powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.11.18 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


Am 01.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Bankrott
Der „Oberst“ zeigt sich erkenntlich. Holzfäller Sean und sein Team haben mit ihren Maschinen einen Bulldozer des Landbesitzers aus dem Schlamm gezogen. Nun winkt ihnen ein lukratives Geschäft. Die Forstarbeiter dürfen eines der besten Waldgebiete in der Region roden, 120 Hektar erstklassiges Holz im Wert von einer halben Millionen Dollar. Doch bei der Arbeit kommt den Männern in Sibirien das Tauwetter in die Quere. Das Eis schmilzt, und die wichtigste Verbindungsstraße ist kaum noch passierbar. Der Jackpot droht im Morast zu versinken.


Am 01.11.18 09:35 - 11:05 Uhr auf 
arte: Madagaskar - Im Labyrinth der Tsingy
Das Ziel einer französischen Expedition auf Madagaskar ist der im Westen der Insel gelegene Nationalpark Tsingy de Namoroka. Die Forscher, darunter vor allem Biologen wie Insektenforscher, Amphibienforscher und Botaniker, werden mehrere Wochen lang Flora und Fauna eines Karstgebirges auswerten, das die Madegassen Tsingy getauft haben. Oft wurden die Tsingy aufgrund ihrer einzigartigen Biodiversität mit einer Arche Noah verglichen, in der sich die Evolution so gut studieren lässt wie an kaum einem anderen Ort des Planeten.


Am 01.11.18 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Frankreichs mythische Orte - Lyons-la-Forêt
In einem riesigen Waldgebiet mit rund 10.000 Hektar Fläche und 300 Kilometern Wegenetz liegt in der Region Haute-Normandie das alte normannische Dorf Lyons-la-Forêt. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage war es im Mittelalter ein Zentrum der königlichen Macht. Das Dorf lag einst an der Grenze zwischen dem frühen französischen Königreich und dem Herzogtum Normandie, das lange zur englischen Krone gehörte. In Lyons-la-Forêt weilten die legendären Herrscher der damaligen Zeit, von Philipp II. August über Heinrich I. von England und Richard Löwenherz bis zu Ludwig dem Heiligen. Außerdem gründeten Zisterziensermönche im 12. Jahrhundert hier die berühmte Abtei Mortemer.


Am 01.11.18 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Trumps Klima-Krieg
Pariser Klimaschutzabkommen? Obamas Clean Power Plan? Für US-Präsident Donald Trump ist all das nicht mehr bindend. Wirtschaftsinteressen haben Vorrang für Amerikas neue Umweltpolitik. Sofort nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 hat Trump mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, Scott Pruitt, einen einstigen Gegner der Umweltschutzbehörde EPA zu deren Leiter gemacht. Pruitt steht für die Öl- und Kohle-Industrie wie kaum ein anderer. Das Ziel: nach dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die Abschaffung des vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama eingeführten nationalen Klimaprogramms Clean Power Plan.


Am 01.11.18 18:15 - 20:15 Uhr auf 
3sat: Naturparadiese
Der Mensch und seine Beziehung zur Natur stehen im Mittelpunkt dieses Kapitels und seiner Reiseetappen. Los geht es in Kanada, der Heimat der Haida auf Anthony Island. Weiter ins wilde und vulkanreiche Kamtschatka zu den dortigen Rentierhirten. Die Hirtenkultur spielt auch auf Sardinien eine große Rolle. Skellig Michael, gelegen vor der Küste Irlands, ist heute für seine Artenvielfalt berühmt.


Am 01.11.18 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer rettet den Ameisenbär?
Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: die Rede ist vom großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)


Am 01.11.18 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite Nationalpark
Für den neuen Film der ZDF-Dokumentationsreihe "Im Zauber der Wildnis" haben die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock den Yosemite Nationalpark bereist. Dabei spüren sie den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach, denn gerade an diesem Ort wird deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist. Der Yosemite Nationalpark ist zwar auf den ersten Blick eine Oase unberührter Natur, aber zugleich unmittelbar umgeben von der modernen Zivilisation. Nur wenige hundert Kilometer entfernt sind Städte wie Sacramento, San Francisco oder Los Angeles, deren Smog bis in den Park zieht. Der Film macht deutlich, wie die durstige Landwirtschaft die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs der Sierra Nevada abzieht, um Mandeln, Wein und Früchte anbauen zu können. Die fragile Balance von Wildnis und Zivilisation wird von den Hütern des Yosemite Nationalparks und vielen Forschern in der Umgebung sorgfältig bewacht. Doch wenn schon der eigentlich geschützte Park trotzdem leidet, wie ergeht es dann dem Rest des Landes? Wie viel Mensch verträgt die Natur? Die Filmemacher begleiten Forscher bis in die Wipfel der Mammutbäume und zu einem der letzten verbleibenden Gletscher der Region. Sie besuchen Landwirte, die mit wenig Wasser 80 Prozent des Weltbedarfs an Mandeln decken. Sie begleiten die Feuerwehr zu Bränden und Sportkletterer, die die berühmten Granitwände in diesem Naturparadies erklimmen.


Am 01.11.18 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Die Krone Nordamerikas - Der Waterton Glacier National Park
An der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten. Der Waterton Glacier National Park ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen. Seit 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte.


Am 01.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 01.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park
Er verschlägt jedem Betrachter den Atem: Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der wichtigsten Nationalparks der Welt. Gerade erst hat US-Präsident Barack Obama dem riesigen Gipfel seinen ursprünglichen Namen zurück verliehen: Aus dem Mount McKinley wurde wieder der Denali - was in der Sprache der Athabasken-Indianer "Der Hohe" bedeutet. Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Sie treffen Menschen, die die Schöpfung der Natur für ein neues Jahrtausend und seine Herausforderungen bewahren wollen. Denny Capps, Chefgeologe des Parks, macht sich Sorgen wegen der Klimaerwärmung. Durch die steigenden Temperaturen taut der Permafrostboden, der weite Teile des Nationalparks bedeckt. Mit dramatischen Folgen: Gerade wurde die Park-Road, die einzige Straße, die in den Nationalpark führt, von einem großen Erdrutsch verschüttet.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 01.11.18 20:15 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Naturerbe in Gefahr
Durch wirtschaftliche Interessen und den Klimawandel sind immer mehr Weltnaturerbestätten in Gefahr. Das Great Barrier Reef leidet unter der Erwärmung des Meeres und Stickstoffeinträgen. Korallenriffe sind weltweit in Gefahr. Das Bikini-Atoll, zum Welterbe ernannt, um die Notwendigkeit von Frieden zu verdeutlichen und die Abschaffung von Massenvernichtungswaffen zu unterstützen, war ein Paradies, bevor die USA hier Atombomben testete. Heute ist es erneut in Gefahr: durch den steigenden Meeresspiegel. Die Everglades in Florida werden oft als der gefährdetste Nationalpark der USA bezeichnet. Wrangel Island, gelegen am russischen Polarkreis, ist Lebensraum der Eisbären - doch auch sie sind gefährdet. Stimmen die Prognosen über den Klimawandel und seine Auswirkungen, erwarten Naturschützer und der WWF, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts zwei Drittel der heutigen Polarbärenpopulation verschwunden sein werden. Auch der Ilulissat-Eisfjord verändert sich schnell und stark durch den Klimawandel. Geht die Erwärmung so schnell weiter, werden wir schon in wenigen Jahrzehnten dort keine Gletscher mehr kalben sehen.


Am 01.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Der Yellowstone Nationalpark ist der berühmteste, und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Erde. Die UNESCO erklärte ihn zum Weltnaturerbe, weil er eine einzigartige Tierwelt schützt: Wolfsrudel, Bisons, Elche, Grizzly-Bären, Kojoten, Steinadler und viele andere wilde Parkbewohner. Unvergleichlich ist die Vulkan-Landschaft mit Geysiren, Fumarolen, Schlammtöpfen und mehr als der Hälfte aller heißen Quellen der Erde. Der Film besucht Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und zeigt ihren Berufsalltag, der Besuchern des Nationalparks sonst verborgen bleibt.
(Wdh. übermorgen 12.15-13.00 Uhr)


Am 02.11.18 00:00 - 00:30 Uhr auf 
tagesschau24: Sündenbock Wildschwein - Panikmache oder echte Gefahr?
Der Wildschwein-Bestand in Deutschland explodiert. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schadensmeldungen - trotz intensivster Bejagung. Allein in Sachsen-Anhalt erlegten die Jäger im aktuellen Jagdjahr knapp 50.000 Wildschweine - die höchste je erzielte Strecke. Das stört die Ausbreitung des Borstenviehs kaum: "Man wird die Schweine nicht wegbekommen. Da hat man keine Chance. Man kann nur probieren, die Bestände irgendwie im Griff zu behalten", so Hans-Joachim Geyer von der Glücksburg Agrar e.G. Das hat menschgemachte Gründe: Wildschweine lieben Mais. Und weil die Anbaufläche ständig wächst, vermehren sich die Tiere stark. Seit 2010 wuchs die Maisanbaufläche um fast 300.000 Hektar. Denn Mais wird zunehmend als Energiequelle für Biogas-Anlagen eingesetzt, der Anbau von der EU stark gefördert. Das hat Schattenseiten. Fast täglich gibt es neue Meldungen von verwüsteten Feldern, Äckern oder Kleingärten. Auf der Suche nach Nahrung dringen die Wildtiere bis in die Stadtzentren von Leipzig, Magdeburg oder Dessau vor. Und die Wildschweine bringen noch eine weitere Gefahr mit. Bauern fürchten die Afrikanische Schweinepest. Bauern, Jäger und viele Kommunen fordern von der Politik, mit Prämien für abgeschossene Wildschweine gegen die drohende Seuche vorzugehen. Experten bezeichnen das als Panikmache. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Afrikanische Schweinepest zu uns kommt, hat weniger mit den Wildschweinen zu tun, sondern mit uns Menschen. Im Wesentlichen verbreitet sich die Krankheit über weggeworfene Nahrungsreste, zum Beispiel an Autobahn-Raststätten", so Prof. Sven Herzog, Wildtierökologe an der TU-Dresden.


Am 02.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Der Weg zum großen Geld
Vier Wochen lang haben Holzfäller Sean und sein Team bei minus 40 Grad Schwerstarbeit geleistet. Doch am Ende stehen die Männer in Sibirien mit leeren Händen da. Denn der Auftraggeber ist pleite und kann die Forstarbeiter nicht bezahlen. Die Crew ist total frustriert. Doch eine Chance bleibt dem Team noch. Der „Oberst“ hat den Holzfällern als Entschädigung ein Waldstück angeboten. Dieses dürfen sie komplett abernten und den Ertrag für sich behalten. Lassen sich die rauen Burschen auf den Deal ein oder kehren sie Russland enttäuscht den Rücken?


Am 02.11.18 09:25 - 11:05 Uhr auf 
arte: Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Öko-Siegel die Forstindustrie stoppen?
Der kambodschanische Urwald wurde seit dem Jahr 2000 bis auf 25 Quadratkilometer völlig abgeholzt. Die anhaltende Abholzung der Erde ist für mehr CO2 Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen. Die internationale Organisation Forest Stewardship Council (FSC) ist ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Mit Hilfe des FSC soll der Verbraucher Möbel, Papier, Terrassendielen und andere Güter aus "umweltgerecht" gefälltem Holz erkennen können. Der FSC mit Sitz in Bonn hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert. Dies entspricht einer Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Manfred Ladwig und Thomas Reutter ziehen eine spannende Bilanz: Sie filmten monatelang an globalen Hotspots der Abholzung. Was haben 25 Jahre FSC gebracht? Dabei kommt es zu unschönen Entdeckungen: Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, wird das Ökosiegel nicht zwangsläufig vom FSC entzogen. Und selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 02.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Fjord in den Bergen
Um ihn ranken sich viele Sagen. Dichter beschreiben ihn als einen der schönsten Bergseen Tirols. Eingebettet zwischen steilen Hängen, tiefblau wie ein Fjord liegt der Vilsalpsee am Ende eines vom Gletscher ausgeformten Tals. Die Grenze des umliegenden Naturschutzgebietes verläuft über die schroffen Gipfel der Schochenspitze, hinüber zum bayerischen Rauhorn und über die Spitze des Tiroler Gaishorns. Eine besondere Vielfalt von seltenen Tier- und Pflanzenarten zeichnet dieses Naturschutzgebiet aus. Auf den Almwiesen blühen Frauenschuh, Türkenbund und stengelloser Enzian, in den feuchten Schluchtwäldern lebt der Alpensalamander, die alpinen Matten bevölkern Gämsen und Murmeltiere. Gegen Ende des Jahres kommt es in den Bergwäldern zu einem Naturschauspiel der besonderen Art, zur Hirschbrunft. Der Film zeigt den See aus drei ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Aus der Sicht eines Steinadlers von ganz weit oben, aus der Augenhöhe der Tiere, die rund um den See leben, und aus der Perspektive, die unterhalb der Wasseroberfläche des tiefblauen, kalten Sees liegt. Zeitrafferaufnahmen illustrieren das Wetter im Jahresverlauf mit all seinen Kapriolen und Überraschungen.


Am 02.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass - oftmals viele verschiedene - andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.


Am 02.11.18 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.


Am 02.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.


Am 02.11.18 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen
"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Manche Tiere schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Andere wiederum benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte "Tricks", um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.


Am 02.11.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In den Karpaten haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses.Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel.Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.
(Wdh. übermorgen 3.45-4.30 Uhr)


Am 02.11.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Vögel in Europa und Amerika
Das Cap Tourmente ist ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung. An seinen Seen, Flüssen und feuchten Wiesen finden seltene Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum. 180 Vogelarten leben hier, darunter viele Wasservögel. Andrew Coughlan von Bird Studies Canada nimmt Adrian und Emilie mit auf Erkundungstour. Ausgestattet mit Vogelstimmen und -zeichnungen machen sie sich vor Ort auf die Suche. Bindentaucher und Zwergtaucher, Carolinasumpfhuhn und Tüpfelsumpfhuhn - welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Vogelarten hier in Nordamerika und denen in Europa? "Xenius" findet es heraus.


Am 02.11.18 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss
Die Isar bietet entlang dieser Strecke noch heute ein Bild, wie es wohl alle Alpenflüsse nach der Eiszeit geboten haben. Seit fast 10.000 Jahren kann sie sich hier fast völlig frei entfalten. Die aufwendige Dokumentation von Jürgen Eichinger zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr seltenen gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt und warum sie dort als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Kein anderer Fluss besitzt noch eine derartige Kraft und Dynamik, durch das Wechselspiel von Erosion und Ablagerung verändert er sich ständig. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder wegen des Baus von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. Die Isarlandschaft besticht durch karge Schönheit, aber als Wildfluss hat die Isar mit den Herausforderungen der Gegenwart zu kämpfen.


Am 02.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.


Am 02.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Herbst im Zabergäu
Wein und wilde Tiere - das Zabergäu ist ein kleines Paradies bei Heilbronn. Im Herbst ist es hier besonders schön. Wie ein bunter Patchwork-Teppich in Rot, Grün und Gelb breitet sich die sanfte Hügellandschaft aus, ganz vom Weinbau geprägt. Brackenheim, das Herz der Region, ist die größte Rotweingemeinde Deutschlands. SWR Moderatorin Annette Krause macht sich zur einer Genusstour auf. Sie entdeckt beim Weingut der Grafen Neipperg die Vorzüge des Lembergers, hilft bei der Lese, erfährt viel über die Geschichte und trifft weinbegeisterte Menschen in Besenwirtschaften und bei Weinfesten der Gegend. In den Wäldern rund um Zaberfeld leben die seltenen Wildkatzen, Wildtier des Jahres 2018. Dort erfährt Annette Krause Überraschendes über die scheuen Tiere und bekommt sie tatsächlich zu Gesicht.


Am 02.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Norwegen, Schweden, Lappland - Europas schöner Norden
Weitab von der Hektik der Städte bieten die Landschaften Skandinaviens Weite und Einsamkeit. Die beliebteste Art, Norwegen zu entdecken, ist die Fahrt mit einem der Schiffe der Hurtigruten-Linie. Sie sind die komfortable Verbindung von Süd- und Nordnorwegen, an der Küstenlinie geht es entlang von Bergen nach Tromsö. In Schweden ist nicht nur die berühmte Schärenlandschaft vor den Toren Stockholms ein Urlaubsparadies - mitten im "Kleinen Land", im schwedischen Smaland, prägen Wälder und Seen das Bild, hier wuchs Astrid Lindgren auf und verewigte die schwedische Landidylle in ihren Kinderbüchern. Wer sich im Sommer mit dem Wohnmobil auf eine Tour durch Lappland begibt, findet Blumenwiesen, Heidelandschaften und endlose Ebenen am Polarkreis vor - Begegnungen mit Rentieren, Goldwäschern und Einheimischen samischer Abstammung nicht ausgeschlossen.
(Wdh. übermorgen 15.45-16.30 Uhr)


Am 03.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Die Schlammschlacht
Der Frühling kommt schneller als erwartet. Die steigenden Temperaturen verwandeln die einzige Straße in den Wald in eine riesige Schlammpiste. Ein Großteil der Forstarbeiter hat die Taiga daher bereits verlassen. Doch Sean Vann und sein Team wollen nicht aufgeben. Denn am Straßenrand stapeln sich Rundhölzer im Wert von 20 000 Dollar. Wenn die Männer das Holz nicht an das Sägewerk liefern, war die ganze Plackerei umsonst. Dann fällt der Zahltag ins Wasser. Mit vereinten Kräften kämpft sich die Truppe in Sibirien durch den Morast.


Am 03.11.18 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Gift im Wald - Kampf gegen die toxischen Raupen
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. Seine giftigen Brennhaare können schwere allergische Reaktionen beim Menschen auslösen. Und die Raupen können die Eichenbestände ganzer Wälder kahlfressen. Deshalb werden Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner in Ausnahmefällen großflächig mit Insektiziden behandelt, ein umstrittenes Verfahren. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin und Gunnar helfen, die extrem giftigen Raupen-Nester des Eichenprozessionsspinners abzusaugen und erfahren, wie man sich richtig schützt.


Am 03.11.18 06:00 - 06:15 Uhr auf 
SWR: Leben im Garten
Der Film "Leben im Garten" ist ein filmischer Spaziergang durch den Lebensraum Garten zu allen Jahreszeiten. In direkter Nachbarschaft unserer Häuser befindet sich ein erstaunlich vielfältiger Lebensraum. Gärten bieten kleinen und großen Tieren eine Überlebenschance mitten in der Zivilisation. Die jungen Zuschauer erfahren beispielsweise, warum Bienen Gartenblumen besuchen und Brennnesseln wichtig für Schmetterlinge sind. Oder dass in jedem Garten mehr Regenwürmer leben als Menschen in einer Großstadt. Der Film führt auch vor, wie die anpassungsfähige Kohlmeise in einem Briefkasten ihre Jungen großzieht, zeigt, warum Gartenvögel nützlich sind und stellt den vielleicht schlauesten Gartenbewohner vor - den Eichelhäher. Er knackt im Baum Nüsse, ohne dass dabei etwas herunterfällt und merkt sich genau, wo beispielsweise die Eichhörnchen ihre Vorräte lagern, um diese dann später zu plündern.


Am 03.11.18 06:15 - 06:30 Uhr auf 
SWR: Von der Raupe zum Falter - Der Schwalbenschwanz
Die Verwandlung einer unscheinbaren, wurmförmigen Raupe in einen prachtvollen Schmetterling ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Anhand der Entwicklung eines Schwalbenschwanzes, vom Ei über verschiedene Raupenstadien zum geschlechtsreifen Falter, erleben die Zuschauer exemplarisch das Phänomen der Metamorphose. Extreme Makro-Aufnahmen gewähren Einblicke in den Bauplan der Insekten und in ihre Ökologie.


Am 03.11.18 06:30 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.


Am 03.11.18 06:45 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Leben im Kornfeld
Aus einem kahlen Acker wird innerhalb weniger Monate ein Schlaraffenland für eine Vielzahl von Tierarten. In einem naturnah bewirtschafteten Weizenfeld zieht ein Hamsterweibchen seine Jungen auf. Das Korn ist eigentlich für menschliche Mägen bestimmt, aber die Feldhamster zweigen einen kleinen Teil für sich ab und legen eine unterirdische Vorratskammer an. Nebenan ist der Maulwurf auf der Pirsch nach Regenwürmern, die zusammen mit anderen Zersetzern den Ackerboden fruchtbar machen. Zwischen den Getreidepflanzen sprießen Feldblumen wie Kornblume, Frauenspiegel oder Klatschmohn. Die Mohnblüten wiederum spielen eine wichtige Rolle im Leben der Mohnbiene - und das nicht nur als Pollenlieferant. So profitieren viele Arten vom Ackerbau, solange sie an den raschen Wachstumszyklus angepasst sind. Denn im Herbst ist alles vorbei. Nach der Ernte liegt der Acker wieder brach - bis zum nächsten Frühjahr.


Am 03.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ist das Reh die Frau vom Hirsch?
Tierreporterin Anna will wissen, ob das Reh tatsächlich die Frau vom Hirsch ist. Sie macht sich auf nach Graz in Österreich und trifft dort Monika, die den Verein "Kleine Wildtiere in großer Not" leitet. Dort werden kleine Rehkitze aufgepäppelt, die bei Mäharbeiten verletzt wurden oder ihre Mutter bei einem Unfall verloren haben. Anna ist überrascht, wie klein die kuscheligen Kitze sind. Zusammen mit Monika bereitet sie Milch vor, darf die Rehkinder füttern und untersucht einen Neuankömmling auf Wunden und Parasiten. Hirsche bekommt Anna in Graz allerdings nicht zu sehen. Denn Rehe und Hirsche, so erklärt ihr Monika, sind eben zwei ganz verschiedene Tierarten. Deshalb reist die Tierreporterin weiter ins Allgäu und trifft Michl, den Leiter des Alpenwildparks in Obermaiselstein. Rudi, der Platzhirsch in Michls Rothirschrudel, ist so zahm, dass er sich sogar kraulen lässt. Dann wird es anstrengend für Anna: Am steilen Hang mäht sie Gras und hilft, die Hirsche zu füttern. Als Belohnung darf sie danach junge Hirschkälber beim Säugen beobachten.


Am 03.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografi­scher Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe und geben den Takt vor: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Zentrum der ersten Folge stehen Frühling und Sommer. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.45 Uhr)


Am 03.11.18 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Abenteuer Nationalpark - Robert trifft die Junior Ranger
Abenteuerliche Wildnis mitten in Deutschland? Ja, das gibt es - und zwar in verschiedenen Nationalparks! Was so einen Nationalpark ausmacht, erlebt Reporter Robert heute am eigenen Leib, denn er begleitet eine Gruppe Junior Ranger bei ihrem Abenteuer-Wildniscamp im Nationalpark Eifel. Die Junior Ranger sind echte "Natur-Helden" und setzen sich für bedrohte Pflanzen und Tiere ein. Bei ihrem jährlichen Camp verbringen die Jugendlichen mehrere Tage im Wald. Gemeinsam bauen sie Biwaks, übernachten unter freiem Himmel und "entfichten" einen Bach. Was "entfichten" bedeutet, und warum es für diese Gegend so wichtig ist? Was Nationalparks so besonders macht? Und wie sich Robert in der Wildnis schlägt? Das zeigt diese Folge neuneinhalb.


Am 03.11.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 
phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park
Er verschlägt jedem Betrachter den Atem: Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der wichtigsten Nationalparks der Welt. Gerade erst hat US-Präsident Barack Obama dem riesigen Gipfel seinen ursprünglichen Namen zurück verliehen: Aus dem Mount McKinley wurde wieder der Denali - was in der Sprache der Athabasken-Indianer "Der Hohe" bedeutet. Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Sie treffen Menschen, die die Schöpfung der Natur für ein neues Jahrtausend und seine Herausforderungen bewahren wollen. Denny Capps, Chefgeologe des Parks, macht sich Sorgen wegen der Klimaerwärmung. Durch die steigenden Temperaturen taut der Permafrostboden, der weite Teile des Nationalparks bedeckt. Mit dramatischen Folgen: Gerade wurde die Park-Road, die einzige Straße, die in den Nationalpark führt, von einem großen Erdrutsch verschüttet.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 03.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Dem Ruf der Natur bedingungslos folgen! Legendär, der Claim des kalifornischen Naturschützers John Muir, der als Vater der amerikanischen Nationalparks gilt. Dass die Wildnis unwiderstehlich lockt, hat für viele heute wie damals unbedingte Gültigkeit. Und dabei geht es nicht nur um das Glück, draußen zu sein. Es geht um die immer verletzlichere Balance der Natur. Als Muir und andere begeisterte Pioniere gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks im Westen Nordamerikas gründeten, lebten gerade mal eine Milliarde Menschen: sie sollten in die Parks kommen und die Schönheit der Erde sehen. Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen unseren Planeten und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie in Zeiten von Öl und Fracking, schnellem Wachstum, knappen Kassen, Klimawandel? Und wie erleben sie diejenigen, die tagtäglich dort leben und arbeiten - Ranger, Wissenschaftler, Abenteurer - von denen viele aus Deutschland kommen, wo sie alles für ihren Park zurückließen? Diese Fragen haben das ZDF-Doku-Projekt "Im Zauber der Wildnis" angestoßen.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 03.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (2)
Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und den Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern sie durch den Wald. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend.


Am 03.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (2)
Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und den Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung unter Sternenhimmel, was besonders für Barbara Wussow eine Herausforderung darstellt. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn Diplom-Meteorologe Sven Plöger weiß: Der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Wald aus? Wie effektiv ist Windenergie? Bei einem gemeinsam zubereiteten Abendessen am Lagerfeuer gehen die drei diesen und mehr Fragen auf den Grund.


Am 03.11.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Auf Leben und Tod - Die große Jagd
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)


Am 03.11.18 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Amerika
Der Biologe Patrick Aryee ist auf einer Mission: Er will den größten Tiere unseres Planeten begegnen und sie beobachten, um herauszufinden, wieso in der Natur die Größe eines Lebewesens ausschlaggebend sein kann für sein Überleben. In dieser Episode reist Aryee nach Amerika, wo der Biologe erforscht, welch bedeutende Rolle den Giganten in ihrem Lebensraum zukommt. Von Alaska bis nach Patagonien geht er auf Tuchfühlung mit Grizzlybären, Pottwalen und See-Elefanten. Denn diese Riesen prägen ihr Habitat ausschlaggebend. Manche von ihnen helfen sogar dabei, den Klimawandel zu verlangsamen.Aryee stellt aber auch die prähistorischen Giganten der Tierwelt vor, die vor langer Zeit unseren Planeten regierten und zu einem bestimmten Zeitpunkt ausstarben, wie etwa die legendäre Titanoboa, eine Schlange, von der Länge eines Schulbusses.


Am 03.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Pracht der Pflanzen - Geniale Verführungen
Sex und Gewalt sind wahrscheinlich die häufigsten Themen in Naturfilmen. Aber die Dramatik der liebestollsten Bonobos oder blutrünstigsten Haie verblasst angesichts der unglaublichen Vorgänge in der Welt der Pflanzen. Mit Hilfe neuartiger Filmtechniken ermöglich diese zweiteilige Dokumentation Zugang zu einer unbekannten Welt voller teuflischer Täuschungen, abwegiger Verlockungen und eiskalter Tötungen.


Am 04.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Ruhm oder Ruin?
Sean Vanns Holzfällerteam tritt denn Rückzug aus der Taiga an. Wochenlang haben die Forstarbeiter bei eisigen Minustemperaturen im Wald geschuftet und nun gilt es eine weitere Herausforderung zu meistern. Im Konvoi bricht die Crew Richtung Novochernorechenski auf. Denn nur wenn sie es mit ihren schweren Maschinen bis ins Dorf schaffen und dort einen Käufer für das geerntete Holz finden, erhalten die Männer ihren wohlverdienten Lohn. Doch der Weg ist beschwerlich. Auf den schlammigen Pisten kommt das Team nur langsam voran. Und unterwegs fängt plötzlich der Motor eines Transporters Feuer.


Am 04.11.18 05:55 - 06:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben. Neben den bildgewaltigen Aufnahmen von Elefanten, Löwen, Flusspferden und Geparden gelingen auch die kleinen Geschichten am Rande: Löwenbabys spielen mit einer Schildkröte Fußball. Im verwunschenen Regenwald der tansanischen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schimpansen sind hier zuhause, die letzte große freilebende Population der Erde. Einblicke in ihr Familienleben und ihre spannenden Jagdzüge gibt es hier reichlich. Um die seltenen äthiopischen Wölfe geht es am nächsten Ziel.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)


Am 04.11.18 06:40 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.
(Wdh. übermorgen 3.45-4.30 Uhr)


Am 04.11.18 07:25 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.
(Wdh. übermorgen 4.30-5.15 Uhr)


Am 04.11.18 10:10 - 11:05 Uhr auf 
WELT: Scharf, stark und laut - Kettensägen im Einsatz
Der Motor brüllt auf, die Kette kreischt und binnen weniger Sekunden fällt ein Baum. Dabei kommen die PS-starken Werkzeuge lange nicht mehr nur im Wald zum Einsatz: Spielend leicht fressen sich moderne Sägeblätter ebenso durch Mauerstein und Panzerglas, sind Utensil für Rettungsteams und Hobbykünstler. Die Reportage begleitet Baumfäller und Sägesportler im Umgang mit dem schweren Gerät und schaut hinter die Kulissen des größten Sägenherstellers weltweit.


Am 04.11.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Guadalquivir - Der große Fluss
Mit einer Länge von mehr als 650 Kilometern ist der Guadalquivir der längste Fluss Andalusiens und der fünftlängste Spaniens. Sein Name stammt von der ursprünglichen arabischen Bezeichnung "Wadi al Kabir" - "der Große Fluss". Der Guadalquivir entspringt im Gebirgszug der Sierra de Cazorla im Nordosten Andalusiens und mündet am Golf von Cádiz in den Atlantik. Nahe der Mündung grenzt der Fluss an den 1969 gegründeten, rund 54.000 Hektar großen Nationalpark Coto de Doñana. Das Schwemmland am Unterlauf des Flusses namens Las Marismas ist die Heimat verschiedenster Vogelarten. Neben Ibissen und Löfflern bewohnen Trauerseeschwalben, farbenprächtige Flamingos und Purpurhühner sowie grazile Stelzenläufer dieses salzige Sumpfgebiet. Auf den Spuren eines Fuchses, dem einzigen Überlebenden seines Rudels, folgt ein Filmteam dem Guadalquivir flussabwärts durch spektakuläre Landschaften. An den Ufern des Guadalquivir trifft der Fuchs auf Ratten, Frösche und sogar auf aus Nordafrika stammende Ginsterkatzen. Auf seiner Wanderung in vermeintlich sicherere Gebiete droht dem Fuchs jedoch auch Gefahr: mächtige Steinadler, die hoch oben am Himmel ihre Kreise ziehen, könnten ihm zum Verhängnis werden - ebenso wie der Iberische Luchs, die seltenste Raubkatze der Welt.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 04.11.18 15:55 - 16:40 Uhr auf 
3sat: Ungarn - Wildnis zwischen Donau und Theiß
Ob in der Puszta oder am Plattensee, ob an der Donau oder an der Theiß - Filmautor Zoltán Török begleitet Fischotter und Seeadler, Kraniche und Rotwild und zeigt, wie außergewöhnlich und vielfältig die Natur Ungarns ist. In Ungarn, einem Land kaum größer als Österreich, leben Menschen und Tiere auf engstem Raum beisammen. Doch vielerorts hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahrt. Geprägt wird Ungarn von den großen Flüssen Donau und Theiß und der Puszta, der weiten ungarischen Grassteppe. Regelmäßig im Jahr kommt es zu Überschwemmungen, dann wird die Puszta für Wildgänse und rastende Kraniche zum Paradies. In den Auwäldern, die die Flüsse säumen, stellen Fischer ihre Reusen auf und hoffen auf einen reichen Fang - Welse, Hechte, Brachsen und Karpfen. In dieser einmaligen Kulturlandschaft fühlen sich Seeadler und Fischotter wohl. Die Gewässer bieten so viel Nahrung und Schutz, dass in Ungarn über 10.000 Fischotter leben, mehr als irgendwo sonst in Europa.


Am 04.11.18 16:25 - 16:55 Uhr auf 
arte: Nachhaltige Architektur
In Dänemark haben Architekten früh begonnen, Nachhaltigkeit als Teil der Architektursprache zu begreifen. Kopenhagen will 2025 die erste CO2-neutrale Großstadt werden. So stehen hier auffällig viele originelle und zugleich ökologisch durchdachte Gebäude, wie etwa das erste CO2-freie Gebäude Dänemarks, das "Green Lighthouse" von Christensen & Co., das abenteuerliche "Mountain"-Gebäude der Architekten von BIG oder eine spektakuläre Schule von C.F. Möller. Die Dokumentation zeigt drei Architekten, die das Ökologische mit dem Spielerischen verbinden, die klimafreundlich und unkonventionell zugleich bauen.


Am 04.11.18 19:15 - 20:00 Uhr auf 
BR: Die Wölfe von Rinchnach
Jedes Jahr zu Martini, in der Nacht vom 10. auf den 11. November, findet in dem 3.000 Seelen Ort Rinchnach im Bayerischen Wald das Wolfauslassen statt, ein wuchtiges Spektakel, das auf einen alten Hirtenbrauch zurückgeht: Nachdem das Vieh von der Waldweide abgetrieben war, zogen die Hirten mit Glocken von Haus zu Haus, um ihren Lohn einzutreiben und den Bären, Wölfen und Dämonen kundzutun, dass sie nun wieder auf die Weide dürfen. Heute beteiligen sich über 500 Glockenschläger an dem Brauch, der überregionale Anziehungskraft entwickelt hat.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)


Am 05.11.18 03:32 - 04:00 Uhr auf 
tagesschau24: Sündenbock Wildschwein - Panikmache oder echte Gefahr?
Der Wildschwein-Bestand in Deutschland explodiert. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schadensmeldungen - trotz intensivster Bejagung. Allein in Sachsen-Anhalt erlegten die Jäger im aktuellen Jagdjahr knapp 50.000 Wildschweine - die höchste je erzielte Strecke. Das stört die Ausbreitung des Borstenviehs kaum: "Man wird die Schweine nicht wegbekommen. Da hat man keine Chance. Man kann nur probieren, die Bestände irgendwie im Griff zu behalten", so Hans-Joachim Geyer von der Glücksburg Agrar e.G. Das hat menschgemachte Gründe: Wildschweine lieben Mais. Und weil die Anbaufläche ständig wächst, vermehren sich die Tiere stark. Seit 2010 wuchs die Maisanbaufläche um fast 300.000 Hektar. Denn Mais wird zunehmend als Energiequelle für Biogas-Anlagen eingesetzt, der Anbau von der EU stark gefördert. Das hat Schattenseiten. Fast täglich gibt es neue Meldungen von verwüsteten Feldern, Äckern oder Kleingärten. Auf der Suche nach Nahrung dringen die Wildtiere bis in die Stadtzentren von Leipzig, Magdeburg oder Dessau vor. Und die Wildschweine bringen noch eine weitere Gefahr mit. Bauern fürchten die Afrikanische Schweinepest. Bauern, Jäger und viele Kommunen fordern von der Politik, mit Prämien für abgeschossene Wildschweine gegen die drohende Seuche vorzugehen. Experten bezeichnen das als Panikmache. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Afrikanische Schweinepest zu uns kommt, hat weniger mit den Wildschweinen zu tun, sondern mit uns Menschen. Im Wesentlichen verbreitet sich die Krankheit über weggeworfene Nahrungsreste, zum Beispiel an Autobahn-Raststätten", so Prof. Sven Herzog, Wildtierökologe an der TU-Dresden.


Am 05.11.18 03:40 - 04:25 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Leben in Extremen
In der Natur ist der Kampf um Lebensraum so hart, dass einige Tierarten in extrem lebensfeindlichen Umgebungen Zuflucht suchen. Weder größte Hitze noch bittere Kälte, trockene Wüsten oder tiefste Meere halten sie ab. Der Film zeigt spektakuläre Aufnahmen einiger dieser tierischen Widerstandskämpfer - wie Stumpfnasenaffen, Apothekerskinke, Wasserspinnen und Dscheladas. Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - selbst in extremsten Lebensräumen. Die Reihe "Wildes Überleben" stellt diese Fähigkeiten vor.


Am 05.11.18 04:25 - 05:10 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Vorsprung durch Intelligenz
Bei der täglichen Nahrungsbeschaffung beweisen viele Tierarten verblüffende kognitive Fähigkeiten, sei es durch den Einsatz von Werkzeugen oder das Auffinden von weit entfernten Wasserstellen. Der Film zeigt spektakuläre Aufnahmen einiger dieser tierischen Schlaumeier - wie Lämmergeier, Langschwanzmakaken, Elefanten, Delfine und Webervögel.


Am 05.11.18 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.


Am 05.11.18 05:10 - 06:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Tierische Kommunikation
Ob mit Rufen, Mimik, Körpersprache oder Duftstoffen: Tiere verständigen sich untereinander. Sie nutzen diese Fähigkeiten zum Beispiel, um vor Feinden zu warnen oder ihr Revier zu markieren. Ihre Kommunikation dient auch dazu, auf Futterquellen aufmerksam zu machen oder einen Partner zu finden. Der Film zeigt spektakuläre Aufnahmen einiger tierischer Sprachkünstler - wie Lemuren, Magellanpinguine, Winkerkrabben, Vogelspinnen und Prachtfregattvögel.


Am 05.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Nichts als die Wahrheit
Mission erfüllt? Sean Vann und seine amerikanischen Holzfäller haben in den Wäldern Sibiriens eisigen Minustemperaturen getrotzt, um sich mit dem verdienten Geld daheim ein neues Leben aufzubauen. Nach drei kräftezehrenden Monaten kehren die Männer nun zu ihren Familien zurück. Haben sich die Mühen in der abgelegenen Wildnis Russlands ausgezahlt? In dieser Episode lassen die rauen Burschen ihr Abenteuer in der Taiga noch einmal Revue passieren und stehen Rede und Antwort.


Am 05.11.18 05:45 - 06:15 Uhr auf 
arte: Vögel in Europa und Amerika
Das Cap Tourmente ist ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung. An seinen Seen, Flüssen und feuchten Wiesen finden seltene Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum. 180 Vogelarten leben hier, darunter viele Wasservögel. Andrew Coughlan von Bird Studies Canada nimmt Adrian und Emilie mit auf Erkundungstour. Ausgestattet mit Vogelstimmen und -zeichnungen machen sie sich vor Ort auf die Suche. Bindentaucher und Zwergtaucher, Carolinasumpfhuhn und Tüpfelsumpfhuhn - welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Vogelarten hier in Nordamerika und denen in Europa? "Xenius" findet es heraus.


Am 05.11.18 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvoller Nebelwald
Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären und beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder. Außerdem stellt er die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Am 05.11.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 
ServusTV: Die Jäger der Nacht
Die unheimlichen Rufe der Käuzchen machen vielen Menschen Angst - kiwitt, „komm mit“ - die Vögel mit den großen Schwingen seien die Begleiter des Teufels und der Hexen, nahmen frühere Generationen an und verfolgten die Eulen unerbittlich. Denn sie wurden stets in der Nähe der Toten und der Friedhöfe gesehen. Freche Untermieter des Menschen sind Marder und Siebenschläfer. Bei ihren nächtlichen Ausflügen können sie das Oberste zuunterst kehren, ähnlich wie der Dachs, der mit seiner schwarzen Blende über den Augen nicht nur aussieht wie ein Dieb, sondern auch auf Beutezug in Stadel und Schuppen ist. In Österreich findet man sogar Skorpione, aber keine Angst, für Menschen ist ihr Gift nicht stark genug. Trotzdem wollen sicher die wenigsten Menschen diesem Krabbeltier im Dunkeln begegnen. Ganz im Gegensatz zum Igel. Der hat nicht nur einen, sondern gleich 5000 Stachel.


Am 05.11.18 09:45 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald
Zu einer Biologiestunde der besonderen Art treffen sich die Schüler der 8.Klasse einer Hauptschule im Wald. Im Walderlebniszentrum bei Erlangen erfahren sie von Förstern, wie sich die heimischen Hauptbaumarten sicher unterscheiden lassen und wie ein gesunder Wald aufgebaut ist. Die Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, bestimmen selbständig Bäume und Sträucher und fertigen dazu Steckbriefe an. Mit Becherlupen betrachten sie die Tiere im Waldboden. Archivaufnahmen geben einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Säugetiere im Wald.


Am 05.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Kiefer - Pflanzen in unserer Umgebung
Die Kiefer wächst auf trockenen Standorten genauso wie in nassen Mooren. Wie kaum ein anderer Baum hat sie sich dem veränderten Klima in Laufe der Jahrhunderte angepasst. Auch in ihrer Wuchsform passt sie sich ihrer jeweiligen Umgebung an: In höheren Lagen wächst sie schmal und kegelförmig in die Höhe, im Tiefland kann sich ihre Krone schirmförmig ausbreiten. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit wurde die Kiefer im letzten Jahrhundert in großflächigen Monokulturen angepflanzt. Inzwischen hat man erkannt, dass diese Monokulturen sehr anfällig sind für Schäden durch Insekten oder durch Pilze.


Am 05.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 05.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Pracht der Pflanzen - Tödliche Fallen
Sex und Gewalt sind wahrscheinlich die häufigsten Themen in Naturfilmen. Aber die Dramatik der liebestollsten Bonobos oder blutrünstigsten Haie verblasst angesichts der unglaublichen Vorgänge in der Welt der Pflanzen. Mit Hilfe neuartiger Filmtechniken ermöglich diese zweiteilige Dokumentation Zugang zu einer unbekannten Welt voller teuflischer Täuschungen, abwegiger Verlockungen und eiskalter Tötungen.


Am 06.11.18 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven!
Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.


Am 06.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Echte Einzelkämpfer
Wenn mit dem Helikopter gearbeitet wird, zählt jede Sekunde. Zudem haben die Meteorologen für die französische Schweiz schlechtes Wetter angekündigt. Das bedeutet: Holzfäller Franz Arnold muss sich bei diesem Auftrag sputen - im Wald ist Effizienz gefragt. Hannes Müller kämpft im Allgäu ebenfalls mit widrigen Bedingungen. Denn obwohl es schon auf den Mai zugeht, hat es in den Bergen tüchtig geschneit. Die weiße Pracht sorgt beim Roden an den Steilhängen für ernste Probleme, denn es besteht akute Absturzgefahr.


Am 06.11.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 
ServusTV: Österreichs gefährlichste Schlangen
Giftschlangen gibt es auch in Europa. Die Familie der Kreuzottern ist ebenso in Österreich beheimatet wie die Hornviper. Kreuzottern halten sich am liebsten auf über 700 Metern hoch auf. Die Hornviper hat es lieber warm und ist in den Tälern Südkärntens zu finden. Doch die Wirkung ihres Giftes ist nicht zu unterschätzen. Wie schützt man sich vor einem Schlagenbiss? Was ist zu tun, wenn es dennoch dazu kommt? Darüber klärt die Dokumentation auf. Die große Mehrheit der in Europa beheimateten Schlangen ist völlig harmlos - die Würfelnatter zum Beispiel, die als Wasserschlange schon so manchen Badenden erschreckt hat. Oder die Äskulapschlange, die über zwei Meter lang werden kann!


Am 06.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss
Die Isar bietet entlang dieser Strecke noch heute ein Bild, wie es wohl alle Alpenflüsse nach der Eiszeit geboten haben. Seit fast 10.000 Jahren kann sie sich hier fast völlig frei entfalten. Die aufwendige Dokumentation von Jürgen Eichinger zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr selten gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt und warum sie dort als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Kein anderer Fluss besitzt noch eine derartige Kraft und Dynamik, durch das Wechselspiel von Erosion und Ablagerung verändert er sich ständig. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder wegen des Baus von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. Die Isarlandschaft besticht durch karge Schönheit, aber als Wildfluss hat die Isar mit den Herausforderungen der Gegenwart zu kämpfen.


Am 06.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Ohlsdorf - der größte Parkfriedhof der Welt
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die nordstory zeigt in diesem Film die Lebendigkeit dieser Großstadtoase. Die Hamburger nennen ihren Hauptfriedhof kurz "Ohlsdorf". Er ist eine Welt für sich, ein Kosmos. Vor dem schmiedeeisernen Tor bleibt Hektik, Lärm und Stress zurück. Eben noch in der pulsierenden Stadt, steht der Besucher auf dem Friedhof Ohlsdorf wenige Sekunden und Schritte später in einem paradiesisch anmutenden Wald. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Vielen Menschen ist es schon passiert, dass sie sich in diesem Wald aus 35.000 Bäumen verlaufen haben. Der Central Park in New York ist kleiner.


Am 06.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 06.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (3)
Peter Wohlleben begrüßt in der dritten Folge Schauspielerin Adele Neuhauser und Moderator und Literaturkritiker Denis Scheck. Gemeinsam erkunden Sie den Naturpark Schönbuch bei Tübingen, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands. Urwüchsig und schön, aber dennoch ein Kulturwald. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung im Buchenhain, der einst extra für Kurfürstin Olga angelegt wurde. Doch die Aussicht auf eine Nacht im Schlafsack trifft nicht bei allen auf Begeisterung - besonders Denis Scheck hat sich an ein gutes Buch im Bett vor dem Schlafengehen gewöhnt. Ob er sich doch noch dazu entschließt, die Nacht im Freien zu verbringen? Zumindest wäre er für etwaige nächtliche Zwischenfälle gerüstet - der Schwabe hat kürzlich einen Jagdschein erworben. Schauspielerin Adele Neuhauser hingegen kommt nur in ihrer Rolle als Ermittlerin im Wiener "Tatort" mit Schusswaffen in Kontakt. Welche Rolle spielen nicht-heimische Baumarten bei Waldbrandgefahr? Wieviele Kleinstlebewesen tummeln sich in einer Handvoll Wald-Erde? Welche Gefahr geht von den vielen Wildschweinen in deutschen Wäldern aus? Diese und andere Fragen klärt Peter Wohlleben dieser unterhaltsamen und spannenden Wanderung zu den Geheimnissen des Waldes.


Am 06.11.18 22:45 - 23:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Leben auf der Supererde
Hunderte von erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems wurden bis heute entdeckt. Wie sähe unsere Welt aus, wäre sie auf einer solchen „Supererde“ entstanden? Harald Lesch wagt das Gedankenexperiment – mit verblüffenden Ergebnissen.


Am 07.11.18 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Gefahr in Verzug
Thaddäus Göhl und Johannes Natterer werden in dieser Folge bei der Arbeit von Spezialisten unterstützt, denn die Technik-Profis sollen an einem unzugänglichen Steilhang im Allgäu tonnenschwere Baumstämme abtransportieren. Das geht nur mithilfe einer 700 Meter langen Seilbahnkonstruktion. Im Berner Oberland ist beim Abholzen ebenfalls absolute Konzentration gefragt. Dort dürfen sich der Helikopterpilot und die Bodencrew bei Dauerregen und Nebel am Rande der 100 Meter tiefen Aareschlucht nicht den kleinsten Fehler erlauben.


Am 07.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Unter Strom
Oliver Jampen und sein Team machen sich bereit für eine heikle Mission. Die Hubschrauber-Profis sollen in dieser Folge eine Niederspannungsleitung freischneiden, die von Bäumen eingewachsen ist. Dabei leistet eine sechs Meter lange Spezialsäge ganze Arbeit. Jochen Bacher setzt derweil beim Abholzen in einem Wasserschutzgebiet auf Pferdestärken. Schwere Maschinen würden in der Region zu viel Schaden anrichten - außerdem stehen die Bäume dicht an dicht. Deshalb ziehen vier durchtrainierte Vierbeiner die Stämme aus dem Wald.


Am 07.11.18 07:10 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Giftmörder im Wienerwald
Häufig sind ausgerechnet die schönsten Früchte und die buntesten Blumen besonders giftig! Bei einigen reicht schon die bloße Berührung, um empfindliche Hautreaktionen bis hin zum Kreislaufkollaps auszulösen. Denn manche Lebewesen wehren sich mit Gift - es muss ja nicht gleich das Pfeilgift des Curare-Froschs sein - auch einheimische Kröten scheiden in besonderen Hautzellen gefährliche Stoffe aus.Im Wienerwald sind besonders die Kinder gefährdet, die neugierig ihre Umwelt erkunden - Tollkirsche, Pfaffenkapperl oder Seidelbast locken mit leuchtenden Beeren! Schon wenige der Früchte können für die Kleinen eine tödliche Gefahr sein! Gefährdet sind aber auch Erwachsene, die sich vom Reichtum der Natur zum Sammeln verführen lassen, obwohl sie sich nicht hundertprozentig auskennen: Ist das wirklich schmackhafter Bärlauch oder das Blatt der giftigen Herbstzeitlose? Liegt ein Wiesenchampignon im Korb oder ein grüner Knollenblätterpilz? Ein duftender Stein- oder ein ungenießbarer Satanspilz?Die Dokumentation klärt auf, welche Gefahren einem Spaziergänger im Wienerwald begegnen können und zeigt in vielen Nahaufnahmen, worauf man achten sollte, um nicht zum unfreiwilligen Opfer zu werden.


Am 07.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 07.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten
Fruchtbare Küsten und Wüsten, Regenwälder und schneebedeckte Berggipfel: Wenige Orte auf der Erde vereinen solch unterschiedliche Landschaften und Klimazonen auf derart kleiner Fläche wie die Kanarischen Inseln. Isolierte Inselkette im Atlantik und Touristentreffpunkt - wie geht das zusammen? Dieser Zweiteiler der renommierten Naturfilmer Michael und Rita Schlamberger erzählt die atemberaubende Naturgeschichte des Inselparadieses über und unter Wasser, von der vulkanischen Entstehung bis zur Ankunft der Menschen.


Am 08.11.18 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Am Abgrund
Thaddäus Göhl und Johannes Natterer werden in dieser Folge bei der Arbeit von Spezialisten unterstützt, denn die Technik-Profis sollen an einem unzugänglichen Steilhang im Allgäu tonnenschwere Baumstämme abtransportieren. Das geht nur mithilfe einer 700 Meter langen Seilbahnkonstruktion. Im Berner Oberland ist beim Abholzen ebenfalls absolute Konzentration gefragt. Dort dürfen sich der Helikopterpilot und die Bodencrew bei Dauerregen und Nebel am Rande der 100 Meter tiefen Aareschlucht nicht den kleinsten Fehler erlauben.


Am 08.11.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Achtung, Steinschlag!
Einzelkämpfer Serafin Gstrein wagt sich im Ötztal bei schlechtem Wetter in schwieriges Gelände vor, denn in der Nähe des Skiorts Sölden drohen Steine und Geröll auf eine Straße abzurutschen. Gefällte Baumstämme sollen am Hang als natürliche Barriere fungieren. In der Verenaschlucht bei Solothurn kommen derweil Steigeisen zum Einsatz. Dort hantieren Franz Arnold und seine Crew mit der Kettensäge in bis zu 30 Metern Höhe. Die Bäume dürfen beim Abholzen nicht umfallen, deshalb werden sie mit einem Helikopter ausgeflogen.


Am 08.11.18 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Fledermäuse in Gefahr
In den USA gibt es riesige Fledermaus-Kolonien mit mehreren Millionen von Tieren. Als effektive nächtliche Insektenjäger spielen sie eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Doch 2006 bricht eine Katastrophe über die nordamerikanischen Fledermäuse herein. Zehntausende verenden an einer rätselhaften Krankheit. Lange Zeit kann die Todesursache nicht festgestellt werden. Eine Spur ergeben die Untersuchungen jedoch: Man findet einen bis dahin völlig unbekannten Pilz auf jedem der Tiere. Auch hier in Deutschland werden Tiere entdeckt, die von dem Pilz infiziert sind - aber denen es trotzdem gut geht. Die Tiere haben offensichtlich eine Resistenz entwickelt. In den USA finden Forscher Arten wie das Mausohr, die die Epidemie überlebt haben. Aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Bestände nicht mehr komplett erholen werden. Die Zeit großer Kolonien mit mehreren zehntausend Tieren scheint - zumindest im Norden der USA - vorbei zu sein. Für die überlebenden Tiere wird es nun umso wichtiger sein, dass sie auch in Zukunft gute Möglichkeiten bekommen, ihre Jungen aufzuziehen und neue Populationen zu gründen.


Am 08.11.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 
mdr: Holz - Alter Baustoff neu gedacht
Hermann Kaufmann liebt Häuser aus Holz. Der Architekt und Professor für Holzarchitektur an der TU München ist in einer Zimmermannsfamilie im Bregenzer Wald aufgewachsen - eine Gegend, die berühmt ist für ihre traditionellen Holzhäuser. Nicht zuletzt dank Hermann Kaufmann hat dort auch die moderne Holzarchitektur ihren Anfang genommen. Aus seiner Sicht bietet das Bauen mit Holz enorme Chancen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der - wenn er verbaut statt verbrannt wird - für viele Jahrzehnte CO2 speichert und so zum Klimaschutz beiträgt. Und Holz ist nicht nur für Einfamilienhäuser geeignet, sondern auch ideal für das Bauen großer und hoher Häuser in der Stadt, die Wohnraum für viele Menschen dort schaffen, wo es am nötigsten ist. Denn Bauten aus Holz kann der Architekt optimal planen und dank moderner Technik in der Fabrik vorfertigen lassen. So entstehen wetterunabhängig große Bauteile, die auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden - in kurzer Zeit, verbunden mit viel weniger Lärm und Schmutz als beim herkömmlichen Bauen. Noch sind Großbauten aus Holz in der Experimentierphase, aber Wissenschaftler arbeiten weltweit daran, die Probleme zu lösen. Eines davon, die vermeintlich besonders große Feuergefahr, hat sich aufgrund aktueller Forschungsergebnisse bereits als haltlos erwiesen. Seither dürfen Holzhäuser immer höher werden: 2017 wurde in Wien mit 84 Metern das höchste Holzhochhaus Europas gebaut.


Am 08.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Auf der Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde, denn im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen mit einem Kamerateam seiner Fährte und entdecken dabei große und kleine Überraschungen in der grünen Wunderwelt, die voller Leben steckt.


Am 08.11.18 13:25 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Der globale Zoo - Partnersuche für wilde Tiere
Ein Schneeleopardenmännchen aus Estland und ein Nashornbulle aus Tschechien sollen im Zoo Zürich schnell Väter werden. Ein Kappengibbon reist nach Deutschland zu seinem neuen Weibchen. Immer geht es dabei um die Zucht gefährdeter Tierarten. Seriöse Zoos sind heute weltweit vernetzt, um aussterbende Tiere wenigstens in Gefangenschaft am Leben zu erhalten. Was braucht es, bis Tiere reisen können? Wie lange dauert es, bis sie akzeptiert sind? Hauptdarsteller neben den Nashörnern und den Schneeleoparden sind Schimpansen, Kappengibbons, Orang-Utans, Indische Löwen und Tiger mit ihren sorgfältigen und liebevollen Tierpflegern.


Am 08.11.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Äpfel - Masse statt Klasse?
Früher wurden in Deutschland mehr als 3.000 Apfelsorten kultiviert. Heute beherrschen nur noch zehn bis 15 international vermarktete "Clubsorten" den Markt. Viele von ihnen kommen nicht mehr aus der Region, sondern aus fernen Ländern wie Südafrika. Auch nach Monaten kann ein Apfel noch makellos in der Obstschale liegen - Chemie macht es möglich. Gegen die Entwicklung am Apfelmarkt schlagen Züchter wie Eckart Brandt Alarm. Der "Apfelretter" setzt auf heimische Vielfalt. Seine alten Apfelsorten kommen ohne Chemiekeule aus. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard helfen im Apfelparadies Tönisvorst bei der Ernte.


Am 09.11.18 09:30 - 11:05 Uhr auf 
arte: Rhino Dollars - Nashörner im Visier
Ein spannender Dokumentarfilm über eines der wertvollsten Schwarzmarktgüter der Welt: das Horn des Rhinozeros, das sich auf illegalen Wegen teurer verkauft als Gold oder Kokain. Während der zweijährigen Dreharbeiten erhielten die Filmemacher neue Einblicke in die Strukturen dieses organisierten Verbrechens, das zur Ausrottung der Nashörner führen könnte.


Am 09.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Lettland - Wildnis zwischen Russland und Riga
Musikprofessor Valdis Muktupavels ist immer auf der Suche nach neuen Melodien. Er wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Beim Brotbacken, beim Heuernten oder beim Fischfang tragen sie ihm ihre Lieder vor. Auf seinem Weg lernt Valdis, den Stimmen der Natur zu lauschen. Dem Gesang des Sprossers im Frühling, dem unheimlichen Heulen der Wölfe im Sommer, dem urtümlichen Röhren der Rothirsche im Herbst oder dem melancholischen Rufen der Singschwäne im Winter. Inspiriert durch die Klänge der Natur komponiert Valdis kleine Melodien, schnitzt sich eine Flöte aus getrockneten Schilfstengeln, lockt Tannenmeisen mit einer Tonpfeife heran und fordert ein Rudel Wölfe mit kraftvoller Stimme zur Antwort heraus. Je weiter Valdis nach Osten kommt, desto dünner wird das Straßennetz. In Latgale, der russisch-orthodox geprägten Grenzprovinz im Nordosten, leben die Menschen in armen Dörfern. Vorbei an Elchen, Bibern und Fischottern fährt Valdis mit dem Pferdewagen durch die Wälder zur Weihnachtsmesse und kehrt schließlich über die vereiste Daugava, Lettlands größtem Fluss, nach Riga zurück. Zu Hause angekommen, verarbeitet er seine Eindrücke in einem neuen Musikstück - eine gelungene Komposition aus lettischen Weisen und natürlichen Klängen.


Am 09.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Madagaskar
Eine einzigartige Flora und Fauna: In Madagaskar, dem zweitgrößten Inselstaat der Welt, gibt es Tiere und Pflanzen, die nirgendwo sonst auf der Erde zu finden sind. Aber in der verlassenen Region, die sich Ed Stafford für sein Survival-Abenteuer ausgesucht hat, sind Nahrung und sauberes Trinkwasser knapp. Deshalb muss der Überlebensexperte an der Mangrovenküste mit Vogeleiern, Schlangen und Krabben vorlieb nehmen, während er sich auf dem Eiland - völlig auf sich allein gestellt - durch knöcheltiefen Schlamm und Morast kämpft.


Am 09.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Der Stechlin
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 10.11.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben. Neben den bildgewaltigen Aufnahmen von Elefanten, Löwen, Flusspferden und Geparden gelingen auch die kleinen Geschichten am Rande: Löwenbabys spielen mit einer Schildkröte Fußball. Im verwunschenen Regenwald der tansanischen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schimpansen sind hier zuhause, die letzte große freilebende Population der Erde. Einblicke in ihr Familienleben und ihre spannenden Jagdzüge gibt es hier reichlich. Um die seltenen äthiopischen Wölfe geht es am nächsten Ziel.


Am 10.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Schlaf gut, kleine Haselmaus
Anna macht sich diesmal zusammen mit Sven auf die Suche nach der seltenen Haselmaus. Dabei lernt sie schnell: Wer Haselmäuse finden will, der muss nach Haselnüssen suchen. Und zwar nach leergeknabberten mit einem kreisrunden Loch. Also gehen Anna und Sven auf Nüsse-Jagd und entdecken dabei tatsächlich Haselmausnester in den Sträuchern. Solche Nester haben Haselmäuse im Laufe des Jahres nämlich mehrere. Um ausreichend Futter in der Nähe zu haben oder sich und ihre Jungen vor Feinden zu schützen, ziehen sie immer wieder um. Im Winter liegen sie dann in einem Nest am Boden und halten dort bis zu sieben Monate lang Winterschlaf. Weil sie so lange schläft, gehört die Haselmaus auch zu den Schlafmäusen. Und jetzt kommt's: Schlafmäuse sind gar keine echten Mäuse, sondern sogenannte "Bilche". Bilche erkennt man ganz deutlich an ihrem behaarten Schwanz - denn echte Mäuse haben einen fast nackten Schwanz. Bei der Kontrolle von 100 Nistkästen bekommt Anna dann tatsächlich eine echte, wilde Haselmaus zu sehen und darf sie sogar streicheln. Was für ein Glück bei so einem seltenen, wilden Tier.


Am 10.11.18 07:20 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.


Am 10.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.


Am 10.11.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Der Verführer von Papua
Frühe Besucher von Papua-Neuguinea hielten die hüttenähnlichen Gebilde, die oft weit über einen Meter im Durchmesser und in der Höhe sind, für Spielhäuschen von Kindern aus nahe gelegenen Dörfern. Erst Naturforscher konnten schließlich erklären, dass es sich um zentrale Orte des Balzspiels von Vögeln handelt. Sie bekamen den Namen "Laubenvögel". Das unterschiedliche Vorgehen beim Bau der Balzstätte führte zu Einteilungen wie "Tennenbauer", "Allee-" oder "Maibaumbauer". Das Gegenteil wissenschaftlicher Herangehensweise verkörpern Beschreibungen der Lauben als "sekundäre Geschlechtsmerkmale". Dahinter steht die Annahme, dass - anders als bei den verwandten Paradiesvögeln - weniger die extremen Formen und Farben des Gefieders im Laufe der Entwicklungsgeschichte zum Zuge gekommen sind, sondern eben externe Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten, wie sie in der Tierwelt beispiellos sind.


Am 10.11.18 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 10.11.18 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Die Brenne, Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetier- und Reptilienarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören.


Am 10.11.18 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Der Nationalpark Bayerischer Wald
Als ab 1990 eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere tausend Hektar alter Fichtenbestände abtötete und die Parkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, begann bald ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Binnen weniger Jahre ist an die Stelle der einstigen Fichtenmonokulturen ein artenreicherer Wald mit Fichten, Eschen, Buchen und Tannen getreten. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Der Film stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 10.11.18 18:10 - 18:25 Uhr auf 
arte: Demokratische Republik Kongo - Ein Land wird geplündert
Die demokratische Republik Kongo verfügt über unzählige Bodenschätze: Coltan, Kobalt, Kupfer, Gold und Diamanten lagern unter der heißen Erde des zentralafrikanischen Landes. Doch dieser Reichtum war nicht immer ein Segen - Neid und fremde Begehrlichkeiten führten dazu, dass die Ausbeutung der kostbaren Ressourcen nie friedlich verlief. Porträt einer gemarterten Republik von der belgischen Kolonialzeit bis zur Unabhängigkeit, vom Überschwappen des ruandischen Bürgerkriegs über die unzähligen regionalen Konflikte und die mafiösen Machenschaften der Präsidenten Mobutu und Kabila bis hin zur noch immer allgegenwärtigen Korruption.


Am 11.11.18 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.


Am 11.11.18 09:05 - 10:05 Uhr auf 
3sat: Schafft sich die Menschheit bald ab?
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe fordert der Ökonom und ehemalige Generalsekretär des "Club of Rome" Graeme Maxton drastische Maßnahmen, mehr Verbote und weniger Wachstum. Doch dazu müssen wir ab sofort unser Wirtschaftssystem, unseren Lebensstil und unsere Werte radikal ändern. Es braucht weniger Wirtschaftswachstum, dafür mehr Steuern und Verbote für umweltschädigendes Verhalten, meint Maxton in seinem neuen Buch «Change. Warum wir eine radikale Wende brauchen». Muss man die Menschheit also zum Überleben zwingen? Und wie sähe eine nachhaltige menschliche Lebensform aus?


Am 11.11.18 12:45 - 13:30 Uhr auf 
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.


Am 11.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
arte: Abenteuer Sibirien (1/2)
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.00 Uhr)


Am 11.11.18 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss
Die Isar bietet entlang dieser Strecke noch heute ein Bild, wie es wohl alle Alpenflüsse nach der Eiszeit geboten haben. Seit fast 10.000 Jahren kann sie sich hier fast völlig frei entfalten. Die aufwendige Dokumentation von Jürgen Eichinger zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr selten gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt und warum sie dort als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Kein anderer Fluss besitzt noch eine derartige Kraft und Dynamik, durch das Wechselspiel von Erosion und Ablagerung verändert er sich ständig. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder wegen des Baus von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. Die Isarlandschaft besticht durch karge Schönheit, aber als Wildfluss hat die Isar mit den Herausforderungen der Gegenwart zu kämpfen.


Am 11.11.18 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Über zwei Jahre haben der Tierfilmer Uwe Müller und sein Team damit verbracht, die Schönheit des Thüringer Waldes mit der Kamera einzufangen. Das Ergebnis ist eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und sagenhafter Landschaften.


Am 11.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Der Wert der Artenvielfalt (1/2)
Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. "planet e." zeigt Beispiele aus Äthiopien und Peru. Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhund-Art der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe in den weiten Graslandschaften. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Noch etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im Äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist. Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung sehr wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger - die die Landbevölkerung oder die der wilden Tiere?


Am 11.11.18 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 12.11.18 09:40 - 10:30 Uhr auf 
arte: Virunga, der Kampf für die Berggorillas
Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "360o Geo Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.


Am 12.11.18 13:25 - 13:50 Uhr auf 
3sat: G'schichten aus dem Wiener Prater
Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive.


Am 12.11.18 13:50 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 12.11.18 14:30 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone.


Am 12.11.18 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 12.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?


Am 12.11.18 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.


Am 12.11.18 16:10 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.


Am 12.11.18 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Störche
Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.


Am 12.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Hainbuche
Der Laie vermutet, dass die Hainbuche eine Buche ist. Doch der Name täuscht! Richtig ist aber, dass die Hainbuche ein stattlicher Baum ist. Und wer genauer hinsieht, wird so manches Interessante entdecken.


Am 12.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Südheide - Wälder, Wiesen, weites Land
Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben. Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt. Die Dokumentation erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 12.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Mythos Amur (1/2)
Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Sein Einzugsgebiet ist viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellen-Herden durch die mongolische Steppe.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)


Am 12.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Schräge Vögel
Flügel, Schnabel, Federn - diese drei Merkmale besitzt jeder Vogel, vom winzigen Kolibri bis hin zum riesigen Strauß. Die Vögel sind eine der Erfolgsgeschichten der Evolution: im Laufe der Zeit haben sie sich in allen Klimazonen und Lebensräumen der Erde angesiedelt, von den Eiswüsten der Polarregionen bis zu den Sandwüsten der Tropen. Dieser Film präsentiert die spektakulärsten, farbenprächtigsten, verblüffendsten Vertreter der Vogelwelt und bietet dazu faszinierende Einblicke in Lebensweise und Verhalten der schrägen Vögel.


Am 13.11.18 02:30 - 03:15 Uhr auf 
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 13.11.18 02:55 - 03:40 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.
(Wdh. morgen 3.45-4.30 Uhr)


Am 13.11.18 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Der Nationalpark Bayerischer Wald
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören.


Am 13.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Bärenhunde von Nevada
Ein Bär auf der Veranda auf Futtersuche bei den Menschen. Das kann gefährlich werden - für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey eine friedlichere Lösung ausgedacht: Er fängt sie ein und verpasst ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Schrecken, dass sie lange nicht wiederkommen. "360o Geo Reportage" hat den Bären-Biologen bei seiner Arbeit begleitet.


Am 13.11.18 07:45 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Hagel, Fluten, Wirbelwinde - Wetterchaos in Deutschland
Was ist los mit unserem Wetter? Wochenlang richteten die beiden Tiefs „Elvira“ und „Friederike“ gewaltige Schäden an. Winzige Bäche wurden plötzlich zu reißenden Strömen. Mehrere Menschen starben, viele verloren ihre Existenz. Fast täglich bildeten sich neue Gewitterfronten, Tornados schlugen Schneisen der Verwüstung, Hagelstürme vernichteten Ernten. Sind die Unwetter unvermeidbare Naturkatastrophen oder Folgen des Klimawandels?


Am 13.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Abenteuer Yukon - Durchs wilde Herz Kanadas
Seit Jahrzehnten zieht es Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder nach Alaska. Doch dieses Mal stellt er sich einer besonderen Herausforderung. Er will den Yukon erkunden - über 3000 Kilometer, von den Quellen bis zur Mündung in die Beringsee. Der Höhepunkt der ersten Etappe der Reise: An einem Seitenfluss kann Andreas sich einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern.


Am 13.11.18 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Wo kein Gras mehr wächst
Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr. Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte. Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich. Schwere Maschinen machen die Äcker wasserundurchlässig, und Pestizide wie Kunstdünger schädigen das Bodenleben. Das alles ist bekannt, aber alle Warnungen von Experten sind bisher weitgehend ungehört geblieben. Ein Landwirt hat die Situation mit einem bitteren Witz beschrieben: "Es kommt Wind auf, wir sollten Segel setzen", sagt der Wikinger-Kapitän. "Keine Zeit, wir müssen rudern", entgegnet die Mannschaft. "Schauen Sie sich diese Erde an, was das für eine feine Erde ist! So etwas kann man doch nicht zubetonieren!", sagt Gerti Achleitner, eine der letzten Gemüsegärtnerinnen vom Donaufeld. Die Arbeit von Generationen steckt im Boden, auf dem alles fast wie von alleine wächst. "Ohne künstlichen Dünger", versichert Frau Achleitner. Aber gegen das große Geld der Immobilienfirmen hat der gute Boden keine Chance. In Wien nicht und auch auf dem Land nicht, wo nach wie vor ein Supermarkt nach dem anderen auf der grünen Wiese entsteht.


Am 13.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Die letzten Jäger in Ecuador
Die Huaorani leben in den Regenwäldern des Amazonasbeckens in Südamerika. In der Tiefe des Regenwaldes leben die Huaorani, die seit Jahrhunderten einer traditionellen Lebensweise nachgehen. Sie basiert auf Jagd, Landwirtschaft und Fischerei. In der Tiefe des Dschungels von Ecuador leben die letzten Jäger, die versuchen, ihre Gemeinschaft und Traditionen zu bewahren. Seit sie 1956 den ersten Kontakt zur Außenwelt hatten, ist ihre Lebensart ständig bedroht. Zuerst versuchten christliche Missionare, die Huaorani von ihrer Religion zu überzeugen. Danach folgten die Bedrohungen durch das skrupellose Vordringen der rohstoffhungrigen Holz- und Erdölindustrien. Heute besteht der Stamm der Huaorani nur noch aus weniger als 2.000 Menschen.


Am 13.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ist das Reh die Frau vom Hirsch?
Tierreporterin Anna will endlich wissen, ob das Reh tatsächlich die Frau vom Hirsch ist. Sie macht sich auf nach Graz in Österreich. Dort trifft sie Monika, die den Verein "Kleine Wildtiere in großer Not" leitet. Dort werden kleine Rehkitze aufgepäppelt, die bei Mäharbeiten verletzt oder ihre Mutter bei einem Unfall verloren haben. Anna ist überrascht, wie klein die kuscheligen Kitze sind. Zusammen mit Monika bereitet sie Milch vor, darf die Rehkinder füttern und untersucht einen Neuankömmling auf Wunden und Parasiten. Hirsche bekommt Anna in Graz allerdings nicht zu sehen. Denn Rehe und Hirsche, so erklärt ihr Monika, sind eben zwei ganz verschiedene Tierarten. Deshalb reist die Tierreporterin weiter ins Allgäu und trifft Michl, den Leiter des Alpenwildparks in Obermaiselstein. Rudi, der Platzhirsch in Michl's Rothirschrudel, ist so zahm, dass er sich sogar kraulen lässt. Anschließend wird es anstrengend für Anna: Am steilen Hang mäht sie Gras und hilft, die Hirsche zu füttern. Als Belohnung darf sie anschließend junge Hirschkälber beim Säugen beobachten.


Am 13.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Baubotanik - Die Natur als Baumeister
In Franken tanzen die Menschen zur Kirchweih in speziellen Lindenbäumen. In der indischen Provinz Meghalaya gehen sie über lebendige Brücken aus Baumwurzeln. Inspiriert von solchen jahrhundertealten Traditionen erforscht der Münchner Architektur-Professor Ferdinand Ludwig das Bauen mit lebendigem Holz. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner entdecken auf seinem Versuchsfeld die Grundlagen der Baubotanik.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 13.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Der Solling - Niedersachsens wilder Süden
Lange Zeit war es verpönt, Vieh in die Eichenwälder zu treiben. Seit dem Jahr 2000 wird das Experiment Hutewald im Solling wieder gewagt. Heckrinder und Exmoorponys ziehen seitdem wieder umher und halten den Wald offen und damit artenreich. Aber auch Tiere, die in anderen Regionen Deutschlands selten geworden oder ganz verschwunden sind, kann man im Solling noch entdecken. Herden von Mufflons ziehen durch die alten Hutewälder, der scheue Schwarzstorch zieht seinen Nachwuchs im Verborgenen auf und der winzige Sperlingskauz, die kleinste Eule Deutschlands, geht auf die Jagd. Der Sperlingskauz ist die einzige tagaktive Eule. Im Frühjahr ertönt morgens und am späten Nachmittag der typische Balzruf des Männchens. Der Film begleitet ein Kauzpaar bei der Brut bis zum Ausfliegen der Jungvögel. Dabei bietet eine Fingerkamera in der Bruthöhle intime Einblicke in das Leben dieser seltenen Eulenart. Im Solling wachsen auch gefährdete Orchideenarten auf den kalkhaltigen sonnigen Hängen. So gibt es hier das größte Frauenschuhvorkommen in Norddeutschland, aber auch Knabenkräuter blühen im Frühjahr auf.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 13.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Auenland am Altrhein
Wenn der Rhein in Südhessen Hochwasser führt und das Wasser immer höher steigt, hören die Vögel auf zu singen, denn die meisten erleben zum ersten Mal, was in den nächsten Tagen passiert: Wie ein riesiger Schwamm saugt das Auenland des Kühkopfs enorme Wassermassen auf. So leistet das Gebiet einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz für die Menschen, die am Rhein leben. Nur langsam, Tage später, fließt das Wasser wieder ab. Zurück bleibt ein einzigartiges Naturparadies. Allein 250 unterschiedliche Vogelarten leben hier. Das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue ist Hessens größtes Naturschutzgebiet - und der einzig verbliebene naturnahe Auwald am Rhein: Die moderne Landwirtschaft, Deichbau und Entwässerungsmaßnahmen zerstörten alle anderen Auwaldgebiete an seinen Ufern. Auf dem Kühkopf brüten heute so viele Schwarzmilane, wie nirgendwo sonst in Mitteleuropa.


Am 13.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (4)
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in der vierten Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dor erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes - mit Peter Wohlleben als sympathischem Experten und Reiseleiter.


Am 13.11.18 22:25 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Homo Sapiens
Ein Film mit dem Titel "Homo Sapiens", in dem das titelgebende Wesen, der moderne Mensch, nicht auftaucht? Stattdessen Bilder, die aus einer präapokalyptischen Zeit zu stammen scheinen und zeigen, was der Mensch hinterlässt: eine verfallende Zivilisation.Ruinen, in denen der Mensch früher Gott angebetet oder sich gefeiert hat, verlassene Siedlungen, verwüstete Büroräume, in denen noch Dokumente umherflattern, trostlose Bars mit zerbrochenen Gläsern, ausgeräumte Kinosäle mit zerrissenen Vorhängen, eingetrocknete Spaßbäder. Aber auch: Vögel, die im stillgelegten Reaktor leben, Pflanzen, die Dächer und Straßen durchbrechen, und immer wieder Wasser, das die ehemals technisierte Welt durchflutet. Wenn der Mensch von der Erde verschwunden ist, erobert sich die Natur den Raum zurück, aus dem sie verdrängt oder wo sie zerstört wurde. Oft hat der Mensch Ödnis hinterlassen, verseuchtes Gebiet oder Beton- und Stahlruinen. Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter entwirft in fantastischen Bildern und mittels eines hypnotischen Sounddesigns das Panorama einer Welt, die den Menschen nicht braucht, und macht vorstellbar, wie es sich anfühlt und anhört, wenn die Zivilisation sich überlebt hat. Dabei verzichtet er auf Kommentare und wirft den Zuschauer damit auf sich selbst zurück. Das führt zu der Erkenntnis, wie drastisch der Eingriff des Menschen in die Natur ist und welche Konsequenzen unsere Lebensweise für die Umwelt hat. Es führt aber auch zu der Frage: Wäre die Welt ohne den Menschen eine bessere?


Am 14.11.18 02:25 - 03:10 Uhr auf 
arte: Die Brenne, Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetier- und Reptilienarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören.


Am 14.11.18 05:55 - 06:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.


Am 14.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Smoky Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebendaus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.


Am 14.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Sushi, der Schuhschnabel
Tierreporterin Anna ist in den Sümpfen Ugandas auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Vogel: dem Schuhschnabel. Guide Meddy kennt sich in den Sümpfen gut aus und weiß, wo der Einzelgänger im hohen Schilf gern Jagd auf Lungenfische macht. Der Schuhschnabel ist schon ein sehr besonderer Vogel. Er hat lange, storchenartige Beine, am Kopf stehen ihm die Federn zu Berge und sein Schnabel ist eigentlich viel zu groß. Seine Jagdmethode sieht komisch aus, ist aber ziemlich effektiv. Minutenlang steht der Vogel regungslos da, um dann plötzlich seinen Schnabel in das Wasser zu stoßen. Dabei fällt er fast um. Aber meistens zappelt dann ein Fisch in seinem Schnabel. Anna besucht auch eine Auffangstation in Entebbe. Mit Biologin Beatrix macht sie dort die Bekanntschaft vom zahmen Schuhschnabel Sushi. Zur Begrüßung muss sich das ganze Team vor ihm verneigen. Erst danach lässt sich Sushi füttern, begutachten und am Ende sogar streicheln.


Am 14.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 15.11.18 00:10 - 00:55 Uhr auf 
ServusTV: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.
(Wdh. heute 11.10-12.10 Uhr)


Am 15.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der atlantische Norden
Von den Schilfgebieten im Baskenland über die fantastische Welt des Kantabrischen Gebirges bis nach Galizien mit seinen spektakulären Küsten: Das ist die Wildnis Nordspaniens, die eine ungeahnte Vielfalt bietet und dem Besucher die eher unbekannte Seite des Landes zeigt. Rothirsche tragen inmitten von Feuchtgebieten während der Brunft ihre erbitterten Kämpfe aus, bis das Wasser um sie herum zu brodeln scheint. Das Kantabrische Gebirge ist Lebensraum von rund 140 Kantabrischen Braunbären - die größte Bärenpopulation Westeuropas. Weibchen streifen mit ihren Jungen auf der Suche nach Futter umher. Männliche Bären und steile Berghänge sind für die Jungen eine ständige Gefahr. Beobachtet werden sie dabei von schillernden Blaukehlchen, die ihre Reviergrenzen gegen Rivalen verteidigen. Oberhalb der Baumgrenze ist das Reich der Kantabrischen Gämsen. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit dem farbenprächtigen Mauerläufer - einem überaus seltenen Vogel der Hochgebirgsregion.


Am 15.11.18 08:05 - 09:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 15.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Die letzten Jäger in Kamerun
Die Baka leben im Kongobecken und gehören zum Volk der Pygmäen. Mitten im tropischen Regenwald des Kongobeckens, im Südosten von Kamerun, leben die Baka. Sie gehören zum Volk der Pygmäen, den ersten Bewohnern Zentralafrikas. Die Baka-Leute sind Nomaden, und seit Jahrtausenden leben sie hier als Jäger und Sammler. Der Wald verkörpert alles für sie, und durch den Tanz, der sie bis zur Ekstase bringt, drücken die Baka ihren Dank für seinen Schutz und seine Großzügigkeit aus. Heutzutage sind sie von der immer weiter vordringenden Holzeinschlagindustrie und der damit einhergehenden massiven Jagd seitens der Waldarbeiter bedroht.


Am 15.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr)


Am 15.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.


Am 15.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was webt der Webervogel?
Im Dschungel Ugandas hat Anna sich in einem Baumhaus eingenistet. In den Bäumen ist immer tierisch was los. Durch das Fernglas entdeckt die Reporterin einen Baum voller Graskugeln. Es sind die Nester der Webervögel. Eine gute Gelegenheit fürt die Tierreporterin, um sich die bunten Vögel und ihre geniale Baukunst ganz genau anzuschauen. Webervögel sind die Stararchitekten unter den Vögeln. Keine anderen Vögel stellen sich beim Nestbau so geschickt mit ihren Schnäbeln an. Das Weben ist dabei Männersache. Die Weibchen dürfen sich dann das schönste Nest aussuchen. Die Nester der artenreiche Vogelfamilie können ganz unterschiedlich aussehen. Dorfweber weben kugelförmige Einzelnester, Siedlerwerber riesige Gemeinschaftsnester. Die kunstvoll gewebten Eigenheime sind schlau geplant: der Eingang befindet sich unten. Dadurch regnet es nicht rein und Feinde wie Schlangen kommen nur schwer an die Küken ran. Nur gegen kräftige Schnäbel der Marabus und Steppenadler sind Webervögel machtlos. Anna besucht einen Webervogel-Baum mitten in einem Dorf und versucht sich an einer Vogel-Volkszählung. Dabei kann sie auch eine Webervogel-Mutter beim Füttern ihrer Küken beobachten.


Am 15.11.18 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 15.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt - in Bild, Text und Video.


Am 15.11.18 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Abgetorft - Legen deutsche Unternehmen das Baltikum trocken?
Ohne Torf kein Gemüse, Pflanzenproduktion ist ohne Torf nicht möglich.Paläoökologe Hans Joosten reist um die ganze Welt, um Moore zu schützen. Torfabbauer liefern den Rohstoff Torf inzwischen bis nach China. Umweltschützer und Torfabbauer streiten erbittert um Mutter Erde. Weltmarktführer ist ein Unternehmen mit Sitz im Emsland. Das holt den Rohstoff inzwischen im großen Stil aus dem Baltikum. Um unseren Bedarf an Torf zu decken, werden sie dort irgendwann auch intakte Moore trocken legen, warnt Moorkundler Hans Joosten. Eine Umweltsauerei erster Güte, denn trockene Moore sind ein Problem für den Klimaschutz, sie dünsten ungeheure Mengen Treibhausgase aus. Hans Joosten fordert deshalb: Was trocken ist, muss wieder nass werden. "Re:" begleitet Moorschützer und Torfproduzenten zu Torffeldern in Deutschland und im Baltikum.


Am 16.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.


Am 16.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.


Am 16.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell
Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Anderthalb Jahre lang hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens diesen Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Und an ein Drehbuch wollte sich die gewaltige Natur schon gar nicht halten. So hat sie das Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.


Am 16.11.18 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Dänemark und die Färöer
Dänemark ist bekannt dafür, dass es dem Schutz seiner Umwelt große Aufmerksamkeit widmet. Strände, Fjorde und Heideland sind die Heimat wertvoller Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Die Dokumentation besucht die Naturschützer, die sich für den Erhalt der dänischen Natur engagieren. Im Nationalpark Thy ist Tommy Hansen für die letzten frei lebenden Hirschrudel verantwortlich. Der Skabiosen-Scheckenfalter verdankt sein Überleben den Wissenschaftlern der Universität Aarhus. Nährstoffe haben zu Sauerstoffmangel im Limfjord geführt. Jens Petersen versucht das mit Hilfe von Muscheln als natürlichen Filter zu kompensieren. Auf den Färöern ist Bjarni Mikkelsen allein verantwortlich für die Überwachung aller Populationen von Meeressäugern. An der Steilküste Skúvoy untersucht Bergur Olsen die Nahrung der Papageientaucher, um herauszufinden, warum es immer weniger dieser Vögel gibt.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)


Am 16.11.18 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 16.11.18 13:15 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Der Sinn des Lebens
Viele Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens. Am Beispiel von Haselnuss, Hirschgeweih und der Arbeit von Regenwürmern gibt "NETZ NATUR" erstaunliche Antworten auf diese uralte Suche. Wo man hinschaut und die Spur aufnimmt, wird schnell klar, dass man all die Lebewesen, die neben uns existieren, nicht für sich allein betrachten kann. Man kann sie nur verstehen, wenn man sie in einen Zusammenhang mit dem Leben anderer Tiere und Pflanzen sieht. Erst mit dem Blick aufs Ganze wird der Sinn jedes einzelnen Daseins deutlich. Und von diesem Blick auf die Natur könnten wir Menschen einiges lernen.


Am 16.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Panama
Die Panamericana führt von Alaska bis nach Feuerland. Doch in Panama wird die Verbindungsroute zwischen Nord- und Südamerika von einem natürlichen Hindernis unterbrochen. Dort endet die Straße im Busch und man befindet sich plötzlich mitten im Dschungel - mit all seinen Gefahren. Wie zum Beispiel der Terciopelo-Lanzenotter, die mit ihrem Gift auch Menschen töten kann. Zudem nutzt die Drogenmafia Trampelpfade in der abgelegenen Region, um heiße Ware zu transportieren. Diesen Zeitgenossen sollte Ed Stafford in der Wildnis besser aus dem Weg gehen.


Am 17.11.18 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.


Am 17.11.18 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.


Am 17.11.18 06:30 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald
Deutschland ist ein Waldland. Ein Drittel der Gesamtfläche des Landes decken Wälder. Aber wer weiß schon, welche überraschende Vielfalt an Pflanzen und Tieren in dieser so oft verklärten, deutschen Seelenlandschaft lebt?


Am 17.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die Raubkatzen von Brasilien
Diesmal macht Anna sich in Brasilien auf die Suche dem "König des Dschungels" - dem Jaguar. Keine andere Raubkatze auf dem Kontinent ist größer und stärker. Auf Beutezug nehmen es die wunderschön gefleckten Tiere sogar mit Kaimanen auf, den Krokodilen Brasiliens. Doch die scheuen Jäger zeigen sich in der Wildnis nur selten. Anna braucht schon eine gehörige Portion Glück und die Hilfe von Claudia, die seit vielen Jahren im Pantanal lebt und sich bestens mit den wilden Tieren auskennt. Auf einer Farm stellt Claudia der Tierreporterin Maya und Tupa vor. Die zwei Jaguare wurden als verwaiste Babys gerettet und leben seitdem in einem Gehege. Aus nächster Nähe kann Anna die schönen Raubkatzen bewundern. Ihr geflecktes Fell ähnelt dem Fell des Leoparden. Doch mit einem Trick kann Anna die beiden Tiere auseinanderhalten. Zum Mittagessen gibt es acht Kilogramm Fleisch, dann zeigen die Jaguare beim Fressen ihr kräftiges Raubtiergebiss. Anschließend lernt Anna Tierarzt Ge kennen. Er plant eine spektakuläre Aktion: Mit einer Spezialfalle möchte er einen Jaguar fangen und betäuben, um ihm einen Sender zu verpassen. Damit kann er dann die Laufwege der Raubkatzen und ihr Verhalten besser erforschen. Anna hilft Ge beim Aufstellen der Falle und muss sie sogar testen - das tut allerdings nicht sehr weh. Und dann heißt es warten. Mitten in der Nacht schnappt die Falle zu. Doch ein Jaguar ist nicht hineingetreten, dafür aber die zweitgrößte Raubkatze von Südamerika.


Am 17.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.


Am 17.11.18 08:00 - 08:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.


Am 17.11.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Angélique und ihre Gorillas
Der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Allein die abenteuerliche Anreise in dieses Tropenparadies dauerte für die Naturfilmer des BR vier Tage. Hier wollen sie ein Team von Forscherinnen bei ihrer Arbeit mit seltenen Flachlandgorillas mit der Kamera begleiten. Angélique Todd vom Max-Planck-Institut in Leipzig und Cloé Cipoletta von der Umweltstiftung WWF-Deutschland haben sich mit ihren Kolleginnen die Erforschung und den Schutz der Gorillas zur Lebensaufgabe gemacht. Fernab jeglicher Zivilisation leben sie begeistert in einem Camp inmitten des Regenwalds und machen sich mithilfe einheimischer Pygmäen täglich auf die Suche nach den Gorillas. Makumba, ein riesiger Silberrücken-Mann, den besonders Angélique in ihr Herz geschlossen hat, ist das Familienoberhaupt einer sechzehnköpfigen Gorillagruppe. Jahre hat es gedauert, bevor er sie als tägliche Beobachterin akzeptierte. Immer wieder wurde die Arbeit der Forscherinnen von Rückschlägen bedroht: Angriffe von Waldelefanten, Malaria, gefährliche Wilderer. Doch die harte Arbeit zahlte sich aus - die Forschungsergebnisse von Angélique und ihren Kolleginnen werden zum Überleben der Flachlandgorillas beitragen. Die Umweltstiftung WWF-Deutschland unterstützt das Projekt nicht nur finanziell, die Naturschützer errichteten für die bedrohten Gorillas und Waldelefanten den ersten grenzübergreifenden Regenwald-Nationalpark Afrikas. Silberrücken Makumba und seine Familie haben im Dzanga-Sangha-Nationalpark eine sichere Zukunft.


Am 17.11.18 10:00 - 10:45 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)


Am 17.11.18 11:30 - 12:10 Uhr auf 
3sat: Assam - Im Land der Bienenbäume
Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängende Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalaja in die Ebenen von Assam.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)


Am 17.11.18 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland
Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.20 Uhr)


Am 17.11.18 12:30 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum Tiere klüger sind, als wir denken
Diesmal erläutert der Konfliktforscher und Communicator-Preisträger Andreas Zick von der Universität Bielefeld, wie Vorurteile uns auseinandertreiben. Und die Biologin Juliane Bräuer vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena verrät uns, warum Tiere viel klüger sind, als wir denken.


Am 17.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (4)
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in der vierten Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dor erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes - mit Peter Wohlleben als sympathischem Experten und Reiseleiter.


Am 17.11.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
mdr: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark ist ein Ort der Extreme. Im Winter hängt der Nebel wie ein Schleier über dem vielleicht berühmtesten Tal der Welt, dem Yosemite Valley. Für die Tiere des Nationalparks eine harte Zeit, um an Nahrung zu gelangen. Der Rotluchs hat eine ganz besondere Technik entwickelt, um unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Für den Kojoten hingegen kann es gefährlich werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert. Mit fast zweieinhalb Metern Spannweite ist der Greifvogel ein ernstzunehmender Gegner. Mit dem Frühling taucht neues Leben im Park auf. Die Rotluchsmutter hat Nachwuchs und zeigt den Kleinen, wie man jagt. Nun werden auch die Schwarzbären wieder aktiv. Nach Monaten des Winterschlafs sind sie ausgehungert und zeigen sich bei der Nahrungssuche äußerst flexibel, weder Fische noch Ameisen sind vor ihnen sicher.


Am 17.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Schräge Vögel
Flügel, Schnabel, Federn - diese drei Merkmale besitzt jeder Vogel, vom winzigen Kolibri bis hin zum riesigen Strauß. Die Vögel sind eine der Erfolgsgeschichten der Evolution: im Laufe der Zeit haben sie sich in allen Klimazonen und Lebensräumen der Erde angesiedelt, von den Eiswüsten der Polarregionen bis zu den Sandwüsten der Tropen. Dieser Film präsentiert die spektakulärsten, farbenprächtigsten, verblüffendsten Vertreter der Vogelwelt und bietet dazu faszinierende Einblicke in Lebensweise und Verhalten der schrägen Vögel.


Am 18.11.18 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.10 Uhr)


Am 18.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Der Wert der Artenvielfalt (2/2)
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware – all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen.


Am 18.11.18 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 18.11.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Monster und Mythen
So manches Unwesen lässt sich auf ein naturwissenschaftliches Phänomen zurückführen. Andere sind kulturell bedingt. Doch warum tauchen bestimmte Kreaturen überall auf der Welt auf? Die Angst vor dem Unbekannten ist jedenfalls uralt und universell. "Terra X"-Autorin Ruth Omphalius und Regisseur Carsten Gutschmidt begeben sich auf die Spur der rätselhaften Wesen. Sie ergründen zusammen mit Wissenschaftlern den Drachenmythos, begleiten Paläontologen auf der Suche nach Überresten des verführerischen Einhorns bis nach Kasachstan und unterhalten sich in Texas mit Jägern des blutrünstigen Ziegensaugers Chupacabra. Mithilfe aufwendiger Animationen werden sie zum Leben erweckt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 19.11.18 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDF: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.


Am 19.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?


Am 19.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.


Am 20.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.


Am 21.11.18 09:05 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Jaguar-Volk am Amazonas
Der Australier Todd Sampson ist Abenteurer und preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er begibt sich auf die Reise, um herauszufinden, wie es den außergewöhnlichsten Menschen der Welt gelingt, sich an ihr herausforderndes und oft auch lebensbedrohliches Umfeld anzupassen. Diesmal ist Sampson ins Amazonasgebiet gereist. Hier begegnet er den Matsés, dem Volk des Jaguar. Dieser Volksstamm lebt in einem entlegenen Gebiet am Amazonas. Besonders markant sind ihre Gesichtsverzierungen, die auf den ersten Blick aussehen wie die Schnurrhaare einer Katze. Deshalb erhielt ihr Stamm auch den Namen „Jaguar-Volk“. Sampson begibt sich zu den Matsés und möchte - indem er mit den Menschen zusammenlebt - herausfinden, wie sich dieser Volksstamm von Jäger und Sammlern an die schwierigen Lebensverhältnisse im Amazonasgebiet anpassen konnte und seine Kultur sogar bis heute fortbesteht. Ein Ritual der Matsés, an dem Sampson teilnehmen möchte, wird zur Feuerprobe.
(Wdh. heute 23.15-0.10 Uhr)


Am 21.11.18 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Abenteuer Sibirien (1/2)
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.05 Uhr)


Am 21.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.


Am 21.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art „Sicherheitszone“ ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.


Am 21.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Sommerfreuden
Spaniens Zauberberge punkten nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit - das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine außergewöhnliche Artenvielfalt: Gämse und Rothirsch, Wolf, Braunbär und Wildkatze streifen über die Felsflanken und durch die Bergwälder und Weiden. Im zweiten Teil stehen die Sommerfreuden im Mittelpunkt: Bärenmütter, die ihren Jungtieren die besten Futtergründe zeigen, Wolfsrudel, die nahe der Weideflächen und Vieherden der Menschen ein Auslangen finden müssen und Ameisen, die in ihren unterirdischen Kinderstuben artfremden Nachwuchs hochpäppeln, der nur zur Blütezeit spezieller Wiesenblumen schlüpft.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 23.11.18 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Nicaragua
Nicaragua bietet die größte Vielfalt an Ökosystemen in Mittelamerika. Ein Land mit über 25 Vulkanen, von denen noch sieben aktiv sind. Die Landschaft Nicaraguas grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, und im Osten an das Karibische Meer. Sie ist gekennzeichnet von Nebelwäldern, Sümpfen, und einem Labyrinth aus Flüssen und tropischen Pflanzen. 20 % der Landesfläche bestehen aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Mit verschärften Umweltgesetzen wird gegen die Zerstörung des Waldes, gegen Wilderei, das illegale Fällen von Edelhölzern und den Handel mit geschützten Arten vorgegangen. Der Ökotourismus bietet neue Perspektiven für dieses Land, das unzählige Naturschätze besitzt. 7% aller auf der Welt registrierten Tier- und Pflanzenarten befinden sich in Nicaragua. „Naturschützer im Einsatz“ besucht die Menschen, die sich um den Naturreichtum des Landes kümmern.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)


Am 23.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.


Am 23.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Venezuela
Die Tafelberge in Venezuela stellen Ed Stafford auf eine harte Probe. Das Survival-Abenteuer beginnt in einer Hochebene auf 2300 Metern Höhe. Beim Abstieg ins Tal setzt dem Briten die Kälte zu. Außerdem muss er sich mit Korallenottern und Skorpionen herumschlagen. Ganz in der Nähe des Lagers lauert zudem, gut versteckt, hungrige Raubtiere. In der Wildnis ist daher höchste Vorsicht geboten. Dauerregen und Hochwasser machen den Trip zum Albtraum.


Am 23.11.18 23:10 - 00:00 Uhr auf 
n-tv: Tödliche Schlangen - Expedition Costa Rica
Sie gelten als die Könige des Dschungels. Mit nur einem Biss können sie ihr Gegenüber töten. Die tropischen Schlangen im mittelamerikanischen Costa Rica zählen zu den gefürchtetsten ihrer Art. Doch welche ist eigentlich die gefährlichste im Land? Der Schlangenfanatiker und Abenteurer Nigel Marven geht für diese Dokumentation auf Entdeckungsreise und zeigt den Zuschauern die faszinierende Natur Costa Ricas.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-3.55 Uhr)


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion