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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 22.04.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Palast der Natur - Schloss Chambord
Das Schloss Chambord wurde im 16. Jahrhundert von Franz I. erbaut. Rund um das Schloss liegt der größte und älteste Naturpark Europas. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere. Der Filmemacher Laurent Charbonnier lässt uns den erstaunlichen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten entdecken.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 22.04.15 11:10 - 11:40 Uhr auf 
arte: Orinoko - Der Fluss der Abenteuer
Die Orinoko-Mündung in Venezuela zählt zu den größten Deltas der Erde und ist das Tor zum südamerikanischen Kontinent. Einst betraten hier Christoph Kolumbus und seine Nachfolger die Neue Welt, um nach Eldorado zu suchen, dem mythischen Goldland, das dem Königreich Spanien die Weltherrschaft sichern und den Eroberern ein Vermögen bescheren sollte. Heute wohnen an den Flussufern die Nachfahren der Ureinwohner, die die grausamen Massaker der Spanier überlebten. Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. In Ciudad Bolívar, einer der ältesten Städte des Kontinents, hat die Legende um den Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar ihren Ursprung. Sie gilt als Gründungsmythos der lateinamerikanischen Identität. An der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien beginnt das Amazonasbecken. Wenn in der Trockenzeit das Wasser zurückgeht, werden hier die Felszeichnungen der Arawak sichtbar - letzte Spuren einer uralten Kultur, die die europäischen Siedler völlig auslöschten. Eines jedoch konnte der beinahe undurchdringliche Regenwald behüten: Die Quellen des Orinoko liegen praktisch unzugänglich in der Sierra Parima an der Grenze zu Brasilien. Dort, so heißt es, leben noch heute indigene Völker, die jeden Kontakt mit der westlichen Zivilisation verweigern. Und so beschützt der Orinoko, die Wasserstraße der großen Eroberer, die letzten Zeugen einer verlorenen Welt.


Am 22.04.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.


Am 22.04.15 11:45 - 12:30 Uhr auf 
EinsPlus: Warum sterben die Bienen?
Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 Prozent. In Deutschland sogar bei bis zu 30 Prozent. Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln? "Betrifft"-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen. Er recherchiert bei Imkern, Chemiekonzernen, Landwirten und Wissenschaftlern. Er begleitet den Bienen-Aktivisten und Imker Christoph Koch durch sein Bienenjahr - und bei seinem Kampf gegen den schleichenden Niedergang seiner Bienenvölker.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 22.04.15 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Das Eichhörnchen
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe. Die Kamera verfolgt das Leben der Eichhörnchen im Verlauf eines Jahres vom Frühjahr bis zum Winter. Etwa ab April erhalten die Eichhörnchen die erste Nahrung, Baumknospen. Einige Wochen später beginnt die Eichhörnchenbalz, die Eichkater dringen in die Reviere der sonst allein lebenden Eichkätzinnen ein und umwerben sie. Fünf Wochen nach der Paarung bringt die Eichhörnchenmutter zwischen 3 bis 8 blinde Junge zur Welt. Erst nach 30 Tagen öffnen sich deren Augen und nach einer weiteren Woche verlassen die Jungen erstmals ihr Nest hoch oben in einer Baumkrone. Im Alter von 2 Monaten werden sie von ihrer Mutter nicht mehr versorgt und bauen sich ihre eigenen Nester. Wie alle Eichhörnchen legen sie im Herbst im Boden Vorräte für den Winter an.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 22.04.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Königsechsen
Ausgestattet mit gefährlichen Klauen, messerscharfen Zähnen und langen, kräftigen Schwänzen sind Warane die größten Echsen der Welt. Diese listigen Kreaturen haben eine Menge überraschender Strategien auf Lager, vor allem, was ihre Futterjagd und Fortpflanzung angeht. Kein anderes Reptil kann es mit ihrem Verstand aufnehmen. Keine andere Tierfamilie bietet eine solche Größenbandbreite, von Zergwaranen, die nur knapp 20 cm groß werden, bis hin zu den berüchtigten "Komodo-Drachen", die ganze 3 Meter lang und dem Menschen gefährlich werden können. Warane sind die Topjäger in ihrem Lebensraum, immer auf der Hut und nur schwer fassbar. Dr. Eric Pianca wagt mit Kollegen ein neuartiges Experiment. Mit Miniatur-Kameras, die auf dem Kopf oder dem Rücken eines Warans angebracht werden, begleiten sie Warane auf ihren Wanderungen und gewinnen Einblicke, die verständlich machen, warum diese faszinierenden Tiere noch einen weiteren Namen tragen: Königsechsen. Die meisten Waranarten finden sich in Australien. Etwa 30 der bisher 50 identifizierten Arten leben hier auf dem Boden, in Bäumen oder im Wasser. Sie leben in Wüsten, Buschgebieten oder tropischen Regenwäldern.


Am 22.04.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Die Gefahr, die von radioaktiven Strahlen ausgeht, kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima im März 2011 rufen in vielen Menschen automatisch bedrohliche Erinnerungen aus vergessenen Tagen hervor. Japan ist fern, denken die meisten. Doch vor 25 Jahren, am 26. April 1986, geschah das Unfassbare in Europa, also direkt nebenan: der Super-GAU in Tschernobyl. Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es den Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation? Ein westliches Filmteam drehte für diese Dokumentation in der verbotenen Zone und verbrachte dort mehr Zeit, als je ein anderes zuvor.


Am 22.04.15 15:50 - 16:10 Uhr auf 
arte: Brasilien - Das Pantanal
Das Pantanal - portugiesisch für"Sumpf" - im Herzen Südamerikas ist außergewöhnlich artenreich und gilt als eines der weltweit größten Feuchtbiotope. Es erstreckt sich vom südlichen Amazonasbecken und den östlichen Anden über Ostbolivien und Paraguay bis nach Brasilien. Zusammen mit dem US-Wissenschaftler und Umweltaktivisten Russ Mittermeier erkundet Art Wolfe das riesige Binnenland-Feuchtgebiet, das zum Unesco-Welterbe gehört. Die regelmäßige Überschwemmung des Pantanals lässt riesige Seen entstehen. Manche Tiere wandern dann in höher gelegene Gegenden, aber die meisten sind perfekt an das Leben in sumpfigen Gebieten angepasst. Zu Land gelingen dem Abenteurer Aufnahmen von zahlreichen bunten Vogelarten, die in dem Naturparadies zu Hause sind, und nachts wagt sich sogar ein seltener Ozelot vor die Linse. Der furchtlose Fotograf schlägt sich zudem durch den Schlamm und macht dort spektakuläre Nahaufnahmen von gefährlichen Kaimanen, begegnet gigantischen Fischottern und Wasserschweinen. Auch einige Menschen sind hier zu Hause. Es sind brasilianische Cowboys, die ihre Viehherden umhertreiben, so wie es im nordamerikanischen Westen vor 150 Jahren üblich war. Ihre Ländereien, Fazendas genannt, sind weitläufig, ihr Vieh hat viel Platz. Im sinkenden Hochwasser treiben die Cowboys ihre Herden vorbei an der reichen, unberührten Flora und Fauna. So gelingt an diesem einzigartigen Ort etwas Seltenes: Natur und Zivilisation leben hier in Einklang.


Am 22.04.15 16:10 - 16:55 Uhr auf 
arte: Komodo - Land der Drachen
Der bekannteste Bewohner des Komodo-Nationalparks in Indonesien ist der Komodowaran. Die Riesenechse kann bis zu drei Meter lang werden und dank ihres besonders sensiblen Geruchsorgans kann sie ihre Beute aus 1.500 Metern Entfernung orten. Auch Menschen können von den Raubtieren attackiert werden, berichtet Filmemacher Elmar Bartlmae. Das weiß auch die 83-jährige Haisa. Fast selbstverständlich und ohne Selbstmitleid erzählt sie von ihrer schmerzvollen Begegnung mit einem Komodowaran vor wenigen Wochen: "Wahrscheinlich habe ich einen Fehler gemacht, und deshalb hat er mich in die Hand gebissen." Haisa musste sofort behandelt werden, da Bakterien im Speichel des Warans eine tödliche Blutvergiftung auslösen können. Für Achmad Ariefiandy ist das Raubtier ein faszinierendes Forschungsobjekt, für das er extra in das Naturschutzgebiet gezogen ist. Der Zoologe fängt die Riesenechsen in selbst gebauten Fallen um sie zu registrieren und so einen Einblick über ihren derzeitigen Bestand zu bekommen. Nila Tanzil hat ganz andere Gründe in den Komodo-Nationalpark zu kommen. Sie hat einen Wohltätigkeitsverein gegründet, und transportiert nun einmal im Monat Bücherkisten für kleine Kinderbüchereien, die sie auf den Inseln eingerichtet hat. Ihre Besuche nutzt sie auch um die einmalige Unterwasserwelt des Nationalparks zu erleben.


Am 23.04.15 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Wie das Land, so der Mensch - Fontainebleau
Mit seinen 25.000 Hektar zählt der Wald von Fontainebleau zu den größten Waldgebieten Frankreichs. Die Region, die circa 50 Kilometer südlich der französischen Hauptstadt liegt, ist berühmt für ihre Sandsteinfelsen, die Sandwüsten, die Schluchten und die majestätischen Bäume. Diese Region wird auch die "grüne Lunge" der Pariser Region genannt; und seit 1998 ist der Wald von Fontainebleau von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt. Im frühen 19. Jahrhundert diente der Wald als Freilichtatelier für die Künstler der sogenannten Schule von Barbizon. Diese revolutionierten mit ihrem erheblichen Einfluss auf die französischen Impressionisten nicht nur die Kunstwelt, sondern erkannten auch früh, dass Fontainebleaus herrliche Natur bewahrt werden müsse. Auf ihren Anstoß gründete Kaiser Napoleon III. im Jahr 1861 eines der ersten Naturwaldreservate der Welt. Ab 1849 kamen mit der neuen Eisenbahnstrecke auch zahlreiche Touristen nach Fontainebleau. Doch der einfallsreiche Claude François Denecourt wusste diese ungezogenen Kreaturen zu bändigen: Er durchzog den Wald mit einem Netz aus befestigten Wegen, das noch heute von unzähligen Spaziergängern genutzt wird.


Am 23.04.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies China - Das Shangri La
Der Südwesten Chinas mit seinen schneebedeckten Himalaya-Bergen ist dank seiner Wälder und Täler malerisch. Zahlreiche, erstaunliche Vogelarten haben hier ihr Zuhause. Die Elefanten leben noch in freier Natur. Die Wälder erstrecken sich ins nördliche Territorium, wo sonst nur Wüsten zu finden sind. Wie entstanden diese Wälder? Die raue Naturlandschaft hält vielleicht die Antwort darauf versteckt.


Am 23.04.15 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2)
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet.


Am 23.04.15 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2)
Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen.


Am 23.04.15 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Steffens entdeckt Amazonien
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler. Im Anschluss, ab 15.30 Uhr, zeigt 3sat drei weitere Folgen der Reihe "Steffens entdeckt".
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 23.04.15 16:10 - 16:55 Uhr auf 
arte: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Die hochintelligenten Säuger sind auch für Igor Simoes ein zentraler Teil seiner Arbeit. Seine Delfintherapie soll kranken Kindern helfen, Mut zu schöpfen und besser ihren Alltag zu meistern. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt. Bereits in den 1920er Jahren wurden im brasilianischen Regenwald im großen Stil Kautschukplantagen gebaut. Heute sind von diesen Plantagenanlagen nur noch Ruinen übrig, so wie in Fordlandia - einem Ort der nach seinem Investor Henry Ford benannt wurde.


Am 23.04.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist sie mit über 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten.


Am 24.04.15 05:35 - 06:20 Uhr auf 
phoenix: Im Visier der Grizzly-Giganten
Die Schlagzeile in der Alaskanischen Anchorage Daily News verschlug mir den Atem: "Giant Grizzly Skeleton found on Aleutian Islands". Goldsucher hatten an einer der entlegensten Küstenregionen Westalaskas ein Bärenskelett von unglaublicher Größe gefunden. Aufgerichtet muss dieses Tier über vier Meter groß gewesen sein. Am Skelett befanden sich noch Fellstücke. Der Bär kann höchstens ein paar Jahre in dem kalten arktischen Klima gelegen haben. Immer wieder gab es Gerüchte über besonders riesige Bären, die in abgelegenen Gebieten Alaskas überlebt haben sollen. Indianer erzählen von ihnen, Jäger haben sie gefährtet und Buschpiloten vom Flugzeug aus gesehen. Der Gedanke, einen solchen Bären vor die Filmkamera zu bekommen ließ mich nicht mehr los. Existieren sie immer noch? Ich musste es herausfinden!


Am 24.04.15 07:25 - 08:15 Uhr auf 
ServusTV: Die letzten ihrer Art - Der Amazonas-Manati
In dieser Episode begeben sich Stephen Fry und Mark Carwardine nach Manaus in Brasilien. Dort treffen sie auf einen Boto, den vom Aussterben bedrohten Amazonasdelfin, können aber kein Amazonas-Manati finden. Sie treffen lediglich auf in Gefangenschaft lebende Amazonas-Manati. Ein Amazonas-Manati soll dann in die Freiheit entlassen werden. Doch Stephen bricht sich seinen Arm und muss evakuiert werden.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 24.04.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Risiko-Regionen - Wald unter Beobachtung
Cannet des Maures in Südfrankreich: Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht; auch Unachtsamkeit - wie das Wegwerfen von Zigaretten - kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden im Fôret des Maures Wachtürme errichtet, Brandwächter kontrollieren die Gegend und unternehmen Patrouillefahrten.


Am 24.04.15 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Was bringt der Klimawandel für Europa?
Der Treibhauseffekt lässt weltweit die Temperatur ansteigen. Aber für Europa könnte der Klimawandel das genaue Gegenteil bringen: eine neue Eiszeit. Schuld ist der Golfstrom.


Am 24.04.15 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Kinder kämpfen für eine bessere Welt - Jin in Südkorea stoppt den gelben Sand
Der 14jährige Jin aus Südkorea leidet an schwerem Asthma, ausgelöst durch Sandstürme aus dem benachbarten China. Dies Frühlingsstürme werden "Gelber Sand" genannt und fallen durch die rasche Wüstenausbreitung in China von Jahr zu Jahr heftiger aus. Durch sein Leiden sensibilisiert, sucht Jin Kontakt zu Umweltschützern. Auf einer internationalen Umweltkonferenz lernt er Felix kennen, der zu seinem Vorbild wird. Jin verspricht Felix, in Südkorea eine Million Bäume gegen den Klimawandel zu pflanzen. Doch bevor er loslegt, will er die Sache vor Ort genau untersuchen. Während seiner China-Reise lernt Jin einen Bauern kennen, dessen Schafe aufgrund der Umweltschäden fast verhungern. Durch die Reise ist Jin mehr denn je von der Wichtigkeit seiner Mission überzeugt, sieht sich aber auf einmal ungeahnten Schwierigkeiten ausgesetzt: Er erfährt, dass er eine staatliche Genehmigung zum Bäumepflanzen braucht. Werden die koreanischen Behörden Jin ein Stück Land zur Verfügung stellen? Wer finanziert die Baumpflanz-Aktionen? Wird Jin es schaffen, Mitstreiter für sein Projekt zu gewinnen?


Am 24.04.15 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Kinder kämpfen für eine bessere Welt - Felix in Deutschland pflanzt Bäume
Der 13jährige Felix steht am Rednerpult der Generalversammlung der Vereinten Nationen, rückt seine Brille zurecht, holt tief Luft und sagt: „Es ist höchste Zeit, dass ihr Erwachsenen mit uns Kindern zusammenarbeitet. Wenn wir gemeinsam 1.000 Milliarden Bäume pflanzen, können wir den Klimawandel stoppen.” Die eben noch gelangweilt aussehenden Delegierten aus aller Welt blicken verwundert von ihren Smartphones auf. Überraschte Gesichter, dann Beifallsstürme. Allmählich gewöhnt sich Felix an den Erfolg: Seine Baumpflanzaktionen sind beliebt und seine Vorträge finden regelmäßig Anklang. Er erhält Einladungen aus aller Welt und hetzt rund um den Globus. Ein Vortrag folgt dem nächsten. Presseanfragen kann er oftmals nur noch im Taxi auf dem Weg zum nächsten Termin beantworten. Ausgerechnet als er mit seinem Kräften am Ende ist, soll er einen Vortrag vor Topmanagern aus der Schokoladenindustrie halten, die ihm helfen könnten, sein weltweites Engagement im großen Stil auszubauen.


Am 24.04.15 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Wildschweinplage - Was kann man dagegen tun?
Wildschweine vermehren sich in Europa rasant – mit verheerenden Folgen: Sie zerwühlen die Wiesen und fressen sich durchRaps- und Maisfelder. Sogar in Großstädte sind sie vorgedrungen und verwüsten dort Parkanlagen und Privatgärten. Durch die hohe Zahl der Wildschweine kommt es auch immer häufiger zu Verkehrsunfällen. Landwirte, Jäger, Autofahrer: Alle möchten das Schwarzwild am liebsten loswerden. So wird verstärkt Jagd auf Wildschweine gemacht. Die Population wächst aber trotzdem weiter. Trotz höherer Abschusszahlen können die Jäger aber das Wildschweinfleisch in Süddeutschland häufig nicht weiter verkaufen, da es durch die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl aus dem Jahr 1986 noch immer radioaktiv belastet ist. Die „X:enius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen drei junge Wildschweine, deren Mutter überfahren wurde, in ihrem neuen Zuhause: Ihr Ziehvater, der Biologe und Jäger Hinrich Zoller, hat von der Universität Rostock den Auftrag bekommen, die Wildschweinplage einzudämmen. Mithilfe von GPS-Sendern erforscht er die Routen und Gewohnheiten der Tiere.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 24.04.15 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Indien - Land der Leoparden
Je mehr die menschliche Bevölkerung wächst, desto häufiger kommt es in Indien zu Angriffen von Leoparden. Rom Whitaker trifft im Rahmen seiner Dokumentation Menschen mit verschiedensten Hintergründen: einen Enthusiasten, in dessen unmittelbarer Nähe Leoparden Entspannung finden. Einen selbsternannten Leoparden-Mörder, der Rache für ein getötetes und aufgefressenes Kind sucht. Und einen Wissenschaftler, der einen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Mensch und Tier sucht.


Am 24.04.15 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Steffens entdeckt - Rocky Mountains
Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams". Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen.


Am 24.04.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Der Soonwald im Hunsrück
Ein Wald wie aus alten Märchen: jahrhundertealte Eichen, romantische Burgruinen, verwunschene Lichtungen, blühende Wiesen, kristallklare Bäche. "Silva sana", gesunder Wald, nannten ihn die Römer. Einst versteckte sich hier der Räuberhauptmann Schinderhannes mit seiner Bande. Heute pflegen engagierte Forstleute den Wald und hüten seine versteckten Kleinode, kleine, lichtdurchflutete Urwälder, von saftigen Moospolstern überwachsen, zu denen oft nur geheime Pfade führen. Der Soonwald ist weitgehend unzersiedelt und ca. 20.000 Hektar groß. Nur wenige Straßen führen durch den Wald, die nächsten Ortschaften liegen alle am Waldrand. Für viele Menschen im östlichen Hunsrück ist der Wald Arbeitsplatz: Waldarbeiter ist hier ein Traditionsberuf. Und bei einigen Bauern weiden noch wie in alten Zeiten die Kühe auf den Waldwiesen. Andere wiederum bauen Wildfrüchte wie Eberesche und Holunder an und machen Saft daraus. Eine Bürgerinitiative möchte der strukturschwachen Region mit einem sanften Tourismus auf die Beine helfen, der auf Gesundheit, Genuss und Natur setzt. Der Soonwald ist eine Naturoase mit sehr guter Verkehrsanbindung: Die Autobahn liegt in der Nähe, ebenso der Flugplatz Frankfurt-Hahn, der vielen Menschen in der Region Arbeit gibt.


Am 24.04.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch der geheime Star ist die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat - und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt. Die Großvatertanne beispielsweise steht im Nordschwarzwald, überragt im Alter von 230 Jahren und einer Höhe von 45 Metern Höhe fast alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs - und damit die Königin des Schwarzwalds. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück.


Am 24.04.15 15:50 - 16:15 Uhr auf 
arte: Neuseeland
Grüne Wälder, Berge und eine scheinbar endlose Küstenlinie - Neuseeland ist bekannt für seine unglaubliche Schönheit. Der Inselstaat liegt im Südwest-Pazifik, 1.200 Meilen östlich von Australien. Dieses kleine Land hat einen großen Traum: eine Nation zu werden, die weltweit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit ist. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verstehen sich dabei als Bewahrer ihrer Kultur, aber auch als Wächter über die einzigartige Natur, über das Meer, die Pflanzen und die Tiere ihrer Insel. In dieser Folge porträtiert Art Wolfe vor allem die Maori-Kultur, fotografiert deren Rituale und kunstvolle Tätowierungen. Die Verzierungen des Körpers und Gesichts der Maori werden auch als Ta moko bezeichnet. Ursprünglich wurde mit Federn von Albatrossen tätowiert, die Praxis gilt bis heute als heilig. Die Tätowierungen erzählen die jeweils individuelle Geschichte ihres Trägers, wobei die Motive und Symbole durchweg positive Bedeutungen besitzen und von Formen der Natur inspiriert sind. Mit ihren Gesichtstätowierungen drücken die Maori ihre Traditionsverbundenheit aus. Nach den Begegnungen mit den Ureinwohnern der Insel erkundet Art Wolfe die wilde Natur der faszinierenden Südinsel Neuseelands.


Am 24.04.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Steffens entdeckt - Polen
Ist die Rede von Urwald, denkt man an tropische Regenwälder. Aber es gibt ihn auch hier in unseren Breitengraden: den letzten Tiefland-Urwald Europas. Dirk Steffens reist in den polnischen Nationalpark Bialowieza. An der Grenze zu Weißrussland gelegen, ist der Park seit 450 Jahren von Menschenhand beinahe unberührt - ein "Märchenwald". In dieser Wildnis fühlen sich Wisente richtig wohl. Von der Ausrottung bedroht, ist es gelungen, diese "Urviecher" in Bialowieza wieder anzusiedeln.


Am 24.04.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Naturparadies Skandinavien
Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Norwegen hat sich im Hochland Dovrefjell ein fast vollständig intaktes Ökosystem - das letzte seiner Art in Europa - erhalten. Dort leben etwa 230 Grönländische Moschusochsen. Ihre zottigen Pelze und die kräftig gehörnten Köpfe verleihen den Tieren ein imposantes Aussehen. Mit dem dichten, langhaarigen Fell trotzen sie den extremsten Witterungen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Die Kamera begleitet eine Bärin mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs auf ihren Streifzügen. Im Frühjahr bietet auch die Vogelwelt einzigartige Naturerlebnisse wie die spektakuläre Balz des Birkwildes und den Rastaufenthalt der Graukraniche in Schweden. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.


Am 24.04.15 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Ein Hund für Afrika
Shaya ist eine junge Hündin und ganz schön vorwitzig. Hundetrainerin Perdita Lübbe hat noch viel an der Ausbildung zu tun bis zum Abflug nach Afrika. Shaya soll lernen, Nashornhorn, Elfenbein, Waffen und Munition aufzuspüren. Keine leichte Aufgabe für einen verspielten Belgischen Schäferhund. Eigentlich sollte Shaya als Bombenspürhund ausgebildet werden, doch in ihrer Heimat Hessen war keine Stelle frei. Perdita Lübbe trainiert Shaya drei Monate lang für ihren Einsatz in Afrika, ehrenamtlich und mit großem Engagement. Dann kommt der große Tag. Zusammen fliegen Trainerin Perdita Lübbe und Schützling Shaya nach Südafrika, wo Ranger Craig Spencer auf sie wartet. Mit ihm soll Shaya in der Anti-Wilderer-Einheit arbeiten. Werden die beiden sich verstehen? Wird Shaya sich in dem fremden Land mit den vielen fremden Tieren und Gerüchen zurechtfinden? Hoffentlich, denn jedes Jahr werden in Afrika mehr als 600 Nashörner gewildert. Tendenz steigend. Das Horn ist wertvoller als Gold, gilt in Asien als homöopathisches Allheilmittel. Obwohl es Nashörner seit 50 Millionen Jahren gibt, könnten sie von Wilderern in den nächsten zehn Jahren ausgerottet werden. Shaya soll den Wilderern auf die Spur kommen und dabei helfen, ihnen das Handwerk zu legen. Gunnar Henrich hat Shayas Ausbildung in Hessen und die Eingewöhnung in Südafrika mit seiner Kamera begleitet.


Am 24.04.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.


Am 25.04.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Der Wildschütz stirbt nie
Unerschrockener Selbstversorger, bewunderter Rebell, romantischer Held - der Mythos des Wilderers ist in Österreich ungebrochen. Wilderergeschichten folgen archaischen Regeln mit klarer Rollenverteilung zwischen Gut und Böse. Existiert vielleicht doch eine heimliche Seelenverwandtschaft zwischen dem gesetzlosen Wilderer und dem Hüter des Gesetzes, dem Jäger? In der Dokumentation "Der Wildschütz stirbt nie" legen Wilderer ihre Motive dar, sie erzählen dramatische Erlebnisse und erläutern ihren Ehrenkodex. Außerdem wird die historische Wildererschlacht von Molln in Oberösterreich aus dem Jahr 1919 nachgestellt.


Am 25.04.15 10:30 - 11:15 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (1/2)
Sie haben ein extrem buntes und ausgreifendes Federkleid: Paradiesvögel sind eine Vogelfamilie, die zur Ordnung der Sperlingsvögel gehört. Sie leben in den tropischen Regenwäldern Australiens, einigen Inseln der Molukken und vor allem auf Neuguinea. Die Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise zu den Wappentieren Neuguineas und erklärt, wie die Paradiesvögel im Laufe der Evolution ihr faszinierendes Aussehen entwickelt haben. Außerdem gibt sie Einblick in die einfallsreichen Balztänze der Tiere, die aufgrund der attraktiven Schmuckfedern der Männchen einer sehr kunstvollen, manchmal auch etwas schrägen Choreographie gleichen.


Am 25.04.15 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Die Paradiesvögel Neuguineas (2/2)
Es gibt Vögel, die ihren eigenen kleinen Garten anlegen. Die Rede ist von der Familie der Laubenvögel, engen Verwandten der Paradiesvögel, deren Leben sich größtenteils am Boden abspielt. Sie zeichnen sich durch ein einzigartiges Paarungsverhalten aus: Um die Weibchen zu beeindrucken, errichten die Männchen aus kleinen Ästchen architektonisch aufwendige Bauwerke - sogenannte Lauben - und schmücken deren Umgebung mit möglichst farbenfrohen Objekten wie zum Beispiel Früchten. Die Dokumentation zeigt verschiedene Laubenvögel, die ihre "Liebeshütten" mitten im Regenwald auf besonders ausgefallene und innovative Weise dekorieren.


Am 25.04.15 12:15 - 12:45 Uhr auf 
NDR: Im Herzen Venezuelas
Diese "Weltreisen" führen im Südosten Venezuelas von der Goldminenstadt El Dorado auf die spektakulären Tafelberge, zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1.000 Meter hohen Salto Ángel, zum indigenen Volk der Pemón. Weiter auf der Transamazonica durch den Dschungel zum Orinoco bei der Stadt Ciudad Bolívar und dann ins Orinoco-Delta. Das Filmteam begegnet Bruno, einem ehemaligen Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde. Er wohnt mit seiner Frau, die in Telenovelas spielt und singt, im Dschungel und lebt heute vom Benzinschmuggel ins Nachbarland Guyana. In der Gran Sabana fliegt das Team mit dem Helikopter auf einen Tepui, einen der Tafelberge – mit einem Kleinflugzeug über den Salto Angel und blind durch die Wolken in einen Canyon. Sie kämpfen sich im Einbaum gegen Stromschnellen vorwärts und steigen dann durch den Urwald zum Fuß des höchsten Wasserfalls der Erde auf. Im Orinoco-Delta sind sie mit dem Boot und Clemente, dem einheimischen Führer, unterwegs zu einem Medizinmann, der zeigt, wie man allein mit den Gaben des Waldes im Dschungel überlebt.


Am 25.04.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ein Haus für gute Geister
Eine Mischung aus Arbeitszimmer und buddhistischem Tempel: Petes Kundin Dana ist sehr naturverbunden und spirituell veranlagt. Sie möchte in ihrem neuen Domizil einen Roman schreiben. Zur Überraschung aller Beteiligten wird ein alter, nahezu abgestorbener Baum zum idealen Standort für diese Unternehmung. Petes Tempel-Baumhaus haucht der Pflanze neues Leben ein und dient Dana zukünftig als spiritueller Rückzugsort.


Am 25.04.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Der Lippenbär - Held aus dem Dschungelbuch
Über den Lippenbären in freier Wildbahn ist so gut wie gar nichts bekannt. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Sie folgen einem jungen Männchen auf seinem Weg zum erwachsenen Bären.


Am 25.04.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen - Die Retter der Orang-Utans
Vor einigen Jahren hatte Frank Elstner den Tierschützer Willie Smits in seiner Sendung "Menschen der Woche" kennengelernt und versprochen, einmal selbst nach Indonesien zu kommen, um die Situation der Orang-Utans vor Ort zu erleben. Es sollte eine der spannendsten und emotionalsten Reisen im Leben von Frank Elstner werden: Über drei Wochen begleitet er den Tier- und Naturschützer Willie Smits durch Indonesien, immer auf der Spur der Orang-Utans. Die Route führt von Java über Sulawesi bis nach Borneo, der natürlichen Heimat der Orang Utans. Der deutsche Moderator lernt dabei Menschen kennen, die ihr ganzes Leben dem Schutz der seltenen Menschenaffen widmen, bekommt aber auch Einblicke in die großen Probleme des Landes und die damit verbundenen Schicksale für die Orang-Utans. Und nicht zuletzt begleitet er einen ganz besonderen Orang-Utan auf dem Weg zurück in die Freiheit. "Einer der schönsten Momente meines Lebens", sagt Elstner sichtlich berührt bei 40 Grad im Schatten mitten im Dschungel von Borneo.


Am 25.04.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Die Gefahr, die von radioaktiven Strahlen ausgeht, kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima im März 2011 rufen in vielen Menschen automatisch bedrohliche Erinnerungen aus vergessenen Tagen hervor. Japan ist fern, denken die meisten. Doch vor 25 Jahren, am 26. April 1986, geschah das Unfassbare in Europa, also direkt nebenan: der Super-GAU in Tschernobyl. Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es den Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation? Ein westliches Filmteam drehte für diese Dokumentation in der verbotenen Zone und verbrachte dort mehr Zeit, als je ein anderes zuvor.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr im NDR)


Am 26.04.15 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Wilde Tiere, große Liebe - Im Wald von Chambord
Im Wald von Chambord, wo einst französische Könige jagten, kann man im Frühling kuriose Dinge beobachten. Für den König des Waldes, den Hirsch, beginnt die Zeit des Werbens um die weiblichen Artgenossen. Doch nicht nur Hirsche und Rehe sind amourös unterwegs, auch bei den Vögeln stehen jetzt Balz, Paarung und Nestbau im Vordergrund. Laurent Charbonniers spektakuläre Filmaufnahmen zeigen Szenen der Verführung und Balz bis zur mütterlichen Zärtlichkeit und Fürsorge ganz unterschiedlicher wilder Tierarten unserer Breiten aus nächster Nähe. Der Vierteiler "Wilde Tiere, große Liebe" offenbart berührende Momente im Kreislauf des Lebens.


Am 26.04.15 10:00 - 10:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Ralphi - Bäume
Großer Streit in der Augsburger Puppenkiste: Der Professor und das Zirkuspferd können sich nicht einigen, wer von ihnen die bessere Schule besucht hat. Immer wieder vergleichen sie das Gymnasium mit der Zirkusschule bis sich der Baum einschaltet und seine Baumschule als die Beste ausruft. Der Kasperl ist verdutzt, wozu brauchen Bäume eine Schule? Und vor allem was soll man da lernen? Zum Glück war Ralphi schon mal wegen Bäumen unterwegs und kann seinen Freunden einiges erzählen: Von Bäumen, die ordentlich erzogen werden müssen, von Bäumen, die veredelt werden, von Bäumen, die Sauerstoff machen und sogar von Bäumen, die Menschen und Tiere beschützen.


Am 26.04.15 10:15 - 10:45 Uhr auf 
EinsPlus: Wolf, Biber und Kormoran - geschützte Feinde?
Gerissene Schafe, leer gefischte Seen, abgenagte Bäume - wilde Tiere machen Bauern und Fischern das Leben schwer. Wölfe, Biber und Kormorane waren einst fast ausgerottet, nun wandern sie wieder ein und vermehren sich rasant. Auch weil sie in Brandenburg und Berlin kaum noch Gegenspieler haben. Manch betroffener Jäger würde gern die Flinte anlegen, doch diese Arten stehen unter Schutz. Wie aber sind die Konflikte zu lösen?
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)


Am 26.04.15 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Das Herz von Borneo - Orang-Utans
Bis zu fünf Quadratkilometer Wald benötigt ein Orang-Utan. So viel wird derzeit auf Borneo innerhalb weniger Stunden vernichtet. Rasant wie der Wald, schrumpft auch der Bestand der Borneo-Orang-Utans. Es gibt nur noch ungefähr 50.000 Tiere. Jahr für Jahr sterben etwa 1.000 an den Folgen der Lebensraumvernichtung. In den letzten 50 Jahren hat die Insel die Hälfte ihres Waldes eingebüßt. Mit dem vom WWF initiierten Projekt "Heart of Borneo" wollen die Verantwortlichen auf der Insel selbst ihr grünes Herz vor dem endgültigen Kollaps bewahren. Das gemeinsame Dreiländer-Schutzgebiet, 220.000 Quadratkilometer groß, soll Borneos Tierwelt eine Zukunft geben.


Am 26.04.15 13:30 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Bonzen, Bären und Belugas an der Hudson Bay
Die Hudson Bay, das Randmeer im Nordosten Kanadas, bleibt aufgrund des Klimawandels immer länger eisfrei. Dies bringt ihre einzigartige Naturlandschaft in Gefahr. Der Performancekünstler Ryan Klatt musiziert mit Belugas und träumt davon, eine Unterwasseroper mit ihnen zu produzieren. Die Indianerin Maria Mattice kämpft dagegen, dass demnächst von Churchill aus Erdöl nach Europa verschifft wird. Und der Forscher Ryan Brook erklärt, wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert hat. Sie alle vereint die Liebe zur einzigartigen sowie gefährdeten Naturlandschaft der Hudson Bay.


Am 26.04.15 14:25 - 14:55 Uhr auf 
3sat: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit, lebt der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt, in freier Wildbahn. Er ist ein nationales Symbol von Kraft und Macht. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere ist der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden.


Am 26.04.15 14:30 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Natur an der Stadt - Die Leineauen
Im Südwesten von Hannover entlang der Leine, erstreckt sich ein etwa 50 Quadratkilometer großes Gebiet, das seit Jahrtausenden geprägt wird vom Lauf des Wassers: die Südliche Leineaue. Das ehemalige Überschwemmungsgebiet der Leine ist ein artenreiches Feuchtbiotop und Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Allein 275 Vogelarten wurden hier schon nachgewiesen; darunter Weißstorch, Silberreiher oder Fischadler. Auch mehrere Biberfamilien haben sich wieder angesiedelt, nachdem sie bereits an der Leine als ausgerottet galten. Im Schatten der Großstadt Hannover konnte sich eine beinahe einmalige Landschaft erhalten, um deren Schutz sich der Mensch kümmern muss, so wie die Biologen Tonja Mannstedt und Eick von Ruschkowski. Zu ihren Aufgaben gehören die Bestandskontrolle und die Suche und Zählung von Biberbauten. Im Frühjahr erkunden die beiden schwer zugänglichen Bereiche der Leine vom Kanu aus. Dabei kommen sie den Bibern sehr nahe. Die Reportage aus der Reihe "NaturNah" zeigt, wie artenreich und vielfältig das Leben am Fluss im Schatten der Großstadt ist und begleitet Menschen, die mit viel Aufwand die Natur ihrer Heimat schützen.


Am 26.04.15 14:55 - 15:40 Uhr auf 
3sat: Unter Tigern - Indiens Raubkatzen hautnah
Wenn man Tigern im indischen Dschungel besonders nah kommen will, sollte man eine Allianz mit Elefanten eingehen. Elefanten sind gelehrig und müssen die Tiger nicht fürchten. Deshalb wurden sie auch zu "Kameraassistenten" ausgewählt: Drei Jahre lang folgte der vielfach preisgekrönte Tierfilmer John Downer einer Tigerin und ihren vier Jungen. Die eigens trainierte Elefanten trugen Spezialkameras auf ihren Stoßzähnen. Die bis zu 250 Kilogramm schweren Raubkatzen sehen Elefanten als ihre ganz normalen Nachbarn, die sie auch in unmittelbarer Nähe dulden.


Am 26.04.15 15:40 - 16:25 Uhr auf 
3sat: Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden
Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut oft ein anderes Bild Bangladeschs. Die Dokumentation "Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden" richtet den Blick auf Bangladeschs reiche Kultur, seine einzigartige Natur, seine liebenswerten Menschen und erkundet die nördlichen Provinzen entlang des Jamuna, einer der drei großen Flüsse des Landes. In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner buddhistischen und hinduistischen Vergangenheit.


Am 26.04.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Erlebnisreise Odenwald
Die filmische Reise beginnt im Frühling an der Bergstraße mitten im Blütenmeer der Kirsch-, Apfel- und Mandelbäume. Die Römer nannten die Bergstraße „strata montana“, ein Hinweis auf die jahrtausendealte Kulturlandschaft am Fuße des Odenwalds mit seinen malerischen Städtchen. Die Reise führt weiter hinunter zu den hessischen Neckarorten und folgt dem Limesverlauf quer durch das Mittelgebirge. Der Film porträtiert bekannte Städte wie Erbach und Michelstadt, besucht die weithin bekannten Odenwälder Naturschätze und zeigt das heutige bäuerliche und dörfliche Leben.


Am 26.04.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Immer ein Kampf
Familie Pelletier muss sich nach all den Jahren harter Arbeit mit großen Problemen befassen: positiven Problemen. Denn das Wetter des diesjährigen Sommers war eher ungewöhnlich für die Region und sorgte für ein enorm rasches Baumwachstum. Der Bestand ist somit äußerst dicht, und die Mannschaft arbeitet in den Wäldern am Limit ihrer Kräfte. Dennoch kommt der Familienbetrieb der Nachfrage seiner Kunden kaum nach, und so investieren die Pelletiers in neue Ressourcen. Eine Unternehmung mit hohem Risiko, deren Ausgang vollkommen ungewiss ist.


Am 26.04.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Pleiten, Pech und Pannen
Den Pelletiers wurde das Holzfällen in die Wiege gelegt, und auch wenn der Wald und der Betrieb alles für die Familie sind, stoßen sie manchmal an ihre mentalen Grenzen. Das Team immer und immer wieder fernab der zivilisierten Welt und ihrer Liebsten zu motivieren, kostet Kraft. Nun strebt das Unternehmen eine Verdopplung der bisherigen Produktion an, doch als mehrere dringend benötigte Maschinen den Geist aufgeben, ist dies sowohl für das Arbeitspensum als auch für die Leidenschaft der Mitarbeiter ein Schritt in die falsche Richtung.


Am 27.04.15 07:45 - 08:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Im Dschungel von Myanmar - Im Königreich der Elefanten
In der Bergregion im Westen des Landes begibt sich das Team auf die Suche nach dem berühmtesten Tier Myanmars: dem asiatischen Elefanten. In ganz Südostasien sind die grauen Riesen vom Aussterben bedroht, aber in Myanmar fühlen sie sich wohl. Die undurchdringlichen Urwälder des Landes bieten den Elefanten ideale Lebensbedingungen und sind womöglich der letzte Zufluchtsort einer Tierart, die immer weiter zurückgedrängt wird.


Am 27.04.15 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Unser Boden
Das in allen bayerischen Gymnasien unterrichtete Schulfach "Natur und Technik" führt die Schüler der 5. Klassen in kindgerechter Weise in die analytischen Methoden der Naturwissenschaften und die empirische Arbeitsweise der Technik ein. Die verschiedenen Themenbereiche wie "Bogen", "Luft" oder "Wasser" werden fächerverbindend aus der Sicht von Biologen, Chemikern, Geografen und Physikern bearbeitet. Da die Pflanzen im Schulgarten nicht recht wachsen wollen, beschließen Schüler und Lehrer, eine Bodenprobe untersuchen zu lassen. In der Forschungsanstalt lernen sie wichtige Kennwerte wie ph-Wert oder Mineralstoffgehalt kennen, mit denen die Güte des Bodens beurteilt werden kann. Damit kann dem Gartenbesitzer eine fundierte Düngeempfehlung gegeben werden. Ein Zeichentrick zeigt anschließend den Aufbau des Bodens aus verschiedenen Schichten. Bei einer Exkursion in den nahen Wald lernen die Schüler die Struktur naturnaher Böden kennen und sammeln einige Bodenbewohner für die Beobachtung mit dem Mikroskop ein. Da gibt es Insekten, Würmer und Spinnen, aber auch Mikroorganismen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. In einem weiteren Trickfilm wird die Aufgabenteilung der Bodenbewohner und ihr Beitrag beim Abbau organischer Substanzen erklärt. Zum Schluss werden Eingriffe des Menschen durch die Nutzung des Bodens, besonders die Wirkung von übermäßiger Düngung und von Pflegeschutzmitteln gezeigt.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 27.04.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 27.04.15 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Afrika - Madagaskar
Vor 80 Millionen Jahren löste sich Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die widerstandsfähigen oder vom Schicksal privilegierten Arten, die bis an die Küsten vordringen konnten, überlebten in diesem neuen Lebensraum. Auf der viertgrößten Insel der Welt konnten sich aufgrund der geografisch abgeschiedenen Lage mehr als 200.000 verschiedene Arten entwickeln; 80 Prozent dieser Arten sind nur in Madagaskar heimisch. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung vieler Gebiete sind einige Regionen der Insel unberührt und ökologisch intakt geblieben. Art Wolfe lädt dazu ein, die unterschiedlichen Inselbewohner Madagaskars zu entdecken, darunter "tanzende" Sifakas - eine Gattung aus der Familie der Lemuren - sowie schillernde Chamäleons. Landschaftlich beeindrucken ihn die bizarren Felsformationen im Nationalpark Tsingy de Bemaraha, dem einzigartigen Lebensraum des tropischen Regenwalds und der Dornensavanne.


Am 27.04.15 23:40 - 00:40 Uhr auf 
arte: Icaros
Sein Leben in Spanien hat er komplett hinter sich gelassen - seine Frau, seine Kinder, seinen Beruf bei der Bank -, um in völliger Freiheit im Paradies zu leben: Marcel hat es im Regenwald von Costa Rica gefunden, auf einer Reise, von der er nicht mehr zurückkehrt. Seit 30 Jahren lebt er nun bereits unbekleidet in einer einfachen Hütte im Dschungel. Der Dokumentarfilm beschwört in atmosphärisch schönen Bildern die Natur und beschreibt die Suche eines Mannes nach einer unberührten Heimat, einem Ort, wo er endlich er selbst sein kann.


Am 28.04.15 07:45 - 08:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Im Dschungel von Myanmar -Auf den Spuren des Malaienbärs
Um zu zeigen, wie wichtig die Wälder für das ökologische Gleichgewicht des Landes sind, arbeiten die Expeditions-Mitglieder an einem Katalog bisher unerforschter Arten. Das Forscherteam um Dr. Ross Piper sucht am Boden und in den Baumkronen, während das Filmteam Spezialkameras installiert, um Aufnahmen scheuerer Tiere zu ergattern.


Am 28.04.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wölfe auf dem Vormarsch - Zwischen Ostsee und Alpen
In den meisten Gebieten wurden frei lebende Wölfe bereits vor 150 Jahren ausgerottet, doch nun gibt es sie wieder in Deutschland. In Sachsen leben etwa 25 Wölfe und auch in anderen Bundesländern wurden einige gesichtet. Das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie vom Artenschutz selten hört. Der Biologe Sebastian Koerner beobachtet die Tiere seit mehr als zehn Jahren. Dabei sind einzigartige Aufnahmen entstanden, die selbst Wolfsexperten so noch nie gesehen haben. Zusammen mit zwei Wolfsforscherinnen spürt er den "deutschen" Wölfen nach, dokumentiert und erforscht Vorkommen und Lebensweise.


Am 28.04.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Der Tierfilmer Andreas Kieling entdeckt dieses wilde Deutschland. Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern.


Am 28.04.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.


Am 28.04.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDFTeam immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 28.04.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Evolution - 7 Dinge, die Sie wissen sollten
Was hat ein Kohlkopf mit einem Menschen gemein? Fragen wie diese stellt man sich nicht einfach so - dafür gibt es Wissenschaftler. Ihre überraschende Antwort: mehr als man vermutet. Nach Schätzungen teilen Menschen fast die Hälfte der Gene mit Gemüse. Vor über 150 Jahren waren solche Fragen noch undenkbar, alle Lebewesen galten als von einem Gott erschaffen. Das änderte sich erst, als Charles Darwin und nach ihm andere Biologen zeigen konnten, dass alle Lebewesen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen müssen. Er hat vermutlich vor über 3,5 Milliarden Jahren gelebt.


Am 28.04.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten
Elefanten sind faszinierend. Sie sind majestätisch und gleichzeitig sanftmütig. In mancher Hinsicht sind sie uns Menschen sehr ähnlich: In ihrer Lebenserwartung und ihrem Entwicklungstempo, ihren engen Familienbanden, ihrem sprichwörtlich guten Gedächtnis, ihrer freudigen Reaktion bei Geburten und ihrer Trauer bei Todesfällen. Elefanten sind sensible und hochintelligente Wesen. Doch schon bald könnten sie verschwunden sein. Denn der Mensch ist dabei, sie auszurotten. Es tobt ein blutiger Krieg um Elfenbein, der jährlich 40.000 Elefanten das Leben kostet. Wenn diese massive Wilderei nicht gestoppt wird, wird es in weniger als zehn Jahren keine Elefanten mehr auf dem afrikanischen Kontinent geben. Schauspieler Hannes Jaenicke bekannt für sein weltweites Engagement im Tier und Naturschutz macht sich auf die Reise nach Kenia mit vielen Fragen im Gepäck: Wie konnte es soweit kommen? Warum hat die Wilderei ein so beispielloses Ausmaß erreicht? Und was können wir dagegen tun?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 29.04.15 06:05 - 06:30 Uhr auf 
arte: Brasilien - Das Pantanal
Das Pantanal - portugiesisch für"Sumpf" - im Herzen Südamerikas ist außergewöhnlich artenreich und gilt als eines der weltweit größten Feuchtbiotope. Es erstreckt sich vom südlichen Amazonasbecken und den östlichen Anden über Ostbolivien und Paraguay bis nach Brasilien. Zusammen mit dem US-Wissenschaftler und Umweltaktivisten Russ Mittermeier erkundet Art Wolfe das riesige Binnenland-Feuchtgebiet, das zum Unesco-Welterbe gehört. Die regelmäßige Überschwemmung des Pantanals lässt riesige Seen entstehen. Manche Tiere wandern dann in höher gelegene Gegenden, aber die meisten sind perfekt an das Leben in sumpfigen Gebieten angepasst. Zu Land gelingen dem Abenteurer Aufnahmen von zahlreichen bunten Vogelarten, die in dem Naturparadies zu Hause sind, und nachts wagt sich sogar ein seltener Ozelot vor die Linse. Der furchtlose Fotograf schlägt sich zudem durch den Schlamm und macht dort spektakuläre Nahaufnahmen von gefährlichen Kaimanen, begegnet gigantischen Fischottern und Wasserschweinen. Auch einige Menschen sind hier zu Hause. Es sind brasilianische Cowboys, die ihre Viehherden umhertreiben, so wie es im nordamerikanischen Westen vor 150 Jahren üblich war. Ihre Ländereien, Fazendas genannt, sind weitläufig, ihr Vieh hat viel Platz. Im sinkenden Hochwasser treiben die Cowboys ihre Herden vorbei an der reichen, unberührten Flora und Fauna. So gelingt an diesem einzigartigen Ort etwas Seltenes: Natur und Zivilisation leben hier in Einklang.


Am 29.04.15 07:20 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Bauberufe im Mittelalter - Berufe im Wald
Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter denselben Bedingungen wie vor 800 Jahren statt. Handarbeit ist angesagt, ohne Bagger, LKW und Bohrmaschine. Eine beeindruckende Szenerie: Holzfäller schlagen Bäume; Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk; Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her; Seiler drehen Hanfseile; Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch; Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße, Korbflechter die vielen notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit.
In der ersten Folge "Der Weg des Steins" (7.20-7.35 Uhr) stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank die Berufe rund um den Stein vor: Der Steinbrecher schlägt im Steinbruch Steine aus dem Fels. Der Steinmetz bearbeitet die groben Steine zu exakten Mauersteinen. Der Maurer schließlich setzt die Steine.
In der zweiten Folge "Berufe im Wald" (7.35-7.50 Uhr)stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank die Berufe rund um das Holz vor: Waldarbeiter fällen Bäume und schlagen die Stämme zu Balken zu. Die Zimmermänner verarbeiten das Holz von den Waldarbeitern zu Gerüsten, Tischen, Dachstühlen oder Laufrädern. Der Korbflechter stellt die zum Transport von Baumaterial notwendigen Körbe her.
In der dritten Folge "Die Zulieferer" (7.50-8.05 Uhr)stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank die Zuliefererberufe vor: Der Seiler stellt alle auf der Baustelle erforderlichen Seile und Schnüre her. Der Schmied fertigt Werkzeuge wie Meißel, Sägen und Äxte ein. Der Ziegler knetet und brennt die für die Dächer erforderlichen Ziegel.


Am 29.04.15 07:20 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Jaguare - Projekt Freiheit
Der brasilianische Jaguar-Experte Leandro Silviera leitet den "Jaguar Conservation Fund" seit über 25 Jahren. Nachdem man das Muttertier erschossen hatte, überließ man dem Experten drei Jaguar-Junge. Silviera zog die drei Jaguare auf. Dabei filmte er die Entwicklung der Tiere. Als sie lernten, mit der Wildnis in der freien Natur umzugehen, ließ der Experte die drei Jaguare frei. Doch wie werden die Tiere zurechtkommen - vor allem nach der engen Beziehung zu ihrer menschlichen Pflegefamilie? Wird Silviera die Farmer aufhalten können, die Jagd auf die Jaguare machen?
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)


Am 29.04.15 07:55 - 08:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Im Dschungel von Myanmar - Auf der Fährte des Tigers
Die Forscher erreichen den Norden Myanmars, wo einer der größten zusammenhängenden Urwälder in ganz Südostasien liegt. Dort hoffen sie, auf Vertreter einer überaus bedrohten Tierart zu treffen - den Tiger. Außerdem halten sie Ausschau nach seltenen Marmorkatzen, Marderbären, Schuppentieren und Weißbrauengibbons.


Am 29.04.15 08:30 - 09:00 Uhr auf 
arte: Biber - Invasion eines Altbekannten
Geliebt und geschützt, aber auch gejagt und vertrieben - am Biber scheiden sich die Geister. Für die einen stehen die wirtschaftlichen Schäden im Vordergrund. Für die anderen sind es die positiven ökologischen Auswirkungen für die Umwelt. Durch seine Dämme schafft der Biber Wasserlandschaften, die vielen Arten eine Heimat bieten. In Mitteleuropa war der Biber ursprünglich heimisch. Wegen seines Fells und Fleischs wurde er im 19. Jahrhundert bei uns fast vollständig ausgerottet. Heute versucht man ihn vielerorts wieder anzusiedeln. Doch passt der Biber heute noch in unsere durch wirtschaftliche Interessen geprägte Kulturlandschaft? Um mehr über das Verhalten und die Besonderheiten des Bibers herauszufinden, haben sich die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf den Weg nach Bayern zum Bibermanager Gerhard Schwab gemacht. Seine Aufgabe ist es, zwischen Mensch und Biber zu vermitteln.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 29.04.15 09:45 - 10:25 Uhr auf 
arte: Wilde Tiere, große Liebe - Im Wald von Chambord
Im Wald von Chambord, wo einst französische Könige jagten, kann man im Frühling kuriose Dinge beobachten. Für den König des Waldes, den Hirsch, beginnt die Zeit des Werbens um die weiblichen Artgenossen. Doch nicht nur Hirsche und Rehe sind amourös unterwegs, auch bei den Vögeln stehen jetzt Balz, Paarung und Nestbau im Vordergrund. Laurent Charbonniers spektakuläre Filmaufnahmen zeigen Szenen der Verführung und Balz bis zur mütterlichen Zärtlichkeit und Fürsorge ganz unterschiedlicher wilder Tierarten unserer Breiten aus nächster Nähe. Der Vierteiler "Wilde Tiere, große Liebe" offenbart berührende Momente im Kreislauf des Lebens.


Am 29.04.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis – Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben 12 Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet – Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 29.04.15 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies China - Das Reich der Pandas
Im Landesinneren Chinas lebt das Volk der Han mit einer über 5000 Jahre alten Kultur und Tradition. Hier findet man auch die Chinesische Mauer, den Himmlischen Tempel und das Olympische Stadion in Beijing. Der Große Panda und der Goldene Takin haben in dieser Region ihr Zuhause. In den letzten 50 Jahren hat sich China stark verändert. Der Umweltschutz steht nun stärker im Vordergrund. Die Dokumentation blickt auch in die Zukunft Chinas.


Am 29.04.15 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere im Teich - Der Frühling
Vom Frühlingserwachen bis zum Winteranfang dokumentieren die beiden Filme der Reihe einen Lebenszyklus im Teich. Allerlei merkwürdige Tiere gibt es zu entdecken wie den Wasserläufer, die Stabwanze oder den Rückenschwimmer. Man lernt das unterschiedliche Fortpflanzungsverhalten von Fischen, Amphibien und Insekten kennen und beobachtet die Metamorphose der Kaulquappen zu Fröschen oder der Insektenlarven zu Käfern und Libellen. Durch die Begegnungen zwischen Libellen, Stichlingen und anderen Teichbewohnern wird klar, wie eng verwoben die Lebensgemeinschaft im Teich ist.
(Teil 2 über Sommer und Herbst direkt im Anschluss, von 14.15-14.30 Uhr)


Am 29.04.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Drei tolle Typen aus Südamerika
Auf seiner Expedition durch Südamerika entdeckt Felix Heidinger drei Tiere, die er total hinreißend findet. Der Klammeraffe ist ein spindeldürrer Geselle mit extra langen Armen. Sein Schwanz dient ihm als fünfte Hand. Klar, dass er mit so vielen Greifwerkzeugen ein fabelhafter Akrobat ist. Die winzigen Kolibris sind erstaunliche Flugkünstler. Wie Hubschrauber bleiben sie mit ihren Schwirrflügeln in der Luft stehen und können sowohl rückwärts als seitwärts fliegen. Das rundliche Wasserschwein hat zwar viel Ähnlichkeit mit einem Wildschwein, doch es ist nicht mit ihm verwandt. Es ist viel mehr das größte Nagetier auf der Erde. Zum Grasen hält es sich an Land auf. Genau so zu Hause ist das vielseitige Wasserschwein bei den Fischen. Es hat Schwimmhäute zwischen den Klauen und kann hervorragend tauchen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 29.04.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Fledermäuse - Warte bis es dunkel wird
Kaum zu hören und selten zu sehen: Fledermäuse vor die Kamera zu bekommen, ist ein echtes Geduldsspiel. Jahrlang haben sich die Naturfilmer Volker Arzt, Karlheinz Baumann, Dietmar Nill und Brian McClatchy auf die Lauer gelegt, um so noch nie gesehene Bilder von den licht- und menschenscheuen Tieren einzufangen. Dass für die Doku so faszinierende Aufnahmen entstanden sind, ist auch dem Einsatz hochempfindlicher Zeitlupenkameras zu verdanken. Nun kann man die Fledermäuse beim Stillen ihrer Jungen, auf der Jagd und bei der Balz beobachten. Außerdem macht der Film die Ultraschall-Rufe der Flugkünstler hörbar.


Am 29.04.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Panama
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.


Am 29.04.15 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Holzen, Hobeln und Stehlen - Ein Maibaum-Tagebuch aus dem Chiemgau
Im Grassauer Ortsteil Mietenkam stellen die Dorfbewohner ihren Maibaum auf, sie kümmern sich um das Fällen und Vorbereiten des Maistangerls. Vom Fällen bis zum Hobeln und dem Vorbereiten der Maibaumtaferln durch die Senioren, die sich dabei an die Anfänge der Maibaumtradition erinnern und dazu einen alten Amateurfilm von 1985 anschauen, erzählt der Film von Matthias von Mutius. Berichtet wird auch von den Maibaumdieben aus dem Nachbardorf Übersee, die schon traditionell den Mietenkamern den Maibaum entwenden. Das Filmteam ist bei der Entführung des 28-Meter-Baumes dabei, verfolgt die Maibaumwache und die Verhandlungen um die Auslöse des Baumes und ist dabei, wenn die Musiker aus Grassau und Übersee zusammen einen neuen Maibaumsong komponieren.
(Wdh. morgen 12.55-13.25 Uhr)


Am 29.04.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die fantastische Reise der Vögel - Von Afrika nach Europa
Im ersten Teil dieser Reihe stellen sich die Vögel den Herausforderungen des Frühjahrszuges von Afrika nach Europa. Ihre Reise führt vom Kap der Guten Hoffnung über die Savannenlandschaften der Serengeti quer durch die Landschaften Afrikas. Für einen Teil der Vögel ist der Flug über den afrikanischen Kontinent hinweg nur der Beginn ihrer Reise. Diese wollen Europa neu besiedeln. Die Reisen sind voller Entbehrungen, die Vögel müssen Entfernungen zurücklegen, die sie um die halbe Erde bringen, und Risiken eingehen, die sie im schlimmsten Falle scheitern lassen.


Am 30.04.15 13:55 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan
Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Sie hat eine wechselvolle Naturgeschichte hinter sich. Ständig umstürmt vom launenhaften Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme Regenmengen von mehreren Metern innerhalb weniger Stunden. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu.


Am 30.04.15 14:15 - 14:30 Uhr auf 
hr: Der Biber und der Wolf - Die Rückkehr der wilden Tiere
„Der Klassiker ist der gefällte Baum im Garten“, weiß Lutz Dalbeck von der Biologischen Station im Kreis Düren. Immer häufiger bekommt er Anrufe von verärgerten Gartenbesitzern, die in der Nacht Besuch vom Biber hatten. Der Biologe fährt dann raus, um die Anwohner zu beraten, was man dagegen tun kann, etwa Drahtmatten an die Baumstämme nageln. Seit der Biber in den achtziger Jahren in der Eifel ausgesetzt wurde, hat er sich immer mehr Lebensraum zurückerobert. So weit ist der Wolf noch lange nicht, aber: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder heimisch wird“, glaubt Markus Bathen. Als Wolfsexperte des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) erforscht er nicht nur frei lebende Wölfe in Ostdeutschland. In Vorträgen und auf Exkursionen, vor allem für Jäger und Schafhalter, vermittelt er seine Botschaft: „Der tut nix, der will nur überleben.“ Reporter Jörg Stolpe hat sich auf die Spuren einst verschwundener Tierarten gemacht.


Am 30.04.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer frisst schon gern Papier?
Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger ist gefräßigen Insekten auf der Spur. Sie heißen Termiten, und es leben ca. 240 Milliarden auf der Erde! Termiten kommen normalerweise nur in tropischen Gebieten vor. Doch unbemerkt wurden einige der winzigen Holz- und Papierfresser nach Europa eingeschleppt. Mittlerweile haben sie sich millionenfach vermehrt und viele kostbare Kunstwerke, alte Bücher und Parkettböden aufgefressen.


Am 30.04.15 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten. Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Ameisenigel und Schnabeltier. So setzen sich Flora und Fauna der Insel Tasmanien zusammen. Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist.


Am 30.04.15 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Spanien - Extremadura
In der Extremadura im Südwesten Spaniens sind Regenfälle selten und Bäume rar. Dennoch ist gerade hier aus dem Zusammenspiel von Mensch und Natur eine außergewöhnliche Artenvielfalt entstanden. Die Landschaft ist durch und durch von Menschen erdacht und von Menschenhand geformt. Im Unterholz der verstreuten Haine wird Vieh- und Weidewirtschaft betrieben und wildwachsendes Waldmaterial geerntet. Diese Art der Bewirtschaftung existiert seit dem Mittelalter und wird von den Spaniern als "Dehesa" bezeichnet. Der Mensch hat hier viel Einfallsreichtum bewiesen, um dem kargen Land etwas abringen zu können und eine lokale Wirtschaftsstruktur aufzubauen. Der Nationalpark Monfragüe am Ufer des Tajo - dem längsten Fluss der Iberischen Halbinsel - dient als Wasserreservoir.


Am 30.04.15 16:10 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland
Manche Länder bewahren Schätze, die anderswo längst verschwunden sind. Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker. All das findet sich im Binnenstaat Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.15 Uhr)


Am 30.04.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Auf einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean kann man erkennen, wie sich Biotope und Populationen entwickeln, und Lebenskünstler in ihrer Entwicklung beobachten. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)


Am 30.04.15 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Chamäleons - Lasst Farben sprechen!
Ein Rekord im Tierreich: Das Chamäleon besitzt ein einzigartiges Sichtfeld. Wie das möglich ist und warum sein imposantes Farbspiel nicht nur der Tarnung dient, weiß Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 01.05.15 03:00 - 04:00 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Holzfäller am Limit
Sean Vann setzt in der Taiga alles auf eine Karte. Der Holzfäller will sich in Russland einen Lebenstraum erfüllen und dort einen eigenen Betrieb auf die Beine stellen. Deshalb hat er zwei hochmoderne Forstmaschinen gemietet, die jeweils eine halbe Million Dollar kosten und doppelt so schnell Bäume fällen, wie die meisten anderen Maschinen, die in Sibirien im Einsatz sind. Außerdem hat er vier Amerikaner mit in die Wildnis gebracht, die ihn dort tatkräftig unterstützen. Bei der Ankunft in Krasnojarsk erleben die Männer, was sie in Zukunft erwartet: Dunkelheit und eisige Temperaturen von nahezu minus 40 Grad.
(Acht weitere Forgen direkt im Anschluss, bis 11.10 Uhr)


Am 01.05.15 04:45 - 05:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Vietnam (1/2) - Wo die Drachen ins Meer steigen
Etwa 3.000 Kilometer Küste hat das Land am Südchinesischen Meer, rund 44.000 Kilometer zählen die Wasserwege im Inneren. Vor allem der Rote Fluss und der Mekong sind mit ihren riesigen, weitverzweigten Mündungen das Elixier des Lebens in Vietnam. Für ihren Film über seine vielfältige, aber kaum bekannte Fauna und Flora haben Sylvia und Frank Koschewski am Meer und an den beiden großen Strömen letzte Rückzugsgebiete seltener und von der Ausrottung bedrohter Arten besucht. Zu ihnen gehören die Goldkopflanguren. Jahrelang war kein einziges Tier mehr gesichtet worden. Dem Team ist es gelungen, vom Boot aus mehrere Affen auf einer Insel in der HalongBucht im Norden, im Nationalpark Cat Ba, mit der Kamera zu beobachten. Auf dem Weg von der Mündung des Roten Flusses ins Hochland und wieder zurück zum Meer stieß es auf Malaienbären und Schuppentiere, auf Fledermäuse und Flughunde. Im Delta des Mekong, der dort den Namen "Fluss der neun Drachen" trägt, konnte es Purpurhühner und Seidenreiher beobachten. Andere Arten, auch hochbedrohte und in Vietnam gesetzlich geschützte, fanden die Filmemacher auf der Speisekarte von WildlifeRestaurants oder in Präparaten der Vietnamesischen Volksmedizin verarbeitet. Sie sahen beeindruckende Landschaften und ein wenig vom Leben der Menschen, bevor sie sich im Süden auf die Suche nach Meeresschildkröten machten.


Am 01.05.15 05:30 - 06:15 Uhr auf 
mdr: Wildes Vietnam (2/2) - Inseln im Land der Reisfelder
Von dem tropischen Regenwald, der bis vor 100 Jahren zwei Drittel Vietnams überzog, gibt es heute nur noch etwa zehn Prozent. Mit dem Ende des Krieges, in dem die Amerikaner zwei Millionen Hektar Wald durch ihre Bomben, Napalm und Herbizide vernichteten, hörte die Zerstörung der Naturschätze dieses Landes nicht auf. Brandrodung, Holzeinschlag, Wilderei lassen die Liste der von der Ausrottung bedrohten Arten immer länger werden. Die wenig bekannte, doch überaus faszinierende Tier- und Pflanzenwelt Vietnams braucht Hilfe. Seit vielen Jahren bemühen sich auch Naturschützer aus dem Ausland vor Ort um den Erhalt einzelner Arten und ihrer Refugien, den grünen Inseln. Bei ihrer Entdeckungsreise durch Nationalparks in verschiedenen Landesteilen konnten Sylvia und Frank Koschewski miterleben, wie durch ihre Arbeit an der Seite der vietnamesischen Wildhüter und mit finanzieller Unterstützung durch Organisationen und Privatpersonen aus vielen Ländern Tiere gerettet werden. Die Affen-Auffangstation von Cuc Phuong, dem ältesten vietnamesischen Nationalpark, kümmert sich um mehrere bedrohte Arten, darunter die extrem seltenen Delacour-Languren, die lange Zeit als ausgerottet galten. Von den dort geborenen Hatinh-Languren wird eine Gruppe auf die spätere Auswilderung vorbereitet. Noch können sie nicht in den Urwald zurück. Der Kampf gegen Wilderei ist ein mühsamer und langwieriger. Mit wilden Tieren, die ins Ausland geschmuggelt werden, oft aber auch schon in Vietnam im Kochtopf oder in der Apotheke landen, lässt sich viel Geld machen. Und immer noch wird illegal Wald abgeholzt. Doch es gibt auch manch Hoffnungsvolles: In einem schwer zugänglichen Felsgebiet rund 150 Kilometer von Hanoi entfernt haben Bauern Delacour-Languren gesichtet.


Am 01.05.15 06:10 - 06:35 Uhr auf 
arte: Neuseeland
Grüne Wälder, Berge und eine scheinbar endlose Küstenlinie - Neuseeland ist bekannt für seine unglaubliche Schönheit. Der Inselstaat liegt im Südwest-Pazifik, 1.200 Meilen östlich von Australien. Dieses kleine Land hat einen großen Traum: eine Nation zu werden, die weltweit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit ist. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verstehen sich dabei als Bewahrer ihrer Kultur, aber auch als Wächter über die einzigartige Natur, über das Meer, die Pflanzen und die Tiere ihrer Insel. In dieser Folge porträtiert Art Wolfe vor allem die Maori-Kultur, fotografiert deren Rituale und kunstvolle Tätowierungen. Die Verzierungen des Körpers und Gesichts der Maori werden auch als Ta moko bezeichnet. Ursprünglich wurde mit Federn von Albatrossen tätowiert, die Praxis gilt bis heute als heilig. Die Tätowierungen erzählen die jeweils individuelle Geschichte ihres Trägers, wobei die Motive und Symbole durchweg positive Bedeutungen besitzen und von Formen der Natur inspiriert sind. Mit ihren Gesichtstätowierungen drücken die Maori ihre Traditionsverbundenheit aus. Nach den Begegnungen mit den Ureinwohnern der Insel erkundet Art Wolfe die wilde Natur der faszinierenden Südinsel Neuseelands.


Am 01.05.15 06:45 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten - Wälder, Bäche, dunkle Höhlen
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".


Am 01.05.15 11:10 - 12:10 Uhr auf 
D-MAX: Einsatz mit der Motorsäge
35 Milliarden Bäume bedecken etwa ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald. In Zeiten steigender Ölpreise hat der älteste Brennstoff der Welt Konjunktur. Holz statt Öl oder Gas - in spätestens 40 Jahren soll der nachwachsende Rohstoff in Deutschland die fossilen Energiequellen als Hauptlieferanten ablösen. Schon jetzt beheizen mehr als 70.000 Deutsche ihre Häuser mit Holzpellets, kompakt gepressten Sägespänen, die einen hohen Brennwert besitzen. Die Folge: Nach Jahren der Krise befindet sich die Holzwirtschaft wieder im Aufschwung. SPIEGEL TV begleitet Förster und Holzeinkäufer auf ihren Streifzügen durch europäische Wälder und zeigt, wie aus einem Baum ein Haus entsteht.


Am 01.05.15 12:25 - 13:10 Uhr auf 
mdr: Kolibris - Juwelen der Lüfte
Akrobaten der Lüfte, fliegende Juwele, schillernde Partner zahlloser Pflanzen Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern unseres Planeten. Allein in den AndenBergwäldern hängen mehr als 8.000 Pflanzenarten bei der Bestäubung mit Blütenpollen von den farbenträchtigen Tieren ab. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt: Sie vermögen sogar rückwärts oder kopfunter zu fliegen. Bis zu 80 Mal pro Sekunde flattern ihre Flügel.


Am 01.05.15 13:10 - 13:55 Uhr auf 
ARD: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen. Der Film gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt Polens. Ein Jahr lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer HansPeter Kuttler und Ernst Sasse an dieser hochwertigen HDDokumentation.


Am 01.05.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Die Maibaumdiebe
Maibaumdiebstahl - ein Brauch, der im Kalender des Monats April inzwischen fest verankert ist. Vor 50 Jahren gab es nur gelegentliche Versuche, Maibäume zu stehlen, heute ist daraus fast ein Kleinkrieg geworden: Dorf gegen Dorf, mit perfekter Organisation und Maibaumwachen in Kompaniestärke. Keiner stiehlt Maibäume so elegant wie die Burschen aus dem kleinen Dorf Unterbrunn im Landkreis Starnberg. Nächtelang sind sie unterwegs, um Verstecke auszuspionieren und dann plötzlich zuzuschlagen. Über 50 Maibäume haben die Unterbrunner seit 1950 gestohlen. Ein Ruf, der Jahr für Jahr verteidigt werden muss.


Am 02.05.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. Die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.


Am 02.05.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wellness in den Wolken
Wellness pur im Geäst: Monica vermietet ihre Ranch in Texas als Rückzugsort an gestresste Großstädter. Auf ihrem 16 Hektar großen Grundstück kann die Kundschaft zwischen Longhorn-Rindern und Ziegenböcken mal so richtig ausspannen. Was noch fehlt, ist ein luxuriöser Spa-Bereich mit allem, was das Herz begehrt: vom Dampfbad über den Massagetisch bis zum japanischen Badezuber. Die Baumhaus-Profis setzen Monicas Traum in dieser Episode in die Tat um.


Am 02.05.15 18:10 - 19:00 Uhr auf 
N24: Auf der Suche nach der Superschlange
Bei den bis zu acht Meter langen Riesenschlangen handelt es sich auch um faszinierend komplexe Kreaturen: Ihre Körper bestehen aus 500 Wirbeln und doppelt so vielen Rippen. 10.000 Muskeln ermöglichen den Tieren ihre eleganten Bewegungen und verleihen ihren Angriffen eine tödliche Kraft. Maria Munoz ist auf der Suche nach gigantischen Würgeschlangen. Im Dschungel von Venezuela will sie herausfinden, ob die Superschlangen tatsächlich Menschen verschlucken können.


Am 02.05.15 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Abenteuer Yukon
Der Yukon ist eine Provinz im Westen Kanadas mit einer faszinierenden Natur, interessanten Menschen - ein Ort voller großer Abenteuer und ein Paradies für alle Freiheitssucher und "Naturfreaks". Einer von ihnen ist der aus Wuppertal stammende Sebastian Schnuelle, der zu den weltbesten Hundeschlittenführern zählt. Er trainiert mit seinen Hunden schon im Sommer für die härtesten Hundeschlittenrennen der Welt: zehn Tage durch Schnee und Eis bei minus 40 Grad. Marcel ist Buschpilot. Er fliegt über Gletscher und dichte Wälder, um Ersatzteile in abgelegene Goldminen zu bringen - kein ganz ungefährlicher Job mitten in der Wildnis.
(Wdh. morgen 5.35-6.15 Uhr)


Am 02.05.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Expedition Himalaya (1/3) - Auf der Fährte der Tiger
Die Regen- und Nebelwälder des Landes zählen zu den artenreichsten der Erde. Doch nicht nur in den tieferen Lagen Bhutans soll es Tiger geben. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass die Großkatzen auch im Hochgebirge leben. Doch gibt es dort wirklich? Um ihr Ziel zu erreichen, gehen die Expeditionsteilnehmer an ihre Grenzen, erklimmen schroffe Gipfel, überwinden Stromschnellen und meistern extreme Wettersituationen. In der ersten Folge kommt Henry Mix die Österreicherin Claudia Wultsch mit ihrem Labrador Bruiser zur Hilfe. Gemeinsam setzen sie sich auf die Fährte der Tiger und suchen unweit des Camps an der Grenze zu Indien nach Kot- und Fellproben. Der Hund ist speziell auf Großkatzen trainiert und findet noch die feinsten Spuren, an denen selbst erfahrene Naturfilmer und Feldbiologen achtlos vorüber gehen würden. Währendessen werden überall im Regenwald versteckte Kameras angebracht. Mit ihrer Hilfe will Alan Rabinowitz nachweisen, dass das Gebiet sowohl Tigern und anderen Raubkatzen als auch deren Beutetieren als Lebensraum dient. Parallel sucht der britische Kameramann Gordon Buchanan in den Hochlagen des Himalajas nach Beweisen für die Existenz des Tigers. Er dringt in Bereiche vor, wo laut Meinung vieler Wissenschaftler gar keine vorkommen dürften. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Expeditionsteam Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.


Am 02.05.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Alaskan Bush People - Aufgewachsen in der Wildnis
Billy Brown und seine Frau Ami leben seit 30 Jahren in den Wäldern Alaskas. Ihre sieben Kinder wurden in einer Blockhütte ohne Strom und fließendes Wasser geboren. Sie kennen weder Rolltreppen noch Achterbahn. Doch die Familie wurde kürzlich aus ihrer Hütte vertrieben, weil diese auf öffentlichem Grund stand. Nun müssen sich die Browns eine andere Bleibe suchen. Hoch im Norden des Bundesstaates, im Copper River Valley, wollen die Wildnisbewohner ein neues Blockhaus bauen.


Am 02.05.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Expedition Himalaya (2/3) - Im Dschungel der Raubkatzen
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur zwanzig Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Die Regenwälder an der Grenze zu Indien zählen zu den artenreichsten der Erde. Das Team hat in der ersten Folge mit Hilfe von versteckten Kameras erste Filmaufnahmen von Tigern im Gebiet machen können. Nun weitet es die Suche aus. Modernste Kameras kommen zum Einsatz, darunter neueste Nachtsichtgeräte, Infrarot- und Wärmebildkameras. Mit Hilfe dieser Technik wird die Nacht zum Tag, und das Team kann auch in kompletter Finsternis im Dschungel der Raubkatzen auf die Suche gehen. Tierfilmer Henry Mix und die englische Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform aus ihr Glück. Aus dreißig Meter Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Werden sie dort endlich selber Tiger vor die Kamera bekommen? Fährtenleser Steve Backshell will ein Flusstal erkunden. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mit Hilfe von Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist.


Am 03.05.15 08:00 - 09:00 Uhr auf 
hr: Gesa Kluth kämpft für die Rückkehr der Wölfe
Seit fast 20 Jahren dreht sich für die Wildbiologin Gesa Kluth alles um Wölfe. Sie ist Mitbegründerin des Wildbiologischen Büros LUPUS in der Oberlausitz und setzt sich dort unermüdlich für die Belange und die Wiederansiedlung der Wölfe ein. Verhaltensbiologe Sebastian Koerner ist den Wölfen der Oberlausitz mit der Filmkamera auf der Spur. Er dokumentiert ihr Verhalten in den neu besiedelten Revieren.


Am 03.05.15 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde: Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels, ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben versuchen Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 03.05.15 12:50 - 13:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Im Land der Kokabauern
In der ersten Episode von Bruce Parrys Reise von der Quelle bis zur Mündung des Amazonas verschlägt es den Abenteurer in die Hoch-Anden und in die gefährlichen Täler Perus, in denen Drogenkartelle ihr Kokain produzieren. Hoch oben auf dem über 5000 Meter hohen peruanischen Berg Nevado Mismi, beginnt Bruce in seiner typischen Art Zeit mit einer Familie von Alpaka-Bauern zu verbringen und hilft ihnen ihre Lamas zu hüten, nach Forellen zu fischen und Feuerholz zu sammeln. Aber als er anschließend dem Fluss hinunter in das tödliche Apurimac-Tal folgt, einer gesetzlosen Gegend, in der ein Leben nicht viel wert ist und die ortsansässigen notleidenden Menschen für einen Hungerlohn 100 Tonnen Kokain jährlich produzieren, ist er etwas Unheimlichem auf der Spur. Bruce erforscht die Ursprünge des Kokain-Handels, indem er mit Bauern des peruanischen Ashaninka-Stammes spricht. „Ich kann erkennen, warum die Menschen, die ich getroffen habe, Kokapflanzen anbauen“, gibt er zu. „Es sieht so aus, als gäbe es nichts anderes für sie. Aber für die Ashaninka ist es eine tödliche Ernte, weil dafür ihre Wälder gerodet und ihre Flüsse verschmutzt werden.“ Er entdeckt, dass sich die lokalen Stämme im Kreuzfeuer zwischen den Soldaten, den Kokain-Bauern und den Holzfällern befinden. Er trifft einige wichtige Personen im Kokain-Handel und in der Drogenfahndung. Letztere ist fest entschlossen ist, den illegalen Drogenhandel aus dem Tal zu vertreiben.


Am 03.05.15 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Erfurt - Äsche in der Gera und Hamster im Feld
In Erfurt ist die Äsche, ein Knochenfisch, gefährdet, denn sie stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Mit viel Engagement sorgen die Mitglieder des Landesanglerverbandes dafür, dass die seltene Fischart im Erfurter Flutgraben und in der innerstädtischen Gera erhalten bleibt. Auf den Feldern eines Erfurter Blumensaatzuchtbetriebes fühlen Hamster sich offensichtlich sehr wohl. Einen Meter unter der Erde kommen im Sommer die Jungen zur Welt. Nach etwa vier Wochen werden sie selbstständig und müssen sich eigene Baue graben. Hier wachsen die Kulturen abwechslungsreich, und viele Pflanzen bleiben zur Samengewinnung bis in den Spätherbst stehen. Die Mitarbeiter des ökologisch wirtschaftenden Betriebes verschmerzen die Blumensamen gern, die als Wintervorrat in zahlreichen Hamsterbacken in die Baue getragen werden.


Am 03.05.15 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es war der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher brachte. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt kommen konnte, und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 03.05.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Film erzählt die wahre Geschichte einer Königstigerfamilie aus dem Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan. Er gibt Einblicke in das Leben der 13 Jahre alten Machli, die ihr Revier länger als ein Jahrzent verteidigt hat, und ihrer drei Töchter: Satra, Athara und Unis. Als die Geschwister erwachsen werden, ist die Zeit gekommen, sich von ihrer Mutter zu trennen und eigene Reviere zu suchen. Satra jedoch, Machlis selbstbewusste Tochter, bleibt. In spektakulären Machtkämpfen vertreibt sie ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter. Wird sie die neue Herrscherin von Ranthambhore?


Am 03.05.15 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht Australien, wie jeder es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Erde auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar ein Riesenvogel wie aus der Urzeit. Down Under ist ein Kontinent voller Naturwunder!


Am 03.05.15 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Der Förster und das Stubenschwein
Ein Förster zieht einen verwaisten Frischling mit der Flasche auf, eine Biologin wird Ersatzmutter eines Luchs-Babys. Was wird aus den Tierbabys, wenn sie von den Menschen getrennt werden? Wenn etwa aus dem süßen Wildschwein-Baby ein Kraftpaket wird, das die Möbel zerlegt. Wohin mit einem wilden Tier, das sich an den Menschen gewöhnt hat?
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.05 Uhr)


Am 03.05.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Landpartie - Amazonas des Nordens
Moderatorin Heike Götz ist unterwegs am "Amazonas des Ostens", wie die 136 Kilometer lange Peene gern genannt wird. Das Flüsschen schlängelt sich auf mehreren Wegen von Gnoien über den Kummerower See, an Anklam vorbei, und fließt bei Usedom in die Ostsee. Entlang des teilweise tatsächlich urwaldähnlichen Ufers gibt es Natur pur: Heike Götz beobachtet vom Solarboot aus Biber, lernt am Kummerower See den Fang von Friedfischen und erlebt vom Kanu aus, wie nach einem Deichbruch in den 90er-Jahren ein neues Moor entsteht.


Am 03.05.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Sie sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, in der auch Seeadler auf die Jagd gehen. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.


Am 03.05.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter den vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Hoch oben in den Wäldern wächst die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat - und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt. Der größte Baum dieser Art, steht im Nordschwarzwald. Er ist 230 Jahre alt und überragt mit 45 Metern Höhe alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs - sie ist die Königin des Schwarzwalds. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück.


Am 03.05.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.


Am 03.05.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ausrüstung am Limit
Sintflutartige Regenfälle ziehen über die Wälder hinweg und drohen den gesamten Betrieb auf unbestimmte Zeit lahmzulegen. Denn die Arbeitsbedingungen werden für die Holzfäller bei schlechter Sicht, unbefahrbaren Straßen und aufgeweichtem Grund somit nicht nur äußerst schwierig, sondern gar lebensbedrohlich. Doch nicht nur die Naturgewalten führen zu existenziellen Sorgen. Das Familienunternehmen Pelletier sieht sich mit einer Katastrophe konfrontiert, als einem Holzfäller seine gewaltige Maschine aus den Händen gleitet.


Am 04.05.15 03:50 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den FalklandInseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der SerengetiEbene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 04.05.15 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Am 04.05.15 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im OkavangoDelta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.


Am 04.05.15 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das OkavangoDelta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 04.05.15 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im OkavangoDelta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Am 04.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildschweine im Teutoburger Wald
Die Merkmale eines der reizvollsten Naturparks im norddeutschen Raum sind ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, mit Orchideen übersäte Kalktrockenoasen, verwunschene Moore und die leicht geschwungenen Hügel einer Altmoränenlandschaft. Das Hermannsdenkmal um die Externsteine im Lipperland machen den Teutoburger Wald endgültig zu einem Besuchermagneten ersten Ranges. In der Dokumentation wird eine Wildschweinrotte über ein Jahr lang auf ihren Streifzügen begleitet.


Am 04.05.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Der Große Arber - König des Bayerischen Waldes
Der Große Arber gilt mit seinen 1.456 Metern Höhe als "König des Bayerischen Waldes". Kein anderer Berg im Bayerischen Wald ist durch Skitrassen, Seil- und Sesselbahnen, Forstwege und Versorgungsstraßen, durch Radaranlagen und andere technische Einrichtungen und vor allem durch einen massiven Besucherandrang derart belastet. Doch abseits des Touristentrubels gibt es auch einen anderen - einsamen und stillen - Arber, der trotz aller Gefährdungen und menschlichen Einflüsse ein äußerst wertvoller, unersetzlicher Lebensraum ist.


Am 04.05.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (2/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.


Am 04.05.15 15:55 - 16:20 Uhr auf 
arte: Das Königreich Bhutan
Das kleine Königreich Bhutan, dessen Name aus der Landessprache mit "Drachenreich" übersetzt wird, befindet sich mitten im Himalaja zwischen Indien und der autonomen Region Tibet. Das jahrtausendealte, lange Zeit von der Welt abgeschnittene Land kämpft heute - da es sich zu öffnen beginnt - um die Bewahrung seines kulturellen Erbes. Art Wolfe lernt die buddhistische Glücksphilosophie der dort lebenden Menschen kennen, zu der auch der Schutz der Umwelt gehört. Die fortschrittliche Umweltschutzpolitik der bhutanischen Regierung sorgt dafür, dass 60 Prozent des Landes mit ursprünglichem Baumbestand bewaldet bleibt. Diese Folge nimmt die ökologischen und spirituellen Schätze des erstaunlichen Landes in den Fokus: Art Wolfe fotografiert bunte Gebetsfahnen und abgeschiedene Bergklöster, buddhistische Praktiken und religiöse Tänze mit farbenprächtigen Gewändern bei einem der traditionellen Klosterfeste.


Am 04.05.15 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Gibt es Bigfoot wirklich? Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken dieser Frage auf die Spur. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 04.05.15 21:00 - 22:30 Uhr auf 
hr: Verloren auf Borneo
Fernsehfilm mit Regenwaldschutz-Thema. Julia zu Hohenberg reist nach Borneo, um ihren Mann zu überraschen, der hier seinen Geschäften nachgeht. Die Anwesenheit seiner Gattin ist Felix nicht ganz recht, weil sie ihn nun bei der Besichtigung eines heiklen Investment-Projekts begleitet. Alexander Kuhl, ein Aussteiger, der sich auf Borneo als Fahrer verdingt, soll die beiden zu einer tief im Dschungel gelegenen Palmöl-Plantage chauffieren. Während einer Rast in einem armseligen Dschungeldorf entdeckt Julia ein eingesperrtes Orang-Utan-Baby, für das sie spontan ihre Ohrringe versetzt. Für diese Sentimentalität hat Felix kein Verständnis, ein sich seit längerem angebahnter Streit bricht aus. Während Felix seinen Geschäftstermin alleine wahrnimmt, will Julia das Affenbaby gemeinsam mit Alex zum nächsten Zoo bringen. Unterwegs stoßen die beiden auf ein illegal gerodetes Urwaldgebiet und werden von bewaffneten Arbeitern beschossen. Alex flüchtet mit Julia tief in die Wildnis, wo der idealistische Tierarzt Dr. Ochsenmeier eine Orang-Utan-Station betreibt. Von ihm erfährt Julia, dass die einheimische Mafia mit dem Abholzen des Regenwalds den Lebensraum der Affen zerstört. Kopf der Bande ist jener Sapto Setiawan, mit dem ihrem Mann Geschäfte macht. Alex hat sich inzwischen in Julia verliebt und versucht sie davon abzubringen, gegen den gefährlichen Gangster vorzugehen. Doch Julia ist zu allem entschlossen.


Am 04.05.15 21:05 - 22:05 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (2/2)
Die Spurensuche geht weiter: Existiert der Bigfoot wirklich oder sind die Forscher Bryan Sykes und Mark Evans auf dem Weg, einen Mythos zu entlarven? Der zweite Teil der Dokumentation führt in die russischen Wälder, in denen im späten 19. Jahrhundert "Zana", eine Frau ähnlich einem Menschenaffen, gefunden wurde. Können die DNA-Proben ihrer Nachkommen Aufschluss über das Mysterium Bigfoot geben? Und was hat es mit Reinhold Messner und dem Nazi-Yeti auf sich?
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)


Am 05.05.15 10:15 - 11:00 Uhr auf 
EinsPlus: Wie steht's um unseren Wald?
Der Wald erwacht in diesen Tagen zu neuem Leben. Naturfreunde zieht es raus ins Grüne, überall wächst und sprießt es, dem Wald geht es wieder gut - so scheint es. Aber stimmt das wirklich? Klimawandel, Schadstoffe und Schädlinge setzen dem Ökosystem zu, ein Prozess, der im Verborgenen abläuft und gravierende Folgen für uns alle haben kann. Müssen wir uns Sorgen um die heimischen Wälder machen? Oder ist alles noch im grünen Bereich? „Alles Wissen“ gibt die Antwort.
(Wdh. morgen 7.15-8.00 Uhr)


Am 05.05.15 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera.


Am 05.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens schlaue Füchse
Das Osnabrücker Land ist ein wichtiger Naturraum Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Dachse streifen durch die Felder auf der Suche nach Fressbarem, Rehe und Hasen äsen auf den Wiesen, Schleiereulen jagen lautlos in der Dämmerung und Fledermäuse suchen in alten Kirchtürmen Unterschlupf. Ein weiterer Bewohner der Region ist der Fuchs. Er ist als schlau und listig bekannt, als Jäger und Dieb gefürchtet. Das Osnabrücker Land bietet den anpassungsfähigen Rotschöpfen einen idealen Lebensraum. Günter Goldmann beobachtet eine Fuchsfähe bei der Aufzucht ihres Nachwuchses und zeigt seltene Einblicke in einen Fuchsbau.


Am 05.05.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Das Hohe Venn - Im deutsch-belgischen Naturpark
In diese Gegend sollte man sich nur mit einem Ortskundigen wagen: Das Hohe Venn ist ein Land ohne festen Boden. Wer das Venn nicht kennt, dem wird es zum Verhängnis. Holzstege lenken den Strom der Besucher, halten Abenteurer auf Abstand. Das Bilderbuch porträtiert ein mystisch-tückisches Naturreservat und seine schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem verrät der Film, warum das Venn besonders in der Nachkriegszeit Schmugglern ideale Geheimpfade bot.


Am 05.05.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Einsatz für die Umwelt (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand fährt in dieser Episode nach Gabun. Dieses afrikanische Land gehört zu den unberührtesten Naturparadiesen der Erde. 85% des Landes sind von Wald bedeckt. In Gabun leben mehr Elefanten als Menschen. Doch auch dieses Naturparadies ist von der massiven Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bedroht. Die Menschen kämpfen nun für ihren Erhalt. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.
(Teil 2 morgen 15.00-16.00 Uhr)


Am 05.05.15 16:10 - 17:10 Uhr auf 
N24: Invisible - Unsichtbare Welten (1/2)
Ein großer Teil der Realität um uns herum ist für das menschliche Auge unsichtbar. Winzige Organismen, mikroskopische Prozesse, kosmische Strahlen, aber auch ungeahnte Fähigkeiten, die in uns selbst stecken. "Invisible - Unsichtbare Welten" geht den Dingen auf die Spur, die für das menschliche Auge zu groß oder zu klein, zu schnell oder zu langsam sind. Die Dokumentation schaut mit technischer Hilfe genau hin - und entdeckt dabei Beeindruckendes, Rätselhaftes und Wunderliches.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.10-18.00 Uhr)


Am 05.05.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Streifzug am Elm
Der Elm liegt im Osten der Region Braunschweig. Trotz seiner geringen Ausmaße aus biologischer, geologischer und archäologischer Sicht ist er ein überaus reicher und unverwechselbarer Höhenzug mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Der größte Buchenwald Niedersachsens, trockene Heidesteppen, jahrhundertealte Steinbrüche, feuchte Wiesen und Auen, gefährliche Moore und giftige Salzhalden: So abwechslungsreich wie die Landschaft ist, so vielseitig ist das Leben am Elm. Keiner kennt sich im Wald so gut aus wie Karl-Friedrich Weber. 40 Jahre lang war er hier Forstleiter. Aber auch heute noch kämpft er trotz Pensionierung weiter für den Erhalt seines Waldes. Sein Einsatzgebiet ist eine Landschaft voller Kontraste. Die strahlend weißen Sandabbrüche von Uhry sind einzigartig in ganz Norddeutschland. Hier brüten Mauersegler und Uferschwalbe. In der kargen Lutterheide wimmelt es vor Insekten und bodennahen Kriechern. Zwischen den gigantischen Gesteinsformationen, die aus der letzten Eiszeit stammen, knüpfen gelb gestreifte Zebraspinnen ihre riesigen Netze. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt über vier Jahreszeiten einen einzigartigen Lebensraum und begleitet Naturschützer, Geologen und sogar Dinosaurierforscher bei ihrer spannenden Arbeit rund um den Elm.
(Wdh. morgen 13.05-13.35 Uhr)


Am 05.05.15 18:55 - 19:20 Uhr auf 
ServusTV: Peru - Manu
An diesem Ort verdecken tiefe Wolken die seltenen Vögel, verstecken sich Raubtiere im Schatten des Waldes und verschwinden die Ureinwohner langsam aus dem Bild der Landschaft: Manu im südlichen Peru gehört zu den größten geschützten Regenwald-Reservaten im gesamten Amazonasgebiet. Auf seiner Reise flussabwärts gelingen Art Wolfe spektakuläre Bilder vom Überlebenskampf einer faszinierenden Region.


Am 05.05.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Malaysias Regenwald (1/2) - Garten der Sonne
Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt nirgendwo sonst gibt es eine größere Vielfalt an Tieren und Pflanzen. "Malaysias Regenwald" zeigt die Geheimnisse und die atemberaubende Schönheit des Dschungels. Die tropische Sonne ist der Motor dieses faszinierenden Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa. TempelVipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane, die Vielfalt der DschungelBewohner kennt keine Grenzen. Und Hunderte Lebewesen sollen noch nicht entdeckt worden sein. Wer überleben will, braucht raffinierte Strategien. Manche Insekten machen sich unsichtbar, indem sie sich als Blätter tarnen. Andere Tiere warnen mit auffälligen Drohgebärden vor ihrem gefährlichen Gift so die Speikobra. Dramatische Szenen zeigen den tödlichen Angriff einer Grubenotter auf einen Frosch. Und rätselhafte Wesen segeln durch die Nacht: die Riesengleiter. Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 05.05.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Hessens tropische Schätze
Tropische Regenwälder mit ihren Pflanzen und Tieren, Kakaoplantagen, Palmenhaine – all das gab und gibt es in Hessen. Der Film unternimmt eine Reise zu diesen tropischen Orten mit ihren exotischen Pflanzen, Gewürzen und Tieren, wie Schildkröten, Krokodilen, Tapiren und Riesenschlangen, die vor gut 47 Millionen Jahren hier in Hessen gelebt haben. Filmautorin Astrid Dermutz besucht das UNESCO-Weltnaturerbe „Grube Messel“, das Hessische Landesmuseum Darmstadt und das Senckenberg-Museum in Frankfurt.


Am 05.05.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Malaysias Regenwald (2/2) - Ströme des Lebens
Malaysias Regenwald ein Wunderwerk aus Wald und Wasser. Hier herrscht die größte Artenvielfalt der Erde. Doch überall lauern auch Gefahren. Malaysias Regenwald ein faszinierender Ort, aber auch ein Ort voller Gefahren: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und Nahrung. Spektakulär sind auch die Aufnahmen von Millionen von Fledermäusen, die in der Dämmerung aus ihren Höhlen in den futterreichen Dschungel ausschwärmen. Vor dem regenreichen Tropenwald liegen die schönsten Korallenriffe Malaysias. Fast die Hälfte aller Fischarten der Erde lebt hier. Wie zum Beispiel der Anemonenfisch. Er versteckt sich zwischen den tödlichen Nesselzellen der Anemone und ist als einziger Meeresbewohner immun gegen ihr Gift. Ob zu Lande oder zu Wasser Malaysia ist eine faszinierende Wunderwelt mit unzähligen Geheimnissen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 06.05.15 06:00 - 06:25 Uhr auf 
arte: Wildes Asien - Nepal und Indien
Indien und Nepal stehen nicht nur für übervölkerte Städte, sondern auch für das "wilde" Asien, wo noch Tiger, Nashörner und Bären in natürlicher Umgebung leben. In dieser Episode reist Art Wolfe frei nach den Erzählungen von Rudyard Kipling auf einem Elefanten zu den letzten Bengalischen Tigern. Seine Reise beginnt in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Von dort begibt sich der Abenteurer zusammen mit dem Naturforscher Dhan Bahadur Tamang in den Chitwan-Nationalpark, wo er einige gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tierarten fotografiert, darunter scheue Lippenbären, Gangesgaviale - die Urahnen des Krokodils -, und eines der größten Nashörner, das Panzernashorn. Der Bestand, der auf kurzen Strecken äußerst schnellen Tiere, hat sich in den letzten Jahrzehnten glücklicherweise wieder vermehrt. Im Nationalpark trifft Art Wolfe außerdem Elefantentreiber, Mahuts genannt, beim Füttern und Waschen ihrer Schützlinge. Sie sind mit den Tieren seit ihrer Kindheit vertraut. Von dort aus reist der Abenteurer weiter in den Dschungel des Bandhavgarh-Nationalparks, das grüne Herz Indiens. Es ist eines der letzten Verbreitungsgebiete der Königstiger, auch Bengalische Tiger genannt. Die bekannte Umweltaktivistin Belinda Wright, die sich leidenschaftlich für den Erhalt der Tiger in Indien einsetzt, begleitet den Fotografen zu den seltenen und stark gefährdeten Großkatzen. Einmal einen wilden Tiger fotografieren - ein Kindheitstraum von Art Wolfe geht in Erfüllung.


Am 06.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Die Reportage beobachtet die emsigen Feldbewohner in ihrem Lebensraum rund ums Jahr.


Am 06.05.15 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Leben in der Rotte - Wildschweine
Der Film beschreibt das Leben der Wildschweine über ein ganzes Jahr hinweg - typische Verhaltensweisen, Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte. Da die natürlichen Feinde der Wildschweine, Wolf und Luchs, so gut wie ausgerottet sind, hat sich die Zahl der Tiere erhöht; und das, obwohl Jäger, die den Bestand regulieren, Jahr für Jahr mehr Tiere zur Strecke bringen. Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 06.05.15 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Das Genie der Natur (1/3) - Die Magie der Bewegung
Die Natur hat trickreiche Methoden, mit denen sie Tieren eine effiziente Fortbewegung ermöglicht - zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die Bionik schaut es sich ab. Vor allem das Fliegen hat es dem Menschen seit jeher angetan. Heute schaut die Forschung nicht nur Vögeln, sondern vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten. Aber auch schwimmen und gehen können Tiere besser als der Mensch. Für alle Bewegungsarten gilt: Menschen halten zwar alle Geschwindigkeitsrekorde der Welt, aber nur, weil sie mit Energie verschwenderisch umgehen.


Am 06.05.15 16:30 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Das Genie der Natur (2/3) - Material ist alles
Hart und doch elastisch, je nach Bedarf flexibel oder formstabil - die Natur benutzt ganz besondere Materialien und kombiniert diese mit verblüffender Kreativität. Erst aus nächster Nähe mit Elektronenmikroskopen betrachtet, verraten die Werkstoffe der Natur, woher ihre unglaublichen Eigenschaften stammen. Die Welt der Bionik schaut sich die verblüffend intelligenten Konstruktionspläne des Lebens ab. Ob die Haut von Haien, die Flügel eines Morphofalters oder die Innenverkleidung eines Schneckenhauses: Die Evolution kombiniert Materialien geschickt, um sie schlagfest, strömungsgünstig oder selbstreinigend zu machen.


Am 06.05.15 17:10 - 18:00 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass man von einem "Superorganismus" spricht. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.


Am 06.05.15 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Das Genie der Natur (3/3) - Energie ist der Schlüssel
Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder sie erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Inspirationen aus der Natur könnten vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen. Und selbst die Informations- und Computertechnologie setzt heute auf bionische Forschung: Ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen - es ist niemals nur der physikalische Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht.


Am 06.05.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die fantastische Reise der Vögel - Amerika
Der zweite Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Die Reise setzt sich über Mittelamerika fort und folgt Millionen von Zugvögeln auf ihrem Weg in arktische Brutgebiete. Der Film erzählt von den Abenteuern der Schneegänse, von Wüsten, die sie bezwingen müssen, und von Wintereinbrüchen, denen sich Vögel auf ihrem Zug stellen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 07.05.15 12:10 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Wir sind zu Besuch im Schwarzwald. Die Region beeindruckt mit ihren hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier finden wir auch die Großvatertanne, einen 230 Jahre alten und 50 Meter hohen Baumriesen. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald auch für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.50 Uhr)


Am 07.05.15 16:00 - 17:00 Uhr auf 
EinsPlus: Vorbild Baum
Von Bäumen können Techniker viel lernen - sie müssen sie nur verstehen. Dabei hilft ihnen Dr. Claus Mattheck. Der Biomechaniker und Physiker hat die "Körpersprache der Bäume" erforscht. Denn Bäume haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie gleichen einseitige Belastungen durch Wind oder andere Krafteinflüsse aus, indem sie Schwachstellen mit Holz verstärken und sich so selbst optimieren. Dieses Wissen überträgt Dr. Claus Mattheck zum Beispiel auf Autos, Waschmaschinen und Rasierapparate. Sie werden stabiler, langlebiger, leichter - und dadurch nachhaltiger.


Am 08.05.15 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.


Am 08.05.15 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein HarpyienNest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.


Am 08.05.15 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Grönlands Gier - Reichtum durch Klimawandel
In Grönland bringt der Treibhauseffekt das Eis auf der Insel massiv zum Schmelzen. Hier will die autonome Regierung nun aber das Problem zur Lösung machen und dem Eis kräftig einheizen. Der grönländische Rohstoffminister sieht darin die positiven Seiten des Klimawandels für Grönland: Man will sich massiv industriell entwickeln. So soll zum Beispiel das Schmelzwasser der grönländischen Gletscher künftig große Wasserkraftwerke antreiben, um Unmengen Strom zu erzeugen - Strom für eine gigantische Aluminiumschmelze. Die bisherigen CO2-Emissionen will die grönländische Regierung um ein Vielfaches steigern. Die Rede ist von einem CO2-Ausstoß pro Person, der achteinhalb Mal so hoch sein soll wie der in den USA. Das Aluminium wird u.a. bei uns in Deutschland gebraucht, um zum Beispiel CO2-sparende Autos zu bauen.


Am 08.05.15 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Brasilien - Der geflutete Wald
Zerstörung von Regenwäldern, klimaschädliche Stromproduktion - der Preis für leichtere, Sprit sparende Autos ist hoch. Die CO2-Diskussion veranlasst die Autobauer, sich nach leichteren Alternativen zum Stahl umzuschauen. Die gängige Rechnung lautet: "Durch die Gewichtsersparnis sparen wir Treibstoff und durch die Treibstoffersparnis CO2." Eine schöne Rechnung - nur nicht für jeden. Der Film zeigt, wie für unser Aluminium, z.B. in Brasilien, Menschen aus ihrem Wald vertrieben wurden. Und dass Wasserkraft in Brasilien oft nicht klimafreundlich ist. Im Gegenteil: die im Wasser verrottenden Wälder erzeugen so große Mengen schädlicher Klimagase, dass die plakative Umweltrechnung "Leichte Aluminiumautos - viel CO2 gespart" nicht aufgeht.


Am 08.05.15 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Brasilien - Ausverkauf im Regenwald
Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um die Nachfrage der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Tierfutter zu befriedigen. Zurück bleiben riesige Soja-, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großgrundbesitzer reich machen, während die Landbevölkerung ums Überleben kämpft. Aktivisten wie Maria Ivete Bastos dos Santos setzen sich für die Rechte der Kleinbauern und Landarbeiter ein und kämpfen für den Schutz des Regenwaldes. Nur eine Stärkung der regionalen Kleinbauern kann auf Dauer für mehr Gerechtigkeit sorgen und die Ernährung der Landbevölkerung sichern. Und langfristig gesehen hat die Abholzung und Brandrodung des Regenwaldes nicht nur Konsequenzen für Brasilien; sie fördert auch die globale Klimaerwärmung.


Am 08.05.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands - reine Kulturlandschaft. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Und zwar in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Es wurden einzelne Biotope angelegt, um die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben. Die Idee stammt von Peter Berthold. Er ist Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe.
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr im mdr)


Am 08.05.15 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Im Einsatz für Fischotter
"Fischotter sind meine Leidenschaft", sagt die holländische Biologin Geranda Olsthoorn. Sie setzt sich besonders für diese in Mitteleuropa mit am stärksten vom Aussterben bedrohte Art ein. Auch in ihrem Gebiet, im Peenetal - einem der weltweit besten Fischotter-Reviere - gehen die Zahlen zurück. Das neuestes Projekt der Biologin: eine Fischotter-Pflegestation.


Am 08.05.15 16:00 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Ein Jahr unter Kranichen
Ein Kranichjahr in Mecklenburg-Vorpommern - und zwei engagierte Naturschützer auf ihren Spuren. Eine Begegnung mit den "Vögeln des Glücks". Im Frühjahr beobachten die Naturschützer, wie die Tiere vom späten Wintereinbruch überrascht werden. Sie sind dabei, als während der Brutsaison das Hochwasser hereinbricht. Im Herbst sammeln sich rund 70.000 Kraniche in den Bodengewässern, um gen Süden zu ziehen.


Am 08.05.15 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Der Fjord in den Bergen - Ein Jahr am Vilsalpsee
Um ihn ranken sich viele Sagen, Dichter beschreiben ihn als einen der schönsten Bergseen Tirols: den Vilsalpsee. Tiefblau wie ein Fjord liegt er eingebettet zwischen steilen Hängen. Eine besondere Vielfalt von seltenen Tier- und Pflanzenarten zeichnet dieses Naturschutzgebiet aus. Auf den Almwiesen blühen Frauenschuh, Türkenbund und stengelloser Enzian, in den feuchten Schluchtwäldern lebt der Alpensalamander. Die alpinen Matten bevölkern Gämsen und Murmeltiere. Gegen Ende des Jahres kommt es in den Bergwäldern zu einem Naturschauspiel der besonderen Art: zur Hirschbrunft.


Am 08.05.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Das grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit ins Mittelalter hinein war das Herz Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz Jahrhunderten des Raubbaus sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben - oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer. Der aufwendige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" jetzt auch auf der großen Leinwand sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren unserer Heimat. Zum Einsatz kam dafür modernste Spezialtechnik: HD-Highspeedkameras mit bis zu 2000 Bildern pro Sekunde, computergesteuerte Zeitraffer, Minikameras für Makroaufnahmen, Kräne und Seilzüge für fliegende Kamerabewegungen. So entstanden betörend schöne Bilder aus dem Herzen unserer Natur, wie man sie noch nicht gesehen hat: Ein Jahr im Wald hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen - von den Baumkronen bis zur "Unterwelt": Das Pendant zum einstigen französischen Kinohit "Mikrokosmos" von Jacques Perrin. Erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, wird das "grüne Wunder" offenbar: Ein wohl organisiertes System von den Kleinsten, den Ameisen und Pilzen, bis zu den Größten, den Bäumen. Jan Haft stellt aber auch die ketzerische Frage: Was ist ein guter Wald? Ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein differenzierteres Bild, nimmt einen am Ende mit auf eine Zeitreise vor die letzte Eiszeit. Hier sehen wir den wirklichen Urwald, wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs. Ein Überraschungsmoment und Schock für Forstwirte und Jagdverbände. Ein Film, der Diskussionen auslösen wird, nicht nur wegen seiner Bildgewalt.


Am 08.05.15 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Nobel-Clubhaus
Groß, größer am größten! Petes Kundin Dayle Federico hat sehr genaue Vorstellungen von ihrem neuen Baumhaus. Sie wünscht sich ein Domizil, in dem ihre vierköpfige Familie jede Menge Spaß haben kann. Die Konstruktion sollte möglichst geräumig sein. Deshalb macht das Handwerkerteam in dieser Episode keine halben Sachen und konstruiert den Federicos ein zweistöckiges Clubhaus mit Barbecue-Terrasse in den Baumwipfel.


Am 09.05.15 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo weidet der Wisent?
Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner, denn der Mensch nahm ihnen mehr und mehr den Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Dann wurde jedoch aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen, die heute auch bei uns an manchen Stellen wieder wild leben. Tierreporterin Anna macht sich auf die Suche und wird in der Döbritzer Heide fündig. Hier hat der verstorbene Tierfilmer Heinz Sielmann das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um den Wisenten eine neue Heimat zu schaffen mit Erfolg. Ranger Peter Nietsche nimmt Anna mit in eine Wisentzucht. Sie darf dabei sein, wenn Kälbchen „gechippt" werden, also mittels Mikrochip unter der Haut einen Namen bekommen. Mit einem Scanner kann man den Chip elektronisch lesen und somit das Kälbchen wiedererkennen. Die meisten Tiere haben auch einen Sender, mit dem man sie wiederfinden kann. So überwacht der Peter die Tiere und weiß, ob es ihnen gut geht. Besonders bewegend wird es für die Tierreporterin, als einige Wisente ausgewildert werden. Sie öffnet ihnen das Tor zur Freiheit, wo sie ungestört vom Menschen leben dürfen in einem riesigen Gebiet mitten in Deutschland!


Am 09.05.15 10:30 - 11:00 Uhr auf 
BR: Leibspeise Wald - wie gefährlich ist der Borkenkäfer?
Der Borkenkäfer ist einer der schlimmsten Schädlinge im bewirtschafteten Wald. Er kann innerhalb kürzester Zeit riesige Fichtenbestände vernichten. Wissenschaftler und Ingenieure versuchen, mehr über das Leben des Borkenkäfers herauszufinden und sie suchen nach Techniken, dem Schädling frühzeitig auf die Spur zu kommen. Die "X:enius-Moderatoren" Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen den Nationalpark Bayerischer Wald. Hier wird der Borkenkäfer nicht bekämpft. In diesem riesigen Freilandlabor gehen sie auf die Suche nach frischer Borkenkäferbrut und wollen mit einem Ökologen herausfinden, wie schlimm die Borkenkäfer-Saison wird.


Am 09.05.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es war der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher brachte. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt kommen konnte, und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 09.05.15 14:25 - 14:55 Uhr auf 
arte: Mit offenen Karten - Die Chinesen ersticken
China ist eine Wirtschaftsmacht ersten Ranges, kein anderes Land verzeichnete je ein so schnelles Wachstum. Zwar hat die Entwicklung des Landes einen Teil der Bevölkerung aus der Armut befreit, doch die Umwelt wurde im Zuge dessen massiv geschädigt. "Mit offenen Karten" beleuchtet die ökologischen Auswirkungen des chinesischen Wirtschaftsbooms.


Am 09.05.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Mega-Baumhaus
In Texas ist alles eine Nummer größer als an anderen Orten. Dort gibt es nicht nur die fettesten Steaks, sondern in Zukunft auch eines der größten Baumhäuser des Landes. Denn Pete Nelson und seine Handwerker übertreffen sich in dieser Episode selbst. Die Baumhaus-Profis konstruieren ihrer Kundschaft ein riesiges Ranch-Haus in den Blätterwald. Darin kann die Großfamilie aus Waco zukünftig ihre Wochenenden genießen.


Am 09.05.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Fort McMurray - Kanada im Ölfieber
In den letzten Jahrzehnten hat sich Kanada zu einem der größten Förderer von Ölsand entwickelt. Besonders in der Stadt Fort McMurray ist der Boom zu spüren. Nirgendwo im Land ist das Einkommen der Menschen höher. Doch die Ölsandförderung hat extreme Auswirkungen: Gigantische Waldflächen werden abgeholzt, Ölsand wird ausgebaggert, Teer in einem energieintensiven Prozess aus dem Erdreich geätzt, um schließlich zu synthetischem Rohöl raffiniert zu werden. Zurück bleiben Klärbecken und zerstörtes Land. Doch die Welt lechzt nach Öl aus Albertas Wäldern, denn der Ölpreis steigt, weil die globalen Ressourcen schwinden. Die Ökobilanz ist schon jetzt miserabel, die humanitäre nicht minder. Doch die Entscheidung über die Zukunft des kanadischen Ölsands liegt nicht allein in Alberta. Die Menschheit muss sich entscheiden: zwischen zeitlich begrenztem Wohlstand und endgültiger Zerstörung des Planeten. Alternativen sind - noch - möglich.
(Wdh. morgen 13.50-14.45 Uhr)


Am 09.05.15 20:15 - 20:55 Uhr auf 
hr: Expedition Himalaya (3/3) - Die Spur führt zum Tigerberg
In der dritten Folge weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3.000 Meter Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten daraufhin, dass die Raubkatzen sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Am Beginn der Expedition hat der englische Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind in den letzten sechs Wochen Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen oder leben sie ständig dort oben?


Am 09.05.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Alaskan Bush People - Brüder auf der Pirsch
Bam, der beste Schütze der Familie, und sein Bruder Gabe gehen in Alaska auf die Jagd. Die beiden haben es auf Karibus abgesehen. In ihrem klapprigen Wagen fahren die beiden hinauf in die Berge. Dort herrschen bereits eisige Minustemperaturen, denn der Winter kommt bald. Nachdem sie eine Fährte ausfindig gemacht haben, gehen die Brüder in der Wildnis in Stellung. Mit dem Karabiner im Anschlag hoffen sie bei beißender Kälte auf eine günstige Gelegenheit.


Am 09.05.15 20:55 - 21:40 Uhr auf 
hr: Die Rückkehr der Raubtiere - Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch
Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt? Der Film mit faszinierenden Naturaufnahmen, gepaart mit einer spannenden Reportage, macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem packenden Erlebnis. Er gibt Antworten auf die Frage: Wie lebt es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären?


Am 09.05.15 23:05 - 00:05 Uhr auf 
N24: Der Kollaps - Kein Weg zurück
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft: Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat. War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 10.05.15 12:40 - 12:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eberesche


Am 10.05.15 12:50 - 13:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Der Krieg ums Öl
Im peruanischen Dschungel lebt Bruce bei den Achuar, die erst seit 40 Jahren Kontakt zur Außenwelt haben. Dort lernt er neue Methoden des Fischens kennen und testet die rituelle Droge der Gemeinschaft, das halluzinogene Ayahuasca. Doch die Probleme des Lebens in einem der biologisch-vielfältigsten Orte der Erde sind allgegenwärtig – die Reichtümer des Landes werden systematisch ausgebeutet. Trotz Bruces Bemühungen bleiben die Achuar skeptisch ob der Motive seiner Anwesenheit. Schnell wird ihm klar, dass das Misstrauen der Achuar auf ihren Erfahrungen mit den Öl-Firmen beruht, die in den Lebensraum der Anchuar eingegriffen, ihr Land verseucht und die Wildtiere vertrieben haben, auf die sie angewiesen sind. Dem Flusslauf weiter folgend sucht Bruce nach Beweisen für Umweltverschmutzungen, die die Öl-Konzerne verursacht haben. Die Ureinwohner mögen jetzt Elektrizität und ein paar Dollar mehr besitzen, doch um welchen Preis? In der alten Kolonialstadt Iquitos unterzieht sich Bruce einem Schamanen-Ritual mit dem Ziel, mehr über sich selbst zu erfahren. Zur Karnevalszeit trifft er schließlich im brasilianischen Benjamin Constant ein und nimmt an einem wilden Football-Spiel teil.


Am 10.05.15 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Wildes Dresden - Lachs in der Elbe und Hase im Kohl
Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe junge Lachse ins Wasser: 350 000 bis 400 000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990erJahren dabei, sich im Elbtal wiederanzusiedeln, nachdem hier 1936 der letzte aus dem Wasser gezogen worden war. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines FrühgemüseUnternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden.


Am 10.05.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Klimawandel in den Alpen
Die Alpen sind besonders stark von der Erderwärmung betroffen. Gletscher schmelzen, Permafrostböden tauen auf, Schlammlawinen und Felsbrocken stürzen ins Tal. Auf dem Schachen bei Garmisch-Partenkirchen liegt eine Außenstation des Botanischen Gartens München. Dort beobachtet die Reviergärtnerin Jenny Wainwright-Klein, wie sich Gebirgspflanzen auf die höheren Temperaturen einstellen. Im Nationalpark Hohe Tauern erforscht die Glaziologin Andrea Fischer die schwindenden Gletscher, und wo das Schmelzwasser bleibt, erkundet Wolfgang Gattermayer vom Hydrologischen Messdienst in Innsbruck. Filmautorin Gabriele Mooser zeigt, welche Auswirkungen auf Natur und Landschaft man jetzt schon beobachten kann, sie dürften noch gravierender werden. Wobei die Folgen nicht nur negativ sind: So hat der Almbauer Rupert Schnell im Großglocknergebiet dank des milderen Klimas mehr Futter für sein Vieh. In seinem Bergwald gibt es mehr Insekten als früher und auch die Zahl der Steinböcke ist deutlich gestiegen. In anderen Gegenden geht ihr Bestand jedoch zurück. Und der Wintersport? Es gibt noch fünf Gletschergebiete in Bayern, die allerdings niedriger liegen als andere Alpengletscher. Ob sie in 20 Jahren noch da sind, weiß man nicht, und so macht man sich viele Gedanken über die Zukunft, in die sich die einen mit Schneekanonen retten wollen, während man sich andernorts mit der Umstellung auf Sommerurlauber anfreundet.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 10.05.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Großes Glück in Millinocket
Als könne es nach den schlechten Wetterbedingungen des Herbstes und der somit fast lahmgelegten Produktion nicht noch schlimmer kommen, werden die Pelletiers von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen. Wie aus dem Nichts bricht der Sattelschlepper eines Krans auf einer baufälligen Brücke ein und steckt in schlecht zugänglichem Gelände fest. Neben der unmittelbaren Gefahr für den Fahrer und den zu Hilfe eilenden Kollegen muss sich das Unternehmen so mit erneuten finanziellen Sorgen auseinandersetzen.


Am 11.05.15 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Traumland Kanada (1/2) - An der Indianerküste
Was für ein Land. Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer aus dem alten Europa. Es gibt wohl kaum atemberaubendere Naturlandschaften als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Hierher in das Paradies des Nordens sind über die Jahrhunderte hinweg auch viele Deutsche ausgewandert. Die kanadische Indianerküste nördlich der Olympiastadt Vancouver hat seit je her vor allem die Menschen fasziniert, die die Einsamkeit in der Wildnis dem hektischen Trubel der Großstädte vorgezogen haben.Die zweiteilige Dokumentation von Michael Gregor und Jochen Schliessler taucht im ersten Teil in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen und begleitet die Menschen, die hunderte von Kilometern Einsamkeit zwischen sich und der Zivilisation legen. Zugleich erwacht die uralte Tradition der Küstenindianer neu, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen. Der Traum von der großen Freiheit mitten in der Wildnis, was treibt Menschen dazu, alles hinter sich zu lassen und hier ihr Glück zu suchen.


Am 11.05.15 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Traumland Kanada (2/2) - Durch Feuer und Eis
Der zweite Teil der großen KanadaDokumentation führt Michael Gregor und Jochen Schliesser in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im Sommer neuerdings regelmäßig auch bis zu 40 Grad heiß wird. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das grandiose Land zu einer gefährlichen Hölle.Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem hier zu leben und hier sein Glück zu suchen. Nein, es ist offenbar nicht das Gold was lockt , wie zu den Zeiten Jack Londons.Was suchen Menschen aus Düsseldorf, BadenBaden oder Hamburg mitten in der unendlichen Einsamkeit Kanadas? Michael Gregor und Jochen Schliessler sind dabei auf Menschen getroffen, die oftmals ganz verblüffende Erklärungen für ihre Flucht in die Wildnis liefern.


Am 11.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens.


Am 11.05.15 22:15 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Faszination Ackerboden - Die dünne Haut der Erde
Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Es soll ein Bewusstsein schaffen für die Geheimnisse und den Wert der wichtigsten Lebensgrundlage. Unser ressourcenintensiver Lebensstil in Europa führt nicht nur zu hohem Flächenverbrauch und schädlichen Monokulturen. Für den Import von Futter und Nahrungsmitteln benötigt Deutschland auch riesige Ackergebiete in anderen Ländern. Wie ein neuer Bodenatlas zeigt, liegen 60 Prozent der für den europäischen Konsum benötigten Flächen außerhalb der EU. Industrielle Landwirtschaft verändert zudem die Landschaften. Ein Thema auch des Brandenburger Kulturlandjahres 2015.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)


Am 12.05.15 07:15 - 08:00 Uhr auf 
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (1/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. In der Vergangenheit wurden in Amerika mehr als eine Million Wölfe von Menschen erschossen, vergiftet oder gefangen genommen. Die Dokumentation begleitet ein Wolfsrudel bei ihrer Rückkehr in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Es ist das erste Wolfsrudel seit 70 Jahren, das in den amerikanischen Nordwesten zurückkehrt.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr, Teil 2 morgen 7.20-8.10 Uhr und 18.15-19.10 Uhr)


Am 12.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Lettland - Wildnis zwischen Russland und Riga
Musikprofessor Valdis Muktupavels ist immer auf der Suche nach neuen Melodien. Er wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Beim Brotbacken, beim Heuernten oder beim Fischfang tragen sie ihm ihre Lieder vor. Auf seinem Weg lernt Valdis, den Stimmen der Natur zu lauschen. Dem Gesang des Sprossers im Frühling, dem unheimlichen Heulen der Wölfe im Sommer, dem urtümlichen Röhren der Rothirsche im Herbst oder dem melancholischen Rufen der Singschwäne im Winter.


Am 12.05.15 11:40 - 12:25 Uhr auf 
arte: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen unseres Planeten. 7500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


Am 12.05.15 13:05 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Thailand (1/2)
Thailand gilt als einzigartiges Naturparadies. Eine erstaunliche Tier- und Pflanzenwelt hat sich hier angesiedelt. Zehn Prozent aller Tierarten weltweit leben in Thailand. Die Dokumentation nimmt mit in dieses Land der Gegensätze. Zu den versteckten Naturschätzen abseits der schillernden Metropole Bangkok zählen u.a. Nashorn- und Nektarvögel, Elefanten, Languren und Makaken.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr, Teil 2 morgen 13.00-14.05 Uhr)


Am 12.05.15 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Boit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. morgen 8.10-9.10 Uhr)


Am 12.05.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Durch Wälder und Auen
Am Ufer des Oberrheins bei Jockgrim in der Südpfalz verstecken sich kleine Lebewesen am Wegesrand, die mit dem bloßen Auge oftmals nicht wahrgenommen werden. Die Kamera beobachtet Libellen bei der Eiablage, Kreiselwespen und Bienenwölfe, die sich um Reviere zanken, possierliche Nurtia, die an Bachläufen anzutreffen sind. Begegnungen mit Tieren und Pflanzen, die nur sichtbar werden, wenn man innehält.
(Wdh. morgen 5.30-6.15 Uhr)


Am 12.05.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Kampf um Amazonien - Razzia im Regenwald
Ana Rafaela D'Amico ist mit 27 Jahren Brasiliens jüngste Nationalparkchefin. Um den Regenwald zu retten, kämpft sie gegen Drogenbanden, Holzfällermafia und illegale Fischerei. Regisseur Thomas Wartmann hat sie auf einem ihrer Einsätze im Nationalpark begleitet. Mit 800.000 Hektar Größe ist der Campos Amazonicos einer der kleineren Nationalparks Brasiliens und dennoch unüberschaubar groß. In ihm vereinen sich alle Probleme Amazoniens wie in einer Nussschale: Illegaler Holzschlag, Rinderzucht, Goldminen - und eine Drogenstraße, die mitten durch den zweigeteilten Park führt.


Am 12.05.15 15:30 - 15:55 Uhr auf 
3sat: Die Förster vom Schluchsee
Grüne Jacke, ein Hund: eindeutig ein Förster. Die Förster im Silberwald entsprechen nicht diesem Klischee, sie sind eher moderne Waldmanager. Im Frühling ist Hochsaison für's Geschäft. Hubert Kapp ist so ein moderner Waldmanager, der sich für die Wildtiere einsetzt, Jagdhunde ausbildet, aber auch gern in der Küche steht und Kuchen backt. Modern heißt für ihn auch teamfähig mit seinem Reviernachbarn Martin Lipphardt zusammen zu arbeiten. Sie markieren gemeinsam Bäume, tauschen Waldarbeiter aus und planen die kommende Jagdsaison.


Am 12.05.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Sumatra
Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.


Am 12.05.15 22:15 - 23:10 Uhr auf 
arte: Fort McMoney - Wählt Jim Rogers!
Die Kleinstadt Fort McMurray wächst. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Bevölkerungszahl verdoppelt und es werden täglich mehr. Der unscheinbare Ort mitten in Kanada hat sich zum Epizentrum des Ölsandbooms entwickelt und lockt Menschen aus aller Welt mit Spitzenlöhnen. Der Wohnungsmarkt kann mit dem immensen Wachstum kaum Schritt halten, horrende Mietpreise sind die Folge. Doch nicht nur daran erkennen die Einwohner, dass ihre Heimat zu einer Goldgräberstadt geworden ist. All jene, die nicht vom Ölgeschäft profitieren, bleiben auf der Strecke - sie können sich das Leben in Fort McMurray nicht mehr leisten. Zu den sozialen Problemen kommt die starke Umweltbelastung. Das Erdöl wird aus Ölsanden gewonnen, deren Abbau umstritten ist. Neben der Verschmutzung von Wasser und Luft werden bei der Verarbeitung Unmengen an Kohlendioxid freigesetzt, was letztendlich dazu führte, dass Kanada als erstes Land aus dem Kyoto-Protokoll ausgestiegen ist. Wie lebt es sich in einer Stadt, die von der Ölindustrie regiert wird? Was erhoffen sich die Einwohner von der Zukunft? Auf der Suche nach Antworten reiste der Journalist David Dufresne nach Fort McMurray, das von Einheimischen auch "Fort McMoney" genannt wird. Im Laufe seiner Nachforschungen sprach Dufresne mit Lobbyisten der Ölindustrie, Umweltaktivisten, Lokalpolitikern und einem ehemaligen Trapper namens Jim Rogers, der ihn über die gesamte Zeit begleitete.


Am 13.05.15 07:35 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Yosemite Nationalpark - Jahreszeiten eines Naturwunders


Am 13.05.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandig und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Mit seinem Sohn begibt er sich auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat. Biber und Luchse hat der Junior noch nie gesehen. In Estland hat man gute Chancen, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.


Am 13.05.15 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Raubtiere des Waldes
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe. Wolfsgehaule im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere unserer Wälder systematisch verfolgt - Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört und der Mensch muss regulierend eingreifen - Jäger als Wolfersatz. Die Sendung stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor - Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Sie erzählen auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird - auch außerhalb von Wildparks.


Am 13.05.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Das Wendland - Niedersachsens wilder Osten
Das Wendland - bäuerliche Idylle bis heute. Ein Paradies für Kinder wie Hauke und Justine. Der Filmer Ernst Sasse fing das Leben des Geschwisterpaares über ein Jahr mit der Kamera ein. Er zeigt eine Kindheit, die vom Leben in und mit der Natur geprägt ist. Eine Kindheit, die man nur aus alten Büchern und Filmen zu kennen glaubt. Der Landkreis ist einer der wichtigsten Naturräume Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten Schwarzstörche, Seeadler und Kraniche, leben Füchse, Fischotter und Biber. Vor den Elbdeichen liegen Auwälder und weite Überschwemmungsflächen, Waldgebiete grenzen an Felder und Feuchtwiesen.


Am 13.05.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Holz - Ein wertvolles Gut
Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe, von dem in Österreich mehr nachwächst als gebraucht wird. Holz bietet unglaublich viele Verwendungsmöglichkeiten. Ob im Bauwesen, als Möbel, in der bildenden Kunst, als Musikinstrument, als Rohstoff für Papier oder als Brennmaterial. Aber auch das Holz in seiner Lebensform - der Baum, der Wald - birgt ungeahnte Ressourcen und ist Sauerstofflieferant ersten Ranges.


Am 13.05.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Eine Reise für die Erde (1/2)
Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand reist um die Welt und beschäftigt sich mit dem Programm der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. In dieser Episode von "Die Erde von oben" geht es um den Klimawandel und seine Folgen: die Erderwärmung, das Schmelzen der Polkappen und den steigenden Wasserspiegel, aber auch das Aussterben gefährdeter Tierarten und die Eskalation von Wirbelstürmen.
(Wdh. morgen 6.45-7.35 Uhr, Teil 2 morgen 7.35-8.30 Uhr)


Am 13.05.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Ecuador
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.


Am 13.05.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Alaska - Frühlingserwachen
Alaskas Frühling verwandelt das Land. Mit steigenden Temperaturen kehren Wasser, Licht und Wärme zurück. Diese Verwandlung hat etwas Magisches, doch für Tiere die aus dem Winterschlaf erwachen, ist es eine harte Bewährungsprobe.
(Wdh. morgen 12.15-13.15 Uhr)


Am 14.05.15 09:00 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die 3.400 KilometerTour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie wenn man durchgehalten hat im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Wie sie machen sich jedes Jahr rund 2.000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Wie alle tragen Calvin und Holly ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Ermüdende Märsche bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. (Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.45-10.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.00-3.45 Uhr bzw. 3.45-4.30 Uhr)


Am 14.05.15 09:45 - 10:30 Uhr auf 
3sat: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt. Oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt sind den Menschen die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seiner Hündin Cleo durch Deutschland.


Am 14.05.15 09:45 - 10:30 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen - Blaue Papageien (1/2)
Outdoor-Jacke statt Maß-Anzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Dr. Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der einzigen drei blauen Papageienarten der Welt, die alle vom Aussterben bedroht sind, kennen zu lernen. Die Papageienzucht auf Teneriffa ist der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Reise: Mit zwei blauen Papageien im Gepäck, einem Spix-Ara und einem Lear-Ara, reisen Elstner und Reinschmidt nach Sao Paulo.


Am 14.05.15 10:30 - 11:15 Uhr auf 
3sat: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.


Am 14.05.15 10:30 - 11:15 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen - Blaue Papageien (2/2)
Im zweiten Teil geht es von der Caatinga weiter ins Pantanal im mittleren Südwesten von Brasilien. Das Pantanal ist eines der größten Sumpfgebiete der Erde und wird wegen seines Artenreichtums auch als Serengeti Brasiliens bezeichnet.


Am 14.05.15 11:15 - 12:00 Uhr auf 
3sat: Frühling im Bayerischen Wald
"Das herrlichste Erlebnis der letzten Jahre war mir der Bayerische Wald", schwärmte der Grafiker Alfred Kubin, als er vor fast 100 Jahren den Bayerischen Wald zum ersten Mal besuchte. Ein Gefühl, das noch heute Viele erfasst, die die Region gut kennen. Die Vogelwelt rund um Waldhäuser beherbergt Kleiber, Misteldrossel, Rabenkrähe und viele andere. Robert Stockinger veranstaltet seit Jahren Vogelstimmenwanderungen rund um den Ort. Ein ganzer Bayerwaldbach findet sich in der Wallfahrtskirche Weißenregen - in Form eines Kunstwerks entlang des Aufgangs zur Kanzel.


Am 14.05.15 11:20 - 12:05 Uhr auf 
mdr: Mythos Wolf - Angst vorm bösen Wolf
Kaum ein Tier wird so gefürchtet und gleichzeitig so verehrt, wie Canis Lupus: der Wolf. Gefürchtet als gnadenloser, ausdauernder Jäger, der seiner Beute nachstellt, bis sie ihm nicht mehr entkommen kann. Bewundert wegen seiner Jagdintelligenz, seiner Stärke, geachtet wegen seiner Fürsorge bei der Aufzucht seiner Welpen und dem Zusammenhalt im Rudelleben. Die Indianer Nordamerikas sahen in ihm einen Bruder, auch den germanischen Gott Odin begleiteten zwei Wölfe. Viele Völker haben den Wolf als ihren Gefährten bei der Jagd verehrt, als lebendes Symbol für Freiheit, Weisheit und unbezwingbare Stärke. Als der Mensch sesshaft wurde und sich Haustiere zulegte, entstand durch den Wolf jedoch eine reale Gefahr für die Existenzgrundlage ganzer Familien. Es war im Mittelalter, als der Mensch begann, den Schaf und Schweineräuber systematisch auszurotten. In Deutschland wurde der letzte Wolf Mitte des 19. Jahrhunderts erlegt, einzig in Märchen und Sagen lebte der Wolf noch weiter. Jedes Kind kennt heute den Wolf als Bösewicht im Grimmschen Märchen und die Geschichte der Bestie von Gévaudan gehört zum französischen Allgemeingut. Doch jetzt sind die Wölfe tatsächlich wieder da, als lebendige Tiere in Rudelstärke. Vor über zehn Jahren wanderten sie in die sächsische Lausitz ein. Und mit ihnen der ewige Mythos von der reißenden Bestie Wolf.


Am 14.05.15 12:00 - 12:40 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands. Er bietet mehr als Kirschtorten und Kuckucksuhren Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. Stimmungsvolle Bilder zeigen die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem die Menschen vielerorts einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen.


Am 14.05.15 12:05 - 13:20 Uhr auf 
mdr: Das Wunder der Natur
Spielfilm. Ein kleiner Junge (Simon Delagnes) aus der Großstadt muss den Sommer bei Verwandten auf dem Bauernhof verbringen. Spielkameraden gibt es hier keine, und die Erwachsenen gehen alle ihren Geschäften nach. Eintöniger können Ferien eigentlich nicht sein. Bei seinen Streifzügen durch die Gegend stößt der schweigsame Zehnjährige jedoch auf einen entlegenen Teich. Mit "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" setzten Claude Nuridsany und Marie Pérennou Maßstäbe in der Naturdokumentation. Nun knüpfen die beiden französischen Biologen an ihren Welterfolg an. Dank ihrer faszinierenden Kameraarbeit erscheint ein vermeintlich banaler Tümpel irgendwo in Südfrankreich wie eine fremde und seltsame Welt. Spinnen, Larven, Falter, Molche und Frösche wirken aus der staunenden Perspektive des kindlichen Betrachters wie exotische Fabelwesen. Dezent unterstrichen wird die Assoziation des Jungen, wenn der Kampf zweier Käfer mit dem Geräusch klirrender Rüstungen unterlegt wird. In der wohl schönsten Szene wandert der Junge mit seiner Freundin über das Grün des Seegrunds, das wie die Oberfläche eines fremden Planeten erscheint. Nie zuvor sah man die Natur mit so viel Poesie.


Am 14.05.15 12:40 - 13:25 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt.


Am 14.05.15 14:15 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".


Am 14.05.15 14:15 - 15:15 Uhr auf 
ServusTV: Angelique und die Gorillas
Sieben Jahre benötigte die britische Biologin Angelique Todd, um das Vertrauen einer Familie von Flachlandgorillas zu erringen. Dank dieser besonderen Beziehung gelang es dem Filmteam, einzigartige Szenen aus dem Leben der eindrucksvollen Tiere einzufangen.


Am 14.05.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (1/2)
Schon immer haben die grandiosen Weiten Alaskas und Kanadas Abenteurer und Aussteiger angezogen. Sie kommen auf der Suche nach Reichtum, Einsamkeit oder einfach nur, um zu vergessen. Belohnt werden sie mit dem Leben in einer der faszinierendsten Landschaften der Erde. Aber auch das Leben in der Wildnis muss organisiert sein. Alle Romantik endet spätestens dann, wenn der Alltag Einzug hält und man tief in den nordischen Wäldern nur ungern auf Strom, Wasser und Heizung verzichten will. Doch gerade die Deutschen, die es in die Wälder des Nordens verschlagen hat, haben sich als wahre Meister der Alltagsbewältigung erwiesen. Wie ist das mit dem Schulbesuch der Kinder, wenn die nächste Schule hunderte Kilometer entfernt ist? Wie löst man Nachbarschaftsprobleme mit Indianern, die man doch bisher nur aus Karl May Filmen kannte? Wer sich bisher in Deutschland schon über Nachbars Katze aufgeregt hat, muss nun akzeptieren, dass Grizzlybären im Vorgarten ihre eigene Vorstellung von Fairness haben. In der Wildnis ist jeder Tag eine besondere Herausforderung manchmal gefährlich, oft aber auch von unendlicher Schönheit. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben sich in ihrer zweiteiligen Dokumentation auf den Weg von Kanada nach Alaska gemacht und deutsche Auswanderer der etwas anderen Art kennengelernt. (Teil 2 direkt im Anschluss, von 15.30-16.15 Uhr)


Am 14.05.15 14:50 - 15:40 Uhr auf 
3sat: Biber haben Freunde
Kein anderes Tier, das die Schweiz nach seiner Ausrottung wieder besiedelt hat, verändert seinen Lebensraum so stark wie der Biber. Das ärgert viele, und sie tun das mit lauter Stimme kund. Ueli Iff ist einer der Menschen in der Schweiz, die sich intensiv mit Bibern beschäftigen. Auch Vincent Chabloz hat die Biber am Neuenburgersee zwei Sommer lang begleitet. Er hat sich mit viel Geduld an sie gewöhnt und so gelangen ihm seltene Aufnahmen der Tiere. Durch das lange Beobachten kannte er bald die Schwimmrouten der Biber und konnte sie so auch unter Wasser filmen. Dort zeigen die Tiere plötzlich eine überraschende Eleganz.


Am 14.05.15 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Räuberkinder
Wenn tief in den osteuropäischen Waldgebieten der letzte Schnee verschwindet, kommen langsam die Jungen der großen europäischen Räuber aus ihren Verstecken. Während der Sommermonate erlernen sie spielerisch Fähigkeiten für ihr späteres Raubtierleben. Es ist ihr erster Sommer. Unbeschwert und wohlbehütet. Denn Bär, Wolf, Luchs oder Seeadler zeigen sich jetzt von ihrer sanften Seite: als liebevolle Eltern.


Am 14.05.15 15:40 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Fluss des Lebens
Auen, die Feuchtgebiete entlang von Flüssen, sind voller Leben. Der Fluss gestaltet sie immer wieder neu, die Fluten schwemmen Bäume weg und schütten Kiesbänke auf. In Europa war dies seit Jahrtausenden so - bis der Mensch die Landschaften zu verändern begann. So sind die natürlichen Auenlandschaften heute weitgehend zerstört und haben Feldern, Dörfern und Städten Platz gemacht. Um die Siedlungen zu schützen, hat man die Flüsse auf engem Raum zwischen Dämme gezwängt und sie zur Energiegewinnung gestaut. In einem kleinen elsässischen Gebiet jedoch, hat ein Rest der ursprünglichen Rhein-Auen bis in die 1950er Jahre überlebt.


Am 14.05.15 18:05 - 18:50 Uhr auf 
3sat: Die Wiese
Eine Zeitreise mit überraschenden Geschichten zeigt eine Blumenwiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis zur Gegenwart: ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen. Ähnlich den tropische Korallenriffen bietet sie ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Doch die Wiese ist alles andere als ein friedlicher Ort. Ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum der Welt. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu.


Am 14.05.15 18:30 - 20:15 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - mit David Beckham
Nach 22 Jahren Berufssport möchte David Beckham nun etwas ganz Neues wagen und begibt sich deshalb mit drei seiner besten Freunde auf eine abenteuerliche Motorradtour durch das Amazonasgebiet. Die Reise beginnt in Rio de Janeiro, wo Beckham beim Besuch einer Favela seinen Paparazzi zwar erst nicht entfliehen kann, aber bald dennoch einen Moment findet, um mit erstaunten Einheimischen am Strand unbehelligt eine Runde Fußball zu spielen. Tropische Regengüsse begrüßen die vier Freunde in Manaus, die ihren Weg bald mit dem Motorrad fortsetzen und dabei Hunderte Kilometer bei Wind und Wetter überwinden. In traditionellen Fischerbooten dringen die Abenteurer auf engen Wasserstraßen tief in den Regenwald hinein, in denen sich meterlange Anakondas tummeln. Doch die ungewohnte Stille und die wilde Natur überwältigen alle Beteiligten und bringen Beckham seit langer Zeit wieder ins Grübeln: Hier – scheinbar am Ende der Welt – beginnt Beckham zu erkennen, was ihm im Leben am wichtigsten ist.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-2.25 Uhr)


Am 14.05.15 18:50 - 19:30 Uhr auf 
3sat: Der Baum der Bäume
Mitten im Urwald, im hessischen Reinhardswald, thront eine 500-jährige Eiche: Ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln und knorrig ihre Rinde - ihr Umfang misst mehr als elf Meter. Eichelhäher, Eichhörnchen und Baummarder begleiten die Eiche durch die vier Jahreszeiten und kämpfen mit ihr um Leben und Überleben bei Sturm und Schnee. Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik, um den "Baum der Bäume", um den sich so viele Märchen und Sagen ranken, vorzustellen.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 14.05.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
3sat: Deutschlands älteste Bäume
Die Beziehungen des Menschen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Speziell die ganz alten und großen Exemplare faszinierten schon Menschen aller Epochen und Kulturen. Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer seiner Zeit.


Am 14.05.15 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Andreas Kieling - Mitten im wilden Deutschland (1/5)
Andreas Kieling ist selbst überrascht vom Abwechslungsreichtum der Wiesen und Wälder, den teils schroffen Schiefergebirgen und der großen landschaftlichen Schönheit seiner ersten Reiseetappe. Er hat mit dem kalten Wetter zu kämpfen, das hier Anfang Mai immer noch herrscht. Entschädigt wird er durch die Begegnungen mit einer besonderen Natur und ihren Bewohnern. Nachdem die Grenze 1989 gefallen war, fassten die Naturschützer der Region einen kühnen Plan: Der gesamte Grenzstreifen vom tschechischen Dreiländereck bis hinauf zur Ostsee sollte zum Naturschutzgebiet erklärt werden. Mit über 1400 Kilometern wäre dies das längste Naturschutzgebiet Europas geworden. Leider ließ sich der Plan nicht vollständig in die Tat umsetzen, aber immerhin zu 80 Prozent. (Teil 2-5 direkt im Anschluss, bis einschließlich 1.30 Uhr)


Am 15.05.15 06:05 - 06:30 Uhr auf 
arte: Afrika - Madagaskar
Vor 80 Millionen Jahren löste sich Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die widerstandsfähigen oder vom Schicksal privilegierten Arten, die bis an die Küsten vordringen konnten, überlebten in diesem neuen Lebensraum. Auf der viertgrößten Insel der Welt konnten sich aufgrund der geografisch abgeschiedenen Lage über 200.000 verschiedene Arten entwickeln; 80 Prozent dieser Arten sind nur in Madagaskar heimisch. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung vieler Gebiete, sind einige Regionen der Insel unberührt und ökologisch intakt geblieben. Art Wolfe lädt dazu ein, die unterschiedlichen Inselbewohner Madagaskars zu entdecken, darunter "tanzende" Sifakas - eine Gattung aus der Familie der Lemuren - sowie schillernde Chamäleons. Landschaftlich beeindrucken ihn die bizarren Felsformationen im Tsingy de Bemaraha Nationalpark, der einzigartige Lebensraum des tropischen Regenwalds und der Dornensavanne.


Am 15.05.15 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 15.05.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Das Steinhuder Meer - Niedersachsens Naturoase
"Das Steinhuder Meer" ist Norddeutschlands größter Flachsee. Die 30 Quadratkilometer große Wasserfläche mit den angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen ist Naturparadies und Naherholungsgebiet. Es bietet Lebensraum für seltene Tiere, ist gleichzeitig aber auch Segelrevier und Strandbad. Der Mensch hat das Gebiet im Norden Hannovers seit jeher geprägt - sowohl im Negativen, als in den 50er-Jahren weite Feuchtgebiete entwässert wurden, als auch im Positiven, als Ost- und Westufer zum insgesamt 310 Quadratkilometer großen Naturpark erklärt wurden. Inzwischen sind viele Flächen wieder voller Leben.


Am 15.05.15 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer - Der Kampf der stillen Helden (1/2)
Der bekannte Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand beginnt seine Reise in Bangladesch, wo er Menschen trifft, die Hilfe leisten und sich dem Erhalt der Natur widmen. In Südafrika begegnet er der Amerikanerin Julie Andersen. Sie setzt sich für den Schutz von Haien ein. In Nordindien kämpft Kartik Satyanarayan gegen die Ausbeutung von Tanzbären. In seinem Reservat werden die Bären wieder in die Natur freigelassen.
(Teil 2 kommenden Montag um dieselbe Zeit)


Am 15.05.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Unterwegs im Schönbuch
"Wald des Jahres 2014" - mit diesem Prädikat darf sich neuerdings der Schönbuch schmücken. Eine bemerkenswerte Auszeichnung, bedenkt man doch, dass der Schönbuch eingezwängt zwischen Autobahn, Flughafen und Industrieschneisen direkt vor der Haustür des Ballungsraumes Stuttgart liegt. Der Naturpark hat sich trotz des Besucheransturms an den Wochenenden in einzelnen Ecken seine unberührte Schönheit erhalten. "Expedition in die Heimat" mit Karen Markwardt sucht nach diesen stillen Winkeln. Sie besucht ebenso die Orte, die man gesehen haben muss, wenn man im Dreieck Herrenberg-Tübingen-Stuttgart unterwegs ist.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 03.05.15 14:45 - 15:10 Uhr auf 
ZDF: Expo 2015 - Neue Ideen gegen Hunger
Am Ende des Jahrhunderts werden zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sind sie zum Hungern verdammt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die diesjährige Weltausstellung. "Feeding the Planet" ist das Motto der Expo in Mailand, die am 1. Mai beginnt. Doch ob die Agrar- und Lebensmittelindustrie wirklich den Menschen helfen will, daran gibt es erhebliche Zweifel. In ihrem aktuellen Song "1 Milliarde" bringt es die Rappergruppe "Ezetara" auf den Punkt: "Kaufen wir weniger Fleisch in den großen Betrieben, brauchen wir weniger Nahrung für weniger Tiere und haben mehr Ackerland für all die hungernden Menschen. Es läuft grundlegend falsch - unser Denken!" Ezetaras Musik liefert den Leitgedanken für den Film. Gerade die junge Generation ist wach geworden, wenn es um alternative Ernährungskonzepte geht. Der Trend zum Veganismus steht beispielsweise dafür. Die großen Lebensmittelkonzerne dagegen favorisieren ein "weiter so", machen sich kaum Gedanken über neue Ansätze. Bisher haben alle Bemühungen nicht zur Beseitigung des Hungers in der Welt geführt. Im Mittelpunkt der "planet e."-Dokumentation "Expo 2015 Neue Ideen gegen Hunger" stehen deshalb Menschen in Deutschland, Italien und Äthiopien, die versuchen, andere Wege zu gehen. Teils um mehr Bewusstsein zu schaffen, teils, um selbst zur Lösung des Hungerproblems beizutragen.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 12.05.15 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Geliebte Gegner - Die GRÜNEN und die Macht
Als die Grünen bei der Bundestagswahl am 6. März 1983 erstmals den Einzug in den Bundestag schafften, war das eine politische, mediale und kulturelle Sensation. Man hielt sie für eine kurzlebige Erscheinung. Seit dem Beginn der Bundesrepublik hatte es nur drei Fraktionen im deutschen Parlament gegeben: CDU/CSU, SPD und FDP. Angetreten waren diese neuen Grünen als eine abenteuerliche Mischung aus Kommunisten, Wertkonservativen, Feministinnen, Pazifisten, Anarchisten, Tierschützern. Was sie politisch wollten, darüber waren sie sich nicht wirklich einig.
 

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01.05.15 11:10 - 12:10
D-MAX: Einsatz mit der Motorsäge

14.05.15 18:50 - 19:30
3sat: Der Baum der Bäume

08.05.15 20:15 - 21:45
mdr: Das grüne Wunder - Unser Wald

25.04.15 20:15 - 21:45
SWR: Elstners Reisen - Die Retter der Orang-Utans

22.04.15 15:15 - 16:00
rbb: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone

14.05.15 19:30 - 20:15
3sat: Deutschlands älteste Bäume

09.05.15 20:55 - 21:40
hr: Die Rückkehr der Raubtiere - Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch

26.04.15 13:20 - 14:05
rbb: Das Herz von Borneo - Orang-Utans

12.05.15 14:45 - 15:30
SWR: Kampf um Amazonien - Razzia im Regenwald

08.05.15 07:50 - 08:05
WDR: Brasilien - Ausverkauf im Regenwald

24.04.15 21:00 - 21:45
hr: Naturparadies Skandinavien

05.05.15 10:15 - 11:00
EinsPlus: Wie steht's um unseren Wald?

24.04.15 14:15 - 15:00
NDR: Der Soonwald im Hunsrück

12.05.15 15:30 - 15:55
3sat: Die Förster vom Schluchsee