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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 27.08.10 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra
Tomas Hulik und Harald Pokieser beobachteten ein Jahr lang Braunbären, Luchse und Wölfe in der Hohen Tatra im Norden der Slowakei.


Am 27.08.10 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes China - Zwischen Ebbe und Flut


Am 28.08.10 10:40 - 12:30 Uhr auf 
RTL2: Die Feuerspringer - Sie kennen keine Angst
Durchschnittlicher Hollywoodfilm um Kanada-Waldbrandbekämpfung.
(Wdh. heute nacht 4.15-6.05)


Am 28.08.10 22:15 - 23:15 Uhr auf 
kabel1: HELI-LOGGERS: Holzcowboys am Limit - Unverhofft kommt oft
British Columbia: Gord Clossons Team hat sich beim letzten Auftrag bewährt. In einem unzugänglichen Waldgebiet haben die Holzcowboys die Trasse für eine neue Hochspannungsleitung freigelegt. Jetzt sollen weitere 50 Bäume der Stromleitung weichen. Doch eine herannahende Schlechtwetterfront bringt den Zeitplan völlig durcheinander - der Hubschraubereinsatz steht auf der Kippe. Das Team geht ans Limit, um die Arbeiten zu erledigen, bevor der riesige Lastenhubschrauber eintrifft ...


Am 29.08.10 17:00 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Expedition zu Bibern, Kranichen und Stinkhähnen
Es ist eines der größten Totalreservate Deutschlands - das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide. Obwohl nur wenige Kilometer von Dresden entfernt, ist es nahezu unbekannt, Betreten ist streng verboten. Bis vor 20 Jahren war dort ein russischer Truppenübungsplatz, einer der größten außerhalb der Sowjetunion. Nur auf ein Prozent der Fläche fand eine Entmunitionierung statt. Den Rest zu säubern, würde Milliarden kosten. Auch deshalb entschied sich der Freistaat Sachsen, die Natur sich selbst zu überlassen. Vom Aussterben bedrohte Kraniche ziehen dort im Schutz unberührter Sümpfe und Moore ihren Nachwuchs groß. Die auch Stinkhähne genannten Wiedehopfe mit ihrem schwarz-weiß gestreiften Schwanz und der unverwechselbaren Federhaube auf dem Kopf haben in den alten Raketen-Bunkern der Sowjetarmee ein neues Heim gefunden. Eine kleine Sensation, denn deutschlandweit soll es nur noch circa 350 Brutpaare geben. Der Film zeigt das Leben auf dem 5.000 Hektar großen Paradies für Tiere und Pflanzen und gewährt Einblicke in diese Welt, die Menschen sonst verschlossen bleibt. Zu sehen ist unter anderen eine Biberfamilie, die dort ungestört riesige Staudämme anlegt und ganze Wälder überflutet.


Am 29.08.10 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Ringkampf am Amazonas
Bei den Weißen ist es Fussball oder Baseball, bei den Kamayurá in Brasilien ist es Huka-Huka. Der rituelle Ringkampf des Amazonas-Indiostammes gehört seit Menschengedenken zur unverbrüchlichen Tradition. Es kämpfen schon die Kleinen, um sich zu stählen und später einmal ein berühmter Ringer zu werden. Die Erwachsenen ringen jeden Tag, um sich vorzubereiten auf das jährliche Treffen der riesigen Xingufamilie, wo es um die Ehre des Stammes geht. Die Xingu sind - im Gegensatz zu den meisten anderen Stämmen im Amazonas - muskulös und korpulent, und ihre Kampfrituale sind demzufolge nicht von schlechten Eltern: regelmässig fliesst Blut, und oft bricht auch schon mal ein Knochen. Nach den Kämpfen geht die Selbstkasteiung weiter: Mit Piranha-Zähnen kratzen die Ringer ihre Haut auf, um sich abzuhärten.
Wir verfolgen einen Jäger, der einen Jaguar erlegt, feiern das Bambus-, das Stachelkastanien- und das Papageien-Fest mit den Kamayurá, und lassen uns vom Dorfältesten in die Geheimnisse der Heilkunst mit Pflanzen einweisen.
Obwohl die Kamayurá schon seit 30 Jahren in Kontakt mit den Weißen sind, trotzen sie den Einflüssen der Zivilisation: In den Schulen lernen sie zwar auch Portugiesisch, aber eben auch ihren Stammesdialekt, das Tupi-Guarani. Um ihre Kultur nicht zu verwässern, erkennen die Xingu das Curriculum des Staates nicht an.
Die poligamen Xingu jagen und fischen, und ihre Pajés (Medizinmänner) gehören zu den erfahrensten im Amazonasbecken: Mit einem geheimnisvollen Ritual des Pfeifenrauchens und mit Kräutern aus dem eigenen Garten heilen die Greise Krankheiten des Geistes und des Körpers. Die Pillen und die Impfungen des Weissen Mannes lehnen die Xingu rigoros ab. Besuchen darf man sie nur, wenn sie einen einladen! Eine kämpferische Reportage aus einer unbekannten Welt des Amazonas, in der die eigene Sprache, die eigene Kultur und die körperliche Urgewalt mehr gilt als die Verlockungen und Annehmlichkeiten der "brancos" aus dem Häuser-Dschungel.


Am 30.08.10 16:00 - 16:45 Uhr auf 
hr: Die Feuerflieger von Valencia
Jedes Jahr verliert Spanien mehrere zehntausend Hektar Wald durch Feuer - besonders in den heißen Sommermonaten. Gelingt es nicht, die Feuer zu stoppen, wird in fünfzig Jahren die Hälfte der spanischen Wälder für immer verloren sein. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bekämpft eine Feuerpatrouille aus Hubschraubern und Löschflugzeugen Brände bereits aus der Luft.


Am 31.08.10 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Charles Darwin und die Artenvielfalt - Vom Rätsel zur Revolution
Als Charles Darwin 1809 das Licht der Welt erblickte, wurde das Leben von einem religiös geprägten Weltbild bestimmt. Für die Menschen galt das Wort der Bibel. In Gott sahen sie den Schöpfer der Welt, der in 6 Tagen alles Leben erschaffen hatte. Charles Darwin sollte dieses Weltbild ins Wanken bringen. Über seine Naturbeobachtungen entwickelte er eine Evolutionstheorie, nach der sich alle Arten aus einem gemeinsamen Ursprung entwickelt haben. Dass der Mensch mit dem Affen verwandt sein sollte und Gott als Schöpfer aller Lebewesen von Darwin in Frage gestellt wurde, empörte die Menschen und vor allem die Kirche. Darwin wurde verhöhnt und verspottet. Inwieweit seine revolutionäre Evolutionstheorie heute noch gültig ist, worin Darwin vielleicht irrte und was für ein ungewöhnlicher Mensch er war, zeigt Planet Wissen. Studiogast: Der Wissenschaftshistoriker und Buchautor Prof. Thomas Junker ist schon seit seiner Kindheit von Darwins Evolutionstheorie fasziniert. Darüber hinaus beschäftigte er sich auch mit Darwins Leben, seiner Herkunft und den gesellschaftlichen Umständen, unter deren Einfluss das Buch "The Origin of Species" entstand. Junker selbst schrieb das Buch "Der Darwin-Code" - nach seiner Ansicht lassen sich auch viele Vorgänge und Verhaltensweisen aus unserem Alltag mit Darwins Evolutionstheorien erklären.


Am 31.08.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Der Tiger und der Mönch
200 Kilometer von Bangkok entfernt liegt das bekannte buddhistische Wat-Pa-Kloster, dessen Mönche jeden Nachmittag in Begleitung ihrer Tiger durch den Wald streifen. Die Raubkatzen sind für sie heilige Tiere, mit denen sie spielen, die sie füttern und streicheln. Für die vielen Neugierigen, die von weither zum Kloster pilgern, sind sie ein Spektakel.
1999 brachten Dorfbewohner einen nur wenige Wochen alten Tiger, dessen Mutter im nahen Regenwald von Wilderern erschossen worden war, ins Wat-Pa-Kloster. Die dort lebenden Mönche nahmen sich der Raubkatze an, und inzwischen beherbergt das Kloster 16 Tiger. Jeden Nachmittag spazieren die Mönche in Begleitung ihrer Tiger durch den Wald. Die Raubkatzen sind für sie heilige Tiere, mit denen sie spielen, die sie füttern und streicheln. Für die vielen Neugierigen, die von weither zum Kloster pilgern, sind sie ein Spektakel.


Am 31.08.10 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Everglades
Die Everglades erstrecken sich an der südlichsten Spitze des US-Staates Florida: Ein viertausend Quadratkilometer weiter Mangrovenwald in einem Fluss aus Gras, achtzig Kilometer breit, aber nur wenige Zentimeter tief. Ein einmaliges Refugium für Wildtiere. Jahrhunderte lang die letzte Rettung für die Angehörigen bedrohter einheimischer Stämme. So zeigt der Film zum einen die ungewöhnliche Flora und Fauna dieser Region, die Mangrovensümpfe und Kiefernwälder, den geheimnisvollen Brasilianischen Pfefferbaum und die ungewöhnlichen Experimente mit dem Rohrkolben, dazu die Alligatoren und Waschbären, den Florida-Puma, Seekühe und vieles mehr.


Am 01.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Im Land der fallenden Seen
Der Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien wird geprägt von 16 Seen, die durch Wasserfälle und Stromschnellen miteinander verbunden sind. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen. Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen ab, Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein, Travertin. Die Travertinterrassen wachsen ein bis drei Zentimeter pro Jahr und schaffen ständig neue Becken, Barrieren, Wasserfälle und Kaskaden sowie unterirdische Höhlen. Doch nicht nur die Naturgeschichte dieser Seenlandschaft ist immer in Bewegung, auch politisch hat der älteste Nationalpark Europas eine wechselvolle Geschichte. Nachdem das Land der fallenden Seen während des Balkankrieges militärisches Kampfgebiet war, sind die riesigen Buchenwälder heute wieder ganz das Reich einer überaus vielfältigen Fauna, die auch einige Raritäten aufzuweisen hat. So gibt es den blinden, aber räuberischen Grottenolm und die Pflanzen fressende Bergmaus nirgends sonst auf der Welt.
(Wdh. am 8.9. 14.00-14.45)


Am 01.09.10 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Zwischen Bayern und Tirol - Natur im Karwendel
Eingeklemmt zwischen Bayern und Tirol liegt ein fast unbesiedeltes Kleinod: das innere Karwendel. Die Gegend zwischen Hinterriss und Ahornboden gehört zwar politisch zu Österreich, aber wer hierher will, muss durch Bayern fahren. Der Filmemacher Christian Herrmann hat mit seinen Kamerateams nach dreijähriger Vorbereitung zwölf Monate lang im Karwendel gedreht.


Am 02.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Fluss ohne Grenzen
Die Uferlandschaften des Donau-Nebenflusses March zählen zu den schönsten Mitteleuropas. Sie zeichnen sich zudem durch eine außerordentliche Artenvielfalt aus. Die Auwälder, Altgewässer und Feuchtwiesen der March, die eine der letzten ungezähmten Flusslandschaften im Herzen Europas bilden, sind die Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Regisseur Franz Hafner und sein Team haben die einzigartige Natur an der March zwei Jahre lang dokumentiert - bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten.


Am 02.09.10 21:15 - 22:20 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Schlamm
Der Herbst neigt sich dem Ende entgegen, und im Norden Maines ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Das stellt die Holzfäller des Familienunternehmens Pelletier vor große Probleme. Erst wenige Tage zuvor hatten die Männer all ihre Maschinen mit riesigem Aufwand in ein 120 Hektar großes Waldstück in der Nähe von Telos gebracht. Dort schienen die Bedingungen für den Holzabbau ideal. Doch jetzt machen ihnen Regen und milde Temperaturen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wird das Wurzelwerk im aufgeweichten Waldboden durch die schweren Gerätschaften der Holzfäller zu sehr geschädigt, müssen die Landbesitzer notgedrungen das ganze Gebiet sperren, bis der Boden endlich gefriert. (Wdh. am 5. 17.05-18.05)


Am 03.09.10 14:45 - 15:30 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat - Sommer
Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht im Sommer ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben.


Am 03.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Testament eines Tigers
Auf einer Pilgerreise durch Rajasthan will Colin Stafford-Johnson dem Rätsel um das tragische Ende des Tigers "Broken Tail", der ihn Jahre zuvor bei Dreharbeiten fasziniert hatte, auf die Spur kommen. Er erhält dabei Gewissheit, wie dramatisch es um den Fortbestand der seltenen Raubkatzen auf dem indischen Subkontinent bestellt ist. Warum verließ der junge Tiger Broken Tail den Ranthambore Nationalpark, der angeblich eins der bestgeschützten Tigerreservate Indiens ist? Wie konnte das Tier danach fast ein Jahr überleben? Was enthüllt sein Tod über das Schicksal der letzten Tiger dieser Erde?


Am 03.09.10 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wilde Türkei
Die Türkei - ein Land zwischen Orient und Okzident. Sie ist auf zwei Kontinenten, Asien und Europa, gelegen, begrenzt vom Schwarzen Meer, Ägäischen Meer und Mittelmeer. Viele Völker siedelten im Laufe der Geschichte hier. Manche kamen vom Westen, andere aus dem Osten. So ist auch die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und sowohl asiatisch als auch europäisch geprägt.


Am 04.09.10 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Ringkampf am Amazonas
Bei den Weißen ist es Fussball oder Baseball, bei den Kamayurá in Brasilien ist es Huka-Huka. Der rituelle Ringkampf des Amazonas-Indiostammes gehört seit Menschengedenken zur unverbrüchlichen Tradition. Es kämpfen schon die Kleinen, um sich zu stählen und später einmal ein berühmter Ringer zu werden. Die Erwachsenen ringen jeden Tag, um sich vorzubereiten auf das jährliche Treffen der riesigen Xingufamilie, wo es um die Ehre des Stammes geht. Die Xingu sind - im Gegensatz zu den meisten anderen Stämmen im Amazonas - muskulös und korpulent, und ihre Kampfrituale sind demzufolge nicht von schlechten Eltern: regelmässig fliesst Blut, und oft bricht auch schon mal ein Knochen. Nach den Kämpfen geht die Selbstkasteiung weiter: Mit Piranha-Zähnen kratzen die Ringer ihre Haut auf, um sich abzuhärten.
Wir verfolgen einen Jäger, der einen Jaguar erlegt, feiern das Bambus-, das Stachelkastanien- und das Papageien-Fest mit den Kamayurá, und lassen uns vom Dorfältesten in die Geheimnisse der Heilkunst mit Pflanzen einweisen.
Obwohl die Kamayurá schon seit 30 Jahren in Kontakt mit den Weißen sind, trotzen sie den Einflüssen der Zivilisation: In den Schulen lernen sie zwar auch Portugiesisch, aber eben auch ihren Stammesdialekt, das Tupi-Guarani. Um ihre Kultur nicht zu verwässern, erkennen die Xingu das Curriculum des Staates nicht an.
Die poligamen Xingu jagen und fischen, und ihre Pajés (Medizinmänner) gehören zu den erfahrensten im Amazonasbecken: Mit einem geheimnisvollen Ritual des Pfeifenrauchens und mit Kräutern aus dem eigenen Garten heilen die Greise Krankheiten des Geistes und des Körpers. Die Pillen und die Impfungen des Weissen Mannes lehnen die Xingu rigoros ab. Besuchen darf man sie nur, wenn sie einen einladen! Eine kämpferische Reportage aus einer unbekannten Welt des Amazonas, in der die eigene Sprache, die eigene Kultur und die körperliche Urgewalt mehr gilt als die Verlockungen und Annehmlichkeiten der "brancos" aus dem Häuser-Dschungel.


Am 04.09.10 22:15 - 23:15 Uhr auf 
kabel1. HELI-LOGGERS: Holzcowboys am Limit - Endspurt
Gord Clossons Holzfällerteam steht vor dem Abschluss des größten Auftrags in der jungen Unternehmensgeschichte von "Standing Stem". Über mehrere Monate haben die Holzcowboys in einer abgelegenen Bergregion auf Vancouver Island 7.000 Tonnen Holz geerntet. Jetzt müssen die letzten 200 Bäume gekappt werden. Technische Probleme und witterungsbedingte Verzögerungen erschweren die Arbeiten. Der Verstoß gegen Sicherheitsregeln und Zeitnot könnten dem Chef zum Verhängnis werden ...


Am 05.09.10 15:30 - 16:00 Uhr auf 
WDR: 4 Jahreszeiten im Nationalpark Eifel
Noch ist der Nationalpark Eifel überwiegend von Menschhand geschaffene Natur. Doch die "Macher" des Parks haben einen Masterplan, mit dem sie den Park wieder in eine Wildnis verwandeln wollen: Ein Plan, der gut dreihundert Jahre in die Zukunft reicht. Ein Jahr lang begleitete Autor und Kameramann Udo Tschimmel die Ranger und Planer des jungen Nationalparks Eifel, schaute den Forschern bei ihren Projekten zu und filmte Menschen, Tiere und Pflanzen, für die der Park heute ein einmaliges Rückzugs- und Erholungsgebiet ist.
Es ist noch viel zu tun im Nationalpark, doch die Ranger haben die Natur auf ihrer Seite: So überlassen sie dem gefürchteten Borkenkäfer die Fichtenwälder und pflanzen zehntausende Buchen. Sie sollen in den kommenden Jahrhunderten wieder den hier früher heimischen Hallenwald mit mächtigen Stämmen bilden. Abgestorbene Bäume werden nicht abtransportiert; sie bieten als "Totholz" vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung. Für die Wildtiere -darunter stattliche Hirsche, seltene Vögel und nachtaktive Wildkatzen - ist das Wegemanagement der Parkverwaltung überlebenswichtig. Weil die Besucher die Wege nicht verlassen dürfen, kommen nun auch scheue Tiere in den Nationalpark.
Der Park ist für viele Naturforscher eine seltene Gelegenheit, die langsame Verwandlung in Wildnis und Urwald zu beobachten. So verfolgen sie die Auswirkungen des Klimawandels auf den Park und simulieren in Supercomputern, wie das weite Grasland der Dreiborner Hochfläche, das bis vor kurzem noch ein Schießplatz für Panzer war, immer mehr von Ginsterbüschen und Bäumen besiedelt wird. Der Park ist ein Magnet für Besucher. Für jeden gibt es maßgeschneiderte Angebote: Von der Wald-Wanderung mit einem Ranger über den Wildnis-Workshop für Schüler bis hin zur mehrtägigen, anstrengenden Abenteuer-Solowanderung auf dem Wildnis-Trail.


Am 05.09.10 17:15 - 18:00 Uhr auf 
hr: Hessens schönste Wälder - Bei alten Buchen und Knorreichen
In einem Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer ein beeindruckender Anblick. Seit wenigen Jahren gibt es in Hessen am Edersee einen Nationalpark. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln können und irgendwann zu einem Buchen-Urwald mitten in Deutschland werden.


Am 06.09.10 13:15 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Gibbons - Von Affenliebe und Affentreue
Als Charles Darwin (1809 - 1882) vor rund 100 Jahren verkündete, dass Mensch und Affe nahe verwandt seien und sogar gemeinsame Vorfahren hätten, war das Entsetzen groß. Inzwischen hat man sich längst an diese Vorstellung gewöhnt - und wenn es die Besucher im Zoo als erstes zu den Affen zieht, dann auch deshalb, weil sie deren Verhalten in vieler Hinsicht gut zu verstehen meinen. Affen leben in einem komplizierten Gleichgewicht von Kooperation und Konkurrenz. Sie schließen Beistandspakte, führen Tauschgeschäfte - und kennen auch die Vetternwirtschaft. Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit erweisen sich bei näherem Hinsehen meist als egoistisches Abwägen von Kosten und Nutzen. Auch das Zusammenleben der Geschlechter ist nach Mustern organisiert, die in der menschlichen Gesellschaft zu finden sind. Während Gorillas sich einen Harem halten, bevorzugen Schimpansen den freien Partnertausch, und bei den Bonobos gibt es sogar so etwas wie käufliche Liebe: Sex gegen Banane. Gibbons dagegen leben monogam und halten ihrem Partner lebenslang die Treue. Zumindest dachte man das lange Zeit. Da führte der Primaten-Forscher Volker Sommer in Thailands ältestem Nationalpark "Khao Yai" eine Studie über das Sozialleben der Weißhand-Gibbons durch. Er fand heraus, dass auch Gibbons die Partner wechseln. Warum sie sich so verhalten und welchen biologischen Vorteil Gibbons damit erreichen, das verrät Felix Heidinger in dem Film "Gibbons - Von Affenliebe und Affentreue".


Am 06.09.10 13:45 - 14:15 Uhr auf 
3sat: Nasenaffen - die sanften Diktatoren
Lebensraum: Mangroven und Flussufer im küstennahen Regenwald. Vorkommen: ausschließlich auf der Insel Borneo. Wegen ihres dicken Zinkens im Gesicht gehören die Nasenaffen zu den bizarrsten Geschöpfen im Tierreich. In den großen Männchen - nur sie bilden die Riesennasen aus - stecken vielschichtige Charaktere: kompromisslose Haremschefs, aber auch einfühlsame Beschützer. Die Weibchen nehmen sich in einer für das Primatenreich unvergleichlichen Art die Freiheit, die Gruppe und damit den Erzeuger ihres Nachwuchses zu wechseln. Oft ist die neue Welt nur einen beherzten Sprung weit weg - in den Baum nebenan oder ans andere Ufer des Urwaldflusses. Für seinen Film "Nasenaffen - Die sanften Diktatoren" beobachtete Eberhard Meyer eine Gruppe Nasenaffen in Sabah, im malaysischen Teil Borneos.


Am 06.09.10 14:15 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Der Affe mit dem goldenen Schopf
Ihr Fell ist tiefschwarz, auf ihrem Kopf aber tragen sie einen leuchtend goldenen Schopf. Nur wenige Menschen haben sie je gesehen, denn sie gehören zu den seltensten Affen der Welt: Nur noch rund 50 Goldschopflanguren sind übrig geblieben. Um ihr Überleben zu sichern, greift in Vietnam eine deutsche Biologin zu harten Mitteln. Ob Fischer, Jäger oder Touristen - wer ohne Erlaubnis die Kernzone des Cat Ba-Nationalparks betritt, bekommt es mit Rosi Stenke und ihren Rangern zu tun. Die Allgäuerin hat der extrem bedrohten Tierart dort die letzte Zuflucht erkämpft und verteidigt sie konsequent. In seinem Film "Der Affe mit dem goldenen Schopf" stellt Eberhard Meyer das Rückzugsgebiet der letzten Goldschopflanguren auf der Insel Cat Ba vor. Rosi Stenke führt in die verbotenen Fjorde und die atemberaubenden Felslandschaften der Insel Cat Ba.


Am 06.09.10 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas
Der Toa, der den Nationalpark im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss Kubas. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er-Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären katastrophal gewesen.


Am 06.09.10 16:45 - 17:35 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (1/4): Die Geister der Simatalu
Die Simatalu auf der Insel Siberut vor der Küste Sumatras glauben, dass ihre Körper von Waldgeistern bewohnt werden. Durch Tanz, Gesang und eine gute Lebensführung verhindern sie, dass die Geister sie verlassen, denn das hätte Krankheit oder Tod zur Folge. Auf diese Weise leben die Simatalu im Einklang mit ihrer Umwelt, was für sie bedeutet, die Regeln der Natur ebenso zu respektieren wie die Regeln ihrer Gesellschaft.


Am 06.09.10 18:05 - 19:00 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Wächterin im Paradies
Lalani Hyatt ist Rangerin in einem der Nationalparks Tasmaniens, ein Traumjob für die 40-Jährige. Doch die Provinzregierung plant eine Neubesetzung ihrer Stelle. "360o - Geo Reportage" begleitet die Rangerin beim täglichen Einsatz für die Natur und bei ihrem Kampf gegen Buschfeuer und Behördenwillkür.


Am 06.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (1/10): Überlebensstrategien
"Faszinierende Wildnis" ist eine zehnteilige Dokumentationsreihe im HD-Format. Sie zeigt fesselnde Geschichten und faszinierende Strategien aus dem täglichen Überlebenskampf. Die "Stars" sind die Lebewesen dieser Erde, von allen Kontinenten und in allen Lebensräumen. Jede Folge ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet und schildert die Dramen und Tragödien, die sich dort tagtäglich abspielen. Die erste Folge bietet einen Gesamtüberblick über die Artenvielfalt der Erde und die extremen Überlebenskämpfe, die die Natur zu bieten hat.
Die Erde bietet Lebensraum für eine schier unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt gibt es rund zehn Millionen verschiedene Arten, von denen mehrere Millionen dem Menschen bisher noch unbekannt sind. Von den Tiefen der Ozeane bis an die äußersten Grenzen unserer Atmosphäre, in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten, in der Luft und unter der Erde gibt es Tiere und Pflanzen, die - in zahllosen Varianten - Nahrung aufnehmen, sich bekämpfen, sich fortpflanzen und für die Sicherheit ihres Nachwuchses sorgen. "Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.


Am 07.09.10 09:15 - 10:05 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (2/4): Die Zo'e-Nomaden in Nordbrasilien
Im amazonischen Regenwald leben Jäger und Sammlervölker, die unberührt von der Außenwelt dem Rhythmus jahrtausendealter Traditionen folgen. Einer der abgeschiedensten und geheimnisvollsten dieser Stämme sind die erst in jüngster Zeit entdeckten Zo'e, deren einzigartige Sprache und Kultur in der restlichen Welt fast völlig unbekannt sind.


Am 07.09.10 11:20 - 12:00 Uhr auf 
3sat: Wasser, Wälder, wilde Täler: Obersteiermark
Der Hochschwab in der Obersteiermark ist kein Berg, sondern ein Gebirgsstock mit mehr als 100 Gipfeln. Er bietet ein Refugium für die Pflanzen- und Tierwelt. Waldreichtum kennzeichnet die Region. Das klare Wasser aus diesem Massiv versorgt mehr als die Hälfte der Wiener Haushalte. Einen Kontrast zur Natur bildet das Pilgerzentrum Mariazell, dessen Basilika vor allem Gläubige aus den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie anzieht. Die Obersteiermark ist aber auch ein touristisches Highlight: ein abwechslungsreicher Landstrich mit weiten Hügeln und schroffen Bergmassiven, dunklen Seen, wilden Flüssen und vielen reizvollen historischen Dörfern. Der Film stellt die Gegend um den Hochschwab vor.


Am 07.09.10 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: König der russischen Wälder - Der Seeadler
Ist er wirklich ein König? Der Seeadler liefert so manches Mal das Bild eines tollpatschigen, etwas begriffsstutzigen Räubers. Das Filmteam von "natur exclusiv" hat den Seeadler im Norden Weißrusslands beobachtet.


Am 07.09.10 14:00 - 14:45 Uhr auf 
arte: Der Tiger und der Mönch
200 Kilometer von Bangkok entfernt liegt das bekannte buddhistische Wat-Pa-Kloster, dessen Mönche jeden Nachmittag in Begleitung ihrer Tiger durch den Wald streifen. Die Raubkatzen sind für sie heilige Tiere, mit denen sie spielen, die sie füttern und streicheln. Für die vielen Neugierigen, die von weither zum Kloster pilgern, sind sie ein Spektakel.
1999 brachten Dorfbewohner einen nur wenige Wochen alten Tiger, dessen Mutter im nahen Regenwald von Wilderern erschossen worden war, ins Wat-Pa-Kloster. Die dort lebenden Mönche nahmen sich der Raubkatze an, und inzwischen beherbergt das Kloster 16 Tiger. Jeden Nachmittag spazieren die Mönche in Begleitung ihrer Tiger durch den Wald. Die Raubkatzen sind für sie heilige Tiere, mit denen sie spielen, die sie füttern und streicheln. Für die vielen Neugierigen, die von weither zum Kloster pilgern, sind sie ein Spektakel.


Am 07.09.10 14:45 - 15:30 Uhr auf 
hr. Karelien - Wo Russland finnisch ist
Sergei wächst in dem winzigen Sieben-Seelen-Dorf Venehjärvi in Russisch-Karelien auf. Karelien gilt als die Wiege der finnischen Kultur, und die Karelier leben dort noch heute inmitten unberührter Wälder als Selbstversorger von ihren Höfen und der Natur.


Am 07.09.10 16:45 - 17:35 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (2/4): Die Zo'e-Nomaden in Nordbrasilien
Im amazonischen Regenwald leben Jäger und Sammlervölker, die unberührt von der Außenwelt dem Rhythmus jahrtausendealter Traditionen folgen. Einer der abgeschiedensten und geheimnisvollsten dieser Stämme sind die erst in jüngster Zeit entdeckten Zo'e, deren einzigartige Sprache und Kultur in der restlichen Welt fast völlig unbekannt sind.


Am 07.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (2/10): Reptilien und Amphibien
Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Obwohl Vögel und Säugetiere heute die dominanteren Tierklassen auf Erden sind, haben Reptilien und Amphibien durchaus ihre darwinistische Daseinsberechtigung. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen. Die Dokumentation zeigt Frösche, die Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige Wasserschlangen und eine Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.
(Wdh, 14.9. 14.00-14.45)


Am 08.09.10 17:35 - 18:05 Uhr auf 
arte: Wie "bio" sind die Biotreibstoffe?
Die Benzin- und Ölpreise sind so hoch wie nie, Rohöl ist knapp geworden. In etwa 50 Jahren werden alle Erdölvorkommen ausgebeutet sein. Doch was kommt danach? Wie können wir unsere Mobilität wahren? Der große Hoffnungsträger der letzten Jahre ist Biosprit. Treibstoff aus Raps, Mais, Zuckerrohr oder Ölpalmen soll die Umwelt schonen und uns von Erdölimporten unabhängig machen.
Auch Deutschland und Frankreich erleben einen grünen Ölrausch: Auf einem Sechstel der Anbaufläche werden inzwischen Energiepflanzen angebaut. Doch der Sprit vom Acker muss immer mehr Kritik einstecken: Bei der Produktion entstehen Treibhausgase, in Asien und Südamerika verdrängt der Anbau von Zuckerrohr und Ölpalmen den Regenwald. Zudem soll die steigende Biospritproduktion schuld sein an hohen Lebensmittelpreisen, Hungersnöten und Artensterben. Wie "bio" sind die Biotreibstoffe also? Caro Matzko und Gunnar Mergner haben den Weg der Kraftstoffe verfolgt - von den Feldern bis zum Zapfhahn.


Am 08.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (3/10): Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen. Dank neuer Techniken kann jetzt alles von den großen Lebensräumen bis hin zur Intimität der Säugetiere in schwer zugänglichem Habitat sichtbar gemacht werden. Auch hier überrascht wieder der schier grenzenlose Erfindungsreichtum der Natur. Eine der größten und erst kürzlich entdeckten Migrationen wird von den Flughunden veranstaltet: Vom Kongobecken aus machen sie sich auf nach Sambia, wo sie sich in wenigen, ganz bestimmten Bäumen niederlassen, um zu brüten und ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Auch die winzige Elefantenspitzmaus wird beobachtet, wie sie unermüdlich durch ihr Territorium rast, um es vor Eindringlingen zu schützen. Und der gestrandete Kadaver eines Walfischs hat große Anziehungskraft für 30 hungrige Polarbären.
(Wdh, 15.9. 14.00-14.45)


Am 08.09.10 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können.


Am 08.09.10 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Der Rothirsch - König der Alpen
Im September findet in den Alpen ein imposantes Schauspiel statt: die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Mit der Paarung beginnt das Leben des Hauptdarstellers des Filmes. Das TV-Team begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens und präsentiert einmalige Einblicke in das Verhalten der stattlichen Rothirsche.


Am 09.09.10 16:45 - 17:35 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (4/4): Die Wolani in West-Papua
In den Hochebenen von West-Papua lebt verstreut eine Vielzahl wilder Stämme, die aufgrund der unwegsamen Landschaft völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind. Die Nachbarstämme bekriegen sich fast ununterbrochen. Geld ist hier wertlos; die einzige anerkannte Währung sind Kaurischnecken, eines der ältesten Zahlungsmittel der Welt.


Am 09.09.10 21:15 - 22:20 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Wintereinbruch


Am 10.09.10 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (5/10): Vögel
Die Meister des Kunstflugs sind bunt und überaus aktiv; sie sind nicht nur in der Lage, Höchstgeschwindigkeit zu erzielen und enorme Strecken zurückzulegen, sie können auch im Meer in großer Tiefe tauchen, unter der Erde leben und schneller laufen als Geparden - sogar unter Wasser. Mit speziell für diese Zwecke entwickelten Kameras wird die Welt der Vögel hoch in der Luft und unter Wasser eingefangen; sie offenbaren eine ungeahnte Vielfalt und ein Verhalten, das die bildschönen Geschöpfe in einem neuen Licht erscheinen lässt. Gezeigt werden etwa tausend Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die afrikanischen Salzpfannen, eine außergewöhnliche Ansammlung von Spatelschwanz-Kolibris, Seetaucher und der älteste Laubenvogel von Papua Neuguinea. Die Kamera fliegt in atemberaubender Geschwindigkeit wie ein jagender Habicht durch die dichten Zweige eines Eichenwaldes.
(Wdh, 17.9. 14.00-14.45)


Am 10.09.10 21:30 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Kein Brot für Öl - Der Biosprit-Boom in Kolumbien
"Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!", erklärt Maria Ligia entschieden. Sie will ihr kleines Stück Land zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von mächtigen Unternehmern gewaltsam von ihrem Grund und Boden im Norden Kolumbiens vertrieben - illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung. Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht. "Grüne Wüste" nennen sie die riesigen Plantagen. Mit dem aus den Palmen gewonnen Öl machen die großen Plantagenbesitzer auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert: Der größte Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert, auch nach Deutschland. Waschmittel, Margarine, Süßigkeiten und andere Produkte des täglichen Gebrauchs werden daraus hergestellt. Doch der größte Boom der Palme bahnt sich gerade erst an, ausgelöst vom Treibstoffdurst der Industrieländer und deren Biosprit-Bedarf. Agrodiesel soll in Kolumbien zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden, die Anbaufläche der Palmen soll sich in den nächsten Jahren noch einmal verdoppeln, so plant es die Regierung und verspricht, dass die riesigen Monokulturen der Bevölkerung Arbeitsplätze und Wohlstand, Frieden und Entwicklung bringen werden. Aber schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise, und viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte Tagelöhner auf den Plantagen. Der Film von Renate Werner dokumentiert die Situation der Kleinbauern in Kolumbien und versucht die Frage zu beantworten, wer wirklich vom Biosprit-Boom in Kolumbien profitiert und wer auf der Strecke bleibt.


Am 13.09.10 08:00 - 09:00 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Wächterin im Paradies
Lalani Hyatt ist Rangerin in einem der Nationalparks Tasmaniens, ein Traumjob für die 40-Jährige. Doch die Provinzregierung plant eine Neubesetzung ihrer Stelle. "360o - Geo Reportage" begleitet die Rangerin beim täglichen Einsatz für die Natur und bei ihrem Kampf gegen Buschfeuer und Behördenwillkür.


Am 13.09.10 09:15 - 10:05 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (1/4): Die Geister der Simatalu
Die Simatalu auf der Insel Siberut vor der Küste Sumatras glauben, dass ihre Körper von Waldgeistern bewohnt werden. Durch Tanz, Gesang und eine gute Lebensführung verhindern sie, dass die Geister sie verlassen, denn das hätte Krankheit oder Tod zur Folge. Auf diese Weise leben die Simatalu im Einklang mit ihrer Umwelt, was für sie bedeutet, die Regeln der Natur ebenso zu respektieren wie die Regeln ihrer Gesellschaft.


Am 13.09.10 14:00 - 14:45 Uhr auf 
arte: Faszinierende Wildnis (1/10): Überlebensstrategien
"Faszinierende Wildnis" ist eine zehnteilige Dokumentationsreihe im HD-Format. Sie zeigt fesselnde Geschichten und faszinierende Strategien aus dem täglichen Überlebenskampf. Die "Stars" sind die Lebewesen dieser Erde, von allen Kontinenten und in allen Lebensräumen. Jede Folge ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet und schildert die Dramen und Tragödien, die sich dort tagtäglich abspielen. Die erste Folge bietet einen Gesamtüberblick über die Artenvielfalt der Erde und die extremen Überlebenskämpfe, die die Natur zu bieten hat.
Die Erde bietet Lebensraum für eine schier unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt gibt es rund zehn Millionen verschiedene Arten, von denen mehrere Millionen dem Menschen bisher noch unbekannt sind. Von den Tiefen der Ozeane bis an die äußersten Grenzen unserer Atmosphäre, in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten, in der Luft und unter der Erde gibt es Tiere und Pflanzen, die - in zahllosen Varianten - Nahrung aufnehmen, sich bekämpfen, sich fortpflanzen und für die Sicherheit ihres Nachwuchses sorgen. "Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.


Am 14.09.10 09:15 - 10:05 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Völker (4/4): Die Wolani in West-Papua
In den Hochebenen von West-Papua lebt verstreut eine Vielzahl wilder Stämme, die aufgrund der unwegsamen Landschaft völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind. Die Nachbarstämme bekriegen sich fast ununterbrochen. Geld ist hier wertlos; die einzige anerkannte Währung sind Kaurischnecken, eines der ältesten Zahlungsmittel der Welt.


Am 16.09.10 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Streitereien im Team


Am 19.09.10 17:10 - 18:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Streitereien im Team


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 01.09.10 16:30 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Die Eroberung Sibiriens (1/3)
Sibirien steht für Stille und Ödnis, riesige Wälder, reißende Flüsse, Sümpfe, Mückenschwärme und Schnee. Es dauerte lang, bis das riesige Land hinter dem Ural, ins europäische, ja sogar ins russische Bewusstsein drang. Doch dann begann eine beispiellose Eroberung: Sie verlief in drei wichtigen Etappen. Zur Zeit Iwan des IV., genannt der Schreckliche, warb die reiche Kaufmannsfamilie Stroganow, die ihre Handelsgebiete bis an den Ural ausgedehnt hatte und daran interessiert war, weiter zu expandieren, Kosaken an, um das Land jenseits des Urals zu erkunden. 1582 startete die Kosakenexpedition im Permer Gebiet. Der Marsch über den Ural war problemlos, doch jenseits des Gebirges lauerten Tataren. Es kam zum Kampf. Die Kosaken gewannen, nahmen die Hauptstadt des Khanats Sibir ein und drangen weit nach Westsibirien vor. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" folgt den Spuren der ersten Eroberer durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk.


Am 01.09.10 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Die Eroberung Sibiriens (2/3)
Die zweite Etappe der Eroberung Sibiriens beginnt während der Regierungszeit Peters des Großen (1689 - 1725). Dieser aufgeklärte Monarch verstand es wie kein anderer Herrscher vor ihm, das unermessliche Potenzial des sogenannten "achten Kontinents" einzuschätzen. Kurz vor seinem Tod verfügte der Zar die Ausrichtung einer gigantischen Expedition. Die "Große Nordische Expedition" sollte das größte Unternehmen aller Zeiten werden, das je zur Erforschung einer Landmasse ausgerichtet wurde. Es war der Wunsch Peters des Großen, die östlichen Grenzen Sibiriens festzuschreiben, nach Reichtümern zu suchen und das Land kartografisch zu erfassen. Während der Däne Vitus Bering und andere die östlichen Küsten erkundeten, ja sogar bis nach Alaska vorstießen, waren Gelehrte in Mittelsibirien unterwegs, um alles "Bedenkenswerte" zu sammeln. Ihre Ausbeute, die heute in der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg aufbewahrt wird, zeugt vom Fleiß der Forscher und von der Faszination Sibiriens auf seine Besucher. Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" rekonstruiert die zweite Etappe der Eroberung Sibiriens zu Zeiten Peters der Großen.


Am 02.09.10 16:30 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Die Eroberung Sibiriens (3/3)
Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geografischer Raum - erfassbar geworden. Doch es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts, um am Zarenhof einzusehen, dass Sibirien nur an Europa angebunden werden kann, wenn Verkehrswege entstehen. Man begann mit dem Bau des "Sibirischen Trakts", einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Von dort ging es auf dem Fluss Amur per Schiff weiter nach Osten. Die Straße, die in Jekaterinburg hinter dem Ural begann, galt als die "schlimmste Straße" der Welt: Sie war nur ein Feldweg und stellenweise lediglich eine Schneise durch die Taiga. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Russland den Bau einer Eisenbahn durch Sibirien zu diskutieren. Amerika und Kanada besaßen bereits ihre transkontinentalen Verbindungen, und Russlands Engagement im Fernen Osten machte den Eisenbahnbau - auch für den Transport von Militär - dringend notwendig. 1891 beauftragte Zar Alexander III. seinen Sohn Nikolai, den späteren Nikolai II., in Wladiwostok den ersten Spatenstich zum Bau der Transsibirischen Eisenbahn vorzunehmen. Die dritte Folge von "Die Eroberung Sibiriens" begleitet den Fotografen Wenjamin Metenkow aus Jekaterinburg bis nach Wladiwostok. Dort hielt er den ersten Spatenstich zum Bau der "Transsib" für die Nachwelt fest.
 

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07.09.10 14:45 - 15:30
hr. Karelien - Wo Russland finnisch ist

05.09.10 15:30 - 16:00
WDR: 4 Jahreszeiten im Nationalpark Eifel

09.09.10 16:45 - 17:35
arte: Geheimnisvolle Völker (4/4): Die Wolani in West-Papua

05.09.10 17:15 - 18:00
hr: Hessens schönste Wälder - Bei alten Buchen und Knorreichen

28.08.10 22:15 - 23:15
kabel1: HELI-LOGGERS: Holzcowboys am Limit - Unverhofft kommt oft

07.09.10 16:45 - 17:35
arte: Geheimnisvolle Völker (2/4): Die Zo'e-Nomaden in Nordbrasilien

10.09.10 21:30 - 22:00
3sat: Kein Brot für Öl - Der Biosprit-Boom in Kolumbien

06.09.10 18:05 - 19:00
arte: Tasmanien - Wächterin im Paradies

06.09.10 16:45 - 17:35
arte: Geheimnisvolle Völker (1/4): Die Geister der Simatalu

08.09.10 17:35 - 18:05
arte: Wie "bio" sind die Biotreibstoffe?

06.09.10 19:30 - 20:15
arte: Faszinierende Wildnis (1/10): Überlebensstrategien