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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 06.09.20 07:15 - 07:45 Uhr auf 
tagesschau24: 7 Tage überleben im Wald

Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen.



Am 06.09.20 07:25 - 08:20 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Bären

Über Jahrhunderte wurden Bären in weiten Teilen Europas gejagt und ausgerottet. Mittlerweile werden sie in den französischen und spanischen Pyrenäen und im Norden Italiens wieder angesiedelt. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Polen, Italien und in den Pyrenäen und zeigt, wie wichtig Bären für die Artenvielfalt in Europa sind und wie ein Zusammenleben mit den Menschen möglich ist.



Am 06.09.20 07:25 - 08:20 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Bären

Über Jahrhunderte wurden Bären in weiten Teilen Europas gejagt und ausgerottet. Mittlerweile werden sie in den französischen und spanischen Pyrenäen und im Norden Italiens wieder angesiedelt. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Polen, Italien und in den Pyrenäen und zeigt, wie wichtig Bären für die Artenvielfalt in Europa sind und wie ein Zusammenleben mit den Menschen möglich ist.



Am 06.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
BR: Unser Wild - Reh und Hirsch

Filmautor Jürgen Eichinger zeigt in aufwendigen Bildern, wo und wie Reh und Hirsch im Gang des Jahres leben, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sie haben. Vor allem aber wird deutlich, welche großen Probleme die Arten jeweils verursachen, und wie man versucht, sie in den Griff zu bekommen.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 06.09.20 12:55 - 13:35 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.



Am 06.09.20 15:55 - 16:55 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels (2/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?



Am 06.09.20 16:50 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rosskastanie

Die meisten Biergärten in Bayern werden von prächtigen Kastanienbäumen beschattet. Der Grund: Die Brauer legten früher unterirdische Bierlager an. Darüber pflanzte man Bäume, um die Lager zu beschatten und kühl zu halten. Besonders geeignet dafür war die Rosskastanie, denn sie wurzelt sehr flach. Die Rosskastanie ist übrigens nicht verwandt mit der Edelkastanie, deren Früchte essbar sind.



Am 06.09.20 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen die Zuschauer in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur: seien es seltene Kreuzottern im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt oder der Wanderfalter aus Afrika. Im Spessart erzählen selbst die Bäume und Pflanzen Geschichten.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 06.09.20 17:55 - 18:25 Uhr auf 
ZDF: Wilde Sau - Grenzschutz gegen Borstenvieh

Wildschweine - hochintelligent und schwer zu fassen. Die Tiere vermehren sich seit Jahren. Jetzt sollen Zäune verhindern, dass Schweine aus Osteuropa nach Deutschland kommen. Doch ob die schlauen Wildtiere sich von solchen Grenzbefestigungen abhalten lassen? Viele glauben: Das Problem lässt sich so allein nicht lösen. Denn Ländergrenzen beeindrucken Schweine kaum.
Vor allem aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Seit die Tierseuche sich bis auf wenige Kilometer von Osteuropa aus der deutschen Grenze genähert hat, ist die Angst bei vielen Bauern groß. Sind ihre Bestände erst mal infiziert, kann Schweinefleisch kaum mehr exportiert werden. Das wäre wohl das Aus für viele landwirtschaftliche Betriebe. Die Bundesländer Bayern, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen sich mit verschiedenen Zaunbauprojekten schützen und den Übertritt von infizierten Schweinen verhindern. Vorbild ist der Zaun, den Dänemark zu Deutschland gezogen hat.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.30 Uhr)



Am 06.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Lippenbären (1/2)

Über den Lippenbären in freier Wildbahn ist so gut wie gar nichts bekannt. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Sie folgen einem jungen Männchen auf seinem Weg zum erwachsenen Bären.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. Dienstag bzw Mittwoch 10.30-11.15 Uhr)



Am 07.09.20 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In der grünen Hölle

Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.



Am 07.09.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz innerhalb der mecklenburgischen Seenplatte ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik.
Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd, und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer.



Am 07.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Dresden

Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe junge Lachse ins Wasser: 350 000 bis 400 000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990er-Jahren dabei, sich im Elbtal wiederanzusiedeln, nachdem hier 1936 der letzte aus dem Wasser gezogen worden war. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden.



Am 07.09.20 13:20 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 14.45 Uhr)



Am 07.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Indonesien - ungezähmt (1/5)

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Die über 17.000 Inseln liegen in einem weiten Bogen zwischen Pazifik und Indischem Ozean entlang des Äquators. In seinen tropischen Gewässern und unberührten Regenwäldern haben sich faszinierende Lebensgemeinschaften gebildet. Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt, da noch vor 10.000 Jahren aufgrund eines niedrigeren Wasserspiegels die Inseln zum Festland gehörten.
(Folgen 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 07.09.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Unterwegs im hohen Norden - Schweden

Schweden erstreckt sich über eine Länge von knapp 2.000 Kilometern und besticht durch unterschiedliche Landschaftstypen: von den idyllischen, ländlichen Gegenden im Süden bis hinauf zu den borealen Nadelwäldern in der Mitte und im Norden. Das Land ist größtenteils subarktisch. Auch heute noch sind im Winter oft zwei Drittel Schwedens von Schnee bedeckt. Zwar werden hier und da Ackerbau und Viehzucht betrieben, wie zum Beispiel in der reizvollen, ländlichen Provinz Dalarna, doch Schweden bleibt ein stark bewaldetes Land: Auf 70 Prozent des Staatsgebiets wachsen Wälder, meist Nadelhölzer.



Am 07.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Corona und Umwelt

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria - der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt. Sie reagiert schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)



Am 07.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.



Am 07.09.20 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Braunkehlchen, Kiebitz & Kaiseradler - wie retten wir Österreichs Vogelwelt?

Durch den Verlust von Lebensraum sind viele Feldvögel akut vom Aussterben bedroht. Große Greifvögel werden immer noch verfolgt und getötet. Der Film zeigt die gefährdeten Vögel Österreichs und ihre Lebensräume: von den Alpen über Wiesenlandschaften bis zu wilden Seeufern. Besonders heikel ist die Situation der Vogelwelt im Kultur- und Ackerland. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat zum Beispiel Grauammer und Rebhuhn an den Rand des Abgrunds gedrängt. Das Naturhistorische Museum in Wien zeigt nicht nur prächtige Exponate: Hinter den Kulissen wird auch an der Vogelwelt im In- und Ausland geforscht.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)



Am 07.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über Schmetterlinge

Schmetterlinge sind die beliebtesten aller Insekten, aber sie sind in Gefahr. In den vergangenen zehn Jahren wurden sie in Deutschland zur Rarität. Das liegt an tiefgreifenden Veränderungen durch Landwirtschaft, Zerstörung von Naturräumen und Klimawandel. Sven Oswald begibt sich auf eine Reise zu den bunten Schönheiten und erkundet Möglichkeiten, wie die bedrohten Tiere gerettet werden könnten.



Am 07.09.20 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Jäger der Lüfte - Habicht, Bussard, Adler

Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.



Am 08.09.20 01:15 - 02:00 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 4.15 Uhr)



Am 08.09.20 04:00 - 04:40 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.



Am 08.09.20 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: Käfer - Von Nützlingen und Schädlingen

Gäbe es ein Guinness-Buch der Rekorde für Insekten, wären Käfer ganz klar auf Platz eins: Käfer sind auf allen Kontinenten außer in der Antarktis verbreitet. Sie sind mit über 350.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit größte Ordnung aus der Klasse der Insekten. Und kein Käfer gleicht dem anderen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich mit Käferexperten auf die Suche nach den kleinen Krabblern: Caroline in ihrer Berliner Wohnung und Gunnar in einem Auwald in Bayern.



Am 08.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was macht der Leopard auf dem Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula heute auf einem Baum? Ganz einfach: sie wollte mal ausprobieren wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Ewert, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: so freundlich diese beiden sind und so nett sie mit sich kuscheln lassen, sie sind doch Wildtiere mit einer Pranke, die groß ist wie die Hand eines erwachsenen Menschen und bewaffnet mit riesigen Krallen. Spätestens bei der Fütterung der beiden Katzen entdeckt Paula ihr knochenzersplitterndes Gebiss. Draußen im Busch sieht Paula wie sich ausgewilderte Tiere an einen Jeep anschleichen und auf hohe Bäume klettern. Paula und Ewert führen die Zuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Wir lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit stark gejagt wurde, das aber heute vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.



Am 08.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes

Sonne, Regen, Wind und Schnee haben hier Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen mystischen Zauber verliehen - endlos scheinende Wälder, wilde Flüsse, sumpfige Teiche und romantische Hochmoore prägen die Landschaft. Kurt Mündl hat all dies in eindrucksvollen und berührenden Bildern eingefangen - in den Wäldern, Hügeln und Tälern des nördlichen Waldviertels, den Hochmooren, im Kamptal und bei den Karpfenfischern der unzähligen Teichlandschaften.



Am 08.09.20 11:30 - 12:00 Uhr auf 
NDR: Trinken, baden, bewässern - Der Kampf ums Wasser

Nach dem dritten heißen Sommer ist Wasser zum kostbaren Gut geworden. Mancherorts kam es in diesem Sommer schon zu Versorgungsengpässen. Ob Brunnenbauer, Landwirte oder Privatpersonen: Die Nordreportage zeigt, wie im Norden in diesem Sommer ums Wasser gekämpft wird. In Lauenau im Schaumburger Land ist das Wasser so knapp geworden, dass ein Lautsprecherwagen der Feuerwehr die BürgerInnen auffordert, Trinkwasser in den Supermärkten zu kaufen. Die Versorgungslage sei kritisch. Für viele war das ein Schock. Inzwischen fließt das kühle Nass wieder aus der Leitung, aber eine Entwarnung ist das nicht. In der Region Hannover kommt das Wasser aus dem größten Wasserschutzgebiet Niedersachsens. Hier in Fuhrberg bei Celle sterben durch die Trockenheit Fichten, Lärchen und nun auch Kiefern. Jetzt müssen die kranken Bäume gefällt und andere Arten gepflanzt werden, die für mehr Feuchtigkeit sorgen und damit das Wasserreservoir auch für die Zukunft sichern sollen.



Am 08.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Hamburg

Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof lebt die größte Eulenart der Welt. Die Anzahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, ist überraschend. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.



Am 08.09.20 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind

Der Waldrapp ist vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben, heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Ein Filmteam begleitet ihre Bemühungen um den Waldrapp mit der Kamera. Das Experiment, Nachkommen von Waldrappen aus den letzten Rückzugsgebieten in Nordafrika in heimatlichen Gefilden freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, ist ein Spektakel. Was den Film in jeder Sekunde spüren lässt, sind Emotionen: Unbändige Freude über kleine Erfolge, Niedergeschlagenheit und Resignation, wenn wieder einmal etwas nicht geklappt hat.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)



Am 08.09.20 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen

Kurt Mayer folgt in sechs Episoden mit spektakulären Bildern dem Leben der Spatzen und erzählt Geschichten von ihnen und dem Menschen. Der Film zeigt das junge Spatzen-Mädchen in Kairo, das erstmals einen Partner sucht, das Spatzen-Kind in New York, das erstmals sein Nest verlässt, all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, oder den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt, Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 08.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan

In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer in der Donau-Tiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht, Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt.



Am 08.09.20 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Störche

Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.
(Wdh. morgen 10-15-11.00 Uhr)



Am 08.09.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers

Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.



Am 08.09.20 16:50 - 17:35 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule

Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungs-Initiativen.



Am 08.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ravi, der Bartaffe

Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt den Affen zu, und so muss Ravi nicht nur tödlichen Kobras entkommen, sondern sich auch mit einem Leben in enger Nachbarschaft zum Menschen arrangieren.



Am 08.09.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Umweltmagazin. In Haßloch in der Pfalz hat sich ein Paar seinen Traum verwirklicht und kümmert sich um Greifvögel und Eulen. Maik Heublein und Vivien Traxel pflegen im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) verletzte und kranke Wildvögel. Märchenhafte Moose wachsen nicht nur im Wald, sondern auch in der Stadt. Sie können Menschen und Umwelt sehr helfen. Das erkunden Moosforschende der Uni Freiburg. Ulrike Nehrbaß taucht ein in die Wunderwelt der Moose und erfährt, wie die Forscherinnen und Forscher mit Moos nicht nur Torf, sondern auch Medikamente herstellen, mit denen Menschen mit seltenen Stoffwechselkrankheiten geheilt werden können. Die Folgen des Klimawandels abzumildern mit kreativer Landwirtschaft - daran arbeitet der rheinhessische Bio-Bauer Armin Meitzler. Er baut 20 verschiedene Kulturen an, die er kunstvoll miteinander kombiniert. Damit baut er wertvollen Humus auf, der klimaschädliches Kohlendioxid im Boden bindet.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)



Am 08.09.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das große Tauen - sind die Gletscher noch zu retten?

Sie sind vom Klimawandel bedroht und drohen zu verschwinden: Gletscher. Was das für Folgen haben kann und wie man die Gletscher schützen kann, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 08.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Duell der Tiger - Wilde Dynastien

Im Herzen Indiens birgt ein Tropenwald ein ganz besonderes Geheimnis: In einer Höhle am Fuße einer Steilwand hat eine Königstigerin vier Junge zur Welt gebracht. Sie sind die jüngste Generation einer schon über hundert Jahre währenden Dynastie. Ihre Mutter, Raj Bhera genannt, wird all ihre Kraft und Geschicklichkeit brauchen, um sie durchzubekommen. Das ist im heutigen Indien schwerer denn je. Der Nationalpark Bandhavgarh ist eines der letzten Tigerreservate der Welt - und in ihm leben 80 Tiger. Raj Bheras Revier ist gerade groß genug, um ihre Familie zu versorgen. Es ist ringsum von den Territorien anderer Tiger umgeben.



Am 08.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 08.09.20 22:55 - 23:40 Uhr auf 
3sat: Die Kinder machen Druck

Es ist das dominierende Thema im Land: Klimaschutz. Für die einen reichen die geplanten Klimagesetze der Regierung bei weitem nicht aus, für andere gehen die Maßnahmen schon entschieden zu weit und bedrohen ihre persönliche Freiheit. Es gibt erhitzte Diskussionen in Deutschland, die Linien verlaufen schlagzeilenkräftig zwischen "extinction rebellion" und "Fridays for Hubraum". Aus dem anfangs belächelten Schulstreik "Fridays for Future" ist innerhalb weniger Monate eine breite Bewegung geworden. Eine Bewegung, die massive Zustimmung wie Ablehnung hervorruft. Wie verändert sie unser Land?



Am 09.09.20 01:50 - 02:20 Uhr auf 
tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?

Abgestorbene Fichten stehen auf zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken.



Am 09.09.20 05:20 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs

Sehnsüchtig erwartet Manfred Eckenfellner die Rückkehr des Wiedehopfs aus seinem Winterquartier in Afrika. Sobald im Frühjahr die Sonne wieder etwas kräftiger scheint, durchstreift der Tischler die Reihen seines Weingartens im niederösterreichischen Wagram. Er hält Ausschau nach den auffälligen Federhauben des Wiedehopfs, lauscht auf die markanten Rufe des Zugvogels. Seine Liebe zu dem seltenen Vogel begann vor etwa 10 Jahren. Damals galt er im Wagram, einem Höhenzug an der Donau, praktisch als ausgestorben. In jenem Frühsommer aber entdeckte Eckenfellner einen kranken Wiedehopfjungvogel in seinem Garten und pflegte ihn wieder gesund. Seitdem hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser - ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben. In "Die Rückkehr des Wiedehopfs" begleiten Stefan Polasek und Florian Berger über einen ganzen Sommer hinweg den Wiedehopf im Weingarten, zeigen in außergewöhnlichen Aufnahmen das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram. Bis Eckenfellner im Herbst wieder Abschied nehmen muss und auf eine erneute glückliche Rückkehr seines Schützlings hofft. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen dafür bewirken kann.



Am 09.09.20 06:00 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven!

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)



Am 09.09.20 10:45 - 11:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser.



Am 09.09.20 11:45 - 12:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen

In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.



Am 09.09.20 12:15 - 12:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.



Am 09.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Erfurt

In Erfurt ist die Äsche, ein Knochenfisch, gefährdet, denn sie stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Mit viel Engagement sorgen die Mitglieder des Landesanglerverbandes dafür, dass die seltene Fischart im Erfurter Flutgraben und in der innerstädtischen Gera erhalten bleibt. Und auf den Feldern eines Erfurter Blumensaatzuchtbetriebes fühlen Hamster sich ebenfalls wohl.



Am 09.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Riesenotter

Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Aus diesen Kämpfen gehen häufig ganz unerwartete Sieger hervor. Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Run auf Gold angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus.



Am 09.09.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere

In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.



Am 09.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Der wilde Norden Sumatras

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)



Am 09.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 09.09.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)



Am 09.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 09.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)



Am 09.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: 7 Tage mit Arbeitern im Wald

Ein Arbeitswoche im Westerwald: Bäume fällen, Holz rücken, stapeln und abtransportieren, mit schwerem Gerät. Waldarbeit ist Schwerstarbeit - und gefährlich. Erst recht in Zeiten des Klimawandels, wo inzwischen gewaltige Mengen an Schadholz aus den Wäldern geschafft werden müssen. SWR Reporterin Anna Pöhler hat sieben Tage mit Waldarbeitern im Westerwald verbracht.
(Wdh. übermorgen 1.20-2.05 Uhr)



Am 09.09.20 23:30 - 00:55 Uhr auf 
WDR: Vom Feuer bedroht - Waldbrand in Portugal

Urlaub in Südeuropa - für viele ein sicheres und zugleich traumhaftes Reiseziel. Aber was, wenn es plötzlich brennt am Horizont? Und das Feuer kommt direkt auf Sie zu! So erging es der Filmemacherin Katrin Reichwald 2017 in einem abgelegenen, portugiesischen Dorf. Mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern gelingt ihr die Flucht vor den Flammen. Doch 66 Menschen sterben durch den verheerendsten Waldbrand in der Geschichte Portugals. Das Land steht unter Schock. Die Welt berichtet. Spätestens seit dem letzten Jahr gehören Waldbrände rund um den Globus zum Bild des Sommers.



Am 10.09.20 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Jäger in der Nacht - Der Igel

Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nr. 1, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.



Am 10.09.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
SWR: Der Wildpflanzen-Retter - Kampf um bunte Vielfalt

Der Film begleitet den Wildpflanzen-Retter Ernst Rieger und seine Familie bei der Zucht und Samengewinnung selten gewordener Pflanzen, zeigt welche Herausforderungen dadurch entstehen und wie komplex diese Form der Renaturierung ist. Und er macht deutlich wie wichtig dieses Engagement gerade heute ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.05 Uhr)



Am 10.09.20 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Die fantastische Welt der Pilze

Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!



Am 10.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Halle

Anfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Sie gedeihen gut. Manche Exemplare bringen es auf stattliche zwei Meter. In 30 Meter Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Sie haben den "Kunstfelsen" im flachen Land um Halle für sich ausgesucht. Hauptsache, die Übersicht stimmt. Die großen Greife stehen unter besonderer Beobachtung engagierter Naturschützer. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum. Über dem Halleschen Markt kreisen sie um den Roten Turm.



Am 10.09.20 15:25 - 16:05 Uhr auf 
arte: Der Schwarzwald rund ums Jahr (1/2)

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes Mittelgebirge. Die Landschaft aus Wald und Weiden, Hochmooren und Feuchtheiden, Streuobstwiesen und Rebhängen ist vielerorts geschützt und in Veränderung. Angesichts des Klimawandels gilt es, sie für Tourismus und Waldbau, für wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz zukunftstauglich zu machen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Region im Wechsel der Jahreszeiten und stellt Menschen vor, die sich den Herausforderungen stellen. Der erste Teil zeigt den Schwarzwald im Winter und im Frühling.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.50 Uhr)



Am 10.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn - Die Rettung der tanzenden Vögel

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.



Am 10.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierische Wohngemeinschaften

In der afrikanischen Savanne leben drei der größten Baukünstler der Tierwelt: Webervögel, Erdferkel und Termiten. In ihren spektakulären Bauwerken über, auf und unter der Erde leben sie allerdings nicht allein! Jede Menge artfremder Untermieter finden sich in ihren Wohnungen ein, vom kleinen Insekt über Reptilien und Vögel bis hin zu großen Säugetieren. Besitzer und Untermieter leben nicht nur gemeinsam, sie ziehen auch Vorteile aus ihrem Zusammenleben. Manche kümmern sich um den Schutz, andere sorgen für Nahrung oder für Sauberkeit und das für die ganze Gemeinschaft!



Am 10.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Der Wald

Diese Folge aus der Serie "Auf Leben und Tod" vom Planet-Erde-Produzenten Alastair Fothergill dringt in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen, leben mehr als die Hälfte aller Tierarten.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 10.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Die Dokumentation sammelt die Fakten und fragt, wie sich das Leben hierzulande verändern wird. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir Menschen so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 11.09.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 11.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Duell der Tiger - Wilde Dynastien

Im Herzen Indiens birgt ein Tropenwald ein ganz besonderes Geheimnis: In einer Höhle am Fuße einer Steilwand hat eine Königstigerin vier Junge zur Welt gebracht. Sie sind die jüngste Generation einer schon über hundert Jahre währenden Dynastie.
Ihre Mutter, Raj Bhera genannt, wird all ihre Kraft und Geschicklichkeit brauchen, um sie durchzubekommen. Das ist im heutigen Indien schwerer denn je. Der Nationalpark Bandhavgarh ist eines der letzten Tigerreservate der Welt - und in ihm leben 80 Tiger. Raj Bheras Revier ist gerade groß genug, um ihre Familie zu versorgen. Es ist ringsum von den Territorien anderer Tiger umgeben.



Am 11.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Köln

Köln, die Millionenmetropole am Rhein, bietet auch einer überraschenden Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Trotz oder gerade wegen einer ausgeprägten städtischen Struktur finden die Tiere genügend Futterquellen, Schutz vor Jagd und vor allem im Winter ein angenehmes Klima mit milderen Temperaturen als auf dem Land. Die Straßenschluchten im Asphaltdschungel und die Wasseroasen zwischen Betonmassiven locken quietschende Halsbandsittiche, nachtaktive Waschbären und bizarre Wollhandkrabben an.



Am 11.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)



Am 11.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali-Nationalpark

Im Denali-Nationalpark im Herzen Alaskas ziehen die großen Raubtiere des Nordens, Wölfe und Bären, durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. Tierfilmer Günter Goldmann zeigt, dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind.



Am 11.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs

Früher war der Luchs in den Mittelgebirgen ganz Europas zu Hause. Doch Ende des 19. Jahrhunderts hatten Wilderei, Jagd und die massive Abholzung von Wäldern Europas größte Wildkatze aus dem Westen des Kontinents komplett verdrängt. Erst in den 70er Jahren begann eine Wiederauswilderung im Schweizer Jura. Inzwischen hat sich die Population deutlich erholt. Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Der scheue, nachtaktive Beutegreifer lässt sich jedoch nur selten blicken. Später wurden noch einmal ebenso viele Luchse in den ostfranzösischen Vogesen ausgesetzt. Die meisten der ausgewilderten Tiere tragen ein Senderhalsband und werden von einem Beobachternetzwerk auf Schritt und Tritt verfolgt. Trotz all dieser Bemühungen ist die Wildkatzenart weiterhin bedroht. Denn das Anwachsen der Luchspopulation wird oft kritisch beäugt: Für die Jäger ist er ein Konkurrent, und die Schafhalter fürchten Angriffe auf ihre Herden, obwohl Schafe noch seltener von Luchsen als von Wölfen gerissen werden. Hinzu kommen Verluste durch Wilderei, doch der größte Feind des Luchses sind Autos.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 11.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Naturparadies Skandinavien

Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Die Kamera begleitet eine Bärin mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs auf ihren Streifzügen. Im Frühjahr bietet auch die Vogelwelt einzigartige Naturerlebnisse wie die spektakuläre Balz des Birkwildes und den Rastaufenthalt der Graukraniche in Schweden. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.
(Wdh. übermorgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 11.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Weißstorch

Greift man der Natur etwas unter die Arme, beweist sie eine unglaubliche Regenerationskraft. Die hoch in ihren Nestern sitzenden Störche im Elsass waren ein Lieblingsmotiv mancher französischer Schwarz-Weiß-Postkarte der Nachkriegszeit. Der Storch gilt nicht nur als inoffizielles Wappentier des Elsass, er symbolisiert auch die Fruchtbarkeit: Wie in Deutschland bringt der Storch auch im Elsass die Babys, im übrigen Frankreich findet man sie dagegen in den Kohlköpfen! Dabei sah es lange so aus, als gehörten solche Szenen der Vergangenheit an. Und dann kamen die Störche ab den 90er Jahren nach und nach ins Elsass zurück, so dass 2009 bereits 1.500 Storchenpaare registriert wurden. Der Film erzählt die Geschichte der Auferstehung der einst als stark bedroht geltenden Vögel und lässt auch den bekannten Ornithologen und Vorsitzenden des elsässischen Vogelschutzvereins LPO Yves Muller zu Wort kommen.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)



Am 11.09.20 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Hilfe für bedrohte Tiere

Ob Eisbär, Westlicher Gorilla oder Wisent - künftig sind eine Million Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Neben der Klimakrise gehört das Artensterben zu den größten Problemen unserer Zeit. Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)



Am 12.09.20 06:00 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen zur selben Zeit)



Am 12.09.20 06:35 - 07:00 Uhr auf 
rbb: Davids Welt - Wo der Kakao an Bäumen wächst

Der neunjährige David wohnt mit seiner Familie im Urubamba-Tal, einem urigen Bergregenwald mitten in Peru. Hier lebten früher die Inka - die Ureinwohner des Landes. David´s Familie besitzt einen kleinen Bauernhof, auf dem sie Kaffee und Kakao produziert. Wenn David nicht gerade in der Schule ist, hilft er viel auf dem Hof.



Am 12.09.20 07:15 - 08:15 Uhr auf 
hr: Intelligente Pflanzen - Quicklebendig und ganz schön raffiniert

So still und stumm Pflanzen auch wirken, sie sind viel aktiver als die meisten von uns ahnen. Pflanzen warnen sich gegenseitig vor Feinden, verbünden sich mit hilfreichen Bakterien und Pilzen, nutzen Insekten und andere Tiere für ihre Fortpflanzung und setzen chemische Waffen zur Verteidigung ein. Ständig erfassen sie Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und viele weitere Parameter. Pflanzen können lernen und es scheint, als könnten sie sogar Entscheidungen treffen. Bei Planet Wissen erzählen die Vegetationsökologin Katja Tielbörger und der Pflanzenphysiologe Robert Koller von ihrer faszinierenden Forschung, die immer deutlicher macht: Pflanzen sind nicht umsonst die erfolgreichsten Geschöpfe auf unserer Erde!



Am 12.09.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Das schüchterne Krokodil

Die Einheimischen nennen es "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Denn es lebt versteckt und zurückgezogen in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Der deutsche Biologe René Bonke hat dieses einzigartige Krokodil im Tanjung Puting Nationalpark im Süden Borneos aufgespürt.



Am 12.09.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Das neue Zuhause

Die jungen Bären sind nun schon richtig groß. Immer mehr entfernen sie sich von Vaclav Chaloupek, der die Bärenwaisen aufgezogen hat. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmerwald zu bändigen. Vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden. Weil Bären so unglaublich klug sind, gelingt es ihnen schnell, sich in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurechtzufinden. Aber mehr noch: Sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich anscheinend auch noch sehr wohl. Ein Zeichen dafür, wie anpassungsfähig Bären sind.



Am 12.09.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. übermorgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 12.09.20 13:55 - 14:35 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.



Am 12.09.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Starke Nachbarn - Kolibri und Kondor

Noch vor 10.000 Jahren gab es in den Anden Kondore mit einer Flügelspannweite von sieben bis acht Metern. Heute messen sie maximal drei Meter. Der Kolibri, der mit dem Kondor in atemberaubenden Höhen lebt, ist dagegen winzig klein und wirkt unglaublich zerbrechlich. Und es scheint, dass er mit den Widrigkeiten dieser rauen Natur verblüffend gut umgehen kann. In "Welt der Tiere" wird nach den Gründen gesucht.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 12.09.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten (1/2)

Die Region Maramures entlang der Grenze zur Ukraine ist noch ursprünglich und wild. "Land des Holzes" wird sie auch genannt. Holz ist dort nicht nur die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen, es hat die ganze Kultur geprägt: von der Schnitzkunst bis zur ungewöhnlichen Holzarchitektur. Die markanten Kirchen mit spitzen Türmen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Acht von ihnen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
(Wdh. übermorgen 17.50-18.35 Uhr)



Am 12.09.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Elsass

Im Herzen Europas liegt eine ganz besondere Region, das Elsass, wo es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeeres auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Tobias Mennle folgt dem Storch, Symboltier der Region, zu Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus, der Smaragdeidechse, in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gemsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 12.09.20 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten (2/2)

Das rumänische Banat an den Grenzen zu Serbien und Ungarn wurde von der Natur reich beschenkt: Zwischen steilen Felsen zwängt sich die Donau durch den spektakulären Flussdurchbruch "Eisernes Tor", fließt in weichen Kurven im Schatten dicht bewaldeter Hänge und umspült flussaufwärts die Insel Ostrov, ein Paradies für Vögel und Wildpferde. In den zahlreichen National- und Naturparks der Region haben Wisente eine neue Heimat gefunden, erhebt sich der "ungewöhnlichste Wasserfall der Welt" über einen kleinen Fluss und wächst seit Jahrhunderten ein dichter Buchenurwald.
(Wdh. übermorgen 18.35-19.20 Uhr)



Am 12.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wildes München

In München hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Films aus dem Jahr 2013 steht der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar. Der wilde Gebirgsfluss ist Münchens Lebensader. Dort lebt der größte, ständig im Süßwasser lebende Lachsfisch der Welt, der Huchen. Er wird bis 150 Zentimeter lang und 50 Kilogramm schwer. Und der seltene Fisch laicht mitten in München.
Neben der Isar finden sich hier zahlreiche kulturelle Juwelen, die vielen Wildtieren einzigartige Lebensräume bieten: Im Park von Schloss Nymphenburg haben Eisvogel, Rehe oder Schwäne, Ludwigs Lieblingstiere, eine Heimat gefunden. Der Englische Garten ist einer der größten Stadtparks der Welt: Hier brütet der Waldkauz so früh im Jahr, dass man ihn bei der Jungenaufzucht in den noch blätterlosen Bäumen gut beobachten kann. Danach brütet in der gleichen Höhle die Mandarinente. Der Waldfriedhof ist mit über 160 Hektar der zweitgrößte Friedhof Deutschlands. Fast 65.000 Grabstätten finden sich inmitten alter Bäume. Hier finden Füchse ideale Orte für ihre Baue und die Fuchswelpen einen besonderen Spielplatz.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 12.09.20 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Die Wasserretter - Kampf gegen die Trockenheit

Wir spülen kostbares Trinkwasser die Toilette hinunter - und das in Zeiten, in denen Wasser knapp wird. Dürren drohen, auch in Deutschland. Doch das ist kein unabwendbares Schicksal. Visionäre tüfteln längst an Lösungen, wie man Wasser sparen oder wiederverwerten kann. Und: wie man neue Quellen erschließt – im Nebel, in Mooren, auf Äckern oder bei sich zu Hause. Denn so wie bisher können wir das wertvolle Nass nicht weiter verplempern. Maria Giménez hat eine Vision: Sie pflanzt mehr Bäume – auch auf die Äcker. Die sollen das Wasser im Boden halten und einen kühlenden Effekt auf die Landschaft haben. Agroforstwirtschaft nennt man das. "Die beste Bewässerung baut man nicht, die pflanzt man."



Am 12.09.20 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (2/2)

Katzen. Es gibt sie in einer überwältigenden Vielfalt von Farben, Größen und Arten. Trotz aller Unterschiede haben sie eines gemeinsam. Jede Katze, ob Löwe, Leopard oder die einfache Hauskatze, gehören zur gleichen faszinierenden Familie. Es existieren 37 unterschiedliche Arten von Katzen. Sie durchstreifen verschneite Ebenen, dicht bewachsene Dschungel, drückend heiße Wüsten und weitläufige Savannen. Sie gehören zu den erfolgreichsten Jägern im Königreich der Tiere. Der zweite Teil der Doku-Reihe widmet sich der Frage, wie die Katzen, nach ihrer Wanderung von Asien nach Afrika, sich in der Neuen Welt ausbreiteten: in Nord- und Südamerika.



Am 12.09.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Kunstgalerie in den Bäumen

Die hundert Jahre alte Farm einer Künstlerfamilie liegt malerisch in einem Mischwald aus alten Walnussbäumen und amerikanischen Eichen. In diese grüne Oase in der Nähe von Madison in Wisconsin zaubert Baumhausprofi Pete Nelson ein Atelier vom Feinsten, lichtdurchflutet und mit Loft und Lounge ausgestattet. Der Clou des Ganzen: Dank eines ausgeklügelten Klappwandsystems lässt sich das Studio im Nu in eine Galerie verwandeln.



Am 12.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen. Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr, Wdh. morgen 17.00-20.00 Uhr)



Am 13.09.20 07:05 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 13.09.20 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.



Am 13.09.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Der Wald

Diese Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.



Am 13.09.20 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die fantastische Welt der Pilze

Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!



Am 13.09.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Die Schlucht - Ein Jahr in der Weltenburger Enge

Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Filmautor begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen. An den feuchten Hängen der Schluchtwälder lebt der geheimnisvolle Feuersalamander, im schnell strömenden Wasser der Donau gibt es Donauwaller und große Flussbarben. Eine artenreiche Vogelwelt lebt in den Wäldern rundum. In den Klüften der steilen Kalkfelsen ziehen Wanderfalken und Uhus ihre Jungen groß.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 13.09.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
hr: Naturparadies Skandinavien

Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Norwegen hat sich im Hochland Dovrefjell ein fast vollständig intaktes Ökosystem - das letzte seiner Art in Europa - erhalten. Dort leben etwa 230 Grönländische Moschusochsen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.



Am 13.09.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Waschbär, Nutria, Halsbandsittich - Deutschlands neue Tierarten

Die Liste der gebietsfremden Arten ist lang: Sie reicht von Waschbären, Halsbandsittichen, Roten Amerikanischen Sumpfkrebsen über Nutrias bis hin zu Kanadagänsen. So unterschiedlich die Tierarten, so verschieden sind ihre Auswirkungen auf die heimische Natur. Oft haben Menschen fremde Arten in die neue Umgebung gebracht, oft versehentlich, manchmal auch absichtlich. Über die Effekte dieser tierischen Exoten auf heimische Arten und das Ökosystem ist oft wenig bekannt. Das jedoch ändert sich. Seit etwa zehn Jahren ist die Pazifische Felsenkrabbe im Nordfriesischen Wattenmeer etabliert. Sie lebt hier in Dichten von bis zu 300 Individuen pro Quadratmeter. Was bedeutet das für das maritime Ökosystem? Forscher des Alfred-Wegener-Instituts wollen das herausfinden.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)



Am 13.09.20 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rotbuche

Sie ist ein häufig vorkommender heimischer Baum: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von hundert Laubbäumen vierzehn Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig.



Am 13.09.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.



Am 14.09.20 03:50 - 04:45 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Ecuador

Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.



Am 14.09.20 04:10 - 05:00 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.



Am 14.09.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.



Am 14.09.20 08:15 - 09:00 Uhr auf 
NDR: Grüne Schatzkammern

"Tafelsilber der deutschen Einheit" - so werden die Nationalparke im Osten Deutschlands auch genannt. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es allein drei dieser besonderen Schutzgebiete. In diesem Jahr feiern sie ihren 30. Geburtstag. Anlass für Moderatorin Sibylle Rothe, sich im Müritz-Nationalpark umzusehen. Allein hier gibt es mehr als 100 Seeen, urige Buchenwälder, Heide- und Flusslandschaften.



Am 14.09.20 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn - Die Rettung der tanzenden Vögel

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)



Am 14.09.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Die Dokumentation sammelt die Fakten und fragt, wie sich das Leben hierzulande verändern wird. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir Menschen so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen? Anhand vieler persönlicher Geschichten zeigt "ZDFzeit", wie sich Deutschland jetzt schon verändert, und fragt Wissenschaftler, wie man den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Der Streit um Gegenmaßnahmen und Anpassungsstrategien wird schon lange erbittert geführt. Fest steht vor allem eines: Der Klimawandel wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.



Am 14.09.20 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 14.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Herzensbrecher

Manche Tiere haben es den Menschen besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie ihre Herzen, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell. Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie. Die Dokumentation wartet mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)



Am 14.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Die Abenteuer der wilden Tierkinder

Für die meisten Tiere sind gerade die ersten Lebenstage oft die schwierigsten. Der Film begleitet verschiedene Tierkinder auf ihrem abenteuerlichen Lebensweg in freier Wildbahn. Von ihren ersten Schritten bis zum Zeitpunkt, an dem sie das sichere Leben an der Seite ihrer Eltern hinter sich lassen, zeigt der Film die vielfältigen Herausforderungen, die junge Wildtiere in den unterschiedlichsten Lebensräumen unserer Erde meistern müssen.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 15.09.20 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs

Früher war der Luchs in den Mittelgebirgen ganz Europas zu Hause. Doch Ende des 19. Jahrhunderts hatten Wilderei, Jagd und die massive Abholzung von Wäldern Europas größte Wildkatze aus dem Westen des Kontinents komplett verdrängt. Erst in den 70er Jahren begann eine Wiederauswilderung im Schweizer Jura. Inzwischen hat sich die Population deutlich erholt. Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Der scheue, nachtaktive Beutegreifer lässt sich jedoch nur selten blicken.



Am 15.09.20 06:35 - 07:05 Uhr auf 
arte: Igel - Überlebenskünstler in Gefahr

Igel sind klein, putzig und nützlich. Besonders beliebt sind die scheuen Stacheltiere bei Gärtnern, weil sie vielen Schädlingen den Garaus machen. Sie bauen ihre Nester heutzutage eher in städtischen Parks, auf Friedhöfen oder in Gärten als auf dem Land. Intensive Landwirtschaft nimmt ihnen auf Wiesen und Feldern häufig ihre natürliche Lebensgrundlage. In der Stadt zeigen sich die Stacheltiere als wahre Überlebenskünstler. Doch dort lauern neue Gefahren auf sie: Millionen Tiere fallen dem Straßenverkehr zum Opfer, aber auch Mähroboter verletzen oder töten sie. Eine weitere Bedrohung für die westeuropäischen Igel ist der Klimawandel. Normalerweise fallen sie von November bis März in einen Winterschlaf. In dieser Zeit senken sie ihre Körpertemperatur und reduzieren ihre Stoffwechselaktivität. Sind die Winter wie in den vergangenen Jahren sehr mild, wachen sie immer wieder auf, verbrauchen Energie, können jedoch keine Nahrung finden. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben mit, wie die Tiere in der Igelauffangstation LOOKI untersucht, aufgepäppelt und auf die Auswilderung vorbereitet werden.



Am 15.09.20 06:40 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam - Zerbrechliche Schönheit

Der Regenwald Vietnams gehört zu den ältesten unserer Erde - er ist schon rund 50 Millionen Jahre alt. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Mit dem Vietnamkrieg änderte sich alles. Durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange wurden große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört. Die Kleideraffen zählen zu den größten Verlierern des Krieges. Sie ernähren sich überwiegend von Blättern. Das massenhafte Entlauben von Wäldern entzog ihnen vielerorts die Lebensgrundlage. Aber ausgerechnet auf einem ehemaligen Militärstützpunkt, auf der Halbinsel bei Da Nang, überlebte eine große Population. Die Forscher waren erstaunt, wie viele Tiere den Krieg überstanden hatten. Und sie finden bis heute immer wieder neue Arten. Die dichten Wälder Vietnams verbergen auch jetzt noch manch Unbekanntes.



Am 15.09.20 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Japan - Land der Gegensätze

Japan: Leben zwischen Eis und karibisch anmutenden Stränden, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Wüsten aus Beton und unberührter Natur. Dirk Steffens entdeckt ein Land der Gegensätze. Inseln, die monatelang unter Schnee versinken, Sandstrände mit farbenfrohen Korallenriffen, Affen, die auf Rehen reiten, winzige Fische, die riesige Nester bauen, und Vulkane, die Menschen und Affen als Wellness-Oasen dienen: Japan steckt voller Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 5.05-5.50 Uhr)



Am 15.09.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.



Am 15.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wohnt der Dachs?

Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau, und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Im nächsten Frühjahr wird der Dachs wieder ausgewildert und deshalb geht Václav mit ihm regelmäßig im Wald spazieren.



Am 15.09.20 07:50 - 08:05 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür

Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.



Am 15.09.20 08:05 - 08:20 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt

Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.



Am 15.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Der Regenwald der Österreicher

Auf Initiative des Wiener Musikers und Arthur-Schnitzler-Enkels Michael Schnitzler wurde Costa Rica mittels österreichischer Spendengelder um einen Schatz reicher: um den Bosque Esquinas. Der Wald im Südosten von Costa Rica gehört aufgrund seiner geografischen, klimatischen und erdgeschichtlichen Gegebenheiten mit mehr als 3000 Pflanzenarten zu den artenreichsten Wäldern der Erde. Der Film führt in die verborgenen Welten des Biotops und zeigt das Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren sowie die tägliche Arbeit der Biologen und Botaniker.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)



Am 15.09.20 10:25 - 11:20 Uhr auf 
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik

Knapp 60 Jahre US-Embargo und politische Isolation sowie das Fehlen von Schwerindustrie und Chemikalien in der Landwirtschaft brachten in Kuba einen Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Den Biologen des kubanischen Umweltamtes bleiben nur wenige Jahre, um sie vor der unweigerlich anrollenden Tourismuslawine zu schützen.



Am 15.09.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland

Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)



Am 15.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr des Igels

Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch den Ablauf eines Jahres und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen fordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)



Am 15.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Die Exoten kommen - eingewandert, eingeschleppt, eingebürgert

Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Auch in Europa vollziehen sich ökologische und biologische Verschiebungen. Der Film zeigt dafür Beispiele. So breitet sich etwa eine Zeckenart aus, die ursprünglich in Afrika heimisch war, und verursacht malariaähnliche Krankheitssymptome. Auch entkommene Exoten wie Papageien und Wasserschildkröten überleben die milden Winter und vermehren sich.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 15.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die Legende vom Hasen und der Sonne

Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)



Am 15.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wundersames Tasmanien

Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel Tasmanien nur die Größe Österreichs hat, findet man hier sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der als ausgestorben gilt, ist mehrfach in den letzten Jahren wieder gesichtet worden. Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte die Wallabys, die Wombats und andere Kleinbeutler. Tasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem: Er ist wegen einer grassierenden Krankheit vom Aussterben bedroht.



Am 15.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Fledermäuse - Faszinierend und bedroht

Im Fledermauszentrum Hannover päppelt die Tierärztin Dr. Renate Keil schwache und verletzte Tiere wieder auf. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard übernehmen für einen Tag die Aufgaben eines Fledermauspflegers und erfahren, wie man die Tiere füttert, mit ihnen das Fliegen trainiert und sie wieder auswildert. Außerdem lernen die beiden, wie es die Rauhautfledermaus schafft, binnen weniger Wochen Rekordstrecken von bis zu 2.000 Kilometern zurückzulegen, um im milderen Süden Europas zu überwintern.



Am 15.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe

In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme "Die Winzlinge". Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. In diesem Teil tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder des französischen Übersee-Départements Guadeloupe ein. Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken.
(Weitere Folge zum Naturschutzpark auf La Réunion direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 15.09.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hacker im Pflanzenreich

Pflanzen haben ein Kommunikationssystem, durch das sie bei Gefahr Hilfe rufen oder sich gegenseitig warnen können. Doch einer der schlimmsten Schädlinge, die Baumwoll-Weiße Fliege, kann die Alarmrufe der Pflanzen manipulieren. Wie sie das macht, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 15.09.20 22:25 - 22:55 Uhr auf 
3sat: Wald der Zukunft

Der Wald ist besonders in der Corona-Krise ein Ort der Erholung. Doch vielerorts erschrecken braune Holzgerippe - Folge des Klimawandels. Muss die Forstwirtschaft umdenken? "makro"Moderatorin Eva Schmidt ist unterwegs im Hochsauerland, Hotspot des Waldsterbens in Deutschland. Durch Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge sind in den vergangenen 20 Jahren dort rund 20 Prozent der Waldfläche geschädigt worden. Eva Schmidt fragt nach Lösungen, will von Förstern, Forstwirten und Waldbesitzern wissen, wie sie unsere Wälder zukunftsfähig machen wollen? Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas. Knapp ein Drittel unserer Fläche ist bewaldet und davon die Hälfte Nutzwald, Lieferant für den Rohstoff Holz. Jahrzehnte lang haben Forstwirte in Deutschland hier auf schnell wachsende Fichten und Kiefernwälder vertraut. Doch die halten dem Klimawandel heute nicht mehr stand. Welche neuen, hitzeresistentere Baumarten brauchen wir, damit unsere Wälder überleben? Wirtschaftswald versus Naturwald: Sollten Forstwirte den "Wald der Zukunft" aktiv bewirtschaften oder besser auf die Regenerationskräfte der Natur setzen? Noch entlastet der deutsche Wald die Atmosphäre jährlich um 60 Millionen Tonnen CO2. Unsere Bäume schlucken jedes Jahr etwa sieben Prozent der CO2-Emissionen und wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Die Forstwirtschaft steht vor der Jahrhundertaufgabe, unseren Wald für künftige Generationen zu erhalten.



Am 16.09.20 00:50 - 02:25 Uhr auf 
3sat: Österreich - Land der grünen Grenzen

Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten von Tieren und Menschen, deren Alltag die Grenze ist.



Am 16.09.20 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: Corona und Umwelt - Was wir aus dem Lockdown lernen können

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria - der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt. Sie reagiert schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang.



Am 16.09.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 16.09.20 07:20 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Alle Vögel sind schon da - Die verrückte Vogelwelt im Westen

Zur Vogelwelt haben wir im Westen ein oft zwiespältiges Verhältnis: Tauben in Scharen mögen wir nicht - sie machen zu viel Dreck in unseren Städten. Störche finden wir faszinierend: wenn sie die Wiesen und Schornsteine Nordrhein-Westfalens besetzen, dann rollen Touristenbusse an und alle sind beseelt. Und das morgendliche Gezwitscher, das seit Frühlingsbeginn unsere Heimat durchdringt, finden wir wunderbar. Die Klimakrise verändert auch die Vogelwelt in Nordrhein Westfalen. "Alle Vögel sind schon da'" - im wahrsten Sinne des Wortes.



Am 16.09.20 09:30 - 11:00 Uhr auf 
arte: "Die Wilden" in den Menschenzoos

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt - von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg, über 100 Jahre lang, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen. Diese Ausstellungen waren ein weltweites Phänomen. An die 35.000 Menschen wurden im 19. und 20. Jahrhundert vor fast anderthalb Milliarden Besuchern gezeigt - in Tierparks, im Zirkus, in Theatern und Anatomiesälen, auf Kolonial- und Weltausstellungen. Ihre Namen sind in Vergessenheit geraten. Der Film beschreibt das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren.



Am 16.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?



Am 16.09.20 13:15 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke

Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparks zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - einige davon werden in diesem Film vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.
(Wdh. morgen 6.05-6.20 Uhr)



Am 16.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Ameisenbär

Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.



Am 16.09.20 15:55 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.20 Uhr)



Am 16.09.20 16:15 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wald in der Krise

Sie verwandeln Kohlendioxid in Sauerstoff, reinigen und kühlen die Luft: Wälder sind die größte Klimaanlage der Welt! Doch Trockenheit, Schädlinge und Windbruch machen den Bäumen Probleme. Hinzu kommt der Umbau der Monokulturen zu klimaresistenten Mischwäldern. All das führt dazu, dass in unseren Wäldern nun jede Menge Holz vorrätig ist. Was ist besser: Es einfach im Wald zu lassen und damit die Artenvielfalt zu fördern, oder den Überschuss zu verbauen und verbrennen? Fest steht: Unter ungünstigen Bedingungen kann Wald sogar zur CO2-Schleuder werden!



Am 16.09.20 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

In Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau. Er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: die Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter. Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, mal ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird. Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert. Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)



Am 16.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Le Mercantour

Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren.
(Weitere Folge zu Französisch-Guayana direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 16.09.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Unbekanntes Indien - Die Wildnis Karnatakas

Karnataka gehört zu den bedeutendsten Bundesstaaten im Südwesten Indiens. Kaum jemand kennt jedoch den Reichtum der Natur Karnatakas: Auf nur etwas fünf Prozent der Landesfläche lebt hier ein Viertel aller Tierarten Indiens - Lippenbären, Tiger und Leoparden inklusive. Von den Gipfeln der Westghats bis zum Hochland von Dekkan, durch undurchdringlichen Dschungel zu nahezu unerforschten Korallenriffen; erstmals enthüllt eine über drei Jahre gefilmte Naturdokumentation die Wildnis im Südwesten Indiens.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)



Am 16.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Kanarischen Inseln (1/2)

Fruchtbare Küsten und Wüsten, Regenwälder und schneebedeckte Berggipfel: Wenige Orte auf der Erde vereinen solch unterschiedliche Landschaften und Klimazonen auf derart kleiner Fläche wie die Kanarischen Inseln. Isolierte Inselkette im Atlantik und Touristentreffpunkt - wie geht das zusammen? Dieser Zweiteiler der renommierten Naturfilmer Michael und Rita Schlamberger erzählt die atemberaubende Naturgeschichte des Inselparadieses über und unter Wasser, von der vulkanischen Entstehung bis zur Ankunft der Menschen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 16.09.20 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Die verrückte Welt der Hörnchen

Spannende und unterhaltsame Geschichten aus der Welt eines der populärsten Säugetiere unseres Planeten: Hörnchen haben mittlerweile fast alle Lebensräume unserer Erde besiedelt, wir begegnen ihnen in Städten, im Wald, in Wüsten, in den Bergen und im Hohen Norden. Eichhörnchen und ihre Verwandten sind heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Manche Hörnchen können fliegen, viele leben am Boden oder in Bäumen und einige bevorzugen die Kälte oder die Hitze. Ob Jung oder Alt, es gibt kaum Menschen, der sich dem Charme eines drollig dreinschauenden Hörnchens mit vollen Backen entziehen kann. Die Vielfalt im Reich der Hörnchen ist faszinierend und beeindruckend zugleich.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)



Am 17.09.20 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Magisches Deutschland

Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur.
(Wdh. übermorgen zur selben Zeit)



Am 17.09.20 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt.



Am 17.09.20 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution

Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland. Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten.



Am 17.09.20 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?

Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen.



Am 17.09.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ravi, der Bartaffe

Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt den Affen zu, und so muss Ravi nicht nur tödlichen Kobras entkommen, sondern sich auch mit einem Leben in enger Nachbarschaft zum Menschen arrangieren.
(Wdh. übermorgen 15.00-15.45 Uhr)



Am 17.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten

"Vientos alisios" nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt.



Am 17.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Les Ecrins

In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme "Die Winzlinge". Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der aktuelle Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 17.09.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Natürlich verliebt - Wie Tiere flirten (1/2)

Romantik in der Natur: Verlieben sich Pinguine? Wie flirten Kapuzineraffen? Sind Hyänen vor dem ersten Date nervös? Liz Bonnin entdeckt die überraschenden Ähnlichkeiten zwischen der Art und Weise, wie Menschen und Tiere einen Partner erobern und wie sie ihre Beziehungen pflegen.
(Teil 2 morgen zur selben Zeit)



Am 18.09.20 07:30 - 07:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie böse ist der Wolf?

Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind.



Am 18.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind

Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 16.20 Uhr)



Am 18.09.20 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste.
(Folgen 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 18.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der kleine Held vom Hamsterfeld

Feldhamster führen ein Leben im Verborgenen. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate hat ein Weibchen Zeit, um den Nachwuchs aufzuziehen und sich selbst für den Winterschlaf zu rüsten. Die Dokumentation begleitet die Nagetiere bei ihrem heldenhaften Kampf auf dem Feld und im Bau aus nächster Nähe - etwa bei der Paarung, der Geburt oder beim Körner sammeln. Die niedlichen Tiere mit den Hamsterbacken sind selten geworden. Sie müssen sich vieler natürlicher Feinde, wie zum Beispiel Raubvögel und Füchse, erwehren.
(Wdh. übermorgen 13.55-14.45 Uhr)



Am 18.09.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

In der rumänischen Region Oltenien sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu sehen und zu spüren. Wo einst grüne Wiesen und Wälder das Ufer der Donau säumten, sieht man heute nur noch sandige Flächen. Mehr als 800 Quadratkilometer längs der Donau umfasst das Gebiet inzwischen. Der Wind bläst den Sand in die Dörfer und sogar bis in die über 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Es ist die Folge einer Kombination aus Klimawandel und rücksichtsloser Agrarpolitik. Diktator Nicolae Ceaușescu wollte in den 70er und 80er Jahren die landwirtschaftliche Großproduktion vorantreiben, ließ dafür Wälder abholzen und Seen trockenlegen. Umweltschützer, Unternehmer und Lokalpolitiker versuchen nun, die fortschreitende Verwüstung im Süden ihres Landes zu stoppen. Der Bukarester Abgeordnete und Umweltaktivist Octavian Berceanu reist regelmäßig in die Region, um die Hauptquellen der Versandung zu finden. Zusammen mit Forstingenieur Dan Popescu versucht er, Einheimische und Beamte davon zu überzeugen, Bäume auf den versandeten Feldern zu pflanzen. Die Bauern können auf den sandigen Böden kaum noch Gemüse anbauen. Selbst anspruchslose Getreidepflanzen wie Mais finden auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nährstoffe. In ihrer Not bauen sie nun vor allem Melonen an. In Oltenien passiert schon jetzt, was auch anderen Teilen Europas durch den Klimawandel droht: ein Dürresommer nach dem anderen mit schweren Konsequenzen für Umwelt und Landwirtschaft.



Am 19.09.20 02:25 - 02:30 Uhr auf 
mdr: Vom Baumstamm zum Musikinstrument

Ein Film über traditionelle Holzbearbeitung und den vogtländischen Musikinstrumentenbau in Markneukirchen und Umgebung, der 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.



Am 19.09.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Die Welt der Käfer - Von Nützlingen und Schädlingen

Käfer sind auf allen Kontinenten außer in der Antarktis verbreitet. Es gibt über 350.000 beschriebene Arten. Viele davon erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Aber einige Käfer können sich für Landwirte und Förster zu richtigen Plagen entwickeln. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich mit Käfer-Experten auf die Suche nach den kleinen Krabblern.



Am 19.09.20 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs

Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen. Wildtiere haben still und heimlich den städtischen Raum besiedelt: Spürnase Paulchen, ein kluger Border-Collie und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel stellen in diesem Film Füchse, Fledermäuse und seltene Amphibien vor. Paulchen und Sybille befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes zur Natur um die Ecke zu entdecken und zwar kindgerecht. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.



Am 19.09.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo wohnt der Dachs?

Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau, und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Im nächsten Frühjahr wird der Dachs wieder ausgewildert und deshalb geht Václav mit ihm regelmäßig im Wald spazieren.



Am 19.09.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im wilden Herzen Borneos

Nirgendwo auf der Welt fressen sich Motorsägen und Ölpalmplantagen schneller in den Regenwald vor als auf Borneo. Aber noch hält Borneo im Inneren der Insel seine Schätze verborgen: Orang-Utans, Borneo-Elefanten, Nasenaffen, Gibbons oder Nebelparder. Der Tierfilmer Felix Heidinger unternimmt eine Reise in das Herz Borneos: Er trifft auf Holzfäller und Wilderer, aber er findet auch Menschen, die für die einmalige Tierwelt der Urwälder der drittgrößten Insel dieser Welt kämpfen.



Am 19.09.20 11:50 - 12:45 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum

Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.



Am 19.09.20 12:45 - 13:30 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 19.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Lauenburgischen Seen - Wildnis zwischen Lübeck und Elbe

Zwischen Lübeck und Lauenburg liegen die Lauenburgischen Seen. Das Biotop mit rund 40 Seen gehört zu den wichtigsten Naturlandschaften Deutschlands und ist zum Mittelpunkt für bedrohte Tierarten geworden. Die Tierfilmer Christoph und Almut Hauschild geben einen faszinierenden Einblick in die weitläufige Landschaft und den Reichtum an Tierarten des Naturparks.



Am 19.09.20 13:30 - 14:15 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.
(Vier weitere Folgen von "Tierkinder in der Wildnis" direkt im Anschluss, bis 17.15 Uhr)



Am 19.09.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Schleiereulen

Schleiereulen gehören zu den schönsten, aber auch zu den mystischsten unter den Eulenarten. Da sie sich gerne in alten Ruinen, verlassenen Türmen oder auf Friedhöfen ansiedeln, handelten sie sich im Laufe der Zeit einen Ruf als Todesboten ein und wurden oft von Menschen aus ihren Lebensräumen verdrängt.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 19.09.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Der Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region.
In der Teichlausitz leben seltene Tiere wie der Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat dort riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft so großflächig und radikal verändert. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 19.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya

Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalayas führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Ein Filmteam folgt einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herumzukrabbeln. Es ist das erste intime Porträt, das es über die Kleinen Pandas gibt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)



Am 19.09.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wie im Ferienlager

Das lässt das Herz eines jeden Outdoor-Aktivisten höherschlagen! Pete Nelson und sein Profiteam basteln für eine naturverbundene Familie ein Baumhaus mit Lageratmosphäre, das sich über die Wipfelflächen von zwei Zedern und einer Fichte erstreckt. Neben Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen bietet das Luxuscamp zudem eine Menge Platz für Übernachtungsgäste, inklusive einer Hundehütte für Ozzie, den Familienhund.



Am 19.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 19.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wilde Heimat - Der Sommer

Wenn in den Hochlagen der österreichischen Alpen der letzte Schnee geschmolzen ist, entfaltet sich die Natur in voller Pracht - Wiesen verwandeln sich in bunte Blütenmeere, der Nahrungsüberfluss lockt zahllose Insekten an, fette Beute wiederum für Spinne und Storch. Der Sommer ist die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. In abgelegenen Bergwäldern Österreichs säugt eine Braunbärin ihre Jungen, weiter nördlich, in der Schwäbischen Alb, sind die Wanderfalken bereits flügge. Hoch im Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale.



Am 19.09.20 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)



Am 19.09.20 22:30 - 23:15 Uhr auf 
tagesschau24: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

Der Main als Lebensader und Bundeswasserstraße konnte in den vergangenen Jahren nur mühsam am Leben erhalten werden. Im Herbst 2019 starben hektarweise in vielen Teilen Bayerns vor allem Fichten- und Kiefernwälder aufgrund der Trockenheit ab. Längst sprechen Experten vom "neuen Waldsterben". Niedrigwasser-Management wird nach allen Prognosen auch 2020 Forst- und Landwirtschaft, Behörden und Politik vor immer größere Herausforderungen stellen. Wie lässt sich der Wald retten? Wann droht ein Verteilungskonflikt zwischen Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Konsum, zwischen Nord- und Südbayern?



Am 20.09.20 06:15 - 06:45 Uhr auf 
3sat: Wald der Zukunft

makro-Moderatorin Eva Schmidt ist unterwegs im Hochsauerland, Hotspot des Waldsterbens in Deutschland. Durch Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge sind in den vergangenen 20 Jahren dort rund 20 Prozent der Waldfläche geschädigt worden. Eva Schmidt fragt nach Lösungen, will von Förstern, Forstwirten und Waldbesitzern wissen, wie sie unsere Wälder zukunftsfähig machen wollen.



Am 20.09.20 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt - 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern - die Wälder.
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt.



Am 20.09.20 10:00 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in die Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen - wie beispielsweise die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume - und warum Spechte bis zu 10 000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.



Am 20.09.20 10:40 - 11:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher - denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie ein Mensch erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume - und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer „Wassereimer“ in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind Wälder die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.



Am 20.09.20 13:05 - 13:55 Uhr auf 
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa

Dass zahlreiche verdrängte Wildtierarten nach Europa zurückkehren, ist seit den 50er Jahren zu beobachten. Nun haben Wissenschaftler beschlossen, diese Entwicklung noch weiter zu beschleunigen. Das Ziel: die Schaffung neuer wilder Regionen auf dem europäischen Kontinent. Die Methode: das sogenannte Rewilding, das im Wesentlichen darauf beruht, Großtiere wie Bisons, Wildpferde oder Bären wieder in Europa heimisch werden zu lassen. Diese Tierarten können die bestehenden Ökosysteme rapide verändern und agieren dabei bisweilen als wahre Landschaftsarchitekten. Der Film beleuchtet den Versuch, die Wildnis in Europa wiederherzustellen.



Am 20.09.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald

Die Pyrenäen im Südwesten Frankreichs bilden die natürliche Grenze zu Spanien. Diese noch sehr ursprüngliche und schroffe Bergwelt ist die Heimat des mächtigsten europäischen Raubtiers: 250.000 Jahre lang bewohnte der Braunbär diese Berge. Doch im 20. Jahrhundert war er hier beinahe verschwunden. Inzwischen kehrt der Braunbär zurück und gedeiht dank des vielfältigen Nahrungsangebots in der Natur der Pyrenäen.
Auch der Südosten ist von Bergen geprägt. Hier verlaufen die Alpen - die größte Gebirgskette des europäischen Kontinents - in einem weiten Bogen beinahe bis zum Mittelmeer. Die Alpen sind der Lebensraum einiger besonders charismatischer Tiere: Hoch in der Luft zieht der Steinadler seine Kreise, stets nach Beute Ausschau haltend. Ein anderer großer Jäger hier ist der Wolf. Wie der Bär war auch er praktisch verschwunden, doch nach und nach kehrt Meister Isegrim in seine angestammten Reviere zurück. Das beweisen auch die beiden jungen Wölfe, die erstmals den sicheren Bau verlassen, um neugierig ihre Umgebung zu erkunden. Südlich von Paris liegt der Wald von Fontainebleau - eines der größten Waldgebiete Westeuropas. Dieser königliche Forst bietet viele faszinierende Geschichten - eine davon handelt von zwei ausgewachsenen Hirschbullen. Die beiden sind seit ihrer Geburt zusammen: Der eine ist eher vorsichtig, der andere ein Bruder Leichtfuß. Ersterer besitzt ein extrem scharfes Gehör, der zweite eine besonders feine Nase. Und so ergänzen sie einander perfekt: Einer passt auf, der andere sucht nach Nahrung - auf diese Weise haben sie nun bereits sieben Jahre miteinander verbracht. Doch jedes Jahr im Herbst steht die ungewöhnliche Freundschaft auf dem Prüfstand: Wenn Hirschbullen durch die Brunft zu erbitterten Rivalen werden und um die Weibchen kämpfen.



Am 20.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
arte: Der Schwarzwald rund ums Jahr (1/2)

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes Mittelgebirge. Die Landschaft aus Wald und Weiden, Hochmooren und Feuchtheiden, Streuobstwiesen und Rebhängen ist vielerorts geschützt und in Veränderung. Angesichts des Klimawandels gilt es, sie für Tourismus und Waldbau, für wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz zukunftstauglich zu machen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Region im Wechsel der Jahreszeiten und stellt Menschen vor, die sich den Herausforderungen stellen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr)



Am 20.09.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Die geheime Macht der Pilze

Pilze brauchen weder Luft noch Sonnenlicht. Sie vertragen Hitze und Kälte, sogar radioaktive Strahlung halten manche aus. Was eigentlich macht die Pilze zu solchen Überlebenskünstlern? Pilze brauchen weder Luft noch Sonnenlicht. Sie vertragen Hitze und Kälte, sogar radioaktive Strahlung halten manche aus. Was eigentlich macht die Pilze zu solchen Überlebenskünstlern? Pilze können aber auch zu einer ernsten Bedrohung werden. Immer wieder kommt es zu mysteriösen, durch Pilzsporen verursachte Krankheiten. Gerade bei langzeitbeatmeten Patienten in der Zeit der Corona-Pandemie könnten die weltweit immer häufiger auftretenden Pilzinfektionen in der Lunge ein gefährliches Zusatzrisiko darstellen.



Am 21.09.20 01:25 - 02:10 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.
(Fünf weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 5.50 Uhr)



Am 21.09.20 04:45 - 05:35 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten

In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.



Am 21.09.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)



Am 21.09.20 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

In der rumänischen Region Oltenien sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu sehen und zu spüren. Wo einst grüne Wiesen und Wälder das Ufer der Donau säumten, sieht man heute nur noch sandige Flächen. Mehr als 800 Quadratkilometer längs der Donau umfasst das Gebiet inzwischen. Der Wind bläst den Sand in die Dörfer und sogar bis in die über 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Es ist die Folge einer Kombination aus Klimawandel und rücksichtsloser Agrarpolitik. Diktator Nicolae Ceaușescu wollte in den 70er und 80er Jahren die landwirtschaftliche Großproduktion vorantreiben, ließ dafür Wälder abholzen und Seen trockenlegen. Umweltschützer, Unternehmer und Lokalpolitiker versuchen nun, die fortschreitende Verwüstung im Süden ihres Landes zu stoppen. Der Bukarester Abgeordnete und Umweltaktivist Octavian Berceanu reist regelmäßig in die Region, um die Hauptquellen der Versandung zu finden. Zusammen mit Forstingenieur Dan Popescu versucht er, Einheimische und Beamte davon zu überzeugen, Bäume auf den versandeten Feldern zu pflanzen. Die Bauern können auf den sandigen Böden kaum noch Gemüse anbauen. Selbst anspruchslose Getreidepflanzen wie Mais finden auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nährstoffe. In ihrer Not bauen sie nun vor allem Melonen an. In Oltenien passiert schon jetzt, was auch anderen Teilen Europas durch den Klimawandel droht: ein Dürresommer nach dem anderen mit schweren Konsequenzen für Umwelt und Landwirtschaft.



Am 21.09.20 14:45 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Wie geht das - Vom Baum zur Grillkohle

In Bodenfelde an der Oberweser steht Deutschlands einzige Grillkohlefabrik. 30.000 Tonnen Holzkohle werden dort pro Jahr hergestellt. Das benötigte Holz stammt aus den umliegenden Wäldern. Kein Baum wird extra für die Grillkohleproduktion entnommen, verwendet wird Industrieholz, das bei Durchforstungen anfällt, Kronenholz und unbehandelte Holzabfälle aus der Möbelproduktion. Diese Ausgabe aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt den spannenden Weg der Herstellung von Grillkohle: von der Holzernte im Wald bis zum Einsatz auf dem Grill.



Am 21.09.20 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Indonesien - Ein Norweger bei den Mentawai

Der Norweger Audun Amundsen ist bereits mehrere Jahre durch die Welt gereist, um fremde Kulturen zu entdecken, als er 2004 im indonesischen Dschungel auf einen Mentawai-Clan trifft. Er lernt den Medizinmann Aman Paksa, dessen Frau Bai Paksa, ihre Tochter Ulak, ihren Sohn Sonin und den restlichen Stamm kennen, erlernt ihre Sprache, von der keine Schriftform existiert, und lebt mit ihnen im Urwald. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Männern entsteht eine tiefe Freundschaft. Nach einem Norwegen-Aufenthalt kehrt Audun mit einer Filmausrüstung zurück, um das Leben der Mentawai zu dokumentieren. Doch im Dschungel deutet sich bereits ein tiefgreifender Wandel an: Binnen weniger Jahre erleben die Mentawai eine rasante Modernisierung. Straßen werden gebaut, Stromleitungen verlegt, und die traditionelle Tauschwirtschaft gerät durch die Einführung von Geld aus dem Gleichgewicht. Audun Amundsen hat den Medizinmann 14 Jahre lang begleitet und festgehalten, wie sich der Einzug der Moderne auf das traditionelle Stammesleben auswirkt.



Am 21.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Stadt, Land, Fuchs!

Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.



Am 21.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Mörderische Mieze - Die Katze

Katzen gelten als niedliche Schmusetiger mit hohem Flauschfaktor. Sie werden von allen geliebt und überall auf der Welt mit großer Hingabe umsorgt. Im Internet werden wir mit Cat-Content - Katzenbildern und -videos - geradezu überflutet. Doch trotz zehntausendjähriger Domestizierung und ganz abgesehen von dem guten Image in den sozialen Medien ist und bleibt das weltweit beliebteste Haustier vor allem eins: ein Raubtier. In gefährdeten Ökosystemen wie Neukaledonien und Australien richten Katzen großen Schaden an, indem sie Jagd auf bedrohte Arten machen.



Am 21.09.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Tatort Wald - Die Holzmafia in Rumänien

In den Wäldern Rumäniens findet seit Jahrzehnten ein Kahlschlag von enormem Ausmaß statt - auch illegal in Nationalparks. Das Holz wird in alle Welt exportiert, obwohl gegen Rumänien ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU läuft. Wie kann es sein, dass alle Anstrengungen nichts nützen und der Kahlschlag ungehindert weitergeht? Stecken mafiöse Strukturen dahinter? Umweltaktivisten wie der 35-jährige Horea Petrehus vermuten das. Der Bildhauer und Förster stellt sich gegen die zerstörerischen Profitjäger der Holzindustrie. Um die natürlichen Waldressourcen besser überwachen zu können, gründete Petrehus einen Verband für die Forschung der Habitate. Die meiste Zeit verbringt Petrehus in der Natur. Dabei weicht ihm Pedro, ein Hirschkalb, nicht von der Seite. Er hat es als verwaistes Kitz gefunden und großgezogen. Der Mann mit dem roten Bart kennt den Wald wie seine Westentasche und erkannte früh die dramatische Situation. Lebensräume für Bären, Hirsche, Wölfe, Wildschweine, diverse Vogelarten und viele kleine Lebewesen drohen zu verschwinden.
Auch Gabriel Paun von der Umweltorganisation Agent Green hat sich der Rettung des rumänischen Urwalds verschrieben. Und er weiß, wie gefährlich dieses Engagement ist. Sechs Waldschützer sind bereits ermordet worden. Petrehus und Paun scheuen trotzdem keine Gefahr. Sie wollen vor allem das Bewusstsein der jungen Generationen für diese Naturressource schärfen. Denn es kommt auch auf uns als Verbraucher an. Es ist eben nicht egal, wo das Holz für die Möbel, Spanplatten oder Brennholz herkommt.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 21.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die Rückkehr der Biber

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes in Deutschland. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber in der Bundesrepublik - Tendenz steigend. Doch wie kam es dazu? Mehr als zwei Jahre ist Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur und dokumentiert ihre Ausbreitung in Deutschland. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Schritt für Schritt erzählt der Film die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.



Am 21.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über die Kraft des Waldes

Zwei Trockenjahre haben Brandenburgs Wälder hinter sich. Die Regenfälle dieses Sommers waren nur Tropfen auf die ausgetrockneten Böden. Waldbrände, Schädlingsinvasionen und immense Dürreschäden setzten und setzen den Bäumen zu. Wie steht es um die Kraft des Waldes angesichts riesiger Probleme? Brandenburgs Forstleute und Wissenschaftler wollen das herausfinden. Viele Waldbesitzer sind verunsichert. Sie fragen sich, auf welche Waldbaumarten sie in Zeiten des Klimawandels noch setzen können. Die Robustheit von Waldbäumen wird künftig ausschlaggebend sein, ob sie die zunehmende Invasion von wärmeliebenden Schadinsekten überleben und nicht dem Borkenkäfer zum Opfer fallen. Sven Oswald begibt sich auf eine Entdeckungsreise zu den drängendsten Problemen des Waldes, aber er erlebt auch dessen Schönheit und Erholungswert. Er erkundet die Kräfte des Waldes beim Campen und Waldbaden. Er geht der Frage nach, wie dieser für Brandenburg so identitätsstiftende Wald bewahrt und für folgende Generationen gesichert werden kann.



Am 21.09.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden

Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. morgen 15.45-16.15 Uhr)



Am 22.09.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.



Am 22.09.20 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür

Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.



Am 22.09.20 08:05 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt

Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.



Am 22.09.20 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Rettet die Natur - Wege zu mehr Artenvielfalt

Städte, Straßen, Siedlungen und Äcker - wir Menschen fordern Fläche und das nicht zu knapp. Wir verändern, bewirtschaften, versiegeln das Land und verdrängen dadurch die Natur. Die Folgen sind deutlich zu spüren. Die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird immer länger - und das Insektensterben stellt eine ernste Bedrohung für die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln dar. Denn ohne wildlebende Tiere und Pflanzen können auch wir nicht überleben! Noch ist Deutschland so regenerationsfähig, dass neue Lebensräume entstehen können. Was sind jetzt die nötigen Schritte, um nachhaltig gegenzusteuern?
(Wdh. heute 22.20-23.20 Uhr auf ARD-alpha)



Am 22.09.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 
3sat: Böhmen - Land der hundert Teiche

Entlang der Moldau, südlich von Prag, liegt ein verborgenes Mosaik aus Seen, Teichen, Wiesen und Wäldern. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine unberührte Wasserwildnis, ist jedoch ein Paradies aus Menschenhand. Die Naturfilmer Jiri Petr und Michael Schlamberger zeichnen ein stimmungsvolles Porträt einer Kulturlandschaft, die zu einem unersetzlichen Rückzugsgebiet für viele Tierarten wurde.



Am 22.09.20 13:25 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Tierkinder - Nesthocker und Frühaufsteher

Das Kindchenschema funktioniert - Tierkinder begeistern alle. Doch die einen sind Nesthocker wie die Kängurus, die anderen stehen schon früh auf den eigenen Beinen, wie Fohlen oder Ziegen. Anhand verschiedener Tierarten zeigt der Film, wie unterschiedlich Tierkinder in Österreich aufgezogen werden. Der Bogen spannt sich von jungen Füchsen und Hundewelpen bis zu Erdmännchen und Greifvögeln, die gerade flügge werden.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.15 Uhr)



Am 22.09.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Trocknen wir aus - Wie das Klima unsere Heimat verändert

Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen?



Am 22.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wilde Heimat - Der Herbst

Nebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht - im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Brauchbarem ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit: Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.



Am 22.09.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Sulawesi - Expedition in die Tiefen des Dschungels

Der Abenteurer und Naturforscher Evrard Wendenbaum ist ein Experte für "vergessene Welten". Seine jüngste Expedition führte ihn an einen der abgelegensten und unzugänglichsten Orte der Welt: ins Matarombeo-Gebirge auf der indonesischen Insel Sulawesi. Die Karstmassive des Eilands gehören zu den artenreichsten Landschaften der Erde; doch die Flora und Fauna seiner Wälder und Küstengewässer sind noch weitgehend unerforscht. Evrard Wendenbaum entführt die Zuschauer und Zuschauerinnen auf eine wissenschaftliche Abenteuerreise an einen der letzten naturbelassenen Fleckchen Erde.



Am 22.09.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee

Die Appalachen sind eine uralte Gebirgskette entlang der nordamerikanischen Ostküste. Die Wälder, die die Bergkämme und Täler bedecken, zählen zu den artenreichsten der Welt. Der Film führt zum südlichen Teil des Gebirges, das vor 250 Millionen Jahren geformt wurde, als Afrika mit Nordamerika kollidierte - zu einer Zeit, als alle Kontinente einen einzigen Superkontinent namens Pangäa bildeten. Dieses uralte Gebirge ist im Laufe der Zeit verwittert und bildete Bergkämme und Täler, die dicht bewaldet sind - eine undurchdringliche Wildnis für die ersten Entdecker wie den berühmten Trapper Daniel Boone, dem James Fenimore Cooper als "Lederstrumpf" ein literarisches Denkmal setzte.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 22.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: CO2-Speicherung - Wie kann man das Treibhausgas einfangen?

40 Milliarden Tonnen CO2 pumpen wir jedes Jahr in die Atmosphäre. Um die Klimakatastrophe zu vermeiden, schlagen manche Experten vor, das CO2 wieder einzufangen und im Boden zu speichern. Adrian Pflug lernt beim Bodenkundler Armin Siepe, wie er durch das Verbrennen von Holz den Klimawandel bekämpfen kann - indem er aus CO2 Pflanzenkohle herstellt. Und Emilie Langlade findet im Berliner MenschenskinderGarten heraus, wie sich aus Pflanzenkohle Dünger herstellen lässt.



Am 22.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wald der wilden Katzen

Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet von über 2.000 Quadratkilometern. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Luchse waren hier ausgerottet und wurden erst seit dem Jahr 2000 wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon gut 90 "Pinselohren" hier. Der Reichtum an natürlichen Strukturen im Harz bietet gleichzeitig über 500 Wildkatzen Schutz. Jetzt werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern.



Am 22.09.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Flechten-Vierer!

Schon in der Schule dienen Flechten als Beispiel für eine erfolgreiche Symbiose: Ein Pilz und eine Alge vereinen sich zu einem wahren Anpassungskünstler. Doch die Partnerbeziehungen dieser Gewächse sind viel komplexer als bisher geglaubt. Das Phänomen erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 22.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt.



Am 22.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Auf dem Trockenen - Der neue Kampf ums Wasser

Hahn auf: "Wasser marsch!" - in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Der Wasserverbrauch ist sogar jahrelang gesunken, die Wälder sind grün und die Landschaften voller Seen und Flüsse. Die Folgen des Klimawandels erscheinen noch wenig dramatisch, schließlich regnet es nach zwei trockenen Jahren doch wieder einigermaßen. Auf den zweiten Blick tobt jedoch längst ein Kampf ums Wasser. Flächendeckend sinken in Brandenburg die Grundwasserstände, sodass Unternehmer, Privathaushalte und die Natur um die verbleibenden Vorräte konkurrieren. Moore trocknen aus, Landwirte bangen um Ernten, gleichzeitig verbrauchen wachsende Gemeinden am Rande Berlins mehr und mehr Wasser für grünen Rasen und volle Swimmingpools. Der Klimawandel ist in Berlin und Brandenburg kein Zukunftsproblem mehr. Wegen der Trockenheit ist auch hier längst ein Kampf ums Wasser ausgebrochen. Doch nur wenige erkennen den Ernst der Lage. Sitzen wir schon bald auf dem Trockenen?
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)



Am 23.09.20 03:00 - 03:40 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume - Naturschätze der Steiermark

Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum.



Am 23.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Schnabeltier und Schnabeligel

Im Norden Australiens macht sich Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie die Reptilien, unsere Echsen also, säugen aber ihren Nachwuchs wie die Säugetiere. Der eine, der Schnabeligel, hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er nur mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die wir nicht besitzen.



Am 23.09.20 10:05 - 10:50 Uhr auf 
tagesschau24: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

Der Main als Lebensader und Bundeswasserstraße konnte in den vergangenen Jahren nur mühsam am Leben erhalten werden. Im Herbst 2019 starben hektarweise in vielen Teilen Bayerns vor allem Fichten- und Kiefernwälder aufgrund der Trockenheit ab. Längst sprechen Experten vom "neuen Waldsterben". Niedrigwasser-Management wird nach allen Prognosen auch 2020 Forst- und Landwirtschaft, Behörden und Politik vor immer größere Herausforderungen stellen. Wie lässt sich der Wald retten? Wann droht ein Verteilungskonflikt zwischen Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Konsum, zwischen Nord- und Südbayern?



Am 23.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Central Park - Das Herz Manhattans

Der Central Park in New York: 26.000 Bäume, 93,3 Kilometer Fußwege, 275 Vogelarten, 8968 Parkbänke. "Dieser Park zwingt die New Yorker zur Ruhe", meint Curt Faudon, Regisseur des Films. Der im Jahr 2019 verstorbene Regisseur Curt Faudon lebte seit 1979 zumeist in Manhattan, New York, und porträtierte in dieser Universum-Dokumentation "seinen" Park über vier Jahreszeiten.



Am 23.09.20 10:30 - 11:00 Uhr auf 
phoenix: Wenn der Regen ausbleibt - droht Deutschland Dürre?

Phoenix Reporterin Inge Swolek hat mit Landwirten und mit Pflanzenwissenschaftlerinnen der Universität Bonn gesprochen und hat beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgefragt welche Notfallpläne für Dürre und Wasserknappheit in den Schubladen liegen. Ist die Bundesregierung vorbereitet, wie sie 80 Millionen Menschen über Wochen mit Trinkwasser versorgen kann? 2018 war es sehr heiß, 2019 ebenfalls und wie wird der Sommer 2020? Wird Dürre normal, stehen wir vor Ernteausfällen und Wasserknappheit. Die Natur und Wir sind auf den Regen angewiesen, doch der ist nicht in Sicht. Sind wir auf die Zukunft vorbereitet und wenn ja, wie?



Am 23.09.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark auf La Réunion

In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme "Die Winzlinge". Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Die aktuelle Folge taucht ein in Geschichte, Geologie und Artenvielfalt des Nationalparks La Réunion, vor allem aber nimmt sie den Zuschauer mit auf die Reise zur Entdeckung einer faszinierenden Natur- und Kulturstätte, die zum Welterbe gehört.
(Weitere Folge über den Naturschutzpark Guadeloupe heute 16.05-16.50 Uhr)



Am 23.09.20 11:00 - 11:30 Uhr auf 
phoenix: Pressekonferenz zur Umwelt- und Naturschutzbilanz der deutschen Einheit

Pressekonferenz zur Umwelt- und Naturschutzbilanz der deutschen Einheit u.a. mit Svenja Schulze (Bundesumweltministerin, SPD), Dirk Messner (Präsident Umweltbundesamt) und Matthias Platzeck (Vorsitzender der Kohlekommission, SPD).



Am 23.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Baumeister der Wildnis (1/2)

Tiere sind vielseitige und erstaunlich kreative Wesen. Sie gestalten aktiv ihre Welt - als Architekten, Ingenieure und Baumeister. Manche bauen jeden Tag ein Eigenheim. Andere erschaffen ihre Meisterwerke nur einmal im Jahr - und einige verbringen praktisch ihr gesamtes Leben auf der Baustelle.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.45 Uhr, Wdh. morgen 10.20-11.50 Uhr)



Am 23.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die wilden Philippinen (1/3)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-4.25 Uhr)



Am 23.09.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Der Kampf ums Wasser - Die Ökologiebewegung im Südwesten

Im Juli 1985 fuhr Greenpeace mit der Beluga 1 den Rhein hinunter. Ein gigantisches Medienereignis. Ein Jahr später verursachte der Brand beim Basler Chemiekonzern Sandoz ein verheerendes Fischsterben im Rhein. Die Sandoz-Katastrophe markierte die Wende im Gewässerschutz. Endlich griffen schärfere Gesetze. Auch die Industrie reagierte und stellte ihre Produktion auf umweltschonende Verfahren um. Mit einem ehemaligen Greenpeace-Aktivisten entwickelte Trigema an der Schwäbischen Alb ein Verfahren zur Produktion von Biomode. Neue Wege suchen auch junge Forscher an der Hochschule Furtwangen. Heute sind die Lachse ein Indikator dafür, dass es unseren Gewässern wieder besser geht. Doch Mikroplastik, Medikamentencocktails im Wasser oder die Folgen des Klimawandels sind neue Herausforderungen für unsere Flüsse und Seen. Und für uns Menschen.



Am 23.09.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Malaysias

Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach. Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)



Am 23.09.20 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Klimakiller Klimaanlage

Klimaanlagen gegen Rekordhitze: Immer mehr Deutsche kühlen ihre Wohnräume mit Strom fressenden Geräten. Und das hat Folgen: Denn der Kälte-Boom heizt die Erderwärmung weiter an. Das Öko-Institut schätzt den jährlichen Zuwachs auf bis zu 20 Prozent. Das bedeutet: Auch der Energiekonsum wächst und damit der Ausstoß von Treibhausgasen. Ein Extra-Klimakiller sind dabei die verwendeten Kältemittel. Sie sind rund 2000-mal schädlicher als CO2. Die Klimaanlagen-Monteure können sich - trotz Corona-Krise - vor Anfragen nicht mehr retten. Seit dem Hitzesommer 2018 bauen sie Geräte im Akkord ein. Eigentlich braucht in Deutschland niemand eine Klimaanlage. Abkühlen gegen immer heißere Sommer: "planet e." spürt der Frage nach, wie Klimaanlagen die Erderwärmung vorantreiben und ob "coole" Alternativen den Trend noch stoppen können.



Am 23.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.
(Wdh. übermorgen 8.00-8.45 Uhr)



Am 23.09.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Kanada

Von den Regenwäldern der Pazifikküste zu den majestätischen Gipfeln der Rocky Mountains, von der endlosen Prärie zu den Eisfeldern der Arktis - Kanada ist riesig und mit seinen höchst unterschiedlichen Lebensräumen eine Welt für sich. In drei Jahren Produktionszeit entstand dieses spektakuläre 90-Minuten-Special. Atemberaubende Flugaufnahmen und faszinierendes Tierverhalten, einzigartige Zeitraffer- und Zeitlupensequenzen, aufwändig inszenierte historische Szenen und hochwertige Grafiken liefern ein umfassendes und spannendes Porträt der Natur und Geschichte Kanadas.



Am 23.09.20 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin im Klimawandel. Und die Folgen sieht man inzwischen auch direkt vor der Haustür. Verheerende Stürme, abgestorbene Bäume und von Käfern zerfressene Wälder. Seit 2018 wurden bereits über 140.000 Hektar Wald durch Hitze, Dürre und Schädlinge zerstört. Eine Waldkrise, die die Wissenschaft längst vorhergesagt hat und an deren Ursachen bereits seit Jahrzehnten gearbeitet wird. Schon zu DDR-Zeiten versuchten Forstbetriebe, den Wald umzubauen und klimastabil zu machen. Doch anders als in der Landwirtschaft, brauchen Wälder dafür Jahrhunderte.



Am 24.09.20 05:02 - 05:17 Uhr auf 
tagesschau24: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder

Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.



Am 24.09.20 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution

Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland. Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten.



Am 24.09.20 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?

Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen.



Am 24.09.20 11:05 - 11:45 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 24.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Geheime Jäger der Serengeti

Reinhard Künkel lebt seit 30 Jahren in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti. Er wohnt fast das ganze Jahr über in einem Dschungelcamp und geht jeden Tag auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. In diesem Film erzählt er von einem sehr seltenen Jäger der Serengeti, der Streifenhyäne.



Am 24.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Grizzlys hautnah (1/2)

Die Katmai Küste-Alaskas ist ein Bärenparadies. Dort kommen jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Er hat beobachtet, wie diese Raubtiere in ihrem täglichen Leben zurechtkommen und was sich abspielt, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es, weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 24.09.20 18:00 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen? Der industrielle Fortschritt, dem auch Deutschland seinen Reichtum verdankt, hat seinen Preis: Durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas werden Unmengen an Kohlendioxid freigesetzt, die den natürlichen Treibhauseffekt unseres Planeten verstärken. Es wird wärmer - und das hat Folgen, die auch in Deutschland nicht mehr zu übersehen sind. Staubtrockene Ackerflächen stellen Bauern zunehmend vor Probleme. Viele der heutigen Nutzpflanzen können zukünftig wohl nicht mehr wie gewohnt angebaut werden. Dürre Wälder fallen in immer größerem Ausmaß Schädlingen oder Bränden zum Opfer. Die Trinkwasserversorgung wird immer aufwendiger. Auch die Industrie kämpft mit der Trockenheit. Sinken die Pegelstände in den Flüssen, steht beispielsweise nicht mehr ausreichend Kühlwasser für die Energieproduktion zur Verfügung. Im Gegensatz dazu bedrohen steigende Meeresspiegel die Küsten. Wie kann diese unheilvolle Entwicklung gebremst werden? Was bedeutet der Klimawandel vor der eigenen Haustür? Anhand vieler persönlicher Geschichten zeigt ZDFzeit, wie sich Deutschland jetzt schon verändert und fragt Wissenschaftler, wie man den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Der Streit um Gegenmaßnahmen und Anpassungsstrategien wird schon lange erbittert geführt. Fest steht vor allem eines: Der Klimawandel wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.



Am 24.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Greenwashing - Konsum gegen den Klimawandel?

In der Dokumentation "Greenwashing: Konsum gegen den Klimawandel?" kommen Neurowissenschaftler, Nachhaltigkeitsforscher, Wirtschaftsethiker und Vertreter verschiedener Verbraucherorganisationen zu Wort. Es werden zahlreiche Beispiele für Greenwashing gezeigt, aber auch Unternehmen, die wirklich ökologisch handeln.



Am 24.09.20 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen. Der Klimawandel findet längst statt. Dadurch wurden Prozesse in Gang gesetzt, die das Ganze in Zukunft noch weiter beschleunigen werden. Und weltweit gibt es seit Jahrzehnten so gut wie keine ernsthaften Bemühungen, irgendetwas grundlegend zu ändern. Das klingt unangenehm und verhängnisvoll. Aber erst diese Haltung macht den Geist frei für eine sehr pragmatische Sicht auf den Klimawandel. Wie können wir uns bestmöglich für viele Menschen mit dem Klimawandel arrangieren - etwa, indem wir uns einrichten in den heißen Klimazonen mit vermehrten Dürren, sinkenden Wasserspiegeln, heftigen Waldbränden, Stürmen und Überschwemmungen? Das wird nicht nur teuer, sondern bedeutet für viele Menschen vielleicht auch, ihre Heimat verlassen zu müssen und alles zu verlieren. Wie und wo werden wir in Zeiten des fortgeschrittenen Klimawandels leben? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über die Welt von morgen.



Am 25.09.20 11:00 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Le Mercantour

Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren.



Am 25.09.20 11:15 - 11:30 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Antarktis

Die Erderwärmung ist auch in der Antarktis zu spüren, obwohl Menschen dort kaum zu finden sind. Lediglich zu Forschungszwecken halten sich dort im Sommer mehr Menschen als im Winter auf. ARD-Korrespondent Matthias Ebert hat sich auf den Weg in die Antarktis begeben und zeigt im Klima Global Antarktis, welche neuen Erkenntnisse die Atmosphärenforschung auf der Neumayer III-Station des Alfred-Wegener-Instituts bringt. Darüber hinaus berichtet er über die Auswirkungen, die die Erderwärmung auch vor Ort für die Population der Pinguine hat.



Am 25.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt.



Am 25.09.20 13:30 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Wald in Not

phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein.
In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist.



Am 25.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Kurt und seine Wölfe

Zwölf Wölfe, 17 Hunde: Mit diesen Tieren arbeiten die Forscher im Wolf Science Center bei Wien, um herauszufinden, worin sich Hunde und Wölfe unterscheiden, und wo ihre Gemeinsamkeiten liegen. Leiter dieser Einrichtung ist Professor Kurt Kotrschal. Bisher leben neben 17 Hunden zwölf Wölfe im Center, alle sind erwachsene Tiere, die von den Forschern per Hand aufgezogen wurden. Im Frühjahr 2017 kommen neue Welpen hinzu, aus Russland und Kanada. Diese Jungtiere werden in Ernstbrunn ein neues Rudel bilden, bis sie im Herbst mit den Alttieren zusammengebracht werden.



Am 25.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Klimawandel - Wie stoppen wir die Erderwärmung?

Der Klimawandel ist da und die Erde wird sich erwärmen - nur wie stark? Das hängt davon ab, wie viel CO2 wir in Zukunft ausstoßen werden. Laut aktuellen Prognosen werden die selbst gesteckten Klimaziele in vielen Ländern verfehlt. Um doch noch die Wende zu schaffen, gehen seit Januar 2019 weltweit Schüler und Studierende jeden Freitag unter dem Motto #FridaysForFuture auf die Straße. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade begleiten den ersten grenzüberschreitenden Klimastreik in Aachen.



Am 25.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Der kleine Panda

Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen Tieren entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Wir folgen einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herum zu krabbeln. Wenn auch noch etwas tapsig. Der Film "Der Kleine Panda" ist das erste intime Porträt, das es über diese Tiere gibt.



Am 25.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der geheimnisvolle Brillenbär

Die Hochebenen der Anden sind der natürliche Lebensraum des Brillenbären. Zum ersten Mal erforscht ein ecuadorianisches Wissenschaftlerteam die Lebensweise der letzten verbleibenden Bärenart Südamerikas. Die Biologen folgen den Spuren zweier Weibchen und ihrer Jungen. Wegen der Ausdehnung der landwirtschaftlichen Anbauflächen schrumpft der Lebensraum der Brillenbären immer weiter, und die Konflikte mit Bauern mehren sich. Zum Schutz des Brillenbären setzen sich Andres Laguna und sein Assistent Danilo Vasquez für die Schaffung von Wildtierkorridoren ein, machen der Bevölkerung die Bedrohung der seltenen Tierart bewusst.



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07.09.20 20:15 - 21:05
3sat: Braunkehlchen, Kiebitz & Kaiseradler - wie retten wir Österreichs Vogelwelt?

21.09.20 19:40 - 20:15
arte: Tatort Wald - Die Holzmafia in Rumänien

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rbb: Die Wahrheit über die Kraft des Waldes

24.09.20 21:00 - 22:00
3sat: Leben mit dem Klimawandel

07.09.20 16:50 - 17:20
arte: Corona und Umwelt

25.09.20 16:50 - 17:20
arte: Klimawandel - Wie stoppen wir die Erderwärmung?

09.09.20 12:15 - 12:45
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

20.09.20 06:15 - 06:45
3sat: Wald der Zukunft

23.09.20 20:45 - 21:15
mdr: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter

20.09.20 13:05 - 13:55
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa

21.09.20 21:45 - 22:15
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16.09.20 16:15 - 16:45
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21.09.20 12:15 - 12:50
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

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tagesschau24: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

15.09.20 22:25 - 22:55
3sat: Wald der Zukunft

09.09.20 01:50 - 02:20
tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?

25.09.20 13:30 - 14:15
phoenix: Wald in Not

09.09.20 20:15 - 21:00
SWR: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

07.09.20 21:00 - 21:45
rbb: Die Wahrheit über Schmetterlinge

22.09.20 10:55 - 11:55
WDR: Rettet die Natur - Wege zu mehr Artenvielfalt

08.09.20 22:55 - 23:40
3sat: Die Kinder machen Druck