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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.01.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Lobo - Ein Wolf schreibt Geschichte
Earnest Thompson Seton kam nach New Mexico, um einen abtrünnigen Wolf namens Lobo zu töten und dafür die Belohnung von 1000 US-Dollar zu erhalten. Bei seiner Suche begann er die Intelligenz, Treue und Wärme der Wölfe zu verstehen. Er tötete Lobo, fortan widmete er sich aber der Erhaltung dieser Tiere. Er schrieb einflußreiche Bücher und ist der Gründervater der Pfadfinder.
(Wdh. heute 18.15-19.15 Uhr)


Am 21.01.15 12:25 - 12:50 Uhr auf 
3sat: Gesundes Holz - Zirbe aus Kärnten
Sie gilt als Lebensbaum schlechthin, die Zirbe. Wo sie ihren Hauptlebensraum hat, schafft es kaum ein anderer Baum, den Herausforderungen der Natur zu widerstehen. In einer Studie hat Dr. Maximilian Moser vom Institut "Humanresearch" in Weiz in der Steiermark herausgefunden, dass das menschliche Herz beim Schlafen in einem Zirbenbett bis zu 3.500 Mal weniger schlägt als in herkömmlichen Betten. Dies "beugt Herz-Kreislauf- und stressbedingten Erkrankungen vor", so der Wissenschaftler. Die Zirbe aus Kärnten ist also ein gesundes Holz.


Am 21.01.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schweiz
Mit ihren zwanzig Kantons und vier Landessprachen verfügt die Schweiz über eine bemerkenswerte kulturelle Vielfalt, die sich auch in ihrem natürlichen Artenreichtum wiederspiegelt. Das Land ist geprägt vom Einfluss dreier geographischer Zonen: dem Jura, dem hügeligen Mittelland und den Alpen. 60 Prozent der Landesfläche sind von den Alpen bedeckt. Doch der Klimawandel hat zur Folge, dass auch die Alpen von starker Schneeschmelze betroffen sind und diese Entwicklung ist leider unabänderlich. Die Forscher bemühen sich um ein besseres Verständnis dieses Phänomens. Naturschützer kümmern sich wiederum um den Schutz von seltenen Tierarten, etwa dem Luchs und dem Lämmergeier. Auch wenn die Schweiz auf ihre politische Unabhängigkeit stolz ist, so hat das Land seine internationale Kooperation verstärkt, um den natürlichen Reichtum der Alpenkette zu bewahren.


Am 21.01.15 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Waidmannsheil im Winter
Berufsjäger Siegi lebt und arbeitet mit seiner Familie in einem großen Privat-Jagdgebiet. Das Revier liegt "weit ab vom Schuss" in paradiesisch schöner Einsamkeit im Bayerischen Oberland. Jetzt ist Jagdzeit auf Gämsen und Rotwild, Hirsche und Stuckwild. Da rückt der Jäger schon früh morgens zur Fütterung aus, pflegt die Pirschwege zum Ansitz, bestückt die Futterraufen mit frischem Heu, bereitet die Futtertische mit Äpfeln und gedämpften Kartoffeln. Seine Frau Bärbel hilft ihm bei der Vermarktung des Wildfleisches und verwöhnt ab und zu ihre Familie mit leckeren Wildgerichten.
(Wdh. morgen 13.45-14.15 Uhr)


Am 21.01.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Scharfe Zähne - Stihl-Motorsägen aus Waiblingen
Sonores Dröhnen, orangefarbenes Gehäuse, Zwei-Takt-Motor - eine Stihl-Motorsäge ist nicht nur Arbeits- und Sportgerät, sondern für viele ein hochemotionales Teil. So manche Säge begleitet den Besitzer ein Leben lang. Die Säge kommt aus Waiblingen bei Stuttgart, Stammsitz und nach wie vor auch Produktionsort des Weltmarktführers, der inzwischen an die 14.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Stihl stellt nicht nur Motorsägen her, sondern viele weitere motorbetriebene Geräte für die Landwirtschaft. Experimentiert wird mit neuen Werkstoffen wie Karbon, Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und mit umweltverträglichen Kraftstoffen.
(Wdh. 6.30-7.00 Uhr)


Am 21.01.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern zahllose Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer - Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.


Am 21.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (1/2) - Echte Intelligenzbestien
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage: Brieftauben besispielsweise haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen. So waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet und den gefiederten Postboten sogar Orden eingebracht. Heute belegt die Auswertung moderner GPS-Daten bei der Ausbildung renntauglicher Brieftauben, wie die Vögel lernen, sich in Landschaften zurechtzufinden.
(Wdh. morgen 16.55-17.40 Uhr)


Am 21.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
MDR: Das Wunder Leben - Kaltblüter und Luftakrobaten
Reptilien bevölkern die Erde seit über 300 Millionen Jahren. Bis heute wirken einige von ihnen wie die letzten Überlebenden aus dem Zeitalter der Dinosaurier: Der Komodowaran wird bis zu drei Meter lang und es gibt ihn nur auf einer einzigen Insel Indonesiens. Er ist ein gefährlicher Jäger. Ganz anders die "Jesus-Christus-Echse" die in Südamerika zu Hause ist: Für Greifvögel wäre sie ein leckerer Happen. Doch um ihren Feinden zu entwischen, wählt sie einen überraschenden Fluchtweg: Sie läuft ihnen über das Wasser davon! Wie sie das schafft, machen erst Superzeitlupen-Aufnahmen sichtbar. Vor circa 150 Millionen Jahren hat sich aus den Vorfahren unserer heutigen Reptilien eine andere Tiergruppe entwickelt - die Vögel. Vom Äquator bis in die eisigen Polarregionen haben Vögel viele Wege gefunden, sich den unzähligen Herausforderungen des Lebens zu stellen. Ihre größte Errungenschaft: die Federn. Bei dem Kolibri mit dem skurrilen Namen Flaggensylphe sind die Schwanzfedern beispielsweise so lang, dass der kleine Vogel kaum fliegen kann. Dafür vollführt das Männchen mit ihnen einen zauberhaften Balzflug. Hauptsache den Weibchen gefällt's! Für viele Vögel ist die Jungenaufzucht die härteste Zeit des Jahres. Besonders erfinderisch sind die Rosapelikane an der Küste Südafrikas. Die normalerweise Fisch fressenden Vögel haben gelernt, dass Kaptölpel-Küken eine leichte Beute sind. In Gruppen fallen sie in der Tölpelkolonie ein, stehlen die Jungvögel und verfüttern sie anschließend an ihren Nachwuchs. Dieser Teil der aufwendigen BBC-Serie entführt den Zuschauer in die Welt der Reptilien und Vögel. Ob Bartgeier oder Paradiesvögel, Kolibris oder Chamäleons - der Film zeigt ihre verblüffenden Strategien, wie sie noch nie zuvor gefilmt wurden.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 21.01.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Waldwelt
Sri Lankas Wälder sind die Heimat der Blaukitta - bei diesem Rabenvogel sind nicht nur die Eltern für die Aufzucht der Jungen zuständig, sondern auch Tanten und Onkel. Die Baumkronen sind das Reich der Languren - diese Affen sind echte Akrobaten. Hier lebt auch der Tigerpython, mit mehr als fünf Metern Länge eine der größten Schlangen der Welt. Dazu gibt es Weberameisen, Springspinnen und Frösche, die sich als Steine tarnen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 21.01.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (2/2) - Soziale Superhirne
Der Pferdeflüsterer Monty Roberts wurde weltberühmt, als es ihm gelang, die Sprache der Pferde zu erlernen und mit wilden Mustangs zu kommunizieren. Die überraschende Erkenntnis: Tiere sind wahre Kommunikationstalente, die sich wahlweise über Laute, Farben und Körpersprache mitteilen. Präzise können sie vor Feinden und Gefahren warnen und so den Fortbestand ganzer Tierkolonien sichern. Wer überleben will, muss auch einschätzen können, was sein Gegenüber denkt und fühlt. So sind Affen nur in der Lage, Menschen zu bestehlen, weil sie wissen, wann sie unbeobachtet zur Tat schreiten können.
(Wdh. morgen 17.40-18.30 Uhr)


Am 22.01.15 05:25 - 05:55 Uhr auf 
hr: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der „Hessenreporter“ begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.


Am 22.01.15 06:35 - 07:00 Uhr auf 
arte: Brasilien - Die Amazonasmündung
Die nordbrasilianische Stadt Belém wurde an der Amazonasmündung erbaut. Der mächtige Strom ist für die Wirtschaft nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes von großer Bedeutung. Er dient dem Warentransport und ist Umschlagplatz für Lebensmittel, die von den Anrainerländern hier hergebracht und anschließend in ganz Brasilien verteilt werden. Hier an den zahllosen Armen des Riesenstromes leben noch heute indigene Völker in einer nahezu verborgenen Welt. Zu den Reichtümern des Amazonasgebietes gehören auch die Acai-Beeren der Kohlpalme, die aufgrund ihrer vielen positiven Eigenschaften nicht nur in Südamerika sehr gefragt sind. Um die runde, nur ein bis zwei Zentimeter kleine Steinfrucht zu finden, muss man sich in das weit verzweigte Amazonas-Delta begeben.


Am 22.01.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Indonesien - Unberührter Archipel
West-Papua liegt im indonesischen Teil Neuguineas, der zweitgrößten Insel der Welt. Die Region Asmat ist mit Sümpfen, Mangroven und undurchdringlichen Urwaldgebieten ein einzigartiges, jedoch schwer zugängliches Reiseziel. Der Archipel Raja Ampat besteht aus vier dicht bewaldeten Hauptinseln und unzähligen kleineren Inseln und bietet Beuteltieren und Paradiesvögeln einen idealen Lebensraum. In Neuguinea wurden noch in den 60er Jahren Ethnien entdeckt, die zu den letzten Naturvölkern der Erde zählen. Vor der Kulisse eines ursprünglichen tropischen Regenwaldes zeigt die Dokumentation die außergewöhnliche Begegnung mit diesen Stämmen.


Am 22.01.15 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt, und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Insgesamt gibt es zirka 2.500 verschiedene Termiten-Arten rund um den Erdball. Lange Zeit galten Termiten bloß als Schädlinge und unsympathische Vettern der Ameisen - doch mit denen sind sie nicht einmal verwandt.


Am 22.01.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Türkei
Die Türkei befindet sich am Scheideweg zwischen dem Morgen- und dem Abendland: Das Land fasziniert aufgrund seiner Geschichte, aber auch dank der Vielfalt seiner Ökosysteme. Deshalb sieht sich die Türkei auch als Wächterin ihres historischen Erbes, aber auch der natürlichen Artenvielfalt. Die Naturschützer kümmern sich um die seltenen Tierarten, die sich in der Türkei angesiedelt haben: die Geier im Naturreservat Kizilcahamam, die Delphine in der Meerenge Bosporus, oder die Unechten Karettschildkröten am Iztuzu-Strand. Mit 7000 Kilometern Küstengebiet, zahlreichen einzigartigen Naturräumen und atemberaubenden Landschaften beherbergt die Turkei einige Juwelen der Natur, die das Land unbedingt bewahren muss.


Am 22.01.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Philippinen
Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Im Inselinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills - über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fußder Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem so faszinierende Bewohner zu Hause sind wie die nachtaktiven Koboldmakis - winzige Primaten, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


Am 22.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten Sieben Schwestern - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen - und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner - einen der größten Schmetterlinge der Erde -, scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons - um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.
(Wdh. übermorgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 22.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden
Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der Khao Sok. Maßgeblich um die Tiere kümmert sich hier Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im Khao Sok Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte er auch eine entdecken. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Der große Stausee zerteilt die großen Waldgebiete. Die Wanderung der Elefanten ist beeinträchtigt. Er muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammen zu führen. Im Nationalpark Khao Sok streift Jo, der Biologe, mit seinen Leuten durch die Wälder, auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Nur so kann er erkennen, ob Tiere gewildert werden oder nicht, ob sie sich vermehren oder ob ihr Bestand bedroht ist. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber friedlich ist es hier nicht. Menschen und Tiere kämpfen jeden Tag um ihr Überleben.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 22.01.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 23.01.15 03:50 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 23.01.15 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Am 23.01.15 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.


Am 23.01.15 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 23.01.15 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Am 23.01.15 07:25 - 08:15 Uhr auf 
ServusTV: Harpyien - Raubvögel des Regenwalds
Mit ihren 13 cm langen Krallen gehört die Harpyie zu den größten und mächtigsten Raubvögeln der Welt. Sogar vor Affen macht sie beim Beutefang nicht Halt. Im Regenwald sind Harpyien aber nur schwer aufzufinden. Filmemacher Fergus Beeley macht sich in Venezuela auf die Suche nach Nestern, um die Jungvögel dieser "Monstren" zu studieren. Keine leichte Sache, denn Harpyien leben weit verstreut über das Gebiet und rasten gut getarnt in Baumkronen.
(Wdh. heute 18.25-19.40 Uhr)


Am 23.01.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Insel am Ende der Welt - Wundersames Tasmanien
Tasmanien: Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel nur die Größe Österreichs hat, findet man hier sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt: vom Regenwald über schneebedeckte Berge, von der Steppe bis zur malerischen Küste. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der als ausgestorben gilt, ist mehrfach in den letzten Jahren wieder gesichtet worden. Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte die Wallabys, die Wombats und andere Kleinbeutler. Tasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem. Er ist vom Aussterben bedroht. Eine Krankheit sucht die Tasmanischen Teufel heim.


Am 23.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchs - Schleicher mit Pinselohren
Felix Heidinger verfolgt die Geschichte eines Luchsweibchen und ihrer kleinen Tochter. Woher die beiden kamen, bleibt ihr Geheimnis, doch eines Nachts tauchen sie im Bayerischen Wald auf. Ein Jäger findet Luchsspuren in seinem Revier. Die beiden bleiben nicht lange. Sie wittern Menschen, und der fremde Geruch macht ihnen Angst. Sie ziehen weiter und darüber wird das Junge erwachsen. Felix beobachtet, wie das große Luchsweibchen ein Reh erbeutet und in ein Versteck schleppt. Eine ganze Woche kann sich die Raubkatze davon ernähren. Für die Tochter kommt die Trennung von der Mutter, als diese sich mit einem Luchsmännchen paart. Sie wird wieder ein Junges bekommen und es aufziehen. Das junge Tier streift allein durch den Wald und findet ein eigenes Revier. Dort wird es bleiben und jagen, so, wie sie das von der Mutter gelernt hat.


Am 23.01.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Polen
Polen beherbergt eine große Anzahl außergewöhnlicher naturbelassener Ökosysteme, etwa die größten natürlichen Sumpfgebiete, den ältesten Primärwald, d.h. von menschlicher Einflussnahme nicht berührten Wald, und die größten Wanderdünen Europas. Das natürliche Erbe Polens hat Jahrhunderte turbulenter Landesgeschichte überdauert und steht jetzt in Form von 22 Nationalparks unter Naturschutz. Das Land verfügt über eine besonders vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders stolz können die Naturschützer auf die erhaltenen Büffelbestände sein. Auch die Kormorane haben an der Bucht von Danzig eine Heimat gefunden.


Am 23.01.15 15:45 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Generation Waldsterben
'Der Wald stirbt!' - Wer erinnert sich nicht an die Schreckensmeldungen der frühen 80er Jahre. War alles nur Einbildung? Oder war der Wald wirklich am Ende? Für eine ganze Generation jedenfalls wurde das Waldsterben zum Lieblingsthema und zum Leitmotiv ihrer Politisierung. Aus dem naiven Blickwinkel eines heranwachsenden Babyboomers erzählt der Dokumentarfilmer Reinhard Kungel die unschuldigen bis wilden Jahre seiner Kindheit und Jugend. In den 60ern erschien noch alles möglich.


Am 23.01.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen - vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 23.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen - eine Gefahr für beide Seiten ... In Westindien gibt es Traditionen, die die Verbindung von Tieren und Menschen feiern. Beim Volk der Karube führen junge Männer in Tigerkostümen und von Musikern begleitet den Tigertanz Hulivesha auf: neun Tage lang wird dieses Fest zu Ehren des Tigers gefeiert.


Am 23.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Liebe, der Bärenjäger und die Taiga
Am Anfang war es die Liebe zu einer Landschaft, die Karin Haß in die Taiga führte. Dann begegnete sie dort dem Pelztierjäger Slava und verliebte sich. Ihm zuliebe gab sie ihr Zuhause in Hamburg auf und führt nun seit 2005 an der Seite des 20 Jahre jüngeren Jägers ein Leben wie in der Steinzeit. Das neue Domizil heißt Srednjana Oljokma, ist 9.000 Kilometer von Hamburg entfernt - und liegt irgendwo 1.700 Kilometer östlich von Irkutsk und dem Baikalsee. Wer dorthin reisen möchte, muss die letzten 300 Kilometer flussaufwärts per Motorboot meistern.


Am 23.01.15 21:40 - 22:35 Uhr auf 
arte: Die Rhône - Zurück zur Natur
Kann man einen Fluss restaurieren wie ein Kunstwerk oder ein Schloss? Anfang Dezember 2003 entwickeln sich die rasant ansteigenden Winterhochwasser der Rhône zu einer Tragödie. Dämme brechen, Menschen sterben und Tausende müssen ihre Häuser verlassen. Der Schock sitzt tief. Man glaubte, den Fluss unter Kontrolle zu haben. Doch nun muss man feststellen, dass die radikalen Flussbegradigungen der letzten 150 Jahre, welche die Rhône bändigen und für Wirtschaft und Energie nutzbar machen sollten, für diese Katastrophe teils mitverantwortlich sind. Zu viele Deiche und Staudämme, zu viel Beton, zu viele Straßen und Gleisabschnitte, die eng an der Rhône entlangführen, den Fluss säumen und ihn bedrängen. Die Landschaft ist verunstaltet, die Biodiversität verkümmert und macht den Fluss sogar zur Gefahr für den Menschen. Deshalb hat man nun beschlossen, ihn zu "restaurieren". Am Beispiel dieses aufregenden Umwelt-Abenteuers beleuchtet der Film eine Idee, die auf der ganzen Welt an Boden gewinnt: den begradigten Flüssen ein wenig Raum und die dringend benötigte Freiheit wiederzugeben. Außergewöhnliche Bilder führen direkt ins Herz der Forschungsarbeiten und bieten die einmalige Möglichkeit, die Rhône als Labor unter freiem Himmel zu entdecken. Seite an Seite mit den Forschern taucht der Film so wörtlich wie im übertragenen Sinn in die stürmischen Gewässer dieses Flusses ein und zeigt, dass er ein eigener Organismus von großer Schönheit ist: lebendig, ständig in Bewegung und äußerst komplex.


Am 24.01.15 10:55 - 12:25 Uhr auf 
EinsFestival: Generation Waldsterben
"Der Wald stirbt!" - Wer erinnert sich nicht an die Schreckensmeldungen der frühen 80er Jahre. War alles nur Einbildung? Oder war der Wald wirklich am Ende? Für eine ganze Generation jedenfalls wurde das Waldsterben zum Lieblingsthema und zum Leitmotiv ihrer Politisierung. Aus dem naiven Blickwinkel eines heranwachsenden Babyboomers erzählt der Dokumentarfilmer Reinhard Kungel die unschuldigen bis wilden Jahre seiner Kindheit und Jugend. In den 60ern erschien noch alles möglich. Doch mit den 70er Jahren wurden aus den fröhlichen Kindern skeptische Jugendliche, die den ungebremsten Fortschrittsglauben ihrer Eltern immer mehr in Frage stellten. Erstmalig wurden Kindheit und Jugend einer ganzen Generation filmisch festgehalten: Die Super-8 Kamera war immer dabei - an Kindergeburtstagen und Weihnachten, im Urlaub und am Planschbecken im Garten. Der Filmemacher rückt immer wieder den Wald in den Mittelpunkt. Die Babyboomer hatten eine enge Beziehung zu diesem besonderen Ort: ob durch sonntägliche Pflicht-Spaziergänge, das Cowboy-und-Indianer-Spiel, den Besuch von Trimm-Dich-Pfaden und Waldspielplätzen, die erste heimliche Fahrt auf dem Mofa, den ersten Kuss - all dies (und noch viel mehr) hat sich damals oft im Wald abgespielt. Das Waldsterben, als erste große umweltpolitische Herausforderung in der Bundesrepublik, bewegte die Gemüter nachhaltig und markierte für viele Babyboomer das Ende ihrer Jugend. Filmemacher Reinhard Kungel ist mit diesem Film nicht nur eine Hommage an den Wald gelungen, sondern auch ein sehr persönliches Generationenportrait und eine filmische Skizze der Zeit des politischen Erwachens.
(Wdh. übermorgen 9.45-11.15 Uhr)


Am 24.01.15 12:15 - 12:45 Uhr auf 
NDR: Winterparadies Schweden
Schwedische Winter sind lang und dunkel, heißt es. Aber die Schweden machen das Beste daraus. Sie lieben den Winter und sind am liebsten draußen. Claudia Buckenmaier und das Filmteam überzeugen sich vor Ort von den schönen Seiten der kalten Jahreszeit: Schnee und Eis, Sauna- und Sportbegeisterte und natürlich die wunderbare Landschaft in den Wäldern und an den Seen. Hier birgt der Wald noch Überraschungen, zum Beispiel die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet. Gänzlich ungefährlich sind die Tiere, die Bosse, der Holzschnitzer vom Siljansee fertigt: traditionelle Holzpferde. Sie gehören zum schwedischen Winter wie Sauna und Glögg.


Am 24.01.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Japan (2/2) - Tropenstrand und Bärenland
Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.


Am 24.01.15 14:55 - 15:25 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis der Haselfichte
Mit scharfem Blick streift Bildhauer Kassian Erhart durch Tiroler und Vorarlberger Wälder, immer auf der Suche nach Haselfichten. Das Geheimnis dieser Bäume verbirgt sich unter der Rinde: zackige Wellen, sogenannte Haseln, die aus den sauberen Jahresringen ausbrechen. Genau dieses Chaos im Wuchs macht die Haselfichte bei Instrumentenbauern zum gefragten Tonholz - und entlockt auch der Barockgambe von Claudia Unterkofler einzigartige Klänge.
Wdh. morgen 8.15-8.45 Uhr)


Am 24.01.15 17:50 - 18:05 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvoller Nebelwald
Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten. Die Dokumentation "Geheimnisvoller Nebelwald" stellt das Gebiet in den Anden vor.


Am 24.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im Regenwald der Geisterbären
Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren, und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch vielmehr den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt und der nur ein mal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Nur zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Dann sind alle Lebewesen satt. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald, verbergen sich wieder vor den Augen der Menschen. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für ihre Reise ins Winterquartier an Gewicht zugelegt, und selbst die Bäume sind gestärkt. Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres vor den Blicken der Menschen fast ein ganzes Jahr verbergen, können die Zuschauer mit diesem Film ganz nah erleben.


Am 25.01.15 12:00 - 12:30 Uhr auf 
SWR: Der Letzte seines Standes - Der Köhler aus dem Sauerland
Günther Birkelbach, 76 Jahre alt und gebürtiger Sauerländer, ist der älteste aktive Köhler Deutschlands; und auch der einzige Köhler, der noch auf die Stöhr geht, also zu denen, die seine Arbeit brauchen. In der vorindustriellen Zeit war Holzkohle in Handwerk, Gewerbe und Haushalt unentbehrlich. Besonders zum Verhütten des Eisenerzes brauchte man viel Holzkohle. Damit wurden Temperaturen erreicht, bei denen das Eisen aus dem Erz herausgeschmolzen werden konnte. Als man Mitte des 19. Jahrhunderts begann, Steinkohle industriell zu fördern und Erdöl zu gewinnen, läutete das den Untergang des alten Handwerks der Köhler ein. Aber auch heute wird noch Holzkohle benötigt und eingesetzt: z. B. für die Herstellung von Aktivkohle oder für das sommerliche Grillvergnügen. Holzkohle entsteht durch die thermische Umwandlung des Holzes, durch die Holzverschwelung (Pyrolyse). Ausgangsmaterial für Holzkohle ist überwiegend Hartholz (Buche, Eiche), das für hohe Verbrennungstemperatur sorgt. Wird Holzkohle zum Grillen verwendet, so sollte sie aus Weichholz (Fichte, Tanne) hergestellt werden, da die Verbrennungstemperatur niedriger ist und somit das Grillgut weniger leicht verbrennt.


Am 25.01.15 15:25 - 16:25 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Waldwelt
Sri Lankas Wälder sind die Heimat der Blaukitta - bei diesem Rabenvogel sind nicht nur die Eltern für die Aufzucht der Jungen zuständig, sondern auch Tanten und Onkel. Die Baumkronen sind das Reich der Languren - diese Affen sind echte Akrobaten. Hier lebt auch der Tigerpython, mit mehr als fünf Metern Länge eine der größten Schlangen der Welt. Dazu gibt es Weberameisen, Springspinnen und Frösche, die sich als Steine tarnen.


Am 25.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Arbeit gibt es wenig. Die Dokumentation zeigt Landschaften und Menschen in einer Atlantikprovinz Kanadas, an der bisher die großen Tourismusströme vorbei gegangen sind. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste gibt es in der Provinz New Brunswick. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen, und die handelt meist vom "Miramichi", einem der lachsreichsten Flüsse der Welt, der in New Brunswick entspringt und sich am Ende in den Atlantik ergießt. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. So lange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien von und am Fluss Miramichi, auch heute noch wie damals ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler hier ebenso wider, wie in den Gesichtern der Micmacindianer, die vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet haben. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, die Lachspopulation steigt jährlich an. Die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.


Am 25.01.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Unterwegs in Kanada - Québec
Die Provinz Québec im Osten von Kanada ist das größte französischsprachige Gebiet des Landes. Für Jahrhunderte war sie als Kolonie das "Neue Frankreich". Noch heute ist Québec das andere Kanada: mit eigener Sprache und dem ganz eigenen Charme seiner Bewohner. Der Forstunternehmer Luc Vertefeuille versteht zwar kaum Englisch, dafür aber kann er den Brunftruf der Elche auf einem Horn aus Birkenrinde blasen. Bei seiner Arbeit in den einsamen Wäldern wehrt er sich mit Trillerpfeife und Pfefferspray gegen launige Bären, die ihrer Winterruhe entgegen trotten. Québec ist waldreich, menschenleer und viermal so groß wie Deutschland. Ein kanadischer Politiker sagte einmal: "Andere Länder haben zu viel Geschichte. Wir dagegen haben zu viel Landschaft."


Am 25.01.15 21:05 - 22:05 Uhr auf 
N24: Der Kollaps - Kein Weg zurück
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft: Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat. War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 26.01.15 01:50 - 02:15 Uhr auf 
arte: Illegaler Handel mit Wildtieren
Diese Woche berichtet die Sendung aus Großbritannien und Belgien über ein neues Phänomen, das die europäischen Behörden zunehmend beunruhigt: Einbrüche in Zoos. Seit eineinhalb Jahren müssen Zoos ihre Tiere streng bewachen, denn vor allem Primaten, Reptilien und exotische Vögel sind bei Tierhändlern heiß begehrt und erzielen Höchstpreise auf dem Schwarzmarkt. Neben dem Handel mit Drogen, Waffen und Menschen verdienen die großen kriminellen Organisationen auch mit seltenen Tieren Unsummen: Der Erlös wird auf 16 Milliarden Euro jährlich geschätzt. In England jagt mittlerweile eine Spezialeinheit, die National Wildlife Crime Unit, die Verbrecher und überwacht vor allem den Londoner Großflughafen Heathrow, der neben Roissy in Paris eine Drehscheibe des illegalen Tierhandels ist. Doch trotz der Dringlichkeit betrachten die Polizeibehörden in Europa den Kampf gegen diese Form der Kriminalität immer noch nicht als vorrangig, und die geringen Gefängnisstrafen sind angesichts der Tragweite des Problems völlig unzureichend. Im Interview: Georgika Kobann, Mitbegründer des Zirkus Arlette Gruss und Mitglied des französischen Ministerialausschusses, der die Genehmigungen zur Wildtierhaltung erteilt.
(Wdh. morgen 6.45-7.15 Uhr)


Am 26.01.15 02:30 - 03:15 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (1/2) - In Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent". Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.


Am 26.01.15 03:15 - 04:00 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (2/2) - In den Anden
Der zweite Teil der Südamerika - Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im "Reich des Kondors", begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosi. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gewonnen. Die Bergwerke begründeten zum einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft. Jährlich fordert das Bergwerk 50 Tote, doch der Traum vom Wohlstand lässt die Armen Boliviens noch immer nicht ruhen. Der Film zeigt nicht nur die atemberaubende Schönheit der Anden, sondern lenkt seinen Blick auch auf die sozialen Veränderungen des Kontinents, der auch für viele Europäer nach dem 2.Weltkrieg zur neuen Heimat wurde.


Am 26.01.15 07:00 - 07:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchs - Schleicher mit Pinselohren
Felix Heidinger verfolgt die Geschichte eines Luchsweibchen und ihrer kleinen Tochter. Woher die beiden kamen, bleibt ihr Geheimnis, doch eines Nachts tauchen sie im Bayerischen Wald auf. Ein Jäger findet Luchsspuren in seinem Revier. Die beiden bleiben nicht lange. Sie wittern Menschen, und der fremde Geruch macht ihnen Angst. Sie ziehen weiter und darüber wird das Junge erwachsen. Felix beobachtet, wie das große Luchsweibchen ein Reh erbeutet und in ein Versteck schleppt. Eine ganze Woche kann sich die Raubkatze davon ernähren. Für die Tochter kommt die Trennung von der Mutter, als diese sich mit einem Luchsmännchen paart. Sie wird wieder ein Junges bekommen und es aufziehen. Das junge Tier streift allein durch den Wald und findet ein eigenes Revier. Dort wird es bleiben und jagen, so, wie sie das von der Mutter gelernt hat.


Am 26.01.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die Feuerspringer von Sibirien
Im Sommer lässt wochenlange Hitze die riesigen Wälder Sibiriens gefährlich austrocknen. Dann haben Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr Hochsaison. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen Waldgebiete ab, um möglichst nah an die Brandherde heranzukommen. Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen. Seit 1931 bekämpfen die Feuerspringer jährlich bis zu 35.000 Brände. Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger.


Am 26.01.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 26.01.15 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. morgen 6.00-7.00 Uhr)


Am 26.01.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mit Hilfe des Menschen die Natur allmählich zurück. Ranger lenken die Touristenströme durch den Nationalpark und erklären, warum der Luchs ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wiederangesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden: Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall. Aber sie entsteht an vielen Orten.


Am 26.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Muriqui - die friedlichsten Affen der Welt
Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf. Nicht einmal in Brasilien kennt man die milchkaffeefarbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern, obwohl sie zu den Primaten gehören. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt. Vom ursprünglichen Lebensraum der Muriqui, dem Atlantischen Regenwald Brasiliens, sind auf Grund intensiver Abholzung nur noch kleine, verstreute Waldstücke übriggeblieben. Eins von ihnen ist das Mataotal. Dort hat Karen Strier ihre Forschungsstation. Bald stellte sich heraus, dass die Muriqui ganz besondere Affen sind. Anders, als bei der Mehrheit der Primatenarten, leben die Männchen ohne Anführer in friedlicher Gemeinschaft, und alle haben die gleichen Rechte. Streit um Nahrung oder um die Weibchen gibt es bei ihnen nicht. Zu den Weibchen ihrer Gruppe verhalten sich die Männchen wie echte Kavaliere und überlassen ihnen die saftigsten Früchte des Futterbaums. In der Liebe haben die Weibchen das Sagen. Sie suchen sich den besten Mann als künftigenVater für ihr Junges aus.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 26.01.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Quebec
Die kanadische Provinz Quebec zeichnet sich aus durch ihre Weitläufigkeit und ihren Überfluss an Ressourcen. Vergleicht man Quebec mit Europa, so ist allein die Provinz schon dreimal so groß wie Frankreich. Nur ein Bruchteil der Region ist von Menschen besiedelt. Quebec verfügt über weite Wälder, große Tundraflächen und eine Million Seen und Flüsse. Damit beherbergt diese kanadische Provinz auch eine reiche Fauna und Flora, die typisch ist für Länder im Norden. Dem Wasserlauf folgend - entlang der Ufer des majestätischen Sankt-Lorenz-Stroms - haben sich mannigfaltige Ökosysteme entwickelt. Die Dokumentation zeigt einige der 25 Nationalparks sowie der 16 Wildreservate und stellt die Biologen und Naturschützer vor, die sich täglich für den Schutz der Natur einsetzen, besonders der Rentiere, der Amerikanischen Schwarzbären, der Biber und der Beluga.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.10 Uhr)


Am 26.01.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 26.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Ochsenfrosch zum Abendbrot
Ein Blick auf die Wuchsrichtung der Zypressen genügt und schon verfügt Ex-Militärausbilder Dave in den schier unendlichen Sumpflandschaften Louisianas über die nötige Orientierung. Außerdem eignet sich die trockene Baumrinde ausgezeichnet zum Feuer machen - was in einer so feuchten Umgebung wahrlich kein Kinderspiel ist. Damit hätten er und sein Kumpel Cody zwei der wichtigsten Aufgaben ihres aktuellen Survival-Trips bestens gelöst. Jetzt stellt sich am ersten Tag der Tour nur noch eine zentrale Frage: Wo findet man zwischen Giftschlangen und Alligatoren etwas Brauchbares zu essen, ohne bei der Jagd einen Arm zu verlieren? Aber auch nahrungstechnisch sind die Überlebens-Experten versiert: Zum Abendbrot gibt's krossen Ochsenfrosch.


Am 26.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.


Am 27.01.15 03:00 - 03:30 Uhr auf 
BR: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Das Ozeaneum in Stralsund ist der größte Museumsbau Deutschlands. Hier können die Besucher virtuell ins Meer "eintauchen". Doch eines bleibt ihnen verborgen: der gigantische Aufwand hinter den Kulissen. Mehr als 1.000 Meeresbewohner haben in den 39 Aquarien ein fragiles Zuhause. Algenwälder, Korallenriffe und eine "Mini-Nordsee" müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur - schon kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährdet sein. Rund um die Uhr werden Proben genommen. Es werden Algen "gesät", es wird geputzt, dokumentiert und Nachwuchs gezüchtet. Die Wissenschaftler im Ozeaneum sind ständig im Einsatz. Ein Ökosystem "nachzubauen", noch dazu ein so komplexes wie das Meer, ist eine gewaltige Aufgabe. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der "echten" Meere und ihrer bedrohten Arten zugute kommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.


Am 27.01.15 06:30 - 06:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Erde im Jahreskreislauf
Schulfernsehen.


Am 27.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder
Er sieht aus wie ein kleiner Bär, hat mächtige Kiefer wie eine Hyäne, und die Finnen nennen ihn "Felsenkatze". Es ranken sich viele Mythen um den Vielfraß, den größten Marder der Welt. Verborgen lebt er in Finnlands Wäldern, reißt Elch- und Rentierkälber und soll es sogar mit ausgewachsenen Braunbären und Elchen aufnehmen. Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht. Doch dem Naturfotografen Antti Leinonen ist es gelungen, das Vertrauen der bärbeißigen Riesenmarder zu gewinnen. Seit 15 Jahren ist der Riesenmarder Antti Leinonens ganze Leidenschaft. Wenn der bärtige Finne plötzlich vom Frühstückstisch aufspringt, die Kamera vom Haken reißt und barfuß in den Neuschnee rennt, dann weiß seine Frau: draußen kann nur ein Riesenmarder sein. Äußerst selten nur wagen sich die Bärenmarder, wie sie auch heißen, in die Nähe von Häusern. Sie verbringen ihr Leben als unwirsche Einzelgänger tief im Wald. Nur mit Zähigkeit, Ausdauer und ausgeklügelten Verstecken, kann Antti Leinonen ihnen so dicht auf den Pelz rücken, dass er atemberaubende Bilder schießt. Fotos, die selbst den hohen Ansprüchen der Zeitschrift "National Geographic" standhalten und bereits dreimal den ersten Preis des renommierten BBC Wildlife Fotowettbewerbs gewannen. Antti Leinonen nahm die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg mit in die finnische Taiga bei Kuhmo nahe der russischen Grenze und gewährte ihnen bislang ungefilmte Einblicke in das Leben der Riesenmarder. Erstmals gelangen den Filmern formatfüllende Aufnahmen und Verhaltensdokumentationen von ungezähmten Riesenmardern im Freiland - ein Film, der selbst erfahrenen Freilandforschern zu neuen Erkenntnissen verhelfen wird.


Am 27.01.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Fremdenlegion, die Hölle im Regenwald
Französisch-Guayana ist Europas Außenposten in Südamerika. Das Land zwischen Brasilien und Suriname gehört seit 1946 als Übersee-Département zu Frankreich und ist fast so großwie Portugal. Hier werden jedes Jahr fast 2.000 Soldaten gedrillt, davon rund 800 französische Fremdenlegionäre aus aller Welt. Die meisten davon suchen bei der Legion den Absprung aus ihrem alten Leben. In ihrer neuen Heimat lautet die Devise: Abhärtung bis zur totalen Erschöpfung. "360 Grad Geo Reportage" war im Trainingscamp der Fremdenlegion dabei.


Am 27.01.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 27.01.15 13:20 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke
Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparks zu finden. Von 47 derartig geschützten Landschaften in Österreich liegen 22 in Niederösterreich. Die Dokumentation "Eine Reise duch Niederösterreichs Naturparke" stellt die geschützten Landschaften vor.


Am 27.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Eine Schule für Bären
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von Bären-Waisen, die wieder lernen müssen, in der Wildnis zu überleben.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 27.01.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Im wilden Westen des Hunsrücks
"Bilderbuch" geht auf Entdeckungsreise in den Hunsrücker Hochwald - nicht weit von Mosel, Saar und Luxemburg, tief im Westen der Republik. Eine Region im Aufbruch, in der viele ungewöhnliche Menschen mit originellen Ideen leben - zum Beispiel der "Erlebnis-Förster" Bernd Lischke, der mitten im Hochwald jungen Leuten das Leben in der Steinzeit näherbringt - mit selbstgebauten Speerschleudern. Aber die Hunsrücker kennen sich nicht nur mit der Steinzeit aus, sondern auch mit zukunftsweisenden Technologien: in der preisgekrönten Morbacher Energielandschaft liefern Sonne, Wind, Biomasse und Holz umweltfreundliche Energie. Holz ist der wichtigste Rohstoff der Region: Bei der Ernte und in den Sägewerken kommen topmoderne Maschinen zum Einsatz. Die Baumstämme aus den Wäldern werden von Langholzfahrern transportiert - und bald womöglich auch wieder mit der stillgelegten Hunsrückbahn: Engagierte Lokalpolitiker wollen die Strecke wiederbeleben - für den Holztransport, aber auch mit einer Touristenbahn, die über eines der beeindruckendsten Eisenbahnviadukte Deutschlands führt.


Am 27.01.15 16:10 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Das schroffe Hochgebirge der Hohen Tauern, die wilden Wälder der Kalkalpen, die Aulandschaften der Donau vor Wien, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals - sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt, die eines verbindet: Sie alle werden von Nationalparks behütet. Die Dokumentation "Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks" aus der Reihe "Universum" stellt dieses Naturerbe vor.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-4.40 Uhr)


Am 27.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Willkommen im Regenwald
Gestärkt durch eigenhändig erlegten Truthahn und proteinreiche Larven sind Dave und Cody voller Tatendrang und bereit, eine wichtige Entscheidung im nordamerikanischen Regenwald zu treffen: Entweder nehmen die beiden auf der Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington den direkten Weg zur Küste über eine gefährliche Schlucht, oder sie stellen sich einem langen Gewaltmarsch. Völlig aufgeweicht vom Dauerregen wählt das Survival-Duo schließlich die riskantere Passage und überquert den gähnenden Abgrund auf einem glitschigen Baumstamm.


Am 27.01.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Panzer, Wölfe und ein Förster
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 27.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Unbekanntes Afrika - Kongo (3/5)
Der dritte Teil des spektakulären Fünfteilers führt mitten ins wilde Herz Afrikas. Nach dem Amazonas-Regenwald ist es der größte Regenwald der Erde. Hier drängen sich mehr Tiere auf einem Quadratmeter als irgendwo sonst auf dem Kontinent. Es tobt ein unerbittlicher Konkurrenzkampf. Nichts ist sicher in diesem undurchdringlichen Dschungel. So perfekt ein Versteck auch zu sein scheint - es gibt offenbar immer jemanden, der das Geheimnis entdeckt. Den Abschluss der Dokumentation, die sich wie kein anderer ausschließlich diesem sehr schwer zu dokumentierenden Lebensraum Afrikas widmet, bildet eine äußerst ungewöhnliche Strandparty.


Am 27.01.15 20:15 - 22:20 Uhr auf 
Kabel1: Die Wildnis und ich - Brasilien
Richard Gress und sein Kameramann machen sich in Brasilien auf die Suche nach der größten Katze Amerikas, dem Jaguar. Ihre Expedition ins Amazonasgebiet und ins Pantanal - das größte Feuchtgebiet der Welt - fordert den Abenteurern alles ab. Wie schlägt sich Richard Gress bei den Stammes-Ringkämpfen der Indios? Ist es eine gute Idee, mit drei Meter langen Kaimanen schwimmen zu gehen? Und schaffen es die Extrem-Reisenden, rechtzeitig die Landepiste des Flugzeugs wiederzufinden?


Am 27.01.15 22:25 - 23:10 Uhr auf 
3sat: Kampf um Amazonien (1/3) - Razzia im Regenwald
Auf den Straßenmärkten in Rio de Janeiro werden Affen, Papageien oder Schlangen, die illegal in den Wäldern Brasiliens gefangen wurden, unter der Hand weiterverkauft. Seit 30 Jahren ist José de Souza Kontrolleur der Umweltschutzbehörde Ibama im Hinterland von Rio de Janeiro. Jetzt soll er der Bundespolizei im Kampf gegen den illegalen Tierhandel helfen. Geplant ist eine große Razzia im Amazonas-Gebiet. Die Regenwälder sind hier besonders artenreich und ein begehrtes Jagdgebiet für Wilderer. Von ihren Booten aus entern die Kontrolleure Kanus und sogar größere Passagierschiffe, um nach gewilderten Tieren zu suchen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen, denn nur selten geben die Wilddiebe ihre Beute freiwillig heraus. Kaum einer von ihnen ist unbewaffnet und einige arbeiten im Auftrag größerer illegaler Organisationen. Sie jagen alles, was Profit verspricht: Jaguare wegen ihres Fells, Kaimane und Schlangen wegen ihrer Haut und Affen, weil sie besonders possierliche Hausgenossen abgeben. Und für einen Ara aus der Wildnis Brasiliens zahlt manch ausländischer Sammler sogar ein Vermögen. Immer wieder erhält José de Souza Drohanrufe, nicht selten sogar Todesdrohungen.


Am 27.01.15 23:10 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Kampf um Amazonien (2/3) - Das Justizschiff
Seit 13 Jahren reist Richterin Sueli Pini mit einem Justizschiff alle zwei Monate von der Provinzhauptstadt Macapá in die entlegenen Dörfer am Amazonas-Delta. Viele Menschen dort haben weder Pass noch Geburtsurkunde und sind bei keiner staatlichen Stelle registriert. Sie leben in unzugänglichen Weilern und Dörfern, haben keinen Zugang zu Sozialleistungen, nicht zum Gesundheitssystem, nicht zur Justiz. Mit dem Justizschiff bringt Sueli Pini ein ganzes Bündel staatlicher Dienstleistungen. Der Dampfer beherbergt ein Gericht mit Staatsanwalt, Gerichtsvollziehern und Pflichtverteidigern, ein Ärzteteam mit Zahnarzt, Ärztin und Krankenschwestern und ein Passamt mit Beamten und Ausweisformularen. Jeden Morgen wird der Schlafsaal im Zwischendeck in einen Gerichtssaal verwandelt. Der Dampfer füllt sich dann mit Menschen aus der Region. Verhandelt werden neben Grundstücksstreitigkeiten vor allem familienrechtliche Angelegenheiten und kleinere Gewaltverbrechen. Außerdem berät die Crew bei Behördengängen jeder Art und hilft bei der Formulierung von Anträgen auf Familiengeld, Rente oder Gesundheitsleistungen. Mit an Bord ist auch ein medizinisches Team, das Wurmkuren verschreibt und verfaulte Zähne zieht, sowie ein Passamt, das den Menschen hier mit Ausweisen und Geburtsurkunden zu einer Existenz im Sinne des brasilianischen Staates verhilft. Richterin Sueli Pini muss um jede ihrer Reisen kämpfen: "Noch größer als die geographische Distanz sind die kulturellen Entfernungen, die wir zu überbrücken haben. Die meisten meiner Kollegen und Vorgesetzten waren noch niemals hier, deshalb können sie nicht wertschätzen, wie wichtig unsere Reisen für die Menschen vor Ort und für den brasilianischen Staat sind." Bislang konnte sie sich durchsetzen. Ihr Justizschiff wird weiter die "Vergessenen" am Amazonas aufsuchen, um aus ihnen Bürger des brasilianischen Staates zu machen, die die ihnen zustehenden staatlichen Dienstleistungen auch nutzen können.


Am 27.01.15 23:55 - 00:35 Uhr auf 
3sat: Kampf um Amazonien (3/3) - Die Internet-Indianer
Die Asháninka leben im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Peru. Die Region ist reich an wertvollem Tropenholz und lockt regelmäßig illegale Holzfällertrupps an, die mit Maschinen und Waffen anrücken, rücksichtslos jahrhundertealte Urwaldriesen fällen, brandroden und Schneisen in den Regenwald schlagen. Wenn sich die Indianer der Holzmafia in den Weg stellen, werden ihre Dörfer überfallen und die Menschen verjagt oder gar getötet. Als die brasilianische Regierung vor einigen Jahren begann, isoliert lebende indigene Völker mit Internetstationen auszustatten, hatten die Regenwaldbewohner plötzlich die Möglichkeit, die Behörden gezielt um Hilfe zu bitten. Illegale Holzfäller konnten gefasst werden, weil innerhalb kürzester Zeit Militär und Polizei per Helikopter im Indianergebiet eintrafen und Rohstoffpiraten auf frischer Tat ertappten.
Vor allem die Asháninka machten Schlagzeilen. Ihnen gelang es, Indianertraditionen mit modernem Bewusstsein und der Verantwortung für die Umwelt zu vereinen. Sie gründeten eine Umweltschutzschule, in der sie Methoden nachhaltiger Landwirtschaft lehren, machten ihre Dörfer autark, begannen Flächen wieder aufzuforsten und fanden Verbündete in den Organisationen, die sich seit dem Umweltgipfel von Rio de Janeiro verstärkt in Brasiliens Großstädten gründeten. Dem Netz zur Rettung des brasilianischen Regenwaldes gehören inzwischen auch große Industrieunternehmen an, die Aufforstungsprojekte unterstützen und bei der Idee "Umweltschaden mit Umweltnutzen" mitmachen. Dabei wird der CO2-Verbrauch mit Tropenbäumen verrechnet. Den Indianern werden Bäume gespendet, damit sie jeweils so viele neu pflanzen, wie nötig sind, um Klimaschäden auszugleichen.


Am 28.01.15 01:25 - 02:25 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Russisches Roulette
Sean Vann setzt in der Taiga alles auf eine Karte. Der Holzfäller will sich in Russland einen Lebenstraum erfüllen und dort einen eigenen Betrieb auf die Beine stellen. Deshalb hat er zwei hochmoderne Forstmaschinen gemietet, die jeweils eine halbe Million Dollar kosten und doppelt so schnell Bäume fällen, wie die meisten anderen Maschinen, die in Sibirien im Einsatz sind. Außerdem hat er vier Amerikaner mit in die Wildnis gebracht, die ihn dort tatkräftig unterstützen. Bei der Ankunft in Krasnojarsk erleben die Männer, was sie in Zukunft erwartet: Dunkelheit und eisige Temperaturen von nahezu minus 40 Grad.


Am 28.01.15 02:35 - 03:30 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Alte Feindschaft
Holzfäller Sean Vann hat in Sibirien einen Grundbesitzer gefunden, der bereit ist, dem Team eine Chance zu geben. Oberst Yuri Panchuk ist ein einflussreicher Mann und stand 20 Jahre lang im Dienst der russischen Regierung. Um den Oberst von ihren Fähigkeiten zu überzeugen, sollen Sean und seine Männer innerhalb von zwei Tagen ein zwölf Hektar großes Waldstück mit Kiefern und Fichten roden. Wenn ihnen dies ohne Zeitverzögerung gelingt, winkt den Forstarbeitern ein Auftrag im Wert von einer halben Million Dollar.


Am 28.01.15 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – "Kalter Krieg"
Um ihr Soll zu erfüllen, schuften die Forstarbeiter in Sibirien bei Temperaturen von minus 35 Grad, bis zum Umfallen. Doch die amerikanischen Holzfäller haben sich in der eisigen Wildnis noch nicht akklimatisiert, und das Team ist noch keine Einheit. Im Gegenteil, ständig rasseln die Männer bei der Arbeit aneinander und schon nach wenigen Tagen liegen im Wald die Nerven blank. Es kommt zum „Kalten Krieg“. Doch dieses Mal kämpfen in der Taiga nicht Russen gegen Amerikaner, sondern jeder gegen jeden.


Am 28.01.15 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Auf dünnem Eis
Um die Produktion zu steigern, hat Sean Vann in einer russischen Holzfällersiedlung eine Erntemaschine gekauft. In den USA wäre der Fäller-Bündler mit Kettenlaufwerk sicher schon auf dem Schrottplatz gelandet, doch in Sibirien muss man nehmen, was man kriegen kann. Ob man mit dem alten Ding tatsächlich noch im Akkord arbeiten kann, wird sich erst noch herausstellen. Und es gibt noch ein Problem: Um die 25 Tonnen schwere Maschine im Wald zu testen, müssen die Männer damit über einen zugefrorenen Fluss fahren. Doch die Eisdecke ist in diesem Winter dünner als sonst.


Am 28.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen.


Am 28.01.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 28.01.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules
Ein Fürst zu Zeiten des Barocks hatte die Idee, mitten in der Wildnis den spektakulären Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe zu errichten, der größte in Europa.In dem Film gibt ein Gärtner und Landschaftsarchitekt des Parks Geheimnisse der Gestaltung preis, besucht werden die romantische Löwenburg und die berühmte Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe, die von den Fürsten von Hessen-Kassel gegründet wurde. Gekrönt wird der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe vom mächtigen Denkmal des Herkules, dem Wahrzeichen von Kassel. Jenseits des Herkules erstrecken sich in einer Gebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs weitläufige Nadel- und Laubwälder, die zum Wandern einladen. Ein Förster gibt Einblicke in die Eigenart und Probleme des Habichtswalds, der sich dem Schutz der Natur verschrieben hat. Mit ihm geht es auch auf Wildschweinjagd, diese Tiere haben sich in der letzten Zeit rasant vermehrt. Aber die Waldlandschaft bietet noch andere Attraktionen, zum Beispiel einen Besuch von Elmarshausen, dem größten Trakehnergestüt in Hessen.


Am 28.01.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Der Soonwald im Hunsrück - Von Waldmenschen und ihren Verstecken
Ein Wald wie aus alten Märchen: jahrhundertealte Eichen, romantische Burgruinen mit herrlichen Ausblicken, verwunschene Lichtungen, blühende Wiesen, kristallklare Bäche, bizarre Felsen und einsam gelegene Gehöfte prägen die Heimat der Menschen im Soonwald. "Silva sana", gesunder Wald, nannten ihn die Römer. Einst versteckte sich hier der Räuberhauptmann Schinderhannes mit seiner Bande, und der Jäger aus Kurpfalz ritt durch die grünen Fluren. Heute pflegen engagierte Forstleute den Wald und hüten seine versteckten Kleinode: kleine, lichtdurchflutete Urwälder, von saftigen Moospolstern überwachsen, zu denen oft nur geheime Pfade führen. Der Soonwald ist kaum zersiedelt und ca. 20.000 Hektar groß. Nur wenige Straßen führen durch den Wald, die nächsten Ortschaften liegen alle am Waldrand. Für viele Menschen im östlichen Hunsrück ist der Wald Arbeitsplatz: Waldarbeiter ist ein hier ein Traditionsberuf, und es gibt noch Bauern, die wie in alten Zeiten ihre Kühe auf den saftigen Wald-Wiesen weiden; andere bauen Wildfrüchte wie die Eberesche und Holunder an und machen Saft daraus.


Am 28.01.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Luchse - Vom Wohnzimmer in die Wildnis
Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den Wäldern der Westkarpaten jedoch gibt es noch große Jagdreviere und reichlich Verstecke für die schönen Katzen mit den Pinselohren. Dort will Wildhüter Milos Majda zwei Luchse auswildern. Nur wenige Wochen alt kommen die Luchse Muro und Lisa aus dem Zoo von Ostrava in seine Obhut. Wochen später beginnt Milos, den Geschwistern das Jagen beizubringen. Das Filmteam begleitet Wildhüter Milos Majda bei seinem außergewöhnlichen Experiment und hält seine ungewöhnliche Freundschaft zu den Luchsgeschwistern Lisa und Muro in anrührenden Bildern fest.


Am 28.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Wunder Leben - Säugetiere
Im Laufe ihrer Entwicklung haben die Säugetiere alle Lebensräume der Erde erobert. Flughunde, die sich in den Urwäldern Zentralafrikas sammeln, oder riesige Rentierherden in Kanada, die während ihres Lebens so viele Kilometer zurücklegen, dass es für drei Erdumrundungen reichen würde: die Vielfalt der Säugetiere ist beeindruckend. Dabei ist ein Säugetier dem Menschen besonders ähnlich: der Affe. Auf der japanischen Insel Honshu genießen Schneeaffen in den bitterkalten Wintern das Bad in den Thermalquellen. Liebevoll pflegen sie gegenseitig ihr Fell und spielen miteinander. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass ein Affenmännchen als Wächter den Eingang zum geheizten Pool kontrolliert. Nur bestimmten Familien gewährt er Einlass, die anderen müssen draußen frieren, bei minus 20 Grad Celsius. In deutlich wärmerer Umgebung lebt die Elefantenspitzmaus. Sie verbringt ihr gesamtes Leben in atemloser Aktivität und muss daher ständig fressen. Sie hat ein kompliziertes Netzwerk aus Pfaden angelegt, um möglichst schnell zu den ergiebigsten Jagdgründen zu gelangen. In diese Pfade rettet sie sich auch, wenn aus der Jägerin eine Gejagte wird. Pfeilschnell entkommt die Elefantenspitzmaus so ihren Feinden.


Am 29.01.15 06:05 - 06:30 Uhr auf 
arte: Brasiliens Bahia - Menschen, Religionen und der atlantische Regenwald
Das Hinterland der Bucht von Salvador da Bahia, genannt Recôncavo (Umkreis), hat ein ganz besonderes kulturelles Erbe. Über Jahrhunderte hinweg fanden dort entflohene schwarze Sklaven Zuflucht und gründeten ihre eigenen Siedlungen. Zusammen mit anderen Siedlern nutzten sie gemeinschaftlich die Reichtümer des damals sehr dichten tropischen Regenwaldes, der Palmenhaine, Mangroven, Flüsse und Wälder. Auch die vor der Küste gelegenen Inseln wurden neuen Siedlern zur Heimat. Bescheidene Fischerfamilien ließen sich dort nieder. Ein Reifenhersteller hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mata Atlântica, den ursprünglich einmal riesigen atlantischen Regenwald entlang der brasilianischen Ostküste, dessen Fläche stark reduziert wurde, zu schützen und wieder aufzuforsten.


Am 29.01.15 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Kanada - Die Küste Britisch-Kolumbiens
Hunderte Inseln liegen in der Straße von Georgia, einer bis zu 30 Kilometer breiten Wasserstraße des Pazifischen Ozeans, die zu Kanadas westlichster Provinz British Columbia gehört. Viele Menschen leben hier von der Forstwirtschaft und vom Fischfang. Um ein lohnendes Auskommen zu erzielen, ziehen sie sich oft wochenlang in Camps an den Küsten zurück, die nur über das Meer erreichbar sind. Ihre einzige Verbindung zur Zivilisation ist ein regelmäßig verkehrendes Frachtschiff. Es liefert die schweren Ausrüstungen, versorgt die Arbeiter mit den notwendigen Nahrungsmitteln und Geräten und hat manchmal auch einige neugierige Passagiere an Bord. Diese wollen die wilde Schönheit der fast unberührten Region entdecken, in der sich hohe Berggipfel und Gletscher über dem Meer erheben.


Am 29.01.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Wir treffen auf Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien. Kommen Sie mit an die Ostsee!
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 29.01.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die hessische Rhön
Der Film, eine Reise voller überraschender Perspektiven und Entdeckungen, beginnt in Fulda. Günther Elm, Fuldaer Original und ehemaliger Karnevalsprinz, macht den Zuschauer auf besondere Art mit der alten Bischofsstadt und ihren barocken Wahrzeichen, dem Dom und dem Schloss, aber auch mit den Menschen und ihrer Lebenslust vertraut. Schon geht es weiter in die Rhön, das "Land der offenen Fernen", eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Weite Teile wurden unter Naturschutz gestellt, damit die einzigartigen Wälder, seltenen Pflanzen und Tiere erhalten bleiben. Seit 1991 zählen sie als Biosphärenreservat Rhön zum Weltnaturerbe der UNESCO. Gezeigt wird die Wasserkuppe, der Berg der Segelflieger mit seiner berühmten Segelflugschule. Vor allem aber macht das Filmteam Begegnungen mit Menschen, die im Einklang mit der Natur leben und arbeiten, im Mittelpunkt steht der Naturwächter Arnold Will. Er ist einer der "Rhön-Ranger" des Biosphärenreservats, die zum Schutz des Naturparks eingesetzt sind. Mit seinen Führungen, bei denen er den Wald zum Erlebnis werden lässt, begeistert er besonders die Kinder. Dem Erhalt der Natur haben sich auch ein Rhönschäfer, ein Biobauer und nicht zuletzt ein Gastwirt verschrieben, der die wohl originellsten Rhönschafgerichte der Region zubereitet.


Am 29.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Bei den Orang Utans
Felix Heidinger berichtet von den Orang Utans auf Borneo.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 29.01.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Colorado - Rocky Mountain Nationalpark
Der Rocky Mountain Nationalpark, der höchst gelegene Nationalpark der Vereinigten Staaten, liegt im Herzen der USA: eine nahezu unberührte Tierwelt, atemberaubende Panoramen, sattgrüne Wälder, malerisch gelegene Bergseen, Höhenpässe und Täler. Zu ihm gehören 150 Seen und insgesamt 720 Kilometer Flüsse und Bäche. Mehr als 60 Dreieinhalb- bis Viertausender erheben sich hier - eine überwältigende Gebirgskette, in der die Eiszeitgletscher gewaltige Spuren hinterlassen haben. Optisch hat der Rocky Mountain Nationalpark - auf mehr als 1.000 Quadratkilometern - einiges zu bieten. Er liegt im Norden des Bundesstaates Colorado, rund 120 Kilometer nordöstlich von Denver, und ist mit dem Auto leicht erreichbar. So ist er auch das ganze Jahr durchgängig gut besucht - vor allem von Campern, Felskletterern, Bergsteigern und Wanderern. Der kleine Ort Estes Park am Eingang des Parks bietet Restaurants, kleine Hotels und einen Supermarkt. Nur ein paar Minuten entfernt ist man in purer Wildnis. Cowboy-Feeling und Lagerfeuerromantik kommen da von ganz alleine. Im September, zur Brunftzeit der Hirsche, bietet sich Naturliebhabern ein imposantes Schauspiel. In der Abenddämmerung kommen die Herden in die Täler, ganz nah an die Straßen heran. Sie grasen auf den üppigen Wiesen, stoßen hohe Brunftschreie aus und tragen ihre Revierkämpfe aus. Die einzige Bedrohung dieser Idylle: der Borkenkäfer und die jährlichen Waldbrände, die oft ganze Bergzüge zerstören. So trainieren hier - in der schwergängigen Höhenluft - die "Alpine Hotshots", die beste mobile Feuerwehrsondereinheit der USA. Der Film begleitet die Elitetruppe bei einem Einsatz, sieht Biologen und Forschern bei ihrer Arbeit im Park zu und trifft waschechte Cowboys, die hier ein klischeetreues Wild-West-Leben führen.


Am 29.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens
Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.


Am 29.01.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Bear Grylls - Albtraum im Dschungel
Ein Archäologenteam wird im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko von Banditen überfallen. Schwer verletzt gelingt den Forschern die Flucht. Im Anschluss beginnt für Armando Anaya und seine Gefährten im Dschungel ein knallharter Überlebenskampf. Wie sollen die Männer dort ohne Wasser, Nahrung und Navigationsgerät überleben? Bear Grylls veranschaulicht in dieser Episode an den Originalschauplätzen dieses Falles die lebensbedrohlichen Gefahren des Regenwaldes.


Am 29.01.15 18:15 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Gegen den Strom - Die ewige Reise der Lachse
Die gemäßigten Regenwälder von British Columbia in Kanada gewähren mehr Lebewesen Unterschlupf, als jeder andere Regenwald der Welt. Außerdem verfügen die Regenwälder in British Columbia über die höchsten Bäume des Planeten. Hier haben sich die letzten großen Raubtiere Nordamerikas angesiedelt: der Grizzlybär und der Wolf. Ihr Überleben hängt jedoch von einem großen Naturereignis ab. Einmal im Jahr wandern die Lachse stromaufwärts zu ihrer Brutstätte und bieten dabei den Bären und Wölfen ein Festmahl.


Am 29.01.15 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Im Ozeaneum in Stralsund können die Besucher virtuell ins Meer "eintauchen". Doch der gigantische Aufwand hinter den Kulissen bleibt verborgen. Algenwälder, Korallenriffe und eine "Mini-Nordsee" müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährden. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der "echten" Meere und ihrer bedrohten Arten zugute kommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)


Am 29.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2) - Felsen, Seen, tiefe Schluchten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 km Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Beim Stichwort "Naturfilm" denken die meisten von uns sofort an Löwen in der Serengeti, Eisbären in der Arktis oder Gorillas im Nebel. Aber auch unsere Naturparadiese brauchen sich nicht zu verstecken. Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an unseren Flüssen leben. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Das kann nicht jeder - schon gar nicht in der Serengeti. Aber bei uns! Die Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen, die heute schon fast auf Augenhöhe mit Amazonas & Co sind. Wir erleben auch Natur aus zweiter Hand, z.B. in den alten Steinbrüchen in der Eifel. Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 29.01.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (2/2) - Wälder, Bäche, dunkle Höhlen
Der zweite Teil der Dokumentation entführt die Zuschauer in die Wildnis vor unserer Haustür - ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber - die uns übrigens ähnlicher sind als wir glauben. Mitten im Wald roden sie Lichtungen und schaffen sich so ihren eigenen Lebensraum. Genauso haben wir auch angefangen - vor Tausenden von Jahren.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 30.01.15 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Die Dinos vom Versteinerten Wald
Vor 290 Millionen Jahren ereilte Chemnitz fast das gleiche Schicksal wie Pompeji: Die Stadt wurde unter einer tödlichen Vulkanasche-Schicht begraben, alles Leben auf einen Schlag ausgelöscht. Mit einem kleinen Unterschied: Chemnitz war damals noch keine bewohnte Stadt, sondern ein tropischer Regenwald, in dem sich die ersten, noch sehr kleinen Dinosaurier und riesige Libellen tummelten. Tragisch für den Wald, aber ein Glücksfall für die Wissenschaft von heute. Denn so wurde ein komplettes Ökosystem versteinert und damit bestens konserviert. Jetzt wird es Stück für Stück wieder ausgegraben. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich die ersten, spektakulären Ergebnisse aus dem versteinerten Wald zeigen: prächtig erhaltene Mini-Dinosaurier, die Vorfahren der späteren Urzeitriesen, und einen Riesen-Schachtelhalm, der zum Fossil des Jahres 2010 gewählt wurde. Chemnitz rechnet sich gute Chancen aus, dass dieser fossile Schatz sogar als Unesco-Weltnaturerbe anerkannt wird. Was man alles aus den versteinerten Zeugen einer längst vergangenen Zeit herauslesen kann, erklären Paläontologen: Die Experten für Fossilien untersuchen den Zahnschmelz von Mammuts und machen ungewöhnliche Experimente mit Hühnern. Alles um herauszufinden, wie unsere Erde vor Jahrmillionen aussah.


Am 30.01.15 07:45 - 08:40 Uhr auf 
PRO/ MAXX: Abenteuer am Polarkreis mit Bruce Parry - Nordeuropa
Bruce besucht ein weit entferntes russisches Dorf - tief im Inneren des riesigen borealen Waldes. Das Leben hier hat sich seit Hunderten von Jahren kaum verändert, und so sind die Menschen noch auf die Nahrung angewiesen, die sie aus den Wäldern sammeln. Bruce reist weiter nach Norwegen, wo er mit Rentierzüchtern lebt, die Schneemaschinen, Boote und sogar Hubschrauber verwenden, um ihre Tiere zu transportieren.


Am 30.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wisente und Wölfe
Wisente sind die Giganten Osteuropas. Kein anderes Säugetier in Europa ist größer und gewaltiger als sie. Durch die Jagd wurde diese Art beinahe ausgerottet, und nur intensive Züchtungsprogramme haben die Erhaltung dieser charismatischen Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten freilebenden Wisente der Welt durch die weiten Wälder. Wild und auf sich alleine gestellt leben sie hier wie vor Tausenden von Jahren. Der Film begleitet über zwei Jahre das Leben eines kleinen Wisentkalbes: Er zeigt die Geburt der kleinen Marisha in Gefangenschaft und den schwierigen Start ins Leben. Das Muttertier hatte nicht genügend Milch, und so wurde das Kälbchen mit der Flasche groß gezogen. Als junge Kuh wird Marisha in die Freiheit entlassen. Doch wird sie sich in der Wildnis behaupten können? Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wird Marisha schließlich in eine Herde aufgenommen und bekommt schon bald ihr erstes Kalb. Die Kamera begleitet den Nachwuchs bei seinen ersten unsicheren Schritten im Sommer und ist im Herbst dabei, wenn die Tiere zu tieferen Weidegründen ziehen. Dabei wird die Herde von einem Wolfsrudel begleitet. Doch auch andere Jäger wie zum Beispiel Bären warten auf eine günstige Gelegenheit. Werden Mutter und Kalb den Winter überleben?


Am 30.01.15 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Im Herzen Venezuelas
Filmautor Peter Sonnenberg reist durch Venezuela. Der Weg führt von der Goldminenstadt El Dorado im Südosten Venezuelas auf die spektakulären Tafelberge, zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1.000 Meter hohen Salto Ángel, zum indigenen Volk der Pemón. Weiter geht es auf der Transamazonica durch den Dschungel zum Orinoco bei der Stadt Ciudad Bolívar und dann ins Orinoco-Delta. Unterwegs trifft Peter Sonnenberg Bruno, einen ehemaligen Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde.


Am 30.01.15 14:20 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Mangroven - Bedrohte Küstenwälder in Brasilien
Im Brackwasser der tropischen und subtropischen Küsten Brasiliens, wo Süß- und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum: die Mangroven. Die bizarren Gezeitenwälder stellen einen wirksamen Schutz gegen Erosion und Flutwellen dar, sie bieten Lebensraum für zahllose Tierarten und garantieren den Menschen der Küstenregionen ihre Lebensgrundlage. Auch an Brasiliens Küste sind diese einzigartigen Biotope zu finden.


Am 30.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der König des Regenwaldes
Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundestaat Queensland, verehrten Jahrtausende lang einen Riesenvogel und lebten mit ihm im Einklang. Der weiße Mann aber hat es in nur 200 Jahren geschafft, diesen Vogel, den Kasuar, fast auszurotten. Felix zeigt das jetzige Leben des Kasuars und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben. Der Kasuar ist wirklich ungewöhnlich. Er wird 1.90 Meter groß und wiegt dann über 80 Kilogramm. Er kann, obwohl er ein Vogel ist, nicht fliegen. Dafür läuft er umso schneller.


Am 30.01.15 15:00 - 15:45 Uhr auf 
3sat: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien ist ein undurchdringlicher tropischer Regenwald entlang des längsten Flusses der Welt: des Amazonas. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Reisen kann man nur auf dem Schiff: "Recreios" heißen die Passagierboote. Mit 28 Stundenkilometern zieht der urzeitliche Dschungel gemächlich vorbei. Die Dokumentation "In der Hängematte auf dem Amazonas" lädt zu einer Reise durch Amazonien ein: Von Manaus, der brasilianischen Hauptstadt des Bundesstaats "Amazonas", geht die Reise mit der "MS Oliveira" circa 600 Kilometer flussaufwärts Richtung Kolumbien. Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit.


Am 30.01.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schottland
Im Norden Europas erstreckt sich ein Land der Kontraste und der unberührten Natur: Schottland. Auf 80.000 Quadratkilometern, zwischen dem Ozean und den Bergen, bietet die Region eine Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, wo Heideland, Felsgestein und Wasser vorherrschen. In dieser grandiosen Kulisse hat sich eine erstaunlich reiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Der St.-Kilda-Archipel, der als UNESCO-Welterbe gilt, bietet 100 Millionen Meeresvögeln Zuflucht. Der schönste See Schottlands ist Loch Lomond. Er gilt auch als der größte und an Natur reichhaltigste See der Region. Die Schottische Umweltagentur kümmert sich um den Erhalt der Natur im und rund um den See, der von einem Dutzend Flüssen gespeist wird. Die Zwergfledermaus hat in Schottland ein zweites Zuhause gefunden, nachdem sie in Großbritannien als beinahe ausgestorben galt. Auch die riesigen Wälder von Trossachs haben den Ruf einer der schönsten Orte der Region zu sein.


Am 30.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Wildsau von rechts
Wann immer sich der Polizist Klaus Dietrich und der Jagdaufseher Michael Karbach über den Weg laufen, hat es gerade gekracht: Wildunfall. Die beiden haben viel zu tun, sie arbeiten im Hunsrück, einem wald- und wildreichen Gebiet und damit einem besonders gefährdeten Revier. Im Frühjahr vergeht kein Tag ohne Kollision: Denn dann fällt der Berufsverkehr der Menschen mit der Futtersuche des Wildes in der Dämmerung zusammen. Klaus Dietrich muss sich um verletzte und traumatisierte Autofahrer kümmern, Michael Karbach bleibt nichts übrig, als getötete Wildschweine und Hirsche zu entsorgen.


Am 30.01.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Bear Grylls in den Karpaten
In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.


Am 31.01.15 08:10 - 08:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kleine Paradiese - Der Amazonas-Regenwald
Von den Galápagos-Inseln über die Serengeti bis nach Spitzbergen besucht die Dokumentationsreihe beeindruckende kleine Welten unseres Planeten und dokumentiert das einmalige Wechselspiel zwischen seinen Individuen. Dabei werden sowohl die einzigartige Schönheit als auch die Zerbrechlichkeit dieser Ökosysteme deutlich, deren Schutz und Erhalt für unseren Planeten wichtiger sind denn je.


Am 31.01.15 18:30 - 19:15 Uhr auf 
hr: Aus Liebe zum Taunus - Unterwegs in Hessens Wäldern
Auf ihrem Streifzug durch den Hochtaunus begegnet die Filmautorin Dorothea Windolf Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zum Wald haben, Menschen, für die der Taunus Broterwerb und Inspirationsquelle ist. Einer von ihnen ist der Holzkünstler Hendrik Docken. Mit seinem Großvater war er als Kind oft im Taunus spazieren, jetzt lebt er mittendrin und hat ein ehemaliges Ausflugslokal in sein Atelier umfunktioniert. Hier hebt er „den eigentlichen Schatz der Bäume“ – den, so sagt er, haben sie unter ihrer Rinde verborgen. Hendrik Dockens Atelier liegt mitten in einer ehemaligen keltischen Stadt; so kommt es, dass der Künstler viele Geheimnisse dieser längst versunkenen Kultur kennt. Die Revierförsterin von Grävenwiesbach, Birgit Wetzel, kommt aus Schleswig-Holstein. Seit sieben Jahren lebt sie in dem 450-Seelen-Örtchen Maibach. Vor allem in die Vielseitigkeit des Taunus hat sie sich vom ersten Augenblick an verliebt: „Ich habe eine gewisse Demut vor der Natur, und ich fühle mich auch als Teil der Natur“, sagt sie. Deshalb hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Wald für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Sie zeigt, wie ihre Vision des zukünftigen Waldes aussieht.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 31.01.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Münchens grüne Lungen
München gilt als grüne Weltstadt mit Herz und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, der Englische Garten, einer der größten Stadtparks der Welt - noch vor dem Central Park in New York, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide im Norden, die an die Münchner Allianz-Arena angrenzt, stellen wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen dar. Diese Gebiete sind Münchens grüne Lungen.


Am 31.01.15 19:30 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Bonzen, Bären und Belugas an der Hudson Bay
USA Korrespondent Markus Schmidt erzählt die Geschichte von Ryan Klatt, dem Performancekünstler, der mit Belugas musiziert und davon träumt, eine Unterwasseroper mit ihnen zu produzieren. Er trifft Maria Mattice, die Indianerin, die dagegen kämpft, dass demnächst von Churchill aus Erdöl nach Europa verschifft wird. Und er trifft sich mit dem Forscher Ryan Brook, der erklärt wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert hat. Sie alle vereint die Liebe zur einzigartigen Naturlandschaft der Hudson Bay. Und die ist in Gefahr, seitdem der Klimawandel dafür sorgt, dass die Hudson Bay immer länger eisfrei bleibt.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 31.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: In Australiens Regenwald
Tropischer Regenwald bedeckt die Erde auf einer Gesamtfläche von 1.681 Millionen Hektar, davon befinden sich rund 900 Millionen Hektar in Südamerika, 500 Millionen in Afrika und 260 Millionen in Asien. Da diese Regionen von den letzten Eiszeiten kaum betroffen waren, ist die biologische Vielfalt hier so groß wie nirgendwo sonst auf der Welt. Doch der Regenwald ist überall durch fortschreitende Entwaldung, land- und forstwirtschaftlichen Raubbau sowie Brände bedroht. Die Länder der Welt haben sich bisher nicht auf eine internationale Konvention zur Erhaltung des Regenwaldes einigen können, doch werden im Rahmen des 1992 getroffenen Übereinkommens von Rio de Janeiro über die biologische Vielfalt Nationalparks und Naturschutzgebiete eingerichtet. Außerdem tragen verschiedene Umweltorganisationen wie der Forest Stewardship Council zum Schutz der Regenwälder bei. Erhaltung und Aufforstung der tropischen Waldgebiete könnten die globale Erwärmung aufhalten, während das Pflanzen neuer Wälder in hohen Breitengraden das Gegenteil bewirken könnte. Denn nur der Regenwald bindet Kohlendioxid und fördert zugleich die Bildung von Wolken, die zur Senkung der Temperaturen auf der Erde beitragen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 01.02.15 04:10 - 05:30 Uhr auf 
RTL2: Die Feuerspringer
Spielfilm. Kristin Scott ist jung, attraktiv und eine sehr engagierte Feuerwehrfrau. Gemeinsam mit ihrem Vater Hank bestreitet sie den letzten Einsatz vor seinem Ruhestand. Als die beiden ein Kind aus einem brennenden Haus retten, geschieht ein tragisches Unglück: Hank kommt ums Leben. Nach dem Tod des Vaters schlagen der jungen Frau von allen Seiten Hass und Vorwürfe entgegen. Sogar die eigene Schwester gibt ihr die Verantwortung für den Tod des Vaters. Als auch die Kollegen innerhalb der Feuerwehrtruppe ihr den Tod des Vaters und geliebten Kollegen vorhalten, kommt es zu handgreiflichkeiten zwischen Kristin und einem Kollegen. Die leidenschaftliche Feuerwehrfrau wird nach diesem Vorfall für acht Wochen aus dem Dienst ausgeschlossen. Kristin nutzt die Pause, um für das knallharte Auswahltraining bei den Smokejumpers zu trainieren, einer Feuerwehr-Elitetruppe, die Brände aus der Luft löscht und mit Fallschirmen in Brandherde springt. Die ersten physischen Tests besteht Kristin, doch in der Truppe schlagen ihr mehr und mehr Skepsis und Missgunst entgegen. Trotz allem meistert sie das Trainingscamp unter dem harten Ausbilder Milligan mit Bravour und kommt zu ihrem ersten Einsatz. Nach einem Zugunglück bedroht ein Waldbrand die benachbarte Stadt Stevensburg und den angrenzenden Nationalpark. Kristins erster Einsatz wird zugleich ihr schwerster, denn auf dem hiesigen Campingplatz zeltet ihre Schwester gerade mit Mann und Tochter und droht, von den Flammen eingeschlossen zu werden.


Am 01.02.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Dresden - Lachs in der Elbe und Hase im Kohl
Wie jedes Jahr ziehen im April 500 Suffolkschafe im Eiltempo von der Dresdner Heide quer durch die Stadt zum Königsufer. Die saftigen Weiden der Elbwiesen werden sie dann bis zum Winter satt machen. Als Landschaftspfleger fressen sie im Namen des Naturschutzes. Denn viele Vögel können hier nur brüten, viele Insekten nur gedeihen, weil die Vierbeiner alles schön kurz halten. Den Elbebiber schert das Treiben der Schafe nicht. Seit Anfang der 1990er-Jahre erobert sich der große Nager nach jahrzehntelanger Abwesenheit in der Barockstadt mit dem Glanz der alten sächsischen Residenz wieder Terrain. Dämme legt er dabei nicht an. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüseunternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden. Dass sich auch die Kleine Hufeisennase und der Große Abendsegler, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Italienische Mauereidechse, der Turmfalke und der Waldkauz im Naturraum der Elbauen und -hänge, der Gärten und Parks von Dresden wohlfühlen, wundert nicht: Es ist eine grüne Stadt.


Am 01.02.15 13:30 - 14:00 Uhr auf 
NDR: Das grüne Klassenzimmer
Draußen macht Biologieunterricht einfach mehr Spaß - und ist viel anschaulicher. Betina Gube ist eine sehr engagierte Biologielehrerin. An ihrer Schule in Peine-Vöhrum hat sie in den letzten Jahren einen Schulgarten angelegt, der in Norddeutschland wohl einmalig ist. Jede freie Minute verbringt sie in dem 5.000 Quadratmeter großen Areal. Ihr geht es nicht nur darum, dass Kinder Beete anlegen und ernten. Auf dem Gelände leben auch mehr als 180 Tierarten. Schafe, Ziegen, Gänse, aber auch Reptilien und Echse; bedrohte und seltene Arten, die versorgt werden müssen. Für sie alle ist der Schulgarten nicht Ersatz für das Tierheim, sondern sie sind Anschauungsobjekte im Biologieunterricht. Lernen ohne Druck, quasi nebenbei im Garten, das wünscht sich Betina Gube seit sie Lehrerin geworden ist. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die engagierte Pädagogin und Gartenliebhaberin durch einen Sommer in ihrem "grünen Klassenzimmer".


Am 01.02.15 21:15 - 22:20 Uhr auf 
ServusTV: Pflanzenwelten - Leben aus Licht
Ohne Pflanzen gäbe es das Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, nicht. Pflanzen erzeugen unablässig lebensnotwendigen Sauerstoff durch Photosynthese, also durch Verwandlung von Sonnenlicht in Energie. Computeranimationen veranschaulichen die biologischen Prozesse innerhalb der Planzen, und farbenprächtige Aufnahmen aus allen Regionen der Erde zeigen, wie erfolgreich die Pflanzen die Erde bevölkert haben.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 02.02.15 10:25 - 10:55 Uhr auf 
arte: Der Yellowstone-Nationalpark im Winter
Im Winter ist der Besuch des Yellowstone-Nationalparks eine echte Herausforderung. Der Yellowstone-Nationalpark gilt neben dem Yosemite als ältester Nationalpark der Welt und ist der meistbesuchte der USA. Im Winter ist der Zutritt wegen der extremen Klimabedingungen beschränkt. Allerdings kann ein Besuch im Winter um einiges spektakulärer ausfallen als ein Sommerspaziergang. Denn im Winter liegen die beeindruckenden landschaftlichen Formationen unter einer dicken Schneedecke, und der Frost ist eine Herausforderung sowohl für die tierischen Parkbewohner als auch die Besucher.


Am 02.02.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Wir sind zu Besuch im Schwarzwald. Die Region beeindruckt mit ihren hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier finden wir auch die Großvatertanne, einen 230 Jahre alten und 50 Meter hohen Baumriesen. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald auch für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 02.02.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Katzen des Dschungels
Diesmal ist Felix nach Mittelamerika gereist, nach Costa Rica. In diesem Land gibt es zwei besondere Projekte: Das Erste dient der Arthaltung stark gefährdeter, kleinerer Dschungelkatzen, wie z B., Ozelot, Margay und Jaguarundi . Obwohl es längst per Gesetz verboten ist, diese Tiere zu fangen, werden sie doch immer noch gejagt. Denn die Jungen bringen als kuschelige Haustiere einen guten Preis. Einmal ausgewachsen, sind sie als unberechenbare Wildtiere natürlich schwierige Mitbewohner und man will sie wieder los werden. Um diese ehemaligen Haustiere, die allein im Dschungel schnell kläglich zugrunde gehen würden, kümmern sich Tierschützer. Man macht die Katzen fit für das Überleben in der Freiheit, um sie dann auszuwildern. Das zweite Projekt in Costa Rica dient dem bedrohten Urwald. Der Biologe Donald Perry hat ein riesiges Stück unberührten Regenwald gekauft und darin eine Seilbahn für Touristen gebaut. Die Bahn fährt Besucher in fast drei Kilometern Länge durch das Kronendach des Dschungels . Die Wipfel-Bewohner, z. B., Affen, Schlangen, farbenprächtige Tropenvögel und Faultiere, fühlen sich von der langsam und geräuschlos dahingleitenden Gondel nicht gestört, wie sich bald herausstellte. Noch eine Besonderheit des Projekts: die Schüler und Studenten Costa Ricas dürfen umsonst mit der Gondel durch den Urwald fahren, um die Tiere zu beobachten. Man hofft, dass sie nach diesem einzigartigen Erlebnis sich für den Erhalt der bedrohten Regenwälder intensiv einsetzen werden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 02.02.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Guayana
Guayana ist zu 90 Prozent bedeckt von tropischem Regenwald. Dieser Teil Amazoniens verfügt über eine immense Artenvielfalt. Bisher wurde jedoch erst von einem Bruchteil des Regenwaldes eine Bestandsaufnahme gemacht. Unter Naturschutz steht aber nur ein Zehntel des Landes, weshalb der Regenwald vielerorts von der Umweltverschmutzung durch die Goldgewinnung und von der Wilderei stark bedroht wird. Die Naturschützer stehen dem jedoch ohnmächtig gegenüber, denn der Großteil der Bevölkerung spricht sich für die Goldgewinnung aus. Von den Kaw-Sümpfen bis zum Nouragues Naturreservat sind aber die Naturschutzmaßnahmen in vollem Aufschwung, um doch noch dieses wertvolle Naturerbe zu wahren, das zugleich reich, aber auch fragil ist.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.20 Uhr)


Am 02.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
Wenn in Kambodscha der Monsun ausbleibt, herrscht extreme Trockenheit. Dann bestimmt die Suche nach den letzten Wasserstellen das Leben der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


Am 03.02.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Die sechsjährige Togur hat den Großteil ihres Lebens im Haus eines indonesischen Offiziers verbracht, genauer gesagt: angekettet im Hinterhof, um dort Kinder und Gäste zu erfreuen. Wie sie werden vermutlich 50 Prozent aller auf Sumatra lebenden Orang-Utans in Gefangenschaft gehalten, meist unter jämmerlichen Bedingungen und zum Großteil von hohen Funktionsträgern wie Polizisten, Politikern und Militärangehörigen. Entsprechend schwer ist die Aufgabe von Dr. Ian Singleton, dem Leiter des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms (SOCP): Er befreit die Tiere aus den offiziell verbotenen Haltungen, um sie im Idealfall in einem Nationalpark wieder auszuwildern. Jedes einzelne Tier zählt, um das Überleben der hochgradig gefährdeten Art zu sichern. Denn der Lebensraum der schätzungsweise 6.000 verbliebenen Tiere wird durch die Ausbreitung der wirtschaftlich enorm erfolgreichen Palmölplantagen weiter eingeschränkt. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho-Naturreservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 besonders verheerend, durch die abgeholzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land vordringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwischen wurde die Region wieder aufgebaut, die Abholzung geht jedoch ungehindert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitarbeiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.


Am 03.02.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken. Danach steigen wir auf mit dem Heißluftballon, um den Lebensraum Spreewald in seiner Gesamtheit zu erleben. Entdecken Sie mit uns das Naturparadies Deutschland!
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 03.02.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Griechenland
Griechenland gilt als Land der Begegnung zwischen dem Westen und dem Orient. Die Landschaft ist geprägt vom Gebirge und vom Meer, von Gipfeln und Archipelen. Damit stellt das Land ein Juwel des Mittelmeerraums dar. Mit seinen 10 Nationalparks, 15000 Kilometern Küstenlinie, 400 Inseln und 20 Bergen, deren Gipfel über 2000 Meter hoch sind, verfügt Griechenland über einige besondere Ökosysteme. Doch die Umwelt bleibt stark verwundbar durch die Entwicklung der modernen Gesellschaft, die sich zusehends der Industrialisierung zuwendet. Die Mittelmeer-Kiefer, ein sehr seltene und alte Baumsorte, steht auf der Insel Skiathos unter besonderem Naturschutz. Der Meerespark der Nördlichen Sporaden beherbergt einen äußerst wertvollen Naturschatz. Die Mittelmeer-Mönchsrobbe gilt als Symbol dieses Meeresbiotopes. Auf dem Archipel von Ikaria, im Osten Griechenlands, wird die Pflanzen- und Tierwelt erforscht, um die große Artenvielfalt zu erhalten. Auf der Halbinsel Peloponnes bemühen sich die Naturschützer darum, die Population der Chamäleons zu vergrößern.


Am 03.02.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wilde Schweine und entwurzelte Riesen
Diesen Winter ist der Ort Markgrafenheide seit vielen Jahrzehnten das erste Mal "wildschweinfrei"! Das ist das vorläufige Ergebnis des gemeinsamen Schwarzwildprojektes von Stadtforstamt und Universität Rostock. Und das soll so bleiben! Deswegen wurde das Projekt unter Leitung von Wildbiologe Dr. Hinrich Zoller um zwei Jahre verlängert. Denn die Stadt spart dadurch Zehntausende Euro pro Jahr für die Beseitigung der Wildschweinschäden. Und die Einwohner haben keine Angst oder Ärger mehr durch das Schwarzwild. Forstamtsleiter Jörg Harmuth ist froh, dass Dr. Zoller sich um die Wildschweine kümmert, denn er und seine Revierförster kämpfen seit vielen Monaten mit noch viel größeren natürlichen Schäden durch den Orkan "Xaver", der im Dezember 2013 durch die Rostocker Heide gezogen ist. Sie brauchen jede Hand und alle verfügbare Technik, um nur den so genannten Windbruch aufzuarbeiten. Noch im darauffolgenden Sommer liegen riesige entwurzelte Bäume, mit bis zu acht Meter hohen Baumtellern, kreuz und quer verteilt über die 6.000 Hektar. Das Ausmaß des Schadens war für die Förster anfangs unvorstellbar! Damals hatten sie befürchtet, einen kompletten Jahreseinschlag an Holz, das sind etwa 15.000 Festmeter, verloren zu haben. Mittlerweile haben sie schon das Dreifache weggeräumt und sehen noch immer kein Ende!
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 03.02.15 18:20 - 19:05 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten Sieben Schwestern - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen - und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner - einen der größten Schmetterlinge der Erde -, scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons - um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.


Am 03.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Imposante Bergketten, atemberaubende Wälder und ein schier unermesslicher Artenreichtum prägen die Natur in dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Dokumentation blickt hinter das Geheimnis dieser unglaublichen Vielfalt. Sie zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Der tägliche Kampf ums Dasein wird genauso thematisiert wie die Schönheit der tropischen Fauna. Die Dokumentation erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes der Bilder der Dokumentation bildet den Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


Am 03.02.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Natur - Spekulationsobjekt mit Zukunft
Seit einigen Jahren boomt ein neuer Markt, der die Natur ökonomisch nutzbar macht. Der Rückgang der biologischen Vielfalt beispielsweise lässt den Marktwert von lebenden Arten steigen. Doch welche Gefahren drohen Mensch und Natur, wenn Wirtschaft und Banken die lebenden Ressourcen der Erde in Besitz nehmen? Wenn sie Tiere und Pflanzen zu Finanzprodukten machen und die Umwelt in spekulatives Kapital ummünzen? "Natur - Spekulationsobjekt mit Zukunft" untersucht in verschiedenen Ländern die besorgniserregende Umwandlung der natürlichen Ressourcen in Handelsgüter, die in monetäre Kreisläufe gelangen. Wie wurde der Umweltschutz zu einem globalen Markt? Warum interessiert sich die Finanzwelt so brennend für diesen neuen Wirtschaftsbereich? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Akteuren der neuen Märkte und den Verantwortlichen für die jüngste weltweite Finanzkrise? Welchen Einfluss üben Lobbys bei internationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen oder der EU aus, um dieses "Naturkapital" zu mehren? Welchen Gesetzen unterliegen diese neuen Märkte?
In Uganda fallen viele Menschen der Spekulation mit der Natur zum Opfer. In Brasilien werden massenhaft Lügenmärchen über die angebliche Rettung des tropischen Regenwaldes verbreitet. In den Vereinigten Staaten und in Malaysia haben Banken jetzt begonnen, vom Aussterben bedrohte Tierarten zu "schützen". Anhand konkreter Beispiele konfrontiert der Dokumentarfilm Entscheidungsträger und Politiker mit den Gefahren ihres Handelns für Umwelt und Bevölkerung. Inzwischen wird eine heftige Debatte über den Handel mit unserem Naturerbe geführt. Manche Wirtschaftswissenschaftler sehen in diesen Transaktionen die Vorboten einer neuen Finanzkrise. Aber diesmal steht die Zukunft der Natur auf dem Spiel - und damit die Zukunft von uns allen. Der investigative Dokumentarfilm enthüllt, dass Investmentfonds und für die jüngste Finanzkrise verantwortliche Banken überall auf der Erde riesige Naturschutzgebiete kaufen, die reich an gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sind. Um Profit daraus zu schlagen, werden sie monetär bewertet und in potenziell spekulative Börsenprodukte verwandelt. Mehr im Internet.


Am 03.02.15 20:15 - 22:20 Uhr auf 
Kabel1: Die Wildnis und ich - Papua-Neuguinea
In Papua-Neuguinea verfolgt Richard Gress eine schmerzhafte Mission: Er will sich von Ureinwohnern in einem blutigen Ritual ein traditionelles Narbentattoo einritzen lassen. Das ist nicht die einzige Herausforderung, die den Abenteurer und seinen Kameramann im Inneren des pazifischen Inselstaats erwartet.


Am 04.02.15 00:15 - 01:50 Uhr auf 
arte: Die Yanomami - Missbrauch im Urwald
Die Yanomami sind die größte indigene und zugleich am besten dokumentierte Volksgruppe des gesamten nördlichen Amazonasgebietes. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erregte der US-amerikanische Anthropologe Napoleon Chagnon mit seinen Forschungsarbeiten zu den Yanomami Aufsehen. Sie schienen zu beweisen, dass diese Volksgruppe eine angeborene Gewaltbereitschaft besitzt. Chagnon war damals von der amerikanischen Atomenergiebehörde auch beauftragt, bei den isoliert lebenden Yanomami Blutproben zu entnehmen, um die Befunde mit denen japanischer Hiroshima-Opfer zu vergleichen. Er nahm die Stammesmitglieder für sich ein, indem er massenhaft Äxte und Macheten austeilte. So erhielt er die begehrten Blutproben sowie nähere Informationen über die Abstammung der Stammesmitglieder. Zusammen mit dem Filmemacher Timothy Asch drehte er Dokumentarfilme, um das kriegerische Wesen der indigenen Volksgruppe nachzuweisen.
Ähnlich verfuhr der französische Anthropologe Jacques Lizot, der ebenfalls über die Yanomami forschte. Während sich Chagnon mit der Gewalt bei den Indianern beschäftigte, schrieb Lizot über die stark ausgeprägte Homosexualität in den Stämmen. Auch er verteilte freigiebig Gewehre und andere Waffen. Diese fragwürdigen Methoden stießen bei Menschenrechtsbewegungen auf Empörung. Nachdem der Aufenthalt von Chagnon bei der indianischen Bevölkerung Unruhe und Verstörung ausgelöst und zu neuen, oft tödlichen Krankheiten geführt hatte, erteilte die venezolanische Regierung ein Einreiseverbot.
Chagnon und Lizot haben im Amazonasgebiet ihre Spuren hinterlassen. Für die Yanomami bedeutet das Wort "Anthropologe" zugleich "Angriff". Ein Anthropologe ist für sie ein böser, unausgeglichener und launischer Zauberer. Der Dokumentarfilm schildert die Übergriffe auf das Yanomami-Gebiet, die in den letzten 40 Jahren im Namen der Wissenschaft verübt wurden. Im Film wechseln Interview-Sequenzen in den USA, Lateinamerika und Frankreich mit Archivmaterial aus Chagnons und Lizots Produktion sowie Bildern heutiger Recherchen ab, die die problematische Hinterlassenschaft der Anthropologen auf indianischem Gebiet dokumentieren.


Am 04.02.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Luchse - zurück in deutschen Wäldern
Fast 200 Jahre streiften keine Luchse mehr durch die weiten Wälder des Harzes. Dann kam Ole Anders und plante für den Nationalpark Harz die Rückkehr der faszinierenden Tiere. Überall in Deutschland suchte er geeignete Luchse in Gehegen und bereitete sie in einem Auswilderungscamp auf die Wildnis vor. Im Jahr 2000 war es dann soweit: Die ersten Luchse wurden in die Freiheit entlassen. Doch können Luchse, die in Gefangenschaft geboren wurden, überhaupt in freier Wildbahn überleben? Wie erforscht Ole Anders die scheuen Jäger? Wie viel Wildnis brauchen sie zum Überleben und wie viel Wildnis wollen wir überhaupt in Deutschland zulassen?
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr)


Am 04.02.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Wildes London
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten - bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.


Am 04.02.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.


Am 04.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailand treffen sowohl in der Landschaft als auch in der Tierwelt Extreme aufeinander. Die Dokumentation zeigt diese unterschiedlichen Lebenswelten, die in krassem Kontrast zueinanderstehen. Tiere und Pflanzen sind in diesem Land Südostasiens Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum tagtäglichen Kampf machen. Doch Flora und Fauna wissen sich zu wehren. So enthüllt die Dokumentation unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Der Naturfilm porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die Menschen, aber auch Tiere zu nutzen wissen. Thailand ist wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


Am 04.02.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Luchse - Vom Wohnzimmer in die Wildnis
Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den Wäldern der Westkarpaten jedoch gibt es noch große Jagdreviere und reichlich Verstecke für die schönen Katzen mit den Pinselohren. Dort will Wildhüter Milos Majda zwei Luchse auswildern. Nur wenige Wochen alt kommen die Luchse Muro und Lisa aus dem Zoo von Ostrava in seine Obhut. Wochen später beginnt Milos, den Geschwistern das Jagen beizubringen. Das Filmteam begleitet Wildhüter Milos Majda bei seinem außergewöhnlichen Experiment und hält seine ungewöhnliche Freundschaft zu den Luchsgeschwistern Lisa und Muro in anrührenden Bildern fest.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 05.02.15 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die Holzfäller von British Columbia
British Columbia im Westen Kanadas hat den weltgrößten, unberührten "borealen Regenwald" mit mehreren hundert Jahre alten Bäumen und Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat. Unter dem Waldboden lagern Millionen Tonnen von Bodenschätzen wie Gold und Kohle. Das Augenmerk der Wirtschaft liegt jedoch auf dem Waldbau - dem Betätigungsfeld von Cal Marsh. Um 4.30 Uhr beginnt für ihn der Tag, denn während der Erntezeit klettern die Temperaturen in den Rocky Mountains schnell auf über 30 Grad Celsius. Eine Strapaze für die Arbeiter mit ihrer kiloschweren Ausrüstung. Dennoch konnten Cal Marsh und seine Männer lange Zeit gut von der Holzwirtschaft leben, auch nachdem in den letzten Jahren Umweltschützer zusammen mit Regierungs- und Forstvertretern Programme erarbeitet haben, die den Holzfirmen strenge Auflagen erteilen. So müssen die Firmen etwa für die Wiederaufforstung in ihrem Erntegebiet sorgen. Ein Ökomanagementsystem mit Modellcharakter. Die weltweite Wirtschaftskrise erschwert nun jedoch die Arbeit von Cal Marsh immens. Der kanadischen Holzindustrie brechen die Absatzmärkte in den USA weg. Die Folge: Die Firmen bleiben auf ihren geschlagenen Bäumen sitzen, die Maschinen werden nicht mehr ausgelastet. Hinzu kommt, dass auch die Zulieferfirmen der Region unter Druck geraten. Doch noch bleibt Cal Marsh optimistisch.
(Wdh. übermorgen 8.50-9.45 Uhr)


Am 05.02.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Der Stechlin
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit. Wir bereisen den Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.
(Wdh. heute 19.10-20.10 Uhr)


Am 05.02.15 12:30 - 13:15 Uhr auf 
hr: Aus Liebe zum Taunus - Unterwegs in Hessens Wäldern
Auf ihrem Streifzug durch den Hochtaunus begegnet die Filmautorin Dorothea Windolf Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zum Wald haben, Menschen, für die der Taunus Broterwerb und Inspirationsquelle ist. Einer von ihnen ist der Holzkünstler Hendrik Docken. Mit seinem Großvater war er als Kind oft im Taunus spazieren, jetzt lebt er mittendrin und hat ein ehemaliges Ausflugslokal in sein Atelier umfunktioniert. Hier hebt er „den eigentlichen Schatz der Bäume“ – den, so sagt er, haben sie unter ihrer Rinde verborgen. Hendrik Dockens Atelier liegt mitten in einer ehemaligen keltischen Stadt; so kommt es, dass der Künstler viele Geheimnisse dieser längst versunkenen Kultur kennt. Die Revierförsterin von Grävenwiesbach, Birgit Wetzel, kommt aus Schleswig-Holstein. Seit sieben Jahren lebt sie in dem 450-Seelen-Örtchen Maibach. Vor allem in die Vielseitigkeit des Taunus hat sie sich vom ersten Augenblick an verliebt: „Ich habe eine gewisse Demut vor der Natur, und ich fühle mich auch als Teil der Natur“, sagt sie. Deshalb hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Wald für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Sie zeigt, wie ihre Vision des zukünftigen Waldes aussieht.


Am 05.02.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Gefährliches Alaska
John Hudson ist Experte für Survival-Psychologie. Er unterrichtet militärische Überlebenstechniken, genannt SERE (Survival, Evasion, Resistance, Escape), und hat das Handbuch zum Überleben im Dschungel und in extremer Kälte für die britische Armee geschrieben. Der Engländer muss sich in dieser Episode in einer extrem lebensfeindlichen Umgebung behaupten. Weit abseits der Zivilisation kämpft der Royal-Air-Force-Instrukteur in den Weiten Alaskas gegen Hunger und Unterkühlung an.


Am 05.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre großgenug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.


Am 05.02.15 22:00 - 22:30 Uhr auf 
Eurosport2: Timbersport
Holzfäller-WM 2014 in Innsbruck: Mannschaftswettbewerbe.


Am 06.02.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Vom Baumriesen zum Bildriesen
Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi holt ein gut 3.000 Quadratmeter großes Stück Regenwald in den Leipziger Gasometer. Es soll das größte Rundbild der Welt werden. Nach seinen Rundbildern Dresden, Rom, Mount Everest wird der Urwald zu seiner bislang größten Herausforderung. Er will die perfekte Illusion schaffen: Farbe, Licht, Geräusche, ja sogar Düfte sollen den Betrachter im Gasometer mitten in die geheimnisvolle Welt Amazoniens versetzen. Zwei Jahre lang arbeiten der Künstler und sein Team mit modernsten Retusche- und Drucktechniken an dem gigantischen Bild. Die Sendung erzählt die abenteuerliche und spannende Entstehungsgeschichte des größten Panoramas der Welt: von der Expedition in die geheimnisvolle grüne Hölle nahe dem Äquator bis zur Hängung des über 3.000 Quadratmeter großen Bildes durch Alpinkletterer im Leipziger Gasometer.


Am 06.02.15 09:50 - 10:55 Uhr auf 
arte: Die Rhône - Zurück zur Natur
Kann man einen Fluss restaurieren wie ein Kunstwerk oder ein Schloss? Anfang Dezember 2003 entwickeln sich die rasant ansteigenden Winterhochwasser der Rhône zu einer Tragödie. Dämme brechen, Menschen sterben und Tausende müssen ihre Häuser verlassen. Der Schock sitzt tief. Man glaubte, den Fluss unter Kontrolle zu haben. Doch nun muss man feststellen, dass die radikalen Flussbegradigungen der letzten 150 Jahre, welche die Rhône bändigen und für Wirtschaft und Energie nutzbar machen sollten, für diese Katastrophe teils mitverantwortlich sind. Zu viele Deiche und Staudämme, zu viel Beton, zu viele Straßen und Gleisabschnitte, die eng an der Rhône entlangführen, den Fluss säumen und ihn bedrängen. Die Landschaft ist verunstaltet, die Biodiversität verkümmert und macht den Fluss sogar zur Gefahr für den Menschen. Deshalb hat man nun beschlossen, ihn zu "restaurieren". Am Beispiel dieses aufregenden Umwelt-Abenteuers beleuchtet der Film eine Idee, die auf der ganzen Welt an Boden gewinnt: den begradigten Flüssen ein wenig Raum und die dringend benötigte Freiheit wiederzugeben. Außergewöhnliche Bilder führen direkt ins Herz der Forschungsarbeiten und bieten die einmalige Möglichkeit, die Rhône als Labor unter freiem Himmel zu entdecken. Seite an Seite mit den Forschern taucht der Film so wörtlich wie im übertragenen Sinn in die stürmischen Gewässer dieses Flusses ein und zeigt, dass er ein eigener Organismus von großer Schönheit ist: lebendig, ständig in Bewegung und äußerst komplex.


Am 06.02.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Supernasen von Borneo
Nasenaffen - ihr überdimensioniertes Riechorgan gab ihnen einst ihren Namen. Die scheuen Primaten leben tief in den Mangrovenwäldern Borneos. In der Sippe steht ein Machtkampf kurz bevor: Alastair und sein Gegenspieler Bill können sich nicht riechen, immer wieder fordert das jüngere Männchen das Alphatier heraus. Die Gruppe wird auch von außen bedroht - riesige Ölpalmplantagen fressen sich immer tiefer in ihren Lebensraum. Es gibt kaum noch Mangrovenwälder entlang der Küste, die einer Vielzahl von Land- und Wassertieren eine Zuflucht bieten. Einer dieser Plantagenbesitzer ist Mr. Lee - seitdem er weiß, was seine Anpflanzungen anrichten, setzt er sich für seine großnasigen Nachbarn ein. Eine weitere Gefahr: eine schwere Dürreperiode schwächt die Tiere. Doch an Einfällen mangelt es den geschickten Affen nicht. Bill und seine Gang plündern die Hütten in den benachbarten Siedlungen. Die Menschen wehren sich allerdings mit allen Mitteln. Werden Alastair und Bill ihre Sippe schützen können? Wer wird diese Herausforderung besser meistern, wer am Ende die Oberhand behalten? Eine Geschichte über Liebe, Drama und Tod, die jede Seifenoper in den Schatten stellt.


Am 06.02.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 06.02.15 18:20 - 19:05 Uhr auf 
arte: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen - eine Gefahr für beide Seiten ... In Westindien gibt es Traditionen, die die Verbindung von Tieren und Menschen feiern. Beim Volk der Karube führen junge Männer in Tigerkostümen und von Musikern begleitet den Tigertanz Hulivesha auf: neun Tage lang wird dieses Fest zu Ehren des Tigers gefeiert.


Am 06.02.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas existiert zwischen den höchsten Bergen der Erde und den bevölkerungsreichsten Siedlungen der Menschen noch immer einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Allein die Provinz Yunnan besitzt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre zusammen. Die Reise durch diesen einzigartigen Teil Chinas führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern in den Ebenen. Dort bewahrt China eines seiner geheimnisvollsten Paradiese, obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist. Die Volksrepublik verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.


Am 06.02.15 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Big Earth Data - Die digitalisierte Erde
Wir dachten, wir wissen alles über sie. Aber die Erde hat noch Geheimnisse, von denen wir nichts ahnten - bis jetzt. Denn Forscher aus aller Welt besitzen jetzt eine wertvolle und mächtige Ressource, die den Blick auf unseren Planeten für immer verändern könnte: Daten über die Erde. Tag für Tag wächst die Datenflut, ein enormes Datenvolumen entsteht. "Big Earth Data - Die digitalisierte Erde" begibt sich auf eine rasante Reise durch eine Welt, die wir gerade erst kennenlernen: Die Wissenschaft entdeckt das digitale Universum. Doch das birgt auch Probleme. Denn in den vergangenen Jahren sind wir zwar immer besser darin geworden, Daten zu erheben - aber je schneller die Datenmengen wachsen, desto schwieriger wird es, sie zu verarbeiten und ihnen sinnvolle Informationen abzugewinnen. Der Film begibt sich auf die Spuren von Wissenschaftlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Erde zu beobachten - wie Olaf Trieschmann, der mit Satelliten die Meere überwacht, oder Elisabeth Schöpfer, die analysiert, wie sich Flüchtlingslager entwickeln. Mithilfe von Satellitendaten sagen Wissenschaftler außerdem für eine der größten landwirtschaftlichen Regionen der Welt, die amerikanischen Great Plains, Wasserknappheit voraus. In diesem Gebiet, das die gesamte Welt mit Mais und Soja versorgt, sollen Farmer Wasser sparen - doch kaum einer möchte bislang auf seine Erträge verzichten. Bestimmt also der Welthandel, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse Gehör finden und welche nicht? Wem gehören die Erkenntnisse, die aus solchen Daten gewonnen werden? Anhand von authentischen Satellitenaufnahmen und aufwendigen Animationen präsentiert "Big Earth Data" die ungeahnten Möglichkeiten der Wissenschaft im digitalen Zeitalter - und zeigt auch ihre Grenzen auf.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 28.01.15 08:55 - 10:00 Uhr auf 
arte: Bis zum letzten Fang - Das Geschäft mit dem Fisch
Seit Jahrzehnten plündert eine Armada von Fangflotten mit verheerenden Folgen die Weltmeere. Experten schätzen, dass 90 Prozent des Mittelmeers überfischt sind. Trotz leichter Verbesserung gelten auch im Nordostatlantik fast 40 Prozent der Fischbestände als gefährdet. Arten wie der rote Thunfisch stehen mittlerweile auf der Liste der bedrohten Tiere. Der Dokumentarfilm ergründet, wie schlecht es um die Meere steht und welche Folgen der ständig steigende Konsum für die Europäer, aber auch für die Menschen in Afrika und Asien, hat.
 

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