powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 23.02.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Vögel im Winter
Wird es kalt in Deutschland, machen sich die Zugvögel auf in wärmere Regionen. Für die Standvögel brechen dagegen manchmal harte, sehr kalte Zeiten an. Doch die Deutschen haben ein Herz für ihre gefiederten Freunde, geben jedes Jahr Millionen für Vogelfutter aus. Da drängt sich natürlich die Frage über Sinn und Unsinn dieser Art von Tierschutz auf, der mit Naturschutz nichts zu tun hat.


Am 23.02.15 08:10 - 09:10 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (2/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, die sie aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Im zweiten Teil ihrer Entdeckungsreise erwartet die beiden Papua ein Arztbesuch, sie gehen Schifahren und auf die Jagd.


Am 23.02.15 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (1/3)
Die Jungen sind nur ein paar Tage alt, als sie die Kameras der Elefanten das erste Mal vor die Linse bekommen. Ihre Mutter kümmert sich liebevoll um die tapsigen Tigerbabys. In den ersten Monaten sind die verspielten Tiere noch leichte Beute für andere Dschungelbewohner.


Am 23.02.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wilder Balkan
Regisseur und Kameramann Michael Schlamberger beginnt seine Reise über die Balkanhalbinsel in Montenegro. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" finden sich einige der letzten Urwälder Europas. Bären, Wölfe und Luchse konnten in den unzugänglichen Wäldern überleben. Die Tara, der längste Fluss Montenegros, hat eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben und den längsten und tiefsten Canyon Europas geschaffen. Die wilde Schlucht stellte eine besondere Herausforderung für das Filmteam dar, denn sie ist kaum zugänglich.


Am 23.02.15 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Gletscher - das Ende vom ewigen Eis
Eisiges Weiß über schroffen Felsen und Wäldern - schon lange ist die Landschaft der Alpen ein beliebtes Postkartenmotiv. Doch heute sind die Alpengletscher vor allem eines: Symbole für den Klimawandel. Der Schweizer Gletscherforscher Wilfried Haeberli erforscht seit fast 50 Jahren die Eisriesen und welche dramatischen Folgen ihr Rückzug für uns hat: Felsstürze und ausbrechende Seen bedrohen Bergdörfer, die Versorgung mit Trinkwasser ist in Gefahr.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im WDR)


Am 23.02.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bilderbuch Deutschland - Der Thüringer Wald
Er heißt zwar Rennsteig, ist aber ein Wanderweg. 168 Kilometer lang führt er über den Rücken des Thüringer Waldes und bietet Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen. Wer den Rennsteig erwandert, tritt in prominente Fußstapfen und erhält einen Schnellkurs in deutscher Kulturgeschichte. In Eisenach beginnt die filmische Reise links und rechts des Rennsteigs. Vorgestellt wird eine Region mit ihren Alltagsgeschichten, lebendigen Traditionen und Naturschönheiten.


Am 23.02.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Im bayerischen Urwald ist was los
Felix Heidinger hat sich mit der Kamera zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er stellt auch Tierarten vor, die aus unseren Wäldern verschwanden. Denn inzwischen hat man einige der bei uns ausgerotteten oder nur noch selten vorkommenden Tierarten im Bayerischen Wald angesiedelt. Und man hält sie auch in Gehegen des Bayerwald Tierparks, um Besuchern zu zeigen, wie sie aussehen. Ob Luchs oder Wolf, Auerhuhn oder Biber - für alle blieben in den von Menschen dicht besiedelten Gebieten nicht mehr genügend Naturlandschaften zum Überleben. Doch mittlerweile hat sich einiges zum Besseren gewendet. Biber bauen bei uns wieder ihre Dämme, und auch das seltene Auerhuhn hat eine Überlebenschance. Im Bayerischen Wald kümmert man sich intensiv um die Nachzucht des Wildvogels. Die empfindlichen Küken werden in Kinderstuben betreut und als kräftige, halberwachsene Hähne und Hennen in die Freiheit entlassen. Den lauten Balzgesang der prächtigen, schwarzen Auerhähne kann man im Frühjahr weithin hören.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 23.02.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Cevennen
Die Cevennen sind der südöstlichste Teil des französischen Zentralmassivs. Die Landschaft wird geprägt vom Karstgebirge mit seinen engen, steilen Schluchten und Hochebenen. Hier treffen die Pflanzen- und Tierwelt der Berge auf die des Mittelmeerraumes. Die außergewöhnliche Reichhaltigkeit der Biotope in dieser Region begünstigt eine große Vielfalt an unterschiedlichen Pflanzen und Tieren. In diesem Gebiet trifft man auch auf seltene Geierarten sowie alte Pferderassen, wie das Przewalski-Pferd oder auch wild lebende Büffel. Die Naturschützer bemühen sich um den Erhalt dieser reichhaltigen Ökosysteme. Es geht besonders um das empfindliche Gleichgewicht zwischen dem Menschen und der Natur. Denn die Region gilt dem Menschen weiterhin als Gebiet von großer kultureller Bedeutung.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.00 Uhr)


Am 23.02.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Wildes Hawaii
Der Inselstaat Hawaii im Pazifischen Ozean umfasst neben Luxusresorts und Traumstränden auch unbewohnte Eilande, auf denen Horden von Wildschweinen durch den dichten Urwald stromern. Auf so einer Insel müssen sich die Survival-Experten Cody Lundin und Joe Teti den Weg zurück in die Zivilisation bahnen. Da sie weder Vorräte noch Ausrüstung dabeihaben, driften ihre Prioritäten schnell auseinander: Während sich Cody umgehend auf Trinkwasser-Suche machen will, möchte Joe aus einer alten Speerspitze eine Waffe bauen, um sich für drohende Keiler-Angriffe zu rüsten. Wasser oder Waffen - lautet jetzt die Streitfrage. Doch schnell zeigt sich, dass sie beides brauchen: Auf ihrem Weg durch den Dschungel stoßen die zwei auf das Skelett eines wilden Ebers - mit Fangzähnen so lang, dass sie leicht einen Menschen aufspießen könnten.


Am 23.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilde Slowakei
Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten, wie den kuriosen Blauschnegel, den vom Aussterben bedrohten Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse, stellt die Sendung vor. Luftaufnahmen, die das ganze Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei. Die Zipser Burg zum Beispiel im Nordosten des Landes, die die zweitgrößte Burgruine Mitteleuropas darstellt, ist umgeben von extensiv bewirtschaftetem Bauernland und kleinen Dörfchen, in denen noch viele Störche brüten. Die Hänge des Travertinkegels, auf dem die Burg steht, sind von weitläufigen Trockenrasen bedeckt. Kostbares Ödland mit einer faszinierenden Tierwelt: Ziesel und Smaragdeidechsen, Heidelerchen und Segelfalter. Die Burg selbst ist Unesco-Weltkulturerbe und zieht zusammen mit den vielen Kirchen, Schlössern und anderen Prachtbauten immer mehr Besucher an. Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, dass noch mehrere hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. "Wilde Slowakei" ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.


Am 24.02.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: 1000 Jahre überlebt - Die Biografie der Eiche (1/2)
Die beiden Filme begleiten beispielhaft den Lebensweg einer Eiche und den Wandel ihrer Umwelt durch die Jahrhunderte. Ihr Wachstum ist von vielen einschneidenden Ereignissen geprägt - schweren Stürmen, Trockenheit und Kälteperioden, Insektenbefall und durch den Fortschritt des Menschen. Folge 1 beginnt im Jahre 1051 mit einem Eichhörnchen, das eine Eichel verbuddelt. Aus ihr wächst eine Eiche heran, und die Sendung verfolgt ihre Entwicklung bis heute. Schnittstelle zwischen Teil 1 und 2 ist die einsetzende Industrialisierung.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.45-8.00 Uhr)


Am 24.02.15 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (2/3)
Als junge Erwachsene werden die Tiger nun langsam selbstständig. Während sie sich zu den Königen des Dschungels entwickeln, müssen die Urwaldbewohner, die neben den Raubkatzen aufgewachsen sind, lernen, sich zu verteidigen.


Am 24.02.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler
Ihr ganzes Leben hat das Adlerweibchen Kahayag in menschlicher Obhut verbracht und den Regenwald der Philippinen als natürliche Heimat nie kennengelernt. Durch stetig zunehmende Abholzung des Waldes und eine wachsende Bevölkerung wird der Lebensraum der Philippinenadler immer stärker eingeschränkt. Die Tiere pflanzen sich seltener fort und der Bestand ist massiv bedroht. 14 Jahre brauchte man im "Philippine Eagle Center" auf der Insel Mindanao, um einen Adler in Gefangenschaft nachzuzüchten. Erst das intensive Werben eines Menschen um die Gunst eines Adlerweibchens sowie dessen künstliche Befruchtung haben es möglich gemacht. Ziel der Nachzucht ist es, die Adler eines Tages wieder in die Wildnis entlassen zu können. Daher engagieren sich die Mitarbeiter des "Philippine Eagle Center" für ausgedehnte Schutzgebiete im Regenwald, denn bereits ein einziges Adlerpaar benötigt ein Territorium von 50 bis 100 Quadratkilometern. So wird ein schwieriger Kampf gegen die Unwissenheit von Kleinbauern und die wirtschaftlichen Interessen von Holzkonzernen geführt. Doch zeigen sich erste, zaghafte Erfolge - eine Chance für Kahayags Nachkommen, eines Tages doch wieder in Freiheit leben zu können.


Am 24.02.15 14:15 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiel im Traunviertel
Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Daher betreibt die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich ein einzigartiges Naturvermittlungsprojekt: Etwa 100 Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10.000 Interessierte durch die Schutzgebiete. "Wissensvermittlung verbunden mit Erholung und Genuss" ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann. Für "Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiel im Traunviertel" begleitet Filmemacher Claus Muhr diese Botschafter der Natur zum Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau und auf die Bad Ischler Katrin.
(Wdh. kommende Nacht 5.50-6.15 Uhr)


Am 24.02.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Australiens Nationalparks - Der Regenwald (2/5)
Die Korallen des Great Barrier Reef reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree Nationalparks steht ein Baukran, Made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt.


Am 24.02.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Alpen
Die Alpen sind ein außergewöhnlicher Ort für Naturforscher. Die Geschichte der Gebirgskette begann vor ungefähr 250 Millionen Jahren. Ihre Gestalt nahmen die Alpen im Laufe der Zeit durch die Plattentektonik und die Eiszeit an. Die Alpen beherbergen eine Reihe ungewöhnlicher Ökosysteme als auch seltene Pflanzen und Tiere. Doch die Natur ist auch in den Alpen empfindlich und hängt von einem oft heiklen Gleichgewicht des Ökosystems ab. Die Wissenschaftler erforschen die Gletscher, kümmern sich aber auch um den Naturschutz. Manche Forscher bemühen sich um den Erhalt der Gletscherseen in höheren Lagen. Auf kreative und originelle Weise setzen sich die Naturschützer für den Erhalt der verschiedenen Ökosysteme in den Alpen ein.


Am 24.02.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Paradies am Polarkreis - Im Urwald von Nordschweden
Im hohen Norden Schwedens am Polarkreis liegt der Muddus Nationalpark, eine der letzten Urlandschaften in Europa. Der Urwald von Muddus, der Gammelskog, erstreckt sich über 500 Quadratkilometer und ist ein unberührtes Paradies voll majestätischer Schönheiten. Der Film zeigt grandiose Bilder von der Ursprünglichkeit und der Weite des Muddus. Jan Stuge arbeitet dort als Parkranger. Er sorgt dafür, dass die wenigen Wanderwege im Muddus in Ordnung sind, er kontrolliert den Zustand der Bäume, die bis zu 700 Jahre alt sind, und registriert die Spuren der Luchse, Bären und Elche. Zara und Johnny Hallman kämpfen gegen die mächtige schwedische Holzindustrie. Sie droht, den Urwaldbestand außerhalb des geschützten Nationalparks abzuholzen. Die beiden befürchten, dass kommerzieller Nutzwald den Gammelskog verdrängen wird. Jan Stuge, Dirk Hagenbuch und die Hallmans stellen eine Landschaft vor, die zu den letzten Sehnsuchtsräumen für zivilisationsmüde Städter gehört.


Am 24.02.15 16:25 - 17:10 Uhr auf 
arte: Lachse, Bären, Liebestänze - Bei den Itelmenen auf Kamtschatka
Am äußersten Rand des riesigen russischen Herrschaftsgebietes erstreckt sich von Norden nach Süden über 1.200 Kilometer die Halbinsel Kamtschatka, im Osten vom Pazifik, im Westen vom Ochotskischen Meer begrenzt. Hoch aufragende, teils immer wieder tätige Vulkane, undurchdringliche Wälder, mit Beerensträuchern bedeckte Ebenen und unzählige Flüsse prägen die faszinierende Landschaft. Riesige Lachsschwärme laichen hier und gut 16.000 Braunbären bevölkern Kamtschatka. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Zutritt fast ausschließlich beim Militär beschäftigten Personen vorbehalten, heute ist es zwar mühsam, aber immerhin wieder möglich, die Halbinsel zu erkunden. Georg Wilhelm Steller war im frühen 18. Jahrhundert einer der ersten Forscher, dem es gelang, nach jahrelangen Strapazen Kamtschatka zu erreichen. Neben der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt galt sein Interesse den Itelmenen, den Ureinwohnern des südlichen Teils der Halbinsel. Durch teilnehmende Beobachtung konnte er ein umfassendes Bild der Lebensweise und Kultur dieses Naturvolkes gewinnen. Stellers umfangreiche Aufzeichnungen ermöglichen den indigenen Nachfahren der Itelmenen, Teile ihrer in Vergessenheit geratenen Kultur heute wiederaufleben zu lassen. Der Filmemacher Christoph Boekel hat sich auf die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturforschers begeben. Die wenigen auf der insgesamt dünn besiedelten Kamtschatka verbliebenen Itelmenen haben ihn, wie vor Jahrhunderten seinen Landsmann Steller, freundschaftlich aufgenommen und ihn an ihrem Alltag, ihren Festen und Tänzen teilnehmen lassen. Die überwältigenden Eindrücke vom kurzen und intensiven Sommer lassen fast vergessen, wie hart und entbehrungsreich noch heute das Leben an diesem Ende der Welt ist.


Am 24.02.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilder Wald im Land des Eisens - Nationalpark Kalkalpen
Im Herzen Europas, an der steirisch-oberösterreichischen Grenze gelegen, verströmen die Kalkalpen immer noch den Zauber einer menschenleeren Urlandschaft. Der größte Nationalpark Mitteleuropas ist ein Land aus kahlen Gebirgsstöcken, unzugänglichen Schluchten und Wäldern. Das mächtigste Karsthochplateau der Ostalpen, ein Meer aus Fels und Stein, ist der letzte Zufluchtsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten: In den Wäldern konnten die alten Könige der Alpen ihre Herrschaft bis heute aufrechterhalten - Auerhahn, Rothirsch, Steinadler und Bär.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 24.02.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten erstreckt sich die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Dieses steirische Naturparadies an der Grenze zu Oberösterreich ist der jüngste und mit mehr als 11.000 Hektar der drittgrößte Nationalpark Österreichs. Das "G'seis", wie die Einheimischen das Gesäuse nennen, ist eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)


Am 24.02.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark im Herzen Alaskas: Hier ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt der Tierfilmer Günter Goldmann, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Der Film folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott, für die der Nationalpark etwas ganz Besonderes ist, viel mehr als nur ein Arbeitsplatz.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 24.02.15 22:00 - 22:30 Uhr auf 
WDR: Buschpilot im Namen Gottes - Auf Mission in Papua-Neuguinea
Von festen Landebahnen kann Martin Köhler nur träumen. Oft muss er mitten im Dschungel auf Graspisten landen. Er riskiert sein Leben, um Kranke und Verletzte auszufliegen. Doch für Martin Köhler ist sein Job auch Mission. Sein Arbeitgeber ist ein christlicher Flugdienst, der weltweit im Einsatz ist. Papua-Neuguinea ist eines der Haupteinsatzgebiete. WDR WELTWEIT-Reporter Norbert Lübbers begleitet den eigensinnigen Mann bei abenteuerlichen Einsätzen.


Am 25.02.15 02:20 - 03:05 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus in Amerika?
1492 prallen zwei Welten aufeinander: Kolumbus entdeckt Amerika. Die Neue Welt ist so anders als die Alte Welt - mit Tieren und Pflanzen, die die Seefahrer nicht kennen. Die Eroberung des Kontinents durch die Weißen verändert die Lebensbedingungen auf der Welt für immer. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation. Mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es ist eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelingt es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuen sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. Der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte wird stattfinden - der "Columbian Exchange". Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die erste Folge des Zweiteilers "Der geheime Kontinent" erzählt von der Kultur und vom Reichtum des Kontinents.


Am 25.02.15 03:05 - 03:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2) Sie kamen über das Meer
Keine 200 Jahre nach Kolumbus erreichen die Mustangs die Great Plains und die Rocky Mountains. Am Ende des 18. Jahrhunderts sind die Herden schon bis nach Kanada gelangt. Bald darauf donnern die Hufe von mehr als sieben Millionen Wildpferden über amerikanischen Boden. Für nomadische Stämme, wie die Blackfeet, Cheyenne, Sioux und Comanche, sind diese Pferde ein Segen. Sie verändern die Lebensgewohnheiten der Indianer grundlegend. Noch ein Tier verändert das Leben der Ureinwohner: das europäische Hausschwein. Für die Eroberer aus Europa sind die Schweine ein Segen. Doch für die Ureinwohner sind sie ein Fluch. Bald konkurrieren die Einheimischen mit diesen Tieren um Nahrung. Die Schweine fressen nicht nur die Wurzeln, die die Indianer sammeln. Sie vertilgen auch ihr wertvolles Saatgut. Nach nur wenigen Generationen sind die Hausschweine verwildert. Diese Wildschweine sind größer und aggressiver. In wenigen Jahrzehnten erobern sie die Anden, den Amazonas und den Norden Amerikas. Die Europäer verändern den amerikanischen Kontinent noch drastischer. Sie holzen einen Großteil der Wälder ab, bringen Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa mit, die einheimische Pflanzen verdrängen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch in Europa, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 25.02.15 03:50 - 04:30 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte.


Am 25.02.15 04:30 - 05:15 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Wagnis im Dschungel
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur.


Am 25.02.15 06:25 - 07:00 Uhr auf 
arte: Ameisen - Was sie gemeinsam so stark macht
Ameisen sind echte Teamplayer. Sie leben mit mehreren Generationen zusammen und kümmern sich kooperativ um die Brutpflege und die Nahrungsbeschaffung. Dabei ist jedem Individuum eine Funktion zugeordnet. Keine Ameise hat einen Gesamtüberblick über die Kolonie, aber die Gemeinschaft arbeitet zielorientiert. Die Biologin Deborah Gordon von der Universität Stanford will herausfinden, wie genau diese kollektive Intelligenz funktioniert. Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen die Biologen Bianca und Dirk Drenske, die 20 verschiedene Ameisenarten halten.


Am 25.02.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (1/3) - Pflanzen und Tiere im Wald
Zu einer Biologiestunde der besonderen Art treffen sich die Schüler der 8.Klasse einer Hauptschule im Wald. Im Walderlebniszentrum bei Erlangen erfahren sie von Förstern, wie sich die heimischen Hauptbaumarten sicher unterscheiden lassen und wie ein gesunder Wald aufgebaut ist. Die Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, bestimmen selbständig Bäume und Sträucher und fertigen dazu Steckbriefe an. Mit Becherlupen betrachten sie die Tiere im Waldboden. Archivaufnahmen geben einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Säugetiere im Wald.


Am 25.02.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (2/3) - Nahrungsbeziehungen und Stoffkreisläufe
Drei Jugendliche begleiten den Förster Michael Bartl bei seinem Pirschgang am Morgen durch den Wald. Sie erfahren allerhand Wissenswertes über die Nahrungsbeziehungen im Ökosystem Wald. Real- und Trickfilmaufnahmen zeigen Beispiele von Nahrungsketten und erläutern die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Das Ökosystem reguliert sich selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung aber ist der Wald schutzlos ausgesetzt.


Am 25.02.15 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (3/3)
Die halbwüchsigen Tiger sind immer noch sehr verspielt als sie von ihren Eltern die ersten Jagd- und Kampftricks erlernen. Die Kameras, die von Elefanten durch den Dschungel getragen werden, fangen jedoch nicht nur die Raubkatzen ein, sondern auch andere Urwaldbewohner, die neben den Tigern groß werden.


Am 25.02.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.


Am 25.02.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Australiens Nationalparks (3/5) - Die Insel der Teufel
Der Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten wie die letzten eierlegenden Säugetiere überleben. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle Mountain Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu beobachten und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.


Am 25.02.15 14:40 - 15:25 Uhr auf 
EinsFestival: Vergessene Völker - Die Huzulen in der Ukraine
Die Huzulen leben in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Früher wohnten sie vor allem auf einzelnen Gehöften auf den Hügeln, heute auch in Dörfern und Städtchen entlang der Flüsse. Traditionell leben sie von Holz- und Schafwirtschaft. Viele Traditionen haben sie bis in die heutige Zeit bewahrt: Im Frühjahr, beim Fest zum Almauftrieb, sammelt der 80-jährige Oberhirte Mychajlo die Schafe der Dorfbewohner und zieht dann mit den anderen Hirten hinauf zu den Hochalmen. Nicht nur Almen, auch riesige Wälder strecken sich entlang der Berge. Ein Forstarbeiter erzählt vom Leben im Wald, in dem neben Tieren auch magische Wesen zu Hause sein sollen. Das Holz der Wälder nutzen die Karpatenbewohner zum Bau ihrer Häuser, aber auch für den ihrer traditionellen Instrumente: Der Instrumentenbauer Vasyl baut Hörner und Trembitas, die langen huzulischen Alphörner.


Am 25.02.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schweden
Schweden war das erste Land in Europa, das Nationalparks erschuf. Bereits 1910 wurden neun Nationalparks dem Naturschutz gewidmet. Derzeit stehen acht Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Schweden ist ein sehr dünn besiedeltes Land. So bietet es zahlreiche große Landstriche, die von der Natur durch immense Kiefer- und Birkenwälder dominiert werden. Es gibt in Schweden einige Gebirgsformationen, deren schneebedeckte Gipfel über dem Land thronen, sowie zahlreiche Seen. Die Dokumentation besucht das Volk der Samen, die ihre Jahrhunderte überdauernde Tradition der Rentierzucht pflegen. In den Meeresschutzgebieten an der Ostküste des Landes wird die Korallenbildung im kalten Meereswasser untersucht. In Schweden sind die Bemühungen um weitestgehenden Naturschutz omnipräsent. Besonders kümmern sich die Naturschützer um den Erhalt der unterschiedlichen, einzigartigen Biotope des Landes.


Am 25.02.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: König der russischen Wälder - Der Seeadler
Ist er wirklich ein König? Der Seeadler liefert so manches Mal das Bild eines tollpatschigen, etwas begriffsstutzigen Räubers. Häufig ist er zu finden im Norden Weißrusslands: in einer Landschaft aus abwechselnd lichten und dunklen Wäldern, Jahrtausende alten Mooren und einer Vielzahl kleiner Seen, zwischen Tundra und gemäßigter Zone, geprägt von der letzten Eiszeit. Hier sind die Sommer kurz und intensiv, mit langen Tagen und hellen Nächten. Der Winter ist lang, dunkel und schneereich. Hier gibt es noch Bären und Wölfe, aber nur wenige Dörfer. Dafür Stille, einzigartige Natur und den "Garfield der Lüfte": den Seeadler.


Am 25.02.15 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Tiger und der Mönch
Wat Pa Luangta Bua ist ein Kloster in der Provinz Kanchanaburi, 200 Kilometer westlich von Bangkok gelegen: Ein Talkessel, weit genug entfernt von der Zivilisation, ein Hort des Friedens und der Harmonie. Täglich am Nachmittag spielt sich dasselbe Schauspiel ab, wenn die Waldmönche im Grenzgebiet zu Burma mit buddhistischer Gelassenheit ihre zehn drei bis fünf Jahre alten Tiger, für sie die heiligsten aller Tiere, an der Leine spazieren führen, sie pflegen und füttern. Während die Mönche die erwachsenen Tiere mit Ehrfurcht und Respekt behandeln, ist bei den kleinsten noch intensives Kuscheln und Spielen angesagt. Die Dokumentation "Der Tiger und der Mönch" porträtiert das harmonische Miteinander zwischen Raubtier und Mensch, ohne dabei den Leitspruch der Mönche außer Acht zu lassen: "Ein Tiger bleibt immer ein Tiger, auch wenn er einem aus der Hand frisst. Er ist immer ein wildes Tier."
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)


Am 25.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Norden (1/2) - Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Exemplaren wieder auf bis zu 300. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.
(Wdh. kommenden Samstag 15.40-16.25 Uhr)


Am 25.02.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Fallensteller
Früher zog Darien Simpson aus, um die größten Raubkatzen der Welt wegen ihres kostbaren Fells zu töten. Auf dieser Mission in Südafrika assistiert der erfahrene Fallensteller jedoch einem Team von Umweltschützern, um die anmutigen Leoparden vor dem Aussterben zu bewahren. Dazu soll Simpson einen wildlebenden Leopard bei lebendigem Leibe einfangen. Nicht nur eine schwierige, sondern ebenso gefährliche Aufgabe für den erfahrenen Fallensteller.
(Wdh. kommende Nacht 1.05-2.00 Uhr)


Am 26.02.15 03:55 - 04:40 Uhr auf 
ZDFneo: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
In dieser Folge lebt Bruce bei den Penan, einem Volk von Nomaden in Borneo. Sie sind Jäger und Sammler, deren heimischer Wald um sie herum abgeholzt wird. Dadurch sind viele der Penan gezwungen, ihren traditionellen Lebensstil aufzugeben und in staatlich gebauten Dörfern zu siedeln. Doch irgendwo, tief im Dschungel, leben immer noch einige Penan so wie vor tausenden von Jahren. Sie jagen wilde Schweine mit Blasrohren und bewegen sich lautlos durch die Wälder. Bruce versucht während seiner Reise herauszufinden, welche Auswirkungen die Abholzungen auf die Penan haben.


Am 26.02.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Überlebensstrategie
Die Erde besitzt eine unglaubliche Artenvielfalt. Dabei hat die Tier- und Pflanzenwelt spektakuläre Strategien entwickelt, um zu überleben. Spezielle Kameraaufnahmen bilden Tausend Bilder pro Sekunde ab, und zeigen damit einzigartige Aufnahmen der Tier- und Pflanzenwelt. Kapuzineraffen haben gelernt, mit "Stein-Hämmern" die Früchte von Palmen zu öffnen und Chamäleons entwickelten Strategien, wie etwa ihre Beute aus dem Netz einer Spinne zu stehlen. Die Dokumentation zeigt die Jagd der Geparde in Afrika, aber auch die Flucht einer Robbe vor einem Schwertwal in der Antarktis.
(Wdh. heute 18.15-19.15 Uhr)


Am 26.02.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (3/3) - Funktion des Waldes
Welche Funktionen hat der Wald? Für Waldbauern und Förster ist der Wald ein Wirtschaftsfaktor. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und für vieles zu gebrauchen. Doch der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Und so zeigt der Film zeigt die vielfältigen Funktionen des Waldes. Viele Menschen kommen in den Wald, um sich dort zu erholen. Die Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Der Waldboden ist ein Wasserspeicher, durch Verdunstung kann er die Luft im Sommer kühlen. In den Bergen schützt der Wald vor Lawinen, er ist lebenswichtig für die Menschen in den Tälern.


Am 26.02.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Raubtiere des Waldes
Wolfsgeheul im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere der Wälder systematisch verfolgt - Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört, und der Mensch muss regulierend eingreifen - Jäger als Wolf-Ersatz. Der Film stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor - Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Er erzählt auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird - auch außerhalb von Wildparks.


Am 26.02.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen (1/2) - Tödliche Fallen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Im aktuellen Teil der Dokumentation stehen die fleischfressenden Pflanzen, auch Karnivoren genannt, im Mittelpunkt, die ihre Beute mit unterschiedlichen Techniken einfangen.


Am 26.02.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Wälder im Nebel
Die historischen Hochlandwälder Westeuropas bieten einer erstaunlichen Anzahl von Pflanzen und Tieren ein Zuhause. Große Säugetiere aber auch mikroskopisch kleine Insekten leben hier Seite an Seite unter den hohen Bäumen der Wälder. In den Hochlandwäldern gibt das Tageslicht den Takt vor. Der Sonnenaufgang und -untergang beeinflusst das Wachstum der Pflanzen und das Verhalten der Tiere.


Am 26.02.15 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Vorbild Baum
Von Bäumen können Techniker viel lernen - sie müssen sie nur verstehen. Dabei hilft ihnen Dr. Claus Mattheck. Der Biomechaniker und Physiker hat die "Körpersprache der Bäume" erforscht. Denn Bäume haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie gleichen einseitige Belastungen durch Wind oder andere Krafteinflüsse aus, indem sie Schwachstellen mit Holz verstärken und sich so selbst optimieren. Dieses Wissen überträgt Dr. Claus Mattheck zum Beispiel auf Autos, Waschmaschinen und Rasierapparate. Sie werden stabiler, langlebiger, leichter - und dadurch nachhaltiger.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR)


Am 26.02.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Louisiana
Louisiana erstreckt sich über eine gewaltige, fruchtbare Ebene. Im Süden befinden sich diverse Seen und Sumpfgebiete. Doch das zweifelsohne reiche Ökösystem des Bundesstaates ist extrem verwundbar. Im Angesicht des schwierigen Kampfes zwischen Land und Wasser haben sich einige Bewohner völlig dem Schutz der natürlichen Balance verschrieben.


Am 26.02.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal von Neuguinea
Die Zwergmenschen in Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von etwa 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal kleiner als die Angehörigen afrikanischer Pygmäenvolksgruppen. Trotz folgenschwerer Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und nicht selten gewalttätig ausgetragener Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben die Zwergmenschen, fernab von Missionseinflüssen, noch streng traditionell. Der Film begleitet einen Besuch der beiden deutschen Brüder Roland und Rainer Garve in einem Dorf der Kimyal. Roland trifft den Stammesältesten Sebiat wieder, mit dem er bereits vor 18 Jahren in Papua Freundschaft schloss. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben dieses Volkes ist das Schweinefest. Schweine werden von den Kimyal hoch geschätzt. Die Tiere dienen zum einen als Wärmespender für die Menschen in kalten Nächten. Zum anderen darf ein junger Kimyal-Mann erst heiraten, wenn er Schweine besitzt. Die Dokumentation begleitet einige Kimyal bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 26.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Norden (2/2) - Wolfsschluchten
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden, scheu und zurückgezogen. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: "Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund."
Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten, oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.
(Wdh. übermorgen 16.25-17.05 Uhr)


Am 27.02.15 06:45 - 07:10 Uhr auf 
arte: Afrikanische Elefanten - Wie können wir sie schützen?
Im Jahr 1980 gab es in Afrika noch über 1,2 Millionen Elefanten. Inzwischen hat sich der Bestand um die Hälfte reduziert. Etwa 20.000 Dickhäuter werden pro Jahr in Afrika abgeschlachtet. Seit im Jahr 2008 der Elfenbeinhandel in vier afrikanischen Ländern wieder erlaubt wurde, blüht auch der Markt für illegales Elfenbein. Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard schlüpfen in dieser Sendung in die Rolle von Elefantenpflegern in einem Safari-Park in Peaugres, Frankreich. Gemeinsam mit der dortigen Elefantenpflegerin lernen sie, was Elefanten brauchen, und wie wir sie schützen können.


Am 27.02.15 07:25 - 08:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Reptilien & Amphibien
Von den eisigen Ödflächen zu den trockenen Wüsten: Reptilien und Amphibien haben sich dank ihres kaltblütigen Körpers und ihrem hochentwickelten Verhalten in den rauesten Umgebungen der Erde angesiedelt. Reptilien und Amphibien nutzen ihre unbarmherzigen Jagdfähigkeiten, die außergewöhnliche Tarnung, ihre List und ihre geradezu physische Härte, um dort zu überleben, wohin sich Säugetiere und Vögel kaum trauen. Die Dokumentation zeigt, Komodowarane auf der Jagd nach einem Büffel, Seeschlangen mit dem wohl tödlichsten Schlangengift der Welt, wie sie in Höhlen nesten, aber auch den Afrikanischen Ochsenfrosch, der Wasserkanäle gräbt, um nicht nur seinen eigenen Nachwuchs, sondern auch den der Artgenossen zu schützen, und Eidechsen, die auf Wasser laufen können.
(Wdh. heute 18.25-19.40 Uhr)


Am 27.02.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne Pflanzen gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf dem Planeten. Im Wald finden sich die verschiedensten Arten der kleinen grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert, und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Auch die Verbreitungswege der Samen sind vielfältig: Lassen sich manche einfach vom Winde verwehen, so haben es andere darauf abgesehen, sich fressen zu lassen. Erdbeere und Moschuskraut rekrutieren Schnecken für den Samentransport. Das Springkraut erschließt mit einem raffinierten Schleudermechanismus neue Lebensräume für seine Nachkommen. Der Film erzählt vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt.


Am 27.02.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen (2/2) - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.


Am 27.02.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Europas Bambis - Damhirsche
Damhirsche faszinierten die Menschen schon im Altertum: Die Griechen sahen den Sternenhimmel in ihrem gepunkteten Fell und weihten die Tiere der Mondgöttin Artemis, die Römer opferten den Damhirsch ihrer Jagdgöttin Diana. Die Römer waren es auch, die den Hirsch mit dem gefleckten Fell nach Mitteleuropa brachten. Er eroberte die Herzen von Fürsten und Jagdherren, die den kleinen Verwandten der Rothirsche in ihren Jagdrevieren ansiedelten. Der Film begleitet die kleine Diana im ersten Lebensjahr. Diana ist wie Bambi, ein Hirschkitz, das so manches Abenteuer zu bestehen hat. Sie begegnet anderen Waldbewohnern wie dem bulligen Wildschwein, und im Herbst muss Diana damit fertig werden, dass ihre Mutter das Interesse an ihr verliert. Das Kitz erlebt zum ersten Mal verschreckt das wilde Treiben auf der Brunftarena ihrer erwachsenen Artgenossen.


Am 27.02.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet. Zu hohe Wehre und die Zerstörung naturnaher Bäche und Flüsse verhinderten den sprungfreudigen Wanderfischen endgültig die Rückkehr in ihre angestammten Laichgebiete. Mehrere Tausend Lachse wurden in den letzten zehn Jahren in Bächen ausgesetzt. Klaus Weißmann folgt in seinem Film den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. Doch ihre Reise ist gefährlich: Wehre, Turbinen, Fischernetze und natürliche Feinde wie Fischotter und Kormoran machen den kleinen Lachsen das Leben schwer.


Am 27.02.15 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Darwins neue Welt (1/5) - Der Entdecker
Am 27. Dezember 1831 sticht das britische Vermessungsschiff "HMS Beagle" von Devonport aus in See mit dem Ziel südlicher Pazifik. Mit an Bord ist der 26-jährige Naturforscher Charles Darwin. Für den Sohn aus wohlhabender Familie, der eigentlich Priester hätte werden sollen, ist das Leben auf See eine unbekannte, fremde Welt. Die fünfteilige Reihe "Darwins neue Welt" erzählt, wie der Naturforscher Charles Darwin während und nach seiner Reise in den südlichen Pazifik die Theorie von der Entstehung der Arten entwickelte und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöste.
(Teil 2-5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 27.02.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen, die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.


Am 27.02.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Evolution aus Menschenhand
Der Mensch war schon immer gestaltend in seiner Umwelt tätig, doch in unseren modernen Zeiten verändert er den Planeten Erde in einem nie dagewesenen Ausmaß. Diese Eingriffe beeinflussen unmittelbar die natürliche Evolution von Tieren und sind eine neue ökologische Herausforderung im 21. Jahrhundert. So sind beispielsweise Keime gegen Medikamente und Insekten gegen Pestizide resistent geworden. Der Film beleuchtet die beschleunigte Evolution von Tierarten, die dem Einfluss des Menschen ausgesetzt sind, unter anderem Schmetterlinge, Hunde, Mäuse, Schwalben, Ratten, Kröten, Schlangen, Kraniche, Wanderfalken, Schildkröten und Tauben.


Am 27.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Wölfe
Der indische Wolf gilt als stark bedroht. Nur selten zeigt er sich den Menschen. Mehr als ein Jahr durchstreift der indische Biologe Joe die trockenen Ebenen Süd-Zentralindiens auf der Suche nach dem Wolf. Wo einst Leoparden und Antilopen die Graslandschaft durchstreiften, überleben die Wölfe in der heute von Menschen dominierten Landschaft nur dank geschickter Strategien. Die Dokumentation bietet nicht nur eine faszinierende Sichtweise auf die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur, sondern auch eine positive Nachricht hinsichtlich des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Zukunft.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 27.02.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Geheimnis Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald. Seit fast 140 Jahren wacht hier Hermann der Cherusker über den Wipfeln. Hat er hier wirklich vor mehr als 2.000 Jahren die Germanen zum Sieg gegen die Römer geführt? Auf mehr als 100 Kilometer Länge erstreckt sich der Teutoburger Wald - von Bielefeld fast bis nach Paderborn. Der Teutoburger Wald ist ein verwunschen schöner Ort. Im Schatten der Bäume sprießen die Legenden und Mythen. Die Dokumentation begibt auf die Suche nach den Geheimnissen dieses Waldes.
(Wdh. morgen 12.45-13.30 Uhr)


Am 28.02.15 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren. Als Fernsehzuschauer kann man Dinge erleben, die man sonst kaum jemals zu Gesicht bekäme. Tierfilme nehmen die Zuschauer mit zu den Naturschätzen des Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten selbst einmal reisen können. Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt, wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier-und Naturdokumentation von einer Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch, um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.


Am 28.02.15 08:00 - 08:50 Uhr auf 
arte: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler
Ihr ganzes Leben hat das Adlerweibchen Kahayag in menschlicher Obhut verbracht und den Regenwald der Philippinen als natürliche Heimat nie kennengelernt. Durch stetig zunehmende Abholzung des Waldes und eine wachsende Bevölkerung wird der Lebensraum der Philippinenadler immer stärker eingeschränkt. Die Tiere pflanzen sich seltener fort und der Bestand ist massiv bedroht. 14 Jahre brauchte man im "Philippine Eagle Center" auf der Insel Mindanao, um einen Adler in Gefangenschaft nachzuzüchten. Erst das intensive Werben eines Menschen um die Gunst eines Adlerweibchens sowie dessen künstliche Befruchtung haben es möglich gemacht. Ziel der Nachzucht ist es, die Adler eines Tages wieder in die Wildnis entlassen zu können. Daher engagieren sich die Mitarbeiter des "Philippine Eagle Center" für ausgedehnte Schutzgebiete im Regenwald, denn bereits ein einziges Adlerpaar benötigt ein Territorium von 50 bis 100 Quadratkilometern. So wird ein schwieriger Kampf gegen die Unwissenheit von Kleinbauern und die wirtschaftlichen Interessen von Holzkonzernen geführt. Doch zeigen sich erste, zaghafte Erfolge - eine Chance für Kahayags Nachkommen, eines Tages doch wieder in Freiheit leben zu können.


Am 28.02.15 09:40 - 10:25 Uhr auf 
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.


Am 28.02.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Der Nationalpark Biebrza in Polen
Sümpfe, Seen, Seggenwiesen und Auwälder - so weit das Auge reicht. 60.000 Hektar Flusslandschaft stehen an der Biebrza, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, im 1993 gegründeten und größten polnischen Nationalpark unter Schutz. Dank der weitgehenden Unberührtheit und des großen Nahrungsangebotes leben hier viele Vogelarten wie im Paradies: Mehr als 250 wurden schon beobachtet, rund 190 brüten auch im Schutzgebiet. Allein vom seltenen Seggenrohrsänger ziehen an der Biebrza etwa 5.000 Paare - vermutlich fast die Hälfte der Weltpopulation - ihren Nachwuchs groß. Auf ihren Flügen zwischen Skandinavien oder Nordsibirien in den Süden und zurück ist für unzählige Durchzügler das Flusstal der Hauptrastplatz in Polen. Knapp 500 Elche gibt es schätzungsweise noch an der Biebrza. Das beeindruckende Säugetier trägt hier, anders als in Skandinavien, kein Schaufelgeweih, sondern sogenannte Stangen. Wesentlich häufiger kommt der Biber im Biebrza-Nationalpark vor. Mit seinen Dämmen und Wasserburgen verändert er immer wieder ein bisschen die Landschaft.


Am 28.02.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.


Am 28.02.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (1/2) - Die Deutschen am Goldfluss
Schon immer haben die grandiosen Weiten Alaskas und Kanadas Abenteurer und Aussteiger angezogen. Sie kommen auf der Suche nach Reichtum, Einsamkeit oder einfach nur, um zu vergessen. Belohnt werden sie mit dem Leben in einer der faszinierendsten Landschaften der Erde. Aber auch das Leben in der Wildnis muss organisiert sein. Alle Romantik endet spätestens dann, wenn der Alltag Einzug hält und man tief in den nordischen Wäldern nur ungern auf Strom, Wasser und Heizung verzichten will. Doch gerade die Deutschen, die es in die Wälder des Nordens verschlagen hat, haben sich als wahre Meister der Alltagsbewältigung erwiesen. Wie ist das mit dem Schulbesuch der Kinder, wenn die nächste Schule hunderte Kilometer entfernt ist? Wie löst man Nachbarschaftsprobleme mit Indianern, die man doch bisher nur aus Karl-May-Filmen kannte? Wer sich bisher in Deutschland schon über Nachbars Katze aufgeregt hat, muss nun akzeptieren, dass Grizzlybären im Vorgarten ihre eigene Vorstellung von Fairness haben. In der Wildnis ist jeder Tag eine besondere Herausforderung - manchmal gefährlich, oft aber auch von unendlicher Schönheit. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben sich in ihrer zweiteiligen Dokumentation auf den Weg von Kanada nach Alaska gemacht und deutsche Auswanderer der etwas anderen Art kennengelernt.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 28.02.15 14:50 - 15:40 Uhr auf 
arte: Wilde Slowakei
Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten, wie den kuriosen Blauschnegel, den vom Aussterben bedrohten Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse, stellt die Sendung vor. Luftaufnahmen, die das ganze Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei. Die Zipser Burg zum Beispiel im Nordosten des Landes, die die zweitgrößte Burgruine Mitteleuropas darstellt, ist umgeben von extensiv bewirtschaftetem Bauernland und kleinen Dörfchen, in denen noch viele Störche brüten. Die Hänge des Travertinkegels, auf dem die Burg steht, sind von weitläufigen Trockenrasen bedeckt. Kostbares Ödland mit einer faszinierenden Tierwelt: Ziesel und Smaragdeidechsen, Heidelerchen und Segelfalter. Die Burg selbst ist Unesco-Weltkulturerbe und zieht zusammen mit den vielen Kirchen, Schlössern und anderen Prachtbauten immer mehr Besucher an. Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, dass noch mehrere hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. "Wilde Slowakei" ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.


Am 28.02.15 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (2/2) - Keine Angst vor großen Bären
Der Winter hält Einzug in den tiefen Wäldern des Nordens. Wie hält man es in einer Gegend aus, in der es ab Oktober eisig kalt wird und einem die Hand am Straßenschild fest frieren kann? Was treibt deutsche Auswanderer dazu, sich in einer unendlichen Einsamkeit anzusiedeln, die zwar für eine grandiose Schönheit, aber auch für unbekannte Gefahren steht? Wer anfänglich glaubte, zwischen Yukon und Nordpolarmeer eine ruhige Zeit verbringen zu können, musste schnell umdenken. Statt Auto zu fahren, muss man hier lernen, mit einem Motorflugzeug auf einem Schneefeld zu landen, dass man vor Waldbränden auf der Hut sein muss und wie man Schlittenhunde versorgt. Michael Gregor und Jochen Schliessler begleiten Deutsche, die es aus unterschiedlichen Gründen in die Wildnis verschlagen hat. Gerade dann, wenn sie glaubten, die Zivilisation endlich hinter sich gelassen zu haben, holt sie sie wieder ein. Spätestens dann, wenn eine Minengesellschaft plant, das wildromantische Tal, in dem man sich angesiedelt hat, komplett umzugraben.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 28.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kanada - Indianer schreiben Geschichte
Viele der kanadischen First Nations versuchen bis heute, ihre Traditionen und Bräuche zu bewahren, trotz staatlicher Willkür und Landverdrängung durch die Industrie. Die Xeni Gwet'in vom Stamm der Tsilhqot'in sind nun in einem historischen Gerichtsurteil zu Besitzern des Reservats erklärt worden, auf dem sie seit Jahrzehnten leben. Doch hilft ihnen ihr Sieg auch im Kampf gegen ein Minenprojekt, das neben einem ihrer heiligen Seen geplant wird? Viele junge Chilcotin arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Chilcotin überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Chilcotin sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.
(Wdh. morgen 13.25-14.20 Uhr)


Am 28.02.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Bärenkinder allein im Wald
Pasha und seine Schwester Masha, gerade einmal sechs Monate alt, sind zwei Bärenkinder, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Der Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen - durch endlose Wälder und Sümpfe. Emotional, überraschend und einfühlsam - selten bekommt man eine bessere Gelegenheit, junge Bären auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit zu beobachten. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, zumal wenn die liebevolle Hilfe der Mutter fehlt.


Am 28.02.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Luchse - Vom Wohnzimmer in die Wildnis
Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den Wäldern der Westkarpaten jedoch gibt es noch große Jagdreviere und reichlich Verstecke für die schönen Katzen mit den Pinselohren. Dort will Wildhüter Milos Majda zwei Luchse auswildern. Nur wenige Wochen alt kommen die Luchse Muro und Lisa aus dem Zoo von Ostrava in seine Obhut. Wochen später beginnt Milos, den Geschwistern das Jagen beizubringen. - Das Filmteam begleitet Wildhüter Milos Majda bei seinem außergewöhnlichen Experiment und hält seine ungewöhnliche Freundschaft zu den Luchsgeschwistern Lisa und Muro in anrührenden Bildern fest.


Am 01.03.15 05:45 - 06:15 Uhr auf 
3sat: Blauer Himmel über Moskau
So wie er Regenwolken bei russischen Militärparaden mit Silberoxyd in auflösen lässt, so will Moskaus Bürgermeister auch den großen Schneemassen in der Metropole zu Leibe rücken. Denn: kein Schnee, kein Verkehrschaos, keine Kosten für die Straßenräumung. "Blauer Himmel über Moskau" ist ein Film über die russischen Bemühungen, das Wetter zu beeinflussen.


Am 01.03.15 12:30 - 13:15 Uhr auf 
rbb: Wildunfälle - Die unterschätzte Gefahr
Wann immer sich Klaus Dietrich und Michael Karbach über den Weg laufen, hat es gerade gekracht: Wildunfall. Gerade im Frühjahr vergeht kein Tag ohne Kollision mit Keiler: Denn jetzt fällt der Berufsverkehr der Menschen mit der Futtersuche des Wildes in der Dämmerung zusammen. Der Polizist Dietrich muss sich um verletzte und traumatisierte Autofahrer kümmern, dem Jagdaufseher Karbach bleibt nichts übrig, als getötete Wildschweine und Hirsche zu entsorgen. Die beiden haben viel zu tun, sie arbeiten in einem wald- und wildreichen Gebiet und damit einem besonders gefährdeten Revier. Bundesweit entstand im vergangenen Jahr durch Wildunfälle Sachschaden von einer halben Milliarde Euro. Lutz G. Wetzel zeigt in seinem Film Polizisten und Jagdexperten in einem endlosen Kampf: Viele Autofahrer lassen sich durch Warnschilder nicht bremsen, schimpfen stattdessen auf die Jäger, die - so die landläufige Meinung - einfach mehr abschießen müssten. Statt mehr Abschuss erforschen Freiburger Wissenschaftler die Laufwege der Rehe, Forstleute legen Futterplätze abseits der Straßen an, die Polizei versucht es mit neuartigen Reflektoren, die Wild abschrecken sollen.


Am 01.03.15 12:40 - 12:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Weißbirke


Am 01.03.15 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Skandinavien - Dänemark
Lange Strände, mildes Klima und „Die kleine Meerjungfrau“ von Kopenhagen: Dänemark, wie viele es kennen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Jütlands Urwälder und Feuchtwiesen, in denen Rothirsche, Wildschweine und andere Tiere leben, wie die Kampfläufer mit ihren sehenswerten Balzkämpfen. Bevor der Mensch Dänemark besiedelte, war das Land von üppigen Mischwäldern bedeckt. Der Urwald von Lille Vildmose in nördlichen Jütland ist ein letzter Rest dieser Waldgebiete. Mit seinen 4770 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten gehört dieses Schutzgebiet zu den artenreichsten Nordeuropas. Wildschweine wurden im 18. und 19. Jahrhundert in Dänemark völlig ausgerottet. 1926 wurden sie in den Wäldern von Lille Vildmose wieder angesiedelt. Heute wimmelt es wieder vor lauter schweinischen Waldbewohnern. Ein Glück für den urigen Forst, denn die Tiere pflügen effizient den Boden um und sorgen so für bessere Keimbedingungen vieler seltener Pflanzen. Für die Rothirsche bedeutet das, einen abwechslungsreichen Speiseplan zu haben. Mit ein Grund, warum sie sich schon seit der letzten Eiszeit in den Urwäldern Dänemarks wohl fühlen und bis heute ihr urspünglicher dänischer Stamm Lille Vildmose erhalten geblieben ist. Aber unter ihnen gibt es Wanderer zwischen den Welten. Einige Rotwildrudel lassen sich immer wieder an einsamen Dünen- und Strandgebieten Jütlands sehen.


Am 01.03.15 13:35 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Im Himmel über Alaska - Mit dem Wasserflugzeug in die Wildnis
Tony lebt in Ketchikan, einer pittoresken Kleinstadt am Ketchikan Creek, die sich am Spagat zwischen indianischem Erbe und Massentourismus durch Kreuzfahrtschiffe versucht. Das Fernsehteam begleitet Tony in den Himmel über Alaska und fliegt mit ihm durch Wind und Wetter zu seinen Klienten: zu den Parkrangern Tory, Judd und Alex, die sich an einem entlegenen See um eine Hütte des Forest Service kümmern. Ohne ihre Mühe, würde sie bald vom Regenwald geschluckt werden, denn der Tongass National Forest ist gewaltig. Er erstreckt sich über fast ganz Südostalaska und ist der größte Wald Amerikas. Ein sagenhafter, verwunschener Regenwald mit uralten, riesigen Bäumen und 400 verschiedenen Tieren; darunter Weißkopfseeadler, Braunbären, Schwarzbären, Elche. Doch die Hobbyangler, die hier Urlaub machen, interessieren sich mehr für die Tiere unter Wasser. Ohne jegliche Mühe ziehen sie Heilbutt und Lachse aus dem Meer, neidisch beäugt von Seelöwen, majestätischen Adlern und neugierigen Seeottern.


Am 01.03.15 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Im Bann des Yukon (1/2)
Das "Yukon Quest", das vom kanadischen Whitehorse bis nach Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska führt, gilt als das schwierigste Hundeschlitten-Rennen der Welt. Bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius müssen die Gespanne 1.600 Kilometer durch verschneite Wälder und über steile Pässe zurücklegen. Der Kurs folgt der Postroute, auf der Hundegespanne vor mehr als 100 Jahren Briefe in die Goldgräbergebiete brachten. Die aufwändig gedrehte Dokumentation bietet einmalige Einblicke in die atemberaubende Winterwildnis des Yukon. Scherer und sein Team waren mit Buschfliegern, Motorschlitten und Helikoptern in Gegenden unterwegs, die sonst unerreichbar sind.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.45-15.30 Uhr)


Am 01.03.15 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wildes Russland (2/4) - Der Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.


Am 01.03.15 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Der Trail beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine und ist natürlich auch umgekehrt zu wandern. Üblicherweise startet man die 3.400 Kilometer im Frühling im Südosten der USA und endet - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen ihn zu gehen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.15-17.00 Uhr)


Am 01.03.15 16:00 - 16:45 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten (2/2) - Durch Wind und Kälte
Die Dokumentation begleitet unsere tierischen Nachbarn durch die kalte Jahreszeit im Südwesten. Die Zuschauer erleben, wie Wildkatzen auf kurzen Beinen im meterhohen Schnee auf die Jagd gehen; wie Eisvögel ein paar Meter Bach eisfrei halten, damit sie unter Wasser jagen können; wie junge Wildschweine unter dem Schnee nach Eicheln suchen - und wie Biber die kalte Jahreszeit im eiskalten Wasser überleben.


Am 01.03.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die letzten hessischen Sumpfschildkröten haben östlich von Darmstadt im Reinheimer Teich ihr eigenes Naturschutzgebiet. Standort eines kleineren Naturschatzes: die "Schöne Eiche von Harreshausen", die mit ihren über 500 Jahren als Stammmutter aller Pyramideneichen in der Welt zählt. Nicht mit uraltem, aber mit imposantem Baumbestand kann der 80 Quadratkilometer große geschützte "GrünGürtel" rund um Frankfurt aufwarten: Wälder, Wiesen, Parks und Auen sind ideal für stadtnahe Erholung. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld.


Am 01.03.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag
Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.


Am 01.03.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denn die ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein, um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!


Am 02.03.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Säugetiere
Anhand neuartiger Filmtechniken zeigt die Dokumentation das Verhalten von Säugetieren in freier Wildbahn - und das in extremen Lebensbedingungen. Noch nie zuvor wurde dieses Verhalten auf so faszinierende Art und Weise auf Film gebannt. Eine der größten Migrationen findet statt, wenn zehn Millionen Fledermäuse das Kongobecken verlassen und nach Sambia ziehen, um dort ausreichend Futter zu finden. Die Dokumentation zeigt aber auch, wie ein kleines, außergewöhnlich wirkendes Rüsselhündchen einer räuberischen Eidechse entkommt. Die Kamera ist mit dabei, wenn 30 Polarbären sich versammeln, um einen erbeuteten Grönlandwal zu verspeisen. Zum gewalttätigen Kampf kommt es zwischen einigen Buckelwalen, die um ein Weibchen rivalisieren.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 02.03.15 08:30 - 09:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Afrika - Die Komoren
An der Nordwestküste von Madagaskar erstrecken sich die Komoren. Die Gruppe aus vier kleinen, tropischen Inseln bietet nicht nur traumhafte Sandstrände über denen der exotische Duft der Ylang-Ylang-Bäume schwebt. Saba Douglas-Hamilton entdeckt auf den Komoren gigantische Fledermäuse, brodelnde Vulkane und einen prähistorischen Fisch.


Am 02.03.15 09:00 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Afrika - Zentralafrikanische Republik
Das dunkle Herz Afrikas: Die Dschungel des Kontinents sind die am wenigsten erforschten des Planeten. Mithilfe des Baaka-Stammes dringt Saba Douglas-Hamilton in den geheimnisvollen Urwald vor und begegnet Elefanten, Antilopen und dem seltenen Pinselohrschwein.
(Wdh. morgen 8.35-9.05 Uhr)


Am 02.03.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren - so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als „Grüne Hölle“, in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüber stehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es ist der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher bringt. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelt er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er ahnt eine Verbindung zu den Herausforderungen, vor die der Regenwald seine Bewohner stellt, doch erklären, was das Gebiet am Amazonas so einzigartig macht, kann er nicht. Bis heute gibt es in unzugänglichen Regionen des Amazonas Indianerstämme, die von und mit der Natur leben. Die Matis sind einer davon. Christian Baumeister begleitet sie und filmt, wie sie mit Blasrohren im undurchdringlichen Regenwald meisterhaft auf die Jagd gehen. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. „Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?“ zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der „Grünen Hölle“ der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 02.03.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Laetitia - allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen ist seit jeher erlaubt. Laetitia Becker, eine junge Französin, und Wladimir Bologow, ein russischer Biologe, möchten die Einstellung zu den geächteten Tieren ändern. Wladimir ist der Leiter einer Forschungs- und Auswilderungsstation mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen von russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere, die zwar von Laetitia versorgt werden, sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen dürfen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen, und Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen - sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Wladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, das für russische Jäger pro Pelz eine Gratifikation vorsieht, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.15 Uhr)


Am 02.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Luchse - Vom Wohnzimmer in die Wildnis
Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den Wäldern der Westkarpaten jedoch gibt es noch große Jagdreviere und reichlich Verstecke für die schönen Katzen mit den Pinselohren. Dort will Wildhüter Milos Majda zwei Luchse auswildern. Nur wenige Wochen alt kommen die Luchse Muro und Lisa aus dem Zoo von Ostrava in seine Obhut. Wochen später beginnt Milos, den Geschwistern das Jagen beizubringen. - Das Filmteam begleitet Wildhüter Milos Majda bei seinem außergewöhnlichen Experiment und hält seine ungewöhnliche Freundschaft zu den Luchsgeschwistern Lisa und Muro in anrührenden Bildern fest.


Am 02.03.15 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Geheimnisse im Eis der Erde - Expedition in die sibirische Arktis
Das ewige Eis bröckelt – am deutlichsten in der Arktis. Nahezu unbemerkt vom Rest der Welt verändert sich auch der seit Jahrtausenden dauerhaft gefrorene Boden der Tundra. Sichtbar wird dies nicht nur an den Mammutknochen, die zahlreich ans Tageslicht kommen. Ganze Küstenstreifen Nordsibiriens versinken, riesige Sumpflandschaften entstehen, aus denen große Mengen an Treibhausgasen entweichen können. Das dokumentieren die Arbeiten Potsdamer Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut. Gemeinsam mit russischen Kollegen betreiben sie eine Station im Lena-Delta, der größten arktischen Flussmündung im Nordosten Sibiriens. Inmitten dieses fast menschenleeren Inselreiches untersuchen die Forscher seit 16 Jahren Veränderungen im Permafrost. Nur zögerlich gibt der bis eineinhalb Kilometer Tiefe gefrorene Boden seine Geheimnisse preis. Wovon hängt ab, wie tief der Boden taut? Wohin entweichen die riesigen Mengen Kohlenstoff? Die große, bis heute unbeantwortete Frage ist, wie stark der Rückgang des Eises in der Erde unser globales Klima beeinflussen wird. Ein rbb-Kamerateam hat die Forschergruppe auf ihrer abenteuerlichen Expedition ins Lena-Delta begleitet.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)


Am 02.03.15 23:30 - 00:15 Uhr auf 
ARD: Geheimnisvolle Orte - Der Brocken
Der Brocken. Höchster Berg im Harz mit 1141 Metern. Sein Gipfel liegt fast immer in dichten Nebel gehüllt. Ein Ort, geprägt durch extreme Wetterbedingungen. Eiskalte Winter und schwere Stürme bescheren dem Berg ein Klima wie auf Island. Dennoch war und ist der Brocken ein Sehnsuchtsberg der Deutschen. Der Film „Geheimnisvolle Orte - Der Brocken" erzählt die Geschichte dieses magischen Berges, dessen wahre Geheimnisse heute noch in der Natur und den unzugänglichen streng geschützten Wäldern des Nationalparks Harz verborgen sind.


Am 03.03.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Jäger und Gejagte
Im Dschungel, in Wüsten und gefrorenem Ödland: Jeden Tag werden zwischen Raubtieren und ihrer Beute Kämpfe ausgetragen, und schließlich auch gewonnen oder verloren. Die Dokumentation folgt den Geparden bei der Jagd auf einen Strauß. Ein kleiner Hermelin nimmt es mit einem Hasen auf, der zehnmal so groß ist. Schwertwale jagen die Jungtiere von See-Elefanten. Einem Eichhörnchen gelingt es durch List und Täuschungsmanöver einer gierigen Klapperschlange zu entkommen. Und die Hasenmaulfledermaus zeigt eindrucksvoll, dass sie auch bei einer Fluggeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde noch immer auf Jagd gehen kann.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 03.03.15 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Lachse, Bären, Liebestänze - Bei den Itelmenen auf Kamtschatka
Am äußersten Rand des riesigen russischen Herrschaftsgebietes erstreckt sich von Norden nach Süden über 1.200 Kilometer die Halbinsel Kamtschatka, im Osten vom Pazifik, im Westen vom Ochotskischen Meer begrenzt. Hoch aufragende, teils immer wieder tätige Vulkane, undurchdringliche Wälder, mit Beerensträuchern bedeckte Ebenen und unzählige Flüsse prägen die faszinierende Landschaft. Riesige Lachsschwärme laichen hier und gut 16.000 Braunbären bevölkern Kamtschatka. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Zutritt fast ausschließlich beim Militär beschäftigten Personen vorbehalten, heute ist es zwar mühsam, aber immerhin wieder möglich, die Halbinsel zu erkunden. Georg Wilhelm Steller war im frühen 18. Jahrhundert einer der ersten Forscher, dem es gelang, nach jahrelangen Strapazen Kamtschatka zu erreichen. Neben der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt galt sein Interesse den Itelmenen, den Ureinwohnern des südlichen Teils der Halbinsel. Stellers umfangreiche Aufzeichnungen ermöglichen den indigenen Nachfahren der Itelmenen, Teile ihrer in Vergessenheit geratenen Kultur heute wiederaufleben zu lassen. Der Filmemacher Christoph Boekel hat sich auf die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturforschers begeben.


Am 03.03.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Alles Holz! - Neues vom universellen High-Tech-Stoff der Zukunft
Holz ist ein extrem vielseitiger Rohstoff: Häuser, Kleidungsstücke, Treibstoffe, Spielzeug, Instrumente, Papier und Heizmaterial - dies alles und vieles mehr kann aus Holz gemacht werden. Am meisten Holz wird in der Bauwirtschaft verbraucht. Auch in den Städten ist das "ländliche" Baumaterial gefragt. Für neue Entwicklungen im Fertigteilbau wird ebenfalls Holz verwendet, darüber hinaus wird mit Hochhäusern aus Holz experimentiert, denn sie haben wesentlich kürzere Bauzeiten und vor allem eine niedrigere CO2-Belastung als klassische Hochhäuser. Mit Holz als Ersatzstoff für Erdöl beschäftigt sich einer der wichtigsten Forschungszweige, die Erdölchemie. Im österreichischen Güssing wurde eine Anlage gebaut, die als weltweit erste synthetisches Erdgas produzieren kann. Auch Kleidung aus Holz, bislang ein Nischenprodukt, boomt. Seit der Erfindung von Viskose vor 70 Jahren gab es einige Innovationsschübe. Die neueste Holzfaser heißt "Tencel" und findet sich in Sportbekleidung, Unterwäsche, Handtüchern, Bettwäsche und Bettdecken. Als Fließe werden sie im Kosmetik- und Medizinbereich eingesetzt. Die Dokumentation "Alles Holz!" stellt österreichische Entwicklungen mit dem High-Tech-Stoff der Zukunft vor.


Am 03.03.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Triumph des Lebens
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Doch warum ist das so? Was ist das Geheimnis dieser Vielfalt? Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten – es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest. „Mythos Amazonas – Triumph des Lebens“ verwebt Einblicke in die Gesellschaft der Kayapó mit außergewöhnlichem, teils nie gefilmten Tierverhalten. Ob Mensch, Otter, Kolibri oder Ameisenbaum - jeder spielt eine unverzichtbare Rolle in dem gigantischen Zusammenspiel der Arten. Es ist die Vernetzung, die den Regenwald am Leben erhält und gleichzeitig so verwundbar macht. Wir Menschen beginnen gerade erst zu verstehen, welch große Bedeutung der Regenwald am Amazonas für die gesamte Erde hat.


Am 03.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Könnte die Bevölkerung in Deutschland damit umgehen, dass wieder große Raubtiere in den Wäldern leben? Natur und Wildnis ja, aber was ist, wenn Wolf, Luchs und Bär in den Gebieten leben, in denen wir spazieren gehen, Pilze sammeln oder joggen? Dieser Film versucht Antworten zu finden auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen - und vielleicht auch bald wieder Bären - leben lässt.


Am 03.03.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Vietnam - Auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad
Durch das zentrale Hochland von Vietnam, nahe der kambodschanischen Grenze, führt der Ho-Chi-Minh-Pfad, heute eine stark befahrene Bundesstraße. Während des Krieges war er ein logistisches Wegenetz, über das der kommunistische Norden seine Truppen im Süden versorgen konnte. Heute, fast 40 Jahre nach Kriegsende, sieht man kaum noch etwas von den Schäden, auch wenn sich der Dschungel nur langsam von den Herbiziden erholt. Der Ho-Chi-Minh-Pfad führt sogar durch ein UNESCO-Weltnaturerbe: den Phong Nha Ke Bang-Nationalpark. Hier haben Forscher vor wenigen Jahren die größte Höhle der Welt entdeckt. Über unterirdische Flüsse können Besucher per Boot in den Berg fahren und das Naturwunder bestaunen - bizarre Formen von Stalaktiten und Stalagmiten, die vor 400 Millionen Jahren gewachsen sind.


Am 03.03.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Aus dem Dschungelbuch der Orang Utans
Felix Heidinger berichtet dieses Mal von Menschenaffen auf der indonesischen Insel Sumatra. Mitten in einem Nationalpark gibt es dort eine Station, in der verwaiste Orang Utans großgezogen und auf ein selbstständiges Leben im Urwald vorbereitet werden. Felix erlebt, wie die Mitarbeiter der Station einen Erfolg feiern. Santi, ein junges Orang-Utan-Weibchen ist überraschend auf Besuch gekommen! Santi hatte einige Jahre auf der Station gelebt und war nach ihrer Auswilderung acht Monate lang spurlos im Nationalpark verschwunden. Man hatte schon das Schlimmste befürchtet. Nun ist sie da, und zwar nicht allein. Sie hält ein winziges Neugeborenen an ihrer Brust ! Santis erstes Baby ist ein in Freiheit geborener, nur noch selten vorkommender Sumatra Orang Utan. Die Tierpfleger trainieren täglich mit den jungen Affenwaisen. Sie lernen Bäume hochklettern, geeignete Schlafplätze finden und wie sie sich ernähren müssen. Von den insgesamt 40 Orang Utans der Station sind bereits eine ganze Reihe ausgewildert worden. Manche scheiterten und mussten wieder in Obhut genommen werden. Andere hingegen streifen, wie die junge Mutter Santi, durch den Nationalpark und lassen sich, wenn überhaupt, nur selten in der Nähe der Orang-Utan-Station blicken.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 03.03.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mexiko
Mexiko ist eine von 17 Nationen, die als Megadiversity-Länder bezeichnet werden, und zählt damit zu den artenreichsten Ländern der Welt. Sehen Sie, wie sich eine Maya-Gemeinde um Klammeraffen kümmert, Wissenschaftler auf der Yucatán-Halbinsel Cenoten erforschen, im Ria Lagartos Schutzgebiet Nistplätze von Flamingos rehabilitiert werden, und welche beeinduckenden Tierarten in den vielfältigen Wäldern leben.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.20 Uhr)


Am 04.03.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Vögel
Vögel sind extrem anpassungsfähig. Sie sind nicht nur fähig, im Flug große Distanzen zurückzulegen - und das mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit, sondern können auch beim Balzen über Wasser laufen, eine mörderische Natur an den Tag legen und in komplexen sozialen Strukturen leben. Die Dokumentation zeigt, anhand neuester Kameratechnik die erstaunliche Vogelwelt: die räuberischen Fregattvögel, die majestätischen Bartgeier, die tausenden Flamingos an den Seen Afrikas, die äußerst seltene Kolibriart der Wundersylphen, sowie Renntaucher und Laubenvögel.
(Wdh. heute 18.15-19.15 Uhr)


Am 04.03.15 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Regen - Wird er mehr oder weniger?
Starkregen, Nieselregen, Dauerregen: Niederschlag gibt es in vielen verschiedenen Formen und manchmal kann er uns ganz schön die Laune vermiesen. Vor allem, wenn es gar nicht mehr aufhört. "Letzten Sommer hat es wieder besonders viel geregnet!" oder "Das Wetter wird sowieso immer schlechter", hört man oft. Aber stimmt das? "X:enius" wirft einen Blick in die Zukunft: Wird es tatsächlich mehr regnen - oder sogar weniger? Zunächst erklärt "X:enius", wie Regen überhaupt entsteht. Wissenschaftler haben Regenwolken genau untersucht und dabei Erstaunliches entdeckt: In den Wolken befindet sich nicht nur Wasser, sondern auch feinste Staubpartikel - zum Beispiel aus Salz, Asche, Ruß, Sand oder Pflanzenresten. Diese Partikel, die sogenannten Aerosole, sind die heimlichen Herrscher des Wetters. Sie sind dafür verantwortlich, ob und wann es regnet. Und so beeinflusst sogar Sand aus der Sahara den Regen in der Karibik! Ein dunkler Himmel mit grauen Wolken - ist das tatsächlich ein sicheres Anzeichen für Regen? Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard testen ihr Wissen beim Deutschen Wetterdienst in Potsdam in einem Wolkenquiz. Dabei erfahren sie auch, wie ein Wetter-Radar funktioniert und warum Wetter-Apps so häufig daneben liegen.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 04.03.15 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Operation Zwerg-Flusspferd
Sie werden selten gesichtet und sind weitgehend unerforscht: die Zwerg-Flusspferde, die nur etwa halb so groß werden wie ihre Verwandten, die Nilpferde. Die Doku begleitet die australische Tierärztin und Forscherin Wei Yeen Yap in den Taï Nationalpark an der Elfenbeinküste, in der die größte Population wilder Zwerg-Flusspferde lebt. Sechs Monate lang widmet sie sich den einzelgängerischen Vierbeinern. Trotz vieler Hindernisse macht sie erstaunliche Entdeckungen.


Am 04.03.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Norden (1/2) - Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Exemplaren wieder auf bis zu 300. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.


Am 04.03.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald
Der Regenwald am Amazonas ist heute mehr als je zuvor von der Gier des Menschen nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden genutzt und weiter verarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Seekuh Amazonas-Manati und tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front. Mit Helikoptern suchen Ranger aus der Luft nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie die Lebensweise von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll deren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man sie unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen.
Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú (Arapaima), der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen, allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwalds. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben. In diesem Film steht der Kampf um die Rettung des Regenwalds im Mittelpunkt. Natur und Zerstörung werden in ästhetischen wie dramatischen Bildern gegenübergestellt. Tierfilmer Christian Baumeister berichtet von seinen Erfahrungen während der Dreharbeiten und seiner ganz persönlichen Sichtweise - von Ehrfurcht und Respekt vor dem hochkomplexen, lebenden Wunderwerk aus unzähligen Arten und der Hoffnung, dass der letzte große Regenwald der Erde doch noch gerettet werden kann.


Am 04.03.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Mikrokosmos Hecke
Die französische Bocage-Landschaft zeichnet sich durch eine große Anzahl von Hecken aus. Dieser Naturraum stellt eine wichtige Rolle für den Erhalt der biologischen Artenvielfalt dar. Seit Jahrhunderten wird dieser Lebensraum vom Menschen gepflegt und aufrechterhalten. Doch die Bocage strotzt vor wild lebenden Tieren und Pflanzen. Die alten Bocage-Landschaften sind eines der markantesten und unverwechselbaren europäischen Ökosysteme.


Am 04.03.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Die Lena und der Ruf der Taiga
Es ist ein Lebenstraum der beiden Freunde aus der Großstadt, Riho Västrik und Vassili Sarana, einmal zur Quelle der Lena vorzudringen. Sie sehen ihre Reise durch die Wildnis Sibiriens als spirituelle Erfahrung: eins zu werden mit sich selbst und mit der Natur - ein russischer Jakobsweg sozusagen. Und gemeinsam mit Genadi Wassiljowitsch, ihrem ortskundigen Führer, machen sie sich im späten Herbst auf den Weg zur Quelle der Lena. 300 Kilometer sind es bis dorthin. Für die Ewenken, die Ureinwohner Sibiriens und Vorfahren von Genadi, ihrem Führer, ist sie die "große Ernährerin", deshalb wird sie von ihnen auch liebevoll "Großmütterchen" genannt: Sibiriens mächtigster Strom. Rund viereinhalbtausend Kilometer schlängelt sich die Lena durch die Taiga, ehe sie in den Arktischen Ozean mündet. Den Herrscher der Taiga, den Braunbären, lernen die beiden Freunde erst kennen, als sie schon gar nicht mehr daran glauben. Doch diese Begegnung in der inzwischen winterlichen Taiga wird sie tief berühren und sie dazu bringen, auf der Lena ins Arktische Meer vorzudringen, zur Mündung des mächtigsten Stromes.


Am 04.03.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks (3/5) - Die Insel der Teufel
Der Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten wie die letzten eierlegenden Säugetiere überleben. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle Mountain Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu beobachten und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.10 Uhr)


Am 04.03.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks (4/5) - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurückliegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)


Am 04.03.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.


Am 04.03.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Der Große Kaukasus - Russlands Dach der Welt
Im Hinterland von Sotschi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, ist ein beeindruckender Naturfilm mit fesselnden Bildern, atemberaubenden Flugaufnahmen und nie zuvor dokumentiertem Verhalten seltener Tiere entstanden: die letzten Bergwisente, kaukasische Steinböcke, schroffe Gipfel und extreme Wetterschwankungen. Die Bergwelten des Kaukasus markieren eine magische Grenze zwischen Europa und Asien. Über ein Jahr hat Filmemacher Henry M. Mix mit seinem Team in Russlands höchstem Gebirge verbracht. Entstanden ist eine eindrucksvolle Dokumentation über die Naturwunder zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 05.03.15 02:30 - 03:10 Uhr auf 
N24: Überleben in der grünen Hölle - Das Dschungelcamp der Fremdenlegion
Zwölf Tage lang im härtesten Dschungel-Camp der Welt. Das alles, um das begehrte Abzeichen "Commando Guyane" der französischen Fremdenlegion zu erhalten. Ein Kamerateam hat die beiden Bundeswehrstudenten Nils Gerner und Daniel Fischer exklusiv beim Überlebenstraining begleitet.


Am 05.03.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Leben - Vögel
Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 05.03.15 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal von Neuguinea
Die Zwergmenschen in Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von etwa 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal kleiner als die Angehörigen afrikanischer Pygmäenvolksgruppen. Trotz folgenschwerer Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und nicht selten gewalttätig ausgetragener Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben die Zwergmenschen, fernab von Missionseinflüssen, noch streng traditionell. Der Film begleitet einen Besuch der beiden deutschen Brüder Roland und Rainer Garve in einem Dorf der Kimyal. Roland trifft den Stammesältesten Sebiat wieder, mit dem er bereits vor 18 Jahren in Papua Freundschaft schloss. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben dieses Volkes ist das Schweinefest. Schweine werden von den Kimyal hoch geschätzt. Die Tiere dienen zum einen als Wärmespender für die Menschen in kalten Nächten. Zum anderen darf ein junger Kimyal-Mann erst heiraten, wenn er Schweine besitzt. Die Dokumentation begleitet einige Kimyal bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 05.03.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Norden (2/2) - Wolfsschluchten
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden, scheu und zurückgezogen. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: "Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund."
Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten, oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.


Am 05.03.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Saw Mosche - Die Elefanten waren mein Leben
Für die Leute aus Toungoo hat Saw Mosche es geschafft: Vor 50 Jahren hat er als kleiner Elefantenjunge begonnen, als Ouzi. Mit Fleiß, Geschick und Ausdauer arbeitete er sich unermüdlich hoch, bis er den ersten Elefanten sein Eigen nennen konnte. Heute ist er stolzer Besitzer von sieben Elefanten. Die arbeiten für ihn in den Bergwäldern Myanmars in einem "private camp". Zwölf Ouzis unterhalten das Camp und führen die Elefanten. Der Tag ist vom immer gleichen Rhythmus bestimmt. Vor allem in der heißen Zeit müssen sich die Ouzis schon ab Mitternacht auf in den Wald machen, um in der Nähe ihrer Elefanten zu sein. Denn die Zeit von der ersten Dämmerung bis nach Sonnenaufgang ist kostbar, bald ist es zu heiß für die Tiere, und die Arbeit muss abgebrochen werden.


Am 05.03.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (1/2) - Chinas Kampf gegen den Sand
Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.


Am 05.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Neuseeland
In dieser Folge lernen Sie die Nationalparks und Schutzgebiete des isolierten Inselstaates Neuseelands kennen. Auf der Nordinsel befindet sich der Großteil der Bevölkerung, während die Südinsel eine natürliche Schatztruhe darstellt, die von Naturliebhabern beschützt wird. Seelöwen beginnen mit einer Rekolonisierung an der Küste. Der seltene Gelbaugenpinguin kann in Ruhe fischen. Und eine Vielzahl gefährdeter Vogelarten wird umgesiedelt.


Am 05.03.15 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien ist ein aktuelles Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem. Allerdings hat Island gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt dort ausreichend Wasser. Der zweite Teil der Dokumentation über "Wüsten im Vormarsch" zeigt ungeschönt die Folgen menschlichen Fehlverhaltens in Südeuropa.


Am 05.03.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen (1/2) - Tödliche Fallen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Im aktuellen Teil der Dokumentation stehen die fleischfressenden Pflanzen, auch Karnivoren genannt, im Mittelpunkt, die ihre Beute mit unterschiedlichen Techniken einfangen.


Am 05.03.15 22:00 - 22:30 Uhr auf 
Eurosport2: Timbersport
Bericht von den Teamwettbewerben der Holzfäller-Weltmeisterschaft 2014 in Innsbruck.


Am 06.03.15 10:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Auf der Suche nach der Superschlange
Bei den bis zu acht Meter langen Riesenschlangen handelt es sich auch um faszinierend komplexe Kreaturen: Ihre Körper bestehen aus 500 Wirbeln und doppelt so vielen Rippen. 10.000 Muskeln ermöglichen den Tieren ihre eleganten Bewegungen und verleihen ihren Angriffen eine tödliche Kraft. Maria Munoz ist auf der Suche nach gigantischen Würgeschlangen. Im Dschungel von Venezuela will sie herausfinden, ob die Superschlangen tatsächlich Menschen verschlucken können.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.30 Uhr)


Am 06.03.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Wölfe
Der indische Wolf gilt als stark bedroht. Nur selten zeigt er sich den Menschen. Mehr als ein Jahr durchstreift der indische Biologe Joe die trockenen Ebenen Süd-Zentralindiens auf der Suche nach dem Wolf. Wo einst Leoparden und Antilopen die Graslandschaft durchstreiften, überleben die Wölfe in der heute von Menschen dominierten Landschaft nur dank geschickter Strategien. Die Dokumentation bietet nicht nur eine faszinierende Sichtweise auf die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur, sondern auch eine positive Nachricht hinsichtlich des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Zukunft.


Am 06.03.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Elefantenjäger
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über wilde Elefanten auf der Insel Ceylon. 4000 wilde Elefanten leben heute noch in Ceylon, dem Staat Sri Lanka, die meisten in Naturreservaten und Nationalparks. Fast ungestört ziehen diese Herden das Jahr über auf ihren jahrhundertealten Wegen durch die Insel. Doch über tausend der grauen Riesen leben auch außerhalb der Parks auf der Insel, die nicht größer ist als Bayern und mindestens ebenso dicht besiedelt. Fast täglich kommt es dabei zu gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und wilden Elefanten, die urplötzlich auf den Feldern, in den Dörfern oder Plantagen auftauchen. Natürlich sind die Bauern besorgt um ihre Ernte auf den Feldern, denn die Dickhäuter benehmen sich auf den Feldern wie Elefanten im Porzellan-Laden! Deshalb versuchen die Bauern mit allen Mitteln die wilden Dumbos wieder in die Schutzgebiete zu treiben.


Am 06.03.15 14:35 - 15:20 Uhr auf 
EinsFestival: Wildes Großbritannien - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken. Mitten im Winter bringen Kegelrobben an den Küsten Großbritanniens ihre Jungen zur Welt. Zeitgleich fegen heftige Stürme über das Land. Hohe Wellen sind eine große Gefahr für kleine Kegelrobben. Passen sie nicht auf, werden sie von den Brechern für immer ins Meer gezogen. Sobald der erste Schnee fällt, wird Großbritannien zu einem Winterwunderland. Die Federn der Moorschneehühner und das Fell der Schneehasen verändern jetzt ihre Farbe und werden weiß. Gut getarnt sind sie so für Greifvögel fast unsichtbar. Auch für Eulen bedeutet die weiße Pracht kein Problem. Aus der Luft orten sie selbst feinste Mäusegeräusche unter der Schneedecke. Der Zweiteiler "Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Tiere und die Natur des britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.


Am 06.03.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Vanuatu
Der im Pazifik gelegene Inselstaat Vanuatu verfügt über mehrere hundert Inseln mit zerklüfteten Küsten, üppigen Wäldern, aktiven Vulkanen und türkisen Lagunen. Zum Schutze dieses Paradieses beobachten Wissenschaftler das Verhalten des Vulkans Yasur sehr genau. An der Küste Efrates kümmern sich Fischer um den Erhalt der Meeresschildkröten. Außerdem wird mit allen Mitteln versucht, den Bestand der selten gewordenen Dugongs zu vergrößern.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.15 Uhr)


Am 06.03.15 15:20 - 16:05 Uhr auf 
EinsFestival: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Seit Monaten hat der Winter die Britischen Inseln fest im Griff. Kälte und fehlendes Licht werden für viele Bewohner zur Strapaze. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort. Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens, die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird. Wenn aus Frühling Sommer wird, schlüpfen in den Flüssen des Königreichs Tausende Eintagsfliegen. Immer wieder fliegen die Männchen auf, nur um sich graziös fallen zu lassen. Bevor es Abend wird, kehren die Weibchen zum Wasser zurück und legen die befruchteten Eier ab. Mit dem sonnigen Tag endet ihr Leben. Die Heidelandschaften Großbritanniens zählen zu den Sommerquartieren eines seltsamen Vogels: dem Ziegenmelker. Tagsüber sitzt er gut getarnt und bewegungslos da. Sein nächtliches Verhalten dagegen ist spektakulär. Neueste Aufnahmen aus Wärmebildkameras zeigen das Balzverhalten des merkwürdigen Vogels.


Am 06.03.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen (2/2) - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.


Am 06.03.15 20:00 - 21:00 Uhr auf 
Eurosport: Timbersport
Bericht von den Einzelwettbewerben der Holzfäller-Weltmeisterschaft 2014 in Innsbruck.


Am 06.03.15 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Zum Abschuss freigegeben - Streit um den Hirsch im Harz
Im Harz wurde der Rothirsch zum Massenabschuss freigegeben. Mindestens 2400 Tiere sollen erlegt werden, so der Auftrag der Jagdbehörden an die Reviere. Die Begründung für die ungewöhnliche Aktion: Durch Umwelteinflüsse, wie etwa warme Winter, habe sich der Bestand innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Das Wild bedrohe die Wälder, die es zu retten gilt, und außerdem entstünde durch den Wildfraß ein wirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe. Autor Lutz Wetzel geht der Frage nach, ob der Massenabschuss die einzige Möglichkeit ist, den Wald vor Wildfraß zu schützen.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion





































25.02.15 07:30 - 07:45
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (1/3) - Pflanzen und Tiere im Wald

25.02.15 07:45 - 08:00
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (2/3) - Nahrungsbeziehungen und Stoffkreisläufe

01.03.15 16:00 - 16:45
SWR: Tierisch wild im Südwesten (2/2) - Durch Wind und Kälte

26.02.15 07:30 - 07:45
rbb: Lebensgemeinschaft Wald (3/3) - Funktion des Waldes

26.02.15 07:45 - 08:00
rbb: Tiere und Pflanzen - Raubtiere des Waldes

04.03.15 11:30 - 12:15
NDR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald

27.02.15 07:30 - 08:00
rbb: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen

24.02.15 15:15 - 16:00
NDR: Paradies am Polarkreis - Im Urwald von Nordschweden

26.02.15 13:00 - 14:05
ServusTV: Wälder im Nebel

02.03.15 11:30 - 12:15
NDR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?

24.02.15 07:30 - 07:45
rbb: 1000 Jahre überlebt - Die Biografie der Eiche (1/2)

03.03.15 11:30 - 12:15
NDR: Mythos Amazonas - Triumph des Lebens