powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 08.05.19 05:55 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke
Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparken zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - einige davon werden in diesem Film vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.


Am 08.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Serengeti - Wettlauf ums Leben
Im zweiten Teil "Wettlauf ums Leben" folgt das Filmteam den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. An den Ufern des Grumeti lauern nicht nur Löwen, sondern auch Krokodile, die in blitzschnellen Überraschungsangriffen ihre Beute ins Wasser zerren. Kurz bevor die Gnus das gelobte Land in Kenia erreichen, müssen die Tiere noch den Mara überqueren. Die Steilufer fordern jedes Mal zahllose Opfer.


Am 08.05.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese
Blühende Bäume, bunt getupfte Wiesen und saftiges Obst - Streuobstwiesen sind kleine Paradiese vor den Toren unserer Städte und Dörfer. Hier leben Menschen, Tiere und Pflanzen von- und miteinander. Es ist eine eigene kleine Welt, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten dreht. Der Film ist eine Fahrt auf dem Karussell des Lebens, das sich auf der Streuobstwiese dreht. Im Wechsel der Jahreszeiten können wir Teil haben an dem Zusammenspiel zwischen Natur, Mensch und Tier. Jeder hängt vom anderen ab. In dieser kleinen Welt können wir dieses Prinzip des Lebens auf eindrucksvolle Weise beobachten.


Am 08.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wenn Wildtiere den Wald verlassen - Die Westküste Nordamerikas
Die Küstenregion vom kanadischen Vancouver bis zur mexikanischen Grenze zeichnet sich durch ihre großen Klimaunterschiede und ihre reichen Waldbestände aus, doch die Ausbreitung des Menschen geschah auf Kosten der Natur: Vor ihrer Ankunft lebten hier Kitfuchs, Biber und Puma. Ihr natürlicher Lebensraum wurde durch den Städtebau so stark verändert, dass sie lernen mussten, mit den Menschen zusammenzuleben.


Am 08.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Prärie - Rückkehr der Wildnis
Endlose Grasweiden von einer reichen Tierwelt bevölkert - die Prärie Nordamerikas zählte vor 200 Jahren zu den Highlights des Wilden Westens. Doch mit der Besiedlung durch die Europäer wurde die Natur immer weiter zurückgedrängt. Wo einst Herden von Bisons und Gabelböcken grasten, Wölfe und Grizzlys auf die Jagd gingen, und wogendes Gras unzähligen Vogelarten versteckte Nistplätze bot, erstreckt sich heute über weite Gebiete Agrar-oder Farmland. Ein Team von Wissenschaftlern und engagierten Farmern versucht trotz der modernen Nutzung durch den Menschen das Ökosystem Prärie und seine klassische Tier- und Pflanzenwelt auch abseits der Nationalparks zu stärken und zu erhalten. Und Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung kehrt die Wildnis zurück.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 08.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Servale - Afrikas unbekannte Katzen
Sie leben im Schatten von Löwen, Leoparden und anderen Großkatzen Afrikas: die Servale. Die Raubkatze gehört zu den erfolgreichsten Raubtieren der Savanne. Das Fell ähnelt in Färbung und Muster dem von Geparden. Der Serval wirkt wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. In Naturfilmen ist der Serval selten zu sehen. Der Grund hierfür sind seine riesigen Reviere von bis zu 50 Quadratkilometern, in denen er oft erst in der Dämmerung aktiv wird. Afrikaspezialist Reinhard Radke filmt die scheue Raubkatze in der Masai Mara in spektakulären Zeitlupen bei der Jagd.


Am 09.05.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 4.45 Uhr)


Am 09.05.19 03:10 - 03:40 Uhr auf 
arte: Neuseeland - Der Schatz der Maori
Neuseeland liegt abgeschieden im Südpazifik, 2.000 Kilometer von seinen nächsten Nachbarn entfernt. Vor rund tausend Jahren wurde das Land von Polynesiern entdeckt, die sich auf der Nordinsel niederließen und die Maori-Kultur begründeten. Erst im 18. Jahrhundert kamen mit den Engländern auch die ersten Bienen nach Neuseeland. Die Europäische Honigbiene Apis mellifera wurde auf den von üppiger Vegetation bedeckten Inseln schnell heimisch. Und schon bald entdeckten die Tiere eine besondere Delikatesse: die Blüten eines Baumes, den die Maori als Heilpflanze schätzen und Manuka nennen. Der Honig aus Manuka-Blüten ist einzigartig auf der Welt - und für die Maori ein wahrer Segen, denn er wird von vielen Menschen als Naturheilmittel geschätzt. Das Honiggeschäft hat sehr vielen Familien sichere Arbeitsplätze beschert. Nicht nur den Imkern und Honigverkäufern. Die Landwirte zum Beispiel profitieren von der Bestäubungsarbeit der Bienen auf ihren Anbauflächen.


Am 09.05.19 06:15 - 06:40 Uhr auf 
arte: Indonesien - Der heilige Honigbaum
In den Feuchtgebieten des Sentarum-Sees auf der indonesischen Insel Borneo lebt die Riesenhonigbiene Apis dorsata. In den Wäldern der Seenlandschaft baut sie ihre Nester in den Wipfeln der großen Bäume, die hier als heilig gelten und Laulaus genannt werden. Das indigene Volk der Dayak verehrt die Riesenbiene, ihr Honig nimmt in seiner Kultur einen wichtigen Platz ein. Neben dem Fischfang ist der Verkauf von Honig eine der Haupteinnahmequellen. Die Honigjäger klettern nachts auf die Bäume, um den Bienen ihren Honig zu rauben. Ouaksah ist einer der letzten Honigjäger, der Film begleitet ihn beim Honig sammeln.


Am 09.05.19 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Argentinien - Auf der Suche nach dem Paradies
Im Nordosten Argentiniens bahnt sich der Río Paranà seinen Weg zum Meer und erweitert sich kurz davor zu einem 15.000 Quadratkilometer großen Delta. Die Region ist ein ökologisches Paradies. Aber wie lange noch? Ernstzunehmende Warnungen kommen vor allem von den Imkern, die ihre Schützlinge tagtäglich beobachten. Stets lieferten diese Bienen - eine Kreuzung aus deutschen und italienischen Unterarten der Europäischen Honigbiene Apis mellifera - einen im ganzen Land begehrten Honig. Doch inzwischen klagen Pedro und Ezequiel über ein außergewöhnlich hohes Bienensterben und suchen verzweifelt nach Gegenmaßnahmen. Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt, sobald die ersten Keimblättchen aus dem Boden ragen. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer größer und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen. Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht. Auf den Inseln des Flussdeltas können sich Pedros und Ezequiels Insekten erholen. Hier ist die Natur noch intakt. Erst nach den Spritzeinsätzen auf den Sojafeldern kehren sie zurück, um sich von den wenigen Blüten zu ernähren, die übriggeblieben sind. Es ist ein Spießrutenlauf zwischen den Naturgewalten und den Auswirkungen der modernen Agrarwirtschaft.


Am 09.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel. Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 09.05.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Slowenien - Der Hüter der Carnica-Biene
Slowenien ist das einzige europäische Land, das sich seine einheimische Bienenart erhalten konnte: Apis mellifera carnica, auch als Krainer oder Kärntner Biene bekannt. Die Imkerei wird hier seit Jahrhunderten gepflegt und hat die slowenische Geschichte und Kultur mitgeprägt. Brane Kozinc stammt aus einer Imkerfamilie, in der die Leidenschaft für die Bienen seit vier Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Mit den Carnica-Bienen kam er schon als kleiner Junge in Kontakt, unter der Aufsicht seines Großvaters. Heute ist Brane einer der 15 staatlich anerkannten Imker Sloweniens und züchtet reinrassige Carnica-Bienen.


Am 09.05.19 16:25 - 16:55 Uhr auf 
arte: Mexiko - Die Biene der Maya
Der mexikanische Bundesstaat Campeche liegt auf der Halbinsel Yucatán, im Zentrum eines Gebiets, das drei Jahrtausende lang die Heimat einer der ältesten Kulturen der amerikanischen Kontinente war: der Maya. Ihren Lebensraum teilten sie mit einer Bienenart, die sie als Gottheit verehrten: der Melipona beecheii. Mit Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert kam auch die produktivere europäische Honigbiene ins heutige Mexiko und hat die heimische Melipona nach und nach verdrängt. Vor 20 Jahren beschloss im Dorf Tankuche die Familie Pat, die jahrhundertelang in Vergessenheit geratenen Imkermethoden ihrer Vorfahren wiederzuerlangen und die stachellose Biene auf diese Weise vom Aussterben zu retten. Im Schutz seines Hauses hat Vidal Pat ihren natürlichen Lebensraum aus ausgehöhlten Baumstämmen nachgebaut. Die "königliche Dame", wie die Maya sie nannten, unterscheidet sich in einigen Punkten von ihren europäischen Verwandten: Sie ist kleiner und zierlicher, aber vor allem ist sie wählerischer, was den Pollen betrifft. Die Melipona-Bienen fliegen weitere Wege und besuchen mehr Pflanzenarten. Dadurch ist ihr Honig aromatischer, allerdings produzieren sie deswegen auch weniger Honig.


Am 09.05.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Schwänzen fürs Klima?
Es ist Freitag und sie schwänzen die Schule, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Tausende Schüler und Studenten - auch aus NRW - machen es mittlerweile der 16-jährigen Greta Thunberg nach. Jeden Freitag streiken sie unter dem Motto "Fridays for future" für einen früheren Kohleausstieg und eine bessere Zukunft. Mit dabei die 16-jährige Lucy aus Düsseldorf, die sich vegan ernährt und Plastikmüll vermeidet, und der 15-jährige Mathis aus Schwalmtal, der sich für einen besseren Schutz der heimischen Vogelarten einsetzt. Auch Carla, eine Studentin aus Münster, ist in der FFF-Bewegung aktiv und organisiert die Proteste in NRW. Der Film zeigt, wie und warum junge Menschen die Welt verbessern wollen und wie sie das im Alltag leben.


Am 09.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere - Gekommen, um zu bleiben
Als Bernard Crutzen eines Abends nach Hause radelt, sieht er sich plötzlich einem Fuchs gegenüber, der ihm zu sagen scheint: "Was willst du denn hier?" Das veranlasste den Regisseur dazu, die Frage umzudrehen und den Fuchs zu fragen: "Und du, was machst du in Brüssel? Bist du ein Städter geworden?" Die gleiche Frage könnte er den vielen anderen Tieren stellen, wie den Falken, die in Brüssels Kirchtürmen nisten, oder den Kröten, den Blindschleichen, den Hirschkäfern oder den Wellensittichen, die im urbanen Umfeld heimisch geworden sind. In der Stadt trifft der Mensch vermehrt auf Tiere, die er eigentlich in der sogenannten freien Natur vermutet. Oft weiß er nicht, ob er von den neuen "Mitbewohnern" fasziniert sein oder ihnen eher skeptisch gegenüberstehen soll. Die einen wollen die Tiere zähmen, die anderen rufen verängstigt die Polizei, um die als Bedrohung wahrgenommenen Eindringlinge vertreiben zu lassen. In einer originellen Mischung aus Tierfilm und Gesellschaftsdokumentation erkundet der Film, welchen Platz wir dem Wildleben in unseren Städten einräumen und wie sich dieses Zusammenleben gestaltet. Revierfragen und Akzeptanz spielen dabei eine wichtige Rolle.


Am 09.05.19 23:15 - 00:15 Uhr auf 
SWR: Waldkinder - Großwerden in der Natur
Wie kann Kindheit gelingen in einer Zeit, in der Naturräume kleiner werden, Großfamilien verschwinden und die digitale Welt beides zu ersetzen droht? Im Waldkindergarten von Freudenstadt hat Harold Woetzel mit seinem Kamerateam nach Antworten gesucht. Ein Jahr lang haben sie die Kinder und Erzieherinnen begleitet: Wie sie Tiere füttern und bei der Heuernte helfen auf einem Bauernhof, wie sie ihr Mittagessen auf offenem Feuer kochen, wie sie auf Schneeschuhen die Spuren der Waldtiere lesen lernen. Spielen und Leben draußen. Mit dem Lauf der Jahreszeiten. Es ist ein Dokumentarfilm, der sich einerseits ganz in die Welt der Kinder begibt und sie beobachtet, wenn sie selbstvergessen vor einem Ameisenhaufen hocken, spitze Äste als Schwerter nutzen und mit verfaulten Bäumen Brücken über Bäche bauen. Aber er befragt auch diese Gesellschaft: Was traut man den Kindern noch zu? Wird man ihrer Neugier, ihrem Bewegungsdrang noch gerecht? Natürlich haben sich die Eltern der Waldkinder auch Gedanken gemacht, ob sie ihren Nachwuchs bei Wind und Wetter Gefahren aussetzen. Die leuchtenden Augen der Kinder und ihre Fröhlichkeit geben eindeutige Antworten darauf. Und das Spiel mit der Kamera - wie einst in der TV Show "Dingsda" - beweist: auf die großen Fragen des Lebens haben die Kids, die die Schule des Waldes durchlaufen, sehr fantasievolle und einleuchtende Antworten.


Am 10.05.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant. Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 10.05.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren. Als Fernsehzuschauender kann man Dinge erleben, die man sonst kaum jemals zu Gesicht bekäme. Tierfilme nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit zu den Naturschätzen des Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten selbst einmal reisen können. Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten oder sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt, wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von einer Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch, um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.


Am 10.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.


Am 10.05.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kenia - Die Biene, die Yaaku und der Vogel
Am Fuße des Mount Kenya in Ostafrika erstrecken sich die Hochebenen des Laikipia-Plateaus. Die dünn besiedelte Region ist ein Paradies für große Säugetiere, doch ihre endlosen Weiten bieten auch Lebensraum für eine kleine Insektenart - die Apis mellifera monticola. Nicholas gehört zu den Yaaku, einer ethnischen Volksgruppe, der rund 2.000 Menschen angehören. Für ihn sind diese Bienen weit mehr als nur Honiglieferanten. Nachdem die Gemeinschaft der Yaaku in den 30er Jahren von den Massai-Kriegern angegliedert wurde, übernahmen sie deren Bräuche, Lebensweisen und Sprache. Die Massai lieben Honig, aber vor Bienen haben sie großen Respekt. Die Yaaku hingegen blicken auf eine lange Tradition der Bienenhaltung zurück und arbeiten bis heute mit den Methoden ihrer Vorfahren: ausgehöhlte Stücke von Baumstämmen werden als Bienenstöcke aufgehängt. Nur so sind sie sicher vor dem Honigdachs, einer Marderart, die es - wie der Name schon sagt - auf Honig abgesehen hat. Auch Elefanten machen den Bienen das Leben schwer: Bei der Nahrungssuche nach Zweigen und Blättern kommt es immer wieder vor, dass die Dickhäuter die Bienenstöcke von den Bäumen herunterreißen.


Am 10.05.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Das Filmteam ist unterwegs in den Neuseeländischen Alpen auf der Suche nach besonderen Vögeln. Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere, und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang - bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Kein Wunder also, dass die Vögel vom Ende der Welt auch heute noch für Überraschungen gut sind.


Am 10.05.19 14:45 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Kampf gegen das Artensterben
In den letzten Jahren fand in Deutschland ein regelrechtes Insektensterben statt, die Biomasse hat um bis zu 80 Prozent abgenommen. Das hat schwerwiegende Folgen, denn ohne Insekten können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur sehr teuer bestäubt werden, wo keine Insekten sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. So hat der Bestand an Kiebitzen bereits um 80 Prozent abgenommen, der von Braunkehlchen um 63 Prozent. Die Gründe für die Entwicklung sind fehlende Lebensräume, Unkraut- und Insektengifte sowie die Verstädterung der Landschaft. Wir haben in Deutschland wunderbar geordnete Kulturlandschaften, die aber Ökologen mittlerweile grüne Wüsten nennen.


Am 11.05.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Streuobstwiesen - Kleine Kostbarkeiten für Mensch und Natur
Streuobstwiesen sind Heimat zahlreicher, vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Streuobstwiesen werden jedoch immer weniger bewirtschaftet, da der Obstanbau inzwischen auf Masse ausgerichtet ist. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner wollen herausfinden, was Streuobstwiesen so besonders macht, und wie man sie nutzen kann, um sie zu erhalten.


Am 11.05.19 06:00 - 06:15 Uhr auf 
ZDFneo: Wie würde die Erde ohne Menschen aussehen?
Mammut, Säbelzahntiger, Riesenhirsch, Höhlenlöwe, Höhlenhyäne, Moschusochse, Riesenfaultier, Riesengürteltier, Mastodon: Das sind keine Fabeltiere. Es sind nur einige der Spezies, die ausgestorben sind. Weitere werden folgen, das ist sicher. Harald Lesch geht der Frage nach, wie die Erde aussähe, welche Tierwelt sie bevölkern würde, wenn der moderne Mensch nicht auf der Bildfläche erschienen wäre. Die Spezies Homo sapiens ist außerordentlich erfolgreich - bis jetzt. Das Wachstum der Bevölkerung wurde immer wieder durch neue Technologien gesichert. Doch der Ressourcenhunger einer Spezies hat zahlreiche andere verdrängt. Harald Lesch führt vor Augen, in welchem Ausmaß der Mensch Einfluss auf die Lebensräume seiner Mitgeschöpfe genommen hat - und wie die Erde ohne seinen Einfluss während der vergangenen 40 000 Jahre ausgesehen hätte.


Am 11.05.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Kolibris, die Meisterflieger
Mitten im ecuadorianischen Nebelwald in Südamerika schwirren Anna plötzlich "fliegende Edelsteine" um den Kopf: Es sind Kolibris, die kleinsten Vögel der Welt. Heike, die sich dort für den Schutz eines Regenwaldgebietes engagiert, zeigt ihr den Trick, wie sie die stets hungrigen Vögel im Nu anlocken kann: mit Zuckerwasser. Wie Mini-Hubschrauber stehen die Kolibris in der Luft und nehmen quasi im Vorbeifliegen einen Schluck von dem süßen Stoff. Wie das funktioniert, erfährt Anna, als Heike ihr Flügel an die Arme bindet und ihr zeigt, dass Kolibris ihre Flügel in Form einer liegenden Acht bewegen. So bekommen sie sowohl bei der Aufwärts- als auch bei der Abwärtsbewegung der Flügel Auftrieb. Kolibris sind deshalb die einzigen Vögel, die rückwärts fliegen können. Denn wenn sie Nektar - das natürliche "Zuckerwasser", das die Pflanzen spenden - aus Blüten trinken, geht es nur im Rückwärtsgang wieder raus aus den engen Kelchen. Tierreporterin Anna erfährt noch weit mehr aus der faszinierenden Welt der Kolibris. Zum Beispiel wie sie zu ihren schillernden Edelsteinfarben kommen und warum es ohne die kleinen Flugakrobaten keine leckere Ananas gäbe.


Am 11.05.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Wald des Nashornvogels
Er ist bunt und hat einen Schnabel, der wie eine Trompete geformt ist, doch für den Dulungan, wie die Einheimischen den Nashornvogel nennen, ist das Überleben schwierig geworden. Sein Lebensraum besteht nur noch aus ein paar kläglichen Resten Regenwald, der auf der philippinischen Insel Panay durch Brandrodung und Holzverkauf um 80 Prozent geschrumpft ist. Die Stämme der Baumriesen dienen den Dulungans als Nisthöhlen, die Früchte der Baumriesen bieten ihnen Nahrung. Auf ihren Flügen verbreiten sie die Samen der Früchte auf brachliegende Flächen und unterstützen damit die Neubewaldung. Aber die Nisthöhlen werden von Jägern ausgeraubt und das Fleisch der Vögel, das gerne zu Fingerfood verarbeitet wird und als Luxussnack gilt, teuer verkauft. So wurde die Zahl der Dulungans jährlich um die Hälfte dezimiert. Aber glücklicherweise haben Naturschützer aus Deutschland ein Konzept entwickelt, mit dem die einstigen Jäger zu Hütern werden sollen. Wenn ehemalige Nesträuber dafür sorgen, dass Nashornvögel in ihren Nisthöhlen ungestört brüten und ihre Junge aufziehen können, und wenn die Bemühungen um die Gründung von Nationalparks weiterhin unterstützt werden, nimmt die Hoffnung zu, dass eines der letzten intakten Waldgebiete der Philippinen noch nicht verloren ist.


Am 11.05.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Dramatisches Sterben - Sind unsere Insekten noch zu retten?
In Naturschutzgebieten ist die Welt noch in Ordnung - sollte man meinen! Doch nicht für Insekten. In den letzten 27 Jahren ist ihre Zahl selbst in Schutzgebieten um mehr als 75% zurückgegangen. Ein Alarmzeichen, denn weniger Insekten, das könnte bald schon bedeuten weniger Fische, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, darunter viele Nutzpflanzen. Sie halten Schädlinge in Schach und sind Futter für viele Tiere. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tiere und viele Pflanzen zu verschwinden. Ist ihr Sterben noch aufzuhalten oder vielleicht sogar umzukehren? Quarks klärt auf über ein Thema, das aktuell nicht nur Umweltschützer, Wissenschaftler und Politiker, sondern auch viele andere Menschen in Deutschland beschäftigt. Die Gründe für den dramatischen Rückgang der Insekten sind im Detail noch nicht geklärt. Doch die Intensivierung der Landwirtschaft gilt als eine Hauptursache. Überdüngte Böden, immer größere landwirtschaftlich genutzte Flächen und Monokulturen rauben Insekten ihren Lebensraum. Dazu kommt der Einsatz von Pestiziden, die sich nicht nur auf den Feldern, sondern bis in die Naturschutzgebiete ausbreiten. Quarks zeigt, wie es auch anders geht, stellt vor wie Städte und Kommunen Lebensraum für Insekten schaffen, besucht Landwirte, die neue Wege gehen, und erklärt, was jeder Einzelne für die Rettung der Insekten tun kann.


Am 11.05.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimahelden - Was jeder tun kann
Die Polkappen schmelzen und der Meeresspiegel steigt - wenn es ums Klima geht, gibt es viele Schreckensmeldungen. Die gute Nachricht ist: Man könnte etwas dagegen tun. Direkt vor der Haustür und sogar in den eigenen vier Wänden. "Planet Wissen" gibt wertvolle Tipps, die man direkt umsetzen kann und stellt Klimaheldinnen und Klimahelden vor, die den Unterschied machen. Zu Gast im Studio ist Umweltwissenschaftler und Buchautor Michael Kopatz.


Am 11.05.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
phoenix: Frühling - Streifzüge durch Baden-Württemberg
Frühling im Land, das bedeutet blühende Krokusfelder im Schwarzwald, Mandelblüte an der Weinstraße, frühmorgendliches Vogelzwitschern, laue Winde und ein würziger Blütenduft in der Nase. Mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es auch die Menschen wieder in die Natur und in die Straßencafés. Im Wollmatinger Ried bei Konstanz kehren die Zugvögel zurück. Frisch geschlüpfte Bundspechte in Ludwigsburg warten auf die erste Fütterung und auf den Streuobstwiesen des Landes sind die Bienen fleißig bei der Honigproduktion.
(Wdh. morgen 8.45-9.15 Uhr)


Am 11.05.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 11.05.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana, das kleine Land im Norden Südamerikas, ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache dafür: Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen als in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt dabei große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)


Am 11.05.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Zugvögel - Kundschafter in fernen Welten
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Der Dokumentarfilm begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia. Die Dokumentation "Zugvögel" begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika.
(Wdh. morgen 9.15-10.00 Uhr)


Am 11.05.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion. Die Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 11.05.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Zugvögel - Der Kampf ums Überleben
Milliarden von Zugvögeln sterben jedes Jahr auf ihren Reisen. Wir fliegen mit ihnen nach Italien und Sibirien und erleben hautnah, welche Strapazen die tapferen Vielflieger zu überstehen haben. Bilder aus der Vogelperspektive Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben. Der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Nur wenn es sich lohnt, lernen Tiere im Lauf der Evolution zu wandern - meist auf der Suche nach Nahrung oder besseren Brutrevieren. Doch Zugvögel leben heute gefährlich. Im Anthropozän - im Zeitalter der Menschen - sind die Todesraten unter Langstreckenziehern in schwindelerregende Höhen gestiegen: Biotope verschwinden, Vögel werden gejagt oder verenden in Hochspannungsleitungen. Bei vielen Zugvogel-Arten überleben 80 Prozent der Jungvögel nicht einmal das erste Jahr. Die Tundra, in der Bless- und Nonnengänse am liebsten brüten, reichte am Ende der letzten Eiszeit noch bis nach Köln. Heute ziehen die Gänse von Westeuropa, wo sie den vergleichsweise milden Winter verbringen, Tausende von Kilometern bis an den Polarkreis - am liebsten auf die Insel Kolgujew in der Barentssee.
(Wdh. morgen 10.00-10.45 Uhr)


Am 11.05.19 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa
Dass zahlreiche verdrängte Wildtierarten nach Europa zurückkehren, ist seit den 50er Jahren zu beobachten. Nun haben Wissenschaftler beschlossen, diese Entwicklung noch weiter zu beschleunigen. Das Ziel: die Schaffung neuer wilder Regionen auf dem europäischen Kontinent. Die Methode: das sogenannte Rewilding, das im Wesentlichen darauf beruht, Großtiere wie Bisons, Wildpferde oder Bären wieder in Europa heimisch werden zu lassen. Diese Tierarten können die bestehenden Ökosysteme rapide verändern und agieren dabei bisweilen als wahre Landschaftsarchitekten. Der Film beleuchtet den Versuch, die Wildnis in Europa wiederherzustellen.


Am 12.05.19 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (1/3)
Affen ziehen seit jeher Menschen in den Bann. Denn sie sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns Menschen einen Spiegel vor, zeigt uns, woher wir kommen und welches Erbe wir in uns tragen. Das kann skurril und komisch wirken, anrührend und sympathisch, aber auch unangenehm, wenn wir Verhaltensweisen entdecken, die wir an der eigenen Gattung abstoßend finden. Diese gemischten Gefühle spürt jeder Zuschauer, wenn er dem winzigen Zwergseidenäffchen, den ulkigen Nasenaffen oder den aggressiven Mantelpavianen begegnet. Noch mehr verblüffen uns die sozialen Schimpansen, die klugen Orang-Utans, die liebevollen Bonobos oder die majestätischen Gorillas. Tatsächlich teilen wir bis zu 98 Prozent unserer Erbanlagen mit unseren Verwandten im Tierreich. Vor etwa sechs Millionen Jahren haben sich unsere Wege getrennt. Heute gewinnen Wissenschaftler immer faszinierendere Einblicke in die weit verzweigte Welt der Primaten. Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten – und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. „Terra X“ geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren. Erstmals entsteht ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten.


Am 12.05.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (2/3)
Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen. Die monatelangen Beobachtungen mit der Kamera machen deutlich, dass sie Emotionen zeigen, ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten besitzen. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben ist, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien – und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs – und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die „Beziehungskisten“ in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas natürlich den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen. Die meisten Primaten sind sehr gesellig und leben überwiegend in Familiengruppen oder größeren Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche dramatischen Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der „Affenwelten“.


Am 12.05.19 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Sri Lanka - Geschenk des Himmels
Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben. Selbst Biologen finden Sri Lankas Natur erstaunlich: Es gibt 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und etwa dreimal so viel Leoparden wie im größten Nationalpark Südafrikas.


Am 12.05.19 08:25 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.
(Wdh. übermorgen 4.50-5.35 Uhr)


Am 12.05.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
mdr: Im Schatten der Karpaten (1/2)
Gheorghe und Maria Glodean leben und arbeiten als Bauern wie ihre Vorfahren im Norden Rumäniens. Heu wird seit Jahrhunderten mit der Sense gemacht, so blieben Kulturlandschaften von außerordentlicher Biodiversität erhalten. Im Apuseni-Gebirge gedeiht Arnika noch in großer Menge und wird nachhaltig genutzt. Erst jetzt wird der Reichtum Rumäniens entdeckt, das als Armenhaus Europas bekannt ist. Er liegt in der Ursprünglichkeit des Landes. Die scheinbare Rückständigkeit eröffnet in Zeiten eines ins Schwanken gekommenen Fortschrittsglaubens einen neuen Reichtum und neue Perspektiven.


Am 12.05.19 11:25 - 12:05 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Wagnis im Dschungel
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das „Grab des weißen Mannes“ berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur.


Am 12.05.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Abenteuer Kongo
Der Kongo ist der tiefste Fluss der Erde. Auf seiner 5.000 Kilometer langen Reise durchquert er ein Land geprägt von Krieg und Gewalt, das zugleich seltene, faszinierende Tiere beheimatet. Ein deutsches Naturfilmteam begibt sich auf die Suche nach diesen außergewöhnlichen Kreaturen und folgt dem Fluss von der Quelle in Sambia bis zur Mündung in den Atlantik. Die Tierfilmer Thomas Behrend und Christina Karliczek dringen ein in verborgene Welten und dichten Dschungel. Hitze, Hightech und unangenehme Begegnungen mit Soldaten bringen das Team immer wieder an seine Grenzen. Doch die Mühe wird belohnt: Schuhschnäbel, Schimpansen und die seltenen Bonobos sind zu sehen, der Kongo enthüllt faszinierende Geheimnisse.


Am 12.05.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Prärie - Rückkehr der Wildnis
Endlose Grasweiden von einer reichen Tierwelt bevölkert - die Prärie Nordamerikas zählte vor 200 Jahren zu den Highlights des Wilden Westens. Doch mit der Besiedlung durch die Europäer wurde die Natur immer weiter zurückgedrängt. Wo einst Herden von Bisons und Gabelböcken grasten, Wölfe und Grizzlys auf die Jagd gingen, und wogendes Gras unzähligen Vogelarten versteckte Nistplätze bot, erstreckt sich heute über weite Gebiete Agrar-oder Farmland. Ein Team von Wissenschaftlern und engagierten Farmern versucht trotz der modernen Nutzung durch den Menschen das Ökosystem Prärie und seine klassische Tier- und Pflanzenwelt auch abseits der Nationalparks zu stärken und zu erhalten. Und Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung kehrt die Wildnis zurück.


Am 13.05.19 02:40 - 03:35 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf über 1600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen. Sie bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra.


Am 13.05.19 04:50 - 05:35 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen - und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es dort den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner - einen der größten Schmetterlinge der Erde - scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens - um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.


Am 13.05.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in unseren Breiten mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen?


Am 13.05.19 07:05 - 08:05 Uhr auf 
ServusTV: Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 13.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (1/4) - Frühling
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.


Am 13.05.19 10:40 - 11:30 Uhr auf 
arte: Neuseeland - Die Tiere vom Ende der Welt
Aotearoa - "Land der langen weißen Wolke" nennen die Maoris Neuseeland. Auf der langen weißen Wolke leben nur fünf Millionen Menschen, die unglaubliche Naturvielfalt ist noch relativ unberührt. Viele endemische Tierarten sind hier zu finden - und einige sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Neuseeländer setzen sich für das Überleben ihrer Tiere ein und haben eine große Sensibilität für die Einzigartigkeit ihrer Natur entwickelt. "360o Geo Reportage" hat Menschen getroffen, deren Leben vom Kampf um den Erhalt dieser Tierarten geprägt ist und zeigt, wie sehr die Neuseeländer um ihre traumhaft schöne Natur kämpfen.


Am 13.05.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Das große Insektensterben - Was können wir tun?
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben die Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Mitglieder der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was kann man gegen das Artensterben unternehmen?
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 13.05.19 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Erfolgskonzept Ei - Einblicke in die Evolution
Die Eier haben eine lange Geschichte hinter sich - bis heute kann man sich fragen, warum sich bei der evolutionären Entwicklung der Lebewesen sowohl Lebendgebären als auch Eierlegen durchgesetzt hat. Dieser Frage wollen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade bei den für uns heute wichtigsten Eierlegern nachgehen: den Hühnern. Wie ist ein Ei aufgebaut? Wie kann man das schützende Amnion - die Haut unter der Schale - freilegen? Warum gibt es unterschiedlich farbige Eier? Und wie viele Eier in unterschiedlichen Stadien findet man in den Eierstöcken einer Legehenne?
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 13.05.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Welt ohne Insekten
Das Insektensterben hält an. Eine fatale Entwicklung, denn rund 75 Prozent der Welternährung hängen von der Bestäubung der Pflanzen durch Insekten ab. Der Weltbiodiversitätsrat schlägt Alarm. Die ZDF-Umweltdoku "planet e." geht den Ursachen des Insektensterbens nach und zeigt Alternativen auf. Wie eine Welt ohne Insekten aussieht, demonstriert Autor Andreas Ewels unter anderem beim Besuch in der chinesischen Provinz Sichuan. Diese ist bekannt für ihre saftigen Birnen. Doch seit einigen Jahren fehlen die Bienen als Bestäuber. Menschen müssen ihre Arbeit übernehmen und bestäuben die Blüten mit kleinen Pinseln aus Entendaunen. Siebenbürgen im Zentrum Rumäniens ist ein Beispiel dafür, wie es auch anders geht. Dank der traditionellen Landwirtschaft und der intakten Kulturlandschaft gibt es jede Menge Insekten. In Deutschland kann man davon nur träumen. Mit dem Verschwinden der Insekten verändert sich auch die übrige Tierwelt: Die Zahl der Vögel zum Beispiel hat sich in den vergangenen Jahren stark verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Für die Wissenschaft ist klar: Eine stabile Artenvielfalt ist Garant für das Überleben der Menschheit auf dem Planeten Erde. Doch offenbar tun wir alles, um uns der eigenen Lebensgrundlagen zu berauben.


Am 13.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Das geheime Leben der Pflanzen (1/3) - Arterhalt
Pflanzen können sich nicht fortbewegen. Deshalb haben sie die unterschiedlichsten Methoden entwickelt, um sicherzustellen, dass ihre Samen sich dennoch effektiv verbreiten und ihre Nachkommen an optimalen Standorten wachsen. Da Feuer ideale Keimbedingungen schafft, geben einige Pflanzen ihre Samen erst nach großer Hitzeeinwirkung frei. Die lampionähnlichen Früchte der Blasenesche können vom Wind über weite Strecken getragen werden und sind aufgrund ihrer Form sogar imstande, auf dem Wasser zu schwimmen. Die parasitäre Mistel ist bei der Verteilung ihrer Samen hingegen auf bestimmte Vogelarten angewiesen, denen sie im Winter als Nahrungsquelle dient. Erst über die Ausscheidungen der Tiere gelangen die Samen so zu ihrem Wirtsbaum. Diese dreiteilige Dokumentationsreihe liefert faszinierende neue Einblicke in das Pflanzenreich. Sie stellt Flora und Fauna auf eine Ebene und zeigt, dass auch Pflanzen zu bestimmten Empfindungen, wie etwa Verlangen, in der Lage sind.


Am 13.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Tricks der Tiere - Magie des Waldes
Wälder, die wechselnden Jahreszeiten ausgesetzt sind, sind etwas Besonderes. Ihr Ökosystem muss mit einem drastischen klimatischen Wechsel fertig werden - im Frühling und im Herbst. Die einzelnen Tierarten sowie das gesamte Ökosystem müssen sich an diesen Wandel anpassen. Dieser Teil der BBC-Produktion zeigt, wie das Ökosystem Wald diese Aufgabe nur meistern kann, wenn auch alle Tiere in perfekter Übereinstimmung "funktionieren". Der Film beobachtet die Wälder Nordamerikas über ein ganzes Jahr hinweg. Er zeigt Filmaufnahmen von Eichhörnchen, die von Baum zu Baum springen, Bilder davon, wie der Luchs den Winter überlebt, und dokumentiert den entscheidenden Effekt, den Raupen auf das Blätterdach haben, und nicht zuletzt, wie wichtig für den Wald das Beutegut der Bären ist.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)


Am 13.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Tierisch Wohnen - Die Nachbarschaft
Zuflucht, Wetterschutz, ein sicheres Heim für den Nachwuchs: viele Tiere schaffen sich ihr eigenes Zuhause - und manche sind dabei nicht allein. Die dritte Folge präsentiert ganze Kolonien von Tieren: der Papageientaucher - ein Meeresvogel - brütet zu Zehntausenden in Erdhöhlen. Die Gopher-Schildkröte gräbt Baue, die bei Bedarf auch anderen Tieren Schutz bieten. Und eine Spinnenart lebt in Gemeinschaften von bis zu 10.000 Individuen.


Am 13.05.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Die Tricks der Tiere - Zauber des Dschungels
Wieso beherbergen gerade die Regenwälder eine derart atemberaubende Vielfalt an Lebewesen, mehr als jedes andere Habitat der Erde? Dieser Teil der BBC-Produktion begibt sich auf eine Reise in die zahlreichen grünen Oasen, die unseren Planeten umspannen. Dabei versucht er, diesem größten Rätsel der Regenwälder auf die Spur zu kommen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Film zuerst nach Panama, wo mehr neue Vogelarten pro Tag registriert werden als überall sonst auf der Welt. Danach geht die Reise weiter nach Borneo. Dort sind die größten Dschungelbewohner - der Orang-Utan und der Waldelefant - unentbehrlich für die Erhaltung der Biodiversität der Regenwälder. Die letzte Station der Reise ist der Amazonas, wo der Paranussbaum und seine faszinierende Beziehung zur Umwelt im Mittelpunkt stehen.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)


Am 13.05.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Nie wieder Fleisch - Rettet der neue Vegetarismus die Welt?
Fleisch ist Massenware. Seit Jahrzehnten sinken Produktionskosten und Preise, während der Konsum wächst. Seit 1960 hat sich der Pro-Kopf-Verzehr an Fleisch in Deutschland mehr als verdoppelt. Mit drastischen Folgen - für Umwelt, Klima und zig Millionen Tiere, die auf engstem Raum ohne Bewegung und Tageslicht gehalten werden. Doch immer mehr Menschen wollen dieser industriellen Massentierhaltung ein Ende bereiten. Bis zu neun Prozent der Deutschen verzichten mittlerweile ganz auf Fleisch, noch viel mehr reduzieren ihren Fleischkonsum - aus ethischen, teils auch aus ökologischen Gründen.
(Wdh. morgen 10.30-11.00 Uhr)


Am 14.05.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.


Am 14.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (2/4) - Sommer
Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. m nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen.


Am 14.05.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Russland
Lange wurde der Klimawandel in Russland belächelt. Doch mittlerweile scheint die russische Regierung zu erkennen, wie stark die Erderwärmung die Zukunft des Landes prägen wird. Gleichzeitig versucht sie, daraus Profit zu schlagen. Das schmelzende Arktiseis legt attraktive Rohstoffvorkommen und neue Handelsrouten frei. In der 15-minütigen Reportage "Klima Global" zeigt Birgit Virnich, ARD-Korrespondentin in Moskau, den ambivalenten Umgang des größten Landes der Erde mit dem Klimawandel. Sie besucht unter anderem die Nenzen, Ureinwohner der nördlichen Tundra, für die das Auftauen des Permafrostbodens eine existenzielle Bedrohung darstellt. Gleichzeitig zeigt sie die Baustelle eines riesigen Gasspeichers auf der sibirischen Halbinsel Jamal - ein Symbol für die Ausbeutung der Rohstoffe in der Arktisregion. In der Reportagereihe "Klima Global" berichten Korrespondentinnen und Korrespondenten über die Auswirkungen und den Umgang mit dem Klimawandel in ihren Berichtsgebieten.


Am 14.05.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland (1/3)
Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)


Am 14.05.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - USA
Wenn es um Klimaschutz geht, muss an global denken. In dem Klimaschutz-Abkommen von Paris haben sich 2015 195 Staaten auf Ziele geeinigt, wie das Klima gerettet werden kann. Donald Trump möchte davon nichts mehr wissen, und auch andere Staaten, die weiter zu der Vereinarung stehen, haben Probleme ihre Ziele einzuhalten, wie beispielsweise Deutschland. Wir haben die Auslandskorrespondenten auf den Weg geschickt, sich auf den verschiedenen Kontinenten umzusehen: Wo ist der Klimawandel spürbar? Wo sind die Klimakiller und welche Maßnahmen werden gegen den Klimawandel getroffen? Herausgekommen sind vier Reportagen mit Beispielen aus den USA, China, Europa und Afrika von Jan Philipp Burgard, Stefanie Schoeneborn, Arnim Stauth und Timm Kröger.


Am 14.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Bayern - Geburt eines Urwaldes (1/2)
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigte sich bereits der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Der aufwendig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.


Am 14.05.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Leben mit dem Jaguar
Die Jagd und die Zerstörung seines Lebensraums ließen den Jaguar in weiten Teilen Amerikas verschwinden. In Brasilien erholte sich der Bestand der furchtlosen Raubkatze erst nach einem weltweiten Artenschutzabkommen. Heute soll es allein im Pantanal-Gebiet, einem riesigen Mosaik aus Flüssen, Wäldern und Savannen, wieder annähernd 8.000 Exemplare geben. Doch selbst in diesem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Viehbesitzer lassen die Jaguare aus Angst um ihre Herden heimlich vergiften. Noch weiß man zu wenig über die Lebensgewohnheiten der Jaguare, deshalb haben sich Forscher mithilfe von Senderhalsbändern an die Spur einiger Tiere im dicht besiedelten Süden des Pantanals geheftet. Der Fotograf Douglas Trent dagegen verfolgt die Jaguarpopulation in einem abgelegenen Schutzgebiet im Norden des Pantanals. Über 20 verschiedene Tiere konnte er mit seinen Fotos schon identifizieren. Er findet sogar seinen ersten Jaguar wieder, der, sichtlich erkrankt, bald sterben wird. Zwei Bilder hat er von diesem Tier gemacht, dazwischen liegt ein ganzes Jaguarleben.


Am 14.05.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Neuseeland - Der Schatz der Maori
Neuseeland liegt abgeschieden im Südpazifik, 2.000 Kilometer von seinen nächsten Nachbarn entfernt. Vor rund tausend Jahren wurde das Land von Polynesiern entdeckt, die sich auf der Nordinsel niederließen und die Maori-Kultur begründeten. Erst im 18. Jahrhundert kamen mit den Engländern auch die ersten Bienen nach Neuseeland. Die Europäische Honigbiene Apis mellifera wurde auf den von üppiger Vegetation bedeckten Inseln schnell heimisch. Und schon bald entdeckten die Tiere eine besondere Delikatesse: die Blüten eines Baumes, den die Maori als Heilpflanze schätzen und Manuka nennen. Der Honig aus Manuka-Blüten ist einzigartig auf der Welt - und für die Maori ein wahrer Segen, denn er wird von vielen Menschen als Naturheilmittel geschätzt. Das Honiggeschäft hat sehr vielen Familien sichere Arbeitsplätze beschert. Nicht nur den Imkern und Honigverkäufern. Die Landwirte zum Beispiel profitieren von der Bestäubungsarbeit der Bienen auf ihren Anbauflächen.


Am 14.05.19 12:45 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Energiewende - eine Zwischenbilanz
Die Temperatur auf der Erde steigt weiter an. 2018 war das viertwärmste Jahr seit Beginn der Messungen, die vergangenen fünf Jahre auch die wärmsten. Seit 1880 ist die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche um ein Grad Celsius angestiegen. Wenn die Menschheit so weiter macht, warnte jüngst die EU in einem offiziellen Papier, könnte sogar ihr Aussterben drohen. Nur wenn es gelingt, möglichst schnell auf fossile Energieträger zu verzichten, kann der Klimawandel noch aufgehalten werden. Wie sieht die Zwischenbilanz der Energiewende in Deutschland aus? Wie läuft der Umstieg auf erneuerbare Energien? Wie habeen sich Speichertechnologien entwickelt und welche technischen Möglichkeiten gibt es, Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entziehen? Hans-Werner Fittkau spricht im phoenix plus "Energiewende - eine Zwischenbilanz" u.a. mit Patrick Graichen, Direktor der Denkfabrik AGORA, eines der führenden Institute in Sachen Energiewende, Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie e.V., Prof. André Thess, Institut für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), und Christiane Averbeck von der Klima Allianz Deutschland. Zusätzlich besucht Fittkau die "Energy storage" in Düsseldorf, die größte Messe für Speichertechnologien, die einen Überblick über die technologischen Entwicklungen gibt.


Am 14.05.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Glyphosat - Das umstrittenste Pflanzengift der Welt
Dass Glyphosat mitverantwortlich ist für das Insekten- und Artensterben, darauf können sich Wissenschaftler und Politiker gut einigen. Aber löst der weltweit am meisten eingesetzte Unkrautvernichter auch Krebs aus? Wie unabhängig urteilten die weltweiten Behörden bei der Prüfung dieses Wirkstoffs? Das ist die seit Jahren anhaltende Debatte, die Ende 2017 für die EU in einer weiteren Verlängerung der Zulassung um fünf Jahre endete. Ein Arzt, ein Journalist und ein Agrarökologe erklären die Hintergründe.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 14.05.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Streuobstwiesen - Kleine Kostbarkeiten für Mensch und Natur
Streuobstwiesen sind Heimat zahlreicher, vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Streuobstwiesen werden jedoch immer weniger bewirtschaftet, da der Obstanbau inzwischen auf Masse ausgerichtet ist. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner wollen herausfinden, was Streuobstwiesen so besonders macht, und wie man sie nutzen kann, um sie zu erhalten.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 14.05.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wenn Hornissen umziehen müssen
Hornissen bekommt man nur selten zu Gesicht. Denn anders als ihre verwandte Art, die Wespen, interessieren sich die großen Gelb-Schwarz gestreiften Insekten nicht für Kuchen oder Limonade auf dem Gartentisch. Der Mensch ist ihnen ziemlich egal. Trotzdem haben Hornissen immer noch einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht, findet Diethard Hoffmann. Diethard Hoffmann ist seit fast zehn Jahren als "Umzugshelfer" für Hornissen im Einsatz. Der Film begleitet ihn bei der Arbeit.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 14.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Das geheime Leben der Pflanzen (2/3) - Nahrung
Auch Pflanzen brauchen Nahrung. Um zu wachsen, sind sie allerdings nicht nur auf Sonne und Wasser, sondern auch auf Mineralien angewiesen. Die auf der Insel Borneo heimischen Kannenpflanzen sind bei der Nahrungsbeschaffung äußerst kreativ: Einige Arten gehen eine Symbiose mit Fledermäusen ein. Die Pflanzen dienen den Tieren als Schlafplatz, im Gegenzug ziehen sie aus dem hinterlassenen Fledermauskot die benötigten Nährstoffe. Andere Arten ernähren sich von herabfallenden Pflanzenteilen, die sie mit ihren Kannen auffangen. Schmarotzerpflanzen wie der Teufelszwirn sind dahingegen nicht imstande, sich eigenständig zu ernähren. Sie suchen sich stattdessen Wirtspflanzen.


Am 14.05.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Unterwegs auf dem Grimmsteig (1/2)
Fünf Tage dauert die Tour auf dem Grimmsteig, einem Rundwanderweg durch Nordhessens Märchenwälder. Der "Steig" fordert die Bewältigung so einiger Höhenmeter bis zum Hohen Meißner und bietet dafür einen Wechsel von dichtem Mischwald mit offenen Feldern und Wiesen, von Panoramablicken und verwunschenen Waldseen. Namensgeber des Grimmsteigs sind die "Märchenbrüder", weil eine Reihe der von den Grimms gesammelten Märchen ihren Ursprung in der Region haben sollen. Der Hohe Meißner gilt als Heimat der Frau Holle. Eine vierköpfige Gruppe aus erfahrenen Wanderern und Anfängern ist erneut für "Erlebnis Hessen" unterwegs und testet, was der 84 Kilometer lange Grimmsteig von der Söhre über den Hohen Meißner und durch den Kaufunger Wald zu bieten hat. Wanderführer Daniel von Trausnitz bekommt Unterstützung von der Wanderschule Nieste, die am Grimmsteig Wanderbegleitung und Erlebnistouren organisiert. In der ersten Sendung geht es für die Wanderer von Wellerode über Hessisch-Lichtenau bis zum Hohen Meißner mit einer Wanderolympiade.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 15.05.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Faszination Insekten
"Faszination statt Ekel" ist das Motto dieses Films. Großartige Makroaufnahmen zeigen den Zuschauerinnen und Zuschauern den überwältigenden Arten- und Formenreichtum der Insekten. Die Sechsbeiner sind bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Wer aber einmal genauer hinschaut, erkennt, wie faszinierend die Welt der Insekten tatsächlich ist: Ameisenlöwen lauern im Sand auf Beute, Libellen fangen Fliegen in der Luft, bei der Gottesanbeterin endet die Paarung häufig tödlich. Insekten jagen und sie werden gejagt. Dabei sind sie aber nicht schutzlos. Der Schnellkäfer kann sich mit akrobatischen Sprüngen aus dem Staub machen und der Bombardierkäfer setzt sich mit chemischen Waffen zur Wehr. Wie nützlich der Marienkäfer ist, weiß fast jedes Kind. Aber auch Totengräber und Mistkäfer erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Ohne Insekten wäre unsere Welt eine völlig andere.


Am 15.05.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Leben im Garten
Der Film "Leben im Garten" ist ein filmischer Spaziergang durch den Lebensraum Garten zu allen Jahreszeiten. In direkter Nachbarschaft unserer Häuser befindet sich ein erstaunlich vielfältiger Lebensraum. Gärten bieten kleinen und großen Tieren eine Überlebenschance mitten in der Zivilisation. Die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren beispielsweise, warum Bienen Gartenblumen besuchen und Brennnesseln wichtig für Schmetterlinge sind. Oder dass in jedem Garten mehr Regenwürmer leben als Menschen in einer Großstadt. Der Film führt auch vor, wie die anpassungsfähige Kohlmeise in einem Briefkasten ihre Jungen großzieht, zeigt, warum Gartenvögel nützlich sind und stellt den vielleicht schlauesten Gartenbewohner vor - den Eichelhäher. Er knackt im Baum Nüsse, ohne dass dabei etwas herunterfällt und merkt sich genau, wo beispielsweise die Eichhörnchen ihre Vorräte lagern, um diese dann später zu plündern.


Am 15.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (3/4) - Herbst
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen. Der Herbst steht für den Wandel des wilden Kanadas - während die Tiere im Süden noch in der Sonne baden, müssen die Streifenhörnchen schon Wintervorräte sammeln.


Am 15.05.19 09:25 - 10:20 Uhr auf 
arte: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Zu seinen Lebzeiten war Alexander von Humboldt neben Napoleon der berühmteste Mann Europas. Hunderte Pflanzenarten tragen heute seinen Namen, auf der ganzen Welt wurden zahllose Straßen, Plätze und Institutionen nach ihm benannt. Humboldt war ein Mensch von ungeheurem Arbeitseifer und unglaublicher Schaffenskraft. Dabei war er selbst nicht unumstritten, wurde von manchen sogar wegen seines Zynismus gefürchtet. So soll etwa sein Redetempo so manchen Gesprächspartner zur Verzweiflung getrieben haben. Wie kein anderer Wissenschaftler hat Alexander von Humboldt das Verständnis der Menschen von der Natur als einem großen Ganzen geprägt, in dem alles mit allem zusammenhängt. Dieses Naturverständnis war damals revolutionär, und es beeinflusste unter anderem den jungen Charles Darwin. Humboldts Entdeckungsreisen mit dem französischen Botaniker Aimé Bonpland und die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind das Fundament, auf dem das heutige Wissen um die Verwundbarkeit der Erde gründet.


Am 15.05.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
hr: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich in dieser "Weltreisen"-Ausgabe auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.


Am 15.05.19 10:20 - 11:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt.


Am 15.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald (2/2)
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das "Totholz" als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck. Im Film wird gezeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist.


Am 15.05.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant. Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 15.05.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kamerun - Der süße Schatz der Baka
Seit ewigen Zeiten bildet der Wald die Lebensgrundlage des Pygmäenstamms der Baka, die halbnomadisch als Jäger und Sammler leben. Bis heute sehen sie sich als Teil eines Ökosystems, das sie mit allem Notwendigen versorgt. Zu den wichtigsten Nahrungsmitteln in den im Zentrum Kameruns gelegenen tropischen Regenwäldern zählt der Honig, mit dem die Baka ihren Zuckerbedarf decken. Für die Baka ist Honig essenziell, nicht nur als Nahrungsmittel, sondern schon immer auch als Medizin. Die Pygmäenvölker verlassen sich bis heute hauptsächlich auf Naturheilmittel. Guy gehört zu den Wenigen, die eine der ältesten Praktiken der Baka beherrschen: Er ist Honigjäger. Guy ist bei seinem Vater in die Lehre gegangen und hat dessen Wissen so verinnerlicht, dass er es meisterhaft versteht, den wilden Bienenvölkern, die getarnt in Erdkuhlen und Baumwipfeln nisten, ihren süßen Vorrat abzujagen. Guy riskiert Kopf und Kragen, um an den Honig zu gelangen. Lange lebten die Baka im Schutz der Wälder, völlig isoliert von der Außenwelt. In der Natur fanden sie nicht nur, was sie zum täglichen Leben brauchten, sondern auch ihre spirituelle Heimat. Durch Abholzung und Brandrodung im großen Stil werden die Pygmäen jedoch zunehmend aus ihrem angestammten Territorium verdrängt. Diese Veränderungen zwingen die Baka dazu, sesshaft zu werden. Heute leben sie entlang der neu angelegten Pisten, verzweifelt darum bemüht, ihre Lebensweise und ihre Kultur zu bewahren.


Am 15.05.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.10 Uhr)


Am 15.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Das geheime Leben der Pflanzen (3/3) - Liebesdienste
Da Pflanzen sich nicht fortbewegen können, sind sie bei ihrer Bestäubung auf tierische Unterstützung angewiesen. Dabei machen sie sich die Triebe und Instinkte ihrer Helfer zunutze. Der Frauenschuh ködert Bienen mithilfe seiner violetten Färbung. Die Tiere werden im Blütenkessel gefangen und von dort aus zum Pollen geleitet. Bestimmte Orchideenarten erinnern nicht nur optisch an Pilze, sondern verströmen auch einen pilzartigen Geruch. Auf diese Weise werden Fliegen angelockt, die dann als Bestäuber dienen.


Am 15.05.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimakiller Holzkohle
Holzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt. Die Europäer nutzen jährlich 800.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350.000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel. Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts werden beweisen, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.


Am 15.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Insel Borneo
Die spezielle Lage dieser tropischen Insel sorgt für einen unvergleichlichen natürlichen Reichtum und eine Vielzahl biologischer Kuriositäten. Hier leben Orang-Utans und die kleinsten Bären der Welt, tödliche Pflanzen und Quallen, die Algen züchten.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)


Am 15.05.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit, sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark, im Westen Estlands, in einen riesigen See. Es ist die so genannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Ein Hindernis, dass viele an den Rand der Erschöpfung bringt.
(Wdh. kommende Nacht 6.35-7.20 Uhr)


Am 16.05.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 16.05.19 02:50 - 03:05 Uhr auf 
tagesschau24: Yosemite Nationalpark - Jahreszeiten eines Naturwunders
"Ahwahnee", ein vor Staunen geöffnete Mund, diesen Namen hatten die Indianer ursprünglich Yosemite gegeben. Und für John Muir, den legendären amerikanischen Pionier, war das Tal in der Sierra Nevada Kaliforniens gar, "das glorreichsten Wunder der Natur". Mit einer Reise durch alle vier Jahreszeiten lässt sich dies auch heute noch in Farbe nachvollziehen und dann entsteht - um noch einmal John Muir zu zitieren - "Ein atemberaubendes Wechselspiel - nicht nur an der einen oder der anderen Stelle - sondern überall wohin man schaut.


Am 16.05.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Keine Angst vor großen Brummern - Hornissen
"Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen" - dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil und keineswegs eine Tatsache. Doch wo Hornissen auftauchen, bricht noch immer Panik aus. So verwundert es kaum, dass die großen Brummer von der Ausrottung bedroht sind. 1987 wurden die größten einheimischen Faltenwespen als besonders geschützte Tierart in die Bundesartenschutzverordnung aufgenommen. Der Film räumt mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber Hornissen auf, informiert über ihre Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt.


Am 16.05.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Im Staat aus Wachs und Honig - Bienen
In einem Bienenstaat leben zwischen 40.000 und 80.000 Bienen. Jedes Einzelwesen hat ganz bestimmte Aufgaben zu erfüllen und kann allein nicht überleben. Der Film beschreibt die Aufgabenteilung im Staat, die unterschiedlichen Tätigkeiten der Arbeiterinnen (98 Prozent sind Arbeiterinnen), die Aufgabe der Königin und der Drohnen sowie die Entwicklungsstadien der Biene vom Ei bis zum erwachsenen Insekt.


Am 16.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (4/4) - Winter
Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert der Winter mehr als sechs Monate. Die letzte Folge der Reihe "Ein Jahr in Kanadas Wildnis" zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen. In den borealen Nadelwäldern überwintert eine Braunbärenfamilie in ihrem warmen Bau, wo die Mutter ihre Jungen zur Welt bringt. Die erwachsenen Bären brauchen fünf Monate nichts zu fressen; sie zehren von ihren Reserven und verbrennen 4.000 Kalorien pro Tag. In der Arktis geht ein letztes Mal die Sonne unter und überlässt den nunmehr nächtlichen Himmel dem Spektakel der grünen und purpurfarbenen Polarlichter. Futter ist in der kalten Jahreszeit rar: Im Norden von Saskatchewan durchbrechen die nordamerikanischen Fischotter das Eis, um in den kalten Gewässern auf Nahrungsfang zu gehen; sie können dafür bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. Im Norden von Québec suchen hungrige Rentiere unter der dicken Schneeschicht nach getrockneten Flechten. Tief in den Wäldern des Yukon geht der Kanadische Luchs auf Hasenjagd. Dank seiner großen Pfoten schleicht er nahezu lautlos durchs verschneite Unterholz. Auf Prince Edward Island spürt ein Rotfuchs dank seines ausgeprägten Geruchssinns auch die kleinsten Nagetiere unter der Schneeschicht auf. Der Schnee macht vielen Tieren das Leben schwer - den Wühlmäusen bietet er jedoch Schutz vor Kälte und Raubvögeln wie dem Uhu. Für die Wölfe ist der Winter die Saison, in der sie die meiste Beute machen, sodass sie bei bester Gesundheit sind. Sie scharen sich in Rudeln zusammen, um gemeinsam Rentiere zu erlegen.


Am 16.05.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Das Geheimnis des Jaguars - Im Dschungel Ecuadors
Der Wind der Rotorblätter weht dem jungen Kichwa-Indianer fast die Baseballmütze vom Kopf. Seine dunklen Augen folgen einem Militärhubschrauber, der auf einem kleinen Flugfeld im Osten Ecuadors landet. So nah war der 16-jährige Angel seinem Traum vom Fliegen noch nie - er möchte Pilot werden. Sein Vater Venancio ist Schamane: Mit dem uralten Wissen über die Heilpflanzen des Regenwaldes ist Angel groß geworden und die mysteriösen Rituale seines Vaters haben ihn schon immer fasziniert. Venancio nimmt seinen Sohn daher auf eine Reise durch den Dschungel Ecuadors mit. Er soll Kontakt zu den heiligen Tieren aufnehmen. So begegnet er der mächtigen Anakonda, die ihre Kraft auf ihn überträgt, und dem Jaguar. Vor ihm verspürt kein Kichwa-Schamane Angst, schließlich leben in ihm die Ahnen weiter. Nur die kaum 15 Zentimeter großen Zwergseidenäffchen muss Angel fürchten, sprechen aus ihnen doch böse Dämonen.


Am 16.05.19 10:40 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa
Dass zahlreiche verdrängte Wildtierarten nach Europa zurückkehren, ist seit den 50er Jahren zu beobachten. Nun haben Wissenschaftler beschlossen, diese Entwicklung noch weiter zu beschleunigen. Das Ziel: die Schaffung neuer wilder Regionen auf dem europäischen Kontinent. Die Methode: das sogenannte Rewilding, das im Wesentlichen darauf beruht, Großtiere wie Bisons, Wildpferde oder Bären wieder in Europa heimisch werden zu lassen. Diese Tierarten können die bestehenden Ökosysteme rapide verändern und agieren dabei bisweilen als wahre Landschaftsarchitekten. Der Film beleuchtet den Versuch, die Wildnis in Europa wiederherzustellen.


Am 16.05.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.


Am 17.05.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist.


Am 17.05.19 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. So umgehen Elefantenherden offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.


Am 17.05.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die neue Wildnis (1/3)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. Das junge Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam wurde zwar von Menschenhand geschaffen, ist aber doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 17.05.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Eine Katastrophe für Mensch und Umwelt: In einer Januarnacht des Jahres 2009 verwüstete der Orkan Klaus mehr als die Hälfte des Forêt des Landes in Südwestfrankreich, das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas. Dabei waren die Schäden noch gar nicht behoben, die zwei andere Winterstürme - der Orkan Lothar und Folgesturm Martin - Ende Dezember 1999 dort angerichtet hatten. Dieser einzigartige Wald mit seinen riesigen Seekieferbeständen wurde im 19. Jahrhundert von Menschenhand angelegt: einerseits zum Trockenlegen der Sümpfe und Moore, andererseits zur wirtschaftlichen Nutzung. Auch 150 Jahre später ist der Wald noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Doch heute kämpft er auch mit den Folgen des Klimawandels. Nach dem Schock durch Orkan Klaus steht für die Förster fest: Man kann nicht mehr so weiterwirtschaften wie bisher, sondern muss die beispiellose Katastrophe als Chance für Veränderungen nutzen. Und dazu braucht man die Hilfe von Wissenschaft und Forschung. Aufforsten ja, aber besser, lautet die Devise. Die Schwachstellen des Systems sind schnell erkannt: schnurgerade angepflanzte Bäume, Sandböden und Monokultur. Diese drei Faktoren machen den Baumbestand anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Die Wissenschaftler setzen nun auf Hightech und führen Experimente zur genetischen Verbesserung der Kiefern durch. Sie empfehlen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Einführung neuer, resistenterer Baumarten. Statt Monokultur soll jetzt Mischkultur einziehen. Dies eröffnet neue Perspektiven und fördert ein vielfältigeres, widerstandsfähigeres Ökosystem. Allerdings stellen diese Lösungen einen radikalen Bruch mit dem seit Jahrzehnten gängigen Bewirtschaftungsmodell dar. In den Landes soll die ungewöhnliche Verbindung von neuen Technologien und umweltfreundlichen Methoden der Natur eine Chance geben.
(Wdh. morgen 12.50-13.35 Uhr)


Am 18.05.19 03:00 - 03:30 Uhr auf 
arte: Türkei - Der Bär, der Honig und der Unbeugsame
Zwischen dem Schwarzen Meer und den Hochebenen Erzurums erstrecken sich die Täler der Provinz Rize - der Lebensraum der Kaukasischen Biene (Apis mellifera caucasica), die sich durch ihren besonders langen Rüssel auszeichnet. Damit erreicht sie den Nektar fast aller Blüten, auch wenn diese sehr tiefe Kelche haben. Bei der Jagd auf das flüssige Gold treffen zwei Rivalen aufeinander: der Mensch und der Europäische Braunbär. Um ihm zuvorzukommen, greifen die Einheimischen auf ungewöhnliche Imkerei-Methoden zurück. Denn um in einem Land, in dem rund 4.000 Braunbären leben, Honig zu ernten, muss man sehr erfinderisch sein.


Am 18.05.19 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Sri Lanka - Geschenk des Himmels
Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben. Selbst Biologen finden Sri Lankas Natur erstaunlich: Es gibt 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und etwa dreimal so viel Leoparden wie im größten Nationalpark Südafrikas.


Am 18.05.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (1/3)
Affen ziehen seit jeher Menschen in den Bann. Denn sie sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns Menschen einen Spiegel vor, zeigt uns, woher wir kommen und welches Erbe wir in uns tragen. Das kann skurril und komisch wirken, anrührend und sympathisch, aber auch unangenehm, wenn wir Verhaltensweisen entdecken, die wir an der eigenen Gattung abstoßend finden. Diese gemischten Gefühle spürt jeder Zuschauer, wenn er dem winzigen Zwergseidenäffchen, den ulkigen Nasenaffen oder den aggressiven Mantelpavianen begegnet. Noch mehr verblüffen uns die sozialen Schimpansen, die klugen Orang-Utans, die liebevollen Bonobos oder die majestätischen Gorillas. Tatsächlich teilen wir bis zu 98 Prozent unserer Erbanlagen mit unseren Verwandten im Tierreich. Vor etwa sechs Millionen Jahren haben sich unsere Wege getrennt. Heute gewinnen Wissenschaftler immer faszinierendere Einblicke in die weit verzweigte Welt der Primaten. Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten – und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. „Terra X“ geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren. Erstmals entsteht ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten.


Am 18.05.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Piggy das Warzenschwein
Tierreporterin Paula ist im Osten Afrikas unterwegs. In Kenia ist sie besonderen Schweinen auf der Spur, den Warzenschweinen. Im Haller-Safaripark trifft sie auf Piggy. Das ist ein ganz schön wilder Kerl, gleichzeitig aber auch ganz schön verschmust. Mit einem großen Sack Möhren und Bananen gewinnt Paula schnell Piggys Freundschaft. Im Gegensatz zu anderen, allesfressenden Schweinen sind Warzenschweine nämlich reine Vegetarier. Paula lernt auch Piggys besten Freund kennen: einen kleinen Mungu, der zur Familie der Mangusten gehört. Die beiden wurden als Babys mit der Flasche aufgezogen und fühlen sich wie Bruder und Schwester.


Am 18.05.19 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (2/3)
Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen. Die monatelangen Beobachtungen mit der Kamera machen deutlich, dass sie Emotionen zeigen, ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten besitzen. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben ist, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien – und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs – und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die „Beziehungskisten“ in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas natürlich den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen. Die meisten Primaten sind sehr gesellig und leben überwiegend in Familiengruppen oder größeren Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche dramatischen Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der „Affenwelten“.


Am 18.05.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Attraktiver, männlicher Lori gesucht
Ein Schlanklori ist ein sehr kleiner Affe, sein Lebensraum sind die trockenen Wäldern Südindiens und Sri Lankas. Da sie eine spitze Nase, Fledermausohren und im Dunkeln aufleuchtende Augen haben, dichtet man den Schlankloris noch heute magische Kräfte an. Ein großes Problem für die nachtaktiven Halbäffchen besteht in der Abholzung der Wälder, die sie bewohnen. Mittlerweile gibt es in Indien jedoch Schutzbemühungen um die Tiere. Mit etwas Glück kann man das nächtliche Familienleben von Schlankloris beobachten und erfährt, wovon sie sich ernähren, und wer ihre Feinde sind. Erstaunlicherweise sieht es für die wilde Population fast besser aus als für die Schlankloris im Zoo: Von den weltweit 28 Tieren im Zoo gibt es kaum mehr zeugungsfähige Männchen. Ein Austausch ist gefährlich, denn die hochsensiblen Tiere überleben oft nicht einmal den Stress des Transports. Aber selbst wenn ein Schlanklori wohlbehalten im neuen Zuhause angekommen ist, gibt es keine Garantie für Nachwuchs. Im Frankfurter Zoo wird sehnlichst ein neues Männchen erwartet.


Am 18.05.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
3sat: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt. Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.


Am 18.05.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Languren - Die Herrscher der blauen Stadt
Hanuman-Languren sind anders als andere Affen. Viele dieser langschwänzigen indischen Affen leben mitten in der Stadt. Weil sie als heilig verehrt werden, sind sie vor Menschen geschützt. Aber die Affenart ist auch berüchtigt für ihr Verhalten: Erwachsene Männchen sind dabei beobachtet worden, wie sie kleine Languren-Babys der eigenen Gruppe umgebracht haben. Der deutsche Biologe Volker Sommer hat das Sozialsystem der Languren erforscht, hat die Affen jahrelang in Indien beobachtet, und er hat Erklärungen für diese ungewöhnliche Aggression gefunden.


Am 18.05.19 10:40 - 11:20 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Wagnis im Dschungel
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das „Grab des weißen Mannes“ berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur.


Am 18.05.19 10:45 - 11:30 Uhr auf 
3sat: Assam - Im Land der Bienenbäume
Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängenden Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalajas in die Ebenen von Assam.


Am 18.05.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Das große Insektensterben - Was können wir tun?
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben die Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Mitglieder der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was kann man gegen das Artensterben unternehmen?


Am 18.05.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Glyphosat - Das umstrittenste Pflanzengift der Welt
Dass Glyphosat mitverantwortlich ist für das Insekten- und Artensterben, darauf können sich Wissenschaftler und Politiker gut einigen. Aber löst der weltweit am meisten eingesetzte Unkrautvernichter auch Krebs aus? Wie unabhängig urteilten die weltweiten Behörden bei der Prüfung dieses Wirkstoffs? Das ist die seit Jahren anhaltende Debatte, die Ende 2017 für die EU in einer weiteren Verlängerung der Zulassung um fünf Jahre endete. Ein Arzt, ein Journalist und ein Agrarökologe erklären die Hintergründe.


Am 18.05.19 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Guyana - Frankreichs grünes Eldorado
Der tropische Regenwald Französisch-Guayanas bildet eine Ausnahme im Amazonasgebiet: Da der Mensch nur sehr wenig auf ihn eingewirkt hat, sind 96 Prozent des Landes noch mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit Hunderttausenden Tier- und Pflanzenarten muten diese Regenwälder wie eines der letzten Paradiese der Erde an und unterscheiden sich nicht wesentlich von dem, was Christoph Kolumbus vorfand, als er einst diese Küsten entdeckte. Doch der Wald ist heute bedroht, denn Guayana erlebt derzeit einen nie dagewesenen demografischen Boom. Dieser zieht vermehrt Jagd, Rodungen, Kahlschlag für die landwirtschaftliche Nutzung und Goldsuche nach sich. Damit die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden können, ohne dem Regenwald nachhaltig zu schaden, müssen sich die Menschen mit dem lange als "grüne Hölle" bezeichneten Dschungel vertraut machen und seine wertvollen Ressourcen erfassen und erforschen. Dieser Aufgabe widmen sich heute Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Erforschung und Bewahrung des Regenwaldes stehen in Guayana einer rentablen forstwirtschaftlichen Nutzung nicht im Wege. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen gemäß den Vorschriften des französischen Waldgesetzes nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.


Am 18.05.19 14:25 - 15:05 Uhr auf 
arte: Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds
Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.


Am 18.05.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
arte: Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometern sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerender werdenden Stürmen. Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen Menschenleben ab.


Am 18.05.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Im Reich der Riesen
Mit Unterstützung der australischen Regierung beantragte die tasmanische Forstindustrie 2013 bei der UNESCO die Aufhebung des Welterbestatus für Tausende Hektar Primärwald. Diese skrupellose Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sorgte weltweit für Empörung - und für eine beispiellose Mobilisierung zum Schutz des gemäßigten Regenwaldes auf der größten australischen Insel. Die tasmanischen Wälder beherbergen dank der isolierten Lage der Insel vor der Küste Australiens einige der ältesten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die endemischen Spezies zeugen von der außergewöhnlichen geologischen Vergangenheit der Insel. Für die Wissenschaft sind die uralten Kiefern und Riesen-Eukalypten von unschätzbarem Wert. Forscher und Naturfreunde möchten diesen Hort der biologischen Vielfalt, der durch das Wirken des Menschen gefährdet ist, zurückerobern. Doch das ist alles andere als einfach, denn für die Tasmanier ist das Holzfällen Teil ihrer Kultur. Eine Einigung im erbitterten Streit zwischen Forstunternehmen und Naturschutzaktivisten ist dringend nötig. Botaniker, Zoologen, nachhaltig wirtschaftende Holzfäller, Umweltschützer und Nachfahren der tasmanischen Urbevölkerung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ein außergewöhnliches Ökosystem bewahren und künftigen Generationen eine Insel hinterlassen, auf der die Menschen endlich wieder in harmonischem Gleichgewicht mit den Wäldern leben.


Am 18.05.19 15:50 - 16:30 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.


Am 18.05.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen
Das mächtigste Symbol der Kalkalpen ist letztlich der Baum. Seit über 350 Millionen Jahren haben sich Bäume zu perfekt angepassten Lebewesen entwickelt, zu pflanzlichen Genies, die in einem hochkomplexen Verbund den Organismus Wald bilden. Bäume sind Teil der wohl größten Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte des Lebens: zusammen mit Pilzen. Myriaden von ihnen zersetzen und verarbeiten Totholz und bilden ein riesiges unterirdisches Geflecht. Bäume kommunizieren auch untereinander. Ihre Botschaften sind Duftstoffe und Schwingungen. Der Urwald in den Kalkalpen wirkt monströs und gewaltig - aber nicht nur. Er ist auch klein und auf den ersten Blick ganz unscheinbar. Erst beim genaueren Hinsehen, im Kleinen, offenbart sich der ganze Zauber.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 18.05.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
WDR: Unser Westen - Unsere Naturparadiese
Unser Westen - das sind Tausende Seen, Naturschutzgebiete, kilometerlange Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten, und sogar eine echte Savanne. Unzählige Tier- und Pflanzenarten sind in unserem Westen heimisch - echte Wildkatzen in der Eifel, Flamingos im Münsterland oder Kormorane am Niederrhein. Deshalb fühlen sich auch die Menschen hier so wohl, schließlich haben sie die Wildnis direkt vor der Haustür. Und die gilt es zu entdecken. Yvonne Willicks, Thomas Bug, Sabine Heinrich und Ingolf Lück reisen durch unsere neun Regionen - unterstützt von Journalist und Wander-Fan Manuel Andrack und stellen die schönsten Naturparadiese in NRW vor. Dazu gehören nicht nur die großen Nationalparks, sondern auch kleine unbekannte Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall im Land.


Am 18.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Alaska - Im Land der Bären (1/3)
Als ein Teil der wohl modernsten Nation der Welt bietet Alaska - charakterisiert durch seine einzigartige und extreme Wildnis - ohne jeden Zweifel ein Kontrastprogramm. Bei Frühlingseinbruch können wir die atemberaubendste Verwandlung der Natur erleben: Wasser, Licht und Wärme kehren zurück. Dies mag zwar magisch wirken, aber für die Tiere, aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt ein heftiger Konkurrenzkampf.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.00-19.15 Uhr)


Am 18.05.19 22:40 - 23:35 Uhr auf 
arte: Insekten - Die besseren Schädlingsbekämpfer?
Chemische Pestizide galten jahrelang als effiziente Methode, Schädlingen in der Landwirtschaft den Garaus zu machen. Doch auf lange Sicht schaden sie nicht nur den vermeintlichen Angreifern, sondern auch Mensch und Umwelt. Eine umweltfreundliche und natürliche Alternative bietet die Methode der biologischen Schädlingsbekämpfung - denn wer könnte Schädlinge effizienter bekämpfen als ihre eigenen natürlichen Gegner? Wissenschaftler in aller Welt erforschen Lebewesen, die den Traum von einer pestizidfreien Landwirtschaft näher rücken lassen. Dazu gehören Schlupfwespen, die sich in die Eier der Zuckerrohrzünslers einnisten oder auch der Asiatische Marienkäfer, der sich von Blattläusen ernährt: kleine "Soldaten" mit großer Wirkung, solange man sie richtig im Griff hat. Eine gezielte Züchtung und Aussetzung dieser Insekten kann befallene Agrarflächen auf natürliche Weise von Schädlingen befreien. In Indien wird derzeit ein noch umweltschonenderer Ansatz verfolgt: Ökologen setzen auf die biologische Schädlingsbekämpfung durch Bewahrung. Die vorhandenen Anbauflächen sollen ökologisch so umgestellt werden, dass die natürlichen Feinde der Schädlinge dort dauerhaft gute Lebensbedingungen vorfinden und nicht erst herangezüchtet werden müssen. Auch in Europa und Brasilien setzen bereits zahlreiche Erzeuger auf die biologische Schädlingsbekämpfung. Nachdem sich zunächst nur die staatlich geförderte Forschung für das Thema interessierte, investiert nun auch die Agrochemie massiv in den neuen Wirtschaftssektor. Doch die vielversprechenden Methoden sind noch nicht ausgereift und bei weitem nicht unfehlbar.


Am 19.05.19 05:15 - 06:05 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?
(Teil 1 morgen 4.30-5.20 Uhr)


Am 19.05.19 05:30 - 06:15 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Smarte Strategen
Ultra-realistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah die Tricks und Strategien von wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Der Zuschauer sieht sich mitten in Rudeln oder Familien. Die Undercover-Agenten zeigen erstaunlich raffinierte Angriffs- und Verteidigungsstrategien unserer wilden Zeitgenossen.


Am 19.05.19 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen.


Am 19.05.19 07:00 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.25 Uhr)


Am 19.05.19 07:05 - 08:00 Uhr auf 
arte: Traumhaus Baumhaus
Wer träumte als Kind nicht schon einmal davon, ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Viele erfüllen sich diesen Traum als Erwachsene: mit einem Aufenthalt in einem Baumhaus-Hotel. Aber zur Philosophie von Baumhäusern gehört es inzwischen auch, dass sie als nachhaltige, alternative Wohnformen verstanden werden. Die Originalität von Baumhäusern beruht auf dem Zusammenspiel von intensivem Naturerleben und ausgeklügelter Architektur. Die Dokumentation hat sich in Frankreich, Deutschland und Schweden umgesehen und stellt ausgefallene Baumhaus-Projekte vor.


Am 19.05.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. Einst waren sie Glücksbringer, heute sind sie eher Pechvögel, die Schwalben. Immer seltener finden sie Nistmöglichkeiten und auch das Nahrungsangebot nimmt ab. NABU-Schwalbenbeauftragter Rudi Apel setzt sich für die bedrohten Vögel ein und zeigt uns, was wir Gutes für sie tun können.
Noch immer stehen sie im Schatten ihrer beliebten Verwandten, den Tagfaltern. Umweltmanager und Falterliebhaber Erik Opper will auf ihre Bedrohung aufmerksam machen.


Am 19.05.19 08:25 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Ein Prinz unter Indianern
Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Sein Bericht über die Brasilienreise macht ihn zu einer allseits geachteten Koryphäe der Naturwissenschaften. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. 1832 beginnt er mit dem Maler Karl Bodmer eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest.


Am 19.05.19 10:45 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Mit Permakultur gegen das Insektensterben?
"odysso" testet in einem einjährigen Experiment, welche Folgen es für die Insektenwelt hat, wenn ein Acker nach den Regeln der Permakultur bewirtschaftet wird. Grüne Wiesen, weitläufige Felder. Was für das Auge nach viel Grün und Natur aussieht, ist in Wahrheit nämlich oft nur eine Agrarwüste. Nur wenige Arten können hier noch überleben. Denn Insekten und Bienen brauchen eine vielfältige Pflanzenwelt, um sich zu ernähren und zu vermehren. Die Folge: Immer mehr Arten sterben aus. Das ist nicht nur für das gesamte Ökosystem eine Katastrophe, sondern auch für die Nahrungsmittelproduktion. Permakultur dagegen bedeutet "öko" und Vielfalt statt Monokultur. Aber was bringt sie den Bauern? Lohnt sich der Umstieg? Außerdem hinterfragt "odysso" die Ziele und Maßnahmen der anstehenden Agrarreform. Bringt sie die dringend notwendige Wende in der Landwirtschaft oder verhindern Lobbyinteressen den Umbau der Subventionen?
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr auf tagesschau24)


Am 19.05.19 13:05 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Von Bären, Wölfen und Kamelen - Tierische Erlebnisse in Niederösterreich
Vom Kameltheater zum Bärenwald, vom Wolfszentrum bis zur Zuchtstation für Greifvögel: Die Dokumentation zeigt tierische Erlebnisse und menschliche Begegnungen der besonderen Art. Abseits der heimischen Wildtiere leben in niederösterreichischen Tierparks, Schutzzentren und Forschungsstationen auch Tiere, die für unsere Breiten eher ungewöhnlich sind. Die Sendung zeigt unter anderem ein Kameltheater und einen außergewöhnlichen Tierpark.


Am 19.05.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Das größte Krokodil der Welt
Der Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten und seltensten Krokodile der Welt. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial deshalb auch "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Kaum etwas ist über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Worauf aber gründet sich die Annahme, dass der Gavial das größte Krokodil dieser Welt sein könnte? Da ist zum einen die Größe seiner Eier und die daraus schlüpfenden Jungtiere sind größer als die jedes anderen Krokodils. Der deutsche Biologe Rene Bonke macht sich gemeinsam mit seinem indonesischen Freund dem Nationalpark-Ranger Androw Mikho Sion in den Sumpfwäldern des Tanjung Puting Nationalparks auf der Suche nach dem vielleicht größten Krokodil der Welt.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 19.05.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine geheimnisvolle Flusslandschaft - mehr Wasser als Land - eine Region wie aus einem Märchen. Hier beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln: der Spreewald. Bis heute gibt es im Spreewald verborgene Winkel, die bisher kaum ein Mensch betreten hat. Hier haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Fließe bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen und im Herbst sind die geheimnisvoll röhrenden Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören.


Am 19.05.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Hektarweise Geld - Die europäischen Agrar-Milliarden
Der größte Anteil der Agrar-Milliarden wird seit jeher für Direktzahlungen an Landwirte ausgegeben. Die Höhe richtet sich dabei vor allem nach der Größe der Agrarflächen. Ökologische Sonderanstrengungen werden nur bescheiden entlohnt. Derzeit wird der EU-Haushalt neu verhandelt. Eigentlich auch eine Chance, die Agrarpolitik deutlich ökologischer auszurichten. Doch was bereits an Ergebnissen durchgesickert ist, verstört zum Beispiel das deutsche Umweltbundesamt. Es stellt sich offen gegen die aktuelle EU-Agrarpolitik und kritisiert, dass in Brüssel immer noch zu viele umweltschädliche Subventionen beibehalten werden. In Zukunft könnte sich die Situation sogar noch verschärfen: Deutliche Budgetkürzungen sollen ausgerechnet die Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) treffen, mit der bislang Umweltprogramme finanziert wurden. Für große Unsicherheit sorgt zudem die Vorstellung der Kommission, ab 2021 auf nationale Strategiepläne zu setzen. Damit würde die EU ihre Verantwortung auf die Mitgliedstaaten abwälzen. Der Weg wäre frei, um nationale Umwelt- und Klimastandards abzusenken, damit europäische Agrarprodukte auf dem Weltmarkt nicht ins Hintertreffen geraten. Anlässlich der Wahl zum Europäischen Parlament begibt sich "planet e." in das Dickicht der europäischen Agrarpolitik, trifft politische Entscheidungsträger, Vertreter von Umweltverbänden sowie betroffene Landwirte und fragt, welchen Einfluss die EU-Parlamentarier haben, um die GAP umweltgerechter zu gestalten.


Am 19.05.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wilde Insel Borneo
Die spezielle Lage dieser tropischen Insel sorgt für einen unvergleichlichen natürlichen Reichtum und eine Vielzahl biologischer Kuriositäten. Hier leben Orang-Utans und die kleinsten Bären der Welt, tödliche Pflanzen und Quallen, die Algen züchten.


Am 19.05.19 19:15 - 19:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Yellowstone(USA) - Der erste Nationalpark der Welt
Der Park dokumentiert wie sehr sich die Vorstellungen über Natur- oder Landschaftsschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung hieß es: Der Park ist ausschließlich zur Wohltat und zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst 1883 - also zehn Jahre später wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Tiere im Park wieder heimisch. Die Wiederaufzucht von Bisonherden und Wölfen gilt als einer der größten Erfolge der amerikanischen Naturschutzbewegung.


Am 19.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Wunderwesen Schmetterlinge
Farbenfroh, filigran, flatterhaft: Schmetterlinge sind ganz besondere Lebewesen. Obwohl kurzlebig und von zarter Schönheit, behauptet sich die Spezies seit Urzeiten. Vom Schmetterling zum Ei, zur Raupe, zur Puppe und neuerlich zum Schmetterling durchleben sie einen unaufhörlichen Kreislauf der Verwandlung. Im Mittelpunkt des Films von Ann Johnson Prum stehen die Merkmale und faszinierenden Fähigkeiten dieser Insekten. Speziell die Metamorphose von der Puppe zum Schmetterling ist eines der größten Rätsel der Natur - die Forscher kennen noch immer nicht alle Details.


Am 19.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Geheimnisvoller Garten (1/2)
Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 19.05.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wo sind die Schmetterlinge hin?
Schmetterlinge sind Sinnbilder für warme Sommertage, eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch die geheimnisvolle Verwandlung der "hässlichen" Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Vielen fällt auf, dass in den letzten Jahren weniger der bunten Insekten zu sehen sind. Das Insektensterben ist in aller Munde. Aber wie genau betrifft das unsere Schmetterlinge? Die Protagonisten des Films - ein Lehrer aus Niederbayern und ein Biologe aus München - beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Schmetterlingspopulation in Bayern. Sie beobachten den steten Rückgang der Tiere um mittlerweile 85 Prozent des gesamten Bestands. Die Ursachen dieses rapiden Schwundes sehen sie in der Intensivierung der Landwirtschaft und im Wachstum der Bevölkerung und dem damit einhergehenden Flächenbedarf.


Am 20.05.19 03:25 - 04:10 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist.


Am 20.05.19 03:55 - 04:30 Uhr auf 
arte: Russland - Die Waldimker des Urals
Im Naturschutzgebiet Schulgan-Tasch im baschkirischen Ural liegt das Dorf Gadel-Garejero inmitten waldiger Hügel, die mit jahrhundertealten Eichen, Birken, Espen, Linden und Ahornbäumen bewachsen sind. Hier lebt eine spezielle Wildbienenart: die seltene Bursjan-Honigbiene. Sabit Gallin arbeitet als Ranger im Reservat und gehört zu den wenigen Honigjägern des Dorfes, den sogenannten Bortewiks. Sie fertigen Borten, die Behausungen für die Wildbienen, an und halten diese instand. Um an den Honig zu gelangen, erklimmt Sabit die Kiefer mit Hilfe eines Steiggurts. Ganz ruhig und langsam arbeitet er, damit die Bienen ihn nicht stechen.


Am 20.05.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
3sat: Gabun - Im Land der Gorillas
An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


Am 20.05.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das große Brummen - Ohne Insekten geht es nicht
Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll.


Am 20.05.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.


Am 20.05.19 07:20 - 07:35 Uhr auf 
hr: Fledermäuse in Gefahr
In den USA gibt es riesige Fledermaus-Kolonien mit mehreren Millionen von Tieren. Als effektive nächtliche Insektenjäger spielen sie eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Doch 2006 bricht eine Katastrophe über die nordamerikanischen Fledermäuse herein. Zehntausende verenden an einer rätselhaften Krankheit. Lange Zeit kann die Todesursache nicht festgestellt werden. Doch man findet einen bis dahin völlig unbekannten Pilz auf jedem der Tiere. Auch in Deutschland werden Tiere entdeckt, die von dem Pilz infiziert sind - aber denen geht es trotzdem gut. Die Tiere haben offensichtlich eine Resistenz entwickelt.


Am 20.05.19 07:35 - 07:50 Uhr auf 
hr: Luchsmord - Tatort-Kommissar Andreas Hoppe ermittelt
Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Luchse sind extrem seltene Tiere und genießen den höchsten Schutzstatus in Deutschland. Sie zu töten, ist deshalb ein Verbrechen. Die Täter scheinen bekannt, doch bis heute konnten sie nicht überführt werden. Ein Naturkrimi, der bittere Realität ist und Naturschützer und "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Dort versucht er mithilfe von Jägern und Naturschützern zu rekonstruieren, was passiert ist. Ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder gibt den entscheidenden Hinweis: Plötzlich führt die Spur zur Pelzmafia. Aber auch Jägerschaft und ermittelnde Behörden geraten in die Kritik. In dieser Dokumentation werden Schülerinnen und Schüler als "Detektive" angesprochen und erhalten so einen neuen, anderen Zugang zu den Themen Artenschutz, Ökologie, Jagd und ethischer Umgang mit Tieren.


Am 20.05.19 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Nicht nur verheerende Waldbrände vernichten ihren Lebensraum. Auch die Ausbreitung der Städte, der Bau neuer Wohnviertel und Straßen verdrängen die Tiere aus ihrem Revier und schaffen zugleich neue Gefahren: Hunde und Autos gehören heute zu den "natürlichen" Feinden der Koalas. Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor.


Am 20.05.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 20.05.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.


Am 20.05.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess.


Am 20.05.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 20.05.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Anthropozän - Das vom Menschen gemachte Erdzeitalter
Der Einfluss des Menschen auf den Planeten Erde ist bereits so stark, dass wir uns in einem neuen Erdzeitalter befinden - nicht mehr im Holozän, sondern in einer neuen geologischen Epoche, dem Anthropozän. Das Zeitalter, das vom Menschen gemacht wurde. Diese Hypothese hat eine internationale Gruppe von Geologen aufgestellt. Denn in den Erdschichten finden sich die Rückstände der letzten Jahrzehnte: Spuren von nicht natürlichen Materialien wie Beton, Plastik, Aluminium und von Atomwaffentests. Der Mensch hat seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts so stark in die biologischen und atmosphärischen Prozesse der Erde eingegriffen, dass diese Veränderungen auch noch in den nächsten 100.000 Jahren geologisch sichtbar sein werden. Nun untersuchen die Erdwissenschaftler auf der ganzen Welt nach Hinweisen, um diese Theorie belegen zu können und den Beginn des vom Menschen gemachten Erdzeitalters "Anthropozän" genau datieren zu können. Sollte die geologische Zeitskala neu geschrieben werden, so hätte der Mensch das Holozän nach - geologisch gesehen extrem kurzer Zeit - "nur" 12.000 Jahren, nach der letzten Eiszeit, beendet. Ein Newton vom anderen Ende der Welt zeigt die Spuren einzelner Zeitabschnitte der Erdgeschichte und der geologischen Gegenwart.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 20.05.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Pflanzen wie Menschen?
In unserer Aufmerksamkeit führen Pflanzen buchstäblich ein Stiefmütterchendasein. Aber immer mehr Forschungsergebnisse zeigen, dass wir ihnen damit Unrecht tun. Ein neuer Blick auf die grünen Zeitgenossen gibt nicht nur Vegetariern zu denken. Nur, weil sich Pflanzen kaum aktiv bewegen, gelten sie als unempfindlich: Ohne dass wir Äußerungen von Pflanzen wahrnehmen, sprechen wir ihnen von jeher höhere Eigenschaften ab. In unseren Augen vegetieren sie vor sich hin. Wir glauben nicht, dass sie untereinander und mit ihrer Umwelt aktiv kommunizieren. Seit Jahrmillionen verkörpern sie eine Erscheinungsform des Lebens, die uns bisher weitgehend verborgen geblieben ist, die unsere Zivilisation aber doch unbekümmert nutzt: Land- und Forstwirtschaft machen mit den Pflanzen, was sie wollen - und vergeben sich dabei oft die Chance, dass uns diese Lebewesen in einem partnerschaftlichen Verhältnis weitaus nützlicher sein könnten, als wenn wir sie nach unserem Denken züchten, pflanzen, "maximieren", gentechnisch verändern oder zurechtstutzen.


Am 20.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Giganten der Eiszeit - Das Reich der Säbelzahnkatze
Das Eiszeitalter war alles andere als lebensfeindlich - die globalen Klimaveränderungen löschten zwar an vielen Orten Arten aus, schufen aber unzählige neue Möglichkeiten anderswo. Diese innovative dreiteilige Serie rollt das Schicksal der großen charismatischen Tiere des Eiszeitalters neu auf: Aufstieg und Fall von Mammut, Höhlenbär und Säbelzahnkatze als spannende, kriminaltechnische Ermittlung!


Am 20.05.19 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Was tun mit der fremden Art?
Der globale Handel, grenzenlose Reisetätigkeit und unbedachte Aussetzungsaktionen bringen neue Arten von Pflanzen und Tieren in die Schweiz. Das bereitet Sorgen. Wie geht der Mensch mit den neuen Arten um? Weshalb lösen sie Kontroversen, Ablehnung und Angst aus, und wie sinnvoll ist ihre Bekämpfung? "NETZ NATUR" bietet Einblicke in den Umgang und die Reaktionen der Menschen auf verschleppte Organismen.


Am 20.05.19 22:10 - 22:40 Uhr auf 
WDR: Warum macht der Wald uns glücklich?
Das Abenteuer kostet 3,20 Euro. So viel zahlt Werner Wosch für das Busticket, mit dem er von der Arbeit in die Eifel fährt. Nach einer halben Stunde ist er mitten im Wald und schlägt sein Nachtlager auf. "Der Schlaf ist leichter als zuhause. Trotzdem ist er erholsam und die Gerüche sind genial, wenn man mal aufwacht", sagt der Aachener, der seit seiner Kindheit immer wieder eine Nacht im Wald schläft: "Manchmal ist im Wald zu sein für mich mehr 'Zuhause', als im Wohnzimmer zu sitzen." Doch der 56-Jährige sucht nicht nur Ruhe. Er will wieder einmal 100 Kilometer am Stück wandern. Regelmäßig geht er solche etwa 24-stündigen Touren: "Es macht unheimliche Freude, wenn man merkt, man hat die Kraft und die Ausdauer, der Körper macht mit, der Geist macht mit." Begleiten will ihn sein Sohn Florian, der noch nie so weit gewandert ist. Auch elf Kursteilnehmer im Teutoburger Wald wollen lernen, sich im Wald ganz natürlich zu bewegen. Im "Wildnisbasis-Kurs" lernen sie, Feuer zu machen ohne Streichholz und Feuerzeug oder sich nur aus Laub und Ästen einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. "Ich bin viel zu wenig in der Natur. Und ich merke oft, dass ich gestresst bin - obwohl ich Yogalehrerin bin", erzählt Eva Franke. Der 20-jährige Adrian Ruiz saß als Jugendlicher lieber vor dem Computer als rauszugehen. Doch ihm fehlte etwas. "Da wird man mit künstlichen Emotionen von außen vollgepumpt", sagt er, während er Werkzeuge fürs Feuermachen schnitzt. "Das ist sehr echt. Ich kann mich schneiden, ich hab etwas in der Hand." Warum suchen viele Menschen wieder so stark die Nähe zur Natur? Und wie viel Abenteuer kann man schon im Wald direkt um die Ecke erleben?


Am 21.05.19 03:00 - 03:50 Uhr auf 
arte: Naturwunder des Nordens - Lemminge
In den Bergen Skandinaviens verwandeln Eis und Schnee die Landschaft in eine lebensfeindliche Ödnis - und das monatelang. Dennoch taucht alle paar Jahre hier ein kleines Tier auf und wird zum Star der sozialen Medien. Der Berglemming ist wohl das berühmteste und zugleich das rätselhafteste Tier Skandinaviens. Ein wilde Kreatur, um die sich jede Menge Mythen ranken.


Am 21.05.19 07:35 - 07:50 Uhr auf 
hr: Lebensgemeinschaft Wald
Der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Pflanzen, Pilze und Tiere bilden ein komplexes Ökosystem. Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Realaufnahmen und grafische Animationen veranschaulichen die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Eine junge Försterin im Spessart lässt Bäume fällen für die Holzgewinnung. Sie achtet aber auch darauf, dass immer genügend junge Bäume nachwachsen. Alte, absterbende Bäume gelten als wertvolle Lebensräume für Käfer und Insekten. Das Ökosystem reguliert sich weitgehend selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung ist der Wald aber schutzlos ausgesetzt.


Am 21.05.19 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (1/4)
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)


Am 21.05.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Der Luangwa-Fluss, der in Sambia durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt, ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier streiten Löwen und Krokodile um Beute. Eine Horde Steppenpaviane versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen.


Am 21.05.19 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Die "Roten" der Rhön
Nirgendwo in der Welt kommen Rotmilane häufiger vor als in Deutschland. In der hügeligen, weiten Landschaft der Rhön lebt eine der größten Rotmilan-Populationen Europas. Mit einem faszinierenden Greifvogel-Projekt im UNESCO-Biosphärenreservat werden sie beringt und beobachtet, um ihre Bestände zu kartieren. Der Film zeigt in großartigen Aufnahmen die "Roten" der Rhön von der Brut bis zum Vogelzug. Das "Rotmilanprojekt Rhön" erforscht Folgen der Umweltentwicklung für die markanten rostroten Greife. Die ersten Erkenntnisse zeigen: Deutschlands heimlicher Wappenvogel wird zunehmend Opfer der heutigen Landwirtschaft, und er ist ein Beispiel für den Konflikt zwischen Erneuerbaren Energien und Artenschutz. Denn während der dichte Teppich landwirtschaftlicher Kulturen gerade im Frühjahr - zur Fütterungszeit der Jungvögel - schnell den Blick auf Beute am Boden verdeckt, nehmen die Vögel die Brachflächen rund um Windräder zu gerne als Jagdrevier und fallen den Rotoren zum Opfer. Der Film fragt: Wie könnte die Zukunft der Rotmilane aussehen, warum braucht die Natur diese Herren der Lüfte, und was würde fehlen, wenn sie nicht mehr majestätisch über dem Land schwebten?
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.30 Uhr)


Am 21.05.19 13:50 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Ein Jahr in der Lewitz
Südlich von Schwerin liegt ein einzigartiges Naturparadies: die Lewitz. Das nahezu unbewohnte Gebiet zählt zu den ältesten Vogelschutzgebieten in Mecklenburg-Vorpommern. Burkhard Fellner ist dort aufgewachsen und setzt sich als ehrenamtlicher Naturwart mit großer Leidenschaft für Seeadler, Graugans und Kormoran ein. Der Film begleitet den Buchautor und Tierfotografen ein Jahr lang durch seine Heimat.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.00 Uhr)


Am 21.05.19 14:20 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Das Vogelparadies in der Weser
Kaum jemand kennt die Strohauser Plate, eine kleine Flussinsel in der niedersächsischen Unterweser. Und doch ist sie ein wertvolles Kleinod, ein bedeutsames Biotop. Mit ihren vielfältigen Lebensräumen ist die Strohauser Plate ein attraktives Brut- und Rastgebiet für viele gefährdete Vogelarten. Der Film zeigt die Insel im Wandel der Jahreszeiten und in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.30 Uhr)


Am 21.05.19 15:50 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Ein Jahr unter Kranichen
Ein Kranich-Jahr in Mecklenburg-Vorpommern - und zwei engagierte Naturschützer auf ihren Spuren: eine Begegnung mit den "Vögeln des Glücks". Im Frühjahr beobachten die Naturschützer, wie die Tiere vom späten Wintereinbruch überrascht werden. Sie sind dabei, als während der Brutsaison das Hochwasser hereinbricht. Im Herbst sammeln sich rund 70.000 Kraniche in den Bodengewässern, um gen Süden zu ziehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-3.55 Uhr)


Am 21.05.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film begibt sich auf eine Reise durch die Welt dieser intelligentesten heimischen Tiere. Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Ausdrücke wie "Rabeneltern" oder "Rabenbrut" müssten als Kompliment aufgefasst werden, denn mit ihrem Nachwuchs gehen Rabenvögel extrem fürsorglich um.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)


Am 21.05.19 16:15 - 16:45 Uhr auf 
arte: Kenia - Die Biene, die Yaaku und der Vogel
Am Fuße des Mount Kenya in Ostafrika erstrecken sich die Hochebenen des Laikipia-Plateaus. Die dünn besiedelte Region ist ein Paradies für große Säugetiere, doch ihre endlosen Weiten bieten auch Lebensraum für eine kleine Insektenart - die Apis mellifera monticola. Nicholas gehört zu den Yaaku, einer ethnischen Volksgruppe, der rund 2.000 Menschen angehören. Für ihn sind diese Bienen weit mehr als nur Honiglieferanten. Nachdem die Gemeinschaft der Yaaku in den 30er Jahren von den Massai-Kriegern angegliedert wurde, übernahmen sie deren Bräuche, Lebensweisen und Sprache. Die Massai lieben Honig, aber vor Bienen haben sie großen Respekt. Die Yaaku hingegen blicken auf eine lange Tradition der Bienenhaltung zurück und arbeiten bis heute mit den Methoden ihrer Vorfahren: ausgehöhlte Stücke von Baumstämmen werden als Bienenstöcke aufgehängt. Nur so sind sie sicher vor dem Honigdachs, einer Marderart, die es - wie der Name schon sagt - auf Honig abgesehen hat. Auch Elefanten machen den Bienen das Leben schwer: Bei der Nahrungssuche nach Zweigen und Blättern kommt es immer wieder vor, dass die Dickhäuter die Bienenstöcke von den Bäumen herunterreißen.


Am 21.05.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Seeadler - Neubürger in Mitteldeutschland
Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Die beeindruckenden Vögel waren lange bedroht. Nun erholt sich der Bestand. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilometer. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt, was ihre Population stark dezimierte. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Schutzbemühungen. Seither hat sich ihr Bestand wieder ausgeweitet. Aus Polen kommend, ließen sie sich in Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in wald- und seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens nieder, wo sie Ruhe und genügend Nahrung finden.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)


Am 21.05.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Im Reich des Eisvogels
Heimische Vogelarten gibt es viele - aber keine ist so geheimnisvoll wie der Eisvogel. Dieser Film gibt kaum bekannte Einblicke in das Leben dieses exotisch wirkenden Fischjägers. Sein Revier liegt mitten in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat: dem Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht. Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch - und das ist seine Achillesferse. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population auslöschen.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 21.05.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wilde Wingst
In der Region Cuxhaven sticht die Wingst als hügeliger Wald- und Moornaturraum hervor, in dem neben vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten auch Wölfe wieder heimisch sind. Hier wollen Kirstin und Frank Mayer sich ihren Traum vom Leben als Selbstversorger verwirklichen mit Geflügel, Rindern und alpinen Schafen. Doch die beiden Neuen aus dem Schwarzwald müssen sich in ihrem ersten Jahr in Norddeutschland immer wieder bewähren. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt die Schönheit der unberührten Natur in der Region Cuxhaven, geht auf die Suche nach einem wilden Wolfsrudel und begleitet über ein Jahr lang zwei Auswanderer aus Süddeutschland, die sich mitten im Moor ein neues Leben aufbauen wollen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 21.05.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Holzkohle Adé - Polens Köhler vor dem Aus
Zbyszek (60) und Marian (62) sind Köhler. Sie leben in den polnischen Karpaten, unweit der ukrainischen Grenze. Tag und Nacht wachen sie über die Schornsteine ihrer Köhleröfen. Färbt sich der Rauch blau, verbrennt das Holz zu Asche. Das heißt: keine Kohle - und kein Geld. Früher lieferten sie Kohle an Stahlwerke und Glashütten, heute machen sie Grillkohle für Kunden in Deutschland. Doch die Konkurrenz ist hart. Große Kohlefabriken verderben die Preise. So stirbt der Beruf in Polen aus. "Ob wir im nächsten Jahr noch arbeiten dürfen, weiß ich nicht", sagt Marian und hofft auf eine zweite Chance.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 21.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Überraschungseier - Neues von Kuckuck & Co
Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Die Geschichte ist bekannt. Doch warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Sind sie zu dumm? Zu ungeschickt? Zu ahnungslos? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht?


Am 21.05.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Unterwegs auf dem Grimmsteig (2/2)
Fünf Tage dauert die Tour auf dem Grimmsteig, einem Rundwanderweg durch Nordhessens Märchenwälder. Der "Steig" fordert die Bewältigung so einiger Höhenmeter bis zum Hohen Meißner und bietet dafür einen Wechsel von dichtem Mischwald mit offenen Feldern und Wiesen, von Panoramablicken und verwunschenen Waldseen. Namensgeber des Grimmsteigs sind die "Märchenbrüder", weil eine Reihe der von den Grimms gesammelten Märchen ihren Ursprung in der Region haben sollen. Der Hohe Meißner gilt als Heimat der Frau Holle.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)


Am 21.05.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
hr: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest
Jeden Freitag organisiert Kira zusammen mit Freunden die "Fridays for Future"-Demonstration. Sie ist bereit, dafür Fehlstunden zu riskieren. Außerdem ist sie im Orga-Team und verwendet viel Freizeit für ihr neues politisches Engagement. Es ist wichtig, dass Deutschland alles dafür tut, seine Klimaziele zu erreichen. Doch lässt sich der Klimawandel durch diesen Protest aufhalten, und sind die jungen Menschen auch bereit, für das Klima ihr eigenes Leben zu verändern? Wer sind die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag demonstrieren, was bewegt sie, und wie wollen sie leben? Vor 50 Jahren gab es Studentenproteste, jetzt Schülerproteste. Haben wir es bei den "Fridays for Future"-Demos mit dem Beginn einer neuen Bewegung zu tun, oder sind sie nur ein vorübergehendes Aufbegehren? "hessenreporter" Adrian Oeser hat sich unter die Demonstranten begeben.


Am 22.05.19 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Kamerun - Der süße Schatz der Baka
Seit ewigen Zeiten bildet der Wald die Lebensgrundlage des Pygmäenstamms der Baka, die halbnomadisch als Jäger und Sammler leben. Bis heute sehen sie sich als Teil eines Ökosystems, das sie mit allem Notwendigen versorgt. Zu den wichtigsten Nahrungsmitteln in den im Zentrum Kameruns gelegenen tropischen Regenwäldern zählt der Honig, mit dem die Baka ihren Zuckerbedarf decken. Für die Baka ist Honig essenziell, nicht nur als Nahrungsmittel, sondern schon immer auch als Medizin. Die Pygmäenvölker verlassen sich bis heute hauptsächlich auf Naturheilmittel. Lange lebten die Baka im Schutz der Wälder, völlig isoliert von der Außenwelt. In der Natur fanden sie nicht nur, was sie zum täglichen Leben brauchten, sondern auch ihre spirituelle Heimat. Durch Abholzung und Brandrodung im großen Stil werden die Pygmäen jedoch zunehmend aus ihrem angestammten Territorium verdrängt. Diese Veränderungen zwingen die Baka dazu, sesshaft zu werden. Heute leben sie entlang der neu angelegten Pisten, verzweifelt darum bemüht, ihre Lebensweise und ihre Kultur zu bewahren. Guy liebt den Wald, und Bienen zu züchten empfindet er als wider die Natur. Schon seine Vorfahren waren angesehene Honigjäger, und er setzt diese Tradition fort in der Hoffnung, dass die Wälder eines Tages wieder den Baka gehören werden.


Am 22.05.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Korsika, wilde Schönheit - Die Welt der Pflanzen
Die Pflanzenwelt Korsikas bildet den Ursprung zahlreicher Mythen, auf die sich möglicherweise auch der noch immer geheimnisumwobene Name der Insel zurückführen lässt. Wahrzeichen von Korsikas Natur ist der Maquis, eine undurchdringliche, wild wuchernde Gebüschformation, die durch ihren Geruch und ihre üppige Frühlingsblüte betört und bis zu zwei Drittel der Insel bedeckt. Ohne das Eingreifen von Mensch und Tier würde der Maquis schon bald von allem Besitz ergreifen, Ackerland überwuchern und Fußwege unkenntlich machen. Das Gegenstück zu dieser rustikalen und wohlriechenden Wildnis bilden von Menschenhand angelegte Olivenhaine. Aus den Früchten der symbolträchtigen Ölbäume wird das gelbe Gold Korsikas gewonnen. Die Bauern der Insel bewirtschaften zum Teil Bäume, die bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt wurden, sie sammeln Kastanien und betreiben schon seit der frühen Antike Weinbau. Ein guter Tropfen aus Korsika wird mittlerweile in der ganzen Welt geschätzt.


Am 22.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies? (1/3)
Es war der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher brachte. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte, und wie die Angst vor der Grünen Hölle der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 22.05.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Deutschland Rosenfeld, ein Paradies für Bienen
Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und -zucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig. Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die sogenannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen großen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann. Die Einraumbeute lässt den Bienen mehr Freiheit beim Wabenbau; Brut- und Honigraum gehen ineinander über. Norbert Poeplau hat noch ein anderes Forschungsfeld: Er will eine Apis-mellifera-Linie heranzüchten, die möglichst nie mit umweltschädlichen Giften in Berührung gekommen ist. Dafür hat er einen Standort mitten in einem Wald gewählt, der zudem in der Naturschutzzone liegt. Die Stöcke der Europäischen Honigbiene hat er direkt in einem ausgehöhlten Stammstück, einer sogenannten Klotzbeute, eingerichtet. Norbert Poeplau hat diese Bauweise in den Wäldern Sibiriens entdeckt. Dort hat man schon lange begriffen, dass lebendes Holz die beste Wärmeisolierung bietet. Außerdem ist der Baumsaft für Bienen ein begehrtes Nahrungsmittel.


Am 22.05.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Äthiopiens bedrohte Vielfalt
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 22.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Mini-Monster - Australiens flauschige Räuber
Sie existieren in unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben - einige sind tagsüber unterwegs. Andere werden aktiv, sobald es dunkel wird. Die meisten von ihnen sind so gut wie unbekannt - bis heute entdecken Forscher neue Spezies: Echte Raubtiere mit Krallen, Pelz - und Beutel! Die Fleischfresser unter Australiens Beuteltieren sind Spezialisten: Mit gefletschten Zähnen oder langen Zungen überwältigen sie ihre Opfer. Diese Dokumentation zeigt erstmals die Vielfalt der heimlichen Jäger und begleitet Wissenschaftler auf ihren Expeditionen zu den knuffigen Killern des Outbacks.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 22.05.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
hr: Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?
Unsere Umwelt ist bedroht, und wir müssen dringend handeln, sagen Forscher schon seit Jahrzehnten - Abholzung der Wälder, Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Ozeanen. Mittlerweile gehen auch die Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, dringend etwas zu unternehmen. Auch viele Erwachsene sind bereit, ihr Verhalten zu ändern, kaufen stromsparende Elektrogeräte, verzichten auf den Einwegbecher beim Kaffee oder die Plastiktüte im Supermarkt. Doch bringen solche Umstellungen, die das Gewissen zwar beruhigen, aber auch nicht wirklich wehtun, wirklich etwas für das Klima? Wie effektiv ist der Verzicht des Einzelnen bei einem so globalen Thema wie dem Klimawandel? Und was würde das für unser auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem bedeuten, wenn wirklich alle weniger konsumieren würden? Oder ließe sich durch Verzicht sogar besser leben? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Philipp Engel unter die demonstrierenden Schüler, besucht eine "solidarische Landwirtschaft" und misst seinen ökologischen Fußabdruck.


Am 23.05.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile im Blätterwald! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen. Im Gegenteil: Pete Nelson und sein Team zeigen, welche Meisterwerke in luftiger Höhe entstehen können, wenn man mit Know-how an die Sache herangeht. Der „Treehouse Master“ reist mit seinen Angestellten durch ganz Amerika und konstruiert im Geäst von Eichen, Weymouth-Kiefern und uralten Douglasien wahre Paläste - bestens ausgestattete Nutz- und Wohnräume für fünf- bis sechsstellige Dollarbeträge. Von der Badelandschaft mit Whirlpool über die japanisch anmutende Teestube bis zum Multimedia-Paradies: Die einfallsreichen Konstruktionen der Profi-Handwerker sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert und ein geräumiges Sonnendeck mit Panoramablick ist nahezu bei jedem Baumhaus Pflicht.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 23.05.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Alaska - Im Land der Bären (1/3)
Als ein Teil der wohl modernsten Nation der Welt bietet Alaska - charakterisiert durch seine einzigartige und extreme Wildnis - ohne jeden Zweifel ein Kontrastprogramm. Bei Frühlingseinbruch können wir die atemberaubendste Verwandlung der Natur erleben: Wasser, Licht und Wärme kehren zurück. Dies mag zwar magisch wirken, aber für die Tiere, aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt ein heftiger Konkurrenzkampf.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.30 Uhr)


Am 23.05.19 03:30 - 04:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Die sterbenden Inseln - Kiribati und der Klimawandel
Der Anstieg des Meeresspiegels lässt den Menschen jedoch keine andere Wahl: Früher oder später müssen sie die Inseln verlassen. Noch ist nicht klar, wohin. Sie werden nicht die einzigen Klimaflüchtlinge auf der Welt bleiben.
(Wdh. heute 13.15-14.00 Uhr)


Am 23.05.19 03:40 - 04:25 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine geheimnisvolle Flusslandschaft - mehr Wasser als Land - eine Region wie aus einem Märchen. Hier beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln: der Spreewald. Bis heute gibt es im Spreewald verborgene Winkel, die bisher kaum ein Mensch betreten hat. Hier haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Fließe bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen und im Herbst sind die geheimnisvoll röhrenden Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören.


Am 23.05.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
WDR: Warum macht der Wald uns glücklich?
Das Abenteuer kostet 3,20 Euro. So viel zahlt Werner Wosch für das Busticket, mit dem er von der Arbeit in die Eifel fährt. Nach einer halben Stunde ist er mitten im Wald und schlägt sein Nachtlager auf. "Der Schlaf ist leichter als zuhause. Trotzdem ist er erholsam und die Gerüche sind genial, wenn man mal aufwacht", sagt der Aachener, der seit seiner Kindheit immer wieder eine Nacht im Wald schläft: "Manchmal ist im Wald zu sein für mich mehr 'Zuhause', als im Wohnzimmer zu sitzen." Doch der 56-Jährige sucht nicht nur Ruhe. Er will wieder einmal 100 Kilometer am Stück wandern. Regelmäßig geht er solche etwa 24-stündigen Touren: "Es macht unheimliche Freude, wenn man merkt, man hat die Kraft und die Ausdauer, der Körper macht mit, der Geist macht mit." Begleiten will ihn sein Sohn Florian, der noch nie so weit gewandert ist. Auch elf Kursteilnehmer im Teutoburger Wald wollen lernen, sich im Wald ganz natürlich zu bewegen. Im "Wildnisbasis-Kurs" lernen sie, Feuer zu machen ohne Streichholz und Feuerzeug oder sich nur aus Laub und Ästen einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. "Ich bin viel zu wenig in der Natur. Und ich merke oft, dass ich gestresst bin - obwohl ich Yogalehrerin bin", erzählt Eva Franke. Der 20-jährige Adrian Ruiz saß als Jugendlicher lieber vor dem Computer als rauszugehen. Doch ihm fehlte etwas. "Da wird man mit künstlichen Emotionen von außen vollgepumpt", sagt er, während er Werkzeuge fürs Feuermachen schnitzt. "Das ist sehr echt. Ich kann mich schneiden, ich hab etwas in der Hand." Warum suchen viele Menschen wieder so stark die Nähe zur Natur? Und wie viel Abenteuer kann man schon im Wald direkt um die Ecke erleben?


Am 23.05.19 11:45 - 12:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimakiller Holzkohle
Die Europäer nutzen jährlich 800 000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350 000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel. Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts werden beweisen, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.


Am 23.05.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
SWR: Wie gut sind unsere Nationalparks?
Sie gelten als Prestigeprojekte des Südwestens - doch können die beiden neu gegründeten Großschutzgebiete "Nationalpark Schwarzwald" und "Nationalpark Hunsrück-Hochwald" die Anforderungen des Naturschutzes mit den Interessen des Menschen in Einklang bringen? Auf der einen Seite müssen sie den strengen Bestimmungen der internationalen Schutzorganisation IUCN entsprechen. Andererseits liegen die beiden Parks inmitten der südwestdeutschen Kulturlandschaft, die seit Generationen vom Menschen geprägt wird. Wie steht es um die Holznutzung, die Jagd oder die große Frage, was wir als Nationalpark-Besucher dort noch dürfen. "frag odysso" macht den Nationalpark-Check. Zwei Jahre lang war Axel Wagner unterwegs, um zu erfahren, wie sich die Schutzgebiete entwickeln. Dabei hat er die faszinierende Natur der beiden Parks kennengelernt, vom seltenen Schwarzstorch in den uralten Hunsrück-Buchenwälder, über den scheuen Auerhahn, das heimliche Wappentier des Schwarzwaldes, bis zu wilden Bergseen und Hochmooren. Er hat die Menschen getroffen, die sich Tag für Tag der großen Herausforderung stellen, Naturschutz auf großer Fläche zu betreiben.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 24.05.19 02:55 - 03:45 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnliche Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Auch heute gibt es Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er widmet sich dem Tasmanischen Teufel. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


Am 24.05.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere
In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.


Am 24.05.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 
3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan
Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Stürme sind an der Tagesordnung. Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu. Doch in den schwer zugänglichen Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine vielfältige Tierwelt erhalten.


Am 24.05.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Und Feuer ist nicht die einzige Gefahr für die niedlichen Baumbewohner. Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor. Nicht nur verheerende Waldbrände vernichten ihren Lebensraum. Auch die Ausbreitung der Städte, der Bau neuer Wohnviertel und Straßen verdrängen die Tiere aus ihrem Revier und schaffen zugleich neue Gefahren: Hunde und Autos gehören heute zu den "natürlichen" Feinden der Koalas.


Am 24.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald (3/3)
Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden genutzt und weiter verarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar, die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies, als Folge vergiftet Quecksilber die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Seekuh Amazonas-Manati sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front. In Helikoptern suchen Ranger aus der Luft nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie die Lebensweise von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll deren Schutz vorantreiben. Der Kampf um die Rettung des Regenwaldes steht im Mittelpunkt dieses Films. Natur und Zerstörung werden in ästhetischen wie dramatischen Bildern gegenübergestellt. Tierfilmer Christian Baumeister berichtet von seinen Erfahrungen während der Dreharbeiten und seiner ganz persönlichen Sichtweise - von Ehrfurcht und Respekt vor dem hochkomplexen, lebenden Wunderwerk aus unzähligen Arten und der Hoffnung, dass der letzte große Regenwald der Erde doch noch gerettet werden kann.


Am 24.05.19 10:55 - 11:50 Uhr auf 
arte: Insekten - Die besseren Schädlingsbekämpfer?
Chemische Pestizide galten jahrelang als effiziente Methode, Schädlingen in der Landwirtschaft den Garaus zu machen. Doch auf lange Sicht schaden sie nicht nur den vermeintlichen Angreifern, sondern auch Mensch und Umwelt. Eine umweltfreundliche und natürliche Alternative bietet die Methode der biologischen Schädlingsbekämpfung - denn wer könnte Schädlinge effizienter bekämpfen als ihre eigenen natürlichen Gegner? Wissenschaftler in aller Welt erforschen Lebewesen, die den Traum von einer pestizidfreien Landwirtschaft näher rücken lassen. Dazu gehören Schlupfwespen, die sich in die Eier der Zuckerrohrzünslers einnisten oder auch der Asiatische Marienkäfer, der sich von Blattläusen ernährt: kleine "Soldaten" mit großer Wirkung, solange man sie richtig im Griff hat. Eine gezielte Züchtung und Aussetzung dieser Insekten kann befallene Agrarflächen auf natürliche Weise von Schädlingen befreien. In Indien wird derzeit ein noch umweltschonenderer Ansatz verfolgt: Ökologen setzen auf die biologische Schädlingsbekämpfung durch Bewahrung. Die vorhandenen Anbauflächen sollen ökologisch so umgestellt werden, dass die natürlichen Feinde der Schädlinge dort dauerhaft gute Lebensbedingungen vorfinden und nicht erst herangezüchtet werden müssen. Auch in Europa und Brasilien setzen bereits zahlreiche Erzeuger auf die biologische Schädlingsbekämpfung. Nachdem sich zunächst nur die staatlich geförderte Forschung für das Thema interessierte, investiert nun auch die Agrochemie massiv in den neuen Wirtschaftssektor. Doch die vielversprechenden Methoden sind noch nicht ausgereift und bei weitem nicht unfehlbar.


Am 24.05.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Überraschungseier - Neues von Kuckuck & Co
Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Die Geschichte ist bekannt. Doch warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Sind sie zu dumm? Zu ungeschickt? Zu ahnungslos? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht?


Am 24.05.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Blumen, Bäume, Büsche - Was bringt mehr Grün in der Stadt?
Schlechte Luft und unerträgliche Hitze im Sommer - in unseren Städten wird es enger und oft auch immer ungemütlicher. Kommunen und Stadt-Forscher machen sich deshalb seit Jahren Gedanken, wie man das Stadtklima verbessern kann. Vielleicht durch mehr Grün? Bäume und Büsche haben großen Einfluss, nicht nur auf Lufttemperatur und Luftqualität, sondern auch auf die Psyche der Menschen in der Stadt. Nicht umsonst erforschen Wissenschaftler weltweit deshalb gerade, wie mehr Grün Platz in den Städten findet, mit zum Teil spektakulären Ideen.
(Wdh. morgen 7.50-8.50 Uhr im hr)


Am 24.05.19 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Klima macht Geschichte (1/2)
Wissenschaftler haben die Meilensteine der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Teil eins zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)


Am 24.05.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Willkommen im Regenwald
Gestärkt durch eigenhändig erlegten Truthahn und proteinreiche Larven sind Dave und Cody voller Tatendrang und bereit, eine wichtige Entscheidung im nordamerikanischen Regenwald zu treffen: Entweder nehmen die beiden auf der Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington den direkten Weg zur Küste über eine gefährliche Schlucht, oder sie stellen sich einem langen Gewaltmarsch. Völlig aufgeweicht vom Dauerregen wählt das Survival-Duo schließlich die riskantere Passage und überquert den gähnenden Abgrund auf einem glitschigen Baumstamm.


Am 24.05.19 15:20 - 15:50 Uhr auf 
arte: Neuseeland - Der Schatz der Maori
Neuseeland liegt abgeschieden im Südpazifik, 2.000 Kilometer von seinen nächsten Nachbarn entfernt. Vor rund tausend Jahren wurde das Land von Polynesiern entdeckt, die sich auf der Nordinsel niederließen und die Maori-Kultur begründeten. Erst im 18. Jahrhundert kamen mit den Engländern auch die ersten Bienen nach Neuseeland. Die Europäische Honigbiene Apis mellifera wurde auf den von üppiger Vegetation bedeckten Inseln schnell heimisch. Und schon bald entdeckten die Tiere eine besondere Delikatesse: die Blüten eines Baumes, den die Maori als Heilpflanze schätzen und Manuka nennen. Der Honig aus Manuka-Blüten ist einzigartig auf der Welt - und für die Maori ein wahrer Segen, denn er wird von vielen Menschen als Naturheilmittel geschätzt.


Am 25.05.19 05:20 - 05:50 Uhr auf 
hr: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest
Jeden Freitag organisiert Kira zusammen mit Freunden die "Fridays for Future"-Demonstration. Sie ist bereit, dafür Fehlstunden zu riskieren. Außerdem ist sie im Orga-Team und verwendet viel Freizeit für ihr neues politisches Engagement. Es ist wichtig, dass Deutschland alles dafür tut, seine Klimaziele zu erreichen. Doch lässt sich der Klimawandel durch diesen Protest aufhalten, und sind die jungen Menschen auch bereit, für das Klima ihr eigenes Leben zu verändern? Wer sind die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag demonstrieren, was bewegt sie, und wie wollen sie leben? Vor 50 Jahren gab es Studentenproteste, jetzt Schülerproteste. Haben wir es bei den "Fridays for Future"-Demos mit dem Beginn einer neuen Bewegung zu tun, oder sind sie nur ein vorübergehendes Aufbegehren? "hessenreporter" Adrian Oeser hat sich unter die Demonstranten begeben.


Am 25.05.19 17:45 - 18:15 Uhr auf 
hr: Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?
Unsere Umwelt ist bedroht, und wir müssen dringend handeln, sagen Forscher schon seit Jahrzehnten - Abholzung der Wälder, Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Ozeanen. Mittlerweile gehen auch die Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, dringend etwas zu unternehmen. Auch viele Erwachsene sind bereit, ihr Verhalten zu ändern, kaufen stromsparende Elektrogeräte, verzichten auf den Einwegbecher beim Kaffee oder die Plastiktüte im Supermarkt. Doch bringen solche Umstellungen, die das Gewissen zwar beruhigen, aber auch nicht wirklich wehtun, wirklich etwas für das Klima? Wie effektiv ist der Verzicht des Einzelnen bei einem so globalen Thema wie dem Klimawandel? Und was würde das für unser auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem bedeuten, wenn wirklich alle weniger konsumieren würden? Oder ließe sich durch Verzicht sogar besser leben? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Philipp Engel unter die demonstrierenden Schüler, besucht eine "solidarische Landwirtschaft" und misst seinen ökologischen Fußabdruck.


Am 26.05.19 05:40 - 06:15 Uhr auf 
WDR: Warum macht der Wald uns glücklich?
Das Abenteuer kostet 3,20 Euro. So viel zahlt Werner Wosch für das Busticket, mit dem er von der Arbeit in die Eifel fährt. Nach einer halben Stunde ist er mitten im Wald und schlägt sein Nachtlager auf. "Der Schlaf ist leichter als zuhause. Trotzdem ist er erholsam und die Gerüche sind genial, wenn man mal aufwacht", sagt der Aachener, der seit seiner Kindheit immer wieder eine Nacht im Wald schläft: "Manchmal ist im Wald zu sein für mich mehr 'Zuhause', als im Wohnzimmer zu sitzen." Doch der 56-Jährige sucht nicht nur Ruhe. Er will wieder einmal 100 Kilometer am Stück wandern. Regelmäßig geht er solche etwa 24-stündigen Touren: "Es macht unheimliche Freude, wenn man merkt, man hat die Kraft und die Ausdauer, der Körper macht mit, der Geist macht mit." Begleiten will ihn sein Sohn Florian, der noch nie so weit gewandert ist. Auch elf Kursteilnehmer im Teutoburger Wald wollen lernen, sich im Wald ganz natürlich zu bewegen. Im "Wildnisbasis-Kurs" lernen sie, Feuer zu machen ohne Streichholz und Feuerzeug oder sich nur aus Laub und Ästen einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. "Ich bin viel zu wenig in der Natur. Und ich merke oft, dass ich gestresst bin - obwohl ich Yogalehrerin bin", erzählt Eva Franke. Der 20-jährige Adrian Ruiz saß als Jugendlicher lieber vor dem Computer als rauszugehen. Doch ihm fehlte etwas. "Da wird man mit künstlichen Emotionen von außen vollgepumpt", sagt er, während er Werkzeuge fürs Feuermachen schnitzt. "Das ist sehr echt. Ich kann mich schneiden, ich hab etwas in der Hand." Warum suchen viele Menschen wieder so stark die Nähe zur Natur? Und wie viel Abenteuer kann man schon im Wald direkt um die Ecke erleben?


Am 26.05.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
hr: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest
Jeden Freitag organisiert Kira zusammen mit Freunden die "Fridays for Future"-Demonstration. Sie ist bereit, dafür Fehlstunden zu riskieren. Außerdem ist sie im Orga-Team und verwendet viel Freizeit für ihr neues politisches Engagement. Es ist wichtig, dass Deutschland alles dafür tut, seine Klimaziele zu erreichen. Doch lässt sich der Klimawandel durch diesen Protest aufhalten, und sind die jungen Menschen auch bereit, für das Klima ihr eigenes Leben zu verändern? Wer sind die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag demonstrieren, was bewegt sie, und wie wollen sie leben? Vor 50 Jahren gab es Studentenproteste, jetzt Schülerproteste. Haben wir es bei den "Fridays for Future"-Demos mit dem Beginn einer neuen Bewegung zu tun, oder sind sie nur ein vorübergehendes Aufbegehren? "hessenreporter" Adrian Oeser hat sich unter die Demonstranten begeben.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion






































09.05.19 23:15 - 00:15
SWR: Waldkinder - Großwerden in der Natur

14.05.19 10:25 - 11:10
BR: Wildes Bayern - Geburt eines Urwaldes (1/2)

21.05.19 21:45 - 22:15
hr: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest

22.05.19 21:45 - 22:15
hr: Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?

25.05.19 17:45 - 18:15
hr: Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?

18.05.19 15:50 - 16:35
arte: Tasmanien - Im Reich der Riesen

10.05.19 14:45 - 15:45
phoenix: Kampf gegen das Artensterben

09.05.19 18:00 - 18:30
phoenix: Schwänzen fürs Klima?

23.05.19 22:00 - 22:45
SWR: Wie gut sind unsere Nationalparks?

13.05.19 13:05 - 14:05
WDR: Das große Insektensterben - Was können wir tun?

19.05.19 21:00 - 21:45
SWR: Wo sind die Schmetterlinge hin?

11.05.19 11:00 - 11:30
WDR: Dramatisches Sterben - Sind unsere Insekten noch zu retten?

19.05.19 16:30 - 17:00
ZDF: Hektarweise Geld - Die europäischen Agrar-Milliarden

13.05.19 18:00 - 18:30
phoenix: Welt ohne Insekten

14.05.19 13:05 - 14:05
WDR: Glyphosat - Das umstrittenste Pflanzengift der Welt

20.05.19 22:10 - 22:40
WDR: Warum macht der Wald uns glücklich?

20.05.19 20:15 - 21:05
3sat: Pflanzen wie Menschen?

24.05.19 10:25 - 11:10
BR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald (3/3)

11.05.19 21:45 - 22:40
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa