TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 15.08.19 02:05 - 02:55 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel
Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.
(Wdh. heute 10.10-11.10 Uhr und übermorgen 18.10-19.10 Uhr)


Am 15.08.19 04:45 - 05:15 Uhr auf 
ZDF: Zurück zur Natur - Rettung für die Berge
Es sind längst nicht mehr nur Naturschützer, die ein Umdenken fordern. Immer mehr Urlauber werden selbst aktiv und helfen, die Alpen zu schützen. Abseits des Mainstream-Tourismus suchen sie das Ursprüngliche der Bergwelt. Ludwig Weiss ist so etwas wie der Beschützer des Bergwalds. Denn ohne den Wald sind viele Bergdörfer von Lawinen und Erdrutschen bedroht. Mehrmals im Jahr pflegt er zusammen mit freiwilligen Helfern ein Waldstück im Allgäu. Es wird geschwitzt anstatt relaxt. Die "Aktion Schutzwald" hat der Deutsche Alpenverein organisiert. Wie dringend notwendig dieser Arbeitsurlaub für die Berge, aber auch für den Tourismus ist, zeigt sich im Tal von Balderschwang. Das Berghotel von Karl Traubel wurde Anfang Januar 2019 von einer Lawine fast völlig zerstört. Am Hang fehlte der Schutzwald. Die Natur in den Alpen gerät auch im Sommer immer stärker unter Stress. "plan b" zeigt, wie ein Umdenken und der Weg zu einem sanfteren Umgang mit dem einzigartigen Naturraum Alpen gelingen kann.


Am 15.08.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Wildes Holland (1/2)
Wie heißt es so schön? "Gott erschuf die Welt, die Holländer erschufen Holland!" Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt ein einzigartiges europäisches Feuchtgebiet in einem nie zuvor gefilmten, entscheidenden Moment des Wandels. Wenn zahlreiche natürliche Prozesse, die meist durch Deiche, Wehren und Kanäle gebändigt werden, sich wieder frei entfalten können und neues Leben ins Delta zurückströmt, lässt sich die ganze Widerstandskraft und Dynamik der Natur erahnen. Der Film erkundet diese üppige Wasserwelt aus der Perspektive von fünf Hauptdarstellern: dem Seeadler, dem Biber, dem Hasen, dem Stichling und dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Jedes dieser Tiere gewährt Zugang zu einer anderen Facette der holländischen Deltaregion.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 15.08.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Spinnen-Jäger
Der Biologe Peter Jäger betreut eine der größten Spinnensammlungen der Welt. Über 300 neue Arten hat er bereits entdeckt und jedes Jahr geht er erneut auf Exkursion, um die Spinnen zu finden, die vorher noch kein Mensch beschrieben hat. In rund 400 Millionen Jahren haben sie Verhaltensweisen entwickelt, mit denen sie jeden Lebensraum der Erde besiedelt haben - vom Meer bis zu den Gipfeln des Himalaja. Sie fangen ihre Beute mit raffinierten Methoden und Mediziner setzen große Hoffnung in Spinnenseide als Haut- und Nervenmaterial der Zukunft. Bei vielen Menschen ruft der Anblick von Spinnen Ekel und Abscheu hervor, doch für Peter Jäger sind Spinnen die beeindruckendsten Tiere der Welt.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)


Am 15.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Der Wert der Vielfalt
Die Vielfalt des Lebens ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional Mangelware. Alle zwei Jahre findet die UN-Konferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt statt. Dabei ringt die Weltgemeinschaft darum, die Biodiversität vor nationalen und wirtschaftlichen Interessen zu retten. "nano" geht der Frage nach, wie es um die biologische Vielfalt steht.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 15.08.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Filmautor Tobias Mennle folgt dem Storch, Symboltier der Region, zu Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.


Am 15.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in dieser Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Es erwartet sie ein wilder, schöner Wald mit seiseinen charakteristischen Sandstein-Formationen und eine Nacht unter freiem Himmel. Hannes Jaenicke ist auch als Autor aktiv und setzt sich intensiv für Natur- und Tierschutz ein. Outdoor-Erfahrung bringt Jaenicke von seinen Expeditionen zu bedrohten Arten wie Geparden, Gorillas oder Eisbären mit. Die Wald-Wanderung mit Peter Wohlleben ist sein erster Trip in die heimische Wildnis und auch seine Premiere als Koch. Lateshow-Moderator Pierre M. Krause ist für seine Schlagfertigkeit bekannt und hat im Rahmen seiner "Pierre M. Krause Show" schon so manches Experiment gewagt: ob ihm diese Erfahrungen im Pfälzer Wald weiterhelfen? Aber auch die spannende Fragen: Wie gefährlich sind Zecken? Was passiert, wenn man den Namen seiner Angebeteten in die Rinde eines Baumes ritzt? Und was ist eigentlich aus dem Waldsterben geworden? klärt Reiseleiter Peter Wohlleben während einer faszinierenden Wanderung zu den Geheimnissen des Pfälzer Waldes.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)


Am 16.08.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Das neue Brasilien - Rechtsruck unter Bolsonaro
Mit Amtsantritt des ehemaligen Fallschirmjäger-Hauptmanns Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019 hat sich Brasilien verändert. Sein politischer Stil wird zwischen rechtspopulistisch bis faschistisch eingeordnet. Der Wahlsieg Bolsonaros ist das Ergebnis eines langen Machtkampfs in Brasilien. Die streng konservativen Kräfte haben sich mit seiner Wahl durchgesetzt. Besonders drei Gruppen haben ihn unterstützt: Großgrundbesitzer, evangelikale Christen und das Militär - Beef, Bible and Bullets. Sie alle halten traditionelle Werte wie Familienstrukturen hoch, und sie lehnen Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe ab. Auf der anderen Seite befürworten sie das Recht, Feuerwaffen zu tragen, und betreiben das Abholzen des Regenwaldes im Interesse der Agrarindustrie. Ein radikaler Wandel spielt sich ab mit gravierenden Folgen für die brasilianische Gesellschaft.


Am 16.08.19 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.
(Wdh. übermorgen 2.55-3.20 Uhr)


Am 16.08.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3400 Kilometer langen Weg zu gehen. Der zweiteilige Film begleitet die beiden Wanderer auf ihrem Weg. In der ersten Folge entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.45 Uhr)


Am 16.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Alles im Beutel - Quall, Tiger und Teufel
Felix Heidinger ist auf der australischen Insel Tasmanien unterwegs, um Tiere aufzuspüren, die hierzulande fast unbekannt sind. Er begegnet nicht nur einem Schnabeligel, der sein Junges in einer Bauchfalte mit sich herumträgt, sondern auch einem Schnabeltier. Dieses erstaunliche Mischwesen aus Echse und Säugetier lebt im Wasser, legt seine Eier an Land und säugt die geschlüpften Jungen. Felix hat noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: z. B. mit einem winzigen, mausartigen Nasenbeutler und mit einem Quall, der auch Beutelmarder genannt wird. Er trifft auf den Tasmanischen Teufel und hört sich dessen schauerliches Geschrei an. Und schließlich erfährt er, dass man den Tasmanischen Tiger nicht mehr in der Wildnis entdecken kann. Das große, gestreifte Raubtier ist inzwischen ausgestorben. Es war aber kein Tiger, sondern ein Beutelwolf.


Am 16.08.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Ontario - Land des schönen Wassers
Der Name "Ontario" stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" fährt Filmemacher Peter M. Kruchten an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besucht ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree.


Am 16.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Äthiopiens bedrohte Vielfalt
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


Am 16.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 16.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wie Tiere denken (1/3) - Wahrnehmung
Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 16.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wie Tiere denken (1/3) - Wahrnehmung
Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 16.08.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film von Emre Izat zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 16.08.19 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer
"Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien", sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Nur ein paar Palmenstümpfe erinnern daran, dass hier einmal Leben möglich war. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. "Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land. Die einzige Option für uns ist auszuwandern. Aber wir wollen hier in unserer Heimat bleiben." Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii ist an Schönheit und Faszination kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel.


Am 16.08.19 23:15 - 00:15 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 16.08.19 23:15 - 00:15 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 17.08.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Die dänische Meeresfläche ist zweieinhalb Mal so groß wie das Festland, das kleine Königreich besteht aus über 400 Inseln. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind, fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause. Kulturlandschaft und Mischwald In Lille Vildmose scheint die Zeit stillzustehen. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen. Dort, wo nun Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende von Zugvögeln. Die Vielfalt Dänemarks ist überraschend: Die wilden Wälder von Lille Vildmose und die schneeweißen Kreidekliffs der Insel Mön sind einzigartig. Genau wie Dänemarks Außenposten, die Insel Bornholm, an deren schroffen Felsen sich die Wellen brechen - ein UNESCO-Weltkulturerbe.


Am 17.08.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht.


Am 17.08.19 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Finnland
Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch Gleithörnchen können große Distanzen überwinden Bemerkenswert ist, wie sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager erstaunlich große Distanzen überwinden. Ausrangierte Specht-Höhlen sind bei Gleithörnchen beliebt - und bei Schellenten. Die Schellenten-Mutter konnte eine erobern, darin schlüpfen die flauschigen Küken. Schon kurz danach lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Aus sechs Kameraperspektiven, gedreht in der Wildnis, ist in dieser Naturdokumentation erstmals der Absprung der flugunfähigen Küken in die Tiefe zu sehen. "Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die beiden Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre lang das Verhalten von Tieren filmen können, das vorher so noch nicht im Fernsehen zu sehen war.


Am 17.08.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Karibik
Die Karibik ist nicht nur für Touristen ein lohnendes Reiseziel, sondern auch eine Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulterkapuziner-Affen erforscht und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen.


Am 17.08.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Schweden
Winter im Sarek Nationalpark Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezielle Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Spannende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie die große Eule jagt. Neues Leben im kurzen Sommer Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen "Wildes Skandinavien - Schweden" zu einem Erlebnis. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt das Urlaubsland von seiner "wildesten" Seite.


Am 17.08.19 06:45 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Südsee
Mitten im Pazifik liegt die Südsee - tausende Inseln meist vulkanischen Ursprungs. Wissenschaftler aus Deutschland forschen hier auf Feuerbergen, im Dschungel und unter Wasser.


Am 17.08.19 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze
„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.


Am 17.08.19 08:50 - 09:35 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 17.08.19 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.


Am 17.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Das große Brummen - Ohne Insekten geht es nicht
Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll. Überlebensrezept für Insekten Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen sind auf sie angewiesen: einheimische Wildpflanzen in öffentlichen und privaten Gärten und Blumen für Kornfelder.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)


Am 17.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Rhythmus der Sonne
Der Lebensrhythmus der Tiere richtet sich nach der Sonne. Was aber passiert, wenn dieser Rhythmus durch eine Sonnenfinsternis gestört ist? Das wollten Catherine Kanhema und Udo Zimmermann während einer Sonnenfinsternis im südlichen Afrika herausfinden.


Am 17.08.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Liebenswerte Einbrecher
Wie eine Insel mitten im australischen Regenwald steht ein Häuschen. Dort leben nicht nur eine Familie, sondern auch die Ureinwohner des umliegenden Urwaldes, z. B. auch die Possums. Sie untersuchen neugierig diese kleine Festung menschlicher Zivilisation mitten in ihrem Revier. Vor allem nachts darf nichts auch nur eine Minute aus den Augen gelassen werden - und schon gar nicht, wenn es sich um etwas Essbares handelt.


Am 17.08.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke
Auf halber Strecke zwischen Erfurt und Halle hat sich auf wundersame Weise ein Wald erhalten, wie er ohne Zivilisation überall wachsen würde - der typisch deutsche Wald, mit riesigen, uralten Buchen. Die ältesten Exemplare gehören zu den gewaltigsten Bäumen Deutschlands und wuchsen schon, als Goethe nach Weimar kam. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in der Waldwildnis der Hohen Schrecke unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen des uralten Buchenwaldes nach - von der Krone bis in die Wurzeln.


Am 17.08.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Schleiereulen
Schleiereulen gehören zu den schönsten, aber auch zu den mystischsten unter den Eulenarten. Da sie sich gerne in alten Ruinen, verlassenen Türmen oder auf Friedhöfen ansiedeln, handelten sie sich im Laufe der Zeit einen Ruf als Todesboten ein und wurden oft von Menschen aus ihren Lebensräumen verdrängt. Heute sind sie selten geworden und werden streng geschützt. Zum Verhängnis ist ihnen nun die Romanreihe "Harry Potter" geworden, die weltweit eine Eulenmanie auslöste. Millionen von Kindern wünschten sich so eine Eule. Die markanten Vögel mit dem herzförmigen Gesichtsschleier wurden massenweise aus Westeuropa, wo sie heimisch sind, auch nach Russland verkauft. Dort sollten sie ihren Besitzern als kuschelige Spielgefährten dienen. Doch die Greifer kreischten nachts oder zerkratzten gelegentlich das Mobiliar - und so setzte man viele von ihnen einfach aus, sobald sie lästig wurden. Ein Glück für die heimatlosen Tiere, wenn sie in die Hände von Alexej und Jana Muraschow gelangen, die in einer Hütte am Oberlauf der Wolga eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Wildtiere und Vögel betreiben.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 17.08.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden
Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)


Am 17.08.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Bärenkinder
Der Tscheche Vaclav Chaloupek ist ein Jahr lang Ersatzmutter für zwei europäische Braunbärkinder. Er teilt mit ihnen sein Haus, spendet ihnen Körperwärme, füttert sie und erklärt ihnen die Welt, genau wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher nicht Bekanntes über Bären zu lernen. Eins wird ganz schnell klar: Bär ist nicht gleich Bär.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 17.08.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel
Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.


Am 17.08.19 18:20 - 19:10 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 17.08.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Laut heulend saust der Wind über das Eis. Ein Schneesturm jagt über die glitzernden Weiten. Inmitten dieser erbarmungslosen, bläulich-silbernen Welt aus Eis stehen unbeeindruckt ein paar Moschusochsen im Sturm. Gemächlich schütteln sie sich gelegentlich den Schnee aus dem lockigen Fell. Die Schneegänse stecken ihre Köpfe unter die Flügel, und auch die Polarfüchse haben gelernt, den Temperaturen von Minus 50 Grad Celsius zu trotzen, die im Winter in manchen Regionen Russlands herrschen. Hier im sibirischen Winter beginnt die abenteuerliche Reise. Die grandios komponierte Natur- und Tierdokumentation "Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane" entführt in die größte Wildnis der Erde - eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Die Region gehört zu den vulkanisch aktivsten der Erde.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-6.25 Uhr)


Am 18.08.19 04:05 - 05:00 Uhr auf 
arte: Verschwinden die Insekten?
Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?


Am 18.08.19 05:40 - 05:55 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop
Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.
(Wdh. oder weitere Folgen täglich bis Samstag um etwa dieselbe Zeit)


Am 18.08.19 06:30 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Mexiko - Der Regenwald der Maya
Mexiko verfügt über unterschiedliche Biotope. Es ist ein Land der Superlative in drei verschiedenen Welten. Im Norden erstrecken sich die Wüsten. Yukatan beherbergt atemberaubende, fast verwunschen scheinende Tropenwälder. Beachtlich ist auch die Gebirgskette der Sierra Madre. In faszinierenden Filmaufnahmen werden die größten Naturwunder und die hier beheimateten spektakulären Kulturen festgehalten.Welches Geheimnis steckt hinter dem Erfolg der Maya? Wie konnten sie ihr Dschungelimperium auf der Halbinsel Yukatan erhalten? Das Geheimnis verbirgt sich in ihren Wasserspeichern. Unterirdische Flüsse verbinden ihre einst heiligen Oasen, die Cenoten. Heutzutage stellen die Cenoten ein Paradies für Affen und Paradiesvögel dar. Auch riesige Schwärme von Fledermäusen haben sich hier angesiedelt. Es sind die weltweit größten Ansammlungen an Fledermäusen. Mexiko bietet eine erstaunliche Artenvielfalt.


Am 18.08.19 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 18.08.19 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 18.08.19 08:30 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.


Am 18.08.19 14:30 - 15:00 Uhr auf 
BR: Die klugen Schwarzen - Rabenvögel
Rabenvögel werden wegen ihrer enormen Intelligenz auch als "fliegende Schimpansen" bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe oder Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Und damit beginnen die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die einen klagen über den Kot und das laute Gekrächze, die anderen darüber, dass angeblich in den Gärten jedes Singvogelnest ausgeräubert wird. Markus Schmidbauer zeigt in seinem Film, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen.
(Wdh. morgen 14.30-15.15 Uhr)


Am 18.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Unsere Eichhörnchen
Eichhörnchen: Den flinken Nagern mit dem buschigen Schwanz begegnet man in der freien Natur, in städtischen Parks und sogar in Gärten. Ihr natürlicher Lebensraum jedoch sind die Wälder weit draußen vor der Stadt. Dort sind Eichhörnchen in ihrem Element. Im Wald schützen sie ihren Nachwuchs vor hungrigen Räubern und wehren sich gegen Konkurrenten, immer nach der Devise: fressen, ohne gefressen zu werden. Eichhörnchen lieben Mischwälder mit altem Baumbestand. Dort finden die Allesfresser reichlich Samen, Nüsse, Früchte, Pilze und hin und wieder nahrhafte Vogeleier. Was nicht gleich verspeist wird, landet in zahlreichen Depots am Waldboden. Hoch oben in den Baumwipfeln bauen die Einzelgänger ihre Nester. In den mit Moos und Gräsern gepolsterten Kobeln wird nicht nur der Nachwuchs geboren und aufgezogen, sie dienen auch als Quartier für die Winterruhe.


Am 18.08.19 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark
Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist.


Am 18.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Klimaretter Insektenmehl
Fleisch und Milchprodukte haben ihren Preis. An der Supermarkt-Kasse wie in der Klimabilanz. Ein Grund: Viehfutter-Importe. Eine Alternative könnten heimisch gezüchtete Insekten sein.


Am 18.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (1/2)
Japan - Inselreich voller Gegensätze: Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt.
(Teil 2 direkt im Anschluss bis 21.45 Uhr, Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr bzw. am 22.8. 10.25-11.10 Uhr)


Am 19.08.19 02:00 - 02:45 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist mit rund 1000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas.
(Teile 2-5 direkt im Anschluss, bis 5.50 Uhr)


Am 19.08.19 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Affenbande vom Amazonas
Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.


Am 19.08.19 06:05 - 06:30 Uhr auf 
rbb: Jankos phantastische Welt aus Holz
Der 11-jährige Janko lebt mit seinen Eltern und der kleinen Schwester Jolanda unweit von Görlitz im Freizeit- und Erlebnispark "Kulturinsel Einsiedel". Hier gibt es zahlreiche bunt bemalte Baumhäuser. Selbst ein alter Campingbus wurde vor Jahren mit einem Kran in die Krone einer riesigen Kastanie gehievt - Jankos persönliches Sommerdomizil, seine elternfreie Zone! Das Wohnhaus der Familie befindet sich jedoch im ausgebauten Dachboden des ehemaligen Einsiedlerhofs. Von hier aus führen Laufstege in luftigen Höhen zu weiteren Schlafkammern und Büroräumen, die allesamt in die umliegenden Bäume gebaut wurden. Der Erlebnispark erstreckt sich über die Neiße und besteht aus einer polnischen und einer deutschen Seite.


Am 19.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.


Am 19.08.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Äthiopiens bedrohte Vielfalt
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.


Am 19.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Eine Falkenfamilie im Großstadtrevier
Felix ist in der Großstadt unterwegs, um Vögel zu beobachten, die da eigentlich nicht hingehören. Mitten in München, auf der Museumsinsel, und unbemerkt von den Anwohnern ringsum, haben sich nämlich eine Sperberfamilie und ein Turmfalkenpaar eingenistet. Der brausende Verkehrslärm um sie herum scheint die Greifvögel nicht zu stören. Ihre Jungen sind gerade dabei, flügge zu werden. Die Sperberjungen tun sich nicht schwer. Sie flattern übungshalber von Baum zu Baum. Die kleinen Falken hingegen, die hoch oben im Turm des Deutschen Museums ihre Kinderstube haben, fürchten sich sehr vor dem ersten Flug und den vielen Hausdächern. Nur eines traut sich - prompt geht sein erster Flugversuch schief.


Am 19.08.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.


Am 19.08.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Von der Steppe in die Alpen - Vögel in Österreich
Österreichs Vogelwelt ist ausgesprochen vielfältig. Vögel bevölkern praktisch alle Lebensräume - von der sanften Puszta im Osten des Landes bis zu den schroffen Berghängen der Alpenrepublik. Mehr als 300 Vogelarten können im Jahreslauf in Österreich beobachtet werden. Im Frühling zeigen sich besonders viele von ihrer besten Seite. Für den Ornithologen Leander Khil ist die Brutzeit die bunteste und schönste Zeit im Vogeljahr.
(Wdh. morgen 16.45-17.35 Uhr)


Am 19.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Mein Freund, das Faultier
Im Dschungel von Panama begegnet die Journalistin Ana im Jahr 2000 einem verwaisten Faultierbaby. Sie nennt das Kleine Velcro. Zwei Jahre lang ist das ungleiche Paar unzertrennlich, dann entlässt Ana Velcro in die Wildnis. Jahre später kehrt Ana zurück, um zu sehen, wie es Velcro ergangen ist. Unterwegs trifft Ana auf Menschen, die sich dem Schutz der Faultiere verschrieben haben - sie zeichnen ein neues Bild dieser missverstandenen Wesen.


Am 19.08.19 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen
Es gibt praktisch keinen Ort, wo es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Der Film begleitet in einer Reise um die Welt die Spatzen - die ältesten Kulturfolger und unsere Mitbewohner. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)


Am 20.08.19 09:40 - 10:25 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2)
Die Einheimischen nennen ihn "den Fluss, der alle Flüsse verschluckt". Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann Richtung Westen, wobei er immer mächtiger wird. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der zweiteilige Film Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.10 Uhr)


Am 20.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Japan (1/2)
Japan - Inselreich voller Gegensätze: Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Ganz im Norden die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, und große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr.


Am 20.08.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
arte: Amazonas - Fische unter Strom
Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom. "Amazonas - Fische unter Strom" folgt dem Biologen und Abenteurer Will Crampton in die Tiefen des Regenwaldes, wo er diese geheimnisvollen Superfische bereits seit 20 Jahren erforscht.


Am 20.08.19 13:15 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Bienen - Nicht nur süßer Honig
In den letzten Jahren sind Bienen weltweit in den Focus der Aufmerksamkeit gerückt. Sicher auch wegen des Honigertrages, aber auch wegen des Bienensterbens durch Milben und schädliche Spritzmittel. Als in den letzten Jahren die Bestäubung der Blüten zurück ging, musste sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen erfolgen, weil die dafür benötigten Bienen fehlten. Österreich ist davon noch nicht betroffen, wenngleich ein Rückgang der Bienen zu bemerken ist. Erich Pröll zeigt in dieser Dokumentation, welchen Nutzen die Bienen haben. Dass Honigbienen seit etwa 6.000 Jahren von Menschen gehalten und als Honiglieferanten dienen, ist nur eine Facette. Fritz Gallistl, Imkermeister im Landesverband für Bienenzucht Oberösterreich, erzählt und schildert Faszinierendes aus der Welt der Honigbiene.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.30 Uhr)


Am 20.08.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin
Weltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken. Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden. Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)


Am 20.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht
Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Alle Ameisenarten zusammengenommen, übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Sie haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 20.08.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 20.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Störche
Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 20.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 20.08.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Die heiße Sonne, das trockene Klima in diesem Jahr ist ideal für Schlangen. Sieben Arten gibt es bei uns in Deutschland - alle streng geschützt. Die Moderatorin hat einen Schlangenexperten begleitet, der Bestände der Reptilien regelmäßig kontrolliert. Eine weitere Tierart, die "natürlich!" vorstellt, ist berühmt für ihren variantenreichen Gesang: die Nachtigall. Das Fernsehteam begleitet einen Forscher zu einem der schönsten Nachtigallen-Hotspots im Oberrheintal.


Am 20.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 20.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Fleisch als Klimakiller
Nicht nur der Konsum von regionalen Produkten ist ausschlaggebend für unser Klima, sondern auch die grundsätzliche Entscheidung zwischen tierischen und pflanzlichen Produkten. Warum das so ist, erfährt man in "Wissen vor acht - Natur".


Am 20.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Die Korallen des Great-Barrier-Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran, made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 21.08.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.


Am 21.08.19 05:15 - 06:05 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.


Am 21.08.19 05:45 - 06:40 Uhr auf 
arte: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre
Kalifornien erlebte in den vergangenen Jahren die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten und investiert Milliarden in die Entwicklung neuer Technologien im Kampf gegen die Dürre. Unternehmen erproben Cloud-gestützte Bewässerungsmethoden für die Landwirtschaft oder nutzen Sonnenenergie zur Reinigung von Brauchwasser. Städte veredeln Klärwasser zu Trinkwasser, um in großem Maßstab leere Grundwasserspeicher wieder aufzufüllen. Und in Laboren suchen Forscher nach Wegen, Pflanzen resistenter gegen Dürre zu machen. Auch in Südspanien, Europas größtem Gemüseanbaugebiet, helfen Hightech-Methoden gegen die versiegenden Süßwasservorkommen. Neue Gewächshäuser helfen Wasser zu sparen. Moderne Entsalzungsanlagen mit energiesparenden Techniken machen das Meer zur Quelle. Im Kontrast dazu stehen arme Länder wie Burkina Faso. Sie sind am stärksten vom Klimawandel betroffen, haben aber weder Geld noch Infrastruktur, um moderne Technologien zu nutzen. Ihr Kampf ums Überleben wird vor allem mit Hacke und Muskelkraft geführt und nur durch Bildung ermöglicht. Intelligente Methoden der Bodenbearbeitung während der Dürrezeit und die Nutzung von trockenheitsresistentem Saatgut verbessern die Lebensbedingungen. Die Dokumentation "Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre" zeigt die Bemühungen von Forschern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die knapper werdende Ressource Wasser effektiver zu nutzen und die Ernährung der Menschen zu sichern. Dafür waren die Autoren Eberhard Rühle und Peter Podjavorsek auf drei Kontinenten unterwegs.


Am 21.08.19 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


Am 21.08.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien (1/2)
Badestrände, Flamenco und weltberühmte Bauwerke wie die Alhambra. Das ist nur eine Seite Spaniens. Denn das Land auf der Iberischen Halbinsel bietet so viel mehr: eine reiche Tierwelt voller Überraschungen und spektakuläre Naturwunder. Von den Tiefen des Meeres bis weit ins Landesinnere, vom grünen Norden am Atlantik bis in die Canyons Andalusiens - kaum irgendwo sonst in Europa gibt es eine größere Artenvielfalt. Und selbst im beliebten Süden Spaniens gibt es im Hinterland noch viel zu entdecken. "Wildes Spanien - Der mediterrane Süden" zeigt die unbekannte Seite einer faszinierenden Region.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.05 Uhr)


Am 21.08.19 13:15 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Plothen - Im Land der tausend Teich
Es sieht fast aus wie in Finnland: glitzernde Wasserflächen, umringt von Schilf und Wäldchen. Die Plothener Teiche sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft, einzigartig in Europa. Über 2000 Teiche wurden nahe Schleiz in Thüringen im 11. und 12. Jahrhundert von Mönchen angelegt, deren Fleischersatz zur Fastenzeit bekanntlich Fisch war. Das ökologische Gleichgewicht scheint hier noch intakt. Die Plothener Teiche sind zugleich ein international bedeutender Rastplatz für Zugvögel. Tausende nordische Vögel machen hier im Herbst Halt, um dann gestärkt in den Süden aufzubrechen.


Am 21.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Ein Siebenschläfer findet die große Liebe
Siebenschläfer nisten sich ungebeten in Häusern ein. Sie bevorzugen Dachböden. Nachts werden sie munter, flitzen umher und machen dabei so viel Lärm, dass sie den Menschen den Schlaf rauben. Tierfilmer Felix Heidinger gelingt es, zwei Siebenschläfer zu beobachten - ein Männchen und ein Weibchen. Beide sind auf Partnersuche. Bevor sie einander finden, müssen sie eine Reihe von Abenteuern unter verschiedenen Dächern bestehen.


Am 21.08.19 15:10 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Sierra Morena - Naturparadies am Mittelmeer
Am Stadtrand von Sevilla erstreckt sich eine unerwartet naturbelassene Welt. Es ist der einzige Ort, wo die heraldischen kaiserlichen Adler noch fliegen, wo der Iberische Luchs jagt und wo der legendäre Wolf noch auf seine Beute lauert. Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Sierra Morena, einer Region, die von der Zeit gezeichnet wurde: von den Gipfeln der wilden und ungezähmten Berge bis in die Täler, wo die kühlen Bergflüsse fließen. Die Sierra Morena ist ein bedrohtes Naturparadies.


Am 21.08.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Unsere schönsten Naturparks
16 Naturparks und Biosphärengebiete in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Eine Forstwirtin und ein Ranger stellen die schönsten vor. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, seit 2015 Nationalpark, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Ulrike Abel ist Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, der Feldberg-Ranger Achim Laber ist seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 21.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden
Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 21.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.


Am 21.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 21.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Süden - Eroberer
Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. Afrikanische Tierarten kamen zu Zeiten arabischer Herrschaft im Mittelalter an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel. Sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Doch im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere. Wie konnten sich Ginsterkatze und das Ichneumon, eine Mangustenart, hier dauerhaft behaupten? Welche Möglichkeiten bietet das landschaftliche Mosaik Andalusiens für Gottesanbeterin und Chamäleon? Wenn Eroberer und Wanderer ihre Nischen in Korkeichenwäldern, Marismas oder in den Felswänden des Hinterlandes suchen und finden, steht auch die alteingesessene Tierwelt vor Herausforderungen - die Karten werden neu gemischt, neue Räuber-Beute-Beziehungen entstehen. Filmautor Bernhard Rübe zeigt, dass jeder Augenblick hier nur eine Momentaufnahme ist, aus der sich schon bald etwas Neues entwickeln wird.


Am 21.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Raubkatzen - Tödliche Eleganz
Es gibt wohl keine Tiergruppe, die die Menschen mehr in ihren Bann zieht, als Raubkatzen. Deren Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler "Raubkatzen" betrachtet erstmals die gesamte Familie: vom Sibirischen Tiger, der größten Katzenart der Welt, bis zur kleinsten, der Rostkatze, die die Urwälder Sri Lankas durchstreift, vom einsamen Schneeleoparden im Himalaja bis zu den riesigen Löwenrudeln in Tansania. Während der drei Jahre andauernden Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverse Verhaltensweisen filmen, die selbst Wissenschaftler überraschen. Immer dabei: neueste Technik, die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.


Am 21.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Tricks der kleinen Jäger
Vergessen Sie die mächtigen Raubtiere, die den anderen immer die Schau stehlen, und fallen Sie bloß nicht auf Äußerlichkeiten herein. Raubtiere können ganz harmlos aussehen... Die Erdmännchen, zum Beispiel. Für sie hat die Großfamilie oberste Priorität. Marderhunde sind dagegen alleinerziehend. Der Fisch-Uhu hat zumindest seinen Partner, der mit dem Nachwuchs hilft. So unterschiedlich sie alle sein mögen: Dank ihrer ganz eigenen Strategien sind sie alle Top-Jäger. Beeindruckende Tricks machen diese kleinen Jäger zur großen Gefahr für ihre Beute: der Arowana, ein Fisch aus dem Amazonas springt aus dem Wasser, um sich Insekten von den Bäumen zu schnappen. Die Matamata-Schildkröte hat eine perfekte Tarnung und wartet, bis ein kleiner Fisch ihr praktisch direkt ins Maul schwimmt. Seesterne stülpen ihren Magen über ihre Opfer und verdauen diese als Power-Drink, der dann wie ein Protein-Milchshake getrunken wird. Die Gottesanbeterin nutzt ihre seltsame Form, um ihren Opfern aufzulauern. Nicht einmal ein giftiger Skorpion kann ihr entkommen. Manche kleinen Raubtiere lassen lieber andere für sich jagen - obwohl sie das doch selbst erledigen könnten: Wenn ein Puma in den Anden ein Tier reißt, dauert es nicht lange, bis Karakaras und Andenfüchse auftauchen, um sich ihren Teil der Beute zu sichern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 21.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Turmfalken - Unsichtbare Nachbarn
Ein Turmfalken-Paar bezieht im Frühling einen außergewöhnlichen Brutplatz inmitten einer Großstadt. Die Partnerschaft wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Leander Khil und Mario Kreuzer haben eine schicksalshafte Brutsaison in der Stadt mit der Kamera verfolgt und stellen eindrucksvoll das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor.


Am 22.08.19 10:00 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Heimat - Deutscher Wald
Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz Besonderes, verklärt durch die Romantik erscheint er gar manchen als Heimat der deutschen Seele. Der Wald regt uns an, wir lieben und behüten ihn wo wir nur können, wehe es wird irgendwo ein Baum gefällt. Der deutsche Wald wurde immer wieder auch ideologisch besetzt, die Nazis missbrauchten ihn für ihre Rassenleere, das sogenannte Waldsterben bewegte die Menschen in den 80er Jahren. Damals überlebte er, doch heute ist bereits von einem neuen Waldsterben die Rede. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau beleuchtet dieses spezielle Verhältnis der Deutschen zum Wald, widmet sich aber auch der Frage, wie der Wald sich durch den Klimawandel verändert; denn im zweiten Jahr von Dürre und Hitze in Folge sind viele Wälder geschädigt, manche Experten sprechen von einer katastrophalen Lage, die nun auch die Politik alarmiert hat.


Am 22.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Osnabrücker Land - Waschbären und Wildschweine
Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt. Einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen.


Am 22.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (2/2)
Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.


Am 22.08.19 11:15 - 11:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr des Wolfes
Der Wolf ist zurück. In immer mehr Regionen Deutschlands wird er gesichtet. Und wo der Wolf auftaucht, kommt es zum Streit zwischen den Menschen. Zwischen denjenigen, die sich freuen, dass er sich hier nach fast 200 Jahren wieder ausbreitet und jenen, dessen Tiere er reißt. Denn ohne Schutzmaßnahmen werden Schafe, Kälber und sogar Ponys zur leichten Beute. Reporterin Claudia Davies macht sich auf Spurensuche, trifft Wolfsexperten und besorgte Landwirte.


Am 22.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Die Geschichte vom streunenden Kater
Es war einmal ein roter Kater, der sich mit seinem Herrn, einem obdachlosen, jungen Mann, meist in einer Pariser Metrostation aufhielt. Eines Tages verschwand der Mann und seither streunt der Kater durch die Straßen von Paris, auf der Suche nach Fressen und einem Unterschlupf. Tierfilmer Felix Heidinger verfolgt sein Schicksal. Ohne feste Bleibe und Versorgung durch Menschen haben Katzen schlechte Überlebenschancen. Im Durchschnitt werden Streuner kaum älter als zwei, drei Jahre. Für den roten Kater ist es ein Glücksfall, als er auf einen alten Pariser Tierfriedhof gerät, wo sich eine echte Katzenfreundin seiner annimmt.


Am 22.08.19 16:25 - 16:55 Uhr auf 
arte: Neues vom Nacktmull
Er ist so groß wie eine Maus, hat gewaltige Säbelzähne und eine runzelige Haut: der Nacktmull. Als hässlichstes Tier der Welt gilt er. Doch für die medizinische Forschung ist der Nager hochinteressant. Denn er wird ungewöhnlich alt, spürt nahezu keinen Schmerz und erkrankt nicht an Krebs. In freier Wildbahn leben Nacktmulle nur in Ostafrika. Ihr skurriles Aussehen ist das Ergebnis perfekter Anpassung an ihren natürlichen Lebensraum: weitläufige Höhlen in kargen Böden. Sie leben in einem für Säugetiere untypischen Staatsgefüge. Eine Königin herrscht über die Kolonie mit bis zu 300 Tieren. Nur das aggressivste Weibchen besteigt den Thron und bekommt Nachwuchs. Alle anderen Nacktmulle müssen ihr dienen, ein jeder mit seiner festen Aufgabe.


Am 22.08.19 16:55 - 17:45 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (1/2)
Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Wdh. übermorgen 14.05-14.55 Uhr)


Am 22.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.


Am 22.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden in seinem Schatten seit Urzeiten Unterschlupf und Nahrung.


Am 22.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Luxusgut Lebensraum
Deutschlandweit werden täglich 62 Hektar Land bebaut; eine Fläche, so groß wie 88 Fußballfelder. Für Infrastrukturen wie Straßen, Flugplätze, Kläranlagen, Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete verschwinden ökologisch wertvolle Flächen unter Asphalt und Beton. In Österreich ist die Lage noch dramatischer. Nirgends in Europa wird prozentual gesehen so viel fruchtbares Land für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung verbraucht. Werden Flächen verbaut, kommt es zum Verlust an fruchtbarem Boden, an Lebensraum für Pflanzen und Tiere - und damit zum Verlust von Artenvielfalt. Zusammenhängende Biotope werden zertrennt. Dr. Karl Kienzl vom Umweltbundesamt Österreich: "Wir müssen dazu kommen, dass wir null Fläche zusätzlich verbrauchen. Das ist bitter notwendig, um langfristig eine Versorgung mit Lebensmitteln, Futtermitteln und all den anderen Gütern, die wir für unser tägliches Leben brauchen, auch gewährleisten zu können." In der Schweiz ist bereits ein Umdenken eingetreten. Nachhaltige Entwicklung ist ein festgeschriebenes Staatsziel - die Verfassung verpflichtet den Bund, die Kantone und Gemeinden gemeinsam zu einem "haushälterischen" Umgang mit dem Boden. Das deutsche Bundesnaturschutzgesetz versucht ebenfalls, dem Flächenverbrauch Einhalt zu gebieten. Doch die Ausgleichsflächen, die den Verlust von Natur und Landschaft kompensieren sollen, werden oft gar nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Die Gemeinden konkurrieren um Einwohner und Gewerbe und weisen großzügig Wohn- und Industriegebiete aus. Bisher galt etwa in Bayern das Anbindungsgebot: Gewerbeflächen mussten direkt an eine Siedlung angrenzen. Jetzt darf auch auf der "Grünen Wiese" an der Autobahn gebaut werden. Flächenfraß und Zersiedelung sind so Tür und Tor geöffnet. Volksbegehren gegen den Flächenfraß in Bayern und in der Schweiz sind zwar aktuell gescheitert, doch haben sie das Bewusstsein geweckt für einen sensibleren Umgang mit ökologisch wertvollen Flächen. Könnte die Nutzung von Brachflächen den Flächenfraß stoppen? Wie hilft die Belebung von Innenflächen einer Gemeinde? Und könnte ein Handel mit Flächenzertifikaten Abhilfe leisten?
(Anschließend Diskussion zum Thema bis 22.00 Uhr)


Am 22.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (5)
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.
(Wdh. kommende Nacht 0.45-1.30 Uhr)


Am 23.08.19 00:50 - 01:35 Uhr auf 
hr: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Ein Film mit überraschenden Einsichten und einzigartigen, zum Teil noch nie im Fernsehen gezeigten Bildern von wilden Wölfen in Deutschland.


Am 23.08.19 11:30 - 11:45 Uhr auf 
phoenix: Fridays for Future
Was im August 2018 mit dem Protest einer einzigen Schülerin in Schweden begann, ist zu einer weltweit bekannten Bewegung angewachsen: "Fridays for Future" ist mittlerweile vielen ein Begriff. Auch in Deutschland schwänzen Jugendliche regelmäßig freitags die Schule, um zu protestieren. Sie wollen die Politik unter Druck setzen, die CO2-Emissionen möglichst schnell zu reduzieren und den Klimawandel entschlossener zu bekämpfen. Umstritten ist vor allem die Form ihres Protests - das Schulschwänzen. Trotzdem oder gerade deshalb haben es die Schülerinnen und Schüler geschafft, eine politische und gesellschaftliche Debatte loszutreten. Dürren und Rekordtemperaturen, schmelzende Gletscher und tauende Permafrostböden lassen die Forderungen der Jugendlichen dabei noch dringlicher wirken. Von ihrem Erfolg sind die "Fridays for Future"-Aktivistinnen und -Aktivisten selbst überrascht. "Wir dachten am Anfang nicht, dass wir den Sommer schaffen. Wir haben gesagt: Nach den Sommerferien ist das sowieso vorbei. Wir haben eigentlich immer nur zum nächsten Großstreik hingearbeitet und dann gemerkt: Wir sind immer noch größer geworden und wir bauen gerade unheimlichen Druck auf und machen weiter", erklärt Helena Marschall. Sie ist eine Mitorganisatorin des ersten "Fridays for Future"-Sommerkongresses. Fünf Tage lang haben sich Unterstützer der deutschen "Fridays for Future"-Bewegung in Dortmund getroffen. Sie haben sich ausgetauscht und eine erste Bilanz gezogen: Was wurde erreicht? Und wie geht es weiter? phoenix-Reporterin Sarah Schmidt und ihr Team haben sich vor Ort ein Bild gemacht und mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sommercamps gesprochen. Von den Mitorganisatorinnen und -organisatoren Helena Marschall und Hanno Merschmeyer wollten sie wissen: Was plant "Fridays for Future" zum weltweiten Großstreik am 20. September? Außerdem haben sie den Politikwissenschaftler und Experten für Klimapolitik Wolfgang Obergassel vom "Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie" zum Gespräch getroffen. Er unterstützt als einer von über 26 000 Wissenschaftlern die "Fridays for Future"-Bewegung.


Am 23.08.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
BR: Wandern im Pfälzerwald
Mitten im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, dem Pfälzerwald, erlebt die "Expedition in die Heimat"-Moderatorin das Zusammenspiel der Natur und der Arbeits- wie Freizeitwelt. Sie erlebt mit, wie uralte Bäume vor dem Aussterben gerettet, wie Baumwipfel erforscht werden, wie Köhler, Daubenhauer und Baumkletterer arbeiten. Im Herzen des Pfälzerwalds hängt alles auf wundersame Weise zusammen. Moderatorin Anna Lena Dörr erspürt auf ihrer Expedition in den Pfälzerwald die geheime Kraft der Bäume: ihre Verwurzelung, ihre himmelhohen Kronen, den mächtigen Stamm - unverrückbar, stark, Schutz und Leben spendend.


Am 23.08.19 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (2/2)
In der zweiten Folge des ARTE-Dokumentar-Zweiteilers dringen die beiden Männer weiter ins Gebirge vor. Das Gelände wird immer unwegsamer und liegt nun auf anderem Stammesterritorium, sodass neue einheimische Führer und Träger angeheuert werden müssen. Frank Gardner machen seine früheren Verletzungen zu schaffen; der kleinste Sturz könnte tödlich sein. Schließlich muss der Reporter per Hubschrauber erst nach Neuseeland und schließlich in ein australisches Krankenhaus gebracht werden. Vier Monate später treffen sich Allen und Gardner wieder, um die Reise zu beenden. Diesmal nehmen sie Flugzeug und Auto und werden von einem Vogelexperten der Papua begleitet. Mitten in den Bergen, in der Dämmerung, erblicken sie endlich die langersehnten Tiere. Und bei Sonnenaufgang hören sie den magischen Schrei des sagenhaften Wimpelträgers.


Am 23.08.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.


Am 23.08.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.


Am 23.08.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Patient Wald
Unser Wald erfüllt viele wichtige Aufgaben: als Klimaschützer, Holzlieferant, Ort der Erholung und Beschützer von Pflanzen- und Tierarten. Hitzewellen und fehlender Regen bedrohen ihn.Waldbesitzer und Experten warnen vor einem "Waldsterben 2.0" und fordern Hilfe von der Politik. Hitze und anhaltende Trockenheit durch die Klimaerwärmung habe die ohnehin schon angespannte Situation für den Wald in Deutschland dramatisch verschärft. Die durch Dürre, aber auch Luftverschmutzung und Überdüngung geschwächten Bäume fallen Stürmen, Waldbränden und den Borkenkäfern zum Opfer. Der Schädling frisst sich deutschlandweit durch Baumbestände. Umweltschützer verlangen, die vorherrschenden Nadelholzmonokulturen wieder in naturnahe Laubmischwälder umzugestalten. Monokulturen könnten viel schlechter mit der Trockenheit umgehen als ein gesunder Mischwald. Dieser Umbau sollte in den Waldgesetzen verbindlich vorgeschrieben sein. Die Forstwirtschaft beklagt, es fehle an Geld für Wiederaufforstungen und für notwendiges Forstfachpersonal. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner fordert jetzt: "Wir müssen mehrere Millionen Bäume aufforsten. Dafür brauchen wir mindestens 600 Millionen Euro." Nur so könnten die massiven Schäden ausgeglichen werden. Etwa 110 000 Hektar, ein Prozent der Waldfläche in Deutschland, sollen laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium in den vergangenen Jahren verloren gegangen sein. "makro" fragt, wie dem Patient Wald geholfen werden kann.


Am 24.08.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 24.08.19 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 24.08.19 08:25 - 09:05 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 24.08.19 08:25 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.


Am 24.08.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Eichhörnchen
Eichhörnchen bewohnen neben Wäldern auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken. Aber Eichhörnchen sind mitunter vergesslich und finden eine Vielzahl ihrer Verstecke nie mehr wieder. So werden sie unbewusst zum Pflanzer der Parks und Wälder.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 24.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen.
(Wdh. übermorgen 13.15-14.00 Uhr)


Am 24.08.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik
Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig. Die Dokumentation stellt die Insel vor. Madeira ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.


Am 24.08.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Mein Freund, das Faultier
Im Dschungel von Panama begegnet die Journalistin Ana im Jahr 2000 einem verwaisten Faultierbaby. Sie nennt das Kleine Velcro. Zwei Jahre lang ist das ungleiche Paar unzertrennlich, dann entlässt Ana Velcro in die Wildnis. Jahre später kehrt Ana zurück, um zu sehen, wie es Velcro ergangen ist. Unterwegs trifft Ana auf Menschen, die sich dem Schutz der Faultiere verschrieben haben - sie zeichnen ein neues Bild dieser missverstandenen Wesen.


Am 24.08.19 19:15 - 19:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Kakadu-Nationalpark, Australien
Der Kakadu Nationalpark erstreckt sich im tropischen Norden Australiens (20000 Quadratmeter Fläche) und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Die ältesten menschlichen Spuren (Gagudju, Ureinwohner Kakadus) sind hier mehr als 50000 Jahre alt. Hier entstand Rock Art (Felszeichnungen), die zur ältesten der Welt gehört. Die Aborigines führten diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weiter. 1965 starb Nayambolmi (Barramundi Charlie), der letzte der Männer, der den Rang hatte und befugt war, auf die Felsen von Nourlangie Rock zu malen. Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes erfolgte (1981, Erweiterung 1987, 1992). Gleichzeitig befindet sich hier die größte Brutstätte für Vögel auf der südlichen Halbkugel (mehr als 280 Vogelarten). Außerdem gibt es mehr als 125 Reptilarten, 65 verschiedene Säugetiere und 25 Frosch- und 59 Fischarten.


Am 24.08.19 22:55 - 23:45 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.


Am 25.08.19 05:35 - 06:20 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (1/3)
Die dreiteilige Dokumentarreihe geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren und versucht, ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten entstehen zu lassen. Neben rasenden Jagden in den tiefsten Dschungelwäldern werden auch intime Momente im engsten Familienkreise der Bonobos festgehalten und selbst seltene und scheue Spezies wie dem Fingertier oder den Koboldmakis werden im Dunkel der Nacht erforscht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.50 Uhr)


Am 25.08.19 07:50 - 08:35 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen.


Am 25.08.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Die Korallen des Great-Barrier-Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran, made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.


Am 25.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Kantabrische Bären und Iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Filmautor Bernhard Rübe lässt die Zuschauer die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah erleben.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 25.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Bauern im Hitzestress - Klimakrise auf dem Acker
Hitzesommer, Hagel, Schädlinge. Der Klimawandel stellt Deutschlands Bauern vor gewaltige Probleme. Um zu überleben, müssen sie sich anpassen. Doch mit welchen Strategien kann das klappen?


Am 25.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der Sambesi (1/2)
Der Sambesi ist der größte Fluss des südlichen Afrika. Er durchfließt die prächtigsten Ökosysteme des Kontinents und erlaubt einen Blick auf alle klassischen afrikanischen Tierarten. Sein Ursprung liegt im Nordwesten Sambias. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und wandelt unzählige Male seine Form: vom schmalen Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde. Schließlich vereinigt sich sein Wasser an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem Flussverlauf über eine Strecke von 2.800 Kilometern - von Sambia in Zentralafrika bis nach Mozambik, wo der Fluss in den Indischen Ozean mündet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 6.45-8.15 Uhr)


Am 25.08.19 20:15 - 22:05 Uhr auf 
ServusTV: Witzig & wild - Die kuriosen Seiten der Tiere
Diebische Berberaffen in Gibraltar und Pinguine, die an südafrikanischen Stränden leben. Japanische Affen in der warmen Therme und Elefanten an der Hotelrezeption in Sambia. Straußenmännchen, die mit Geparden Katz und Maus spielen - allerdings mit vertauschten Rollen. Der „König der Tiere“, der von seiner erwarteten Beute verscheucht wird. Diese Produktion präsentiert skurrile Szenen, seltsame Situationen und vergnügliches Verhalten von Tieren in aller Welt. So manches Mal wird man unweigerlich an ähnliche Momente erinnert - nur mit menschlichen Protagonisten. Eines ist jedenfalls sicher - dieser Film verdient das Prädikat „Tierisch lustig“.
(Wdh. morgen 9.25-11.15 Uhr)


Am 26.08.19 02:45 - 03:30 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 5.00 Uhr)


Am 26.08.19 08:05 - 08:50 Uhr auf 
arte: Teufel ohne Zukunft - Tasmaniens Beuteltier vor dem Aussterben?
Tasmanische Teufel gelten als die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt und sind vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation porträtiert das Verhalten dieser einzig und allein auf einer australischen Insel lebenden Tierart und zeigt mittels modernster Technik überraschende Einsichten.


Am 26.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Chaos in Kolumbien
Wie baut man einen sicheren Unterschlupf und wo findet man im Dschungel sauberes Trinkwasser? „Green Beret“ Grady Powell und Luftwaffen-Veteran Bo McGlone haben beim Militär gelernt, wie man ohne Ausrüstung und Proviant hinter feindlichen Linien überlebt. Das Spezialtraining kommt den Abenteurern dieses Mal im kolumbianischen Regenwald zugute, denn die Bedingungen in Südamerika sind extrem. Dort schlagen sich die Männer, umgeben von Schlangen und Krokodilen, durch eine Wildnis voller lebensbedrohlicher Gefahren.


Am 26.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Was träumen Katze und Känguru?
Wie schlafen Wildtiere, fragt sich Tierfilmer Felix Heidinger und zeigt einige besonders interessante Beispiele: Eine Spitzmaus, zum Beispiel, hat für Träume kaum Zeit. Sie verbringt nämlich 23 Stunden des Tages mit Nahrungssuche. Da hat ein Känguru bessere Chancen etwas Schönes zu träumen, denn es ruht morgens und abends jeweils drei Stunden. Ganz besondere Schlafgewohnheiten herrschen bei Seelöwen. Vier Tage schlagen sie sich im Ozean die Bäuche mit Fischen voll. Dann kehrt die Gruppe an den Strand zurück und fällt in einen dreitägigen Verdauungsschlaf.


Am 26.08.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 26.08.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen Dienstag bis Donnerstag um dieselbe Zeit)


Am 26.08.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


Am 26.08.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.


Am 26.08.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


Am 26.08.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hotspot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


Am 26.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 26.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das künstliche Blatt!
Ein künstliches Blatt als Energiezelle für den eigenen Haushalt? Zukunftsmusik oder realistische Energiealternative? Mehr bei "Wissen vor acht - Zukunft".


Am 26.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu exotische Landschaft bildet. Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formen und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an Kastilien.Durchbrochen wird diese "weiche Landschaft" von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)


Am 27.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 27.08.19 08:00 - 08:50 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien (2/2) - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr im hr)


Am 27.08.19 09:45 - 10:35 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (1/2)
Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.30 Uhr)


Am 27.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Romantisches Mecklenburg - Tausend Seen und ein Meer
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Seeadler wie in Mecklenburg. Im März drehen die balzenden Paare rasante Loopings und bauen ihre gewaltigen Nester. Vor der Kamera des hoch in den Bäumen in einem Tarnzelt verborgenen Tierfilmers werden ihre Jungen allmählich größer, bis sie im Sommer ausfliegen und sich am See um die besten Happen streiten. Im Winter versammeln sich die Adler in großer Zahl an den letzten Eislöchern und stoßen hinab in Schwärme von Hunderten Blessrallen.


Am 27.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Wildes Spanien (1/2) - Der atlantische Norden
Spanien zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Doch Badestrände, Flamenco und weltberühmte Städte wie Sevilla und Granada sind nur eine Seite Spaniens. Denn zwischen der rauen Atlantikküste im Norden und der sonnenverwöhnten Mittelmeerküste im Süden findet sich eine Artenvielfalt, die in anderen Regionen Europas selten geworden ist. Der Zweiteiler "Wildes Spanien" porträtiert die extrem abwechslungsreiche Natur vom grünen Norden zwischen Galizien und dem Baskenland und dem Süden zwischen Andalusien und der Extremadura. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten auf der Iberischen Halbinsel.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr auf arte)


Am 27.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Mit den Babys unterwegs
Jede Tierart hat ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen entwickelt, wenn sie mit ihren Sprösslingen unterwegs ist. Felix Heidinger zeigt, wie Katzen, auch wilde Raubkatzen, ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt alle paar Tage in ein neues Versteck bringen, um Feinde zu täuschen. Egal, ob Säugetiere, Reptilien, Vögel, Fische oder Insekten, alle erwachsenen Tiere beschützen auf die eine oder andere Weise ihren Nachwuchs.


Am 27.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Grüne Hölle Nicaragua
Ein Marsch durch den Regenwald macht hungrig. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Denn Grady Powell und sein Partner Josh James kämpfen sich in dieser Folge durch den Dschungel Nicaraguas. Dort leben Krokodile und Giftschlangen wie die gefährliche Terciopelo-Lanzenotter. Zudem herrscht unter dem Kronendach der Bäume eine unerträgliche Hitze und die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 95 Prozent. Nahrung findet man in der Wildnis jedoch nur selten. Deshalb müssen die Überlebensexperten fürs Erste mit Palmnussmaden Vorlieb nehmen.


Am 27.08.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 27.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Klang der Heuschrecken
Schon in der Bibel galt sie als Massenplage: Warum ist die Heuschrecke aber in Wahrheit ein Einzelgänger und wird nur im Schwarm zur Heimsuchung? Dies und mehr verrät Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 27.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Sommerwelten
Ob in Wäldern, Wiesen oder Gewässern - der Sommer ist die Rushhour des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet, gefüttert und ins Erwachsenenalter geführt werden. Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Störche und Enten zeigen ihren Jungen, wie man auf eigenen Beinen steht und in freier Natur überlebt. Überall finden die Tiere jetzt Nahrung. Aber der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Mit seinem Wechselspiel aus extremer Hitze und bedrohlichen Unwettern schafft er große Herausforderungen. Der Film zeigt die schönen, aber auch die schwierigen Seiten der "Sommerzeit" und lässt uns staunen.


Am 27.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 27.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Unser Wald im Westen - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)


Am 27.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die jungen Forscher
Sie forschen mit Herz und Verstand. Vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg. Was treibt sie an? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Bleibt neben der Karriere Zeit für eine Familie? Die Dokusoap begleitet die vier Forscher durch den Arbeitsalltag in Laboren, Forschungszentren, Hörsälen. Aber auch beim Sport, beim Kochen oder beim Science Slam. Biologin Sophia Kimmig analysiert Anpassungsstrategien von Wildtieren an verschiedene Lebensbedingungen. Ihr Forschungsprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ist der Fuchs in der Großstadt.
(Wdh. morgen 13.45-14.30 Uhr)


Am 27.08.19 23:35 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Die Ökos von morgen - Permakultur im Emmental
"Permakultur ist die Vision einer Gesellschaft, die mit der Natur in Einklang lebt", sagt Toni inmitten riesiger Rosenkohlstauden. Sie befinden sich auf 1000 Metern über dem Meer oberhalb von Trubschachen im Oberen Emmental. Dort oben auf dem Balmeggberg leben Toni und seine Frau Simone mit ihren beiden Kindern und einer Gemeinschaft von Menschen, die versucht, sich selbst zu versorgen. "Ich lebe gerne so, weil ich weiß, woher mein Strom kommt, mein Wasser und mein Essen", sagt Toni. "Wir wollen möglichst von dem leben können, was vor der Haustüre ist." "Trage Sorge für die Erde, für die Menschen und teile fair", das sind die Kernanliegen der Permakultur. Wie und wo das umgesetzt wird, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Toni Küchler und die Balmeggbergler befolgen diese Grundprinzipien seit über zehn Jahren im Oberen Emmental. Zusammen mit anderen hat Toni eine Solargenossenschaft gegründet, das Projekt "Truber Holz" kam zustande, und der jüngste Streich ist der Bau einer Wohnsiedlung mitten im Dorf Trubschachen. Nach den Grundsätzen der Permakultur sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit rund zehn Wohnungen entstehen. Obwohl die Balmeggbergler ihren Traum von Selbstversorgung und nachhaltigem Leben in der Abgeschiedenheit verwirklichen, wollen sie sich keinesfalls abschotten. Tonis Frau, Simone Küchler-Pey, formuliert es so: "Wir sind nicht Aussteiger, sondern Einsteiger. Wir wollen einsteigen ins Leben."
(Wdh. morgen 12.30-13.00 Uhr)


Am 28.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.


Am 28.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Abenteuer Überleben - Strategien aus dem Tierreich
Von der Geburt bis zum Tod - in der Natur sind die meisten Tiere vielen Gefahren ausgesetzt. Um zu überleben, entwickelten sie die unterschiedlichsten Strategien, wie Naturfilmer Andreas Schulze zeigt.


Am 28.08.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.


Am 28.08.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - selbst in extremsten Lebensräumen. Die Reihe "Wildes Überleben" stellt diese Fähigkeiten vor.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.55-5.35 Uhr)


Am 28.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Stadt, Land, Fluss
Felix Heidinger zeigt, wie viele wilde Tierarten sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben und an allerlei Einrichtungen der Menschen, wie zum Beispiel ihre Balkone und Gärten. Die Bewohner im Wasser tun sich da schwerer: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse. Dort müssen die Fische zum Laichen hinwandern.


Am 28.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Wölfe
Schneebedeckte Gipfel, ausgedehnte Wälder und heiße Mineralquellen: Das Rila-Gebirge liegt im Südwesten von Bulgarien und zählt zu den wildesten Naturlandschaften Europas. Heftige Winde und Eisregen sind dort an der Tagesordnung. Dabei schwellen die Flüsse in der Region ohne Vorwarnung zu Sturzbächen an. Deshalb droht Grady Powell und Josh James auf ihrer Survival-Tour in der Wildnis Gefahr durch Unterkühlung. Zudem müssen sich die Überlebensexperten in den Bergen vor hungrigen Wölfen und Braunbären in Acht nehmen.


Am 28.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht - sie wird weniger human sein. Und immer mehr Menschen werden vor dem Klimawandel flüchten.


Am 28.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Gabun - Im Land der Gorillas
An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


Am 28.08.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Fridays for Future
Die Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future werden immer lauter und zahlreicher. Vor kurzem haben sie in Aachen die bislang größte Schüler-Demo organisiert - mit nach eigenen Angaben 40.000 Teilnehmern, auch aus dem Ausland. Doch reicht das? Obwohl die Schüler in Deutschland seit einem halben Jahr protestieren, haben sie politisch bisher wenig erreicht: Eine wirkliche Wende in der Klimapolitik zeichnet sich nicht ab. Die meisten Politiker scheinen taub zu sein für die Forderungen von Fridays for Future. Manche Schülerinnen und Schüler haben davon die Nase voll. "Dass in dieser Sache, wo sich so viele Leute einig sind, wo massive Schäden entstehen und Menschenleben gefährdet sind, immer noch so eine unglaubliche Sturheit herrscht, eine unglaubliche Ignoranz, das bringt mich sehr auf", so eine Fridays for Future-Aktivistin. "Fridays for Future ist definitiv nicht genug für mich", sagt die 17-jährige Jana und ergänzt: "Offenbar werden wir ja nicht ernstgenommen, wenn wir unseren Protest weiter nur auf die Straße tragen." Jana ist nun auch bei "Ende Gelände" aktiv, einer Gruppe von Umweltschützern, die vor kurzem den Braunkohltagebau in Garzweiler besetzt haben, um so gegen die Kohleverstromung zu protestieren. Jana und anderen Aktivisten von "Ende Gelände" geht es sogar um mehr als Umweltschutz. Sie fordern einen Systemwechsel und mehr direkte Demokratie in Deutschland. Ein Vorbild auch für Fridays for Future? Bislang wollen die Schülerinnen und Schüler weiter friedlich demonstrieren. Doch mit dem radikaleren Klimaprotest von "Ende Gelände" haben sie sich ganz offiziell solidarisiert. Und in Köln demonstrieren die Schüler jetzt nicht mehr nur freitags, sondern in dieser Woche zum ersten Mal eine ganze Woche lang. Werden die Schülerproteste demnächst auch radikaler werden? Was kann ihr Protest erreichen? Und wie weit darf er gehen?


Am 28.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Süden - Rückkehrer
Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt oder bricht die Beutepopulation weg, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Sie hungern und sterben. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt - den Iberischen Pardelluchs. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch über 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zu rücksichtslosem Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal 100 Luchse übrig. Den Iberischen Kaiseradler, den ehemaligen Herrscher der Lüfte über den südspanischen Gebirgszügen, hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt. Man ist sich bewusst: wenn nichts passiert, verschwinden diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde.


Am 28.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Raubkatzen - Heimliche Jäger
Es gibt wohl keine Tiergruppe, die uns mehr in ihren Bann schlägt, als Raubkatzen. Ihre Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler betrachtet erstmals die gesamte Familie. Während der dreijährigen Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverses Verhalten filmen, das selbst Wissenschaftler überrascht. Immer dabei: Neueste Technik die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.


Am 28.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: NaturVerbunden
Geteerte Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Strom überall? Obwohl die meisten Menschen heute in Städten leben, herrscht der Luxus der Zivilisation längst nicht überall auf der Erde: Viele Völker leben bis heute eng mit der Natur verbunden. Was auf den ersten Blick romantisch erscheint, erfordert extreme Anpassungsfähigkeit und Einfallsreichtum von jedem einzelen. Ob Berg- oder Waldmenschen, Wüstenbewohner oder Insulaner, sie alle sind vor allem eins: NaturVerbunden!
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 28.08.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Überleben (1/6) - Gefährliche Kindheit
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Überlebenskämpfe der Tierwelt in dieser Reihe atemberaubend in Szene. In der Folge "Gefährliche Kindheit" dreht sich alles alles um die ersten Schritte, Hopser, Flügel- und Flossenschläge von Neugeborenen.


Am 28.08.19 22:15 - 23:05 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (1/2)
Die abenteuerliche Reise des Wolfes Slava, die den Wolf mit den goldfarbenen Augen quer durch Europa von Rumänien bis in den Pyrenäen führt: Verstoßen von seinem Rudel bricht er auf, um neues Terrain für sich zu erobern. Dabei trifft er auf eine Wölfin, muss sich im Territorium des Menschen behaupten und regelmäßig erfolgreiche Jagd machen, um zu überleben.Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. 3500 Kilometer hat Slava hinter sich gebracht, dieser schlaue und hartnäckige Wolf. Auf seinem Weg begegnen ihm aber auch Helfer, etwa ein Rabe, mit dem er Freundschaft schließt. Der Wissenschaft sind solche tierischen Bündnisse bekannt, in denen der Rabe den Wolf zur Beute führt und der Wolf im Gegenzug die Beute mit dem Raben teilt.
(Wdh. morgen 10.15-11.10 Uhr)


Am 29.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 29.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Borneos Zwergelefanten
In den dichten Regenwäldern im Norden Borneos leben die Zwergelefanten. Lange Zeit vermutete man, dass es sich bei ihnen um verwilderte Arbeitselefanten handelt - doch DNA-Analysen lieferten ein sensationelles Ergebnis: Die asiatischen Zwergelefanten sind tatsächlich eine eigene Unterart. Gerade von der Wissenschaft entdeckt, droht diesen Tieren Gefahr durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Wilderer. Spurensucher Bert Dausip begibt sich auf eine Expedition ins Unbekannte. Zum Schutz der Tiere will er wichtige Informationen sammeln, mehr über die scheuen Waldbewohner herausfinden, ihr Leben kennenlernen und erforschen, welche Bedürfnisse sie haben. In Begleitung des Kameramanns Michael Wong konnte Dausip bisher nie gesehene Verhaltensaufnahmen sowie eindrucksvolle Begegnungen zwischen ihm und seinen Elefanten festhalten. Er gewinnt schließlich nach vielen Monaten das Vertrauen einer Elefantenherde. Anrührende Szenen zeigen, wie sensibel und intelligent die Dickhäuter sind. Schockiert muss Bert Dausip feststellen, dass viele der Elefanten durch Fallen und Schlingen der Wilderer tiefe Wunden haben. Er alarmiert Tierärzte und Wissenschaftler, die in einer spektakulären Rettungsaktion die Tiere ärztlich versorgen und anschließend mit Sendern versehen.


Am 29.08.19 13:20 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter "König" in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden.Katrin Richter begleitet das Leben dieser drei Tiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock und geht der Frage nach, ob der Feldhase seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit gerecht wird. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man außerdem den Liebestanz der Rehe und - Höhepunkt im Herbst - die anstehende Brunft im Hirschrudel sowie die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron.Außerdem begleitet die Dokumentation Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.30 Uhr)


Am 29.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Rekordhalter - so klug und so schnell
Felix Heidinger stellt Tiere vor, die spektakuläre Rekorde halten. Manche Vogelarten, zum Beispiel, lösen in Sekundenschnelle von Menschen ausgetüftelte Intelligenztests. Ein Lebensalter, das alle Rekorde schlägt, können einige Tierarten erreichen, die im Wasser Zuhause sind. Über 150 Jahre werden sie alt. Hinzu kommen rekordverdächtige Flugkünstler. Sie legen im Jahr 12.000 Reisekilometer zurück und schlafen sogar beim Fliegen!


Am 29.08.19 14:20 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Der Schmetterlingsgärtner
Schon als Kind hat Marx Harder seine Liebe zu Schmetterlingen entdeckt. Anfänglich gesammelt und in hübschen Kästen fein säuberlich aufgespießt, macht er heute alles, um sie zu schützen und zu vermehren. Seitdem er Rentner ist, lebt er nur einen Steinwurf von der Schlei entfernt auf dem Hof Schoolbek. Der gehört seiner Lebensgefährtin Susanne von Redecker, die hier seit über 30 Jahren Biolandwirtschaft betreibt. Eine ehemalige Ponywiese hat er dort zu einem Schmetterlingsgarten umgewandelt. Ein Paradies für Falter, Wildbienen und Schwebfliegen.


Am 29.08.19 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo schießen Pilze aus dem Boden?
Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass - es gibt sie in rund 1.000.000 verschiedenen Sorten: die Pilze! Um genau heraus zu finden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzesammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Günther erklärt Willi, dass es wichtig ist, einen Pilz immer ganz aus der Erde zu entnehmen, wenn man ihn nicht kennt. Am Stiel könnten nämlich wichtige Merkmale sein, die bei der Bestimmung weiterhelfen können. Zum Schluss hat Willi noch eine Verabredung mit dem teuersten Pilz im Land, dem Trüffel.


Am 29.08.19 15:20 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Tarnen, lauern, warten - Mit Tierfilmern unterwegs
Trotz gefrorener Finger und eiskalter Füße liegt Thomas Hardt stundenlang auf der Lauer. Nur jetzt im Winter hat er die Chance, den seltenen Eisvogel mit seiner Kamera zu erwischen. Die Dokumentation begleitet Thomas Hardt und einen weiteren Tierfilmer aus Gifhorn bei ihren Einsätzen und zeigt, wie es ihnen gelingt, mit Teleobjektiv und Kamera selbst extreme Aufnahmen zu machen und der heimischen Tierwelt so nahe zu kommen wie kaum ein anderer.


Am 29.08.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Ente auf Abwegen
Flauschige Entenküken direkt vor dem Bürofenster im sechsten Stock: eine schöne Abwechslung im Arbeitsalltag. Was aber, wenn es auf einmal um Leben und Tod geht? Ein Bürogebäude direkt an der viel befahrenen Leopoldstraße in München-Schwabing: Auf der Terrasse im sechsten Stock, in einem Pflanzkasten direkt vor den Bürofenstern einer Firma, hat eine Ente ihr Nest gebaut und will dort offenbar brüten. Plötzlich gibt es, mitten im Büroalltag, nur ein paar Meter vom Schreibtisch entfernt, ein erstaunliches Stück Natur.


Am 29.08.19 17:00 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Die Harpyie
Benannt nach mythologischen Figuren, gefürchtet und verehrt bei den Ureinwohnern, streifen Harpyien ungreifbar durch das Astgewirr der tropischen Baumkronen Südamerikas. Mit einer Spannweite von mehr als zwei Metern und der Körpergröße eines Kleinkindes gehören sie zu den Superlativen unter den Greifvögeln. Den Ruf des mächtigen Jägers aber verdanken sie ihren besonders kräftigen Füßen mit den riesigen Krallen. Mehr als zwölf Zentimeter können sie lang werden - die längsten aller Greifvögel. Doch jeder noch so große Jäger fängt mal klein an. Der Film zeigt, wie ein schwarzäugiges Flaumknäuel zu einem mächtigen Greif wird, der - wie ein Dämon der Lüfte - Affen, Faultiere und andere Beute aus den Baumwipfeln pflückt.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)


Am 29.08.19 17:30 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Starke Nachbarn - Kolibri und Kondor
Es gibt eine Vielzahl der winzigen, zerbrechlichen und nur wenige Gramm schweren Kolibris in den Anden. Sie leben mit dem größten Raubvogel der Welt in einem Lebensraum, dem Andenkondor. Kolibris sind sogar in Eis und Schnee zu finden. Wie schafft es eine kleine Kreatur, die oft nicht schwerer als eine Briefmarke ist, hier zu überleben? Der riesige Kondor scheint sich im gleichen Lebensraum schwerer zu tun. Eine Geschichte über starke Nachbarn.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.25 Uhr)


Am 29.08.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Verführer von Papua
In den Bergen von West-Papua ist zur Balzzeit die Saison des "Laubenbauens": Laubenvögel errichten die verschiedensten Bauten - Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten. Welches Männchen wird diesmal die größte Anerkennung für seine Bauten bekommen? Erschöpft sich die Bemühung um ein Weibchen tatsächlich nur im gelungenen Rendezvous in der Laube? Oder steckt hinter dieser Form der Vielehe gar eine sinnvolle evolutionäre Strategie?
(Wdh. kommende Nacht 5.25-5.55 Uhr)


Am 29.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: 9-mal Natur extrem
Das Wetter - ständig sind wir ihm ausgeliefert. Besonders dann, wenn es sich von seiner extremen Seite zeigt. Stürme decken Häuser ab, reißen Bäume um und legen den Flugverkehr lahm. Sintflutartige Regenfälle überfluten Städte. Hagel vernichtet ganze Ernten. Solche Extremwetterereignisse werden in Zukunft vermutlich noch viel häufiger auftreten, das sagen Wissenschaftler. Die Folgen: nicht nur hohe Schäden und Kosten, sondern auch dramatisch Veränderungen unserer Umwelt. Plötzlich tauchen fremde Tiere und Insekten bei uns auf, einheimische Vogelarten dagegen verschwinden. Spielt unsere Natur verrückt? Im Sommer 2018 fielen laut Deutschem Wetterdienst nur 54 Prozent der üblichen Regenmenge. Es war so trocken wie nie. Zumindest seit 1951, denn erst seitdem werden Messungen zu Trockenheit und Bodenfeuchte aufgezeichnet. Andererseits kommt es gehäuft zu extremen Regenfällen und Überflutungen.


Am 29.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück und ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern - magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm brechen zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und vielen spannenden und faszinierenden Einblicken in die Geheimnisse des Waldes.


Am 30.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Lippenbär - Held aus dem Dschungelbuch
Über den Lippenbären in freier Wildbahn ist so gut wie gar nichts bekannt. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Sie folgen einem jungen Männchen auf seinem Weg zum erwachsenen Bären. Balu - wie der Halbstarke heißt - ist gute zwei Jahre alt, als er aus der Obhut seiner Mutter entlassen wird. Nun wird sich zeigen, ob er das, was er von seiner Mutter gelernt hat, auch allein anwenden kann. Neben den Lippenbären werden auch andere Tiere gezeigt, die mit Balu und seinen Verwandten denselben Lebensraum teilen wie etwa Leoparden und Tiger, Elefanten und eine Horde Tempelaffen. Balu ist am Ende des Films ein ausgewachsener Bär. Auch wenn er zunächst bei den Weibchen kein Glück hat, kann es nicht mehr lange dauern, bis er eigenen Nachwuchs zeugen wird.


Am 30.08.19 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Sommerwelten
Ob in Wäldern, Wiesen oder Gewässern - der Sommer ist die Rushhour des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet, gefüttert und ins Erwachsenenalter geführt werden. Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Störche und Enten zeigen ihren Jungen, wie man auf eigenen Beinen steht und in freier Natur überlebt. Überall finden die Tiere jetzt Nahrung. Aber der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Mit seinem Wechselspiel aus extremer Hitze und bedrohlichen Unwettern schafft er große Herausforderungen. Der Film zeigt die schönen, aber auch die schwierigen Seiten der "Sommerzeit" und lässt uns staunen.


Am 30.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Eine Baby-Station für Flughunde
In Australien ist Tierfilmer Felix Heidinger auf eine ganz besondere Art von Hunden gestoßen: Brillenflughunde. Im Daintree, einem großen Regenwaldgebiet in Australien, sind die Brillenflughunde zu Hause. Felix Heidinger zeigt, wie diese seltene Flughundeart lebt und welcher Gefahr sie ausgesetzt ist. Eine winzig kleine Zecke, von Schafherden der Menschen eingeschleppt, ist lebensbedrohlich für Brillenflughunde-Weibchen und deren Jungtiere. Deshalb haben Wissenschaftler eine Baby-Station eingerichtet, in der jedes Jahr Hunderte von kleinen, verwaisten Flughunden mit der Flasche aufgezogen werden.


Am 30.08.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Unser Wald im Westen - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 30.08.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.


Am 30.08.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Tod im Paradies - Kampf um Wildtiere in den Niederlanden
Eddy Nagel schießen die Tränen in die Augen, wenn er seine Fotos von verhungernden Wildpferden anschaut. Für das Tierleid machen er und andere niederländische Tieraktivisten die Politik und Forstverwaltung verantwortlich. "Sie haben vor 20 Jahren ein grausames Experiment gestartet", sagt Nagel. Der Streit entzündet sich am Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen nordwestlich von Amsterdam. Auf Land, das dem Meer abgerungen wurde, wollte man die Natur sich selbst überlassen und eine niederländische Wildnis erschaffen. Rotwild, Rinder und Wildpferde wurden vor 25 Jahren ausgesetzt, damit die Vegetation kurz blieb. Seitdem vermehren sich diese Großtierarten stark, sie haben keine natürlichen Feinde. "Die behaupten, das sei freie Natur, aber so ist es nicht. Es gibt einen Zaun um das Gebiet, die Tiere sind gefangen", schimpft Aktivistin Yvonne Bierman. Inzwischen gibt es so viele Tiere in Oostvaardersplassen, dass sie in den kalten Monaten nicht genügend Nahrung finden. Im Winter 2017/2018 verhungerten 3.200 Großtiere. Seitdem füttern die Tierschützer illegal mit Heu und protestieren lautstark. Die Politik beschließt schließlich, dass der Bestand reduziert werden soll. Nur wie? "Wenn sie die Tiere töten, bricht hier die Hölle los", sagt Yvonne Bierman. Die Reportage begleitet den Kampf um das Naturparadies in seine heiße Phase. Politiker bekommen Morddrohungen, und von einem Gericht wird das Urteil erwartet, ob 1.800 Tiere abgeschossen werden.


Am 30.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Ausbeutung der Urwälder
Seit 1993 gibt es das FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft, trotzdem verschwinden die Urwälder immer schneller. Der Film zieht Bilanz: Was hat das FSC-Zertifizierungssystem gebracht? Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist 1993 eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen et cetera aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt unter anderem auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 30.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen. Der Biologe Patrick Aryee untersucht, wie Tiere, deren Sinnesorgane unseren deutlich überlegen sind, ihre Umgebung wahrnehmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)


Am 30.08.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Grüne Geschäfte
Weg mit dem Plastik, E-Auto gegen Verbrennungsmotor, Fair Fashion statt Billigtextilien: Der Umweltschutz hat momentan überall Vorfahrt. Steckt dahinter mehr als eine kluge PR-Strategie? Während auf politischer Ebene noch um Umweltfragen gerungen wird, sind Industrie, Handel und Verbraucher schon einen Schritt weiter? Gibt es wirklich einen strukturellen Umbau unserer Wirtschaft oder soll ein bisschen "grüner Anstrich" die Umsätze ankurbeln? Die Realität in Deutschland sieht wenig nachhaltig aus: Seit Jahren gehen Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch nicht weiter zurück, die Mobilität ist weiter stark auf das Auto ausgerichtet, und der Verbrauch an Flächen für Siedlungen und Verkehr ist noch immer viel zu hoch. Der Weg zu echter Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum ist in Wirklichkeit also weitaus schwieriger, als manche Marketing-Strategie es verspricht. Regionales zu kaufen, heißt nicht unbedingt, CO2 zu reduzieren. Denn wenn hinter der Auslieferung regionaler Produkte eine komplizierte Logistik steht, nutzen auch kurze Wege nicht viel.
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)


Am 30.08.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Der Wert der Artenvielfalt
Der Manu-Nationalpark in Peru gehört zu den Kronjuwelen im internationalen Naturschutz. Getrieben durch die Bankenkrise bedrohen illegale Goldwäscher das Weltnaturerbe. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


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