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Erfolg zu Palmöl in Indonesien

Indonesien: Tripa bleibt von Palmöl-Plantagen verschont

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 24.05.12

Aufgrund des internationalen Drucks auf die indonesische Regierung sind die Torfsümpfe von Tripa offiziell wieder zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Auch Rettet den Regenwald sammelte 44.551 Unterschriften, die den Behörden des Landes übergeben wurden. Ziel war es, die weitere Zerstörung von Tripa für den Bau einer Palmöl-Plantage aufzuhalten. Die Firma PT Kallista Alam legte Brände in dem hochsensiblen Ökosystem im Nagan Raya District von Aceh.

Der zuständige Regierungsbeamte Mas Achmad Santosa erklärte Anfang der Woche, dass alle Aktivitäten von PT Kallista Alam in Tripa eingestellt wurden und nun gegen das Unternehmen wegen zahlreicher Rechtsvergehen ermittelt werde. Unter anderem wegen der illegalen Brandrodungen, dem rechtswidrigen Plantagenbau und des Vergehens gegen die Naturschutzgesetze des Landes.

Zudem geht die Staatsanwaltschaft auch gegen korrupte Politiker und Behörden vor, die dem Unternehmen die Erlaubnis zum Bau der Plantage in Tripa gegeben hätten, ergänzte Santosa.

Damit wurde eigentlich der Status quo des Schutzstatus von Tripa wieder hergestellt. Denn auf einer im Mai 2011 erstellten Karte gehörten die Torfsümpfe zum geschützten Leuser Ökosystem, um sie vor Rodungen für Palmöl-Plantagen zu bewahren. Im November 2011 schaffte es die Palmöllobby allerdings, dass die Karte geändert und Tripa wieder aus dem Leuser-Schutzsystem herausgenommen wurde. Daraufhin erhielt PT Kallista Alam die Erlaubnis für den Bau seiner Plantage.

Der Stopp der Palmöl-Plantagen in Tripa ist ein wichtiger Erfolg für den Umwelt- und Tierschutz. Im Tripa-Wald sind besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten zuhause. Auch die dichteste Population der letzten 6.500 Sumatra-Orang-Utans lebt hier und ernährte sich bislang von der Vielfalt üppiger Obstbäume. Sie haben nun wieder eine Chance zu überleben.

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