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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 03.12.16 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die Affen mit den Mandelaugen
Gelassen und anmutig schaut Richard hinüber in den dichten Urwald des Cuc Phuong Nationalparks im Norden Vietnams. Auch wenn vieles an ihm fast menschlich wirkt - er ist ein sogenannter Kleideraffe. Das mehrfarbige Fell, die Blicke und die Bewegungen machen Kleideraffen zu einem faszinierenden Sonderfall unter den Primaten. Die schönen Tiere bekommt ein Mensch allerdings nicht oft zu sehen, denn sie sind extrem selten. Verständlich, dass sich der Artenschützer Tilo Nadler sofort auf die Reise macht, als er den Hinweis bekommt, im Süden des Landes seien unerwartet Kleideraffen aufgetaucht.


Am 03.12.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wilde Heimat (1/4) - Der Frühling
Im Frühling strecken sich die ersten zarten Blüten durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden und die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein. Im Norden wird ein besonderes Schauspiel lebendig: Helgoland, Deutschlands einzige Hochseeinsel, wird von Tausenden geschäftiger Vogelpaare bevölkert. Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen zu dieser Jahreszeit Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau. Die Nachkommen der Tierwelt bei Pferden, Füchsen, Hirschen und Feldhasen werden hauptsächlich im Frühling geboren. Die Symbolik des Aufbruchs und der Wiedergeburt spiegelt sich auch in vielen traditionellen Frühlingsfesten wider: Am Ostersonntag findet bei den Sorben in der Lausitz seit Jahrhunderten das Osterreiten statt, in Bayern tanzt man unter dem Maibaum und im Salzkammergut wird das Narzissenfest mit prächtigen Umzügen begangen. Nur in den österreichischen Hochalpen hält sich der Winter bis weit ins Frühjahr hinein, hier regt sich kaum Leben. Wenn endlich auch das Eis in den Bergen schmilzt, stürzen gewaltige Ströme und Wasserfälle zu Tal.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 03.12.16 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wilde Heimat (2/4) - Der Sommer
Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen höher klettern, die Tage werden länger und der Sommer, die wärmste und bunteste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge. Andere Tierarten gebären erst jetzt ihren Nachwuchs. Im äußersten Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale, um inmitten des sommerlichen Trubels ihre Jungen zur Welt zu bringen.Sommerzeit ist traditionell Ferienzeit und Zeit der Festivals. Hunderttausende zieht es nun zum Baden an die Küsten von Nord- und Ostsee, an die Seen im Binnenland oder zum Wandern ins Gebirge. Jede Region hat dabei ihre Besonderheit: heidnische Feste wie die Sommersonnenwendfeiern in der Wachau, das Duhner Wattrennen an der Nordsee oder die Kaltenberger Ritterspiele in Bayern.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 03.12.16 15:05 - 16:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge heute 23.05-0.00 Uhr)


Am 03.12.16 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wilde Heimat (3/4) - Der Herbst
Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gemsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern. Viele Bräuche und große Volksfeste liegen im Herbst: Erntedank, die Redefiner Hengstparade, Martinsumzüge oder das Münchner Oktoberfest.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 03.12.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wilde Heimat (4/4) - Der Winter
Der Winter ist für die Tierwelt ohne Frage die härteste Zeit des Jahres. Die Tage sind kurz und dunkel, Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer. Für Adler, Luchs und Fuchs wird es immer schwerer, Beute zu machen. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen: Kreuzschnäbel ziehen ihre Brut bevorzugt im Winter groß, und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt. Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben, und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance.Die Menschen feiern gerade im Winter einige ihrer farbenprächtigsten Feste: Lichtfeste wie Weihnachten, das traditionelle, nordfriesische Biikebrennen und der Hexensabbat haben ihren Ursprung in uralten vorchristlichen Winterritualen – eine Antwort auf die Dunkelheit der Jahreszeit.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 03.12.16 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Marderhund vom Böhmerwald
Sie sind noch nicht lange in Bayern - vielleicht ein bis zwei Jahre. Zähe, äußerst genügsame Überlebenskünstler - und im Gegensatz zu vielen anderen wilden Säugetieren unserer Breiten können sie bereits mit vier Wochen auf sich selbst aufpassen: Marderhunde. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden. Doch gefangen geriet ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus - um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz. Marderhunde haben keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an. Der Film begleitet so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Wie steht er dieser fremden Natur gegenüber? Was kann er nutzen, was kann ihm aber auch leicht zum Verhängnis werden? Eine kleine "Eroberungsgeschichte" eines drollig aussehenden Tieres in einem "fremden Land", amüsant und kritisch zugleich.


Am 03.12.16 20:15 - 20:55 Uhr auf 
hr: Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da haben sie die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzen die größten und schnellsten Skijets und rasen damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.25 Uhr)


Am 04.12.16 06:35 - 07:05 Uhr auf 
ZDFneo: Flattern, krabbeln, Ärger machen
Gefräßige Papageien, heimtückische Ameisen oder räuberische Nachteulen: Eigentlich alle eher unauffällig, doch plötzlich werden sie zu Schurken, weil sie sich anders verhalten als sonst. Da sind die grünen Halsbandsittiche, die mittlerweile in Kolonien am Rhein leben, doch Hobbygärtnern und Hausbesitzern schon länger ein Dorn im Auge sind. Woanders steht der Uhu unter Verdacht, kleine Hirschkälber zu schlagen. Und das, gerade weil er der König der Nacht ist und als lautloser Jäger die Dunkelheit beherrscht. Und im Süden der Republik herrscht Ameisenalarm. Eine Superkolonie macht sich breit und stellt Forscher vor ein Rätsel. "Terra Xpress" zeigt, was es mit alledem auf sich hat.


Am 04.12.16 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Bear Grylls -Albtraum im Dschungel
Ein Archäologenteam wird im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko von Banditen überfallen. Schwer verletzt gelingt den Forschern die Flucht. Im Anschluss beginnt für Armando Anaya und seine Gefährten im Dschungel ein knallharter Überlebenskampf. Wie sollen die Männer dort ohne Wasser, Nahrung und Navigationsgerät überleben? Bear Grylls veranschaulicht in dieser Episode an den Originalschauplätzen dieses Falles die lebensbedrohlichen Gefahren des Regenwaldes.


Am 04.12.16 13:35 - 14:20 Uhr auf 
rbb: Die Tricks des Überlebens im Wald
Nur auf der Nordhalbkugel gibt es Wälder, deren Leben durch große Veränderungen geprägt wird. Jedes Jahr lässt sich hier ein wundersamer Wechsel beobachten: im Winter sinken die Temperaturen dramatisch und die Wälder werden völlig kahl. Im Frühjahr kehren mit steigenden Temperaturen die grünen Blätter und damit das Leben zurück. Bei diesen Extremen helfen oft nur Tricks beim Überleben - und häufig auch Verbündete. So kann ein Pilz beispielsweise ohne Gleithörnchen nicht überleben. Diese grauen Nager können bis zu 30 Meter durch die Luft segeln, sie leben auf Bäumen, bevorzugt in alten Spechthöhlen. Doch ihre Lieblingsspeise wächst unter der Erde: Pilze. Pilzsporen gehen daher im Magen-Darm-Trakt der Gleithörnchen auf Reisen und können sich so bestens verbreiten. Pilze wiederum gehen im Boden eine Symbiose mit Bäumen ein, beide profitieren von mehr Nährstoffen. Ein einzelner Pilz ist in der Lage sich über 10 Quadratkilometer ausbreiten und kann tausende von Bäumen miteinander verbinden. Im Endeffekt bilden Pilze ein intelligentes Netzwerk, ein echtes "wood-wide-web", jeder Wald ist daran angeschlossen. Das ist nur eine von vielen Überlebensgeschichten in den Wäldern der Nordhalbkugel. Und auch hier heißt es: Beziehungen sind alles ... Warum geht der nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe ein? Welche Rolle spielen Schneehasen dabei? Warum sind Lachse für die Küstenwälder Kanadas lebenswichtig? Wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigt der Dreiteiler in spektakulären Bildern. Etwa 10 Millionen Tier und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben.


Am 04.12.16 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Erfolgreich ohne abzuheben - Wenn Vögel zu Fuß gehen
Ob Hindernisse, Nester oder Futterplätze – Fliegen ist sozusagen die „Lebensversicherung” von Vögeln. Doch mehr als 40 Arten sind zum Laufen zurückgekehrt. Sind sie zu schwer geworden, um abzuheben? Die krähengroßen Kiwis beispielsweise haben mit Sicherheit kein Gewichtsproblem. Was bringt also Vögel dazu, die Lizenz zum Fliegen zurückzugeben?


Am 04.12.16 14:45 - 15:15 Uhr auf 
BR: Bärenträume
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: graben, polstern und vor allem dick werden. Das ist für die großen schweren Männchen relativ leicht. Ernähren sich Bären unter dem Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse z. B. einen Elch nieder. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann - und nur dann - bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen. Ein Verhalten, das zur Paarungszeit undenkbar wäre. Während sich die Großen keine Sorgen machen müssen, über eine lange friedliche Winterpause zu kommen, haben die Kleinen ernsthafte Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn sie den ersten Winter ohne Mutter verbringen müssen. Putzig sind sie, tapsig - richtige kleine Strolche. Und bei ihrem fröhlichen Treiben könnte man glatt den Eindruck gewinnen, sie vergessen so manches Mal, was vor ihnen liegt. Und dann beginnen sie wieder wie wild - Mähmaschinen gleich - durch die niedrigen Bärensträucher der großen Sumpfwälder der Tundra zu fegen und ernten im Rekordtempo die bunten Beeren ab. Erst beim ersten Schnee ziehen sie sich zurück und beginnen ihre Winterruhe.


Am 04.12.16 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Wälder im Norden
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Er steht für Stille und unberührte Natur. Unzählige Geschichten und Märchen ranken sich um ihn. In den Wäldern zwischen Nord- und Ostsee bis in den Harz gibt es unbeschreiblich viel zu entdecken. Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas, allein im Norden sind 18.000 Quadratkilometer von Wald bedeckt. Eine Fläche, die größer ist als das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein. Jo Hiller hat sich auf die Suche nach den schönsten Wäldern im Norden gemacht. Dabei entdeckt er einen atemberaubenden Lebensraum, der Heimat von Tausenden Tier- und Pflanzenarten ist. Der Film gibt Einblicke in das Leben einiger Tiere, wie zum Beispiel dem Rotfuchs, und führt an spannende Orte. Er zeigt zum Beispiel die Nationalparks Harz und Jasmund auf Rügen. In Bad Harzburg wird der neue Baumwipfelpfad erkundet. In schwindelerregender Höhe kann man dort den Kronenbereich der Bäume erobern. Jo Hiller verrät, wo man tausendjährige Eichen sehen und atemberaubende Naturschauspiele selbst in der Nähe der Großstädte hautnah erleben kann. Auf seiner Reise durch die schönsten Wälder trifft Jo Hiller Experten, die erstaunliche Fakten über den Wald zu berichten haben. Was der Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben sagt, klingt unglaublich: Bäume hätten ein Gedächtnis und würden miteinander sprechen. Sie kommunizieren über Duftstoffe und unterirdisch über das "wood wide web", das sogenannte Internet des Waldes. Das ist keine Fantasie, sondern Ergebnis knallharter wissenschaftlicher Forschung.


Am 05.12.16 04:30 - 05:00 Uhr auf 
hr: Die Giganten der Wälder
Filmautor Werner Czarnecki zeigt in seinem Film typische Verhaltensformen imposanter Rothirsche im Jahresverlauf. Die männlichen Hirsche und die weiblichen leben in der längsten Zeit des Jahres in getrennten Rudeln. Während dieser Zeit wächst den Männchen ein neues Geweih. Die Weibchen sind jetzt mit der Aufzucht ihrer Kälber beschäftigt. Eine Hirschmutter hat ihr neugeborenes Kalb in der Deckung liegen, es wagt schließlich die ersten Schritte. Neben den Spielszenen der Jungtiere in der Gruppe ist ein Säugeakt zu sehen. Im Herbst, wenn die Hirsche ihr nachwachsendes Geweih gefegt haben, wie der Jäger sagt, beginnt die hohe Zeit der Brunft. Jetzt sind die Hirsche ständig auf der Suche nach den Weibchen. Mit lauter Stimme werben sie um ihre Gunst. Gleichzeitig gelten die Rufe auch ihren Brunftrivalen. Zwischen den starken Platzhirschen kommt es zu erbitterten Kämpfen.


Am 05.12.16 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)
Die ersten drei Kapitel beschreiben die Veränderungen in Kreislaufsystemen, von denen wir unmittelbar abhängen: in den Wasserkreisläufen, wo vor allem heftige Ausschläge zwischen zu wenig und zu viel Wasser, zwischen Dürre und Überschwemmungen als Folge veränderter Wettermuster viele Regionen vor große Herausforderungen stellen. Ökologische Kreisläufe, in denen Leben in großer Vielfalt entsteht und vergeht, vor allem in den tropischen Regenwäldern der Erde, drohen durch Austrocknung oder Waldverlust zum Stillstand zu kommen. Und die großen Ozeane versauern durch die Aufnahme von Kohlendioxid in einer Weise, dass die Nahrungskette vieler Lebewesen gestört wird, was Folgen etwa für den Fischreichtum hat. Im vierten Kapitel geht es um die Geschwindigkeit der Veränderungen, die, ausgelöst durch menschliche Einwirkungen, fast zehnmal schneller ablaufen als in den 50 Millionen Jahren der Erdgeschichte zuvor. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf alle Ökosysteme, die dadurch noch mehr Schwierigkeiten mit der Anpassung haben. Abbremsen, so früh wie möglich, wünscht sich Prof. Field, "denn in zehn Jahren müssten wir unsere Wirtschaft schon viel radikaler umbauen, in zwanzig Jahren müssten wir den Notfall ausrufen."


Am 05.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Auf Expeditionsreise durch Tansania - Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5.900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Von der afrikanischen Savanne bis hinauf zu den Gletschern beherbergt es unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo? Denn der Klimawandel hat längst seine Spuren hinterlassen. Gletscher schmelzen, fehlende Niederschläge machen dem gesamten Ökosystem zu schaffen. Auch die intensive Landnutzung durch die Übervölkerung zu seinen Füßen schadet dem Bergriesen gewaltig. Die zunehmende Trockenheit in der Savanne treibt immer mehr Menschen hinauf in den fruchtbaren Waldgürtel. Dabei zerstören sie unbewusst und unabsichtlich ihre eigene Lebensgrundlage. Denn vor allem der Waldgürtel ist es, der über eine Million Menschen mit Wasser versorgt.


Am 05.12.16 07:50 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (2/2)
Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5.000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammen getragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung, oder Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.


Am 05.12.16 09:30 - 10:15 Uhr auf 
WDR: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.


Am 05.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mit Hilfe des Menschen die Natur allmählich zurück. Ranger lenken die Touristenströme durch den Nationalpark und erklären, warum der Luchs ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wiederangesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden: Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall. Aber sie entsteht an vielen Orten.


Am 05.12.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
hr: Schätze zwischen Rhön und Habichtswald
Moderator Kurt Lotz bereist die Welterbestätten in Nordhessen, ein Archiv, das ein Weltdokumentenerbe birgt, und einen Ort, der hofft, einmal zum Welterbe zu werden. Im jüngst zum Welterbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe ist zu erfahren, wie schwierig es ist, den begehrten Titel zu bekommen, und welcher Aufwand betrieben werden musste. Was einen Buchenwald so besonders macht, dass er der Welt erhalten bleiben muss, wird im Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet.


Am 05.12.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Unter Bären - Leben mit dem Grizzly
Der Bär - eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt. Er ist wild und unberechenbar. Wenn Mensch und Bär in der Wildnis aufeinandertreffen, endet das nicht selten tödlich. In Alaska lebt ein Mann, der beweist: Mensch und Bär können friedlich zusammenleben. Seit zwanzig Jahren lebt Charlie Vandergaw Seite an Seite mit Braun- und Schwarzbären und hat eine innige Beziehung zu den Tieren aufgebaut.


Am 05.12.16 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wächst Papier?
Papier wird zum großen Teil aus Pflanzenfasern hergestellt. Die Sendung "Natur und Technik" gibt einen Überblick über die Papierproduktion vom Papyrus der Ägypter bis zur modernen Papierfabrik. Neben einem kurzen Abriss der biologischen Grundlagen werden noch andere Faserpflanzen und Produkte aus Pflanzenfasern vorgestellt, die zeigen, dass Werkstoffe aus Fasern zu den wichtigsten historischen und modernen Materialien gehören.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 05.12.16 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Mongolei - Bei den Rentiernomaden
Vor etwa 3000 Jahren zähmten die Samoyeden das Rentier im hohen Norden der Mongolei. Ihre Nachfahren, die Tsaatan-Nomaden, leben noch heute vom Rentier. Sie halten es als Reit- und Packtier, trinken seine Milch, verwenden seine Haut zum Bau ihrer Zelte und erhalten durch den Verkauf von Geweihen das wenige Geld, das sie zum Leben brauchen. In ihrer Lebensweise richten sie sich ganz nach dem Instinkt des Herdentieres. Es bestimmt ihre Jahreszeiten, es bestimmt, wo sie ihre Zelte aufschlagen; es stellt ihre alleinige Lebensgrundlage dar. Umso härter trifft es den Stamm, wenn einige ihrer Tiere sich losreißen, um sich wild lebenden Herden anzuschließen. Diese Ausreißer wieder einzufangen, ist eine sehr schwierige, zeit- und kräftezehrende Aufgabe, die die Tsaatan nur mit Hilfe von Lasso und Skiern, mit denen sie sich in der tief verschneiten Waldlandschaft besser fortbewegen können, bewältigen müssen.


Am 05.12.16 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 05.12.16 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Am Krater des Mount Kilauea
Wie überlebt man in unmittelbarer Nähe eines der aktivsten Vulkane der Welt. Survival-Profi Bear Grylls lässt sich in dieser Episode per Hubschrauber am Kraterrand des Mount Kilauea auf Hawaii absetzen. Von dort aus bahnt sich der Ex-Soldat einen Weg zurück in die Zivilisation. Anhand des Sonnenstandes kämpft sich Grylls abwechselnd durch bizarre Mondlandschaften aus erstarrter Lava und kaum durchdringbaren Dschungel. Auf der Tour muss er nach essbaren Wurzeln, Früchten oder Beeren Ausschau halten, um sein gefährliches Abenteuer zu überstehen. Aufgeben kommt für den Lebenskünstler selbst unter schwierigsten Bedingungen nicht in Frage.


Am 05.12.16 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe.


Am 05.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.
Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


Am 05.12.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 05.12.16 17:55 - 18:25 Uhr auf 
arte: Klima im Wandel - Wie beeinflusst es die Menschheitsgeschichte?
Das Klima hat einen großen Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung der Menschheit. Von der Steinzeit bis in die Gegenwart waren wechselnde Klimabedingungen die Ursache für Erfolg oder Untergang zahlreicher Kulturen und Königreiche. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade gehen der Frage nach, aus welchen Komponenten das Klima besteht und wovon es beeinflusst wird.
(Wdh. morgen 8.30-9.25 Uhr)


Am 05.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Mäuse oder Wespen - Eine Bussardgeschichte
Mäuse oder Wespen? Eine Justierung der Speisekarte auf solch unterschiedliche Vorlieben hat für zwei Greifvögel weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind - Mäusebussard und Wespenbussard sind zwei sehr ungleiche Brüder. So macht die Spezialisierung auf die Insektenkost den einen zum Zugvogel, sogar zu einem Langstreckenzieher. Wer hat die bessere Karte fürs Überleben gezogen? Wer geht heute die größeren Risiken ein? Dafür, dass sie so allerhand Plagegeister kurzhalten, zeigen wir uns ihnen oft wenig dankbar.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 06.12.16 05:20 - 06:05 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 06.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 06.12.16 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Tessa hatte ein Baby. Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald wussten immer genau, wo sie ist, denn Tessa trug ein Senderhalsband. Tessa ist ein Luchs. Doch plötzlich war klar: Tessa ist tot. Sie bewegte sich nicht mehr. Sie wurde vergiftet. Das Schicksal ihres Luchs-Babys ist unklar. Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Containerschiffe und Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder verdächtigen Ölteppichen. Und täglich werden sie fündig. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 06.12.16 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Grüne Ameisen - Freund oder Feind?
"Erst beißen - dann fragen", lautet die Überlebensstrategie der Grünen Ameise, die trotz oder gerade wegen ihrer Aggressivität derzeit nicht nur in Australien viele neue Freunde gewinnt. So wird sie nicht nur dort, sondern auch in Südostasien und Teilen Afrikas vermehrt zur ökologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Darüber hinaus liefern ihre Larven der traditionellen Küche Thailands Proteine, und sie selbst schmeckt köstlich nach Limette.


Am 06.12.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Japan - Tropenstrand und Bärenland
Die zweite Folge beginnt auf der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln: Kyushu. Klimatisch hat Japan dort bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, einer der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen erlangten Berühmtheit, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Die Affenhorde ernährt sich aber nicht nur vegetarisch, sondern auch von Meeresfrüchten, die bei Ebbe an den Strand gespült werden. Ganz im Süden Japans liegt Okinawa, ein tropisches Eiland näher an Taiwan als an Tokio gelegen. Hier leben viele Tiere, die es nur dort gibt: der Okinawaspecht oder die Okinawaralle etwa. Die besondere Inselfauna ist allerdings bedroht. Grund dafür ist die Habu-Viper. Die Giftschlange sollte mithilfe von ausgesetzten Mungos bekämpft werden. Doch die Mungos fraßen leider nicht die Schlangen, sondern stellten den am Boden lebenden Rallen nach. Das hatte fatale Folgen: Die Vogelart ist inzwischen kurz davor, auszusterben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht, wann man eine Chance hat, einen Sikahirsch zu erbeuten und in welchen Situationen es aussichtslos ist, und vor allem, wo es im Herbst die besten Lachse gibt. Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lassen die ersten Fröste Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen dann noch über das Land. Ein Land, das man zu Recht als "Wildes Japan" bezeichnen kann.


Am 06.12.16 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl ist mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.


Am 06.12.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.


Am 06.12.16 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie Pflanzen der winterlichen Kälte trotzen
Im Winter müssen Pflanzen Eis und Schnee trotzen, da sie ihren Platz nicht verlassen können. Was Pflanzen machen, um gut zu überwintern, berichtet Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 06.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Meisen - Leben im Gegenwind
Diesen Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Vogelfamilien durchstehen. Neben Unbilden des Wetters setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind sie auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - so z.B. Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 06.12.16 22:00 - 22:30 Uhr auf 
BR: Holz - Alter Baustoff, neu gedacht
Hermann Kaufmann liebt Häuser aus Holz. Der Architekt und Professor für Holzarchitektur an der TU München ist in einer Zimmermannsfamilie im Bregenzer Wald aufgewachsen - eine Gegend, die berühmt ist für ihre traditionellen Holzhäuser. Nicht zuletzt dank Hermann Kaufmann hat dort auch die moderne Holzarchitektur ihren Anfang genommen. Aus seiner Sicht bietet das Bauen mit Holz enorme Chancen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der - wenn er verbaut statt verbrannt wird - für viele Jahrzehnte CO2 speichert und so zum Klimaschutz beiträgt.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.05 Uhr)


Am 07.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Auf Expeditionsreise nach Madagaskar - Ökosystem in Not
Isoliert vom Festland konnte die Natur auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean über Jahrmillionen eigene Wege gehen. So entwickelten sich einzigartige Schätze wie dichte Regenwälder, seltene Lemuren und Reptilien. Doch kein anderes Naturparadies ist so bedroht. Besonders im Südwesten des Landes fällt oft monatelang kein Regen. Dürren und Überbevölkerung zwingen die Menschen von dem zu leben, was sie in der Natur finden. Die Dokumentation zeigt, wie das Forscherteam den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Strahlenschildkröte sowie seltene Schlangenarten erkundet und dem Dorfschamanen spirituelle Geheimnisse entlockt.


Am 07.12.16 10:10 - 11:10 Uhr auf 
ServusTV: Insekten
Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.


Am 07.12.16 12:55 - 13:20 Uhr auf 
arte: Japan - Hokkaido und Honshu
Für viele ist Japan ein Land, das niemals stillsteht und dessen Großstädte Prototypen der modernen Mega-Citys sind. Aber Japan hat eine ebenso beeindruckende andere Seite: Gerade im Winter bietet sich abseits der Metropolen eine faszinierende, durch Stille und Schlichtheit geprägte Landschaft. Art Wolfe fängt diese Atmosphäre an verschiedenen Orten ein, so auf der abgeschiedenen nördlichen Insel Hokkaido, der Heimat vieler Kraniche, und im bergigen Süden auf der Hauptinsel Honshu. In Nagano sieht er den Schneeaffen dabei zu, wie sie in den berühmten heißen Quellen baden. Die Tempelbezirke der Berge Fuji und Koya-san bieten weitere wunderbare Motive auf dieser unvergesslichen fotografischen Pilgerreise.


Am 07.12.16 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair hat zwei Gesichter. Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur sogenannten Devil Task Force, die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.


Am 07.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.


Am 07.12.16 17:30 - 18:25 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt; und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Die "Universum"-Dokumentation "Die geheime Welt der Termiten" von Wolfgang Thaler zeigt welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter.


Am 07.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Vögel auf Wohnungssuche
Leben in die Welt setzen kann lebensgefährlich sein. Wieso brütet der Flussregenpfeifer seine Eier einfach zwischen den Steinen einer Kiesbank aus? Sind die Risiken auf dieser Art Präsentierteller spätestens für die Jungvögel nicht viel zu groß? Offenbar geht es auch anders. Am Beispiel von Specht, Wiedehopf, Star und anderen Höhlenbrütern werden Strategien aus der Tierwelt gezeigt, die den Nachwuchs mehr oder weniger von der Umwelt abschotten. Aber sind z.B. die Nester von Beutelmeise und Bienenfresser wirklich das Nonplusultra? Trotzen sie den Naturgewalten und den Fressfeinden besser?
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 08.12.16 00:25 - 01:00 Uhr auf 
WDR: Abenteuer Klima - Alaska
Welche Folgen die Erderwärmung hat, kann man am besten in den Permafrostgebieten Sibiriens und Alaskas beobachten. Seit Jahrmillionen sind die Böden hier tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Doch mittlerweile taut der Boden immer öfter erstaunlich schnell auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu einhundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu zwanzig Mal stärker als CO2. Fassungslos beobachten die einheimischen Inuit, wie sie deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben müssen und das Treibeis rund um den Nordpol, der Lebensraum ihrer Jagdbeute, im Sommer immer schneller verschwindet.


Am 08.12.16 02:20 - 03:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 08.12.16 03:45 - 04:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe.


Am 08.12.16 04:30 - 05:15 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.
Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


Am 08.12.16 05:15 - 06:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 08.12.16 07:20 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?
Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 Kilogramm Papier, eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg. Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz. Doch müssen deshalb komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht der Moderator eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würde man eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht.


Am 08.12.16 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: 300 Millionen Jahre - Das Ende der Wildnis
Ein vorerst letztes Mal hat die Kälte der Eiszeit das Land im Griff. Es ist die Zeit der großen Weidetiere: Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in die Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land, das wir heute kennen. 5500 v. Chr. beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Die ersten Bauern finden in der Rheinebene und nördlich der Mittelgebirge besonders fruchtbaren Lössboden. Von nun an frisst sich die Zivilisation immer weiter in die Natur. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, fangen sie gleich damit an ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts der geologischen Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet. Flüsse wurden begradigt, Wälder gerodet und Straßen durchziehen heute nahezu jeden natürlichen Lebensraum von Tieren. Der Mensch verändert und verbraucht, was über Millionen Jahre entstanden ist. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast ganz von Wald bedeckt.


Am 08.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Die bedrohten Affen Vietnams
Vietnam, das kleine Land am Südchinesischen Meer, zählt zu den artenreichsten Gebieten Asiens. Noch ist es ein bäuerliches Land mit traditioneller Lebensweise. Doch diese Idylle trügt: Vietnam gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Die Natur ist von diesem Boom extrem bedroht. Wälder werden gerodet, die Tierwelt zurückgedrängt - allen voran die seltenen Affenarten. Dazu kommt, dass Wilderei und illegaler Tierhandel die Populationen dramatisch dezimieren. In der "Rettungsstation für bedrohte Primaten" in Vietnam leben Affen, die aus den Fängen der vielen Wilderer in den vietnamesischen Wäldern gerettet wurden. Sie sollten zu Arzneien im Rahmen der "Traditionellen Chinesischen Medizin" verarbeitet werden. Oder sie wären im Kochtopf gelandet. Denn Affenfleisch zu essen, gilt als schick im modernen Vietnam. Der illegale Handel mit diesen seltenen Tieren bringt viel Geld ein. Die Dokumentation begleitet den Deutschen Tilo Nadler und seine vietnamesische Frau Hien bei ihrer Arbeit auf der Rettungsstation. Sie liegt im Cuc Phuong National Park im Norden Vietnams. Tilo Nadler und seine Frau Hien haben sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Ausrottung ganzer Arten zu stoppen. Die Kamera beobachtet hautnah die Pflege und Aufzucht dieser wunderschönen Affen. Der Höhepunkt des Films ist die erfolgreiche Auswilderung eines Langurenpaares - in noch unberührter, überwältigend schöner Natur.


Am 08.12.16 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Natur unter Vertrag - Bedrohte Arten erobern die Eifel zurück
Die nordrhein-westfälische Eifel ist heute Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben: Siedlungen mit Industriegebieten, vielbefahrene Straßen, Forstwirtschaft mit Sägewerken, Tongruben u.v.m. Die größten Flächen werden jedoch von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Sie düngen einige ihrer Wiesen nicht, spritzen nicht gegen Schädlinge und mähen später nach der Blüte. Eben praktizierter Vertragsnaturschutz und auf diesen Flächen leben heute 100mal mehr seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere als noch vor wenigen Jahren. Eine besonders bedrohte Tierart der roten Liste lebt im Perlbach - die Perlbachmuschel. Früher lebten Millionen von ihnen dort, aber die hemmungslose Plünderung wegen ihrer kostbaren Perlen und die Verschmutzung des Wassers rotteten sie fast gänzlich aus. Um sie dort wiederanzusiedeln werden sie mühsam im Labor nachgezüchtet und aufgepäppelt. Ihr komplizierter Lebenszyklus macht das Projekt "Perlbachmuschel" zu einem echten Abenteuer.


Am 08.12.16 10:15 - 10:25 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.


Am 08.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Der Wolfspakt
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 08.12.16 11:00 - 11:30 Uhr auf 
arte: Brasilien - Das Pantanal
Das Pantanal - portugiesisch für "Sumpf" - im Herzen Südamerikas ist außergewöhnlich artenreich und gilt als eines der weltweit größten Feuchtbiotope. Es erstreckt sich vom südlichen Amazonasbecken und den östlichen Anden über Ostbolivien und Paraguay bis nach Brasilien. Zusammen mit dem US-Wissenschaftler und Umweltaktivisten Russ Mittermeier erkundet Art Wolfe das riesige Binnenland-Feuchtgebiet, das zum UNESCO-Welterbe gehört.


Am 08.12.16 14:45 - 15:45 Uhr auf 
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. "die nordstory" zeigt in diesem Film die Lebendigkeit dieser Großstadtoase. Die Hamburger nennen ihren Hauptfriedhof kurz "Ohlsdorf". Er ist eine Welt für sich, ein Kosmos. Vor dem schmiedeeisernen Tor bleibt Hektik, Lärm und Stress zurück. Eben noch in der pulsierenden Stadt, steht der Besucher auf dem Friedhof Ohlsdorf wenige Sekunden und Schritte später in einem paradiesisch anmutenden Wald. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Vielen Menschen ist es schon passiert, dass sie sich in diesem Wald aus 35.000 Bäumen verlaufen haben. Der Central Park in New York ist kleiner.


Am 08.12.16 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, der Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 08.12.16 16:10 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt. In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.


Am 08.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Ein Märchenwald am Inn
Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen, bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat. Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein ebenso kurzes Gastspiel. Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen - oder zumindest zu hören.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 08.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten Singvögel in Deutschland stark geschrumpft. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Durch den massiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gibt es in den Monokulturen der konventionellen Landwirtschaft immer weniger Insekten und Wildkräuter. Nur wenige private Gärten sind naturnah und damit vogelgerecht. Eine weitere Bedrohung für Singvögel sind Katzen. Der Lebensraum der Vögel wird zunehmend kleiner, weil immer mehr Flächen asphaltiert werden und immer mehr Gewerbeflächen entstehen. In der EU sind das Fangen und der Verzehr von Singvögeln mittlerweile verboten. In Norditalien kämpfen das Komitee gegen den Vogelmord e.V. und die Forstpolizei gegen die Wilderei.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 09.12.16 10:45 - 11:45 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Im Land der Kokabauern
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, wo die Artenvielfalt so groß ist wie im Amazonasdelta. Die Region ist ein faszinierender, aber auch komplexer und bedrohter Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der britische Filmemacher Bruce Parry erforscht das Amazonasdelta und legt dabei, indem er mit den dortigen Urvölkern lebt und insgesamt eine Strecke von mehr als 10.000 Kilometern zu Fuß, im Boot und mit dem Leichtflugzeug zurücklegt. Bruce Parrys einmaliges Abenteuer beginnt am Amazonas. Er folgt dem Flusslauf von der Quelle bis zur Einmündung ins Meer. Der erste Teil seiner Reise führt den Dokumentarfilmer von den Hochanden in die peruanischen Dörfer, in denen Kokain produziert wird.


Am 09.12.16 13:20 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark - 100 Jahre Einsamkeit
Am 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks. Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat? Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.


Am 09.12.16 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein im Dschungel
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.


Am 09.12.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - In der Ruhe liegt die Kraft
Ein Baumhaus bietet Schutz vor wilden Tieren. Deshalb bauen indigene Völker ihre Behausungen in manchen Regionen der Erde ins Geäst hoher Bäume. In Südafrika nutzt man diese Tradition als Tourismusmagnet. Dort kann man im "Tinyeleti Treehouse" einen Luxusaufenthalt der Extraklasse genießen - umgeben von Löwen, Zebras und Elefanten. Im "Wollemi Treehouse" in Australien wohnt man ebenfalls mit den Vögeln auf Augenhöhe und die Aussicht ist schlichtweg grandios. In diesem Special stellt Pete Nelson einige der spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.
(Wdh. übermorgen 19.15-20.15 Uhr)


Am 10.12.16 05:40 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der "First Nations", der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Das Filmteam besucht ein Pow Wow in Midland und erlebt Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Die Kamera streift durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und filmt die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren die Zuschauer an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren die Zuschauer mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich treffen die Zuschauer einen Medizinmann der Ojibwe, der über das Verhältnis seines Volks zur Natur spricht.


Am 10.12.16 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Was leisten Zoos heute? - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun.


Am 10.12.16 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Bärenträume
Im Oktober, wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen die Farben des Laubes in der russischen Tundra zum Leuchten bringen, werden Bären müde. Vor Ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: Graben, Polstern und vor allem Dickwerden, Dickwerden, Dickwerden. Das ist für die großen schweren Männchen relativ leicht. Ernähren sich Bären unterm Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse z.B. einen Elch nieder. Diese Beute liefert Fleisch. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann und nur dann bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen. Ein Verhalten, das zur Paarungszeit undenkbar wäre. Aber während sich die Großen keine Sorgen machen müssen, über eine lange friedliche Winterpause zu kommen, haben die Kleinen ernsthafte Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn sie - aus welchen Gründen auch immer - den ersten Winter ohne Mutter verbringen müssen. Putzig sind sie, tapsig, richtige kleine Strolche. Und bei ihrem fröhlichen Treiben könnte man glatt den Eindruck gewinnen, sie vergessen so manches Mal, was vor ihnen liegt. Und dann beginnen sie wieder wie wild durch die niedrigen Bärensträucher der großen Sumpfwälder der Tundra zu fegen und ernten im Rekordtempo die bunten Beeren ab. Erst dann - wenn die Rauchfahnen vor den Bärennasen stehen bleiben und der erste Schnee eine ungemütliche Zeit ankündigt, ziehen sie sich zurück und beginnen zu träumen, vielleicht von einem schönen warmen Frühling, der sie wieder aus ihren Winterruheplätzen lockt.


Am 10.12.16 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Die Honigsammler von Yunann
Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas. Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan, dem „roten Land“. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist.


Am 10.12.16 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island
Ngambe Island, eine kleine Insel im Viktoriasee, ist die Heimat der wohl ungewöhnlichsten Schimpansen-Gruppe Afrikas. Wenn die Gruppe durch ihre tropische Insel streift auf der Suche nach wildem Ingwer oder Bäumen, die Früchte tragen, fällt etwas auf: Es sind alles Jungtiere, bestenfalls Teenager. Die Schimpansen, die auf dieser von Menschen unbewohnten Insel leben, haben ein gemeinsames Schicksal, das sie hierher geführt hat. Sie alle waren beschlagnahmt worden aus illegaler Haltung, sie haben die unterschiedlichsten Leidenswege hinter sich und haben dann doch irgendwann einfach Glück gehabt, als sie auf diese Insel im Viktoriasee gebracht wurden. Hier lernen sie kennen, was ihre eigentliche Heimat ist: eine für sie fremde Welt. Aber die Schimpansen werden nicht alleingelassen, sondern begleitet, damit sie bei ihrem Sprung in die Freiheit auch weich landen.


Am 10.12.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
mdr: Winterparadies in Schweden
Schwedische Winter sind lang und dunkel, heißt es. Aber die Schweden machen das Beste daraus! Sie lieben den Winter und sind Meister darin, die Freuden, die die kalte Jahreszeit bietet, auch zu nutzen. Am liebsten draußen. Claudia Buckenmaier drehte mit ihrem Team vom ARD-Studio Stockholm für diesen Film: Schnee und Eis, Sauna- und Sportbegeisterte und natürlich die wunderbare Landschaft in den Wäldern und an den Seen.


Am 10.12.16 15:35 - 16:20 Uhr auf 
arte: Der Vielfraß
Rentierzüchter in Finnland, Schweden und Norwegen halten den Vielfraß für eine Bedrohung ihrer Existenzgrundlage: Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Züchter nach Abschussberechtigungen, um seine Ausbreitung zu begrenzen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten. Kimmo reist ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten Bergbewohner herausfinden, der den Rentierzüchtern das Leben schwermacht. Er sieht zu, wie die riesigen Rentierherden zusammengetrieben werden, und besucht eine große Veranstaltung rund um das Eisfischen. Kimmo lernt die Natur und das Leben in Lappland kennen und erfährt, dass nicht nur der Vielfraß, sondern auch die einzigartigen Fjälllandschaften bedroht sind. Er trifft Tuomas Palojärvi, der sich dem Schutz der Rentiere widmet, sowie den Rentierzüchter Juha Tornensis und seinen Sohn Per-Henrik. Bei einem Ausflug ins Fjäll begleiten ihn Hauptkommissar Tuomo Ollila, der für die Verwaltung der staatlichen Land- und Seegebiete verantwortlich ist, und der Rentierexperte Mauri Nieminen vom Natural Resources Institute Finland.


Am 10.12.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Die guten Grizzly-Jäger - Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufen
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. Wir porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations Mike Willy überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr auf tagesschau24)


Am 11.12.16 06:45 - 07:00 Uhr auf 
NDR: Die Plitvicer Seen - Wasserspiele der Natur
Inmitten von Karstbergen reihen sich 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe. Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht den Nationalpark Plitvicer Seen, dessen Wälder drei Viertel seiner Fläche einnehmen und bedrohten Pflanzen Raum zum Überleben bieten. Ein grandioses Schauspiel der Natur, das sich immer wieder neu erfindet. Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren von einem Seebecken in das nächste und überwindet so einen Höhenunterschied von 133 Metern. "Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, wie sehr alles in Bewegung ist", so Ranger Ante Bionda. "Aber dann habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wie sich die Plitvicer Seen verändern und dabei immer schöner werden." Saubere Gewässer sowie das warme, feuchte Klima schaffen die Rahmenbedingungen für ein einzigartiges Zusammenspiel von Wasser, Luft, Gestein und Vegetation. Bakterien und Algen begünstigen die Ablagerung von Kalksinter. Von diesem werden Moose, Wasserpflanzen und in die Seen gestürzte Bäume überzogen. Sie versteinern und formen natürliche Barrieren, die jährlich bis zu drei Zentimeter wachsen. Starke Regenfälle bringen neue Veränderungen: Alte Dämme stürzen ein, neue entstehen. Höhepunkte innerhalb dieser wechselnden Szenarien sind mächtige Wasserfälle. Doch was wäre der Nationalpark ohne seine Wälder, die drei Viertel seiner Fläche einnehmen. Sie dienen als Wasserspeicher und verhindern Hochwasser und Sturzfluten, welche die sensiblen Kalksinterbarrieren längst abgetragen hätten. Bedrohten Pflanzen bieten sie Raum zum Überleben. Doch auch das Naturparadies Plitvicer Seen ist bedroht. In den letzten dreißig Jahren hat es nahezu ein Drittel weniger Niederschläge gegeben.


Am 11.12.16 13:05 - 13:25 Uhr auf 
3sat: Menschen mit Gespür für Holz
Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, Jahrhunderte alt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen - alles Handarbeit.


Am 11.12.16 13:15 - 14:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel
Für die Politik gelten Biokraftstoffe als die Wunderwaffe gegen den Klimawandel. Denn sie sollen gegenüber fossilem Diesel Treibhausgase einsparen - eine umstrittene Theorie. Im Namen des Klimaschutzes landen pro Jahr Millionen Tonnen Raps, Soja und Palmöl im Tank. Um den Bedarf zu decken, sind riesige Mengen Rohstoffe nötig. Rund um Biokraftstoffe hat sich daher eine milliardenschwere und mächtige Industrie entwickelt. Für Biodiesel stirbt der Regenwald und mit dem Wald stirbt die biologische Vielfalt. "die story" fragt nach bei EU-Politikern, Grünen und Lobbyisten. Wie steht es wirklich um die Ökobilanz von Biosprit?


Am 11.12.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Durch Wind und Kälte
Die Dokumentation begleitet unsere tierischen Nachbarn durch die kalte Jahreszeit im Südwesten. Die Zuschauer erleben, wie Wildkatzen auf kurzen Beinen im meterhohen Schnee auf die Jagd gehen; wie Eisvögel ein paar Meter Bach eisfrei halten, damit sie unter Wasser jagen können; wie junge Wildschweine unter dem Schnee nach Eicheln suchen - und wie Biber die kalte Jahreszeit im eiskalten Wasser überleben.


Am 11.12.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Tier im Visier - Hinterhalt im Luchsrevier
In immer mehr Bundesländern wird der Luchs wieder heimisch. Doch ist er auch wirklich gewollt? Immer wieder verschwinden die Pinselohren aus ihren Revieren, immer wieder tauchen tote Tiere auf. Aufsehenerregend war ein Fund im Bayerischen Wald: vier abgetrennte Luchsbeine fast unmittelbar neben einer der Fotofallen-Kameras der Luchsbeauftragten. Eine Warnung? In Thüringen werden die Überreste einer Luchsmutter entdeckt. Die Umstände ihres Todes sind mysteriös. Und sind wirklich alle tot aufgefundenen Luchse auf Bayerns Straßen Verkehrsopfer? Wildtier-Forensiker sollen die Wahrheit ans Licht bringen. Die Reportage begleitet ihre Arbeit und begibt sich auf eine kriminologische Suche nach in Frage kommenden Tätern und Motiven und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe der Umweltkriminalität.


Am 12.12.16 03:40 - 04:20 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair hat zwei Gesichter. Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur sogenannten Devil Task Force, die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.


Am 12.12.16 04:20 - 05:05 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.


Am 12.12.16 10:20 - 10:50 Uhr auf 
3sat: Traumziel Kanada - Der Nordwesten
Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. Wir machen Station in Yellowknife, mit 19.000 Einwohnern die größte Stadt der Territorien, und besuchen das Wildcat-Café. Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es in den Nahanni National Park. Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich hier Schwarzbären, Weißkopfseeadler und Kraniche.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

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05.12.16 07:50 - 08:20
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (2/2)

08.12.16 07:20 - 07:30
SWR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?

11.12.16 16:30 - 17:15
ARD: Tier im Visier - Hinterhalt im Luchsrevier

05.12.16 17:55 - 18:25
arte: Klima im Wandel - Wie beeinflusst es die Menschheitsgeschichte?

10.12.16 06:00 - 06:30
BR: Was leisten Zoos heute? - Artenschutz vor der Haustür

11.12.16 13:05 - 13:25
3sat: Menschen mit Gespür für Holz

05.12.16 10:30 - 11:15
BR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen

11.12.16 13:15 - 14:00
tagesschau24: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel

04.12.16 20:15 - 21:45
NDR: Die schönsten Wälder im Norden

05.12.16 07:20 - 07:50
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)

04.12.16 13:35 - 14:20
rbb: Die Tricks des Überlebens im Wald