powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 22.09.16 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.


Am 22.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.


Am 22.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Rosskastanie
Die rotbraune Frucht kennt jedes Kind, den stattlichen Baum kennt jeder Biergartengänger. Doch die Kastanie birgt noch so manches Geheimnis. So ändern z.B. ihre Blüten die Farbe, um mit Bienen zu kommunizieren.


Am 22.09.16 08:50 - 09:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (1/3)
Vor drei Millionen Jahren stiegen unsere Vorfahren von den Bäumen herab, um ihr Glück auf ebener Erde zu suchen. Jetzt geht eine kleine Gruppe von drei Menschen - ein Zoologe, ein Tierfilmer und ein Abenteurer - den umgekehrten Weg. Ein großes Baumhaus mitten im Regenwald wird die Basis ihrer sechswöchigen Expedition. Dabei geht es ebenso um die Erforschung einer bis heute weitgehend unbekannten Affenart wie um die Bewältigung des außergewöhnlichen Alltags. Mitten im unberührten Regenwald inspiziert die dreiköpfige Expeditionsgruppe ihr neues Domizil für die kommenden sechs Wochen: das große Baumhaus. Doch schon bald sind alle gespannt auf die ersten Arbeitsausflüge. Julie will eine weitgehend unbekannte Affenart unbedingt bei Nacht beobachten, während sich Gavin sogar in Krokodilsnähe begibt, um sie zu filmen.


Am 22.09.16 09:45 - 10:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (2/3)
Die scheuen Affen scheinen sich langsam an die Anwesenheit des Teams in den Höhen des Regenwalds zu gewöhnen. Einige kommen sogar direkt ins Baumhaus zu Besuch. Julie revanchiert sich, indem sie eine Nacht in der Schlafzone der Affen verbringt. Guy begibt sich dagegen auf die Spuren der Elefanten und bekommt dabei Hilfe von einem Experten.


Am 22.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Starenliebe am Ammersee
Mit dem Vogelforscher Herbert Biebach begibt sich der Filmautor Jens-Uwe Heins auf eine Ammerseereise in eine faszinierende Natur vor den Toren Münchens mit seltenen Greifvögeln, Bibern, den letzten Brachvögeln Südbayerns, Blaukehlchen und Drosselrohrsängern und auch Staren. Das Filmteam beobachtet mit Andechser Vogelforschern ein Starenjahr am Ammersee. Ob zu den Klöstern Andechs und Dießen, in das weltberühmte Naturschutzgebiet "Ammersee-Südufer", zum Dampferhafen Stegen oder in die Herrschinger Bucht - an 43 Uferkilometern geht es zu Fuß, mit dem Schiff und per Ballon auf eine Expedition in die heimische Natur.


Am 22.09.16 12:30 - 13:20 Uhr auf 
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten
Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer. Der Chef der Hundestaffel ist Mutinda, der selbst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um als Ranger seinen Dienst zu tun. Mutinda kennt viele Tricks und Fluchtwege der Wilderer. Doch das Einsatzgebiet ist riesig und umfasst Gebiete in Kenia und in Tansania. So ist es schlicht nicht möglich, überall Ranger zu postieren. Die Ursache aller Wilderei ist die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Elfenbein durch die neue chinesische Mittelschicht. Big Life hat eine klare Botschaft an alle Wilderer: "Es lohnt sich nicht. Wir fassen jeden, der den Wildtieren schadet!" Nur das kann Wilderer abschrecken. Mutinda ist so oft es geht mit seiner erfahrenen Hündin Dede im Einsatz. Die Treffergenauigkeit der Spürhunde ist bei Wilderern gefürchtet. Viele von ihnen verstehen nicht, wie sie bereits innerhalb von 72 Stunden nach der unbeobachteten Tat gestellt werden können. Doch der Spürnase von Mutindas Hündin Dede entgeht nichts.


Am 22.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall
Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.


Am 23.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.


Am 23.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Rotbuche
Sie ist ein häufiger Baum hierzulande: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von 100 Laubbäumen 14 Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig.


Am 23.09.16 08:50 - 09:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (3/3)
Die sechswöchige Expedition in den Höhen des Regenwalds geht zu Ende. Die Affen haben sich mittlerweile an Julie gewöhnt. Julie hofft, dass ihnen diese Gewöhnung an den Menschen beim Überleben helfen wird. Außerdem glaubt sie, dass ein sanfter Ökotourismus der ganzen Region helfen könnte. Guy versucht sich unterdessen als Tarzan - mit wechselhaftem Erfolg.


Am 23.09.16 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?


Am 23.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Weißes Gold
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 23.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Versteckt in der Baumkrone
Tedd und Janet lieben Geländespiele wie "Paintball" und "Capture the flag". Deshalb bauen Pete Nelson und seine Handwerker für das Ehepaar in Celeste, Texas, eine Wohlfühloase im Camouflage-Look. Von außen sieht das Baumhaus wie ein gut getarnter Survival-Unterschlupf aus. Die Inneneinrichtung bietet jedoch den Komfort einer Hotelsuite. Von den Möbeln über die Teppiche bis zu den gerahmten Familienschnappschüssen an der Wand: Das Interieur des Freizeit-Domizils wird von Designerin Tory mit viel Liebe zusammengestellt.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)


Am 24.09.16 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Es halten sich Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesengrizzlys.


Am 24.09.16 07:00 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel. In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.


Am 24.09.16 07:55 - 08:35 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. 1993 gründete Claudine André 50 Kilometer von Kinshasa entfernt die Schutzstation Lola ya Bonobo, das Paradies der Bonobos. Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen". Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur. Trotzdem gibt es für Claudine André auch Grund zur Freude, denn nach zwölf Jahren Arbeit kündigt sich ein großes Ereignis an: Das Bonobo-Weibchen Etumbé ist trächtig. Sie stammt allerdings aus einem medizinischen Versuchslabor und niemand weiß, ob sie ihr Junges nach der Geburt annehmen wird. Wenn es gelingt, dass Etumbé ihr Baby selbstständig versorgt, wenn in der zusammengewürfelten Gruppe von Bonobo-Waisen Verwandtschaftsbeziehungen entstehen, ist Claudine André ein weiterer großer Schritt gelungen. Ein Schritt auf dem Weg, ihren Bonobos wieder ein selbstständiges Leben in freier Natur und ohne Menschen ermöglichen zu können.


Am 24.09.16 08:25 - 08:35 Uhr auf 
ARD: Der Superbaum - Johannes erforscht das Holz der Zukunft
In neuneinhalb Minuten bringen deine neuneinhalb Reporter Themen aus Gesellschaft und Politik, die dich wirklich interessieren, auf den Punkt und suchen Antworten auf deine Fragen. Das gilt natürlich auch bei aktuellen Ereignissen. Wenn dir etwas komisch vorkommt oder du etwas nicht verstehst, finden wir für dich heraus was falsch läuft und was du selbst tun kannst um aktiv etwas zu ändern.


Am 24.09.16 09:35 - 09:50 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. - Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.


Am 24.09.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
mdr: Wildschweine im Teutoburger Wald
Im Teutoburger Wald demonstrierte Hermann der Cherusker einst den Römern den Kampfesmut der Germanen. Bei Detmold steht sein Denkmal, obwohl die Schlacht hier gar nicht stattfand. Trotzdem lockt die imposante Statue alljährlich tausende Besucher an, ebenso wie die von Wind und Wetter gemeißelten Externsteine bei Horn-Bad Meinberg und die malerischen Fachwerkdörfer in der Region. Verborgen bleibt vielen Besuchern ein anderer Schatz des 120 Kilometer langen Mittelgebirgszuges zwischen Bielefeld und Osnabrück: seine reichhaltige Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf, Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer häufiger Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt und durch ihre Wühlerei verschaffen sie auch anderen Tieren leichteren Zugang zu Wurm und Wurzel. Der Film begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen "Frischlingen" im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern in der herbstlichen "Rauschzeit". Daneben zeichnet er ein liebevolles Portrait einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands - des Teutoburger Waldes. Die Merkmale eines der reizvollsten Naturparks im norddeutschen Raum sind ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, mit Orchideen übersäte Kalktrockenoasen, verwunschene Moore und die leicht geschwungenen Hügel einer Altmoränenlandschaft.


Am 24.09.16 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.


Am 24.09.16 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstreckt sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist mit mehr als 11.000 Hektar der drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont, dessen Mönche Anfang des 19. Jahrhunderts begannen, die Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen.


Am 24.09.16 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Unter Beschuss
Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt - und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen? 270 Kilometer weiter im Norden kontrolliert Sergeant Erik Olson mit seinem Boot die Gewässer vor Seattle: Der Küstenabschnitt ist stark befahren und leider auch bei Wilderern beliebt. Mitten in der Nacht gehen dem erfahrenen Beamten der Naturschutzpolizei drei illegale Krabbenfischer ins Netz!


Am 24.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näher kommen.


Am 24.09.16 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: Mythos Wolfskind - Mogli und die wilden Kinder
Viele Völker kennen Erzählungen von Kindern, die über einige Jahre hinweg von Tieren großgezogen worden sind. Gut dokumentierte Fälle von diesen sogenannten Wolfskindern sind jedoch selten. Die Jungen und Mädchen wachsen ohne Kontakt zu Menschen auf und bekommen so keine Gelegenheit, das Sprechen oder menschliches Sozialverhalten zu erlernen. Stattdessen eignen sie sich angeblich verschiedene tierische Laute und Verhaltensweisen an. Doch entsprechen diese Geschichten tatsächlich realen Erlebnissen?
(Wdh. morgen 19.30-20.15 Uhr im ZDF)


Am 24.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Die grüne Anakonda: Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm. Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben ihr immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 24.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen – allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)


Am 24.09.16 21:10 - 22:05 Uhr auf 
arte: Als Kind allein unter Affen - Marina Chapman
Marina Chapman behauptet von sich selbst, als Kind im kolumbianischen Dschungel ausgesetzt und von einer Gruppe Affen aufgezogen worden zu sein. Wissenschaftler überprüfen nun zum ersten Mal nach 50 Jahren den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichte. Handelt es sich um trügerische Erinnerungen? Oder erzählt Marina Chapman tatsächlich die Wahrheit?


Am 25.09.16 03:55 - 04:20 Uhr auf 
arte: Die Stadtfüchse von London
Mit 10.000 Füchsen weist London den höchsten Fuchsbestand Europas auf. Meister Reineke hat sich an das neue Ökosystem angepasst: Er bettelt hinter den Fastfood-Restaurants, macht in den Parks Jagd auf Eichhörnchen und läuft zwischen den Stoßstangen der Autos Slalom. Wildtiere, die durch die Stadt streifen, das gibt tolle Fotos! Guillaume, Marie und ihre kleine Tochter Muse fahren in einem alten VW-Campingbus durch London, um die Menschen zu treffen, die das Verhalten der Stadtfüchse erforschen. Sie fotografieren mit Fernauslöser, damit der Fuchs möglichst nah an die Kamera herankommt. Um die Großstadtkulisse und den Müll, den die Füchse fressen, einzufangen, fotografieren sie mit einem 20mm-Superweitwinkelobjektiv. Terry Woods, der sich für den Schutz der Tiere einsetzt, hilft den beiden Tierfotografen bei der Motivsuche: Er liebt Tiere und kümmert sich seit über 20 Jahren um die Füchse in der Stadt. Mit den riesigen Parks, den vielen Vorgärten und Bergen von Müllsäcken auf den Gehwegen ist London ein wahres Paradies für Füchse. Seit den frühen 30er Jahren hat sich die Hauptstadt immer mehr auf angestammtem Fuchsgebiet breit gemacht. Der Mensch ist in den Lebensraum der Füchse eingedrungen, nicht umgekehrt.


Am 25.09.16 06:10 - 07:10 Uhr auf 
hr: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 25.09.16 12:15 - 13:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.


Am 25.09.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Im Koalawald leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ihr ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu. Vor der gut getarnten Giftschlange sollte man sich aber nicht nur als Vogel oder Echse in Acht nehmen: Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Der Leierschwanz ist der Meistersänger im Eukalyptuswald. Mit langem Federschmuck und komplexen Melodien versucht er, Weibchen in seine Balzarena zu locken. Der Leierschwanz imitiert die Gesänge der anderen Vögel im Wald perfekt - und nicht nur die: Auch Umgebungsgeräusche kann er nachahmen. Mit seinem skurrilen Gesang und wildem Tanz will er der Damenwelt imponieren.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 25.09.16 13:40 - 14:10 Uhr auf 
arte: Der Grizzlybär in Kanada
Auf der Suche nach dem berühmten Grizzlybär treffen Guillaume und Marie in den kanadischen Feuchtwäldern von British Columbia den Bärenliebhaber Keith Scott. Der 78-Jährige lebt förmlich in seinem Auto und reist auf den Spuren seiner Grizzlybär-Freunde von Motel zu Motel. Er vermittelt Guillaume und Marie den Kontakt zum Ureinwohner James Heinz vom Stamm der Nuxalk. James besitzt eine Hütte im Herzen eines Indianerreservats, zu dem Touristen keinen Zutritt haben. James ist quasi der Passierschein für den Zugang zu dieser streng reglementierten Zone, die für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist. Am Bella Coola River gehen die Tierfotografen auf Motivsuche. Bella Coola heißt auch das 600-Seelen-Dorf an der Mündung des Flusses. Der kanadische Forscher Alexander MacKenzie entdeckte dieses Gebiet im Juli 1792 - auf der Suche nach der berühmten Nordwestpassage, der Brücke zum Pazifik. Und dann ist es endlich soweit: Eine Bärenmutter durchquert mit ihren drei Jungen direkt vor James und Guillaume den Fluss. In nur wenigen Metern Entfernung von dem beeindruckenden Tier verlangt es großes Geschick, das Boot ruhig durch die Strömung zu steuern - eine sehr aufregende Begegnung.


Am 25.09.16 14:10 - 14:35 Uhr auf 
arte: Das Chamäleon von Madagaskar
Diesmal ist Guillaume im Norden Madagaskars unterwegs, wo fast die Hälfte aller bekannten Chamäleonarten lebt. Guillaume ist fasziniert von dem Farbenspiel, das ihm die Reptilien bieten. Erst im Jahr 2007 ist das kleinste Chamäleon der Welt auf der Insel Nosy Hara mit einer Größe von zwei Zentimetern entdeckt worden. Das noch selten fotografierte Tier namens Brookesia micra will Guillaume dort vor die Kamera bekommen.


Am 25.09.16 14:15 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Bienen - nicht nur süßer Honig
Seit etwa 6.000 Jahren werden Honigbienen von Menschen gehalten und dienen als Honiglieferanten. In den letzten Jahren macht das Bienensterben den Imkern weltweit Sorgen. Der Honigertrag geht zurück, und die Ursachen müssen bekämpft werden - Milben und schädliche Spritzmittel. Da die Bestäubung der Blüten nicht mehr garantiert ist, wird sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen vorgenommen.


Am 25.09.16 14:45 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können: die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen und die Auenlandschaften der Donau. Außerdem die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt, die eines verbindet: Sie alle werden von Nationalparks behütet. Der Film stellt dieses Naturerbe vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.


Am 25.09.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Die Havel
Eine Entdeckungsreise entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung, die mit aufwendiger Technik spektakuläre Naturschauspiele zwischen Müritz, Potsdam und Elbe zeigt - von kämpfenden Seeadlern, über junge Biber in der Burg bis hin zu dem vielleicht sichersten Nistplatz der Welt: ein Wiedehopf, der in einem alten Panzer brütet. Die Havel im Nordosten Deutschlands ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Fluss. Sie schlängelt sich auf 334 Kilometern durch zahlreiche, naturbelassene Seen und eine in großen Teilen fast unbewohnte Gegend. Umso größer ist der Kontrast, wenn der Fluss Großstädte wie Berlin und Potsdam streift.


Am 25.09.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Wahnsinn Wasserkraft - Flusszerstörung auf dem Balkan
Grandiose Canyons, wilde Flussläufe - so unberührt sind noch viele Flusslandschaften auf dem westlichen Balkan. Doch dieses Paradies muss weichen, ausgerechnet "sauberen" Wasserkraftwerken. Nach Recherchen der Nichtregierungsorganisationen RiverWatch und EuroNatur sind zwischen Slowenien und Albanien mehr als 2700 Wasserkraftwerke geplant, einige sind im Bau. Mit diesen Wasserkraftwerken gehen die Flusslandschaften unwiederbringlich verloren. Zwar gilt Wasserkraft weithin als "grüne" Energiequelle, tatsächlich trägt sie aber massiv zum Verlust wertvoller Naturlandschaften bei. Meist sind kleine Wasserkraftwerke geplant, der jeweiligen Flussbreite angepasst. Jedes Kraftwerk aber beeinflusst die Flussökologie, vor allem an den unberührten Oberläufen. Sind gar nacheinander mehrere Kraftwerke im Flussverlauf geplant, summieren sich die negativen Auswirkungen. Jede Staumauer verhindert die freie Durchlässigkeit für die im Fluss lebenden Tiere. Davon sind nicht nur Fische betroffen, sondern auch Krebse, Muscheln oder Insektenlarven. Naturschutzverbände schlagen Alarm. Die Flüsse des Balkans gelten als das blaue Herz Europas. Knapp 70 Fischarten kommen nur hier vor – sonst nirgendwo auf der Erde. Dennoch setzen die Balkanländer fast ausschließlich auf die vielen kleinen Wasserkraftwerke, um den steigenden Strombedarf zu decken. Alternativen wie Windkraft oder Photovoltaik werden so gut wie gar nicht diskutiert, weil es keinen Masterplan für das künftige Energiemanagement gibt. Slowenien als EU-Mitgliedsland hofft zudem, über CO2-neutrale Wasserkraftwerke den erforderlichen Klimaschutzbeitrag leisten zu können. Die anderen Länder müssen sich nicht an EU-Vorgaben halten, können also zum Beispiel Umweltverträglichkeitsprüfungen nach eigenen Richtlinien durchführen oder ganz darauf verzichten. Dennoch stehen die Finanzgeber parat: Geld kommt unter anderem von der European Bank for Reconstruction and Development und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau: Staatlich subventionierte Naturzerstörung zugunsten der Profite der Bauunternehmen und Stromversorger, so lautet der Vorwurf der Umweltschützer.


Am 25.09.16 19:10 - 20:00 Uhr auf 
N24: Kann man ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben erwecken?
Was in dem Hollywood-Film "Jurassic Park" noch belächelt wurde, könnte in Australien bald Realität werden: Forscher versuchen den vor ca. 100 Jahren ausgerotteten Tasmanischen Beutelwolf wiederzubeleben. Was ist heutzutage mit Stammzellenforschung möglich?


Am 25.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Schatzkammer Wald - Die Geschichte der Holznutzung im Südwesten
Der Wald ist für die meisten heutzutage gleichbedeutend mit Erholung und Freizeit. Doch der Wald ist auch Vorratskammer und Einnahmequelle. Für vorherige Generationen noch mehr als für die heutige. Der Film erzählt in vielen Geschichten, wie vielfältig man den Wald nutzt und wie wichtig er schon immer für Arbeit, Brot und manchmal sogar für Reichtum war. Die Fotos in der Zeitschrift aus dem Jahr 1949 treiben Walter Trefz fast die Tränen in die Augen: Baumstümpfe soweit das Auge reicht, der Wald rund um Freudenstadt ein einziges Chaos, kahlgeschlagen über viele hundert Hektar. Walter Trefz, Förster im Ruhestand, hat die sogenannten "Franzosenhiebe" als Junge miterlebt. Im Stadtarchiv Freudenstadt sieht er zum ersten Mal die Bilddokumente. Nach dem zweiten Weltkrieg forderte die französische Besatzungsmacht Reparationszahlungen. Und Holz war eine wichtige Währung. Also rodeten sie weite Flächen. Damit trafen sie die Menschen im Schwarzwald mitten ins Herz. Als es wenig später galt, hunderte von Fichtenschößlinge neu zu setzen, bewarben sich viele Frauen aus der Umgebung für diese Arbeit. Viele von ihnen verdienten damit zum ersten Mal ihr eigenes Geld. Es entstand eine eigene Tradition von Waldarbeiterinnen, die sich bis heute in der Region fortsetzt. Eine ganz besondere Art der Waldnutzung gibt es bis heute auf der Schwäbischen Alb. Schäfer Dieter Hertler treibt seine Schafe und Ziegen zum Grasen in den Wald. Im Mittelalter war das Alltag. Weil Nutztiere im Wald viel Schaden anrichten können, ist die Waldweide heute laut Gesetz eigentlich verboten. Nur hier auf der Nordalb gibt es diese Ausnahme, mit der eine ganz eigene, alte Kulturlandschaft erhalten wird. Nirgendwo sonst gibt es mehr den "Hutewald". Wegen der knabbernden Tiere ist er licht, bestanden mit Buchen und ihren ausladenden Kronen - einzigartig und wunderschön!


Am 26.09.16 05:45 - 06:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Im Reich der Brüllaffen
Guyana ist eines der am wenigsten erforschten Länder der Erde. Es grenzt an Brasilien, Venezuela und Surinam sowie an den Atlantik. Dort findet man dichte Wälder, weitläufige Steppenlandschaften und mystisch anmutende Berge. Auf der Suche nach unbekannten Tierarten macht sich ein Expertenteam um Tierfilmer Gordon Buchanan auf, die unberührte Natur dieses faszinierenden Landes zu entdecken. Die Dschungel-Expertin Justine Evans und ihr Team haben ihre Plattform in den Baumwipfeln gebaut. Von dort aus wollen sie die Tierwelt in den Bäumen erforschen. Endlich, nach einer langen Woche des Wartens, bekommen sie eine Familie roter Brüllaffen vor die Kamera.


Am 26.09.16 07:00 - 07:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Mitten im Regenwald
Was genau ist eigentlich „der Regenwald"? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort ist sie mit dem Urwald-Guide Eije Pabst verabredet, mit dem sie ein nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Vor dem Aufbruch ins Dickicht des Regenwaldes muss Karen ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht gerade besonders gut. Noch ist der tropische Regenwald eines der größten Naturreservate der Welt, doch durch Rodung und Abholzung wird er in riesigen Schritten immer kleiner. Jedes Jahr verschwinden etwa 17.000 Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht einmal mehr die Hälfte des so unerschöpflich wirkenden Regenwaldes übrig ist.
Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Hintergründe der Brandrodungen erklären. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Die Folge ist, dass viele Tier- und Pflanzenarten aussterben. Markus erklärt auch, wie jeder mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe erfährt Karen, wie der Regenwald das gesamte Erd-Klima beeinflusst und weshalb seine Zerstörung den Klimawandel befördert. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und pflegen und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Das lässt sich Karen zeigen und probiert es sofort aus - doch so einfach ist das gar nicht.


Am 26.09.16 09:30 - 10:20 Uhr auf 
arte: Der letzte Raubzug - Das Geschäft mit der Ausrottung
Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Die Preisbildung folgt einem einfachen Prinzip: Je größer die Gefahr, dass eine Art ausstirbt, desto höher die Gewinnaussichten. Diese erschreckende Logik hat dramatische Folgen für den Bestand der Lebewesen. Mittlerweile ist der illegale Handel mit Wildtieren nach dem Drogen- und Waffenhandel zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Geschätzter Jahresumsatz: 20 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach seltenen Tieren ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Grund dafür sind vor allem die wachsenden Einkommen im boomenden China und Südostasien, wo Tierteile in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie werden jedoch auch zunehmend als Luxusgüter und lukrative Anlageobjekte erworben. Besonders Elfenbein ist in China ein traditionelles Symbol für Reichtum und soziales Ansehen. Die Dokumentation "Der letzte Raubzug" führt von den Hotspots der Wilderei in Kenia oder Südafrika über Vietnam nach China, wo sich Prominente wie Jackie Chan in groß angelegten Aufklärungskampagnen dem Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere verschrieben haben. Filmemacher Jakob Kneser deckt die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage in den wirtschaftlich boomenden Metropolen Asiens auf und sucht nach den Strippenziehern in diesem schmutzigen, von Kartellen organisierten Geschäft.


Am 26.09.16 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Mitten im Regenwald
Was genau ist eigentlich „der Regenwald"? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort ist sie mit dem Urwald-Guide Eije Pabst verabredet, mit dem sie ein nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Vor dem Aufbruch ins Dickicht des Regenwaldes muss Karen ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht gerade besonders gut. Noch ist der tropische Regenwald eines der größten Naturreservate der Welt, doch durch Rodung und Abholzung wird er in riesigen Schritten immer kleiner. Jedes Jahr verschwinden etwa 17.000 Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht einmal mehr die Hälfte des so unerschöpflich wirkenden Regenwaldes übrig ist.
Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Hintergründe der Brandrodungen erklären. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Die Folge ist, dass viele Tier- und Pflanzenarten aussterben. Markus erklärt auch, wie jeder mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe erfährt Karen, wie der Regenwald das gesamte Erd-Klima beeinflusst und weshalb seine Zerstörung den Klimawandel befördert. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und pflegen und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Das lässt sich Karen zeigen und probiert es sofort aus - doch so einfach ist das gar nicht.


Am 26.09.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch die politischen Umstände blieben weite Teile lange unbereist. Der Schäfer Vasile aus Budesti begibt sich auf Wanderschaft durch die einstigen Wälder des Grafen Dracula. Er reist von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht der Hirtenhund seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist Weidewirtschaft unmöglich. Im internationalen Vergleich werden dort wenige Schafe gerissen, denn die Schafherden werden durchgehend von Schäfern und gut abgerichteten Hunden bewacht. Die Dokumentation "Karpaten - Leben in Draculas Wäldern" zeigt die Karpaten, eine Welt im Umbruch.


Am 26.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die große Kälte
Der Winter ist mit voller Härte über den Nordosten der USA hereingebrochen, aber nur unter diesen unwirtlichen Bedingungen läuft das Holzgeschäft auf Hochtouren. Auf dem steinhart gefrorenen Boden kommen die Pelletier-Brüder mit ihren schweren Maschinen bestens voran und fräsen sich durch den Wald. Je mehr Holz gefällt wird, desto schneller muss es auch weiter verarbeitet werden. Die Männer an den Entastern und Forstschleppern, den so genannten "Skiddern", arbeiten unter Volldampf, damit das wertvolle Gut zum Sägewerk transportiert werden kann.


Am 26.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (1/2) - Die Letzten ihrer Art
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? In zwei neuen Filmen zeigt Andreas Kieling die ungewöhnlichen Strategien seltener Tiere. Im ersten Teil besucht der Tierfilmer Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland. Internationale Wissenschaftler lassen ihn an ihren Projekten teilhaben und ermöglichen ihm exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten. In Neuseeland sucht Andreas Kieling den seltensten Vogel der Welt: den Kakapo. Weniger als 150 Exemplare leben noch, verteilt auf drei abgeschottete Inseln im Fjordland der Südinsel. Pro Jahr darf nur ein einziges Filmteam auf eine der Inseln reisen. In Deutschland unterstützt Kieling Vogelforscher dabei, Rotmilane mit Sendern zu versehen. 60 Prozent der Weltpopulation leben hier, doch die schönen Greife benötigen weitaus mehr Raum, als die Betreiber von Windkraftanlagen ihnen zugestehen wollen.


Am 26.09.16 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Der Ruf des Falken
Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da. Doch noch ist ihre Zukunft nicht gesichert. "NETZ NATUR" nähert sich dem stolzen Vogel behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus?


Am 26.09.16 21:05 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln. Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.


Am 27.09.16 06:00 - 07:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Von Piranhas und Säbelzahnfischen
Das Team um Tierfilmer Gordon Buchanan dringt immer weiter in den Dschungel vor. Doch nicht alle Tiere sind über den Besuch der Menschen erfreut: Ein giftiger Tausendfüßler verirrt sich in die Hängematten der Damen, Dr. George McGavin wird von einem Skorpion gestochen und schließlich macht es sich eine Riesenvogelspinne im Camp gemütlich.


Am 27.09.16 06:10 - 06:40 Uhr auf 
3sat: Der Gelbschwanz-Wollaffe in Peru
Peru ist ein ideales Reiseziel für Tierfotografen. Mit fast 6.000 Arten zählt das Land zu einem der vielfältigsten Biotope der Welt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind die einzigen Primaten, die auf 1.500 bis 2.000 Meter Höhe zurechtkommen. Aufgrund der massiven Abholzung sind sie mit einer Population von nur wenigen Hundert Tieren akut vom Aussterben bedroht. Die einzige Vereinigung zur Bewahrung der Art wurde vom Primatologenpaar Sam und Noga Shanee gegründet, das im Dorf La Esperanza wohnt. In diesem kleinen Dorf haben sie die bislang einzige Schutzorganisation für Wollaffen gegründet. Seit das Forscherpaar vor zehn Jahren die Organisation Neotropical Primate Conservation gegründet hat, kämpfen die beiden tagtäglich gegen die Wilderei, der in Peru vor allem Affen zum Opfer fallen. Trotz scharfer Kontrollen gibt es hier nach wie vor illegalen Handel mit geschützten Arten; weltweit werden damit jährlich mehrere zehn Milliarden Euro umgesetzt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind für die Erhaltung des empfindlichen Ökosystems unverzichtbar: Die Existenz viele Tier- und Pflanzenarten hängt von der Präsenz der Primaten ab. Doch das große Problem ist die Entwaldung: Mit jedem Tag schrumpft ihr Lebensraum durch das Vordringen der Bergbau- und Holzindustrie. Die Affen werden in immer höhere Regionen vertrieben. In Esperanza beginnen Marie Schneider und Guillaume Mazille ihre abenteuerliche und oft unwegsame Expedition auf der Suche nach den seltenen Tieren - dazu müssen sie die steilen Berghänge der Nebelwälder erklimmen, überwiegend auf matschigen Wegen, doch die körperliche Anstrengung lohnt sich.


Am 27.09.16 09:50 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.


Am 27.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan
In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens, mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.


Am 27.09.16 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still
"Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson. So weit ist es noch nicht, aber weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild- und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Die Folgen des Insektensterbens sind schon heute zu spüren. Ein europäisches Forschungsprojekt zeigt, dass viele Wildblumenarten vom Aussterben bedroht sind. Denn fast 90 Prozent der Wildblumen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen ohne Bestäubung durch Insekten nicht fortpflanzen. Ohne Insekten fehlt zudem ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Der Vogelforscher Hans Günther Bauer hat in Gegenden rund um den Bodensee festgestellt, dass Vogelarten, die sich von Großinsekten ernähren, stark abnehmen. In "Faszination Wissen" wird gezeigt, wie wichtig Insekten für den Menschen und das gesamte Ökosystem sind, und es wird gefragt, wo die Ursachen für das Insektensterben liegen, und was dagegen getan werden kann.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 27.09.16 15:20 - 15:50 Uhr auf 
arte: Wie das Land, so der Mensch - Schwarzwald
Der Schwarzwald erstreckt sich im Südwesten Deutschlands auf einer Fläche von fast 600 Quadratkilometern. Im frühen Mittelalter pflanzte man dort Fichten und Tannen, die anfangs nur eine kleine Fläche des Gebiets zwischen Rhein und Donau bedeckten und sich im Laufe der Zeit zu einem grünen Meer ausbreiteten. Im 19. Jahrhundert begann man, immer mehr Bäume zu fällen, um Ackerfläche zu gewinnen. Das Holz verwandte man zum Bau von Häusern und als Rohstoff für die wachsende Industrie. Die Entdeckung von Silbervorkommen trieb die Rodung noch weiter voran, bis die zuständige Regierung das unkontrollierte Abholzen untersagte und die Bestände aufzuforsten begann. In dem Schwarzwaldort Staufen lebte und arbeitete übrigens der legendäre Professor Heinrich Faust, den Goethe in seinem Drama unsterblich machte.


Am 27.09.16 17:30 - 18:20 Uhr auf 
arte: Als Kind allein unter Affen - Marina Chapman
Marina Chapman behauptet von sich selbst, als Kind im kolumbianischen Dschungel ausgesetzt und von einer Gruppe Affen aufgezogen worden zu sein. Wissenschaftler überprüfen nun zum ersten Mal nach 50 Jahren den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichte. Handelt es sich um trügerische Erinnerungen? Oder erzählt Marina Chapman tatsächlich die Wahrheit?


Am 27.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag
Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.


Am 27.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (2/2) - Die Überlebenskünstler
In der Dokumentation widmet sich Andreas Kieling Arten, die sehr gut an ihre extreme Umwelt angepasst sind. In Japan besucht Andreas Schneeaffen: Bei minus 25 Grad Celsius ist das Baden in heißen Quellen die liebste Freizeitbeschäftigung der Tiere. Transkarpatien im westlichsten Zipfel der Ukraine ist weitgehend unbekannt. In der geheimnisvollen Region am Rand der Karpaten hat ein uraltes Naturerbe überlebt: die letzten Fichten- und Buchenurwälder des europäischen Kontinents.


Am 27.09.16 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Die Goldgräber im Pflanzenreich
Eukalyptusblätter sind goldwert. Tatsächlich haben Wissenschaftler Goldpartikel in ihnen entdeckt. Doch wie kommt das Gold dorthin? Thomas D kennt die Antwort bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 27.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO–Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den „ganzen Menschen“ und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von „ihrer“ Schorfheide.


Am 28.09.16 06:00 - 07:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Auf den Spuren der Riesenotter
Dem Team um Tierfilmer Gordon Buchanan ist es aufgrund der unpassierbaren Stromschnellen des Rewa Rivers unmöglich, zum Flussoberlauf zu kommen. Kurzerhand tragen sie ihre Boote und die komplette Ausrüstung durch den Dschungel. Doch all die Mühen werden belohnt, denn sie bekommen eine Familie von Riesenottern sowie ein Wasserschwein, das größte lebende Nagetier der Erde, vor die Linse.


Am 28.09.16 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Risiko-Regionen - Wald unter Beobachtung
Cannet des Maures in Südfrankreich: Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht, auch Unachtsamkeit wie das Wegwerfen von Zigaretten führt häufig zu Katastrophen. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden im Fôret des Maures Wachtürme errichtet, Brandwächter halten Ausschau und unternehmen Patrouillenfahrten.


Am 28.09.16 09:50 - 10:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.


Am 28.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahegekommen wie Gudrun Pflüger. Die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen.


Am 28.09.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
rbb: Elefanten im Hotel
Nathan Pilcher studiert und filmt seit 20 Jahren das Leben von Wildtieren in Afrika, insbesondere das von Elefanten. Doch in einer luxuriösen Lodge in Sambia geschieht etwas merkwürdiges. Fünf wilde Elefanten steigen die Treppen zur Logde empor und betreten die Eingangshalle, um im Innenhof einen Mangobaum als Futterstelle zu benutzen. Hier sind die Manieren der Elefanten tadellos. Doch auf der anderen Seite des naheliegenden Flusses verursachen dieselben Tiere Chaos, zerstören Ernten, reißen Zäune um und trampeln Häuser nieder. Nathan möchte dieses Verhalten verstehen und folgt der kleinen Herde über einen Zeitraum von vier Jahren.


Am 28.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens.


Am 28.09.16 17:25 - 18:15 Uhr auf 
3sat: Mehr Wildnis - weniger Bauern - Wie weiter im Alpenraum?
Die Alpen verwildern, der Wald kommt zurück. Denn trotz Subventionen werden die Gebiete im Alpenraum immer menschenleerer, aus Kultur - entstehen Naturlandschaften. Befürworter argumentieren, dadurch entstünden Naturlandschaften, die den Alpenbewohnern durch mehr Tourismus neue Einkommensquellen bieten könnten. Andere meinen, mit der Rückkehr des Waldes würden ökologisch wertvolle Flächen verschwinden - und die Artenvielfalt. Der typisch schweizerische Weg, dieses Dilemma zu lösen, sieht vor, sowohl Kulturlandschaften zu unterstützen als auch Naturlandschaften entstehen zu lassen. In sogenannten Natur - oder Landschaftsparks sollen beide Landschaftstypen bestehen und den "Parkbewohnern" eine Zukunft bescheren.


Am 28.09.16 17:30 - 18:20 Uhr auf 
arte: Die Glücklichen des Amazonas
Im Herzen des Amazonas-Regenwalds lebt ein Volk, dessen Sprache bis heute kein Fremder je erlernt hat. Nachdem der Forscher Daniel Everetts 30 Jahre lang mit dem indigenen Volksstamm Pirahã zusammengelebt hat, ist es ihm schließlich gelungen, ihren Sprachcode zu entschlüsseln. Seine ursprüngliche Mission bestand darin, die Pirahã zum Christentum zu bekehren. Statt dessen hat der Missionar jedoch ein außergewöhnliches Volk entdeckt, das weder Wörter für Zahlen und Farben, noch Vergangenheits- oder Zukunftsformen und selbst Gott nicht kennt. Die Entdeckung dieser Sprache stellt anerkannte linguistische Theorien über die menschliche Sprache - wie die Annahme einer Universalgrammatik - infrage. Die steigenden Bevölkerungszahlen in der Dritten Welt, der immer mehr Regionen der Erde erreichende technische Fortschritt, ein hemmungsloser Raubbau an natürlichen Ressourcen und die Veränderung des Klimahaushalts bedrohen die Ökosysteme auf der ganzen Welt. Diese Gefährdung des gemeinsamen Lebensraums wirkt bis weit in unzählige Kulturen hinein. Zusätzlich lösen in vielen Ländern politischer und wirtschaftlicher Druck Migrationsbewegungen aus, die zum Verlust zahlreicher Traditionen und Kulturen führen. Und auch eine mit den Versuchungen der modernen Zivilisation einhergehende Nivellierung aller Unterschiede zwischen den Menschen bewirkt langsam aber sicher ein Aussterben sowohl von Urvölkern als auch von Minderheitensprachen. So soll von den zurzeit weltweit 6.000 gesprochenen Sprachen inzwischen die Hälfte in ihrer Existenz bedroht sein. Doch zahlreiche Völker und Volksgruppen sehen sich so tief in ihrer sprachlichen und kulturellen Identität verwurzelt, dass sie sich aktiv für ihren Erhalt einsetzen.


Am 28.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denndie ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein,um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!


Am 28.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Rhön
Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Die Rhön hat ihren besonderen Charakter durch die bäuerliche Nutzung erhalten. Maßgeblich daran beteiligt sind die Rhönschafe. Bis heute ziehen große Herden über die Wiesen und Hänge und pflegen diese traditionell und nachhaltig. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand das Rhönschaf kurz vor dem Aussterben. Doch mit der Anerkennung der Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat setzten Schutz- und Vermarktungsprogramme ein, die diese alte Haustierrasse gerettet haben. Das Biosphärenreservat beheimatet zudem Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, deren Bestand ebenfalls bedroht war. Tief in den Wäldern findet man steinerne Zeugnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit: entstanden vor 20 Millionen Jahren, als in Deutschland heftige Vulkanausbrüche tobten. Am Schafstein befindet sich das größte dieser Basaltblockmeere, geschaffen von einem Gletscher der letzten Eiszeit. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.


Am 28.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht, so glaubt man, Australien zu kennen. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Erde auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar, ein Riesenvogel wie aus der Urzeit! Down Under ist ein Kontinent voller Naturwunder!


Am 28.09.16 22:55 - 23:25 Uhr auf 
WDR: Die Klimaretter der Arktis
Mit Elchen, Bisons, jakutischen Pferden den Klimawandel stoppen? Wie bitte? Eine verrückte Idee der Familie Zimow - aber sie ist eben auch eine besondere Familie. In Russlands Fernem Osten, in Tscherskij am Kolyma-Fluss, hat sie eine Polarstation aufgebaut - und will das Ökosystem der Eiszeit wiederherstellen. Wissenschaftler Sergej zog noch in der Sowjetunion hierher, um Russlands Permafrost zu erforschen. Jetzt studieren deutsche und amerikanische Wissenschaftler bei den Zimows den Klimawandel. - Wir begleiten die Zimows, die Menschen aus Tscherskij und die Veränderungen der Landschaft über ein halbes Jahr.
(Wdh. übermorgen 20.45-21.15 Uhr auf tagesschau24)


Am 29.09.16 06:00 - 06:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (1/3)
Vor drei Millionen Jahren stiegen unsere Vorfahren von den Bäumen herab, um ihr Glück auf ebener Erde zu suchen. Jetzt geht eine kleine Gruppe von drei Menschen - ein Zoologe, ein Tierfilmer und ein Abenteurer - den umgekehrten Weg. Ein großes Baumhaus mitten im Regenwald wird die Basis ihrer sechswöchigen Expedition. Dabei geht es ebenso um die Erforschung einer bis heute weitgehend unbekannten Affenart wie um die Bewältigung des außergewöhnlichen Alltags. Mitten im unberührten Regenwald inspiziert die dreiköpfige Expeditionsgruppe ihr neues Domizil für die kommenden sechs Wochen: das große Baumhaus. Doch schon bald sind alle gespannt auf die ersten Arbeitsausflüge. Julie will eine weitgehend unbekannte Affenart unbedingt bei Nacht beobachten, während sich Gavin sogar in Krokodilsnähe begibt, um sie zu filmen.


Am 29.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, war aber bis 1949 in den meisten Flüssen Deutschlands ausgestorben. Zu hohe Wehre und die Zerstörung naturnaher Bäche und Flüsse verhinderten endgültig die Rückkehr der Lachse in ihre angestammten Laichgebiete. Mehrere Tausend Lachse wurden in den letzten Jahren in Bächen ausgesetzt. Klaus Weißmann folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. Doch ihre Reise ist gefährlich: Wehre, Turbinen, Fischernetze und natürliche Feinde wie Fischotter und Kormoran machen den kleinen Lachsen das Leben schwer. In eindrucksvollen Bildern porträtiert der Filmemacher nebenbei die wunderbare Tier- und Naturwelt Niedersachsens, die entlang der Flüsse zu entdecken ist. Hier leben noch Wildkatze, Fischotter oder Waschbär.


Am 29.09.16 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Leuchtendes Land
Leuchtende Wälder, sandige Strände, zerklüftete Küste - im Herbst ist es in Neuengland an Amerikas Ostküste am schönsten. Dann ist "Indian Summer" und die ausgedehnten Wälder mit ihrer vielfältigen Mischung an Laubbäumen glühen in allen Farben. Zwischen Maine und Massachusetts liegt eine der landschaftlich reizvollsten Regionen Amerikas, sehr europäisch und doch ganz eigen mit ihren prächtigen Kolonialbauten. Historie ist hier allgegenwärtig - die Bewohner lieben ihr Land und pflegen ihre Tradition. Schließlich landete hier die "Mayflower", hier steht die berühmte Harvard Universität, und auf Martha`s Vineyard verbringen seit Jahrzehnten die Reichen und Mächtigen ihre Ferien. Für USA-Korrespondent Klaus Scherer und das Filmteam sind diejenigen interessant, die nicht nur den Sommer in Neuengland verbringen, sondern ihr ganzes Leben: Sie treffen die Krebsfischer und Farmer, reisen im Dampfschiff und im Doppeldecker-Flugzeug. So entdecken sie ungewöhnliche Orte der begehrten Ferienregion: in den Wäldern des einsamen Hinterlands oder auf einer der vielen Inseln der Ostküste.


Am 29.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.


Am 29.09.16 18:20 - 19:05 Uhr auf 
arte: Peru, in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in großer Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstraßen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.
(Wdh. morgen 7.40-8.25 Uhr)


Am 29.09.16 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Feuerwehr der Lüfte
Dieser kanadische Flieger kommt zum Einsatz, wenn ein Brand an einem Ort ausbricht, zu dem gewöhnliche Methoden der Feuerbekämpfung nicht durchdringen können: die "Martin Mars". Bis zu 30 Tonnen Wasser kann das Löschflugzeug direkt aus Gewässern aufnehmen und transportieren. Doch die veraltete Steuerung der ehemaligen Militär-Maschine erfordert neben fliegerischem Können auch starke Nerven. Wird das Flugboot seinen Dauereinsatz in den Wäldern Mexikos erfolgreich bewältigen?
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.25 Uhr)


Am 29.09.16 21:05 - 22:05 Uhr auf 
N24: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)


Am 30.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (3/3)
Die sechswöchige Expedition in den Höhen des Regenwalds geht zu Ende. Die Affen haben sich mittlerweile an Julie gewöhnt. Julie hofft, dass ihnen diese Gewöhnung an den Menschen beim Überleben helfen wird. Außerdem glaubt sie, dass ein sanfter Ökotourismus der ganzen Region helfen könnte. Guy versucht sich unterdessen als Tarzan - mit wechselhaftem Erfolg.


Am 30.09.16 06:05 - 06:35 Uhr auf 
arte: Die Lemuren von Madagaskar
Die biologische Vielfalt Madagaskars ist eine der höchsten der Erde. Von rund 200.000 bekannten Arten sind mehr als 150.000 endemisch - das heißt, sie existieren nirgendwo anders. Auf der Insel Madagaskar gibt es mehr als 50 Lemurenarten. Ihr angestammter Lebensraum, der Wald, wird durch Abholzung allmählich zerstört. Jedes Jahr steht rund ein Drittel von Madagaskar in Flammen. Brände, die für Landrodung- und Weidelanderzeugung gelegt wurden, greifen auf angrenzende ursprüngliche Landschaften über und schädigen das einzigartige Ökosystem der Insel. Zwar sind die meisten Lemuren durch den Verlust ihres natürlichen Habitats gefährdet, aber die Primatenart Katta - unverwechselbar durch ihren geringelten Schwanz - konnte sich anpassen und für ihre Spezies untypisch trockene Lebensräume besiedeln. Um die Kattas zu finden, folgt Guillaume Mazille den Ratschlägen des Primatologen und Lemuren-Spezialisten Roger Ramarokoto. Er begleitet Guillaume in den Anja-Park im Süden der Insel, wo majestätische Granitberge das Hochland Madagaskars prägen. Mit seiner Fotoreportage will Guillaume die Anpassungsfähigkeit der Katta-Lemuren an die Umweltveränderungen zeigen.


Am 30.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Der Filmautor Christian Baumeister berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Nationalparks von Iguaçu verschrieben haben. Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu, die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Und Biologen setzen alles daran, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.


Am 30.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Matsch
Die letzte Woche der Holzfäller-Saison ist für die Männer des Familien-Clans Pelletier zugleich auch die härteste. Wenn die Schneeschmelze naht, geben die sieben Brüder und ihre Angestellten in Wäldern von Maine noch einmal alles. Schon bald werden die Temperaturen so weit ansteigen, dass der Boden auch nachts nicht mehr gefriert, und die schweren Maschinen der Holzfäller versinken sprichwörtlich im Morast. Auch die Forst- und Waldwege verwandeln sich zu dieser Zeit Jahr für Jahr in riesige Schlammlöcher - an Holzernte ist daher während der Frühlings- und Sommermonate absolut nicht zu denken. Normalerweise wird die "Golden Road" etwa Mitte März für die LKWs unpassierbar, in diesem Jahr beginnt die große "Schlammschlacht" allerdings schon wesentlich früher.


Am 30.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Frappierende Frösche
Frösche können sich erstaunlich gut an ihre Umwelt anpassen und besitzen teilweise spektakuläre Fähigkeiten: Manche von ihnen verschlingen lebendige Tiere, die um vieles größer sind als sie selbst; andere produzieren körpereigenes Frostschutzmittel, um auch bei extremen Temperaturen zu überleben. Die Dokumentation zeigt die ungewöhnlichsten Verhaltensweisen der unterschätzten Amphibien in verschiedenen Ökosystemen – vom südamerikanischen Urwald bis in die afrikanischen Sumpfgebiete.


Am 30.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Alaska – Mit dem Zug durch die Wildnis
„The last frontier“ – die letzte Wildnis - wird Alaska auch genannt, und in der Tat beginnt die Wildnis hier unmittelbar hinter dem Stadtrand, wobei auch eine Stadt in Alaska immer eine ganz besondere Atmosphäre hat, oft spürt man noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge in die faszinierende Natur Alaskas unternehmen. Eine besonders angenehme Reise geht mit dem Zug. An Bord der Alaska Railroad kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 30.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Baumhaus der Zukunft
Sich selber zu übertreffen, ist mitunter nicht leicht. Doch Spitzenarchitekt Pete Nelson und seine Profi-Handwerker ziehen in dieser Folge alle Register. Das Team zimmert seiner Kundschaft eine halbe Autostunde von Atlanta entfernt ein Freizeit-Domizil der Superlative in die Baumkrone. Die Luxusherberge ist mit supercoolen Designermöbeln ausgestattet und bietet jeden erdenklichen Komfort - vom riesigen Sonnendeck über den Kamin bis hin zum Queensize-Bett mit Panoramablick. So sieht das Baumhaus der Zukunft aus.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)


Am 01.10.16 01:45 - 02:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen - Bialowieza, Polen / Weißrussland
Osteuropa, vor Tausenden von Jahren. Dichte Mischwälder erstrecken sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Langsam wandern die ersten Menschen in die Wildnis ein und beginnen, sie zu verändern. Mit dem Entstehen von Feldern und Dörfern lichten sie die Wälder mehr und mehr, bis nur noch der Urwald von Bialowieza bleibt. Fast unberührt haben seine Baumriesen die kriegerischen Zeiten überstanden. Die Artenfülle ist unermesslich, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt abgestorbenes Holz am Boden liegen, Lebensraum für zahllose Insekten. Bialowieza mit seiner Lebensfülle ist der letzte, noch existierende Tieflandsurwald.


Am 01.10.16 05:20 - 06:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kolumbien
Kolumbien ist wenig bekannt für sein Engagement im Bereich Naturschutz - doch die Umwelt und deren Schutz sind wichtige Themen für das Land. Die Naturforscher und -schützer in Kolumbien katalogisieren die große Artenvielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt. Wir besuchen die Naturschützer Kolumbiens. Unsere Reise führt uns von den Bergen der Andenkordilleren, über den Dschungel des Amazonasgebiets. bis zum Flachland des Orinoko. Dabei besuchen wir die Kleinbauern rund um die Lagune von La Cocha, im Südosten des Landes. Im Nationalpark Amacayacu wachen die Ticuna-Indianer über das Naturschutzgebiet, damit es zu keinen illegalen Rodungen kommt.


Am 01.10.16 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Vogelflug - Was ist das Geheimnis?
Weltweit sind jährlich 50 Milliarden Zugvögel unterwegs. Und viele von ihnen vollbringen Unglaubliches: Die Küstenseeschwalbe fliegt von ihrem Sommer- ins Winterquartier und zurück einmal im Jahr um die Erde. Mancher Vogel schafft im Jahr 80.000 Kilometer. Viele fliegen tagelang Tausende Kilometer ohne Pause. Doch wie sie zu solch erstaunlichen Leistungen überhaupt fähig sind, ist noch weitgehend ungeklärt. Deswegen hebt "Xenius" ab: Im Leichtflugzeug folgen Forscher Waldrappen über die Alpen.


Am 01.10.16 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Komm kuscheln, Koala
Mit Australiens Tierwelt verbindet man am schnellsten die verschiedenen Känguruarten und vor allem die Koalabären. Natürlich kann sich Paula dieses hübsche Tier nicht entgehen lassen. Es sieht aus wie ein kuschliger Teddybär, gehört aber zur Familie der Beuteltiere. Zum Kuscheln kommt Paula trotzdem, weil sie sich einfach nicht nehmen lässt, den süßen Koala fest in ihre Arme zu schließen. Dabei findet sie eine Menge über ihn heraus, zum Beispiel ernährt sich der Koala ausschließlich von Eukalyptusblättern - und riecht auch danach. Den Geruch kennt sie gut, lutscht sie doch gerne Eukalyptus-Bonbons! Paulas Reise durch Australien führt sie auf eine ganz besondere Insel. Auf Magic Island hat der vom Aussterben bedrohte Koala ein idyllisches Plätzchen gefunden. Hoch in den Eukalyptusbäumen sitzt er ungestört und schläft, fast 20 Stunden am Tag. Diese lange Schlafzeit braucht er, um die riesige Menge der gefutterten Eukalyptusblätter zu verdauen. Damit die Koalas sich weiter vermehren können, kümmern sich auf der Insel Menschen um ihre Aufzucht. Was der Koala sonst noch alles im Beutel hat und was kleine Koalababys alles zu lernen haben - das und vieles mehr erlebt Paula auf dieser Reise.


Am 01.10.16 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer frisst schon gern Papier?
Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger ist gefräßigen Insekten auf der Spur. Sie heißen Termiten, und es leben ca. 240 Milliarden auf der Erde! Termiten kommen normalerweise nur in tropischen Gebieten vor. Doch unbemerkt wurden einige der winzigen Holz- und Papierfresser nach Europa eingeschleppt. Mittlerweile haben sie sich millionenfach vermehrt und viele kostbare Kunstwerke, alte Bücher und Parkettböden aufgefressen.


Am 01.10.16 08:25 - 08:35 Uhr auf 
ARD: Expedition Fledermaus - Warum wir Fledermäuse schützen müssen
Am Tag hängen sie kopfüber in Höhlen und Dachbalken, nachts flattern sie lautlos durch Städte und Wälder und zu Gesicht bekommt man sie nur selten: Die Rede ist von Fledermäusen, den Jägern der Nacht. Ihnen haftet etwas Geheimnisvolles, sogar Gruseliges an. Robert will sich ein genaueres Bild von den Tieren machen und begibt sich zusammen mit einer Gruppe junger Fledermausexperten auf eine Expedition. Bei einer Nachtwanderung kommen sie den Fledermäusen näher. Dabei stellt Robert sehr schnell fest, dass Fledermäuse nicht nur außergewöhnliche, sondern auch extrem nützliche Tiere sind. Umso schlimmer, dass viele Fledermausarten bedroht sind. Doch zum Glück wissen die Experten auch, was man tun kann, um Fledermäuse zu schützen!


Am 01.10.16 09:25 - 10:20 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näher kommen.


Am 01.10.16 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Angélique und ihre Gorillas
Unendlicher Regenwald im Herzen Afrikas, der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Allein die abenteuerliche Anreise in dieses Tropenparadies dauerte für die Naturfilmer des BR vier Tage. Hier wollen sie ein Team von Forscherinnen bei ihrer Arbeit mit seltenen Flachlandgorillas mit der Kamera begleiten. Angélique Todd vom Max-Planck-Institut in Leipzig und Cloé Cipoletta von der Umweltstiftung WWF-Deutschland haben sich mit ihren Kolleginnen die Erforschung und den Schutz der Gorillas als Lebensaufgabe gestellt. Fernab jeglicher Zivilisation leben sie begeistert in einem Camp inmitten des Regenwaldes und machen sich mithilfe einheimischer Pygmäen täglich auf die Suche nach ihren haarigen Verwandten. Makumba, ein riesiger Silberrücken-Mann, den besonders Angélique in ihr Herz geschlossen hat, ist das Familienoberhaupt einer sechzehnköpfigen Gorillagruppe. Jahre hat es gedauert, bevor er sie als tägliche Beobachterin akzeptierte. Immer wieder wurde die Arbeit der Forscherinnen von Rückschlägen bedroht. Angriffe von Waldelefanten machten ihnen zu schaffen, ebenso wie Malaria und gefährliche Wilderer. Doch die harte Arbeit zahlte sich aus - die Forschungsergebnisse von Angélique und ihren Kolleginnen werden zum Überleben der Flachlandgorillas beitragen. Die Umweltstiftung WWF-Deutschland unterstützt das Projekt nicht nur finanziell, die Naturschützer errichteten für die bedrohten Gorillas und Waldelefanten den ersten grenzübergreifenden Regenwald-Nationalpark Afrikas. Silberrücken Makumba und seine Familie haben im Dzanga-Sangha-Nationalpark eine sichere Zukunft.


Am 01.10.16 15:25 - 16:10 Uhr auf 
arte: Peru, in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in großer Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstraßen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.


Am 01.10.16 17:30 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Artenschutz - Was kostet die Natur?
Die gute Nachricht zuerst: Der Panda Bär ist gerettet! Artenschützer erklärten vor kurzem sein Überleben als vorerst gesichert. Die nicht so gute Nachricht: Es ist nur ein kleiner Erfolg. Denn weltweit sind 41 Prozent der Amphibien, 25 Prozent aller Säugetiere und 13 Prozent der Vögel vom Aussterben bedroht. Verlieren wir immer mehr Arten oder gar ganze Ökosysteme? Uns wie teuer kommt uns das zu stehen? Denn wenn die Natur erst einmal in Not gerät, muss sie aufwendig saniert werden – falls es nicht ohnehin schon zu spät ist. "Unkraut"-Moderatorin Karin Kekulé geht der Frage nach, wie der Wert der Natur bei uns verankert werden kann, um sie wirkungsvoll zu schützen. Am Starnberger See trifft sie dazu Wolfang Haber, den deutschen Pionier in Sachen Ökologie, und Christina Voormann. Diese hat in Bernried ein vorbildliches Artenschutzprojekt ins Leben gerufen, das sich um einzigartige Biotope mit uralten Bäumen kümmert. Eine fantastische Welt und ein Schatz, der für künftige Generationen erhalten werden muss.


Am 01.10.16 20:15 - 20:55 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in den ecuadorianischen Hochanden.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)


Am 02.10.16 07:45 - 08:15 Uhr auf 
tagesschau24: Mit Elchen, Bisons und jakutischen Pferden gegen den Kimawandel
(Wdh. heute 16.30-17.00 Uhr)


Am 02.10.16 09:10 - 09:55 Uhr auf 
hr: Das grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Naturparadiese voller Leben direkt am Todesstreifen, seltene Tiere und Pflanzen im Schatten von Wachtürmen. Entlang des über 7.000 Kilometer langen Eisernen Vorhangs, der Europa vier Jahrzehnte lang trennte, hatten sich von der Polarregion Finnlands über die innerdeutsche Grenze bis nach Mazedonien und ans Schwarze Meer Lebensräume erhalten, die andernorts längst verschwunden waren. Nach dem Fall der Mauer stellten Naturschutzverbände schnell fest, wie einzigartig der ehemalige Grenzstreifen war. Vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen hatten hier sichere Rückzugsgebiete gefunden, in denen sie sich nahezu ungestört entwickeln konnten. Über 600 Arten allein entlang der früheren innerdeutschen Grenze: vom Seeadler bis zum Schwarzstorch, vom Braunkehlchen bis zur Wildkatze, von der Arnika bis zur Wanstschrecke. Noch 1989 organisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hof ein erstes Treffen mit mehr als 400 Naturfreunden aus Ost und West. Die Idee vom "Grünen Band" war geboren. Es erstreckt sich nun von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof und ist der größte deutsche Biotopverbund. 150 Naturschutzgebiete liegen im bzw. am "Grünen Band", darunter das Schutzgebiet Elbtalaue, ein Paradies für Wasservögel, und der Nationalpark Harz. Hier wurden inzwischen erfolgreich Luchse wiederangesiedelt. Seit 2004 setzen sich neben dem BUND auch internationale Umweltorganisationen dafür ein, die Lebensräume entlang des Eisernen Vorhangs zu sichern. Der Film stellt verschiedene Schutzprojekte für bedrohte Arten vor: von den Bären und Vielfraßen in den Urwäldern Kareliens an der finnisch-russischen Grenze über die Großtrappen im Grenzgebiet Ungarns zu Österreich bis zu den Kaiseradlern Bulgariens. Die aufwändig produzierte internationale Koproduktion über das "Grüne Band" Europas zeigt, was aus den ehemaligen Grenzgebieten 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs geworden ist.


Am 02.10.16 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.
(Wdh. morgen 9.05-9.50 im hr)


Am 02.10.16 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Wildnis zwischen Panzern
Panzer und Naturschutz bilden zwei scheinbar unvereinbare Gegensätze. Doch die Vermutung ist falsch. Gerade dort, wo Tausende Soldaten mit Panzern und scharfer Munition den Ernstfall proben, haben viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein Refugium gefunden. Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zuhause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. So haben dort, wo einst Soldaten mit Panzern und scharfer Munition den Ernstfall probten, viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein Refugium gefunden.


Am 02.10.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Der Spessart und der Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Dort finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven stellen die malerischen Landschaften von Spessart und Steigerwald vor und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sie zeigen seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten. Bis zu fünf Kamerateams sammelten mit Highspeed- und anderen Spezialkameras auch aus ungewohnten Perspektiven über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit von Spessart und Steigerwald betonen.


Am 02.10.16 23:00 - 00:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Heinz Sielmann - ein Leben für die Natur


Am 03.10.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun.


Am 03.10.16 13:20 - 14:50 Uhr auf 
rbb: Füchse in der Stadt - Das geheime Leben unserer wilden Nachbarn
Er schleicht um das Brandenburger Tor, wohnt am Bundeskanzleramt und springt über S-Bahn-Gleise: der Fuchs hat Berlin erobert. Ob bei Sonnenaufgang in Adlershof, mittags in Mitte oder nachts in Zehlendorf - der moderne Großstadtfuchs ist 24 Stunden unterwegs. Moderator Sascha Hingst stellt den Tag eines Großstadtfuchses vor. Rund 1.600 Füchse gibt es in Berlin - Tendenz steigend. Wie der Großstädter ist auch der Großstadtfuchs: neugierig, ständig auf Wohnungssuche, in Patchworkfamilien verwickelt, an Lärm gewöhnt und hektischer als der Landfuchs. Im Frühjahr diesen Jahres hat der rbb mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung das Fuchsbeobachtungsprojekt „Füchse in der Stadt“ gestartet. Mehr als 1.400 Menschen aus Berlin und Brandenburg haben ihre Erlebnisse per Foto oder Video eingesandt. Die schönsten Fuchs-Geschichten der Zuschauer und ein erstes Resümee der Wissenschaftler werden in der Sendung „Füchse in der Stadt“ präsentiert.


Am 04.10.16 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: Die Frösche von Französisch-Guayana
Diesmal sind Marie Schneider und Guillaume Mazille in Französisch-Guayana, dem größten und zugleich dem am wenigsten dicht besiedelten Département Frankreichs. Im Norden Südamerikas ist praktisch die ganze Region mit tropischen Regenwäldern bedeckt. Es ist eines der artenreichsten Biotope der Welt! Über 60 verschiedene Amphibienarten wurden in dem grünen Paradies bereits gezählt - die größte Artenvielfalt in ganz Südamerika. Jedes Jahr werden neue Arten entdeckt. Die meisten Frösche leben hier nicht auf dem Boden, sondern auf Bäumen. Manche verlassen sie nur, um sich fortzupflanzen. Und das auch nur einmal im Jahr, in einer einzigen Nacht im Dezember. Dann nämlich, wenn die Regenzeit beginnt und die heftigen Niederschläge den Regenwald in eine Tümpellandschaft verwandeln. Die Biologen sprechen von "explosive breeding", einer Art explosionsartiger Massenhochzeit, bei der sich Tausende Frösche binnen weniger Stunden gleichzeitig paaren. Dieses Phänomen wollen Marie und Guillaume fotografieren.


Am 04.10.16 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Tollkirsche
Auch wenn sie noch so verführerisch aus dem Busch herausleuchten - essen sollte man die dicken, dunkelvioletten Beeren nicht, denn die Tollkirsche hat es in sich: Sie ist eine der giftigsten Pflanzen unserer Wälder.


Am 04.10.16 18:20 - 19:05 Uhr auf 
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
Erstmals erzählt eine aufwendig gedrehte Tierdokumentation die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa. Es ist die erstaunliche Geschichte der drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko. Auf der Suche nach einer Partnerin überwinden sie atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und aufbrechen zu Wanderungen über mehr als tausend Kilometer. Diese Frage bewegt auch die europäischen Wolfsforscher, als sie die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Senderhalsbändern ausstatten. Und dann passiert das, was die Biologen schon immer vermutet hatten. Der erste Teil begibt sich zusammen mit der Wolfsbiologin Francesca Marucco auf die Spuren des italienischen Wanderwolfs Ligabue. Er wandert durchs nördliche Italien. Überall lauern die Gefahren des Menschen, täglich muss er seinen Hunger stillen. In den französischen Seealpen findet er schließlich die passende Partnerin. Doch da nimmt sein Schicksal eine tragische Wendung.


Am 04.10.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel. Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 04.10.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Honeckers Jagdrevier - Die Schorfheide
Ein Gebiet von über zwanzigtausend Hektar wurde kurzerhand unter Militärverwaltung gestellt. Mit Honecker reservierten sich auch seine engsten Vertrauten, vor allem der Wirtschaftsführer Günter Mittag und Stasichef Erich Mielke ihre Reviere. Die neuen Herren in der Schorfheide, den alten Jagdgründen der Mächtigen - Funktionäre im Grünen Rock. Wie wichtig die Schorfheide für Honeckers politische Karriere war, zeigte sich besonders in seiner Jagdfreundschaft zu Kremlchef Leonid Breschnew. Schon bei ihrer ersten gemeinsamen Pirsch in der Schorfheide 1964 waren sie „Zwei Jagdbrüder auf einer Kanzel“. Ulbricht dagegen hatte keine großen Jagdambitionen. Mit Absegnung Moskaus stürzte Honecker 1971 Ulbricht vom Thron. Der neue erste Mann der DDR nutzte die Schorfheide und die Jagd zunehmend für spektakuläre deutsch-deutsche Begegnungen. Helmut Schmidt, Franz-Josef Strauß, Oskar Lafontaine, sie alle führten „Gespräche im Wald“. Auch der Vorstandsvorsitzende des Krupp-Konzerns, Berthold Beitz, war persönlicher Gast des SED-Chefs, immer wieder, besonders zur Jagd in Honeckers Revier. Honeckers Jagdgründe und sein Jagdobjekt Wildfang waren von Berlin aus schnell und gut erreichbar. Besonders in der Brunftzeit der Hirsche zog es ihn nach draußen, weg von Partei- und Staatsgeschäften, in sein Refugium. Doch für den Unterhalt der Reviere in der Schorfheide waren jährlich enorme materielle und finanzielle Aufwendungen erforderlich, Millionen DDR-Mark aus der Staatskasse. Jagd um jeden Preis. Wie vor ihnen der Kaiser und Göring stempelten auch die DDR-Mächtigen der Schorfheide ihr „Siegel“ auf. Noch am 8. November 1989, Honecker war schon von seinen Jagdgenossen entmachtet worden, ging Honecker zur Jagd. Sechs Hirsche erlegte er an diesem Nachmittag. Honeckers letzter Schuss krachte gegen 16 Uhr durch die abgeschotteten Wälder der Schorfheide. Am Tag darauf fällt in den Abendstunden die Mauer in Berlin. Bald darauf werden die geheimen Sonderjagdgebiete in der Schorfheide per Gesetz aufgelöst. Der Film zeigt, wie Politik und Privatleben des SED-Chefs Erich Honecker in einem Maße verquickt waren, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Eine einzigartige Geschichte von Privilegien, Ränkespielen, Arroganz und Biederkeit.


Am 04.10.16 20:15 - 21:55 Uhr auf 
tagesschau24: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter oder kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen? Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Antworten und Lösungen. Dabei erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Valentin Thurn der drängenden Frage nach, wie verhindert werden kann, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung der begrenzten natürlichen Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört. Es kann verhindert werden. Wenn alle es wollen.


Am 05.10.16 04:00 - 05:15 Uhr auf 
arte: Wie das Land, so der Mensch - Schwarzwald
Der Schwarzwald erstreckt sich im Südwesten Deutschlands auf einer Fläche von fast 600 Quadratkilometern. Im frühen Mittelalter pflanzte man dort Fichten und Tannen, die anfangs nur eine kleine Fläche des Gebiets zwischen Rhein und Donau bedeckten und sich im Laufe der Zeit zu einem grünen Meer ausbreiteten. Im 19. Jahrhundert begann man, immer mehr Bäume zu fällen, um Ackerfläche zu gewinnen. Das Holz verwandte man zum Bau von Häusern und als Rohstoff für die wachsende Industrie. Die Entdeckung von Silbervorkommen trieb die Rodung noch weiter voran, bis die zuständige Regierung das unkontrollierte Abholzen untersagte und die Bestände aufzuforsten begann.


Am 05.10.16 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Walnuss
Die Walnuss-Frucht kennt jedes Kind - spätestens an Weihnachten ist sie allgegenwärtig. Doch wer kennt auch den dazugehörigen Baum?


Am 05.10.16 10:55 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die Biber der Ardèche
Oft fahren Marie Schneider und Guillaume Mazille in ferne Länder, um seltene Tiere zu fotografieren, dabei gibt es sie auch direkt vor ihrer Haustür. Sie wohnen in einem kleinen Steinhaus mitten im Wald, nicht weit vom südfranzösischen Dorf Montclus. Seit Jahren beobachten sie schon Biberspuren an den Ufern der dortigen Wasserläufe, doch bis auf einige Schnappschüsse aus großer Entfernung sind ihnen noch keine guten Aufnahmen gelungen. Und das hat einen Grund: Biber sind nachtaktiv und vor allem ziemlich scheu. Nun haben sie beschlossen, den Nagern eine Fotoreportage zu widmen und ihnen ein bisschen näher auf den Pelz zu rücken. Die Biber, die größten Nagetiere Europas, spielen eine wichtige Rolle für unsere Landschaften und Ökosysteme. Das Cèze-Tal mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen bietet den Tieren einen idealen Lebensraum: seichtes Wasser mit schwacher Strömung, dicht bewachsene Böschungen für ihre Wohnhöhlen und Nahrung in Hülle und Fülle. Lionel Jacob ist ein Naturkenner und begeistert sich ganz besonders für die Wassernager. Er gibt Guillaume und Marie wertvolle Tipps, damit sie die Biber beim Dammbau aus der Nähe beobachten können.


Am 05.10.16 13:35 - 14:00 Uhr auf 
arte: Wie das Land, so der Mensch - Vogesen
Im Département Haute-Saône in den südlichen Vogesen liegt das Hochplateau der Mille Etangs ("tausend Weiher"), ein Mosaik aus Erde und Wasser, das sich vor 12.000 Jahren durch den Rückzug der letzten Gletscher der Vogesen gebildet hat. Schon im 11. Jahrhundert begannen Mönche, viele dieser Seen aufzustauen und zur Fischzucht zu nutzen. Doch im Laufe der Zeit wurden sie zusehends vernachlässigt, so dass die Becken langsam zuwachsen und nach und nach aus der von Wasser, Felsen, Mooren und vor allem Wäldern geprägten Landschaft verschwinden. Während Mitte des 19. Jahrhunderts noch 15 Prozent des französischen Staatsgebiets mit Wald bedeckt waren, ist es heute fünfmal so viel. Mit der Zunahme der Wälder entstanden gleichzeitig einzigartige Ökosysteme, die es zu bewahren gilt. So zählt die Region der Mille Etangs als Schutzgebiet für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 der Europäischen Union.


Am 05.10.16 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Der zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1.600 Kilometern erstrecken. Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden. Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 05.10.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Der letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt. Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)


Am 05.10.16 18:20 - 19:05 Uhr auf 
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe (2/2)
Auch der zweite Teil der Odyssee der einsamen Wölfe erzählt die Rückkehr des Wolfes in seine alten, angestammten Territorien in Mitteleuropa. Der Wanderwolf Ligabue bricht in Norditalien auf und begibt sich auf diesem Weg auf die Suche nach einer passenden Partnerin. Alan, ein Wanderwolf aus Ostdeutschland, erreicht nach 1.500 Kilometern die weißrussische Grenze. Auch er hat mehrspurige Autobahnen unverletzt überwunden und reißende Flüsse durchschwommen. Slavko, der dritte Wanderwolf, bricht in Slowenien auf. Seine Reise führt ihn durch die frostklirrenden Gebirge Österreichs und Italiens.


Am 05.10.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Afrika, der Albert-Graben
Auf nur einem Prozent der Fläche Afrikas zählt der Albert-Graben mehr Wirbeltierarten als jedes andere Gebiet des Kontinents. Mächtige tektonische und vulkanische Aktivitäten haben hier eine landschaftliche Vielfalt mit verschneiten Gipfeln, trockenen Savannen, dichtem Dschungel und Sümpfen hervorgebracht und das Gebiet in zwei grundverschiedene Klimazonen unterteilt. An diese radikalen Veränderungen mussten sich Flora und Fauna anpassen, um zu überleben. In den Dschungeln im Westen des Albert-Grabens lebt das scheue Okapi. Es hat einen kurzen Hals und ist an einigen Körperteilen gestreift. In den Trockensavannen östlich des Grabens haben als einzige Nachfahren des Okapis Giraffen überlebt. Der Fluss Kongo verdankt seine Entstehung ebenfalls geologischen Urkräften. Er bildete einst eine unüberwindbare Grenze, sodass sich dies- und jenseits des Stroms zwei unterschiedliche Schimpansenarten entwickelten. Die Schimpansen im Norden sind angriffslustig und kriegerisch, während die Bonobos südlich des Flusses friedlich miteinander leben. Vermutlich wurde auch die menschliche Evolution durch die Entstehung des Ostafrikanischen Grabens beeinflusst: Man nimmt an, dass der aufrechte Gang entstand, weil er den Vorfahren des Menschen erlaubte, sich der neuen Topografie anzupassen.


Am 06.10.16 11:50 - 12:35 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Mitten im Herzen Rumäniens liegt auf den Anhöhen des Dorfes Lupeni ein Ort, von dem man denken könnte, er befinde sich auf einem anderen Kontinent und stamme vielleicht sogar aus einer anderen Zeit. Hier leben Rumäniens Köhler. Zehn Monate im Jahr arbeiten sie in Staub, Hitze, Dreck und Elend. Für einen Hungerlohn produzieren sie die Grillkohle, die im wohlhabenden Westeuropa für entspannte Barbecue-Abende sorgt. Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren.


Am 06.10.16 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Und Feuer ist nicht die einzige Gefahr für die niedlichen Baumbewohner. Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor. Koalababy Neil lebt seit einigen Wochen bei seinen Pflegeeltern, einem älteren Ehepaar, im Badeort Port Macquarie an der Ostküste Australiens. Das Waisenjunge wurde ohne seine Mutter gefunden und ist etwa neun Monate alt. Es braucht noch viel Zuwendung und täglich seine Milch. Erst nach dem ersten Lebensjahr sind Koalas in der Lage, für sich allein zu sorgen.
In Port Macquarie steht auch das erste Koala-Hospital Australiens. Ob Brandwunden oder Infektionen - seit dem Jahr 1973 finden hier alle verletzten, kranken oder verwaisten Koalas der Region ein vorübergehendes Zuhause. In den letzten Jahren stieg die Zahl der pflegebedürftigen Tiere stetig an. Nicht nur verheerende Waldbrände vernichten ihren Lebensraum. Auch die Ausbreitung der Städte, der Bau neuer Wohnviertel und Straßen verdrängen die Tiere aus ihrem Revier und schaffen zugleich neue Gefahren: Hunde und Autos gehören heute zu den "natürlichen" Feinden der Koalas. Während in Australiens östlichen Bundesstaaten Queensland und New South Wales die Koalapopulationen stark gefährdet sind, gibt es in einzelnen Gebieten an der Südküste zu viele Koalas für den verbliebenen Lebensraum der Tiere. In der Region von Cape Otway fürchten Biologen sogar um den Baumbestand, weil die Koalas die meisten frischen Triebe der Eukalyptusbäume sofort abfressen. Gerne würden die Ranger die überzähligen Tiere umsiedeln, doch die scheinbar naheliegende Lösung funktioniert nicht: Koalas sind sehr standorttreu. Bis heute haben Wissenschaftler keine erfolgreiche Strategie entwickeln können, das Problem zu lösen.


Am 06.10.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua, ein kleiner Ameisenbär, und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion