der Welt. Doch dann tauchten die ersten Großkatzen auf. Sie waren den wilden „Säbelzähnen“ meist unterlegen, also mussten sie besondere Fähigkeiten entwickeln, um auf Dauer bestehen zu können.


Am 02.11.19 22:15 - 22:45 Uhr auf 
tagesschau24: Der Zoo - Tiergefängnis oder Artenschutz?
Zoos sind sehr beliebt, ein Freizeitvergnügen nicht nur für Familien. Jahr für Jahr strömen über 6 Mio. Besucher in die Zoos von NRW. Doch kann man wirklich alle Tiere artgerecht in Zoos halten? Die zoologischen Gärten selbst bezeichnen sich als Bildungs- und Naturschutzzentren. Aber werden sie ihrem Auftrag auch gerecht und was können Zoos tatsächlich gegen das Artensterben leisten und was nicht? Rechtfertigt das Vergnügen der Besucher die Haltung von exotischen Tieren in artfremder Umgebung? Zwei Zoos in NRW, Wuppertal und Köln, zeigen die Unterbringung der Tiere und stellen sich den Fragen von Reporterin Mareike Wilms.
(Wdh. kommende Nacht 3.17-3.47 Uhr)


Am 03.11.19 05:50 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.


Am 03.11.19 08:50 - 09:35 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran?
(Wdh. übermorgen 6.35-7.20 Uhr)


Am 03.11.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga-Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. In seinem "Making Of" zur Dokumentation "Angelique und die Gorillas" berichtet Tierfilmer Thomas Behrend von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels. Seltene Aufnahmen zeigen das Leben der Flachlandgorillafamilie und der Menschen, die sie erforschen. In seiner Zeit im Dschungel filmt Behrend anrührende Szenen: herumtollende Jungen oder den Frust des Silberrückens über den "Ungehorsam" seiner Weibchen.


Am 03.11.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Holz - Darauf können wir bauen
Ob man gemütlich am Lagerfeuer sitzt, schnell etwas auf ein Blatt Papier kritzelt oder direkt ein ganzes Haus baut - immer wieder haben wir mit Holz zu tun. Es ist so vielseitig wie kaum ein anderer Werkstoff. Woher kommt es eigentlich und was macht Holz so besonders? Die Suche nach Antworten führt "Planet Wissen"-Moderator Jo Hiller unter anderem nach Venedig, also in die Stadt, die auf Holz gebaut ist - und immer noch steht. Im Arnsberger Wald im Sauerland trifft er auf Pferde, die bei der Holzernte immer noch eine wichtige Rolle spielen. Woher ein Stück Holz überhaupt stammt, können heute spezielle DNA-Tests herausfinden. Was dahinter steckt, zeigt die Hamburger Forscherin Dr. Hilke Schröder.


Am 03.11.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Die Elche von Matsalu - Estlands wilde Riesen
Estlands Matsalu Nationalpark am Rande der Ostsee ist weithin bekannt als Vogelparadies und als eine der wichtigsten Raststätten auf dem Ostatlantischen Vogelzugweg. Doch vom Frühjahr bis in den Herbst ziehen auch Elche durch die Sumpfländer und Wiesen, die ihnen einen perfekten Zufluchtsort bieten. Wir folgen ihrem außergewöhnlichen Leben durch den Wandel der Jahreszeiten und werden Zeuge dramatischer, spannender aber auch humorvoller Ereignisse.


Am 03.11.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Energiewende 2.0 – Der Klimaschutz der Konzerne
Deutschland - einst Primus im Klimaschutz - ist unter Druck. Die Klimaziele werden von der Politik krachend verfehlt. Dabei gibt es gerade in der Industrie machbare Ansätze. Der Klimaschutz-Index 2019 belegt: Inzwischen rangiert Deutschland im internationalen Vergleich auf Rang 27. Darauf, dass sich politisch etwas bewegt, warten einige Großkonzerne und Betriebe schon lange nicht mehr. Sie handeln selbst.


Am 03.11.19 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel
Er ist eine exotische Steppenlandschaft mit seltener Flora, seine Tierwelt kommt aus Nah und ganz weit aus der Ferne nach Österreich - Der Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel. Gemeinsam mit dem ungarischen Nationalpark Fertö-Hanság werden hier seit 25 Jahren 300 Quadratkilometer einmaliger Natur geschützt - knapp 100 Quadratkilometer davon auf burgenländischem Gebiet. Rund um Österreichs größten See liegen mosaikartig verschiedene Feuchtgebiete, Wiesen und Sandsteppen nebeneinander. Sie bilden diese Steppenlandschaft, die für über 300 Vogelarten aus aller Welt und wildlebende Pferde ein so magischer Anziehungspunkt ist. Ebenso prägen der Nationalpark und seine Natur die Menschen, die sich in dieser einzigartigen Region zuhause fühlen. Seit Generationen kümmern sie sich hier um frischen Fisch, jungen Wein oder um altes Schilf. Sie bauen den nördlichsten Reis der Welt an oder restaurieren Boote, die den See vor Jahrzehnten schon durchkreuzt haben. Sie alle leben von und mit dem Neusiedler See und seinem Nationalpark.


Am 04.11.19 10:45 - 12:10 Uhr auf 
ONE: Grzimek (1/2)
Fernsehfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.35 Uhr)


Am 04.11.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: das Jung-Reh - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.


Am 04.11.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Die wilden Philippinen (1/3)
Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht. Der erste Teil führt in den vulkanischen Norden, der zweite in die Wälder von Palawan und der dritte in den geheimnnisvollen Süden. Nigel Marven trifft immer wieder auf kleine Schutzstationen mit engagierten Tierschützern, die sich um bedrohte Arten wie die Philippinen-Erdschildkröte, die Karett-Schildkröte und den Rotsteiß-Kakadu kümmern.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.30 Uhr)


Am 04.11.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Gepanzerte Baumeister - Die Riesengürteltiere des Pantanal
Im südamerikanischen Pantanal leben die extrem seltenen Riesengürteltiere. Zum Schlafen graben die Einzelgänger über sechs Meter tiefe Bauten, aus denen sie sich nur nachts herauswagen. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch sie je zu sehen bekommt. Der Biologe Arnaud Desbiez erforscht das Leben der scheuen Tiere mit Sendern und Kamerafallen. Ihm gelingt eine Sensation: die ersten Aufnahmen eines neugeborenen Riesengürteltieres in freier Wildbahn. Die "gepanzerten Baumeister" sind auch Wegbereiter für die biologische Vielfalt. Ihre großen und tiefen Bauten verlassen sie nach nur wenigen Tagen. Diese dienen dann bis zu 80 anderen Tierarten als Versteck, Wohnraum oder Jagdrevier. Mit ihren bis zu 20 Zentimeter langen Krallen öffnen die Riesengürteltiere steinharte Termitenbauten. Nachdem sie satt sind, ziehen sie weiter, dann ist der Tisch für Ameisenbären reichlich gedeckt.


Am 04.11.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die Kommunikation der Tiere (1/3)
Ob im Dschungel, auf Bergen oder im Meer - Tiere kommunizieren auch ohne Worte ständig. Wissenschaftler erforschen diese besondere Sprache und machen faszinierende Entdeckungen.Wie stellen Wölfe die Rangfolge im Rudel klar? Warum tanzt ein Arabischer Tahr in der Wüste? Wie setzen Schimpansen ihren Willen durch? Weltweit untersuchen Verhaltensforscher die Körpersprache von Tieren und stellen enorme Gemeinsamkeiten mit dem Menschen fest.Ob Reptil, Säugetier oder Vogel - alle Tiere kommunizieren mittels Körpersprache.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 04.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Südamerika - So weit das Auge reicht - Der Urwald
Ausgangspunkt der Reise ist eines der bedeutendsten Ökosysteme des südamerikanischen Kontinents: der Amazonas-Regenwald. In diesem vielfältigen, teils undurchdringlichen Urwald begegnet der Journalist Alfred de Montesquiou Menschen, die dort leben und ihren Wald schützen wollen. In Gesprächen mit Wissenschaftlern und indigenen Bevölkerungsgruppen in Peru und Ecuador geht er der Frage nach, welchen Platz der Mensch im Tropenwald hat und wie er sein Lebensumfeld erhalten kann.


Am 04.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Achtung Kreuzottern!
Spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzottern, der einzigen Giftschlange Bayerns, haben Markus Schmidbauer und Paul Hien in ihrem Film eingefangen. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit, Wärme einzufangen, ist sie in der Lage, extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch die Zerstörung ihres Lebensraums und die Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Wenn es so weitergeht, wird man in Bayern diese Viper nur noch in Büchern finden. Obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr äußerst gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor Angst vor dieser Giftschlange. Markus Schmidbauer und Paul Hien bieten in ihrem Film neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.


Am 04.11.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Zeit der großen Katzen (3/3)
Vor 1,5 Millionen Jahren war das Klima von Eiszeiten geprägt, die Tierwelt wurde von furchterregenden Säbelzahnkatzen dominiert. Dann tauchten die ersten Großkatzen auf. Sie waren den „Säbelzähnen“ meist unterlegen, also mussten sie besondere Fähigkeiten entwickeln, um auf Dauer bestehen zu können. Der kleinere Puma konnte mit den großen Rivalen in den Ebenen nicht mithalten. Daher zog er sich in die Berge zurück und lernte das Verstecken, Tarnen und Täuschen, um zu überleben. Leoparden sind scheue Einzelgänger - und wahre Überlebenskünstler. Im indischen Mumbai leben neben 20 Millionen Menschen auch Dutzende Leoparden, die sich dieser ungewohnten Umgebung bestens angepasst haben.


Am 04.11.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Das größte Krokodil der Welt
Der Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten und seltensten Krokodile der Welt. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial deshalb auch "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Kaum etwas ist über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Worauf aber gründet sich die Annahme, dass der Gavial das größte Krokodil dieser Welt sein könnte?


Am 05.11.19 03:00 - 03:15 Uhr auf 
mdr: Das Ende der Holzkohle? - Polens Köhler sterben aus
Zbyszek (60) und Marian (62) sind Köhler. Sie leben in den polnischen Karpaten, unweit der ukrainischen Grenze. Ihr Zuhause ist eine einfache Baracke ohne Strom und fließend Wasser. Sie stellen Holzkohle her - nach jahrhundertealter Tradition. Tag und Nacht wachen sie über die Schornsteine. Färbt sich der Rauch blau, verbrennt das Holz zu Asche. Das heißt: keine Kohle - und kein Geld. Früher lieferten sie Kohle an Stahlwerke und Glashütten, heute machen sie Grillkohle für Kunden in Deutschland. Doch die Konkurrenz ist hart. Große Kohlefabriken verderben die Preise. So stirbt der Beruf in Polen aus. "Ob wir im nächsten Jahr noch arbeiten dürfen, weiß ich nicht", sagt Marian und hofft auf eine zweite Chance.


Am 05.11.19 05:15 - 05:35 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (2)
Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und den Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung unter Sternenhimmel, was besonders für Barbara Wussow eine Herausforderung darstellt. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn Diplom-Meteorologe Sven Plöger weiß: Der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Wald aus? Wie effektiv ist Windenergie? Bei einem gemeinsam zubereiteten Abendessen am Lagerfeuer gehen die drei diesen und mehr Fragen auf den Grund.


Am 05.11.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die letzten Krokodile Venezuelas
Das Orinoco-Krokodil gehört zu den größten, aber kaum erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über die bis zu sechs Meter langen Tiere in Erfahrung gebracht. Bald könnte es zu spät sein, denn der Bestand der Tiere in seinen beiden Heimatländern Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen. Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Jungtiere gezüchtet und aufgezogen, bis sie erwachsen genug sind, um in der Wildnis zu überleben.


Am 05.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.


Am 05.11.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
arte: Argentinien - Frischer Wind in Ibera
"Land der glänzenden Wasser", so werden die Esteros del Iberá im Nordosten Argentiniens in der Sprache der Guaraní-Indianer genannt. Seit einigen Jahren ist dieses ausgedehnte Feuchtgebiet mit seinen Auen, Sümpfen und Lagunen zum ökologischen Versuchslabor für Renaturierung geworden. Hier findet aktuell das umfangreichste Auswilderungsprogramm Amerikas statt. Wissenschaftler der Tompkins Conservation haben enorme Anstrengungen unternommen, um das ökologische Gleichgewicht in dieser von Wilderei und Massentierhaltung ausgezehrten Region wiederherzustellen. Die Einzelteile dieses ökologischen Puzzlespiels wieder zusammenzufügen, erweist sich für die Wissenschaft als echte Herausforderung, denn es können nur Tiere ausgewildert werden, die zuvor in Gefangenschaft gehalten wurden. Doch wie sollen flugunfähige Papageien in der Wildnis überleben? Oder Ameisenbären, die noch nie einen Termitenhaufen gesehen haben? Oder Jaguare, die mit der Jagd nicht vertraut sind? Um die Tiere auf das Leben in freier Wildbahn vorzubereiten, haben die Wissenschaftler verschiedene Wiedereingliederungsprogramme entwickelt - und ihre Bemühungen tragen erste Früchte. Tapire, Ameisenbären und Grünflügelaras sind in die weiten Ebenen Iberás zurückgekehrt. Die größte Herausforderung gilt es allerdings noch zu bewältigen: die Wiederansiedlung des Jaguars.


Am 05.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Auf Madagaskar hat die Tier- und Pflanzenwelt isoliert vom Rest der Welt überleben können und sich ungestört weiterentwickelt. Eine Reise in den wenig bekannten Südwesten der Insel. Uralte Dornenwälder sind das Ziel der beiden Tierfilmer Dirk Blumenberg und Telse Meyer. Hier leben die nach römischen Totengeistern benannten Lemuren, Halbaffen, die es nur auf Madagaskar gibt. Doch nicht nur seltene Lemuren bewohnen die Trockenwälder der Insel. Die beiden Filmer stoßen auf dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende Schlangen. Längst ist auch der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Noch vor 20 Jahren konnte man sich nur mit Kompass in die Dornenwälder wagen. Heute durchschneiden gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Die Trockenwälder gehören zu den bedrohtesten Lebensräumen Madagaskars. Der Grund: Die Bevölkerung wächst rapide. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch die Tierfilmer finden auch hoffnungsvolle Zeichen, denn allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen.


Am 05.11.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Mosambik - Neues Leben im Nationalpark Zinave
Im Nationalpark Zinave in Mosambik haben nur Krokodile und Nilpferde den 15-jährigen Bürgerkrieg überstanden, der zwischen 1977 und 1992 das Land verwüstete. Die Ausrottung von Elefanten und anderen Grasfressern hatte gravierende Auswirkungen auf die Pflanzenvielfalt und veränderte die Landschaften nachhaltig. Während der Nationalpark vor dem Krieg zu 80 Prozent von Savannen bedeckt war, ist diese Vegetationsform heute nur noch auf 25 Prozent der Fläche zu finden. Seit 2016 bemühen sich die mosambikanischen Behörden und die Peace Parks Foundation um die Wiederherstellung des einst für seine Artenvielfalt berühmten Schutzgebiets. Eine Mammutaufgabe, die mit enormem Aufwand betrieben wird. Um die Rückkehr von Wildtieren und -pflanzen nach Zinave zu erreichen, gibt es nur eine Lösung: überzählige Elefanten, Gnus und Impalas aus benachbarten Nationalparks und Reservaten hierher umzusiedeln. Über mehrere Monate sind Teams aus Tierärzten, Tierpflegern und Rangern damit beschäftigt, Abertausende von Grasfressern einzufangen und nach Zinave zu bringen. Die neuen Tierpopulationen stehen unter strengster Bewachung und müssen sich zunächst an ihre neue Umgebung gewöhnen. Nach einigen Monaten sind bereits neue Generationen kleiner und großer Grasfresser herangewachsen und erobern das weite Land. Sogar verloren geglaubte Arten kehren in den Nationalpark zurück. In diesem durch jahrelangen Krieg und Wilderei entvölkerten Lebensraum scheint der Wissenschaft das schier Unmögliche zu gelingen: einen der schönsten Nationalparks der Welt aus dem Nichts wiederauferstehen zu lassen.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)


Am 05.11.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah (1/4) - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.


Am 05.11.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah (4/4) - Im Regenwald
Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im "Sepilok Orangutan Rehabilitation Center" kümmert sich Tierärztin Cecilia Boklin um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden auf ihre Auswilderung vorbereitet. Das kann 18 Jahre dauern. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr von der Umweltschutzgruppe Fauna & Flora International kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.


Am 05.11.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die neue Wildnis (1/3)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. Das junge Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam wurde zwar von Menschenhand geschaffen, ist aber doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 05.11.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Klima retten - Und die Welt verändern?
"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die Fridays for Future-Gründerin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Seit Monaten demonstrieren junge Menschen - längst nicht mehr nur fürs Klima, sondern für einen grundlegenden Wechsel im Wirtschaftssystem, ja eine neue Idee des Zusammenlebens überhaupt. Gleichzeitig demontieren YouTuber die klassische Politik und deren manchmal hohlen Phrasen, sorgen für Umfrage-Desaster und für Gegenreaktionen, die das ganze Ausmaß der Realitätsferne etablierter Polit-Profis zeigen. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen? Bislang stand die Politik dem Protest der Jungen fast sprachlos gegenüber. Doch plötzlich kann es den Parteien gar nicht schnell genug gehen mit der digitalen Öffentlichkeit: Sie wollen mit den Jungen ins Gespräch kommen, am besten vor laufenden Handy-Kameras und live im Netz. Plumpe Ranschmeiße oder späte Einsicht? Wie glaubwürdig ist die neue Netzpräsenz der Politik? Für manche riecht es nach Umbruch. Forderungen nach einem Ende des Wachstums, nach einer Verzichtgesellschaft stehen im Raum. Doch wer trägt das mit? Kann eine Bewegung wie Fridays for Future auch Jugendliche mitreißen, die im Alltag ganz andere Sorgen oder einfach keine Lust auf Verzicht haben? Und was halten Jugendorganisationen wie die Jungen Liberalen oder die Junge Union von den Protesten?


Am 05.11.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Südamerika - So weit das Auge reicht - Der Amazonas
Der Amazonas-Regenwald ist die grüne Lunge des südamerikanischen Kontinents. In seinem Zentrum sind Leben und Landschaften vom Wasser geprägt, denn im Rhythmus der Regenzeiten überschwemmt der Amazonas die Umgebung. In Brasilien folgt der Reporter Alfred de Montesquiou auf verschiedenen Booten dem Lauf des wasserreichsten Flusses der Erde. Auf der Reise von Manaus mitten im Regenwald bis zur Insel Marajó im Mündungsgebiet am Atlantik entdeckt er die Vielfalt der Kulturen, die sich an das Wasser angepasst haben. Nächste Station ist das Reservat des indigenen Volks der Asuriní. Der Bau des riesigen Tucuruí-Staudamms hatte erhebliche Auswirkungen auf ihre Umgebung. Sie mussten ihre Lebensweise anpassen und wissen heute, dass sie für den Erhalt ihrer Welt kämpfen müssen.


Am 05.11.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Nur die eine Welt - Jugendliche protestieren
Die Generation der Eltern bekommt heute von ihren Kindern den Spiegel vorgehalten. Wie reisen wir, was und wie konsumieren wir? Was habt ihr uns vorgelebt? Und was habt ihr eigentlich die letzten Jahrzehnte getan, um den Klimawandel aufzuhalten? Die Jugend fordert Eltern und Politik heraus, endlich zu handeln. Aber was heißt das eigentlich: Klima retten? "Diese Fragen sind berechtigt, aber anstrengend", sagt Samuels Mutter. "Und was tust Du dafür?", fragt sein Vater. Samuel will Filme zum Thema drehen, kämpft mit sich und seiner Begeisterung für Markenklamotten und engagiert sich für nachhaltige Mobilität. Ragna will der Bewegung nicht hinterherlaufen, sondern aktiv mitgestalten. "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!", ruft der 14-jährige Samuel, wenn er freitags statt in die Schule demonstrieren geht - für Klimaschutz und mehr Verantwortung. Kohle-Stopp, alternative Energien, neue Technologien, Recycling, CO2-Steuer - alles, was heute beschlossen wird, betrifft zukünftig das Leben der ab 2000 Geborenen. Niemand will sich gern von seinen Kindern erziehen lassen. Neben wohlwollendem Respekt gibt es für die engagierte Klima-Jugend auch viel Kritik und gehässige Kommentare: Bald würden die vorlauten Gymnasiasten aufhören, freitags zu schwänzen, und sich in den nächsten Billigflieger setzen.


Am 05.11.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der wunderbare Waldboden
In einer Handvoll Waldboden tobt ein grandioses Leben. Ohne das Leben unter der Erde gäbe es auch kein Leben darüber. Was sich alles im Boden tummelt, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 05.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzlichen Vertretern ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der aus der Schafhaltung entstandenen Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?


Am 05.11.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Wildnis Malaysias
Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach. Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.
(Wdh. morgen 17.15.18.00 Uhr)


Am 05.11.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Nördlich von Perth wurde ein Buschfeuer gemeldet. Die Flammen, die vom starken Seewind angefacht werden, gefährden Fabrikgebäude und Wohngebiete. Deshalb werden sofort Löschflugzeuge mobilisiert. Aber für die Piloten beginnt im Cockpit ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn es wird bald dunkel und nach Sonnenuntergang können ihre Wasserbomber nicht mehr in die Luft abheben. In Chidlow kämpfen sich australische Firefighter unterdessen in schweren Radladern durch dichte Vegetation, um ihren Kollegen im unwegsamen Buschland den Weg zu ebnen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 0.15 Uhr)


Am 06.11.19 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Wald-Check
Tobi liebt den Wald, und erforscht ihn heute mit Försterin Marion. Die beiden checken, welche Bäume und Pflanzen im Wald wachsen und wie Tiere dort leben. Weil die meisten tierischen Waldbewohner recht scheu sind, klettern Tobi und Marion auf einen Hochsitz, wo die Tiere sie nicht so leicht bemerken. Ob Tobi ein Reh entdeckt? Mit Forstwissenschaftler Christian macht Tobi ein Experiment: Ein einzelnes Blatt von einem Baum soll in einer Wasserflasche Luft zum Atmen produzieren. Die beiden wollen damit beweisen, dass die Pflanzen im Wald Sauerstoff herstellen und der Wald deswegen sehr wichtig ist für uns Menschen. Mit einem Kran kann Tobi hoch über die Baumwipfel fahren und erfährt, dass viele Bäume in Gefahr sind, weil unser Klima immer wärmer wird. Der Zimmermann Johannes hilft Tobi, sich einen Traum zu erfüllen: Zusammen bauen sie mitten im Wald ein Baumhaus - das wird ein Platz für echte Abenteurer!


Am 06.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Saga vom Vogel in der Hand
Ein kleiner Vogel trippelt auf Ernst Arendt zu und setzt sich vertrauensvoll in seine Hände: "Die Saga vom Vogel in der Hand" ist für Ernst Arendt und Hans Schweiger Wirklichkeit geworden. "Wenn Du dem Vogel begegnest, dann zeig ihm behutsam, dass Du sein Land kennst, liebst und verstehst, - dann vertraut er Dir alles an, was er besitzt: seine Freiheit, sein Leben, seinen Nachwuchs!", so erzählt es eine Sage in Lappland. Mit der Schneeschmelze kehrt der Mornellregenpfeifer in die menschenleeren Weiten der nordischen Berge heim. Die erste Begegnung mit dem unscheinbaren Sagenvogel in der Weite Lapplands ist für das Filmteam kurz und flüchtig. Zwei Wochen später haben die Tierfilmer das Vertrauen des Vogels erlangt: Der Mornell steigt in Ernst Arendts Hände und brütet dort. Ein bewegender Moment wie die Begegnung mit dem Paradies, die Versöhnung von Mensch und Natur. Das Team bezeichnet diesen spannenden, unterhaltsamen Film als seinen emotionalsten: "Wir haben im Freiland wilde undressierte Tiere beobachtet, und trotzdem kommt es uns so vor, als hätten wir ein Märchen verfilmt."


Am 06.11.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wald von Vincennes
Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der "arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris" eine Flaniermöglichkeit schenken.


Am 06.11.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 06.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Österreich - Alpengipfel und Steppensee
Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften ist der Zweiteiler "Wildes Österreich" eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas - von den Alpengipfeln bis zum Steppensee. Als dritten, typisch österreichischen Lebensraum zeigt die erste Episode von "Wildes Österreich", die alten Wälder: undurchdringliches, steiles Dickicht, riesige Bäume zwischen meterdicken, flechtenbewachsenen Felsblöcken. Dazwischen gefallene Baumriesen, Millionen Tonnen von Totholz. Alte Buchen mit bemoosten, knorrigen Ästen. Ein Weißrückenspecht meißelt Käferlarven aus einem verrotteten Baum. Raufußkäuze haben als Nachmieter eine Schwarzspecht-Höhle bezogen. Hier ziehen sie ihre Jungen groß. Diese wilden Wälder sind urtümliche Relikte und wachsen auf schroffen Kalkfelsen rund um die "Eisenwurzen" entlang der Salza, im Grenzgebiet von Niederösterreich und der Steiermark und im oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen. Hierher ist sogar der Luchs wieder zurückgekehrt.


Am 06.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 06.11.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Der Sambesi (1/2)
Der Sambesi ist der größte Fluss des südlichen Afrika. Er durchfließt die prächtigsten Ökosysteme des Kontinents und erlaubt einen Blick auf alle klassischen afrikanischen Tierarten. Sein Ursprung liegt im Nordwesten Sambias. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und wandelt unzählige Male seine Form: vom schmalen Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde. Schließlich vereinigt sich sein Wasser an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation von Michael Schlamberger folgt dem Flussverlauf über eine Strecke von 2.800 Kilometern - von Sambia in Zentralafrika bis nach Mosambik, wo der Fluss in den Indischen Ozean mündet.


Am 07.11.19 01:15 - 02:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Die Fakten
Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und ein steigender Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Schon jetzt lässt der Klimawandel Ökosysteme wie das Great Barrier Reef sterben, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Zwar warnen Forscher seit den 1990er-Jahren vor dem Klimakollaps, doch Lobbyarbeit der großen Energiekonzerne verhindert lange ein wirksames politisches Handeln. Die Dokumentation zeigt: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Seit die Wissenschaft vor dem Treibhauseffekt warnt, wird auf immer neuen Klimagipfeln der UN verhandelt. Aber die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. Diese Entwicklungen machen es immer schwerer, eine Lösung zu finden.


Am 07.11.19 02:00 - 02:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Auswirkungen und Strategien
Beim Pariser Klimagipfel 2015 beschlossen die Staaten, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen. Doch seitdem ist wenig geschehen, auch wegen der politischen Kehrtwende in den USA. Experten fordern, sofort von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzustellen und unser Konsumverhalten zu überdenken. Computermodelle berechnen die Folgen einer globalen Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr. Sie zeigen fatale Folgen für die Landwirtschaft, vor allem in Entwicklungsländern. Aber auch Küstenregionen sind stark gefährdet. Um die Erderwärmung - wie beim Pariser Klimagipfel beschlossen - unter 1,5 Grad Celsius zu halten, genügt es nicht mehr, nur die Emissionen zu begrenzen. Wir müssen auch möglichst viel CO2 wieder aus der Luft herausholen. Dabei können Wälder helfen. Beispiele aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen außerdem, wie jeder beim Kampf gegen den Klimawandel mithelfen kann.


Am 07.11.19 02:45 - 04:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Klima-Detektive - Kampf um die Zukunft des Planeten
Wirbelstürme, Dürren, Waldbrände, Hitze und extremer Niederschlag. Es ist schwer zu leugnen, dass etwas nicht stimmt mit unserem Wetter. Es sind Vorboten und Zeichen des Klimawandels. Viele Wissenschaftler sind sich darüber einig: Diese Wetterphänomene sind das Ergebnis der "Wettermaschine" – unseres Klimas. Das verändert sich, wird heißer und unberechenbarer. Der Klimawandel ist wohl eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Weitverbreitete Missverständnisse oder Fehlinformationen haben das Verständnis für die komplexen Vorgänge bei vielen Menschen stark beeinträchtigt. So gelingt es nur noch wenigen, das eigentlich unleugbare Problem des Klimawandels wirklich zu verstehen und aktiv anzugehen. Der Film versucht, die komplexen Zusammenhänge in der Klima forschung zu erklären: von den historischen Wurzeln bei Entdeckungen klimatischer Phänomene und deren Auswirkungen auf unseren Planeten bis zur überzeugenden Aufschlüsselung der messbaren Daten und Fakten. Wissenschaftler auf der ganzen Welt nehmen den Zuschauer mit auf die Suche nach einem besseren Verständnis der Funktionsweise dieser "Wetter- und Klimamaschine", die wir Erde nennen, und sie erklären, dass wir mit geeigneten Maßnahmen den Klimawandel noch erfolgreich bekämpfen können.


Am 07.11.19 05:30 - 06:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht.


Am 07.11.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Deutschland - Rügen
Rügen lockt seit mehr als 200 Jahren Reisende und Touristen an die Ostsee. Die größte Insel Deutschlands besteht aus mehreren kleinen Inseln, die im Laufe der Jahrhunderte über Sandbänke zusammenwuchsen. Auf diese Weise entstand auch eine Reihe kleiner Binnenmeere. Dünen und Sandstrände wechseln sich mit grellweißen, steil abfallenden Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund ab, dessen Buchenwald Teil des Unesco-Weltnaturerbes ist. Ein großer Teil des Inselgebiets steht unter Naturschutz. Dies wurde vor allem durch die Einrichtung eines Biosphärenreservats im Jahr 1990 noch im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR erreicht.


Am 07.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West Kanada
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist das Cariboo-Gebiet in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren hier im Westen Kanadas die Farben. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo-Region, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 08.11.19 02:40 - 03:25 Uhr auf 
arte: Tierisch gute Väter
Jenseits aller gängigen Vorstellungen von Brutpflege präsentiert die Dokumentation die "stillen Stars" des Tierreichs: treusorgende Väter. Von den Küsten British Columbias über Australien bis zu den antarktischen Nestern der Kaiserpinguine führt der Film durch unterschiedliche Lebensräume, in denen anstelle der freiheitsliebenden Mütter hingebungsvolle Tierväter die Brutpflege übernehmen. Dank verschiedenster wissenschaftlicher Herangehensweisen, Nahaufnahmen von Unterwassernestern und verblüffender Einblicke in unterschiedlichste Lebensräume erleben die Zuschauer, wie die Natur menschliche Rollenvorstellungen von Geburt, Brutpflege und Erziehung über den Haufen wirft.


Am 08.11.19 08:15 - 09:15 Uhr auf 
ServusTV: Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel
Er ist eine exotische Steppenlandschaft mit seltener Flora, seine Tierwelt kommt aus Nah und ganz weit aus der Ferne nach Österreich - Der Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel. Gemeinsam mit dem ungarischen Nationalpark Fertö-Hanság werden hier seit 25 Jahren 300 Quadratkilometer einmaliger Natur geschützt - knapp 100 Quadratkilometer davon auf burgenländischem Gebiet. Rund um Österreichs größten See liegen mosaikartig verschiedene Feuchtgebiete, Wiesen und Sandsteppen nebeneinander. Sie bilden diese Steppenlandschaft, die für über 300 Vogelarten aus aller Welt und wildlebende Pferde ein so magischer Anziehungspunkt ist. Ebenso prägen der Nationalpark und seine Natur die Menschen, die sich in dieser einzigartigen Region zuhause fühlen. Seit Generationen kümmern sie sich hier um frischen Fisch, jungen Wein oder um altes Schilf. Sie bauen den nördlichsten Reis der Welt an oder restaurieren Boote, die den See vor Jahrzehnten schon durchkreuzt haben. Sie alle leben von und mit dem Neusiedler See und seinem Nationalpark.


Am 08.11.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Was tun gegen Fake-News und Hetze im Netz?
Auf die schillernde Erfolgsgeschichte folgt jetzt die harte Ernüchterung: Zwar gibt es heute ein Informationsangebot im Netz, wie es die Welt vorher noch nie gesehen hat. Dennoch bekommen wir in den sozialen Medien meist nur das zu sehen, was in unser Weltbild passt. Die Algorithmen der großen Plattformen Facebook, YouTube oder Instagram unterscheiden nicht, ob eine Nachricht wahr oder erfunden ist. Wie leicht verbreitet sich eine absurde Falschmeldung? Und können wir unseren Augen noch trauen, wenn es immer einfacher wird, Bilder und Videos zu manipulieren? Im Netz kann jeder seine Meinung kundtun, egal wie beleidigend oder diskriminierend sie ist. Die rechtlichen Konsequenzen reichen nicht aus. Die Konzerne interessiert nur der Profit, der mit Liken und Teilen zu machen ist. Wie kann man sich wehren? Faktenfinder, Gesetze und Gegenrede sind ein guter Anfang.
(Wdh. morgen 7.55-8.55 Uhr im hr)


Am 08.11.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzlichen Vertretern ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der aus der Schafhaltung entstandenen Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?


Am 08.11.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Ein grenzwertiger Zaun - Dänemark macht dicht
Für einige Menschen ist es nur ein Drahtgestell, für andere eine Geldquelle oder eine Provokation: Der sogenannte Wildschweinzaun, ein 70 Kilometer langes Bauwerk, das an der deutsch-dänischen Grenze entsteht, erhitzt die Gemüter. Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest hat die dänische Regierung fast elf Millionen Euro für den Zaun investiert, um die heimischen Schweine vor der Krankheit und damit die Schweinefleischindustrie zu schützen. Der Zaunbauer freut sich über den Megaauftrag, während immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner im Grenzland auf die Barrikaden gehen. Der Jagdexperte Hans Kristensen etwa hat in einer Facebook-Aktion den Widerstand organisiert, weil er die Fachlichkeit des Zaunes infrage stellt. Kreative Jugendliche und internationale Künstler verzieren und verspotten das anthrazitfarbene Objekt. Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt berichten darüber.


Am 09.11.19 05:55 - 06:20 Uhr auf 
ARD: Urlaub im Urwald
Clarissa und Ralph widmen die heutige Sendung einem ganz besonderen Naturforscher: Alexander von Humboldt. Schon vor über 200 Jahren hat Humboldt vieles von dem entdeckt, verstanden und vorausgesehen, mit dem sich die Menschen heute noch beschäftigen. Es gibt kaum ein Wissensgebiet, das ihn nicht interessiert hat: Tiere, Menschen, Wetter, Landschaften, und wie alles mit allem zusammenhängt. Deshalb ging er auf mehrjährige Forschungsreisen und notierte alles, was ihm auffiel. Auf ihrer eigenen Forschungsreise durch den Urwald verraten Clarissa und Ralph noch mehr Gründe, warum Humboldt ein ziemlich toller und heute noch aktueller Naturforscher war und warum so vieles nach ihm benannt wurde. Auf der Erde gibt es mehr als 10 Millionen verschiedene Arten und Organismen. Das ist eine ganze Menge. Und die Wissenschaft geht davon aus, dass es noch viel mehr sind und wir noch lange nicht alle kennen. Aber wo gibt es viele Pflanzen und Tiere und warum? Und wo gibt es wenige und warum? Und wie hängen sie alle miteinander zusammen? Clarissa kennt die Antworten auf diese spannenden Fragen rund um die Artenvielfalt. Sind Dschungel, Urwald und Regenwald das gleiche?


Am 09.11.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Jagd - Noch zeitgemäß?
Die Jagd - für unsere Vorfahren war sie überlebenswichtig. Doch ist sie auch heutzutage noch zeitgemäß? Die "Xenius"-Moderatoren Carolin du Bled und Gunnar Mergner gehen mit auf die Pirsch: Sie wollen erfahren, was Jagen heute bedeutet - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier getötet wird. Beim Ausnehmen sollen sie schließlich sogar selbst Hand anlegen.


Am 09.11.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Orang Utans in der Schule
In Afrika hat Anna bereits Gorillas und Schimpansen besucht. Doch zu den Menschenaffen gehören auch die Orang-Utans - und die möchte die Tierreporterin in den Wäldern von Sumatra aufspüren. Diese unsere nächsten Verwandten sind vom Aussterben bedroht, doch das möchte der Biologe Peter verhindern und hat dazu viele Ideen: Zum Beispiel hat er mitten auf Sumatra eine Schule für Orang-Utans in Not gegründet. Und auch Anna nimmt an diesem Unterricht teil. Die rotbraunen Orang-Utans sind Baumbewohner und im Gegensatz zu Gorillas und Schimpansen in der Regel Einzelgänger. Ältere Männchen werden oft über 100 Kilogramm schwer und haben die größte Armspannweite unter den Menschenaffen: über zwei Meter. So können sie sich locker von Baum zu Baum schwingen. Ihre größten Feinde sind nicht die Tiger, die auf Sumatra durch den Wald streifen: Es sind Menschen, die sich Orang-Utans als Haustiere in Käfigen halten. Das ist zwar streng verboten, aber trotzdem weit verbreitet. Manchmal können Peter und seine Mitarbeiter solche Orang-Utans befreien. In der Dschungelschule lernen die Tiere dann, wie sie in der Wildnis überleben können. Der fünfjährige Robert macht heute seine ersten Schritte zurück in den Urwald: Dahin, wo die Orang-Utans hingehören.


Am 09.11.19 09:25 - 10:10 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran?


Am 09.11.19 11:30 - 12:00 Uhr auf 
ARD: Frisch gepflückt - wie es um den regionalen Apfel steht
NRW ist ein traditionelles Apfelanbau-Land, und Quarks ist bei der diesjährigen Ernte dabei: Bei Schloss Dyck am Niederrhein wird auf 90 Hektar im großen Stile handgepflückt, im Hochsauerland finden wir eine der ältesten Apfelbäume im Westen, und in Dortmund probieren wir Sorten wie den Westfälischer Gülderling, den Rheinischen Bohnapfel und den Kaiser Wilhelm, aus denen Dortmunder Apfelsaft gemostet wird. Mai Thi Nguyen-Kim erklärt, warum diese Sorten ganz ohne Pestizide auskommen, warum eine Streuobstweise besonders wertvoll ist und wie man einen Apfel zu Hause am besten lagert, damit gesunde Inhaltstoffe erhalten bleiben. Immer mehr Menschen wollen von Pestiziden unbelastetes Obst und Gemüse essen - auch weil sie wissen, dass Pflanzenschutzmittel die Insektenwelt massiv bedrohen. Aber gerade Obstplantagen sind besonders empfindlich gegen Pilze und Schädlinge. Hat der Landwirt nicht richtig gespritzt, kann das die ganze Ernte vernichten. Züchtungsforscher arbeiten unter Hochdruck daran, Eigenschaften aus alten regionalen Apfelsorten in moderne Sorten hinein zu züchten, um diese robuster zu machen.


Am 09.11.19 12:20 - 13:05 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher kaum sein konnte. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.


Am 09.11.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Igel, Spatz und Feldgrille - der Wert der heimischen Artenvielfalt
Die Rettung von Eisbären und Orang-Utans weckt mehr Interesse als die Gefährdung heimischer Tierarten, wie Igel oder Spatz. Dabei zählt die Zerschneidung der Landschaft durch große Straßen und Baugebiete zu den bedeutendsten Gefahren, der Zugang zu Lebensräumen wird abgeschnitten, die genetische Vielfalt schwindet. Unaufhaltsam werden Rückzugsorte zerstört. Es gibt kaum noch Unterholz oder Hecken, Grün- und Blühstreifen an Waldrändern, Feldern und Wegen verschwinden. Und auch in den Städten gehen Lebensräume verloren: Englischer Golfrasen hinterm Haus ist beliebter als eine Wiese, Zierbüsche verdrängen wilde Hecken.


Am 09.11.19 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
Wir haben es täglich in der Hand: Papier - die Zeitung am Morgen, die Brötchentüte, die Unterlagen im Büro, Toiletten-Papier, die Bettlektüre. In Deutschland beträgt der Prokopfverbrauch pro Jahr rund 250 kg Papier - so viel wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen. Doch Digitalisierung und Internet machen dem Werkstoff Konkurrenz. Brauchen wir in Zeiten von e-paper und virtueller Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Dabei hat es fast wundersame Eigenschaften: Papier kann das Hundertfache seines Gewichtes tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich die Stabilität um ein Vielfaches erhöhen - Papier kann so hart sein wie Stahl. Planet Wissen erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken: Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?


Am 09.11.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 09.11.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald ist weltweit bekannt durch Kuckucksuhren und Schwarzwälder Kirschtorte. Doch hat die Region vielmehr zu bieten: In den Bergwäldern steht die Weißtanne, bis zu 60 Meter hoch wird - Europarekord. Ein letzter beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald ist die 230 Jahre alte, sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von 45 Metern sämtliche Baumwipfel der Umgebung überragt. Versteckt in lichten Altholzbeständen lebt der Auerhahn. Die extrem scheuen Vögel sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, den Klimawandel und wachsenden Tourismus akut vom Aussterben bedroht. Seit kurzem schleichen wieder vereinzelt Luchse und Wildkatzen aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen durch den Schwarzwald. Im letzten Jahrhundert hier ausgerottet, kehren die beiden Katzenarten nahezu unbemerkt in ihren angestammten Lebensraum zurück.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 09.11.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (1/2)
Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.35 Uhr)


Am 09.11.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Der Thüriner Wald zieht sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hin. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 09.11.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 09.11.19 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.15 Uhr)


Am 09.11.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Der alte Mann und der Storch
Stjepan Vokic hat sein Herz an eine Storchen-Dame verloren. Seit 24 Jahren kümmert sich der pensionierte Hausmeister aufopferungsvoll um das Storchen-Weibchen Malena, das wegen einer Schussverletzung nicht mehr fliegen kann. Wenn Malenas Partner, der Storch Klepetan, im Herbst gen Süden fliegt, wohnt das Storchen-Weibchen bei Stjepan zu Hause. Der Film erzählt von einer einmaligen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, von selbstloser Fürsorge und grenzenlosem Vertrauen.


Am 09.11.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Abenteuer Harz
Der Harz ist eine einzigartige Naturlandschaft und ein Ferienparadies zugleich. Mit seinen geheimnisvollen Wäldern, reißenden Flüssen, tiefen Tälern und Schluchten gehört Deutschlands nördlichstes Gebirge zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. Moderator Sascha Hingst macht sich auf zu einer ganz besonderen Harz-Reise. Mit dem Mountainbike geht es hinauf auf den Brocken, mit der längsten Seilrutsche Europas über die Rappbodetalsperre, und in dem kleinen Dorf Wieda versucht er sich mit der Kettensäge als Holzschnitzer. Unterwegs trifft er Menschen, die sich im Harz ihren Traum erfüllt haben.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-5.25 Uhr)


Am 09.11.19 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Die Rhön - Naturschönheiten im Land der offenen Fernen
Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, Kathedralen von Basaltfelsen, Moore und eiszeitliche Blockschutthalden, Uhus und Wiesenweihen, ebenso Borstgrasrasen und Bergwiesen mit Arnika und Türkenbund, traditionelle Mähwiesen mit Wachtelkönig und Birkhuhn und nicht zuletzt orchideenreiche Kalkmagerrasen voller Schmetterlinge und Raritäten wie der Berghexe. Seit Urzeiten ist dieses Gebirge besiedelt.


Am 10.11.19 07:05 - 08:00 Uhr auf 
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen der Tiere. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen.


Am 10.11.19 08:10 - 08:40 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Magazin. Im herbstlichen Schwarzwald begleitet "natürlich!" mit Ulrike Nehrbaß den Förster und Hobby-Fotografen Klaus Echle einen Tag lang durch sein Revier. Hier gibt es ständig eine Menge zu tun - vor allem nach dem heißen und trockenen Sommer. Und so manch uralter Baum muss fallen, weil er für die Menschen im Wald einfach zu gefährlich geworden ist.


Am 10.11.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.


Am 10.11.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West Kanada
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist das Cariboo-Gebiet in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren hier im Westen Kanadas die Farben. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo-Region, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.


Am 10.11.19 13:35 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Im Zauber der Wildnis - Magie des Yukon
Der Norden Kanadas ist Natur pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse. 1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane-Nationalpark gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit spektakulären Naturphänomenen wie dem Mount Logan, dem mit 5959 Metern höchsten Berg Kanadas, und dem weltweit größten nichtpolaren Gletscherfeld. Was bewegt Emma und weitere deutsch-kanadische Wissenschaftler und Ranger in ihrem Alltag hier draußen, im eisigen Norden, im Wilden Westen? Wie erleben und gestalten sie die heutige Rolle der großen Nationalparks? Ein Jahr lang hat das deutsch-kanadische Filmteam seine Protagonisten in der wilden Schönheit Kanadas begleitet - von der Schneeschmelze im Frühling über den intensiven Indian Summer bis hin zum Wintereinbruch.


Am 10.11.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Österreich - Alpengipfel und Steppensee
Nur wenige Länder haben so viele unterschiedliche Landschaften auf engstem Raum wie Österreich: Schroffes Hochgebirge und schneebedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiß und Steinböcke. Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften ist der Zweiteiler "Wildes Österreich" eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas. Als dritten, typisch österreichischen Lebensraum zeigt die erste Episode von "Wildes Österreich", die alten Wälder: undurchdringliches, steiles Dickicht, riesige Bäume zwischen meterdicken, flechtenbewachsenen Felsblöcken. Dazwischen gefallene Baumriesen, Millionen Tonnen von Totholz. Alte Buchen mit bemoosten, knorrigen Ästen. Ein Weißrückenspecht meißelt Käferlarven aus einem verrotteten Baum. Raufußkäuze haben als Nachmieter eine Schwarzspecht-Höhle bezogen. Hier ziehen sie ihre Jungen groß. Diese wilden Wälder sind urtümliche Relikte und wachsen auf schroffen Kalkfelsen rund um die "Eisenwurzen" entlang der Salza, im Grenzgebiet von Niederösterreich und der Steiermark und im oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen. Hierher ist sogar der Luchs wieder zurückgekehrt.


Am 10.11.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Waldkinder - Großwerden in der Natur
Wie kann Kindheit gelingen in einer Zeit, in der Naturräume kleiner werden, Großfamilien verschwinden und die digitale Welt beides zu ersetzen droht? Im Waldkindergarten von Freudenstadt hat Harold Woetzel mit seinem Kamerateam nach Antworten gesucht. Ein Jahr lang haben sie die Kinder und Erzieherinnen begleitet: Wie sie Tiere füttern und bei der Heuernte helfen auf einem Bauernhof, wie sie ihr Mittagessen auf offenem Feuer kochen, wie sie auf Schneeschuhen die Spuren der Waldtiere lesen lernen. Spielen und Leben draußen. Mit dem Lauf der Jahreszeiten. Es ist ein Dokumentarfilm, der sich einerseits ganz in die Welt der Kinder begibt und sie beobachtet, wenn sie selbstvergessen vor einem Ameisenhaufen hocken, spitze Äste als Schwerter nutzen und mit verfaulten Bäumen Brücken über Bäche bauen. Aber er befragt auch diese Gesellschaft: Was traut man den Kindern noch zu? Wird man ihrer Neugier, ihrem Bewegungsdrang noch gerecht? Natürlich haben sich die Eltern der Waldkinder auch Gedanken gemacht, ob sie ihren Nachwuchs bei Wind und Wetter Gefahren aussetzen.


Am 10.11.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen
Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei.
(Wdh. kommende nacht 2.05-2.50 Uhr)


Am 11.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Verborgenes Wiesenleben
Nach Einbruch des Winters verwandeln sich Wiesenlandschaften oft in schneeüberzogene Naturparadiese. Die Natur wirkt verschlafen und wie erstarrt - doch für einen Wiesenbewohner steht die Zeit niemals still: den Rotfuchs. Ob bei Tag oder Nacht, bei Regen oder Schnee: Der Fuchs streicht unermüdlich durch sein Revier, um Nahrung zu finden. Obwohl er der Landwirtschaft einen großzügigen Dienst erweist, indem er die Nagetierpopulationen reguliert, eilt ihm ein überaus schlechter Ruf voraus: "Reineke Fuchs", wie er im Mittelalter genannt wurde, gilt für viele als Eindringling, Hühnerdieb und schlichtweg als Feind. Auch ein weiterer Wiesenbewohner leidet zu Unrecht unter einem schlechten Ruf: der Totenkopfschwärmer. Schon sein Name mutet unheilvoll an. Vielen Sagen nach gilt der schwarz-gelbe Schmetterling als Botschafter des Teufels, der Hexen die Namen der Todgeweihten ins Ohr flüstert. Dabei ist er völlig harmlos und zudem bewundernswert: Er legt problemlos und ohne Pause Hunderte von Kilometern zurück, um von seiner Heimat Afrika aus das Mittelmeer zu überqueren und sich zur Fortpflanzung nach Europa zu begeben. Dem Feldhasen hingegen wird in Volksmythen unterstellt, dass Hexen sich in ihn verwandeln würden. Bis heute wird er oft als lasterhafter Ernteschädling betrachtet. Die Dokumentation begleitet die in Verruf geratenen Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen - um dem schlechten Ruf der Tiere ein für alle Mal ein Ende zu setzen.


Am 11.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Münchens neue wilde Isar
Die Isar ist die Lebensader Münchens. Durch ein aufwendiges Renaturierungsprojekt, das 2010 abgeschlossen wurde, wurde die Isar auf acht Kilometern wieder zu einem wilden, naturnahen und freien Fluss mitten in der Stadt. Dies führte auch dazu, dass viele der ursprünglichen Tiere und Pflanzen zurückkehrten. Die Flusslandschaft bietet heute wieder neue Lebensräume für Lebewesen und Pflanzen. An den renaturierten Uferbereichen, im Wasser und auf den Deichflächen siedeln sich wieder Tiere und Pflanzen an, die vom Aussterben bedroht sind. Das Filmteam begleitet einige dieser Arten über das Jahr hinweg und zeigt, warum sie zurückkehren konnten, und welche Herausforderungen sie zu bewältigen haben.


Am 11.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten - wertvoller Wald und einzigartiger Lebensraum.


Am 11.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Stadt, Land, Fuchs!
Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.


Am 11.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3) - Das absolute Gehör
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen. Der Biologe Patrick Aryee untersucht, wie Tiere, deren Sinnesorgane unseren deutlich überlegen sind, ihre Umgebung wahrnehmen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 7.30-9.00 Uhr)


Am 12.11.19 03:00 - 03:45 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Geheimnisvoller Wald
Die Legende besagt, dass der Wald kurz vor Anbruch des Herbstes verhext und voller Geheimnisse sei. In der Tat ist dies die Zeit, in der einer seiner scheusten Bewohner zu sehen ist: der Hirsch. Alte Sagen schreiben dem König des Waldes mal dämonische Kräfte, mal beneidenswerte Tugenden zu. Vielleicht ist es sein prächtiges Geweih oder seine stattliche Erscheinung, die dem Hirsch die Bewunderung, aber auch die Missgunst der Menschen eingehandelt hat. Die Dokumentation folgt dem König durch den Wald und dringt ein in die Sage um den geflügelten Hirsch Furfur. Auch ein anderer scheuer Einzelgänger macht sich im Hochwald zu schaffen. Für gewöhnlich ist er zu hören, noch bevor er zu sehen ist: der Schwarzspecht. Für seinen künftigen Nachwuchs zimmert dieser im Wald eine Nisthöhle und versucht, den Weibchen mit seinem Talent zu imponieren. Sein Gefieder, schwarz wie der Tod, und seine merkwürdigen Schreie haben den Menschen lange misstrauisch gemacht. So war die Verbindung des Spechts mit der Hexerei nicht mehr weit. Neben dem Schwarzspecht gibt sich ein weiteres Tier große Mühe beim Bau der eigenen Behausung - wenngleich die Baustelle dieses Mal unter der Erde liegt. Der Dachs gräbt den Boden auf und schafft die Erde weg - ständig ist er damit beschäftigt, sein unterirdisches Labyrinth zu vergrößern. Weil der Dachs seinen Bau nur nachts verlässt, vermutete der Mensch hinter seinem nächtlichen Treiben schon im Mittelalter irgendeine Teufelei.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr)


Am 12.11.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.


Am 12.11.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald ist weltweit bekannt durch Kuckucksuhren und Schwarzwälder Kirschtorte. Doch hat die Region vielmehr zu bieten: In den Bergwäldern steht die Weißtanne, bis zu 60 Meter hoch wird - Europarekord. Ein letzter beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald ist die 230 Jahre alte, sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von 45 Metern sämtliche Baumwipfel der Umgebung überragt. Versteckt in lichten Altholzbeständen lebt der Auerhahn. Die extrem scheuen Vögel sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, den Klimawandel und wachsenden Tourismus akut vom Aussterben bedroht. Seit kurzem schleichen wieder vereinzelt Luchse und Wildkatzen aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen durch den Schwarzwald. Im letzten Jahrhundert hier ausgerottet, kehren die beiden Katzenarten nahezu unbemerkt in ihren angestammten Lebensraum zurück.


Am 12.11.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Der Thüriner Wald zieht sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hin. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.


Am 12.11.19 09:35 - 10:15 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Leberwurstbaum und das Nilpferd
Zur Trockenzeit legen die Nilpferde im sambischen Luangwa-Tal viele Kilometer zurück, um ihre einzige Nahrungsquelle zu erreichen - den Kigelia, auch Leberwurstbaum genannt. Der Leberwurstbaum ist in der afrikanischen Steppe schon von weitem erkennbar. Er ist eine wichtige Futterquelle für die kleinen und großen Tiere, die am Flussufer leben. Für die Nilpferde ist er in der Trockenzeit sogar überlebenswichtig. Rund um den imposanten Baum liefern sich die Dickhäuter ein erbarmungsloses Kräftemessen, das zur Trockenzeit seinen Höhepunkt erreicht. Wenn der Wasserspiegel sinkt, entstehen schlammige Sümpfe, in denen die Nilpferde steckenbleiben. Dann kämpfen sie mit ihren Artgenossen um einen Platz in den verbleibenden Wasserpfützen. Die sterblichen Überreste der Verlierer werden ans Ufer geschwemmt, wo Löwen und Krokodile schon auf ihr Festmahl warten. Diese winterlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich im Schatten des Leberwurstbaums, der für die Nilpferde, aber auch für die Antilopen und Paviane die lebenswichtige Nahrung liefert. Wenn die Vegetation ringsum vertrocknet ist, freuen sich die Grasfresser über die riesigen Früchte und die purpurnen Blüten. Sehr lichtempfindliche Kameras haben die Nilpferde bei ihrer nächtlichen Suche nach den nährstoffreichen und schmackhaften Früchten beobachtet. Bei Tageslicht wird in atemberaubenden Luftaufnahmen das labyrinthische Weggeflecht sichtbar, das die Tiere bei ihrer Nahrungssuche zwischen den majestätischen Bäumen geschaffen haben.


Am 12.11.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.


Am 12.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Ende der Gletscher
Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen und Seelöwen, See-Elefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die eisigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang, versorgt uns mit Fisch und über den Golfstrom sogar mit Wärme. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindert Erdrutsche und Gletscherabflüsse versorgen viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Auf seinen Forschungsreisen untersucht der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Filmautor Uwe Müller geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.


Am 12.11.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Marulabaum und der Leopard
Der Marulabaum ist wohl der emblematischste Baum des afrikanischen Kontinents. Der hölzerne Riese wächst in den riesigen Steppen des nördlichen Südafrikas sowie an der Südspitze von Botsuana. Seine unverkennbare Silhouette beherrscht eine fast noch unberührte südafrikanische Region. Die Leoparden leben in der abgelegenen Pafuri-Region im Norden des Krüger-Nationalparks sowie im sogenannten Tuli Block zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe. Das Filmteam hat zwei ausgewählte Leoparden insgesamt 24 Wochen lang fast täglich begleitet. Die Drehtage waren über den ganzen Jahresverlauf verteilt, um die einzigartigsten Momente im Leben des gefleckten Protagonisten festzuhalten. Die Marulabäume gehören zu den wichtigsten Zufluchtsorten der Raubkatzen. Sie haben nur einen Feind, den Elefanten. Die Dickhäuter können die gigantischen Bäume sogar entwurzeln. Während der trockenen Wintermonate reißen sie die schmackhafte Rinde ab und laben sich an dem zarten Holz. Anderen Säugern, Vögeln und Insekten dient der Baobab als Lebensraum oder Futterquelle. Fledermäuse, Bienen und Schwalben nisten in den Hohlräumen seines Stamms, während Antilopen und Paviane von seinen Blüten und Früchten fressen. Zeitrafferaufnahmen und Luftbilder aus ferngesteuerten Hubschraubern zeigen, wie sich der imposante Baum im Jahresverlauf verändert, und erlauben völlig neue Einblicke in die Wunder der afrikanischen Natur.


Am 12.11.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.


Am 12.11.19 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Brasilien - Ein Kanu für die neue Generation
Im Herzen des noch unberührten Amazonas-Urwalds begegnete Fotograf Renato Soares vor 30 Jahren dem Stamm der Yawalapiti. Die Yawalapiti sind Fischer und Bauern, daher dreht sich ihr ganzes Leben um die Natur, die sie reich mit allem beschenkt, was sie zum Leben brauchen. Vor Kurzem überzeugte Renato sie, ein Kanu aus Jatobá-Rinde herzustellen, eine Piroge. Bei dieser Gelegenheit geben die Alten die überlieferten Schiffbautechniken an die Jüngeren weiter, die neugierig und voller Stolz die Traditionen ihrer Gemeinschaft aufrechterhalten. Renato darf dieses außergewöhnliche Ereignis im Leben der Yawalapiti mit der Kamera einfangen.


Am 12.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der fliegende Helfer
Claus Kuepper hat aus Leidenschaft zum Fliegen sogar den Pilotenschein gemacht, aber besonders fasziniert ihn die Drohnen-Fliegerei. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Jäger, Landwirte, Obstbauern, Förster und Naturschützer benötigen seine Wärmebildkameras um unter anderm Rehkitze vor Mähmaschinen zu retten, Wildschweine in Maisfeldern aufzustöbern oder absterbende Bäume in Wäldern zu identifizieren. Sogar Langzeit-Studien über den Nährstoff-Gehalt von Agrarflächen kann Claus Kuepper anbieten. Sein Drohnen-Geschäft brummt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 12.11.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (1/2)
Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.
(Teil 2 morgen 18.30-19.20 Uhr)


Am 12.11.19 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: S.O.S. Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Die Bilder der brennenden Amazonaswälder haben in diesem Sommer weltweit für Entsetzen gesorgt. Plötzlich schien die Bedrohung greifbar - die Lunge der Welt brennt, und unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonasregion hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Der Film reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe und sucht nach den Gründen für den desaströsen Umgang mit dem einzigartigen Ökosystem. Gerüst des Films sind die Satellitenbilder des INPE, des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung. Der renommierte Wissenschaftler und Institutsleiter Ricardo Galvão war von Brasiliens Präsident Bolsonaro entlassen worden, mit der Begründung, die wissenschaftlichen Daten schadeten dem Image des Landes und seien nicht korrekt. Die Daten zeigen einen drastischen Anstieg der illegalen Abholzung in 2019. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien, von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, durchreist er das derzeitige Krisengebiet und trifft Experten, Kritiker und Betroffene vor Ort, die die Lage einordnen. Gemeinsam mit ihnen schärft er das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.


Am 12.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens und Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet. Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.


Am 13.11.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.


Am 13.11.19 06:40 - 07:05 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wald von Vincennes
Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der "arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris" eine Flaniermöglichkeit schenken.


Am 13.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Wolfspakt
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der "weißen" Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe. Von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 13.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Kanada - Dirt McComber, der letzte Mohikaner
Dirt McComber lebt im Mohawk-Gebiet von Kahnawake in der Nähe von Montreal, Kanada. Er ist einer der letzten in seiner Gemeinde, der die traditionelle Lebensweise der Mohawk fortsetzt. Der Film zeichnet das Porträt eines Mannes, der versucht, seine Freiheit zu bewahren.


Am 13.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der größte Parkfriedhof der Welt - Ohlsdorf
Der Friedhof im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf ist ein Ort der Superlative: Auf einer Fläche größer als der Staat Monaco ist der größte Parkfriedhof der Welt ein einzigartiges Refugium für Pflanzen und Tiere in der Großstadt: Hier leben Uhus, seltene Baumfalken, verschiedene Fledermausarten, Rehe und Füchse. Den Mikrokosmos Friedhof Ohlsdorf in Betrieb zu halten, ist für Gärtner, Friedhofsbetreuer, "Grüfteteams" und andere Helfer jeden Tag eine neue Herausforderung: 300 Mitarbeitende kümmern sich um die Pflege der Anlage, die Organisation der Begräbnisse, den Erhalt der zahlreichen Grabstätten und Denkmäler.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 13.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Österreich - Vom Bergbach zur Donau
Moderner Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge von "Wildes Österreich" führt die Zuschauer in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau.


Am 13.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Zugvögel (1/2)
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Der Dokumentarfilm begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia. Die Dokumentation "Zugvögel" begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Doch Zugvögel leben gefährlich, der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben inzwischen jedes Jahr zehn Milliarden. Die meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe hinweg, wenn wir schlafen. Welche Gefahren ihnen im Schutz der Dunkelheit dennoch drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massenwanderung sichtbar. Peter Berthold, Deutschlands Guru unter den Vogelforschern: "Meine persönliche Prognose ist, dass wir, wenn die Klimaerwärmung so weiter geht wie jetzt, in 100 Jahren bei uns keine Zugvögel mehr haben."
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 7.00-8.45 Uhr)


Am 13.11.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Waldklasse - Lernen unter freiem Himmel
Können Grundschüler tatsächlich im Wald genauso viel lernen wie im Klassenzimmer? Die staatliche Conrad-Grundschule in Berlin-Wannsee wagt seit zwei Jahren ein ungewöhnliches Schulexperiment: Anstatt den ganzen Tag im vollen Klassenraum zu hocken, verbringen die Schüler die längste Zeit des Tages im Wald - bei Wind und Wetter. Mathe und Deutsch kommen einfach mit. Während sich in normalen Grundschulen 26 Kinder in zu enge Klassenräume quetschen, startet die Waldklasse ihren Unterrichtstag im Wald. Nicht nur ihr Lernort ist ungewöhnlich, auch ihre Zusammensetzung: Rund ein Drittel der Schüler*innen hat einen deutlich erhöhten Förderbedarf. Für diese Kinder ist stundenlanges Stillsitzen aufgrund von geistigen Behinderungen oder emotionalen Störungen Stress. Die Ruhe des Waldes, die frische Luft und der Freiraum sollen ihnen helfen, trotz ihrer Einschränkungen eine Chance auf eine erfolgreiche Schulbildung zu bekommen. Die Conrad-Schule ist keineswegs eine privilegierte Privatschule, sondern eine ganz normale staatliche Grundschule. Außer regenfester Kleidung zahlen die Eltern der Waldklasse nichts dafür. Aber wie lernt man im Wald lesen, schreiben, rechnen? Und warum haben die Lehrer*innen und Erzieher*innen keine Angst, dass ihre Schützlinge im Wald verschwinden? Der Film begleitet die deutschlandweit einzige Waldklasse bei ihrem Modellprojekt und zeigt, wie Inklusion und moderne Pädagogik auch an staatlichen Schulen möglich ist.
(Wdh. morgen 14.00-14.30 Uhr)


Am 13.11.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Japan (1/2)
Es gibt ein Japan jenseits von Tokio: Das Kaiserreich kann mit atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren wie dem Riesensalamander oder dem Mandschurenkranich aufwarten. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für die Primaten mit dem dicken Fell mühsam, aber sie tollen gern im Schnee herum. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido. Wilder und kälter kann es in Japan nicht sein: Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumo-Ringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.


Am 14.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Zwischen Hirschen und Kanonen
Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. Wo tonnenschwere Panzer rollen, bleiben Einflüsse auf die Natur nicht aus. Bis zu 80 Zentimeter tief graben sich die Ketten in den Boden, reißen die Bodennarbe auf und halten die Pflanzendecke kurz. Doch gerade davon profitieren einzelne Arten, sogenannte Pionierarten. Die Gelbbauchunke etwa freut sich über die immer neu entstehenden kleinen Tümpel und Feuchtlöcher. Und gerade in der "Impact Area", wo ständig Geschosse einschlagen, gedeiht der Sonnentau, der anderswo gegen wuchskräftige Pflanzen keine Chance hat. Auch das Rotwild verhält sich im Übungsplatz anders als außerhalb. Hier zeigt sich das ursprüngliche Steppentier tatsächlich noch am Tage, während es im Rest von Bayern zum Nacht- und Waldtier geworden ist.


Am 14.11.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Malaysias
Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach. Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.


Am 14.11.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an - Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion - mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


Am 14.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten
Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.


Am 15.11.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die letzten Krokodile Venezuelas
Das Orinoco-Krokodil gehört zu den größten, aber kaum erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über die bis zu sechs Meter langen Tiere in Erfahrung gebracht. Bald könnte es zu spät sein, denn der Bestand der Tiere in seinen beiden Heimatländern Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen. Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Jungtiere gezüchtet und aufgezogen, bis sie erwachsen genug sind, um in der Wildnis zu überleben. "360o Geo Reportage" hat den Krokodil-Kindergarten besucht.


Am 15.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Vipern - Giftige Grazien
Giftschlangen sind weit verbreitet, aber nicht alle sind gleichermaßen gefährlich. In dieser Dokumentation werden drei besonders gefährliche Vipernarten vorgestellt und miteinander verglichen. Sie zeigt, wie diese Schlangen ihre Beute jagen und mit welchen Strategien sie sich an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst haben, sei es in New Mexico, Westafrika oder auf der Arabischen Halbinsel. Tief in den Wäldern Westafrikas lebt die Gabunviper. Keine andere Schlange hat so lange Giftzähne und greift ihre Opfer so schnell an. Ihre Tarnung im Laub des Unterholzes ist perfekt. Und genau das ist ihr größter Trumpf: Sie schleicht sich ganz langsam an und schlägt dann blitzschnell zu.


Am 15.11.19 08:40 - 09:10 Uhr auf 
WDR: Klima, Insta, Pillepalle: Hat die Politik das Internet verstanden?
Die Schulstreiks von Fridays for Future, die Artikel-13-Proteste und dann das Video von Rezo "Die Zerstörung der CDU" - mit keinem dieser Ereignisse ist die Politik souverän umgegangen. Schon gar nicht im Internet. Die Online-Community schien die Parteien vor sich herzutreiben. Christian Lindner appellierte an die FFF-AktivistInnen, die Politik den Profis zu überlassen. Annegret Kramp-Karrenbauer erntete Häme und Empörung, als sie versucht hat, Rezos Video als Meinungsmache zu brandmarken. Den Nutzern auf Augenhöhe begegnen? Fehlanzeige. Aber haben die Parteien diese Blamage-Serie als Weckruf verstanden? Und ganz besonders: Haben die Politikerinnen und Politiker mittlerweile gelernt, wie man mit jungen Menschen spricht?


Am 15.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema von rückkehrenden Raubtieren aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Es ist das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfsrudel, das keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide jagt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa. Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück, nachdem ihr Schutz in der EU gesetzlich verankert worden ist. Sie dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere wie Wolf, Luchs und Bär nicht immer willkommen, etwa wenn sie Schafe auf den Weiden töten. Eine Vielzahl der Hobbyjäger sieht in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Mit faszinierenden Naturaufnahmen macht Filmautor Holger Vogt die Rückkehr der Raubtiere zu einem Erlebnis und gibt Antworten auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären leben lässt.


Am 15.11.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens und Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet. Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.


Am 15.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Kamtschatka - Ein Winter bei den Ewenken
Im Winter 2018 brachen der amerikanische Regisseur Mike Magidson und die französische Anthropologin Nastassja Martin in die Region Kamtschatka auf, um einen Film über die Ewenken im Wald von Itscha zu drehen. Nach einer langen Reise auf dem Motorschlitten verbrachten sie eineinhalb Monate bei Daria und ihren zwei Söhnen in einem Jägercamp namens Twaian - fernab von allen befahrbaren Pisten und Kommunikationsmitteln. Der Film erzählt von dieser abenteuerlichen Erfahrung und von dem Versuch, die "wiedererlangte Freiheit" zu teilen, die Daria und ihrer Familie so teuer ist: das Gefühl, nach der Fremdsteuerung durch das Sowjetregime und dem heraufziehenden, ultraliberalen Kapitalismus in der Einsamkeit der Natur wieder zu sich selbst zu finden. Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine sehr persönliche Reise in die eisigen Wälder Kamtschatkas, Wahlheimat einer Handvoll "Widerständler", die dem Druck der postsowjetischen Gesellschaft und ihrer wachsenden Instabilität zu entfliehen suchen.


Am 15.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Die Eroberer der Welt
Die biologischen Besonderheiten der Pflanzen ermöglichen es ihnen, alle natürlichen Umgebungen auf der Erde zu erobern - ob Wüste oder Eis, in den Städten oder in den Moorgebieten. Damit diese Kolonisation gelingt, bergen die Pflanzen außergewöhnliche Strategien in sich, allen voran die Verführung der Menschen: Wir bringen Pflanzen mit in unsere Städte und planen sogar in Zukunft, Städte komplett aus ihnen zu errichten.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 15.11.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Das organische Netz
Die heutige Wissenschaft enthüllt beeindruckende Charakteristika unserer grünen Nachbarn. Pflanzen können riechen, hören, sprechen und schmecken - kurz: Sie kommunizieren. Sie haben kein Gehirn oder Nervensystem, interagieren dennoch ständig mit der Umwelt - ob es Warnsignale sind oder das Imitieren der Erscheinung weiblicher Insekten. Ihre Signale sind ähnlich zu den menschlichen Hormonen, somit verständigen sie sich.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 15.11.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Superkräfte und Weltrekorde
Alle Lebensformen haben Überlebensstrategien entwickelt. Der älteste Baum der Welt ist fast 5000 Jahre alt, der höchste übertrifft die Freiheitsstatue. Wie schaffen sie es, so zu leben? Etwa zehn Milliarden Tonnen an Holz werden jährlich von der Natur geschaffen. Auch wenn Pflanzen das große Handicap haben, dass sie vor ihren Feinden nicht weglaufen können, haben sie auf der Erde wahrhafte Superkräfte entwickelt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 15.11.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Die Wächter der Bäume - Waldschutz mit Weitsicht
Der deutsche Wald wurde besungen, beschrieben, durchwandert. Seit Jahrhunderten ist er Sehnsuchtsort, Mythos, Identitätssymbol und - Holzlieferant. Doch oft wird mehr Holz gerodet, als nachwachsen kann. Dabei müssen sich wirtschaftliche Nutzung des Waldes und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. "plan b" zeigt, wie es geht. Der Film erhielt den Heinz Sielmann-Filmpreis 2019. Die Heinz Sielmann-Stiftung zeichnet alljährlich die besten Naturfilme zum Thema Artenschutz und Artenvielfalt aus.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 16.11.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt Teil (1/3)
Der renommierte Tierfilmer Andreas Kieling bricht auf zu einer Welt-Expedition. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinseln und Äthiopiens Blutbrustpaviane.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)


Am 16.11.19 05:15 - 05:25 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm begeben sich zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf Abenteuerreise: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.


Am 16.11.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: In der Affenschule
Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: Diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurückgebildet, so dass nur ein Stummel übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der Welt, die ausgewildert werden sollen.


Am 16.11.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Harpyie
Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen, und finden sich in sehr ähnlicher Form zum Beispiel auch bei Habicht und Sperber. Die Harpyie stellt hinsichtlich Größe und Gewicht das Extrem dieses Körperbaus dar.


Am 16.11.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Frisch gepflückt - Wie es um den regionalen Apfel steht
NRW ist ein traditionelles Apfelanbau-Land, und Quarks ist bei der diesjährigen Ernte dabei: Bei Schloss Dyck am Niederrhein wird auf 90 Hektar im großen Stil handgepflückt, im Hochsauerland finden wir einen der ältesten Apfelbäume im Westen, und in Dortmund probieren wir Sorten wie den Westfälischer Gülderling, den Rheinischen Bohnapfel und den Kaiser Wilhelm, aus denen Dortmunder Apfelsaft gemostet wird. Mai Thi Nguyen-Kim erklärt, warum diese Sorten ganz ohne Pestizide auskommen, warum eine Streuobstweise besonders wertvoll ist und wie man einen Apfel zu Hause am besten lagert, damit gesunde Inhaltstoffe erhalten bleiben.


Am 16.11.19 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Fichtelgebirge - Bayerns wilder Norden
Wie ein Hufeisen aus Granit schmiegt sich das Fichtelgebirge in den Norden Frankens. 100.000 Hektar davon gehören zum Naturpark, der mit seiner romantischen Landschaft aus steinernen Meeren und weiten Wäldern verzaubert. Luchs und Wolf waren aus den großen Wäldern verschwunden. Heute jedoch rechnet man im Naturpark täglich damit, dass die beiden großen Räuber hier wieder auftauchen. Denn in der nahen Oberpfalz wurde vor Kurzem ein zweiter Luchs ausgewildert. Die Luchsmännchen sind wanderfreudig und der Kuder wird sich früher oder später im Fichtelgebirge umschauen. Davon ist der Wildnis-Pädagoge und Geo-Ökologe Eckardt Kasch überzeugt.


Am 16.11.19 14:45 - 15:40 Uhr auf 
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen der Tiere. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen.


Am 16.11.19 15:40 - 16:35 Uhr auf 
arte: Der ewige Garten - Der Friedhof Père Lachaise in Paris
Es ist ein unverhofftes Paradies, ein grünes Eldorado abseits der städtischen Hektik, eine unter üppigem Grün versunkene Stadt - und das mitten in Paris: der Friedhof Père Lachaise. Dieser Ort des Gedenkens birgt eine reiche Flora und Fauna. Die Dokumentation erkundet die 44 Hektar große Anlage, die jährlich drei Millionen Menschen anzieht, mit ihren verborgenen Winkeln, ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und den Menschen, die täglich dort zu tun haben. Gärtner, Ornithologen, Besucher, Bildhauer und Geschichtsbegeisterte, Stammbesucher und Touristen - sie alle haben ein persönliches Verhältnis zu diesem Friedhof, in dem Berühmtheiten wie Marcel Proust, Frédéric Chopin, Pierre Desproges und Jim Morrison ruhen. Père Lachaise ist nicht nur eine Stätte des stillen Gedenkens, sondern auch ein Refugium für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die hier im Rhythmus der Jahreszeiten leben. Eine Stätte der Vergänglichkeit und zugleich ein ewiger Garten.


Am 17.11.19 06:45 - 07:45 Uhr auf 
hr: Ohlsdorf - der größte Parkfriedhof der Welt
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.


Am 17.11.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
mdr: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Greg Irons, der Besitzer des Bonorong Wildlife Sanctuary, will nicht akzeptieren, dass der Tasmanische Teufel demnächst aussterben soll. Dass der Gesichtskrebs, der die Tiere seit Jahren dahinrafft, ihr Ende sein soll. Immerhin hat die Krankheit schon 90 Prozent des Bestandes getötet. Für die restlichen zehn Prozent hat Greg Irons ein umfassendes Rettungsprogramm ins Leben gerufen. Er zieht in seinem Wildtierpark kleine Teufel eigenhändig auf. Er arbeitet mit Biologen wie dem Teufel-Experten Nick Mooney zusammen, dessen leidenschaftliches Engagement für die Rettung der Tiere ihm bereits den Titel "Australier des Jahres" eingebracht hat. Und er schult das Bewusstsein der tasmanischen Öffentlichkeit. Diese scheint endlich zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem und das Image der australischen Insel sind. Die ersten Siedler glaubten ja noch, den Teufel persönlich zu vernehmen, wenn sie die Rufe der Beutelteufel nachts im Wald hörten. Nicht umsonst kam das Tier zu seinem Namen. Dabei sind Tasmanische Teufel weder aggressiv noch gefährlich. Auch das zeigt der Film. Das Engagement der Retter ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Ob die Insel es langfristig schaffen wird, das Überleben des Tasmanischen Teufels zu sichern, muss sich erst noch zeigen.


Am 17.11.19 14:35 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Die neue Wildnis (1/3)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. Das junge Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam wurde zwar von Menschenhand geschaffen, ist aber doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.45 Uhr)


Am 17.11.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Waldbahn der Karpaten
Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten mit Dampf betriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Kleindiesellok "Cozia-1" sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller in die tiefen Wälder der Region Maramures hinauf und etwa 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region.


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09.11.19 13:00 - 14:00
ARD-alpha: Igel, Spatz und Feldgrille - der Wert der heimischen Artenvielfalt

26.10.19 20:15 - 21:00
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Die Fakten

21.10.19 23:50 - 00:20
3sat: Nur die eine Welt - Jugendliche protestieren

26.10.19 21:00 - 21:45
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Auswirkungen und Strategien

30.10.19 16:50 - 17:20
arte: Gift im Wald - Kampf gegen die toxischen Raupen

29.10.19 21:45 - 22:15
ARD-alpha: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest

28.10.19 21:30 - 22:15
ARD-alpha: Die Zukunft des Waldes

12.11.19 20:15 - 21:00
WDR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel

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