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Aktuell

Obamas Klimaschutzpläne

Initiative der US-Regierung: Doch noch Mr. Klimaschützer

Von Bernhard Pötter, taz, 2.6.14

http://www.taz.de/Initiative-der-US-Regierung/!139619/


Grüne begrüßen Obamas Klima-Vorstoß

FAZ, 2. Juni, 2014

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gruene-begruessen-obamas-klima-vorstoss-12968405.html


Die USA sind wieder "Wettbewerber in der Klimapolitik"

Töpfer: Obamas Reduktionspläne sind wichtiges psychologisches Signal
Klaus Töpfer im Gespräch mit Gabi Wuttke


Deutschlandradio, 3.6.14

http://www.deutschlandradiokultur.de/klimaschutz-die-usa-sind-wieder-wettbewerber-in-der.1008.de.html?dram:article_id=288133


Bonner Klimaverhandlungen: Auf die Zielgerade zum weltweiten Abkommen einbiegen

Germanwatch erwartet wichtiges Signal von Bundesumweltministerin Hendricks

Germanwatch Pressemitteilung, 2.6.14

Bonn. Ab Mittwoch dieser Woche treffen sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt anlässlich der knapp zweiwöchigen UN-Klimaverhandlungen in Bonn. Diese jährlichen Verhandlungen in Bonn sind wichtig zur Vorbereitung der Klimakonferenz am Ende des Jahres. „Hier wird der Grundstein für erfolgreiche Klimakonferenzen in Lima und Paris gelegt“, sagt Sönke Kreft, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Nun beginnen die formalen Verhandlungen zum Klimaabkommen, das Ende 2015 verabschiedet werden soll. Bis zum Weltklimagipfel in Lima Ende dieses Jahres soll ein erster Verhandlungstext vorliegen."

Dabei ist klar, dass die Verhandlungen einen Zahn zulegen müssen, damit Ende 2015 in Paris ein rechtsverbindliches Abkommen beschlossen werden kann. Für zusätzlichen Druck sorgen dabei die Berichte der zweiten und dritten Arbeitsgruppe des IPCC, die im Frühjahr veröffentlicht wurden. Das Fazit: Ungehemmter Klimawandel bringt schon jetzt nicht beherrschbare Risiken für arme Bevölkerungen und künftig auch für ganze Gesellschaften mit sich. Dabei lässt sich der Temperaturanstieg noch auf zwei Grad begrenzen, wenn in den kommenden Jahren mit dem Umbau der Wirtschaft und dem Ausstieg aus dem fossilen Geschäftsmodell ernst gemacht wird.

Erstmalig werden Industrie- und Entwicklungsländer auch auf Ministerebene bei den Klimaverhandlungen in Bonn vertreten sein. Minister und Verhandler müssen hier zeigen, welche Klimaschutzmaßnahmen wie nach 2020 in ein Abkommen gestellt werden und mit welchen konkreten Maßnahmen der Klimaschutz auch schon vor 2020 ambitionierter werden kann. Für Deutschland wird erstmals Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei den internationalen Klimaverhandlungen dabei sein.

„Der Auftritt der deutschen Umweltministerin wird international mit Spannung erwartet", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Er hofft auf konkrete Initiativen der Umweltministerin: "Barbara Hendricks könnte ankündigen, dass Deutschland bis Ende des Jahres einen Plan vorlegt, wie trotz gegenteiligen Trends bis 2020 der Treibhausgasausstoß um 40% gegenüber 1990 reduziert werden kann. Sie könnte zusagen, dass Deutschland bis Ende des Jahres den kürzlich arbeitsfähig gewordenen Green Climate Fund für internationalen Klimaschutz und Klimaanpassung mit einer substanziellen Summe füllen wird. Zudem könnte die Umweltministerin den Druck auf die EU erhöhen, bis Oktober ambitionierte Klima- und Energieziele für 2030 vorzulegen." Bals kündigt an: "Klimaschutz in Deutschland und der EU sowie internationale Klimafinanzierung - das sind die Kriterien, an denen der Auftritt von Ministerin Hendricks gemessen werden muss."


Neue Initiative für Investitionen in Klimaschutz

BMUB Pressemitteilung, 3.6.14

Eine neue Initiative von Regierungen und Privatsektor soll private Investitionen in Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern spürbar steigern. Das sogenannte „Global Innovation Lab for Climate Finance“ nimmt heute in London die Arbeit auf. Aufgebaut wird die neuartige öffentlich-private Plattform von der Bundesregierung und den Regierungen der USA und Großbritanniens.

„Der globale Investitionsbedarf in den Klimaschutz kann nicht allein durch öffentliche Haushalte bewältigt werden. Wir brauchen so schnell wie möglich substantielle private Investitionen in klimafreundliche Technologien. Dafür benötigen wir neue, intelligente Ansätze. Das „Lab“ wird dabei helfen, diese Ansätze zu finden und zu testen“, sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, der die Bundesregierung im „Global Innovation Lab“ repräsentiert.

Neben Regierungsvertretern sind auch hochrangige Vertreter von Banken, Pensionsfonds, Projektentwicklern und Entwicklungsfinanzierern im „Lab“ vertreten. Gemeinsam werden die Teilnehmer neue Instrumente der Klimafinanzierung identifizieren, die sich für eine breite Anwendung eignen. Unterstützt wird das Projekt von der „Climate Policy Initiative“, einem klimapolitischen Think-Tank.




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