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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 06.01.18 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Bis heute ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Die Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.


Am 06.01.18 07:15 - 07:40 Uhr auf 
ARD: Orang Utans in der Schule
In Afrika hat Anna bereits Gorillas und Schimpansen besucht. Doch zu den Menschenaffen gehören auch die Orang-Utans - und die möchte die Tierreporterin in den Wäldern von Sumatra aufspüren. Diese unsere nächsten Verwandten sind vom Aussterben bedroht, doch das möchte der Biologe Peter verhindern und hat dazu viele Ideen: Zum Beispiel hat er mitten auf Sumatra eine Schule für Orang-Utans in Not gegründet. Und auch Anna nimmt an diesem Unterricht teil. Die rotbraunen Orang-Utans sind Baumbewohner und im Gegensatz zu Gorillas und Schimpansen in der Regel Einzelgänger. Ältere Männchen werden gut und gerne 100 Kilogramm schwer und haben die größte Armspannweite unter den Menschenaffen: über zwei Meter. So können sie sich gemütlich von Baum zu Baum schwingen. Ihre größten Feinde sind nicht die Tiger, die auf Sumatra durch den Wald streifen: Es sind Menschen, die sich Orang-Utans als Haustiere in Käfigen halten. Das ist zwar streng verboten, aber trotzdem weit verbreitet. Manchmal können Peter und seine Mitarbeiter solche Orang-Utans befreien. In der Dschungelschule lernen die Tiere dann, wie sie in der Wildnis überleben können. Der fünfjährige Robert macht heute seine ersten Schritte zurück in den Urwald. Dahin, wo die Orang-Utans hingehören.


Am 06.01.18 08:20 - 08:30 Uhr auf 
ARD: Tiere im Winter - Wie kann ich ihnen helfen?
Wenn es Winter wird, ist Siham froh über ihre Heizung daheim. Aber wie geht es wohl den Tieren da draußen bei Kälte, Eis und Schnee? Siham will helfen und sucht Rat in der Waldschule in Köln. Hier erfährt sie, wie sich die Tiere für den Winter wappnen. Manche heizen einfach selbst! Andere können Unterstützung in der kalten Jahreszeit gut gebrauchen. Gemeinsam mit Schülern baut Siham deshalb Futterstellen für Vögel und sorgt für Unordnung im Garten. Warum das nützlich sein soll, zeigt diese Folge von "neuneinhalb".
(Wdh. morgen 8.50-9.00 Uhr auf KiKA)


Am 06.01.18 09:45 - 11:00 Uhr auf 
WDR: Das Wunder der Natur
Spielfilm. Mit "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" setzten Claude Nuridsany und Marie Pérennou Maßstäbe in der Naturdokumentation. Nun knüpfen die beiden französischen Biologen an ihren Welterfolg an. Dank ihrer faszinierenden Kameraarbeit erscheint ein vermeintlich banaler Tümpel irgendwo in Südfrankreich wie eine fremde und seltsame Welt. Spinnen, Larven, Falter, Molche und Frösche wirken aus der staunenden Perspektive des kindlichen Betrachters wie exotische Fabelwesen. Dezent unterstrichen wird die Assoziation des Jungen, wenn der Kampf zweier Käfer mit dem Geräusch klirrender Rüstungen unterlegt wird. In der wohl schönsten Szene wandert der Junge mit seiner Freundin über das Grün des Seegrunds, das wie die Oberfläche eines fremden Planeten erscheint. Nie zuvor sah man die Natur mit so viel Poesie.


Am 06.01.18 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Brandgefährlich - unsere Papierverschwendung
Die umweltbewussten Deutschen besetzen weltweit einen Spitzenplatz, wenn es um den Papierkonsum geht. Beim Pro-Kopf-Verbrauch stehen sie sogar an vierter Stelle, Tendenz steigend. Verpackungen, Büropapiere, Pappbecher - die Papierberge wachsen hierzulande ständig, trotz zunehmender Digitalisierung. Weil Papier aus einem nachwachsenden und problemlos verrottenden Rohstoff hergestellt wird, herrscht anders als beim Plastikmüll eher wenig Problembewusstsein dafür, welche globalen Folgen dieser Papierhunger für Wälder und Artenvielfalt hervorruft. Im Kampf um ständig wachsende Papierberge sind vor allem Behörden und Unternehmen gefragt.


Am 06.01.18 10:30 - 10:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Schimpansen: Super schlau und tierisch frech
Felix Heidinger hat sich dieses Mal vorgenommen, die intelligenteste aller Affenarten, die Schimpansen, zu beobachten. Im afrikanischen Nationalpark Gashaka Gumti lebt in Grüppchen verstreut ein großer Schimpansen-Clan, dessen Lebensweise seit Jahren von dem Biologen Andrew Fowler erforscht wird. Tagelang ist Felix mit Andrew im Urwald unterwegs, auf der Suche nach Schimpansenspuren. Sie finden Werkzeuge und Heilpflanzen, die bei den klugen Affen im Gebrauch sind. Doch die Schimpansen selbst lassen sich zunächst nicht blicken. Freilebende Schimpansen sind sehr scheu und meiden die Menschen. Doch letztlich siegt die Neugier der Affen. Sie beobachten ihrerseits die Eindringlinge in ihrem Revier und es gelingt Andrew sogar, die Schimpansen mit einem Trick heranzulocken.


Am 06.01.18 12:55 - 14:25 Uhr auf 
rbb: Die Bärenbande - In Skandinaviens Wäldern
Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter, wenn draußen meterdicker Schnee ihre Höhle bedeckt, bringen Weibchen ihre Jungtiere zur Welt. Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt. Der Film ziegt Drillinge im Frühjahr, die beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Gemeinsam mit der "Bärenbande" geht diese außergewöhnliche Dokumentation auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder, in die Heimat der mächtigen Elche und cleveren Wölfe, zu den seltenen Waldrentieren und segelnden Gleithörnchen.


Am 06.01.18 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Land der Millionen Elefanten
Einst hieß Laos "das Land der Millionen Elefanten". Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilten sich Mensch und Tier den Wald ohne einander etwas wegzunehmen. Der große, wilde Dschungel bot alles, was die sich kreuzenden Schicksale von Mensch und Elefant nur wünschen konnten. Wilde Elefanten wurden zu Helfern für die Landwirtschaft abgerichtet. Diese wenigen Eingriffe in die wilde Fauna wirkten sich nicht negativ auf die Tierbestände aus, die genügend Zeit zur Regeneration hatten. Heute werden Elefanten in den Wäldern hauptsächlich beim Holzfällen eingesetzt. Es gilt als erwiesen, dass die Tiere eine hohe soziale Intelligenz besitzen, ihre wilden Herden sind stabil und konfliktfrei. Der Elefant repräsentiert das Totemtier des Waldes. Er gilt als Geist des Waldes, und die Laoten sind sich bewusst: Wenn man den Elefant retten will, muss man auch seinen Lebensraum, den Wald, retten.


Am 06.01.18 15:55 - 16:40 Uhr auf 
arte: Brasilien, im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist größer geworden - doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstraße BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt. Mit dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen ist die Straße für die kleinen Äffchen unüberwindbar geworden. Der Biologe und Spezialist dieser Affenart, Carlos Ruiz Miranda, konstatiert, dass die Autobahn das größte Hindernis beim Wachstum der Affenpopulation darstellt - und dass die geplante Erweiterung die Zukunft der Spezies gefährdet.


Am 06.01.18 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Elefanten im Hotel
Der große Mangobaum im Hinterhof eines Hotelgeländes existiert schon lange bevor das Hotel gebaut wurde. Und genauso lang kommen Elefanten zum Fressen. Da nun das Hotel im Weg steht, wird das Foyer zur Abkürzung, um an die leckeren Früchte zu gelangen. Nathan Pilcher studiert und filmt seit 20 Jahren das Leben von Wildtieren in Afrika - insbesondere das von Elefanten. Seine Regeln dabei sind einfach: Er beobachtet die Tiere und stört sie nicht. Doch in einer luxuriösen Lodge in Sambia geschieht etwas jenseits jeglicher Erwartung, das sowohl Nathan als auch Elefantenexperten weltweit ratlos macht.


Am 06.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heutzutage die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel: von der Jungenaufzucht im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter.
(Wdh. kommende Nacht 5.55-6.45 Uhr)


Am 06.01.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das aus sieben Vulkanen bestehende Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis zwei Metern sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem „Silberrücken“ angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch „Mondgebirge“ genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 07.01.18 03:25 - 04:15 Uhr auf 
3sat: Wilder Balkan
Der Filmautor stellt sechs Schätze des Balkans vor, einzigartige Naturlandschaften, die ein bisher unbekanntes Gesicht dieser Halbinsel zeigen. Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben. Der Film präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.


Am 07.01.18 07:25 - 08:10 Uhr auf 
hr: Wohnen mit Holz
Wohnen mit Holz ist wieder en vogue. Innenarchitekten entdecken den Werkstoff neu. Schreiner und Holzkünstler bauen daraus schicke Möbel und Wohnaccessoires. Ganz anders als noch vor zwanzig Jahren stehen jetzt Astlöcher oder gar Risse im Holz auf der Wunschliste der Kunden. Je kerniger der Look, desto besser. Sogar ganze Wände gestaltet die Schreinerzunft im Hüttenlook. So ein unverfälschtes Stück Natur bringt Wärme und Rückhalt in die vier Wände. Ein weiterer Trend ist Altholz. In Angelbachtal bei Sinsheim bauen die zwei Brüder Uwe und Jürgen Pfister Vollholzküchen aus den Eichenbalken abgerissener Scheunen.


Am 07.01.18 13:35 - 14:15 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 07.01.18 14:00 - 14:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich, und das hat einen Grund: Die einzigartige Landschaft der Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben den beiden Parks am Wattenmeer das größte Schutzgebiet Deutschlands. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern. Ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.


Am 07.01.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wenn es dem Globus zu heiß wird
Die Zeichen stehen auf Sturm: Die USA haben das Pariser Klimaabkommen aufgekündigt, auch die deutschen Klimaziele hinken den Vorgaben weit hinterher. Die Reportage geht der Frage nach, wie es trotzdem gelingen kann, die globale Energiewende weiter voranzutreiben - und die Menschen mit den Folgen des Klimawandels künftig nicht mehr allein zu lassen. Als erstes Klimaopfer weltweit setzt sich jetzt ein Andenbewohner juristisch zur Wehr. Saul Lluyia, ein peruanischer Kleinbauer, will den Energieriesen RWE zur Verantwortung für Klimaschäden ziehen. Er klagt Schutzmaßnahmen ein, die sein Dorf vor einem schmelzenden Gletscher retten sollen. Im November verhandelt das Oberlandesgericht in Hagen seinen Fall, der weltweit Aufsehen erregt hat. Wenn die Musterklage gegen einen der großen CO2-Emittenten erfolgreich wäre, könnten sich auch andere Klimaopfer wehren. Denn auch in Europa werden Menschen in Zukunft massiv vom Klimawandel betroffen sein, sagen Forscher voraus.
(Wdh. übermorgen 1.20-1.50 Uhr)


Am 07.01.18 16:35 - 17:05 Uhr auf 
ZDF: Die Wahrheit über das Heizen mit Holz
Wenn das Holz im Ofen knistert, fühlen sich viele Deutsche rundherum wohl: Durch den behagliche Wärme spendenden Ofen sparen sie Energiekosten und tun zudem noch etwas für die Umwelt. Denn schließlich ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, das Heizen damit angeblich automatisch nachhaltig. Doch beim Fällen von Holz, beim Transport, bei der Trocknung und der Weiterverarbeitung entstehen Emissionen. Bei der Herstellung von Holzpellets muss das verwendete Holz zunächst getrocknet werden. Hierzu wird Energie benötigt, die im ungünstigsten Fall sogar aus der Verbrennung von Palmöl stammt. Für den Anbau von Palmölplantagen wird Regenwald zerstört. Außerdem wird in Deutschland mehr Brennholz verbraucht als produziert - deshalb wird Holz mittlerweile um die halbe Welt transportiert, bevor es als Brennstoff verkauft wird. All dies trübt die Ökobilanz von Holzpellets und Holzhackschnitzeln. Während früher nur Holzabfälle zur Herstellung von Holzpellets genutzt wurden, hat die große Nachfrage nach Holzöfen dies inzwischen geändert: Der immer größer werdende Bedarf der europäischen Verbraucher und der Industrie trägt mittlerweile dazu bei, dass jahrhundertealte, kostbare Naturwälder innerhalb und außerhalb Europas zerstört werden. In Rumänien gibt es noch echte, nahezu unberührte Urwälder - eine Seltenheit in Europa. Doch illegale Abholzung und sogar Kahlschlag bedrohen das Naturerbe. Der deutschstämmige Rumäne Hans Hedrich kämpft seit Jahren gegen das illegale Abholzen in den Wäldern seiner Heimat. planet e. begleitet ihn bei seinem Einsatz für den Schutz der europäischen Urwälder.


Am 08.01.18 05:55 - 06:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.
(Wdh. morgen um dieselbe Zeit)


Am 08.01.18 06:15 - 06:45 Uhr auf 
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot.Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


Am 08.01.18 06:40 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.25-8.10 Uhr)


Am 08.01.18 06:45 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten
Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.
(Wdh. heute 9.30-10.15 Uhr)


Am 08.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Ewiglichen
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der "Baum von Tule" mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen "Baum des Lebens" bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.


Am 08.01.18 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17jährige Georg Forster durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großen Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen.


Am 08.01.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
Um die 50 Millionen Kängurus soll es laut offiziellen Schätzungen in Australien geben. Für einige Australier sind sie eine Plage, andere kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys. Doch wenn die sogenannten Joeys irgendwann einmal in die Freiheit entlassen werden, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung einige Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Der weltweite Handel mit dem Fleisch, Fell und Leder der Tiere blüht. Tierschützer halten das massive Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt. Farmer hingegen befürworten das Vorgehen der Regierung, denn sie haben Angst um ihr Weideland und die Ernte. Das Känguru, Australiens Symbol und weltweiter Sympathieträger, spaltet die Nation.


Am 08.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Der Film erzählt von einer Reise vom frischen Haff über Königsberg und flussabwärts entlang der Memel bis zum Kurischen Haff. Menschen, die in und von der Natur leben, führen den Zuschauer in die jeweiligen Regionen mit ihrer typischen Tierwelt. Archivbilder zeigen Landschaften Ostpreußens aus den 1930er-Jahren im Vergleich. Die filmische Reise beginnt im Winter am Frischen Haff, zeigt die Überschwemmungen an der Memel im Frühjahr, die Riesendünen auf der kurischen Nehrung in der Sommerhitze und endet an der Vogelwarte Rossitten mit dem Herbstzug der Vögel.


Am 08.01.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
SWR: Im Herzen Afrikas - Der Boubandjida Park in Kamerun
Im Norden von Kamerun erstreckt sich über eine Fläche von 2200 Quadratkilometern der Boubandjida Nationalpark, eines der artenreichsten Schutzgebiete der Welt und zugleich Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika. In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten. Der Film begleitet den Franzosen Paul Bour, der sich einen Kindheitstraum erfüllt hat und seit mehr als fünf Jahren als Berater im Boubandjida Park tätig ist.


Am 08.01.18 16:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet. Der touristische Erfolg dort droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr im BR)


Am 08.01.18 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Papua-Neuguinea - Der tödliche Biss der Taipan-Schlange
Nördlich von Australien liegt dessen ehemalige Kolonie Papua-Neuguinea: ein wildes, bergiges Inselreich mit knapp acht Millionen Einwohnern. Der Großteil der Bevölkerung lebt außerhalb der Hauptstadt Port Moresby in kleinen, schwer zugänglichen Dörfern im Busch. In den tropischen Wäldern des Landes und entlang der Küsten gibt es eine große biologische Vielfalt. Doch zu den zahlreichen endemischen Arten der Insel gehört ein Tier, das ein großes Gesundheitsproblem darstellt - eine Schlange, die als giftigste der Welt gilt: der Taipan. Jährlich sterben hier etwa tausend Menschen an den Folgen des Bisses dieser Giftnatter. Die Sterblichkeitsrate gehört zu den höchsten der Welt, weil die Menschen außerhalb der Klinik in Port Moresby nur auf kleine, rudimentär ausgerüstete Krankenstationen zurückgreifen können. Angesichts dieser Situation hat ein Mann beschlossen, den Menschen des Landes mit all seiner Kraft zu helfen: David Williams, Doktor für Toxikologie und weltweit anerkannter Schlangenkundler.


Am 08.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Spione im Tierreich (2/2)
Durch außergewöhnliche Kameraperspektiven finden sich die Zuschauer mitten in Rudeln, Herden oder Familien wieder und erleben Erstaunliches aus dem "Privatleben" der wilden Zeitgenossen. Die Dokumentation erklärt auch die innere Anatomie der Roboter.


Am 08.01.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Grüne Kumpel - Bergbau mit Blatt und Wurzel
Tagebau für Germanium und andere seltene Erden richtet in der Umwelt oft große Schäden an. Mit dem sogenannten "Phytomining" könnten diese Metalle aber auch ganz umweltschonend durch Pflanzen abgebaut werden. Anja Reschke stellt die grünen Kumpel vor, bei "Wissen vor acht - Zukunft".


Am 08.01.18 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Roseggers Waldheimat - ein Jahr im Zauberwald
Die Geschichten des Dichters und "Waldbauernbuben" Peter Rosegger zählen bis heute zu den emotionalsten und beliebtesten Erzählungen rund um Weihnachten. Ausgangspunkt der Dokumentation ist eine der berühmtesten Weihnachtsgeschichten überhaupt, die davon erzählt, wie er sich als Junge im Wald verirrt und vorstellt, dass die Tiere in der Christnacht die menschliche Sprache reden könnten. Ausgehend von dieser Idee folgt Regisseur Klaus T. Steindl den Tieren der Region in verborgene Lebenswelten. Dabei lassen die einzigartigen Tieraufnahmen staunen - und schmunzeln.
(Wdh. morgen 16.00-16.50 Uhr)


Am 08.01.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Im Bann des Sibirischen Tigers
Der koreanische Naturfilmer Sooyong Park, verbrachte fünf Jahre voller Gefahr, in der Abgeschiedenheit sibirischer Wälder um der größten,wahrscheinlich aber auch scheuesten Großkatze der Welt auf die Spur zu kommen. Der Ökologe Chris Morgan trifft ihn am Platz seines früheren Wirkens um zu erfahren wie ihm dies gelang.


Am 08.01.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Bayern erleben - Ungeahnte Naturparadiese
Straßen, Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätze und Flughäfen sind Gefahrenzonen. Doch so widersprüchlich es auch auf den ersten Blick erscheinen mag, für viele Pflanzen und Tiere sind diese Gebiete wichtiger Rückzugsort oder gar Fortpflanzungslebensraum. Nicht selten profitieren gerade besonders seltene Arten und finden auf Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätzen oder Flughäfen ein Paradies. Etwa 18.900 Trassenkilometer umfasst das Hoch - und Höchstspannungsnetz in Bayern. Ökologen sehen in den Stromleitungen zunehmend ein wertvolles Biotop-Netzwerk und Überlebensinseln für gefährdete Tiere und Pflanzen. Knapp 300 Quadratkilometer der bayerischen Trassen-Schneisen sind nach Einschätzung des Umweltministeriums als Rückzugsgebiet für Flora und Fauna besonders wertvoll.


Am 08.01.18 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark - die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der "Universum"-Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin". Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher/innen nicht zu sehen bekommen, zeigt Regisseur Thomas Rilk: das atemberaubende Leben der Tierwelt im Lainzer Tiergarten. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben.
(Wdh. morgen 16.50-17.40 Uhr)


Am 08.01.18 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (1)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.


Am 09.01.18 01:50 - 02:50 Uhr auf 
ZDF: Spione im Tierreich (1/2)
Die zweiteilige Dokumentation wartet mit einer außergewöhnlichen Filmtechnik auf: Mehr als 30 ultrarealistische Tierroboter werden, ausgestattet mit Mini-Kameras, bei Wildtieren ausgesetzt. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten der Tiere so genau, dass sie von den meisten akzeptiert werden. So kommen die Kameras den Wildtieren hautnah.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 2.50-3.30 Uhr)


Am 09.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen
Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen "Monkey Puzzle Tree" verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.


Am 09.01.18 11:15 - 12:15 Uhr auf 
SWR: Erlebnisreise Rhön
Ein Reise durch die Rhön im Wandel der Jahreszeiten: vom Frühling an der Milseburg bis zur winterlichen Hochrhön und der tiefverschneiten Wasserkuppe. Wir besuchen die Städtchen Tann, Gersfeld, Hofbieber, Poppenhausen und viele andere, wandern durch das Rote Moor, schauen den Forellenzüchtern über die Schulter, begleiten die Ranger des Biosphärenreservats bei ihren täglichen Streifengängen, treffen Schäfer, sind unterwegs zum Trekking mit Lamas. Außerdem feiern wir mit der Dorfjugend eine zünftige Rhöner Kirmes, kosten die typische Rhöner Küche und lassen uns mit dem Heißluftballon über das Land der weiten Fernen fahren.


Am 09.01.18 11:35 - 12:15 Uhr auf 
arte: Paradiesische Verführung - Die Feige
Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, älter als Datteln und Oliven, Trauben, Weizen und Gerste. Seit Jahrtausenden zählt sie - nahrhaft, reich an Vitaminen und Kohlenhydraten - vor allem rund ums Mittelmeer und in den Regionen des Nahen Ostens zu den Grundnahrungsmitteln. Die Türkei ist weltweit der größte Feigenproduzent. Vor allem im Hinterland von Izmir wird die Frucht angebaut, in großen Fabriken getrocknet und für den Export behandelt und verpackt. Auch in Deutschland ist die Feige heimisch. Die Römer brachten sie einst mit in die Pfalz. Heute werden köstliche Gerichte, aber auch edler Essig mit Hilfe der Pfälzer Feigen hergestellt. Und der Alte Fritz ließ, von der mediterranen Frucht bezaubert, Feigenbäume im Garten seines Potsdamer Schlosses Sanssoucis setzen. Bezaubernd soll auch der Duft sein, den ein Parfümeur in Holzminden austüftelt. Hauptbestandteil der teuren Essenz, die einen betörenden Duft verströmt, ist die Feige, die Frucht paradiesischer Verführung. Die Dokumentation beschreibt den Anbau, die Verarbeitung und Anwendung der Feige als Zierpflanze, Nahrungsmittel und Arznei.


Am 09.01.18 11:40 - 12:05 Uhr auf 
3sat: Holz - Ein wertvolles Gut
Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe, von dem in Österreich mehr nachwächst als gebraucht wird. Holz bietet unglaublich viele Verwendungsmöglichkeiten. Ob im Bauwesen, als Möbel, in der bildenden Kunst, als Musikinstrument, als Rohstoff für Papier oder als Brennmaterial. Aber auch das Holz in seiner Lebensform - der Baum, der Wald - birgt ungeahnte Ressourcen und ist Sauerstofflieferant ersten Ranges.


Am 09.01.18 13:45 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Die vier Alpen
Die europäischen Alpen sind eines der bekanntesten Gebirge der Welt, doch sie sind nicht die einzigen "Alpen". Es gibt drei weitere Gebirgsmassive, die diesen Namen tragen. Diese Alpen liegen auf der japanischen Insel Honshu, in Neuseeland und in Australien. Angesichts der Alpen auf Honshu kann man leicht vergessen, dass man sich im Land der aufgehenden Sonne befindet. Selbst die Tiere - wie etwa der dort heimische Braunbär - sehen ihren europäischen Verwandten zum Verwechseln ähnlich. Die australischen und neuseeländischen Alpen könnten allerdings kaum unterschiedlicher sein. In Australiens Alpen leben seltsame Beuteltiere und Insekten und in den neuseeländischen Alpen kuriose flugunfähige Vögel. Während die Südalpen Neuseelands ebenso zerklüftet und bizarr sind wie ihr europäischer Namensvetter, sind Australiens Alpen nur mehr ein Schatten ihrer einstigen Größe.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 09.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers wird diese abgelegene Region Osteuropas in diesem Film zu allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften arg verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln. Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte, grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder - eine unfassbare Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört. Eine faszinierende Region im Osten Polens.


Am 09.01.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Kurt Mayers Karpaten-Film ist ein Zeitdokument einer sich rasch verändernden Welt. Sieben Reisen und ein ganzes Jahr waren notwendig, um den Menschen in Draculas Wäldern nahe zu kommen. Mit 1500 Kilometern sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch den Eisernen Vorhang blieben weite Teile lange unbereist. Kurt Mayer folgt den Wegen des Wanderhirten Vasiles.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)


Am 09.01.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra
Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch "das kleinste Gebirge der Welt". Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch, die höchste - die Gerlachspitze - misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten - eine Mischung aus Laub- und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.45 Uhr)


Am 09.01.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Wie lässt sich Holz durch Technik veredeln?
Worin unterscheiden sich Holzarten, und wie kann man den Werkstoff Holz mit moderner Technik veredeln? In der weltweit größten Holzsammlung am Thünen-Institut in Hamburg überprüfen Experten der Herkunft einzelner Holzproben. Indem sie die DNA extrahieren, können sie feststellen, wo der Baum beheimatet war und ob Holz legal geschlagen und korrekt deklariert wurde. Anhand von DNA-Landkarten erkennen sie, ob Bäume aus einem Naturschutzgebiet oder aus einer lizenzierten Plantage stammen. Will man auf Tropenholz verzichten, so gibt es auch hierfür eine Lösung: Frittieren des Holzes in Rapsöl. Durch diese Behandlung wird unser heimisches Holz genauso haltbar und witterungsfest wie Tropenholz.
(Wdh. morgen 6.10-6.35 Uhr)


Am 09.01.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der alte Förster und das wilde Borstenvieh
Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß, einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Fast 20 Jahre besucht er immer wieder eine Wildschweinrotte, kommuniziert mit ihnen und darf sie sogar streicheln. Genauso gelingt es ihm, den Wolf in außergewöhnlichen Situationen aufzunehmen. Der 72-Jährige hat ein besonderes Gespür für die Natur und die Tiere. Immer wieder geht er mit seiner Kamera auf die Pirsch, um einmalige Aufnahmen zu "schießen".
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 09.01.18 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kein Land für Rentiere?
Mai-Lis Eira gehört zum letzten indigenen Volk Europas, den Sami. Sie und ihr Vater sind Rentier-Hirten. Doch sie haben bereits einen großen Teil des Weidelandes, das ihre Tiere seit Jahrhunderten nutzen, an die norwegische Industrie verloren. Jetzt soll eine Starkstromtrasse mitten durch das Tal gebaut werden, in dem ihre Renen kalben. "Re:" begleitet Mai-Lis Eira und ihre Familie bei ihrem Kampf gegen den Stromkonzern, der zum norwegischen Staat gehört. Die Regierung will die Stromtrasse zur Energieversorgung der Ölindustrie nutzen - und zeigt wenig Verständnis für die Existenzängste der samischen Hirten.


Am 09.01.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Gefahr durch heimische Spinnen?
Die ganze Wahrheit über unsere heimischen Spinnen und warum sie zu Unrecht ihr schlechtes Image haben. Thomas D präsentiert die Top 3 der deutschen Spinnen bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 10.01.18 06:15 - 06:30 Uhr auf 
hr: Wie entstand das Leben auf unserer Erde?
Wir leben im Informationszeitalter und glauben, die Welt ist weitgehend erforscht. Jedoch ist vieles wissenschaftlich noch nicht geklärt. Warum müssen wir z. B. schlafen oder gähnen? Wie erklärt sich die Wirkung von Musik? Niemand kennt die endgültigen Antworten darauf. Die 13-teilige BR-alpha-Reihe "Was wir noch nicht wissen" ist eine faszinierende Reise durch die Welt der unbeantworteten Fragen aus Wissenschaft und Technik.


Am 10.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.


Am 10.01.18 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Umweltschutz im Alltag
Die Anzeichen für eine globale Erwärmung mehren sich. Verantwortlich sind wir Menschen. Durch das anhaltende Verfeuern fossiler Brennstoffe verursachen wir den Treibhauseffekt. Die Sendung zeigt, wie jeder Einzelne - ganz privat - seinen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 10.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - In den Sümpfen Neuguineas
Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.


Am 10.01.18 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)


Am 10.01.18 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Supernatur - erstaunliche Fähigkeiten von Pflanzen und Tieren
Was die Natur für Schätze für uns Menschen bereit hält, erschließt sich schon beim Spaziergang durch Wald und Wiese. Aber bei manchen Lebewesen lohnt es sich, sie wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen, damit sie ihre Fähigkeiten offenbaren - Fähigkeiten, die dem Menschen wertvolle Dienste leisten können.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)


Am 10.01.18 22:15 - 23:10 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)


Am 11.01.18 05:55 - 06:40 Uhr auf 
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.40-7.25 Uhr)


Am 11.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Standhaften
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.


Am 11.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Tiger und der Mönch
Wat Pa Luangta Bua, ein buddhistisches Kloster in Thailand, ist ein Platz für Tiger geworden. Sie waren einmal die Herrscher des Dschungels in Südostasien, heute gehören sie zu den gefährdeten Tierarten der Welt. Zuerst waren es nur zwei verwaiste Tigerbabys, die Platz im Kloster gefunden hatten. Inzwischen sind es zehn.


Am 11.01.18 19:00 - 19:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Zukunft gestalten - Wie geht Nachhaltigkeit?
Campus MAGAZIN bringt als einziges regelmäßiges Hochschul-Format im deutschen Fernsehen Licht in die verschlungene Campus-Welt: Fakten, Hintergründe und spannende Geschichten rund um Studium und Beruf in Bayern.
(Wdh. morgen 9.30-10.00 Uhr)


Am 11.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
In Costa Rica begrüßen sich die Einheimischen mit "pura Vida", "pralles Leben". Damit bringen sie auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: Exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.
(Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)


Am 11.01.18 21:05 - 22:00 Uhr auf 
n-tv: Tödliche Schlangen - Expedition Costa Rica
Sie gelten als die Könige des Dschungels. Mit nur einem Biss können sie ihr Gegenüber töten. Die tropischen Schlangen in Costa Rica zählen zu den gefürchtetsten ihrer Art. Doch welche ist die gefährlichste im Land? Schlangenfanatiker und Abenteurer Nigel Marven geht für die Dokumentation auf Entdeckungsreise und zeigt die faszinierende Natur Costa Ricas.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3-15 Uhr)


Am 12.01.18 08:40 - 09:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Segensreichen
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.


Am 12.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die letzten Krokodile Venezuelas
Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang wird das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier. In den letzten Jahren hat der Bestand weiter deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, wo versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.


Am 12.01.18 11:05 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen, die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.
(Wdh. morgen 13.50-14.55 Uhr)


Am 12.01.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


Am 12.01.18 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären.Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


Am 12.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, starb dann aber in den meisten Flüssen Deutschlands aus. Viele Naturfreunde träumen von der Wiederkehr der Lachse in heimische Gewässer. Mehrere tausend von ihnen wurden in den letzten Jahren in Bächen ausgesetzt. Der Film folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. In eindrucksvollen Bildern porträtiert der Film nebenbei die wunderbare Tier- und Naturwelt, die entlang der Flüsse zu entdecken ist.


Am 12.01.18 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Indonesien - ungezähmt (1/5)
Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Die über 17.000 Inseln liegen in einem weiten Bogen zwischen Pazifik und Indischem Ozean entlang des Äquators. In seinen tropischen Gewässern und unberührten Regenwäldern haben sich faszinierende Lebensgemeinschaften gebildet. Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt, da noch vor 10.000 Jahren aufgrund eines niedrigeren Wasserspiegels die Inseln zum Festland gehörten.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 12.01.18 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Löwen - Sind sie noch zu retten?
Schön, stolz und majestätisch - und vom Aussterben bedroht: der Löwe. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Löwen um fast 90 Prozent zurückgegangen. Hauptgrund: In der freien Wildbahn schwindet der Lebensraum der Tiere. Seit den 70er Jahren kämpfen Forscher in Tansania für den Schutz und Erhalt der Tiere. Kein leichtes Unterfangen, da in den betroffenen Gebieten viele Menschen von der Rinderzucht leben und den Löwen als gefährliches Raubtier fürchten. Im Berliner Tierpark treffen die beiden "Xenius"-Reporter Emilie Langlade und Adrian Pflug auf Züchter, die den Fortbestand des Asiatischen Löwen sichern wollen.


Am 12.01.18 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 12.01.18 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Singvögel als Delikatesse?
In Deutschland wird er aufwendig geschützt, in Frankreich einfach aufgegessen: Der Ortoloan, auch Gartenammer genannt. Doch immer weniger Vögel kommen aus ihren Winterquartieren in ihre norddeutsche Heimat zurück. Zu Tausenden wird der Vogel in Frankreich gefangen, um ihn zur "Fettammer" zu mästen und für teures Geld an Sterne-Restaurants zu verkaufen. Die Ornithologin Petra Bernady hat nun beschlossen zu handeln und macht sich auf die Reise nach Frankreich, um ihren Schützlingen vor Ort zu helfen und den Wilderern das Handwerk zu legen. Die NDR Reportage begleitet sie.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 13.01.18 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Der Farn
Der Farn ist ein erdgeschichtliches Relikt. Und so alt er ist, so spannend ist er auch: Seine Biologie ist so außergewöhnlich, dass man ihn mit keiner anderen Pflanze vergleichen kann.


Am 13.01.18 07:15 - 07:40 Uhr auf 
ARD: Im Revier der Tiger
Anna ist diesmal auf die Suche nach einer der größten Raubkatzen der Erde, dem Tiger. Genauer gesagt, dem Sumatra-Tiger. Der Regenwald der indonesischen Insel Sumatra ist sein Zuhause. Doch die majestätischen Tiere zeigen sich nur selten. Denn sie sind erstens sehr scheu, und zweitens gibt es nur noch knapp 400 Tiere dieser Unterart. Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht: Die Raubkatzen werden aus ihren Wäldern vertrieben und wegen ihres Fells und der Knochen gejagt. Was man für ihren Schutz tun kann, erfährt Anna von Alex. Zusammen mit dem Biologen stellt sie im Dschungel von Sumatra eine Kamerafalle auf. Anhand der Tigeraufnahmen kontrolliert und beobachtet Alex den Tigerbestand im Nationalpark. Auch Wilderer, die im Schutzgebiet ihr Unwesen treiben, werden von den selbstauslösenden Kameras erwischt. Aber mehr als eine Tigerspur sieht Anna in der Wildnis nicht. Deshalb besucht sie eine Aufzuchtstation auf der Insel Java. Einen Tag lang darf sich die Reporterin um Tigerkater Bimo kümmern. Zusammen mit Tierschützer Stephan macht sie sein Gehege sauber, bereitet das Mittagessen vor und schaut sich seinen stolzen Nachwuchs an. Und zum Schluss fährt sie mitten ins Gehege der majestätischen Tiger. So nah kommt in der Wildnis niemand an die größten Raubkatzen der Erde.


Am 13.01.18 09:10 - 09:55 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17jährige Georg Forster durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großen Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen.


Am 13.01.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Kleiner Tiger in bayerischen Wäldern
Es ist noch nicht lange her, da lebten Wildkatzen weit verbreitet in Europa. Heute sind sie fast überall verschwunden. Doch es gibt sie noch. Kleine Populationen von Wildkatzen gibt es in Bayern, Thüringen und Hessen, aber es ist fraglich, ob sie das Überleben der reinrassigen Wildkatze bei uns sichern können. Und ob es überhaupt eine Chance in unseren dicht besiedelten und von Autobahnen zerschnittenen Landschaften gibt, diese kleinen Bestände wieder miteinander zu verbinden. Genau dies hat sich ein bundesländerübergreifendes Projekt zur Rettung der Wildkatze vorgenommen. Das Ziel: die Vernetzung der verinselten Wildkatzenlebensräume in Bayern, Hessen und Thüringen und die genetische Überprüfung der Wildkatzen. Es soll ein grünes Netz entstehen, das nicht an Ländergrenzen halt macht. Holzpflöcke mit Ködern aus Baldrian und Katzenminze locken Wildkatzen an. Die Katzen reiben sich an den Stöcken, es bleiben Haare am rauen Holz hängen. So kann man mit einem Gentest feststellen, wo reinrassige Wildkatzen noch vorkommen. Außerdem lässt sich genau prüfen, ob Lebensraumvernetzungen tatsächlich von Wildkatzen genutzt werden.


Am 13.01.18 11:25 - 13:00 Uhr auf 
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der Vogelperspektive - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.


Am 13.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.


Am 13.01.18 15:00 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Naturpark Steirische Eisenwurzen
Mächtige Bergketten, dichte Wälder und glasklare Flüsse und Seen prägen den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Die geschichtsträchtige Region war einst Zentrum der Eisenverarbeitung. In der Blütezeit der Eisenproduktion im 15. und 16. Jahrhundert wurden 20 Prozent der europäischen Eisenwaren in dieser Region erzeugt und bis in den arabischen Raum verkauft. Noch heute gilt der steirische Erzberg als größter Tagbau Mitteleuropas.


Am 13.01.18 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt. In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 13.01.18 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Karibik - bedrohtes Paradies
Ein Paradies in Trümmern. Der Jahrhunderthurrikan Irma raste Anfang September mit Windgeschwindigkeiten von 300 Kilometern pro Stunde durch die Karibik, die Insel Barbuda wurde mit am stärksten verwüstet. "W wie Wissen" reist in die Karibik und zeigt, wie es auf Barbuda jetzt aussieht. Die Menschen stehen in einer Trümmerwüste. Auch die Lagune und die Mangrovenwälder haben gelitten. Das ist das Brutgebiet der Fregattvögel. Damit nicht genug der Probleme: Weitere Bedrohungen dringen in die Karibik vor. Zum Beispiel ein aggressiver Pilz, der die Haut von Amphibien angreift, was meist tödliche Folgen hat. Auf der Insel Dominica lebt ein riesiger Frosch, den die Einwohner "mountain chicken", also "Berghuhn" nennen, denn einst wurde er gerne gegessen. Inzwischen ist der Frosch nahezu ausgestorben, sein Bestand wird von Biologen erforscht und streng geschützt. Ob er allerdings dem Pilz widerstehen kann, ist fraglich. Auf der Insel Guadeloupe lebt der Insektenmann. Dominique Gitton hat sich ganz der fantastischen Insektenwelt verschrieben. Er züchtet endemische Stabheuschrecken, die in den Tälern der Insel sehr unterschiedliche Entwicklungen durchgemacht haben, und setzt sie dann wieder in der Natur aus. Außerdem versucht er, den spektakulären, riesigen Nashornkäfer wieder auf der Insel anzusiedeln.


Am 13.01.18 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Im Bann des Sibirischen Tigers
Der koreanische Naturfilmer Sooyong Park, verbrachte fünf Jahre voller Gefahr, in der Abgeschiedenheit sibirischer Wälder um der größten,wahrscheinlich aber auch scheuesten Großkatze der Welt auf die Spur zu kommen. Der Ökologe Chris Morgan trifft ihn am Platz seines früheren Wirkens um zu erfahren wie ihm dies gelang.


Am 13.01.18 18:45 - 19:30 Uhr auf 
SWR: Sagenhafter Südwesten - Schwarzwald
Als die ersten Menschen die Schwarzwaldgipfel bestiegen und die mächtige Alpenkette erblickten, muss ihnen das wie ein Zauber erschienen sein: Wälder so dicht, dass sie aus der Ferne fast schwarz erscheinen. Flüsse, Schluchten, Wasserfälle, Hochweiden, Moore - das alles gehört zum Schwarzwald. Hier misst der Kuckuck die Zeit, die nebelumwobenen Wälder bergen ihre ganz eigene Kraft. Manches ist längst vergessen, andere Sagen und Mythen, die nur in dieser Landschaft entstehen konnten, sind im Bewusstsein der Schwarzwälder geblieben.


Am 13.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Borneos Zwergelefanten
In den dichten Regenwäldern im Norden Borneos leben Tiere, die es nirgendwo sonst gibt: Zwergelefanten. Lange wurde vermutet, es handele sich bei ihnen um verwilderte Arbeitselefanten, bis DNA-Analysen bewiesen, dass die asiatischen Zwergelefanten tatsächlich eine eigene Unterart sind. Doch es droht ihnen Gefahr: durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Wilderer. Der Ranger Bert Dausip will mehr über die scheuen Waldbewohner herausfinden, lernen, wie sie leben und welche Bedürfnisse sie haben. Erst nach Tagen begegnet Bert erstmals der Elefantenfamilie, der er von nun an nicht mehr von der Seite weichen wird. Er gewinnt das Vertrauen der beiden Jungtiere Flora und Feisty, und nach vielen Wochen und Monaten akzeptiert die Elefantenfamilie schließlich Bert in ihrer Mitte - der Grundstein für seine wissenschaftliche Arbeit. Schockiert stellt Bert fest, dass viele der Elefanten böse Wunden tragen - verursacht durch Fallen und Schlingen der Wilderer. Er alarmiert Tierärzte und Wissenschaftler, die die Tiere ärztlich versorgen. Der Film zeichnet ein berührendes Porträt der scheuen Zwergelefanten Borneos - und eines Mannes, den die Tiere wie keinen anderen in ihrer Nähe akzeptieren.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 13.01.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Zwischen Himmel, Erde und Meer - Lengguru
Viele glauben, dass wir mittlerweile alles über unseren Planeten wissen: Aber immer wieder werden neue Spezies entdeckt wie etwa im Lengguru-Karst auf Neuguinea. Das ARTE-Team begleitet eine der größten wissenschaftlichen Expeditionen, die dort jemals unternommen wurden. 50 europäische und indonesische Forscher haben sich vorgenommen, mehr über diese einzigartige Region der Erde herauszufinden: Das Gebiet ist seit Jahrmillionen vom Rest der Welt abgeschottet, so dass sich hier eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln konnte, die bis heute viele Geheimnisse über unsere Evolution birgt.
(Wdh. morgen 15.15-16.45 Uhr)


Am 13.01.18 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Raum für den Fluss - Neue Strategien gegen Hochwasser
Europäische Umweltschützer predigen seit Jahrzehnten, dass man Flüsse renaturieren und ihnen mehr Platz einräumen muss für den Fall, dass es zu extremen Wetterlagen mit ungewöhnlich starken Regenfällen kommt, statt lediglich die Deiche zu erhöhen. Was bisher noch bei vielen Verantwortlichen auf taube Ohren stößt, wird in den Niederlanden bereits in einem gigantischen Projekt umgesetzt. Unter dem Namen "Raum für den Fluss" hat man dort über 30 Maßnahmen zum Hochwasserschutz angestoßen. Drei Milliarden Euro lassen sich die Niederländer den nachhaltigen Schutz kosten. Es sind sowohl einfache wie auch visionäre Lösungen, die die Menschen, ihr Hab und Gut und die jeweilige Infrastruktur berücksichtigen. Einzigartig sind der strategische Ansatz, das ökologische Gesamtkonzept und die Art und Weise, mit der die Betroffenen in die Maßnahmen einbezogen werden. Einige Projekte sind bereits abgeschlossen, andere mitten in der Umsetzung und die letzten noch in der Planung. So ergab sich für das Filmteam die faszinierende Möglichkeit, die Entwicklung des Hochwasserschutzes entlang des Rheins und seiner Nebenarme zu begleiten. Welche Projekte und Visionen haben sich dort entwickelt, wo die Bewohner die Fehler anderer Anrainer ganz konkret ausbaden müssen? Wie sehen die Konzepte am Rhein auf deutscher und französischer Seite aus? Sicher ist, dass sich die Klimaveränderung auf die Flüsse Europas auswirken wird. Die Niederländer haben das verstanden. Früher waren sie Meister der Landgewinnung - heute geben sie den Flüssen den Platz zurück, den sie dem Wasser einst mühsam abgerungen haben.


Am 14.01.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.20-8.00 Uhr, Wdh. übermorgen 4.25-5.10 Uhr bzw. 5.10-5.50 Uhr)


Am 14.01.18 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.


Am 15.01.18 03:20 - 04:05 Uhr auf 
ZDF: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 15.01.18 03:35 - 04:05 Uhr auf 
arte: Die Stadtfüchse von London
London ist nicht nur das Revier einer Meute gieriger Broker, sondern auch ein angestammtes Gebiet der Rotfüchse. Laut einer Studie von Professor Stephen Harris von der Universität Bristol - der einzigen zu diesem Phänomen - leben in Großbritannien schätzungsweise 33.000 "Stadtfüchse", davon 10.000 in der Hauptstadt. Marie Schneider und Guillaume Mazille gehen diesen Füchsen heute mit der Kamera auf die Spur.


Am 15.01.18 05:10 - 06:05 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 15.01.18 06:45 - 07:10 Uhr auf 
arte: Papua-Neuguinea - Der tödliche Biss der Taipan-Schlange
Nördlich von Australien liegt dessen ehemalige Kolonie Papua-Neuguinea: ein wildes, bergiges Inselreich mit knapp acht Millionen Einwohnern. Der Großteil der Bevölkerung lebt außerhalb der Hauptstadt Port Moresby in kleinen, schwer zugänglichen Dörfern im Busch. In den tropischen Wäldern des Landes und entlang der Küsten gibt es eine große biologische Vielfalt. Doch zu den zahlreichen endemischen Arten der Insel gehört ein Tier, das ein großes Gesundheitsproblem darstellt - eine Schlange, die als giftigste der Welt gilt: der Taipan. Jährlich sterben hier etwa tausend Menschen an den Folgen des Bisses dieser Giftnatter. Die Sterblichkeitsrate gehört zu den höchsten der Welt, weil die Menschen außerhalb der Klinik in Port Moresby nur auf kleine, rudimentär ausgerüstete Krankenstationen zurückgreifen können. Angesichts dieser Situation hat ein Mann beschlossen, den Menschen des Landes mit all seiner Kraft zu helfen: David Williams, Doktor für Toxikologie und weltweit anerkannter Schlangenkundler.


Am 15.01.18 11:10 - 12:15 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.


Am 15.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Tief im Regenwald
Machete, Schlauchboot und Moskitonetz: Ed Stafford bereitet sich in London auf seine nächste Expedition vor. Dieses Mal führt die Reise in den größten Regenwald der Welt. Dort hat der Abenteurer auf Satellitenbildern mitten im Dschungel einen türkisblauen See entdeckt, der von keiner erkennbaren Wasserquelle gespeist wird. Ist das Gewässer durch einen Meteoriteneinschlag entstanden? Um das Geheimnis zu lüften, bricht der Ex-Soldat nach Brasilien auf und erkundet dort 120 Kilometer von der nächsten Straße entfernt die unberührte Wildnis.


Am 15.01.18 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Grizzlys hautnah - Bärenhunger
Die Katmai-Küste Alaskas ist eine Landschaft von rauer und ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Paradies für Bären. Wegen der üppigen Nahrungsquellen kommen in dieser Region jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Außerdem sind sie dort geschützt und haben keinerlei Scheu vor Menschen. Es ist also ein idealer Ort, um das Verhalten der Raubtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen - an guten wie auch an schlechten Tagen. Es kann nämlich sehr gefährlich werden, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen. Das Leben der Bären ist sowohl aufregend, atemberaubend und dramatisch als auch drollig und humorvoll - und Chris Morgan bewegt sich mitten unter ihnen.


Am 15.01.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 15.01.18 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (2)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.


Am 16.01.18 15:00 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Das Jahr der Auerochsen
Mitten im Naturpark Solling-Vogler lockern die Hufe von Heckrindern, Rückzüchtungen der einstigen Auerochsen, den Boden. Hier ist ein sogenannter Hutewald nach mittelalterlichem Vorbild geschaffen worden. Neuanpflanzungen durch den Menschen und die Mitarbeit der Tiere, die mit ihren Hufen und Mäulern das Gestrüpp niedrig halten und den Graswuchs fördern, führen zu lichten Waldabschnitten. Die Reportage stellt ein spannendes Projekt vor.


Am 16.01.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere."Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen.Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


Am 16.01.18 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Andengipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften unserer Erde.Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber.Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


Am 16.01.18 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Grizzlys hautnah - Bären wie wir
An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan ist das eine besondere Gelegenheit, um das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten. Das Leben der Bären ist alles andere als einfach. Schon allein die Werbung um die Weibchen ist kompliziert und nicht immer erfolgreich. Wenn ausgewachsene Bären mit ihren Nebenbuhlern kämpfen, wirkt das bedrohlich, aber oft auch unfreiwillig komisch. Eine Bärenmutter muss viel Erfahrung mitbringen, um sich gegen andere Bären zu behaupten. Jungbären, die zum ersten Mal alleine unterwegs sind, suchen Anschluss bei Familien und müssen lernen, den Gefahren zu trotzen. Chris Morgan zeigt die nicht ungefährlichen Raubtiere hautnah, die nicht nur groß und stark, sondern auch anpassungsfähig und clever sind. Und eines haben sie mit uns Menschen gemeinsam: Sie sind Individualisten.


Am 16.01.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 16.01.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: So wichtig ist Artenvielfalt!
Artensterben, das findet nur in fernen Ländern statt, das hat mit uns nichts zu tun … weit gefehlt! Wie es um das heimische Ökosystem bestellt ist und warum man Artenvielfalt dringend brauchen, erklärt Thomas D in "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.01.18 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ZDF: Hannes Jaenicke - Im Einsatz für Nashörner
Kaum ein Tier steht momentan so in der Schusslinie wie das Nashorn. Im Jahr 2016 wurden auf dem afrikanischen Kontinent weit über 1000 Tiere wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt die Preise in die Höhe schießen: etwa 50 000 Euro für ein Kilo. Hannes Jaenicke verfolgt die Spur des Horns und will wissen, warum die Wilderei ein derartiges Ausmaß angenommen hat. Jaenickes erstes Ziel: das Ol-Pejeta-Schutzgebiet in Kenia. Hier leben die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns. Unter ihnen: Sudan, der letzte Bulle dieser Art. Rund um die Uhr wird er von Rangern bewacht. In Ol Pejeta wird viel Geld in effektive Schutzmaßnahmen investiert, zum Beispiel in eine eigene Hundestaffel. Hannes Jaenicke trifft die Spezial-Einheit.


Am 17.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna Naturreservats im äußersten Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die Letzten ihrer Art. Kameramann Richard Kirby macht sich auf die Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er beschließt, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin, die alles dafür tut, die Haltung der Menschen vor Ort den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.


Am 17.01.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: 300 Worte für Schnee - Die Samen in Finnland
Filmautorin Britta Wulff ist mit einem Kamerateam nach Finnland gereist, um zu erfahren, wie die Samen heute in Finnland leben. Die Saami sind zwar eine Minderheit in Schweden, Norwegen und Finnland, doch sie sind selbstbewusst und präsent. Britta Wulff war mit einem Kamerateam in Finnland unterwegs, um das moderne Leben der Samen kennenzulernen - die privaten Geschichten genauso wie die Politik. Sie hat Familien getroffen, die davon berichten, wie ihre Naturverbundenheit ihren Alltag auch heute noch prägt. Die Filmautorin hat aber auch Menschen kennengelernt, die ihre Trachten und Traditionen nur noch für die Touristen vermarkten, was ihnen Ärger mit anderen Angehörigen der Minderheit einbringt. Nicht jeder Same ist Rentierzüchter. Doch auch heute noch spielt die Rentierzucht bei den Samen eine große Rolle. Es ist ein Wirtschaftszweig und die Erhaltung einer uralten Tradition. Für das Filmteam war es beeindruckend zu sehen, wie die Saami in Nordfinnland beides leben. Die Nächte der sogenannten Rentierscheide, wenn die Besitzer ihre sonst in der Wildnis lebenden Tiere zusammentreiben und anhand von Ohrmarken erkennen, zählen und entscheiden, welches Tier geschlachtet wird, und welches weiter leben darf, waren ein weiteres beeindruckendes Erlebnis.


Am 17.01.18 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Der Wolf ist zurück
Gut 100 Jahre lang gab es in Deutschland und Frankreich keine Wölfe. Jetzt sind sie wieder da und erobern sich ihren alten Lebensraum zurück. Reibungslos verläuft diese Rückkehr nicht. Vor allem Nutztierhalter befürchten, dass eine naturnahe Haltung auf Weiden bald nicht mehr möglich sein wird. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen einen Rinderzüchter in Bayern, der sich auf den Wolf vorbereitet hat. Mit Elektrozäunen und Herdenschutzhunden will er seine Tiere schützen. Doch wie gut funktionieren diese Schutzmaßnahmen? In Frankreich und Italien sammelt man damit schon länger Erfahrung. Und in der Schweiz hat ein Biologe ein einzigartiges Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um Nutztiere in Zukunft besser schützen zu können. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera beobachtet er, wie Wölfe nachts angreifen. Seine Aufnahmen zeigen, dass wir gar nicht wirklich wissen, wie sich diese Räuber tatsächlich verhalten.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.15 Uhr)


Am 17.01.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der „Terra X“-Zweiteiler „Klima macht Geschichte“ führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt – vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.45-18.30 Uhr)


Am 17.01.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 17.01.18 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 17.01.18 22:15 - 23:10 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid verquasselt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.20 Uhr)


Am 17.01.18 23:30 - 00:00 Uhr auf 
ZDF: Der wahre Preis für den perfekten Apfel
Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen. 19 Kilo isst jeder im Jahr. Obwohl es 2000 Sorten gibt, landen nur wenige im Supermarkt. Der neueste Trend: der Apfel als Lifestyle-Produkt. Das Konzept der sogenannten Clubsorten: Ein Züchter bringt einen bestimmten Apfel auf den Markt, lässt Sorte und Markennamen schützen. Dieser wird dann mit millionenschweren Kampagnen beworben und teuer verkauft. ZDFzoom fragt: Was ist faul an unseren Äpfeln? Wird ein Naturprodukt zur Designerware? Den Eindruck bekommt „ZDFzoom“-Reporter Norman Laryea auf der „Fruit Attraction“, der Fachmesse für Obst und Gemüse, in Madrid. Makellose Äpfel werden hier wie Stars beworben und inszeniert. Der neueste Schrei ist ein rotfleischiger Apfel mit dem Markennamen „Kissabel“. Das Innere erinnert eher an Melone, schmeckt aber tatsächlich wie ein Apfel. Die sogenannten Clubsorten verzeichnen in Deutschland mittlerweile einen Marktanteil von 14 Prozent – mit hohen Wachstumsraten. Und immer neue Kreationen kommen auf den hart umkämpften Apfelmarkt. Der Snack-Apfel „Rockit“ ist der neue Hoffnungsträger im Anbaugebiet „Altes Land“. Äpfel, gerade mal so groß wie Tischtennisbälle, werden in Plastikröhren verpackt und sollen an Tankstellen und Kiosken verkauft werden – als Snack für Zwischendurch. Und wie gesund sind die neuen Züchtungen? Laut Experten gibt es bis zu vier Millionen Apfelallergiker in Deutschland. Die Symptome tauchen vor allem beim Verzehr von Sorten aus dem Supermarkt auf. Andere, sogenannte „alte Sorten“ werden dagegen oft besser vertragen, das zeigen Studien von Medizinern. Doch im Supermarkt findet man diese Äpfel so gut wie kaum. „ZDFzoom“ hat neue und alte Sorten im Labor testen lassen. Das Ergebnis: Die „alten Sorten“ enthalten mehr Polyphenole. Inhaltsstoffe, die nicht nur vor Allergien schützen, sondern auch die Abwehrkräfte stärken und sogar gegen chronische Krankheiten wie Rheuma helfen sollen.


Am 18.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Südkorea - Im Wald und am Wasser (1/2)
Die zweiteilige Naturdokumentation führt in faszinierenden Bildern in die Provinz Chungcheongbuk-do im Zentrum Südkoreas. Sie vereint außergewöhnliche Beobachtungen von Tieren mit kontemplativen Aufnahmen der unberührten Natur: Die visuell überwältigenden Bilder - teils gefilmt in Makro- beziehungsweise Zeitrafferaufnahmen - erspüren das Sonnenlicht in den Zweigen, die Grashalme im Wind, sie zeigen winzige Regentropfen, die bei ihrem Aufprall Pilzsporen freisetzen, oder Tiere, die auf wunderbare Weise in der Wildnis überleben - eine bildgewaltige Ode an die Natur.


Am 18.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Dachse von Rügen
Tierfilmer Günter Goldmann folgt auf der Ostseeinsel Rügen mit der Kamera den meist scheuen Dachse. Er ist dabei, als der Dachs im Frühjahr nach der Winterruhe aus seinem Bau kommt. Ungewöhnlich nahe Kameraperspektiven zeigen den Marder mit der markanten schwarz-weißen Gesichtsmaske bei seinen abendlichen Streifzügen, seiner trickreichen Futtersuche oder auch beim Markieren seines Reviers. Einmal im Jahr bekommen die Dachse bis zu sechs Junge, das Kamerateam filmt selten gezeigte Szenen im unterirdischen Bau. Auch die Wildbiologin Gerlinde Walliser spürt den Dachsen von Rügen nach. Sie erforscht, welchen Veränderungen die Dachse seit der Wiedervereinigung ausgesetzt sind. Ihre langjährigen, überwiegend nächtlichen, Pirschgänge haben ergeben, dass die Dachse mit der Landwirtschaft recht gut zurechtkommen. Auch die Nähe des Menschen macht ihnen kaum etwas aus. Was ihnen wirklich zu schaffen macht, ist die zunehmende Zerschneidung ihres Lebensraums durch den Neubau von Verkehrswegen, Dachse werden beim Überqueren der Straßen oft überfahren.


Am 18.01.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 19.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Südkorea - Im Wald und am Wasser (2/2)
Die zweiteilige Naturdokumentation führt in faszinierenden Bildern in die Provinz Chungcheongbuk-do im Zentrum Südkoreas. Das Gebiet ist vor allem gebirgig und ist die einzige Provinz Südkoreas ohne Zugang zum Meer. Mitten im Wald an einem Seeufer tragen Rotschwanzmännchen heftige Kämpfe miteinander aus. Ein Jahr lang bewohnen Männchen und Weibchen das gleiche Revier und ziehen gemeinsam ihre Jungen auf. Der Weißrückenspecht fängt Würmer und Larven mit seiner schmalen Zunge, die bis zu 25 Zentimeter lang sein kann. Fledermäuse sausen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometern zwischen den Zweigen hin und her. Vier bis sechs Wochen lang säugen die Weibchen ihren Nachwuchs und lassen ihn keinen Augenblick allein: Im Flug krallen sich die Jungtiere am Bauch der Mutter fest. Sobald die Jungen etwas größer sind, werden sie in den "Kindergarten" der Fledermauskolonie gebracht, einen windgeschützten, warmen und sehr feuchten Ort. Flughörnchen sind nachtaktive Tiere mit außergewöhnlich gutem Sehvermögen. Mit ihren spitzen Krallen können sie selbst in der Vertikalen blitzschnell klettern, und dank ihrer Flughaut gleiten sie zwischen den Bäumen durch die Luft. Eine Kohlmeise fliegt wendig zwischen verzweigten Ästen hindurch, auf der Flucht vor einem Greifvogel. Ein Ahorn verteilt seine Samen. Den ganzen Sommer über war der Wald von Vogelgezwitscher erfüllt. Nun ist die heiße Jahreszeit vorbei, der Winter rückt näher.


Am 19.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Im Bann des Sibirischen Tigers
Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers Chris Morgan. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Sibirischen Tiger machen das Aufspüren jedoch zu einer Herausforderung. Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Der Tierforscher Chris Morgan wagt sich in ihr Revier, denn die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist sein Traum. Doch die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren zu einer Herausforderung.


Am 19.01.18 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. kommenden Montag 15.05-16.00 Uhr)


Am 19.01.18 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen seinen Namensvetter: den Kleinen oder Roten Panda, der sicher zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalayas führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Die Dokumentation folgt einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und erlebt mit der jungen Mutter die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim. Es ist das erste intime Porträt über die Kleinen Pandas.


Am 19.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Kyrill - ein Orkan fegt durchs Land
Meteorologen warnten schon Tage zuvor - Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Doch die Katastrophe war nicht zu verhindern. Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen. 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. Die wirtschaftliche Grundlage der Familie ist weg. Die neu gepflanzten Bäume brauchen 80 Jahre. Für die Söhne ist das zu spät, sie mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker.
(Wdh. übermorgen 13.45-14.30 Uhr)


Am 19.01.18 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Fischotter und Kormorane im Jagdfieber
Über Nacht fressen sie ganze Fischteiche leer: Kormorane und Fischotter. Seitdem beide Spezies unter Naturschutz stehen, ist die ostdeutsche Seenlandschaft zu ihrem bevorzugten Lebensraum geworden. Doch während sich die Naturschützer über die wachsenden Populationen freuen und weitere Maßnahmen zu ihrem Schutz ergreifen, ist die Situation für Fisch und Fischer existenzbedrohend. Immer mehr Fischer in der Lausitz und Mecklenburg-Vorpommern geben ihre Teiche auf. Diese Reportage zeigt ihren mühsamen Kampf gegen die tierischen Räuber und die Mühlen der Bürokratie.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 20.01.18 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Fleischfressende Pflanzen
Klebrige Drüsenhaare, zuklappende Fangblasen - die Natur hat sich Erstaunliches ausgedacht. Und lässt harmlos aussehende Pflanzen zu wahren "Raubpflanzen" werden.


Am 20.01.18 07:15 - 07:40 Uhr auf 
ARD: Die Feueraugen der Plumplori
In Indonesien macht Anna diesmal Bekanntschaft mit einem der süßesten Affen überhaupt: dem Plumplori. Aber Achtung, dieses Tier ist giftig! Bei Gefahr vermischt der Plumplori ein Sekret mit seinem Speichel und beißt dann zu. Das kann für den Angreifer tödliche Folgen haben. Die Tierreporterin ist also stets auf der Hut und hält sich an die Anweisungen von Tierschützer Roel, der ihr die Nachtaffen zeigt. Leider sind die Plumploris vom Aussterben bedroht: Sie werden gejagt, gefangen, bekommen die Zähne gezogen und fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen. Denn viele Menschen wünschen sich einen so niedlichen Affen als Haustier. Dabei gehören sie in die Natur und nicht in ein Wohnzimmer. In einer Rettungsstation für wilde Tiere kommt Anna gerade rechtzeitig: ein Plumplori wird gerade versorgt. Anschließend darf die Reporterin die anderen Nachtaffen der Station füttern. Dann nimmt Roel sie mit in das Dorf Cipaganti. Dort beobachtet ein Forscherteam die Plumploris in der Wildnis. Im roten Schein der Taschenlampe leuchten ihre Feueraugen aus der Ferne. Die Nacht endet mit einer spektakulären Aktion: Die Forscher holen ein junges Tier vom Baum, um es zu untersuchen.


Am 20.01.18 07:45 - 08:10 Uhr auf 
arte: Tschernobyl - Welche Lebensmittel sind heute noch belastet?
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist der bislang folgenschwerste Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Selbst drei Jahrzehnte nach der Katastrophe - und Tausende Kilometer von der Unglücksstelle entfernt - zeigen sich noch heute belastende Spuren des Unglücks. Vor allem in Pilzen und dem Fleisch von Wildschweinen finden sich immer noch hohe Konzentrationen.Gemeinsam mit Forschern des Bundesamtes für Strahlenschutz testet "Xenius" Lebensmittel aus bayerischen Regionen, die besonders vom Fallout betroffen sind.


Am 20.01.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Bruno und der Bär
Vielleicht 50 Abruzzenbären - eine Unterart der Braunbären, die nur im italienischen Nationalpark Abruzzen-Latium-Molise und seiner Umgebung vorkommt - gibt es mittlerweile wieder. Das ist trotzdem zu wenig, um eine sichere Zukunft für das Wahrzeichen dieser Region zu garantieren. Fast die Hälfte des Bärennachwuchses überlebt das erste Jahr nicht. Das soll sich jetzt mithilfe eines engagierten Wildtierfotografen und der Rewilding Europe Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2.000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden. Der preisgekrönte Wildlifefotograf Bruno D'Amicis hat dort seine Wurzeln und unterstützt die "rewilding Apennines"-Initiative. Jedes Jahr im Frühsommer, wenn fast alle wilden Tiere Nachwuchs bekommen haben, ist Bruno D'Amicis mit seiner Kamera in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Filmautorin Andrea Rüthlein und ihr Team begleiten Bruno D'Amicis bei seinen Streifzügen durch die wilden Abruzzen.


Am 20.01.18 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Wilde Arktis - Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.


Am 20.01.18 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Bärenträume
Im Oktober, wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen die Farben des Laubes in der russischen Tundra zum Leuchten bringen, werden Bären müde. Vor Ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: Graben, Polstern und vor allem Dickwerden, Dickwerden, Dickwerden.


Am 20.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Regen als Segen - Indische Dörfer im Kampf gegen die Dürre
In dem kleinen Dorf Javele Baleshwar im indischen Bundesstaat Maharashtra arbeiten die Bewohner an einem Projekt, das den Monsunregen besser nutzbar machen will. Sie wollen den Kreislauf aus Dürre, Überschwemmungen, Verschuldung und Elend durchbrechen. Das Ziel ist, die Hänge mit Wasser zu versorgen und dadurch eine traditionelle, landwirtschaftliche Lebensweise zu erhalten. Die Dokumentation zeigt, wie die in mühevoller Handarbeit gezogenen Gräben und aus Steinen aufgeschütteten Dämme die Aufforstung einst kahler Hänge ermöglichen und so den Bauern auch in der Trockenzeit gefüllte Brunnen verschaffen.


Am 20.01.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Durch die unzugänglichen Wälder Rumäniens streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens. Seit etwa 800 Jahren sind hier die "Siebenbürger Sachsen" zu Hause, in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die von Rhein und Mosel stammenden Menschen wirtschaften noch heute nach bewährter Tradition, viele sind Selbstversorger. Die meiste Feldarbeit wird von Hand erledigt, Pferde- und Ochsengespanne helfen dabei. Die legendenumwobenen Karpaten umgeben Siebenbürgen - über 2.000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären; große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten. Abseits der Alm tummeln sich Murmeltiere. Während des kurzen Sommers im Hochgebirge sind sie vor allem damit beschäftigt, sich so viel Speck wie möglich für den nächsten Winterschlaf anzufressen. Doch für die Jüngsten zählt nicht nur Fressen - jede freie Minute nutzen die kleinen Murmler auch zum Spielen und Balgen. Auch die Bären in den dichten Wäldern finden zu dieser Jahreszeit reichlich Pilze und Beeren, um sich satt zu fressen. Mit leuchtenden Farben kehrt der Herbst in Rumänien ein - in dieses außergewöhnliche Land, in dem es noch so viel zu entdecken gibt.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)


Am 20.01.18 22:35 - 23:20 Uhr auf 
arte: Grizzlys hautnah - Bärenhunger
Die Katmai-Küste Alaskas ist eine Landschaft von rauer und ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Paradies für Bären. Wegen der üppigen Nahrungsquellen kommen in dieser Region jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Außerdem sind sie dort geschützt und haben keinerlei Scheu vor Menschen. Es ist also ein idealer Ort, um das Verhalten der Raubtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen - an guten wie auch an schlechten Tagen. Es kann nämlich sehr gefährlich werden, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen. Das Leben der Bären ist sowohl aufregend, atemberaubend und dramatisch als auch drollig und humorvoll - und Chris Morgan bewegt sich mitten unter ihnen.


Am 21.01.18 05:55 - 06:15 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


Am 21.01.18 13:45 - 14:30 Uhr auf 
WDR: Kyrill - ein Orkan fegt durchs Land
Meteorologen warnten schon Tage zuvor - Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Doch die Katastrophe war nicht zu verhindern. Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen. 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. Die wirtschaftliche Grundlage der Familie ist weg. Die neu gepflanzten Bäume brauchen 80 Jahre. Für die Söhne ist das zu spät, sie mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker.


Am 21.01.18 14:00 - 14:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 21.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Warum sterben die Bienen?
Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 Prozent. In Deutschland sogar bei bis zu 30 Prozent. Verluste in dieser Höhe seien besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald, und schlagen Alarm. Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 21.01.18 21:47 - 22:17 Uhr auf 
tagesschau24: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst, wie die Autorinnen Maren Schibilsky und Iduna Wünschmann herausfanden.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.20 Uhr)


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