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Weltbiodiversitätsrat Arbeitsplan

Wissen zur Erhaltung unserer Lebensgrundlage: Weltbiodiversitätsrat IPBES bestimmt Arbeitsplan

NEFO Pressemitteilung, 6.12.13

Vom 9. bis 14. Dezember beschließt die Vollversammlung des neu gegründeten Weltbiodiversitätsrates IPBES in Antalya seinen Arbeitsplan zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bis 2018. Ein Entwurf existiert bereits, vorgeschlagen von den Regierungen. Nun wird verhandelt, wo die Prioritäten für die ersten Berichte liegen, welche biodiversitätsrelevanten Fragen also die Wichtigsten unter den Wichtigen sind. Von Landwirtschaft über Wüstenbildung bis hin zu gebietsfremden Arten. Einer der Favoriten: Bestäubung und Nahrungsmittelsicherheit. Denn der Ertrag von 75 Prozent unserer Kulturpflanzen hängt direkt von Insektenbestäubung ab.

Über zwanzig Jahre ist es her, dass bei der „Riokonferenz" der Beschluss gefasst wurde, dass man der rapide steigenden Zerstörung von Ökosystemen und damit dem Verlust der biologischen Vielfalt nicht mehr tatenlos zusehen könne. Doch seitdem ist viel Zeit ungenutzt verstrichen. Unter anderem da die Prozesse hinter diesem Schwund nicht ausreichend bekannt sind, sagten sich die Staatenvertreter und schicken nun die Wissenschaft im Rahmen des neu gegründeten Gremiums IPBES los, um Zusammenhänge, Verursacher und Lösungsmöglichkeiten zusammenzutragen - Wissen, das überall in der Welt bereits vorliegt. Naturschützer, Forscher und besorgte Politikvertreter erhoffen sich von dem Gremium eine ähnliche Wirkung wie vom Weltklimarat IPCC, der den Klimawandel zweifelsohne in der politischen Wahrnehmung nach oben katapultierte.

IPBES soll keineswegs ein Gremium sein, das der Weltbevölkerung jeden Tag aufs Neue dramatische Zukunftsszenarien präsentiert. Denn am tatsächlichen Verlust der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme zweifelt inzwischen kaum noch jemand. Vielmehr soll das vorhandene aktuelle Wissen aus Forschung und Gesellschaft über die Ursachen und Verursacher des Schwundes in globalen und regionalen Berichten zusammengetragen werden und so den Entscheidungsträgern die Konsequenzen der verschiedenen Handlungsoptionen vor Augen geführt werden. Eine Liste der acht drängendsten Problematiken existiert bereits, jedoch können aus Zeit- und Kostengründen voraussichtlich vier als globale Berichte bis 2017 zusammengetragen werden. Welche das sind, wird in Antalya verhandelt. NeFo hat mögliche Prioritäten bereits im Vorfeld zusammen mit Experten aus der deutschen Biodiversitätsforschung im Nationalen Forum in Bonn ausgelotet. Hier ein Blick in die Zukunft – drei mögliche Favoriten und deren Relevanz für die Erhaltung unserer Lebensgrundlage im Porträt.




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