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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 03.09.15 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: 3.000 Kilometer Yukon - Mit dem Kanu zum Beringmeer (1/5)
In einem selbst gebauten Kanu aus Birkenrinde will Dirk Rohrbach den legendären Yukon bewältigen, den Fluss, der im Goldrausch zur Legende wurde. 3.000 Kilometer lang ist die Strecke von den Quellseen in Kanada quer durch Alaska bis zum Beringmeer. Auf seiner dreimonatigen Reise durch die raue Wildnis sucht Dirk Rohrbach die Begegnung mit den Menschen am Yukon. Der Ausgangspunkt der Reise ist Skagway in Alaska. Von hier geht es über den Chilkoot Pass bis nach Carcross in Kanada. Dort baut Dirk Rohrbach das traditionelle Kanu, mit dem es auf dem Yukon weitergeht.
(die vier weiteren Teile direkt im Anschluss, bis 8.30 Uhr)


Am 03.09.15 08:45 - 09:35 Uhr auf 
D-MAX: Bruce Parry - Hoffnung für die Flussmenschen
Auf halber Strecke seiner großen Reise erreicht Bruce Parry den Mamiraua-Nationalpark, wo einige der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten des Amazonas-Gebietes angesiedelt sind. Im Reservat lebt er mit dem Stamm der Ribeirinho, den Fluss-Menschen, und jagt mit ihnen den größten Fisch im Amazonas - den Pirarucu.


Am 03.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Cachique - Der schwarze Kaiman
Tief in den Wäldern Südamerikas, in Guyana, verfolgt das Kamerateam die Abenteuer des kleinen Mohren-Kaimans Cachique und erfährt dabei viel über das Leben der größten und mächtigsten Süßwasserechsen der Erde. Zu sehen ist, wie seine Mutter den Nesthügel gegen eine Herde Nabelschweine verteidigt. Fast gleichzeitig schlüpfen die jungen Kaimane aus den Eiern und wie auf Kommando laufen sie gemeinsam zum Fluss. Cachique ist noch einer von vielen. Sein Name bedeutet zwar Häuptling, aber erst nach und nach wird der kleine Kaiman seinem großen Namen gerecht. Er entwickelt sich über die Jahre hin zu einem stattlichen Tier, das sogar über ein eigenes Revier herrscht. Seine Selbstsicherheit aber bringt ihm schließlich auch Probleme. Als er sich wieder einmal an den Haustieren vergreift, wird er gefangen, gefesselt und kurzerhand umgesiedelt. Er landet schließlich flussaufwärts in einem fremden Gebiet, weitab von den Dörfern der Menschen, in Nachbarschaft von vielen anderen, viel größeren Kaimanen.


Am 03.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Loire
Die Loire ist der naturbelassenste Fluss Frankreichs. Über Tausend Kilometer fließt die Loire von ihrer Quelle, bis sie in den Atlantik mündet. Das Mündungsgebiet der Loire in den Atlantik stellt einen außergewöhnlichen Naturraum dar. 1999 kam es dort an der Küste der Bretagne zu einer Ölpest, als der Öltanker Erika entzweibrach. Mittlerweile hat sich der Lebensraum erholt. Doch neue Bedrohungen gefährden die Zukunft der fragilen Ökosysteme des Mündungsgebiets der Loire in den Atlantik. Naturschützer und Wissenschaftler setzen sich für ihren Erhalt ein.


Am 03.09.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Maine - Amerikas wilder Osten
Der beste Hummer der Welt, endloser Wald und der Farbenzauber des Indian Summer - das ist Maine. Der nordöstlichste Bundesstaat der USA grenzt an Kanada und den Atlantik. Maine ist etwas größer als Bayern, hat aber weniger Einwohner als München. Das dünn besiedelte Land mit seiner überwältigenden Natur weckt Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Von diesem einfachen Leben erzählt der Film.


Am 03.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Scott Dionne gerät trotz eisiger Minustemperaturen in den Wäldern von Maine mächtig ins Schwitzen. Das Urgestein bedient einen sogenannten „Harvester“. Die Erntemaschine fixiert die Bäume, fällt sie und entastet im Anschluss die Stämme. Doch der erfahrene Holzfäller kommt bei der Arbeit nicht so schnell voran, wie es von ihm erwartet wird, und hält im Wald den ganzen Betrieb auf. Solche Zeitverzögerungen sehen die Pelletier-Brüder gar nicht gerne, denn sie kosten das Familienunternehmen jede Menge Geld.


Am 03.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Wilde Pyrenäen
Gut vierhundert Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Fast überall sind die Bartgeier in Europa verschwunden. In den Pyrenäen scheint der Lebensraum für die seltenen Bartgeier noch intakt. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten ihnen Rückzugsräume für die Jungenaufzucht. Ob von abgestürzten Gämsen oder Schafen, Knochen finden die Bartgeier hier noch reichlich und engagierte Vogelschützer sichern die Zukunft der seltenen Greifvögel.


Am 04.09.15 08:40 - 09:30 Uhr auf 
D-MAX: Bruce Parry - Goldrausch Amazonas
Bruce Parry erlebt die ganze Bandbreite des Amazonas-Gebietes. Er feiert mit den Millionären von Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Außerdem lebt und arbeitet er mit den illegalen Goldschürfern, die im Regenwald ihr Glück suchen, und schlägt sein Feldbett neben Forschern auf, die diesen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen auf revolutionäre Art schützen wollen.


Am 04.09.15 09:50 - 10:55 Uhr auf 
ServusTV: Die Erde gehört nicht dem Menschen...der Mensch gehört zur Erde (2/2)
Die Welt beherbergt eine Vielfalt von faszinierenden Landschaften. Die natürlichen Lebensräume beherbergen eine immer noch nicht abschließend erschlossene Menge von Bodenschätzen. Alle diese Rohstoffe sind begrenzt, werden aber durch den Menschen rücksichtslos geplündert. Es gehört zu den drängendsten Herausforderungen, die immer größer werdende Nachfrage nach Bodenschätzen zu steuern, um eine Zukunft für den Planeten gewährleisten zu können.


Am 04.09.15 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Belize - Land zwischen Dschungel und Korallen
Der kleine mittelamerikanische Staat Belize ist bemüht, gleichermaßen sein Natur- und sein Kulturerbe zu schützen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Maya-Ruinen im Landesinneren, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf das dichte Blätterdach des Urwalds genießt. Der unter Naturschutz stehende Wald nimmt nicht weniger als die Hälfte der Fläche des Landes ein. Neben Bäumen, Pflanzen und Blumen beherbergt er Hunderte von Vogelarten, Schlangen, Jaguare, Margays (Langschwanzkatzen), Pumas, Stachelschweine und Brüllaffen.


Am 04.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Naturwunder Iguacu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde: Über eine Breite von rund 2700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister das beeindruckende Naturschauspiel.


Am 04.09.15 12:45 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Die faszinierende Reise der Monarchfalter
Der Zug der Monarchfalter gehört zu den faszinierendsten Wanderungen im Tierreich. Jeden Spätsommer treten Millionen von Schmetterlingen im Grenzgebiet der USA und Kanada ihre Reise an. Sie fliegen durch die gesamten Vereinigten Staaten. Ihr Ziel sind einige versteckte Bergtäler in Zentralmexiko. Die Dokumentation "Die faszinierende Reise der Monarchfalter" begleitet die Schmetterlinge bei ihrer Wanderung.


Am 04.09.15 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 04.09.15 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Aufnahmen zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen.


Am 04.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Bärenkinder allein im Wald
Das ist die Geschichte von zwei Bärenkindern, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha – gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz der Mutter zu überstehen?


Am 04.09.15 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar.


Am 04.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Andalusien
Andalusien stellt einen Treffpunkt zwischen den Meeren und den Kulturen dar. Über Jahrhunderte war die Region wegen ihrer strategischen Lage umkämpft. Denn Andalusien galt als Tor zu Europa. Doch auch Andalusiens Natur ist einzigartig. Die Dünen des Nationalparks Donana vermischen sich dort mit einem riesigen Kiefernwald - dem größten und intaktesten Wald in Europa. Aber auch in Andalusien gefährdet die Ausbreitung der Städte, der Industrie und des Tourismus den Naturraum. Anhand des Rio Tinto - dem wortwörtlich "roten Fluss" - erforschen Wissenschaftler, wie das Ökosystem des Planeten Mars aussehen könnte. Andalusien birgt einen großen Naturreichtum, deren Mysterien bis heute Naturschützer und Wissenschafter erstaunen.


Am 04.09.15 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
September und Oktober: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Sommer. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 04.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres: Im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.


Am 04.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)


Am 04.09.15 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Bäume in Bayern
Bäume - sie sind Symbol für Standhaftigkeit, Zuversicht und Lebenskraft. In Deutschland, einem der waldreichsten Länder in Mitteleuropa, gibt es über acht Milliarden Bäume. Darunter eine ganze Reihe besonders eindrucksvoller Exemplare. Filmemacher Matthias Böhmer stellt auf einer Rundreise durch Bayern einige von ihnen vor und erzählt ihre Geschichten. Geschichten über königliche Eichen, einstmals heilige Linden, vom Aussterben bedrohte Ulmen oder dem Drei-Faltigkeitsbaum in der Oberpfalz.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 04.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.
(Wdh. übermorgen 3.45-4.30 Uhr)


Am 04.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
In der Wildnis gibt es weder Ampeln noch Verkehrsschilder. Und das Letzte, was die Trucker auf den schmalen, unbefestigten Verkehrswegen in den Wäldern von Maine brauchen können, ist Gegenverkehr. Um Unfälle zu vermeiden, melden die Fahrer der tonnenschweren Lkws daher ihre aktuelle Position regelmäßig an ihre Kollegen. Doch Trucker Jake Lawyerson hat sein Funkgerät versehentlich ausgeschaltet, und so kommt ihm auf einer verschneiten Piste im Wald plötzlich mit Hochgeschwindigkeit ein anderes Fahrzeug entgegen.


Am 05.09.15 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Jimmys Forest - Leben im Wald (1/2)
Ab in die Wildnis: Moderator, Landwirt und Koch Jimmy Doherty hat die Redewendung "Zurück zu den Wurzeln" ernst genommen und zieht für ein ganzes Jahr in die Tiefen der britischen Wälder. Von seinem Baumhaus aus kann Jimmy über Hängebrücken die Baumwipfel wechseln. Er erkundet das bisher verborgene Leben der Spezies um ihn herum. Mit Hilfe seines Speziallabors gelingen ihm faszinierende Einblicke in die Biologie, Ökologie und Geschichte des Waldes. Doch Jimmy bleibt nicht alleine: Von vorbeiziehenden Insektenkundlern, traditionellen Handwerkern, Ökologen und Outdoor-Experten holt er sich den professionellen Rat, den er zum Überleben in der Wildnis braucht - und verschmilzt zunehmend mit seiner Umgebung.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.55-7.40 Uhr)


Am 05.09.15 06:15 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Der Wildbiologe Christoph Promberger fängt in einer Lappjagd Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren.


Am 05.09.15 06:15 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Der Wildbiologe Christoph Promberger fängt in einer Lappjagd Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren.


Am 05.09.15 06:45 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Die Eroberung Sibiriens (1/4)
Im Auftrag der Kaufleute Stroganoff zieht 1582 der Kosak Jermak mit einer kleinen Truppe über den Ural Richtung Osten. Nach einer Schlacht gegen die Tartaren ist der Weg frei und die Eroberung Sibiriens beginnt. Am Anfang locken die Pelze, später die Bodenschätze, vor allem Gold. Menschen aus der ganzen Welt suchen ihr Glück in der Taiga, vom Abenteurer bis zum Bauern. Mit ihnen ziehen Zehntausende in Ketten, denn Verbannung und Zwangsarbeit sind eng mit der Geschichte Sibiriens verknüpft. Ende des 19. Jahrhunderts bringt der Bau der Transsibirischen Eisenbahn dem wilden Osten einen enormen Entwicklungsschub.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 8.45 Uhr)


Am 05.09.15 12:00 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Wildes Hamburg
Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier. Die Liste der Hamburger Wildtiere birgt so manche Überraschung: Seeadler fischen in der Elbe, direkt gegenüber von Blankenese. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig an den Straßenbäumen. Hornissen beziehen Vogelhäuschen. Und Iltisse haben im Schuppen einer Alstervilla ihren Bau. Ein Grund für die Artenvielfalt: Hamburg ist mit einer Fläche von 755 Quadratkilometern eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen.


Am 05.09.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: BIG FIVE Südamerika - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in den ecuadorianischen Hochanden.


Am 05.09.15 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt
Andreas Kieling präsentiert außergewöhnliche und faszinierende Vertreter der Tierwelt. Im Norden Indiens, in Australien, auf den Falklandinseln und mitten in Europa trifft er auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und ihn an ihrer Arbeit teilhaben lassen.


Am 05.09.15 17:10 - 18:00 Uhr auf 
N24: Insekten - Das große Krabbeln
Obwohl viele Menschen Insekten als lästige Geschöpfe abtun, begegnen sie uns im Alltag überall. Dabei vergessen wir oftmals, dass auch wir von Insekten abhängig sind - nicht nur, wenn wir Honig essen wollen. Bereits vor Millionen von Jahren schwirrten die unterschiedlichsten Käfer auf unserer Erde umher. Doch wie haben sich die kleinen Lebewesen im Laufe der Zeit entwickelt und vervielfältigt? Faszinierende Nahaufnahmen bieten einen bunten Einblick in die Welt der Insekten.


Am 05.09.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Mount St. Helens - Der Vulkan lebt
Am Sonntag, den 18. Mai 1980 um 8 Uhr 32 explodierte an der Westküste der USA ein Vulkan - der Mount St. Helens. Es war ein Ausbruch von unvorstellbaren Ausmaßen. Binnen weniger Minuten verlor der Berg 400 Meter seines Gipfels und die Schutt- und Aschemassen verwüsteten ein Gebiet eineinhalb Mal so groß wie Wien. Doch schon bald begann die Natur, das zerstörte Land zurückzuerobern. Die Dokumentation "Mount St. Helens - Der Vulkan lebt" geht den Rätseln der Wiederbesiedelung des Vulkans nach. Eine der wichtigsten Rollen bei dieser Rückeroberung durch die Natur spielt ein unscheinbarer Nager - die nördliche Taschenratte.


Am 06.09.15 05:20 - 06:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Axmen- Die Holzfäller
Für viele ist es der gefährlichste Job der Welt: Holzfäller. Sechs Mannschaften gehen in unterschiedlichen Gebieten Nordamerikas auf die Suche nach dem "grünen Gold". Einer der Männer, Shelby "Swamp Man" Stanga, wagt sich sogar ins Revier von Alligatoren, um an ein paar besondere Baumstämme zu gelangen.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 8.30 Uhr)


Am 06.09.15 08:00 - 08:25 Uhr auf 
arte: Es war einmal ... unsere Erde - Woher kommt der Klimawandel?
Pädagogische Zeichentrickserie. Die Redaktion der Jugendlichen läuft auf Hochtouren: Wegen der beunruhigenden Nachrichten und zu beobachtenden Veränderungen des Klimawandels haben Maestro und seine Freunde alle Hände voll zu tun. Es gibt keinen Zweifel: Das weltweite Klima erwärmt sich. Prognosen sagen voraus, dass der Meeresspiegel bei einem Temperaturanstieg zwischen 1,4 und 7 Grad Celsius in diesem Jahrhundert deutlich steigen wird. Das wird schwerwiegende und unvorhersehbare Folgen haben. Auslöser für den Klimawandel ist der Treibhauseffekt. Aber was bedeutet das genau?


Am 06.09.15 08:35 - 08:50 Uhr auf 
arte: Die Elefanten von Mount Kenya
Rund um den Mount Kenya gibt es ein Schutzgebiet für rund 2.000 Elefanten. Leider kommt es immer wieder zu Konflikten. Elefanten zerstören die Ernte und verwüsten die Felder am Rande des Nationalparks. Mit Fackeln und Knallkörpern wird versucht, sie zu vertreiben. Doch immer wieder werden die Tiere auch getötet. Zurück bleiben oft die Elefanten-Kinder: Naipoki ist sehr verspielt und will Aufmerksamkeit. Das Elefantenmädchen ist die Jüngste im Waisenhaus für Elefanten. Hier bekommen die Tiere eine neue Familie - und wenn alles gutgeht, akzeptieren die kleinen Riesen ihre Beschützer als ihre Mütter - in allen Lebenslagen.


Am 06.09.15 12:40 - 13:45 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.


Am 06.09.15 14:00 - 15:30 Uhr auf 
rbb: Der Fuchs und das Mädchen
Spielfilm. Lila streift am liebsten durch die Natur. Eines Tages kreuzt ein wilder Fuchs ihren Weg. Sie ist fasziniert von dem Tier. Über den Winter verschlingt sie alles über „Füchse", was sie zum Lesen in die Finger bekommt. Im Frühling macht sie sich ihr Wissen zunutze und beginnt, nach ihrem Fuchs zu suchen. Als Lila ihn tatsächlich findet, nähern sich das Tier und das Mädchen an. An der Seite ihres Fuchses erlebt Lila die Abenteuer des Waldes. Aber lässt sich ein wilder Fuchs wirklich zähmen?


Am 06.09.15 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Hilfe - Hurra die Wölfe kommen
Die Rückkehr der Raubtiere nach Deutschland.


Am 06.09.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm (3)
Hollywood-Schauspieler Matt Damon zeigt, wie sich extreme Hitzewellen auf die Gesundheit auswirken können. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse legt Damon dar, wie der Klimawandel und die steigenden Temperaturen zu einem nationalen, aber auch internationalen Problem der Gesundheitsfürsorge werden. Schauspieler Michael C. Hall reist nach Bangladesch, um aufzuzeigen, inwieweit der Klimawandel die Menschen in den kommenden Jahrzehnten betreffen kann. Prognosen besagen, dass Bangladesch schon bald zu 17 Prozent unter Wasser stehen könnte. Durch den Klimawandel soll zudem die Anzahl der Flüchtlinge im Jahr 2050 weltweit auf 150 Millionen Menschen steigen. Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman besucht nach Syrien und Ägypten den Jemen, um herauszufinden, wie sich der Klimawandel auf die instabile politische Situation im Nahen Osten auswirkt.
(Wdh. morgen 8.50-9.55 Uhr)


Am 06.09.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlamm im Getriebe
Ein Königreich für einen Schaufelbagger! Ohne ihre schweren Maschinen sind Bobby Goodsons Männer im Wald vollkommen aufgeschmissen, denn ein kapitaler Motorschaden hat das Arbeitsgerät der Holzfäller außer Gefecht gesetzt. Als Goodson erfährt, was ihn diese technische Panne kosten wird, bleibt ihm fast die Luft weg. Sage und schreibe 17.000 US-Dollar muss der Holzfäller-Veteran für den Austausch-Motor berappen, doch ihm bleibt keine Wahl. Steht der Bagger weiter still, kommt ihn die Sache am Ende noch teurer. Aus der Hillburn-Parzelle erreichen den Firmenboss ebenfalls schlechte Nachrichten: Die mickrigen Baumstämme in der Region liefern nur Holz von minderer Qualität.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.30 Uhr)


Am 07.09.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer
Vor 1100 Jahren war der Schwarzwald ein undurchdringlicher, fast menschenleerer Urwald. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die das Land im Auftrag adliger Grundherren urbar machten. Sie ließen zunächst den Wald roden, der ihnen den wichtigsten Rohstoff lieferte: Holz. Holz wurde für den Hausbau gebraucht, in den Bergwerken und auch als Brennmaterial in Form von Holzkohle. Die Waldarbeit zog viele Menschen in den Schwarzwald. Neue Berufszweige entstanden, wie der der „Flößer“: Sie banden die Baumstämme zum Transport zusammen und „verflößten“ sie auf den Flüssen bis nach Holland. Noch heute ist Holz eine der wichtigsten Einnahmequellen im Schwarzwald. Doch das Leben der Waldarbeiter hat sich grundlegend verändert.


Am 07.09.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Der Schwarzwald - Die Köhler
Mit der Besiedlung des Schwarzwalds und dem Abbau der Bodenschätze wie Eisen, Silber und Kupfer kamen auch die Köhler in den Wald. Denn für die Verarbeitung von Eisenerz und die Verhüttung von Edelmetallen wurden Temperaturen benötigt, die mit der Verbrennung von Holz nicht zu erreichen waren: Das Holz musste zunächst verkohlt werden, um als Brennmaterial dann die nötige Hitze entwickeln zu können. Diese Arbeit erledigten die Köhler; sie führten ein ärmliches und einsames Leben tief in den Wäldern. Heute ist der Beruf des Köhlers fast ausgestorben.


Am 07.09.15 08:40 - 09:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Hoffnung für die Flussmenschen
Auf halber Strecke seiner großen Reise erreicht Bruce Parry den Mamiraua-Nationalpark, wo einige der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten des Amazonas-Gebietes angesiedelt sind. Im Reservat lebt er mit dem Stamm der Ribeirinho, den Fluss-Menschen, und jagt mit ihnen den größten Fisch im Amazonas - den Pirarucu.


Am 07.09.15 09:40 - 10:25 Uhr auf 
BR: Wildpflanzen - Ein Schatz braucht Schutz
Für unser Ökosystem sind alle wichtig: Die rund 2.700 Wildpflanzen, die in Bayern vor allem in freier Natur gedeihen. Doch etwa 40 Prozent gelten als gefährdet und einige werden bald verschwinden, wenn nichts getan wird, um ihre Lebensräume zu erhalten. Zur "letzten Rettung" könnte dann die "Genbank Bayern Arche" der Universität Regensburg werden, in der momentan rund 500 heimische Wildpflanzen-Samen professionell gelagert sind. Doch alle Jahre muss man um die Fördergelder für dieses wichtige Projekt bangen.


Am 07.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näherzukommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Mit viel Geduld und diversen Rückschlägen hat sich Angelique Todd diese Akzeptanz mühsam erarbeitet. Zu finden sind die Gorillafamilien nur mithilfe einheimischer Fährtenleser. Jeder Handabdruck im Dschungel, jeder abgeknickte Zweig und jede angebissene Frucht kann ein Hinweis auf die scheuen Tiere sein. Obwohl die Menschenaffen in ihrem Familienleben oft ruhig und sanft wirken, sind es doch wilde Tiere, die über gewaltige Kräfte verfügen und zu beeindruckenden Drohgebärden greifen, wenn sie sich gestört fühlen. Unterstützt vom WWF arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.


Am 07.09.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Thailands Elefanten, raus aus der Stadt!
Einst arbeiteten 4.000 Elefanten und ihre Mahuts, wie die Elefantenführer in Thailand genannt werden, in der Forstwirtschaft des Landes. Nur sie schafften es, die gefällten riesigen Urwaldbäume zur nächsten Straße zu transportieren. Doch seit die Regierung den Kahlschlag der Wälder Ende der 80er Jahre gestoppt hat, sind die Mahuts und ihre Tiere arbeitslos. Immer mehr Elefantenführer zogen anschließend in die großen Städte. Seit einigen Jahren aber versucht die Regierung, die Elefanten aus den Straßen zu verbannen, da sie ein Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr darstellen. Doch wohin verschwinden diese Tiere, wenn sie aus den Städten verbannt werden?


Am 07.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Der Nationalpark Mercantour
Das Gebirgsmassiv Mercantour stellt das letzte Vorgebirge des Alpenbogens zum Mittelmeerraum dar. Die Dokumentation reist von Tal zu Tal. Von der majestätischen Welt der Gletscher bis zu den klimatischen Einflüssen des Mittelmeers: Die schroffe Natur des Nationalparks Mercantour beherbergt eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Ein weiterer "Balkon" zum Mittelmeerraum hin ist das vulkanische Esterel-Gebirge mit seinen einzigartigen Eichenhainen und fragilen Ökosystemen. Mithilfe der Naturschützer des Nationalparks entdeckt die Dokumentation die vielfältige Tierwelt des geschützten Naturgebiets: Steinböcke, Gämse, Lämmergeier, Waldmurmeltiere und Wölfe.


Am 07.09.15 16:10 - 17:00 Uhr auf 
arte: Grünes Erwachen im Reich der Mitte
2004 begab sich eine Gruppe von Journalisten und Aktivisten nach Yunnan, um für den Erhalt einer der letzten noch intakten Flusslandschaften in China zu kämpfen. Schon für Mao hatte die Natur nie Priorität. Unter seiner Herrschaft galt für die zerstörerische Landwirtschaftspolitik und Abholzungen im ganzen Land das Motto: "Der Mensch muss die Natur gefügig machen". Die Provinz Yunnan weist die höchste Biodiversität in ganz China auf. Dort kommen mehr als die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten des Landes vor. Die malerische Landschaft lockt immer mehr Touristen in die Gegend, deren fruchtbare Böden seit Generationen von ethnischen Minderheiten bewirtschaftet werden. Dessen ungeachtet wurde ein Projekt zum Bau von 21 Staudämmen an den Flüssen der Region auf den Weg gebracht. In einem Land, in dem es keine Opposition geben darf, ist es sehr schwierig, Bauprojekte zu verhindern. Doch 2003 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Bürgern das Recht auf Diskussion und Beteiligung an Entscheidungsprozessen einräumt. Darauf gründen die Aktivisten ihre Forderungen. Vor Ort machten sie die Bevölkerung auf Risiken und Langzeitfolgen der Staudämme für ihr Leben und die Umwelt aufmerksam. Nach dieser Aufklärungskampagne schlossen sich die Bauern der Bewegung an und bekämpften das Bauprojekt massiv. Die Dokumentation zeichnet die Ereignisse zwischen 2004 und 2008 nach und veranschaulicht ihre Hintergründe. Interviews mit Aktivisten, Journalisten und Experten zur aktuellen Lage und Treffen mit den Bauern in ihren Dörfern bilden den erzählerischen roten Faden.


Am 07.09.15 17:30 - 18:25 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


Am 07.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schuften im Schlamm
Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.


Am 07.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die Angst vor den Wölfen - wie viel Wildnis vertragen wir?
Der Wolf ist zurück in Deutschland und kommt den Menschen immer näher. Reinhold Beckmann trifft Gegner und Befürworter einer Rückkehr des Wolfes, spricht mit Schäfern, Wissenschaftlern und Experten: Müssen wir die Wölfe fürchten? Können wir uns vor ihnen schützen, obwohl sie unter Naturschutz stehen? Werden sie illegal gejagt und erschossen? Und wie viel Wildnis vertragen wir?


Am 07.09.15 22:15 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Zurück in den Sümpfen - Wie Wasserbüffel die Mark erobern
Noch vor wenigen Jahren gab es in Deutschland Wasserbüffel nur im Zoo. Imposante, schwarze Dickhäuter, die wiederkäuend in ihren Suhlen baden. Mittlerweile gehören mehr als 300 Tiere in einem Dutzend Herden zum Brandenburger Landschaftsbild. Vermutlich von Jägern der Jungsteinzeit ausgerottet, gerieten die Wasserbüffel Mitteleuropas über 10.000 Jahre in Vergessenheit. Erst jetzt haben Landwirte und Naturschützer ihren wirklichen Wert neu erkannt. Als einziger Großsäuger hält es der Wasserbüffel dauerhaft in Feuchtgebieten aus und kann auf natürlichem Wege die Artenvielfalt bereichern. Auch auf dem Teller - Feinschmecker lieben Mozzarella di Brandenburgo und Büffelschinken. Der Film erzählt die erstaunliche Geschichte der Rückkehr der Wasserbüffel an verschiedenen Schauplätzen in Brandenburg.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 08.09.15 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Rosskastanie
Die rotbraune Frucht kennt jedes Kind, den stattlichen Baum kennt jeder Biergartengänger. Doch die Kastanie birgt noch so manches Geheimnis. So ändern z. B. ihre Blüten die Farbe, um mit Bienen zu kommunizieren.


Am 08.09.15 08:40 - 09:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Im Reich der Rinderbarone
Bruce Parrys Abenteuer neigt sich dem Ende entgegen. Im brasilianischen Bundesstaat Pará werden riesige Flächen des Regenwaldes für die Viehzucht abgeholzt. Bruce erfährt am aus nächster Nähe, dass der Kampf um das Amazonas-Gebiet hier erbitterter geführt wird als irgendwo sonst. Beim Zusammenleben mit den Kayapo-Indianern erkennt Bruce, wie überlebenswichtig der Regenwald für die Naturvölker ist - und auch für uns.


Am 08.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. Flachlandgorillas leben gut versteckt im Dschungel, deshalb gibt es nur wenige Filme über sie. In dem 4.000 Quadratkilometer großen Dzanga Sangha Nationalpark aber gibt es eine Forscherin, die gemeinsam mit ihrem Team seit vielen Jahren eine Gorilla-Familie an Menschen gewöhnt. Sieben Jahre dauerte es, bis die Gorillas auch in Anwesenheit von Menschen ihr gewohntes Verhalten zeigten. Mithilfe der britischen Primatenforscherin Angelique Todd gelingt es, dem älteren Gorilla-Männchen Makumba und seiner Familie zu folgen, ohne dass die Tiere durch die Anwesenheit des Kamerateams gestört werden.


Am 08.09.15 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Die Alpen - Ein Schaubild für die Folgen des Klimawandels
Die Alpen sind eine Art Vergrößerungsglas, durch das man den Klimawandel beobachten kann. Der Schachen wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Ganz oben, in den Gipfelregionen, wird es aber eng werden für die ein oder andere Art: Manche Pflanzenarten wandern mit den höheren Temperaturen nach oben, andere, die Kälte liebenden Arten, können nicht mehr höher klettern und sterben aus.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 08.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Wildes Allgäu - tiefe Schluchten, hohe Berge
Zu Füßen der Allgäuer Berge entstanden vor langer Zeit weite Moore mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Wie Juwelen sind behäbige Bauernhöfe und schmucke Dörfer in die Landschaft eingestreut. Berühmte Kirchenbauten und Schlösser machen diesen Landstrich zu einem Besuchermagnet. Es ist eine überbordende Vielfalt, die das Allgäu reizvoll und zugleich so wertvoll macht. Die scheinbar so gezähmte Landschaft im westlichen Bayern hat aber auch noch eine ganz andere, wilde Seite: In tiefen Wäldern liegen riesige, haushohe Steinblöcke, wo einst die Kelten Gericht hielten. Der Film beginnt im tiefen Winter, wenn die eingeschneite Landschaft aussieht wie aus einem Wintermärchen. Filmautor Jan Haft begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr, macht Station an den schönsten Ecken des Landstrichs und zeigt die Jahreszeiten in ihren buntesten Farben.


Am 08.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Serbien
Die Natur Serbiens ist äußerst vielfältig. Das Land stellt eine Wegkreuzung der Natur dar. Die Region wurde von den Naturgewalten geprägt und stellt die Wiege einer bemerkenswerten Artenvielfalt dar. Das Wasser und das Land sind hier in einem perfekten Gleichgewicht. Im Süden Serbiens befindet sich die Felsschlucht des Flusses Uvac. Dank der Maßnahmen der Vogelkundler konnte hier die Anzahl der Geierpaare auf 55 Paare erhöht werden. Auch der Biber hat von den Naturschutzmaßnahmen, besonders im Reservat Zasavica, profitiert. Von der Adriaküste in Montenegro bis zu den Ufern der Donau in Serbien prallen drei Klimazonen aufeinander und bieten der Natur eine bemerkenswerte Vielfalt. Auch der Skutarisee, ein Vogelreservat, und die Bucht von Kotor sind Naturschutzgebiete. Die Naturschützer des Landes haben ein gemeinsames Projekt: das natürliche Erbe erhalten.


Am 08.09.15 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Der Regenwald rettete Juliane Diller das Leben
Zehn Tage lang dauerte der Überlebenskampf von Juliane Koepcke nach ihrem Flugzeugabsturz im Urwald, bis sie endlich auf Hilfe traf. Dass die damals 17-Jährige überlebte, verdankte sie auch der Tatsache, dass sie ihre Kindheit mit ihren Eltern im Urwald auf einer Forschungsstation verbracht hatte, der Dschungel war ihr vertraut. Inzwischen hat Juliane Koepcke geheiratet und heißt Diller. Heute führt die Biologin mit der Forschungsstation Panguana das Werk ihrer Eltern fort. Auch Thomas Brose fährt regelmäßig in den Regenwald und kämpft dort für die Rechte der Ureinwohner und deren Lebensraum. Wie sehr die "größte Lunge der Welt" von Zerstörung bedroht ist, und welche Konsequenzen das für unser Klima hat, erzählen beide in Planet Wissen.


Am 08.09.15 15:20 - 15:45 Uhr auf 
arte: Humanima - Der Natur auf der Spur
Der französische Naturfotograf Philippe Henry hat die halbe Welt bereist. Seit seiner Ankunft in Québec in den 90er Jahren begleitet Philippe Henry verschiedene Biologenteams bei ihren Einsätzen in Kanada und der ganzen Welt. Immer wieder zieht es ihn nach Texas, um die dort lebenden Alligatoren einzufangen - mit der Kamera. Die nächste Reise ist bereits geplant. Doch zuvor erwartet ihn ein anderes Abenteuer, 700 Kilometer von seiner Wahlheimat Montreal entfernt. In der faszinierenden Bergwelt des Parc National de la Gaspésie leben unter anderem die selten gewordenen Waldkaribus. Der Nationalpark bietet eine ausgesprochen artenreiche Fauna in einem einzigen Schutzgebiet. Das macht ihn für den Fotografen so interessant. Auch Elche leben hier, es sind ausgesprochen scheue Tiere, und es ist nicht ganz einfach, sie vor die Kamera zu bekommen.


Am 08.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Harte Zeiten
Holzfäller Bobby Goodson und seine Angestellten erledigen in den Sümpfen North Carolinas einen harten Job. Zu allem Überfluss haben die kantigen Urgesteine an den Ufern des Cape Fear River gerade mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wollen einige Sägewerke bald kein frisches Holz mehr annehmen. Diese Hiobsbotschaft stellt viele Unternehmen in der Branche vor echte Probleme. Bobby und seine Leute müssen nun dafür sorgen, dass sie bereits gerodete Lagerbestände so schnell wie möglich an den Mann bringen. Als hätte sich die Welt gegen den Firmenboss und seine Mitarbeiter verschworen, fallen dann auch noch wichtige Maschinen aus.


Am 08.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz. Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse - noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 08.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Skandinavien - Schweden
Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - im Winter gibt es statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Der Vielfraß ist im tiefsten Winter ebenfalls auf der Suche nach Nahrung. Meist bedient er sich an den Kadavern erfrorener Tiere, die er in verschiedene Verstecke schleppt. Auf Schritt und Tritt folgen ihm hungrige Raben, um die Futter-Verstecke auszuspionieren. Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - im Winter gibt es statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Der Vielfraß ist im tiefsten Winter ebenfalls auf der Suche nach Nahrung. Meist bedient er sich an den Kadavern erfrorener Tiere, die er in verschiedene Verstecke schleppt. Auf Schritt und Tritt folgen ihm hungrige Raben, um die Futter-Verstecke auszuspionieren.


Am 09.09.15 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Rotbuche
Sie ist ein häufiger Baum bei uns: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von hundert Laubbäumen vierzehn Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig. Ein Baum-Porträt in Wort, Bild und Video.


Am 09.09.15 08:40 - 09:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Goldrausch Amazonas
Bruce Parry erlebt die ganze Bandbreite des Amazonas-Gebietes. Er feiert mit den Millionären von Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Außerdem lebt und arbeitet er mit den illegalen Goldschürfern, die im Regenwald ihr Glück suchen, und schlägt sein Feldbett neben Forschern auf, die diesen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen auf revolutionäre Art schützen wollen.


Am 09.09.15 08:50 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Bei den Matis in Brasilien
Bruce Parry reist in den Regenwald, um bei den Matis - einem Stamm, der einst beinahe von westlichen Krankheiten vernichtet wurde - zu leben. Die Matis sind fest entschlossen, ihre Kultur zu bewahren, und so zeigen sie Bruce einige unerträglich schmerzhafte Rituale und bringen ihm bei, wie man ein guter Jäger wird.


Am 09.09.15 09:50 - 10:55 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.


Am 09.09.15 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wildunfälle - Die unterschätzte Gefahr
Wann immer sich Klaus Dietrich und Michael Karbach über den Weg laufen, hat es gerade gekracht: Wildunfall. Gerade im Frühjahr vergeht kein Tag ohne Kollision mit Keiler: Denn jetzt fällt der Berufsverkehr der Menschen mit der Futtersuche des Wildes in der Dämmerung zusammen. Der Polizist Dietrich muss sich um verletzte und traumatisierte Autofahrer kümmern, dem Jagdaufseher Karbach bleibt nichts übrig, als getötete Wildschweine und Hirsche zu entsorgen. Die beiden haben viel zu tun, sie arbeiten im Hunsrück, einem wald- und wildreichen Gebiet und damit einem besonders gefährdeten Revier. Bundesweit entstand im vergangenen Jahr durch Wildunfälle Sachschaden von einer halben Milliarde Euro. Lutz G. Wetzel zeigt in seinem Film Polizisten und Jagdexperten in einem endlosen Kampf: Viele Autofahrer lassen sich durch Warnschilder nicht bremsen, schimpfen stattdessen auf die Jäger, die - so die landläufige Meinung - einfach mehr abschießen müssten. Freiburger Wissenschaftler erforschen die Laufwege der Rehe, Forstleute legen Futterplätze abseits der Straßen an, die Polizei versucht es mit neuartigen Reflektoren, die Wild abschrecken sollen. Doch kaum sind die montiert, kommt der nächste Notruf: Schon wieder ein Totalschaden mit kapitalem Hirsch.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 09.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Im Reich des Drachen - Magisches Siebengebirge
Das Siebengebirge fasziniert auf vielfältige Art. Ihm werden viele Superlative nachgesagt: mythologische Heimat des Siegfried-Drachens, ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands mit dem meistbestiegenen Berg Europas, dem Drachenfels. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als "Hot spot" der Artenvielfalt in Mitteleuropa. Magische Tiere wie Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch verstecken sich in den "Sieben Bergen". Hier, wo eine äußerst heftige Erdgeschichte mehr als 40 Kuppen und Kegel mit ihrem spezifischen Charme hinterließ, beginnt eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Was hat die Zahl Sieben mit den tief eingeschnittenen Tälern zu tun? Was haben Fledermäuse mit Ofenbauern gemeinsam? Wieso singt im Nachtigallental keine Nachtigall? Was bedeuten merkwürdige Zeichen auf den Felsen? Was haben Vulkanausbrüche mit dem Kölner Dom zu tun? Und schließlich: wer wohnt in der tatsächlich vorhandenen Drachenhöhle?


Am 09.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schweiz
Mit ihren zwanzig Kantons und vier Landessprachen verfügt die Schweiz über eine bemerkenswerte kulturelle Vielfalt, die sich auch in ihrem natürlichen Artenreichtum wiederspiegelt. Das Land ist geprägt vom Einfluss dreier geographischer Zonen: dem Jura, dem hügeligen Mittelland und den Alpen. 60 Prozent der Landesfläche sind von den Alpen bedeckt. Doch der Klimawandel hat zur Folge, dass auch die Alpen von starker Schneeschmelze betroffen sind und diese Entwicklung ist leider unabänderlich. Die Forscher bemühen sich um ein besseres Verständnis dieses Phänomens. Naturschützer kümmern sich wiederum um den Schutz von seltenen Tierarten, etwa dem Luchs und dem Lämmergeier. Auch wenn die Schweiz auf ihre politische Unabhängigkeit stolz ist, so hat das Land seine internationale Kooperation verstärkt, um den natürlichen Reichtum der Alpenkette zu bewahren.


Am 09.09.15 16:00 - 16:45 Uhr auf 
BR: Letzte Wildnis - Im Wetterstein
Filmautor Gerhard Baur geht in der letzten Folge der Reihe "Bayerische Alpen" den Fragen nach, ob man in den bayerischen Alpen noch erholsame Stille finden kann, und ob man den empfindlichen Lebensraum der Pflanzen und Tiere schützen und erhalten kann. Eine Wanderung vom Reintal über die Dreitorspitze zur Südseite und weiter bis zur Zugspitze zeigt eindrucksvoll die Kontraste des Wettersteingebirges. Blumenwiesen und seltene Arvenwälder, eine wilde Karst- und Felswildnis, fruchtbare Almböden und das Spiel der wilden Wasser durch dunkle Klammen und Schluchten.


Am 09.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Tückischer Morast
Rund 20 LKW-Ladungen frisches Holz müssen Urgestein Bobby Goodson und seine Angestellten pro Tag roden, um ihre Unkosten zu decken. Dafür müssen die Männer sehr hart arbeiten, denn die Bedingungen in den Sümpfen North Carolinas sind alles andere als optimal. Gefahren lauern dort überall, vor allem der tückische Morast in den Wäldern macht den Holzfällern extrem zu schaffen. Diesmal ist es Bobbys Sohn Justin, dem eines der Schlammlöcher zum Verhängnis wird. Justin hat nur einen Moment nicht aufgepasst, und jetzt versinkt er mit seinem 300.000 Dollar teuren Arbeitsgerät im Sumpf! Er kann nur hoffen, dass schnell genug Hilfe kommen wird.


Am 09.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt: für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein "Großstadtdschungel", in dem Wildtiere keine Rolle spielen, könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. Die BBC-Dokumentation erzählt verblüffende Geschichten über die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 09.09.15 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Weite Küste, raues Land
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.
(Wdh. morgen 12.50-13.55 Uhr)


Am 10.09.15 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Wege in die Wildnis (1/3) - Sommer und Herbst im Nationalpark Eifel
Sie gilt als Vorzeigeregion in Sachen Naturschutz - die Nordeifel. Hier haben sich seltene, längst ausgestorben geglaubte Tiere und Pflanzen wieder angesiedelt. Große Gebiete sind unter strengen Naturschutz gestellt worden, die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Landwirten unterstützt die Bemühungen der Naturschützer. Besonders interessant und lehrreich sind dabei die Abenteuer-Wanderungen mit einem Ranger durch die Wildnis des Nationalparks. Dabei gibt es versteckte Seen und undurchdringliche Wälder zu entdecken, in denen Luchs und Wildkatze jagen, und auf den windigen Hochebenen tragen mächtige Rothirsche ihre Revierkämpfe im Herbst aus. Die Wildkatze ist das Leittier des Nationalparks und vom Aussterben bedroht. Mit einer versteckten Kamera mit Selbstauslöser werden einzelne Exemplare fotografiert und katalogisiert. Der Nationalpark mit seinen Wäldern und Offenflächen könnte ihre Rettung sein. Vor gut 150 Jahren wurden auch hier die schnellwachsenden Fichten angepflanzt, heute sollen sie durch Laubbäume wir Buchen ersetzt werden. Auf der Dreiborner Hochfläche rollten bis vor wenigen Jahren noch Panzer, es war ein Truppenübungsplatz. Heute gehört das riesige Graslandbiotop mit seinem Eifelgold, dem Ginster, zum Nationalpark Eifel.


Am 10.09.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wege in die Wildnis (2/3) - Winter und Frühling im Nationalpark Eifel
Im Winter bieten Hagebutten dem Wild einen vitaminreichen Snack, abgestorbenes Totholz dient unzähligen Tieren und Pflanzen als Unterschlupf und Nahrung. Aus dem ehemaligen Wirtschaftswald mit Fichten wird langsam wieder ein Naturwald mit Laubbäumen. Im Frühling sind die leuchtenden Narzissenwiesen eine Besucherattraktion. An den Bachläufen finden sich viele Heilkräuter und Buntspechte können bei ihrem Tagewerk beobachtet werden. Sogar der seltene Mittelspecht ist wieder heimisch geworden im Nationalpark.


Am 10.09.15 08:00 - 08:45 Uhr auf 
EinsPlus: Hungrig nach Profit - Wem dient die deutsche Entwicklungshilfe?
Flüchtlinge sollen nicht fliehen, sondern ihre Lebensbedingungen vor Ort verbessern - wir helfen dann auch gern. So war es über Jahre immer wieder von führenden deutschen Politikern zu vernehmen. Doch was tut die deutsche Entwicklungshilfe wirklich, um die Lebensbedingungen von Menschen in deren Heimat zu verbessern? story-Autor Christian Jentzsch sah sich auf zwei Kontinenten beispielhafte Projekte an und fragte: Wie helfen wir der armen Landbevölkerung? Was tut Deutschland, um Landflucht einzudämmen, Kleinbauern unabhängig zu beraten oder Kleinbetriebe vor der Übernahme durch Agrokonzerne zu schützen? Die Antwort fällt ernüchternd aus: Entwicklungshilfe-NGO kritisieren, der deutsche Staat sitze inzwischen mit Konzernen, wie Bayer, BASF und Co in einem Boot und laufe Gefahr zum Handlanger von Geschäftemachern zu werden. Statt Entwicklung fördere man so vor allem die Interessen großer Unternehmen und Anleger. Über fragwürdige "Entwicklungs"-Fonds verteile man großzügig Kredite an Investoren. Doch statt dadurch Hunger und Armut zu bekämpfen, seien die Folgen oft das genaue Gegenteil: Kleinbauern würden von ihrem Land vertrieben, von Bildung und medizinischer Versorgung ausgeschlossen. So würden am Ende diejenigen zu Opfern, denen eigentlich geholfen werden sollte: die Ärmsten der Armen.
(Wdh. heute 21.02-21.45 Uhr auf tagesschau24)


Am 10.09.15 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Und Feuer ist nicht die einzige Gefahr für die niedlichen Baumbewohner. Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor. In den letzten Jahren stieg die Zahl der pflegebedürftigen Tiere stetig an. Nicht nur verheerende Waldbrände vernichten ihren Lebensraum. Auch die Ausbreitung der Städte, der Bau neuer Wohnviertel und Straßen verdrängen die Tiere aus ihrem Revier und schaffen zugleich neue Gefahren: Hunde und Autos gehören heute zu den "natürlichen" Feinden der Koalas. Während in Australiens östlichen Bundesstaaten Queensland und New South Wales die Koalapopulationen stark gefährdet sind, gibt es in einzelnen Gebieten an der Südküste zu viele Koalas für den verbliebenen Lebensraum der Tiere. In der Region von Cape Otway fürchten Biologen sogar um den Baumbestand, weil die Koalas die meisten frischen Triebe der Eukalyptusbäume sofort abfressen. Gerne würden die Ranger die überzähligen Tiere umsiedeln, doch die scheinbar naheliegende Lösung funktioniert nicht: Koalas sind sehr standorttreu. Bis heute haben Wissenschaftler keine erfolgreiche Strategie entwickeln können, das Problem zu lösen.


Am 10.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt, ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, doch trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens. Pflanzen erkunden ihre Umwelt, kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je. Der Film verfolgt mit viel Aufwand einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich.


Am 10.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Türkei
Die Türkei befindet sich am Scheideweg zwischen dem Morgen- und dem Abendland: Das Land fasziniert aufgrund seiner Geschichte, aber auch dank der Vielfalt seiner Ökosysteme. Deshalb sieht sich die Türkei auch als Wächterin ihres historischen Erbes, aber auch der natürlichen Artenvielfalt. Die Naturschützer kümmern sich um die seltenen Tierarten, die sich in der Türkei angesiedelt haben: die Geier im Naturreservat Kizilcahamam, die Delphine in der Meerenge Bosporus, oder die Unechten Karettschildkröten am Iztuzu-Strand. Mit 7000 Kilometern Küstengebiet, zahlreichen einzigartigen Naturräumen und atemberaubenden Landschaften beherbergt die Turkei einige Juwelen der Natur, die das Land unbedingt bewahren muss.


Am 10.09.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 10.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Kampf ums Überleben
Bobby Goodson, Holzfäller in vierter Generation, hatte schon mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Doch jetzt kommt es wirklich knüppeldick. In Zeiten der Wirtschaftskrise meldet ein Sägewerk nach dem anderen wegen schlechter Marktlage Konkurs an. Und auch Bobby ist gezwungen, in seinem Unternehmen an allen Ecken und Enden zu sparen. Das bedeutet, dass alle noch härter arbeiten müssen, als sie es sowieso schon tun. Und der Druck wird immer größer: Da schon kleinste Fehler bei der Knochenarbeit in den Sümpfen fatale und mit hohen Kosten verbundene Konsequenzen haben, ist trotz enormer Belastung höchste Konzentration gefragt.


Am 11.09.15 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wege in die Wildnis (3/3) - Natur unter Vertrag
Die nordrhein-westfälische Eifel ist Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben: Siedlungen mit Industriegebieten, vielbefahrene Straßen, Forstwirtschaft mit Sägewerken, Tongruben. Die größten Flächen werden jedoch von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: Viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Sie düngen einige ihrer Wiesen nicht, spritzen nicht gegen Schädlinge und mähen später als anderswo - nämlich nach der Blüte.


Am 11.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir, sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren.


Am 11.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Der Reinhardswald
Im Reinhardswald, dem größten geschlossenen Waldgebiet Hessens, lässt sich die Kulturgeschichte des Waldes weit zurückverfolgen. Hier steht der wohl älteste Baum Deutschlands, die fast 1.500 Jahre alte Gerichtseiche. Über die Jahreszeiten hinweg begleitet die Filmautorin das Schaffen der Menschen, gibt Einblick in das Leben des Revierförsters Horst Stockhecke, der von seinem ganz persönlichen Verhältnis zu dem Wald erzählt, in dem er seit rund 25 Jahren arbeitet. Fuhrunternehmer Gerhard Wenzel, der das Holz schon in dritter Generation aus dem Wald holt, erinnert sich, wie er vor Jahrzehnten die Stämme zu den Flößern an die Weser brachte. Das "Bilderbuch Deutschland" zeichnet ein feinfühliges Porträt des nordhessischen Waldes.


Am 11.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Skandinavien - Schweden
Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - im Winter gibt es statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Der Vielfraß ist im tiefsten Winter ebenfalls auf der Suche nach Nahrung. Meist bedient er sich an den Kadavern erfrorener Tiere, die er in verschiedene Verstecke schleppt. Auf Schritt und Tritt folgen ihm hungrige Raben, um die Futter-Verstecke auszuspionieren. Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - im Winter gibt es statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Der Vielfraß ist im tiefsten Winter ebenfalls auf der Suche nach Nahrung. Meist bedient er sich an den Kadavern erfrorener Tiere, die er in verschiedene Verstecke schleppt. Auf Schritt und Tritt folgen ihm hungrige Raben, um die Futter-Verstecke auszuspionieren.


Am 11.09.15 15:00 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Polen
Polen beherbergt eine große Anzahl außergewöhnlicher naturbelassener Ökosysteme, etwa die größten natürlichen Sumpfgebiete, den ältesten Primärwald, d.h. von menschlicher Einflussnahme nicht berührten Wald, und die größten Wanderdünen Europas. Das natürliche Erbe Polens hat Jahrhunderte turbulenter Landesgeschichte überdauert und steht jetzt in Form von 22 Nationalparks unter Naturschutz. Das Land verfügt über eine besonders vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders stolz können die Naturschützer auf die erhaltenen Büffelbestände sein. Auch die Kormorane haben an der Bucht von Danzig eine Heimat gefunden.


Am 11.09.15 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Humanima – Auf den Spuren von Raubkatzen
Obwohl er in einem Vorort von Calgary aufwuchs, entdeckte Kyle Knopff schon früh seine Liebe zur Natur. Als Kind verbrachte er seine Freizeit in den Wäldern rund um die Stadt, wo er Eichhörnchen zählte und Tierknochen auflas, später studierte er Anthropologie und Primatologie. Heute widmen er und seine Freundin Aliah Adams sich aber nicht mehr den Affen, sondern einer ganz anderen Tierart: dem Puma. Seit zwei Jahren beobachtet das Paar mit seinem Team die Pumapopulationen in Alberta, am Fuße der Rocky Mountains. Während die Raubkatze in Ostkanada beinahe völlig verschwunden ist, scheint sie sich in Westkanada eher zu vermehren und darf sogar gejagt werden. Kyle Knopffs Forschungsschwerpunkt liegt auf der Räuber-Beute-Beziehung. Er untersucht, wie viele Tiere die Pumas jedes Jahr reißen. Dazu sind er und sein Team von Mitte November bis Mitte April fast täglich unterwegs. Ihre Aufgabe ist es Pumas aufzuspüren, einzufangen, zu markieren und die gewonnenen Daten auszuwerten. Aliah Adams interessiert sich zudem besonders für das Verhältnis zwischen den Pumas und ihren unmittelbaren Nachbarn, den Menschen. Sie untersucht, ob eine Koexistenz möglich ist. Denn seit in Alberta ein Öl- und Bauboom ausgebrochen ist, schrumpfen die natürlichen Lebensräume der Raubkatzen stetig.


Am 11.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Aufbruchstimmung
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson trommelt seine Leute zusammen, denn es gibt endlich wieder gute Nachrichten. Wochenlang hatten seine Arbeiter wegen der Wirtschaftskrise eine Zwangspause einlegen müssen, der Markt war völlig zusammengebrochen und die Sägewerke konnten ihr Holz nicht verkaufen. Doch jetzt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Bobby und seine Leute fahren mit ihren schweren Maschinen endlich wieder in die unzugänglichen Waldgebiete von North Carolina, um Geld zu verdienen. Und das wird auch höchste Zeit, denn die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen bereits 250.000 Dollar gekostet - Bobbys gesamte Ersparnisse. Fast euphorisch macht sich die Crew auf den Weg zu einem circa 60 Hektar großen Gebiet, das lukrative Einnahmen verspricht.


Am 11.09.15 19:00 - 19:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Umweltbildung am Horn von Afrika
Der renommierte Bildungsjournalist Paul Schwarz hat in diesem Film das vielbeachtete Projekt der Zooschule Landau in der Pfalz in Djibouti/Ostafrika begleitet. Die bundesweit einmalige Einrichtung hat sich bei ihrer Gründung vor gut 20 Jahren das Ziel gesteckt, biologisches Wissen über Tiere zu vermitteln. Mitte der 1990er-Jahre entwickelte sich die Zooschule durch spezielle Unterrichtsangebote weiter zu einer Tier-, Arten- und Naturschutzschule. Heute werden hier grüne Umwelterziehung und entwicklungspolitische Bildung zusammengeführt und auch internationale Projekte durchgeführt, nach dem Motto "Global denken - lokal handeln".


Am 11.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der Dino-Planet (1/3) - Kampf der Giganten
Größer, gemeiner, gefräßiger: Die dreiteilige Dokumentation berichtet über die neuesten Entdeckungen aus der Welt der Urzeit-Giganten mit modernster Computertechnik und animierten 3D-Grafiken. Die spektakulären Erkenntnisse der Dino-Forschung der letzen Jahre können heute mitreißender und detailgetreuer denn je präsentiert werden. "Walking with Dinosaurs" war vor zehn Jahren der große, erfolgreiche Bericht über die Welt der Dinosaurier. Er kann heute als überholt gelten. Denn seitdem wurden mehr neue Dinosaurier-Arten entdeckt als in den gesamten 200 Jahren davor. Die Dino-Forschung ist heute global und umfasst alle Kontinente.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen von 17.15-19.30 Uhr)


Am 11.09.15 23:15 - 00:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Angst vor den Wölfen - wie viel Wildnis vertragen wir?
Der Wolf ist zurück in Deutschland und kommt den Menschen immer näher. Reinhold Beckmann trifft Gegner und Befürworter einer Rückkehr des Wolfes, spricht mit Schäfern, Wissenschaftlern und Experten: Müssen wir die Wölfe fürchten? Können wir uns vor ihnen schützen, obwohl sie unter Naturschutz stehen? Werden sie illegal gejagt und erschossen? Und wie viel Wildnis vertragen wir?
(Wdh. übermorgen 13.15-14.00 Uhr)


Am 12.09.15 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Sambia im Herzen Afrikas - durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt der Luangwa-Fluss. Er ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen, Bühne für die kleinen und großen Dramen der afrikanischen Tierwelt. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Mit fortschreitender Trockenzeit sinkt der Wasserstand des Luangwa und die letzten Wasserstellen schrumpfen mit jedem Tag. Der Gang zur Tränke wird für die Tiere immer gefährlicher, denn der Tod lauert überall.


Am 12.09.15 14:25 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Wien
Für eine Wanderung unüblich, beginnt die Anreise mit der U-Bahn. In der Millionenstadt Wien geht es für Herbert Gschwendtner in den Urwald des Lainzer Tiergartens. Dort tauscht er den Großstadtdschungel gegen wilde Natur ein. 600 Jahre alte Eichen, verwilderte Naturlandschaften und rare Insektenarten versprechen eine beinahe unberührte Wildnis. Die zweite Wanderung führt ihn in das Naturschutzgebiet Lobau. Die wilde Auenlandschaft und die beeindruckende Fauna des Nationalparks laden zu einer Erkundungstour der speziellen Art ein.


Am 12.09.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Eine grüne Demokratie
Costa Rica verfolgt eine konsequente und sehr erfolgreiche Umweltpolitik. Außerdem setzt das Land auf ein Wirtschaftsmodell, das rentabel ist, ohne die Erdölvorkommen antasten zu müssen. Welche Lehren können andere aus diesem Laborversuch im Großmaßstab ziehen? Ist das Modell Costa Rica übertragbar?


Am 12.09.15 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Bienen-Alarm
"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben". Die Prophezeiung Albert Einsteins klingt drastisch, aber nicht unrealistisch. Denn Bienen bestäuben nicht nur den Großteil unserer Obst- und Gemüsesorten, sondern auch Futterpflanzen. Doch weltweit sterben die Bienenvölker, zum Teil ist er Exodus beängstigend. Der Kampf gegen das Bienensterben ist in vollem Gange.


Am 13.09.15 05:15 - 06:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Axmen- Die Holzfäller
Der Konkurrenzkampf tobt heftiger denn je. Das Vater-Sohn-Gespann Craig und Gabe Rygaard sind wild entschlossen, ihren größten Konkurrenten, den Branchenkönig J. M. Browning zu Fall zu bringen. Seit Kurzem will sogar noch eine neue Firma das größte Stück vom hölzernen Kuchen abhaben: Pampac Logging will sowohl Rygaard als auch Browning ausstechen.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 8.25 Uhr)


Am 13.09.15 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo schießen Pilze aus dem Boden?
Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass: Es gibt rund eine Million verschiedene Sorten von Pilzen! Um genau herauszufinden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzsammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Nochmal kurz die pilzgerechte Ausrüstung wie Pilzmesser, Korb und Bestimmungsbuch überprüft und los geht die Pilzsuche. Am besten setzt man einen Hut auf, um sich vor Spinnweben und Zecken zu schützen. Apropos Hut: Der Hut, den der Pilz auf hat, ist der des Fruchtkörpers. Der eigentliche Pilz wächst unterirdisch und heißt Mycel. Günther erklärt Willi, dass es wichtig ist, einen Pilz immer ganz aus der Erde zu entnehmen, wenn man ihn nicht kennt. Am Stiel könnten nämlich wichtige Merkmale sein, die bei der Bestimmung weiterhelfen können. Denn schnell mischen sich unter die essbaren Pilze auch solche, die giftig sind, wie der grüne Knollenblätterpilz. Also: Auf jeden Fall Experten wie Günther fragen, wenn man sich nicht sicher ist.


Am 13.09.15 13:00 - 13:30 Uhr auf 
NDR: Im Tal der Füchse
Das Odertal im Harz ist einer der ganz wenigen Lebensräume, in denen sich der Rotfuchs ungehindert bewegen kann, denn seit 20 Jahren gilt hier ein striktes Jagdverbot. Tierfotograf und Fuchsliebhaber Hans Jörg Hörseljau fängt dort außergewöhnliche Aufnahmen von Wildfüchsen ein. Er begleitet die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bei der Futtersuche, der Aufzucht der Jungtiere und bei den Revierkämpfen. Park-Ranger Frank Raimer beobachtet die Population der Füchse und stellt gemeinsam mit einer Biologiestudentin Kameras auf, um die Entwicklung der Füchse zu dokumentieren. Füchse leben in Zweierbeziehungen und sind sich nahezu treu. Es gibt ganze Fuchsfamilien, die zu den älteren Jungtieren Kontakt halten. Die cleveren Tiere sind Überlebenskünstler, doch nicht jeder ist darüber so erfreut wie die Fuchsliebhaber im Odertal. Bei Jörg Karl Schumann gehen die Beschwerden ein, er ist Jäger im angrenzenden Revier in Osterode und muss eingreifen, wenn Füchse außerhalb des Naturparks auf den Grundstücken der Anwohner Schaden anrichten. Die Dokumentation aus der Reihe NaturNah zeigt mit eindrucksvollen Bildern das Leben der Rotfüchse und schildert die Herausforderungen für das Zusammenleben von Fuchs und Mensch.


Am 13.09.15 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Wilde Pyrenäen (1/3) - Sinfonie der Farben
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen - ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. In der ersten Folge ist zu sehen, wie der Herbst in die Pyrenäen einzieht und mit der Laubverfärbung die Berge in einem ganz besonderen Farbenzauber erstrahlen lässt. Im Herbst scheint in den Pyrenäen der Himmel zum Greifen nah. Die Luft ist klar, die Aussicht vom Pic du Midi in Frankreich reicht weit über den Hauptkamm des Gebirges bis nach Spanien hinein.


Am 13.09.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 
ZDF: Die Affenapotheke - Medizin aus dem Urwald
Es ist eine kleine Sensation: Menschenaffen haben medizinisches Wissen. Zum Beispiel behandeln Bonobos im Kongo sich selbst mit den Pflanzen ihres Waldes. Der Regenwald ist die größte Apotheke der Welt und eine Schatztruhe der Biodiversität. Im Kongo beobachtet die Wissenschaftlerin Barbara Fruth Bonobos beim Verzehr von Heilpflanzen – ein Wissen, das bislang weitgehend unerforscht ist und Menschen helfen könnte.


Am 13.09.15 20:15 - 21:20 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm (4)
Die US-amerikanische TV-Journalistin Lesley Stahl reist in den Hohen Norden, um sich persönlich ein Bild vom Abschmelzen des grönländischen Eisschildes zu machen. Schauspieler und Ex-Model Ian Somerhalder versucht christliche Gemeinden für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. Dabei wird er Zeuge eines Familienstreits: Der Vater, ein Klimaskeptiker und Prediger, glaubt nicht an den vom Menschen verursachten Klimawandel. Anders seine Tochter, sie ist Aktivistin und befürwortet die Schließung des lokalen Kohle-Kraftwerks.
(Wdh. morgen 8.45-9.55 Uhr)


Am 13.09.15 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Rutschpartie mit 40-Tonner
Die Waldwege sind nach dem langen Regen extrem rutschig und selbst für versierte Holzfäller nur schwer passierbar. Als einer der 40-Tonnen-Laster im Graben landet, entschließen sich Bobby Goodsons Männer deshalb die Hauptrouten zu sichern, bevor sie ihre Baumstämme ins Sägewerk transportieren. Das kostet zwar Zeit, macht die Beförderung aber weitaus ungefährlicher. Auch rund 120 Kilometer entfernt wird das Holzfällen zur Nervenprobe. In einer Woche läuft auf der Williams-Parzelle der Pachtvertrag aus, und bis dahin sollen die Männer möglichst viel Kapital aus dem Waldgebiet schlagen. Doch dazu benötigen die rauen Burschen dringend zusätzliche Trucks.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.25 Uhr)


Am 14.09.15 04:40 - 04:50 Uhr auf 
phoenix: Digitale Amazonas-Indianer
Den Regenwald zu retten, das haben sich einige weltweite Organisationen auf die Fahnen geschrieben. Doch der Indianer-Stamm der Surui macht dies auf eine besonders beeindruckende Weise. Erst vor ca. 40 Jahren wurde dieser Stamm von westlichen Forschern entdeckt. Heute kämpft Häuptling Almir mit allen modernen Mitteln der Technik für die Erhaltung des Lebensraums seines Stammes am Amazonas. Er besucht globale Umweltsymposien, GPS und Internet werden von Google zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden Projekte wie das Auspflanzen unzähliger Bäume zur Erhaltung des Regenwaldes dokumentiert, ins Internet gestellt und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Urwald goes online. Und so sagt Häuptling Almir heute: "Laptops sind unsere Pfeile und Bögen geworden" und mit diesen kämpft er für eine bessere Welt. Dabei vergisst er jedoch nicht die alten Traditionen und Bräuche seines Volkes. Vergangenheit und Zukunft spielen hier am Amazonas eine gleichwertige Rolle.


Am 14.09.15 04:50 - 05:35 Uhr auf 
phoenix: Traumland Kanada (1/2) - An der Indianerküste
Die kanadische Indianerküste nördlich der Olympiastadt Vancouver hat seit je her vor allem die Menschen fasziniert, die die Einsamkeit in der Wildnis dem hektischen Trubel der Großstädte vorgezogen haben.Die zweiteilige Dokumentation von Michael Gregor und Jochen Schliessler taucht im ersten Teil in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen und begleitet die Menschen, die hunderte von Kilometern Einsamkeit zwischen sich und der Zivilisation legen. Zugleich erwacht die uralte Tradition der Küstenindianer neu, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen. Der Traum von der großen Freiheit mitten in der Wildnis, was treibt Menschen dazu, alles hinter sich zu lassen und hier ihr Glück zu suchen.


Am 14.09.15 05:35 - 06:15 Uhr auf 
phoenix: Traumland Kanada (2/2) - Durch Feuer und Eis
Der zweite Teil der großen Kanada-Dokumentation führt Michael Gregor und Jochen Schliesser in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im Sommer neuerdings regelmäßig auch bis zu 40 Grad heiß wird. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das grandiose Land zu einer gefährlichen Hölle.Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem hier zu leben und hier sein Glück zu suchen. Nein, es ist offenbar nicht das Gold was lockt , wie zu den Zeiten Jack Londons.Was suchen Menschen aus Düsseldorf, Baden-Baden oder Hamburg mitten in der unendlichen Einsamkeit Kanadas? Michael Gregor und Jochen Schliessler sind dabei auf Menschen getroffen, die oftmals ganz verblüffende Erklärungen für ihre Flucht in die Wildnis liefern.


Am 14.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Quebec
Die kanadische Provinz Quebec zeichnet sich aus durch ihre Weitläufigkeit und ihren Überfluss an Ressourcen. Vergleicht man Quebec mit Europa, so ist allein die Provinz schon dreimal so groß wie Frankreich. Nur ein Bruchteil der Region ist von Menschen besiedelt. Quebec verfügt über weite Wälder, große Tundraflächen und eine Million Seen und Flüsse. Damit beherbergt diese kanadische Provinz auch eine reiche Fauna und Flora, die typisch ist für Länder im Norden. Dem Wasserlauf folgend - entlang der Ufer des majestätischen Sankt-Lorenz-Stroms - haben sich mannigfaltige Ökosysteme entwickelt. Die Dokumentation zeigt einige der 25 Nationalparks sowie der 16 Wildreservate und stellt die Biologen und Naturschützer vor, die sich täglich für den Schutz der Natur einsetzen, besonders der Rentiere, der Amerikanischen Schwarzbären, der Biber und der Beluga.


Am 14.09.15 15:20 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die faszinierende Reise der Monarchfalter
Der Zug der Monarchfalter gehört zu den faszinierendsten Wanderungen im Tierreich. Jeden Spätsommer treten Millionen von Schmetterlingen im Grenzgebiet der USA und Kanada ihre Reise an. Sie fliegen durch die gesamten Vereinigten Staaten. Ihr Ziel sind einige versteckte Bergtäler in Zentralmexiko. Die Dokumentation "Die faszinierende Reise der Monarchfalter" begleitet die Schmetterlinge bei ihrer Wanderung.


Am 14.09.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.


Am 14.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlammschlacht
Die Arbeiten im neuen Waldstück gehen gut voran, doch dann werden Bobby Goodson und seine Männer von schlechten Nachrichten ausgebremst. Die Holzfäller bekommen Besuch von einer Abordnung aus dem Sägewerk, die mitteilt, dass die vereinbarten Abnahmemengen nicht eingehalten werden können. Außerdem müssen Bobby und seine Leute in ein anderes Waldgebiet wechseln, da sich Kiefernholz gerade besser verkaufen lässt. Die Sumpfregion, in die Bobbys Leute umziehen sollen, ist jedoch äußerst gefährlich. Der Boden ist so feucht, dass dort vor einigen Jahren ein Bulldozer völlig im Morast versunken ist, außerdem wimmelt es vor Schlangen. Zähneknirschend muss der Holzfäller-Trupp die harten Bedingungen akzeptieren, die ihnen der Markt diktiert.


Am 14.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3) - Der Ferne Osten
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. In diesem Flussdelta entlang der wilden Küste im äußersten Osten Russlands - auf der gegenüberliegenden Seite der Beringstraße liegt Alaska - beginnt die Reise, die flussaufwärts führt. In ihrem Verlauf begegnet man Seelöwen, Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern. Und dieses einzigartige Ökosystem bietet viele weitere faszinierende Naturschauspiele. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.


Am 14.09.15 22:15 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Das Verschwinden der Vögel - Artensterben in Brandenburg
Das in den letzten Tagen der DDR verabschiedete Nationalparkprogramm feiert seinen 25. Geburtstag. Auch in Brandenburg konnten ostdeutsche Naturschützer noch die schönsten Landschaften sichern. Doch außerhalb dieser Gebiete führten Monokulturen, anhaltender Verlust von Feldgehölzen, Ackerrandstreifen und Pestizideinsatz zu einem großen Artenschwund bei Tieren und Pflanzen.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 15.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana, das kleine Land im Norden Südamerikas, ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache dafür: Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen als in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt dabei große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.


Am 15.09.15 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen
In Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter. Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, mal ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird. Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert. Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen.


Am 15.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Bei Griechen und Römern waren Raben bedeutende Orakelvögel, den nordischen Völkern war der Kolkrabe heilig, und bei einigen Indianerstämmen gilt er als Schöpfer der Welt. Doch im Mittelalter verdüsterte sich die Meinung über die Raben: Galgenvögel nannte man sie fortan und verfolgte sie. Auch heute noch halten sich Vorurteile gegen die Raben hartnäckig. Filmemacher Heribert Schöller hat den Vogel genauer unter die Lupe genommen und ein Tier entdeckt, dass sowohl nützlich als auch intelligent ist. Vor allem die Intelligenz vieler Rabenvögel fasziniert und überrascht die Wissenschaft immer wieder. Neue Forschungen an der Konrad-Lorenz-Research-Station haben gezeigt, das Kolkraben sogar eine Vorstellung von sich selbst haben - eine Fähigkeit, die man bisher nur Primaten zusprach. Raben sind außerdem die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar herstellen.


Am 15.09.15 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Das Rätsel um die Fasane
Ulrich Voigt und Martin Meyer Lührmann möchten den Fasan in Norddeutschland retten. Die Bestände des bunten Feldvogels sind in den vergangenen Jahren hierzulande stark zurückgegangen. Woran das liegt, weiß bisher niemand. Förster und Bezirksjägermeister Meyer Lührmann begibt sich mit den Biologen vom Institut für Wildtierforschung auf Spurensuche. Ihr Fasanschutzprojekt ist das erste seiner Art in Niedersachsen und soll die Ursachen für das rätselhafte Sterben der einst so häufig vorkommenden Fasane klären. Dazu werden Fasane in speziellen Fallen gefangen und besendert. Erstmals können die Forscher somit den Fasanen durch Felder und Wiesen folgen und Licht in ihr heimliches Leben bringen: Wie weit wandern sie, wo brüten sie, welche Gefahr droht der Henne und warum sterben so viele Fasanküken? Zudem liefern Nestkameras den Biologen spektakuläre Aufnahmen und Erkenntnisse mit denen sie selbst kaum gerechnet hätten. Der Höhepunkt des Forschungsjahres ist aber eher emotional: Im Spätsommer werden gerettete Jungfasane wieder ausgewildert. Dies ist der schönste Moment für Förster und Forscher. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt die spannende Spurensuche nach den Ursachen des großen Fasan-Sterbens. Die Fasan-Retter wurden dafür über ein Jahr lang von einem Kamerateam bei ihrer Arbeit immer wieder begleitet.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 15.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit dem Rücken zur Wand
Geschätzte 20 Fuhren Holz müssen Bobby Goodson und seine Angestellten jede Woche aus dem Wald schaffen, damit die Saison nicht im Fiasko endet. Die finanziellen Reserven des Unternehmens sind komplett aufgebraucht. Weitere Ausfälle kann sich der Holzfäller-Veteran einfach nicht mehr leisten. Aber die Bedingungen sind alles andere als optimal. An einem der Lader gibt es Probleme mit der Hydraulik, und schon der erste Truck bleibt auf der Hälfte der Strecke im Morast stecken. Aus eigener Kraft kommt der LKW nicht mehr von der Stelle. Die Männer müssen extra einen Bulldozer herbeischaffen, um den 18 Tonnen-Koloss anzuschieben.


Am 15.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3) - Der schwarze Drache
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.


Am 15.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im Bann des Reinhardswaldes
Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht, ziehen den Naturkenner Lenhardt in den Bann. Ähnlich geht es Michael Heyer. Als Förster ist er für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes verantwortlich, aber auch ihn nimmt die Historie des Waldes an der nördlichen Peripherie Hessens gefangen. Und was bringt die Zukunft für den Reinhardswald? Was wird sich verändern? Über 100 Windräder plant das Land Hessen in dem Gebiet. Naturschützer und Teile der Bevölkerung laufen Sturm. Die Sababurg gekrönt von drehenden Rotorblättern - ein Unding für die einen, eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten der Energiewende, sagen die anderen.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 15.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen.


Am 15.09.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Heimliche Herrscher - Die wundersame Welt der Pilze
Wir glauben sie zu kennen und wissen doch kaum etwas über sie. Ohne sie würden wir vermutlich gar nicht existieren. Sie können töten und Leben retten, sie sind in unzähligen Produkten unseres Alltags enthalten und sie durchdringen das gesamte Erdreich: Pilze sind so etwas wie die heimlichen Herrscher dieser Welt. Sie versorgen unsere Pflanzen mit Nährstoffen, räumen in der Natur auf. Ihre Enzyme werden als Gift, aber auch in Form von Antibiotika und vielleicht bald auch als Antidepressiva eingesetzt. Sie stellen das größte Lebewesen dieser Erde und sie sind eine ganz eigene Lebensform jenseits von Pflanzen und Tieren. Und von geschätzt mindestens einer Million Arten kennen wir bislang gerade einmal 70.000. Der Rest schlummert im Verborgenen. "Quarks & Co" nimmt sie mit auf einer Reise in dieses unbekannte Reich der Pilze.


Am 16.09.15 00:00 - 01:30 Uhr auf 
NDR: Zuhause in der Wildnis - Unser indianisches Leben
Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ein radikaler und beeindruckender Lebensentwurf: Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Wie Pioniere haben Sanna und David ihren Grund und Boden nach und nach erschlossen und ohne fremde Hilfe, nur zu zweit, ihr Haus gebaut. Strom und warmes Wasser gibt es nicht. Leben wie die indianischen Vorfahren und nur das zum Leben nehmen, was auch wirklich nötig ist: Das ist das Credo von David. Sich abgrenzen vom Konsum und seinen Versprechungen, der Natur mit Respekt begegnen, danach lebt die Familie. Die vier Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren besuchen keine öffentliche Schule, die 39-jährige Sanna unterrichtet sie selbst, auch die Lehrpläne hat sie zusammengestellt. Ihr und Davids Traum, dass ihre Kinder ungezwungen und so naturnah wie möglich aufwachsen, hat sich zwar erfüllt. Da es jedoch viele wilde Tiere wie Bären, Pumas und auch Kojoten in der Gegend gibt, müssen die Kinder immer in Sichtweite bleiben. Sie tragen alle ein Messer bei sich und haben von ihrem Vater von klein auf gelernt, wie man mit der Waffe umgehen muss und sich im Notfall verteidigen kann. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler Menschen hierzulande unterscheidet.


Am 16.09.15 08:40 - 09:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Bei den Matis in Brasilien
Bruce Parry reist in den Regenwald, um bei den Matis - einem Stamm, der einst beinahe von westlichen Krankheiten vernichtet wurde - zu leben. Die Matis sind fest entschlossen, ihre Kultur zu bewahren, und so zeigen sie Bruce einige unerträglich schmerzhafte Rituale und bringen ihm bei, wie man ein guter Jäger wird.


Am 16.09.15 09:50 - 10:55 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.


Am 16.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Pyrenäen
Zwischen dem Atlantischen Ozean im Westen und dem Mittelmeer im Osten erstreckt sich die Bergkette der Pyrenäen. Sie stellt eine Aufeinanderfolge von Gipfeln dar, die über 3000 Meter hoch sind. Die Pyrenäen stellen ein sehr vielfältiges Territorium dar, das unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt ist und dementsprechend zahlreiche Besonderheiten entwickelt hat. Einige Tierarten sind nur in den Pyrenäen zu finden, sogenannte Endemiten. Deshalb gelten die Pyrenäen als wahres Refugium für zahlreiche seltene oder nur hier anzutreffende Tier- und Pflanzenarten. Geier, Bären und Auerhähne etwa unterstehen dem Naturschutz. Die Pyrenäen sind ein sehr wertvolles Naturerbe Europas.


Am 16.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wassereinbruch
Statt Holz zu fällen, entfernen Bobby Goodsons Männer unten am Fluss alte Biberdämme. Diese Arbeit bringt dem Unternehmen zwar vorerst keinen Cent ein, ist aber trotzdem notwendig. Es gießt wie aus Eimern in North Carolina, und das angestaute Wasser hat mittlerweile ein großes Waldgebiet überschwemmt. Eigentlich wollten die Holzfäller dort Baumstämme roden, doch nun hat das Biber-Problem absolute Priorität. Sollte das Wasser den Nadelwald erreichen, wäre es um die Bäume schlecht bestellt. Da Kiefern keine Feuchtigkeit mögen, würden die Nadelhölzer in kürzester Zeit absterben.


Am 16.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3) - Die heiligen Quellen
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.


Am 16.09.15 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Das Justizschiff
Für die Bewohner des Amazonasdeltas ist ein Justizschiff die Nabelschnur zum modernen Brasilien. Es hat keine strafende, sondern eine präventive und pädagogische Funktion. Außerdem entschärft es die sozialen Konflikte. Unterwegs in einem der am wenigsten erschlossenen Regionen Brasiliens versucht das Justizschiff, Gerechtigkeit in die Pfahlhäuser der Vergessenen zu bringen. Gerade einmal 22 Meter lang ist der kleine Dampfer Comandante Fabio. Doch überall, wo er anlegt, erwarten ihn die Flussanwohnerinnen und -anwohner sehnsüchtig.


Am 16.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 16.09.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: 50 Jahre Wildnis im Wohnzimmer - Tierfilme im NDR Fernsehen
Vor 50 Jahren ging das NDR Fernsehen auf Sendung. Von Anfang an mit dabei: die "Expeditionen ins Tierreich". Bis heute gehören die Tierfilme zu den erfolgreichsten Sendungen im Hauptabend des NDR. Aus der von Heinz Sielmann begründeten Reihe ist längst ein weltweit begehrtes Format geworden. Die Dokumentation zum Jubiläum des NDR Fernsehens liefert einen spannenden und unterhaltsamen Blick auf die Highlights und technischen Entwicklungen aus fünf Jahrzehnten - abenteuerliche Dreharbeiten, kleine Katastrophen und große Momente der Expeditionen ins Tierreich.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)


Am 17.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Das Ende der Gletscher
Das Eis der Polkappen taut. Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen und Seelöwen, Seeelefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die eisigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang, versorgt uns mit Fisch und über den Golfstrom sogar mit Wärme. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindern Erdrutsche und Gletscherabflüsse versorgen viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Auf seinen Forschungsreisen untersucht der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Der Filmautor geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.


Am 17.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die Südpfalz - Zwischen Wald, Rhein und Reben
In der Südpfalz zwischen Landau und Bergzabern lebt man in Deutschlands mildester Klimazone. Frankreich liegt gleich um die Ecke und bringt frischen Wind in die Winzerdörfer, die jedes Jahr 120 Millionen Liter Wein produzieren. Die berühmte Burg Trifels ragt auf einem Berggipfel steil in den Himmel. Unmittelbar neben der Rebenidylle liegt der "Amazonasdschungel" ausgedehnter Altrheinauen, wo Hechte, Schleie und Aal wieder zu Hause sind. 1840, als die Pfalz bayerisch war, feierte König Ludwig I. das Land zwischen Wald, Rhein und Reben als "schönste Quadratmeile seines Königsreichs".


Am 17.09.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO–Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Am 17.09.15 15:35 - 16:00 Uhr auf 
arte: Humanima - Hilfe für verletzte Tiere
Inmitten der unberührten Natur von Abitibi im Osten Kanadas leitet Nathalie Pageau eine Pflege- und Aufzuchtstation für verwaiste Tierbabys.Ob Wölfe, Bären, Elche, Luchse, Waschbären oder Raubvögel - verwaiste Tiere finden im Refuge Pageau einen Unterschlupf und bekommen die Pflege, die sie benötigen. "Humanima - Mensch und Tier" gibt in dieser Folge Einblick in das Leben einer jungen Frau, die sich die Aufzucht von Wildtieren und den Schutz von Flora und Fauna in den nördlichen Wäldern zur Lebensaufgabe gemacht hat.


Am 17.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Sturmwarnung
Bobby Goodsons Pechsträhne reißt nicht ab. Das Sägewerk nimmt dem Holzfäller-Veteran aufgrund der schlechten Marktlage nur noch 13 Fuhren Holz pro Tag ab. Diese Menge deckt nicht einmal die Unkosten! Außerdem muss der Firmen-Boss jetzt auch noch auf seinen besten Mann verzichten, da Simitrio Visa-Probleme für seine Eltern in Mexiko regeln muss. Die Stimmung ist so schlecht, dass Goodson und seine Jungs ganz dringend ein Erfolgserlebnis brauchen. Doch es kommt noch schlimmer: Von Westen her nähert sich ein heftiges Sturmtief, das schlimmste Folgen befürchten lässt.


Am 17.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not (1/2) - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Populationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten? ARTE beleuchtet mit Wissenschaftlern und Umweltschützern die Ursachen für den verheerenden Rückgang des Singvogelbestands weltweit und zeigt, welche Maßnahmen in Kanada, den USA, Frankreich und Deutschland bereits getroffen werden, um einer fortlaufenden Dezimierung entgegenzuwirken.


Am 18.09.15 08:35 - 09:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
Auf der Suche nach den letzten nomadischen Penan wandert Bruce Parry durch den Dschungel von Sarawak, Borneo. Dieser außergewöhnliche Stamm von Jägern und Sammlern hat damit zu kämpfen, dass seine Heimat durch die Rodung des Waldes langsam zerstört wird und somit ihre traditionelle Lebensweise in Gefahr gerät.


Am 18.09.15 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (1/2) - Chinas Kampf gegen den Sand
Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.


Am 18.09.15 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.


Am 18.09.15 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien ist ein aktuelles Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem. Allerdings hat Island gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt dort ausreichend Wasser. Der zweite Teil der Dokumentation über "Wüsten im Vormarsch" zeigt ungeschönt die Folgen menschlichen Fehlverhaltens in Südeuropa.


Am 18.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen.


Am 18.09.15 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4) - Südamerika
Als der Dokumentarfilmer Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Der Vierteiler folgt den Spuren Schliesslers - als erstes nach Südamerika. Manches ist neu, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit. Südamerika ist von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat unterschiedlichster Völker. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös.


Am 18.09.15 15:00 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schottland
Im Norden Europas erstreckt sich ein Land der Kontraste und der unberührten Natur: Schottland. Auf 80.000 Quadratkilometern, zwischen dem Ozean und den Bergen, bietet die Region eine Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, wo Heideland, Felsgestein und Wasser vorherrschen. In dieser grandiosen Kulisse hat sich eine erstaunlich reiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Der St.-Kilda-Archipel, der als UNESCO-Welterbe gilt, bietet 100 Millionen Meeresvögeln Zuflucht. Der schönste See Schottlands ist Loch Lomond. Er gilt auch als der größte und an Natur reichhaltigste See der Region. Die Schottische Umweltagentur kümmert sich um den Erhalt der Natur im und rund um den See, der von einem Dutzend Flüssen gespeist wird. Die Zwergfledermaus hat in Schottland ein zweites Zuhause gefunden, nachdem sie in Großbritannien als beinahe ausgestorben galt. Auch die riesigen Wälder von Trossachs haben den Ruf einer der schönsten Orte der Region zu sein.


Am 18.09.15 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (2/4) - In den Anden
In der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters. Die Reise beginnt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Weiter geht es über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Dann zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert. Die Bergwerke begründeten zu einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft.


Am 18.09.15 15:35 - 16:00 Uhr auf 
arte: Humanima - Mit den Gibbons leben
Aurélien Brulé verbrachte seine Zeit schon als Kind lieber mit Tieren als in der Schule. Mit dreizehn bekam er einen Job in einem Zoo, wo er seine Faszination für Menschenaffen entdeckte. Besonders gut gefielen ihm die Weißhandgibbons, eine kleine Baumaffenart, die heute vom Aussterben bedroht ist. In den späten 90ern flog er dann zum ersten Mal nach Thailand und Indonesien, um die Menschenaffen in der freien Wildbahn aufzuspüren, zu beobachten und zu erforschen und blieb schließlich gänzlich vor Ort, um für das Überleben der Gibbons zu kämpfen. Auf der Insel Borneo leitet der Franzose heute das Gibbon-Schutz- und -Rettungszentrum Kalaweit. Aurélien und sein Team kümmern sich um verletzte Affen und auch um solche, die unter schrecklichen Bedingungen als Haustiere gehalten werden. Allein in Indonesien leben mehr als 6.000 Gibbons in Privathaushalten in Gefangenschaft. Doch auch in der freien Wildbahn ist die Affenart in Gefahr. Sie werden von Raubtieren wie Pythonschlangen in Sumpfgebieten bedroht und auch das Schicksal der indonesischen Wälder gefährdet ihre Zukunft. Die Entwaldung Borneos nimmt den Affen Tag für Tag mehrere Hundert Hektar Land und treibt sie in die Enge.


Am 18.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (3/4) - Durch die Wildnis Alaskas
Jochen Schliessler folgt den Spuren seines Vaters in die grenzenlosen Weite Alaskas und begegnet Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas.


Am 18.09.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.


Am 18.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (4/4) - Durch die Wildnis Alaskas
Jochen Schliessler ergründet auf den Spuren seines Vaters die Geschichte Alaskas, eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Dort begegnet er Glückssuchern von heute: Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt Jochen zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Er folgt dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft.


Am 18.09.15 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo in der Wildnis Arizonas
Während Ex-Militärausbilder Dave sich durch dichte Kiefernwälder kämpft, bereitet sein Kompagnon Cody in dieser Episode der Doku-Serie schon mal das Abendessen vor. Die beiden Survival-Profis beginnen ihren Trip durch Arizona diesmal kilometerweit voneinander entfernt und müssen sich in der Wildnis erst wieder finden. Sollte Dave nach schweißtreibender Wanderung tatsächlich die Wüste erreichen und seinen Kumpel ausfindig machen, wartet auf ihn ein deftiger Buschratten-Braten zur Belohnung. Vorausgesetzt Cody hat mit seinen steinzeitlichen Fangmethoden Erfolg und bringt den Nager auch wirklich in den Kochtopf.


Am 18.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Kamtschatka - Leben im Schatten der Feuerberge
Weit im Osten Russlands liegt die Halbinsel Kamtschatka, die regelmäßig von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird. Knapp 400.000 Menschen leben in dieser deutschlandgroßen Region. Dadurch, dass die Gegend jahrzehntelang abgeschottet war, hat sich auf Kamtschatka eine weitgehend intakte Fauna und Flora erhalten. Nun scheint ein langsam einsetzender Tourismus den Menschen eine neue Perspektive zu bieten. Das Leben erwacht wieder.


Am 18.09.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - In der Gefahrenzone
Corbett Swamp, Waldstück 4-21, ist eine unter den Holzfällern Nordamerikas gefürchtete Region. Das Gebiet umfasst etwa 1200 Hektar Sumpfland, direkt am Black River. Der einzige Zufahrtsweg, ein schmaler künstlicher Damm, ist von 10 Meter tiefem Wasser umgeben. Viele Firmen machen um diesen Landstrich einen großen Bogen, doch Bobby Goodson hat keine Wahl: Da sein Unternehmen finanziell stark angeschlagen ist, braucht der Holzfäller-Veteran die Einnahmen dringend. Aus diesem Grund müssen seine Männer mit ihrem schweren Arbeitsgerät mitten in die Gefahrenzone hinein.


Am 18.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not (2/2)- Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögel-Bestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird.
In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. Der Rückgang der Sumpfschwalbe ist in Kanada ebenfalls zu beobachten. Ursache hierfür ist, dass aufgrund des Rapsanabaus großflächig Insektizide zum Einsatz kommen, so dass die Insektenfresser keine Nahrung mehr finden. In Costa Rica wiederum sind Entwaldung und Kaffeeanbau Ursachen für die Dezimierung der Singvögel. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht.


Am 18.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Unterwegs in Westkanada - Von Goldgräbern und Grizzlybären
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Cariboo in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren die Farben im Westen Kanadas. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse – und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Von deren Geschichten beeindruckt, reist Monika Birk weiter auf den Spuren der Lachse an den Quesnel-See. Im Herbst schwimmen Zigtausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


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