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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 22.07.14 00:00 - 00:25 Uhr auf 
3sat: Stünzi und die Indianer - Ein Schweizer vermittelt zwischen den Kulturen
Um die Highschool absolvieren zu können, müssen die jungen Indianer Kanadas in die Stadt reisen und bei Gastfamilien leben. Die Jugendlichen kommen sprichwörtlich aus einer anderen Welt. Sie wuchsen in abgelegenen Indianerdörfern im Norden des Landes auf und sind komplett andere Umgangsformen gewohnt. Beispielsweise meiden sie direkten Blickkontakt. Konkrete Fragen beantworten sie nur ungern. Mit diesem Verhalten ecken sie in der Schule schnell an. Dann ist es an dem Schweizer Werner Stünzi, zu vermitteln. Er ist der erste Ansprechpartner der Jugendlichen, wenn sie Probleme und Sorgen haben. An der städtischen Highschool betreibt Stünzi einen offenen Treffpunkt für die Schüler aus dem Norden. Einer von ihnen ist Gregory Anderson. Er flog bereits einige Male von der Schule und hat sich nochmals aufgerafft, um wenigstens den Abschluss der Highschool zu schaffen. Er nimmt nun Werner Stünzi und Reporter Patrick Schellenberg mit in den Norden und zeigt ihnen Kasabonika, sein abgelegenes Heimatdorf.


Am 22.07.14 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor - bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 22.07.14 10:20 - 11:15 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Japanischer Staudenknöterich, Riesen-Bärenklau oder Ambrosia: Die Einwanderung exotischer Gewächse bringt Europas Flora aus dem Gleichgewicht. Explosionsartig vermehren sich eingeschleppte Arten und vereinnahmen den Lebensraum der heimischen Pflanzenwelt. Die teils schwerwiegenden Folgen dieses Wettbewerbs untersuchen zahlreiche Wissenschaftler in ganz Europa. Darunter ist auch der Biologe Guillaume Fried, der die Rolle des ältesten botanischen Gartens im südfranzösischen Montpellier erforscht. Denn ein Großteil der zugewanderten Pflanzen, wissenschaftlich "Neophyten" genannt, hat sich aus eben solchen Gärten oder Parks heraus verbreitet. Schön anzusehen, aber gefährlich für den Menschen sind Arten wie der Riesen-Bärenklau, das Schmalblättrige Greiskraut oder die Ambrosia. Dabei geht vor allem von der Ambrosia eine große Gesundheitsgefahr aus: Ihre Pollen verursachen schwerwiegende Allergien. In deutschen Gewässern sorgt zurzeit eine Pflanze für Probleme, die es hier bis vor kurzem überhaupt nicht gab. Das Großblütige Heusenkraut stammt ursprünglich aus Nordamerika. Biologe Andreas Hussner probiert an der Leda, einem Fluss in Ostfriesland, neue Strategien der Bekämpfung. Zum Teil muss er dabei mit seinem Team Hunderte von Pflanzen einzeln mit der Hand aus dem Fluss entfernen. Eine schwierige Aufgabe, die jedes Jahr erneut bewältigt werden muss. Im Harz fürchten Förster angesichts der explosionsartigen Verbreitung von Drüsigem Springkraut und Japan-Staudenknöterich um den ökologischen Wert ihrer Flussufer und an der französischen Atlantikküste setzen Naturschützer Schafe im Kampf gegen die invasiven Gewächse ein. Langfristig drohen die heimischen Arten ganz zu verschwinden. Ob das Wettrennen gegen die eingewanderten Pflanzen überhaupt zu gewinnen ist, bleibt offen.


Am 22.07.14 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Der Atem der Erde
Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht. Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten.


Am 22.07.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Abenteuer Zoo - Noahs Rückkehr
Die israelischen Tierparks in Tel Aviv, Jerusalem und in der Negevwüste sehen sich als "Arche Noah des 20. Jahrhunderts". Ihr Einsatz gilt den in der Bibel erwähnten bedrohten Tierarten. Es gibt Schutzprogramme für Strauße, Wildesel, Antilopen, Gazellen, Flusspferde und Mandrills, eine Pavianart.


Am 22.07.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Duell am Amazonas - Bei den Kalapalo-Indianern
Die Kalapalo-Indianer im Amazonas-Regenwald stehen unter dem Schutz der brasilianischen Behörde FUNAI und haben deshalb ihre Traditionen bewahren können. Dazu gehört das Yawari: In einem der Runddörfer treffen sich dann alle umliegenden Xingu-Stämme unter anderem zu den Huka-Huka-Ringkämpfen. Diese dienen, wie andere Rituale, zum Abbau von Aggressionen. Roland Garve und sein Team sind mittendrin. Sie filmen das Fest, aber als Gäste des Häuptlings auch den Alltag in diesem Indianerdorf: die Jagd, die Heilmethoden, die speziellen Essgewohnheiten, den besonderen Umgang mit den Mädchen.


Am 22.07.14 16:00 - 17:00 Uhr auf 
EinsPlus: Abenteuer Naturfilm
Jan Haft hat als Kind Froschlaich und Käfer gesammelt - die Natur war für ihn ein großes Abenteuer und frei zugänglich. Doch für die Kinder von heute ist das anders - für viele von ihnen sind Wald, Wiesen, Tiere und Pflanzen nur noch Kulisse, wirkliche Naturerfahrung findet immer weniger statt. Für einen Naturfreak wie Jan Haft ist das eine traurige Entwicklung. Aber als Filmemacher findet er einen Weg, den Menschen die Natur wieder nahe zu bringen - ins Wohnzimmer, auf den Bildschirm. Heute gehört der Biologe in seinem Metier zu den erfolgreichsten Filmemachern der Welt. Sein Stil ist unverkennbar: Zeitlupen und Zeitraffer, Makroaufnahmen, Unterwasser-Szenen und die raffinierte Schnitttechnik machen seine Filme zu wahren Actionstreifen.


Am 22.07.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Borneos
Borneo gehört zum Indonesischen Archipel und ist die drittgrößte Insel der Welt. Mit einer Fläche von rund 750.000 Quadrat-Kilometern ist sie mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In den zerklüfteten Gebirgszügen und tropischen Regenwäldern des Eilands gibt es einen riesigen Artenreichtum. Einige der Pflanzen- und Tierarten im Dschungel Borneos sind endemisch, also weltweit nur hier zu finden - wie zum Beispiel fleischfressende Kakerlaken. Auf diese besonderen Bedingungen muss sich Überlebens-Experte Bear Grylls bei seiner jüngsten Expedition erst einmal einstellen. Außerdem machen dem Briten in dieser Episode Myriaden von Blutegeln das Leben schwer.


Am 22.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Kluge Pflanzen (1/2): Wie die wilden Tiere
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr, als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, und trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je.


Am 23.07.14 00:30 - 00:45 Uhr auf 
phoenix: Im Wald der Wälder - Der Nationalpark Hainich
Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands ist der Nationalpark Hainich. Zwischen Werra und Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen Paradies der Artenvielfalt entwickeln können. Jährlich kommen Naturtouristen von überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen. Auf einem spektakulären Baumkronenpfad führen Nationalpark-Ranger durch das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem. Der Film "Im Wald der Wälder" begleitet einen Ranger bei seinen Streifzügen durch die "Wildnis" auf den Spuren von Luchs und Wildkatze. Neben den seltenen Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks sind es aber auch die Menschen in Thüringen, deren Geschichten im Mittelpunkt stehen.
(Wdh. heute 17.15-17.30 Uhr)


Am 23.07.14 02:10 - 03:40 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis des Bienensterbens
Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Pflanzen. Doch seit mehreren Jahren sterben weltweit Milliarden von Bienen ohne sichtbaren Grund. Bislang konnte kein Krankheitserreger als Ursache des Massensterbens ausfindig gemacht werden. Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen suchen nach einer Erklärung. Der Dokumentarfilm fragt nach, was die Forscher in den vergangenen vier Jahren in Erfahrung gebracht haben und ob sie inzwischen Lösungen anbieten können.
(Wdh. übermorgen 8.50-10.20 Uhr)


Am 23.07.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Der lange Weg zurück - Fischotter besiedeln Europa
Noch immer gehört der Fischotter zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Einst als Fastenspeise verzehrt und als Pelzlieferant gnadenlos verfolgt, wurden in der Mitte des letzten Jahrhunderts fast überall in Mitteleuropa seine Lebensräume zerstört. Dem Fischotter blieben nur wenige Rückzugsgebiete im Norden Sachsens, in Mecklenburg-Vorpommern und vor allem im wasserreichen Brandenburg. So trägt das Land heute über die Grenzen Deutschlands hinaus eine besondere Verantwortung für das Überleben dieser Tierart. Der Film gibt erstaunliche Einblicke in das Leben der Fischotter und zeigt die Bemühungen von Wissenschaftlern und Naturschützern, die Tiere von Brandenburg aus wieder in ganz Europa heimisch zu machen.


Am 23.07.14 10:10 - 11:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.


Am 23.07.14 10:45 - 11:15 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die herzförmige Insel Tasmanien, der kleinste Bundesstaat Australiens, ist durch eine Meerenge, die Bass-Straße, vom Festland getrennt. Tasmaniens wilde und sorgfältig bewahrte Schönheit gilt bei Wanderern und Naturliebhabern als wahres Paradies. Die Hälfte der Insel ist von Wäldern bedeckt. Ein Viertel des Gebietes wurde zum Nationalpark erklärt und bietet unberührte Natur zwischen Ozean und Berglandschaft. 1982 wurde diese tasmanische Wildnis - einer der weltweit größten gemäßigten Urwälder mit einer nur dort beheimateten Fauna und Flora - in die Weltnaturerbe-Liste der Unesco aufgenommen. Auf Tasmanien gibt es Baumfarne und riesige uralte Bäume. Hier leben so seltsame Tiere wie das Wallaby, eine mittelgroße Känguruart, das Schnabeltier und der Tasmanische Beutelteufel. Engagierte Führer und Ranger praktizieren einen naturnahen Tourismus und vermitteln den Wanderern gern ihr umfassendes Wissen. Sie zeigen ihnen auch den berühmten Wanderweg Overland Track, der quer durch den Nationalpark Cradle Mountain-Lake St. Clair mit seinen in die Landschaft eingefügten Öko-Lodges führt.


Am 23.07.14 13:10 - 14:00 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica
Zwischen der Ostküste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und dem Talamanca-Gebirge befindet sich einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Bäume erreichen nicht selten eine Höhe zwischen 40 und 70 Metern. Hier wollen der Ingenieur Peter Gascar und sein Freund Orlando Hernández, ein Indio aus dem Volk der Teribe, ein Baumhaus errichten. Das ist mehr als nur ein Abenteuer, denn das Baumhaus soll von Biologen als Forschungsstation in der Baumkrone genutzt werden, um den unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen und Tieren in Costa Ricas Urwald zu erkunden.


Am 23.07.14 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, zahlreichen seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Die Dokumentation "Europas Urwälder: Unberührtes Lappland" lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.40 Uhr)


Am 23.07.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit mehr als 40 Jahren wird die Natur zu diesem Zweck wieder sich selbst überlassen - der Mensch greift nicht ein, auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs. Europas einzige Großkatze hat sich etabliert und verändert das Leben im Wald auf ihre Weise. Die Dokumentation "Europas Wälder: Bayerns neue Wildnis" führt in den Bayerischen Wald.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.20 Uhr)


Am 23.07.14 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder: Bialowieza - Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza. Das ausgedehnte Waldgebiet mit seinen jahrhundertealten Baumriesen lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn. Die Dokumentation "Europas Urwälder: Bialowieza - Heimat der Wisente" führt in das Waldgebiet im Nordosten Polens.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 23.07.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Nepal - Die Dschungelapotheke der Chepang
Die Chepang gelten als die Ureinwohner Nepals. Sie leben im Südwesten des Landes in den Tälern des Mahabharat-Gebirges auf einer Höhe zwischen 800 und 1.900 Metern. Die berühmten Berge des Himalayas sind weit weg von hier, deswegen haben bisher kaum ausländische Besucher diese abgelegene Gebirgsregion besucht. Abseits der wenigen größeren Siedlungen leben die Chepang wie vor Jahrhunderten in einfachen Hütten; die Männer jagen, und die Frauen ernten die wenigen kultivierten Pflanzen oder einfach das, was die Natur ihnen bietet. Die Chepang sind bekannt für ihr Wissen über die Früchte des Waldes, insbesondere über die pharmazeutisch wirksamen. Eine unscheinbare Liane, genannt Gurzho, gilt bei ihnen als "Nektar der Götter", der je nach Zubereitung Linderung bei vielerlei Leiden verschaffen kann. Der Film führt in ein weitgehend unbekanntes Nepal, in dem weder die schneebedeckten Bergriesen rings um den Mount Everest noch die historischen Tempel von Kathmandu eine Hauptrolle spielen. Im Mittelpunkt steht der Alltag einer kleinen, nur rund 35.000 Menschen umfassenden Ethnie im Urwald des Mahabharat. Auch wenn ihnen die Errungenschaften der Zivilisation bislang weitgehend verwehrt geblieben sind, konnten sie sich einen großen Schatz bewahren: das Wissen um die Heilkräfte aus der Natur.


Am 23.07.14 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas: Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. Die Dokumentation "Europas Urwälder: Wilde Karpaten" führt in die ursprünglichen Waldgebiete Rumäniens.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 23.07.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am "Monteverde" ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als ein "Micro-Hot-Spot". Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Die Dokumentation "Europas Urwälder: La Gomeras Nebelwald" führt auf die Kanaren.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.30 Uhr)


Am 23.07.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Kauai - die Garteninsel Hawaiis
Kauai im Pazifischen Ozean ist die älteste der Hawaii-Inseln. Sie hat eine einzigartige Naturlandschaft und trägt nicht von ungefähr den Beinamen "die Garteninsel": Durch die abgeschiedene Lage wurde Kauai zu einem Treibhaus der Evolution. An keinem anderen Ort der Welt findet sich ein höheres Maß an Farbenpracht und Artenvielfalt als auf Kauai. Doch nirgendwo sonst ist zugleich auch so viel biologische Vielfalt in Gefahr. Allein innerhalb der letzten 200 Jahre wurde die Hälfte aller ursprünglichen Pflanzen- und Tierarten der Insel ausgelöscht. Jede Spezies, die auf Kauai verloren geht, ist für immer von der Erde verschwunden.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 23.07.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Feldversuch Hawaii
Hawaii ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel. Die zu den USA gehörende Inselgruppe im Pazifik wurde in den vergangenen Jahren zum weltweit größten Experimentierfeld für gentechnisch veränderte Pflanzen. Während sich Forschungsinstitute auf die Optimierung tropischer Früchte spezialisiert haben, testen hier große Agrar- und Biotechkonzerne neue Grundnahrungsmittel für den Weltmarkt. Mehr als 4.000 Freilandversuche mit transgenen Pflanzen wie Mais und Soja wurden inzwischen durchgeführt. Nach wie vor glauben viele Wissenschaftler, Politiker und Industrievertreter an die fantastischen Möglichkeiten dieser Zukunftstechnologie.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 23.07.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Jaguare - Projekt Freiheit
Der brasilianische Jaguar-Experte Leandro Silviera leitet den "Jaguar Conservation Fund" seit über 25 Jahren. Nachdem man das Muttertier erschossen hatte, überließ man dem Experten drei Jaguar-Junge. Silviera zog die drei Jaguare auf. Dabei filmte er die Entwicklung der Tiere. Als sie lernten, mit der Wildnis in der freien Natur umzugehen, ließ der Experte die drei Jaguare frei. Doch wie werden die Tiere zurechtkommen - vor allem nach der engen Beziehung zu ihrer menschlichen Pflegefamilie? Wird Silviera die Farmer aufhalten können, die Jagd auf die Jaguare machen?


Am 23.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Der Bärenmann in Kamtschatka
In dem Film wird die unglaubliche Geschichte eines Mannes erzählt, der sein Leben den Grizzlys gewidmet hat. Wie eine echte "Mutter" zieht der kanadische Bärenexperte Charlie Russell verwaiste Jungtiere auf. In der Wildnis im Nordosten Russlands bringt er ihnen das Fischen bei, verteidigt sie gegen erwachsene Männchen und lehrt sie, wie sie sich in der Weite der Landschaft bewegen müssen, um zu überleben. In anrührenden wie humorvollen Szenen gibt der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm Einblicke in die liebevolle Aufzucht und Auswilderung von Jungbären und zeigt, dass ein respektvolles Miteinander von Mensch und Bär möglich ist.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 23.07.14 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Sie dürfen nicht sterben! - Bienen in Not
Nach Schwein und Rind ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Ohne ihren Flug von Blüte zu Blüte würde es zwei Drittel unserer Nahrungsmittel nicht geben, würden unsere Lebensmittelpreise explodieren. Wer sonst soll Obstbäume und Gemüsepflanzen bestäuben? Der Mensch, wie bereits in einigen Regionen Chinas? Französische Ökonomen haben errechnet, dass die kleinen Arbeiter im Jahr weltweit eine Wertschöpfung von etwa 200 bis 300 Milliarden Dollar erwirtschaften. Und doch schützen wir die Biene nicht, sondern bedrohen sie: durch Monokultur, durch gefährliche Schädlinge, durch Pestizide - und durch zu wenige Imker. "Exakt"-Autor Daniel Baumbach geht in seiner Reportage den Fragen nach: Wie steht es um unsere kleinen Nutztiere im Moment? Was setzt ihnen am meisten zu? Wie können wir ihnen helfen? Imker, Wissenschaftler, Bauern, Umweltschützer und Vertreter der Chemieindustrie kommen dazu zu Wort. Es werden Minichips vorgestellt, die auf die kleinen Körper geklebt werden, um das Flugverhalten zu erforschen. Die Kamera ist bei der Vermehrung von Königinnen dabei oder bei der Bekämpfung der Varroa-Milbe. Stirbt die Biene, stirbt auch der Mensch, lautet ein bekannter Spruch, der Albert Einstein zugeschrieben wird. So weit sollte es niemals kommen!
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.40 Uhr)


Am 24.07.14 02:20 - 03:05 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Amazonas - Holzfäller und Dschungelkrieger
Im westlichen Amazonasgebiet begibt sich Bruce in das Vale Do Javari Reservat für Eingeborene, wo er auf alte Bekannte trifft. Die Angehörigen des Matis Stamms hatten ihn bereits vor zwei Jahren während seiner Dreharbeiten für die Serie "tribe" bei sich aufgenommen. Doch die Begrüßung der Eingeborenen ist dieses Mal sehr zurückhaltend. Bruce erfährt, dass sich die Größe des Stamms in den letzten Jahren stark dezimiert hat. Grund dafür sind Krankheiten, die von Holzfällern eingeschleppt wurden. Mit nur noch 262 Angehörigen ist es gut möglich, dass die Matis als Stamm nicht mehr lange bestehen werden. Das komplette Gegenteil erlebt Bruce flussabwärts beim Stamm der Marubo, einem lebensfrohen Stamm, dessen Tänze und Rituale bis tief in die Nacht dauern. Nachdem im Zuge des Gummi-Booms im späten 19. Jahrhundert ihr Lebensraum zerstört wurde, bemühen sich die Marubo nun intensiv darum, ihre Kultur und Zeremonien zu erhalten. Bruce trifft dann die Holzfäller, die beschuldigt werden, weite Teile des Waldes abzuholzen und Krankheiten einzuschleppen, und findet schnell heraus, dass sie weit davon entfernt sind die wahren Schurken zu sein, sondern nur versuchen, ein Leben wie jeder andere zu führen.


Am 24.07.14 03:05 - 03:50 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Amazonas - Hoffnung für die Flussmenschen
Zum ersten Mal auf seiner Reise entlang des Amazonas nutzt Bruce öffentliche Verkehrsmittel - ein Abenteuer der besonderen Art. In ihren Hängematten auf Deck werden Bruce und die anderen Passagiere von einer Kokain-Razzia geweckt und werden Zeuge, wie ein glückloser Schmuggler verhaftet wird. Das Tempo der Reise verlangsamt sich, als Bruce auf Tapioca trifft, der behauptet, Fische hören zu können. Zusammen machen sich die beiden im Mamiraua Reservat auf die Suche nach dem Arapaima, dem größten im Süßwasser lebenden Raubfisch der Erde. Überfischung war ein großes Problem bis zur Einrichtung des Reservates. Nun lernen die Menschen hier einen nachhaltigen Lebensstil, der auch als Modell für andere Regionen dienen kann. Im weiteren Verlauf seiner Reise schließt sich Bruce einer Gruppe von Wissenschaftlern an, die sich auf der Suche nach Kaimanen befinden, einer bedrohten krokodilartigen Kreatur. Die Wissenschaftler hoffen, die Zahl der Kaimane wieder zu steigern, doch flussabwärts machen Fischer illegal Jagd auf die Tiere. Nicht um sie zu essen, sondern um sie als Köder für andere Fische zu nutzen. Nur eines von vielen Problemen, das Bruce auf seiner Reise entdeckt.


Am 24.07.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Rund um die Welt
Wer in den härtesten Gegenden der Welt überleben will, muss erfahren, findig und flexibel sein, denn jede Klimazone birgt ihre eigenen Gefahren. Keiner weiß das besser als Bear Grylls, der auf seinen Reisen rund um den Erdball schon viele Extremsituationen gemeistert hat. Aus diesem Grund macht sich der Brite vor jeder Tour mit den jeweiligen Bedingungen vertraut, bevor er sich allein durch die Wildnis kämpft. Denn die Natur verzeiht keinen Fehler. Ohne Grundwissen über geographische Besonderheiten sowie Flora und Fauna ist man sehr schnell hoffnungslos verloren. In dieser Folge liefert Bear Grylls eine Art universellen Survival-Guide für das Überleben unter extremen Bedingungen - in der Wüste, im Regenwald und im ewigen Eis der Arktis.


Am 24.07.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Aktion Artenschutz - Drei Männer und ein Frosch
Seit vielen Millionen Jahren gibt es Frösche auf der Erde. Von den zahlreichen Arten gehören einige zu den faszinierendsten Tieren der Schöpfung. Anpassungsvermögen und andere bewährte Überlebensstrategien sind heute jedoch für den Fortbestand der Gattung nicht mehr ausreichend. Vor einigen Jahren hat ein weltweites Amphibiensterben eingesetzt, von dem besonders die Froschpopulationen in Australien sowie Süd- und Nordamerika betroffen sind und dem inzwischen mehr als ein Drittel der Arten zum Opfer fielen. Es sind jedoch nicht nur veränderte Lebensräume, wachsende Weltbevölkerung und zunehmende Umweltverschmutzung die Gründe für diese Katastrophe. 1998 wurde der Chytridpilz entdeckt, der für das Aussterben dutzender Froscharten verantwortlich gemacht wird. Wenn der Pilz ein Gebiet befällt, breitet er sich in Windeseile über die Gewässer aus. Dort infizieren sich die Tiere und stecken sich anschließend untereinander an. Wo immer der Pilz auftritt, vernichtet er binnen eines Jahres bis zu 80 Prozent der Amphibienpopulation und bis 50 Prozent ihrer Arten. Bisher scheint nichts und niemand die Verbreitung des gefährlichen Pilzes aufhalten zu können. Das Projekt Amphibian Ark will nun 500 der bedrohtesten Amphibienarten schützen. Aber dafür müssen die Tiere erst eingefangen werden. Ein Kamerateam hat eine Gruppe Forscher in den Dschungel von Panama begleitet. Hier sind die Wissenschaftler zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Dazu zählen nicht nur giftige Schlangen, sondern auch Drogenschmuggler und Guerillakämpfer.


Am 25.07.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.


Am 25.07.14 12:00 - 12:30 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis der Haselfichte
Mit scharfem Blick streift Bildhauer Kassian Erhart durch Tiroler und Vorarlberger Wälder, immer auf der Suche nach Haselfichten. Das Geheimnis dieser Bäume verbirgt sich unter der Rinde: zackige Wellen, sogenannte Haseln, die aus den sauberen Jahresringen ausbrechen. Genau dieses Chaos im Wuchs macht die Haselfichte bei Instrumentenbauern zum gefragten Tonholz - und entlockt auch der Barockgambe von Claudia Unterkofler einzigartige Klänge.


Am 25.07.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (1/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.
(Teil 2 kommenden Montag um dieselbe Zeit)


Am 25.07.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal in Neuguinea
Die kleinsten Menschen der Welt leben in Neuguinea. Die Kimyal werden höchstens 140 Zentimeter groß. Sie leben in Dorfgemeinschaften von 40 bis 150 Bewohnern. Insgesamt gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. In den höher gelegenen Gebirgsregionen leben sie noch streng traditionell - fernab von Missionseinflüssen. Schweine spielen eine wichtige Rolle bei den Kimyal. Junge Männer dürfen zum Beispiel erst heiraten, wenn sie Schweine besitzen. Die Dokumentation gewährt einen faszinierenden Einblick in den Alltag und die Bräuche dieses zurückgezogen lebenden Volkes.


Am 25.07.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Alaskas Bären - Ein Sommer unter Grizzlys
In der nahezu unberührten Küstenlandschaft der Alaska-Halbinsel leben so viele braune Bären auf engem Raum zusammen wie nirgendwo sonst. Ein halbes Jahr lang haben der Biologe Chris Morgan und der Filmemacher Joe Pontecorvo hier ihre Zelte aufgeschlagen, wurden Teil der Grizzly-Gesellschaft. Bärenmutter Nadie führt ihre beiden im Frühjahr geborenen Jungen durch die üppigen Seggenwiesen. Lauter neue Eindrücke für die Grizzlykinder: die Grashalme, die Düfte, die vielen Artgenossen. Jeden Tag lernen sie dazu.


Am 25.07.14 17:05 - 18:00 Uhr auf 
n-tv: Die ganze Wahrheit - Das kostet Amerika!
Alles hat einen Preis. Doch wenn man ein Land wie Amerika verkaufen würde, wie hoch wäre er? Immobilien-Tycoon Donald Trump macht die unmögliche Rechnung. Alles bekommt ein Preisetikett: Land, Bäume, Ressourcen, Häuser und Besitztümer, sogar Wasser und Luft. Ist es überhaupt möglich, eine passende Summe zu errechnen? Die n-tv Dokumentation liefert die Antworten.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.40 Uhr)


Am 25.07.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof lebt die größte Eulenart der Welt. Die Anzahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, ist überraschend. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.


Am 25.07.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Der Hirschrufer
Immo Ortlepp liebt die Natur, sie ist sein Zuhause. Am Rande eines kleinen Dorfes in der Wedemark bei Hannover hat sich der passionierte Jäger und Naturfreund seinen Traum vom Leben verwirklicht. Er führt Jagdscheinanwärter zum "Grünen Abitur", gibt Seminare, präpariert Trophäen und bringt Kindern und Jugendlichen die heimische Natur nahe. Sein "Biologieunterricht zum Anfassen" ist legendär. Wer einmal bei Immo Ortlepp eine "Dschungeltour" mitgemacht hat, verwechselt nie mehr einen Hasen mit einem Kaninchen.


Am 26.07.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ein Kasuar für den Regenwald
Paula ist in Australien, sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, einen Laufvogel und einen der größten der Erde noch dazu. Der menschenscheue Kasuar sieht aus, als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen: Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als Gärtner bezeichnet? Paula will es unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula erst mal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze,die von den Einheimischen recht treffend "Wart-ein-bisschen" genannt wird, lässt sie nicht mehr aus ihren Fängen, bis Ben ihr hilft. Dann treffen Ben und Paula auf einen echten Kasuar.


Am 26.07.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Nachtschicht
In der kanadischen Provinz Alberta fegen eisige Winterstürme übers Land, und den Männern vom Holzfäller-Unternehmen „Pine Ridge Logging“ stehen noch einige beinharte Wochen bevor. Insbesondere das Team, das für den abgelegenen Bezirk Reno eingeteilt ist, hat nichts zu Lachen: Die Männer hinken im Zeitplan hinterher, und die klirrend kalten Temperaturen bis minus 40 Grad machen auch den Maschinen schwer zu schaffen. Da Aufgeben für die hart gesottenen Holzfäller natürlich nicht in Frage kommt, muss jetzt noch ein Zahn zugelegt werden: Um das Soll zu erfüllen und die georderten Holzmengen rechtzeitig aus dem Wald zu holen, wird fast jede Nacht durchgearbeitet.


Am 26.07.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica
Zwischen der Ostküste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und dem Talamanca-Gebirge befindet sich einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Bäume erreichen nicht selten eine Höhe zwischen 40 und 70 Metern. Hier wollen der Ingenieur Peter Gascar und sein Freund Orlando Hernández, ein Indio aus dem Volk der Teribe, ein Baumhaus errichten. Das ist mehr als nur ein Abenteuer, denn das Baumhaus soll von Biologen als Forschungsstation in der Baumkrone genutzt werden, um den unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen und Tieren in Costa Ricas Urwald zu erkunden. Mitten im Regenwald steht der fast 50 Meter hohe Riese, in dem das höchste selbsttragende Baumhaus der Welt gebaut werden soll. Den Helfern, allesamt Männer vom Volk der Teribe, erscheint das Unterfangen gewagt. Wie sollen 100 Kilogramm schwere Stahlteile von Menschenhand auf den Baum gehievt werden? Nur an frei hängenden Seilen können Peter Gascar, Orlando Hernández und ihr Team die Bauteile in der Höhe mit Gurten am Stamm festzurren. Auch die Natur macht es den Abenteurern schwer. Mit Beginn der Regenzeit gerät die Arbeit ins Stocken. Erst als die Sonne wieder durchbricht, wird die erste Plattform fertig und das Projekt ist gerettet. Als die Wissenschaftler am Ende der Strapazen hoch über dem grünen Meer stehen, sind sie überwältigt. Peter Gascar hat die größte Herausforderung seines Berufslebens als Bauingenieur gemeistert - und dabei in Orlando Hernández und den anderen Teribe Freunde fürs Leben gefunden.


Am 26.07.14 11:00 - 11:30 Uhr auf 
EinsPlus: Abenteuer Amazonien (3/4): Eine Reise durch den Regenwald
Im dritten Teil der Reportage reist das Filmteam quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und im Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man 'Zivilisation' nennt - so auch der Stamm der Matis an der Grenze zu Peru. Die Männer tragen Muscheln und Knochen durch Nasen und Ohrläppchen. Die Sendung zeigt sie bei ihrer Jagd mit dem Blasrohr und ihrer Fischerei mit dem Speer, wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder sind hepatitiskrank, viele sind bereits gestorben. Im Rio Ariaú, einem Seitenarm des Flusses, trifft das Team auf Kranke, denen der Amazonas ein bisschen Lebensfreude gibt: Leukämiekranke Kinder spielen mit Botos, den Fluss-Delphinen. Es ist der einzige Ort auf der Welt, wo es eine Delphintherapie mit freilebenden Exemplaren gibt.
(Wdh. morgen 8.00-8.30 Uhr)


Am 26.07.14 11:50 - 12:35 Uhr auf 
EinsFestival: Alaskas Bären - Ein Sommer unter Grizzlys
In der nahezu unberührten Küstenlandschaft der Alaska-Halbinsel leben so viele braune Bären auf engem Raum zusammen wie nirgendwo sonst. Ein halbes Jahr lang haben der Biologe Chris Morgan und der Filmemacher Joe Pontecorvo hier ihre Zelte aufgeschlagen, wurden Teil der Grizzly-Gesellschaft. Bärenmutter Nadie führt ihre beiden im Frühjahr geborenen Jungen durch die üppigen Seggenwiesen. Lauter neue Eindrücke für die Grizzlykinder: die Grashalme, die Düfte, die vielen Artgenossen. Jeden Tag lernen sie dazu.
(Wdh. übermorgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 26.07.14 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Mystisches Venezuela - Von den Tafelbergen ins Orinoco-Delta
Peter Sonnenberg und das Team aus dem ARD-Studio Mexiko ist von den Tafelbergen und Wasserfällen bis ins Orinoco-Delta gereist und hat faszinierende Bilder mitgebracht. Mit einem Hubschrauber landeten sie auf der zerklüfteten Oberfläche des Kukenan, des Nachbarbergs des Roraima, des größten Tepuis Venezuelas. Zur Zeit des Goldfiebers flog Jimmy Angel mit einer einmotorigen Maschine Abenteurer und Goldsucher durchs Land. Dabei entdeckte er den gewaltigen Kere Paku Pai Meru, der nur den Einheimischen bekannt war. Nachdem Angel auf der Oberfläche eine Bruchlandung hinlegte und beim Abstieg fast ums Leben gekommen wäre, nannte man den Wasserfall nach dem "Wiederentdecker" um in "Salto Angel". Der Weg zu diesem unvergleichlichen Naturschauspiel führt vier Stunden mit dem motorisierten Einbaumkanu und nochmal zwei Stunden zu Fuß durch den Dschungel. Eine Tour voller Überraschungen, auf der man nicht damit rechnen kann, auf Menschen zu treffen.Über die pittoreske Stadt Ciudad Bolivar, benannt nach dem Befreier Venezuelas Simón Bolívar, führt die Reise weiter bis an den Orinoco und tief hinein in dieses Labyrinth aus Flussläufen und Regenwald. Giftigen Schlangen begegnet man hier und Menschen, die aus dem Wald alles das holen, was sie zum Überleben brauchen. Korrespondent Peter Sonnenberg traf Eugenio, den Medizinmann, der jede Pflanze kennt, weiß, welche Medizin man aus ihr machen kann, und wie man Menschen rettet, die von Schlangen gebissen wurden. Und er besuchte Pedro Morillo, den Einbaumbauer, der aus gewaltigen Bäumen den wichtigsten fahrbaren Untersatz des Orinoco schreinert.


Am 26.07.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Das Kornfeld - ist es wirklich nur eine erdige Fläche, auf der Nahrungsmittel produziert werden? Oder existiert da ein Lebensraum voller Geheimnisse? Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Aber hat ein Kornfeld überhaupt etwas gemein mit echter Natur? Mit seinem Film "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" entführt Jan Haft die Zuschauer mit spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum nahezu vor der Haustüre.


Am 26.07.14 13:20 - 14:15 Uhr auf 
arte: Vietnams vermintes Paradies
Der Artenreichtum des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark in Vietnam ist enorm. Im grünen Dickicht der schwer zugänglichen Region leben Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Alleine 150 Arten von Amphibien und Reptilien hat man bisher im Park nachgewiesen. In den letzten zehn Jahren wurden 14 neue Arten entdeckt. Was für die Wissenschaftler einem Garten Eden gleicht, war für die Einheimischen lange Zeit ein Laden mit Selbstbedienung. Dort haben sie gewildert, geplündert und widerrechtlich Bäume gefällt. Seit die UNESCO den Park zum Weltkulturerbe erklärt und die Parkverwaltung gezeigt hat, dass sie mit den Touristen Geld verdienen kann, achtet man hier auf die Natur. Weil niemand den Park so gut kennt wie die Einheimischen, können sie sich jetzt zu Parkrangern ausbilden lassen. Einer von ihnen ist der Bauer Nguyen Van Hoan. Jahrelang hat er gewildert, Affen und seltene Rinder geschossen. Seit er dafür aber bestraft worden ist und zugleich das Angebot bekam, für die Parkverwaltung zu arbeiten, ist er selbst Wilderern auf der Spur und führt Wissenschaftler durch das unwegsame Gelände. Hoan ist nur ein Beispiel für den Wandel und den Enthusiasmus, den die Menschen im Nationalpark erfahren. Die Schrotthändlerin Ho Thi Hau, die jahrelang vom Verkauf alter und teilweise noch explosiver Minen gelebt hat, verdient ihr Geld seit neuestem als Fotografin. Ganze Dörfer werden umgesiedelt, mit Einverständnis und Mitbestimmung der Bewohner. Nachdem die Natur im Vietnam jahrelang ausgebeutet wurde, regeneriert sie sich nun blitzschnell. Die Chancen für den Nationalpark stehen gut, zu einem neuen Paradies zu werden.


Am 26.07.14 14:45 - 15:40 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien
Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.


Am 26.07.14 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Die Anden
Auf einer Länge von etwa 7.500 Kilometern ziehen sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas von Feuerland bis Venezuela. Damit bilden sie die längste Bergkette der Welt. Das erdgeschichtlich eher junge Gebirge wartet mit den höchsten Gipfeln der Welt nach dem Himalaja auf. Es ist gekennzeichnet durch mehrere Vulkangebiete und bildet einen Teil des Pazifischen Feuergürtels. Die Anden bestehen aus mehreren parallelen Bergketten, den sogenannten Cordilleras. Ihre einzigartige klimatische Vielfalt reicht von Regenwäldern bis hin zu ewigen Gletschern und beherbergt eine regional stark differenzierte Tier- und Pflanzenwelt. In den Tälern der Kordilleren befinden sich menschliche Siedlungen. Das bekannteste indigene Volk der Gebirgsregion sind die legendären Inkas.


Am 26.07.14 16:25 - 17:10 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.


Am 26.07.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Im Wald des Nashornvogels
Wer ihn einmal gesehen hat, vergisst ihn nie wieder - er ist bunt und hat einen Schnabel, der wie eine Trompete geformt ist. Der Nashornvogel, oder Dulangan, wie ihn die Einheimischen nennen, hat es allerdings nicht leicht - sein Lebensraum besteht nur noch aus ein paar kläglichen Resten Regenwald auf der philippinischen Insel Panay. Die hohlen Stämme von Baumriesen dienen dem eigenartigen Vogel als Nisthöhlen, die Früchte bieten Nahrung. Eigentlich tut der Dulangan selbst viel für die Entstehung neuen Regenwaldes. Auf seinen Flügen verbreitet er die Samen auf brachliegenden Flächen und unterstützt damit die Neubewaldung. Er jedenfalls ist nicht schuld, dass der Wald um ihn herum verschwindet. Aber auch er ist in seinem Wald nicht mehr sicher - die Nisthöhlen können zu Fallen werden. Denn Jäger schätzen das zarte Fleisch der Vögel. Es lässt sich teuer verkaufen, denn zu Fingerfood verarbeitet gilt es als Luxussnack. So wurde die Zahl der Dulungans in einem Jahr um die Hälfte dezimiert. Doch glücklicherweise hat der bunte Vogel gute Freunde gefunden. Naturschützer aus Deutschland haben ein Konzept entwickelt, ein Belohnungssystem, mit dem die einstigen Häscher zu Hütern werden sollen. Wenn ehemalige Nesträuber plötzlich genau das Gegenteil tun und dafür sorgen, dass Nashornvögel in ihren Nisthöhlen ungestört brüten können und vielleicht sogar die Bemühungen um die Gründung von Nationalparks unterstützen, wächst die Hoffnung, dass eines der letzten intakten Waldgebiete der Philippinen doch nicht verloren ist. Haben die Freunde des Nashornvogels die Widerstände richtig eingeschätzt? Ihrem Optimismus möchte man sich jedenfalls nur zu gerne anschließen.


Am 26.07.14 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFneo: Auf Expeditionsreise durch Tansania - Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5.900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Von der afrikanischen Savanne bis hinauf zu den Gletschern beherbergt es unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo? Denn der Klimawandel hat längst seine Spuren hinterlassen. Gletscher schmelzen, fehlende Niederschläge machen dem gesamten Ökosystem zu schaffen. Auch die intensive Landnutzung durch die Übervölkerung zu seinen Füßen schadet dem Bergriesen gewaltig. Die zunehmende Trockenheit in der Savanne treibt immer mehr Menschen hinauf in den fruchtbaren Waldgürtel. Dabei zerstören sie unbewusst und unabsichtlich ihre eigene Lebensgrundlage. Denn vor allem der Waldgürtel ist es, der über eine Million Menschen mit Wasser versorgt.


Am 26.07.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Tatort Luchswald - auf Spurensuche mit Andreas Hoppe
Drei Junge hat die Luchsin im Bauch, als sie Anfang Mai im Landkreis Regen von einer Schrotladung getötet wird. Wer trägt in der Schonzeit im Wald ein Gewehr bei sich und wer hat einen Grund, die wilden, so scheuen Katzen so sehr zu hassen? Was passiert, wenn sich ein Tatortkommissar mit kriminalistischem Gespür an diesen Fall macht? Ein Naturkrimi, wie er leider bittere Realität ist.


Am 26.07.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Pleiten, Pech und Pannen
Den Pelletiers wurde das Holzfällen in die Wiege gelegt, und auch wenn der Wald und der Betrieb alles für die Familie sind, stoßen sie manchmal an ihre mentalen Grenzen. Das Team immer und immer wieder fernab der zivilisierten Welt und ihrer Liebsten zu motivieren, kostet Kraft. Nun strebt das Unternehmen eine Verdopplung der bisherigen Produktion an, doch als mehrere dringend benötigte Maschinen den Geist aufgeben, ist dies sowohl für das Arbeitspensum als auch für die Leidenschaft der Mitarbeiter ein Schritt in die falsche Richtung.


Am 26.07.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDFneo: Madagaskar - Jenseits von Afrika
Fremd, bunt, vielgestaltig, eine afrikanische Insel und doch in vielerlei Hinsicht ganz weit weg von Afrika: Madagaskar ist anders. Auf der viertgrößten Insel der Welt hat sich eine einmalige Natur entwickelt. Rote Savannenerde, aber auch tropische Wildnis, Reisterrassen und Gewürzplantagen prägen ihr Gesicht. Madagaskar ist Ursprung zahlreicher Mythen und Legenden und Heimat von Tieren und Pflanzen, die es nirgendwo sonst gibt. Doch die Vielfalt ist bedroht: Durch Abholzung schwinden die Waldflächen rapide.


Am 26.07.14 20:15 - 21:40 Uhr auf 
ARD: Dschungelkind (1)
Spielfilm nach Autobiographie-Bestseller. Im Jahr 1979 zieht der deutsche Linguist Klaus Kuegler mit seiner Familie in den Dschungel von West-Papua, Neuguinea, um dort die Sprache und Gebräuche eines wilden Stammes, der Fayu, zu studieren. Für den Forscher, seine Frau Doris und die drei heranwachsenden Kinder beginnt eine aufreibende Zeit, geprägt von ungewohnten, schwierigen Lebensumständen und der vorsichtigen Annäherung an eine ihnen fremde Kultur. Immer wieder kommt es zu Konflikten, aber bald beginnen sie, sich in den Dorfalltag der Fayu einzufügen. Besonders die achtjährige Sabine lebt in der neuen Umgebung auf.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.40-23.00 Uhr)


Am 26.07.14 20:15 - 21:40 Uhr auf 
arte: Europa - Entstehung eines Kontinents
Wie sah es vor 40.000 Jahren auf dem europäischen Kontinent aus, als sich der moderne Mensch hier niederließ? Wie vor 65 Millionen Jahren, als die Dinosaurier ausstarben, die die Welt so lange beherrscht hatten? Und vor 600 Millionen Jahren, als die ersten Formen komplexen Lebens auftauchten? Filmemacher und Schauspieler Antoine de Maximy begibt sich zu den schönsten Naturschauplätzen Europas und lässt sie die Geschichte des Kontinents erzählen. Er besucht Orte, an denen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Sturmfluten eine sich ewig wandelnde Landschaft modellieren. Wissenschaftler erläutern die wechselvolle Geschichte, schätzen Risiken für die Bevölkerung ab und enthüllen die Geheimnisse dieser Landstriche.


Am 26.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (5/5): Der Ameisenbär
In Brasilien ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche und charismatische Tier ist einer der letzten "Ureinwohner" Südamerikas. Ihre Forschung führt sie ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. Wird sie hier in dieser einsamen Wildnis, von der ein Großteil oft monatelang unter Wasser steht, überhaupt Große Ameisenbären finden?


Am 26.07.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: die Transpantaneira. Aber auch diese auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit zu befahren, und selbst dann kann ein Regenfall zum schlammigen Abenteuer werden. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabirustörche und die stark bedrohten Hyazintharas ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist aber vor allem der Pantanaljaguar. Die im Vergleich zum Amazonasjaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle das Tier für den Ökotourismus spielt.


Am 27.07.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit aller Kraft
Waldarbeiter sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt - so auch die Männer von „Pine Ridge Logging“ in Kanada. Die kernigen Naturburschen gelten als besonders hart im Nehmen und machen selbst dort einen guten Job, wo andere längst aufgegeben haben. Wie zum Beispiel in der Provinz Alberta, rund 650 Kilometer nördlich der Hauptstadt Edmonton. Hier sind die Jungs bei eisigen Temperaturen von minus 40 Grad Tag und Nacht im Einsatz, denn das Familienunternehmen steht unter enormem Zeitdruck. Pete Peters und seinem Team bleiben nur wenige Wochen bis das Eis schmilzt und die Region zu einem riesigen Sumpfgebiet wird.


Am 27.07.14 11:50 - 13:25 Uhr auf 
BR: Der letzte Trapper
Mit dem dokumentarischen Spielfilm "Der letzte Trapper" gelang dem französischen Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Nicolas Vanier ein packendes Porträt von Menschen, die einen Lebensweg gewählt haben, der noch weitgehend im Einklang mit der Natur ist. In atemberaubenden Bildern schildert der Film den Alltag von Norman Winther - einem der letzten Trapper, der sich hier selbst spielt. Und wenngleich einige Situationen inszeniert sind, bleibt der Film stets nah an der Lebensrealität Winthers und seiner Frau Nebraska.


Am 27.07.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Der Bärenmann in Kamtschatka
In dem Film wird die unglaubliche Geschichte eines Mannes erzählt, der sein Leben den Grizzlys gewidmet hat. Wie eine echte "Mutter" zieht der kanadische Bärenexperte Charlie Russell verwaiste Jungtiere auf. In der Wildnis im Nordosten Russlands bringt er ihnen das Fischen bei, verteidigt sie gegen erwachsene Männchen und lehrt sie, wie sie sich in der Weite der Landschaft bewegen müssen, um zu überleben. In anrührenden wie humorvollen Szenen gibt der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm Einblicke in die liebevolle Aufzucht und Auswilderung von Jungbären und zeigt, dass ein respektvolles Miteinander von Mensch und Bär möglich ist.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 27.07.14 13:10 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Indonesien - Paradiese im Korallendreieck
Die indonesische Inselgruppe Raja Ampat liegt im Zentrum des "Korallendreiecks", das sich von Sumatra bis zu den Philippinen und Papua-Neuguinea erstreckt. Seit Jahren ist diese Zone für ihren Reichtum an Lebewesen berühmt: Mehr als zwei Drittel aller Korallenrifftiere der Welt sind hier anzutreffen. Aber nirgendwo erscheint das Leben üppiger und bizarrer als im Archipel Raja Ampat. Das Labyrinth aus gut 600 Meeresinseln, mit den vier Hauptinseln Waigeo, Salawati, Batanta und Misool, gilt als "Kronjuwel der Biodiversität". Ein französisches Wissenschaftlerteam erkundet die Dschungel, Mangrovenwälder, Riffe, Steilküsten und Lagunen dieser abgeschiedenen Inselwelt und geht der Frage nach, warum sich gerade hier die Kräfte der Evolution in so hohem Maße konzentrieren.
(Wdh. kommende Nacht, 4.35-5.20 Uhr)


Am 27.07.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
BR: Der Starnberger Wolf
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll zum Beispiel ein Wolf, der vor Starnberg überfahren wurde, aus diesem Rudel stammen.


Am 27.07.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2): Was geschah vor Kolumbus?
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte aus einem neuen Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustauschs der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. Mit großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 27.07.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2): Sie kamen über das Meer
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfel- und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 27.07.14 19:45 - 20:15 Uhr auf 
arte: Landträume - Masuren
Masuren im Nordosten Polens ist ein Paradies für Naturliebhaber und Aktivurlauber. Viele Warschauer zieht es am Wochenende in die masurische Oase. Ob mit dem Kanu, dem Hausboot, segelnd oder surfend - mit etwa 3.000 Seen bietet die Masurische Seenplatte Platz für Wassererlebnisse jeder Art und auch für Erholung. Dazu kommen noch Urwälder und Nationalparks mit Tierarten, die in Europa fast überall ausgestorben sind: Wisente, Biber oder Luchse - verschiedenste Tierarten sind in Masuren heimisch geworden. Auch die Störche zieht es jedes Jahr zu Tausenden zurück nach Polen. Ein Hotel direkt am Fluss und ein wieder aufgebautes Barockschloss - in Masuren haben sich einige Menschen ihre Landträume vom Leben im Naturparadies erfüllt.


Am 27.07.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".
(Wdh. kommende Nacht 4.50-6.20 Uhr)


Am 27.07.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.


Am 28.07.14 00:15 - 01:15 Uhr auf 
D-MAX: Survival Man im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.


Am 28.07.14 07:25 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Tatort Regenwald - Undercover gegen die Holzmafia
Der Masoala Nationalpark auf der ostafrikanischen Insel Madagaskar ist die Heimat ganz außergewöhnlicher Arten, die sonst nirgends auf der Welt vorkommen. Doch deren Überleben ist durch massives, illegales Abholzen der Wälder bedroht. Besonders betroffen sind Palisander, Eben- und Rosenholz. Ein Großteil des Holzes gelangt nach China oder in die Europäische Union und wird dort zu Musikinstrumenten verarbeitet. Skrupellose Holzfäller agieren überall auf der Welt. Die zu erwirtschaftenden Gewinne sind äußerst lukrativ. Und so verwundert es nicht, dass der illegale Holzhandel inzwischen als eine der größten Einnahmequellen der Mafia weltweit gilt. Doch es drohen nicht nur seltene Holzarten für immer zu verschwinden. Illegales Holz ist häufig auch "blutiges Holz". Die Rodung bedroht seltene Tiere, die den illegalen Holzfällern zum Opfer fallen, in dem diese ihnen den natürlichen Lebensraum nehmen. Umweltschützern gelingt es nicht oft, die Verantwortlichen für den fortschreitenden Raubbau am Regenwald in flagranti zu ertappen. Doch verdeckte Ermittler einer kleinen Naturschutzgruppe sind jetzt den Holzräubern auf der Spur. Als Umweltspion hat Alexander von Bismarck dem internationalen Holzschmuggel den Kampf angesagt. Mit versteckten Kameras sichert er Beweise, trifft unter falscher Identität Holzfäller und Mafiabosse und kämpft so gegen die skrupellose Plünderung der Regenwälder. Seine Aktionen decken die gesamte Lieferkette auf, enttarnen Importeure wie Händler. Und er hat Erfolg. Durch seine Aufnahmen konnte er die Verantwortlichen in den USA überzeugen, dass es Gesetze gegen die Einfuhr bestimmter Holzarten geben muss. Nun setzt er sich dafür ein, dass die Mittäter in Amerika und Europa auch bestraft werden.


Am 28.07.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Der Pflanzenprofessor - Mit Herbert Sukopp durch Berlin
Ein Professor, der sich ständig bückt. Nicht vor anderen, sondern nach Pflanzen. Es sind wilde Gewächse am Wegesrand, die Herbert Sukopp interessieren und über die er erstaunliche Geschichten erzählen kann. Zum Beispiel wie Lösels Rauke nach dem Krieg zu Öl gegen den Hunger wurde. Und warum sich in der City Mittelmeerpflanzen wie Rukola so wohlfühlen. Jahrzehntelang hat er die Stadt erforscht. So gilt Berlin - was die Naturausstattung betrifft - als eine der am besten untersuchten Städte der Welt und Sukopp als "Vater der Stadtökologie". Ohne ihn wäre die deutsche Hauptstadt weniger grün.


Am 28.07.14 08:50 - 10:20 Uhr auf 
arte: Die Wolke - Tschernobyl und die Folgen
1986 ereignete sich der Reaktorunfall von Tschernobyl, die erste globale Industriekatastrophe. Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial aus Ost und West rekonstruieren den Verlauf des Supergaus und die Reaktion darauf. Damals schnellte die Radioaktivität in Schweden, Deutschland, Frankreich - ja in ganz Europa - in die Höhe und mit ihr kam die Angst. Wie kann man sich vor einer Gefahr schützen, die unsichtbar ist? Was darf man essen? Wohin mit den Kindern? Viele Jahre nach der ersten globalen Industriekatastrophe der Geschichte lässt der Dokumentarfilm die Ereignisse von damals Revue passieren. Er bildet einen historischen Beitrag, der aufgrund der neu entfachten Debatte um den Atomausstieg von aktueller Brisanz ist.


Am 28.07.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Erwachsenwerden bei den Kayapo
Im Norden von Brasilien leben im Amazonasbecken Beptoy und Baka. Die zwei jungen Männer im Alter von 20 Jahren gehören dem Stamm der Kayapo an. Um als erwachsene Kayapo-Krieger anerkannt zu werden, müssen sie einen bestimmten Initiationsritus durchleben. Ihre Aufgabe ist es das Nest der Amyu, der gefährlichsten Wespe des Waldes, auch "Killerwespe" genannt, anzugreifen.
(Wdh. morgen 5.05-6.00 Uhr)


Am 28.07.14 14:50 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Traumziel Kanada - Der Nordwesten
Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen des Landes. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen dort. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Ausgangspunkt für eine Reise durch die Region ist der kleine Ort Fort Smith, er ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6.000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom "Snowshoe Inn" feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys.


Am 28.07.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (2/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.


Am 28.07.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Kanadas wilde Insel - Vancouver Island
Aus der Luft betrachtet nichts als grün: Küstenregenwald - Douglasien, Zedern, Fichten. Über 450 Kilometer lang ist Vancouver Island, die größte Insel an der Westküste von Kanada. Ein Paradies für Schwarzbären, Pumas, Wölfe und das Vancouver-Murmeltier. Diese Landschaft hat "Sounds"-Fjorde: den "Barklay Sound", den "Clayquot Sound" und den "Pacific Rim". Wassertaxis, Flugboote, Indianerkanus, eine schwimmende Poststation und abenteuerlustige Walforscher - auf Vancouver Island spielt das ganze Leben am und auf dem Wasser.


Am 28.07.14 17:00 - 17:17 Uhr auf 
EinsFestival: Balken, Bretter, Böden
Uwe Raulfs und Lars Koch sind seit 20 Jahren ein eingeschworenes Team. Die beiden Geschäftspartner aus dem Weserbergland haben sich auf das Herstellen und Verlegen edler Holzfußböden spezialisiert und sich damit in betuchten Kreisen in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Ihre Kunden besitzen teure Anwesen - da wollen sie kein Laminat. Feinstes Massivholz ist gerade gut genug und auf perfekte Arbeit wird größter Wert gelegt. Reporter Reinhard Haas hat die beiden in ihrer Werkstatt in Beverungen besucht und sie bei einem Kunden beobachtet, der gerade ein altes Schloss direkt an der Weser restauriert. Dabei hat er nicht nur miterlebt, wie ein Eichenboden der Extraklasse entsteht, sondern auch die große Leidenschaft gespürt, mit der die beiden Holzliebhaber diesem Naturprodukt begegnen.


Am 28.07.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wildes Italien (1/2): Von den Alpen zur Toskana
Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften kennen viele. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite!. Abseits von den Touristenströmen und begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie die Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln. In der Folge "Von den Alpen zur Toskana" steht der Norden Italiens im Mittelpunkt.


Am 28.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland
Laos in Südostasien bietet endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge - groß wie Handteller - und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies. Die Dokumentation "Laos Wunderland" begleitet eine Gruppe von Wissenschaftlern der "Wildlife Conservation Society", die sich in Laos auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt begeben.


Am 28.07.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen - Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Wombat, Känguru, Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation "Tasmanien - Insel am Ende der Welt" stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.


Am 29.07.14 06:15 - 06:30 Uhr auf 
EinsPlus: Ich mach's: Holzmechaniker/-in Fachrichtung Möbelbau und Innenausbau
Alle die gerne mit Holz und großen Maschinen arbeiten möchten, sind in diesem Fachbereich schon mal richtig. Holzmechaniker arbeiten in großen Produktionsbetrieben und bedienen High-Tech Maschinen. Einfach nur Knöpfe drücken - von wegen. Die Einarbeitung in die neue Technik dauert oft mehrere Wochen. Die meisten Bewerber kommen von der Haupt- oder Mittelschule. Um Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung kommt man in diesem Job nicht herum. Mathematik ist eines der wichtigen Fächer an der Berufsschule. Nicht jedes Holz gleicht dem anderen. Auch dazu gibt es viel zu lernen. Je nach Produkt wählen die Fachkräfte geeignete Materialien.


Am 29.07.14 07:50 - 08:30 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien
Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.


Am 29.07.14 10:05 - 10:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.


Am 29.07.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Erwachsenwerden in Afrika
Die Film illustriert verschiedene Initiationsriten afrikanischer Völker, die sie vom Kind zum Mann reifen lassen. Der Zentralafrikaner Banda etwa muss Baumriesen besteigen um das Lebenselixier seines Stammes - Honig - zu finden. Der Äthiopier Kolé begibt sich auf eine lange Reise, um den so genannten Bullensprung vollziehen zu können. Zwei herausfordernde Bewährungsproben, die über Akzeptanz und Nicht-Akzeptanz im jeweiligen Stamm entscheiden.


Am 29.07.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was entwickelt die Entwicklungshilfe?
Den Menschen in den Ländern des afrikanischen Kontinents geht es sehr viel schlechter als uns in Deutschland. Uganda ist zum Beispiel eines dieser Länder. Welche Gründe es für die Not gibt und wie Entwicklungshelfer versuchen, sie wenigstens ein bisschen zu lindern, dem möchte Reporter Willi Weitzel dieses Mal auf die Spur kommen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 29.07.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
phoenix: Wächter des weißen Goldes - Der Kampf um Kenias Elfenbein
Jedes Jahr sterben in Kenia hunderte Elefanten durch die Hand von Wilderern. 70 Prozent der Elefanten Kenias leben außerhalb der Nationalparks. Dort patrouillieren keine staatlichen Wildhüter, um die Tiere zu schützen. In Zentralkenia haben sich 23 Gemeinden und private Wildschutzgebiete zusammengeschlossen, um ihre Tiere selbst zu verteidigen. Sie gründeten den "Northern Rangelands Trust". Kernstück dieser Organisation ist eine bewaffnete Spezialeinheit. Diese "Elfenbein-Armee" liefert sich einen regelrechten Krieg mit den Wilderer-Banden, der viele Todesopfer fordert. Afrika-Korrespondent Jörg Brase und sein Team aus dem ZDF-Studio Nairobi hat die Elefantenwächter bei ihrer Arbeit begleitet. Sein Film zeigt, welches Risiko die privaten Ranger eingehen, um die Tiere zu schützen. Doch Waffengewalt ist nur ein Mittel, um Wilderer abzuschrecken. Das Angebot, in der Schutztruppe mitzuarbeiten, soll die Kriminellen dazu bewegen, die Seiten zu wechseln. Für viele ein verlockendes Angebot. Doch noch verlockender sind oft die Prämien, die für den Stoßzahn eines getöteten Elefantenbullen gezahlt werden. Dafür setzen junge Männer in dieser armen Region Kenias täglich ihr Leben aufs Spiel.


Am 29.07.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Einsatz für die Umwelt (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand fährt in dieser Episode nach Gabon. Dieses afrikanische Land gehört zu den unberührtesten Naturparadiesen der Erde. 85% des Landes sind von Wald bedeckt. In Gabon leben mehr Elefanten als Menschen. Doch auch dieses Naturparadies ist von der massiven Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bedroht. Die Menschen kämpfen nun für ihren Erhalt. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 29.07.14 15:25 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Soca - Der smaragdene Fluß
In einer unberührten Naturkulisse im äußersten Nordwesten Sloweniens schillert der Wildfluss grün wie ein Smaragd: die Soca, der slowenische Oberlauf des Isonzos. Im Wasser tummeln sich zahlreiche seltene Tierarten wie die Marmorata-Forelle. Sogar Bären und Wölfe finden im Soca-Tal ideale Lebensbedingungen vor. Die Dokumentation "Soca - Der smaragdene Fluss" führt zu einer der letzten unberührten Flusslandschaften Europas.


Am 29.07.14 16:15 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Wilder Balkan
Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische Auseinandersetzungen den Balkan. Erst seit Kurzem kommt das Pulverfass Europas zur Ruhe. Die gewalttätige Geschichte des Balkans verstellte lange den Blick auf den wahren Schatz dieser Gegend: die unglaublich schöne Landschaft. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" in Montenegro befinden sich einige der letzten Urwälder Europas. Dort hat die Tara oder "Träne Europas", wie Einheimische den längsten Fluss Montenegros nennen, eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben, nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht der Welt. An der Mündung der Drau in die Donau liegt das Kopacki Rit, eines der weitläufigsten Sumpfgebiete Europas. Die Dokumentation "Wilder Balkan" präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.


Am 29.07.14 16:55 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Plitvice - Land der fallenden Seen
16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Zwischen einem und drei Zentimeter pro Jahr wachsen die Terrassen aus Travertin - einem speziellen Gestein - und schaffen ständig neue Becken und Barrieren, Wasserstürze und Kaskaden. Daran, dass Plitvice während des Balkankriegs Kampfgebiet war, erinnert heute nur noch wenig: In den riesigen Buchenwäldern finden sich neben der größten Braunbären-Population Europas auch Wölfe und Luchse, im Wasser tummeln sich Sumpfschildkröten.


Am 29.07.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Böhmerwald - Wildnis im Herzen Europas
Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für Flora und Fauna eine ausgedehnte Erholungspause. Heute umschließen Nationalparks die geschützten Bereiche des Böhmerwaldes an den Grenzen Oberösterreichs, Bayerns und Tschechiens. Wälder, Seen und Moore beherrschen die Landschaft, in der wieder Luchse, Wölfe und vereinzelt sogar Elche ihre Heimat gefunden haben. Die Dokumentation verfolgt das Leben einer Bauernfamilie inmitten dieser wiedergeborenen Natur.


Am 29.07.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wildes Italien (2/2): Von Sardinien zu den Abruzzen
Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften kennen viele. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Abseits von Touristenströmen und begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie die Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen. In der Folge "Von Sardinen zu den Abruzzen" steht der Süden Italiens im Mittelpunkt.


Am 29.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Kluge Pflanzen (2/2): Blattgeflüster
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexico belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir, sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren. Keine Frage, Pflanzen sind sensibel und aktiv. Mögen sie vielleicht auch Musik? Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer als wir ahnen.


Am 29.07.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
50 Millionen Kängurus soll es laut offiziellen Schätzungen in Australien geben. Für einige der Bewohner sind sie eine Plage, andere kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys. Doch wenn die sogenannten Joeys irgendwann einmal in die Freiheit entlassen werden, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung etwa sieben Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Der weltweite Handel mit dem Fleisch, Fell und Leder der Tiere blüht. Auch in Europa kann man Kängurufleisch kaufen. Tierschützer sind entsetzt. Sie halten das massive Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt. Farmer hingegen befürworten das Vorgehen der Regierung, denn sie haben Angst um ihr Weideland und die Ernte. Das Känguru, Australiens Symbol und weltweiter Sympathieträger, spaltet die Nation. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Arbeit von Jon Rowdon und Gayle Chappel. In seinem Hepburn Wildlife Shelter, einer Auffangstation für australische Wildtiere, kümmert sich das Paar um 36 verletzte Joeys. Unterstützung bei komplizierten Fällen erhalten die Tierschützer in Australiens modernstem Wildtierkrankenhaus, dem Healsville Sanctuary. Hier können Besucher Untersuchungen von Koalas, Kängurus und anderen Wildtieren hautnah miterleben. Doch Filmemacherin Antje Christ zeigt auch die Arbeit des Kängurushooters Peter Absalom. Er jagt seit 30 Jahren Kängurus und schießt jede Nacht etwa 50 Tiere.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 29.07.14 22:00 - 22:30 Uhr auf 
WDR: Der letzte Trapper und das Öl
Welcher Junge träumt nicht davon, als Cowboy das Lasso zu schwingen, als Trapper den Tieren nachzustellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel zu bezwingen. In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr - noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum. WELTWEIT-Reporter Markus Schmidt und sein Team treffen Cowboy und Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


Am 30.07.14 04:50 - 05:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.


Am 30.07.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wächter der Wildnis - Mit Rangern durch Brandenburg
Seit in den frühen Neunzigerjahren 15 Großschutzgebiete ausgerufen wurden, tauchte im Land Brandenburg ein Berufsstand auf, der bisher vor allem als ein Synonym für den amerikanischen Traum von Wildnis, Weite und Freiheit stand: der Ranger. Aus dem anfänglichen ABM-Projekt entstand ein in Deutschland beispielhaftes Netz von Naturwächtern, das - immer wieder von Mittelkürzungen bedroht - die Grundlage für den Erhalt nationaler Naturlandschaften liefert. Ohne Ranger vor Ort wären die vielfältigen Probleme in der Vermittlung zwischen Mensch und Natur nicht lösbar. Doch welche Aufgaben müssen die knapp 100 Naturwächter Brandenburgs täglich bewältigen? Der Film zeigt die Arbeit der Ranger in drei Großschutzgebieten des Landes Brandenburg: dem Naturpark Westhavelland mit seinen imposanten Vogelzügen, dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, geprägt durch Zerstörungen von Bergbau und Militär, und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Ihre Reviere stellen die Ranger vor unterschiedlichste Herausforderungen.


Am 30.07.14 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.


Am 30.07.14 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Mitten im wilden Deutschland (1/5): Vom Dreiländereck ins Coburgerland
Andreas Kieling ist selbst überrascht vom Abwechslungsreichtum der Wiesen und Wälder, den teils schroffen Schiefergebirgen und der großen landschaftlichen Schönheit seiner ersten Reiseetappe. Er hat mit dem kalten Wetter zu kämpfen, das hier Anfang Mai immer noch herrscht. Entschädigt wird er durch die Begegnungen mit einer besonderen Natur und ihren Bewohnern. Nachdem die Grenze 1989 gefallen war, fassten die Naturschützer der Region einen kühnen Plan: Der gesamte Grenzstreifen vom tschechischen Dreiländereck bis hinauf zur Ostsee sollte zum Naturschutzgebiet erklärt werden. Mit über 1400 Kilometern wäre dies das längste Naturschutzgebiet Europas geworden. Leider ließ sich der Plan nicht vollständig in die Tat umsetzen, aber immerhin zu 80 Prozent. Die Naturschützer kauften viele Gebiete, die nach der Wende dem deutschen Staat gehörten. Aber natürlich hatten auch viele ehemalige Grundstücksbesitzer ein Anrecht darauf, ihr Land zurück zu kaufen, und Verkehrswege mussten zwischen Ost und West gebaut werden, die die Grenze zwangsläufig unterbrachen.Das "Grüne Band" ist zwar eher eine "Grüne Kette" von Naturschutzgebieten, aber immer noch ein großer Erfolg für den Naturschutz. Diese Gebiete geben Andreas Kielings Weg vor und leiten ihn vom Süden in den Norden der Republik. Hier hat er seine Naturbegegnungen, und hier trifft er Menschen, die ihm von ihrer Geschichte mit der ehemaligen Grenze erzählen.


Am 30.07.14 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Mitten im wilden Deutschland (2/5): Hohe Rhön und weites Werratal
Die Kulisse dieser Episode ist die verträumte Region zwischen Rhön und Werratal. Die Basaltfelsen der Rhön sind vulkanischen Ursprungs und über 20 Millionen Jahre alt. Im Mittelalter gab es hier noch weite Buchenurwälder. Durch großflächige Rodungen entstand das Land der offenen Fernen, wie man es heute kennt. Andreas Kieling genießt hier nicht nur die Aussicht, er besteigt auch ein Segelflugzeug auf dem Flugplatz der Wasserkuppe. Am Rande der Dreiländergrenze zwischen Thüringen, Niedersachsen und Hessen liegt mit dem Hainich eine unberührte Naturlandschaft, die Andreas Kieling durchquert. Der ehemalige Truppenübungsplatz ist heute einer der letzten Buchenurwälder Deutschlands mit einer bezaubernden Atmosphäre.


Am 30.07.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Die Europäische Wildkatze - sie ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel - heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 31.07.14 00:35 - 02:00 Uhr auf 
arte: Seed Warriors
Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens zwei Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbußen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion - mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale Nahrungsbedarf aber verdoppelt haben. Wie kann die Weltbevölkerung dann ernährt werden? In Norwegen, im angeblich sichersten Gebäude der Welt, gefeit gegen Naturkatastrophen, Klimaveränderungen und selbst Nuklearkriege sollen hier bald viereinhalb Millionen in Folie gewickelte Samenproben aus aller Welt lagern und das Weiterbestehen der pflanzlichen Artenvielfalt gewährleisten. "Seed Warriors" zeigt, was hinter dem sichersten Saatgut-Tresor der Welt steckt und warum er gebaut wurde, und hinterfragt seine Wirksamkeit im Kampf gegen den Hunger am Beispiel von Kenia. Dort trifft das Kamerateam den Direktor der nationalen Saatgutbank, Zachary Muthamia, und die internationale Mais-Expertin Marianne Bänziger, welche die drohende Hungerkatastrophe um jeden Preis verhindern möchten. Er setzt alles daran, Duplikate der kenianischen Samenproben nach Norwegen zu schicken, bevor Rebellen die Genbank angreifen können oder die Energie fressenden Generatoren ganz ausfallen. Sie will mit einem visionären Züchtungsprogramm und in enger Zusammenarbeit mit den afrikanischen Bauern nicht-genmodifizierte Samen züchten, die um 20 bis 30 Prozent höhere Erträge auf den verbliebenen Maisanbauflächen bringen. Diese sollen in Svalbard gelagert und patentfrei für alle zugänglich sein.


Am 31.07.14 02:15 - 03:00 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Amazonas - Goldrausch im Regenwald
Bruce Parry setzt seine Reise entlang des Amazonas fort und erkundet das Leben in einer Minenstadt. Obwohl es sich um eine illegale Goldmine handelt, hat sich in deren Umfeld eine ganze Stadt entwickelt, Grota Rica, deren Bewohner von plötzlichem Reichtum träumen. Wenngleich es den Bewohnern oft schwer fällt, die anfallenden Rechnungen zu bezahlen, stirbt die Hoffnung zuletzt, eines Tages einen großen Goldklumpen zu finden und ein besseres Leben führen zu können. Die Kehrseite des Bergbaus sind die Umweltschäden, die Bruce entdeckt. Nicht nur die Abholzungen um die Mine herum, auch Abgaswolken und die Verschmutzung des einst sauberen Flusses haben gravierende Auswirkungen auf das angrenzende Öko-System. Ein Team von 1.000 Wissenschaftlern, die Bruce auf seiner Reise trifft, versucht verzweifelt Überzeugungsarbeit zu leisten, dass der Amazonas intakt mehr wert ist als tot.


Am 31.07.14 03:00 - 03:45 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Amazonas - Im Reich der Rinderbarone
Bruce Parrys Amazonas Abenteuer endet im brasilianischen Bundesstaat Pará, wo große Waldgebiete abgeholzt werden, um Weideland zu gewinnen. Hier wird der Kampf um den Amazonas am erbittertsten geführt und hier trifft Bruce Befürworter und Gegner der Massenabholzung. Er lebt bei den Kayapo Indianern, deren Heimat durch die Abholzung zerstört wurde und begegnet den Farmern, die das neu entstandene Weideland nutzen. Kann ein gesundes Gleichgewicht gefunden werden zwischen Brasiliens Stolz, größter Exporteur von Soja und Rindfleisch zu sein, und den ökologischen Konsequenzen für die Region?


Am 31.07.14 08:35 - 09:00 Uhr auf 
arte: Wildkräuter
Sie wachsen meist unbeachtet am Wegesrand: Wildkräuter. Dabei sind einige von ihnen sehr wohlschmeckend - andere helfen gegen kleine Zipperlein. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen die Heilkraft der Pflanzen. Bei einem Spaziergang im "Garten Frankreichs" an der Loire erfahren die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, welches leckere Kraut Bären aus dem Winterschlaf erweckt, womit die alten Römer nach einem Gelage ihren Kater kurierten und weshalb Löwenzahn auf Französisch "pissenlit", also übersetzt "Pinkel-ins-Bett" heißt.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 31.07.14 09:00 - 10:30 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast ausschließlich von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht, während sich im Süden, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, afrikanisch anmutende Steppen ausbreiten. Im Gebirge finden sich hochalpine Schneelandschaften und um Korsika glitzert das Türkisgrün des Mittelmeers. All diese Landschaften bieten Lebensraum für bekannte und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, Vögel, Wildkatzen, Landschildkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Natur, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.


Am 31.07.14 10:05 - 11:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Indien - Land der Leoparden
Je mehr die menschliche Bevölkerung wächst, desto häufiger kommt es in Indien zu Angriffen der Leoparden. Rom Whitaker trifft im Rahmen seiner Dokumentation Menschen mit verschiedensten Hintergründen: Einen Enthusiasten, in dessen unmittelbarer Nähe Leoparden Entspannung finden. Einen selbsternannten Leoparden-Mörder, der Rache für ein getötetes und aufgefressenes Kind sucht. Und einen Wissenschaftler, der einen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Mensch und Tier sucht.


Am 31.07.14 11:45 - 12:30 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal in Neuguinea
Die kleinsten Menschen der Welt leben in Neuguinea. Die Kimyal werden höchstens 140 Zentimeter groß. Sie leben in Dorfgemeinschaften von 40 bis 150 Bewohnern. Insgesamt gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. In den höher gelegenen Gebirgsregionen leben sie noch streng traditionell - fernab von Missionseinflüssen. Schweine spielen eine wichtige Rolle bei den Kimyal. Junge Männer dürfen zum Beispiel erst heiraten, wenn sie Schweine besitzen. Die Dokumentation gewährt einen faszinierenden Einblick in Alltag und Bräuche dieses zurückgezogen lebenden Volkes.


Am 31.07.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Kluge Pflanzen (1/2): Wie die wilden Tiere
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr, als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, und trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je.


Am 31.07.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Konsumgesellschaft (1/2)
Die Umwelt wird größtenteils durch die Industrieproduktion und das Konsumverhalten der Menschen zerstört. Welche bleibenden Schäden bewirkt der alltägliche Konsum? Wie können die Menschen beim Kauf zwischen notwendigen und nicht notwendigen Konsumartikeln unterscheiden? Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand fährt nach Japan, wo er dem Phänomen des menschlichen Konsumverhaltens auf die Spur geht.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 31.07.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Das Moor
In unserer Kulturlandschaft liegen Moore wie Inseln: Letzte Reste einer Natur, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Das Landschaftsbild hat sich in Mitteleuropa nahezu überall extrem verändert, und die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, erlauben einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Die Natur im Moor wartet mit zahllosen Überraschungen auf: Es scheint als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen, und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen. Märchenhaft erscheinen auch die anderen, wenig bekannten Moorbewohner, wie Moosjungfer, Wasserralle oder Federgeistchen. Andere Arten, die die hier leben, sind dagegen wohlbekannt, etwa die Kreuzotter, das Reh oder der Kranich. Der Schlupf eines Kranichkükens ist ein emotionaler Höhepunkt des Films. Auch Flugaufnahmen machen deutlich, wie sehr unsere Moore Inseln gleichen, Oasen in der urbar gemachten Landschaft. Doch auch diese letzten Wildnis-Gebiete sind bedroht, die Trockenlegung geht weiter, auch in Deutschland. Europa ist nach Indonesien Vizeweltmeister in der Freisetzung von klimaschädlichen Treibhausgasen aus der Zerstörung von Mooren. Der Film "Das Moor" zeigt die Vielfalt eines wenig beachteten Lebensraums und ist zugleich der Appell "Schützt und erhaltet die letzten Moore".


Am 31.07.14 15:55 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Leben unter Grizzlies - Mit Bärenforscher David Bittner in Alaska
Die Bären in der freien Wildbahn Alaskas sind die Leidenschaft David Bittners. Seit zehn Jahren verbringt der Biologe fast jeden Sommer bei "seinen" Tieren. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, das Vertrauen einiger dieser wilden Bären zu gewinnen. Den Respekt vor den imposanten Riesen hat David Bittner nie verloren. "Die Bären sind und bleiben wilde Tiere", sagt er. Bittner zählt in der Begegnung mit den Bären nur auf seine Erfahrung und auf eine Dose Pfefferspray, die aber noch nie zum Einsatz kam. Seiner wachsenden Popularität hat er den Besuch des englischen Kameramanns Richard Terry zu verdanken. Terry dokumentiert für einen englischen Sender im Sommer 2011 das Leben Bittners unter Bären.


Am 31.07.14 16:20 - 17:00 Uhr auf 
arte: Vergessene Völker - Die Huzulen in der Ukraine
Die Huzulen leben in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Früher wohnten sie vor allem auf einzelnen Gehöften auf den Hügeln, heute auch in Dörfern und Städtchen entlang der Flüsse. Traditionell leben sie von Holz- und Schafwirtschaft. Viele Traditionen haben sie bis in die heutige Zeit bewahrt: Im Frühjahr, beim Fest zum Almauftrieb, sammelt der 80-jährige Oberhirte Mychajlo die Schafe der Dorfbewohner und zieht dann mit den anderen Hirten hinauf zu den Hochalmen. Nicht nur Almen, auch riesige Wälder strecken sich entlang der Berge. Ein Forstarbeiter erzählt vom Leben im Wald, in dem neben Tieren auch magische Wesen zu Hause sein sollen. Das Holz der Wälder nutzen die Karpatenbewohner zum Bau ihrer Häuser, aber auch für den ihrer traditionellen Instrumente: Der Instrumentenbauer Vasyl baut Hörner und Trembitas, die langen huzulischen Alphörner.


Am 31.07.14 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Mitten im wilden Deutschland (3/5): Wildnis Harz
Mit dem Brocken ist der Harz das höchste Gebirge Norddeutschlands. In den urwüchsigen Wäldern gibt es einen heimlichen Herrscher – den Luchs. Die elegante und scheue Katze ist dort seit der Jahrtausendwende wieder heimisch. Ihr Überleben und das einiger anderer seltener Harzbewohner ist eng mit der Geschichte des Eisernen Vorhangs verknüpft. Die Naturschutzgebiete der ehemaligen Grenzregion liefern ihnen die nötigen Rückzugsräume, und seit es die Grenze nicht mehr gibt, haben sie auch ausreichend Bewegungsfreiheit.


Am 31.07.14 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Mitten im wilden Deutschland (4/5): Berlin grenzenlos
Berlin, die deutsche Metropole, ist eine „Landschaft“, bei der die Kontraste besonders stark hervortreten. Durch die Teilung Deutschlands isoliert musste die Stadt als Insel mehrere Jahrzehnte überstehen. Nun entsteht langsam ein neuer Kontakt mit der Umgebung. Wildschweine und Füchse machen den Anfang und kehren in die Berliner Parks zurück – nicht immer zur Begeisterung der Bewohner. Neben diesen kleinen Paradiesen inmitten der Steinwüste sind auch die Randbereiche und Grenzzonen attraktiv für Tiere.


Am 31.07.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Kampf um die Bienen
Die alarmierenden Nachrichten über das globale Bienensterben setzten nicht nur Naturschützer und Imker in Angst und Schrecken. Für die heimische Agrarindustrie ist die Arbeitskraft der Bienen ein essentieller Wirtschaftsfaktor. Obstbauern und Landwirte sind auf die funktionierende Symbiose mit den Fluginsekten angewiesen. Bienen sorgen für stabile Ökosysteme, sind Indikatoren für eine gesunde Umwelt und gelten als Wächter allen Lebens. Auch in der Medizin: Was in Marokko seit Jahrhunderten zur Heilkultur gehört, wird in den modernen Kliniken unserer Großstädte nun wieder entdeckt: Behandlungen mit Honig, Propolis und Gelée Royal führen zu deutlichen Erfolgen, wo teure Medikamente versagen - nachgewiesen durch neueste Befunde und Laboruntersuchungen. Doch noch immer konnten viele Geheimnisse um die Bienen nicht aufgeklärt werden. Genau das macht die Suche nach den Ursachen des Bienensterbens so schwierig. Die Reportage geht den Bienen auf die Spur, stellt die unangenehme Frage nach den Hintergründen des globalen Massensterbens und zeigt mit überraschenden Ergebnissen welche Bedeutung die beliebten Fluginsekten für unser aller Leben haben.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 31.07.14 22:15 - 23:00 Uhr auf 
ZDF: Hannes Jaenicke - Im Einsatz für Elefanten
Nach Orang-Utans, Eisbären, Gorillas und anderen gefährdeten Tierarten widmet sich der prominente Naturschützer Hannes Jaenicke den Elefanten und dem blutigen Krieg um ihre Stoßzähne, der jährlich 40.000 Dickhäutern das Leben kostet. Wenn die massive Wilderei nicht gestoppt wird, wird es in weniger als zehn Jahren keine Elefanten mehr auf dem afrikanischen Kontinent geben. Im Anschluss an die bewegende Dokumentation ist der engagierte Schauspieler einer der Talkgäste in der "log in"-Sendung live aus Berlin zu dem Thema "Kein Herz für Tiere: Mehr Rechte für Elefanten, Küken & Co.?"
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)


Am 01.08.14 01:35 - 02:20 Uhr auf 
ZDFneo: Der Kontinent - Die Geburt Europas
Die vierteilige Reihe "Der Kontinent" ist ein ambitionierter Ansatz, mit modernsten Kameratechniken, Computeranimationen, Realmodellen, Reenactments und einem Blitzgewitter brillanter Natur- und Landschaftsaufnahmen das Bild unseres Kontinents zu zeichnen. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas. Terra X zeigt die Dimensionen kaum fassbarer Umwälzungen, die dieser Kontinent hinter sich, aber auch noch vor sich hat. In einer Zeit, wo das Zusammenwachsen der Staaten und Völker Europas im Mittelpunkt politischer und öffentlicher Diskussionen steht, ist es gut zu wissen, woher dieser Kontinent kommt und welche Schätze und Chancen er den Europäern bietet. Europa - ein uralter Kontinent. Die erste Folge zeigt den Aufstieg und Niedergang der Dinosaurier und taucht ein, in Europas früheste Naturlandschaften. Die Einzelteile des späteren Europas sind 500 Millionen Jahre vor unserer Zeit noch über den ganzen südlichen Planeten verstreut: Skandinavien weit südlich des Äquators, England und die Niederlande am südlichen Polarkreis und fast alle übrigen Teile rund um den Südpol. Es ist eine unruhige Zeit. Alle Stücke kontinentaler Kruste sind in Bewegung, sie driften auf gewaltigen Magmaströmen. Wie ein Riesenpuzzle setzt sich Europa in dieser Hexenküche zusammen.


Am 01.08.14 02:20 - 03:05 Uhr auf 
ZDFneo: Der Kontinent - Europa unter dem Eis
Europa, ein Kontinent geboren aus feurigen Urgewalten, verdorrt in glühender Wüste, überflutet von Ozeanen und versunken in tropischen Sümpfen. Bis vor etwa zwei Millionen Jahre prägten diese geologischen Kräfte das Gesicht Europas. Doch dann übernimmt eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der Kontinent versinkt in Eis und Schnee. Welche Spuren dieses raue Zeitalter hinterlassen wird, zeigt die zweite Folge der vierteiligen Reihe. Eine noch nie da gewesene Kombination von kosmischen und geologischen Ereignissen auf der Erde hat einen extremen Klimawechsel ausgelöst und damit eine vollkommen neue Welt erschaffen. Weite Teile Europas werden über lange Zeiträume Teile der Arktis. Eisige Orkane fegen über das Land, die Luft ist schneidend kalt, minus 50 Grad und darunter. Was aber hat diese Klimakatastrophe ausgelöst?


Am 01.08.14 03:05 - 03:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der Kontinent - Die Zähmung Europas
Vor 20 000 Jahren hat Europa die Eiszeiten überstanden. Das Klima war nun mild wie nie zuvor und schaffte günstige Bedingungen. Sammler, Jäger, Bauern und Armeen nahmen Einfluss auf den Kontinent und veränderten das Land in nie gekannter Geschwindigkeit. Die Zivilisation war unwiderruflich auf dem Vormarsch. Die Landwirtschaft der Jungsteinzeit veränderte Europa radikal. Hundertmal mehr Menschen konnten von der Landwirtschaft leben als von der Jagd. Es gab Nahrungsvorräte, und die Menschen wurden sesshaft. Spuren dieser frühen Kultur sind heute überall in Europa zu finden. Damals lebten die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Die erste Kultur, die der Natur den Kampf erklärte, war das Römische Imperium. Plötzlich zogen sich Straßennetze durch das Land. Kanäle und Brücken erschlossen fernste Provinzen. Eine Seuche veränderte das Gesicht Europas ein weiteres Mal entscheidend. Mitte des 14. Jahrhunderts fegte mit der Pest eine Epidemie über Mitteleuropa, die fast die Hälfte der Bewohner das Leben kostete. Für Europas Wildtiere und Wälder bedeutete dies eine lange Atempause. Binnen weniger Jahrzehnte eroberten der Wald und seine Bewohner Kulturland zurück. Und doch dauerte die Ruhe nur kurz. In den folgenden Jahrhunderten mussten die Wälder des Kontinents erneut Zivilisation und Kriegen weichen. Mit dem Beginn des industriellen Zeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts in England schien das Schicksal der Natur Europas besiegelt. Schwarzer Rauch aus Tausenden Schloten verpestet die Luft, riesige Ballungsräume entstanden überall um die industriellen Zentren.


Am 01.08.14 03:50 - 04:35 Uhr auf 
ZDFneo: Der Kontinent - Die Zukunft Europas
Europa ist heute ein größtenteils urbaner Kontinent. Fast alles Land ist von Menschen kontrolliertes Kultur- und Wirtschaftsland. Und doch geht es ökologisch gesehen unserem Kontinent besser als vermutet. Die Natur Europas hat in ihrer jüngsten Geschichte nicht nur die industrielle Revolution und zwei Weltkriege überstanden, sie erobert sich mittlerweile überall neues Terrain bzw. verloren gegangene Regionen zurück. Viele Tierarten haben sich den Menschen angepasst und profitieren sogar von den Städten und unseren landwirtschaftlichen Nutzflächen. Stare fallen jeden Herbst scharenweise in Rom ein - die Wärme der Stadt macht das Leben angenehmer als das kalte Umland. Monumentale Bauwerke wie der Stephansdom in Wien haben vieles mit steilen Felswänden gemein. So finden hier typische Felsbrüter wie Turmfalken und Tauben beste Bedingungen. Manche Arten haben wir nach Jahrhunderte langer Verfolgung wieder eingebürgert: Biber in den Donau-Auen oder Lachse in den Nebenflüssen des Rheins sind Beispiele für solche Erfolgsgeschichten. Über 50 Jahre waren die weiten Wälder von den inselhaften Waldgebieten des Westens abgeschnitten. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer war Europa zweigeteilt. Dreitausend Kilometer Grenzlinie zwischen Ost und West. Heute ist aus der ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs ein grüner Korridor quer durch den Kontinent geworden. Eine Kette von Nationalparks schafft hier für die Tierwelt Bedingungen, sich auszubreiten, wie sonst nirgends in Europa. In den unzugänglichsten Gebieten des Kontinents, im hohen Norden und auf den höchsten Gipfeln der Gebirge, hat sich trotz Kleinräumigkeit noch echte Wildnis erhalten. Natürlich gibt es noch viele ungelöste ökologische Probleme, noch immer werden wertvolle Landschaften zerstört, Flüsse und Küsten mit Industrieabfällen verschmutzt, geht Lebensraum für die Natur verloren. Dennoch hat sich in Europa ein neues Umweltbewusstsein etabliert. Die großen Flussläufe wie Rhein und Elbe sind heute insgesamt sauberer als vor hundert Jahren. Immer mehr ökologisch wertvolle Landstriche werden unter Schutz gestellt und landwirtschaftliche Flächen vielfach nur noch extensiv bewirtschaftet.


Am 01.08.14 04:35 - 05:20 Uhr auf 
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geographischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe war ein "Terra X"-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten in Deutschland erstellt. Da die Kameras nicht überall sein konnten, hat "Terra X" die Zuschauer aufgerufen, eigene Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Die schönsten Bilder sind unter www.jahreszeiten.zdf.de zu bewundern, einige haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden. Frühling und Sommer stehen im Zentrum der ersten Folge. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.


Am 01.08.14 05:20 - 06:00 Uhr auf 
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten - Herbst & Winter
Während in der ersten Folge Frühling und Sommer vorgestellt wurden, konzentriert sich der zweite Teil auf Herbst und Winter. Die Monate des Herbsts heißen Scheidung, Gilbhart und Nebelung - September, Oktober und November. Sie sind die Monate des Abschieds, der goldgelben Farben, des Nebels. So wie sich der Frühling durch die einsetzende Schneeschmelze ankündigt, läuten die fallenden Blätter den Herbst ein. Damit beginnt in der Natur die größte Umbauaktion des Jahres. Das Gelb, Rot und Braun der Blätter dominiert plötzlich das Landschaftsbild. Die Farben sind die Folge eines Notprogramms im Stoffwechsel der Pflanzen. Damit reagiert die Vegetation auf die abnehmende Tageslänge und die schwindende Lichtausbeute. Das Grün der Photosynthese wird abgebaut. Übrig bleiben gelbe und braune Farbstoffe, die den typischen Look des Herbsts ausmachen. Aber das ist nur eine der vielen Facetten der dritten Jahreszeit.


Am 01.08.14 07:40 - 08:25 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal
Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten.


Am 01.08.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.


Am 01.08.14 10:00 - 10:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Sumatra - die Insel der Tiger
Die indonesische Insel Sumatra ist die einzige Insel, auf der heute noch Tiger leben. Sie sind kleiner und scheuer als ihre Verwandten auf dem Festland und wurden noch nie in der Wildnis gefilmt. Doch ihre wilde Dschungelheimat ist im Verschwinden begriffen und treibt die Großkatzen immer mehr in die Nähe der Menschen.


Am 01.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Kluge Pflanzen (2/2): Blattgeflüster
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexico belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir, sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren. Keine Frage, Pflanzen sind sensibel und aktiv. Mögen sie vielleicht auch Musik? Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer als wir ahnen.


Am 01.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Bis in die Altsteinzeit zurück reicht die Beeinflussung dieser Naturlandschaft durch den Menschen. In "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" zeigt Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.


Am 01.08.14 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Mitten im wilden Deutschland (5/5): Von der Elbe an die Ostsee
Die beiden nördlichsten Bundesländer Deutschlands sind gleichzeitig auch diejenigen mit der geringsten Bevölkerungsdichte. Hier ist die Natur noch am ursprünglichsten. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region ist auf den Tourismus angewiesen, und mit ihrer verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln hat die Landschaft beste Voraussetzungen. Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat, wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch wach und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.


Am 01.08.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.
(Wdh. übermorgen 15.05-15.50 Uhr)


Am 02.08.14 07:25 - 07:55 Uhr auf 
arte: Weltrettung - Wie kann man im Alltag Kohlendioxid einsparen?
Kann man im Alltag nennenswert CO2 einsparen? Bringt das wirklich was oder ist der Beitrag für das Weltklima, den man als Verbraucher leisten kann, ohnehin zu gering? Christoph Harrach, Begründer eines Öko-Nachrichtenportals, sagt: Man kann. Er behauptet, dass jeder mit ganz einfachen Mitteln und geringem Aufwand jede Menge Kohlendioxid einsparen kann. Das gilt es bei Carolin daheim auszuprobieren! Essen kaufen die "X:enius"-Moderatoren im Bioladen ein. Christoph Harrach gibt darüber hinaus Tipps zum Reisen und auch zum Wohnen. Denn das meiste Kohlendioxid entsteht durch das Heizen der eigenen vier Wände. Harrach ist überzeugt: Wenn jeder Einzelne einspart, dann könnte man den Ausstoß an Kohlendioxid halbieren. Aber bringt das etwas fürs Klima? "Einerseits ja", sagen Forscher. "Andererseits nein", sagt Ernst Ulrich von Weizsäcker, der Gründer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Das mit dem Halbieren stimme schon, aber Forschung und Politik können noch viel mehr: eine Verbesserung der Klimabilanz um den Faktor 5! Weizsäckers These: Mit den Techniken, die es bereits gibt, könnten schon heute zumindest die westlichen Industriestaaten vier Fünftel ihrer Emissionen vermeiden.


Am 02.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.


Am 02.08.14 11:00 - 11:30 Uhr auf 
EinsPlus: Abenteuer Amazonien (4/4): Eine Reise durch den Regenwald
Wer vom Karneval in Rio schwärmt, der war noch nie am Amazonas. Auf einer Flussinsel messen sich in der Stadt Parintins Jahr für Jahr zwei ehemals verfeindete Gruppen, die roten Garantidos und die blauen Caprichosos. Sie kreieren atemberaubende Umzugswagen, ziehen Hunderte von Tänzern zu einer farbenprächtigen Choreographie zusammen und schicken ihre beiden schönsten Frauen an die Front. Der Film begleitet Maria von den Caprichosos in ihren letzten, nervenzerfetzenden Tagen bis zum Beginn des dreitägigen Volksfestes, das eine ganze Stadt in rot-blau taucht. Der Amazonas ist auch ein einzigartiges Naturparadies. Für das Überleben dieser grünen Lunge der Erde zu kämpfen, kann lebensgefährlich sein. Zum Beispiel für den Befreiungstheologen Padre Boeing. Er kämpft mit wenig Macht, aber viel Herzblut für ein Naturschutzgebiet in der Gegend um Santarém. Doch die Behörden verzögern das Projekt seit Jahren. Hier im Norden steht der Staat auf Seiten der Mächtigen: der Großgrundbesitzer, der Sojafarmer und der Holzfäller. Den Todeskommandos der Mächtigen sind in den vergangenen 20 Jahren allein in diesem Bundesstaat 450 Aktivisten zum Opfer gefallen. Der Preis ist lächerlich: Umgerechnet 4000 Euro kostet der Mord an einem Geistlichen. Ein einziger gefällter Baum wirft für die Auftraggeber mehr ab.
(Wdh. morgen 8.00-8.30 Uhr)


Am 02.08.14 13:00 - 13:25 Uhr auf 
BR: Umweltökonomie - Was "kostet" eine Art?
Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist schlicht unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen gerettet werden sollen, und nach welchen Kriterien sie bewertet werden sollten, um wenigstens die wichtigsten von ihnen zu erhalten - über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann. Die seltene Oman-Banane Umq Bir oder der geheimnisvolle Meeresschwamm Suberites zeigen, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere.


Am 02.08.14 13:55 - 14:25 Uhr auf 
ServusTV: Neue Formen des Lebens
Während Wirtschaft, Wissenschaft und Technik das Rad des Fortschritts unablässig vorantreiben, stellen die neuen Entwicklungen und Entdeckungen eine Herausforderung für die Menschheit dar. Was erwartet die Menschen im 21. Jahrhundert? Die Grenze zwischen Mensch und Tier gerät durch die Vermischung von DNA und die Nutzung von tierischen Spenderorganen ins Wanken. In Asien wird hierzu ohne rechtliche Blockaden geforscht.
(Wdh. morgen 7.45-8.05 Uhr)


Am 02.08.14 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFneo: Auf Expeditionsreise nach Madagaskar - Ökosystem in Not
Isoliert vom Festland konnte die Natur auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean über Jahrmillionen eigene Wege gehen. So entwickelten sich einzigartige Schätze wie dichte Regenwälder, tropische Strände, erhabene Baobabbäume, seltene Lemuren und Reptilien. Zugleich ist kein anderes Naturparadies so bedroht wie Madagaskar. Besonders im Südwesten des Landes fällt oft monatelang kein Regen. So zählt das Mahafaly Plateau zu den ärmsten Regionen der Insel. Anhaltende Dürren und Überbevölkerung zwingen die Menschen, von dem zu leben, was sie in der Natur finden. Dabei zerstören sie eines der biologisch vielfältigsten Trockengebiete der Erde. Viele der Tier- und Pflanzenarten sind endemisch. Das bedeutet, es gibt sie sonst nirgendwo auf der Welt. Um dieses artenreiche Ökosystem zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlage der Menschen zu verbessern, treffen sich Wissenschaftler deutscher und madagassischer Universitäten vor Ort.


Am 02.08.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Idee, hier einzelne Biotope anzulegen und so die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben, stammt von Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe. So simpel wie eindrücklich fordert er: "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.


Am 02.08.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.


Am 02.08.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Thailands Elefanten, raus aus der Stadt!
Einst arbeiteten 4.000 Elefanten und ihre Mahuts, wie die Elefantenführer in Thailand genannt werden, in der Forstwirtschaft des Landes. Nur sie schafften es, die gefällten riesigen Urwaldbäume zur nächsten Straße zu transportieren. Doch seit die Regierung den Kahlschlag der Wälder Ende der 80er Jahre gestoppt hat, sind die Mahuts und ihre Tiere arbeitslos. Immer mehr Elefantenführer zogen anschließend in die großen Städte. Seit einigen Jahren aber versucht die Regierung, die Elefanten aus den Straßen zu verbannen, da sie ein Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr darstellen. Fast täglich kam es zu Unfällen. Außerdem liefen Tierschützer Sturm gegen die wenig artgerechte Haltung und Nutzung der Elefanten. Doch wohin verschwinden diese Tiere, wenn sie aus den Städten verbannt werden?
(Wdh. morgen 13.30-14.20 Uhr)


Am 02.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär
Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch, den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch während Balu jedes Kind kennt, wissen Biologen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Kein Wunder, wurden die zotteligen Tiere doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Dafür setzten die Filmer auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: In Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Näher kann man den scheuesten Tieren Indiens kaum kommen.


Am 03.08.14 00:15 - 01:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.


Am 03.08.14 04:45 - 05:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.


Am 03.08.14 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Bialowieza - Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen
Osteuropa, vor Tausenden von Jahren. Dichte Mischwälder erstrecken sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Langsam wandern die ersten Menschen in die Wildnis ein und beginnen, sie zu verändern. Mit dem Entstehen von Feldern und Dörfern lichten sie die Wälder mehr und mehr, bis nur noch der Urwald von Bialowieza bleibt. Fast unberührt haben seine Baumriesen die kriegerischen Zeiten überstanden. 50 Meter hoch ragen sie in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt. Sie gehören zu den heimlichsten und seltensten Vögeln Europas. Im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenfülle ist unermesslich, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt abgestorbenes Holz am Boden liegen, Lebensraum für zahllose Insekten. Singvögel wissen diese Nahrungsfülle zu schätzen, überall aus den Büschen erklingt lautstark ihr Gesang. Doch der Reichtum an Leben hat noch einen anderen Grund. Bialowieza ist ein stetiger Wechsel zwischen trocken und nass. Versumpfte Stellen wechseln zu höher gelegenen Inseln und werden doch bald schon wieder von undurchdringlichen Kiefernmooren und Bachtälern abgelöst. So ist es nicht verwunderlich, dass die abwechslungsreiche Wildnis sogar zur Heimat besonders scheuer Tiere geworden. Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildscheinen, Rehen und Hirschen. Und wie Wesen aus einer anderen Zeit durchstreifen noch heute Wisente den großen Wald. Bialowieza mit seiner Lebensfülle ist einzigartig in Europa, es ist der letzte, noch existierende Tieflandsurwald.


Am 03.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 03.08.14 12:05 - 13:20 Uhr auf 
BR: Das Wunder der Natur
Mit "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" setzten Claude Nuridsany und Marie Pérennou Maßstäbe in der Naturdokumentation. Nun knüpfen die beiden französischen Biologen an ihren Welterfolg an. Dank ihrer faszinierenden Kameraarbeit erscheint ein vermeintlich banaler Tümpel irgendwo in Südfrankreich wie eine fremde und seltsame Welt. Spinnen, Larven, Falter, Molche und Frösche wirken aus der staunenden Perspektive des kindlichen Betrachters wie exotische Fabelwesen. Dezent unterstrichen wird die Assoziation des Jungen, wenn der Kampf zweier Käfer mit dem Geräusch klirrender Rüstungen unterlegt wird. In der wohl schönsten Szene wandert der Junge mit seiner Freundin über das Grün des Seegrunds, das wie die Oberfläche eines fremden Planeten erscheint. Nie zuvor sah man die Natur mit so viel Poesie.


Am 03.08.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel - heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.


Am 03.08.14 14:20 - 15:05 Uhr auf 
arte: Aktion Artenschutz - Drei Männer und ein Frosch
Seit vielen Millionen Jahren gibt es Frösche auf der Erde. Von den zahlreichen Arten gehören einige zu den faszinierendsten Tieren der Schöpfung. Anpassungsvermögen und andere bewährte Überlebensstrategien sind heute jedoch für den Fortbestand der Gattung nicht mehr ausreichend. Vor einigen Jahren hat ein weltweites Amphibiensterben eingesetzt, von dem besonders die Froschpopulationen in Australien sowie Süd- und Nordamerika betroffen sind und dem inzwischen mehr als ein Drittel der Arten zum Opfer fielen. Es sind jedoch nicht nur veränderte Lebensräume, wachsende Weltbevölkerung und zunehmende Umweltverschmutzung die Gründe für diese Katastrophe. 1998 wurde der Chytridpilz entdeckt, der für das Aussterben dutzender Froscharten verantwortlich gemacht wird. Wenn der Pilz ein Gebiet befällt, breitet er sich in Windeseile über die Gewässer aus. Dort infizieren sich die Tiere und stecken sich anschließend untereinander an. Wo immer der Pilz auftritt, vernichtet er binnen eines Jahres bis zu 80 Prozent der Amphibienpopulation und bis 50 Prozent ihrer Arten. Bisher scheint nichts und niemand die Verbreitung des gefährlichen Pilzes aufhalten zu können. Das Projekt Amphibian Ark will nun 500 der bedrohtesten Amphibienarten schützen. Aber dafür müssen die Tiere erst eingefangen werden. Ein Kamerateam hat eine Gruppe Forscher in den Dschungel von Panama begleitet. Hier sind die Wissenschaftler zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Dazu zählen nicht nur giftige Schlangen, sondern auch Drogenschmuggler und Guerillakämpfer.


Am 03.08.14 15:10 - 16:05 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass man von einem "Superorganismus" spricht. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.
(Wdh. übermorgen 13.05-14.00 Uhr)


Am 03.08.14 15:45 - 16:25 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großen Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen.


Am 03.08.14 18:00 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Ostsee Report - Schweden mit Hund
Schweden mit Hund? Die neue Ostsee Report-Kollegin und Moderatorin Kristin Recke begleitet eine deutsche Reisegruppe in die Abgeschiedenheit schwedischer Wälder. Zusammen mit Herrchen, Frauchen und den Vierbeinern geht es auf Trekking- und Kanutour.


Am 03.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat. Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann und Rolf Sziringer zeigen die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück.


Am 03.08.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Tigerwald und Kranichsee - Eine Reise durch Chinas Nordosten
Sibirische Wälder, Auenlandschaften, die Heimat des Amur-Tigers. Der äußerste Nordosten Chinas ist geprägt von gigantischen Flüssen und weiten Ebenen. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die Wälder, die Oroqen. Sie waren Nomaden, bauten Zelte in Tipiform und sammelten Beeren. An den Ufern des Amur und des Sungari (Songhua) lebten Fischer, die Hezhen, vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst Kleidung aus Fischhaut. Heute können nur einige Nachfahren von den Traditionen ihrer Großeltern berichten. Ihre tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht, die Nomaden im Nordosten sind längst sesshaft. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind auch wichtiger Brutplatz für seltene Vogelarten. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest. Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)


Am 04.08.14 06:55 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Kleine Paradiese - Der Amazonas-Regenwald
Die Erde ist ein Puzzle - zumindest wenn man sie durch die Kameralinse betrachtet. Auf unserem Planeten existieren zahlreiche Ökosysteme, die nach ganz eigenen Regeln funktionieren und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt beherbergen. Diese in sich geschlossenen Systeme erscheinen uns wie kleine Paradiese, die sich wie ein Mosaik über unseren Erdball spannen. Von den Galápagos-Inseln über die Serengeti bis nach Spitzbergen besucht die Dokumentationsreihe beeindruckende kleine Welten unseres Planeten und dokumentiert das einmalige Wechselspiel zwischen seinen Individuen. Dabei werden sowohl die einzigartige Schönheit als auch die Zerbrechlichkeit dieser Ökosysteme deutlich, deren Schutz und Erhalt für unseren Planeten wichtiger sind denn je.


Am 04.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Krieg der Ameisen
Wie mächtig kann ein zwei Millimeter großer Winzling werden? Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie riesiger Größe erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Organismus der Welt. Sie kooperieren, sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität, sie vernichten alle heimischen Ameisenarten und sie haben das Potential, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Wissenschaftler versuchen verzweifelt, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen. Bislang aber haben sie kein Mittel gegen die Invasoren gefunden. Die Dokumentation zeigt die lange unentdeckte Mikrowelt der argentinischen Ameisen. Wie sie leben, wie sie kämpfen, wie sie ihre Macht erweitern und mit welchen Strategien sie es geschafft haben, das größte Raubtier der Welt zu werden. Krieg der Ameisen - eine Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.


Am 04.08.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. In sechs aufregenden Folgen erleben wir eine Welt in Schönheit und Wandel, Wissenschaftler bei ihrer Feldforschung und Betroffene, die ihr Leben zwangsläufig an neue Gegebenheiten anpassen. Und wir folgen den Spuren einer engagierten Abenteurerin, die Nord- und Südpol schon genauso unerschrocken erwandert hat wie trockene Wüsten oder den Mount Everest. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.
(Wdh. morgen 7.20-7.50 Uhr)


Am 04.08.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.
(Wdh. morgen 7.50-8.20 Uhr)


Am 05.08.14 06:15 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Pirsch für die Potenz - Die Hirschtreiber vom Altaigebirge
Von weitem sieht er aus wie ganz gewöhnliches Rotwild. Doch der russische Maralhirsch ist etwas ganz Besonderes. Besser gesagt, er hat etwas ganz Besonderes: ein Geweih, das die Manneskraft vermehren soll. So sagen es zumindest die Maraltschiks, die Maralzüchter. Doch bevor Brigadeleiter Alexander Klepikow und die anderen Maraltschiks die Geweihe an den Mann bringen, müssen sie die Tiere erst einmal zu fassen kriegen. Einmal im Jahr reiten sie deshalb durch die Wälder des südsibirischen Altai-Gebirges, um dort die Trophäen-Träger aufzuspüren. Lange müssen sie nicht suchen, denn rund um das kleine Dorf Nischni Uimonskij grasen die Maralhirsche zu Hunderten. "Von der Weide treiben wir sie in das eingezäunte Areal", erklärt Klepikow, während er die Arbeit seiner Cowboy-Kommune wie ein kleiner Feldherr überwacht.


Am 05.08.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Zurück zur Wildnis? Spurensuche in der Mark
Der Wolf streicht durchs Land. Ein alter Buchenwald verrottet und ist Weltnaturerbe geworden. Mächtige Wisente knicken Bäume um. Das Auerhuhn wird aus Schweden geholt und soll wieder heimisch werden. Mit seinen Riesenflächen ehemaliger Truppenübungsplätze und Tagebaue ist Brandenburg geradezu ideal für Wildnis-Versuche und ein Vorreiter in Deutschland. Denn laut Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt soll auf zwei Prozent der Landesfläche Wildnis zugelassen werden. Doch wozu brauchen wir die? "OZON unterwegs" sucht Antworten, auch in der Stadtwildnis von Berlin.


Am 05.08.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Grundwasserschwund
Der natürliche Kreislauf des Grundwassers ist in vielen Gebieten der Erde bereits erheblich gestört. Der Mensch entnimmt dem Boden mehr Grundwasser als neu gebildet werden kann - hauptsächlich für die Bewässerung in der Landwirtschaft. Das führt dazu, dass der weltweite Grundwasserspiegel sinkt. Welche Folgen das hat und was man dagegen tun kann - "X:enius" findet es heraus. Dafür wirft "X:enius" einen Blick nach Indien. Dort ist das Problem des Grundwasserschwundes bereits so groß, dass eine aufwendige Umgestaltung der Landschaft nötig ist, um dem entgegenzuwirken. Doch wie gravierend sind die Folgen für Deutschland, Frankreich und die Erde insgesamt? Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug reisen ins niederländische Utrecht. Dort ist eines der weltweiten Forschungszentren, die den Grundwasserschwund untersuchen. Hier finden sie heraus, warum ein sinkender Grundwasserspiegel auch den Meeresspiegel ansteigen lässt, wie schwerwiegend die Folgen des sinkenden Grundwasserspiegels tatsächlich sind und welche Rolle unser Fleischkonsum bei dem Problem Grundwasserschwund spielt.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 05.08.14 11:00 - 11:15 Uhr auf 
hr: Arbeitswelten - Mein Vater ist Förster
Die Sendereihe "Arbeitswelten" soll Kindern Einblicke in eine nahe, aber gleichzeitig auch fremde Welt vermitteln. Die 15-minütigen Filme zeigen, was Kinder sonst nur selten sehen: den Arbeitsalltag ihrer Eltern. Ausgehend vom jeweiligen Beruf beschreiben die Filme den Tagesablauf einer Familie. In den meisten Beiträgen dürfen die Kinder ihre Eltern nach der Schule am Arbeitsplatz besuchen.


Am 05.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land
Sie ist kein Fließgewässer wie jedes andere. Die Wupper ist ein Fluss der Rekorde. Sie galt einmal als der "fleißigste Fluss Deutschlands". Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der "schmutzigste Fluss Deutschlands" zu sein. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu den erfolgreichsten, hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Sie ist wieder die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.


Am 05.08.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20 mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.
(Wdh. morgen 7.20-7.50 Uhr)


Am 05.08.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer.
(Wdh. morgen 7.50-8.20 Uhr)


Am 05.08.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.


Am 05.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinegleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie in für uns längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause, in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die Legenden umwobenen Karpaten umgeben Siebenbürgen - über 2000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den saftigen Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären. Große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten.


Am 06.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die kleine Welt im Apfelbaum
Apfelbäume sind sehr vertraut - vermeintlich. Denn hinter der friedvollen Oberfläche verbirgt sich eine Serengeti im Miniformat. Riesige Tierherden ziehen im Rhythmus der Jahreszeiten über die Bäume. Gefährliche Raubtiere lauern ihnen auf, hetzen und töten sie. Sex, Geburt und Tod geschehen auf kleinstem Raum dicht nebeneinander. Man muss allerdings sehr genau hinschauen, um diese Welt zu entdecken - denn alles geschieht im Miniaturformat. Ein Jahr lang hat das Filmteam um die Filmemacher Thomas Willke, Joachim und Urs Wyss das Leben der großen und kleinen Tiere in einem Apfelhain verfolgt. Das Team ist in die Bäume geklettert, hat sie mit einem Miniaturhelikopter über- und durchflogen und das für das bloße Auge unsichtbare Leben unter dem Stereomikroskop verfolgt.


Am 06.08.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Afrika
Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Bernice fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.
(Wdh. morgen 7.20-7.50 Uhr)


Am 06.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Eine Reise für die Erde (1/2)
Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand reist um die Welt und beschäftigt sich mit dem Programm der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. In dieser Episode von "Die Erde von oben" geht es um den Klimawandel und seine Folgen: die Erderwärmung, das Schmelzen der Polkappen und den steigenden Wasserspiegel, aber auch das Aussterben gefährdeter Tierarten und die Eskalation von Wirbelstürmen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 06.08.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Eine Reise zu den Wendepunkten: Indien und Himalaja
Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen aus den Himalaja-Gletschern, zu denen Bernice hinaufklettert. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die Staubfahnen aus der zentralindischen Landwirtschaftszone, die unter zunehmender Trockenheit leidet, färben die Gletscher braun, sie tauen schneller ab als sie im Winter wieder zunehmen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregen ab, so dass der bis in 1,5 Kilometer Tiefe abgesunkenen Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird. Wissenschaftler forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Menschen trotz allem zu ernähren.
(Wdh. morgen 7.50-8.20 Uhr)


Am 06.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur
"Zeig mir, wie Du wohnst und ich sage Dir, wer Du bist!" Eine wahre Erkenntnis - zumindest, wenn es um Tiere geht: Häuser, Bauten und Nester erzählen eine Menge über die Intelligenz, aber auch über die Lebensumstände und Feinde ihrer Erbauer. "Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur" stellt einige der außergewöhnlichsten Häuslebauer vor: von den Präriehunden Nordamerikas, die unter Tage ganze Städte bauen, bis zu den Wanderameisen, deren komplexer Bau selbst aus lebendigen Ameisen besteht. Eine spannende "Homestory" aus dem Reich der Tiere.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 07.08.14 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (1/2)
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit. Fast 50 Jahre lang war ein Deutscher diesem Land und seinen Menschen auf der Spur: Martin Schliessler. Der zweiteilige Film widmet sich dem deutschen Dokumentarfilmer und folgt ihm in die Wildnis Alaskas. Buschpiloten, Trapper, Einsiedler und Aussteiger kamen und blieben im Busch. Es gab aber auch den Traum vom schnellen, wenn auch mühseligen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 50er-Jahren zog es den deutschen Dokumentarfilmer Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount Kinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Schliessler war Buschpilot, flog allein zu einsamen Plätzen, filmte Bären, Elche und Karibus. Minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Bei Dreharbeiten stürzte er mit seinem Flugzeug ab, überlebte und filmte sich selbst beim Warten auf Rettung. Mit der Kamera traf Martin Schliessler auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremsten Lebensbedingungen aussetzten. Der Film folgt den Spuren Schliesslers in dieser grenzenlosen Weite. Das Drehteam war mehrere Monate unterwegs und begegnete Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Zusammen mit Schliessers Sohn Jochen legte es mehr als 10.000 Kilometer zurück.


Am 07.08.14 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (2/2)
Der zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft.


Am 07.08.14 08:20 - 08:30 Uhr auf 
WDR: Zurück in die Wildnis - Deutschland hat neue Waldbewohner
Mehr als 250 Jahre war das größte und schwerste Landsäugetier Europas in Deutschland ausgestorben. Doch seit Kurzem kann man im Rothaargebirge wieder eine kleine Herde der beeindruckenden Tiere beobachten. Denn es ist gelungen, einige Exemplare wieder auszuwildern, die zuvor in Gefangenschaft lebten. Johannes geht mit Ranger Jochen Born auf Spurensuche, um mehr über die seltenen Tiere zu erfahren. Um welche geheimnisvollen Tiere es geht? Warum sie in Deutschland ausgestorben sind? Und weshalb sie dem Lebensraum Wald so gut tun? Das und mehr erfährst du in dieser Folge von neuneinhalb!


Am 07.08.14 11:45 - 12:30 Uhr auf 
arte: Vergessene Völker - Die Huzulen in der Ukraine
Die Huzulen leben in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Früher wohnten sie vor allem auf einzelnen Gehöften auf den Hügeln, heute auch in Dörfern und Städtchen entlang der Flüsse. Traditionell leben sie von Holz- und Schafwirtschaft. Viele Traditionen haben sie bis in die heutige Zeit bewahrt: Im Frühjahr, beim Fest zum Almauftrieb, sammelt der 80-jährige Oberhirte Mychajlo die Schafe der Dorfbewohner und zieht dann mit den anderen Hirten hinauf zu den Hochalmen. Nicht nur Almen, auch riesige Wälder strecken sich entlang der Berge. Ein Forstarbeiter erzählt vom Leben im Wald, in dem neben Tieren auch magische Wesen zu Hause sein sollen. Das Holz der Wälder nutzen die Karpatenbewohner zum Bau ihrer Häuser, aber auch für den ihrer traditionellen Instrumente: Der Instrumentenbauer Vasyl baut Hörner und Trembitas, die langen huzulischen Alphörner.


Am 07.08.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (1/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden Papua zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, die sie aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Fasziniert von den vielen neuen Eindrücken erforschen, kosten und probieren Palobi und Mudeva alles, um den Stamm der Franzosen besser zu verstehen.


Am 07.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Sumava in Tschechien
Der Sumava-Nationalpark befindet sich an der Grenze zu Österreich und Deutschland, wo sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald anschließt. Zusammen bilden sie das großflächigste geschützte mitteleuropäische Waldgebiet, das "Grüne Dach Europas" - eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Der Nationalpark beherbergt viele seltene Wildtiere wie den Luchs, Schwarzstörche und das Kleine Nachtpfauenauge.


Am 07.08.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Tierische Dialekte
Ob Schwaben, Hessen oder Bayern - unsere soziale Umgebung prägt unsere Sprache. Auch Tiere besitzen eine soziale Umgebung - folgerichtig müssten sie also Dialekte haben. Ob da was Wahres dran ist, erfährt man in "Wissen vor acht - Natur".


Am 08.08.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Schildkröten - Wer kann sie retten?
Schildkröten gibt es schon seit mehr als 200 Millionen Jahren auf unserer Erde - auf allen Kontinenten und in allen Meeren. Die wechselwarmen Reptilien haben schon zusammen mit den Dinosauriern gelebt. Ob im Wasser, in Sumpfgebieten oder an Land: Die Schildkröte hat es geschafft, vielen evolutionären Veränderungen von Klima und Lebensraum zu trotzen. Ausgewachsen hat sie nur wenige Fressfeinde, denn durch ihren Panzer ist sie gut geschützt. Dennoch sind zahlreiche Arten heute vom Aussterben bedroht. Schuld sind die Menschen, an die sich die Schildkröte bis jetzt nicht anpassen kann. In Industrieländern haben die Tiere mit schwindenden Lebensräumen und verschmutzten Gewässern zu kämpfen. Dazu kommt die Gefahr für Meeresschildkröten, in Fischernetzen zu verenden. Und in Asien ist der Hunger auf Schildkröteneier groß. Aber es gibt auch Menschen, die sich für den Schutz der Reptilien engagieren. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen heute im hessischen Naturschutzgebiet Rockenberg die Biologin Sibylle Winkel. Sie leitet das Artenschutzprojekt AG Sumpfschildkröte. Von ihr erfahren sie mehr darüber, wie Schildkröten weltweit besser geschützt werden können.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 08.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Meine Hütte
Bald 100 Jahre alt, ist das oberhalb der Pupplinger Au gelegene Holzhaus fast ein Bestandteil der Natur geworden. Die Filmautoren zeichnen ein Bild von Fauna und Flora in der Umgebung dieser Waldhütte und erzählen auch die Geschichte eines Stadtmenschen und Naturfilmers, der zumindest zeitweise mitten in der Natur wohnt. Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte. Mit ihm erlebt das Filmteam rührende, spannende und lustige Tiergeschichten, die die meisten Menschen bei einem Ausflug in die Natur so nicht zu sehen bekommen: ein Mikrokosmos voller Überraschungen. Doch die Vergangenheit der alten Hütte bleibt dabei allgegenwärtig: Im Zweiten Weltkrieg hat ein junges Mädchen hier mit ihrer Mutter Zuflucht gesucht. Die Erinnerungen der heute 82-Jährigen an die letzten Kriegstage im Wald sind noch sehr lebendig.


Am 08.08.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: Der Biber und seine Burg
Der Biber haben scharfe Zähne, mit denen sie Baumstämme fällen. Sie wachsen ihr Leben lang und können so groß wie ein Reh werden. Und sie leben in einer Burg. All das und noch viel mehr erfährt Paula von Anke, einer Biberexpertin. Sie zeigt Paula auch, wie Biber ihre Zähne aneinander wetzen, damit sie immer schön scharf sind und enthüllt das Geheimnis, warum Biberzähne orange sind. Anke hat auch etwas ganz Merkwürdiges dabei: eine dunkelgelbe Paste: Bibergeil. Damit markieren die Tiere ihr Revier. Die Reporterin freut sich besonders auf Benni, ein sechs Wochen altes Biberbaby. Das kann sie erst abends kennenlernen, weil Biber nachtaktiv sind.


Am 08.08.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (2/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, die sie aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Im zweiten Teil ihrer Entdeckungsreise erwartet die beiden Papua ein Arztbesuch, sie gehen Schifahren und auf die Jagd.


Am 08.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinegleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie in für uns längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause, in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die Legenden umwobenen Karpaten umgeben Siebenbürgen - über 2000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den saftigen Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären. Große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten.


Am 08.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer - Der Kampf der stillen Helden (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand beginnt seine Reise in Bangladesch, wo er Menschen trifft, die Hilfe leisten und sich dem Erhalt der Natur widmen. In Südafrika begegnet er der Amerikanerin Julie Andersen. Sie setzt sich für den Schutz von Haien ein. In Nordindien kämpft Kartik Satyanarayan gegen die Ausbeutung von Tanzbären. In seinem Reservat werden die Bären wieder in die Natur freigelassen.
(Teil 2 kommenden Montag um dieselbe Zeit)


Am 08.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Idee, hier einzelne Biotope anzulegen und so die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben, stammt von Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe. So simpel wie eindrücklich fordert er: "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.


Am 08.08.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 08.08.14 17:25 - 17:55 Uhr auf 
3sat: Wildnis in Mitteldeutschland
Die Plothener Teiche nahe Schleiz in Thüringen sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft, die in Europa einzigartig ist. Glitzernde Wasserflächen, umringt von Schilf und Wäldchen. Über 2.000 Teiche wurden im 11./12. Jahrhundert angelegt, von denen 600 Teiche heute noch existieren. Sie sind durch ein ausgeklügeltes Grabensystem miteinander verbunden. Fisch wird hier zum Verzehr gefangen. Naturschützer und Teichfischer sind einander nahegekommen in jüngsten Jahrzehnten, und beide profitieren von der außerordentlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, die Wanderer, Radfahrer, Angler oder Reiter gleichermaßen begeistert.


Am 08.08.14 17:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Neiße - Grenzenlose Wildnis
Einsame, kilometerweite Strände, stille Altarme und tosende Wildwasserbereiche charakterisieren Deutschlands östlichsten Fluss, die Neiße. Mit seinen 254 Kilometern Länge ist er Teil der deutschpolnischen Grenze - ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges. Heute ist die weitläufige Flussaue ein Naturparadies von unschätzbarem Wert. Ausgedehnte Auenwälder mit jahrhundertealten Buchen-, Eichen- und Eschenbeständen säumen die Ufer des Flusses, der sich bei Hochwasser ungezügelt ausbreiten kann. Das schafft neuen Lebensraum, zum Beispiel für die Eisvögel, die hier ihre stärksten Bestände aufweisen.


Am 08.08.14 18:25 - 19:00 Uhr auf 
N24: Sägewerk Westaustralien
Australien gilt als der trockenste Kontinent der Welt und dennoch ist das Land einer der größten Holzexporteure weltweit. Ausgerechnet Eukalyptusbäume, die viel Wasser brauchen, liefern im Südwesten Australiens den gewinnbringenden Rohstoff. In Pemberton stehen eine gigantische Holzfabrik und auch die größte Kreissäge der Welt.


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Am 22.07.14 09:00 - 10:20 Uhr auf 
arte: Der faire Handel auf dem Prüfstand
Das Geschäft mit Fair-Trade-Produkten boomt: 2012 betrug der Umsatz rund fünf Millionen Euro, Tendenz steigend. Die neue Konsumeinstellung ist gut für das Gewissen und für die Finanzen. Konsumieren ja, aber bitte fair!, so lautet das Motto des fairen Handels. Wenn der Verbraucher ein Produkt mit Fair-Trade-Siegel in seinen Einkaufswagen legt, dann trifft er damit eine Entscheidung, deren Konsequenzen am anderen Ende der Welt spürbar sind: In Afrika oder Lateinamerika werden Kleinbauern angemessen für die Produktion von Rohstoffen vergütet. Entgegen der Logik der globalisierten Wirtschaftsordnung werden sie so nicht von Importeuren und Großhändlern ausgebeutet. Eine schöne Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Immer mehr Gütesiegel für fairen Handel drängen auf den Markt - mit hohem Zuspruch von Verbraucherseite. Aber ist auch fair drin, wo fair draufsteht? Filmemacher Donatien Lemaître besuchte Plantagen in Mexiko, der Dominikanischen Republik und in Kenia. Seine Recherchen ergaben, dass das Konzept aufgrund seines Erfolgs auch von den PR-Experten internationaler Konzerne aufgegriffen wird, die damit zulasten der Kleinproduzenten ihren Namen "grünwaschen" - und das ist sicher nicht im Sinne der Erfinder des Fair-Trade-Gütesiegels.


Am 22.07.14 20:15 - 21:50 Uhr auf 
arte: Zeitbombe Steuerflucht - Wann kippt das System?
Man stelle sich vor, ein jeder könnte selbst entscheiden, ob er Steuern zahlen will und kann trotzdem die von der Allgemeinheit finanzierten sozialstaatlichen Dienstleistungen (Gesundheit, Bildung, Sicherheit, öffentlicher Nahverkehr usw.) in Anspruch nehmen. Das ist keine Utopie - es ist heute Realität. Internationale Konzerne können Milliardengewinne erwirtschaften, ohne einen einzigen Euro Steuern zahlen zu müssen. Wohlhabende Steuerzahler wiederum bringen den Großteil ihrer Reichtümer mit Hilfe des Schweizer Bankgeheimnisses oder durch in Jersey ansässige Firmen vor dem Fiskus in Sicherheit. Ganze Staaten drohen inzwischen aufgrund der immer umfangreicher werdenden Steuerflucht zusammenzubrechen. Schätzungsweise 20 bis 30 Billionen Dollar werden jedes Jahr in Steuerparadiesen versteckt. Dies entspricht zwei Dritteln der weltweiten Schulden. Der französische Finanzexperte, Journalist und Autor Xavier Harel bietet einen faszinierenden, zugleich lehrreichen Einblick in den Wirtschaftszweig Steuerflucht.


Am 24.07.14 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Verschluss-Sache Freihandelsabkommen: Worum geht es wirklich?
"Das Freihandelsabkommen ist unser mit Abstand wichtigstes Zukunftsprojekt", so die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aber welche Zukunft bringt den Deutschen die zwischen den USA und Europa geplante Freihandelszone wirklich? Fest steht, es geht um mehr als die Aufhebung der Einfuhrbeschränkungen und amerikanische Chlorhühnchen in den Regalen. Global agierenden Großkonzernen wird die Tür zu Europa geöffnet - mit unabsehbaren Folgen für das europäische Rechtssystem.


Am 26.07.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Jacques Cousteau's Vermächtnis - Rückkehr zu den Geheimnissen des Meeres
Viele Menschen haben unerfüllbare Träume. Unbekannte Welten entdecken, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Etwas erfinden, das die Welt verändert. Einen Oscar gewinnen. Dem Franzosen Jacques-Yves Cousteau glückte dies alles und noch viel mehr.' So beginnt der Film "Jacques Cousteau's Vermächtnis - Rückkehr zu den Geheimnissen des Meeres", der im Rahmen der WDR-Sendereihe 'Abenteuer Erde' entstanden ist. In einer faszinierenden Mischung aus Tierbeobachtungen, wie man sie aus "Abenteuer Erde" gewohnt ist, historischen Aufnahmen und aufwändigen Inszenierungen zeichnet der Film Leben und Werk des großen Meeresforschers, Filmemachers und Erfinders nach. Der Zuschauer erlebt dabei eine kurzweilige Reise um die Welt, denn gedreht wurde an Originalschauplätzen auf drei Kontinenten und in vier Meeren.
 

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