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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 17.04.14 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Die Letzten ihrer Art - Komischer Vogel Kakapo
Stephen Fry - Komiker, Autor und Schauspieler - und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren. So machen sie sich in Neuseeland auf die Suche nach dem Kakapo, einem nachtaktiven, flugunfähigen und recht sonderbaren Vogel.


Am 17.04.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bilderbuch Deutschland - Der Frankenwald
Im bayerischen Norden, rund um die Kreisstadt Kronach, liegt der Frankenwald. Fichten und Schiefer prägen die Landschaft. Man spricht vom hellen und dunklen Frankenwald. Auf lichten Höhen stehen noch immer die kleinen Weberhäuser, im düsteren Tal der Rodach waren und sind die Flößer zu Hause. Beide Berufe werden heute nicht mehr ausgeübt. Aber die Erinnerung an die Zeiten, in denen sie viele Familien ernähren mussten, bleiben lebendig. In den Museen wird die Handweberei vorgeführt, das Flößen gehört zu den Sommervergnügen der Einheimischen und Touristen.


Am 17.04.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Jaguar - Heimlicher Jäger hautnah
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen; es ist siebenmal größer als Belgien. Das Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, einer der größten Raubkatzen der Erde. Nirgendwo sonst gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Doch ihre Reviere sind so riesig, dass es kaum einmal gelingt, eine der scheuen und perfekt getarnten Großkatzen zu entdecken. Nie zuvor ist es gelungen, die Lebensgewohnheiten des gefleckten Jägers filmisch ausführlich zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren? Mensch und Tier geraten immer wieder aneinander, vor allem da der Jaguar - sehr zum Ärger der Farmer im Pantanal - immer wieder auch Rinder reißt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig der Region und die Cowboys zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu erschießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Eigentlich ziehen Jaguare Wildtiere Rindern vor. Aber weil auch die Farmer Wasserschweine und anderes Wild jagen, bleibt der hungrigen Raubkatze oft nur das Zuchtvieh, um ihren Hunger zu stillen. Ein Höhepunkt des Films ist die Jagd des Jaguars auf einen Kaiman - ein mindestens ebenso gefährliches Raubtier. Der Kampf der Giganten zeigt die ungezügelte Kraft der Großkatze aus nächster Nähe.


Am 17.04.14 22:05 - 22:55 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Doch die Natur im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 18.04.14 10:40 - 11:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Der Jaguar - Phantom des Dschungels
Der Jaguar ist die geheimnisvollste Grosskatze der Welt. Und er ist der König der Raubtiere im Südamerika. Doch das meiste, was wir von ihnen wissen, stammt aus Beobachtungen von Jaguaren in Gefangenschaft. Amanda Barrett und Owen Newman wollen das ändern und filmen einige der etwa 15.000 Exemplare, die noch in freier Wildbahn leben und jagen.


Am 18.04.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
BR: Das Kitz im Moos
Unterhalb des Ammersees gibt es entlang der Amper ein fast unberührtes Naturidyll. Es ist ein bizarres Bild: Das knapp unter dem Mittelwasser des Ammersees liegende Ampermoos im Norden des Sees ist durch Grundwasserabsenkung, Mooraustrocknung und Verbrachung geschädigt. Die ehemals genutzten Streuwiesen und Riedflächen des Ampermooses sind dadurch sowie durch hohe Nährstoffeinträge und mangelnde Nutzung verarmt und verbuschen zunehmend. Doch auf dieser Insel der Seligen sind dort noch über 60 Brutvogelarten, zahlreiche Schnecken-, Libellen- und Säugerarten zu finden (darunter 21 bedrohte Arten). Es ist deshalb ein Feuchtgebiet Internationaler Bedeutung (FIB). Das Filmteam begleitet ein Rehkitz mit seiner Mutter durch ein Jahr im Ampermoos, begegnet einer Biberfamilie und zahllosen Vögeln.


Am 18.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Spaniens Luchse in Gefahr
Einst waren sie zahlreich in den spanischen Wäldern, doch nun gibt es kaum noch Luchse auf der Iberischen Halbinsel. Die wachsende Zerstörung ihres natürlichen Lebensraum hat die Wildkatze beinahe gänzlich ausgerottet. Filmemacher Joaquín Gutiérrez Acha gelang es, den Spuren einiger der letzten Exemplare zu folgen. Innerhalb von 30 Jahren ist die Luchs-Population in Andalusien um 80 Prozent zurückgegangen, und Schätzungen zufolge wird es in 20 Jahren möglicherweise gar keine Iberischen Luchse mehr in Südspanien geben. Schuld daran sind vor allem die Verringerung seines natürlichen Lebensraums und das Verschwinden der üblichen Beutetiere des Luchses sowie die starke Zunahme des Autoverkehrs. Wissenschaftler versuchen nun, das bedrohte Raubtier mit ein paar einfachen Maßnahmen zu retten. Durch die Wiederherstellung der Nahrungskette und genaue Verhaltensstudien hoffen sie, die Überlebenschancen des Luchses zu erhöhen. Der Naturfilmer Joaquín Gutiérrez Acha zeigt das schwierige und dramatische Leben der Luchse Andalusiens und folgt ihren Spuren bis an die Südküste Spaniens.


Am 18.04.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Unsere Landschaften - Paradiese im Wandel
Dichte Wälder im Sauerland, grüne Hügel im Bergischen, Felder und Hecken im Münsterland. In jeder Region Nordrhein-Westfalens hat die Landschaft ein anderes Gesicht. Überall leben Menschen in "ihrer" Landschaft. Sie haben ihre Umgebung über Jahrhunderte geprägt. Die Korbflechter an der Rur schneiden Zweige der Weiden am Fluss, die Bauern im Siegerland kämpfen seit Generationen mit dem Pflug auf den Äckern, treiben ihre Schweine zur Mast in den Wald und die Schmiede im Bergland bändigen die Bäche, um mit dem Wasser die Hämmer anzutreiben. Der Mensch verändert seine Landschaft ständig. Täler werden zu Talsperren, Wälder zu Feldern und im Rheinland graben riesige Bagger nach Braunkohle. Auch das ist Landschaft, vom Menschen gemacht, und auch sie ändert sich wieder. So prägen heute begrünte Abraumhalden das Ruhrgebiet, alte Schiffskanäle werden zu Biotopen und Sandgruben zu Baggerseen, an denen sich die Menschen im Strandbad erholen. Landschaft ändert sich immer.


Am 18.04.14 20:15 - 22:35 Uhr auf 
EinsFestival: Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers
Sean Penns vierte und bislang beste Regiearbeit ist ein meisterliches Aussteigerdrama, das nach der der wahren Geschichte von Chris McCandless entstand, der 1990 alle Brücken hinter sich abbrach und zwei Jahre lang durch Nordamerika trampte. Bekannt wurde das Schicksal des Zivilisationsflüchtlings durch das Buch "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer, der McCandless' Reise anhand von Tagebuchnotizen und Interviews rekonstruierte.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-2.45 Uhr)


Am 19.04.14 06:02 - 06:30 Uhr auf 
tagesschau24: Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoria-Fälle und höher als die Niagara-Fälle. Über rund 2700 Meter Breite stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels. Ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer öfter zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben tun Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.


Am 19.04.14 07:05 - 07:30 Uhr auf 
arte: Biodiversität - Muss man jede Art erhalten?
Die kleine Insel La Réunion im Indischen Ozean ist ein Hotspot der Artenvielfalt: Viele Pflanzen und Tiere, die auf der Insel heimisch sind, gibt es nur hier und nirgendwo anders auf der Welt. Doch seit der Ankunft der Menschen vor etwa 300 Jahren geht es bergab mit der Artenvielfalt. Nun versuchen Wissenschaftler, in schweißtreibender Kleinarbeit die ursprüngliche Natur wieder herzustellen. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner legen dabei tatkräftig Hand an. Denn die Forscher im heißen Dschungelwald auf La Réunion sind davon überzeugt, dass für den Erhalt der Biodiversität jede einzelne Art zählt. Daran glauben auch deutsche Forscher: Im kühlen Buchenwald der deutschen Mittelgebirge wollen sie ein kleines Raubtier wieder ansiedeln, das schon fast ausgestorben war - die Europäische Wildkatze.


Am 19.04.14 10:10 - 11:00 Uhr auf 
N24: Mit Bagger und Kettensäge
Kettensäge statt Kugelschreiber: Ihre Berufe in Deutschland haben die Wehrs 2008 an den Nagel gehängt, um in einer 50 Seelen-Gemeinde mitten im schwedischen Nichts Blockhäuser zu bauen. Ihr Wissen geben sie auf ihrem Grundstück, einem ehemaligen Bauernhof, weiter. Dort veranstalten die Wehrs regelmäßig Kurse für Interessierte dieser Bautechnik. Baumstämme müssen gefällt, entrindet, markiert und millimetergenau bearbeitet werden. Die n-tv Dokumentation begleitet eine Kurswoche mit zwei deutschen Teilnehmern bei ihrem Blockhaus-Abenteuer mit Motorsägen, Baggerfahren und Kochen am Lagerfeuer.


Am 19.04.14 13:30 - 14:15 Uhr auf 
3sat: Im Wald der Siebenschläfer
Es ist der 27. Juni, es regnet in Strömen. "Das Wetter zum Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag", sagt der Volksmund. Die kleinen Nager mit den Knopfaugen stört das nicht: Neugierig dringen sie in die Häuser am Waldrand ein und naschen aus Obstschale und Keksdose, während sich draußen zwei Waschbären über die Reste einer Gartenparty hermachen. Wildkatzen sind eher scheu und trauen sich selten in die Nähe von Häusern. Kater stimmen Anfang Januar ihren Liebesgesang an, während ein Waldkauz schon Anfang März das Nest voller Küken hat.


Am 19.04.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Die frechen Spatzen von Berlin
Spatzen kennt jeder - schließlich leben die kecken Vögel überall in unserer Nähe, doch kaum jemand schaut ihrem regen Treiben länger zu. Sie sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropolen. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Hier sind die Lebensbedingungen ideal: zahlreiche geeignete Nistplätze und Nahrung im Überfluss. Die Dokumentation "Die frechen Spatzen von Berlin" zeigt, wie Spatzen in Berlin leben und geht der Frage nach, warum Spatzen trotz ihrer bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit vielerorts seltener werden.


Am 19.04.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Die Wilden von München
Seltene wilde Tiere hausen nicht mehr nur in den Wäldern oder einsamen Berggegenden, sondern inzwischen manchmal auch mitten in einer großen Stadt. München ist so eine "wilde" Großstadt, in der im Grunde sehr scheue Tiere mitten im Zentrum eine Heimat finden. Wer ihre Standorte kennt, kann sie auch beobachten, denn der Mensch ist Teil ihres Lebensraumes geworden. Die Dokumentation "Die Wilden von München" zeigt, wo Turmfalke und Sperber in der bayrischen Landeshauptstadt leben, wo Ratten und Mäuse hausen oder der Biber die Menschen beim Grillen beobachtet.


Am 20.04.14 09:10 - 09:25 Uhr auf 
arte: Lasst uns die Erde retten - Der Bengalische Tiger
Der zwölfjährige Madhav Subrahmanyam verfolgt ein sehr ernsthaftes Ziel: Er will den Bengalischen Tiger, von dem es in Indien nur noch wenige Exemplare gibt, vor dem Aussterben retten. Einige wenige passionierte Artenschützer haben sich auf diesen Wettlauf gegen die Zeit eingelassen. "Lasst uns die Erde retten" ist eine Animationsfilmreihe, die sich auf amüsante und zugleich dokumentarische Art und Weise mit einigen der dringendsten Probleme auf unserem Planeten befasst - angefangen von Tier- und Umweltschutz, bis hin zu Recycling und Nachhaltigkeit. Gezeichnet in überzeugenden Bildern erzählt die Serie von engagierten Umweltaktivisten unserer Gegenwart, die sich weltweit dafür einsetzen, die Erde zu retten. Die Sendung für Kinder und Erwachsene behandelt aktuelle Zukunftsthemen und möchte der jungen Generation Hoffnung und Lösungen mit an die Hand geben.


Am 20.04.14 11:25 - 12:05 Uhr auf 
3sat: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Erste Station der Reise entlang der Küste des ehemaligen Ostpreußens ist Kaliningrad, das einstige Königsberg. Viele Häuser sind verfallen, hier und da blitzt die Natur durch. Das Team um Susanne Hanke begleitet einen Fischer die Memel hinab bis ins Haff hinein, wo viele Tierarten, unter anderem Reiher und Seeadler, leben. Bereits von der Memelmündung sieht man die gewaltigen Dünenberge auf der Kurischen Nehrung. Ein Fotograf aus Nidden ist ständiger Begleiter der wandernden Sandberge, die schon mehrfach ganze Dörfer unter sich begraben haben. Im Wald mit den vom Wind verformten Kiefern leben Wildschweine, Füchse und sogar Elche. Die letzte Station ist die älteste Vogelwarte der Welt. Hier drehte der bekannte Tierfilmer Heinz Sielmann seinen ersten Film: "Vögel über Haff und Wiesen".


Am 20.04.14 12:05 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte - hat noch viel mehr zu bieten: Seine Wälder beherbergen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. In dieser abgelegenen Region im Osten Polens teilen sich Wisente, Füchse und Wildschweine ihren Lebensraum mit einer beeindruckend reichen Vogelwelt. Nur wenige Bauern und Fischer wohnen noch in dieser wilden Naturlandschaft. Die Dokumentation "Ostpreußens Wälder" stellt die entlegenen Gegenden und facettenreichen Tierarten im Osten Polens vor.


Am 20.04.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Wälder des Nordens
Ob die Kiefernwälder im Flachland, die Buchenwälder des Weserberglands, oder die Fichten im Harz - der Norden hat in dieser Hinsicht viel mehr zu bieten, als man denkt. Jeder Wald hat dabei seine Besonderheit, sei es die Lage, der Baumbestand oder die Tiere und Menschen die in und von ihm leben. Sie haben abgestimmt. Das Ergebnis gibt es in dieser Sendung.


Am 20.04.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2): Felsen, Seen, tiefe Schluchten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Die Dokumentationen entführen die Zuschauer in die Wildnis vor der Haustür - ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Die Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, z. B. in den alten Steinbrüchen in der Eifel. Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.


Am 20.04.14 15:45 - 17:15 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in der Rhön - Endlose Weite, bizarre Schönheit, atemberaubende Natur
Die Rhön ist eine der rauesten Gegenden Hessens und doch von unglaublicher Schönheit. Bei Streifzügen durch dunkle Wälder, vorbei an gurgelnden Forellengewässern und über baumfreie Kuppen erhascht man immer wieder einen Blick in die nicht enden wollende Ferne. Die Rhön im Dreiländereck zwischen Hessen, Bayern und Thüringen besticht immer wieder mit ihrer prachtvollen Natur, heiligen Bergen und faszinierenden Mooren. Die Filmautorin Tanja Höschele besucht so sehenswerte Städte wie Fulda oder Hünfeld, entdeckt die Schönheiten der Region, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, faszinierende Naturschauspiele; sie trifft aber auch zahlreiche Menschen, die in der Rhön leben und wirken und ihre Geschichten erzählen.


Am 20.04.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Die reiselustigsten Tiere
Die tierischen Nachbarn aus dem Südwesten sind auf der ganzen Welt unterwegs - vom Nordpolarmeer bis in die Savannen Afrikas. Pünktlich zur Rückkehr von Storch & Co begleitet die Dokumentation die tierischen Globetrotter aus dem Südwesten auf ihren Reisen. Die Zuschauer erleben Geschichten von einsamen Wölfen, untreuen Störchen, hungrigen Geiern - und von Tieren, die per Anhalter den halben Globus überquert haben, um sich im Südwesten ein neues Leben aufzubauen.


Am 20.04.14 15:55 - 16:50 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Britannien - New Forest
New Forest ist das Bruchstück eines historischen Waldes, der sich einst über ganz Europa erstreckte. Es ist auch einer der neuesten Nationalparks Großbritanniens. Wildschweine und Ponys laufen in den Eichen- und Buchenwäldern umher. Einige der seltensten Tieren in Britannien sind hier zu finden. Dazu zählen etwa die Waldsänger oder die Sandeidechsen. Die Menschen leben hier in Eintracht mit der Natur und mit einer einzigartigen Lebenseinstellung, die sich seit dem Mittelalter gehalten hat. Wir begegnen auch den vielfältigen Menschen im Nationalpark New Forest.


Am 20.04.14 17:05 - 17:50 Uhr auf 
rbb: Von Hasen und Lämmern
Sie sind die Symboltiere des Osterfestes und stehen für hohe Werte. Schon in vorchristlicher Zeit galt das Lamm als Zeichen für Unschuld, Reinheit und Frieden - der Hase als Synonym für Fruchtbarkeit, Fülle und Segen. Schafe gelten als die ältesten Haustiere der Welt. Man vermutet, dass sie schon vor 10 000 Jahren domestiziert wurden. Heute werden weltweit rund sechshundert Schafsrassen gezählt, und mit der "Skudde" weidet das kleinste Schaf Deutschlands auf Brandenburger Wiesen. Sprichwörtlich ist die Fruchtbarkeit der Hasen, die sich bis zu dreimal im Jahr fortpflanzen können und mit spektakulären Hochzeitstänzen jeden Beobachter verzaubern. Aber wie ergeht es Feldhasen und Schafen abseits der Feiertage im Alltag? In freier Wildbahn ist der Hase seit langem bedroht. Wird es ihn als Osterhasen womöglich bald nur noch aus Schokolade geben? Auch die Schafe sind als Landschaftspfleger in Deutschland eher geduldet als erwünscht. Der Film macht sich auf die Spuren zweier faszinierender Tierarten, die uns nur allzu vertraut erscheinen, bei näherer Betrachtung aber viel Unbekanntes und Überraschendes preisgeben.


Am 20.04.14 18:00 - 20:00 Uhr auf 
ServusTV: Expedition in die vergessene Welt
Ein Forscherteam bricht auf nach Venezuela in "die vergessene Welt" - zu einem abgelegenen Dschungelplateau. Bereits 1912 beschrieb der britische Schriftsteller Arthur Conan Doyle den venezuelanischen Tafelberg Mount Roraima in seinem Roman "Die vergessene Welt". Das Forscherteam trifft auf außergewöhnliche Tiere, Menschen und extreme Lebensräume im Tiefland und auf dem 2800 Meter hohen Mount Roraima.


Am 20.04.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Superpflanzen
Mit „Superpflanzen“ nimmt Dirk Steffens die Zuschauer mit in das Wunderreich der Pflanzen. Da finden sich anmutige Überlebenskünstler – wie Kakteen, die nur ein einziges Mal im Jahr, nur bei Vollmond, blühen oder auch Pflanzen, die als Mitwohnzentralen Tieren Schutz und Heimat bieten. Um sich vor Fressfeinden zu schützen, ziehen sich einige Pflanzen perfekte Tarnkleider an und werden nahezu unsichtbar in ihrer Umwelt. Der Palmengarten Frankfurt ist der Ausgangspunkt von Dirk Steffens Reise zu den Superpflanzen. Der Botanische Garten ist der größte Palmengarten Deutschlands und beherbergt über 14.000 Exemplare verschiedenster Pflanzen. Darunter findet sich auch ein absoluter Rekordhalter: Die Titanenwurz produziert - nur alle sieben Jahre - die größte Blüte überhaupt. Durch ihre Größe und ihren "Duft" wird sie von Insekten von Weitem geortet. Nach zwei Tagen ist der Zauber vorbei und sie schließt ihre atemberaubende Blüte wieder. Diesem und anderen Spektakeln begegnet Dirk Steffens im Palmengarten Frankfurt. Das Format lebt von dem Wechsel unterhaltsamer wie erkenntnisreicher Moderationen und Pflanzenaufnahmen aus der ganzen Welt. Wie bei der Terra X-Reihe „Supertiere mit Dirk Steffens“ schaffen auch bei diesem Format Animationen in den Moderationen eine zusätzliche Erklärebene, die hin und wieder auch ein Augenzwinkern erlauben.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 20.04.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 20.04.14 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Gefährliches Alaska
John Hudson ist Experte für Survival-Psychologie. Er unterrichtet militärische Überlebenstechniken, genannt SERE (Survival, Evasion, Resistance, Escape), und hat das Handbuch zum Überleben im Dschungel und in extremer Kälte für die britische Armee geschrieben. Der Engländer muss sich in dieser Episode in einer extrem lebensfeindlichen Umgebung behaupten. Weit abseits der Zivilisation kämpft der Royal-Air-Force-Instrukteur in den Weiten Alaskas gegen Hunger und Unterkühlung an.


Am 20.04.14 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Bear Grylls: Escape from Hell
Ein Archäologenteam wird im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko von Banditen überfallen. Schwer verletzt gelingt den Forschern die Flucht. Im Anschluss beginnt für Armando Anaya und seine Gefährten im Dschungel ein knallharter Überlebenskampf. Wie sollen die Männer dort ohne Wasser, Nahrung und Navigationsgerät überleben? Bear Grylls veranschaulicht in dieser Episode an den Originalschauplätzen dieses Falles die lebensbedrohlichen Gefahren des Regenwaldes.


Am 21.04.14 09:25 - 10:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten (1/3)
In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung. Doch wer glaubt, dass neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen kein Platz mehr für Wildlife und Natur bleibt, der irrt sich gewaltig. Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die dreiteilige Reihe "Wildes Indien".
(Teil 2 über Bengalische Tiger und Teil 3 über indische Wüsten direkt im Anschluss)


Am 21.04.14 12:15 - 13:00 Uhr auf 
arte: Brasilien - Wilde Gewässer
Im brasilianischen Nationalpark Iguaçu liegen Südamerikas berühmteste Wasserfälle. Symboltier des Iguaçu ist der Jaguar, dessen Schutz sich die örtlichen Gemeinwesen ebenso widmen wie der Förderung des Tourismus. Wildkatzen und andere seltene Tierarten entdeckt man auch in der Region Pantanal im mittleren Südwesen Brasiliens. Die Sumpflandschaft ist eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Hier fließen Flüsse aus allen Regionen Brasiliens zusammen und bilden eines der größten Ökosysteme des Landes. Die einzigartige Schwemmlandschaft umfasst unterschiedliche Vegetationen: von der Savanne über den Amazonas-Regenwald und Küstenregenwald bis hin zur Caatinga, einem Landstrich im Nordosten Brasiliens, dessen semiarides Klima durch sehr heiße, trockene Winter sowie heiße, regnerische Sommer gekennzeichnet ist. Diese Mischung bringt eine besonders reiche Artenvielfalt hervor. Die offene, flache und lichtdurchflutete Pantanal-Landschaft bietet ideale Bedingungen für die Beobachtung von Tieren, vor allem des frei lebenden Jaguars. Auch hier bemüht man sich sehr um den Tierschutz, im Jahr 2000 erklärte die UNESCO das Gebiet zum Weltnaturerbe.


Am 21.04.14 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Belize - Land zwischen Dschungel und Korallen
Entlang des Barriereriffs von Belize liegen etwa 200 kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Einige dieser Karibikinseln und Riffabschnitte sind als Nationalpark oder Meeresreservat ausgewiesen. Spektakuläre Tauchgänge mit Sicht auf Stalaktiten und Stalagmiten hält das berühmte Great Blue Hole bereit, eine unterseeische Doline mit einem Durchmesser von 300 Metern und einer Tiefe von 130 Metern. Der kleine mittelamerikanische Staat Belize ist bemüht, gleichermaßen sein Natur- und sein Kulturerbe zu schützen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Maya-Ruinen im Landesinneren, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf das dichte Blätterdach des Urwalds genießt. Der unter Naturschutz stehende Wald nimmt nicht weniger als die Hälfte der Fläche des Landes ein. Neben Bäumen, Pflanzen und Blumen beherbergt er Hunderte von Vogelarten, Schlangen, Jaguare, Margays (Langschwanzkatzen), Pumas, Stachelschweine und Brüllaffen.


Am 21.04.14 13:00 - 14:30 Uhr auf 
WDR: Unsere Landschaften - Paradiese im Wandel
Dichte Wälder im Sauerland, grüne Hügel im Bergischen, Felder und Hecken im Münsterland. In jeder Region Nordrhein-Westfalens hat die Landschaft ein anderes Gesicht. Überall leben Menschen in "ihrer" Landschaft. Sie haben ihre Umgebung über Jahrhunderte geprägt. Die Korbflechter an der Rur schneiden Zweige der Weiden am Fluss, die Bauern im Siegerland kämpfen seit Generationen mit dem Pflug auf den Äckern, treiben ihre Schweine zur Mast in den Wald und die Schmiede im Bergland bändigen die Bäche, um mit dem Wasser die Hämmer anzutreiben. Der Mensch verändert seine Landschaft ständig. Täler werden zu Talsperren, Wälder zu Feldern und im Rheinland graben riesige Bagger nach Braunkohle. Auch das ist Landschaft, vom Menschen gemacht, und auch sie ändert sich wieder. So prägen heute begrünte Abraumhalden das Ruhrgebiet, alte Schiffskanäle werden zu Biotopen und Sandgruben zu Baggerseen, an denen sich die Menschen im Strandbad erholen. Landschaft ändert sich immer.


Am 21.04.14 13:30 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Irans Grüner Gürtel
Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 unter dem Meeresspiegel liegt. Dazwischen liegt der grüne Gürtel Irans, den man so nicht erwarten würde: Tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften. An den Hängen wächst Tee und Tabak, ganz unten tropische Früchte, Reis und Gemüse aller Art, das bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Auf dem Basar in Rasht gibt es alles zu kaufen, was die Region an Kulinarischem zu bieten hat. Ein Sinnesrausch für Auge und Nase. Die 500 Quadratkilometer große Lagune von Anzali ist ein Naturpark mit einer Vielfalt an Fischen, Vögeln und Blumen.


Am 21.04.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (2/2): Wälder, Bäche, dunkle Höhlen
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".


Am 21.04.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Der erste Sommer
Der "Start ins Leben" kann für Tierkinder im Südwesten alles sein - behütet und umsorgt, aber auch spannend, aufregend und gefährlich. Die Dokumentation begleitet die Tiere im Südwesten bei ihrem "Start ins Leben". Die Zuschauer erleben die ersten Schritte von Wildkatzen, Waschbären und Wildschweinen, erfahren, warum die Untreue der Eltern Garant einer guten Erziehung sein kann und welche Eltern die besten sind - obwohl man es ihnen eigentlich nicht zutraut.


Am 21.04.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Bonanza in Alberta - Kanada und der Kampf ums Öl
Welcher Junge träumt nicht davon, als Cowboy das Lasso zu schwingen, als Trapper den Tieren nachzustellen oder als Bergsteiger die höchsten Gipfel zu bezwingen. In Kanadas Provinz Alberta werden solche Träume noch wahr - noch, denn die Ölindustrie verändert Land und Leute, verwüstet altes Indianerland und beschert Kanada sagenhaftes Wachstum.WDR-Reporter Markus Schmidt und sein Team treffen Cowboy und Indianer, Ölbosse und Ökoaktivisten.


Am 21.04.14 16:55 - 17:40 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (1/3): Unbeschwert im Dschungel
Vier kleine Tigerbabys sind die Hauptdarsteller der im indischen Dschungel gedrehten dreiteiligen Dokumentationsreihe. Beobachtet werden sie mittels Kameras, die an den Stoßzähnen von Elefanten befestigt sind oder in Baumstamm-Attrappen stecken. So gelingt ein einmalig packender und tiefer Einblick in das Leben und Aufwachsen der Tiger, bei dem sich dramatische Szenen und amüsante Momente abwechseln. Teil 1 zeigt die ersten Lebensmonate der Tigerjungen, die äußerst neugierig ihre Umgebung erkunden und von ihrer Mutter ständig vor lauernden Räubern geschützt werden müssen.


Am 21.04.14 17:10 - 17:50 Uhr auf 
rbb: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland. Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz.


Am 21.04.14 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (2/3): Verspielte Jäger
Die Tiger sind zu "Halbstarken" herangewachsen, sind aber noch immer niedlich und verspielt. Jetzt ist es für sie an der Zeit, die Jagd- und Kampftechniken zu erlernen, die sie später brauchen. Doch bei ihren ersten Jagdausflügen erleben die jugendlichen Tiger auch so manchen Misserfolg. Parallel zu ihnen wachsen natürlich auch andere Tiere des Dschungels heran, die entweder die gleiche Beute wie die vier Tiger jagen oder die Jungtiere selbst als Beute betrachten. Da ist dann der Schutz von Mutter oder Vater noch so manches Mal gefragt.


Am 21.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (3/3): Reif fürs eigene Revier
Der dritte Teil der Reihe begleitet die mittlerweile zu jungen Erwachsenen herangereiften Tigergeschwister auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit. Die niedlichen, schutzbedürftigen Tigerbabys sind jetzt zu jungen Erwachsenen herangereift, die gelernt haben, sich allein zu behaupten. Sie sind nun die "Könige des Dschungels", denen kaum ein Dschungelbewohner mehr etwas anhaben kann. Nun ist es an der Zeit, das eigene Revier zu finden. Die letzte Folge der Reihe begleitet sie dabei.


Am 21.04.14 18:40 - 19:26 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere, die Heimat der Sorben, eines Volks, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.


Am 21.04.14 18:55 - 19:45 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado
Der Cerrado im Herzen Brasiliens ist eine ausgedehnte Savannenlandschaft mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.


Am 21.04.14 20:15 - 21:50 Uhr auf 
WDR: Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel
Einmal die Welt aus der Vogelperspektive umrunden, die Zugvögel begleiten auf ihren oft Tausende von Kilometern weiten Wanderungen - das war der Traum des französischen Schauspielers und Produzenten Jacques Perrin, der für seine Kinofilme "Das Volk der Affen" (1986) und "Mikrokosmos" (1996) mehrfach ausgezeichnet wurde. 3 Jahre dauerten die Dreharbeiten, in denen Perrin und seine Crew 25 Länder der Welt bereisten, um insgesamt 44 Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und zu filmen. Mit Hilfe neuester Flugtechnik - u.a. wurden bei den Dreharbeiten ein eigens gebautes Ultraleichtflugzeug, Deltadrachen und ein ferngesteuerter Minihubschrauber eingesetzt - gelang es Perrins Team, Vögeln aus allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen zu folgen. In freier Wildbahn entstanden dabei Aufnahmen von einer Anmut und Schönheit, die so noch nie auf der Kinoleinwand zu sehen waren.


Am 21.04.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Tigerwald und Kranichsee - Eine Reise durch Chinas Nordosten
Sibirische Wälder, Auenlandschaften, die Heimat des Amur-Tigers. Der äußerste Nordosten Chinas ist geprägt von gigantischen Flüssen und weiten Ebenen. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die Wälder, die Oroqen. Sie waren Nomaden, bauten Zelte in Tipiform und sammelten Beeren. An den Ufern des Amur und des Sungari (Songhua) lebten Fischer, die Hezhen, vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst Kleidung aus Fischhaut. Heute können nur einige Nachfahren von den Traditionen ihrer Großeltern berichten. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind auch wichtiger Brutplatz für seltene Vogelarten. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest. Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 22.04.14 09:10 - 10:05 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Land der tausend Seen
Die Binnenseen und Marschlandschaften beherbergen eine große Vielfalt an Vögeln und Säugetieren. Diese mysteriösen, historischen Lebensräume bieten einigen außergewöhnlichen Wildtieren eine Heimat. Wie leben die Tiere in dieser komplexen und zersplitterten Region? Welche Tierarten bewohnen sowohl das Land als auch das Wasser? Die Seen und Marschlandschaften stellen eines der bemerkenswertesten Ökosysteme Europas dar.


Am 22.04.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Madagaskar ist - obwohl ein Teil Afrikas - doch Lebensraum einer völlig andersartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben sie, isoliert vom Rest der Welt, überleben können und sich ungestört weiterentwickelt. Die beiden Tierfilmer Dirk Blumenberg und Telse Meyer machen sich auf den Weg durch den wenig bekannten Südwesten der Insel. Uralte Dornenwälder sind ihr Ziel. Hier leben die nach römischen Totengeistern benannten Lemuren, Halbaffen, die es nur auf Madagaskar gibt. Doch nicht nur seltene Lemuren bewohnen die Trockenwälder der Insel. Die beiden Filmer stoßen auf dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende Schlangen. Längst ist auch der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Noch vor zwanzig Jahren konnte man sich nur mit Kompass in die Dornenwälder wagen. Heute durchschneiden gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Die Trockenwälder gehören zu den bedrohtesten Lebensräumen Madagaskars. Der Grund: Die Bevölkerung wächst rapide. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch die Tierfilmer finden auch hoffnungsvolle Zeichen, denn allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen.


Am 22.04.14 14:40 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Die Magie des Leoparden
Afrikanische Tierparks locken jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Wildlife-Tourismus nimmt rapide zu und sorgt damit für das Entstehen von Boomtowns wie Nelspruit und Hoedspruit rund um den Krüger Nationalpark. Heute leben hunderttausende Menschen zumindest indirekt von der Anziehungskraft des Safari-Abenteuers. Die Dokumentation "Die Magie des Leoparden" zeigt die mögliche Verbindung zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz sowie sozialer Gerechtigkeit beim afrikanischen Wildlife-Tourismus.


Am 22.04.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Skandinavien (1/7): Dänemark
Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Dokumentationsreihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Dieser Teil der Reihe widmet sich Dänemark: Einst aus dem Kulturland verdrängt, breiten sich hier Rot- und Damhirsch sowie Wildschweine seit einigen Jahren wieder aus. Seltene Vogelarten, wie Wanderfalken und Kraniche, brüten wieder. Zu den Naturschönheiten Dänemarks gehören die weißen Kreidefelsen der Insel Mön, endlose Dünenketten von Rubjerg Knude oder die weiten Hochmoore Jütlands, hier Lille Vildmose.


Am 22.04.14 16:20 - 17:00 Uhr auf 
arte: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen unseres Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


Am 22.04.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Zukunft der Wildtiere
"Es gibt kaum eine andere Zeit in meinem Leben, in der ich so viel gereist bin und so viel Neues gesehen und gelernt habe ...", resümiert der ehemalige Schönbrunner Tiergartendirektor Helmut Pechlaner. "Nach Flugkilometern gemessen habe ich, gemeinsam mit Regisseur Heinz Leger, den Globus mehrmals umrundet, denn wir wollten ja von allen Kontinenten berichten und Tierarten vorstellen, die bedroht sind, aber auch die Maßnahmen zeigen, die zu ihrem Schutz ergriffen werden.


Am 22.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen (1/2): Von den Alpen zum Rhein
Deutschlands Binnengewässer, unsere Flüsse, Bäche und Seen sind ein farbenprächtiges und teilweise kaum entdecktes Refugium unserer Natur. Kaum ein Gewässer gleicht dabei dem anderen. Verborgen liegt dort eine oft bizarre und fremde Welt: Vom Mikrokosmos millionenfach tanzender Kleinstorganismen, über exotische Fremdeinwanderer bis hin zu den Giganten der Tiefe - Stör und Waller gehören zu den größten Süßwasserfischen der Erde. Eine außergewöhnliche Expedition führt den Zuschauer von den schneebedeckten Gipfeln und Gletschern der Alpen über den Königs- und Bodensee, durch die artenreiche Wutachschlucht im Schwarzwald und in die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den Altrheinauen, Deutschlands Amazonas. Die Filmemacher zeigen das vielleicht farbenprächtigste Bild von Deutschlands heimischer Natur, mit Sicherheit aber das unbekannteste: unsere heimischen Wasserwelten.


Am 22.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Im Dschungel der Waldelefanten
Afrikanische Elefanten ziehen nicht nur durch die endlosen Savannen Afrikas, ein Drittel von ihnen lebt dort in dichten Urwäldern. Sie bilden sogar eine eigene Unterart. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. Seit 18 Jahren beobachtet sie die Tiere auf den Urwaldlichtungen von Dzanga Baï und versucht, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Kein anderes Projekt beschäftigt sich länger mit der Erforschung der Waldelefanten. Im Laufe der Jahre hat Andrea Turkalo mehr als 3.400 Elefanten identifiziert, ihr Verhalten studiert und ihre Lebensläufe verfolgt. Niemand weiß mehr über die Dickhäuter als sie. Inzwischen versteht die Amerikanerin sogar deren Sprache. Sie hat die Bedeutung von mehr als 30 verschiedenen Lauten entschlüsselt. Die Elefantenforscherin hofft, dass dieses Verständnis vielleicht sogar dazu führt, dass die Waldelefanten in Zukunft besser geschützt werden können.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 22.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Holzlüge
Passend zum Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" boomt die Nachfrage nach Holz. Erstmals werden mehr als 50 Prozent des Holzes energetisch genutzt, das heißt, wir verfeuern es als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn bei uns gibt es immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch noch staatlich gefördert. Die Folge: ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Aber kann es das geben? Den perfekten Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch klimaschonend? Nein, kann es nicht. "45 Min"-Autorin Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr nach hinten losgeht.
Ein Kriterium wird dabei nur selten deklariert: die Herkunft des Holzes. Schon längst bestücken sich die Händler mit Ware aus Osteuropa, trotz der Transportkosten offenbar ein gewinnbringendes Geschäft. Doch wie kann auch bei Importware sichergestellt werden, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt, die gewonnenen Stämme aus legalem Einschlag stammen? Weiß der Kunde am Ende, was er kauft und verfeuert? "45 Min" verfolgt die Spur des Brennholzes bis nach Osteuropa und zeigt die Folgen des Holzbooms und mangelnder Kontrollen.
Auch das Märchen vom CO2-neutralen Holzpellet bekommt Risse. Massiv beworben und finanziell gefördert, scheint es zu schön, um wahr zu sein. Ist es auch nicht. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen, werden immer begehrter, nicht nur für die Biomassekraftwerke, sondern auch für den heimischen Ofen. Pelletwerke werben mit Produkten "aus heimischen Wäldern", bei näherem Hinsehen zeigt sich: Heimisch ist lediglich das Sägewerk aus dem sie die Späne beziehen, nicht aber das Ursprungsland der Hölzer.


Am 23.04.14 07:35 - 08:20 Uhr auf 
ZDFneo: Anaconda Wanted
"Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen" - Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Längenrekorde: Von Dreißig-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. Tatsache ist, dass die gewaltigen Schlangen enorme Ausmaße erreichen. Es stimmt aber ebenso, dass nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vorliegen. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus - er wurde niemals eingelöst. Ein Team aus deutschen Biologen und Tierfilmern wagt nun in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Unterstützt von Einheimischen und ausgestattet mit modernster Technik, wollen sie eine möglichst große Riesenschlange aufspüren. Doch es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Anakondas lieben das Wasser und halten sich oft im Verborgenen auf. Das Team legt Hunderte von Kilometern im Geländewagen, zu Fuß oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Tatsächlich können die Filmemacher seltene Szenen von Anakondas einfangen.


Am 23.04.14 08:20 - 09:05 Uhr auf 
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt. Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen heraufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als 10 Kilometer.


Am 23.04.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Borneos Zwergelefanten
Die dichten Regenwälder Borneos sind die Heimat von Zwergelefanten. Die kleinen Dickhäuter sind äußerst scheu und wurden noch nie so nah gefilmt. Der Kameramann Michael Wong hat großes Glück. Gemeinsam mit dem Ranger Engelbert Dausip und dem Zoologen Prutho Fernando wurde er von einer Familiengruppe geduldet und konnte so einmalige Aufnahmen der "Zwerge" machen. DNA-Analysen lieferten jetzt ein sensationelles Ergebnis: Die Zwergelefanten sind nicht - wie lange vermutet - verwilderte Arbeitselefanten, sondern eine eigene Unterart.


Am 23.04.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Skandinavien (2/7): Norwegen
Norwegen bietet raue Landschaften: tiefe Fjorde, karge Tundren und endlose Bergwälder. Während es in den Bergen bitterkalt wird, sorgt der Golfstrom nahe des Polarkreises für ein mildes Klima. Neuschnee im Sommer - in Norwegens Tundren und auf den Hochebenen ist das nicht selten. Das nördlichste Land Europas hat sich ein wenig Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher haben vor langer Zeit Gebirge abgeschliffen und Fjorde geformt.


Am 23.04.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.


Am 23.04.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten
In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.


Am 23.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen (2/2): Vom Harz bis zur Nordsee
Unsere heimischen Gewässer: Vom Harz über die Mecklenburger Seenplatte und die Elbe bis zur Nordsee finden sich die vielleicht geheimnisvollsten Biotope in ganz Deutschland. Zahllose Tier- und Pflanzenarten erschaffen einen faszinierenden, ganz eigenen Kosmos. Im zweiten Teil der Reihe "Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen" vermittelt eine weitere Expedition spannende Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt. Sie folgt noch einmal der Kraft des Wassers, das der "Motor" jener faszinierenden Lebensräume ist.


Am 23.04.14 19:20 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Wir bereisen den Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands. Der Naturpark ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.


Am 23.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, starb dann aber in den meisten Flüssen Deutschlands aus. Zu hohe Wehre und die Zerstörung naturnaher Bäche und Flüsse verhinderten den sprungfreudigen Wanderfischen endgültig die Rückkehr in ihre angestammten Laichgebiete. Viele Naturfreunde träumen von der Wiederkehr der Lachse in heimische Gewässer und kämpfen für die Renaturierung von Bächen und Flüssen. Der Film folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. In eindrucksvollen Bildern porträtiert der Film nebenbei die wunderbare Tier- und Naturwelt Niedersachsens, die entlang der Flüsse zu entdecken ist. Hier leben noch Wildkatze, Fischotter oder Waschbär.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 24.04.14 01:05 - 01:45 Uhr auf 
N24: Flammenhölle im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.
(Wdh. heute 9.05-10.00 Uhr)


Am 24.04.14 02:20 - 03:05 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (1/2): Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent". Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.


Am 24.04.14 03:05 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren (2/2): In den Anden
Der zweite Teil der Südamerika - Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im "Reich des Kondors", begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosi. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gewonnen. Die Bergwerke begründeten zum einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft. Jährlich fordert das Bergwerk 50 Tote, doch der Traum vom Wohlstand lässt die Armen Boliviens noch immer nicht ruhen. Der Film zeigt nicht nur die atemberaubende Schönheit der Anden, sondern lenkt seinen Blick auch auf die sozialen Veränderungen des Kontinents, der auch für viele Europäer nach dem 2.Weltkrieg zur neuen Heimat wurde.


Am 24.04.14 11:50 - 12:50 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Wälder im Nebel
Die historischen Hochlandwälder Westeuropas bieten einer erstaunlichen Anzahl von Pflanzen und Tieren ein Zuhause. Große Säugetiere aber auch mikroskopisch kleine Insekten leben hier Seite an Seite unter den hohen Bäumen der Wälder. In den Hochlandwäldern gibt das Tageslicht den Takt vor. Der Sonnenaufgang und -untergang beeinflusst das Wachstum der Pflanzen und das Verhalten der Tiere.


Am 24.04.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bilderbuch Deutschland - Der Reinhardswald
Im Reinhardswald, dem größten geschlossenen Waldgebiet Hessens, lässt sich die Kulturgeschichte des Waldes weit zurückverfolgen. Hier steht der wohl älteste Baum Deutschlands, die fast 1.500 Jahre alte Gerichtseiche. Über die Jahreszeiten hinweg begleitet die Filmautorin das Schaffen der Menschen, gibt Einblick in das Leben des Revierförsters Horst Stockhecke, der von seinem ganz persönlichen Verhältnis zu dem Wald erzählt, in dem er seit rund 25 Jahren arbeitet. Fuhrunternehmer Gerhard Wenzel, der das Holz schon in dritter Generation aus dem Wald holt, erinnert sich, wie er vor Jahrzehnten die Stämme zu den Flößern an die Weser brachte. Das "Bilderbuch Deutschland" zeichnet ein feinfühliges Porträt des nordhessischen Waldes.


Am 24.04.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Skandinavien (3/7): Schweden
Den hohen Norden Schwedens mit seinen urwüchsigen Wäldern, Seen-und Heidelandschaften, den Hochlagen des Sarek Nationalparks und den Schäreninseln der Ostsee teilen sich Elche, Braunbären, Vielfraße, Robben und unzählige Vogelarten. Im Frühjahr bekommt die wilde Gegend zusätzlich Mitbewohner auf Zeit. Singschwäne fliegen ein, um hier ihre Jungen zu bekommen und kämpfen um die besten Brutplätze. Auf Elche trifft man in Schweden fast überall. Doch in der geschützten Wildnis des Nordens kommen sie besonders häufig vor. Hier kann man sie im Frühjahr mit ihren Kälbern und im Herbst bei ihrem Liebeswerben besonders gut beobachten. Der Einzige, den sie hier fürchten müssen, ist ihr Mitbewohner, der Braunbär.


Am 24.04.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt.


Am 24.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons jagen auf Bäumen ihre Beute, und gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Um am Kongo zu überleben, mussten sich die Tiere an extreme Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht, zum Beispiel Fische mit Lungen oder Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Dem Flusslauf folgend, führt die Flussreise weiter in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter der Stadt Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene, kleine Lebensräume. Wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und Aalwels haben hier ganz eigene Strategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser zu überleben. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie "das Dorf der Elefanten". Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos.


Am 24.04.14 19:20 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren und ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.


Am 25.04.14 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Umweltökonomie - Was "kostet" eine Art?
Braucht die Welt Schabrackentapire? Würde irgendjemand überhaupt merken, wenn es sie nicht mehr gäbe? Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen diese launischen Tiere. Der Nürnberger Tiergarten leitet nämlich das europäische Zuchtprogramm für Tapire. So ein Programm kann einer ganzen Art das Leben retten. Doch bei welchen Tieren und Pflanzen ist so ein Aufwand wirklich sinnvoll? Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten ist schlicht unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollten wir mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um wenigstens die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann. Die seltene Oman-Banane Umq Bir oder der geheimnisvolle Meeresschwamm Suberites zeigen, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als eine andere.


Am 25.04.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Tierparadies am Äquator - Ugandas Queen-Elizabeth-Nationalpark
Der Queen-Elizabeth-Nationalpark, Afrikas grüne Perle am Äquator, liegt im Westen Ugandas, an der Grenze zum Kongo. Eine faszinierende Landschaft aus tropischen Wäldern, Kraterhochland und Sümpfen. Allein 2.000 Elefanten lassen sich inzwischen wieder in der Savanne beobachten. In den Seen, Flüssen und Sumpfgebieten haben 5.000 Flusspferde einen sicheren Lebensraum. Lange Zeit hatte das tropische Tierparadies unter den Wirren des Bürgerkriegs in Uganda gelitten. Doch seit Mitte der 1980er Jahre setzten sich die deutschen Biologen Wilhelm und Peter Möller für den Schutz des Queen-Elizabeth-Nationalparks ein - mit großem Erfolg, denn das Tierparadies am Äquator ist zu neuem Leben erblüht. Die Dokumentation "Tierparadies am Äquator" führt in den Queen-Elisabeth-Nationalpark und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Tierwelt im Westen Ugandas.


Am 25.04.14 13:50 - 14:40 Uhr auf 
ServusTV: Erwachsenwerden bei den Kayapo
Im Norden von Brasilien leben im Amazonasbecken Beptoy und Baka. Die zwei jungen Männer im Alter von 20 Jahren gehören dem Stamm der Kayapo an. Um als erwachsene Kayapo-Krieger anerkannt zu werden, müssen sie einen bestimmten Initiationsritus durchleben. Ihre Aufgabe ist es das Nest der Amyu, der gefährlichsten Wespe des Waldes, auch "Killerwespe" genannt, anzugreifen.


Am 25.04.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Sümpfen Louisianas
Immer locker bleiben! Ex-Soldat Mykel trifft beim ersten Orientierungsversuch in den Sümpfen Louisianas bereits nach fünf Minuten auf einen stattlichen Alligator. Und der Survival-Experte beschließt spontan, seiner Frau diese Begegnung zu verschweigen. Schließlich hat Ruth schon auf die Mokassinschlangen, die dort überall herumkriechen, äußerst unentspannt reagiert. Außerdem hat das Paar genügend andere Probleme zu bewältigen: Einen trockenen, halbwegs sicheren Schlafplatz finden die zwei zur Not hoch oben in den Bäumen. Doch Mykel und Ruth müssen auch schnellstens ein Feuer entfachen, um Trinkwasser abzukochen. In der trüben Brühe, in der die beiden seit Ewigkeiten herum waten, wimmelt es nämlich von Bakterien und Parasiten.


Am 25.04.14 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Sakura - Japan blüht auf
Das Leben im modernen Japan ist gekennzeichnet von Hektik und Stress. Doch jedes Jahr im Frühling schaffen es die zarten, weißen bis rosafarbenen Blüten der Kirschbäume, die Menschen in ihrem alltäglichen Tun innehalten zu lassen. Japans 'fünfte Jahreszeit', die Kirschblüte, verzaubert das ganze Land. Tausende reisen aus den Städten an, um dieses Wunder der Natur zu bestaunen. Mitten in Hektik und Stress des modernen Japan ereignet sich in jedem Frühjahr etwas, das die Menschen aus ihrem Alltag holt. Die weißen bis zartrosa Blüten der Kirschbäume entfalten sich überall auf dem Inselstaat. Mit ihnen beginnt in Japan die "fünfte Jahreszeit". Sakura, die Kirschblüte, ist das Ereignis und Hanami, die Kirschblüte anschauen, lautet die darauf folgende Losung. Mehrfach täglich gibt es auf allen Fernseh- und Radiokanälen Vorhersagen, wann sich der Blütenzauber an welchem Ort ereignen wird. Reiseveranstalter organisieren Touren quer durchs ganze Land zu den besten Beobachtungsposten. Japan gerät in einen wahren Ausnahmezustand - aber in einen wunderbaren Ausnahmezustand mit Menschen, die staunen, sich von dieser Schönheit bezaubern lassen und sie mit Leib und Seele gemeinsam feiern. Die Dokumentation reist an den Ursprungsort des Sakura-Kults ins Gebirge, beobachtet Baumdoktoren bei der Pflege ehrwürdiger Kirschbäume, besucht Klostergärten und ein Genlabor, begleitet feiernde Japaner in Parks und auf Friedhöfe. Die Sendung zeigt, warum und wie es die Kirschblüte schafft, Jahr für Jahr ein ganzes Land zu verzücken.


Am 25.04.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Belize
Das kleine, dünn besiedelte Land an der zentralamerikanischen Karibikküste gehörte einst zum Reich der Maya. Etwa die Hälfte der ehemaligen britischen Kolonie ist mit dichtem Urwald bedeckt, der voller Gefahren steckt: Im Dschungel von Belize wimmelt es von wilden Tieren, darunter Jaguare, Krokodile und Schlangenarten, deren Biss tödlich sein kann. Eine ausgewachsene Königsboa, auf die Bear Grylls bei seinem Survival-Trip durch diese extreme Region stößt, erweist sich für den Überlebens-Künstler aber als Glücksfall: Das Tier ist ungefährlich, weil bereits tot, und eignet sich damit bestens als Nahrungsquelle.


Am 25.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (2/2): Im Reich der Menschenaffen
Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels am Fluss Kongo stürzt ein Silberrücken, Anführer einer Sippe von Flachlandgorillas. Doch das massige Tier wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert es sich um seine Familie. Zwei weitere nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und der Kongo hat ihre Evolution entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo, entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, die sich sehr von der der Schimpansen unterscheidet. Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex. Erstmals vergleicht die Dokumentation das Sozialverhalten der drei großen Primaten der Kongo-Region - mit überraschenden Ergebnissen. Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen - an manchen Stellen ist er über 200 Meter tief, tiefer als jeder andere Fluss der Erde. Selbst hier unten gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal hat sich perfekt an das Leben in der Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara-Nationalparks nimmt er Tausende kleiner Wesen mit auf seine Reise ins Meer. Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden, und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.


Am 25.04.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Abenteuer Harz - Unterwegs mit Sascha Hingst
Der Harz ist eine einzigartige Naturlandschaft und ein Ferienparadies zugleich. Mit seinen geheimnisvollen Wäldern, reißenden Flüssen, tiefen Tälern und Schluchten gehört Deutschlands nördlichstes Gebirge zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. rbb-Moderator Sascha Hingst macht sich auf zu einer ganz besonderen Harz-Reise. Mit dem Mountainbike geht es hinauf auf den Brocken, mit der längsten Seilrutsche Europas über die Rappbodetalsperre und im kleinen Dorf Wieda versucht er sich mit der Kettensäge als Holzschnitzer. Unterwegs trifft er Menschen, die sich im Harz ihren Traum erfüllt haben.


Am 26.04.14 01:35 - 02:25 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bulgarien
"Naturschützer im Einsatz" präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. In dieser Folge geht es um den Naturschutz in Bulgarien. Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. 1934 wurde der erste Naturpark eröffnet, aber während des kommunistischen Regimes wurde der Naturschutz vernachlässigt. Erst mit Einführung der Demokratie konnten Naturschützer ihre Meinung kundtun. Nach dem EU-Beitritt in 2007 wurden Programme entwickelt, um etwa den Naturschutz von Bären, Geiern und Steinadlern zu gewährleisten.


Am 26.04.14 02:25 - 03:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kambodscha
"Naturschützer im Einsatz" präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Kambodscha besitzt eine äußerst mannigfaltige Flora und Fauna. Dazu gehören feuchttropische Urwälder und Dschungel, welche ein Zufluchtsort sind für den am besten erhaltenen Artenreichtum in Südostasien. Die schnelle ökonomische Entwicklung und das starke demographische Wachstum bedrohen diesen natürlichen Naturraum. Projekte zum Bau von Dämmen und landwirtschaftliche Konzessionen zerstören unwiderbringlich die letzten Naturschätze Kambodschas.


Am 26.04.14 07:00 - 07:30 Uhr auf 
arte: Das Klimapuzzle - Wie berechenbar ist das Klima von morgen?
Gletscher schmelzen, Meeresspiegel steigen, Wetterextreme nehmen zu - die Auswirkungen des Klimawandels lassen sich weltweit beobachten. Doch beobachten alleine reicht nicht. Schließlich müssen wir wissen, was in 20, 50 oder 100 Jahren auf uns zukommt. Mit Hilfe von Computermodellen versuchen Forscher deshalb Szenarien für ein verändertes Weltklima zu entwickeln. Doch kann man den Klimawandel tatsächlich simulieren? Eine Gruppe von Forschern ist da skeptisch. Denn Veränderungen in Ökosystemen und ihre Folgen lassen sich nur schwer berechnen. In aufwendigen Freilandexperimenten schicken sie deshalb Wiesen, Wälder und Meere auf eine Reise in die Klimazukunft. Dabei erleben sie große Überraschungen: Die Ökosysteme reagieren anders als erwartet. Wie komplex allein die Vorgänge im Ozean sind, erfahren die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner im Sea-Life-Aquarium in München. Biologen und Techniker simulieren hier mit gewaltigem Aufwand mitten in der bayerischen Hauptstadt ein Stück intakte Meereswelt. Im Aquarium müssen Temperatur, Salzgehalt und PH-Wert permanent überwacht werden - denn schon kleinste Veränderungen können das gesamte Ökosystem aus dem Takt bringen.


Am 26.04.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Land unter
Keine Zeit zum Verschnaufen! Nach der Schufterei im Biber-Sumpf kommt es für Bobby Goodson und seine Männer noch dicker. Die zwei Moorgebiete, in die es die Urgesteine verschlägt, sind bei den Holzfällern der Region wegen ihrer tückischen Untiefen gefürchtet. Stellenweise ist das Wasser dort zwei Meter tief. Aufgrund der gefährlichen Arbeitsbedingungen haben dort in der Vergangenheit viele Companies kapituliert. Auch Bobby und seine Jungs mussten nach heftigen Regenfällen in der letzten Saison die Arbeit einstellen. Doch frisch geschlagenes Holz im Wert von über 60.000 Dollar lässt man nicht einfach im Morast verrotten. Also wagen die Männer einen zweiten Versuch.


Am 26.04.14 09:35 - 10:20 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf.
(Ein weiterer Film über das Waldviertel direkt im Anschluss, von 10.20-11.05 Uhr)


Am 26.04.14 10:40 - 11:20 Uhr auf 
arte: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen unseres Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


Am 26.04.14 12:00 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Deutschlands älteste Bäume (1/2): Hundert Jahre und viel mehr
Unsere Beziehungen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Besonders die ganz alten und großen Exemplare faszinieren uns. Der Mensch hat schon immer Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer zu jener Zeit. Die Kirche übernahm später den Baumkult, und so entstanden etwa die Marienlinden. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, stehen bedeutende und alte Bäume immer noch hier und da in der Kulturlandschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume. Manche von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und werden seit jeher von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt. Alte Bäume sind aber auch immer besondere Lebensräume. Auf einigen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Pretiosen aus der Insektenwelt, wie Hirschkäfer und Schillerfalter, oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen.
"Deutschlands älteste Bäume" lädt zu einer Reise zu den größten Bäumen Deutschlands ein, stellt die beeindruckendsten Veteranen "persönlich" vor und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann. Der Zuschauer erlebt Naturmonumente wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr. Allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufwendige Kameratechniken wie Seilbahn-, Kran- und Endoskopfahrten lassen die Baumgebilde lebendig werden. Der Film zeigt die beeindruckendsten Baumgestalten Deutschlands bei den schönsten Wetterstimmungen: bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Das alles macht "Deutschlands älteste Bäume" zu einem besonderen Dokumentarfilmerlebnis.


Am 26.04.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Deutschlands älteste Bäume (2/2): Die Tausendjährigen
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen.
Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden.
Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.


Am 26.04.14 13:10 - 13:35 Uhr auf 
3sat: Welpenalarm im Forsthaus (1/5)
Frühling im Forsthaus Herschdorf bei Leutenberg, idyllisch gelegen im Thüringer Schiefergebirge. Die Försterin Grit Leeder ist gerade mit ihrem Dackelmädchen Distel vom Tierarzt nach Hause gekommen. Die Geburt der Welpen ist schief gegangen. Kaiserschnitt, Notoperation. Werden es die sechs Welpen schaffen? Auch die Hannoversche Schweißhündin Hekla hat vor acht Tagen Junge bekommen. In den nächsten zehn Wochen muss Grit nun zwei Würfe aufziehen und neue Besitzer für die Hunde finden. Über zehn Wochen begleitet die Dokumentation "Welpenalarm im Forsthaus" die Försterin Grit Leeder bei ihrer täglichen Arbeit.
(Teile 2-5 direkt im Anschluss, jeweils 25 Minuten bis 15.15 Uhr)


Am 26.04.14 14:00 - 14:45 Uhr auf 
rbb: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamanen
In Flip-Flops durchkämmt Edje Doekoe den Dschungel von Suriname. Immer auf der Suche nach Medizin - Buschmedizin, denn er ist Dschungeldoktor. "Meine Vorfahren waren afrikanische Sklaven", erklärt Edje, "sie haben die Buschmedizin mit Hilfe der Indios, der Ureinwohner Surinames, erlernt." Edjes Stamm der Saramakaner hat seine Wurzeln in Afrika. Sie wurden vor Jahrhunderten auf Sklavenschiffen nach Suriname verschleppt. Viele flohen von den Zuckerplantagen tief hinein in den Süden des Landes. Dort leben sie heute noch. Doch viele der Saramakaner verlassen ihre Dörfer, denn ein Goldrausch ist ausgebrochen. Für Edje ist das erschreckend, denn dadurch wird der Urwald rasant vernichtet und Flüsse durch Quecksilber vergiftet. Er macht sich auf eine Reise durch Suriname, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen und um sich in der Dschungel-Medizin fortzubilden. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern und beschäftigt sich mit den ärmlichen Lebensumständen in den Indio-Dörfern. Die Hauptstadt Paramaribo ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier treffen die Nachfahren der afrikanischen Sklaven auf Hindus, Javaner, Chinesen und Libanesen. Suriname, das kleinste Land Südamerikas, ist ein schillerndes Mosaik der Kulturen der Welt.


Am 26.04.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
rbb: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Hunderte von Inseln, malerische Buchten, tiefblaues Wasser - Kroatien ist der Inbegriff der Adria schlechthin. Nur wenige Kilometer hinter der tiefblauen Adria erheben sich Berge, fast 2000 Meter hoch, Karstlandschaften von bizarrer Schönheit. Die üppigen Wälder Kroatiens bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. In den Dörfern mit ihren 200-jährigen Holzhäusern leben mehr Störche als Menschen.


Am 26.04.14 15:15 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Auf den Spuren von Isegrim
Der Museumspädagoge Jan Hellwig vom Wildpark Eekholt ist einer von 36 ehrenamtlichen Wolfsbetreuern in Schleswig-Holstein. Mit Hilfe von Fotofallen bekamen sie ein erstes Foto eines frei lebenden Wolfs in Schleswig-Holstein, ein absoluter Glücksfall. Nun muss das Alter des Wolfs bestimmt, sein Aktionsradius festgestellt und weitere Beweise gesammelt werden. Von seinem Chef bekommt Jan Hellwig dabei volle Unterstützung. Wolf von Schenck ist Geschäftsführer des Wildparks Eekholt, dem Wolfsinformationszentrum des Landes Schleswig-Holstein.


Am 26.04.14 15:30 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald - Zwischen steilen Felsen und sonnigen Reben
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.


Am 26.04.14 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Tier gewinnt - Baustopp für den Artenschutz
Was tausenden Demonstranten nicht gelingt, das schaffen oft kleine unscheinbare Tierchen. Etwa 300 geschützte Tier- und Pflanzenarten haben in Deutschland die Macht, Bauvorhaben zu stoppen. Ob der Weiterbau der Autobahn A49 in Hessen, der Bau einer Wohnsiedlung in Hamburg oder die Planung einer ICE-Strecke der Deutschen Bahn durchs Havelland - Juchtenkäfer, Feldhamster, Fledermäuse, Kammmolche und Co. schaffen es, ganze Bauvorhaben zu verhindern oder zu verzögern. Genehmigungsbehörden müssen auf strengen Artenschutz achten, seit die Umweltgesetze in den vergangenen Jahren verschärft worden sind.


Am 26.04.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wilde Pyrenäen
Gut vierhundert Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. In der französischen "Cirque de Gavarnie" ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf und Bären wandern durch die Schlucht von Aran. Die Bartgeier kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis, um im Segelflug nach Beute zu suchen. Mitte Juli verlässt der Bartgeiernachwuchs sein Nest, in eine Welt voller Abenteuer, in eine Welt von atemberaubender Schönheit.


Am 26.04.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 27.04.14 00:20 - 01:15 Uhr auf 
tagesschau24: Die Holzlüge
Passend zum Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" boomt die Nachfrage nach Holz. Erstmals werden mehr als 50 Prozent des Holzes energetisch genutzt, das heißt, wir verfeuern es als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn bei uns gibt es immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch noch staatlich gefördert. Die Folge: ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Aber kann es das geben? Den perfekten Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch klimaschonend? Nein, kann es nicht. "45 Min"-Autorin Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr nach hinten losgeht.
Ein Kriterium wird dabei nur selten deklariert: die Herkunft des Holzes. Schon längst bestücken sich die Händler mit Ware aus Osteuropa, trotz der Transportkosten offenbar ein gewinnbringendes Geschäft. Doch wie kann auch bei Importware sichergestellt werden, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt, die gewonnenen Stämme aus legalem Einschlag stammen? Weiß der Kunde am Ende, was er kauft und verfeuert? "45 Min" verfolgt die Spur des Brennholzes bis nach Osteuropa und zeigt die Folgen des Holzbooms und mangelnder Kontrollen.
Auch das Märchen vom CO2-neutralen Holzpellet bekommt Risse. Massiv beworben und finanziell gefördert, scheint es zu schön, um wahr zu sein. Ist es auch nicht. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen, werden immer begehrter, nicht nur für die Biomassekraftwerke, sondern auch für den heimischen Ofen. Pelletwerke werben mit Produkten "aus heimischen Wäldern", bei näherem Hinsehen zeigt sich: Heimisch ist lediglich das Sägewerk aus dem sie die Späne beziehen, nicht aber das Ursprungsland der Hölzer.


Am 27.04.14 06:30 - 07:15 Uhr auf 
arte: Die Letzten ihrer Art - Das Ende der Weißen Nashörner
In der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte Breitmaulnashorn, noch in freier Wildbahn zu erleben, machen sich Stephen Fry und Mark Carwardine auf in Richtung Demokratische Republik Kongo. Auf ihrem Weg besuchen sie die Schimpansen-Rettungsstation auf der Insel Ngamba in Uganda. Stephen, der zwar gegen alle Seuchen dieser Welt geimpft ist, aber nun von einer banalen Erkältung in Schach gehalten wird, darf lediglich aus der Ferne zuschauen, wie verwaiste Schimpansenbabys zum ersten Mal mit erwachsenen Artgenossen zusammengeführt werden. Ein wichtiger Schritt für die anstehende Auswilderung der Tiere. Weiter auf der Reise Richtung Kongo machen die beiden Abenteurer Halt im Bwindi-Nationalpark. Hier lebt die Hälfte der letzten wilden Berggorillas der Welt, einer extrem gefährdeten, majestätischen Tierart. Eine denkwürdige Begegnung für Stephen Fry und Mark Carwardine. Weiter geht es zum Queen Elizabeth National Park, wo sich die beiden ein Programm zum Schutz wilder Tiere erklären lassen und unerwarteten Besuch von Elefanten bekommen.


Am 27.04.14 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Letzten ihrer Art: Das Aye-Aye - Das hässlichste Tier der Welt
Auf der Ostafrika vorgelagerten Insel Madagaskar lebt das sagenumwobene Aye-Aye. Es ist ein nachtaktiver Lemur und - wie sich die Landesbewohner erzählen - so hässlich, dass es jedem, der es direkt ansieht, den Tod bringt. Die Inselbewohner sind sich so sicher, dass das Aye-Aye ein Unglücksbote ist, dass Stephen Fry und Mark Carwardine sich fragen, ob sie einem solch hässlichen Zeitgenossen tatsächlich in die Augen schauen wollen. Zunächst reisen sie nach Nosy Mangabe, einer idyllischen kleinen Insel, auf der sie zwar kein Aye-Aye sehen, dafür aber Ringelschwanz-Lemuren und Sifaka, eine weitere Lemurenart. Die Reisenden erfahren, warum das Aye-Aye so stark gefährdet ist: Zum einen wurde und wird es aus Gründen des Aberglaubens verfolgt. Und zum anderen wird sein Lebensraum zunehmend abgeholzt. Die beiden Reisenden machen sich auf den Weg nach Kirindy, einem zu großen Teilen unerforschten Urwald, der vielen Lemurenarten eine letzte Zuflucht bietet. In der dortigen Forschungsstation sehen der Zoologe und der Schauspieler einen winzigen Mausmaki, der erst vor kurzem entdeckt wurde und nach seiner Entdeckerin den schönen Namen "Madame Berthe" erhielt.


Am 27.04.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlamm im Getriebe
Ein Königreich für einen Schaufelbagger! Ohne ihre schweren Maschinen sind Bobby Goodsons Männer im Wald vollkommen aufgeschmissen, denn ein kapitaler Motorschaden hat das Arbeitsgerät der Holzfäller außer Gefecht gesetzt. Als Goodson erfährt, was ihn diese technische Panne kosten wird, bleibt ihm fast die Luft weg. Sage und schreibe 17.000 US-Dollar muss der Holzfäller-Veteran für den Austausch-Motor berappen, doch ihm bleibt keine Wahl. Steht der Bagger weiter still, kommt ihn die Sache am Ende noch teurer. Aus der Hillburn-Parzelle erreichen den Firmenboss ebenfalls schlechte Nachrichten: Die mickrigen Baumstämme in der Region liefern nur Holz von minderer Qualität.


Am 27.04.14 09:50 - 10:30 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (1/3): Unbeschwert im Dschungel
Vier kleine Tigerbabys sind die Hauptdarsteller der im indischen Dschungel gedrehten dreiteiligen Dokumentationsreihe. Beobachtet werden sie mittels Kameras, die an den Stoßzähnen von Elefanten befestigt sind oder in Baumstamm-Attrappen stecken. So gelingt ein einmalig packender und tiefer Einblick in das Leben und Aufwachsen der Tiger, bei dem sich dramatische Szenen und amüsante Momente abwechseln. Teil 1 zeigt die ersten Lebensmonate der Tigerjungen, die äußerst neugierig ihre Umgebung erkunden und von ihrer Mutter ständig vor lauernden Räubern geschützt werden müssen.
(Wdh. morgen 18.25-19.10 Uhr)


Am 27.04.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Im Osten Europas befindet sich eine einzigartige Landschaft aus Wäldern, Wiesen, Sümpfen und Seen, die das Zuhause für eine Vielzahl seltener Tierarten ist. Doch die scheinbare Idylle trügt. Menschenleere Geisterstädte sind das Überbleibsel früherer Tage, in denen Menschen das Gebiet um Tschernobyl besiedelten. Heutzutage dürfen sie nur noch mit Genehmigung in das Sperrgebiet zwischen der Ukraine und Weißrussland. Zu groß ist auch fast drei Jahrzehnte nach der Atomkatastrophe das Strahlenrisiko. Trotz der Gefahr nutzen Wissenschaftler zunehmend die Erkenntnismöglichkeiten, die die verbotene Zone ihnen bietet: Nirgends sonst lassen sich die Auswirkungen von Strahlenbelastung auf die Tierwelt so intensiv erforschen wie in der Region um Tschernobyl. Gerade die an der Spitze der Nahrungskette stehenden Wölfe nehmen mit der Nahrung besonders viel Radioaktivität auf. Ihre Untersuchung könnte Aufschluss über viele bisher ungelöste Fragen der Wissenschaftler geben.


Am 27.04.14 10:30 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (2/3): Verspielte Jäger
Die Tiger sind zu "Halbstarken" herangewachsen, sind aber noch immer niedlich und verspielt. Jetzt ist es für sie an der Zeit, die Jagd- und Kampftechniken zu erlernen, die sie später brauchen. Doch bei ihren ersten Jagdausflügen erleben die jugendlichen Tiger auch so manchen Misserfolg. Parallel zu ihnen wachsen natürlich auch andere Tiere des Dschungels heran, die entweder die gleiche Beute wie die vier Tiger jagen oder die Jungtiere selbst als Beute betrachten. Da ist dann der Schutz von Mutter oder Vater noch so manches Mal gefragt.
(Wdh. übermorgen 18.25-19.10 Uhr)


Am 27.04.14 13:00 - 13:45 Uhr auf 
hr: Mehr Extremwetter - was kommt da auf uns zu?
Starkregen, Hochwasser, Hitzeperioden - in den vergangenen Jahren haben sich ungewöhnlich heftige Wetterereignisse in Deutschland gehäuft. Die Folge: Milliardenschäden und zahlreiche Tote. Doch das könnte erst der Anfang sein. Klimaforscher warnen, dass das Wetter hierzulande noch viel extremer wird. Denn durch den Klimawandel und die Erwärmung der Erde ist das gesamte Wettergeschehen in Bewegung geraten. "Alles Wissen" zeigt, was da auf uns zukommt.


Am 27.04.14 14:45 - 15:15 Uhr auf 
ZDF: Giftige Altlasten - Die unsichtbare Gefahr
Über Jahrzehnte haben Regionen wie der Ruhrpott und das Chemiedreieck Halle-Leipzig-Bitterfeld buchstäblich geglüht. Dann kam der Strukturwandel. Seitdem stehen viele Fabriken still. Doch das industrielle Erbe, das die Menschen hinterlassen haben, lässt diese Gebiete nicht mehr los. Vielerorts lauert eine unsichtbare Gefahr: giftige Altlasten, die in Boden und Grundwasser schlummern. Industrieabfälle, die ihren Weg zurück an die Oberfläche suchen. Viele davon sind über Jahrzehnte beständig und drohen Mensch und Umwelt schleichend zu vergiften. "planet e." begleitet den Umweltdetektiv Doktor Walther Enßlin auf Spurensuche durch Deutschland. Altlasten können auf verschiedenen Wegen zurück zu den Menschen gelangen: über Stäube, Ausgasungen oder Sickerwasser. In der Eifel sind 900 Tiere gestorben, die auf einer ehemaligen Deponie geweidet haben. Im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort beklagen die Anwohner neben einer Sondermülldeponie 135 Krebstote und mehrere Krebskranke. In Sachsen werden Schadstoffe aus einer stillgelegten Deponie ins Grundwasser gespült. Das Problem für die Betroffenen: Ursachenforschung und Herkunftsnachweis. Denn Umweltgutachten sind teuer, und Deponiesanierungen kosten die Kommunen Millionen. Kein Wunder, dass eine Gefährdung oft heruntergespielt wird. "planet e." deckt die versteckten Altlasten auf und sucht nach Lösungsmöglichkeiten.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 27.04.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Garten-Bungalow
Ein Gästehaus in der Baumkrone? Warum nicht, wenn es den Komfort eines schicken Apartments bietet. In dieser Episode konstruieren Pete Nelson und seine Handwerker ein Baumhaus für eine siebenköpfige Familie aus Oregon. Tochter Hope benötigt ein eigenes Zimmer, wenn sie vom College zu Besuch kommt. Die junge Dame wird demnächst in einem coolen Baumhaus mit Kühlschrank und Mikrowelle residieren.


Am 27.04.14 16:10 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Mission Froschkönig - Die Rückkehr des Laubfroschs
Der nur daumengroße Laubfrosch ist ein Lurch der Superlative: Er brüllt am lautesten, wandert kilometerweit, klettert auf steile Bäume und ist ein wärmeliebender Sonnenanbeter. Als Wetterfrosch und Vorbild des Froschkönigs ist das lackgrüne Tier eine Legende. Doch beinahe wäre er ausgestorben. Heckenrodungen, Trockenlegungen und monotone Ackerwüsten zerstörten seinen Lebensraum. Naturschützern gelingt es mit einer erfolgreichen Kampagne, dem König sein Reich zurückzugeben. Die Dokumentation "Mission Froschkönig - Die Rückkehr des Laubfroschs" beleuchtet die Ansprüche und die Biologie der kleinen Frösche.


Am 28.04.14 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Leben in der Wiese
Die Wiese ist eine artenreiche Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen, Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind hierzulande ein Lebensraum auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen überwachsen. Mahd oder Beweidung halten den Wald in Schach. Dort wo Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes Schicksal. Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese, die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen aber nahezu wertlos ist.


Am 28.04.14 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Leben im Kornfeld
Aus einem kahlen Acker wird innerhalb weniger Monate ein Schlaraffenland für eine Vielzahl von Tierarten. In einem naturnah bewirtschafteten Weizenfeld zieht ein Hamsterweibchen seine Jungen auf. Das Korn ist eigentlich für menschliche Mägen bestimmt, aber die Feldhamster zweigen einen kleinen Teil für sich ab und legen eine unterirdische Vorratskammer an. Nebenan ist der Maulwurf derweil auf der Pirsch nach Regenwürmern. Sie und andere Zersetzer machen den Ackerboden fruchtbar. Zwischen den Getreidepflanzen sprießen Feldblumen wie Kornblume, Frauenspiegel oder Klatschmohn. Die Mohnblüten wiederum spielen eine wichtige Rolle im Leben der Mohnbiene, und das nicht als Pollenlieferant. So profitieren viele Arten vom Ackerbau, solange sie an den raschen Wachstumszyklus angepasst sind. Denn im Herbst ist alles vorbei. Nach der Ernte liegt der Acker wieder bis zum nächsten Frühjahr brach.


Am 28.04.14 11:50 - 12:50 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Unter sengender Sonne
Die mediterranen Strauchheidenlandschaften und Steppen des Mittelmeeres bieten einigen erstaunlich exotischen Wildtieren ein Zuhause. Die Pflanzen und Tiere mussten sich hier an die hohen Temperaturen des Sommers gewöhnen. Wie können Pflanzen und Tiere in dieser sengenden Hitze überleben? Wie konnten sie sich an diese tropisch heißen und trockenen Lebensbedingungen anpassen? Die Macchie-Landschaften gehören zu Europas erstaunlichsten Ökosystemen.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.10 Uhr)


Am 28.04.14 13:15 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Die Natur der Schweizer
Wie hängen geschichtliche Ereignisse und die Entwicklung der Natur in der Schweiz zusammen? Was etwa hatte der Aufbau der Milchwirtschaft um 1315 durch Werner Stauffacher - Mitbegründer der Schweizer Eidgenossenschaft und Vorbild für den "Wilhelm Tell" - für Konsequenzen für die Natur? Welche Auswirkungen hatte die bewaffnete Unabhängigkeit der Schweizer für das Wild und für die Viehhaltung im Land? Weshalb entwickelte sich zur Zeit Guillaume-Henri Dufours (1787-1875) nicht nur ein Ringen um die politische Einheit der Schweiz, sondern auch ein unerbittlicher Krieg gegen die Natur?


Am 28.04.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Skandinavien (5/7) - Finnland
Finnland, im Osten Skandinaviens an der Grenze zu Russland gelegen, ist geprägt von Wasser, Wäldern und rund 170.000 Inseln. Im Süden des Landes liegt das größte Schärenarchipel der Welt. Im Osten liegen zahlreiche Seen und Flüsse sowie unzugängliche Sümpfe und Wälder. Immerhin sind Finnlands Landflächen zu 86 Prozent bewaldet. Nur drei Prozent der Wälder sind noch als ursprüngliche, artenreiche Urwälder erhalten, der Großteil ist der Holzwirtschaft und den Monokulturen gewichen. Der Film gewährt Einblicke in das faszinierende Leben und Überleben der wilden Tiere Finnlands. Beobachtet werden Vielfraße - Bärenmarder -, Braunbären und Wölfe im Nordosten des Landes. Es gibt seltene Aufnahmen des wilden Luchses sowie von weiteren, teilweise seltenen Bewohnern finnischer Wälder.


Am 28.04.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Karibikdschungel
Bear Grylls jüngster Überlebens-Trip führt ihn während der Hurrikan-Saison quer durch den Dschungel der Dominikanischen Republik. Geplagt von blutgierigen Moskitos und extrem hoher Luftfeuchtigkeit, sucht der Brite tief im Urwald nach Trinkwasser. Eine saubere Quelle ist in dieser Wildnis aber noch viel schwieriger zu finden als feste Nahrung. Vorausgesetzt man ist - was die Speisekarte betrifft - genauso hart im Nehmen wie der Ex-Soldat einer Sondereinheit. Der verspeist eine ausgewachsene Vogelspinne nämlich schon zum Frühstück ohne mit der Wimper zu zucken! Vorher entfernt Feinschmecker Grylls aber trotzdem die ekligen Haare an den acht Beinen.


Am 28.04.14 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Wir treffen auf Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien. Kommen Sie mit an die Ostsee!


Am 28.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Erlebnis Erde - Die Donau
Immer wieder haben die Menschen versucht, die Donau zu bezwingen. Über lange Strecken wurde sie kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Doch bis heute haben sich an ihren Ufern außergewöhnliche Landschaften mit einer seltenen Tier- und Pflanzenwelt erhalten können. Das Obere Donautal, das Schwäbische Donaumoos, die Weltenburger Enge oder etwa die Isarmündung sind Naturparadiese, die in Deutschland ihresgleichen suchen. In der grünen Wildnis am blauen Strom verstecken sich Raritäten wie Wanderfalke, Europäische Sumpfschildkröte und der Große Brachvogel. Auch der Biber hat die Donau als Lebensraum erobert. Genauer gesagt, er hat ihn zurück erobert, denn der fleißige Nager wurde vor über 100 Jahren fast in ganz Mitteleuropa ausgerottet und ist erst in den letzten Jahrzehnten - dank umfangreicher Schutzmaßnahmen - in seine alte Heimat zurückgekehrt. Mit eindrucksvollen Bildern wird erklärt, wie der spektakuläre Donaudurchbruch bei Kelheim entstand und warum ausgedehnte und intakte Auenlandschaften der effektivste und preiswerteste Schutz vor Hochwasserkatastrophen sind.


Am 29.04.14 01:50 - 02:30 Uhr auf 
ZDFneo: The Future is Wild - Die Welt in Jahrmillionen (1/3): Eiszeit
In fünf Millionen Jahren herrscht Eiszeit auf der Erde. Geologen und Klimatologen wissen schon lange, dass die Warmphase der Gegenwart, in die die gesamte Entwicklung des Menschen fällt, nur ein verhältnismäßig kurzes Intermezzo innerhalb einer viel länger andauernden Kälteperiode ist. Schon in wenigen Tausend Jahren werden sich von Neuem gewaltige Eisschilde auf der Nord- und Südhalbkugel ausbreiten. Die tropischen und subtropischen Zonen der Erde, wie wir sie kennen, verwandeln sich in kalte Wüsten und Tundren. Am Amazonas lösen riesige Savannen den Regenwald ab, da ein Großteil des Wassers in den Polkappen gebunden ist und die Niederschlagsmenge immer weiter abnimmt. Das Mittelmeer trocknet aus, und die einstigen Ferieninseln Kreta, Ibiza und Mallorca krönen als schroffe Gebirge eine gigantische Salzwüste. Nach dem recht schnell verlaufenden Klimawechsel, haben auf diesem ungastlichen Planeten nur Opportunisten eine Chance zu überleben: Im hohen Norden pirschen sich beispielsweise massige Riesenmarder an die Herden gewaltiger Nagetiere an. Nager gehören seit ihrer Entstehung zu den Erfolgsmodellen der Evolution. Forscher trauen ihnen zu, die eisigen Zeiten nicht nur zu überdauern, sondern von dem Niedergang größerer Pflanzenfresser sogar zu profitieren.
(Wdh. morgen 6.55-7.35 Uhr)


Am 29.04.14 02:30 - 03:15 Uhr auf 
ZDFneo: The Future is Wild - Die Welt in Jahrmillionen (2/3): Treibhaus
In 100 Millionen Jahren herrscht auf der Erde Treibhausklima. Vulkanaktivität hat die Atmosphäre erwärmt und die gigantischen Gletscher der großen Eiszeit geschmolzen. Die freigesetzten Wassermassen ließen den Meeresspiegel immer weiter ansteigen. Als er seinen Höchststand erreicht, liegt er rund 100 Meter höher als zur Zeit des Menschen. Die flacheren Teile der Kontinente sind überflutet und überall breiten sich flache Meere und gewaltige Sümpfe aus. In den seichten Meeren bildeten sich Riffe aus Rotalgen, die einer ganzen Reihe von Meeresbewohnern Schutz und Nahrung bieten. Riesige Urwälder bedecken den größten Teil der Kontinente. Ungewöhnlich ist allerdings die Lage eines dieser üppigen Dschungel. Er überzieht die längst vom Eis befreite Antarktis. 100 Millionen Jahre lang wanderte der südliche Erdteil nach Norden und erreichte schließlich die Tropen. Während dieses Zeitraums verwandelte sich die sterile Eiswüste in einen vor Leben überquellenden Regenwald.
(Wdh. morgen 7.35-8.20 Uhr)


Am 29.04.14 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDFneo: The Future is Wild - Die Welt in Jahrmillionen (3/3): Neuland
In 200 Millionen Jahren ist die Erde mehr denn je ein "Blauer Planet". Ein gewaltiger, warmer Ozean bedeckt fast die gesamte Oberfläche des Globus. Die Kontinente haben sich in den vergangenen 100 Millionen Jahren weiter aufeinander zu bewegt und sind schließlich miteinander zu einem einzigen Superkontinent verschmolzen. Dies ist schon einmal in der fernen Erdvergangenheit, im so genannten Trias vor 225 Millionen Jahren passiert. Und wie damals sorgen die riesigen warmen Wasserflächen des Superozeans für gewaltige Stürme, die mit ungeahnter Macht an den Rändern der ausgedehnten Landmasse nagen. Doch selbst diese mächtigen Hurrikans sind nicht in der Lage, Feuchtigkeit bis ins Innere des Superkontinents zu transportieren. Der größte Teil des Landesinneren ist von Wüste bedeckt. In dieser gigantischen Einöde können nur hervorragend angepasste Spezialisten überleben. Dass dazu staatenbildende Insekten gehören, verwundert nicht weiter. Dass diese jedoch perfekte Treibhäuser anlegen, um in der Wüste in einer klimatisierten Umgebung Landbau zu betreiben, ist allerdings ein gewaltiger Entwicklungsschritt. Der Nordwesten des Superkontinents ist schließlich von einem ausgedehnten Regenwald bedeckt. In diesem dichten Dschungel aus riesigen Flechtenbäumen leben gigantische Tintenfische und räuberische Schleimpilze. Hier entwickelte sich sogar ein Geschöpf, das sich anschickt, die zweite zivilisationsbildende Intelligenz auf dem Planeten Erde zu werden.
(Wdh. morgen 8.20-9.05 Uhr)


Am 29.04.14 06:45 - 07:00 Uhr auf 
BR: Eiszeit am Chiemsee - Vom Klimawandel zum Klimaschutz
Gezeigt wird, wie Meteorologen und Wetterbeobachter mit Durchschnitts-Wetterwerten über mindestens 30 Jahre das Klima ermitteln. Am Beispiel des Chiemgaus wird deutlich, dass sich das Klima schon seit Längerem verändert: von der "Eiszeit am Chiemsee" vor 10.000 Jahren bis zu den aktuellen erfolgreichen Versuchen, wieder Wein im Chiemgau anzubauen. Nicht zuletzt steht die Frage, was der Mensch zum Klimaschutz beitragen kann.


Am 29.04.14 07:30 - 07:45 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.


Am 29.04.14 07:45 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Tiere und Pflanzen - Von der Raupe bis zum Falter
Die Verwandlung einer unscheinbaren, wurmförmigen Raupe in einen prachtvollen Schmetterling ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Anhand der Entwicklung eines Schwalbenschwanzes vom Ei über verschiedene Raupenstadien zum geschlechtsreifen Falter, erleben die Zuschauer exemplarisch das Phänomen der Metamorphose. Extreme Makro-Aufnahmen gewähren Einblicke in den Bauplan der Insekten und in ihre Ökologie.


Am 29.04.14 11:20 - 12:00 Uhr auf 
arte: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen unseres Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


Am 29.04.14 11:50 - 12:50 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Mikrokosmos Hecke
Die französische Bocage-Landschaft zeichnet sich durch eine große Anzahl von Hecken aus. Dieser Naturraum stellt eine wichtige Rolle für den Erhalt der biologischen Artenvielfalt dar. Seit Jahrhunderten wird dieser Lebensraum vom Menschen gepflegt und aufrechterhalten. Doch die Bocage strotzt vor wild lebenden Tieren und Pflanzen. Die alten Bocage-Landschaften sind eines der markantesten und unverwechselbaren europäischen Ökosysteme.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.25 Uhr)


Am 29.04.14 13:15 - 14:05 Uhr auf 
arte: Fremdenlegion, die Hölle im Regenwald
Ende der 60er Jahre stationierte die französische Regierung zur Sicherung des Weltraumbahnhofs in Kourou die ersten Fremdenlegionäre in Französisch-Guayana. Seit den 80er Jahren unterhält die Legion nahe dem Dorf Régina ein Trainingszentrum, in dem Legionäre zu Regenwaldkämpfern ausgebildet werden. Der Kanadier Sébastien Terrot und der Russe Nikolaj Potapow sind erst wenige Monate in der Truppe - für die beiden Junglegionäre ist der Einsatz im südamerikanischen Regenwald eine gewaltige Herausforderung. Zusammen mit 15 weiteren Legionären absolvieren sie einen Ausbildungskurs, der die Männer abhärten soll - physisch und psychisch. Ihr Ziel ist es, zwei Jahre lang für guten Sold an der grünen Grenze zwischen Brasilien und Französisch-Guayana eingesetzt zu werden. Dort sollen sie illegale Einwanderer und Goldsucher abwehren, die der Armut in ihrer Heimat zu entfliehen versuchen. Sébastien Terrot und Nikolaj Potapow gehören zu den Grünschnäbeln in der Gruppe. Werden sie die Strapazen im Regenwald überstehen?


Am 29.04.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch die politischen Umstände blieben weite Teile lange unbereist. Der Schäfer Vasile aus Budesti begibt sich auf Wanderschaft durch die einstigen Wälder des Grafen Dracula. Er reist von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht der Hirtenhund seine Feuertaufe.


Am 29.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Film "Königstiger - Kampf ums Überleben" erzählt die wahre Geschichte einer Königstigerfamilie. Er gibt Einblicke in das Leben Machlis und ihrer drei Töchter: Satra, Athara und Unis. Als die Geschwister mit zweieinhalb Jahren erwachsen werden, ist die Zeit gekommen, sich von ihrer Mutter zu trennen und eigene Reviere zu suchen. Satra, Machlis selbstbewusste Tochter, jedoch bleibt. In spektakulären Machtkämpfen vertreibt sie ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter. Wird sie die neue Herrscherin von Ranthambhore?
(Wdh. übermorgen 17.20-18.05 Uhr)


Am 30.04.14 06:30 - 06:45 Uhr auf 
BR: Tiere im Teich - Sommer und Herbst
Im Sommer ist viel los im Teich: Der Stichling sucht eine Partnerin, die Kaulquappen verwandeln sich in Frösche. Über dem Teich sind Libellen unterwegs. Sie jagen im Flug nach kleineren Insekten. Einige Arten paaren sich sogar im Flug. Wenn der Herbst kommt, werden die Libellen schwächer, denn sie leben nur einen Sommer lang. Für die Frösche ist es nun Zeit, an Land zu gehen und sich ein Versteck für den Winter zu suchen. Auch unter Wasser suchen die Tiere nach einem Winterquartier und verkriechen sich ins Laub, das am Teichboden liegt. Hier verharren sie bis zum nächsten Frühling, wenn der Kreislauf im Teich von Neuem beginnt.


Am 30.04.14 06:45 - 07:00 Uhr auf 
BR: Tiere im Teich - Der Frühling
Wenn im Frühling die Temperaturen steigen und die Tage länger werden, erwachen die Teichbewohner. Auch die Libellenlarve wird nun wieder aktiv. Damit sie sich im Sommer verwandeln kann, muss sie vor allem viel fressen und schnell wachsen. Genau wie der Stichling jagt sie kleine Schnecken, Würmer und Wasserflöhe. Die Frösche und Kröten haben dagegen ganz andere Dinge im Sinn. Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Nach der Paarung legt das Weibchen Eier ab, den Laich. Nach einiger Zeit schlüpfen daraus die Kaulquappen. Das Wasser wird mit der Zeit immer wärmer. Jetzt beginnt für die Rückenschwimmer die Paarungszeit.


Am 30.04.14 08:15 - 08:30 Uhr auf 
BR-alpha: Ich mach's - Baumschulgärtner/-in
Vorstellung des Ausbildungsberufes Baumschulgärtner/-in Erzieher von Ahorn bis Zierquitte Kleine Pflanzensetzlinge in ihre erste eigene Erde bringen, sie hegen, pflegen, mehrfach umpflanzen und so zu immer besserem Wachstum erziehen - das tun Baumschuler. Von großen Ahornbäumen bis zum kleinen Zierquitten-Strauch erziehen Baumschuler den grünen Nachwuchs für Gärten, Parks, Alleen und ganze Wälder. Ein Arbeitsfeld für grüne Daumen, die auch harte körperliche Arbeit in freier Natur nicht scheuen.


Am 30.04.14 09:00 - 09:45 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons jagen auf Bäumen ihre Beute, und gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Um am Kongo zu überleben, mussten sich die Tiere an extreme Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht, zum Beispiel Fische mit Lungen oder Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Dem Flusslauf folgend, führt die Flussreise weiter in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter der Stadt Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene, kleine Lebensräume. Wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und Aalwels haben hier ganz eigene Strategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser zu überleben. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie "das Dorf der Elefanten". Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos.


Am 30.04.14 09:45 - 10:30 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (2/2): Im Reich der Menschenaffen
Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels am Fluss Kongo stürzt ein Silberrücken, Anführer einer Sippe von Flachlandgorillas. Doch das massige Tier wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert es sich um seine Familie. Zwei weitere nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und der Kongo hat ihre Evolution entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo, entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, die sich sehr von der der Schimpansen unterscheidet. Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex. Erstmals vergleicht die Dokumentation das Sozialverhalten der drei großen Primaten der Kongo-Region - mit überraschenden Ergebnissen. Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen - an manchen Stellen ist er über 200 Meter tief, tiefer als jeder andere Fluss der Erde. Selbst hier unten gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal hat sich perfekt an das Leben in der Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara-Nationalparks nimmt er Tausende kleiner Wesen mit auf seine Reise ins Meer. Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden, und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.


Am 30.04.14 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Die Feuerspringer von Sibirien
Im Sommer lässt wochenlange Hitze die riesigen Wälder Sibiriens gefährlich austrocknen. Dann haben Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr Hochsaison. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen Waldgebiete ab, um möglichst nah an die Brandherde heranzukommen. Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen. Seit 1931 bekämpfen die Feuerspringer jährlich bis zu 35.000 Brände. "360o - Geo Reportage" hat sich mit einem Team aus Irkutsk in die brennenden Wälder gewagt. Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger.


Am 30.04.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Bienen - Vom Leben und Überleben
Der Filmemacher Markus Imhoof war geschockt, als er vom massenhaften Sterben der Bienen erfuhr. Denn in seiner Familie drehte sich immer alles um Bienen. Deswegen suchte er weltweit nach einer Antwort auf das Sterben der Honigsammlerinnen. Aus seinen Erfahrungen und den verblüffenden Ergebnissen der Suche ist der packende Dokumentarfilm "More than Honey" geworden. Markus Imhoof erzählt von der spannenden, erläutert die Gründe für das weltweite Bienensterben und erklärt, wie ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Bienen aussehen kann.
(Wdh. übermorgen 8.15-9.15 Uhr)


Am 30.04.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Wilde Türkei (1/2): Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Doch die Türkei ist nicht nur ein Land der wilden Tiere: Völker aus Ost und West kamen, um hier zu siedeln. Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen. Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung. Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus.


Am 30.04.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Der geheime Kontinent (1/2): Was geschah vor Kolumbus?
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus.


Am 30.04.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Tipps zum Überleben (1/2)
Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht. Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In dieser Dokumentation verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Strategien.
(Teil 2 übermorgen um dieselbe Zeit)


Am 30.04.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der geheime Kontinent (2/2): Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa.


Am 30.04.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (3/3): Reif fürs eigene Revier
Der dritte Teil der Reihe begleitet die mittlerweile zu jungen Erwachsenen herangereiften Tigergeschwister auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit. Die niedlichen, schutzbedürftigen Tigerbabys sind jetzt zu jungen Erwachsenen herangereift, die gelernt haben, sich allein zu behaupten. Sie sind nun die "Könige des Dschungels", denen kaum ein Dschungelbewohner mehr etwas anhaben kann. Nun ist es an der Zeit, das eigene Revier zu finden. Die letzte Folge der Reihe begleitet sie dabei.


Am 30.04.14 19:15 - 20:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken. Danach steigen wir auf mit dem Heißluftballon, um den Lebensraum Spreewald in seiner Gesamtheit zu erleben. Entdecken Sie mit uns das Naturparadies Deutschland!


Am 30.04.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Der Zecken- Krieg
Wer im Frühsommer durch Wald und Wiese streift, hat gute Chancen, mit einer Zecke nach Haus zu kommen. Der Stich der kleinen Spinnentiere kann schwere Krankheiten auslösen. Während man sich gegen die Hirnhautentzündung FSME immerhin impfen lassen kann, gibt es gegen die Borreliose keinen Schutz. Die heimtückische bakterielle Infektion, die erst vor 30 Jahren erkannt wurde, zeigt sich zunächst nur durch eine Rötung um die Einstichstelle. Die Erreger können sich aber im Körper einnisten und zu chronischen Entzündungen führen. Während die meisten Experten und offizielle Stellen die Krankheit für gut behandelbar halten, da sie inzwischen zuverlässig erkannt und mit Antibiotika bekämpft werden kann, schlagen Betroffenenverbände Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland; hinter vielen unspezifischen Beschwerden stecke eine unentdeckte chronische Borreliose. Tausende von vermeintlich Borreliose-Erkrankten lassen sich daraufhin auf gefährliche und teure Therapien ein. Wie gefährlich ist die Borreliose wirklich? Die journalistischen Filme zeigen Entwicklungen auf, beziehen Standpunkt, liefern Analysen und erzählen Geschichten einzelner Menschen emotional nah am Zuschauer.


Am 30.04.14 21:00 - 21:40 Uhr auf 
3sat: Böhmerwald - Wildnis im Herzen Europas
Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für Flora und Fauna eine ausgedehnte Erholungspause. Heute umschließen Nationalparks die geschützten Bereiche des Böhmerwaldes an den Grenzen Oberösterreichs, Bayerns und Tschechiens. Wälder, Seen und Moore beherrschen die Landschaft, in der wieder Luchse, Wölfe und vereinzelt sogar Elche ihre Heimat gefunden haben.


Am 30.04.14 21:40 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der Wölfe
Fast unbemerkt sind Wölfe aus Polen wieder in den Osten Deutschlands eingewandert. Auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz haben sie ein Rückzugsgebiet gefunden. Im Jahr 2000 kam ein Wurf im Schutz des militärischen Sperrgebiets zur Welt - es waren die ersten in Deutschland geborenen wilden Wölfe seit 150 Jahren. Doch die Wölfe lassen sich nur schwer beobachten. Vor allem die jüngeren Wölfe machen sich auf die Suche nach neuen Revieren, aber sie sind äußerst scheu. Einer der wenigen, der schon Begegnungen mit Wölfen hatte, ist der Schäfer Frank Neumann.


Am 01.05.14 01:55 - 03:30 Uhr auf 
ARD: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Marco Bechis' bildgewaltiges Drama erzählt in halbdokumentarischer Nüchternheit eine ebenso eindringliche wie alltägliche Geschichte im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gedreht mit Guarani-Kaiowá als Laiendarstellern. Die Gegensätze sind unverkennbar: hier die umtriebigen Farmer mit ihren mühsam geschaffenen Paradiesgärten, dort die zur Tatenlosigkeit verdammten einstigen Jäger und Sammler. Für sie, für die es mit der Vernichtung des Regenwaldes kein Zurück mehr gibt, bietet das moderne Brasilien wenig Hoffnung - nur Gelegenheitsjobs als Arbeitssklaven und die Verführungen des Konsums, Alkohol und Markenturnschuhe.


Am 01.05.14 07:25 - 08:25 Uhr auf 
D-MAX: Spiegel TV Doku - Einsatz mit der Motorsäge
35 Milliarden Bäume bedecken etwa ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald. In Zeiten steigender Ölpreise hat der älteste Brennstoff der Welt Konjunktur. Holz statt Öl oder Gas - in spätestens 40 Jahren soll der nachwachsende Rohstoff in Deutschland die fossilen Energiequellen als Hauptlieferanten ablösen. Schon jetzt beheizen mehr als 70.000 Deutsche ihre Häuser mit Holzpellets, kompakt gepressten Sägespänen, die einen hohen Brennwert besitzen. Die Folge: Nach Jahren der Krise befindet sich die Holzwirtschaft wieder im Aufschwung. SPIEGEL TV begleitet Förster und Holzeinkäufer auf ihren Streifzügen durch europäische Wälder und zeigt, wie aus einem Baum ein Haus entsteht.


Am 01.05.14 12:55 - 13:25 Uhr auf 
ServusTV: Die Maibaum-Männer - Eine Reise mit Hindernissen
Aus einer vagen Stammtisch-Idee wurde ein ambitioniertes Projekt: Mehrere Dutzend Männer aus dem Attergau haben sich in den Kopf gesetzt, heuer den Maibaum am Fuße des Höllengebirges zu schlagen, ihn zum Attersee zu schleifen und dann durchs Wasser auf die andere Seite zu ziehen. Mit musikalischer Begleitung geht es ab dort per historischer Bahn und Pferd weiter. Ein mehrtägiges Abenteuer voller Leidenschaft und lebendiger Traditionen.


Am 01.05.14 13:25 - 14:10 Uhr auf 
ServusTV: Rund uman Maibam
Maipfeiferl schnitzen, Philippeln gehen und Maibaum aufstellen - so starten wir in den Mai. Bertl Göttl feiert beim Maibaumfest in Aigen den Beginn des Wonnemonats. Natürlich sind wir auch beim fällen, transportieren und aufstellen vom Maibaum dabei. Wer der beste Maibaumkraxler ist, finden wir heraus. Ein Besuch beim Barmstoana-Maibaum darf auch nicht fehlen. Er steht an einem ungewöhnlichen und besonderen Ort.


Am 01.05.14 14:40 - 15:35 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Wir sind zu Besuch im Schwarzwald. Die Region beeindruckt mit ihren hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier finden wir auch die Großvatertanne, einen 230 Jahre alten und 50 Meter hohen Baumriesen. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald auch für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.


Am 01.05.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Jaguar - Heimlicher Jäger hautnah
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen; es ist siebenmal größer als Belgien. Das Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, einer der größten Raubkatzen der Erde. Nirgendwo sonst gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Doch ihre Reviere sind so riesig, dass es kaum einmal gelingt, eine der scheuen und perfekt getarnten Großkatzen zu entdecken. Nie zuvor ist es gelungen, die Lebensgewohnheiten des gefleckten Jägers filmisch ausführlich zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren? Mensch und Tier geraten immer wieder aneinander, vor allem da der Jaguar - sehr zum Ärger der Farmer im Pantanal - immer wieder auch Rinder reißt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig der Region und die Cowboys zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu erschießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Eigentlich ziehen Jaguare Wildtiere Rindern vor. Aber weil auch die Farmer Wasserschweine und anderes Wild jagen, bleibt der hungrigen Raubkatze oft nur das Zuchtvieh, um ihren Hunger zu stillen. Ein Höhepunkt des Films ist die Jagd des Jaguars auf einen Kaiman - ein mindestens ebenso gefährliches Raubtier. Der Kampf der Giganten zeigt die ungezügelte Kraft der Großkatze aus nächster Nähe.


Am 02.05.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne Pflanzen gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf dem Planeten. Im Wald finden sich die verschiedensten Arten der kleinen grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert, und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Auch die Verbreitungswege der Samen sind vielfältig: Lassen sich manche einfach vom Winde verwehen, so haben es andere darauf abgesehen, sich fressen zu lassen. Erdbeere und Moschuskraut rekrutieren Schnecken für den Samentransport. Das Springkraut erschließt mit einem raffinierten Schleudermechanismus neue Lebensräume für seine Nachkommen. Der Film erzählt vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt.


Am 02.05.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Spaniens Luchse in Gefahr
Innerhalb von 30 Jahren ist die Luchs-Population in Andalusien um 80 Prozent zurückgegangen, und Schätzungen zufolge wird es in 20 Jahren möglicherweise gar keine Iberischen Luchse mehr in Südspanien geben. Schuld daran sind vor allem die Verringerung seines natürlichen Lebensraums und das Verschwinden der üblichen Beutetiere des Luchses sowie die starke Zunahme des Autoverkehrs. Wissenschaftler versuchen nun, das bedrohte Raubtier mit ein paar einfachen Maßnahmen zu retten. Durch die Wiederherstellung der Nahrungskette und genaue Verhaltensstudien hoffen sie, die Überlebenschancen des Luchses zu erhöhen. Der Naturfilmer Joaquín Gutiérrez Acha zeigt das schwierige und dramatische Leben der Luchse Andalusiens und folgt ihren Spuren bis an die Südküste Spaniens.


Am 02.05.14 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt.


Am 02.05.14 13:50 - 14:40 Uhr auf 
ServusTV: Zwei Papua und der seltsame Stamm der Franzosen (1/2)
Palobi und Mudeva gehören einem Stamm in Papua-Neuguinea an. Von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, nach Frankreich eingeladen, brechen die beiden zu einer Reise auf, die sie in den Untergrund der Pariser Metro führt, aber auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen entdecken lässt. Fasziniert von den vielen neuen Eindrücken erforschen, kosten und probieren Palobi und Mudeva alles, um den Stamm der Franzosen besser zu verstehen.


Am 02.05.14 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Alaska - Katmai-Küste
Der Katmai-Nationalpark in Alaska erstreckt sich über den größten noch ursprünglichen und unbewohnten Küstenstreifen Nordamerikas. Art Wolfe verbringt hier die langen Sommertage mit dem Beobachten von Grizzlybären: Der Park zählt den weltweit größten Bestand dieser Tiere. Unterstützt von fachkundigen Biologen lernt der Fotograf die Spezies "Ursus arctos horribilis" aus nächster Nähe kennen und gibt Einblick in das Leben dieser beeindruckenden Tiere. Der Fotograf und Abenteurer Art Wolfe erkundet mit Begeisterung die entlegensten Winkel der Erde und hält die atemberaubende Schönheit der Natur in seinen Bildern fest. Auf seinen Fahrten nach Amerika, Asien, Afrika und in die Antarktis lässt er den Zuschauer an seinen Erlebnissen und Eindrücken teilhaben. Der Reisende entdeckt staunend die Vielfalt von Tier- und Pflanzenreich, aber auch die Wunder der menschlichen Zivilisation.


Am 02.05.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Lobo - Ein Wolf schreibt Geschichte
Earnest Thompson Seton kam nach New Mexico, um einen abtrünnigen Wolf namens Lobo zu töten und dafür die Belohnung von 1000 US-Dollar zu erhalten. Bei seiner Suche begann er die Intelligenz, Treue und Wärme der Wölfe zu verstehen. Er tötete Lobo, fortan widmete er sich aber der Erhaltung dieser Tiere. Er schrieb einflußreiche Bücher und ist der Gründervater der Pfadfinder.


Am 02.05.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Unterwegs im Schwarzwälder Hochwald
Der Schwarzwälder Hochwald, nicht zu verwechseln mit dem Hoch-Schwarzwald, liegt - im Hunsrück! Er wurde gerade zum Nationalpark ernannt. Und was er jetzt als Erstes braucht, sind Park-Ranger, die ihn schützen und verteidigen und vor allem auch den Besuchern näherbringen. Auf ihrer Expedition in den nagelneuen Nationalpark macht Karen Markwardt eine Quasi-Ausbildung zur Rangerin und findet mit ihren Guides heraus, dass das waldreichste Kammgebirge des Südwestens jede Menge Hochspannendes hergibt und von Superlativen nur so strotzt: Europas größte Wildkatzenpopulation gibt es hier, eine der eindrucksvollsten Keltenfestungen Europas fasziniert durch ihre monumentalen Ausmaße, das einzige römische Legionärslager Caesars in Europa wurde hier kürzlich entdeckt und genau in der Mitte des Nationalparks entsteht in einem ehemaligen NATO-Hauptquartier das erste Hochsicherheits-Rechenzentrum Europas. Und warum der Schwarzwälder Hochwald so heißt, wie er heißt, findet Karen Markwardt natürlich auch heraus. Und dass es dort imposante Fischadler gibt und wilde Narzissen, mystische Hangmoore und jede Menge Wild. Eine Expedition in Ranger-Manier mitten durch ein überdimensionales Waldgebiet voller Überraschungen.


Am 02.05.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5): Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 02.05.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Lautlos über dunkle Wälder
Ludwig Starkl kennt die mythischen Stellen und Legenden des Waldviertels wie kaum ein anderer. Er nimmt uns mit in die Lüfte, auf eine magische Reise, die uns in eine andere Zeit und eine fremde Welt versetzt. Eine weitgehend unbekannte Welt, die direkt vor den Toren Wiens liegt: Das geheimnisvolle Waldviertel. Tief in den Wäldern versteckt liegen riesige, dunkle, abgerundete Kiesel, auch „Restlinge“ genannt. Seit Jahrtausenden liegen sie da. Wie sie entstanden sind, ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. Aus der Vogelperspektive wirken diese Restlinge imposant und geheimnisvoll. Genauso wie Schloss Greilenstein, in dem es bis auf den heutigen Tag spuken soll. Oder der Skulpturenpark Niederösterreich: Hier gibt es Stellen, an denen sich angeblich unterschiedliche Zeiten vereinen, andere bündeln Energieströme, an denen sich die Grundelemente des Waldviertels - Stein, Berg und Wasser - zusammen finden. Und schließlich durchziehen die geheimen Pfade des legendären Räubers Grasl die dunklen Wälder des Waldviertels wie ein Spinnennetz.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.05 Uhr)


Am 02.05.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Lautlos über dunkle Wälder
Ludwig Starkl kennt die mythischen Stellen und Legenden des Waldviertels wie kaum ein anderer. Er nimmt uns mit in die Lüfte, auf eine magische Reise, die uns in eine andere Zeit und eine fremde Welt versetzt. Eine weitgehend unbekannte Welt, die direkt vor den Toren Wiens liegt: Das geheimnisvolle Waldviertel. Tief in den Wäldern versteckt liegen riesige, dunkle, abgerundete Kiesel, auch „Restlinge“ genannt. Seit Jahrtausenden liegen sie da. Wie sie entstanden sind, ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. Aus der Vogelperspektive wirken diese Restlinge imposant und geheimnisvoll. Genauso wie Schloss Greilenstein, in dem es bis auf den heutigen Tag spuken soll. Oder der Skulpturenpark Niederösterreich: Hier gibt es Stellen, an denen sich angeblich unterschiedliche Zeiten vereinen, andere bündeln Energieströme, an denen sich die Grundelemente des Waldviertels - Stein, Berg und Wasser - zusammen finden. Und schließlich durchziehen die geheimen Pfade des legendären Räubers Grasl die dunklen Wälder des Waldviertels wie ein Spinnennetz.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.05 Uhr)


Am 02.05.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5): April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 02.05.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5): Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen: Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 03.05.14 02:55 - 03:45 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Ecuador
"Naturschützer im Einsatz" präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Ecuador besitzt ein außergewöhnliches Naturerbe. Dieses geographisch kleine Land zwischen Columbien und Peru verfügt über eine große Landschaftsvielfalt, unterschiedliche Ökosysteme, Nebelwälder, Vulkane, Flußufer wie auch tropische Wälder des Amazonas. Doch Ecuador kämpft mit dem Artenschutz, besonders wenn es um vor dem Aussterben bedrohte Säugetierarten geht. Zudem stellen die vorhandenen Erdölressourcen eine Bedrohung für die Natur dar.


Am 03.05.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
rbb: Wildes Oldenburger - Land Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt.


Am 03.05.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Der wilde Wald der Kaiserin
Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. die Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Touristen in den Park. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte der hier lebenden Tiere. Dazu zählen Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Doch viele Tiere sind für die Besucher nicht zu sehen, ebenso wie sie einst unsichtbar für Elisabeth waren. So wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)


Am 03.05.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5): September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 03.05.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5): November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 04.05.14 04:30 - 04:40 Uhr auf 
phoenix: Frühling in Skandinavien
Unterwegs in Skandinavien, da denkt manch einer nur an Schnee und Eis. Doch was passiert, wenn der Schnee im Frühling beginnt zu tauen, das erzählt diese Doku. Claudia Buckenmaier reist u.a. nach Schweden, wo eine kleine Firma ein altes Rezept für Birkenchampagner wieder entdeckt hat. Nach der Schneeschmelze werden die Birken "gemolken" um aus dem Birkensaft anschließend in aufwendiger Handarbeit das exklusive Getränk herzustellen. Während in Schweden Schaumweinflaschen geschüttelt werden, lässt man in der Walpurgisnacht im entfernten Uppsala bereits die Korken knallen. Auf der dänischen Insel Anholt kehren die Robben an den Strand zurück und bieten Naturbeobachtern ein interessantes Schauspiel, das sich nur im Frühling beobachten lässt.


Am 04.05.14 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Letzten ihrer Art - Komischer Vogel Kakapo
Mit dem Boot geht es - sehr zu Stephen Frys Missfallen - bei stürmischer See zu den Chatham-Inseln. Hier treffen die beiden Weltreisenden Don Merton, einen bekannten Tierschützer, dem es gelungen ist, auf der kleinen Insel den Black Robin, zu Deutsch Chatham-Schnäpper, vor dem Aussterben zu bewahren. Mertons neue Mission gilt dem Kakapo, einer Papageienart, die ebenfalls stark gefährdet ist. Dem Kakapo selbst begegnen Stephen Fry und Mark Carwardine erst auf einer kleinen Insel südlich von Neuseeland. Um dorthin zu gelangen, müssen die beiden penible Reinigungsprozeduren über sich ergehen lassen, damit keinerlei fremde Erreger in das Biotop der Insel gelangen. Außerdem hat man inzwischen alle nicht-heimischen Raubtiere von der Insel vertrieben, um das empfindliche ökologische Gleichgewicht auf keinen Fall zu stören. Der Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Stephen Fry vergleicht die Gangart dieses Papageis mit der eines britischen Aristokraten. Manchmal klettert der Kakapo auf Bäume. Um ein Weibchen anzulocken, legt er sich in eine Erdmulde und produziert merkwürdige Balzgeräusche, die weithin zu hören sind. Stephen Fry hat seine helle Freude an dem Kerl - besonders als dieser den Kopf von Mark Carwardine für ein zu begattendes Weibchen hält.


Am 04.05.14 09:45 - 10:30 Uhr auf 
arte: Die geheime Welt der Tiger (3/3): Reif fürs eigene Revier
Der dritte Teil der Reihe begleitet die mittlerweile zu jungen Erwachsenen herangereiften Tigergeschwister auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit. Die niedlichen, schutzbedürftigen Tigerbabys sind jetzt zu jungen Erwachsenen herangereift, die gelernt haben, sich allein zu behaupten. Sie sind nun die "Könige des Dschungels", denen kaum ein Dschungelbewohner mehr etwas anhaben kann. Nun ist es an der Zeit, das eigene Revier zu finden. Die letzte Folge der Reihe begleitet sie dabei.


Am 04.05.14 09:45 - 10:15 Uhr auf 
hr: Wilderern auf der Spur - Ein Hund für Afrika
Shaya ist jung und ganz schön vorwitzig - da hat Hundetrainerin Perdita Lübbe noch viel zu tun bis zum Abflug nach Afrika. Eigentlich wollte der Leiter der hessischen Polizeihundestaffel Gerold Günther den belgischen Schäferhund als Bombenspürhund ausbilden, aber in Hessen war keine Stelle frei. So kamen die beiden Hundefreunde auf die Idee, Shaya ehrenamtlich für einen Job im Krüger-Nationalpark fit zu machen. Vor seinem Einsatz in Afrika trainieren sie den Malinois-Rüden Shaya drei Monate lang im Rhein-Main-Gebiet. In einem einzigartigen Projekt lernt er das Finden von Nashornhorn, Elfenbein, Waffen und Munition. Dann kommt der große Tag, zusammen fliegen sie nach Südafrika, wo Ranger Craig Spencer auf sie wartet. Mit ihm soll Shaya in der Anti-Wilderer-Einheit arbeiten. Werden die beiden sich verstehen? Wird Shaya sich in dem fremden Land mit den vielen fremden Tieren und Gerüchen zurechtfinden? Zu hoffen wäre es, denn jedes Jahr werden in Afrika mehr als 600 Nashörner gewildert, Tendenz steigend. Das Horn ist wertvoller als Gold, gilt in Asien als homöopathisches Allheilmittel. Obwohl es Nashörner seit 50 Millionen Jahren gibt, könnten sie von Wilderern in den nächsten zehn Jahren ausgerottet werden. Shaya soll den Wilderern auf die Spur kommen und mithelfen, ihnen das Handwerk zu legen.


Am 04.05.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Wahre Naturschätze weit weg vom Großstadtlärm sind die Tropfsteinhöhle von Steinau mit ihren 255.000 Jahre alten Stalagmiten und Stalagtiten und die mitten in der Rhön gelegene Milseburg mit ihrer beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.


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Am 23.04.14 02:35 - 03:20 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (1/3)
Bis 1582 war Sibirien ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dann kam der Kosake Jermak Timofejew. Er gilt als der Eroberer Sibiriens. Der Film folgt den Spuren der ersten Expeditionen durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk und erzählt in Inszenierungen die Geschichte des jungen Kosaken Taras, der auf der Flucht vor zaristischen Soldaten sein Heil bei Jermak sucht. Kosaken vom Don und von der Wolga waren die ersten, die den mutigen Schritt über den Ural wagten und in bis dahin völlig unbekanntes Land vorstießen. Es war die Regierungszeit Iwans des Schrecklichen, der den Weg nach Osten ermöglicht hatte. Doch es mussten noch dreißig Jahre vergehen, bevor der russische Zar erkannte, welch möglicher Reichtum ungenutzt vor seinen Füßen lag. Und hätte es nicht die clevere Kaufmannsfamilie der Stroganows gegeben, so wäre Sibirien wesentlich später erobert worden.


Am 23.04.14 03:20 - 04:05 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (2/3)
Die zweite Etappe der intensiven Eroberung Sibiriens begann während der Regierungszeit Peters des Großen (1689-1725). Der aufgeklärte Monarch verstand es wie kein anderer Herrscher vor ihm, das unermessliche Potenzial des "8 Kontinents" einzuschätzen. Seine Nachfolgerin Anna I. forcierte die Erkundung Sibiriens, und ein unglaublicher Einsatz von Mensch und Material folgte, um dem schlafenden Land seine Geheimnisse zu entlocken. Bis zur Regierungszeit Peters des Großen sperrte sich Sibirien gegen die Eindringlinge aus dem Westen, und nur die Stärksten und Abenteuerlustigsten überlebten.


Am 23.04.14 04:05 - 04:45 Uhr auf 
phoenix: Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (3/3)
Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geographischer Raum - erfasst. Die meisten "weißen Flecken" waren getilgt und die Infrastruktur hatte sich rasant entwickelt. Doch noch immer sträubte sich der 8. Kontinent gegen all die Menschen, die aus dem Westen kamen, wehrte sich durch seine schier unbezwingbare Natur. Um dieser Herr zu werden, gab es nur ein Mittel: die Schaffung von Verkehrswegen. Es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts, um am Zarenhof einzusehen, dass Sibirien an Europa nur angebunden werden konnte, wenn Verkehrswege entstehen.


Am 28.04.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Geld regiert die Welt - Die Macht der Finanzkonzerne
Sie lassen Staatsmänner nach ihrer Pfeife tanzen, dominieren die Wirtschaft. Ob US-Konzerne oder schwäbische Mittelständler, ob Dax-Unternehmen oder deutsche Immobiliengesellschaften, die Finanz-Riesen stecken überall mit drin, sorgen für Druck auf die Rendite. Druck, der sich ganz unten auswirkt. Und plötzlich werden kleine Leute auf der ganzen Welt zu Spielbällen in den Händen derer, die mit Billionen jonglieren.Die "Story im Ersten" deckt Macht und Einfluss der großen Schattenbanken auf. Was und wen bewegen sie? Wessen Geld steckt eigentlich in diesen Geschäften - und: Welche Gefahren gehen von diesen Finanzkonzernen aus? Eine intensive Recherche, die zu den wahren Herrschern dieser Welt führt.
 

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