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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.05.16 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ein Tapir geht baden
Tierreporterin Anna ist tief im Regenwald von Ecuador unterwegs. Weitab von jeglicher Zivilisation befindet sich die Wildtierauffangstation AmaZoonico. Hier leben mit vielen anderen Tieren die beiden Tapir-Waisen Navi und Carneval. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie eine Mischung aus Mini-Nilpferd und Schwein mit einem Rüssel! Anna findet heraus, dass die Tapire trotz ihrer praktischen Riechröhre überhaupt nicht mit Elefanten oder Schweinen verwandt sind, sondern tatsächlich mit Nashorn und Pferd.


Am 21.05.16 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Heli-Loggers - Alles oder nichts
Gord Closson und sein Team haben auf Vancouver Island einen lukrativen Auftrag an Land gezogen. Die Truppe soll auf einem Bergrücken in 1500 Metern Höhe wertvolles Zedernholz schlagen. Doch das Vorhaben bringt erhebliche finanzielle Risiken mit sich. Denn das unzugängliche Waldgebiet, in dem die Männer ihre Arbeit verrichten, liegt viele Kilometer von der Verladestelle entfernt. Jede Flugstunde mit dem Hubschrauber kostet die Holzfäller zudem 10 000 Euro. Sprich: Das Projekt wird für die Heli-Loggers nur dann zum Erfolg, wenn der Boss richtig kalkuliert hat.


Am 21.05.16 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.


Am 21.05.16 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark in Estland in einen riesigen See. Es ist die sogenannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Das Baltikum hält viele Superlative bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Mehr als 1.000 Wölfe leben in Lettlands Wäldern. Litauen ist auch ein Land der Störche - mit rund 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation "Wildes Baltikum - Wälder und Moore" führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah sind.


Am 21.05.16 19:30 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Big Data
Wie kann man Umweltsünder auf hoher See überführen? Lässt sich erfassen, wieviel Menschen in einem Flüchtlingslager leben und wie es sich ständig vergrößert? "Big Data" macht es möglich. Tag für Tag liefern Satellitensysteme und Wissenschaftler weltweit Daten über die Erde. Enorme Datenmengen über Wetter, Hochwasser, Dürren oder schmelzendes Eis werden aufbereitet, damit die Behörden vorausschauend handeln können. "planet e." zeigt Wissenschaftler der European Maritim Safety Agency (EMSA), die mit Hilfe der Satellitenbeobachtung die Meere überwachen.


Am 21.05.16 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Russland(1/6) - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 21.05.16 22:10 - 23:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Brian und sein Team von All Season Tree Service müssen eine Blautanne fällen, die sich in Richtung eines Hauses neigt. Der Besitzer des Grundstücks besteht darauf, dass nichts beschädigt wird - und beobachtet die Arbeiten mit Argusaugen. Die American Climbers um Boss Rich haben es mit einer großen Fichte zu tun. Doch sie ist nicht der Baum auf dem Grundstück, von dem die größte Gefahr ausgeht.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 23.10-00.10 Uhr)


Am 22.05.16 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Heli-Loggers -Aller Anfang ist schwer
Wes Fowler ist als Holzfäller ein absoluter Anfänger, das macht die Arbeit im Team nicht immer einfach. Trotzdem wissen seine Kollegen sehr genau, was sie an ihm haben. Denn der 24-Jährige ist ausgebildeter Sanitäter und kann bei Notfällen im Wald Erste Hilfe leisten. Eine Trage für den Abtransport, ausreichend Verbandsmaterial und Schienen für gebrochene Arme und Beine: Wenn es hart auf hart kommt, hat Wes den verantwortungsvollsten Job in der Truppe, deshalb checkt der Heli-Logger vor jedem Einsatz gewissenhaft seine Ausrüstung.


Am 22.05.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen, die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 22.05.16 13:00 - 13:30 Uhr auf 
NDR: Der fliegende Artenschützer
Wolfgang Herkt hat sich fast sein ganzes Leben um verletzte und hilflos aufgefundene Wildvögel gekümmert. Auf seinem Gelände am westlichen Stadtrand von Osnabrück leitet der 73-jährige Naturfreund die erste und damit älteste Artenschutz-Betreuungsstation Deutschlands. Etwa 500 Wildtiere werden hier seit 1963 jedes Jahr auf einer Fläche von sieben Hektar betreut. Die Auswilderungsquote liegt bei rund 85 Prozent. 365 Tage und beinahe rund um die Uhr ist Wolfgang Herkt ansprechbar. An seiner Seite agiert Tochter Birge, die als promovierte Tierärztin auf dem Gelände eine eigene Praxis betreibt. Wolfgang Herkt, der schon in den 1960er-Jahren Uhus gesund pflegte und wieder auswilderte, gilt bundesweit als einer der wirklichen Experten für diese Greifvogelart.


Am 22.05.16 13:35 - 14:20 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.


Am 22.05.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Doch die Natur im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 22.05.16 14:20 - 15:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (2/2) - Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzly-Lands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs: ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fangen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter und die Bedrohungen noch größer.


Am 22.05.16 15:15 - 16:10 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen.


Am 22.05.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Brasilien (1/2) - Gefährliches Paradies
Brasilien ist ein Land der Superlative. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem anderen Land gibt es so viele Tiere. Und das, obwohl das Leben hier für viele Tiere alles andere als einfach ist. In manchen Teilen des Landes sind in der Regenzeit ganze Landstriche überflutet. Unter solchen Bedingungen ist es wichtig, genau zu planen. Junge sollten dann zur Welt kommen, wenn genügend Nahrung vorhanden ist. Die erste Folge begleitet drei Tierfamilien mit ihren Jungtieren in den ersten, wichtigen, vom Lernen geprägten Wochen im Wettlauf gegen die Zeit.


Am 22.05.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Die Hüter des Nebelschatzes - Wie eine Flusslandschaft überleben kann
Riesige Ackerflächen, Monokulturen aus Mais, durchsetzt mit Gülle und Kunstdünger: Hier fließt die Nebel, einer der artenreichsten Flüsse Deutschlands. Kann das gut gehen? Die Nebel entspringt südöstlich des Krakower Sees, ist ein echter Naturschatz und kaum bekannt. Am internationalen Tag der Biodiversität zeigt "planet e.", welche Herausforderungen gemeistert werden müssen, um den faszinierenden Artenreichtum zu erhalten. Es sind Menschen wie Sebastian Lorenz, die mit ihrem Engagement für Natur und Umwelt helfen, diesen wertvollen Flusslebensraum zu sichern. Glücklicherweise steht er dabei nicht allein. Ob der Fischwissenschaftler Arno Waterstraat oder der Biologe Volker Thiele, sie alle unterstützen ihn aktiv im gemeinsamen Ziel. "Wir sind die Hüter des Nebelschatzes", sagt Sebastian Lorenz schmunzelnd. Auf dem Wasser und in der Luft belegen Fisch- und Seeadler, Silberreiher, Entenvögel und der schillernde Eisvogel die Erfolge der Flussschützer. Seltene Arten wie die Flussmuschel, das Flussneunauge und die Krustenrotalge Hildebrandia sind zudem Beweise für allerbeste Wasserqualität. Mit Gülle, Kunstdünger, Insektiziden und Pestiziden ist die hoch subventionierte Landwirtschaft Gefahrenquelle Nummer eins für die Qualität des Flusswassers. Die meisten Bauern setzen nach wie vor auf riesige Agrarflächen. Dabei gefährden gerade Maismonokulturen die Artenvielfalt. Mais, der hauptsächlich für die Energiegewinnung in Biogasanlagen angebaut wird. Auf Feldern, die in trockenen Sommern mit Flusswasser beregnet werden müssen. Sebastian Lorenz ist ständig unterwegs, spricht mit den Landwirten, um auf die Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Sein Ziel: Verständnis für das sensible Fluss-Ökosystem wecken und dabei erreichen, dass der Fluss so wenig wie möglich belastet wird. Einer seiner wichtigsten Verbündeten ist die Stadt Rostock. Denn die Nebel mündet in die Warnow – und aus ihr gewinnt Rostock das Trinkwasser für die Stadtbewohner. Eine verseuchte Nebel wäre eine Katastrophe für die Hansestadt.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 22.05.16 20:15 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Ol' Man River - Mächtiger Mississippi
Von seiner Mündung in den Golf von Mexiko bis zu seinem Quellgebiet im Itascasee in Minnesota, von der einst reichen Natur an den Ufern des Mississippi bis zu den übervölkerten Millionenstädten der Gegenwart spannt sich der Bogen dieser Zeitreise, die die wahre Natur des berühmtesten Stroms Amerikas aus dem Blickwinkel seiner Entdecker erzählt.Der "Ol' Man River" verkörpert wie kein anderer den Mythos der Vereinigten Staaten: den Kampf vom Werden einer neuen Nation, die Eroberung der Wildnis, die Erschließung des Wilden Westens, den Untergang der Indianer, das Leid der schwarzen Sklaven. Der Film zeigt die großen Momente in der Entdeckungsgeschichte des Mississippi und seines größten Zubringers, des Missouri, ebenso wie die bemerkenswertesten Tiere der USA - Bisons, Präriehunde, Rotwölfe oder mächtige Wapitihirsche. Unter Wasser trifft man im Mississippi auf Seekühe und riesige Alligatoren und prähistorische Fischgiganten wie Knochenhecht und Löffelstör.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 23.05.16 07:45 - 08:30 Uhr auf 
arte: Dschungel unter Wasser - Das geheimnisvolle Leben im Baggersee
Baggerseen gelten selten als Biotope. Oft dienen sie zum Baden oder zum Angeln, im schlimmsten Fall als Mülldeponie. Doch der Straßburger Biologieprofessor und Unterwasser-Kameramann Serge Dumont hat einen besonderen Baggersee entdeckt, eine Welt voller Geheimnisse und Überraschungen, wo Hechte, Aale, ja sogar Quallen und Garnelen leben. Mehr als eineinhalb Jahre drehte Dumont an dieser Naturdokumentation. Entstanden sind spektakuläre Aufnahmen, wie man sie an einem Ort wie einem Baggersee nicht erwartet.


Am 23.05.16 13:00 - 14:00 Uhr auf 
SWR: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Tessa hatte ein Baby. Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald wussten immer genau, wo sie ist, denn Tessa trug ein Senderhalsband. Tessa ist ein Luchs. Doch plötzlich war klar: Tessa ist tot. Sie bewegte sich nicht mehr. Sie wurde vergiftet. Das Schicksal ihres Luchs-Babys ist unklar. Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Containerschiffe und Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder verdächtigen Ölteppichen. Und täglich werden sie fündig.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 23.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wildes Berlin
Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden menschlichen Einwohner Berlins kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Bienenschwärme ernten den Honig von fast einer halben Million Stadtbäume, ein Dachs streift durch einen Hinterhof, und in Gleisbrachen lauern Gottesanbeterinnen auf Beute. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür. Wenn die über 400.000 Bäume Berlins endlich wieder Laub tragen, wird die Stadt zum Großstadtdschungel.


Am 23.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Rückzug in die Taiga
Leontij lebt mit seiner Familie versteckt in der Taiga. Wie alle priesterlosen Altgläubigen in seinem Dorf, lehnt er aus Überzeugung jedweden Fortschritt ab. So wie vor 100 Jahren sind und bleiben Pferde für ihn das einzige Transportmittel. Leontij hat sechs Kinder. Viel zu wenig für eine altgläubige Familie, wie er meint. Eine Schule kennen seine Kinder nicht. Sie werden, wie alle Kinder hier, nach alter russischer Tradition erzogen. Lesen und Schreiben bringt traditionell die Mutter zu Hause aus der Bibel bei. Und was man zum Überleben in der Taiga braucht, lernen die Kinder vom Vater. Jahrhundertlange Verfolgungen zwangen sie, sich immer tiefer in die Abgeschiedenheit zurückzuziehen, in der Wildnis zu überleben, von niemandem abhängig zu sein. Während die Gruppe der priesterlichen Altgläubigen ein Minimum an Zivilisation zum Überleben in der Wildnis der Sibirischen Taiga bejaht, lehnen viele Priesterlose jede Art von Fortschritt ab.


Am 23.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Elfen-Baumhaus
Als die ersten Siedler nach Nebraska kamen, fanden sie dort eine baumarme Landschaft vor. Deshalb kam J. Sterling Morton auf die Idee im „Cornhusker State“ einen besonderen Feiertag einzuführen. Die Regierung stimmte seinem Antrag zu und schon am ersten „Arbor Day“ im Jahr 1872 wurden mehr als eine Million Bäume gepflanzt. Deshalb hat Pete Nelson im Mittleren Westen keine Mühe, einen geeigneten Platz für sein neuestes Bauwerk zu finden. Der Profi-Handwerker konstruiert in dieser Folge ein Elfenhaus mit Martini-Bar.


Am 23.05.16 19:10 - 20:00 Uhr auf 
N24: Clevere Vögel - Was haben Raben alles drauf?
Sie lösen die kniffligsten Aufgaben und gelten sogar schon als die Computer-Cracks unter den Tieren: Raben sind äußerst clevere Vögel und überraschen Verhaltensforscher weltweit mit ihrem Scharfsinn. So benutzen sie beispielsweise Werkzeuge, um an ihr Futter zu gelangen. "Welt der Wunder" zeigt, was Raben alles können.


Am 23.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Afrika - Von Bäumen und Tieren (1/3)
Die drei bekanntesten Raubkatzen der afrikanischen Steppe - Löwe, Gepard und Leopard - teilen sich ihren Lebensraum mit dem Marulabaum, dem Kigelia (Leberwurstbaum) und dem Kameldornbaum, einer Akazien-Unterart. Die Dokumentationsreihe enthüllt das ungewöhnliche Zusammenleben der Wildkatzen mit diesen legendären Baumarten. Im Schatten des Leberwurstbaums kämpfen in der Trockenzeit Nilpferde gegeneinander um einen Platz in den letzten Wasserpfützen. Die Löwen warten gierig auf die unterlegenen Tiere, die für sie eine begehrte Beute sind.


Am 23.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen
In sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen. Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Die Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)


Am 23.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
Umgeben von Stadtwüste, sterilem Beton oder ödem, überpflegtem Einheitsgrün verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, sprießt und krabbelt es, die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)


Am 23.05.16 21:45 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin - die Tierwelt im Lainzer Tiergarten
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. - Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.


Am 24.05.16 06:40 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Ein Camp für Elefanten
Im Süden von Sumatra brechen häufig Elefanten aus ihrem Reservat aus – für die Bewohner ist das ein großes Problem, da die Dickhäuter lebensnotwendige Pflanzen auffressen oder zertrampeln. Eine „Dschungelpolizei“ soll Abhilfe schaffen: Sie fängt die ausgerissenen Elefanten mit Hilfe von speziell ausgebildeten Artgenossen wieder ein und bringt sie in einen Nationalpark. Dort sind sie eine willkommene Attraktion für Touristen.


Am 24.05.16 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange. Die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Die Wissenschaftlerin Alison Blunt ist fasziniert von dieser Vorkämpferin der Gleichberechtigung. Mary Kingsley war bereits emanzipiert, lange bevor die Engländerinnen als erste Europäerinnen das Wahlrecht erstritten. Ihr gelang es, sich als Frau in den Jahrhunderten der Entdecker einen Namen zu machen: Mit einer Art Mary Poppins-Charme, aber auch mit außerordentlichem Mut und einer erfrischenden Neugier.


Am 24.05.16 11:55 - 12:50 Uhr auf 
arte: Verlust der Nacht - Die globale Lichtverschmutzung
Satellitenbilder der Erde bei Nacht zeigen ein strahlendes Lichtermeer, das sich fast durchgehend über den Globus erstreckt. Seit der Erfindung der Glühbirne steht Licht für Wohlstand und Fortschritt - doch zu viel Licht hat negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere. Wissenschaftler sprechen bereits von einer massiven Lichtverschmutzung. An grellen Straßenlaternen, die Licht in alle Richtungen abstrahlen, verenden jede Nacht Milliarden von Insekten, Zugvögel verlieren die Orientierung, und selbst der Mensch wird durch das Kunstlicht um einen gesunden Schlaf gebracht. Denn in Millionen von Jahren haben wir uns auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt. Tag beziehungsweise Helligkeit bedeutet Aktivität, in der Nacht beziehungsweise bei Dunkelheit schaltet der Organismus auf Erholung um. Doch in Metropolen und Megacitys wird es immer heller, in den Geschäftsvierteln buhlen Videoleinwände und Reklametafeln bis Mitternacht um die Gunst der Kunden und aktivieren den menschlichen Körper dann, wenn er sich eigentlich erholen sollte. Weltweit gehen Forscher jetzt der Frage nach, wie sich die Lichtflut auf ein gesundes Maß reduzieren lässt. Dabei arbeiten Physiker, Biologen, Mediziner und Ingenieure an der Beleuchtung der Zukunft - an einem Licht, das weder Energie verschwendet noch unnötig den Nachthimmel erhellt, keine Insekten verenden und durch besondere Farbspektren auch den Menschen unbehelligt schlafen lässt. Denn es geht nicht darum, die Städte völlig dunkel zu machen. Es geht darum, sie nachhaltiger und intelligenter zu beleuchten.


Am 24.05.16 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Der große Horizont
Satelliten haben das Bild der Erde von Grund auf verändert. Die Späher im Orbit liefern eine neue Perspektive unseres Planeten - zahllose Fotos und eine unübersehbare Datenflut zeigen die Erde erstmals in ihrer Gesamtheit. Die fliegenden Aufklärer enthüllen zuvor oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über Afrika, die faszinierende Planktonblüte in den Ozeanen oder riesige Buschfeuer in entlegenen Regionen. Von außen betrachtet, erinnert die Erde an einen Organismus. Der Planet scheint förmlich zu "leben": Er verändert sich unaufhörlich, ja er "atmet" geradezu im Rhythmus der Jahreszeiten. Der Panoramablick aus dem All eröffnet aber nicht nur ungeahnte Einblicke in das Wesen unseres Planeten - Satelliten sind inzwischen auch unverzichtbare Helfer bei Naturkatastrophen und anderen Krisensituationen.


Am 24.05.16 12:15 - 12:45 Uhr auf 
EinsPlus: Krähen - Unheimlich, ungeliebt, unterschätzt
Seit einigen Jahren machen immer mehr Menschen in Bayern direkt vor ihrer Haustür Bekanntschaft mit den mythenbehafteten Rabenvögeln. Denn ein Mitglied der Rabenvogelfamilie, die Saatkrähe, zieht verstärkt vom Land in menschliche Siedlungen. Die Tiere lösen nach wie vor oft Ablehnung aus. Denn Saatkrähen sammeln sich in großen Gruppen, ihr Krächzen und Kot macht sie mitunter zur Plage. Doch Saatkrähen sind geschützte Tiere. Und so versuchen Stadtverwaltungen die Vögel gewaltlos mit vielerlei Tricks aus den Siedlungen zu "vergrämen". Meist vergeblich, denn die Krähen durchschauen die Strategien der Menschen. Diese Auffassungsgabe macht Rabenvögel für Forscher interessant. Mittlerweile gilt es als wissenschaftlich gesichert, dass sie die Vögel mit der größten Intelligenz sind. Auch was die Verständigung, die Freude am Spiel und die Gefühlstreue angeht, sind Krähen dem Menschen überraschend nah.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)


Am 24.05.16 13:20 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die mit dem Wienerwald über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald, das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau. Die Dokumentation "Geschichten aus dem Wienerwald" begibt sich auf die Spuren von Wildschweinen, Hirschen, Ameisen und Spechten und porträtiert den Wienerwald im Lauf der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.00 Uhr)


Am 24.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Urwald vor der Tür - Unterwegs in bayerischen Naturwaldreservaten
Was würde geschehen, wenn sich der Mensch zurückziehen würde und den Wald für Jahrzehnte sich selbst überließe? Würde der Borkenkäfer ohne die Hand des Menschen zuschlagen und den Wald vernichten? In Bayern werden seit 1978 kleine Schutzgebiete ausgewiesen, in denen jeder Eingriff des Menschen streng untersagt ist. 154 solcher Naturwaldreservate finden sich heute über ganz Bayern verstreut.


Am 24.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Iguazu - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe – ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden – so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


Am 24.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Schöner Wohnen in Oregon
Wie im Designkatalog: Susan muss in ihrem neuen Baumhaus in Neskowin, Oregon, nicht auf Wohnkomfort verzichten. Denn das Luxus-Domizil mit Küche, Wohnzimmer, Bad und Queensize-Bett im Schlafgemach ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Ihr neuer Palast im Geäst einer Sitka-Fichte - diese Bäume werden bis zu 700 Jahre alt und erreichen einen Stammdurchmesser von fünf Metern - ist der perfekte Ort, um sich zu entspannen. Von dort aus hat die Naturliebhaberin einen fantastischen Ausblick auf den Pazifik.


Am 24.05.16 15:50 - 16:15 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.


Am 24.05.16 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Wanderlust - In Andalusien
In Andalusien, im Süden Spaniens, führt der Wanderweg von Tarifa rund 200 Kilometer durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, einer spektakulär auf Felsen thronenden Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da. Die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, beginnen. Zuvor verläuft die Wanderung durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die die letzte Eiszeit überstanden haben.


Am 24.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Georgias
Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.


Am 24.05.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Ein Wolf am Sender - Arnos Wege durch Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen zwei Rudel Wölfe und etliche Einzeltiere. Kaum eine andere Art erhitzt so sehr die Gemüter wie der Wolf. Jetzt soll ein neues Forschungsprojekt das Geheimnis um den Wolf lüften, vor allem, ob er wirklich viele Nutztiere frisst. Wolfsexperte Norman Stier versucht, einem oder zwei Wölfen einen Sender umzulegen. Er weiß genau, dieses Unterfangen ist sehr schwierig und kann vielleicht sogar Jahre dauern. Denn Wölfe sind sehr, sehr schlau und vorsichtig. Stier hofft, dass vor allem die noch unerfahrenen Jungtiere in die Falle gehen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 25.05.16 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Warum sterben unsere Singvögel?
Vogelgezwitscher gehört zum Frühling - doch es wird allmählich leiser: Bei 86 Prozent aller Singvogelarten schrumpfen die Bestände, zum Teil dramatisch. Laut NABU sind in Deutschland aktuell mehr als 50 Vogelarten vom Aussterben bedroht beziehungsweise stark gefährdet. Auf dem Land raubt ihnen die Agrarindustrie mit ihren Monokulturen immer mehr naturnahen Lebensraum und zerstört mit Pflanzengiften und Insektiziden ihre Nahrungsquellen. Ausgerechnet in Städten ist die Lage weniger dramatisch, doch zunehmend verdichtende Bebauung und eine hohe Katzendichte machen den Singvögeln das Leben auch hier schwer. Und die Zugvögel unter ihnen werden in Südeuropa und Afrika zusätzlich illegal bejagt. Wie groß ist die Gefahr und wie können wir dabei helfen, heimische Singvögel zu schützen? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Ökogarten der PH Heidelberg den Ornithologen Sebastian Olschewski und lernen, worauf es bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens ankommt. Und für Stadtmenschen ohne eigene Grünflächen gibt es Tipps, wie man dennoch Schutzräume für die immer häufiger auch in der Großstadt anzutreffenden Tiere schaffen kann.


Am 25.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Frösche - Wie können wir sie schützen?
Ohrenbetäubendes Quaken, Trillern und Unken - es ist ein seltenes Spektakel geworden auf unserer Erde. Wo sich Frösche früher dicht an dicht drängten, herrscht heute vielerorts nur noch Schweigen. Weltweit sind viele Froscharten ausgestorben oder bereits stark dezimiert. "Xenius" geht der Frage nach: Aus welchen Gründen sterben unsere Frösche und wie können wir sie in Zukunft schützen? Auf der Suche nach Antworten reisen Gunnar Mergner und Carolin Matzko nach Zürich in den Zoo. Dort wurde ein ganzer Hektar des madagassischen Regenwaldes nachgebaut, um den seltenen Tomatenfröschen einen neuen Lebensraum zu bieten, in dem sie erforscht und gezüchtet werden. Immer mehr Wälder, Flüsse und Wiesen beansprucht der Mensch für sich. Und auch unser Hunger auf Frösche wächst. Doch nicht allein der Mensch ist schuld daran, dass Frösche vom Aussterben bedroht sind. Auch ein sich weltweit ausbreitender Pilz ist eine Gefahr. Je weniger Frösche es gibt, umso mehr gerät unser Ökosystem in Gefahr. Welche Konsequenzen das hat - "Xenius" findet es heraus.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 25.05.16 09:25 - 10:25 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Die Rückkehr des Tigers
Der Sariska-Nationalpark in Indien hatte einst einen beachtlichen Tiger-Bestand und war das Aushängeschild des indischen Tierschutzes. Doch im Jahr 2004 töteten Wilderer jede einzelne der Großkatzen. Nun soll der Bestand sich wieder erholen, indem Tiger aus benachbarten Reservaten umgesiedelt werden. Die BBC-Doku folgt einem Tiger-Weibchen und einem -Männchen 18 Monate lang und macht deutlich, wie schwer es für die Tiere geworden ist, zu überleben.


Am 25.05.16 13:20 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Sambia im Herzen Afrikas: Durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt der Luangwa-Fluss. Er ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen, Bühne für die kleinen und großen Dramen der afrikanischen Tierwelt. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute.


Am 25.05.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Löwen gegen Krokodile - Jagdszenen am Luangwafluss
Sambia im Herzen Afrikas - durch weite Savannen und Ebenholzwälder fließt der Fluss Luangwa. Nur an wenigen Stellen des schwarzen Kontinents ist die Tierwelt so reich wie hier. Sein Tal ist Heimat und Kinderstube vieler Großtiere. In der Regenzeit von November bis Ende April führt der Fluss Hochwasser - ein Garten Eden. Doch einmal im Jahr wird in dem grünen Paradies das Wasser knapp: Wenn im August die Trockenzeit beginnt und von nun an der Regen für viele Wochen ausbleibt, verwandelt sich der gewaltige Strom in ein Rinnsal. Im Luangwa wird es eng, Konflikte sind unvermeidbar. Hunderte Flusspferde kommen von weit her, um an den letzten Wasserlöchern die Trockenzeit zu überstehen. Die Ankunft der großen Bullen bringt Unruhe, Streit und Aggressionen. Mit ihren scharfen Hauern bekämpfen sich die gewaltigen Männchen bis aufs Äußerste. Mit fortschreitender Dürre treibt der Durst immer mehr Tiere ans Ufer des Flusses, die einzige Wasserquelle in der gesamten Region.


Am 25.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Dogwood-Canyon-Erlebniszentrum
Ein Erlebniszentrum in der freien Natur: Im Dogwood-Canyon-Naturschutzgebiet in Missouri gibt es bezaubernde Aussichtspunkte, kristallklare Flüsse und Wasserfälle - dort ziehen Büffel, Wapitis und Langhornrinder umher. Pete Nelson und sein Team bauen in dem 4000 Hektar großen Park ein Baumhaus, in dem Kids und Erwachsene etwas lernen können und gleichzeitig inspiriert werden. Das rustikale Domizil mit Wendeltreppe und einheimischen Pflanzen ist mit interaktiven Schaukästen, Ferngläsern und Teleskopen ausgestattet.


Am 25.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefangen am Vulkan (1/2)
Im Regenwald ist die Sonne schwer auszumachen. Einen Kompass haben Joe Teti und Matt Graham auch nicht, deshalb bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, als sich am Gelände zu orientieren. Die beiden Survival-Spezialisten kämpfen sich in dieser Folge durch den Regenwald einer Vulkaninsel vor Südamerika. Dort gibt es viele Stolperfallen wie Lianen und Felsen. Zudem bekommen es die Männer auf dem Eiland mit Vogelspinnen und Hundertfüßern zu tun. Das Gift dieser Krabbeltiere kann üble Schmerzen verursachen.


Am 25.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Afrika - Von Bäumen und Tieren (3/3)
Die drei bekanntesten Raubkatzen der afrikanischen Steppe - Löwe, Gepard und Leopard - teilen sich ihren Lebensraum mit dem Marulaabaum, dem Kigelia (Leberwurstbaum) und dem Kameldornbaum, einer Akazien-Unterart. Die Dokumentationsreihe enthüllt das ungewöhnliche Zusammenleben der Wildkatzen mit diesen legendären Baumarten. Der Marulabaum gehört zu den Symbolen des afrikanischen Kontinents. Um ihn herum lebt ein ganzes Ökosystem mit Vögeln, Insekten, Leoparden und Elefanten.


Am 25.05.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Tierisch Wohnen - Die Nachbarschaft
Zuflucht, Wetterschutz, ein sicheres Heim für den Nachwuchs: viele Tiere schaffen sich ihr eigenes Zuhause - und manche sind dabei nicht allein. Die dritte Folge präsentiert ganze Kolonien von Tieren: der Papageientaucher - ein Meeresvogel - brütet zu Zehntausenden in Erdhöhlen. Die Gopher-Schildkröte gräbt Baue, die bei Bedarf auch anderen Tieren Schutz bieten. Und eine Spinnenart lebt in Gemeinschaften von bis zu 10.000 Individuen.
(Wdh. morgen 12.45-15.35 Uhr)


Am 25.05.16 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Der Troublemaker - Karl Ammann rettet die Tiere in Afrika
Täglich landet das Fleisch vieler bedrohter Tierarten in den Kochtöpfen Zentralafrikas, trotz der Artenschutzgesetze. - Tierschützer Karl Ammann hat sich mit seinen erschütternden Dokumentationen über das illegale Abschlachten der Urwaldtiere weltweite Anerkennung verschafft. Seine Waffe ist die Kamera. Doch damit ist Karl Ammann vielen ein Dorn im Auge. Er gilt als Troublemaker. - Die Dokumentation "Der Troublemaker" begleitet Karl Ammann auf einer ganz besonderen Reise. Sie bringt ihn dorthin zurück, wo sein Abenteuer vor gut 30 Jahren begonnen hat: an die Ufer des Kongo-Flusses in Afrika.


Am 26.05.16 06:40 - 07:25 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Was treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor circa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben, bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopfjungvogels annahm und wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte.


Am 26.05.16 08:15 - 09:00 Uhr auf 
3sat: Das Schwarzbubenland
Charakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras. Imposante Kalksteinfelsen ragen aus den dichten Wäldern, und idyllische Täler durchschneiden diese einmalige Landschaft im Schweizer Kanton Solothurn. - "Wunderland: Das Schwarzbubenland" zeigt die Schweiz von ihrer unbekannten und schönsten Seite. Moderator Nik Hartmann geht mit dem Revierjäger Ueli Hänggi auf die Pirsch nach Wildschweinen, die sich tief im Gehölz verstecken.


Am 26.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Pilze - Sind sie eine Gefahr?
Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf Pilzjagd: Sie wollen in einer Pilzzucht herausfinden, wie und wo die leckeren Speisepilze am besten wachsen. Doch die Speisepilze sind nur ein kleiner Teil dieser vielfältigen Lebensform. Unter den drei Millionen Pilzarten gibt es viele Schädlinge, die Pflanzen, Tiere und auch den Menschen gefährden. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Die Fadenwesen sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 26.05.16 09:00 - 09:45 Uhr auf 
3sat: Der Hohgant
Der Hohgant im hinteren Emmental gilt als Krone des Emmentals. Der Schweizer Radio- und Fernsehmoderator Nik Hartmann besucht die Gegend rund um den Gebirgsstock im Kanton Bern. Er trifft dort Bauern, die wie ihre Vorfahren mit Pferdeschlitten in den Wald fahren, um Holz zu schlagen. Im Hochmoor im Eriz erlebt Nik Hartmann die geheimnisvolle Landschaft mit einer Moorhexe von ihrer schönsten Seite. Den krönenden Abschluss bildet der Hohgant selbst mit seiner wunderschönen Aussicht ins Emmental, ins Mittelland und ins Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau.


Am 26.05.16 09:00 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 26.05.16 09:45 - 10:25 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 26.05.16 09:45 - 10:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Am 26.05.16 10:25 - 11:10 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel - die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, der "Venus von Willendorf". In "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" besucht Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.


Am 26.05.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.


Am 26.05.16 10:30 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht.Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 26.05.16 11:10 - 11:55 Uhr auf 
3sat: Die Alleenstraße
Eichen, Kastanien, Buchen und Linden schaffen ein besonderes Reiseerlebnis entlang der Deutschen Alleenstraße. Die Dokumentation folgt der Route vom Ostseestrand Rügens über die Müritz-Region bis in die brandenburgische Lutherstadt Wittenberg. Es ist eine Reise durch die Bundesländer mit dem höchsten Alleen-Bestand: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Entlang der Strecke arbeitet ein Baumkundler an einer der ältesten Alleen Deutschlands. Der Forstwirt Oliver Thassler bringt den Menschen hoch oben auf einem Baumwipfelpfad die Natur näher - mit fantastischer Perspektive auf Bäume und Landschaft.


Am 26.05.16 11:55 - 12:40 Uhr auf 
3sat: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Die Wiese ist jedoch bei genauerer Betrachtung alles andere als ein friedlicher Ort: Ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue, die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu. Sie landen auf fruchtbarem Boden und beginnen zu keimen.


Am 26.05.16 12:00 - 12:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Am 26.05.16 12:40 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (1/2) - Frühling und Sommer
Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner hat ein besonderes Verhältnis zum Wald: Er spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Sein Buch "Baumriesen der Schweiz" ist ein Bestseller. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat und Zoom-Objektiv an Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Wochenweise hält er sich in Schweizer Wäldern auf, bei jedem Wetter. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei, ohne Hilfe im Wald zurecht zu kommen, indem sie ihre Wahrnehmung der Natur schärfen. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen. Den Wald sich selbst zu überlassen, das ist für Luigi eine Todsünde. Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.


Am 26.05.16 13:15 - 14:45 Uhr auf 
WDR: Zauberhaftes Polen - Eine Reise durch die Jahreszeiten
ARD-Korrespondent Ulrich Adrian hat über ein Jahr Eindrücke von Polen gesammelt. Wenn es Winter wird in den polnischen Bergen, machen sich in den Waldkarpaten Förster auf die Suche nach Wölfen und Bären. Im Frühjahr, wenn der Schnee taut, ist auch der Weg zur Quelle der Weichsel wieder frei. Hoch oben in den schlesischen Beskiden entspringt der über 1.000 Kilometer lange Strom. Ulrich Adrian folgt dem Flusslauf von der Quelle bis zur Mündung. Es wird Sommer. Ulrich Adrian reist entlang der Weichsel. Und im Herbst treiben die Weichselbauern ihre Kühe von der satten Wiese der Weichselinsel aufs Festland.


Am 26.05.16 13:30 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (2/2) - Herbst und Winter
Der Wald ist die grüne Lunge der Schweiz. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.


Am 26.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
rbb: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Die hochintelligenten Säuger sind auch für Igor Simoes ein zentraler Teil seiner Arbeit. Seine Delfintherapie soll kranken Kindern helfen, Mut zu schöpfen und besser ihren Alltag zu meistern. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt.


Am 26.05.16 14:20 - 15:10 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindeblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren.


Am 26.05.16 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und im Wasser
Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe. Aber auch sumpfige Senken, die immer wieder von Flüssen überflutet werden, wie das riesige Sumpfgebiet Pantanal, beherbergen außergewöhnliche Lebensgemeinschaften. Faszinierend hier ist die Größe der Tiere, der Pantanal ist eine Lebensraum für Giganten! Gigantisch sind die Bäume im Regenwald, gleichzeitig sind sie auch ungeheuer schnell wachsend. Alleine, dass sie einen Platz zum Überleben finden, ist schon ein Kunststück der Natur, denn in den Tropen lauert eine Armada von Fressfeinden. Hier wird mit allen Tricks gekämpft. Bis heute hält das Wettrüsten der Organismen an, ob mit Gift, verletzenden Waffen oder Versteckspielen. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen sind die größten Probleme. Die Pflanzen haben große und kleine Tiere mobilisiert, damit sie überleben können, und sehr oft brauchen sie dazu eine ganze Kette von Helfern, die gut funktionieren. Die Winkerkrabbe hilft einem anderen Wald zu überleben - dem Mangrovenwald. Ohne dieses Tier könnte das Biotop nicht existieren, ebenso wenig wie ein Korallenriff ohne Schwämme. Während der Paranuss-Baum vom Aguti und den Prachtbienen abhängig ist, kann der Tiger nicht ohne die Krabbe und der Riesenotter nicht ohne die Apfelschnecken überleben. Wie das alles zusammenhängt, zeigt diese Dokumentation in spektakulären Bildern.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 26.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Riesen-Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 26.05.16 15:45 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. Den Tierfilmern Tobias Mennle, Rolf Sziringer und Klaus Weißmann ist ein besonderes Naturporträt mit faszinierenden Verhaltensaufnahmen gelungen.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 26.05.16 15:45 - 16:35 Uhr auf 
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (2/2) - Im Wald und in der Savanne
Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es. In der Savanne wiederum leben einige der größten Tierarten der Erde, vom Elefanten bis zum Nashorn. Diesen großen Jägern geht es hier gut. Da Savannengras sehr nährstoffarm ist, haben die wilden Bewohner eine Vielzahl von Tricks auf Lager, um satt zu werden und ihren lebenswichtigen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Dazu gehört das Wiederkäuen ebenso wie das Anlegen von Obstplantagen, wie es z. B. der Mähnenwolf macht. Letztlich wird nur durch das Zusammenwirken aller Lebewesen eine Savanne zu einem fruchtbaren Lebensraum.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 26.05.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Oberrhein und Kaiserstuhl
Wildkatzen, Waschbären, Bienenfresser, Störche, Lachse - an Oberrhein und Kaiserstuhl leben unzählige Tierarten in einer einzigartigen Landschaft. Die Natur-Dokumentation von Jürgen Vogt und Andreas Kölmel führt die Zuschauer in eines der größten Schutzgebiete Europas. Die Vielfalt der Landschaften und ihrer tierischen Bewohner ist riesengroß. Sie reicht von lichtscheuen "Gewitterfurzern", die am liebsten im trüben Wasser leben über sonnenhungrige Eidechsen am Kaiserstuhl bis hin zu Wildkatzen und Weißstörchen oder auch Sumpfschildkröten, die ihre Eier in die warmen Strände am Rhein legen.


Am 26.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefangen am Vulkan (2/2)
Das Survival-Duo ist auf einer Vulkaninsel vor der Küste von Südamerika gestrandet, wo es nahezu ununterbrochen regnet. Ein Feuer zu entzünden ist unter diesen Umständen sehr kompliziert. Im dichten Nebel fällt zudem die Orientierung schwer. Deshalb folgen die Männer einem Bachlauf, der sie an die Küste führt. Doch bis dahin ist es noch ein langer, beschwerlicher Weg. Da die Strecke ohne Proviant kaum zu schaffen ist, machen die Überlebens-Experten unterwegs Jagd auf verwilderte Hausschweine.


Am 26.05.16 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Brasilien in Not
Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus – und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen? "makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.


Am 26.05.16 18:50 - 19:35 Uhr auf 
3sat: Deutschlands älteste Bäume (1/2)
Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt und gefällt. Besonders die ganz alten und großen Bäume faszinierten Menschen aller Epochen und Kulturen. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Stamm Fledermäuse und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Preziosen aus der Insektenwelt oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Filmautor Jan Haft zeigt in ruhigen, ästhetisch hochwertigen Bildern Deutschlands älteste Bäume im schönsten Sonnenschein, mit Raureif oder nach Neuschnee, wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr.


Am 26.05.16 19:35 - 20:15 Uhr auf 
3sat: Deutschlands älteste Bäume (2/2)
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen. Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden. Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.


Am 26.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden. Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem National Park fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschweinrotte werden dokumentiert.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)


Am 26.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
Der Wald als Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Wie wächst ein Hirschkalb auf, wie lebt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie regeneriert sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder und wächst artenreicher als je zuvor empor? "Mythos Wald" zeigt den Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die kleinen Kämpfe, die genauso erbittert geführt werden wie etwa zwischen zwei Hirschkäfern.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)


Am 26.05.16 23:55 - 00:15 Uhr auf 
phoenix: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und "Siedlern" - das sind zentrale Themen des Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland und erleben Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und sehen die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich treffen wir einen Medizinmann der Ojibwe, der über das Verhältnis seines Volks zur Natur spricht.
(Wdh. morgen 6.55-7.15 Uhr)


Am 27.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Artenschutz grenzübergreifend - Ein Erfolgsmodell?
Tiere halten sich nicht unbedingt an menschgemachte Grenzen. Der Wildkatze ist es relativ egal, ob sie in Frankreich oder Deutschland jagt, Hauptsache sie findet Beute. Der Luchs lässt sich auf der Suche nach einem passenden Revier nicht davon abhalten, vom Böhmerwald in Tschechien hinüber in den Bayerischen Wald zu wandern. Das Auerhuhn sollte allerdings lieber in den bayerischen Alpen bleiben. Dort ist es geschützt. Auf der österreichischen Seite droht ihm das Aus, denn die Tiroler Jäger dürfen es abschießen. "X:enius" besucht das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Es ist geschaffen worden, um genau solche Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Die Tiere genießen auf beiden Seiten den gleichen Schutz. Sie breiten sich von Frankreich nach Deutschland aus und umgekehrt. Das Reservat ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas, in dem sich Wildkatze und Wanderfalke wohlfühlen, um nur zwei seltene Arten zu nennen. Aber die deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert nicht immer reibungslos. Der Luchs soll in den nächsten Jahren wieder im Pfälzerwald und in den Nordvogesen ausgewildert werden. Es gibt Widerstände, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Der Lebensraum im Biosphärenreservat ist außerdem noch stark fragmentiert, Straßen, Züge und Kanäle durchkreuzen ihn. Die "X:enius"-Moderatoren schauen sich an, wie solch ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zusammenwächst und wo es noch Widerstände gibt.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 27.05.16 08:40 - 09:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Der lange Marsch der Elefanten
Elefanten sind Nomaden. Es liegt in ihrer Natur, auf der Suche nach Wasser und Nahrung weite Strecken zurückzulegen. Doch der Mensch durchkreuzt ihre uralten Wanderrouten, schafft künstliche Hindernisse und drängt die Tiere immer weiter zurück. Der Ökologe Dr. Mike Chase untersucht in Botswana, welchen Einfluss die fortschreitende Zerstörung der Natur auf das Leben der Elefanten hat und versucht, Lösungswege zu finden.


Am 27.05.16 09:10 - 10:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.


Am 27.05.16 09:35 - 10:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Der Jaguar - Phantom des Dschungels
Der Jaguar ist die geheimnisvollste Großkatze der Welt. Und er ist der König der Raubtiere im Südamerika. Doch das meiste, was wir von ihnen wissen, stammt aus Beobachtungen von Jaguaren in Gefangenschaft. Amanda Barrett und Owen Newman wollen das ändern und filmen einige der etwa 15.000 Exemplare, die noch in freier Wildbahn leben und jagen.


Am 27.05.16 10:05 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Menschen und Tiere (2/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.25 Uhr)


Am 27.05.16 11:05 - 11:20 Uhr auf 
hr: Bauberufe im Mittelalter - Berufe im Wald
In der Folge "Berufe im Wald" stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank die Berufe rund um das Holz vor, einen der wichtigsten Werkstoffe im Mittelalter: Die Waldarbeiter fällen Bäume und schlagen die Stämme zu Balken zu; die Zimmermänner verarbeiten das Holz dann weiter zu Gerüsten, Tischen, Dachstühlen oder Laufrädern und der Korbflechter stellt die zum Transport von Baumaterial notwendigen Körbe her.


Am 27.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien. Das "kleine Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Diese Naturdokumentation präsentiert atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedelung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.


Am 27.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Meine Hütte
Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte. Rührende, spannende und lustige Tiergeschichten sind zu sehen. Doch die Vergangenheit der alten Hütte bleibt dabei allgegenwärtig: Im Zweiten Weltkrieg hat ein junges Mädchen hier mit seiner Mutter Zuflucht gesucht. Die Erinnerungen der 82-Jährigen an die letzten Kriegstage im Wald sind noch sehr lebendig.


Am 27.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Cottage-Baumhaus
Alan und Gwen Gardner leben mit ihrer 12-jährigen Tochter auf einer 12 Hektar großen Farm in Waxhaw, North Carolina. In ferne Länder fliegen die Eheleute nur selten, schließlich müssen sie rund 50 Tiere versorgen - darunter Esel, Pferde und Gänse. Doch in Zukunft kann das Paar auch daheim Urlaub machen, denn Spitzenarchitekt Pete Nelson und seine Truppe zimmern ihren Kunden ein supercooles Baumhaus ins Geäst. Das Freizeit-Domizil mit Wohnzimmer, Küche und Queenzise-Bett ist wie ein englisches Cottage eingerichtet.


Am 27.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica
Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.


Am 28.05.16 07:20 - 07:45 Uhr auf 
ARD: Wie schlau ist der Fuchs?
Tierreporterin Paula ist im Böhmerwald in der Tschechischen Republik unterwegs. Sie möchte mehr über den Fuchs erfahren und dabei hilft ihr Jan, ein echter Wald- und Wiesenexperte. Es ist nämlich gar nicht so einfach, dem scheuen Meister Reineke in der freien Natur auf die Schliche bzw. Spur zu kommen. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie nicht versuchen würde, alles Mögliche über den Fuchs herauszufinden. Vom Fährtenlesen über den Fuchsbau bis hin zur genauen Untersuchung eines Kothaufens - auch Losung genannt - ist für sie alles spannend und interessant.


Am 28.05.16 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer.


Am 28.05.16 13:25 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Schweizerischer Nationalpark - 100 Jahre Einsamkeit
Am 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks. Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat? Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.


Am 28.05.16 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Krieg der Ameisen
Der Film zeigt mit aufwendigen Makroaufnahmen die lange unentdeckte Welt der Argentinischen Ameisen: Wie sie leben, wie sie kämpfen, wie sie ihre Macht erweitern, und mit welchen Strategien sie es geschafft haben, das größte Raubtier der Welt zu erschaffen. Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige, nur zwei Millimeter große Argentinische Ameisen eine Kolonie mit biblischen Ausmaßen erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bekämpfen ihre Rivalen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten innerhalb kürzester Zeit alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler beobachten ihr Potenzial, ganze Ökosysteme zu verändern. Mit modernsten Makro-Filmtechniken folgt Filmemacher Stefan Geier den Argentinischen Ameisen auf ihrer Spur zur Machtergreifung - in einer für uns meist unsichtbaren Welt. "Krieg der Ameisen" zeigt, wie es die Argentinischen Ameisen geschafft haben, zum größten Raubtier der Welt zu werden - auf einer Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.


Am 28.05.16 19:15 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Schatzkammer der Artenvielfalt - Die Blumenwiesen der Schwäbischen Alb
Beim Anblick bereiten sie Freude und gute Laune: blühende Blumenwiesen. Die meisten, schönsten und artenreichsten Blumenwiesen bundesweit finden sich auf der Schwäbischen Alb. Ein einzigartiger Schatz. Auf der Hochfläche blühen Augentrost und Teufelskralle, Bärwurz und Trollblume, Margerite und Storchenschnabel, Glockenblume und Konradie. Sie bilden ein Meer an Farben und Wohlgerüchen. Viele dieser Blumenwiesen entstanden nach dem Krieg, als immer mehr kleinere Bauern den Betrieb aufgaben und die kargen Ackerflächen sich zu Wiesen und Weideland wandelten.
(Wdh. morgen 5.45-6.15 Uhr)


Am 28.05.16 19:15 - 20:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Was der Klimawandel alles verändert
Es ist heiß im Stuttgarter Kessel – 37 Grad im Schatten, kein Wind geht hier. Die Luft ist heiß und schmutzig. Das Land ist mitten drin im Klimawandel und einige Regionen Deutschlands sind davon besonders betroffen - wie z. B. Stuttgart und Karlsruhe. Der Juni 2015 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und bis zum Ende des Jahrhunderts wird es in Stuttgart so warm sein, wie in Rom heute. Das sagen zumindest die Fachleute vom Stadtklimaamt. Im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 starben allein in Baden-Württemberg weit über 1.000 Menschen an der Hitze. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, arbeiten viele Städte an einem Hitzefrühwarnsystem. "odysso" fragt nach, wie sich der Südwesten fit für den Klimawandel macht und zeigt, welche gravierenden Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt jetzt schon stattfinden.


Am 28.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.


Am 28.05.16 19:30 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Bienenretter
Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Mit seinem Kompagnon Hartmut H. hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern beide für den Ökoverband Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Ihre Imkerei ist umgeben von Rapsmonokulturen, die nach der Blüte im Mai keine Nahrung mehr für Insekten liefern. Im Sommer 2014 wären ihre Bienen beinahe verhungert. Die NDR-Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und ihrem Kampf für die Honigbiene.
(Wdh. heute 23.15-23.45 Uhr)


Am 28.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis – Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben 12 Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet – Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 28.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: In Australiens Regenwald
Tropischer Regenwald bedeckt die Erde auf einer Gesamtfläche von 1.681 Millionen Hektar, davon befinden sich rund 900 Millionen Hektar in Südamerika, 500 Millionen in Afrika und 260 Millionen in Asien. Da diese Regionen von den letzten Eiszeiten kaum betroffen waren, ist die biologische Vielfalt hier so groß wie nirgendwo sonst auf der Welt. Doch der Regenwald ist überall durch fortschreitende Entwaldung, land- und forstwirtschaftlichen Raubbau sowie Brände bedroht. Die Länder der Welt haben sich bisher nicht auf eine internationale Konvention zur Erhaltung des Regenwaldes einigen können, doch werden im Rahmen des 1992 getroffenen Übereinkommens von Rio de Janeiro über die biologische Vielfalt Nationalparks und Naturschutzgebiete eingerichtet. Außerdem tragen verschiedene Umweltorganisationen wie der Forest Stewardship Council zum Schutz der Regenwälder bei. Erhaltung und Aufforstung der tropischen Waldgebiete könnten die globale Erwärmung aufhalten, während das Pflanzen neuer Wälder in hohen Breitengraden das Gegenteil bewirken könnte. Denn nur der Regenwald bindet Kohlendioxid und fördert zugleich die Bildung von Wolken, die zur Senkung der Temperaturen auf der Erde beitragen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 28.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Wildes Russland (2/6) - Der Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.


Am 29.05.16 06:20 - 06:30 Uhr auf 
ARD: Tierische Partner - Was Zoos für den Arterhalt tun
Tierbabys im Zoo sind nicht nur niedlich, sondern auch wichtig! Für einige Arten sogar überlebenswichtig, denn viele Zoo-Tiere sind in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht. Deshalb geben sich die Tierparks große Mühe, bei den bedrohten Arten für Nachwuchs zu sorgen. Dafür braucht es aber natürlich passende Tier-Paare, und die müssen erst mal gefunden werden. Genau das ist die Aufgabe von André Stadler vom Zoo in Wuppertal. Reporter Robert besucht ihn bei seiner Arbeit und darf dabei sein, wenn ein Schneeleoparden-Paar zusammengeführt wird.


Am 29.05.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher kaum sein konnte. Vor 25 Jahren teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker - mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Grenzgänger wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.


Am 29.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen
16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Die Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen ab, Pflanzen und Kalk bilden ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Zwischen einem und drei Zentimeter pro Jahr wachsen die Travertin-Terrassen und schaffen ständig neue Becken und Barrieren, Wasserstürze und Kaskaden. In den riesigen Buchenwäldern finden sich neben der größten Braunbären-Population Europas auch Wölfe und Luchse, im Wasser tummeln sich Sumpfschildkröten.


Am 29.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR:Tierisch wild im Südwesten - Eifel und Hunsrück
In der Natur-Dokumentation führen die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel die Zuschauer in die Heimat von Uhu, Biber & Co in den Mittelgebirgen westlich des Rheins - und zu den Wildkatzen, die in Eifel und Hunsrück leben. Berge, Wälder und Täler sind hier Paradiese für Tiere, die in anderen Teilen Europas bedroht oder verschwunden sind. Die Hälfte aller deutschen Wildkatzen lebt in Rheinland-Pfalz, dem - auf die Fläche bezogen - waldreichsten Bundesland Deutschlands. Auf der Hunsrücker Wildenburg im Nationalpark Hunsrück-Hochwald begleitet der Film die Arbeit in einer Pflegestation, in der verletzte Westentaschentiger versorgt und wieder ausgewildert werden. Zwei andere Erfolgsgeschichten des Naturschutzes spielen in der Eifel. Hier wurden vor über 30 Jahren die ersten Biber wieder ausgewildert. Sie haben ihre Chance genutzt. Genau wie die Uhus. Die größte Eulenart der Welt lebt unter anderem in den Steinbrüchen der Nordeifel. Die Dokumentation begleitet die Naturschützer bei ihrer Arbeit für die Tiere, die schon hier sind - und für die, die noch erwartet werden in Eifel und Hunsrück. Wie zum Beispiel für den Wolf. Auf der Wildenburg im Nationalpark Hunsrück entstand gerade ein Freigehege für diesen europäischen Ureinwohner. Hier wollen die Mitarbeiter eine Lanze brechen für Tiere, die einen unverdient schlechten Ruf haben.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 30.05.16 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Reise in den Untergrund (1/2) - Die Haut der Erde
Unter der Erdoberfläche verbirgt sich eine unerforschte Welt. Oft muss man nur wenige Meter tief graben, um auf verblüffende Überraschungen zu stoßen. Der erste Teil der Dokumentation "Reise in den Untergrund" erkundet die obersten Erdschichten, die der Mensch meist im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen tritt. Dabei ist hier einiges los: Abseits von neugierigen Blicken betreiben Tiere, Pflanzen, Bakterien und Viren eine regelrechte unterirdische Industrie. Die Lebewesen in den obersten Bodenschichten tragen zur Reinigung ihres Lebensraumes bei und verbinden die Erdoberfläche mit den tieferen Schichten des Erdreichs. Insekten, Käfer und Bakterien zersetzen die organischen Abfälle, die sich auf dem Erdboden ansammeln. Mit vereinten Kräften entstehen daraus die Nährstoffe, die den Boden so fruchtbar machen. Regenwürmer graben die Bodenschichten um und verteilen die Nährstoffe in der Erde. An manchen Stellen kommen bis zu 250.000 Würmer auf einen Hektar! Etwas tiefer erstreckt sich das Wurzelwerk, das zusammen mit den Pilzen dafür sorgt, dass die Nährstoffe zu den Pflanzen gelangen. All diese Organismen leben und wirken millionenfach in den obersten Bodenschichten. Eine einzige Schaufel voller Erde enthält Tausende Lebewesen von mehreren Hundert Arten. Sie bilden eine unsichtbare Streitmacht, die das Leben auf der Erde erst möglich macht.


Am 30.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Schwäbische Alb - Im Auge des Falken
Die Schwäbische Alb - einst war sie ein Riff, ein flaches Meer, das im Laufe von Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Schroffe Kalkfelsen, erloschene Vulkane, Wacholderheiden und Streuobstwiesen, ewig dunkle Höhlensysteme und sprudelnde Quellen sind Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Im Sommer wird es auf den exponierten Felsen unerträglich heiß, dafür im Winter umso rauer. Die Schwäbische Alb ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für viele seltene Pflanzen und Tiere. Das Charaktertier der Schwäbischen Alb ist der Wanderfalke. Anfang der 1970er-Jahre brachen seine Bestände fast vollständig zusammen. Der Einsatz von Pestiziden und auch die Wilderei führten unter anderem dazu, dass in Baden-Württemberg die Population der rasanten Jäger von 130 Brutpaaren auf 20 schrumpfte. Nach intensiven Schutzmaßnahmen breitete sich der Wanderfalke in den folgenden Jahren wieder erfolgreich in die umliegenden Mittelgebirge aus. Heute sind Wanderfalken nicht mehr aus der Schwäbischen Alb wegzudenken. Den Filmemachern ist es in außergewöhnlichen Bildern gelungen, ein spannendes Porträt der Schwäbischen Alb aus der Perspektive des Wanderfalken zu zeichnen.


Am 30.05.16 12:25 - 13:20 Uhr auf 
arte: Jenny und ihre Flughunde
Es ist November in den Atherton Tablelands im Norden des australischen Bundesstaates Queensland. Jenny Maclean ist in der Gegend als Retterin der Flughunde bekannt, eine nicht sehr schmeichelhafte Bezeichnung in einer Region, die hauptsächlich vom Obstanbau lebt und in der Flughunde von vielen als Schädlinge betrachtet werden. Jenny sucht nach Tieren, die gelähmt am Boden liegen, infiziert von einem Erreger, der die Tiere zu Hunderten von den Bäumen stürzen lässt. Wissenschaftler konnten bisher weder die Herkunft noch die Wirkungsweise dieses Parasiten klären. Klar ist nur, dass er die Tiere vorrangig zur Zeit der Jungenaufzucht befällt. Mütter stürzen gleichzeitig mit ihren Jungen zu Boden und verenden. Diese Entwicklung ist umso dramatischer, als sich die Population erst in den letzten Jahren erholt hat. Bis die Regierung die Jagd auf Flughunde unter Strafe stellte, schossen Obstfarmer die Tiere zu Tausenden ab. Neue Schutzmethoden, zum Beispiel Sicherheitsnetze, haben das Verhältnis zwischen Mensch und Tier heute verbessert. Durch den Parasitenbefall sinkt die Flughundpopulation jedoch weiter.


Am 30.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wölfe am Gran Paradiso
Wölfe hat die Tierwelt am Gran Paradiso seit über hundert Jahren nicht mehr gesehen. Der Wolf war in weiten Teilen Europas ausgerottet, genauso wie die anderen einheimischen Raubtiere Bär und Luchs. Aber in Italien hat er überlebt, dank der einsamen Bergrücken im Appenin. In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich die Wolfspopulation dort sogar erholen können. Starke junge Wölfe gehen auf Wanderung, suchen ein neues Revier. Unaufhaltsam erobern sie die Alpen, ziehen über Berge, an Städten vorbei, kreuzen Autobahnen. Meist werden sie nicht gesehen, aber sie hinterlassen Spuren.


Am 30.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Das Hohe Venn - Im deutsch-belgischen Naturpark
"Schaurig ist´s übers Moor zu gehen", schreibt Annette von Droste-Hülshoff und lockt in ein Land ohne festen Boden. Die Reise führt ins Hohe Venn, eine der letzten Moor- und Heidelandschaften Europas. Sumpf, Einsamkeit, Kreuze. Wer das Venn nicht kennt, dem wird es zum Verhängnis. Holzstege lenken den Strom der Besucher, halten Abenteurer auf Abstand. Seit 1957 ist das "Hohe Venn"-Naturreservat mit strengen Zugangsbeschränkungen. In den Sperrzonen das Hochmoor. An der Oberfläche eine trügerische Idylle: ein grüner Teppich, vollgesaugt mit Wasser. Die Vegetation verzehrt sich selbst, verwandelt sich sterbend zu Torf und treibt das Moor in die Höhe. Dabei wächst die Torfschicht so langsam wie Marmor. Nur ein Millimeter pro Jahr. Drainagegräben, Torfabbau, Brandrodung, jahrhundertelang hat man dem Moor das Wasser entzogen. Auf Biegen und Brechen sollte das Venn kultiviert werden. Die Folgen: ein Meer von Pfeifengras, unter dem die Moose ersticken. In den letzten 500 Jahren hat sich das intakte Hochmoor von 1.000 auf 100 Hektar reduziert.


Am 30.05.16 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Afrika - Der Leberwurstbaum und das Nilpferd
Zur Trockenzeit legen die Nilpferde im sambischen Luangwa-Tal viele Kilometer zurück, um ihre einzige Nahrungsquelle zu erreichen, den Kigelia, auch Leberwurstbaum genannt. Der Leberwurstbaum ist in der afrikanischen Steppe schon von weitem erkennbar. Er ist eine wichtige Futterquelle für die kleinen und großen Tiere, die am Flussufer leben. Für die Nilpferde ist er in der Trockenzeit sogar überlebenswichtig. Rund um den imposanten Baum liefern sich die Dickhäuter ein erbarmungsloses Kräftemessen, das zur Trockenzeit seinen Höhepunkt erreicht. Wenn der Wasserspiegel sinkt, entstehen schlammige Sümpfe, in denen die Nilpferde steckenbleiben. Dann kämpfen sie mit ihren Artgenossen um einen Platz in den verbleibenden Wasserpfützen. Die sterblichen Überreste der Verlierer werden ans Ufer geschwemmt, wo Löwen und Krokodile schon auf ihr Festmahl warten. Diese winterlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich im Schatten des Leberwurstbaums, der für die Nilpferde, aber auch für die Antilopen und Paviane die lebenswichtige Nahrung liefert. Wenn die Vegetation ringsum vertrocknet ist, freuen sich die Grasfresser über die riesigen Früchte und die purpurnen Blüten.


Am 30.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Gwaii Haanas
Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann. Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.


Am 30.05.16 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Die jungen Forscher
Sie forschen mit Herz und Verstand. Vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg. Was treibt sie an? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Bleibt neben der Karriere Zeit für eine Familie? Die Dokusoap begleitet die vier Forscher durch den Arbeitsalltag in Laboren, Forschungszentren, Hörsälen. Aber auch beim Sport, beim Kochen oder beim Science Slam. An einem dreidimensionalen Navigationsprogramm für Autos arbeitet Softwareentwickler Sebastian Pasewaldt am Hasso-Plattner-Institut Potsdam. Doktorandin Sarah Eichler hat sich der Telemedizin verschrieben. Für Rehabilitationspatienten entwickelt sie an der Universität Potsdam ein Nachsorge-Trainingsprogramm für daheim. Der Genforschung widmet sich der Biologe Andreas Ofenbauer. Als Doktorand am Max-Delbrück-Centrum Berlin will er das Geheimnis lüften, wie Muskelzellen entstehen. Biologin Sophia Kimmig analysiert Anpassungsstrategien von Wildtieren an verschiedene Lebensbedingungen. Ihr Forschungsprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ist der Fuchs in der Großstadt.


Am 31.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Die Holsteinische Schweiz - Im Reich des Seeadlers
Die Holsteinische Schweiz im Osten Schleswig-Holsteins ist ein Mosaik aus sanften Hügeln, alten Buchenwäldern und fischreichen Seen - die Heimat des Seeadlers. Nirgends im Norden ist unser größter heimischer Greifvogel so häufig wie hier, 25 Brutpaare nisten in der Abgeschiedenheit Ostholsteins. Seeadler sind streng geschützt, dennoch kommt es immer wieder zu mysteriösen Todesfällen. Wie einen Kriminalfall decken Tierschützer Hintergründe auf, die uns alle betreffen.


Am 31.05.16 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Erderwärmung - Weltklima im Wandel
Der Klimawandel ist längst da und mit ihm auch die ersten Klimafolgen: die Durchschnittstemperaturen steigen, verheerende Überschwemmungen und orkanartige Stürme häufen sich, an den Polen schmilzt das Eis. Der Film zeigt die natürlichen und anthropogenen Ursachen des Klimawandels und seine weltweiten Folgen. Anschauliche Trickfilmsequenzen erläutern die natürlichen Klimaänderungen im Laufe der Erdgeschichte, den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt sowie seine Auswirkungen auf das Klima. Der Film endet mit Vorschlägen für Gegenmaßnahmen, mit denen der Mensch den Klimawandel zwar nicht mehr stoppen aber vielleicht noch etwas verlangsamen kann.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 31.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Dhole - der böse rote Hund
Rothunde sind höchst soziale und kooperative Tiere, die im Rudel leben und jagen. In Südindiens Periyar Nationalpark hat Arun Venkataraman jahrelang die Tiere beobachten können. Das Team des Bayerischen Rundfunks hat eine Zeit mit den scheuen Tieren im Dschungel von Periyar verbracht. Einst weitverbreitet in Russland, China, Malaysia und Indonesien, findet man Dholes oder Rothunde heute fast nur noch in Indien, aber auch dort sind sie sehr gefährdet. Da in Indien allein in den letzten 20 Jahren mehr als vier Millionen Hektar an Wald abgeholzt wurden, bleibt für den Waldbewohner kaum mehr Platz.


Am 31.05.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Kleiner Käfer - großer Aufwand
Die Hannoveraner Herrenhäuser sind Touristenmagnet und Anziehungspunkt für Gartenfreunde und Besucher aus der ganzen Welt. Vor einiger Zeit hat es sich der Juchtenkäfer in den ausgehöhlten Baumstämmen der alten Linden in den königlichen Gärten gemütlich gemacht. Nun müssen die Bäume aus Sicherheitsgründen dringend gefällt werden. Da der gerade mal daumengroße Käfer in seinem Bestand massiv bedroht ist, genießt der er strengsten Schutz. Den bekommt er in den Herrenhäuser Gärten auch geboten. "Sicherheit und Artenschutz haben Vorrang vor Gartenkunst," stellt die stellvertretende Gartenchefin Anke Seegert fest. Damit beginnen die Probleme: den vom Aussterben bedrohten Käfer zu retten und gleichzeitig für die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter zu sorgen. Viele der rund 200 Linden sind morsch, die Äste sind lose, ganze Stämme drohen umzustürzen. Die Dokumentation in der Reihe "NaturNah" zeigt den Kampf um den kleinen Käfer in der einzigartigen Kulisse der königlichen Gärten.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 31.05.16 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Afrika - Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.


Am 31.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Banff und die Rocky Mountains
Der Banff National Park liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas. Er ist geprägt von funkelnden Gletschern, donnernden Wasserfällen, tiefen Schluchten und Seen so blau, dass man es kaum glauben kann. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel. Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten. Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucher längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage - erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der Canadian Pacific Railway, die in den 1880er Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äußersten Westen verbanden. Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff National Park von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden.


Am 01.06.16 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Leben in der Wiese
Die Wiese, eine artenreiche Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Insekten und andere Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen, Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind hierzulande ein Lebensraum auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen überwachsen. Dort wo Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes Schicksal: Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese, die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen aber nahezu wertlos ist.


Am 01.06.16 10:55 - 11:20 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.


Am 01.06.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Zauberwelt Venezuela
Die sumpfigen Ebenen, Llanos, sind nicht menschenleer. Rinderhirten, Llaneros, und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften. Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt, ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge, die Tepuis, emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit. Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf, wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge, oder der Quebrada de Jaspe, einer Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.


Am 01.06.16 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Afrika - Der Marulabaum und der Leopard
Der Marulabaum ist wohl der emblematischste Baum des afrikanischen Kontinents. Der hölzerne Riese wächst in den riesigen Steppen des nördlichen Südafrikas sowie an der Südspitze von Botsuana. Seine unverkennbare Silhouette beherrscht eine fast noch unberührte südafrikanische Region. Die Leoparden leben in der abgelegenen Pafuri-Region im Norden des Krüger-Nationalparks sowie im sogenannten Tuli Block zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe. Das Filmteam hat zwei ausgewählte Leoparden insgesamt 24 Wochen lang fast täglich begleitet. Die Drehtage waren über den ganzen Jahresverlauf verteilt, um die einzigartigsten Momente im Leben des gefleckten Protagonisten festzuhalten. Die Marulabäume gehören zu den wichtigsten Zufluchtsorten der Raubkatzen. Sie haben nur einen Feind, den Elefanten. Die Dickhäuter können die gigantischen Bäume sogar entwurzeln. Während der trockenen Wintermonate reißen sie die schmackhafte Rinde ab und laben sich an dem zarten Holz. Anderen Säugern, Vögeln und Insekten dient der Baobab als Lebensraum oder Futterquelle. Fledermäuse, Bienen und Schwalben nisten in den Hohlräumen seines Stamms, während Antilopen und Paviane von seinen Blüten und Früchten fressen.


Am 01.06.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Riding Mountain
Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Bei seiner Gründung wurde er als "Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland" bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedene Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.


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