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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.10.14 07:20 - 07:45 Uhr auf 
arte: Wem gehören Europas Wälder?
"Ein Baum fällt schneller, als er wächst" besagt ein ebenso schlichtes wie wahres schweizer Sprichwort. In Europa scheint das aber nicht überall klar zu sein - in einigen Ländern ist der Wald heute wieder so bedroht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Internationale Investoren haben den Rohstoff Holz entdeckt und kaufen Waldgebiete in Mittel- und Osteuropa im großen Stil auf. Auch als vermeintlich nachhaltige Energiequelle stehen die Wälder Europas hoch im Kurs. In Südfrankreich plant ein Energiekonzern ein Biomassekraftwerk, das aus dem lokalen Wald versorgt werden soll. Doch dagegen regt sich starker Widerstand - ein Bürgerkollektiv will die Pläne des Energieriesen durchkreuzen. Europas Wälder - schützenswertes Allgemeingut oder schnöde Handelsware?


Am 21.10.14 13:00 - 14:03 Uhr auf 
ServusTV: Flüsse des Lebens - Amazonas
Der Amazonas ist der mächtigste Fluss der Erde und er "erlaubt" es den Menschen nicht, ihn komplett zu beherrschen. Er verursacht mächtige Überschwemmungen und zeigt der Menschheit ihre Grenzen auf. Dennoch versucht man durch großflächige Abholzung des Waldes am Flussufer Platz zur Bewirtschaftung zu schaffen. Doch dieser Eingriff in die Natur wird nicht ohne Folgen für das Klima und die Umwelt bleiben.


Am 21.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Tropenholz-Mafia - Kriminelle Geschäfte im Regenwald
Das Filmteam war drei Wochen lang im südostasiatischen Regenwald unterwegs: in Laos, Kambodscha und Vietnam. Als Touristen getarnt haben sie mit kleinen Kameras den Raubbau in den artenreichsten Regenwäldern des Globus dokumentiert. Im Norden Kambodschas ist man bereit zu kämpfen. Aus einem Dorf am Mekong brechen zwölf Männer auf in den tropischen Regenwald. Sie jagen Holzfäller. Doch das Unternehmen "Dschungel-Patrouille" ist gefährlich. Die kriminellen Holzdiebe sind bewaffnet. Schließlich stößt die Dschungel-Patrouille auf ein illegales Sägewerk, mitten im Urwald. Die Dorfbewohner stecken das Sägewerk kurzerhand in Brand. Das Filmteam ist den riesigen Holzlastern nach Vietnam gefolgt, dorthin wo das Holz verarbeitet wird. In Vietnam wird das Raubholz zu legaler Ware. Hier gibt es kein Gesetz zum Schutz des Tropenwaldes. Die Fabriken in der Hafenstadt Quinon produzieren Gartengarnituren und Hollywoodschaukeln für den Export, auch für den deutschen Markt.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 21.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wie im Ferienlager
Das lässt das Herz eines jeden Outdoor-Aktivisten höherschlagen! Pete Nelson und sein Profiteam basteln für eine naturverbundene Familie ein Baumhaus mit Lageratmosphäre, das sich über die Wipfelflächen von zwei Zedern und einer Fichte erstreckt. Neben Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen bietet das Luxuscamp zudem eine Menge Platz für Übernachtungsgäste, inklusive einer Hundehütte für Ozzie, den Familienhund.


Am 21.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)


Am 21.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Biebrza in Polen
Sümpfe, Seen, Seggenwiesen und Auwälder, so weit das Auge reicht. 60.000 Hektar Flusslandschaft stehen an der Biebrza, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, im 1993 gegründeten und größten polnischen Nationalpark unter Schutz. Dank der weitgehenden Unberührtheit und des großen Nahrungsangebotes leben hier viele Vogelarten wie im Paradies: Mehr als 250 wurden schon beobachtet, rund 190 brüten auch im Schutzgebiet. Allein vom seltenen Seggenrohrsänger ziehen an der Biebrza etwa 5.000 Paare - vermutlich fast die Hälfte der Weltpopulation - ihren Nachwuchs groß.


Am 21.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlammschlacht
Die Arbeiten im neuen Waldstück gehen gut voran, doch dann werden Bobby Goodson und seine Männer von schlechten Nachrichten ausgebremst. Die Holzfäller bekommen Besuch von einer Abordnung aus dem Sägewerk, die mitteilt, dass die vereinbarten Abnahmemengen nicht eingehalten werden können. Außerdem müssen Bobby und seine Leute in ein anderes Waldgebiet wechseln, da sich Kiefernholz gerade besser verkaufen lässt. Die Sumpfregion, in die Bobbys Leute umziehen sollen, ist jedoch äußerst gefährlich. Der Boden ist so feucht, dass dort vor einigen Jahren ein Bulldozer völlig im Morast versunken ist, außerdem wimmelt es vor Schlangen. Zähneknirschend muss der Holzfäller-Trupp die harten Bedingungen akzeptieren, die ihnen der Markt diktiert.


Am 21.10.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Fuchswelpen- und Rehkitzalarm - Der Wildtierretter
Vier- bis fünfmal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter- und Vaterrolle übernommen. "Sie sind klüger als Hundewelpen, lernen viel schneller als sie", so Demke. Er muss es wissen, er hat eine Hundeschule. Mit drei Wochen sind seine Füchse bereits stubenrein. Dass kleine Füchse in menschlicher Obhut großgezogen werden, kommt nicht oft vor. Rund 600.000 Tiere sterben jedes Jahr in Deutschland. Etliche im Straßenverkehr, vor allem aber durch die Jagd. Für Füchse gibt es so gut wie keine Schonzeit. Selbst für die kleinsten nicht. Dabei ist Deutschland seit Herbst 2008 tollwutfrei. Weil aber auch rund 100.000 Rehkitze jährlich in Deutschland durch moderne Mähmaschinen qualvoll sterben, ist Frank Demke auch für diese Tierart gerade im Frühsommer fast rund um die Uhr im Einsatz. Mit einem speziellen Fluggerät spüren er und seine Helfer die Rehkitze auf und schützen sie mit Absperrschirmen vor den tödlichen Maschinen. Ein NDR Team hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem unermüdlichen Einsatz begleitet. Längst geht nicht alles so glatt, wie er es sich erhofft hat.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 21.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Schmetterlinge - Verwandlungskünstler der Natur
Im viktorianischen Zeitalter glaubte man, dass Schmetterlinge der Weg zu intellektueller und moralischer Besserung seien. Die Menschen waren förmlich besessen davon, Schmetterlinge zu sammeln. Der Dokumentarfilm zeigt den erstaunlichen Lebenszyklus und das Verhalten dieser wunderschönen fliegenden Juwelen.


Am 21.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 22.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Liebesnest für Country-Star
Brian Kelly, Sänger des Country-Duos „Florida Georgia Line“, beauftragt Pete mit dem Bau eines exklusiven Baumhauses in der Nähe seines Hauses in Nashville. Eingebettet in das Geäst zweier starker Eichen und eines Hickorybaums, zimmern die Baumhausprofis ein komfortables Landhaus, dessen Stockwerke über eine Hängebrücke zu erreichen sind. Absolutes Highlight der Country-Luxusherberge: ein professionelles Tonstudio und eine kleine Schreibwerkstatt.


Am 22.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Kolibris - Juwelen der Lüfte
Akrobaten der Lüfte, fliegende Juwele, schillernde Partner zahlloser Pflanzen - Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern unseres Planeten. Allein in den Anden-Bergwäldern hängen mehr als 8000 Pflanzenarten bei der Bestäubung mit Blütenpollen von den farbenträchtigen Tieren ab. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt: Sie vermögen sogar, rückwärts oder kopfunter zu fliegen. Bis zu 80 Mal pro Sekunde flattern ihre Flügel. So klein Kolibris auch sind, sie besitzen eine enorme Leistungsfähigkeit. Schon ein Ruhepuls von 400 Schlägen in der Minute ist bemerkenswert, aber bei intensiver fliegerischer Belastung steigert sich der Puls auf 1200 Herzschläge pro Minute oder 20 Schläge in der Sekunde. Kein Wunder, dass Kolibris sich von nahrhaftem Nektar ernähren und 80 Prozent des Tages auf Zweigen sitzend verbringen, um die Kräfte zu schonen. Aufgrund ihres extrem hohen Energiebedarfs müssen sie im Schnitt allerdings alle 15 Minuten fressen. Ihre Futterquellen verteidigen sie um jeden Preis, denn sonst laufen sie Gefahr, binnen kürzester Zeit zu verhungern. Der umfassende Einsatz von Zeitraffer- und Zeitlupentechnik ermöglichte spektakuläre Szenen aus dem faszinierenden Leben der kleinen Flugakrobaten, wie man sie noch nie gesehen hat.


Am 22.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Im Dschungel von West-Papua
Eine Expeditionsgruppe macht sich in West-Papua auf den Weg nach "Jae-li-me", der Quelle der Steinäxte. Auf den Spuren von Heinrich Harrer unternehmen sie eine tagelange Wanderung durch den Dschungel von West-Papua. Dabei wird nicht nur das feucht-warme Klima zum Problem. Auch streikende Gepäckträger und feindlich gesinnte Ureinwohner machen Schwierigkeiten bei der Reise. Unterwegs treffen sie aber auch auf Stämme, die die Expeditionsteilnehmer mit großer Gastfreundschaft und Neugierde empfangen.


Am 22.10.14 16:02 - 17:00 Uhr auf 
rbb: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih
Wald-Märchen. Die Zwillinge Maschenka und Daschenka gehen in den Wald, um Pilze zu suchen. Die Mutter ermahnt sie noch vorher: "Geht nicht zu tief hinein!" Doch die Kinder hören nicht auf sie. Wo es hinter dem Sumpf so schöne Steinpilze geben soll! Die Waldgeister tun ein Übriges, um sie in das Reich der bösen Hexe Baba-Jaga zu locken. Die Hexe verwünscht die Zwillinge und verwandelt sie in Rehe.


Am 22.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit dem Rücken zur Wand
Geschätzte 20 Fuhren Holz müssen Bobby Goodson und seine Angestellten jede Woche aus dem Wald schaffen, damit die Saison nicht im Fiasko endet. Die finanziellen Reserven des Unternehmens sind komplett aufgebraucht. Weitere Ausfälle kann sich der Holzfäller-Veteran einfach nicht mehr leisten. Aber die Bedingungen sind alles andere als optimal. An einem der Lader gibt es Probleme mit der Hydraulik, und schon der erste Truck bleibt auf der Hälfte der Strecke im Morast stecken. Aus eigener Kraft kommt der LKW nicht mehr von der Stelle. Die Männer müssen extra einen Bulldozer herbeischaffen, um den 18 Tonnen-Koloss anzuschieben.


Am 22.10.14 17:00 - 17:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie entstand Leben auf unserer Erde?
Unsere Erde ist bis heute der einzig bekannte Planet, auf dem Leben herrscht. Darüber, wie sich Leben wieder und wieder reproduziert, hat die Wissenschaft im Laufe der Jahrtausende viele Erkenntnisse gewonnen. Aber über den Ursprung des Lebens auf Erden überhaupt herrscht bis heute Unklarheit. Irgendwann muss es einen Übergang gegeben haben von der unbelebten Materie des Urplaneten zu einer ersten Lebensform, von den Wissenschaftlern auch LUCA genannt, nach dem englischen: "Last Universal Common Ancestor", also Letzer Universeller Gemeinsamer Vorkomme. Diverse Schöpfungsmythen vergangener Jahrhunderte sind längst obsolet, doch auch die Entdeckung und Erforschung der Erbsubstanz, der DNS, die in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts begann, konnte keine Antwort auf die Frage der Entstehung des Lebens auf Erden liefern. Das große Problem für Biologen und Chemiker, die sich bis heute mit dem Thema beschäftigen: Über die Gestalt der Erde zu Zeiten der Entstehung erster Lebensformen herrscht weit gehende Unklarheit, es existieren lediglich verschiedene Hypothesen. Ein spannender Exkurs in den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich einer wahrhaft existenziellen Frage: "Wie entstand eigentlich Leben auf unserer Erde?"


Am 22.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Dartmoor - Ein Paradies im Wandel der Jahreszeiten
Der Dartmoor Nationalpark ist das größte und wildeste Gebiet auf weiter Feldflur im südlichen Großbritannien. Der Dokumentarfilm widmet sich dem Heidekraut-bedeckten Moor, den Schluchten im tiefen Wald, felsigen Granithügeln und der wundervollen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Satish Kumar, ein ehemaliger Mönch aus Rajasthan und führender Umweltschützer, geht auf die Reise durch dieses bemerkenswerte Naturschauspiel.


Am 22.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 22.10.14 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass man von einem "Superorganismus" spricht. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 22.10.14 20:15 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark -100 Jahre Einsamkeit
2014 wird der Schweizerische Nationalpark 100 Jahre alt. Die einstige Pioniertat, zum ersten Mal in Europa ein großes Alpengebiet vor dem Zugriff des Menschen langfristig zu schützen, ist auch während 100 Jahren ein Unikat geblieben - noch ist der "Nationalpark" im Unterengadin der einzige in der Schweiz. Am ersten August des Jahres 1914, als sich die Mächte Europas den Krieg erklärten, wurde der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Zwei Weltkriege, in welchen die Schweiz vor direktem Kriegsleid verschont blieb, sind inzwischen Vergangenheit und der rund 170 Quadratkilometer große Schweizerische Nationalpark, zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze gelegen, feiert sein 100-jähriges Bestehen.


Am 22.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Die Reportage beobachtet die emsigen Feldbewohner in ihrem Lebensraum rund ums Jahr.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 23.10.14 11:25 - 12:05 Uhr auf 
arte: Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres, durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes so umfassend porträtiert. Der erste Teil der Dokumentation präsentiert nicht nur die beeindruckende Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 23.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Ich glaub, ich steh im Wald
Peter Wohlleben hat einen Traum: Er steht im Wald - umringt von Baumriesen, die miteinander sprechen. Ein Wald, in dem die großen Bäume ihren Nachwuchs erziehen. Sie sagen: "Nicht so schnell, wachs langsam." Peter Wohlleben hört zu. Er ist Förster in der kleinen Gemeinde Hümmel, in der Nähe von Bad Münstereifel. Hier ist er seinem Traum schon ziemlich nahe, einem Wald ohne Hüter, der sein natürliches Gleichgewicht selbst reguliert. In seinem Revier gibt es riesige Buchen, Jahrhunderte alt. Der Förster will sie bewahren. Doch die Gemeinde Hümmel muss auch Gewinn aus ihrem Wald schlagen - Bäume müssen Geld bringen. "Die klassische Forstwirtschaft schützt unsere Wälder nicht, sondern beutet sie aus" sagt Wohlleben. Deshalb macht sich der Förster auf die Suche nach neuen Wegen der Waldwirtschaft. Die Reportage "Ich glaub, ich steh im Wald" begleitet den Förster Peter Wohlleben und seine Kollegen bei ihrer Arbeit.


Am 23.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Aus Alt mach Neu
Petes Baby ist in die Jahre gekommen. Sein allererstes Baumhausprojekt bedarf dringender Reparaturen, denn faulende Treppenaufgänge, wacklige Hängebrücken und morsche Holzverbindungen stellen eine große Gefahr dar. Mit verbesserten Techniken und einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl wertet er sein Erstlingswerk nicht nur optisch auf. In einem kleinen Anbau bringt er auch noch einen Schlafboden und einen Konferenztisch unter.


Am 23.10.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Der Wald und lauter Bäume
Die alljährliche Holzauktion läuft anders als anderen Versteigerungen ab. Die Gebote werden schriftlich abgegeben, nachdem das Holz schon Tage zuvor begutachtet wurde. Nichts desto trotz eine spannende Veranstaltung, die Wertholzsubmission der Thüringer Landesforstverwaltung. Sind die Preise höher als im vergangenen Jahr? Wie groß ist die Nachfrage? Reporterin Jana Pfeifer interessiert besonders, was die Thüringer Forsten noch hergeben und wie nachhaltig gewirtschaftet wird. In der Reportage "Der Wald und lauter Bäume" geht Autorin Jana Pfeifer wichtigen Fragen zur Forstwirtschaft im Thüringer Wald nach.


Am 23.10.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald-Förster - Ein Revier durch's Jahr
Manchmal hat Förster Klaus Echle ein schlechtes Gewissen, weil er in solch einer Idylle lebt: in einem Forsthaus am Waldrand mit Frau, Kind, Hund und einem zahmen Reh. Draußen gurrt die Taube Theo, drinnen knistert der Kamin. Ein Leben wie aus dem Heimatroman. Dabei sieht sich Klaus gar nicht als Romantiker, eher als Manager, der sein Revier verwaltet. Er organisiert, dass Holz geschlagen und Wild erlegt wird, kümmert sich um die Büroarbeit und macht regelmäßig einen Kontrollgang durchs winterliche Revier. Doch manchmal kommt der ehemalige Koch auch ins Schwärmen: "Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als hier Förster zu sein. Einen abwechslungsreicheren und lebendigeren Beruf gibt es wohl kaum." Dann klingelt schon wieder das Handy. Denn Klaus muss immer erreichbar sein, falls in seinem Revier mal etwas passiert. Zum Beispiel wenn Bruno, der zahme Rehbock, plötzlich verschwunden ist. Die Dokumentation "Der Schwarzwald-Förster" stellt den Alltag von Förster Klaus Echle vor.


Am 23.10.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Röhrende Hirsche und edle Hölzer - Unterwegs in Hessens Wäldern
Im Bergwinkel, wo Vogelsberg, Spessart und Rhön zusammenstoßen, liegen die Wälder, die zur Burg Brandenstein gehören. Constantin Graf von Brandenstein-Zeppelin führt zu seinen alten, riesigen Hutebuchen, ein besonderes Zeugnis früherer Waldnutzung. Doch natürlich geht es nicht nur um Schönheit und Naturschutz in diesem Wald, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Es ist auch ein Wirtschaftswald, in dem Geld verdient wird, etwa mit wertvollem Laubholz für den Möbelbau. Die Dokumentation "Röhrende Hirsche und edle Hölzer" begibt sich in ganz unterschiedliche Waldlandschaften: Die Reise geht vom Bergwinkel aus auch in den Frankfurter Stadtwald, in die Bergwälder im Hohen Vogelsberg und in den Habichtswald.


Am 23.10.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildschweine im Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald, ein 120 Kilometer langer Mittelgebirgszug zwischen Bielefeld und Osnabrück, beherbergt eine reiche Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf, Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein - mit seiner langen Schnauze pflügt es Quadratmeter um Quadratmeter um. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt, und verschaffen auch anderen Waldbewohnern durch ihre Wühlerei leichten Zugang zu Wurm und Wurzel. Die Dokumentation "Wildschweine im Teutoburger Wald" begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr hinweg, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen "Frischlingen" im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern in der herbstlichen "Rauschzeit". Daneben zeichnet der Film ein liebevolles Porträt einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.


Am 23.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wassereinbruch
Statt Holz zu fällen, entfernen Bobby Goodsons Männer unten am Fluss alte Biberdämme. Diese Arbeit bringt dem Unternehmen zwar vorerst keinen Cent ein, ist aber trotzdem notwendig. Es gießt wie aus Eimern in North Carolina, und das angestaute Wasser hat mittlerweile ein großes Waldgebiet überschwemmt. Eigentlich wollten die Holzfäller dort Baumstämme roden, doch nun hat das Biber-Problem absolute Priorität. Sollte das Wasser den Nadelwald erreichen, wäre es um die Bäume schlecht bestellt. Da Kiefern keine Feuchtigkeit mögen, würden die Nadelhölzer in kürzester Zeit absterben.


Am 23.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Der Schweißhundeführer - Dem Wildschwein auf der Spur
Reimer Mohr ist Landwirt und Jäger. Sein größtes Anliegen ist es, verletzte Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Schlechte Schützen hinterlassen oft waidwunde Tiere in seinem Revier, Autofahrer fahren Tiere an und lassen sie qualvoll verenden. In solchen Fällen geht Reimer Mohr mit seinen extra ausgebildeten Schweißhunden auf die Fährte und erlöst die verletzten Tiere mit einem Fangschuss. Doch er muss achtsam sein. Angeschossene Wildschweine sind besonders gefährlich, das bekam auch schon Reimer Mohr zu spüren. Die Dokumentation "Der Schweißhundeführer" begleitet Reimer Mohr in seinem Revier.


Am 23.10.14 17:30 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Die Großstadtjäger - Unterwegs im wilden Hamburg
Lautlos bewegt sich der Jäger Marten Soltau über das Gelände der Hamburger Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm. Er hält ein Narkosegewehr im Anschlag. Das Gewehr von Kreisjägermeister Guido Hollmichel dagegen hat scharfe Patronen - für den Notfall. Das Jagen im Stadtgebiet ist verboten, doch die Stadtjäger besitzen eine Schießerlaubnis. Sie suchen zwei Rehböcke auf dem weitläufigen Gelände. Ziel ist es, die Tiere zu narkotisieren und im Wald auszusetzen. Ein Routineeinsatz für Soltau und Hollmichel in Hamburg, einer Stadt, die zunehmend Wildtiere anzieht. Ihr natürlicher Lebensraum im Umland ist kleiner geworden und in der Stadt finden sie das ganze Jahr über genug Nahrung. In jedem Einzelfall entscheiden die Stadtjäger, ob sie eingreifen oder ob die wilden Tiere bleiben dürfen. Die Dokumentation "Die Großstadtjäger" begleitet den Jäger Soltau und seine Kollegen bei ihren Einsätzen im "wilden" Hamburg.


Am 23.10.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Frauen auf der Jagd - vom Kampf ums "grüne Abitur"
Ganz ruhig sitzt die Revierjägerin Anja Kachbouri im Hochsitz und legt das Gewehr an. Sie hält kurz die Luft an und drückt ab. Ein Knall - Volltreffer. An der Elite-Jagdschule Sauerland leitet Anja Kachbouri Jagdkurse nur für Frauen. Diese wollen auf die Jagd und treten deshalb im Sommer zur Jägerprüfung an zum "grünen Abitur". In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Jägerinnen verzehnfacht. Trotzdem ist nur jeder zehnte Jäger eine Frau. Einen Jagdschein zu bekommen, also Jägerin zu werden, ist nicht ganz einfach. Innerhalb von drei Monaten müssen die Teilnehmerinnen nicht nur umfangreich Theorie pauken. Auch das Schießen, Fallenstellen und Zerlegen der Tiere will geübt werden. In der Regel fällt im ersten Anlauf ein Viertel der Bewerberinnen durch. Die Dokumentation "Frauen auf der Jagd - Vom Kampf ums 'grüne Abitur'" begleitet einen Frauenjagdkurs durch alle Höhen und Tiefen bis zum Jagdschein.


Am 23.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 23.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Britanniens Berge - Cairngorms - wo Schottland wild und rau ist
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Die BBC hat ein Jahr lang Mensch und Tier begleitet und zeigt in faszinierenden Bildern ein Stück Großbritannnien, das hierzulande kaum jemand kennt.


Am 23.10.14 23:35 - 01:35 Uhr auf 
mdr: Das Herz der Bärin
Spielfilm. Der Hast des städtischen Lebens müde, kommt der junge Este Nika als Jäger in die sibirische Taiga. Fernab der Zivilisation will er sich selbst finden. Den Sommer verbringt er in einem Dorf unter Ureinwohnern. Den Winter aber zieht es Nika in eine selbstgezimmerte Waldhütte, um in der einsamen Wildnis zu jagen. Dabei trifft er auf zwei Bären. Als das männliche Tier ihn angreift, ist er gezwungen, es zu töten. Der andere Bär, ein Weibchen mit weißer Blesse, begegnet ihm hingegen ohne Feindseligkeit, bevor es wieder in der Taiga verschwindet. Bald darauf begegnet einer in Pelz gehüllten Frau, die nur Bärenlaute von sich gibt.


Am 24.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Best Of
Vom Nobel-Clubhaus über die Brauerei in der Baumkrone bis zur Wellness-Oase mit Dampfbad und Massagetisch: Pete Nelson und sein Team haben ihrer Kundschaft in den vergangenen Monaten wahre Paläste in den Blätterwald gezaubert - mit allen erdenklichen Extras, die man sich nur vorstellen kann. In diesem Special der Serie blicken die Baumhaus-Profis noch einmal auf ihre spektakulärsten Konstruktionen zurück. Und als krönenden Abschluss der Saison zimmern die Handwerker vier Kindern im Bundesstaat Washington den perfekten Spielplatz ins Geäst.


Am 24.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Sturmwarnung
Bobby Goodsons Pechsträhne reißt nicht ab. Das Sägewerk nimmt dem Holzfäller-Veteran aufgrund der schlechten Marktlage nur noch 13 Fuhren Holz pro Tag ab. Diese Menge deckt nicht einmal die Unkosten! Außerdem muss der Firmen-Boss jetzt auch noch auf seinen besten Mann verzichten, da Simitrio Visa-Probleme für seine Eltern in Mexiko regeln muss. Die Stimmung ist so schlecht, dass Goodson und seine Jungs ganz dringend ein Erfolgserlebnis brauchen. Doch es kommt noch schlimmer: Von Westen her nähert sich ein heftiges Sturmtief, das schlimmste Folgen befürchten lässt.


Am 24.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein auf der Vulkaninsel (1/2)
Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.


Am 24.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Leoparden - Die unsichtbaren Räuber
Es ist die Geschichte einer Leopardenmutter, die zwei kleine Jungtiere aufzieht. Die Leopardin muss ständig jagen, um den Nachwuchs zu füttern. Durch den Wettbewerb um Nahrung und die Bedrohung durch Löwen, Hyänen und Hirten muss sich das Tier aber stets versteckt halten. Leoparden gibt es überall, auf den Hängen des Mount Everest oder in China und Russland. Der Dokumentarfilm erforscht diese äußerst erfolgreichen Großkatzen.


Am 25.10.14 06:20 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Hautnah unter Wölfen
Ein kanadisches Filmteam macht sich auf die Reise nach Sibirien. Im Gepäck sechs ausgewachsene Wölfe, Tiertrainer, Kameras und ein Drehbuch für einen Spielfilm. Von Jakutsk aus, der kältesten Großstadt der Welt, geht es in die abgeschiedene, weiße Wildnis und Kälte mit bis zu minus 50 Grad Celsius. Hier wird der Film gedreht: die Geschichte eines jungen Rentierhüters, der sich mit einem Rudel Wölfe anfreundet. Anreise und Dreharbeiten gestalten sich schwierig, täglich hat die Kälte die Wölfe und die Filmcrew fest im Griff. Wie werden sich die Wölfe verhalten, was passiert, wenn ihre natürlichen Instinkte einsetzen und sie die Rentiere angreifen? 85 Tage Drehzeit, und kein Tag ist wie der andere.


Am 25.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Großes Glück in Millinocket
Als könne es nach den schlechten Wetterbedingungen des Herbstes und der somit fast lahmgelegten Produktion nicht noch schlimmer kommen, werden die Pelletiers von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen. Wie aus dem Nichts bricht der Sattelschlepper eines Krans auf einer baufälligen Brücke ein und steckt in schlecht zugänglichem Gelände fest. Neben der unmittelbaren Gefahr für den Fahrer und den zu Hilfe eilenden Kollegen muss sich das Unternehmen so mit erneuten finanziellen Sorgen auseinandersetzen.


Am 25.10.14 10:30 - 11:00 Uhr auf 
BR: Auwälder - Lebensraum am Fluss
Einst war die Donau ein lebendiger Strom, der einen ganz besonderen Lebensraum geschaffen hat: den Auwald. Heute ist der zweitlängste Strom Europas über weite Strecken in ein Betonkorsett gezwängt. Staustufen zur Stromgewinnung machten dies nötig. Die Folge: Die meisten Auwälder sind verschwunden. Ein kleines Stück Donau-Auwald soll nun wiederhergestellt werden. Seit mehreren Jahren verfolgt das "X:enius"-Team dieses einmalige Renaturierungs-Projekt und begleitet die beteiligten Wissenschaftler. Wie schnell siedeln sich neue Tiere an? Wie reagieren Pflanzen und Tiere auf die schwankende Feuchtigkeit? Über allem aber steht die Frage: Ist es möglich, einen zerstörten Auwald wieder zum Leben zu erwecken?


Am 25.10.14 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Irans Grüner Gürtel
Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dazwischen liegt der grüne Gürtel Irans, den man so nicht erwarten würde: Tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften. An den Hängen wächst Tee und Tabak, ganz unten tropische Früchte, Reis und Gemüse aller Art, das bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Auf dem Basar in Rasht gibt es alles zu kaufen, was die Region an Kulinarischem zu bieten hat.


Am 25.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Oldenburger - Land Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt.


Am 25.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.


Am 25.10.14 13:50 - 14:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Pelziger Nachbar
In North Carolina hat Eustace Conway ein Problem: Ein Wilderer tötet illegal Truthähne. Eustace und dessen Freund Preston verfolgen den Eindringling tief in die Berge, um die Tierwelt von Turtle Island zu schützen. Der Winter in Montana endet, und so erwachen die Bären aus dem Winterschlaf. Für Tom Oar und seinen Freund Tim sind die Berge somit gefährlicher als je zuvor. Auf der Suche nach Geweihen müssen sie feststellen, dass sie trotz der Totenstille nicht allein im Wald sind.


Am 25.10.14 14:10 - 15:00 Uhr auf 
n-tv: Gnadenlose Wildnis - Alaska
Wenn die raue Küste Alaskas aus dem Winterschlaf erwacht, bleiben der heimischen Tierwelt nur wenige Monate Sonnenschein. Vor dem nächsten Winter gibt es viel zu tun. Die Bären erwachen hungrig aus dem Winterschlaf und müssen sich sofort auf Futtersuche machen. Wenn im Norden das Eis schmilzt, ist das das Zeichen für die Karibu-Herden weiterzuziehen. Denn mit der erwachenden Natur kehren auch Millionen Moskitos zurück. Die Dokumentation reist durch die Wildnis.
(Wdh. morgen 10.10-11.00 Uhr)


Am 25.10.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Jahreswechsel
In den Blue Ridge Mountains von North Carolina sieht sich Eustace Conway gezwungen, Turtle Island zu verlassen, um gegen das Pfandrecht zu kämpfen. Fest entschlossen, sein Land zu retten, reitet er zum Gericht. In Alaska begibt sich Marty hoch in die Lüfte, um die Nahrungssuche für seine Familie fortzusetzen. Doch Wind und Wetter machen ihm das Leben schwer. In Montana wird Tom Oar mit einem Grizzly konfrontiert, der dessen Besitz und seiner Familie gefährlich nahe kommt.


Am 25.10.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 25.10.14 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 25.10.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Land der tausend Farben
Brasilien - ein Land, wie ein Kontinent: Urwald und Weinfelder, Traumstrände mit Kokospalmen und trockene Savannen, grüner Urwald und Beton-Dickicht in den Megastädten, Favelas und Villen-Vierteln. Alles vereint durch eine Sprache und eine Musik. Die Reise durch Brasilien beginnt majestätisch: Auf einem Containerschiff geht es auf dem Amazonas an einem Meer von Urwaldgrün entlang. Die Fahrt endet am Rio Grande do Sul, bei den Gauchos, den südamerikanischen Cowboys. Die Reise ist Tausende von Kilometern lang. Gereist wird mit dem Flugzeug, mit Auto, Bus, Booten und auf Lastwagen. Sie führt zu Urwaldforschern und afrikanischen Karnevalsköniginnen. In der "Megapoli" Sao Paulo ist das moderne Brasilien zuhause: junge Graffiti-Künstler und einer Sängerin, die Sao Paulo liebt. In Rio de Janeiro lebt ein Weltstar: Bianca Rinaldi, die Brasilien geholfen hat, "Telenovelas" in aller Welt bekannt zu machen.


Am 25.10.14 16:25 - 17:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 25.10.14 18:00 - 18:45 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 25.10.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Herbstjagd in Bayern - Die Meute auf heißer Spur
Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim und auf Schloss Herrenchiemsee finden zwei der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt. Glücklicherweise handelt es sich um unblutige Veranstaltungen! Die herkömmliche Reitjagd auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten. Die Schleppjagd ist eine sinnvolle Alternative. Hier simuliert ein Reiter das zu verfolgende Wild und reitet eine zuvor präparierte Strecke. Wenn er die "Schleppe" gelegt hat, gibt er den Hunden das Signal loszustürmen. Kurz darauf folgen die Reiter.


Am 25.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?


Am 26.10.14 05:10 - 05:40 Uhr auf 
ZDF: Wilde Tiere in der Stadt
Wilde Tiere sind auf dem Vormarsch. Überall in Deutschland erobern Wildschweine, Füchse, Waschbären und andere Wildtiere die Städte. Allein in Berlin leben neben 3,5 Millionen Zweibeinern schätzungsweise 5000 Wildschweine, 3000 Kaninchen, 2000 Marder, 1800 Füchse und 800 Waschbären - die sogenannten "Big Five" der deutschen Städte, so nennt sie Derk Ehlert, der Wildtier-Experte des Berliner Senats. Ehlert ist ein Kämpfer für die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier. Fast täglich hat er mit empörten oder verängstigten Bürgern zu tun. Mal hat eine Rotte im Garten wilde Sau gespielt, mal hat ein Waschbär den Wintergarten besetzt, mal ein Biber den schönen Baum umgelegt. Manchmal kann Ehlert sich nur wundern: "Die Menschen möchten gern im Grünen wohnen und wundern sich dann, wenn ein Fuchs auf der Terrasse steht." Manchmal wird er böse: "Immer wieder füttern Stadtbewohner die Wildtiere und machen sie so abhängig vom Menschen. Das hat mit Tierliebe nichts zu tun." Viele empörte Bürger rufen nach dem Jäger. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst vor den wilden Tieren. Wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. Die Probleme nehmen zu, vor allem in den Städten. Die einen fürchten um Beete und Blumenzwiebeln, die anderen haben Angst vor dem Fuchsbandwurm, wieder andere sehen jeden Waschbär als Problembär. Berlin ist längst ein Zoo ohne Zaun. Dass es wilde Tiere in die Stadt zieht, ist kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die den Tieren nur wenig Nahrung bieten. In den Städten dagegen locken Tonnen und Papierkörbe voller Lebensmittelreste - Supermärkte für Tiere. Aus jagenden Wildtieren werden zahme Resteessen-Fresser.


Am 26.10.14 07:50 - 08:35 Uhr auf 
WDR: Verdammt und verteufelt! - Berüchtigte Tiere in Nordrhein-Westfalen
Wann wird ein Waschbär zum Problembär? Warum gelten Tauben als Ratten der Lüfte? Wie beendet eine Wildgans menschliche Badefreuden? Viele unserer tierischen Mitbewohner haben einen schlechten Ruf - oft zu unrecht. Zum Beispiel Mücken: Sie saugen nur dann Blut, wenn sie Nachwuchs ernähren müssen. Die alleinerziehenden Mütter riskieren Kopf und Kragen, um uns ein paar Tropfen abzuzapfen - zum Wohle ihrer Kinder. Fleiß, Opferbereitschaft, Fürsorge und Kreativität - diese Tugenden schätzen wir bei unseren Mitmenschen. Für Tiere gilt das nicht. Die werden schnell zum "Ungeziefer" - vor allem, wenn sie mehr als vier Beine haben. Aber selbst mit süßem Fell und Knopfaugen landet man schnell auf der Abschussliste. Jürgen Vogt bricht eine Lanze für unbeliebte Tiere in Nordrhein-Westfalen und zeigt, warum wir Menschen uns freudig in die Nahrungskette einreihen - und dem Marder sogar unser Auto überlassen sollten.


Am 26.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Regen-Dilemma
In der Firmenzentrale der Pelletiers geht ein Notruf ein: Fahrer Randy Bourgoin hatte mit seinem voll beladenen Truck nahe der kanadischen Grenze einen schweren Unfall. Sein 30 Tonnen schwerer Lkw ist auf regennasser Straße ins Rutschen geraten und anschließend umgekippt. Wie durch ein Wunder hat der erfahrene Trucker den Zwischenfall nahezu unverletzt überlebt. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt, denn die Fahrertür lässt sich nicht öffnen. Randy Bourgoin ist in seinem Führerhaus gefangen, und aus dem Motor des Lkws läuft Benzin aus.


Am 26.10.14 10:25 - 11:25 Uhr auf 
arte: Primaten der Karibik
Tausend Makaken sind die einzigen Bewohner der kleinen Insel Cayo Santiago in der Karibik. Seit der Gründung dieser Primatenkolonie vor 75 Jahren müssen die Affen auf einem Landstreifen von einem Kilometer miteinander auskommen. Sie bilden unterschiedliche Gemeinschaften, stellen eine erbarmungslose, soziale Hierarchie auf, tragen Kämpfe mit anderen Gruppen aus, zeigen sich aber auch mitfühlend und solidarisch. Auf der Affeninsel befinden sich derzeit drei Wissenschaftler - ein Genforscher, eine Psychologin und ein Entwicklungsbiologe, die anhand ihrer Beobachtungen versuchen, Erkenntnisse über die Ursprünge menschlichen Sozialverhaltens zu gewinnen. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht eine einzigartige Studie, die der Wunschvorstellung eines verrückten Wissenschaftlers gleicht: die Entstehung einer Gesellschaft, deren Aufbau Forscher bis ins kleinste Detail beobachten können, angefangen bei sozialen Grundregeln, bis hin zur Evolutionsbiologie jedes Individuums dieser Population.


Am 26.10.14 11:30 - 13:00 Uhr auf 
NDR: Schweden auf die norddeutsche Tour
Reporter Sven Tietzer macht sich mit seinem Oldtimer-Camper auf in den ganz hohen Norden, nach Schweden. Ein Roadmovie der besonderen, persönlichen Art voller Abenteuer und Überraschungen. Tietzer, gebürtiger Harzer, besucht Menschen, die ebenfalls aus Norddeutschland kommen und in Schweden eine neue Heimat gefunden haben. Menschen, die Sven und den Zuschauern einen privaten und spannenden Einblick durch die Hintertür geben - und das alles umgeben von den wunderschönen Landschaften Schwedens. Für das Überleben zwischen Elchen und Bären in der verregneten Wildnis stellt sich der NDR Reporter allerdings als absolut ungeeignet heraus. Und er hätte es sich auch einiges leichter vorgestellt, auf einen Stockholmer Großstadtbaum zu klettern. Zum Glück gibt es Thilo Beeker an seiner Seite, den Pfleger unzähliger Hauptstadtbäume. Er hat das Leben in Norddeutschland gegen das in Schweden getauscht und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als "Baum-Nerd". Thilo Beeker ist einer von mehreren Norddeutschen, die Sven Tietzer auf seiner Reise besucht. Alle haben eines gemeinsam: Für sie ist Schweden zur Wahlheimat geworden, aus den unterschiedlichsten Gründen. Der ehemalige Busfahrer Peter Jäkel hat sich in die Einsamkeit der schwedischen Wildnis verliebt. Er nimmt Sven Tietzer mit auf die Suche nach Bibern und Elchen.


Am 26.10.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie bis heute Schutz und Nahrung. Viel leichter als Hamster sind andere Bewohner zu entdecken: Fasane stolzieren laut rufend über den Acker, Feldhasen hoppeln schon im Januar über die schneebedeckten Felder. Und die Männchen liefern sich wahre Boxkämpfe um die Weibchen.


Am 26.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wildes Skandinavien - Dänemark
Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden.


Am 26.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Skandinavien - Schweden
Schwedens Seen sind im Frühjahr noch vereist, wenn die Singschwäne ihre Brutreviere besetzen. Kommen sich zwei Pärchen ins Gehege, kann das zu ernsthaften Auseinandersetzungen führen: Mit Bissen gehen die konkurrierenden Männchen aufeinander los, angefeuert von ihren Weibchen. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles. Erst hochauflösende Zeitlupenbilder zeigen, wie heftig die Tiere aufeinander losgehen: Immer wieder attackieren die kämpfenden Birkhähne die roten Wülste, die Rosen, über den Augen des Gegners - bis sich einer von beiden geschlagen gibt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich Nahrung: Seerosen sind für sie eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Ein Luxus, der nicht lange währt, denn bald kündigen die Brunftschreie der Elche schon wieder den Herbst an. Mit mächtigem Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit dem es sich paaren will. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt Schweden von seiner wildesten Seite.


Am 26.10.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.


Am 26.10.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Der Vogelmann von London
"Man muss immer nach oben schauen!", das ist die Lektion von David Lindo, Englands berühmtestem "Urban Birder". Cool, jung und schwarz, könnte der ehemalige DJ nicht weiter entfernt sein vom Klischee des Vogelbeobachters, den man sich als alten verkniffenen Kauz im Anorak vorstellt. Fast 400 Vogelarten hat David Lindo in der englischen Hauptstadt schon entdeckt. Über die Turmfalken auf der Tate Modern Gallerie weiß er ebenso spannende Geschichten zu erzählen wie von Zugvögeln, die über Londons Bankenviertel gleiten oder von den exotischen Halsbandsittichen, die der Legende nach einst von Jimmy Hendrix in London frei gelassen wurden.


Am 26.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Baltikum (2/2): Wälder und Moore
Im Nordosten Europas wo die Ostsee "Westsee" heißt, liegen wenig beachtet Estland, Lettland und Litauen. Im zweiten Teil seiner Dokumentation zeigt Christoph Hauschild die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner in den Wäldern Estlands, den breitesten Wasserfall Europas oder die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze von Lettland zu Litauen. Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark in Estland in einen riesigen See. Es ist die so genannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Ein Hindernis, das viele an den Rand der Erschöpfung bringt. Das Baltikum hält viele Superlativen bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Mehr als 1000 Wölfe leben in Lettlands Wäldern. Litauen ist das Land der Störche - mit rund 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation "Wildes Baltikum - Wälder und Moore" führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah sind.


Am 27.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Gewächshäuser - Ökosysteme im Glaskasten?
Als Kaiser Franz Josef um 1880 das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn in Wien bauen ließ, schuf er ein Kunstwerk aus Stahl und Glas. Exklusiv für tropische Pflanzen, die ohne Schutz in Wien nicht überleben können. Bis heute ist das Palmenhaus ein Besuchermagnet. Üblicherweise dienen Gewächshäuser eher der Lebensmittelproduktion. Doch in den mehr oder weniger geschlossenen Systemen breiten sich schnell Schädlinge, Pilze oder Krankheiten aus. Hier gibt es gute Erfolgskonzepte mit Nützlingen. Herkömmliche Gewächshäuser benötigen enorme Energiemengen, um im Winter beheizt und im Sommer gekühlt zu werden. In Holland gibt es bereits erste Null-Energie-Gewächshäuser. Das deutsch-französische Moderatorenteam Emilie und Adrian besucht die Gärtnerin Amandine Viprey im Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Straßburg. Sie versuchen herauszufinden, inwieweit sich Ökosysteme unter ein Glasdach sperren lassen. Auf die Spitze trieben es Wissenschaftler 1991 in Arizona: Eine Gruppe Bionauten versuchte, komplett autark in einem Glashaus zu überleben, mit eigener Tierzucht und Pflanzenanbau. Nach zwei Jahren scheiterte das Projekt und das geschlossene Ökosystem kollabierte.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 27.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 27.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Das Vermächtnis des Don Miguél
Wie kein anderer hat sich Miguél Álvarez del Toro für die Tierwelt Mexikos eingesetzt. Er entdeckte und erforschte viele Arten, schrieb Bücher über die heimische Natur, initiierte in Mexiko zahlreiche Schutzgebiete und Nationalparks. Der Name so mancher Spezies mittelamerikanischer Fauna, wie zum Beispiel "Nototriton alvarezdeltoroi" für eine Salamanderart, erinnert an den auch weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannten Don Miguél. Gekrönt wird das Lebenswerk des 1996 verstorbenen Wissenschaftlers von "seinem" Zoo: dem "Zoológico Miguél Álvarez del Toro", kurz "ZOOMAT" genannt, in Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt des Bundestaates Chiapas im Süden des Landes.


Am 27.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara
Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt. Noch erfüllen Männer wie Fikret hier eine wichtige Rolle. Die Bewohner abgelegener Regionen sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Auch Fikret ist Teil eines weit verzweigten Netzes von Beziehungen: Auf seinem Floß transportiert er Waren, die an anderen Orten entlang der Tara gebraucht werden. Er beliefert Menschen in entlegenen Dörfern und er säubert den Fluss von Schrott, der als gefährliche Hinterlassenschaft des Bürgerkrieges unter der Wasseroberfläche lauert. Dieser Krieg riss in den 90er Jahren Familien auseinander und machte Nachbarn und Freunde über Nacht zu Feinden. Die Einwohner ganzer Dörfer wurden ermordet oder vertrieben. Erst allmählich finden die Menschen wieder zueinander. Fikret Pendek, einer der letzten Flößer Montenegros, möchte seinen Beitrag dazu leisten.


Am 27.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Oles Suche nach dem Luchs
"Bella" ist eine zutrauliche Luchs-Fähe. Wahrscheinlich würde sie auch gerne die Wälder außerhalb ihres Geheges erkunden. So wie ihr Freund "M1". Der ist ein freilebender Luchs. Sein Revier ist der Harz. Seit einigen Jahren sind die großen Katzen mit den auffälligen Pinselohren hier in freier Wildbahn unterwegs. Zwischen Sommer 2000 und Herbst 2006 wurden im Nationalpark Harz insgesamt 24 Luchse in die Freiheit entlassen. Aber zu sehen sind die scheuen Tiere, die meistens nachts jagen, nur selten. Ole Anders aber ist vom Erfolg der Auswilderungen überzeugt. Um ihn auch beweisen zu können, verfolgt der 38-jährige Förster und Leiter des Luchsprojektes die Spur der Katzen und versucht ihr Jagd- und Fressverhalten mit Hilfe von Videokameras zu erforschen, die er zuerst im Schaugehege von "Bella" testet. Mindestens ein Reh pro Woche braucht ein Luchs, um zu überleben, glaubt Ole. Im Winter sind die Katzen im Wald am ehesten zu entdecken und darum will er jetzt die automatische Kamera im Wald installieren, die auf Bewegungen reagiert und die scheue Katze in der Nacht filmen soll. Doch der Förster aus Bad Harzburg muss den Luchs erst einmal finden. "M1" hatte vor einem halben Jahr ein Halsband angelegt bekommen. Das sendet Signale aus und mit Hilfe eines Empfängers kann Ole so das Jagdrevier des Luchses bestimmen. Eine spannende Jagd beginnt.


Am 27.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus der 1000 Abenteuer
Im Herzen der Pocono Mountains in Pennsylvania erfüllt Pete den Traum einer jungen, aktiven Familie: ein unglaubliches Baumhaus voller wahnwitziger Abenteuer. Und dieser Auftrag soll zu Petes Meisterstück werden! Geheime Türen, versteckte Durchgänge, zwei hängende Brücken, eine Kletterwand sowie 700 Pflanzen zählen zur Ausstattung des Hauses und versprechen der Familie Stunden voller Freizeitspaß. Zur Einweihung des aufregenden Domizils enthüllt Pete eine sentimentale Überraschung: eine handgefertigte Erinnerung an die geliebte Großmutter der Familie.


Am 27.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund vierzig über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. An den Karstfelsen in den unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediterranen Klima des südlichen Teils des Gebirges fühlen sich auf trockenem, steinigem Boden die Äskulapnattern wohl, die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefern- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.


Am 27.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Britanniens Berge - Cairngorms - wo Schottland wild und rau ist
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Die BBC hat ein Jahr lang Mensch und Tier begleitet und zeigt in faszinierenden Bildern ein Stück Großbritannnien, das hierzulande kaum jemand kennt.


Am 27.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - In der Gefahrenzone
Corbett Swamp, Waldstück 4-21, ist eine unter den Holzfällern Nordamerikas gefürchtete Region. Das Gebiet umfasst etwa 1200 Hektar Sumpfland, direkt am Black River. Der einzige Zufahrtsweg, ein schmaler künstlicher Damm, ist von 10 Meter tiefem Wasser umgeben. Viele Firmen machen um diesen Landstrich einen großen Bogen, doch Bobby Goodson hat keine Wahl: Da sein Unternehmen finanziell stark angeschlagen ist, braucht der Holzfäller-Veteran die Einnahmen dringend. Aus diesem Grund müssen seine Männer mit ihrem schweren Arbeitsgerät mitten in die Gefahrenzone hinein.


Am 27.10.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Die Welt der Oliven
"Die Welt der Oliven" ist eine Reise rund ums Mittelmeer zu den Olivenhainen und Olivenbäumen, die für ihre Bewohner seit Jahrtausenden Teil ihrer Kultur sind. Oliven sind hier Lebensgrundlage und Grundnahrungsmittel. Die Reihe zeigt, wie die Olive diese Regionen prägt und verbindet und welche Bedeutung der Olivenbaum innehat. Diese Folge führt nach Andalusien, das bereits eine Menge Rekorde rund um die Olive aufgestellt hat. Doch man beschäftigt sich hier auch mit den Gefahren, die die Monokultur mit sich bringt.


Am 27.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Waldbauern im Ammergebirge
Das Ammergebirge bei Schwangau und Halblech ist ein nur dünn besiedeltes Gebiet. Ausgedehnte Bergwälder ziehen sich bis zur Baumgrenze hinauf. Hier hat die Holzwirtschaft jahrhundertelange Tradition. Früher mussten die Bergbauern die Bäume per Hand fällen und im Winter unter großen Anstrengungen mit Pferde- oder Ochsengespannen aus dem Bergwald ins Tal ziehen. Heute erledigen computergesteuerte Maschinen, sogenannte Prozessoren oder Harvester, die Tagesarbeit einer Holzarbeitergruppe in weniger als einer Stunde. Die Holzwirtschaft ist nur noch lukrativ, wenn man mit Maschinen und Langholzzügen in die entlegenen Hochlagen kommt, meint Klaus Linder, Jagdvorsteher und Vorstand der größten Waldkörperschaft Bayerns Buching-Trauchgau. In Schwangau ist Max Häring Vorstand der Waldkörperschaft. Der Lehrer für Mathematik und Physik geht seit er denken kann ins Holz und kennt die Interessenskonflikte zwischen Jägern, Förstern und Waldbauern. Die einen wollen mehr Wild, die andern mehr Wald. Hochgesteckte Abschusszahlen müssen erfüllt werden. Die Devise heißt Wald vor Wild. Für Berufsjäger im schwer zugänglichen Gelände ist das Knochenarbeit. Max Härings langjähriger Freund und Kollege Kuno Rinke ist Jagdvorsteher der Gemeinde Schwangau. Auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen Schutz und Nutzen des Bergwaldes kommt es auch zu Reibereien. Doch im Endeffekt haben beide das gleiche Ziel, nämlich den Bergwald für die nachkommenden Generationen zu erhalten.


Am 27.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Schottland - Überleben in den Highlands
Im Schatten der Beinn Eighe Massivs liegt Loch Maree, ein entlegener und atemberaubender Zufluchtsort. Hier in dieser beeindruckenden Landschaft lebt eine große Anzahl verschiedenster Wildtiere und kämpft jeden Tag ums Überleben inmitten der Herausforderungen, die jede Jahreszeit mit sich bringt. Der Dokumentarfilm zeigt die außergewöhnliche Geschichte dieser versteckten und mysteriösen Landschaft.


Am 28.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 28.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamane
Der Medizinmann Edje Doekoe macht sich auf eine Reise durch Suriname, dem kleinsten Staat Südamerikas, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern, beschäftigt sich mit den Lebensumständen in den Indio-Dörfern und setzt sich für den Schutz des Regenwalds ein. Dieser wird vom Bauxit-Abbau und Goldminen verdrängt und bedroht. Sowohl die Geschichte der Bevölkerung, die eng mit der Sklaverei verknüpft ist, als auch die kulturellen Traditionen, die von den verschiedenen ethnischen Gruppen weitergeführt werden, vor allem Tänze, spielen eine wichtige Rolle im Film.


Am 28.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Weihnachts-Domizil
Mitten in der Wüste, in der Nähe Jamuls in Kalifornien, lebt eine ganz besondere Familie: Santa und Mrs. Claus. Die Namen lassen es bereits erahnen: Pete trifft in dieser Episode auf Menschen, die 365 Tage im Jahr das Weihnachtsfest zelebrieren. Sein Auftrag lautet daher natürlich auch, ein Winterwunderland im alpinen Stil zu erschaffen, in dem der Zauber von Weihnachten jederzeit wahr wird. So greifen der Architekt und sein Team tief in die Dekorationskiste und bestücken das Baumhaus unter anderem mit Santas Schlitten und einer Elfen-Geheimtür für die zahlreichen Helferlein des Weihnachtsmannes.


Am 28.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste
Eine faszinierende Expedition in die Erdgeschichte gibt der provokanten Frage nach dem Ursprung des Amazonas einen neuen Sinn: Sepp Friedhuber, Geologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, versuchen ihre revolutionäre These zu beweisen, wonach der Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Es ist eine filmische Reise in die Epoche, als Südamerika und Afrika noch einen gemeinsamen Kontinent bildeten.


Am 28.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Festgefahren


Am 28.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Forsthäuser im Spessart
"Forsthäuser im Spessart" erzählt die Geschichten von Förstern und Waldarbeitern, von Jägern, Fürsten und von der Zeit, als der Prinzregent jedes Jahr in den Spessart zur Jagd kam. Es sind Herbstgeschichten von Menschen im Spessart, die vom Wald und mit dem Wald leben, und das schon seit Generationen. Die Menschen im Spessart leben schon immer im Wald und mit dem Wald. Der 77-jährige Norbert Köhler, ein ehemaliger Waldarbeiter, kennt die Mythen Sagen und Legenden seiner Heimat. Es sind Geschichten von einer Zeit, als noch berittene Förster unterwegs waren und die Forsthäuser tief drin im Spessartwald lagen. Heute sind viele davon verlassen wie das Forsthaus in Kropfbrunn. Hubert Wehr war in den 60er-Jahren dort der Revierleiter. Damals gab es dort weder Strom noch Heizung. Andreas Holzheimer lebt mit seiner Familie im Forsthaus Zwieselmühle. Er ist ein moderner Förster, der nie ohne Laptop zur Holzaufnahme im Wald unterwegs ist. Neben der Holzwirtschaft wird auch gejagt im Spessart. Schon Prinzregent Luitpold ließ sich ein Jagdschloss mitten in den Wald bei Rohrbrunn bauen. Heute ist Georg Taupp der Hausherr.


Am 28.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Lobo - Ein Wolf schreibt Geschichte
Earnest Thompson Seton kam nach New Mexico, um einen abtrünnigen Wolf namens Lobo zu töten und dafür die Belohnung von 1000 US-Dollar zu erhalten. Bei seiner Suche begann er die Intelligenz, Treue und Wärme der Wölfe zu verstehen. Er tötete Lobo, fortan widmete er sich aber der Erhaltung dieser Tiere. Er schrieb einflußreiche Bücher und ist der Gründervater der Pfadfinder.


Am 28.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Deutschlands älteste Bäume
Alte Bäume stehen oft versteckt in dunklen Wäldern oder tiefen Tälern. Sie sind lebende Denkmäler, deren Gedächtnis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Große und alte Bäume haben typischerweise ein Alter zwischen 300 und 600 Jahren. Viele Dörfer haben sogenannte tausendjährige Linden oder Eichen, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch nicht erfüllen. Man findet sehr alte Kaiserbäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für seltene Insekten oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Der Film zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 28.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die Eifel - geheimnisvoll und gefährlich
Sie gilt als eine der schönsten Landschaften Deutschlands, Millionen Menschen aus den Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens schätzen sie als Naherholungsgebiet - doch tief unter ihr brodelt es gefährlich. Die Eifel birgt Geheimnisse, die sich dem Besucher nicht immer auf den ersten Blick offenbaren. Deshalb hat "Quarks & Co" die Abläufe in der Natur des Mittelgebirges zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier ein Jahr lang beobachtet, die Mineralwässer der Eifel einem Test unterzogen und die Gefahr eines erneuten Vulkanausbruchs untersucht. Nordrhein-Westfalens einziger Nationalpark ist gerade zehn Jahre alt geworden. Wo einst Militärs übten, soll sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickeln. Doch die Nationalpark-Ranger haben noch viel zu tun, um die Spuren der Zivilisation zu beseitigen. "Quarks & Co" hat einen von ihnen ein Jahr lang begleitet.


Am 29.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 29.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Beutelkinder in Adelaide
Um Australiens beliebtestes Beuteltier zu retten, gaben Tierschützer 1923 Koalas auf einer Insel vor Adelaides Küste eine neue Heimat. 18 Tiere wurden damals auf Kangoroo-Island ausgesetzt. Das Projekt war so erfolgreich, dass mittlerweile 5.000 Koalas den Eukalyptus des Eilandes einer harten Probe unterziehen. Neun Tiere machen sich über das her, was eigentlich nur eines ernähren kann. Vielerorts ist die Vegetation bereits am Ende. Naturschützer und die Zooleute von Adelaide arbeiten mit Unterstützung der Regierung an praktikablen Lösungen.


Am 29.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht als Holz in Kohle zu verwandeln. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder gedrosselt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält.


Am 29.10.14 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4): Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent": Als der Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben.


Am 29.10.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (2/4): In den Anden
In der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters, dem Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008), der vor zwei Generationen das Anden-Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise führt von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert.


Am 29.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.


Am 29.10.14 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (3/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert.


Am 29.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 29.10.14 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (4/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht.


Am 29.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Bis an die Schmerzgrenze
Die Sägewerke brauchen dringend frisches Holz und kaufen jeden Baumstamm, den sie auf dem Markt bekommen können. Das spielt Bobby Goodson und seinen Leuten perfekt in die Karten: Der Firmenboss hat gerade ein ergiebiges Waldgebiet voller hochwertiger Hart- und Faserholzstämme erschlossen und kommt mit der Arbeit gut voran. Die Crew muss zwar bis zum Umfallen schuften, doch wenn der Rubel rollt, krempeln die harten Jungs gerne die Ärmel hoch. Mit etwas Glück können sie jetzt viele verregnete Tage, an denen sie keinen Cent verdient haben, wieder wettmachen.


Am 29.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Elche für Schottland - Die Renaturierung der Highlands
Multi-Millionär Paul Lister hat eine Vision: Er möchte ein 10.000 Hektar großes Gebiet in den schottischen Highlands renaturieren. Bis dato wurden 80.000 Bäume dort gepflanzt, nun sollen Tiere in dem Landstrich wieder heimisch werden. Neben Pflanzenfressern, die das natürliche Biotop und die kaledonischen Kiefernwälder ins Gleichgewicht bringen, gehören auch Auerhühner, Eichhörnchen und Fischadler dazu. Und nicht zuletzt auch Raubtiere.


Am 30.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 30.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 30.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?


Am 30.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Die Glückssträhne war leider nur von kurzer Dauer. Nachdem Bobby Goodson und seine Männer für ein paar Tage von Schicksalsschlägen verschont bleiben, droht ihnen nun neuer Ärger: Erst geraten die Jungs in Streit mit einem Landbesitzer, dann macht ihnen schon wieder schlechtes Wetter das Leben schwer. Ein heftiger Sturm, begleitet von sintflutartigen Regenfällen, setzt den ergiebigen Landstrich, in dem die Holzfäller gerade frische Stämme gerodet haben, völlig unter Wasser. Das geschlagene Holz muss so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden, bevor es verfault und nichts mehr wert ist.


Am 30.10.14 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Die Holzlüge
Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Holz, der perfekte Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch Klima schonend? Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr in die Kritik gerät.Knapp 400.000 Neu-Ofen-Besitzer pro Jahr müssen sich mit Holz versorgen. Neben der Frage "Eiche, Birke oder Buche?" entscheidet zumeist der Preis. Aber der Vergleich ist eine Herausforderung: Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind gigantisch. Von 88,-- Euro der Raummeter bis 249,-- Euro der Raummeter Brennholz. die story fragt: Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen? Wir zeigen das Geschäft mit dem Holz.


Am 30.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Harpyien - Raubvögel des Regenwalds
Mit ihren 13 cm langen Krallen gehört die Harpyie zu den größten und mächtigsten Raubvögeln der Welt. Sogar vor Affen macht sie beim Beutefang nicht Halt. Im Regenwald sind Harpyien aber nur schwer aufzufinden. Filmemacher Fergus Beeley macht sich in Venezuela auf die Suche nach Nestern, um die Jungvögel dieser "Monstren" zu studieren. Keine leichte Sache, denn Harpyien leben weit verstreut über das Gebiet und rasten gut getarnt in Baumkronen.


Am 30.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 30.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich (4/5): Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen.


Am 30.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hirsch oder Reh: Who is who im Wald?


Am 31.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.


Am 31.10.14 11:45 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Das Reich der Bienenelfe
Kubas Fauna hat viele Zwerge und wenig Riesen. Es gibt mehr Frosch- als Säugetierarten. Hier wachsen tropische Pflanzen auf blankem Stein und Bäume mit Verwandten in Thüringen. Ein Ensemble ohne Pendant im Archipel der Großen Antillen. Bevor die Spanier die Insel eroberten, war sie fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Vor der Kubanischen Revolution waren nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet. Nach umfangreicher Wiederaufforstung sind es jetzt wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der 1996 gegründete Parque Nacional Alejandro de Humboldt. Er umfasst gut 700 Quadratkilometer mit einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Viele endemische Tier- und Pflanzenarten haben hier ihr Zuhause, darunter der kleinste Vogel der Welt: die Bienenelfe.


Am 31.10.14 12:45 - 14:15 Uhr auf 
mdr: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch, der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber noch gerne in "den Wald" zurückkehrt. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.50 Uhr)


Am 31.10.14 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30.000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte - und vielfach hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat also Hund und Mensch zusammengeschweißt. Doch nun soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an - doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein.


Am 31.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Deutschlands älteste Bäume
Alte Bäume stehen oft versteckt in dunklen Wäldern oder tiefen Tälern. Sie sind lebende Denkmäler, deren Gedächtnis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Große und alte Bäume haben typischerweise ein Alter zwischen 300 und 600 Jahren. Viele Dörfer haben sogenannte tausendjährige Linden oder Eichen, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch nicht erfüllen. Man findet sehr alte Kaiserbäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für seltene Insekten oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Der Film zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 31.10.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Geschichten von der Bärenalm
Das Bieszczady-Gebirge wird oft als der schönste und wildeste Winkel Polens bezeichnet. Das Mittelgebirge ist Teil der Ostkarpaten mit einer einmalig klein strukturierten Landschaft. Es liegt direkt an den Grenzen zur Ukraine und Slowakei. Der höchste Gipfel ist die Tarnica mit 1.364 Metern. Heute leben im Bieszczady auf einem Quadratkilometer nur etwa 25 Menschen. Keine Industrie verschmutzt die Luft, es gibt nur wenige Straßen. Große Säugetiere wie Bären, Wölfe, Luchse und viele Vogelarten wie Schwarzstorch und Uhu sind hier zu Hause. Reh, Hirsch, Biber und Fischotter fühlen sich hier wohl. Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich, sehenswert sind auch die weiten Buchenwälder.


Am 31.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 31.10.14 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (1/3)
Was unterscheidet den Wolf vom Haushund, wenn beide unter denselben Bedingungen aufwachsen? Welche Fähigkeiten gingen im Zuge der Domestikation verloren, und welche wurden dazu gewonnen? Inwieweit sind Wölfe bereit, mit Menschen zu kooperieren, und wie verhalten sie sich zu Haushunden? Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi vom Wolf Science Center in Ernstbrunn in Niederösterreich ziehen ein Rudel Wölfe auf, um Antworten auf diese Fragen zu finden.


Am 31.10.14 15:25 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (2/3)
Die vier amerikanischen Wolfswelpen werden mit zwei Artgenossen aus der Schweiz zusammengebracht und entwickeln sich zu frechen Halbstarken. Noch stehen innige Schmusestunden mit ihren zweibeinigen Betreuern und ausgiebige Balgereien untereinander im Vordergrund. Aber von Anfang an wird auch - wie bei einem Haushund - trainiert und getestet.


Am 31.10.14 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (3/3)
Die vier Wolfswelpen aus Amerika - Tatonga, Nanuk, Yukon und Geronimo - und die zwei Welpen aus der Schweiz - Apache und Cherokee - werden an die dreieineinhalbjährigen Wölfe Aragorn, Kaspar und Shima gewöhnt. Zunächst nur als "Besuch". Wie aber werden sie reagieren, wenn sie ihr Revier dauerhaft mit den Halbstarken teilen und ein einziges Rudel bilden müssen? Und welcher der Wölfe wird das Kommando übernehmen?


Am 31.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Wird das Wasser steigen oder fallen? Booby Goodson ist zwar ein erfahrener Veteran im Holzgeschäft, hellsehen kann er dennoch nicht. Trotzdem muss das Urgestein in den Sümpfen North Carolinas wichtige Entscheidungen treffen. Die Straßen in dem Waldgebiet, in dem seine Männer gerade ihre Arbeit verrichten, sind komplett überschwemmt. Nun ist die große Frage, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickeln wird. Lohnt es sich zu warten, oder sollten sich die Holzfäller umgehend nach einem anderen Revier mit günstigeren Arbeitsbedingungen umsehen? Bobby Goodson hat die Qual der Wahl.


Am 31.10.14 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Doch immer wieder prallen die Interessen von Menschen und Eulen aufeinander. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Andererseits üben Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht aus. Aus diesem Grund gibt es auch mehrere Wiederansiedlungsinitiativen. Eulen wurden bereits in der Jungsteinzeit dargestellt, sie spielen eine große Rolle in Mythologie und Märchen, etwa als Boten der Finsternis.


Am 31.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Iraks Garten Eden - Der Sumpf der Hoffnung
Es ist ein ehrgeiziges Umweltschutz-Projekt: Die Wiederherstellung des größten Marschlandes der Welt. Das irakische Marschland gilt als der ursprüngliche Garten Eden und war lange Zeit Iraks Naturparadies. Mensch und Tier gediehen hier über 5000 Jahre. In den 1990er Jahren ließ Saddam Hussein diese gigantischen Feuchtbiotope jedoch austrocknen und verwandelte sie in eine Wüste. Nun soll das Gebiet wiederhergestellt werden.


Am 01.11.14 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht als Holz in Kohle zu verwandeln. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder gedrosselt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält.


Am 01.11.14 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Die Eifel - geheimnisvoll und gefährlich
Sie gilt als eine der schönsten Landschaften Deutschlands, Millionen Menschen aus den Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens schätzen sie als Naherholungsgebiet - doch tief unter ihr brodelt es gefährlich. Die Eifel birgt Geheimnisse, die sich dem Besucher nicht immer auf den ersten Blick offenbaren. Deshalb hat "Quarks & Co" die Abläufe in der Natur des Mittelgebirges zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier ein Jahr lang beobachtet, die Mineralwässer der Eifel einem Test unterzogen und die Gefahr eines erneuten Vulkanausbruchs untersucht. Nordrhein-Westfalens einziger Nationalpark ist gerade zehn Jahre alt geworden. Wo einst Militärs übten, soll sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickeln. Doch die Nationalpark-Ranger haben noch viel zu tun, um die Spuren der Zivilisation zu beseitigen. "Quarks & Co" hat einen von ihnen ein Jahr lang begleitet.


Am 01.11.14 12:45 - 13:15 Uhr auf 
WDR: Wo sind die wilden Schweine?
Wildschweine gehören in den Wald! Soweit die Theorie. Praktisch gesehen sind sie typische Kulturfolger, gehen immer öfter in Richtung der Dörfer und Städte. Auf der Suche nach leichter, leckerer Beute richten Wildschweine allein in den Grünanlagen der Hansestadt Rostock jährlich etwa 100.000 Euro Schaden an. Was kann man dagegen tun? Wildschweinexperte Dr. Hinrich Zoller von der Universität Rostock und das Stadtforstamt arbeiten in einem deutschlandweit einmaligen Schwarzwildprojekt zusammen. Mit Hilfe von Satellitentechnik wollen sie genau erforschen, wann und auf welchen Wegen die Schweine in den Ort kommen, um dann etwas dagegen zu tun. Ihr Ziel ganz klar: Wildschweine aus Wohngebieten fern halten! - soweit die Theorie. Praktisch hat ausgerechnet Wildbiologe Dr. Hinrich Zoller im letzten Winter spontan drei Frischlinge aus dem Wald gerettet und bei sich zu Hause einquartiert. Wie passt das zusammen? Und wie geht das aus? Wir haben ihn und das Schwarzwildprojekt am Rand der Rostocker Heide über ein spannendes Jahr begleitet.


Am 01.11.14 13:45 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten
Viele Tiere haben die halbe Welt umrundet, um am Ende der Reise im Südwesten ihren Nachwuchs zu bekommen. Die Dokumentation begleitet Tiere aus dem Südwesten auf ihren Weltreisen, bei der Aufzucht ihrer Jungen bis zu dem Moment, in dem sie sich wieder auf den Weg machen. Die Zuschauer erleben Geschichten von Weißstörchen, die zwischen Afrika und den Rheinauen ein ewiges Pendlerleben führen. Sie begleiten junge Füchse, Hasen und Biber im ersten Sommer ihres Lebens. Und sie erfahren, warum Geier nicht in die Wüste gehören - sondern in den Südwesten.


Am 01.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im Dschungel der Waldelefanten
Afrikanische Elefanten ziehen nicht nur durch die endlosen Savannen Afrikas, ein Drittel von ihnen lebt dort in dichten Urwäldern. Sie bilden sogar eine eigene Unterart. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. Seit 18 Jahren beobachtet sie die Tiere auf den Urwaldlichtungen von Dzanga Baï und versucht, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Kein anderes Projekt beschäftigt sich länger mit der Erforschung der Waldelefanten. Im Laufe der Jahre hat Andrea Turkalo mehr als 3.400 Elefanten identifiziert, ihr Verhalten studiert und ihre Lebensläufe verfolgt. Niemand weiß mehr über die Dickhäuter als sie. Inzwischen versteht die Amerikanerin sogar deren Sprache. Sie hat die Bedeutung von mehr als 30 verschiedenen Lauten entschlüsselt. Die Elefantenforscherin hofft, dass dieses Verständnis vielleicht sogar dazu führt, dass die Waldelefanten in Zukunft besser geschützt werden können. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.


Am 01.11.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Wald - Zwischen Naturschutz und Wirtschaftsinteressen
Themen:
- Die Gräfin und ihr Wald: Welche Rolle der Adel für Bayerns Forsten spielt
- Mehr als nur ein Wort: Nachhaltige Waldwirtschaft im Regensburger Umland
- Baustoff Holz - Was bieten Holzhäuser?
- Pellet-Check - Was Hauseigentümer beim Heizen wissen müssen
- Baumhaus-Trend: Wenn über den Wipfeln nicht Ruh, sondern Party ist
- Wahnsinn - Miesbacher Holzwege
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 01.11.14 21:02 - 21:32 Uhr auf 
tagesschau24: Das Geschäft mit dem Wald
Der Wald wächst nicht nur, er boomt. Seit der Finanzkrise 2008 haben sich die Waldpreise mehr als verdreifacht. Und mit jeder Hiobsbotschaft aus dem Euroraum steigt die Nachfrage nach der knüppelharten Geldanlage und treibt Anleger in den Wald. Doppelter Vorteil der Bäume als Geldanlage: Ihr Preis steigt nicht nur wegen der enormen Nachfrage, sondern auch wegen der Stämme, die jedes Jahr an Umfang und Höhe zulegen. Mit "natürlichem Wachstum" werben Immobilienfirmen um Baumsparer und versprechen bis zu acht Prozent Rendite. Die Holzpreise aber sind in den vergangenen Jahren auch wegen der neuen Biomassekraftwerke, die auf Holz als Energieträger setzen, förmlich explodiert. Dass Bäume heute so wertvoll wie Erdöl und Gas geworden sind, ist auch Kriminellen nicht entgangen. Professionelle Holzdiebe stehlen inzwischen ganze LKW-Ladungen voller Holzstämme. 135.000 Euro Schaden verzeichnete allein Sachsen-Anhalt im Jahr 2010. Der Landesforstbetrieb versucht nun gegenzusteuern: Baumstämme werden mit GPS-Sendern gesichert. Doch nicht nur die Bäume, auch die Bewohner des Waldes, Hirsche, Rehe und Wildschweine, stehen hoch im Kurs. Über 4.000 Euro zahlen künftige Hobbyjäger, um im luxuriösen Ambiente eines Fünf-Sterne-Hotels das Jägerhandwerk zu erlernen. Dutzende private Jagdschulen buhlen um die Jagdnovizen: In 14 Tagen zum Jagdschein! Umweltschutzverbände wie der NABU sehen die vielen Amateure im Wald kritisch. Warum boomt das Geschäft mit dem Wald? Ist der Wald eine Goldgrube? Wird der Wald zum Selbstbedienungsladen für Spekulanten und Hobbyjäger? Welche Gefahren lauern bei Investitionen in den Wald für Kleinsparer und für Pflanzen und Tiere? "Exakt - Die Story" sucht nach Antworten.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.30 Uhr)


Am 01.11.14 21:32 - 22:00 Uhr auf 
tagesschau24: Sparkasse Wald - Der Forst im Wandel der Zeit
Der Film macht am Beispiel des Freudenstädter Stadtwaldes im Schwarzwald deutlich, dass sich Naturschutz lohnen kann. Der Wald als eine gewinnbringende Anlage: Das hätte vor einigen Jahren kaum einer geglaubt, zu tief waren die Holzpreise im Keller. Dabei war der Wald über Jahrhunderte hinweg für die Menschen fast eine Art Lebensversicherung. Doch es ist nicht allein das Holz, was der Wald bietet, sondern auch seine Filterfunktion für frische Luft. Und das wiederum hat vor gut 100 Jahren die ersten Touristen in den Schwarzwald gelockt , damals spöttisch "Luftschnapper" genannt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.00 Uhr)


Am 02.11.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.


Am 02.11.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Im Reich des Eisvogels
Die bewaldeten Bachtäler des Westerwalds sind bei Eisvögeln sehr beliebt. Ihre Vorfahren kamen vor 10.000 Jahren aus den Tropen in unsere Breiten. Und obwohl der scheue und geheimnisvolle Vogel schon so lange die schöne Mittelgebirgslandschaft bewohnt, hat er sich trotz seines eisigen Namens immer noch nicht an die hiesige Kälte angepasst.


Am 02.11.14 14:15 - 15:45 Uhr auf 
WDR: Die Eder - Entdeckungen am goldenen Fluss
Dichte Wälder und eine natürliche Flusslandschaft, dazwischen kleine Städtchen und Dörfer mit historischen Altstadtkernen. Stefan Pinnow folgt dem Lauf der Eder: von ihren Quellen im Rothaargebirge durchs Wittgensteiner und durchs Waldecker Land bis zur Mündung in die Fulda. Er folgt dem 180 km langen Eder-Radweg, geht auf Tuchfühlung mit frei lebenden Wisenten, segelt auf der Eder-Talsperre, bummelt durch Frankenberg und trifft Natalie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.


Am 02.11.14 14:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark
Am 1. August 1914, als sich die Mächte Europas den Krieg erklärten, wurde der bis heute einzige Nationalpark der Schweiz im Unterengadin gegründet. Zum ersten Mal in Europa wurde ein großes Alpengebiet vor dem Zugriff des Menschen langfristig geschützt. Zwei Weltkriege, in welchen die Schweiz von direktem Kriegsleid verschont blieb, hat er überdauert, nun feiert der rund 170 Quadratkilometer große Nationalpark zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze sein 100-jähriges Bestehen. Die Reportage "Schweizerischer Nationalpark" aus der Reihe "NETZ NATUR" bietet einen Einblick in die faszinierende Natur und Tierwelt des Parks und auch in dessen Geschichte.


Am 02.11.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Deutschlands älteste Bäume - Die Tausendjährigen
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen. Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden.
Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.


Am 03.11.14 09:00 - 09:45 Uhr auf 
EinsFestival: Tierisch genial - Intelligenz mit Fell und Federn
Noch in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten. Folgen Sie uns in die Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren oder von Schimpansen, die uns Menschen in punkto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen ist einfach "tierisch genial".


Am 03.11.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Im Reich der Zwerge - Heimische Mäuse
Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, in Wiesen und Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere unserer Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Sie sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Die Kamera folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern und gibt Einblicke in das Privatleben der kleinen Nager.


Am 03.11.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Biosprit -Tödlicher Feind der Orang-Utans
Bis zum Jahre 2020 sollten zehn Prozent unserer Tankfüllung aus erneuerbaren Energien stammen. Mit diesem Gesetz wollte die Europäische Union das Klima retten. Viele Studien belegen jedoch, dass Biodiesel aus Pflanzenöl mindestens genauso viel Treibhausgas erzeugt wie herkömmlicher Diesel. Statt die Notbremse zu ziehen, diskutiert die EU weiter über mögliche Reformen. Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat des letzten Orang-Utans. Am Eingang zu Camp Leaky, einem Orang-Utan Schutzgebiet auf Borneo im Tanjung Puting Nationalpark, empfängt uns die Orang-Utan-Dame Ursula mit ihrem Baby. Der Förster Fajar Derwanto berichtet uns, dass er Ursula im November 2013 halb verhungert auf einer neu angelegten Palmölplantage gefunden habe.
Diese Palmölplantage gehört einem Rohstofflieferanten, dessen Öl auch nach Europa geliefert wird. Dokumente belegen, dass diese Palmölfirma zum Zeitpunkt der Abholzung des Regenwaldes keine Genehmigung dafür hatte. Wir recherchieren weiter und finden eine im Jahr 2007 angelegte Plantage. Auch hier irrten schon hilflose Orang-Utans umher. Diese Plantage hat bis heute keine Betriebsgenehmigung und trotzdem wird hier Palmöl geerntet. Für Hady Dariayanto vom indonesischen Forstministerium ist klar, das Problem kann nur über die europäischen Abnehmer gelöst werden: "Ich kann nichts mehr tun. Wenn wir die Armee schicken, um die Leute zu stoppen, gibt es ein Blutvergießen. Das macht keinen Sinn. Es geht nur über den Markt." Eigentlich sollen Nachhaltigkeits-Zertifikate garantieren, dass kein Palmöl in unseren Tanks landet, das auf dem Gebiet von schützenswertem Regenwald angepflanzt wurde. Die EU verlässt sich auf die Zertifikate und fördert Biodiesel weiter als Klimaretter. Die ZDFzoom-Autorinnen schildern die Auswirkungen der Biosprit-Richtlinie auf die Heimat der Orang-Utans.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)


Am 03.11.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (1/3): Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Bestimmt durch den Wechselzyklus von Regen- und Trockenzeit bietet das Naturparadies eine Vielzahl von Lebensräumen. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Das Pantanal" stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


Am 03.11.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Die Holzlüge
Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Holz, der perfekte Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch Klima schonend? Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr in die Kritik gerät.Knapp 400.000 Neu-Ofen-Besitzer pro Jahr müssen sich mit Holz versorgen. Neben der Frage "Eiche, Birke oder Buche?" entscheidet zumeist der Preis. Aber der Vergleich ist eine Herausforderung: Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind gigantisch. Von 88,-- Euro der Raummeter bis 249,-- Euro der Raummeter Brennholz. die story fragt: Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen? Wir zeigen das Geschäft mit dem Holz.
(Wdh. morgen 16.45-17.30 Uhr)


Am 03.11.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (2/3): Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents einzigartig macht, ist die Mischung verschiedener Lebensräume. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. - Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Das Pantanal" zeigt die Vielfalt der Landschaft.


Am 03.11.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (3/3): Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen professionelle Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere im Schutzgebiet ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso.


Am 03.11.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 04.11.14 00:55 - 02:10 Uhr auf 
hr: Mord in der grünen Hölle
Der peruanische Regisseur Luis Llosa konnte sich in Hollywood mit Genre-Kost wie "Anaconda", "Sniper - Der Scharfschütze" oder dem Sylvester Stallone-Verhikel "Der Spezialist" als versierter Actionmacher behaupten. Bei "Mord in der grünen Hölle" wurde er von Kult-Produzent Roger Corman unterstützt und arbeitete mit einer jungen Sandra Bullock ("Miss Undercover", "Blind Side - Die große Chance"), die zu diesem Zeitpunkt noch am Beginn ihrer mittlerweile Oscar-gekrönten Weltkarriere stand. Llosa inszenierte seinen in Brasilien gedrehten Film als Polit-Thriller mit einem guten Schuss exotischem Abenteuerflair, der neben seiner Spannungsdramaturgie vor allem auf eine ökologische Botschaft setzt: Die Rodung des Regenwaldes muss aufhören!


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Am 28.10.14 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: Hunger! Durst! (1/2)
Auf unserem Planeten müsste kein Kind verhungern oder verdursten, wenn wir alles richtig machen. Eine optimistische Vision, die Claus Kleber auf einer Reise zu den Brennpunkten des Hungers und der Wasserknappheit hinterfragt. Warum kommen so viele Lebensmittel nie bei den Hungernden an, und wie lässt sich den Äckern noch mehr abgewinnen? Was tun Politik, Wirtschaft und Forschung?
(Teil 2 und Diskussion direkt im Anschluss)
 

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