TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.12.19 05:40 - 06:30 Uhr auf 
ServusTV: Der Wald von morgen - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?


Am 01.12.19 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.40 Uhr)


Am 01.12.19 06:30 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Der Wald von morgen - Tasmanien - Im Reich der Riesen
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Es gibt eine Insel am äußersten Ende der Welt, wo riesige, bis zu 100 Meter hohe Bäume wachsen: Tasmanien. Diese gigantischen Bäume in Tasmanien sind auf der ganzen Welt bekannt. Man nennt sie Riesen-Eukalyptus. Und dieser Wald ist ein Relikt aus einem der ältesten geologischen Zeitalter der Erde. Früher war die gesamte Insel von Wald bedeckt. Eingekeilt zwischen Australien und der Antarktis, blieb Tasmanien lange Zeit unbewohnt. Die gigantischen Bäume herrschten allein über das Land. Inzwischen leben eine halbe Million Menschen auf Tasmanien. Forscher und Naturliebhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Naturerbe, das unter dem Einfluss der Menschen leidet, zu schützen. Doch es ist auch ein Kampf gegen die Traditionen des Landes, denn die Tasmanier waren schon immer Holzfäller - und die riesigen Stämme der alten Eukalyptusbäume liefern gutes Holz.


Am 01.12.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 16.55 Uhr)


Am 01.12.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Kuba
Wenn Geier in den Aufwinden über dem "Habana Libre", dem legendären Hotel in Havannas Altstadt, kreisen, ist das nur einer von vielen Beweisen dafür, dass die jahrzehntelange Isolation Kubas zumindest Fauna und Flora gutgetan hat. Winzige Urwald-Wesen, wie das kaum einen Zentimeter große Monte-Iberia-Fröschchen oder der Bienenkolibri, der kleinste Vogel der Welt, genießen hier noch unzerstörte Lebensräume. Das Monte-Iberia-Fröschchen ist ein weiterer Winzling in den kubanischen Wäldern. Bei gerade einmal einem Zentimeter Größe läuft es ständig Gefahr, von einem größeren Tier geschnappt zu werden. Doch diese kleine Froschart ist giftig, davor warnt seine kontrastreiche schwarz-gelbe Zeichnung. Trotzdem ist das Monte-Iberia-Fröschchen bedroht, es ist nur noch in zwei kleinen Gebieten auf der Insel anzutreffen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Kubanischen Revolution ist der Lebensstandard der Menschen bescheiden, bedingt durch die Abschottung vom kapitalistischen "Westen". Gleichzeitig hinterlassen die Menschen auf Kuba aber auch nur einen Bruchteil des ökologischen Fußabdrucks vom dem der Bevölkerung in Industrienationen. Der Gewinner dieses Kapitels in der Geschichte war ganz klar die Natur: Naturfilmer John Murray gewährt einen Einblick in die Schätze dieser geschichtsträchtigen und faszinierenden Insel, die für die Natur der gesamten Karibik zu einem echten Hoffnungsträger geworden ist.


Am 01.12.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Kälte, Kühlung, Klimaschutz - Neue Chancen für die Umwelt
Ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz. Wärmedämmung ist gleich Klimaschutz. Diese Gleichung ist gelernt. Doch was ist mit effizienter Kältetechnik? 120 Millionen Kältemaschinen stehen in Deutschland, davon drei Millionen in der Industrie. Die Kältetechnik allein in Deutschland frisst 16 Prozent der gesamten erzeugten Elektroenergie. Ohne Kältetechnik funktioniert unser Alltag nicht. Ein Kühlschrank steht selbstverständlich in fast jedem Haushalt, oft noch eine Tiefkühltruhe. Sie gegen moderne A++-Geräte auszutauschen, bringt den Strombedarf deutlich nach unten. Und das trägt zum Klimaschutz bei, jedenfalls so lange, bis es 100 Prozent Ökostrom gibt. Noch mehr Potenzial steckt in den Kältemaschinen der Industrie. Dabei geht es nicht unbedingt um Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Viele industrielle Prozesse benötigen ein stabiles Temperaturniveau, wie zum Beispiel das Einlöten von elektronischen Bauteilen bei exakt 15 Grad Celsius. Um dieses Temperaturniveau stabil zu halten, werden Kältemaschinen benötigt.


Am 01.12.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Stacheln, Fell und Federkleid
So unterschiedlich die Lebewesen auf unserem Planeten auch aussehen, sie alle haben etwas gemeinsam: sie besitzen eine äußere Hülle - die physische Begrenzung ihres Körpers. Im Laufe der Evolution haben sich Tiere über Jahrmillionen hinweg den wechselnden Umweltbedingungen und Lebensräumen der Erde angepasst, um zu überleben. Ob Fell oder Federn, Schuppen oder Stacheln, Panzer oder Haut - aldiese Außenhüllen sind extrem unterschiedlich und haben verschiedene Funktionen: sie schützen vor Wind, Wetter und anderen Umwelteinflüssen - und vor Fressfeinden. Ein attraktives Äußeres hilft zudem, Partner für die Paarung zu finden und so die Fortpflanzung und damit den Fortbestand der Art zu sichern.


Am 01.12.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens und Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet. Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)


Am 01.12.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Asien - Kontinent der Vielfalt
Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Es erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere dort sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 01.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Raubtiere - Meister der Tarnung
Für die Raubtiere der Wälder ist es unerlässlich, sich auch auf Bäumen zu Hause zu fühlen. Denn oft ist es ein Baum, der die Lücke zwischen Leben und Tod schließen kann. In diesem Lebensraum kann die tödliche Gefahr - aber auch ein Festmahl - unter oder über dem Waldbewohner warten. Alle werden letztlich genau das tun, was ihr Überleben sichert. Ob sich ein Harpyienadler von hoch oben aus dem Dach des Regenwaldes auf sein Opfer herabstürzt, ein gewitztes Wiesel seine Beute aus einem bemoosten Stamm kratzt oder ein Bengalischer Tiger in einem kahlen, vertrockneten Wald zwischen den Bäumen seiner Beute nachstellt es ist immer eine Herausforderung.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 02.12.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Holzbildhauer/-in
Holzbildhauer hatten im Mittelalter, im Barock und Rokoko ihre Blütezeit. Heute werden sie noch in den traditionellen aber auch in modernen Techniken ausgebildet. Ein Beruf für kreative Leute: Sie fertigen zum Beispiel sakrale und profane Plastiken, Möbel, Spielzeug oder Ornamente an oder restaurieren sie.


Am 02.12.19 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Christbaum-Check
Was darf an Weihnachten auf keinen Fall fehlen? Genau, ein geschmückter Christbaum. Tobi möchte aber keinen gewöhnlichen Tannenbaum, sondern hat sich einen der größten Christbäume Deutschlands ausgesucht: den Weihnachtsbaum auf dem Münchner Marienplatz. Tobi checkt, wie der rund dreißig Meter hohe Baum aus dem tiefen Wald auf den großen Platz kommt und wie man von einer Hebebühne aus in 20 Metern eine Lichterkette anbringt - und das trotz Höhenangst!


Am 02.12.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Ökochancen - Alternativen für eine nachhaltige Zukunft
Belastung mit Pestiziden, Verschwendung von Phosphorressourcen, Überdüngung der Gewässer, Artensterben: Die industrielle Landwirtschaft ist zum größten Killer für die Ökosysteme geworden. Die Permakultur verfolgt einen radikal anderen Ansatz: Sie setzt auf Vielfalt statt auf Monokultur und verzichtet auf Dünger, Pestizide und Maschinen. Ist es möglich, so die Menschheit zu ernähren? Oder ist das doch eher ein Hobbyprojekt für den Schrebergarten? "nano" besucht unter anderem den Krameterhof im Salzburger Lungau, ein Vorzeigeprojekt der Permakultur.


Am 02.12.19 14:05 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Mexiko - Der Regenwald der Maya
Mexiko verfügt über unterschiedliche Biotope. Es ist ein Land der Superlative in drei verschiedenen Welten. Der zweite Teil der Doku über Mexikos Landschaftsvielfalt führt in die atemberaubenden Tropenwälder der Halbinsel Yukatan, die Heimat der Mayas. Welches Geheimnis steckt hinter dem Erfolg der Maya? Wie konnten sie ihr Dschungelimperium auf der Halbinsel Yukatan erhalten?


Am 02.12.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Apfelmacher auf neuen Wegen
Fast jeder dritte Apfel den wir essen, stammt aus dem Alten Land. In dieser Region an der Elbe hat der Obstanbau eine lange Tradition. Schon vor 900 Jahren bauten holländische Siedler die ersten Deiche und Entwässerungskanäle und machten so das Land urbar. Heute müssen sich die Obstbauern der weltweiten Konkurrenz stellen. Die Nordstory stellt drei unterschiedliche Zukunfts-Visionen vor.


Am 02.12.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: das Jung-Reh - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.


Am 02.12.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Madagaskar - Bandenkrieg der Lemuren (1/5)
Die Tier-Dokusoap zeigt rivalisierende Katta-Clans im Berenty-Naturreservat auf Madagaskar. Hier leben rund tausend Lemuren - die Hälfte der Gesamtpopulation. Die Banden werden von charismatischen Weibchen angeführt und kämpfen hartnäckig um Lebensraum und Nahrung. Die Ruinen-, die Museums- und die Hangarbande sind die drei stärksten "Gangs". In der Trockenzeit müssen sich die führenden Weibchen zwischen dem Überleben ihres Clans und ihren eigenen Machtansprüchen entscheiden. Die Zukunft dieser bedrohten Art hängt vom Überleben der Jungen ab, die mitten in die erbitterten Bandenkriege hineingeboren werden.
(Teile 2 bis 5 Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 02.12.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.


Am 02.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Raubtiere - Überlebenskünstler
Raubtiere, die weite Ebenen bewohnen, müssen sich gut verstecken können, um zu überleben. In der ausgedehnten afrikanischen Savanne liegt die Stärke oft in ihrer bloßen Anzahl. Die Anzahl muss reichen, um in einem Land der Giganten die Art zu sichern. Raubtiere auf der ganzen Welt, große und kleine, berühmte oder vollkommen unbekannte - alle müssen sich unzähligen Herausforderungen stellen, wenn es darum geht, zu überleben. Geparden und Sekretär-Vögel müssen extreme Hitze ertragen und schwer zu fassende Beute erlegen, um ihren Nachwuchs zu ernähren. In Zentralasien jagt der Langohrigel nachts, wenn die größeren Raubtiere schlafen. Und über die Wiesen schweben Steinadler, die um jede Mahlzeit kämpfen. Mongolische Wölfe jagen allein und nicht im Rudel, um ihre Nahrung nicht teilen zu müssen.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 02.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: DDie geheime Welt der Raubtiere - Jäger und Gejagte
An Berghängen, Waldesrändern, an Küsten der Ozeane oder an Flussufern enden oftmals auch die Jagdgebiete der Raubtiere. In diesen Gebieten sind die Jäger gezwungen, sich zu spezialisieren. Unser Wissen über einige der bekanntesten Raubtiere wird auf den Kopf gestellt. Wir werden einige erstaunliche Fleischfresser kennenlernen, darunter selbstlose Löwen, tanzende Raubvögel und an Land jagende Meeressäuger.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 03.12.19 06:15 - 07:10 Uhr auf 
arte: Peru - Eine Jugend zwischen Urwald und Großstadt
Die Kontraste zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und dem Dschungel des Amazonas, den Lichtern der Großstadt und der seit Generationen überlieferten und weitgehend von äußeren Einflüssen unverfälschten Lebensweise der Schamanen, könnten kaum größer sein. Die beiden Brüder Nils und Gian, 14 und 15 Jahre alt, die dem Shipibo-Stamm angehören, stehen zwischen Tradition und Moderne. Die Zukunft dieser Jugendlichen, die der größten indigenen Bevölkerungsgruppe Perus angehören, wird auch ein Stück weit über das Schicksal ihres südamerikanischen Heimatlandes bestimmen.


Am 03.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Holsteinische Schweiz - Im Reich des Seeadlers
Die Holsteinische Schweiz im Osten Schleswig-Holsteins ist ein landschaftliches Mosaik aus sanften Hügeln, alten Buchenwäldern und fischreichen Seen - und die Heimat des Seeadlers. Nirgends im Norden findet man den größten heimischen Greifvogel so häufig wie hier, 25 Brutpaare nisten in der Abgeschiedenheit Ostholsteins. Seeadler stehen unter strengem Naturschutz. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einzelne Vögel eines unnatürlichen Todes sterben. Im Winter entdeckt Bernd Struwe-Juhl, Geschäftsführer der Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig-Holstein e. V., am Ufer des Lanker Sees einen toten Seeadler. Äußerlich lässt sich nicht erkennen, woran der Vogel gestorben ist. Es ist die Jahreszeit, in der zahlreiche Tiere verhungern, wahrscheinlich ist auch dieser Adler eines natürlichen Todes gestorben. Doch in den letzten Jahren häufen sich die Todesfälle. Die Autoren begleiten das Team rund um Bernd Struwe-Juhl und Volker Latendorf, die als Seeadlerexperten oft wie Kommissare agieren, erfahren viele Details über das Leben des deutschen Wappenvogels und erhalten spannende Informationen zum Fall des toten Adlers, die zuletzt in die Forensische Abteilung des Instituts für Zoo- und Wildtierbiologie in Berlin führen. Mithilfe modernster Technik kann die Todesursache genau festgestellt werden - mit einem überraschenden Ergebnis.


Am 03.12.19 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - selbst in extremsten Lebensräumen. Die Reihe "Wildes Überleben" stellt diese Fähigkeiten vor.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-6.00 Uhr)


Am 03.12.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: Sind das normale Wetterphänomene oder die Folgen des Klimawandels? In den aktuellen Klima-Diskussionen stellen manche den menschengemachten Klimawandel noch infrage, doch die Wetter-Extreme häufen sich weltweit. Die "ZDFzeit"-Dokumentation beleuchtet mit Harald Lesch den Stand der weltweiten Klimaforschung.


Am 03.12.19 16:45 - 17:15 Uhr auf 
arte: Naturparadiese - Wie wir sie retten können
Nebelwälder in Ecuador, der Regenwald im Kongo, die norwegischen Archipele oder der Bodensee - solche Naturparadiese bieten einen wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Doch dieser Lebensraum gerät immer mehr in Gefahr. Dagegen kämpfen Menschen weltweit mit ungewöhnlichen Konzepten. "Xenius" zeigt, wie einzelne Menschen Naturparadiese retten können. In Ecuador züchten Forscher seltene Froscharten im Labor und verkaufen sie an Liebhaber in aller Welt. Dadurch können sie ihre Forschung finanzieren, Waldgebiete zum Schutz der Tiere kaufen und nebenbei Schmugglern legale Konkurrenz machen. Auch im Kongo gehen Naturschutz und Profit Hand in Hand. Hier wird nachhaltige Holzwirtschaft betrieben, die zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beiträgt. Sogar Gorillas fühlen sich dort wohl: Die Bestände sind seit Jahren stabil. Dass Naturschutz sich lohnt, wissen die Bewohner der norwegischen Insel Vega schon lange: Dort bauen die Fischer seit Jahrhunderten Bruthäuser, um die wilden Eiderenten vor Wind und Fressfeinden zu schützen. Wenn die Enten mit ihrem Nachwuchs weiterziehen, hinterlassen sie wertvolle Daunenfedern, die sich teuer verkaufen lassen. Auch in Deutschland ist Naturschutz dringend notwendig - zum Beispiel am Bodensee. Der Ornithologe Peter Berthold legt seit Jahren Weiher und Streuobstwiesen an, die vor allem für Insekten und Vögel überlebenswichtig sind. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard schauen ihm bei seiner Arbeit über die Schulter und lernen ein echtes Naturparadies kennen.
(Wdh. morgen 6.10-6.40 Uhr)


Am 03.12.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 03.12.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. Im herbstlichen Schwarzwald begleitet "natürlich!" mit Ulrike Nehrbaß den Förster und Hobby-Fotografen Klaus Echle einen Tag lang durch sein Revier. Hier gibt es ständig eine Menge zu tun - vor allem nach dem heißen und trockenen Sommer. Und so manch uralter Baum muss fallen, weil er für die Menschen im Wald einfach zu gefährlich geworden ist.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 03.12.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge
Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen ist einer der am besten erforschten Gletscher der Welt. Und dennoch sind die Wechselwirkungen des mächtigen Eiskörpers mit der Atmosphäre, sein Wasserhaushalt und das Zusammenspiel mit seinem Untergrund immer noch nicht vollständig verstanden. Eines aber scheint sicher: Die Geschwindigkeit, mit der der Gletscher heute schmilzt, hatte noch vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten. Der Vernagtferner wird in 30 Jahren verschwunden sein. Jedem Gletscher in den Alpen droht dieses Schicksal.


Am 03.12.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wildkatze oder Hauskatze: Who's who?
Kaum einer hat sie je zu Gesicht bekommen, doch es gibt sie noch - echte Wildkatzen - in unseren Wäldern. Bei "Wissen vor acht - Natur" erzählt Thomas D, warum sie mit unserer Hauskatze nicht viel gemein haben.


Am 03.12.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die zauberhaften Vier - Unsere Jahreszeiten
Unsere Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen. Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film nimmt uns mit auf eine atemberaubende Entdeckungstour durch die heimische Natur: Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten lebendig werden.


Am 03.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Unbekannter Seulingswald
Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete. Dabei kam schon Martin Luther hier durch, auf dem Weg nach Worms, mittendrin fand man jüngst eine von überhaupt nur zwei in Hessen dokumentierten Wolfsgruben, in denen früher Wölfe gefangen wurden, hier findet man noch einige der selten erhaltenen Hohlwege, über die früher die Kutschen auf den alten Fernwegen fuhren. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas.


Am 03.12.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
hr: Klimafreundlich leben - ein Familienexperiment
Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie aus Malchen im Odenwald durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland - von Grönland über die Alpen bis nach Afrika. Dort haben sie hautnah die Folgen der Erderwärmung erlebt. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen. Zurück im Odenwald ist das neue Familien-Motto: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Geht das, ohne dass es wehtut oder zu umständlich wird? Mit vier Kindern, die alle ihre Wünsche und Gewohnheiten haben? Und auf dem Land, wo es kaum öffentlichen Nahverkehr gibt? Die Steingässers starten ein Familienexperiment.


Am 04.12.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die wilde Bergwelt Kantabriens (1/2)
Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens bildet eine Klimascheide zwischen dem kühlen und regnerischen "grünen Spanien" und der trockenen kastilischen Hochebene. Der Gebirgszug bietet verschiedenartige Lebensräume: In den niedrigen Lagen findet man Eichen-, Kastanien- und Buchenwälder, während saftige Weiden die mittleren Ebenen bedecken. Die unwirtlichen Gipfel ragen bis zu 2.500 Meter in den Himmel; im Winter verleiht ihnen der Schnee eine weiße Haube. Wildkatze, Gans, Gämse, Hirsch, Lachs und Iberischer Wolf sind die am häufigsten anzutreffenden Tierarten. Unter den Vögeln zählen Auerhahn, Steinadler und Gänsegeier zu den Hauptvertretern der heimischen Gebirgsfauna. Die Berghöhlen der Region dienen auch zahlreichen Bärenfamilien als Zufluchtsort. Seit der Wilderei in den 80er Jahren ergriff Spanien gezielte politische Maßnahmen zum Schutz der Bären. Etwa 250 Tiere leben im Kantabrischen Gebirge. Die zweiteilige Dokumentation zeigt all diese Arten in ihrer natürlichen Umgebung. Jede von ihnen hat aufgrund der rauen Klimabedingungen faszinierende Überlebensstrategien entwickelt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 04.12.19 08:25 - 09:10 Uhr auf 
WDR: Der Spreewald - eine Reise durch verwunschene Wasserwelten
Der Spreewald: ein Labyrinth aus Hunderten von Wasserläufen, umgeben von Wiesen, Mooren, Äckern und uralten Erlenwäldern, dazwischen kleine Dörfer mit traditioneller Lebensweise. Andrea Grießmann reist in den Süden von Brandenburg und stellt die Besonderheiten des Spreewaldes vor - im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Sie macht eine Lichter-Kahnfahrt in der Abenddämmerung, fährt ins denkmalgeschützte Dörfchen Lehde, radelt auf dem "Gurkenradweg" und zeigt, wie die Spreewaldgurken eingelegt werden.


Am 04.12.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Helllichte Nacht - Lichtverschmutzung und die Folgen
Es ist Nacht, aber anstatt Sterne und Mond leuchten am Horizont orange-gelblich die Lichter einer Stadt oder die Beleuchtung entlang einer Straße. Lichtverschmutzung nennen Astronomen dieses Leuchten. Weil das Licht das Dunkel des Nachthimmels "verschmutzt" und so den Blick auf die Sterne erschwert. Inzwischen beschäftigen sich mit der Lichtverschmutzung auch Ökologen, Biologen und Mediziner. Es mehren sich wissenschaftlich belastbare Anzeichen, dass sie nicht nur ein ästhetisches Problem ist, sondern sehr wahrscheinlich schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem hat. Vögel brüten beispielsweise früher. Bei vielen Fischarten ändert sich der Hormonhaushalt. Selbst das Insektensterben lässt sich sehr wahrscheinlich teilweise auf zu viel Beleuchtung zurückführen.


Am 04.12.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere
In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer, Kröte und Wellensittich sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.


Am 04.12.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Magie der Jahreszeiten (1/4)
Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal. In der mexikanischen Sierra Nevada geht ebenfalls eine andere, spektakuläre Winterruhe zu Ende. Über Hundert Millionen Monarchfalter haben hier die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen - erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt.
(Folgen 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.20 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.40-4.40 Uhr)


Am 04.12.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Ecuador - Ureinwohner trifft auf Ölbaron
Die Einnahmen aus der Ölförderung im Amazonasgebiet sind für viele Ecuadorianer eine Quelle des Wohlstands. Doch profitieren auch die indigenen Völker davon? Die Methoden der chinesischer Konzerne, die in den Waorani-Gebieten nach dem schwarzen Gold suchen, werden kontrovers diskutiert - denn die Ölmagnaten zerstören das empfindliche Gleichgewicht des Regenwaldes und seiner Bewohner.


Am 04.12.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Flower Power - Die Macht der Pflanzen
Ob Blumen oder Ziersträucher, Kakteen oder Bäume - viele Menschen haben einen engen Bezug zu Pflanzen. Andere bemerken die Vegetation kaum. Aber ohne das Grün wäre unser Überleben nicht möglich - es versorgt uns mit Sauerstoff und Nahrung. Der Film beschreibt den Siegeszug und die Bedeutung des „Grünzeugs“ für das Leben, seit die ersten Algen vor Urzeiten aus dem Meer an Land gelangten. Sehenswert die verblüffenden Überlebensstrategien, die die Pflanzen im Laufe der Evolution entwickelt haben.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 04.12.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Erde unter Wasser - Wohnen im Klima-Chaos
Der Meeresspiegel steigt immer schneller an. 700 Millionen Menschen an den Küsten unserer Erde sind schon jetzt bedroht. Wird das Wasser der Lebensraum der Zukunft? Die Niederlande zeigen, wie man auf dem Wasser wohnt. Erste Pioniere leben bereits in schwimmenden Nachbarschaften, denn die Dämme werden die Flut nicht aufhalten. Holland ist das große Vorbild für alle, denn die größten Städte dieser Welt liegen am Wasser. Der Klimawandel ist unumkehrbar. Schon jetzt ist der Meeresspiegel weltweit um 20 Zentimeter gestiegen. Experten rechnen damit, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um zwei Meter ansteigen.


Am 04.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Das geheime Leben der Katzen
Tagsüber schnurrender Schmusekater - nachts animalischer Jäger? Was treiben unsere Katzen auf der Pirsch? Das möchte Biologin und Wildkatzenexpertin Sabrina Streif mithilfe Breisacher Katzenbesitzer herausfinden, die ihren Felix oder ihre Maunzi in den Dienst der Forschung stellen. Im ersten Schritt bekommen die Katzen einen GPS-Sender ans Halsband befestigt. 14 Tage lang misst das Gerät bis auf fünf Meter genau ihren Bewegungsradius. Am PC entsteht daraus eine Karte mit den Laufwegen der Katzen. Außerdem überwachen Kamera-Fallen die Ausgänge der Häuser. So halten die Wissenschaftler die Katzen rund um die Uhr unter Beobachtung. Wie viel Wildtier steckt in unserer Hauskatze? Sind sie Einzelgänger oder brauchen sie einen Spielgefährten? Die Katzenhalter sind überrascht, wie weit sich ihre Lieblinge von zu Hause entfernen und in welchen Gärten sie sich herumtreiben. Manch ein Proband geht sogar bei anderen Familien ein und aus!
(Wdh. übermorgen 2.00-2.45 Uhr)


Am 04.12.19 21:05 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Unter Wasser - Megacities in Gefahr
Seit Jahrzehnten häufen sich die Klimakatastrophen auf unserem Planeten. Besonders stark haben die Flutkatastrophen in den großen Küstenstädten zugenommen. Der Meeresspiegel steigt, während die Städte absinken. Überschwemmungen in New York und Bangkok zeigen, wie die Megacitys dieser Welt diesen Bedrohungen ausgesetzt sind. Mehr als ein Drittel der großen Städte am Meer sind gefährdet - und damit Millionen Menschen. Der Film zeigt, wie Forscher, Ingenieure, Ökonomen und Stadtplaner gegen diese globale Bedrohung mobilmachen.


Am 04.12.19 22:15 - 23:10 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 04.12.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Raubtiere
Warum können Löwen Büffel jagen, die siebenmal schwerer sind als sie selbst? Und wie schafft es der Habicht, pfeilschnell durchs Unterholz zu fliegen - und dabei weder seine Beute aus den Augen zu verlieren noch irgendwo anzustoßen? Raubtiere sind perfekt ausgebildete Jäger. Ihr an den Beutefang angepasster Körperbau, ihre hochsensiblen Sinnesorgane und ihre ausgefeilten Jagdmethoden machen sie zu mächtigen Herrschern der Tierwelt.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 05.12.19 02:40 - 03:10 Uhr auf 
ZDF: Das neue Waldsterben
Hunderttausende Bäume vertrocknen, gehen in Flammen auf oder fallen Borkenkäfern, Pilzen, Bakterien und Viren zum Opfer. Dabei ist gerade der intakte Wald einer der wichtigsten Gegenspieler des Klimawandels. Das neue Waldsterben muss aufgehalten werden, darüber sind sich alle einig – nur wie? Vorschläge gibt es viele. Doch die Strategien von Politikern und Experten könnten unterschiedlicher kaum sein. Dabei wird es höchste Zeit, zu handeln. Denn Bäume wachsen langsam.


Am 05.12.19 03:10 - 03:40 Uhr auf 
ZDF: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen.


Am 05.12.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Der Lachszähler von Kamtschatka
Kamtschatka, die russische Halbinsel zwischen Asien und Alaska, ist noch heute wild und unberührt. Das verdankt sie ihrer geografischen Abgeschiedenheit und der Tatsache, dass sie zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet war. Bis heute gibt es kaum Straßen oder Wege auf Kamtschatka. Jedes Jahr kehren die Lachse in riesigen Schwärmen aus dem Pazifik in die Flüsse der Halbinsel zurück, um sich zu paaren und dann zu sterben. Es ist die Aufgabe von Alexej Maslow, per Hubschrauber aus der Luft zu schätzen, wie viele es sein werden. Seine Schätzungen beeinflussen die staatliche Fangquote und damit auch die Preise an den amerikanischen Warenterminbörsen, an denen der Pazifiklachs hoch gehandelt wird. Der Lachs ist auf Kamtschatka aber nicht nur Lebensgrundlage vieler Menschen, sondern auch die der riesigen Braunbären. Bis zu 50 Kilogramm Lachs fressen erwachsene Kamtschatka-Bären am Tag und wagen sich bei ihren Fischzügen manchmal auch bis in die Siedlung der hier lebenden Forscher vor. So hat Alexej Maslow extra den Bärenjäger Wassili für den Schutz der Forschungsstationen engagiert. Er duldet lediglich die Bärenwaisen Mischa und Mascha, die regelmäßig in der Nähe der Menschen Schutz vor ihren großen Artgenossen suchen. Alexej Maslow lebt schon seit 25 Jahren mit den Bären und den Lachsen. Doch in den letzten Jahren bemerkt er eine Veränderung und beginnt, um sein Paradies zu fürchten. Ölpipelines sollen gebaut und Gold gefördert werden.


Am 05.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Idee, hier einzelne Biotope anzulegen und so die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben, stammt von Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe. So simpel wie eindrücklich fordert er: "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.


Am 05.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Geheime Jäger der Serengeti
Reinhard Künkel lebt seit 30 Jahren in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti. Er wohnt fast das ganze Jahr über in einem Dschungelcamp und geht jeden Tag auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. Und weil er sich ständig zwischen wilden Tieren aufhält, entwickelt er auch ganz persönliche Bindungen zu besonders scheuen Tieren. In diesem Film erzählt er von einem sehr seltenen Jäger der Serengeti, der Streifenhyäne.


Am 05.12.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Hokkaido - Japans wilder Norden
Die japanische Nordinsel Hokkaido bietet all das, was im Rest des Landes nur noch selten zu finden ist: unberührte Natur, weite Flächen, wilde Tiere - von Bären bis zu Riesenadlern. Eine Landschaft mit Vulkanen, Bergen und glasklaren Seen. Im Nordosten liegt das "Ende der Welt", so haben Hokkaidos Ureinwohner die Landzunge Shiretoko genannt. Im Nationalpark leben 200 Braunbären und im Sommer auch drei Generationen der Familie Ogura, sie ernten Seealgen. Im Sommer hat auch Takayuki Hayashi Hochsaison. Er fängt Tintenfisch an der Westküste. 150 Meter lange Leinen lässt er ins Meer hinab, um sie mit schnellen Winden sofort wieder einzuholen. ARD-Korrespondent Mario Schmidt besucht mit seinem Team Hokkaido zu verschiedenen Jahreszeiten.


Am 05.12.19 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Spanien - Palmenhain von Elche
Im Süden der Iberischen Halbinsel, in der Provinz Alicante, erstreckt sich inmitten einer dürren Ebene eine erstaunliche städtische Oase: der Palmenhain im Herzen der Stadt Elche, der einst bis zu 200.000 Palmen zählte. Noch heute ist er die größte Palmenpflanzung auf dem europäischen Kontinent. Vermutlich waren es die Karthager, die dort erstmals Palmen, vor allem Dattelpalmen, anpflanzten. Im 8. Jahrhundert eroberten die Mauren Spanien und hinterließen auch in Elche ihre Spuren. Denn unter den Mauren erlebte der Palmenhain dank der arabischen Bewässerungstechnik, die noch heute in Betrieb ist, eine neue Blütezeit.


Am 05.12.19 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Blütenpracht im Wald
Um den Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Dieser geheimnisvolle Lebensraum birgt viele Schätze, dazu gehören auch zahlreiche Wildblumenarten: Waldreben, Weißwurz oder auch Efeu tragen zum Zauber des Waldes bei. Im Winter schläft die ganze Blumenpracht, doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden berühren, sprießen die ersten Blumen aus der Erde. Nun beginnt der Wettkampf um das nährende Licht, bei dem jede Pflanze ihre ganz eigene Strategie hat, um erfolgreich zu sein. So bedecken die Wald-Windröschen den Waldboden wie ein Teppich. Osterglocken und Hasenglöckchen nutzten die Zeit, in der die Bäume noch keine Blätter besitzen. Die Heilpraktikerin Dominique Verrier-Compain macht oft Ausflüge in den Wald. Heute ist sie auf der Suche nach aromatischen Blumen und findet Sauerklee - das perfekte saure Etwas für den Salat oder die Limonade. Je schattiger es wird, desto stärker strömt ein ganz besonderer Duft durch den Wald: Bärlauch. Das grüne Gewächs sollte man aber nicht mit seinem giftigen Doppelgänger, dem Maiglöckchen, verwechseln. Auch die Königin des Waldes hat ihren Auftritt: der Gelbe Frauenschuh, die größte Orchidee Europas. Ob stolz und strahlend oder bescheiden: Jede dieser Blume spielt ihre Rolle im Zusammenspiel der Ökosysteme. Der Film beschreibt den Kreislauf der Natur im Wechsel der Jahreszeiten und enthüllt Wissenswertes, unter anderem im Gespräch mit dem Botaniker Oliver Bardet, dem Förster Pascal Goudean und der Permakultur-Landwirtin Natacha Leroux, die festhält: "Der Wald braucht uns nicht. Er war vor uns da und wird auch nach uns bestehen."


Am 05.12.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klima retten und die Welt verändern?
"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die Fridays for Future-Gründerin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Seit Monaten demonstrieren junge Menschen - längst nicht mehr nur fürs Klima, sondern für einen grundlegenden Wechsel im Wirtschaftssystem, ja eine neue Idee des Zusammenlebens überhaupt. Gleichzeitig demontieren YouTuber die klassische Politik und deren manchmal hohlen Phrasen, sorgen für Umfrage-Desaster und für Gegenreaktionen, die das ganze Ausmaß der Realitätsferne etablierter Polit-Profis zeigen. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen?


Am 05.12.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Das Biosphäre-Experiment
Costa Rica ist ein verhältnismäßig kleines Land, das jedoch über atemberaubende Landschaften und eine unglaubliche Artenvielfalt verfügt. Wissenschaftler haben die tropischen Regenwälder zum Freiluftlabor umfunktioniert, um die Auswirkungen der Erderwärmung zu erforschen. Die Ergebnisse werden mit denen des Projekts "Biosphäre 2" verglichen, einem Anfang der 90er Jahre in Arizona errichteten geschlossenen Ökosystem zur Erforschung des Klimawandels in verschiedenen Biotopen, darunter auch ein Regenwald.


Am 06.12.19 05:25 - 06:20 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.


Am 06.12.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.
Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten, von denen es einige gibt, gehen nicht so weit wie der europäische Kuckuck, der die Eier seiner Zieheltern einfach aus dem Nest wirft, oder wie das mordende Honiganzeiger-Küken in Afrika. Andere legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Die Methoden sind unterschiedlich, doch das Ziel ist immer, die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?


Am 06.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Land der Adler - Britisch Kolumbien im Winter
Winter bedeutet in Britisch Kolumbien Temperaturen von plus 10 bis minus 30 Grad. Warme Küsten, Kaltregenwälder, hochalpine Regionen und Gletscher formen die Westküste Kanadas. Die Gegend weist eine einzigartige Landschaft und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auf. Von und mit dieser Natur leben bis heute die einheimischen Indianer. Der Ansturm der Olympiatouristen 2010 löste bei den einen Furcht vor dem Verlust ihres wertvollen Lebensraums aus, die anderen erhofften sich neue Einnahmequellen.


Am 06.12.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Holz - Alter Baustoff neu gedacht
Hermann Kaufmann liebt Häuser aus Holz. Der Architekt und Professor für Holzarchitektur an der TU München ist in einer Zimmermannsfamilie im Bregenzer Wald aufgewachsen - eine Gegend, die berühmt ist für ihre traditionellen Holzhäuser. Nicht zuletzt dank Hermann Kaufmann hat dort auch die moderne Holzarchitektur ihren Anfang genommen. Aus seiner Sicht bietet das Bauen mit Holz enorme Chancen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der - wenn er verbaut statt verbrannt wird - für viele Jahrzehnte CO2 speichert und so zum Klimaschutz beiträgt. Und Holz ist nicht nur für Einfamilienhäuser geeignet, sondern auch ideal für das Bauen großer und hoher Häuser in der Stadt, die Wohnraum für viele Menschen dort schaffen, wo es am nötigsten ist. Denn Bauten aus Holz kann der Architekt optimal planen und dank moderner Technik in der Fabrik vorfertigen lassen. So entstehen wetterunabhängig große Bauteile, die auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden - in kurzer Zeit, verbunden mit viel weniger Lärm und Schmutz als beim herkömmlichen Bauen. Noch sind Großbauten aus Holz in der Experimentierphase, aber Wissenschaftler arbeiten weltweit daran, die Probleme zu lösen. Eines davon, die vermeintlich besonders große Feuergefahr, hat sich aufgrund aktueller Forschungsergebnisse bereits als haltlos erwiesen. Seither dürfen Holzhäuser immer höher werden: 2017 wurde in Wien mit 84 Metern das höchste Holzhochhaus Europas gebaut.
(Wdh. übermorgen 15.00-16.00 Uhr auf ARD-alpha)


Am 06.12.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4)
Als der Dokumentarfilmer Martin Schliessler (1929-2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Der Vierteiler folgt Schliesslers Spuren - als erstes nach Südamerika. Manches ist neu, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit. Südamerika ist von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat unterschiedlichster Völker. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, die Nachfahren der Inkas im Andenhochland, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen Schliessler auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters.
Teil 2 über die Anden und Teil 3 und 4 über Alaska direkt im Anschluss, bis 16.20 Uhr)


Am 06.12.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Winzige Wunder (1/3)
Die dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten. "Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten. Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 06.12.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Sibirien - Büffeln in der Tundra
Der siebenjährige Sachar lebt im nördlichsten Teil Sibiriens. Dieses Jahr hat sich eine junge Lehrerin im Nomadenlager der dolganischen Familie niedergelassen, um ihn dort zu unterrichten. Die Dolganen zählen etwa 8.000 Menschen. Sie sind eines der letzten indigenen Völker Sibiriens. Der Dokumentarfilm beobachtet Sachars erstes Schuljahr und die tägliche Arbeit seiner Familie in den Weiten der verschneiten Tundra.


Am 06.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Grünes Wunder Costa Rica
Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.
(Wdh. übermorgen 14.45-15.30 Uhr)


Am 07.12.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
Tierschützer laufen schon seit längerem Sturm gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus. Heimlich gedrehte Videos zeigen Dompteure, die ihre Raubtiere peitschen, verhaltensgestörte Elefanten und eingepferchte Giraffen. Gerade hat Großbritannien beschlossen, Wildtiere aus der Manege zu verbannen. Während in mehr als 20 EU-Staaten schon ein solches Wildtierverbot gilt, steht es in Deutschland und Frankreich bei den Offiziellen derzeit nicht zur Debatte, obwohl sich die Mehrheit der Bevölkerung in beiden Ländern immer wieder für ein Wildtierverbot ausspricht. Gibt es überhaupt noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um am eigenen Leib zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus ohne Tiere aussieht, trainieren die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit den Zirkuskindern des Circus Leopoldini.


Am 07.12.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Voll süß, Koala!
Diesmal ist Anna auf der Suche nach den tollen Koalas. Normalerweise ist es gar nicht so einfach, einen Koala in freier Wildbahn zu sehen, denn die sitzen hoch oben in den Eukalyptusbäumen und sind von unten kaum zu erkennen. Doch Koala-Expertin Claudia kennt einen Park bei Port Lincoln in Australien, wo die Bäume so niedrig wachsen, dass Anna die Tiere vielleicht auf Augenhöhe beobachten kann. Koalas sind gemütliche Tiere. Sie schlafen 20 Stunden am Tag und die restlichen vier Stunden verbringen sie mit Fressen. Claudia zeigt Anna, wie viel ein Tier essen muss, um nicht zu verhungern. Denn die Koala-Nahrung Nummer 1, die Eukalyptusblätter, enthalten kaum Nährstoffe. Und giftig sind sie auch noch - warum der Koala sie trotzdem problemlos verdauen kann, ist immer noch ein Rätsel.


Am 07.12.19 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ServusTV: Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.


Am 07.12.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Waldhund-Weibchen gesucht
Waldhunde waren schon immer seltene Gäste im Zoo und heute schwindet ihr Bestand sogar in ihrer Heimat Südamerika. Es ist einfach nicht mehr genug frisches Blut für eine erfolgreiche Nachzucht vorhanden.


Am 07.12.19 10:00 - 10:40 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.35 Uhr)


Am 07.12.19 10:10 - 10:55 Uhr auf 
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)


Am 07.12.19 10:40 - 11:25 Uhr auf 
3sat: Wachau - Land am Strome
Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser österreichischen Kultur- und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)


Am 07.12.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Palmöl - Allzweckwaffe ohne Alternativen?
Deodorant, Waschmittel, Fertigpizza, Schokocreme: In unzähligen Alltags-Produkten steckt Palmöl - eine Allzweckwaffe: Palmöl ist geschmacksneutral, schmilzt erst bei hohen Temperaturen und wird nicht so schnell ranzig wie andere Öle. Vor allem aber ist es billig. Die tropische Ölpalme wächst schnell und benötigt im Vergleich zu anderen Ölpflanzen weniger Fläche. Kein Wunder, dass Ölpalmen immer häufiger angebaut werden. Greenpeace zufolge wird jede Stunde eine Urwaldfläche so groß wie 100 Fußballfelder gerodet, um darauf Palmöl-Plantagen zu pflanzen. Wertvolle Lebensräume gehen für immer verloren. Doch was tun gegen die Umweltzerstörung? "Planet Wissen" zeigt, welche Alternativen es zu Palmöl gibt und wie bestehende Umweltsiegel verbessert werden könnten.


Am 07.12.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Wolfsliebe
Slavc und Giulietta - zwei Wölfe, die weit entfernt voneinander geboren wurden und sich trotzdem gefunden haben. Slavc entstammt dem Slavnik-Rudel im Süden Sloweniens. Im Juli 2011 fangen slowenische Forscher den Wolf ein und legen ihm ein Halsband mit Sender an - von nun an wird jeder seiner Schritte per GPS kontrolliert. Im Dezember 2011 bricht Slavc auf, macht sich auf die Suche nach einem neuen Revier. Innerhalb von zehn Tagen erreicht er Österreich, quert Kärnten und Steiermark und gelangt trotz heftigen Schneefalls bis zum Salzburger Land. Dann ändert sich die Richtung und Anfang Februar 2012 finden sich seine Spuren in den italienischen Dolomiten. Nach unglaublichen 1.500 Kilometern, zurückgelegt in nur drei Monaten, ist er am Ziel: In der Lessinia, einer Berglandschaft zwischen Verona und Gardasee, wartet eine Wölfin auf ihn. Giulietta - wie sie von den Forschern genannt wird - hat sich vor nicht allzu langer Zeit hier niedergelassen. Auch sie ist eingewandert, entstammt einem italienischen Rudel im Piemont. Es ist das erste dokumentierte Mal, dass zwei jahrhundertelang getrennte Wolfspopulationen zueinander finden konnten - eine Sensation für die Region in den Zentralalpen Italiens, in denen bereits Bär und Luchs vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Nun kehrt der dritte große Räuber aus freien Stücken zurück.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 07.12.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.


Am 07.12.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Diesen Fragen geht Professor Kurt Kotrschal mit seinem Forscherteam in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt nach.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 07.12.19 16:45 - 17:15 Uhr auf 
WDR: Woher kommen unsere Weihnachtsbäume?
"Bei uns ist das ganze Jahr Weihnachten", sagt Eberhard Hennecke. Der Waldbauer baut im Sauerland auf 250 Hektar Weihnachtsbäume an. Mindestens fünf Jahre braucht es, bis ein Setzling ein perfekter Weihnachtsbaum ist. Etwas entspannter geht es Biobauer Peter Quast in Wenden bei Olpe an. "Die Biobäume kriegen nicht so viel Dünger wie die konventionellen", erklärt er. Dadurch wachsen sie deutlich langsamer. Etwa elf Jahre braucht ein Bio-Baum bis er reif für's Wohnzimmer ist. Aber woher kommen die richtig großen Weihnachtsbäume - zum Beispiel der auf dem Weihnachtsmarkt vorm Kölner Dom?


Am 07.12.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
In dieser Folge bauen Pete Nelsons Handwerker in Norwegen ein 17 Quadratmeter großes Baumhaus mit herrlicher Aussicht auf den größten See des Landes. Darin kann man schlafen, wohnen und relaxen. Um das Freizeitdomizil am Mjösa in sechs Metern Höhe sicher im Geäst zu verankern, geht das Team bei der Konstruktion neue Wege. Schwere Holzträger und über hundert Jahre alte Kiefern garantieren maximale Stabilität und Sicherheit. Eine geschmackvolle Einrichtung sorgt in der Baumkrone zudem für heimelige Wohlfühlatmosphäre.


Am 07.12.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.


Am 08.12.19 05:20 - 06:15 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten.


Am 08.12.19 06:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Der Fuchs und das Mädchen
Regisseur Luc Jacquet bringt nach "Die Reise der Pinguine" die Freundschaft eines Mädchens mit einem Fuchs auf die Leinwand. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt der Film dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt der Regisseur die Magie der wilden Natur ein. In beeindruckenden Bildern von Landschaft und Tier gelingt es dem Film aber auch, Erinnerungen an die eigene Kindheit zu wecken. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt.


Am 08.12.19 08:30 - 08:40 Uhr auf 
arte: Wenn ich groß bin, werde ich Holzkünstler
Kaspar ist Holzkünstler: In seiner Werkstatt am Waldrand macht er aus Baumstämmen tolle Kunstwerke und Möbel. Schon als Kind hatte er viel mit Holz zu tun: Sein Vater ist Förster und Kaspar hat mit ihm viel Zeit im Wald verbracht. Daher kennt er auch die Namen aller Baum- und Pflanzenarten. Weil Kaspar schon immer gerne etwas mit Holz gemacht hatte, machte er zuerst eine Schreinerlehre und besuchte dann eine Kunstakademie. Heute ist er als Holzkünstler auf der ganzen Erde unterwegs. Sein Zuhause ist im belgischen Raeren. Dort besucht ihn Pieper und schaut sich an, wie Kaspar mit Hilfe einer Kettensäge aus einem Baumstamm einen modernen Stuhl macht. Dafür sucht sich der Holzkünstler zuerst einen passenden Baum aus: nämlich einen, der schon im Wald herumliegt und tot ist. Aus Respekt vor der Natur würde Kaspar nie einen Baum fällen. Seiner Meinung nach sind Bäume sehr erstaunlich, denn sie können sogar miteinander kommunizieren! Mit ihren Wurzeln und den darauf wachsenden Pilzen, können sie - ähnlich wie wir im Internet - Informationen austauschen. Sie warnen sich zum Beispiel gegenseitig, wenn sie von Schädlingen befallen werden. Wie in einer Gemeinschaft. Als Kaspar einen passenden Baum findet, zersägt er ihn und bringt ihn in seine Werkstatt. Dort lässt er ihn so lange trocknen, bis die Rinde ganz leicht abblättert. Dann geht es mit der Arbeit los: Kaspar benutzt Kettensäge oder einen sogenannten Stechbeitel, um das Holz zu formen. Mit Hilfe von Feuer kann er es sogar schwarz färben. Auch Pieper gelingt es, einen tollen Stuhl aus Holz zu sägen. Kaspar findet seinen Beruf toll, weil er so abwechslungsreich und kreativ ist. Und er findet: Wenn er es kann, dann kann das jeder!


Am 08.12.19 09:05 - 10:05 Uhr auf 
3sat: Humboldt - Vordenker der Klimaproteste?
Alexander von Humboldt (1769-1859) war ein Popstar der Wissenschaft und ein Pionier der Umweltbewegung. Bereits von 200 Jahren kritisierte er den Kolonialismus und die Ausbeutung der Natur. Ist Humboldt der Denker der Stunde? Yves Bossart im Gespräch mit der preisgekrönten Historikerin Andrea Wulf. Alexander von Humboldt war ein Getriebener: Er bereiste um 1800 die halbe Welt, bestieg die höchsten Berge und experimentierte am eigenen Körper. Er entdeckte Tausende neue Pflanzen und Tiere, die Klima- und Vegetationszonen, den Humboldtstrom und die Humboldt-Pinguine. Alle wollten den Superstar treffen: Charles Darwin, Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Jefferson. Humboldt kritisierte die Ausbeutung des Menschen und der Natur und etablierte ein neues Naturverständnis. Die Natur war für ihn keine Ressource, sondern ein lebendiger Organismus, ein fragiles Netz. Haben wir Humboldts Einsichten, 250 Jahre nach seiner Geburt, vergessen? Und kann uns sein ganzheitliches Naturverständnis helfen, die Klimakatastrophe zu verhindern?


Am 08.12.19 12:50 - 13:35 Uhr auf 
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: des Jungrehs - alias Rehkitz oder Bambi. Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die Bambi und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.


Am 08.12.19 13:30 - 14:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Borkum
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche von über 30 Quadratkilometern steht unter Naturschutz. Beeindruckend vielfältig ist die Inselnatur: Die wilde Dünenlandschaft, Wald, Watt und Binnenseen bieten Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Dokumentation zeigt die facettenreiche Natur der Insel Borkum im Wandel der Jahreszeiten.


Am 08.12.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
WDR: Der Trapper aus dem Münsterland
Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline - also das Jagdgebiet - umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln. Die Reporter Karin und Peter Wejdling haben den Abenteurer in Kanada besucht und seinen Trapperalltag kennengelernt.


Am 08.12.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und viele andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.


Am 08.12.19 16:45 - 18:15 Uhr auf 
WDR: Die zauberhaften Vier - Unsere Jahreszeiten
Unsere Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen. Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film nimmt uns mit auf eine atemberaubende Entdeckungstour durch die heimische Natur: Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten lebendig werden.


Am 08.12.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Flower Power - Die Macht der Pflanzen
Ob Blumen oder Ziersträucher, Kakteen oder Bäume - viele Menschen haben einen engen Bezug zu Pflanzen. Andere bemerken die Vegetation kaum. Aber ohne das Grün wäre unser Überleben nicht möglich - es versorgt uns mit Sauerstoff und Nahrung. Der Film beschreibt den Siegeszug und die Bedeutung des „Grünzeugs“ für das Leben, seit die ersten Algen vor Urzeiten aus dem Meer an Land gelangten. Sehenswert die verblüffenden Überlebensstrategien, die die Pflanzen im Laufe der Evolution entwickelt haben.


Am 08.12.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen
In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.


Am 08.12.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)


Am 08.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Europa ungezähmt - Die Alpen
Die Alpen trennen die trockenen, immergrünen Wälder des Mittelmeerraums von den Laubwäldern Zentraleuropas und bieten vielfältige Lebensräume für über 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Der Film zeigt die Reise von grünen Tälern über steile Gebirgsschluchten hin zu von Eis und Fels geprägten Gipfeln. Er zeigt auch Murmeltiere, Steinböcke und -adler, die sich alle auf unterschiedliche Weise angepasst haben.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)


Am 08.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Europa ungezähmt - Der trockene Süden
Der Mittelmeerraum gehört zu den berüchtigtsten Regionen der Erde. Hohe Temperaturen und geringer Niederschlag machen die südlichsten Breiten Europas zu einer der trockensten Regionen des Kontinents. In manchen Regionen fallen jährlich weniger als 400 Millimeter Regen - nur halb so viel wie in Deutschland. In Verbindung mit plötzlichen Regengüssen und kalt-feuchten Wintern hat das Klima enormen Einfluss auf die Lebensräume der hier beheimateten Tier- und Pflanzenwelt. Viele dieser Arten gibt es nirgends sonst auf der Welt - mehr als die Hälfte der 25.000 dokumentierten Tier- und Pflanzenarten sind nur in diesem europäischen Gebiet heimisch. Dennoch findet sich hier auch eine große Vielfalt an Vögeln, Reptilien, Insekten und Pflanzen. Gemeinsam bilden diese Tiere und Pflanzen eine Lebensgemeinschaft, die sich grundsätzlich von der in Mittel- und Nordeuropa unterscheidet. Auf der Iberischen Halbinsel beispielsweise wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und bieten etwa mit dem Pardelluchs einer extrem seltenen Raubkatze Lebensraum. Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons.


Am 09.12.19 06:20 - 06:45 Uhr auf 
arte: Riesenbabys - Pandakinder und Kiwis
In der heutigen Folge geht es um das Leben zweier Tiere, deren Nachwuchs eine ungewöhnliche Größe aufweist: den Großen Panda, dessen Babys im Vergleich zur eigenen Größe zu den kleinsten unter den Säugetieren zählen, und den Kiwi, dessen Eier zu den größten in der Vogelwelt gehören. Aber warum haben Pandabären so kleine und Kiwis so große Babys?


Am 09.12.19 06:45 - 07:10 Uhr auf 
arte: Rechenkünstler - Pferde, Ameisen und Bambus
Anfang des 20. Jahrhunderts machte ein deutsches Pferd namens "Kluger Hans" in ganz Europa Schlagzeilen. Von ihm wurde behauptet, es könne komplizierte mathematische Berechnungen durchführen. Ameisen wiederum sind in der Lage, die Anzahl ihrer Schritte zu registrieren, um nach der Futtersuche wieder nach Hause zu finden. Chinesischen Aufzeichnungen zufolge scheint außerdem eine Bambusart in der Lage zu sein, Jahre zu zählen, da alle Bambuspflanzen in den verschiedenen Teilen der Welt exakt zur gleichen Zeit blühen. Können ein Pferd und eine Pflanze tatsächlich rechnen?


Am 09.12.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Madagaskar - Bandenkrieg der Lemuren (1/5)
Die Tier-Dokusoap zeigt rivalisierende Katta-Clans im Berenty-Naturreservat auf Madagaskar. Hier leben rund tausend Lemuren - die Hälfte der Gesamtpopulation. Die Banden werden von charismatischen Weibchen angeführt und kämpfen hartnäckig um Lebensraum und Nahrung. Die Ruinen-, die Museums- und die Hangarbande sind die drei stärksten "Gangs". In der Trockenzeit müssen sich die führenden Weibchen zwischen dem Überleben ihres Clans und ihren eigenen Machtansprüchen entscheiden. Die Zukunft dieser bedrohten Art hängt vom Überleben der Jungen ab, die mitten in die erbitterten Bandenkriege hineingeboren werden.
(Teile 2 bis 5 Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 09.12.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Geheimnisvolles Venezuela
Die Tepuis, die Tafelberge Venezuelas, erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Das Filmteam reist über reißende Flüsse, auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den spektakulären Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind sie unterwegs. Dabei begegnen sie ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.


Am 09.12.19 14:45 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Klima global - Ostafrika
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.


Am 09.12.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Klima und Verkehr
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Am 09.12.19 15:45 - 16:40 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Les Ecrins
Zum Kinostart des Animationsfilms "Die Winzlinge 2: Abenteuer in der Karibik" von Thomas Szabo und Hélène Giraud strahlt ARTE vom 11. bis zum 13. Februar die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Winzlinge in freier Wildbahn" aus, in der drei französische Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt werden: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme. Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der erste Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.


Am 09.12.19 15:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Klima global - Antarktis
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.


Am 09.12.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere - Gekommen, um zu bleiben
In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer, Kröte und Wellensittich sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.


Am 09.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachen
Abends und nachts kommen sie zum Vorschein: Die Nachtigall singt ihr Lied, Glühwürmchen gehen leuchtend auf Brautschau, der Steinmarder kriecht aus dem Dachkasten, der Dachs verlässt das Kellerloch und der Waschbär klettert aus einem Schornstein, der ihm tagsüber als Schlafplatz diente. Diese Tiere sind nachtaktiv und leben ganz in unserer Nähe, denn hier gibt es Nahrung. Doch nebenbei bereiten sie uns unruhige Nächte: Siebenschläfer, die lautstark unsere Wohnräume erkunden, Marder, die an Autokabeln knabbern oder Füchse, die Hühnerhöfe in Aufruhr versetzen. Dafür brauchen sie kein künstliches Licht, denn das würde eventuell ihr Leben bedrohen! Bei der Suche nach Partnern, Revieren oder Nahrung lauern in Städten und Dörfern auch noch andere Gefahren. Z. B. ist vor einem Jäger wie dem Uhu kaum einer sicher. Uhus sehen bei Dunkelheit genauso gut wie andere nachtaktive Tiere, aber sie bewegen sich zudem nahezu lautlos. Das Leben im vermeintlichen Schutz der Dunkelheit ist eine permanente Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Wenn die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erscheinen, machen sich die Nachtschwärmer wieder unsichtbar. Bis zur nächsten wilden Nacht!


Am 09.12.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Auf sanften Pfoten
Größe, Kraft, Eleganz, Schönheit, Schnelligkeit - jedes dieser Attribute steht für eine der Großkatzen. Und egal ob majestätischer Tiger, energiestrotzender Löwe, eleganter Jaguar, oder pfeilschneller Gepard - Raubkatzen üben seit jeher eine ganz besondere Faszination auf Menschen aus.


Am 09.12.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
NDR: Oh Tannenbaum - Das große Geschäft mit Weihnachten
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tannentraum. Dafür haben sie auch hohe Ansprüche: Kerzengrade und saftig grün soll er sein, nicht piksen und kaum nadeln. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne - die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum? Einfach "wachsen" dürfen die meisten Weihnachtsbäume schon lange nicht mehr: Die Top-Stop-Zange zwickt die Tannenspitze und verhindert, dass sie lang und kahl wird. Mit der Motorsäge werden Zweige in Form gebracht. Düngemittel und Pestizide sollen für Idealmaße sorgen. Trotzdem enden fast 40 Prozent aller Bäume als Ausschussware und zerkleinertes Grünzeug.


Am 10.12.19 05:15 - 05:25 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.


Am 10.12.19 06:20 - 06:45 Uhr auf 
arte: Frankensteins Tiere - Hybridbären und Killerbienen
In der heutigen Folge beschäftigt sich David Attenborough mit der Geschichte zweier Lebewesen, die ihre Existenz menschlichen Eingriffen in die Natur verdanken: den Killerbienen, die versehentlich aus einem gutgemeinten Brutexperiment entstanden, das aber schief ging; beim geringsten Anlass griffen die Killerbienen Menschen an - bisweilen mit tödlichen Folgen. Außerdem befasst sich David Attenborough mit den "Pizzlys" - dem Resultat einer Kreuzung aus Eisbären und Braunbären. Wie entstanden diese seltsamen Tiere? Handelt es sich um sonderbare Mutanten oder um nützliche neue Hybride?


Am 10.12.19 06:45 - 07:10 Uhr auf 
arte: Auf dem rechten Weg bleiben - Tauben und Mistkäfer
Tauben sind derart verbreitet, dass wir ihren Fähigkeiten kaum Beachtung schenken. Dabei sind sie exzellente Navigatoren, die auch aus Hunderten Kilometern Entfernung nach Hause zurückfinden. Und der Mistkäfer rollt seine Kugel in einer schnurgeraden Linie, und das auch noch kopfüber und rückwärts! Wie finden diese Tiere nur den richtigen Weg?


Am 10.12.19 09:45 - 09:50 Uhr auf 
ARD: Marienkäfer Zombie
Entseelt und ausgehöhlt, wie ein Zombie. Dieses Schicksal ereilt den Marienkäfer, wenn er auf die Brackwespe trifft. Thomas D zeigt, wie dieser reale Horrorfilm weitergeht, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 10.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb
Auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean findet man Krebse überall, nicht nur im Meer: hoch oben in den Palmen, im Wald, auf dem Golfplatz, in Tempeln und in den tiefsten Höhlen. Auf der Weihnachtsinsel, die mit 135 Quadratkilometern etwa ein Drittel größer ist als die Nordseeinsel Sylt, gestalten Krabben das gesamte Ökosystem, sie kultivieren den Boden und bestimmen, was im Wald wächst. Der Film folgt dem Lebenslauf des Palmendiebs, vom tropischen Ozean, in dem er als Larve die ersten Monate verbringt, bis tief in den Wald.


Am 10.12.19 12:45 - 13:15 Uhr auf 
phoenix: UN-Klimakonferenz von Rio bis Madrid - Eine Chronologie
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.


Am 10.12.19 13:15 - 13:45 Uhr auf 
phoenix: Unsere Welt in Zukunft - Umwelt
Wie wird die Umwelt in Zukunft aussehen? Reporter David Damschen beschäftigt sich mit der Frage, ob eine weitere Klimaerwärmung noch auf ein erträgliches Maß zu begrenzen wäre oder ob die Belastbarkeit der Erde längst überschritten ist. Regenwälder werden abgeholzt, Plastik in die Weltmeere gekippt, der Verkehr, Kraftwerke und Industrieanlegen stoßen zu viel CO2 aus, 2050 werden ungefähr zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Es muss sich also etwas ändern. Gäste/Gesprächspartner: Rebecca Freitag, UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung und Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin.


Am 10.12.19 14:30 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
Die meisten europäischen Länder haben die Wildtierhaltung im Zirkus verboten. In Deutschland und Frankreich ist sie erlaubt. Gibt es noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus' ohne Tiere aussehen könnte, trainieren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit Zirkuskindern.


Am 10.12.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Le Mercantour
Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren. Im zweiten Teil der Dokumentation erkunden die Helden der Animationsfilme die endemische Flora und Fauna dieses Nationalparks.


Am 10.12.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Wendland
Das Wendland gehört zu den vielseitigsten Naturräumen in ganz Deutschland. Geprägt vom Streit um das Atommülllager Gorleben, sind es gerade die hier einheimischen Menschen, die den Einklang mit ihrer Umwelt suchen und der Natur ihrer Heimat den ersten Platz einräumen. Die Dokumentation begleitet die Schäferfamilie Meinecke während der Lammzeit, Naturschützer bei der Wiesenmahd und der Apfelernte und zeigt, wie schon vor 8.000 Jahren die Menschen im Einklang mit der Natur des Wendlandes lebten.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 10.12.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die Lippe - Flussgeschichten zwischen Münsterland und Kohlenpott
Seit rund 11.000 Jahren fließt die Lippe vom Fuß des Eggegebirges von Osten nach Westen in den Rhein. Eine neue WDR-Dokumentation erzählt einige der vielen Geschichten, die sich an ihren Ufern abgespielt haben. Die alten Römer beispielsweise reisten vermutlich auf ihr von Haltern in Richtung Osten und ins Verderben. Viele Jahre später machten die Preußen fast die gesamte Lippe schiffbar. Heute ist die Lippe hauptsächlich für ihre Natur bekannt. Fast der ganze Fluss ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Doch der Film zeigt nicht nur die Schokoladenseiten eines einstmals völlig verschmutzten Flusses.


Am 10.12.19 22:25 - 00:00 Uhr auf 
3sat: Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit läuft
Der ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat, der die US-Wahlen von 2000 gegen seinen Kontrahenten George W. Bush mit nur wenigen Stimmen verlor, hat sich seitdem dem Kampf gegen Treibhausgase und die damit verbundene globale Klimaerwärmung verschrieben. Aus der Zusammenarbeit Al Gores mit dem Regisseur Davis Guggenheim entstand 2006 die so aufwühlende wie berühmte Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit", die 2007 als Bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, während Al Gore im selben Jahr für sein Engagement in Sachen Umwelt den Friedensnobelpreis erhielt. In seinem neuen Dokumentarfilm, der unter der Regie von Bonni Cohen und Jon Shenk entstand, reist Al Gore wieder um die Welt, die sich in alarmierender Geschwindigkeit dem menschengemachten Klimakollaps nähert. In kenntnisreichen, detailliert belegten Vorträgen vor internationalem Publikum, das er mit seinem Engagement zum Handeln auffordert, und im Austausch mit Wissenschaftlern, deren Zukunftsszenarien den Ernst der Lage deutlich machen, kämpft der Ex-Politiker weiter um den Erhalt der Erde, wie wir sie heute noch kennen. Dass Al Gores manchmal wie ein moralischer Kreuzzug inszenierter Kampf um die Rettung des Klimas trotzdem nicht vergeblich gewesen sein darf, sondern noch an Dringlichkeit gewinnt, demonstriert nicht zuletzt die "Fridays-for-Future"-Bewegung in aller Welt. Unbequeme Wahrheiten können nun mal nicht weggeleugnet werden, denn "unsere Zeit läuft".


Am 10.12.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
ZDF: Jagen für den Artenschutz
Jäger bezeichnen sich gern als Artenschützer. Ist das nur Rechtfertigung für ein blutiges Hobby, oder kann Jagd tatsächlich auch dem Artenschutz dienen? In Deutschland sind Jäger zu Erhalt und Pflege von jagdbarem Wild verpflichtet. Daher behaupten Jagdverbände gern, sie seien Institutionen für Natur- und Artenschutz. Doch Fälle illegaler Tötung von Wölfen sowie Waschbär- und Rotwildjagd zeigen: So einfach ist das nicht. Harald Lesch geht der Frage nach, unter welchen Umständen Jagd tatsächlich zum Artenschutz beitragen kann. Offensichtlich ist das jedenfalls nicht. Denn immer wieder werden zum Beispiel Wölfe in Deutschland gewildert, obwohl sie durch mehrere Gesetze streng geschützt sind. In allen Fällen, bei denen Munition nachgewiesen werden konnte, handelte es sich um Jagdmunition. In diesen Fällen sind die Jäger eindeutig keine Artenschützer. Aber auch jenseits von strafbarem Fehlverhalten – wissenschaftlich ist der Zusammenhang zwischen Jagd und Artenschutz ebenfalls nicht einfach zu klären. Seit einigen Jahrzehnten vermehrt sich der Nordamerikanische Waschbär in Deutschland unkontrolliert. Der Allesfresser steht im Verdacht, eine Bedrohung für heimische Reptil- und Vogelarten zu sein. Deshalb wird er flächendeckend verfolgt und getötet. Aber in nur wenigen Fällen ist wirklich nachgewiesen, dass er das ökologische Gleichgewicht tatsächlich nachhaltig stört. Wann darf der Mensch in die natürlichen Prozesse eingreifen?


Am 11.12.19 00:00 - 00:30 Uhr auf 
hr: Klimaretter - Mit vollen Segeln in die falsche Richtung
Auf den Spuren von Greta: mit dem Segelschiff über den Atlantik zur Weltklimakonferenz nach Chile und dort Ideen für nachhaltiges Reisen präsentieren. Das war das Ziel von Clara von Glasow, einer Studentin aus Wiesbaden. Zusammen mit Lukas Kiefer und weiteren 34 Klimaaktivist*innen stach sie deshalb vor zwei Monaten in See. Doch dann änderte sich plötzlich alles. Chile sagte ab, Madrid kurzfristig zu. Würde die Zeit für eine Umkehr noch reichen? Dramatische Augenblicke an Bord. Das hr-fernsehen war mit der Kamera dabei.


Am 11.12.19 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Brasilien - Der Tanz der Kriegerinnen
Wie schon seit 20 Jahren besucht Fotograf Renato Soares den Stamm der Kalapalo. Hier, am Ufer des Flusses Xingu in Brasilien, leben die Menschen zwischen zwei Welten: der traditionellen Lebensweise ihrer Ahnen und einer sehr viel moderneren. Sangai, die Stammesälteste, die die Traditionen der Kalapalo bewahrt, empfängt Renato. Einmal im Jahr haben hier anlässlich der Feiern des Yamurikuma allein die Frauen das Sagen - die Männer müssen ihnen zu Diensten stehen und jeder Fremde, der das Dorf betrifft, läuft Gefahr, davongejagt zu werden. Höhepunkt dieses Rollentauschs ist eine große Zeremonie, mit der die traditionelle Ordnung der Geschlechter wiederhergestellt wird.


Am 11.12.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit dem Ranger durch den Wald
Sein Arbeitsplatz ist die Natur, und Wandern gehört zu seinem Beruf. Denn Siegfried Scheib ist Ranger, mitten im Bayerischen Wald. Jeden Tag und bei jedem Wetter geht er alle Wege ab und schaut nach, ob alles in Ordnung ist. Denn sein Arbeitsplatz ist besonders schützenswert: Der Bayerische Wald ist nämlich der älteste Nationalpark in Deutschland. Und obendrein Teil des größten zusammenhängenden Waldgebiets in Mitteleuropa. Als bedrohte Kulturlandschaft soll er geschützt, aber gleichzeitig auch touristisch genutzt werden. Damit dies gelingt, braucht es Ranger wie Siegfried Schreib, die tagtäglich für ihren Wald da sind. Wir haben ihn bei seiner Arbeit begleitet und dabei eine Menge über den Beruf des Rangers erfahren.


Am 11.12.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: das Jung-Reh - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.


Am 11.12.19 14:00 - 14:30 Uhr auf 
phoenix: Klima und Wohnen
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.


Am 11.12.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe
Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken. Im dritten Teil der Dokumentation tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder dieses französischen Übersee-Départements ein.


Am 11.12.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Unbekannter Seulingswald
Ein früher Herbstabend im Seulingswald. Jungförster Johannes Thomas und der "alte Fuchs" Wilhelm Weber wollen gleich Hirsche beobachten, sich anschleichen, ganz dicht ran. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas. "Auf die Pirsch" gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)


Am 11.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Tödliche Gier - Das Geschäft mit Elfenbein
Elfenbein - sein Mythos reicht Jahrtausende zurück, die Faszination für das "Weiße Gold" ist bis heute ungebrochen. Die Jagd auf Elfenbein hat die Geschichte Afrikas geprägt. Die Gier nach dem tierischen Rohstoff ließ die Zahl des Afrikanischen Savannenelefanten in den letzten zwei Jahrhunderten rapide schrumpfen: von mehr als zehn Millionen auf heute noch rund 350.000. Der Rohstoff Elfenbein ist vor allem in Asien heiß begehrt. Die Schnitzereien sind Statussymbole der Reichen. Der Handel zwischen Afrika und Asien floriert trotz strenger Gesetze und Verbote.


Am 11.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung
Die gesellschaftliche Debatte rund ums Klima ist überhitzt und oft überlagert von Einzelinteressen. Die ZDF-Dokureihe "Terra X" zeigt die Daten, Fakten und Zahlen hinter dem, was aktuell diskutiert wird. Denn die Klimaforschung in all ihren Facetten ist eine Wissenschaft, deren Erkenntnisse helfen, die globalen Wetterphänomene besser zu verstehen. Neue Wege in der Forschung geht die deutsche Klimawissenschaftlerin Prof. Friederike Otto in Oxford. Sie sucht nach den Verantwortlichen für Hitzewellen und Hochwasser. Ihr Institut hat eine bahnbrechende Methode entwickelt, mit der sie in kurzer Zeit berechnen kann, wie viel Klimawandel in einem konkreten Wetterereignis steckt - und wer daran schuld ist. In der Dokumentation erklärt die Direktorin des Environmental Change Institute, wie Wetterphänomene entstehen und wie die Verursacher dafür in Zukunft möglicherweise haftbar gemacht werden können.
(Wdh. morgen 7.45-8.30 Uhr)


Am 12.12.19 09:50 - 10:35 Uhr auf 
arte: Die wilde Bergwelt Kantabriens (1/2)
Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens erstreckt sich über fast 500 Kilometer. Es dehnt sich vom französischen Département Pyrénées-Orientales über das Baskenland, Kantabrien, Asturien sowie Kastilien und León bis nach Galicien aus. Verschiedene Tierarten trotzen dort den rauen klimatischen Bedingungen des Massivs. Ihre Abenteuer stehen im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation, die sie dabei zeigt, wie sie die Herausforderungen im Laufe der Jahreszeiten meistern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.20 Uhr)


Am 12.12.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Oh Tannenbaum - Das große Geschäft mit Weihnachten
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tannentraum. Dafür haben sie auch hohe Ansprüche: Kerzengrade und saftig grün soll er sein, nicht piksen und kaum nadeln. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne - die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum? Einfach "wachsen" dürfen die meisten Weihnachtsbäume schon lange nicht mehr: Die Top-Stop-Zange zwickt die Tannenspitze und verhindert, dass sie lang und kahl wird. Mit der Motorsäge werden Zweige in Form gebracht. Düngemittel und Pestizide sollen für Idealmaße sorgen. Trotzdem enden fast 40 Prozent aller Bäume als Ausschussware und zerkleinertes Grünzeug.


Am 12.12.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt: In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Dort leben Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar Luchse. Berühmt aber wurde die Rominter Heide durch die kapitalen Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch heute mit den Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)


Am 12.12.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Winter im Südwesten
Winter im Südwesten: Die Menschen machen es sich gemütlich, gliedern die dunkle Zeit so gut es geht bis zum Wachwerden der Natur. Eine Reise durch die Winterzeit. Der Wein ist gelesen, die Ernte eingefahren, die Bäume stehen so kahl da wie die Felder. Alle befinden sich im Sparmodus. Was aber passiert in Wirklichkeit? Was machen die Tiere und was die Menschen? Der Winter im Südwesten, wie war er früher, wie ist er heute?
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.20 Uhr)


Am 12.12.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 
arte: Peru - Eine Jugend zwischen Urwald und Großstadt
Die Kontraste zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und dem Dschungel des Amazonas, den Lichtern der Großstadt und der seit Generationen überlieferten und weitgehend von äußeren Einflüssen unverfälschten Lebensweise der Schamanen, könnten kaum größer sein. Die beiden Brüder Nils und Gian, 14 und 15 Jahre alt, die dem Shipibo-Stamm angehören, stehen zwischen Tradition und Moderne. Die Zukunft dieser Jugendlichen, die der größten indigenen Bevölkerungsgruppe Perus angehören, wird auch ein Stück weit über das Schicksal ihres südamerikanischen Heimatlandes bestimmen.


Am 12.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Skandinaviens versteckte Paradiese
Skandinaviens gewaltige Natur zieht die Menschen seit jeher in ihren Bann. Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, fühlen sich mächtige Elche wohl. Im Osten, nahe der russischen Grenze, ist der finnische Saimaa-See Heimat einer der seltensten Robbenarten der Welt. Gotska Sandön ist einer der entlegensten Orte im Inselparadies der Ostsee. Im Westen dominieren Gebirge und Fjorde die Landschaft. Auf dem Hochplateau Hallingskarvet leben heute wieder Polarfüchse. An all diesen Orten arbeiten Naturschützer mit großer Begeisterung für Skandinaviens versteckte Paradiese.


Am 13.12.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen
Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.


Am 13.12.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.


Am 13.12.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (1/5) - Papua
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.


Am 13.12.19 15:35 - 16:16 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (2/5) - Honduras
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößten Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 13.12.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Bulgariens Bergwelten
Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. In den Dörfern lassen sich seltenes Kunsthandwerk und kulinarische Traditionen entdecken. Die zweiteilige Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise in eine unbekannte Region, mitten in Europa, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der zweite Teil führt in die Gebirgszüge Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha im Süden Bulgariens, die im Laufe der Geschichte von Thrakern, Slawen, Byzantinern und Römern besiedelt wurden. Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Ganz im Osten entlang der türkischen Grenze erstreckt sich Strandscha, in der unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat sogenannter voreiszeitlicher Reliktpflanzen, wie zum Beispiel der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.


Am 13.12.19 16:16 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (3/5) - Kanada
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Dieser Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 13.12.19 17:00 - 17:46 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (4/5) - Südafrika
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen.


Am 13.12.19 17:46 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde (5/5) - Polynesien
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.


Am 13.12.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Klimagipfel - Live aus Madrid
Was sind die Ergebnisse der diesjährigen UN-Klimakonferenz? Was wurde in den vergangenen Wochen in Madrid verhandelt? "nano spezial" berichtet über die wichtigsten Ergebnisse des Gipfels. Wie will die Weltgemeinschaft der immensen Herausforderung "Klimaerhitzung" begegnen? Welche konkreten Schritte könnten nun eingeleitet werden? Und schließlich: Was sind die großen Fragen, um die kurz vor Ende der Konferenz noch gerungen wird?
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


Am 13.12.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik
Knapp 60 Jahre US-Embargo und politische Isolation sowie das Fehlen von Schwerindustrie und Chemikalien in der Landwirtschaft brachten in Kuba einen Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Den Biologen des kubanischen Umweltamtes bleiben nur wenige Jahre, um sie vor der unweigerlich anrollenden Tourismuslawine zu schützen.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)


Am 13.12.19 19:20 - 20:00 Uhr auf 
3sat: Kampf ums Klima - zwischen Rebellion und Realpolitik
"Kulturzeit extra" spricht anlässlich der UN-Klimakonferenz in Madrid mit jungen Klimaaktivisten darüber, was Bewegungen wie Fridays for Future und Plant-for-the-Planet antreibt. Welche Lösungen gibt es jenseits apokalyptischer Szenarien, was kann der Einzelne überhaupt tun und wo muss die Politik umsteuern? In der Sendung konfrontieren die Aktivisten einen Politiker mit ihren Forderungen und stellen sich kritischen Fragen zu ihren Bewegungen.
(Wdh. morgen 6.20-7.00 Uhr)


Am 13.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: 17.000 Kilometer Kanada (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 17.15-18.45 Uhr)


Am 13.12.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Die Macht der Treibhausgase - Wie CO2 unsere Wirtschaft verändert
Deutschland will mit dem Klimaschutzpaket 55 Prozent des CO2-Ausstoßes bis 2030 einsparen. Die Wirtschaft verursacht den Löwenanteil. Dadurch, dass CO2 einen Preis erhält, wird der Klimakiller zum wirtschaftlichen Faktor. Aber reicht dieser Preis, damit unsere Wirtschaft umdenkt und klimaneutral produziert?
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)


Am 14.12.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärenträume
Im Oktober, wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen die Farben des Laubes in der russischen Tundra zum Leuchten bringen, werden Bären müde. Vor Ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: Graben, Polstern und vor allem Dickwerden, Dickwerden, Dickwerden.


Am 14.12.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Der Mähnenwolf
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den "bösen Wolf" verbindet. Auf über neunzig Zentimeter langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger. Der Biologe Rogério Cunha de Paula erforscht seit über zehn Jahren das Verhalten der Mähnenwölfe im Nationalpark Serra da Canastra und den umliegenden Farmen. Der Forscher weiß, dass nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung das Überleben des Mähnenwolfs langfristig gesichert werden kann.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 14.12.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 14.12.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wa(h)lheimat Kanada
Die Nordwestküste Kanadas an der Grenze zu Alaska ist eine echte Wildnis, Geisterbären streifen durch die endlosen Wälder, Wale nutzen die Meerengen vor der zerklüfteten Küste als "Highways" für ihre Wanderungen. Die Region ist auch das Zuhause einiger besonderer Menschen. Die kanadische Walforscherin Janie Wray und ihr deutschkanadischer Kollege Hermann Meuter leben hier völlig abgeschieden und sind doch nie ganz allein: Direkt vor ihrem Fenster haben Buckelwale und Orcas ihre Kinderstube und Jagdgebiete. Zu ihren menschlichen Nachbarn zählt der Flussläufer Stan Hutchings, der im staatlichen Auftrag die Bäche und Flüsse zu Fuß erkundet und die Lachspopulationen zählt. Oder auch der Bärenexperte Marven Robinson, ein Gitga`at Küstenindianer. Er weiß als Einziger, wo die geheimnisvollen weißen Geisterbären leben.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 14.12.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wildnis Nordamerika - Die Macht der Berge
Gewaltige Gebirgszüge durchziehen Nordamerika: Allen voran die Rocky Mountains, die sich fast 5.000 Kilometer lang von Nord nach Süd über den Kontinent erstrecken. Sie sind die Kinderstube von Weißwedelhirschkitzen und von kleinen Grizzlys, die in den Schneehöhlen Alaskas in über 2.000 Metern Höhe zur Welt kommen. Die Koproduktion mit dem amerikanischen Discovery Channel zeigt erstmals die großen Braunbären beim Tauchen: Mit einem Mini-U-Boot gelangen Aufnahmen des extrem seltenen Verhaltens in einem See auf der Insel Kodiak - Bärinnen beim Lachsfang in sieben Metern Tiefe!
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 14.12.19 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Festlich und fair - Von nachhaltigen Nüssen und Mandeln
Mandeln, Walnüsse und Vanille sind begehrte Zutaten für unser Weihnachtsgebäck. Nur: Alle drei Produkte sind weit gereist und reifen oft unter sozial und ökologisch problematischen Bedingungen. Walnüsse wuchsen einst üppig in Mitteleuropa, doch mehr und mehr dominierten die billigeren Importe aus den USA und Chile den Markt. Das will Vivian Böllersen ändern. Und tatsächlich ihre selbstgepflanzte Walnussplantage im Brandenburgischen gedeiht. Bis die Bäume auch Nüsse tragen, vergeht aber noch etwas Zeit. Ramón Alarcón liebt Mandeln und baut sie im großen Stil an. Doch Mandelbäume brauchen extrem viel Wasser, ein kostbares Gut in der Halbwüste Südspaniens. Deshalb hat sich Alarcón - im Hauptberuf Architekt - eine geniale Lösung einfallen lassen. Seine Mandeln verbrauchen dank ausgeklügelter Bewässerung nur ein Zehntel des Wassers des konventionelle Mandelanbaus.


Am 14.12.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 14.12.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Energie aus dem Wald - Die Grenzen der Nachhaltigkeit
Fukushima und die Folgen: Seitdem als Reaktion auf die japanische Nuklear-Katastrophe in Deutschland die Energiewende ausgerufen wurde und immer mehr "Nachwachsende Rohstoffe" zum Einsatz kommen, gerät auch und vor allem in Bayern der älteste Energielieferant der Menschheit immer mehr unter Druck: der Wald. Schon vorher war das Heizen mit Holz immer beliebter geworden, je höher die Ölpreise stiegen - mittlerweile wird bereits mehr als die Hälfte des Holzes, das bei uns eingeschlagen wird, in privaten Heizungen und Holzkraftwerken verbrannt, Tendenz: steigend. Der zentrale Begriff, um den sich in diesem Zusammenhang alles dreht, ist "Nachhaltigkeit" - zum ersten Mal verwendet vor genau 300 Jahren von Hans Carl von Carlowitz in seinem berühmten Buch: "Anweisung zur Wilden Baumzucht" - bis heute ein Standardwerk der modernen Forstwirtschaft. "Nachhaltigkeit" bedeutet zunächst, dass man dem Wald nicht mehr Holz entnehmen sollte als die Menge, die jedes Jahr nachwächst. Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, ob es angesichts des stetig wachsenden Bedarfs an Energie-Holz heutzutage überhaupt noch möglich ist, "nachhaltig" mit unserem Wald umzugehen.


Am 14.12.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Sonnenmenschen von Tokelau
Drei kleine, einsame Atolle mitten im Pazifik, die zu Pionieren in Sachen Energieerzeugung wurden: Tokelau ist die erste Nation der Welt, die ihre Stromproduktion zu 100 Prozent auf Solarenergie umgestellt hat. Die ARTE-Dokumentation beleuchtet, wie sich das Leben dadurch verändert hat.


Am 15.12.19 06:30 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Anden - Das Ende der Gletscher?
Die Gletscher der Anden, auf über 5000 Metern über dem Meeresspiegel, werden seit Jahrtausenden von den Einheimischen als Götter verehrt. Doch mittlerweile sind diese Götter kurz davor zu verschwinden. In der kollektiven Vorstellung sind die Tropen gleichbedeutend mit türkisfarbenem Meer und weißen Sandstränden. Doch auf diesen Breitengraden gibt es in der Tat auch Gletscher. Die Dokumentation reist in die Anden und zeigt, welche Gefahren das Abschmelzen der Gletscher für die Menschen birgt.


Am 15.12.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: Die wilde Bergwelt Kantabriens (1/2) - Winter und Frühling
Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens erstreckt sich über fast 500 Kilometer. Es dehnt sich vom französischen Département Pyrénées-Orientales über das Baskenland, Kantabrien, Asturien sowie Kastilien und León bis nach Galicien aus. Verschiedene Tierarten trotzen dort den rauen klimatischen Bedingungen des Massivs. Ihre Abenteuer stehen im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation, die sie dabei zeigt, wie sie die Herausforderungen im Laufe der Jahreszeiten meistern.
(Teil 2 kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 15.12.19 13:35 - 14:20 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald in Kanada
Im kanadischen British Columbia hat der deutsche Herzog Carl von Württemberg ein 55.000 Hektar großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge "Darkwoods", Schwarzwald, getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Bis heute leben hier die extrem seltenen Waldkaribus, Grizzlies und Wölfe, aber auch besondere Vögel. Vor wenigen Jahren ist das Gebiet wieder an einen kanadischen Besitzer zurück gegangen, an die Umweltschutzorganisation Nature Conservancy Canada (NCC). Sie möchte Darkwoods mit seiner besonderen Flora und Fauna nicht nur erhalten, sondern zu einer Vorzeigeregion Kanadas machen. Hilfe bekommt sie durch Garry, den Streamkeeper, Cori, die Fledermausforscherin, Adrian, den Botaniker und Leo, den Karibuforscher. Der Film nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in den unwegsamen, ursprünglichen Schwarzwald Kanadas und zeigt seine unvergleichliche Natur zu allen Jahreszeiten: ein Kanada, wie es heute kaum noch existiert.


Am 15.12.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
SWR: Oh Tannenbaum - Fichten-Schorsch und seine Weihnachtsbäume
Für Georg Valder aus Hambuch ist jeden Tag Weihnachten. Der Eifler gehört zu den größten Christbaumproduzenten Europas. Auf 120 Hektar zieht er ausschließlich Tannen und Fichten, 2.000 bis 3.000 Bäume werden in der Vorweihnachtszeit täglich geerntet. 2002 ist Valder ins Geschäft eingestiegen, nachdem der Firmengründer und Schwiegervater Hermann Schneiders mitten im Weihnachtsgeschäft plötzlich an einem Herzinfarkt verstorben war. Valder strukturierte den Betrieb um, gab die traditionelle Landwirtschaft auf und konzentrierte sich voll auf die Produktion von Weihnachtsbäumen.


Am 15.12.19 16:45 - 18:15 Uhr auf 
WDR: Die Lippe - Flussgeschichten zwischen Münsterland und Kohlenpott
Seit rund 11.000 Jahren fließt die Lippe vom Fuß des Eggegebirges von Osten nach Westen in den Rhein. Eine neue WDR-Dokumentation erzählt einige der vielen Geschichten, die sich an ihren Ufern abgespielt haben. Die alten Römer beispielsweise reisten vermutlich auf ihr von Haltern in Richtung Osten und ins Verderben. Viele Jahre später machten die Preußen fast die gesamte Lippe schiffbar. Heute ist die Lippe hauptsächlich für ihre Natur bekannt. Fast der ganze Fluss ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Doch der Film zeigt nicht nur die Schokoladenseiten eines einstmals völlig verschmutzten Flusses.


Am 15.12.19 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eiche
Die Eiche zählt zu unseren stattlichsten Laubbäumen. Sie wird mehrere hundert Jahre alt. Im Laufe von ein- bis zweihundert Jahren bringt es die Stieleiche auf eine stattliche Höhe von etwa 45 Metern. Dann stellt sie ihr Höhenwachstum ein und nur der Stamm legt noch an Umfang zu. Er kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern erreichen. Das wertvolle Eichenholz ist hart, widerstandsfähig und gut zu verarbeiten. Es wird als Möbelholz verwendet, aber auch für Brückenpfeiler und Whiskey-Fässer. Auch im Bootsbau wird es verwendet - es ist auch unter Wasser gut haltbar.


Am 15.12.19 17:00 - 17:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
Die meisten europäischen Länder haben die Wildtierhaltung im Zirkus verboten. In Deutschland und Frankreich ist sie erlaubt. Gibt es noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus' ohne Tiere aussehen könnte, trainieren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit Zirkuskindern.


Am 15.12.19 19:10 - 19:40 Uhr auf 
3sat: Von Fairness und Freundschaft im Tierreich
Sind uns Tiere doch viel ähnlicher, als wir denken? Die jüngste Verhaltensbiologie revolutioniert unser Bild vom Tier. Statt der instinktgetriebenen Kreatur, die aggressiv ums Überleben kämpft, zeigt sich das Tier bei näherer Betrachtung als Wesen mit sehr menschlichen Zügen. Ein "NZZ Format" über tierisch moralische Affen und Wölfe, Ratten und Raben sowie das Menschentier.


Am 15.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
Über den europäischen Kontinent erstrecken sich zwei sehr verschiedene Wälder: Die Taiga im Norden Europas und die Karpaten in Zentraleuropa. Beide sind essenziell für die hiesige Tierwelt und gleichermaßen Schutz- wie Nahrungsquelle. Während unter den immergrünen Baumkronen Wölfe und Braunbären umherstreifen, tummeln sich im Laub des Waldbodens kleinere Arten wie der legendäre Feuersalamander. Die Hänge der Karpaten in Zentraleuropa sind Heimat eines uralten Waldes mit seinen tierischen Bewohnern. Um sie geht es im zweiten Teil der Reihe "Europa ungezähmt". Die Taiga im Norden ist kalt und unbarmherzig während des Winters, aber nicht leblos. In Zentraleuropa sind die Hänge der Karpaten Heim eines uralten Waldes, der sich mit dem Wechsel der Jahreszeiten wandelt. In diesem baumreichen Gebiet finden erbitterte Kämpfe jeder Größenordnung statt: Rothirsche schmettern ihre Geweihe ineinander, um ihr Recht auf Nachwuchs zu sichern, während unter Eichhörnchen der Wettlauf um Nahrungsvorräte für den Winter längst begonnen hat.


Am 16.12.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: 17.000 Kilometer Kanada (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 6.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-3.45 Uhr)


Am 16.12.19 06:20 - 07:00 Uhr auf 
3sat: Kampf ums Klima - zwischen Rebellion und Realpolitik
"Kulturzeit extra" spricht anlässlich der UN-Klimakonferenz in Madrid mit jungen Klimaaktivisten darüber, was Bewegungen wie Fridays for Future und Plant-for-the-Planet antreibt. Welche Lösungen gibt es jenseits apokalyptischer Szenarien, was kann der Einzelne überhaupt tun und wo muss die Politik umsteuern? In der Sendung konfrontieren die Aktivisten einen Politiker mit ihren Forderungen und stellen sich kritischen Fragen zu ihren Bewegungen.
(Wdh. heute 9.05-9.45 Uhr)


Am 16.12.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Klimagipfel - Live aus Madrid
Was sind die Ergebnisse der diesjährigen UN-Klimakonferenz? Was wurde in den vergangenen Wochen in Madrid verhandelt? "nano spezial" berichtet über die wichtigsten Ergebnisse des Gipfels. Wie will die Weltgemeinschaft der immensen Herausforderung "Klimaerhitzung" begegnen? Welche konkreten Schritte könnten nun eingeleitet werden? Und schließlich: Was sind die großen Fragen, um die kurz vor Ende der Konferenz noch gerungen wird?
(Wdh. heute 9.45-10.15 Uhr)


Am 16.12.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Oh Tannenbaum - Das große Geschäft mit Weihnachten
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tannentraum. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne - die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum?


Am 16.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Albanien - Im Land der Adler
Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann.


Am 16.12.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Die Nockberge erstrecken sich über Kärnten, Salzburg und Steiermark und sind Teil der Gurktaler Alpen. In dieser Gegend ist die Bezeichnung Nock für "Kuppe" gängig, bis zu 2.400 Meter erreichen die höchsten Nocken (der Eisenhut, mit 2.441 Metern der höchste, liegt in der Steiermark). Seit sich im Dezember 1980 nicht weniger als 94 Prozent der Kärntner Bevölkerung für den Schutz dieser einzigartigen Naturlandschaft ausgesprochen haben und die Nockberge erst Nationalpark waren und nun Biosphärenpark sind, ist der Auerhahn Symbol dieser Schutzlandschaft. Für Wanderer gibt es ein Netz von moderaten und gut markierten Wanderwegen.


Am 16.12.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Mythos Ausseerland
Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben die Menschen dort geprägt - sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.


Am 16.12.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australien (1/2)
In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 16.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Zugvögel (1/2)
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Camargue und die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals von einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.40 Uhr)


Am 16.12.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst
Wenn 31.000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands für viele Aktivisten. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung. Die Klimaschutzproteste sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Karin de Miguel Wessendorf begleitet den Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und den Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Der Film begleitet und beobachtet - ohne zu kommentieren. Er zeigt Menschen, die aus ihrer Komfortzone kommen und sich mit ihrer ganzen Person in die Protestbewegung einbringen - einfach weil sie es für extrem wichtig halten. Aber er verschweigt auch nicht, dass die Proteste zum Teil gewalttätig wurden und dass es nicht nur Ausschreitungen von Seiten der Polizei gab. Gedreht von 2015 bis Herbst 2018 dokumentiert der Film, wie politisches Engagement entsteht und gegen alle Widerstände gelebt wird. Er zeigt, wie eine Bürgerbewegung Fahrt aufnimmt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.


Am 16.12.19 21:40 - 22:25 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig.


Am 16.12.19 22:25 - 23:10 Uhr auf 
ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Die Bilder der brennenden Amazonas-Wälder haben im Sommer 2019 weltweit für Entsetzen gesorgt. Unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonas-Region - da sind Experten einer Meinung - hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, trifft er Experten wie den renommierten entlassenen Direktor des INPE-Instituts, Ricardo Galvao, Betroffene wie den jungen Häuptling der Uru Eu Wau Wau, eine junge indigene Jura-Studentin sowie eine Ordensschwester vor Ort, die die Lage einordnen. Aber er trifft auch Farmer, die Fans von Bolsonaros Amazonas-Politik sind. Gemeinsam mit ihnen schärft Albert Knechtel das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.


Am 16.12.19 23:30 - 00:00 Uhr auf 
tagesschau24: Klima, Insta, Pillepalle: Hat die Politik das Internet verstanden?
Die Schulstreiks von "Fridays for Future", die Artikel-13-Proteste und dann das Video von Rezo "Die Zerstörung der CDU" - mit keinem dieser Ereignisse ist die Politik souverän umgegangen. Schon gar nicht im Internet. Die Online-Community schien die Parteien vor sich herzutreiben. Christian Lindner appellierte an die FFF-AktivistInnen, die Politik den Profis zu überlassen. Annegret Kramp-Karrenbauer erntete Häme und Empörung, als sie versucht hat, Rezos Video als Meinungsmache zu brandmarken. Den Nutzern auf Augenhöhe begegnen? Fehlanzeige. Aber haben die Parteien diese Blamage-Serie als Weckruf verstanden? Und ganz besonders: Haben die Politikerinnen und Politiker mittlerweile gelernt, wie man mit jungen Menschen spricht?


Am 17.12.19 01:35 - 02:20 Uhr auf 
arte: Die Sonnenmenschen von Tokelau
Drei kleine, einsame Atolle mitten im Pazifik, die zu Pionieren in Sachen Energieerzeugung wurden: Tokelau ist die erste Nation der Welt, die ihre Stromproduktion zu 100 Prozent auf Solarenergie umgestellt hat. Die ARTE-Dokumentation beleuchtet, wie sich das Leben dadurch verändert hat.


Am 17.12.19 05:15 - 05:25 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Heute ist Peter Wohlleben mit der Köchin Sarah Wiener und dem Musiker und Entertainer Guildo Horn in der Eifel unterwegs. Die drei wandern zwei Tage lang durch den Wald von Peter Wohlleben: Hier kennt sich der Förster aus wie in seiner Westentasche, es geht durch alten Buchenbestand, durch einen Friedwald, wo man seine letzte Ruhestätte unter Bäumen finden kann, bis zu einem für Peter Wohlleben geradezu mystischen Ort. Während ihrer Wanderung erfahren die beiden prominenten Mitwanderer allerhand faszinierende Fakten über den Wald, der eine ganz neue Perspektive auf dessen komplexes Ökosystem öffnet. Und neben dem Einblick in die Geheimnisse des Waldes ist auch handfestes Können gefragt: Nur mit einer Axt müssen sie einen Baum fällen und sich ein Lager bauen, um die Nacht ganz allein unter freiem Himmel mitten im Wald zu verbringen.


Am 17.12.19 05:20 - 06:15 Uhr auf 
ServusTV: Russland - Die Eroberung des Ostens
Der Ferne Osten Russlands ähnelt dem amerikanischen Wilden Westen. Einst war es die Heimat der Ureinwohner, wurde dann von den Kosaken erobert und schließlich bewohnt von Abenteurern, Goldsuchern, Verbannten und Vertriebenen. 8.000 Kilometer von Moskau entfernt, wurde der Bezirk "Oblast Amur" vor etwa 200 Jahren von den Russen als letztes besiedelt. Noch immer ist es eine abgelegene und unwirtliche Gegend. Russland unternimmt weiterhin große Anstrengungen, die strategisch wichtige Region an der Grenze zu China zu erschließen.Die Filmemacherin Sibylle D'Orgeval wirft einen Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart der russischen Eroberung des Fernen Ostens. Dabei möchte sie die Bewohner dieses einzigartigen Gebietes näher kennenlernen. Zuerst geht es von Tschita in der Region Transbaikalien in die Amur-Region. Von dort reist sie per PKW und LKW, dann mit Boot und der Transsibirischen Eisenbahn 2.000 Kilometer entlang der russisch-chinesischen Grenze, bis sie schließlich die Pazifikküste und ihr letztes Ziel Wladiwostok erreicht.


Am 17.12.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: In den Bergen daheim - Rocky Mountains
Die Rocky Mountains erstrecken sich über 5.000 Kilometer - von New Mexico im Süden der USA bis in die kanadische Provinz British Columbia im hohen Norden. Als Europäer das erste Mal westwärts in die Rockies vordrangen, fanden sie eine Landschaft vor, in der es vor Tieren wimmelte - Bären, Elche, Bisons. Sie trafen auf Völker, die seit Tausenden von Jahren eine tiefe Verbindung zu den Bergen hatten. Der Bison spielte in dem Glauben der indigenen Völker Kanadas eine große Rolle. Als das Tier kurz vor dem Aussterben stand, war es für die Indianerstämme wie der Verlust eines Bruders. Aber nun kehrt der Bison nach mehr als einem Jahrhundert wieder in die Berge zurück. In Zukunft können die Bisons im Banff Nationalpark von Millionen Touristen bewundert werden.
(Wdh. morgen 14.05-15.05 Uhr)


Am 17.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte – die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
(Teile 2-4 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)


Am 18.12.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Lappland - Im Reich der Rentiere
Der hohe Norden Skandinaviens: Tanzende Nordlichter in einem Himmel voller Sterne, Bären, Wölfe und Steinadler im erbitterten Wettstreit, Eulen und Luchse, die gewaltige menschenleere Wälder durchstreifen, riesige Rentier-Herden, die im Schein der Mitternachtssonne nordwärts galoppieren. Dieser Film ist eine prächtige, bildgewaltige Reise durch die Wunder, Mythen und Naturgesetze im Reich der Rentiere.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 18.12.19 22:15 - 23:00 Uhr auf 
ZDF: Skandinaviens versteckte Paradiese
Die nordischen Länder beeindrucken mit einer grandiosen Natur. Um diesen Schatz zu erhalten, kämpfen engagierte Forscher und Naturschützer an entlegenen Orten.


Am 19.12.19 00:30 - 01:00 Uhr auf 
ZDF: Brasilien unter Bolsonaro
Er ist der neue starke Mann Brasiliens - und zugleich einer der umstrittensten und schillerndsten Politiker Südamerikas: Jair Bolsonaro. Seit Januar regiert er Brasilien als Präsident und hat seither für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Der 64jährige Ex-Militär gilt als rechtsextrem. Er verherrlicht die Militärdiktatur, will den Regenwald weiter für die wirtschaftliche Ausbeutung öffnen und hat sich immer wieder verächtlich gegenüber Minderheiten, Frauen und Homosexuellen geäußert. Kritische Presse ist für ihn grundsätzlich „Fake News“. Das politische und gesellschaftliche Klima im Land hat sich verändert, beobachtet ZDF-Südamerikakorrespondent Christoph Röckerath auf seiner Reise durch Brasilien. Tief im Regenwald spricht er mit indigenen Stämmen, die immer stärker von illegalen Holzfällern bedroht werden, aber auch mit Rinderzüchtern, die sich als Ernährer der Welt verstehen. Eine große Rolle spielt auch die Religion. Die aufstrebenden evangelikalen Kirchen unterstützen die Politik Bolsonaros und sehen sich als Vertreter von Moral und traditionellen Familienwerten, während die vom Priestermangel geschwächten Katholiken für die Rechte der Indigenen und den Schutz des Waldes eintreten.
(Wdh. 3.45-4.15 Uhr)


Am 21.12.19 00:15 - 01:45 Uhr auf 
tagesschau24: Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst
Wenn 31.000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands für viele Aktivisten. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung. Die Klimaschutzproteste sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Karin de Miguel Wessendorf begleitet den Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und den Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Der Film begleitet und beobachtet - ohne zu kommentieren. Er zeigt Menschen, die aus ihrer Komfortzone kommen und sich mit ihrer ganzen Person in die Protestbewegung einbringen - einfach weil sie es für extrem wichtig halten. Aber er verschweigt auch nicht, dass die Proteste zum Teil gewalttätig wurden und dass es nicht nur Ausschreitungen von Seiten der Polizei gab. Gedreht von 2015 bis Herbst 2018 dokumentiert der Film, wie politisches Engagement entsteht und gegen alle Widerstände gelebt wird. Er zeigt, wie eine Bürgerbewegung Fahrt aufnimmt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.


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