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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 16.09.14 09:05 - 10:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start ist vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher – und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr.


Am 16.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens schlaue Füchse
Das Osnabrücker Land ist ein wichtiger Naturraum Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Dachse streifen durch die Felder auf der Suche nach Fressbarem, Rehe und Hasen äsen auf den Wiesen, Schleiereulen jagen lautlos in der Dämmerung und Fledermäuse suchen in alten Kirchtürmen Unterschlupf. Ein weiterer Bewohner der Region ist der Fuchs. Er ist als schlau und listig bekannt, als Jäger und Dieb gefürchtet. Das Osnabrücker Land bietet den anpassungsfähigen Rotschöpfen einen idealen Lebensraum. Günter Goldmann beobachtet eine Fuchsfähe bei der Aufzucht ihres Nachwuchses und zeigt seltene Einblicke in einen Fuchsbau.


Am 16.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Malaysia
Malaysia ist ein Paradies für Forscher, doch noch immer sind nicht alle Geheimnisse der Artenvielfalt des Landes aufgedeckt. Sehen Sie die Orang-Utans des Sepilok Schutzgebietes, die fleischfressenden Pflanzen des Kinabalu, dessen Gipfel den höchsten Punkt Südost-Asiens darstellt, und die Nasenaffen, die entlang des Kinabatangan leben und nur in dieser Region zu finden sind.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr)


Am 16.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Der Tanz des Haubentauchers - Tiere an schlesischen Seen
In Schlesien (Westpolen), etwa fünfzig Kilometer nördlich von Breslau (Wroclaw), liegt ein nahezu unbekanntes Naturparadies, die Militzer Teiche. Heute gehören diese verborgenen Schönheiten zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten Polens. Im Schutzgebiet Militzer Teiche brüten über 170 Vogelarten. Mehr als 100 Arten nutzen die Teiche als Rastplätze auf ihrem Zug in den Norden oder Süden. Im zeitigen Frühjahr kann man bereits Seeadler beobachten. Sie nisten in den umgebenden Wäldern. Ist das Eis aufgebrochen, treffen die ersten Gänse, Enten und Taucher ein.


Am 16.09.14 15:20 - 15:50 Uhr auf 
arte: Die Spur der Steine - Der gallische Druide
Eine besonders faszinierende Figur der gallischen Gesellschaft ist der Druide. Dem Protagonisten esoterischer Fantasien schreibt die Legende Heil- und Zauberkräfte sowie fast übernatürliche Weisheit zu. Es existieren kaum schriftliche Überlieferungen zu seiner Rolle in der gallischen Kultur, aber in den letzten 30 Jahren brachte die Archäologie Licht in Funktion und Stellung des gallischen Druiden. Jüngsten Ausgrabungen zufolge waren die Druiden die Gelehrten der gallischen Gesellschaft und verfügten über ein breites Wissen in so unterschiedlichen Bereichen wie Astronomie, Mathematik, Philosophie und Botanik. Sie galten als allwissende und damit mächtige Männer und verfügten über großen Einfluss auf religiöse, politische und rechtliche Instanzen. Die Grabungen im dem gallischen Ort Corent lieferten interessante Aufschlüsse über diese zentralen Figuren der gallischen Gesellschaft. Auch das galloromanische Museum von Lyon-Fourvière, in dem unter anderem der gallische Kalender von Coligny ausgestellt ist, verfügt über Nachweise für die profunden Kenntnisse dieser großen Weisen.


Am 16.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Das Regen-Trauma
Der Saison-Start entwickelt sich für die Holzfäller des Pelletier-Clans zur echten Geduldsprobe. Keiner der Brüder kann sich an einen ähnlich verregneten Sommerbeginn erinnern, und das schlechte Wetter hat für das Familienunternehmen verheerende Konsequenzen. Jeder Tag, an dem die schweren Maschinen der Pelletiers auf dem Verladeplatz still stehen, kostet die Firma einen Haufen Geld. Das zehrt an den Nerven. Als der Himmel endlich aufreißt, sind die Jungs kaum mehr zu halten. Alle wollen so schnell wie möglich in die Wälder, um das Holzgeschäft wieder anzukurbeln. Hoch motiviert stürzen sich alle in die Arbeit, doch dann trübt eine schlechte Nachricht die Euphorie. Trucker Randy ist beim Entsichern seiner Ladung von einem Stamm am Kopf getroffen worden und hat sich dabei schwer verletzt.


Am 16.09.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Das Birkhuhn in der Lüneburger Heide
Die letzte größere Population von Birkhühnern außerhalb der Alpen lebt in der Lüneburger Heide. Die Tiere sind berühmt für ihren Balztanz. Doch seit die Tiere kaum noch einen geeigneten Lebensraum finden, ist das Spektakel nur noch selten zu beobachten. Das Birkhuhn "tanzt" heute auf der Roten Liste. Von ehemals 4.000 haben gerade einmal 200 Tiere in der Heide überlebt. Für die Dokumentation hat ein Kamerateam die Wissenschaftler ein Jahr lang begleitet und eindrucksvolle Bilder der Hühnervögel in der Lüneburger Heide eingefangen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 16.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes London
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten - bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.


Am 16.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die letzte Geschichte des Orang-Utan
Wir alle sind an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt und damit an der Ausrottung des Orang-Utan. Sein Blut klebt an jedem zweiten Supermarktprodukt. Ob Hautcreme, Shampoo, oder Tütensuppe, Waschmittel oder Biosprit: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen, denn es ist ein nachwachsender, ein scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Der Konsum führt aber dazu, dass der Regenwald in Indonesien im Rekordtempo gerodet wird. Eine Fläche von 300 Fußballfeldern verbrennt in jeder einzelnen Stunde. Tag und Nacht, Monat für Monat breiten sich die Monokulturen aus, es werden Einheimische vertrieben, Lebensraum wird zerstört, Arten ausgerottet. An vorderster Front steht das Symboltier dieser Tragödie, der Orang-Utan, kurz vor dem Aussterben. In der "Quarks & Co"-Reportage begibt sich Ranga Yogeshwar auf die Reise nach Sumatra und besucht die entscheidenden Schauplätze dieses Dramas. Er zeigt die Folgen der Brandrodung, besucht Vertriebene und sucht aussterbende Arten wie das Waldnashorn. In einer Auffangstation begegnet er einem jungen, verletzten Orang-Utan und begleitet die "Waisenkinder" auf dem Weg zurück in die Wildnis.


Am 17.09.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Frösche
Ohrenbetäubendes Quaken, Trillern und Unken - es ist ein seltenes Spektakel geworden auf unserer Erde. Wo sich Frösche früher dicht an dicht drängten, herrscht heute vielerorts nur noch Schweigen. Weltweit sind viele Froscharten ausgestorben oder bereits stark dezimiert. "X:enius" geht der Frage nach: Aus welchen Gründen sterben unsere Frösche und wie können wir sie in Zukunft schützen? Auf der Suche nach Antworten reisen Gunnar Mergner und Carolin Matzko mit dem "X:enius"-Mobil nach Zürich in den Zoo. Dort wurde ein ganzer Hektar des madagassischen Regenwaldes nachgebaut, um den seltenen Tomatenfröschen einen neuen Lebensraum zu bieten, in dem sie erforscht und gezüchtet werden. Immer mehr Wälder, Flüsse und Wiesen beansprucht der Mensch für sich. Und auch unser Hunger auf Frösche wächst. Doch nicht allein der Mensch ist schuld daran, dass Frösche vom Aussterben bedroht sind. Auch ein sich weltweit ausbreitender Pilz ist eine Gefahr. Je weniger Frösche es gibt, umso mehr gerät unser Ökosystem in Gefahr. Welche Konsequenzen das hat - "X:enius" findet es heraus.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)


Am 17.09.14 08:55 - 09:50 Uhr auf 
arte: Neues vom Yeti
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert geben die Legenden und manchmal skurrilen Augenzeugenberichte über den Schneemenschen wieder Anlass zu Forschungsarbeiten - diesmal ernsthaft und auf höchstem Niveau. Mehrere internationale Teams aus Dänemark, Großbritannien, den USA und Russland liefern sich einen Wettlauf, um als Erste den revolutionären Beweis dafür zu veröffentlichen, dass ein weiterer Menschenartiger zur gleichen Zeit wie der Homo sapiens die Erde bevölkerte. Vor kurzem entdeckte man bisher unbekannte Vertreter der Gattung Homo - wie den Menschen von Flores oder den Denisova-Menschen. Die Funde ließen das Yeti-Fieber erneut aufflammen. Bigfoot, Sasquatch, Orang-Pendek - ganz gleich unter welchem Namen - die Wahrscheinlichkeit der Existenz des Yetis wird in einer amerikanischen Publikation von Februar 2013 sogar als sicher dargestellt. Gab es den Yeti tatsächlich? Die Dokumentation begleitet die konkurrierenden Forscherteams, die unter Hochdruck nach Beweisen suchen: in ihren Laboren bei der Analyse von Haaren und DNA sowie bei der Auswertung von Fußabdrücken und Probeentnahmen in Indonesien und in kanadischen Nationalparks. Ein ebenso erstaunlicher wie gründlich recherchierter Film mit renommierten Experten, unter anderem mit dem französischen Paläoanthropologen Pascal Picq.


Am 17.09.14 09:05 - 09:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.


Am 17.09.14 09:50 - 10:55 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?


Am 17.09.14 09:55 - 10:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Leoparden - die unsichtbaren Räuber
Der Leopard ist das derzeitige Erfolgsmodell unter den Grosskatzen. Während einige Arten vom Aussterben bedroht sind, steigt bei ihm der Bestand. Was ist sein Geheimnis? Leoparden gibt es überall auf der Welt - in der Wüste oder im Wald. Einige sind fast weiss, andere fast schwarz. "Leoparden - die unsichtbaren Räuber" folgt einem von ihnen samt Nachwuchs.


Am 17.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Waldbrandgefahr
Das Wetter in den Waldgebieten des Bundesstaates Maine spielt in diesem Jahr völlig verrückt. Nach langen, heftigen Regenfällen kommt nun die große Hitzewelle. Es ist Ende August und die Temperaturen im „Pine Tree State“ steigen innerhalb weniger Tage auf über 30 Grad. Der Knochenjob der Pelletiers wird dadurch zwar noch anstrengender, trotzdem sind die Brüder heilfroh über den radikalen Wetterumschwung. Endlich verdient das Familienunternehmen wieder Geld! Innerhalb einer Woche transportieren die Männer 11.000 Kubikmeter Holz aus dem Wald. 300 Kilometer weiter im Norden, bei den kanadischen Sägewerken, wird der begehrte Rohstoff dann in klingende Münze verwandelt.


Am 17.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Großbritannien (1/2) - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken. Mitten im Winter bringen Kegelrobben an den Küsten Großbritanniens ihre Jungen zur Welt. Zeitgleich fegen heftige Stürme über das Land. Hohe Wellen sind eine große Gefahr für kleine Kegelrobben. Passen sie nicht auf, werden sie von den Brechern für immer ins Meer gezogen. Sobald der erste Schnee fällt, wird Großbritannien zu einem Winterwunderland. Die Federn der Moorschneehühner und das Fell der Schneehasen verändern jetzt ihre Farbe und werden weiß. Gut getarnt sind sie so für Greifvögel fast unsichtbar. Auch für Eulen bedeutet die weiße Pracht kein Problem. Aus der Luft orten sie selbst feinste Mäusegeräusche unter der Schneedecke.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 18.09.14 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (1/2)
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit. Fast 50 Jahre lang war ein Deutscher diesem Land und seinen Menschen auf der Spur: Martin Schliessler. Der zweiteilige Film widmet sich dem deutschen Dokumentarfilmer und folgt ihm in die Wildnis Alaskas. Buschpiloten, Trapper, Einsiedler und Aussteiger kamen und blieben im Busch. Es gab aber auch den Traum vom schnellen, wenn auch mühseligen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Der Film folgt den Spuren Schliesslers in dieser grenzenlosen Weite. Das Drehteam war mehrere Monate unterwegs und begegnete Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Zusammen mit Schliesslers Sohn Jochen legte es mehr als 10.000 Kilometer zurück. Martin Schliessler lebt heute zurückgezogen in Vancouver. Regelmäßig arbeitet der 75-jährige an Bronze-Skulpturen. Filmen kann und will er nicht mehr.


Am 18.09.14 06:30 - 06:45 Uhr auf 
BR: Jäger in der Nacht - Der Igel
Der Igel ist ein nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Nahrung zu suchen. Weitere Schwerpunkte der Sendung: Orientierung, das Auto als Feind Nr. 1, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.


Am 18.09.14 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (2/2)
Der zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft. In der Stadt Homer gibt es ein Treffen mit der Großfamilie Kilcher, die auf schweizerische Wurzeln zurückblickt. Otto Kilcher hat viel Geld mit der Ölkatastrophe der Exxon Valdez verdient, sein Bruder ist ein bekannter Countrysänger. Spezialität: das Jodeln.


Am 18.09.14 08:55 - 09:50 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.


Am 18.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - New Brunswick
"Naturschützer im Einsatz" stellt Ihnen New Brunswick in Kanada vor. Die Provinz, zwischen Quebec und dem US-Bundesstaat Maine gelegen, besteht zu über 85 Prozent aus dichtwachsendem Wald - zusammen mit Moorgebieten und Grasebenen ein einzigartiges Ökosystem. Biologen, Wissenschaftler, Vogelkundler und nicht zuletzt ein Bären-Experte zeigen Ihnen die Geheimnisse dieser in ihrer Ursprünglichkeit seltenen Naturwelt.


Am 18.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Brückeneinsturz
Die Arbeiten im „Pine Tree State“ laufen auf Hochtouren. Endlich scheint wieder die Sonne, und die Männer des Familienunternehmens Pelletier transportieren eine Fuhre nach der anderen Richtung Sägewerk. Doch kaum ist die Holzfäller-Saison in Schwung gekommen, gibt es schon erste Rückschläge: Waldarbeiter Scott hat Ärger mit seinem Arbeitsgerät. An seinem Entaster ist eine Hydraulikleitung defekt. Rund 60 Kilometer vom Sammellager entfernt bleibt dem Urgestein nichts anderes übrig, als selbst zum Schraubenschlüssel zu greifen und das marode Teil per Hand auszutauschen. Aber es kommt noch schlimmer: Etwas weiter südlich hat ein Schwertransporter eine Brücke beschädigt. In kürzester Zeit bildet sich an dem viel befahrenen Verkehrsknotenpunkt ein Stau.


Am 18.09.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Artensterben - Frösche in Gefahr
Frösche leben seit 250 Millionen Jahren auf der Erde. Doch nun sind sie vom größten Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier bedroht. Denn der Chytridpilz befällt Amphibien und kann zum Aussterben ganzer Populationen führen. In Panama evakuieren Wissenschaftler deshalb die bedrohten Froscharten. Nur noch vereinzelt gibt es Wälder, in denen die Frösche noch nicht von der Krankheit betroffen.


Am 18.09.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das Navigationssystem der Zugvögel
Ihr exakter Orientierungssinn begeistert Menschen und Forschung. Inzwischen ist klar, dass Zugvögel sich am Erdmagnetfeld orientieren. Wie die Vögel das machen, erfährt man bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 19.09.14 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Starenliebe am Ammersee
Vor den Toren Münchens findet sich eine faszinierende Landschaft: der Ammersee. Seltene Greifvögel kreisen dort am Himmel, Biber bauen am Seeufer ihre Burgen, Blaukehlchen und Drosselrohrsänger schmettern ihre Liebeslieder in die Seelandschaft, und auch letzten Brachvögel Südbayerns leben dort. Für die Dokumentation "Starenliebe am Ammersee" begaben sich Filmautor Jens-Uwe Heins und der Ornithologie Herbert Biebach gemeinsam auf die Pirsch, um seltene Tierarten zu beobachten.


Am 19.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Maine, der wilde und weitgehend unberührte „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen (fast) nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie „Holzfäller extrem“ begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 19.09.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
BR: Honig erhält Heimat
Die Honigbiene gilt als wichtigstes Nutztier nach Rind und Schwein - 80 Prozent unserer Wild- und Nutzpflanzen bestäubt sie. Aber ihr Leben wird bedroht durch die tödliche Varroa-Milbe und auch durch den Einsatz von Insektiziden, Pestiziden und Antibiotika in der Landwirtschaft. Julia Seidl hat Imker im Allgäu besucht, die Bienen auf ganz verschiedene Art und Weise halten.


Am 19.09.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In der grünen Hölle
Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.


Am 20.09.14 06:00 - 07:15 Uhr auf 
rbb: Der verzauberte Wald
Spanisch-italienischer Dokumentarfilm von 1958. Ein kleiner Waschbär wird von kindlichem Entdeckerdrang gepackt und beginnt, den riesigen Wald, in dem er mit seiner Familie lebt, auf eigene Faust zu erkunden. Dabei trifft er auf eine geheimnisvolle Eule, die ihm vom magischen Duft der Mohnblumen erzählt. Fortan kennt er nur noch ein Ziel: Er muss eine Mohnblume finden und an ihr schnuppern. Als er auf einer großen Wiese nicht fündig wird, wandert er immer tiefer in den Wald hinein. Dabei macht er eine Reihe wunderlicher Entdeckungen und lernt die vielfältigen Bewohner des Waldes und deren zum Teil eigentümlichen Verhaltensweisen kennen.


Am 20.09.14 07:00 - 07:30 Uhr auf 
arte: Naturkundemuseen - Wozu brauchen wir die noch?
Für manche ist es ein Relikt vergangener Zeit: das Naturkundemuseum in Berlin. Rund 30 Millionen Objekte gibt es dort zu sehen - in Glaskästen ausgestellte Vögel, lange Reihen von in Alkohol eingelegten Spinnen und Schubladen mit Zigtausenden Eiern, Käfern und Schnecken. Doch das Museum ist viel mehr als ein Kuriositätenkabinett. Es ist eine Schatzkammer für die Forschung. Jedes Ausstellungsstück ist ein Puzzleteilchen der Geschichte des Lebens in einem einzigartigen Datenarchiv. Hinter den Vitrinen des Museums warten noch weitere, zum Teil noch unentdeckte Sammlungen. Sie lagern in seinen Kellern und Archiven. Wie wichtig Naturkundemuseen und ihre Forschung auch in Zeiten von Digitalarchiven und Wikipedia sind, lernen die beiden "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner in der Reptilienauffangstation in München. Denn das Wissen über die Arten und der Blick in die Vergangenheit hilft auch den Reptilien hier - zum Beispiel Carolins neuem Freund Bert, einem Chamäleon.


Am 20.09.14 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wie böse ist der Wolf?
Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: Als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind.


Am 20.09.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf der Straße ist die Hölle los
Maine, der wilde und weitgehend unberührte „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen (fast) nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie „Holzfäller extrem“ begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 20.09.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
SWR: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel - die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, der "Venus von Willendorf". In "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" besucht Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.


Am 20.09.14 14:25 - 14:55 Uhr auf 
arte: Gentechnisch veränderte Organismen: Sachstand (1/2)
Jede Woche liest Jean-Christophe Victor "die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt" aus detaillierten geografischen Karten. Sein Credo: "Die Karten zum Sprechen bringen." Und das beherrscht er wie kein anderer - in seiner Sendung "Mit offenen Karten". Seit es die Landwirtschaft gibt, versucht der Mensch, seine natürliche Umwelt zu verändern. Auch 30 Jahre nach Erzeugung der ersten gentechnisch veränderten Pflanze wird die Frage der Genmodifikation nach wie vor sehr kontrovers diskutiert. In zwei Folgen untersucht "Mit offenen Karten" die Hintergründe der Auseinandersetzung um GVO.


Am 20.09.14 17:00 - 17:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Wildtierforschung - Warum liebt der Fuchs die Stadt?
Wildtiere in der Stadt sind zum Forschungsthema geworden. Die Berliner sind aufgerufen, mitzufahnden nach Wildschwein, Igel & Co. Seit kurzem gibt es dafür www.portal-beee.de. Beee steht für Biodiversität erkennen, erforschen, erhalten. Wieso fühlt sich der Fuchs in der Stadt so wohl? Wie verändert sich das Tierverhalten zwischen Menschenmengen und Autoschlangen? Warum zieht es Schwarzwild überhaupt in die Großstadt, wo es darum herum doch so viele Wälder gibt? Und: Müssen wir Angst haben vor den wilden Mitbewohnern?


Am 20.09.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Europas wilder Osten - Der Nationalpark Lagodechi in Georgien
Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 Kilometer vom Doppelgipfel des Elbrus. In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.


Am 21.09.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Blutige Anfänger
Es ist Montagmorgen, 03:15 Uhr: Jason Pelletier, Sohn des Familienoberhaupts Rudy, schnürt zu dieser frühen Stunde seine Arbeitsstiefel und verabschiedet sich für eine Woche von Frau und Kind. Dieses Prozedere kennt der Vorarbeiter im Northern Woods Camp noch aus seiner eigenen Kindheit. Auch er sah den Vater damals nur am Wochenende. Von Montag bis Freitag leben und arbeiten die Männer des Familien-Clans seit Generationen in den abgeschiedenen Wäldern des „Pine Tree State“. Dem frisch verheirateten Holzfäller bleibt aber nur wenig Zeit, um sich zu beklagen. Der Winter steht vor der Tür, und in den Camps wartet tonnenweise Holz auf den Abtransport ins Sägewerk. Außerdem sorgt ein Greenhorn auf der „Golden Road“ für Aufregung: Trucker Daryl Bellinger hat mit seinem draufgängerischen Fahrstil schon jede Menge zusätzliche Reparaturkosten verursacht.
(Wdh. morgen 16.15-17.15 Uhr)


Am 21.09.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Großbritannien - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Die Tiere haben sich den rauhen Verhältnissen angepasst: Eichhörnchen sammeln im Herbst Vorräte, die Haselmaus frisst vor dem Winterschlaf soviel sie kann. Während heftige Winterstürme übers Land fegen, bringen Kegelrobben an den Küsten Großbritanniens ihre Jungen zur Welt.


Am 21.09.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Expedition Neuguinea (2/2) - Im Krater der Baumkängurus
Im zweiten Teil der Forschungsreise auf Neuguinea entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute im Kraterinneren unbekannte, große Säugetiere. Doch Ulla erwarten noch mehr abenteuerliche Überraschungen: Bei einem Abstecher nach Neubritannien kommt sie dem Asche und Lava speienden Vulkan Tavurvur ziemlich nahe. Mit dem Helikopter werden die Expeditionsmitglieder in das Innere des Kraters des Mount Bosavi gebracht. Zu Fuß ist der Weg an den steilen Kraterhängen für das Team nicht machbar. Alle hoffen, hier weitere unentdeckte Tierarten zu finden. Was sie erleben, übertrifft sämtliche Erwartungen: Baumkängurus kreuzen ihren Weg und kommen neugierig bis ins Camp - ohne zu flüchten! Tatsächlich scheinen die Tiere in diesem Teil des Dschungels so "zahm" zu sein, weil sie bislang kaum Kontakt mit Menschen hatten.


Am 21.09.14 13:15 - 14:00 Uhr auf 
EinsPlus: Costa Rica - Aufbruch im Paradies
Zwischen Nicaragua und Panama liegt auf der zentralamerikanischen Landenge Costa Rica. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz. Auch der Tourismus, mittlerweile der wichtigste Wirtschaftszweig im Land, soll dazu einen Beitrag leisten. Dabei sah es lange so aus, als würden Waldrodung und Wilderei den natürlichen Reichtum Costa Ricas unwiderruflich zerstören. Doch Initiativen Einzelner setzten ein Umdenken in Gang. Biologen und Naturschützer aus Nordamerika und Europa kauften vor 20 Jahren große Gebiete des Regenwaldes auf und erklärten sie zu Naturreservaten. Das NDR Fernsehteam besuchte die in der Nähe des Corcovado-Nationalparks gelegene Dschungel-Lodge Lapa Rios, um an ihrem Beispiel zu zeigen, wie Öko-Tourismus funktioniert.


Am 21.09.14 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: Bolivien - Kleine Käfer, großes Geld!
Bolivien gehört zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt der Erde. Besonders in der tropischen Yungas-Region am Fuße der Anden konnte sich eine einzigartige Insektenvielfalt entwickeln. Während die Jäger die Tiere fangen und an Touristen und Sammler in Europa und Asien verkaufen, versuchen die Forscher, die vom Aussterben bedrohten Arten zu retten. Zu ihnen gehört der Entomologe Fernando Guerra Sernudo. Zusammen mit Einheimischen initiiert er Programme, die die Menschen der Region davon abhalten sollen, Händler und Wilderer auf die Spur der Insekten zu bringen. Faustgroße Herkuleskäfer, leuchtend blaue Morphofalter oder grün schimmernde Blatthornkäfer - je größer und ausgefallener ein Tier ist, desto höher steigt der Preis, der dafür geboten wird. Für seltene Exemplare können das mehrere Tausend Euro sein. Der Handel mit den exotischen Arten aus Bolivien hält seit Jahren an, obwohl einige bereits vom Aussterben bedroht sind. Eine anhaltende Nachfrage besonders in Asien, schwache oder ungenügende Kontrollen vonseiten der bolivianischen Behörden und die Not der einheimischen Bevölkerung sind die Gründe dafür. Fernando Guerra Sernudo schätzt, dass jedes Jahr etwa 200.000 Insekten aus dem Land geschmuggelt werden. Der Biologe sucht nach Möglichkeiten für den Artenerhalt, etwa durch den Bau von privaten Schmetterlingsfarmen, die eine alternative Einnahmequelle für die Dorfbewohner sein könnten. Inwieweit die Theorie in der Praxis funktioniert, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.


Am 21.09.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
EinsPlus: Malaysias Regenwald - Garten der Sonne
Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt - nirgendwo sonst gibt es diese Vielfalt an Tieren und Pflanzen. "Malaysias Regenwald" zeigt die Geheimnisse und die atemberaubende Schönheit des Dschungels. Die tropische Sonne ist der Motor dieses faszinierenden Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa. Tempel-Vipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane, die Vielfalt der Dschungel-Bewohner kennt keine Grenzen. Und Hunderte Lebewesen sollen noch nicht entdeckt worden sein. Wer überleben will, braucht raffinierte Strategien. Manche Insekten machen sich unsichtbar, indem sie sich als Blätter tarnen. Andere Tiere warnen mit auffälligen Drohgebärden vor ihrem gefährlichen Gift - so die Speikobra. Dramatische Szenen zeigen den tödlichen Angriff einer Grubenotter auf einen Frosch. Und rätselhafte Wesen segeln durch die Nacht: die Riesengleiter.


Am 21.09.14 14:50 - 15:20 Uhr auf 
ZDF: Fluten, Stürme, Hitzeschock - USA im Klimakampf
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen lässt bitten: Für den 23. September 2014 hat Ban Ki-Moon die Staatschefs aller Länder zu einem Klimaschutz-Sondergipfel eingeladen. Druck will er aufbauen, um der übernächsten UN-Klimakonferenz 2016 in Paris zum Erfolg zu verhelfen. Denn dann soll ein neues Weltklimaschutzabkommen verabschiedet werden. Eines, das im Gegensatz zum Kyoto-Protokoll alle Länder umfasst. Zwei Jahrzehnte lang war in den USA Klimaschutz kein Thema. Und das, obwohl die Amerikaner bis vor kurzem die zweifelhafte Spitzenposition unter den Klimasündern innehatten. Zu stark war die Lobby der Stahl- und Schwerindustrie sowie der Ölkonzerne. Diesmal könnten die Amerikaner eine Führungsrolle übernehmen. Denn auch an Amerikas Ostküste lässt sich studieren, welche Folgen ein verändertes Klima nach sich zieht. Hurrikan Sandy, der am 29. Oktober 2012 Amerikas Ostküste traf, hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Die Stadt New York beklagt hinterher 43 Tote. Der unmittelbare wirtschaftliche Schaden beträgt allein in der Stadt 19 Milliarden US-Dollar. Insgesamt stellt die Bundesregierung 60 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau zur Verfügung, für alle betroffenen Staaten der Ostküste. Prof. Klaus Lackner vom Earth Institut der Columbia Universität NYC ist Klimaforscher und warnt: Wenn wir nicht schnell handeln, gerät das Klima auf der Erde außer Kontrolle. Das würde nicht nur zu einem steigenden Meerwasserspiegel führen, der viele Millionen Menschen an den Küsten weltweit bedroht, sondern könnte weiträumige Landstriche unbewohnbar machen. Prof. Peter Schlösser, Chef am Earth Institute, sieht daher noch weit mehr Handlungsbedarf gerade auch bei US-Politikern. Beide sind der Auffassung, dass es längst zu spät ist, klimabedingte Schäden ganz abzuwenden.


Am 21.09.14 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus der 1000 Abenteuer
Im Herzen der Pocono Mountains in Pennsylvania erfüllt Pete den Traum einer jungen, aktiven Familie: ein unglaubliches Baumhaus voller wahnwitziger Abenteuer. Und dieser Auftrag soll zu Petes Meisterstück werden! Geheime Türen, versteckte Durchgänge, zwei hängende Brücken, eine Kletterwand sowie 700 Pflanzen zählen zur Ausstattung des Hauses und versprechen der Familie Stunden voller Freizeitspaß. Zur Einweihung des aufregenden Domizils enthüllt Pete eine sentimentale Überraschung: eine handgefertigte Erinnerung an die geliebte Großmutter der Familie.


Am 21.09.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die letzte Geschichte des Orang-Utan
Wir alle sind an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt und damit an der Ausrottung des Orang-Utan. Sein Blut klebt an jedem zweiten Supermarktprodukt. Ob Hautcreme, Shampoo, oder Tütensuppe, Waschmittel oder Biosprit: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen, denn es ist ein nachwachsender, ein scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Der Konsum führt aber dazu, dass der Regenwald in Indonesien im Rekordtempo gerodet wird. Eine Fläche von 300 Fußballfeldern verbrennt in jeder einzelnen Stunde. Tag und Nacht, Monat für Monat breiten sich die Monokulturen aus, es werden Einheimische vertrieben, Lebensraum wird zerstört, Arten ausgerottet. An vorderster Front steht das Symboltier dieser Tragödie, der Orang-Utan, kurz vor dem Aussterben. In der "Quarks & Co"-Reportage begibt sich Ranga Yogeshwar auf die Reise nach Sumatra und besucht die entscheidenden Schauplätze dieses Dramas. Er zeigt die Folgen der Brandrodung, besucht Vertriebene und sucht aussterbende Arten wie das Waldnashorn. In einer Auffangstation begegnet er einem jungen, verletzten Orang-Utan und begleitet die "Waisenkinder" auf dem Weg zurück in die Wildnis.
(Wdh. heute 19.15-20.00 auf EinsFestival)


Am 21.09.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
EinsPlus: Malaysias Regenwald - Ströme des Lebens
Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies. Dort herrscht die größte Artenvielfalt der Erde, und es wimmelt an exotischen Tieren und Pflanzen. Doch so faszinierend der Regenwald auch ist, er ist auch ein Ort voller Gefahren: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und um Nahrung. Vor dem regenreichen Tropenwald liegen aber auch die schönsten Korallenriffe Malaysias. Fast die Hälfte aller Fischarten der Erde leben dort. So auch der Anemonenfisch, der sich zwischen den tödlichen Nesselzellen der Anemone versteckt und als einziger Meeresbewohner immun gegen ihr Gift ist. Der zweite Teil der Dokumentation "Malaysias Regenwald" taucht ein in die Geheimnisse und Schönheit des Dschungels und der Korallenriffe.


Am 21.09.14 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes München
In München ist das Motto der Einheimischen meistens "Leben und leben lassen". In diesem "Millionendorf" am Fuße der Alpen, wie München auch bezeichnet wird, hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt des Films steht ein Tier, das den Münchnern recht ähnlich scheint: gemütlich, stur, dickschädelig, aber auch sehr sozial. Es ist der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar. Der Film erzählt vom Leben der städtischen Wildtiere mitten unter ihren zweibeinigen menschlichen Mitgeschöpfen und transportiert das Münchner Lebensgefühl.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)


Am 21.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Tiger (1/2) - Tapsige Helden
Eine versteckte Kamera beobachtet junge Tiger, die neugierig ihre Umgebung erkunden. Es ist die sorgloseste, aber auch gefahrvollste Zeit ihres Lebens. Ihre Mutter sammelt sie immer wieder behutsam ein und bringt sie in Sicherheit - denn in diesem Alter sind Tigerjunge eine leichte Beute für größere Räuber. Während die kleinen Tiger langsam heranwachsen und damit beginnen, spielerisch ihre Kräfte zu erproben, liefern die "Spionagekameras" ungewöhnliche und humorige Einblicke in das Leben anderer Bewohner des indischen Dschungels: Lippenbären, die ihren Nachwuchs huckepack tragen, Leoparden, die den Jungtigern gefährlich werden können, Axishirsche am Wasserloch oder flinke Languren, die jungen Schakalen auf den Pelz rücken.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 21.09.14 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Tiger (2/2) - Junge Abenteurer
Die jungen Tigergeschwister sind mittlerweile acht Monate alt. Die zweite Folge zeigt, wie die "Jungen Abenteurer" ihre ersten Jagdausflüge bestehen und begleitet sie auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Dabei erleben sie so manchen Misserfolg. Noch streifen sie mit ihrer Mutter gemeinsam durch das Pench Tiger Reservat - fünf Raubkatzen von beeindruckender Größe. In dieser Zeit steht die Familie unter dem Schutz des Vaters der vier Raufbolde.Parallel zur Geschichte der vier jungen Tiger geben die Kameras Einblicke in das Leben der anmutigen Axishirsche, der Hauptnahrung der Tiger, zeigen den Umzug einer Schakalfamilie oder wie sich ein Haubenadler mit einem Languren um den besten Platz an einer Tränke streitet.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 22.09.14 04:15 - 05:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start ist vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher – und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr.


Am 22.09.14 09:30 - 10:15 Uhr auf 
EinsPlus: Wildes Großbritannien - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken. Sobald der erste Schnee fällt, wird Großbritannien zu einem Winterwunderland. Die Federn der Moorschneehühner und das Fell der Schneehasen verändern jetzt ihre Farbe und werden weiß. Gut getarnt sind sie so für Greifvögel fast unsichtbar. Auch für Eulen bedeutet die weiße Pracht kein Problem. Aus der Luft orten sie selbst feinste Mäusegeräusche unter der Schneedecke. Der Zweiteiler "Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Tiere und die Natur des britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.


Am 22.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Expedition Neuguinea (1/3) - Paradies und Urwaldkrokodile
Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde - und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Am Fuße des Kraters entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute unzählige Tiere und Lebensformen aus einer fremden Welt. Im ersten Teil durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps, das am Ufer eines reißenden Flusslaufs liegt. Vom Froschexperten bis zum Insektenforscher - allen im Team geht es darum, die riesige Artenvielfalt in diesem so gut wie unbekannten Areal zu erkunden. Gleichzeitig bricht Kletterexperte Steve Backshell zu einem unerschlossenen Höhlensystem auf der Nachbarinsel Neubritannien auf - noch ahnt er nicht, was ihn dort alles erwarten wird. Im Wald findet Insektenforscher George McGavin zwei große Käfer, die hörbar Laute von sich geben - die "sprechenden" Insekten versetzen den Wissenschaftler geradezu in Verzückung. Eine Fledermaus, die selbst Expertin Alanna Maltby noch nie gesehen hat, entpuppt sich als bislang unentdeckte Art.


Am 22.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Deutschland
Von der wilden Natur an der Ostseeküste bis zu den dichten Waldgebieten Bayerns und den südlichen Alpen: Deutschland besitzt noch immer ausgedehnte Naturschutzgebiete. Ihre Erhaltung gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Landes und wird äußerst vielfältig umgesetzt. So stehen in der Nordsee 20.000 Seerobben unter der ständigen Beobachtung von Biologen und Tiermedizinern und vor Usedom wird versucht, den europäischen Bison wieder anzusiedeln.


Am 22.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (1/5) - Der Jaguar
Der Jaguar, die drittgrößte Katze der Welt, hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um sein Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien ging es erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 wieder langsam aufwärts für die Großkatze. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguaçu hatte man lange nicht mit großen Raubkatzen zu tun, denn die wenigen scheuen Exemplare haben sich in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch in der letzten Zeit kommen sie bedrohlich nahe.


Am 22.09.14 21:05 - 21:30 Uhr auf 
N24: Methangas
Am Grunde des Golfes von Mexico liegen Milliarden Tonnen eines hochentzündlichen Gases: Methangas. Was würde passieren, wenn diese Mengen auf einmal freigesetzt würden? Basierend auf tatsächlichen Katastrophen und wissenschaftlichen Untersuchungen diskutiert die erste Folge von "Countdown Erde" die Wahrscheinlichkeit einer solchen Methangasexplosion und die verheerenden Konsequenzen für das Leben auf der Erde.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-2.45 Uhr)


Am 23.09.14 04:05 - 04:55 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (1/2) - Frühling und Sommer
Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat an die Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei den Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen. Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.


Am 23.09.14 04:55 - 05:45 Uhr auf 
3sat: Unser Wald (2/2) - Herbst und Winter
Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz und ist die grüne Lunge des Landes. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete. Zweiter und letzter Teil der Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.


Am 23.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Expedition Neuguinea (2/3) - Flughunde und Urwaldkrokodile
Auch in diesem zweiten Teil ihrer Forschungsreise erlebt das Team wieder abenteuerliche Überraschungen: im Dschungel, in unerforschten Höhlen und bei Asche speienden Vulkanen. Im Basiscamp hat Insektenforscher George McGavin es ausnahmsweise nicht mit den kleinen Kerbtieren zu tun. Ein Süßwasserkrokodil und ein giftiger Wels haben sich gleichzeitig im Netz verfangen, mit dem eigentlich die Fische fürs Abendbrot gefangen werden sollten. Mit vereinten Kräften schaffen sie es, das Reptil und den Fisch in die Freiheit zu entlassen. Froschexperte Alan Allison hat ebenfalls einen kuriosen Fang gemacht: Ein knallgrüner Baumfrosch ist ihm "zugeflogen". Normalerweise springt der Frosch mit seinen riesigen Füßen, die wie ein Fallschirm funktionieren, von Baum zu Baum - doch auch in Ullas Fotostudio wagt der Frosch so manchen Sprung. Zusammen mit Kameramann Gordon Buchanan besucht Ulla Lohmann ein traditionelles Tanzfest im Dorf Fogomaiyu. Die fantastischen Kostüme der Dorfbewohner erzählen viel über das Leben im Urwald, farbenprächtige Paradiesvogelfedern zeugen von unfassbarer Vielfalt. Nach dem Fest wollen einige Männer aus dem Dorf Gordon helfen, den seltenen Raggi-Paradiesvogel zu finden, kein einfaches Vorhaben, wie sich bald zeigen wird.


Am 23.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Madagaskar
Abgespalten vom afrikanischen Kontinent hat sich auf Madagaskar über Millionen von Jahren hinweg eine weltweit einzigartige Fauna und Flora entwickelt. Aber auch das Naturparadies Madagaskar ist in Gefahr, so verkleinert sich etwa der Waldbestand dramatisch. An der Küste von Antongil setzen sich u.a. Augustin Sarovy und sein Team für den gefährdeten Farankaraine-Wald ein.


Am 23.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Chile
Chile, das Land im Südwesten Südamerikas, bietet zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen eine Vielfalt an seltenen, atemberaubenden und stellenweise unerschlossenen Naturschutzgebieten. Ziel von José Luis Urrutia ist der Schutz der Vikunjas, einer seltenen Lama-Art im Lauca Nationalpark. Und Miguel Donoso und sein Team versuchen das Geheimnis der grünen Meeresschildkröten in der Region Mellijones Peninsula zu lüften.


Am 23.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (2/5) - Die Anakonda
Die grüne Anakonda: Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm. Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben ihr immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.


Am 23.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Winterlager


Am 23.09.14 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Mensch, Marder!
Eduard Sedlag aus Zülow bei Schwerin hat schlaflose Nächte, seit sich eine Marderfamilie den Dachboden seiner ausgebauten Scheune als Quartier ausgesucht hat. Die nachtaktiven Räuber poltern herum, liefern sich erbitterte Kämpfe und hinterlassen Kadaver, Kot und Gestank. Um seine Mitbewohner zu vertreiben, holte sich der Rentner Hilfe: Rainer Fenske ist weithin bekannt als Mardervergrämer. Dabei arbeitet der Jäger seit 30 Jahren ausschließlich mit Lebendfalle und Köder - und er zollt dem Steinmarder Respekt, schließlich ist er ein intelligenter und mutiger Räuber. Dachdecker Andreas Mielke hat ein spezielles "Panzerdach" gegen Steinmarder entwickelt und patentieren lassen. Stahlplatten unter den Dachziegeln sollen alle Schlupflöcher abdichten. Nicht ganz billig, aber doch vergleichsweise günstig, denn ein vom Steinmarder ramponierter Dachstuhl kann einen Hausbesitzer weitaus teurer kommen. In Koserow auf Usedom hat sich KFZ-Mechaniker Dieter Piest auf eine weitere Unart des Steinmarders spezialisiert: dem Zerbeißen von Kabeln und Schläuchen in Fahrzeugen. Sein Verkaufsschlager ist einUltraschallgerät gegen Steinmarder.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)


Am 23.09.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Indiens Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung.


Am 24.09.14 06:50 - 07:05 Uhr auf 
SWR: Wald unter Beobachtung
Cannet des Maures in Südfrankreich: Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht, auch Unachtsamkeit wie das Wegwerfen von Zigaretten führt häufig zu Katastrophen. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden im Fôret des Maures Wachtürme errichtet, Brandwächter halten Ausschau und unternehmen Patrouillenfahrten.


Am 24.09.14 07:05 - 07:20 Uhr auf 
SWR: Der wilde Fluss
Die Gegend entlang des Flusses Biebrza im Nordosten Polens ist dünn besiedelt, es gibt nur wenige Verkehrswege und kaum Industriebetriebe. Ausgedehnte Sümpfe, Seen, Torfmoore, Wälder und Feuchtwiesen bieten Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Die Biebrza-Region mit ihren zahlreichen Wasseradern ist eines der letzten intakten Flussgebiete Europas. Nahezu ungehindert überflutet der Tieflandfluss jährlich nach der Schneeschmelze im Frühjahr große Flächen und zieht sich im Sommer wieder in sein Bett zurück. Der Fluss hat das Leben der Menschen, die an seinen Ufern leben, geprägt. Sie haben gelernt ihre Siedlungen auf Anhöhen zu errichten, um vor den Fluten sicher zu sein.


Am 24.09.14 09:20 - 10:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.


Am 24.09.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Wie kann sich tierisches Leben angesichts der vielen Bedrohungen auf diesem Planeten immer wieder durchsetzen? Trotz der Gegenwart von Fressfeinden, Klimaveränderungen und verschwindenden Lebensräumen? Die Antwort: In jedem Fall einfallsreich und vielfältig - mit einer Fülle von unglaublichen Verhaltensweisen. Kurt Mündls "Universum"-Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" eröffnet faszinierende Einblicke in die verblüffenden und manchmal sogar skurril anmutenden Überlebenstricks von Lebewesen.


Am 24.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Expedition Neuguinea (3/3) - Baumkängurus und Thermometerhühner
Die Expeditionsteilnehmer werden mit dem Helikopter in das Innere des Kraters vom Mount Bosavi gebracht, zu Fuß ist der Weg an den steilen Kraterhängen für das Team nicht zu bewältigen. Alle hoffen, hier weitere, bislang unentdeckte Tierarten zu finden. Was sie erleben, übertrifft sämtliche Erwartungen: Baumkängurus kreuzen ihren Weg und kommen neugierig bis ins Camp - ohne zu flüchten! Tatsächlich scheinen die Tiere in diesem Teil des Dschungels so zahm zu sein, weil sie bislang kaum Kontakt mit Menschen hatten.


Am 24.09.14 12:25 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Bienen - nicht nur süßer Honig
In den letzten Jahren sind Bienen weltweit in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Wegen des Honigertrages, aber auch wegen des Bienensterbens durch Milben und schädliche Spritzmittel. Die Bestäubung der Blüten ging zurück. In manchen Ländern musste sie von Hand mit Wattestäbchen erfolgen, weil die Bienen fehlten. Österreich ist davon noch nicht betroffen, wenngleich ein Rückgang der Bienen zu bemerken ist.


Am 24.09.14 14:15 - 15:00 Uhr auf 
WDR: Der Duftjäger
Laurent Severac, ein Franzose mit Wohnsitz in Vietnam, sucht in Südostasien nach unbekannten, wohlriechenden Pflanzen für die französische Parfümindustrie. Als Kind nahm ihn sein Vater erstmals mit auf Trüffelsuche. Deren Duft weckte in ihm die Leidenschaft für Gerüche, die ihn bis heute antreibt. Abenteuerlust führte ihn nach Asien, wo er seine Passion zum Beruf machte. Der Film folgt Severac von den Dschungeln Südostasiens bis in den Südwesten Frankreichs, in die Parfümstadt Grasse. Werden seine Kunden die "Tempelmelisse" mögen?


Am 24.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (3/5) - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt in den Urwaldbäumen herumklettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es gibt Berichte, wonach einzelne männliche Bären in die Täler gekommen sind, Maisfelder geplündert und Weidevieh angefallen haben sollen und damit die Existenz der Andenbauern bedrohten. Andenbären werden illegal verfolgt, abgeschossen und zurückgedrängt.
Doch was stimmt an den Geschichten über die zu Fleischfressern gewordenen Vegetarier? Die Filmautoren Bernd Strobel und Bernhard Rübe begeben sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in den ecuadorianischen Hochanden und stellen fest: Nicht die Bären sind es, die in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern weiten ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art aus. Armando und Andres stehen vor der Aufgabe, zwischen Bären und Bauern zu vermitteln und nach nachhaltigen Lösungen zu suchen. Beim Schutz der letzten 5.000 verbliebenen ecuadorianischen Andenbären verfolgen die beiden Biologen ihre ganz eigene, offensive Strategie. Sie hoffen, mit Unterstützung des Kamerateams eine Bärenattacke filmisch zu dokumentieren.


Am 24.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Schlamm
Der Herbst neigt sich dem Ende entgegen, und im Norden Maines ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Das stellt die Holzfäller des Familienunternehmens Pelletier vor große Probleme. Erst wenige Tage zuvor hatten die Männer all ihre Maschinen mit riesigem Aufwand in ein 120 Hektar großes Waldstück in der Nähe von Telos gebracht. Dort schienen die Bedingungen für den Holzabbau ideal. Doch jetzt machen ihnen Regen und milde Temperaturen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wird das Wurzelwerk im aufgeweichten Waldboden durch die schweren Gerätschaften der Holzfäller zu sehr geschädigt, müssen die Landbesitzer notgedrungen das ganze Gebiet sperren, bis der Boden endlich gefriert. Angespannt verfolgen Rudy und Eldon Pelletier die aktuellen Wettermeldungen in der Zentrale. Wenn alles schief läuft, drohen dem Familienunternehmen horrende finanzielle Ausfälle.


Am 24.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Seit Monaten hat der Winter die Britischen Inseln fest im Griff. Kälte und fehlendes Licht werden für viele Bewohner zur Strapaze. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort. Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens, die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird. Wenn aus Frühling Sommer wird, schlüpfen in den Flüssen des Königreichs Tausende Eintagsfliegen. Immer wieder fliegen die Männchen auf, nur um sich graziös fallen zu lassen. Bevor es Abend wird, kehren die Weibchen zum Wasser zurück und legen die befruchteten Eier ab. Mit dem sonnigen Tag endet ihr Leben. Die Heidelandschaften Großbritanniens zählen zu den Sommerquartieren eines seltsamen Vogels: dem Ziegenmelker. Tagsüber sitzt er gut getarnt und bewegungslos da. Sein nächtliches Verhalten dagegen ist spektakulär. Neueste Aufnahmen aus Wärmebildkameras zeigen das Balzverhalten des merkwürdigen Vogels.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 24.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Warum sterben die Bienen?
Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 Prozent. In Deutschland sogar bei bis zu 30 Prozent. Verluste in dieser Höhe seien besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald, und schlagen Alarm. Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)


Am 24.09.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Das ewige Neuland
Das riesige Kanada mit seinen vielen verschiedenen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Vor der Küste von Neufundland versammeln sich jedes Jahr Herden von Buckelwalen, um sich an Fischschwärmen satt zu fressen. Weitere Geschichten erzählen von einer Eisbärin und ihren Jungen, von akrobatischen Flughörnchen, der Paarung tausender Strumpfbandnattern - und den geheimnisvollen "Geisterbären" in den magischen Regenwäldern an Kanadas Westküste.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 25.09.14 04:35 - 04:50 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald - Zwischen steilen Felsen und sonnigen Reben
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.


Am 25.09.14 12:30 - 13:15 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (4/5) - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilo Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin, macht sich ein Filmteam auf den Weg zum Manu-Nationalpark, mit dem Boot immer flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter, in den Altarmen des Rio Manu. In diesen Altarmen leben die Riesenotter-Familien ihr unberührtes paradiesisches Leben wie eh und je. Es gelingt, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen ebenso wie bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen, Kämpfe, die ganz unerwartete Sieger haben. Doch die weltweite Zerstörung der Lebensräume macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei zu dokumentieren, neu angefacht und schlimmer denn je durch den aktuellen Goldrausch, der den Preis des Goldes in schwindelerregende Höhen getrieben hat. Entlang des Rio Madre de Dios werden die Auswirkungen auf das Leben der Riesenotter unmittelbar spürbar: Ein Solitario, ein Riesenotter, der seine Familie verlassen hat, scheint auf der Suche nach einer neuen Heimat auf seinem Weg nicht mehr weiter zu kommen, aufgehalten durch Gifte, Zerstörung, Menschen und ihre Hunde. Und an dieser Stelle trifft der Film auf die Frage, die für das Überleben der Riesenotter im Tiefland von Peru entscheidend sein wird: Kann es den Tieren, die im Alter von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, um als Einzelgänger eine neue Heimat zu suchen, kann es den Solitarios gelingen, diese neuen Barrieren zu überwinden?


Am 25.09.14 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam
Hund und Mensch sind sich ursprünglich als Jäger begegnet - und haben einander gezähmt. War der Wolf, von dem alle Hunde abstammen, einst Jagdkonkurrent des Menschen, wurde er später als Hund zu dessen Jagdgefährten und hütet mancherorts noch heute dessen Nutztiere. In zahlreichen Zivilisationen ist der Hund aber inzwischen längst nicht mehr Jagdbegleiter, sondern Lebenspartner. Die Dokumentation erzählt die faszinierende Geschichte dieser uralten Partnerschaft. Sie blickt auf deren markante Stationen zurück und öffnet auch vielversprechende Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft von Hund und Mensch.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)


Am 25.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.


Am 25.09.14 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am Wagram in Niederösterreich: der Wiedehopf. Er ist ein geheimnisvoller, exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch er ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Die Dokumentation porträtiert diese kaum erforschte und für viele "lustig" anmutende Vogelart und zeigt in noch nie zuvor gedrehten HD-Aufnahmen das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.35 Uhr)


Am 25.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Wintereinbruch


Am 25.09.14 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Kroatiens wilde Flusslandschaft
In Europa sind natürliche Flusslandschaften fast völlig verschwunden: Die großen Flüsse wurden beinahe alle zu kanalisierten Wasserstraßen umgebaut. Nur noch selten findet man eine Einheit aus Fluss, Überschwemmungsfläche und Kulturlandschaft wie in den riesigen Save-Auen Kroatiens: Auwälder und -wiesen von 100.000 Hektar haben die Zerstörung anderer europäischer Flusstäler überdauert. Hier gibt es noch eine Landschaft, in der die Menschen wie eh und je mit dem Wasser leben und wirtschaften. Im Lonjsko Polje ist Hochwasser ein natürliches Phänomen, welches das Leben bestimmt und für eine einzigartige Artenvielfalt sorgt.


Am 25.09.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.


Am 25.09.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Schlauchpilze als Umweltschützer
Der Pilz als Umweltschützer? Na klar! Schlauchpilze können gelöste Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Kann das auch die Lösung für atomar verseuchte Gebiete sein? Heute erfährt man mehr, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 25.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Mit dem Postboot auf dem Jenissej (1/2) - 2000 Kilometer durch Sibirien
Der Jenissej ist einer der mächtigsten Ströme der Erde. Er fließt von der mongolischen Grenze nordwärts durch ganz Sibirien bis zum Polarmeer. Hier gibt es keine Straßen und keine Schienen. Das Postschiff ist die einzige Verbindung zu den Menschen. Die Reise auf dem Fluss beginnt in Krasnojarsk. Von dort aus werden die Dörfer bis hinauf zum Nordpolarmeer mit Kohle, Lebensmitteln, Medikamenten und Post versorgt. Nur vier Monate im Jahr ist Zeit, notwendige Dinge in die Siedlungen zu schaffen. Dann friert der Fluss bei Temperaturen von bis zu minus 40/50 Grad zu. Die Menschen am Jenissej haben schon einiges durchgestanden. Viele kapitulieren vor der großen Kälte, der Einsamkeit und Weite des sibirischen Nordens, wollen zurückkehren nach Zentralrussland. Aber es gibt auch Naturfreunde im Hohen Norden, die auf dem Schiff die Zeit nutzen, ihre Netze zu flicken, die vom Fischfang leben, von der Jagd auf Bären, Zobel und wilde Rene. Das Gebiet, wo sich der Jenissej ins Nordmeer ergießt, ist für Ausländer gesperrt. Man braucht eine Ausnahmegenehmigung vom russischen Geheimdienst FSB. Der Hohe Norden ist eine der rohstoffreichsten Regionen Russlands.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)


Am 26.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: König der russischen Wälder - Der Seeadler
Die Sommer sind kurz und intensiv im Norden Weißrusslands, die Winter lang, dunkel und schneereich. Hier trifft man noch häufig auf den Vogel, der "König der Lüfte" genannt wird. Das Filmteam hat den Seeadler im Norden Weißrusslands beobachtet.


Am 26.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Big Five Südamerika (5/5) - Der Ameisenbär
In Brasilien ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche und charismatische Tier ist einer der letzten "Ureinwohner" Südamerikas. Ihre Forschung führt sie ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. Wird sie hier in dieser einsamen Wildnis, von der ein Großteil oft monatelang unter Wasser steht, überhaupt Große Ameisenbären finden?


Am 26.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf der Straße ist die Hölle los
Maine, der wilde und weitgehend unberührte „Pine Tree State“ („Kiefernstaat“) im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen (fast) nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie „Holzfäller extrem“ begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 26.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Streitereien im Team
Der Winter hält Einzug in den Wälder von Telos und eröffnet den Holzfällern neue Möglichkeiten. Auf dem gefrorenen Boden dringen die Männer mit ihren schweren Maschinen nun auch in Gebiete vor, in denen sie vor wenigen Wochen noch im Schlamm versunken wären. Der Wetterumschwung kommt den Pelletieres gut zupass, denn die Wirtschaftskrise und der verregnete Sommer haben dem Familienunternehmen finanziell schwer zugesetzt. Nun müssen alle an einem Strang ziehen, um die Verluste der vergangenen Monate am Ende vielleicht doch noch aufzuholen. Rund 30.000 Kubikmeter Holz müssen die Männer pro Woche zum Sägewerk schaffen, um ihr Soll zu erfüllen – und dafür müssen alle Opfer bringen. Die Trucker beispielsweise sollen von nun an in den Camps im Wald schlafen, anstatt zuhause bei ihren Familien. Doch diese Entscheidung stößt nicht bei allen auf Gegenliebe.


Am 26.09.14 17:00 - 18:00 Uhr auf 
Sport1: Timbersports - Deutsche Meisterschaft 2014
Die deutsche Meisterschaft im Sportholzfällen findet in diesem Jahr in München statt. Vor der imposanten Kulisse des Olympiaparks Kulisse lassen Deutschlands beste Holzfäller mit Äxten, Hand- und Motorsägen in verschiedenen Disziplinen die Späne fliegen. Hierbei ist nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern vor allem auch die richtige Technik entscheidend. Neben dem Meistertitel geht es in München um die begehrten Ticket für die Weltmeisterschaft.


Am 26.09.14 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Chinas wilde Berge
Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.
(Wdh. morgen 15.40-16.25 Uhr)


Am 26.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Paradiese - Urlaub in europäischen Naturparks
Ob in Schwedens flacher Moorlandschaft oder den karstigen Bergen Südosteuropas: Ausflüge in naturbelassene Regionen runden einen abwechslungsreichen Urlaub erst ab. Wo sich die Natur ohne menschliche Eingriffe entfalten darf, zeigt sich Europas wahre Vielfalt, und häufig ist sie auch als Tagestour vom Ferienort aus zu entdecken. Beispiele dafür sind die andalusischen Reservate Doñana und Cabo de Gata, die kroatischen Plitvicer Seen mit ihren smaragdgrünen Wasserfällen oder auch der Lorbeerwald auf La Gomera. An der Grenze zu Spanien liegt Portugals einziger Nationalpark Peneda-Gerês. Mit wildromantischen Gebirgszügen, Hochebenen voller Blumen, riesigen Seen, wilden Pferden und archaischen Dörfern bietet er ein einmaliges Erlebnis. Italiens Pollino-Park wiederum, im Süden bei Kalabrien gelegen, gehört zu den größten Naturschutzgebieten Europas. Naturliebhaber finden hier ausgedehnte Buchenwälder, entlegene Hochweiden und beeindruckende Canyons. Wirklich spannend wird es, wenn kundige Ranger auf die Kostbarkeiten aufmerksam machen.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 27.09.14 02:30 - 03:30 Uhr auf 
D-MAX: Offroad Survivors
Der undurchdringliche chilenische Regenwald treibt Gary und Bill an ihre Grenzen. Im knietiefen morastigen Boden ist das Duo mit ihrem Geländewagen kaum einen Meter vorwärts gekommen, doch aufgeben werden die Offroad-Helden auf keinen Fall. Zumindest in diesem Punkt sind sich die beiden Querköpfe einig. Obwohl sie von den Moskitos fast aufgefressen wurden und vom Dauerregen schon völlig durchgeweicht sind, wollen sich die Abenteurer auch am nächsten Tag weiter durchs Unterholz in Richtung Zivilisation kämpfen. Doch vorher gibt es am Lagerfeuer einen heißen Tee zur Stärkung. Und der ist bitternötig, denn im Dschungel ist es nicht nur feucht, sondern auch eiskalt.


Am 27.09.14 03:30 - 04:10 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden, ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


Am 27.09.14 04:10 - 04:55 Uhr auf 
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


Am 27.09.14 06:00 - 07:00 Uhr auf 
N24: Bekenntnisse eines Öko-Terroristen (1/2)
Paul Watson ist wohl der bekannteste und berüchtigste Umweltaktivist der Welt. Mit seiner Organisation Sea Shepherd macht er aus Jägern Gejagte. Egal ob Walfänger, Robbenschlächter oder Delfinjäger: Taucht am Horizont die Piratenflagge der Sea Shepherd auf, gibt es mächtig Probleme. Watson und sein Team stellen sich zwischen Tier und Mensch. Sie schützen jene Lebewesen, die sich nicht selbst schützen können - und das nicht immer ganz legal und unter Einsatz des eigenen Lebens.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.00-8.00 Uhr)


Am 27.09.14 07:45 - 08:15 Uhr auf 
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.


Am 27.09.14 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: Bruno, der Bär ohne Pass
Jederzeit kann ein Bär über Deutschlands Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Völlig unerwartet hatte das Tier die Grenze nach Deutschland überschritten. Bruno wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wer war dieser Bär? Woher kam er? Und wie gehen wir in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von den bayerischen Alpen über Italien bis nach Slowenien.


Am 27.09.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Winterlager
Maine, der wilde und weitgehend unberührte 'Pine Tree State' ('Kiefernstaat') im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie 'Holzfäller extrem' begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten.


Am 27.09.14 09:25 - 10:10 Uhr auf 
arte: Bolivien - Kleine Käfer, großes Geld!
Bolivien gehört zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt der Erde. Besonders in der tropischen Yungas-Region am Fuße der Anden konnte sich eine einzigartige Insektenvielfalt entwickeln. Während die Jäger die Tiere fangen und an Touristen und Sammler in Europa und Asien verkaufen, versuchen die Forscher, die vom Aussterben bedrohten Arten zu retten. Zu ihnen gehört der Entomologe Fernando Guerra Sernudo. Zusammen mit Einheimischen initiiert er Programme, die die Menschen der Region davon abhalten sollen, Händler und Wilderer auf die Spur der Insekten zu bringen. Faustgroße Herkuleskäfer, leuchtend blaue Morphofalter oder grün schimmernde Blatthornkäfer - je größer und ausgefallener ein Tier ist, desto höher steigt der Preis, der dafür geboten wird. Für seltene Exemplare können das mehrere Tausend Euro sein. Der Handel mit den exotischen Arten aus Bolivien hält seit Jahren an, obwohl einige bereits vom Aussterben bedroht sind. Eine anhaltende Nachfrage besonders in Asien, schwache oder ungenügende Kontrollen vonseiten der bolivianischen Behörden und die Not der einheimischen Bevölkerung sind die Gründe dafür. Fernando Guerra Sernudo schätzt, dass jedes Jahr etwa 200.000 Insekten aus dem Land geschmuggelt werden. Der Biologe sucht nach Möglichkeiten für den Artenerhalt, etwa durch den Bau von privaten Schmetterlingsfarmen, die eine alternative Einnahmequelle für die Dorfbewohner sein könnten. Inwieweit die Theorie in der Praxis funktioniert, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.


Am 27.09.14 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Die Dattelpalme - Königin der Oasen
In der Kultur der Völker Nordafrikas ist die Dattelpalme Symbol des Lebens, ein Sinnbild der arabisch-moslemischen Welt. In Nordafrika, ihrem Hauptanbaugebiet, ernährt die Dattelpalme Millionen von Menschen. Allein in Marokko werden jährlich 82.000 Tonnen Datteln geerntet. In der großen Talfilalt-Oase im Süden des Landes findet jedes Jahr im Oktober die Ernte statt: Die 800.000 Dattelpalmen des Hains sind für ihre Früchte berühmt. Die wichtigste Nutzpflanze in der Oasenwirtschaft wird bis zu 30 Meter hoch und trägt nach acht bis zehn Jahren die ersten Früchte. Die Dokumentation "Die Dattelpalme - Königin der Oasen" berichtet vom Dattelanbau und von den Menschen, die davon leben und zeigt unter anderem Naturbilder der Region am südlichen Rand des Hohen Atlas. Die steinige Einöde, in deren dunstiger Ferne man den Atlas sieht, wird unterbrochen von grünen Oasen, in denen die Dattelpalmen gedeien.


Am 27.09.14 14:30 - 14:55 Uhr auf 
arte: Gentechnisch veränderte Organismen - Bereits vorhanden in der Europäischen Union (2/2)
Jede Woche liest Jean-Christophe Victor "die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt" aus detaillierten geografischen Karten. Sein Credo: "Die Karten zum Sprechen bringen." Und das beherrscht er wie kein anderer. In der zweiten Sendung zum Thema Genmodifikation nimmt er die ebenso komplexe wie paradoxale Haltung der Europäischen Union zu gentechnisch veränderten Pflanzen unter die Lupe.


Am 27.09.14 14:55 - 15:40 Uhr auf 
arte: Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.


Am 27.09.14 15:45 - 16:30 Uhr auf 
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geographischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel aber vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe war ein "Terra X"-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten in Deutschland erstellt. Da die Kameras aber nicht überall sein konnten, hat "Terra X" die Zuschauer aufgerufen, eigene Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Die schönsten Bilder sind unter www.jahreszeiten.zdf.de zu bewundern, einige haben sogar Eingang in die TV-Dokumentation gefunden. Frühling und Sommer stehen im Zentrum dieser Folge. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 über Herbst & Winter direkt im Anschluss, von 16.30-17.15 Uhr)


Am 27.09.14 18:20 - 18:50 Uhr auf 
WDR: Der Angstwald
In Köln-Poll - eingegrenzt von Mülldeponie, Güterzug-Trasse und Schrottplatz - liegt ein Wäldchen, das von der Zivilisation vergessen zu sein scheint. Kein Spaziergänger, kein Jogger verirrt sich normalerweise in diesen verlassenen, aufgegebenen Landstrich. Eine Art Terra incognita. Aber dann passiert es, dass man hier plötzlich von Kindern umringt ist. Sie stammen aus dem benachbarten Flüchtlingsheim "Poller Holzweg" und nutzen diese verwunschene Gegend als Abenteuerspielplatz. "Nachts traut sich hier niemand rein, nicht mal an den Rand. Man hört manchmal Stimmen aus dem Wald, so was wie ein Weinen", erzählt der 14jährige Christian, der zusammen mit Bruno, Roberto, Dennis und Leo umherstreift. Der Film folgt ihnen durch den "verwunschenen" Forst, der - nicht zuletzt durch ihre Geschichten - unheimlicher wirkt als jeder andere Wald. Für die Kinder ist das hier "Gruselland oder Angstwald" - Freifläche für ihre Fantasien, für Geistergeschichten und Mythen. Manchmal begegnen die Kinder auch anderen Menschen im Wald, z.B. dem "Hühnermann", der sich eine Art Minibauernhof aus Paletten und Pappe ins Dickicht an der Bahnbrücke gebaut hat, und den Kindern für einen Tag ein Huhn schenkt. Wie im Märchen, wie eine Reise in die eigene Kindheit. In diesem Wald ist alles möglich. "Denn hier", sagt der kleine Leo, "gibt es alles, was du willst."


Am 27.09.14 19:00 - 19:45 Uhr auf 
BR: Europas Wilder Osten - Der Nationalpark Slitere in Lettland
Neben einem außergewöhnlichen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen wartet der Slitere-Nationalpark mit einer vielgestaltigen Landschaft auf. Die Schutzzone macht nicht an der Küste halt. Sie schließt einen breiten Streifen Ostsee mit ein. In den Fischerdörfern der Region leben noch einige Liven, die zu einer der kleinsten ethnischen Gruppen Europas gehören. Seit einigen Tagen herrscht Tauwetter in Kurzéme (deutsch: Kurland) im Westen Lettlands. Doch das ist nicht der Grund, warum die Bäume im Küstenwald vor der Ostsee nasse Füße haben: Biber setzen ihn unter Wasser. Sie betätigen sich als Holzfäller, um an Baumrinde heranzukommen, denn noch finden die Vegetarier kaum Grünes. Der Weißstorch hingegen kann bereits aus dem Vollen schöpfen. Viele Frösche laichen in dem gestauten Wasser. Ab und zu lässt sich auch schon mal ein Elch im Laubwald an den windgeschützten Hängen der Steilküste blicken. An deren Fuß hat sich die Luchsin bereits in die Wurfhöhle verkrochen. Die selten gewordenen Katzen, von denen in Lettland vor 80 Jahren nur im Gebiet des heutigen Nationalparks Slitere einige überlebt hatten, fühlen sich in diesem Schutzgebiet am Kap Kolka, rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Riga, sichtlich wohl. Wie auch die Biber: Mehr als 100 betätigen sich hier inzwischen wieder als Landschaftsgestalter, nachdem vor etwa 30 Jahren die großen Nager nach und nach in Lettland wieder angesiedelt worden waren. Schwarzstorch und Bachneunauge zählen ebenfalls zu den Bewohnern dieser Wälder, die seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassen bleiben. Auch den 30 bis 40 Elchen bieten sie genügend Rückzugsgebiete. Im Film über die Natur und deren Schutz an Lettlands Küste wechseln sich Beobachtungen der Tiere in allen Jahreszeiten ab mit stimmungsvollen Landschaftsbildern: blühende Heideflächen, kleine Binnenseen, Moore im Morgennebel, sumpfige Wälder und nahezu unberührte Strände.


Am 27.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können. Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit. In ihren Kämpfen ging es immer um besonders viel: eines der besten Tigerreviere Indiens. Das Gebiet liegt rings um eine malerische alte Festung, fast das ganze Jahr über finden sich Wasser und Nahrung. Der Rajbagh-See lockt Axis- und Sambarhirsche, die Hauptbeute der Königstiger. In diesem perfekten Umfeld bekommt Machli fünf Mal Nachwuchs. Neun ihrer Jungen überleben bis ins Erwachsenenalter. Keines wagt zu bleiben. Bis heute. Der Film "Königstiger - Kampf ums Überleben" erzählt die wahre Geschichte einer Königstigerfamilie. Er gibt Einblicke in das Leben Machlis und ihrer drei Töchter: Satra, Athara und Unis. Als die Geschwister mit zweieinhalb Jahren erwachsen werden, ist die Zeit gekommen, sich von ihrer Mutter zu trennen und eigene Reviere zu suchen. Satra, Machlis selbstbewusste Tochter jedoch, bleibt. In spektakulären Machtkämpfen vertreibt sie ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter. Wird sie die neue Herrscherin von Ranthambhore?


Am 28.09.14 07:20 - 08:00 Uhr auf 
arte: Fledermäuse
Die Zahl der bekennenden Fledermausfreunde nimmt von Jahr zu Jahr zu, obwohl sich die fliegenden Säuger nicht gerade zum Streicheln eignen. Der Tierdokumentation des Filmteams um Dietmar Nill gelingt es, dem Zuschauer diese seltsamen Flattertiere näherzubringen. Sie lässt ihn teilhaben an Jagderfolgen und Fehlschlägen, an Streitereien und Balzritualen. Und auch von den tödlichen Gefahren, denen Fledermäuse ausgesetzt sind, berichtet der Film. Mehr und mehr lassen die faszinierenden Aufnahmen, die nur mit viel Geduld und hohem technischen Aufwand zu realisieren waren, den Zuschauer eintauchen in die nächtliche Welt der Fledermäuse.


Am 28.09.14 08:50 - 09:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Knietief im Schlamm
Der Herbst neigt sich dem Ende entgegen, und im Norden Maines ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Das stellt die Holzfäller des Familienunternehmens Pelletier vor große Probleme. Erst wenige Tage zuvor hatten die Männer all ihre Maschinen mit riesigem Aufwand in ein 120 Hektar großes Waldstück in der Nähe von Telos gebracht. Dort schienen die Bedingungen für den Holzabbau ideal. Doch jetzt machen ihnen Regen und milde Temperaturen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wird das Wurzelwerk im aufgeweichten Waldboden durch die schweren Gerätschaften der Holzfäller zu sehr geschädigt, müssen die Landbesitzer notgedrungen das ganze Gebiet sperren, bis der Boden endlich gefriert. Angespannt verfolgen Rudy und Eldon Pelletier die aktuellen Wettermeldungen in der Zentrale. Wenn alles schief läuft, drohen dem Familienunternehmen horrende finanzielle Ausfälle.


Am 28.09.14 12:35 - 13:20 Uhr auf 
hr: Alles Wissen - Natur im Wandel
Die Natur bietet dem modernen Menschen Beständigkeit und Entspannung in einer immer komplexer werdenden Welt. Doch die Natur ist in einem rasanten Wandel begriffen. Lebensräume verändern sich, heimische Tierarten verschwinden, und neue wandern ein und erobern sich fremdes Terrain. Umbrüche wie diese hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben: Fünf Mal kam es in der Erdgeschichte zu großen Aussterbewellen, und Forscher glauben, dass wir gerade mitten in der sechsten Welle sind. Ist tatsächlich der Mensch daran schuld? Und was bedeutet das für die Natur und den Menschen?


Am 28.09.14 14:35 - 15:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Wildnis Australiens
Die Erde ist eine große Ansammlung unterschiedlichster Ökosysteme, die vor mannigfaltigen Lebewesen strotzen. Das Red Centre in Australien ist einer der lebensfeindlichsten Orte der Welt. Trotzdem findet man hier eine außergewöhnliche Vielfalt an einzigartigen Lebewesen. Das Geheimnis der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt Australiens liegt in der Vergangenheit des Landes. Einst gab es hier einen dichten Regenwald.


Am 28.09.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Deutschlands älteste Bäume (1/2)
Autor Jan Haft bereist die Republik auf der Suche nach Naturmonumenten. Auch wenn die meisten Holz-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, sind in der Kulturlandschaft noch bedeutende alte Bäume zu finden, die einst z.B. als Gerichts-, Hof- oder Dorfbäume dienten. Jan Haft setzt einige der Oldies, etwa die Riesenlinde zu Heede und die Schwarzwälder Großvatertanne, bei besonderen Wetterstimmungen in Szene – während des goldenen Oktobers oder mit Schnee bedeckt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-19.15 bzw 19.15-20.00 Uhr)


Am 29.09.14 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (1/2)
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit. Fast 50 Jahre lang war ein Deutscher diesem Land und seinen Menschen auf der Spur: Martin Schliessler. Der zweiteilige Film widmet sich dem deutschen Dokumentarfilmer und folgt ihm in die Wildnis Alaskas. Buschpiloten, Trapper, Einsiedler und Aussteiger kamen und blieben im Busch. Es gab aber auch den Traum vom schnellen, wenn auch mühseligen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Der Film folgt den Spuren Schliesslers in dieser grenzenlosen Weite. Das Drehteam war mehrere Monate unterwegs und begegnete Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Zusammen mit Schliesslers Sohn Jochen legte es mehr als 10.000 Kilometer zurück. Martin Schliessler lebt heute zurückgezogen in Vancouver. Regelmäßig arbeitet der 75-jährige an Bronze-Skulpturen. Filmen kann und will er nicht mehr.


Am 29.09.14 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Auf verwehten Spuren - Durch die Wildnis Alaskas (2/2)
Der zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft.


Am 29.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien
Auf knapp 7 Millionen Quadratkilometern bietet Australien einen beeindruckenden Artenreichtum in Flora und Fauna. Qeensland, auch Sunshine State genannt, grenzt im Nordosten an das größte Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef - Hier steht der Kampf der Naturschützer ganz im Zeichen der Bedrohung durch die globale Erwärmung. Begleiten Sie außerdem Romane bei ihrer Forschungsarbeit mit Koalabären auf North Stradbroke Island.


Am 29.09.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: die Transpantaneira. Aber auch diese auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit zu befahren, und selbst dann kann ein Regenfall zum schlammigen Abenteuer werden. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabirustörche und die stark bedrohten Hyazintharas ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist natürlich vor allem der Pantanaljaguar. Diese im Vergleich zum Amazonasjaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle dieses Tier für den Ökotourismus spielt.


Am 29.09.14 15:20 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvoller Nebelwald
Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Am 29.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Immer ein Kampf
Familie Pelletier muss sich nach all den Jahren harter Arbeit mit großen Problemen befassen: positiven Problemen. Denn das Wetter des diesjährigen Sommers war eher ungewöhnlich für die Region und sorgte für ein enorm rasches Baumwachstum. Der Bestand ist somit äußerst dicht, und die Mannschaft arbeitet in den Wäldern am Limit ihrer Kräfte. Dennoch kommt der Familienbetrieb der Nachfrage seiner Kunden kaum nach, und so investieren die Pelletiers in neue Ressourcen. Eine Unternehmung mit hohem Risiko, deren Ausgang vollkommen ungewiss ist.


Am 29.09.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Tod im Dunkeln - Fledermäuse in Gefahr
Nordamerika erlebt derzeit eines der größten Naturdesaster weltweit. Millionen Fledermäuse sind in den letzten Jahren auf ungeklärte Weise umgekommen - vermutlich durch eine Pilzinfektion. Von der Ostküste aus verbreitete sich die Krankheit in rasender Geschwindigkeit über den nordamerikanischen Kontinent. Die ökologischen Konsequenzen sind nicht einzuschätzen, denn jede Nacht fressen Fledermäuse Millionen von Insekten. Drei Wissenschaftler machen sich auf die Suche nach dem Killer-Pilz: Die Biologen DeeAnn Reeder und Greg Turner in Pennsylvania sowie Nickolay Hristov in Texas. Die Forscher nutzen für ihre Arbeit neue Technologien wie Infrarot-Kameras und High-Speed-Kameras. Ihre Aufnahmen ermöglichen erstaunliche Einsichten in das wenig bekannte Leben von Fledermäusen.


Am 29.09.14 22:05 - 23:05 Uhr auf 
N24: Zeitbombe Zukunft (1/2)
Das Klima auf der Erde war schon immer Veränderungen unterworfen, allerdings noch nie so rasant wie heute. Die Temperaturen steigen immer weiter und erste Auswirkungen werden schon jetzt deutlich: Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, Schädlinge vernichten ganze Lebensräume, der steigende Meeresspiegel und extreme Wetterlagen bedrohen die Existenz von Millionen von Menschen. Der erste Teil der Doku zeigt die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung unseres Planeten.
(Wdh. morgen 16.10-17.10 Uhr)


Am 29.09.14 23:05 - 00:05 Uhr auf 
N24: Zeitbombe Zukunft (2/2)
Der zweite Teil der Doku stellt zukunftsfähige Technologien und Projekte vor, die im Kampf gegen die Erderwärmung eingesetzt werden können. Einige Lösungen sind bereits in der Erprobung, wie z. B. die Magnetschwebebahn in Shanghai, Wasserstoffautos mit Brennstoffzellen oder riesige Solaranlagen in der Sahara. Aber auch außergewöhnliche Maßnahmen wie die Züchtung synthetischen Fleisches oder der Einsatz künstlicher Bäume werden vorgestellt.
(Wdh. morgen 17.10-18.00 Uhr)


Am 30.09.14 11:30 - 12:15 Uhr auf 
NDR: Wo die Biber Burgen bauen
Nur in wenigen Gegenden Europas haben Biber die dauernde Verfolgung durch den Menschen überlebt. An der Unteren Havel bauen die größten europäischen Nager wieder ihre Burgen und ihre Bestände nehmen sogar noch zu. In dieser einzigartigen Flusslandschaft finden die Biber ideale Lebensbedingungen. Aber auch anderen seltenen Tieren wie den Fischottern, Seeadlern und nicht zuletzt Kranichen, Störchen, Kormoranen und Rotbauchunken kann man hier noch begegnen. Über zehn Monate beobachteten Thoralf Grospitz und Jens Westphalen die Biber und ihre Nachbarn an der Unteren Havel mit der Filmkamera.


Am 30.09.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kenia
Kenia im Osten Afrikas gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit. Und Kenia ist es gelungen, seine ursprüngliche Natur weitestgehend zu erhalten. Allein in den unüberschaubar riesigen Savannen ist die Artenvielfalt überwältigend. Die David Sheldrick Foundation kümmert sich um verwaiste Elefanten, Samuel Mutisiya hat sich ganz dem Schutz der Nashörner im Ol Pejeta Reservat verschrieben.


Am 30.09.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Pleiten, Pech und Pannen
Den Pelletiers wurde das Holzfällen in die Wiege gelegt, und auch wenn der Wald und der Betrieb alles für die Familie sind, stoßen sie manchmal an ihre mentalen Grenzen. Das Team immer und immer wieder fernab der zivilisierten Welt und ihrer Liebsten zu motivieren, kostet Kraft. Nun strebt das Unternehmen eine Verdopplung der bisherigen Produktion an, doch als mehrere dringend benötigte Maschinen den Geist aufgeben, ist dies sowohl für das Arbeitspensum als auch für die Leidenschaft der Mitarbeiter ein Schritt in die falsche Richtung.


Am 30.09.14 23:25 - 00:20 Uhr auf 
arte: Brasilien - auf dem Weg zur Weltmacht?
Brasilien, das lange hauptsächlich für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum Global Player geworden. Das Land - fast so groß wie Europa - ist zum globalen Ernährer aufgestiegen und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvorkommen entdeckt. Konzerne wie der Ölmulti Petrobras, der Flugzeugbauer Embraer oder der Minenkonzern Vale gehören inzwischen zur Weltspitze. Auf der Forbes-Liste steht Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiter-Partei PT ganz vorne unter den mächtigsten Frauen der Welt. Die beiden Filmemacherinnen Nina Hellenkemper und Birgit Schulz beleuchten die Facetten des brasilianischen Aufschwungs, aber auch die Schattenseiten des neuen Brasilien. Sie haben nicht nur Vorzeige-Unternehmen wie JBS besucht, den größten Fleischkonzern der Welt, sondern zeigen unter anderem auch am Beispiel des Staudammprojekts Belo Monte mitten in einem Indianergebiet am Amazonas, wie die Regierung ihre wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ohne Rücksicht auf ökologische und menschliche Belange durchsetzt.


Am 01.10.14 01:45 - 02:30 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Wagnis im Dschungel
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange.


Am 01.10.14 02:30 - 03:15 Uhr auf 
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor - bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte.


Am 01.10.14 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus in Amerika?
Amerika - vor Kolumbus leben hier 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi haben Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauen Großstädte und handeln in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation. Mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es ist eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelingt es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuen sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. Der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte wird stattfinden - der "Columbian Exchange". Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die erste Folge des Zweiteilers "Der geheime Kontinent" erzählt von der Kultur und vom Reichtum des Kontinents.


Am 01.10.14 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2) - Wie die Europäer den amerikanischen Kontinent prägten
Es ist der größte Kulturaustausch der Weltgeschichte - der "Columbian Exchange": Pflanzen, Tiere, Bakterien und Gene werden von und nach Amerika transportiert. Die Spanier bringen beispielsweise das Pferd mit. Auf seinem Rücken erobern sie immer weitere Teile der Neuen Welt. Schon einmal - vor 10.000 Jahren hatte es Pferde auf dem amerikanischen Kontinent gegeben. Doch die letzte Eiszeit ließ sie aussterben. Sich selbst überlassen, verwildern die Pferde. Eine neue Rasse entsteht: der Mustang. Das Reittier aus der Alten Welt verbreitet sich in Amerika schnell. Keine 200 Jahre nach Kolumbus erreichen die Mustangs die Great Plains und die Rocky Mountains. Am Ende des 18. Jahrhunderts sind die Herden schon bis nach Kanada gelangt. Bald darauf donnern die Hufe von mehr als sieben Millionen Wildpferden über amerikanischen Boden. Für nomadische Stämme, wie die Blackfeet, Cheyenne, Sioux und Comanche, sind diese Pferde ein Segen. Sie verändern die Lebensgewohnheiten der Indianer grundlegend. Was sie zuvor zu Fuß erledigten - das Land durchstreifen, Jagen, Kämpfen - können sie nun vom Rücken ihrer Pferde aus. So wurde dieses Mitbringsel aus der Alten Welt zum Symbol der indianischen Kultur. Und schon bald ist vergessen, dass das Pferd einst über den Atlantik kam. Die Europäer verändern den amerikanischen Kontinent noch drastischer. Sie holzen einen Großteil der Wälder ab, bringen Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa mit, die einheimische Pflanzen verdrängen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch in Europa, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 01.10.14 08:30 - 08:55 Uhr auf 
arte: Artenschutz grenzübergreifend - Ein Erfolgsmodell?
Tiere halten sich nicht unbedingt an menschgemachte Grenzen. Der Wildkatze ist es relativ egal, ob sie in Frankreich oder Deutschland jagt, Hauptsache sie findet Beute. Der Luchs lässt sich auf der Suche nach einem passenden Revier nicht davon abhalten, vom Böhmerwald in Tschechien hinüber in den Bayerischen Wald zu wandern. Das Auerhuhn sollte allerdings lieber in den bayerischen Alpen bleiben. Dort ist es geschützt. Auf der österreichischen Seite droht ihm das Aus, denn die Tiroler Jäger dürfen es abschießen. "X:enius" besucht das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Es ist geschaffen worden, um genau solche Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Die Tiere genießen auf beiden Seiten den gleichen Schutz. Sie breiten sich von Frankreich nach Deutschland aus und umgekehrt. Das Reservat ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas, in dem sich Wildkatze und Wanderfalke wohlfühlen, um nur zwei seltene Arten zu nennen. Aber die deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert nicht immer reibungslos. Der Luchs soll in den nächsten Jahren wieder im Pfälzerwald und in den Nordvogesen ausgewildert werden. Es gibt Widerstände, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Der Lebensraum im Biosphärenreservat ist außerdem noch stark fragmentiert, Straßen, Züge und Kanäle durchkreuzen ihn. Die "X:enius"-Moderatoren schauen sich an, wie solch ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zusammenwächst und wo es noch Widerstände gibt.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)


Am 01.10.14 09:25 - 10:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.
(Wdh. 3. Oktober 4.25-5.10 Uhr)


Am 01.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bulgarien
In dieser Folge geht es um den Naturschutz in Bulgarien. Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. 1934 wurde der erste Naturpark eröffnet, aber während des kommunistischen Regimes wurde der Naturschutz vernachlässigt. Erst mit Einführung der Demokratie konnten Naturschützer ihre Meinung kundtun. Nach dem EU-Beitritt in 2007 wurden Programme entwickelt, um etwa den Naturschutz von Bären, Geiern und Steinadlern zu gewährleisten.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.40 Uhr)


Am 01.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Scharen von Kranichen, die über Mecklenburg ziehen, verheißen den nahen Frühling. Jetzt ziehen auch die Schausteller los. Sie beginnen ihre Reise vor der Kulisse des Schweriner Märchenschlosses und folgen der alten Handelsstraße über die Stör nach Osten. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit - Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt. Die Gaukler indes stellen im Herbst ein letztes Mal ihre Bühne auf und spielen das Märchen vom Froschkönig vor der Kulisse des Rheinsberger Schlosses, bevor sie an die Müritz zurückkehren.


Am 01.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.


Am 01.10.14 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden, ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.25 Uhr)


Am 01.10.14 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Ecuador
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.


Am 01.10.14 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)


Am 01.10.14 18:20 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Pinien-Prozessionsspinner
Die Pinien-Prozessionsspinner sind die Zerstörer der europäischen Wälder. Ihr Lieblingsbaum ist die Schwarzkiefer. Aber die Insekten greifen auch gern auf irgendeine andere Kiefernart zurück. In weniger als einhundert Jahren haben die Insekten fast ganz Frankreich eingenommen. Jetzt nähern sie sich der Bretagne und der Hauptstadt Paris. Wer genau sind diese furchterregenden Eindringlinge? Wie können sie sich so schnell vermehren? Welches Geheimnis steckt hinter ihrer erfolgreichen Vorherrschaft? Mithilfe von Wissenschaftlern entdecken wir die Geheimnisse, die hinter der biologischen Überlegenheit dieser außergewöhnlichen Spezies stecken, und erforschen Methoden, die die Expansion dieser Tiere stoppen könnten.


Am 01.10.14 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Brasilien - Gefährliches Paradies (1/3)
Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Die erste Folge der Trilogie "Wildes Brasilien" begleitet drei Tierfamilien mit ihren Jungtieren in den ersten, wichtigen, vom Lernen geprägten Wochen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 01.10.14 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die Region zwischen Pazifik und Rocky Mountains beherbergt den größten Küstenregenwald der Erde. Die Westküste Kanadas ist geprägt vom alljährlichen Zug der Lachse. Die Fische sind die Lebensgrundlage für Bären und Wölfe - ja sogar die Pflanzen profitieren: dank der Nährstoffe aus den verrottenden Lachskadavern werden manche Bäume größer als normal. Weißkopf-Seeadler, Dickhornschafe und Grizzlybären sind weitere Protagonisten dieser Folge.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 02.10.14 10:15 - 11:00 Uhr auf 
EinsPlus: Alles Wissen - Natur im Wandel
Die Natur bietet dem modernen Menschen Beständigkeit und Entspannung in einer immer komplexer werdenden Welt. Doch die Natur ist in einem rasanten Wandel begriffen. Lebensräume verändern sich, heimische Tierarten verschwinden, und neue wandern ein und erobern sich fremdes Terrain. Umbrüche wie diese hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben: Fünf Mal kam es in der Erdgeschichte zu großen Aussterbewellen, und Forscher glauben, dass wir gerade mitten in der sechsten Welle sind. Ist tatsächlich der Mensch daran schuld? Und was bedeutet das für die Natur und den Menschen?


Am 02.10.14 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Kroatiens wilde Flusslandschaft
In Europa sind natürliche Flusslandschaften fast völlig verschwunden: Die großen Flüsse wurden beinahe alle zu kanalisierten Wasserstraßen umgebaut. Nur noch selten findet man eine Einheit aus Fluss, Überschwemmungsfläche und Kulturlandschaft wie in den riesigen Save-Auen Kroatiens: Auwälder und -wiesen von 100.000 Hektar haben die Zerstörung anderer europäischer Flusstäler überdauert. Hier gibt es noch eine Landschaft, in der die Menschen wie eh und je mit dem Wasser leben und wirtschaften. Im Lonjsko Polje ist Hochwasser ein natürliches Phänomen, welches das Leben bestimmt und für eine einzigartige Artenvielfalt sorgt.


Am 02.10.14 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kirschtorten und Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In opulenten, stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation "Der Schwarzwald" die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem die Menschen vielerorts einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen.


Am 02.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kambodscha
Kambodscha besitzt eine äußerst mannigfaltige Flora und Fauna. Dazu gehören feuchttropische Urwälder und Dschungel, welche ein Zufluchtsort sind für den am besten erhaltenen Artenreichtum in Südostasien. Die schnelle ökonomische Entwicklung und das starke demographische Wachstum bedrohen diesen natürlichen Naturraum. Projekte zum Bau von Dämmen und landwirtschaftliche Konzessionen zerstören unwiderbringlich die letzten Naturschätze Kambodschas.


Am 02.10.14 15:15 - 16:00 Uhr auf 
hr: Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
Die Hornisse gilt als angriffslustig und gefährlich. Die Filmdokumentation von Wieland Lippoldmüller zeigt, dass sie in Wirklichkeit ein friedliebendes Tier ist. Gezeigt wird das verborgene und teils gefährliche Leben einer Hornissenkönigin vom Frühjahr bis zum Herbst. In einer dunklen Burg aus Pappmaché wächst durch unermüdliches Eierlegen der Königin ein riesiges Volk von Töchtern heran - die Arbeiterinnen. Sie helfen der Königin beim Aufbau ihres Reiches sowie bei der Ernährung der Brut und der Sicherung des gesamten Staates. Erst im Spätsommer schlüpfen die Jungköniginnen, die als Einzige den Winter überleben können, und die Männchen, die Drohnen, die die Jungköniginnen begatten und anschließend sterben. Auch das übrige Hornissenvolk und die Altkönigin sterben im Spätherbst. Bislang ist wenig über das komplizierte Sozialleben der Hornissen bekannt. Hauptsächlich wird es wohl von den Pheromonen, einem Cocktail chemischer Informationsträger, gesteuert. Durch diese Geruchsstoffe und bestimmte Geräusche verständigen sich die Tiere. Jedes Mitglied bekommt durch die Botenstoffe eine genaue Information über die Arbeit, die es für den Gesamtstaat zu tun hat. Lippoldmüller zeigt Bilder von einem noch wenig bekannten Phänomen: der Hofbildung. Weitere ungewöhnliche Aufnahmen zeigen kämpfende Jungköniginnen und die Paarung der Königin mit dem Drohn. Hauptfeind der Hornisse ist der Mensch, der die Hornisse aus Furcht und Ordnungsliebe verfolgt. Als Insektenjäger erbeutet die Hornisse neben Fliegen, Libellen und Raupen auch ihre kleineren Vettern, die Gemeinen Wespen.


Am 02.10.14 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller Extrem - Ausrüstung am Limit
Sintflutartige Regenfälle ziehen über die Wälder hinweg und drohen den gesamten Betrieb auf unbestimmte Zeit lahmzulegen. Denn die Arbeitsbedingungen werden für die Holzfäller bei schlechter Sicht, unbefahrbaren Straßen und aufgeweichtem Grund somit nicht nur äußerst schwierig, sondern gar lebensbedrohlich. Doch nicht nur die Naturgewalten führen zu existenziellen Sorgen. Das Familienunternehmen Pelletier sieht sich mit einer Katastrophe konfrontiert, als einem Holzfäller seine gewaltige Maschine aus den Händen gleitet.


Am 02.10.14 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wildtiere in der Stadt
Wenn Fuchs und Hase uns "gute Nacht" sagen - dann ist man entweder tief im Wald oder - mitten in der Stadt! Warum Großstädte bei den heimischen Wildtieren immer beliebter werden und wie der Mensch gut mit ihnen klarkommt, erfährt man heute bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 03.10.14 07:50 - 08:35 Uhr auf 
mdr: Das grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Naturparadiese voller Leben direkt am Todesstreifen, seltene Tiere und Pflanzen im Schatten von Wachtürmen - entlang des über 7.000 Kilometer langen Eisernen Vorhangs, der Europa vier Jahrzehnte lang trennte, hatten sich von der Polarregion Finnlands über die innerdeutsche Grenze bis nach Mazedonien und ans Schwarze Meer Lebensräume erhalten, die andernorts längst verschwunden waren. Nach dem Fall der Mauer stellten Naturschutzverbände schnell fest, wie einzigartig der ehemalige Grenzstreifen war. Vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen hatten hier sichere Rückzugsgebiete gefunden, in denen sie sich nahezu ungestört entwickeln konnten. Über 600 Arten allein entlang der früheren innerdeutschen Grenze: vom Seeadler bis zum Schwarzstorch, vom Braunkehlchen bis zur Wildkatze, von der Arnika bis zur Wanstschrecke.
Noch 1989 organisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hof ein erstes Treffen mit mehr als 400 Naturfreunden aus Ost und West. Die Idee vom "Grünen Band" war geboren. Es erstreckt sich nun von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof und ist der größte deutsche Biotopverbund. 150 Naturschutzgebiete liegen im bzw. grenzen an das "Grüne Band", darunter das Schutzgebiet Elbtalaue, ein Paradies für Wasservögel, und der Nationalpark Harz. Hier wurden inzwischen erfolgreich Luchse wiederangesiedelt. Seit 2004 setzen sich neben dem BUND auch auf internationaler Ebene Umweltorganisationen dafür ein, die Lebensräume entlang des Eisernen Vorhangs zu sichern. Der Film stellt verschiedene Schutzprojekte für bedrohte Arten vor: von den Bären und Vielfraßen in den Urwäldern Kareliens an der finnisch-russischen Grenze über die Großtrappen im Grenzgebiet Ungarns zu Österreich bis zu den Kaiseradlern Bulgariens. Die aufwendig produzierte internationale Koproduktion über das "Grüne Band" Europas zeigt, was aus den ehemaligen Grenzgebieten 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs geworden ist.


Am 03.10.14 15:00 - 15:30 Uhr auf 
BR: Sumpfschildkröten in Bayern
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten schon in den vergangenen Jahrhunderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Doch es gibt sie noch in Bayern, wenn auch in einem ungewöhnlichen Biotop.


Am 03.10.14 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Ecuador
Ecuador besitzt ein außergewöhnliches Naturerbe. Dieses geographisch kleine Land zwischen Columbien und Peru verfügt über eine große Landschaftsvielfalt, unterschiedliche Ökosysteme, Nebelwälder, Vulkane, Flußufer wie auch tropische Wälder des Amazonas. Doch Ecuador kämpft mit dem Artenschutz, besonders wenn es um vor dem Aussterben bedrohte Säugetierarten geht. Zudem stellen die vorhandenen Erdölressourcen eine Bedrohung für die Natur dar.


Am 03.10.14 18:00 - 19:30 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die letzten hessischen Sumpfschildkröten haben östlich von Darmstadt im Reinheimer Teich ihr eigenes Naturschutzgebiet. Standort eines kleineren Naturschatzes: die "Schöne Eiche von Harreshausen", die mit ihren über 500 Jahren als Stammmutter aller Pyramideneichen in der Welt zählt. Nicht mit uraltem, aber mit imposantem Baumbestand kann der 80 Quadratkilometer große geschützte "GrünGürtel" rund um Frankfurt aufwarten: Wälder, Wiesen, Parks und Auen sind ideal für stadtnahe Erholung. Wahre Naturschätze weit weg vom Großstadtlärm sind die Tropfsteinhöhle von Steinau mit ihren 255.000 Jahre alten Stalagmiten und Stalagtiten und die mitten in der Rhön gelegene Milseburg mit ihrer beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1.000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.


Am 03.10.14 18:25 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise versetzt jeden in Angst, der ihren Weg kreuzt - und das nicht ohne Grund: Diese Ameise ist drauf und dran, die Welt zu erobern. Rote Feuerameisen verursachen beträchtliche ökologische und ökonomische Schäden. Die Landwirtschaft muss dabei einen hohen Preis bezahlen. Pflanzen, die den Ameisen in ihren Wurzeln oder Blättern guten Schutz bieten, müssen behandelt werden, bevor sie verkauft werden können. Junges Vieh und Geflügel, die von ihnen gestochen werden, verursachen noch größere Verluste. Die Rote Feuerameise kostet die amerikanische Wirtschaft jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar. Wer genau ist dieser furchterregende Eindringling? Wie kann sie sich so schnell vermehren? Welches Geheimnis steckt hinter ihrer erfolgreichen Vorherrschaft? Mithilfe von Wissenschaftlern entdecken wir die Geheimnisse, die hinter der biologischen Überlegenheit dieser außergewöhnlichen Spezies stecken, und erforschen Methoden, die die Expansion dieser Tiere stoppen könnten.


Am 03.10.14 19:15 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg
Baden-Württemberg ist das Land mit dem zweitgrößten Anteil an Waldflächen im Bundesgebiet. Fast 40 Prozent des Landes sind bewaldet. Damit stellt der Wald einen kostbaren Schatz im Ökosystem Baden-Württembergs dar. Er liefert Holz, bietet Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und ist ein riesiger CO-2 Speicher. Wald ist allerdings nicht gleich Wald. Der Film "Unsere Wälder - Streifzüge durch Baden-Württemberg" stellt sechs sehr unterschiedliche Wälder vor. Bekannte und unbekannte. Romantische und exotische. Bann- und Stadtwälder.


Am 03.10.14 21:05 - 21:35 Uhr auf 
N24: Planet Erde 2.0
Ist es möglich, Planeten in eine zweite Erde zu verwandeln? Könnten wir, wie in "Total Recall", eine künstliche Atmosphäre unter einer Glocke erschaffen? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg im Terraforming? Michio Kaku glaubt, dass es auf dem Mars in kurzer Zeit ein lebensfreundliches, erdähnliches Klima geben könnte, wenn man den Treibhauseffekt in Gang bringt. Dafür müsste man den Mars nur um 10 Grad Celsius erwärmen - aber wie?
(Wdh. morgen 18.05-18.30 Uhr)


Am 03.10.14 22:00 - 22:30 Uhr auf 
eurosport: Timbersports - Champions Trophy 2014
Am 17. Mai lädt Stihl zur zweiten Timbersports Champions Trophy in den Burgpalast von Budapest ein. Acht Sportler aus acht Nationen kämpften vor über 1.500 Zuschauern mit Axt und Säge in vier Disziplinen um die Trophäe des besten Sportholzfällers. Los geht es mit der Motorsäge beim Stock Saw, dann wird beim Underhand Chop mit der Axt hantiert. Dazu kommen Single Buck und Standing Block Chop. Alle Disziplinen werden ohne Pause nacheinander bewältigt - was die Champions Trophy zum wohl härtesten Wettkampf des Sportholzfällens macht. Die Wurzeln der Sportart liegen in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Darum ist es kaum verwunderlich, dass genau diese Nationen die erfolgreichsten Athleten stellen. Neben Weltmeister Brad De Losa aus Australien und US-Champion Matthew Cogar, wird in Ungarn aber auch Lokalmatador Istvan Juhasz mit um den Titel sägen.


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Am 23.09.14 10:30 - 11:15 Uhr auf 
EinsFestival: Die Propagandaschlacht um die Gentechnik
Wenn man den Versprechen der Gentechnik-Industrie glaubt, gilt eines der größten Probleme der Menschheit schon als gelöst: die Welternährung. Viele Millionen Euro haben Agrartechnik-Riesen in Kampagnen für Politiker, Bauern und Verbraucher gesteckt. Sie behaupten, dass sich mit Gentechnik größere Erntequoten auf kleineren Feldern erzielen ließen, und das mit weniger Pestizid. Doch vielerorts kommen Zweifel auf: Erträge mit gentechnisch verändertem Saatgut gehen oft nach wenigen Jahren zurück - die Natur wehrt sich und bildet Resistenzen. Die Folge: Es muss mehr gespritzt und gedüngt werden, um die gleichen Erträge wie zuvor mit herkömmlichen Saatgut zu bekommen. Je stärker die Kritik an der Gentechnik zunimmt, desto mehr erhöhen die Gentech-Konzerne den Druck. Um weiterhin Märkte erschließen zu können, vertrauen sie nicht mehr allein auf ihre eigene Lobbyisten, sondern spannen gleich ganze Regierungen mit ein. Die Reportage gewährt Einblick in umstrittene Lobbykampagnen. Die Reporter untersuchen auf ihrer Reise durch Deutschland, Europa, USA und Südamerika, ob die Versprechen der Gentechnik gehalten werden - oder nicht. Und sie zeigen, welche Rolle das Ziel der Profitmaximierung an der gesamten Wertschöpfungskette spielt - vom Samen über Pestizide bis zum landwirtschaftlichen Endprodukt.


Am 24.09.14 20:45 - 22:35 Uhr auf 
EinsFestival: Monsanto, mit Gift und Genen
Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente. Und über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von "Monsanto". Aber noch nie hat ein agroindustrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob "Monsanto"-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind. Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration (FDA). Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-3.10 Uhr)
 

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