powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.07.16 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen" und warum sind sie heilig? Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung.


Am 21.07.16 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger. Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt. Neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur. Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten.


Am 21.07.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Wilde Pyrenäen
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisen Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Fast überall in Europa sind die Bartgeier verschwunden. In den Pyrenäen scheint der Lebensraum für die seltenen Tiere noch intakt. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten ihnen Rückzugsräume für die Jungenaufzucht. Ob von abgestürzten Gämsen oder Schafen, Knochen finden die Bartgeier hier noch reichlich und engagierte Vogelschützer sichern die Zukunft der seltenen Greifvögel.


Am 21.07.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Expedition Neuguinea (2/3) - Flughunde und Urwaldkrokodile
Ulla Lohmann erhält die Nachricht, dass der Vulkan Tavurvur auf der Insel Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, einen heftigen Ausbruch hat. Schon oft war die begeisterte Fotografin dort, um den aktiven Vulkan und die katastrophalen Folgen seiner Eruptionen zu dokumentieren. Ulla besucht deutsche Missionsschwestern, die ihr von verheerenden Ausbrüchen und den Folgen für die Menschen auf der Insel berichten. Die Expeditionsteilnehmer werden mit dem Helikopter in das Innere des Kraters vom Mount Bosavi gebracht, zu Fuß ist der Weg an den steilen Kraterhängen für das Team nicht zu bewältigen. Alle hoffen, hier weitere, bislang unentdeckte Tierarten zu finden. Was sie erleben, übertrifft sämtliche Erwartungen: Baumkängurus kreuzen ihren Weg und kommen neugierig bis ins Camp - ohne zu flüchten! Tatsächlich scheinen die Tiere in diesem Teil des Dschungels so "zahm" zu sein, weil sie bislang kaum Kontakt mit Menschen hatten.


Am 21.07.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Brasilien - im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist größer geworden - doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstraße BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt.


Am 21.07.16 22:00 - 23:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchse - zurück in deutschen Wäldern
Fast 200 Jahre streiften keine Luchse mehr durch die weiten Wälder des Harzes. Dann kam Ole Anders und plante für den Nationalpark Harz die Rückkehr der faszinierenden Tiere. Überall in Deutschland suchte er geeignete Luchse in Gehegen und bereitete sie in einem Auswilderungscamp auf die Wildnis vor. Im Sommer 2000 war es dann soweit: Die ersten Luchse wurden in die Freiheit entlassen. Doch können Luchse, die in Gefangenschaft geboren wurden, überhaupt in freier Wildbahn überleben? Wie erforscht Ole Anders wie sich die der scheuen Jäger verhalten, was sie fressen und wo sie leben? Wie viel Wildnis brauchen Luchse zum Überleben und wie viel Wildnis wollen wir überhaupt in Deutschland zulassen?
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr)


Am 22.07.16 06:25 - 06:50 Uhr auf 
arte: Tierschutz - Das Geschäft mit den Exoten
Der Schmuggel von exotischen Tieren und Wildtierprodukten ist nach Waffen und Drogen weltweit das drittgrößte Schwarzmarktgeschäft. Der Gesamtwert des illegalen Handels mit Schlangen, Elfenbein & Co. wird auf mindestens acht Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Aber warum ist der Schmuggel mit Exoten überhaupt so lukrativ - und wie kann man die Tiere schützen? Auf der Spur nach geschmuggelten Exoten besuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug den Frankfurter Flughafen - ein wichtiges Drehkreuz für Artenschmuggler.


Am 22.07.16 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal
Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 22.07.16 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.


Am 22.07.16 11:45 - 12:35 Uhr auf 
arte: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal
Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay.


Am 22.07.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Im hessischen Ried
Das Ried wird in erster Linie mit dem Naturschutzgebiet Kühkopf oder dem Kernkraftwerk Biblis in Verbindung gebracht. Viele wissen nicht, dass z. B. der Schriftsteller Georg Büchner von dort stammt. Tatsächlich ist es so, dass das Ried auf den ersten Blick wenig zu bieten hat. Schaut man genauer hin, erweist es sich als eine in Hessen einmalige und für die Widersprüche moderner Zeiten beinah exemplarische Region. Hessens größte Naturschutzgebiete stehen im Kontrast zum schleichenden Verlust der Natur- und Kulturlandschaft durch die Ansprüche von Industrie, Gewerbe und der Landwirtschaft.


Am 22.07.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Vietnams
Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?


Am 22.07.16 22:35 - 23:05 Uhr auf 
3sat: Der Wolf vor der Haustür - Ein Raubtier kehrt zurück
Der Wolf ist ein Raubtier, und seine Rückkehr macht den Menschen Angst. Jäger und Landwirte sind alarmiert: Wöchentlich kann man von getöteten Schafen und Rehen lesen. Von der Lausitz bis zum Allgäu macht der Wolf Schlagzeilen. Schäfer Tino B. hat gut 20 Schafe verloren, dabei hat er drei Esel auf der Weide, die die Herde schützen sollen. Die üblichen Elektrozäune sind längst kein Hindernis mehr. Der Schäfermeister bastelt an einem neuen Zaunsystem und lässt seine Tiere erstmal im Stall. Früher wollte jeder Schäfer mit seiner Herde der Erste auf der Weide sein, heute wartet man auf die anderen. Landwirte und Züchter fühlen sich in ihrer Existenz bedroht, zumal nur ein Teil ihrer Schäden ersetzt wird. Und nicht nur Nutztierhalter sind betroffen. In Dörfern, in denen ein Wolf gesichtet wurde, haben Familien Angst spazieren zu gehen, lassen Eltern ihre Kinder nicht mehr allein aus dem Haus. Der Wolf darf nicht gejagt werden - er ist streng geschützt. Vor 150 Jahren wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet, erst seit dem Fall der Mauer ist er wieder da. Er kam aus Polen und siedelte zunächst in der Lausitz, auf Truppenübungsplätzen und in ehemaligen Braunkohle-Tagebau-Gebieten. Heute ist der Wolf schon in fünf Bundesländern wieder heimisch, und die Wölfe vermehren sich: Zur Zeit sind es geschätzt 350 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Die Wolfs-Gegner würden die Raubtiere am liebsten erschießen. Die Wolfs-Freunde dagegen plädieren für eine tierische Willkommenskultur, freuen sich über jedes neue Wolfsrudel und fordern mehr Lebensraum für den Rückkehrer. Matthias und Birgit Vogelsang leben und arbeiten mit Wölfen. Die "ZDF.reportage" begleitet geplagte Landwirte und Schäfer, die den Abschuss der Wölfe fordern. Sind ihr Ärger und ihre Probleme nur Gejammer, oder ist der Schaden tatsächlich enorm? Und - ist ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Raubtier möglich?


Am 23.07.16 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Was kreucht und fleucht und summt und brummt?
Insekten krabbeln, fliegen, stechen und können oft überaus nervig sein. Über eine Million Insektenarten sind weltweit bekannt. Zumindest einige davon will Willi kennenlernen. Zu Beginn seiner Reportage besucht er das Schmetterlingshaus im Botanischen Garten in München. Die Forscherin Manuela Binder erklärt Willi die Verwandlungskunst der hübschen Tiere vom Ei zur Larve und danach zur Puppe. Willi staunt, dass daraus einmal ein wunderschöner Schmetterling wird. Willis nächste Station ist die Zoologische Staatssammlung in München. Hier werden alle der rund 100.000 verschiedenen Schmetterlingsarten der Welt in Schaukästen archiviert.


Am 23.07.16 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Blühende Blumenwiesen - Sind sie noch zu retten?
Artenreiche Wiesen mit zum Teil 30 oder mehr verschiedenen Blumenarten müssen heute weichen für den Anbau von Bioenergiepflanzen wie Mais oder Raps, für Einkaufszentren oder Wohnsiedlungen. So wird der Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zerstört und die Umwelt wird gefährdet, weil der umgebrochene Boden bei Hochwasser kein guter Wasserspeicher mehr ist und obendrein oft über Jahrzehnte gespeicherte Treibhausgase freisetzt. Was ein Landwirt tun kann, um blühende Blumenwiesen zu erhalten, wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner beim Biobauern Josef Schmidt aus Bayern herausfinden.


Am 23.07.16 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (1/3) - Planet der Primaten
Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Metern Höhe überleben? Gehören sie nicht in den tropischen Regenwald? Hocken nicht alle auf den Bäumen? In der ersten Folge entführt "Terra X" den Zuschauer in eine Affenwelt, die sich jenseits aller gängigen Vorstellungen bewegt. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extremste Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas Äthiopiens dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen. Wir entdecken evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Dschungelwäldern und Küstenregionen, in Savannen und Gebirgen, in Höhlen-und Schneewelten.


Am 23.07.16 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (2/3) - Familienangelegenheiten
Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen. Die monatelangen Beobachtungen mit der Kamera machen deutlich, dass sie Emotionen zeigen, ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten besitzen. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben ist, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen.


Am 23.07.16 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Kolibris, die Meisterflieger
Mitten im ecuadorianischen Nebelwald in Südamerika schwirren Anna plötzlich „fliegende Edelsteine" um den Kopf: Es sind Kolibris, die kleinsten Vögel der Welt. Heike, die sich dort für den Schutz eines Regenwaldgebietes engagiert, zeigt ihr den Trick, wie sie die stets hungrigen Vögel im Nu anlocken kann: mit Zuckerwasser. Wie Mini-Hubschrauber stehen die Kolibris in der Luft und nehmen quasi im Vorbeifliegen einen Schluck von dem süßen Stoff. Wie das funktioniert, erfährt Anna, als Heike ihr Flügel an die Arme bindet und ihr zeigt, dass Kolibris ihre Flügel in Form einer liegenden Acht bewegen.


Am 23.07.16 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denndie ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein,um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!


Am 23.07.16 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Feldhamster - Wo seid ihr?
Nur wenige wissen, dass er in Bayern lebt oder haben ihn je gesehen: den Feldhamster. Kein Wunder, denn er ist vom Aussterben bedroht. Vor wenigen Jahrzehnten war das noch ganz anders. Er gehörte zu den häufigsten Kleinsäugern und wurde sogar bis in die 70er-Jahre hinein als Plage betrachtet. Als Ernteschädling hat man ihn vergast, vergiftet oder mit Wasser aus dem Bau getrieben. In vielen Gemeinden mit traditionellen Hamstervorkommen ist er heute völlig verschwunden. Laut Pressemeldungen soll der Feldhamster jedoch in Unterfranken den Wirtschaftsaufschwung verhindern - dieses Mal, weil er so selten ist und Hamsterfelder heute Vorrang vor Bauvorhaben gewährt werden soll.


Am 23.07.16 11:30 - 12:25 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.


Am 23.07.16 13:35 - 14:30 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Die australische Insel Tasmanien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Ein Paradies auf Erden, das für den Tasmanischen Teufel zur Hölle wurde. Seit Jahren wird das Beuteltier von einer heimtückischen Krankheit dahingerafft. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es die legendären Tasmanischen Teufel bald nicht mehr geben. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch die Öffentlichkeit beginnt zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem der Insel sind.


Am 23.07.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien
In dieser Folge lernt Frank Cuesta in Brasilien wie man Piranhas fängt. Sein Begleiter Seará hat sein ganzes Leben zwischen Pflanzen und Tieren verbracht. Er ist im Amazonas-Regenwald aufgewachsen und rät Frank bei der Jagd zur Vorsicht. Doch der schlägt alle Warnungen in den Wind und wird prompt gebissen. Anschließend lernt der Abenteurer den Stamm der Dessana kennen. Die Ureinwohner sind für ihre Gastfreundlichkeit bekannt und zeigen ihrem Besucher, wie man mit Pfeil und Bogen schießt.


Am 23.07.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Die fantastische Reise der Vögel - Südamerika
Der heutige Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die unendlich abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Es ist eine Reise auf den Schwingen des Kondors entlang der Anden, eine Entdeckungsreise vorbei an der legendären Ruinenstadt Machu Picchu hin zu den Paarungsplätzen der Mähnenrobben. Hellrote Aras führen auf ihrer Suche nach natürlichen Arzneien ins Herz des Amazonasbeckens, in dem sie auf Tapire, Klammeraffen und Jaguare treffen und auf den Alptraum jedes Bewohners der Baumkronen: Harpyien, die physisch stärksten Greifvögel der Welt.
(Wdh. morgen 14.30-15.15 Uhr)


Am 23.07.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel so kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie der Kiebitz oder die Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen. Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch zahllose Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Autorin Friederike Lorenz forscht auf dem Acker und in den Städten nach den Gründen des Artenschwundes.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)


Am 23.07.16 21:02 - 21:32 Uhr auf 
tagesschau24: Sie dürfen nicht sterben! - Bienen in Not
Nach Schwein und Rind ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Ohne ihren Flug von Blüte zu Blüte würde es zwei Drittel unserer Nahrungsmittel nicht geben, würden unsere Lebensmittelpreise explodieren. Wer sonst soll Obstbäume und Gemüsepflanzen bestäuben? Der Mensch, wie bereits in einigen Regionen Chinas? Französische Ökonomen haben errechnet, dass die kleinen Arbeiter im Jahr weltweit eine Wertschöpfung von etwa 200 bis 300 Milliarden Dollar erwirtschaften. Und doch schützen wir die Biene nicht, sondern bedrohen sie: durch Monokultur, durch gefährliche Schädlinge, Pestizide und durch zu wenige Imker.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.35 Uhr)


Am 23.07.16 21:32 - 22:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Tierdiebe Wie skrupellose Wilderer deutsche Wälder plündern
In Deutschland hat sich ein engmaschiges Netz von Wilderern und Hehlern gebildet, das jährlich zehntausende Tiere illegal fängt und verkauft. Vom Luchs bis zur Lerche - so gut wie jedes Tier findet einen Abnehmer. Ein lukratives Geschäft. Getrieben von ihrer Gier, bringen die Tierdiebe so immer mehr Arten an den Rand der Ausrottung. Aber: Die Behörden ermitteln so gut wie nie. In einer monatelangen Recherche haben sich Reporter des ARD-Magazins "Fakt" und des Recherchebüros CORRECTIV in die kriminellen Netze der Tierdiebe eingeschlichen und die illegalen Machenschaften der Wilderer und Hehler ausgeleuchtet.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.05 Uhr)


Am 24.07.16 03:45 - 04:40 Uhr auf 
arte: Der Yellowstone-Nationalpark im Winter
Im Winter ist der Besuch des Yellowstone-Nationalparks eine echte Herausforderung. Der Yellowstone-Nationalpark gilt neben dem Yosemite als ältester Nationalpark der Welt und ist der meistbesuchte der USA. Im Winter ist der Zutritt wegen der extremen Klimabedingungen beschränkt. Allerdings kann ein Besuch im Winter um einiges spektakulärer ausfallen als ein Sommerspaziergang. Denn im Winter liegen die beeindruckenden landschaftlichen Formationen unter einer dicken Schneedecke, und der Frost ist eine Herausforderung sowohl für die tierischen Parkbewohner als auch die Besucher.


Am 24.07.16 08:15 - 09:10 Uhr auf 
ServusTV: Amazonas - Von Belém nach Tabatinga
Der Amazonas gilt als längster Fluss der Welt und steckt voller Geheimnisse. Während einer Fahrt auf der Cisne Branco kann man die Dschungellandschaft genießen und Faszinierendes entdecken: Fliegende Händler in kleinen Schiffen, die alles erdenklich Mögliche an Vorbeifahrende verkaufen, und Fischerhütten mitten im Wasser. Auf der Insel Marajo wimmelt es von Büffeln. Ein Besuch in Manaus zeigt, warum diese Stadt das "Paris der Tropen" genannt wird.


Am 24.07.16 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.


Am 24.07.16 09:40 - 10:25 Uhr auf 
ZDFneo: Georg Forster - Auf den Spuren eines großen Naturforschers und Entdeckers
Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.


Am 24.07.16 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Montana
Schroffe Felsgipfel, tiefe Schluchten, ausgedehnte Wälder und endlose Weiten: Montana ist einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA und ein Gebiet der geographischen Gegensätze - genau der richtige "Abenteuerspielplatz" für Survival-Experte Bear Grylls. Im Westen Montanas ragt das beeindruckende Gebirgsmassiv der Rocky Mountains in den Himmel, während der Osten von flachen Tiefebenen, den so genannten Great Plains, dominiert wird. Bei seiner Marschroute durch unübersichtliche Waldgebiete und über tosende Wasserfälle muss der Ex-Soldat sein gesamtes Know-how einsetzen, um zurück in die Zivilisation zu finden.


Am 24.07.16 12:25 - 13:25 Uhr auf 
ServusTV: Die Macht des neuen Klimas
Badeverbot an der Donau, Sperrung der Uferpromenade in Graz.... aufgrund der heftigen Regenfälle vergangene Woche drohte wieder zumindest ein kleineres Hochwasser an Inn und Donau, Enns, Steyr oder Mur. Doch die Pegel erreichten knapp nicht die Hochwasserwarngrenze. Das verheerende Hochwasser an Inn und Donau 2013 wird jedoch noch lange in Erinnerung bleiben, ebenso die Hitzerekorde im vergangenen Sommer oder die immer öfter auftretenden Winterstürme. Solche Ereignisse werden immer häufiger. Ist das das neue Klima? Der Alpenraum ist besonders von der weltweiten Klimaveränderung betroffen. Hier stiegen die Temperaturen in den letzten 150 Jahren um zwei Grad. Die Reportage erkundet, wie sich das neue Klima im Alpenraum auf den Alpenraum auswirkt.


Am 24.07.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Borneos Zwergelefanten
Die dichten Regenwälder Borneos sind die Heimat von Zwergelefanten. DNA-Analysen lieferten jetzt ein sensationelles Ergebnis: Die Zwergelefanten sind nicht, wie lange vermutet, verwilderte Arbeitselefanten, sondern eine eigene Unterart. Die kleinen Dickhäuter sind äußerst scheu und wurden noch nie so nah gefilmt. Der Kameramann Michael Wong hat großes Glück. Gemeinsam mit dem Ranger Engelbert Dausip und dem Zoologen Prutho Fernando wurde er von einer Familiengruppe geduldet und konnte so einmalige Aufnahmen der "Zwerge" machen.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 24.07.16 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Expedition Himalaja (2/3) - Im Dschungel der Raubkatzen
Eine internationale Expedition aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team hat in der ersten Folge mithilfe von versteckten Kameras erste Filmaufnahmen von Tigern im Gebiet machen können. Nun weitet es die Suche aus. Modernste Kameras kommen zum Einsatz, darunter neueste Nachtsichtgeräte, Infrarot- und Wärmebildkameras. Mithilfe dieser Technik wird die Nacht zum Tag und das Team kann auch in kompletter Finsternis im Dschungel der Raubkatzen auf die Suche gehen. Tierfilmer Henry Mix und die englische Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform ihr Glück. Aus 30 Meter Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Werden sie dort endlich selber Tiger vor die Kamera bekommen? Fährtenleser Steve Backshell will ein Flusstal erkunden. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mithilfe von Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist. Wie die Teile eines Puzzles tragen die Mitglieder der Expedition Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten.


Am 24.07.16 13:25 - 14:30 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Brasilien - Die Wasserwelt des Pantanal
Die dritte Folge der fünfteiligen Serie führt in die Wasserwelt des Pantanal. Jaguare, Fischotter und Wasserschweine sind im Labyrinth aus Flüssen, Seen und Inseln im Vorteil bis die jährlichen Regenfälle einsetzen. Dann wandelt sich das Pantanal in eine ausgedehnte Sumpflandschaft, in der Kaimane, Fische und Anacondas in ihrem Element sind. Auch Vögel, wie der Jabiru und der Hyazinth-Ara haben im Pantanal eine sichere Heimat gefunden.


Am 24.07.16 14:45 - 15:15 Uhr auf 
BR: Orang-Utan-Waisen - ihr Traum vom Regenwald
Ein junger Orang-Utan, nicht mal ein Jahr alt, ist von einer Rettungsstation im indonesischen Teil Borneos aufgenommen worden. Nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass seine Mutter getötet wurde, das Tier wurde bei einem Tierhändler beschlagnahmt. Seine Hilflosigkeit und Traumatisierung erforderten, dass es sogar die Nächte in allernächster Nähe seiner menschlichen Ersatzmutter verbringen musste. Bei den täglichen Ausflügen in den Wald, den Kletterübungen, den Kostproben köstlicher Urwaldfrüchte und dem Unterscheiden von Essbarem und Giftigem bilden sich Ansätze einer Vision, die für viele schon Wirklichkeit geworden ist: Orang-Utan-Waisen kehren zurück in ihre Heimat, den Urwald von Borneo.


Am 24.07.16 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Wisente und Wölfe
Wisenten sind die Giganten Osteuropas. Kein anderes Säugetier in Europa ist größer und gewaltiger als sie. Durch die Jagd wurde diese Art beinahe ausgerottet, und nur intensive Züchtungsprogramme haben die Erhaltung dieser charismatischen Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten freilebenden Wisente der Welt durch die weiten Wälder. Wild und auf sich alleine gestellt leben sie hier wie vor Tausenden von Jahren. Der Film begleitet über zwei Jahre das Leben eines kleinen Wisentkalbes.


Am 25.07.16 06:40 - 07:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (1/3)
Die Jungen sind nur ein paar Tage alt, als sie die Kameras der Elefanten das erste Mal vor die Linse bekommen. Ihre Mutter kümmert sich liebevoll um die tapsigen Tigerbabys. In den ersten Monaten sind die verspielten Tiere noch leichte Beute für andere Dschungelbewohner. In dieser Doku fungieren Elefanten als Kamera-Assistenten: Mit dem Filmequipment an ihren Stoßzähnen und Rüsseln ermöglichen sie einen einmaligen Blick in das Leben ihrer tierischen Nachbarn - den Tigern. Von der Kinderstube bis zur ausgewachsenen Raubkatze gibt diese Doku einen ganz besonders intimen Einblick in das Leben der Tiger.


Am 25.07.16 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Der Urwald Europas
In der dieser Etappe der Expedition wird Europa vorgestellt. Sie führt entlang des 50. Breitengrades zu den letzten Juwelen im Mosaik der mittel- und osteuropäischen Kulturlandschaften. Durch regelmäßig wiederkehrende Naturereignisse wie Überschwemmungen gedeihen Auwälder, in denen Auerochsen, Fischotter und Schwarzstörche leben; in den Urwäldern entlang des 50. Breitengrads gehen Wölfe und Luchse auf Beutezug. Große Pflanzenfresser wie Auerochsen, Rothirsche, Wisente und Wildpferde lebten und leben heute wieder in Europa. Kommen diese Tiere in ausreichender Zahl vor, entstehen Freiflächen und offene Landschaften, die Raum bieten für andere Bewohner. So finden Abertausende Vögel hier wieder Rastplätze während ihres Zuges, und Kraniche bleiben als Brutvögel. Die großen Pflanzenfresser waren und sind die natürlichen Landschaftsarchitekten Mittel- und Osteuropas, die Baum- und Strauchtriebe rigoros kleinhalten. Neben ihnen sind es die Biber, die die Landschaften verändern, indem sie Seen aufstauen, in denen Fichten und Birken ertrinken, und im Wald freie Flächen entstehen lassen. Der Samenanflug kann nicht jede Lücke schließen, und so entstand im gemäßigten Klima Europas entlang des 50. Breitengrades neben den Laubmischwäldern eine abwechslungsreiche Landschaft mit großem Artenreichtum.


Am 25.07.16 12:10 - 12:35 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Britannien - New Forest
New Forest ist das Bruchstück eines historischen Waldes, der sich einst über ganz Europa erstreckte. Es ist auch einer der neuesten Nationalparks Großbritanniens. Wildschweine und Ponys laufen in den Eichen- und Buchenwäldern umher. Einige der seltensten Tieren in Britannien sind hier zu finden. Dazu zählen etwa die Waldsänger oder die Sandeidechsen. Die Menschen leben hier in Eintracht mit der Natur und mit einer einzigartigen Lebenseinstellung, die sich seit dem Mittelalter gehalten hat. Die Dokumentation begegnet auch den unterschiedlichen Menschen im Nationalpark New Forest.


Am 25.07.16 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel
Für die Politik gelten Biokraftstoffe als die Wunderwaffe gegen den Klimawandel. Denn sie sollen gegenüber fossilem Diesel Treibhausgase einsparen - eine umstrittene Theorie. Im Namen des Klimaschutzes landen pro Jahr Millionen Tonnen Raps, Soja und Palmöl im Tank. Um den Bedarf zu decken, sind riesige Mengen Rohstoffe nötig. Rund um Biokraftstoffe hat sich daher eine milliardenschwere und mächtige Industrie entwickelt. Für Biodiesel stirbt der Regenwald und mit dem Wald stirbt die biologische Vielfalt. "die story" fragt nach bei EU-Politikern, Grünen und Lobbyisten. Wie steht es wirklich um die Ökobilanz von Biosprit?
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)


Am 25.07.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 25.07.16 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Mythos Amazonas (1/3) - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüberstehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen, in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 25.07.16 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Mythos Amazonas (2/3) - Triumph des Lebens
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Doch warum ist das so? Was ist das Geheimnis dieser Vielfalt? Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten – es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation etwa funktioniert in dem grünen Universum häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Unser Wissen über den größten Regenwald der Erde und seine Bewohner wird immer detaillierter. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.


Am 25.07.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen – allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen erhalten bleiben.


Am 25.07.16 23:30 - 00:15 Uhr auf 
ARD: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)


Am 26.07.16 06:20 - 07:20 Uhr auf 
mdr: Lebensraum Wald
Was wären wir ohne ihn, ohne den Wald - mit seinen Nadel- und Laubbäumen, mit dem Moos, den Beeren und Pilzen, dem Farn und dem Heidekraut? Mit den Ameisen am Boden, dem Specht am Baum, den Tieren, die sich uns ab und zu zeigen? LexiTV streift durch verschiedene Wälder, trifft einen Harzer, der noch weiß, wie das "Blut der Bäume" gezapft wird und begleitet Waldkindergarten-Kinder. Die Sendung entführt zudem in das geheimnisvolle Reich der Waldpflanzen - mit sensationellen Aufnahmen! Geklärt wird auch, dass der Begriff "Nachhaltigkeit" aus der Waldbewirtschaftung kommt, in Sachsen sogar vor 300 Jahren schon verwendet wurde.


Am 26.07.16 06:50 - 07:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (2/3)
Als junge Erwachsene werden die Tiger nun langsam selbstständig. Während sie sich zu den Königen des Dschungels entwickeln, müssen die Urwaldbewohner, die neben den Raubkatzen aufgewachsen sind, lernen, sich zu verteidigen.


Am 26.07.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Papier - Wegwerfprodukt oder Wunderwerkstoff?
Unterlagen im Büro oder die Bettlektüre: Ohne Papier läuft so gut wie nichts - auch wenn das vielseitige Material nach Gebrauch meist in der Tonne landet. Doch brauchen wir in Zeiten von digitaler Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Tatsächlich steigt der Papierverbrauch in Europa kontinuierlich an. Dabei wird Papier nicht nur zum Drucken verwendet, sondern auch als Werkstoff. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erforschen die Geheimnisse des Papiers und lassen sich von einer professionellen Origami-Falterin in die Techniken der Papier-Akrobatik einführen. Von wegen Bastelstunde und Papier-Kranich! Gefaltetes Papier hat fast wundersame Eigenschaften: Es kann das Hundertfache seines Gewichts tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich seine Stabilität um ein Vielfaches erhöhen. Forscher bauen inzwischen sogar ganze Häuser aus Pappe. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 26.07.16 09:10 - 10:15 Uhr auf 
ServusTV: Grüne Zukunft - Holz und Stroh
Anders, als es in Märchen dargestellt wird, stürzen Häuser aus Holz und Stroh nicht bei jedem kleinen Luftzug ein - im Gegenteil! Sie finden zunehmend Anklang bei Öko-Bauingenieuren, die Beton satt haben. Die preisgekrönte Doku-Reihe "Grüne Zukunft - Helden des Alltags" besucht die Bewohner von Öko-Holzhäusern, die ebenso komfortabel wie natürlich leben. In der Schweiz dient Stroh etwa als Teil des Hausfundaments und als Dekoration. Im Südwesten Frankreichs entstehen kleine Gebäude aus Holz, die jeder selbst bauen kann. Die Cité des Arts in Besançon ist ein architektonisches und ökologisches Meisterwerk. In Kanada bringt ein Familienunternehmen seine Gäste in attraktiven Holzhäusern unter.


Am 26.07.16 10:15 - 11:00 Uhr auf 
EinsPlus: Wie steht's um unseren Wald?
Der Wald erwacht in diesen Tagen zu neuem Leben. Naturfreunde zieht es raus ins Grüne, überall wächst und sprießt es, dem Wald geht es wieder gut - so scheint es. Aber stimmt das wirklich? Klimawandel, Schadstoffe und Schädlinge setzen dem Ökosystem zu, ein Prozess, der im Verborgenen abläuft und gravierende Folgen für uns alle haben kann. Müssen wir uns Sorgen um die heimischen Wälder machen? Oder ist alles noch im grünen Bereich? „Alles Wissen“ gibt die Antwort.
(Wdh. morgen 7.15-8.00 Uhr)


Am 26.07.16 12:15 - 13:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Britannien - Cairngorms
Cairngorms ist Großbritanniens größter und unberührtester Nationalpark. Es ist ein Land von arktischen Extremen im Herzen der schottischen Highlands. Die Granitberge und die altertümlichen Kieferwälder bieten vielen seltenen Tierarten Zuflucht. Dazu zählen etwa die Steinadler, die Schnee- und Auerhühner, sowie das Rotwild und die Haubenmeisen. Wir besuchen auch die Menschen, die sich um diesen Nationalpark kümmern und ihn hegen und pflegen.


Am 26.07.16 14:05 - 15:00 Uhr auf 
N24: Feuerwirbel
Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.


Am 26.07.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Lettland - Zauberwelt im Herzen des Baltikums
Endlos lange, unberührte Ostseestrände, dahinter flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch duftende Kiefernwälder und Städte, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und mit ihrem ganz eigenen historischen Erbe ihren Platz in Europa einnehmen: Lettland ist das spannende Herz des Baltikums, und die Provinz Kurland im westlichen Teil ist ein grünes Juwel, mit National- und Naturparks und wilden Pferdeherden. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie aufgeschlossen, jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland auch mit Schwierigkeiten umgeht.


Am 26.07.16 15:15 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Klimaschutz und Gerechtigkeit
Armut, Flüchtlinge und deutliche Zeichen von Klimaveränderungen machen das Jahr 2015 zu einem Wendepunkt. Zum ersten Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte wendet sich der Vatikan in seiner Enzyklika "Laudato Si" zum Thema Umweltschutz und Gerechtigkeit an die Welt, schickt der Papst vor einem Klimagipfel klare Signale. Wissenschaftliche Argumente dafür lieferte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und sein Direktor Hans Joachim Schellnhuber.


Am 26.07.16 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (1/3) - Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.
(Wdh. übermorgen 2.40-3.25 Uhr)


Am 26.07.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (2/3) - Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.
(Wdh. übermorgen 3.25-4.10 Uhr)


Am 26.07.16 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 26.07.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (3/3) - Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso. Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.
(Wdh. übermorgen 4.10-4.50 Uhr)


Am 26.07.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Invasion der Schwarzmundgrundeln - Ein Fisch außer Kontrolle?
Angler sind genervt, Fischer verärgert und Biologen ratlos: Die Schwarzmundgrundel breitet sich explosionsartig in Mecklenburg-Vorpommern aus und hat sich sogar schon in den oberen Flussläufen einiger Gewässer angesiedelt. Seit im Jahre 1999 die erste Schwarzmundgrundel südöstlich von Rügen nachgewiesen wurde, hat sich diese am Boden lebende Fischart massenhaft verbreitet. Die Schwarzmundgrundel zählt weltweit zu den Fischarten, die sich unkontrolliert fernab ihrer eigentlichen Heimat, dem Schwarzen und dem Asowschen Meer, verbreiten. Es wird vermutet, dass die Grundeln im Ballastwasser großer Schiffe vom Schwarzen Meer nach Norddeutschland eingeschleppt wurden. Und sie fühlen sich hier offenbar pudelwohl. Aber wo genau lebt die Schwarzmundgrundel, was frisst sie, wie groß wird sie? Und verdrängt sie womöglich andere einheimische Fischarten? Wie kommt sie mit dem Süßwasser zurecht? Ist sie vielleicht auch als Speisefisch interessant? Diesen Fragen will die Reportage aus der Reihe "NaturNah" nachgehen. Ein Filmteam ist dafür mit Fischern, Anglern und und Biologen ein Jahr lang den Schwarzmundgrundeln auf der Spur. Mit Spezialkameras können unter Wasser ganz nah dran an dieser Fischart spektakuläre Aufnahmen gemacht werden, Auge in Auge mit den schleimigen Glubschaugen. Und es werden neue interessante Erkenntnisse präsentiert. Die Schwarzmundgrundeln sind längst in Norddeutschland heimisch und wollen nicht mehr weg!
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 26.07.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Sambesi - Der donnernde Fluss (2/2)
Die spektakulären Viktoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Doch der Fluss, der sie speist, ist über weite Strecken nahezu unbekannt: der Sambesi. Als viertlängster Fluss Afrikas erstreckt er sich über fast 2.600 Kilometer und durchfließt sechs Staaten. Der zweite Teil der Miniserie begleitet ihn von den Viktoriafällen im Grenzland von Sambia und Simbabwe bis an die Küste von Mosambik, wo er sich mit dem Indischen Ozean vereinigt.


Am 27.07.16 06:55 - 07:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ausspioniert - Das Leben der Tiger (3/3)
Die halbwüchsigen Tiger sind immer noch sehr verspielt als sie von ihren Eltern die ersten Jagd- und Kampftricks erlernen. Die Kameras, die von Elefanten durch den Dschungel getragen werden, fangen jedoch nicht nur die Raubkatzen ein, sondern auch andere Urwaldbewohner, die neben den Tigern groß werden.


Am 27.07.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Ökodetektive - Wie bekämpft man Umweltkriminalität?
Luchse, Bären, Wölfe und Greifvögel sind in Europa streng geschützt. Nachdem sie noch bis vor 50 Jahren legal gejagt werden durften, waren sie in manchen Ländern fast ausgerottet. Jetzt bemühen sich Staat und Naturschützer mit kostspieligen Programmen um ihre Wiederansiedlung und den Aufbau neuer Populationen. Doch vielerorts werden diese Tiere weiter gejagt und getötet, trotz drohender Gefängnisstrafe für die Täter. Die Polizei ist machtlos. Deswegen ermitteln Naturschutzverbände auf oft eigene Faust. Gunnar Mergner und Dörthe Eickelberg ermitteln zusammen mit einem Ökodetektiv und spüren mit ihm illegale Fallen auf.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 27.07.16 09:00 - 09:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ameisen des Todes
"Das ist wie der Herr der Ringe. Nur besser, denn es ist real", schrieb ein englischer Journalist einst über das Leben von Ameisen und Termiten. Ein riesiger Turm, bewacht von Soldaten, jederzeit bereit zum Kampf - die Parallelen sind tatsächlich unübersehbar. "Ameisen des Todes" kommt den kleinen Tierchen im Wald so nah wie selten zuvor und kommt dabei zu unglaublichen Aufnahmen voller Dramatik und Schönheit.


Am 27.07.16 09:10 - 10:15 Uhr auf 
ServusTV: Atlas - Brasilien (2/2)
Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.


Am 27.07.16 09:10 - 10:15 Uhr auf 
ServusTV: Atlas - Brasilien (2/2)
Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.45 Uhr)


Am 27.07.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Expedition Neuguinea (3/3) - Baumkängurus und Thermometerhühner
Im Krater des Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan, entdeckt ein Expeditionsteam seltene, zum Teil unbekannte Tiere. Oft haben die Tiere noch keine Menschenscheu entwickelt und sind fast schon zutraulich. Zum Expeditionsteam gehören Wissenschaftler, Extrem-Kletterer, Naturschützer und die deutsche Fotografin Ulla Lohmann, die seit Jahren in Neuguinea lebt und arbeitet. Sie besucht den aktiven Vulkan Tavurvur auf Neubritannien.


Am 27.07.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Ausgetrocknet - Brasilien in Not
Brasilien leidet an einer der schlimmsten Wasserkrisen seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer 2016. Der Regen bleibt aus, Quellen versiegen, der Grundwasserspiegel sinkt, Flüsse trocknen aus. Brasilien, eines der wasserreichsten Länder der Erde nimmt seinen Bürgern die Lebensgrundlage. Hauptursache ist der Raubbau an der Natur: Brandrodungen, Umwidmung riesiger Waldgebiete in Acker- und Weideflächen mit intensiver Bewässerung, eine auf Wachstum und Großprojekte setzende Wirtschaftspolitik.


Am 28.07.16 00:10 - 01:45 Uhr auf 
3sat: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Marco Bechis' bildgewaltiges Drama erzählt in halbdokumentarischer Nüchternheit eine ebenso eindringliche wie alltägliche Geschichte im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gedreht mit Guarani-Kaiowá als Laiendarstellern. Die Gegensätze sind unverkennbar: hier die umtriebigen Farmer mit ihren mühsam geschaffenen Paradiesgärten, dort die zur Tatenlosigkeit verdammten einstigen Jäger und Sammler. Für sie, für die es mit der Vernichtung des Regenwaldes kein Zurück mehr gibt, bietet das moderne Brasilien wenig Hoffnung - nur Gelegenheitsjobs als Arbeitssklaven und die Verführungen des Konsums, Alkohol und Markenturnschuhe.


Am 28.07.16 07:10 - 07:35 Uhr auf 
arte: Austrocknende Böden - Was können wir gegen Versteppung tun?
Die weiteren Aussichten: trocken, sonnig, warm: Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem - aber nicht nur - für die Landwirtschaft. Weltweit ebenso wie direkt vor unserer Haustür sorgt der Klimawandel zunehmend für längere Dürreperioden. Wenn die Regionen mit vorwiegend sandigen Böden versteppen, dann wird es kritisch. Sie können nur wenig Wasser speichern und fallen daher leicht der Winderosion zum Opfer. Was können wir gegen diese drohende Versteppung tun? In Niedersachsens Wäldern werden beispielsweise Nadel- durch Laubbäume ersetzt und Kläranlagen angezapft, um ihr Abwasser zu "verregnen". Ziel: mehr Grundwasser für die Bewässerung von benachbarten Ackerflächen zu "erzeugen", denn das wird in manchen Gegenden Deutschlands längst knapp. Weit dramatischer ist die Situation in Kalifornien: Der sogenannte Sunshine State erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Mancherorts ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Nun entwickeln und nutzen Wissenschaft und Wirtschaft modernste Technik, um in riesigen Dimensionen neue Wasserquellen zu erschließen und das kostbare Gut effizienter zu nutzen. Austrocknende Böden sind aber nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft eine Gefahr, das zeigt ein spektakulärer Fall aus Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2011 kam es durch staubtrockenen Boden und Wind zu einem Sandsturm auf der Autobahn. Die Folge: eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wie können solche und andere dramatische Folgen von Bodenerosion verhindert werden? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für erosionsgefährdete Böden: den Agroforst - also Bäume auf Äcker zu pflanzen.


Am 28.07.16 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Blühende Blumenwiesen - Sind sie noch zu retten?
Artenreiche Wiesen mit zum Teil 30 oder mehr verschiedenen Blumenarten müssen heute weichen für den Anbau von Bioenergiepflanzen wie Mais oder Raps, für Einkaufszentren oder Wohnsiedlungen. So wird der Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zerstört und die Umwelt wird gefährdet, weil der umgebrochene Boden bei Hochwasser kein guter Wasserspeicher mehr ist und obendrein oft über Jahrzehnte gespeicherte Treibhausgase freisetzt. Was ein Landwirt tun kann, um blühende Blumenwiesen zu erhalten, wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner beim Biobauern Josef Schmidt aus Bayern herausfinden.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 28.07.16 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Der Bienenstaat
Der Film gibt Einblick in die Formen des Zusammenlebens am Beispiel eines Bienenstaates. Außerdem zeigt er die Organisation des Bienenstaates, den Aktivitätsrhythmus der Bienen im Jahresablauf, die Frühjahrstracht und Larvenaufzucht, neue Königinnen, Schwarmbildung und Drohnenschlacht, das Vorrätesammeln für den Winter und die Traubenbildung im Bienenstock als Überorganismus zum Überleben. Die Sprache der Bienen wird interpretiert hinsichtlich ihrer Aussagen über Art und Menge der Nahrung, Richtung und Entfernung der Nahrungsquelle. Veranschaulicht wird auch die Tanzsprache mit den verschiedenen Tanzfiguren.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)


Am 28.07.16 15:00 - 15:45 Uhr auf 
EinsFestival: Indiens Reich der großen Tiere
Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens: Königstiger, asiatische Elefanten, wilde Wasserbüffel und Barasingha-Hirsche. Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben hier seine Schattenseiten. Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Das Leben inmitten der atemberaubenden Schönheit Kazirangas bleibt untrennbar verbunden mit den Risiken und Gefahren der Wildnis.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 28.07.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Aber hat ein Kornfeld überhaupt etwas gemein mit echter Natur? Mit dem Film "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" entführt Jan Haft den Zuschauer in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustüre. Der Film stellt die Vielfalt der Feldbewohner vor und zeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Die Dokumentation stellt in spannenden und amüsanten Geschichten unterschiedliche Strategien einiger Pionierarten vor. Sie zeigt eine Auswahl der aufregendsten Dramen, die sich auf dieser vom Menschen geschaffenen Bühne des Lebens abspielen und begleitet eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld.


Am 29.07.16 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort besucht die Dokumentation auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar.
(Wdh. morgen 5.25-6.10 Uhr)


Am 29.07.16 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Umweltbildung am Horn von Afrika
Der renommierte Bildungsjournalist Paul Schwarz hat in diesem Film das vielbeachtete Projekt der Zooschule Landau in der Pfalz in Djibouti/Ostafrika begleitet. Die bundesweit einmalige Einrichtung hat sich bei ihrer Gründung vor gut 20 Jahren das Ziel gesteckt, biologisches Wissen über Tiere zu vermitteln. Mitte der 1990er-Jahre entwickelte sich die Zooschule durch spezielle Unterrichtsangebote weiter zu einer Tier-, Arten- und Naturschutzschule. Heute werden hier grüne Umwelterziehung und entwicklungspolitische Bildung zusammengeführt und auch internationale Projekte durchgeführt, nach dem Motto "Global denken - lokal handeln".


Am 29.07.16 14:20 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Das Rätsel der Zwergelefanten
Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Wohl an keinem anderen Ort Afrikas lassen sich die scheuen Bongo-Antilopen so gut beobachten wie hier. Zu Hunderten besuchen Graupapageien die Urwaldlichtung, um von salzhaltigen Sumpfpflanzen zu fressen. Sitatungas und Rotbüffel sind ebenfalls regelmäßige Gäste. Seit 13 Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Was ist der Grund für ihren zwergenhaften Wuchs? Das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor einiger Zeit trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen.


Am 29.07.16 15:05 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Madagaskar ist zwar ein Teil Afrikas, aber Lebensraum einer völlig andersartigen Flora und Fauna. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben sich Tiere und Pflanzen, isoliert vom Rest der Welt, ungestört weiterentwickeln können. So hausen in den uralten Dornenwäldern im Südwesten Madagaskars Lemuren, Halbaffen, die nur dort vorkommen. Auch dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende Schlangen bewohnen die Trockenwälder der Insel. Längst ist der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Wo man vor 20 Jahren nur mit Kompass unterwegs sein konnte, durchschneiden heute gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen.


Am 29.07.16 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näher zu kommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Mit viel Geduld und diversen Rückschlägen hat sich Angelique Todd diese Akzeptanz mühsam erarbeitet. Zu finden sind die Gorillafamilien nur mithilfe einheimischer Fährtenleser. Jeder Handabdruck im Dschungel, jeder abgeknickte Zweig und jede angebissene Frucht kann ein Hinweis auf die scheuen Tiere sein. Obwohl die Menschenaffen in ihrem Familienleben oft ruhig und sanft wirken, sind es doch wilde Tiere, die über gewaltige Kräfte verfügen und zu beeindruckenden Drohgebärden greifen, wenn sie sich gestört fühlen. Unterstützt vom WWF (World Wide Fund For Nature) arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.


Am 29.07.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Schwimmende Elefanten
Seit Jahrhunderten arbeiten die tierischen "Traktoren" in den Wäldern Indiens genauso wie auf den großen Inseln der indonesischen Andamanen und Nikobaren. Auf diesen Inselgruppen soll es auch Elefanten geben, die Menschen schwimmend von Insel zu Insel transportieren - als Wassertaxis. Dass die Beziehung zwischen Mensch und Elefant sogar überlebenswichtig werden kann, beweist ein eindrucksvolles Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit. Als 2004 eine gigantische Tsunamiwelle u. a. über die Andamanen und Nikobaren rollte, wurde tagelang gerätselt, ob auf den entlegenen Inselgruppen überhaupt jemand überlebt hatte. Dank der Elefanten haben alle die Katastrophe überstanden. Die Tiere spürten die große Tsunamiwelle schon etwa 30 Minuten vor ihrer Ankunft und rannten trompetend und schreiend in die höheren Regionen der Inseln. Die Einwohner folgten ihnen und überlebten. Heute jedoch ist die Zukunft der grauen Giganten ungewiss. Die Arbeit ist getan - die Wälder, die sie roden sollten, sind heute geschützt.


Am 29.07.16 21:17 - 22:00 Uhr auf 
tagesschau24: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.
(Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)


Am 30.07.16 07:05 - 07:30 Uhr auf 
arte: Ökodetektive - Wie bekämpft man Umweltkriminalität?
Luchse, Bären, Wölfe und Greifvögel sind in Europa streng geschützt. Nachdem sie noch bis vor 50 Jahren legal gejagt werden durften, waren sie in manchen Ländern fast ausgerottet. Jetzt bemühen sich Staat und Naturschützer mit kostspieligen Programmen um ihre Wiederansiedlung und den Aufbau neuer Populationen. Doch vielerorts werden diese Tiere weiter gejagt und getötet, trotz drohender Gefängnisstrafe für die Täter. Die Polizei ist machtlos. Deswegen ermitteln Naturschutzverbände auf oft eigene Faust. Gunnar Mergner und Dörthe Eickelberg ermitteln zusammen mit einem Ökodetektiv und spüren mit ihm illegale Fallen auf.


Am 30.07.16 07:30 - 08:00 Uhr auf 
arte: Blühende Blumenwiesen - Sind sie noch zu retten?
Artenreiche Wiesen mit zum Teil 30 oder mehr verschiedenen Blumenarten müssen heute weichen für den Anbau von Bioenergiepflanzen wie Mais oder Raps, für Einkaufszentren oder Wohnsiedlungen. So wird der Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zerstört und die Umwelt wird gefährdet, weil der umgebrochene Boden bei Hochwasser kein guter Wasserspeicher mehr ist und obendrein oft über Jahrzehnte gespeicherte Treibhausgase freisetzt. Was ein Landwirt tun kann, um blühende Blumenwiesen zu erhalten, wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner beim Biobauern Josef Schmidt aus Bayern herausfinden.


Am 30.07.16 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Matsch
Die letzte Woche der Holzfäller-Saison ist für die Männer des Familien-Clans Pelletier zugleich auch die härteste. Wenn die Schneeschmelze naht, geben die sieben Brüder und ihre Angestellten in Wäldern von Maine noch einmal alles. Schon bald werden die Temperaturen so weit ansteigen, dass der Boden auch nachts nicht mehr gefriert, und die schweren Maschinen der Holzfäller versinken sprichwörtlich im Morast. Auch die Forst- und Waldwege verwandeln sich zu dieser Zeit Jahr für Jahr in riesige Schlammlöcher - an Holzernte ist daher während der Frühlings- und Sommermonate absolut nicht zu denken. Normalerweise wird die "Golden Road" etwa Mitte März für die LKWs unpassierbar, in diesem Jahr beginnt die große "Schlammschlacht" allerdings schon wesentlich früher.


Am 30.07.16 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Orang-Utan-Waisen - ihr Traum vom Regenwald
Ein junger Orang-Utan, nicht mal ein Jahr alt, ist von einer Rettungsstation im indonesischen Teil Borneos aufgenommen worden. Nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass seine Mutter getötet wurde, das Tier wurde bei einem Tierhändler beschlagnahmt. Seine Hilflosigkeit und Traumatisierung erforderten, dass es sogar die Nächte in allernächster Nähe seiner menschlichen Ersatzmutter verbringen musste. Bei den täglichen Ausflügen in den Wald, den Kletterübungen, den Kostproben köstlicher Urwaldfrüchte und dem Unterscheiden von Essbarem und Giftigem bilden sich Ansätze einer Vision, die für viele schon Wirklichkeit geworden ist: Orang-Utan-Waisen kehren zurück in ihre Heimat, den Urwald von Borneo.


Am 30.07.16 09:40 - 10:25 Uhr auf 
ZDFneo: Georg Forster - Auf den Spuren eines großen Naturforschers und Entdeckers
Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.


Am 30.07.16 12:00 - 12:40 Uhr auf 
arte: Brasilien, im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist größer geworden - doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstraße BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt. Mit dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen ist die Straße für die kleinen Äffchen unüberwindbar geworden. Der Biologe und Spezialist dieser Affenart, Carlos Ruiz Miranda, konstatiert, dass die Autobahn das größte Hindernis beim Wachstum der Affenpopulation darstellt - und dass die geplante Erweiterung die Zukunft der Spezies gefährdet.


Am 30.07.16 12:45 - 13:40 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2)
Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid verquasselt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?


Am 30.07.16 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Fußballfieber im Regenwald
Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Fischerei und vom Abenteuertourismus. Die Metropole ist ein Tor zur Wildnis, das spürt man in jedem Winkel und an jeder Ecke. "Wild Frank" Zwergameisenbären besucht hier ein Zentrum für bedrohte Tierarten, wo unter anderem Wollaffen und Tapire leben. Außerdem hat der Abenteurer eine geniale Idee ausgeheckt: Er will ein Fußball-Turnier organisieren, bei dem zwei Stämme aus dem Regenwald gegeneinander antreten.


Am 30.07.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (1/2)
Der Ho-Chi-Minh-Pfad verbindet Vietnam, Laos und Kambodscha, führt durch waldreiche Gebirge, überquert kraftvolle Flüsse und streift verschlafene und aufstrebende Ortschaften. Die ehemalige militärische Versorgungsroute verzweigt sich zu einem Geflecht aus Wegen, an denen sich manches entdecken lässt. Trung Cao lässt einen Egel in ein Röhrchen fallen. Die kleinen Blutsauger helfen dem Biologieprofessor aus Vinh, eines der seltensten Huftiere der Welt zu erforschen, die Saola. Sie lebt ausschließlich in den Annamiten, einem mehr als tausend Kilometer langen Gebirgszug an der Grenze von Vietnam und Laos. Durch die dichten Wälder dieser Berge versorgten die nordvietnamesischen Soldaten einst die Kämpfer der südvietnamesischen Befreiungsfront mit Waffen, Munition und Verpflegung. Manche Abschnitte des historischen Ho-Chi-Minh-Pfades wurden inzwischen zu einer modernen Fernstraße ausgebaut, andere vom Urwald oder wie auf dem laotischen Nakai-Plateau von einem Stausee verschluckt. Der See nahm etwa 140 Elefanten den Lebensraum. Die Bauern mussten ihr Dorf aufgeben. In dem neuen gibt es Strom, fließendes Wasser und eine Schule für die Kinder. Wasser und tektonische Prozesse haben der Landschaft im vietnamesischen Nationalpark Phong-Nha-Ke-Bang sein Gesicht gegeben: dicht bewaldete Karsttürme und in deren Inneren Grotten, Höhlen und kilometerlange Labyrinthe. Während des Krieges boten die Höhlen Schutz vor den Bomben der US-Armee. Heute schaffen sie als Touristenattraktion Arbeitsplätze. In dem laotischen Dorf Vongsykeo scheint vieles so zu sein, wie es schon immer war bei dem Bergvolk der Katang. Die Frauen stampfen den Reis, die Männer gehen auf die Jagd. Seit Generationen kursieren die Geschichten vom Heiligen Wald und seinen Tabus. Aber auch ihre Welt verändert sich. Vor einem Jahr hat die Gemeinde eine Schule gebaut, und jetzt wird das Dorf ans Stromnetz angeschlossen.


Am 30.07.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Die fantastische Reise der Vögel - Asien
Wie ein Vogel fliegen, als Zuschauer fühlen, was es bedeutet, am Himmel zu Hause zu sein - das TV-Team wusste, dass man dies nicht nur mit spektakulären Bildern erreicht. Der technische Aufwand für "Die fantastische Reise der Vögel" war enorm - aber er hat sich gelohnt, denn es entstanden nie zuvor gesehene Bilder. Doch der Zuschauer erlebt in der Filmreihe noch sehr viel mehr: ungewöhnliche Beziehungen, die Menschen und Vögel hier miteinander eingingen.
(Wdh. morgen 14.30-15.15 Uhr)


Am 30.07.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Mythos Wald (1/2) - Der Kampf ums Licht
Der Wald als Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Wie wächst ein Hirschkalb auf, wie lebt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie regeneriert sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder und wächst artenreicher als je zuvor empor? "Mythos Wald" zeigt den Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die kleinen Kämpfe, die genauso erbittert geführt werden wie etwa zwischen zwei Hirschkäfern. Neueste Kameratechnik und traditionelle Tierfilmerarbeit schaffen ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen Arten. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 31.07.16 06:40 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane.


Am 31.07.16 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt (2/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der zweiten Folge stellt er die Nashörner, Wasserbüffel, Hirsche und Vögel des indischen Kaziranga Nationalparks vor, den vom Aussterben bedrohten Auerhahn im Schwarzwald, Delfine vor der Westküste Australiens, Steinböcke an einer Staumauer in Italien und Albatrosse auf den Falklandinseln.


Am 31.07.16 08:05 - 08:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Überlebenstest für Anfänger - Endlose Wälder (Pacific Northwest)
In Sachen Selbstbewusstsein brauchen der Geschäftsmann Matt und der Restaurant-Koch keine Nachhilfe. Aber können die beiden Schaumschläger auch allein im Wald überleben? Bei den Versuchen Feuer zu machen und eine Schlafstätte für die bitterkalten Nächte zu bauen, trennt sich unweigerlich die Spreu vom Weizen. Ausgesetzt in der Wildnis, abgeschnitten von der Zivilisation und auf sich selbst gestellt: Kann ein Durchschnittsbürger unter diesen Bedingungen in der Wildnis überleben? Dieses vierteilige Doku-Experiment schickt pro Folge zwei Wagemutige auf das Abenteuer ihres Lebens. Unterstützt werden sie von den Survival-Experten Alex Coker und Cliff Hodges, die per Knopf im Ohr mit ihnen kommunizieren.


Am 31.07.16 08:10 - 08:50 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt (3/3)
In der dritten Folge des Dreiteilers "Kielings wilde Welt" stellt er die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe vor, Wisente im Rothaargebirge, Bartgeier in den Alpen sowie Königspinguine und Seeelefanten in Südgeorgien.


Am 31.07.16 10:10 - 11:10 Uhr auf 
N24: Invasion aus dem Tierreich
Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.


Am 31.07.16 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - China Dschungel
Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht. Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In dieser Dokumentar-Serie verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Überlebens-Strategien.


Am 31.07.16 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!


Am 31.07.16 12:15 - 13:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie "Witwenmacher", weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.


Am 31.07.16 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Im Dschungel der Waldelefanten
Afrikanische Elefanten ziehen nicht nur durch die endlosen Savannen Afrikas, ein Drittel von ihnen lebt dort in dichten Urwäldern. Sie bilden sogar eine eigene Unterart. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. Seit 18 Jahren beobachtet sie die Tiere auf den Urwaldlichtungen von Dzanga Baï und versucht, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Kein anderes Projekt beschäftigt sich länger mit der Erforschung der Waldelefanten. Im Laufe der Jahre hat Andrea Turkalo mehr als 3.400 Elefanten identifiziert, ihr Verhalten studiert und ihre Lebensläufe verfolgt. Niemand weiß mehr über die Dickhäuter als sie. Inzwischen versteht die Amerikanerin sogar deren Sprache. Sie hat die Bedeutung von mehr als 30 verschiedenen Lauten entschlüsselt. Die Elefantenforscherin hofft, dass dieses Verständnis vielleicht sogar dazu führt, dass die Waldelefanten in Zukunft besser geschützt werden können. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)


Am 31.07.16 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Expedition Himalaya (3/3) - Die Spur führt zum Tigerberg
In der dritten Folge weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3.000 Meter Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten daraufhin, dass die Raubkatzen sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Am Beginn der Expedition hat der englische Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind in den letzten sechs Wochen Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen oder leben sie ständig dort oben?


Am 31.07.16 15:30 - 16:15 Uhr auf 
EinsPlus: Kanadas wilde Insel - Vancouver Island
Aus der Luft nichts als grün: Küstenregenwald - Douglasien, Zedern, Fichten. Über 450 Kilometer lang ist Vancouver Island, die größte Insel an der Westküste von Kanada. Ein Paradies für Schwarzbären, Pumas, Wölfe und das Vancouver-Murmeltier. Diese Landschaft hat "Sounds"-Fjorde: den "Barklay Sound", den "Clayquot Sound" und den "Pacific Rim". Wassertaxis, Flugboote, Indianerkanus, eine schwimmende Poststation und abenteuerlustige Walforscher - auf Vancouver Island spielt das ganze Leben am und auf dem Wasser.


Am 31.07.16 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in unseren Breiten mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen? Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl war mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.


Am 31.07.16 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Brasilien - ein Land trocknet aus
Brasilien, eines der wasserreichsten Länder der Erde, steckt in einer Wasserkrise. Ganze Landstriche trocknen aus. In Megastädten wie Rio de Janeiro und São Paulo herrscht Alarmstimmung. Im größten Land Südamerikas sind rund 100 Millionen Menschen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig: Fortschreitende Umweltzerstörung, globaler Klimawandel, die Ignoranz von Politikern und massive Misswirtschaft kommen zusammen. Seit vielen Jahren überfliegt Pilot und Klimaschützer Gerard Moss die weiten Landschaften Brasiliens. Besonders über dem Amazonasgebiet sieht er ein zentrales Problem: Es sind die Abholzungen der vergangenen Jahre, der Raubbau an der Natur, der immer noch nicht gestoppt ist. Der Kahlschlag verändert nicht nur das Landschaftsbild, das gesamte Ökosystem funktioniert nicht mehr richtig – mit Auswirkungen auf das ganze Land. Denn die Feuchtigkeit, die aus den Regenwäldern aufsteigt, entscheidet auch über Niederschläge in weit entfernten Regionen. Als eine Art "fliegender Fluss" wird sie weitergetrieben und versorgt unter anderem die Megastädte mit lebensnotwendigem Regen. Gerard Moss konnte mit seinen Messflügen nachweisen, dass solche "fliegenden Flüsse" langsam versiegen: Weniger Bäume bedeuten auch weniger Feuchtigkeit. Brasilien hat sich verändert. Anstelle von ursprünglicher Natur gibt es immer mehr Soja- und Maisanbau, immer mehr Obstplantagen und Rinderzucht. Oft sind es große Betriebe, die vor allem nach Europa und die USA exportieren, die Einheimischen profitieren nur wenig davon. Wissenschaftler warnen seit Jahren, dass Wasser weltweit knapper wird. Was läuft falsch, wenn ein eigentlich wasserreiches Land wie Brasilien Gefahr läuft, auszutrocknen? Gibt es Auswege aus der Wasserkrise? Wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele wirft "planet e." einen ungewöhnlichen Blick auf das Gastgeberland.


Am 31.07.16 19:30 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Der Wolf vor der Haustür - Ein Raubtier kehrt zurück
Der Wolf darf nicht gejagt werden - er ist streng geschützt. Vor 150 Jahren wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet, erst seit dem Fall der Mauer ist er wieder da. Er kam aus Polen und siedelte zunächst in der Lausitz, auf Truppenübungsplätzen und in ehemaligen Braunkohle-Tagebau-Gebieten. Heute ist der Wolf schon in fünf Bundesländern wieder heimisch, und die Wölfe vermehren sich: Zur Zeit sind es geschätzt 350 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Die Wolfs-Gegner würden die Raubtiere am liebsten erschießen. Die Wolfs-Freunde dagegen plädieren für eine tierische Willkommenskultur, freuen sich über jedes neue Wolfsrudel und fordern mehr Lebensraum für den Rückkehrer. Matthias und Birgit Vogelsang leben und arbeiten mit Wölfen. Die "ZDF.reportage" begleitet geplagte Landwirte und Schäfer, die den Abschuss der Wölfe fordern. Sind ihr Ärger und ihre Probleme nur Gejammer, oder ist der Schaden tatsächlich enorm? Und - ist ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Raubtier möglich?


Am 31.07.16 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (2/2)
Der Ho-Chi-Minh-Pfad verbindet Vietnam, Laos und Kambodscha, führt durch waldreiche Gebirge, überquert kraftvolle Flüsse und streift verschlafene und aufstrebende Ortschaften. Die ehemalige militärische Versorgungsroute verzweigt sich zu einem Geflecht aus Wegen, an denen sich manches entdecken lässt. Das Bolaven-Plateau ist berühmt für seinen Kaffee. Vieng baut drei verschiedene Sorten an, alle in Bio-Qualität. Rund 100 Kilometer weiter südlich liegt Kambodscha, das Land der Khmer. Der Osten war während des Vietnamkrieges von dichtem, unberührtem Wald bedeckt, der den Soldaten auf dem Weg nach Südvietnam Deckung gab. Heute reiht sich hier eine Großplantage von Gummibäumen und Kaschubäumen aneinander. Immer mehr Wanderarbeiter aus dem Westen suchen ihr Glück in Kambodschas Osten, zum Nachteil für die indigene Bevölkerung, die um Landrechte und den Erhalt ihrer Traditionen kämpft. Das Elephant-Valley-Project in Mondulkiri bietet ehemaligen Arbeitselefanten einen Altersruhesitz. Die Grenze zu Vietnam ist nah. Gleich dahinter nimmt der Verkehr zu, die Gebäude werden größer, immer mehr Leuchtreklamen zieren die Fassaden. Nur noch 80 Kilometer bis Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort hat ein junger Fahrzeugtechniker den Trend zum Fahrrad entdeckt. In seiner Werkstatt baut er eigene Räder aus Bambus, dem Supergras, das schnell und überall in Vietnam wächst. Ökologisch und erfolgreich will er produzieren. Dafür ist Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnams Millionenmetropole mit dem rasanten Wirtschaftswachstum, genau das richtige Pflaster.


Am 31.07.16 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Erlebnisreise Odenwald
Die filmische Reise beginnt im Frühling an der Bergstraße mitten im Blütenmeer der Kirsch-, Apfel- und Mandelbäume. Die Römer nannten die Bergstraße „strata montana“, ein Hinweis auf die jahrtausendealte Kulturlandschaft am Fuße des Odenwalds mit seinen malerischen Städtchen. Die Reise führt weiter hinunter zu den hessischen Neckarorten und folgt dem Limesverlauf quer durch das Mittelgebirge. Der Film porträtiert bekannte Städte wie Erbach und Michelstadt, besucht die weithin bekannten Odenwälder Naturschätze und zeigt das heutige bäuerliche und dörfliche Leben.
(Wdh. übermorgen 2.35-4.05 Uhr)


Am 31.07.16 20:15 - 22:10 Uhr auf 
TELE5: Forest Warrior
Spielfilm mit Chuck Norris als Waldgeist. Die wilden Wälder von Tanglewood sollen abgeholzt werden. Fünf Jugendliche kämpfen dagegen an, doch ihre Chancen stehen schlecht. Als sie einem Mann namens McKenna begegnen, werden die Karten neu gemischt. Denn McKenna ist ein mächtiger Geist, der sich als Bär, Adler oder Wolf verwandeln kann. Und auch er will den Wald beschützen. Action mit Herz und tollen Landschaftsaufnahmen.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-3.35 Uhr)


Am 01.08.16 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Jedes einzelne Tier zählt, um das Überleben der hochgradig gefährdeten Art zu sichern. Denn der Lebensraum der schätzungsweise 6.000 verbliebenen Tiere wird durch die Ausbreitung der wirtschaftlich enorm erfolgreichen Palmölplantagen weiter eingeschränkt. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho-Naturreservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 besonders verheerend, durch die abgeholzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land vordringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwischen wurde die Region wieder aufgebaut, die Abholzung geht jedoch ungehindert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitarbeiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.


Am 01.08.16 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Vogelnest
Da wird jeder Vogel neidisch! Pete Nelson errichtet mit seiner Truppe an einem See in Arkansas ein überdimensionales Baumhaus, das den Nistplätzen der Silberreiher nachempfunden ist. Das Domizil dient als Beobachtungsposten für passionierte Ornithologen. Die zweistöckige Konstruktion im Südstaatenstil verfügt über eine 360- Grad-Veranda und eine komfortable Aussichtsplattform im Baumwipfel, inklusive Speiseaufzug.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 01.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Schorfheide - Das Jagdgebiet der Mächtigen
Die Schorfheide, in unmittelbarer Nähe der alten und neuen Regierungsmetropole Berlin - eine einzigartige Landschaft, in der über Jahrhunderte hinweg deutsche Herrschaftsgeschichte geschrieben wurde. An keinem anderen Ort zeigt sich das seltsame, oft im Verborgenen gebliebene Wechselspiel von Jagd und Macht so prägnant wie hier. Wer den Spuren der "mächtigen" Jäger folgt, der stößt unvermittelt auf unbekannte Geschichten und Geheimnisse. Eine historische "Jagdstrecke" aller Couleur tut sich dabei auf: Monarchen, Sozialdemokraten, Nazis, Kommunisten... Wilhelm II., für den die Jagd oft wichtiger war als die Politik. Hermann Göring, der sich in seinem bis heute geheimnisumwitterten pompösen Jagdschloss Carinhall in unvorstellbarem Maße selbst inszenierte. Und auch Walter Ulbricht, Erich Honecker und Erich Mielke drückten der Schorfheide ihr "Siegel" auf. Von hier gab es den Befehl zum Mauerbau, wurden Intrigen mit den Kremlherren geschmiedet und Politik und Privatleben in einem Maße verquickt, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Der Film erzählte eine einzigartige Geschichte von Privilegien und Psychosen, Skrupellosigkeit und Größenwahn, Arroganz und Biederkeit. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte voller Mythen, Wahrheiten und Legenden.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 02.08.16 06:20 - 07:20 Uhr auf 
mdr: Finnland - Land der tausend Seen
Hoch oben im Norden gelegen, ist das Land der tausend Seen ein eher unbekanntes Fleckchen Erde. Das will "LexiTV" ändern und nimmt Sie dafür mit - nach Finnland. Angeblich soll es dort kein Verkehrschaos geben und kaum Umweltverschmutzung. Das ist wenig verwunderlich, denn in Finnland leben gerade einmal 5,4 Millionen Einwohner auf einer Fläche ähnlich der von Deutschland. Es bleibt also viel Platz für Tiere und Pflanzen. Die Sendung erzählt von einer Schutzstation für wilde Raubtiere, in der riesige Bären zu Hause sind und berichtet von Auswanderern, die sich in Finnland eine neue Heimat suchen.


Am 02.08.16 07:55 - 08:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Der Amazonas-Regenwald
Im Amazonas-Regenwald zu überleben ist eine Kunst, denn nährstoffreiches Futter ist rar. Trotzdem ist es Kolibris, Riesenottern, Zwergseidenäffchen, Flussschildkröten und diversen Pilzarten gelungen, sich in diesem Ökosystem zu etablieren. Selbst die Bäume sind auf Kleinstlebewesen angewiesen, um existieren zu können: Sie leben in Symbiose mit Mykorrhizen, einer Pilzart, die im Boden beherbergt ist und die Wurzeln der Urwald-Riesen mit Nährstoffen versorgt.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.15 Uhr)


Am 02.08.16 11:50 - 12:35 Uhr auf 
arte: Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (1/2)
Der Ho-Chi-Minh-Pfad verbindet Vietnam, Laos und Kambodscha, führt durch waldreiche Gebirge, überquert kraftvolle Flüsse und streift verschlafene und aufstrebende Ortschaften. Die ehemalige militärische Versorgungsroute verzweigt sich zu einem Geflecht aus Wegen, an denen sich manches entdecken lässt. Trung Cao lässt einen Egel in ein Röhrchen fallen. Die kleinen Blutsauger helfen dem Biologieprofessor aus Vinh, eines der seltensten Huftiere der Welt zu erforschen, die Saola. Sie lebt ausschließlich in den Annamiten, einem mehr als tausend Kilometer langen Gebirgszug an der Grenze von Vietnam und Laos. Durch die dichten Wälder dieser Berge versorgten die nordvietnamesischen Soldaten einst die Kämpfer der südvietnamesischen Befreiungsfront mit Waffen, Munition und Verpflegung. Manche Abschnitte des historischen Ho-Chi-Minh-Pfades wurden inzwischen zu einer modernen Fernstraße ausgebaut, andere vom Urwald oder wie auf dem laotischen Nakai-Plateau von einem Stausee verschluckt. Der See nahm etwa 140 Elefanten den Lebensraum. Die Bauern mussten ihr Dorf aufgeben. In dem neuen gibt es Strom, fließendes Wasser und eine Schule für die Kinder. Wasser und tektonische Prozesse haben der Landschaft im vietnamesischen Nationalpark Phong-Nha-Ke-Bang sein Gesicht gegeben: dicht bewaldete Karsttürme und in deren Inneren Grotten, Höhlen und kilometerlange Labyrinthe. Während des Krieges boten die Höhlen Schutz vor den Bomben der US-Armee. Heute schaffen sie als Touristenattraktion Arbeitsplätze. In dem laotischen Dorf Vongsykeo scheint vieles so zu sein, wie es schon immer war bei dem Bergvolk der Katang. Die Frauen stampfen den Reis, die Männer gehen auf die Jagd. Seit Generationen kursieren die Geschichten vom Heiligen Wald und seinen Tabus. Aber auch ihre Welt verändert sich. Vor einem Jahr hat die Gemeinde eine Schule gebaut, und jetzt wird das Dorf ans Stromnetz angeschlossen.


Am 02.08.16 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (2/2)
Der Ho-Chi-Minh-Pfad verbindet Vietnam, Laos und Kambodscha, führt durch waldreiche Gebirge, überquert kraftvolle Flüsse und streift verschlafene und aufstrebende Ortschaften. Die ehemalige militärische Versorgungsroute verzweigt sich zu einem Geflecht aus Wegen, an denen sich manches entdecken lässt. Das Bolaven-Plateau ist berühmt für seinen Kaffee. Vieng baut drei verschiedene Sorten an, alle in Bio-Qualität. Rund 100 Kilometer weiter südlich liegt Kambodscha, das Land der Khmer. Der Osten war während des Vietnamkrieges von dichtem, unberührtem Wald bedeckt, der den Soldaten auf dem Weg nach Südvietnam Deckung gab. Heute reiht sich hier eine Großplantage von Gummibäumen und Kaschubäumen aneinander. Immer mehr Wanderarbeiter aus dem Westen suchen ihr Glück in Kambodschas Osten, zum Nachteil für die indigene Bevölkerung, die um Landrechte und den Erhalt ihrer Traditionen kämpft. Das Elephant-Valley-Project in Mondulkiri bietet ehemaligen Arbeitselefanten einen Altersruhesitz. Die Grenze zu Vietnam ist nah. Gleich dahinter nimmt der Verkehr zu, die Gebäude werden größer, immer mehr Leuchtreklamen zieren die Fassaden. Nur noch 80 Kilometer bis Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort hat ein junger Fahrzeugtechniker den Trend zum Fahrrad entdeckt. In seiner Werkstatt baut er eigene Räder aus Bambus, dem Supergras, das schnell und überall in Vietnam wächst. Ökologisch und erfolgreich will er produzieren. Dafür ist Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnams Millionenmetropole mit dem rasanten Wirtschaftswachstum, genau das richtige Pflaster.


Am 02.08.16 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Lettland - Zauberwelt im Herzen des Baltikums
Endlos lange, unberührte Ostseestrände, dahinter flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch duftende Kiefernwälder und Städte, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und mit ihrem ganz eigenen historischen Erbe ihren Platz in Europa einnehmen: Lettland ist das spannende Herz des Baltikums, und die Provinz Kurland im westlichen Teil ist ein grünes Juwel, mit National- und Naturparks und wilden Pferdeherden. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie aufgeschlossen, jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland auch mit Schwierigkeiten umgeht.


Am 02.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Afrika
Die dreiteilige Reihe stellt Artenschutzprojekte vor, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Der Schweizer Biologe Dr. Markus Borner ist einer der Naturschützer, der mit Prof. Dr. Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat. Grzimek, bekannt als Frankfurter Zoodirektor und Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er den Kinofilm "Serengeti darf nicht sterben". Genau dort, in der Serengeti, arbeitet Dr. Borner. Einst führte er hier mit Grzimek die Tierzählungen aus der Luft durch - im "Fliegenden Zebra", einem in Zebrastreifen lackierten einmotorigen Flugzeug. Gemeinsam reisten sie auch in den Kongo zu den Berggorillas und in andere afrikanische Staaten. Ein Filmteam hat Dr. Borner auf einer Rundreise begleitet und festgehalten, was aus dem Erbe des Tierschützers Grzimek geworden ist.


Am 02.08.16 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien mit Michael Palin - Durch den Amazonas
Der Monty-Python-Darsteller Michael Palin bereist Brasilien zum ersten Mal im Leben. Seine Reise führt ihn vom Amazonas, über die Metropole Rio de Janeiro, durch das ganze Land. Palin trifft Menschen und besichtigt Orte, die die Nation geprägt haben. Michael Palin reist auf mehreren Flüssen durch das Herz von Amazonien. Er trifft den Stamm der Yanomami und spricht mit ihren Stammesführern über die Bedrohungen, dem ihr traditionelles Leben gegenübersteht. Michael Palin besucht auch das Teatro Amazonas, ein großartiges Opernhaus in Manaus. In Belem verkostet er exotisches Essen. Nachdem Michael Palin den Stamm der Wauja trifft, endet seine Reise in der Hauptstadt Brasilia, wo er den Rockstar und Aktivisten Dinho Ouro Preto trifft.


Am 02.08.16 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Urlaubsparadiese - Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba: In dem Regenwald ist der kleinste Frosch der Welt zu Hause. Er misst knapp einen Zentimeter und kommt nur hier vor. Der Park liegt nahe bei Baracoa, einem kleinen Städtchen mit großer Vergangenheit: Hier soll der Entdecker Christoph Kolumbus zum ersten Mal kubanischen Boden betreten haben. Gut geeignet für „Tropen-Einsteiger“ ist Malaysia: Wer die Megacity Kuala Lumpur hinter sich lässt, findet in der Provinz Sarawak ursprünglichen Regenwald, der sich auf organisierten Touren gefahrlos entdecken lässt. Der Mulu Nationalpark mit seinem artenreichen Dschungel und den weit verzweigten Kalksteinhöhlen gehört zum Schönsten, was Sarawak zu bieten hat.


Am 02.08.16 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Gefiedert, gesellig, genial - Rabenvögel
Sechs Unterarten der Rabenfamilie leben in Niedersachsen, jede von ihnen beeindruckt durch ihre sprichwörtliche Intelligenz und Anpassungsfähigkeit auf ganz eigene Weise. Als Kulturfolger haben Rabenvögel ein schlechtes Image. Doch die klugen und geselligen Tiere werden oft unterschätzt, denn sie verfügen über ganz besondere Fähigkeiten, die sie auf eine Stufe mit Papageien stellt. Allen Rabenvogelarten gemein sind der ausgeprägte Spieltrieb, ein starkes Sozialempfinden den Artgenossen gegenüber und die Fähigkeit, in verschiedenen Lebensräumen zurechtzukommen. Der majestätische Kolkrabe im Oberharz, der scheue Tannenhäher, die angriffslustige Rabenkrähe oder die freche Dohle: Rabenvögel unterscheiden sich nicht allein nach dem Äußeren, sondern noch mehr nach ihren unterschiedlichen Charakterzügen. Die Dokumentation zeigt an eindrucksvollen Beispielen die wesentlichen Merkmale von Rabenkrähe, Kolkrabe, Tannenhäher und Dohle auf und begleitet verschiedene Vogelgruppen zwischen Harz und Heide über fast ein Jahr hinweg in verschiedenen Stationen ihres Lebens: vom Brutgeschäft über die Futtersuche bis hin zur kollektiven Abschiednahme nach dem Tod eines Gruppenmitglieds.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 02.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Kluge Pflanzen (1/2) - Wie die wilden Tiere
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr, als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, und trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt. In Mexico die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt. Auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene.


Am 02.08.16 22:00 - 22:45 Uhr auf 
BR: Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge
Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen ist einer der am besten erforschten Gletscher der Welt. Und dennoch sind die Wechselwirkungen des mächtigen Eiskörpers mit der Atmosphäre, sein Wasserhaushalt und das Zusammenspiel mit seinem Untergrund immer noch nicht vollständig verstanden. Eines aber scheint sicher: Die Geschwindigkeit, mit der der Gletscher heute schmilzt, hatte noch vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten. Der Vernagtferner wird in 30 Jahren verschwunden sein. Jedem Gletscher in den Alpen droht dieses Schicksal. In Zeiten des Klimawandels entstehen die Seen im Hochgebirge, teilweise zurückgehalten von lockerem Gestein der Gletschermoränen. Niemand weiß, ob die Barrieren wirklich standhalten. Am schweizerischen Triftgletscher bohrten Geologen einen künstlichen Abfluss durch den Fels, um die Gefahr am immer bedrohlicher werdenden Triftsee zu bannen. Manche dieser neuen Gletscherseen wachsen mit ungeheuerlicher Geschwindigkeit. So wie der Obersulzbachsee am Fuße des Großvenedigers. Mit Radar, Echolot und Schlauchboot vermessen Forscher das Gewässer. 40 Meter tief ist er bereits. Das Schmelzen der Gletscher bringt auch Risiken für Skigebiete, zum Beispiel am Kitzsteinhorn. Gondelbahnen und Lifte können kaum mehr im Eis verankert werden. Und seitdem das Eis des Gletschers die Steilwand unter der Gipfelstation nicht mehr stützt, kommt es dort immer wieder zu Felsstürzen. Forscher der Uni Salzburg wagten sich nun zum ersten Mal in die Randklüfte zwischen Fels und Eis vor. In einer bizarren Kulisse, zwischen meterhohen Eiszapfen und überfrorenen Felswänden installieren sie ihre Sensoren. Letztlich geht es darum zu prüfen, wie lange die Gipfelstation auf dem brüchigen Fels noch sicher ist.


Am 03.08.16 03:45 - 05:20 Uhr auf 
3sat: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Marco Bechis' bildgewaltiges Drama erzählt in halbdokumentarischer Nüchternheit eine ebenso eindringliche wie alltägliche Geschichte im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gedreht mit Guarani-Kaiowá als Laiendarstellern. Die Gegensätze sind unverkennbar: hier die umtriebigen Farmer mit ihren mühsam geschaffenen Paradiesgärten, dort die zur Tatenlosigkeit verdammten einstigen Jäger und Sammler. Für sie, für die es mit der Vernichtung des Regenwaldes kein Zurück mehr gibt, bietet das moderne Brasilien wenig Hoffnung - nur Gelegenheitsjobs als Arbeitssklaven und die Verführungen des Konsums, Alkohol und Markenturnschuhe.


Am 03.08.16 06:25 - 06:50 Uhr auf 
arte: Papier - Wegwerfprodukt oder Wunderwerkstoff?
Unterlagen im Büro oder die Bettlektüre: Ohne Papier läuft so gut wie nichts - auch wenn das vielseitige Material nach Gebrauch meist in der Tonne landet. Doch brauchen wir in Zeiten von digitaler Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Tatsächlich steigt der Papierverbrauch in Europa kontinuierlich an. Dabei wird Papier nicht nur zum Drucken verwendet, sondern auch als Werkstoff. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erforschen die Geheimnisse des Papiers und lassen sich von einer professionellen Origami-Falterin in die Techniken der Papier-Akrobatik einführen. Von wegen Bastelstunde und Papier-Kranich! Gefaltetes Papier hat fast wundersame Eigenschaften: Es kann das Hundertfache seines Gewichts tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich seine Stabilität um ein Vielfaches erhöhen. Forscher bauen inzwischen sogar ganze Häuser aus Pappe. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?


Am 03.08.16 08:55 - 09:25 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit.


Am 03.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf 
ServusTV: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
Der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough war über 50 Jahre lang stets an vorderster Front. In diesem Zeitraum wurde er Zeuge der Veränderung unseres Planeten. Nun blickt er zurück auf seine Laufbahn als Filmemacher, besucht wichtige Orte von damals und lässt seine bedeutendsten Dokumentationen Revue passieren. In einem Rückblick zeigt die Dokumentation, wie David Attenborough einst Komodowarane fing, mit Delphinen schwamm, oder dunkle Fledermaushöhlen filmte!


Am 03.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Südamerika
Die Reihe stellt Artenschutzprojekte vor, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in seiner 37. Fernsehsendung eine ausgewachsene südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der damalige Direktor des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe "Ein Platz für Tiere" die Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.


Am 03.08.16 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Naturfilm
Jan Haft hat als Kind Froschlaich und Käfer gesammelt - die Natur war für ihn ein großes Abenteuer und frei zugänglich. Doch für die Kinder von heute ist das anders - für viele von ihnen sind Wald, Wiesen, Tiere und Pflanzen nur noch Kulisse, wirkliche Naturerfahrung findet immer weniger statt. Für einen Naturfreak wie Jan Haft ist das eine traurige Entwicklung. Aber als Filmemacher findet er einen Weg, den Menschen die Natur wieder nahe zu bringen - ins Wohnzimmer, auf den Bildschirm. Heute gehört der Biologe in seinem Metier zu den erfolgreichsten Filmemachern der Welt. Sein Stil ist unverkennbar: Zeitlupen und Zeitraffer, Makroaufnahmen, Unterwasser-Szenen und die raffinierte Schnitttechnik machen seine Filme zu wahren Actionstreifen. Wie seine Naturfilme entstehen und was er bei seinen Aufnahmen alles erlebt, erzählt er in Planet Wissen.
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr)


Am 03.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Waschbären und Wildschweine
Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt, einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen. Die Bienen eines Bioimkers sammeln den Nektar während der üppigen Hagener Kirschblüte, ungespritzt, versteht sich. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke drehten zwei Jahre lang zwischen Bad Iburg und Badbergen, um Tiere, Menschen und Landschaften zu porträtieren. Sie arbeiteten mit Zeitraffern, Kameras auf Schienen und Kränen und hochauflösenden Superzeitlupen. Der Film zeigt die Jagdflüge von Fledermäusen und Uhus, außerdem Schmetterlinge, Schwalben und Eisvögel bei fantastischen Flugmanövern. Mit der Unterwasserkamera wird die Geburt von Feuersalamandern und die Jagd von Wasseramseln aufgenommen. Außerdem schauten die Naturfilmer, mit Teleobjektiv und Tarnzelt, Waschbären, Wildschweinen und Eulenfamilien zu. An einem Heißluftballon angebrachte Kameras zeigen Aufnahmen vom Osnabrücker Land aus der Vogelperspektive.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 03.08.16 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Brasilien - Die Fluten des Amazonas
Der letzten Teil der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien" führt in den größten Regenwald der Welt, geprägt durch die Fluten des Amazoans. Die Harpyie jagt im Kronendach nach Faultieren und Affen, um ihre halbwüchsigen, stets hungrigen Küken mit frischem Fleisch zu versorgen. Viele Waldetagen tiefer gehen die Blattschneiderameisen einer ähnlichen Arbeit nach. Sie ernten Blätter, die sie in ihrem Bau an einen Pilz verfüttern, der ihnen als Nahrung dient.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 04.08.16 08:00 - 08:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Die Küstenwälder Kanadas
Die Wälder entlang der Küste Kanadas gehören zu einem Waldgebiet, das seinen Anfang in Nordkalifornien hat und sich über Alaska bis in den hohen Norden erstreckt. Die Bäume sind außergewöhnlich groß, was eine intensive Forstwirtschaft ermöglicht. In den Wäldern leben Nordamerikas gefährlichste Raubtiere: Bären, Wölfe und Adler.


Am 04.08.16 10:00 - 10:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Überlebenstest für Anfänger - Endlose Wälder (Pacific Northwest)
In Sachen Selbstbewusstsein brauchen der Geschäftsmann Matt und der Restaurant-Koch keine Nachhilfe. Aber können die beiden Schaumschläger auch allein im Wald überleben? Bei den Versuchen Feuer zu machen und eine Schlafstätte für die bitterkalten Nächte zu bauen, trennt sich unweigerlich die Spreu vom Weizen. Ausgesetzt in der Wildnis, abgeschnitten von der Zivilisation und auf sich selbst gestellt: Kann ein Durchschnittsbürger unter diesen Bedingungen in der Wildnis überleben? Dieses vierteilige Doku-Experiment schickt pro Folge zwei Wagemutige auf das Abenteuer ihres Lebens. Unterstützt werden sie von den Survival-Experten Alex Coker und Cliff Hodges, die per Knopf im Ohr mit ihnen kommunizieren.


Am 04.08.16 13:45 - 14:15 Uhr auf 
arte: Der Yellowstone-Nationalpark im Winter
Im Winter ist der Besuch des Yellowstone-Nationalparks eine echte Herausforderung. Der Yellowstone-Nationalpark gilt neben dem Yosemite als ältester Nationalpark der Welt und ist der meistbesuchte der USA. Im Winter ist der Zutritt wegen der extremen Klimabedingungen beschränkt. Allerdings kann ein Besuch im Winter um einiges spektakulärer ausfallen als ein Sommerspaziergang. Denn im Winter liegen die beeindruckenden landschaftlichen Formationen unter einer dicken Schneedecke, und der Frost ist eine Herausforderung sowohl für die tierischen Parkbewohner als auch die Besucher.


Am 04.08.16 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Letzte seines Standes - Der Flößer aus Wolfratshausen
Sepp Tristberger arbeitete fast 50 Jahre lang als einer der letzten Flößer auf der Isar. Geboren in dem kleinen Ort Fall, der heute überflutet am Grund des Sylvensteinstausees liegt, kennt er den Fluss noch als das in voller Länge befahrbare Gewässer. Bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts standen der Warentransport und vor allem der Transport der begehrten Stämme im Mittelpunkt der Flößerei. Der Dachstuhl der Frauenkirche fand genauso wie Steine und Bauholz für das Nationaltheater ihren Weg nach München auf der Isar. Heute sind es Flöße mit Passagieren, die dem Handwerk für wenige Monate im Jahr Arbeit geben. Im Mittelpunkt des Films steht jedoch nicht diese sogenannte Gaudiflößerei, sondern der fachgerechte Bau eines Floßes und eine Floßwallfahrt zu Ehren des Heiligen Nepomuk. Mit geübter Hand steuert Sepp Tristberger den Heiligen seiner Zunft mitsamt der betenden Gemeinde an den gefährlich rauschenden Strudeln beim Georgenstein vorbei und durch mehrere Floßrutschen. Dabei erzählt der Floßmeister, was alles beachtet werden muss, um ein solches Gefährt sicher ans Ziel zu bringen, und wie die Arbeit früher aussah, als die Isar noch nicht durch die Ableitung von Wasser gezähmt war.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 04.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Asien
Solange es in Vietnam noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang Utans auf Sumatra.


Am 04.08.16 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wildes Indochina (1/5) - Kambodscha
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: Überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


Am 04.08.16 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Indochina (2/5) - Malaysia
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes der Bilder der Dokumentation bildet den Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


Am 04.08.16 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Indochina (3/5) - Thailand
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


Am 04.08.16 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Indochina (4/5) - Vietnam
Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Im Krieg hinterließen Bombenteppiche Kraterlandschaften. Das Entlaubungsmittel Agent Orange schuf blätterlose Baumwüsten. Die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich wieder in den Wäldern. Die Dokumentation zeigt, wie es der Natur gelungen ist, sich von den immensen Schäden des Kriegs zu erholen. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.


Am 04.08.16 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Indochina (5/5) - China
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.


Am 04.08.16 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Brasilien - im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist größer geworden - doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstraße BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt.


Am 04.08.16 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.


Am 04.08.16 21:45 - 22:30 Uhr auf 
arte: Naturparadiese Afrikas - Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.


Am 04.08.16 22:30 - 23:15 Uhr auf 
arte: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.


Am 05.08.16 06:15 - 07:15 Uhr auf 
mdr: Unterwegs im Regenwald - Auf der Spur seltener Lebewesen
Gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen soll durch strenge Kontrolle des internationalen Handels das Aussterben von Tieren und Pflanzen im Regenwald aufgehalten werden. Erste Erfolge gibt es, doch die Vernichtung der Wälder schreitet weiter voran. "LexiTV" beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit den faszinierenden Lebewesen aus dem Regenwald und zeigt, wie dieses fragile Ökosystem geschützt werden kann.


Am 05.08.16 08:30 - 09:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Der Yellowstone Nationalpark
Rund 70 Jahre lebten im Yellowstone Nationalpark in den USA keine Wölfe. 1995 wurde ein Rudel ausgewildert, was erheblichen Einfluss auf das Ökosystem hatte: Die Biber-Population stieg an, die Zahl der Kojoten schrumpfte erheblich, und der Nordamerikanische Gabelbock konnte sich wieder ungestört ausbreiten. Außerdem änderten die Elche mit der Ankunft der Wölfe ihre Fressgewohnheiten.


Am 05.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf 
BR: Cachique - Der schwarze Kaiman
Tief in den Wäldern Südamerikas, in Guyana, verfolgt das Kamerateam die Abenteuer des kleinen Mohren-Kaimans Cachique und erfährt dabei viel über das Leben der größten und mächtigsten Süßwasserechsen der Erde. Zu sehen ist, wie seine Mutter den Nesthügel gegen eine Herde Nabelschweine verteidigt. Fast gleichzeitig schlüpfen die jungen Kaimane aus den Eiern und wie auf Kommando laufen sie gemeinsam zum Fluss. Cachique ist noch einer von vielen. Sein Name bedeutet zwar Häuptling, aber erst nach und nach wird der kleine Kaiman seinem großen Namen gerecht. Er entwickelt sich über die Jahre hin zu einem stattlichen Tier, das sogar über ein eigenes Revier herrscht. Seine Selbstsicherheit aber bringt ihm schließlich auch Probleme. Als er sich wieder einmal an den Haustieren vergreift, wird er gefangen, gefesselt und kurzerhand umgesiedelt. Er landet schließlich flussaufwärts in einem fremden Gebiet, weitab von den Dörfern der Menschen, in Nachbarschaft von vielen anderen, viel größeren Kaimanen.


Am 05.08.16 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Brasilien in Not
Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen? "makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.


Am 05.08.16 23:00 - 23:45 Uhr auf 
AD-alpha: Menschen mit Gespür für Holz
Küfer und Schindelmacher, Holzbaumeister und Schnitzer, Zimmerer und Tischler, Dendrochronologen und Holzhausbesitzer: Viele in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Einige von ihnen erzählen von ihrer Leidenschaft und Begeisterung für Holz, einige begleitet die Dokumentation bei ihrer Arbeit, zeigt ihre außergewöhnlichen Ideen beim Wohnen umgeben von Holz. Dabei sind neue Holzhäuser ebenso zu sehen wie alte Beispiele der besonderen Holzbautradition Vorarlbergs.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

Druckversion


21.07.16 22:00 - 23:00
ARD-alpha: Luchse - zurück in deutschen Wäldern

26.07.16 06:20 - 07:20
mdr: Lebensraum Wald

05.08.16 06:15 - 07:15
mdr: Unterwegs im Regenwald - Auf der Spur seltener Lebewesen

31.07.16 16:30 - 17:00
ZDF: Brasilien - ein Land trocknet aus

23.07.16 11:30 - 12:25
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1)

30.07.16 21:00 - 21:45
hr: Mythos Wald (1/2) - Der Kampf ums Licht

25.07.16 23:30 - 00:15
ARD: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt

26.07.16 10:15 - 11:00
EinsPlus: Wie steht's um unseren Wald?

23.07.16 21:32 - 22:00
tagesschau24: Die Tierdiebe Wie skrupellose Wilderer deutsche Wälder plündern

25.07.16 17:00 - 17:45
3sat: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald

25.07.16 15:00 - 15:45
EinsFestival: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel