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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 30.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.


Am 30.08.14 10:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Gasland
Nach Tiefenbohrungen wird Wasser, zumeist vermischt mit Quarzsand, in das Gestein gepresst. Die entstehenden Risse werden offengehalten, um das in den Gesteinsschichten vorhandene Gas an die Oberfläche leiten und für die Energiegewinnung fördern zu können. Diese Methode, Fracking genannt, soll die USA unabhängig machen von Erdöleinfuhren. Doch welche Risiken birgt diese neue Technik für die Menschen und ihre Umwelt? Der Dokumentarfilmer Josh Fox ist durch mehrere US-Bundesstaaten gereist, hat mit Betroffenen gesprochen und lässt auch Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Gasindustrie zu Wort kommen. Das Ergebnis seiner Untersuchung lautet: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. "Gasland" wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So wählte ihn die Environmental Media Association (EMA) im Jahr 2010 zum "Besten Dokumentarfilm", beim Sundance Festival erhielt er im gleichen Jahr den Spezialpreis der Jury; außerdem gab es 2010 eine Auszeichnung der Lennon Ono Grant for Peace und eine Nominierung für den Oscar 2011 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm".


Am 30.08.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Türkei (2/2): Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Das Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Berg Ararat ist Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.


Am 30.08.14 13:00 - 13:25 Uhr auf 
BR: Klimastress - Das Aus für den Weizen?
Weizen ist die wichtigste Getreidesorte in Europa. Grundnahrungsmittel wie Brot und Nudeln sind aus Weizen gemacht. Doch der Anbau wird für die Bauern mehr und mehr zum Risiko. Denn oft ernten sie nicht mehr genug. Das sich verändernde Klima setzt dem empfindlichen Weizen zu. Schon eine Temperaturerhöhung von einem Grad bedeutet 10 Prozent weniger Ertrag. Können neue Züchtungen widerstandsfähigere Sorten hervorbringen. Oder wird man in Zukunft das Brot aus ganz anderem Getreide backen müssen?


Am 30.08.14 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken ist das Thema der zweiteiligen "Terra X"-Dokumentation von Andreas Kieling. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch unser Land: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Es ist eine Reise der Superlative. Und schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung mit 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer werden zeigen, wie es um unsere heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Charaktertiere Deutschlands heute noch leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlierern, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten.
(Wdh. morgen 12.05-12.50 Uhr)


Am 30.08.14 13:55 - 14:25 Uhr auf 
ServusTV: Abenteuer Zukunft - Klimaentwicklung
Das Rad des Fortschritts dreht sich unentwegt. Wirtschaft, Wissenschaft und Technik revolutionieren den Alltag tagtäglich. Doch das menschliche Handeln auf der Erde trägt auch Schattenseiten. Die Erwärmung der Erdatmosphäre, der Raubbau an der Natur, das Fortschreiten des Artensterbens verändern auch die Lebensgrundlage der Menschen. Kann die Wissenschaft und Technik diese Entwicklung rückgängig machen?
(Wdh. morgen 7.35-7.55 Uhr)


Am 30.08.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
NDR: Inselschmetterlinge
Die Ostfriesischen Inseln sind aufgrund ihrer intakten Lebensräume ein Refugium für seltene Schmetterlinge. Fast nirgendwo sonst in Deutschland kann man so viele unterschiedliche Arten auf engstem Raum beobachten. Der Insektenforscher Carsten Heinecke möchte diese Vielfalt fotographisch festhalten, um mit den Fotos sein Buch über die Schmetterlingsfauna der Inseln zu illustrieren. Mit Hilfe dieses Bestimmungsbuches sollen später auch Inseltouristen die Möglichkeit haben, das Leben der Schmetterlinge vor Ort zu entdecken. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet den Insektenforscher auf seinen Expeditionen durch die Dünenwelten der Ostfriesischen Inseln und portraitiert dabei Schmetterlinge, die es nur an der Nordsee gibt oder solche, die auf dem Festland vom Aussterben bedroht sind. Außergewöhnliche Nahaufnahmen gewähren dem Zuschauer dabei Einblicke in den Lebenszyklus der einzelnen Arten: vom Ei über die Raupe bis hin zum fertigen Schmetterling.


Am 30.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios z. B. die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."
(Wdh. morgen 12.50-13.30 Uhr)


Am 30.08.14 16:20 - 16:50 Uhr auf 
WDR: Wildnis im Westen? Ein Nationalpark verändert die Eifel
Eine Wildnis aus Buchenwäldern und seltenen Tier- und Pflanzenarten - so soll sie irgendwann aussehen, die Eifel südlich von Aachen. Die Erwartungen waren hoch, als der erste nordrhein-westfälische Nationalpark vor zehn Jahren offiziell eröffnet wurde. Denn den Traum von der unberührten Natur träumen viele: Umweltschützer gleichermaßen wie Gastronomen und die Menschen in den Dörfern. Schließlich dient der Nationalpark nicht nur dem Artenschutz; er soll auch den Tourismus in der Region ankurbeln und das Umweltbewusstsein stärken. Seitdem hat sich nicht nur die Natur auf dem rund 110 Quadratkilometer großen Gebiet südlich von Aachen, an der Grenze zu Belgien, entwickelt. Auch die Menschen, die im Nationalpark leben, arbeiten oder zu Besuch sind, mussten sich an Veränderungen gewöhnen und ziehen ganz unterschiedliche Bilanzen nach den ersten zehn Jahren im Nationalpark Eifel.


Am 30.08.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Anfängerfehler
Der Winter hält in Maine Einzug, und mit den eisigen Temperaturen beginnen für die Holzfäller im „Pine Tree State“ bessere Zeiten. Denn auf dem steinhart gefrorenen Waldboden kommen die Männer mit ihren tonnenschweren Maschinen wesentlich besser voran als im schlammigen Morast zur Herbstzeit. Doch nicht für alle Angestellten der Pelletiers sind die kalten Tage ein Segen. Bei Schneefall herrscht auf den unbefestigten Straßen im Wald erhöhte Unfallgefahr. Trucker Eric Lebeau zahlt den schlechten Sichtverhältnissen in dieser Episode als Erster Tribut.


Am 30.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Mythos Amazonas (3/3): Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen - allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben.


Am 30.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Bama der Gorillamann - Abenteuer in Kamerun
Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, kümmert sich seit vielen Jahren liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst. Mit dem Gorilla-Weibchen Nyango verbindet ihn eine besonders innige Freundschaft. Vor 15 Jahren wurde Nyangos Mutter von Wilderern erlegt und die kleine Nyango an eine Missionarsfamilie verkauft. Die Familie brachte das Tier in das Limbe Wildlife Centre, wo sich Bama bis heute liebevoll um sie kümmert. Nyango ist weltweit der einzige Cross River Gorilla, der in Gefangenschaft gehalten wird, ein Menschenaffe, der noch vor Kurzem als ausgestorben galt. Bama macht sich auf die Suche nach Nyangos wilden Verwandten. Auf seiner Reise durch den Nordwesten des Landes wird ihm klar, wie sehr die seltenen Menschenaffen bedroht sind: Noch heute werden sie als "Bushmeat" gejagt und gehandelt, die Babys der getöteten Tiere verkauft. Palmölplantagen und Feuer durchschneiden die letzten Gebiete, in die sich die Cross River Gorillas zurückgezogen haben.


Am 31.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Matsch
Die letzte Woche der Holzfäller-Saison ist für die Männer des Familien-Clans Pelletier zugleich auch die härteste. Wenn die Schneeschmelze naht, geben die sieben Brüder und ihre Angestellten in Wäldern von Maine noch einmal alles. Schon bald werden die Temperaturen so weit ansteigen, dass der Boden auch nachts nicht mehr gefriert, und die schweren Maschinen der Holzfäller versinken sprichwörtlich im Morast. Auch die Forst- und Waldwege verwandeln sich zu dieser Zeit Jahr für Jahr in riesige Schlammlöcher - an Holzernte ist daher während der Frühlings- und Sommermonate absolut nicht zu denken. Normalerweise wird die 'Golden Road' etwa Mitte März für die LKWs unpassierbar, in diesem Jahr beginnt die große 'Schlammschlacht' allerdings schon wesentlich früher.


Am 31.08.14 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.


Am 31.08.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, viele Ortschaften, in denen Geschichte bis heute lebendig ist, hunderte Inseln in tiefblauem Wasser, das ist Kroatien. Dalmatien, der Süden, ist ein schmaler, von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem UNESCO-Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild und bilden den Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau. Diese einmaligen Auenlandschaften "ertrinken" Jahr für Jahr im Wasser. See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher sind dort zu Hause. Und in urigen Dörfern mit 200-jährigen Holzhäusern wohnen mehr Störche als Menschen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.


Am 31.08.14 19:05 - 20:05 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Land der tausend Seen
Die Binnenseen und Marschlandschaften beherbergen eine große Vielfalt an Vögeln und Säugetieren. Diese mysteriösen, historischen Lebensräume bieten einigen außergewöhnlichen Wildtieren eine Heimat. Wie leben die Tiere in dieser komplexen und zersplitterten Region? Welche Tierarten bewohnen sowohl das Land als auch das Wasser? Die Seen und Marschlandschaften stellen eines der bemerkenswertesten Ökosysteme Europas dar.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 31.08.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)
Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.


Am 01.09.14 06:50 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Schweden - Von Linné zur "Bank of Species"
Die Universität von Uppsala ist die älteste Universität Schwedens. Hier lebte und lehrte im 18. Jahrhundert der Naturforscher Carl von Linné. In seinem Werk "Systema Naturae" legte er die Grundlagen der modernen Biologie, indem er Pflanzen und Lebewesen systematisch klassifizierte und eine botanische Fachsprache schuf. Das "Schwedische Informationszentrum für Arten" setzt Linnés Arbeit fort und erstellt eine Bestandsaufnahme aller in Schweden heimischen Lebewesen und Organismen. Der Film erzählt von der Tradition der wissenschaftlichen Klassifizierung in Uppsala - von Linné über das umstrittene Institut für "Rassenbiologie" bis hin zur modernen schwedischen "Datenbank für Arten".


Am 01.09.14 09:30 - 10:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die Rüsselbande - Elefantenkinder
In Südafrika gibt es 80 Kilometer nördlich von Johannisburg ein Elefanten-Waisenhaus, die Schutzstation "Hartbeespoort Dam" des Elefantenexperten Craig Sander. Für die afrikanischen Dickhäuter wird es eng, seit der Mensch immer weiter in ihre Bereiche vordringt. Die Reportage verfolgt das Schicksal zweier Elefanten-Waisen. Der kleine Themba hat Glück und wird in Schutzstation aufgenommen. Er war vier Monate isoliert von seinen Artgenossen und muss das Leben mit anderen Elefanten in einer Herde erst wieder lernen. In der Wildnis von Sambia kämpft währenddessen das Elefantenmädchen Tumaini ums Überleben. Sie hat ihre Mutter verloren.


Am 01.09.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine Oktave höher
Im Einzugsgebiet von Seattle möchte eine äußerst musikalische Familie ihr bereits renommiertes Tonstudio erweitern, und zwar hoch in der Luft zwischen Zedernbäumen. So entwirft Pete eine hoch technisierte Oase, in der mit Blick in die wilde Natur und über einen Bach hinweg künftig neue Meisterwerke produziert werden können. Nach getaner Arbeit klopft zur Einweihung des Baumhauses eine gigantische, stimmgewaltige Überraschung an: Grammy-Gewinner CeeLo Green möchte in den frisch gefertigten Räumlichkeiten seinen neuen Song aufnehmen!


Am 01.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen
Libellen schweben über Teiche und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen. Mit ihren metallisch schillernden Farben und einzigartigen Flugkünsten sind sie meisterhafte Akrobaten der Lüfte. Dieser Film präsentiert Libellen, wie man sie noch nie gesehen hat. Spektakuläre Superzeitlupen und aufwändige Computeranimationen verraten erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven. Das Leben der Libellen ist voller Geheimnisse. Der Film will einige davon lüften.


Am 01.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: In der Affenschule
Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Bäume rast und sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurückgebildet, so dass nur ein "Stummel" übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der ganzen Welt, die ausgewildert werden sollen. Vorher müssen sie allerdings noch viel über das Leben in freier Wildbahn lernen. Deshalb gehen sie jeden Tag zur Schule: und zwar in die Waldschule. Paula darf natürlich mit. Heute steht auf dem Lehrplan: Leben in einer Stummelaffen-Familie. Eine Gruppe wilder Stummelaffen ist in den Colobus Trust gekommen und macht es sich dort auf den Bäumen gemütlich. Paula stellt fest, dass Tumbo und Betsy sehr unterschiedlich reagieren: Während Tumbo sich sofort zu den wilden Affen gesellt, sucht Betsy Schutz bei Paula. Doch die Reporterin darf sie nicht auf dem Arm behalten. Betsy soll schließlich lernen, ohne die Hilfe des Menschen zu überleben. Noch sind Betsy und Tumbo zu jung, um ausgewildert zu werden. So hat Betsy genug Zeit, um sich an das Leben in freier Natur zu gewöhnen. Und, da ist sich Paula ganz sicher, wenn sie einmal die Freiheit geschnuppert hat, wird sie nie wieder zurück wollen.


Am 01.09.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Teure Knollen und grüne Mörder
Pilze sind faszinierende Wesen. Sie können mehrere Fußballfelder groß werden, sind manchmal teurer als Gold und haben einen römischen Kaiser ins Grab gebracht. Pünktlich zum Beginn der Sammelsaison lädt Planet Wissen zur Reise in die Welt der Pilze ein. Was unterscheidet giftige von ungiftigen Exemplaren? Wie sind Pilze biologisch einzuordnen? Und welche Bedeutung haben sie für den Wald? Außerdem geht es um Trüffel. Die wachsen nämlich auch in Deutschland und wer einen kalkhaltigen Boden im Garten hat, kann sie sogar züchten.


Am 01.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Alpen
Die Alpen sind ein außergewöhnlicher Ort für Naturforscher. Die Geschichte der Gebirgskette begann vor ungefähr 250 Millionen Jahren. Ihre Gestalt nahmen die Alpen im Laufe der Zeit durch die Plattentektonik und die Eiszeit an. Die Alpen beherbergen eine Reihe ungewöhnlicher Ökosysteme als auch seltene Pflanzen und Tiere. Doch die Natur ist auch in den Alpen empfindlich und hängt von einem oft heiklen Gleichgewicht des Ökosystems ab. Die Wissenschaftler erforschen die Gletscher, kümmern sich aber auch um den Naturschutz. Manche Forscher bemühen sich um den Erhalt der Gletscherseen in höheren Lagen. Auf kreative und originelle Weise setzen sich die Naturschützer für den Erhalt der verschiedenen Ökosysteme in den Alpen ein.


Am 01.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: In Spaniens Pyrenäen
Tiefe Täler, klare Flüsse, türkisfarbene Seen und saftige Hochtäler prägen die Berglandschaft der Pyrenäen. Die Menschen, die in den spanischen Zentralpyrenäen Aragons leben, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Im Mittelpunkt des Films steht Kike Fernandez und sein einfaches, mit der Natur eng verbundenes Leben in den spanischen Pyrenäen. Ein Jahr lang hat der Autor Volkmar Strüßmann das Leben des ehemaligen Eliteskifahrers, der Schafhirten und -scherer, Trüffelsucher, Ranger der Nationalparks und einer Käsemacherin in den Hochtälern der Pyrenäen begleitet. Bei Sonnenschein und Unwetter, zum herbstlichen "Indian Summer" und im Schnee war er mit ihnen in der üppig grünen Berglandschaft unterwegs.


Am 01.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.


Am 01.09.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo
Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.


Am 01.09.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken. Danach steigen wir auf mit dem Heißluftballon, um den Lebensraum Spreewald in seiner Gesamtheit zu erleben. Entdecken Sie mit uns das Naturparadies Deutschland!


Am 01.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Madagaskar (2/2): Im Reich der kleinen Drachen
Madagaskar ist eine Insel der Extreme - während dichte, äußerst nasse Regenwälder den Osten prägen, ähneln der Westen und Süden eher einer Wüste: Sengende Hitze und meist monatelang kein Regen - wie können Tiere und Pflanzen hier überhaupt leben? Flamingos brüten an einem riesigen Salzsee im Süden der Insel - sie fliegen über 400 Kilometer weit aus Afrika nach Madagaskar, um hier zu brüten. Flamingos gehören zu den wenigen Wirbeltieren, die unter solchen Bedingungen überleben - sie können das extrem salzige Wasser sogar trinken. Zu den bizarrsten Tieren Madagaskars gehören die Chamäleons. Ihre Vielfalt auf der Insel ist riesig, von laubfarbenen Mini-Exemplaren bis zum Riesenchamäleon. Von cleveren Lemuren über igelartige Tenreks bis zu Spinnen, die in Schneckenhäusern wohnen - die bizarre und vielfältige Tierwelt der Insel ist weltweit einzigartig: Madagaskar - eine nahezu magische Insel.


Am 02.09.14 06:00 - 06:30 Uhr auf 
rbb: Wildtierforschung - Warum liebt der Fuchs die Stadt?
Wildtiere in der Stadt sind zum Forschungsthema geworden. Die Berliner sind aufgerufen, mit zu fahnden nach Wildschwein, Igel & Co. Wieso fühlt sich der Fuchs in der Stadt so wohl? Wie verändert sich das Tierverhalten zwischen Menschenmengen und Autoschlangen? Warum zieht es Schwarzwild überhaupt in die Großstadt, wo es drum herum doch so viele Wälder gibt? Und: Müssen wir Angst haben vor den wilden Mitbewohnern?
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.30 Uhr)


Am 02.09.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus


Am 02.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die frechen Spatzen von Berlin
Spatzen kennt jeder - doch kaum jemand schaut dem Treiben dieser Tiere länger zu. Die kleinen Vögel sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropole. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Hier sind die Lebensbedingungen für Spatzen ideal: zahlreiche geeignete Nistplätze und vor allem Nahrung im Überfluss. Über zwei Jahre lang verfolgten die zwei Filmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen im Berliner Zoo ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Drama, Liebe und Tod - was in diesem Tierfilm alles passiert, lässt manche Seifenoper blass erscheinen.


Am 02.09.14 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Nashorn oder Meeresschwamm - Was "kostet" eine Art?
Vom Aussterben schöner Arten hört und liest man ständig. Und davon, dass wir sie alle unbedingt retten müssen: Panda, Wal und Nashorn. Aber warum eigentlich? Die meisten Menschen würden vermutlich gar nicht bemerken, wenn es sie nicht mehr gäbe. Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollen wir also mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann: In welchen Tieren und Pflanzen stecken Wirkstoffe, die wir brauchen? Welche erhalten ihren ganzen Lebensraum und damit hunderte weitere Arten? Und welche Arten bewahren in ihren Genen mögliche Resistenzen gegen Krankheiten? "Faszination Wissen" begibt sich auf die Suche nach ganz besonderen Spezies, wie der Oman-Banane Umq Bir oder dem geheimnisvollen Meeresschwamm Suberites und zeigt, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 02.09.14 12:45 - 13:35 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Vor einigen Jahren hat Claudine André ein Schutzgehege für Bonobos in der Republik Kongo gegründet. "360o-Geo Reportage" zeigt die erste Geburt eines Bonobo-Jungen im Reservat und begleitet Claudine André bei ihrem Versuch, die gefährdeten Affen zu schützen und ihnen wieder ein Leben in freier Natur zu ermöglichen.


Am 02.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: Die Eule mit dem Superohr
Diesmal möchte Paula alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel richtig Angst machen. Dabei hält man die Eule für einen Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Harry Potters berühmte Schneeeule Hedwig ist dem Zauberlehrling als Postbote sogar äußerst nützlich. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In der Greifvogel-Auffangstation von Uwe geht die Reporterin auf Tuchfühlung mit verschiedenen Eulenarten. Paula entdeckt die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Vögel: Sie können in der Dämmerung nicht nur zehnmal besser sehen und viel, viel besser hören als wir Menschen, sondern auch ihren Kopf extrem verdrehen. Außerdem sind sie lautlose Flugakrobaten. Paula entdeckt, wie das alles funktioniert. In einem Schlosspark in München geht sie anschließend selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig?


Am 02.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schweden
Schweden war das erste Land in Europa, das Nationalparks erschuf. Bereits 1910 wurden neun Nationalparks dem Naturschutz gewidmet. Derzeit stehen acht Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Schweden ist ein sehr dünn besiedeltes Land. So bietet es zahlreiche große Landstriche, die von der Natur durch immense Kiefer- und Birkenwälder dominiert werden. Es gibt in Schweden einige Gebirgsformationen, deren schneebedeckte Gipfel über dem Land thronen, sowie zahlreiche Seen. Die Dokumentation besucht das Volk der Samen, die ihre Jahrhunderte überdauernde Tradition der Rentierzucht pflegen. In den Meeresschutzgebieten an der Ostküste des Landes wird die Korallenbildung im kalten Meereswasser untersucht. In Schweden sind die Bemühungen um weitestgehenden Naturschutz omnipräsent. Besonders kümmern sich die Naturschützer um den Erhalt der unterschiedlichen, einzigartigen Biotope des Landes.


Am 02.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 02.09.14 16:30 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Der letzte Trapper und das Öl
Welcher Junge träumt nicht davon, als Cowboy das Lasso zu schwingen, als Trapper den Tieren nachzustellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel zu bezwingen. In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr - noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum. Die Dokumentation "Der letzte Trapper und das Öl" triftt auf Cowboy und Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


Am 02.09.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie 'Witwenmacher', weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.


Am 03.09.14 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Biber - Invasion eines Altbekannten
Geliebt und beschützt, aber auch gejagt und vertrieben - am Biber scheiden sich die Geister. Für die einen stehen die wirtschaftlichen Schäden im Vordergrund. Für die anderen sind es die positiven ökologischen Auswirkungen für die Umwelt. Durch seine Dämme schafft der Biber Wasserlandschaften, die vielen Arten eine Heimat bieten. In Mitteleuropa war der Biber ursprünglich heimisch. Wegen seines Fells und Fleischs wurde er im 19. Jahrhundert bei uns fast vollständig ausgerottet. Heute versucht man ihn vielerorts wieder anzusiedeln. Doch passt der Biber heute noch in unsere durch wirtschaftliche Interessen geprägte Kulturlandschaft? Um mehr über das Verhalten und die Besonderheiten des Bibers herauszufinden, haben sich die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf den Weg nach Bayern zum Bibermanager Gerhard Schwab gemacht. Seine Aufgabe ist es, zwischen Mensch und Biber zu vermitteln.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 03.09.14 08:55 - 10:25 Uhr auf 
arte: Dem Klima auf der Spur
Alle reden vom Klimawandel. Doch was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus dem Gleichgewicht kippt? Diese Frage führt die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom auf ihre Reise rund um den Globus, von Grönland nach Südafrika, vom Amazonas in den Himalaya und quer durch Europa. Sie trifft besorgte Wissenschaftler, verunsicherte Bewohner in vom Klimawandel gezeichneten Regionen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken, wie etwa pfiffige Winzer im Elsass oder Waldforscher im Schwarzwald. Erste Station der Reise der Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom ist Grönland. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich. Wie aber gehen die Bewohner Grönlands mit dieser Situation um? Auch der tropische Amazonas-Regenwald macht den Forschern Sorgen. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Die Messgeräte zeigen die höchste in Kohlendioxidkonzentration der Neuzeit an. Die Aufheizung der umgebenden Ozeane sorgt paradoxerweise für ein allmähliches Austrocknen des Regenwaldgebiets, was zunehmend die Artenvielfalt bedroht.


Am 03.09.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Harpyien – Die Raubvögel des Regenwaldes
Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen.


Am 03.09.14 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.


Am 03.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: Wie wäscht der Waschbär?
Paula trifft in Brandenburg auf die Waschbär-Mama Gaby und ihre zwölf Waschbären. Die putzigen Waschbären sehen mit ihrer schwarz-weißen Gesichtsmaske nicht nur aus wie Banditen, die neugierigen Kleinbären benehmen sich auch so. Überall stecken sie ihre Nase und Pfoten rein und stibitzen alles Essbare, was sie finden können. Mit ihren Pfoten können sie sogar Kühlschranktüren aufmachen. Waschbären sind echte Nimmersatte. Gerade vor der kalten Jahreszeit fressen sie sich ordentlich Winterspeck an. In der Natur tasten die Tiere mit den Vorderpfoten an flachen Wasserstellen nach Nahrung wie Muscheln, Insekten oder Fröschen. Ihr Tastsinn ist deswegen besonders gut ausgeprägt. Paula tritt im Tasttest gegen einen Waschbären an. Die Reporterin erfährt, dass Waschbären öffentliche Latrinen haben und über ihren Kot Informationen austauschen. Und kurz mal nicht hingeschaut und schon ist Paulas Mütze weg. Ihre Frisur wird dann auch noch Opfer der verspielten Waschbären. Was für eine wilde Bande!


Am 03.09.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer pflückt die Äpfel von den Bäumen?
Wer pflückt die Äpfel von den Bäumen? Was ist rund, knackig und sehr gesund? Genau, der Apfel! Und um den dreht sich heute alles! Willi ist mit Obstbauer Martin unterwegs, der ihm seine riesige Plantage am Bodensee zeigt. Martin besitzt rund 100.000 Apfelbäume! Willi darf beim Ernten helfen- heute ist die Sorte Jona Gold an der Reihe. Aber Vorsicht beim Pflücken! Die Äpfel müssen wie rohe Eier behandelt werden, damit sie keine Druckstellen bekommen. Von den Apfelbäumen ins Supermarktregal - wie funktioniert das eigentlich? Das übernimmt zum Beispiel die Baywa, eine Erzeugergemeinschaft.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 03.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Laetitia, allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen der Tiere ist seit jeher erlaubt. Die junge Französin Laetitia Becker und der russische Biologe Vladimir Bologov möchten die Einstellung der Bevölkerung zu den geächteten Tieren ändern. Vladimir ist der Leiter der Forschungs- und Auswilderungsstation Chisty Les mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen aus russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Das Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere. Sie werden zwar von Laetitia versorgt, dürfen sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen. Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen. Sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Vladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, nach dem russische Jäger eine bestimmte Summe Geld pro Pelz erhalten, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Vladimir bis heute auswildern. Bald sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer, ein harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."


Am 03.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm
Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im „Pine Tree State“ Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird. Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!


Am 03.09.14 16:50 - 17:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee
Die Appalachen, zwischen Georgia und Kentucky gelegen, sind nicht nur das auffälligste Naturmonument im Osten der USA. Beeindruckend ist auch ihre Vielfalt an Klimazonen, Lebensräumen und Arten. Große Teile der Appalachen sind noch fast unberührt und kaum bekannt. Ursprünglich beherbergte dieses Gebiet einen der größten Indianerstämme Nordamerikas, die Cherokee. Diese gerieten im Kampf um natürliche Ressourcen in Konflikt mit den ersten europäischen und später amerikanischen Siedlern. Mit militärischer Gewalt wurden sie gezwungen, ihre Heimatwälder zu verlassen.


Am 03.09.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Der Stechlin
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit. Wir bereisen den Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 03.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Das Havelland ist eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und durch das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr: Jedes Jahr sammeln sich im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung, und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche.Im Zentrum des Films steht der Fluss Havel, der diese Landschaft formte und immer noch prägt.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 03.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Duell am Amazonas - Bei den Kalapalo-Indianern
Der Filmemacher Roland Garve besucht auf Einladung der Kalapalo-Indianer am Oberlauf des Rio Xingu in Brasilien deren jährliches Yawari-Fest. Der Autor war schon einmal bei den Indianern und nahm als Gast an den nicht ganz ungefährlichen Ringkämpfen teil. Er verlor und will nun Revanche einfordern. Gleichzeitig will er aber auch die anderen Teile des Festes und den Alltag dieses sehr abgeschotteten Indianer-Stammes dokumentieren und mit den Aufnahmen von damals kontrastieren.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 04.09.14 07:05 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Kein Brot für Öl - Der Biospritboom in Kolumbien
Tausende Kleinbauern wurden in Kolumbien von großen Unternehmen von ihrem Grund und Boden illegal vertrieben. Jetzt wollen die Bauern ihr Land zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme. Mit dem aus ihnen gewonnenen Öl machen die Firmen auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert. Der größte Teil wird nach Europa exportiert, für Waschmittel, Margarine und Süßigkeiten. Und der größte Boom steht erst noch bevor: Biosprit. Schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise, die Menschen müssen hungern.


Am 04.09.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Rauf auf den Baum!
Rauf auf den Baum! Von der Wurzel bis zur Baumkrone und wieder zurück. Heute geht es rund um den Baum und Reporter Willi Weitzel nimmt wie immer seine Zuschauer mit auf die Reise durch den "Blätterwald". Zuerst trifft Willi Bernd, der Bäumen Beine macht. Ja, wirklich, Bernd arbeitet bei der Firma Opitz und die ist spezialisiert auf Großbaumverpflanzung. Anstatt Bäume zu fällen, die im Weg sind, kann man sie nämlich auch einfach an einem neuen Ort wieder einpflanzen. In Hilpoltstein erlebt Willi mit, wie eine riesige Rundspatenmaschine eine Kastanie aus dem Boden hebt. Wahnsinn, ein Riese auf Reisen! Ein Baum ist auch ein prima Zuhause für viele Tiere, Eichhörnchen zum Beispiel. In Sabines Eichhörnchen-Auffangstation im Münchener Stadtteil Waldtrudering finden elternlose Eichhörnchenbabys ein neues Zuhause. Gerade als Willi zu Besuch ist, wird ein neues Baby gebracht. Es heißt Söckchen und ist aus dem Nest gefallen. Sabine zeigt Willi, wie man die Kleinen füttert, damit sie wieder zu Kräften kommen und ohne ihre Mutter überleben können. Sobald sie stark genug sind, entlässt Sabine die Eichhörnchen wieder in die Freiheit - zurück auf den Baum! Willis nächste Station ist die Baumschule Wörlein in Landsberg am Lech. Hier ist der Reporter mit Roman verabredet, der ihm erklärt, was Bäume alles können: Bäume sind Lebewesen, genau wie Menschen und Tiere. Über die Samen in ihren Früchten vermehren sie sich. Irre, dass aus so kleinen Teilchen mammutgroße Bäume werden! Und ohne Bäume gäbe es kein Leben! Sie sorgen nämlich dafür, dass wir Sauerstoff zum Atmen haben und unser Klima im Gleichgewicht bleibt. Deshalb ist es auch so wichtig, dass es den Bäumen auf unserem Planeten gut geht! Wann sich ein Baum wohl fühlt und wann nicht, das weiß "Baumdoktor" Bodo von den Nürnberger Baumkletterern. Zusammen mit seinem Team sorgt er dafür, dass Bäume einen festen Stand haben und nicht umfallen. Durch eine ausgeklügelte Schallmessung stellt er fest, wo der Baum morsch ist. Dann hilft nur eins: Äste ab, damit der Baum leichter wird und Stürmen weniger Angriffsfläche bietet. Heute ist eine über 700 Jahre alte Eiche in Altdorf die Patientin. Und Willi hilft mit. Also Willi, rauf auf den Baum!
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 04.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen es zu schützen.


Am 04.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Feuerspringer von Sibirien
Sommer in der Taiga - wochenlange Hitze hat die riesigen Wälder Sibiriens gefährlich ausgetrocknet. Jetzt ist Hochsaison für die Feuerspringer der "Avialesoochrana", einer Waldschutz-Spezialeinheit der russischen Feuerwehr. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen Waldgebiete ab, um möglichst nahe am Brandherd das Feuer bekämpfen zu können. Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen, ihr wichtigstes Werkzeug sind Schaufel und Spaten. In Russland gibt es die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer stehen die Feuerspringer hier vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjetära ist das Personal der Spezialfeuerwehr aber deutlich reduziert worden. Der Etat für die Waldbrandbekämpfung wird jedes Jahr kleiner, nur die Brände werden nicht weniger.


Am 04.09.14 16:10 - 17:05 Uhr auf 
arte: Grünes Erwachen im Reich der Mitte
2004 begab sich eine Gruppe von Journalisten und Aktivisten nach Yunnan, um für den Erhalt einer der letzten noch intakten Flusslandschaften in China zu kämpfen. Schon für Mao hatte die Natur nie Priorität. Unter seiner Herrschaft galt für die zerstörerische Landwirtschaftspolitik und Abholzungen im ganzen Land das Motto: "Der Mensch muss die Natur gefügig machen". Die Provinz Yunnan weist die höchste Biodiversität in ganz China auf. Dort kommen mehr als die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten des Landes vor. Die malerische Landschaft lockt immer mehr Touristen in die Gegend, deren fruchtbare Böden seit Generationen von ethnischen Minderheiten bewirtschaftet werden. Dessen ungeachtet wurde ein Projekt zum Bau von 21 Staudämmen an den Flüssen der Region auf den Weg gebracht. In einem Land, in dem es keine Opposition geben darf, ist es sehr schwierig, Bauprojekte zu verhindern. Doch 2003 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Bürgern das Recht auf Diskussion und Beteiligung an Entscheidungsprozessen einräumt. Darauf gründen die Aktivisten ihre Forderungen. Vor Ort machten sie die Bevölkerung auf Risiken und Langzeitfolgen der Staudämme für ihr Leben und die Umwelt aufmerksam. Nach dieser Aufklärungskampagne schlossen sich die Bauern der Bewegung an und bekämpften das Bauprojekt massiv. Die Dokumentation zeichnet die Ereignisse zwischen 2004 und 2008 nach und veranschaulicht ihre Hintergründe. Interviews mit Aktivisten, Journalisten und Experten zur aktuellen Lage und Treffen mit den Bauern in ihren Dörfern bilden den erzählerischen roten Faden.


Am 04.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall
Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.


Am 04.09.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland. Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz. In den ländlichen Regionen Polens leben die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Vieles erinnert an längst vergangene Zeiten: Ein Pferd zieht den Pflug, gemäht wird mit der Sense. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben. Sie halten das Gras kurz.


Am 04.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Sie ist wie ein Meer aus lechtenden Farben und filigranen Formen, ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in den bunten Gifpeln. Auf HD-Cam mit Spezialoptiken, aufwendigen Effekten und Animationen realisiert, zeigt der Film vor der stets gleichbleibenden Kulisse eines Berges und eines Findlings, die Entwicklung des buntesten Lebensraums der Welt von der Eiszeit bis heute. Das Ergebnis: ein ultimativer Wiesenfilm, der die Zuschauer zum Träumen einlädt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 04.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Ecuador - Ein moderner Indianer
Ima Nenquimo ist ein Indianer vom Stamm der Huaorani am Rio Cononaco tief im Regenwald von Ecuador. Im Gegensatz zu den meisten seiner Stammesmitgliedern hat er jedoch die spanische Sprache gelernt und er findet sich in der Hauptstadt Ecuadors zurecht. Ima Nenquimo ist ein Indianer vom Stamm der Huaorani am Rio Cononaco tief im Regenwald von Ecuador. Im Gegensatz zu den meisten seiner Stammesmitgliedern hat er jedoch die spanische Sprache gelernt und er findet sich in der Hauptstadt Ecuadors zurecht. Das äußere Erscheinungsbild des 25-jährigen Amazonas-Indianers unterscheidet sich nicht von dem eines modernen jungen Mannes der westlichen Welt. Ima liebt lässige Jeans, Turnschuhe, T-Shirts und besucht leidenschaftlich gern Karaoke-Bars. Aber sein Geist lebt, so sagt er, im Urwald, dort, wo die Amazonasbewohner noch mit Blasrohren zur Jagd gehen und vollkommen archaisch wie in Gottes Garten Eden leben. Ima engagiert sich für den Naturschutz. Er möchte Jura studieren, um das Gebiet seines Stammes vor der Ausbeutung und Zerstörung durch die Erdölfirmen zu retten. Gleichzeitig will er aber auch, genauso wie sein Großvater Kamperi, eines Tages Schamane werden. Zwei bis drei Mal im Jahr unternimmt er die weite Reise in den Urwald, um den Großvater wiederzusehen und um für eine paar Tage in die Welt der Rituale wieder einzutauchen. Regisseurin Lourdes Picareta und ein Team von Länder-Menschen-Abenteuer haben ihn auf einem seiner Besuche im Stammesgebiet der Huaorani begleitet. Die Huaorani leben seit über 5.000 Jahren im Nordosten des heutigen Ecuadors an der Grenze zu Peru, im Nationalpark Yasuni. Ihr Name bedeutet "Freier Mensch". Bis in die siebziger Jahre galt es als großes Wagnis, mit ihnen in Berührung zu kommen. Denn die Huaorani hatten sich seit Jahrhunderten gegen Eindringlinge, ob Sklavenjäger, Goldsucher, Kautschucksammler oder Missionare, erfolgreich gewehrt. Heute jedoch stehen ihnen die Erdölgesellschaften gegenüber. Im Dschungelboden ihres Gebietes werden rund eine Milliarde Barrel Rohlöl (1 Barrel = 159 Liter) vermutet. Von 16 000 Huaorani in den 60er Jahren, als die Ölausbeutung anfing, sind noch knapp 1.500 übrig. Die Mittel, sich zu wehren, besitzen nur die Gebildeten, auch deshalb hat der junge Ima beschlossen, in beiden Welten zuhause zu sein: Der Welt der Schamanen und der Welt der Bürotürme von Quito.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 04.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die wunderbare Welt der Pilze
Wieso stellen Tintlinge Tinte her? Wie kommt der Fliegenpilz zu seinen Punkten? Warum duftet die Trüffelknolle? Selbst harmlos scheinende Fragen öffnen überraschende Einblicke in die wunderbare Welt der Pilze - in eine Welt, die von Kooperation und Partnerschaft geprägt ist. Drei Jahre lang war der erfahrene Naturfilmer Karlheinz Baumann, zusammen mit Autor Volker Arzt, auf Pilzsuche. In den Wäldern Australiens und Amerikas. In der flirrend heißen Wüste und der eisigen Arktis. Und natürlich im Wald vor der Haustüre.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.09.14 06:25 - 06:55 Uhr auf 
arte: Pilze - Sind sie eine Gefahr?
Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf Pilzjagd: Sie wollen in einer Pilzzucht herausfinden, wie und wo die leckeren Speisepilze am besten wachsen. Doch die Speisepilze sind nur ein kleiner Teil dieser vielfältigen Lebensform. Unter den drei Millionen Pilzarten gibt es viele Schädlinge, die Pflanzen, Tiere und auch den Menschen gefährden. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Die Fadenwesen sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten. Pilze vernichten mehr Nutzpflanzen als Viren, Bakterien und Parasiten zusammen. Der Getreiderost etwa zerstört jedes Jahr große Teile der Welternte. Amphibien leiden an einer tödlichen Pilzerkrankung. Pilzgifte im Getreide können auch dem Menschen gefährlich werden. Pilzinfektionen töten Jahr für Jahr etwa 3.000 Menschen in Frankreich und Deutschland. Bislang gibt es kaum wirksame Medikamente dagegen und wir wissen zu wenig über diese vielseitige Lebensform. Das muss sich ändern, warnen Ärzte und Biologen.


Am 05.09.14 06:50 - 07:05 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (1/2)
Nach tagelangem Hungerstreik bricht Bischof Dom Luiz Cappio zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kirchenmann kämpft unerbittlich gegen die Pläne der brasilianischen Regierung, den Rio Sao Francisco, den zweitgrößten Strom Brasiliens, umzuleiten. Die Regierung will mit dem Wasser gigantische Zuckerrohrplantagen bewässern. Die Kleinbauern, die bislang entlang des Flusses ein bescheidenes Auskommen hatten, sind dadurch in ihrer Existenz bedroht.


Am 05.09.14 06:55 - 07:40 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal in Neuguinea
Die Zwergmenschen in Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal kleiner als die Angehörigen afrikanischer Pygmäenvolksgruppen. Trotz folgenschwerer Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und nicht selten gewalttätig ausgetragener Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben Zwergmenschen von auffallend kleiner Statur. Hier oben, fernab von Missionseinflüssen, leben sie noch streng traditionell. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben dieses Volkes ist das Schweinefest. Schweine werden von den Kimyal hoch geschätzt. Die Tiere dienen zum einen als Wärmespender für die Menschen in kalten Nächten. Zum anderen darf ein junger Kimyal-Mann erst heiraten, wenn er Schweine besitzt. Die Dokumentation begleitet einige Kimyal bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 05.09.14 07:05 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (2/2)
Brasilien ist eigentlich ein sehr wasserreiches Land. Entlang des Rio Sao Francisco zum Beispiel gibt es fruchtbare Flächen, die Kleinbauern lange Zeit im Einklang mit der Natur bewirtschaften konnten. Doch aufstrebende Pläne der Regierung machen dies zunichte: Der Fluss soll umgeleitet werden, um Plantagen zu bewässern. Anderen Bauern werden durch einen Stausee die Felder weggespült, die nächsten werden noch vor der Ernte vertrieben, weil die Regierung mit dem Landstrich plötzlich andere Pläne hat. Außerdem bedrohen ungeklärte Abwässer die Qualität des Wassers.


Am 05.09.14 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.


Am 05.09.14 08:50 - 09:45 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?
(Wdh. übermorgen 10.40-11.35 Uhr)


Am 05.09.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
EinsFestival: Hirsch Hase Reh - Tiere im Deister
Der Rothirsch gilt als letzter 'König' in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Filmautorin Katrin Richter und ihr Team begleiten das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man den Liebestanz der Rehe. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt z. B. darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird.
(Wdh. morgen 10.15-11.15 Uhr)


Am 05.09.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
EinsFestival: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut 10 Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe.
(Wdh. morgen 11.15-12.00 Uhr)


Am 05.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 05.09.14 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: nano-camp 2014: Die Klimastürmer - Unterwegs mit Jungforschern
Woher weiß man, wie das Klima früher war und wie es sich entwickelt hat? Und wie könnte es in 50 Jahren sein? Diese und andere Fragen beschäftigen zwölf Jugendliche, die an einem Forschungslager von 3sat teilnehmen: am "nano camp" 2014". Die "nano"-Dokumentation zeigt, wie die Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Gletscherforscher auf die höchst gelegene Forschungsstation Europas auf dem Jungfraujoch begleiten. Auf über 3.400 Metern heben sie einen fünf Meter tiefen Schneeschacht aus, um das Schmelzen der Gletscher zu dokumentieren. Sie nehmen Kohlendioxid-Proben, um das Verhalten des Klima-Gases zu verstehen. Und sie bohren in die Ablagerungen eines Sees, um tief in die Klimageschichte der Erde vorzudringen. Hinter allem steht die Frage: Wie wird der Klimawandel unsere Erde verändern? Das "nano camp 2014" ist am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Uni Bern und macht damit zum ersten Mal in der Schweiz Station. Zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren forschen eine Woche lang am auf hohem Niveau. Seit 2002 lädt 3sat Jugendliche zu Sommercamps, um mit Spitzenforschern wissenschaftliches Arbeiten aus erster Hand kennenzulernen.
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


Am 05.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Unsere größten Naturphänomene
Vulkanseen, Wildwasser, riesige Höhlen, in die nur Taucher vordringen können. Bizarre Felsenriffe, unheimliche Moore, verwunschene Auenwälder. Und der Südwesten hat noch viel mehr Naturphänomene zu bieten - den höchsten Kaltwassergeysir der Welt etwa oder einen Fluss, der es sich kurz nach der Quelle anders überlegt und einfach verschwindet. Nicht zu vergessen jene "Natur aus zweiter Hand", die einzigartigen Kulturlandschaften sonnenexponierter Weinterrassen oder vom Wald überwucherter Ruinen. Und es sind nicht zuletzt diese vom Menschen gestalteten Landschaften, die sich durch eine artenreiche Tierwelt auszeichnen.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 05.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: In den Wäldern der Zuruaha-Indianer
Der in Ingolstadt aufgewachsene Missionar Gunter Kroemer hat im Auftrag des Missionarats der katholischen Bischofskonferenz Brasiliens Kontakt zu den wenigen noch unbekannten Indianervölkern aufgenommen. Aus der ersten Begegnung mit den Zuruaha ist eine engere Beziehung geworden. Brasilien ist eines der Länder, die im Mittelpunkt der Adveniat-Aktion 2005 stehen, die am Sonntag, 4. Dezember, mit einem Gottesdienst feierlich wird. Der Film greift die diesjährige Thematik des bischöflichen Hilfswerkes an einem besonders interessanten Beispiel auf.


Am 05.09.14 21:55 - 22:50 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


Am 06.09.14 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Treibhaus Erde
Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein lebensfeindlicher, eiskalter Planet mit frostigen Minus 18 Grad Celsius. Für die derzeitige Durchschnittstemperatur von angenehmen Plus15 Grad sorgen Gase, die nur in winzigen Spuren vorkommen. Doch seit der Industrialisierung erhöht der Mensch die Konzentration dieser Treibhausgase. Das heizt der Erde so richtig ein, und statt behaglich wird es langsam ungemütlich. "total phänomenal" zeigt, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie empfindlich die Umwelt reagiert, wenn die Menschen den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ungebremst fortsetzen.


Am 06.09.14 09:35 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die mit dem Wienerwald über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald, das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau. Die Dokumentation "Geschichten aus dem Wienerwald" begibt sich auf die Spuren von Wildschweinen, Hirschen, Ameisen und Spechten und porträtiert den Wienerwald im Lauf der Jahreszeiten.


Am 06.09.14 10:30 - 11:45 Uhr auf 
arte: Ausverkauf Europa
Wem gehören die Berge, Wälder und historischen Stätten Europas? Diese Frage hatte sich der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler noch nie gestellt - bis er erfuhr, dass ganz in der Nähe seiner Heimat, im österreichischen Bundesland Tirol, ein Berg zu verkaufen war. Er fand heraus, dass Immobilienmakler in Europa staatliches Eigentum zum Kauf anbieten: nicht nur Berge, sondern auch Wälder, unter Naturschutz stehende Inseln und sogar Denkmäler. Der Film führt quer durch Europa von Irland über Frankreich, Italien und Spanien bis nach Griechenland. Dort überall wird das Natur- und Kulturerbe Europas Stück für Stück "verscherbelt". Weder die nationalen Regierungen noch die Regional- und Kommunalverwaltungen schrecken davor zurück, Sehenswürdigkeiten zu verkaufen, Eintritt für öffentliche Parks zu verlangen oder Immobilientransaktionen in Schutzgebieten zu genehmigen. Kritisiert werden unter anderem die von einem Multimillionär gesponserte Restauration des Kolosseums in Rom oder das Geschäft mit öffentlichen Liegenschaften und Arealen in Berlin. Der geplante Verkauf der staatlichen Wälder in Irland scheiterte an Protesten. Doch trotz vieler Demonstrationen gerät immer mehr öffentliches Eigentum in die Hände von Luxuskonzernen, Bauprojektträgern, Finanzunternehmen, Milliardären und anderen privaten Investoren. Auf seiner Reise begegnet der Regisseur Menschen, die gegen diese Privatisierungen kämpfen und das allgemeine Problembewusstsein dafür schärfen. Sie setzen sich für den freien Zugang aller Bürger zu den wertvollen "Gemeingütern" und für deren Erhalt für zukünftige Generationen ein.


Am 06.09.14 12:00 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Wilde Türkei (1/2) - Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Ihre Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen.


Am 06.09.14 12:15 - 12:45 Uhr auf 
NDR: Alberta - Der letzte Trapper und das Öl
Welcher Junge träumt nicht davon, als Cowboy das Lasso zu schwingen, als Trapper den Tieren nachzustellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel zu bezwingen. In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr - noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum. Markus Schmidt und sein Team treffen Cowboy und Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


Am 06.09.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wilde Türkei (2/2) - Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Ihre Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtiger Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten auch hier als Glücksbringer.


Am 06.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Das Waisenhaus für Elefanten - Nairobi Nationalpark
Die Dokumentation "Das Waisenhaus für Elefanten" erzählt von der Rettung eines kleinen Elefantenbabys. Mit dem Flugzeug wird es nach Nairobi in die Aufzuchtstation geflogen und mit viel Liebe und Engagement aufgezogen. Derzeit leben etwa 20 weitere Elefantenkinder hier. Sie wollen beschäftigt und bewegt werden. In freier Wildbahn legen sie mit ihren Herden lange Wanderungen zurück. In der Aufzuchtstation muss auch schon mal ein Fußballspiel zwischen den Tieren herhalten, um dem Bewegungsdrang der kleinen Dickhäuter zu entsprechen.


Am 06.09.14 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Die Rückkehr der Elefanten - Tsavo-East-Nationalpark
Im Südosten von Kenia liegt eines der größten Naturreservate Afrikas. 21.000 Quadratkilometer Gras- und Buschsavanne und dicht bewachsene Akazienwälder: der Tsavo. Einstmals war dieser Teil Ostafrikas das Land der Elefanten. Mitte des vergangenen Jahrhunderts lebten hier noch 40.000 Elefanten. Doch massive Wilderei führte dazu, dass ihre Population erheblich dezimiert wurde. Vor allem der Norden des Tsavo hatte unter der illegalen Jagd nach Elfenbein zu leiden. Anfang dieses Jahrhunderts gab es nördlich des Galana-Rivers praktisch keine Elefanten mehr. Die Dokumentation erzählt die Geschichte ihrer Rückkehr.


Am 07.09.14 09:20 - 09:45 Uhr auf 
arte: Biber - Invasion eines Altbekannten
Geliebt und beschützt, aber auch gejagt und vertrieben - am Biber scheiden sich die Geister. Für die einen stehen die wirtschaftlichen Schäden im Vordergrund. Für die anderen sind es die positiven ökologischen Auswirkungen für die Umwelt. Durch seine Dämme schafft der Biber Wasserlandschaften, die vielen Arten eine Heimat bieten. In Mitteleuropa war der Biber ursprünglich heimisch. Wegen seines Fells und Fleischs wurde er im 19. Jahrhundert bei uns fast vollständig ausgerottet. Heute versucht man ihn vielerorts wieder anzusiedeln. Doch passt der Biber heute noch in unsere durch wirtschaftliche Interessen geprägte Kulturlandschaft? Um mehr über das Verhalten und die Besonderheiten des Bibers herauszufinden, haben sich die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf den Weg nach Bayern zum Bibermanager Gerhard Schwab gemacht. Seine Aufgabe ist es, zwischen Mensch und Biber zu vermitteln.


Am 07.09.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Können Tiere denken?
Sind Tiere in der Lage, ihre bisherigen Erfahrungen zu nutzen und sie in einer neuen Art zu kombinieren, um Probleme zu lösen? Die Wissenschaftsdokumentation begleitet bedeutende Forscher verschiedener Disziplinen, die sich von bisher gültigen Lehrmeinungen über die Intelligenz von Tieren verabschieden. Sie präsentiert Tests und Feldversuche, mit denen die erstaunlichen Fähigkeiten von Tieren im Hinblick auf Abstraktionsfähigkeit, soziales Denken, Kommunikation sowie Raum- und Zeitverständnis untersucht werden. Die Wissenschaftler wollen vor allem herausfinden, was in den Köpfen von Tieren vorgeht, und ob man diese Vorgänge vielleicht als Denkprozesse bezeichnen könnte.


Am 07.09.14 10:15 - 10:45 Uhr auf 
EinsPlus: Wildtierforschung - Warum liebt der Fuchs die Stadt?
Wildtiere in der Stadt sind zum Forschungsthema geworden. Die Berliner sind aufgerufen, mit zu fahnden nach Wildschwein, Igel & Co. Wieso fühlt sich der Fuchs in der Stadt so wohl? Wie verändert sich das Tierverhalten zwischen Menschenmengen und Autoschlangen? Warum zieht es Schwarzwild überhaupt in die Großstadt, wo es drum herum doch so viele Wälder gibt? Und: Müssen wir Angst haben vor den wilden Mitbewohnern?
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)


Am 07.09.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Der Bärenmann in Kamtschatka
Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte eines Mannes, der sein Leben den Grizzlys gewidmet hat. Wie eine echte Mutter zieht der kanadische Bärenexperte Charlie Russell verwaiste Jungtiere auf. In der Wildnis im Nordosten Russlands bringt er ihnen das Fischen bei, verteidigt sie gegen erwachsene Männchen und lehrt sie, wie sie sich in der Weite der Landschaft bewegen müssen, um zu überleben. In so anrührenden wie humorvollen Szenen gibt der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm Einblicke in die liebevolle Aufzucht und Auswilderung von Jungbären und zeigt, dass ein respektvolles Miteinander von Mensch und Bär möglich ist.


Am 08.09.14 00:45 - 01:00 Uhr auf 
phoenix: Im Wald der Wälder - Der Nationalpark Hainich
Zwischen Werra und Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen Paradies der Artenvielfalt entwickelt. Jährlich kommen Naturtouristen von überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen. Auf einem spektakulären Baumkronenpfad etwa führen Nationalpark-Ranger durch das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem. Der Film begleitet einen Ranger bei seinen Streifzügen durch die Wildnis auf den Spuren von Luchs und Wildkatze.Neben den seltenen Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks sind es aber vor allem die Menschen in Thüringen, deren Geschichten im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen lernen die Zuschauer eine der schönsten Landstriche Deutschlands kennen - und dies wenige Tage, bevor in Bahrain die UNESCO entscheidet, ob die Buchenwälder im Nationalpark Hainich den Titel "Weltnaturerbe" verdienen.


Am 08.09.14 09:30 - 10:15 Uhr auf 
EinsPlus: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Wie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland, eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor Berlin als Obstgarten oder durch Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Der Fluss formte die Landschaft und prägt sie. Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Portrait der "Naturoase im Herzen Brandenburgs": Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden reichlich Nahrung und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche.


Am 08.09.14 09:45 - 10:15 Uhr auf 
WDR: In den Wäldern unter Bäumen
Sich selbst erfahren und finden - in der Wildnis. Sechs Menschen aus der Stadt wagen dieses Experiment. Im Teutoburger Wald begeben sie sich unter der Leitung von Felix von Schönebeck von der "Draußenzeit' Münster auf eine Wanderung in Abgeschiedenheit. "Ganz auf mich zurückgeworfen zu sein, aber trotzdem ganz viele Leute da zu haben. Dass ich mich wie ein Igel einrolle und erst einmal gucke, was mache ich damit oder was macht das mit mir", sagt eine Teilnehmerin. Einlassen, Teil des Waldes werden - das ist das unausgesprochene Ziel. "Und endlich deutlich gemacht bekommen, was sonst nicht klar ist. Zum Beispiel den Wert einer Plane ", bemerkt Felix von Schönebeck mit einem Blick auf den nicht enden wollenden Regen. Der Wald als Feind und als Freund. "Ein bisschen gegruselt habe ich mich schon während der Nacht", erzählt eine Waldwanderin. Aber am Morgen dann wieder Freude über die Tierlaute und die glitzernde Sonne durch das Blätterdach. Die Ruhe und Stille als Ort der Entscheidung für wichtige Lebensabschnitte und Ereignisse. Wildnis erleben mit dem ganzen Körper und sich einfach lebendig fühlen - das macht glücklich.


Am 08.09.14 10:00 - 10:45 Uhr auf 
EinsFestival: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut 10 Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben 12 Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet - Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 08.09.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Schwarzwaldförster - Klaus Echle lebt seinen Traum
Arbeiten in der Natur bei Wind und Wetter: Wenn Förster Klaus Echle in seinem Revier in Freiburg-Günterstal unterwegs ist, weiß er, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Die Natur und die Tiere liebte er schon immer. Aber eigentlich stand sein Lebensweg bereits fest: Wildschwein und Rehrücken gab es für ihn zunächst nur in Sterne-Küchen. Bis der gelernte Koch seinem Herzen folgte und aus seinem ursprünglichen Beruf ausstieg. Förster seien eine Art Feuerwehr, sagt Klaus Echle. Kein Tag ist wie der andere. Per Handy immer erreichbar kümmert sich der Förster um Wild und Wald, um verletzte Tiere oder Unwetterschäden, um Holzwirtschaft und den Erhalt einzigartiger Naturlandschaften.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR und 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 08.09.14 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (1/2) - Frühling und Sommer
Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner hat ein besonderes Verhältnis zum Wald: Er spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Sein Buch "Baumriesen der Schweiz" ist ein Bestseller. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat und Zoom-Objektiv an Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Wochenweise hält er sich in Schweizer Wäldern auf, bei jedem Wetter. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei, ohne Hilfe im Wald zurecht zu kommen, indem sie ihre Wahrnehmung der Natur schärfen. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen. Den Wald sich selbst zu überlassen, das ist für Luigi eine Todsünde. Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.


Am 08.09.14 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (2/2) - Herbst und Winter
Der Wald ist die grüne Lunge der Schweiz. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.


Am 08.09.14 17:15 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: In den Wäldern der Zuruaha-Indianer
Der in Ingolstadt aufgewachsene Missionar Gunter Kroemer hat im Auftrag des Missionarats der katholischen Bischofskonferenz Brasiliens Kontakt zu den wenigen noch unbekannten Indianervölkern aufgenommen. Aus der ersten Begegnung mit den Zuruaha ist eine engere Beziehung geworden. Der Film greift die Thematik des bischöflichen Hilfswerkes an einem besonders interessanten Beispiel auf.


Am 09.09.14 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Flüsse - Je wilder desto besser?
Rauschendes Wasser und wild bewachsene Ufer - dieses Bild von Flussidylle entspricht leider nur noch selten der Realität. Die sieht meist eher so aus: begradigt und befestigt, vertieft und verdreckt. Flüsse sind in den letzten Jahrzehnten vielerorts zu gut funktionierenden Wasserstraßen ausgebaut worden. Was dabei lange vergessen wurde: Sie sind nicht nur Transportwege für Menschen und Waren, sondern vor allem Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Sie bieten Futter und Schutz für zahlreiche Fisch- und Vogelarten. Und ihre Ufer beherbergen die Wasserbau-Ingenieure der Natur - die Biber. Doch deren Pläne vertragen sich nicht immer mit denen ihrer menschlichen Kollegen. "X:enius" geht heute der Frage nach, wie wir Flüsse nutzen können, ohne den Lebensraum für Tiere zu zerstören.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 09.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Vietnam - Wo die Drachen ins Meer steigen
Etwa 3.000 Kilometer Küste hat das Land am Südchinesischen Meer, rund 44.000 Kilometer erstrecken sich die Wasserwege im Inneren. Vor allem der Rote Fluss und der Mekong sind mit ihren riesigen, weit verzweigten Mündungen das Elixier des Lebens in Vietnam. Für ihren Film über seine vielfältige, aber kaum bekannte Fauna und Flora haben Sylvia und Frank Koschewski am Meer und an den beiden großen Strömen letzte Rückzugsgebiete seltener und von der Ausrottung bedrohter Arten besucht. Zu ihnen gehören die Goldkopflanguren. Jahrelang war kein einziges Tier mehr gesichtet worden. Dem Team ist es gelungen, vom Boot aus mehrere Affen auf einer Insel in der Halog-Bucht im Norden, im Nationalpark Cat Ba, mit der Kamera zu beobachten. Auf dem Weg von der Mündung des Roten Flusses ins Hochland und wieder zurück zum Meer stieß das Team auf Malayenbären und Schuppentiere, auf Fledermäuse und Flughunde. Im Delta des Mekong, der dort den Namen "Fluss der neun Drachen" trägt, konnte es Purpurhühner und Seidenreiher beobachten. Andere Arten, auch hochgradig bedrohte und in Vietnam gesetzlich geschützte, fanden die Filmemacher auf der Speisekarte von Wildlife-Restaurants wieder - oder in Präparaten der vietnamesischen Volksmedizin verarbeitet.


Am 09.09.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Johann Goldammer kämpft gegen Waldbrände
Jahr für Jahr verwüsten Waldbrände riesige Landschaftsgebiete. Nicht nur die USA, Australien und Asien sind betroffen, sondern auch viele Länder in Europa. Für den Feuerökologen Johann Goldammer ist nicht allein der Klimawandel schuld, auch die Menschen tragen ihren Anteil an diesen Naturkatastrophen - durch falsches Verhalten, durch unzeitgemäßes Waldmanagement und durch Mängel beim Bekämpfen von Waldbränden. Prof. Johann Goldammer, Feuerökologe, Uni Freiburg, erzählt in "Planet Wissen", wie er Feuer mit Feuer bekämpft, und warum nicht immer nur Hightech-Waffen gegen Waldbrände zum Einsatz kommen sollten.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR und 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 09.09.14 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Die bedrohten Affen Vietnams
Vietnam, das kleine Land am Südchinesischen Meer, zählt zu den artenreichsten Gebieten Asiens. Noch ist es ein bäuerliches Land mit traditioneller Lebensweise. Doch diese Idylle trügt: Vietnam gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Die Natur ist von diesem Boom extrem bedroht. Wälder werden gerodet, die Tierwelt zurückgedrängt - allen voran die seltenen Affenarten. Dazu kommt, dass Wilderei und illegaler Tierhandel die Populationen dramatisch dezimieren. In der "Rettungsstation für bedrohte Primaten" in Vietnam leben Affen, die aus den Fängen der vielen Wilderer in den vietnamesischen Wäldern gerettet wurden. Sie sollten zu Arzneien im Rahmen der "Traditionellen Chinesischen Medizin" verarbeitet werden. Oder sie wären im Kochtopf gelandet. Denn Affenfleisch zu essen, gilt als schick im modernen Vietnam. Der illegale Handel mit diesen seltenen Tieren bringt viel Geld ein. Die Dokumentation begleitet den Deutschen Tilo Nadler und seine vietnamesische Frau Hien bei ihrer Arbeit auf der Rettungsstation. Sie liegt im Cuc Phuong National Park im Norden Vietnams. Tilo Nadler und seine Frau Hien haben sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Ausrottung ganzer Arten zu stoppen. Die Kamera beobachtet hautnah die Pflege und Aufzucht dieser wunderschönen Affen. Der Höhepunkt des Films ist die erfolgreiche Auswilderung eines Langurenpaares - in noch unberührter, überwältigend schöner Natur.


Am 09.09.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5.900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Von der afrikanischen Savanne bis hinauf zu den Gletschern beherbergt es unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo?


Am 09.09.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Auf Expeditionsreise nach Madagaskar - Ökosystem in Not
Isoliert vom Festland konnte die Natur auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean über Jahrmillionen eigene Wege gehen. So entwickelten sich einzigartige Schätze wie dichte Regenwälder, tropische Strände, erhabene Baobabbäume, seltene Lemuren und Reptilien. Zugleich ist kein anderes Naturparadies so bedroht wie Madagaskar. Besonders im Südwesten des Landes fällt oft monatelang kein Regen. So zählt das Mahafaly Plateau zu den ärmsten Regionen der Insel. Anhaltende Dürren und Überbevölkerung zwingen die Menschen von dem zu leben, was sie in der Natur finden. Dabei zerstören sie eines der biologisch vielfältigsten Trockengebiete der Erde. Viele der Tier- und Pflanzenarten sind endemisch. Es gibt sie sonst nirgendwo auf der Welt. Um dieses artenreiche Ökosystem zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlage der Menschen zu verbessern, treffen sich Wissenschaftler deutscher und madagassischer Universitäten vor Ort. Mitten im Tsimanampetsotsa National Park haben sie ihr Camp fern jeglicher Zivilisation aufgeschlagen. Es sind Biologen, Ökologen, Soziologen und Agrarwissenschaftler, die unter abenteuerlichen Bedingungen monatelang durch den Nationalpark streifen und manchmal in den Dörfern mit den Einheimischen leben. Die Filmemacherin Corinna Wirth hat sie in ihrem Forscheralltag begleitet und unter anderem beobachtet, wie sie den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Strahlenschildkröte erkunden, seltene Schlangenarten untersuchen und dem Dorfschamanen spirituelle Geheimnisse entlocken.


Am 09.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Geheimnisvolle Welten - Nachts in Dschungel und Pampa
Wenn die Nacht hereinbricht und der Mensch sich zurückzieht, werden die meisten Tiere erst so richtig aktiv. Doch ihre Welt blieb unseren Augen lange verborgen. Wie die hochspezialisierten Wesen in kompletter Finsternis ihren Weg durch dichten Urwald finden oder gar Beute jagen, wurde bisher kaum erforscht und so gut wie noch nie gefilmt. Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern, darunter die Deutsche Biologin Susanne Seltmann und der Max-Planck-Wissenschaftler Bryson Voirin, will nun die Geheimnisse dieser Tiere lüften. Ihr Ziel ist, herauszufinden, warum so viele Tiere nachts statt tagsüber aktiv sind und wie sie sich in der Dunkelheit orientieren. Mit neuartigen Nachtsichtgeräten und Spezialkameras spüren die Forscher den Tieren nach. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens. Auf ihrer Tour dringen die Filmer und Wissenschaftler in einige der extremsten Gebiete des Kontinents vor.


Am 10.09.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Almendro - Baum des Lebens
Costa Rica ist ein Bindeglied zwischen Nord- und Südamerika auf einer schmalen Landzunge, die den Pazifischen Ozean von der Karibischen See trennt. Das Land steht auf der Liste der an Biodiversität reichsten Länder ganz oben. Seine Landschaften sind ein Hort genetischer Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Der sogenannte Almendro-Baum beispielsweise bietet unzähligen Wesen Lebensraum, Schutz und Nahrung. Fällt man einen Almendro, gehen die meisten seiner "Untermieter" mit ihm zugrunde. Die Dokumentation macht anhand des Almendro-Baumes das ausgetüftelte Nischenprogramm der Fauna eines Tieflandregenwaldes deutlich.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)


Am 10.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Jacobi-Kirche. Der wohl schnellste Vogel überhaupt hat hier sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten lebt auf dem Parkfriedhof die größte Eule der Welt. Die Zahl der Wildtiere in Hamburg überrascht, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 10.09.14 20:55 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am Wagram in Niederösterreich: der Wiedehopf. Er ist ein geheimnisvoller, exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch er ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Die Dokumentation porträtiert diese kaum erforschte und für viele "lustig" anmutende Vogelart und zeigt in noch nie zuvor gedrehten HD-Aufnahmen das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram.


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