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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 14.10.14 01:05 - 01:50 Uhr auf 
N24: Der Kollaps - Kein Weg zurück
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft: Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat. War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
(Wdh. 5.20-6.00 Uhr)


Am 14.10.14 06:30 - 06:45 Uhr auf 
BR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (1/2) - Ein Fluss liegt im Sterben
Der weltweite Boom der Ökotreibstoffe entfesselt im Agrarland Brasilien einen erbitterten Kampf um Land. Großunternehmen wollen jetzt auch die Trockengebiete erschließen und verdrängen die Menschen, die seit Generationen dort leben. Der Film zeigt, wie der Rio Sao Francisco, der zweitgrößte Fluss Brasiliens, mit einem gigantischen Aufwand umgeleitet werden soll, um die neuen Plantagen zu bewässern. Die Vertriebenen streiken, aber die Regierung bleibt hart. Inzwischen hat das brasilianische Militär das Gebiet besetzt, damit der Bau des 400 Kilometer langen Kanals beginnen kann. Brasilien ist eigentlich ein sehr wasserreiches Land. Entlang des Rio Sao Francisco zum Beispiel gibt es fruchtbare Flächen, die Kleinbauern lange Zeit im Einklang mit der Natur bewirtschaften konnten. Doch aufstrebende Pläne der Regierung machen dies zunichte: Der Fluss soll umgeleitet werden, um Plantagen zu bewässern. Anderen Bauern werden durch einen Stausee die Felder weggespült, die nächsten werden noch vor der Ernte vertrieben, weil die Regierung mit dem Landstrich plötzlich andere Pläne hat. Außerdem bedrohen ungeklärte Abwässer die Qualität des Wassers.


Am 14.10.14 06:45 - 07:00 Uhr auf 
BR: Brasilien - Die Globalisierung und ihre Folgen (2/2) - Nur noch Wasser für die Reichen
Nach tagelangem Hungerstreik bricht Bischof Dom Luiz Cappio zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kirchenmann kämpft unerbittlich gegen die Pläne der brasilianischen Regierung, den Rio Sao Francisco, den zweitgrößten Strom Brasiliens, umzuleiten. Die Regierung will mit dem Wasser gigantische Zuckerrohrplantagen bewässern. Die Kleinbauern, die bislang entlang des Flusses ein bescheidenes Auskommen hatten, sind dadurch in ihrer Existenz bedroht.


Am 14.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Sumpf ist Trumpf
Hoch industrialisiert und dicht besiedelt: In Deutschland leben über 80 Millionen Menschen, circa 226 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Bleibt da noch Raum für echte Abenteuer? In jedem Fall, wie diese Folge von 'Outdoor Heroes' belegt, denn unsere Bundesrepublik ist wilder, als man denkt. Die Feldberger Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern dient hier als eindrucksvolles Beispiel. Survival-Experte Heinz Kallin und seine drei Kandidaten kämpfen sich dort durch extrem schwieriges Gelände. Sümpfe sind nämlich eine Sache für sich. In der Regel stinkt es dort entsetzlich nach Faulgasen, und im Schlamm wird jeder Schritt zur Tortur. Zur Stärkung gibt's anschließend am Lagerfeuer geröstete Ameiseneier. Wilder geht's kaum!


Am 14.10.14 09:55 - 10:55 Uhr auf 
arte: Brasilien - auf dem Weg zur Weltmacht?
Brasilien, das lange hauptsächlich für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum Global Player geworden. Das Land - fast so groß wie Europa - ist zum globalen Ernährer aufgestiegen und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvorkommen entdeckt. Konzerne wie der Ölmulti Petrobras, der Flugzeugbauer Embraer oder der Minenkonzern Vale gehören inzwischen zur Weltspitze. Auf der Forbes-Liste steht Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiter-Partei PT ganz vorne unter den mächtigsten Frauen der Welt. Die beiden Filmemacherinnen Nina Hellenkemper und Birgit Schulz beleuchten die Facetten des brasilianischen Aufschwungs, aber auch die Schattenseiten des neuen Brasilien. Sie haben nicht nur Vorzeige-Unternehmen wie JBS besucht, den größten Fleischkonzern der Welt, sondern zeigen unter anderem auch am Beispiel des Staudammprojekts Belo Monte mitten in einem Indianergebiet am Amazonas, wie die Regierung ihre wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ohne Rücksicht auf ökologische und menschliche Belange durchsetzt.


Am 14.10.14 12:05 - 12:55 Uhr auf 
arte: Auf der Spur des spanischen Luchses
Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesterart des eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten über 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wälder der Sierra de Andújar und in Doñana, im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik. Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen - speziell der Doñana-Luchse - gehört die Inzucht. Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.


Am 14.10.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die wir nicht anhand unserer Sinneswahrnehmungen entschlüsseln können. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen sehen wir die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough zeigt uns, dass auch diese Prozesse visuell darstellbar sind. Zudem entdecken wir, wie sich Pflanzen und Insekten über Musik verständigen.


Am 14.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine echte Männerhöhle
In dieser Folge konstruieren die Baumhaus-Profis in fünfeinhalb Metern Höhe eine 90 Quadratmeter große „Männerhöhle“ und damit ihr größtes Baumhaus aller Zeiten. Ein Farmer aus Texas will dort für sich und seinen Enkel eine frauenfreie Zone einrichten, die natürlich standesgemäß verteidigt werden muss. Eine riesengroße Veranda bietet daher nicht nur Platz für ein feudales Barbecue. Bewegliche Wasserkanonen sorgen zudem dafür, dass weibliche Überfälle rechtzeitig abgewehrt werden können.


Am 14.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Botswana
Botswana ist eines der erstaunlichsten Länder Afrikas. Botswana grenzt an Namibia, Zimbabwe und Südafrika. Größtenteils ist das Land von der Kalahari-Wüste bedeckt. Das Land ist ein Paradies für Löwen, Geparden, Leoparden, Antilopen und Giraffen. Auch Hunderte Nashörner, Zebras und Elephanten leben hier. Im Nordwesten des Landes erstreckt sich das Okavango-Delta. Wir besuchen Cleo Graf und weitere Naturschützer im Einsatz in Botswana.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.25 Uhr)


Am 14.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 14.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.


Am 14.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.


Am 14.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (2/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. Ein Wolfsrudel kehrt in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Nach vier Wochen Camping im Freien entdecken der Naturfilmer Gordon Buchanan und ein Team von Biologen, dass die neu angesiedelten Wölfe fast gänzlich ausgerottet wurden. Überlebten zumindest einige wenige Wölfe den Angriff der Einwohner? Das Team von Wolfexperten hegt Hoffnung.


Am 14.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (2/3) - Schimpansen erobern die Savanne
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Schimpansen und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Mehrere Affengruppen aus Mali und dem Senegal haben den Wald hinter sich gelassen und sind in die Savanne gezogen. Der außergewöhnliche, für ihre Gattung untypische Lebensraum schweißt sie zusammen und sie passen sich den neuen Umständen dieses weitläufigen, trockenen Gebiets an - bauen sogar Jagdwaffen. Im Vergleich zu ihren Artgenossen im Wald veränderte sich ihr Verhalten schon jetzt. Wie stark werden sie sich künftig an die Savanne anpassen?


Am 14.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Lynn - Der Freund der Bären
Lynn Rogers ist ein Bärenmann. Seit über 40 Jahren studiert der Biologe die Schwarzbären von Minnesota im Nordosten der USA. Und er ging ganz besondere Wege, um an die Bären heranzukommen. Keine Betäubungsspritze, sondern Vertrauen ist seine Arbeitsdevise. Er erwarb sich das Zutrauen der Tiere, indem er begann, sie zu füttern. Vor allem zu einer Bärin konnte er eine ganz besondere Beziehung aufbauen. Schon seit ihrer Geburt kennt er June, die jetzt sogar Nachwuchs aufzieht. Wie sie das macht, kann Lynn Rogers intensiv studieren. Der Biologe hat inzwischen vollständig seine Angst vor diesen Tieren verloren und sieht sich nicht gefährdet, wenn er ihnen so nah auf den Pelz rückt. Aber für 6 Wochen wird es auch für den Wissenschaftler und seine Mitarbeiter in den Northwoods lebensgefährlich. Dann nämlich, wenn in Minnesota Jagdsaison ist. Mit viel Finesse bereiten sich die Sportjäger aufs Bärenschießen vor. Auch Lynn Rogers Forschungsbären sind dann nicht sicher und selbst er muss sich schützen.


Am 15.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Wild at Harz
Reißende Flussläufe, steile Wasserfälle und dunkle Wälder: in dieser Episode zeigt sich Deutschland im Harz von seiner wilden Seite. In der Region rund um das Okertal kämpfen sich Mathe-Student Michael, Sachbearbeiter Benjamin und Boutique-Managerin Simona an der Seite von Camel Trophy-Gewinner Heinz Kallin durch extrem schwieriges Gelände - ohne Proviant und nur mit einem Minimum an Ausrüstung. Dabei wird den Kandidaten nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke abverlangt, denn in der Wildnis machen die Outdoor-Freaks Bekanntschaft mit ihren eigenen Urängsten.


Am 15.10.14 11:45 - 12:30 Uhr auf 
EinsPlus: Die Holzlüge
Passend zum Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" boomt die Nachfrage nach Holz. Erstmals werden mehr als 50 Prozent des Holzes energetisch genutzt, das heißt, es wird als Scheitholz im Ofen verfeuert, oder zu Pellets gepresst. Es gibt in Deutschland immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit, und jedes Jahr kommen vierhunderttausend neue Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch noch staatlich gefördert. Die Folge: ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Gibt es den perfekten Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch klimaschonend? Nein, den gibt es nicht. Autorin Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr nach "hinten losgeht". Neben der Frage Eiche, Birke oder Buche, entscheidet zumeist der Preis. Aber schon dort ist der Vergleich eine Herausforderung. Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind enorm. Von 88 Euro der Raummeter bis 249 Euro der Raummeter Brennholz. "betrifft" fragt: "Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen?"
Die Dokumentation zeigt das Geschäft mit dem Holz. Ein Kriterium wird nur selten deklariert: die Herkunft des Holzes. Schon längst bestücken sich die Händler mit Ware aus Osteuropa - trotz der Transportkosten ein offenbar gewinnbringendes Geschäft. Doch wie kann auch bei Importware sichergestellt werden, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt, die gewonnenen Stämme aus legalem Einschlag stammen? Weiß der Kunde am Ende was er kauft und verfeuert? "betrifft" verfolgt die Spur des Brennholzes bis nach Osteuropa und zeigt die Folgen des Holzbooms und mangelnder Kontrollen. Auch das Märchen vom CO2-neutralen Holzpellet bekommt Risse. Massiv beworben und finanziell gefördert, scheint es zu schön, um wahr zu sein. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen werden immer begehrter, nicht nur für die Biomassekraftwerke, sondern auch für den heimischen Ofen. Pelletwerke werben mit Produkten "aus heimischen Wäldern" - bei näherem Hinsehen zeigt sich: Heimisch ist lediglich das Sägewerk, aus dem sie die Späne beziehen, nicht aber das Ursprungsland der Hölzer.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 15.10.14 13:00 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.


Am 15.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Erinnerung an Schottland
Lance und seine Frau träumen von einem Baumhaus im schottischen Stil. Da ihre Heimatstadt Tulsa in einer Tornadoschneise liegt, entpuppt sich der Auftrag als ziemlich anspruchsvoll. Denn die Konstruktion muss sturmsicher sein. Darüber hinaus wünscht sich die Kundschaft ein Besprechungs- und ein Gästezimmer. Zudem soll das Baumhaus über eine Brücke vom Haus aus erreichbar sein. Theoretisch ist das alles machbar, nur dummerweise ist der Garten dafür viel zu eng.


Am 15.10.14 15:00 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Abenteuer Naturfilm
Jan Haft hat als Kind Froschlaich und Käfer gesammelt - die Natur war für ihn ein großes Abenteuer und frei zugänglich. Doch für die Kinder von heute ist das anders - für viele von ihnen sind Wald, Wiesen, Tiere und Pflanzen nur noch Kulisse, wirkliche Naturerfahrung findet immer weniger statt. Für einen Naturfreak wie Jan Haft ist das eine traurige Entwicklung. Aber als Filmemacher findet er einen Weg, den Menschen die Natur wieder nahe zu bringen - ins Wohnzimmer, auf den Bildschirm. Heute gehört der Biologe in seinem Metier zu den erfolgreichsten Filmemachern der Welt. Sein Stil ist unverkennbar: Zeitlupen und Zeitraffer, Makroaufnahmen, Unterwasser-Szenen und die raffinierte Schnitttechnik machen seine Filme zu wahren Actionstreifen.
(Wdh. morgen 13.15-14.15 Uhr im SWR)


Am 15.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (1/2)
In dieser Folge zeigt uns Yann Arthus-Bertrand zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt unseres Planeten bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierenden Erkenntnissen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 15.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
In Hamburg leben über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten. Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß. Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein, und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla. Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg ist, dass die Stadt mit einer Fläche von 755 Quadratkilometern eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt ist und eine Vielfalt an Lebensräumen bietet.


Am 15.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem


Am 15.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Alaskas wilde Bären
Chris Morgan und Joe Pontecorvo lassen sich in der Wildnis Alaskas nieder, in der Nähe der größten Ansammlung von Graubären. Im Juni nützen die Bären die Zeit, um zu fressen, sich zu paaren und ihre Nachkommen großzuziehen. Morgan beobachtet die Entwicklung der Bären, während sie den Reichtum der Jahreszeit genießen und die komplexe hierarchisch aufgebaute, soziale Dynamik ihrer Bärengesellschaft erneut aufbauen.


Am 15.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (3/3) - Wo der Wolf angelt
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Wölfe und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Denn in Britisch-Kolumbien erobert der Wolf gerade das Wasser. Er angelt gewissermaßen, fängt Lachse und schwimmt. Nach Ansicht mehrerer Experten ist dies der erste Schritt zu seiner möglichen Verwandlung in ein Meeressäugetier. Doch bevor es durch natürliche Auslese vielleicht zu einer anatomischen Veränderung kommt, lässt sich bis dato eine intelligente und zweckgerichtete Anpassung des Lebensstils der Wölfe an ihre Umgebung beobachten.


Am 15.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Brasilien (3/3) - Wenn die Erde brennt
In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Manche Regionen werden von extremen Dürren heimgesucht. Wer nicht gelernt hat, solche Situationen zu meistern, ist zwangsläufig verloren. Bei allen drei Tierfamilien, die in "Wildes Brasilien" die Hauptrolle spielen, sind die Jungen jetzt aus dem Gröbsten heraus und können selbst für ihr Futter sorgen. Sie haben gelernt, sich in ihrer Umwelt zu behaupten und haben einen festen Platz in ihrer Gemeinschaft gefunden. Gerade rechtzeitig, denn in der Trockenzeit ist es am schwersten, Nahrung zu finden. Dann herrschen keine idealen Bedingungen und dennoch ist es Zeit, um an die nächste Generation zu denken. Das größte Problem hat der Jaguar im Pantanal. Sein Revier ist riesig. Er muss kilometerlange Streifzüge auf sich nehmen, um überhaupt ein Weibchen zu finden. Ob es dann auch paarungsbereit ist, steht auf einem anderen Blatt. Bei den Kapuzineraffen von Piauí ist es umgekehrt: Die Weibchen suchen sich ihren Partner, der natürlich möglichst Rudelführer sein soll. Wer sich je gefragt hat, ob im Tierreich auch geflirtet wird, bekommt beim Beobachten der Kapuzinerweibchen so einiges geboten. In den Vazantes wiederum müssen die Nasenbären erst einmal beweisen, wer der Stärkste ist. Und nur der Sieger bekommt - vielleicht - eine Chance sich fortzupflanzen. All dieses Werben geschieht inmitten einer Zeit, in der ein zweifacher Kampf ums Überleben beginnt. Wasser und Futter sind knapp oder nur unter Gefahren zu beschaffen. Auf der Suche nach Wasser rücken auch Feinde immer näher. Das Land trocknet aus. Oft genug kommt es zu Bränden, häufig an über einhundert Stellen gleichzeitig, jeden Tag. Niemand kann vorhersagen, wann und wo ein Feuer ausbricht. Wer die Brände überlebt, hat Probleme Nahrung zu finden. Wieder einmal geht es darum, den Herausforderungen der Natur zu trotzen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 15.10.14 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes (2/2)
Unser Wald. Seit Urzeiten ist er ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Er gibt uns Schutz, liefert Rohstoffe und bietet uns Erholung. Einst fast zugrunde geplündert, bedeckt er heute wieder mehr als ein Drittel Österreichs, der Schweiz und Deutschlands. Ein packender bildstarker Streifzug durch den wohl wichtigsten Begleiter der Menschheit. Faszinierende Geschichten aus dem Wald, von beeindruckenden Menschen im Wald.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.10 Uhr)


Am 16.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Wer hat Angst vorm schwarzen Wald?
In dieser Episode geht es in den Südschwarzwald. Die Region oberhalb des Kleinen Wiesenthals wird Schauplatz eines einzigartigen Survival-Experiments, denn Maschinenbaustudent Oliver, Bear-Grylls-Fan Johannes und DJ Branco müssen sich vor Ort heftig abstrampeln, um das veranschlagte Tagespensum von 10 Kilometern zu schaffen. Die Route ist nämlich gespickt mit natürlichen Hindernissen. Gleich zu Beginn quälen sich die Outdoor-Freaks beispielsweise über ein 400 Meter langes Geröllfeld. Bei einer Steigung von annähernd 45 Grad will dort jeder Schritt wohlüberlegt sein, denn mit einem Bänderriss kommt man in der Wildnis nicht weit. Zum Glück hat die Truppe dieses Mal Proviant zur Stärkung mit dabei. Jemand muss dem Abendessen nur noch das Fell über die Ohren ziehen.


Am 16.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Biberkrieg in Bayern
Im Nationalpark Bayerischer Wald verrotten nach dem Durchzug des Borkenkäfers riesige Fichtenwaldflächen auf natürliche Weise. Die dadurch entstehende Wildnis bildet den Nährboden für eine atemberaubende Artenvielfalt. Seltene Pilze, Vögel und Libellen bevölkern den Wald. Auch der Biber kann sich hier frei entfalten, der in Deutschland gänzlich ausgerottet war. Erst vor 40 Jahren importierten Naturschützer einige Tiere aus Skandinavien und Russland, inzwischen haben sie sich auf über 10.000 vermehrt. Die vierbeinigen Vegetarier fällen ganze Bäume, häufen meterhohe Dämme aus Ästen und Stämmen auf und stauen gern einmal einen Bach zum stattlichen See. Künstliche Uferbegradigungen machen die Pelztiere rigoros rückgängig. Auf diese Weise entstehen rund um die Donau neue Auenlandschaften, die beim Hochwasserschutz äußerst nützlich sind. Doch die Nager sind nicht bei allen Bewohnern der Region beliebt. Zahlreiche Bauern sind überzeugt, dass sich Biber an ihren Nutzpflanzen vergreifen. Der Biber wird zum willkommenen Sündenbock für alle möglichen Probleme. Inzwischen werden "Bibermanager" eingesetzt, die zwischen Bauern und Naturschützern vermitteln. Sie begutachten Schäden und helfen bei der Entscheidungsfindung, ob ein Biber in der betroffenen Region bleiben darf oder samt Familie umgesetzt werden muss. Der Biber erregt die Gemüter. Und an der unterschiedlichen Einstellung zu dem pelzigen Nager lässt sich auch der Stand der Diskussion zu der Frage ablesen, wie viel Wildnis der Mensch verträgt.


Am 16.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Da wird jeder Vogel neidisch! Pete Nelson errichtet mit seiner Truppe an einem See in Arkansas ein überdimensionales Baumhaus, das den Nistplätzen der Silberreiher nachempfunden ist. Das Domizil dient als Beobachtungsposten für passionierte Ornithologen. Die zweistöckige Konstruktion im Südstaatenstil verfügt über eine 360- Grad-Veranda und eine komfortable Aussichtsplattform im Baumwipfel, inklusive Speiseaufzug.


Am 16.10.14 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Operation Dolittle - Unterwegs mit Tierstimmenforschern
Ob Grunzen, Muhen, Tröten oder "Rumblen" - Tierstimmen sind erstaunlich vielfältig. Weltweit forschen Wissenschaftler an den Lauten der verschiedensten Arten: Sind die Äußerungen der Tiere nicht auch eine Art "Sprache"? Wird es am Ende vielleicht sogar möglich sein, mit bestimmten Tieren in einen Dialog zu treten? Filmautor Uli Pförtner hat weltweit Forscher auf dem noch jungen wissenschaftlichen Feld der "Bioakustik" beobachtet - und ist dabei auf eine erstaunliche Forschung gestoßen. So glaubt der US-amerikanische Forscher Jack Kassewitz, die Sprache der Delfine dechiffriert zu haben. In dem Verfahren werden Sonar-Laute der Delfine in Bilder "übersetzt". In Afrika ist die Wiener Wissenschaftlerin Angela Stöger der geheimen Sprache der Elefanten auf der Spur. Diesen Infraschall, jenseits der menschlichen Hörgrenze, hofft sie mit einer sogenannten akustischen Kamera ebenfalls bildlich darstellen zu können. Gelingt das, könnten ihre Forschungen helfen, das Leben vieler Elefanten zu retten.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 16.10.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und im Wasser
Eine Reise von den klaren Bergflüssen über den sumpfigen Pantanal bis ins Korallenriff und tief in die Regenwälder - eine Reise auf den Spuren außergewöhnlicher Tiere und Pflanzen. Etwa zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten leben auf der Erde - doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen sind die größten Probleme. Die Pflanzen haben große und kleine Tiere mobilisiert, damit sie überleben können, und sehr oft brauchen sie dazu eine ganze Kette von Helfern, die gut funktionieren. Die Winkerkrabbe hilft einem anderen Wald zu überleben - dem Mangrovenwald. Ohne dieses Tier könnte das Biotop nicht existieren, ebenso wenig wie ein Korallenriff ohne Schwämme. Während der Paranuss-Baum vom Aguti und den Prachtbienen abhängig ist, kann der Tiger nicht ohne die Krabbe und der Riesenotter nicht ohne die Apfelschnecken überleben. Wie das alles zusammenhängt, zeigt diese Dokumentation in spektakulären Bildern.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 16.10.14 16:05 - 17:00 Uhr auf 
N24: Generation Erde - Rasanter Wandel
Die Erde verändert ihr Gesicht an jedem Tag. Nur aus dem All betrachtet sieht der Blaue Planet seit Jahrmillionen gleich aus. Schaut man genauer hin, werden die dramatischen Änderungen sichtbar, die die Menschen in wenigen Jahrzehnten vorgenommen haben. In dieser Folge der BBC-Reihe geht es um die Anpassung von Lebensräumen. Innerhalb nur einer Generation hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und der Begriff Großstadt hat eine völlig neue Bedeutung bekommen.


Am 16.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem


Am 16.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (2/2) - Im Wald und in der Savanne
Eine Reise durch die Grasländer und die Wälder der gemäßigten Zonen unserer Erde, zwei Lebensräume, die auf den ersten Blick eher "mager" ausgestattet sind, was den Tierreichtum angeht. Umso spektakulärer sind hier jedoch "Die Tricks des Überlebens". Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 16.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Alaskas wilde Bären - Die Reise in den Norden
Chris Morgan erforscht die Welt der Schwarzbären, die im Randgebiet zwischen der städtischen Umgebung von Anchorage und der Wildnis leben. Sowohl Mensch als auch Tier haben sich an das Zusammenleben gewöhnt. Manche Bären fühlen sich in dem städtischen Umfeld so wohl, dass der Golfplatz zu ihrem neuen Revier geworden ist. Danach reist Morgan zum Denali National Park und nach Prudhoe Bay.


Am 16.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 16.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie bauen Spinnen ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen?
Es ist ein Wunder der Natur: das Spinnennetz. Doch wie schafft es die Spinne eigentlich, ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen zu spinnen? Auch Spinnenphobiker sollten sich diese Antwort nicht entgehen lassen, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.10.14 06:15 - 07:10 Uhr auf 
arte: Multitalent Kork
Multitalent Kork: Aus der Rinde der Korkeichen kann man nicht nur traditionelle Flaschenverschlüsse herstellen. Seine natürlichen Eigenschaften machen ihn zu einem beliebten Bodenbelag oder Dämmmaterial. Hier gewinnt Kork sogar gegen Styropor, denn man kann ihn recyceln und er ist biologisch abbaubar. Die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Korkwälder in der Provence und treffen einen der letzten Korkschäler. Von ihm erfahren sie, wie die Rinde vom Baum geschält wird und wie daraus Korken gemacht werden.


Am 17.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Outdoor Heroes - Das ist der Gipfel!
Wer wird Deutschlands „Outdoor Hero“? Oskar, Oliver, Michael und Benjamin sind motiviert bis in die Haarspitzen, denn für die vier Finalisten der Serie geht es auf dem Gletscherplateau des Dachsteinmassivs in Österreich um alles. Das Outdoor-Quartett kämpft sich unter den Augen von Heinz Kallin in Richtung Vegetationsgrenze. Umgeben von gefährlichen Steilwänden, tückischen Gletscherspalten und spiegelglatten Eisfeldern, absolvieren die Abenteurer eine hochalpine Survival-Bergtour mit minimaler Ausrüstung. Ein Streichholz, Kletterzeug, ein Messer und ein Kompass - das ist alles, was die Teilnehmer beim Gipfel-Showdown bei sich tragen.


Am 17.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Im Dschungel der Bronx
Allmorgendlich tönen die Schreie der Gibbons durch den Regenwald aus Menschenhand. Die Krokodile, Hornvögel, Fledermäuse, Paradiesvögel, Schildkröten und Haubenlanguren lassen sich davon wenig stören. Fünf Wasserfälle, zwei Nebelanlagen und feuchtwarme Luft sorgen im künstlichen Dschungel für das richtige Feeling der Bewohner und ihrer Besucher. Im Bronx-Zoo soll die Atmosphäre dazu beitragen, Tiere wirklich zu entdecken und kennen zu lernen. Mit der Nachgestaltung ganzer Ökosysteme gelang dem größten Stadtzoo der USA die perfekte Illusion einer natürlichen Umwelt.


Am 17.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Lynn - Der Freund der Bären
Lynn Rogers ist ein Bärenmann. Seit über 40 Jahren studiert der Biologe die Schwarzbären von Minnesota im Nordosten der USA. Und er ging ganz besondere Wege, um an die Bären heranzukommen. Keine Betäubungsspritze, sondern Vertrauen ist seine Arbeitsdevise. Er erwarb sich das Zutrauen der Tiere, indem er begann, sie zu füttern. Vor allem zu einer Bärin konnte er eine ganz besondere Beziehung aufbauen. Schon seit ihrer Geburt kennt er June, die jetzt sogar Nachwuchs aufzieht. Wie sie das macht, kann Lynn Rogers intensiv studieren. Der Biologe hat inzwischen vollständig seine Angst vor diesen Tieren verloren und sieht sich nicht gefährdet, wenn er ihnen so nah auf den Pelz rückt. Aber für 6 Wochen wird es auch für den Wissenschaftler und seine Mitarbeiter in den Northwoods lebensgefährlich. Dann nämlich, wenn in Minnesota Jagdsaison ist. Mit viel Finesse bereiten sich die Sportjäger aufs Bärenschießen vor. Auch Lynn Rogers Forschungsbären sind dann nicht sicher und selbst er muss sich schützen.


Am 17.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Eine Familie aus Washington wünscht sich für ihren Zen-Garten ein japanisches Teehaus. Die Baumhaus-Profis zimmern das Bauwerk auf über sechs Metern Höhe in eine alte Zeder. Einer Pagode nachempfunden, entwirft Profi-Handwerker Pete Nelson ein schlichtes Refugium mit klassischen Papierschiebetüren, traditionellen Tatami-Matten und einem grandiosen Blick auf die Koi-Teiche im Garten. So lässt es sich leben!


Am 17.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land
Die Wupper galt einmal als der "fleißigste Fluss Deutschlands". Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der "schmutzigste Fluss Deutschlands" zu sein. Haushalts- und Industrieabwässer ließen sie zur Kloake der ganzen Region verkommen. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute zählt sie zu den hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Die Wupper ist wieder die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.


Am 17.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei
Wenn die Murmeltiere ihre Köpfe aus dem Schnee strecken, beginnt an den Hängen und in den Tälern der Hohen Tatra, einem der kleinsten Hochgebirge der Welt, der Frühling. Die Braunbärinnen führen um diese Zeit erstmals ihre zwei oder drei Jungen aus dem Winterversteck. Auf den südlich gelegenen Bergwiesen finden Gämsen schon viel saftiges Futter. Das Wappentier des bereits 1949 gegründeten Tatra-Nationalparks, des ältesten im Lande, muss sich allerdings vor dem Luchs in Acht nehmen, der aus den Bergwäldern zur Jagd herauf kommt.


Am 17.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Bobby Goodson, Holzfäller in vierter Generation, hatte schon mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Doch jetzt kommt es wirklich knüppeldick. In Zeiten der Wirtschaftskrise meldet ein Sägewerk nach dem anderen wegen schlechter Marktlage Konkurs an. Und auch Bobby ist gezwungen, in seinem Unternehmen an allen Ecken und Enden zu sparen. Das bedeutet, dass alle noch härter arbeiten müssen, als sie es sowieso schon tun. Und der Druck wird immer größer: Da schon kleinste Fehler bei der Knochenarbeit in den Sümpfen fatale und mit hohen Kosten verbundene Konsequenzen haben, ist trotz enormer Belastung höchste Konzentration gefragt.


Am 17.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Lettland - Zauberwelt im Herzen des Baltikums
Endlos lange, unberührte Ostseestrände, dahinter flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch duftende Kiefernwälder und Städte, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und mit ihrem ganz eigenen historischen Erbe ihren Platz in Europa einnehmen: Lettland ist das spannende Herz des Baltikums, und die Provinz Kurland im westlichen Teil ist ein grünes Juwel, mit National- und Naturparks und wilden Pferdeherden. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie aufgeschlossen, jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland auch mit Schwierigkeiten umgeht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 18.10.14 07:05 - 07:30 Uhr auf 
arte: Boden - Verplant, verbaut, verloren?
Überall in Europa werden Straßen, Flughäfen, Einkaufszentren oder Wohngebiete gebaut. Dafür verschwinden allein in Deutschland jeden Tag über hundert Fußballfelder unter Asphalt und Beton. Neubaugebiete entstehen auf der "grünen Wiese", obwohl im Ortszentrum oft zahlreiche Häuser leer stehen. Schlimmer noch sind Industriebrachen: Sie können oftmals nicht mehr genutzt werden, weil Chemikalien den Boden belasten. Wie wichtig gesunder Boden für uns Menschen ist, erfahren die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner in den Unterwelten von Osnabrück. Es ist ein einmaliger Ort, um zu erleben, was Boden alles leistet und wie wertvoll er ist. Ihn zuzupflastern bedeutet, die Grundlage unserer Nahrung zu zerstören, einen natürlichen Hochwasserschutz außer Kraft zu setzen und zahlreichen Tieren den Lebensraum zu nehmen. Geografen, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und Geochemiker wollen dem Boden helfen, damit wir ihn nicht völlig sinnlos verplanen, verbauen und am Ende ganz verlieren.


Am 18.10.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die bunten Vögel Costa Ricas
Diesmal wird es bei "Paula und die wilden Tiere" kunterbunt und vogelwild: Zu bestaunen gibt es rote Papageien, grüne Papageien, blaue Federn, gelbe Federn, die farbenfrohsten Amazonenpapageien, Regenbogentukane, Fischertukane und Arassaritukane. Ein verschmuster Stirnvogel schließt Paula ganz besonders in sein Herz. Um einen Blick auf die buntesten Vögel Costa Ricas zu werfen, reist Paula um die halbe Welt und an zwei Ozeane. An der Karibikküste bestaunt sie in der Tierstation Jaguar Rescue Center Amazonenpapageien und außerdem drei verschiedene Tukanarten.


Am 18.10.14 08:00 - 08:55 Uhr auf 
arte: Biberkrieg in Bayern
Im Nationalpark Bayerischer Wald verrotten nach dem Durchzug des Borkenkäfers riesige Fichtenwaldflächen auf natürliche Weise. Die dadurch entstehende Wildnis bildet den Nährboden für eine atemberaubende Artenvielfalt. Seltene Pilze, Vögel und Libellen bevölkern den Wald. Auch der Biber kann sich hier frei entfalten, der in Deutschland gänzlich ausgerottet war. Erst vor 40 Jahren importierten Naturschützer einige Tiere aus Skandinavien und Russland, inzwischen haben sie sich auf über 10.000 vermehrt. Die vierbeinigen Vegetarier fällen ganze Bäume, häufen meterhohe Dämme aus Ästen und Stämmen auf und stauen gern einmal einen Bach zum stattlichen See. Künstliche Uferbegradigungen machen die Pelztiere rigoros rückgängig. Auf diese Weise entstehen rund um die Donau neue Auenlandschaften, die beim Hochwasserschutz äußerst nützlich sind. Doch die Nager sind nicht bei allen Bewohnern der Region beliebt. Zahlreiche Bauern sind überzeugt, dass sich Biber an ihren Nutzpflanzen vergreifen. Der Biber wird zum willkommenen Sündenbock für alle möglichen Probleme. Inzwischen werden "Bibermanager" eingesetzt, die zwischen Bauern und Naturschützern vermitteln. Sie begutachten Schäden und helfen bei der Entscheidungsfindung, ob ein Biber in der betroffenen Region bleiben darf oder samt Familie umgesetzt werden muss. Der Biber erregt die Gemüter. Und an der unterschiedlichen Einstellung zu dem pelzigen Nager lässt sich auch der Stand der Diskussion zu der Frage ablesen, wie viel Wildnis der Mensch verträgt.


Am 18.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.


Am 18.10.14 08:55 - 09:45 Uhr auf 
arte: Auf der Spur des spanischen Luchses
Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesterart des eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten über 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wälder der Sierra de Andújar und in Doñana, im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik. Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen - speziell der Doñana-Luchse - gehört die Inzucht. Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.


Am 18.10.14 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere
Die urzeitlich anmutenden Tiere bewegen sich unendlich langsam und scheinbar unbeholfen. Tagelang hängen Faultiere regungslos in den Wipfeln der Bäume und sind für den Menschen kaum sichtbar. Doch als eine Art natürliche Gärtner sind sie für den Regenwald von essenzieller Bedeutung. In den letzten Jahren hat die Zahl der weitgehend unerforschten Tiere auch in Costa Rica abgenommen, wo sie seit Urzeiten zu Hause sind. Doch nun nimmt sich das Jaguar Rescue Center, eine Rettungsstation, der bedrohten Tiere an.


Am 18.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Die Südheide - Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: Das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor hundert Jahren von dem Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt. Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit.


Am 18.10.14 13:45 - 14:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Naturgewalten
Im ganzen Land wüten brutale Stürme, begleitet von eisigen Temperaturen! Das macht das Überleben in den harten Wintermonaten für die Mountain Men beinahe unmöglich. Im Yaak Valley von Montana sucht Tom mit seinem Freund Will nach Nahrung. Dafür begeben sie sich tief in die Berge. Unterdessen entdeckt Nancy neue Tierspuren auf ihrem Besitz und muss feststellen, dass Grizzlies nicht die einzigen Raubtiere sind, die zur Bedrohung werden könnten.


Am 18.10.14 14:00 - 14:25 Uhr auf 
arte: Wem gehören Europas Wälder?
"Ein Baum fällt schneller, als er wächst" besagt ein ebenso schlichtes wie wahres schweizer Sprichwort. In Europa scheint das aber nicht überall klar zu sein - in einigen Ländern ist der Wald heute wieder so bedroht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Internationale Investoren haben den Rohstoff Holz entdeckt und kaufen Waldgebiete in Mittel- und Osteuropa im großen Stil auf. Auch als vermeintlich nachhaltige Energiequelle stehen die Wälder Europas hoch im Kurs. In Südfrankreich plant ein Energiekonzern ein Biomassekraftwerk, das aus dem lokalen Wald versorgt werden soll. Doch dagegen regt sich starker Widerstand - ein Bürgerkollektiv will die Pläne des Energieriesen durchkreuzen. Europas Wälder - schützenswertes Allgemeingut oder schnöde Handelsware?


Am 18.10.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Heulende Wölfe
In Montana ist Tom Oar in höchster Alarmbereitschaft, denn er hat entdeckt, dass Wölfe seinem Zuhause gefährlich nahegekommen sind. Tom sucht nun einen Weg, die Tiere von seinem Besitz fernzuhalten, um seine Familie zu schützen. In den Blue Ridge Mountains von North Carolina haben die Einwohner ein ganz anderes Problem: Das Trinkwasser droht auszugehen. Und in Alaska steht Marty unter Zeitdruck: Er muss zurück nach Fairbanks - und das bevor die Frist für die Pelzauktion abläuft!


Am 18.10.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (1/3) - Wenn Paviane Hunde adoptieren
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Paviane und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Im Süden der Arabischen Halbinsel haben Paviane angefangen, Hundewelpen zu entführen und großzuziehen - ist dieses Naturexperiment gleichzusetzen mit der Zähmung des Wolfes durch den Menschen? Nun eben der Hund durch den Affen? Und wie wirkt sich dieses Verhalten auf die beiden Tierarten aus? Diese neue Beziehung zwischen Pavianen und Hunden wirft Fragen auf, mit denen sich Biologen seit langem beschäftigen.


Am 18.10.14 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (2/3) - Schimpansen erobern die Savanne
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Schimpansen und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Mehrere Affengruppen aus Mali und dem Senegal haben den Wald hinter sich gelassen und sind in die Savanne gezogen. Der außergewöhnliche, für ihre Gattung untypische Lebensraum schweißt sie zusammen und sie passen sich den neuen Umständen dieses weitläufigen, trockenen Gebiets an - bauen sogar Jagdwaffen. Im Vergleich zu ihren Artgenossen im Wald veränderte sich ihr Verhalten schon jetzt. Wie stark werden sie sich künftig an die Savanne anpassen?


Am 18.10.14 16:25 - 17:05 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang (3/3) - Wo der Wolf angelt
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Wölfe und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen gerade eine beeindruckende Entwicklung durch. Denn in Britisch-Kolumbien erobert der Wolf gerade das Wasser. Er angelt gewissermaßen, fängt Lachse und schwimmt. Nach Ansicht mehrerer Experten ist dies der erste Schritt zu seiner möglichen Verwandlung in ein Meeressäugetier. Doch bevor es durch natürliche Auslese vielleicht zu einer anatomischen Veränderung kommt, lässt sich bis dato eine intelligente und zweckgerichtete Anpassung des Lebensstils der Wölfe an ihre Umgebung beobachten.


Am 18.10.14 18:45 - 19:00 Uhr auf 
tagesschau24: Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte. In diesem Wald lagen die "Kayas", das bedeutet "Platz" oder "Ort". Bis vor etwa fünfzig Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, versteckt im Dschungel gegründet hatten. Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den "Kayas" sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen, dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Der Film begleitet Barak und Ngua, zwei Mitglieder des Ältestenrats. Sie kommen aus "Kaya Kauma". Die Menschen hier haben noch eine enge Verbindung zu den Traditionen und zum Ahnenkult. Ein Schamane hatte vor seinem Tod noch all sein Wissen an die nächste Generation weitergegeben. Bei anderen Stämmen, wie in "Kaya Kambe" hat man die Bräuche und Rituale inzwischen vergessen. Dorthin wollen die beiden um ihre Stammesbrüder von der existenziellen Bedeutung des traditionellen Wissens für das Überleben der eigenen Kultur und der heiligen Plätze zu überzeugen. Nur wenn die junge Generation wieder für die Tradition gewonnen werden kann, haben die Kayas, die Waldreservate der Mijikenda, eine Chance. Zu groß ist sonst die Gefahr, dass Unwissende der Verlockung des Geldes erliegen, das Erzabbaukonzerne und andere boomende Industrien für die letzten Waldhügel bieten, trotz Welterbestatus. Der überregionalen kenianischen Tageszeitung "Daily Nation" war der Protest der Küstenbevölkerung gegen die Bedrohung ihrer heiligen Wälder durch Erzabbau und Zementindustrie in den Wochen, als das "Schätze"-Team vor Ort war, zweimal das Titelfoto wert.


Am 18.10.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald
Es gibt Wälder der gemäßigten Zonen, die mit spektakulären Tricks des Überlebens aufwarten. So kann der Kaltregenwald an der Küste Kanadas nur existieren, weil die Bären und Wölfe Fisch auf seinen Moospolstern ablegen. Was das soll, und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können, zeigt diese Dokumentation. Auch dass der Nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe eingegangen und die Pilze nicht ohne die Arbeit von Gleithörnchen überleben können, ist schon höchst sonderbar.


Am 18.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Highway durch die Rocky Mountains
Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert einen Highway. Die Filmautoren Ernst Arendt und Hans Schweiger gehen auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere ganz artig über den Zebrastreifen gehen. Amüsant die Hirschbrunft mitten in einem Touristenort: Liebestolle Hirsche, nervöse Ranger und neugierige Schaulustige mischen sich zu einem bunten Chaos. Die Tierfilmer beobachten auch, wie ein Bär sich neben der Straße den Winterspeck anfrisst oder wie ein Murmeltier Material für seinen Winterschlaf sammelt. Tiere haben viele Gründe, auf oder neben die Straße zu kommen, das zeigen Ernst Arendt und Hans Schweiger auf ihrer amüsanten Reise durch die schönsten Landschaften Nordamerikas in einem traumhaften Herbst.


Am 19.10.14 02:40 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und "Siedlern" - das sind zentrale Themen des Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland und erleben Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und sehen die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf der Cree.In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich treffen wir einen Medizinmann der Ojibwe, der über das Verhältnis seines Volks zur Natur spricht.
(Wdh. 16.40-17.00 Uhr)


Am 19.10.14 03:10 - 04:05 Uhr auf 
arte: Zuhause in der Wildnis - Mein indianisches Leben
Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler hierzulande unterscheidet.


Am 19.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ausrüstung am Limit
Sintflutartige Regenfälle ziehen über die Wälder hinweg und drohen den gesamten Betrieb auf unbestimmte Zeit lahmzulegen. Denn die Arbeitsbedingungen werden für die Holzfäller bei schlechter Sicht, unbefahrbaren Straßen und aufgeweichtem Grund somit nicht nur äußerst schwierig, sondern gar lebensbedrohlich. Doch nicht nur die Naturgewalten führen zu existenziellen Sorgen. Das Familienunternehmen Pelletier sieht sich mit einer Katastrophe konfrontiert, als einem Holzfäller seine gewaltige Maschine aus den Händen gleitet.


Am 19.10.14 11:30 - 13:00 Uhr auf 
NDR: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich auf eine Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz" und lässt sich von einem Koch, der schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber immer noch gerne in "den Wald" zurückkehrt. Alle Menschen, die er trifft, zeigen ihm ihren ganz persönlichen Grund, den Thüringer Wald zu lieben.


Am 19.10.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana - das kleine Land im Norden Südamerikas ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache: Im tropischen Klima fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der mächtige Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.


Am 19.10.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
EinsPlus: Im Herzen Afrikas - Der Boubandjida Park in Kamerun
Im Norden von Kamerun erstreckt sich über eine Fläche von 2200 Quadratkilometern der Boubandjida Nationalpark, eines der artenreichsten Schutzgebiete der Welt und zugleich Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika. In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten. Der Film begleitet den Franzosen Paul Bour, der als Berater seit mehr als 5 Jahren im Nationalpark tätig ist. Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N'Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs.


Am 19.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres, durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes so umfassend porträtiert. Der erste Teil der Dokumentation präsentiert nicht nur die beeindruckende Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 19.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Donau - Lebensader Europas (2/2): Zwischen Flut und Frost
Der zweite Teil des bildgewaltigen Flussporträts zeigt die vielen Gesichter der Donau im Wechsel der Jahreszeiten, im Wechsel von Flut und Frost, Hitze und Trockenheit. Ein ständiges Thema an der Donau und ihren Nebenflüssen ist das Hochwasser. Für die dschungelartigen Auwälder ist es lebenswichtig, für viele Menschen, die am Fluss leben, eine Bedrohung. Vielerorts wurde der Fluss stark verändert, begradigt und mit Dämmen versehen. Flutkatastrophen konnten, wie jüngere Ereignisse zeigen, damit jedoch nicht verhindert werden. Der große Strom ist immer noch eine unbändige Naturgewalt. Doch es gibt Ausnahmen.


Am 19.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.


Am 19.10.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 19.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Baltikum (1/2): Die Küste
Die erste Folge der zweiteiligen Natur-Dokumentation zeigt die Naturschönheiten wie die Wanderdünen der Kurischen Nehrung, die romantischen Strände der lettischen Ostsee oder die Inselwelten Estlands. Immer wieder fasziniert die menschenleere und fast unberührte Natur. Im Winter bringen Ringelrobben auf dem Packeis ihre Jungen zur Welt. Die Hengste der Konik Wildpferde liefern sich im Frühling erbitterte Kämpfe und durch die Dünenwälder fliegen farbenprächtige Blauracken. Durch die Küstenwälder streifen Luchse, in den Orchideenwiesen finden Wendehals und Wiedehopf ausreichend Nahrung. Auf den Inseln rund um Saaremaa in Estland jagen Kegelrobben nach Fisch. Sie teilen sich den Archipel mit der größten Seeschwalbe Europas, der Raubseeschwalbe. Die Dokumentation "Wildes Baltikum - Die Küste" führt in Regionen, die bis heute vom Menschen nur wenig beeinflusst sind. Hochstabilisierte Aufnahmen aus dem Helikopter zeigen die Ostseeküste der drei Länder aus luftiger Perspektive, extreme HD-Zeitlupen kämpfender Wildpferde sowie von Blauracken und Wiedehopfen gewähren besondere Einblicke in die Lebenswelt der Tiere.


Am 19.10.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ZDF: Wilde Tiere in der Stadt
Wilde Tiere sind auf dem Vormarsch. Überall in Deutschland erobern Wildschweine, Füchse, Waschbären und andere Wildtiere die Städte. Allein in Berlin leben neben 3,5 Millionen Zweibeinern schätzungsweise 5000 Wildschweine, 3000 Kaninchen, 2000 Marder, 1800 Füchse und 800 Waschbären - die sogenannten "Big Five" der deutschen Städte, so nennt sie Derk Ehlert, der Wildtier-Experte des Berliner Senats. Ehlert ist ein Kämpfer für die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier. Fast täglich hat er mit empörten oder verängstigten Bürgern zu tun. Mal hat eine Rotte im Garten wilde Sau gespielt, mal hat ein Waschbär den Wintergarten besetzt, mal ein Biber den schönen Baum umgelegt. Manchmal kann Ehlert sich nur wundern: "Die Menschen möchten gern im Grünen wohnen und wundern sich dann, wenn ein Fuchs auf der Terrasse steht." Manchmal wird er böse: "Immer wieder füttern Stadtbewohner die Wildtiere und machen sie so abhängig vom Menschen. Das hat mit Tierliebe nichts zu tun." Viele empörte Bürger rufen nach dem Jäger. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst vor den wilden Tieren. Wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. Die Probleme nehmen zu, vor allem in den Städten. Die einen fürchten um Beete und Blumenzwiebeln, die anderen haben Angst vor dem Fuchsbandwurm, wieder andere sehen jeden Waschbär als Problembär. Berlin ist längst ein Zoo ohne Zaun. Dass es wilde Tiere in die Stadt zieht, ist kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die den Tieren nur wenig Nahrung bieten. In den Städten dagegen locken Tonnen und Papierkörbe voller Lebensmittelreste - Supermärkte für Tiere. Aus jagenden Wildtieren werden zahme Resteessen-Fresser.


Am 19.10.14 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Was ist los im deutschen Wald?
In unseren Wäldern herrscht Aufruhr: Wo vorher noch nie ein Tornado gewütet hat, findet man auf einmal eine Schneise der Verwüstung. Förster sind beunruhigt, denn Diebe stehlen riesige Mengen an Holz. Und: Was man beim Pilze sammeln unbedingt beachten sollte, damit der Ausflug in den Wald nicht auf der Polizeiwache endet. Seit Jahren steigt die Zahl der Holzdiebstähle in den Wäldern. Meistens verschwindet Brennholz. Doch immer öfter rücken dreiste Diebe mit großen Maschinen und LKWs an, klauen ganze Baumstämme oder fällen ihr Diebesgut manchmal gleich selbst. Die riesigen Waldflächen in Deutschland können Förster nicht vollständig und dauerhaft kontrollieren. "Terra Xpress" begibt sich auf die Spur der Holzdiebe und zeigt, wie die Verantwortlichen versuchen, den Räubern das Handwerk zu legen. Auch Pilze ziehen Langfinger an. Als ein Förster zufällig auf eine organisierte Gruppe stößt, die sein Gebiet gerade plündert, wird er tätlich angegriffen. Denn eine Pilz-Beute ist wertvoller, als viele denken. Welche Preise für frische Pilze auf dem Schwarzmarkt gezahlt werden, wer die Abnehmer des Diebesgutes sind und worauf man aufpassen muss, wenn man zum Pilze sammeln geht, zeigt "Terra Xpress". Ein Mann, der mit seinem Hund im Wald Gassi geht, wird Zeuge eines Tornados. Wie viel Glück er hatte, wird ihm und seiner Frau erst am nächsten Tag klar. Bäume knickten um wie Streichhölzer, im Wald herrscht Chaos. Einige Kilometer weiter entdecken Förster noch ein weiteres, seltsames Phänomen: zersplitterte Bäume.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 19.10.14 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in der Rhön
Die Rhön ist eine der rauesten Gegenden Hessens und doch von unglaublicher Schönheit. Bei Streifzügen durch dunkle Wälder, vorbei an gurgelnden Forellengewässern und über baumfreie Kuppen erhascht man immer wieder einen Blick in die nicht enden wollende Ferne. Die Rhön im Dreiländereck zwischen Hessen, Bayern und Thüringen besticht immer wieder mit ihrer prachtvollen Natur, heiligen Bergen und faszinierenden Mooren. Die Filmautorin Tanja Höschele besucht so sehenswerte Städte wie Fulda oder Hünfeld, entdeckt die Schönheiten der Region, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und faszinierende Naturschauspiele.


Am 19.10.14 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Irans Grüner Gürtel
Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dazwischen liegt der grüne Gürtel Irans, den man so nicht erwarten würde: Tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften. An den Hängen wächst Tee und Tabak, ganz unten tropische Früchte, Reis und Gemüse aller Art, das bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Auf dem Basar in Rasht gibt es alles zu kaufen, was die Region an Kulinarischem zu bieten hat.


Am 20.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Wildererjagd am Mount Kenya
Bereits in den frühen Morgenstunden ist der feuchte Tropenwald höchst lebendig. In den 50 Meter hohen Baumkronen zetern halbstarke Meerkatzenmännchen. Äste krachen, die von Elefanten zerbrochen werden. Der Wildhüter Simon Gitau und seine Kollegen streifen durch das Dickicht des Bergregenwalds vom Mount Kenya, um Wilderer auf frischer Tat zu ertappen. Zur gleichen Zeit präparieren, nicht weit entfernt, drei Männer ihre Fallen. Sie haben es auf alles abgesehen, was Beine hat, auch auf die fast ausgestorbene Bongo-Antilope. Simon Gitau gehört zu den leitenden Wildhütern vom Kenya Wildlife Service und hat im Tierschutz seine Berufung gefunden. Vor Jahren war er selbst Wilderer. Deshalb kennt er den Unterschied zwischen demjenigen, der die Wilderei aus Armut und fürs Überleben seiner Familie betreibt, und dem bewaffneten Großwilderer, der es auf das wertvolle Elfenbein abgesehen hat. Doch beide sind für ihn Kriminelle, denn sie bedrohen das Überleben der Tiere Afrikas. Die Wildhüter haben alle eine militärische Ausbildung, denn die Konfrontation mit gewaltbereiten Wilderern kann sehr gefährlich werden. Der Kenya Wildlife Service sorgt nicht nur für den Schutz dieses einzigartigen Naturparadieses, auch die Bergrettung gehört zu den Aufgaben der Organisation. Denn der Mount Kenya ist mit knapp 5.200 Metern nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas und Sehnsuchtsort für Bergsteiger aus aller Welt. Doch für Simon Gitau ist er noch mehr: "Für uns ist der Sitz Gottes auf dem Mount Kenya. Ich bin in diesem Glauben erzogen worden. Deswegen glaube ich, dass der Berg heilig ist und geschützt werden muss. Es ist einer der Gründe, weshalb ich mich mit Leidenschaft dafür einsetze. Wenn ich 70 oder 80 bin, will ich in einer natürlichen Umwelt leben. Persönlich glaube ich, dass Gott diese Art zu leben für uns vorgesehen hat."


Am 20.10.14 13:15 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Gesa Kluth kämpft für die Rückkehr der Wölfe
Seit fast 20 Jahren dreht sich für die Wildbiologin Gesa Kluth alles um Wölfe. Sie ist Mitbegründerin des Wildbiologischen Büros LUPUS in der Oberlausitz und setzt sich dort unermüdlich für die Belange und die Wiederansiedlung der Wölfe ein. Verhaltensbiologe Sebastian Koerner ist den Wölfen der Oberlausitz mit der Filmkamera auf der Spur. Er dokumentiert ihr Verhalten in den neu besiedelten Revieren.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr im WDR)


Am 20.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Kunstgalerie in den Bäumen
Die hundert Jahre alte Farm einer Künstlerfamilie liegt malerisch in einem Mischwald aus alten Walnussbäumen und amerikanischen Eichen. In diese grüne Oase in der Nähe von Madison in Wisconsin zaubert Baumhausprofi Pete Nelson ein Atelier vom Feinsten, lichtdurchflutet und mit Loft und Lounge ausgestattet. Der Clou des Ganzen: Dank eines ausgeklügelten Klappwandsystems lässt sich das Studio im Nu in eine Galerie verwandeln.


Am 20.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
SWR: Mit Rentiernomaden über den Ural
Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die Taiga, wo ihre Tiere selbst bei harten Minusgraden noch Futter finden. Im Frühjahr ziehen sie über die Berge wieder zurück in die Tundra. Es ist eine Reise, die sie im Winter von Europa nach Asien führt und im Sommer von Asien nach Europa. Stalin versuchte, die Komi-Wanderhirten sesshaft zu machen; sie wurden Staatsangestellte und bezogen Gehalt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fanden einige von ihnen jedoch bald wieder zurück zur traditionellen Form des Nomadentums. Filmemacher Andreas Voigt hat mit seinem Team eine der letzten nicht-sesshaften Komi-Gruppen besucht. Er begleitete die Familien der beiden Rentierzüchter Alexej und Wassili bei ihrem Aufbruch im September, als in der Tundra über Nacht der Winter einbricht und der Treck ins Winterlager organisiert werden muss.


Am 20.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha in Weißrussland
Rund 300 Wisente streifen jetzt wieder durch die Belaweschskaja Puschtscha zwischen Grodno und Brest, an der Grenze zu Polen. Ein Teil des letzten großflächigen Tiefland-Urwaldes Europas, der bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark Bialowieza. Seit 1992 zählt der jahrhundertealte Waldkomplex in Polen und Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Film erzählt vom Leben der Wisente und anderer seltener und bedrohter Tierarten im Jahreslauf: Unterm dichten Kronendach riesiger Bäume kümmern sich die Schreiadler fürsorglich um ihren Nachwuchs. In einem verlassenen Greifvogelnest hat sich eine Bartkauzfamilie eingerichtet. Ein unscheinbarer scheuer Vogel - der Seggenrohrsänger - zieht in jahrtausendealten Niedermooren seinen Nachwuchs groß. Zwei Drittel des Weltbestandes brüten in Weißrussland. Wo die dichten Wälder sich lichten, gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Moosen, Flechten, Pilzen, Beeren. Das Weiße Fingerkraut wird zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen genutzt, die nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auch in Weißrussland vermehrt auftraten. Mehrere Tausend Menschen aus aller Welt besuchen jährlich den Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha im Südwesten der Republik Belarus. Und im Märchendorf erwartet die Gäste mit "Väterchen Frost" dann noch eine besondere Attraktion: Das ganze Jahr über nimmt hier der weißrussische Weihnachtsmann die Wunschzettel der Kinder entgegen.


Am 20.10.14 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (1/3): Invasion der Exoten
Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Rache der Schöpfung" stellt dramatische Umweltveränderungen vor, die sich - ausgelöst durch eine weltweit erhöhte Mobilität - fast unbemerkt seit einigen Jahren ereignen. Aber sie zeigt auch Forscher, die alles dafür tun, eine sich anbahnende Katastrophe zu verhindern - und die retten wollen, was noch zu retten ist. Im ersten Teil geht es um die "Invasion der Exoten". Exotische Tiere und Pflanzen, unerwünschte Eindringlinge, sogenannte Bioinvasoren, reisen als blinde Passagiere auf Schiffen, in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln nach Europa ein. Beschleunigt durch weltweiten Handel und Tourismus, rollt eine Welle invasiver Spezies somit auch über Deutschland. Wie soll mit dieser Entwicklung umgegangen werden? Im Rostocker Institut für Biodiversitätsforschung wird genau beobachtet, wer, wann und wie einreist und welche Folgen das für die Umwelt hat. Doch lückenlose Kontrolle ist unmöglich.


Am 20.10.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (2/3): Untergang der Bienen
Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Nach der aus Asien importierten Varroamilbe und der amerikanischen Faulbrut droht nun durch den Kleinen Beutenkäfer neue Gefahr. Er kam in einer Schiffsladung von Südafrika nach Florida. Bienenexperte Dr. Peter Neumann von der Universität Halle forscht nach Bekämpfungsmethoden.


Am 20.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Aufbruchstimmung
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson trommelt seine Leute zusammen, denn es gibt endlich wieder gute Nachrichten. Wochenlang hatten seine Arbeiter wegen der Wirtschaftskrise eine Zwangspause einlegen müssen, der Markt war völlig zusammengebrochen und die Sägewerke konnten ihr Holz nicht verkaufen. Doch jetzt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Bobby und seine Leute fahren mit ihren schweren Maschinen endlich wieder in die unzugänglichen Waldgebiete von North Carolina, um Geld zu verdienen. Und das wird auch höchste Zeit, denn die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen bereits 250.000 Dollar gekostet - Bobbys gesamte Ersparnisse. Fast euphorisch macht sich die Crew auf den Weg zu einem circa 60 Hektar großen Gebiet, das lukrative Einnahmen verspricht.


Am 20.10.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (3/3): Angriff der Parasiten
In Aachen erkrankt ein Junge an der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Leishmaniose. Wie kann er sich angesteckt haben? In Soest kommen binnen weniger Tage knapp 300 Menschen mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch dort stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Dann wird die Dermacentor-Zecke, eine Zecke aus den Tropen, als Überträger ausgemacht. Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe und Tiermediziner. Er beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden. Parasiten können diese auf Menschen übertragen.


Am 20.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Jaguare - Projekt Freiheit
Der brasilianische Jaguar-Experte Leandro Silviera leitet den "Jaguar Conservation Fund" seit über 25 Jahren. Nachdem man das Muttertier erschossen hatte, überließ man dem Experten drei Jaguar-Junge. Silviera zog die drei Jaguare auf. Dabei filmte er die Entwicklung der Tiere. Als sie lernten, mit der Wildnis in der freien Natur umzugehen, ließ der Experte die drei Jaguare frei. Doch wie werden die Tiere zurechtkommen - vor allem nach der engen Beziehung zu ihrer menschlichen Pflegefamilie? Wird Silviera die Farmer aufhalten können, die Jagd auf die Jaguare machen?


Am 20.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 21.10.14 07:20 - 07:45 Uhr auf 
arte: Wem gehören Europas Wälder?
"Ein Baum fällt schneller, als er wächst" besagt ein ebenso schlichtes wie wahres schweizer Sprichwort. In Europa scheint das aber nicht überall klar zu sein - in einigen Ländern ist der Wald heute wieder so bedroht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Internationale Investoren haben den Rohstoff Holz entdeckt und kaufen Waldgebiete in Mittel- und Osteuropa im großen Stil auf. Auch als vermeintlich nachhaltige Energiequelle stehen die Wälder Europas hoch im Kurs. In Südfrankreich plant ein Energiekonzern ein Biomassekraftwerk, das aus dem lokalen Wald versorgt werden soll. Doch dagegen regt sich starker Widerstand - ein Bürgerkollektiv will die Pläne des Energieriesen durchkreuzen. Europas Wälder - schützenswertes Allgemeingut oder schnöde Handelsware?


Am 21.10.14 13:00 - 14:03 Uhr auf 
ServusTV: Flüsse des Lebens - Amazonas
Der Amazonas ist der mächtigste Fluss der Erde und er "erlaubt" es den Menschen nicht, ihn komplett zu beherrschen. Er verursacht mächtige Überschwemmungen und zeigt der Menschheit ihre Grenzen auf. Dennoch versucht man durch großflächige Abholzung des Waldes am Flussufer Platz zur Bewirtschaftung zu schaffen. Doch dieser Eingriff in die Natur wird nicht ohne Folgen für das Klima und die Umwelt bleiben.


Am 21.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Tropenholz-Mafia - Kriminelle Geschäfte im Regenwald
Das Filmteam war drei Wochen lang im südostasiatischen Regenwald unterwegs: in Laos, Kambodscha und Vietnam. Als Touristen getarnt haben sie mit kleinen Kameras den Raubbau in den artenreichsten Regenwäldern des Globus dokumentiert. Im Norden Kambodschas ist man bereit zu kämpfen. Aus einem Dorf am Mekong brechen zwölf Männer auf in den tropischen Regenwald. Sie jagen Holzfäller. Doch das Unternehmen "Dschungel-Patrouille" ist gefährlich. Die kriminellen Holzdiebe sind bewaffnet. Schließlich stößt die Dschungel-Patrouille auf ein illegales Sägewerk, mitten im Urwald. Die Dorfbewohner stecken das Sägewerk kurzerhand in Brand. Das Filmteam ist den riesigen Holzlastern nach Vietnam gefolgt, dorthin wo das Holz verarbeitet wird. In Vietnam wird das Raubholz zu legaler Ware. Hier gibt es kein Gesetz zum Schutz des Tropenwaldes. Die Fabriken in der Hafenstadt Quinon produzieren Gartengarnituren und Hollywoodschaukeln für den Export, auch für den deutschen Markt.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 21.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wie im Ferienlager
Das lässt das Herz eines jeden Outdoor-Aktivisten höherschlagen! Pete Nelson und sein Profiteam basteln für eine naturverbundene Familie ein Baumhaus mit Lageratmosphäre, das sich über die Wipfelflächen von zwei Zedern und einer Fichte erstreckt. Neben Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen bietet das Luxuscamp zudem eine Menge Platz für Übernachtungsgäste, inklusive einer Hundehütte für Ozzie, den Familienhund.


Am 21.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)


Am 21.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Biebrza in Polen
Sümpfe, Seen, Seggenwiesen und Auwälder, so weit das Auge reicht. 60.000 Hektar Flusslandschaft stehen an der Biebrza, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, im 1993 gegründeten und größten polnischen Nationalpark unter Schutz. Dank der weitgehenden Unberührtheit und des großen Nahrungsangebotes leben hier viele Vogelarten wie im Paradies: Mehr als 250 wurden schon beobachtet, rund 190 brüten auch im Schutzgebiet. Allein vom seltenen Seggenrohrsänger ziehen an der Biebrza etwa 5.000 Paare - vermutlich fast die Hälfte der Weltpopulation - ihren Nachwuchs groß.


Am 21.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schlammschlacht
Die Arbeiten im neuen Waldstück gehen gut voran, doch dann werden Bobby Goodson und seine Männer von schlechten Nachrichten ausgebremst. Die Holzfäller bekommen Besuch von einer Abordnung aus dem Sägewerk, die mitteilt, dass die vereinbarten Abnahmemengen nicht eingehalten werden können. Außerdem müssen Bobby und seine Leute in ein anderes Waldgebiet wechseln, da sich Kiefernholz gerade besser verkaufen lässt. Die Sumpfregion, in die Bobbys Leute umziehen sollen, ist jedoch äußerst gefährlich. Der Boden ist so feucht, dass dort vor einigen Jahren ein Bulldozer völlig im Morast versunken ist, außerdem wimmelt es vor Schlangen. Zähneknirschend muss der Holzfäller-Trupp die harten Bedingungen akzeptieren, die ihnen der Markt diktiert.


Am 21.10.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Fuchswelpen- und Rehkitzalarm - Der Wildtierretter
Vier- bis fünfmal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter- und Vaterrolle übernommen. "Sie sind klüger als Hundewelpen, lernen viel schneller als sie", so Demke. Er muss es wissen, er hat eine Hundeschule. Mit drei Wochen sind seine Füchse bereits stubenrein. Dass kleine Füchse in menschlicher Obhut großgezogen werden, kommt nicht oft vor. Rund 600.000 Tiere sterben jedes Jahr in Deutschland. Etliche im Straßenverkehr, vor allem aber durch die Jagd. Für Füchse gibt es so gut wie keine Schonzeit. Selbst für die kleinsten nicht. Dabei ist Deutschland seit Herbst 2008 tollwutfrei. Weil aber auch rund 100.000 Rehkitze jährlich in Deutschland durch moderne Mähmaschinen qualvoll sterben, ist Frank Demke auch für diese Tierart gerade im Frühsommer fast rund um die Uhr im Einsatz. Mit einem speziellen Fluggerät spüren er und seine Helfer die Rehkitze auf und schützen sie mit Absperrschirmen vor den tödlichen Maschinen. Ein NDR Team hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem unermüdlichen Einsatz begleitet. Längst geht nicht alles so glatt, wie er es sich erhofft hat.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 21.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Schmetterlinge - Verwandlungskünstler der Natur
Im viktorianischen Zeitalter glaubte man, dass Schmetterlinge der Weg zu intellektueller und moralischer Besserung seien. Die Menschen waren förmlich besessen davon, Schmetterlinge zu sammeln. Der Dokumentarfilm zeigt den erstaunlichen Lebenszyklus und das Verhalten dieser wunderschönen fliegenden Juwelen.


Am 21.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 22.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Liebesnest für Country-Star
Brian Kelly, Sänger des Country-Duos „Florida Georgia Line“, beauftragt Pete mit dem Bau eines exklusiven Baumhauses in der Nähe seines Hauses in Nashville. Eingebettet in das Geäst zweier starker Eichen und eines Hickorybaums, zimmern die Baumhausprofis ein komfortables Landhaus, dessen Stockwerke über eine Hängebrücke zu erreichen sind. Absolutes Highlight der Country-Luxusherberge: ein professionelles Tonstudio und eine kleine Schreibwerkstatt.


Am 22.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Kolibris - Juwelen der Lüfte
Akrobaten der Lüfte, fliegende Juwele, schillernde Partner zahlloser Pflanzen - Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern unseres Planeten. Allein in den Anden-Bergwäldern hängen mehr als 8000 Pflanzenarten bei der Bestäubung mit Blütenpollen von den farbenträchtigen Tieren ab. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt: Sie vermögen sogar, rückwärts oder kopfunter zu fliegen. Bis zu 80 Mal pro Sekunde flattern ihre Flügel. So klein Kolibris auch sind, sie besitzen eine enorme Leistungsfähigkeit. Schon ein Ruhepuls von 400 Schlägen in der Minute ist bemerkenswert, aber bei intensiver fliegerischer Belastung steigert sich der Puls auf 1200 Herzschläge pro Minute oder 20 Schläge in der Sekunde. Kein Wunder, dass Kolibris sich von nahrhaftem Nektar ernähren und 80 Prozent des Tages auf Zweigen sitzend verbringen, um die Kräfte zu schonen. Aufgrund ihres extrem hohen Energiebedarfs müssen sie im Schnitt allerdings alle 15 Minuten fressen. Ihre Futterquellen verteidigen sie um jeden Preis, denn sonst laufen sie Gefahr, binnen kürzester Zeit zu verhungern. Der umfassende Einsatz von Zeitraffer- und Zeitlupentechnik ermöglichte spektakuläre Szenen aus dem faszinierenden Leben der kleinen Flugakrobaten, wie man sie noch nie gesehen hat.


Am 22.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Im Dschungel von West-Papua
Eine Expeditionsgruppe macht sich in West-Papua auf den Weg nach "Jae-li-me", der Quelle der Steinäxte. Auf den Spuren von Heinrich Harrer unternehmen sie eine tagelange Wanderung durch den Dschungel von West-Papua. Dabei wird nicht nur das feucht-warme Klima zum Problem. Auch streikende Gepäckträger und feindlich gesinnte Ureinwohner machen Schwierigkeiten bei der Reise. Unterwegs treffen sie aber auch auf Stämme, die die Expeditionsteilnehmer mit großer Gastfreundschaft und Neugierde empfangen.


Am 22.10.14 16:02 - 17:00 Uhr auf 
rbb: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih
Wald-Märchen. Die Zwillinge Maschenka und Daschenka gehen in den Wald, um Pilze zu suchen. Die Mutter ermahnt sie noch vorher: "Geht nicht zu tief hinein!" Doch die Kinder hören nicht auf sie. Wo es hinter dem Sumpf so schöne Steinpilze geben soll! Die Waldgeister tun ein Übriges, um sie in das Reich der bösen Hexe Baba-Jaga zu locken. Die Hexe verwünscht die Zwillinge und verwandelt sie in Rehe.


Am 22.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit dem Rücken zur Wand
Geschätzte 20 Fuhren Holz müssen Bobby Goodson und seine Angestellten jede Woche aus dem Wald schaffen, damit die Saison nicht im Fiasko endet. Die finanziellen Reserven des Unternehmens sind komplett aufgebraucht. Weitere Ausfälle kann sich der Holzfäller-Veteran einfach nicht mehr leisten. Aber die Bedingungen sind alles andere als optimal. An einem der Lader gibt es Probleme mit der Hydraulik, und schon der erste Truck bleibt auf der Hälfte der Strecke im Morast stecken. Aus eigener Kraft kommt der LKW nicht mehr von der Stelle. Die Männer müssen extra einen Bulldozer herbeischaffen, um den 18 Tonnen-Koloss anzuschieben.


Am 22.10.14 17:00 - 17:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie entstand Leben auf unserer Erde?
Unsere Erde ist bis heute der einzig bekannte Planet, auf dem Leben herrscht. Darüber, wie sich Leben wieder und wieder reproduziert, hat die Wissenschaft im Laufe der Jahrtausende viele Erkenntnisse gewonnen. Aber über den Ursprung des Lebens auf Erden überhaupt herrscht bis heute Unklarheit. Irgendwann muss es einen Übergang gegeben haben von der unbelebten Materie des Urplaneten zu einer ersten Lebensform, von den Wissenschaftlern auch LUCA genannt, nach dem englischen: "Last Universal Common Ancestor", also Letzer Universeller Gemeinsamer Vorkomme. Diverse Schöpfungsmythen vergangener Jahrhunderte sind längst obsolet, doch auch die Entdeckung und Erforschung der Erbsubstanz, der DNS, die in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts begann, konnte keine Antwort auf die Frage der Entstehung des Lebens auf Erden liefern. Das große Problem für Biologen und Chemiker, die sich bis heute mit dem Thema beschäftigen: Über die Gestalt der Erde zu Zeiten der Entstehung erster Lebensformen herrscht weit gehende Unklarheit, es existieren lediglich verschiedene Hypothesen. Ein spannender Exkurs in den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich einer wahrhaft existenziellen Frage: "Wie entstand eigentlich Leben auf unserer Erde?"


Am 22.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Dartmoor - Ein Paradies im Wandel der Jahreszeiten
Der Dartmoor Nationalpark ist das größte und wildeste Gebiet auf weiter Feldflur im südlichen Großbritannien. Der Dokumentarfilm widmet sich dem Heidekraut-bedeckten Moor, den Schluchten im tiefen Wald, felsigen Granithügeln und der wundervollen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Satish Kumar, ein ehemaliger Mönch aus Rajasthan und führender Umweltschützer, geht auf die Reise durch dieses bemerkenswerte Naturschauspiel.


Am 22.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 22.10.14 20:05 - 21:05 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass man von einem "Superorganismus" spricht. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 22.10.14 20:15 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark -100 Jahre Einsamkeit
2014 wird der Schweizerische Nationalpark 100 Jahre alt. Die einstige Pioniertat, zum ersten Mal in Europa ein großes Alpengebiet vor dem Zugriff des Menschen langfristig zu schützen, ist auch während 100 Jahren ein Unikat geblieben - noch ist der "Nationalpark" im Unterengadin der einzige in der Schweiz. Am ersten August des Jahres 1914, als sich die Mächte Europas den Krieg erklärten, wurde der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Zwei Weltkriege, in welchen die Schweiz vor direktem Kriegsleid verschont blieb, sind inzwischen Vergangenheit und der rund 170 Quadratkilometer große Schweizerische Nationalpark, zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze gelegen, feiert sein 100-jähriges Bestehen.


Am 22.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Die Reportage beobachtet die emsigen Feldbewohner in ihrem Lebensraum rund ums Jahr.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 23.10.14 11:25 - 12:05 Uhr auf 
arte: Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres, durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes so umfassend porträtiert. Der erste Teil der Dokumentation präsentiert nicht nur die beeindruckende Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 23.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Ich glaub, ich steh im Wald
Peter Wohlleben hat einen Traum: Er steht im Wald - umringt von Baumriesen, die miteinander sprechen. Ein Wald, in dem die großen Bäume ihren Nachwuchs erziehen. Sie sagen: "Nicht so schnell, wachs langsam." Peter Wohlleben hört zu. Er ist Förster in der kleinen Gemeinde Hümmel, in der Nähe von Bad Münstereifel. Hier ist er seinem Traum schon ziemlich nahe, einem Wald ohne Hüter, der sein natürliches Gleichgewicht selbst reguliert. In seinem Revier gibt es riesige Buchen, Jahrhunderte alt. Der Förster will sie bewahren. Doch die Gemeinde Hümmel muss auch Gewinn aus ihrem Wald schlagen - Bäume müssen Geld bringen. "Die klassische Forstwirtschaft schützt unsere Wälder nicht, sondern beutet sie aus" sagt Wohlleben. Deshalb macht sich der Förster auf die Suche nach neuen Wegen der Waldwirtschaft. Die Reportage "Ich glaub, ich steh im Wald" begleitet den Förster Peter Wohlleben und seine Kollegen bei ihrer Arbeit.


Am 23.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Aus Alt mach Neu
Petes Baby ist in die Jahre gekommen. Sein allererstes Baumhausprojekt bedarf dringender Reparaturen, denn faulende Treppenaufgänge, wacklige Hängebrücken und morsche Holzverbindungen stellen eine große Gefahr dar. Mit verbesserten Techniken und einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl wertet er sein Erstlingswerk nicht nur optisch auf. In einem kleinen Anbau bringt er auch noch einen Schlafboden und einen Konferenztisch unter.


Am 23.10.14 14:30 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Der Wald und lauter Bäume
Die alljährliche Holzauktion läuft anders als anderen Versteigerungen ab. Die Gebote werden schriftlich abgegeben, nachdem das Holz schon Tage zuvor begutachtet wurde. Nichts desto trotz eine spannende Veranstaltung, die Wertholzsubmission der Thüringer Landesforstverwaltung. Sind die Preise höher als im vergangenen Jahr? Wie groß ist die Nachfrage? Reporterin Jana Pfeifer interessiert besonders, was die Thüringer Forsten noch hergeben und wie nachhaltig gewirtschaftet wird. In der Reportage "Der Wald und lauter Bäume" geht Autorin Jana Pfeifer wichtigen Fragen zur Forstwirtschaft im Thüringer Wald nach.


Am 23.10.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald-Förster - Ein Revier durch's Jahr
Manchmal hat Förster Klaus Echle ein schlechtes Gewissen, weil er in solch einer Idylle lebt: in einem Forsthaus am Waldrand mit Frau, Kind, Hund und einem zahmen Reh. Draußen gurrt die Taube Theo, drinnen knistert der Kamin. Ein Leben wie aus dem Heimatroman. Dabei sieht sich Klaus gar nicht als Romantiker, eher als Manager, der sein Revier verwaltet. Er organisiert, dass Holz geschlagen und Wild erlegt wird, kümmert sich um die Büroarbeit und macht regelmäßig einen Kontrollgang durchs winterliche Revier. Doch manchmal kommt der ehemalige Koch auch ins Schwärmen: "Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als hier Förster zu sein. Einen abwechslungsreicheren und lebendigeren Beruf gibt es wohl kaum." Dann klingelt schon wieder das Handy. Denn Klaus muss immer erreichbar sein, falls in seinem Revier mal etwas passiert. Zum Beispiel wenn Bruno, der zahme Rehbock, plötzlich verschwunden ist. Die Dokumentation "Der Schwarzwald-Förster" stellt den Alltag von Förster Klaus Echle vor.


Am 23.10.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Röhrende Hirsche und edle Hölzer - Unterwegs in Hessens Wäldern
Im Bergwinkel, wo Vogelsberg, Spessart und Rhön zusammenstoßen, liegen die Wälder, die zur Burg Brandenstein gehören. Constantin Graf von Brandenstein-Zeppelin führt zu seinen alten, riesigen Hutebuchen, ein besonderes Zeugnis früherer Waldnutzung. Doch natürlich geht es nicht nur um Schönheit und Naturschutz in diesem Wald, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Es ist auch ein Wirtschaftswald, in dem Geld verdient wird, etwa mit wertvollem Laubholz für den Möbelbau. Die Dokumentation "Röhrende Hirsche und edle Hölzer" begibt sich in ganz unterschiedliche Waldlandschaften: Die Reise geht vom Bergwinkel aus auch in den Frankfurter Stadtwald, in die Bergwälder im Hohen Vogelsberg und in den Habichtswald.


Am 23.10.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildschweine im Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald, ein 120 Kilometer langer Mittelgebirgszug zwischen Bielefeld und Osnabrück, beherbergt eine reiche Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf, Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein - mit seiner langen Schnauze pflügt es Quadratmeter um Quadratmeter um. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt, und verschaffen auch anderen Waldbewohnern durch ihre Wühlerei leichten Zugang zu Wurm und Wurzel. Die Dokumentation "Wildschweine im Teutoburger Wald" begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr hinweg, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen "Frischlingen" im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern in der herbstlichen "Rauschzeit". Daneben zeichnet der Film ein liebevolles Porträt einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.


Am 23.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Wassereinbruch
Statt Holz zu fällen, entfernen Bobby Goodsons Männer unten am Fluss alte Biberdämme. Diese Arbeit bringt dem Unternehmen zwar vorerst keinen Cent ein, ist aber trotzdem notwendig. Es gießt wie aus Eimern in North Carolina, und das angestaute Wasser hat mittlerweile ein großes Waldgebiet überschwemmt. Eigentlich wollten die Holzfäller dort Baumstämme roden, doch nun hat das Biber-Problem absolute Priorität. Sollte das Wasser den Nadelwald erreichen, wäre es um die Bäume schlecht bestellt. Da Kiefern keine Feuchtigkeit mögen, würden die Nadelhölzer in kürzester Zeit absterben.


Am 23.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Der Schweißhundeführer - Dem Wildschwein auf der Spur
Reimer Mohr ist Landwirt und Jäger. Sein größtes Anliegen ist es, verletzte Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Schlechte Schützen hinterlassen oft waidwunde Tiere in seinem Revier, Autofahrer fahren Tiere an und lassen sie qualvoll verenden. In solchen Fällen geht Reimer Mohr mit seinen extra ausgebildeten Schweißhunden auf die Fährte und erlöst die verletzten Tiere mit einem Fangschuss. Doch er muss achtsam sein. Angeschossene Wildschweine sind besonders gefährlich, das bekam auch schon Reimer Mohr zu spüren. Die Dokumentation "Der Schweißhundeführer" begleitet Reimer Mohr in seinem Revier.


Am 23.10.14 17:30 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Die Großstadtjäger - Unterwegs im wilden Hamburg
Lautlos bewegt sich der Jäger Marten Soltau über das Gelände der Hamburger Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm. Er hält ein Narkosegewehr im Anschlag. Das Gewehr von Kreisjägermeister Guido Hollmichel dagegen hat scharfe Patronen - für den Notfall. Das Jagen im Stadtgebiet ist verboten, doch die Stadtjäger besitzen eine Schießerlaubnis. Sie suchen zwei Rehböcke auf dem weitläufigen Gelände. Ziel ist es, die Tiere zu narkotisieren und im Wald auszusetzen. Ein Routineeinsatz für Soltau und Hollmichel in Hamburg, einer Stadt, die zunehmend Wildtiere anzieht. Ihr natürlicher Lebensraum im Umland ist kleiner geworden und in der Stadt finden sie das ganze Jahr über genug Nahrung. In jedem Einzelfall entscheiden die Stadtjäger, ob sie eingreifen oder ob die wilden Tiere bleiben dürfen. Die Dokumentation "Die Großstadtjäger" begleitet den Jäger Soltau und seine Kollegen bei ihren Einsätzen im "wilden" Hamburg.


Am 23.10.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Frauen auf der Jagd - vom Kampf ums "grüne Abitur"
Ganz ruhig sitzt die Revierjägerin Anja Kachbouri im Hochsitz und legt das Gewehr an. Sie hält kurz die Luft an und drückt ab. Ein Knall - Volltreffer. An der Elite-Jagdschule Sauerland leitet Anja Kachbouri Jagdkurse nur für Frauen. Diese wollen auf die Jagd und treten deshalb im Sommer zur Jägerprüfung an zum "grünen Abitur". In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Jägerinnen verzehnfacht. Trotzdem ist nur jeder zehnte Jäger eine Frau. Einen Jagdschein zu bekommen, also Jägerin zu werden, ist nicht ganz einfach. Innerhalb von drei Monaten müssen die Teilnehmerinnen nicht nur umfangreich Theorie pauken. Auch das Schießen, Fallenstellen und Zerlegen der Tiere will geübt werden. In der Regel fällt im ersten Anlauf ein Viertel der Bewerberinnen durch. Die Dokumentation "Frauen auf der Jagd - Vom Kampf ums 'grüne Abitur'" begleitet einen Frauenjagdkurs durch alle Höhen und Tiefen bis zum Jagdschein.


Am 23.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 23.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Britanniens Berge - Cairngorms - wo Schottland wild und rau ist
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Die BBC hat ein Jahr lang Mensch und Tier begleitet und zeigt in faszinierenden Bildern ein Stück Großbritannnien, das hierzulande kaum jemand kennt.


Am 23.10.14 23:35 - 01:35 Uhr auf 
mdr: Das Herz der Bärin
Spielfilm. Der Hast des städtischen Lebens müde, kommt der junge Este Nika als Jäger in die sibirische Taiga. Fernab der Zivilisation will er sich selbst finden. Den Sommer verbringt er in einem Dorf unter Ureinwohnern. Den Winter aber zieht es Nika in eine selbstgezimmerte Waldhütte, um in der einsamen Wildnis zu jagen. Dabei trifft er auf zwei Bären. Als das männliche Tier ihn angreift, ist er gezwungen, es zu töten. Der andere Bär, ein Weibchen mit weißer Blesse, begegnet ihm hingegen ohne Feindseligkeit, bevor es wieder in der Taiga verschwindet. Bald darauf begegnet einer in Pelz gehüllten Frau, die nur Bärenlaute von sich gibt.


Am 24.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Best Of
Vom Nobel-Clubhaus über die Brauerei in der Baumkrone bis zur Wellness-Oase mit Dampfbad und Massagetisch: Pete Nelson und sein Team haben ihrer Kundschaft in den vergangenen Monaten wahre Paläste in den Blätterwald gezaubert - mit allen erdenklichen Extras, die man sich nur vorstellen kann. In diesem Special der Serie blicken die Baumhaus-Profis noch einmal auf ihre spektakulärsten Konstruktionen zurück. Und als krönenden Abschluss der Saison zimmern die Handwerker vier Kindern im Bundesstaat Washington den perfekten Spielplatz ins Geäst.


Am 24.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Sturmwarnung
Bobby Goodsons Pechsträhne reißt nicht ab. Das Sägewerk nimmt dem Holzfäller-Veteran aufgrund der schlechten Marktlage nur noch 13 Fuhren Holz pro Tag ab. Diese Menge deckt nicht einmal die Unkosten! Außerdem muss der Firmen-Boss jetzt auch noch auf seinen besten Mann verzichten, da Simitrio Visa-Probleme für seine Eltern in Mexiko regeln muss. Die Stimmung ist so schlecht, dass Goodson und seine Jungs ganz dringend ein Erfolgserlebnis brauchen. Doch es kommt noch schlimmer: Von Westen her nähert sich ein heftiges Sturmtief, das schlimmste Folgen befürchten lässt.


Am 24.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein auf der Vulkaninsel (1/2)
Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.


Am 24.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Leoparden - Die unsichtbaren Räuber
Es ist die Geschichte einer Leopardenmutter, die zwei kleine Jungtiere aufzieht. Die Leopardin muss ständig jagen, um den Nachwuchs zu füttern. Durch den Wettbewerb um Nahrung und die Bedrohung durch Löwen, Hyänen und Hirten muss sich das Tier aber stets versteckt halten. Leoparden gibt es überall, auf den Hängen des Mount Everest oder in China und Russland. Der Dokumentarfilm erforscht diese äußerst erfolgreichen Großkatzen.


Am 25.10.14 06:20 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Hautnah unter Wölfen
Ein kanadisches Filmteam macht sich auf die Reise nach Sibirien. Im Gepäck sechs ausgewachsene Wölfe, Tiertrainer, Kameras und ein Drehbuch für einen Spielfilm. Von Jakutsk aus, der kältesten Großstadt der Welt, geht es in die abgeschiedene, weiße Wildnis und Kälte mit bis zu minus 50 Grad Celsius. Hier wird der Film gedreht: die Geschichte eines jungen Rentierhüters, der sich mit einem Rudel Wölfe anfreundet. Anreise und Dreharbeiten gestalten sich schwierig, täglich hat die Kälte die Wölfe und die Filmcrew fest im Griff. Wie werden sich die Wölfe verhalten, was passiert, wenn ihre natürlichen Instinkte einsetzen und sie die Rentiere angreifen? 85 Tage Drehzeit, und kein Tag ist wie der andere.


Am 25.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Großes Glück in Millinocket
Als könne es nach den schlechten Wetterbedingungen des Herbstes und der somit fast lahmgelegten Produktion nicht noch schlimmer kommen, werden die Pelletiers von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen. Wie aus dem Nichts bricht der Sattelschlepper eines Krans auf einer baufälligen Brücke ein und steckt in schlecht zugänglichem Gelände fest. Neben der unmittelbaren Gefahr für den Fahrer und den zu Hilfe eilenden Kollegen muss sich das Unternehmen so mit erneuten finanziellen Sorgen auseinandersetzen.


Am 25.10.14 10:30 - 11:00 Uhr auf 
BR: Auwälder - Lebensraum am Fluss
Einst war die Donau ein lebendiger Strom, der einen ganz besonderen Lebensraum geschaffen hat: den Auwald. Heute ist der zweitlängste Strom Europas über weite Strecken in ein Betonkorsett gezwängt. Staustufen zur Stromgewinnung machten dies nötig. Die Folge: Die meisten Auwälder sind verschwunden. Ein kleines Stück Donau-Auwald soll nun wiederhergestellt werden. Seit mehreren Jahren verfolgt das "X:enius"-Team dieses einmalige Renaturierungs-Projekt und begleitet die beteiligten Wissenschaftler. Wie schnell siedeln sich neue Tiere an? Wie reagieren Pflanzen und Tiere auf die schwankende Feuchtigkeit? Über allem aber steht die Frage: Ist es möglich, einen zerstörten Auwald wieder zum Leben zu erwecken?


Am 25.10.14 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Irans Grüner Gürtel
Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dazwischen liegt der grüne Gürtel Irans, den man so nicht erwarten würde: Tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften. An den Hängen wächst Tee und Tabak, ganz unten tropische Früchte, Reis und Gemüse aller Art, das bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Auf dem Basar in Rasht gibt es alles zu kaufen, was die Region an Kulinarischem zu bieten hat.


Am 25.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
mdr: Wildes Oldenburger - Land Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt.


Am 25.10.14 12:45 - 13:30 Uhr auf 
SWR: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.


Am 25.10.14 13:50 - 14:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Pelziger Nachbar
In North Carolina hat Eustace Conway ein Problem: Ein Wilderer tötet illegal Truthähne. Eustace und dessen Freund Preston verfolgen den Eindringling tief in die Berge, um die Tierwelt von Turtle Island zu schützen. Der Winter in Montana endet, und so erwachen die Bären aus dem Winterschlaf. Für Tom Oar und seinen Freund Tim sind die Berge somit gefährlicher als je zuvor. Auf der Suche nach Geweihen müssen sie feststellen, dass sie trotz der Totenstille nicht allein im Wald sind.


Am 25.10.14 14:10 - 15:00 Uhr auf 
n-tv: Gnadenlose Wildnis - Alaska
Wenn die raue Küste Alaskas aus dem Winterschlaf erwacht, bleiben der heimischen Tierwelt nur wenige Monate Sonnenschein. Vor dem nächsten Winter gibt es viel zu tun. Die Bären erwachen hungrig aus dem Winterschlaf und müssen sich sofort auf Futtersuche machen. Wenn im Norden das Eis schmilzt, ist das das Zeichen für die Karibu-Herden weiterzuziehen. Denn mit der erwachenden Natur kehren auch Millionen Moskitos zurück. Die Dokumentation reist durch die Wildnis.
(Wdh. morgen 10.10-11.00 Uhr)


Am 25.10.14 14:35 - 15:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Mountain Men - Jahreswechsel
In den Blue Ridge Mountains von North Carolina sieht sich Eustace Conway gezwungen, Turtle Island zu verlassen, um gegen das Pfandrecht zu kämpfen. Fest entschlossen, sein Land zu retten, reitet er zum Gericht. In Alaska begibt sich Marty hoch in die Lüfte, um die Nahrungssuche für seine Familie fortzusetzen. Doch Wind und Wetter machen ihm das Leben schwer. In Montana wird Tom Oar mit einem Grizzly konfrontiert, der dessen Besitz und seiner Familie gefährlich nahe kommt.


Am 25.10.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 25.10.14 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 25.10.14 16:15 - 17:00 Uhr auf 
SWR: Brasilien - Land der tausend Farben
Brasilien - ein Land, wie ein Kontinent: Urwald und Weinfelder, Traumstrände mit Kokospalmen und trockene Savannen, grüner Urwald und Beton-Dickicht in den Megastädten, Favelas und Villen-Vierteln. Alles vereint durch eine Sprache und eine Musik. Die Reise durch Brasilien beginnt majestätisch: Auf einem Containerschiff geht es auf dem Amazonas an einem Meer von Urwaldgrün entlang. Die Fahrt endet am Rio Grande do Sul, bei den Gauchos, den südamerikanischen Cowboys. Die Reise ist Tausende von Kilometern lang. Gereist wird mit dem Flugzeug, mit Auto, Bus, Booten und auf Lastwagen. Sie führt zu Urwaldforschern und afrikanischen Karnevalsköniginnen. In der "Megapoli" Sao Paulo ist das moderne Brasilien zuhause: junge Graffiti-Künstler und einer Sängerin, die Sao Paulo liebt. In Rio de Janeiro lebt ein Weltstar: Bianca Rinaldi, die Brasilien geholfen hat, "Telenovelas" in aller Welt bekannt zu machen.


Am 25.10.14 16:25 - 17:10 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 25.10.14 18:00 - 18:45 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 25.10.14 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Herbstjagd in Bayern - Die Meute auf heißer Spur
Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim und auf Schloss Herrenchiemsee finden zwei der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt. Glücklicherweise handelt es sich um unblutige Veranstaltungen! Die herkömmliche Reitjagd auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten. Die Schleppjagd ist eine sinnvolle Alternative. Hier simuliert ein Reiter das zu verfolgende Wild und reitet eine zuvor präparierte Strecke. Wenn er die "Schleppe" gelegt hat, gibt er den Hunden das Signal loszustürmen. Kurz darauf folgen die Reiter.


Am 25.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?


Am 26.10.14 05:10 - 05:40 Uhr auf 
ZDF: Wilde Tiere in der Stadt
Wilde Tiere sind auf dem Vormarsch. Überall in Deutschland erobern Wildschweine, Füchse, Waschbären und andere Wildtiere die Städte. Allein in Berlin leben neben 3,5 Millionen Zweibeinern schätzungsweise 5000 Wildschweine, 3000 Kaninchen, 2000 Marder, 1800 Füchse und 800 Waschbären - die sogenannten "Big Five" der deutschen Städte, so nennt sie Derk Ehlert, der Wildtier-Experte des Berliner Senats. Ehlert ist ein Kämpfer für die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier. Fast täglich hat er mit empörten oder verängstigten Bürgern zu tun. Mal hat eine Rotte im Garten wilde Sau gespielt, mal hat ein Waschbär den Wintergarten besetzt, mal ein Biber den schönen Baum umgelegt. Manchmal kann Ehlert sich nur wundern: "Die Menschen möchten gern im Grünen wohnen und wundern sich dann, wenn ein Fuchs auf der Terrasse steht." Manchmal wird er böse: "Immer wieder füttern Stadtbewohner die Wildtiere und machen sie so abhängig vom Menschen. Das hat mit Tierliebe nichts zu tun." Viele empörte Bürger rufen nach dem Jäger. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst vor den wilden Tieren. Wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. Die Probleme nehmen zu, vor allem in den Städten. Die einen fürchten um Beete und Blumenzwiebeln, die anderen haben Angst vor dem Fuchsbandwurm, wieder andere sehen jeden Waschbär als Problembär. Berlin ist längst ein Zoo ohne Zaun. Dass es wilde Tiere in die Stadt zieht, ist kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die den Tieren nur wenig Nahrung bieten. In den Städten dagegen locken Tonnen und Papierkörbe voller Lebensmittelreste - Supermärkte für Tiere. Aus jagenden Wildtieren werden zahme Resteessen-Fresser.


Am 26.10.14 07:50 - 08:35 Uhr auf 
WDR: Verdammt und verteufelt! - Berüchtigte Tiere in Nordrhein-Westfalen
Wann wird ein Waschbär zum Problembär? Warum gelten Tauben als Ratten der Lüfte? Wie beendet eine Wildgans menschliche Badefreuden? Viele unserer tierischen Mitbewohner haben einen schlechten Ruf - oft zu unrecht. Zum Beispiel Mücken: Sie saugen nur dann Blut, wenn sie Nachwuchs ernähren müssen. Die alleinerziehenden Mütter riskieren Kopf und Kragen, um uns ein paar Tropfen abzuzapfen - zum Wohle ihrer Kinder. Fleiß, Opferbereitschaft, Fürsorge und Kreativität - diese Tugenden schätzen wir bei unseren Mitmenschen. Für Tiere gilt das nicht. Die werden schnell zum "Ungeziefer" - vor allem, wenn sie mehr als vier Beine haben. Aber selbst mit süßem Fell und Knopfaugen landet man schnell auf der Abschussliste. Jürgen Vogt bricht eine Lanze für unbeliebte Tiere in Nordrhein-Westfalen und zeigt, warum wir Menschen uns freudig in die Nahrungskette einreihen - und dem Marder sogar unser Auto überlassen sollten.


Am 26.10.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Regen-Dilemma
In der Firmenzentrale der Pelletiers geht ein Notruf ein: Fahrer Randy Bourgoin hatte mit seinem voll beladenen Truck nahe der kanadischen Grenze einen schweren Unfall. Sein 30 Tonnen schwerer Lkw ist auf regennasser Straße ins Rutschen geraten und anschließend umgekippt. Wie durch ein Wunder hat der erfahrene Trucker den Zwischenfall nahezu unverletzt überlebt. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt, denn die Fahrertür lässt sich nicht öffnen. Randy Bourgoin ist in seinem Führerhaus gefangen, und aus dem Motor des Lkws läuft Benzin aus.


Am 26.10.14 10:25 - 11:25 Uhr auf 
arte: Primaten der Karibik
Tausend Makaken sind die einzigen Bewohner der kleinen Insel Cayo Santiago in der Karibik. Seit der Gründung dieser Primatenkolonie vor 75 Jahren müssen die Affen auf einem Landstreifen von einem Kilometer miteinander auskommen. Sie bilden unterschiedliche Gemeinschaften, stellen eine erbarmungslose, soziale Hierarchie auf, tragen Kämpfe mit anderen Gruppen aus, zeigen sich aber auch mitfühlend und solidarisch. Auf der Affeninsel befinden sich derzeit drei Wissenschaftler - ein Genforscher, eine Psychologin und ein Entwicklungsbiologe, die anhand ihrer Beobachtungen versuchen, Erkenntnisse über die Ursprünge menschlichen Sozialverhaltens zu gewinnen. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht eine einzigartige Studie, die der Wunschvorstellung eines verrückten Wissenschaftlers gleicht: die Entstehung einer Gesellschaft, deren Aufbau Forscher bis ins kleinste Detail beobachten können, angefangen bei sozialen Grundregeln, bis hin zur Evolutionsbiologie jedes Individuums dieser Population.


Am 26.10.14 11:30 - 13:00 Uhr auf 
NDR: Schweden auf die norddeutsche Tour
Reporter Sven Tietzer macht sich mit seinem Oldtimer-Camper auf in den ganz hohen Norden, nach Schweden. Ein Roadmovie der besonderen, persönlichen Art voller Abenteuer und Überraschungen. Tietzer, gebürtiger Harzer, besucht Menschen, die ebenfalls aus Norddeutschland kommen und in Schweden eine neue Heimat gefunden haben. Menschen, die Sven und den Zuschauern einen privaten und spannenden Einblick durch die Hintertür geben - und das alles umgeben von den wunderschönen Landschaften Schwedens. Für das Überleben zwischen Elchen und Bären in der verregneten Wildnis stellt sich der NDR Reporter allerdings als absolut ungeeignet heraus. Und er hätte es sich auch einiges leichter vorgestellt, auf einen Stockholmer Großstadtbaum zu klettern. Zum Glück gibt es Thilo Beeker an seiner Seite, den Pfleger unzähliger Hauptstadtbäume. Er hat das Leben in Norddeutschland gegen das in Schweden getauscht und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als "Baum-Nerd". Thilo Beeker ist einer von mehreren Norddeutschen, die Sven Tietzer auf seiner Reise besucht. Alle haben eines gemeinsam: Für sie ist Schweden zur Wahlheimat geworden, aus den unterschiedlichsten Gründen. Der ehemalige Busfahrer Peter Jäkel hat sich in die Einsamkeit der schwedischen Wildnis verliebt. Er nimmt Sven Tietzer mit auf die Suche nach Bibern und Elchen.


Am 26.10.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie bis heute Schutz und Nahrung. Viel leichter als Hamster sind andere Bewohner zu entdecken: Fasane stolzieren laut rufend über den Acker, Feldhasen hoppeln schon im Januar über die schneebedeckten Felder. Und die Männchen liefern sich wahre Boxkämpfe um die Weibchen.


Am 26.10.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Wildes Skandinavien - Dänemark
Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden.


Am 26.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Skandinavien - Schweden
Schwedens Seen sind im Frühjahr noch vereist, wenn die Singschwäne ihre Brutreviere besetzen. Kommen sich zwei Pärchen ins Gehege, kann das zu ernsthaften Auseinandersetzungen führen: Mit Bissen gehen die konkurrierenden Männchen aufeinander los, angefeuert von ihren Weibchen. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles. Erst hochauflösende Zeitlupenbilder zeigen, wie heftig die Tiere aufeinander losgehen: Immer wieder attackieren die kämpfenden Birkhähne die roten Wülste, die Rosen, über den Augen des Gegners - bis sich einer von beiden geschlagen gibt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich Nahrung: Seerosen sind für sie eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Ein Luxus, der nicht lange währt, denn bald kündigen die Brunftschreie der Elche schon wieder den Herbst an. Mit mächtigem Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit dem es sich paaren will. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt Schweden von seiner wildesten Seite.


Am 26.10.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.


Am 26.10.14 15:30 - 16:00 Uhr auf 
BR: Der Vogelmann von London
"Man muss immer nach oben schauen!", das ist die Lektion von David Lindo, Englands berühmtestem "Urban Birder". Cool, jung und schwarz, könnte der ehemalige DJ nicht weiter entfernt sein vom Klischee des Vogelbeobachters, den man sich als alten verkniffenen Kauz im Anorak vorstellt. Fast 400 Vogelarten hat David Lindo in der englischen Hauptstadt schon entdeckt. Über die Turmfalken auf der Tate Modern Gallerie weiß er ebenso spannende Geschichten zu erzählen wie von Zugvögeln, die über Londons Bankenviertel gleiten oder von den exotischen Halsbandsittichen, die der Legende nach einst von Jimmy Hendrix in London frei gelassen wurden.


Am 26.10.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Baltikum (2/2): Wälder und Moore
Im Nordosten Europas wo die Ostsee "Westsee" heißt, liegen wenig beachtet Estland, Lettland und Litauen. Im zweiten Teil seiner Dokumentation zeigt Christoph Hauschild die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner in den Wäldern Estlands, den breitesten Wasserfall Europas oder die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze von Lettland zu Litauen. Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark in Estland in einen riesigen See. Es ist die so genannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Ein Hindernis, das viele an den Rand der Erschöpfung bringt. Das Baltikum hält viele Superlativen bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Mehr als 1000 Wölfe leben in Lettlands Wäldern. Litauen ist das Land der Störche - mit rund 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation "Wildes Baltikum - Wälder und Moore" führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah sind.


Am 27.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Gewächshäuser - Ökosysteme im Glaskasten?
Als Kaiser Franz Josef um 1880 das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn in Wien bauen ließ, schuf er ein Kunstwerk aus Stahl und Glas. Exklusiv für tropische Pflanzen, die ohne Schutz in Wien nicht überleben können. Bis heute ist das Palmenhaus ein Besuchermagnet. Üblicherweise dienen Gewächshäuser eher der Lebensmittelproduktion. Doch in den mehr oder weniger geschlossenen Systemen breiten sich schnell Schädlinge, Pilze oder Krankheiten aus. Hier gibt es gute Erfolgskonzepte mit Nützlingen. Herkömmliche Gewächshäuser benötigen enorme Energiemengen, um im Winter beheizt und im Sommer gekühlt zu werden. In Holland gibt es bereits erste Null-Energie-Gewächshäuser. Das deutsch-französische Moderatorenteam Emilie und Adrian besucht die Gärtnerin Amandine Viprey im Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Straßburg. Sie versuchen herauszufinden, inwieweit sich Ökosysteme unter ein Glasdach sperren lassen. Auf die Spitze trieben es Wissenschaftler 1991 in Arizona: Eine Gruppe Bionauten versuchte, komplett autark in einem Glashaus zu überleben, mit eigener Tierzucht und Pflanzenanbau. Nach zwei Jahren scheiterte das Projekt und das geschlossene Ökosystem kollabierte.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 27.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (1/5): Loango - Kronjuwelen Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 27.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Das Vermächtnis des Don Miguél
Wie kein anderer hat sich Miguél Álvarez del Toro für die Tierwelt Mexikos eingesetzt. Er entdeckte und erforschte viele Arten, schrieb Bücher über die heimische Natur, initiierte in Mexiko zahlreiche Schutzgebiete und Nationalparks. Der Name so mancher Spezies mittelamerikanischer Fauna, wie zum Beispiel "Nototriton alvarezdeltoroi" für eine Salamanderart, erinnert an den auch weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannten Don Miguél. Gekrönt wird das Lebenswerk des 1996 verstorbenen Wissenschaftlers von "seinem" Zoo: dem "Zoológico Miguél Álvarez del Toro", kurz "ZOOMAT" genannt, in Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt des Bundestaates Chiapas im Süden des Landes.


Am 27.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara
Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt. Noch erfüllen Männer wie Fikret hier eine wichtige Rolle. Die Bewohner abgelegener Regionen sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Auch Fikret ist Teil eines weit verzweigten Netzes von Beziehungen: Auf seinem Floß transportiert er Waren, die an anderen Orten entlang der Tara gebraucht werden. Er beliefert Menschen in entlegenen Dörfern und er säubert den Fluss von Schrott, der als gefährliche Hinterlassenschaft des Bürgerkrieges unter der Wasseroberfläche lauert. Dieser Krieg riss in den 90er Jahren Familien auseinander und machte Nachbarn und Freunde über Nacht zu Feinden. Die Einwohner ganzer Dörfer wurden ermordet oder vertrieben. Erst allmählich finden die Menschen wieder zueinander. Fikret Pendek, einer der letzten Flößer Montenegros, möchte seinen Beitrag dazu leisten.


Am 27.10.14 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Oles Suche nach dem Luchs
"Bella" ist eine zutrauliche Luchs-Fähe. Wahrscheinlich würde sie auch gerne die Wälder außerhalb ihres Geheges erkunden. So wie ihr Freund "M1". Der ist ein freilebender Luchs. Sein Revier ist der Harz. Seit einigen Jahren sind die großen Katzen mit den auffälligen Pinselohren hier in freier Wildbahn unterwegs. Zwischen Sommer 2000 und Herbst 2006 wurden im Nationalpark Harz insgesamt 24 Luchse in die Freiheit entlassen. Aber zu sehen sind die scheuen Tiere, die meistens nachts jagen, nur selten. Ole Anders aber ist vom Erfolg der Auswilderungen überzeugt. Um ihn auch beweisen zu können, verfolgt der 38-jährige Förster und Leiter des Luchsprojektes die Spur der Katzen und versucht ihr Jagd- und Fressverhalten mit Hilfe von Videokameras zu erforschen, die er zuerst im Schaugehege von "Bella" testet. Mindestens ein Reh pro Woche braucht ein Luchs, um zu überleben, glaubt Ole. Im Winter sind die Katzen im Wald am ehesten zu entdecken und darum will er jetzt die automatische Kamera im Wald installieren, die auf Bewegungen reagiert und die scheue Katze in der Nacht filmen soll. Doch der Förster aus Bad Harzburg muss den Luchs erst einmal finden. "M1" hatte vor einem halben Jahr ein Halsband angelegt bekommen. Das sendet Signale aus und mit Hilfe eines Empfängers kann Ole so das Jagdrevier des Luchses bestimmen. Eine spannende Jagd beginnt.


Am 27.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus der 1000 Abenteuer
Im Herzen der Pocono Mountains in Pennsylvania erfüllt Pete den Traum einer jungen, aktiven Familie: ein unglaubliches Baumhaus voller wahnwitziger Abenteuer. Und dieser Auftrag soll zu Petes Meisterstück werden! Geheime Türen, versteckte Durchgänge, zwei hängende Brücken, eine Kletterwand sowie 700 Pflanzen zählen zur Ausstattung des Hauses und versprechen der Familie Stunden voller Freizeitspaß. Zur Einweihung des aufregenden Domizils enthüllt Pete eine sentimentale Überraschung: eine handgefertigte Erinnerung an die geliebte Großmutter der Familie.


Am 27.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund vierzig über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. An den Karstfelsen in den unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediterranen Klima des südlichen Teils des Gebirges fühlen sich auf trockenem, steinigem Boden die Äskulapnattern wohl, die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefern- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.


Am 27.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Britanniens Berge - Cairngorms - wo Schottland wild und rau ist
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Die BBC hat ein Jahr lang Mensch und Tier begleitet und zeigt in faszinierenden Bildern ein Stück Großbritannnien, das hierzulande kaum jemand kennt.


Am 27.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - In der Gefahrenzone
Corbett Swamp, Waldstück 4-21, ist eine unter den Holzfällern Nordamerikas gefürchtete Region. Das Gebiet umfasst etwa 1200 Hektar Sumpfland, direkt am Black River. Der einzige Zufahrtsweg, ein schmaler künstlicher Damm, ist von 10 Meter tiefem Wasser umgeben. Viele Firmen machen um diesen Landstrich einen großen Bogen, doch Bobby Goodson hat keine Wahl: Da sein Unternehmen finanziell stark angeschlagen ist, braucht der Holzfäller-Veteran die Einnahmen dringend. Aus diesem Grund müssen seine Männer mit ihrem schweren Arbeitsgerät mitten in die Gefahrenzone hinein.


Am 27.10.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Die Welt der Oliven
"Die Welt der Oliven" ist eine Reise rund ums Mittelmeer zu den Olivenhainen und Olivenbäumen, die für ihre Bewohner seit Jahrtausenden Teil ihrer Kultur sind. Oliven sind hier Lebensgrundlage und Grundnahrungsmittel. Die Reihe zeigt, wie die Olive diese Regionen prägt und verbindet und welche Bedeutung der Olivenbaum innehat. Diese Folge führt nach Andalusien, das bereits eine Menge Rekorde rund um die Olive aufgestellt hat. Doch man beschäftigt sich hier auch mit den Gefahren, die die Monokultur mit sich bringt.


Am 27.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Waldbauern im Ammergebirge
Das Ammergebirge bei Schwangau und Halblech ist ein nur dünn besiedeltes Gebiet. Ausgedehnte Bergwälder ziehen sich bis zur Baumgrenze hinauf. Hier hat die Holzwirtschaft jahrhundertelange Tradition. Früher mussten die Bergbauern die Bäume per Hand fällen und im Winter unter großen Anstrengungen mit Pferde- oder Ochsengespannen aus dem Bergwald ins Tal ziehen. Heute erledigen computergesteuerte Maschinen, sogenannte Prozessoren oder Harvester, die Tagesarbeit einer Holzarbeitergruppe in weniger als einer Stunde. Die Holzwirtschaft ist nur noch lukrativ, wenn man mit Maschinen und Langholzzügen in die entlegenen Hochlagen kommt, meint Klaus Linder, Jagdvorsteher und Vorstand der größten Waldkörperschaft Bayerns Buching-Trauchgau. In Schwangau ist Max Häring Vorstand der Waldkörperschaft. Der Lehrer für Mathematik und Physik geht seit er denken kann ins Holz und kennt die Interessenskonflikte zwischen Jägern, Förstern und Waldbauern. Die einen wollen mehr Wild, die andern mehr Wald. Hochgesteckte Abschusszahlen müssen erfüllt werden. Die Devise heißt Wald vor Wild. Für Berufsjäger im schwer zugänglichen Gelände ist das Knochenarbeit. Max Härings langjähriger Freund und Kollege Kuno Rinke ist Jagdvorsteher der Gemeinde Schwangau. Auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen Schutz und Nutzen des Bergwaldes kommt es auch zu Reibereien. Doch im Endeffekt haben beide das gleiche Ziel, nämlich den Bergwald für die nachkommenden Generationen zu erhalten.


Am 27.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Schottland - Überleben in den Highlands
Im Schatten der Beinn Eighe Massivs liegt Loch Maree, ein entlegener und atemberaubender Zufluchtsort. Hier in dieser beeindruckenden Landschaft lebt eine große Anzahl verschiedenster Wildtiere und kämpft jeden Tag ums Überleben inmitten der Herausforderungen, die jede Jahreszeit mit sich bringt. Der Dokumentarfilm zeigt die außergewöhnliche Geschichte dieser versteckten und mysteriösen Landschaft.


Am 28.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (2/5): Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten.


Am 28.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamane
Der Medizinmann Edje Doekoe macht sich auf eine Reise durch Suriname, dem kleinsten Staat Südamerikas, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern, beschäftigt sich mit den Lebensumständen in den Indio-Dörfern und setzt sich für den Schutz des Regenwalds ein. Dieser wird vom Bauxit-Abbau und Goldminen verdrängt und bedroht. Sowohl die Geschichte der Bevölkerung, die eng mit der Sklaverei verknüpft ist, als auch die kulturellen Traditionen, die von den verschiedenen ethnischen Gruppen weitergeführt werden, vor allem Tänze, spielen eine wichtige Rolle im Film.


Am 28.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Weihnachts-Domizil
Mitten in der Wüste, in der Nähe Jamuls in Kalifornien, lebt eine ganz besondere Familie: Santa und Mrs. Claus. Die Namen lassen es bereits erahnen: Pete trifft in dieser Episode auf Menschen, die 365 Tage im Jahr das Weihnachtsfest zelebrieren. Sein Auftrag lautet daher natürlich auch, ein Winterwunderland im alpinen Stil zu erschaffen, in dem der Zauber von Weihnachten jederzeit wahr wird. So greifen der Architekt und sein Team tief in die Dekorationskiste und bestücken das Baumhaus unter anderem mit Santas Schlitten und einer Elfen-Geheimtür für die zahlreichen Helferlein des Weihnachtsmannes.


Am 28.10.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste
Eine faszinierende Expedition in die Erdgeschichte gibt der provokanten Frage nach dem Ursprung des Amazonas einen neuen Sinn: Sepp Friedhuber, Geologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, versuchen ihre revolutionäre These zu beweisen, wonach der Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Es ist eine filmische Reise in die Epoche, als Südamerika und Afrika noch einen gemeinsamen Kontinent bildeten.


Am 28.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Festgefahren


Am 28.10.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Forsthäuser im Spessart
"Forsthäuser im Spessart" erzählt die Geschichten von Förstern und Waldarbeitern, von Jägern, Fürsten und von der Zeit, als der Prinzregent jedes Jahr in den Spessart zur Jagd kam. Es sind Herbstgeschichten von Menschen im Spessart, die vom Wald und mit dem Wald leben, und das schon seit Generationen. Die Menschen im Spessart leben schon immer im Wald und mit dem Wald. Der 77-jährige Norbert Köhler, ein ehemaliger Waldarbeiter, kennt die Mythen Sagen und Legenden seiner Heimat. Es sind Geschichten von einer Zeit, als noch berittene Förster unterwegs waren und die Forsthäuser tief drin im Spessartwald lagen. Heute sind viele davon verlassen wie das Forsthaus in Kropfbrunn. Hubert Wehr war in den 60er-Jahren dort der Revierleiter. Damals gab es dort weder Strom noch Heizung. Andreas Holzheimer lebt mit seiner Familie im Forsthaus Zwieselmühle. Er ist ein moderner Förster, der nie ohne Laptop zur Holzaufnahme im Wald unterwegs ist. Neben der Holzwirtschaft wird auch gejagt im Spessart. Schon Prinzregent Luitpold ließ sich ein Jagdschloss mitten in den Wald bei Rohrbrunn bauen. Heute ist Georg Taupp der Hausherr.


Am 28.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Lobo - Ein Wolf schreibt Geschichte
Earnest Thompson Seton kam nach New Mexico, um einen abtrünnigen Wolf namens Lobo zu töten und dafür die Belohnung von 1000 US-Dollar zu erhalten. Bei seiner Suche begann er die Intelligenz, Treue und Wärme der Wölfe zu verstehen. Er tötete Lobo, fortan widmete er sich aber der Erhaltung dieser Tiere. Er schrieb einflußreiche Bücher und ist der Gründervater der Pfadfinder.


Am 28.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Deutschlands älteste Bäume
Alte Bäume stehen oft versteckt in dunklen Wäldern oder tiefen Tälern. Sie sind lebende Denkmäler, deren Gedächtnis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Große und alte Bäume haben typischerweise ein Alter zwischen 300 und 600 Jahren. Viele Dörfer haben sogenannte tausendjährige Linden oder Eichen, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch nicht erfüllen. Man findet sehr alte Kaiserbäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für seltene Insekten oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Der Film zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 28.10.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die Eifel - geheimnisvoll und gefährlich
Sie gilt als eine der schönsten Landschaften Deutschlands, Millionen Menschen aus den Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens schätzen sie als Naherholungsgebiet - doch tief unter ihr brodelt es gefährlich. Die Eifel birgt Geheimnisse, die sich dem Besucher nicht immer auf den ersten Blick offenbaren. Deshalb hat "Quarks & Co" die Abläufe in der Natur des Mittelgebirges zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier ein Jahr lang beobachtet, die Mineralwässer der Eifel einem Test unterzogen und die Gefahr eines erneuten Vulkanausbruchs untersucht. Nordrhein-Westfalens einziger Nationalpark ist gerade zehn Jahre alt geworden. Wo einst Militärs übten, soll sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickeln. Doch die Nationalpark-Ranger haben noch viel zu tun, um die Spuren der Zivilisation zu beseitigen. "Quarks & Co" hat einen von ihnen ein Jahr lang begleitet.


Am 29.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (3/5): Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 29.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Beutelkinder in Adelaide
Um Australiens beliebtestes Beuteltier zu retten, gaben Tierschützer 1923 Koalas auf einer Insel vor Adelaides Küste eine neue Heimat. 18 Tiere wurden damals auf Kangoroo-Island ausgesetzt. Das Projekt war so erfolgreich, dass mittlerweile 5.000 Koalas den Eukalyptus des Eilandes einer harten Probe unterziehen. Neun Tiere machen sich über das her, was eigentlich nur eines ernähren kann. Vielerorts ist die Vegetation bereits am Ende. Naturschützer und die Zooleute von Adelaide arbeiten mit Unterstützung der Regierung an praktikablen Lösungen.


Am 29.10.14 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht als Holz in Kohle zu verwandeln. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder gedrosselt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält.


Am 29.10.14 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4): Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent": Als der Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben.


Am 29.10.14 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (2/4): In den Anden
In der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters, dem Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008), der vor zwei Generationen das Anden-Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise führt von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert.


Am 29.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.


Am 29.10.14 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (3/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert.


Am 29.10.14 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 29.10.14 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (4/4): Durch die Wildnis Alaskas
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht.


Am 29.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Bis an die Schmerzgrenze
Die Sägewerke brauchen dringend frisches Holz und kaufen jeden Baumstamm, den sie auf dem Markt bekommen können. Das spielt Bobby Goodson und seinen Leuten perfekt in die Karten: Der Firmenboss hat gerade ein ergiebiges Waldgebiet voller hochwertiger Hart- und Faserholzstämme erschlossen und kommt mit der Arbeit gut voran. Die Crew muss zwar bis zum Umfallen schuften, doch wenn der Rubel rollt, krempeln die harten Jungs gerne die Ärmel hoch. Mit etwas Glück können sie jetzt viele verregnete Tage, an denen sie keinen Cent verdient haben, wieder wettmachen.


Am 29.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Elche für Schottland - Die Renaturierung der Highlands
Multi-Millionär Paul Lister hat eine Vision: Er möchte ein 10.000 Hektar großes Gebiet in den schottischen Highlands renaturieren. Bis dato wurden 80.000 Bäume dort gepflanzt, nun sollen Tiere in dem Landstrich wieder heimisch werden. Neben Pflanzenfressern, die das natürliche Biotop und die kaledonischen Kiefernwälder ins Gleichgewicht bringen, gehören auch Auerhühner, Eichhörnchen und Fischadler dazu. Und nicht zuletzt auch Raubtiere.


Am 30.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Wasserwelten (4/5): Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 30.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.


Am 30.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?


Am 30.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Die Glückssträhne war leider nur von kurzer Dauer. Nachdem Bobby Goodson und seine Männer für ein paar Tage von Schicksalsschlägen verschont bleiben, droht ihnen nun neuer Ärger: Erst geraten die Jungs in Streit mit einem Landbesitzer, dann macht ihnen schon wieder schlechtes Wetter das Leben schwer. Ein heftiger Sturm, begleitet von sintflutartigen Regenfällen, setzt den ergiebigen Landstrich, in dem die Holzfäller gerade frische Stämme gerodet haben, völlig unter Wasser. Das geschlagene Holz muss so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden, bevor es verfault und nichts mehr wert ist.


Am 30.10.14 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Die Holzlüge
Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.Mehr als 50 Prozent des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Denn es gibt immer mehr Öfen, die mit Brennholz oder mit Pellets befeuert werden. 15 Millionen sind es bereits bundesweit und jedes Jahr kommen hunderttausende neuer Kamine und Öfen hinzu. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern. Holz, der perfekte Brennstoff, bei dem es nur Gewinner gibt? Billiger, besser und auch noch Klima schonend? Anika Giese zeigt, wie eine gute Idee mehr und mehr in die Kritik gerät.Knapp 400.000 Neu-Ofen-Besitzer pro Jahr müssen sich mit Holz versorgen. Neben der Frage "Eiche, Birke oder Buche?" entscheidet zumeist der Preis. Aber der Vergleich ist eine Herausforderung: Raummeter, Schüttmeter, oder im Sack - was kostet wie viel? Holz ist nicht gleich Holz - und die Preisunterschiede sind gigantisch. Von 88,-- Euro der Raummeter bis 249,-- Euro der Raummeter Brennholz. die story fragt: Wie kann es zu solchen Preisunterschieden kommen? Wir zeigen das Geschäft mit dem Holz.


Am 30.10.14 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Harpyien - Raubvögel des Regenwalds
Mit ihren 13 cm langen Krallen gehört die Harpyie zu den größten und mächtigsten Raubvögeln der Welt. Sogar vor Affen macht sie beim Beutefang nicht Halt. Im Regenwald sind Harpyien aber nur schwer aufzufinden. Filmemacher Fergus Beeley macht sich in Venezuela auf die Suche nach Nestern, um die Jungvögel dieser "Monstren" zu studieren. Keine leichte Sache, denn Harpyien leben weit verstreut über das Gebiet und rasten gut getarnt in Baumkronen.


Am 30.10.14 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2): Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.


Am 30.10.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich (4/5): Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen.


Am 30.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hirsch oder Reh: Who is who im Wald?


Am 31.10.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.


Am 31.10.14 11:45 - 12:45 Uhr auf 
mdr: Das Reich der Bienenelfe
Kubas Fauna hat viele Zwerge und wenig Riesen. Es gibt mehr Frosch- als Säugetierarten. Hier wachsen tropische Pflanzen auf blankem Stein und Bäume mit Verwandten in Thüringen. Ein Ensemble ohne Pendant im Archipel der Großen Antillen. Bevor die Spanier die Insel eroberten, war sie fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Vor der Kubanischen Revolution waren nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet. Nach umfangreicher Wiederaufforstung sind es jetzt wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der 1996 gegründete Parque Nacional Alejandro de Humboldt. Er umfasst gut 700 Quadratkilometer mit einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Viele endemische Tier- und Pflanzenarten haben hier ihr Zuhause, darunter der kleinste Vogel der Welt: die Bienenelfe.


Am 31.10.14 12:45 - 14:15 Uhr auf 
mdr: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch, der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber noch gerne in "den Wald" zurückkehrt. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.50 Uhr)


Am 31.10.14 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30.000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte - und vielfach hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat also Hund und Mensch zusammengeschweißt. Doch nun soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an - doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein.


Am 31.10.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Deutschlands älteste Bäume
Alte Bäume stehen oft versteckt in dunklen Wäldern oder tiefen Tälern. Sie sind lebende Denkmäler, deren Gedächtnis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Große und alte Bäume haben typischerweise ein Alter zwischen 300 und 600 Jahren. Viele Dörfer haben sogenannte tausendjährige Linden oder Eichen, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch nicht erfüllen. Man findet sehr alte Kaiserbäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für seltene Insekten oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Der Film zeigt "Deutschlands älteste Bäume" bei den schönsten Wetterstimmungen, wie bei Raureif, nach Neuschnee oder im Goldenen Oktober. Dabei stellt er die eindrucksvollsten Baumgestalten "persönlich" vor und versucht auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Wo steht und wie alt ist nun der älteste Baum Deutschlands?


Am 31.10.14 14:15 - 15:05 Uhr auf 
BR: Geschichten von der Bärenalm
Das Bieszczady-Gebirge wird oft als der schönste und wildeste Winkel Polens bezeichnet. Das Mittelgebirge ist Teil der Ostkarpaten mit einer einmalig klein strukturierten Landschaft. Es liegt direkt an den Grenzen zur Ukraine und Slowakei. Der höchste Gipfel ist die Tarnica mit 1.364 Metern. Heute leben im Bieszczady auf einem Quadratkilometer nur etwa 25 Menschen. Keine Industrie verschmutzt die Luft, es gibt nur wenige Straßen. Große Säugetiere wie Bären, Wölfe, Luchse und viele Vogelarten wie Schwarzstorch und Uhu sind hier zu Hause. Reh, Hirsch, Biber und Fischotter fühlen sich hier wohl. Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich, sehenswert sind auch die weiten Buchenwälder.


Am 31.10.14 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.


Am 31.10.14 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (1/3)
Was unterscheidet den Wolf vom Haushund, wenn beide unter denselben Bedingungen aufwachsen? Welche Fähigkeiten gingen im Zuge der Domestikation verloren, und welche wurden dazu gewonnen? Inwieweit sind Wölfe bereit, mit Menschen zu kooperieren, und wie verhalten sie sich zu Haushunden? Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi vom Wolf Science Center in Ernstbrunn in Niederösterreich ziehen ein Rudel Wölfe auf, um Antworten auf diese Fragen zu finden.


Am 31.10.14 15:25 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (2/3)
Die vier amerikanischen Wolfswelpen werden mit zwei Artgenossen aus der Schweiz zusammengebracht und entwickeln sich zu frechen Halbstarken. Noch stehen innige Schmusestunden mit ihren zweibeinigen Betreuern und ausgiebige Balgereien untereinander im Vordergrund. Aber von Anfang an wird auch - wie bei einem Haushund - trainiert und getestet.


Am 31.10.14 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Mit Wölfen unter einer Decke (3/3)
Die vier Wolfswelpen aus Amerika - Tatonga, Nanuk, Yukon und Geronimo - und die zwei Welpen aus der Schweiz - Apache und Cherokee - werden an die dreieineinhalbjährigen Wölfe Aragorn, Kaspar und Shima gewöhnt. Zunächst nur als "Besuch". Wie aber werden sie reagieren, wenn sie ihr Revier dauerhaft mit den Halbstarken teilen und ein einziges Rudel bilden müssen? Und welcher der Wölfe wird das Kommando übernehmen?


Am 31.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Wird das Wasser steigen oder fallen? Booby Goodson ist zwar ein erfahrener Veteran im Holzgeschäft, hellsehen kann er dennoch nicht. Trotzdem muss das Urgestein in den Sümpfen North Carolinas wichtige Entscheidungen treffen. Die Straßen in dem Waldgebiet, in dem seine Männer gerade ihre Arbeit verrichten, sind komplett überschwemmt. Nun ist die große Frage, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickeln wird. Lohnt es sich zu warten, oder sollten sich die Holzfäller umgehend nach einem anderen Revier mit günstigeren Arbeitsbedingungen umsehen? Bobby Goodson hat die Qual der Wahl.


Am 31.10.14 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Doch immer wieder prallen die Interessen von Menschen und Eulen aufeinander. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Andererseits üben Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht aus. Aus diesem Grund gibt es auch mehrere Wiederansiedlungsinitiativen. Eulen wurden bereits in der Jungsteinzeit dargestellt, sie spielen eine große Rolle in Mythologie und Märchen, etwa als Boten der Finsternis.


Am 31.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Iraks Garten Eden - Der Sumpf der Hoffnung
Es ist ein ehrgeiziges Umweltschutz-Projekt: Die Wiederherstellung des größten Marschlandes der Welt. Das irakische Marschland gilt als der ursprüngliche Garten Eden und war lange Zeit Iraks Naturparadies. Mensch und Tier gediehen hier über 5000 Jahre. In den 1990er Jahren ließ Saddam Hussein diese gigantischen Feuchtbiotope jedoch austrocknen und verwandelte sie in eine Wüste. Nun soll das Gebiet wiederhergestellt werden.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 28.10.14 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: Hunger! Durst! (1/2)
Auf unserem Planeten müsste kein Kind verhungern oder verdursten, wenn wir alles richtig machen. Eine optimistische Vision, die Claus Kleber auf einer Reise zu den Brennpunkten des Hungers und der Wasserknappheit hinterfragt. Warum kommen so viele Lebensmittel nie bei den Hungernden an, und wie lässt sich den Äckern noch mehr abgewinnen? Was tun Politik, Wirtschaft und Forschung?
(Teil 2 und Diskussion direkt im Anschluss)
 

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