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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 25.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.


Am 30.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wo die Biber Burgen bauen
Nur in wenigen Gegenden Europas haben Biber die dauernde Verfolgung durch den Menschen überlebt. An der Unteren Havel bauen die größten europäischen Nager wieder ihre Burgen und ihre Bestände nehmen sogar noch zu. In dieser einzigartigen Flusslandschaft finden die Biber ideale Lebensbedingungen. Aber auch anderen seltenen Tieren wie den Fischottern, Seeadlern und nicht zuletzt Kranichen, Störchen, Kormoranen und Rotbauchunken kann man hier noch begegnen. Über zehn Monate beobachteten Thoralf Grospitz und Jens Westphalen die Biber und ihre Nachbarn an der Unteren Havel mit der Filmkamera.


Am 30.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kenia
Kenia im Osten Afrikas gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit. Und Kenia ist es gelungen, seine ursprüngliche Natur weitestgehend zu erhalten. Allein in den unüberschaubar riesigen Savannen ist die Artenvielfalt überwältigend. Die David Sheldrick Foundation kümmert sich um verwaiste Elefanten, Samuel Mutisiya hat sich ganz dem Schutz der Nashörner im Ol Pejeta Reservat verschrieben.


Am 30.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Pleiten, Pech und Pannen
Den Pelletiers wurde das Holzfällen in die Wiege gelegt, und auch wenn der Wald und der Betrieb alles für die Familie sind, stoßen sie manchmal an ihre mentalen Grenzen. Das Team immer und immer wieder fernab der zivilisierten Welt und ihrer Liebsten zu motivieren, kostet Kraft. Nun strebt das Unternehmen eine Verdopplung der bisherigen Produktion an, doch als mehrere dringend benötigte Maschinen den Geist aufgeben, ist dies sowohl für das Arbeitspensum als auch für die Leidenschaft der Mitarbeiter ein Schritt in die falsche Richtung.


Am 30.09.14 23:25 - 00:20 Uhr auf 
arte: Brasilien - auf dem Weg zur Weltmacht?
Brasilien, das lange hauptsächlich für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum Global Player geworden. Das Land - fast so groß wie Europa - ist zum globalen Ernährer aufgestiegen und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvorkommen entdeckt. Konzerne wie der Ölmulti Petrobras, der Flugzeugbauer Embraer oder der Minenkonzern Vale gehören inzwischen zur Weltspitze. Auf der Forbes-Liste steht Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiter-Partei PT ganz vorne unter den mächtigsten Frauen der Welt. Die beiden Filmemacherinnen Nina Hellenkemper und Birgit Schulz beleuchten die Facetten des brasilianischen Aufschwungs, aber auch die Schattenseiten des neuen Brasilien. Sie haben nicht nur Vorzeige-Unternehmen wie JBS besucht, den größten Fleischkonzern der Welt, sondern zeigen unter anderem auch am Beispiel des Staudammprojekts Belo Monte mitten in einem Indianergebiet am Amazonas, wie die Regierung ihre wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ohne Rücksicht auf ökologische und menschliche Belange durchsetzt.


Am 01.10.14 01:45 - 02:30 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Wagnis im Dschungel
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange.


Am 01.10.14 02:30 - 03:15 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor - bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte.


Am 01.10.14 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus in Amerika?
Amerika - vor Kolumbus leben hier 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi haben Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauen Großstädte und handeln in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation. Mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es ist eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelingt es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuen sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. Der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte wird stattfinden - der "Columbian Exchange". Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die erste Folge des Zweiteilers "Der geheime Kontinent" erzählt von der Kultur und vom Reichtum des Kontinents.


Am 01.10.14 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2) - Wie die Europäer den amerikanischen Kontinent prägten
Es ist der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte - der "Columbian Exchange": Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die Spanier bringen beispielsweise das Pferd mit. Auf seinem Rücken erobern sie immer weitere Teile der Neuen Welt. Schon einmal - vor 10.000 Jahren hatte es Pferde auf dem amerikanischen Kontinent gegeben. Doch die letzte Eiszeit ließ sie aussterben. Sich selbst überlassen, verwildern die Pferde. Eine neue Rasse entsteht: der Mustang. Das Reittier aus der Alten Welt verbreitet sich in Amerika schnell. Keine 200 Jahre nach Kolumbus erreichen die Mustangs die Great Plains und die Rocky Mountains. Am Ende des 18. Jahrhunderts sind die Herden schon bis nach Kanada gelangt. Bald darauf donnern die Hufe von mehr als sieben Millionen Wildpferden über amerikanischen Boden. Für nomadische Stämme, wie die Blackfeet, Cheyenne, Sioux und Comanche, sind diese Pferde ein Segen. Sie verändern die Lebensgewohnheiten der Indianer grundlegend. Was sie zuvor zu Fuß erledigten - das Land durchstreifen, Jagen, Kämpfen - können sie nun vom Rücken ihrer Pferde aus. So wurde dieses Mitbringsel aus der Alten Welt zum Symbol der indianischen Kultur. Und schon bald ist vergessen, dass das Pferd einst über den Atlantik kam. Die Europäer verändern den amerikanischen Kontinent noch drastischer. Sie holzen einen Großteil der Wälder ab, bringen Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa mit, die einheimische Pflanzen verdrängen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch in Europa, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 01.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Artenschutz grenzübergreifend - Ein Erfolgsmodell?
Tiere halten sich nicht unbedingt an menschgemachte Grenzen. Der Wildkatze ist es relativ egal, ob sie in Frankreich oder Deutschland jagt, Hauptsache sie findet Beute. Der Luchs lässt sich auf der Suche nach einem passenden Revier nicht davon abhalten, vom Böhmerwald in Tschechien hinüber in den Bayerischen Wald zu wandern. Das Auerhuhn sollte allerdings lieber in den bayerischen Alpen bleiben. Dort ist es geschützt. Auf der österreichischen Seite droht ihm das Aus, denn die Tiroler Jäger dürfen es abschießen. "X:enius" besucht das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Es ist geschaffen worden, um genau solche Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Die Tiere genießen auf beiden Seiten den gleichen Schutz. Sie breiten sich von Frankreich nach Deutschland aus und umgekehrt. Das Reservat ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas, in dem sich Wildkatze und Wanderfalke wohlfühlen, um nur zwei seltene Arten zu nennen. Aber die deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert nicht immer reibungslos. Der Luchs soll in den nächsten Jahren wieder im Pfälzerwald und in den Nordvogesen ausgewildert werden. Es gibt Widerstände, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Der Lebensraum im Biosphärenreservat ist außerdem noch stark fragmentiert, Straßen, Züge und Kanäle durchkreuzen ihn. Die "X:enius"-Moderatoren schauen sich an, wie solch ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zusammenwächst und wo es noch Widerstände gibt.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 01.10.14 09:25 - 10:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.
(Wdh. 3. Oktober 4.25-5.10 Uhr)


Am 01.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bulgarien
In dieser Folge geht es um den Naturschutz in Bulgarien. Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. 1934 wurde der erste Naturpark eröffnet, aber während des kommunistischen Regimes wurde der Naturschutz vernachlässigt. Erst mit Einführung der Demokratie konnten Naturschützer ihre Meinung kundtun. Nach dem EU-Beitritt in 2007 wurden Programme entwickelt, um etwa den Naturschutz von Bären, Geiern und Steinadlern zu gewährleisten.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.40 Uhr)


Am 01.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Scharen von Kranichen, die über Mecklenburg ziehen, verheißen den nahen Frühling. Jetzt ziehen auch die Schausteller los. Sie beginnen ihre Reise vor der Kulisse des Schweriner Märchenschlosses und folgen der alten Handelsstraße über die Stör nach Osten. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit - Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt. Die Gaukler indes stellen im Herbst ein letztes Mal ihre Bühne auf und spielen das Märchen vom Froschkönig vor der Kulisse des Rheinsberger Schlosses, bevor sie an die Müritz zurückkehren.


Am 01.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.


Am 01.10.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden, ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.25 Uhr)


Am 01.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Ecuador
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.


Am 01.10.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)


Am 01.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Pinien-Prozessionsspinner
Die Pinien-Prozessionsspinner sind die Zerstörer der europäischen Wälder. Ihr Lieblingsbaum ist die Schwarzkiefer. Aber die Insekten greifen auch gern auf irgendeine andere Kiefernart zurück. In weniger als einhundert Jahren haben die Insekten fast ganz Frankreich eingenommen. Jetzt nähern sie sich der Bretagne und der Hauptstadt Paris. Wer genau sind diese furchterregenden Eindringlinge? Wie können sie sich so schnell vermehren? Welches Geheimnis steckt hinter ihrer erfolgreichen Vorherrschaft? Mithilfe von Wissenschaftlern entdecken wir die Geheimnisse, die hinter der biologischen Überlegenheit dieser außergewöhnlichen Spezies stecken, und erforschen Methoden, die die Expansion dieser Tiere stoppen könnten.


Am 01.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Brasilien - Gefährliches Paradies (1/3)
Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Die erste Folge der Trilogie "Wildes Brasilien" begleitet drei Tierfamilien mit ihren Jungtieren in den ersten, wichtigen, vom Lernen geprägten Wochen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 01.10.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die Region zwischen Pazifik und Rocky Mountains beherbergt den größten Küstenregenwald der Erde. Die Westküste Kanadas ist geprägt vom alljährlichen Zug der Lachse. Die Fische sind die Lebensgrundlage für Bären und Wölfe - ja sogar die Pflanzen profitieren: dank der Nährstoffe aus den verrottenden Lachskadavern werden manche Bäume größer als normal. Weißkopf-Seeadler, Dickhornschafe und Grizzlybären sind weitere Protagonisten dieser Folge.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 02.10.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
EinsPlus: Alles Wissen - Natur im Wandel
Die Natur bietet dem modernen Menschen Beständigkeit und Entspannung in einer immer komplexer werdenden Welt. Doch die Natur ist in einem rasanten Wandel begriffen. Lebensräume verändern sich, heimische Tierarten verschwinden, und neue wandern ein und erobern sich fremdes Terrain. Umbrüche wie diese hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben: Fünf Mal kam es in der Erdgeschichte zu großen Aussterbewellen, und Forscher glauben, dass wir gerade mitten in der sechsten Welle sind. Ist tatsächlich der Mensch daran schuld? Und was bedeutet das für die Natur und den Menschen?


Am 02.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Kroatiens wilde Flusslandschaft
In Europa sind natürliche Flusslandschaften fast völlig verschwunden: Die großen Flüsse wurden beinahe alle zu kanalisierten Wasserstraßen umgebaut. Nur noch selten findet man eine Einheit aus Fluss, Überschwemmungsfläche und Kulturlandschaft wie in den riesigen Save-Auen Kroatiens: Auwälder und -wiesen von 100.000 Hektar haben die Zerstörung anderer europäischer Flusstäler überdauert. Hier gibt es noch eine Landschaft, in der die Menschen wie eh und je mit dem Wasser leben und wirtschaften. Im Lonjsko Polje ist Hochwasser ein natürliches Phänomen, welches das Leben bestimmt und für eine einzigartige Artenvielfalt sorgt.


Am 02.10.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kirschtorten und Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In opulenten, stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation "Der Schwarzwald" die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem die Menschen vielerorts einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen.


Am 02.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kambodscha
Kambodscha besitzt eine äußerst mannigfaltige Flora und Fauna. Dazu gehören feuchttropische Urwälder und Dschungel, welche ein Zufluchtsort sind für den am besten erhaltenen Artenreichtum in Südostasien. Die schnelle ökonomische Entwicklung und das starke demographische Wachstum bedrohen diesen natürlichen Naturraum. Projekte zum Bau von Dämmen und landwirtschaftliche Konzessionen zerstören unwiderbringlich die letzten Naturschätze Kambodschas.


Am 02.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
Die Hornisse gilt als angriffslustig und gefährlich. Die Filmdokumentation von Wieland Lippoldmüller zeigt, dass sie in Wirklichkeit ein friedliebendes Tier ist. Gezeigt wird das verborgene und teils gefährliche Leben einer Hornissenkönigin vom Frühjahr bis zum Herbst. In einer dunklen Burg aus Pappmaché wächst durch unermüdliches Eierlegen der Königin ein riesiges Volk von Töchtern heran - die Arbeiterinnen. Sie helfen der Königin beim Aufbau ihres Reiches sowie bei der Ernährung der Brut und der Sicherung des gesamten Staates. Erst im Spätsommer schlüpfen die Jungköniginnen, die als Einzige den Winter überleben können, und die Männchen, die Drohnen, die die Jungköniginnen begatten und anschließend sterben. Auch das übrige Hornissenvolk und die Altkönigin sterben im Spätherbst. Bislang ist wenig über das komplizierte Sozialleben der Hornissen bekannt. Hauptsächlich wird es wohl von den Pheromonen, einem Cocktail chemischer Informationsträger, gesteuert. Durch diese Geruchsstoffe und bestimmte Geräusche verständigen sich die Tiere. Jedes Mitglied bekommt durch die Botenstoffe eine genaue Information über die Arbeit, die es für den Gesamtstaat zu tun hat. Lippoldmüller zeigt Bilder von einem noch wenig bekannten Phänomen: der Hofbildung. Weitere ungewöhnliche Aufnahmen zeigen kämpfende Jungköniginnen und die Paarung der Königin mit dem Drohn. Hauptfeind der Hornisse ist der Mensch, der die Hornisse aus Furcht und Ordnungsliebe verfolgt. Als Insektenjäger erbeutet die Hornisse neben Fliegen, Libellen und Raupen auch ihre kleineren Vettern, die Gemeinen Wespen.


Am 02.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Ausrüstung am Limit
Sintflutartige Regenfälle ziehen über die Wälder hinweg und drohen den gesamten Betrieb auf unbestimmte Zeit lahmzulegen. Denn die Arbeitsbedingungen werden für die Holzfäller bei schlechter Sicht, unbefahrbaren Straßen und aufgeweichtem Grund somit nicht nur äußerst schwierig, sondern gar lebensbedrohlich. Doch nicht nur die Naturgewalten führen zu existenziellen Sorgen. Das Familienunternehmen Pelletier sieht sich mit einer Katastrophe konfrontiert, als einem Holzfäller seine gewaltige Maschine aus den Händen gleitet.


Am 02.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wildtiere in der Stadt
Wenn Fuchs und Hase uns "gute Nacht" sagen - dann ist man entweder tief im Wald oder - mitten in der Stadt! Warum Großstädte bei den heimischen Wildtieren immer beliebter werden und wie der Mensch gut mit ihnen klarkommt, erfährt man heute bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 03.10.14 07:50 - 08:35 Uhr auf 
mdr: Das grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Naturparadiese voller Leben direkt am Todesstreifen, seltene Tiere und Pflanzen im Schatten von Wachtürmen - entlang des über 7.000 Kilometer langen Eisernen Vorhangs, der Europa vier Jahrzehnte lang trennte, hatten sich von der Polarregion Finnlands über die innerdeutsche Grenze bis nach Mazedonien und ans Schwarze Meer Lebensräume erhalten, die andernorts längst verschwunden waren. Nach dem Fall der Mauer stellten Naturschutzverbände schnell fest, wie einzigartig der ehemalige Grenzstreifen war. Vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen hatten hier sichere Rückzugsgebiete gefunden, in denen sie sich nahezu ungestört entwickeln konnten. Über 600 Arten allein entlang der früheren innerdeutschen Grenze: vom Seeadler bis zum Schwarzstorch, vom Braunkehlchen bis zur Wildkatze, von der Arnika bis zur Wanstschrecke.
Noch 1989 organisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hof ein erstes Treffen mit mehr als 400 Naturfreunden aus Ost und West. Die Idee vom "Grünen Band" war geboren. Es erstreckt sich nun von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof und ist der größte deutsche Biotopverbund. 150 Naturschutzgebiete liegen im bzw. grenzen an das "Grüne Band", darunter das Schutzgebiet Elbtalaue, ein Paradies für Wasservögel, und der Nationalpark Harz. Hier wurden inzwischen erfolgreich Luchse wiederangesiedelt. Seit 2004 setzen sich neben dem BUND auch auf internationaler Ebene Umweltorganisationen dafür ein, die Lebensräume entlang des Eisernen Vorhangs zu sichern. Der Film stellt verschiedene Schutzprojekte für bedrohte Arten vor: von den Bären und Vielfraßen in den Urwäldern Kareliens an der finnisch-russischen Grenze über die Großtrappen im Grenzgebiet Ungarns zu Österreich bis zu den Kaiseradlern Bulgariens. Die aufwendig produzierte internationale Koproduktion über das "Grüne Band" Europas zeigt, was aus den ehemaligen Grenzgebieten 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs geworden ist.


Am 03.10.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
BR: Sumpfschildkröten in Bayern
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten schon in den vergangenen Jahrhunderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Doch es gibt sie noch in Bayern, wenn auch in einem ungewöhnlichen Biotop.


Am 03.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Ecuador
Ecuador besitzt ein außergewöhnliches Naturerbe. Dieses geographisch kleine Land zwischen Columbien und Peru verfügt über eine große Landschaftsvielfalt, unterschiedliche Ökosysteme, Nebelwälder, Vulkane, Flußufer wie auch tropische Wälder des Amazonas. Doch Ecuador kämpft mit dem Artenschutz, besonders wenn es um vor dem Aussterben bedrohte Säugetierarten geht. Zudem stellen die vorhandenen Erdölressourcen eine Bedrohung für die Natur dar.


Am 03.10.14 18:00 - 19:30 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die letzten hessischen Sumpfschildkröten haben östlich von Darmstadt im Reinheimer Teich ihr eigenes Naturschutzgebiet. Standort eines kleineren Naturschatzes: die "Schöne Eiche von Harreshausen", die mit ihren über 500 Jahren als Stammmutter aller Pyramideneichen in der Welt zählt. Nicht mit uraltem, aber mit imposantem Baumbestand kann der 80 Quadratkilometer große geschützte "GrünGürtel" rund um Frankfurt aufwarten: Wälder, Wiesen, Parks und Auen sind ideal für stadtnahe Erholung. Wahre Naturschätze weit weg vom Großstadtlärm sind die Tropfsteinhöhle von Steinau mit ihren 255.000 Jahre alten Stalagmiten und Stalagtiten und die mitten in der Rhön gelegene Milseburg mit ihrer beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1.000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.


Am 03.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise versetzt jeden in Angst, der ihren Weg kreuzt - und das nicht ohne Grund: Diese Ameise ist drauf und dran, die Welt zu erobern. Rote Feuerameisen verursachen beträchtliche ökologische und ökonomische Schäden. Die Landwirtschaft muss dabei einen hohen Preis bezahlen. Pflanzen, die den Ameisen in ihren Wurzeln oder Blättern guten Schutz bieten, müssen behandelt werden, bevor sie verkauft werden können. Junges Vieh und Geflügel, die von ihnen gestochen werden, verursachen noch größere Verluste. Die Rote Feuerameise kostet die amerikanische Wirtschaft jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar. Wer genau ist dieser furchterregende Eindringling? Wie kann sie sich so schnell vermehren? Welches Geheimnis steckt hinter ihrer erfolgreichen Vorherrschaft? Mithilfe von Wissenschaftlern entdecken wir die Geheimnisse, die hinter der biologischen Überlegenheit dieser außergewöhnlichen Spezies stecken, und erforschen Methoden, die die Expansion dieser Tiere stoppen könnten.


Am 03.10.14 19:15 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg
Baden-Württemberg ist das Land mit dem zweitgrößten Anteil an Waldflächen im Bundesgebiet. Fast 40 Prozent des Landes sind bewaldet. Damit stellt der Wald einen kostbaren Schatz im Ökosystem Baden-Württembergs dar. Er liefert Holz, bietet Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und ist ein riesiger CO-2 Speicher. Wald ist allerdings nicht gleich Wald. Der Film "Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg" stellt sechs sehr unterschiedliche Wälder vor. Bekannte und unbekannte. Romantische und exotische. Bann- und Stadtwälder.


Am 03.10.14 21:05 - 21:35 Uhr auf 
N24: Planet Erde 2.0
Ist es möglich, Planeten in eine zweite Erde zu verwandeln? Könnten wir, wie in "Total Recall", eine künstliche Atmosphäre unter einer Glocke erschaffen? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg im Terraforming? Michio Kaku glaubt, dass es auf dem Mars in kurzer Zeit ein lebensfreundliches, erdähnliches Klima geben könnte, wenn man den Treibhauseffekt in Gang bringt. Dafür müsste man den Mars nur um 10 Grad Celsius erwärmen - aber wie?
(Wdh. morgen 18.05-18.30 Uhr)


Am 03.10.14 22:00 - 22:30 Uhr auf 
eurosport: Timbersports - Champions Trophy 2014
Am 17. Mai lädt Stihl zur zweiten Timbersports Champions Trophy in den Burgpalast von Budapest ein. Acht Sportler aus acht Nationen kämpften vor über 1.500 Zuschauern mit Axt und Säge in vier Disziplinen um die Trophäe des besten Sportholzfällers. Los geht es mit der Motorsäge beim Stock Saw, dann wird beim Underhand Chop mit der Axt hantiert. Dazu kommen Single Buck und Standing Block Chop. Alle Disziplinen werden ohne Pause nacheinander bewältigt - was die Champions Trophy zum wohl härtesten Wettkampf des Sportholzfällens macht. Die Wurzeln der Sportart liegen in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Darum ist es kaum verwunderlich, dass genau diese Nationen die erfolgreichsten Athleten stellen. Neben Weltmeister Brad De Losa aus Australien und US-Champion Matthew Cogar, wird in Ungarn aber auch Lokalmatador Istvan Juhasz mit um den Titel sägen.


Am 04.10.14 06:30 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Wald unter Beobachtung
Cannet des Maures in Südfrankreich: Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht, auch Unachtsamkeit wie das Wegwerfen von Zigaretten führt häufig zu Katastrophen. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden im Fôret des Maures Wachtürme errichtet, Brandwächter halten Ausschau und unternehmen Patrouillenfahrten.


Am 04.10.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: In der Affenschule
Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der ganzen Welt, die ausgewildert werden sollen. Vorher müssen sie allerdings noch viel über das Leben in freier Wildbahn lernen. Deshalb gehen sie jeden Tag zur Schule: und zwar in die Waldschule. Paula darf natürlich mit. Heute steht auf dem Lehrplan: Leben in einer Stummelaffen-Familie.


Am 04.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Wintereinbruch
Maine, der wilde und weitgehend unberührte „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen (fast) nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie „Holzfäller extrem“ begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 04.10.14 10:45 - 11:15 Uhr auf 
SWR: Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg
Baden-Württemberg ist das Land mit dem zweitgrößten Anteil an Waldflächen im Bundesgebiet. Fast 40 Prozent des Landes sind bewaldet. Damit stellt der Wald einen kostbaren Schatz im Ökosystem Baden-Württembergs dar. Er liefert Holz, bietet Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und ist ein riesiger CO-2 Speicher. Wald ist allerdings nicht gleich Wald. Der Film "Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg" stellt sechs sehr unterschiedliche Wälder vor. Bekannte und unbekannte. Romantische und exotische. Bann- und Stadtwälder.


Am 04.10.14 10:50 - 11:40 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


Am 04.10.14 11:00 - 11:30 Uhr auf 
phoenix: Biosprit - Tödlicher Feind der Orang-Utans
Bis zum Jahre 2020 sollten zehn Prozent unserer Tankfüllung aus erneuerbaren Energien stammen. Mit diesem Gesetz wollte die Europäische Union das Klima retten. Viele Studien belegen jedoch, dass Biodiesel aus Pflanzenöl mindestens genauso viel Treibhausgas erzeugt wie herkömmlicher Diesel. Statt die Notbremse zu ziehen, diskutiert die EU weiter über mögliche Reformen. Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat des letzten Orang-Utans. Am Eingang zu Camp Leaky, einem Orang-Utan Schutzgebiet auf Borneo im Tanjung Puting Nationalpark, empfängt uns die Orang-Utan-Dame Ursula mit ihrem Baby. Der Förster Fajar Derwanto berichtet uns, dass er Ursula im November 2013 halb verhungert auf einer neu angelegten Palmölplantage gefunden habe. Diese Palmölplantage gehört einem Rohstofflieferanten, dessen Öl auch nach Europa geliefert wird. Dokumente belegen, dass diese Palmölfirma zum Zeitpunkt der Abholzung des Regenwaldes keine Genehmigung dafür hatte. Wir recherchieren weiter und finden eine im Jahr 2007 angelegte Plantage. Auch hier irrten schon hilflose Orang-Utans umher. Diese Plantage hat bis heute keine Betriebsgenehmigung und trotzdem wird hier Palmöl geerntet. Für Hady Dariayanto vom indonesischen Forstministerium ist klar, das Problem kann nur über die europäischen Abnehmer gelöst werden: "Ich kann nichts mehr tun. Wenn wir die Armee schicken, um die Leute zu stoppen, gibt es ein Blutvergießen. Das macht keinen Sinn. Es geht nur über den Markt." Eigentlich sollen Nachhaltigkeits-Zertifikate garantieren, dass kein Palmöl in unseren Tanks landet, das auf dem Gebiet von schützenswertem Regenwald angepflanzt wurde. Die EU verlässt sich auf die Zertifikate und fördert Biodiesel weiter als Klimaretter. Die ZDFzoom-Autorinnen schildern die Auswirkungen der Biosprit-Richtlinie auf die Heimat der Orang-Utans.


Am 04.10.14 11:40 - 12:35 Uhr auf 
arte: Primaten der Karibik
Von Cayo Santiago aus, einer kleinen Insel in der Karibik, die sich zum wichtigsten wissenschaftlichen Standort der Welt für die Erforschung von Primaten entwickelt hat, gibt die Dokumentation einen Einblick in die Primatologie. Dieses Teilgebiet der Evolutionsforschung widmet sich der Zoologie, Verhaltensökologie, Verhaltensbiologie und soziobiologischen Ethologie von Affen.


Am 04.10.14 12:15 - 12:45 Uhr auf 
NDR: Finnlands blaue Seen
Blaue Seen, grüne Inseln, Ruhe und Natur: Es ist eine faszinierende Seen- und Seelenlandschaft, die Region rund um den Saimaa-See im Osten Finnlands. Claudia Buckenmaier und das Kamerateam aus dem ARD-Studio Stockholm reisen zu Land und zu Wasser in dieses Paradies der tausend Eilande. Dorthin, wo es noch richtige Sommer gibt und die Wälder voller Blaubeeren sind, von Lappeenranta im Süden nach Joensuu im Norden. Dorthin, wo Urlauber noch ihr ganz privates Gewässer finden für den morgendlichen Sprung ins erfrischende, glasklare Nass. Eine betörende Landschaft mit liebevollen Menschen - und Geschichte: Hier gibt es jahrtausendealte Felsenzeichnungen und mittelalterliche Burgen, wie gemacht für die Aufführung von Opernarien. Durch das weite Seengebiet schippert die "Konttori", im Schlepptau riesige Mengen Baumstämme. Die Flößer sind sechs Tage lang rund um die Uhr unterwegs, um das Holz zu den Papierfabriken zu schaffen. Wenn die Männer mal Pause machen, verschwinden sie gern in der Sauna. Die gibt es Finnland wirklich überall, selbst auf einem Transportkahn.


Am 04.10.14 12:35 - 13:30 Uhr auf 
arte: Von Ratten und See-Elefanten - Die Welt des Pariser Naturkundemuseums
Im Pariser Naturkundemuseum sind in der großen Galerie der Evolution tausende Tierarten eindrucksvoll in Szene gesetzt. Was geschieht hinter den Kulissen dieser faszinierenden Ausstellung? Und was weiß man über die Millionen Objekte, die im Keller des Museums sorgsam konserviert und aufbewahrt werden? Die zoologische Sammlung, die weltweit zu den umfangreichsten gehört, wird seit 350 Jahren regelmäßig ergänzt. Neusten Schätzungen zufolge umfasst sie 65 Millionen Exponate. Dabei handelt es sich zum Teil um sehr seltene und wertvolle Objekte, welche die Entwicklung des Lebens abbilden. Zudem entsendet das Museum im Rahmen seiner unterschiedlichen Forschungsprogramme Wissenschaftler in die ganze Welt. Zum Beispiel nach Guinea, wo das Team von Christiane Denys Kleinnager erforscht, um die starke Ausbreitung des Lassafiebers besser zu verstehen, das durch Wirtstiere übertragen wird. Oder nach Australien, wo Wissenschaftler der Forschungsgruppe Cafotrop nach winzigen weißen Insekten suchen, die Aufschluss über die Entstehung der Kontinente vor mehreren 100 Millionen Jahren geben. Oder nach Uganda, wo Sabrina Krief der Fähigkeit von Schimpansen auf der Spur ist, sich mittels bestimmter Heilpflanzen selbst zu heilen. Die Dokumentation zeigt die aufwendigen Forschungs- und Klassifizierungsarbeiten, die zur Erweiterung der Sammlung beitragen. Die Funde werden Wissenschaftlern aus der ganzen Welt für vergleichende Forschungen zur Verfügung gestellt. Letztendlich haben diese Bemühungen alle das Ziel, die Entwicklung des Lebens sowie die unglaubliche Biodiversität der Natur in ihrer ganzen Schönheit abzubilden.


Am 04.10.14 12:55 - 13:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Where the Wild Men Are - Unter Grizzlys
Bretwood Higman und seine Ehefrau Erin McKittrick wanderten vor vier Jahren 6.500 Kilometer in eine der entlegensten Gegenden Alaskas. Seitdem leben die beidem Mittdreißiger mit ihren kleinen Kindern das halbe Jahr in einer selbstgebauten Hütte und wandern die andere Hälfte des Jahres durch die unberührte Wildnis. Ben Fogle besucht diese außergewöhnliche Familie und lernt viel darüber, wie solch ein Leben gemeistert werden kann.


Am 04.10.14 13:00 - 13:25 Uhr auf 
BR: Laubbaum-Killer - Was tun gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer?
In Europa macht sich ein Eindringling breit, den hier keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Vermutlich ist er als blinder Passagier im Verpackungsholz von Steinlieferungen aus Asien hierher gekommen. Verpackungsholz muss vor dem Versand eigentlich hitzebehandelt werden. Käfer und Larven überleben das nicht, aber manche Exporteure sparen sich das aus Kostengründen. So ist der Käfer inzwischen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich aufgetaucht. Förster, Baumschützer und Bewohner in den befallenen Gebieten sind alarmiert. Das Gefährliche an dem Käfer: Er befällt kerngesunde Laubbäume und kann sie töten, indem er sich im Laufe seiner Entwicklungsphasen einmal durch einen kompletten Baumstamm frisst. Die "X:enius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner machen sich beim Projekt "Aktion Schutzwald" mit anderen Freiwilligen bei der Waldarbeit nützlich. Im Allgäuer Bergwald ist der Asiatischen Laubholzbockkäfer noch nicht aufgetaucht, trotzdem sind die Förster hier auf der Hut. Sie versuchen, mit einem gesunden Mischwald gegen möglichst viele Schädlinge gewappnet zu sein. Aber was kann man gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer machen, wenn er erst mal da ist? "X:enius" zeigt, welche Anstrengungen unternommen werden, um den Käfer wieder los zu werden.


Am 04.10.14 13:45 - 14:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Wintereinbruch
Die Berge Nordamerikas sind schön, können aber auch schrecklich sein. Wer weiß das besser als Eustace Conway, der seit 33 Jahren in der Wildnis North Carolinas lebt. Auch Tom Oar ist mit seiner Familie praktisch isoliert - in Montana ist die nächste Stadt mehr als 100 Kilometer entfernt. Der Dritte im Bunde ist schließlich Marty Meierotto, der mit Frau und Kind in Alaska lebt. Was alle vereint: Der Winter steht vor der Tür!


Am 04.10.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Chaos
Tom Oar muss am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn sich Grizzlybären vor dem Winterschlaf noch ein bisschen Fett anfressen wollen. Marty Meierotto macht sich unterdessen in Alaska die Probleme selbst: Wie nah kann man ans Feuer gehen, um einen Benzintank zu reparieren?


Am 04.10.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wildes Regensburg
UNESCO-Weltkulturerbe, gefühlte Heimat von Papst Benedikt XVI. und eine Stadt, in der Schöpfung Platz findet: Regensburg ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau dienen seit der Barockzeit als Naherholungsgebiet. Marion Pöllmann zeigt in ihrem Film diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.


Am 05.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem


Am 05.10.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Schatzkammer Madagaskar
"Madagaskar sehen, dann sterben" - Naturwissenschaftler sprachen früher vom "gelobten Land", wenn sie die Insel vor Afrikas Ostküste besuchten. Verständlicherweise, denn die meisten Lebewesen hier sind einmalig. Und vieles scheint auf der Insel anders als sonst in der Welt. Gespenstische Affen schleichen nachts umher, bohren einen riesenlangen Finger in morsche Hölzer. Chamäleons, noch nicht einmal fingernagelgroß und damit die Winzlinge in der Familie, werfen ihre Riesenzungen aus, genau wie die größten Chamäleons der Welt, die ebenfalls auf Madagaskar leben. Heftig wechseln sie die Farben, wenn sie um ein Weibchen werben. Es gibt Lemuren, die tanzen, wo andere Tiere zu laufen beginnen. Andere Affen schweben sozusagen ihr gesamtes Leben über Wasser. Sie turnen wie Hochseilartisten an Papyrusstengeln entlang. Bäume wachsen hier mit ihren Wurzeln Richtung Himmel und manche Felsen bestehen aus vielen spitzen Nadeln. Madagaskar zeigt sich bizarr, sonderbar und einmalig.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 05.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wilde Pyrenäen
Gut vierhundert Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Als Gott die Pyrenäen schuf, so heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge, malen zauberhafte Bilder, Stunde um Stunde, täglich neu und atemberaubend. Mediterraner Klimaeinfluss verzaubert Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.


Am 05.10.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Serengeti - Die Rückkehr der Nashörner
1970 lebten noch 65.000 ostafrikanische schwarze Spitzmaulnashörner. Aber in den 1980er und 1990er Jahren wurden so viele erschossen, dass der Bestand auf unter 2.000 sank. Allein in Kenia haben Wilderer über 90 Prozent der Nashornpopulation ausgelöscht. Ähnlich ist die Situation in Tansania. Deswegen haben sich Tierärzte, Naturschützer und Geldgeber zusammen getan, um die bisher größte Rettungsaktion für eine bedrohte Tierart durchzuführen. Unter ihnen auch die Fachleute der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft (ZGF), die bis 1987 von Bernhard Grzimek geleitet wurde. Das sogenannte "Serengeti Rhino Repatriation Project" ist eines ihrer größten Zukunfts-Projekte in der Serengeti. Der Umzug der Spitzmaulnashörner von Südafrika nach Ostafrika ist ein Wettlauf mit der Zeit. Denn auch in Südafrika werden die Tiere in den letzten Jahren von mafia-ähnlichen Banden brutal gewildert. Sie verkaufen das Horn der Ur-Tiere für hohe Summen an ostasiatische Kunden, die es zu Pulver verarbeiten. Ein begehrtes Wundermittel für Scharlatane. Als Pete Morkel den Flug mit seinen Schwergewichten schließlich wagt, beginnt die gefährlichste Etappe des Umzugs. Kein Tier darf zu früh aufwachen, keines darf krank werden. Morkel und sein Team stehen unter Hochspannung. Als dann das Flugzeug auch noch halb im Schlamm versinkt, hilft nur noch afrikanische Gelassenheit.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)


Am 05.10.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.


Am 05.10.14 15:30 - 16:30 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die vierteilige Dokumentation "Terra Mater – Wildes Kanada" widmet sich der unglaublichen Vielfalt der kanadischen Naturlandschaften sowie der Geschichte Kanadas. In Folge 2 entdecken wir die Region zwischen dem Pazifik und den Rocky Mountains beherbergt, den größten Küstenregenwald der Erde.


Am 05.10.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Zebras am Mara-Fluss
Während der großen Wanderung sammelt sich alles Leben am Mara-Fluss. Flusspferde kämpfen miteinander in den Tümpeln. Geparden erholen sich von den Wunden, die ihnen Zebrahengste verpasst haben. Kreischende Hyänen entreißen dem Löwen in der Nacht die erbeutete Gazelle. Wenn alle Räuber satt sind, landen die Geier und säubern die Savanne von den Resten. Die Massai Mara ist Wanderweg und Tummelplatz, Schlachtfeld und Massengrab. Vor allem aber ist sie schöne, unberührte Natur. "Mara" heißt in der Sprache der Massai "geflecktes Land". Hier im Süden Kenias wechseln Buschsavanne, Waldgebiet, Grasland, Flüsse liegen tief zwischen Steilhängen im Bett. Mit der Serengeti bildet die Massai Mara ein großes Ökosystem, über Landesgrenzen hinweg. Von Landesgrenzen wollen auch die Zebras nichts wissen. Sie folgen ihrem Instinkt durch Tansania und Kenia nach Norden. Sterben noch so viele in den Fluten, zwischen den Kiefern der Raubtiere: Die Herde wird das Grasland erreichen, wie jedes Jahr.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr auf SWR)


Am 05.10.14 16:30 - 18:35 Uhr auf 
3sat: Gorillas im Nebel
Spielfilm. Die amerikanische Verhaltensforscherin Dian Fossey reist nach Ostafrika, um hier die vom Aussterben bedrohten Berggorillas zu studieren. In den Virunga-Bergen gründet sie eine Forschungsstation, wo sie unter primitivsten Bedingungen lebt. Sie ahmt Gestik und Laute der scheuen Tiere nach und gewinnt deren Vertrauen. Während ihrer Untersuchungen muss sie feststellen, dass die Tiere, obwohl sie unter Naturschutz stehen, von Wilderern brutal gejagt werden. Dian Fossey nimmt daraufhin einen erbitterten Kampf gegen einheimische Wilderer, Regierungsangehörige, Tierhändler und Sammler auf. Auch ihr Privatleben ordnet sie ihrer Arbeit unter. So zerbricht ihre Beziehung mit dem Fotografen Bob Campbell. Ihre Forschungsberichte bringen ihr weltweit Ruhm und Anerkennung ein, ihre offenen Anklagen gegen Verantwortliche schaffen ihr aber auch eine Menge Feinde. Zuletzt bringt sie sogar die Regierung gegen sich auf. Ende 1985 wird Dian Fossey unter bis heute nicht geklärten Umständen ermordet. Regisseur Michael Apted verfilmte die Lebensgeschichte von Dian Fossey nach deren Aufzeichnungen an Originalschauplätzen in den Bergen Zentralafrikas. Sigourney Weaver wurde für die Hauptrolle 1989 mit einem "Golden Globe" ausgezeichnet.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-4.15 Uhr)


Am 05.10.14 17:00 - 18:15 Uhr auf 
vox: auto mobil
Thema u.a. Wildbrücken: Jedes Jahr kommt es zu Wildunfällen. Dabei steigt die Gefahr für den Autofahrer exponentiell mit der Größe des Tieres. Aber wie kann man schwere Wildunfälle verhindern? Der WWF ist der Meinung, dass sogenannte Grünbrücken viele Wildunfälle vermeiden würden. Das sind begrünte Brücken, die ausschließlich für Wild errichtet wurden. Zusammen mit dem WWF versucht 'auto mobil' herauszufinden, wie schnell eine neu errichtete Wildbrücke von den Tieren angenommen wird.


Am 05.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug. Nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum.


Am 05.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit: Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in den Stechlin. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.


Am 05.10.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Wieviele Menschen verträgt die Erde?
Auf der Reise von Mexiko nach Spanien, über China und Ruanda lässt Sir David Attenborough Umweltschützer, Bevölkerungswissenschaftler, Techniker und Ärzte zu Wort kommen. Welche enormen Herausforderungen bringt das weltweite Bevölkerungswachstum mit sich? In den nächsten vier Jahrzehnten könnte die Bevölkerung auf neun Milliarden steigen. Sollte die Kontrolle des Bevölkerungswachstums zur Pflicht für die Menschheit werden? Sir David Attenborough fragt nach.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.15 Uhr)


Am 05.10.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Die verlassenen Inseln Panamas
Rendezvous unter Extrembedingungen: Ex-Soldat Joseph Teti kämpft sich mit spärlicher Ausrüstung durch den dichten Dschungel einer unbewohnten Insel vor der Küste Panamas. Denn dort wird der US-Veteran seinen neuen Survival-Partner treffen. Überlebens-Experte Matt Graham weilt schon seit drei Wochen auf dem verlassenen Eiland und hat die Zeit genutzt: Es gibt sauberes Trinkwasser und im Steinofen gegartes Paka-Fleisch. Das Nagetier hat der Jäger und Sammler kurz zuvor mit einer Speerschleuder erlegt.


Am 05.10.14 23:10 - 23:35 Uhr auf 
ARD-alpha: Kilimandscharo - wilde Tiere, tropischer Regenwald und ewiges Eis
Reiseimpressionen aus Tansania mit dem Schwerpunkt der Besteigung des Kilimandscharo auf der so genannten Machame-Route.


Am 06.10.14 08:35 - 09:20 Uhr auf 
WDR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
In Hamburg leben über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten. Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß. Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein, und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla. Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg ist, dass die Stadt mit einer Fläche von 755 Quadratkilometern eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt ist und eine Vielfalt an Lebensräumen bietet.


Am 06.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wölfe! Zurück in Deutschland
Die Wölfe kommen. Erstmalig lebt nach über 150 Jahren wieder ein Wolfsrudel in Deutschland. Keine 100 Kilometer von Berlin entfernt jagen sie bereits und ziehen ihre Jungen groß. Nach monatelangem Warten hat Tierfilmer Uwe Anders eins der scheuen Raubtiere vor seine Kamera bekommen - eine Sensation. Schon häufiger haben Bundesgrenzschutzbeamte beobachtet, wie Wölfe die Oder, den Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland, durchschwimmen. Einzelne Wölfe wurden in den vergangenen Jahren immer wieder einmal auf deutschem Boden gesichtet. Doch meist verlor sich ihre Spur wieder oder - schlimmer noch - sie wurden abgeschossen. Diese Filmbilder zeigen: Die Wölfe sind wieder da! Spuren und kurze Begegnungen von Förstern mit den Tieren belegen es zusätzlich: der Wolf scheint in Deutschland Fuß gefasst zu haben - auf einem sächsischen Truppenübungsplatz. Ein Wolfsrudel zieht seine Jungen diesseits der polnischen Grenze auf. Nicht jeder ist darüber glücklich - das Märchen vom Bösen Wolf beflügelt noch immer die Fantasie vieler Menschen über die angeblich so "wilde Bestie". Wolfsexpertin Gesa Kluth, von Filmemacher Holger Vogt einfühlsam porträtiert, wirbt deshalb unermüdlich bei Förstern und Jägern, Anwohnern und Kindern für die Zuwanderer aus Polen. Nur noch etwa 550 Wölfe leben in Polen, viel weniger als geschätzt. Und ihre Zahl nimmt weiter ab. Sabina Nowak, Gesa Kluths polnische Mitstreiterin, hat daher alle Hände voll zu tun, um die Wölfe zu schützen.


Am 06.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Jenny und ihre Flughunde
Die Nordostküste Australiens ist die biologisch artenreichste Region des Kontinents. Sie ist auch die Heimat der Flughunde, die einst zu Hunderttausenden den 400 Kilometer langen Küstenstreifen bevölkerten. Doch die Populationen sind dramatisch gesunken, auch weil Obstfarmer die gefräßigen Fledertiere mit allen Mitteln bekämpft haben. Seit einigen Jahren befällt die Tiere außerdem eine mysteriöse Krankheit: Sie stürzen gelähmt aus den Bäumen zu Boden und verenden qualvoll.


Am 06.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Finnland
Finnland ist ein nur wenig urbanisiertes Land. Zwei Drittel seiner Fläche sind vom nördlichen Nadelwaldgürtel bedeckt. Der Wald ist ein Zuhause für wilde Rentiere, Bären und Luchse. Finnland besitzt auch zahlreiche Seen, Inseln und eines der größten Archipele der Welt - heutzutage ein streng bewachter Nationalpark. Das Land hat eine lange Tradition des Naturschutzes. Reservate wurden bereits zu Beginn des 20. Jhdt angelegt.


Am 06.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
Der Nationalpark Zemaitija liegt im Nordwesten Litauens, in der Region Zemaitija-Niederlitauen. Es ist eine hügelige Landschaft, geformt durch den Rückzug der Gletscher vor 12.000 Jahren. Seit 1991 stehen hier 21.700 Hektar unter Schutz: 26 Seen, Kleingewässer und Flüsse, Moore und Auen. Fast die Hälfte des Gebietes ist von Wäldern bedeckt. Dort haben die scheuen und seltenen Schwarzstörche seit Jahren ihr Nest. Nur zwei Brutpaare gibt es im Nationalpark Zemaitija. Anders als ihre weißen Verwandten suchen die Schwarzstörche verborgene Walddomizile, um ihre Jungen großzuziehen. Im Wald dösen tagsüber Fledermäuse in Vogelnistkästen, die Nationalpark-Mitarbeiter jedes Jahr in der streng geschützten Kernzone Plokstine aufhängen. An menschliche Nähe haben sich viele der 15 in Litauen heimischen Fledertierarten gewöhnt. Breitflügelfledermäuse versorgen ihre Jungen im Dachstuhl einer Kirche. Ein Braunes Langohr hält Winterschlaf in einem frostfreien Kartoffelkeller. Andere Arten ziehen hierfür die Bunker einer ehemaligen sowjetischen Raketenbasis vor.


Am 06.10.14 16:05 - 17:10 Uhr auf 
N24: Amerika - Wildes Land: Wälder
Vom tropischen Regenwald Amazoniens bis zum borealen Nadelwald im hohen Norden - die riesigen Wälder Amerikas sind immer noch nahezu unerschöpfliche Lebensräume - die ihre Bewohner allerdings immer wieder vor große Herausforderungen stellen: Überschwemmungen, Dauerfrost und Waldbrände sind hier keine seltenen Phänomene. Die Dokumentation zeigt die Überlebensstrategien von Geisterbären im Amazonasgebiet, Wapiti-Bullen in den Rockies und Rotfüchsen in den Wäldern Kaliforniens.


Am 06.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Großes Glück in Millinocket
Als könne es nach den schlechten Wetterbedingungen des Herbstes und der somit fast lahmgelegten Produktion nicht noch schlimmer kommen, werden die Pelletiers von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen. Wie aus dem Nichts bricht der Sattelschlepper eines Krans auf einer baufälligen Brücke ein und steckt in schlecht zugänglichem Gelände fest. Neben der unmittelbaren Gefahr für den Fahrer und den zu Hilfe eilenden Kollegen muss sich das Unternehmen so mit erneuten finanziellen Sorgen auseinandersetzen.


Am 07.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Multitalent Kork
Multitalent Kork: Aus der Rinde der Korkeichen kann man nicht nur traditionelle Flaschenverschlüsse herstellen. Seine natürlichen Eigenschaften machen ihn zu einem beliebten Bodenbelag oder Dämmmaterial. Hier gewinnt Kork sogar gegen Styropor, denn man kann ihn recyceln und er ist biologisch abbaubar. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Korkwälder in der Provence und treffen einen der letzten Korkschäler. Von ihm erfahren sie, wie die Rinde vom Baum geschält wird und wie daraus Korken gemacht werden.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 07.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wölfe in Deutschland - Tot oder lebendig?
Ende April 2002: In der Oberlausitz werden 15 Schafe getötet - von Wölfen. Sie sind wieder da, nach mehr als 150 Jahren. Die meisten Bürger diesseits der Neiße haben die Einwanderer aus Polen toleriert. Droht nun die Stimmung zu kippen? Zuerst mochten die beiden Biologinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt die Nachricht von Wölfen in Sachsen kaum glauben. Doch dann sahen sie ihre Spuren mit eigenen Augen. Ein Rudel hat sich auf einem Truppenübungsplatz etabliert - und später sogar ein zweites. Beide Paare bekommen Junge. Tierfilmer Uwe Anders gelingen sensationelle Nahaufnahmen der Kleinen - die ersten Fernsehbilder von wilden Wolfswelpen in Deutschland. Dank professioneller Aufklärung gelingt den beiden "Wolfsfrauen" Gesa und Ilka, nach den Schafrissen das Vertrauen der Schäfer zu gewinnen. Die Wölfe scheinen gerettet. Doch dann entdecken die Biologinnen etwas Seltsames: Die Welpen des neuen Paares haben auffallend große Ohren und sehen teilweise gar nicht wölfisch aus. Ist der Vater ein Hund? Um sicherzugehen, sollen die Tiere genetisch untersucht werden. Dazu muss man sie erst einmal fangen. Mit einem alten Trick gehen die Experten zu Werke. Wölfe haben Angst vor bunten Lappen. Bundesförster und Biologinnen riegeln so das Fanggebiet ab und treiben die Wölfe in ein Netz. Kein leichtes Unterfangen, denn die Wölfe haben die Menschen meist viel eher entdeckt als umgekehrt. Doch schließlich gelingt es: Zwei Jungtiere und das Muttertier werden gefangen. Holger Vogt und Uwe Anders sind mit der Kamera mitten im Geschehen.


Am 07.10.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)


Am 07.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal
Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.


Am 07.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Im Herzen Afrikas - Der Boubandjida Park in Kermun
Im Norden Kameruns erstreckt sich über eine Fläche von 2.200 Quadratkilometern der Boubandjida Nationalpark, eines der artenreichsten Schutzgebiete der Welt. In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es seltene Antilopen, Raubtiere und unzählige Vogelarten. Der Franzose Paul Bour ist seit mehr als fünf Jahren als Berater im Park tätig. Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N'Gertou kämpft er für die Erhaltung des Naturreservoirs und vermittelt, wenn es Konflikte zwischen Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung gibt. Es ist nicht immer einfach, die Bewohner der angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes zu überzeugen. Dennoch trägt die Arbeit der Parkschützer ihre Früchte: Auch die angrenzende Republik Tschad soll einen Nationalpark bekommen und auf der kamerunischen Seite mit dem Boubandjida Park zusammengelegt werden. Die Dokumentation von Nicolas Gruaud begleitet die ersten Schritte des länderüberschreitenden Projektes.


Am 07.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Zauberwelt Venezuela
Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren, wie etwa der Chivíto, eine Kolibriart. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden, den Llanos-Sümpfen. Dieses Vogelparadies inmitten eines Meers aus Wasserhyazinthen ist der Lebensraum des Chiguire, des Wasserschweins, des Roten Brüllaffen, des Brillenkaimans und der Anaconda, der größten Schlange Südamerikas. Die sumpfigen Ebenen, Llanos, sind nicht menschenleer. Rinderhirten, Llaneros, und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften. Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt, ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge, die Tepuis, emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit. Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf, wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge, oder der Quebrada de Jaspe, einer Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.


Am 07.10.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Naturerbe Afrika
Gegensätze wie sie größer wohl kaum sein können bestimmen Afrikas Natur. Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. Eindrücklich dokumentiert wird der tropische Regenwald durch den "letzten" Dschungel Tai in der Elfenbeinküste. Weiter östlich, in der südlichen Sahara ist mit dem Gebirge Air und der Wüste Tenére das komplette Gegenteil zu finden. Eine menschenfeindliche Landschaft, bizarr und schroff sowie ockerfarbene Dünen mit stetig wechselnden Formen. Tansania mit seinen berühmten Welterbestätten Serengeti, Ngorongoro und Kilimandjaro ist so etwas wie das Bilderbuch Afrikas.


Am 07.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Regen-Dilemma
In der Firmenzentrale der Pelletiers geht ein Notruf ein: Fahrer Randy Bourgoin hatte mit seinem voll beladenen Truck nahe der kanadischen Grenze einen schweren Unfall. Sein 30 Tonnen schwerer Lkw ist auf regennasser Straße ins Rutschen geraten und anschließend umgekippt. Wie durch ein Wunder hat der erfahrene Trucker den Zwischenfall nahezu unverletzt überlebt. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt, denn die Fahrertür lässt sich nicht öffnen. Randy Bourgoin ist in seinem Führerhaus gefangen, und aus dem Motor des Lkws läuft Benzin aus.


Am 07.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Indiens Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung.


Am 07.10.14 19:15 - 20:05 Uhr auf 
ServusTV: Europas Hoher Norden - Mittelfinnland und Karelien
In der Wildnis Mittelfinnlands, umgeben von dunklen Kieferwäldern befindet sich der Saimasee. Es ist der größte See Finnlands und zählt auch europaweit zu den größten stehenden Gewässern. Hier begegnet die Dokumentation Taisto, der seit 30 Jahren Flößer ist. In Karelien werden finnische Piroggen verkostet. Im Ruunaa-Naturschutzpark arbeitet Finnlands berühmtester Filmregisseur. Zu finnischem Tango probt Markku Pölönen hier gerade ein Schauspiel ein.


Am 07.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Heimliche Herrscher - Die wundersame Welt der Pilze
Wir glauben sie zu kennen und wissen doch kaum etwas über sie. Ohne sie würden wir vermutlich gar nicht existieren. Sie können töten und Leben retten, sind in unzähligen Produkten unseres Alltags enthalten und durchdringen das Erdreich: Pilze sind so etwas wie die heimlichen Herrscher dieser Welt. Sie versorgen unsere Pflanzen mit Nährstoffen, räumen in der Natur auf. Ihre Enzyme werden als Gift, aber auch in Form von Antibiotika und vielleicht bald auch als Antidepressiva eingesetzt. Sie stellen das größte Lebewesen dieser Erde und sie sind eine ganz eigene Lebensform jenseits von Pflanzen und Tieren.


Am 08.10.14 03:00 - 03:40 Uhr auf 
arte: Bolivien - Kleine Käfer, großes Geld!
Bolivien gehört zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt der Erde. Besonders in der tropischen Yungas-Region am Fuße der Anden konnte sich eine einzigartige Insektenvielfalt entwickeln. Während die Jäger die Tiere fangen und an Touristen und Sammler in Europa und Asien verkaufen, versuchen die Forscher, die vom Aussterben bedrohten Arten zu retten. Zu ihnen gehört der Entomologe Fernando Guerra Sernudo. Zusammen mit Einheimischen initiiert er Programme, die die Menschen der Region davon abhalten sollen, Händler und Wilderer auf die Spur der Insekten zu bringen. Faustgroße Herkuleskäfer, leuchtend blaue Morphofalter oder grün schimmernde Blatthornkäfer - je größer und ausgefallener ein Tier ist, desto höher steigt der Preis, der dafür geboten wird. Für seltene Exemplare können das mehrere Tausend Euro sein. Der Handel mit den exotischen Arten aus Bolivien hält seit Jahren an, obwohl einige bereits vom Aussterben bedroht sind. Eine anhaltende Nachfrage besonders in Asien, schwache oder ungenügende Kontrollen vonseiten der bolivianischen Behörden und die Not der einheimischen Bevölkerung sind die Gründe dafür. Fernando Guerra Sernudo schätzt, dass jedes Jahr etwa 200.000 Insekten aus dem Land geschmuggelt werden. Der Biologe sucht nach Möglichkeiten für den Artenerhalt, etwa durch den Bau von privaten Schmetterlingsfarmen, die eine alternative Einnahmequelle für die Dorfbewohner sein könnten. Inwieweit die Theorie in der Praxis funktioniert, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.


Am 08.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wölfe auf dem Vormarsch - Zwischen Ostsee und Alpen
In den meisten Gebieten wurden frei lebende Wölfe bereits vor 150 Jahren ausgerottet, doch nun gibt es sie wieder in Deutschland. In Sachsen leben etwa 25 Wölfe und auch in anderen Bundesländern wurden einige gesichtet. Das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie vom Artenschutz selten hört. Der Biologe Sebastian Koerner beobachtet die Tiere seit mehr als zehn Jahren. Dabei sind einzigartige Aufnahmen entstanden, die selbst Wolfsexperten so noch nie gesehen haben. Zusammen mit zwei Wolfsforscherinnen spürt er den "deutschen" Wölfen nach, dokumentiert und erforscht Vorkommen und Lebensweise.


Am 08.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort finden wir auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar. Kommen Sie mit nach Argentinien!
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.35 Uhr)


Am 08.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Anfängerfehler
Der Winter hält in Maine Einzug, und mit den eisigen Temperaturen beginnen für die Holzfäller im „Pine Tree State“ bessere Zeiten. Denn auf dem steinhart gefrorenen Waldboden kommen die Männer mit ihren tonnenschweren Maschinen wesentlich besser voran als im schlammigen Morast zur Herbstzeit. Doch nicht für alle Angestellten der Pelletiers sind die kalten Tage ein Segen. Bei Schneefall herrscht auf den unbefestigten Straßen im Wald erhöhte Unfallgefahr. Trucker Eric Lebeau zahlt den schlechten Sichtverhältnissen in dieser Episode als Erster Tribut.


Am 08.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Brasilien (2/3) - Im Bann des Monsuns
Im Cerrado, dem Grasland, kündigt ein fast mystisch wirkendes Spektakel den Wetterwechsel an. Riesige Termitenhügel sind mit leuchtenden Glühwürmchen übersät, die mit grünlichem Schimmer ihre Beute anlocken. Nur wenige Tage später ist es dann soweit: Der jährliche Monsun trägt in den Wolken mehr Wassermassen mit sich als der Amazonas zu Land transportiert. Wenn sich diese Wolken entladen, stehen die Jagdgründe urplötzlich unter Wasser und ehemals ruhige Gewässer werden zu reißenden Strömen. Die jungen Otter im Pantanal können inzwischen schwimmen und wissen, wie wichtig der Familienverband für das Überleben ist. Wenn es um Futter geht, verlassen sie sich immer noch auf die Eltern und betteln. Doch ohne Erfolg. Der Nachwuchs soll jetzt lernen, selbst zu jagen. Auch die Kapuzineräffchen haben begriffen, dass sie nur in der Gruppe existieren können. Aber dazu müssen sie dauerhaft ins Rudel aufgenommen werden. Das ist gar nicht so einfach. Hartnäckigkeit ist gefragt. Und die Nasenbären lernen auf immer enger werdendem Terrain, welches andere Tier nur spielen und welches einem die Beute stehlen will. Die Regenzeit fordert jedes Tier auf eine andere Weise. Die zweite Folge der Trilogie über die Wildnis Brasiliens erzählt, wie der tierische Nachwuchs die Herausforderungen der Regenzeit meistert.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 08.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Die Holzlüge
Passend zum Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" boomt die Nachfrage nach Holz. Erstmals werden mehr als 50 Prozent des Holzes energetisch genutzt, das heißt, es wird als Scheitholz im Ofen verfeuert, oder zu Pellets gepresst. Es gibt in Deutschland immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit, und jedes Jahr kommen vierhunderttausend neue Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch noch staatlich gefördert. Die Folge: ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Gibt es den perfekten Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch klimaschonend? Nein, den gibt es nicht. Autorin Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr nach "hinten losgeht". Neben der Frage Eiche, Birke oder Buche, entscheidet zumeist der Preis. Aber schon dort ist der Vergleich eine Herausforderung. Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind enorm. Von 88 Euro der Raummeter bis 249 Euro der Raummeter Brennholz. "betrifft" fragt: "Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen?"
Die Dokumentation zeigt das Geschäft mit dem Holz. Ein Kriterium wird nur selten deklariert: die Herkunft des Holzes. Schon längst bestücken sich die Händler mit Ware aus Osteuropa - trotz der Transportkosten ein offenbar gewinnbringendes Geschäft. Doch wie kann auch bei Importware sichergestellt werden, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt, die gewonnenen Stämme aus legalem Einschlag stammen? Weiß der Kunde am Ende was er kauft und verfeuert? "betrifft" verfolgt die Spur des Brennholzes bis nach Osteuropa und zeigt die Folgen des Holzbooms und mangelnder Kontrollen. Auch das Märchen vom CO2-neutralen Holzpellet bekommt Risse. Massiv beworben und finanziell gefördert, scheint es zu schön, um wahr zu sein. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen werden immer begehrter, nicht nur für die Biomassekraftwerke, sondern auch für den heimischen Ofen. Pelletwerke werben mit Produkten "aus heimischen Wäldern" - bei näherem Hinsehen zeigt sich: Heimisch ist lediglich das Sägewerk, aus dem sie die Späne beziehen, nicht aber das Ursprungsland der Hölzer.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr und übermorgen auf tagesschau24 21.00-21.45 Uhr)


Am 08.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten
Elefanten sind faszinierend. Sie sind majestätisch und gleichzeitig sanftmütig. In mancher Hinsicht sind sie uns Menschen sehr ähnlich: In ihrer Lebenserwartung und ihrem Entwicklungstempo, ihren engen Familienbanden, ihrem sprichwörtlich guten Gedächtnis, ihrer freudigen Reaktion bei Geburten und ihrer Trauer bei Todesfällen. Elefanten sind sensible und hochintelligente Wesen. Doch schon bald könnten sie verschwunden sein. Denn der Mensch ist dabei, sie auszurotten. Es tobt ein blutiger Krieg um Elfenbein, der jährlich 40.000 Elefanten das Leben kostet. Wenn diese massive Wilderei nicht gestoppt wird, wird es in weniger als zehn Jahren keine Elefanten mehr auf dem afrikanischen Kontinent geben. Schauspieler Hannes Jaenicke - bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz - macht sich auf die Reise nach Kenia mit vielen Fragen im Gepäck: Wie konnte es soweit kommen? Warum hat die Wilderei ein so beispielloses Ausmaß erreicht? Und - was können wir dagegen tun?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 08.10.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Die endlose Weite
Die Landschaft im Herzen Kanadas ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und einem endlosen Grasmeer. Dieses ist die Heimat des mächtigen Bisons, der die Prärie einst zu Millionen bevölkerte, und der Gabelböcke - diese Antilopen sind die schnellsten Huftiere der Welt. Die Seenlandschaft in Kanadas Kernland ist Lebensraum für Biber und Raststation für Wasservögel auf ihrem Zug zwischen den Sommer- und Winterquartieren.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 08.10.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes (1/2)
Unser Wald. Seit Urzeiten ist er ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Er gibt uns Schutz, liefert Rohstoffe und bietet uns Erholung. Einst fast zugrunde geplündert, bedeckt er heute wieder mehr als ein Drittel Österreichs, der Schweiz und Deutschlands. Ein packender bildstarker Streifzug durch den wohl wichtigsten Begleiter der Menschheit. Faszinierende Geschichten aus dem Wald, von beeindruckenden Menschen im Wald.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.10 Uhr)


Am 09.10.14 09:20 - 10:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: The Bear Man of Kamchatka
Wie eine echte Mutter zieht der kanadische Bärenexperte Charlie Russell verwaiste Grizzlys auf. In anrührenden sowie humorvollen Szenen gibt der mehrfach preisgekrönte Film "The Bear Man of Kamchatka" Einblicke in die ungewöhnliche Aufzucht und Auswilderung der beiden Jungbären Andy und Melisse.


Am 09.10.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Schwarz und Schlau - Faszinierende Rabenvögel
Ganz wie bei Wilhelm Buschs "Hans Huckebein" wollte auch Martin Geißendörfer "wie alle Knaben einen Raben gerne haben". Er bekam dann eine junge Krähe, für die er von früh bis spät im elterlichen Garten nach Regenwürmern grub. Später wurde Geißendörfer Zootierpfleger und Falkner - und erhielt eine der ganz seltenen Genehmigungen, um Kolkraben zu züchten. Dass viele Menschen Krähe, Rabe, Elster und Co. als lästige Schädlinge betrachten, sie sogar abschießen wollen, führt er auf Unwissen und Aberglaube zurück. Denn Wissenschaftler wie Simone Pika, Verhaltensforscherin am Max-Planck-Institut für Ornithologie, preisen die außergewöhnlichen kognitiven Leistungen und das Sozialverhalten der Vögel. Pika hat entdeckt, dass Raben nicht nur äußerst einfallsreich Werkzeuge herstellen und benutzen, sondern auch gestikulieren können, eine Fertigkeit, die sonst nur Menschenaffen und wir Menschen selbst beherrschen.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR)


Am 09.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien/Northern Territory
In Australien sind in den letzten Hundert Jahren 10 Nationalparks und 95 Naturschutzgebiete erschaffen worden. Über 50.000 m2 Land wurden so dem Naturschutz gewidmet. Doch das Land kämpft gegen eine Agakröten-Plage, wodurch die Anzahl der in Australien beheimateten Süßwasserkrokodile sank. Auch die Wallriffschildkröten und die Kusus sind gefährdet. In der Region um Darwin kümmern sich Naturschützer um verwaiste und verwundete Wildtiere.


Am 09.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten am Stadtrand von Wien, einst für Kaiserin Elisabeth um die Hermesvilla angelegt, umfasst 25 Quadratkilometer und bildet den Lebensraum zahlreicher Tierarten. So zeigt die Dokumentation Wildschweine, Mufflons und Damwild, aber auch eine Vielzahl von Tieren, die kaum ein Besucher des Parks wahrnimmt, seien es Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse. Im Laufe der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. Der wilde Wald der Kaiserin "Sissi" , wie der Lainzer Tiergarten auch genannt wird, bietet auch den perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.


Am 09.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Dem Druck widerstehen
Im Winter herrscht auf den schneebedeckten Pisten in den Wäldern rund um Millinocket Hochbetrieb. Ein voll beladener Truck nach dem anderen rauscht in Richtung Sägewerk. Denn bis zum Frühling, wenn sich große Teile des US-Bundesstaates Maine wieder in eine unzugängliche Sumpflandschaft verwandeln, müssen die Holzfäller so viele Baumstämme wie möglich aus dem Wald schaffen. Für Danny Pelletier und seine Brüder ist dies die wichtigste Zeit des Jahres, deshalb treiben sie die Mitarbeiter ihres Familienunternehmens in dieser Episode zu Höchstleistungen an.


Am 09.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.


Am 09.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Verkehrsfunk für die Ameisenstraße
Es ist die Macht der Vielen, die ein Ameisenvolk unschlagbar macht. Doch wie kommunizieren die Ameisen untereinander? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verkehrsregeln auf der Ameisenstraße, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 10.10.14 02:45 - 03:30 Uhr auf 
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel - und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedelung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Das Spannende dabei ist die ständige Anpassung an die neue Lebenssituation. Bei kleinen Populationen ist der Evolutionsdruck bereits nach wenigen Generationen nachweisbar: Eine gelungene Anpassung wird durch farbliche oder andere körperliche Merkmale sichtbar - das Motto "tarnen und täuschen" ist zum Erfolgsprinzip geworden. Die Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln.


Am 10.10.14 03:30 - 04:15 Uhr auf 
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Termiten bevölkern alle Kontinente, bis auf die Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt, und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Insgesamt gibt es zirka 2.500 verschiedene Termiten-Arten rund um den Erdball. Lange Zeit galten Termiten bloß als Schädlinge und unsympathische Vettern der Ameisen - doch mit denen sind sie nicht einmal verwandt. Die "Universum"-Dokumentation "Die geheime Welt der Termiten" von Wolfgang Thaler zeigt welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter.


Am 10.10.14 04:15 - 05:00 Uhr auf 
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen. Mit ihren metallisch schillernden Farben und einzigartigen Flugkünsten sind sie wahre Juwele der Lüfte. Doch die farbenprächtigen Flugakrobaten schweben in Gefahr: Die bevorzugten Lebensräume der Libellen an und in Gewässern schrumpfen zusehends - und so sind allein in Europa bereits etwa 80 Arten vom Aussterben bedroht. Superzeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarve, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des fertig entwickelten Insekts.


Am 10.10.14 08:30 - 09:15 Uhr auf 
WDR: Geschichten von der Bärenalm
Das Bieszczady Gebirge wird oft als der schönste und wildeste Winkel Polens bezeichnet. Das Mittelgebirge ist Teil der Ostkarpaten mit einer einmalig kleinstrukturierten Landschaft. Es liegt direkt an der Grenze zur Ukraine und zur Slowakei. Der höchste Gipfel ist die Tarnica mit 1.364 Metern. Heute leben im Bieszczady auf einem Quadratkilometer nur etwa 25 Menschen. Keine Industrie verschmutzt die Luft; es gibt nur wenige Straßen. Bären, Wölfe, Luchse und viele Vogelarten wie Schwarzstorch und Uhu sind hier zu Hause, ebenso Biber und Fischotter. Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich, sehenswert sind auch die weiten Buchenwälder.


Am 10.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben 12 Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet - Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 10.10.14 12:00 - 12:15 Uhr auf 
3sat: Slowenien - Bärentourismus
Etwa 450 Braunbären gibt es in Slowenien. Damit ist das kleine Land eines der bärenreichsten in Europa. Wie überall in der EU stehen die Tiere auch in Slowenien unter Schutz. Doch weil es angeblich zu viele gibt, werden in den letzten Jahren doch wieder mehr Bären abgeschossen. Die Dokumentation "Slowenien: Bärentourismus" begibt sich nach Slowenien und in die italienischen Alpen. Die Filmemacher begleiten einen jungen Slowenen, der für Ausländer Bären-Fotosafaris anbietet, treffen Jäger, die über die Bärenjagd berichten, konfrontieren die verantwortlichen Politiker in Ljubljana mit deren Aussagen und erleben in Italien, wie konfliktfreies "Bärenmanagement" aussehen kann.


Am 10.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen dieser Raubtiere überlebten in Süd- und Osteuropa. Mit ihrer Dokumentation gelang den Autoren Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg ein sensibles Porträt über skandinavische Wälder, das spannende Einblicke in die Welt der Elche, Rentiere, Sterntaucher oder Singschwäne und in das Privatleben der Braunbären gibt. Sie machten sensationelle Bilder von freilebenden Bären Skandinaviens. In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit ihnen. Wagt sich ein Bär über deutsche Grenzen, wird er schnell zum "Problembär" und abgeschossen - wie "Bruno" in Bayern. In Schweden, im Norden und im Zentrum des Landes, konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlys. Sie sind in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Momentaufnahmen von Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären: von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten, und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen.


Am 10.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eingefroren!
Scott Dionne gerät trotz eisiger Minustemperaturen in den Wäldern von Maine mächtig ins Schwitzen. Das Urgestein bedient einen sogenannten „Harvester“. Die Erntemaschine fixiert die Bäume, fällt sie und entastet im Anschluss die Stämme. Doch der erfahrene Holzfäller kommt bei der Arbeit nicht so schnell voran, wie es von ihm erwartet wird, und hält im Wald den ganzen Betrieb auf. Solche Zeitverzögerungen sehen die Pelletier-Brüder gar nicht gerne, denn sie kosten das Familienunternehmen jede Menge Geld.


Am 10.10.14 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben. So leben hier die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. In den Wäldern sind die Tasmanischen Teufel beheimatet, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau.


Am 10.10.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Die Korallen des Great-Barrier-Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, früher erstreckte er sich über den gesamten Norden Australiens. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Im Regenwald leben die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie die "Juwelen des Dschungels" genannt. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler.


Am 10.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Chinas wilde Berge
Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 10.10.14 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Zuhause in der Wildnis - Mein indianisches Leben
Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler hierzulande unterscheidet.


Am 11.10.14 02:50 - 04:05 Uhr auf 
ARD: Mord in der grünen Hölle
Spielfilm. Der Fotoreporter R.J. O'Brien und die Umweltaktivistin Alyssa Rothman (Sandra Bullock) geraten in Bolivien in den Konflikt zwischen einheimischen Arbeitern, Indios und profitgierigen Rinderzüchtern, die für ihre Zwecke den Regenwald in großem Stil abholzen lassen. Als der Widerstandsführer Rafael Santos ermordet wird, verschärfen sich die Fronten, die politische Situation gleicht einem Pulverfass. Zwar kann die korrupte Militärpolizei nach kurzer Zeit den vermeintlichen Mörder präsentieren, doch R.J. und Alyssa zweifeln, ob es sich um den wahren Täter handelt. Sie recherchieren auf eigene Faust und begeben sich dabei in Lebensgefahr. Luis Llosa inszenierte seinen in Brasilien gedrehten Film als Polit-Thriller mit einem guten Schuss exotischem Abenteuerflair, der neben seiner Spannungsdramaturgie vor allem auf eine ökologische Botschaft setzt: Die Rodung des Regenwaldes muss aufhören!


Am 11.10.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wie brüllt der Brüllaffe?
Paula streift durch den dicht bewachsenen Regenwald Costa Ricas. Plötzlich zerreißt ein lautes, furchteinflößendes Gebrüll die tropische Stille. Paula ist starr vor Schreck. Was für ein Tier mag das gewesen sein? Das klang ja fast wie ein Löwe! Doch die gibt es in Mittelamerika ja gar nicht. Ihr Blick in die Baumkronen offenbart die Schreihälse: Eine Gruppe Brüllaffen turnt durch die Wipfel, auf der Suche nach saftigen Blättern und Früchten. Um ihr Revier zu markieren und Feinde abzuschrecken, brüllen und bellen sie in den Urwald. Unfassbar, dass diese kleinen Affen einen so unbeschreiblichen Radau machen können. Wie das möglich ist, will die Reporterin natürlich herausfinden.


Am 11.10.14 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was macht die Axt im Walde?
Bäume, Bäume und noch mehr Bäume. Im zweitgrößten Wald Deutschlands kann man auch eigentlich nichts anderes erwarten, oder? Karen Markwardt ist heute bei den Holzfällerweltmeisterschaften im Schwarzwald. Hier messen sich die besten Holzfäller der Welt! Ursprünglich kommt der Holzfällersport aus Kanada und nennt sich Timbersport. Und dort wie hier gehört natürlich das Baumfällen dazu, aber auch Entasten, Axt werfen, Springboard, Klettern, Hacken, Sägen und das alles in möglichst kurzer Zeit.


Am 11.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Immer ein Kampf
Familie Pelletier muss sich nach all den Jahren harter Arbeit mit großen Problemen befassen: positiven Problemen. Denn das Wetter des diesjährigen Sommers war eher ungewöhnlich für die Region und sorgte für ein enorm rasches Baumwachstum. Der Bestand ist somit äußerst dicht, und die Mannschaft arbeitet in den Wäldern am Limit ihrer Kräfte. Dennoch kommt der Familienbetrieb der Nachfrage seiner Kunden kaum nach, und so investieren die Pelletiers in neue Ressourcen. Eine Unternehmung mit hohem Risiko, deren Ausgang vollkommen ungewiss ist.


Am 11.10.14 09:15 - 10:10 Uhr auf 
N24: Feuerwirbel
Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.


Am 11.10.14 12:10 - 13:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Where the Wild Men Are - Jäger und Sammler
Vor 32 Jahren brach Robert Long seine Ausbildung zum Mediziner ab. Zusammen mit seiner Frau Catherine und zwei Kindern im Teenager-Alter lebt er heute tief in der Wildnis Neuseelands in kompletter Isolation von der so genannten Zivilisation. Ihr Zuhause ist eine baufällig anmutende Hütte, das Überleben sichert sich die Familie als Jäger und Sammler. Doch Ben Fogle merkt schnell, dass Lebensqualität nicht viel mit Besitz zu tun haben muss.


Am 11.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Vorpommerns Auen - Schreiadler und Biber
In den Auen Vorpommerns hat in den unzugänglichen Flusstälern der Region der Schreiadler überlebt. Nur hundert Paare davon leben noch in Deutschland, achtzig davon in Vorpommern. Zugunsten intensiver Landwirtschaft entwässerte Moore führen jedoch zu Futtermangel und nehmen den Adlern und anderen Tieren die Lebensgrundlage. Mit der Ausweisung des Naturparks Flusslandschaft Peenetal hat Anfang der 1990er-Jahre ein umfangreiches Renaturierungsprojekt entlang der Flüsse begonnen. Entwässerte Moore werden wieder unter Wasser gesetzt, wie etwa am Großen Rosin, wo seit 2005 trockengelegte Weideflächen wieder geflutet werden.


Am 11.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Pyrenäen
Gut vierhundert Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Als Gott die Pyrenäen schuf, so heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge, malen zauberhafte Bilder, Stunde um Stunde, täglich neu und atemberaubend. Mediterraner Klimaeinfluss verzaubert Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.


Am 11.10.14 12:50 - 13:15 Uhr auf 
BR: Leibspeise Wald - wie gefährlich ist der Borkenkäfer?
Der Borkenkäfer ist einer der schlimmsten Schädlinge im bewirtschafteten Wald. Er kann innerhalb kürzester Zeit riesige Fichtenbestände vernichten. Wissenschaftler und Ingenieure versuchen, mehr über das Leben des Borkenkäfers herauszufinden und sie suchen nach Techniken, um dem Schädling frühzeitig auf die Spur zu kommen. Die "X:enius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen den Nationalpark Bayerischer Wald. Hier wird der Borkenkäfer nicht bekämpft. In diesem riesigen Freilandlabor gehen sie auf die Suche nach frischer Borkenkäferbrut und wollen mit einem Ökologen herausfinden, wie schlimm die Borkenkäfer-Saison wird.


Am 11.10.14 13:45 - 14:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Gefährliche Panne
Eine Panne ist überall auf der Welt ärgerlich, doch für Marty wird es schnell lebensbedrohlich, als sein Schneemobil in Alaska den Geist aufgibt. Nur mit Schneeschuhen bewaffnet, muss er irgendwie zurück zu seiner Hütte. Ein Rennen gegen die Zeit - und gegen die zunehmende Unterkühlung seines Körpers. Auch Tom Oar scheint große Probleme zu haben. Als er zusammen mit Hündin Ellie nicht von der Jagd kommt, befürchtet seine Ehefrau Nancy das Schlimmste.


Am 11.10.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Gegen die Elemente
Tom Oar steht in Montana vor einer schwierigen Entscheidung, die den Rest seines Lebens beeinflussen wird. Unterdessen hat Eustace Conway in den Bergen von North Carolina hilft, dass ihm sein Freund Preston einen Teil der Arbeit abnimmt, denn Eustace ist krank. Ist eine indianische Heilpflanze seine Rettung oder macht sie alles nur noch schlimmer?


Am 11.10.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Indiens Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung.


Am 11.10.14 15:10 - 16:00 Uhr auf 
n-tv: Geheime Welten - Die Natur
Die Umwelt ist voller Leben. Überall sind Partikel und Organismen. Sie sind nur zu klein, um sie mit bloßem Auge wahrzunehmen. Dabei sorgen sie dafür, dass der Boden fruchtbar ist und helfen sogar dabei, neues Leben zu schaffen. Die Dokumentation macht sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt.


Am 11.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere
Die urzeitlich anmutenden Tiere bewegen sich unendlich langsam und scheinbar unbeholfen. Tagelang hängen Faultiere regungslos in den Wipfeln der Bäume und sind für den Menschen kaum sichtbar. Doch als eine Art natürliche Gärtner sind sie für den Regenwald von essenzieller Bedeutung. In den letzten Jahren hat die Zahl der weitgehend unerforschten Tiere auch in Costa Rica abgenommen, wo sie seit Urzeiten zu Hause sind. Doch nun nimmt sich das Jaguar Rescue Center, eine Rettungsstation, der bedrohten Tiere an.
(Wdh. morgen 13.40-14.35 Uhr)


Am 12.10.14 00:00 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Historische Ereignisse - "Waldsterben"
Themennacht Wald mit den Dokumentationen "Und ewig sterben die Wälder" (Waldsterben), "Wälder im Wandel", "Kampf gegen die Holz-Mafia", "Im Wald der Wälder- Der Nationalpark Hainich", "Und ewig locken die Wälder - Heimat, Holz und harte Kerle".
(Wdh. heute 14.00-17.00 Uhr)


Am 12.10.14 06:10 - 07:05 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


Am 12.10.14 07:05 - 08:00 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?


Am 12.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Pleiten, Pech und Pannen
Den Pelletiers wurde das Holzfällen in die Wiege gelegt, und auch wenn der Wald und der Betrieb alles für die Familie sind, stoßen sie manchmal an ihre mentalen Grenzen. Das Team immer und immer wieder fernab der zivilisierten Welt und ihrer Liebsten zu motivieren, kostet Kraft. Nun strebt das Unternehmen eine Verdopplung der bisherigen Produktion an, doch als mehrere dringend benötigte Maschinen den Geist aufgeben, ist dies sowohl für das Arbeitspensum als auch für die Leidenschaft der Mitarbeiter ein Schritt in die falsche Richtung.


Am 12.10.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Die Rückkehr der Raubtiere - Leben mit Wolf, Luchs und Bär
Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt? 2012 hat das erste wieder heimische Wolfspaar in Niedersachsen Junge bekommen. Der Journalist Tim Berendonk ist auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam geworden, und es lässt ihn nicht mehr los. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert er im Norden Deutschlands und in den Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Der Film macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem packenden Erlebnis, und er versucht Antworten auf die Frage zu geben: Wie lebt es sich mit Wölfen, Luchsen - und vielleicht auch bald wieder mit Bären?


Am 12.10.14 13:05 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten am Stadtrand von Wien, einst für Kaiserin Elisabeth um die Hermesvilla angelegt, umfasst 25 Quadratkilometer und bildet den Lebensraum zahlreicher Tierarten. So zeigt die Dokumentation Wildschweine, Mufflons und Damwild, aber auch eine Vielzahl von Tieren, die kaum ein Besucher des Parks wahrnimmt, seien es Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse. Im Laufe der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. Der wilde Wald der Kaiserin "Sissi" , wie der Lainzer Tiergarten auch genannt wird, bietet auch den perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.


Am 12.10.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projek
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 12.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein kann. Vor einem Vierteljahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen.


Am 12.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wildes Skandinavien - Finnland
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. 'Wildes Skandinavien - Finnland' gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula (USA) bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 12.10.14 21:30 - 22:00 Uhr auf 
tagesschau24: Finnlands blaue Seen
Blaue Seen, grüne Inseln, Ruhe und Natur: Es ist eine faszinierende Seen- und Seelenlandschaft, die Region rund um den Saimaa-See im Osten Finnlands. Claudia Buckenmaier und das Kamerateam aus dem ARD-Studio Stockholm reisen zu Land und zu Wasser in dieses Paradies der tausend Eilande. Dorthin, wo es noch richtige Sommer gibt und die Wälder voller Blaubeeren sind, von Lappeenranta im Süden nach Joensuu im Norden. Dorthin, wo Urlauber noch ihr ganz privates Gewässer finden für den morgendlichen Sprung ins erfrischende, glasklare Nass. Eine betörende Landschaft mit liebevollen Menschen - und Geschichte: Hier gibt es jahrtausendealte Felsenzeichnungen und mittelalterliche Burgen, wie gemacht für die Aufführung von Opernarien. Durch das weite Seengebiet schippert die "Konttori", im Schlepptau riesige Mengen Baumstämme. Die Flößer sind sechs Tage lang rund um die Uhr unterwegs, um das Holz zu den Papierfabriken zu schaffen. Wenn die Männer mal Pause machen, verschwinden sie gern in der Sauna. Die gibt es Finnland wirklich überall, selbst auf einem Transportkahn.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.00 Uhr)


Am 13.10.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Leben aus dem Wasser
Mit dem britischen Naturforscher und -filmer Sir David Attenborough betreten wir die kurios langsame Welt der Pflanzen. Pflanzen siedelten sich auf dem Land zuallererst in Feuchtbiotopen an. Anhand von Wasserlilien zeigt uns David Attenborough, wie sich die ersten Pflanzen vor ungefähr 140 Millionen Jahren entwickelten. Wir gehen dem Phänomen der Bestäubung auf die Spur und erforschen, wie es zur ersten Pflanzenbestäubung durch Insekten kam. Zudem beobachten wir eine Froschart, die ihr Leben im Kronenschluss der Wälder in einer schalenförmigen Bromelie verbringt.Außerdem lernen wir Pflanzen kennen, die einen natürlichen Wasserschutz entwickelt haben, der 99% des Regenwassers abweist und die am schnellsten wachsen Pflanzen der Welt.


Am 13.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Safari-Hütte
In der Nähe von Seattle zimmern Pete Nelson und sein Team ein Safari-Haus in das Geäst einer Douglasie. Ein Schriftsteller, der lange Jahre in Kenia lebte, möchte sich dort vom Geist Afrikas inspirieren lassen. Die Baumhaus-Profis lassen ihrer Fantasie freien Lauf und bauen für ihren Kunden eine kenianische Rundhütte, wie man sie aus der Savanne Ostafrikas kennt - mit einem Schreibtisch aus echtem Zedernholz.


Am 13.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Washington
Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans. Wasser ist hier allgegenwärtig, denn von der Olympic-Halbinsel her mit ihrem Gebirgszug erhält der Bundesstaat viel Regen und Schnee. Für die Entwicklung der Regenwälder ist das Wasser sehr bedeutend. Doch die Regenfälle transportieren unsichtbare Giftstoffe mit sich, die sich zerstörerisch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirken.


Am 13.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Lagodechi in Georgien
In den Urwäldern von Lagodechi gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, über 1.000 Pflanzenarten insgesamt. Viele von ihnen sind nur hier beheimatet. Der Nationalpark beherbergt 54 Säugetierarten. Die kleinste davon ist die Zwergfledermaus mit einer Länge von drei Zentimetern. 154 Vogelarten brüten im Lagodechi-Nationalpark.


Am 13.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
In der Wildnis gibt es weder Ampeln noch Verkehrsschilder. Und das Letzte, was die Trucker auf den schmalen, unbefestigten Verkehrswegen in den Wäldern von Maine brauchen können, ist Gegenverkehr. Um Unfälle zu vermeiden, melden die Fahrer der tonnenschweren Lkws daher ihre aktuelle Position regelmäßig an ihre Kollegen. Doch Trucker Jake Lawyerson hat sein Funkgerät versehentlich ausgeschaltet, und so kommt ihm auf einer verschneiten Piste im Wald plötzlich mit Hochgeschwindigkeit ein anderes Fahrzeug entgegen.


Am 13.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (1/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. In der Vergangenheit wurden in Amerika mehr als eine Million Wölfe von Menschen erschossen, vergiftet oder gefangen genommen. Die Dokumentation begleitet ein Wolfsrudel bei ihrer Rückkehr in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Es ist das erste Wolfsrudel seit 70 Jahren, das in den amerikanischen Nordwesten zurückkehrt.


Am 13.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (1/3) - Wenn Paviane Hunde adoptieren
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Paviane und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Im Süden der Arabischen Halbinsel haben Paviane angefangen, Hundewelpen zu entführen und großzuziehen - ist dieses Naturexperiment gleichzusetzen mit der Zähmung des Wolfes durch den Menschen? Nun eben der Hund durch den Affen? Und wie wirkt sich dieses Verhalten auf die beiden Tierarten aus? Diese neue Beziehung zwischen Pavianen und Hunden wirft Fragen auf, mit denen sich Biologen seit langem beschäftigen.


Am 14.10.14 01:05 - 01:50 Uhr auf 
N24: Der Kollaps - Kein Weg zurück
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft: Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat. War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
(Wdh. 5.20-6.00 Uhr)


Am 14.10.14 06:30 - 06:45 Uhr auf 
BR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (1/2) - Ein Fluss liegt im Sterben
Der weltweite Boom der Ökotreibstoffe entfesselt im Agrarland Brasilien einen erbitterten Kampf um Land. Großunternehmen wollen jetzt auch die Trockengebiete erschließen und verdrängen die Menschen, die seit Generationen dort leben. Der Film zeigt, wie der Rio Sao Francisco, der zweitgrößte Fluss Brasiliens, mit einem gigantischen Aufwand umgeleitet werden soll, um die neuen Plantagen zu bewässern. Die Vertriebenen streiken, aber die Regierung bleibt hart. Inzwischen hat das brasilianische Militär das Gebiet besetzt, damit der Bau des 400 Kilometer langen Kanals beginnen kann. Brasilien ist eigentlich ein sehr wasserreiches Land. Entlang des Rio Sao Francisco zum Beispiel gibt es fruchtbare Flächen, die Kleinbauern lange Zeit im Einklang mit der Natur bewirtschaften konnten. Doch aufstrebende Pläne der Regierung machen dies zunichte: Der Fluss soll umgeleitet werden, um Plantagen zu bewässern. Anderen Bauern werden durch einen Stausee die Felder weggespült, die nächsten werden noch vor der Ernte vertrieben, weil die Regierung mit dem Landstrich plötzlich andere Pläne hat. Außerdem bedrohen ungeklärte Abwässer die Qualität des Wassers.


Am 14.10.14 06:45 - 07:00 Uhr auf 
BR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (2/2) - Nur noch Wasser für die Reichen
Nach tagelangem Hungerstreik bricht Bischof Dom Luiz Cappio zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kirchenmann kämpft unerbittlich gegen die Pläne der brasilianischen Regierung, den Rio Sao Francisco, den zweitgrößten Strom Brasiliens, umzuleiten. Die Regierung will mit dem Wasser gigantische Zuckerrohrplantagen bewässern. Die Kleinbauern, die bislang entlang des Flusses ein bescheidenes Auskommen hatten, sind dadurch in ihrer Existenz bedroht.


Am 14.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Sumpf ist Trumpf
Hoch industrialisiert und dicht besiedelt: In Deutschland leben über 80 Millionen Menschen, circa 226 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Bleibt da noch Raum für echte Abenteuer? In jedem Fall, wie diese Folge von 'Outdoor Heroes' belegt, denn unsere Bundesrepublik ist wilder, als man denkt. Die Feldberger Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern dient hier als eindrucksvolles Beispiel. Survival-Experte Heinz Kallin und seine drei Kandidaten kämpfen sich dort durch extrem schwieriges Gelände. Sümpfe sind nämlich eine Sache für sich. In der Regel stinkt es dort entsetzlich nach Faulgasen, und im Schlamm wird jeder Schritt zur Tortur. Zur Stärkung gibt's anschließend am Lagerfeuer geröstete Ameiseneier. Wilder geht's kaum!


Am 14.10.14 09:55 - 10:55 Uhr auf 
arte: Brasilien - auf dem Weg zur Weltmacht?
Brasilien, das lange hauptsächlich für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum Global Player geworden. Das Land - fast so groß wie Europa - ist zum globalen Ernährer aufgestiegen und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvorkommen entdeckt. Konzerne wie der Ölmulti Petrobras, der Flugzeugbauer Embraer oder der Minenkonzern Vale gehören inzwischen zur Weltspitze. Auf der Forbes-Liste steht Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiter-Partei PT ganz vorne unter den mächtigsten Frauen der Welt. Die beiden Filmemacherinnen Nina Hellenkemper und Birgit Schulz beleuchten die Facetten des brasilianischen Aufschwungs, aber auch die Schattenseiten des neuen Brasilien. Sie haben nicht nur Vorzeige-Unternehmen wie JBS besucht, den größten Fleischkonzern der Welt, sondern zeigen unter anderem auch am Beispiel des Staudammprojekts Belo Monte mitten in einem Indianergebiet am Amazonas, wie die Regierung ihre wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ohne Rücksicht auf ökologische und menschliche Belange durchsetzt.


Am 14.10.14 12:05 - 12:55 Uhr auf 
arte: Auf der Spur des spanischen Luchses
Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesterart des eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten über 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wälder der Sierra de Andújar und in Doñana, im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik. Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen - speziell der Doñana-Luchse - gehört die Inzucht. Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.


Am 14.10.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.


Am 14.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine echte Männerhöhle
In dieser Folge konstruieren die Baumhaus-Profis in fünfeinhalb Metern Höhe eine 90 Quadratmeter große „Männerhöhle“ und damit ihr größtes Baumhaus aller Zeiten. Ein Farmer aus Texas will dort für sich und seinen Enkel eine frauenfreie Zone einrichten, die natürlich standesgemäß verteidigt werden muss. Eine riesengroße Veranda bietet daher nicht nur Platz für ein feudales Barbecue. Bewegliche Wasserkanonen sorgen zudem dafür, dass weibliche Überfälle rechtzeitig abgewehrt werden können.


Am 14.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Botswana
Botswana ist eines der erstaunlichsten Länder Afrikas. Botswana grenzt an Namibia, Zimbabwe und Südafrika. Größtenteils ist das Land von der Kalahari-Wüste bedeckt. Das Land ist ein Paradies für Löwen, Geparden, Leoparden, Antilopen und Giraffen. Auch Hunderte Nashörner, Zebras und Elephanten leben hier. Im Nordwesten des Landes erstreckt sich das Okavango-Delta. Wir besuchen Cleo Graf und weitere Naturschützer im Einsatz in Botswana.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.25 Uhr)


Am 14.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 14.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.


Am 14.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.


Am 14.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (2/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. Ein Wolfsrudel kehrt in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Nach vier Wochen Camping im Freien entdecken der Naturfilmer Gordon Buchanan und ein Team von Biologen, dass die neu angesiedelten Wölfe fast gänzlich ausgerottet wurden. Überlebten zumindest einige wenige Wölfe den Angriff der Einwohner? Das Team von Wolfexperten hegt Hoffnung.


Am 14.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (2/3) - Schimpansen erobern die Savanne
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Schimpansen und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Mehrere Affengruppen aus Mali und dem Senegal haben den Wald hinter sich gelassen und sind in die Savanne gezogen. Der außergewöhnliche, für ihre Gattung untypische Lebensraum schweißt sie zusammen und sie passen sich den neuen Umständen dieses weitläufigen, trockenen Gebiets an - bauen sogar Jagdwaffen. Im Vergleich zu ihren Artgenossen im Wald veränderte sich ihr Verhalten schon jetzt. Wie stark werden sie sich künftig an die Savanne anpassen?


Am 14.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Lynn - Der Freund der Bären
Lynn Rogers ist ein Bärenmann. Seit über 40 Jahren studiert der Biologe die Schwarzbären von Minnesota im Nordosten der USA. Und er ging ganz besondere Wege, um an die Bären heranzukommen. Keine Betäubungsspritze, sondern Vertrauen ist seine Arbeitsdevise. Er erwarb sich das Zutrauen der Tiere, indem er begann, sie zu füttern. Vor allem zu einer Bärin konnte er eine ganz besondere Beziehung aufbauen. Schon seit ihrer Geburt kennt er June, die jetzt sogar Nachwuchs aufzieht. Wie sie das macht, kann Lynn Rogers intensiv studieren. Der Biologe hat inzwischen vollständig seine Angst vor diesen Tieren verloren und sieht sich nicht gefährdet, wenn er ihnen so nah auf den Pelz rückt. Aber für 6 Wochen wird es auch für den Wissenschaftler und seine Mitarbeiter in den Northwoods lebensgefährlich. Dann nämlich, wenn in Minnesota Jagdsaison ist. Mit viel Finesse bereiten sich die Sportjäger aufs Bärenschießen vor. Auch Lynn Rogers Forschungsbären sind dann nicht sicher und selbst er muss sich schützen.


Am 15.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Wild at Harz
Reißende Flussläufe, steile Wasserfälle und dunkle Wälder: in dieser Episode zeigt sich Deutschland im Harz von seiner wilden Seite. In der Region rund um das Okertal kämpfen sich Mathe-Student Michael, Sachbearbeiter Benjamin und Boutique-Managerin Simona an der Seite von Camel Trophy-Gewinner Heinz Kallin durch extrem schwieriges Gelände - ohne Proviant und nur mit einem Minimum an Ausrüstung. Dabei wird den Kandidaten nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke abverlangt, denn in der Wildnis machen die Outdoor-Freaks Bekanntschaft mit ihren eigenen Urängsten.


Am 15.10.14 11:45 - 12:30 Uhr auf 
EinsPlus: Die Holzlüge
Passend zum Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" boomt die Nachfrage nach Holz. Erstmals werden mehr als 50 Prozent des Holzes energetisch genutzt, das heißt, es wird als Scheitholz im Ofen verfeuert, oder zu Pellets gepresst. Es gibt in Deutschland immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit, und jedes Jahr kommen vierhunderttausend neue Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch noch staatlich gefördert. Die Folge: ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Gibt es den perfekten Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch klimaschonend? Nein, den gibt es nicht. Autorin Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr nach "hinten losgeht". Neben der Frage Eiche, Birke oder Buche, entscheidet zumeist der Preis. Aber schon dort ist der Vergleich eine Herausforderung. Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind enorm. Von 88 Euro der Raummeter bis 249 Euro der Raummeter Brennholz. "betrifft" fragt: "Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen?"
Die Dokumentation zeigt das Geschäft mit dem Holz. Ein Kriterium wird nur selten deklariert: die Herkunft des Holzes. Schon längst bestücken sich die Händler mit Ware aus Osteuropa - trotz der Transportkosten ein offenbar gewinnbringendes Geschäft. Doch wie kann auch bei Importware sichergestellt werden, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt, die gewonnenen Stämme aus legalem Einschlag stammen? Weiß der Kunde am Ende was er kauft und verfeuert? "betrifft" verfolgt die Spur des Brennholzes bis nach Osteuropa und zeigt die Folgen des Holzbooms und mangelnder Kontrollen. Auch das Märchen vom CO2-neutralen Holzpellet bekommt Risse. Massiv beworben und finanziell gefördert, scheint es zu schön, um wahr zu sein. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen werden immer begehrter, nicht nur für die Biomassekraftwerke, sondern auch für den heimischen Ofen. Pelletwerke werben mit Produkten "aus heimischen Wäldern" - bei näherem Hinsehen zeigt sich: Heimisch ist lediglich das Sägewerk, aus dem sie die Späne beziehen, nicht aber das Ursprungsland der Hölzer.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 15.10.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.


Am 15.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Erinnerung an Schottland
Lance und seine Frau träumen von einem Baumhaus im schottischen Stil. Da ihre Heimatstadt Tulsa in einer Tornadoschneise liegt, entpuppt sich der Auftrag als ziemlich anspruchsvoll. Denn die Konstruktion muss sturmsicher sein. Darüber hinaus wünscht sich die Kundschaft ein Besprechungs- und ein Gästezimmer. Zudem soll das Baumhaus über eine Brücke vom Haus aus erreichbar sein. Theoretisch ist das alles machbar, nur dummerweise ist der Garten dafür viel zu eng.


Am 15.10.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Abenteuer Naturfilm
Jan Haft hat als Kind Froschlaich und Käfer gesammelt - die Natur war für ihn ein großes Abenteuer und frei zugänglich. Doch für die Kinder von heute ist das anders - für viele von ihnen sind Wald, Wiesen, Tiere und Pflanzen nur noch Kulisse, wirkliche Naturerfahrung findet immer weniger statt. Für einen Naturfreak wie Jan Haft ist das eine traurige Entwicklung. Aber als Filmemacher findet er einen Weg, den Menschen die Natur wieder nahe zu bringen - ins Wohnzimmer, auf den Bildschirm. Heute gehört der Biologe in seinem Metier zu den erfolgreichsten Filmemachern der Welt. Sein Stil ist unverkennbar: Zeitlupen und Zeitraffer, Makroaufnahmen, Unterwasser-Szenen und die raffinierte Schnitttechnik machen seine Filme zu wahren Actionstreifen.
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr im SWR)


Am 15.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (1/2)
In dieser Folge zeigt uns Yann Arthus-Bertrand zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt unseres Planeten bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierenden Erkenntnissen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 15.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
In Hamburg leben über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten. Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß. Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein, und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla. Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg ist, dass die Stadt mit einer Fläche von 755 Quadratkilometern eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt ist und eine Vielfalt an Lebensräumen bietet.


Am 15.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem


Am 15.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Alaskas wilde Bären
Chris Morgan und Joe Pontecorvo lassen sich in der Wildnis Alaskas nieder, in der Nähe der größten Ansammlung von Graubären. Im Juni nützen die Bären die Zeit, um zu fressen, sich zu paaren und ihre Nachkommen großzuziehen. Morgan beobachtet die Entwicklung der Bären, während sie den Reichtum der Jahreszeit genießen und die komplexe hierarchisch aufgebaute, soziale Dynamik ihrer Bärengesellschaft erneut aufbauen.


Am 15.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (3/3) - Wo der Wolf angelt
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Wölfe und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Denn in Britisch-Kolumbien erobert der Wolf gerade das Wasser. Er angelt gewissermaßen, fängt Lachse und schwimmt. Nach Ansicht mehrerer Experten ist dies der erste Schritt zu seiner möglichen Verwandlung in ein Meeressäugetier. Doch bevor es durch natürliche Auslese vielleicht zu einer anatomischen Veränderung kommt, lässt sich bis dato eine intelligente und zweckgerichtete Anpassung des Lebensstils der Wölfe an ihre Umgebung beobachten.


Am 15.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Brasilien (3/3) - Wenn die Erde brennt
In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Manche Regionen werden von extremen Dürren heimgesucht. Wer nicht gelernt hat, solche Situationen zu meistern, ist zwangsläufig verloren. Bei allen drei Tierfamilien, die in "Wildes Brasilien" die Hauptrolle spielen, sind die Jungen jetzt aus dem Gröbsten heraus und können selbst für ihr Futter sorgen. Sie haben gelernt, sich in ihrer Umwelt zu behaupten und haben einen festen Platz in ihrer Gemeinschaft gefunden. Gerade rechtzeitig, denn in der Trockenzeit ist es am schwersten, Nahrung zu finden. Dann herrschen keine idealen Bedingungen und dennoch ist es Zeit, um an die nächste Generation zu denken. Das größte Problem hat der Jaguar im Pantanal. Sein Revier ist riesig. Er muss kilometerlange Streifzüge auf sich nehmen, um überhaupt ein Weibchen zu finden. Ob es dann auch paarungsbereit ist, steht auf einem anderen Blatt. Bei den Kapuzineraffen von Piauí ist es umgekehrt: Die Weibchen suchen sich ihren Partner, der natürlich möglichst Rudelführer sein soll. Wer sich je gefragt hat, ob im Tierreich auch geflirtet wird, bekommt beim Beobachten der Kapuzinerweibchen so einiges geboten. In den Vazantes wiederum müssen die Nasenbären erst einmal beweisen, wer der Stärkste ist. Und nur der Sieger bekommt - vielleicht - eine Chance sich fortzupflanzen. All dieses Werben geschieht inmitten einer Zeit, in der ein zweifacher Kampf ums Überleben beginnt. Wasser und Futter sind knapp oder nur unter Gefahren zu beschaffen. Auf der Suche nach Wasser rücken auch Feinde immer näher. Das Land trocknet aus. Oft genug kommt es zu Bränden, häufig an über einhundert Stellen gleichzeitig, jeden Tag. Niemand kann vorhersagen, wann und wo ein Feuer ausbricht. Wer die Brände überlebt, hat Probleme Nahrung zu finden. Wieder einmal geht es darum, den Herausforderungen der Natur zu trotzen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 15.10.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes (2/2)
Unser Wald. Seit Urzeiten ist er ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Er gibt uns Schutz, liefert Rohstoffe und bietet uns Erholung. Einst fast zugrunde geplündert, bedeckt er heute wieder mehr als ein Drittel Österreichs, der Schweiz und Deutschlands. Ein packender bildstarker Streifzug durch den wohl wichtigsten Begleiter der Menschheit. Faszinierende Geschichten aus dem Wald, von beeindruckenden Menschen im Wald.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.10 Uhr)


Am 16.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Wer hat Angst vorm schwarzen Wald?
In dieser Episode geht es in den Südschwarzwald. Die Region oberhalb des Kleinen Wiesenthals wird Schauplatz eines einzigartigen Survival-Experiments, denn Maschinenbaustudent Oliver, Bear-Grylls-Fan Johannes und DJ Branco müssen sich vor Ort heftig abstrampeln, um das veranschlagte Tagespensum von 10 Kilometern zu schaffen. Die Route ist nämlich gespickt mit natürlichen Hindernissen. Gleich zu Beginn quälen sich die Outdoor-Freaks beispielsweise über ein 400 Meter langes Geröllfeld. Bei einer Steigung von annähernd 45 Grad will dort jeder Schritt wohlüberlegt sein, denn mit einem Bänderriss kommt man in der Wildnis nicht weit. Zum Glück hat die Truppe dieses Mal Proviant zur Stärkung mit dabei. Jemand muss dem Abendessen nur noch das Fell über die Ohren ziehen.


Am 16.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Biberkrieg in Bayern
Im Nationalpark Bayerischer Wald verrotten nach dem Durchzug des Borkenkäfers riesige Fichtenwaldflächen auf natürliche Weise. Die dadurch entstehende Wildnis bildet den Nährboden für eine atemberaubende Artenvielfalt. Seltene Pilze, Vögel und Libellen bevölkern den Wald. Auch der Biber kann sich hier frei entfalten, der in Deutschland gänzlich ausgerottet war. Erst vor 40 Jahren importierten Naturschützer einige Tiere aus Skandinavien und Russland, inzwischen haben sie sich auf über 10.000 vermehrt. Die vierbeinigen Vegetarier fällen ganze Bäume, häufen meterhohe Dämme aus Ästen und Stämmen auf und stauen gern einmal einen Bach zum stattlichen See. Künstliche Uferbegradigungen machen die Pelztiere rigoros rückgängig. Auf diese Weise entstehen rund um die Donau neue Auenlandschaften, die beim Hochwasserschutz äußerst nützlich sind. Doch die Nager sind nicht bei allen Bewohnern der Region beliebt. Zahlreiche Bauern sind überzeugt, dass sich Biber an ihren Nutzpflanzen vergreifen. Der Biber wird zum willkommenen Sündenbock für alle möglichen Probleme. Inzwischen werden "Bibermanager" eingesetzt, die zwischen Bauern und Naturschützern vermitteln. Sie begutachten Schäden und helfen bei der Entscheidungsfindung, ob ein Biber in der betroffenen Region bleiben darf oder samt Familie umgesetzt werden muss. Der Biber erregt die Gemüter. Und an der unterschiedlichen Einstellung zu dem pelzigen Nager lässt sich auch der Stand der Diskussion zu der Frage ablesen, wie viel Wildnis der Mensch verträgt.


Am 16.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Da wird jeder Vogel neidisch! Pete Nelson errichtet mit seiner Truppe an einem See in Arkansas ein überdimensionales Baumhaus, das den Nistplätzen der Silberreiher nachempfunden ist. Das Domizil dient als Beobachtungsposten für passionierte Ornithologen. Die zweistöckige Konstruktion im Südstaatenstil verfügt über eine 360- Grad-Veranda und eine komfortable Aussichtsplattform im Baumwipfel, inklusive Speiseaufzug.


Am 16.10.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Operation Dolittle - Unterwegs mit Tierstimmenforschern
Ob Grunzen, Muhen, Tröten oder "Rumblen" - Tierstimmen sind erstaunlich vielfältig. Weltweit forschen Wissenschaftler an den Lauten der verschiedensten Arten: Sind die Äußerungen der Tiere nicht auch eine Art "Sprache"? Wird es am Ende vielleicht sogar möglich sein, mit bestimmten Tieren in einen Dialog zu treten? Filmautor Uli Pförtner hat weltweit Forscher auf dem noch jungen wissenschaftlichen Feld der "Bioakustik" beobachtet - und ist dabei auf eine erstaunliche Forschung gestoßen. So glaubt der US-amerikanische Forscher Jack Kassewitz, die Sprache der Delfine dechiffriert zu haben. In dem Verfahren werden Sonar-Laute der Delfine in Bilder "übersetzt". In Afrika ist die Wiener Wissenschaftlerin Angela Stöger der geheimen Sprache der Elefanten auf der Spur. Diesen Infraschall, jenseits der menschlichen Hörgrenze, hofft sie mit einer sogenannten akustischen Kamera ebenfalls bildlich darstellen zu können. Gelingt das, könnten ihre Forschungen helfen, das Leben vieler Elefanten zu retten.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 16.10.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und im Wasser
Eine Reise von den klaren Bergflüssen über den sumpfigen Pantanal bis ins Korallenriff und tief in die Regenwälder - eine Reise auf den Spuren außergewöhnlicher Tiere und Pflanzen. Etwa zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten leben auf der Erde - doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen sind die größten Probleme. Die Pflanzen haben große und kleine Tiere mobilisiert, damit sie überleben können, und sehr oft brauchen sie dazu eine ganze Kette von Helfern, die gut funktionieren. Die Winkerkrabbe hilft einem anderen Wald zu überleben - dem Mangrovenwald. Ohne dieses Tier könnte das Biotop nicht existieren, ebenso wenig wie ein Korallenriff ohne Schwämme. Während der Paranuss-Baum vom Aguti und den Prachtbienen abhängig ist, kann der Tiger nicht ohne die Krabbe und der Riesenotter nicht ohne die Apfelschnecken überleben. Wie das alles zusammenhängt, zeigt diese Dokumentation in spektakulären Bildern.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 16.10.14 16:05 - 17:00 Uhr auf 
N24: Generation Erde - Rasanter Wandel
Die Erde verändert ihr Gesicht an jedem Tag. Nur aus dem All betrachtet sieht der Blaue Planet seit Jahrmillionen gleich aus. Schaut man genauer hin, werden die dramatischen Änderungen sichtbar, die die Menschen in wenigen Jahrzehnten vorgenommen haben. In dieser Folge der BBC-Reihe geht es um die Anpassung von Lebensräumen. Innerhalb nur einer Generation hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und der Begriff Großstadt hat eine völlig neue Bedeutung bekommen.


Am 16.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem


Am 16.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (2/2) - Im Wald und in der Savanne
Eine Reise durch die Grasländer und die Wälder der gemäßigten Zonen unserer Erde, zwei Lebensräume, die auf den ersten Blick eher "mager" ausgestattet sind, was den Tierreichtum angeht. Umso spektakulärer sind hier jedoch "Die Tricks des Überlebens". Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 16.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Alaskas wilde Bären - Die Reise in den Norden
Chris Morgan erforscht die Welt der Schwarzbären, die im Randgebiet zwischen der städtischen Umgebung von Anchorage und der Wildnis leben. Sowohl Mensch als auch Tier haben sich an das Zusammenleben gewöhnt. Manche Bären fühlen sich in dem städtischen Umfeld so wohl, dass der Golfplatz zu ihrem neuen Revier geworden ist. Danach reist Morgan zum Denali National Park und nach Prudhoe Bay.


Am 16.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 16.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie bauen Spinnen ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen?
Es ist ein Wunder der Natur: das Spinnennetz. Doch wie schafft es die Spinne eigentlich, ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen zu spinnen? Auch Spinnenphobiker sollten sich diese Antwort nicht entgehen lassen, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.10.14 06:15 - 07:10 Uhr auf 
arte: Multitalent Kork
Multitalent Kork: Aus der Rinde der Korkeichen kann man nicht nur traditionelle Flaschenverschlüsse herstellen. Seine natürlichen Eigenschaften machen ihn zu einem beliebten Bodenbelag oder Dämmmaterial. Hier gewinnt Kork sogar gegen Styropor, denn man kann ihn recyceln und er ist biologisch abbaubar. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Korkwälder in der Provence und treffen einen der letzten Korkschäler. Von ihm erfahren sie, wie die Rinde vom Baum geschält wird und wie daraus Korken gemacht werden.


Am 17.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Das ist der Gipfel!
Wer wird Deutschlands „Outdoor Hero“? Oskar, Oliver, Michael und Benjamin sind motiviert bis in die Haarspitzen, denn für die vier Finalisten der Serie geht es auf dem Gletscherplateau des Dachsteinmassivs in Österreich um alles. Das Outdoor-Quartett kämpft sich unter den Augen von Heinz Kallin in Richtung Vegetationsgrenze. Umgeben von gefährlichen Steilwänden, tückischen Gletscherspalten und spiegelglatten Eisfeldern, absolvieren die Abenteurer eine hochalpine Survival-Bergtour mit minimaler Ausrüstung. Ein Streichholz, Kletterzeug, ein Messer und ein Kompass - das ist alles, was die Teilnehmer beim Gipfel-Showdown bei sich tragen.


Am 17.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Im Dschungel der Bronx
Allmorgendlich tönen die Schreie der Gibbons durch den Regenwald aus Menschenhand. Die Krokodile, Hornvögel, Fledermäuse, Paradiesvögel, Schildkröten und Haubenlanguren lassen sich davon wenig stören. Fünf Wasserfälle, zwei Nebelanlagen und feuchtwarme Luft sorgen im künstlichen Dschungel für das richtige Feeling der Bewohner und ihrer Besucher. Im Bronx-Zoo soll die Atmosphäre dazu beitragen, Tiere wirklich zu entdecken und kennen zu lernen. Mit der Nachgestaltung ganzer Ökosysteme gelang dem größten Stadtzoo der USA die perfekte Illusion einer natürlichen Umwelt.


Am 17.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Lynn - Der Freund der Bären
Lynn Rogers ist ein Bärenmann. Seit über 40 Jahren studiert der Biologe die Schwarzbären von Minnesota im Nordosten der USA. Und er ging ganz besondere Wege, um an die Bären heranzukommen. Keine Betäubungsspritze, sondern Vertrauen ist seine Arbeitsdevise. Er erwarb sich das Zutrauen der Tiere, indem er begann, sie zu füttern. Vor allem zu einer Bärin konnte er eine ganz besondere Beziehung aufbauen. Schon seit ihrer Geburt kennt er June, die jetzt sogar Nachwuchs aufzieht. Wie sie das macht, kann Lynn Rogers intensiv studieren. Der Biologe hat inzwischen vollständig seine Angst vor diesen Tieren verloren und sieht sich nicht gefährdet, wenn er ihnen so nah auf den Pelz rückt. Aber für 6 Wochen wird es auch für den Wissenschaftler und seine Mitarbeiter in den Northwoods lebensgefährlich. Dann nämlich, wenn in Minnesota Jagdsaison ist. Mit viel Finesse bereiten sich die Sportjäger aufs Bärenschießen vor. Auch Lynn Rogers Forschungsbären sind dann nicht sicher und selbst er muss sich schützen.


Am 17.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Eine Familie aus Washington wünscht sich für ihren Zen-Garten ein japanisches Teehaus. Die Baumhaus-Profis zimmern das Bauwerk auf über sechs Metern Höhe in eine alte Zeder. Einer Pagode nachempfunden, entwirft Profi-Handwerker Pete Nelson ein schlichtes Refugium mit klassischen Papierschiebetüren, traditionellen Tatami-Matten und einem grandiosen Blick auf die Koi-Teiche im Garten. So lässt es sich leben!


Am 17.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land
Die Wupper galt einmal als der "fleißigste Fluss Deutschlands". Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der "schmutzigste Fluss Deutschlands" zu sein. Haushalts- und Industrieabwässer ließen sie zur Kloake der ganzen Region verkommen. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute zählt sie zu den hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Die Wupper ist wieder die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.


Am 17.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei
Wenn die Murmeltiere ihre Köpfe aus dem Schnee strecken, beginnt an den Hängen und in den Tälern der Hohen Tatra, einem der kleinsten Hochgebirge der Welt, der Frühling. Die Braunbärinnen führen um diese Zeit erstmals ihre zwei oder drei Jungen aus dem Winterversteck. Auf den südlich gelegenen Bergwiesen finden Gämsen schon viel saftiges Futter. Das Wappentier des bereits 1949 gegründeten Tatra-Nationalparks, des ältesten im Lande, muss sich allerdings vor dem Luchs in Acht nehmen, der aus den Bergwäldern zur Jagd herauf kommt.


Am 17.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Bobby Goodson, Holzfäller in vierter Generation, hatte schon mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Doch jetzt kommt es wirklich knüppeldick. In Zeiten der Wirtschaftskrise meldet ein Sägewerk nach dem anderen wegen schlechter Marktlage Konkurs an. Und auch Bobby ist gezwungen, in seinem Unternehmen an allen Ecken und Enden zu sparen. Das bedeutet, dass alle noch härter arbeiten müssen, als sie es sowieso schon tun. Und der Druck wird immer größer: Da schon kleinste Fehler bei der Knochenarbeit in den Sümpfen fatale und mit hohen Kosten verbundene Konsequenzen haben, ist trotz enormer Belastung höchste Konzentration gefragt.


Am 17.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Lettland - Zauberwelt im Herzen des Baltikums
Endlos lange, unberührte Ostseestrände, dahinter flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch duftende Kiefernwälder und Städte, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und mit ihrem ganz eigenen historischen Erbe ihren Platz in Europa einnehmen: Lettland ist das spannende Herz des Baltikums, und die Provinz Kurland im westlichen Teil ist ein grünes Juwel, mit National- und Naturparks und wilden Pferdeherden. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie aufgeschlossen, jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland auch mit Schwierigkeiten umgeht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 05.10.14 09:10 - 10:10 Uhr auf 
3sat: Jeremy Rifkin - Visionär oder Utopist?
Jeremy Rifkin ist für eine steile These immer gut. Obwohl er Krisen beschwört und Endzeitstimmung verbreitet, bleibt er stets auch Optimist und weiß, wie die Welt zu retten ist. In bisher 18 Büchern und ungezählten Beiträgen in der Presse legte der einflussreiche Soziologe schon manch strittige Prognose vor. In seinem neuesten Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" sagt er nichts Geringeres als das Ende des Kapitalismus voraus, der dank weltweiter Vernetzung und globalem Datenaustausch von einem neuen gemeinschaftlichen Wirtschaftssystem abgelöst werde. In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" trifft Katja Gentinetta den einflussreichen Soziologen Jeremy Rifkin in Berlin zum Gespräch.


Am 07.10.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Die Propagandaschlacht um die Gentechnik
Wenn man den Versprechen der Gentechnik-Industrie glaubt, gilt eines der größten Probleme der Menschheit schon als gelöst: die Welternährung. Viele Millionen Euro haben Agrartechnik-Riesen in Kampagnen für Politiker, Bauern und Verbraucher gesteckt. Sie behaupten, dass sich mit Gentechnik größere Erntequoten auf kleineren Feldern erzielen ließen, und das mit weniger Pestizid. Doch vielerorts kommen Zweifel auf: Erträge mit gentechnisch verändertem Saatgut gehen oft nach wenigen Jahren zurück - die Natur wehrt sich und bildet Resistenzen. Die Folge: Es muss mehr gespritzt und gedüngt werden, um die gleichen Erträge wie zuvor mit herkömmlichen Saatgut zu bekommen. Je stärker die Kritik an der Gentechnik zunimmt, desto mehr erhöhen die Gentech-Konzerne den Druck. Um weiterhin Märkte erschließen zu können, vertrauen sie nicht mehr allein auf ihre eigene Lobbyisten, sondern spannen gleich ganze Regierungen mit ein. Die Reportage gewährt Einblick in umstrittene Lobbykampagnen. Die Reporter untersuchen auf ihrer Reise durch Deutschland, Europa, USA und Südamerika, ob die Versprechen der Gentechnik gehalten werden - oder nicht. Und sie zeigen, welche Rolle das Ziel der Profitmaximierung an der gesamten Wertschöpfungskette spielt - vom Samen über Pestizide bis zum landwirtschaftlichen Endprodukt.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 09.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Ozeanversauerung - Was sind die Folgen?
CO2 befindet sich nicht nur in der Luft, sondern wird auch von den Weltmeeren massenhaft aufgenommen. Das Kohlendioxid reagiert mit dem Wasser zu Kohlensäure. Dadurch ändert sich der ph-Wert von basisch zu sauer. Für das Ökosystem Meer bedeutet das, dass die Lebensbedingungen der Pflanzen und Tiere sich verändern. Vor allem Kalk produzierenden Organismen wie Korallen oder Schnecken fällt es schwer, im sauren Milieu zu überleben. Aber auch manche Kleinstlebewesen kommen mit der Umstellung nicht zurecht - mit gravierenden Folgen, denn sie bilden die Nahrungsgrundlage vieler Meeresbewohner. Die gesamte marine Nahrungskette droht, ins Wanken zu geraten. Im Meeresforschungsinstitut in Villefranche-sur-Mer erkundet das deutsch-französische "X:enius"-Moderatorenteam Emilie Langlade und Adrian Pflug, wie die Veränderungen im Mittelmeer beobachtet und bewertet werden.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)
 

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15.10.14 21:15 - 22:15
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes (2/2)

05.10.14 21:15 - 22:15
ServusTV: Wieviele Menschen verträgt die Erde?

01.10.14 08:30 - 08:55
arte: Artenschutz grenzübergreifend - Ein Erfolgsmodell?

08.10.14 21:15 - 22:15
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes (1/2)

06.10.14 11:30 - 12:15
NDR: Wölfe! Zurück in Deutschland

01.10.14 09:25 - 10:10
PRO7 MAXX: Waldwelten

12.10.14 00:00 - 03:00
phoenix: Historische Ereignisse - "Waldsterben"

08.10.14 11:30 - 12:15
NDR: Wölfe auf dem Vormarsch - Zwischen Ostsee und Alpen

03.10.14 07:50 - 08:35
mdr: Das grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

04.10.14 11:00 - 11:30
phoenix: Biosprit - Tödlicher Feind der Orang-Utans

07.10.14 11:30 - 12:15
NDR: Wölfe in Deutschland - Tot oder lebendig?

08.10.14 20:15 - 21:00
SWR: Die Holzlüge