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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 23.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: In den Tiefen des Amazonas
Der Amazonas - sechstausend Kilometer lang quert er den südamerikanischen Kontinent. Noch heute birgt der längste Strom der Erde viele Geheimnisse. Ein Team der BBC bricht zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Mit dabei ist der deutsche Unterwasser-Kameramann und Biologe Florian Graner. Das Forschungsziel der Reise: die Tierwelt der weiten Wasserwildnis des Amazonas. Für Florian Graner und die Taucher und Wissenschaftler im Team werden drei Amazonasschiffe für viele Wochen zum Ausgangspunkt ihrer Exkursionen - für Ausflüge mit dem Schnellboot und für Tauchgänge mit unbekanntem Ausgang.
(Wdh. heute 14.00-14.45 Uhr im NDR)


Am 23.01.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Rückkehr der Wildtiere
Der Wolf war in Deutschland längst ausgerottet, doch heute sind einzelne Rudel wieder hier zu Hause. Auch der Biber war in Europa nur noch selten zu finden und die Kegelrobbe durch Jagd, Krankheiten und Umweltgifte an Nord- und Ostsee verschwunden. Inzwischen bemüht man sich, die Tiere wieder hier anzusiedeln oder dafür zu sorgen, dass ihr natürlicher Lebensraum erhalten bleibt. Zu Gast bei Planet Wissen waren im vergangenen Jahr Menschen, die sich voll und ganz für diese Wildtiere einsetzen: Die Biologin Gesa Kluth und der Wolfsforscher Sebastian Koerner kämpfen für die Rückkehr von Wölfen nach Deutschland. Bettina Sättele kümmert sich als "Biberbeauftragte" um die Verständigung zwischen Biber und Mensch. Der Forschungstaucher Robert Marc Lehmann und der Meeresbiologe Abbo van Neer beobachten Robben und ihren Lebensraum rund um die Hochseeinsel Helgoland. In unserem Planet Wissen Extra zeigt Birgit Klaus rückblickend die schönsten Sendungsausschnitte, die vom Einsatz dieser Menschen für die Wildtiere berichten.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 23.01.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (1/3) - Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


Am 23.01.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Karma, Baby!
Tom Nevell ist Modedesigner und seine Frau praktiziert Reiki. Laura arbeitet in ihrer Praxis mit Menschen und Tieren. Die beiden wünschen sich auf ihrem Grundstück am Stadtrand von Seattle ein Baumhaus, in dem sie die Seele baumeln lassen und meditieren können. Pete Nelson und seine Helfer zaubern dem Ehepaar einen idyllischen Rückzugsort ins Geäst, mit zwei großen Panoramafenstern, einer Sitzgelegenheit für gemütliche Teestunden und einer Massageliege, auf der Laura zukünftig ihre Patienten behandeln kann.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 23.01.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (2/3) - Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.


Am 23.01.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (3/3) - Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso.Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.


Am 23.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Kinabatangan entspringt im Herzen der nebelverhangenen Regenwälder im Nordosten der Insel Borneo, dem Hochland im malaysischen Bundesstaat Sabah. Über 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.


Am 23.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Auf Leben und Tod (3/3) - Der Wald
Die dritte Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.


Am 23.01.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Die vielen Wölfe der Schweiz
Aus biologischer Sicht zeigt sich immer deutlicher: Wolfsfamilien, die im vergangenen Sommer in der Schweiz Nachwuchs hatten, beginnen nun ihre ökologische Rolle in der Natur wahrzunehmen.Mit Naturschützern auf der einen Seite und Anti-Wolf Aktivisten wie Schäfern und Jägern auf der anderen, ist der Wolf Mittelpunkt einer heftigen politischen Debatte in der Schweiz. Wie kann eine Lösung zwischen Ausrottung und Gefahren für die Alpwirtschaft aussehen?Das Wallis meldet 200 gerissene Schafe, und man versucht einmal mehr, einen Wolf abzuschießen.


Am 23.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wunderwelt Erde (3/6) - Brasilien
Welche Rolle spielen geographische Isolation, Klima oder Fressfeinde bei der Entwicklung des Lebens? Bildgewaltig in Szene gesetzt, wissenschaftlich recherchiert und verständlich erklärt: Die Wildlife-Dokumentarserie “Wunderwelt Erde” zeigt skurrile Geschöpfe, vom Aussterben bedrohte Tiere sowie Kreaturen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten - perfekt an ihre Umwelt angepasst und mit ausgeklügelten Überlebensstrategien ausgestattet.
(Im Anschluss eine weitere Folge über Ostafrika, Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr bzw. 19.15-20.00 Uhr)


Am 23.01.17 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Engadin - Wildnis der Schweiz
Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Der "Garten des Inn" beherbergt auch heute noch die größte unangetastete Wildnis der Schweiz. Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst, ohne Eingriff des Menschen, gestaltet. Für diese Dokumentation haben sich Kurt Mayer und Judith Doppler ein Jahr lang der faszinierenden Region des Engadin gewidmet.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)


Am 23.01.17 22:25 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Population Boom
Der preisgekrönte österreichische Regisseur Werner Boote ("Plastic Planet") bereist für seinen Dokumentarfilm unsere Erde, die mit sieben Milliarden Menschen bereits überbevölkert ist. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel sind die Folge. Jedoch, wer behauptet eigentlich, dass wir zu viele sind, auf dieser Welt? Werner Boote untersucht ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Am Ende seiner Reise durch fünf Kontinente stellt er wichtige Fragen, die nachdenklich machen. Die westliche Welt setzt auf Bevölkerungsreduktion - in den anderen Ländern.


Am 24.01.17 02:25 - 03:10 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen" und warum sind sie heilig? Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung. Doch wer glaubt, dass neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen kein Platz mehr für Wildlife und Natur bleibt, der irrt sich gewaltig.


Am 24.01.17 03:10 - 03:55 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger.Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt.Neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur.


Am 24.01.17 03:55 - 04:40 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (1/3) - Invasion der Exoten
Exotische Tiere und Pflanzen, unerwünschte Eindringlinge, sogenannte Bioinvasoren, reisen als blinde Passagiere nach Europa ein. Welche Folgen hat die Einreise der Exoten?Sie kommen auf Schiffen, in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln. Beschleunigt durch weltweiten Handel und Tourismus, rollt eine Welle invasiver Spezies auch über Deutschland. Im Rostocker Institut für Biodiversitätsforschung wird dies genau beobachtet.Wer reist wann und wie ein und welche Folgen hat das für die Umwelt? Eine lückenlose Kontrolle ist unmöglich.


Am 24.01.17 04:40 - 05:25 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (2/3) - Untergang der Bienen
Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben?Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Nach der aus Asien importierten Varroamilbe und der amerikanischen Faulbrut droht nun durch den Kleinen Beutenkäfer neue Gefahr. Er kam in einer Schiffsladung von Südafrika.Bienenexperte Dr. Peter Neumann von der Universität Halle forscht nach Bekämpfungsmethoden.


Am 24.01.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (3/3) - Angriff der Parasiten
In Aachen erkrankt ein Junge an der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Leishmaniose. Wie kann er sich angesteckt haben? Parasiten können rätselhafte Erkrankungen auf Menschen übertragen.In Soest kommen binnen weniger Tage knapp 300 Menschen mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch dort stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Dann wird die Dermacentor-Zecke, eine Zecke aus den Tropen, als Überträger ausgemacht.Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe und Tiermediziner. Er beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden.


Am 24.01.17 11:50 - 12:45 Uhr auf 
arte: Abenteuer Patagonien
Der entlegene Süden Lateinamerikas ist ein Mythos und gilt als Traumziel für viele Europäer. Vom berüchtigten Kap Hoorn im Süden bis nach Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Welt, erstreckt sich das von eisigen Ozeanen umgebene Feuerland. Im Westen dieses subpolaren Irrgartens aus Inseln, Fjorden, Halbinseln und natürlichen Kanälen, die den Pazifik mit dem Atlantik verbinden, sorgen 280 Regentage im Jahr dafür, dass schier endlose Regenwälder wachsen können. Im Windschatten der Berge breiten sich hingegen Halbwüsten aus. Leben heißt auf Feuerland und in Patagonien, sich den Naturgewalten in elementarster Form zu stellen. Wie gelang es dem Menschen, sich in dieser unwirtlichen Weltengegend festzusetzen? Erst vor 8.000 Jahren wurde dieser extrem harsche Landstrich besiedelt. Die Natur verlangte den Ureinwohnern, die hier sesshaft wurden, alles ab. Die Protagonisten des Films, Glaziologen, Rinderzüchter sowie Biologen und Paläoökologen gewähren dem Zuschauer einen unverstellten Einblick in die besondere Lebenswelt Patagoniens. Die Dokumentation verknüpft die Geschichte Feuerlands und Patagoniens aus deutscher Sicht mit der Gegenwart.


Am 24.01.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig.Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln.


Am 24.01.17 16:45 - 17:35 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz.Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.35 Uhr)


Am 24.01.17 17:00 - 17:30 Uhr auf 
arte: Schmetterlinge - Wie leben sie und warum sterben sie aus?
Die Sonne scheint und Blumen blühen in allen Farben. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Sommerflieder. Dann flattert er weiter – ein scheinbar leichtes Unterfangen. Doch die Flügel der Schmetterlinge schlagen nicht einfach nur auf und ab, sondern drehen sich an der Basis. Ein Meisterwerk der Evolution. Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. Nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) brach zwischen 1990 und 2011 die Population von 17 in der EU verbreiteten Schmetterlingsarten um rund die Hälfte ein. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. „Xenius“ besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen. Außerdem lassen sich die „Xenius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner von Schmetterlingsexperten der Zoologischen Staatssammlung in München zeigen, wie faszinierend die Tiere sind und erklären, warum sie aussterben.
(Wdh. morgen 7.45-8.10 Uhr)


Am 24.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (2/3)
Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert. Im Gebiet des größten Stroms im nördlichen Borneo leben die Nebelparder. Diese scheuen Raubkatzen sind vom Aussterben bedroht. Nachdem Cede Prudente das Hochland des nördlichsten malayischen Bundesstaates Sabah verlassen hat, folgt er am Ufer des Kinabatangan den Spuren des äußerst scheuen Nebelparders. Die extrem seltene Raubkatze ist ebenso vom Aussterben bedroht wie der Malaienbär. Durch Rodungen und die Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen werden die Lebensräume beider Raubtiere zunehmend verkleinert. Wie wichtig die Natur auch für die Menschen ist, die in dieser Region leben, zeigen die Fledermäuse der nahen Gomantong-Höhlen. Die Tiere, von denen es dort schätzungsweise mehrere Millionen gibt, geben der Wissenschaft wertvolle Aufschlüsse über die Verbreitungswege des HI-Virus und des Ebola-Virus.


Am 24.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Kanada (3/4) - Die endlose Weite
Die dritte Folge dieser Serie führt in die Mitte Kanadas - einem Gebiet mit dichten Wäldern, Millionen von Seen und einem scheinbar grenzenlosen Grasland - der Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man - wie in diesem Film - das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten - wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen. Doch nicht alles in der Prärie ist so dramatisch. Schwarzschwanzpräriehunde leben hier recht friedlich in riesigen Kolonien mit tausenden von Bauen, die - sobald sie verlassen sind - auch gerne von anderen Tieren genutzt werden - zum Beispiel von Kaninchenkäuzen. Eine andere einzigartige Landschaft im Kernland Kanadas ist das Gebiet der Seen und Teiche. Zwischen 2 und 3 Millionen sollen es sein - Überbleibsel der schmelzenden Gletscher aus der letzten Eiszeit. Scheinbar reicht einem Tier die Zahl dieser Gewässer noch nicht aus - dem Biber. Und so prägt er das gesamte Landschaftsbild, indem er Dämme anlegt und sich dadurch noch weitere Teiche bilden. Für Wasservögel entsteht so ein Paradies. Und auch alle Zugvögel rasten hier auf dem Weg in den Süden. Die Ureinwohner meinen dazu bis heute: "Biber bauten die Welt, in der wir leben". Und diese Welt ist gigantisch - das Kernland von Kanada - eine endlose Weite.


Am 24.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wunderwelt Erde (5/6) - Madagaskar
Welche Rolle spielen geographische Isolation, Klima oder Fressfeinde bei der Entwicklung des Lebens? Bildgewaltig in Szene gesetzt, wissenschaftlich recherchiert und verständlich erklärt: Die Wildlife-Dokumentarserie “Wunderwelt Erde” zeigt skurrile Geschöpfe, vom Aussterben bedrohte Tiere sowie Kreaturen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten - perfekt an ihre Umwelt angepasst und mit ausgeklügelten Überlebensstrategien ausgestattet.
(Im Anschluss eine weitere Folge über Japan, Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr bzw. 19.15-20.00 Uhr)


Am 25.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Ein Wald voller Gespenster - Lemuren im Dschungel Madagaskars
Im Westen Madagaskars, fernab von jeder Zivilisation, liegt der Kirindy-Wald. Hier leben Lemuren, die zur Verwandtschaft der Affen gehören. Deutsche Wissenschaftler wollen herausfinden, wie diese extravaganten Tiere in ihrer extrem kargen Umwelt überleben. Kameramann Gerd Weiss und Autor Michael Miersch begleiten zwei junge Forscherinnen aus Göttingen auf ihren Streifzügen durch den Kirindy-Wald. Dabei entdeckten sie Zwergmausmakis. Diese Lemuren sind die kleinsten Lebewesen aus der Ordnung der Primaten. Und sie trafen Sifakas, Lemuren, die zehn Meter weit von Wipfel zu Wipfel springen können. Das Dschungelcamp der deutschen Zoologen war immer wieder Schauplatz unverhoffter Begegnungen mit wilden Tieren. Eines Tages drang eine Fossa ins Camp ein. Das größte Raubtier Madagaskars ist höchst selten und gilt als extrem scheu. Vom Camp aus erkundete das Team die Insel. Madagaskar ist ein Versuchslabor der Evolution, das nicht nur Wissenschaftler fasziniert. Die Pflanzen- und Tierwelt entwickelte sich dort ganz anders als auf dem Kontinent. Denn vor 150 Millionen Jahren trennte sich Madagaskar von Afrika ab und das Leben nahm hier eigene Pfade. Dadurch lebt die Mehrheit der Organismen exklusiv auf der Insel. Allein 11.000 Pflanzenarten wachsen nur dort.


Am 25.01.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen
"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können.Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an.Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab.
(Wdh. kommende nacht 5.05-5.50 Uhr)


Am 25.01.17 17:05 - 17:30 Uhr auf 
arte: Klimatatort Grönland - Was verraten uns die Lemminge?
Klimatatort Grönland. Das Packeis schmilzt. Der Wandel des Ökosystems ist in vollem Gang. Seit fast 30 Jahren schon sammeln deutsche und französische Forscher in Grönland dafür die Beweise. Besonders viel verraten ihnen dabei die Lemminge. Früher vermehrten sie sich massenhaft, jetzt werden es immer weniger. Das wiederum bekommen andere Tiere zu spüren. Denn mit dem Rückgang der Lemminge verlieren sie ihre Lebensgrundlage. Es ist kein Geheimnis mehr: Die globale Mitteltemperatur der Erde ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts um fast ein Grad gestiegen. Unser Ziel, die Erderwärmung durch Treibhausgase auf unter zwei Grad zu begrenzen, werden wir nur schwer erreichen. Und der Klimawandel hat schon jetzt starke Folgen für die Natur, besonders in der Arktis. Denn der Klimawandel ist dort deutlich stärker ausgeprägt als in anderen Weltregionen. Die Temperaturen steigen und damit der Meeresspiegel. „Xenius“ will herausfinden: Was verraten uns die Lemminge über den Klimawandeltatort Grönland und was bedeutet das? Um diese Frage zu beantworten, sind die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade an der Universität Freiburg mit Forschern verabredet, die normalerweise im kalten Grönland auf der Suche nach den kleinen Kerlen sind.
(Wdh. morgen 7.45-8.15 Uhr)


Am 25.01.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv.Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier.Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.


Am 25.01.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel im Supermarkt - Wie sich unser Essen verändert
Der Agrarökonom erforscht im Auftrag des CIAT (International Center for Tropical Agriculture) die Auswirkungen des Klimawandels auf Kaffee-Pflanzen. Experten vermuten, dass bis zum Jahr 2080 die besten Anbaugebiete für die Edelsorte Arabica stark geschrumpft oder sogar ganz verschwunden sind. Die Kaffee-Preise wird das voraussichtlich in ungekannte Höhen treiben, der morgendliche Muntermacher würde so zum Luxusgut. Thilo Pommerening, Klimaschutz-Experte vom WWF Deutschland, hat sich die Szenarien für andere Produkte wie Bananen, Orangen und Haselnüsse angeschaut. Sein Fazit: "Dürre, Starkregen und die damit einhergehende Zunahme von Schädlingen führen schon heute zu Ernteausfällen in aller Welt. Das ist aber erst ein Vorgeschmack auf die Zukunft, wenn die Folgen des Klimawandels noch stärker spürbar werden." Der Klimawandel verändert aber auch in Deutschland nach und nach die Landwirtschaft. "planet e." trifft Prof. Andreas Fangmeier auf den Versuchsfeldern der Uni Hohenheim. Hier bauen die Forscher Weizensorten an, die sonst für die Herstellung von Brot und Nudeln verwendet werden. Die Pflanzen werden mit CO2 begast, um so die Außenluft der Zukunft zu simulieren. Das Ergebnis: schlechtere Backeigenschaften, weniger Nährstoffe, Gefahr der Fehlernährung. Der Klimawandel sorgt bei uns also nicht "nur" für steigende Temperaturen – er beeinflusst auch ganz konkret das, was bei uns auf den Teller kommt.


Am 25.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (3/3)
Auf dem Weg zur Küste erreicht Cede Prudente auf dem Kinabatangan die Feuchtgebiete von Segama. Dort leben Tausende verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Doch auch diese Schatzkammer der Biodiversität ist in ihrer Existenz bedroht. Die dort lebenden Fischerfamilien können das Verschwinden von immer mehr Spezies hautnah beobachten. Am stärksten bedroht sind die dem Menschen genetisch besonders nahe stehenden Orang-Utans. Dabei ist weniger die Jagd die Ursache für ihr drohendes Verschwinden, sondern die Reduzierung ihres Lebensraums durch die Rodung des Urwaldes zugunsten der Palmölgewinnung. Außerdem ziehen die Orang-Utans zahlungskräftige Ökotouristen aus aller Welt an, die zum einen den Tierschutz zu einem Wirtschaftsfaktor machen, andererseits für die Primaten tödliche Krankheiten mitbringen. Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert.


Am 25.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Skandinavien - Schweden
Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezielle Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Spannende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie die große Eule jagt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)


Am 26.01.17 04:25 - 04:55 Uhr auf 
hr: Die Holz-Ernter - Bäume fällen im Sekundentakt
Statt Waldidylle harte Arbeit: mit riesigen Maschinen ernten sie Holz - millimetergenau und blitzschnell als Papier-, Brenn-, Montage- oder Möbelholz klassifiziert. 1,2 Millionen Beschäftigte hat die Holz- und Forstwirtschaft in Deutschland - ein lohnendes Geschäft. Mitten im Odenwald hat sich eine 17-Tonnen-Maschine überschlagen, der Fahrer ist zum Glück nur leicht verletzt. Forstunternehmer Thorsten Sattler und seine Hightech-Holzfäller müssen jetzt sehen, wie sie den Koloss wieder aufstellen. Der junge Unternehmer aus dem Odenwald hat sechs schwere computergesteuerte Maschinen von Südbaden bis Nordhessen im Einsatz. Fahrer wie Christopher Boden schaffen 400 bis 500 Bäume am Tag. Rund 100 Tonnen Holz bewegen sie Tag und Nacht, ob Steilhang oder Sumpfgebiet: In allen Lagen müssen sie ernten können und pünktlich ihre Aufträge für die Waldbesitzer abschließen. „Hessenreporter“ Rütger Haarhaus begleitet die Hightech-Holzfäller bei ihrer Arbeit im tiefen Wald und schaut zu, wie Thorsten Sattler mit den Förstern die Wälder inspiziert, Pannen behebt und den Kunden vor Ort das zentimetergenau geschnittene Holz verkaufen will.


Am 26.01.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze
An der Universität von Sapporo haben Wissenschaftler einen Intelligenztest für Schleimpilze entwickelt. Der Film dokumentiert den Verlauf - und das unerwartete, fast beängstigende Ergebnis. Es ist schwierig, sich der Faszination dieser fremdartigen Wesen zu entziehen. Schleimpilze besitzen eine Fangemeinde rund um die Erde. Mancher von ihnen hält sich Hunderte in seiner Wohnung - In Dosen und Schächtelchen verpackt. Dort ruhen die "Aliens" im "Dauerschlaf". Doch jederzeit könnten sie erwachen und wieder ins Leben treten - Ein Leben, als wären sie nicht von dieser Welt.


Am 26.01.17 07:35 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Die Plitvicer Seen - Wasserspiele der Natur
Inmitten von Karstbergen reihen sich 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe. Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht den Nationalpark Plitvicer Seen, dessen Wälder drei Viertel seiner Fläche einnehmen und bedrohten Pflanzen Raum zum Überleben bieten. Ein grandioses Schauspiel der Natur, das sich immer wieder neu erfindet. Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren von einem Seebecken in das nächste und überwindet so einen Höhenunterschied von 133 Metern. Doch was wäre der Nationalpark ohne seine Wälder, die drei Viertel seiner Fläche einnehmen. Sie dienen als Wasserspeicher und verhindern Hochwasser und Sturzfluten, welche die sensiblen Kalksinterbarrieren längst abgetragen hätten. Bedrohten Pflanzen bieten sie Raum zum Überleben. Doch auch das Naturparadies Plitvicer Seen ist bedroht. In den letzten dreißig Jahren hat es nahezu ein Drittel weniger Niederschläge gegeben.


Am 26.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Der Nationalpark Lagodechi in Georgien (1/2)
In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten. Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 Kilometer vom Doppelgipfel des Elbrus.


Am 26.01.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Im Bann der Arktis - Jenseits der Taiga (2/2)
In Teil zwei von Klaus Scherers Polar-Abenteuer begleitet der Reporter eine finnische Studentin, die Rentiere züchtet, die Ureinwohnersprache der Sami studiert und zugleich als Drummerin in einer Heavymetal-Band spielt. Das NDR-Team beobachtet eine Nacht lang in den Grenzwäldern nahe Russland Bären und geht in Murmansk an Bord des größten Atomeisbrechers, der für die Schifffahrt neue Routen frei halten soll. In Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt, erklären Architekten, wie sie die Arktis besiedeln wollen. Im amerikanischen Point Hope trifft Scherer nach acht Jahren schließlich seinen Inuit-Freund Steve Oomittuk wieder, der dort Bürgermeister ist. Sein Dorf in Alaska lebt seit Jahrhunderten vor allem von Walfang und Karibujagd. Jetzt drängen die Ölkonzerne in die Region, doch das Dorf klagte erfolgreich dagegen. Die Risiken einer Ölpest, urteilten Gerichte, seien zu hoch.


Am 26.01.17 17:10 - 17:55 Uhr auf 
kabel1 doku: Indien - Tiger und Taj Mahal
Gejagt und aus ihrem Lebensraum hinausgedrängt, gehören die bengalischen Tigern zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Bill Weir reist nach Indien, wo nach Schätzungen noch etwa 2500 Tiger dieser Art leben. Mit einigen Naturschützern, die für den Erhalt der Tiere kämpfen, begibt er sich tief in den Dschungel.


Am 26.01.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Elche ante portas?
Elche kehren wieder nach Deutschland zurück. Zurück? Ja, denn früher waren die größten Vertreter der Hirsche auch hier heimisch. Was tun, wenn man einem Elch begegnet - Thomas D weiß die Antwort!


Am 26.01.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
n-tv: Wildnis Großstadt - Elefanten in der Siedlung
Auf der Suche nach Wohnraum dringen Menschen oftmals stark in den Lebensraum der heimischen Tierwelt ein. Pumas wurden bereits an der kalifornischen Küste gesichtet. In und um Botswana fürchten sich die Menschen vor umherwandernden Elefantenherden. Es gibt sogar eine Stadt auf der Erde, in der man Adler fürchtet, weil sie Menschen angreifen sollen. Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.
(Wdh. morgen 16.10-17.00 Uhr)


Am 27.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Europas wilder Osten - Der Nationalpark Slitere in Lettland
Im Film über die Natur und deren Schutz an Lettlands Küste wechseln sich Beobachtungen der Tierwelt im Lauf der Jahreszeiten ab mit stimmungsvollen Landschaftsbildern: blühende Heideflächen, kleine Binnenseen, Moore im Morgennebel, sumpfige Wälder und nahezu unberührte Strände. Seit einigen Tagen herrscht Tauwetter in Kurzéme (deutsch: Kurland) im Westen Lettlands. Doch das ist nicht der Grund, warum die Bäume im Küstenwald vor der Ostsee nasse Füße haben: Biber setzen ihn unter Wasser. Sie betätigen sich als Holzfäller, um an Baumrinde heranzukommen, denn noch finden die Vegetarier kaum Grünes. Der Weißstorch hingegen kann bereits aus dem Vollen schöpfen. Viele Frösche laichen in dem gestauten Wasser. Ab und zu lässt sich auch schon mal ein Elch im Laubwald an den windgeschützten Hängen der Steilküste blicken. An deren Fuß hat sich die Luchsin bereits in die Wurfhöhle verkrochen. Die selten gewordenen Katzen, von denen in Lettland vor 80 Jahren nur im Gebiet des heutigen Nationalparks Slitere einige überlebt hatten, fühlen sich in diesem Schutzgebiet am Kap Kolka, rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Riga, sichtlich wohl. Wie auch die Biber: Mehr als 100 betätigen sich hier inzwischen wieder als Landschaftsgestalter, nachdem vor etwa 30 Jahren die großen Nager nach und nach in Lettland wieder angesiedelt worden waren. Schwarzstorch und Bachneunauge zählen ebenfalls zu den Bewohnern dieser Wälder, die seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassen bleiben. Auch den 30 bis 40 Elchen bieten sie genügend Rückzugsgebiete.


Am 27.01.17 11:10 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Ecuador
Ecuador besitzt ein außergewöhnliches Naturerbe. Dieses geographisch kleine Land zwischen Kolumbien und Peru verfügt über eine große Landschaftsvielfalt, unterschiedliche Ökosysteme, Nebelwälder, Vulkane, Flußufer wie auch tropische Wälder des Amazonas. Doch Ecuador kämpft mit dem Artenschutz, besonders wenn es um vom Aussterben bedrohte Säugetierarten geht. Zudem stellen die vorhandenen Erdölressourcen eine Bedrohung für die Natur dar.


Am 27.01.17 12:30 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Gletscherfuchs
Spielfilm. Mit beeindruckenden seltenen Tier- und Naturaufnahmen erzählt der Film die Geschichte des Fuchspärchens Flep und Leila. Im hohen japanischen Norden, unweit des Ochotskischen Meeres, nimmt Flep die Spur der Füchsin Leila auf, die von einem anderen Fuchs umworben wird. Nachdem Flep im Zweikampf mit dem Rivalen Leila für sich gewonnen hat, errichten die beiden mit dem ersten Tauwetter einen Bau, in dem Leila im Frühling fünf Junge wirft: Sirica ist der stärkste, Lepun der schwächste von ihnen. Weiter sind es der Clown Nupri, der intelligente Rusim und die kleine blinde Chinita. Schon sehr früh lehren die Eltern sie das Jagen nach Beute und die Flucht vor dem Feind. Doch bald muss die Fuchsfamilie umziehen, ein Wachhund hat ihren Bau aufgestöbert und Leila gerät in eine Falle, aus der sie sich zwar befreien kann, an deren Verletzungen sie aber stirbt. Flep muss sich allein um die Jungen kümmern. Die über den Zeitraum eines knappen Jahres reichende Geschichte wird aus der Sicht einer alten Eiche erzählt. Durch diesen Erzählstil in Verbindung mit den außergewöhnlichen Naturaufnahmen entstand ein Spielfilm, der dokumentarische Authentizität für eine emotional bewegende Tiergeschichte nutzt.
(Wdh. übermorgen 5.55-7.25 Uhr)


Am 27.01.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der ökologische Preis der Energie
Jede Energie hat einen Preis. Neben dem Entgelt für die Stromanbieter gibt es auch einen ökologischen Preis, je nach Art der Energieerzeugung. Klimawandel und Feinstaubbelastung gehen auf das Konto fossiler Energien wie Erdöl, Erdgas. Den Preis dafür zahlen Großstadtbewohner mit gesundheitsgefährdenden Feinstaubwerten in der Luft oder die armen Anwohner flacher Küstengebiete. Aber auch Erneuerbare Energien bleiben nicht folgenlos. Welchen ökologischen Preis muss man für seine Energieversorgung zahlen, welche Probleme wären vermeidbar? Diesen Fragen gehen Birgit Klaus und Dennis Wilms mit zwei Studiogästen nach.


Am 27.01.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Europas wilder Westen (1/2) - Die Brücke am Oyapock
Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation reist in das Gebiet um den Fluss Oyapock, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch - das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.05-14.50 uhr)


Am 27.01.17 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 27.01.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza, Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


Am 27.01.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


Am 27.01.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am "Monteverde" ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hot-Spot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


Am 27.01.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation "Europas Urwälder: Unberührtes Lappland" lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 27.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Winterwelt der wilden Tiere
Wie erleben Tiere unserer Heimat den Winter? Anna Lena Dörr erfährt das bei dieser Expedition in die Winterwelt der Tiere hautnah. Sie begleitet einen Wanderschäfer mit seinen 400 wintertauglichen "Outdoor-Profis" durchs Land. Klar, Schafe haben dickes Fell, aber was ist mit den Tieren im winterlichen Garten? Sie tragen halt Daunenjacken mit Warmluftpolstern oder verschlafen den Winter ganz einfach: Gartenschläfer in Nistkästen, Haselmäuse in Baumhöhlen. Und Frösche? Die schlafen tief unten im Teich und atmen energiesparend über die Haut. Andere Wintertiere sparen Energie, indem sie sich in Massenquartieren den ganzen Winter lang einfach hängen lassen - kopfüber. Die Expeditions-Moderatorin durchstreift Schutzgebiete und erkennt in ihnen wahre Paradiese: Winterorte für genügsame tierische Landschaftspfleger oder zauberhafte Ruheorte, sogenannte Stepstones für durchreisende Vögel.


Am 28.01.17 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Insektensterben - Was sind die Folgen?
Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten, wie Wild- und Honigbienen und Schmetterlinge. Dabei sind Insekten immens wichtig für uns Menschen und das gesamte Ökosystem: Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von Bestäubung durch Insekten abhängig. Und weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse nicht ohne Bestäubung durch Insekten fortpflanzen. Insekten sind auch ein bedeutender Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Deshalb prophezeite der Insektenforscher Edward O. Wilson schon vor 30 Jahren: „Wenn die kleinen wirbellosen Tiere aussterben, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden.” X:enius besucht den Biologen Andreas Fleischmann in Landshut und den Vogelforscher Hans-Günther Bauer am Bodensee und berichtet, wie sehr sich das Insektensterben schon auf den Artenerhalt von Wildblumen und Vögeln auswirkt. Wo liegen die Ursachen und was können wir tun? Diese Frage stellen Carolin Matzko und Gunnar Mergner dem Imker Albrecht Pausch und dem Schmetterlingsforscher Jan Christian Habel von der TU München. Beide fordern einen Umbau der Landwirtschaft, um Insekten wieder Lebensraum und ausreichend Futter bieten zu können.


Am 28.01.17 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Der Jaguar war einst der Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die charismatische Katze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, eines ausgedehnten Feuchtgebietes im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann.
Der Yellowstone Nationalpark im Grenzgebiet von Montana, Idaho und Wyoming ist der älteste Nationalpark der Erde. Hier liegt nicht nur ein Supervulkan, der Park beherbergt auch mehr als die Hälfte aller aktiven Geysire der Erde. Große Herden von Steppenbisons, Wapitis, Pronghornantilopen, Maultierhirschen und Bighornschafen leben in der "Serengeti des Nordens". Schwarz- und Grizzlybären, Wölfe, Pumas und Kojoten machen Jagd auf die Pflanzenfresser. Der Yellowstone ist heute im Gleichgewicht. Das war nicht immer so. Am Beispiel des Steppenbisons zeigt Andreas Kieling, wozu der Mensch in der Lage ist. Von dem schwersten Landsäugetier Nordamerikas lebten einst geschätzte 40 bis 50 Millionen Tiere in den großen Prärien. Nach dem Vernichtungsfeldzug der weißen Siedler blieben ganze 800 Tiere übrig. Der Yellowstone war das einzige Wildnisgebiet in den Kernstaaten der USA, wo diese Art überlebt hat. Heute gilt der Bestand an wilden Bisons wieder als gesichert.


Am 28.01.17 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Vögel im Winter
Wird es kalt, verlassen die Zugvögel Deutschland und machen sich auf in wärmere Regionen. Für die Standvögel brechen dagegen manchmal harte, sehr kalte Zeiten an. Doch die Deutschen haben ein Herz für ihre gefiederten Freunde, geben jedes Jahr Millionen für Vogelfutter aus. Da drängt sich natürlich die Frage über Sinn und Unsinn dieser Art von Tierschutz auf, der mit Naturschutz nichts zu tun hat.


Am 28.01.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Der Wildbiologe Christoph Promberger fängt in einer Lappjagd Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.


Am 28.01.17 07:00 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)
Oft sind es Tiere, die einer bedrückenden Tatsache ihre Aufmerksamkeit verdanken: Sie gehören zu den Letzten ihrer Art, sie sind akut vom Aussterben bedroht. Traurigen Ruhm erlangten die letzten Berggorillas in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda. Nur noch etwa 700 Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Und noch immer sind sie nicht in Sicherheit. Um sie zu treffen, muss Andreas Kieling viele Höhenmeter überwinden: Eine beschwerliche Dschungeltour für den Tierfilmer, unter dem Schutz von Soldaten als Bewachern. Als Kieling die Berggorillas endlich auf 4000 Metern Höhe gefunden hat, ist er von ihrer Toleranz und Sanftmut fasziniert. Nach ein paar Tagen kann er sich in der Gruppe bewegen, und es gelingen außergewöhnliche Aufnahmen.


Am 28.01.17 07:15 - 07:45 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Droht die grüne Gefahr?
Gibt es gute und böse Pflanzen? Wenn gebietsfremde Pflanzen sich unkontrolliert verbreiten, können sie zum Problem werden. Mit massiven Folgen für das Ökosystem, für die Wirtschaft und für unsere Gesundheit. Ein Beispiel für solche invasive Arten ist die Ambrosia, eine Pflanze, deren Pollen heftige Allergien auslösen kann. Auch der Riesen-Bärenklau, den Stalin einst als Viehfutter in der Sowjetunion einführte, kann bei Berührung zu Verbrennungen zweiten oder dritten Grades führen und wird deswegen heute zynisch „Stalins Rache“ genannt. Viele der invasiven Pflanzen verbreiten sich rasant und überwuchern ganze Gebiete. Ein Wettlauf gegen die Zeit, den die Wissenschaftler mit trickreichen Methoden gewinnen wollen, auch wenn der Kampf vielerorts fast aussichtslos erscheint. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen in der Camargue den Biologen Guillaume Fried und bekämpfen mit ihm die sich immer mehr ausbreitende Baccharis. Ursprünglich an der Atlantikküste Amerikas beheimatet, bedroht sie nun die Existenz heimischer Pflanzen der Camargue, einer Region, die besonders für ihre Artenvielfalt bekannt ist.


Am 28.01.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Der Krieg der Hörnchen
Außereuropäische Arten bedrohen die einheimischen Eichhörnchen. Vor gut hundert Jahren wurden einige Exemplare von "Sciurus carolinensis", dem nordamerikanischen Grauhörnchen in England ausgesetzt. Seither haben sie sich in einem ungebremsten Siegeszug vermehrt und ausgebreitet - "Sciurus vulgaris", die heimischen Eichhörnchen, wurden verdrängt, bald wird auch das Letzte aus britischen Wäldern und Parkanlagen verschwunden sein. Im Gegensatz zum europäischen Hörnchen aber sind die Invasoren auch noch große Waldschädlinge und Nahrungskonkurrenten der heimischen Vogelwelt.


Am 28.01.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste "Wintertrend" ist die Großwildjagd. Ausgerüstet mit den teuersten und besten Jagdgewehren und den größten und schnellsten Skijets rast man über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 28.01.17 11:45 - 12:30 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Durch Wind und Kälte
Die Dokumentation begleitet unsere tierischen Nachbarn durch die kalte Jahreszeit im Südwesten. Die Zuschauer erleben, wie Wildkatzen auf kurzen Beinen im meterhohen Schnee auf die Jagd gehen; wie Eisvögel ein paar Meter Bach eisfrei halten, damit sie unter Wasser jagen können; wie junge Wildschweine unter dem Schnee nach Eicheln suchen - und wie Biber die kalte Jahreszeit im eiskalten Wasser überleben.


Am 28.01.17 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - August bis Februar
Der Insektenkundler George McGavin, Forscher an der Universität in Oxford, untersucht im Rahmen eines einzigartigen Experiments über ein Jahr hinweg den Organismus einer 400 Jahre alten Eiche. 19 Meter hoch, 30 Meter breit und 10 Tonnen schwer ist das Exemplar, dessen Funktionsweise McGavin zu ergründen versucht. Aneinandergelegt ergeben die rund 700.000 Blätter des Baums eine Blattfläche, die der Größe von drei Tennisplätzen entspricht. Wie schafft es diese massive Eiche, sich den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen und so ihr Überleben zu gewährleisten? Welche Rolle spielt dabei die Interaktion der Eiche mit ihrer Umwelt? Und welchen Nutzen können die Menschen aus dem mächtigen Laubbaum ziehen? Im Herbst produziert die Eiche Hormone und sendet diese in die einzelnen Blätter. Dort beginnt daraufhin der Abbau der Nährstoffe. Diese werden in den Stamm und die Wurzeln des Baumes transportiert und dienen als Energiereserve für die kalte und dunkle Jahreszeit. Außerdem werden den Blättern die Pigmente entzogen, wodurch die typische bunte Färbung entsteht. Um zu verstehen, wie die Eiche durch die Wurzeln lebenswichtige Ressourcen aufnimmt, erforscht McGavin das unterirdische Wurzelwerk eines jüngeren Exemplars. Dabei wird deutlich, wie der Baum mit winzigen Pilzen interagiert, um dem felsigen Boden wertvolles Phosphat zu entziehen. Im Winter gelingt es der Eiche trotz Frost und Dunkelheit zu überleben. Ein Blick auf die innere Struktur der Eiche macht schließlich klar, warum diese auch den schwersten Stürmen standhält.


Am 28.01.17 13:45 - 14:30 Uhr auf 
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - März bis August
Im Frühling beginnt der reproduktive Zyklus der Eiche aufs Neue. Dies ist an der Produktion der Kätzchen – also der männlichen Blüten – erkennbar. Durch die Blätter- und Blütenproduktion steigt der Wasserverbrauch der Eiche. Bis zu 60 Liter Wasser pro Stunde transportiert die Eiche von den Wurzeln bis in die Blätter. Im Sommer lassen sich unzählige Insekten in der Baumkrone der Eiche finden, denn zur warmen Jahreszeit sind diese am aktivsten. Zu den Insekten, die sich besonders an die Eiche angepasst haben, gehören unter anderem der Eichelbohrer, die Florfliege und Sichelwanze. Doch nicht alle Bewohner der Eiche sind nützlich. McGavin zeigt, wie die Eiche sich gegen die Schädlinge erfolgreich zur Wehr setzt.


Am 28.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Der Bärenmann
Bären wecken Emotionen wie kaum ein anderes Tier. Für die einen sind sie harmlose "Teddys", andere sehen in ihnen unberechenbare Bestien. Andreas Kieling ist mit den großen Grizzlys Alaskas so vertraut wie kaum ein anderer. Mit viel Geduld gelang ihm, was nur wenige für möglich hielten: Einige Bären tolerierten seine Nähe, bauten sogar ein Vertrauensverhältnis zu ihrem "Schatten auf zwei Beinen" auf. Im Laufe der letzten Jahre traf er viele "Bärenpersönlichkeiten" immer wieder und dokumentierte ihr Verhalten und sein Leben mit ihnen in sensationellen Bildern. Bei dieser Reise begleitete ihn sein damals zehnjähriger Sohn Erik.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 29.01.17 02:45 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Buchenurwälder
Buchen, unverwüstlich und nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel, dominierten einst weite Teile des europäischen Kontinents. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Spätestens mit den Römern war die Zeit der ursprünglichen Wälder vorbei. Sie wurden abgeholzt, das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen hat Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz verschlungen. Heutzutage sind Waldplantagen mit schnell wachsenden Nadelhölzern die Regel. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände Grumsiner Forst in Brandenburg, den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Serrahner Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie den Nationalpark Hainich in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der Bezeichnung Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland als gemeinsames Weltnaturerbe.
(Wdh. heute 16.45-17.00 Uhr)


Am 29.01.17 05:45 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.30-7.15 Uhr)


Am 29.01.17 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel so kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie der Kiebitz oder die Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen. Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch zahllose Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Zudem verschwindet der Lebensraum der Vögel: Täglich wird in Deutschland offener Boden in der Größenordnung von mehr als 110 Fußballfeldern zubetoniert. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling?
(Wdh. heute 21.32-22.17 Uhr)


Am 29.01.17 13:25 - 14:10 Uhr auf 
rbb: Big Five Südamerika - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Filmteam von Felix Heidinger auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Das Ziel sind die Altarme des Rio Manu, wo die Riesenotter-Familien wie und je ihr unberührtes paradiesisches Leben führen. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen.


Am 29.01.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Die Rhön
Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.


Am 29.01.17 19:35 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Australien – In den Wäldern der Koalas
Wer Down Unser so wild wie noch nie zeigen will, braucht starke Nerven. Die haben die renommierten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen bewiesen, als sie auf der Jagd nach faszinierenden Bildern und erstaunlichen Tiergeschichten viele Monate lang den Fünften Kontinent bereisten. Dabei durften natürlich Koalas in den großen Eukalyptuswäldern im Osten Australiens nicht fehlen. Eigentlich sind „Australiens Teddys“ eher als gemütliche Tiere bekannt – doch in der Paarungszeit werden Koala-Männchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. In den Wäldern der Koalas leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu! Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Die Naturfilmer verraten Moderator Markus Mooslechner die Geschichten hinter ihren eindrucksvollen Aufnahmen.


Am 30.01.17 08:50 - 09:35 Uhr auf 
SWR: Winterwelt der wilden Tiere
Wie erleben Tiere unserer Heimat den Winter? Anna Lena Dörr erfährt das bei dieser Expedition in die Winterwelt der Tiere hautnah. Sie begleitet einen Wanderschäfer mit seinen 400 wintertauglichen "Outdoor-Profis" durchs Land. Klar, Schafe haben dickes Fell, aber was ist mit den Tieren im winterlichen Garten? Sie tragen halt Daunenjacken mit Warmluftpolstern oder verschlafen den Winter ganz einfach: Gartenschläfer in Nistkästen, Haselmäuse in Baumhöhlen. Und Frösche? Die schlafen tief unten im Teich und atmen energiesparend über die Haut. Andere Wintertiere sparen Energie, indem sie sich in Massenquartieren den ganzen Winter lang einfach hängen lassen - kopfüber. Die Expeditions-Moderatorin durchstreift Schutzgebiete und erkennt in ihnen wahre Paradiese: Winterorte für genügsame tierische Landschaftspfleger oder zauberhafte Ruheorte, sogenannte Stepstones für durchreisende Vögel.


Am 30.01.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ahoi!
Beim Klabautermann! Kelly und Stephanie wohnen mit ihren drei Kindern in Edmonds, im Norden von Seattle. Pete Nelson und seine Profi-Handwerker zimmern der unternehmungslustigen Familie in dieser Folge einen supercoolen Piratenunterschlupf ins Geäst. An Bord gelangt man über eine 50 Meter lange, mit Stahlseilen verankerte Fußbrücke, und vom Aussichtsdeck hat man einen fantastischen Rundumblick auf die Umgebung. Ein Queensize-Bett und eine gemütliche Bar gehören im Seeräubernest selbstverständlich zur Grundausstattung.
(Weitere Folgen Dienstag, Donnerstag und Freitag um dieselbe Zeit)


Am 30.01.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näher zu kommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Mit viel Geduld und diversen Rückschlägen hat sich Angelique Todd diese Akzeptanz mühsam erarbeitet. Zu finden sind die Gorillafamilien nur mithilfe einheimischer Fährtenleser. Jeder Handabdruck im Dschungel, jeder abgeknickte Zweig und jede angebissene Frucht kann ein Hinweis auf die scheuen Tiere sein. Obwohl die Menschenaffen in ihrem Familienleben oft ruhig und sanft wirken, sind es doch wilde Tiere, die über gewaltige Kräfte verfügen und zu beeindruckenden Drohgebärden greifen, wenn sie sich gestört fühlen. Unterstützt vom WWF (World Wide Fund For Nature) arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.


Am 30.01.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Transoceânica - Die längste Busreise der Welt (1/5)
Über 6.300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die Verbindung wurde erst vor sechs Jahren möglich, nachdem 2010 das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertig geworden war. Die sechstägige Fahrt führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Die Reise beginnt am Atlantik an der Copacabana und führt durch das Feuchtgebiet Pantanal bis ins landwirtschaftliche Herz Brasiliens, den Sojastaat Mato Grosso.
(Teile 2-5 bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 30.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3)
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.


Am 30.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe "Die Macht der Jahreszeiten" war ein "Terra X"-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten erstellt. Da die Kameras nicht überall gleichzeitig sein konnten, hat "Terra X" die Zuschauer erstmalig zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehrere 100 Fotos und Videos sind eingegangen, einige davon haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.
(Im Anschluss Teil 2 über Herbst und Winter, von 21.00-21.45 Uhr)


Am 30.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.


Am 31.01.17 00:00 - 01:15 Uhr auf 
hr: Mord in der grünen Hölle
Spielfilm. Der amerikanische Fotoreporter R.J. O'Brien und die Umweltaktivistin Alyssa Rothman geraten in Bolivien in den Konflikt zwischen einheimischen Arbeitern, Indios und profitgierigen Rinderzüchtern, die für ihre Zwecke den Regenwald in großem Stil abholzen lassen. Als der einflussreiche Widerstandsführer Rafael Santos ermordet wird, verschärfen sich die Fronten, die politische Situation gleicht einem Pulverfass. Zwar kann die korrupte Militärpolizei nach kurzer Zeit den vermeintlichen Mörder von Santos präsentieren, doch R.J. und Alyssa zweifeln daran, ob es sich bei diesem um den wahren Täter handelt. Llosa inszenierte seinen in Brasilien gedrehten Film als Polit-Thriller mit einem guten Schuss exotischem Abenteuerflair, der neben seiner Spannungsdramaturgie vor allem auf eine ökologische Botschaft setzt: Die Rodung des Regenwaldes muss aufhören!


Am 31.01.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - August bis Februar
Der Insektenkundler George McGavin, Forscher an der Universität in Oxford, untersucht im Rahmen eines einzigartigen Experiments über ein Jahr hinweg den Organismus einer 400 Jahre alten Eiche. 19 Meter hoch, 30 Meter breit und 10 Tonnen schwer ist das Exemplar, dessen Funktionsweise McGavin zu ergründen versucht. Aneinandergelegt ergeben die rund 700.000 Blätter des Baums eine Blattfläche, die der Größe von drei Tennisplätzen entspricht. Wie schafft es diese massive Eiche, sich den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen und so ihr Überleben zu gewährleisten? Welche Rolle spielt dabei die Interaktion der Eiche mit ihrer Umwelt? Und welchen Nutzen können die Menschen aus dem mächtigen Laubbaum ziehen? Im Herbst produziert die Eiche Hormone und sendet diese in die einzelnen Blätter. Dort beginnt daraufhin der Abbau der Nährstoffe. Diese werden in den Stamm und die Wurzeln des Baumes transportiert und dienen als Energiereserve für die kalte und dunkle Jahreszeit. Außerdem werden den Blättern die Pigmente entzogen, wodurch die typische bunte Färbung entsteht. Um zu verstehen, wie die Eiche durch die Wurzeln lebenswichtige Ressourcen aufnimmt, erforscht McGavin das unterirdische Wurzelwerk eines jüngeren Exemplars. Dabei wird deutlich, wie der Baum mit winzigen Pilzen interagiert, um dem felsigen Boden wertvolles Phosphat zu entziehen. Im Winter gelingt es der Eiche trotz Frost und Dunkelheit zu überleben. Ein Blick auf die innere Struktur der Eiche macht schließlich klar, warum diese auch den schwersten Stürmen standhält.


Am 31.01.17 13:15 - 14:55 Uhr auf 
3sat: Der globale Zoo
Ein Schneeleopardenmännchen aus Estland und ein Nashornbulle aus Tschechien sollen im Zoo Zürich schnell Väter werden. Ein Kappengibbon reist nach Deutschland zu seinem neuen Weibchen.Immer geht es dabei um die Zucht gefährdeter Tierarten. Seriöse Zoos sind heute weltweit vernetzt, um aussterbende Tiere wenigstens in Gefangenschaft am Leben zu erhalten. Was braucht es, bis Tiere reisen können? Wie lange dauert es, bis sie akzeptiert sind?Hauptdarsteller neben den Nashörnern und den Schneeleoparden sind Schimpansen, Kappengibbons, Orang-Utans, indische Löwen und Tiger mit ihren sorgfältigen und liebevollen Tierpflegern.


Am 31.01.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. In diesem "Making of" berichtet der Tierfilmer von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels. Flachlandgorillas leben gut versteckt im Dschungel, deshalb gibt es nur wenige Filme über sie. In dem 4.000 Quadratkilometer großen Dzanga Sangha Nationalpark aber gibt es eine Forscherin, die gemeinsam mit ihrem Team seit vielen Jahren eine Gorilla-Familie an Menschen gewöhnt. Sieben Jahre dauerte es, bis die Gorillas auch in Anwesenheit von Menschen ihr gewohntes Verhalten zeigten. Mithilfe der britischen Primatenforscherin Angelique Todd gelingt es, dem älteren Gorilla-Männchen Makumba und seiner Familie zu folgen, ohne dass die Tiere durch die Anwesenheit des Kamerateams gestört werden. Mit seltenen Aufnahmen berichtet der Film aus dem Leben der Flachlandgorilla-Familie und der Menschen, die sie erforschen. In seiner Zeit im Dschungel filmt Behrend anrührende Szenen aus dem Leben der Gorillas, von herumtollenden Jungen bis hin zum Frust des Silberrückens über den Ungehorsam seiner Weibchen. Aber er lernt dabei auch die Eigenheiten des Dschungellebens kennen: allgegenwärtige Feuchtigkeit, lästige Mücken und Waldelefanten, die in der Nacht ins Camp einbrechen.


Am 31.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3)
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.


Am 31.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Richard Mergner - Landesbeauftragter BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Richard Mergner ist seit 2002 Landesbeauftragter des Bundes Naturschutz in Bayern. Der Bund Naturschutz wurde 1913 gegründet und ist der älteste und mit mehr als 210.000 Mitgliedern und Förderern der größte Umweltschutzverband Bayerns. "Wir erfahren als Verbraucher zwar, ob in pflanzlichen Produkten gentechnisch veränderte Organismen enthalten sind. Aber wenn wir einen bayerischen Leberkäse essen, dann wissen wir nicht, ob die Sau mit Gensoja aus Brasilien gefüttert worden ist, weil das nämlich bisher in der Europäischen Union nicht gekennzeichnet werden muss. Es steht zwar im aktuellen Koalitionsvertrag drin, d. h. die schwarz-rote Regierung hat beschlossen, dass auch solche Produkte gekennzeichnet werden müssen, aber - scheinbar im Vorgriff auf die TTIP-Verhandlungen - hat sich die Bundesregierung von diesem Ziel klammheimlich verabschiedet. Daran sieht man: Wenn es ernst wird, sind die Interessen, hinter denen Milliardenbeträge stehen, anscheinend erheblich wichtiger als Umweltschutz, Naturschutz und die Gesundheit der Menschen."
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 01.02.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - März bis August
Im Frühling beginnt der reproduktive Zyklus der Eiche aufs Neue. Dies ist an der Produktion der Kätzchen – also der männlichen Blüten – erkennbar. Durch die Blätter- und Blütenproduktion steigt der Wasserverbrauch der Eiche. Bis zu 60 Liter Wasser pro Stunde transportiert die Eiche von den Wurzeln bis in die Blätter. Im Sommer lassen sich unzählige Insekten in der Baumkrone der Eiche finden, denn zur warmen Jahreszeit sind diese am aktivsten. Zu den Insekten, die sich besonders an die Eiche angepasst haben, gehören unter anderem der Eichelbohrer, die Florfliege und Sichelwanze. Doch nicht alle Bewohner der Eiche sind nützlich. McGavin zeigt, wie die Eiche sich gegen die Schädlinge erfolgreich zur Wehr setzt.


Am 01.02.17 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.


Am 01.02.17 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel - und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedelung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Die Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.


Am 01.02.17 12:50 - 13:20 Uhr auf 
arte: Die Mata Atlântica in Brasilien - Der andere Regenwald
Einst war die gesamte Ostküste Brasiliens von dichtem Dschungel bedeckt, den Biologen als den vielfältigsten tropischen Regenwald ganz Amerikas einstufen: die Mata Atlântica. Auch Rio de Janeiros smaragdgrüne Kulisse ist Teil von ihr. Doch der Waldbestand ging um über 90 Prozent zurück. Vielen Brasilianern ist klargeworden, dass sie die verbleibenden zehn Prozent wie einen Schatz hüten müssen. Als die ersten Europäer hier ankamen, erstreckte sich die Mata Atlântica über tausend Meilen entlang der Küste. Der Atlantische Regenwald spielt in Brasilien eine wichtige Rolle. Rund 70 Prozent der Bevölkerung leben in ehemaligen Waldgebieten. Sämtliche Flüsse, die den Wasserbedarf der Großstädte wie São Paulo und Rio decken, kommen aus dem Regenwald. Die meisten Pflanzen im tropischen Regenwald breiten sich mit Hilfe von Säugetieren und Vögeln aus. Der Erhalt der noch vorhandenen Gebiete der Mata Atlântica ist inzwischen gesetzlich geregelt. Brasiliens Atlantischer Regenwald ist das vielleicht vielfältigste Ökosystem der Welt. Brasilianische Naturschützer und internationale Organisationen bemühen sich verzweifelt, die restlichen acht bis neun Prozent des Waldbestands zu erhalten. Aber das rapide Bevölkerungswachstum macht es der Regierung schwer, die Mata Atlântica zu schützen.


Am 01.02.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Wer rettet den Ameisenbär?
Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: die Rede ist vom großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 01.02.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Geheimnisvolle Welten - Nachts in Dschungel und Pampa
Wenn die Nacht hereinbricht und der Mensch sich zurückzieht, werden die meisten Tiere erst so richtig aktiv. Doch ihre Welt blieb unseren Augen lange verborgen. Wie die hochspezialisierten Wesen in kompletter Finsternis ihren Weg durch dichten Urwald finden oder gar Beute jagen, wurde bisher kaum erforscht und so gut wie noch nie gefilmt. Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern, darunter die Deutsche Biologin Susanne Seltmann und der Max-Planck-Wissenschaftler Bryson Voirin, will nun die Geheimnisse dieser Tiere lüften. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens. Auf ihrer Tour dringen die Filmer und Wissenschaftler in einige der extremsten Gebiete des Kontinents vor.


Am 01.02.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia.Die zweiteilige Dokumentation erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.Die sesshaften Bauern der Cahokia am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)


Am 01.02.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien.Das europäische Hausschwein verändert die Nahrungsgewohnheiten. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum machen sich breit, und die Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich der wilde Kontinent in ein zweites Europa.Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 01.02.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3)
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.


Am 01.02.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind „Australiens Teddys“ eher als gemütliche Tiere bekannt. Doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen im Revier das Leben schwer machen. Der Leiervogel setzt auf eine andere Strategie bei der Brautwerbung - er versucht mit seinem gutem Aussehen und extravagantem Gesang zu punkten.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 02.02.17 06:25 - 06:50 Uhr auf 
arte: Schmetterlinge - Wie leben sie und warum sterben sie aus?
Die Sonne scheint und Blumen blühen in allen Farben. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Sommerflieder. Dann flattert er weiter – ein scheinbar leichtes Unterfangen. Doch die Flügel der Schmetterlinge schlagen nicht einfach nur auf und ab, sondern drehen sich an der Basis. Ein Meisterwerk der Evolution. Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. Nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) brach zwischen 1990 und 2011 die Population von 17 in der EU verbreiteten Schmetterlingsarten um rund die Hälfte ein. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. „Xenius“ besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen. Außerdem lassen sich die „Xenius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner von Schmetterlingsexperten der Zoologischen Staatssammlung in München zeigen, wie faszinierend die Tiere sind und erklären, warum sie aussterben.


Am 02.02.17 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt (1/2) - Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens.


Am 02.02.17 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt (2/2) - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ob die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos ist, um ihr Image aufzupolieren. Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. Südostasiens Wälder gelten als Schatzkammern der Artenvielfalt. Doch die wachsende Bevölkerung und die zunehmende Zerstörung der Wälder setzen der Natur immer mehr zu.


Am 02.02.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
ONE: Das Klima machen wir uns selbst
Egal, zu welchen Zielen sich die Politiker bei der Weltklimakonferenz Paris durchgerungen haben - der Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen: Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von uns allen verschuldeten Klimawandels. In einer Gemeinschaftsanstrengung der ARD-Studios zeigen wir sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 02.02.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Leben mit dem Wolf
Kein Tier polarisiert die Bevölkerung in Niedersachsen so sehr wie der Wolf. Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land ein Tier gesichtet wird. Während die einen die Rückkehr des stark geschützten Wildtieres begrüßen, fürchten andere den Kontakt. Die nordstory begleitet über ein Jahr lang die Wolfsbeauftragte des Landes Niedersachsen, ehrenamtliche Wolfsberater und Nutztierhalter auf dem schwierigen Weg der gemeinsamen Koexistenz von Mensch und Canis lupus, dem Urahn der Haushunde.


Am 02.02.17 17:10 - 17:55 Uhr auf 
kabel1 doku: Peru - Das verfluchte Gold der Inkas
Bill Weir macht sich auf den beschwerlichen Weg in die Anden, tief durch den Dschungel, um herauszufinden ob die Schätze der Inkas noch zu retten sind. Wie steht es um das sensible Ökosystem des Regenwaldes? Gibt es noch Hoffnung oder bringt der Fluch des Inka-Goldes nur Verderben und Zerstörung?


Am 02.02.17 23:55 - 01:05 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Die US-amerikanische TV-Journalistin Lesley Stahl reist in den Hohen Norden, um sich persönlich ein Bild vom Abschmelzen des grönländischen Eisschildes zu machen. Schauspieler und Ex-Model Ian Somerhalder versucht christliche Gemeinden für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. Dabei wird er Zeuge eines Familienstreits: Der Vater, ein Klimaskeptiker und Prediger, glaubt nicht an den vom Menschen verursachten Klimawandel. Anders seine Tochter, sie ist Aktivistin und befürwortet die Schließung des lokalen Kohle-Kraftwerks.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.55 Uhr)


Am 03.02.17 05:00 - 05:15 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener. 60 Jahre dauert es, bis aus einem winzigen Samen ein stattlicher Baum geworden ist. Und da die Samen bei Mäusen, Eichhörnchen und anderen Tieren als Nahrung sehr begehrt sind, wird längst nicht jeder Samen zum Baum.


Am 03.02.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandig weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Der international bekannte Theaterautor und Sänger studierte ursprünglich Biologie und hat die Liebe zur Natur nie verloren. In jeder freien Minute ist er draußen unterwegs, beobachtet Tiere und sammelt Anregungen für seine Lieder und Texte. Sein Sohn Jaan Junior hat zwar viele Sommer mit der Familie auf der Insel Vilsandi verbracht, doch der Teenager tobt sich lieber im urbanen Leben der estnischen Hauptstadt Tallinn aus, spielt in einer Rockband und trifft seine Freunde. Doch neugierig darauf, was den Vater immer wieder in die Wildnis treibt, ist er schon, und so begibt er sich mit ihm auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat: Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.


Am 03.02.17 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Kinabatangan entspringt im Herzen der nebelverhangenen Regenwälder im Nordosten der Insel Borneo, dem Hochland im malaysischen Bundesstaat Sabah. Über 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.


Am 03.02.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Finnland
Finnland ist ein nur wenig urbanisiertes Land. Zwei Drittel seiner Fläche sind vom nördlichen Nadelwaldgürtel bedeckt. Der Wald ist ein Zuhause für wilde Rentiere, Bären und Luchse. Finnland besitzt auch zahlreiche Seen, Inseln und eines der größten Archipele der Welt - heutzutage ein streng bewachter Nationalpark. Das Land hat eine lange Tradition des Naturschutzes. Reservate wurden bereits zu Beginn des 20. Jhdt angelegt.


Am 03.02.17 11:50 - 12:35 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (2/3)
Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert. Im Gebiet des größten Stroms im nördlichen Borneo leben die Nebelparder. Diese scheuen Raubkatzen sind vom Aussterben bedroht. Nachdem Cede Prudente das Hochland des nördlichsten malayischen Bundesstaates Sabah verlassen hat, folgt er am Ufer des Kinabatangan den Spuren des äußerst scheuen Nebelparders. Die extrem seltene Raubkatze ist ebenso vom Aussterben bedroht wie der Malaienbär. Durch Rodungen und die Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen werden die Lebensräume beider Raubtiere zunehmend verkleinert. Wie wichtig die Natur auch für die Menschen ist, die in dieser Region leben, zeigen die Fledermäuse der nahen Gomantong-Höhlen. Die Tiere, von denen es dort schätzungsweise mehrere Millionen gibt, geben der Wissenschaft wertvolle Aufschlüsse über die Verbreitungswege des HI-Virus und des Ebola-Virus.


Am 03.02.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (3/3)
Auf dem Weg zur Küste erreicht Cede Prudente auf dem Kinabatangan die Feuchtgebiete von Segama. Dort leben Tausende verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Doch auch diese Schatzkammer der Biodiversität ist in ihrer Existenz bedroht. Die dort lebenden Fischerfamilien können das Verschwinden von immer mehr Spezies hautnah beobachten. Am stärksten bedroht sind die dem Menschen genetisch besonders nahe stehenden Orang-Utans. Dabei ist weniger die Jagd die Ursache für ihr drohendes Verschwinden, sondern die Reduzierung ihres Lebensraums durch die Rodung des Urwaldes zugunsten der Palmölgewinnung. Außerdem ziehen die Orang-Utans zahlungskräftige Ökotouristen aus aller Welt an, die zum einen den Tierschutz zu einem Wirtschaftsfaktor machen, andererseits für die Primaten tödliche Krankheiten mitbringen. Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert.


Am 03.02.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (1/6) - Der Kaukasus
Die Reihe "Wildes Russland" zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die erste Folge führt den Zuschauer in den wilden Kaukasus. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die wir sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennen, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht – hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Für viele bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe, urtümliche Wesen aus der Urzeit, die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen. Doch wie so viele ist dieses Paradies bedroht. Obwohl gut 3000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden, wenn wir in Zukunft nicht auf Luchse, Bären, Saigas und Wisente verzichten wollen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 03.02.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland (2/6) - Der Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze.Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen – die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


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