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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 16.12.14 12:50 - 13:20 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit. Wie die Alhambra in Granada oder die Moschee von Córdoba steht auch der Palmenhain von Elche für die Prachtentfaltung von Al Andalus, dem muslimischen Staatswesen auf iberischem Boden. Elche wurde 1265 von den christlichen Königen zurückerobert. Im Jahr 2000 nahm die UNESCO den Palmenhain von Elche in die Liste des Weltkulturerbes auf.


Am 16.12.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.


Am 16.12.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Künstliche Paradiese
Von den hängenden Gärten Babylons zu den Wellenbädern der Neuzeit, von den englischen Palmenhäusern des 19. Jahrhunderts zu den Geodesic Domes in der Wüste von Arizona, von den königlichen Fantasiewelten Ludwig II. bis zu den Hotelkathedralen der Wüstenscheichs, von der inszenierten Pastorale im Park von Versailles bis zu den Vergnügungsparks Floridas. Es gibt zahlreiche Beispiele für vom Menschen geschaffene, künstliche Landschaften - früher wie heute. Diese inszenierten Landschaften gewinnen ihren Reiz aus der Verfremdung, aus dem Spiel mit natürlichen und künstlichen Elementen.


Am 16.12.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Weihnachten in Yellowstone
Im Yellowstone National Park liegen heile Weihnachtswelt und harsche Natur eng beieinander. Während die Klukas-Kinder Brennan und Meteja basteln und sich auf den Besuch der Großeltern und das Fest freuen, kämpfen ein paar Kilometer weiter Tiere ums Überleben. Natur pur mit spektakulären Bildern von Wölfen, Bisons, Hirschen und Kojoten vor imposanter Szenerie.


Am 16.12.14 15:30 - 15:50 Uhr auf 
phoenix: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und "Siedlern" - das sind zentrale Themen des Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland und erleben Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und sehen die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive.


Am 16.12.14 15:50 - 16:35 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis.


Am 16.12.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Winter im Tegernseer Tal
Der Tegernsee ist vor allem wegen seiner landschaftlichen Reize eines der beliebtesten Erholungsgebiete Bayerns. Das Filmteam hat Anfang Dezember, in der ruhigsten Zeit des Jahres, rund um den See Einheimische besucht und ihnen bei ihrer Arbeit zugeschaut. Der Fischer vom See, der vor dem Winter zum letzten Mal seine Netze einholt. Ein Bauer, der mit seinen Pferden Holz zieht. Ein Sattler, der Geschirre und Gürtel mit Federkielen bestickt. Und den Hutmacher Martin Wiesner, der nebenbei im Bräuhaus und anderen Wirtschaften Musi macht.


Am 16.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks (3/5) - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt.Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 16.12.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks (4/5) - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 16.12.14 23:50 - 01:25 Uhr auf 
WDR: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Dank einer gelungenen Mischung aus indigenen Laiendarstellern und Profischauspielern macht Marco Bechis' grandios inszenierter Film den Konflikt zwischen Eingeborenen und Großgrundbesitzern in Brasilien aus beiden Perspektiven nachvollziehbar.


Am 17.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Wisente und Elche durchstreifen die ausgedehnten Wälder, Fischotter tauchen in sauberen Flüssen nach Beute. Hier bleibt im Einklang mit der Landwirtschaft noch Platz für Feuchtwiesen und Sümpfe, in denen sich die Frösche tummeln. Auch die Weißstörche finden hier noch ausreichend Nahrung. Kaum ein Bauernhof, der nicht "seinen" Storch hat. Die Lebensbedingungen für diese "Glücksbringer" sind so gut, dass manche Dörfer mehr Störche als Einwohner zählen. Ein Hauptdarsteller in diesem Film ist der Wisent, der in Polen vor dem Aussterben bewahrt werden konnte. Der Film zeigt die großen Wildrinder im Wechsel der Jahreszeiten und ihre Kälber beim Spiel. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.


Am 17.12.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.


Am 17.12.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mexiko
Mexiko ist eine von 17 Nationen, die als Megadiversity-Länder bezeichnet werden, und zählt damit zu den artenreichsten Ländern der Welt. Sehen Sie, wie sich eine Maya-Gemeinde um Klammeraffen kümmert, Wissenschaftler auf der Yucatán-Halbinsel Cenoten erforschen, im Ria Lagartos Schutzgebiet Nistplätze von Flamingos rehabilitiert werden, und welche beeinduckenden Tierarten in den vielfältigen Wäldern leben.


Am 17.12.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr bedrohter Tierarten (3/3) - Der Eurasische Luchs
Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Das scheue, nachtaktive Raubtier lässt sich jedoch nur selten blicken. Früher war der Luchs in ganz Europa heimisch. Aufgrund von Entwaldung, Jagd und Pelzwilderei nahm der Bestand aber ab. Und so gab es Ende des 19. Jahrhunderts in Westeuropa keine Luchse mehr.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 17.12.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Terra Mater - Australien
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind "Australiens Teddys" eher als gemütliche Tiere bekannt. Doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen im Revier das Leben schwer machen. Der Leiervogel setzt auf eine andere Strategie bei der Brautwerbung - er versucht mit seinem gutem Aussehen und extravagantem Gesang zu punkten.
(Wdh. morgen 9.15-10.10 Uhr)


Am 18.12.14 03:55 - 04:40 Uhr auf 
ARD: Im Bann des Sibirischen Tigers
Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren aber zu einer Herausforderung. Deshalb trifft sich Morgan mit dem koreanischen Tierfilmer Sooyong Park. Dem waren in fünf Jahre währender Beobachtung sensationelle Einblicke in das Leben einer Tigerfamilie geglückt. Der Film zeigt einzigartige, oft hautnahe Bilder vom Sozialverhalten der Raubkatzen, von ihren Kämpfen und von ihrem Sterben.


Am 18.12.14 06:20 - 06:50 Uhr auf 
rbb: Die rbb Reporter - O Tannenbaum
Die rbb Reporter gehen dem Werden und Vergehen des Weihnachtsbaumes nach. Wie muss er gehegt und gepflegt werden, bevor er zum „Weihnachtsbaum“ geadelt wird und festlich geschmückt zu Hause steht? O Tannenbaum - es gibt viele Geschichten über ihn zu erzählen.


Am 18.12.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Rettung für den bedrohten Ackerboden
Schlecht steht es um unseren Ackerboden: auf Fertilität getrimmt, ausgelaugt und von Erosion bedroht. Hoher Ertrag scheint wichtiger als Nachhaltigkeit. Dabei ist fruchtbarer Humusboden eine unserer wichtigsten Ressourcen. Ohne ihn können wir keine Nahrungsmittel produzieren. Das natürliche und empfindliche Gleichgewicht zwischen Boden, Kleinstlebewesen und Atmosphäre ist gestört. Experten sprechen bereits von Steppenlandschaften. Und nach der Steppe kommt die Wüste. Sandstürme sind in Europa zwar noch eine Seltenheit, es gibt sie aber bereits. Haben wir auf unseren Äckern also bald Zustände wie in der Sahara? Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug machen sich auf die Suche nach Lösungswegen, wie man die fruchtbare Ackerkrume schützen und verbessern kann. Dabei stoßen sie auf verblüffend einfache Methoden.
(Wdh. heute 17.05-17.35 Uhr)


Am 18.12.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die mit den Tieren Leben (2/5) - Ein Mann unter Wölfen
Zoltán Horkai lebt im ungarischen Gödöllö und ist das Oberhaupt einer ungewöhnlichen Familie. Seine "Kinder" sind schelmisch und turbulent, streitlustig und eifersüchtig, aber auch liebevoll und kompromissbereit. Und manchmal brechen ihre wilden Instinkte durch - denn Zoltáns Schützlinge sind Wölfe. Die Tiere sind seine Leidenschaft. Schon im Alter von sechs Jahren träumte Zoltán von einem Leben unter Wölfen. 20 Jahre später wurde der Traum wahr: Er nahm Wolfie auf, seinen ersten Wolf. Heute lebt Zoltán mit einem Rudel von 30 Wölfen zusammen, und mit jedem Jahr wächst die Familie. Im Laufe der Zeit hat Zoltán tiefes Vertrauen und Respekt zwischen sich und den Tieren aufgebaut. Das ermöglicht es ihm, seine Wölfe für Kino- und Fernsehproduktionen zu trainieren und regelrechte Filmstars aus ihnen zu machen.


Am 18.12.14 16:55 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln.


Am 19.12.14 02:05 - 02:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ross Kemp - Kampf um den Amazonas (2/2)
In der zweiten Folge beschäftigt sich Ross Kemp mit zwei weiteren Entwicklungen, die das Gebiet rund um den Amazonas schädigen. Zunächst zeigt er, wie die ansteigende Nachfrage nach Kokain die Waldgebiete dezimiert. Die Drogenkartelle scheren sich weder um Umweltschutz noch um Menschenleben. Außerdem hat der ansteigende Goldpreis weltweit zu einer fiebrigen Suche nach dem Edelmetall geführt. Menschen, deren Lage hoffnungslos ist, besorgen sich die nötigen Werkzeuge und Chemikalien, um nach Gold zu schürfen. Nicht nur, dass die eingesetzten Mittel horrende Schäden anrichten, auch zwischen den Goldsuchern herrscht ein rücksichtsloser Kampf um die Schätze, die unter dem Urwald lauern.


Am 19.12.14 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. In großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 19.12.14 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. In großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 19.12.14 06:35 - 07:00 Uhr auf 
arte: Dem Klima auf der Spur
Alle reden vom drohenden Klimawandel, von steigenden Temperaturen und unabsehbaren Herausforderungen für die Menschheit. Doch wo entsteht das Klima der Erde? Und gibt es Gebiete, wo es schon heute sichtbar zu kippen droht? Gemeinsam mit der international bekannten niederländischen Klimajournalistin Bernice Notenboom sind die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug dem Klima auf der Spur. Die Wahl-Kanadierin Bernice Notenboom hat schon den Himalaya bestiegen, die Arktis auf Skiern durchquert und ist dem Lauf des Nigers in einem Paddelboot gefolgt - immer auf der Suche nach den Klima-Brennpunkten der Erde. Auf dem grönländischen Eisschild, dem Kühlschrank des Weltklimas, war sie überrascht davon, wie rasant dort das Eis schon schmilzt. Und im Amazonas-Gebiet besuchte sie ein Langzeitexperiment: Dort lassen Forscher ein Stück Regenwald kontrolliert austrocknen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Zuerst sterben die Baumriesen. Sie reißen große Lücken ins Blätterdach und beschleunigen so den Wasserverlust - der einstige Regenwald wird zum Trockengebiet. Auf den einst schneeweißen Gletschern des Himalayas filmte Notenboom braunen Ruß, der sich hier abgelagert hat und die Umgebung aufheizt: Dunkle Stellen im Schnee nehmen mehr Wärme auf, der Schnee schmilzt schneller.


Am 19.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Der Wolfspakt - Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einst einem Nomadenvolk am Ural geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Doch dann kam alles anders. In der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", aufgetaucht. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 19.12.14 13:15 - 13:25 Uhr auf 
3sat: Unter den Schwingen des Adlers
Nach dem großen Flächenbrand im oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen im Jahr 2003 erwachte schnell wieder neues Leben. So kreisen zum Beispiel die Steinadler wieder über Oberösterreich. Die Dokumentation "Unter den Schwingen des Adlers" stellt den Nationalpark Kalkalpen vor und porträtiert Menschen, die es dort hinzieht: eine Kräuterspezialistin, die jede medizinische und kulinarische Wirkung der unscheinbarsten Pflanzen kennt, einen Schnapsbrenner, einen Pilzforscher sowie Wanderreiter, die die Herbsttage zur mehrtätigen Erkundungstour hoch zu Ross nutzen.


Am 19.12.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Neuseeland
In dieser Folge lernen Sie die Nationalparks und Schutzgebiete des isolierten Inselstaates Neuseelands kennen. Auf der Nordinsel befindet sich der Großteil der Bevölkerung, während die Südinsel eine natürliche Schatztruhe darstellt, die von Naturliebhabern beschützt wird. Seelöwen beginnen mit einer Rekolonisierung an der Küste. Der seltene Gelbaugenpinguin kann in Ruhe fischen. Und eine Vielzahl gefährdeter Vogelarten wird umgesiedelt.


Am 19.12.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Jaguare - Projekt Freiheit
Der brasilianische Jaguar-Experte Leandro Silviera leitet den "Jaguar Conservation Fund" seit über 25 Jahren. Nachdem man das Muttertier erschossen hatte, überließ man dem Experten drei Jaguar-Junge. Silviera zog die drei Jaguare auf. Dabei filmte er die Entwicklung der Tiere. Als sie lernten, mit der Wildnis in der freien Natur umzugehen, ließ der Experte die drei Jaguare frei. Doch wie werden die Tiere zurechtkommen - vor allem nach der engen Beziehung zu ihrer menschlichen Pflegefamilie? Wird Silviera die Farmer aufhalten können, die Jagd auf die Jaguare machen?


Am 19.12.14 19:05 - 20:00 Uhr auf 
n-tv: Into the Wild - Die wahre Geschichte
Vor 20 Jahren kehrte Christopher McCandless der Gesellschaft den Rücken zu, um ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Er ließ Familie, Freunde und eine vielversprechende Zukunft zurück und ging in die Wildnis Alaskas. Doch jeder Fehler kann hier tödlich sein. Jetzt macht sich ein Team mit Hilfe seines Tagesbuchs auf seine Spuren. Die Dokumentation zeigt den Weg, den Christopher McCandless ging und der ihn am Ende das Leben kostete.


Am 19.12.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
Eurosport: Timbersports - WM in Innsbruck
Mannschaftswettbewerb.


Am 19.12.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Der Vorkoster - Wildfleisch auf dem Prüfstand
Jetzt zur Weihnachtszeit kommt wieder häufiger Wildbret auf den Teller. Ob saftiges Wildschweingulasch oder festlicher Rehrücken - kaum ein Produkt verbinden die Deutschen so sehr mit Ursprünglichkeit, Tradition und Heimat. Aber was zählt überhaupt zu Wild? Woran erkennt man gute Fleischqualität und wo kann man gutes Wildbret kaufen? Diese Fragen beantwortet der Vorkoster Björn Freitag. Er findet heraus, ob unser Wildfleisch wirklich aus heimischen Wäldern stammt oder Importware ist. Björn Freitags Festtagsrezept: Der Spitzenkoch bereitet Rehrücken mit Pfefferkirschen und Spitzkohl zu.
(Wdh. morgen 15.50-16.35 Uhr)


Am 20.12.14 10:30 - 11:15 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (2/6) - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant.
Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 20.12.14 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (4/6) - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua, ein kleiner Ameisenbär, und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.


Am 20.12.14 14:35 - 15:20 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.25 Uhr)


Am 20.12.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise, dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen unter dem Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr auf 3sat)


Am 20.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wlde Pyrenäen (1/3) - Bären, Hirsche und seltene Geier
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen - ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. In der ersten Folge ist zu sehen, wie der Herbst in die Pyrenäen einzieht und mit der Laubverfärbung die Berge in einem ganz besonderen Farbenzauber erstrahlen lässt. Im Herbst scheint in den Pyrenäen der Himmel zum Greifen nah. Die Luft ist klar, die Aussicht vom Pic du Midi in Frankreich reicht weit über den Hauptkamm des Gebirges bis nach Spanien hinein. Ein Gipfel ist schöner als der andere. Rothirsche buhlen um Hirschkühe, und Bären durchstreifen die farbenprächtigen Täler nach Nahrung, bevor sie sich zur Winterruhe in eine Höhle zurückziehen.


Am 20.12.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Wilde Pyrenäen (2/3) - Hungrige Wölfe und brütende Greifvögel
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen - ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Die Tiere, die keinen Winterschlaf machen, kämpfen ums Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen auf der Suche nach Beute weite Wanderungen. Auch für die Bartgeier sind die Aussichten trübe: Die Tierkadaver und insbesondere deren Knochen, von denen sich die Aasfresser hauptsächlich ernähren, liegen unter den Schneemassen begraben.


Am 21.12.14 06:15 - 06:45 Uhr auf 
3sat: Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner
Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Vor einigen Jahrzehnten dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr. Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen.


Am 21.12.14 06:50 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Weihnachten in Yellowstone
Im Yellowstone National Park liegen heile Weihnachtswelt und harsche Natur eng beieinander. Während die Klukas-Kinder Brennan und Meteja basteln und sich auf den Besuch der Großeltern und das Fest freuen, kämpfen ein paar Kilometer weiter Tiere ums Überleben. Natur pur mit spektakulären Bildern von Wölfen, Bisons, Hirschen und Kojoten vor imposanter Szenerie.


Am 21.12.14 10:20 - 11:05 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter den vielen Klischees, die es von ihm gibt? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite, röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Die hochwachsende Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat, gewährt nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung. Die Großvatertanne ist ein beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald. Sie ist bereits über 230 Jahre alt und überragt mit einer Höhe von 45 Metern fast alle Baumwipfel in der Umgebung. Aktuell ist sie mit ihren 36 Festmetern Holzvolumen die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs, sie ist die "Königin des Schwarzwalds". Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher. Sie wandern vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und den Schweizer Alpen ein. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Wildkatzenarten nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück. Dem Naturfilmer Klaus Weißmann ist es mit außergewöhnlichen Aufnahmen gelungen, Auerhähne bei der Balz zu porträtieren. Die extrem scheuen Vögel leben versteckt im lichten Altholz und sind bundesweit in ihren letzten Rückzugsräumen vom Aussterben bedroht. Seltenheitswert hat auch das beeindruckende Naturschauspiel zweier Streithähne. Mit neuesten HD-Kameras, Filmflügen, Zeitlupen und Zeitraffern zeigen Klaus Weißmann und Rolf Sziringer die wunderbare Naturwelt des Schwarzwaldes abseits von "Kuckucksuhr und Schwarzwälder Kirschtorte". Und mehr noch, der Film zeigt, wie wichtig die Wildnis ist, wenn die Schönheit des Schwarzwaldes auf Dauer erhalten bleiben soll.


Am 21.12.14 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Brasiliens Küsten (1/5) - Amazonien
Über eine Länge von etwa 8.000 Kilometern erstrecken sich die Küsten Brasiliens. Die fünfteilige Dokumentationsreihe gibt Einblick in die unglaubliche Vielfalt und die Reichtümer, die sowohl die Natur und die Landschaft als auch die Wirtschaft und die Kultur der brasilianischen Küstenregionen zu bieten haben. Die Entdeckungsreise zu Lande, zu Wasser und in der Luft verspricht außerdem interessante Begegnungen mit den Menschen, die den Zuschauer an ihrem Alltag teilhaben lassen. In der aktuellen Folge führt die Reise von der Amazonasmündung im Norden Brasiliens über die Millionenmetropole Belém bis in die Bucht von São Marcos. In Curiaú, im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens, halten die Einwohner des Quilombo - so bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Kolonialherrschaft die Niederlassung geflohener afrikanischer Sklaven - das Andenken an ihre Vorfahren in ihrer Musik lebendig. Auf der Insel Marajó widmet sich Ana auf ihrer Fazenda der Zucht von Wasserbüffeln. In der nordbrasilianischen Großstadt Belém findet die Prozession "Círio de Nossa Senhora de Nazaré" statt. Mit etwa zwei Millionen Teilnehmern ist es eine der größten katholischen Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria und bedeutet den Einwohnern der Region mehr als das Weihnachtsfest. In den Palmenhainen des Bundesstaats Maranhão kämpfen die Frauen, die von der Verarbeitung der Babassu-Nuss leben, für ihre Rechte und ihre Existenzgrundlage.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 15.55 Uhr)


Am 21.12.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das japanische Teehaus
Eine Familie aus Washington wünscht sich für ihren Zen-Garten ein japanisches Teehaus. Die Baumhaus-Profis zimmern das Bauwerk auf über sechs Metern Höhe in eine alte Zeder. Einer Pagode nachempfunden, entwirft Profi-Handwerker Pete Nelson ein schlichtes Refugium mit klassischen Papierschiebetüren, traditionellen Tatami-Matten und einem grandiosen Blick auf die Koi-Teiche im Garten. So lässt es sich leben!


Am 21.12.14 14:00 - 14:45 Uhr auf 
EinsPlus: Kanadas wilder Osten - Nova Scotia
Die Halbinsel Nova Scotia bietet eine atemberaubende Landschaft, vor allem im Indian Summer, wenn sich das Laub der Bäume in einer Farbpalette von Feuerrot über Orange bis Gold färbt. In der Gegend von Nova Scotia trifft man - wie in Schottland - auch auf liebenswürdige Eigenbrötler und Querköpfe. In Port Medway steht ein alter Schulbus am Strand, die Räder tief im Sand versunken. Er gehört Elenor Roberts, 75 Jahre alt. Sie vermietet das Vehikel an Naturfreunde als "rustikale" Unterkunft.


Am 21.12.14 15:25 - 15:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Fichte


Am 21.12.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Nr. 21 - ein Wolf wie kein anderer
Ganz im Gegensatz zu ihrem Ruf als Bösewichte, die Menschen angreifen, sind Wölfe ziemlich scheue Gesellen. Und deshalb gibt es nur wenige Plätze auf der Welt, an denen man wild lebende Wölfe beobachten kann; einer davon ist der Yellowstone Nationalpark. Einstmals gnadenlos verfolgt, sind die Wölfe hier beinahe zu Publikumslieblingen geworden, weil sogenannte "Wolfwatcher" sie manchmal sogar beobachten können - mit extrem starken Fernrohren versteht sich. Einer der Yellowstone-Wölfe aber hat es den Wolf-Beobachtern besonders angetan: Tagelang warten sie mit den Fernrohren an Aussichtsstellen, um ihren Lieblingswolf zu entdecken.


Am 21.12.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
EinsPlus: Kanadas wilde Insel - Vancouver Island
Aus der Luft nichts als grün: Küstenregenwald - Douglasien, Zedern, Fichten. Über 450 Kilometer lang ist Vancouver Island, die größte Insel an der Westküste von Kanada. Ein Paradies für Schwarzbären, Pumas, Wölfe und das Vancouver-Murmeltier. Diese Landschaft hat "Sounds"-Fjorde: den "Barklay Sound", den "Clayquot Sound" und den "Pacific Rim". Wassertaxis, Flugboote, Indianerkanus, eine schwimmende Poststation und abenteuerlustige Walforscher - auf Vancouver Island spielt das ganze Leben am und auf dem Wasser.


Am 21.12.14 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Der Weg zum großen Geld
Vier Wochen lang haben Holzfäller Sean und sein Team bei minus 40 Grad Schwerstarbeit geleistet. Doch am Ende stehen die Männer in Sibirien mit leeren Händen da. Denn der Auftraggeber ist pleite und kann die Forstarbeiter nicht bezahlen. Die Crew ist total frustriert. Doch eine Chance bleibt dem Team noch. Der „Oberst“ hat den Holzfällern als Entschädigung ein Waldstück angeboten. Dieses dürfen sie komplett abernten und den Ertrag für sich behalten. Lassen sich die rauen Burschen auf den Deal ein oder kehren sie Russland enttäuscht den Rücken?


Am 22.12.14 02:45 - 03:15 Uhr auf 
hr: Wilderern auf der Spur - Ein Hund für Afrika
Shaya ist jung und ganz schön vorwitzig - da hat Hundetrainerin Perdita Lübbe noch viel zu tun bis zum Abflug nach Afrika. Eigentlich wollte der Leiter der hessischen Polizeihundestaffel Gerold Günther den belgischen Schäferhund als Bombenspürhund ausbilden, aber in Hessen war keine Stelle frei. So kamen die beiden Hundefreunde auf die Idee, Shaya ehrenamtlich für einen Job im Krüger-Nationalpark fit zu machen. Vor seinem Einsatz in Afrika trainieren sie den Malinois-Rüden Shaya drei Monate lang im Rhein-Main-Gebiet. In einem einzigartigen Projekt lernt er das Finden von Nashornhorn, Elfenbein, Waffen und Munition. Dann kommt der große Tag, zusammen fliegen sie nach Südafrika, wo Ranger Craig Spencer auf sie wartet. Mit ihm soll Shaya in der Anti-Wilderer-Einheit arbeiten. Werden die beiden sich verstehen? Wird Shaya sich in dem fremden Land mit den vielen fremden Tieren und Gerüchen zurechtfinden? Zu hoffen wäre es, denn jedes Jahr werden in Afrika mehr als 600 Nashörner gewildert, Tendenz steigend. Das Horn ist wertvoller als Gold, gilt in Asien als homöopathisches Allheilmittel. Obwohl es Nashörner seit 50 Millionen Jahren gibt, könnten sie von Wilderern in den nächsten zehn Jahren ausgerottet werden. Shaya soll den Wilderern auf die Spur kommen und mithelfen, ihnen das Handwerk zu legen.


Am 22.12.14 07:35 - 08:20 Uhr auf 
SWR: Winterreise in den Bregenzer Wald
Tief verschwiegene Wälder, traumhafte Almen, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und natürlich die legendäre Käsestraße. All dies erwartet die Gäste und Besucher inmitten der Natur des Bregenzer Waldes. Gerade im Winter entfaltet die Landschaft ihren besonderen Reiz und tausende Wintersportler aus Süddeutschland fahren nach Damüls, nach Bizau oder Schwarzenberg. Annette Krause zeigt den Zuschauern den traumhaften Blick vom Bödele auf den Bodensee, nimmt sie mit auf den Bregenzer Hausberg, den Pfänder und stellt das Schneeschuhwandern vor, das gerade in den letzten Jahren regelrecht in Mode gekommen ist.


Am 22.12.14 08:10 - 09:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bei den Matis in Brasilien
Bruce Parry reist in den Regenwald, um bei den Matis - einem Stamm, der einst beinahe von westlichen Krankheiten vernichtet wurde - zu leben. Die Matis sind fest entschlossen, ihre Kultur zu bewahren, und so zeigen sie Bruce einige unerträglich schmerzhafte Rituale und bringen ihm bei, wie man ein guter Jäger wird.


Am 22.12.14 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (1/5) - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Diese Kämpfe haben übrigens häufig ganz unerwartete Sieger. Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Ansturm auf Gold - infolge der Finanzkrise - angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus.


Am 22.12.14 09:00 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Indien - Land der Leoparden
Je mehr die menschliche Bevölkerung wächst, desto häufiger kommt es in Indien zu Angriffen der Leoparden. Rom Whitaker trifft im Rahmen seiner Dokumentation Menschen mit verschiedensten Hintergründen: Einen Enthusiasten, in dessen unmittelbarer Nähe Leoparden Entspannung finden. Einen selbsternannten Leoparden-Mörder, der Rache für ein getötetes und aufgefressenes Kind sucht. Und einen Wissenschaftler, der einen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Mensch und Tier sucht.


Am 22.12.14 09:40 - 10:25 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (2/5) - Der Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguazú haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Auch im Pantanal, dem rund 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte seines Farmlandes überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren die Jaguare mit der Kamera. Circa 40 Exemplare konnte er schon ausmachen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.


Am 22.12.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der "Toskana Deutschlands" eingerichtet. Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später seine Jungen aufzieht. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch "Keschde" genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.


Am 22.12.14 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (3/5) - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern und Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand. Doch was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier? Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna in den ecuadorianischen Hochanden auf Spurensuche. Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nach nachhaltigen Lösungen zum Schutz der letzten verbliebenen, auf wenige Tausend Exemplare geschätzten ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie.


Am 22.12.14 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Land der blühenden Kirschbäume
Wenn man die Blüten der Kirschbäume als Wegweiser nutzt, folgt man einer blühenden Route quer durch Japan von Kyushu nach Hokkaido. Entlang des Weges gibt es über 250 verschiedene Arten von Kirschbäumen zu entdecken, dem Baum, der die Seele des japanischen Volkes symbolisiert. Japan spiegelt wie kaum ein anderes Land die Spanne von Tradition zu moderner Welt: Eine Reise zwischen blühenden Bäumen und visionären Robotern.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)


Am 22.12.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (1/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. In der Vergangenheit wurden in Amerika mehr als eine Million Wölfe von Menschen erschossen, vergiftet oder gefangen genommen. Die Dokumentation begleitet ein Wolfsrudel bei ihrer Rückkehr in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Es ist das erste Wolfsrudel seit 70 Jahren, das in den amerikanischen Nordwesten zurückkehrt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 23.12.14 00:55 - 01:40 Uhr auf 
arte: Orinoko - Der Fluss der Abenteuer
Die Orinoko-Mündung in Venezuela zählt mit einer Fläche von über 24.000 Quadratkilometern zu den breitesten Flussdeltas der Erde. Sie bildet gleichzeitig das Tor zum südamerikanischen Kontinent. Einst betraten hier Christoph Kolumbus und seine Nachfolger die Neue Welt, um nach Eldorado zu suchen, dem mythischen Goldland, das dem Königreich Spanien die Weltherrschaft sichern und den Eroberern ein Vermögen bescheren sollte. Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. An den Flussufern wohnen die Nachfahren jener Ureinwohner, welche die grausamen Massaker der Spanier überlebten. In Ciudad Bolívar, einer der ältesten Städte des Kontinents, liegt der Ursprung der Legende um den Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar. Sie gilt als Gründungsmythos der lateinamerikanischen Identität. An der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien beginnt das Amazonasbecken. Wenn in der Trockenzeit das Wasser zurückgeht, werden hier die Felszeichnungen der Arawak sichtbar, letzte Spuren einer alten Kultur, welche die europäischen Siedler völlig auslöschten. Eines jedoch konnte der Regenwald bewahren: An den Quellen des Orinoko, die praktisch unzugänglich in der Sierra Parima liegen, leben geheimnisvolle indigene Völker, die jeden Kontakt mit der westlichen Zivilisation verweigern.


Am 23.12.14 01:25 - 03:20 Uhr auf 
ARD: Mission
Roland Joffés elegisches Geschichtsdrama thematisiert das historisch verbürgte Massaker an den Guaraní-Indios, die 1756 in der Schlacht von Caibale massakriert wurden. Kameramann Chris Menges findet für die zwischen Spiritualität und historischer Tragödie wechselnde Geschichte imposante Landschafts- und Naturimpressionen von geradezu hyperrealer Intensität und wurde für seine Leistung 1987 mit einem Oscar ausgezeichnet. Ennio Morricones leitmotivische Filmmusik ergänzt die eindrucksvollen Bilder kongenial. Auch die Hauptrollen des Historienepos sind mit Jeremy Irons als Jesuitenpater und Robert De Niro als ehemaligem Sklavenhändler hochkarätig besetzt. Das Drehbuch basiert auf dem Theaterstück "Das heilige Experiment" (1943) von Fritz Hochwälder. Die Dreharbeiten fanden in Kolumbien am Río Magdalena und in Cartagena sowie in Argentinien an den Iguazú-Wasserfällen statt. Auf den Filmfestspielen in Cannes 1986 wurde "Mission" mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet.


Am 23.12.14 07:30 - 08:30 Uhr auf 
arte: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Die Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.


Am 23.12.14 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (4/5) - Der Ameisenbär
Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor Millionen Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offenbar eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, das größte saisonale Binnenland-Feuchtgebiet der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine neben Greifvögeln einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.


Am 23.12.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien mit Michael Palin - Durch den Amazonas
Der Monty-Python-Darsteller Michael Palin bereist Brasilien zum ersten Mal im Leben. Seine Reise führt ihn vom Amazonas, über die Metropole Rio de Janeiro, durch das ganze Land. Palin trifft Menschen und besichtigt Orte, die die Nation geprägt haben. Michael Palin reist auf mehreren Flüssen durch das Herz von Amazonien. Er trifft den Stamm der Yanomami und spricht mit ihren Stammesführern über die Bedrohungen, dem ihr traditionelles Leben gegenübersteht. Michael Palin besucht auch das Teatro Amazonas, ein großartiges Opernhaus in Manaus. In Belem verkostet er exotisches Essen. Nachdem Michael Palin den Stamm der Wauja trifft, endet seine Reise in der Hauptstadt Brasilia, wo er den Rockstar und Aktivisten Dinho Ouro Preto trifft.


Am 23.12.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Zauberwelt Venezuela
Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren, wie etwa der Chivíto, eine Kolibriart. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden, den Llanos-Sümpfen. Dieses Vogelparadies inmitten eines Meers aus Wasserhyazinthen ist der Lebensraum des Chiguire, des Wasserschweins, des Roten Brüllaffen, des Brillenkaimans und der Anaconda, der größten Schlange Südamerikas. Die sumpfigen Ebenen, Llanos, sind nicht menschenleer. Rinderhirten, Llaneros, und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften. Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt, ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge, die Tepuis, emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit. Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf, wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge, oder der Quebrada de Jaspe, einer Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.


Am 23.12.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Peru
Peru verfügt über drei unterschiedliche Klimazonen: Küstenregion, Anden und Regenwald. Zahlreiche Quellflüsse des Amazonas entspringen hier. Der Fluss gehört zu den artenreichsten Gewässern der Welt, denn 70 Prozent aller Spezies sind im Amazonas vertreten. Dadurch zählt Peru im Hinblick auf die Artenvielfalt zu den wichtigsten Naturschutzregionen der Erde. Die Dokumentation zeigt, wie Tiermediziner die Gesundheit der Humboldt-Pinguine kontrollieren und sich Biologen für den Erhalt lokaler Spezies, wie etwa den Brillenbären, einsetzen.


Am 23.12.14 16:40 - 17:25 Uhr auf 
arte: Europas hoher Norden - Mittelfinnland und Karelien
Über Hunderte von Kilometern erstrecken sich dunkle Kiefernwälder durch die Wildnis Mittelfinnlands, unterbrochen durch unzählige Seen. Der Saimasee ist der größte See Finnlands und der viertgrößte Europas. Hier wird noch Flößerei betrieben, was es in Europa sonst kaum mehr gibt. Ein Schlepper zieht Baumstämme, in Bündeln über mehrere hundert Meter zusammengeschnürt, langsam durchs Wasser. Taisto ist seit fast 30 Jahren Flößer und jetzt mit 200.000 Baumstämmen unterwegs durch seichte Gewässer und starke Strömungen. Entlang der Grenze zu Russland erstreckt sich der Ruunaa-Naturschutzpark. Mitten in der Einsamkeit liegt ein ganz besonderes Dorf, eine Filmattrappe. Zu finnischem Tango wird ein Schauspiel von Markku Pölönen geprobt, einem der bekanntesten Film- und Fernsehregisseure Finnlands. Nur zwei Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt das Wildcamp Arolantila. Die Seppänens veranstalten hier "Safaris". Gäste können Braunbären aus nächster Nähe beobachten.


Am 23.12.14 22:15 - 23:00 Uhr auf 
ZDF: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Wir begleiten Ranger, Forscher und Abenteurer bei ihrem unglaublichen Alltag, der Besuchern sonst verborgen bleibt - am Puls dessen, was "ihren Park" antreibt, im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Es ist eine Reise in eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde zwischen Tiefschnee, Indianersommer und Winterlicht.


Am 24.12.14 02:30 - 03:45 Uhr auf 
EinsFestival: Der verzauberte Wald
Tierfilm von 1958. Ein kleiner Waschbär wird von kindlichem Entdeckerdrang gepackt und beginnt, den riesigen Wald, in dem er mit seiner Familie lebt, auf eigene Faust zu erkunden. Dabei trifft er auf eine geheimnisvolle Eule, die ihm vom magischen Duft der Mohnblumen erzählt. Fortan kennt er nur noch ein Ziel: Er muss eine Mohnblume finden und an ihr schnuppern. Als er auf einer großen Wiese nicht fündig wird, wandert er immer tiefer in den Wald hinein. Dabei macht er eine Reihe wunderlicher Entdeckungen und lernt die vielfältigen Bewohner des Waldes und deren zum Teil eigentümlichen Verhaltensweisen kennen.
(Wdh. heute 8.45-10.00 Uhr)


Am 24.12.14 07:00 - 08:45 Uhr auf 
EinsFestival: Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall
Die wissenschaftlichen Arbeiten der Affenforscherin Jane Goodal zählen zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts. Aber seit fast 20 Jahren widmet sie ihr Leben auch der Rettung unseres bedrohten Planeten. Die Dokumentation "Jane's Journey" gewährt Einblicke in ihr Leben. Seit 1986 reist sie jedes Jahr mehr als 300 Tage um die Welt, initiiert und begleitet Hilfsprojekte, seit 2002 in der Rolle einer UN-Friedensbotschafterin. Der Film zeigt ihre Erfolge, Freuden, Hoffnungen und Lieben, aber auch ihre Rückschläge und Sorgen. Prominente Zeitgenossen wie Angelina Jolie und Pierce Brosnan erzählen von ihren Begegnungen mit Jane Goodall.


Am 24.12.14 07:35 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition Alaska (1/2)
Kann man den Einfluss des Klimawandels in der Arktis nachweisen? Drei Wissenschaftsteams begeben sich auf eine waghalsige Expedition nach Alaska um die Auswirkungen der Erderwärmung wissenschaftlich zu belegen. Ob mit dem Kajak zwischen meterhohen Eisblöcken oder im tiefen Inneren der Gletscherspalten - ihre Mission führt die Wissenschaftler sehr schnell an ihre körperlichen Grenzen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 8.25-9.10 Uhr)


Am 24.12.14 09:00 - 09:30 Uhr auf 
rbb: Die rbb Reporter - O Tannenbaum
Die rbb Reporter gehen dem Werden und Vergehen des Weihnachtsbaumes nach. Wie muss er gehegt und gepflegt werden, bevor er zum „Weihnachtsbaum“ geadelt wird und festlich geschmückt zu Hause steht? O Tannenbaum - es gibt viele Geschichten über ihn zu erzählen.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.10 Uhr)


Am 24.12.14 09:50 - 11:00 Uhr auf 
BR: Paula und die wilden Bären
Nur noch in wenigen Regionen Europas, wie in den Karpaten und der Hohen Tatra, sind Bären in freier Wildbahn zu finden. Vaclav "Vasek" Chaloupek ist in Tschechien ein bekannter Tierfotograf und Tierfilmer. Im Böhmerwald lebt er stets mit einigen tierischen Gefährten zusammen. Als ein befreundeter Förster ihm die Bärenwaisen Lilly und Ben ins Haus bringt, ist sofort klar: Vasek wird sich als "Bären-Ersatz-Mama" um die Bärenzwillinge kümmern und ihnen so eine Zukunftsperspektive ermöglichen. Und die Tierreporterin Paula wird ihn dabei tatkräftig unterstützen. Lilly und Ben wachsen schnell, nach 54 Tagen verlassen sie zum ersten Mal Vaseks Haus, ihre Höhle, und erobern den Böhmerwald. Auf ihren täglichen, stundenlangen Spaziergängen mit Vasek und Paula begegnen sie anderen Tieren. Daraus entstehen spannende, aber auch skurrile Situationen, die die Bäreneltern immer wieder überraschen. Bald stellt sich heraus, dass ein Leben in Freiheit für die Bärenkinder zu gefährlich wäre. Sie sind auf Menschen geprägt und haben vor ihnen keine Scheu mehr oder gar Angst. Doch Vasek und Paula finden die perfekte Lösung.


Am 24.12.14 11:55 - 12:25 Uhr auf 
3sat: Oh Tannenbaum
Für Familie Rasp aus Bayern ist es Tradition, ihren Weihnachtsbaum im nahe gelegenen Wald selbst zu schlagen und mit dem seit vielen Jahren gesammelten Schmuck für den Heiligen Abend herauszuputzen. Das macht die Familie Lohi im hohen Norden Finnlands ganz ähnlich, nur dass sie für den Transport ihres Baums einen Rentierschlitten benutzt. Die Jacobs aus New York kaufen ihren Baum bei einem Straßenhändler und schmücken ihn am Heiligen Abend. Die Bescherung findet aber erst am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages statt.


Am 24.12.14 13:10 - 14:15 Uhr auf 
mdr: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih
Russisches Wald-Märchen. Die Zwillinge Maschenka und Daschenka gehen in den Wald, um Pilze zu suchen. Die Mutter ermahnt sie noch vorher: "Geht nicht zu tief hinein!", doch die Kinder hören nicht auf sie. Wo es außerdem hinter dem Sumpf so schöne Steinpilze geben soll. Die Waldgeister tun ein übriges, um sie in das Reich der bösen Hexe Baba-Jaga zu locken. Die Hexe verwünscht die Zwillinge und verwandelt sie in Rehe. Bruder Kirjuscha wird zu einer Ziege. Die Mutter macht sich auf dem Weg die Kinder zu suchen. Bei dem Versuch ihre verwunschenen Töchter zu befreien, rettet Jewdokija im Wald einem Hirsch mit goldenem Geweih das Leben und erhält zum Dank einen Ring, mit dem sie den Zauber der Hexe bricht. Sprechende Tiere, Kobolde, Pilze, die husten können und eine hässliche Hexe, die ein ergreifendes Lied auf der Bratpfanne vorträgt und Personalprobleme hat - so etwas gibt es nur im russischen Märchenwald. Da leben auch Räuber, deren gefährlichste Waffe der Gesang ist, und natürlich der zaubermächtige Hirsch. Aber daran kann man wohl erst glauben, wenn man es gesehen hat. Hervorragend als Hexe Baba-Jaga: Georgij Milljar.
(Wdh. übermorgen 5.30-6.40 Uhr im Ersten)


Am 24.12.14 13:55 - 15:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Wildfires - Lauffeuer
Spielfilm. Der älteste Nationalpark Amerikas, der Yellowstone National Park, zieht mit seiner atemberaubenden Natur die Touristen in Scharen an. Aber diesmal wird es zu atemberaubend - denn ein riesiger Waldbrand hat die Touristen eingeschlossen. Ihr Leben hängt ab vom Einsatz der unerschrockenen Feuerwehrmänner um den charismatischen Clay Hardy. Kann der Routinier die Katastrophe eindämmen, bevor Menschen zu Schaden kommen? Doch die Flammen schlagen höher als je zuvor.


Am 24.12.14 14:15 - 15:30 Uhr auf 
mdr: Abenteuer im Zauberwald
Russisches Wald-Märchen. Es lebten einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Sie hatten zwei Kinder. Nastjenka, ein überaus schönes und fleißiges Mädchen, war die Tochter des Alten. Doch von ihrer Stiefmutter hörte sie nur Schelte, denn diese liebte nur ihre eigene Tochter Marfuschka. Marfuschka war faul und häßlich. Eines Tages begegnet Nastjenka im Wald dem jungen eitlen Iwan. Iwan prahlt vor allen Leuten. Er benimmt sich auch dem Waldmännchen gegenüber hochmütig. Als er eine Bärenmutter töten will, verwandelt ihn der kleine Geist in einen Bären. Das geschieht vor den Augen Nastjenkas. Traurig und verzweifelt irrt der verzauberte Iwan durch den Wald.
(Wdh. morgen 5.30-6.45 Uhr im Ersten)


Am 24.12.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Smokey Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebend aus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.


Am 24.12.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.


Am 24.12.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Der Winter
Die Dokumentation taucht ein in den tierischen Winter im Südwesten - vom ersten Frost im Spätherbst bis zur Schneeschmelze im Frühjahr. Wie überleben die Tiere im Südwesten den Winter? Welche Strategien haben Luchs, Wolf, Biber & Co entwickelt, um nicht zu erfrieren? Wie erleben junge Wildkatzen den ersten Schnee ihres Lebens? Was macht Mücken frostsicher? Und wieso kommen einige Zugvögel im Winter in den Südwesten, während andere das Weite suchen? Wie geht es den Störchen an Weihnachten im Senegal? Und warum kommen sie immer wieder zurück, obwohl manchmal noch Schnee liegt? Die Zuschauer erleben, wie Wildkatzen auf kurzen Beinen im meterhohen Schnee auf die Jagd gehen; wie Eisvögel ein paar Meter Bach eisfrei halten, damit sie unter Wasser jagen können; wie junge Wildschweine unter dem Schnee nach Eicheln suchen - und wie Biber die kalte Jahreszeit im eiskalten Wasser überleben.


Am 24.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 24.12.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)


Am 24.12.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
(Wdh. morgen 6.45-7.30 Uhr)


Am 24.12.14 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 24.12.14 23:15 - 00:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 25.12.14 07:40 - 09:15 Uhr auf 
EinsPlus: Der letzte Trapper
Dieser dokumentarische Spielfilm begleitet Norman Winther, einen der letzten 'echten' Trapper, durch die Wildnis Kanadas. Geschildert wird ein volles Jahr im Leben des Naturburschen, der mit seiner indianischen Frau namens Nebraska in einer Blockhütte inmitten der endlosen kanadischen Wälder zu Hause ist. Das Paar lebt von der Jagd und vom Pelzhandel, wobei Winther sich nicht als Ausbeuter der Natur betrachtet, sondern als Teil eines ganzheitlichen Öko-Systems.


Am 25.12.14 11:35 - 13:00 Uhr auf 
ServusTV: Der kleine Biber auf großer Reise
In der nordkanadischen Wildnis lebt ein glücklicher Biber-Clan. Eines Tages passiert jedoch das Unfassbare. Der Biberdamm bricht und der Nachwuchs wird fortgespült. Auf sich selbst gestellt nimmt der kleine Biber seine beschwerliche Rückreise auf. Doch auf seinem Weg schließt er ungewöhnliche Freundschaften mit anderen Tieren. Er übersteht sogar den Angriff von Wölfen. Als der kleine Biber den heimischen Damm schließlich erreicht, ist sein Schrecken groß: Der Damm brennt. Mit Hilfe modernster Kameratechnik rückt der französische Regisseur Philippe Calderon dem nordkanadischen Biber-Clan auf den Pelz und erzählt dabei, die spannende, zugleich aber auch lehrreiche Geschichte des kleinen Bibers.


Am 25.12.14 15:35 - 16:20 Uhr auf 
mdr: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die preisgekrönten Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.


Am 25.12.14 16:30 - 17:30 Uhr auf 
ZDF: Abenteuer Alaska
"Abenteuer Alaska" lässt die Zuschauer eintauchen in die faszinierende Welt des nördlichsten US-Bundesstaates. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Mount McKinley, mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Und der hohe Norden ist geprägt von den Gebirgsketten der Brooks Range und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen und mögliche Auswirkungen für das Weltklima zu erforschen. Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch - seitdem kehrt er immer wieder zurück. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. So unterschiedlich die Motive der deutschen Wissenschaftler und Glücksjäger auch sind - sie alle haben ihr Herz an Alaska verloren. An jene Landmasse, die fünf Mal so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland - und dabei nur so viele Einwohner hat wie Frankfurt am Main. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzly-Bären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere. An den Küsten sind Walrosse, Buckelwale, Orcas, Seeotter und Seelöwen zuhause. Nicht nur sie nutzen den ungeheuer großen Fischreichtum der Gewässer. In der Beringsee sind die größten Fischfangflotten der Welt unterwegs
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.15 Uhr)


Am 25.12.14 17:40 - 18:25 Uhr auf 
arte: Europas hoher Norden: Mittelschweden - Land der Elche
Schweden, ganz oben an der Grenze zu Norwegen, 150 Kilometer nördlich des Polarkreises: Hier lebt Heidi Andersson in einem Dorf mit Namen Ensamheten - Einsamkeit. Das ist ziemlich treffend. Darum halten auch alle zusammen, arbeiten mit Holz und in der Landwirtschaft und betreiben den gleichen Sport - Armdrücken. Heidi ist achtfache Weltmeisterin in dieser ungewöhnlichen Sportart für Frauen und genießt ihr Leben in "Einsamkeit". Die Ostseeküste im südlichen Lappland: Hier gibt es die Heringsdelikatesse Surströmming, den "sauren Strömling". Und wie so oft bei Spezialitäten scheiden sich die Geister - Geruch und Geschmack sind jedenfalls einzigartig. Dann führt die Reise in die Wälder und Sümpfe Schwedens. Auf das ganze Land verteilt leben darin etwa 400.000 Elche. Man bekommt sie aber kaum zu Gesicht. Es sei denn, man besucht Sune Häggmark. Er kümmert sich um verwaiste und kranke Tiere. Durch die Touristen ist das für ihn zum Geschäft geworden. Ein weiterer Elchfreund ist Lars Mortimer. Er ist der Schöpfer des melancholischen und oft deprimierten tierischen Comic-Helden "Hälge". Nach einem Besuch der Pilgerstätte für Schwedenfans aus aller Welt - des Hauses des wohl populärsten schwedischen Malers Carl Larsson - endet die Schwedenreise bei Peter Mosten. Er produziert Birkenchampagner.


Am 25.12.14 18:15 - 19:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat - und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt. Die Großvatertanne, ein beeindruckender Baumriese steht im Nordschwarzwald, überragt im Alter von 230 Jahren und einer Höhe von 45 Metern Höhe fast alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs - sie ist die Königin des Schwarzwalds. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück.


Am 25.12.14 22:05 - 23:05 Uhr auf 
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 23.05-0.00 Uhr)


Am 26.12.14 10:30 - 12:00 Uhr auf 
ARD: Der Fuchs und das Mädchen
"Der Fuchs und das Mädchen" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine wilde, ungebändigte Natur, wie sie auch in Europa noch zu finden ist. Großartig fotografiert vom Kamerateam Eric Dumage und Gérard Simon, versagt sich die Produktion gleichzeitig die üblichen Verniedlichungen und Klischees, die sich sonst in Familienfilmen mit Tieren finden. Die Handlung konzentriert sich völlig auf Mädchen und Fuchs, Erwachsene und andere Kinder sind nie zu sehen. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt der Film dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt der Regisseur die Magie der wilden Natur ein. In beeindruckenden Bildern von Landschaft und Tier gelingt es dem Film aber auch, Erinnerungen an die eigene Kindheit zu wecken. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt. Nach "Die Reise der Pinguine" wechselte Erfolgsregisseur Luc Jacquet ins Spielfilm-Genre und inszenierte ein einzigartiges, packendes Naturabenteuer,berührend, spannend und wunderschön!


Am 26.12.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Schwarzwaldgeschichten - Wie Leben in den Wald kam
Vor 1.400 Jahren war der Schwarzwald noch ein Schreckenswald, undurchdringlich und unbesiedelt. Dann kamen Missionare und begannen im Auftrag der adeligen Lehnsherren furchtlos den Wald zu roden, denn Gott war mit ihnen und stärker als alle Dämonen. Diesen Pionieren und denen, die ihnen nachfolgten und immer weiter in den Wald vordrangen folgt der Film mit aufwendigen Reenactments und 3D-Animationen. Er erzählt die Geschichten von Menschen, die im Wald ihr Glück oder einfach nur die Möglichkeit zu überleben suchten: Mönche und Vögte, Bergleute aus Tirol, Köhler, Holzfäller, Glasbläser und Bauern. Er erzählt, wie es ihnen gelang, vom und mit dem Wald zu leben, mit den nie einfachen Bedingungen zurechtzukommen und so allmählich den Schwarzwald zu formen, den man heute kennt.


Am 26.12.14 16:30 - 17:30 Uhr auf 
NDR: Waldbewohner
Um seltene Waldbewohner wie Schwarzstörche, Käuze oder Wildkatzen aus nächster Nähe sehen zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man bringt viel Geduld mit, wie die zahlreichen Naturfilmer, die sich für diese Spezialausgabe von "NaturNah" in Norddeutschlands Wäldern auf die Lauer gelegt haben. Oder man macht es wie Moderator Arne-Torben Voigts und holt sich einen Waldexperten an die Seite, der weiß, wo die Tiere sind. Immo Ortlepp aus der Wedemark bei Hannover ist Naturfreund, Berufsjäger, Waldpädagoge und Deutscher Hirschrufmeister. Ihm nimmt Arne-Torben Voigts zu Beginn das Versprechen ab, in die Geheimnisse des Hirschrufs eingeweiht zu werden.Denn mit einem gekonnten Hirschruf kommen Menschen dem König der Wälder ganz nah. Dann machen die beiden Männer sich auf den Weg. Zunächst sind sie in Gesellschaft von Fährtensau Frieda, die Immo Ortlepp schon als Frischling in seine Obhut genommen hat.; dann spazieren sie durch Immo Ortlepps Revier, denn dort weiß er, wo Dachse leben und erklärt den Vormarsch tierischer Einwanderer. Außerdem erwarten den Zuschauer beeindruckende Bilder und Szenen von Schwarzstörchen, Wildkatzen, Sperlingskäuzen, Hirschkäfern und Wildkatzen aus unseren heimischen Wäldern. Sie lernen Menschen kennen, die sich mit großem Engagement einsetzen für die Vielfalt der Arten im norddeutschen Wald. So gewährt diese Spezialausgabe von NaturNah Einblick in Flora und Fauna des heimischen Waldes weit über das hinaus, was Waldspaziergänger erleben können.


Am 26.12.14 20:00 - 21:00 Uhr auf 
Eurosport: Timbersports - WM in Innsbruck
Einzelwettbewerbe.


Am 26.12.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Küste - Vorpommerns Naturwunder
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: die Kreidefelsen von Rügen. Sie ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden. Mit ihrem türkisfarbenen Wasser gleichen sie karibischen Lagunen und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. Im Herbst rasten bis zu 60.000 Kraniche in der Region und Seeadler gehen auf die Jagd. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern. Ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.
Während viele Menschen die Küste kennen, ist die dahinter liegende Auenlandschaft weitgehend unbekannt. Doch Vorpommerns verborgene Wasserwelt aus Flüssen, Niedermooren und Wiesen beherbergt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. In den unzugänglichen Flusstälern Vorpommerns lebt der seltenste Adler Deutschlands: der Schreiadler. Von den Einheimischen wird er auch liebevoll "Pommernadler" genannt. Nur noch 100 Paare gibt es davon in Deutschland, 80 von ihnen kehren aus den Winterquartieren zurück nach Vorpommern. Eine intensive Landwirtschaft und der immer weiter steigende Holzbedarf haben dem Schreiadler weitgehend den Lebensraum genommen. Nun lassen umfangreiche Renaturierungen entlang der Flüsse Peene, Rechnitz, Tollense und Trebel die Niedermoore wieder wachsen und geben auch anderen Tieren eine neue Heimat. Die Natur Vorpommerns ist außergewöhnlich, und das hat einen Grund: viele der einzigartigen Landschaften stehen unter strengem Schutz. Allein der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist mit über 80.000 Hektar neben den beiden Parks am Wattenmeer das größte Schutzgebiet Deutschlands, das vielfältigste Gebiet ist es allemal.


Am 27.12.14 05:05 - 05:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Indien - Land der Leoparden
Je mehr die menschliche Bevölkerung wächst, desto häufiger kommt es in Indien zu Angriffen der Leoparden. Rom Whitaker trifft im Rahmen seiner Dokumentation Menschen mit verschiedensten Hintergründen: Einen Enthusiasten, in dessen unmittelbarer Nähe Leoparden Entspannung finden. Einen selbsternannten Leoparden-Mörder, der Rache für ein getötetes und aufgefressenes Kind sucht. Und einen Wissenschaftler, der einen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Mensch und Tier sucht.


Am 27.12.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo weidet der Wisent?
Anna kann es kaum glauben: In unseren Wäldern leben riesige Tiere - und fast keiner weiß davon. Es handelt sich um wilde Rinder, die Wisente. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch der Welt. Muss man sich jetzt fürchten, in den Wald zugehen? Ganz und gar nicht. Denn die Riesen verstecken sich, sind menschenscheu und fallen eigentlich gar nicht auf. Sie fressen den ganzen Tag und wenn sie nicht fressen, käuen sie wieder - Wiederkäuer eben. Tierreporterin Anna macht sich auf die Suche und wird in der Döbritzer Heide fündig. Hier hat der verstorbene Tierfilmer Heinz Sielmann das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um den Wisenten eine neue Heimat zu schaffen - mit Erfolg. Ranger Peter Nietsche nimmt Anna mit in eine Wisentzucht. Sie darf dabei sein, wenn Kälbchen „gechippt" werden, also mittels Mikrochip unter der Haut einen Namen bekommen. Mit einem Scanner kann man den Chip elektronisch lesen und somit das Kälbchen daran erkennen. Die meisten Tiere haben auch einen Sender mit dem man sie wiederfinden kann. So überwacht Peter die Tiere und weiß, ob es ihnen gut geht. Besonders bewegend wird es für die Tierreporterin, als einige Wisente ausgewildert werden. Sie öffnet ihnen das Tor zur Freiheit, wo sie ungestört vom Menschen leben dürfen - in einem riesigen Gebiet mitten in Deutschland!


Am 27.12.14 11:40 - 12:25 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (4/5) - Der Ameisenbär
Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor Millionen Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offenbar eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, das größte saisonale Binnenland-Feuchtgebiet der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine neben Greifvögeln einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.


Am 27.12.14 12:25 - 13:05 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (1/5) - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Diese Kämpfe haben übrigens häufig ganz unerwartete Sieger. Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Ansturm auf Gold - infolge der Finanzkrise - angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus.


Am 27.12.14 13:05 - 13:50 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (2/5) - Der Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguazú haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Auch im Pantanal, dem rund 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte seines Farmlandes überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren die Jaguare mit der Kamera. Circa 40 Exemplare konnte er schon ausmachen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.


Am 27.12.14 13:10 - 14:00 Uhr auf 
n-tv: Gnadenlose Wildnis - Alaska
Wenn die raue Küste Alaskas aus dem Winterschlaf erwacht, bleiben der heimischen Tierwelt nur wenige Monate Sonnenschein. Vor dem nächsten Winter gibt es viel zu tun. Die Bären erwachen hungrig aus dem Winterschlaf und müssen sich sofort auf Futtersuche machen. Wenn im Norden das Eis schmilzt, ist das das Zeichen für die Karibu-Herden weiterzuziehen. Denn mit der erwachenden Natur kehren auch Millionen Moskitos zurück. Die Dokumentation reist durch die Wildnis.


Am 27.12.14 13:50 - 14:35 Uhr auf 
arte: Big Five Südamerika (3/5) - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern und Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand. Doch was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier? Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna in den ecuadorianischen Hochanden auf Spurensuche. Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nach nachhaltigen Lösungen zum Schutz der letzten verbliebenen, auf wenige Tausend Exemplare geschätzten ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie.


Am 27.12.14 14:35 - 15:20 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.


Am 27.12.14 15:00 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Schwarzwalddörfer im Dschungel
Zé do Rock ist ein in Stuttgart lebender Kabarettist und Schriftsteller mit brasilianischen Wurzeln. Der Film macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach deutschen Abenteurern in Südamerika. Die Entdeckungstour führt in den brasilianischen Regenwald und dort zu zwei Mainzer Urwaldforschern, zu Stuttgartern im Karneval von Salvador do Bahia und einem Bäcker aus Worms in Sao Paulo. Außerdem zu der Schwarzwald-Kolonie Colonia Tovar in Venezuela und zu deutschen Auswanderern die am Fuß eines chilenischen Schneevulkans leben. Die Reise mit Zé do Rock endet in Porto Alegre, dessen Heimatstadt.


Am 27.12.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Sechsteilige Dokumentation mit Besuchen der niederländischen Journalistin Bernice Notenboom an "Tipping Points", den so genannten Kipp-Punkten des Weltklimas. Einblick in die Einflussfaktoren für den Klimawandel, Forschungsprojekte vor Ort sowie Auswirkungen auf das weltweite und lokale Klima. Grönland - Schnelleres Schmelzen des Eises auf der größten Insel der Welt. Beschleunigung des Schmelzprozesses durch Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren sowie durch Lavaasche.


Am 27.12.14 15:45 - 17:20 Uhr auf 
3sat: Die Abenteuer der Familie Robinson in der Wildnis
Spielfilm. Der Bauingenieur Skip Robinson und seine Frau Pat sind schon lange nicht mehr in der lauten Riesenstadt Los Angeles glücklich. Als ihr Hausarzt dringend empfiehlt, ihre Tochter Jenny aus gesundheitlichen Gründen aufs Land zu schicken, kaufen sie sich ein Grundstück in den Rocky Mountains und ziehen mit Jenny und Sohn Toby in die Berge. Nach und nach richtet sich die Familie in der ebenso schönen wie rauen Natur ein. Sie bauen ein großes Blockhaus, gehen auf die Jagd, erkunden die Umgebung und erleben zahlreiche Abenteuer mit wilden Tieren. Den Hintergrund zu dem Spielfilm "Die Abenteuer der Familie Robinson" bilden die hohen Berge und tiefen Wälder der Rocky Mountains mit klaren Seen und zahlreichen wilden Tieren. Hier verwirklicht eine amerikanische Familie das, wovon so mancher Zivilisationsmüde träumt: ein Leben in der freien Natur.


Am 27.12.14 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Sechsteilige Dokumentation mit Besuchen der niederländischen Journalistin Bernice Notenboom an "Tipping Points", den so genannten Kipp-Punkten des Weltklimas. Einblick in die Einflussfaktoren für den Klimawandel, Forschungsprojekte vor Ort sowie Auswirkungen auf das weltweite und lokale Klima. Amazonien - Bedrohung des größten Regenwaldgebiet der Erdem einem wichtigen Speicher für Kohlendioxid, durch Rodung und Trockenheit. Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.


Am 27.12.14 16:05 - 16:50 Uhr auf 
arte: Europas hoher Norden - Mittelfinnland und Karelien
Über Hunderte von Kilometern erstrecken sich dunkle Kiefernwälder durch die Wildnis Mittelfinnlands, unterbrochen durch unzählige Seen. Der Saimasee ist der größte See Finnlands und der viertgrößte Europas. Hier wird noch Flößerei betrieben, was es in Europa sonst kaum mehr gibt. Ein Schlepper zieht Baumstämme, in Bündeln über mehrere hundert Meter zusammengeschnürt, langsam durchs Wasser. Taisto ist seit fast 30 Jahren Flößer und jetzt mit 200.000 Baumstämmen unterwegs durch seichte Gewässer und starke Strömungen. Entlang der Grenze zu Russland erstreckt sich der Ruunaa-Naturschutzpark. Mitten in der Einsamkeit liegt ein ganz besonderes Dorf, eine Filmattrappe. Zu finnischem Tango wird ein Schauspiel von Markku Pölönen geprobt, einem der bekanntesten Film- und Fernsehregisseure Finnlands. Nur zwei Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt das Wildcamp Arolantila. Die Seppänens veranstalten hier "Safaris". Gäste können Braunbären aus nächster Nähe beobachten.


Am 27.12.14 16:05 - 16:35 Uhr auf 
mdr: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich in dieser "Weltreisen"-Ausgabe auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.


Am 27.12.14 16:30 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen - Die Retter der Orang-Utans
Vor einigen Jahren hatte Frank Elstner den Tierschützer Willie Smits in seiner Sendung "Menschen der Woche" kennengelernt und versprochen, einmal selbst nach Indonesien zu kommen, um die Situation der Orang-Utans vor Ort zu erleben. Es sollte eine der spannendsten und emotionalsten Reisen im Leben von Frank Elstner werden: Über drei Wochen begleitet er den Tier- und Naturschützer Willie Smits durch Indonesien, immer auf der Spur der Orang-Utans. Die Route führt von Java über Sulawesi bis nach Borneo, der natürlichen Heimat der Orang Utans. Der deutsche Moderator lernt dabei Menschen kennen, die ihr ganzes Leben dem Schutz der seltenen Menschenaffen widmen, bekommt aber auch Einblicke in die großen Probleme des Landes und die damit verbundenen Schicksale für die Orang-Utans. Und nicht zuletzt begleitet er einen ganz besonderen Orang-Utan auf dem Weg zurück in die Freiheit. "Einer der schönsten Momente meines Lebens", sagt Elstner sichtlich berührt bei 40 Grad im Schatten mitten im Dschungel von Borneo.


Am 27.12.14 20:05 - 22:05 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass man von einem "Superorganismus" spricht. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.


Am 27.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wilde Pyrenäen (3/3) - Bären, Murmeltiere und Bartgeier
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen - ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder.


Am 27.12.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch mit den Jahreszeiten. Ende November, Anfang Dezember wird ein Schwein geschlachtet, das die Familien über den Winter bringt. In den Dörfern verdienen sich so manche Familien ein Zubrot. Und dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Manche Frauen haben sich auf die Herstellung von Baumkuchen spezialisiert. In vielen Teilen Polens und auch im ehemaligen Ostpreußen hat die Herstellung von Baumkuchen eine lange Tradition. Auf der winterlichen Reise in die Rominter Heide begegnet der Filmemacher Förstern und Waldarbeitern, einem Mann, der heute im ehemaligen Bahnhof von Szittkehmen lebt, dem Schweizer Jagdschriftsteller Andreas Gautschi, der hier seinen Lebensmittelpunkt hat, zwei jungen Leuten, die mitten im Wald eine kleine Pension betreiben und ihren Gästen köstliche Spezialitäten der Region servieren. Und er begleitet polnische Grenzschützer, die, seitdem Polen Mitglied der Europäischen Union ist, die europäische Außengrenze bewachen. Sie durchschneidet die Rominter Heide, die Puscza Romincka.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.45 Uhr)


Am 27.12.14 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Der Wolfspakt - Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da haben sie die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzen die größten und schnellsten Skijets und rasen damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 27.12.14 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Winterreise durch Ostpreußen
Ostpreußen - das Land der dunklen Wälder und einsamen Seen unter einem weiten Himmel. Im Winter, der früh kommt und lange dauert, wird das Leben hier noch stiller in den kleinen Städten und Dörfern. Der Winter verzaubert die Landschaft, aber er macht das Leben der Menschen auf dem Land auch härter. Wolfgang Wegner hat die Menschen im heute polnischen Teil Ermlands und Masurens besucht, zugesehen, wie sie im Winter fischen und Eis schneiden für die Kühlkammern und Reet für den Export, den Bauern mit seinem Rückepferd in den Wald begleitet und einen Förster auf der Suche nach Wölfen in seinem Revier. Und weil Ostpreußen immer schon Pferdeland war, ist er auch in Liski gewesen, wo heute wieder die berühmten Trakehner gezüchtet werden. In Elk, dem früheren Lyck, ist er Vertretern der deutschen Minderheit begegnet, die mit einem kleinen Museum die Erinnerung an eine Zeit wachhalten, in der Ostpreußen eine deutsche Provinz war.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 uhr)


Am 28.12.14 01:40 - 02:20 Uhr auf 
N24: Future Earth - Die Welt im Jahr 2025
Wasser ist das kostbarste Gut des blauen Planeten, denn Wasser ist Leben. Doch am Beginn des 21. Jahrhunderts droht uns die oft sorglos verschwendete Ressource auszugehen. Der Klimawandel verschärft die Problematik: Grundwasserspiegel sinken, Regen bleibt aus, Wüsten dehnen sich aus. Gigantische Sandstürme, Feuersbrünste und Insektenplagen sind die Folge. Steht der Menschheit eine gewaltige Dürre bevor? Future Earth nimmt das Szenario in aufrüttelnden Bildern vorweg.


Am 28.12.14 05:35 - 07:05 Uhr auf 
mdr: Der Gletscherfuchs
Mit beeindruckenden seltenen Tier- und Naturaufnahmen erzählt der Film die Geschichte des Fuchspärchens Flep und Leila. Im hohen japanischen Norden, unweit des Ochotskischen Meeres, nimmt Flep die Spur der Füchsin Leila auf, die von einem anderen Fuchs umworben wird. Nachdem Flep im Zweikampf mit dem Rivalen Leila für sich gewonnen hat, errichten die beiden mit dem ersten Tauwetter einen Bau, in dem Leila im Frühling fünf Junge wirft: Sirica ist der stärkste, Lepun der schwächste von ihnen. Weiter sind es der Clown Nupri, der intelligente Rusim und die kleine blinde Chinita. Die über den Zeitraum eines knappen Jahres reichende Geschichte wird aus der Sicht einer alten Eiche erzählt. Durch diesen Erzählstil in Verbindung mit den außergewöhnlichen Naturaufnahmen entstand ein Spielfilm, der dokumentarische Authentizität für eine emotional bewegende Tiergeschichte nutzt.
(Wdh. morgen 12.30-14.00 Uhr)


Am 28.12.14 06:05 - 06:50 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Sri Lanka
Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.


Am 28.12.14 08:00 - 08:45 Uhr auf 
EinsFestival: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär
Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch, den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch während Balu jedes Kind kennt, wissen Biologen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Kein Wunder, wurden die zotteligen Tiere doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Dafür setzten die Filmer auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: In Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Näher kann man den scheuesten Tieren Indiens kaum kommen.
(Wdh. übermorgen 10.20-11.05 Uhr auf arte)


Am 28.12.14 09:50 - 11:20 Uhr auf 
hr: Alfred Brehm - Die Gefühle der Tiere
"Brehms Tierleben" stand lange Zeit in jedem bürgerlichen Haushalt und gehörte zum Grundbestand jeder Bibliothek: Mit seinem zehnbändigen Werk hat Alfred Brehm die Wildnis in die europäischen Wohnstuben gebracht. Doch das Leben von Alfred Brehm war gezeichnet von schweren Schicksalsschlägen und Anfeindungen von Seiten der Kirche, der Wissenschaft und der Gesellschaft. Seine Schilderungen von Tieren, denen er Gefühle und Charaktereigenschaften zuschreibt, sind bis heute umstritten. In seinem Doku-Drama "Alfred Brehm – Die Gefühle der Tiere" konfrontiert der Filmautor Kai Christiansen renommierte Tierforscher mit der Frage: "Haben Tiere Individualität, empfinden sie ähnlich wie Menschen?" Der Film begleitet Brehm auf seiner Forschungsreise durch Afrika von 1847 bis 1852, bei seiner Arbeit als Zoodirektor in Hamburg und schlägt einen Bogen von seiner Kindheit bis zu seinem Tod im thüringischen Renthendorf. Der Schauspieler Vladimir Burlakov spielt Alfred Brehm, Roger Willemsen führt als Erzähler durch den Film.


Am 28.12.14 11:25 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung (3/6) - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indien die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 28.12.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde: Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels, ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben versuchen Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 28.12.14 13:00 - 13:45 Uhr auf 
SWR: Schwarzwaldgeschichten - Wie ein Mythos erfunden wurde
Wie ein Mythos erfunden wurde: Dunkle Wälder, frische Quellen, mächtige Bauernhöfe, sprich Naturidylle - und natürlich Bollenhut, Kuckucksuhr und Schwarzwälder Kirschtorte: Damit verbinden Menschen aus aller Welt den Schwarzwald. Auch wenn sie noch nie da waren. Ausgerechnet eine Kunstfigur hat das geschafft, "Das Schwarzwaldmädel", das erst als Geschichte, dann als Operette und schließlich in Technicolor nach dem Zweiten Weltkrieg Generationen zum Schwärmen brachte. Sehnsuchtsort ist der Schwarzwald allerdings schon viel länger. Seit der Romantik prägen Heimatdichtung in Mundart und idealisierte Landschaftsmalerei den Blick. Allen voran jene schicksalhaften, sentimentalen "Schwarzwälder Dorfgeschichten", die den Schwarzwald über die Grenzen hinweg bekannt machten. Schon seit 1816 locken Reiseführer immer mehr Touristen in den tatsächlich wilden, aber deshalb noch lange nicht romantischen Schwarzwald, der in Sagen voller Gruselromantik oder in Märchen wie "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff dunkel und geheimnisvoll beschrieben wird. Dieses Märchen, das ein Stück Weltliteratur geworden ist, weist auch über das Thema Schwarzwald hinaus, weil es darin um das Verhältnis des Menschen zu Geld und Gier geht, um sein Verhältnis zur Welt überhaupt. Es handelt von einem armen Köhler, der sein Herz für Geld weggegeben hatte und damit auch sein Glück. Der Film geht dem Mythos Schwarzwald auf den Grund, erzählt, wie das Bild des Schwarzwalds als Naturidyll und Sehnsuchtsort entstand, sich wandelte und bis heute fortgeschrieben wird. Zu Wort kommen der Popart-Künstler Stefan Strumbel, Kulturköhler Thomas Faißt, der ehemalige Förster Walter Trefz, Skisprunglegende Georg Thoma und ein paar prominente Skibegeisterte. Klar wird, der Schwarzwald ist bis heute eben auch das, was man in ihm sehen möchte. Was er zu erwecken weiß, das ist ein warmes Herz für die Heimat.


Am 28.12.14 13:40 - 14:25 Uhr auf 
mdr: Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne
Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Helligkeit, Wärme und Energie wecken die Natur aus der Winterstarre. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maserbirken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. Die Russlandkenner Henry M. Mix und Axel Gebauer führen durch einen kurzen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.


Am 28.12.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Alaska schmilzt - Mit dem Eis verschwinden die Eisbären
Früher gab es in Alaska regelmäßig Temperaturen von minus 30 Grad, jetzt sind es gerade noch minus fünf Grad, häufig werden sogar Plusgrade gemessen. Im nördlichsten Bundesstaat der USA leiden die Gletscher besonders stark unter dem Temperaturanstieg, der längst die ganze Arktis erfasst hat. "Letzte Gewissheit über die Ursachen des Klimawandels werden wir wohl erst in einigen Jahren haben", meint der Gletscherforscher Keith Echelmeyer. "Ich kann nicht beweisen, dass Menschen für die Veränderung des Weltklimas verantwortlich sind. Aber ich kann eines klar belegen: unsere Gletscher schmelzen so schnell wie nie zuvor." Die Gletscher haben ihren Rückzug schon vor vielen Jahrzehnten begonnen, lange bevor die Welt über Global Warming diskutierte. Tierschützer haben längst erkannt, dass Menschen auf der ganzen Welt Anteil am Schicksal der Eisbären nehmen. Kein anderes Lebewesen eignet sich so gut als Wappentier für den Kampf gegen den Klimawandel. Denn mit dem Eis sind auch die Eisbären direkt bedroht: Der Rückgang des See-Eises erschwert die Jagd auf Robben, die Eisbären können nicht mehr so viel Gewicht zulegen, wie sie zum Überleben brauchen. Wenn sie keine Robben finden, jagen die Bären andere Bären. Längst erleben nur noch wenige Tiere das Erwachsenwerden. Wenn die Prognosen der Forscher eintreffen, wird es Alaskas Eiswelten nicht mehr lange geben.


Am 28.12.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Kunstgalerie in den Bäumen
Die hundert Jahre alte Farm einer Künstlerfamilie liegt malerisch in einem Mischwald aus alten Walnussbäumen und amerikanischen Eichen. In diese grüne Oase in der Nähe von Madison in Wisconsin zaubert Baumhausprofi Pete Nelson ein Atelier vom Feinsten, lichtdurchflutet und mit Loft und Lounge ausgestattet. Der Clou des Ganzen: Dank eines ausgeklügelten Klappwandsystems lässt sich das Studio im Nu in eine Galerie verwandeln.


Am 28.12.14 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Die Schlammschlacht
Der Frühling kommt schneller als erwartet. Die steigenden Temperaturen verwandeln die einzige Straße in den Wald in eine riesige Schlammpiste. Ein Großteil der Forstarbeiter hat die Taiga daher bereits verlassen. Doch Sean Vann und sein Team wollen nicht aufgeben. Denn am Straßenrand stapeln sich Rundhölzer im Wert von 20 000 Dollar. Wenn die Männer das Holz nicht an das Sägewerk liefern, war die ganze Plackerei umsonst. Dann fällt der Zahltag ins Wasser. Mit vereinten Kräften kämpft sich die Truppe in Sibirien durch den Morast.


Am 29.12.14 11:15 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Magisches Sibirien - Reise durch Tuwa
Ganz im Süden, an der Grenze zur Mongolei, liegt die russische Republik Tuwa. Es ist der exotischste Landstrich Sibiriens. Eine faszinierende Landschaft mit unberührter Wildnis. Steppe, Taiga und Wüste liegen hier dicht beieinander. In Tuwa wurde der weltberühmte Schatz der Skythen entdeckt. Tuwas Einwohner sind ursprünglich Nomaden, die mit Jurten durchs Land zogen.Auf seiner Reise für phoenix begegnet Olaf Bock Schamanen mit ihren faszinierenden, magischen Ritualen und ist bei einer Heilungszeremonie dabei. Er lauscht mit seinem Team den faszinierenden Klängen des Kehlkopfgesangs und sie lernen einen jungen Ringkämpfer kennen, der bei einem großen Volksfest mitmacht. Bei einem tuwinischen Pferderennen fiebern sie mit den Teilnehmern mit. Direkt am Ufer des Jenissei treffen sie auf ein Dorf von russischen Altgläubigen. Mit einem Jäger fahren sie über die reißenden Stromschnellen des Flusses. In der südlichen Wüstenlandschaft leben Kamelzüchter, die Ihnen von ihrem Leben erzählen. In Tuwa leben Mensch und Natur noch in einer Einheit zusammen.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 29.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Der Bärenmann
Bären wecken Emotionen wie kaum ein anderes Tier. Für die einen sind sie harmlose "Teddys", andere sehen in ihnen unberechenbare Bestien. Andreas Kieling ist mit den großen Grizzlys Alaskas so vertraut wie kaum ein anderer. Mit viel Geduld gelang ihm, was nur wenige für möglich hielten: Einige Bären tolerierten seine Nähe, bauten sogar ein Vertrauensverhältnis zu ihrem "Schatten auf zwei Beinen" auf. Im Laufe der letzten Jahre traf er viele "Bärenpersönlichkeiten" immer wieder und dokumentierte ihr Verhalten und sein Leben mit ihnen in sensationellen Bildern. Bei dieser Reise begleitete ihn sein damals zehnjähriger Sohn Erik.


Am 29.12.14 13:10 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Das grüne Wunder - Unser Wald
Der Wald beherbergt eine für die Menschen weitgehend unbekannte Welt. Bevölkert von Fuchs, Wildschwein und Rothirsch, zählen zu den Waldbewohnern aber auch Arten wie die Schillerfalter, Blattläuse, Lebermoose, Hirschkäfer und der Lerchensporn. Die Dokumentation "Das grüne Wunder - Unser Wald" ergründet den Mythos Wald auf neue und überraschende Weise. Die aufwendigen Dreharbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von sechs Jahren. Entstanden ist eine faszinierende visuelle Entdeckungsreise, erzählt von Schauspieler und Grimme-Preisträger Benno Fürmann.


Am 29.12.14 13:10 - 14:00 Uhr auf 
n-tv: Fällen, Hacken, Feuer machen - Alleskönner Holz
Egal ob in Form von Papier, Möbeln oder bei einer Holzfällermeisterschaft - auf der ganzen Welt ist Holz ein begehrtes Gut. Dabei vergisst man schnell, dass durch die Abholzung ganzer Regenwälder grausam in das Ökosystem eingegriffen wird. Die sogenannte ''Holzmafia'' macht sogar vor geschützten Arten nicht Halt. Wie kann man das illegale Abholzen verhindern? Diese n-tv Dokumentation zeigt, mit welchem neuen Analyseverfahren der Uni Göttingen man Holzfällerbanden auf die Schliche kommen kann.


Am 29.12.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
BR: Der Letzte seines Standes - Der Holzrücker vom Grödnertal
Noch immer gibt es Landstriche, da scheint die Zeit wie angehalten. So wie in Klausen in Südtirol und im Leben der Junggesellen Schmied Sepp (75) und Obexer Luis (63): ihres Zeichens Holzrücker. Über die Jahreszeiten hinweg begleitet das Filmteam die beiden Männer bei ihrer Arbeit und ihrem kargen, doch reichen Leben. Sie wissen um die Kräfte des Mondes, fällen mit Axt und Säge den Baum, rücken ihn mit Schlitten und Ross, kochen und essen wie die Holzknechte dereinst. Die Altersangaben der Protagonisten beziehen sich auf das Entstehungsjahr des Films 1996.
(Wdh. morgen um dieselbe Zeit)


Am 29.12.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.


Am 29.12.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Belize - Land zwischen Dschungel und Korallen
Entlang des Barriereriffs von Belize liegen etwa 200 kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Einige dieser Karibikinseln und Riffabschnitte sind als Nationalpark oder Meeresreservat ausgewiesen. Spektakuläre Tauchgänge mit Sicht auf Stalaktiten und Stalagmiten hält das berühmte Great Blue Hole bereit, eine unterseeische Doline mit einem Durchmesser von 300 Metern und einer Tiefe von 130 Metern. Der kleine mittelamerikanische Staat Belize ist bemüht, gleichermaßen sein Natur- und sein Kulturerbe zu schützen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Maya-Ruinen im Landesinneren, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf das dichte Blätterdach des Urwalds genießt. Der unter Naturschutz stehende Wald nimmt nicht weniger als die Hälfte der Fläche des Landes ein. Neben Bäumen, Pflanzen und Blumen beherbergt er Hunderte von Vogelarten, Schlangen, Jaguare, Margays (Langschwanzkatzen), Pumas, Stachelschweine und Brüllaffen.


Am 29.12.14 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Tigerwald und Kranichsee - Eine Reise durch Chinas Nordosten
Sibirische Wälder, Auenlandschaften, die Heimat des Amur-Tigers. Der äußerste Nordosten Chinas ist geprägt von gigantischen Flüssen und weiten Ebenen. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die Wälder, die Oroqen. Sie waren Nomaden, bauten Zelte in Tipiform und sammelten Beeren. An den Ufern des Amur und des Sungari (Songhua) lebten Fischer, die Hezhen, vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst Kleidung aus Fischhaut. Heute können nur einige Nachfahren von den Traditionen ihrer Großeltern berichten. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind auch wichtiger Brutplatz für seltene Vogelarten. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest. Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren.
(Wdh. morgen 6.45-7.30 Uhr)


Am 30.12.14 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.


Am 30.12.14 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Nachtlinie - Mit dem Wolfsforscher Prof. Kurt Kotrschal
Mit Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben, die aus ihrem bewegten und bewegenden Leben erzählen, möchten wir diesen Moment erleben - in einer Situation, in der man die Gedanken auf eine besondere Weise schweifen lassen kann: in einer Trambahn, die uns durch das Herz einer Stadt führt. In der Sendung "Nachtlinie" des Bayerischen Fernsehens setzt Andreas Bönte eine sehr persönliche, offene Gesprächskultur fort, die zuvor unter dem Titel "BR-Forum" ausgestrahlt wurde.


Am 30.12.14 09:00 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Sumatra - Die Insel der Tiger
Auf Sumatra leben die einzig verbliebenen Insel-Tiger der Welt, die etwas kleiner und wendiger sind als ihre Artgenossen auf dem Festland. Nach immer häufiger werdenden Zusammenstößen zwischen diesen Großkatzen und Menschen werden viele der bedrohten Tiere getötet oder eingesperrt. Doch ein etwas kauziger Millionär versucht sie nun, in einer groß angelegten Aktion zu befreien. Hoffnung für die Tiere oder Bedrohung für die Menschen?


Am 30.12.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Regenwald der Österreicher
Auf Initiative des Wiener Musikers und Arthur-Schnitzler-Enkels Michael Schnitzler haben die Österreicher für die Rettung eines der artenreichsten Regenwälder, des Bosque Esquinas, etwa 1,5 Millionen Euro gespendet. Der Wald im Südosten von Costa Rica gehört aufgrund seiner geografischen, klimatischen und erdgeschichtlichen Gegebenheiten mit mehr als 3.000 Pflanzenarten zu den artenreichsten Wäldern der Erde. Schnitzlers Ziel ist es, den gesamten Regenwald freizukaufen. Bei anhaltendem Spendenaufkommen würde dies noch etwa 60 Jahre dauern.


Am 30.12.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Luchse im Harz
Das Ansiedlungsprojekt der Luchse im Harz ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt steht das Projekt nach Jahren vor einem entscheidenden Abschnitt. Luchsforscher Ole Anders geht davon aus, dass der Harz mittlerweile komplett von Luchsen besiedelt ist und jeder seinen Teil des Mittelgebirges für sich beansprucht. Die weiteren Nachkommen müssen den Harz verlassen, wenn sie überleben wollen. Die Naturdokumentation begleitet den Luchsforscher und die wilden Raubkatzen insgesamt ein Jahr. Faszinierende Bilder geben Einblick in das Leben der größten Raubkatzen Europas in unseren heimischen Wäldern.


Am 30.12.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Alaskas wilde Bären - Die Reise in den Norden
Umweltschützer Chris Morgan erforscht die Welt der Schwarzbären, die im Randgebiet zwischen der städtischen Umgebung von Anchorage und der Wildnis leben. Sowohl Mensch als auch Tier haben sich an das Zusammenleben gewöhnt. Manche Bären fühlen sich in dem städtischen Umfeld so wohl, dass der Golfplatz zu ihrem neuen Revier geworden ist. Danach reist Morgan zum Denali National Park und nach Prudhoe Bay.


Am 31.12.14 18:15 - 19:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt.


Am 01.01.15 06:55 - 07:40 Uhr auf 
arte: Die mit den Tieren Leben (2/5) - Ein Mann unter Wölfen
Zoltán Horkai lebt im ungarischen Gödöllö und ist das Oberhaupt einer ungewöhnlichen Familie. Seine "Kinder" sind schelmisch und turbulent, streitlustig und eifersüchtig, aber auch liebevoll und kompromissbereit. Und manchmal brechen ihre wilden Instinkte durch - denn Zoltáns Schützlinge sind Wölfe. Die Tiere sind seine Leidenschaft. Schon im Alter von sechs Jahren träumte Zoltán von einem Leben unter Wölfen. 20 Jahre später wurde der Traum wahr: Er nahm Wolfie auf, seinen ersten Wolf. Heute lebt Zoltán mit einem Rudel von 30 Wölfen zusammen, und mit jedem Jahr wächst die Familie. Im Laufe der Zeit hat Zoltán tiefes Vertrauen und Respekt zwischen sich und den Tieren aufgebaut. Das ermöglicht es ihm, seine Wölfe für Kino- und Fernsehproduktionen zu trainieren und regelrechte Filmstars aus ihnen zu machen.


Am 01.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen, unterm Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten. Der Film ist eine Winterreise durch die Natur Deutschlands. Die Filmemacher Annette und Klaus Scheurich haben zauberhafte Bilder von weißen Schneelandschaften eingefangen und zeigen in eindrucksvollen, aber auch heiteren und humorvollen Aufnahmen, wie die heimische Tierwelt über den Winter kommt.


Am 01.01.15 16:00 - 17:00 Uhr auf 
EinsPlus: Gesa Kluth kämpft für die Rückkehr der Wölfe
Seit fast 20 Jahren dreht sich für die Wildbiologin Gesa Kluth alles um Wölfe. Sie ist Mitbegründerin des Wildbiologischen Büros LUPUS in der Oberlausitz und setzt sich dort unermüdlich für die Belange und die Wiederansiedlung der Wölfe ein. Verhaltensbiologe Sebastian Koerner ist den Wölfen der Oberlausitz mit der Filmkamera auf der Spur. Er dokumentiert ihr Verhalten in den neu besiedelten Revieren.


Am 01.01.15 18:10 - 18:55 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere, die Heimat der Sorben, eines Volks, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.


Am 01.01.15 18:15 - 19:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Big Five Südamerika - Der Andenbär
Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten.


Am 01.01.15 19:00 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 01.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Indonesien - Unberührter Archipel
West-Papua liegt im indonesischen Teil Neuguineas. Auf dieser zweitgrößten Insel der Welt wurden noch in den 60er Jahren Ethnien entdeckt, die zu den letzten Naturvölkern der Erde zählen. Vor der Kulisse eines ursprünglichen tropischen Regenwaldes zeigt die Dokumentation die außergewöhnliche Begegnung mit diesen Stämmen. Die Region Asmat ist mit Sümpfen, Mangroven und undurchdringlichen Urwaldgebieten ein einzigartiges, jedoch schwer zugängliches Reiseziel. Der Archipel Raja Ampat besteht aus vier dicht bewaldeten Hauptinseln und unzähligen kleineren Inseln, die felsig aus dem Wasser ragen. Die Landschaften von Raja Ampat bieten in riesigen Urwäldern Orchideen, Beuteltieren und Paradiesvögeln einen idealen Lebensraum. Schroffe hohe Felsen reichen bis in die Tiefen des Ozeans und bilden Unterwassergärten, in denen unzählige Steinkorallen- und Gorgonienarten beheimatet sind. Auf einer der Inseln gründeten Naturliebhaber vor nicht allzu langer Zeit das erste Eco-Resort. Mit viel Leidenschaft und Engagement realisieren sie ihr Projekt in einer der abgeschiedensten Regionen der Welt.


Am 02.01.15 06:35 - 07:00 Uhr auf 
arte: Rettung für den bedrohten Ackerboden
Schlecht steht es um unseren Ackerboden: auf Fertilität getrimmt, ausgelaugt und von Erosion bedroht. Hoher Ertrag scheint wichtiger als Nachhaltigkeit. Dabei ist fruchtbarer Humusboden eine unserer wichtigsten Ressourcen. Ohne ihn können wir keine Nahrungsmittel produzieren. Das natürliche und empfindliche Gleichgewicht zwischen Boden, Kleinstlebewesen und Atmosphäre ist gestört. Experten sprechen bereits von Steppenlandschaften. Und nach der Steppe kommt die Wüste. Sandstürme sind in Europa zwar noch eine Seltenheit, es gibt sie aber bereits. Haben wir auf unseren Äckern also bald Zustände wie in der Sahara? Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug machen sich auf die Suche nach Lösungswegen, wie man die fruchtbare Ackerkrume schützen und verbessern kann. Dabei stoßen sie auf verblüffend einfache Methoden.


Am 02.01.15 07:05 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Mit Rentiernomaden über den Ural
Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die Taiga, wo ihre Tiere selbst bei harten Minusgraden noch Futter finden. Im Frühjahr ziehen sie über die Berge wieder zurück in die Tundra. Es ist eine Reise, die sie im Winter von Europa nach Asien führt und im Sommer von Asien nach Europa. Stalin versuchte, die Komi-Wanderhirten sesshaft zu machen; sie wurden Staatsangestellte und bezogen Gehalt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fanden einige von ihnen jedoch bald wieder zurück zur traditionellen Form des Nomadentums. Filmemacher Andreas Voigt hat mit seinem Team eine der letzten nicht-sesshaften Komi-Gruppen besucht. Er begleitete die Familien der beiden Rentierzüchter Alexej und Wassili bei ihrem Aufbruch im September, als in der Tundra über Nacht der Winter einbricht und der Treck ins Winterlager organisiert werden muss.


Am 02.01.15 07:50 - 08:35 Uhr auf 
SWR: Entdeckertour - unterwegs in der winterlichen Eifel
Die winterliche Eifel - ein Landstrich, der sich schon zur Sommerzeit durch seine Kargheit auszeichnet, wird bei Minustemperaturen noch unwirtlicher, sollte man meinen. Doch die Beiträge der 45-minütigen "Entdecker-Tour" zeigen, dass im Nationalpark Eifel reges Leben unter der Schneedecke herrscht. Seltene Tiere wie Wildkatze, Luchs und Biber haben hier eine Heimat gefunden. Kerstin Bachtler führt die Zuschauer an spektakuläre Orte wie die ehemalige Ordensburg der Nazis - Vogelsang -, deren Terrasse einen grandiosen Blick über den Nationalpark Eifel bietet.


Am 02.01.15 08:30 - 09:00 Uhr auf 
arte: Der Rhein - Wie rein ist er wirklich?
Der Rhein ist nicht nur eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt, sondern auch Trinkwasserlieferant für Millionen Menschen in Europa. Lange Zeit diente der Rhein aber auch als Kloake und zur Entsorgung von Abwässern aller Art. Seit 30 Jahren haben massive Umweltauflagen für die Industrie die Wasserqualität erheblich verbessert. Heute gilt der Rhein wieder als einer der saubersten Flüsse Europas. Wie es tatsächlich um das Wasser im Rhein bestellt ist, untersucht Chemieprofessor Andreas Fath: In einem spektakulären Selbstversuch durchschwamm er den Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Dabei nahm er Wasserproben auf der gesamten Strecke von 1.231 Flusskilometern, die auf Schadstoffe und Rückstände aller Art untersucht werden. Die "X:enius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen am Niederrhein die ökologische Forschungsstation Grietherbusch. Dort informieren sie sich über den Fischbesatz und gehen der Frage nach, wie rein der Rhein wirklich ist.


Am 02.01.15 08:35 - 10:05 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Der Winter
Die Dokumentation taucht ein in den tierischen Winter im Südwesten - vom ersten Frost im Spätherbst bis zur Schneeschmelze im Frühjahr. Wie überleben die Tiere im Südwesten den Winter? Welche Strategien haben Luchs, Wolf, Biber & Co entwickelt, um nicht zu erfrieren? Wie erleben junge Wildkatzen den ersten Schnee ihres Lebens? Was macht Mücken frostsicher? Und wieso kommen einige Zugvögel im Winter in den Südwesten, während andere das Weite suchen? Wie geht es den Störchen an Weihnachten im Senegal? Und warum kommen sie immer wieder zurück, obwohl manchmal noch Schnee liegt? Die Zuschauer erleben, wie Wildkatzen auf kurzen Beinen im meterhohen Schnee auf die Jagd gehen; wie Eisvögel ein paar Meter Bach eisfrei halten, damit sie unter Wasser jagen können; wie junge Wildschweine unter dem Schnee nach Eicheln suchen - und wie Biber die kalte Jahreszeit im eiskalten Wasser überleben.


Am 02.01.15 09:00 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Im Himmel über Alaska - Mit dem Wasserflugzeug in die Wildnis
Wenn Tony Dupea morgens sein Haus verlässt, geht sein erster Blick nach oben. Wolkenbruch? Nebel? Nieselregen oder strahlender Sonnenschein? 300 Meter über den Wipfeln der Sitka-Tannen, Fichten und Zedern Südostalaskas liegt sein Arbeitsplatz. Tony ist Chefpilot einer kleinen Fluglinie, mit seinem Wasserflugzeug fliegt er Sportfischer, Holzfäller, Geologen oder auch Bierkisten über die endlosen Wälder, über die Fjorde und dichtbewachsenen, mysteriösen Inseln, halb verschluckt vom Nebel. Kaum eine Landschaft ist so atemberaubend schön wie Südostalaska - und kaum eine so gefährlich für Piloten.
(Wdh. heute 16.00-16.30 Uhr auf ARD-alpha)


Am 02.01.15 09:05 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
Auf der Suche nach den letzten nomadischen Penan wandert Bruce Parry durch den Dschungel von Sarawak, Borneo. Dieser außergewöhnliche Stamm von Jägern und Sammlern hat damit zu kämpfen, dass seine Heimat durch die Rodung des Waldes langsam zerstört wird und somit ihre traditionelle Lebensweise in Gefahr gerät.


Am 02.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Marderhunde - vom Amur bis zur Elbe
Marderhunde sind sehr erfolgreiche Eroberer. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Ein Gebiet, fast dreimal so groß wie ihre entwicklungsgeschichtliche Heimat im Fernen Osten zwischen Amur und Ussuri. Der Film dokumentiert die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler und erzählt von einem verlassenen Welpen, der sich alleine von der brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.


Am 02.01.15 13:05 - 14:10 Uhr auf 
N24: Auf der Suche nach der Superschlange
Bei den bis zu acht Meter langen Riesenschlangen handelt es sich auch um faszinierend komplexe Kreaturen: Ihre Körper bestehen aus 500 Wirbeln und doppelt so vielen Rippen. 10.000 Muskeln ermöglichen den Tieren ihre eleganten Bewegungen und verleihen ihren Angriffen eine tödliche Kraft. Maria Munoz ist auf der Suche nach gigantischen Würgeschlangen. Im Dschungel von Venezuela will sie herausfinden, ob die Superschlangen tatsächlich Menschen verschlucken können.


Am 02.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo Winterschläfer gerne kuscheln
Viele wilde Tiere suchen für den Winterschlaf einen warmen Platz bei Menschen. Der Igel schläft im Schuppen, die Fledermaus-Kolonie hängt reglos an der Decke eines Gewölbes, Insekten und Schnecken liegen im Kellerschacht und auf der Fensterbank. Felix Heidinger zeigt, wo sich unsere Wintergäste gern aufhalten und erklärt, warum man auch auf schlafende Insekten Rücksicht nehmen sollte. Marienkäfer zum Beispiel machen sich über Pflanzenschädlinge her. Ein einziger Marienkäfer vertilgt Tausende von Blattläusen.


Am 02.01.15 14:55 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Tod im Dunkeln - Fledermäuse in Gefahr
Mehrfach preisgekrönte Dokumentation über eine mysteriöse Krankheit, die die Fledermaus weltweit ausrotten könnte. Drei Wissenschaftler machen sich auf die Suche nach dem Killer-Pilz. Nordamerika erlebt derzeit eines der größten Naturdesaster weltweit. Millionen Fledermäuse sind in den letzten Jahren auf ungeklärte Weise umgekommen - vermutlich durch eine Pilzinfektion. Von der Ostküste aus verbreitete sich die mysteriöse Fledermaus-Krankheit in rasender Geschwindigkeit über den nordamerikanischen Kontinent. Die ökologischen Konsequenzen sind nicht einzuschätzen, denn jede Nacht fressen Fledermäuse Millionen von Insekten. Drei Wissenschaftler sind dem Killer-Pilz auf der Spur: die Biologen DeeAnn Reeder und Greg Turner in Pennsylvania sowie Nickolay Hristov in Texas. Die Forscher nutzen für ihre Arbeit neue Technologien wie Infrarot-Kameras und High-Speed-Kameras. Ihre Aufnahmen ermöglichen erstaunliche Einsichten in das wenig bekannte Leben von Fledermäusen.


Am 02.01.15 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär
Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch, den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch während Balu jedes Kind kennt, wissen Biologen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Kein Wunder, wurden die zotteligen Tiere doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Dafür setzten die Filmer auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: In Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Näher kann man den scheuesten Tieren Indiens kaum kommen.
(Wdh. morgen 8.30-9.15 Uhr)


Am 02.01.15 16:00 - 17:00 Uhr auf 
EinsPlus: Pflanzen wie wir - Neuer Blick auf unsere grünen Mitgeschöpfe
Pflanzen können viel mehr, als die meisten Menschen denken. Pflanzen locken und lügen, sie warnen und wehren sich und sie wissen sich zu orientieren. Mit jeder neuen Untersuchung entdecken Botaniker weitere faszinierende Fähigkeiten. So sind Pflanzen in der Lage, Farben und Gerüche zu unterscheiden. Sie kommunizieren untereinander und mit Tieren. Sie erkennen, wer an ihnen frisst und reagieren mit passgenauen Abwehrstrategien. Gast bei "Planet Wissen" ist der Naturfilmer und Journalist Volker Arzt, dem mit "Kluge Pflanzen" ein preisgekrönter Film gelang.


Am 02.01.15 17:20 - 18:05 Uhr auf 
arte: Orinoko - Der Fluss der Abenteuer
Die Dokumentationsreihe "Flüsse der Welt" geht auf eine spektakuläre Entdeckungsreise zu den Riesen unter den Flüssen. Jeder der sieben Filme porträtiert einen anderen Strom, vom Nil bis zum Mekong, und stellt Menschen vor, deren Leben untrennbar mit den Flüssen verbunden ist. Die Quellen des Orinoko liegen im beinahe unzugänglichen Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Bis zu seiner Mündung im Atlantik sind es mehr als 2.000 Kilometer, die an den Gebieten zahlreicher indigener Völker entlangführen, die sich teilweise der westlichen Zivilisation ganz bewusst verschließen. Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. An den Flussufern wohnen die Nachfahren jener Ureinwohner, welche die grausamen Massaker der Spanier überlebten. An der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien beginnt das Amazonasbecken. Wenn in der Trockenzeit das Wasser zurückgeht, werden hier die Felszeichnungen der Arawak sichtbar, letzte Spuren einer alten Kultur, welche die europäischen Siedler völlig auslöschten. Eines jedoch konnte der Regenwald bewahren: An den Quellen des Orinoko, die praktisch unzugänglich in der Sierra Parima liegen, leben geheimnisvolle indigene Völker, die jeden Kontakt mit der westlichen Zivilisation verweigern.


Am 03.01.15 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Mausohr, Abendsegler und andere Fledermäuse
Wo wir uns gruseln, fühlen sich Fledermäuse erst richtig wohl. Die fliegenden Säugetiere haben auf uns eine faszinierende und gleichzeitig abstoßende Wirkung. In Romanen und Schauermärchen werden Blutsauger, Vampire und Co. seit Jahrhunderten mit Fledermausflügeln und scharfen Eckzähnen dargestellt. Fledermäuse fürchten das Tageslicht und gleiten fast lautlos im Blindflug durch die Nacht. Dank ihrer Echoortung haben sie dabei einen ausgezeichneten Orientierungssinn. Sie bewohnen dunkle und feuchte Orte in alten Gemäuern oder Höhlen. Tierreporterin Anna klettert mit Fledermausexperte Andreas in den düsteren Dachboden der St.-Martins-Kirche in Bad Feilnbach. Dort lebt eine große Kolonie einer heimischen Fledermausart, die Mausohren. Im Sommer kuscheln sich über 700 Tiere aneinander und machen einen ganz schönen Dreck. In Tübingen geht Anna auf Tuchfühlung mit dem Abendsegler Bruno. Er bekommt in Ingrids Pflegestation für verletzte Fledermäuse täglich 40 Mehlwürmer serviert. Wie ein Winterquartier von Fledermäusen aussieht, zeigt die Biologin in der Gußmannhöhle, einer über zehn Millionen Jahre alten Tropfsteinhöhle. Zum Schluss beobachtet Anna dann mit Andreas den Ausflug von Abendseglern in der Dämmerung - mitten in einem Wohngebiet. Denn Fledermäuse leben mitten unter uns!


Am 03.01.15 07:30 - 07:55 Uhr auf 
arte: Spinnen - Wie nützlich sind die Achtbeiner?
Für viele Menschen sind Spinnen Ekeltiere und Angstobjekte. Eigentlich ist das völlig unbegründet, denn die meisten achtbeinigen Tierchen sind harmlos und sehr nützliche Insektenfänger. Die Angst vor Spinnen ist uns angeboren, sagen Forscher, denn diese Ur-Angst war einst überlebensnotwendig. Im Senckenbergmuseum in Frankfurt am Main erfahren die „X:enius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard vom Arachnologen Peter Jäger, wie die Spinnen ihre Fäden herstellen und warum Vogelspinnen so viele Haare haben. Und Dörthe Eickelberg steht vor einer großen Herausforderung: der Konfrontation mit einer handtellergroßen Vogelspinne.


Am 03.01.15 08:55 - 09:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's! - Baumschulgärtner/-in
Vorstellung des Ausbildungsberufes Baumschulgärtner/-in.


Am 03.01.15 10:20 - 11:10 Uhr auf 
arte: Super Spider
Spinnen sind absolute Meister der Anpassung. Die Tiere haben eine Unzahl von Strategien entwickelt, dank derer sie mit Abstand zu den zahlreichsten unter den Landtieren gehören. Die Spinnenforscherin Christine Rollard vom Museum für Naturgeschichte in Paris führt in dieser Dokumentation durch die Welt der achtbeinigen Tiere, die vielen als hässlich oder gar abstoßend gelten, und enthüllt ihre zahllosen Vorzüge.


Am 03.01.15 11:00 - 11:30 Uhr auf 
phoenix: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich in dieser "Weltreisen"-Ausgabe auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.


Am 03.01.15 11:30 - 12:00 Uhr auf 
EinsPlus: Dschungel am Fuß der Anden - Durch Boliviens Nationalpark Madidi
Vogelspinnen, Schlangen, Affen und Papageien, der Madidi Nationalpark gehört zu den wichtigsten Schutzgebieten weltweit, eine der Zonen auf diesem Planeten mit der größten Biodiversität. Dieser Dschungel ist die Heimat von über 1.000 Vogelarten. Affen, Kaimane und jede Menge andere Säugetiere wie der Tapir sind in diesem Regenwald zuhause, in dem es 6.000 Pflanzenarten gibt. Ein ziemlich undurchdringliches Gebiet, fortbewegen kann man sich nur auf den Flüssen. Per Kanu können auch Naturliebhaber und Abenteurer in diese faszinierende Naturregion eintauchen. In Öko-Herbergen, die von den indigenen Einwohnern geführt werden, können Touristen einige Tage lang mitten im Dschungel wohnen und mit den Guides spannende Touren durch den Urwald unternehmen. Dabei lernt man, wie wichtig Flora und Fauna des Regenwaldes, nicht nur für diese Region, sondern für die ganze Erde sind und mit welchem Respekt die Einheimischen mit diesem Naturerbe umgehen.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 03.01.15 12:25 - 13:10 Uhr auf 
WDR: Highway durch die Rocky Mountains - Herbst
Ein Bär frisst sich direkt neben der Straße den Winterspeck an, ein Murmeltier sammelt die Matratze für seinen Winterschlaf und ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert den Highway. Die Tiere haben viele Gründe, um von ihrem Revier auf oder neben die Straße zu kommen. Ernst Arendt und Hans Schweiger gehen auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen der Hirsche warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere artig über den Zebrastreifen gehen.


Am 03.01.15 13:10 - 13:55 Uhr auf 
WDR: Highway durch die Rocky Mountains - Frühling
Die Fahrt mit dem Auto in das Hochgebirge, auf über 4.000 Meter, ist der Höhepunkt der Reise. Überall entlang der Straße bietet sich Lehrreiches und Amüsantes. Arendt und Schweiger zeigen in diesem Film, wo Wölfe neben der Straße jagen, Wasseramseln an einer Brücke ihr Nest bauen, wie ein Specht in einem Wegweiser seine Nisthöhle zimmert und wie ein Bär Ärger mit Wölfen bekommt.


Am 03.01.15 13:30 - 14:15 Uhr auf 
3sat: Die Spur des Bären (1/2) - Nordwärts in Kanadas schmelzende Arktis
Filmemacher Thomas Roth begibt sich auf eine Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt. Roth ist beeindruckt vom Anblick der Arktis, die ihn daran erinnert, wie klein und zerbrechlich der Mensch angesichts dieser eisigen Naturgewalt ist. Doch die Arktis ist in Gefahr: Gletscherforscher berichten, dass die Gletscher durch die globale Erwärmung immer rascher schmelzen. Jäger der Inuits, so heißen die Eskimos heute offiziell in Kanada, bestätigen das aus eigener Beobachtung.


Am 03.01.15 14:15 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Die Spur des Bären (2/2) - Totems, Gold & Kanadas Wildnis
Filmemacher Thomas Roth begibt sich auf eine Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt. Im letztenTeil der zweiteiligen Dokumentation "Die Spur des Bären" durchreist Filmemacher Thomas Roth die Nordwestpassage an Bord eines alten russischen Schiffes. Mit Schlauchbooten fahren sie immer wieder ans Ufer, an Stellen, die womöglich noch nie ein Mensch betreten hat. Die Nordwestpassage ist inzwischen weitgehend eisfrei - eine beunruhigende Folge der Klimaerwärmung. Die Reise führt weiter ins wilde Herz Kanadas.


Am 03.01.15 15:00 - 15:45 Uhr auf 
ZDFneo: Human Planet - Leben im Dschungel
An keinem Ort der Erde herrscht eine höhere Artenvielfalt als im Regenwald. Umso härter ist es für die dort lebenden Menschen, sich jeden Tag aufs Neue am Anfang der Nahrungskette zu behaupten. Diese Folge der achtteiligen Reihe dokumentiert unter anderem den Stamm der Matis in Brasilien. Seit zwei Wochen haben diese kein Fleisch mehr gesehen, doch die Beute ist flink und lebt in 30 Metern Höhe. Um ihre Sinne für die Jagd zu schärfen, injizieren sich die Matis ihr Pfeilgift zunächst selbst.


Am 03.01.15 15:30 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Sechsteilige Dokumentation mit Besuchen der niederländischen Journalistin Bernice Notenboom an "Tipping Points", den so genannten Kipp-Punkten des Weltklimas. Einblick in die Einflussfaktoren für den Klimawandel, Forschungsprojekte vor Ort sowie Auswirkungen auf das weltweite und lokale Klima. Alaska - Freisetzung des klimaschädlichen Gases Methan durch Auftauen der Permafrostböden in Alaska und Sibirien. Wandel in den Lebensbedingungen der Inuit.


Am 03.01.15 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Sechsteilige Dokumentation mit Besuchen der niederländischen Journalistin Bernice Notenboom an "Tipping Points", den so genannten Kipp-Punkten des Weltklimas. Einblick in die Einflussfaktoren für den Klimawandel, Forschungsprojekte vor Ort sowie Auswirkungen auf das weltweite und lokale Klima. Ozeanien - Zerstörung der Korallenriffe vor den Küsten Australiens und ihrer Artenvielfalt durch die Klimaerwärmung. Bedrohung der Bewohner der Südseeinsel Tuvalu durch den Anstieg des Meeresspiegels.


Am 03.01.15 16:30 - 17:15 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen - Blaue Papageien
Outdoor-Jacke statt Maß-Anzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Dr. Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der einzigen drei blauen Papageienarten der Welt, die alle vom Aussterben bedroht sind, kennen zu lernen. Die Papageienzucht auf Teneriffa ist der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Reise: Mit zwei blauen Papageien im Gepäck, einem Spix-Ara und einem Lear-Ara, reisen Elstner und Reinschmidt nach Sao Paulo.
(Wdh. oder Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.15-18.00 Uhr)


Am 03.01.15 17:15 - 18:00 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Sri Lanka
Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.


Am 04.01.15 04:45 - 05:30 Uhr auf 
3sat: Kobolde des Küstenwaldes
Rüsselhündchen verblüffen selbst viele Zoologen, da sie sehr selten zu sehen sind. Das nur im Küstenwald Ostafrikas beheimatete Tier - kaum größer als ein Hase - ist zum Symbol für einen neuen Weg im Umweltschutz geworden. Die Dokumentation "Kobolde des Küstenwaldes" folgt dem Naturführer Willy Kombe durch den Dschungel im Osten Kenias bei seinen Bemühungen, das Rüsselhündchen und dessen Lebensraum zu schützen.


Am 04.01.15 05:30 - 06:15 Uhr auf 
3sat: Auf Wiedersehen, Serengeti
Der im Norden Tansanias gelegene Serengeti-Nationalpark gehört zu den faszinierendsten Regionen der Erde. Der Zoologe Markus Borner lebt und arbeitet seit 35 Jahren dort, zunächst an der Seite des legendären Tierfilmers Bernhard Grzimek, später als dessen Nachfolger. Nun steht seine Pensionierung an, und Borner muss sich schweren Herzens von der Serengeti trennen.


Am 04.01.15 06:15 - 07:10 Uhr auf 
3sat: Mit Bärenwaisen durchs Tigerland
Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt: Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Sommerhalder und Kolchin kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jäger getötet wurden. Ohne die Hilfe der beiden Forscher hätten die Kleinen keine Überlebenschancen. Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende Herbst unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen.


Am 04.01.15 08:05 - 09:00 Uhr auf 
N24: Susi Air - Die Dschungelpiloten
Pilot Matt Dearden erlebt mal wieder dramatische Turbulenzen. Starke Winde sind in dieser Gegend von Indonesien keine Seltenheit. Ausgerechnet heute hat er Passagiere an Bord, für die Fliegen alles andere als ein Traum ist. Die Panik steht in ihren Gesichtern. Was für eine Erlösung als sie endlich sicher bei ihren Familien angekommen sind. Auf seinem Weiterflug sieht er eine Absturzstelle, die ihn auf dramatische Weise daran erinnert, welche Gefahren jeder Tag mit sich bringt.


Am 04.01.15 11:15 - 12:00 Uhr auf 
WDR: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Ranthambhore Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können. Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit.
(Wdh. morgen 6.05-6.50 Uhr)


Am 04.01.15 12:10 - 12:55 Uhr auf 
arte: Belize - Land zwischen Dschungel und Korallen
Entlang des Barriereriffs von Belize liegen etwa 200 kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Einige dieser Karibikinseln und Riffabschnitte sind als Nationalpark oder Meeresreservat ausgewiesen. Spektakuläre Tauchgänge mit Sicht auf Stalaktiten und Stalagmiten hält das berühmte Great Blue Hole bereit, eine unterseeische Doline mit einem Durchmesser von 300 Metern und einer Tiefe von 130 Metern. Der kleine mittelamerikanische Staat Belize ist bemüht, gleichermaßen sein Natur- und sein Kulturerbe zu schützen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Maya-Ruinen im Landesinneren, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf das dichte Blätterdach des Urwalds genießt. Der unter Naturschutz stehende Wald nimmt nicht weniger als die Hälfte der Fläche des Landes ein. Neben Bäumen, Pflanzen und Blumen beherbergt er Hunderte von Vogelarten, Schlangen, Jaguare, Margays (Langschwanzkatzen), Pumas, Stachelschweine und Brüllaffen.


Am 04.01.15 13:25 - 14:10 Uhr auf 
rbb: Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur
"Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur" stellt einige der außergewöhnlichsten Häuslebauer vor: von den Präriehunden Nordamerikas, die untertage ganze Städte bauen, bis zu den Wanderameisen, deren komplexer Bau selbst aus lebendigen Ameisen besteht. Eine spannende Homestory aus dem Reich der Tiere. Zeig mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist!


Am 04.01.15 14:10 - 15:35 Uhr auf 
rbb: Der Eisbärkönig
"Der Eisbärkönig“ ist ein märchenhaft romantischer Abenteuerfilm, der auf einer norwegischen Volkssage basiert und durch wundervolle Landschaftsaufnahmen überzeugt. Der märchenhafte Abenteuerfilm ist in eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen eingebettet, die den Kontrast zwischen Sommer- und Winterland reizvoll hervorheben. Flott und mit einem angenehmen Schuss Humor erzählt er seine Geschichte, eine skandinavische Variation des Motivs von der Schönen und dem Biest.


Am 04.01.15 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wie im Ferienlager
Das lässt das Herz eines jeden Outdoor-Aktivisten höherschlagen! Pete Nelson und sein Profiteam basteln für eine naturverbundene Familie ein Baumhaus mit Lageratmosphäre, das sich über die Wipfelflächen von zwei Zedern und einer Fichte erstreckt. Neben Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen bietet das Luxuscamp zudem eine Menge Platz für Übernachtungsgäste, inklusive einer Hundehütte für Ozzie, den Familienhund.


Am 04.01.15 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Kiss - Die Geschichte von einem russischen Luchskind
200 Kilometer nordöstlich von Moskau: Der geländegängige uralte Minibus biegt in eine Staubstraße. Am Steuer sitzt der 52-jährige Biologe Alexej Muraschow. Auf der Rückbank versucht seine Frau Jana, einen drei Monate alten Luchs auf dem Schoß festzuhalten. Kiss wuchs im reichen Moskauer Villenvorort "Rubljowskoje Chaussee" auf, bis seine Besitzer ihn weggaben. Ein Schicksal wie das vieler Exoten: Ganz klein war er süß, doch bald viel zu wild für die teuren Vorhänge und Möbel der neureichen Russen. Jetzt wird Kiss die luxuriöse Villa gegen ein altes russisches Holzhaus tauschen. Die Muraschows sind gespannt, ob Kiss sich auf ihrer privaten Tierstation einleben kann, wo das Biologenehepaar seit 20 Jahren kranke Wildtiere aufpäppelt. Langfristig hoffen die Muraschows, dass Kiss hilft, die im Gebiet der Wolga selten gewordenen Luchse zu vermehren.


Am 04.01.15 18:15 - 19:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Big Five Südamerika - Der Riesenotter
Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark.


Am 04.01.15 18:40 - 19:30 Uhr auf 
rbb: Wildes Berlin
Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von Tausenden Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln, und Bibern. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende, urbane Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür - und selbstverständlich mit echter Berliner Schnauze. Der Film "Wildes Berlin" begleitet die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten.


Am 04.01.15 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut – Ruhm oder Ruin?
Sean Vanns Holzfällerteam tritt denn Rückzug aus der Taiga an. Wochenlang haben die Forstarbeiter bei eisigen Minustemperaturen im Wald geschuftet und nun gilt es eine weitere Herausforderung zu meistern. Im Konvoi bricht die Crew Richtung Novochernorechenski auf. Denn nur wenn sie es mit ihren schweren Maschinen bis ins Dorf schaffen und dort einen Käufer für das geerntete Holz finden, erhalten die Männer ihren wohlverdienten Lohn. Doch der Weg ist beschwerlich. Auf den schlammigen Pisten kommt das Team nur langsam voran. Und unterwegs fängt plötzlich der Motor eines Transporters Feuer.


Am 05.01.15 06:05 - 07:00 Uhr auf 
arte: Brasiliens Küsten (1/5) - Amazonien
Über eine Länge von etwa 8.000 Kilometern erstrecken sich die Küsten Brasiliens. Die fünfteilige Dokumentationsreihe gibt Einblick in die unglaubliche Vielfalt und die Reichtümer, die sowohl die Natur und die Landschaft als auch die Wirtschaft und die Kultur der brasilianischen Küstenregionen zu bieten haben. Die Entdeckungsreise zu Lande, zu Wasser und in der Luft verspricht außerdem interessante Begegnungen mit den Menschen, die den Zuschauer an ihrem Alltag teilhaben lassen. In der aktuellen Folge führt die Reise von der Amazonasmündung im Norden Brasiliens über die Millionenmetropole Belém bis in die Bucht von São Marcos.


Am 05.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art 'Sicherheitszone' ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.


Am 05.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Amazonas
Anavilhanas und Mariuá sind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch große Schönheit.


Am 05.01.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Das grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Ist er ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, so wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.


Am 05.01.15 20:15 - 22:00 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Menschen
"Planet der Menschen" portraitiert Menschen in Lebensräumen wie Wüsten, in der Arktis, im Dschungel, auf den Bergen und im Grasland, in der Nähe von Flüssen und in Städten. Die Bewohner haben gelernt, mit den widrigen Umständen ihrer Umgebung zurechtzukommen. Ihre Existenz beweist, dass die Menschen selbst unter extremsten Bedingungen auf dem Planeten Erde leben können - indem sie die Natur genau beobachten und verstehen lernen.
(Wdh. morgen 10.20-12.05 Uhr)


Am 06.01.15 04:35 - 05:20 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken ist das Thema der zweiteiligen Terra X-Dokumentation von Andreas Kieling. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch unser Land: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Es ist eine Reise der Superlative. Und schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung mit 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist.
Betrachtet man Deutschland von oben, so fallen die vielen grünen Flächen auf: Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt. Die Wälder sind nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor - immerhin bieten sie mehr Arbeitsplätze als die Autoindustrie - sie sind immer noch Sinnbild für Wildnis und Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders dort, wo die Wälder der Mittelgebirge unter Schutz stehen, spielt sich in den letzten 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte ab, die ihresgleichen sucht: Heimlich sind in den 80er-Jahren Luchse aus Tschechien wieder eingewandert. Die größte Raubkatze Mitteleuropas war bei uns wie in ganz Westeuropa vollständig von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist sie zurück. Dort wo es gezielte Wiederansiedlungsprojekte gibt, haben die scheuen Tiere besonders gute Chancen, wieder heimisch zu werden.


Am 06.01.15 05:20 - 06:00 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios z. B. die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."


Am 06.01.15 12:00 - 12:45 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (1/2)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen. Als "Bärenmann" hat sich Kieling längst einen Namen auf der internationalen Bühne der Naturfilmer gemacht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 12.45-13.30 Uhr)


Am 06.01.15 12:05 - 12:45 Uhr auf 
ServusTV: Jane Goodall - Ein Leben für die Hoffnung
"Ich fühle mich verantwortlich, für den Fortbestand der Wälder, der Natur und der Tiere zu kämpfen. Für unsere Kinder und Kindeskinder, denen wir es schuldig sind, keine zerstörte Welt zu hinterlassen." Auch mit über 80 Jahren fühlt sich Jane Goodall dem Schutz der Natur und der nachkommenden Generation gegenüber verpflichtet. Ihr Engagement kennt keine Grenzen, und ihr Mut, ihre Motivation und Tatkraft beweisen: Eine bessere Welt ist möglich. Zusammen mit ihrem Freund, dem österreichischen Musiker Hubert von Goisern, spricht Jane Goodall bei einem Spezial-Talk über Natur- und Tierschutz, Menschen und Affen, über Musik und Lebensfreude - aber auch über den afrikanischen Kontinent, seine Abgründe und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Auf die Schlussfrage, warum es zwar zahlreiche Dokus über ihr Leben, aber keinen Hollywood-Film gebe, erklärte Goodall, dass das irgendwann sehr wohl der Fall sein werde: "Wir werden das erleben." Welche Schauspielerin darin die Rolle der Jane Goodall übernehmen werde, wollte sie allerdings noch nicht verraten.


Am 06.01.15 12:45 - 13:45 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Heimliche Genies
Jagen Schimpansen mit Speeren? Die Dokumentation geht der Frage auf den Grund und begleitet Forscher bei ihrer Recherche vor Ort. Die beiden Wissenschaftler Andy Whiten und Jill Pruetz scheinen bei ihren neuesten Untersuchungen eine revolutionäre Entdeckung gemacht zu haben: Im Senegal fanden sie von Schimpansen zugespitzte Stöcke. 'Die Arbeit der Forscher ermöglicht neue Einblicke in die Entstehungsgeschichte der menschlichen Intelligenz.


Am 06.01.15 13:30 - 14:25 Uhr auf 
phoenix: Letzte Warnung - Die Grenzen des Wachstums
Gegen Ende der 60er Jahre hatte sich der "Club of Rome" zum Ziel gesetzt, Antworten auf brennende internationale Fragen zu finden. Mit der Veröffentlichung von "The Limits to Growth" gelang dem Club of Rome der internationale Durchbruch. Sie erlangten weltweite Beachtung. Doch welche Kritikpunkte und Schlussfolgerungen wurden in diesem Buch genau genannt? Und wie sahen die internationalen Reaktionen aus? Auf diese Fragen geben einige der damaligen Autoren, darunter Dennis Meadows und Jay W. Forrester, eine Antwort. Obwohl an der Richtigkeit der Studie und der ihres Nachfolgers "Beyond the Limits" ("Die neuen Grenzen des Wachstums") aus dem Jahre 1992 kaum Zweifel bestehen, unternehmen die Regierungen weltweit nur wenig zur Lösung der großen Probleme. Themen wie Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch und Konsum sind zwar mittlerweile für alle ein Begriff. Doch welche Auswirkungen sie im Zusammenhang mit exponentiellem Wachstum auf die Erde und damit auf die gesamte Menschheit haben können, darüber sind sich immer noch die wenigsten im Klaren.


Am 06.01.15 18:15 - 19:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Big Five Südamerika - Der Ameisenbär
Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas.


Am 06.01.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Europas hoher Norden: Mittelschweden - Land der Elche
Schweden, ganz oben an der Grenze zu Norwegen, 150 Kilometer nördlich des Polarkreises: Hier lebt Heidi Andersson in einem Dorf mit Namen Ensamheten - Einsamkeit. Das ist ziemlich treffend. Darum halten auch alle zusammen, arbeiten mit Holz und in der Landwirtschaft und betreiben den gleichen Sport - Armdrücken. Heidi ist achtfache Weltmeisterin in dieser ungewöhnlichen Sportart für Frauen und genießt ihr Leben in "Einsamkeit". Die Ostseeküste im südlichen Lappland: Hier gibt es die Heringsdelikatesse Surströmming, den "sauren Strömling". Und wie so oft bei Spezialitäten scheiden sich die Geister - Geruch und Geschmack sind jedenfalls einzigartig. Dann führt die Reise in die Wälder und Sümpfe Schwedens. Auf das ganze Land verteilt leben darin etwa 400.000 Elche. Man bekommt sie aber kaum zu Gesicht. Es sei denn, man besucht Sune Häggmark. Er kümmert sich um verwaiste und kranke Tiere. Durch die Touristen ist das für ihn zum Geschäft geworden. Ein weiterer Elchfreund ist Lars Mortimer. Er ist der Schöpfer des melancholischen und oft deprimierten tierischen Comic-Helden "Hälge". Nach einem Besuch der Pilgerstätte für Schwedenfans aus aller Welt - des Hauses des wohl populärsten schwedischen Malers Carl Larsson - endet die Schwedenreise bei Peter Mosten. Er produziert Birkenchampagner.
(Wdh. übermorgen 7.00-7.45 Uhr)


Am 06.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Tiere der Welt
Was schön oder hässlich ist, lässt sich nicht immer leicht sagen. Mit einem augenzwinkernden Blick auf unsere Ideale machen wir uns auf die Suche nach den schönsten Tieren der Welt.Es gibt Tiere, die so unfassbar schön sind, dass es einem den Atem verschlägt, bei anderen bleibt uns die Luft weg, weil sie so unbeschreiblich hässlich aussehen. Was aber macht Schönheit aus, und welche Tiere sind die schönsten der Welt? Papageien, Kolibris oder Pfauen begeistern uns durch ihre Farbenpracht. Menschen schmückten sich sogar mit fremden Federn, um die Schönheit ihrer eigentlichen Besitzer zu imitieren.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 06.01.15 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die zehn ältesten Tiere der Welt
Seit jeher träumt der Mensch davon, seine Lebenszeit zu verlängern. Wird der Jungbrunnen für immer ein unerreichbares Ziel bleiben? Für manche Tierarten jedenfalls scheint dieses Gesetz nicht zu gelten. Ob in den Savannen Afrikas, im Packeis der Antarktis oder in den Regenwäldern Südamerikas - überall findet man Tiere, die unglaublich alt werden. Mit modernsten Methoden rückt die Forschung diesem Phänomen nun zu Leibe.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 07.01.15 05:40 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Äquator - Die Macht der Sonne
Der Äquator ist im Grunde nicht mehr als eine vom Menschen erdachte Linie, die die Erde in eine Nord- und eine Südhalbkugel teilt. Und doch scheinen dort, auf dem Breitengrad Null, ganz besondere Kräfte am Werk zu sein. Die Dokumentation "Äquator - Die Macht der Sonne" unternimmt eine Reise um die Erde. Sie beginnt im Dschungel Indonesiens und führt nach der Überquerung des Indischen Ozeans nach Ostafrika, wo das Klima geprägt ist von einem Wechsel aus Trocken- und Regenzeiten. Nach der Überquerung Zentralafrikas und des Atlantiks wird Südamerika erreicht. Dort verläuft der Äquator durch Amazonien.


Am 07.01.15 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Die Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.


Am 07.01.15 08:30 - 09:00 Uhr auf 
arte: Raben - Was macht sie so besonders?
Raben - Was macht sie so besonders? Bei Griechen und Römern waren sie bedeutende Orakelvögel, bei den nordischen Völkern heilig, und bei einigen Indianerstämmen gelten sie als Schöpfer der Welt. Doch im Mittelalter verdüsterte sich die Meinung über die Raben: Galgenvögel nannte man sie fortan und verfolgte die Tiere. Auch heute noch halten sich mystische Vorurteile gegen sie und die Behauptung, dass sie überaus schlau sind. "X:enius" lernt die Rabenvögel genauer kennen. Dafür reisen die beiden "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner nach Grünau in Österreich, wo man das Wesen dieser Tiere erforscht. Hier untersuchen Wissenschaftler der Konrad Lorenz Forschungsstelle das Sozialverhalten der Rabenund überprüfen, wie intelligent die Tiere tatsächlich sind. Sie erfahren: Rabenvögel sind wahre Meister der Kommunikation und sie können ihre Verwandten und Freunde nicht nur an der Stimme erkennen. Und wie steht es um die Behauptung, Raben seien schlechte Eltern? "X:enius" findet heraus, ob das stimmt.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 07.01.15 09:00 - 10:15 Uhr auf 
phoenix: Thema Faszination Wald
Wussten Sie, dass wir Deutschen eine besonders innige Beziehung zum Wald haben? Jeder zweite geht regelmäßig wandern und genießt dabei die Vielfalt, die unsere Buchen-, Nadel- und Mischwälder bieten. Die Deutschen legen 3,6 Milliarden Wanderkilometer pro Jahr zurück. Der Wald bietet aber viel mehr als ein Wandererlebnis. Für viele ist er ein Ort der Stille, manche leben dort abgeschieden ohne Strom und fließend Wasser. Für andere ist der Wald ein Bikepark und wieder andere lassen dort auf einem Floß die Seele baumeln. phoenix-Moderator Klaus Weber begibt sich auf die faszinierende Reise durch den deutschen Wald, findet verwunschene Orte und spricht mit Experten in Winterberg über die Grenzen des Tourismus bei Wald und Natur.


Am 07.01.15 10:10 - 10:55 Uhr auf 
arte: Belize - Land zwischen Dschungel und Korallen
Entlang des Barriereriffs von Belize liegen etwa 200 kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Einige dieser Karibikinseln und Riffabschnitte sind als Nationalpark oder Meeresreservat ausgewiesen. Spektakuläre Tauchgänge mit Sicht auf Stalaktiten und Stalagmiten hält das berühmte Great Blue Hole bereit, eine unterseeische Doline mit einem Durchmesser von 300 Metern und einer Tiefe von 130 Metern. Der kleine mittelamerikanische Staat Belize ist bemüht, gleichermaßen sein Natur- und sein Kulturerbe zu schützen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Maya-Ruinen im Landesinneren, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf das dichte Blätterdach des Urwalds genießt. Der unter Naturschutz stehende Wald nimmt nicht weniger als die Hälfte der Fläche des Landes ein. Neben Bäumen, Pflanzen und Blumen beherbergt er Hunderte von Vogelarten, Schlangen, Jaguare, Margays (Langschwanzkatzen), Pumas, Stachelschweine und Brüllaffen.


Am 07.01.15 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Taube
Tauben leben monogam in lebenslanger Paarbeziehung, sie sind sehr fruchtbar und ziehen ihre Jungen liebevoll auf. Als Nachfahren der Felsentauben verfügen sie über einen unbeirrbaren Heimkehrtrieb und bemerkenswerten Orientierungssinn. Doch das menschliche Bild von der Taube ist widersprüchlich. Auf der einen Seite gilt sie seit biblischer Zeit als Symbol des Heiligen Geistes. In den Städten aber kennt man die andere Seite: die "Ratten der Lüfte". Der Film porträtiert den Vogel mit dem außergewöhnlichen Orientierungssinn.


Am 07.01.15 11:45 - 12:30 Uhr auf 
EinsPlus: Wildsau von rechts Wildunfälle - Die unterschätzte Gefahr
Wann immer sich Klaus Dietrich und Michael Karbach über den Weg laufen, hat es gerade gekracht: Wildunfall. Gerade im Frühjahr vergeht kein Tag ohne Kollision mit Keiler: Denn jetzt fällt der Berufsverkehr der Menschen mit der Futtersuche des Wildes in der Dämmerung zusammen. Der Polizist Dietrich muss sich um verletzte und traumatisierte Autofahrer kümmern, dem Jagdaufseher Karbach bleibt nichts übrig, als getötete Wildschweine und Hirsche zu entsorgen. Die beiden haben viel zu tun, sie arbeiten im Hunsrück, einem wald- und wildreichen Gebiet und damit einem besonders gefährdeten Revier. Bundesweit entstand im vergangenen Jahr durch Wildunfälle Sachschaden von einer halben Milliarde Euro. Lutz G. Wetzel zeigt in seinem Film Polizisten und Jagdexperten in einem endlosen Kampf: Viele Autofahrer lassen sich durch Warnschilder nicht bremsen, schimpfen stattdessen auf die Jäger, die - so die landläufige Meinung - einfach mehr abschießen müssten. Freiburger Wissenschaftler erforschen die Laufwege der Rehe, Forstleute legen Futterplätze abseits der Straßen an, die Polizei versucht es mit neuartigen Reflektoren, die Wild abschrecken sollen. Doch kaum sind die montiert, kommt der nächste Notruf: Schon wieder ein Totalschaden mit kapitalem Hirsch.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 07.01.15 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's! Papiertechnologe/-in
Vorstellung des Ausbildungsberufes "Papiertechnologe/-technologin". Und sie läuft - und läuft - und läuft Ob Zeitungen, Getränkekartons oder Geldscheine - Papier und Pappe sind äußerst vielseitige Materialien. Hergestellt werden sie von Papiertechnologen. Die bedienen riesige Maschinen, die Tag und Nacht laufen, kennen sich mit Rohstoffen und Chemikalien aus und wissen, welche Mischung welche Papiereigenschaften ergibt.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 07.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit den Wölfen heulen
Nur wenige Tiere haben einen so schlechten Ruf wie der Wolf. In Märchen und Legenden wird er seit Alters her als blutrünstiges, gefräßiges Ungeheuer dargestellt. Auch in Russland, dem einzigen Land in Europa, in dem nach wie vor viele Wolfsrudel in den weiten Wäldern leben, hassen und verfolgen die Menschen den Wolf, weil er gelegentlich Vieh reißt. Der Wolfsforscher Vladimir Bologov ist wohl der einzige Freund, den die Wölfe in Russland haben. Er hat eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, mit der die nächtlichen Räuber wirksam von Rindern, Schafen und Pferden ferngehalten werden - nämlich mit bunten Luftballons! Dabei macht er sich das Misstrauen des vorsichtigen Wolfs zunutze. Noch muss Vladimir für die unblutige Wolfsabwehr viel Überzeugungsarbeit in den meist staatlichen Viehhaltungsbetrieben leisten. Von der traditionellen Wolfsjagd sind russische Jäger und Hirten nämlich nicht so leicht abzubringen, auch wegen des Kopfgelds, das sie von der Regierung für jeden erlegten Wolf bekommen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 07.01.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Südafrika
Südafrika ist ein Land, das ausreichend Raum für die größten Wildtiere der Welt bietet. Doch die außergewöhnliche Artenvielfalt wurde lange bedroht. Heute versucht das Land eine neue natürliche Balance herzustellen. Von der Kalahari bis zu den grünen Ebenen am Südkap wurden riesige Nationalparks errichtet. Sehen Sie, wie man sich um den Erhalt der Spitzmaulnashörner kümmert und der legendäre Weiße Löwe in seine Ursprungsregion reintegriert wird.
(Wdh. morgen 7.30-8.20 Uhr)


Am 07.01.15 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Kann man in der heutigen Zeit noch mit Raubtieren leben? Einerseits wollen alle Natur und Wildnis erhalten, aber wie wild darf es, vor allem vor der eigenen Haustür, zugehen? Was ist, wenn Wolf und Luchs in den Wäldern jagen, in denen der Mensch spazieren geht?


Am 07.01.15 15:50 - 16:20 Uhr auf 
arte: Brasilien - Japanische Emigranten am Amazonas
Brasilien erlebte zwischen 1910 und 1929 eine Einwanderungswelle: In knapp 20 Jahren kamen mehr als eineinhalb Millionen Migranten vor allem als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft ins Land. Die meisten von ihnen suchten nach dem Ersten Weltkrieg auf dieser Seite des Atlantiks einen Neubeginn. In den 1920er Jahren erhielt eine kleine Gruppe japanischer Bauern ein Stück Land im Amazonasgebiet. Nach jahrelanger Arbeit sind ihre Nachkommen heute dank reicher Bodenschätze wohlhabende Farmer geworden.


Am 07.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.


Am 07.01.15 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Leoparden - Die unsichtbaren Räuber
Es ist die Geschichte einer Leopardenmutter, die zwei kleine Jungtiere aufzieht. Die Leopardin muss ständig jagen, um den Nachwuchs zu füttern. Durch den Wettbewerb um Nahrung und die Bedrohung durch Löwen, Hyänen und Hirten muss sich das Tier aber stets versteckt halten. Leoparden gibt es überall, auf den Hängen des Mount Everest oder in China und Russland. Der Dokumentarfilm erforscht diese äußerst erfolgreichen Großkatzen.
(Wdh. morgen 8.20-9.15 Uhr)


Am 07.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern zahllose Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer - Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.


Am 07.01.15 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Wunder Leben - Der Kampf ums Dasein
Dieser Teil der aufwändigen BBC Serie, zeigt den Erfindungsreichtum von Tieren und Pflanzen im täglichen Kampf ums Dasein - von den Küsten Floridas in die Savannen Afrikas, von der Antarktis in die Tropen Brasiliens. Ob Delfine, Geparde, Kapuzineraffen oder Riesenkraken - der Film enthüllt ihre verblüffenden Strategien, die so noch nie zuvor gefilmt wurden. Von Hochleistungsathleten wie drei Gepardenbrüdern, die sich auf die Jagd von Straußen spezialisiert haben, bis zur aufopferungsvollen Brutpflege winziger Erdbeerfrösche in Costa Rica - im Kampf ums Dasein zählt vor allem eines: immer einen Schritt schneller zu sein, als die Konkurrenz.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 08.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wenn die Bären kommen
Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. Im Nachbarland Österreich sind inzwischen etwa 30 an der Zahl in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt vor rund zehn Jahren angefangen. Es gefiel den zottigen Gesellen gut in der Steiermark und sie vermehrten sich. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genau so verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Haupstadt Trento sofort für Wirbel! Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreif-Truppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 08.01.15 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Malaysia
Malaysia ist ein Paradies für Forscher, doch noch immer sind nicht alle Geheimnisse der Artenvielfalt des Landes aufgedeckt. Sehen Sie die Orang-Utans des Sepilok Schutzgebietes, die fleischfressenden Pflanzen des Kinabalu, dessen Gipfel den höchsten Punkt Südost-Asiens darstellt, und die Nasenaffen, die entlang des Kinabatangan leben und nur in dieser Region zu finden sind.
(Wdh. morgen 7.40-8.30 Uhr)


Am 08.01.15 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Europas hoher Norden - Mittelfinnland und Karelien
Über Hunderte von Kilometern erstrecken sich dunkle Kiefernwälder durch die Wildnis Mittelfinnlands, unterbrochen durch unzählige Seen. Der Saimasee ist der größte See Finnlands und der viertgrößte Europas. Hier wird noch Flößerei betrieben, was es in Europa sonst kaum mehr gibt. Ein Schlepper zieht Baumstämme, in Bündeln über mehrere hundert Meter zusammengeschnürt, langsam durchs Wasser. Taisto ist seit fast 30 Jahren Flößer und jetzt mit 200.000 Baumstämmen unterwegs durch seichte Gewässer und starke Strömungen. Entlang der Grenze zu Russland erstreckt sich der Ruunaa-Naturschutzpark. Mitten in der Einsamkeit liegt ein ganz besonderes Dorf, eine Filmattrappe. Zu finnischem Tango wird ein Schauspiel von Markku Pölönen geprobt, einem der bekanntesten Film- und Fernsehregisseure Finnlands. Nur zwei Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt das Wildcamp Arolantila. Die Seppänens veranstalten hier "Safaris". Gäste können Braunbären aus nächster Nähe beobachten.


Am 08.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Philippinen
Karge Berge, dichte Regenwälder, Sümpfe und Klippen prägen die über 7.000 großen und kleinen Eilande der Philippinen. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe im westlichen Pazifik leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Im Inselinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fußder Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem so faszinierende Bewohner zu Hause sind wie die nachtaktiven Koboldmakis - winzige Primaten, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


Am 09.01.15 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ein Wolf gibt nicht auf
Felix Heidinger unterwegs auf den Spuren wilder Tiere. 81. Folge: Ein Wolf gibt nicht auf Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern wie ein Held verehrt wird. Es ist der Wolf Nr. 21, und er hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute wieder Wolfsrudel in dem riesigen US-Nationalpark gibt. Im Jahr 1995 brachte ein Biologe ein gutes Dutzend wilder Wölfe aus Kanada in den Yellowstone Park. Sie sollten dort heimisch werden. Doch nur ein Wolfspaar fand sofort Gefallen aneinander und setzte Welpen in die Welt, darunter einen kleinen, kräftigen Rüden, der von den Wolfschützern die Nr. 21 erhielt. Er entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen Leitwolf. 20 gesunde Welpen hat er im Laufe der Zeit mit drei Wölfinnen großgezogen. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch er gibt nicht auf. Noch einmal will Nr. 21 Vater werden und einen Wurf Welpen großziehen.


Am 09.01.15 15:10 - 16:10 Uhr auf 
NDR: Im Wald der Engel: Ohlsdorf – der größte Parkfriedhof der Welt
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.


Am 09.01.15 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Gebirge von Montana
Schwarzbär voraus! In Montana sollte man besser nicht auf leisen Sohlen durch den Wald schleichen. Trotz ihrer mächtigen Statur haben die dort heimischen Schwarzbären nämlich ein recht schreckhaftes Naturell und schätzen es gar nicht, von Menschen überrascht zu werden. Besser ist es, wenn einen die bis zu 400 Kilo schweren Kolosse schon von weitem hören und selber die Flucht ergreifen. Bei einer Konfrontation sollte man ihnen niemals in die Augen schauen, um sie nicht noch mehr zu reizen. Diese und andere Überlebensregeln erklärt Outdoor-Profi Mykel seiner Ehefrau Ruth, als die beiden im Indianer-Reservat ihr Lager aufschlagen. Und die Survival-Tipps kommen keine Minute zu früh: Kaum brutzeln frisch gefangene Forellen über dem Feuer, raschelt es schon im Gebüsch. Der Fischgeruch ist für die Raubtiere einfach zu verlockend.


Am 09.01.15 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen - vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 24.12.14 09:55 - 10:35 Uhr auf 
ZDFneo: Die Eroberung Sibiriens (1/3) - Abenteurer und Kosaken
Bis 1582 war Sibirien ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dann kam der Kosake Jermak Timofejew. Er gilt als der Eroberer Sibiriens. Der Film folgt den Spuren der ersten Expeditionen durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk und erzählt in Inszenierungen die Geschichte des jungen Kosaken Taras, der auf der Flucht vor zaristischen Soldaten sein Heil bei Jermak sucht. Kosaken vom Don und von der Wolga waren die ersten, die den mutigen Schritt über den Ural wagten und in bis dahin völlig unbekanntes Land vorstießen. Es war die Regierungszeit Iwans des Schrecklichen, der den Weg nach Osten ermöglicht hatte. Doch es mussten noch dreißig Jahre vergehen, bevor der russische Zar erkannte, welch möglicher Reichtum ungenutzt vor seinen Füßen lag. Und hätte es nicht die clevere Kaufmannsfamilie der Stroganows gegeben, so wäre Sibirien wesentlich später erobert worden.


Am 24.12.14 10:35 - 11:20 Uhr auf 
ZDFneo: Die Eroberung Sibiriens (2/3) - Forscher und Reisende
Die zweite Etappe der intensiven Eroberung Sibiriens begann während der Regierungszeit Peters des Großen (1689-1725). Der aufgeklärte Monarch verstand es wie kein anderer Herrscher vor ihm, das unermessliche Potenzial des "8 Kontinents" einzuschätzen. Seine Nachfolgerin Anna I. forcierte die Erkundung Sibiriens, und ein unglaublicher Einsatz von Mensch und Material folgte, um dem schlafenden Land seine Geheimnisse zu entlocken. Während der Däne Vitus Bering und andere die östlichen Küsten erkundeten, ja sogar bis Alaska vorstießen, waren Gelehrte in Mittelsibirien unterwegs, um alles "Bedenkenswerte" zu sammeln. Ihre Ausbeute zeugt nicht nur vom Fleiß der Forscher, sondern vor allem von der Faszination des "8. Kontinents" auf seine Besucher. Zwei Deutsche, Johann Georg Gmelin und Gerhard Friedrich Müller, wurden zu Pionieren der Sibirienforschung. Während sie bei uns vergessen sind, kennt sie in Russland jedes Kind.


Am 24.12.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
ZDFneo: Die Eroberung Sibiriens (3/3) - Kuriere und Soldaten
Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geographischer Raum - erfasst. Die meisten "weißen Flecken" waren getilgt und die Infrastruktur hatte sich rasant entwickelt. Doch noch immer sträubte sich der 8. Kontinent gegen all die Menschen, die aus dem Westen kamen, wehrte sich durch seine schier unbezwingbare Natur. Um dieser Herr zu werden, gab es nur ein Mittel: die Schaffung von Verkehrswegen. Es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts, um am Zarenhof einzusehen, dass Sibirien an Europa nur angebunden werden konnte, wenn Verkehrswege entstehen. Man begann mit dem Bau des "Sibirischen Trakt", einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Von dort ging es dann auf dem Fluss Amur per Schiff weiter nach Osten. Die Straße, die in Jakaterinburg hinter dem Ural begann, war die "schlimmste Straße" der Welt. Sie war eigentlich nur ein Feldweg und stellenweise nur eine Schneise durch die Taiga. Reisende wurden zu wahren Märtyrern und dennoch zog es die Menschen nach Osten. Die meisten von ihnen kamen aber zunehmend unfreiwillig - als Verbannte oder Strafgefangene. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Russland ernsthaft den Bau einer Eisenbahn durch Sibirien zu diskutieren.


Am 06.01.15 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Das letzte Eldorado - Krieg um die Arktis
Die bisher aufgrund ihres extremen Klimas unangetastete Arktis ist heute ein politisches, wirtschaftliches und ökologisches Schlachtfeld. Die immer schnellere Eisschmelze und die Ressourcenverknappung schüren die Begierden der internationalen Mächte. Den Energieriesen eröffnen sich hier neue Perspektiven, sie organisieren den Ansturm auf diese letzte Grenze unseres Planeten. Mehrere Länder, darunter Russland, die USA, Kanada, Norwegen und Dänemark, liefern sich um die Ausbeutungsrechte für die Erdöl- und Gasvorkommen einen erbitterten Streit. Über die Spielregeln der bevorstehenden industriellen Invasion wird hart verhandelt, wobei nach wie vor offen ist, wem der Nordpol überhaupt gehört. Der Wettlauf um Profite bedroht eines der letzten noch unberührten Gebiete der Welt. Zwar verheißen die Lagerstätten fossiler Rohstoffe vor den Toren Europas Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung, doch welche Umweltrisiken birgt der ungebremste Rohstoffhunger? Umweltschützern geben die industriellen Pläne für diese geologisch hochgradig instabile Region Anlass zu größter Sorge. Für das arktische Meer wäre das Risiko unkalkulierbar und eine Katastrophe nicht auszuschließen. An Land ist die Betriebssicherheit von auf Permafrostboden errichteten Atomkraftwerken äußerst fraglich. Wie kann in einer derart von extremen klimatischen Bedingungen gekennzeichneten Region überhaupt von einem Nullrisiko ausgegangen werden? Ein GAU wie in Tschernobyl oder eine Ölpest sind auch im hohen Norden nicht auszuschließen.
 

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