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Aktuell

Neuer Gesundheitsdienst für Brasiliens Indigene

Brasilianische Indianer feiern neuen Gesundheitsdienst

Survival International Deutschland e.V., 18.8.10

Indigene Völker in ganz Brasilien begrüßen die Gründung einer neuer Abteilung im Gesundheitsministerium, die für die gesundheitliche Versorgung der Indianer im Land verantwortlich sein wird.

Der brasilianische Senat genehmigte die neue Abteilung „Indigenes Gesundheitssekretariat“ einstimmig. Indigene Völker und diverse Organisationen hatten in einer jahrelangen Kampagne für die Abteilung gekämpft.

Die Indianer hoffen, dass die neue spezialisierte Organisation bessere und effiziente Gesundheitsversorgung ermöglichen wird als das gegenwärtige System, welches schon länger in der Kritik steht.

Edmilson Terena vom Volk der Terena sagte: „Wir müssen ein System neu ordnen welches in den letzten zehn Jahren ins Chaos gerutscht ist. Nun können sich Dinge wieder verbessern.“

Das Indigene Gesundheitssekretariat wird die Arbeit der Nationalen Gesundheitsstiftung FUNASA übernehmen. FUNASA sieht sich Vorwürfen der Korruption ausgesetzt und wird dafür kritisiert die Bedürfnisse der indigenen Bevölkerung nicht angemessen zu berücksichtigen.

Erst kürzlich war FUNASA in einen Skandal involviert, bei dem tausende Angehörige der Yanomami im Amazonas über mehr als zwei Monate hinweg von medizinischer Hilfe abgeschnitten waren.

Die Entscheidung des Senats ist ein Meilenstein für die indigenen Völker des Landes. Einige von ihnen, die sich in der Hauptstadt Brasília versammelt hatten um die Entscheidung mitzuerleben, feierten nach der Abstimmung.

Clóvis Ambrósio vom Volk der Wapixana sagte: “Nun müssen wir planen um einen Wandel zu ermöglichen. Bis zum Ende dieses Jahres müssen wir ein neues Gesundheitssystem in dem Sekretariat geplant haben.“

Senator Lúcia Vânia, der für das Indigene Gesundheitssekretariat stimmte, sagte: „Die Regierung macht Fortschritte mit der Schaffung des Sekretariats im Gesundheitsministerium und stellt sicher, dass indigene Völker einen hohen Standard in der Gesundheitsversorgung genießen können.“




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