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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 24.06.15 00:00 - 00:55 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Gibt es Bigfoot wirklich? Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken dieser Frage auf die Spur. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Wdh. heute 16.10-17.10 Uhr)


Am 24.06.15 00:55 - 01:35 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (2/2)
Die Spurensuche geht weiter: Existiert der Bigfoot wirklich oder sind die Forscher Bryan Sykes und Mark Evans auf dem Weg, einen Mythos zu entlarven? Der zweite Teil der Dokumentation führt in die russischen Wälder, in denen im späten 19. Jahrhundert "Zana", eine Frau ähnlich einem Menschenaffen, gefunden wurde. Können die DNA-Proben ihrer Nachkommen Aufschluss über das Mysterium Bigfoot geben? Und was hat es mit Reinhold Messner und dem Nazi-Yeti auf sich?
(Wdh. heute 17.10-18.00 Uhr)


Am 24.06.15 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Eroberer - Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise versetzt jeden in Angst, der ihren Weg kreuzt - und das nicht ohne Grund: Diese Ameise ist drauf und dran, die Welt zu erobern. Rote Feuerameisen verursachen beträchtliche ökologische und ökonomische Schäden. Die Landwirtschaft muss dabei einen hohen Preis bezahlen. Pflanzen, die den Ameisen in ihren Wurzeln oder Blättern guten Schutz bieten, müssen behandelt werden, bevor sie verkauft werden können. Junges Vieh und Geflügel, die von ihnen gestochen werden, verursachen noch größere Verluste. Die Rote Feuerameise kostet die amerikanische Wirtschaft jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar. Wer genau ist dieser furchterregende Eindringling? Wie kann sie sich so schnell vermehren? Welches Geheimnis steckt hinter ihrer erfolgreichen Vorherrschaft? Mithilfe von Wissenschaftlern entdecken wir die Geheimnisse, die hinter der biologischen Überlegenheit dieser außergewöhnlichen Spezies stecken, und erforschen Methoden, die die Expansion dieser Tiere stoppen könnten.


Am 24.06.15 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik
Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig: Sie ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.


Am 24.06.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Verbotenes Paradies - Die Tiere von Pripjat
Was wäre, wenn es auf der Welt plötzlich keine Menschen mehr gäbe, wenn sie plötzlich völlig von der Erde verschwänden? Wie und wie schnell würde die Natur darauf reagieren? Die Antwort darauf fand das Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas. Dort gibt es ein Dorf, das von den Menschen verlassen und ganz der Natur überlassen wurde. In den Häusern blieben nur Haustiere zurück. Pflanzen überwucherten die Gärten und setzten sich in den Gemäuern fest. Von dem immer dichter werdenden Unterholz, durch das kein Mensch mehr streift, fühlten sich Wildtiere angezogen, selbst solche, die fast ausgestorben waren.


Am 24.06.15 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis – Rückblicke
Ein außergewöhnliches Projekt: Familie Benedetto wünscht sich einen Rückzugsort im eigenen Garten, um nach getaner Arbeit so richtig auszuspannen. Spitzenarchitekt Pete Nelson entwirft zu diesem Zweck gemeinsam mit einem befreundeten Designer ein Baumhaus der Extraklasse. Das Bauwerk wird in sechs Metern Höhe zwischen zwei Douglastannen hängen. Rautenförmige Einzelteile verleihen der Konstruktion eine einzigartige geometrische Form. Das Refugium im Geäst wird mit verstärkten Stahlkabeln zwischen den Bäumen verankert. Ein zehn Meter hoher, massiver Stützbalken sorgt für zusätzliche Stabilität.


Am 24.06.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Hat der Zoo eine Zukunft?
Die Zeiten, in denen Zootiere in engen Käfigen oder Betongehegen gehalten wurden, sind vorbei. Stattdessen streifen Giraffen, Löwen oder Zebras in vielen Tierparks durch künstlich angelegte Savannen. Schimpansen oder Flusspferde leben in tropischen Regenwäldern. Zoos werden zu Erlebniswelten. Kritiker wollen sie dennoch abschaffen. Denn eine artgerechte Haltung von Wildtieren sei grundsätzlich nicht möglich. Sabine Merz sieht das anders: "Zoos haben Zukunft, wenn sie richtig geführt werden".
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr im SWR)


Am 24.06.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford: Wie ich die Welt überlebte - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?


Am 24.06.15 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.


Am 24.06.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas (3) - Die heiligen Quellen
Der bedeutendste von unzähligen Zusammenflüssen des riesigen Amur-Systems ist jener der beiden Quellflüsse des Amur. Der nördliche und der südliche Zweig des oberen Amur fließen vor ihrer Vereinigung durch dichte Wälder. Hier wirken sie wie ein Paar verwechselbarer Zwillinge, doch die weitere Reise flussaufwärts in die Mongolische Steppe und Bergwelt zeigt: Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 24.06.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Highway durch die Rocky Mountains - Herbst (1)
Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Stau und keiner hupt, nur die Fotoapparate klicken! Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert den Highway. Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen die Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway Trucks ausbremsen, aber auch, wo die lieben Viecher ganz artig über den Zebrastreifen gehen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Stau und keiner hupt, nur die Fotoapparate klicken! Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert den Highway. Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen die Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway Trucks ausbremsen, aber auch, wo die lieben Viecher ganz artig über den Zebrastreifen gehen. Amüsant, die Hirschbrunft mitten in einem Touristenort: Liebestolle Hirsche, nervöse Ranger und neugierige Zuschauer mischen sich zu einem bunten Chaos. Und das alles in den schönsten Landschaften Nordamerikas und ganz nebenbei ein traumhafter Herbst in Bilderbuch-Bergen. Schauen Sie dem Bär zu, wie er sich neben der Straße den Winterspeck anfrisst oder einem Murmeltier, das die Matratze für seinen Winterschlaf sammelt. Tiere haben viele Gründe auf oder neben die Straße zu kommen. Gehen sie mit Arendt/Schweiger auf eine amüsante Reise.


Am 24.06.15 21:05 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Kreuzzug gegen fremde Tiere
Nirgendwo sonst gibt es so viele putzige Tiere wie in Australien. Doch mit der Ankunft der Europäer wurde das ökologische Gleichgewicht nachhaltig gestört. Nun hat die australische Regierung eine Art Kreuzzug gegen fremde Tiere initiiert: Mittels gentechnologischer Verfahren sollen ganze Populationen eingeführter Tiere ausgerottet werden. Es sind auch Überlegungen im Gange, in Australien längst ausgestorbene Tiere (wie den tasmanischen Tiger) ebenfalls durch Gentech-Verfahren wieder zum Leben zu "erwecken" und so einheimische Feinde für die eingeführten Tierarten aus der Retorte zu erzeugen.


Am 25.06.15 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Der Zweiteiler führt auf eine Reise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil eins zeigt, wie das Klima sowohl das Schicksal der Neandertaler, als auch das der Römer mitbestimmte. Um 60 000 vor Christus herrscht auf der Erde Klimachaos, verursacht durch schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen. Die Urzeitmenschen stecken mitten im Überlebenskampf. Dem Neandertaler geht die Beute aus und der Homo Sapiens dringt in sein Revier ein. Er machte ihm die ohnehin schon knappen Ressourcen streitig. Das Duell geht zugunsten von Homo Sapiens aus. In einer viele Jahrtausende dauernden Völkerwanderung erobert er jeden Winkel der Welt. Seine Artgenossen gleiten direkt ins Paradies, als die zunehmende Kraft der Sonne das Ende der Eiszeit besiegelt. Landflächen, Meere und Flüsse tauen auf, die Natur explodiert. In Zentraleuropa, Asien und im Alten Orient entstehen beste Lebensbedingungen, die zu einer einmaligen Revolution in der Menschheitsgeschichte führen: Aus Nomaden werden Sesshafte, aus Jägern und Sammlern Ackerbauer und Viehzüchter. Beinahe zeitgleich entstehen Weizen-, Reis- und Maisanbau. Die Gemeinschaften können plötzlich Überschüsse produzieren, sie entdecken die Arbeitsteilung und erfinden neue Handwerkstechniken. Im anatolischen Göbekli Tepe wird der erste Tempel der Menschheit gebaut und in Jericho die älteste Stadt der Welt, während die Bewohner von Stonehenge etwa zeitgleich ihre Steinkreisanlage planen.


Am 25.06.15 06:55 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (2/2)
In Folge zwei geht die Reise der Klimaentwicklung weiter. Sie führt vom Römischen Reich über die Französische Revolution bis hin zum Klimawandel heute. Ab dem 2. Jahrhundert vor Christus erlebte die Erde eine Gunstphase, die sich auf die Entwicklung des Römischen Reiches auswirkt. Milde Temperaturen mit regelmäßigen Niederschlägen sichern die Versorgung und liefern die Grundlage für den Siegeszug der Supermacht. In jener Zeit erreicht das Römerreich seine größte Ausdehnung und herrscht über ein Viertel der damals bekannten Welt. Sogar die Ägypter werden von Rom unterjocht, über 300 Jahre dient ihr Land als Kornkammer für rund 50 Millionen Menschen des Riesenreiches. Doch dann schwingt das Klima um. Zunehmend strenge Winter verschärfen die Bedrohung der Außengrenzen des Imperiums. Rhein und Donau frieren zu und werden zu natürlichen Einfallstoren. In einer großen Völkerwanderung drängen 406 nach Christus 80.000 Germanen in das Römische Reich ein. Sie alle sind Klimaflüchtlinge, getrieben vom Hunger. Beweise für ihren Nahrungsmangel finden Forscher in den Knochen und im Mageninhalt von Moorleichen aus dem heutigen Dänemark. Es ist ein dunkles Zeitalter, aber nichts im Vergleich zu dem Klimaschock, den die Erde im Frühjahr 536 nach Christus erlebt.


Am 25.06.15 13:15 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Am Puls des Planeten (1/2) - Wie Technik das Geheimnis der Tiere entschlüsselt
Martin Wikelski ist ein Mann mit einer Mission: Abertausende von Tieren stattet der Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie weltweit mit ultraleichten Sendern aus, um ihre Funksignale von Satelliten aus dem All registrieren zu lassen. Es ist ein Jahrhundertprojekt, an dem rund um den Globus ein Netzwerk hochkarätiger Forscher beteiligt ist. Mit modernster Sendertechnik und mit Lust am Abenteuer ausgestattet, taucht der Visionär Wikelski ein in die Welt der Tiere. Durch neue technische Möglichkeiten erhalten wir ungewohnte Einblicke, denn diese Welt birgt immer noch große Geheimnisse.


Am 25.06.15 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis – Boxtrolls Special
Um die „Boxtrolls“ ranken sich viele Schauergeschichten. Die Bewohner der Stadt Cheesebridge fürchten die kleinen Kreaturen aus der Unterwelt, denn es geht das Gerücht um, sie entführten kleine Kinder. Dabei sind die mit Pappkartons bekleideten Wesen völlig harmlos. Das gleichnamige Stop-Motion-Animationsabenteuer hat in den USA mit Originalsprechern wie Ben Kingsley und Jared Harris für Furore gesorgt. Pete Nelson nimmt die unterhaltsame Filmgeschichte in diesem Special zum Anlass, eines der verrücktesten Baumhäuser seiner Karriere zu bauen.


Am 25.06.15 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Darwins neue Welt (1/5) - Der Entdecker
Die fünfteilige Reihe "Darwins neue Welt" erzählt, wie Charles Darwin die Theorie von der Entstehung der Arten entwickelte und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöste. Am 27. Dezember 1831 sticht das britische Vermessungsschiff "HMS Beagle" von Devonport aus in See mit dem Ziel südlicher Pazifik. Mit an Bord ist der 26-jährige Naturforscher Charles Darwin, für den das Leben auf See eine unbekannte, fremde Welt ist.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 25.06.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.


Am 25.06.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Highway durch die Rocky Mountains - Herbst (2)
Der zweite Filmteil führt über die schnurgeraden Highways der Prärie mit rollenden Hügeln, Badlands und üppigem, endlosem Grasland. Indianer-Büffel werden unsere Strecke belagern, Stinktiere werden den Highway mit uns teilen, und die Weite der Landschaft wird uns die Einsamkeit hautnah erleben lassen. Der zweite Filmteil führt über die schnurgeraden Highways der Prärie mit rollenden Hügeln, Badlands und üppigem, endlosem Grasland. Indianer-Büffel werden unsere Strecke belagern, Stinktiere werden den Highway mit uns teilen, und die Weite der Landschaft wird uns die Einsamkeit hautnah erleben lassen.


Am 25.06.15 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Kurswende statt Kollaps
Kurswende statt Kollaps: Gert Scobel und seine Gäste diskutieren in dieser Ausgabe die Frage, ob nur ein neuer Umgang mit Energie Überleben und Wohlstand sichern kann. Der in vielen Teilen der Welt verbreitete anspruchsvolle Lebensstil hat seinen Preis und konfrontiert die Menschheit mit der existenziellsten aller Fragen: der des Überlebens, denn der Heimatplanet ist an seine physikalischen Grenzen gekommen. Die Produktion der Wohlstandsgüter verschlingt Unmengen an Energie, und die Begrenztheit der Ressourcen wird immer deutlicher. Es drohen Verteilungskämpfe und Konflikte mit weitreichenden Folgen. Gleichzeitig hat der steigende Energiekonsum dazu geführt, dass in manchen Ländern buchstäblich die Luft zum Atmen fehlt. Vor wenigen Monaten erst veröffentlichte die UNO alarmierende Zahlen, wonach die Menge an Treibhausgasen neue Höchststände erreicht hat und die Konzentration von CO2 in der Luft seit 30 Jahren nicht mehr so stark gestiegen ist wie von 2012 auf 2013.


Am 26.06.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Wildererjagd am Mount Kenya
Bereits in den frühen Morgenstunden ist der feuchte Tropenwald höchst lebendig. In den 50 Meter hohen Baumkronen zetern halbstarke Meerkatzenmännchen. Äste krachen, die von Elefanten zerbrochen werden. Der Wildhüter Simon Gitau und seine Kollegen streifen durch das Dickicht des Bergregenwalds vom Mount Kenya, um Wilderer auf frischer Tat zu ertappen. Zur gleichen Zeit präparieren, nicht weit entfernt, drei Männer ihre Fallen. Sie haben es auf alles abgesehen, was Beine hat, auch auf die fast ausgestorbene Bongo-Antilope. Simon Gitau gehört zu den leitenden Wildhütern vom Kenya Wildlife Service und hat im Tierschutz seine Berufung gefunden. Vor Jahren war er selbst Wilderer. Deshalb kennt er den Unterschied zwischen demjenigen, der die Wilderei aus Armut und fürs Überleben seiner Familie betreibt, und dem bewaffneten Großwilderer, der es auf das wertvolle Elfenbein abgesehen hat. Doch beide sind für ihn Kriminelle, denn sie bedrohen das Überleben der Tiere Afrikas. Die Wildhüter haben alle eine militärische Ausbildung, denn die Konfrontation mit gewaltbereiten Wilderern kann sehr gefährlich werden. Der Kenya Wildlife Service sorgt nicht nur für den Schutz dieses einzigartigen Naturparadieses, auch die Bergrettung gehört zu den Aufgaben der Organisation. Denn der Mount Kenya ist mit knapp 5.200 Metern nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas und Sehnsuchtsort für Bergsteiger aus aller Welt.


Am 26.06.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Unter Drachen
Irgendwo in den dichten Monsunwäldern der indonesischen Insel Flores sollen riesige, Fleisch fressende, gelbe Drachen leben. Tiere, die wahrscheinlich den Komodowaranen der Nachbarinseln ähneln – so vermutet man. Denn obwohl die großen Warane der benachbarten Insel Komodo seit fast 100 Jahren entdeckt und inzwischen relativ gut erforscht sind, weiß man von den gelben Drachen rein gar nichts. Die Insel Flores ist bewohnt und meistens führt ein Zusammenleben von Menschen mit Fleischfressern zu Konflikten, aber auch hier sind gelbe Warane unbekannt. Zwei deutsche Reptilienexperten machen sich auf die Suche nach den geheimnisvollen gelben Drachen, was sie erwartet, wissen sie nicht.


Am 26.06.15 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis – Aus Alt mach Neu
Petes Baby ist in die Jahre gekommen. Sein allererstes Baumhausprojekt bedarf dringender Reparaturen, denn faulende Treppenaufgänge, wacklige Hängebrücken und morsche Holzverbindungen stellen eine große Gefahr dar. Mit verbesserten Techniken und einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl wertet er sein Erstlingswerk nicht nur optisch auf. In einem kleinen Anbau bringt er auch noch einen Schlafboden und einen Konferenztisch unter.


Am 26.06.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schottland
Im Norden Europas erstreckt sich ein Land der Kontraste und der unberührten Natur: Schottland. Auf 80.000 Quadratkilometern, zwischen dem Ozean und den Bergen, bietet die Region eine Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, wo Heideland, Felsgestein und Wasser vorherrschen. In dieser grandiosen Kulisse hat sich eine erstaunlich reiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Der St.-Kilda-Archipel, der als UNESCO-Welterbe gilt, bietet 100 Millionen Meeresvögeln Zuflucht. Der schönste See Schottlands ist Loch Lomond. Er gilt auch als der größte und an Natur reichhaltigste See der Region. Die Schottische Umweltagentur kümmert sich um den Erhalt der Natur im und rund um den See, der von einem Dutzend Flüssen gespeist wird. Die Zwergfledermaus hat in Schottland ein zweites Zuhause gefunden, nachdem sie in Großbritannien als beinahe ausgestorben galt. Auch die riesigen Wälder von Trossachs haben den Ruf einer der schönsten Orte der Region zu sein.


Am 26.06.15 21:35 - 22:30 Uhr auf 
arte: Mückenalarm - Invasion der Plagegeister
Sie sind für viele eine nervtötende Plage: Mücken. Die Blutsauger können sogar lebensgefährlich werden. Denn exotische Mückenarten erobern Europa - und sie können gefährliche Tropenkrankheiten verbreiten. Der Biologe Norbert Becker und seine Kollegen bekämpfen mit Hubschraubern und einem Spezialgift die wachsende Blutsauger-Plage am Oberrhein. Immer häufiger treffen sie auf neue Spezies wie beispielsweise die Asiatische Tigermücke. Die tropische Mückenart gelangte einst über den Gebrauchtreifenhandel nach Europa. Jetzt droht sie aufgrund des Klimawandels auch in Deutschland und Frankreich heimisch zu werden. Eine Gefahr, denn die Tigermücke kann das bisweilen tödliche Denguefieber übertragen. Jährlich stecken sich Millionen von Menschen mit dem Virus an. Weil es noch immer keinen wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit gibt, versuchen britische Forscher der Firma Oxitec das Übel mit genmanipulierten Mücken zu stoppen. Eine riskante Methode, deren Folgen für Mensch und Umwelt noch nicht erforscht sind. Autor John A. Kantara schaut in seinem Film "Mückenalarm - Invasion der Plagegeister" Wissenschaftlern über die Schulter und bekommt Einblicke in Hochsicherheitslabors, in denen Experten mit hochansteckenden Viren hantieren. Die neuesten Erkenntnisse des Bayreuther Biogeografen Carl Beierkuhnlein beweisen, dass klimatische Veränderungen die Invasion exotischer Mücken und Erreger in Mitteleuropa heute schon vorantreiben.


Am 27.06.15 02:45 - 03:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Verborgene Welten - Das geheime Leben der Insekten
Die wirbellosen Tiere sind die eigentliche Erfolgsgeschichte auf der Erde. Seit sie vor 400 Millionen Jahren das Wasser verließen, um an Land zu leben, haben sie jeden Winkel des Planeten besiedelt. Und zu welchen Ausmaßen - auf jeden Menschen kommen 200 Millionen ihrer Exemplare!
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, 3.30-4.15 Uhr bzw 4.15-5.05 Uhr)


Am 27.06.15 06:05 - 06:50 Uhr auf 
ZDFneo: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
Überlebenskünstler Bruce Parry lebt in der mehrteiligen Dokumentationsreihe "Bruce Parry bei Kriegern und Kämpfern" bei wilden Urvölkern, um deren Leben hautnah mitzuverfolgen. In dieser Folge schließt sich Bruce den Penan an, einem Volk von Nomaden in Borneo. Sie sind Jäger und Sammler, deren heimischer Wald um sie herum abgeholzt wird. Dadurch sind viele der Penan gezwungen, ihren traditionellen Lebensstil aufzugeben und in staatlich gebauten Dörfern zu siedeln. Doch irgendwo, tief im Dschungel, leben immer noch einige Penan so wie vor Tausenden von Jahren. Sie jagen wilde Schweine mit Blasrohren und bewegen sich lautlos durch die Wälder. Bruce versucht während seiner Reise herauszufinden, welche Auswirkungen die Abholzungen auf die Penan haben.


Am 27.06.15 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFneo: Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Es beherbergt unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo? Denn der Klimawandel hat längst seine Spuren hinterlassen. Gletscher schmelzen, fehlende Niederschläge machen dem gesamten Ökosystem zu schaffen. Auch die intensive Landnutzung durch die Übervölkerung zu seinen Füßen schadet dem Bergriesen gewaltig. Die zunehmende Trockenheit in der Savanne treibt immer mehr Menschen hinauf in den fruchtbaren Waldgürtel. Dabei zerstören sie unbewusst und unabsichtlich ihre eigene Lebensgrundlage. Denn vor allem der Waldgürtel ist es, der über eine Million Menschen mit Wasser versorgt.
(Wdh. übermorgen 6.55-7.40 Uhr)


Am 27.06.15 15:00 - 15:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Angewandte Ethik - Klimawandel und Klimaethik
Der Klimawandel wirft nicht nur ökonomische und politische, sondern auch weitreichende moralische Fragen auf. Christian Seidel vom Institut für Philosophie der FAU Erlangen beleuchtet die "Gerechtigkeit der Klimaethik" und regt an, dabei zentrale moralische Begriffe neu zu überdenken.


Am 27.06.15 17:15 - 18:00 Uhr auf 
phoenix: Können Tiere denken?
Sind Tiere in der Lage, ihre bisherigen Erfahrungen zu nutzen und sie in einer neuen Art zu kombinieren, um Probleme zu lösen? Die Wissenschaftsdokumentation begleitet bedeutende Forscher verschiedener Disziplinen, die sich von bisher gültigen Lehrmeinungen über die Intelligenz von Tieren verabschieden. Sie präsentiert Tests und Feldversuche, mit denen die erstaunlichen Fähigkeiten von Tieren im Hinblick auf Abstraktionsfähigkeit, soziales Denken, Kommunikation sowie Raum- und Zeitverständnis untersucht werden.


Am 27.06.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung.


Am 27.06.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Yukon Men - Überleben in Alaska - Elchsaison
Elche wiegen bis zu 700 Kilo und erreichen eine Schulterhöhe von etwa zwei Metern. Von so einem Koloss niedergetrampelt zu werden, ist kein Spaß. Die gigantischen Paarhufer verletzen in Nordamerika mehr Menschen, als jedes andere Säugetier. Charlie Wright und sein Bruder Shane müssen daher bei der Jagd extrem vorsichtig sein. In freier Wildbahn sind die Wiederkäuer zudem gut getarnt, deshalb ahmen die Männer in der Wildnis die Rufe der Elchkühe nach. Während der Brunftzeit haben die die Bullen nämlich nur eines im Sinn.


Am 28.06.15 04:05 - 04:30 Uhr auf 
n-tv: Männer, Muskeln, Motorsägen
Wenn die besten Sportholzfäller Deutschlands antreten, bleibt kein Holzblock unversehrt. Mit messerscharfen Äxten und kreischenden Kettensägen zerteilen sie jeden Stamm und liefern sich einen heißen Kampf. Wir waren dabei und verfolgen den Konkurrenzkampf von 17 echten Kerlen, die alle zur deutschen Meisterschaft der Sportholzfäller wollen. Wird der amtierende Europameister Dirk Braun wieder alle hinter sich lassen oder schafft es der Newcomer Peter Bauer aufs Treppchen? Diese Dokumentation zeigt, wie die Männer mit einer Mischung aus purem Adrenalin, rasantem Tempo und jeder Menge Muskelkraft sportliche Höchstleistungen liefern.


Am 28.06.15 08:35 - 09:20 Uhr auf 
PRO7 MAXX: TImber Kings - Blockhaus-Paläste XXL
Im kanadischen Winter zerstört Joel aus Versehen seinen Neun-Achsen-Truck. Beat und André gelingt es unterdessen, einen 1.000 Jahre alten Baum an einen exzentrischen Millionär aus Arkansas zu verkaufen. Peter liegt Bryan Jr. in den Ohren, weil er unbedingt eine neue Ausrüstung benötigt.
(Drei weiter Folgen direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)


Am 28.06.15 10:10 - 10:55 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2) - Vom Neandertaler bis zum alten Rom
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.


Am 28.06.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten, bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.


Am 28.06.15 10:55 - 11:40 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (2/2) - Vom Römischen Reich bis zum Klimawandel heute
Der zweite Film des "Terra X"-Zweiteilers "Klima macht Geschichte" zeigt, wie das Klima das Schicksal der Gesellschaften ab der Antike mitbestimmt - vom Römischen Reich über die Französische Revolution bis zum Klimawandel heute.


Am 28.06.15 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Auf den Inseln Neuseelands und Neukaledonien waren Vögel Millionen Jahre lang die alles beherrschende Tierart. Die ersten Säugetiere kamen erst als Begleiter der Menschen in die Region. So ist es vielleicht keine Überraschung, das einige der hier lebenden Vogelarten, wie schwarze Krähen und Keas, über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügen. In ungewöhnlichen Zeitlupenaufnahmen dokumentiert die Dokumentation die Kreativität, Intelligenz und den Einfallsreichtum dieser Vogelarten.


Am 28.06.15 11:40 - 12:20 Uhr auf 
ZDFneo: Madagaskar- Jenseits von Afrika
In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele Tierarten zu entdecken, wie in Madagaskar. Da deren Lebensräume dramatisch schrumpfen, müssen sich die Forscher mit der Entdeckung beeilen. Dirk Steffens erkundet die schroffen Schönheiten der Insel jenseits von Afrika - auch unter der Erde. Er begegnet exotischen Bewohnern und klettert bis in die Wipfel der Regenwälder auf den Spuren seltener Tiere, die es vielleicht bald schon nicht mehr gibt. Der Osten Madagaskars ist von einem dichten Regenwald bedeckt. Tagsüber ist der Wald erfüllt von einem seltsamen Gesang. Die lauten Rufe der Indris sind kilometerweit zu hören. Die Anatomie dieser Lemurenart erinnert sehr an eine menschliche Gestalt. Vermutlich deshalb erzählen die Madagassen, der Mensch sei ein Bruder des Indri. Die Indris stehen deshalb unter besonderem Schutz.


Am 28.06.15 12:40 - 12:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Linde - Pflanzen in unserer Umgebung
Kein anderer Baum ist in Deutschland so mit dem Begriff "Heimat" verbunden wie die Linde. Viele deutsche Ortsnamen, beispielsweise Lindau, aber auch Leipzig, wurden von dem Namen des symbolträchtigen Baumes abgeleitet. Dass die Linde ein prächtiger Baum ist, ist vielen bekannt. Aber wussten Sie auch, dass die Linde bei genauerem Hinsehen ein wahres Farben- und Formenspektakel zu bieten hat?


Am 28.06.15 13:30 - 14:00 Uhr auf 
NDR: Einsatz für Alleen
Beim Thema "Alleen" gehen die Meinungen auseinander: Für Autofahrer können die Bäume an beiden Seiten einer Straße gefährlich werden. Naturschützer dagegen entdecken darin einen besonderen Lebensraum. Während die einen also für das Abholzen plädieren, setzen andere sich für den Schutz von Alleen ein. Die Dokumentation begleitet Naturschützer bei ihrem Einsatz für die besonderen Bäume. Sie zeigt aber auch die Argumente der Gegenseite auf.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.20 Uhr)


Am 28.06.15 14:30 - 15:00 Uhr auf 
SWR: Das vergessliche Eichhörnchen
Eichhörnchen sind zweifellos die Charaktertiere der Heimat. Neben Wäldern bewohnen sie auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen ihnen ständig etwas abzuluchsen. Für die Hörnchen sind die Verluste allerdings gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo verstecken.


Am 28.06.15 14:40 - 15:40 Uhr auf 
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas - Die heiligen Quellen
Der bedeutendste von unzähligen Zusammenflüssen des riesigen Amur-Systems ist jener der beiden Quellflüsse des Amur. Der nördliche und der südliche Zweig des oberen Amur fließen vor ihrer Vereinigung durch dichte Wälder. Hier wirken sie wie ein Paar verwechselbarer Zwillinge, doch die weitere Reise flussaufwärts in die Mongolische Steppe und Bergwelt zeigt: Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.


Am 28.06.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Aufbruchstimmung
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson trommelt seine Leute zusammen, denn es gibt endlich wieder gute Nachrichten. Wochenlang hatten seine Arbeiter wegen der Wirtschaftskrise eine Zwangspause einlegen müssen, der Markt war völlig zusammengebrochen und die Sägewerke konnten ihr Holz nicht verkaufen. Doch jetzt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Bobby und seine Leute fahren mit ihren schweren Maschinen endlich wieder in die unzugänglichen Waldgebiete von North Carolina, um Geld zu verdienen. Und das wird auch höchste Zeit, denn die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen bereits 250.000 Dollar gekostet - Bobbys gesamte Ersparnisse. Fast euphorisch macht sich die Crew auf den Weg zu einem circa 60 Hektar großen Gebiet, das lukrative Einnahmen verspricht.


Am 28.06.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlammschlacht
Die Arbeiten im neuen Waldstück gehen gut voran, doch dann werden Bobby Goodson und seine Männer von schlechten Nachrichten ausgebremst. Die Holzfäller bekommen Besuch von einer Abordnung aus dem Sägewerk, die mitteilt, dass die vereinbarten Abnahmemengen nicht eingehalten werden können. Außerdem müssen Bobby und seine Leute in ein anderes Waldgebiet wechseln, da sich Kiefernholz gerade besser verkaufen lässt. Die Sumpfregion, in die Bobbys Leute umziehen sollen, ist jedoch äußerst gefährlich. Der Boden ist so feucht, dass dort vor einigen Jahren ein Bulldozer völlig im Morast versunken ist, außerdem wimmelt es vor Schlangen. Zähneknirschend muss der Holzfäller-Trupp die harten Bedingungen akzeptieren, die ihnen der Markt diktiert.


Am 29.06.15 04:10 - 04:30 Uhr auf 
SWR: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der "First Nations", der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Das Filmteam besucht ein Pow Wow in Midland und erlebt Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Die Kamera streift durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und filmt die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive.


Am 29.06.15 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Wild at Harz
Reißende Flussläufe, steile Wasserfälle und dunkle Wälder: in dieser Episode zeigt sich Deutschland im Harz von seiner wilden Seite. In der Region rund um das Okertal kämpfen sich Mathe-Student Michael, Sachbearbeiter Benjamin und Boutique-Managerin Simona an der Seite von Camel Trophy-Gewinner Heinz Kallin durch extrem schwieriges Gelände - ohne Proviant und nur mit einem Minimum an Ausrüstung. Dabei wird den Kandidaten nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke abverlangt, denn in der Wildnis machen die Outdoor-Freaks Bekanntschaft mit ihren eigenen Urängsten.


Am 29.06.15 09:15 - 10:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - mit David Beckham
Mit drei seiner engsten Freunde wagt der Ex-Fußballprofi David Beckham das "Abenteuer Amazonas". Nach dem ersten Stop in Rio, wo David sofort von einer Traube von Menschen umringt wird, fliegen die Freunde nach Manaus - die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Dort genießen die Vier ihre Freiheit auf den Motorrädern, doch als die Nacht hereinbricht, wird es ungemütlich.


Am 29.06.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.


Am 29.06.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Guayana
Guayana ist zu 90 Prozent bedeckt von tropischem Regenwald. Dieser Teil Amazoniens verfügt über eine immense Artenvielfalt. Bisher wurde jedoch erst von einem Bruchteil des Regenwaldes eine Bestandsaufnahme gemacht. Unter Naturschutz steht aber nur ein Zehntel des Landes, weshalb der Regenwald vielerorts von der Umweltverschmutzung durch die Goldgewinnung und von der Wilderei stark bedroht wird. Die Naturschützer stehen dem jedoch ohnmächtig gegenüber, denn der Großteil der Bevölkerung spricht sich für die Goldgewinnung aus. Von den Kaw-Sümpfen bis zum Nouragues Naturreservat sind aber die Naturschutzmaßnahmen in vollem Aufschwung, um doch noch dieses wertvolle Naturerbe zu wahren, das zugleich reich, aber auch fragil ist.


Am 29.06.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Madagaskar (1/4) - Insel der Wunder
Madagaskar, die viertgrößte Insel der Erde, ist Lebensraum für fünf Prozent der weltweiten Flora und Fauna. Jedes Jahr werden hier neue Gattungen entdeckt. Dank der Umweltschutzorganisationen, die sich für die Erhaltung der Insel-Fauna einsetzen, ist es heute möglich, ein fast vollständiges Porträt des einzigartigen Inselkontinents und seines faszinierenden - vor allem jedoch akut bedrohten - Ökosystems zu zeichnen. Die aktuelle Folge zeigt die Tiere, Pflanzen und spektakulären Landschaften der Insel. Sie dreht die Zeit zurück und findet in der erstaunlichen Vergangenheit der Insel mögliche Erklärungen für die Tierwelt von heute. Der Zuschauer entdeckt den Nationalpark Tsingy mit seinen skurrilen Kalksteinformationen, deren steil abfallende, messerscharfe Ränder ein natürliches Schutzgehege bilden, in dem sich viele Tierarten völlig abgeschottet und ungehindert weiterentwickeln konnten.


Am 30.06.15 00:00 - 01:00 Uhr auf 
N24: Der Kollaps - Kein Weg zurück
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft: Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat. War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
(Wdh. 4.25-5.05 Uhr)


Am 30.06.15 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes -Wer hat Angst vorm schwarzen Wald?
In dieser Episode geht es in den Südschwarzwald. Die Region oberhalb des Kleinen Wiesenthals wird Schauplatz eines einzigartigen Survival-Experiments, denn Maschinenbaustudent Oliver, Bear-Grylls-Fan Johannes und DJ Branco müssen sich vor Ort heftig abstrampeln, um das veranschlagte Tagespensum von 10 Kilometern zu schaffen. Die Route ist nämlich gespickt mit natürlichen Hindernissen. Gleich zu Beginn quälen sich die Outdoor-Freaks beispielsweise über ein 400 Meter langes Geröllfeld. Bei einer Steigung von annähernd 45 Grad will dort jeder Schritt wohlüberlegt sein, denn mit einem Bänderriss kommt man in der Wildnis nicht weit. Zum Glück hat die Truppe dieses Mal Proviant zur Stärkung mit dabei. Jemand muss dem Abendessen nur noch das Fell über die Ohren ziehen.


Am 30.06.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Leben in der Wiese
Die Wiese ist eine artenreiche Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen, Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind hierzulande ein Lebensraum auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen überwachsen. Mahd oder Beweidung halten den Wald in Schach. Dort wo Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes Schicksal. Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese, die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen aber nahezu wertlos ist.


Am 30.06.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Leben im Kornfeld
Aus einem kahlen Acker wird innerhalb weniger Monate ein Schlaraffenland für eine Vielzahl von Tierarten. In einem naturnah bewirtschafteten Weizenfeld zieht ein Hamsterweibchen seine Jungen auf. Das Korn ist eigentlich für menschliche Mägen bestimmt, aber die Feldhamster zweigen einen kleinen Teil für sich ab und legen eine unterirdische Vorratskammer an. Nebenan ist der Maulwurf derweil auf der Pirsch nach Regenwürmern. Sie und andere Zersetzer machen den Ackerboden fruchtbar.


Am 30.06.15 09:15 - 10:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - mit David Beckham
Mitten im brasilianischen Regenwald versuchen sich David und seine Freunde daran, im mächtigen Amazonas zu fischen - mit Erfolg! Wie man seinen Fang richtig ausnimmt und zubereitet, lernen die Städter von den Einheimischen. Sogar auf den staubigen Schleichwegen im Regenwald wird David wiedererkannt, und er erinnert sich, wie viel ihm seine Karriere als Profifußballer in den letzten Jahren abverlangte.


Am 30.06.15 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Der Krieg der Beutelratten
Die Kusus oder auch Possums gehören zu einer australischen Beuteltierart. Da die Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung zunehmend verdrängt werden, zieht es sie millionenfach in die Städte. Und sie sind fest entschlossen, dort zu bleiben. Doch als Angehörige einer invasiven Art, die sich in ursprünglich fremden Lebensräumen aufgrund fehlender natürlicher Feinde ausbreitet, werden sie heute in Australien und Neuseeland zur Plage. In Australien stehen die Kusus unter Artenschutz und die Bekämpfungsmöglichkeiten sind begrenzt. Daher wurde ein "Zwangsverhütungsprogramm" für die Tiere eingeführt, das der Film dokumentiert.


Am 30.06.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Im Film wird die Vielfalt der Feldbewohner vorgestellt und gezeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, und warum uns eine naturnahe Landwirtschaft am Herzen liegen sollte.


Am 30.06.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Unterwegs in Kanada - Der Nordwesten
Der Nordwesten Kanadas ist rau und dünn besiedelt, eine endlose Weite aus Kiefern, die auf kargen Felsen wachsen. Mitten in dieser Wildnis liegt die Hauptstadt der Northwest Territories, Yellowknife. Knapp 20.000 Menschen leben in diesem Vorposten der westlichen Zivilisation inmitten der kanadischen Tundra. Die Stadt zieht Abenteurer und Glückssucher magisch an, obwohl die Sommer kurz und voller Mücken sind und die Winter lang und bitterkalt.


Am 30.06.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Griechenland
Griechenland gilt als Land der Begegnung zwischen dem Westen und dem Orient. Die Landschaft ist geprägt vom Gebirge und vom Meer, von Gipfeln und Archipelen. Damit stellt das Land ein Juwel des Mittelmeerraums dar. Mit seinen 10 Nationalparks, 15000 Kilometern Küstenlinie, 400 Inseln und 20 Bergen, deren Gipfel über 2000 Meter hoch sind, verfügt Griechenland über einige besondere Ökosysteme. Doch die Umwelt bleibt stark verwundbar durch die Entwicklung der modernen Gesellschaft, die sich zusehends der Industrialisierung zuwendet. Die Mittelmeer-Kiefer, ein sehr seltene und alte Baumsorte, steht auf der Insel Skiathos unter besonderem Naturschutz. Der Meerespark der Nördlichen Sporaden beherbergt einen äußerst wertvollen Naturschatz. Die Mittelmeer-Mönchsrobbe gilt als Symbol dieses Meeresbiotopes. Auf dem Archipel von Ikaria, im Osten Griechenlands, wird die Pflanzen- und Tierwelt erforscht, um die große Artenvielfalt zu erhalten. Auf der Halbinsel Peloponnes bemühen sich die Naturschützer darum, die Population der Chamäleons zu vergrößern.


Am 30.06.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Panama
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.


Am 30.06.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Eine Chance für die Sumpfschildkröte
Der NABU, das Niedersächsische Umweltministerium, die Bingo-Umweltstiftung und die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer arbeiten seit Jahren gemeinsam auf ein Ziel hin: Nach Jahrhunderten der Verfolgung und Ausrottung sollen die Sumpfschildkröten nach Niedersachsen zurückkehren. Der Film der Sendereihe "NaturNah" zeigt, dass eine Wiederansiedlung alles andere als einfach ist. Noch ist nicht klar, ob die Jungtiere genug Nahrung finden und ob es Feinde gibt. Waschbären oder Greifvögel könnten dem Projekt nämlich ein jähes Ende bereiten.
(Wdh. morgen 13.05-13.35 Uhr)


Am 01.07.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie.


Am 01.07.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Leben im Garten
Der Film "Leben im Garten" ist ein filmischer Spaziergang durch den Lebensraum Garten zu allen Jahreszeiten. In direkter Nachbarschaft unserer Häuser befindet sich ein erstaunlich vielfältiger Lebensraum. Gärten bieten kleinen und großen Tieren eine Überlebenschance mitten in der Zivilisation. Die Zuschauer erfahren z. B., warum Bienen Gartenblumen besuchen und Brennnesseln wichtig für Schmetterlinge sind, oder dass in jedem Garten mehr Regenwürmer leben, als Menschen in einer Großstadt. Der Film führt auch vor, wie die anpassungsfähige Kohlmeise in einem Briefkasten ihre Jungen großzieht, zeigt, warum Gartenvögel nützlich sind, und stellt den vielleicht schlauesten Gartenbewohner vor - den Eichelhäher. Er knackt im Baum Nüsse, ohne dass dabei etwas herunterfällt, und er merkt sich genau, wo beispielsweise die Eichhörnchen ihre Vorräte lagern, um diese dann später zu plündern.


Am 01.07.15 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Schildkröten - Wer kann sie retten?
Schildkröten gibt es schon seit mehr als 200 Millionen Jahren auf unserer Erde. Ausgewachsen hat sie nur wenige Fressfeinde, denn durch ihren Panzer ist sie gut geschützt. Dennoch sind zahlreiche Arten heute vom Aussterben bedroht. Schuld sind die Menschen, an die sich die Schildkröte bis jetzt nicht anpassen kann. In Industrieländern haben die Tiere mit schwindenden Lebensräumen und verschmutzten Gewässern zu kämpfen. Aber es gibt auch Menschen, die sich für ihren Schutz engagieren. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen heute im hessischen Naturschutzgebiet Rockenberg die Biologin Sibylle Winkel.
(Wdh. heute 17.10-17.40 Uhr)


Am 01.07.15 09:40 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Welt unter Wasser
Nachdem sich die Menschheit dem Thema Klimawandel noch immer eher lustlos nähert und Emissionsgrenzen nur langsam einzuführen beginnt, glauben einige Klimatologen daran, dass der Meeresspiegel um bis zu 70 Meter steigen könnte. Die Erde wäre dann ein anderer Planet. Die Dokumentation zeigt, welche Auswirkungen steigende Meeresspiegel haben könnten und was uns eine Geschichte von vor 7.000 Jahren lehrt.


Am 01.07.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Das Alte Land - Niedersachsens Obstgarten
Seit 20 Jahren züchtet Apfelbauer Eckart Brandt alte Apfelsorten. Man kann ihn als echten Kenner bezeichnen, einen wahren "Pomologen". Er versucht, seine Besucher nicht durch Argumente zu überzeugen, sondern über die Sinne. Wie schmeckt eigentlich ein "Finkenwerder Herbstprinz", wie riecht die "Ananas Renette", und was macht einen Kuchen aus "Gravensteinern" unvergesslich? Doch nicht nur die Äpfel sind außergewöhnlich. Die Streuobstwiesen von Eckart Brandt bieten einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Hier finden Steinkauze noch Nisthöhlen - und Honigbienen, Erdhummeln und Admiral besuchen unbeschadet im Frühjahr die Blüten. Das ungespritzte Fallobst ernährt Amsel und Pirol, Fuchs und Dachs, Feldhase und Reh. Ein kleines Paradies, das in Zeiten von Globalisierung und "EU-genormten" Standardfrüchten selten geworden ist. Viele der umliegenden Plantagen sind inzwischen einförmige Obstmonokulturen: Obwohl deren Blütenpracht alljährlich Tausende von Besuchern fasziniert und zu ausgedehnten Spaziergängen ins Alte Land lockt, gibt es in diesen Plantagen kaum noch Leben.


Am 01.07.15 14:30 - 15:15 Uhr auf 
EinsFestival: Dschungelhunde - Brasiliens scheue Jäger
Einst durchstreiften viele Waldhunde den atlantischen Regenwald Südamerikas. Und wie andere Hunde gingen sie als Rudel auf Jagd. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für die Waldhunde, und so kommt es, dass im Süden Brasiliens der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers lebt. Etwas fehlt jedoch: eine Partnerin. Denn die geselligen Tiere leben und überleben nur im Rudel. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, das sich von Zentralbrasilien bis über Bolivien und Paraguay erstreckt, macht sich Dr. Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für Charles.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 01.07.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Feuerspringer von Sibirien
In Russland gibt es die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer stehen die Feuerspringer hier vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjetära ist das Personal der Spezialfeuerwehr aber deutlich reduziert worden. Der Etat für die Waldbrandbekämpfung wird jedes Jahr kleiner, nur die Brände werden nicht weniger. Der 53-jährige Sergej Rogov ist Chef der Feuerspringertruppe von Irkutsk am Baikalsee. Rogov und seine mutigen Männer wissen nie genau, was bei einem Brand auf sie zukommt. Stets haben sie ihre gesamte Ausrüstung bei sich, denn Siedlungen gibt es hier nicht. Im Wald sind die Männer dann völlig auf sich allein gestellt. Ihr Überlebensgepäck sind Zelte, die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammen, ein paar Schaufelblätter, Motorsägen und eine primitive Funkausrüstung. Ihr Proviant reicht für mehrere Tage, denn sie wissen nie genau, wann sie der Transporthubschrauber aus der Wildnis wieder herausholt. Für den schlecht bezahlten Job haben schon einige Kollegen ihr Leben gelassen. Trotz der Anstrengungen und Gefahren ist Sergej Rogov seit über 30 Jahren mit Leidenschaft dabei. Er sagt: "Solange ich gesund bin, werde ich Waldbrände löschen und die Natur Sibiriens schützen."


Am 01.07.15 16:00 - 16:45 Uhr auf 
EinsFestival: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie heute vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf den angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger genügend Beute finden. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz. Selbst Experten können die Katzen nur selten in ihrem Lebensraum beobachten: Die Wildbiologen Ingrid Büttner und Manfred Trinzen sind den scheuen Tieren seit Jahren mit der Kamera auf der Spur. Mit viel Geduld gelingen den beiden einmalige Aufnahmen von freien Wildkatzen in Wald und Flur. Von Jägern droht den Wildkatzen heute keine Gefahr mehr, im Gegenteil: Deutschlandweit versuchen Naturschützer, den Tieren durch sogenannte Katzenkorridore neue Verbreitungswege zu erschließen. In der Eifel gibt es allerdings einen besonderen 'Korridor': Die im Zweiten Weltkrieg erstellten Betonhöcker und Bunker des Westwall-Verteidigungssystems sind inzwischen völlig zugewachsen und schützen viele Tiere auf ihren Wanderungen von Wald zu Wald.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 01.07.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Madagaskar (3/4) - Überleben in Hitze und Staub
Im dritten Teil der Doku-Reihe steht die faszinierende Fauna im trockenen Süden Madagaskars im Mittelpunkt. Hier findet man die spektakulärsten Landschaften. Es gibt Wälder, in denen Bäume "kopfüber" wachsen, und außerirdisch anmutende Wüsten. Im krassen Gegensatz zur Ostküste der Insel ist es hier extrem trocken. Dennoch gibt es auch im Süden Madagaskars ein erstaunlich reiches und vielfältiges Tierleben. Die Insel ist eines der letzten Gebiete der Erde, das auch heute noch unerforschte Geheimnisse birgt.


Am 02.07.15 02:20 - 03:10 Uhr auf 
ZDFneo: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
Überlebenskünstler Bruce Parry lebt in der mehrteiligen Dokumentationsreihe "Bruce Parry bei Kriegern und Kämpfern" bei wilden Urvölkern, um deren Leben hautnah mitzuverfolgen. In dieser Folge schließt sich Bruce den Penan an, einem Volk von Nomaden in Borneo. Sie sind Jäger und Sammler, deren heimischer Wald um sie herum abgeholzt wird. Dadurch sind viele der Penan gezwungen, ihren traditionellen Lebensstil aufzugeben und in staatlich gebauten Dörfern zu siedeln. Doch irgendwo, tief im Dschungel, leben immer noch einige Penan so wie vor Tausenden von Jahren. Sie jagen wilde Schweine mit Blasrohren und bewegen sich lautlos durch die Wälder. Bruce versucht während seiner Reise herauszufinden, welche Auswirkungen die Abholzungen auf die Penan haben.


Am 02.07.15 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen: Im Staat aus Wachs und Honig - Bienen
In einem Bienenstaat leben zwischen 40.000 und 80.000 Bienen. Jedes Einzelwesen hat ganz bestimmte Aufgaben zu erfüllen und kann allein nicht überleben. Der Film zeigt die unterschiedlichen Tätigkeiten der Arbeiterinnen (98 Prozent sind Arbeiterinnen), die Aufgabe der Königin und der Drohnen sowie die Entwicklungsstadien der Biene vom Ei bis zum erwachsenen Insekt.


Am 02.07.15 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen: Regenmännchen im Laubwald - Der Feuersalamander
Feuersalamander sind dämmerungs- und nachtaktiv. Nur wenn es nach langen Trockenperioden im Sommer regnet, verlassen sie auch tagsüber ihre Verstecke, um auf Nahrungssuche zu gehen. Daher nennt man den Feuersalamander im Volksmund auch "Regenmännchen".


Am 02.07.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Tiere im Teich (1/2) - Der Frühling
Wenn im Frühling die Temperaturen steigen und die Tage wieder länger werden, erwachen die Teichbewohner. Auch die Libellenlarve wird wieder aktiv. Damit sie sich im Sommer verwandeln kann, muss sie vor allem viel fressen und schnell wachsen. Genau wie der Stichling jagt sie kleine Schnecken, Würmer und Wasserflöhe. Die Frösche und Kröten haben dagegen ganz andere Dinge im Sinn. Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Nach der Paarung legt das Weibchen Eier ab, den Laich. Nach einiger Zeit schlüpfen daraus die Kaulquappen. Das Wasser wird mit der Zeit immer wärmer. Für die Rückenschwimmer beginnt nun die Paarungszeit.


Am 02.07.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere im Teich (2/2) - Sommer und Herbst
Im Sommer ist viel los im Teich: Der Stichling sucht eine Partnerin. Und die Kaulquappen verwandeln sich langsam in Frösche. In ihrem Körper bilden sich die Kiemen zurück, dafür wachsen ihnen Lungen. Von nun an können sie nicht mehr unter Wasser atmen und gehen an Land. Über dem Teich sind Libellen unterwegs. Sie jagen im Flug nach kleineren Insekten. Einige Arten paaren sich sogar im Flug. Wenn der Herbst kommt, werden die Libellen schwächer, denn sie leben nur einen Sommer lang. Für die Frösche ist es nun Zeit, an Land zu gehen und sich ein Versteck für den Winter zu suchen.


Am 02.07.15 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. morgen 6.00-7.00 Uhr)


Am 02.07.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
Der Filmautor zeigt, dass Hornissen in Wirklichkeit friedliebende und bewundernswerte Insekten sind. Er verfolgt das Leben einer Hornissenkönigin vom Erwachen aus ihrem Winterschlaf im Frühjahr bis zu ihrem Tod im Herbst Wieland Lippoldmüller zeigt in eindrucksvollen Bildern das wenig bekannte Leben einer Hornissenkönigin vom Frühjahr bis zum Herbst.


Am 02.07.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der fliegende Artenschützer
Wolfgang Herkt hat sich schon fast sein ganzes Leben lang um verletzte und hilflos aufgefundene Wildvögel gekümmert. Auf seinem Gelände am westlichen Stadtrand von Osnabrück leitet der 73-jährige Naturfreund die erste und damit älteste Artenschutz-Betreuungsstation Deutschlands. Etwa 500 Wildtiere werden hier seit 1963 jedes Jahr auf einer Fläche von sieben Hektar betreut. Die Auswilderungsquote liegt bei rund 85 Prozent. 365 Tage imJahr und beinahe rund um die Uhr ist Wolfgang Herkt ansprechbar, wenn es um hilflose Tiere geht. An seiner Seite agiert Tochter Birge, die als promovierte Tierärztin auf dem Gelände eine eigene Praxis betreibt. Wolfgang Herkt, der schon in den 1960er-Jahren Uhus gesund pflegte und wieder auswilderte, gilt bundesweit als einer der wirklichen Experten für diese Greifvogelart. Vor allem im Frühjahr läutet mehrfach stündlich das Telefon. Dann rufen besorgte Bürger, die Polizei, die Feuerwehr, Tierarztpraxen an, weil irgendwo ein verletztes Wildtier entdeckt wurde. Wenn es sich um größere Greifvögel und Reiher, Störche oder Kraniche handelt, fährt Wolfgang Herkt dann selbst raus, um die Tiere einzufangen.


Am 02.07.15 22:00 - 22:45 Uhr auf 
SWR: odysso - Was ist uns die Natur wert?
Der Mensch macht sich die Erde Untertan: Er zerschneidet Wälder, bepflanzt die letzten blühenden Wiesen mit Energiemais und überbaut immer mehr Ackerflächen. So verschwinden jeden Tag fast zehn Fußballfelder im Südwesten. Nie war der Verlust biologischer Vielfalt, die Zerstörung der Wälder, der Böden und des Wassers so massiv wie heute - und nie war Naturschutz gleichzeitig so unpopulär. Doch die Umweltschäden haben Folgen für alle: Unsichtbare Dienstleistungen wie z. B. die Bestäubungsleistung der Bienen sind durch den massiven Einsatz von Pestiziden und durch Futtermangel zunehmend gefährdet. Allein in Deutschland sorgen die kleinen Arbeiter für eine Wertschöpfung von schätzungsweise vier Milliarden Euro pro Jahr. Obsterzeuger könnten ohne die Bienen drei Viertel ihrer Ernte nicht mehr liefern. Allein das zeigt, die heutige Art zu wirtschaften und zu leben, hat massiven Einfluss auf die Umwelt. "odysso" fragt nach: Welchen Wert hat die Natur, und was kann man tun, um ihre kostenlosen Dienstleistungen zu schützen.


Am 03.07.15 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (1/2) - Die Deutschen am Goldfluss
Schon immer haben die grandiosen Weiten Alaskas und Kanadas Abenteurer und Aussteiger angezogen. Sie kommen auf der Suche nach Reichtum, Einsamkeit oder einfach nur, um zu vergessen. Belohnt werden sie mit dem Leben in einer der faszinierendsten Landschaften der Erde. Aber auch das Leben in der Wildnis muss organisiert sein. Alle Romantik endet spätestens dann, wenn der Alltag Einzug hält und man tief in den nordischen Wäldern nur ungern auf Strom, Wasser und Heizung verzichten will. Doch gerade die Deutschen, die es in die Wälder des Nordens verschlagen hat, haben sich als wahre Meister der Alltagsbewältigung erwiesen. Wie ist das mit dem Schulbesuch der Kinder, wenn die nächste Schule hunderte Kilometer entfernt ist? Wie löst man Nachbarschaftsprobleme mit Indianern, die man doch bisher nur aus Karl-May-Filmen kannte?Wer sich bisher in Deutschland schon über Nachbars Katze aufgeregt hat, muss nun akzeptieren, dass Grizzlybären im Vorgarten ihre eigene Vorstellung von Fairness haben. In der Wildnis ist jeder Tag eine besondere Herausforderung - manchmal gefährlich, oft aber auch von unendlicher Schönheit. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben sich in ihrer zweiteiligen Dokumentation auf den Weg von Kanada nach Alaska gemacht und deutsche Auswanderer der etwas anderen Art kennengelernt.


Am 03.07.15 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (2/2) - Keine Angst vor großen Bären
Der Winter hält Einzug in den tiefen Wäldern des Nordens. Wie hält man es in einer Gegend aus, in der es ab Oktober eisig kalt wird und einem die Hand am Straßenschild fest frieren kann? Was treibt deutsche Auswanderer dazu, sich in einer unendlichen Einsamkeit anzusiedeln, die zwar für eine grandiose Schönheit, aber auch für unbekannte Gefahren steht? Wer anfänglich glaubte, zwischen Yukon und Nordpolarmeer eine ruhige Zeit verbringen zu können, musste schnell umdenken. Statt Auto zu fahren, muss man hier lernen, mit einem Motorflugzeug auf einem Schneefeld zu landen, dass man vor Waldbränden auf der Hut sein muss und wie man Schlittenhunde versorgt. Michael Gregor und Jochen Schliessler begleiten Deutsche, die es aus unterschiedlichen Gründen in die Wildnis verschlagen hat. Gerade dann, wenn sie glaubten, die Zivilisation endlich hinter sich gelassen zu haben, holt sie sie wieder ein. Spätestens dann, wenn eine Minengesellschaft plant, das wildromantische Tal, in dem man sich angesiedelt hat, komplett umzugraben.


Am 03.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.


Am 03.07.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Die wunderbare Welt der Pilze
Drei Jahre lang war der Naturfilmer Karlheinz Baumann zusammen mit Filmautor Volker Arzt auf Pilzsuche - in den Wäldern Australiens und Amerikas, in der heißen Wüste und der eisigen Arktis und natürlich im Wald. Pilze sind keine Pflanzen; sie können sich nicht von Sonnenenergie ernähren. Sie produzieren hochaktive Substanzen, um Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichsten Böden herauszulösen. Manche ihrer Produkte sind für den Menschen giftig, andere wirken heilend oder berauschend, wieder andere sorgen für Würze und Aroma. In der menschlichen Kulturgeschichte spielen Pilze eine große Rolle.


Am 03.07.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Eine Chance für die Lemuren?
Der illegale Export von madagassischen Edelhölzern hat zur Folge, dass der Lebensraum der hier lebenden Seidensifakas bedroht ist. Der amerikanische Biologe Erik Patel und der Leiter der Environmental Investigation Agency in Washington D.C., Sascha von Bismarck, versuchen, die Primatenart zu retten. Patel erforscht die Lemuren in freier Wildbahn und von Bismarck versucht, die Schmugglernetzwerke aufzudecken und ein Gesetz gegen den Handel mit geschützten Hölzern durchzusetzen. Der drastische Anstieg des illegalen Handels mit madagassischen Edelhölzern in den letzten Jahren ist auch auf die politischen Probleme der Insel zurückzuführen, die das Verwaltungssystem der Nationalparks zusammenbrechen ließen. Die Lebensräume der Lemuren wurden zerstört und ihre pflanzlichen Nahrungsquellen vernichtet, während die Jagd auf die eigentlich geschützte Art unkontrolliert zunahm. Dabei gehört der Seidensifaka zu den 25 am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt, denn es gibt insgesamt nur noch 300 Tiere. Die Dokumentation zeigt außerdem atemberaubende Luftbilder der madagassischen Wälder, gibt beeindruckende Einblicke in das Leben der Lemuren und erzählt witzige Anekdoten aus dem Alltag des Biologen in seinem Lager mitten im Dschungel. Der Ausblick der Dokumentation ist optimistisch - was für einen Bericht über die Rettung bedrohter Tierarten nicht unbedingt typisch ist - denn in nur einem Jahr ist die Anzahl lebender Seidensifaka sensationell gestiegen.


Am 03.07.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (1/2)
Ruanda, Kirgisistan, Indonesien und Australien sind die Stationen des ersten Teils der Reise rund um den Globus.Traurigen Ruhm erlangten die letzten Berggorillas in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet des Kongo, Ruanda und Uganda. Nur noch etwa 700 Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Und noch immer sind sie nicht in Sicherheit. Wilderer machen ihnen das Überleben schwer. Um auf die dramatische Situation dieser Menschenaffen aufmerksam zu machen, wurde 2009 von verschiedenen Naturschutzorganisationen zum "Jahr des Gorillas" ausgerufen. Andreas Kieling muss viele Höhenmeter überwinden, damit er die Letzten ihrer Art treffen kann. Ein beschwerlicher Aufstieg, der ihn am Ende auf 4000 Meter bringt. Denn dorthin hat sich eine Gruppe Gorillas durch den Druck der Zivilisation zurückgezogen. Eine abenteuerliche Dschungeltour für den Tierfilmer. Regenfälle und nächtliche Kälte am Äquator erschweren die Suche. Als Kieling die Berggorillas endlich gefunden hat, ist er von ihrer Toleranz und ihrem Sanftmut fasziniert. Nach ein paar Tagen kann er sich in der Gruppe bewegen, und es gelingen außergewöhnliche und tief beeindruckende Aufnahmen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 03.07.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (2/2)
Als Bärenmann hat sich Andreas Kieling auch in anderen Regionen längst einen Namen gemacht. Er ist einer der wenigen Menschen weltweit, denen es bisher gelungen ist, den Riesengrizzlies im hohen Norden so nahe zu kommen. Auch dieses Mal will der Grizzlymann wieder Auge in Auge den Giganten gegenüber stehen - und sie endlich sogar in den Flüssen unter Wasser filmen: Ein Tauchgang mit dem größten Landraubtier der Erde. Das erfordert vor allem Erfahrung und sehr viel Wissen um die Giganten, das sich Andreas Kieling wie kaum ein anderer im Laufe seines Tierfilmerlebens erworben hat. Doch nicht nur die Bären haben es ihm angetan. Auf einer Expedition ins tiefe Sibirien will er eine der größten Raubkatzen der Welt in freier Wildbahn aufspüren und filmen: den sibirischen Tiger. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts stand der sibirische Tiger oder Amurtiger am Rande der Ausrottung. Nur noch 20 bis 30 dieser einzigartigen Tiere sollen damals noch gelebt haben. Erst durch strenge Schutzbestimmungen stieg ihre Anzahl wieder an. Doch noch immer machen Wilderer das Überleben der letzten sibirischen Tiger fraglich. Das Verbreitungsgebiet der Großkatze umfasst im fernen Osten Russlands mehr als 150 000 Quadratkilometer. In diesem riesigen Gebiet macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach dem charismatischen Tier. Keine leichte Aufgabe, die sich der Tierfilmer gestellt hat. An seine Umgebung perfekt angepasst, ist der sibirische Tiger kaum zu entdecken. In den dichten Wäldern sollen aufgestellte Fotofallen Hilfe bieten. Doch als sich Andreas Kieling die Kamerabilder ansieht, erlebt er eine Überraschung. Statt eines sibirischen Tigers ist eine noch seltenere Katze, von der es nur noch weniger als 40 Tiere in der Welt gibt, fotografiert worden: Der Amurleopard.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 03.07.15 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Die Bienenretter
Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. (44) aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Mit seinem Kompagnon Hartmut H. (50) hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern beide für den Ökoverband Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Ihre Imkerei ist umgeben von Rapsmonokulturen, die nach der Blüte im Mai keine Nahrung mehr für Insekten liefern. Im Sommer 2014 wären ihre Bienen beinahe verhungert. Einen Teil ihrer 120 Bienenstöcke haben sie auf einer Streuobstwiese untergebracht. Das Obst verarbeiten die beiden in Mirkos Mosterei, denn von der Honigproduktion allein können sie nicht leben. Aber genau das ist ihr Ziel. Damit ihre Bienen überleben können, muss etwas geschehen, finden sie. Nicht nur der großflächige Pestizideinsatz der Landwirte ist ihnen ein Dorn im Auge, auch ein Versuchsfeld des Pharmakonzerns Bayer in der Nähe der Imkerei. Mit den Testergebnissen von dort soll der Nachweis erbracht werden, dass die derzeit in der EU verbotenen Insektizide der Gruppe Neonikotinoide nicht bienenschädlich sind. Die beiden Imker wollen das Vorgehen der Agrar- und Pharmaindustrie nicht länger hinnehmen. Unterstützung bekommen sie dabei von Bienenforscher Professor Randolf Menzel von der FU Berlin. Der international bekannte Wissenschaftler hat sich bei der Forschung auf das Gehirn von Bienen spezialisiert und nachgewiesen, dass die sogenannten Pflanzenschutzmittel das Nervensystem der Tiere vergiften. "Nur, wenn wir weltweit wieder gesunde Bienen züchten, können wir das Überleben der Insekten auf Dauer garantieren." Denn wichtiger noch als der Honig ist die Bestäubungsleistung der Bienen. Ohne sie gäbe es 80 Prozent der heimischen Wild- und Nutzpflanzen nicht.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 03.07.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Insel des Todes
Am Ufer entlang oder mitten durch den Dschungel? Survival-Profi Jake Zweig wurde von seinen besten Kumpeln auf der Vulkaninsel Zapatera im Nicaraguasee ausgesetzt, dem größten Binnensee Mittelamerikas. Vor dort aus muss der Ex-Navy-Seal innerhalb von 100 Stunden einen Weg zurück in die Zivilisation finden. Die wenigen Einheimischen, die auf dem Eiland leben, verteilen sich auf eine Handvoll Siedlungen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, welchen Weg der Elitesoldat in der Wildnis wählt.


Am 04.07.15 03:50 - 04:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Welt unter Wasser
Nachdem sich die Menschheit dem Thema Klimawandel noch immer eher lustlos nähert und Emissionsgrenzen nur langsam einzuführen beginnt, glauben einige Klimatologen daran, dass der Meeresspiegel um bis zu 70 Meter steigen könnte. Die Erde wäre dann ein anderer Planet. Die Dokumentation zeigt, welche Auswirkungen steigende Meeresspiegel haben könnten und was uns eine Geschichte von vor 7.000 Jahren lehrt.


Am 04.07.15 09:50 - 10:00 Uhr auf 
ARD: Exoten in Deutschland - Warum fremde Tiere bei uns leben
In neuneinhalb Minuten bringen die Reporter der Sendung Themen aus Gesellschaft und Politik auf den Punkt und suchen Antworten auf die verschiedensten Fragen.


Am 04.07.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu, die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Und Biologen setzen alles daran, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.


Am 04.07.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
ZDFneo: Madagaskar- Jenseits von Afrika
In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele Tierarten zu entdecken, wie in Madagaskar. Da deren Lebensräume dramatisch schrumpfen, müssen sich die Forscher mit der Entdeckung beeilen. Dirk Steffens erkundet die schroffen Schönheiten der Insel jenseits von Afrika - auch unter der Erde. Er begegnet exotischen Bewohnern und klettert bis in die Wipfel der Regenwälder auf den Spuren seltener Tiere, die es vielleicht bald schon nicht mehr gibt. Der Osten Madagaskars ist von einem dichten Regenwald bedeckt. Tagsüber ist der Wald erfüllt von einem seltsamen Gesang. Die lauten Rufe der Indris sind kilometerweit zu hören. Die Anatomie dieser Lemurenart erinnert sehr an eine menschliche Gestalt. Vermutlich deshalb erzählen die Madagassen, der Mensch sei ein Bruder des Indri. Die Indris stehen deshalb unter besonderem Schutz.


Am 04.07.15 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Madagaskar (1/4) - Insel der Wunder
Madagaskar, die viertgrößte Insel der Erde, ist Lebensraum für fünf Prozent der weltweiten Flora und Fauna. Jedes Jahr werden hier neue Gattungen entdeckt. Dank der Umweltschutzorganisationen, die sich für die Erhaltung der Insel-Fauna einsetzen, ist es heute möglich, ein fast vollständiges Porträt des einzigartigen Inselkontinents und seines faszinierenden - vor allem jedoch akut bedrohten - Ökosystems zu zeichnen. Die aktuelle Folge zeigt die Tiere, Pflanzen und spektakulären Landschaften der Insel. Sie dreht die Zeit zurück und findet in der erstaunlichen Vergangenheit der Insel mögliche Erklärungen für die Tierwelt von heute. Der Zuschauer entdeckt den Nationalpark Tsingy mit seinen skurrilen Kalksteinformationen, deren steil abfallende, messerscharfe Ränder ein natürliches Schutzgehege bilden, in dem sich viele Tierarten völlig abgeschottet und ungehindert weiterentwickeln konnten.


Am 04.07.15 15:55 - 16:35 Uhr auf 
ServusTV: Günther Klösch - Der Herr der Bäume
Tausende Bonsais aus Japan hat Günther Klösch über drei Jahrzehnte in seinem Garten am Millstätter See in Kärnten zusammengetragen. Heute besitzt er eines der größten Bonsai-Museen Europas. Gemäß der japanischen Tradition werden die kleinen Bäume von Generation zu Generation weitergegeben. Über die Jahre ist der gelernte Fotograf der Seele der Bonsais näher gekommen - und hat dadurch einen ganz eigenen Blick auf das Leben und die Natur gewonnen.


Am 04.07.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Die Uckermark
In der Uckermark trifft man auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten: Adler, Fischotter und Biber leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Die von der Eiszeit geprägte Landschaft ist aber vor allem die Metropole der Kraniche Europas. Über die Hälfte der Uckermark steht unter Naturschutz - das macht sie als Lebensraum so attraktiv für viele Tiere. Helikopter-Aufnahmen zeigen die Region aus Perspektiven aus der Luft, extreme HD-Zeitlupen von Kranichen, Fischadlern oder Fledermäusen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Nordosten Brandenburgs.


Am 04.07.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Sommer der Eisbären - Überleben in Kanadas Wildnis
Nie zuvor gefilmtes Verhalten zeigt die Anpassungsfähigkeit der Könige der Arktis, aber auch die Qualen, die sie an Land durchleiden müssen. Der Film offenbart in spektakulären Bildern, wie es den Hudson Bay-Bären gelingt, das widrige Leben auf trockenem Boden zu meistern. Eisbären, die Felswände erklimmen, um Vögel zu jagen, Eisbären, die es alleine mit einer ganzen Herde gefährlicher Walrösser aufnehmen und Eisbären, die zu ihren Wurzeln zurückkehren und wie Bären, die an Land leben, Früchte und Pflanzen fressen. Ob ihre Artgenossen aus dem Norden auch solche Überlebenskünstler sind, müssen sie wahrscheinlich schon bald unter Beweis stellen. Denn die Erwärmung unseres Klimas schreitet schnell voran - und mit ihr zieht sich das Eis im Sommer immer weiter zurück. Die wandernden Eisbären von der Hudson Bay könnten für ihre Art die letzte Hoffnung sein?


Am 04.07.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Verloren auf Borneo
Auf Stöckelschuhen durch den Urwald: In dieser Abenteuer-Komödie wandelt Mirjam Weichselbraun sich von der distinguierten Gräfin zur mutigen Öko-Aktivistin. Neben Hannes Jaenicke als raubeinigem Aussteiger mit Herz überzeugen Patrick Heyn als gewissenloser Investor und Michael Fitz als unkonventioneller Tierschützer. Komödienspezialist Ulli Baumann, für seine Comedyserie "Nikola" mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet, inszenierte nach einem Buch von Serkal Kus, der sich mit seinen Hakan-Nesser-Adaptionen profilierte. Borneo ist nicht nur atemberaubende Kulisse des kurzweiligen Fernsehfilms: Mit dem Kahlschlag des Regenwaldes, dem dramatischen Rückgang der Orang-Utan-Population sowie dem Export von Palmöl greift der Film brisante Umweltthemen auf.


Am 05.07.15 08:30 - 09:15 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Timber Kings - Blockhaus-Paläste XXL
Beat liefert ein Haus nach Utah, wo ihn ein äußerst sparsamer Kunde erwartet, der alles selbst in die Hand nehmen will. André und Joel bauen Kampfhähnen ein neues Zuhause, doch einer der beiden ist mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 11.35 Uhr)


Am 05.07.15 09:20 - 09:45 Uhr auf 
arte: Es war einmal ... unsere Erde - Der tropische Regenwald
Zeichentrick. Maestro und seine Freunde sind heute in einer ganz besonderen Forschungsstation unterwegs: in der sogenannten SolVin-Bretzel, einer Forschungsstation zur Erkundung der Regenwälder, die im Rahmen des Global Canopy Programme (GCP) der Vereinten Nationen entwickelt wurde. Sie ähnelt einer Plattform aus netzartigem PVC und wird von einem Ballon ganz dicht über die Baumkronen gezogen. Sie dient dazu, den Regenwald genauer unter die Lupe zu nehmen, in dem sich noch Abertausende von unbekannten Pflanzen- und Tierarten befinden. Maestro ist begeistert von den exotischen Vögeln, den Totenkopfäffchen und anderen faszinierenden Tieren wie Flughörnchen und Faultieren, die ihnen auf ihrer Reise begegnen. Im Amazonasbecken mit seinen unzähligen Wasserläufen befinden sich rund 2.000 Fischarten und andere Wasserbewohner wie Schildkröten, Riesenottern, Süßwasserdelfine und - weniger angenehm - auch Alligatoren. Maestro und seine Freunde überfliegen die Windungen des Stroms, in denen Tausende Baumstämme in Richtung Mündung treiben, und gelangen schließlich zu einem Steinbruch, an dem die Bäume mit Hilfe großer Maschinen industriell gefällt werden. Unsere Freunde sind empört - wozu diese Massenabholzung? Jedes Jahr werden 15 Millionen Hektar Wald vernichtet. Schließlich wechseln sie von ihrem spektakulären Fluggerät wieder auf vier Räder und fahren zu einem Dorf, in dem Ureinwohnern leben, die sie um Hilfe gebeten haben. Die Weißen wollen sie dazu zwingen, ihr Land aufzugeben, was sie unter keinen Umständen wollten. Doch die Weißen kommen in Begleitung bewaffneter Männer. Maestro und die junge Truppe - die "Erben der Erde" - schreiten ein. Später am Lagerfeuer erzählt der Dorfälteste dann von den Angehörigen seines Stammes, von ihrer Vergangenheit und vom Unheil, das die Weißen in ihrer Geldgier über sie gebracht haben.


Am 05.07.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefern- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.


Am 05.07.15 13:30 - 14:00 Uhr auf 
NDR: Der Wald der Rinder
Zoodirektor Dr. Nils Kramer und Zooinspektor Marcel Matjeka vom Tierpark Nordhorn wollen etwas versuchen, das es in der Grafschaft Bentheim seit über hundert Jahren nicht mehr gegeben hat: In einem Waldstück unweit des Tierparks wollen sie einen Hutewald entstehen lassen und damit Lebensräume für bedrohte Tierarten erschaffen. Vor 500 Jahren waren Hutewälder in der Gegend ein ganz normaler Anblick. Die Landwirte der Region trieben ihr Vieh in den Wald, wo sich die Tiere von dem ernähren mussten, was die Natur hergab - quasi ganz nebenbei entstand so ein einzigartiges Biotop für Wildtiere. Acht schottische Galloway-Rinder sollen in ein eingezäuntes Waldgebiet umgesiedelt werden. Unter tierärztlicher Aufsicht werden sie sich sieben Monate lang ausschließlich vom Laub der Hainbuche und anderem Waldbewuchs ernähren. Die Dokumentation begleitete das Hutewaldprojekt fast zwölf Monate von den Vorbereitungen über die ersten Wochen der Rinder im Wald bis hin zum ersten Fazit im Winter. Sie zeigt spannende Details einer Rinderherde, die sich plötzlich im ungewohnten Dickicht eines Bentheimer Waldes ihre Nahrung suchen und gleichzeitig ein neues Herdenmitglied aus einer völlig fremden Rasse akzeptieren muss. Ein Projekt mit ungewöhnlichen Einblicken in eine historische Form der Landwirtschaft in Norddeutschland.


Am 05.07.15 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Im Regenwald der Geisterbären
Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch vielmehr den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt und der nur ein mal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Nur zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Dann sind alle Lebewesen satt. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald, verbergen sich wieder vor den Augen der Menschen. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für ihre Reise ins Winterquartier an Gewicht zugelegt und selbst die Bäume sind gestärkt. Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres vor den Blicken der Menschen fast ein ganzes Jahr verbergen, können die Zuschauer mit diesem Film ganz nah erleben. Die ungewöhnlichen Bilder des Films voller Überraschungen über einen ganz besonderen Ort unseres Planeten wurden mit aufwendiger Technik gedreht.


Am 05.07.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit dem Rücken zur Wand
Geschätzte 20 Fuhren Holz müssen Bobby Goodson und seine Angestellten jede Woche aus dem Wald schaffen, damit die Saison nicht im Fiasko endet. Die finanziellen Reserven des Unternehmens sind komplett aufgebraucht. Weitere Ausfälle kann sich der Holzfäller-Veteran einfach nicht mehr leisten. Aber die Bedingungen sind alles andere als optimal. An einem der Lader gibt es Probleme mit der Hydraulik, und schon der erste Truck bleibt auf der Hälfte der Strecke im Morast stecken. Aus eigener Kraft kommt der LKW nicht mehr von der Stelle. Die Männer müssen extra einen Bulldozer herbeischaffen, um den 18 Tonnen-Koloss anzuschieben.


Am 05.07.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wassereinbruch
Statt Holz zu fällen, entfernen Bobby Goodsons Männer unten am Fluss alte Biberdämme. Diese Arbeit bringt dem Unternehmen zwar vorerst keinen Cent ein, ist aber trotzdem notwendig. Es gießt wie aus Eimern in North Carolina, und das angestaute Wasser hat mittlerweile ein großes Waldgebiet überschwemmt. Eigentlich wollten die Holzfäller dort Baumstämme roden, doch nun hat das Biber-Problem absolute Priorität. Sollte das Wasser den Nadelwald erreichen, wäre es um die Bäume schlecht bestellt. Da Kiefern keine Feuchtigkeit mögen, würden die Nadelhölzer in kürzester Zeit absterben.


Am 06.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.


Am 06.07.15 08:45 - 09:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - mit David Beckham
Mit drei seiner engsten Freunde wagt der Ex-Fußballprofi David Beckham das "Abenteuer Amazonas". Nach dem ersten Stop in Rio, wo David sofort von einer Traube von Menschen umringt wird, fliegen die Freunde nach Manaus - die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Dort genießen die Vier ihre Freiheit auf den Motorrädern, doch als die Nacht hereinbricht, wird es ungemütlich.


Am 06.07.15 09:40 - 10:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (1/3)
Mitten im unberührten Regenwald inspiziert die dreiköpfige Expeditionsgruppe ihr neues Domizil für die kommenden sechs Wochen: das große Baumhaus. Doch schon bald sind alle gespannt auf die ersten Arbeitsausflüge. Julie will eine weitgehend unbekannte Affenart unbedingt bei Nacht beobachten, während sich Gavin sogar in Krokodilsnähe begibt, um sie zu filmen.


Am 06.07.15 09:50 - 10:40 Uhr auf 
arte: Der letzte Raubzug
Der Handel mit Wildtieren ist nach dem Handel mit Drogen und Waffen der lukrativste illegale Wirtschaftszweig, mit einem jährlichen Umsatz von geschätzten 20 Milliarden Dollar. Zwar ist der Handel mit bedrohten Tierarten seit Jahrzehnten verboten, aber es fehlen die Mittel, um diese Verbote wirksam durchzusetzen. Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Wer sind die globalen Mitspieler in diesem tödlichen Spiel um Macht, Gier und Profit? Wer zieht die Fäden und wer sind die Abnehmer? Die Dokumentation reist unter anderem zu den Hotspots der Wilderei, um Antworten zu finden.


Am 06.07.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Thailand
Thailand fungiert als Scharnier zwischen Nord- und Südostasien. Das Land beherbergt eine Vielzahl an Ökosystemen und Lebewesen, die unabdingbar für das ökologische Gleichgewicht der Region sind, obwohl Thailand in der Vergangenheit von aggressiver Waldrodung und starkem demographischen Wachstum gekennzeichnet war. Im Osten Thailands erstreckt sich der Nationalpark von Khrao Yaiy. Wie viele der thailändischen Wälder fungiert der Nationalpark als letzter Zufluchtsort für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Weiter östlich, auf der Insel Phuket ist die Situation der dort bestehenden Wälder kritisch. Denn der Tourismus setzt der Insel zu und in den Wäldern von Pa Tè Ow sind keine großen Säugetiere mehr anzutreffen. Die letzten Gibbons wurden 1980 gesichtet. Nun bemühen sich die Naturschützer um die Wiedereinführung der Gibbons in diesem Gebiet. Im Süden Thailands stehen die letzten Dugongs unter Naturschutz. Der intensive Fischfang hat den Tieren zugesetzt und ihren Bestand stark dezimiert. Im Nationalpark Thung Yaiy an der Grenze zu Burma hat der Tiger sein Revier. Hier lebt eine große Anzahl von Tieren, jedoch ist auch ihr Fortbestand in Gefahr. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Naturschützer Thailands.


Am 06.07.15 15:15 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvoller Nebelwald
Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten. Die Dokumentation "Geheimnisvoller Nebelwald" stellt das Gebiet in den Anden vor.


Am 06.07.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Ein Dorf im Ural
Der Ural ist ein weitgehend unbekanntes Gebirge mit fantastischen Landschaften. Hier mischen sich Asien und Europa, Russland und Kasachstan. Das Filmteam hat die Bewohner eines kleinen Dorfes im Südural einige Wochen mit der Kamera begleitet. Die Menschen sind arm, das Leben ist hart und entbehrungsreich. Doch auch die jungen Leute bleiben gern hier. Sie lieben die funktionierende Dorfgemeinschaft, die lebendigen Großfamilien, die urwüchsige wilde Landschaft und die intakte Umwelt. Für die Kinder ist Irgisly ein Paradies, ein "Bullerbü" des Ostens.


Am 06.07.15 16:05 - 17:10 Uhr auf 
N24: Insekten - Das große Krabbeln
Obwohl viele Menschen Insekten als lästige Geschöpfe abtun, begegnen sie uns im Alltag überall. Dabei vergessen wir oftmals, dass auch wir von Insekten abhängig sind - nicht nur, wenn wir Honig essen wollen. Bereits vor Millionen von Jahren schwirrten die unterschiedlichsten Käfer auf unserer Erde umher. Doch wie haben sich die kleinen Lebewesen im Laufe der Zeit entwickelt und vervielfältigt? Faszinierende Nahaufnahmen bieten einen bunten Einblick in die Welt der Insekten.


Am 06.07.15 17:10 - 18:00 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen.


Am 07.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt. Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus.


Am 07.07.15 08:45 - 09:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - mit David Beckham
Mitten im brasilianischen Regenwald versuchen sich David und seine Freunde daran, im mächtigen Amazonas zu fischen - mit Erfolg! Wie man seinen Fang richtig ausnimmt und zubereitet, lernen die Städter von den Einheimischen. Sogar auf den staubigen Schleichwegen im Regenwald wird David wiedererkannt, und er erinnert sich, wie viel ihm seine Karriere als Profifußballer in den letzten Jahren abverlangte.


Am 07.07.15 09:40 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (2/3)
Die scheuen Affen scheinen sich langsam an die Anwesenheit des Teams in den Höhen des Regenwalds zu gewöhnen. Einige kommen sogar direkt ins Baumhaus zu Besuch. Julie revanchiert sich, indem sie eine Nacht in der Schlafzone der Affen verbringt. Guy begibt sich dagegen auf die Spuren der Elefanten und bekommt dabei Hilfe von einem Experten.


Am 07.07.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
EinsPlus: odysso - Was ist uns die Natur wert?
Der Mensch macht sich die Erde Untertan: Er zerschneidet Wälder, bepflanzt die letzten blühenden Wiesen mit Energiemais und überbaut immer mehr Ackerflächen. So verschwinden jeden Tag fast zehn Fußballfelder im Südwesten. Nie war der Verlust biologischer Vielfalt, die Zerstörung der Wälder, der Böden und des Wassers so massiv wie heute - und nie war Naturschutz gleichzeitig so unpopulär. Doch die Umweltschäden haben Folgen für alle: Unsichtbare Dienstleistungen wie z. B. die Bestäubungsleistung der Bienen sind durch den massiven Einsatz von Pestiziden und durch Futtermangel zunehmend gefährdet. Allein in Deutschland sorgen die kleinen Arbeiter für eine Wertschöpfung von schätzungsweise vier Milliarden Euro pro Jahr. Obsterzeuger könnten ohne die Bienen drei Viertel ihrer Ernte nicht mehr liefern. Allein das zeigt, die heutige Art zu wirtschaften und zu leben, hat massiven Einfluss auf die Umwelt. "odysso" fragt nach: Welchen Wert hat die Natur, und was kann man tun, um ihre kostenlosen Dienstleistungen zu schützen.
(Wdh. morgen 8.30-9.15 Uhr)


Am 07.07.15 13:05 - 13:35 Uhr auf 
NDR: Der fliegende Artenschützer
Wolfgang Herkt hat sich schon fast sein ganzes Leben lang um verletzte und hilflos aufgefundene Wildvögel gekümmert. Auf seinem Gelände am westlichen Stadtrand von Osnabrück leitet der 73-jährige Naturfreund die erste und damit älteste Artenschutz-Betreuungsstation Deutschlands. Etwa 500 Wildtiere werden hier seit 1963 jedes Jahr auf einer Fläche von sieben Hektar betreut. Die Auswilderungsquote liegt bei rund 85 Prozent. 365 Tage imJahr und beinahe rund um die Uhr ist Wolfgang Herkt ansprechbar, wenn es um hilflose Tiere geht. An seiner Seite agiert Tochter Birge, die als promovierte Tierärztin auf dem Gelände eine eigene Praxis betreibt. Wolfgang Herkt, der schon in den 1960er-Jahren Uhus gesund pflegte und wieder auswilderte, gilt bundesweit als einer der wirklichen Experten für diese Greifvogelart. Vor allem im Frühjahr läutet mehrfach stündlich das Telefon. Dann rufen besorgte Bürger, die Polizei, die Feuerwehr, Tierarztpraxen an, weil irgendwo ein verletztes Wildtier entdeckt wurde. Wenn es sich um größere Greifvögel und Reiher, Störche oder Kraniche handelt, fährt Wolfgang Herkt dann selbst raus, um die Tiere einzufangen.


Am 07.07.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan
In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd.


Am 07.07.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt soviel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen – unter anderem die „Herrscherin des Dschungels“, die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen – eine Gefahr für beide Seiten.


Am 07.07.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Ein Leben für den Wolf
Für Frank Faß gibt es kein Zurück mehr. Er kündigte seinen Job, verkaufte das Reihenhaus und eröffnete mit seiner Frau das erste Wolfcenter Deutschlands. Bei einer Reise mit dem Wohnmobil durch Kanada war er wilden Wölfen begegnet. Die Faszination war geweckt. Zeitgleich hatten sich die ersten Wölfe bei uns wieder angesiedelt. Und viele Menschen reagierten mit Angst und Ablehnung. Frank Faß tritt dieser Haltung bis heute entgegen.
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr im SWR)


Am 07.07.15 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten „Sieben Schwestern“ – sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen – und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner – einen der größten Schmetterlinge der Erde – scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens – um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.


Am 07.07.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Der Bayerische Wald schrieb Geschichte: Als sich in den 1980er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere tausend Hektar Wald ab. Doch dann geschah das Wunder. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Die Dokumentation gibt einen Einblick in diesen neuen Lebensraum.


Am 08.07.15 02:35 - 03:30 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.


Am 08.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20 mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.


Am 08.07.15 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Eisbären ohne Lebensraum?
Die Arktis, der Lebensraum der Eisbären, ist bedroht. Die Erderwärmung war dort in den letzten Jahrzehnten doppelt so hoch wie im globalen Mittel. Riesige Eisflächen schmelzen, die Eisbären geraten in Bedrängnis. Noch wird die Zahl der wildlebenden Tiere auf 25.000 geschätzt. Wird es ihnen gelingen, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen? Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Tierpark Berlin den Evolutionsbiologen Axel Janke, der sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die genetische Entwicklung des Eisbären beschäftigt hat. Die "X:enius"-Moderatoren wollen wissen: Hat der Eisbär in der Arktis noch eine Chance - oder kann er in Zukunft nur im Zoo überleben?


Am 08.07.15 09:40 - 10:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (3/3)
Die sechswöchige Expedition in den Höhen des Regenwalds geht zu Ende. Die Affen haben sich mittlerweile an Julie gewöhnt. Julie hofft, dass ihnen diese Gewöhnung an den Menschen beim Überleben helfen wird. Außerdem glaubt sie, dass ein sanfter Ökotourismus der ganzen Region helfen könnte. Guy versucht sich unterdessen als Tarzan – mit wechselhaftem Erfolg.


Am 08.07.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Norwegen
Norwegen verfügt über 31 geschütze Nationalparks. Damit besitzt das Land eine der besterhaltensten Naturlandschaften Europas. Die Natur ist geprägt von den zahlreichen Bergen, Fjorden, Wasserfällen und Eisbergen. Viele Meeresvögel haben sich hier angesiedelt. Dem Naturschutz wird große Beachtung geschenkt. Auf den Lofoten beobachtet der Vogelkundler Tycho Ancher Nyslen seit Jahren die Kolonien der Papageientaucher. Der Bestand der Spezies hat sich in den letzten 20 Jahren um 70 Prozent verringert. In den Wäldern von Trondheim erforscht der Biologe Dag Dolmen das Habitat des Nördlichen Kammmolchs - eine Amphibie, die vom Aussterben bedroht ist. "Naturschützer im Einsatz" besucht diese und weitere Naturschützer in Norwegen.


Am 08.07.15 15:45 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Wildes Land - Naturjuwel Nationalpark Kalkalpen
Im Herbst ist der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich ein farbenprächtiger Anblick. Hier hat sich die Natur grandiose Denkmäler geschaffen. Die schönsten Naturplätze im Nationalpark. Wenn die Tage kürzer werden, die Kraft der Sonne merklich nachlässt und die Laubfärbung einsetzt, zieht der Herbst ins Land. Eine faszinierende Jahreszeit, die ihre ganz eigenen Reize im Nationalpark offenbart. Hier ist der Mensch nur Gast, die Natur führt Regie. Die Landschaft, so die Philosophie des Nationalparks, soll sich in das verwandeln, was sie einmal vor tausenden Jahren war. Die Vision, die dahintersteht: weniger Kontrolle, dafür mehr Wildnis wagen. Dort darf die Natur tatsächlich Natur sein. Die Idee, dass nur ein "aufgeräumter Wald" ein guter Wald ist, hat sich tief in die Vorstellung der Menschen eingenistet. Kameramann und Gestalter Alex Limberger macht sich auf eine filmische Entdeckungsreise - vom schroffen Sengsengebirge ins wasserreiche, zerklüftete Reichraminger Hintergebirge, das sich zwischen dem mittleren Ennstal, dem Hengstpass und dem Sengsengebirge erstreckt. Dort hat sich die Natur grandiose Denkmäler geschaffen. Gedreht wurde unter anderem in der Bachlandschaft des Hintergebirges, in der ein spezielles Projekt die ursprünglich hier lebenden Bachforellen schützen soll. Ein weiteres Thema ist der Borkenkäfer. Die Verwaltung des Nationalparks zeigt, welche Vorkehrungen getroffen werden, um angrenzende Forste vor den Borkenkäfern zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.15 Uhr)


Am 08.07.15 18:10 - 18:30 Uhr auf 
ServusTV: Günther Klösch - Der Herr der Bäume
Tausende Bonsais aus Japan hat Günther Klösch über drei Jahrzehnte in seinem Garten am Millstätter See in Kärnten zusammengetragen. Heute besitzt er eines der größten Bonsai-Museen Europas. Gemäß der japanischen Tradition werden die kleinen Bäume von Generation zu Generation weitergegeben. Über die Jahre ist der gelernte Fotograf der Seele der Bonsais näher gekommen - und hat dadurch einen ganz eigenen Blick auf das Leben und die Natur gewonnen.


Am 08.07.15 21:30 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoria-Fälle und höher als die Niagara-Fälle. Über rund 2700 Meter Breite stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels. Ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer öfter zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben tun Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.


Am 09.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer.


Am 09.07.15 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Eine Chance für die Lemuren?
Der amerikanische Biologe Erik Patel, der den madagassischen Seidensifaka seit zehn Jahren erforscht, und der Jurist Alexander von Bismarck, Leiter der Environmental Investigation Agency in Washington, versuchen, diese Primatenart auf Madagaskar zu retten. Im Laufe seiner Forschungen begann Erik Patel, sich gegen die Waldrodung auf Madagaskar zu engagieren. In Alexander von Bismarck fand er einen einflussreichen Partner, mit dessen Hilfe er das Problem bei der Wurzel packen und dem illegalen Export von madagassischen Edelhölzern ein Ende setzen will. Hauptabnehmer sind China und die USA. Dort verwendet unter anderem die Gitarrenfirma Gibson madagassisches Rosenholz für den Bau ihrer Instrumente. Detailreich erzählt die Dokumentation, wie die beiden engagierten und charismatischen Männer ihren Alltag in den Dienst der Tierrettung stellen. Patel und seine Spurensucher erforschen die Lemuren in freier Wildbahn, zuweilen in Begleitung anerkannter Primaten-Experten; von Bismarck gibt sich bei einer Undercover-Ermittlung in Madagaskar als Holzimporteur aus, um die Schmugglernetzwerke aufzudecken, und versucht, in Washington ein Gesetz gegen den Handel mit geschützten Hölzern durchzusetzen. Der drastische Anstieg des illegalen Handels mit madagassischen Edelhölzern in den letzten Jahren ist auch auf die politischen Probleme der Insel zurückzuführen, die das Verwaltungssystem der Nationalparks zusammenbrechen ließen. Die Lebensräume der Lemuren wurden zerstört und ihre pflanzlichen Nahrungsquellen vernichtet, während die Jagd auf die eigentlich geschützte Art unkontrolliert zunahm. Dabei gehört der Seidensifaka zu den 25 am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt, denn es gibt insgesamt nur noch 300 Tiere.


Am 09.07.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Im Februar, wenn es sehr kalt ist, beginnt für ihn die heißeste Zeit im Leben. Ein paar Tage lang wird der Einzelgänger zu einer regelrechten Schmusekatze. Nur drei Minuten dauert der eigentliche Akt. Dann gehen die Partner wieder getrennte Wege. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wiederangesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und die Birkhühner am Rande des Moores. Im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper. Der Sumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland, wo sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald anschließt. Zusammen bilden sie das großflächigste geschützte mitteleuropäische Waldgebiet, das "Grüne Dach Europas" – eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer.


Am 09.07.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchse - zurück in deutschen Wäldern
Fast 200 Jahre streiften keine Luchse mehr durch die weiten Wälder des Harzes. Dann kam Ole Anders und plante für den Nationalpark Harz die Rückkehr der faszinierenden Tiere. Überall in Deutschland suchte er geeignete Luchse in Gehegen und bereitete sie in einem Auswilderungscamp auf die Wildnis vor. Im Sommer 2000 war es dann soweit: Die ersten Luchse wurden in die Freiheit entlassen. Doch können Luchse, die in Gefangenschaft geboren wurden, überhaupt in freier Wildbahn überleben? Wie erforscht Ole Anders wie sich die der scheuen Jäger verhalten, was sie fressen und wo sie leben? Wie viel Wildnis brauchen Luchse zum Überleben und wie viel Wildnis wollen wir überhaupt in Deutschland zulassen?
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr im SWR)


Am 09.07.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Louisiana
Louisiana erstreckt sich über eine gewaltige, fruchtbare Ebene. Im Süden befinden sich diverse Seen und Sumpfgebiete. Doch das zweifelsohne reiche Ökösystem des Bundesstaates ist extrem verwundbar. Im Angesicht des schwierigen Kampfes zwischen Land und Wasser haben sich einige Bewohner völlig dem Schutz der natürlichen Balance verschrieben.


Am 10.07.15 01:25 - 02:20 Uhr auf 
D-MAX: Alaskan Bush People
Billy Brown und seine Frau Ami leben seit 30 Jahren in den Wäldern Alaskas. Ihre sieben Kinder wurden in einer Blockhütte ohne Strom und fließendes Wasser geboren. Sie kennen weder Rolltreppen noch Achterbahn. Doch die Familie wurde kürzlich aus ihrer Hütte vertrieben, weil diese auf öffentlichem Grund stand. Nun müssen sich die Browns eine andere Bleibe suchen. Hoch im Norden des Bundesstaates, im Copper River Valley, wollen die Wildnisbewohner ein neues Blockhaus bauen.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 5.25 Uhr)


Am 10.07.15 07:20 - 07:45 Uhr auf 
arte: Schildkröten - Wer kann sie retten?
Schildkröten gibt es schon seit mehr als 200 Millionen Jahren auf unserer Erde. Ausgewachsen hat sie nur wenige Fressfeinde, denn durch ihren Panzer ist sie gut geschützt. Dennoch sind zahlreiche Arten heute vom Aussterben bedroht. Schuld sind die Menschen, an die sich die Schildkröte bis jetzt nicht anpassen kann. In Industrieländern haben die Tiere mit schwindenden Lebensräumen und verschmutzten Gewässern zu kämpfen. Aber es gibt auch Menschen, die sich für ihren Schutz engagieren. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen heute im hessischen Naturschutzgebiet Rockenberg die Biologin Sibylle Winkel.


Am 10.07.15 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Bernice fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.


Am 10.07.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Die Natur kehrt zurück - Im griechischen Thrakien
Oft erobert die Natur - schneller als erwartet - die Gebiete zurück, die ihr der Mensch einst genommen hat. Im äußersten Südosten Europas, im griechischen Thrakien, lässt sich diese Entwicklung beobachten. Der griechische Bürgerkrieg Mitte des 20. Jahrhunderts, die allgemeine Landflucht und sinkende Tabakpreise führten dazu, dass viele Dörfer in Thrakien inzwischen völlig verwaist sind. Weite Gegenden des Landes sind wieder so dünn besiedelt wie zu Zeiten von Alexander dem Großen. So kann man heute im Tiefland Thrakiens die letzten Wasserbüffel des Landes antreffen, kann heimliche Baumwollpflücker wie die Weidensperlinge oder die einzige Flamingo-Kolonie Südosteuropas beobachten. In den Rhodopen, dem gebirgigen Teil des Landes, trifft man auf verwilderte Hauspferde. Als die Menschen dort eine Siedlung nach der anderen räumten, haben sie so manchem Pferd die Freiheit geschenkt. Den Tieren gelang es, sich in der Gebirgslandschaft Thrakiens fortzupflanzen. Hier sind auch viele Vogelarten präsent wie Sperbergrasmücke, Steinrötel, Ortolan, Neuntöter, Gänse- und Schmutzgeier. Pflanzen wie Lilien, Tamarisken, Robinien und Sonnentau halten Einzug in Gebiete, in denen einst die Landwirtschaft florierte. Und neben steinernen Brücken aus byzantinischer Zeit oder überwucherten Festungstürmen einer untergegangenen Stadt entdeckt man blühende Tabakfelder.


Am 10.07.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Der Bayerische Wald schrieb Geschichte: Als sich in den 1980er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere tausend Hektar Wald ab. Doch dann geschah das Wunder. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Die Dokumentation gibt einen Einblick in diesen neuen Lebensraum.


Am 10.07.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen, die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.


Am 10.07.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Sumatra
Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.


Am 10.07.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Karma, Baby!
Tom Nevell ist Modedesigner und seine Frau praktiziert Reiki. Laura arbeitet in ihrer Praxis mit Menschen und Tieren. Die beiden wünschen sich auf ihrem Grundstück am Stadtrand von Seattle ein Baumhaus, in dem sie die Seele baumeln lassen und meditieren können. Pete Nelson und seine Helfer zaubern dem Ehepaar einen idyllischen Rückzugsort ins Geäst, mit zwei großen Panoramafenstern, einer Sitzgelegenheit für gemütliche Teestunden und einer Massageliege, auf der Laura zukünftig ihre Patienten behandeln kann.


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