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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 19.08.14 06:20 - 07:20 Uhr auf 
mdr: Lebensraum Wald
Was wären wir ohne den Wald mit seinen Nadel - und Laubbäumen, mit dem Moos, den Beeren und Pilzen, dem Farn und dem Heidekraut? Mit den Ameisen am Boden, dem Specht am Baum, den Tieren? "LexiTV" streift durch verschiedene Wälder, trifft einen Harzer, der noch weiß, wie das "Blut der Bäume" gezapft wird und begleitet Waldkindergarten-Kinder. Die Sendung entführt zudem in das geheimnisvolle Reich der Waldpflanzen - mit sensationellen Aufnahmen! Geklärt wird auch, dass der Begriff "Nachhaltigkeit" aus der Waldbewirtschaftung kommt, in Sachsen sogar vor 300 Jahren schon verwendet wurde.


Am 19.08.14 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Super Fungi - Die fantastische Welt der Pilze
Pilze haben ganz erstaunliche Fähigkeiten. Verborgen im Dunklen liegen ihre großen Netzwerke, das Myzel, mit denen Pilze sogar in der Lage sind, sich mit anderen Pflanzen zu verbinden. Der Film stellt drei Forscher vor, die die Eigenschaften der Pilze untersuchen und für ganz unterschiedliche Zwecke nutzen wollen. Das Myzel ernährt sich von den Rückständen des Waldes und zersetzt organische Abfälle. Doch die hungrigen Pilze machen auch vor Giftstoffen wie Erdölrückständen nicht halt und hier liegt eine große Chance, mit ihrer Hilfe verseuchte Böden zu sanieren. Die enge Partnerschaft zwischen Pilzen und andere Pflanzen interessiert Forscher in Afrika. Sie hoffen, dass ein mit dem Pilz Glomus Aggragatum geimpfter Obstbaum Nährstoffe besser aus dem Boden aufnehmen kann. Genau unter die Lupe werden auch die Wege genommen, mit denen der Pilz sein Netzwerk aufbaut und gegen Ausfälle absichert. Daraus können Theorien abgeleitet werden, wie sich unsere eigenen modernen Netzwerke - z.B. das Verkehrsnetz oder das Internet - besser steuern lassen.


Am 19.08.14 08:05 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Fledermäuse in Gefahr
In den USA gibt es riesige Fledermaus-Kolonien mit mehreren Millionen von Tieren. Als effektive nächtliche Insektenjäger spielen sie eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Doch 2006 bricht eine Katastrophe über die nordamerikanischen Fledermäuse herein. Zehntausende verenden an einer rätselhaften Krankheit. Lange Zeit kann die Todesursache nicht festgestellt werden. Eine Spur ergeben die Untersuchungen jedoch: Man findet einen bis dahin völlig unbekannten Pilz auf jedem der Tiere. Auch hier in Deutschland werden Tiere entdeckt, die von dem Pilz infiziert sind - aber denen es trotzdem gut geht. Die Tiere haben offensichtlich eine Resistenz entwickelt. Auch in den USA finden Forscher Arten wie das Mausohr, die die Epidemie überlebt haben, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Bestände nicht mehr komplett erholen werden. Die Zeit großer Kolonien mit mehreren Zehntausend Tieren scheint - zumindest im Norden der USA - vorbei zu sein. Für die überlebenden Tiere wird es nun um so wichtiger sein, dass sie auch in Zukunft gute Möglichkeiten bekommen, ihre Jungen aufzuziehen und neue Populationen gründen.


Am 19.08.14 09:50 - 10:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ray Mears - Die Pelzhändler
Wohl kaum ein Unternehmen hat ein Land ähnlich geprägt wie die Hudson's Bay Company Kanada. Ohne die Pelzhändler hätte es das Land wahrscheinlich gar nicht gegeben. Ray Mears zeigt, wie die Händler von einst ihr Handwerk verrichteten und fährt dabei mit einem selbstgebauten Kanu durch die Stromschnellen alter Handelsflüsse.


Am 19.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Schaumkronen und Baumkronen
In Glenmont, Ohio, zimmern Pete Nelson und sein Team ihrer Kundschaft ein 75 000 Dollar teures Baumhaus mit Kirchenglasfenstern, einem gotisch anmutenden Gewölbedach und einer 100-Liter-Brauanlage auf den Leib. Die Konstruktion ist perfekt in die ländliche Umgebung integriert. Als Standort für das Projekt haben die Profihandwerker eine robuste Eiche ausgewählt.


Am 19.08.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
phoenix: Die Spur des Bären (2/2): Totems, Goldstaub und Kanadas Wildnis
Die Reise führt weiter ins wilde Herz Kanadas. Das Ufer entlang des Yukons ist ein Paradies für Aussteiger. Dorian verdient sein Geld als Ranger. Mit seiner Familie hat er sich in der Wildnis ein Blockhaus gebaut - ohne Strom und fließend Wasser. Und Sohn Jack ist der einzige Schüler seiner Mutter. Bis heute zieht der Yukon Goldgräber an, Typen wie Dave - mit wildem Bart, blauen Augen und einem urwüchsigem Traum von ungebändigter Freiheit. Die letzte Station der Reise führt das Team nach "Haida Gwaii Island", die pazifischen Inseln ganz im Westen Kanadas. Ihre Bewohner vom Stamm der Haida heißen in Kanada nach langen Auseinandersetzungen inzwischen nicht mehr Indianer, sondern offiziell "First Nations": Die zuerst da waren - schon seit 10.000 Jahren. Sie kämpfen bis heute um ihre Tradition und um ihre Wälder, die sie vor dem Abholzen zu schützen versuchen. Und sie errichten wieder ihre Totempfähle nach uralter Tradition.


Am 19.08.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die Adler-Beschützer
Hans Bold betreut seit mehr als 40 Jahren Adlerhorste in Schleswig-Holstein. Damals waren die stolzen Vögel im Norden fast ausgestorben, inzwischen gibt es wieder rund 70 Paare im Land. Dessen ungeachtet bestehen weiterhin Gefahren für die Greifvögel, so werden durch Windkraftanlagen verletzte Tiere oder Vögel mit Bleivergiftung in die Vogelpflegestation Eekholt gebracht. Hans Bold will seinen Einsatz zum Schutz der Adler fortführen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 19.08.14 22:00 - 22:30 Uhr auf 
WDR: Im Herzen Venezuelas - Von den Tafelbergen ins Orinoco-Delta
Er ist ein ehemaliger Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde. Sie ist seine hübsche Frau, die in Telenovelas spielt und singt. Beide leben sie im Dschungel und verdienen mit dem Benzinschmuggel ins Nachbarland Guyana ihren Lebensunterhalt. WELTWEIT-Reporter Peter Sonnenberg begegnet auf seiner Reise durch Venezuela Menschen mit manchmal sehr abstrusen, aber stets interessanten Lebensläufen. Vor allem aber erlebt er eine fantastische Landschaft. Er startet seine Reise in der Goldminenstadt El Dorado. Weiter geht es mit einem Kleinflugzeug blind durch die Wolken über die Tafelberge zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1000 Meter hohen Salto Angel. Im Einbaum durchquert das WELTWEIT-Team das Orinoco-Delta, kämpft gegen Stromschnellen und macht Halt im Dschungel. Dort wartet eine Medizinmann, der uns zeigt, wie man allein mit dem, was im Dschungel wächst und gedeiht, überleben kann.


Am 20.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus von der grünen Insel
In Orange County, Kalifornien, trifft Pete auf eine irischstämmige Familie. Ihr Garten beherbergt mit einem perfekt gewachsenen Olivenbaum einen idealen Platz für ein keltisch inspiriertes Baumhäuschen. Um den Kindern, Tausende von Kilometern von den Familienwurzeln entfernt, irische Bräuche nahezubringen, gestaltet der Architekt ein traditionelles Baumhaus mit irischen Elementen. Es besticht durch sein kreisförmiges Design, handgefertigte Möbel, einen Kamin und ein Grasdach! Ein ganz besonderer Platz zum Relaxen, Spielen und um der familiären Wurzeln zu gedenken.


Am 20.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Meisen - Leben im Gegenwind
Besonders in der Brutzeit müssen sich Meisen einer Herausforderung stellen, die nicht alle von ihnen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber, wie etwa Hauben- und Tannenmeise, ziehen immer öfter den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise auch mit dem Lebensraum des Menschen arrangieren, gemeinsam bleiben allen die natürlichen Feinde: Hauskatzen, Sperber und Sperlingskauz.


Am 20.08.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Zauberer der Wälder - Zafimaniry, die Holzkunst Madagaskars
"Zafimaniry-Skulpturen entspringen der Kunst unserer Vorfahren. Es ist nichts, was man einfach mit Geld kaufen kann." In den ursprünglichen Wäldern Madagaskars lehrt Jean-Marie seinen Sohn, einen Rosenstock so mit einer Axt zu fällen und zu bearbeiten, dass es wie Magie erscheint. Es gibt keine vergleichbare Holzkunst-Form zu Zafimaniry, bei der das Holz in klaren Linien geschnitzt und mit mystischen Symbolen versehen wird.
(Wdh. morgen 5.05-6.00 Uhr)


Am 20.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Die Feuerflieger von Valencia
Jedes Jahr verliert Spanien mehrere zehntausend Hektar Wald durch Feuer. Besonders in den heißen Sommermonaten verwüsten unzählige Feuer das ausgetrocknete Land und vernichten ganze Regionen. Gelingt es nicht, die Feuer zu stoppen, wird in 50 Jahren die Hälfte der spanischen Wälder für immer verloren sein. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bekämpft eine Feuerpatrouille aus Hubschraubern und Löschflugzeugen die Brände bereits aus der Luft. Ein Filmteam hat die Männer dieser Staffel besucht und sie einen Sommer lang bei ihren Einsätzen begleitet. Seit den 1960er-Jahren hat sich die Zahl der Waldbrände in Spanien verzehnfacht, heute brennt es bis zu 25.000 Mal pro Jahr. Hauptgrund dafür sind die durch Bewirtschaftung immer stärker austrocknenden Böden. Dennoch haben die Löschmannschaften Erfolge aufzuweisen - durch schnelle Ortung der Brandherde können viele Feuer frühzeitig bekämpft werden. Moderne Technik ermöglicht außerdem ein effizienteres Vorgehen. Dennoch bleibt der Job einer der gefährlichsten Berufe überhaupt - jedes Jahr verunglücken Piloten bei ihrer Arbeit.


Am 20.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kalifornien
Zu Besuch bei den Naturschützern Kaliforniens: Kalifornien ist der größte Staat der Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist auch der bevölkerungsreichste Staat. Das Bevölkerungswachstum wirkt sich besonders auf die Natur aus. Im Süden Kaliforniens setzt sich eine Gruppe von Umweltschützern für die Wahrung der größten Dünen auf dem nordamerikanischen Kontinent ein. Auf Channels Islands kümmern sich Umweltschützer um die Natur und um den Fortbestand des dort angesiedelten Fuchses. Jede Woche protestieren Menschen in Kalifornien, um auf die Gefahr von invasiven Pflanzenarten für die kalifornische Natur hinzuweisen.


Am 20.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die geheimnisvolle Welt der Igel
Igel zählen zu den urtümlichsten Säugetieren der Erde. Schon vor etwa 50 Millionen Jahren wanderten die Insektenfresser durch Wiesen und Wälder. Auch wenn ihr natürlicher Lebensraum überall kleiner und durch zahllose Straßen immer gefährlicher wird, sichert ihre Anpassungsfähigkeit und Hartnäckigkeit ihr Überleben in der Zukunft. Der Film folgt den Igeln über den Verlauf eines Jahres. Einzigartige Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven und Brennweiten zeigen die Kleinen kurz nach der Geburt und gewähren neue Einblicke in das Verhalten der Igel.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 20.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2)
Amerika - vor Kolumbus leben hier 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi haben Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauen Großstädte und handeln in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation. Mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es ist eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelingt es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuen sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. Der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte wird stattfinden - der "Columbian Exchange". Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die erste Folge des Zweiteilers "Der geheime Kontinent" erzählt von der Kultur und vom Reichtum des Kontinents.
(Wdh. morgen 16.00-16.45 Uhr)


Am 20.08.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Bären-Bande und ich - Sommerfreuden
Der Sommer hält für die Schwarzbären und ihren Begleiter mit der Kamera einiges an Überraschung bereit. Die Bärin Lily hat ihr Junges Hope verlassen. Während die Bärin das Interesse ihrer männlichen Artgenossen auf Partnerschau weckt, muss sich Hope ohne ihre fürsorgliche Mutter den Gefahren des Waldes stellen. Einzig Gordon Buchanan hält Kontakt mit Hope und dokumentiert ihren beschwerlichen Weg des Erwachsenwerdens.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 20.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2)
Keine 200 Jahre nach Kolumbus erreichen die Mustangs die Great Plains und die Rocky Mountains. Am Ende des 18. Jahrhunderts sind die Herden schon bis nach Kanada gelangt. Bald darauf donnern die Hufe von mehr als sieben Millionen Wildpferden über amerikanischen Boden. Für nomadische Stämme, wie die Blackfeet, Cheyenne, Sioux und Comanche, sind diese Pferde ein Segen. Sie verändern die Lebensgewohnheiten der Indianer grundlegend. Was sie zuvor zu Fuß erledigten - das Land durchstreifen, Jagen, Kämpfen - können sie nun vom Rücken ihrer Pferde aus. So wurde dieses Mitbringsel aus der Alten Welt zum Symbol der indianischen Kultur. Und schon bald ist vergessen, dass das Pferd einst über den Atlantik kam. Die Europäer verändern den amerikanischen Kontinent noch drastischer. Sie holzen einen Großteil der Wälder ab, bringen Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa mit, die einheimische Pflanzen verdrängen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch in Europa, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.
(Wdh. morgen 16.45-17.30 Uhr)


Am 20.08.14 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Wetter extrem - Warum spielt das Klima verrückt
In den vergangenen zehn Jahren sind Stürme schneller und mächtiger geworden. Professor Kerry Emanuel vom Massachusetts Institut (MIT) glaubt, dass es bald neue Arten von Stürmen gibt. Diese könnten auch an Orten zuschlagen, an denen niemals zuvor ein Hurrikan gewütet hat. Vorhersagen sind in einer Zeit der großen Wetterextreme von zentraler Bedeutung. Doch manchen Experten reichen diese nicht aus. Das Wetter ändere sich so schnell, dass sie die menschliche Zivilisation in Gefahr sehen.


Am 20.08.14 23:45 - 00:40 Uhr auf 
phoenix: Letzte Warnung - Die Grenzen des Wachstums
Gegen Ende der 60er Jahre hatte sich der "Club of Rome" zum Ziel gesetzt, Antworten auf brennende internationale Fragen zu finden. Mit der Veröffentlichung von "The Limits to Growth" gelang dem Club of Rome der internationale Durchbruch. Sie erlangten weltweite Beachtung. Doch welche Kritikpunkte und Schlussfolgerungen wurden in diesem Buch genau genannt? Und wie sahen die internationalen Reaktionen aus? Auf diese Fragen geben einige der damaligen Autoren, darunter Dennis Meadows und Jay W. Forrester, eine Antwort. Obwohl an der Richtigkeit der Studie und der ihres Nachfolgers "Beyond the Limits" ("Die neuen Grenzen des Wachstums") aus dem Jahre 1992 kaum Zweifel bestehen, unternehmen die Regierungen weltweit nur wenig zur Lösung der großen Probleme. Themen wie Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch und Konsum sind zwar mittlerweile für alle ein Begriff. Doch welche Auswirkungen sie im Zusammenhang mit exponentiellem Wachstum auf die Erde und damit auf die gesamte Menschheit haben können, darüber sind sich immer noch die wenigsten im Klaren.


Am 21.08.14 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (1/2): Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.


Am 21.08.14 06:05 - 06:50 Uhr auf 
arte: Vergessene Völker - Die Huzulen in der Ukraine
Die Huzulen leben in den Karpaten, entlang der ukrainisch-rumänischen Grenze. Früher wohnten sie vor allem auf einzelnen Gehöften auf den Hügeln, heute auch in Dörfern und Städtchen entlang der Flüsse. Traditionell leben sie von Holz- und Schafwirtschaft. Viele Traditionen haben sie bis in die heutige Zeit bewahrt: Im Frühjahr, beim Fest zum Almauftrieb, sammelt der 80-jährige Oberhirte Mychajlo die Schafe der Dorfbewohner und zieht dann mit den anderen Hirten hinauf zu den Hochalmen. Nicht nur Almen, auch riesige Wälder strecken sich entlang der Berge. Ein Forstarbeiter erzählt vom Leben im Wald, in dem neben Tieren auch magische Wesen zu Hause sein sollen. Das Holz der Wälder nutzen die Karpatenbewohner zum Bau ihrer Häuser, aber auch für den ihrer traditionellen Instrumente: Der Instrumentenbauer Vasyl baut Hörner und Trembitas, die langen huzulischen Alphörner.


Am 21.08.14 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (2/2): Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.


Am 21.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Best Of
Vom Nobel-Clubhaus über die Brauerei in der Baumkrone bis zur Wellness-Oase mit Dampfbad und Massagetisch: Pete Nelson und sein Team haben ihrer Kundschaft in den vergangenen Monaten wahre Paläste in den Blätterwald gezaubert - mit allen erdenklichen Extras, die man sich nur vorstellen kann. In diesem Special der Serie blicken die Baumhaus-Profis noch einmal auf ihre spektakulärsten Konstruktionen zurück. Und als krönenden Abschluss der Saison zimmern die Handwerker vier Kindern im Bundesstaat Washington den perfekten Spielplatz ins Geäst.


Am 21.08.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Bilderbuch - Das Thüringer Holzland
Im Städtedreieck Stadtroda, Eisenberg und Gera liegt das Thüringer Holzland. Eine waldreiche Landschaft mit romantischen Tälern vom Zeitzgrund, Mühltal bis zum Teufelstal mit der berühmten Teufelstalbrücke als technisches Denkmal. Anziehungspunkte für Touristen sind malerische Fachwerkhäuser, alte Waldgasttätten, Mühlen und natürlich die Traditionsfeste, zu denen das Maibaumsetzen ebenso gehört wie die Thüringer Mutzjagd. Das Thüringer Holzland, eine idyllische Region zwischen den beiden Flüssen Weiße Elster und Saale, ist auch ein Landstrich mit vielen erhalten gebliebenen seltenen Handwerken.


Am 21.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Senegal
Senegal gehört zu den wenigen Ländern in Westafrika, die sich sehr für den Naturschutz einsetzen. Im Senegal verfügt über Regionen unterschiedlichsten Klimas. Das führte zu einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Doch in den letzten Jahren sind die Waldbestände geschrumpft. Acht Prozent der Landesfläche sind als Nationalparks ausgewiesen und stehen unter Naturschutz. Im Senegal haben auch viele seltene Vogelarten ihre Heimat gefunden. Wir besuchen die unterschiedlichen Naturschützer im Senegal.


Am 21.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Stimmen im Wald - Bartkäuze, Biber und Braunbären in Bad Mergentheim
Merkwürdige Töne aus der Wipfelregion des Wildparks in Bad Mergentheim lassen den Besucher innehalten. Gut getarnt ruft ein Bartkauzweibchen von seinem Ansitz nach dem Männchen. Auch aus dem Biberrevier sind sehnsüchtige Laute zu hören. Sein Besitzer ist für ein Weibchen entbrannt, das - gerade aus Stuttgart angekommen - das schöne Areal erkundet. Lange wird es der Werbung nicht widerstehen. Dann bauen sie gemeinsam an den Dämmen. Zwischen den Baumstämmen einer weitläufigen Waldlandschaft grummelt ein zotteliges Schwergewicht vor sich hin. Es ist einer der drei Europäischen Braunbären, die hier ein großes Gehege mit Teich, Fels und Wald genießen. In der vielseitigen Anlage können sie sich gut aus dem Wege gehen. Wer sich in dem 25 Hektar großen Wald voller Überraschungen etwas Zeit nimmt, wird viel Spektakuläres erleben. Rund dreißig Wölfe sonnen sich auf einer Lichtung, Steinböcke jagen einander in einer Felslandschaft, Wildschweine graben ihren Wald um, Waschbären und Frettchen wuseln über Stock und Stein, Luchse werden von einem "Beutesimulator" animiert, in gestrecktem Sprung ihre Jagdkünste zu zeigen, und in der Riesenvoliere fliegen Geier über einen netzüberspannten Steinbruch. Auf sehr großen und besonders naturnahen Anlagen präsentiert der Wildpark des fränkischen Kurorts nahe Würzburg fünfzig Tierarten, die in unseren Breiten früher überall zu Hause waren.


Am 21.08.14 16:10 - 17:05 Uhr auf 
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.05-18.00 Uhr)


Am 21.08.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.


Am 21.08.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.


Am 21.08.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland. Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz. In den ländlichen Regionen Polens leben die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Vieles erinnert an längst vergangene Zeiten: Ein Pferd zieht den Pflug, gemäht wird mit der Sense. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben. Sie halten das Gras kurz.


Am 21.08.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Planet RE:think - Zeit zum Umdenken
Wachstum auf Pump und Verschwendung von Rohstoffen sind eng aneinander geknüpft. Um eine globale Krise zu verhindern, muss die Zukunft heißen: nachhaltiger Konsum. Planet RE:think führt uns rund um den Globus und zeigt in eindrucksvollen Bildern und Geschichten die unaufhörliche Ausbeutung der Ressourcen und die wahren Hintergründe dieser Probleme. Am Ende steht aber nicht Resignation, sondern Hoffnung. Ausgezeichnet mit ''Prädikat: Wertvoll'' von der Deutschen Film- und Medienbewertung.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 22.08.14 08:55 - 10:50 Uhr auf 
arte: Gasland
Nach Tiefenbohrungen wird Wasser, zumeist vermischt mit Quarzsand, in das Gestein gepresst. Die entstehenden Risse werden offengehalten, um das in den Gesteinsschichten vorhandene Gas an die Oberfläche leiten und für die Energiegewinnung fördern zu können. Diese Methode, Fracking genannt, soll die USA unabhängig machen von Erdöleinfuhren. Doch welche Risiken birgt diese neue Technik für die Menschen und ihre Umwelt? Der Dokumentarfilmer Josh Fox ist durch mehrere US-Bundesstaaten gereist, hat mit Betroffenen gesprochen und lässt auch Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Gasindustrie zu Wort kommen. Das Ergebnis seiner Untersuchung lautet: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. "Gasland" wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So wählte ihn die Environmental Media Association (EMA) im Jahr 2010 zum "Besten Dokumentarfilm", beim Sundance Festival erhielt er im gleichen Jahr den Spezialpreis der Jury; außerdem gab es 2010 eine Auszeichnung der Lennon Ono Grant for Peace und eine Nominierung für den Oscar 2011 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm".


Am 22.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Im Herzen der Pocono Mountains in Pennsylvania erfüllt Pete den Traum einer jungen, aktiven Familie: ein unglaubliches Baumhaus voller wahnwitziger Abenteuer. Und dieser Auftrag soll zu Petes Meisterstück werden! Geheime Türen, versteckte Durchgänge, zwei hängende Brücken, eine Kletterwand sowie 700 Pflanzen zählen zur Ausstattung des Hauses und versprechen der Familie Stunden voller Freizeitspaß. Zur Einweihung des aufregenden Domizils enthüllt Pete eine sentimentale Überraschung: eine handgefertigte Erinnerung an die geliebte Großmutter der Familie.


Am 22.08.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Von Auerhahn und Sonnentau
Naturschutzgebiet Schliffkopf im Schwarzwald zwischen Hornisgrinde und Kniebis. Schon vor dem Bau der Schwarzwaldhochstraße, rühmte man seine Ursprünglichkeit. Viele Touristen kamen und kommen hierher auf der Suche nach Ruhe, urwüchsiger Landschaft und Natur. Eine einmalige Naturlandschaft mit vielen an diesen Lebensraum angepassten, aber teilweise gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Wir finden Auerwild, alpine Gebirgsschrecken, Blockkäfer, Torfmoose, Gartenschläfer, Sonnentau, Waldameisen, Fichtenkreuzschnäbel, Maulwürfe und vieles mehr.


Am 22.08.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Wildnis Wald
Schwarzstörche, Siebenschläfer, Füchse - Niedersachsens Wälder sind wild, wo die Natur viel Raum hat. Für ihre Dokumentaion "Wildnis Wald" waren die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke drei Jahre in niedersächsischen Wäldern unterwegs und haben eine Reihe aufsehenerregender Aufnahmen mitgebracht. Vorsichtig gingen sie am Nest der Schwarzstörche vor und filmten das Familienleben mit ferngesteuerten Kameras. Im Gegensatz zum bekannten und wenig scheuen Verwandten, dem Weißstorch, mögen Schwarzstörche keine Menschen und sind sehr empfindlich bei Störungen.


Am 22.08.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Wildnis in Mitteldeutschland - Der Hanich
Der Hainich - ein Wald zwischen den Fronten im Nordwesten Thüringens. Fast siebzig Jahre ist er Kampfgebiet und Sperrzone zugleich. Truppenübungsplatz für Russen, NVA und Bundeswehr. Jetzt ist der Hainich Deutschlands 13. Nationalpark. Im Sommer 2011 hat die UNESCO den Buchenwald des Hainich zum Weltnaturerbe erklärt. Diethard Böttger, Ranger im Nationalpark Hainich, stapft morgens halb sechs auf eine Gruppe von Männern in Schutzanzügen zu: Munitionsräumdienst. Die Männer haben heute ein hartes Stück Arbeit vor sich: Sie beräumen ein Stück des "Kindel" - das ehemalige Übungsgelände der Sowjetarmee.


Am 22.08.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildnis in Mitteldeutschland - Die Goitzsche
"Der Goitzscher Auenwald ist einstmals eine wirkliche Schönheit gewesen", erinnert sich Dieter Schulze. Als die Bagger kamen, ging es mit dem Idyll und seinem Heimatdorf Döbern bald zu Ende. In den 1970er Jahren verwandelte der Tagebau die Gegend in eine Kraterlandschaft, ganze Dörfer verschwanden: Niemegk, Paupitsch und Döbern. Was Dieter Schulze und all die anderen Bewohner nicht wissen sollten, man grub auch nach mehr als schmutziger Kohle: nach milchiggelben Rohbernstein. Beim Graben war man wohl eher zufällig auf die Lagerstätte gestoßen. Doch nach der Wende sank das Interesse am Bitterfelder Bernstein.


Am 22.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Costa Rica
Costa Rica gilt als wahrhaftiger Garten Eden Südamerikas - ein Land mit einer erstaunlich vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Das liegt einerseits am Klima, denn Costa Rica ist den Wettereinflüssen Nord- und Südamerikas sowie denen des Pazifik und der Karibik unterworfen. Mehr als ein Viertel der Landesfläche ist bedeckt von Naturschutzgebieten oder geschützten Reservaten. Damit gilt Costa Rica als eines der weltweit fortschrittlichsten Länder im Hinblick auf den Umweltschutz. Wir besuchen die Naturschützer, die sich in Costa Rica engagieren. Unsere Reise führt uns vom Nationalpark Corcovado im Südwesten Costa Ricas bis zu den Mangrovenwäldern von Guacadillo an der Pazifikküste. An der Küste des Pacuare-Reservats legen jedes Jahr Hunderte von Lederschildkröten ihre Eier.


Am 22.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (1/6): Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die wir sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennen, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht - hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 22.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Unsere schönsten Naturparks
Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 22.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (2/6): Der Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume.
(Wdh. morgen 15.00-15.45 Uhr)


Am 22.08.14 21:45 - 22:35 Uhr auf 
arte: Können Tiere denken?
Sind Tiere in der Lage, ihre bisherigen Erfahrungen zu nutzen und sie in einer neuen Art zu kombinieren, um Probleme zu lösen? Die Wissenschaftsdokumentation begleitet bedeutende Forscher verschiedener Disziplinen, die sich von bisher gültigen Lehrmeinungen über die Intelligenz von Tieren verabschieden. Sie präsentiert Tests und Feldversuche, mit denen die erstaunlichen Fähigkeiten von Tieren im Hinblick auf Abstraktionsfähigkeit, soziales Denken, Kommunikation sowie Raum- und Zeitverständnis untersucht werden. Die Wissenschaftler wollen vor allem herausfinden, was in den Köpfen von Tieren vorgeht, und ob man diese Vorgänge vielleicht als Denkprozesse bezeichnen könnte. Die Dokumentation zeigt an mehreren Beispielen, dass die bisher angenommenen Unterschiede zwischen Menschen und Tieren im kognitiven Bereich immer mehr schwinden.


Am 22.08.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (3/6): Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein - und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig? Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis.
(Wdh. morgen 15.45-16.30 Uhr)


Am 23.08.14 06:00 - 06:55 Uhr auf 
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.55-8.00 Uhr)


Am 23.08.14 07:00 - 07:30 Uhr auf 
arte: Klimawandelskeptiker - Ist was dran an ihren Argumenten?
Wird sich die Warnung vor der menschengemachten Klimakatastrophe schon bald als falscher Alarm entpuppen? Ist die Theorie des Weltklimarats falsch, dass Kohlendioxid die Hauptursache für die Erwärmung sei? Ja, sagen Kritiker der etablierten Klimawissenschaft wie der ehemalige Hamburger Umweltsenator und Manager Fritz Vahrenholt. "X:enius" konfrontiert Klimawissenschaftler mit den Einwänden der "Klimaskeptiker". Außerdem besuchen Gunnar Mergner und Carolin Matzko das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Dort erfahren sie bei einem Experiment, wie Kohlendioxid zu einer Erwärmung der Erde führt.


Am 23.08.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
arte: CO2 Sparen im großen Stil
Wenn es nach den Klimazielen von Kyoto geht, sollen bis zum Jahr 2020 weltweit 20 Prozent Kohlendioxid eingespart werden. Doch die Realität sieht anders aus: Wir reduzieren nicht genug CO2. Was läuft konkret falsch? Und: Wie kann CO2 sparen im großen Stil funktionieren? Auf der Suche nach Antworten fahren die "X:enius"-Moderatoren nach Zürich, denn dort sitzt eine Organisation, die neue, andere Möglichkeiten aufzeigt. Aber auch technischer Fortschritt kann dazu beitragen, große Mengen CO2 einzusparen - doch auch hier gibt es Fußangeln. "X:enius" deckt auf.


Am 23.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag
Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.


Am 23.08.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Bulgarien - durch den wilden Balkan
Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser, das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens, Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten: Wilde Gebirge, über 2.500 Meter hoch, in denen Bären und Wölfe leben, schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen, und die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken machen den anderen, unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens, mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.


Am 23.08.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Türkei (1/2): Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die Türkei - ein Land zwischen Orient und Okzident. Sie ist auf zwei Kontinenten, Asien und Europa, gelegen, begrenzt vom Schwarzen Meer, Ägäischen Meer und Mittelmeer. Viele Völker siedelten im Laufe der Geschichte hier. Manche kamen vom Westen, andere aus dem Osten. So ist auch die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und sowohl asiatisch als auch europäisch geprägt. Es ist ein Land voller Kontraste, zwischen Tradition und Moderne, zwischen orientalischem Lebensstil im Landesinneren und westlich orientiertem in den küstennahen Touristenorten und der Zehn-Millionen-Metropole Istanbul am Bosporus.


Am 23.08.14 14:05 - 14:35 Uhr auf 
NDR: Holz unterm Hammer
Einmal im Jahr kommt im Kuhstedter Wald bei Bremervörde Holz unter den Hammer. Stapel für Stapel Feuerholz, Eichen- und Weidepfähle. Das hat im Januar Tradition. Auktionator Rainer Garms gibt auf Plattdeutsch den Ton an, treibt dabei geschickt die Preise für Latten und Stämme nach oben. Die nordreportage begleitet einen Auktionator, der sich bei der Arbeit von einem Holzposten zum nächsten durchkämpfen muss und zeigt urige Menschen im Wald, die mit Herz und Leidenschaft auf "Holz stehen".


Am 23.08.14 18:25 - 18:55 Uhr auf 
ServusTV: Waidmanns Klang - Jagd und Musik
Jagdkultur und Jägerfeste sind seit Jahrhunderten fest mit musikalischen Traditionen verbunden. Der Hornist Hansjörg Angerer begibt sich mit dem erfahrenen Jäger Dieter Schramm auf die Pirsch. In einem Forstrevier im Salzburger Land sprechen sie über Traditionen und Rituale von Jagd-Musik. Im Jagdmuseum Stainz spannt der Philosoph Paul Liessmann einen Bogen von der Jagd nach Wild zur Jagd nach Erfolg und Reichtum.


Am 23.08.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Die Tricks des Überlebens - Im Dschungel (1/2)
Etwa 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten gibt es auf der Erde. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Der tropische Regenwald ist einer der artenreichsten Biotope auf unserem Planeten. Hier muss jeder ums Überleben kämpfen und das Leben ist in einem ständigen Fluss. Bis heute hält das Wettrüsten der Organismen an, ob mit Gift, verletzenden Waffen oder Versteckspielen. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen bereiten die größten Probleme. Die Pflanzen können nur durch eine gut funktionierende Kette von Helfern überleben.


Am 23.08.14 19:00 - 19:30 Uhr auf 
tagesschau24: Im Herzen Venezuelas - Von den Tafelbergen ins Orinoco-Delta
Er ist ein ehemaliger Kopfgeldjäger, der in drei verschiedenen Armeen gedient hat und mehrfach angeschossen wurde. Sie ist seine hübsche Frau, die in Telenovelas spielt und singt. Beide leben sie im Dschungel und verdienen mit dem Benzinschmuggel ins Nachbarland Guyana ihren Lebensunterhalt. WELTWEIT-Reporter Peter Sonnenberg begegnet auf seiner Reise durch Venezuela Menschen mit manchmal sehr abstrusen, aber stets interessanten Lebensläufen. Vor allem aber erlebt er eine fantastische Landschaft. Er startet seine Reise in der Goldminenstadt El Dorado. Weiter geht es mit einem Kleinflugzeug blind durch die Wolken über die Tafelberge zum höchsten Wasserfall der Welt, dem fast 1000 Meter hohen Salto Angel. Im Einbaum durchquert das WELTWEIT-Team das Orinoco-Delta, kämpft gegen Stromschnellen und macht Halt im Dschungel. Dort wartet eine Medizinmann, der uns zeigt, wie man allein mit dem, was im Dschungel wächst und gedeiht, überleben kann.


Am 23.08.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Regen-Dilemma
In der Firmenzentrale der Pelletiers geht ein Notruf ein: Fahrer Randy Bourgoin hatte mit seinem voll beladenen Truck nahe der kanadischen Grenze einen schweren Unfall. Sein 30 Tonnen schwerer Lkw ist auf regennasser Straße ins Rutschen geraten und anschließend umgekippt. Wie durch ein Wunder hat der erfahrene Trucker den Zwischenfall nahezu unverletzt überlebt. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt, denn die Fahrertür lässt sich nicht öffnen. Randy Bourgoin ist in seinem Führerhaus gefangen, und aus dem Motor des Lkws läuft Benzin aus.


Am 23.08.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Dem Klima auf der Spur
Alle reden vom Klimawandel. Doch was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus dem Gleichgewicht kippt? Diese Frage führt die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom auf ihre Reise rund um den Globus, von Grönland nach Südafrika, vom Amazonas in den Himalaya und quer durch Europa. Sie trifft besorgte Wissenschaftler, verunsicherte Bewohner in vom Klimawandel gezeichneten Regionen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken, wie etwa pfiffige Winzer im Elsass oder Waldforscher im Schwarzwald. Erste Station der Reise der Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom ist Grönland. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich. Wie aber gehen die Bewohner Grönlands mit dieser Situation um? Auch der tropische Amazonas-Regenwald macht den Forschern Sorgen. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Die Messgeräte zeigen die höchste in Kohlendioxidkonzentration der Neuzeit an. Die Aufheizung der umgebenden Ozeane sorgt paradoxerweise für ein allmähliches Austrocknen des Regenwaldgebiets, was zunehmend die Artenvielfalt bedroht.
(Wdh. morgen 16.05-17.35 Uhr)


Am 23.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Mythos Amazonas (1/3): Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüberstehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Unter dem üppigen Blätterdach regiert der Mangel: Häufige Regenfälle waschen Nährstoffe aus dem Boden. Was eine Pflanze in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften, Dornen und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. Mit raffinierten Strategien umgehen viele Regenwaldbewohner diesen Schutz. Farbenprächtige Aras etwa neutralisieren Pflanzengifte, indem sie mineralhaltige Erde fressen. Der Flachlandtapir dagegen ignoriert ungenießbare Gewächse. Seine feine Spürnase warnt ihn rechtzeitig. Blattschneiderameisen gehen das Problem wieder anders an: Sie zerkauen giftige Blattstücke und nutzen sie als Nährboden für ihren unterirdischen Pilzgarten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen, in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 23.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Mythos Amazonas (2/3): Triumph des Lebens
Der Amazonas-Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist jedoch weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Der Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.


Am 23.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (5/6): Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 23.08.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (6/6): Kamtschatka
20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, Meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im so genannten "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Auf dem Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 23.08.14 23:05 - 00:00 Uhr auf 
N24: Future Earth - Die Welt im Jahr 2025
Wasser ist das kostbarste Gut des blauen Planeten, denn Wasser ist Leben. Doch am Beginn des 21. Jahrhunderts droht uns die oft sorglos verschwendete Ressource auszugehen. Der Klimawandel verschärft die Problematik: Grundwasserspiegel sinken, Regen bleibt aus, Wüsten dehnen sich aus. Gigantische Sandstürme, Feuersbrünste und Insektenplagen sind die Folge. Steht der Menschheit eine gewaltige Dürre bevor? Future Earth nimmt das Szenario in aufrüttelnden Bildern vorweg.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.15 Uhr)


Am 24.08.14 00:00 - 00:55 Uhr auf 
N24: Bigfoot
Das monströse Fabelwesen Bigfoot ist Teil vieler Erzählungen und sogar Hollywood-Verfilmungen. Immer wieder behaupten Menschen, eine solche Kreatur gesehen zu haben. "USA Top Secret" untersucht die Berichte dieser Augenzeugen. Existiert Bigfoot wirklich? Ist er vielleicht ein urzeitlicher Vorfahre unserer Spezies? Versucht die amerikanische Regierung die Entdeckung dieses mysteriösen Wesens zu verhindern, weil es sich bei ihm um ein verunglücktes Genexperiment handelt?
(Wdh. morgen 10.05-11.00 Uhr)


Am 24.08.14 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Exotischer Eintopf
Die Großstädter werden in Alaska von einem Wintersturm überrascht und sehen im heftigen Schneegestöber kaum noch die Hand vor Augen. Bei diesen extremen Wetterbedingungen können sie sich kaum noch in der Wildnis orientieren. Außerdem haben die Abenteurer seit Tagen nichts Gescheites gegessen und der Hunger macht ihnen schwer zu schaffen. Doch heute haben sie Glück und erlegen auf ihrer Tour ein Stachelschwein. Diese Jagdbeute schmeckt zwar recht gewöhnungsbedürftig, aber sie wärmt den Magen und gibt Kraft zum Weitermarschieren.


Am 24.08.14 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Schutz im Flugzeugwrack
Nach 12 Tagen in der Wildnis haben schon drei Teilnehmer des Experiments aufgegeben und wurden per Rettungshubschrauber zurück in die Zivilisation geflogen. Die verbliebenen sechs Kandidaten müssen ab sofort noch enger zusammenrücken, um in der Wildnis zu bestehen. Mit vereinten Kräften kämpft sich die Gruppe durch sumpfiges Unterholz bis zum nächsten Lager vor. Doch dort angekommen, trauen die Großstädter ihren Augen kaum: Trotz eisiger Kälte müssen sie die Nacht in einem zerstörten Flugzeugwrack unter freiem Himmel verbringen.


Am 24.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denn die ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein, um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!


Am 24.08.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Durch Rumäniens unzugängliche Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in abgelegenen Dörfern leben Menschen bis heute im Einklang mit der Natur. Vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die "Siebenbürger Sachsen" zu Hause, in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die von Rhein und Mosel stammenden Menschen wirtschaften noch heute nach bewährter Tradition, viele sind Selbstversorger: Die meiste Feldarbeit wird von Hand erledigt, Pferde- und Ochsengespanne helfen dabei. In Siebenbürgen geht der Sommer zu Ende - die Sachsen ernten die süßen Trauben, die sie auf den kleinen Rebhängen gepflegt haben. Die Weinlese ist der Höhepunkt im Erntejahr. Auch die Bären in den dichten Wäldern finden zu dieser Jahreszeit reichlich Pilze und Beeren, um sich satt zu fressen. Mit leuchtenden Farben kehrt der Herbst in Rumänien ein - in dieses außergewöhnliche Land, in dem es noch so viel zu entdecken gibt.


Am 24.08.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die geheimnisvolle Welt der Igel
Die "Stachelritter" zählen sicher zu den bekanntesten Tieren in unserer heimischen Natur, doch im Grunde weiß man nur wenig über sie. Der Film folgt den Igeln über den Verlauf eines Jahres: Im Frühjahr taucht aus einem Laubhaufen eine schnüffelnde Schnauzenspitze auf - erst wenn der letzte Schnee geschmolzen ist, endet der Winterschlaf der Igel. Nun zählen zwei Dinge für den Igel: zum einen Fressen, und zwar schnell und viel, zum anderen die Suche nach einem Partner. Igel sind fast das ganze Jahr Einzelgänger, Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit. Trotz ihres dichten Stachelkleides kommen sich beide nah genug, was die Igel-Babys beweisen, die dann nach etwa 40 Tagen zur Welt kommen. Einzigartige Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven und Brennweiten zeigen die Kleinen kurz nach der Geburt und gewähren neue Einblicke in das Verhalten der Igel.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 24.08.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wilde Türkei (2/2): Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Das Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Berg Ararat ist Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.


Am 24.08.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Japan - Land der Extreme
Japans Inseln zeigen eine erstaunliche Vielfalt - das Klima reicht von tropisch bis subarktisch. Das spiegelt sich in der Tierwelt wider: Japan-Makaken sind die am weitesten nördlich lebenden Affen der Welt - sie überstehen den Winter in der Umgebung warmer Quellen. Der Japanische Riesensalamander erreicht bis zu 1,5 Meter Körperlänge; er lebt in Bergflüssen, wo er Fische und Kleintiere jagt.


Am 24.08.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
BR: Im Königreich des Kasuars
Jeder Australienreisende, der Queensland durchquert, kennt das gelbschwarze Warnschild "Caution Cassowary crossing". Verwandt mit dem Kiwi und dem Strauß, hat der Kasuar eine beachtliche Körpergröße von 190 cm, also durchaus gefährlich für Autofahrer. Für die Bewohner von Mission Beach und anderen Städten entlang des Daintree-Regenwalds ebenso, denn der Kasuar ist nicht nur riesig, sondern auch gefährlich und klug. Er weiß, dass die Nähe des Menschen auch Nahrung bedeutet. "Helmkasuar" nennen ihn die Wissenschaftler, denn er trägt einen helmartigen Höcker auf dem Kopf. Zusammen mit der leuchtend blauen Farbe des Halses und den roten Hautlappen macht er den Kasuar zu einer prächtigen Erscheinung. Der Tritt eines in die Enge getriebenen Kasuars kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Da sich die Städte in Australien immer weiter in den Urwald gefressen haben, kommt es sogar immer wieder vor, dass man mitten in der Stadt einem Kasuar gegenübersteht. Die Aboriginees haben Jahrtausende mit dem Riesenvogel im Einklang gelebt. Der weiße Mann hat es aber in nur 200 Jahren geschafft, den Vogel fast auszurotten. Die Filmautorin zeigt das jetzige Leben des Kasuars, und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben.


Am 24.08.14 15:35 - 16:35 Uhr auf 
ServusTV: Die Bären-Bande und ich - Sommerfreuden
Der Sommer hält für die Schwarzbären und ihren Begleiter mit der Kamera einiges an Überraschung bereit. Die Bärin Lily hat ihr Junges Hope verlassen. Während die Bärin das Interesse ihrer männlichen Artgenossen auf Partnerschau weckt, muss sich Hope ohne ihre fürsorgliche Mutter den Gefahren des Waldes stellen. Einzig Gordon Buchanan hält Kontakt mit Hope und dokumentiert ihren beschwerlichen Weg des Erwachsenwerdens.


Am 24.08.14 19:05 - 20:05 Uhr auf 
ServusTV: Fluss des Lebens
Die Loire gehört zu den wenigen Gewässern in Europa, deren Flussufer nicht von Menschen gestaltet und eingedämmt wurden. Während die Jahreszeiten wechseln, steigt und fällt ihr Wasserspiegel und damit verändert sich auch die Gestalt der Flussbette. Wie können Pflanzen und Tiere sich an diese ständigen Veränderungen anpassen? Wie gehen sie mit Dürre und Flut um? Die Loire gehört zu Europas bemerkenswertesten natürlichen Ökosystemen.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 24.08.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.


Am 24.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Wölfe auf dem Vormarsch - Zwischen Ostsee und Alpen
Endlich gibt es sie wieder, frei lebende Wölfe in Deutschland. In den meisten Gebieten wurden sie bereits vor 150 Jahren ausgerottet, doch nun sind sie zurück. Das Comeback der Wölfe begann auf einem sächsischen Truppenübungsplatz. Heute hat Sachsen etwa 25 Wölfe und auch in anderen Bundesländern wurden einige gesichtet. Die Wölfe sind wieder auf dem Vormarsch und das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie heute im Bereich des Artenschutzes selten hört. Der Biologe Sebastian Koerner beobachtet die Tiere seit mehr als zehn Jahren, seit mehreren Jahren auch mit der Kamera. Dabei entstanden einzigartige Aufnahmen, die selbst Wolfsexperten so noch nie gesehen haben. Zusammen mit der Wolfsforscherin Gesa Kluth und ihrer Kollegin Ilka Reinhardt spürt er den "deutschen" Wölfen nach. Das eingespielte Team dokumentiert und erforscht ihr Vorkommen und ihre Lebensweise.
(Wdh. morgen 5.35-6.20 Uhr)


Am 24.08.14 20:15 - 22:05 Uhr auf 
ServusTV: Das grüne Wunder - Unser Wald
Der Wald beherbergt eine für die Menschen weitgehend unbekannte Welt. Bevölkert von Fuchs, Wildschwein und Rothirsch, zählen zu den Waldbewohnern aber auch Arten wie die Schillerfalter, Blattläuse, Lebermoose, Hirschkäfer und der Lerchensporn. Die Dokumentation "Das grüne Wunder - Unser Wald" ergründet den Mythos Wald auf neue und überraschende Weise. Die aufwendigen Dreharbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von sechs Jahren. Entstanden ist eine faszinierende visuelle Entdeckungsreise, erzählt von Schauspieler und Grimme-Preisträger Benno Fürmann.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-3.10 Uhr)


Am 24.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Expedition Himalaya (3/3): Die Spur führt zum Tigerberg
Am Beginn der Expedition hat der englische Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind in den letzten sechs Wochen Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Das erste Camp liegt bereits auf über 3.000 Metern. Doch wo in den Alpen schon längst kein Baum mehr wächst, bedeckt dichter Nebelwald die Hänge mit riesigen Rhododendren, Fichten und Bambus. Tierfilmer Henry Mix und der Biologe Dr. George McGavin von der Universität Oxford wollen die Vielfalt dieses Waldes unter die Lupe nehmen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)


Am 24.08.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Tückische Wälder in Nordkalifornien
Survival-Experte Cody Lundin und sein Partner Joe Teti sind zwar selten einer Meinung, doch erfrieren möchte keiner von beiden. Deshalb kommt das Duo in den Klamath Mountains, im Norden Kaliforniens, ausnahmsweise schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Ein wärmendes Feuer muss her, sonst wird's extrem ungemütlich. Doch das ist in dieser Wildnis leichter gesagt, als getan, denn das Holz, das sie finden, ist zu feucht zum Anfachen. Glücklicherweise hat Öko-Freak Cody unterwegs ein paar trockene Bartflechten aufgetan - die könnten als Zunder herhalten. Auch die Orientierung wird in den Klamath Mountains zum Problem. Um in der nebeligen Gebirgslandschaft seinen Standort zu bestimmen, braucht man viel Erfahrung. Und hier kommt Joe zum Einsatz: Der Ex-Soldat hat in verschiedenen Spezialeinheiten gedient und muss genau wissen, was in solchen Situationen zu tun ist. Oder etwa nicht?


Am 25.08.14 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Rettung naht
Eigentlich sind die Teilnehmer des Alaska-Experiments viel zu erschöpft, um weiter zu marschieren. Doch der unerbittliche Winter sitzt ihnen im Nacken, und je länger sie für die Etappe brauchen, desto eisiger wird es. In den vergangenen Tagen haben die Großstädter kaum gegessen und geschlafen, die Strapazen sind ihnen deutlich anzusehen. Die Gruppe ist mit ihren Kräften am Ende. Aus diesem Grund haben die Organisatoren im Camp eine Überraschung vorbereitet: Brot, Dosenfleisch und Seife für die dringend notwendige Körperpflege warten hier auf die Aussteiger. Und ausnahmsweise gibt es sogar einen heißen Kaffee.


Am 25.08.14 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Auf Bärenjagd
Einen Schwarzbären zu erlegen, ist äußerst gefährlich - doch die Aussicht auf ein paar warme Mahlzeiten setzt ungeahnte Kräfte frei. Bereits ein ausgewachsenes Exemplar würde reichen, um die Gruppe zwei Wochen lang mit Fleisch zu versorgen. Grund genug für die Abenteurer, ihre Furcht zu überwinden und einen Versuch zu wagen. Hausverwalter John aus New York und Pferdetrainer Jake aus Maryland haben die Nacht zusammen mit einem Jagdführer in den Bergen verbracht. Wenn sie eines der Tiere vor die Flinte bekommen wollen, müssen sie in aller Frühe aufbrechen.


Am 25.08.14 07:35 - 08:25 Uhr auf 
arte: Können Tiere denken?
Sind Tiere in der Lage, ihre bisherigen Erfahrungen zu nutzen und sie in einer neuen Art zu kombinieren, um Probleme zu lösen? Die Wissenschaftsdokumentation begleitet bedeutende Forscher verschiedener Disziplinen, die sich von bisher gültigen Lehrmeinungen über die Intelligenz von Tieren verabschieden. Sie präsentiert Tests und Feldversuche, mit denen die erstaunlichen Fähigkeiten von Tieren im Hinblick auf Abstraktionsfähigkeit, soziales Denken, Kommunikation sowie Raum- und Zeitverständnis untersucht werden. Die Wissenschaftler wollen vor allem herausfinden, was in den Köpfen von Tieren vorgeht, und ob man diese Vorgänge vielleicht als Denkprozesse bezeichnen könnte.


Am 25.08.14 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Pilze - Sind sie eine Gefahr?
Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf Pilzjagd: Sie wollen in einer Pilzzucht herausfinden, wie und wo die leckeren Speisepilze am besten wachsen. Doch die Speisepilze sind nur ein kleiner Teil dieser vielfältigen Lebensform. Unter den drei Millionen Pilzarten gibt es viele Schädlinge, die Pflanzen, Tiere und auch den Menschen gefährden. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Die Fadenwesen sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten. Pilze vernichten mehr Nutzpflanzen als Viren, Bakterien und Parasiten zusammen. Der Getreiderost etwa zerstört jedes Jahr große Teile der Welternte. Amphibien leiden an einer tödlichen Pilzerkrankung. Pilzgifte im Getreide können auch dem Menschen gefährlich werden. Pilzinfektionen töten Jahr für Jahr etwa 3.000 Menschen in Frankreich und Deutschland. Bislang gibt es kaum wirksame Medikamente dagegen und wir wissen zu wenig über diese vielseitige Lebensform. Das muss sich ändern, warnen Ärzte und Biologen.
(Wdh. heute 17.05-17.35 Uhr)


Am 25.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Weihnachts-Domizil
Mitten in der Wüste, in der Nähe Jamuls in Kalifornien, lebt eine ganz besondere Familie: Santa und Mrs. Claus. Die Namen lassen es bereits erahnen: Pete trifft in dieser Episode auf Menschen, die 365 Tage im Jahr das Weihnachtsfest zelebrieren. Sein Auftrag lautet daher natürlich auch, ein Winterwunderland im alpinen Stil zu erschaffen, in dem der Zauber von Weihnachten jederzeit wahr wird. So greifen der Architekt und sein Team tief in die Dekorationskiste und bestücken das Baumhaus unter anderem mit Santas Schlitten und einer Elfen-Geheimtür für die zahlreichen Helferlein des Weihnachtsmannes.


Am 25.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Sündhaft bequem - Das merkwürdige Leben der Faultiere
Einen Film über Faultiere drehen? Das kann ja nicht so schwierig sein. Man mietet einen Jeep, lädt die Kameraausrüstung ein und macht es sich im Regenwald gemütlich. Doch die Realität sieht völlig anders aus. Allein die Reise ins Reich der Faultiere, die Regenwälder Guayanas im Norden Südamerikas, wurde für die Filmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz zum "Höllentrip". Unzählige Male blieben sie mit ihrem Fahrzeug im Schlamm stecken. Die Straßen verwandelten sich in der Regenzeit in kaum passierbare Flüsse, die Kameraausrüstung versank im Dreck. Endlich war das Team am Ziel. Wie aber findet man so ein Faultier im Blättergewirr? Mithilfe einheimischer Jäger gelang es schließlich, die Tiere aufzuspüren. Um sie zu filmen, folgte ihnen das Team in die Wipfel der Urwaldriesen und installierte ein Seilsystem, das es ihnen ermöglichte, die Faultiere in den luftigen Höhen des Kronendachs zu filmen. Dabei lernten sie eine weitere Lektion: Ein Faultier ist 50 Meter über dem Erdboden viel schneller als ein Mensch mit viel Technik.


Am 25.08.14 15:10 - 16:05 Uhr auf 
N24: Eiche, Fichte oder Bambus - Welches Parkett ist am strapazierfähigsten?
Eiche, Fichte oder vielleicht sogar Bambus - für diejenigen, die sich für Parkett interessieren und sich einen neuen Bodenbelag zulegen wollen, stellt sich die Materialfrage. "N24 Cassini" zeigt wie Bambusparkett in China produziert wird und hat den Vergleichstest mit heimischen Produkten gemacht.


Am 25.08.14 15:15 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Tee statt Tiger - Tasmaniens koloniales Erbe
Tasmanien liegt am südlichsten Zipfel Australiens. Das einsame, sturmgepeitschte Eiland bildet einen Rest vom Urkontinent Gondwanaland. Erst 1803 streckte das Britische Empire die Hand nach der Insel aus: Am 27. August segelte die "Lady Nelson" von Sydney aus nach Van Diemans Land. 49 Siedler, Sträflinge und Soldaten unter dem Kommando Leutnant John Bowens sollten eine erste Siedlung gründen, den Anspruch der Krone zementieren. Es scheint, je größer die Entfernung zur alten Heimat war, desto inbrünstiger haben die Kolonisten versucht, sie zu kopieren. Die Dörfer entlang des Heritage Highway, Ross, Cleveland und Evandale scheinen ein Idyll mit Rosenrabatten und Gewächshäusern, Tante-Emma-Läden und Teestuben. Doch die Kolonisatoren haben ihre "Heimat fern der Heimat" oft genug auf Kosten der Natur erschaffen. Der Beutelwolf - Tasmanischer Tiger genannt - war zum Beispiel in wenigen Jahren nach der Besiedlung ausgerottet. Die Dokumentation "Tee statt Tiger" stellt Tasmaniens koloniales Erbe vor.


Am 25.08.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.


Am 25.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Madagaskar (1/2): Im Dschungelreich der Halbaffen
Eine Insel, ein Mythos - Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, so dass sich - abseits der Kontinente- eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC Naturdokumentation "Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt".


Am 25.08.14 22:35 - 23:15 Uhr auf 
BR: Grün kaputt - Landschaft und Gärten der Deutschen
Dokumentation aus dem Jahr 1983 anlässlich von "50 Jahre Bayerisches Fernsehen" Lange bevor ökologische Themen präsent waren, hat Dieter Wieland in der Reihe "Unter unserem Himmel" die Zersiedelung der Landschaft, die Verschandelung von Städten und Dörfern erkannt und eindringlich geschildert. Wie kaum ein anderer hat er die Veränderungen des Landes Bayern dokumentiert - und in seiner unnachahmlichen Art kommentiert. Bis heute kämpft er in seiner preisgekrönten Reihe "Topographie" für den Schutz unserer gewachsenen und gebauten Kulturlandschaft. Zum 40. Jubiläum von "Unter unserem Himmel" sendet das Bayerische Fernsehen einen seiner Aufsehen erregendsten Beiträge: "Grün kaputt". Zur Erstausstrahlung 1983 schrieb Dieter Wieland: "Ein Kahlschlag geht durchs Land. Aber es sind nicht nur die großen, auffälligen Aktionen wie Startbahn West oder Rhein-Main-Donau-Kanal, die das Grün in Deutschland dezimieren. Viel schreckender und folgenschwerer sind die tagtäglichen privaten Abholzungen mit der Motorsäge, die in der freien Landschaft kaum noch Flurgehölze oder Hecken, Streuobstanlagen, Einzelbäume oder Alleen übrig gelassen haben. Wir kennen kaum noch Bäume in der freien Flur. Noch nie standen Bauernhöfe und Dörfer so nackt und kahl in der Landschaft. Genauso erbarmungslos gehen Gartenbesitzer und Eigenheimbauer gegen jeden alten Baumbestand vor. Aus Angst vor Herbstlaub, Fallobst und vor Schatten sind in den letzten Jahren fast nur noch kniehohe Krüppelkoniferen gepflanzt worden - pflegeleicht, aber unfruchtbar und völlig wertlos als ökologische Basis für ein Tier- und Vogelleben und zur Verbesserung von Luft und Klima in unserem Wohnbereich. Es ist nicht damit getan, von der Industrie Maßnahmen gegen den Ausstoß von Schwefel zu fordern. In dieser Krise der Natur ist jeder Einzelne zum Handeln aufgerufen."


Am 26.08.14 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Einer für alle
Die Temperaturen in Alaska sind rapide gesunken und nun hält der Winter Einzug in die Region. Schnee und Eis machen den fünf verbliebenen Großstädtern das Leben in der Wildnis schwer. Außerdem knurrt ihnen gehörig der Magen, denn zum Frühstück gab es wieder nur Tee. Da die Vorräte der Gruppe vollständig aufgebraucht sind, hat Nahrungsbeschaffung jetzt höchste Priorität. Egal ob essbare Pflanzen, Vögel oder Großwild: Bevor die Abenteurer weiterziehen, müssen sie dringend neue Kraft tanken.


Am 26.08.14 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Alaska-Experiment 2 - Zurück im Leben
Seit Tagen schneit es ohne Unterlass. Die Teilnehmer des Experiments kämpfen sich mit letzter Kraft durch die Tundra - bis zum nächsten Camp sind es noch etwa acht Kilometer. Rechtsanwältin Carolyn kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Die 26-Jährige aus Chicago hat zwar schon den Kilimandscharo bestiegen, doch in dieser eisigen Wildnis ohne ausreichend Nahrung zu bestehen, ist eine wesentlich größere Herausforderung. Alaska bringt selbst die robustesten Naturen an ihre Grenzen.


Am 26.08.14 07:30 - 07:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Papiertechnologe/-in
Ob Zeitungen, Getränkekartons oder Geldscheine - Papier und Pappe sind äußerst vielseitige Materialien. Hergestellt werden sie von Papiertechnologen. Die bedienen riesige Maschinen, die Tag und Nacht laufen, kennen sich mit Rohstoffen und Chemikalien aus und wissen, welche Mischung welche Papiereigenschaften ergibt.


Am 26.08.14 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Super Fungi - Die fantastische Welt der Pilze
Pilze haben ganz erstaunliche Fähigkeiten. Verborgen im Dunklen liegen ihre großen Netzwerke, das Myzel, mit denen Pilze sogar in der Lage sind, sich mit anderen Pflanzen zu verbinden. Der Film stellt drei Forscher vor, die die Eigenschaften der Pilze untersuchen und für ganz unterschiedliche Zwecke nutzen wollen. Das Myzel ernährt sich von den Rückständen des Waldes und zersetzt organische Abfälle. Doch die hungrigen Pilze machen auch vor Giftstoffen wie Erdölrückständen nicht halt und hier liegt eine große Chance, mit ihrer Hilfe verseuchte Böden zu sanieren. Die enge Partnerschaft zwischen Pilzen und andere Pflanzen interessiert Forscher in Afrika. Sie hoffen, dass ein mit dem Pilz Glomus Aggragatum geimpfter Obstbaum Nährstoffe besser aus dem Boden aufnehmen kann. Genau unter die Lupe werden auch die Wege genommen, mit denen der Pilz sein Netzwerk aufbaut und gegen Ausfälle absichert. Daraus können Theorien abgeleitet werden, wie sich unsere eigenen modernen Netzwerke - z.B. das Verkehrsnetz oder das Internet - besser steuern lassen.


Am 26.08.14 08:05 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Fledermäuse in Gefahr
In den USA gibt es riesige Fledermaus-Kolonien mit mehreren Millionen von Tieren. Als effektive nächtliche Insektenjäger spielen sie eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Doch 2006 bricht eine Katastrophe über die nordamerikanischen Fledermäuse herein. Zehntausende verenden an einer rätselhaften Krankheit. Lange Zeit kann die Todesursache nicht festgestellt werden. Eine Spur ergeben die Untersuchungen jedoch: Man findet einen bis dahin völlig unbekannten Pilz auf jedem der Tiere. Auch hier in Deutschland werden Tiere entdeckt, die von dem Pilz infiziert sind - aber denen es trotzdem gut geht. Die Tiere haben offensichtlich eine Resistenz entwickelt. Auch in den USA finden Forscher Arten wie das Mausohr, die die Epidemie überlebt haben, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Bestände nicht mehr komplett erholen werden. Die Zeit großer Kolonien mit mehreren Zehntausend Tieren scheint - zumindest im Norden der USA - vorbei zu sein. Für die überlebenden Tiere wird es nun um so wichtiger sein, dass sie auch in Zukunft gute Möglichkeiten bekommen, ihre Jungen aufzuziehen und neue Populationen gründen.


Am 26.08.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Leibspeise Wald - Wie gefährlich ist der Borkenkäfer?
Der Ruf des Borkenkäfers ist nicht der Beste. Dabei gehört er eigentlich nicht zu den Schädlingen im Wald. Denn ist der Wald gesund, dann ist eine seiner Aufgaben, organisches Material zu zersetzen. Doch bestimmte Unterarten des Borkenkäfers, wie der Buchdrucker, haben das Potenzial, ganze Wälder - vor allem Fichtenwälder - zu vernichten. Nur ein paar Millimeter groß, bohrt er sich zwischen Rinde und Stamm und legt dort die Eier ab. Bei einem massenhaften Angriff ist der Baum dann im Normalfall dem Tod geweiht. Vermehren sich die Borkenkäfer explosionsartig, dann können sie vor allem in bewirtschafteten Wäldern großen Schaden anrichten. Der Borkenkäfer hat aber auch noch eine andere Seite, denn Experimente in Wäldern wie dem Nationalpark Bayerischer Wald zeigen, dass auf den verwüsteten Flächen nach dem Befall auch neues Leben in einer Vielfalt entsteht, die größer ist als vorher. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen den Nationalpark Bayerischer Wald. Hier wird der Borkenkäfer nicht bekämpft. In diesem riesigen Freilandlabor gehen sie mit einem Ökologen auf die Suche nach Borkenkäfern und wollen herausfinden, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, den Wald zu schützen und ihn trotzdem gleichzeitig nutzen zu können.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 26.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.


Am 26.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Ungarns Puszta - Von Zieseln und Zackelschafen
Puszta bedeutet Einöde, von Menschen verlassen. Die Flüsse Donau und Theiß prägten einst die Landschaft, überfluteten die Region Jahr für Jahr und hinterließen waldreiche Auen und endlose Sümpfe. Nach der Begradigung der Flüsse, sind Steppenlandschaften entstanden - unendliche Weiden für das ungarische Steppenrind und das Zackelschaf. Auch die Großtrappe, ein Vogel mit bemerkenswertem Balzgehabe, und der exotisch bunte Bienenfresser haben hier eine Heimat gefunden.


Am 26.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kolumbien
Kolumbien ist wenig bekannt für sein Engagement im Bereich Naturschutz - doch die Umwelt und deren Schutz sind wichtige Themen für das Land. Die Naturforscher und -schützer in Kolumbien katalogisieren die große Artenvielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt. Wir besuchen die Naturschützer Kolumbiens. Unsere Reise führt uns von den Bergen der Andenkordilleren, über den Dschungel des Amazonasgebiets. bis zum Flachland des Orinoko. Dabei besuchen wir die Kleinbauern rund um die Lagune von La Cocha, im Südosten des Landes. Im Nationalpark Amacayacu wachen die Ticuna-Indianer über das Naturschutzgebiet, damit es zu keinen illegalen Rodungen kommt.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)


Am 26.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Der Trail beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine und ist natürlich auch umgekehrt zu wandern. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen ihn zu gehen. Der Film folgt den Wanderern in einen Teil der USA, über den sonst nur selten berichtet wird. Eine spannende Reise auf einem langen Weg, der nicht nur Ausblicke, sondern auch Einblicke bietet.


Am 26.08.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der Neue im Revier
Für Dirk Strauch geht ein Kindheitstraum in Erfüllung: Er übernimmt die Revierförsterei Lechelnholz bei Wolfenbüttel und ist endlich Förster. Sein neues Revier hat es in sich: Im Assewald hat Strauch es mit Denkmälern und seltenen Tier- und Pflanzenarten zu tun, rund um Braunschweig sind Erholung suchende Städter ein Dauerthema, die manche Waldarbeit kritisch beobachten. "Der Neue" bringt auch neue Ideen mit ins Revier, die für die Kollegen teilweise gewöhnungsbedürftig sind. So will der neue Förster eine Kahlfläche nicht per Pflanzung sondern mit einer aufwendigen Eichelsaat aufforsten. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet Dirk Strauch in den ersten Wochen an seinem neuen Arbeitsplatz und gibt in beeindruckenden Bildern Einblick in die moderne Forstwirtschaft.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 26.08.14 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Dschungel am Fuß der Anden - Durch Boliviens Nationalpark Madidi
Vogelspinnen, Schlangen, Affen und Papageien, der Madidi Nationalpark gehört zu den wichtigsten Schutzgebieten weltweit, eine der Zonen auf diesem Planeten mit der größten Biodiversität. Dieser Dschungel ist die Heimat von über 1.000 Vogelarten. Affen, Kaimane und jede Menge andere Säugetiere wie der Tapir sind in diesem Regenwald zuhause, in dem es 6.000 Pflanzenarten gibt. Ein ziemlich undurchdringliches Gebiet, fortbewegen kann man sich nur auf den Flüssen. Per Kanu können auch Naturliebhaber und Abenteurer in diese faszinierende Naturregion eintauchen. In Öko-Herbergen, die von den indigenen Einwohnern geführt werden, können Touristen einige Tage lang mitten im Dschungel wohnen und mit den Guides spannende Touren durch den Urwald unternehmen. Dabei lernt man, wie wichtig Flora und Fauna des Regenwaldes, nicht nur für diese Region, sondern für die ganze Erde sind und mit welchem Respekt die Einheimischen mit diesem Naturerbe umgehen.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)


Am 26.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Im Regenwald der Geisterbären
Ein Wald, der von Fisch lebt, ein weißer Bär, der kein Eisbär ist, Wölfe die sich aus dem Meer ernähren. Es ist eine seltsame Welt an der Nord-Westküste Kanadas, in die dieser Film den Zuschauer mitnimmt. Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald.


Am 26.08.14 20:15 - 21:30 Uhr auf 
arte: Ausverkauf Europa
Wem gehören die Berge, Wälder und historischen Stätten Europas? Diese Frage hatte sich der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler noch nie gestellt - bis er erfuhr, dass ganz in der Nähe seiner Heimat, im österreichischen Bundesland Tirol, ein Berg zu verkaufen war. Er fand heraus, dass Immobilienmakler in Europa staatliches Eigentum zum Kauf anbieten: nicht nur Berge, sondern auch Wälder, unter Naturschutz stehende Inseln und sogar Denkmäler. Der Film führt quer durch Europa von Irland über Frankreich, Italien und Spanien bis nach Griechenland. Dort überall wird das Natur- und Kulturerbe Europas Stück für Stück "verscherbelt". Weder die nationalen Regierungen noch die Regional- und Kommunalverwaltungen schrecken davor zurück, Sehenswürdigkeiten zu verkaufen, Eintritt für öffentliche Parks zu verlangen oder Immobilientransaktionen in Schutzgebieten zu genehmigen. Kritisiert werden unter anderem die von einem Multimillionär gesponserte Restauration des Kolosseums in Rom oder das Geschäft mit öffentlichen Liegenschaften und Arealen in Berlin. Der geplante Verkauf der staatlichen Wälder in Irland scheiterte an Protesten. Doch trotz vieler Demonstrationen gerät immer mehr öffentliches Eigentum in die Hände von Luxuskonzernen, Bauprojektträgern, Finanzunternehmen, Milliardären und anderen privaten Investoren. Auf seiner Reise begegnet der Regisseur Menschen, die gegen diese Privatisierungen kämpfen und das allgemeine Problembewusstsein dafür schärfen. Sie setzen sich für den freien Zugang aller Bürger zu den wertvollen "Gemeingütern" und für deren Erhalt für zukünftige Generationen ein.
(Wdh. kommenden Freitag 8.55-10.10 Uhr)


Am 26.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Machtfaktor Erde (2/2): Militärs an der Klimafront
Tonga, das Insel-Königreich in der Südsee, mag als Startpunkt der Reisen zu den Brennpunkten der neuen Machtkämpfe überraschen. Aber hier verläuft tatsächlich eine Frontlinie in der beginnenden Auseinandersetzung zwischen der alten Pazifik-Macht USA und der aufsteigenden regionalen Supermacht China. Klimawandel ist in dieser Auseinandersetzung zu einem Faktor geworden. Vanuatu und Tonga stehen im jüngsten Weltrisikobericht der UNO ganz oben. Ein trauriger erster Rang. Sie werden am ehesten von Naturgewalten bedroht. Die Inselstaaten des Pazifik sind verunsichert - und auf der Suche nach starken Partnern. Das ZDF dreht als erstes westliches Team auch Truppenübungen im verschneiten Petschenga bei Murmansk. Inzwischen hat Vladimir Putin die Errichtung eines "Militärkommando Arktis" verkündet. Kanada verstärkt ebenfalls in seinen riesigen arktischen Gebieten die Militärpräsenz. Ob sich China oder Russland davon beeindrucken lassen? Welche Nationen werden sich im Klimawandel behaupten können? Die skrupellosen, die vorausschauenden, die gierigsten? Die, die bereit sind, ihr Militär einzusetzen?


Am 27.08.14 02:55 - 03:40 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook. Nach seiner Rückkehr unterstützt Georg Forster die französische Revolution. Da seine Weltreise ihn in seinem Glauben bestärkt hat, dass niemand das Recht habe, sein Volk auszubeuten, will er aktiv an der Vertreibung der Fürsten und Adligen von der Macht teilnehmen. In Deutschland wird er deshalb als Vaterlandsverräter gebrandmarkt und muss die letzten Jahre seines Lebens im Exil in Paris verbringen, wo er 1794 knapp 40-jährig stirbt. Deshalb geraten seine Schriften in Deutschland mehr als 200 Jahre lang in Vergessenheit.


Am 27.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 27.08.14 10:35 - 11:15 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Natur pur
Mit einer Mischung aus Naturschutz und Ökotourismus versucht Costa Rica, seine Landschaft und Tierwelt als mittelamerikanisches Paradies zwischen Atlantik und Pazifik zu erhalten. Morgenstimmung an einem einsamen Strand in Costa Rica: Frühnebel hängt in den Kronen riesiger Bäume, Brüllaffen und hellrote Aras scheinen sich zum Morgenkonzert verabredet zu haben, und über dem Ozean schweben anmutige Fregattvögel. Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt.


Am 27.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Im Dschungel der Waldelefanten
Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.


Am 27.08.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Rote Haut - Der Überlebenskampf der Wajapi
Im Norden des Amazonasverlaufs, inmitten eines der unzugänglichsten Waldgebiete Brasiliens, lebt das Volk der Wajapi. Die brasilianischen Tieflandindianer führen ein Leben fernab jeglicher Zivilisation, frei von den Einflüssen der modernen Welt. Ihre gesamte Geschichte ist eine Geschichte der existenziellen Bedrohung und des Überlebenskampfes. Nur noch wenige Hundert ihres Stammes leben in dem isolierten Sperrgebiet.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)


Am 27.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Durch die Wildnis Amerikas (2/2)
Im zweiten Teil der Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die Beiden über 1.500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs und haben doch noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit 3.400 Kilometern ist der Trail einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1.600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern.


Am 27.08.14 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien (1/3) - Königreich der Elefanten
In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung. Doch wer glaubt, dass neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen kein Platz mehr für Wildlife und Natur bleibt, der irrt sich gewaltig. Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die dreiteilige Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten, der heute nur noch in zerstreuten Populationen in den Vorbergen des Himalajas lebt und als stark gefährdet gilt. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen", und warum werden sie in Indien als heilige Tiere verehrt?


Am 27.08.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands
Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.


Am 27.08.14 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien (2/3) - Der Bengalische Tiger
Teil zwei steht ganz im Zeichen des Königstigers. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger - kaum verwunderlich, wenn man weiß, dass allein ein Exemplar acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben benötigt.


Am 27.08.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Wir treffen auf Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien. Kommen Sie mit an die Ostsee!


Am 27.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Kolibris - Juwelen der Lüfte
Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern der Erde. Allein in den Bergwäldern der Anden sind bei der Bestäubung mit Blütenpollen mehr als 8.000 Pflanzenarten von den farbenträchtigen Tieren abhängig. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt, dass sie sogar rückwärts oder kopfunter fliegen können. Ihre Flügel flattern bis zu 80 Mal in der Sekunde. Der Einsatz von Zeitraffer- und Zeitlupentechnik ermöglicht es, für diesen Naturfilm spektakuläre Szenen der kleinen Flugakrobaten festzuhalten.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 27.08.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Bären-Bande und ich - Herbstgefahren
Seit Monaten folgt Gordan Buchanan der Bärin Lily und ihrer Tochter Hope und dokumentiert das Verhalten der kleinen Schwarzbärenfamilie in allen Lebenslagen. Zwischen den Tieren und dem Kameramann besteht ein besonders inniger Kontakt - fast eine Art Freundschaft. Die Schwarzbären meistern alle Herausforderungen ihres natürlichen Lebensraumes. Doch nun droht große Gefahr. Denn der Herbst ist die Zeit der Jagd in den Wäldern Minnesotas.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 27.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Indianer Nordamerikas (3/3): Die Lachsfänger am Pazifik
Völlig anders als die nomadischen Kulturen in den Weiten der Prärie entwickelten sich die Völker an der Nordwestküste. Wie überall versuchte man in der Vergangenheit diese Menschen unter Zwang zu "zivilisieren". Heute werden alte Traditionen bewusst gefördert, um die indianische Indentität zu stärken. Die Indianer Nordamerikas? Das klingt nach Hollywood-Western und Karl May-Büchern. Doch die Indianerkulturen zwischen Alaska und Mexiko unterscheiden sich ähnlich grundlegend wie die europäischen Kulturen zwischen dem Nordkap und Sizilien.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 28.08.14 08:30 - 09:00 Uhr auf 
arte: Holz - Rohstoff für die Zukunft?
Ein duftendes Holzhäuschen zum Wohlfühlen und ein knisterndes Feuer im Kamin - ein schöner Traum in unserer durchorganisierten, schnell getakteten Zeit. Der uralte Rohstoff Holz wird tatsächlich immer beliebter. Allerdings: So einfach ist es nicht, mit Holz zu planen. Denn Bäume sind lebendig und wachsen, wie sie wollen - auch mal schief und krumm. Sie sind sensibel und reagieren auf ihre Umwelt, auf Veränderungen von Licht oder Temperatur. Wenn wir den Rohstoff Holz in Zukunft so gut es geht nutzen wollen, müssen wir viel über den Wald und die Bäume wissen. Carolin Matzko und Gunnar Mergner sind deshalb mit Holzforschern im Schwarzwald unterwegs. Dabei bewundern sie auch die schöne Waldtraut vom Mühlwald: den höchsten Baum Deutschlands.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 28.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 28.08.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Amazonas - Von Belém nach Tabatinga
Der Amazonas, längster Fluss der Welt und voller Geheimnisse. Während einer Fahrt auf der Cisne Branco kann man Dschungellandschaft genießen und Faszinierendes entdecken: Fliegende Händler in kleinen Schiffen, die alles erdenklich Mögliche an Vorbeifahrende verkaufen, Luft-Taxis und Fischerhütten mitten im Wasser. Auf der Insel Marajo wimmelt es von Büffeln und ein Besuch in Manaus zeigt, warum diese Stadt das "Paris der Tropen" genannt wird.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)


Am 28.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Italien
Italien verfügt über 21 Nationalparks. Damit bedecken diese Naturschutzgebiete fünf Prozent der Landesfläche. Hinzu kommen die 26 geschützten Küstengebiete. Wir besuchen die Naturschützer Italiens. Die Reise führt uns vom Meeresreservat von Punta Campanella, nahe Capri, bis in die Region Abruzzen. Danach reisen wir zum Gargano, dem nördlichen Vorgebirge Apuliens an der Ostküste Italiens. Die Lagunen des Nationalparks dienen verschiedenen Zugvögeln als Zufluchtsort. Hier findet man auch seltene Entenarten, die mittlerweile in Europa verschwunden sind. Auf dem Inselarchipel Tremiti entdecken wir eine erstaunliche Naturvielfalt, die einem Fotografen seit 20 Jahren als Kulisse dient.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.35 Uhr)


Am 28.08.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
50 Millionen Kängurus soll es laut offiziellen Schätzungen in Australien geben. Für einige der Bewohner sind sie eine Plage, andere kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys. Doch wenn die so genannten Joeys irgendwann einmal in die Freiheit entlassen werden, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung etwa sieben Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Der weltweite Handel mit dem Fleisch, Fell und Leder der Tiere blüht. Auch in Europa kann man Kängurufleisch kaufen. Tierschützer sind entsetzt. Sie halten das massive Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt. Farmer hingegen befürworten das Vorgehen der Regierung, denn sie haben Angst um ihr Weideland und die Ernte. Das Känguru, Australiens Symbol und weltweiter Sympathieträger, spaltet die Nation.
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Arbeit von Jon Rowdon und Gayle Chappel aus dem Bundesstaat Victoria. In ihrem Hepburn Wildlife Shelter, einer Auffangstation für australische Wildtiere, kümmert sich das Paar gerade um 36 verletzte Joeys. Unterstützung bei komplizierten Fällen erhalten die Tierschützer im Healesville Sanctuary, Australiens modernstem Wildtierkrankenhaus. Hier können Besucher Untersuchungen von Koalas, Kängurus und anderen australischen Wildtieren hautnah miterleben. Doch der Film zeigt auch die andere Seite, wenn nachts in der australischen Wüste der Kängurushooter unterwegs ist. Peter Absalom jagt seit 30 Jahren Kängurus und schießt jede Nacht etwa 50 Tiere. Vor dem Hintergrund der Diskussion zwischen Aborigines, Naturschützern und den Befürwortern der Kängurujagd, macht der Film die Ambivalenz der Australier im Umgang mit ihrem Wappentier deutlich. Er thematisiert eine Kontroverse, in der es nicht nur um Tierschutz geht, sondern auch um den Wert der Natur, den Umgang mit den Ressourcen und das künftigen Zusammenleben zwischen Mensch und Tier auf dem fünften Kontinent.


Am 28.08.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Wir sind zu Besuch im Schwarzwald. Die Region beeindruckt mit ihren hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier finden wir auch die Großvatertanne, einen 230 Jahre alten und 50 Meter hohen Baumriesen. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald auch für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.


Am 28.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Versuchslabor Armut
Mehr als vier Milliarden Euro spenden allein die Deutschen alljährlich für humanitäre Hilfsprojekte. Sie tun es in der Hoffnung, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Aber wann hilft die Hilfe wirklich? Eine neue Generation von Entwicklungshelfern will diese Frage mit Methoden beantworten, die bislang eher aus den Naturwissenschaften bekannt waren. Sie testen Entwicklungsprojekte wie Pharmaunternehmen ein neues Medikament: mit Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen. Die Dokumentation "Versuchslabor Armut" begleitet Esther Duflo auf einer Forschungsreise nach Indien.


Am 28.08.14 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Entwicklungshilfe
Diskussionsforum.


Am 29.08.14 00:10 - 00:55 Uhr auf 
phoenix: Natur unter Beschuss - Ökologische Folgen des Krieges
Eine Schlacht ist die intensivste Form des Ressourcenverbrauchs. Das oberste Ziel im Krieg ist es, den Gegner zu schwächen, ihn zu besiegen. Auch, indem man seine Lebensgrundlagen zerstört. Wirklich "nachhaltig" geschah dies erstmals im Ersten Weltkrieg. Durch die Massenproduktion chemischer Kampfmittel gab es die Möglichkeit, den Lebensraum des Feindes mitsamt allem Leben darin zu töten. Die Strategie der Vernichtung von Umwelt setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort und gipfelte in einem Krieg, den die Weltmacht USA gegen ein kleines kommunistisches Land in Asien nicht gewinnen konnte: Vietnam. Die Spuren eines Ökozids, der fast ein halbes Jahrhundert zurückliegt, erzählen von den dramatischen Spätfolgen von "Agent Orange," von missgebildeten Kindern und doppelköpfigen Büffeln. Erst heute beginnt die US-Regierung, die Dioxinbelastung der Böden in Teilen zu beseitigen. Ein riesiges ökologisches Problem sind aber auch militärische Kampfmittel, die nie eingesetzt wurden. Auch Munition hat ein Verfallsdatum. Rückbau und Entsorgung von Überproduktion sind nie wirklich kalkuliert worden. Allein in der Ostsee befindet sich so viel korrodierende Munition, dass deren frei werdende Toxine Europa auslöschen könnten. Selbst ein Krieg, der nie geführt wurde, hat riesige Gebiete für Jahrtausende verseucht: der Kalte Krieg. Atomwaffentests und die Verklappung von Hunderten Tonnen radioaktiven Mülls waren Kollateralschäden im Wettrüsten der Supermächte. Und sogar in Friedenszeiten sind Armeen Umweltsünder. Ist es zynisch, im Angesicht von Bedrohung und Gewalt nach dem Spritverbrauch eines Panzers zu fragen? Zwar sind die ökologischen Folgen eines Krieges immer nachrangig gegenüber dem menschlichen Leid, dem Verlust von Leben. Und doch wirken sie ebenfalls sehr lange nach. Die Dokumentation "Natur unter Beschuss" berichtet über die ökologischen Folgen von militärischen Kampfmitteln.


Am 29.08.14 06:20 - 07:20 Uhr auf 
mdr: Unterwegs im Regenwald - Auf der Spur seltener Lebewesen
Gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen soll durch strenge Kontrolle des internationalen Handels das Aussterben von Tieren und Pflanzen im Regenwald aufgehalten werden. Erste Erfolge gibt es, doch die Vernichtung der Wälder schreitet weiter voran. "LexiTV" beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit den faszinierenden Lebewesen aus dem Regenwald und zeigt, wie dieses fragile Ökosystem geschützt werden kann.


Am 29.08.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Laubbaum-Killer - Was tun gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer?
In Europa macht sich ein Eindringling breit, den hier keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Er ist vermutlich als blinder Passagier im Verpackungsholz von Steinlieferungen aus Asien hierhergekommen. Verpackungsholz muss vor dem Versand eigentlich hitzebehandelt werden. Käfer und Larven überleben das nicht, aber manche Exporteure sparen sich das aus Kostengründen. So ist der Käfer inzwischen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich aufgetaucht. Fünf Zentimeter wird er groß, kann nicht besonders gut fliegen und ist etwas träge. Trotzdem sind Förster, Baumschützer und Bewohner in den befallenen Gebieten alarmiert. Das Gefährliche an dem Käfer: Er befällt kerngesunde Laubbäume und kann sie töten, indem er sich im Laufe seiner Entwicklungsphasen einmal durch einen kompletten Baumstamm frisst. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner können den Asiatischen Laubholzbockkäfer zwar auch nicht stoppen. Dafür machen sie sich beim Projekt "Aktion Schutzwald" mit anderen Freiwilligen bei der Waldarbeit nützlich. Im Allgäuer Bergwald ist der Käfer noch nicht aufgetaucht, trotzdem sind die Förster hier auf der Hut. Sie versuchen, mit einem gesunden Mischwald gegen möglichst viele Schädlinge gewappnet zu sein. Aber was kann man gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer machen, wenn er erst mal da ist? "X:enius" zeigt, welche Anstrengungen unternommen werden, um den Käfer wieder los zu werden.
(Wdh. heute 17.10-17.40 Uhr)


Am 29.08.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.


Am 29.08.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Der Rauch, der donnert - Die Victoria-Fälle
Mosi oa Tunya, "der Rauch, der donnert", nannten die Afrikaner die Victoria-Fälle: Sie sind die größten Wasserfälle Afrikas und bilden zur Regenzeit den breitesten Wasservorhang der Welt. Schon aus der Ferne ahnt man etwas Besonderes: Trotz des wolkenlosen Himmels hält sich eine Wolkenwand dicht am Erdboden - es sind die Sprühnebel der Victoria-Fälle, die bis zu 300 Meter aufsteigen und kilometerweit zu sehen sind. Auf fast zwei Kilometern Länge stürzen die Wassermassen über eine 110 Meter hohe Felswand tief in die Schlucht, in der der Sambesi seinen Weg fortsetzt. Aus der Luft sieht es aus, als würde der Fluss in einer Wolke aus Gischt einfach verschwinden. Vor dem Hintergrund des UNESCO-Weltnaturerbes erzählen die Filmautoren Natur- und Tiergeschichten rund um die Victoria-Fälle: Von Flusspferden, die im Sambesi ihre festen Reviere haben und von Bootsfahrern ängstlich gemieden werden, von Fischadlern, die im fischreichen Sambesi genug Nahrung finden, um ihre Küken großzuziehen, von dem "Big Tree" - einem 800 Jahre alten Baobab-Baum in unmittelbarer Nähe der Schlucht, von dem Regenwald, der im Regen der Sprühnebel eine ganz eigene Mikrofauna bildet, und von den Fluss-Elefanten, die auf den Inseln über den Wasserfällen ein Schlaraffenland vorfinden, das sie aber rechtzeitig verlassen müssen, bevor das Hochwasser ihnen den Rückweg versperrt.


Am 29.08.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit (2/5): Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur dort. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von dort aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft.


Am 29.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Im Regenwald der Geisterbären
Ein Wald, der von Fisch lebt, ein weißer Bär, der kein Eisbär ist, Wölfe die sich aus dem Meer ernähren. Es ist eine seltsame Welt an der Nord-Westküste Kanadas, in die dieser Film den Zuschauer mitnimmt. Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald.


Am 29.08.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Cevennen
Die Cevennen sind der südöstlichste Teil des französischen Zentralmassivs. Die Landschaft wird geprägt vom Karstgebirge mit seinen engen, steilen Schluchten und Hochebenen. Hier treffen die Pflanzen- und Tierwelt der Berge auf die des Mittelmeerraumes. Die außergewöhnliche Reichhaltigkeit der Biotope in dieser Region begünstigt eine große Vielfalt an unterschiedlichen Pflanzen und Tieren. In diesem Gebiet trifft man auch auf seltene Geierarten sowie alte Pferderassen, wie das Przewalski-Pferd oder auch wild lebende Büffel. Die Naturschützer bemühen sich um den Erhalt dieser reichhaltigen Ökosysteme. Es geht besonders um das empfindliche Gleichgewicht zwischen dem Menschen und der Natur. Denn die Region rund um die Cevennen hat in den letzten 20 Jahren ein bemerkenswertes Wachstum an Biodiversität erfahren, und gilt dabei dem Menschen weiterhin als Gebiet von großer kultureller Bedeutung.


Am 29.08.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
EinsFestival: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer. Wildkatzen sind Waldkatzen: Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen Wildkatzen auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auch auf den Eifel-Wiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger satt werden. Als Einzelgänger durchstreifen die Wildkatzen unsere Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen zieht nur die Mutter auf. Wenn sie im Herbst selbständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhand nimmt, machen sich die Jungtiere auf die Suche nach einem eigenen Revier - falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen.
(Wdh. morgen 10.55-11.40 Uhr)


Am 29.08.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit (5/5): Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Am 29.08.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. Die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.
(Wdh. morgen 11.40-12.25 Uhr)


Am 29.08.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Vorsicht, Menschenfresser!
Indiens Tiger sind weltberühmt. Doch nur wenige wissen, dass in Indien auch Leoparden leben. Genau wie ihre gestreiften Vettern sind sie bei der einheimischen Bevölkerung gefürchtet. In den dichten Wäldern im Bundesstaat Uttaranchal wurden mehr als 100 Menschen, darunter viele Kinder, von Leoparden getötet. In einem gnadenlosen Feldzug wurden viele Leoparden von staatlichen Jägern oder Wilderern erschossen. Seitdem ist die Zahl der Großkatzen dramatisch gesunken, und jede Zeitungsmeldung über einen neuerlichen Angriff auf ein Kind löst die nächste Hatz auf die Tiere aus.


Am 29.08.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
ARD: Mit Burnout durch den Wald
Humorvoller und nachdenklicher Fernsehfilm über 6 Burnout-Patienten bei einer Gruppentherapie im Wald.


Am 29.08.14 21:50 - 22:45 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?


Am 30.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.


Am 30.08.14 10:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Gasland
Nach Tiefenbohrungen wird Wasser, zumeist vermischt mit Quarzsand, in das Gestein gepresst. Die entstehenden Risse werden offengehalten, um das in den Gesteinsschichten vorhandene Gas an die Oberfläche leiten und für die Energiegewinnung fördern zu können. Diese Methode, Fracking genannt, soll die USA unabhängig machen von Erdöleinfuhren. Doch welche Risiken birgt diese neue Technik für die Menschen und ihre Umwelt? Der Dokumentarfilmer Josh Fox ist durch mehrere US-Bundesstaaten gereist, hat mit Betroffenen gesprochen und lässt auch Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Gasindustrie zu Wort kommen. Das Ergebnis seiner Untersuchung lautet: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. "Gasland" wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So wählte ihn die Environmental Media Association (EMA) im Jahr 2010 zum "Besten Dokumentarfilm", beim Sundance Festival erhielt er im gleichen Jahr den Spezialpreis der Jury; außerdem gab es 2010 eine Auszeichnung der Lennon Ono Grant for Peace und eine Nominierung für den Oscar 2011 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm".


Am 30.08.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Türkei (2/2): Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Das Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Berg Ararat ist Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.


Am 30.08.14 13:00 - 13:25 Uhr auf 
BR: Klimastress - Das Aus für den Weizen?
Weizen ist die wichtigste Getreidesorte in Europa. Grundnahrungsmittel wie Brot und Nudeln sind aus Weizen gemacht. Doch der Anbau wird für die Bauern mehr und mehr zum Risiko. Denn oft ernten sie nicht mehr genug. Das sich verändernde Klima setzt dem empfindlichen Weizen zu. Schon eine Temperaturerhöhung von einem Grad bedeutet 10 Prozent weniger Ertrag. Können neue Züchtungen widerstandsfähigere Sorten hervorbringen. Oder wird man in Zukunft das Brot aus ganz anderem Getreide backen müssen?


Am 30.08.14 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken ist das Thema der zweiteiligen "Terra X"-Dokumentation von Andreas Kieling. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch unser Land: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Es ist eine Reise der Superlative. Und schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung mit 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer werden zeigen, wie es um unsere heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Charaktertiere Deutschlands heute noch leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlierern, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten.
(Wdh. morgen 12.05-12.50 Uhr)


Am 30.08.14 13:55 - 14:25 Uhr auf 
ServusTV: Abenteuer Zukunft - Klimaentwicklung
Das Rad des Fortschritts dreht sich unentwegt. Wirtschaft, Wissenschaft und Technik revolutionieren den Alltag tagtäglich. Doch das menschliche Handeln auf der Erde trägt auch Schattenseiten. Die Erwärmung der Erdatmosphäre, der Raubbau an der Natur, das Fortschreiten des Artensterbens verändern auch die Lebensgrundlage der Menschen. Kann die Wissenschaft und Technik diese Entwicklung rückgängig machen?
(Wdh. morgen 7.35-7.55 Uhr)


Am 30.08.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
NDR: Inselschmetterlinge
Die Ostfriesischen Inseln sind aufgrund ihrer intakten Lebensräume ein Refugium für seltene Schmetterlinge. Fast nirgendwo sonst in Deutschland kann man so viele unterschiedliche Arten auf engstem Raum beobachten. Der Insektenforscher Carsten Heinecke möchte diese Vielfalt fotographisch festhalten, um mit den Fotos sein Buch über die Schmetterlingsfauna der Inseln zu illustrieren. Mit Hilfe dieses Bestimmungsbuches sollen später auch Inseltouristen die Möglichkeit haben, das Leben der Schmetterlinge vor Ort zu entdecken. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet den Insektenforscher auf seinen Expeditionen durch die Dünenwelten der Ostfriesischen Inseln und portraitiert dabei Schmetterlinge, die es nur an der Nordsee gibt oder solche, die auf dem Festland vom Aussterben bedroht sind. Außergewöhnliche Nahaufnahmen gewähren dem Zuschauer dabei Einblicke in den Lebenszyklus der einzelnen Arten: vom Ei über die Raupe bis hin zum fertigen Schmetterling.


Am 30.08.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios z. B. die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."
(Wdh. morgen 12.50-13.30 Uhr)


Am 30.08.14 16:20 - 16:50 Uhr auf 
WDR: Wildnis im Westen? Ein Nationalpark verändert die Eifel
Eine Wildnis aus Buchenwäldern und seltenen Tier- und Pflanzenarten - so soll sie irgendwann aussehen, die Eifel südlich von Aachen. Die Erwartungen waren hoch, als der erste nordrhein-westfälische Nationalpark vor zehn Jahren offiziell eröffnet wurde. Denn den Traum von der unberührten Natur träumen viele: Umweltschützer gleichermaßen wie Gastronomen und die Menschen in den Dörfern. Schließlich dient der Nationalpark nicht nur dem Artenschutz; er soll auch den Tourismus in der Region ankurbeln und das Umweltbewusstsein stärken. Seitdem hat sich nicht nur die Natur auf dem rund 110 Quadratkilometer großen Gebiet südlich von Aachen, an der Grenze zu Belgien, entwickelt. Auch die Menschen, die im Nationalpark leben, arbeiten oder zu Besuch sind, mussten sich an Veränderungen gewöhnen und ziehen ganz unterschiedliche Bilanzen nach den ersten zehn Jahren im Nationalpark Eifel.


Am 30.08.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Anfängerfehler
Der Winter hält in Maine Einzug, und mit den eisigen Temperaturen beginnen für die Holzfäller im „Pine Tree State“ bessere Zeiten. Denn auf dem steinhart gefrorenen Waldboden kommen die Männer mit ihren tonnenschweren Maschinen wesentlich besser voran als im schlammigen Morast zur Herbstzeit. Doch nicht für alle Angestellten der Pelletiers sind die kalten Tage ein Segen. Bei Schneefall herrscht auf den unbefestigten Straßen im Wald erhöhte Unfallgefahr. Trucker Eric Lebeau zahlt den schlechten Sichtverhältnissen in dieser Episode als Erster Tribut.


Am 30.08.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Mythos Amazonas (3/3): Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen - allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben.


Am 30.08.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Bama der Gorillamann - Abenteuer in Kamerun
Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, kümmert sich seit vielen Jahren liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst. Mit dem Gorilla-Weibchen Nyango verbindet ihn eine besonders innige Freundschaft. Vor 15 Jahren wurde Nyangos Mutter von Wilderern erlegt und die kleine Nyango an eine Missionarsfamilie verkauft. Die Familie brachte das Tier in das Limbe Wildlife Centre, wo sich Bama bis heute liebevoll um sie kümmert. Nyango ist weltweit der einzige Cross River Gorilla, der in Gefangenschaft gehalten wird, ein Menschenaffe, der noch vor Kurzem als ausgestorben galt. Bama macht sich auf die Suche nach Nyangos wilden Verwandten. Auf seiner Reise durch den Nordwesten des Landes wird ihm klar, wie sehr die seltenen Menschenaffen bedroht sind: Noch heute werden sie als "Bushmeat" gejagt und gehandelt, die Babys der getöteten Tiere verkauft. Palmölplantagen und Feuer durchschneiden die letzten Gebiete, in die sich die Cross River Gorillas zurückgezogen haben.


Am 31.08.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Matsch
Die letzte Woche der Holzfäller-Saison ist für die Männer des Familien-Clans Pelletier zugleich auch die härteste. Wenn die Schneeschmelze naht, geben die sieben Brüder und ihre Angestellten in Wäldern von Maine noch einmal alles. Schon bald werden die Temperaturen so weit ansteigen, dass der Boden auch nachts nicht mehr gefriert, und die schweren Maschinen der Holzfäller versinken sprichwörtlich im Morast. Auch die Forst- und Waldwege verwandeln sich zu dieser Zeit Jahr für Jahr in riesige Schlammlöcher - an Holzernte ist daher während der Frühlings- und Sommermonate absolut nicht zu denken. Normalerweise wird die 'Golden Road' etwa Mitte März für die LKWs unpassierbar, in diesem Jahr beginnt die große 'Schlammschlacht' allerdings schon wesentlich früher.


Am 31.08.14 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.


Am 31.08.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, viele Ortschaften, in denen Geschichte bis heute lebendig ist, hunderte Inseln in tiefblauem Wasser, das ist Kroatien. Dalmatien, der Süden, ist ein schmaler, von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem UNESCO-Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild und bilden den Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau. Diese einmaligen Auenlandschaften "ertrinken" Jahr für Jahr im Wasser. See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher sind dort zu Hause. Und in urigen Dörfern mit 200-jährigen Holzhäusern wohnen mehr Störche als Menschen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.


Am 31.08.14 19:05 - 20:05 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Land der tausend Seen
Die Binnenseen und Marschlandschaften beherbergen eine große Vielfalt an Vögeln und Säugetieren. Diese mysteriösen, historischen Lebensräume bieten einigen außergewöhnlichen Wildtieren eine Heimat. Wie leben die Tiere in dieser komplexen und zersplitterten Region? Welche Tierarten bewohnen sowohl das Land als auch das Wasser? Die Seen und Marschlandschaften stellen eines der bemerkenswertesten Ökosysteme Europas dar.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 31.08.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)
Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.


Am 01.09.14 06:50 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Schweden - Von Linné zur "Bank of Species"
Die Universität von Uppsala ist die älteste Universität Schwedens. Hier lebte und lehrte im 18. Jahrhundert der Naturforscher Carl von Linné. In seinem Werk "Systema Naturae" legte er die Grundlagen der modernen Biologie, indem er Pflanzen und Lebewesen systematisch klassifizierte und eine botanische Fachsprache schuf. Das "Schwedische Informationszentrum für Arten" setzt Linnés Arbeit fort und erstellt eine Bestandsaufnahme aller in Schweden heimischen Lebewesen und Organismen. Der Film erzählt von der Tradition der wissenschaftlichen Klassifizierung in Uppsala - von Linné über das umstrittene Institut für "Rassenbiologie" bis hin zur modernen schwedischen "Datenbank für Arten".


Am 01.09.14 09:30 - 10:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die Rüsselbande - Elefantenkinder
In Südafrika gibt es 80 Kilometer nördlich von Johannisburg ein Elefanten-Waisenhaus, die Schutzstation "Hartbeespoort Dam" des Elefantenexperten Craig Sander. Für die afrikanischen Dickhäuter wird es eng, seit der Mensch immer weiter in ihre Bereiche vordringt. Die Reportage verfolgt das Schicksal zweier Elefanten-Waisen. Der kleine Themba hat Glück und wird in Schutzstation aufgenommen. Er war vier Monate isoliert von seinen Artgenossen und muss das Leben mit anderen Elefanten in einer Herde erst wieder lernen. In der Wildnis von Sambia kämpft währenddessen das Elefantenmädchen Tumaini ums Überleben. Sie hat ihre Mutter verloren.


Am 01.09.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine Oktave höher
Im Einzugsgebiet von Seattle möchte eine äußerst musikalische Familie ihr bereits renommiertes Tonstudio erweitern, und zwar hoch in der Luft zwischen Zedernbäumen. So entwirft Pete eine hoch technisierte Oase, in der mit Blick in die wilde Natur und über einen Bach hinweg künftig neue Meisterwerke produziert werden können. Nach getaner Arbeit klopft zur Einweihung des Baumhauses eine gigantische, stimmgewaltige Überraschung an: Grammy-Gewinner CeeLo Green möchte in den frisch gefertigten Räumlichkeiten seinen neuen Song aufnehmen!


Am 01.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen
Libellen schweben über Teiche und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen. Mit ihren metallisch schillernden Farben und einzigartigen Flugkünsten sind sie meisterhafte Akrobaten der Lüfte. Dieser Film präsentiert Libellen, wie man sie noch nie gesehen hat. Spektakuläre Superzeitlupen und aufwändige Computeranimationen verraten erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven. Das Leben der Libellen ist voller Geheimnisse. Der Film will einige davon lüften.


Am 01.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: In der Affenschule
Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Bäume rast und sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurückgebildet, so dass nur ein "Stummel" übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der ganzen Welt, die ausgewildert werden sollen. Vorher müssen sie allerdings noch viel über das Leben in freier Wildbahn lernen. Deshalb gehen sie jeden Tag zur Schule: und zwar in die Waldschule. Paula darf natürlich mit. Heute steht auf dem Lehrplan: Leben in einer Stummelaffen-Familie. Eine Gruppe wilder Stummelaffen ist in den Colobus Trust gekommen und macht es sich dort auf den Bäumen gemütlich. Paula stellt fest, dass Tumbo und Betsy sehr unterschiedlich reagieren: Während Tumbo sich sofort zu den wilden Affen gesellt, sucht Betsy Schutz bei Paula. Doch die Reporterin darf sie nicht auf dem Arm behalten. Betsy soll schließlich lernen, ohne die Hilfe des Menschen zu überleben. Noch sind Betsy und Tumbo zu jung, um ausgewildert zu werden. So hat Betsy genug Zeit, um sich an das Leben in freier Natur zu gewöhnen. Und, da ist sich Paula ganz sicher, wenn sie einmal die Freiheit geschnuppert hat, wird sie nie wieder zurück wollen.


Am 01.09.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Teure Knollen und grüne Mörder
Pilze sind faszinierende Wesen. Sie können mehrere Fußballfelder groß werden, sind manchmal teurer als Gold und haben einen römischen Kaiser ins Grab gebracht. Pünktlich zum Beginn der Sammelsaison lädt Planet Wissen zur Reise in die Welt der Pilze ein. Was unterscheidet giftige von ungiftigen Exemplaren? Wie sind Pilze biologisch einzuordnen? Und welche Bedeutung haben sie für den Wald? Außerdem geht es um Trüffel. Die wachsen nämlich auch in Deutschland und wer einen kalkhaltigen Boden im Garten hat, kann sie sogar züchten.


Am 01.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Die Alpen
Die Alpen sind ein außergewöhnlicher Ort für Naturforscher. Die Geschichte der Gebirgskette begann vor ungefähr 250 Millionen Jahren. Ihre Gestalt nahmen die Alpen im Laufe der Zeit durch die Plattentektonik und die Eiszeit an. Die Alpen beherbergen eine Reihe ungewöhnlicher Ökosysteme als auch seltene Pflanzen und Tiere. Doch die Natur ist auch in den Alpen empfindlich und hängt von einem oft heiklen Gleichgewicht des Ökosystems ab. Die Wissenschaftler erforschen die Gletscher, kümmern sich aber auch um den Naturschutz. Manche Forscher bemühen sich um den Erhalt der Gletscherseen in höheren Lagen. Auf kreative und originelle Weise setzen sich die Naturschützer für den Erhalt der verschiedenen Ökosysteme in den Alpen ein.


Am 01.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: In Spaniens Pyrenäen
Tiefe Täler, klare Flüsse, türkisfarbene Seen und saftige Hochtäler prägen die Berglandschaft der Pyrenäen. Die Menschen, die in den spanischen Zentralpyrenäen Aragons leben, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Im Mittelpunkt des Films steht Kike Fernandez und sein einfaches, mit der Natur eng verbundenes Leben in den spanischen Pyrenäen. Ein Jahr lang hat der Autor Volkmar Strüßmann das Leben des ehemaligen Eliteskifahrers, der Schafhirten und -scherer, Trüffelsucher, Ranger der Nationalparks und einer Käsemacherin in den Hochtälern der Pyrenäen begleitet. Bei Sonnenschein und Unwetter, zum herbstlichen "Indian Summer" und im Schnee war er mit ihnen in der üppig grünen Berglandschaft unterwegs.


Am 01.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.


Am 01.09.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo
Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.


Am 01.09.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken. Danach steigen wir auf mit dem Heißluftballon, um den Lebensraum Spreewald in seiner Gesamtheit zu erleben. Entdecken Sie mit uns das Naturparadies Deutschland!


Am 01.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Madagaskar (2/2): Im Reich der kleinen Drachen
Madagaskar ist eine Insel der Extreme - während dichte, äußerst nasse Regenwälder den Osten prägen, ähneln der Westen und Süden eher einer Wüste: Sengende Hitze und meist monatelang kein Regen - wie können Tiere und Pflanzen hier überhaupt leben? Flamingos brüten an einem riesigen Salzsee im Süden der Insel - sie fliegen über 400 Kilometer weit aus Afrika nach Madagaskar, um hier zu brüten. Flamingos gehören zu den wenigen Wirbeltieren, die unter solchen Bedingungen überleben - sie können das extrem salzige Wasser sogar trinken. Zu den bizarrsten Tieren Madagaskars gehören die Chamäleons. Ihre Vielfalt auf der Insel ist riesig, von laubfarbenen Mini-Exemplaren bis zum Riesenchamäleon. Von cleveren Lemuren über igelartige Tenreks bis zu Spinnen, die in Schneckenhäusern wohnen - die bizarre und vielfältige Tierwelt der Insel ist weltweit einzigartig: Madagaskar - eine nahezu magische Insel.


Am 02.09.14 06:00 - 06:30 Uhr auf 
rbb: Wildtierforschung - Warum liebt der Fuchs die Stadt?
Wildtiere in der Stadt sind zum Forschungsthema geworden. Die Berliner sind aufgerufen, mit zu fahnden nach Wildschwein, Igel & Co. Wieso fühlt sich der Fuchs in der Stadt so wohl? Wie verändert sich das Tierverhalten zwischen Menschenmengen und Autoschlangen? Warum zieht es Schwarzwild überhaupt in die Großstadt, wo es drum herum doch so viele Wälder gibt? Und: Müssen wir Angst haben vor den wilden Mitbewohnern?
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.30 Uhr)


Am 02.09.14 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus


Am 02.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die frechen Spatzen von Berlin
Spatzen kennt jeder - doch kaum jemand schaut dem Treiben dieser Tiere länger zu. Die kleinen Vögel sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropole. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Hier sind die Lebensbedingungen für Spatzen ideal: zahlreiche geeignete Nistplätze und vor allem Nahrung im Überfluss. Über zwei Jahre lang verfolgten die zwei Filmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen im Berliner Zoo ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Drama, Liebe und Tod - was in diesem Tierfilm alles passiert, lässt manche Seifenoper blass erscheinen.


Am 02.09.14 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Nashorn oder Meeresschwamm - Was "kostet" eine Art?
Vom Aussterben schöner Arten hört und liest man ständig. Und davon, dass wir sie alle unbedingt retten müssen: Panda, Wal und Nashorn. Aber warum eigentlich? Die meisten Menschen würden vermutlich gar nicht bemerken, wenn es sie nicht mehr gäbe. Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollen wir also mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann: In welchen Tieren und Pflanzen stecken Wirkstoffe, die wir brauchen? Welche erhalten ihren ganzen Lebensraum und damit hunderte weitere Arten? Und welche Arten bewahren in ihren Genen mögliche Resistenzen gegen Krankheiten? "Faszination Wissen" begibt sich auf die Suche nach ganz besonderen Spezies, wie der Oman-Banane Umq Bir oder dem geheimnisvollen Meeresschwamm Suberites und zeigt, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 02.09.14 12:45 - 13:35 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Vor einigen Jahren hat Claudine André ein Schutzgehege für Bonobos in der Republik Kongo gegründet. "360o-Geo Reportage" zeigt die erste Geburt eines Bonobo-Jungen im Reservat und begleitet Claudine André bei ihrem Versuch, die gefährdeten Affen zu schützen und ihnen wieder ein Leben in freier Natur zu ermöglichen.


Am 02.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: Die Eule mit dem Superohr
Diesmal möchte Paula alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel richtig Angst machen. Dabei hält man die Eule für einen Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Harry Potters berühmte Schneeeule Hedwig ist dem Zauberlehrling als Postbote sogar äußerst nützlich. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In der Greifvogel-Auffangstation von Uwe geht die Reporterin auf Tuchfühlung mit verschiedenen Eulenarten. Paula entdeckt die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Vögel: Sie können in der Dämmerung nicht nur zehnmal besser sehen und viel, viel besser hören als wir Menschen, sondern auch ihren Kopf extrem verdrehen. Außerdem sind sie lautlose Flugakrobaten. Paula entdeckt, wie das alles funktioniert. In einem Schlosspark in München geht sie anschließend selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig?


Am 02.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schweden
Schweden war das erste Land in Europa, das Nationalparks erschuf. Bereits 1910 wurden neun Nationalparks dem Naturschutz gewidmet. Derzeit stehen acht Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Schweden ist ein sehr dünn besiedeltes Land. So bietet es zahlreiche große Landstriche, die von der Natur durch immense Kiefer- und Birkenwälder dominiert werden. Es gibt in Schweden einige Gebirgsformationen, deren schneebedeckte Gipfel über dem Land thronen, sowie zahlreiche Seen. Die Dokumentation besucht das Volk der Samen, die ihre Jahrhunderte überdauernde Tradition der Rentierzucht pflegen. In den Meeresschutzgebieten an der Ostküste des Landes wird die Korallenbildung im kalten Meereswasser untersucht. In Schweden sind die Bemühungen um weitestgehenden Naturschutz omnipräsent. Besonders kümmern sich die Naturschützer um den Erhalt der unterschiedlichen, einzigartigen Biotope des Landes.


Am 02.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 02.09.14 16:30 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Der letzte Trapper und das Öl
Welcher Junge träumt nicht davon, als Cowboy das Lasso zu schwingen, als Trapper den Tieren nachzustellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel zu bezwingen. In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr - noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum. Die Dokumentation "Der letzte Trapper und das Öl" triftt auf Cowboy und Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


Am 02.09.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie 'Witwenmacher', weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.


Am 03.09.14 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Biber - Invasion eines Altbekannten
Geliebt und beschützt, aber auch gejagt und vertrieben - am Biber scheiden sich die Geister. Für die einen stehen die wirtschaftlichen Schäden im Vordergrund. Für die anderen sind es die positiven ökologischen Auswirkungen für die Umwelt. Durch seine Dämme schafft der Biber Wasserlandschaften, die vielen Arten eine Heimat bieten. In Mitteleuropa war der Biber ursprünglich heimisch. Wegen seines Fells und Fleischs wurde er im 19. Jahrhundert bei uns fast vollständig ausgerottet. Heute versucht man ihn vielerorts wieder anzusiedeln. Doch passt der Biber heute noch in unsere durch wirtschaftliche Interessen geprägte Kulturlandschaft? Um mehr über das Verhalten und die Besonderheiten des Bibers herauszufinden, haben sich die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf den Weg nach Bayern zum Bibermanager Gerhard Schwab gemacht. Seine Aufgabe ist es, zwischen Mensch und Biber zu vermitteln.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 03.09.14 08:55 - 10:25 Uhr auf 
arte: Dem Klima auf der Spur
Alle reden vom Klimawandel. Doch was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus dem Gleichgewicht kippt? Diese Frage führt die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom auf ihre Reise rund um den Globus, von Grönland nach Südafrika, vom Amazonas in den Himalaya und quer durch Europa. Sie trifft besorgte Wissenschaftler, verunsicherte Bewohner in vom Klimawandel gezeichneten Regionen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken, wie etwa pfiffige Winzer im Elsass oder Waldforscher im Schwarzwald. Erste Station der Reise der Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom ist Grönland. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich. Wie aber gehen die Bewohner Grönlands mit dieser Situation um? Auch der tropische Amazonas-Regenwald macht den Forschern Sorgen. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Die Messgeräte zeigen die höchste in Kohlendioxidkonzentration der Neuzeit an. Die Aufheizung der umgebenden Ozeane sorgt paradoxerweise für ein allmähliches Austrocknen des Regenwaldgebiets, was zunehmend die Artenvielfalt bedroht.


Am 03.09.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Harpyien – Die Raubvögel des Regenwaldes
Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen.


Am 03.09.14 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Big Bugs - Kleine Krabbler ganz groß
Die wirbellosen Gliederfüßer, zu denen allein eine Million Insektenarten gerechnet werden, zählen zu den erfolgreichsten Tierarten auf der Erde. Die Dokumentation bietet eindrucksvolle Einblicke in diese faszinierende Welt. Unter anderem zeigen makrofotografische Zeitlupenaufnahmen einige Vertreter der Kieferklauenträger (Spinnen), Sechsfüßer (Insektenarten wie Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen und Bienen) und Tausendfüßer. Dabei erfährt der Zuschauer auch, wie diese Arten mehr als 500 Millionen Jahre überleben und sich weiterentwickeln konnten.


Am 03.09.14 13:30 - 13:55 Uhr auf 
BR: Wie wäscht der Waschbär?
Paula trifft in Brandenburg auf die Waschbär-Mama Gaby und ihre zwölf Waschbären. Die putzigen Waschbären sehen mit ihrer schwarz-weißen Gesichtsmaske nicht nur aus wie Banditen, die neugierigen Kleinbären benehmen sich auch so. Überall stecken sie ihre Nase und Pfoten rein und stibitzen alles Essbare, was sie finden können. Mit ihren Pfoten können sie sogar Kühlschranktüren aufmachen. Waschbären sind echte Nimmersatte. Gerade vor der kalten Jahreszeit fressen sie sich ordentlich Winterspeck an. In der Natur tasten die Tiere mit den Vorderpfoten an flachen Wasserstellen nach Nahrung wie Muscheln, Insekten oder Fröschen. Ihr Tastsinn ist deswegen besonders gut ausgeprägt. Paula tritt im Tasttest gegen einen Waschbären an. Die Reporterin erfährt, dass Waschbären öffentliche Latrinen haben und über ihren Kot Informationen austauschen. Und kurz mal nicht hingeschaut und schon ist Paulas Mütze weg. Ihre Frisur wird dann auch noch Opfer der verspielten Waschbären. Was für eine wilde Bande!


Am 03.09.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer pflückt die Äpfel von den Bäumen?
Wer pflückt die Äpfel von den Bäumen? Was ist rund, knackig und sehr gesund? Genau, der Apfel! Und um den dreht sich heute alles! Willi ist mit Obstbauer Martin unterwegs, der ihm seine riesige Plantage am Bodensee zeigt. Martin besitzt rund 100.000 Apfelbäume! Willi darf beim Ernten helfen- heute ist die Sorte Jona Gold an der Reihe. Aber Vorsicht beim Pflücken! Die Äpfel müssen wie rohe Eier behandelt werden, damit sie keine Druckstellen bekommen. Von den Apfelbäumen ins Supermarktregal - wie funktioniert das eigentlich? Das übernimmt zum Beispiel die Baywa, eine Erzeugergemeinschaft.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 03.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Laetitia, allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen der Tiere ist seit jeher erlaubt. Die junge Französin Laetitia Becker und der russische Biologe Vladimir Bologov möchten die Einstellung der Bevölkerung zu den geächteten Tieren ändern. Vladimir ist der Leiter der Forschungs- und Auswilderungsstation Chisty Les mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen aus russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Das Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere. Sie werden zwar von Laetitia versorgt, dürfen sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen. Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen. Sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Vladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, nach dem russische Jäger eine bestimmte Summe Geld pro Pelz erhalten, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Vladimir bis heute auswildern. Bald sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer, ein harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."


Am 03.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm
Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im „Pine Tree State“ Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird. Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!


Am 03.09.14 16:50 - 17:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee
Die Appalachen, zwischen Georgia und Kentucky gelegen, sind nicht nur das auffälligste Naturmonument im Osten der USA. Beeindruckend ist auch ihre Vielfalt an Klimazonen, Lebensräumen und Arten. Große Teile der Appalachen sind noch fast unberührt und kaum bekannt. Ursprünglich beherbergte dieses Gebiet einen der größten Indianerstämme Nordamerikas, die Cherokee. Diese gerieten im Kampf um natürliche Ressourcen in Konflikt mit den ersten europäischen und später amerikanischen Siedlern. Mit militärischer Gewalt wurden sie gezwungen, ihre Heimatwälder zu verlassen.


Am 03.09.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Der Stechlin
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit. Wir bereisen den Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 03.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Das Havelland ist eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und durch das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr: Jedes Jahr sammeln sich im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung, und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche.Im Zentrum des Films steht der Fluss Havel, der diese Landschaft formte und immer noch prägt.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 03.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Duell am Amazonas - Bei den Kalapalo-Indianern
Der Filmemacher Roland Garve besucht auf Einladung der Kalapalo-Indianer am Oberlauf des Rio Xingu in Brasilien deren jährliches Yawari-Fest. Der Autor war schon einmal bei den Indianern und nahm als Gast an den nicht ganz ungefährlichen Ringkämpfen teil. Er verlor und will nun Revanche einfordern. Gleichzeitig will er aber auch die anderen Teile des Festes und den Alltag dieses sehr abgeschotteten Indianer-Stammes dokumentieren und mit den Aufnahmen von damals kontrastieren.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 04.09.14 07:05 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Kein Brot für Öl - Der Biospritboom in Kolumbien
Tausende Kleinbauern wurden in Kolumbien von großen Unternehmen von ihrem Grund und Boden illegal vertrieben. Jetzt wollen die Bauern ihr Land zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme. Mit dem aus ihnen gewonnenen Öl machen die Firmen auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert. Der größte Teil wird nach Europa exportiert, für Waschmittel, Margarine und Süßigkeiten. Und der größte Boom steht erst noch bevor: Biosprit. Schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise, die Menschen müssen hungern.


Am 04.09.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Rauf auf den Baum!
Rauf auf den Baum! Von der Wurzel bis zur Baumkrone und wieder zurück. Heute geht es rund um den Baum und Reporter Willi Weitzel nimmt wie immer seine Zuschauer mit auf die Reise durch den "Blätterwald". Zuerst trifft Willi Bernd, der Bäumen Beine macht. Ja, wirklich, Bernd arbeitet bei der Firma Opitz und die ist spezialisiert auf Großbaumverpflanzung. Anstatt Bäume zu fällen, die im Weg sind, kann man sie nämlich auch einfach an einem neuen Ort wieder einpflanzen. In Hilpoltstein erlebt Willi mit, wie eine riesige Rundspatenmaschine eine Kastanie aus dem Boden hebt. Wahnsinn, ein Riese auf Reisen! Ein Baum ist auch ein prima Zuhause für viele Tiere, Eichhörnchen zum Beispiel. In Sabines Eichhörnchen-Auffangstation im Münchener Stadtteil Waldtrudering finden elternlose Eichhörnchenbabys ein neues Zuhause. Gerade als Willi zu Besuch ist, wird ein neues Baby gebracht. Es heißt Söckchen und ist aus dem Nest gefallen. Sabine zeigt Willi, wie man die Kleinen füttert, damit sie wieder zu Kräften kommen und ohne ihre Mutter überleben können. Sobald sie stark genug sind, entlässt Sabine die Eichhörnchen wieder in die Freiheit - zurück auf den Baum! Willis nächste Station ist die Baumschule Wörlein in Landsberg am Lech. Hier ist der Reporter mit Roman verabredet, der ihm erklärt, was Bäume alles können: Bäume sind Lebewesen, genau wie Menschen und Tiere. Über die Samen in ihren Früchten vermehren sie sich. Irre, dass aus so kleinen Teilchen mammutgroße Bäume werden! Und ohne Bäume gäbe es kein Leben! Sie sorgen nämlich dafür, dass wir Sauerstoff zum Atmen haben und unser Klima im Gleichgewicht bleibt. Deshalb ist es auch so wichtig, dass es den Bäumen auf unserem Planeten gut geht! Wann sich ein Baum wohl fühlt und wann nicht, das weiß "Baumdoktor" Bodo von den Nürnberger Baumkletterern. Zusammen mit seinem Team sorgt er dafür, dass Bäume einen festen Stand haben und nicht umfallen. Durch eine ausgeklügelte Schallmessung stellt er fest, wo der Baum morsch ist. Dann hilft nur eins: Äste ab, damit der Baum leichter wird und Stürmen weniger Angriffsfläche bietet. Heute ist eine über 700 Jahre alte Eiche in Altdorf die Patientin. Und Willi hilft mit. Also Willi, rauf auf den Baum!
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 04.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen es zu schützen.


Am 04.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Feuerspringer von Sibirien
Sommer in der Taiga - wochenlange Hitze hat die riesigen Wälder Sibiriens gefährlich ausgetrocknet. Jetzt ist Hochsaison für die Feuerspringer der "Avialesoochrana", einer Waldschutz-Spezialeinheit der russischen Feuerwehr. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen Waldgebiete ab, um möglichst nahe am Brandherd das Feuer bekämpfen zu können. Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen, ihr wichtigstes Werkzeug sind Schaufel und Spaten. In Russland gibt es die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer stehen die Feuerspringer hier vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjetära ist das Personal der Spezialfeuerwehr aber deutlich reduziert worden. Der Etat für die Waldbrandbekämpfung wird jedes Jahr kleiner, nur die Brände werden nicht weniger.


Am 04.09.14 16:10 - 17:05 Uhr auf 
arte: Grünes Erwachen im Reich der Mitte
2004 begab sich eine Gruppe von Journalisten und Aktivisten nach Yunnan, um für den Erhalt einer der letzten noch intakten Flusslandschaften in China zu kämpfen. Schon für Mao hatte die Natur nie Priorität. Unter seiner Herrschaft galt für die zerstörerische Landwirtschaftspolitik und Abholzungen im ganzen Land das Motto: "Der Mensch muss die Natur gefügig machen". Die Provinz Yunnan weist die höchste Biodiversität in ganz China auf. Dort kommen mehr als die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten des Landes vor. Die malerische Landschaft lockt immer mehr Touristen in die Gegend, deren fruchtbare Böden seit Generationen von ethnischen Minderheiten bewirtschaftet werden. Dessen ungeachtet wurde ein Projekt zum Bau von 21 Staudämmen an den Flüssen der Region auf den Weg gebracht. In einem Land, in dem es keine Opposition geben darf, ist es sehr schwierig, Bauprojekte zu verhindern. Doch 2003 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Bürgern das Recht auf Diskussion und Beteiligung an Entscheidungsprozessen einräumt. Darauf gründen die Aktivisten ihre Forderungen. Vor Ort machten sie die Bevölkerung auf Risiken und Langzeitfolgen der Staudämme für ihr Leben und die Umwelt aufmerksam. Nach dieser Aufklärungskampagne schlossen sich die Bauern der Bewegung an und bekämpften das Bauprojekt massiv. Die Dokumentation zeichnet die Ereignisse zwischen 2004 und 2008 nach und veranschaulicht ihre Hintergründe. Interviews mit Aktivisten, Journalisten und Experten zur aktuellen Lage und Treffen mit den Bauern in ihren Dörfern bilden den erzählerischen roten Faden.


Am 04.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall
Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.


Am 04.09.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland. Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz. In den ländlichen Regionen Polens leben die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Vieles erinnert an längst vergangene Zeiten: Ein Pferd zieht den Pflug, gemäht wird mit der Sense. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben. Sie halten das Gras kurz.


Am 04.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Sie ist wie ein Meer aus lechtenden Farben und filigranen Formen, ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in den bunten Gifpeln. Auf HD-Cam mit Spezialoptiken, aufwendigen Effekten und Animationen realisiert, zeigt der Film vor der stets gleichbleibenden Kulisse eines Berges und eines Findlings, die Entwicklung des buntesten Lebensraums der Welt von der Eiszeit bis heute. Das Ergebnis: ein ultimativer Wiesenfilm, der die Zuschauer zum Träumen einlädt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 04.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Ecuador - Ein moderner Indianer
Ima Nenquimo ist ein Indianer vom Stamm der Huaorani am Rio Cononaco tief im Regenwald von Ecuador. Im Gegensatz zu den meisten seiner Stammesmitgliedern hat er jedoch die spanische Sprache gelernt und er findet sich in der Hauptstadt Ecuadors zurecht. Ima Nenquimo ist ein Indianer vom Stamm der Huaorani am Rio Cononaco tief im Regenwald von Ecuador. Im Gegensatz zu den meisten seiner Stammesmitgliedern hat er jedoch die spanische Sprache gelernt und er findet sich in der Hauptstadt Ecuadors zurecht. Das äußere Erscheinungsbild des 25-jährigen Amazonas-Indianers unterscheidet sich nicht von dem eines modernen jungen Mannes der westlichen Welt. Ima liebt lässige Jeans, Turnschuhe, T-Shirts und besucht leidenschaftlich gern Karaoke-Bars. Aber sein Geist lebt, so sagt er, im Urwald, dort, wo die Amazonasbewohner noch mit Blasrohren zur Jagd gehen und vollkommen archaisch wie in Gottes Garten Eden leben. Ima engagiert sich für den Naturschutz. Er möchte Jura studieren, um das Gebiet seines Stammes vor der Ausbeutung und Zerstörung durch die Erdölfirmen zu retten. Gleichzeitig will er aber auch, genauso wie sein Großvater Kamperi, eines Tages Schamane werden. Zwei bis drei Mal im Jahr unternimmt er die weite Reise in den Urwald, um den Großvater wiederzusehen und um für eine paar Tage in die Welt der Rituale wieder einzutauchen. Regisseurin Lourdes Picareta und ein Team von Länder-Menschen-Abenteuer haben ihn auf einem seiner Besuche im Stammesgebiet der Huaorani begleitet. Die Huaorani leben seit über 5.000 Jahren im Nordosten des heutigen Ecuadors an der Grenze zu Peru, im Nationalpark Yasuni. Ihr Name bedeutet "Freier Mensch". Bis in die siebziger Jahre galt es als großes Wagnis, mit ihnen in Berührung zu kommen. Denn die Huaorani hatten sich seit Jahrhunderten gegen Eindringlinge, ob Sklavenjäger, Goldsucher, Kautschucksammler oder Missionare, erfolgreich gewehrt. Heute jedoch stehen ihnen die Erdölgesellschaften gegenüber. Im Dschungelboden ihres Gebietes werden rund eine Milliarde Barrel Rohlöl (1 Barrel = 159 Liter) vermutet. Von 16 000 Huaorani in den 60er Jahren, als die Ölausbeutung anfing, sind noch knapp 1.500 übrig. Die Mittel, sich zu wehren, besitzen nur die Gebildeten, auch deshalb hat der junge Ima beschlossen, in beiden Welten zuhause zu sein: Der Welt der Schamanen und der Welt der Bürotürme von Quito.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 04.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die wunderbare Welt der Pilze
Wieso stellen Tintlinge Tinte her? Wie kommt der Fliegenpilz zu seinen Punkten? Warum duftet die Trüffelknolle? Selbst harmlos scheinende Fragen öffnen überraschende Einblicke in die wunderbare Welt der Pilze - in eine Welt, die von Kooperation und Partnerschaft geprägt ist. Drei Jahre lang war der erfahrene Naturfilmer Karlheinz Baumann, zusammen mit Autor Volker Arzt, auf Pilzsuche. In den Wäldern Australiens und Amerikas. In der flirrend heißen Wüste und der eisigen Arktis. Und natürlich im Wald vor der Haustüre.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.09.14 06:25 - 06:55 Uhr auf 
arte: Pilze - Sind sie eine Gefahr?
Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf Pilzjagd: Sie wollen in einer Pilzzucht herausfinden, wie und wo die leckeren Speisepilze am besten wachsen. Doch die Speisepilze sind nur ein kleiner Teil dieser vielfältigen Lebensform. Unter den drei Millionen Pilzarten gibt es viele Schädlinge, die Pflanzen, Tiere und auch den Menschen gefährden. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Die Fadenwesen sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten. Pilze vernichten mehr Nutzpflanzen als Viren, Bakterien und Parasiten zusammen. Der Getreiderost etwa zerstört jedes Jahr große Teile der Welternte. Amphibien leiden an einer tödlichen Pilzerkrankung. Pilzgifte im Getreide können auch dem Menschen gefährlich werden. Pilzinfektionen töten Jahr für Jahr etwa 3.000 Menschen in Frankreich und Deutschland. Bislang gibt es kaum wirksame Medikamente dagegen und wir wissen zu wenig über diese vielseitige Lebensform. Das muss sich ändern, warnen Ärzte und Biologen.


Am 05.09.14 06:50 - 07:05 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (1/2)
Nach tagelangem Hungerstreik bricht Bischof Dom Luiz Cappio zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kirchenmann kämpft unerbittlich gegen die Pläne der brasilianischen Regierung, den Rio Sao Francisco, den zweitgrößten Strom Brasiliens, umzuleiten. Die Regierung will mit dem Wasser gigantische Zuckerrohrplantagen bewässern. Die Kleinbauern, die bislang entlang des Flusses ein bescheidenes Auskommen hatten, sind dadurch in ihrer Existenz bedroht.


Am 05.09.14 06:55 - 07:40 Uhr auf 
arte: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal in Neuguinea
Die Zwergmenschen in Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal kleiner als die Angehörigen afrikanischer Pygmäenvolksgruppen. Trotz folgenschwerer Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und nicht selten gewalttätig ausgetragener Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben Zwergmenschen von auffallend kleiner Statur. Hier oben, fernab von Missionseinflüssen, leben sie noch streng traditionell. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben dieses Volkes ist das Schweinefest. Schweine werden von den Kimyal hoch geschätzt. Die Tiere dienen zum einen als Wärmespender für die Menschen in kalten Nächten. Zum anderen darf ein junger Kimyal-Mann erst heiraten, wenn er Schweine besitzt. Die Dokumentation begleitet einige Kimyal bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 05.09.14 07:05 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (2/2)
Brasilien ist eigentlich ein sehr wasserreiches Land. Entlang des Rio Sao Francisco zum Beispiel gibt es fruchtbare Flächen, die Kleinbauern lange Zeit im Einklang mit der Natur bewirtschaften konnten. Doch aufstrebende Pläne der Regierung machen dies zunichte: Der Fluss soll umgeleitet werden, um Plantagen zu bewässern. Anderen Bauern werden durch einen Stausee die Felder weggespült, die nächsten werden noch vor der Ernte vertrieben, weil die Regierung mit dem Landstrich plötzlich andere Pläne hat. Außerdem bedrohen ungeklärte Abwässer die Qualität des Wassers.


Am 05.09.14 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.


Am 05.09.14 08:50 - 09:45 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?


Am 05.09.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
EinsFestival: Hirsch Hase Reh - Tiere im Deister
Der Rothirsch gilt als letzter 'König' in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Filmautorin Katrin Richter und ihr Team begleiten das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man den Liebestanz der Rehe. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt z. B. darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird.
(Wdh. morgen 10.15-11.15 Uhr)


Am 05.09.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
EinsFestival: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut 10 Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe.
(Wdh. morgen 11.15-12.00 Uhr)


Am 05.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 05.09.14 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: nano-camp 2014: Die Klimastürmer - Unterwegs mit Jungforschern
Woher weiß man, wie das Klima früher war und wie es sich entwickelt hat? Und wie könnte es in 50 Jahren sein? Diese und andere Fragen beschäftigen zwölf Jugendliche, die an einem Forschungslager von 3sat teilnehmen: am "nano camp" 2014". Die "nano"-Dokumentation zeigt, wie die Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Gletscherforscher auf die höchst gelegene Forschungsstation Europas auf dem Jungfraujoch begleiten. Auf über 3.400 Metern heben sie einen fünf Meter tiefen Schneeschacht aus, um das Schmelzen der Gletscher zu dokumentieren. Sie nehmen Kohlendioxid-Proben, um das Verhalten des Klima-Gases zu verstehen. Und sie bohren in die Ablagerungen eines Sees, um tief in die Klimageschichte der Erde vorzudringen. Hinter allem steht die Frage: Wie wird der Klimawandel unsere Erde verändern? Das "nano camp 2014" ist am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Uni Bern und macht damit zum ersten Mal in der Schweiz Station. Zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren forschen eine Woche lang am auf hohem Niveau. Seit 2002 lädt 3sat Jugendliche zu Sommercamps, um mit Spitzenforschern wissenschaftliches Arbeiten aus erster Hand kennenzulernen.
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


Am 05.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Unsere größten Naturphänomene
Vulkanseen, Wildwasser, riesige Höhlen, in die nur Taucher vordringen können. Bizarre Felsenriffe, unheimliche Moore, verwunschene Auenwälder. Und der Südwesten hat noch viel mehr Naturphänomene zu bieten - den höchsten Kaltwassergeysir der Welt etwa oder einen Fluss, der es sich kurz nach der Quelle anders überlegt und einfach verschwindet. Nicht zu vergessen jene "Natur aus zweiter Hand", die einzigartigen Kulturlandschaften sonnenexponierter Weinterrassen oder vom Wald überwucherter Ruinen. Und es sind nicht zuletzt diese vom Menschen gestalteten Landschaften, die sich durch eine artenreiche Tierwelt auszeichnen.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 05.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: In den Wäldern der Zuruaha-Indianer
Der in Ingolstadt aufgewachsene Missionar Gunter Kroemer hat im Auftrag des Missionarats der katholischen Bischofskonferenz Brasiliens Kontakt zu den wenigen noch unbekannten Indianervölkern aufgenommen. Aus der ersten Begegnung mit den Zuruaha ist eine engere Beziehung geworden. Brasilien ist eines der Länder, die im Mittelpunkt der Adveniat-Aktion 2005 stehen, die am Sonntag, 4. Dezember, mit einem Gottesdienst feierlich wird. Der Film greift die diesjährige Thematik des bischöflichen Hilfswerkes an einem besonders interessanten Beispiel auf.


Am 05.09.14 21:55 - 22:50 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


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Am 20.08.14 15:45 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Das waren DIE GRÜNEN
Als die Partei bei der Bundestagswahl vor 30 Jahren, am 06. März 1983, erstmals den Einzug in den Bundestag schaffte, war das eine politische, mediale und kulturelle Sensation. Man hielt sie für eine schnell vorübergehende Erscheinung. Bis dato hatte es nur drei Fraktionen im deutschen Parlament gegeben: CDU/CSU, SPD und FDP. Otto Schily, damals grüner Bundestagsabgeordneter, über diese Zeit: "Das war für die Leute, die da mit Krawatte und grauen Anzügen saßen, schon irgendwie unbehaglich und man hat auch versucht, uns, ja wenn man so will, zu mobben." Angetreten waren diese neuen Grünen als eine abenteuerliche Mischung aus Kommunisten, Wertkonservativen, Feministinnen, Pazifisten, Anarchisten und Tierschützern. Was sie politisch wollten, darüber waren sie sich nicht wirklich einig. Abrüstung und sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie, das war der kleinste gemeinsame Nenner. Vor allem aber wollten sie das verkrustete Parteiensystem der alten Bundesrepublik aufbrechen und eine neue politische Kultur schaffen, geprägt von Toleranz und Solidarität, von Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit. Wie diese Politik verwirklicht werden sollte und mit wem, darüber wurde bei den Grünen von Anfang an öffentlich und oftmals vernichtend gestritten. Keine Partei hat sich so schwer damit getan, ihr Verhältnis zur Macht zu klären, keine Partei hat so ein gespaltenes Verhältnis zu ihren führenden Köpfen und hat dabei so viele Menschen verschlissen wie die Grünen. Und ausgerechnet die Grünen haben die ersten Kriegseinsätze der Bundeswehr in der deutschen Nachkriegsgeschichte legitimiert, mussten einen Ausstieg aus der Kernenergie verhandeln, der sich auch an den Interessen der deutschen Atomlobby orientierte. Was haben die Kompromisse gekostet? Was bleibt übrig von den Träumen und politischen Visionen auf dem Weg zur Macht? Und wie haben sich die Menschen dabei verändert? In verblüffend aufrichtigen und bewegenden Interviews erinnern sich grüne Spitzenpolitiker von damals und heute an die Träume, die großen Kämpfe und politischen Widersprüche, an Karrieren und Schicksale bei den Grünen.
(Wdh. morgen 9.00-10.30 Uhr)
 

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