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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.12.17 01:15 - 01:45 Uhr auf 
3sat: Al Gore - die Galionsfigur im Kampf gegen die Klimakatastrophe
Im Jahr 2000 wäre Al Gore beinahe der mächtigste Mann der Welt geworden. Nach seiner Niederlage gegen George W. Bush hat er sich aus der Politik verabschiedet, um 2006 mit seinem Film «Eine unbequeme Wahrheit» die Weltöffentlichkeit wachzurütteln und auf die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen. Seither ist vieles passiert. Erneuerbare Energien bekommen Aufwind, die Temperaturen steigen weiter. Und Gore reist nach wie vor um die Welt, um mit seinen Vorträgen die Politiker und die Bevölkerung zum Umdenken zu bewegen. Woher kommt sein unermüdliches Engagement für den Schutz der Umwelt? Wie geht er mit Rückschlägen um? Und warum glaubt er, die Flüchtlingskrise und die Demokratiekrise hängen mit der Klimakrise zusammen? Yves Bossart spricht mit dem Friedensnobelpreisträger anlässlich seines Besuchs am Zurich Film Festival.


Am 01.12.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort besucht die Dokumentation auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)


Am 01.12.17 13:50 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Asien und Australien
Unüberwindliche Gipfel, gigantische Schluchten und plötzliche Wetterwechsel machen das Himalaya-Massiv zu einer gewaltigen Herausforderung für jeden, der es zu durchqueren versucht - vor allem für Vögel. Und doch: In schwindelnden Höhen, auf fast 9.000 Metern über dem Meeresspiegel, überwinden jedes Jahr die mutigsten dieses Hindernis. Es sind Gänse und Kraniche auf dem Weg von ihren Brutplätzen im Norden zu ihren Winterquartieren im Süden. Den Luftraum über dem Kontinent bevölkern neben den Zugvögeln auch einheimische Arten. Raubvögel gleiten scheinbar mühelos auf dem Aufwind und überblicken das Treiben am Boden unter ihnen. Aus luftiger Höhe mit den Augen des Geiers betrachtet ist der Tiger nicht weniger gefährlich, aber vor allem ein Garant für Nahrung. Er erlegt die Beute, die Geier sind die Nutznießer. Weiter nach Japan: Hier erfreuen sich die Mandschuren-Kraniche ganz besonderer Beliebtheit, als traditionelles Symbol für das ewige Leben sind sie willkommen und werden in strengen Wintern sogar mit Nahrung versorgt. Der Balztanz dieser Kranichart ist der komplexeste der ganzen Gattung und ein einzigartiges Schauspiel.


Am 01.12.17 14:40 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Südamerika
Steile Felswände im unzugänglichen Hochland der Anden, tropische Hitze und dichter Urwald in den Niederungen des Amazonas. Südamerika ist ein Kontinent der Extreme. Gefiederte "Abenteurer der Lüfte" sind jedoch in all diesen Landschaften unterwegs.


Am 01.12.17 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Afrika
Wer die Welt von oben beobachten kann, hat im Überlebenskampf der Tierwelt klare Vorteile: Wenn Gnus und Zebras bei ihrer jährlichen legendären Wanderung die reißenden Flüsse der Serengeti, wo bereits hungrige Krokodile warten, überqueren müssen, sind die Geier schnell zur Stelle. Mit den Augen der großen Aasvögel betrachtet, verheißen die Szenen am Boden nämlich Aussicht auf Nahrung. Der dritte Teil der vierteiligen "Universum"-Dokumentation "Abenteurer der Lüfte" von John Downer zeigt die wilde Natur Afrikas aus einem neuen, spektakulären Blickwinkel.


Am 01.12.17 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Europa
Venedig mit seinen Palästen und Kanälen, die prunkvollen Loire-Schlösser in Frankreich, der Petersdom in Rom oder die Tower Bridge in London: Kulturdenkmäler, die Millionen Touristen anziehen. Doch wer hat sie aus der Perspektive der Vögel erlebt? Der vierte und letzte Teil der spektakulären "Universum"-Reihe "Abenteurer der Lüfte" von John Downer begleitet die gefiederten "Touristen" auf ihren Flugrouten über Europa.


Am 01.12.17 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (1/2)
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, dass die tierische Intelligenz scheinbar kaum Grenzen kennt. Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen, so waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler. Das Erstaunliche: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den Gebrauch von Werkzeugen geht.
(Wdh. morgen 11.25-12.10 Uhr)


Am 01.12.17 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (2/2)
Gefühle sind in der Tierwelt weiter verbreitet, als bisher angenommen – sogar „menschliche“ Regungen wie Liebe, Schuld und Mitgefühl. Der Film stellt „Soziale Superhirne“ vor. Der US-amerikanische „Pferdeflüsterer“ Monty Roberts wurde weltberühmt, als es ihm gelang, die Sprache der Pferde zu erlernen und so erstmals mit wilden Mustangs zu kommunizieren. Die überraschende Erkenntnis: Tiere sind wahre Kommunikationstalente. Präzise können sie vor Feinden und Gefahren warnen und so den Fortbestand ganzer Tierkolonien sichern. Wer überleben will, muss auch einschätzen können, was sein Gegenüber denkt und fühlt. So sind Affen nur in der Lage, Menschen zu bestehlen, weil sie wissen, wann sie unbeobachtet zur Tat schreiten können. Ganz anders die Eichelhäher: Sie verstecken ihre knappe Winternahrung demonstrativ vor den Augen ihrer Artgenossen, um sie dann in einem unbemerkten Moment wieder auszugraben und ganz woanders zu deponieren.
(Wdh. morgen 12.10-13.00 Uhr)


Am 01.12.17 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Bärenjagd in Rumänien - Der Kampf um die Abschussquote
József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Benke ist entsetzt: Angriffe auf Menschen und Tiere würden noch weiter zunehmen. Wem soll man glauben?


Am 01.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Gwaii Haanas – Wilde Schönheit im Pazifik
Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas „Ort der Wunder“. Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann. Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 01.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Wikinger-Baumhaus
In dieser Folge bauen Pete Nelsons Handwerker in Norwegen ein 17 Quadratmeter großes Baumhaus mit herrlicher Aussicht auf den größten See des Landes. Darin kann man schlafen, wohnen und relaxen. Um das Freizeitdomizil am Mjosa in sechs Metern Höhe sicher im Geäst zu verankern, geht das Team bei der Konstruktion neue Wege. Schwere Holzträger und über hundert Jahre alte Kiefern garantieren maximale Stabilität und Sicherheit. Eine geschmackvolle Einrichtung sorgt in der Baumkrone zudem für heimelige Wohlfühlatmosphäre.


Am 01.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Banff und die Rocky Mountains
Der Banff National Park liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas. Er ist geprägt von funkelnden Gletschern, donnernden Wasserfällen, tiefen Schluchten und Seen so blau, dass man es kaum glauben kann. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel. Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten. Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucher längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage – erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der Canadian Pacific Railway, die in den 1880er Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äußersten Westen verbanden. Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff National Park von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden. Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff National Park und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 01.12.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Riding Mountain – Insel der Wildnis
Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Bei seiner Gründung wurde er als „Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland“ bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedene Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 02.12.17 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer.


Am 02.12.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Auf den Spuren der Berggorillas
Tierreporterin Anna ist im afrikanischen Uganda unterwegs. Ihr Ziel: ein Besuch bei den Berggorillas, die größten lebenden Affen unseres Planeten. Mit dabei die Biologin Ingrid und Ranger David, der sich im tropischen Nebelwald bestens auskennt. Ausgewachsene Gorilla-Männchen, die Silberrücken, werden 200 Kilogramm schwer und sind viel stärker als die stärksten Menschen der Welt. Aggressive Rabauken sind die Menschenaffen nicht. Im Gegenteil: die Riesen überraschen durch ihr sanftes, fürsorgliches Wesen. Die meiste Zeit verbringen sie mit Blätter futtern und schlafen. Während die Jüngsten in den Bäumen herumtollen, lassen sich die Älteren nur selten aus der Ruhe bringen. Aber bei Gefahr kennen die Silberrücken keinen Spaß. Doch es gibt immer weniger der Berggorillas in Zentralafrika, ihrem einzigen natürlichen Lebensraum. Gerade einmal 900 Tiere leben noch in den Bergen. Durch Waldzerstörung und Brandrodung nimmt der Mensch seinen nahen Verwandten immer mehr Platz weg. Auch die Jagd durch Wilderer hält immer noch an, obwohl sie schon lange verboten ist. In Nationalparks sollen die Bestände der Primaten wieder größer werden.


Am 02.12.17 07:45 - 08:15 Uhr auf 
arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu, wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen den hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streift er durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworte begeben sich Gunnar und Caroline heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen.


Am 02.12.17 09:00 - 09:55 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.


Am 02.12.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse
Zwar bietet der Pfälzerwald gute Revierbedingungen für Luchse. Ohnehin waren die großen Katzen einst in dieser Region heimisch. Ob die Wiederansiedlung klappt, ist allerdings fraglich, wie schlechte Erfahrungen mit einem Luchsprojekt in Bayern zeigen. Die ersten Luchse, die jetzt in das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands verbracht wurden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere auch aus der Schweiz folgen.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 02.12.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Tarzan und die Affen von Siberut
Auf der abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Das weiß auch Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen, der sich den bedrohten Arten von Siberut verschrieben hat. Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch dass Tarzan Affen jagt, das ist Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" - der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte.


Am 02.12.17 10:25 - 10:40 Uhr auf 
arte: Mit offenen Karten - Das Amazonasbecken
Das Amazonasbecken, die grüne Lunge der Erde, umfasst sowohl den größten tropischen Regenwald wie auch das größte Flussgebiet der Welt. Es ist eine Region, die viele Begehrlichkeiten weckt: Landraub für die Landwirtschaft, Zugang zu großen Rohstoffvorkommen und Nutzung der Flüsse, um den wachsenden Energiebedarf zu decken. All das führt seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer großflächigen Abholzung und der damit einhergehenden, irreparablen Zerstörung einer einzigartigen Biodiversität. Wie lassen sich im Amazonasbecken Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung unter einen Hut bekommen?


Am 02.12.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Hohe Tatra - Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich - eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt - die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.


Am 02.12.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Camping mit Stil
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 02.12.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Streit am Peace River - Megastaudamm oder Megapleite?
Es ist das teuerste Investitionsprojekt in der Geschichte der kanadischen Provinz British Columbia - der gigantische Staudamm Site C. Ab 2025 soll er Wasser und Strom liefern. Am Ende würde das Projekt rund acht Milliarden Euro kosten, schon heute arbeiten 2000 Arbeiter auf der Megabaustelle. Doch wird der Staudamm jemals fertiggestellt? Sein Nutzen ist sehr umstritten, viele Ureinwohner würden ihre Heimat verlieren, ihr Land würde im Wasser verschwinden - sie könnten nicht mehr jagen, fischen, sich versammeln. Sie wollen Widerstand leisten. Doch mit der neuen Regierung in British Columbia steht das Projekt möglicherweise sowieso vor dem Aus. Sie glaubt vor allem, der Strom von Site C würde überhaupt nicht gebraucht, das Projekt sei eine gigantische Fehlinvestition. Über ein halbes Jahr hat das New Yorker ARD Team Betroffene begleitet. Ken und Arleen Boon, enteignete Farmer am Peace River, Clarence von den West Mobile First Nations, der um seine Jagd und Fischgründe fürchtet und Helder Martins, den Baggerführer, der seinen gut bezahlten Job behalten will. Die "Weltspiegel-Reportage" zeigt, wie sie feiern, leiden und kämpfen, wie sie bei den Anhörungen vor Ort für ihre Sache streiten und wie sie die mit Spannung erwartete Entscheidung der Regierung aufnehmen: Hop oder Top - oder nur ein Aufschub?


Am 02.12.17 17:00 - 17:30 Uhr auf 
sport1: Timbersports Team WM 2017.
Bei der STIHL Timbersports Weltmeisterschaft kämpfen die besten Sportholzfäller in Einzel- und Teamwettbewerben, um den wichtigsten internationalen Titel. Nach dem sechsten Rang bei der Heim-WM in Stuttgart 2016 will das deutsche Team in diesem Jahr nun gegen die Top-Nationen wie USA, Kanada oder Australien den Angriff auf das Podium starten. Für die Nationalmannschaft gehen dabei der amtierende Deutsche Meister Robert Ebner, Danny Mahr, Steffen Graf, Lars Seibert und Nils Müller an den Start.
Teil 2 direkt im Anschlkuss, von 17.30-18.00 Uhr)


Am 02.12.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Die Schwäbische Alb - Die Tricks des Eichelhähers
Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jura-Meer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Vor allem die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.


Am 02.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Magie der Moore - Nebelreich und bedrohtes Paradies
Überall in Europa gibt es Moore und dennoch weiß kaum jemand Genaueres darüber. Viele halten Moore für "schauerliche Orte" und die Realität scheint diesem Vorurteil - manchmal - Recht zu geben. Doch das Moor ist voller Wunder und Rätsel und viel mehr als eine lebendige Schatztruhe vor der Haustüre. Trotzdem ist lediglich noch ein Prozent der mitteleuropäischen Moore intakt. Nur diese Moore wachsen und bilden Torf. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". In fünf Jahren Drehzeit gelang eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-6.25 Uhr)


Am 03.12.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
SWR: Barbara Unmüßig - Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr
Weltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivilgesellschaftliche Aktivisten vor. Die Maßnahmen reichen von einschränkenden Gesetzen und bürokratischen Auflagen über Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung durch Geheimdienste oder Polizei. In mehr als 60 Ländern sind in den letzten Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden und ihnen den ausländischen Geldhahn abzudrehen. Barbara Unmüßig beschreibt in diesem Vortrag, wie politische und ökonomische Eliten die Repression von Protest und unerwünschtem Engagement rechtfertigen, und wie zivilgesellschaftlichen Akteuren immer mehr die demokratische Teilhabe und die Verteidigung fundamentaler Rechte verwehrt wird. Barbara Unmüßig ist Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.


Am 03.12.17 12:05 - 12:50 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der „Terra X“-Zweiteiler „Klima macht Geschichte“ führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt – vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 12.50-13.35 Uhr)


Am 03.12.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Wälder sind nicht nur Lieferanten von nachwachsenden Rohstoffen. Sie sind vor allem Lebensraum für unzählige Arten. Bäume nutzen das Licht der Sonne, um Biomasse aufzubauen durch Fotosynthese. Dabei entsteht Wasserstoff, den die Pflanzen weiter verwenden, und ein für uns wertvolles Abfallprodukt: Sauerstoff. Und noch etwas verdanken wir den Wäldern: Sie verdunsten Wasser und kühlen unser Klima damit um durchschnittlich fünf Grad Celsius ab. In dieser Folge von „Faszination Erde“ führt Dirk Steffens durch die seltsamen Trockenwälder der Wüste Gobi zu einem der letzten Urwälder Mitteleuropas bis hinauf zu den Wipfeln mächtiger Urwaldriesen des tropischen Dschungels.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 03.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Niedersachsen
Niedersachsen ist nicht nur das größte Bundesland in Norddeutschland, besonders groß sind hier auch die Artenvielfalt und die Natur. Kein anderer Teil Deutschlands vereint so viele unterschiedliche Landschaften und Naturschätze wie Niedersachsen, hat so viel Abwechslung zu bieten, vom Wattenmeer an der Nordseeküste, über die Wiesen und Moore bis hin zur Berglandschaft. Mit aufwendig produzierten Bildern porträtiert dieser Film in 90 eindrucksvollen Minuten die vielen unterschiedlichen Facetten des Bundeslandes.


Am 04.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Münchens grüne Lungen
München gilt als grüne Weltstadt mit Herz und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, der Englische Garten, einer der größten Stadtparks der Welt - noch vor dem Central Park in New York, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide im Norden, die an die Münchner Allianz-Arena angrenzt, stellen wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen dar. Diese Gebiete sind Münchens grüne Lungen.


Am 04.12.17 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Bärenjagd in Rumänien - Der Kampf um die Abschussquote
József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Benke ist entsetzt: Angriffe auf Menschen und Tiere würden noch weiter zunehmen. Wem soll man glauben?


Am 04.12.17 12:15 - 12:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Lüge vom gerechten Artenschutz
Der Panda muss leben koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur oder dem Image? Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welchen müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort. Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen ab. Doch das Bienensterben greift um sich. Und viele andere Tiere sind in ihrem Bestand bedroht. Der Einfluss des Menschen auf die Natur ist unbestreitbar. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das Tausendfache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist gar nicht so einfach. Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere, wie zum Beispiel die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Die Lösung der Naturschützer war krass, aber wirkungsvoll: ein Massenmord an den Ziegen. Naturschutz – und der Widerstand dagegen – hat viele Gesichter. Oft geht es dabei auch um wirtschaftliche Interessen. Bestes Beispiel sind die Ölfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: Wenn nicht hier, wo dann? Welche Lebensräume sind weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben. In dieser Folge von „Leschs Kosmos“ geht Harald Lesch Interessenskonflikten zwischen Natur und Mensch auf den Grund.


Am 04.12.17 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (1/5) - Die Ewiglichen
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der "Baum von Tule" mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen "Baum des Lebens" bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.


Am 04.12.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Fischotter und andere Selfies
Naturfreunde machten sich mit automatischen Kameras im Auenwald daran, die Biber unbemerkt zu beobachten und ihre Entwicklung zu überwachen. Ein "NETZ NATUR" über ein besonderes Projekt. So filmten sich schließlich längst nicht nur Biber, sondern etwa 50 andere Tierarten selbst.


Am 04.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über ... Wölfe
Ist ein Wolf wirklich zähmbar? Was unterscheidet ihn heute vom Hund? Sven Oswald möchte herausfinden, was den Wolf so besonders macht. Bei einem Filmtiertrainer kann der Moderator zum ersten Mal hautnah Kontakt zu den eigentlich menschenscheuen Tieren aufnehmen. Reporterin Annika Klügel erforscht Spuren von Wölfen in der Lieberoser Heide. Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit einem Wolfsrudel gelingen? Während Naturschützer begeistert sind, haben Bauern und Schäfer Probleme mit dem Raubtier in ihrer Nähe. Warum gilt der Wolf noch immer als Sinnbild des Bösen, obwohl er ein sehr soziales Tier ist?


Am 04.12.17 22:00 - 22:45 Uhr auf 
NDR: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst
Er ist Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter - der deutsche Wald. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist heute bewaldet - ungefähr die Hälfte davon in Staatshand, gehört also uns Bürgern. Die Forstwirtschaft ist gespalten: Einige sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Die Dokumentation begleitet den Förster Knut Sturm und seine Widersacher ein Jahr lang durch den Wald. Wer hat die besseren Argumente: Der Liebhaber des Naturwalds oder die Verfechter einer aktiven Bewirtschaftung?


Am 05.12.17 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Ile-de-France, Grün im Großstadtdschungel
Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Ile-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Manche Tiere haben sich perfekt an die städtischen Lebensbedingungen angepasst, darunter die Krähe oder auch die Wander- oder Hausratte, die seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen lebt und sich so stark verbreitet hat, dass auf jeden Einwohner von Paris gleich mehrere Ratten kommen. Oder auch die Kröte, die, von Touristen und vergnügungssüchtigen Nachtschwärmern unbeachtet, nachts aus dem Gebüsch zum nächstgelegenen Gewässer wandert, um sich dort zu paaren. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Ile-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden.


Am 05.12.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Das Burgund, der Reichtum der Hecken
In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Durch die schnurgeraden Hecken, auf deren Zweigen sich die Meisen, Grasmücken und Stieglitze unweit von den weidenden Kühen zum ersten Frühjahrskonzert versammeln, schlängeln sich zahlreiche Bäche. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge. Ihre Fressfeinde sind Rotfüchse und Bussarde, die als gefürchtete Nagetier-Jäger für den Erhalt der Anbaukulturen sorgen. Die Frühlingssonne lockt Eidechsen und Ameisen an die Oberfläche. Von den Wiesen heben sich die Pflaumenbäume mit ihrer weißen Blütenpracht ab. Löwenzahn und andere Blumen ziehen mit auffälligen Farben und Düften Insekten an. Nach der Pflaumenblüte wenden sich die Insekten den blühenden Heckenrosen zu, müssen sich jedoch vor der im Laubwerk lauernden Krabbenspinne in Acht nehmen. Überall in den Hecken verbergen sich kleine Ökosysteme, bestehend aus Jäger und Beute.


Am 05.12.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Für Hirsch und Käfer - Wildbrücken über der A7
Wenn Autobahnen oder breite Wasserwege die natürlichen Wanderungen von Wildtieren versperren, droht Inzucht und letztlich das Aussterben einiger Arten. Die Politik hat reagiert und Gelder für Wildbrücken über die Autobahnen freigegeben. Björn Schulz von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein plant, organisiert und bepflanzt diese Brücken. Nur - wie finden die Tiere den richtigen Weg? Björn Schulz lockt sie mit artgerechten "Zubringern" von hüben nach drüben.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 05.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (2/5) - Die Altehrwürdigen
Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen "Monkey Puzzle Tree" verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.


Am 05.12.17 23:05 - 23:30 Uhr auf 
kabel1doku: Kamerun - die Jagd auf Menschenaffen
Im zentralafrikanischen Kamerun essen die Menschen sogenanntes "bushmeat", also das Fleisch von Primaten wie Schimpansen oder Gorillas. Ärzte warnen vor dem Verzehr, denn die Tiere können Krankheiten wie HIV oder SARS auf den Menschen übertragen. Eine Frau aus England bekämpft den Fleischhandel und kümmert sich um verwaiste Affen in einem Tierheim.
(Wdh. übermorgen 4.05-4.25 Uhr)


Am 06.12.17 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Geheimnisvolles Venezuela
Die Tepuis, die Tafelberge Venezuelas, erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Ein Team des NDR reist über reißende Flüsse, auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind die Expeditionsteilnehmer zu den spektakulären Tafelbergen im Hochland von Guayana unterwegs. Dabei begegnen sie zahlreichen ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.


Am 06.12.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt: Viele halten das für den richtigen Weg zum Klimaschutz. Andere warnen davor, für die Energieerzeugung den Umwelt- und Gewässerschutz zu opfern. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln daher Ansätze, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind. In "Planet Wissen" zeigen sie, wie solche Kraftwerke funktionieren.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr in rbb)


Am 06.12.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
NDR: New Brunswick - Am Lachsfluss
Trucker Delton Curtis wagt sich mit seinem 25 Jahre alten Laster trotz Tiefschnee in die Wälder, um Holz zu holen. Micmac-Indianer Howard Augustin macht sich auf den alten Schneeschuhen seines Vaters auf den Weg in den Wald, er sucht Cranberries. Marylin und Basil Kryrvin wiederum leben im Wald: ohne Strom, in einer Siedlerhütte. Ein Jahr im Leben der Menschen von New Brunswick, inmitten atemberaubend schöner Natur, mit viel Trapper-Romantik, aber auch einigen Entbehrungen.


Am 06.12.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Karen in Action - Mitten im Regenwald
Was ist eigentlich der Regenwald? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort trifft sie auf ihren Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Aber bevor Eije und Karen ins Dickicht vordringen, muss Karen erst einmal ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht besonders gut. Der tropische Regenwald ist eines der größten Naturreservate der Welt, das aber durch Rodung und Abholzung immer kleiner wird. Jedes Jahr verschwinden etwa siebzehntausend Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht mal mehr die Hälfte des Regenwaldes übrig ist. Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Gründe für die Brandrodungen erklären, und wie jeder von uns mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Ergebnis: Tier- und Pflanzenarten sterben aus und der Klimawandel wird gefördert. Wie genau der Regenwald das Erd-Klima beeinflusst erfährt Karen von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Wie Karen im Selbstversuch merkt, ist das gar nicht so einfach.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 06.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (3/5) - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.


Am 06.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Hohe Tatra - Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich - eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt - die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 06.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß
Das Schweizer Jura beherbergt eine der größten Ameisenkolonien der Welt. David Attenborough geht dem Rätsel der Superkolonie auf den Grund. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Nester miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Ameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Waldameisen aus so vielen verschiedenen Bauen ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 06.12.17 22:00 - 22:45 Uhr auf 
BR: Brandgefährlich - unsere Papierverschwendung
Die umweltbewussten Deutschen besetzen weltweit einen Spitzenplatz, wenn es um den Papierkonsum geht. Beim Pro-Kopf-Verbrauch stehen sie sogar an vierter Stelle, Tendenz steigend. Verpackungen, Büropapiere, Pappbecher - die Papierberge wachsen hierzulande ständig, trotz zunehmender Digitalisierung. Weil Papier aus einem nachwachsenden und problemlos verrottenden Rohstoff hergestellt wird, herrscht anders als beim Plastikmüll eher wenig Problembewusstsein dafür, welche globalen Folgen dieser Papierhunger für Wälder und Artenvielfalt hervorruft. Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, geht mittlerweile in die Papierproduktion - mit Auswirkungen für Mensch und Natur nicht nur in Lateinamerika und Asien, sondern zum Beispiel auch im EU-Mitgliedsland Portugal. Die Bilder der verheerenden Waldbrände mit 64 Toten in Portugal im Sommer 2017 haben auch hierzulande aufgeschreckt. Die Ursache dahinter ist weniger bekannt: Der forcierte und mit EU-Mittel geförderte Eukalyptusanbau, Monokulturen, die den Rohstoff für die Papier-und Zelluloseproduktion liefern. Seit Jahren warnt der portugiesische Waldexperte und Umweltschützer Domingos Patacho, dass der flächendeckende und gesetzlich ungebremste Ausbau zur Katastrophe führen kann. Er begleitet das Kamera-Team ins Inferno erneut ausbrechender Waldbrände, spricht mit betroffenen Dorfbewohnern und dokumentiert die Brandverläufe.


Am 07.12.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
Wir haben es täglich in der Hand: Papier - die Zeitung am Morgen, die Brötchentüte, die Unterlagen im Büro, Toiletten-Papier, die Bettlektüre. In Deutschland beträgt der Prokopfverbrauch pro Jahr rund 250 kg Papier - so viel wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen. Doch Digitalisierung und Internet machen dem Werkstoff Konkurrenz. Brauchen wir in Zeiten von e-paper und virtueller Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Dabei hat es fast wundersame Eigenschaften: Papier kann das Hundertfache seines Gewichtes tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich die Stabilität um ein Vielfaches erhöhen - Papier kann so hart sein wie Stahl. Planet Wissen erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken: Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 07.12.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford in Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?


Am 07.12.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Verschwinden die Insekten?
Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?


Am 07.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (4/5) - Die Standhaften
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.


Am 08.12.17 04:15 - 04:45 Uhr auf 
ZDF: Die Baumfäller - Gefährlicher Einsatz im Wald
Deutschlands Wälder sind ein riesiger Arbeitsplatz für die Forstwirtschaft. Aber auch ein gefährlicher. Jedes Jahr gibt es in Deutschland bei Forstarbeiten mehr als 5000 Arbeitsunfälle. Die "ZDF.reportage" begleitet Holzfäller bei ihren Einsätzen im Wald. Der gekonnte Schlag mit der Axt reicht in dem Job schon lange nicht mehr. Schwere Maschinen sind im Einsatz, um in Sekundenschnelle große Bäume zu fällen und zu zersägen. Besonders effektiv ist der Harvester, ein sogenannter Holzvollernter. Spezialisten wie Erwin Erber steuern ihn sicher. Bis zu 20 Kubikmeter Holz fällt und verarbeitet er mit der Maschine pro Stunde, ein Waldarbeiter bräuchte dafür einen ganzen Tag. Doch ganz ohne menschliche Hilfe geht nichts. Immer an der Seite des Harvesters läuft ein Waldarbeiter. Mit Axt und Kettensäge schneidet er Bäume, die für die Hightech-Maschine ungeeignet sind. Martin Astner, ein äußerst erfahrener Waldarbeiter, entkam bei der Arbeit nur knapp dem Tod. Monatelang muss er gegen Schmerzen kämpfen und seinen Körper trainieren, um in den Beruf zurückzukehren. Aber ist er tatsächlich schon so weit?


Am 08.12.17 05:15 - 06:00 Uhr auf 
n-tv: Achtung, Wilderer - Kampf gegen Elfenbein-Jäger
Auf der Jagd nach Elfenbein werden jedes Jahr tausende Elefanten getötet. Hinter skrupellosen Wilderern stehen häufig die Warlords des Landes. Sie finanzieren durch den Mord an den Tieren und den Verkauf der kostbaren Stoßzähne ihre Kämpfe. In der Dokumentation ist Journalist Bryan Christy den Machenschaften der Anführer dicht auf der Spur und zeigt, wie er das Aussterben der Tiere stoppen möchte.


Am 08.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Albanien - Im Land der Adler
Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann.


Am 08.12.17 10:55 - 12:15 Uhr auf 
arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?
Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen - seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann. Doch was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft? Werden die Menschen durch den ständigen Kontakt mit Umweltschadstoffen einen immer geringeren Intelligenzquotienten haben? Und welche gesundheitspolitischen Lösungsansätze gibt es für dieses Problem? Die Dokumentation baut auf Interviews mit Wissenschaftlern weltweit auf und rückt auf Basis fundierter Forschungsergebnisse ein besorgniserregendes Phänomen in das Blickfeld der Öffentlichkeit.


Am 08.12.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Der Film entdeckt in der wunderbaren Natur unter anderem Wisente, Elche und Fischotter. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.


Am 08.12.17 15:05 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.
(Wdh. morgen 10.00-10.25 Uhr)


Am 08.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (5/5) - Die Segensreichen
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.


Am 08.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Förster mit Leidenschaft
Sven Bielfeldt ist selbst ein bisschen verrückt, aber vor allem ist er verrückt nach Hunden. Der hauptamtliche Förster der Gutsverwaltung Sierhagen wohnt mit Frau und Tochter in einem Forsthaus mitten im Wald. Doch seine Deutsch-Drahthaar-Zucht Bandorfer Forst hat inzwischen international einen guten Ruf. Das klingt schon nach einem Vollzeitjob, ist aber nur sein Hobby. Denn hauptberuflich kümmert sich Sven Bielfeldt um Millionen Weihnachtsbäume, die auf den Plantagen des Gutes Sierhagen wachsen. Der Film porträtiert ihn.


Am 08.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Vogel-Baumhaus
Hunde, Lamas und Alpakas: Nancy Smith und Nancy Turner haben die eigene Firma im Westen Wisconsins gegen eine 40 Hektar große Farm eingetauscht. Dort wollen die Ladys Tiere füttern und ihren Ruhestand genießen - am liebsten mitten in der Natur. Deshalb konstruieren Pete Nelson und sein Team für die Damen auf dem Grundstück ein Vogel-Baumhaus. Eine Weinbar, ein kleines Büro, ein Atelier und eine Veranda mit Fliegengittern: Der perfekte Platz für das Freizeitdomizil ist im Geäst von Solitäreichen schnell gefunden.


Am 09.12.17 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Unwetter - werden sie immer heftiger?
Überschwemmungen wie in den Tropen, Tornados wie in Amerika - immer häufiger erreichen uns Meldungen über außergewöhnliche Unwetter mitten in Europa. Doch spielt das Wetter neuerdings tatsächlich verrückt? Zusammen mit Wissenschaftlern vom Leibnitz-Institut für Troposphären Forschung brauen sich die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner ihre eigene Wolke zusammen, um Antworten auf die Fragen zu finden: Wie entstehen eigentlich Unwetter, und wie kann man sich vor ihnen schützen?


Am 09.12.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Der Biber - Herr der Dämme
Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, kehren Wasser und die Dynamik wieder in unsere Landschaft zurück. Neu entstehende Bedingungen bieten der Natur neue Lebensräume. Der Biber hat eine große ökologische Bedeutung für seine Umwelt. Dort, wo sich der Biber niederlässt, vervielfachen sich die Brutvogelarten, die Fischarten, die Amphibienarten, die Libellenarten und viele andere mehr. Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, werden neue Strukturen geschaffen. Seggenriede - Feuchtflächen - entstehen, in die bald die Wasserralle einwandert. Zahllose gebänderte Prachtlibellen tanzen entlang des Biberbachs und sind gleichzeitig wichtige Eiweißquelle für Zwergtaucher und Barbe. Wo Schilf entsteht, brüten Rohrammer, Teich- und Drosselrohrsänger. Auf absterbenden Bäumen lebt der extrem seltene Scharlachkäfer, der massiv von der Aktivität des Bibers profitiert. Die gleichen Weiden dienen dem Klein- und dem Buntspecht zur Nahrungssuche nach verschiedenen Käferlarven. Wird ihr Holz brüchiger entstehen bald Specht- oder Faulhöhlen. Vor diesen jagt der Halsbandschnäpper im freien Luftraum über dem Biberteich nach Fluginsekten. Bricht das vom Biber geschaffene Totholz zusammen, entstehen neue Verstecke für Jungfische ebenso wie wichtige Laichplätze. Das sich zersetzende Totholz bildet dann wieder die Nahrungsgrundlage für Algenrasen, die von Insektenlarven beweidet werden. Zahlreiche Fischarten leben dort, wo der Biber den Bach mit seinem Damm geweitet hat und lassen den Eisvogel folgen und später sogar den Schwarzstorch und den Fischotter. Der Filmautor stellt diese Zusammenhänge dar und zeigt die Herausforderungen eines Biberlebens.


Am 09.12.17 10:25 - 11:15 Uhr auf 
3sat: Schönbrunn - Quelle der Schönheit
Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger über Mensch und Natur entsprach. Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs. Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.


Am 09.12.17 13:00 - 13:40 Uhr auf 
arte: Das Burgund, der Reichtum der Hecken
Die von der Schauspielerin Senta Berger erzählte Reihe unternimmt in starken, poetischen Bildern eine Reise in zehn unterschiedliche Regionen Frankreichs. Diese Folge zeigt die Heckenlandschaft des Morvan-Massivs. Sie birgt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die sich trotz der jahrhundertealten Acker- und Viehwirtschaft entwickeln konnte und dem Burgund einen Hauch von Unberührtheit gibt.


Am 09.12.17 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Ile-de-France, Grün im Großstadtdschungel
Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Ile-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. wischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Ile-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden.


Am 10.12.17 04:45 - 05:30 Uhr auf 
mdr: Das Bären-Paradies am Ende der Welt
Tierdokumentation über Bären auf der russischen Halbinsel Kamtschatka.


Am 10.12.17 06:25 - 07:10 Uhr auf 
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.10-7.55 Uhr)


Am 10.12.17 10:45 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Weihnachten in Yellowstone
Tief verschneit ist der Yellowstone Park im Winter. Die Temperaturen liegen weit unter dem Gefrierpunkt. Dezember. Wie überall auf der Welt ist Weihnachten auch bei denen, die in Yellowstone leben und arbeiten, der glanzvolle Höhepunkt des Jahres. Bei den Rangern und ihren Familien. Der Film begleitet die Familie durch die Vorweihnachtszeit bis zum Fest. Draußen im Wald wird der Weihnachtsbaum geschlagen und später geschmückt. Während im Haus gebacken und gekocht wird, stehen im Garten Dutzende von Wapiti-Hirschen und suchen Schutz vor ihren Feinden, den Wölfen. Hier in der Nähe der Menschen fühlen sie sich sicher.


Am 10.12.17 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Kamtschatka - Leben im Schatten der Feuerberge
Weit im Osten Russlands liegt die Halbinsel Kamtschatka, die regelmäßig von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird. Knapp 400 000 Menschen leben in dieser deutschlandgroßen Region. Dadurch, dass die Gegend jahrzehntelang abgeschottet war, hat sich auf Kamtschatka eine weitgehend intakte Fauna und Flora erhalten. Nun scheint ein langsam einsetzender Tourismus den Menschen eine neue Perspektive zu bieten. Das Leben erwacht wieder.


Am 10.12.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: DC3 Oldtimer versorgen den Regenwald
Die "Douglas DC-3" ist einer der berühmtesten Flugzeugtypen der Luftfahrtgeschichte: nicht nur wegen ihres Einsatzes als "Rosinenbomber" während der Berlin-Blockade 1948/49, sondern weltweit gilt die DC-3, gebaut von 1935 bis 1946, als Klassiker. Noch heute sind einige dieser Maschinen in Kolumbien im Linienverkehr im Einsatz. Ohne die DC-3-Flüge müssten viele Siedlungen aufgegeben werden. Die Maschinen dienen in den entlegenen Gebieten als Passagier- und Frachtflugzeuge zugleich. Die DC-3 ist bestens geeignet für den Einsatz in der Region: die Maschine kann voll beladen auf kürzesten und nicht asphaltierten Erd- und Schlammpisten starten und landen. Darum stehen die Oldtimer in Kolumbien nicht im Museum sondern werden noch aktiv genutzt.


Am 10.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Schatzkammer Wald - Die Geschichte der Holznutzung im Südwesten
Der Wald ist für die meisten heutzutage gleichbedeutend mit Erholung und Freizeit. Doch der Wald ist auch Vorratskammer und Einnahmequelle. Für vorherige Generationen noch mehr als für die heutige. Der Film erzählt in vielen Geschichten, wie vielfältig man den Wald nutzt und wie wichtig er schon immer für Arbeit, Brot und manchmal sogar für Reichtum war. Die Fotos in der Zeitschrift aus dem Jahr 1949 treiben Walter Trefz fast die Tränen in die Augen: Baumstümpfe soweit das Auge reicht, der Wald rund um Freudenstadt ein einziges Chaos, kahlgeschlagen über viele hundert Hektar.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 10.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Tricks der Pflanzen (1/2)
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Im ersten Teil stehen die fleischfressenden Pflanzen, auch Karnivoren genannt, im Mittelpunkt, die ihre Beute mit unterschiedlichen Techniken einfangen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr bzw. 19.15-20.00 Uhr)


Am 10.12.17 21:02 - 22:30 Uhr auf 
tagesschau24: Das grüne Wunder - Unser Wald
Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von Spezialtechniken sind betörend schöne Bilder entstanden. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald von den Baumkonen bis zur "Unterwelt". Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.
(Wdh. kommende Nacht 2.02-3.30 Uhr)


Am 10.12.17 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Alaska im Klimawandel
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam.


Am 10.12.17 23:20 - 00:40 Uhr auf 
arte: Grenzbock
Der Dokumentarfilm taucht in die Welt der deutschen Jäger ein und beobachtet, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen.


Am 11.12.17 10:45 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Thema Klima Global
Wenn es um Klimaschutz geht, muss an global denken. In dem Klimaschutz-Abkommen von Paris haben sich 2015 195 Staaten auf Ziele geeinigt, wie das Klima gerettet werden kann. Donald Trump möchte davon nichts mehr wissen, und auch andere Staaten, die weiter zu der Vereinarung stehen, haben Probleme ihre Ziele einzuhalten, wie beispielsweise Deutschland. Im phoenix-Thema "Klima Global" haben wir die Auslandskorrespondenten auf den Weg geschickt, sich auf den verschiedenen Kontinenten umzusehen: Wo ist der Klimawandel spürbar? Wo sind die Klimakiller und welche Maßnahmen werden gegen den Klimawandel getroffen? Herausgekommen sind vier Reportagen mit Beispielen aus den USA, China, Europa und Afrika von Jan Philipp Burgard, Stefanie Schoeneborn, Arnim Stauth und Timm Kröger.


Am 11.12.17 14:10 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Der ökologische Fußabdruck - Ernährung
Wie oft darf ich noch mit gutem Gewissen Fleisch essen? Welche Menge an Ressourcen haben Herstellung und Transport meines Mango-Joghurts verschlungen? Das hat sich der 16-jährige Hans bisher nie gefragt. Doch jetzt steht er unter Beobachtung. Alles, was er zu sich nimmt, wird registriert, auf sein virtuelles Öko-Konto angerechnet und mitgezählt, was er bedenkenlos essen darf. Je nach Lebensstil "verbraucht" jeder Mensch eine bestimmte Fläche, Energie- und Rohstoff-Menge. In der Reihe "Der ökologische Fußabdruck" klären Jugendliche diese Frage durch persönliche Öko-Checks in den Lebensbereichen Essen, Shopping und Reisen.
(Wdh. morgen 6.40-6.45 Uhr)


Am 12.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Istanbul
Istanbul, einst Sammelpunkt der vielen Routen der Seidenstraße und bis heute eine der faszinierendsten Städte der Welt, ist auch für Wildtiere anziehend. So stellt die Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, einen wichtigen Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route dar: Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Außerdem sorgen Wildschweine für Aufsehen, die sogar den Bosporus durchschwimmen. Von den vielen Straßenhunden der Stadt werden Wölfe angezogen. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem Wolfhund. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole und machen das Territorium Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt streitig. Die Dokumentation begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudelleben der städtischen Streuner, sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf die rastenden Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen.


Am 12.12.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Pflanzentruppenübungsplatz
Wer hätte gedacht, dass auf ehemaligen Militärgebieten einmal reichhaltige Biotope entstehen würden. Thomas D zeigt bei "Wissen vor acht - Natur", wie sich Truppenübungsplätze verändern, wenn die Panzer verschwunden sind.


Am 12.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Reise der Schneeeulen - Ein Wintermärchen
Der Film nimmt uns mit auf die ungewöhnliche Reise der Schneeeulen. Dabei erlebt der Zuschauer, wie sich Tiere vom Norden bis in den Süden den unwirtlichen klimatischen Bedingungen des Winters anpassen, welche ökologischen Zwänge auf die Tierwelt lasten und welche phantastischen Strategien es gibt, die lebensbedrohliche Kälte draußen zu überleben. Ein besonderer Film, der es schafft, mit traumhaften Bildern eine faszinierende Naturgeschichte zu erzählen, die sich nur alle paar Jahre in unseren Breiten ereignet. "Die Reise der Schneeeulen" wird so zum erlebnisreichen "Wintermärchen" für die ganze Familie!


Am 13.12.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit dem Ranger durch den Wald
Sein Arbeitsplatz ist die Natur, und Wandern gehört zu seinem Beruf. Denn Siegfried Scheib ist Ranger, mitten im Bayerischen Wald. Jeden Tag und bei jedem Wetter geht er alle Wege ab und schaut nach, ob alles in Ordnung ist. Der Bayerische Wald ist nämlich der älteste Nationalpark in Deutschland. Als bedrohte Kulturlandschaft soll er geschützt, aber gleichzeitig auch touristisch genutzt werden. Damit dies gelingt, braucht es Ranger wie Siegfried Schreib, die tagtäglich für ihren Wald da sind. Wir haben ihn bei seiner Arbeit begleitet und dabei eine Menge über den Beruf des Rangers erfahren.


Am 13.12.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Eine Reportage über die sagenhafte Tierwelt Kubas.


Am 13.12.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West-Kanada
Das Cariboo-Gebiet in British Columbia, das sind 80.000 Quadratkilometer Natur pur, unberührte Landschaften. Während des Indian Summers präsentierte sich der Westen Kanadas in bunten Farben. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake.


Am 13.12.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wie geht das? 250.000 Weihnachtsbäume
Bernd Oelkers aus Wenzendorf in Niedersachsen gehört zu den größten Weihnachtsbaumproduzenten Deutschlands. Auf dem Land seines Familienunternehmens wachsen rund drei Millionen Nadelbäume. Kaum einer kennt die Geheimnisse des perfekten Weihnachtsbaumes so gut wie er. Das Wichtigste ist eine gesunde und gerade Spitze. Damit er das erreichen kann, ritzt er mit Spezialzangen in die Rinde, um das Längenwachstum der Spitzen zu regulieren. Damit die jungen Spitzen nicht abknicken, wenn sich ein Vogel auf sie setzt, verstärkt er sie mit Stäben. Um die Zeit der Eisheiligen herum, Mitte Mai, sind seine Pflanzen in besonderer Gefahr. Bei Minusgraden drohen die frischen Triebe zu erfrieren. Damit das nicht passiert, nutzt er etwas, was auf den ersten Blick unlogisch erscheint: gefrorenes Wasser. Ab Mitte November dröhnen dann die Motorsägen auf den Feldern. Arbeitstrupps fällen an Spitzentagen bis zu 10.000 Weihnachtsbäume für Privatkunden und den Großhandel. Pro Saison verkauft Bernd Oelkers rund 250.000 Bäume an Kunden in ganz Europa und weit über die Grenzen hinaus, zum Beispiel bis nach Malaysia. Wie geht das? blickt hinter die Kulissen der Weihnachtsbaumproduktion und zeigt, wie viel Arbeit in einem perfekten Weihnachtsbaum steckt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 13.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Hohe Tatra - Leben am Abgrund
Die Tatra ist eine der letzten Wildnisse Europas. Ein Gebirge der Extreme zwischen Polen und der Slowakei. Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Wälder und schroffe Gipfel bieten ihnen ideale Jagdbedingungen. Mit Hilfe von Kamerafallen kommen wir ganz nah an die Tiere heran. Ein engagiertes Team verbracht mehr als 900 Drehtage in der Tatra und filmte dabei Geschichten aus dem Herzen Europas, die noch nie gezeigt wurden.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 14.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Land der Adler - Britisch Kolumbien im Winter
Winter heißt in Britisch Kolumbien Temperaturen von plus 10 bis minus 30 Grad. Warme Küsten, Kaltregenwälder, hochalpine Regionen und Gletscher formen die Westküste Kanadas. Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2010 werden gesäumt von einer einzigartigen Landschaft, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Von und mit dieser Natur leben bis heute Indianer. Der Ansturm der Olympiatouristen löste bei einigen Furcht vor dem Verlust ihres wertvollen Lebensraums aus, bei anderen Hoffnung auf neue Einnahmequellen.


Am 14.12.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Das Moor - Kulturlandschaft und Klimafaktor
3 Prozent der Landfläche auf der Erde sind Moore, 30 Prozent Wälder. Doch die vergleichsweise kleinen Moorgebiete speichern doppelt so viel CO2 wie die Wälder! Wenn wir Menschen die Moore weiter entwässern und zerstören, gelangen dabei gigantische Mengen vom Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre. Kein Wunder, dass viele Wissenschaftler heute gerne intakte Moore schützen und zerstörte Moorgebiete renaturieren möchten. Das geht nicht ohne die dort lebenden Menschen. Man muss ihnen in der alten Kulturlandschaft eine neue Perspektive bieten. Vielleicht heißt die Lösung "Paludikultur".
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 14.12.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Polen - Europas letzter Urwald
Ist die Rede von Urwald, denkt man an tropische Regenwälder. Aber es gibt ihn auch in unseren Breitengraden: den letzten Tiefland-Urwald Europas. Dirk Steffens reist in den polnischen Nationalpark Bialowieza. An der Grenze zu Weißrussland gelegen, ist der Park seit 450 Jahren von Menschenhand beinahe unberührt - ein "Märchenwald". In dieser Wildnis fühlen sich Wisente richtig wohl. Von der Ausrottung bedroht, ist es gelungen, diese "Urviecher" in Bialowieza wieder anzusiedeln. Dirk Steffens hilft in der Aufzuchtstation bei der Fütterung und erfährt am eigenen Leib, dass mit den so friedlich wirkenden Kolossen nicht zu spaßen ist. Gemeinsam mit Maria, einer jungen Mitarbeiterin aus der Parkverwaltung, erkundet Steffens den Urwald. Die betagten Baumriesen haben es ihm angetan. Sie zu besteigen, bedarf Spezialausrüstung und einer Portion Mut. Die Aussicht über den Märchenwald entlohnt für den anstrengenden Aufstieg. Wie in vielen Schutzgebieten, leben auch in Bialowieza Menschen. Sie haben gelernt, die Schätze der Landschaft sinnvoll und nachhaltig zu nutzen. So auch der Landwirt Piotre. Aus dem mit der Sense gemähten Schilf stellt er Briketts her. Seine Erfindung produziert nicht nur einen ökologisch wertvollen Brennstoff, sondern dient auch dem Erhalt der Feuchtwiesen. Doch selbst das unter Schutz stehende UNESCO-Weltnaturerbe ist bedroht. Der Borkenkäfer hat die Fichtenbestände befallen. Damit hatte die Parkverwaltung nicht gerechnet, war man doch bislang davon ausgegangen, dass der Schädling in einem intakten Wald keine massenweise Verbreitung findet. Besonders in heißen Sommern, die mit dem globalen Klimawandel immer häufiger werden, schlagen die Insekten jetzt zu. Einst war Europa von Sibirien bis nach Spanien mit Wald bedeckt. Umso wichtiger, dass dieses letzte Stückchen Europäischer Tiefland-Urwald auch in Zukunft erhalten bleibt.


Am 14.12.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die neue Wildnis (1/3)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. In der unberührten Natur kann man den Wechsel der Jahreszeiten beobachten. Oostvaardersplassen ist ein junges Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam. Zwar wurde die Provinz von Menschenhand geschaffen, aber sie ist doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Bei der Trockenlegung der zwölften Provinz der Niederlande gab es zuerst Pläne, die Oostvaardersplassen zu einem Industriegebiet zu machen. Da der Boden aber zu nass war, entschied man sich dafür, der Natur ihren Lauf zu lassen. Das Gebiet ist inzwischen als Sumpfland und Überwinterungsregion für Vögel von internationaler Bedeutung. Die trockeneren höheren Landstriche sind sehr geeignet für große Grasfresser wie Konikpferde, Rothirsche und Heckrinder. Oostvaardersplassen ist ein Schutzgebiet unter der gesetzlichen Aufsicht der staatlichen Forstverwaltung und beschränkt zugänglich für Besucher. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, von 15.30-16.15 Uhr bzw. 16.15-17.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.20-5.30 Uhr Uhr)


Am 14.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Südkorea - Im Wald und am Wasser (2/2)
Die zweiteilige Naturdokumentation führt in faszinierenden Bildern in die Provinz Chungcheongbuk-do im Zentrum Südkoreas. Das Gebiet ist vor allem gebirgig und ist die einzige Provinz Südkoreas ohne Zugang zum Meer. Mitten im Wald an einem Seeufer tragen Rotschwanzmännchen heftige Kämpfe miteinander aus. Ein Jahr lang bewohnen Männchen und Weibchen das gleiche Revier und ziehen gemeinsam ihre Jungen auf. Der Weißrückenspecht fängt Würmer und Larven mit seiner schmalen Zunge, die bis zu 25 Zentimeter lang sein kann. Fledermäuse sausen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometern zwischen den Zweigen hin und her. Vier bis sechs Wochen lang säugen die Weibchen ihren Nachwuchs und lassen ihn keinen Augenblick allein: Im Flug krallen sich die Jungtiere am Bauch der Mutter fest. Sobald die Jungen etwas größer sind, werden sie in den "Kindergarten" der Fledermauskolonie gebracht, einen windgeschützten, warmen und sehr feuchten Ort. Flughörnchen sind nachtaktive Tiere mit außergewöhnlich gutem Sehvermögen. Mit ihren spitzen Krallen können sie selbst in der Vertikalen blitzschnell klettern, und dank ihrer Flughaut gleiten sie zwischen den Bäumen durch die Luft. Eine Kohlmeise fliegt wendig zwischen verzweigten Ästen hindurch, auf der Flucht vor einem Greifvogel. Ein Ahorn verteilt seine Samen. Den ganzen Sommer über war der Wald von Vogelgezwitscher erfüllt. Nun ist die heiße Jahreszeit vorbei, der Winter rückt näher.


Am 14.12.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
n-tv: Wildnis Großstadt - Kojoten in der City
Wilde Tiere in der Großstadt? Was wie eine urbane Legende klingt, ist in einigen Städten wahr: In Chicagos Straßen tummeln sich Kojoten und in Austin, Texas, dient eine Brücke als Behausung für eine Fledermauskolonie. Die Doku macht sich gemeinsam mit einem der bekanntesten Fährtenleser auf die Spur der Tiere im Großstadtdschungel.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.50 Uhr)


Am 15.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Leben im Polarkreis - Das Ren
Nördlich des Polarkreises befreit sich die Natur erst im Mai aus der eisigen Umklammerung des Winters. Sobald die Sträucher und Beeren ihr erstes Grün austreiben, wird es Zeit für die Rentiere ihre Kälber zur Welt zu bringen. Sie werden geboren in der einsamsten Region Europas, in Lappland, und folgen ihren Müttern auf Nahrungssuche durch die endlosen Wälder. Den Kälbern bleiben nur wenige Monate Zeit heranzuwachsen und kein Wild auf dieser Welt wächst schneller, denn der Zeit des Mittsommers, in der die Sonne nicht untergeht, folgt früh ein langer eisiger Winter und damit die gefährliche Zeit des Jahres. Wenn eine Eisschicht wie ein Panzer den Boden bedeckt, reicht oft die Kraft der Hufe nicht mehr aus, um nach Gräsern und Kräutern zu graben, und wenn die Temperaturen auf 50 Grad unter Null fallen, dann zehrt die Kälte an den Fettreserven. Im Winter, zu Zeiten der Polarnacht ziehen die Samen, ein Volk, das seit Menschengedenken mit den Rentieren und von den Rentieren lebt, hinaus in die verschneiten Weiten. Es ist die Zeit, wenn die Herden zusammengetrieben werden, die spannendste Zeit des ganzen Rentierjahres.


Am 15.12.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kleine Antillen
"Naturschützer im Einsatz" präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Dominica ist eine Insel der Kleinen Antillen in der östlichen Karibik. Die Insel befindet sich zwischen dem Atlantischen Ozean und dem karibischen Meer und stellt ein grünes Paradies dar. Denn Dominica ist die unberührteste Insel des Archipels. Zahlreiche Gebiete sind hier durch Reservate und Nationalparks geschützt. Aufgrund ihrer vulkanischen Vergangenheit verfügt die Insel über schwarze Sandstrände, Unterwasserschluchten und Berglandschaften.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)


Am 15.12.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen waren in fast allen Wäldern Mitteleuropas zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie oft verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute zu schaffen, dass es kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder in Deutschland gibt, in deren Schutz sie ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.


Am 15.12.17 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Jäger ohne Chance - Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an, vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Tiere wissen ganz genau, dass sie dort nicht gejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. "ARTE Re:" begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen die Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder Neues einfallen - trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom oft immer noch zu schlau für sie. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein, mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.


Am 15.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Winterwelt der wilden Tiere
Wie erleben Tiere unserer Heimat den Winter? Die Expeditions-Moderatorin durchstreift Schutzgebiete und erkennt in ihnen wahre Paradiese: Winterorte für genügsame tierische Landschaftspfleger oder zauberhafte Ruheorte, sogenannte Stepstones für durchreisende Vögel. Anna Lena Dörr findet heraus, welches Tier im Zoo gerne warmen Tee trinkt und welches den Winter am besten im Kühlschrank verbringt. Sie erlebt, wie Rennhunde nach getaner Arbeit trotz Minusgraden Abkühlung im kalten Wasser suchen - und sie verliebt sich in ein Lämmchen. Eine spannende Expedition in die winterliche Heimat unserer tierischen Freunde.


Am 16.12.17 10:45 - 11:25 Uhr auf 
arte: Brasilien - im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Das Goldene Löwenäffchen hat ein orangefarbenes Fell und eine leuchtend rote Mähne. Es lebt im Atlantischen Regenwald in Brasilien, von dem heute nur noch rund fünf Prozent der ursprünglichen Fläche übrig sind. Die radikale Rodung hatte verheerende Auswirkungen auf die Affenpopulation, die noch auf etwa 3.000 Tiere geschätzt wird. Inzwischen führt sogar die Transamazônica, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, von Osten nach Westen quer durch das Schutzgebiet. Um das Risiko vermehrter Inzucht und deren Folgeschäden zu vermeiden, müssten die Äffchen die vielbefahrene Straße überqueren.


Am 16.12.17 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Flügel, Schnabel, Superhirn
Jahrzehnte lang glaubten wir Menschen, Vögel wären schlichte Gemüter und hauptsächlich von ihren Instinkten geleitet. Dieser Film beleuchtet die aktuellste Intelligenzforschung an Vögeln, die zu erstaunlichen Ergebnissen kommt: Die gefiederten Zeitgenossen sind weit schlauer, als wir je gedacht hätten, und das derezeitige Schimpfwort "Spatzenhirn" könnte bald eine völlig neue Bedeutung erfahren.


Am 16.12.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Die Reise der Schneeeulen - Ein Wintermärchen
Der Film nimmt uns mit auf die ungewöhnliche Reise der Schneeeulen. Dabei erlebt der Zuschauer, wie sich Tiere vom Norden bis in den Süden den unwirtlichen klimatischen Bedingungen des Winters anpassen, welche ökologischen Zwänge auf die Tierwelt lasten und welche phantastischen Strategien es gibt, die lebensbedrohliche Kälte draußen zu überleben. Ein besonderer Film, der es schafft, mit traumhaften Bildern eine faszinierende Naturgeschichte zu erzählen, die sich nur alle paar Jahre in unseren Breiten ereignet. "Die Reise der Schneeeulen" wird so zum erlebnisreichen "Wintermärchen" für die ganze Familie!


Am 16.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree Nationalparks steht ein Baukran, Made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.
(Wdh. kommende Nacht 6.10-6.55 Uhr)


Am 16.12.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
3sat: Die Indianer kommen - Indigene Völker im Berliner Humboldtforum
Die Kulturen der Welt auf "völlig neuartige Weise" ausstellen: Das ist das hochgesteckte Ziel des Berliner Humboldtforums, Deutschlands größtem Kulturprojekt. Die Begegnung mit der Welt der Indigenen ist eine große Herausforderung für die Ausstellungsmacher im neuen Berliner Stadtschloss. Wie kann man ihre Vorstellungswelten vermitteln, die den unseren so ganz fremd sind? Wie reagiert man auf Rückgabeforderungen? Die Ethnologen und Museumsleute in Berlin suchen nach neuen Wegen der Präsentation, wollen Indigenen mehr Raum und Gehör verschaffen.


Am 17.12.17 05:55 - 06:20 Uhr auf 
ZDFneo: Wie würde die Erde ohne Menschen aussehen?
Mammut, Säbelzahntiger, Riesenhirsch, Höhlenlöwe, Höhlenhyäne, Moschusochse, Riesenfaultier, Riesengürteltier, Mastodon: Das sind keine Fabeltiere. Es sind nur einige der Spezies, die ausgestorben sind. Weitere werden folgen, das ist sicher. Harald Lesch geht der Frage nach, wie die Erde aussähe, welche Tierwelt sie bevölkern würde, wenn der moderne Mensch nicht auf der Bildfläche erschienen wäre. Die Spezies Homo sapiens ist außerordentlich erfolgreich – bis jetzt. Das Wachstum der Bevölkerung wurde immer wieder durch neue Technologien gesichert. Doch der Ressourcenhunger einer Spezies hat zahlreiche andere verdrängt. Harald Lesch führt vor Augen, in welchem Ausmaß der Mensch Einfluss auf die Lebensräume seiner Mitgeschöpfe genommen hat - und wie die Erde ohne seinen Einfluss während der vergangenen 40 000 Jahre ausgesehen hätte.


Am 17.12.17 15:55 - 16:40 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt. Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Am 17.12.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen, unterm Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten. Der Film ist eine Winterreise durch die Natur Deutschlands. Die Filmemacher Annette und Klaus Scheurich haben zauberhafte Bilder von weißen Schneelandschaften eingefangen und zeigen in eindrucksvollen, aber auch heiteren und humorvollen Aufnahmen, wie die heimische Tierwelt über den Winter kommt.


Am 17.12.17 16:40 - 17:25 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Der zweite Teil der Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1.600 Kilometern erstrecken. Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden. Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.


Am 17.12.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Costa Rica – Wild und weltbewegend
Als Costa Rica entstand, verband es Kontinente und trennte Ozeane. Dirk Steffens folgt den Spuren eines Prozesses, der das Schicksal vieler Arten bestimmen und sogar globale Folgen haben sollte.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)


Am 18.12.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Brasilien - Der brennende Regenwald
Es sind traurige Bilder. Bäume und Sträucher in Flammen, Tiere, die versuchen dem Inferno zu entfliehen, die Abholzung des Amazonaswaldes in Brasilien hat wieder dramatisch zugenommen. Die aktuellen Satellitenaufnahmen belegen, dass die Vernichtung des Regenwaldes 2016 um 30% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. 8000 Quadratkilometer Wald vernichtet in diesem Zeitraum - das entspricht der neunfachen Größe Berlins. Und die Geschwindigkeit der Zerstörung nimmt zu. Auch wenn Brasiliens Präsident Temer beschwichtigt und eben erst vor der UN davon gesprochen hat, dass die Abholzung um 20% reduziert worden wäre. Tatsächlich aber gibt es klare Pläne, um für die Rohstoffgewinnung im Amazonasgebiet und für die Agrarlobby den Regenwald weiter zu reduzieren. Präsident Temer will Schutzgebiete wie den Jamanxim Nationalpark verkleinern lassen. Das hat Norwegens Regierung jetzt dazu bewogen, ihren Anteil an finanzieller Unterstützung am Amazonas-Fond für den Schutz des Regenwaldes zu kürzen. Vor Ort herrscht ein Klima wie im Wilden Westen. Illegale Holzfäller schaffen Fakten, Großgrundbesitzer, die mehr Weidefläche für ihr Vieh brauchen und größere Anbaugebiete für ihr Soja, lassen einfach roden. Und oftmals haben sie die Rückendeckung der Regierung in Brasilia. Rücksicht auf Menschen, die in oder an diesen Gebieten leben, wird keine genommen. Reservate von Indios werden kleiner. Kleinbauern oder Gummizapfer werden mit Morddrohungen konfrontiert. Im Bundesstaat Rondonia, in dem ARD-Korrespondent Michael Stocks und sein Team gerade unterwegs war, gab es im letzten Jahr 21 solcher Morde. Elizeu Berçada, ist dort ein Umweltaktivist, kämpft für den Regenwald und versucht zu dokumentieren, was sich vor Ort abspielt. Er setzt sich für die Rechte der Gummizapfer ein. Das missfällt seinen Gegnern. Vier Mal schon gab es Versuche, ihn zu erschießen.


Am 18.12.17 08:15 - 09:00 Uhr auf 
SWR: Winterwelt der wilden Tiere
Wie erleben Tiere unserer Heimat den Winter? Die Expeditions-Moderatorin durchstreift Schutzgebiete und erkennt in ihnen wahre Paradiese: Winterorte für genügsame tierische Landschaftspfleger oder zauberhafte Ruheorte, sogenannte Stepstones für durchreisende Vögel. Anna Lena Dörr findet heraus, welches Tier im Zoo gerne warmen Tee trinkt und welches den Winter am besten im Kühlschrank verbringt. Sie erlebt, wie Rennhunde nach getaner Arbeit trotz Minusgraden Abkühlung im kalten Wasser suchen - und sie verliebt sich in ein Lämmchen. Eine spannende Expedition in die winterliche Heimat unserer tierischen Freunde.


Am 18.12.17 10:50 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Waldbahn der Karpaten
Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten mit Dampf betriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Kleindiesellok "Cozia-1" sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller in die tiefen Wälder der Region Maramures hinauf und etwa 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region.


Am 18.12.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
SWR: Im Bann der Jahreszeiten - Winter (1/5)
Der Herbst verlässt langsam die nördliche Erdhalbkugel. Die Tage werden immer kürzer, und die prächtigen Farben der Bäume sind endgültig verschwunden. Nur noch einzelne braune Blätter lässt der kalte Wind über Wiesen und Waldböden tänzeln. Es wird kalt in Mitteleuropa. Zwar lassen Anfang Dezember Schnee und Eis in weiten Teilen Europas noch auf sich warten, doch allmählich breitet sich der Winter aus. Ingo Nitschke und seine Huskys halten auf ihrer Wetterstation auf dem Brocken im Harz Ausschau nach dem ersten Schnee, dem Schlittenhunde und Herrchen mit großer Freude entgegenblicken. In der französischen Haute-Provence findet für Jean-Luc Bénard im Dezember die Hochsaison der Trüffelernte statt. Zur gleichen Zeit verarbeitet Obstbauer Jörg Geiger in der Schwäbischen Alb die ersten Eisfrüchte des Jahres zu seinem ganz besonderen Obstbrand. Als endlich der erste Schnee die Landschaften bedeckt, beginnt die Arbeit für Manuel Mayrl bei der Südtiroler Bergrettung. Es kommt die Zeit der langanhaltenden dunklen Nächte, und das Warten auf den ersten Schnee beginnt. Menschen und Tiere ziehen sich zurück und rüsten sich für die kalte Jahreszeit, die ihr Leben in den kommenden Monaten bestimmen wird.
(Die restlichen Folgen an den kommenden Tagen um dieselbe Zeit)


Am 18.12.17 12:20 - 12:50 Uhr auf 
arte: Jäger ohne Chance - Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an, vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Tiere wissen ganz genau, dass sie dort nicht gejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. "ARTE Re:" begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen die Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder Neues einfallen - trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom oft immer noch zu schlau für sie. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein, mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.


Am 18.12.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Winterreise in den Bregenzer Wald
Tief verschwiegene Wälder, traumhafte Almen, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und natürlich die legendäre Käsestraße. All dies erwartet die Gäste und Besucher inmitten der Natur des Bregenzer Waldes. Gerade im Winter entfaltet die Landschaft ihren besonderen Reiz und tausende Wintersportler aus Süddeutschland fahren nach Damüls, nach Bizau oder Schwarzenberg. Annette Krause zeigt den Zuschauern den traumhaften Blick vom Bödele auf den Bodensee, nimmt sie mit auf den Bregenzer Hausberg, den Pfänder und stellt das Schneeschuhwandern vor, das gerade in den letzten Jahren regelrecht in Mode gekommen ist.
(Wdh. morgen 7.00-7.45 Uhr)


Am 18.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Unter Grizzlys (1/2)
Die ZDF/BBC-Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25 Mann starkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)


Am 18.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark
Mit überwältigenden Bildern präsentiert "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr sowie auf rbb übermorgen 22.45-23.30 Uhr)


Am 18.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Abenteuer Weihnachtsbaumkauf
Er ist der strahlende Held unserer Kindertage. Voller Familiengeschichte und Geschichten - hoch dekoriert oder spärlich behangen. Oft spaltet er ganze Familien, bevor er fällt - der Tannenbaum. Denn bevor er in die gute Stube einrückt, rückt die ganze Familie aus, um den "Richtigen" zu finden. Doch welcher ist der "Richtige"? Manchmal spielen sich kleine Dramen um die Auswahl des Weihnachtsbaumes ab. Was Papa gefällt, gefällt den Kindern noch lange nicht - und Mama erst recht nicht. Manchmal werden sogar aufwendige Strategien im Forst entwickelt, um den schönsten Tannenbaum zu finden.
(Wdh. übermorgen 6.35-7.20 Uhr)


Am 18.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen. "Wildes Skandinavien" dokumentiert Tierverhalten so detailliert, dass selbst das Unsichtbare sichtbar wird. In der Superzeitlupe wird die Wucht förmlich spürbar, wenn zwei Kolosse von Moschusochsen mit voller Kraft und Kopf voran aufeinanderprallen. Auch die Ohrentaucher gehen beim Kampf um die Weibchen nicht zimperlich miteinander um. Erst die hochauflösende Zeitlupe macht deutlich, wie heftig die Vögel miteinander streiten. Friedlicher und weitaus graziler geht es beim Balztanz zu, wenn sich die Partner anmutig im Synchronschwimmen üben.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 19.12.17 05:15 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: 1492 - Der Kolumbus-Effekt
Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wäldern und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind. Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen. Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas. Ihm folgen Unzählige. Über 90 Prozent der indianischen Bevölkerung stirbt nun an eingeschleppten Mikroben. Die Siedler holzen die Wälder ab, fischen die Gewässer leer und bringen ihre Tiere mit in die Neue Welt. Schweine, Pferde, Kühe, Schafe und Bienen erobern den Kontinent. Die Pflanzen aus Europa gedeihen überall in Amerika. Im 18. Jahrhundert hat der "Kolumbus-Effekt" seine volle Wirkung entfaltet. Doch der sogenannte "Columbian Exchange" geht nicht nur in eine Richtung. Zwar schaffen nur wenige Pflanzen den Weg nach Europa, aber Mais und Kartoffeln werden in der Alten Welt die Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. Als die Europäer Segel setzten, waren ihre Motive ökonomischer, politischer und religiöser Art. Aber das wahre Erbe von Kolumbus ist ein biologisches Vermächtnis.


Am 19.12.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Land der Millionen Elefanten
Einst hieß Laos "das Land der Millionen Elefanten". Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilten sich Mensch und Tier den Wald ohne einander etwas wegzunehmen. Der große, wilde Dschungel bot alles, was die sich kreuzenden Schicksale von Mensch und Elefant nur wünschen konnten. Wilde Elefanten wurden zu Helfern für die Landwirtschaft abgerichtet. Diese wenigen Eingriffe in die wilde Fauna wirkten sich nicht negativ auf die Tierbestände aus, die genügend Zeit zur Regeneration hatten. Heute werden Elefanten in den Wäldern hauptsächlich beim Holzfällen eingesetzt. Es gilt als erwiesen, dass die Tiere eine hohe soziale Intelligenz besitzen, ihre wilden Herden sind stabil und konfliktfrei. Der Elefant repräsentiert das Totemtier des Waldes. Er gilt als Geist des Waldes, und die Laoten sind sich bewusst: Wenn man den Elefant retten will, muss man auch seinen Lebensraum, den Wald, retten.


Am 19.12.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Was kriecht denn da - Hamburger Schlangensucher
Es gibt tatsächlich noch Schlangen in Hamburg. Die Kreuzottern und Ringelnattern erwachen mit der Frühlingssonne. Nach der langen Winterruhe tanken die Reptilien Sonne. Sehr zur Freude eines Hamburger Tierarztes, der die Schlangen sucht und findet und sie in ihrem Lebensraum beobachtet. Doch Schlangen sind nur bei wenigen Menschen beliebt. Das will der Tierarzt ändern. Er teilt sein Faible für Schlangen mit dem Leiter des Tropen-Aquariums vom Tierpark Hagenbeck, einem absoluten Schlangenspezialisten, der diese Tierart auch wissenschaftlich erforscht.


Am 19.12.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Flurfunk im Termitenbau
Die riesigen Bauten der Termiten sind eine Glanzleistung an Effizienz. Sogar die Kommunikation funktioniert dort einwandfrei, obwohl bis zu drei Millionen Tiere zusammenleben. Thomas D stellt bei "Wissen vor acht - Natur" vor, wie der Flurfunk der Termiten abläuft.


Am 19.12.17 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Die Entdeckung des Blauen Planeten
Sie waren losgeflogen, um den Mond zu erkunden, doch sie entdeckten die Erde: Am 24. Dezember 1968 übertrugen die Astronauten der Apollo-8-Mission ein Bild, das die Menschheit noch nie zuvor gesehen hatte. Das Bild vom "Earthrise" - des Aufgangs der Erde über dem Mond - wurde zum Symbol für die Umweltbewegung. Astronaut und Fotograf Bill Anders berichtet im Interview mit WeltN24-Herausgeber Stefan Aust über die erste Reise zum Mond - und über ein Foto, das die Welt veränderte.


Am 19.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Finnland
Mit überwältigenden Bildern präsentiert "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Ganz im Osten Skandinaviens erstreckt sich wie ein Mosaik aus Wasser und Wald Finnland, der wilde Osten Skandinaviens. Menschen leben hier verhältnismäßig wenige - gerade einmal fünf Millionen auf einer Fläche so groß wie Deutschland, dafür aber umso mehr wilde Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Vielfraße. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohl fühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 19.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Ostseeparadies Rügen
Die Ostseeinsel Rügen zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Ein magischer Ort, der seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller inspiriert hat: Die markanten Kreidefelsen mit ihren schroffen Zacken wurden durch Caspar David Friedrich weltberühmt. Dichte Buchenwälder, durch die das Blau des Meeres schimmert, zeichnen den Nationalpark Jasmund aus. Der Nonnensee im Zentrum der Insel entstand erst nach der Wende wieder, abgestorbene Bäume inmitten der Wasserfläche zeugen von seiner Nutzung als Viehweide. Die Feuersteinfelder im Nordosten schließlich bieten einen bizarren und kargen Anblick mit einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt. Rügen ist nicht nur Touristenmagnet, es ist bis heute ein einzigartiges Naturparadies. Rastplatz für Zehntausende von Kranichen, Lebensraum für Damhirsche, Dachse, Marderhunde und den seltenen Seeadler.


Am 20.12.17 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ARD: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen, unterm Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten. Der Film ist eine Winterreise durch die Natur Deutschlands. Die Filmemacher Annette und Klaus Scheurich haben zauberhafte Bilder von weißen Schneelandschaften eingefangen und zeigen in eindrucksvollen, aber auch heiteren und humorvollen Aufnahmen, wie die heimische Tierwelt über den Winter kommt.


Am 20.12.17 06:15 - 06:30 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße und Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Konflikten. Der Platz wird immer knapper und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg.


Am 20.12.17 12:00 - 12:30 Uhr auf 
NDR: Wildes Borkum
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche von über 30 Quadratkilometern steht unter Naturschutz. Beeindruckend vielfältig ist die Inselnatur: Die wilde Dünenlandschaft, Wald, Watt und Binnenseen bieten Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Dokumentation zeigt die facettenreiche Natur der Insel Borkum im Wandel der Jahreszeiten.


Am 20.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1.000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Dieser Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Weite Flächen wurden durch den Braunkohletagebau zur Mondlandschaft. Doch die Natur kehrt auch hier zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen die Gegend.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 20.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Schweden
Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor - und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - es gibt statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen diese Dokumentation zu einem Fernseherlebnis.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 21.12.17 06:00 - 06:30 Uhr auf 
3sat: Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner
Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Als Daniela Jährig und Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk. Als ihnen auffiel, dass fast nur Jungs zur Schule gingen, gründeten sie den Verein "LiScha Himalaya" und starteten ein Bildungsprojekt für Mädchen.


Am 21.12.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
arte: Die Reise der Schneeeulen - Ein Wintermärchen
Der Film nimmt uns mit auf die ungewöhnliche Reise der Schneeeulen. Dabei erlebt der Zuschauer, wie sich Tiere vom Norden bis in den Süden den unwirtlichen klimatischen Bedingungen des Winters anpassen, welche ökologischen Zwänge auf die Tierwelt lasten und welche phantastischen Strategien es gibt, die lebensbedrohliche Kälte draußen zu überleben. Ein besonderer Film, der es schafft, mit traumhaften Bildern eine faszinierende Naturgeschichte zu erzählen, die sich nur alle paar Jahre in unseren Breiten ereignet. "Die Reise der Schneeeulen" wird so zum erlebnisreichen "Wintermärchen" für die ganze Familie!


Am 21.12.17 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Umweltschutz mit dem Maschinengewehr - Brasiliens Elite-Einheit unterwegs im Amazonas-Regenwald
Drei Hubschrauber donnern über den Urwald von Amazonien. An Bord acht bis an die Zähne bewaffnete Männer in Tarnuniform. Auf einer Lichtung werden sie runtergehen und das Überraschungsmoment so gut wie möglich nutzen. Die stärkste Waffe der Eliteeinheit der brasilianischen Naturschutzbehörde. Sie sind die einzigen, die sich den illegalen Goldgräbern, der Holzmafia oder den Schlägertrupps der Großgrundbesitzer in Brasilien entgegen stellen. Ein fast aussichtsloser Kampf. Zu groß die Aufgabe, viel zu wenig Geld und noch weniger Rückendeckung vom Staat, denn der ist beeinflusst von den Großgrundbesitzern. So schrumpft die Waldfläche immer schneller. 2016 stieg der "Waldverlust" - wie es im UN-Bericht heißt - um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis sind riesige Wunden im Amazonas-Urwald. Wunden, die die Eliteeinheit bei ihren Flügen jedes Mal sieht. Das ARD-Team war mit ihnen im Dschungel unterwegs, waren dabei, als die Elitekämpfer illegale Goldgräber-Camps hochnahmen und Holzfäller - ohne jedes Unrechtsgefühl - stellen. Eine beeindruckende Reportage vom Kampf der bewaffneten Umweltschützer in Amazonien.


Am 21.12.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
n-tv: Wildnis Großstadt - Bären im Keller
Wenn der Lebensraum von Tieren immer weiter eingeschränkt wird, dringen sie in Wohngebiete ein. So finden auf dem gepflegten Golfplatz in Australien erbitterte Revierkämpfe zwischen Kängurus statt. In Moskau streifen ganze Rudel von Straßenhunden umher. Und in Amerika kann es passieren, dass ein Schwarzbär im Keller seinen Winterschlaf halten möchte. Die n-tv Doku forscht nach.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.50 Uhr)


Am 21.12.17 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst
Er ist Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter - der deutsche Wald. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist heute bewaldet - ungefähr die Hälfte davon in Staatshand, gehört also uns Bürgern. Die Forstwirtschaft ist gespalten: Einige sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Die Dokumentation begleitet den Förster Knut Sturm und seine Widersacher ein Jahr lang durch den Wald. Wer hat die besseren Argumente: Der Liebhaber des Naturwalds oder die Verfechter einer aktiven Bewirtschaftung?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 22.12.17 00:15 - 00:45 Uhr auf 
tagesschau24: Alaska - Klimawandel im Abenteuerland
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam.


Am 22.12.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Winterwelt der wilden Tiere
Wie erleben Tiere unserer Heimat den Winter? Die Expeditions-Moderatorin durchstreift Schutzgebiete und erkennt in ihnen wahre Paradiese: Winterorte für genügsame tierische Landschaftspfleger oder zauberhafte Ruheorte, sogenannte Stepstones für durchreisende Vögel. Anna Lena Dörr findet heraus, welches Tier im Zoo gerne warmen Tee trinkt und welches den Winter am besten im Kühlschrank verbringt. Sie erlebt, wie Rennhunde nach getaner Arbeit trotz Minusgraden Abkühlung im kalten Wasser suchen - und sie verliebt sich in ein Lämmchen. Eine spannende Expedition in die winterliche Heimat unserer tierischen Freunde.


Am 22.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Russland, das Riesenreich, ist einer der spektakulärsten Naturräume der Erde mit einer unglaublichen Tier - und Pflanzenwelt. Der Film - mit Siegfried Rauch als Sprecher - führt durch unerschlossene und geheimnisvolle Gebiete: vom Kaukasus über den Ural zum Baikalsee bis ins fernöstliche Ussurien und auf die Halbinsel Kamtschatka. Mehr als drei Jahre waren zehn Kamerateams unter Leitung des Tierfilmers Henry M. Mix unterwegs, haben 100.000 Reisekilometer bei Temperaturen zwischen minus 50 und plus 40 Grad zurückgelegt und über 600 Stunden Bildmaterial aus Flora und Fauna mitgebracht. Dank modernster Ausrüstung und endloser Geduld sind beeindruckende Aufnahmen gelungen, die zum Teil noch nie zuvor von einer Kamera eingefangen wurden. Es sind die ersten und vielleicht letzten Bilder von faszinierenden Arten, wie zum Beispiel dem Amur-Tiger.
(Wdh. morgen 7.15-8.45 Uhr)


Am 23.12.17 03:50 - 04:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Köhler aus dem Sauerland
Günther Birkelbach, 76 Jahre alt und gebürtiger Sauerländer, baut für uns einen Meiler auf. Er ist der älteste aktive Köhler Deutschlands, bereits in der vierten Generation. Und er ist auch der einzige Köhler, der noch auf die Stöhr geht, sich also zu denen hin begibt, die nach seiner Arbeit verlangen. In der vorindustriellen Zeit war Holzkohle im Handwerk, Gewerbe und Haushalt unentbehrlich. Besonders zum Verhütten des Eisenerzes brauchte man viel Holzkohle. Nur damit ließen sich Temperaturen erreichen, mit denen das Eisen aus dem Erz herausgeschmolzen werden konnte. Als man Mitte des 19. Jahrhunderts begann, Steinkohle industriell zu fördern und Erdöl zu gewinnen, wurde der Untergang des alten Handwerks der Köhler eingeläutet. Aber auch heute wird noch Holzkohle benötigt und eingesetzt, z.B. für die Herstellung von Aktivkohle oder das Grillvergnügen. Holzkohle entsteht durch die thermische Umwandlung des Holzes, durch die Holzverschwelung (Pyrolyse). Ausgangsmaterial für Holzkohle ist überwiegend Hartholz (Buche, Eiche), das für hohe Verbrennungstemperatur sorgt. Wird Holzkohle zum Grillen verwendet, so sollte sie aus Weichholz (Fichte, Tanne) hergestellt werden, da die Verbrennungstemperatur niedriger ist und somit das Grillgut weniger leicht verbrennt.


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