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Aktuell

Globale Gelder für Aufforstung

Engagement zum globalen Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus

Neue Zusagen beim Weltnaturschutzkongress

BMUB Pressemitteilung, 5.9.16

Die von der Bundesregierung angestoßene "Bonn Challenge" zeigt Wirkung. Mittlerweile gibt es aus 36 Ländern, Organisationen und Unternehmen Zusagen, rund 113 Millionen Hektar bedrohter Wälder wieder aufzubauen. Am Wochenende haben Malawi und die Vereinigung guatemaltekischer Waldreservate ihre Zusagen für den Aufbau von 4 Millionen Hektar Wald bekannt gegeben. "Die von der Bundesregierung 2011 mit angestoßene Aktionsplattform Bonn Challenge zum Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus. Nach nur fünf Jahren gibt es Zusagen, über 100 Millionen Hektar Wald wiederaufzubauen. Das entspricht einer Fläche, die dreimal so groß wie Deutschland ist", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter auf dem weltgrößten Naturschutzkongress der Internationalen Naturschutzunion IUCN.

Inzwischen vereint die "Bonn Challenge" – die wichtigste internationale Aktionsplattform zum Wiederaufbau von Wäldern – eine immer größer werdende Gruppe von engagierten Staaten. Indonesien, China, Brasilien, Costa Rica, El Salvador, Ruanda oder Südkorea arbeiten hierbei mit Geberländern wie Deutschland und Norwegen sowie engagierten Unternehmen und Organisationen zusammen, um bis zum Jahr 2020 150 Millionen Hektar Wald und Landschaften wiederaufzubauen, vor allen Dingen in den bedrohten Waldregionen der Tropen und Subtropen. Mithilfe eines neuen "Bonn Challenge Barometers" werden in Zukunft sechs Pilotländer dabei begleitet, ihre nationalen Zusagen in die Tat umzusetzen.

Schwarzelühr-Sutter: "Nur mit dem Wiederaufbau und dem Schutz der verbliebenen Wälder können wir die globalen Klimaziele schaffen. Die 'Bonn Challenge' leistet hier einen wichtigen Beitrag." Das BMUB hat bislang über 25 Vorhaben zum Wiederaufbau von Wäldern gefördert und dafür fast 90 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) bereitgestellt. Bis zum Jahr 2020 wird das BMUB nochmals 200 Millionen Euro aus der IKI für die Förderung verwenden.

Der IUCN Weltkongress findet alle vier Jahre statt und ist der weltweit größte Naturschutzkongress. Auf Wunsch von US-Präsident Barack Obama findet der Kongress dieses Jahr vom 1. bis 10. September auf Hawaii statt.


Hendricks beruft TV-Journalist Dirk Steffens zum UN-Botschafter für biologische Vielfalt

BMUB Pressemitteilung, 7.9.16

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den TV-Journalisten Dirk Steffens zum offiziellen "UN-Dekade-Botschafter für biologische Vielfalt" berufen. Steffens beschäftigt sich in seinen Fernseh-Dokumentationen und Reportagen immer wieder intensiv mit Fragen des Naturschutzes und der Erhaltung der Artenvielfalt. Für das ZDF moderiert er unter anderem die Sendungen "Terra X", "Faszination Erde" und "Die Supertiere".

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dankte Steffens für seine Bereitschaft, sich in der Öffentlichkeit "aktiv und authentisch" für den Schutz der biologischen Vielfalt und eine naturverträgliche Naturnutzung einzusetzen. "Mit Ihrem Engagement geben Sie an andere etwas von Ihrer Begeisterung für die Natur weiter und tragen gleichzeitig entscheidend dazu bei, das Thema "Biologische Vielfalt" mit seinen vielen Facetten stärker in das Bewusstsein der deutschen Bevölkerung zu rücken." Ein solches gesellschaftliches Bewusstsein sei unerlässlich, um den weiterhin anhaltenden dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten, heißt es in dem Berufungsschreiben an Steffens.

Die UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 hat das Ziel, die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben und Wirtschaften bewusster zu machen und zu zeigen, dass persönliches Handeln zum Schutz und zur Erhaltung der Vielfalt der Arten und Lebensräume möglich ist. In Deutschland unterstützen zahlreiche prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und einige Jugendbotschafter und -botschafterinnen die Ziele der UN-Dekade. Mit Dirk Steffens Berufung wächst der Kreis der prominenten UN-Dekade-Botschafter und Botschafterinnen für biologische Vielfalt auf 18 Persönlichkeiten.

Neben den UN-Dekade-Botschafterinnen Shary Reeves und Sarah Wiener beteiligt sich Dirk Steffens am "Festival der Zukunft – Umweltpolitik 3.0", zu dem das BMUB anlässlich seines 30jährigen Bestehens am kommenden Wochenende (10./11. September) auf das EUREF-Campus in Berlin Schöneberg einlädt. Er moderiert am Abend des 10. September eine internationale Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen. Thema: "Kriege, Hunger Klimawandel – kann Umweltpolitik 3.0 die Welt noch retten?" Auf dem Podium sitzen neben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks der Klimaforscher Joachim Schellnhuber, die ehemalige Präsidentin Irlands Mary Robinson, Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan, die luxemburgische Umweltministerin Carole Dieschbourg und der frühere Präsident des Pazifikstaates Kiribati, Anote Tong.




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