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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 29.01.12 04:45 - 05:55 Uhr auf 
mdr: Nationalpark Harz - Eine Winterreise
Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke Deutschlands. Er entstand 2006 nach Fusion des gleichnamigen Nationalparks Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt. Er reicht vom Oberharz (westlicher Teil des Harzes) über Wenigerode, Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. Unser Nonstop - Beitrag ist eine winterliche Impression dieser einmaligen Landschaft mit Brocken, Hochmooren, Harzer Wasserregal, attraktiven Wanderzielen und seltenen Tieren, die den Eindruck eines rundum intakten Naturraumes ergänzen.


Am 29.01.12 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Sorge um Bo
Bobbys Truck-Fahrer Bo wurde mit einer Gallenblasen-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der anschließenden Operation kommt es zu Komplikationen. Bo muss auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Die Nachricht vom kritischen Gesundheitszustand des Holzarbeiters verbreitet sich im Sumpf wie ein Lauffeuer. An Tagen wie diesen sind die Männer froh, dass sie im Wald so schwer schuften müssen. Das hindert sie zumindest daran, zu viel über ihren schwer kranken Kumpel nachzudenken.


Am 29.01.12 13:20 - 13:50 Uhr auf 
ZDF: Planet E - Die Wölfe kommen


Am 29.01.12 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Costa Rica - Tropischer Garten zwischen den Meeren
Costa Rica (spanisch: "Reiche Küste") ist ein Dschungel- und Gebirgsland mit bis zu 3837 Meter hohen Bergen. Unzählige Naturschutzgebiete, Nebelwälder wie der Monteverde und aktive Vulkane wie der Arenal oder der Rincón de la Vieja, machen die "Wespentaille Amerikas" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Ebenso faszinierend wie die Landschaft ist das Open-Air-Konzert der Brüllaffen und Papageien. Ein Highlight ist sicher auch der "Sky Tram" im Nationalpark Monteverde, auf dem man sich von einem Urwaldriesen zum nächsten auf einem Seil abrollen lassen kann. Umflogen werden die Abenteurer von Kolibris und exotischen Schmetterlingen und umrahmt von seltenen Orchideen in den Wipfeln.
(Wdh. heute Nacht 2.25-2.55 Uhr)


Am 29.01.12 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.


Am 29.01.12 21:15 - 21:45 Uhr auf 
BR: Klimawandel in der Arktis - Hat der Eisbär noch eine Chance?
"Faszination Wissen" begleitet ein internationales Forscherteam auf seiner Reise nach Spitzbergen. Hier leben Ringelrobben, die natürliche Nahrungsgrundlage des Eisbären. Doch schmilzt das Eis, erwischt der Bär seine Beute nur noch selten. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, ob der Eisbär langfristig auf andere Nahrungsquellen umsteigen könnte. Fest steht: Der Eisbär kann am Nordpol nur überleben, wenn er sich neue Fähigkeiten aneignet.
(Wdh. heute Nacht 3.40-4.10 Uhr)


Am 30.01.12 11:00 - 11:45 Uhr auf 
BR-alpha: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
In Australien leben nach offiziellen Schätzungen 50 Millionen Kängurus. Für die einen sind sie eine Plage, andere kümmern sich liebevoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys (Joeys). Doch wenn die Joeys wieder in die Freiheit entlassen werden, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung etwa sieben Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Tierschützer halten das massenhafte Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt, viele Landwirte befürworten aus Angst um ihr Weideland und ihre Ernte den Abschuss.


Am 30.01.12 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die geheimnisvolle Welt der Igel
Igel zählen zu den urtümlichsten Säugetieren der Erde. Schon vor etwa 50 Millionen Jahren wanderten die Insektenfresser durch Wiesen und Wälder. Auch wenn ihr natürlicher Lebensraum überall kleiner und durch zahllose Straßen immer gefährlicher wird, sichert ihre Anpassungsfähigkeit und Hartnäckigkeit ihr Überleben in der Zukunft. Einzigartige Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven und Brennweiten zeigen die Kleinen kurz nach der Geburt und gewähren neue Einblicke in das Verhalten der Igel.


Am 30.01.12 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Ist der Auwald noch zu retten?
Auwälder sind in Deutschland selten geworden. Caro und Gunnar fahren zu einem dieser artenreichen Gebiete entlang der Donau. Es begegnen ihnen Gänse und Silberreiher, sie entdecken knorrige Weiden und der aufsteigende Nebel macht diesen Ausflug bizarr schön. Sie stellen ein aufwendiges Renaturierungsprojekt in Neuburg an der Donau vor und berichten über ein Gebiet bei Straubing, wo man versucht, den Auwald mithilfe technischer Mittel zu erhalten. Nach Ansicht von Naturschützern ist dieses Projekt jedoch gescheitert.


Am 30.01.12 14:30 - 15:15 Uhr auf 
hr: Mit Rentiernomaden über den Ural
Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die Taiga, wo ihre Tiere selbst bei harten Minusgraden noch Futter finden. Im Frühjahr ziehen sie über die Berge wieder zurück in die Tundra.


Am 30.01.12 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR/SWR: Die Welt der Bäume - Paradiesische Biotope und monotone Holzplantagen
Was wäre die Erde ohne ihre Wälder? Manche bezeichnen sie als Lunge der Natur, weil sie für uns den lebensnotwendigen Sauerstoff produzieren. Für andere sind Wälder ein einzigartiges Biotop mit überwältigender Artenvielfalt. Im Kronendach der Bäume tummeln sich unendlich viele Insekten, Spinnen oder Vögel. Und Bäume bieten nicht nur Lebensraum, für uns Menschen sind sie auch eine einzigartige Rohstoffquelle. Schon unsere Urahnen bauten Häuser aus Holz, benutzten Holz zum Heizen, stellten Werkzeuge oder Kunstgegenstände aus Holz her. Ob Papier, Bau- oder Brennstoff - Holz ist heute allgegenwärtig.
Zu Gast bei Planet Wissen: Peter Wohlleben, Eifel-Förster mit Vision. Für ihn schließen sich Naturnähe und Rentabilität in der Forstwirtschaft nicht aus. In Planet Wissen schildert er, wie der Wald der Zukunft aussehen könnte, wie der Wald sowohl Biotop als auch Rohstoffquelle sein kann. Der Bremer Architekt Andreas Wenning schuf sich weltweit einen Namen mit spektakulären Baumhaus-Konstruktionen. In Planet Wissen berichtet er von seinen Projekten und erläutert die Vorzüge von Holz als Baustoff.
(Wdh. morgen SWR 4.05-5.05 Uhr und BR 12.30-13.30 Uhr)


Am 30.01.12 15:00 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Safari im Reich der Geister
Im Nationalpark Pendjari, einem der größten Savannenparks Afrikas, donnern wieder die Büchsen der Großwildjäger: für den Umweltschutz. Büffel, Antilopen und Nilpferde dürfen geschossen werden. Die Leitung des Parks fördert die Safari sogar. Es ist der Abschied vom romantischen Tierschutz à la "Serengeti darf nicht sterben", dem jedes Tier heilig war. Den Jägern werden Abschussquoten zugeteilt und sie bezahlen für jedes geschossene Tier. Die Abschussprämien decken mehr als ein Drittel der Ausgaben des Parks. Das Geld wird dringend benötigt, denn der Park im westafrikanischen Benin ist bedroht von Wilddieben und illegaler Landwirtschaft.


Am 30.01.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Karelien - Wo Russland finnisch ist
Die Karelier leben noch heute inmitten unberührter Wälder - idyllisch, aber auch einsam. Fünf Jahre begleitete Filmautor Petteri Saario den jungen Sergei. Wird er bleiben oder gehen?


Am 30.01.12 16:45 - 17:30 Uhr auf 
arte: Jagd auf den Riesen-Wurm
Rund um den Erdball suchen Forscher nach einer Spezies, von der sie überzeugt sind, dass sie die Welt verändern kann. Es ist der nur auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Wurm, der das Interesse der Wissenschaftler geweckt hat. Was kann er erzählen über die geologische Verfassung des Bodens? Welche Funktion hat die Evolution ihm zugedacht? Kann er toter Erde zu neuer Fruchtbarkeit verhelfen? Die Dokumentation folgt Wissenschaftlern aus Rumänien, Brasilien, England und Südafrika bei ihrer Suche nach neuen Arten und Gattungen.
Würmer sind meist Zwitterwesen, werden mitunter mehrere Meter lang, schillern in allen Farben des Regenbogens, leben tief in der Erde oder hoch in den Bäumen und wecken das Jagdfieber zahlreicher Biologen und Wissenschaftler. Bisher sind auf der Erde zwei Millionen Wurmarten entdeckt und bestimmt worden. Wissenschaftler schließen jedoch nicht aus, dass es tatsächlich bis zu 60 Millionen geben könnte. Soviel weiß man bisher sicher: Würmer haben mit ihrer Lebensweise entscheidenden Anteil am globalen Ökosystem, aber die stetige Versiegelung der Böden, die Abholzung der Wälder und der Einsatz von Pestiziden schränkt auch ihren Lebensraum immer mehr ein.


Am 30.01.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Überlebensstrategien
Die Erde bietet Lebensraum für eine schier unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt gibt es rund zehn Millionen verschiedene Arten, von denen mehrere Millionen dem Menschen bisher noch unbekannt sind. Von den Tiefen der Ozeane bis an die äußersten Grenzen unserer Atmosphäre, in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten, in der Luft und unter der Erde gibt es Tiere und Pflanzen, die - in zahllosen Varianten - Nahrung aufnehmen, sich bekämpfen, sich fortpflanzen und für die Sicherheit ihres Nachwuchses sorgen.
"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.
Faszinierende Wildnis ist eine zehnteilige Naturdokumentation im HD-Format. Die Dokumentationsreihe versteht sich als umfassende Erforschung der Artenvielfalt unserer Erde. Sie zeigt fesselnde Geschichten und faszinierende Strategien aus dem täglichen Überlebenskampf. Jede Folge ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet und schildert die Dramen und Tragödien, die sich dort tagtäglich abspielen.


Am 30.01.12 22:15 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Jahrhundertwinter - Friedrich der Große und die Naturgewalten
Eisige Winter, heiße Sommer und Regenfluten, die letzten Paukenschläge der kleinen Eiszeit brachten im 18. Jahrhundert viele Nöte nach Brandenburg. Sie beeinflussten die Entscheidungen Friedrich II. Diese Ereignisse gehören zu den bisher kaum erforschten Eckdaten des Lebens Friedrichs des Großen. Seine Beschlüsse gegen den dramatischen Holzmangel wie auch zur Trockenlegung der Sümpfe brachten gravierende Naturumwälzungen, die bis heute unsere Landschaft prägen. "OZON unterwegs" versucht mit Anthropologen, Geologen, Landschafts- und Forstexperten einen Blick in die Vergangenheit.


Am 31.01.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Im Land der Schneeaffen - Wildnis in Japan
Vier Winter haben die Filmautoren Jens-Uwe Heins und Holger Schulz in der Wildnis Japans verbracht. Nicht nur ihre Kameras wurden bei den eisigen Temperaturen auf eine harte Probe gestellt. Schneidende Polarwinde und metertiefer Schnee machten die Dreharbeiten zur Tortur. Doch einmalige Filmaufnahmen führen in eine wie verzaubert wirkende Winterlandschaft - ins Land der aufgehenden Sonne.


Am 31.01.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen des Wanderhirten Vasile aus Budesti. Er gelangt tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer vierbeiniger Begleiter, hat in diesem Jahr viel zu lernen. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe als Hirtenhund. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich.


Am 31.01.12 16:45 - 17:30 Uhr auf 
arte: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (1/2)
Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der "Alexander-von-Humboldt-Nationalpark" mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Exkursionen durch Kuba angetroffen hat.


Am 31.01.12 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Im Reich des Wachtelkönigs
Das Reich des Wachtelkönigs ist mittlerweile etwas ganz Besonderes, Lebensraum für Fisch- und Seeadler, Eisvogel, Haubentaucher und Nilgans. Seit dem Rückzug des Menschen mit seinen Kiesfördermaschinen erleben die beiden ehrenamtlichen Naturschützer, wie das Leben sich hier in rasantem Tempo immer besser entwickelt. Die Naturdokumentation begleitet die Naturschützer von der mit Spannung erwarteten Ankunft des scheuen Zugvogels bis zum Winter und lässt die Zuschauer am Leben der Tierwelt an den Kiesteichen teilhaben.


Am 31.01.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Pflanzen
Pflanzen sind die aggressivsten, hinterlistigsten und selbstsüchtigsten Lebewesen überhaupt. Doch die "Dramen" der Pflanzenwelt erschließen sich dem menschlichen Auge normalerweise nicht. Nur dank neuester Technik ist es möglich, bisher ungeahnte Vorkommnisse in der Pflanzenwelt zu beobachten. Leben und Verhalten der Pflanzen entpuppen sich als ungeahnt dynamisch, leidenschaftlich und voller Action. Zeitraffer und Großaufnahmen offenbaren, wie fleischfressende Pflanzen jagen, wie die Venusfliegenfalle ihre Beute auswählt oder wie die krallenförmigen Dornen der Regenwald-Liane und die Widerhaken des Rattans im gnadenlosen Kampf ums Licht eingesetzt werden.


Am 31.01.12 23:00 - 23:30 Uhr auf 
ZDF: Das geheime Wissen der Völker
Die Welt der Schamanen ist voller Mystik. Auf uns mutet sie oft befremdlich an. Doch in Naturvölkern sind Schamanen die Hüter uralten Wissens. Sie verfügen über Heilkünste, die selbst Forscher in ihren Bann ziehen. Sie sind davon überzeugt, dass vieles aus dem Erfahrungsschatz von Schamanen auch für uns von Bedeutung sein kann. Besonders wertvoll sind die Kenntnisse über Heilpflanzen, die über Jahrtausende hinweg von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Dieses Wissen weckte die Begehrlichkeiten von Pharmakonzernen. Es kam zu regelrechten Beutezügen in Entwicklungsländern und die Profitmacherei mit dem geraubten Wissen von Naturvölkern ist noch längst nicht vorüber.
Die üppige Vielfalt der Regenwälder im Amazonasbecken täuscht darüber hinweg, wie nährstoffarm die Böden dort sind. Sie laugen so rasch aus, dass sie für den Ackerbau kaum geeignet sind. Nun stießen Archäologen ausgerechnet hier auf eine sehr nährstoffreiche Erde: "Terra Preta" nennt sich der schwarze Schatz. Tonscherben in dieser Erde brachten Archäologen auf die Spur einer versunkenen Zivilisation, die einst diesen fruchtbaren Boden schuf. Forscher entschlüsseln, wie sich "Terra Preta" herstellen lässt. Denn ihr Einsatz könnte auch in Deutschland hilfreich sein - im Kampf gegen den Klimawandel.


Am 01.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Traumland Kanada (1/2): An der Indianerküste
Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Naturlandschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia. Der erste Teil der Dokumentation taucht in die Welt der "Crazy Canadians" ein, die noch immer in der Wildnis ihr Abenteuer suchen.


Am 01.02.12 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Stirbt der Bergwald?
Große Teile des Bergwaldes sind übernutzt und überaltert, Monokulturen dominieren. Deshalb können die Wälder ihre Schutzfunktionen nicht mehr erfüllen: vor Lawinen, Muren, Hochwasser und Steinschlägen. Förster und Wissenschaftler suchen nach Wegen, die Wälder in den Alpen zu retten und zeigen, wie wirksam sie beispielsweise gegen Steinschlag schützen können. Eine große Herausforderung ist der Klimawandel, durch ihn wird die Situation noch weiter verschärft. Es gilt, heute den Mischwald von morgen zu pflanzen, ein Wettlauf gegen Zeit.


Am 01.02.12 14:00 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Traumland Kanada (2/2): Durch Feuer und Eis
Der zweite Teil der Dokumentation "Traumland Kanada" führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, und im Sommer steigt es neuerdings auf bis zu 40 Grad.


Am 01.02.12 14:10 - 14:50 Uhr auf 
ZDFneo: Wilder Amazonas
Einmal im Jahr verwandelt sich der Dschungel am Amazonas in ein glitzerndes Wasserparadies. Die Regenzeit lässt den mächtigsten Strom der Welt und seine Nebenarme anschwellen bis sie über ihre Ufer treten. Auf einer Fläche von mehreren Hunderttausend Quadratkilometern breitet sich der Strom aus und schafft einen saisonalen Ozean. Das Hochwasser verändert radikal die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren. Ganze Wälder gehen unter, viele kleine Tiere ertrinken. Wer es schafft, rettet sich in höher gelegene Waldgebiete oder sucht Zuflucht in den Kronen der Bäume. Doch die meisten Bewohner des größten zusammenhängenden Regenwaldes haben gelernt, mit den jährlichen Fluten umzugehen. "Wilder Amazonas" erzählt die Geschichte zweier Welten. Einmalige Bilder zeigen das Leben am und im größten Strom der Erde, Unterwasseraufnahmen den bizarren Kosmos im überfluteten Regenwald.


Am 01.02.12 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5): Januar bis März
Die fünfteilige Dokumentation "Das Jahr der Wildnis" zeigt beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres.


Am 01.02.12 14:50 - 15:35 Uhr auf 
ZDFneo: Die Tiger vom Smaragdwald
Im Panna Tiger Reservat in Zentral-Indien tobt ein Machtkampf. Nach dem Tod des dominierenden Tiger-Mannes kämpfen zwei Nachfolger um die Herrschaft im Smaragdwald. Wer wird gewinnen? Madla oder Hairy Foot? Der Film dokumentiert das Duell der gnadenlosen Einzelkämpfer. Seit acht Jahren beobachtet der indische Tigerexperte Raghu Chundawat die Tiger im Panna Naturreservat in Zentralindien. Wie ein stolzer Vater hat er seinen "Forschungsobjekten" Namen gegeben. So zum Beispiel der Tigerin Sayani. Die Raubkatze hat vor über einem Jahr Nachwuchs bekommen. Der Vater ist der "König vom Smaragdwald", das dominante Männchen von Panna. Der Filmemacher Mike Birkhead hat den indischen "Tigerguru" Raghu Chanduwat über mehrere Monate bei seinen Beobachtungen begleitet. In wunderschönen Bildern erzählt der Film vom gnadenlosen Revierstreit der Raubkatzen von Panna, einem der letzten Refugien der majestätischen Großkatzen.


Am 01.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wilde Pyrenäen (1/3): Sinfonie der Farben
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen - ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. In der ersten Folge ist zu sehen, wie der Herbst in die Pyrenäen einzieht und mit der Laubverfärbung die Berge in einem ganz besonderen Farbenzauber erstrahlen lässt.


Am 01.02.12 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5): April bis Juni
Die verschiedenen Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich zutage. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint und die Zeit der Fortpflanzung beginnt, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze.
(Wdh. heute Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 01.02.12 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5): Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es dann Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen. Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
(Wdh. heute Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 01.02.12 16:45 - 17:30 Uhr auf 
arte: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (2/2)
Waren vor der Kubanischen Revolution nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet, sind es jetzt nach umfangreicher Wiederaufforstung wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der Parque Nacional Alejandro de Humboldt mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat.
Das Dorf Arroyo Bueno liegt - wie einige andere - mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Heimstatt für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa. In deren Umfeld befinden sich bedeutende Nickelvorkommen. Fast die Hälfte vom derzeitigen Hauptexportgut Kubas wird dort gefördert. Es lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks. Für ihn würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.


Am 01.02.12 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5): September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen, während in Thailand der Monsun regiert. Und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt.
(Wdh. heute Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 01.02.12 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5): November bis Dezember
In den letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben jetzt erst wieder zu beginnen. Im November geht der Frühling dort in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. heute Nacht 4.30-5.10 Uhr)


Am 01.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (6/10): Insekten
Der Film zeigt die artenreichsten Klasse der Tierwelt. Videoendoskope mit neuester "Chip-on-the-Tip"-Technologie und fernbediente "Ameisenkameras" führen den Zuschauer in unbekannte Welten - Tuchfühlung mit Insekten, Spinnen und Skorpionen.


Am 02.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: ZDF-History: Herrenmenschen im Regenwald
17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?
Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden konnte. "ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen des NS-Regimes.


Am 02.02.12 02:25 - 03:00 Uhr auf 
mdr: Nationalpark Harz - Eine Winterreise
Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke Deutschlands. Er entstand 2006 nach Fusion des gleichnamigen Nationalparks Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt. Er reicht vom Oberharz (westlicher Teil des Harzes) über Wenigerode, Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. Unser Nonstop - Beitrag ist eine winterliche Impression dieser einmaligen Landschaft mit Brocken, Hochmooren, Harzer Wasserregal, attraktiven Wanderzielen und seltenen Tieren, die den Eindruck eines rundum intakten Naturraumes ergänzen.


Am 02.02.12 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Wagnis im Dschungel
Die Dokumentation "Wagnis im Dschungel" stellt das Lebenswerk der Ethnologin und Frauenrechtlerin Lady Mary Kingsley vor. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, 1895 stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Entgegen aller Warnungen ihrer Freunde macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Heute wird Mary Kingsley auch als Pionierin der Frauenbewegung verehrt.


Am 02.02.12 13:15 - 13:45 Uhr auf 
mdr: Mitteldeutschland ohne Menschen - wenn nur noch die Natur...
"ECHT" wagt ein ungewöhnliches Experiment: Eine Zeitreise in die Zukunft. Das Besondere: Wir Menschen spielen dabei überhaupt keine Rolle. Was wird mit den Städten Dresden, Erfurt und Magdeburg passieren, wenn sie plötzlich verlassen werden? Kein Mensch legt mehr Hand an. Keiner repariert etwas. Regie führt ab jetzt die Natur. Wie werden unsere Städte in 100 Jahren aussehen? Unsere Talsperren in 1.000 oder gar in 10.000 Jahren aussehen? So phantastisch das klingt, aber die Wissenschaft und auch die Kunst beschäftigen sich eingehend mit diesen Fragen. Biologen, Materialforscher, Architekten und Geologen sind zu interessanten Erkenntnissen gekommen. "ECHT" wird diese unglaubliche Welt zum Leben erwecken. Computersimulationen zeigen mitteldeutsche Städte, wie man sie noch nie sah. Es sind atemberaubende, aber auch erschreckende Bilder über die Macht der Natur.


Am 02.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wilde Pyrenäen (2/3): Winterzauber und Frühling
Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern.


Am 02.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Smoky Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebend aus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.


Am 02.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.


Am 03.02.12 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Rauchzeichen am Rio Xingu - Bei den Waldindianern Brasiliens
Als das Team in das Indianerdorf gelangt, herrscht dort eine angespannte Atmosphäre. Medizinmann und Ältestenrat sind beunruhigt wegen eines Funkspruchs, der das Dorf kurz zuvor erreichte. Der Häuptlingssohn des Nachbarstammes ist auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen und die Kamayura werden verdächtigt, seinen Tod verschuldet zu haben. Die geheimnisvollen Geschehnisse, die sich dann ergeben, hat Autorin Uta von Borries mit der Kamera beobachten können. Entstanden ist eine spannende Dokumentation über die fremde Welt der Waldindianer Brasiliens.


Am 03.02.12 10:50 - 11:20 Uhr auf 
rbb: Das Geschäft mit den Armen - Streit um deutsche Entwicklungshilfe
Dirk Niebel hat die deutsche Entwicklungshilfeszene in Aufruhr gebracht. Seit seinem Antritt als Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung liegt die Betonung mehr auf Wirtschaft und Politik, denn auf Hilfe. Deutschland sei schließlich kein Weltsozialamt, so der Minister. Wirklich geholfen werde den Armen nur, wenn sich die Wirtschaft entwickle. Aber kommt das Geld bei ihnen an?


Am 03.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
Der Nationalpark Zemaitija liegt im Nordwesten Litauens, in der Region Zemaitija-Niederlitauen. Eine hügelige Landschaft, geformt durch den Rückzug der Gletscher vor 12 000 Jahren. Seit 1991 stehen hier 21.700 Hektar unter Schutz: 26 Seen, Kleingewässer und Flüsse, Moore und Auen. Fast die Hälfte des Gebietes ist von Wäldern bedeckt. Dort haben die scheuen und seltenen Schwarzstörche seit Jahren ihr Nest. Nur zwei Brutpaare gibt es im Nationalpark Zemaitija. Anders als ihre weißen Verwandten suchen die Schwarzstörche verborgene Walddomizile, um ihre Jungen großzuziehen. Im Wald dösen tagsüber Fledermäuse in Vogelnistkästen, die Nationalpark-Mitarbeiter jedes Jahr in der streng geschützten Kernzone Plokstine aufhängen.


Am 03.02.12 14:05 - 14:55 Uhr auf 
arte: Ein Fluss namens Vantaa
Bevor der Vantaa bei Helsinki in die Ostsee mündet, fließt er im Süden Finnlands durch die bevölkerungs- und industriereichste Gegend des Landes. Umso überraschender ist es, dass das Gewässer klar und rein ist, mit einer üppigen Flora und Fauna. Selbstverständlich ist das nicht. Denn das empfindliche Ökosystem des Flusses geriet durch die zunehmende Bevölkerungsdichte an beiden Ufern und den Flussbegradigungen mehr und mehr aus den Fugen. Die Umweltzerstörung am Vantaa-Fluss erreichte vor zehn Jahren ihren Höhepunkt und veranlasste die Finnen, sich endlich um ihren Fluss zu kümmern. Heute brüten dort wieder Schwäne, und Forellen laichen im Fluss - ein untrügliches Gütezeichen für die Qualität des Wassers. Der Fluss bietet jetzt wieder einen Lebensraum für Flusskrebse, Fischotter, Elche, Dachse und etwa 20 Libellenarten. Kari Soveri hat den Vantaa und seine Landschaft mit ihrer überraschenden Artenvielfalt über vier Jahreszeiten hinweg gefilmt, die in dieser Gegend Europas besonders deutlich ausgeprägt sind.


Am 03.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wilde Pyrenäen (3/3): Berge des Lichts
Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.


Am 03.02.12 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Schweden - Wälder, Seen und Zufriedenheit
Dichte Wälder, unendliche Seenlandschaften und Häuser wie aus dem Märchenbuch: Schweden gehört zu den populärsten europäischen Reisedestinationen. Nicht nur wegen der abwechslungsreichen Naturlandschaften, sondern wohl auch, weil die Schweden eine große Zufriedenheit ausstrahlen. Andrea Jansen möchte auf ihrer Reise genau diesem Phänomen auf den Grund gehen.


Am 03.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.


Am 03.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Jäger und Gejagte
Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander ausgespielt.


Am 03.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Winter im Norden
Vier Portraits, u.a. folgendes: Bei der Holzernte im Buchenwald treffen harte Männer, eisige Kälte und trockene Bäume aufeinander. Alle Jahre wieder kreischen im Winter die Motorsägen durch den Forst bei Seesen am Harz. Die hohen Bäume haben um diese Jahreszeit auch ihre letzten Blätter verloren und sind reif zum Fällen. Es bleibt wunderbar trockenes Holz, das sofort nach dem Schlagen verarbeitet werden kann: zu Möbel, Papier und Baumaterial. Dann ist auch der Mann nicht weit, der weiß, dass er sich aus den Kronen das Brennholz für den Kamin schlagen kann. Eines ist allen Männern bei der Holzernte oberstes Gebot: die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Das bedeutet: Es werden nie mehr Buchen gefällt als nachwachsen können.


Am 04.02.12 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Felix und die wilden Tiere - Bei den Fischottern
Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die vom Aussterben bedrohten Fischotter. Früher waren Fischotter in unseren heimischen Gewässern weit verbreitet, doch weil sie Fischen und Wasservögeln nachstellten, wurden sie selbst gejagt. Dazu zerstörten Flussbegradigungen, Uferbefestigungen und die Vergiftung der Gewässer ihre Lebensräume. So wurden die Fischotter in fast ganz Europa ausgerottet. Inzwischen versucht man, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen: Längst ist die Jagd verboten und mancherorts wurden Flussläufe auch wieder "verwildert". Im französischen Vall d'Ainad wurde sogar Land gekauft, um Tiere zu züchten und sie später in den Rhone-Alpen wieder auszuwildern. Dort kann man die possierlichen Spiele der Fischotter mit ihren Jungen jetzt wieder beobachten.


Am 04.02.12 12:03 - 13:30 Uhr auf 
ARD: Der Bär
"Der Bär" ist ein faszinierender Tierspielfilm von Jean-Jacques Annaud, der außergewöhnlich schöne Landschaftsaufnahmen und spannende Unterhaltung für die ganze Familie bietet.


Am 04.02.12 12:15 - 12:45 Uhr auf 
NDR: Winterparadies Schweden
Hier birgt der Wald noch Überraschungen, zum Beispiel auch die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet. Am schönsten ist es, wenn man abends im exklusiven Baumhotel im nordschwedischen Lulea Station macht. Das hat auch im Winter geöffnet, selbst die Sauna hängt hier im Baumwipfel.


Am 04.02.12 15:25 - 17:00 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.


Am 04.02.12 15:25 - 17:00 Uhr auf 
arte: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.


Am 04.02.12 16:45 - 17:15 Uhr auf 
BR-alpha: Costa Rica - Tropischer Garten zwischen den Meeren
Costa Rica, Land zwischen Karibischem Meer und Stillem Ozean (Pazifik), gilt als eines der großen Naturparadiese dieser Welt. Weiße Sandstrände, tiefblaue Meere und feuchtheiße Dschungel mit gewaltigen Wasserfällen wie der La Paz machen das 1502 von Kolumbus entdeckte Land zwischen Tortuguero und Playa Tamarindo zum optischen Leckerbissen. Costa Rica (spanisch: "Reiche Küste") ist ein Dschungel- und Gebirgsland mit bis zu 3837 Meter hohen Bergen. Unzählige Naturschutzgebiete, Nebelwälder wie der Monteverde und aktive Vulkane wie der Arenal oder der Rincón de la Vieja, machen die "Wespentaille Amerikas" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Ebenso faszinierend wie die Landschaft ist das Open-Air-Konzert der Brüllaffen und Papageien. Ein Highlight ist sicher auch der "Sky Tram" im Nationalpark Monteverde, auf dem man sich von einem Urwaldriesen zum nächsten auf einem Seil abrollen lassen kann. Umflogen werden die Abenteurer von Kolibris und exotischen Schmetterlingen und umrahmt von seltenen Orchideen in den Wipfeln.


Am 04.02.12 18:05 - 19:00 Uhr auf 
N24: Die Klimakatastrophe: 6 Grad C, die die Welt verändern
Unsere Erde erwärmt sich immer weiter. Noch ließe sich dieser Prozess aufhalten - doch was geschieht, wenn nichts dagegen unternommen wird? Mit welchen Folgen muss man rechnen, wenn die großen Gletscher weiter schmelzen und gigantische Flüsse einfach austrocknen? In der N24-Dokumentation "Die Klimakatastrophe: 6 Grad C, die die Welt verändern" entwerfen Klimaexperten ein wahres Horrorszenario - und beantworten die Frage: Wie lässt sich die Katastrophe noch abwenden?


Am 04.02.12 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens.


Am 05.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Bloß kein Regen!
Die Wetter-Prognose ist günstig. Wenn die Männer in den Sümpfen weiter vom Regen verschont bleiben, steht ihnen eine ertragreiche Woche ins Haus. Außerdem hat Firmenchef Bobby Goodson endlich das Problem mit dem defekten Truck gelöst und ein bezahlbares Ersatzfahrzeug aufgetrieben. Nun muss der Lkw nur noch auf Vierrad-Antrieb umgerüstet werden. Auf der Messe in Las Vegas schaut sich der Boss nach günstigen Angeboten um.


Am 05.02.12 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Überlebensstrategien
"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.


Am 05.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Auf der Spur der Küstenwölfe
In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzig-artigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Gudrun Pflügers Traum wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie ihren Wölfen gegenüber. Dann die Sensation: Sie wird zum Familienmitglied. Richard Matthews gelingt es mit seiner Kamera neben der großen Abenteuerreportage auch die einzigartige Landschaftskulisse British Columbias mit ihren Küstenregenwäldern in all ihrer Schönheit zu zeigen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 05.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären sind kraftvoll, Respekt einflößend und wirken auf den Hinterbeinen stehend sehr menschlich. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Die Dokumentation zeigt in atemberaubenden Bildern die mühsame und abenteuerliche Expedition, die Andreas Kieling unternimmt, um der Legende nach den größten Bären der Welt auf den Grund zu gehen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.02.12 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.


Am 06.02.12 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel
Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die größten Gefahren für die Tierwelt. Es sind vielmehr traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen. Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer, aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt.
Um das Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was dagegen getan werden kann. Wir begleiten die Wildhüter bei der riskanten Verfolgung von Wilderern, zeigen den Verkauf von Buschfleisch auf Märkten und wie die Familien vor Ort das Problem sehen. Dabei wird klar, dass das Problem nicht leicht zu lösen ist.


Am 06.02.12 07:50 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Gorillaschutz mit Kettensäge
Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in Nationalparks, sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann.
Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitieren kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen. Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen Afrikas und überraschenden Einsichten.
(Wdh. auf arte morgen 8.25-8.50 Uhr)


Am 06.02.12 08:55 - 09:35 Uhr auf 
arte: Jagd auf den Riesen-Wurm
Rund um den Erdball suchen Forscher nach einer Spezies, von der sie überzeugt sind, dass sie die Welt verändern kann. Es ist der nur auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Wurm, der das Interesse der Wissenschaftler geweckt hat. Was kann er erzählen über die geologische Verfassung des Bodens? Welche Funktion hat die Evolution ihm zugedacht? Kann er toter Erde zu neuer Fruchtbarkeit verhelfen? Die Dokumentation folgt Wissenschaftlern aus Rumänien, Brasilien, England und Südafrika bei ihrer Suche nach neuen Arten und Gattungen.
Würmer sind meist Zwitterwesen, werden mitunter mehrere Meter lang, schillern in allen Farben des Regenbogens, leben tief in der Erde oder hoch in den Bäumen und wecken das Jagdfieber zahlreicher Biologen und Wissenschaftler. Bisher sind auf der Erde zwei Millionen Wurmarten entdeckt und bestimmt worden. Wissenschaftler schließen jedoch nicht aus, dass es tatsächlich bis zu 60 Millionen geben könnte. Soviel weiß man bisher sicher: Würmer haben mit ihrer Lebensweise entscheidenden Anteil am globalen Ökosystem, aber die stetige Versiegelung der Böden, die Abholzung der Wälder und der Einsatz von Pestiziden schränkt auch ihren Lebensraum immer mehr ein.


Am 06.02.12 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Ein Fluss namens Vantaa
Bevor der Vantaa bei Helsinki in die Ostsee mündet, fließt er im Süden Finnlands durch die bevölkerungs- und industriereichste Gegend des Landes. Umso überraschender ist es, dass das Gewässer klar und rein ist, mit einer üppigen Flora und Fauna. Selbstverständlich ist das nicht. Denn das empfindliche Ökosystem des Flusses geriet durch die zunehmende Bevölkerungsdichte an beiden Ufern und den Flussbegradigungen mehr und mehr aus den Fugen. Die Umweltzerstörung am Vantaa-Fluss erreichte vor zehn Jahren ihren Höhepunkt und veranlasste die Finnen, sich endlich um ihren Fluss zu kümmern. Heute brüten dort wieder Schwäne, und Forellen laichen im Fluss - ein untrügliches Gütezeichen für die Qualität des Wassers. Der Fluss bietet jetzt wieder einen Lebensraum für Flusskrebse, Fischotter, Elche, Dachse und etwa 20 Libellenarten. Kari Soveri hat den Vantaa und seine Landschaft mit ihrer überraschenden Artenvielfalt über vier Jahreszeiten hinweg gefilmt, die in dieser Gegend Europas besonders deutlich ausgeprägt sind.


Am 07.02.12 06:15 - 07:15 Uhr auf 
mdr: Rabe - Genie mit schlechtem Ruf
Sie gelten als die "Intelligenzbestien" unter den Vögeln und spielen als mystische Fabelwesen seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Raben, im Alltag häufig auch Krähen genannt, sind faszinierende Geschöpfe mit erstaunlichen Fähigkeiten. Neueste Forschungen haben bewiesen, dass die schlauen Vögel in der Lage sind, komplexe Handlungen im voraus zu planen, Werkzeuge zu benutzen und eine intelligente Vorratswirtschaft zu betreiben.


Am 07.02.12 07:20 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Teens in the USA - Katie between wildlife and music
Katie ist fünfzehn und wohnt mit ihrer Familie in Hermann, einem kleinen Dorf in Missouri. Katie wohnt außerhalb in einem Einfamilienhaus und die Familie besitzt sehr viel Land. Katie liebt es, zu jagen und zu schießen. Außerdem geht sie mit ihrer Familie regelmäßig fischen. Später möchte sie professionelle Sängerin werden und singt schon jetzt im Schulchor und wird von ihrem Musiklehrer im Operngesang unterstützt. Wenn Katie, ohne je in einer Oper gewesen zu sein und ohne je Gesangsstunden erhalten zu haben, ein deutsches Opernlied singt, dann erstarren ihre Mitschüler fast, so beeindruckt sind sie.


Am 07.02.12 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (1/2)
Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der "Alexander-von-Humboldt-Nationalpark" mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Exkursionen durch Kuba angetroffen hat.


Am 07.02.12 14:15 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Humboldt - Ruf der grünen Hölle
1799 bricht Alexander von Humboldt in Begleitung des Botanikers Aimé Bonpland zu einer Reise durch Südamerika auf. Sie durchqueren Urwälder und Steppen, durchschwimmen Flüsse und besteigen den Chimborazo, den damals höchsten Gipfel der Welt. Immer wieder werden die Reisenden fast zum Aufgeben gezwungen. Sie begegnen Kannibalen, werden krank. Aber Humboldt will weiter. Am Ende seines Lebens unternimmt er noch einmal einen "Gipfelsturm": Er schreibt "Kosmos - Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Das fünfbändige Werk, eine Gesamtschau der wissenschaftlichen Welterforschung, machte ihn zum berühmtesten deutschen Gelehrten seiner Zeit. Die Erforschung des Orinoco-Flusses in Venezuela und die Besteigung des Chimborazos stehen im Mittelpunkt des Films von Gero von Boehm, der die Abenteuer Humboldts an Originalschauplätzen dramatisch inszeniert.


Am 07.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Mit Falken jagen - Im Dienst der Flugsicherheit
Der Flughafen Rostock-Laage hat ein Problem. Jeden Herbst ziehen Tausende Krähen auf das Gelände. Geraten sie in ein startendes oder landendes Flugzeug, kann das katastrophale Folgen haben. Das Filmteam begleitet den Falkner beim Abrichten seines Falken, erlebt hautnah das Training und die dabei zu erwartenden Erfolge und Rückschläge. Außerdem blickt der Film in den Mikrokosmos der Natur auf dem Flughafen, in dem Tier und Mensch ganz anders zusammenleben als anderswo. Höhepunkt ist die erste erfolgreiche Jagd des frisch abgerichteten Falken. Erst wenn er eine Krähe geschlagen hat, bekommt er einen Namen.


Am 07.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Pflanzen
Pflanzen sind die aggressivsten, hinterlistigsten und selbstsüchtigsten Lebewesen überhaupt. Doch die "Dramen" der Pflanzenwelt erschließen sich dem menschlichen Auge normalerweise nicht. Nur dank neuester Technik ist es möglich, bisher ungeahnte Vorkommnisse in der Pflanzenwelt zu beobachten. Leben und Verhalten der Pflanzen entpuppen sich als ungeahnt dynamisch, leidenschaftlich und voller Action. Zeitraffer und Großaufnahmen offenbaren, wie fleischfressende Pflanzen jagen, wie die Venusfliegenfalle ihre Beute auswählt oder wie die krallenförmigen Dornen der Regenwald-Liane und die Widerhaken des Rattans im gnadenlosen Kampf ums Licht eingesetzt werden.


Am 07.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Vögel
Die Meister des Kunstflugs sind überaus aktiv; sie sind nicht nur in der Lage, Höchstgeschwindigkeit zu erzielen und enorme Strecken zurückzulegen, sie können auch im Meer in großer Tiefe tauchen und schneller laufen als Geparden. Mit speziell für diese Zwecke entwickelten Kameras wird die Welt der Vögel hoch in der Luft und unter Wasser eingefangen; sie offenbaren eine ungeahnte Vielfalt und ein Verhalten, das die bildschönen Geschöpfe in einem neuen Licht erscheinen lässt.


Am 07.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Russland (5/6): Der Ferne Osten
Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Steilküste - das ist Ussurien, das Revier des Sibirischen Tigers. Hier im Fernen Osten Russlands stößt die größte Landmasse der Welt an den Pazifik. Die Küstenlandschaft zeigt sich schon in exotischem, asiatischem Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten - tatsächlich ist dieser See das weltweit größte Biotop der Wasserpflanze. An der Küste finden sich häufig die gepunkteten Sikahirsche; sie äsen nicht nur im dichten Wald, sondern verschmähen auch angespülte Algen nicht. Hier findet der Tiger immer wieder Beute. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Sibirischen Tiger am Strand. Raben und Geier räumen nur widerwillig das Feld, wenn der Herrscher des Waldes aufkreuzt und die Beute für sich beansprucht. Im Wald spielen die jungen Kragenbären in seiner Abwesenheit waghalsig im bunten Herbstlaub. Ihre Akrobatik in luftiger Höhe ist lebenswichtig: Wenn der Tiger hungrig zurückkehrt, sind die Baumwipfel ein sicheres Versteck vor ihm. Doch die größte Katze der Erde hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt eine der seltensten Raubkatzen der Erde - der Amurleopard. Nur gut 40 Tiere gibt es weltweit. Sie alle leben in Ussurien.


Am 08.02.12 01:50 - 03:00 Uhr auf 
mdr: Nationalpark Harz - Eine Winterreise
Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke Deutschlands. Er entstand 2006 nach Fusion des gleichnamigen Nationalparks Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt. Er reicht vom Oberharz (westlicher Teil des Harzes) über Wenigerode, Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. Unser Nonstop - Beitrag ist eine winterliche Impression dieser einmaligen Landschaft mit Brocken, Hochmooren, Harzer Wasserregal, attraktiven Wanderzielen und seltenen Tieren, die den Eindruck eines rundum intakten Naturraumes ergänzen.


Am 08.02.12 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (2/2)
Waren vor der Kubanischen Revolution nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet, sind es jetzt nach umfangreicher Wiederaufforstung wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der Parque Nacional Alejandro de Humboldt mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat.
Das Dorf Arroyo Bueno liegt - wie einige andere - mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Heimstatt für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa. In deren Umfeld befinden sich bedeutende Nickelvorkommen. Fast die Hälfte vom derzeitigen Hauptexportgut Kubas wird dort gefördert. Es lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks. Für ihn würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.


Am 08.02.12 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Der Siegeszug der Wölfe
Nur noch in wenigen Regionen lebt der Wolf so ursprünglich wie im Norden Kanadas. Von dort ziehen alljährlich im Frühling hunderttausend Karibus in die Tundra, um ihre Jungen zu gebären. Und immer sind die Wölfe in ihrer Nähe. Jahrhundertelang wurde der Wolf fast überall gnadenlos verfolgt. In Deutschland war er seit 150 Jahren ausgestorben. Doch dann entdecken Förster Spuren auf einem Truppenübungsplatz in Sachsen. Die Biologin Gesa Kluth bestätigt: Es sind eindeutig Wolfsspuren. Einige Wochen später sieht sie ihn dann zum ersten Mal: den ersten deutschen Wolf, den Spuren nach Mitglied eines mindestens sechs Köpfe starken Rudels. Verquickt mit diesen beiden Erfolgsstorys zeigt der Film Wölfe weltweit, von der Wüste Israels über die Savanne Indiens bis zur Arktis. Weitere Hauptdarsteller sind jene Menschen, die mit vollem Einsatz um den Schutz und das Comeback der Wölfe kämpfen, unter anderem im US-amerikanischen Yellowstone National Park, in den rumänischen Karpaten und in den Sümpfen Russlands.


Am 08.02.12 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR/SWR: Umweltgifte - die unsichtbare Gefahr
Schwermetalle im Trinkwasser, Schimmelpilze im Keller oder Pestizide in unserer Nahrung - überall lauern gefährliche Umweltgifte. Wie bekämpfen wir sie? Und können wir was gegen giftige Altlasten tun, die in der Vergangenheit falsch entsorgt worden sind und auch heute noch Angst und Schrecken verbreiten? Hoch toxische Dioxine oder PCB können uns schwer krank machen. Völlig vermeiden kann man viele von ihnen nicht, denn Trinkwasser wird immer Spuren von Schwermetallen enthalten, die Raumluft in Büros nie frei von Elektrosmog sein. Planet Wissen klärt zusammen mit einem Umweltmediziner über die Gefahren auf, die durch Umweltgifte täglich entstehen können; und unsere Moderatorin Andrea Grießmann ist auf den Spuren von Giftstoffen in ihrer Wohnung. Wie sehr eine Giftbelastung das ganze Leben durcheinander bringen kann, berichten Betroffene des Dortmunder ENVIO-Skandals.


Am 08.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (1/2): Schneeaffen und Vulkane
Japan, ein Land der Gegensätze: im Norden Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen, im Süden tropische Insellandschaften. Jenseits der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das nur wenige kennen. Ein wildes, natürliches Land ohne Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer.


Am 08.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art 'Sicherheitszone' ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.


Am 08.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Insekten
Der Film zeigt die artenreichsten Klasse der Tierwelt. Videoendoskope mit neuester "Chip-on-the-Tip"-Technologie und fernbediente "Ameisenkameras" führen den Zuschauer in unbekannte Welten - Tuchfühlung mit Insekten, Spinnen und Skorpionen.


Am 08.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Primaten
Sie trösten und belügen einander, erziehen ihre Kinder und führen Kriege - Primaten können uns auf eine verblüffende Weise ähnlich sein. Gute Kommunikation und sozial intelligentes Verhalten sind unabdingbar, egal ob man wie die Tieflandgorillas in überschaubaren Familienclans oder wie die Mantelpaviane in Großgruppen von 400 Individuen lebt. Neben ihrer ausgeprägten Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, haben Primaten auch erstaunliche Methoden entwickelt, um Probleme aller Art zu lösen. Der Gebrauch von Werkzeugen war der entscheidende Durchbruch in ihrer Evolution, der nicht zuletzt zum Erfolg des Primaten Homo sapiens geführt hat.


Am 08.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die größten Naturschauspiele der Erde - Die große Heimkehr
Jedes Jahr verschwinden Millionen Lachse aus den Meeren. Sie legen dann auf geheimnisvolle Weise tausende Kilometer zurück, um an den Ort ihrer Geburt zu gelangen. Dort wollen sie für Nachkommenschaft sorgen, aber auch genau dort werden sie sterben. Es ist ein Massenphänomen der besonderen Art. Kein Pazifiklachs kann es umgehen, das große Sterben ist seine Bestimmung. Schon auf dem Weg bis in die Geburtsgefilde müssen die Fische mit großen Schwierigkeiten kämpfen und haben sich schlimmer Räuber zu erwehren. Besonders die Grizzlys in Britisch Kolumbien in Kanada bestimmen dabei das Geschehen. Klug wie sie sind, beziehen sie Posten an den besten Stellen am Fluss, von denen sie wissen, dass hier die Lachse passieren werden.


Am 09.02.12 13:30 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Der Baum der Bäume
Mitten im hessischen Reinhardswald steht eine 500-jährige Eiche: ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln, knorrig ihre Rinde. Der Umfang des alten Baumes misst mehr als elf Meter. Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik den Film "Der Baum der Bäume" über die deutsche Eiche, um die sich so viele Märchen und Sagen ranken.


Am 09.02.12 14:30 - 15:15 Uhr auf 
hr: Costa Rica - Naturparadies im Schatten der Vulkane
Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen.


Am 09.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (2/2): Tropenstrand und Bärenland
Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.


Am 09.02.12 16:30 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Mit dem Ärzteschiff durch Amazonien
Der Rio Tapajós im Norden Brasiliens ist einer der größten Nebenflüsse des Amazonas. Der mächtige Strom ist an seinem Oberlauf bis zu 18 Kilometer breit und gilt als einer der schönsten Flüsse im Amazonasregenwald. Das Ärzteschiff "Abaré" - in der Sprache der Tupi-Indianer "der sich kümmernde Freund" - bringt den Menschen in der Region medizinische Versorgung. Fabio Tozzi leitet die schwimmende Krankenstation und leistet mit seinem Team am Ufer des Rio Tapajós medizinische Hilfe. Für den Chirurgen aus São Paulo ist die zweiwöchige Fahrt mit dem Ärzteschiff eine Herausforderung. Dennoch kann er sich nicht mehr vorstellen, seinen ungewöhnlichen Arbeitsplatz gegen den Alltag in einem Krankenhaus einzutauschen.


Am 09.02.12 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Kanadas letzte Flößer
Auf dem Fraser River in British Columbia an der Westküste Kanadas wird das Flößen von Holz bis heute betrieben. Der Fluss entspringt in den Rocky Mountains und mündet nach rund 1.400 Kilometern bei Vancouver in den Pazifik. Kapitän Berry Higgs ist Tag für Tag mit einem kleinen Schlepper unterwegs, um die riesigen Holzflöße zu den Sägemühlen zu ziehen. Berry liebt seinen Job, doch die Branche hat mit der Globalisierung zu kämpfen: Jedes Jahr schließen Sägewerke entlang des Fraser Rivers. Für Berry und seine Kollegen ist der Preiskampf eine Herausforderung. Trotz des enormen Drucks müssen sie dafür sorgen, dass Menschen, Boote und Flöße heil ankommen. Dennoch würde Berry um nichts in der Welt seinen Job eintauschen.


Am 09.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.


Am 09.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR-alpha: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom Miramichi, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, in dem die Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.


Am 09.02.12 22:10 - 23:05 Uhr auf 
arte: Nanotechnologie - Die unsichtbare Revolution (2/3): Nano-Nachhaltigkeit
Die Nanotechnologie berührt verschiedene Wissenschaftsgebiete, die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von Einzelatomen und Molekülen befassen. Der weltweite Klimawandel, die absehbare Erschöpfung der Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der steigende Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der Menschheit die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des ökologischen Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die Nanotechnologie zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen.
Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?


Am 10.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40 über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.


Am 10.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.


Am 10.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Jäger und Gejagte
Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander ausgespielt.


Am 10.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis - Reptilien und Amphibien
Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen.


Am 10.02.12 21:00 - 22:00 Uhr auf 
Eurosport: Timbersports
Holzfällerwettbewerbe.


Am 11.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: ZDF-History: Herrenmenschen im Regenwald
17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?
Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden konnte. "ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen des NS-Regimes.


Am 11.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit aller Kraft
Waldarbeiter sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt - so auch die Männer von „Pine Ridge Logging' in Kanada. Die kernigen Naturburschen gelten als besonders hart im Nehmen und machen selbst dort einen guten Job, wo andere längst aufgegeben haben. Wie zum Beispiel in der Provinz Alberta, rund 650 Kilometer nördlich der Hauptstadt Edmonton. Hier sind die Jungs bei eisigen Temperaturen von minus 40 Grad Tag und Nacht im Einsatz, denn das Familienunternehmen steht unter enormem Zeitdruck. Pete Peters und seinem Team bleiben nur wenige Wochen bis das Eis schmilzt und die Region zu einem riesigen Sumpfgebiet wird.


Am 11.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.


Am 12.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff sitzen.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 30.01.12 04:00 - 04:45 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (1/3): Abenteurer und Kosaken
Bis 1582 war Sibirien ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dann kam der Kosake Jermak Timofejew. Er gilt als der Eroberer Sibiriens. Der Film folgt den Spuren der ersten Expeditionen durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk und erzählt in Inszenierungen die Geschichte des jungen Kosaken Taras, der auf der Flucht vor zaristischen Soldaten sein Heil bei Jermak sucht.


Am 30.01.12 04:45 - 05:30 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (2/3): Forscher und Reisende
Die zweite Etappe der intensiven Eroberung Sibiriens begann während der Regierungszeit Peters des Großen (1689-1725). Der aufgeklärte Monarch verstand es wie kein anderer Herrscher vor ihm, das unermessliche Potenzial des "8 Kontinents" einzuschätzen. Seine Nachfolgerin Anna I. forcierte die Erkundung Sibiriens, und ein unglaublicher Einsatz von Mensch und Material folgte, um dem schlafenden Land seine Geheimnisse zu entlocken.


Am 30.01.12 05:30 - 06:10 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (3/3): Kuriere und Soldaten
Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geographischer Raum - erfasst. Die meisten "weißen Flecken" waren getilgt und die Infrastruktur hatte sich rasant entwickelt. Doch noch immer sträubte sich der 8. Kontinent gegen all die Menschen, die aus dem Westen kamen, wehrte sich durch seine schier unbezwingbare Natur. Um dieser Herr zu werden, gab es nur ein Mittel: die Schaffung von Verkehrswegen. In lebhaften Spielszenen begleitet der Film den Fotografen Wenjamin Metenkow aus Jakaterinburg bis nach Wladiwostok. Dort hielt er den ersten Spatenstich zum Bau der Transsib für die Nachwelt fest. Seine abenteuerliche Reise durch Sibirien, seine einmaligen Dokumente, eröffnen nicht nur den Blick auf eindrucksvolle Landschaften am Amur und im Fernen Osten, sondern auch auf die außergewöhnliche Geschichte eines deutschen Kaufhauses in Wladiwostok - am Ende der Welt.
 

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08.02.12 11:30 - 12:15
NDR: Der Siegeszug der Wölfe

08.02.12 15:00 - 16:00
WDR/SWR: Umweltgifte - die unsichtbare Gefahr

06.02.12 07:35 - 07:50
WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel

09.02.12 13:30 - 14:20
3sat: Der Baum der Bäume

30.01.12 15:00 - 16:00
WDR/SWR: Die Welt der Bäume - Paradiesische Biotope und monotone Holzplantagen

01.02.12 13:30 - 14:00
BR: Stirbt der Bergwald?

06.02.12 07:50 - 08:20
WDR: Gorillaschutz mit Kettensäge

09.02.12 17:15 - 18:00
3sat: Kanadas letzte Flößer

04.02.12 18:05 - 19:00
N24: Die Klimakatastrophe: 6 Grad C, die die Welt verändern

02.02.12 13:15 - 13:45
mdr: Mitteldeutschland ohne Menschen - wenn nur noch die Natur...

30.01.12 13:30 - 14:00
BR: Ist der Auwald noch zu retten?

29.01.12 20:15 - 21:45
arte: Frankreich - Wild und schön

07.02.12 20:15 - 21:00
WDR: Wildes Russland (5/6): Der Ferne Osten