powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 22.06.17 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt sei, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.


Am 22.06.17 04:00 - 04:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 22.06.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Im Reich der Mäuse
Viele Menschen sehen Mäuse am liebsten im Maul der Katze oder in der Falle. Denn auf dem Acker fressen sie das Korn, und wenn die Ernte eingebracht ist, ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Ob im Dachboden oder in der Speisekammer: Überall nisten sich Mäuse oder Ratten ein. Aber diese unbeliebten Untermieter bilden nur eine Minderheit. Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, auf Wiesen und in Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere der Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer.


Am 22.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Pythons - Invasion in Florida
Nachdem als Haustiere gehaltene Tigerpythons im US-Bundesstaat Florida vor Jahren in die Everglades entwischten, haben sie sich dort explosionsartig vermehrt. Inzwischen dringen die bis zu fünf Meter langen Reptilien bis in die Randgebiete der Städte vor. Um ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, tragen die Behörden zum zweiten Mal die sogenannte Python Challenge aus. Zu diesem Wettbewerb reisen Jäger aus dem ganzen Land an. Einer der Teilnehmer ist Nick Gadbois. Der in Florida ansässige Biologe gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger.


Am 22.06.17 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution
Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland. Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten.


Am 22.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
"Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" entführt in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustür: in ein Kornfeld. Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil in der heimischen Natur. Im Film wird die Vielfalt der Feldbewohner vorgestellt und gezeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Begleitet wird eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld. Was einen Acker zu einem wertvollen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen werden lässt, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Gift. Dann gedeihen u. a. Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen und Feldsperling. Heute hat die moderne, industrielle Landwirtschaft fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, sondern dass eine naturnahe Landwirtschaft auch andere Vorteile hat.


Am 22.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie schlau ist der Fuchs?
Tierreporterin Paula ist im Böhmerwald in der Tschechischen Republik unterwegs. Sie möchte mehr über den Fuchs erfahren und dabei hilft ihr Jan, ein echter Wald- und Wiesenexperte. Es ist nämlich gar nicht so einfach, dem scheuen Meister Reineke in der freien Natur auf die Schliche bzw. Spur zu kommen. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie nicht versuchen würde, alles Mögliche über den Fuchs herauszufinden. Vom Fährtenlesen über den Fuchsbau bis hin zur genauen Untersuchung eines Kothaufens - auch Losung genannt - ist für sie alles spannend und interessant.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 22.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.40 Uhr)


Am 22.06.17 18:10 - 18:40 Uhr auf 
ServusTV: OutDoor Spezial
Dem Trend "Raus aus dem Alltag - rein in die Natur" und allem, was dazu notwendig ist, widmet sich die Fachmesse OutDoor in Friedrichshafen. ServusTV berichtet über die Neuheiten und aktuellen Entwicklungen der Outdoor-Branche.
(Wdh. morgen 10.10-10.40 Uhr)


Am 22.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 23.06.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.
(Wdh. heute 18.10-19.15 Uhr)


Am 23.06.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Heli-Loggers - Alles oder nichts
Gord Closson und sein Team haben auf Vancouver Island einen lukrativen Auftrag an Land gezogen. Die Truppe soll auf einem Bergrücken in 1500 Metern Höhe wertvolles Zedernholz schlagen. Doch das Vorhaben bringt erhebliche finanzielle Risiken mit sich. Denn das unzugängliche Waldgebiet, in dem die Männer ihre Arbeit verrichten, liegt viele Kilometer von der Verladestelle entfernt. Jede Flugstunde mit dem Hubschrauber kostet die Holzfäller zudem 10 000 Euro. Sprich: Das Projekt wird für die Heli-Loggers nur dann zum Erfolg, wenn der Boss richtig kalkuliert hat.


Am 23.06.17 07:30 - 07:32 Uhr auf 
SWR: Wie erobern Pflanzen Neuland?


Am 23.06.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2) - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


Am 23.06.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2) - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Andengipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften unserer Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


Am 23.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bama der Gorillamann
Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, ist ein Gorilla-Flüsterer. Seit vielen Jahren kümmert er sich liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Der Film erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen dem Tierpfleger Alfred Bama und dem Gorilla-Weibchen Nyango und zeigt die weltweit ersten Aufnahmen der Cross River Gorillas in der Wildnis.


Am 23.06.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Anavilhanas und Mariuá sind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt – aber auch große Schönheit.
(Wdh. übermorgen 1.55-2.40 Uhr)


Am 23.06.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern zahllose Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: „Ukai“. Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.
(Wdh. übermorgen 3.20-4.05 Uhr)


Am 23.06.17 16:15 - 16:45 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Bären
Bären besiedeln fast alle Lebensräume der Welt. Man findet sie in tropischen Urwäldern ebenso wie an den Küsten des Nordpolarmeeres. Sie überleben unter extremen Bedingungen und spüren überall zielsicher die gehaltvollsten Nahrungsmittel auf. Besonders beeindruckend ist der aus hohlen Fellhaaren bestehende Pelz der Eisbären, dank dem sie dem harten arktischen Winter standhalten. In den Sommermonaten verlassen die Eisbären das Packeis und weichen auf das Festland aus.


Am 23.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Karge Berge, dichte Regenwälder, Sümpfe und Klippen prägen die über 7.000 großen und kleinen Eilande der Philippinen. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe im westlichen Pazifik leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch „Marderbären“ genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Im Inselinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem so faszinierende Bewohner zu Hause sind wie die nachtaktiven Koboldmakis – winzige Primaten, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.
(Wdh. übermorgen 4.05-4.50 Uhr)


Am 23.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen – vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel – doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
(Wdh. übermorgen 4.50-5.30 Uhr)


Am 23.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Affenwelten (1/3) - Planet der Primaten
Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Meter Höhe überleben? Ist ihre Heimat nicht der tropische Regenwald, wo sie auf den Bäumen hocken? In der ersten Folge entführt "Terra X" die Zuschauer in eine Affenwelt jenseits aller gängigen Vorstellungen. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extreme Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken zum Beispiel trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen Äthiopiens.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 23.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Affenwelten (2/3) - Familienangelegenheiten
Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität gibt es auch bei den Affen. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Verwicklungen damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Filmteam beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 23.06.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Affenwelten (3/3) - Unsere schlauen Verwandten
Die dritte Folge geht der Frage nach, in welcher Weise sich die nächsten Verwandten der Menschen von anderen Tieren unterscheiden und welche außergewöhnlichen Lösungen sie für die größten Überlebensfragen gefunden haben. Verblüffende Ähnlichkeiten zu uns Menschen finden die Forscher in der Art und Weise, wie die Primaten Werkzeuge benutzen, wie sie Probleme anpacken oder ein Gefühl für "richtig" und "falsch" entwickelt haben. Die Intelligenz von Affen zu messen, ist schwierig, weil Primaten zu unterschiedlich sind, und die Sprache als Maßstab entfällt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 24.06.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Heli-Loggers - Aller Anfang ist schwer
Echte Typen in schwindelerregenden Höhen: Gord Closson und sein Team machen einen extrem gefährlichen Job. Die Holzfäller erklimmen mit Gurt, Steigeisen und Motorsäge im Gepäck gigantische Baumriesen auf Vancouver Island, um in bis zu 50 Metern Höhe Äste und Kronen zu kappen. Anschließend werden die gewaltigen Stämme angesägt und per Hubschrauber zur Verladestelle transportiert. Präzise Handgriffe und absolute Konzentration: Welchen Risiken die Männer Tag für Tag bei der Arbeit ausgesetzt sind, wissen sie nur allzu genau. Jeder Fehler kann im Wald fatale Folgen haben. Doch die taffen Burschen lassen sich von der Angst, die immer mitklettert, nicht unterkriegen. DMAX zeigt die Heli-Loggers bei ihren riskanten Einsätzen vor der Westküste Kanadas.
(Weitere Folgen bis zum 2. Juli zur selben Zeit)


Am 24.06.17 07:50 - 08:35 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten: Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln. Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren.
(Wdh. heute 16.00-16.45 Uhr)


Am 24.06.17 07:55 - 08:20 Uhr auf 
arte: Wie lässt sich Wilderei bekämpfen?
Elfenbein, Nashorn, Löwenfell: In den letzten zehn Jahren hat die illegale Jagd auf wilde Tiere dramatisch zugenommen. Mehr als 1.000 Nashörner finden jedes Jahr auf diese Weise den Tod, bei den Elefanten sind die Zahlen sogar noch besorgniserregender: Über 30.000 Tiere sterben jährlich aufgrund von Wilderei. Wenn das grausame Töten so weitergeht, werden in naher Zukunft bald keine wildlebenden Nashörner und Elefanten mehr existieren. Wie lässt sich Wilderei bekämpfen? Um das herauszufinden, reisen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard ins Land der Rhinozerosse, nach Südafrika: Dort leben 80 Prozent der Nashörner weltweit. Kann moderne Hightech die illegale Jagd auf die Tiere verhindern? In einem Wildtierreservat nahe des Kruger-Nationalparks setzen die Betreiber auf modernste Überwachungssysteme - wie funktionieren sie? Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 1989 weltweit verboten ist, boomt das Geschäft mit der illegalen Ware. Das Problem: Es ist sehr einfach, illegales Elfenbein "weißzuwaschen". Korruption und Bestechung machen es möglich. Doch die Forschung könnte dem bald ein Ende setzen: Ein spezielles Analyseverfahren aus der Lebensmittelchemie kann für jede Elfenbeinprobe den genauen Herkunftsort ermitteln. Wie funktioniert das? Und warum setzt man in Südafrika im Kampf gegen Wilderer neuerdings auf Frauenpower?


Am 24.06.17 08:35 - 09:20 Uhr auf 
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt sei, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.


Am 24.06.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Ein Fläschchen für den Jaguar
Ein junges brasilianisches Ehepaar hat auf ihrer Facienda eine Auffangstation für verletzte oder aufgefundene Wildtiere aufgebaut. Dort werden auch junge Jaguare ausgewildert. Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind beide Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen, auch die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens liegt ihnen am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar, der auf zwei Quadratmetern Beton vor sich hinvegetierte.


Am 24.06.17 09:30 - 10:20 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Michael und Caroline Parrish leben auf einem Anwesen, hoch in den Bergen von North Carolina. Das Paar wünscht sich ein absolutes Luxus-Baumhaus inklusive vollausgestatteter Küche, Heizung, Klimaanlage und drei Verandas, um die sensationelle Aussicht genießen zu können. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, überraschen die Treehouse Guys das Paar noch mit einem Whirlpool.
(Weitere Folge heute 20.15-21.10 Uhr)


Am 24.06.17 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten
Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer. Der Chef der Hundestaffel ist Mutinda, der selbst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um als Ranger seinen Dienst zu tun. Mutinda kennt viele Tricks und Fluchtwege der Wilderer. Doch das Einsatzgebiet ist riesig und umfasst Gebiete in Kenia und in Tansania. So ist es schlicht nicht möglich, überall Ranger zu postieren. Die Ursache aller Wilderei ist die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Elfenbein durch die neue chinesische Mittelschicht. Big Life hat eine klare Botschaft an alle Wilderer: "Es lohnt sich nicht. Wir fassen jeden, der den Wildtieren schadet!" Nur das kann Wilderer abschrecken. Mutinda ist so oft es geht mit seiner erfahrenen Hündin Dede im Einsatz. Die Treffergenauigkeit der Spürhunde ist bei Wilderern gefürchtet. Viele von ihnen verstehen nicht, wie sie bereits innerhalb von 72 Stunden nach der unbeobachteten Tat gestellt werden können. Doch der Spürnase von Mutindas Hündin Dede entgeht nichts.


Am 24.06.17 12:10 - 13:05 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In den Bayous geht Shelby in Gewässern tauchen, in denen sich auch viele Alligatoren befinden. Indessen wird in Alaska der heißeste Tag der Saison für die Papac Crew noch heißer, als ein Feuer auf dem Berg ausbricht.
(Weitere Folge heute 22.55-23.50 Uhr)


Am 24.06.17 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. Wir porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations Mike Willy überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 24.06.17 17:30 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tatort Umwelt - Öko-Detektive im Einsatz
Weltweit liegen die Einnahmen durch Umweltkriminalität jährlich im dreistelligen Milliarden-Bereich. Auch in Deutschland und Bayern sind Verbrechen an der Natur keine Seltenheit. Immer wieder gibt es darunter besonders grausame Gewalttaten gegen geschützte Tiere. Im Landkreis Cham etwa sind seit Anfang April acht getötete Greifvögel gefunden worden, darunter fünf Mäusebussarde und drei Rotmilane. Alle in einem eng begrenzten Gebiet von einem Quadratkilometer. Dieser Fall erinnert an die getöteten Luchse, die 2015 im Bayerischen Wald für Aufruhr sorgten. Und die Suche nach den Tätern gestaltet sich oft als sehr schwierig.


Am 24.06.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Bären in der Nachbarschaft
Die Wölfe heulen bei Nacht - es scheint als wäre Graf Draculas Geist noch lebendig. Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wolf und Bär. Wie vor hunderten von Jahren ziehen aber auch Schafherden durch die Gebirge, bewacht von riesigen Hunden, die bereit sind, sich im Kampf gegen die Räuber zu opfern. Trotzdem, Wolf und Bär reißen die vom Menschen genutzten Tiere. Und nicht nur das. Zwischen den Wäldern liegt Brachov - eine Stadt, die mehr oder weniger mit ihren großen Räubern leben muss. Nachts kommen die Bären bis in die Vororte und kümmern sich um den Inhalt der Mülltonnen. Und Wölfe trotten im Schutz der Dunkelheit mitten durch bewohnte Gebiete. Zwar ist man in Brachov seit jeher gewohnt, mit wilden Tieren zusammenzuleben. Trotzdem ist die Situation ein Pulverfass. Mitarbeiter der Wildbiologische Gesellschaft München e.V. versuchen, Konflikten zwischen Mensch und Tier vorzubeugen, und sie haben ein überzeugendes Argument: man will nicht warten, bis ernsthafte Zwischenfälle das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beeinträchtigen, sondern versucht beiden zu helfen, bevor es für eine gemeinsame Zukunft zu spät ist.


Am 24.06.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Biene Majas wilde Schwestern
Die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen zeigt Jan Haft in dem Film "Biene Majas wilde Schwestern". Den meisten Menschen ist die Honigbiene bekannt, die fleißig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch nur die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen. In seinem Film "Biene Majas wilde Schwestern" zeigt Jan Haft die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen. Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - die Welt der Wildbienen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.


Am 24.06.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
hr: Hessische Auen
In Hessen gibt es nur noch wenige Auwälder, die von Flüssen oder Bächen bei Hochwasser überflutet werden. Eine Ausnahme bildet die Kühkopf-Knoblochsaue im Hessischen Ried, sie wurde sogar von der UNESCO zum Europareservat ausgezeichnet. Filmautor Werner Czarnecki zeigt, wie vielfältig sich in solchen wertvollen Restauen eine schillernde Lebensgemeinschaft entwickeln kann, die sich gut an ihre Umgebung anpasst. Unter Schutz bilden diese Waldbereiche intakte Strukturen, besonders dann, wenn sie forstwirtschaftlich ungenutzt bleiben. Wie in dem Film zu sehen, haben solche Wälder auch einen höheren Totholzanteil, der wiederum für die höhlenbauenden Spechte und ihre Nachmieter sowie für viele Kleinlebewesen nützlich sind. Der Film zeigt zahlreiche Tierarten, die sich in solchen naturnahen Arealen gerne ansiedeln. Dazu gehören Spechte, Kormorane, Graureiher, Beutelmeisen, Blaukehlchen, Kraniche, Uferschwalben, Eisvögel, Wasseramseln, Haubentaucher, Störche, Biber und viele andere Arten.
(Wdh. morgen 6.05-6.50 Uhr)


Am 24.06.17 20:15 - 00:30 Uhr auf 
kabel1doku: Der Klima-Kollaps
Zerstörerische Tsunamis, Erdbeben oder Stürme - der Klimawandel sorgt dafür, dass sich solche Naturkatastrophen weiter verstärken. Der Themenabend geht den Naturgewalten auf den Grund und präsentiert Möglichkeiten, wie wir Menschen uns gegen die unheilvolle Kraft schützen können - unter anderem durch ausgeklügelte Warnsysteme. Im Studio-Talk berichten Überlebende von den dramatischen Minuten und Wissenschaftler erklären die Hintergründe von Naturkatastrophen.


Am 25.06.17 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Tierisches Nachtleben - Im Dschungel von Costa Rica
In dem mittelamerikanischen Land Costa Rica reicht die Dschungellandschaft bis direkt an die Küste. Das Team aus Wissenschaftlern und Kameraleuten fragt sich, warum man hier jeden Morgen leere Schildkrötenpanzer findet. Die Costa Ricaner halten den Jaguar für den Schuldigen. Ob das Team diese Vermutung bestätigen kann? Zur gleichen Zeit bahnt sich ein zweites Drehteam einen Weg durch den dichten Dschungel. Der bietet Tausenden Spinnen, dem seltenen Wickelbären und dem Hasenmaul, einer fischfressenden Fledermausart, einen guten Lebensraum.


Am 25.06.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
ONE: Unbekannte Natur in NRW
In diesen Wochen werden Hunderte Experten und Laien in NRW auf Safari gehen. Denn rund um den Tag der Artenvielfalt, den die Zeitschft "GEO" dieses Jahr wieder in NRW stattfinden lässt, wird Natur-Inventur gemacht. Ranga Yogeshwar reist in die ganz frühen Tage unseres Landes und erzählt, wie schon vor mehr als 500 Millionen Jahren der Grundstein für diese Naturräume gelegt wurde. Plattentektonik, Urmeere und Gletscher haben die Landschaften in NRW geformt, wie den flachen Niederrhein, die erzreiche Eifel oder die Sanddünen der Wahner Heide. Wie kann diese sandige Dünenlandschaft zu den artenreichsten der Region zählen?


Am 25.06.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf Kollisionskurs
In der Wildnis gibt es weder Ampeln noch Verkehrsschilder. Und das Letzte, was die Trucker auf den schmalen, unbefestigten Verkehrswegen in den Wäldern von Maine brauchen können, ist Gegenverkehr. Um Unfälle zu vermeiden, melden die Fahrer der tonnenschweren Lkws daher ihre aktuelle Position regelmäßig an ihre Kollegen. Doch Trucker Jake Lawyerson hat sein Funkgerät versehentlich ausgeschaltet, und so kommt ihm auf einer verschneiten Piste im Wald plötzlich mit Hochgeschwindigkeit ein anderes Fahrzeug entgegen.


Am 25.06.17 13:05 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiel im Traunviertel
Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes ein einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Etwa 100 Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10 000 Interessierte durch die Schutzgebiete. Claus Muhr begleitet diese Botschafter der Natur durchs oberösterreichische Traunviertel. "Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss" ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann.


Am 25.06.17 13:30 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster und Bestseller-Autor. Er schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben" der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur. Peter Wohlleben lebt im Forsthaus von Hümmel, einer 470-Seelen-Gemeinde in der Eifel.


Am 25.06.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Echte Einzelkämpfer
Wenn mit dem Helikopter gearbeitet wird, zählt jede Sekunde. Zudem haben die Meteorologen für die französische Schweiz schlechtes Wetter angekündigt. Das bedeutet: Holzfäller Franz Arnold muss sich bei diesem Auftrag sputen - im Wald ist Effizienz gefragt. Hannes Müller kämpft im Allgäu ebenfalls mit widrigen Bedingungen. Denn obwohl es schon auf den Mai zugeht, hat es in den Bergen tüchtig geschneit. Die weiße Pracht sorgt beim Roden an den Steilhängen für ernste Probleme, denn es besteht akute Absturzgefahr.


Am 25.06.17 15:50 - 16:35 Uhr auf 
kabel1doku: Kampf um den Amazonas (1)
Ross Kemp untersucht, wie Öl-Unternehmen Einfluss auf große Teile des Amazonas nehmen, indem sie versuchen, den globalen Wunsch nach Energie zu befriedigen. Außerdem beobachtet er Revierkämpfe auf Soja-Plantagen und bei der Rinderzucht, die zu eskalieren drohen.


Am 25.06.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Von Ködern und Kameras
Beim Fressen geben Schwarzbären eine leichte Zielscheibe ab. Deshalb versuchen Wilderer ihre Beute oft mit leckeren Appetithappen zu ködern. Das Lockmittel wird meistens aus Zutaten wie Hundefutter, Gemüse und Fleisch zubereitet. Aber diese Jagdmethode ist strengstens verboten, denn sie gefährdet den Bestand. Daher hat ein verantwortungsbewusster Pilzsammler die Beamten des "United States Fish and Wildlife Service" informiert, als ihm im Wald etwas Verdächtiges auffiel. Die Wildhüter suchen vor Ort nach weiteren Spuren.


Am 25.06.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt: Viele halten das für den richtigen Weg zum Klimaschutz. Andere warnen davor, für die Energieerzeugung den Umwelt- und Gewässerschutz zu opfern. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln daher Ansätze, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind. In "Planet Wissen" zeigen sie, wie solche Kraftwerke funktionieren.


Am 25.06.17 16:35 - 17:25 Uhr auf 
kabel1doku: Kampf um den Amazonas (2)
Ross Kemp zeigt, wie die globale Nachfrage nach Kokain zur Abholzung des Regenwaldes führt und dass der Anstieg des Goldpreises zur Folge hat, dass die Menschen den Regenwald zerstören, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.


Am 25.06.17 18:20 - 19:20 Uhr auf 
kabel1doku: Aussterben verboten - Die Mission von David Attenborough
Wer möchte entscheiden, welche der vielen bedrohten Tierarten schützenswerter ist als die anderen? David Attenborough unternimmt einen Versuch. Ihm geht es dabei nicht um persönliche Vorlieben, sondern darum, welche Tierart durch teilweise bizarre Adaptionen und besondere Umwelteinflüsse in ihrer Entwicklung jetzt eine Sonderstellung innerhalb der Natur genießt. Tiere wie der Olm oder der Schlitzrüssler.


Am 25.06.17 20:15 - 22:00 Uhr auf 
kabel1doku: Before the Flood mit Leonardo DiCaprio
Leonardo DiCaprio bereist als Friedensbotschafter der Vereinten Nationen fünf Kontinente, um vor Ort die Folgen des Klimawandels zu dokumentieren. An der Seite renommierter Wissenschaftler begibt sich der Oscar-Gewinner und Aktivist auf unterschiedliche Expeditionen und trifft sich mit politischen Größen, die dazu aufrufen, die Augen vor der Realität des Klimawandels und seinen Folgen nicht zu verschließen.
(Wdh. heute 23.40-1.15 Uhr)


Am 25.06.17 22:00 - 23:40 Uhr auf 
kabel1doku: Das Ende der Artenvielfalt - Racing Extinction
Die Dokumentation begleitet eine Gruppe Künstler und Aktivisten, die in noch nie zuvor gesehenen Bildern das Ende der Artenvielfalt darstellen und damit unsere Sicht auf Mutter Erde verändern. Durch den Handel mit Produkten vom Aussterben bedrohter Tiere und dem Einfluss von Öl- und Gasunternehmen verliert unser Planet seine Artenvielfalt. Was können wir tun, um die Natur, wie wir sie kennen und lieben, zu retten?


Am 26.06.17 03:00 - 03:40 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2) - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


Am 26.06.17 03:40 - 04:25 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2) - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Andengipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften unserer Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


Am 26.06.17 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Jedes einzelne Tier zählt, um das Überleben der hochgradig gefährdeten Art zu sichern. Denn der Lebensraum der schätzungsweise 6.000 verbliebenen Tiere wird durch die Ausbreitung der wirtschaftlich enorm erfolgreichen Palmölplantagen weiter eingeschränkt. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho-Naturreservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 besonders verheerend, durch die abgeholzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land vordringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwischen wurde die Region wieder aufgebaut, die Abholzung geht jedoch ungehindert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitarbeiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.


Am 26.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Osnabrücker Land - Waschbären und Wildschweine
Ein kleines Naturparadies ist das Osnabrücker Land im Südwesten Niedersachsens. Svenja und Ralph Schieke haben in ihrem Film mit aufwendigen Superzeitlupen und spannenden Tiergeschichten ein außergewöhnliches Stück Norddeutschland eingefangen. Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt. Einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen. Die Tierfilmer Svenja und Ralph Schieke drehten zwei Jahre lang zwischen Bad Iburg und Badbergen, um Tiere, Menschen und Landschaften zu porträtieren. Gezeigt werden die Jagdflüge von Fledermäusen und Uhus, außerdem Schmetterlinge, Schwalben und Eisvögel bei fantastischen Flugmanövern. Mit der Unterwasserkamera wird die Geburt von Feuersalamandern und die Jagd von Wasseramseln aufgenommen. Außerdem schauen die Naturfilmer Waschbären, Wildschweinen und Eulenfamilien zu. An einem Heißluftballon angebrachte Kameras zeigen Aufnahmen vom Osnabrücker Land aus der Vogelperspektive.


Am 26.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Der Solling - Niedersachsens wilder Süden
Der Solling ist nach dem Harz das größte geschlossene Waldgebiet Norddeutschlands. Aber auch sanfte Wiesentäler, klare Bäche und urtümliche Moore prägen das Landschaftsbild. Lange Zeit war es verpönt, Vieh in die Eichenwälder zu treiben. Seit dem Jahr 2000 wird das Experiment Hutewald im Solling wieder gewagt. Heckrinder und Exmoorponys ziehen seitdem wieder umher und halten den Wald offen und damit artenreich. Aber auch Tiere, die in anderen Regionen Deutschlands selten geworden oder ganz verschwunden sind, kann man im Solling noch entdecken. Herden von Mufflons ziehen durch die alten Hutewälder, der scheue Schwarzstorch zieht seinen Nachwuchs im Verborgenen auf und der winzige Sperlingskauz, die kleinste Eule Deutschlands, geht auf die Jagd. Der Sperlingskauz ist die einzige tagaktive Eule. Im Frühjahr ertönt morgens und am späten Nachmittag der typische Balzruf des Männchens. Der Film begleitet ein Kauzpaar bei der Brut bis zum Ausfliegen der Jungvögel. Dabei bietet eine Fingerkamera in der Bruthöhle intime Einblicke in das Leben dieser seltenen Eulenart.


Am 26.06.17 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen diese Woche bis Freitag und nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 26.06.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Der Sinn des Lebens
Viele Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens. Am Beispiel von Haselnuss, Hirschgeweih und der Arbeit von Regenwürmern gibt "NETZ NATUR" erstaunliche Antworten auf diese uralte Frage. Alles beginnt mit einer einfachen Haselnuss. Aus ihr keimt ein Busch - und zwar dort, wo ihn ein Eichhörnchen gepflanzt hat - ein Nagetier, das von Nüssen und Tannenzapfen lebt und seinerseits für Marder oder Greifvögel wie Sperber Nahrung bedeutet. Der Busch selbst ist Versteck, Wetterschutz und Nahrung für einen ganzen Kosmos von Lebewesen. Und um sich fortzupflanzen, schüttet er seine Pollen ganz früh im Jahr in den Wind, bevor die Blätter austreiben und die weiträumige Verbreitung seines Blütenstaubs behindern. Alles im Leben dieser Pflanze ergibt einen Sinn. Wozu eigentlich tragen Hirsche 15 Kilogramm Geweihknochen auf dem Kopf mit sich herum, die sie jedes Jahr vollständig erneuern? Welchen Sinn macht all dieser Aufwand? Und was wird mit der unzählbaren Flut von Blättern, die im Herbst im Wald und in den Gärten von den Bäumen fallen und über den Winter auf mysteriöse Art und Weise verschwinden? Wer besorgt im Wald das heimliche Recycling, damit wir Menschen über die Jahre nicht allmählich unter einer dicken Schicht von Blättern ersticken? "NETZ NATUR" hat sich nächtelang mit Infrarotkameras auf die Lauer gelegt, um den heimlichen Waldarbeitern und dem tiefgreifenden Sinn ihrer Arbeit auf die Spur zu kommen. Wo man hinschaut und die Spur aufnimmt, wird schnell klar, dass man all die Lebewesen, die neben uns existieren, nicht für sich allein betrachten kann. Man kann sie nur verstehen, wenn man sie in einen Zusammenhang mit dem Leben anderer Tiere und Pflanzen sieht. Erst mit dem Blick aufs Ganze wird der Sinn jedes einzelnen Daseins deutlich. Und von diesem Blick auf die Natur könnten wir Menschen einiges lernen.


Am 27.06.17 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.


Am 27.06.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.


Am 27.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Pflanzen erkunden ihre Umwelt, sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde und sie pflanzen sich fort: Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich, sie lügen und betrügen. Sie kommunizieren miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt und auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In dramatischen Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr unbekanntes Gesicht.


Am 27.06.17 10:50 - 11:30 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Der geheimnisvolle Norden
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.


Am 27.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Die Europäische Wildkatze - sie ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel - heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel - von der Jungenaufzucht im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter.


Am 27.06.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Apfelmacher auf neuen Wegen
Fast jeder dritte Apfel den wir essen, stammt aus dem Alten Land. In dieser Region an der Elbe hat der Obstanbau eine lange Tradition. Schon vor 900 Jahren bauten holländische Siedler die erste Deiche und Entwässerungskanäle und machten so das Land urbar. Heute müssen sich die Obstbauern der weltweiten Konkurrenz stellen. "die nordstory - Apfelmacher auf neuen Wegen" stellt drei unterschiedliche Zukunfts-Visionen vor. Ulrike Schuback aus Jork ist eine von gerade mal sechs Apfelbäuerinnen im Alten Land. Mit viel Herzblut führt die 46-jährige ihren Hof und baut sich nebenbei noch ein zweites Standbein auf: Feiern im Obstparadies. Ob Hochzeit oder afrikanisches Buschkochen, hier gibt es mehr als Apfelkuchen unter freiem Himmel. Auch Baumschulbesitzer Hermann Cordes ist auf neuen Wegen. In Holm veredelt er alte, fast vergessene Apfelsorten. In seinem Versuchsgarten hinter der Werkstatt probiert er aber auch den flotten Dreier: Aprikose, Pfirsich und Mandel auf einem Stamm. Hein und Rolf Lühs stehen vor großen Veränderungen. Seit drei Jahren arbeiten Vater und Sohn daran, ihren Herzapfelhof in Jork zum Biohof umzustellen. Das bedeutet Arbeiten ohne Giftköder, chemische Pflanzenschutz - oder Düngemittel. "die nordstory - Apfelmacher auf neuen Wegen" begleitet die Obstbauern von der Blüte bis zur Ernte und gewährt einen spannenden, authentischen Blick hinter die Kulissen der Apfelproduktion.


Am 27.06.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Hafer statt Diesel - Starke Pferde und schwere Jobs
Die Irish-Tinker-Stute Finola zieht schnaufend einen sechs Meter langen Buchenstamm aus dem Wald. Marko Jakubzyk führt sie, nahezu wortlos. "Fine weiß ganz allein, wo sie lang gehen muss", schwärmt er. Er ist einer der wenigen, die mit Rückepferden in Mecklenburg-Vorpommern versuchen, ihr Geld zu verdienen. Unterstützung erhält er vom Förster Holger Weinauge. Da Rückemaschinen den Wald mehr und mehr kaputt machen, möchte er in seinem Forst einen anderen Weg gehen. Der Film zeigt das ungewöhnliche Gespann und einen Förster, der neue Wege beschreitet.
(Wdh. morgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 27.06.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Mutualismus - Das Faultier, die Motte und die Alge
Das Faultier hängt normalerweise faul im Baum herum. Warum verlässt es ausgerechnet zum Klogang seinen sicheren Aufenthaltsort? Thomas D berichtet über ungewöhnliche Nahrungsquellen und eine symbiotische Dreiecksbeziehung, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 27.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er – neugierig wie alle Katzen – die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, da er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Plötzlich ändert sich alles. Sein Vater erscheint im Revier und macht der paarungsbereiten Leopardin den Hof. Für Dikeledi gibt es jetzt keinen Aufschub mehr: Er muss gehen. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die preisgekrönten Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 27.06.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Unter Strom
Oliver Jampen und sein Team machen sich bereit für eine heikle Mission. Die Hubschrauber-Profis sollen in dieser Folge eine Niederspannungsleitung freischneiden, die von Bäumen eingewachsen ist. Dabei leistet eine sechs Meter lange Spezialsäge ganze Arbeit. Jochen Bacher setzt derweil beim Abholzen in einem Wasserschutzgebiet auf Pferdestärken. Schwere Maschinen würden in der Region zu viel Schaden anrichten - außerdem stehen die Bäume dicht an dicht. Deshalb ziehen vier durchtrainierte Vierbeiner die Stämme aus dem Wald.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)


Am 28.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Tierisches Nachtleben - Im Dschungel von Costa Rica
In dem mittelamerikanischen Land Costa Rica reicht die Dschungellandschaft bis direkt an die Küste. Das Team aus Wissenschaftlern und Kameraleuten fragt sich, warum man hier jeden Morgen leere Schildkrötenpanzer findet. Die Costa Ricaner halten den Jaguar für den Schuldigen. Ob das Team diese Vermutung bestätigen kann? Zur gleichen Zeit bahnt sich ein zweites Drehteam einen Weg durch den dichten Dschungel. Der bietet Tausenden Spinnen, dem seltenen Wickelbären und dem Hasenmaul, einer fischfressenden Fledermausart, einen guten Lebensraum.


Am 28.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren. Keine Frage, Pflanzen sind sensibel und aktiv. Mögen sie vielleicht auch Musik? Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer als wir ahnen.


Am 28.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, starb dann aber in den meisten Flüssen Deutschlands aus. Zu hohe Wehre und die Zerstörung naturnaher Bäche und Flüsse verhinderten den sprungfreudigen Wanderfischen endgültig die Rückkehr in ihre angestammten Laichgebiete. Viele Naturfreunde träumen von der Wiederkehr der Lachse in heimische Gewässer und kämpfen für die Renaturierung von Bächen und Flüssen. Der Film folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens.


Am 28.06.17 17:10 - 17:35 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wald von Vincennes
Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der "arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris" eine Flaniermöglichkeit schenken. Zwischen 1856 und 1866 wurde der Landschaftsarchitekt Jean-Charles Alphand mit der Umgestaltung der Promenaden, Park- und Gartenanlagen der Stadt beauftragt, um Paris für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu machen. Während der Stadtplaner Georges-Eugène Haussmann Paris umgestaltete, lehrte eine im Jahre 1867 von Alphonse Du Breuil gegründete Schule Landschaftsgestaltung und die entsprechenden Techniken. Sie zählt heute mehr als 300 Schüler und Lehrlinge. Ihr Ziel ist es, an neuen, abwechslungsreichen Begrünungskonzepten für den öffentlichen Raum zu arbeiten.


Am 28.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
1492 prallten zwei Welten aufeinander: Kolumbus entdeckte Amerika. Die Neue Welt war so anders als die Alte Welt - mit Tieren und Pflanzen, die die Seefahrer nicht kannten. Die Eroberung des Kontinents durch die Weißen veränderte die Lebensbedingungen auf der Welt für immer. Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp - Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 28.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der weißen Eroberer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit - und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion. Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 29.06.17 07:50 - 08:15 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution
Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland.


Am 29.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Tierisches Nachtleben - In den überfluteten Wäldern von Amazonien
Um in den Höhlen des Amazonasdschungels zu drehen, hat sich das Filmteam mit Nachtsichtbrillen und wärmeempfindlichen Kameras ausgestattet. Es beobachtet, wie Tausende von Höhlen-Guácharos bei Sonnenuntergang unter ohrenbetäubendem Kreischen aus den Höhlenspalten zur Nahrungssuche in den umliegenden Wald ausschwärmen. Das Team kriecht mühsam im Slalom über den Dschungelboden, um Vogeldreck und dem giftigen Riesentausendfüßer auszuweichen, der auf der Jagd nach Fledermäusen die Höhlenwände entlangkrabbelt. Ein Biss dieses Tieres sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Gleichzeitig fährt ein anderes Kamerateam den Amazonas stromaufwärts auf der Suche nach dem Schwarzen Kaiman. Dieses Ungeheuer schreckt nicht einmal vor sogenanntem Artenkannibalismus zurück und jagt seinen kleineren Cousin, den Brillenkaiman. Drei weitere Filmteams erforschen derweil die Baumwipfel des Urwalds, um Nachtaffen zu beobachten. Die Forscher platzieren Salzsteine an strategischen Orten und warten ab, welche nächtlichen Besucher sie damit anlocken.


Am 29.06.17 11:45 - 12:15 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Bären
Bären besiedeln fast alle Lebensräume der Welt. Man findet sie in tropischen Urwäldern ebenso wie an den Küsten des Nordpolarmeeres. Sie überleben unter extremen Bedingungen und spüren überall zielsicher die gehaltvollsten Nahrungsmittel auf. Besonders beeindruckend ist der aus hohlen Fellhaaren bestehende Pelz der Eisbären, dank dem sie dem harten arktischen Winter standhalten. In den Sommermonaten verlassen die Eisbären das Packeis und weichen auf das Festland aus.


Am 29.06.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Unsere schönsten Naturparks
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten: Vom Südschwarzwald bis in die Vulkaneifel werden sechs der schönsten Naturparks im Südwesten gezeigt - Landschaften mit Seele, die es lohnt, kennenzulernen. Dazu gibt es Tipps für ganz besondere Aufenthalte und Naturerlebnisse in den Schutzgebieten und viel Wissenswertes zu den Naturparks von zwei Parkrangern.


Am 29.06.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Deutschlands älteste Bäume (1/2)
Unsere Beziehungen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Besonders die ganz alten und großen Exemplare faszinieren seit jeher Menschen aller Epochen und Kulturen. Der Mensch hat schon immer Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer zu jener Zeit. Die Kirche übernahm später den scheinbar unausrottbaren Baumkult und so entstanden etwa die Marienlinden. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, so stehen bedeutende und alte Bäume immer noch hier und da in der Kulturlandschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume. Manche von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und werden seit jeher von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt. Alte Bäume sind aber auch immer besondere Lebensräume. Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Pretiosen aus der Insektenwelt wie Hirschkäfer und Schillerfalter oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen. Der Film lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann. Der Zuschauer erlebt Naturmonumente wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr – allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufnahmen im hochauflösenden HD-Format und aufwendige Kameratechniken wie Seilbahn-, Kran- und Horoskopfahrten lassen die starren Baumgebilde lebendig werden und zeigen sie bei besonderen Wetterstimmungen wie Raureif oder Neuschnee, aber auch im farbenprächtigen Oktober. Zudem versucht der Beitrag auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten, nämlich die nach dem Alter des ältesten Baums in Deutschland und dessen Standort.


Am 29.06.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Deutschlands älteste Bäume (2/2)
Zum Klub der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel – das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen.


Am 29.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Der römische Autor Tacitus schrieb: Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. „Mythos Wald“ erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen, wie sie noch nie zuvor erzählt wurde. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Mit der Ausrottung der großen Pflanzenfresser, wie Bison und Auerochse, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. „Mythos Wald“ zeigt, wie man dieses Paradies zurückgewinnen kann.


Am 29.06.17 17:25 - 18:05 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.


Am 29.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
„Mythos Wald“ dokumentiert erstaunliches Tierverhalten und macht das Unsichtbare sichtbar. Zeitraffer, extreme Zeitlupen und eine neue Generation von Makrooptiken zeigen Phänomene, die das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann: Den anmutigen „Tanz der Lebermoose“, das rasante Wachstum von Pilzen oder die Blütenstaub-Fahnen der Haselnuss, die im Frühjahr durch den Wald wehen. Einige Teile der technischen Ausrüstung wurden exklusiv für diese Produktion entwickelt. „Mythos Wald“ entführt die Zuschauer in eine vermeintlich bekannte Welt vor der eigenen Haustür: die heimischen Wälder. Drei Jahre dauerten die Dreharbeiten zu dem Zweiteiler. In dieser Zeit entstand ein atemberaubendes Porträt, das den Lebensraum Wald aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Der international ausgezeichnete Tierfilmer Jan Haft entfacht ein visuelles Feuerwerk.


Am 30.06.17 05:45 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiel im Traunviertel
Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes ein einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Etwa 100 Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10 000 Interessierte durch die Schutzgebiete. Claus Muhr begleitet diese Botschafter der Natur durchs oberösterreichische Traunviertel. "Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss" ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann.


Am 30.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche - das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Ein Jahr lang dauerten die Dreharbeiten der aufwendigen Naturdokumentation von Svenja und Ralph Schieke.


Am 30.06.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mexiko
Mexiko ist eine von 17 Nationen, die als Megadiversity-Länder bezeichnet werden, und zählt damit zu den artenreichsten Ländern der Welt. Sehen Sie, wie sich eine Maya-Gemeinde um Klammeraffen kümmert, Wissenschaftler auf der Yucatán-Halbinsel Cenoten erforschen, im Ria Lagartos Schutzgebiet Nistplätze von Flamingos rehabilitiert werden, und welche beeinduckenden Tierarten in den vielfältigen Wäldern leben.


Am 30.06.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Expedition in die Arktis - dem Klimawandel auf der Spur
Einhundert Kilometer nördlich des Polarkreises, vor der Küste Kanadas, liegt ein kleines Forschungsschiff festgefroren im Packeis der Arktis. Hier startet die Expedition der Klimaforscher Christian Haas und Jochen Halfar. Die beiden wollen rekonstruieren, wie sich die Dicke des Meereises in den vergangenen Tausend Jahren entwickelt hat. Dazu wollen sie das Meereis vermessen und die Jahresringe koralliner Rotalgen untersuchen. Sie erhoffen sich so Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Klimas. Wie erfolgreich wird die Suche nach den besonderen Algen sein? Von einer abenteuerlichen Forschungsreise zwischen Kanada und Grönland, von ihren Problemen und ihren Erfolgen berichten die beiden Klimaforscher bei Planet Wissen.


Am 30.06.17 13:30 - 14:25 Uhr auf 
3sat: Fluss ohne Grenzen Auenwildnis an der March
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte von dieser speziellen Situation. Heute hat sich die ehemalige Todeszone zu einem grünen Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Und nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Regelmäßig wandern entlang dieses Korridors Elche, Bären, Rothirsche, Wildschweine oder Luchse. Franz Hafners Dokumentation "Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March" zeigt diese einmalige Landschaft in ihrer Vielfalt und Schönheit.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.00 Uhr)


Am 30.06.17 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Alles fließt, alle Dinge sind ständigem Wandel unterworfen. Das gilt besonders für die Au. Zerstörung und Aufbau, Werden und Vergehen sind unabdingbare Bestandteile und Grundlage für diese Landschaft. Entlang der Donau, zwischen Wien und Bratislava, kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen von neuem. Diese Dynamik ist eine große Kostbarkeit, eine Flussdynamik, wie sie sonst in Mitteleuropa nicht mehr zu finden ist. Die Donau-Auen östlich von Wien bergen die letzte Wildnis am Strom. Franz Hafners "Universum"-Dokumentation "Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen" berichtet von der neuen, alten Aulandschaft und vor allem vom steten Wandel, der allein das Überleben der Au ermöglicht.
(Wdh. morgen 10.20-11.10 Uhr)


Am 30.06.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 
arte: Krähen, die ungeliebten und unterschätzten Vögel
Rabenvögel gelten als unheimliche Tiere. Die Tiere lösen nach wie vor oft Ablehnung aus. Denn Saatkrähen sammeln sich in Gruppen, durch ihr Krächzen und ihren Kot fühlen sich Anwohner gestört. Doch Saatkrähen sind geschützte Tiere. Und so versuchen Stadtverwaltungen, die Vögel gewaltlos mit vielerlei Tricks aus den Siedlungen zu vertreiben. Meist vergeblich. Denn die Krähen durchschauen die Strategien der Menschen. Wie umgehen mit Saatkrähen? Um das herauszufinden, besuchen die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner einen Ort, an dem mehr als 200 Saatkrähen brüten.


Am 01.07.17 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Expedition Alaska (1/2)
Alaska - der nördlichste amerikanische Bundesstaat fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: Beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr. "Expedition Alaska" zeigt gemeinsam mit Umweltwissenschaftlern, Polarökologen und Tierfilmern, welche bereits sichtbaren Veränderungen die globale Erderwärmung in der ansonsten unberührten Wildnis hervorgerufen hat. Die Hauptbedrohung: die Temperaturen steigen hier viermal so schnell wie in anderen Gebieten der Erde. So schmilzt beispielsweise der Mendenhall-Gletscher heute doppelt so schnell wie noch vor zwanzig Jahren und die Zahl von zerstörerischen Borkenkäfern steigt explosionsartig an.Das Filmteam wird von ortskundigen Guides begleitet. Sie führen die Kameraleute zu einzigartigen Naturschauplätzen und machen es möglich, Karibus, Wölfe und Grizzlys aus nächster Nähe zu erleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.30- 7.15 Uhr)


Am 01.07.17 09:10 - 10:00 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Eine Apotheke in den Bäumen
Die Treehouse Guys helfen ihrem alten Freund und Kollegen Michael Murphy bei seinem jüngsten Projekt in Linden, Virginia. Kundin Susan Leopold möchte einigen Interessenten die Kraft der Heilpflanzen näherbringen - und das in einer Apotheke in den Bäumen. Für das zweistöckige Baumhaus hat Michael eine Pappel und zwei Roteichen ausgesucht.
(Weitere Folge heute 20.15-21.10 Uhr)


Am 01.07.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Elefanten von Hwange
Vor 60 Jahren wurde der Hwange-Nationalpark im Südosten von Simbabwe gegründet, um Elefanten Schutz zu bieten, denn nur noch etwa 1.000 ihrer Art lebten in der 15.000 Quadratkilometer großen Savanne südlich des Sambesi-Flusses. Bald bot der Park nicht nur Elefanten, sondern auch Giraffen, Antilopen und vielen anderen Tierarten sicheren Lebensraum. Heute sind die meisten Tiere hier wieder bedroht. Denn in den vergangenen Jahrzehnten ist die Elefantenpopulation dramatisch angewachsen: Etwa 40.000 Tiere beanspruchen den Hwange-Nationalpark fast ausschließlich für sich, dem hält die Vegetation nicht stand. Kleinere Tiere wie Gnus oder Riedböcke kommen kaum noch zum Zug, bestimmte Antilopenarten sind im Park inzwischen nicht mehr zu sehen. Selbst Raubtiere sind jetzt von den vegetarischen Dickhäutern bedroht, denn wenn Gazellen und Antilopen verschwinden, bleibt ihnen nichts mehr für die Jagd. So könnte hier selbst der afrikanische Wildhund, eines der bedrohtesten Tiere des Kontinents, ein Opfer der Elefanten werden.


Am 01.07.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Brasiliens bunte Papageien
Hyazintharas sind schön, aber selten in Brasilien. Ihr leuchtend blaues Gefieder weckt Begehrlichkeiten und hat sie in Brasilien an den Rand der Ausrottung gebracht. 2004 war der Bestand auf geschätzte 6.500 Tiere geschrumpft, duch Schutzprojekte und nicht zuletzt duch die private Initiative von Farmbesitzern konnte sich der Bestand wenigstens stellenweise wieder erholen. Die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff erforscht eigentlich Ameisenbären auf der Fazenda Barranco Alto, einer Farm im brasilianischen Südpantanal. Doch im größten Schwemmland der Erde leben auch andere faszinierende Tiere, vor allem die Vogelwelt ist von einer außergewöhnlichen Vielfalt. Am meisten angetan ist die Biologin von den großen Papageien und deren betörend farbigem Federkleid. Ob der kobaltblaue Hyazinthara, der Grünflügelara oder der Gelbbrustara - sie sind die Stars unter den Vogelarten auf der Fazenda Barranco Alto. Dabei hätte es den Hyazinthara bald nicht mehr gegeben, so begehrt war er in den 80er-Jahren auf dem Schwarzmarkt der europäischen Vogelliebhaber. Anderswo ausgestorben leben heute dank der Bemühungen von Biologen und Farmbesitzern im Pantanal wieder etwa 5.000 Exemplare der leuchtendblauen Papageien. In der Nähe vom Wohnhaus des Farmbesitzers Lucas Leuzinger steht ein alter Manduvibaum, dessen hohler Stamm schon seit Jahren einem Hyazinthara-Pärchen als Bruthöhle dient. Ab August beginnt die Paarungs- und Brutzeit der größten Papageienart der Erde. Und dieses Mal will Lydia Möcklinghoff mit einer Kamera dokumentieren, was in der Bruthöhle des Arapärchens geschieht. Die Maduvibäume wurden früher als wertlos angesehen und abgeholzt - auch das führte zum Rückgang der großen Aras, die in deren Asthöhlen brüten. Auch wenn Lucas Leuzinger Brutkästen anbietet und Manduvi-Schösslinge anpflanzt, wird es noch viele Jahre dauern, bis sie als Brutstätten brauchbar sind.


Am 01.07.17 11:45 - 12:45 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Hälfte der Saison ist geschafft. In den Bayous könnte Shelbys' gefährlicher Tauchgang seine Saison früher beenden als gedacht, und in Alaska hat ein Mitglied der Papac Crew einen Unfall, der Konsequenzen nach sich zieht.
(Weitere Folge heute 22.55-23.50 Uhr)


Am 01.07.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Costa Rica
Costa Rica - mehr als ein Fünftel seiner Landesoberfläche steht unter Naturschutz. Dampfende Regenwälder, aktive Vulkane, weite Savannen und kilometerlange Strände: ein Naturparadies. Auf der Reise durch das Land zeigt der Film Naturreservate, brodelnde Vulkane und seltene Tierarten. Gezeigt wird auch das Leben der Malekus, die ihre indianischen Wurzeln und Traditionen noch immer pflegen, und das der Arbeiter im Hochland bei der Kaffeeernte. Umweltschutz war in Costa Rica schon in den frühen 1970er-Jahren ein Thema.


Am 01.07.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Kinder der Sonne - Unsere Schmetterlinge
In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen. Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 10 Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. In "Kinder der Sonne - Unsere Schmetterlinge" werden die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt vorgestellt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.


Am 01.07.17 23:30 - 00:00 Uhr auf 
phoenix: Flucht vor dem Klimawandel
Mit bis zu 350 Millionen Klimaflüchtlingen rechnet die UN bis 2050 weltweit. Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage - durch Klimawandel und andere Umwelteinflüsse. Hilfsorganisationen schätzen die aktuelle Zahl der Klimaflüchtlinge weltweit auf mindestens 25 Millionen Menschen. Aufgrund von Naturkatastrophen, Wüstenbildung und Verkarstung fliehen mehr Menschen aus ihrer Heimat als wegen politischer Konflikte. Dass Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, haben auch die westlichen Industriestaaten mit zu verantworten. Der Klimawandel sorgt für Dürren, steigende Meeresspiegel und Sturmfluten. Fruchtbares Land wird zweckentfremdet, Wasser den Bauern entzogen, Fischgründe ausgebeutet. "planet e." hat im Senegal und in Bangladesch nachgeforscht: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Wo gehen sie hin - und welche Perspektiven haben sie?


Am 02.07.17 03:10 - 03:55 Uhr auf 
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Jedes einzelne Tier zählt, um das Überleben der hochgradig gefährdeten Art zu sichern. Denn der Lebensraum der schätzungsweise 6.000 verbliebenen Tiere wird durch die Ausbreitung der wirtschaftlich enorm erfolgreichen Palmölplantagen weiter eingeschränkt. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho-Naturreservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 besonders verheerend, durch die abgeholzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land vordringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwischen wurde die Region wieder aufgebaut, die Abholzung geht jedoch ungehindert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitarbeiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.


Am 02.07.17 04:25 - 04:55 Uhr auf 
3sat: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster und Bestseller-Autor. Er schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben" der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur. Peter Wohlleben lebt im Forsthaus von Hümmel, einer 470-Seelen-Gemeinde in der Eifel.


Am 02.07.17 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Tierisches Nachtleben - In den überfluteten Wäldern von Amazonien
Um in den Höhlen des Amazonasdschungels zu drehen, hat sich das Filmteam mit Nachtsichtbrillen und wärmeempfindlichen Kameras ausgestattet. Es beobachtet, wie Tausende von Höhlen-Guácharos bei Sonnenuntergang unter ohrenbetäubendem Kreischen aus den Höhlenspalten zur Nahrungssuche in den umliegenden Wald ausschwärmen. Das Team kriecht mühsam im Slalom über den Dschungelboden, um Vogeldreck und dem giftigen Riesentausendfüßer auszuweichen, der auf der Jagd nach Fledermäusen die Höhlenwände entlangkrabbelt. Ein Biss dieses Tieres sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Gleichzeitig fährt ein anderes Kamerateam den Amazonas stromaufwärts auf der Suche nach dem Schwarzen Kaiman. Dieses Ungeheuer schreckt nicht einmal vor sogenanntem Artenkannibalismus zurück und jagt seinen kleineren Cousin, den Brillenkaiman. Drei weitere Filmteams erforschen derweil die Baumwipfel des Urwalds, um Nachtaffen zu beobachten. Die Forscher platzieren Salzsteine an strategischen Orten und warten ab, welche nächtlichen Besucher sie damit anlocken.


Am 02.07.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 02.07.17 12:15 - 13:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.


Am 02.07.17 13:00 - 13:30 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Bären
Bären besiedeln fast alle Lebensräume der Welt. Man findet sie in tropischen Urwäldern ebenso wie an den Küsten des Nordpolarmeeres. Sie überleben unter extremen Bedingungen und spüren überall zielsicher die gehaltvollsten Nahrungsmittel auf. Besonders beeindruckend ist der aus hohlen Fellhaaren bestehende Pelz der Eisbären, dank dem sie dem harten arktischen Winter standhalten. In den Sommermonaten verlassen die Eisbären das Packeis und weichen auf das Festland aus.


Am 02.07.17 13:00 - 13:45 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Im Reich des Wassers
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


Am 02.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Albanien
Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Am Anfang ist ihre Welt sehr klein: ein Horst auf einer Kiefer thronend, einen guten Meter breit und lang. Mehr als siebzig Tage verbringen die Jungen dort, warten auf Futter, trotzen dem Wind und messen ihre Kräfte, bis die Schwingen stark genug sind für einen ersten Flug über die Gipfel. Berge machen in Albanien gut die Hälfte der Landesfläche aus. Unzählige Flüsse durchziehen sie in ostwestlicher Richtung. Alle münden in die Adria und geben der 362 Kilometer langen Küste ein unverwechselbares Gesicht. Das Land zwischen Meer und Bergen offenbart eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich die Filmautorin Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqiperia" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte.


Am 02.07.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Gefahr in Verzug
Robert Ebner trainiert im Wald für ein ehrgeiziges Ziel: Der Holzfäller wird in Kürze für die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft der Timber-Sportler an den Start gehen. Das Teilnehmerfeld in Stuttgart ist hochkarätig besetzt. Doch trotz der starken Konkurrenz aus Australien, Kanada und den USA, will es der "Abholzer" bei dem Event bis aufs Treppchen schaffen. Thaddäus Göhl und sein Team erledigen derweil in Oberstdorf einen Spezialauftrag. Die Truppe bekommt es in dieser Folge mit Forstschädlingen zu tun.


Am 02.07.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Hinters Licht geführt?
Im Bundesstaat Washington gibt es circa 48 000 Quadratkilometer Wald, in dem viele wilde Tiere leben. Doch fast die Hälfte davon gehört privaten Forstunternehmen. Wird man dort beim Jagen erwischt, kann man mit bis zu 5000 Dollar Bußgeld und einem Jahr Gefängnis bestraft werden. Trotzdem schleicht ein Verdächtiger in Snohomisch County auf dem Gelände einer Holzfirma mit einem Großkalibergewehr umher. Der Mann ist angeblich einem Kojoten auf der Spur, der seine Hühner reißt. Aber Officer Michael McQuoid hegt einen anderen Verdacht.


Am 03.07.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien
Dieses Abenteuer wird sein Leben für immer verändern. Der spanische Ex-Tennisprofi und Reptilien-Experte Frank Cuesta wird auf eine außergewöhnliche Mission geschickt: Er soll die abgeschiedensten Gebiete des Amazonas erforschen. Eine große Herausforderung für den jungen Mann, der nie zuvor in Brasilien gewesen ist. Frank hat keine Ahnung, was ihn in den undurchdringlichen Urwäldern erwartet. Er kennt die lokale Fauna und Flora nicht, spricht kein Portugiesisch und ist auch körperlich nicht optimal auf eine derartige Expedition vorbereitet. Skeptische Ureinwohner, wilde Tiere, Myriaden von Moskitos und ein Stachelschwein erschweren seinen Abenteuertrip. Trotzdem nimmt "Wild Frank" die Herausforderung an und trotzt im Dschungel allen Gefahren.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 03.07.17 07:50 - 08:15 Uhr auf 
arte: Krähen, die ungeliebten und unterschätzten Vögel
Rabenvögel gelten als unheimliche Tiere. Die Tiere lösen nach wie vor oft Ablehnung aus. Denn Saatkrähen sammeln sich in Gruppen, durch ihr Krächzen und ihren Kot fühlen sich Anwohner gestört. Doch Saatkrähen sind geschützte Tiere. Und so versuchen Stadtverwaltungen, die Vögel gewaltlos mit vielerlei Tricks aus den Siedlungen zu vertreiben. Meist vergeblich. Denn die Krähen durchschauen die Strategien der Menschen. Wie umgehen mit Saatkrähen? Um das herauszufinden, besuchen die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner einen Ort, an dem mehr als 200 Saatkrähen brüten.


Am 03.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Das Havelland Naturoase im Herzen Brandenburgs
Die Havel legt sich wie ein schützender Arm um das Havelland, eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und durch Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr: Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt der "Naturoase im Herzen Brandenburgs". Jedes Jahr sammeln sich im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung, und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die auch als Luch bezeichnet werden. Hier leben die seltenen Großtrappen, gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockenen Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Auf Kirchtürmen und Gehöften haben Störche ihre Nester gebaut. Nicht weit davon leben in stillen Erlenbrüchen die seltenen Sumpfschildkröten, und der Fischadler gönnt sich nach erfolgreicher Jagd eine Pause. Im Zentrum des Films steht der Fluss Havel, der diese Landschaft formte und immer noch prägt. Daneben wird aber auch von den Nachfahren des "Herrn von Ribbeck" und von der Havelfischerei berichtet.


Am 03.07.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Mediterrane Lebenswelt am großen Strom
Die Donau ist nicht nur der bei Weitem größte Strom Mitteleuropas, sie weist auch jede Menge Besonderheiten auf. Der Film stellt die Vielfalt an Tierarten der Donau-Region in Österreich vor. So gibt es an und auf Inseln im Strom Zonen mit geradezu mediterranem Klima. Dort trifft man etwa auf riesige Äskulapnattern oder die Ehrfurcht gebietenden Gottesanbeterinnen. Oder aber auch auf die östliche Smaragdeidechse, die geradezu riesenhafte Ausmaße annimmt.
(Wdh. morgen 12.05-13.00 Uhr)


Am 04.07.17 11:45 - 12:15 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Großkatzen
Die großen Raubkatzen, seien es Löwen, Tiger, Leoparden oder Jaguare, sind allgemein als kraftvolle, geschickte Jäger bekannt. Dem Leoparden helfen seine Prankenhaare beim Beutefang. Wenn der Schneeleopard auf Jagd geht, kommen ihm seine besonderen Muskelfasern zugute. Und dass der Jaguar in der Lage ist, so treffsicher zuzubeißen, verdankt er einer bestimmten Kombination von Kiefermuskeln und Schnurrhaaren.


Am 04.07.17 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Die größte und mächtigste Naturfestung Europas, die Karpaten, erwacht zu neuem Leben. Vasile, der Schäfer, begibt sich auf Wanderschaft durch die Wälder des Grafen Dracula. Sein Weg führt durch traumhaft schöne Kulturlandschaften geprägt vom Kampf mit der Natur und von uralten Mythen und Bräuchen, die wie übriggeblieben aus dem vorigen Jahrhundert wirken. Da begegnet er Delia, einem modernen Mädchen mit Sehnsucht nach dem "alten Leben". Acht Monate später, im Winter, wenn das raue Leben der Wanderhirten kurz innehält, schließt sich der Kreis. Vasile heiratet seine Delia. Und draußen in Eis und Schnee hüllen sich die Schäfer wieder in ihre weißen Pelze. Kurt Mayers Film ist ein Zeitdokument einer sich rasch verändernden Welt. Sieben Reisen und 56 Drehtage, verteilt über mehr als ein ganzes Jahr, waren notwenig, um den Menschen in Draculas Wäldern nahe zu kommen.


Am 04.07.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado
Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.25 Uhr)


Am 04.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine solche Ordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Der Film "Deutschlands wilde Wölfe" zeigt, wie ähnlich sich die Sozialstrukturen von Menschen und Wölfen sind.


Am 04.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wohnt der Dachs?
Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner. Tagsüber schläft er in seinem Bau und wenn er nicht schläft, sucht er etwas zu fressen. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht genauer kennenlernen und fährt mit Förster Jens in den Böhmerwald. Dort lebt Vaclav. Er ist Tierfilmer und zieht gerade einen kleinen Dachs auf. Doch vorher zeigt Jens Paula einen großen Dachsbau, in dem mehrere Tiere leben.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 04.07.17 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra
Im Herzen Europas liegt eine wilde Gebirgslandschaft: die Hohe Tatra. Wie ein gut gehütetes Geheimnis ragt die Bergkette im Norden der Slowakei in den Himmel. Einige Teile liegen in Polen, ein Ausläufer in Tschechien. Die Natur der Hohen Tatra beobachten, heißt auf Zeitreise zu gehen, zurück in eine Welt, in der Pflüge von Pferden gezogen und Bäume mit Äxten und Handsägen gefällt werden, zurück in eine europäische Wildnis, die noch genug Platz für große Jäger hatte. Der Film stellt Natur und Tiere im Jahresverlauf vor. Hier hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe. Wie überall in Europa wurden und werden sie auch hier missverstanden, zu Bestien hochstilisiert und gnadenlos gejagt. Trotz Schutzbemühungen bleiben sie bis heute im Fadenkreuz der Jäger - und nirgendwo sind sie unbeliebter als bei den Hirten der Hohen Tatra. Sobald im Frühjahr die Schafe auf der Weide sind, beginnt auch das alte Katz-und-Maus-Spiel zwischen Hirten und Wölfen. Wölfe greifen nicht einfach im Sturm an, sie kommen auf leisen Sohlen, lassen sich Zeit und gehen nach Plan vor, mit einer Strategie, gegen die selbst erfahrene Hirten kaum eine Chance haben. Im Unterschied zu den Wölfen ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger. In freier Wildbahn bekommt man ihn kaum zu sehen. Er lebt vorzugsweise im dichten Wald, ist scheu und zudem meist dämmerungs- und nachtaktiv. Die Karpaten sind sozusagen die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei schleichen nach Schätzungen von Biologen rund vierhundert dieser großen Katzen durch die Wälder.


Am 04.07.17 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Böhmen - Land der hundert Teiche
Entlang der Moldau, südlich der Goldenen Stadt Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas. Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat. Und ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können. Mehr als 150 Vogelarten brüten dort.


Am 04.07.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer
Thaddäus Göhl und Johannes Natterer werden in dieser Folge bei der Arbeit von Spezialisten unterstützt, denn die Technik-Profis sollen an einem unzugänglichen Steilhang im Allgäu tonnenschwere Baumstämme abtransportieren. Das geht nur mithilfe einer 700 Meter langen Seilbahnkonstruktion. Im Berner Oberland ist beim Abholzen ebenfalls absolute Konzentration gefragt. Dort dürfen sich der Helikopterpilot und die Bodencrew bei Dauerregen und Nebel am Rande der 100 Meter tiefen Aareschlucht nicht den kleinsten Fehler erlauben.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)


Am 05.07.17 05:05 - 05:45 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 05.07.17 05:45 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.


Am 05.07.17 06:30 - 07:15 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Im Reich des Wassers
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


Am 05.07.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Aga-Kröten - Die Eroberung Australiens
1935 wurden 102 Aga-Kröten zur Bekämpfung des Zuckerrohrkäfers nach Australien eingeführt. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie landesweit zu einer Plage geworden.Ohne natürliche Feinde verdrängen die Kröten inzwischen viele einheimische Arten. Doch die Bevölkerung setzt sich teils mit martialischen, teils mit skurrilen Mitteln gegen die Übermacht zur Wehr.
(Wdh. übermorgen 4.35-5.20 Uhr)


Am 05.07.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Grüne Ameisen - Freund oder Feind?
"Erst beißen - dann fragen", lautet die Überlebensstrategie der Grünen Ameise, die trotz oder gerade wegen ihrer Aggressivität derzeit nicht nur in Australien viele neue Freunde gewinnt.So wird sie nicht nur dort, sondern auch in Südostasien und Teilen Afrikas vermehrt zur ökologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Darüber hinaus liefern ihre Larven der traditionellen Küche Thailands Proteine, und sie selbst schmeckt köstlich nach Limette.


Am 05.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wölfe am Gran Paradiso
Am Gran Paradiso wurden seit über 100 Jahren keine Wölfe mehr gesehen. Der Vorfahre der heutigen Hunde war in weiten Teilen Europas ausgerottet. Aber in Italien hat der Wolf dank der einsamen Bergrücken im Apennin überlebt. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation dort sogar erholen können. Starke junge Wölfe gehen auf Wanderung, suchen ein neues Revier. Am Fuße des Gran Paradiso, einem der vielen Viertausender im abgelegenen Aostatal, müssen sich Wolf und Wölfin gefunden haben. Der Film erzählt ihre Geschichte.


Am 05.07.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf – scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.00 Uhr)


Am 05.07.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)


Am 05.07.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 05.07.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.20 Uhr)


Am 05.07.17 17:15 - 17:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus
Eindringlinge sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Königskrabbe, Rotfeuerfisch und Feuerameise zählen zu den erfolgreichsten Eroberern. Wenn sie sich erst einmal eingenistet haben, wird man sie nur schwer wieder los. So auch der Pinienprozessionsspinner, ein unscheinbarer Falter. Er stößt gerade immer weiter Richtung Deutschland vor. Seine Raupen fressen Kiefernnadeln. Im Winter 2010 haben sie die schlimmsten Fraßschäden seit 20 Jahren in Frankreichs größtem Forst angerichtet. Forscher versuchen die Ausbreitung der Prozessionsspinner zu stoppen, nicht zuletzt, weil ihre Brennhaare Asthmaanfälle und Allergien auslösen. Ein Wettlauf mit der Zeit.


Am 05.07.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass.Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. übermorgen 3.55-4.35 Uhr)


Am 05.07.17 23:05 - 00:00 Uhr auf 
n-tv: Achtung, Wilderer! Kampf gegen Elfenbein-Jäger
Auf der Jagd nach Elfenbein werden jedes Jahr tausende Elefanten getötet. Hinter skrupellosen Wilderern stehen häufig die Warlords des Landes. Sie finanzieren durch den Mord an den Tieren und den Verkauf der kostbaren Stoßzähne ihre Kämpfe. In der n-tv Dokumentation ist Journalist Bryan Christy den Machenschaften der Anführer dicht auf der Spur und zeigt, wie er das Aussterben der Tiere stoppen möchte.


Am 06.07.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Leben mit dem Jaguar
Douglas Trent beim Fotografieren von Jaguaren im Pantanal Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und seine Furchtlosigkeit haben ihn in weiten Teilen Amerikas verschwinden lassen. Einer der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal, ein riesiges Mosaik aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen - an die 8.000 Jaguare dürfte es dort heute noch geben. Doch in dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Und noch immer lassen viele Viehbesitzer die Jaguare heimlich vergiften. Noch weiß man zu wenig über die Lebensgewohnheiten der Katzen, deshalb haben sich die Forscher im dicht besiedelten Süden des Pantanals mithilfe von Senderhalsbändern an die Spuren einiger Jaguare geheftet. Der Fotograf Douglas Trent dagegen verfolgt seit einigen Jahren im Norden des Pantanals die Jaguare nur mit seiner Kamera. Jedes seiner Bilder hat eine Geschichte - und manchmal liegt zwischen zwei Bildern ein Jaguarleben.


Am 06.07.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Madagaskar - Insel der Vielfalt
Die Natur Madagaskars ist einzigartig - hier haben sich Arten entwickelt, die es nirgendwo sonst gibt. Vor 60 Millionen Jahren gelangte eine Gruppe von Primaten auf die Insel - durch geologische Prozesse und Klimaänderungen entwickelten sich daraus im Lauf der Zeit mehr als 100 Arten von Lemuren.
(Wdh. morgen 7.05-8.10 Uhr)


Am 06.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Romantisches Mecklenburg
Zwischen Elbe und Darß liegt ein weites Land mit Rapsfeldern, dunklen Wäldern, alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern, mit tausend Seen und einem Meer: Mecklenburg. Tierfilmer Christoph Hauschild hat atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Schwarzstörchen gemacht. Mit der Kamera blickt er in die Kinderstuben von Rohrweihe, Siebenschläfer und Eisvogel. Im März drehen die balzenden Paare rasante Loopings, bauen Stöckchen um Stöckchen ihre gewaltigen Nester. Vor der Kamera des hoch in den Bäumen in einem Tarnzelt verborgenen Tierfilmers werden ihre Jungen allmählich größer, bis sie im Sommer ausfliegen und sich am See um die besten Happen streiten. Im Winter versammeln sich die Adler in großer Zahl an den letzten Eislöchern und stoßen hinab in Schwärme von Hunderten Blessrallen - eine atemberaubende Jagd beginnt.


Am 07.07.17 03:45 - 04:15 Uhr auf 
phoenix: Flucht vor dem Klimawandel
Mit bis zu 350 Millionen Klimaflüchtlingen rechnet die UN bis 2050 weltweit. Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage - durch Klimawandel und andere Umwelteinflüsse. Hilfsorganisationen schätzen die aktuelle Zahl der Klimaflüchtlinge weltweit auf mindestens 25 Millionen Menschen. Aufgrund von Naturkatastrophen, Wüstenbildung und Verkarstung fliehen mehr Menschen aus ihrer Heimat als wegen politischer Konflikte. Dass Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, haben auch die westlichen Industriestaaten mit zu verantworten. Der Klimawandel sorgt für Dürren, steigende Meeresspiegel und Sturmfluten. Fruchtbares Land wird zweckentfremdet, Wasser den Bauern entzogen, Fischgründe ausgebeutet. "planet e." hat im Senegal und in Bangladesch nachgeforscht: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Wo gehen sie hin - und welche Perspektiven haben sie?


Am 07.07.17 05:10 - 06:10 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.
(Wdh. heute 18.05-19.10 Uhr)


Am 07.07.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. Wir porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations Mike Willy überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 07.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie böse ist der Wolf?
Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse. Im Märchen fressen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf. Sie stellt fest, dass diese Tiere sehr scheu sind.


Am 07.07.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion


































26.06.17 09:20 - 10:05
arte: Sumatras letzte Orang-Utans

02.07.17 12:15 - 13:00
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

02.07.17 13:00 - 13:45
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Im Reich des Wassers

04.07.17 14:15 - 15:00
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind

25.06.17 13:05 - 13:30
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiel im Traunviertel

29.06.17 15:30 - 16:15
3sat: Deutschlands älteste Bäume (1/2)

29.06.17 16:15 - 17:00
3sat: Deutschlands älteste Bäume (2/2)

29.06.17 17:00 - 17:45
3sat: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich

25.06.17 18:20 - 19:20
kabel1doku: Aussterben verboten - Die Mission von David Attenborough

27.06.17 18:15 - 18:45
NDR: Hafer statt Diesel - Starke Pferde und schwere Jobs

29.06.17 17:45 - 18:30
3sat: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht

25.06.17 20:15 - 22:00
kabel1doku: Before the Flood mit Leonardo DiCaprio

24.06.17 20:15 - 00:30
kabel1doku: Der Klima-Kollaps

26.06.17 20:15 - 21:05
3sat: Der Sinn des Lebens

02.07.17 11:30 - 12:15
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume