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Pygmäen fürchten Klimaschutzmaßnahmen

Pygmäen-Völker fürchten Klimaschutzmaßnahmen

Survival International Deutschland e.V., 16.7.10

Angehörige von „Pygmäen“ Gemeinden in Kamerun haben ein klare Botschaft für weitere internationale Klimaschutzmaßnahmen gesendet: ihre Rechte an ihren Wäldern müssen respektiert werden.

Dem Forest Peoples Programme zufolge, fürchten Baka, Bagyeli und Bakola Völker nicht nur die derzeitige Belastung ihrer Wälder durch den Klimawandel. Sie sind ebenfalls besorgt darüber, dass nun auch Maßnahmen zur Milderung des Klimawandels sie weiter aus ihrer Heimat in den Wäldern vertreiben könnten.

Ein Kernstück gegenwärtiger internationaler Klimaverhandlungen ist REDD – Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern. REDD Projekte könnten helfen, Wälder und die von ihnen abhängigen Gemeinden zu schützen. Voraussetzung ist allerdings, dass die betroffenen Völker vollständig in die Projekte eingebunden werden und die Vorhaben den Schutz von Landrechten in den Mittelpunkt stellen.

Die neuste Variante von REDD ist REDDplus. Es ist jedoch diesen „Plus“ – Naturschutzmaßnahmen, Waldmanagement und Vergrößerung des CO2 Speichers – das indigenen Völker Sorge bereitet. „Pygmäen“ Völker leiden sowohl unter der Entwaldung ihres Landes als auch unter Naturschutzmaßnahmen die ihre Rechte nicht respektieren.

„Pygmäen“ Gemeinden in Kamerun gaben nun bekannt, dass sie REDD nur akzeptieren würden, wenn ihre Rechte an den Wäldern respektiert und ihre freie, vorherige und informierte Zustimmung zu den Projekten eingeholt werde. Zudem verlangen sie einen gerechten Anteil an dem Nutzen der Projekte.

„Wenn wir von Naturschutzmaßnahmen sprechen, dann sind die Baka die besten Naturschützer. Wir leben hier seit Urzeiten und der Wald ist nicht verschwunden. Die Leute die nun sagen, dass sie unseren Wald schützen wollen, sind die gleichen die ihn plündern. Wir haben gesehen wie jeden Tag Sägewerke große Teile unseres Waldes vernichteten. Ist es nicht die gleiche Regierung, die die Abholzungen genehmigt hat?“ Daniel Njanga, Kamerun.




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