TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 12.01.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.


Am 14.01.20 03:55 - 04:40 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (2/3)
Die Dokumentation präsentiert die beeindruckende Schönheit der vielfältigen Ökosysteme Thailands mit seinen zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie die tiefe Spiritualität seiner Bewohner. Der zweite Teil der Reise führt nach Bangkok. Dort schlängeln sich Tokeh-Geckos und Warane durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten; Silberklaffschnäbel finden Zuflucht in den buddhistischen Tempeln. Je weiter das Filmteam ins Land vordringt, desto mehr Wunder kann es bestaunen.


Am 14.01.20 06:25 - 07:10 Uhr auf 
arte: Artisten im Wind
Greifvögel gehören zu den imposantesten Erscheinungen der Vogelwelt. Adler, Falke und Habicht sind vertraute Namen. Die typischen Jäger über Feld und Wiese aber sind andere. Es sind die Milane und - besonders faszinierend - die Leichtgewichte unter den Greifvögeln, die Weihen. Die Veränderung der Landschaft hat diesen Artisten der Lüfte zu schaffen gemacht. Doch sie sind wieder im Aufwind - dank ihrer geschickten Anpassungsfähigkeit und dem Einsatz engagierter Menschen.


Am 14.01.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren des Nationalparks verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wider. In den kurzen Monaten des Überflusses legen sich Olympische Murmeltiere und Schwarzwedelhirsche Reserven für den Winter an. Im Winter ragen die schneebedeckten Berge aus dem immergrünen Meer des Regenwaldes, der durch das milde Pazifikklima vor Kälte geschützt ist.


Am 14.01.20 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
Um die 50 Millionen Kängurus soll es laut offiziellen Schätzungen in Australien geben. Nicht für alle Australier sind sie eine Plage, einige kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung einige Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Tierschützer halten das massive Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt. Farmer hingegen befürworten das Vorgehen der Regierung, denn sie haben Angst um ihr Weideland und die Ernte. Das Känguru, Australiens Symbol und weltweiter Sympathieträger, spaltet die Nation.


Am 14.01.20 14:30 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Essen im Klimawandel - Wie sich unsere Lebensmittel verändern
Das Bier wird teurer und verantwortlich ist der Klimawandel. Dieses Studienergebnis hat in Europa für große Aufregung gesorgt. Insbesondere nachdem der heiße und trockene Sommer 2018 diese Prognose bestätigt hat. Aber nicht nur die Braugerste verändert sich in einem wärmeren Klima: Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem gewagten Versuch: Die Brüder bauen Quinoa an, eine Art Getreideersatz aus den Anden. Denn sie suchen nach Feldfrüchten, die auch im Klima der Zukunft gut wachsen.


Am 14.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen die Industrie
Jussa ist Rentierzüchter und gehört zur Minderheit der Sami, dem letzten indigenen Volk Europas. Seine Vorfahren leben schon seit dem Ende der Eiszeit im nördlichen Finnland und nutzen die Wälder, um sich und ihre Tiere zu ernähren. Doch das Land ist nicht ihr Eigentum. 25 Prozent des weltweit wachsenden Bedarfs an Papier und Karton - vor allem für den Onlinehandel - wird von finnischen Papiermühlen geliefert. Dafür müssen immer mehr Bäume fallen und das mit staatlicher Unterstützung. Es trifft jahrtausendealte Wälder. Sie sind die Lebensgrundlage der Sami. Das will Jussa nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit dem Aktivisten Jarmo stellt er sich gegen Industrie und Staat.


Am 14.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Eine Welt aus Wäldern - Der Wald im Wandel
Pont Alexandre III. in Paris am frühen Morgen: Die Natur erobert die Seineufer zurück. In den Wäldern fallen reihenweise Bäume den Steinäxten zum Opfer. Die Wildtiere erleben die Ankunft merkwürdiger Wesen - Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine - im Schlepptau der ersten Landwirte, die das Land roden und pflügen, Getreide säen und ihr Vieh weiden lassen. Neue Menschen aus dem Orient eignen sich das Land an und domestizieren die Tiere. Jäger und Sammler verschwinden, an ihre Stelle treten die ersten bäuerlichen Gemeinschaften. Viehzucht und Rodung drängen den Wald zurück, der ländliche Raum entsteht. Bison, Elch, Wildpferd und Schwarzstorch sterben aus oder werden an die Ränder des europäischen Kontinents gedrängt. Andere Arten wie Bären, Wölfe und Luchse versuchen sich eine Zeit lang anzupassen und ziehen sich dann in die Höhenlagen zurück: Berge und Flüsse sind nun die letzten wilden Landschaften. Andere Tiere, darunter Wildschweine, Hirsche und Füchse, werden zu nachtaktiven Einzelgängern. Nach der Französischen Revolution erreicht das Vorkommen wilder Arten seinen historischen Tiefstand, fast das gesamte Land ist bewirtschaftet. Der Wolf wird in Frankreich zum Volksfeind Nummer eins erklärt und im 19. Jahrhundert, der Blütezeit der Pferde, ausgerottet. Das Leben von Pferden und Hunden ist eng an das des Menschen gekoppelt: Sie begleiten ihn bei der Arbeit, beim Spiel und sogar im mörderischen Wahnsinn des Ersten Weltkriegs. Der Mensch unterwirft die Natur einem immer rascheren Wandel. Kaum sind die Wälder endlosen Feldern gewichen, kehrt er dem Land schon wieder den Rücken und zieht in die neu entstandenen Städte. Im 20. Jahrhundert gestaltet der Mensch selbst Flüsse und Bergregionen um, der ländliche Raum verändert sich radikal. Derweil breitet sich die Natur still und leise in den Großstädten aus. Die Schleiereule fliegt auf ihren nächtlichen Streifzügen über die Dächer von Paris wie einst über hohe Baumwipfel. In vom Menschen verlassenen Gegenden breiten sich neue Wälder aus, und mit ihnen lange vergessene Tierarten: Adler und Geier, Hirsche, Steinböcke, Bären, Luchse, selbst einzelne Wölfe. Sie beweisen, dass wilde Arten überleben und zurückkehren, wenn der Mensch ihnen Zeit und Raum dafür lässt.


Am 14.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (2/2)
Katzen. Es gibt sie in einer überwältigenden Vielfalt von Farben, Größen und Arten. Trotz aller Unterschiede haben sie eines gemeinsam. Jede Katze, ob Löwe, Leopard oder die einfache Hauskatze, gehören zur gleichen faszinierenden Familie. Es existieren 37 unterschiedliche Arten von Katzen. Sie durchstreifen verschneite Ebenen, dicht bewachsene Dschungel, drückend heiße Wüsten und weitläufige Savannen. Sie gehören zu den erfolgreichsten Jägern im Königreich der Tiere. Der zweite Teil der Doku-Reihe widmet sich der Frage, wie die Katzen, nach ihrer Wanderung von Asien nach Afrika, sich in der Neuen Welt ausbreiteten: in Nord- und Südamerika.


Am 14.01.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wie Tiere durch den Winter kommen
Wenn es kalt wird, beginnt für die Tiere im Norden die schwerste Zeit im Jahr. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Im Laufe der Zeit haben sie dafür faszinierende Strategien entwickelt. Die Dokumentation zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 14.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Von Tieren und Hexen - Geheimnisvoller Wald
Die Legende besagt, dass der Wald kurz vor Anbruch des Herbstes verhext und voller Geheimnisse sei. In der Tat ist dies die Zeit, in der einer seiner scheusten Bewohner zu sehen ist: der Hirsch. Alte Sagen schreiben dem König des Waldes mal dämonische Kräfte, mal beneidenswerte Tugenden zu. Vielleicht ist es sein prächtiges Geweih oder seine stattliche Erscheinung, die dem Hirsch die Bewunderung, aber auch die Missgunst der Menschen eingehandelt hat. Die Dokumentation folgt dem König durch den Wald und dringt ein in die Sage um den geflügelten Hirsch Furfur. Auch ein anderer scheuer Einzelgänger macht sich im Hochwald zu schaffen. Für gewöhnlich ist er zu hören, noch bevor er zu sehen ist: der Schwarzspecht. Für seinen künftigen Nachwuchs zimmert dieser im Wald eine Nisthöhle und versucht, den Weibchen mit seinem Talent zu imponieren. Sein Gefieder, schwarz wie der Tod, und seine merkwürdigen Schreie haben den Menschen lange misstrauisch gemacht. So war die Verbindung des Spechts mit der Hexerei nicht mehr weit. Neben dem Schwarzspecht gibt sich ein weiteres Tier große Mühe beim Bau der eigenen Behausung - wenngleich die Baustelle dieses Mal unter der Erde liegt. Der Dachs gräbt den Boden auf und schafft die Erde weg - ständig ist er damit beschäftigt, sein unterirdisches Labyrinth zu vergrößern. Weil der Dachs seinen Bau nur nachts verlässt, vermutete der Mensch hinter seinem nächtlichen Treiben schon im Mittelalter irgendeine Teufelei.


Am 14.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Armeniens Waldwächter - Kampf gegen die illegale Abholzung
Gor Hovhannisyan will dem Kahlschlag im Dilijan-Nationalpark nicht länger tatenlos zuschauen. Der 37-Jährige kennt das Naturschutzgebiet seit frühester Kindheit. Bei seinen Wanderungen durch den Park stieß er immer öfter auf gefällte und angesägte Bäume. Die offiziellen Parkbehörden sind von Korruption betroffen und taten in seinen Augen zu wenig, um die illegale Abholzung einzudämmen. Gor Hovhannisysan beschloss zu handeln. Der Politologe schmiss seinen Job an der Universität Jerewan und zog mit seiner Familie in die Gegend des Nationalparks, um etwas gegen das Baumsterben zu unternehmen. Er leitet ein kleines Team von selbsternannten Parkwächtern, das ausgestattet mit Motocross-Maschinen, Flug-drohnen und GPS-Geräten Jagd auf illegale Holzfäller macht. Diese kommen zumeist aus dem Ort Haghartsin in der Umgebung. Gor Hovhannisysan glaubt, dass viele Bewohner das illegal gefällte Holz nicht nur zum Heizen benutzen, sondern damit handeln. Daran hätte auch die Samtene Revolution wenig geändert. Im April 2018 protestierten Hunderttausende Armenier gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Seitdem ist der frühere Journalist und Oppositionspolitiker Nikol Paschinjan an der Macht. Das hätte die Situation im Dilijan-Nationalpark zwar ein wenig verbessert, aber Bäume würden weiterhin von der Holz-Mafia illegal gefällt, behauptet Gor Hovhannisysan. Der Direktor des Nationalparks, Suren Aghajanyan, hält das für kompletten Unsinn. Korrupte Beamte, gar eine Holz-Mafia gäbe es nicht mehr. Wer hat Recht?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 14.01.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie Pflanzen der winterlichen Kälte trotzen
Im Winter müssen Pflanzen Eis und Schnee trotzen, da sie ihren Platz nicht verlassen können. Was Pflanzen machen, um gut zu überwintern, berichtet Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 14.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Das Forum - Rettet Davos die Welt?
Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. Der Dokumentarfilm von Marcus Vetter zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet er führende Mitarbeiter von Klaus Schwab bei internationalen Projekten vor Ort. Jennifer Morgan, Leiterin von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirtschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.


Am 14.01.20 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: S.O.S. Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Die Bilder der brennenden Amazonaswälder haben in diesem Sommer weltweit für Entsetzen gesorgt. Plötzlich schien die Bedrohung greifbar - die Lunge der Welt brennt, und unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonasregion hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Der Film reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe und sucht nach den Gründen für den desaströsen Umgang mit dem einzigartigen Ökosystem. Gerüst des Films sind die Satellitenbilder des INPE, des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung. Der renommierte Wissenschaftler und Institutsleiter Ricardo Galvão war von Brasiliens Präsident Bolsonaro entlassen worden, mit der Begründung, die wissenschaftlichen Daten schadeten dem Image des Landes und seien nicht korrekt. Die Daten zeigen einen drastischen Anstieg der illegalen Abholzung in 2019. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien, von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, durchreist er das derzeitige Krisengebiet und trifft Experten, Kritiker und Betroffene vor Ort, die die Lage einordnen. Gemeinsam mit ihnen schärft er das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.


Am 14.01.20 22:45 - 23:15 Uhr auf 
ZDF: Klima im Wandel – Keiner stirbt für sich allein
Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach und zeigt, warum keiner für sich allein stirbt. Ganz deutlich zeigt sich der Einfluss des Klimawandels bei den Zugvögeln. Sie verabschieden sich im Herbst später und kehren im Frühjahr eher zurück. Die Winter werden immer kürzer, sodass Vögel im Vergleich zu früher bereits schon Tage und Wochen eher einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Manche Zugvögel fliegen inzwischen sogar gar nicht mehr gen Süden, sondern bleiben das ganze Jahr über in Deutschland. Doch es gibt nicht nur Gewinner: Die Brutkästen des Trauerschnäppers beispielsweise bleiben immer häufiger leer. Denn er kommt zu spät, obwohl er – nach dem früher geltenden Jahreszeitplan – pünktlich kommt. Warum passt er sich nicht den neuen Bedingungen an? Auch der Kuckuck gerät in Bedrängnis: Wenn er aus Afrika zurückkehrt, sind einige seiner Wirtsvögel schon längst da. Das bringt ihn aus dem Rhythmus – und in Bedrängnis. Ist bald schon sein „kuckuck“ nicht mehr zu hören? Narwale fühlen sich in der Arktis besonders wohl. Sie sind bestens an das Leben in der Kälte angepasst. Doch jetzt zieht sich das Eis immer weiter zurück, sodass ihre Feinde, die immer Abstand zum Meereis halten, in ihren Lebensraum vordringen können. Ein Drama für die Narwale. Die Klimaveränderungen beeinflussen das Wetter: Hitzeperioden oder Dauerregen im Sommer, Schneechaos und extreme Kälte im Winter. Experten prognostizieren, dass globale Wetterphänomene für vermehrte Extremereignisse auch in Deutschland sorgen werden. Hitzerekorde wurden inzwischen auch in Sibirien erreicht. Was dort geschieht, betrifft auch uns. Das Auftauen des Permafrostbodens könnte die globalen Veränderungen stark beschleunigen und die globale Erwärmung unwiderruflich befeuern. Harald Lesch verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.


Am 15.01.20 03:05 - 03:50 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland
Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.


Am 15.01.20 05:25 - 06:10 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


Am 15.01.20 07:30 - 07:05 Uhr auf 
WDR: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder
Die Nebelwälder in den Anden Ecuadors gehören zu den spektakulärsten Landschaften der Erde. Hier wachsen hunderte Baumarten, auf ihnen farbenprächtige Bromelien und Orchideen. Auch die Tierwelt ist einzigartig. Ob Vögel, große Raubtiere, Frösche oder Insekten: Die Vielfalt der Formen und Farben ist überwältigend. Diese paradiesischen Nebelwälder sind in Gefahr. Vor allem durch die Viehwirtschaft, der immer größere Waldgebiete weichen müssen. Dabei wirft die harte Arbeit der Farmer kaum Gewinne ab. Doch es gibt Menschen, die das Abholzen der Nebelwälder aufhalten wollen. Einige Andengemeinden haben inzwischen ein anderes Auskommen gefunden - mit der Natur. Sie wollen die verbliebenen Nebelwälder nicht nur schützen, sondern forsten sie wieder auf. Denn intakte Wälder, schillernde Kolibris und wilde Brillenbären locken Touristen und Wissenschaftler an. Die Besucher bescheren den Dorfbewohnern ein sicheres Einkommen, und der Wald bleibt erhalten. Der Film begleitet Bärenschützer, von der Natur faszinierte Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Tierarten und der biologischen Vielfalt kämpfen. Alle eint dasselbe Ziel: Ecuadors Nebelwälder sollen auch außerhalb von Nationalparks erhalten bleiben. Das gelingt, wenn die Menschen vom Erhalt der Wälder profitieren. Ein Vorbild für andere Regionen der Welt, wo der Wald der Viehwirtschaft weichen muss.


Am 15.01.20 07:45 - 07:55 Uhr auf 
WDR: Kongo - Schutz für den Gorillawald
In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine "nachhaltige" Forstwirtschaft zu betreiben. Immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz! Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird dort gefällt. Besonders artenreiche Zonen bleiben sogar vollständig von den Kettensägen der Holzfäller verschont. Mehr als ein Viertel der gesamten Waldfläche steht daher unter Schutz. Diese selektive Holznutzung hilft der Tierwelt: 70 000 Gorillas leben allein im Wald des Holzunternehmens IFO - mehr als irgendwo sonst. Ihre Bestände bleiben seit Jahren stabil. Für die Holzfirmen zahlt sich der schonende Umgang mit der Natur aus, denn die Wälder erholen sich vom Holzeinschlag und können auch in Zukunft genutzt werden. Auch die Menschen in einer der ärmsten Regionen Zentralafrikas profitieren. Die Holzindustrie schafft Tausende dringend benötigte Arbeitsplätze, sorgt für sauberes Trinkwasser und eine Gesundheitsversorgung. Die Bewohner im Norden der Republik Kongo haben erkannt, dass sich der Schutz der Regenwälder auch wirtschaftlich lohnt. Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo - ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.


Am 15.01.20 09:05 - 10:05 Uhr auf 
ServusTV: Steve Backshall in Guyana
Diesmal ist der Naturforscher und Abenteurer Steve Backshall in Guayana. Das Land verfügt über eine der unberührtesten Regionen Südamerikas. Guyana ist ungefähr so groß wie Großbritannien, aber drei Viertel davon sind von Wäldern bedeckt. Hier begegnet Backshall einigen der gefährlichsten Tiere der Erde: dem mächtigen Kaiman, der Goliath-Vogelspinne, dem elektrischen Zitteraal und den erstaunlich gefürchteten Riesenottern. Sogar die Ameisen in Guayana zählen zu den Furcht einflößenden Tieren.


Am 15.01.20 09:25 - 10:50 Uhr auf 
arte: Geschwister der Bäume - Ein Häuptling ruft zur Besinnung
Die Bäume des Regenwaldes wachen wie große Brüder über Mundiya Kepanga, den Anführer des papua-neuguineischen Volksstammes der Huli. Poetisch, humorvoll und philosophisch erzählt dieser von der Natur und dem Regenwald. Er überliefert die Weissagungen seiner Ahnen, um über den aktuellen Zustand des Regenwaldes und die dramatischen Folgen seiner Zerstörung aufzuklären. Mundiya Kepanga erinnert auch daran, dass das Schicksal der Menschen von dem der Bäume abhängt, und fragt so indirekt nach der Zukunft der Menschheit. Der Dokumentarfilm begleitet den Waldbotschafter auf seiner Reise um die Welt.


Am 15.01.20 10:50 - 11:45 Uhr auf 
arte: Mexiko - Die Wächter des Waldes
Das Monarchfalter-Biosphärenreservat liegt an der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Michoacán und México und wurde als UNESCO-Welterbestätte eingestuft. Hier setzt sich eine kleine indigene Gemeinschaft für die Regeneration des Waldes ein. In der Vergangenheit haben die hier lebenden Menschen die Natur durch Abholzung stark beschädigt. Doch genau wie die Millionen von orangefarbenen Schmetterlingen, die jedes Jahr hier überwintern, sind auch die Menschen auf den Wald angewiesen.


Am 15.01.20 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)


Am 15.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Der Regenwurm - Ein Bodenschatz der besonderen Art
Viele finden Regenwürmer schleimig und eklig. Dabei sind sie ein Bodenschatz! Sie lockern und lüften das Erdreich mit ihren Gängen und verwandeln abgestorbene Pflanzenreste in wertvolle Nährstoffe. Auf diese Weise sorgen sie für eine reiche Ernte. Das gilt auch für den Giganten unter den Regenwürmern - den Badischen Riesenregenwurm. Er wird rund einen halben Meter lang und kommt weltweit ausschließlich in den Hochlagen des Südschwarzwalds vor. Allerdings ist er extrem scheu und nur nachts aktiv. Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade gehen gemeinsam mit dem Bodenbiologen Otto Ehrmann auf die Jagd nach ihm.
(Wdh. übermorgen 5.30-6.00 Uhr)


Am 15.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen die Monokultur
Pierre ist Franzose und Susanne Deutsche. Gemeinsam sind sie Förster mit Leidenschaft. Das deutsch-französische Pärchen hat sich im Zentralmassiv in Frankreich niedergelassen und kämpft für eine bessere Forstwirtschaft in ihrer Heimat. Die deutschen Förster kennen den Begriff der Nachhaltigkeit schon seit dem frühen 18. Jahrhundert und versuchen, nur so viel Holz aus dem Wald zu entnehmen, wie auch nachwächst. In Frankreich hingegen sind Kahlschlag und Monokultur gängige Praxis. Susanne und Pierre haben deshalb ein besonderes Modell entwickelt. Gemeinsam mit 130 Teilhabern haben sie Wälder gekauft - und bewirtschaften diese auf ökologische Weise.


Am 15.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Heiße Trockenwüsten, tropische Regenwälder, alpine Berge und faszinierende Küstenregionen machen die Vielfalt der Landschaften Australiens aus. Hier leben zahlreiche Tierarten, die auf keinem anderen Kontinent zu finden sind. Dazu zählen neben den berühmten Kängurus und Koalabären auch eierlegende Säugetiere und extrem giftige Insekten. Renommierte Tierfilmer haben die wilden Bewohner in ihren Lebensräumen aufgespürt. In den Mangroven lauern Krokodile. Verborgen im Dschungel leben schillernde Paradiesvögel und der Helmkasuar, ein Riesenvogel wie aus der Urzeit, und in den Wipfeln verbergen sich die seltenen Baumkängurus.


Am 15.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Asien
Der Biologe Patrick Aryee beschäftigt sich mit einer der erstaunlichsten Spezies dieses Planeten, den Primaten. Deren Geschichte begann vor fast 55 Millionen Jahre in Südostasien - von hier aus verbreiteten sich die vier Hauptgruppen (Menschen-, Breit- und Schmalnasen- sowie Halbaffen) auf alle Kontinente. Aryees Spurensuche in Teil 1 der Doku startet in Südostasien. In Thailand beeindrucken ihn die Gibbons als wahre Dschungel-Akrobaten. Die Javaneraffen hingegen zeichnen sich durch unglaubliche Cleverness in puncto Nahrungssuche aus und verblüffen mit großem handwerklichen Geschick. Auf den Philippinen sieht sich der junge Biologe Auge in Auge mit einem Koboldäffchen - einem wahren Mini-Ninja des Dschungels. Auf der Insel Sulawesi überraschen die dort lebenden Schwarzaffenmakaken vor allem aufgrund ihrer faszinierenden und besonders vielseitigen Mimik, mit welcher sie perfekt untereinander kommunizieren. In den Bergen von Zentralchina hingegen haben sich die Goldstumpfnasenaffen mit ihrem, wie ein Polaranzug anmutenden Fell, einer eher unwirtlichen Gegend grandios angepasst. Auf Borneo begegnet Aryee schließlich zwei weiteren außergewöhnlichen Vertretern ihrer Art: Dem Nasenaffen, kurios ausgestattet mit Schwimmhäuten und wasserdichtem Fell und dem Orang-Utan, einem brillanten Kletterer - mit Händen, die denen des Menschen erstaunlich ähnlich sind. Etwas zeichnet jedoch alle Affen, egal ob groß oder klein, in höchstem Maße aus: Ein besonders ausgeprägtes Sozialverhalten.


Am 15.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.


Am 15.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)


Am 15.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Aufforsten gegen den Klimawandel - Der Streit um Irlands Baumplantagen
Die Grafschaft Leitrim im Norden Irlands: John O'Reilly arbeitet beim irischen Forstunternehmen Green Belt. In Zeiten des Klimawandels sieht er im Wald ein Business mit Zukunft. Auch weil die Aufforstung neue Jobs in der strukturschwachen Region bringt. So sieht das auch Brendan Lynch. Der 46-Jährige stammt aus einer Bauernfamilie, die ihren Lebensunterhalt lange mit der Viehzucht bestritten hat. Doch weil das Einkommen in den letzten Jahren drastisch gesunken ist, pflanzt er seit ein paar Jahren Fichten auf seinem Grundstück an. Die Gewinne sind steuerfrei und sollen auch seine Kinder absichern. Die Sorgen der Umweltschützer findet er übertrieben. Denn nicht alle Einwohner in Leitrim können sich mit den Fichtenwäldern anfreunden. Die Künstlerin Edwina Guckian hat vor zwei Jahren die Bürgerinitiative "Save Leitrim" ins Leben gerufen. Guckian und die ihre Mitstreiter führen keine Kampagne gegen Bäume, aber statt der Fichtenplantagen verlangen sie von der Politik mehr Mischwälder mit einheimischen Arten. Edwina treibt auch die Angst um, ihre grüne Heimat könne zum reinen Spekulationsobjekt von Investoren werden. Wirtschaftlich, so scheint es, ist die Fichte für Irland ein Gewinn. Aber gilt das auch für die Umwelt? Kann die kleine Bürgerinitiative die irische Forstpolitik zum Umdenken zu bewegen? "Re:" blickt auf die kleine Grafschaft Leitrim, die sich den großen Fragen der aktuellen Klimakrise stellt und mit der Vereinbarkeit von Umwelt und Wirtschaftsinteressen kämpft.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 15.01.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Afrikas lautlose Jäger
Wenn es Nacht wird in Afrika, erscheinen die Jäger - Löwen, Leoparden und Hyänen. Dank Super-Sinnen können sie ihre Opfer hören, riechen, ja sogar sehen. Die Jäger der afrikanischen Savanne sind die Herrscher der Finsternis - dabei haben sie sehr unterschiedliche Strategien. Leoparden schleichen sich an und schlagen erst im letzten Moment zu. Löwen locken ihre Beute oft in einen Hinterhalt und nehmen sie dann im Rudel in die Zange. Hyänen wiederum sind Langstreckenathleten - sie jagen ihre Opfer bis zur völligen Erschöpfung. Nachtobjektive und Wärmekameras enthüllen die raffinierten Taktiken der lautlosen Jäger Afrikas.
(Wdh. morgen 9-05-10.05 Uhr)


Am 15.01.20 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Wildschweine vor der Haustür - Kampf gegen die Plage
Sie erobern Spielplätze, plündern Schrebergärten und entern ganze Wohnsiedlungen. Seit Jahrzehnten drängen Wildschweine zunehmend in den urbanen Bereich. Neben Magdeburg, Leipzig und der Wildschwein-Hauptstadt Berlin zählt Dessau-Roßlau zu den Hotspots von Stadt-Wildschweinen in Deutschland. Und mittlerweile sind die Schmerzgrenzen vieler Anwohner weit überschritten. Eine der Hauptursachen der steigenden Wildschwein-Bestände liegt außerhalb der Städte. Die zunehmende Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft mit riesigen Maisfeldern hat in den letzten Jahren paradiesische Zustände für die Schwarzkittel geschaffen, so dass sie sogar zweimal im Jahr gebären. Und gute Sauen bringen es auf bis zu zehn Frischlinge pro Wurf. Deshalb nehmen seit Jahren die Schwarzwild-Bestände zu und ein Ende ist nicht in Sicht. "Wir haben im vergangenen Jagdjahr 820.000 Wildschweine geschossen. Das ist Rekord, das hatten wir noch nie in Deutschland zuvor", so Anna Martinsohn vom Deutscher Jagdverband. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen drängen Wildschweine nun auch zunehmend in Dörfer und Städte und ziehen hier sogar ihre Jungen groß. Und das verursacht enorme Konflikte mit der Bevölkerung. Diese wiederum werden vermutlich weiter steigen, denn viele Wohngebiete haben sich zu hervorragenden Wildschwein-Biotopen entwickelt und die Prognose vieler Wissenschaftler ist eindeutig. Dr. Konstantin Börner, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin: "Die Wildschweine sind tatsächlich gekommen, um zu bleiben. Diese Eroberer-Typen haben ein erhöhtes Potential, mit dem Faktor Mensch umzugehen und diese Information geben sie auch genetisch an ihre Nachkommen weiter. So wird auch die neu geborene Frischlings-Generation auf den städtischen Lebensraum geprägt und bleibt." Jäger, Förster und zuständige Behörden stehen vor großen Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um Wildschweinschäden in Gärten und Parkanlagen, sondern vor allem um die Gefahrenabwehr für Leib und Leben. "Exakt - Die Story" berichtete bereits vor einem Jahr über die Zahl der steigenden Wildunfälle in Sachsen-Anhalt und der Installation einer neuen Wildwarnanlage auf vier Teststrecken durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr. Doch was ist ein Jahr danach geworden? Konnte die Zahl der Wildunfälle tatsächlich minimiert werden?
(Wdh. kommende Nacht 1.35-2.05 Uhr)


Am 15.01.20 21:40 - 23:15 Uhr auf 
arte: Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?
Wem gehören eigentlich die Wildtiere? In einem Europa, in dem es keine freie Natur mehr gibt, sondern nur noch landwirtschaftlich genutzte und bepflanzte "grüne" Flächen, teilen sie sich ihren Lebensraum mit den Menschen. Wer bestimmt, wie Mensch und Wildtiere zusammenleben? Was geschieht, wenn Wildtiere die Nahrungs- und Rohstoffgewinnung beeinträchtigen oder den Stadtwald umgraben? Wer gibt vor, wie viele von ihnen gejagt werden dürfen oder müssen? Diese und weitere Fragen versucht der Dokumentarfilm aus verschiedenen Perspektiven und in beeindruckenden Bildern zu beantworten.


Am 16.01.20 03:00 - 03:45 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien
Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.


Am 16.01.20 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.


Am 16.01.20 05:40 - 06:25 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.


Am 16.01.20 06:40 - 07:10 Uhr auf 
SWR: Wir sind der Wald - Arbeitsplatz Forst
Den Start in seinen Traumberuf hatte sich Förster Erik Speitling ganz anders vorgestellt. Seit zwei Jahren leitet er das Revier Rettersen-Weyerbusch im Westerwald und ist seitdem vor allem mit Krisenmanagement beschäftigt. Denn in dieser Zeit hat es weniger als halb so viel geregnet wie sonst. Und bei den von Dürre und Hitze geschwächten Bäumen hat jetzt der gefräßige Borkenkäfer leichtes Spiel. Große Teile des Baumbestandes in Erik Speitlings Revier sind nicht mehr zu retten und müssen gefällt werden. Ein radikaler Kahlschlag. Dass jetzt innerhalb kurzer Zeit vernichtet wird, was Generationen von Forstleuten vor ihm aufgebaut haben, lässt sein "Herz bluten", wie er sagt. Auch der Arbeitsalltag von Forstwirtschaftsmeister Vladimir Ksimitow hat sich verändert. Gemeinsam mit seinen Azubis versucht er die vielen Kahlschlagflächen im Staatswald um Alternkirchen wieder aufzuforsten. Eine wahre Sisyphos-Arbeit. Wo früher vor allem Monokulturen von wirtschaftlichen, aber auch besonders anfälligen Fichten standen, soll zukünftig ein resistenter Mischwald dem Klimawandel trotzen. Mühsam legen sie jetzt den Grundstein für eine andere Forstwirtschaft und für einen Wald, der allerdings erst in vielen Jahrzehnten wieder gewinnbringend bewirtschaftet werden kann. Ausbilder Vladimir Ksimitow muss aber nicht zuletzt auch die angehenden Forstwirte motivieren, im Wald noch eine Zukunft für sich zu sehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.15 Uhr)


Am 16.01.20 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten.


Am 16.01.20 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.


Am 16.01.20 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von eine Stunde Länge herzustellen.


Am 16.01.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.


Am 16.01.20 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Zurück zur Wildnis - Das Madikwe Wildreservat in Südafrika
Das südafrikanische Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten, die nicht ohnehin schon auf dem Land lebten, neu angesiedelt. Darunter befanden sich auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Der Film stellt das Madikwe-Wildreservat vor und beleuchtet die Leistungen derjenigen, die für den Neuzeit-"Arche Noah"-Plan und dessen zunächst utopisch anmutende Umsetzung verantwortlich waren.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)


Am 16.01.20 14:40 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Im Reich der Königselefanten - Das Tembe Wildreservat in Südafrika
Der "Tembe Elephant Park", ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers". Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum sie auch als "Königselefanten" bezeichnet werden. Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe. Mit der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung gilt das einzigartige Projekt als Modell für Naturschutz, Erhaltung der Biodiversität und wirtschaftliche Entwicklung.


Am 16.01.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: science.talk
Im Gespräch: Agrarexperte Andreas Gronauer und Naturschutzexperte Georg Grabherr.
(Wdh. morgen 10.00-10.45 Uhr)


Am 16.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen illegalen Einschlag
Holz ist wertvoll und weckt Begehrlichkeiten. In vielen waldreichen Gegenden Osteuropas ist illegaler Einschlag deshalb an der Tagesordnung. Korruption und Gewalt ermöglichen es kriminellen Organisationen, den lukrativen Geschäftszweig weiterzuentwickeln. Allein in Rumänien wurden in den vergangenen Jahren sechs Förster ermordet, die den Holzdieben auf der Spur waren. Johannes Zahnen vom World Wide Fund for Nature, kurz WWF, steckt viel Energie in den Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag in den letzten Urwäldern Europas. An seiner Seite hat er die rumänische Polizei und Interpol. Zahnen organisiert Workshops für die Strafverfolger, trifft sich mit Aktivisten und schaut sich die Situation vor Ort an. Das ist allerdings eine immer gefährlicher werdende Arbeit.


Am 16.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.


Am 16.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Afrika
Nach seiner Reise durch Asien geht es für den Biologen Patrick Aryee nun auf einen anderen Kontinent: nach Afrika. In Uganda begegnet Aryee den verspielten, extrem lernfähigen und cleveren Schimpansen. Gewieft und neugierig, zeichnen sie sich auch durch ein sehr sensibles und fürsorgliches Verhalten innerhalb ihrer Gruppe aus. Die Sifakas auf der Insel Madagaskar hingegen, eine der über 100 dort lebenden Lemuren-Arten, überraschen vor allem durch ihre ungewöhnlich elegante Art der Fortbewegung, beinahe einem Balletttänzer gleich. Ebenfalls auf Madagaskar sind die Kattas beheimatet. Entgegen der meisten anderen Arten geben hier verblüffender Weise nicht die Männchen den Ton an, sondern ausnahmslos die Weibchen.Weiter geht die Reise nach Namibia. Hier legen Paviane einen enormen und kuriosen Wert auf gegenseitige Körperpflege, welchem sie sich tagtäglich stundenlang in streng festgelegter Hierachie widmen. In den Bergregionen des Sämen-Nationalparks in Äthiopien trifft Aryee auf eine äußerst familiäre Pavian-Art, den imposanten Dschelada. Diese Art lebt in riesigen Kolonien, in denen es aber aufgrund der streitsüchtigen Männchen auch immer wieder zu spektakulären Revierkämpfen kommt. In Uganda steht Aryee schließlich dem König der Primaten gegenüber, dem Berggorilla - eine ehrfurchtsgebietende und beeindruckende Begegnung der besonderen Art


Am 16.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Segensreichen
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche St. Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.


Am 16.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wasserwelten - Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine fast unerforschte Welt. Ein gigantischer Regenwald, der zwischen Wasser und Himmel zu schweben scheint. Die Ureinwohner nennen diesen Ort den „verspiegelten Dschungel“.Im Herzen von Pacaya Samiria, dem größten Naturschutzgebiet Perus, sind Pflanzen und Tiere zunächst der Regenzeit ausgesetzt, die alles überschwemmt. Dann kommt die Trockenzeit, in der sich das Wasser wieder zurückzieht. Pflanzen und Tiere haben erstaunliche Möglichkeiten entwickelt, sich diesem Umstand anzupassen.Der Pacaya Samiria-Park ist das Aushängeschild des Amazonasbeckens, ein wahres Juwel der Natur. Die Tiere haben sich über den gesamten Regenwald verteilt. Hier leben 330 Vogelarten, 69 verschiedene Reptilienarten, und 130 Säugetierarten.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)


Am 16.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Bäume im Klima-Stress - Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
Im Sommer 2019 war es unübersehbar: Das Sterben von Fichten und Kiefern hat dramatische Ausmaße angenommen. Förster, Waldbesitzer und Wissenschaftler stellen selten einmütig fest, dass es dem deutschen Wald so schlecht geht wie zuletzt in den 1980er-Jahren. Und im benachbarten Ausland sieht es nicht besser aus. Dürre, Stürme und Schädlinge setzen den Bäumen zu - was jetzt gebraucht wird, sind kluge Konzepte. Aber gibt es das eine Patentrezept? Wie kann der Umbau zu einem Mischwald, der dem Klimawandel standhält, gelingen?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 16.01.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Grünen und die Macht
Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei der Grünen. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 17.01.20 05:30 - 06:00 Uhr auf 
arte: Der Regenwurm - Ein Bodenschatz der besonderen Art
Viele finden Regenwürmer schleimig und eklig. Dabei sind sie ein Bodenschatz! Sie lockern und lüften das Erdreich mit ihren Gängen und verwandeln abgestorbene Pflanzenreste in wertvolle Nährstoffe. Auf diese Weise sorgen sie für eine reiche Ernte. Das gilt auch für den Giganten unter den Regenwürmern - den Badischen Riesenregenwurm. Er wird rund einen halben Meter lang und kommt weltweit ausschließlich in den Hochlagen des Südschwarzwalds vor. Allerdings ist er extrem scheu und nur nachts aktiv. Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade gehen gemeinsam mit dem Bodenbiologen Otto Ehrmann auf die Jagd nach ihm.


Am 17.01.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mithilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.


Am 17.01.20 07:50 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Unsere Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellt Spürnase Paulchen - ein kluger Border Collie - und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.


Am 17.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten.


Am 17.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen Ignoranz
Die Natur weiß selbst, was für sie am besten ist - so lautet die These der Förster im Lübecker Stadtforst. Auf zehn Prozent ihrer Waldflächen haben sie deshalb schon 1992 aufgehört zu wirtschaften und überlassen den Wald sich selbst. Gemeinsam mit der Universität Kiel untersuchen sie nun, wie sich der Wald entwickelt, wenn der Mensch nicht eingreift. Das Ziel: Auch den Wirtschaftswald so zu gestalten, dass er dem Naturwald möglichst ähnlich ist. Ein Prinzip, das Erfolge zeigt. Während viele Wälder in Deutschland massiv unter den Klimaextremen leiden, sieht es im Lübecker Stadtwald verhältnismäßig gut aus. Während in anderen Wäldern etwa riesige Areale vom Borkenkäfer befallen sind, wurden im Lübecker Stadtwald nur einzelne Bäume vom Schädling angegriffen. Ein Vorbild für andere Waldbesitzer? Fehlanzeige! Immer wieder werfen Kollegen dem Förster Knut Sturm vor, dass sein Wald nicht genug Profit abwirft. Seine Strategie sei nur dank der fruchtbaren Böden im Lübecker Stadtforst erfolgreich und auf andere Regionen nicht übertragbar. Doch Knut Sturm hat eine Mission. Er will mit den Vorurteilen aufräumen und zeigen: Naturnaher Wald ist die Zukunft, er wirft Geld ab und übersteht jede Krise.


Am 17.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2) - Die Sonnenanbeter
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.


Am 17.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika
Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund. In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft. In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.


Am 17.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.


Am 18.01.20 00:45 - 01:30 Uhr auf 
phoenix: Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 18.01.20 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen.


Am 18.01.20 02:00 - 02:55 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)


Am 18.01.20 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.


Am 18.01.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Baubotanik - Die Natur als Baumeister
Die Kunst, eine Tanzlinde zu formen und zu erhalten, ist außerhalb Frankens und Thüringens kaum bekannt, aber mindestens ein halbes Jahrtausend alt. Technisch fügen und natürlich wachsen lassen: Das ist die Idee hinter der Baubotanik. Ferdinand Ludwig, Architekturprofessor an der Technischen Universität München, untersucht, wie man lebendige Bauwerke schaffen kann. In den Wildwuchs der Natur will Ferdinand Ludwig eine Systematik bringen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lernen bei ihm, wie man Bäume zusammenwachsen lässt oder aus vielen Bäumen mehrstöckige Konstruktionen errichten kann.


Am 18.01.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Honig für den Kragenbären
Anna hat das perfekte Gastgeschenk dabei: Honig. Der ist für die Bären mit den großen Kragen. In China besucht die Tierreporterin nämlich eine Rettungsstation für Kragenbären, die Jill gegründet hat. Sie hat die Tiere von Bärenfarmen geholt, auf denen sie sehr gelitten haben. In der Rettungsstation können sie sich erholen, hier haben sie große Gehege, die wie Spielplätze aussehen. Und Jill und ihre Kollegen lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Gemeinsam mit Ryan versteckt Anna Futter und Leckereien, die die Bären dann suchen müssen. Zu leicht dürfen sie es den Tieren dabei nicht machen, damit ihnen die Suche nicht langweilig wird. Etwas nervös wird Anna dann doch, als sie einen Kragenbären aus der Hand füttern darf. Bären-Dame Jingle soll unbedingt ihre Medizin nehmen - und dafür muss Anna ganz nah ran.


Am 18.01.20 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Feuer in Australien - Was kann man gegen Waldbrände tun?
Hitze, Rauch, evakuierte Häuser, Ausnahmezustand. Seit Wochen wüten in Australien riesige Buschfeuer und die Lage wird immer dramatischer. Inzwischen sind deshalb dort schon 25 Menschen und vermutlich mehrere Millionen Tiere gestorben. Robert will wissen, warum die Bekämpfung der Waldbrände so schwierig ist und trifft ganz besondere Feuerwehrleute, die speziell für die Waldbrandbekämpfung ausgebildet sind. Von ihnen erfährt er, warum die Feuerwehr-Einsätze bei Waldbränden so anders sind. Was solche Brände für die Wälder bedeuten und wie man in Zukunft verhindern kann, dass Waldbrände so schlimm werden? All das klärt Robert in dieser Folge von "neuneinhalb".
(Wdh. morgen 7.55-8.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 18.01.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Tal der Adler
Im Februar 2010 fanden in Vancouver und dem Bergort Whistler die Olympischen Winterspiele statt. Genau zwischen diesen beiden Orten liegt das Tal des Squamish River, und hier spielt sich Ende Januar alljährlich ein besonderes Naturschauspiel ab: Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika treffen sich in Brackendale, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Seit gut 30 Jahren kümmert sich der Tierschützer und Künstler Thor Froslev im kleinen Ort Brackendale um den Erhalt der Adler.


Am 18.01.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Kraftprotze im Urwald - europäische Bisons
Während des Sommers sind sie im dichten Urwald kaum zu entdecken, obwohl sie die größten Tiere sind, die in Europa leben: europäische Bisons - Wisente. Sie sind noch höher gewachsen als ihre amerikanischen Verwandten. Wisente sind Wildrinder, aber in ihrem Verhalten und in ihrer Scheu ähneln sie mehr dem Rotwild. Sie leben im Schutz eines Urwaldes an der polnisch-weißrussischen Grenze. Das Filmteam macht sich auf die Suche nach ihnen, denn nachdem die Jagd auf sie verboten und auch ihr Lebensraum geschützt wurde, ist eine neue Bedrohung aufgetaucht: Eine geheimnisvolle Krankheit befällt die Stiere und macht sie zeugungsunfähig.


Am 18.01.20 11:25 - 12:10 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien
Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.


Am 18.01.20 12:10 - 12:55 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.


Am 18.01.20 12:55 - 13:40 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien
Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt.


Am 18.01.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten
Sieben Inseln im weiten Atlantischen Ozean, dem afrikanischen Kontinent vorgelagert und entstanden durch vulkanische Aktivität: Die Kanarischen Inseln sind mehr als ein Urlaubsparadies; sie sind Lebensraum für besondere Tier- und Pflanzenarten, viele von ihnen endemisch. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von seltenen Pflanzenarten und Tieren. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine eindrucksvolle Reise entlang faszinierender Küsten und über bizarre Vulkanrücken, die vor allem die unbekannten Seiten der Urlaubsdestination zeigt.


Am 18.01.20 13:40 - 14:20 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.


Am 18.01.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Ein Fläschchen für den Jaguar
Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind beide Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen, auch die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens liegt ihnen am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar, der auf zwei Quadratmetern Beton vor sich hinvegetierte. Er sollte seine letzten Tage zusammen mit einer Gefährtin in einem artgerechten Gehege auf dem Landgrund des Ehepaars verbringen. Seitdem haben in ihrer Aufzuchtstation "Criadouro Onça Pintada" die seltenen Waldhunde Zuflucht gefunden ebenso wie Mähnenwolf, Tapir, Brüllaffen und andere Tierarten Brasiliens, die in ihrem ursprünglichen Lebensraum fast schon verschwunden sind. Oft ist der Erhalt einer bedrohten Art nur noch mithilfe einer überwachten Aufzucht möglich. Doch was tun mit dem Nachwuchs, wenn die Tiermutter ihn nicht annimmt? Als das Jaguarweibchen Fofa mit ihren neugeborenen Jungen nichts anfangen kann, bleibt Christiane Saboia nichts anderes als zum Fläschchen zu greifen.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 18.01.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Grünen und die Macht
Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei der Grünen. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.


Am 18.01.20 14:20 - 15:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika
Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen.


Am 18.01.20 14:40 - 15:25 Uhr auf 
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa, ein indigenes Volk in Venezuela, schon immer wichtige Nahrungsquelle während der Regenzeit. Denn dann ist die Jagd mit Blasrohr und Giftpfeilen für die Piaroa besonders schwer. "GEO Reportage" hat einen der letzten Heiler der Piaroa besucht, dessen Sohn ihn sowohl als Schamane als auch als Spinnenjäger beerben will.


Am 18.01.20 15:05 - 16:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Afrika
Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien.


Am 18.01.20 15:25 - 16:20 Uhr auf 
arte: Mexiko - Die Wächter des Waldes
Das Monarchfalter-Biosphärenreservat liegt an der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Michoacán und México und wurde als UNESCO-Welterbestätte eingestuft. Hier setzt sich eine kleine indigene Gemeinschaft für die Regeneration des Waldes ein. In der Vergangenheit haben die hier lebenden Menschen die Natur durch Abholzung stark beschädigt. Doch genau wie die Millionen von orangefarbenen Schmetterlingen, die jedes Jahr hier überwintern, sind auch die Menschen auf den Wald angewiesen.


Am 18.01.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
Gibt es noch unberührte Natur? Oder ist gerade die vom Menschen "berührte Natur" voller Reichtümer? Dirk Steffens ist dem Menschen auf der Spur, der die Erde verändert und zum Architekten einer neuen Welt wird.


Am 18.01.20 16:20 - 17:15 Uhr auf 
arte: Papua-Neuguinea - Baumkängurus im roten Bereich
Es ist schwarz, fast so groß wie ein normales Känguru und lebt hoch oben auf den Bäumen Papua-Neuguineas: das Schwarze Baumkänguru. Seit Jahrhunderten schon gehört es zu den Hauptnahrungsquellen der lokalen Bevölkerung und ist dadurch stark vom Aussterben bedroht. Die Zoologen Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimat hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile zu retten. Der Dokumentarfilm begleitet das Paar über zehn Jahre lang und zeigt ihren engagierten Einsatz für die seltenen Tiere - und die Gemeinden der Ureinwohner.
(Wdh. übermorgen 15.55-16.50 Uhr)


Am 18.01.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Sambia Invasion der Flughunde
Jedes Jahr im November - wenn die Früchte rund um den Kasanka Naturpark reif sind - schwärzt sich in Sambia der Himmel. Dann kommen Millionen Flughunde aus den Nachbarländern im Park an. Es ist die weltweit größte Wanderung einer Säugetierart. Eine, die seit langem die Menschen fasziniert: Wie finden die Tiere Jahr für Jahr den Weg über hunderte von Kilometern hinweg? Warum kommen sie immer wieder zurück an denselben Ort? Wie genau verläuft ihre Flugroute? Und wie viele Tiere sind es tatsächlich?
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.50 Uhr)


Am 18.01.20 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.


Am 18.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Brasilien - Der zerbrechliche Wald
Diese fünfteilige Serie gibt einen umfassenden Überblick über die Natur des fünftgrößten Landes der Welt - die Reise führt durch Grasebenen, den Regenwald, das Pantanal, zu Küstenstränden und den Wasserfällen von Iguazú - und somit durch die Heimat von so bemerkenswerten Tieren wie Jaguar, Kaiman, Blaubrustpipra, Wasserschwein, Ameisenbär, Riesenotter und Delfin. Die erste Folge führt in die Mata Atlantica - den atlantischen Regenwald.


Am 18.01.20 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Vom Woife und dem Wald
"Tierflüsterer" wird er genannt, der "Woid Woife" aus dem Touristenörtchen Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann, selbst eine Statur wie ein Baum, der sich unentwegt für den Erhalt der heimischen Tierwelt einsetzt und in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Einklang mit der Natur lebt. ARTE porträtiert den warmherzigen Niederbayer in seiner Heimat und begleitet ihn über die Jahreszeiten hinweg auf seinen Streifzügen durchs Unterholz. Päppelt der Woife nicht gerade ein verletztes Tier auf, ist der Hobbyfotograf immer darauf aus, eine seltene heimische Tierart vor die Linse zu bekommen.


Am 18.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume
Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet zahllose Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Dort tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft dort reich an Sauerstoff, einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen.


Am 18.01.20 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Die Wälder des Nordens
Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?


Am 18.01.20 22:40 - 23:30 Uhr auf 
arte: Im Königreich der Pilze
Im Verborgenen liegt ein Reich, das unbemerkt das Leben regiert. Eine fremde Welt mit den größten und ältesten lebenden Organismen auf der Erde: Pilze. Ihren Eigenschaften und Fähigkeiten verdanken alle Lebewesen ihre Existenz. Wissenschaftler auf der ganzen Welt beginnen gerade erst zu verstehen, welche Bedeutung Pilze überhaupt haben.


Am 19.01.20 05:05 - 05:30 Uhr auf 
rbb: Wilde Berliner - Von flinken Mauerseglern und zahmen Wildschweinen
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten. Immer öfter kommt es zu spannenden Begegnungen mit Wildtieren. Wie jedes Jahr zum Sommeranfang wartet Klaus Roggel auf die Mauersegler. Gisela Polz bekommt einen Frischling aus Bayern. Er wird später bei der Jagdhundausbildung helfen. Adrian Bothe will am Tegeler Fließ einen ausgewachsenen Wildschweineber filmen. Stadtimkerin Erika Mayr macht in diesem Jahr ein Geschmacks-Experiment: einige ihrer Bienenvölker stellt sie in der Uckermark auf statt in Berlin.


Am 19.01.20 07:05 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.


Am 19.01.20 07:50 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution
Bei Kuba denkt jeder an Strände, Zigarren und natürlich die Revolution. Dirk Steffens entdeckt eine verborgene Welt hinter den Klischees: Die Karibikinsel fasziniert mit ihrer atemberaubenden Natur.


Am 19.01.20 08:35 - 09:20 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.


Am 19.01.20 11:30 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer zu Gast
In "phoenix persönlich" stellt sich eine Persönlichkeit mit interessanter Vita aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik den Fragen der Gastgeber Michael Krons, Inga Kühn und Alfred Schier, die die Sendung im Wechsel moderieren. Ganz auf die Person konzentriert, steht "phoenix persönlich" für ein intensives Gespräch über Hintergründe, Lebensentwürfe und Erfahrungen.


Am 19.01.20 12:10 - 12:55 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (1/3) - Der tropische Süden
Atemberaubende Natur, lange Sandstrände und unzählige Inseln, aber auch dichte Wälder, beeindruckende Wasserfälle und quirlige Metropolen gehören zum Erscheinungsbild Thailands. Die Dokumentation zeigt die Schönheit der vielfältigen Ökosysteme des Landes mit seinen zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie die tiefe Spiritualität seiner Bewohner. In der ersten Folge führt die Reise vom südlichsten Zipfel des Landes entlang der Küste bis in die Vororte von Bangkok. Sie zeigt tolle Strände und beeindruckende Entdeckungen weitab vom Wegesrand, darunter imposante Kalkfelsen, Affen, Mangroven, Schildkröten, Seenomaden und Algenwälder. An den Buchten der thailändischen Ostküste gibt es Mangrovenwälder, in deren unterseeischen Wurzeln sich Meeresbewohner tummeln und deren Kronen nachts vom Hochzeitstanz der Glühwürmchen erleuchtet werden. Im Morgennebel versammeln sich Elefanten, Gaur, Tapire und farbenfrohe Doppelhornvögel an einem Salzwassersee, der früher ein Korallenriff war.


Am 19.01.20 12:55 - 13:40 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (2/3) - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.


Am 19.01.20 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (3/3) - Der geheimnisvolle Norden
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.


Am 19.01.20 14:25 - 16:00 Uhr auf 
arte: Wälder unserer Erde
Der Wald ist wie ein Organismus, uralt und voller Mechanismen. Seine Pflanzen brauchen Wasser und sind temperaturabhängig. Trotzdem überlebt er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Wie schafft er es, sich auch an widrigste Bedingungen anzupassen? Auf einer bildstarken Reise um den Globus entdeckt die Dokumentation "Wälder unserer Erde" den faszinierenden Lebensraum Wald. Wald ist nicht gleich Wald. Die meisten Europäer kennen heute nur noch den menschengemachten Forst. Doch Wald hat vielfältige Erscheinungsformen und meistert die Herausforderungen unterschiedlicher Lebensräume - vom Nordwald in Skandinavien bis zum Mangrovenwald in der Karibik. In einem Wald herrschen viele Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Das Zusammenleben ist eine Symbiose: Der Wald kann nicht ohne Tiere, viele Tiere können nicht ohne den Wald. Für den Menschen hat der Wald eine so große Bedeutung, dass er ihn schon immer mystifiziert hat. Jeder Typ Wald hat seine eigene Strategie, wie er mit den Lebensumständen umgeht. Er reagiert nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Was passiert, wenn ein Wald ertrinkt, wenn er kein Wasser bekommt oder die Temperaturen nur wenige Monate im Jahr über null Grad liegen? "Wälder unserer Erde" legt verblüffende Überlebensstrategien und Phänomene der Wälder weltweit offen und entdeckt die Lebensräume faszinierender Tiere. Die Dokumentation zeigt atemberaubende Aufnahmen von Tieren und großen Landschaften.


Am 19.01.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Beruf Tierfilmer - Mark Shelley in Kalifornien
Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen.


Am 19.01.20 17:00 - 17:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Essen im Klimawandel - Wie sich unsere Lebensmittel verändern
Das Bier wird teurer und verantwortlich ist der Klimawandel. Dieses Studienergebnis hat in Europa für große Aufregung gesorgt. Insbesondere nachdem der heiße und trockene Sommer 2018 diese Prognose bestätigt hat. Aber nicht nur die Braugerste verändert sich in einem wärmeren Klima: Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem gewagten Versuch: Die Brüder bauen Quinoa an, eine Art Getreideersatz aus den Anden. Denn sie suchen nach Feldfrüchten, die auch im Klima der Zukunft gut wachsen.


Am 19.01.20 18:30 - 19:00 Uhr auf 
rbb: Wilde Berliner - Von cleveren Waschbären und scheuen Eichhörnchen
Bei Ursula Stöter aus dem Brandenburgischen Krangen kommt keine Langeweile auf: Neben Fuchsbaby Miley muss sie sich nun auch um 14 kleine Waschbären-Waisenkinder kümmern. Die wurde allesamt in der Umgebung von Passanten gefunden und zu ihr auf den Hof gebracht. Abschied nehmen heißt es für Naturpark-Ranger Björn Lindner. Seine Stockenten-Zöglinge sind inzwischen groß genug für Mutter Natur. Norbert Dornbusch ist Drucker an der TU-Berlin. Und leidenschaftlicher Eichhörnchenfreund. Bevor er seine Druckermaschinen früh morgens um 6 Uhr anschmeißt, stehen die Eichhörnchen schon am Fenster und warten auf Nüsse von Herrn Dornbusch.


Am 19.01.20 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Holz ist eines der bedeutendsten Naturprodukte Norwegens. Angesichts fallender Ölpreise und versiegender Ölquellen wird es immer wichtiger - als Energieressource, als Baumaterial und als Kohlendioxidspeicher. In der Tradition der Norweger ist Holz stark verwurzelt: Häuser, Kirchen und Boote wurden aus Holz gefertigt, fast jeder besitzt einen Holzofen. Moderne Architekten haben das Material wiederentdeckt und sogar Großbauten aus Holz errichtet. In der Forstwirtschaft gehen die Meinungen zu Nutzung und Schutz der Wälder jedoch oft auseinander. "GEO Reportage" taucht ein in das Dickicht der norwegischen Wälder.


Am 19.01.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 19.01.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien
Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 19.01.20 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal
Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Wassermassen stürzen in insgesamt 275 Wasserfällen auf einer Länge von rund drei Kilometern und einer Höhe von 80 Metern die Felsen hinab.
(Wdh. morgen 7.30-8.00 Uhr)


Am 20.01.20 01:05 - 01:45 Uhr auf 
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 2.30 Uhr)


Am 20.01.20 09:50 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: So geht Medien - Die Gefahren von Fake News erkennen
Fake News sind oft politisch motiviert. Die Verfasserinnen und Verfasser wollen damit die Einstellung der Rezipientinnen und Rezipienten zu bestimmten politischen Themen oder gesellschaftlichen Akteuren beeinflussen. Die Manipulation wird durch die Mechanismen sozialer Netzwerke oft zusätzlich erleichtert: Die Nutzerinnen und Nutzer bekommen dort zum einen vorwiegend die Informationen angezeigt, die ihre eigene Meinung widerspiegeln. Zum anderen verstärken einseitige Kommentare oder das Teilen von manipulierenden Inhalten die Wahrnehmung bestimmter politischer oder weltanschaulicher Positionen. Beides kann auch technisch generiert sein, durch so genannte Social Bots, die computergesteuert die Kommentarspalten füllen oder Inhalte liken und teilen.


Am 20.01.20 10:35 - 11:30 Uhr auf 
3sat: Slowenien, Land des Honigs
Die "Krainer Biene" ist der Stolz slowenischer Bienenzucht. Ihr Ursprung liegt in dem kleinen Balkanland. Vielfältige Landschaften sorgen für Pflanzenreichtum, ausreichend Nektar und sortenreinen Honig von höchster Qualität. Seit Jahrhunderten wird in Slowenien Bienenzucht betrieben. Die Imker engagieren sich mit Enthusiasmus für den Erhalt ihrer indigenen Honigbienen.


Am 20.01.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
phoenix: Klima und Verkehr
Ca. 25 % der CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus dem Verkehrssektor. Das Auto ist nach wie vor das liebste Fortbewegungsmittel der Deutschen und im Gegensatz zu den anderen Sektoren blieben die Emissionen im Verkehr in den letzten Jahren gleich, wenn Sie nicht sogar gestiegen sind. Das soll nun wirklich anders werden. Die Bundesregierung will im nächsten Jahr mit einer Wasserstoffstrategie punkten, die sich auf den Ausstoß im Auto-, Bahn-, und Flugverkehr auswirken soll. Die Elektromobilität ist in aller Munde und der Ausbau der Ladeninfrastruktur läuft breits an. Wie realistisch sind die Klimazielen in Bezug auf den Verkehrssektor? Wie lange wird es brauchen, die neuen Innovationen flächendeckend einzuführen? Welche Technik wird sich am Ende durchsetzen? Diese und weitere Fragen diskutiert phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau u.a. mit Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer von Toyota Deutschland und dem Umweltjournalisten der Deutschen Welle Gero Rueter.


Am 20.01.20 15:30 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Klima und Wohnen
30% aller CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus der Gebäudewirtschaft. Das ist wenig verwunderlich, da mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauches dort zu finden sind. Insbesondere das Heizen spielt dabei eine große Rolle. Aber unsere Wohnräume - insbesondere in der Stadt - stoßen nicht nur CO2 aus, sondern sind auch betroffen von den Folgen, die die Erwärmung des Klimas in Form von Extremwetterereignissen mit sich bringt. Im phoenix plus "Klima und Wohnen" geht es darum, wie sich die Stadt durch intelligente und vorausschauende Planung dem veränderten Klima anpasst und im selben Schritt durch innovative Ideen in Zukunft CO2 einspart. phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau erläutert mit der Bauingenieurin Prof. Lamia Messari-Becker, wie unsere Gebäude in Zukunft aussehen sollen? Wie der Bestand kosten- und energieschonend umgerüstet werden kann? Welche Hebel die Politik dafür in Bewegung setzt und setzen könnte und wie Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie funktioniert. Prof. Lamia Messari-Becker lehrt an der Universität Siegen und sitzt seit 2016 im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen.


Am 20.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Nadelbäume - Ihre Zukunft im Klimawandel
Braune, dürre Baumleichen statt satter immergrüner Nadelwälder - wer erholsames Grün sucht, dem wird vielerorts schnell klar: Der Zustand des Waldes ist dramatisch. Nadelbäume wachsen schnell und gerade und wurden zumeist als Nutzwald für die Holzwirtschaft angepflanzt. Sie kommen vor allem in kühl-feuchtem Klima zurecht und sind dank ihrer Nadeln an Frost und Wärme angepasst. Hitzewellen, Dürren, Wetterextreme machen ihnen jedoch zu schaffen. Schädlinge wie der Borkenkäfer vermehren sich wegen des Klimas rasant und vernichten ganze Fichtenbestände. Welche Zukunft haben Nadelhölzer wie Kiefern und Fichten? Gibt es widerstandsfähige Nadelbäume, die sich dem Klimawandel anpassen? Im Kraichgau machen sich die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug ein Bild vom Zustand der Nadelwälder. Mit Hilfe einer Drohne untersucht Adrian aus der Vogelperspektive den Wald auf mögliche Schäden. Unterdessen fällt Emilie eine vom Borkenkäfer befallene Fichte, um anschließend unter der Rinde nach dem zerstörerischen Schädling zu suchen.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)


Am 20.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Kanada - British Columbia, die Inseln der Haida
Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.


Am 20.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 20.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 20.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Extinction Rebellion - Notwendiger Klimaprotest oder Ökoterrorismus?
Extinction Rebellion - kurz XR - existiert erst seit etwas mehr als einem Jahr und ist überaus erfolgreich. Allein in Deutschland gibt es bereits 120 Ortsgruppen mit - laut eigener Angabe - 20.000 Mitgliedern. Das Städtchen Stroud in Südwest-England gilt als Geburtsort der Bewegung. Der Ort ist seit langem Anziehungspunkt für ökologisch bewusst lebende Menschen. Die gesamte Gründungsriege der XR lebt dort.Ein Mitglied der ersten Stunde ist Skeena Rathor. Die dreifache Mutter sagt, dass sie für ihre Überzeugung auch ins Gefängnis gehen würde. Diese Ansicht teilt auch Gründungsmitglied Gail Bradbrook, die bei ihrem Protest auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschreckt.Extinction Rebellion motiviert viele Erwachsene - im Gegensatz zur reinen Schülerbewegung um Greta Thunberg. Sie legen den Verkehr lahm, ketten sich an den Eingängen von Firmen und Behörden fest und überschreiten die Grenzen der Legalität. Umstrittenster Kopf der Bewegung ist Roger Hallam, der zwischenzeitlich in Untersuchungshaft saß. Er brachte XR negative Schlagzeilen ein, indem er den Holocaust als nur eine von vielen Katastrophen der Menschheitsgeschichte relativierte. Inzwischen distanziert sich die Bewegung von ihrem Mitgründer.XR glaubt an die Theorie der kritischen Masse, die erreicht werden müsse, um eine Revolution in Gang zu setzen. Auch in Berlin werden darum permanent neue Mitglieder rekrutiert und auf den Protest durch zivilen Ungehorsam vorbereitet.Außergewöhnlich ist die politische Neutralität von XR. Jeder kann mitmachen, wenn er das Grundsatzstatut anerkennt. Gehen hier Linke gemeinsam mit AfD-Sympathisanten gegen den Klimawandel vor? Oder droht die Gruppe an inneren Konflikten zu zerbrechen?"Re:" begleitet die schlagzeilenträchtige Klimaschutz-Bewegung in Deutschland und England bei ihren aktuellen Aktionen.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 20.01.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Mücken ausrotten? Für immer?
Mücken sind lästig und übertragen zudem Krankheiten, die in bestimmten Fällen tödlich ausgehen können. Genforscher arbeiten nun an Methoden, die es erlauben könnten, bestimmte Mückenarten einfach auszurotten. Was es damit auf sich hat und ob der Mensch überhaupt das Recht hat, Tierarten komplett zu eliminieren, hinterfragen Anja Reschke und Adrian Pflug bei "Wissen vor acht - Zukunft".


Am 20.01.20 20:15 - 22:20 Uhr auf 
arte: Gorillas im Nebel
Spielfilm. 1966 lässt die amerikanische Verhaltensforscherin und Zoologin Dian Fossey ihr altes Leben hinter sich: Sie verlässt ihren Verlobten, kündigt ihre sichere Arbeitsstelle und macht sich mit dem Paläontologen Dr. Louis Leakey nach Zentralafrika auf. Denn sie möchte ihr Dasein der Erforschung der bedrohten Berggorillas widmen. 1985 wird sie in ihrer Hütte auf dem Gelände der von ihr gegründeten Karisoke-Forschungsstation unter bis heute ungeklärten Umständen tot aufgefunden. Die dramatische Biografie der Dian Fossey wird von Michael Apted bildgewaltig in Szene gesetzt.


Am 20.01.20 22:45 - 00:15 Uhr auf 
ARD: Das Forum - Rettet Davos die Welt?
In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleitet der Filmemacher Marcus Vetter den 81-jährigen Gründer des umstrittenen Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab über zwei Jahre bei dessen Bestreben, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Seit 1971 bringt Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Im Film sagt er: "Wenn sie Pfarrer einer Kirche wären, möchten sie, dass die Sünder am Sonntag in ihre Kirche kommen und möchten sie nicht aussperren." Während der Film Klaus Schwab seit 2018 begleitet, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonas-Regenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, angeführt von der Klimaaktivistin Greta Thunberg drängt in die Öffentlichkeit. Mit "Das Forum" gelingt, was bis dahin nicht möglich war: Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. In bester House-of-Cards-Manier ist man hinter verschlossenen Türen dabei und sieht, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet der Film führende Mitarbeiter von Klaus Schwab nach Asien und Afrika, etwa beim Versuch, durch nachhaltige Palmölprojekte in Indonesien die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen oder in Ruanda, wo die Versorgung von Krankenhäusern mit Blutkonserven durch Drohnen erprobt wird.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)


Am 21.01.20 05:35 - 06:35 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich (1)
Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein „Undercover-Welpe“ liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen. Zwischen den Zähnen hindurch nach draußen schauen künstliche Krokodilbabys einer Panzerechse aus dem Maul, die als fürsorgliche Mutter den vermeintlichen Nachwuchs ins Wasser trägt. Lebendig scheinende Reiher- und Schildkröten-Imitate beobachten zwischen den Beinen einer Elefantenherde hingebungsvolle Zuwendung von Mutter, Tanten und Cousinen zu einem neugeborenen Elefanten. Ob Babysitten, Mutterliebe und Trauer bei Languren, Sinn für Behaglichkeit und Hygiene bei Flusspferden und Warzenschweinen, zärtliches Küssen oder Freudentänze bei Präriehunden und viele andere nahezu unbekannte Verhaltensweisen bei Tieren – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 8.05 Uhr)


Am 21.01.20 10:55 - 11:45 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe
Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken. Im dritten Teil der Dokumentation tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder dieses französischen Übersee-Départements ein.


Am 21.01.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: Sind das normale Wetterphänomene oder die Folgen des Klimawandels? In den aktuellen Klima-Diskussionen stellen manche den menschengemachten Klimawandel noch infrage, doch die Wetter-Extreme häufen sich weltweit. Die "ZDFzeit"-Dokumentation beleuchtet mit Harald Lesch den Stand der weltweiten Klimaforschung.


Am 21.01.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Mohammed Ibrahim ist einer der ungezählten Menschen in der Sahelzone, die ihre Heimat verlassen haben. Nicht wegen Kriegen und Krisen, sondern wegen der hohen Temperaturen. Er ist ein Klimaflüchtling. Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 21.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Wald in Flammen - Wie wir ihn schützen können
In Europa steigt die Gefahr von Waldbränden. Während man in Südfrankreich die Waldbrandsaison schon länger kennt, haben die jüngsten Brände in Deutschland gezeigt, dass der bisherige Umgang mit Waldbränden überdacht werden muss. Was sind die Ursachen und wie können wir Brände verhindern? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erkunden eine Waldruine in Brandenburg. 2018 standen dort rund 400 Hektar Kiefernwald in Flammen. Bei der Wiederaufforstung verfolgt Förster Dietrich Henke unterschiedliche Strategien. Einige sind bereits gescheitert, doch es gibt vielversprechende Ansätze. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde begleitet den Prozess und erforscht, wie sich der Wald nach der Brandkatastrophe erholt. Außerdem in "Xenius": Die Zunahme an Vegetations- und Waldbränden in Deutschland stellt die Einsatzkräfte der Feuerwehren vor neue Herausforderungen. Den Umgang mit dem unbekannten Gegner müssen viele Feuerwehrleute erst noch lernen. Unser Wald ist unter anderem durch Dürre, Schädlinge und intensive Forstwirtschaft geschwächt. Wie kann der Wald von morgen sinnvoll und gesund gestaltet werden, um ihn auch gegenüber der drohenden Feuergefahr zu schützen?
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 21.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Kamerun - Der schmerzlindernde Baum
Am Ende des Jahres 2013 machte ein französisch-kamerunisches Team eine schier unglaubliche Entdeckung. Ein in Laboren entwickelter schmerzlindernder Wirkstoff existiert bereits in der Natur, und zwar in den Wurzeln eines Baumes, des Afrikanischen Pfirsichs. Die Völker im Norden Kameruns kennen diese Medizin seit jeher. Eine Tagesreise von Yaoundé entfernt liegt ein Tikari-Dorf. Dort trifft Bernard Fontanille den traditionellen Heiler Gaston Amoa. Dieser weiß sehr gut um die heilende Wirkung des Afrikanischen Pfirsichs, den er Ntwo'o nennt. Für die Tikari und die benachbarten Pygmäen ist der Baum von zentraler Bedeutung, da die Heilkräfte der Pflanze sich in ihrem beschwerlichen Alltag als sehr nützlich erweisen.


Am 21.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 21.01.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Wohin mit verletzten Vögeln? Immer wieder findet man teils noch lebende, verletzte Vögel am Straßenrand. Die Vogelschutz-Station des NABU in Mössingen auf der Schwäbischen Alb ist für solche Fälle da. Unser Moderator Axel Weiß hilft Tierpflegerin Rebecca Strege beim Zubereiten von Futter und bei den Untersuchungen der Tiere. Bussarde, Falken, Elstern oder Grünfinken - allen notleidenden Vögeln kann hier geholfen werden.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 21.01.20 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Grünen und die Macht
Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei der Grünen. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.


Am 21.01.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Auch Pflanzen kriegen einen roten Kopf
Pflanzen verziehen keine Miene ungeachtet ihrer Lage. Doch auch sie fühlen sich nicht überall wohl. Es gibt Methoden, die ihren Stress sichtbar machen können. Thomas D erklärt, wie das für den Mensch von Nutzen sein kann, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 21.01.20 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Trump und Greta in Davos - Profit contra Klimaschutz?
Diskussionsrunde. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos soll sich in diesem Jahr alles um den Klimaschutz drehen. Mit US-Präsident Donald Trump und Klimaaktivistin Greta Thunberg treffen dort zwei Persönlichkeiten aufeinander, deren Haltungen zum Thema nicht unterschiedlicher sein könnten. Während für Trump Profite an erster Stelle stehen, fordert Thunberg dazu auf, umgehend alle Zeichen auf Nachhaltigkeit zu stellen.
(Wdh. kommende Nacht 0.00-0.45 Uhr)


Am 22.01.20 05:50 - 06:35 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Smarte Strategen
Ultra-realistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah die Tricks und Strategien von wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Der Zuschauer sieht sich mitten in Rudeln oder Familien. Die Undercover-Agenten zeigen erstaunlich raffinierte Angriffs- und Verteidigungsstrategien unserer wilden Zeitgenossen.


Am 22.01.20 07:30 - 07:45 Uhr auf 
WDR: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder
Die Nebelwälder in den Anden Ecuadors gehören zu den spektakulärsten Landschaften der Erde. Hier wachsen hunderte Baumarten, auf ihnen farbenprächtige Bromelien und Orchideen. Auch die Tierwelt ist einzigartig. Ob Vögel, große Raubtiere, Frösche oder Insekten: Die Vielfalt der Formen und Farben ist überwältigend. Diese paradiesischen Nebelwälder sind in Gefahr. Vor allem durch die Viehwirtschaft, der immer größere Waldgebiete weichen müssen. Der Film begleitet Bärenschützer, von der Natur faszinierte Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Tierarten und der biologischen Vielfalt kämpfen.


Am 22.01.20 07:45 - 07:55 Uhr auf 
WDR: Kongo - Schutz für den Gorillawald
In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine "nachhaltige" Forstwirtschaft zu betreiben. Immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz! Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo - ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.


Am 22.01.20 09:30 - 11:00 Uhr auf 
arte: Yellowstone - Park der Extreme
Der älteste Nationalpark der Welt unter Extrembedingungen: Yellowstone im Winter. Nur die widerstandsfähigsten Parkbewohner überdauern die kalte Jahreszeit an diesem Ort mit den spektakulären Landschaften, wo Feuer und Eis aufeinandertreffen. Durch die einzigartige geografische Beschaffenheit des Nationalparks ist der Winter im Yellowstone einer der strengsten und außergewöhnlichsten weltweit. Nicht nur für Otter, Enten und Co. ist der Winter ein Kampf: Grizzlys, Wölfe und Pumas kämpfen um die Spitze der Nahrungskette und damit ums Überleben - eine faszinierende Wildnis voller Möglichkeiten, Gefahren und Herausforderungen.


Am 22.01.20 10:20 - 11:10 Uhr auf 
BR: Auf Leben und Tod - Retter der Raubtiere
Mit Alastair Fothergill, dem Produzenten von "Planet Erde", erlebt das Publikum die Welt der Raubtiere durch die Augen von Forschern, die an vorderster Front für den Schutz der großen Jäger kämpfen und erfährt viel über den uralten Konflikt zwischen Mensch und Natur. David Attenborough fragt zu Recht: "Wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, die Tiere zu schützen, die uns so faszinieren, hat die Natur dann überhaupt noch eine Chance?" Eine Welt ohne Löwen, Wildhunde und Eisbären ist kaum vorstellbar, und doch ist die Situation so bedrohlich wie nie. Die letzten wilden Refugien der Erde schrumpfen und die Weltbevölkerung wächst unvermindert weiter. Immer häufiger kommt es zu tödlichen Begegnungen von Menschen und Raubtieren. Gerade Löwen und Wildhunde geraten in den Savannen Afrikas immer stärker in die Schusslinie. Die Zahl der Raubtiere in einem Lebensraum ist auch immer ein Indikator dafür, wie gesund ein Ökosystem ist und wie stabil die Bestände der Beutetiere sind. Das Filmteam trifft Wissenschaftler rund um den Globus, die das Verhalten der großen Jäger untersuchen und sich für deren Schutz und den Erhalt ihrer Lebensräume einsetzen. Ein Kampf, bei dem es auch für die Naturschützer manchmal um Leben und Tod geht. Geschichten voller Dramatik, aber auch voller Hoffnung, dass sich die Situation von Raubtieren verbessern lässt, wenn die Menschen bereit sind, diese faszinierenden Tiere zu retten und lernen mit ihnen zu leben.


Am 22.01.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Aso Kuju, Japan
Der Naturschutzpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für "das Land des Feuers": einen heiligen Ort, der sich über eine Fläche von 720 Quadratkilometern erstreckt und dessen Landschaften spektakulärer kaum sein könnten. Hier liegt der gefürchtete Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkane Japans, umgeben von friedlichen Wiesen in sanftem Grün, Wäldern mit riesigen Bäumen und zahlreichen heißen Quellen.


Am 22.01.20 11:45 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kolumbien - Die heilige Pflanze des Amazonas
In Kolumbien, am Fuße der Anden, begibt sich der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille auf eine Reise durch das Amazonastiefland, um dort mehr über die traditionelle Verwendung von Ayahuasca, das hier Yagé genannt wird, zu erfahren. Das halluzinogene Gebräu wird aus einer Pflanze gewonnen, die den indigenen Völkern der Region heilig ist. 72 verschiedene Stämme im gesamten Amazonasbecken nutzen ihre Kräfte. Parallel hat sich allerdings auch ein neuer, nicht ungefährlicher Tourismus entwickelt, der schamanische Trips verspricht. Aureliano Chindoy ist ein Taita, ein Schamane vom Stamm der Inga. Er gewährt Bernard Fontanille einen Einblick in die ursprüngliche Yagé-Kultur. In den Augen seines Volkes verändert Yagé das Sein und steht daher am Anfang einer jeden Heilkunde.


Am 22.01.20 15:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Australien
Der australische Kontinent leidet enorm unter dem Klimawandel - lang andauernde Dürreperioden, die das Überleben der Farmer gefährden, ausgedehnte Waldbrände, die den Lebensraum von Mensch und Tier bedrohen. Dennoch ist Australien gespalten - in diejenigen, die den Klimawandel anerkennen und dagegen vorgehen wollen, und diejenigen, die ihn trotz der Auswirkungen weiterhin leugnen. Trotzdem setzt das Land auf die Kohleindustrie. Der ZDF-Korrespondent Normen Odenthal besucht australische Farmer, die unter der Dürre leiden.


Am 22.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft
Förster in Frankreich und Deutschland klagen, dass das Reh- und Rotwild die Bäume zu stark verbeißt. In Deutschland und Frankreich sucht man daher nach Lösungen. Mit einer sogenannten Notzeitfütterung im Winter versuchen deutsche Jäger den Verbiss zu minimieren, in Frankreich hält man von dieser Lösung nichts. In den südlichen deutschen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein, um die restlichen Wälder zu schützen. Doch Rotwildgebiete und Winterfütterungen erscheinen einigen Naturschützern und Forschern kontraproduktiv. Was sind die Alternativen? Die "Xenius"-Moderatoren hören sich um.
(Wdh. morgen 6.10-6.40 Uhr)


Am 22.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Madagaskar - Pflanzen als Heiler
Das weltweit einzigartige Ökosystem auf Madagaskar ist nicht nur ein wahres Paradies, sondern es birgt auch einen riesigen pharmakologischen Schatz. Die madagassischen Heiler kennen ihre Umwelt sehr genau. Das ist auch notwendig, denn die Heilmethoden sind in diesem Land mit einem tief verwurzelten Ahnenkult äußerst komplex. In Anatsolo im Südwesten der Insel trifft Bernard Fontanille auf Folo Boataky. Sie beschwört in Trance Geister, die ihr dabei helfen sollen, die Heilkräfte besonderer Bäume und der überreichen Naturapotheke zu nutzen.


Am 22.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Affenbrotbaum
Ein riesiger Affenbrotbaum trotzt in der Savanne des Malilangwe-Naturschutzgebiets im Süden von Simbabwe seit 800 Jahren den widrigen Bedingungen und zieht viele Insekten, Vögel und Säugetiere an. Weil sie in ihrem Stamm Wasser speichern können, halten Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, extreme Dürre aus. Das macht sie zu einer wertvollen Ressource für Elefanten, die in Trockenzeiten Teile aus dem Baum herausbrechen, um die feuchten Fasern zu fressen. Dabei beschädigen die Dickhäuter den Baum. Doch zum Glück ist der Baobab in der Lage, sich selbst zu heilen. Kleinere Vogelarten wie Büffelweber oder Bienenfresser bauen ihr Nest in den Zweigen des Affenbrotbaumes, während größere Vögel wie der gefährdete Weißrückengeier Gabeln hoch oben in der Baumkrone als Nistplätze wählen. Erdhörnchen, Nashornvögel und Spechte lassen sich in Höhlen im Stamm nieder. Im Frühling fressen Giraffen und Antilopen die Blätter des Baums. Weiße Blüten mit süßem Duft hängen an langen Stielen herab. Als wichtigste Bestäuber des Affenbrotbaums gelten die nachtaktiven Flughunde, aber auch Galagos besuchen nachts die Blüten und trinken den Nektar.


Am 22.01.20 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Die Macht der Treibhausgase
Deutschland will mit dem Klimaschutzpaket 55 Prozent des CO2-Ausstoßes bis 2030 einsparen. Die Wirtschaft verursacht den Löwenanteil. "makro" berichtet über die Macht der Treibhausgase. Wann rechnet es sich für Unternehmen, klimaneutral zu produzieren? Die Bundesregierung hat den CO2-Ausstoß mit neuen Preisschildern versehen. Nach der Industrie und der Energiewirtschaft müssen nun auch in den Bereichen Verkehr und Gebäude Abgaben bezahlt werden. Ein Zertifikate-Preis von 10 Euro pro Tonne CO2 zum Start ist Experten wie Antje Boetius, Meeresbiologin und Mitglied der Nationalakademie Leopoldina, zu wenig. Sie hält deshalb die Beschlüsse der Bundesregierung für nicht weitreichend genug. Das EU-Land Schweden geht hier schon lange einen konsequenteren Weg. Dort gibt es seit fast 30 Jahren eine ständig steigende CO2-Steuer, die mittlerweile 115 Euro pro Tonne beträgt. Welche Veränderungen hat diese Steuer in Schweden für den CO2-Ausstoß gebracht? Und könnte das ein Modell für Europa sein?


Am 22.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Eichhörnchen
Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet.


Am 23.01.20 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.


Am 23.01.20 02:55 - 03:40 Uhr auf 
arte: Vom Woife und dem Wald
"Tierflüsterer" wird er genannt, der "Woid Woife" aus dem Touristenörtchen Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann, selbst eine Statur wie ein Baum, der sich unentwegt für den Erhalt der heimischen Tierwelt einsetzt und in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Einklang mit der Natur lebt. ARTE porträtiert den warmherzigen Niederbayer in seiner Heimat und begleitet ihn über die Jahreszeiten hinweg auf seinen Streifzügen durchs Unterholz. Päppelt der Woife nicht gerade ein verletztes Tier auf, ist der Hobbyfotograf immer darauf aus, eine seltene heimische Tierart vor die Linse zu bekommen.


Am 23.01.20 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien
Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.


Am 23.01.20 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal
Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Wassermassen stürzen in insgesamt 275 Wasserfällen auf einer Länge von rund drei Kilometern und einer Höhe von 80 Metern die Felsen hinab.


Am 23.01.20 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 23.01.20 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.


Am 23.01.20 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.


Am 23.01.20 09:30 - 11:00 Uhr auf 
arte: Das Forum - Rettet Davos die Welt?
Seit 1971 bringt Klaus Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Der Dokumentarfilm begleitet den World Economic Forum-Gründer und geht der Frage nach: Trägt seine Vision Früchte und kann das WEF zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient nur der Durchsetzung der Eigeninteressen der globalen Elite? Während das WEF in Davos 2018 tagt, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonasregenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, allen voran die Klimaaktivistin Greta Thunberg, drängen in die Öffentlichkeit. Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. Der Dokumentarfilm von Marcus Vetter zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet er führende Mitarbeiter von Klaus Schwab bei internationalen Projekten vor Ort. Jennifer Morgan, Leiterin von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirtschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.
(Wdh. übermorgen 21.50-23.20 Uhr)


Am 23.01.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Klima und Wohnen
30% aller CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus der Gebäudewirtschaft. Das ist wenig verwunderlich, da mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauches dort zu finden sind. Insbesondere das Heizen spielt dabei eine große Rolle. Aber unsere Wohnräume - insbesondere in der Stadt - stoßen nicht nur CO2 aus, sondern sind auch betroffen von den Folgen, die die Erwärmung des Klimas in Form von Extremwetterereignissen mit sich bringt. Im phoenix plus "Klima und Wohnen" geht es darum, wie sich die Stadt durch intelligente und vorausschauende Planung dem veränderten Klima anpasst und im selben Schritt durch innovative Ideen in Zukunft CO2 einspart. phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau erläutert mit der Bauingenieurin Prof. Lamia Messari-Becker, wie unsere Gebäude in Zukunft aussehen sollen? Wie der Bestand kosten- und energieschonend umgerüstet werden kann? Welche Hebel die Politik dafür in Bewegung setzt und setzen könnte und wie Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie funktioniert. Prof. Lamia Messari-Becker lehrt an der Universität Siegen und sitzt seit 2016 im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen.


Am 23.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Naturwunder Iguaçu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu, die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Und Biologen setzen alles daran, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.


Am 23.01.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Klima und Verkehr
Ca. 25 % der CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus dem Verkehrssektor. Das Auto ist nach wie vor das liebste Fortbewegungsmittel der Deutschen und im Gegensatz zu den anderen Sektoren blieben die Emissionen im Verkehr in den letzten Jahren gleich, wenn Sie nicht sogar gestiegen sind. Das soll nun wirklich anders werden. Die Bundesregierung will im nächsten Jahr mit einer Wasserstoffstrategie punkten, die sich auf den Ausstoß im Auto-, Bahn-, und Flugverkehr auswirken soll. Die Elektromobilität ist in aller Munde und der Ausbau der Ladeninfrastruktur läuft breits an. Wie realistisch sind die Klimazielen in Bezug auf den Verkehrssektor? Wie lange wird es brauchen, die neuen Innovationen flächendeckend einzuführen? Welche Technik wird sich am Ende durchsetzen? Diese und weitere Fragen diskutiert phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau u.a. mit Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer von Toyota Deutschland und dem Umweltjournalisten der Deutschen Welle Gero Rueter.


Am 23.01.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der "The Cradle-Mountain - Lake St.Clair"-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Der Nationalpark "Cradle Mountain - Lake St. Clair" hat zwei Gesichter: Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuß des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.20 Uhr)


Am 23.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Abenteuer Wald in Kanada
Ein Tag in der Wildnis - fernab jeglicher Zivilisation. Das erleben heute die "Xenius"-Moderatoren Emilie und Adrian in der kanadischen Provinz Québec. Ihr Erkundungsgebiet hier ist allerdings kein gewöhnlicher Wald, sondern der größte Forschungswald der Welt: der Forêt de Montmorency. Er wird von der Université Laval so bewirtschaftet, dass er idealer Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Los geht´s für die beiden Entdecker um fünf Uhr in der Früh. Auf der Suche nach den Highlights hat jeder der beiden Moderatoren eine besondere Herausforderung zu bestehen. Adrian soll Elche aufspüren - die sich hervorragend zu tarnen wissen. Begleitet wird er von Pierre Vaillancourt, der als Guide den Wald und die nicht ungefährlichen Tiere gut kennt. Währenddessen ist Emilie mit dem Biologen Hugues Sansregret am Flussufer unterwegs. Ihre Aufgabe: Sie soll zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Fluss fischen - so viele Forellen, dass es nachher zum Essen mit Adrian reicht. Werden die "Xenius"-Moderatoren erfolgreich sein? Fest steht: Das Abenteuer Wald braucht eine Menge Geduld.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.00 Uhr)


Am 23.01.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran "made in Germany". Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)


Am 23.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Blütenpracht im Wald
In dieser Folge geht es um den Kreislauf der Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Um den Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Dieser geheimnisvolle Lebensraum birgt viele Schätze, dazu gehören auch zahlreiche Wildblumenarten: Waldreben, Weißwurz oder auch Efeu tragen zum Zauber des Waldes bei. Im Winter schläft die ganze Blumenpracht, doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden berühren, sprießen die ersten Blumen aus der Erde. Nun beginnt der Wettkampf um das nährende Licht, bei dem jede Pflanze ihre ganz eigene Strategie hat, um erfolgreich zu sein.


Am 23.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Traumhaus Baumhaus
Wer träumte als Kind nicht schon einmal davon, ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Viele erfüllen sich diesen Traum als Erwachsene: mit einem Aufenthalt in einem Baumhaus-Hotel. Aber zur Philosophie von Baumhäusern gehört es inzwischen auch, dass sie als nachhaltige, alternative Wohnformen verstanden werden. Die Originalität von Baumhäusern beruht auf dem Zusammenspiel von intensivem Naturerleben und ausgeklügelter Architektur. Die Dokumentation hat sich in Frankreich, Deutschland und Schweden umgesehen und stellt ausgefallene Baumhaus-Projekte vor.


Am 24.01.20 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


Am 24.01.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. "Familie Wolf" ist eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.


Am 24.01.20 07:50 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Unsere Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellt Spürnase Paulchen - ein kluger Border Collie - und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.


Am 24.01.20 10:25 - 11:00 Uhr auf 
BR: Im Tal der Adler
Im Februar 2010 fanden in Vancouver und dem Bergort Whistler die Olympischen Winterspiele statt. Genau zwischen diesen beiden Orten liegt das Tal des Squamish River, und hier spielt sich Ende Januar alljährlich ein besonderes Naturschauspiel ab: Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika treffen sich in Brackendale, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Seit gut 30 Jahren kümmert sich der Tierschützer und Künstler Thor Froslev im kleinen Ort Brackendale um den Erhalt der Adler.


Am 24.01.20 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Wälder des Nordens
Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?


Am 24.01.20 13:25 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Affenwelten (1/3)
Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Meter Höhe überleben? Ist ihre Heimat nicht der tropische Regenwald, wo sie auf den Bäumen hocken? Die erste Folge entführt in eine Affenwelt jenseits aller gängigen Vorstellungen. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extreme Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken zum Beispiel trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen Äthiopiens. Der Film zeigt evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Savannen und Gebirgen, in Höhlen- und Schneewelten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.35 Uhr)


Am 24.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Geweihe - Wunderwerke der Natur
Es wächst unglaubliche zwei Zentimeter am Tag und wird nach Monaten einfach abgeworfen; innerhalb weniger Monate sprießt ein neues Geweih, meist größer und prächtiger als zuvor. Hirsch, Reh oder Elch kämpfen mit ihrem Geweih gegen Rivalen und erobern so die Weibchen. Als Waffe und Werkzeug hilft es außerdem, im Wald zu überleben. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade untersuchen mit dem Wildtierzüchter Daniel Patzke ganz unterschiedliche Geweihformen und ziehen Rückschlüsse auf die Lebensumstände der Wildtiere. Wie die Humanmedizin vom Geweihwachstum lernen kann, erklärt der Wissenschaftler Hans Joachim Rolf.


Am 24.01.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Unter Grizzlys (1/2)
Die Filmemacher haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 24.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 
arte: Russland - Die Wiege des Schamanismus
Im Süden Sibiriens befindet sich die russische Republik Tuwa. Dort liegen die Ursprünge eines Schamanismus, der vor mehr als 3.000 Jahren unter jagenden Nomaden entstanden ist. In Tuwa lebt der Schamanismus trotz des veränderten Lebensstils bis heute weiter. Bernard Fontanille trifft den erst 22-jährigen Buyan, der als Vertreter einer jahrtausendealten Tradition einen modernen Schamanismus verkörpert. Zwischen der Hauptstadt Kysyl und den weiten Landschaften der Steppe erläutert Buyan seinem Gast die zahlreichen Aspekte des rituellen und therapeutischen Schamanismus.


Am 24.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Der Wald der wilden Katzen
Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet von über 2.000 Quadratkilometern. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Luchse waren hier ausgerottet und wurden erst seit dem Jahr 2000 wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon gut 90 "Pinselohren" hier. Der Reichtum an natürlichen Strukturen im Harz bietet gleichzeitig über 500 Wildkatzen Schutz. Jetzt werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern.


Am 24.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".


Am 24.01.20 20:45 - 22:15 Uhr auf 
tagesschau24: Das Forum - Rettet Davos die Welt?
In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleitet der Filmemacher Marcus Vetter den 81-jährigen Gründer des umstrittenen Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab über zwei Jahre bei dessen Bestreben, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Seit 1971 bringt Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Im Film sagt er: "Wenn sie Pfarrer einer Kirche wären, möchten sie, dass die Sünder am Sonntag in ihre Kirche kommen und möchten sie nicht aussperren." Während der Film Klaus Schwab seit 2018 begleitet, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonas-Regenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, angeführt von der Klimaaktivistin Greta Thunberg drängt in die Öffentlichkeit. Mit "Das Forum" gelingt, was bis dahin nicht möglich war: Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. In bester House-of-Cards-Manier ist man hinter verschlossenen Türen dabei und sieht, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet der Film führende Mitarbeiter von Klaus Schwab nach Asien und Afrika, etwa beim Versuch, durch nachhaltige Palmölprojekte in Indonesien die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen oder in Ruanda, wo die Versorgung von Krankenhäusern mit Blutkonserven durch Drohnen erprobt wird.


Am 25.01.20 05:50 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Spielen im Tierreich - Lernen fürs Leben
Spielende Tiere, vor allem junge, sind lustig anzusehen, verfolgen aber ernsthafte Ziele. Forscher zeigen, warum und wie unterschiedlich Affen, Vögel, Raubkatzen und viele andere spielen.


Am 25.01.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Gift im Wald - Kampf gegen die toxischen Raupen
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. Seine giftigen Brennhaare können schwere allergische Reaktionen auslösen. Und die Raupen können die Eichenbestände ganzer Wälder kahlfressen. Deshalb werden Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner in Ausnahmefällen großflächig mit Insektiziden behandelt. Doch dieses Verfahren ist umstritten. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin und Gunnar helfen, die extrem giftigen Raupen-Nester des Eichenprozessionsspinners abzusaugen und erfahren, wie man sich richtig schützt.


Am 25.01.20 06:30 - 07:15 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe
Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen. Verschiedenste Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen das Geschehen mit den Augen der Akteure aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Späh-Roboter finden erneut Erstaunliches aus dem Leben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei einem „Fake-Orang“ muss man zweimal hinschauen, um ihn als Roboter zu erkennen. Er beobachtet lebendige Orang-Utans beim Nachahmen menschlicher Tätigkeiten wie dem Gebrauch von Seife oder dem Zersägen von Holz. Künstliche Seeschildkröten und Kugelfische beschatten Delfine beim Drogenkonsum. Ein täuschend echter Ara dokumentiert mit seiner Augenkamera, wie seine Artgenossen, Pekaris und Tapire Mineralerde als Nahrungsergänzungsmittel nutzen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 8.00 Uhr)


Am 25.01.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wilde Tiere in der Stadt
Diesmal begibt sich Anna auf Schatzsuche. Ausgestattet mit einem Tretroller und einer Schatzkarte auf dem Handy erkundet sie den Lebensraum Stadt und muss verschiedene Aufgaben lösen. Ihre Suche führt sie hoch oben über die Dächer von München. Dort findet sie den schnellsten Vogel der Welt: In einem Nistkasten am Schornstein eines ehemaligen Fabrikgebäudes hat ein Wanderfalken-Pärchen sein Zuhause. Diese Penthouse-Wohnung ist sehr begehrt und sogar umkämpft. Falknerin Sandra zeigt Anna mittels einer Falken Cam, was dort genau vor sich geht.


Am 25.01.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.


Am 25.01.20 08:15 - 09:00 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näherkommen.


Am 25.01.20 08:30 - 09:00 Uhr auf 
NDR: Die Angst vor dem Wolf - Wie viel Wildnis verträgt der Norden?
Der Wolf ist zurück in Norddeutschland. Was bedeutet das für Schäfer, Landwirte und Menschen auf dem Dorf? Wie gefährlich ist der Wolf tatsächlich? Viele Schäferinnen und Schäfer fürchten um ihre Existenz, Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Während die Wissenschaft noch versucht, das Verhalten des wieder ansässigen Raubtiers zu erforschen, verlieren viele Menschen auf den Dörfern die Geduld. Sie gründen Bürgerinitiativen und veranstalten Mahnwachen. Der Wolf hat in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft nichts zu suchen, sagen viele. Tierschützer sehen das anders.


Am 25.01.20 08:45 - 09:30 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution
Bei Kuba denkt jeder an Strände, Zigarren und natürlich die Revolution. Dirk Steffens entdeckt eine verborgene Welt hinter den Klischees: Die Karibikinsel fasziniert mit ihrer atemberaubenden Natur.


Am 25.01.20 09:00 - 09:45 Uhr auf 
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.


Am 25.01.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Kleiner Tiger in bayerischen Wäldern
Kleine Populationen von Wildkatzen gibt es in Bayern, Thüringen und Hessen, aber es ist fraglich, ob sie das Überleben der reinrassigen Wildkatze bei uns sichern können. Und ob es überhaupt eine Chance in unseren dicht besiedelten und von Autobahnen zerschnittenen Landschaften gibt, diese kleinen Bestände wieder miteinander zu verbinden. Genau dies hat sich ein bundesländerübergreifendes Projekt zur Rettung der Wildkatze vorgenommen. Das Ziel: die Vernetzung der verinselten Wildkatzenlebensräume in Bayern, Hessen und Thüringen und die genetische Überprüfung der Wildkatzen. Es soll ein grünes Netz entstehen, das nicht an Ländergrenzen halt macht. Holzpflöcke mit Ködern aus Baldrian und Katzenminze locken Wildkatzen an. Die Katzen reiben sich an den Stöcken, es bleiben Haare am rauen Holz hängen. So kann man mit einem Gentest feststellen, wo reinrassige Wildkatzen noch vorkommen. Außerdem lässt sich genau prüfen, ob Lebensraumvernetzungen tatsächlich von Wildkatzen genutzt werden.


Am 25.01.20 10:10 - 10:55 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.


Am 25.01.20 10:45 - 11:25 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 25.01.20 10:55 - 11:40 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 12.25 Uhr)


Am 25.01.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Die Europäische Sumpfschildkröte
Die Europäische Sumpfschildkröte, die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten schon in den vergangenen Jahrhunderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Doch es gibt sie noch in Bayern, wenn auch in einem ungewöhnlichen Biotop.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 25.01.20 14:00 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Antarktis
Die Erderwärmung ist auch in der Antarktis zu spüren, obwohl Menschen dort kaum zu finden sind. Lediglich zu Forschungszwecken halten sich dort im Sommer mehr Menschen als im Winter auf. ARD-Korrespondent Matthias Ebert hat sich auf den Weg in die Antarktis begeben und zeigt im Klima Global Antarktis, welche neuen Erkenntnisse die Atmosphärenforschung auf der Neumayer III-Station des Alfred-Wegener-Instituts bringt. Darüber hinaus berichtet er über die Auswirkungen, die die Erderwärmung auch vor Ort für die Population der Pinguine hat.


Am 25.01.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildnis Nordamerika (1/5) - Schöne neue Welt
Nordamerika ist ein Kontinent der Kontraste - und der Wanderer: Jedes Frühjahr ziehen allein drei Milliarden Vögel aus den Überwinterungsgebieten im warmen Süden nach Norden. Grauwale schwimmen zur gleichen Zeit mehr als 6000 Kilometer von der mexikanischen Küste, wo sie ihre Jungen geboren haben, in die nahrungsreiche Beringstraße vor Alaska. Und wo an der Küste schon hungrige Grizzlybären nur darauf warten, dass endlich die Meeressäuger mit ihren Kälbern vorbeiziehen. Wanderungen gehören zum "American way of life"- aus den unterschiedlichsten Gründen: Während Schneeziegenmütter im Winter in die schneereichen Höhen der Rocky Mountains steigen, um dort geschützt vor Raubtieren ihre Kitze zur Welt zu bringen, ziehen Mustangs tagelang auf der Suche nach Wasser durch die Wüsten des Wilden Westens. Und wer vor den Winterstürmen nicht davonziehen kann, der hält einfach Winterruhe - und macht dabei seine Schlafhöhle zur Kinderstube wie der Schwarzbär. Die Sendung begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 25.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Brasilien - Das wilde Herz
Die zweite Folge der fünfteiligen Serie porträtiert die weiten Grasebenen im Herzen Brasiliens, die zu den am wenigsten bekannten Regionen des Landes zählen. Diese Graswelt voller Termitenbaue ist zehn mal so groß wie die Serengeti Afrikas, doch Tierherden sucht man hier vergeblich. Mähnenwolf, Ameisenbär, Prärieeule und Kapuzineraffen führen hier ein eher verstecktes Leben, geprägt von Hitze, Gewitterstürmen und Steppenfeuern.


Am 25.01.20 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Hüter des Amazonas
Die grüne Lunge der Erde: das Amazonasgebiet. Hier lebten schon immer Hunderte verschiedene Ethnien. Die Yawalapiti, die entlang des brasilianischen Rio Xingu im größten Schutzgebiet für indigene Völker leben, stehen beim Schutz des von allen Seiten bedrohten Regenwaldes an vorderster Front. Ihr Land bildet regelrechte Naturschutzinseln. Deren Fläche macht zehn Prozent des brasilianischen Staatsgebiets aus und ist etwa so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Die europäischen Eroberer sahen den Wald nicht als heiligen Ort, sondern als Land, das es einzunehmen galt. Heute ist Brasilien weltweit führend in der Sojaproduktion und Viehzucht - und die Landwirtschaft der gefährlichste Feind des Amazonas-Regenwaldes. Eine der größten Bedrohungen des Xingu-Reservats und des gesamten Amazonasgebiets sind Brände. 2016 wurde wegen der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren die Alarmstufe Rot ausgerufen. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnte sich der Regenwald in eine Grassteppe verwandeln. Um die Folgen des Klimawandels für die Region besser zu verstehen, errichteten Wissenschaftler ein Forschungszentrum mitten im Dschungel. Für ihre Studien knüpfen sie an das Wissen der indigenen Völker an, die sich seit Jahrtausenden mit dieser Frage beschäftigen. Der junge Yawalapiti-Häuptling Tapi schildert die klimatischen Veränderungen und die Bedrohungen, die sich auf die Region und die gesamte Kultur auswirken. Neben Tapi kommen in der Dokumentation auch einige der Wissenschaftler zu Wort.


Am 25.01.20 20:15 - 21:40 Uhr auf 
arte: Kampf der Kriegeraffen
Ngogo in Uganda, Afrika: Dies ist die Geschichte von unzerstörbaren Freundschaften und packenden Rivalitäten innerhalb eines Schimpansen-Klans. Über 20 Jahre lang beobachteten und filmten Anthropologieprofessor David Watts und sein Kollege John Mitani die Ngogo-Schimpansen und gaben ihren treuesten Gefährten Namen. Jetzt präsentieren die Primatenforscher ihre Erkenntnisse in einer packenden Dokumentation - harte Machtkämpfe und soziale Hingabe inklusive. Schimpansen als faszinierende Tiere mit einer hohen Ähnlichkeit zu uns Menschen - in ihrem Verhalten und ihrem Körperbau. Der Gewinner vom Jackson Hole Wildlife Film Festival 2017.


Am 25.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Tierfilmer hautnah
Was geschieht, wenn sich eine Gruppe Pottwale auf einmal gegen den Kameramann im Wasser wendet? Wie nah darf man einem Alligator kommen? Ist es möglich, mit einem ausgewachsenen Gorilla zu spielen? Und was geht einem Tierfilmer durch den Kopf, wenn nachts Elefanten ins Zeltcamp einbrechen? Es ist eine Mammutaufgabe, wilde Tiere mit der Kamera einzufangen. Dafür nehmen die Tierfilmer große Strapazen auf sich. Und nicht immer läuft dabei alles nach Plan. Die Sendung präsentiert die Highlights aus jahrzehntelanger Arbeit für dieTierfilmproduktion.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-6.00 Uhr)


Am 25.01.20 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Natur im Südwesten - Die Tiere und wir
Es gibt unzählige Tierarten in unserer direkten Nachbarschaft. Wie kommen diese Tiere mit uns zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor unserer Haustür.


Am 25.01.20 23:50 - 00:20 Uhr auf 
arte: Wenn Flammen den Wald zerstören
Überall brennt der Wald. Sibirien, Indonesien, Kalifornien, Kanada, Brasilien, Katalonien, Portugal, Frankreich. Aber auch Grönland und Schweden bis zum Polarkreis. Man mag sich fragen, ob sich die Natur gegen die Herrschaft des Menschen verschworen hat. Flammen wurden seit jeher zur Regeneration von Waldflächen eingesetzt, doch inzwischen herrscht oftmals pure Zerstörung. Das Ausmaß, die Intensität und das Wiederauftreten von Bränden haben viele bekannte Ursachen: Abholzung, Industrialisierung zu Lasten der Wälder, die Vorstellung von naturbelassener Wildnis. Ein Streichholz reicht aus, um eine ökologische Katastrophe auszulösen. Die globale Erwärmung verursacht ungewöhnlich lange Dürreperioden. Aber reicht es aus, das neue Phänomen der Mega-Brände zu verstehen? Sind die Brände nicht auch ein letztes Warnsignal, um unser Verhältnis zur Natur zu überdenken?


Am 26.01.20 01:50 - 03:20 Uhr auf 
SWR: Verloren auf Borneo
Fernsehfilm. Borneo ist nicht nur atemberaubende Kulisse des kurzweiligen Fernsehfilms: Mit dem Kahlschlag des Regenwaldes, dem dramatischen Rückgang der Orang-Utan-Population sowie dem Export von Palmöl greift der Film brisante Umweltthemen auf.


Am 26.01.20 03:35 - 04:05 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen den Klimawandel
Die Grafen von Bernstorff haben den Wald von ihren Vorfahren geerbt, hegen und pflegen ihn seit vielen Generationen. Gegen den Klimawandel sind aber auch sie machtlos. Nach zwei heißen und trockenen Sommern sind die Fichten anfällig für den Borkenkäfer - und der Eichenprozessionsspinner schwächt die sich stolz gen Himmel reckenden Eichen. Doch von diesen eher düsteren Tatsachen lassen sich die Bernstorffs und ihre Förster keinesfalls entmutigen. Sie gehören zu den "Waldrettern", die sich kompromisslos dem Schutz der Wälder verschrieben haben. Mit innovativen Methoden, Mut und Experimentierfreude bauen sie ihren Wald so um, dass er in der Klimakrise bestehen kann. "Der Wald steht schwarz und schweiget", schrieb 1779 Matthias Claudius. Vor 250 Jahren war der Wald in den meisten Ländern Europas gesund. Doch das ist vorbei. Der Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten ist in Gefahr. Dabei wird er gebraucht. Er liefert wertvolle Rohstoffe - speichert Wasser und sorgt für ein gutes Klima. Seit einigen Jahren setzen Dürre und Hitze den Bäumen zu, Schädlinge vermehren sich rasant, illegaler Einschlag füllt die Taschen krimineller Organisationen und staatlich subventionierter Kahlschlag steigert die Gewinne der Industrie. Deshalb gibt es immer mehr Menschen, die für ihre Wälder kämpfen. Sie sind Überzeugungstäter, eng mit dem Wald verbunden und setzen alles daran, den Wald zu erhalten.


Am 26.01.20 05:55 - 06:25 Uhr auf 
arte: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft
Förster in Frankreich und Deutschland klagen, dass das Reh- und Rotwild die Bäume zu stark verbeißt. In Deutschland und Frankreich sucht man daher nach Lösungen. Mit einer sogenannten Notzeitfütterung im Winter versuchen deutsche Jäger den Verbiss zu minimieren, in Frankreich hält man von dieser Lösung nichts. In den südlichen deutschen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein, um die restlichen Wälder zu schützen. Doch Rotwildgebiete und Winterfütterungen erscheinen einigen Naturschützern und Forschern kontraproduktiv. Was sind die Alternativen? Die "Xenius"-Moderatoren hören sich um.


Am 26.01.20 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild.


Am 26.01.20 06:25 - 08:00 Uhr auf 
arte: Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?
Wem gehören eigentlich die Wildtiere? In einem Europa, in dem es keine freie Natur mehr gibt, sondern nur noch landwirtschaftlich genutzte und bepflanzte "grüne" Flächen, teilen sie sich ihren Lebensraum mit den Menschen. Wer bestimmt, wie Mensch und Wildtiere zusammenleben? Was geschieht, wenn Wildtiere die Nahrungs- und Rohstoffgewinnung beeinträchtigen oder den Stadtwald umgraben? Wer gibt vor, wie viele von ihnen gejagt werden dürfen oder müssen? Diese und weitere Fragen versucht der Dokumentarfilm aus verschiedenen Perspektiven und in beeindruckenden Bildern zu beantworten.


Am 26.01.20 07:55 - 08:40 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze
Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 3.35-4.20 Uhr)


Am 26.01.20 09:25 - 10:05 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.


Am 26.01.20 12:45 - 13:30 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald - eine Wildnis mitten in Europa
Der Wald ist aus seinem Leben nicht wegzudenken, als Ort der Magie, der Ruhe und des ständigen Lernens: Pavel Hubeny ist Leiter des Nationalparks Sumava. Er setzt sich dafür ein, dass ein Urwald für künftige Generationen wachsen kann, in den der Mensch nicht eingreift. Im Boubín, einem Schutzgebiet, nur einige Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt, gibt es bereits jetzt Bäume, die weit über 500 Jahre alt sind. Die Vision von einem Urwald teilt auch Claus Bässler. Für den Förster ist der Wald Forschungsobjekt. Seit Jahren ist ein dramatisches Insektensterben zu beobachten mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Natur. Er will dem Artensterben entgegenwirken und lässt Bäume fällen, damit künstlich Totholz geschaffen wird. So entsteht ein neuer Lebensraum für seltene Käfer und Pilze. Neben der Landwirtschaft sicherte vor allem der Waldreichtum den Bewohnern des Böhmerwalds den Lebensunterhalt. Der bodenständige Schreiner Philipp von Manz glaubt an die Kraft von Vollmondholz und verarbeitet nur heimische Hölzer für seine Kunden in ganz Deutschland.


Am 26.01.20 13:00 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Ökonomie und Ökologie - Widerspruch oder neue Chancen
Susanne Biedenkopf-Kürten diskutiert mit ihren Gästen: - Robert Metzke, Beauftragter für Nachhaltigkeit im Philips-Konzern - Marcus Vetter, Dokumentarfilmer und Autor "Das Forum".


Am 26.01.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere. Und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Ein Film mit überraschenden Einsichten und einzigartigen, zum Teil noch nie im Fernsehen gezeigten Bildern von wilden Wölfen in Deutschland.


Am 26.01.20 15:00 - 15:50 Uhr auf 
arte: Die Wälder des Nordens
Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?


Am 26.01.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Bärenstark!
In Teddy-Form schmücken sie nahezu jedes Kinderzimmer. Doch was wissen wir Menschen tatsächlich über das Leben wilder Bären? Acht Bären-Arten bewohnen unsere Erde. Wovon ernährt sich der wahre Dschungelbuch-Bär Balu, der tatsächlich ein Lippenbär ist und früher sogar für ein Faultier gehalten wurde? Wie schaffen es Pandas, mit Bambus auszukommen - obwohl sie als echte Bären einen Fleischfresser-Magen besitzen? Und wie können Grizzlybären sieben Monate im Jahr ohne Fressen und Trinken überstehen? Trotz ihrer extremen Anpassungsfähigkeit und Cleverness wird es für Bären in der heutigen Welt immer schwieriger zu überleben. Mehr denn je müssen sie vor allem eines sein: BÄRENSTARK!


Am 27.01.20 03:25 - 03:50 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen die Industrie
Jussa ist Rentierzüchter und gehört zur Minderheit der Sami, dem letzten indigenen Volk Europas. Seine Vorfahren leben schon seit dem Ende der Eiszeit im nördlichen Finnland und nutzen die Wälder, um sich und ihre Tiere zu ernähren. Doch das Land ist nicht ihr Eigentum. 25 Prozent des weltweit wachsenden Bedarfs an Papier und Karton - vor allem für den Onlinehandel - wird von finnischen Papiermühlen geliefert. Dafür müssen immer mehr Bäume fallen und das mit staatlicher Unterstützung. Es trifft jahrtausendealte Wälder. Sie sind die Lebensgrundlage der Sami. Das will Jussa nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit dem Aktivisten Jarmo stellt er sich gegen Industrie und Staat.


Am 27.01.20 03:50 - 04:20 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen die Monokultur
Pierre ist Franzose und Susanne Deutsche. Gemeinsam sind sie Förster mit Leidenschaft. Das deutsch-französische Pärchen hat sich im Zentralmassiv in Frankreich niedergelassen und kämpft für eine bessere Forstwirtschaft in ihrer Heimat. Die deutschen Förster kennen den Begriff der Nachhaltigkeit schon seit dem frühen 18. Jahrhundert und versuchen, nur so viel Holz aus dem Wald zu entnehmen, wie auch nachwächst. In Frankreich hingegen sind Kahlschlag und Monokultur gängige Praxis. Susanne und Pierre haben deshalb ein besonderes Modell entwickelt. Gemeinsam mit 130 Teilhabern haben sie Wälder gekauft - und bewirtschaften diese auf ökologische Weise.


Am 27.01.20 04:20 - 04:05 Uhr auf 
arte: Die Waldretter - Kampf gegen illegalen Einschlag
Holz ist wertvoll und weckt Begehrlichkeiten. In vielen waldreichen Gegenden Osteuropas ist illegaler Einschlag deshalb an der Tagesordnung. Korruption und Gewalt ermöglichen es kriminellen Organisationen, den lukrativen Geschäftszweig weiterzuentwickeln. Allein in Rumänien wurden in den vergangenen Jahren sechs Förster ermordet, die den Holzdieben auf der Spur waren. Johannes Zahnen vom World Wide Fund for Nature, kurz WWF, steckt viel Energie in den Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag in den letzten Urwäldern Europas. An seiner Seite hat er die rumänische Polizei und Interpol. Zahnen organisiert Workshops für die Strafverfolger, trifft sich mit Aktivisten und schaut sich die Situation vor Ort an. Das ist allerdings eine immer gefährlicher werdende Arbeit.


Am 27.01.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 27.01.20 07:55 - 08:40 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Oberrhein und Kaiserstuhl
Wildkatzen, Waschbären, Bienenfresser, Störche, Lachse - an Oberrhein und Kaiserstuhl leben unzählige Tierarten in einer einzigartigen Landschaft. Die Natur-Dokumentation von Jürgen Vogt und Andreas Kölmel führt die Zuschauer in eines der größten Schutzgebiete Europas. Die Vielfalt der Landschaften und ihrer tierischen Bewohner ist riesengroß. Sie reicht von lichtscheuen "Gewitterfurzern", die am liebsten im trüben Wasser leben über sonnenhungrige Eidechsen am Kaiserstuhl bis hin zu Wildkatzen und Weißstörchen oder auch Sumpfschildkröten, die ihre Eier in die warmen Strände am Rhein legen.


Am 27.01.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast; besonders elegant sehen sie dabei allerdings nicht aus. Wie alle Kängurus schleppen auch die Baumkängurus ihren Nachwuchs in ihrem Beutel mit sich herum. Erst nach einigen Monaten wagt sich das Jungtier erstmals ganz aus dem Beutel. Dabei werden seine ersten Schritte gleich zum Klettertraining in luftiger Höhe genutzt.


Am 27.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Biber
Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Natur in Europa. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber allein in Deutschland und rund 12.000 in Frankreich. In ganz Europa schätzt man sie auf über 600.000 Tiere. Nur selten bekommt man die meist nachtaktiven Tiere zu sehen. Mehr als zwei Jahre war Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Die Dokumentation zeigt die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.


Am 27.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Invasion der kleinen Räuber
Umweltschutzorganisationen in Deutschland schlagen Alarm. Die Zahl der eingeschleppten und eingewanderten Kleinbären und kleinen Raubtiere steigt und steigt. In Deutschland steht ein "Mehrfrontenkrieg" bevor. Von Norden her drängen Waschbär, Mink und Marderhund nach Bayern, Österreich und Frankreich. Aus dem Süden kommt der eigentlich in Südosteuropa und in Afrika heimische Goldschakal. Wie viele dieser vor allem nachtaktiven Räuber sich in Deutschland aufhalten, kann nur geschätzt werden. Doch es gibt andere Zahlen, die aufhorchen lassen: So wurden 2016 über 25.000 Marderhunde in Deutschland und Österreich geschossen - fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Waschbären sind es in fünf Jahren 150 Prozent mehr getötete Tiere gewesen. Das liegt nicht an besonders schießwütigen Jägern, was sogar der BUND Naturschutz zugeben muss, sondern an der rasanten Ausbreitung dieser Arten. Jedes dieser Raubtiere ist anders, hat andere Fähigkeiten und Strategien. Die Eindringlinge bedrohen vor allem die, die schon lange unter der Zerstörung und dem zunehmenden Schwund ihres Lebensraumes leiden und deshalb vielerorts vom Aussterben bedroht sind: Bodenbrüter, Singvögel und Amphibien.


Am 28.01.20 03:00 - 03:45 Uhr auf 
arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".


Am 29.01.20 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Wenn Flammen den Wald zerstören
Überall brennt der Wald. Sibirien, Indonesien, Kalifornien, Kanada, Brasilien, Katalonien, Portugal, Frankreich. Aber auch Grönland und Schweden bis zum Polarkreis. Man mag sich fragen, ob sich die Natur gegen die Herrschaft des Menschen verschworen hat. Flammen wurden seit jeher zur Regeneration von Waldflächen eingesetzt, doch inzwischen herrscht oftmals pure Zerstörung. Das Ausmaß, die Intensität und das Wiederauftreten von Bränden haben viele bekannte Ursachen: Abholzung, Industrialisierung zu Lasten der Wälder, die Vorstellung von naturbelassener Wildnis. Ein Streichholz reicht aus, um eine ökologische Katastrophe auszulösen. Die globale Erwärmung verursacht ungewöhnlich lange Dürreperioden. Aber reicht es aus, das neue Phänomen der Mega-Brände zu verstehen? Sind die Brände nicht auch ein letztes Warnsignal, um unser Verhältnis zur Natur zu überdenken?


Am 30.01.20 02:50 - 03:30 Uhr auf 
arte: Die Hüter des Amazonas
Die grüne Lunge der Erde: das Amazonasgebiet. Hier lebten schon immer Hunderte verschiedene Ethnien. Die Yawalapiti, die entlang des brasilianischen Rio Xingu im größten Schutzgebiet für indigene Völker leben, stehen beim Schutz des von allen Seiten bedrohten Regenwaldes an vorderster Front. Ihr Land bildet regelrechte Naturschutzinseln. Deren Fläche macht zehn Prozent des brasilianischen Staatsgebiets aus und ist etwa so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Die europäischen Eroberer sahen den Wald nicht als heiligen Ort, sondern als Land, das es einzunehmen galt. Heute ist Brasilien weltweit führend in der Sojaproduktion und Viehzucht - und die Landwirtschaft der gefährlichste Feind des Amazonas-Regenwaldes. Eine der größten Bedrohungen des Xingu-Reservats und des gesamten Amazonasgebiets sind Brände. 2016 wurde wegen der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren die Alarmstufe Rot ausgerufen. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnte sich der Regenwald in eine Grassteppe verwandeln. Um die Folgen des Klimawandels für die Region besser zu verstehen, errichteten Wissenschaftler ein Forschungszentrum mitten im Dschungel. Für ihre Studien knüpfen sie an das Wissen der indigenen Völker an, die sich seit Jahrtausenden mit dieser Frage beschäftigen. Der junge Yawalapiti-Häuptling Tapi schildert die klimatischen Veränderungen und die Bedrohungen, die sich auf die Region und die gesamte Kultur auswirken. Neben Tapi kommen in der Dokumentation auch einige der Wissenschaftler zu Wort.


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