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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 22.11.14 13:05 - 13:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bei den Penan auf Borneo
Auf der Suche nach den letzten nomadischen Penan wandert Bruce Parry durch den Dschungel von Sarawak, Borneo. Dieser außergewöhnliche Stamm von Jägern und Sammlern hat damit zu kämpfen, dass seine Heimat durch die Rodung des Waldes langsam zerstört wird und somit ihre traditionelle Lebensweise in Gefahr gerät.


Am 22.11.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von der Nordsee zur Loreley
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Wiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben: Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten herab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen lassen sich ebenso beobachten wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


Am 22.11.14 15:40 - 16:20 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein - Von den Burgen bis in die Berge
Wohl um keinen anderen Fluss ranken sich so viele Sagen und Legenden wie um den Rhein. Trotzdem scheinen auch heute noch die Worte des französischen Dichters Victor Hugo zu gelten: "Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt ...". Mit dem Rhein verbindet man Industrieanlagen, Ritterburgen und Weinberge. Aber der Rhein ist mehr als nur ein romantischer Fluss, in dessen Fluten sich die Kulturschätze aus 2.000 Jahren spiegeln. In diesem Teil der Reihe folgt das Kamerateam dem Fluss bis zu seiner Quelle in den Schweizer Alpen.


Am 22.11.14 18:00 - 18:45 Uhr auf 
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln sind dicker, haariger und ruhiger als die zur gleichen Familie gehörenden Honigbienen, aber weit weniger aggressiv und bedrohlich als Wespen. Der Film folgt in den Alpen einer Jungkönigin durchs Jahr und gewährt einmalige Einblicke in Struktur und Verhalten der Hummelvölker. Dabei konzentriert sich die Dokumentation mit ihrer beeindruckenden Bildsprache auf die Besonderheiten in der Morphologie und Biologie der Tiere.


Am 22.11.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Kleiner Tiger in bayerischen Wäldern
Es ist noch nicht lange her, da lebten Wildkatzen weit verbreitet in Europa. Heute sind sie fast überall verschwunden. Doch es gibt sie noch. Kaum jemand bekommt sie zu Gesicht. Die wenigsten Menschen wissen, dass es überhaupt eine Wildkatze gibt. Doch ist es überhaupt DIE Wildkatze, die in unseren Wäldern lebt oder sind es vielleicht nur noch verwilderte Hauskatzen? Sind die isolierten Restvorkommen in Bayern, Thüringen und Hessen zu klein und genetisch verarmt, um das Überleben der reinrassigen Wildkatze bei uns zu sichern? Gibt es überhaupt eine Chance, in unserer dicht besiedelten und von Autobahnen zerschnittenen Landschaft diese Restvorkommen wieder miteinander zu verbinden? Genau dies hat sich ein bundesländerübergreifendes Projekt zur Rettung der Wildkatze vorgenommen. Das Ziel: die Vernetzung der verinselten Wildkatzenlebensräume in Bayern, Hessen und Thüringen und die genetische Überprüfung der Wildkatzen. Es soll ein grünes Netz entstehen, das nicht an Ländergrenzen halt macht. Holzpflöcke mit Ködern aus Baldrian und Katzenminze locken Wildkatzen an. Die Katzen reiben sich an den Stöcken, es bleiben Haare am rauen Holz hängen. So kann man mit einem Gentest feststellen, wo reinrassige Wildkatzen noch vorkommen. Außerdem lässt sich genau prüfen, ob Lebensraumvernetzungen tatsächlich von Wildkatzen genutzt werden. Unterstützt wird dies mit Fotofallen. Laufen die Tiere durch eine Lichtschranke, werden sie fotografiert. So kann man zusätzlich Individuen identifizieren.


Am 22.11.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Wilder Balkan
Der Film "Wilder Balkan" führt zu sechs Schätzen des Balkans - sechs eindrucksvolle Porträts einzigartiger Naturlandschaften, die ein bisher unbekanntes Gesicht dieser Halbinsel zeigen. "Die oft belächelte wirtschaftliche Rückständigkeit und politische Isolation mancher Regionen ließ hier einen ökologischen Schatz entstehen, der einmalig in Europa ist", erzählt der Autor Michael Schlamberger und zeigt sich besonders beeindruckt von der unberührten Wildnis und landschaftlichen Vielfalt Montenegros: "Nördlich von Podgorica beginnt das touristische Niemandsland. Atemberaubend schön, wild und menschenleer. Für mich waren die meisten Gebiete, die wir bereist haben, Terra incognita. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es solch unentdeckte Naturschönheiten in Europa noch gibt." Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben. Jahrtausende hindurch prägte Krieg den Balkan. Die gewalttätige Geschichte des Balkans verstellt den Blick auf den Schatz dieses Landes: funkelnde Naturjuwelen, versteckt von den Wirren der Geschichte.


Am 23.11.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Japan (2/2) - Tropenstrand und Bärenland
Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjungen fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zu Recht als "Wildes Japan" bezeichnet.


Am 23.11.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Zauberwelt Venezuela
Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren, wie etwa der Chivíto, eine Kolibriart. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden, den Llanos-Sümpfen. Dieses Vogelparadies inmitten eines Meers aus Wasserhyazinthen ist der Lebensraum des Chiguire, des Wasserschweins, des Roten Brüllaffen, des Brillenkaimans und der Anaconda, der größten Schlange Südamerikas. Die sumpfigen Ebenen, Llanos, sind nicht menschenleer. Rinderhirten, Llaneros, und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften. Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt, ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge, die Tepuis, emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit. Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf, wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge, oder der Quebrada de Jaspe, einer Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.


Am 23.11.14 14:35 - 15:30 Uhr auf 
ServusTV: Sagenhafte Natur - Naturfacette Stadt
Vom Stadtzentrum zu den äußersten Randgebieten der Ballungszentren: Die Natur wandert in die Städte und mit ihr einige äußerst zähe Tierarten. In einem dermaßen vom Menschen dominierten Lebensraum wie den europäischen Großstädten, können Pflanzen und Tiere hier überleben? Der Dokumentarfilm zeigt uns die anpassungsfähigsten Tierarten, die in unseren Metropolen Zuflucht gefunden haben.


Am 23.11.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Finnlands blaue Seen
Blaue Seen, grüne Inseln, Ruhe und Natur: Es ist eine faszinierende Seen- und Seelenlandschaft, die Region rund um den Saimaa-See im Osten Finnlands. Claudia Buckenmaier und das Kamerateam aus dem ARD-Studio Stockholm reisen zu Land und zu Wasser in dieses Paradies der tausend Eilande. Dorthin, wo es den hellen nordischen Sommer gibt und die Wälder voller Blaubeeren sind, von Lappeenranta im Süden nach Joensuu im Norden. Dorthin, wo Urlauber ihr ganz privates Gewässer finden für den morgendlichen Sprung ins erfrischende, glasklare Nass. Durch das weite Seengebiet schippert die 'Konttori', im Schlepptau riesige Mengen Baumstämme. Rund um die Uhr, sechs Tage lang sind die Flößer unterwegs, um das Holz zu den Papierfabriken zu schaffen. Wenn die Männer mal Pause machen, verschwinden sie gern in der Sauna. Die gibt es in Finnland wirklich überall, selbst auf einem Transportkahn. 'Wenn das Wetter mitspielt', schwärmt der Kapitän, ' gibt es keinen schöneren Job!'


Am 23.11.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Safari-Hütte
In der Nähe von Seattle zimmern Pete Nelson und sein Team ein Safari-Haus in das Geäst einer Douglasie. Ein Schriftsteller, der lange Jahre in Kenia lebte, möchte sich dort vom Geist Afrikas inspirieren lassen. Die Baumhaus-Profis lassen ihrer Fantasie freien Lauf und bauen für ihren Kunden eine kenianische Rundhütte, wie man sie aus der Savanne Ostafrikas kennt - mit einem Schreibtisch aus echtem Zedernholz.


Am 23.11.14 15:25 - 15:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eiche
Pflanzen in unserer Umgebung: Sie gilt als Symbol für Standhaftigkeit, Stärke und Stolz: die Eiche. Und sie ist tatsächlich einer unserer stattlichsten Laubbäume. Wir verraten, was die Eiche an Besonderheiten zu bieten hat - von der Wurzel bis zur Frucht.


Am 23.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Skandinavien - Finnland
Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Heute leben etwa 1.000 Braunbären in Finnland. Einmalige Aufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und wie sie Seerosen ernten . Hauptsächlich fressen Bären Pflanzen, aber die Jungtiere müssen erst lernen, welche Gewächse schmecken und dabei auch nahrhaft sind. Auch Tierkadavern sind die Bären nicht abgeneigt, um diese gibt es allerdings erbitterte Konkurrenzkämpfe mit anderen Aasfressern. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - und die trauen sich im Rudel durchaus zu, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, denn nur 150 Tiere gibt es noch in Finnland - es ist dennoch gelungen, ebenso wie die ersten Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland. Ebenso selten sieht man Gleithörnchen. Neben Finnland kommen sie nur noch in Russland vor. Sie sind dermaßen flink, dass sie kaum zu filmen sind. Mit ihren Flughäuten segeln die putzigen Nager von Baum zu Baum. Haben sie den richtigen Stamm gefunden, werden sie zu Hausbesetzern. Sie bevorzugen leerstehende Spechthöhlen als Behausung. Weibchen zerkauen ihren Kot und markieren damit die Höhlen, um mit diesem unwiderstehlichen Duft Partner anzulocken. Über drei Jahre hat das Team auf der Lauer gelegen und neben Finnlands Braunbären, Wölfen und Gleithörnchen auch Vielfraße, Schellenten, Robben und zum allerersten Mal einen wilden Luchs gefilmt. Dabei haben sie Tierverhalten festgehalten, das noch nie im Fernsehen gezeigt wurde.


Am 23.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Die fantastische Reise der Vögel - Europa
Der dritte Teil der Reihe zeigt die Zugvögel, die sich in jedem Frühjahr aufmachen, Europa neu zu besiedeln. Es sind Reisen voller Entbehrungen, in denen Vögel Entfernungen zurücklegen, die um die halbe Erde reichen und Risiken eingehen müssen, die sie im schlimmsten Falle scheitern lassen. So unterschiedlich die Vögel, so verschieden sind ihre Schicksale und Herausforderungen: ein Schwarm von 20 Millionen Staren, der ein riesenhaftes Wesen am Abendhimmel von Rom erschafft, Basstölpel, die vor der schottischen Küste spektakuläre Jagdflüge absolvieren, oder Schwalben, die in Ultrazeitlupen Eintagsfliegen erbeuten.


Am 23.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die fantastische Reise der Vögel - Südamerika
Dieser Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die unendlich abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Es ist eine Reise auf den Schwingen des Kondors entlang der Anden, eine Entdeckungsreise vorbei an Machu Picchu hin zu den Paarungsplätzen der Mähnenrobben. Hellrote Aras führen auf ihrer Suche nach natürlichen Arzneien ins Herz des Amazonasbeckens, wo sie auf Tapire, Klammeraffen und Jaguare treffen - und auf den Albtraum eines jeden Bewohners der Baumkronen: Harpyien, die stärksten Greifvögel dieser Welt.


Am 23.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Im Dschungel der Waldelefanten
Afrikanische Elefanten ziehen nicht nur durch die endlosen Savannen Afrikas, ein Drittel von ihnen lebt dort in dichten Urwäldern. Sie bilden sogar eine eigene Unterart. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. Seit 18 Jahren beobachtet sie die Tiere auf den Urwaldlichtungen von Dzanga Baï und versucht, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Kein anderes Projekt beschäftigt sich länger mit der Erforschung der Waldelefanten. Im Laufe der Jahre hat Andrea Turkalo mehr als 3.400 Elefanten identifiziert, ihr Verhalten studiert und ihre Lebensläufe verfolgt. Niemand weiß mehr über die Dickhäuter als sie. Inzwischen versteht die Amerikanerin sogar deren Sprache. Sie hat die Bedeutung von mehr als 30 verschiedenen Lauten entschlüsselt. Die Elefantenforscherin hofft, dass dieses Verständnis vielleicht sogar dazu führt, dass die Waldelefanten in Zukunft besser geschützt werden können. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)


Am 23.11.14 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Holzfäller am Limit: Alte Feindschaft
Holzfäller Sean Vann hat in Sibirien einen Grundbesitzer gefunden, der bereit ist, dem Team eine Chance zu geben. Oberst Yuri Panchuk ist ein einflussreicher Mann und stand 20 Jahre lang im Dienst der russischen Regierung. Um den Oberst von ihren Fähigkeiten zu überzeugen, sollen Sean und seine Männer innerhalb von zwei Tagen ein zwölf Hektar großes Waldstück mit Kiefern und Fichten roden. Wenn ihnen dies ohne Zeitverzögerung gelingt, winkt den Forstarbeitern ein Auftrag im Wert von einer halben Million Dollar.


Am 24.11.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. In sechs aufregenden Folgen erleben wir eine Welt in Schönheit und Wandel, Wissenschaftler bei ihrer Feldforschung und Betroffene, die ihr Leben zwangsläufig an neue Gegebenheiten anpassen. Und wir folgen den Spuren einer engagierten Abenteurerin, die Nord- und Südpol schon genauso unerschrocken erwandert hat wie trockene Wüsten oder den Mount Everest. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.


Am 24.11.14 10:25 - 10:55 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit. Wie die Alhambra in Granada oder die Moschee von Córdoba steht auch der Palmenhain von Elche für die Prachtentfaltung von Al Andalus, dem muslimischen Staatswesen auf iberischem Boden. Elche wurde 1265 von den christlichen Königen zurückerobert. Im Jahr 2000 nahm die UNESCO den Palmenhain von Elche in die Liste des Weltkulturerbes auf.


Am 24.11.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Können Affen sprechen?
Können Affen sprechen? Diese Frage hat die Primatenforscherin Julia Fischer in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Überall auf der Welt hat sie die Kommunikation von Affen beobachtet und mit ihnen gelebt. Ihre Forschungsergebnisse überraschen: Jeder Affe ist anders, jede Spezies hat ihre Sprache und jede Region ihre speziellen Dialekte. Aber an einer Sprache, wie wir sie pflegen, sind Affen offenbar gar nicht interessiert. Julia Fischer sucht nicht nach dem Menschlichen in Affen, sondern nach dem Affen im Menschen. Und dabei hat sie festgestellt: das Leben in der Affengesellschaft ist dem in der Menschengesellschaft oft ähnlich.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 24.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Afrika
Die dreiteilige Reihe stellt Artenschutzprojekte vor, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Der Schweizer Biologe Dr. Markus Borner ist einer der Naturschützer, der mit Prof. Dr. Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat. Grzimek, bekannt als Frankfurter Zoodirektor und Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er den Kinofilm "Serengeti darf nicht sterben". Genau dort, in der Serengeti, arbeitet Dr. Borner. Einst führte er hier mit Grzimek die Tierzählungen aus der Luft durch - im "Fliegenden Zebra", einem in Zebrastreifen lackierten einmotorigen Flugzeug. Gemeinsam reisten sie auch in den Kongo zu den Berggorillas und in andere afrikanische Staaten. Ein Filmteam hat Dr. Borner auf einer Rundreise begleitet und festgehalten, was aus dem Erbe des Tierschützers Grzimek geworden ist.


Am 24.11.14 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Lebensgemeinschaft Wald (3/3) - Funktion des Waldes
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 8. Jahrgangsstufe und zum Biologie-Unterricht ab der 6. Jahrgangsstufe: Welche Funktionen hat der Wald? Für Waldbauern und Förster ist der Wald ein Wirtschaftsfaktor. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und für vieles zu gebrauchen. Doch der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Und so zeigt der Film zeigt die vielfältigen Funktionen des Waldes. Viele Menschen kommen in den Wald, um sich dort zu erholen. Die Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Der Waldboden ist ein Wasserspeicher, durch Verdunstung kann er die Luft im Sommer kühlen. In den Bergen schützt der Wald vor Lawinen, er ist lebenswichtig für die Menschen in den Tälern.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)


Am 24.11.14 15:00 - 15:55 Uhr auf 
arte: Maine und New Hampshire - Die Waldstaaten
New Hampshire hat nur 19 Kilometer Küste und kurze Sommer, umso mehr nutzt Shauna Fraser jede Gelegenheit, um am Meer zu sein. Im geschützten Hafen von Rye zielt Shauna mit Yoga auf dem Paddelboard auch auf die innere Haltung. Im südlichen Maine produziert Mike LaVecchia Surfbretter vollständig aus Holz. Um gute Fahreigenschaften zu erzielen, hat er Verfahren aus dem Bootsbau übernommen. Mit dem Holzhändler Allan Higgins geht es in die ausgedehnten Wälder Maines und anschließend in Moody's Diner, für dessen Spezialitäten Stammgäste hundert Kilometer und mehr fahren. Die abgeschiedene Bucht von Penobscot wird täglich von Tomás Sowles angeflogen. Ob Post oder Baumaterial oder sogar Hunde - alles, was auf die Inseln muss, transportiert er in seiner Cessna. Die Bucht ist ein Paradies für Hummer, die hier so zahlreich leben wie nirgendwo sonst vor den Küsten der USA. Das ist nicht zuletzt den strengen Fangvorschriften zu verdanken, wie Geneviève Kurilec-McDonald erklärt. Als Köder schwört sie auf Salzheringe. Und dann ist da noch David Moses Bridges, der ein altes Handwerk seines Stammes wiederaufleben lässt. Er baut Kanus aus Birkenrinde, so wie einst seine Vorfahren. Mittlerweile hat der Indian Summer Einzug gehalten. Warme Spätsommertage, die trockene klare Luft und der gelegentliche Nachtfrost geben den Blättern eine unvergleichliche Farbe. Zu keiner anderen Zeit ist der Zauber der amerikanischen Ostküste so gegenwärtig.


Am 24.11.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Mensch nimmt Einfluss auf die Natur (1/2)
Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt. 7% des Trinkwassers auf der Erde befinden sich in den tausenden Seen Kanadas. Wälder bedecken fast die Hälfte des Landes. Fotograf und Naturschützer Yann Arthus-Bertrand besucht die Wale der St.Lorenz-Wasserstraße und berichtet über den Skandal in der Kleinstadt Malartic, wo 200 Familien umgesiedelt wurden, um die größte offene Goldmine des Landes zu erschaffen. In England trifft Arthus-Bertrand auf Prince Charles.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 24.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Bloß kein Regen!
Die Wetter-Prognose ist günstig. Wenn die Männer in den Sümpfen weiter vom Regen verschont bleiben, steht ihnen eine ertragreiche Woche ins Haus. Außerdem hat Firmenchef Bobby Goodson endlich das Problem mit dem defekten Truck gelöst und ein bezahlbares Ersatzfahrzeug aufgetrieben. Nun muss der Lkw nur noch auf Vierrad-Antrieb umgerüstet werden. Auf der Messe in Las Vegas schaut sich der Boss nach günstigen Angeboten um.


Am 24.11.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gnadenlose Rocky Mountains
Schroffe Felsgipfel, tiefe Schluchten, ausgedehnte Wälder und endlose Weiten: Montana ist einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA und ein Gebiet der geographischen Gegensätze - genau der richtige 'Abenteuerspielplatz' für Survival-Experte Bear Grylls. Im Westen Montanas ragt das beeindruckende Gebirgsmassiv der Rocky Mountains in den Himmel, während der Osten von flachen Tiefebenen, den so genannten Great Plains, dominiert wird. Bei seiner Marschroute durch unübersichtliche Waldgebiete und über tosende Wasserfälle muss der Ex-Soldat sein gesamtes Know-how einsetzen, um zurück in die Zivilisation zu finden.


Am 24.11.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwaldfilmer - Simon auf Bilderjagd
Sein Ziel: den Schwarzwald zu filmen, wie ihn noch nie ein Mensch gesehen hat. Simon weiß, was das für ihn heißt. Tagelang durch unwegsames Gelände streifen, stundenlang auf der Lauer für einmalige Naturstimmungen liegen, die Nächte für Stern-Zeitraffer-Sequenzen durchwachen. Immer auf der Suche nach der ultimativen Filmaufnahme. Da ist ein Besessener am Werk! Was treibt ihn an? Simon Straetker ist erst 20 Jahre alt, hat aber schon viel von der Welt gesehen: Europa, Australien, Amerika. Bill Clinton hat er die Hand geschüttelt und Jogi Löw getroffen, alles durch sein Umweltengagement. Aber seine ganz große Liebe gilt der Natur des Schwarzwalds, wo er herstammt. Doch Natur-, gar Heimatbegeisterung, das kommt bei jungen Leuten in seinem Alter oft gar nicht an. Deswegen hat er jetzt eine kleine Gruppe Gleichgesinnter um sich geschart, die mit ihm zusammen einen ehrgeizigen Plan verfolgen: Altersgenossen für den Schwarzwald zu begeistern. Mit faszinierenden Kurzfilmen im Internet, auf Youtube, in Facebook. "Mensch Leute" begleitet Simon und seine Crew bei ihrem außergewöhnlichen Projekt.
(Wdh. morgen 8.50-9.20 Uhr)


Am 24.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (6/6) - China, das Dach der Welt
Unberührte Hochebenen und -gebirge prägen den Westen Chinas. Die Landschaften der hohen Himalaya-Gipfel, der Wüste Gobi und der von Wäldern flankierten tibetischen Hochebene sind atemberaubend und zugleich unwirtlich. Im Norden des Himalayas erhebt sich majestätisch das Hochland von Tibet, die höchstgelegene und weitläufigste Ebene der Welt. Mehr als 5.000 Meter über dem Meeresspiegel trotzen wildlebende Yaks den widrigen Bedingungen. Das Herz und die Lungen der besonders zähen Rinderart sind doppelt so groß wie die seiner in tieferen Gefilden lebenden Artgenossen. Das Hengduan-Gebirge gehört zwar nicht zum Himalaya, entstand jedoch ebenfalls durch den Zusammenstoß der indischen mit der eurasischen Kontinentalplatte. Die Hänge sind so steil, dass die Tiere nicht von einem Tal ins nächste gelangen können. Die Forscher bezeichnen solche Gebirgsgebiete, in denen die Evolution autonom von der Umgebung neue Arten hervorbringt, als Sky Islands. Ein besonders spektakuläres Beispiel für dieses Phänomen sind die Stumpfnasenaffen. Sie teilen sich die Reliktwälder mit dem Großen Panda, dem bekanntesten Tier Chinas. Der Panda ist der seltenste Bär auf der Welt. Ursprünglich gehörte er wie der Grizzly und der Eisbär zu den Fleischfressern. Doch im Laufe der Evolution entwickelte sich der Panda zum Vegetarier. Jahrzehntelang gab dieser seltsame Ernährungswandel den Wissenschaftlern Rätsel auf. Ist vielleicht eine Genmutation der Grund?


Am 24.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Von Bäumen im Hochgebirge
Die Alpen sind der extremste Standort in Europa für jedwede Vegetation. Vor allem die größten Pflanzen, die Bäume, haben mit einer unfasslichen Vielfalt von Sonderformen auf die Lebensbedingungen auf Fels, im Steilhang, unter meterhohem Schnee, auf der trockenen Südseite oder auf der regenreichen Nordseite der Alpen reagiert. Der Film zeigt Standorte und Wuchsformen der äußerst selten gewordenen Zirben, von Spirken und uralten Eiben. Neue Forschungen haben ergeben, dass gleiche Arten sogar für unterschiedliche Höhenlagen unterschiedliches Genpotential entwickelt haben. Junge Pflanzen aus dem Tal haben 500 Meter höher keine Aussicht auf starkes Wachstum - eine Anpassung gelingt nicht, das haben zahllose Lawinenkatastrophen bewiesen. Stabilen Bergwald pflanzt nur die Natur, nicht das Forstamt.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 25.11.14 06:25 - 06:50 Uhr auf 
arte: Frankreich - Bois de Vincennes
Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der "arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris" eine Flaniermöglichkeit schenken. Zwischen 1856 und 1866 wurde der Landschaftsarchitekt Jean-Charles Alphand mit der Umgestaltung der Promenaden, Park- und Gartenanlagen der Stadt beauftragt, um Paris für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu machen. Während der Stadtplaner Georges-Eugène Haussmann Paris umgestaltete, lehrte eine im Jahre 1867 von Alphonse Du Breuil gegründete Schule Landschaftsgestaltung und die entsprechenden Techniken. Sie zählt heute mehr als 300 Schüler und Lehrlinge. Ihr Ziel ist es, an neuen, abwechslungsreichen Begrünungskonzepten für den öffentlichen Raum zu arbeiten.


Am 25.11.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.


Am 25.11.14 09:05 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bei den Penan auf Borneo
Auf der Suche nach den letzten nomadischen Penan wandert Bruce Parry durch den Dschungel von Sarawak, Borneo. Dieser außergewöhnliche Stamm von Jägern und Sammlern hat damit zu kämpfen, dass seine Heimat durch die Rodung des Waldes langsam zerstört wird und somit ihre traditionelle Lebensweise in Gefahr gerät.


Am 25.11.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (2/6) - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant.
Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 25.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Südamerika
Die dreiteilige Reihe stellt Artenschutzprojekte vor, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in seiner 37. Fernsehsendung eine ausgewachsene südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der damalige Direktor des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe "Ein Platz für Tiere" die Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.


Am 25.11.14 15:55 - 16:20 Uhr auf 
arte: Deutschland - Rügen
Die Landschaften auf der Insel Rügen locken seit mehr als 200 Jahren Reisende und Touristen an die Ostsee. Die größte Insel Deutschlands besteht aus mehreren kleinen Inseln, die im Laufe der Jahrhunderte über Sandbänke zusammenwuchsen. Auf diese Weise entstand auch eine Reihe kleiner Binnenmeere. Dünen und Sandstrände wechseln sich mit weißen, steil abfallenden, bizarren Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund ab, dessen Buchenwald Teil des Unesco-Weltnaturerbes ist. Der Maler Caspar David Friedrich, einer der bedeutenden Meister der deutschen Frühromantik, machte diese grellweißen Kreidefelsen in seinem 1818 entstandenen berühmten Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen" unvergänglich. Ein großer Teil des Inselgebiets steht unter Naturschutz. Dies wurde vor allem durch die Einrichtung eines Biosphärenreservats im Jahr 1990 noch im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR erreicht.


Am 25.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wanderlust (2/4) - Der Harzer Hexenstieg
Sagenumwoben ist der Harz, das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Ein Paradies für Wanderer, die es in Moore, tiefe Wälder und bizarre Schluchten zieht. Auf rund 100 Kilometern Länge durchquert der Harzer Hexenstieg den Harz von West nach Ost, durch eine herbe Landschaft mit steil aufragenden Felsen, Burgen und Schlössern. Ausgehend von Osterode führt der Weg durch dichte Nadelwälder und Hochmoore. Der Luchs, einst eine in Deutschland ausgerottete Raubkatze, wurde in der von riesigen Wäldern geprägten Landschaft erfolgreich wieder angesiedelt. Der Harzer Hexenstieg führt weiter entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zum Brocken, den schon von Goethe beschriebenen "Versammlungsplatz der Hexen". Durch tiefe Wälder verläuft der Weg nach Rübeland und quer durch das Bodetal mit seinen steil aufragenden Felsen. Kilometer um Kilometer folgt er der wild rauschenden Bode und endet schließlich in Thale.


Am 25.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff sitzen.


Am 25.11.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wanderlust (3/4) - Der Westweg im Schwarzwald
Der Schwarzwald mit seinen tiefen Schluchten, hohen Bergen und endlosen Wäldern ist ein Traumziel für Wanderer aus ganz Deutschland. Erschlossen wird er durch den bereits vor 100 Jahren angelegten Westweg, der über fast 300 Kilometer von Pforzheim nach Basel führt. Im Norden durchquert er ausgedehnte Hochmoore, im Mittleren Schwarzwald führt er als echter Höhenwanderweg über zahlreiche Berggipfel. Im Südschwarzwald verläuft der Weg direkt über den Feldberg auf den "Belchen" und den "Blauen", bevor er hinunter ins Rheintal führt und am badischen Bahnhof in Basel endet. Auf den zwölf Tagesetappen gelangen Wanderer immer wieder zu einzigartigen Ausblicken, gewaltigen Wasserfällen und tiefblauen Seen.


Am 25.11.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wanderlust (4/4) - Der Eifelsteig
Der letzte Teil der vierteiligen Dokumentation "Wanderlust" erkundet den Eifelsteig und zeigt, wie schön es in deutschen Mittelgebirgen sein kann. Der rund 300 Kilometer lange Eifelsteig gehört zu den schönsten und erlebnisreichsten Wanderwegen Deutschlands. Er führt von Kornelimünster bei Aachen quer durch die Eifel bis nach Trier. Auf 15 Tagesetappen durchquert die Route dabei höchst unterschiedliche Landschaftsformen: das Hohe Venn, eine Hochfläche an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien, den Nationalpark Eifel mit seinen tief eingeschnittenen Tälern sowie die Vulkaneifel mit ihren zahlreichen Maaren.


Am 25.11.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der Förster vom Klövensteen
Nils Fischer (40) ist verantwortlich für fünf Millionen Quadratmeter Wald: Er ist der Herr des Klövensteens im Hamburger Westen. Er pflegt den Baumbestand, betreut die Tiere im Wildtiergehege - europarechtlich ist der Klövensteen ein Zoo - bildet junge Forstwirte aus und organisiert den Unterricht für die Hamburger Schüler in der Waldschule. Ein Busshuttle von der Schule direkt in den Wald ist seine Erfindung. Wenn schon die Jungen lernen, wie schön und vielfältig der Wald sein kann, wissen sie ihn auch später zu schätzen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern will Nils Fischer mehr als nur verwalten: Er will gestalten. Schon sein Vater und Großvater waren Förster in Niedersachsen. Fischer ist in den Wäldern groß geworden, und er hat einen Traum: der Klövensteen soll als Erholungswald für die Städter auch in hundert Jahren noch bestehen. Deswegen ist Fischer nicht nur Förster, sondern auch Waldarbeiter, Tierpfleger, Lehrer, Jäger, Kaufmann und Lobbyist.
Derzeit beherrschen vor allem schnellwachsende Fichten und Kiefern das Bild des Klövensteens. Das geht noch auf die Zeit zurück, als der Dänenkönig im 18. Jahrhundert zur Holzgewinnung vor allem Nadelbäume pflanzen ließ. Aber für die Naherholung und vor allem für die übrige Flora und Fauna sind Tannen und Fichten eher unattraktiv. Der Wald hätte so keine Zukunft. Außerdem gehören sie von "Natur aus" dort gar nicht hin. Fischer will wieder Buchen und andere Laubbäume im Klövensteen pflanzen und so einen echten Erholungswald schaffen. Dafür muss er auch die Städter für das Ökosystem sensibilisieren. In der Waldschule gelingt das ganz gut, im Gelände reichen oft gute Worte nicht aus. Hundebesitzer, die ihre Tiere nicht anleinen, Reiter, die fernab der Reitwege unterwegs sind. Bei ihnen muss Fischer schon mal ein "Knöllchen" wegen Ordnungswidrigkeiten verhängen - das darf er, doch diesen Teil seines Jobs hasst er. Es kostet ihn jedes Mal große Überwindung, die Leute in ihre Schranken zu weisen.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 25.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Im Dschungel von Myanmar (1/2) - Im Königreich der Elefanten
Myanmars Dschungel gilt als sagenumwoben. Angeblich soll er eine Schatzkammer seltener Tiere beherbergen, deren Existenz in anderen südostasiatischen Staaten massiv bedroht ist. Eine Jahrzehnte lang herrschende Militärdiktatur hat dafür gesorgt, das Land komplett zu isolieren und den undurchdringlichen Dschungel zu einem Ort voller Geheimnisse und Mythen werden zu lassen. In dieser zweiteiligen Dokumentation begibt sich ein Team von Tierfilmern und Biologen in den Dschungel Myanmars, um herauszufinden, ob die riesigen, zusammenhängenden Waldgebiete nicht nur seltene Tiere beherbergen, sondern sogar unbekannte Arten. Denn nur wenn dieser Nachweis erbracht ist, kann die Natur Myanmars dauerhaft vor Raubbau und Wilderei geschützt werden. Die erste Folge ist der Suche nach den letzten freilebenden asiatischen Elefantenherden gewidmet. In den Bergen Myanmars hofft das Team, erfolgreich zu sein: Hier, im Westen von Myanmar, soll sich das mythische Tier aufhalten. Andernorts gilt der Riese als nahezu ausgestorben, aber im früheren Burma, dessen Fläche zur Hälfte mit dichten Wäldern bedeckt ist, könnten freilebende Herden ein Beweis dafür sein, dass der Elefantenbestand noch intakt ist.


Am 25.11.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Reichswald bei Nürnberg
Porträt des Nürnberger Reichswalds, der grünen Lunge Nürnbergs. Der Reichswald ist seit 1368 der älteste Kunstwald der Welt. An ihm wird deutlich, wie sich der jahundertelange, rücksichtslose Umgangs mit der Natur auswirkt. Auch heute, trotz großer Anstrengungen der Forstverwaltung um eine Renaturierung und Gesundung des Waldes, gibt es immer wieder Rückschläge durch Altlasten, durch neue Umweltschäden und durch Ausweitung der bebauten Flächen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 26.11.14 04:45 - 05:30 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen - Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Wombat, Känguru, Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation "Tasmanien - Insel am Ende der Welt" stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.


Am 26.11.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20 mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.


Am 26.11.14 11:25 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (3/6) - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indien die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel.
Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus Sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 26.11.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Mythos Amazonas - Zwischen Traum und Schicksal
Über Jahrtausende wurde der Amazonas gottgleich verehrt von den Menschen, deren Leben von den Launen des Wassers abhing. Generationen von Forschern versuchten dem Strom seine Geheimnisse zu entreißen. Bis heute streiten sich Wissenschaftler, welcher der größte Strom der Welt ist: Der Amazonas ist wohl der wasserreichste Fluss der Erde - und der Nil ist vermutlich der längste. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Am großen Strom" begibt sich auf eine Reise auf dem Amazonas - zu den Menschen, die an seinen Ufern leben. Sie berichtet von deutschen Siedlern, die seit Generationen in Brasilien nach fruchtbarem Land suchen, von asiatischen Bullen, die von der Polizei als Reittiere zu Patrouillen eingesetzt werden - und von jungen, wohlhabenden Brasilianerinnen, die in entfernten Dschungeldörfern medizinische Hilfe leisten. Den zweiten Teil der zweiteiligen Dokumentation "Am großen Strom" zeigt 3sat im Anschluss um 14.05 Uhr.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)


Am 26.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Asien
Die dreiteilige Reihe stellt Artenschutzprojekte vor, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Schon als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in Afrika seine ersten Projekte zugunsten der bedrohten Tierwelt in Angriff nahm, machte er immer wieder deutlich, dass es dabei auch um die Unterstützung einer armen Bevölkerung geht. Die von Grzimek gegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt dehnte ihre Aktivitäten bis nach Asien aus, wo der Artenschutz ebenfalls mit dem Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung steht und fällt. Solange es in Vietnam noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang Utans auf Sumatra.


Am 26.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Winter in Ostpreußens Zauberwald - Wiedersehen mit der Rominter Heide
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und Litauen entfernt. In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Die filmische Reise entdeckt Land und Leute wieder und beobachtet Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen.


Am 26.11.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Von der Germanenzeit bis heute. Der Film taucht ein in die Welt der heimischen Rabenvögel und begibt sich auf eine Zeitreise sowie auf eine Reise vom Hochgebirge bis zur Nordsee. Raben sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen, sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu.


Am 26.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Jeder gegen Jeden
Unter Bobbys Truckern ist ein hitziger Konkurrenzkampf entbrannt, weil jeder die meisten Fuhren schaffen möchte. Dabei fahren die Männer schwere Geschütze auf, schließlich geht es um bares Geld. Es dauert eine Weile, bis die ehrgeizigen Streithähne merken, dass sie sich damit keinen Gefallen tun, denn im Kampf gegen den Sumpf kann man nur gemeinsam bestehen.


Am 26.11.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!


Am 26.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln sind dicker, haariger und ruhiger als die zur gleichen Familie gehörenden Honigbienen, aber weit weniger aggressiv und bedrohlich als Wespen. Der Film folgt in den Alpen einer Jungkönigin durchs Jahr und gewährt einmalige Einblicke in Struktur und Verhalten der Hummelvölker. Dabei konzentriert sich die Dokumentation mit ihrer beeindruckenden Bildsprache auf die Besonderheiten in der Morphologie und Biologie der Tiere.


Am 26.11.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Im Dschungel von Myanmar (2/2) - Auf der Fährte des Tigers
Myanmars Dschungel gilt als sagenumwoben. Angeblich soll er eine Schatzkammer seltener Tiere beherbergen, deren Existenz in anderen südostasiatischen Staaten massiv bedroht ist. Eine jahrzehntelang herrschende Militärdiktatur hat dafür gesorgt, das Land komplett zu isolieren und den undurchdringlichen Dschungel zu einem Ort voller Geheimnisse und Mythen werden zu lassen. In dieser zweiteiligen Dokumentation begibt sich ein Team von Tierfilmern und Biologen in den Dschungel Myanmars, um herauszufinden, ob die riesigen, zusammenhängenden Waldgebiete nicht nur seltene Tiere beherbergen, sondern sogar bislang unbekannte Arten. Denn nur wenn dieser Nachweis erbracht ist, kann die Natur Myanmars dauerhaft vor Raubbau und Wilderei geschützt werden. Die Expedition erreicht die dichten Dschungelgebiete im nördlichen Myanmar. Es sind die größten zusammenhängenden Waldflächen Südostasiens. Hier soll sich eine andernorts ausgestorbene Spezies aufhalten: der Tiger. Wird es gelingen, die scheue Raubkatze aufzuspüren? Und welche anderen, seltenen Tierarten lassen sich noch entdecken?


Am 26.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Emsland - Niedersachsens wilder Westen
Das Emsland ist "Niedersachsens wilder Westen", denn dort gibt es Deutschlands seltenste Tiere und die größten Moore Westeuropas. In keinem anderen Landkreis der Bundesrepublik Deutschland leben mehr Säugetierarten. Seine Vielfalt macht das Emsland so einzigartig: wilde Flüsse und weite Wälder, eingebettet in eine traditionelle Kulturlandschaft, die noch Platz lässt für Menschen und Tiere. Der Film begleitet die Natur des Emslandes im Jahresverlauf und gewährt hautnahe Einblicke in das Verhalten und Familienleben der heimischen Tiere: Winzige Fingerkameras zeigen die Kinderstube der Zwergmäuse, per Fernsteuerung gelingen Aufnahmen der Nerze und ihrer Jungen, Unterwasserkameras beobachten sie bei der Jagd auf Fische. Super-Zeitlupen-Aufnahmen von Schmetterlingen und Uferschwalben ermöglichen Bilder, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben. Mehr als zwei Jahre lang drehten die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke im Emsland - entstanden ist außergewöhnliches Naturporträt über Niedersachsens wilden Westen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 26.11.14 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Mit Bärenwaisen durchs Tigerland
Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt: Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Sommerhalder und Kolchin kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jägern getötet wurden. Ohne die Hilfe der beiden Bärenforscher hätten die Waisen keine Überlebenschancen. Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende Herbst unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Doch Menschen als Ersatz-Bärenmütter, kann das gut gehen? Die beiden Forscher wissen um die Problematik solcher Bemühungen, denn Jungbären können sich durch die Betreuung leicht an Menschen gewöhnen und so zu aufdringlichen "Problembären" werden - oder zur leichten Jagdbeute. Reno Sommerhalder und Sergey Kolchin haben eine Auswilderungs-Methode entwickelt, die solchen Schwierigkeiten vorbeugt. Doch wird das ausreichen, um den jungen Bären ein Überleben zu sichern? In den sibirischen Wäldern ist die Jagd auf Bären noch üblich. Außerdem müssen die Jungbären vor hungrigen Bärenmännchen geschützt werden und auch vor Amurtigern, den unangefochtenen Herrschern in der ussurischen Taiga. Die Dokumentation "Mit Bärenwaisen durchs Tigerland" begleitet das Projekt der Bärenforscher Reno Sommerhalder und Sergey Kolchin.


Am 27.11.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Bernice zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, tausende von Kilometern entfernt sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.


Am 27.11.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (4/6) - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.


Am 27.11.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Die Büffel-Polizei
Die Einwohner der Amazonas-Insel Marajo nutzen außergewöhnliche Reittiere, um die sumpfigen Mangrovenwälder ihrer Heimat zu durchdringen: asiatische Wasserbüffel, eine halbe Tonne schwer, mit mächtigen Rundhörnern bestückt und meist friedlich gesinnt. Einer Legende nach soll im Jahr 1920 ein Schiff vor der Küste der Insel untergegangen sein. Einige Büffel, die als Fracht geladen waren, schafften es an Land und vermehrten sich so prächtig, dass heute über eine halbe Million Tiere die Insel bevölkern. Sie dienen als Nutz-, Haus- und Arbeitstiere, und sogar die Polizei greift auf sie zurück - als einzige berittene Büffelstaffel der Welt. Ein Team von "Länder-Menschen-Abenteuer" hat die ungewöhnliche Truppe und ihren Hauptmann Roberto Absalao bei der Arbeit mit den wuchtigen Reittieren begleitet.


Am 27.11.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Bilderbuch - Die Eder
Die Geburtsstätte der Eder liegt in Nordrhein-Westfalen im Rothaargebirge. Etwa 130 Kilometer schlängelt sich der Fluss durch Hessen, wird unterwegs einmal durch eine Staumauer aufgehalten und somit zum See, bevor er dann bei Grifte in die Fulda fließt. Von den Orten, die an diesem Flusslauf liegen, und den Menschen, die dort leben, erzählt dieser Film, von ausgedehnten Waldlandschaften, Freizeitoasen und Ausflugszielen. Ein Abstecher führt in den Kellerwald, der mit seinen 5.724 Hektar zu den letzten großen Laubwaldgebieten Mitteleuropas zählt. An einem seiner Steilhänge wachsen Knorreichen, die bis zu 1.000 Jahre alt werden. Aber auch Kurioses gibt es an den Ufern der Eder zu entdecken: das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands etwa, das dem Rheingau zugerechnet wird.


Am 27.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Das Holz ist widerspenstig, und die Verkehrswege sind alle in schlechtem Zustand. Bobbys Männer sind nicht besonders scharf darauf, mit ihren schweren Maschinen ins neue Waldgebiet umzuziehen. Doch auch dieser Trakt muss früher oder später beackert werden - das Holzgeschäft ist schließlich kein Wunschkonzert. Während seine Angestellten mürrisch einlenken, macht sich Firmenboss Bobby zusammen mit Chefmechaniker Justin auf den Weg zu einer Traktormesse in Las Vegas. Doch Justin wird dringend im Wald gebraucht, denn einer der Laster hat Probleme mit der Kupplung.


Am 28.11.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Bernice fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.


Am 28.11.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Rote Haut - Der Überlebenskampf der Wajapi
Im Norden des Amazonasverlaufs, inmitten eines der unzugänglichsten Waldgebiete Brasiliens, lebt das Volk der Wajapi. Die brasilianischen Tieflandindianer führen ein Leben fernab jeglicher Zivilisation, frei von den Einflüssen der modernen Welt. Ihre gesamte Geschichte ist eine Geschichte der existenziellen Bedrohung und des Überlebenskampfes. Nur noch wenige Hundert ihres Stammes leben in dem isolierten Sperrgebiet.


Am 28.11.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kalifornien
Zu Besuch bei den Naturschützern Kaliforniens: Kalifornien ist der größte Staat der Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist auch der bevölkerungsreichste Staat. Das Bevölkerungswachstum wirkt sich besonders auf die Natur aus. Im Süden Kaliforniens setzt sich eine Gruppe von Umweltschützern für die Wahrung der größten Dünen auf dem nordamerikanischen Kontinent ein. Auf Channels Islands kümmern sich Umweltschützer um die Natur und um den Fortbestand des dort angesiedelten Fuchses. Jede Woche protestieren Menschen in Kalifornien, um auf die Gefahr von invasiven Pflanzenarten für die kalifornische Natur hinzuweisen.


Am 28.11.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat
Von den rauen Küsten im Norden Deutschlands bis zu schneebedeckten Gipfeln der österreichischen Alpen erstreckt sich eine der faszinierendsten Regionen Europas. Ein lebendiges, seit jeher den Jahreszeiten unterworfenes Miteinander von wilder Natur und reicher Kultur. Deutsche und österreichische Filmer haben Vertrautes und Unbekanntes beider Länder in spektakulären Bildern eingefangen: Höhepunkte aus dem Verhalten der Tiere, großartige Landschaften aber auch traditionelle Bräuche, regionaltypisches Handwerk und prächtige Feste im Laufe der vier Jahreszeiten.


Am 28.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit (2/5) - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur dort. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von dort aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft.


Am 28.11.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Die Trucker müssen sich auf unbefestigten Waldwegen durch den Schlamm kämpfen, und ihren Kollegen, die die Bäume roden, geht es nicht besser. Das Sumpfgebiet, in dem Bobbys Männer gerade ihre Arbeit verrichten, ist der blanke Horror. Außerdem ist das Holz in dieser Region nicht von der erwarteten Qualität. Hätte der Boss das Dilemma vorhergesehen, wäre er wohl nie auf den Vertrag eingestiegen. Doch jetzt ist es zu spät: Das Holzfällergeschäft ist oft ein echtes Glücksspiel, und Bobbys Männer müssen die Sache ausbaden.


Am 28.11.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit (5/5) - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.


Am 28.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Urlaubsparadiese - Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba: In dem Regenwald ist der kleinste Frosch der Welt zu Hause ist. Er misst knapp einen Zentimeter und kommt nur hier vor. Der Park liegt nahe bei Baracoa, einem kleinen Städtchen mit großer Vergangenheit: Hier soll der Entdecker Christoph Kolumbus zum ersten Mal kubanischen Boden betreten haben. Gar nicht grün und üppig präsentiert sich der Joshua Tree National Park in Kalifornien. Die traumhafte Wüstenlandschaft ist gut zu erreichen über Palm Springs, wo Elvis Presley seine Flitterwochen verbrachte, und auch Los Angeles, das Mekka für Filmfans, ist nicht weit. Gut geeignet für „Tropen-Einsteiger“ ist Malaysia: Wer die Megacity Kuala Lumpur hinter sich lässt, findet in der Provinz Sarawak ursprünglichen Regenwald, der sich auf organisierten Touren gefahrlos entdecken lässt. Der Mulu Nationalpark mit seinem artenreichen Dschungel und den weit verzweigten Kalksteinhöhlen gehört zum Schönsten, was Sarawak zu bieten hat.


Am 28.11.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 29.11.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Zauberwelt Venezuela
Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren, wie etwa der Chivíto, eine Kolibriart. Die sumpfigen Ebenen, Llanos, sind nicht menschenleer. Rinderhirten, Llaneros, und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften. Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt, ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge, die Tepuis, emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit. Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf, wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge, oder der Quebrada de Jaspe, einer Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.


Am 29.11.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (1/6) - Afrika, der Albert-Graben
Auf nur einem Prozent der Fläche Afrikas zählt das Albertine Rift mehr Wirbeltierarten als jedes andere Gebiet des Kontinents. Mächtige tektonische und vulkanische Aktivitäten haben hier eine landschaftliche Vielfalt mit verschneiten Gipfeln, trockenen Savannen, dichtem Dschungel und Sümpfen hervorgebracht und das Gebiet in zwei grundverschiedene Klimazonen unterteilt. An diese radikalen Veränderungen mussten sich Flora und Fauna anpassen, um zu überleben. In den Dschungeln im Westen des Albertine-Grabens lebt das scheue Okapi. Es hat einen kurzen Hals und ist an einigen Körperteilen gestreift. In den Trockensavannen östlich des Grabens haben als einzige Nachfahren des Okapis Giraffen überlebt.
(Wdh. übermorgen 18.25-19.10 Uhr)


Am 29.11.14 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (2/6) - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant.
Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 29.11.14 16:25 - 17:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (3/6) - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indien die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel.
Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus Sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 29.11.14 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Kanada - Bonzen, Bären und Belugas an der Hudson Bay
USA Korrespondent Markus Schmidt erzählt die Geschichte von Ryan Klatt, dem Performancekünstler, der mit Belugas musiziert und davon träumt, eine Unterwasseroper mit ihnen zu produzieren. Er trifft Maria Mattice, die Indianerin, die dagegen kämpft, dass demnächst von Churchill aus Erdöl nach Europa verschifft wird. Und er trifft sich mit dem Forscher Ryan Brook, der erklärt wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert hat. Sie alle vereint die Liebe zur einzigartigen Naturlandschaft der Hudson Bay. Und die ist in Gefahr, seitdem der Klimawandel dafür sorgt, dass die Hudson Bay immer länger eisfrei bleibt.


Am 29.11.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Kolibris - Juwelen der Lüfte
Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern unseres Planeten. Allein in den Anden-Bergwäldern hängen mehr als 8.000 Pflanzenarten bei der Bestäubung mit Blütenpollen von den farbenträchtigen Tieren ab. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt: Sie vermögen sogar, rückwärts oder kopfunter zu fliegen. Bis zu 80 Mal pro Sekunde flattern ihre Flügel. So klein Kolibris auch sind, sie besitzen eine enorme Leistungsfähigkeit. Schon ein Ruhepuls von 400 Schlägen in der Minute ist bemerkenswert, aber bei intensiver fliegerischer Belastung steigert sich der Puls auf 1.200 Herzschläge pro Minute oder 20 Schläge in der Sekunde. Kein Wunder, dass Kolibris sich von nahrhaftem Nektar ernähren und 80 Prozent des Tages auf Zweigen sitzend verbringen, um die Kräfte zu schonen. Aufgrund ihres extrem hohen Energiebedarfs müssen sie im Schnitt allerdings alle 15 Minuten fressen. Ihre Futterquellen verteidigen sie um jeden Preis, denn sonst laufen sie Gefahr, binnen kürzester Zeit zu verhungern. Der umfassende Einsatz von Zeitraffer- und Zeitlupentechnik ermöglichte spektakuläre Szenen aus dem faszinierenden Leben der kleinen Flugakrobaten.


Am 29.11.14 19:15 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Hilfe für den Hirsch - Rotwild im Südschwarzwald
Der Hirsch ist das stolze Wappentier des ganzen Landes, leben darf er aber nicht überall. Nur fünf fest abgegrenzte Gebiete sind ihm zugewiesen, die beiden größten liegen im Südschwarzwald. Bricht der Hirsch aus seinem Wildreservat aus, bekommt er wegen der Unfallgefahr amtlich die Kugel. Der Rothirsch braucht eine intensive Betreuung. Denn so waldreich Baden-Württemberg auch ist, zerschneiden Straßen das Land in immer kleinere Teile. Die Könige des Waldes leben noch gar nicht so lange im Südschwarzwald, sie wurden in den 30er Jahren angesiedelt. Dem Mythostier muss nun ein Management zur Seite gestellt werden. Dazu gehört die Verbesserung des Lebensraumes rund um den Schluchsee. Etwa indem Waldschäden akzeptiert oder speziell Kastanienbäume als Futterbäume gepflanzt werden. Natürlich gibt es Konflikte zwischen Waldbesitzern und Jägern um die Frage, wie viel Wild der Wald verträgt. Die Zukunft des Wappentieres und sein Lebensraum müssen daher genau geplant werden.


Am 29.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Das Versteck der Nashörner
Hier Naturschutzparks, dort die menschlichen Siedlungen: Das war bisher das Konzept in Afrika, meist schon von den ehemaligen Kolonialherren im vorigen Jahrhundert umgesetzt. Das schien dem Wild zu helfen. Die einheimische Bevölkerung aber wurde selten nach ihrer Meinung gefragt. Das konnte auf Dauer schon aus sozialen und politischen Gründen nicht gut gehen - aber letztlich auch aus naturschützerischen Gründen nicht. Der Lebensraum wurde in den Parks für das Wild immer wieder zu klein, und auch "draußen" rückten die Ackerbauern und die Viehzüchter mit ihren Herden immer näher zusammen und an die Wildreservate heran. Besonders die empfindlichen Nashörner verloren ihre Verstecke und Weidegründe. Gesucht sind daher zukunftsweisende Wege der Koexistenz, von denen alle ihren Nutzen haben. Gefunden wurden neue Verstecke unter anderem für die Nashörner - inmitten der Menschen, die sie früher als lästige und gefährliche Konkurrenten betrachtet haben. Hoffnungsvolle Beispiele aus Simbabwe und Namibia.


Am 29.11.14 23:35 - 00:05 Uhr auf 
mdr: Echt - Klima vor der Katastrophe!?
Anlässlich des Weltklimagipfels in Lima vom 1. bis 12 Dezember widmet sich das MDR FERNSEHEN in zwei langen Nächten den Folgen des Klimawandels. Was bedeutet Klimawandel eigentlich? Was sind die Ursachen dafür? Warum kann sich die Weltgemeinschaft nicht auf gemeinsame Ziele einigen? Moderator Sven Voss erörtert mit dem Experten für Klimaökonomie Prof. Raimund Schwarze vom Umweltforschungszentrum Halle, Jena, Leipzig die Schwierigkeiten der Forscher, belastbare Klimamodelle zu präsentieren. Doch das eigentliche Problem: die zahlreichen nationalen Interessen, die einer globalen Einigung auf verbindliche Klimaziele entgegenstehen. Dabei hat die Welt kaum noch Zeit. Mittlerweile müssen wir nicht nur von einer 2 Grad-Erwärmung des Weltklimas ausgehen, sondern von mehr als 4 Grad – und das würde unsere Welt nachhaltig verändern, wie die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom in ihren eindrucksvollen Dokumentationen zeigt, die der MDR im Anschuss sendet.


Am 30.11.14 00:05 - 00:50 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.


Am 30.11.14 00:50 - 01:35 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.


Am 30.11.14 01:35 - 02:20 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe ähnlich wie an Land die Regenwälder die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Bernice zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in eine Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, Tausende von Kilometern entfernt sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmässige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.


Am 30.11.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Das Emsland - Niedersachsens wilder Westen
Das Emsland ist "Niedersachsens wilder Westen", denn dort gibt es Deutschlands seltenste Tiere und die größten Moore Westeuropas. In keinem anderen Landkreis der Bundesrepublik Deutschland leben mehr Säugetierarten. Seine Vielfalt macht das Emsland so einzigartig: wilde Flüsse und weite Wälder, eingebettet in eine traditionelle Kulturlandschaft, die noch Platz lässt für Menschen und Tiere. Der Film begleitet die Natur des Emslandes im Jahresverlauf und gewährt hautnahe Einblicke in das Verhalten und Familienleben der heimischen Tiere: Winzige Fingerkameras zeigen die Kinderstube der Zwergmäuse, per Fernsteuerung gelingen Aufnahmen der Nerze und ihrer Jungen, Unterwasserkameras beobachten sie bei der Jagd auf Fische. Super-Zeitlupen-Aufnahmen von Schmetterlingen und Uferschwalben ermöglichen Bilder, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben. Mehr als zwei Jahre lang drehten die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke im Emsland - entstanden ist außergewöhnliches Naturporträt über Niedersachsens wilden Westen.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 30.11.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Europas wilder Osten - Der Nationalpark Sumava in Tschechien
Der Sumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland und ist auch unter dem Namen Böhmerwald bekannt. Hier schließt sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald an. Zusammen bilden sie das größte geschützte Waldgebiet Mitteleuropas, auch "grünes Dach Europas" genannt - eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Der Zauber des Sumava-Nationalparks liegt in seinen scheinbar endlosen Fichtenwäldern, die den weitläufigen Gebirgszug wie ein grüner Teppich bedecken. Dazwischen glitzern Gletscherseen, die einst die Eiszeit schuf.


Am 30.11.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra.


Am 30.11.14 15:25 - 15:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Esche
Im Jahr 2001 war sie Baum des Jahres: die Esche. Und das nicht ohne Grund, denn sie ist ein ganz besonderer Baum. Mit ihrer stattlichen Höhe von bis zu 40 Metern ist sie einer der höchsten Laubbäume Europas. Und noch mehr Außergewöhnliches hat die Esche zu bieten! Ein Baumporträt.


Am 30.11.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Die Schweinebande
Wildschweine sind wohl die klügsten Säuger in unseren Wäldern. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich in der Kulturlandschaft bestens zurechtfinden und sich auch in die Nähe des Menschen trauen, manchmal sogar zu nahe, denn die "Erdbeeren in Nachbars Garten schmecken offensichtlich süßer als im Wald!" Wildschweine sind Paarhufer und damit auch mit den Hirschen verwandt. Da sie aber Allesfresser sind, treten sie zu den scheuen Hirschen nicht in Konkurrenz. An den Winterfütterungen teilen sich Hirsch und Wildschwein sogar das Futter. Das TV-Team begleitet ein Jahr lang eine Rotte Wildschweine im Böhmerwald. Dabei tun sich zwei Frischlinge hervor, die ihre Abenteuerlust voll ausleben und sich immer wieder von der Rotte entfernen. Sie begegnen anderen Tieren, aber auch Menschen. Eine spannende und amüsante Geschichte über das Leben der Schweinebande.


Am 30.11.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Superhirne im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang. Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben: "Keas". In den Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Hinter dieser erstaunlichen Begabung der Krähen tut sich dieselbe Frage auf wie bei den schlauen Keas: Wie viel verstehen sie eigentlich von dem, was sie tun?


Am 01.12.14 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Wo das Klima auf der Kippe steht - Indien und Himalaja
Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen aus den Himalaja-Gletschern, zu denen Bernice hinaufklettert. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die Staubfahnen aus der zentralindischen Landwirtschaftszone, die unter zunehmender Trockenheit leidet, färben die Gletscher braun, sie tauen schneller ab als sie im Winter wieder zunehmen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregen ab, so dass der bis in 1,5 Kilometer Tiefe abgesunkenen Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird. Wissenschaftler forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Menschen trotz allem zu ernähren.


Am 01.12.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Dem Klima auf der Spur
Alle reden vom drohenden Klimawandel, von steigenden Temperaturen und unabsehbaren Herausforderungen für die Menschheit. Doch wo entsteht das Klima der Erde? Und gibt es Gebiete, wo es schon heute sichtbar zu kippen droht? Gemeinsam mit der international bekannten niederländischen Klimajournalistin Bernice Notenboom sind die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug dem Klima auf der Spur. Die Wahl-Kanadierin Bernice Notenboom hat schon den Himalaya bestiegen, die Arktis auf Skiern durchquert und ist dem Lauf des Nigers in einem Paddelboot gefolgt - immer auf der Suche nach den Klima-Brennpunkten der Erde. Auf dem grönländischen Eisschild, dem Kühlschrank des Weltklimas, war sie überrascht davon, wie rasant dort das Eis schon schmilzt. Und im Amazonas-Gebiet besuchte sie ein Langzeitexperiment: Dort lassen Forscher ein Stück Regenwald kontrolliert austrocknen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Zuerst sterben die Baumriesen. Sie reißen große Lücken ins Blätterdach und beschleunigen so den Wasserverlust - der einstige Regenwald wird zum Trockengebiet. Auf den einst schneeweißen Gletschern des Himalayas filmte Notenboom braunen Ruß, der sich hier abgelagert hat und die Umgebung aufheizt: Dunkle Stellen im Schnee nehmen mehr Wärme auf, der Schnee schmilzt schneller. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug trafen die Klimajournalistin und Abenteurerin auf dem letzten Gletscher in den süddeutschen Alpen, dem Schneeferner. Auch er ist inzwischen auf einen unbeweglichen Schneerest zusammengeschmolzen.


Am 01.12.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Schwarzwaldförster Klaus Echle lebt seinen Traum
Arbeiten in der Natur bei Wind und Wetter: Wenn Förster Klaus Echle in seinem Revier in Freiburg-Günterstal unterwegs ist, weiß er, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Die Natur und die Tiere liebte er schon immer. Aber eigentlich stand sein Lebensweg bereits fest: Wildschwein und Rehrücken gab es für ihn zunächst nur in Sterne-Küchen. Bis der gelernte Koch seinem Herzen folgte und aus seinem ursprünglichen Beruf ausstieg. Förster seien eine Art Feuerwehr, sagt Klaus Echle. Kein Tag ist wie der andere. Per Handy immer erreichbar kümmert sich der Förster um Wild und Wald, um verletzte Tiere oder Unwetterschäden, um Holzwirtschaft und den Erhalt einzigartiger Naturlandschaften.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR)


Am 01.12.14 22:15 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Die Zukunft der Wälder - Brandenburgs verwundbares Erbe
Brandenburg zählt zu den waldreichsten Bundesländern Deutschlands, Berlin zu den grünsten Metropolen der Welt. Das verdanken wir frühen Bürgerinitiativen und weitsichtigen Förstergenerationen. Sie sorgten mit dem „Berliner Dauerwaldvertrag“, der 2015 hundert Jahre alt wird, für Großstadtwälder mit einzigartiger Ausdehnung, hinterließen Perlen wie die Märkische Schweiz. Die dritte Bundeswaldinventur bestätigte gerade Deutschlands großen Reichtum. Doch wie sorgfältig reichen wir das Erbe weiter? Ausgedünnte Strukturen mit immer weniger Waldarbeitern, noch zu viele Kiefern-Monokulturen, privates Renditedenken, landwirtschaftliche Luftschadstoffe, Schädlinge und ein hoher Wildbestand nagen an diesem Schatz.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.15 Uhr)


Am 02.12.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Im Dschungel von Myanmar (1/2) - Im Königreich der Elefanten
Myanmars Dschungel gilt als sagenumwoben. Angeblich soll er eine Schatzkammer seltener Tiere beherbergen, deren Existenz in anderen südostasiatischen Staaten massiv bedroht ist. Eine Jahrzehnte lang herrschende Militärdiktatur hat dafür gesorgt, das Land komplett zu isolieren und den undurchdringlichen Dschungel zu einem Ort voller Geheimnisse und Mythen werden zu lassen. In dieser zweiteiligen Dokumentation begibt sich ein Team von Tierfilmern und Biologen in den Dschungel Myanmars, um herauszufinden, ob die riesigen, zusammenhängenden Waldgebiete nicht nur seltene Tiere beherbergen, sondern sogar unbekannte Arten. Denn nur wenn dieser Nachweis erbracht ist, kann die Natur Myanmars dauerhaft vor Raubbau und Wilderei geschützt werden. Die erste Folge ist der Suche nach den letzten freilebenden asiatischen Elefantenherden gewidmet. In den Bergen Myanmars hofft das Team, erfolgreich zu sein: Hier, im Westen von Myanmar, soll sich das mythische Tier aufhalten. Andernorts gilt der Riese als nahezu ausgestorben, aber im früheren Burma, dessen Fläche zur Hälfte mit dichten Wäldern bedeckt ist, könnten freilebende Herden ein Beweis dafür sein, dass der Elefantenbestand noch intakt ist.


Am 02.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näher zu kommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Unterstützt vom WWF (World Wide Fund For Nature) arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.


Am 02.12.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Sokotra, Schatzinsel in Gefahr
Auf der jemenitischen Insel Sokotra leben die Menschen seit Jahrtausenden im Einklang mit der Natur. In der Abgeschiedenheit des Indischen Ozeans überdauerten urzeitliche Drachenblut- und Weihrauchbäume. Auch bildete sich eine ganz eigene Sprache und Kultur. Seit 2008 ehrt die Unesco Sokotra als Weltnaturerbe. Gleichzeitig verlieren jedoch die strengen Regeln, mit denen die Beduinenstämme die Natur traditionell schützen, an Kraft. "360 Grad Geo Reportage" begleitet einen Berghirten über die ursprünglich anmutende Insel vor dem Horn von Afrika und zeigt seine Leidenschaft, die Traditionen der Inselbewohner zu bewahren.


Am 02.12.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Ein Dorf im Ural
Der Ural ist ein weitgehend unbekanntes Gebirge mit fantastischen Landschaften. Hier mischen sich Asien und Europa, Russland und Kasachstan. Das Filmteam hat die Bewohner eines kleinen Dorfes im Südural einige Wochen mit der Kamera begleitet. Die Menschen sind arm, das Leben ist hart und entbehrungsreich. Doch auch die jungen Leute bleiben gern hier. Sie lieben die funktionierende Dorfgemeinschaft, die lebendigen Großfamilien, die urwüchsige wilde Landschaft und die intakte Umwelt. Für die Kinder ist Irgisly ein Paradies, ein "Bullerbü" des Ostens.


Am 02.12.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (2/6) - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant.
Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 02.12.14 21:00 - 22:30 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Standort eines kleineren Naturschatzes: die "Schöne Eiche von Harreshausen", die mit ihren über 500 Jahren als Stammmutter aller Pyramideneichen in der Welt zählt. Nicht mit uraltem, aber mit imposantem Baumbestand kann der 80 Quadratkilometer große geschützte "GrünGürtel" rund um Frankfurt aufwarten: Wälder, Wiesen, Parks und Auen sind ideal für stadtnahe Erholung. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-4.05 Uhr)


Am 03.12.14 08:30 - 09:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wie viel Jagd brauchen wir?
Die Jagd ist ein besonderes Hobby mit viel frischer Luft, hohem Erholungswert, aber auch mit zahlreichen Pflichten. Dennoch wird die Jagd immer beliebter: Über 350.000 Hobby-Jäger gibt es inzwischen in Deutschland, 15 Prozent davon sind Frauen. Gleichzeitig wird über die Zukunft der Jagd heftiger debattiert denn je: über zu hohe Wildbestände, ausufernde Wildschäden, und divergierende Interessen: Die Jäger sind angeblich an hohen Wildbeständen interessiert, genau wie die Touristen, die sie gerne friedlich in der freien Natur beobachten würden. Die Bauern dagegen sehen das Wild am liebsten weit weg von Wiesen und Feldern im Wald. Doch dort beklagen die Förster den ansteigenden Verbiss der jungen Bäume. Und wo ist dann eigentlich noch Platz für das Wild, wenn es überall stört? Kann es überhaupt einen Ausgleich der Interessen geben und wie sollen sie sich mit dem Tier- und Naturschutz in Einklang bringen lassen? "Odysso" hat bei Beteiligen nachgefragt und sich nach Lösungsmöglichkeiten umgesehen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 03.12.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Im Dschungel von Myanmar (2/2) - Auf der Fährte des Tigers
Myanmars Dschungel gilt als sagenumwoben. Angeblich soll er eine Schatzkammer seltener Tiere beherbergen, deren Existenz in anderen südostasiatischen Staaten massiv bedroht ist. Eine jahrzehntelang herrschende Militärdiktatur hat dafür gesorgt, das Land komplett zu isolieren und den undurchdringlichen Dschungel zu einem Ort voller Geheimnisse und Mythen werden zu lassen. In dieser zweiteiligen Dokumentation begibt sich ein Team von Tierfilmern und Biologen in den Dschungel Myanmars, um herauszufinden, ob die riesigen, zusammenhängenden Waldgebiete nicht nur seltene Tiere beherbergen, sondern sogar bislang unbekannte Arten. Denn nur wenn dieser Nachweis erbracht ist, kann die Natur Myanmars dauerhaft vor Raubbau und Wilderei geschützt werden. Die Expedition erreicht die dichten Dschungelgebiete im nördlichen Myanmar. Es sind die größten zusammenhängenden Waldflächen Südostasiens. Hier soll sich eine andernorts ausgestorbene Spezies aufhalten: der Tiger. Wird es gelingen, die scheue Raubkatze aufzuspüren? Und welche anderen, seltenen Tierarten lassen sich noch entdecken?


Am 03.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. In diesem "Making of" berichtet der Tierfilmer von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels.


Am 03.12.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Das Wunder Leben - Säugetiere
Über 3.000 Drehtage und mehr als 100 außergewöhnliche Tiere! Jeder der aufwändig produzierten Teile der zehnteiligen BBC Serie schildert spektakuläre wie überraschende Strategien von Tieren und Pflanzen. Innovative HD-Superzeitlupen offenbaren Verhalten, das dem bloßen Auge sonst verborgen bliebe. Von den Tundren Kanadas in die Tropenwälder Madagaskars, von der Antarktis in den Pazifik rings um Tonga - dieser Teil entführt den Zuschauer in die Welt der Säuger. Ob Elefanten oder Erdmännchen, Buckelwale oder Aye Ayes - der Film zeigt ihre verblüffenden Strategien, wie sie noch nie zuvor gefilmt wurden.


Am 03.12.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel - und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedelung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Zuerst kommen die Beutetiere, dann folgen die Räuber - denn auch der kräftigste Jäger kann nicht überleben, wenn die geeignete Nahrung fehlt. Das Spannende dabei ist aber die ständige Anpassung an die neue Lebenssituation - bei Echsen, Vögeln, Schmetterlingen oder Käfern ist es oft die einzige Möglichkeit, um als Art zu bestehen. Bei kleinen Populationen ist der Evolutionsdruck bereits nach wenigen Generationen nachweisbar: Eine gelungene Anpassung wird durch farbliche oder andere körperliche Merkmale sichtbar - das Motto "tarnen und täuschen" ist zum Erfolgsprinzip geworden. Die Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.


Am 03.12.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Weihnachten in Yellowstone
Im Yellowstone Nationalpark liegen die heile Weihnachtswelt und die harsche Natur eng beieinander. Während die Klukas-Kinder Brennan und Meteja basteln und sich auf den Besuch der Großeltern und das Fest freuen, kämpfen ein paar Kilometer weiter Tiere ums Überleben. Natur pur mit spektakulären Bildern von Wölfen, Bisons, Hirschen und Kojoten vor imposanter Szenerie. Unendliche Einsamkeit. Im Winter ist Amerikas erster Nationalpark ein Wunderland aus Eis und Schnee. Zwei Tage vor Weihnachten bringt der Santa Claus, der Weihnachtsmann, Geschenke zu den einzigen beiden Kindern der Ranger Station von Old Faithful im Innern des Parks.


Am 03.12.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen des Wanderhirten Vasile aus Budesti - tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer vierbeiniger Begleiter, hat in diesem Jahr viel zu lernen. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe als Hirtenhund. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie die Scarisoara Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3.500 Jahre alten Gletschersystems, das in über einhundert Metern Tiefe die letzten Warmzeiten überdauert hat.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr auf 3sat)


Am 03.12.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 03.12.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (3/6) - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indien die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel.
Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus Sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 04.12.14 14:20 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Letzte Wildnis - Unberührte Natur mitten in Vorarlberg
Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Auenlandschaften, Gebirgsketten: Ein Drittel des Landes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften, wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der legendäre Bär Bruno hat auf seiner Wanderung von Graubünden quer durch Vorarlberg nach Bayern die Route über diese unberührten Landschaftsräume gewählt. Damit diese Naturräume vor intensiver landwirtschaftlicher oder touristischer Nutzung verschont bleiben, soll es eine klare rechtliche Regelung nach dem Raumplanungsgesetz geben. Die Dokumentation "Letzte Wildnis - Unberührte Natur mitten in Vorarlberg" führt vom Saminatal auf 900 Meter Seehöhe bis in die 3.000er-Region in der Silvretta.


Am 04.12.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (4/6) - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.
(Wdh. übermorgen 14.55-15.40 Uhr)


Am 05.12.14 07:20 - 08:15 Uhr auf 
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport?
Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler zusammengetragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung und Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.


Am 05.12.14 12:50 - 13:20 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit. Wie die Alhambra in Granada oder die Moschee von Córdoba steht auch der Palmenhain von Elche für die Prachtentfaltung von Al Andalus, dem muslimischen Staatswesen auf iberischem Boden. Elche wurde 1265 von den christlichen Königen zurückerobert. Im Jahr 2000 nahm die UNESCO den Palmenhain von Elche in die Liste des Weltkulturerbes auf.


Am 05.12.14 14:15 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Die Pistenbären von Whistler
Michael Mallen ist Ranger und kennt die Bären von Whistler, der Olympiastadt 2010, wie kein Zweiter. Jeder Bär hat seinen Namen, Michael kennt seinen Charakter und seine Vorlieben. Da gibt es die nachlässige Jeany, die gerne mal ihre Kinder in den Bäumen vergisst und der es bisher nur selten gelang, ihren Nachwuchs großzuziehen. Oder Bella, die ein braunes und ein schwarzes Junges hat. Slumber ist der älteste und dominanteste Bärenmann auf den Whistler- und den Blackcoumb-Mountains. Am meisten ans Herz gewachsen ist dem Ranger aber Marissa, eine 22-jährige Bärin, die Mike bei seinem ersten Besuch in den Whistlerbergen vor 16 Jahren begegnete. Im Mai 2009 macht er sich, wie jedes Jahr im Frühling, auf die Suche nach ihr. Die Dokumentation "Die Pistenbären von Whistler" besucht Ranger Michael Mallen und "seine" Bären.


Am 05.12.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Das Wunder Leben - Vögel
Dieser Teil der aufwändigen BBC Serie entführt den Zuschauer in die Welt der Vögel. Ob Clarktaucher, Beifußhühner, Pinguine oder Paradiesvögel - der Film zeigt ihre verblüffenden Strategien, wie sie noch nie zuvor gefilmt wurden. Vom Äquator bis in die eisigen Polarregionen: Vögel haben viele Wege gefunden, sich den unzähligen Herausforderungen des Lebens zu stellen. Mit Farbe, Gesang, Erfindungsgabe und dem Einsatz von Federn gewinnen Vögel nicht nur die Herzen ihrer Partner, sie überwinden lange Distanzen und stellen sogar Langstreckenrekorde im Tierreich auf.


Am 05.12.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Waschbären - Einwanderer aus Wildwest
Etwa eine halbe Million Waschbären leben heute in Deutschland. Selbst in Großstädten wie Kassel treiben sie ihr Unwesen. Angefangen hat alles mit Pelztierfarmen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Weil die Qualität der Felle aus Gefangenschaft deutlich schlechter war, als die von Tieren in freier Wildbahn, beschloss man, zwei trächtige Pärchen auszuwildern. Die Waschbären fanden ideale Bedingungen vor und vermehrten sich fleißig. Erst recht, als kaum noch einer auf sie schoss, weil niemand mehr an Waschbärpelzen interessiert war. Plötzlich machten sich die Jäger Sorgen um all die anderen Tiere, die der Waschbär nun mutmaßlich auffraß. Stimmen wurden laut, die forderten, den Waschbär in Deutschland auszurotten. Sie sind bis heute nicht verstummt. Umfangreiche Untersuchungen darüber, welchen Einfluss Waschbären auf die heimische Tierwelt haben, ließen lange auf sich warten. Die Biologen Frank Uwe Michler und Berit Köhnemann begannen ab 2006 Licht in das Dunkel zu bringen, mit überraschenden und größtenteils beruhigenden Ergebnissen. Die Doku-Fiktion "Waschbären - Einwanderer aus Wildwest" zeigt die Geschichte der Waschbären in Deutschland, Ausschnitte aus ihrem Leben in Wäldern und Städten und die Arbeit der Wissenschaftler. Verraten sei nur so viel: Sie auszurotten ist so gut wie unmöglich. Deutschland muss sich damit abfinden. Waschbären sind gekommen, um zu bleiben.


Am 05.12.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Köln
Der Lebensraum Köln, dreimal größer als der nahe gelegene Nationalpark Eifel, ist besonders für Wärme liebende Arten auch aus der Ferne attraktiv. Am Rande des tosenden Autoverkehrs kämpfen Schwäne mit Nilgänsen um ihr Revier, Eichhörnchen streiten vor Hausfassaden mit Papageien um die Baumhöhlen. Füchse und Bussarde nutzen die Parkanlagen und Friedhöfe als Jagdrevier. Viele Tiere arrangieren sich mit der künstlichen Umwelt. Der Film beleuchtet unterhaltsam und informativ, wie die Tiere als freche und scheue Bewohner mit den besonderen Herausforderungen der größten Stadt am Rhein fertig werden.


Am 05.12.14 16:15 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Invasion der Tiere
Die glänzend-feuchte Spürnase schnüffelt und zuckt. Die feinfühligen Barthaare zittern und orten Gerüche: Ein Fuchs auf Beutezug - mitten in der Stadt. Es ist so etwas wie eine Rückeroberung: Viele Wildtiere haben Parks und Gärten, Friedhöfe oder die Plätze an Supermärkten für sich entdeckt - die Stadt als Lebensraum für Fuchs und Waschbär, Biber, Wild- und Greifvogel und Ratten. Maik Jessat, Direktor des Naturkundemuseums Altenburg, ist zugleich Stadtökologe und Kenner der wilden Tiere in Thüringens Städten. Er weiß: Aus tierischer Sicht ist der Umzug in die Stadt die beste Alternative. Es schießt kein Jäger und es gibt weit mehr zu fressen als im Wald. Es ist wärmer und es gibt viele Schlupfwinkel, wie leerstehende Altbauten, weitläufige Plattenbausiedlungen und Parkanlagen. Die Dokumentation "Invasion der Tiere" berichtet von der Rückkehr wilder Tiere, die das Stadtgebiet als Lebensraum nutzen.


Am 05.12.14 16:45 - 17:15 Uhr auf 
3sat: Winter, Wisente und wilde Weiden
Der ehemalige Lehrer Dirk Andresen und die gelernte Landschaftsplanerin Hille Widowski gründeten den Verein Weidelandschaften in Schleswig-Holstein. Die beiden Naturschützer betreiben mit 1.500 Galloways und einer Herde Konikpferde und Ex-Moor-Ponys Landschaftspflege in verschiedenen Gebieten und leben damit ihren Traum. Vor sechs Jahren bauten sie zusätzlich ein Artenschutzprogramm für Wisente auf. Inzwischen ist die Herde in Kropp, die in zwei Gruppen mit jeweils einem Bullen lebt, auf stolze 15 Tiere angewachsen. Unter größten Anstrengungen, denn die Giganten stellen Dirk Andresen und Hille Widowski ständig vor neue Herausforderungen. Anders als die Galloways sind Wisente sehr wild. Respekt und Vorsicht sind immer geboten - die Bullen können angreifen, wenn sie sich bedrängt fühlen und ihre Herde schützen wollen. Auch die Kühe mit den Kälbern können gefährlich werden. Der tägliche Umgang mit den beeindruckenden Giganten ist mühsam und bedarf einer ordentlichen Portion Geduld. Der Wisent ist zwischen 1,75 und zwei Meter groß und das letzte noch lebende Wildrind des Kontinents. Die größten Säugetiere Europas sind in ihrem Bestand stark bedroht. Durch intensive Erhaltungszucht ist es gelungen, einen gegenwärtig etwa 3.000 Tiere zählenden Wisentbestand in Europa wieder aufzubauen. Der Film begleitet die beiden Naturschützer im Winter in Kropp.


Am 05.12.14 17:15 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Kraftprotze im Urwald - Europäische Bisons
Wisente sind Wildrinder, aber in ihrem Verhalten ähneln sie eher dem scheuen Rotwild. Sie leben im Schutz eines Urwaldes an der polnisch-weißrussischen Grenze, und diesen Schutz benötigen sie so dringend wie kaum eine andere Tierart: Nur sechs Exemplare der Art hatten die Jagd und den Hunger der Menschen nach dem Ersten Weltkrieg überlebt. Ein einziger Bulle ist der Stammvater aller heute lebenden europäischen Bisons, von denen mittlerweile wieder über tausend Tiere osteuropäische Urwälder durchstreifen. Während des Sommers sind Wisente im dichten Urwald kaum zu entdecken, obwohl sie die größten Tiere sind, die in Europa leben. Jetzt im Winter stehen die Chancen besser: Im frischen Schnee sind ihre Fährten nicht zu übersehen, und weit hinten zwischen den Bäumen lassen sich ihre massigen schwarzen Silhouetten erkennen: europäische Bisons - Wisente - höher gewachsen als ihre amerikanischen Verwandten. Felix Heidinger und sein Team machen sich auf die Suche nach den Wisenten, denn nachdem die Jagd auf sie verboten, nachdem ihr Lebensraum geschützt wurde, ist eine neue Bedrohung aufgetaucht: Eine geheimnisvolle Krankheit befällt die Stiere und macht sie zeugungsunfähig.


Am 05.12.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Im Reich des Eisvogels
Heimische Vogelarten gibt es viele - aber keine ist so geheimnisvoll wie der Eisvogel. Dieser Film gibt kaum bekannte Einblicke in das Leben dieses exotisch wirkenden Fischjägers. Sein Revier liegt mitten in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat: dem Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht: Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch - und das ist seine Achillesferse. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Rolf J. Möltgen dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern: Zeitlupenaufnahmen decken die Fangstrategie auf und Nahaufnahmen im Nest zeigen bislang kaum dokumentierte Verhaltensweisen wie das Fütterungskarussell der Nestlinge.


Am 05.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Expedition in die Heimat - Unterwegs im Odenwald
Der Odenwald - das ist viel mehr als "nur" Wald: mythisch, sagenumwoben und eine echte Verführung für Körper und Gaumen. Moderatorin Annette Krause-Schmidt hat für ihre Expedition ein besonderes Programm vorbereitet. Traumhafte Bilder, Natur und Landschaft soweit das Auge reicht und dazu jede Menge interessanter Begleiter. Mit dem Triathlet Timo Bracht besteigt sie den Katzenbuckel, beim Lama-Trecking lernt sie einen besonderen deutschen Tatort kennen: den Siegfried-Brunnen, wo der Nibelungen-Held ermordet wurde. Hoch oben auf einer denkmalgeschützten Eisenbahntraße geht die Reise mit einer Solardraisine weiter.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 06.12.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Skandinavien - Dänemark
Lange Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - das ist Dänemark, so wie viele es kennen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Strände und Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Feuchtwiesen, auf denen Kampfläufer ihre sehenswerten Balzkämpfe aufführen. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die dänische Meeresfläche ist zweieinhalb Mal so groß wie das Festland, das kleine Königreich besteht aus über 400 Inseln. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um. Sie schaffen damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen. Auch Rothirsche fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause, sie leben schon seit der letzten Eiszeit in diesen Wäldern. In Lille Vildmose scheint die Zeit still zu stehen - während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald.


Am 06.12.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Europas wilder Osten - Der Nationalpark Sumava in Tschechien
Der Sumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland und ist auch unter dem Namen Böhmerwald bekannt. Hier schließt sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald an. Zusammen bilden sie das größte geschützte Waldgebiet Mitteleuropas, auch "grünes Dach Europas" genannt - eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Der Zauber des Sumava-Nationalparks liegt in seinen scheinbar endlosen Fichtenwäldern, die den weitläufigen Gebirgszug wie ein grüner Teppich bedecken. Dazwischen glitzern Gletscherseen, die einst die Eiszeit schuf.


Am 06.12.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (6/6) - China, das Dach der Welt
Unberührte Hochebenen und -gebirge prägen den Westen Chinas. Die Landschaften der hohen Himalaya-Gipfel, der Wüste Gobi und der von Wäldern flankierten tibetischen Hochebene sind atemberaubend und zugleich unwirtlich. Das Klima ist hart, die Luft enthält nur wenig Sauerstoff und die Sonneneinstrahlung ist besonders stark. Wer hier überleben will, muss sich anpassen. Im Norden des Himalayas erhebt sich majestätisch das Hochland von Tibet, die höchstgelegene und weitläufigste Ebene der Welt. Mehr als 5.000 Meter über dem Meeresspiegel trotzen wildlebende Yaks den widrigen Bedingungen. Das Herz und die Lungen der besonders zähen Rinderart sind doppelt so groß wie die seiner in tieferen Gefilden lebenden Artgenossen. Das Hengduan-Gebirge gehört zwar nicht zum Himalaya, entstand jedoch ebenfalls durch den Zusammenstoß der indischen mit der eurasischen Kontinentalplatte. Die Hänge sind so steil, dass die Tiere nicht von einem Tal ins nächste gelangen können. Die Forscher bezeichnen solche Gebirgsgebiete, in denen die Evolution autonom von der Umgebung neue Arten hervorbringt, als Sky Islands. Ein besonders spektakuläres Beispiel für dieses Phänomen sind die Stumpfnasenaffen. Sie teilen sich die Reliktwälder mit dem Großen Panda, dem bekanntesten Tier Chinas. Der Panda ist der seltenste Bär auf der Welt. Ursprünglich gehörte er wie der Grizzly und der Eisbär zu den Fleischfressern. Doch im Laufe der Evolution entwickelte sich der Panda zum Vegetarier. Jahrzehntelang gab dieser seltsame Ernährungswandel den Wissenschaftlern Rätsel auf. Ist vielleicht eine Genmutation der Grund?


Am 06.12.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Tarzan und die Affen von Siberut
Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch Tarzan der Jäger - das ist seit gut zehn Jahren Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Zwei von ihnen gibt es nur hier, und Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" - der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte. Das weiß auch Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen, der sich den bedrohten Arten von Siberut verschrieben hat. Wieder einmal besucht er die Station und auch das Dorf in der Nähe. Von hier stammt auch Tarzan. Anders als er stellen hier noch viele Männer das Gift für die Pfeile her - für die Jagd auf die letzten Affen von Siberut.


Am 06.12.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Expedition 50 Grad - bis ans Ende Asiens
Mitten durch Europa verläuft der 50. Grad nördlicher Breite. Entlang dieses Breitengrads hat sich eine Expedition auf die Reise gemacht über Kontinente und durch Ozeane. Die Filmteams erleben Natur und Landschaften, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Einmal rund um die Erde auf dem Breitengrad der Extreme: 30.000 Kilometer - immer der Sonne entgegen. Der erste Teil der Reise beginnt in den europäischen Urwäldern. Ein kurzer Blick auf ein wildes bewaldetes Europa, das die Expedition nach Osten verlässt, um schon bald in völlig fremde Landschaften einzutauchen: Die Steppen und Halbwüsten Asiens erinnern die Teams mehr an die Landschaften Ostafrikas mit den riesigen Weiten der Serengeti. Das Ziel ist der äußerste Osten Asiens, die russische Halbinsel Kamtschatka. Hier öffnen sich Landschaften wie von einer anderen Welt: Vulkane prägen das Bild, und die Teams verbringen Wochen inmitten der größten Landraubtiere dieser Welt, den Kamtschatkabären.


Am 06.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Wölfe gelten als die Herrscher der Wildnis. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es hierzulande wieder freilebende Wölfe. Inzwischen gibt es zwölf Rudel in Deutschland, mit steigender Tendenz. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet: Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Es gelangen einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, die es bisher in Europa noch nicht gab. Der Film folgt der leicht schielenden Jungwölfin "Silberblick" und ihren vier Geschwistern des "Seenland-Rudels" und zeigt, wie sie ein Jahr später ihren Eltern bei der Aufzucht der neuen Welpen helfen.


Am 07.12.14 00:00 - 00:30 Uhr auf 
mdr: Echt - Wo das Klima kippt
Moderator Sven Voss erörtert mit dem Wissenschaftler und Experten für Biodiversität Dr. Marten Winter die Folgen der Klimaerwärmung für die heimische Natur. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass unsere Natur in wenigen Generationen dramatisch anders aussehen wird. Arten sterben aus, andere kommen hinzu, das biologische Gleichgewicht muss sich neu ordnen. Anlässlich des Weltklimagipfels in Lima vom 01. bis 12 Dezember widmet sich das MDR FERNSEHEN in zwei langen Nächten den Folgen des Klimawandels. Was bedeutet Klimawandel eigentlich? Was sind die Ursachen dafür? Warum kann sich die Weltgemeinschaft nicht auf gemeinsame Ziele einigen?


Am 07.12.14 00:30 - 01:15 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Afrika
Der Norden Afrikas wird von der Sahara beherrscht, der größten Staubwüste der Welt. Durch höhere Temperaturen gerät mehr Staub in die Atmosphäre und treibt bis in die USA. Welche Folgen hat das für das Weltklima? Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen, was sich bis zum Golfstrom in Europa auswirkt. Bernice fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Bewohner und die einzigartige Natur des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.


Am 07.12.14 01:15 - 02:00 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu zwanzig Mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.


Am 07.12.14 02:00 - 02:45 Uhr auf 
mdr: Abenteuer Klima - Indien und Himalaja
Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle großen Flüsse Asiens wie auch der Ganges entspringen den Himalaja-Gletschern, zu denen Bernice hinaufklettert. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die braunen Wolken aus den Küchenöfen und den Fabriken Asiens lagern sich auf den Gletschern ab und lassen sie auftauen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregens ab, so dass der tief abgesunkene Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird und schon ein Viertel weniger geerntet wird. Wird es gelingen, mit neuen landwirtschaftlichen Anbaumethoden und effizienteren Kochöfen für die Landbevölkerung die drohende Klimakrise von Asien abzuwenden?


Am 07.12.14 02:45 - 03:00 Uhr auf 
mdr: Meine Freiheit, meine Grenzen - Überlebenstraining in der Wildnis
Die Friedliche Revolution hat vor 25 Jahren Mauern zum Einstürzen gebracht und Grenzen niedergerissen. Eine Generation später fragen die Volontäre des MDR nach den heutigen Grenzen der damals errungenen Freiheit. Was heißt Freisein für jeden einzelnen von uns? Wo sind heute unsere persönlichen Grenzen - Grenzen, die uns einschränken, aber auch zu Höchstleistungen anspornen? Wer bei diesem Survival-Camp mitmacht, will es wissen: Drei Tage Überlebenstraining in der Wildnis. Dabei kommt wirklich jeder der zwölf Männer und Frauen an seine persönlichen Grenzen - Pauline, die gerade erst ihr Abitur gemacht hat, genauso wie Versicherungskaufmann Lars. Drei Tage lang bekommen sie kaum etwas zu essen und zu trinken, müssen zwischen Laub und Insekten schlafen, einen Sumpf durchqueren oder nachts allein bei völliger Dunkelheit das Camp wiederfinden - das sind nur ein paar der Aufgaben, die auf die Gruppe warten.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 02.12.14 20:15 - 21:50 Uhr auf 
3sat: We Feed the World
Täglich hat Wien jene Brotmenge zur Vernichtung übrig, mit welcher ganz Graz versorgt werden könnte. In der Bretagne in Frankreich stellt ein Fischer den Vergleich zwischen Industrie- und Kutterfang an. Ein Agronom berichtet über den Gemüseanbau im spanischen Almeria, wo auf 25.000 Hektar das ganze Jahr auf Hochtouren produziert wird. Von dort gehen die Produkte wegen der günstigen Transportkosten überall hin, auch nach Österreich und landen sogar auf afrikanischen Märkten. In Rumänien argumentiert der Produktionsdirektor des größten Saatgutherstellers für einen traditionellen Anbau und mehr Geschmack. In Brasilien wird im großen Stil Soja für den europäischen Markt angebaut, obwohl der Boden dafür ungeeignet ist und die Menschen nach wie vor hungern müssen. Und in einem Masthühnerzuchtbetrieb in der Steiermark ist der Prozess von der Kükenbrut bis zur Schlachtung innerhalb von acht Wochen durchorganisiert. In dem Dokumentarfilm "We Feed the World" äußern sich Landwirte, Fischer, Transporteure und Fabrikinhaber aus Europa und Südamerika mehr oder weniger kritisch zu den vorherrschenden Techniken der Nahrungsmittelproduktion und zeichnen damit ein düsteres Stimmungsbild im Konflikt zwischen bitterer Armut und einem Leben im Überfluss. Ein Interview mit Jean Ziegler, dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, ergänzt das Bild.


Am 02.12.14 21:50 - 23:20 Uhr auf 
3sat: Der Banker - Master of the Universe
Rainer Voss war einer der führenden Investmentbanker in Deutschland. Er machte tägliche Gewinne in Millionenhöhe. Jetzt sitzt er in einer verlassenen Bank mitten in Frankfurt und redet zum ersten Mal. Öffentlich und ungeschminkt gibt er einen Einblick in die Denkweise und Mechanismen eines sonst sorgfältig abgeschotteten Systems. Vor dem Zuschauer baut sich Stück für Stück die beängstigende Innenperspektive einer größenwahnsinnigen, quasi-religiösen Parallelwelt hinter verspiegelten Fassaden auf. Rainer Voss berichtet von seinem eigenen Aufstieg in den 1980er Jahren, zeitgleich mit den Banken. Er weiß, wie es sich anfühlt, "Master of the Universe" zu sein. Er kennt das Bankensystem von innen, war lange Zeit selbst ein Teil davon. Bis auch ihn die Krise traf. Er wurde entlassen. Rainer Voss betreibt kein wohlfeiles Banken-Bashing. In einem glaubhaften Prozess des Umdenkens hat er all seine damaligen Überzeugungen infrage gestellt. Er weiß heute, dass er selbst als Teil seiner Beruf-Kaste entscheidend zum Entstehen von Krisen beigetragen hat. Jetzt will er Aufklärungsarbeit leisten. Regisseur Marc Bauder beschäftigt sich in seinen Filmen immer wieder intensiv mit der Welt des Geldes. Doch noch nie traf er auf einen so „ranghohen“ Vertreter des Wirtschaftssystems, der derart offen und selbstkritisch mit sich und seiner Branche aufräumt. Der "Master of the Universe" öffnet dem Zuschauer glasklare Einsichten ins Finanzwesen und erschüttert ihn mit der Erkenntnis, dass die Exzesse der Vergangenheit auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein werden.


Am 02.12.14 21:50 - 23:10 Uhr auf 
arte: Globalisierung - Absturz oder Neustart?
Für die Wirtschaft sagen manche Experten eine geringere Aufsplitterung der Produktionsstandorte von Unternehmen voraus; andere vermuten, China werde sich in Zukunft stärker auf seinen Binnenmarkt konzentrieren. Hat die "Ent-Globalisierung" bereits begonnen? Hat die wirtschaftliche Globalisierung heute ihren Höhepunkt erreicht? Wird sie in den kommenden Jahren nicht mehr wesentlich fortschreiten oder sogar zurückgehen? Mehrere Anzeichen deuten darauf hin: wie der Globalisierungsstopp im Finanzwesen, wachsende Vorbehalte der Staaten gegenüber Auslandsinvestitionen und vor allem strukturelle Veränderungen in der Weltwirtschaft. So konzentriert sich China mehr und mehr auf seinen Binnenmarkt, Initiativen zur Liberalisierung des internationalen Handels sind nicht mehr durchweg erfolgreich, und viele Staaten wollen Steuergrenzen wiedereinführen. Darüber hinaus wird man sich zunehmend bewusst, welche Auswirkungen die Globalisierung auf die Umwelt hat. Das Hinterfragen der Globalisierung bedeutet nicht zwangsläufig die Rückkehr zum einzelstaatlichen Protektionismus: Genau betrachtet wird der derzeitige Globalisierungsgrad der Wirtschaft allgemein überschätzt. Zugleich haben viele aktuelle Probleme - wie Umweltzerstörung und mangelnde Trinkwasserversorgung - eine internationale Dimension und können nur auf weltweiter Ebene wirksam angegangen werden. Entsprechende politische Lösungen müssen allerdings erst noch gefunden werden.


Am 03.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Lobbyisten - die stille Macht im Land
Der direkte Wechsel von Spitzenpolitikern in den Lobbyismus hat in den vergangenen Monaten immer wieder Schlagzeilen gemacht: Ex-Entwicklungsminister Dirk Niebel heuerte beim Rüstungskonzern Rheinmetall an; dem früheren Gesundheitsminister Daniel Bahr steht eine große Karriere im Allianzkonzern bevor. SWR-Chefreporter Thomas Leif zeigt in seiner Dokumentation überraschend tiefe Einblicke in eine abgeschottete Branche, die zeigen, wie und warum Lobbyismus in Berlin funktioniert. Zudem wird belegt, dass Politiker die Nähe zu Lobbyisten selbst suchen und sich von einer Partnerschaft mit Wirtschaftsvertretern Vorteile versprechen.
 

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