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Aktuell

Deutsche Gelder für Indigenenvertreibung

Geld für die Zerstörung des Urwalds

Umweltschützer demonstrieren vor der Munich Re. Denn das Unternehmen ist an der Finanzierung von Staudämmen im Amazonasgebiet beteiligt.

Von Lina Schwarz, taz, 28.4.16

http://www.taz.de/!5299854/


Zerstörung im Amazonas: Neue Staudammprojekte drohen 14.000 Indigene zu vertreiben

epo.de , 27. April, 2016

http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12656:zerstoerung-im-amazonas-neue-staudammprojekte-drohen-14-000-indigene-zu-vertreiben&catid=29&Itemid=71


Unkontaktiertes Volk wird erneut durch den „korruptesten Politiker Brasiliens“ bedroht

Survival International Deutschland e.V. Pressemitteilung, 27.4.16

Letzte Woche war es Survivals Kampagne zum Schutz eines unkontaktierter Volkes im Amazonasgebiet gelungen, die Anerkennung ihrer Landrechte zu sichern. Allerdings ist das Kawahiva-Volk immer noch ernsthaft Bedrohungen ausgesetzt, dazu gehört die Freilassung des „korruptesten Politiker Brasiliens“.

José Riva, ehemals stellvertretender Landesvorsitzender in Mato Grosso, wurde Anfang des Monats aus der Haft entlassen. Er besitzt eine Viehfarm namens Rio Pardo auf dem Kawahiva-Gebiet und seine Freilassung lässt fürchten, dass er möglicherweise mehr Land innerhalb des Gebiets kaufen will.

Riva wurde im Oktober 2015 als Teil der „Operation Metástase“ verhaftet – einer polizeilichen Untersuchung von Korruption und dem Missbrauch von Staatsfonds. Er gilt als der korrupteste Politiker in Brasilien, da er in mehr als 100 Fällen vor Gericht steht.

Außerdem wird er beschuldigt, betrügerische Lizenzen für die Fällung von Mato Grossos Wäldern genehmigt zu haben. In den letzten fünf Monaten des Jahres 2015 was Mato Grosso der einzige Amazonasstaat in Brasilien, wo die Abholzung um 15 % angestiegen war.

Indigene Gebiete, die einige der letzten Streifen Regenwald beherbergen, stehen unter enormen Druck durch Holzfäller und Kolonisatoren. Im März hatte Brasiliens Umweltministerium Strafen in der Höhe von 424.000 US-Dollar gegen Eindringlinge erhoben, weil sie illegal 5.000 Hektar Manoki-Land in Mato Grosso ausgebeutet hatten.

Zum Anfang des Monats deckte ein Bericht von SEMA – dem staatlichen Umweltsekretariat – auf, dass 13 indigene Territorien (einschließlich die der Kawahiva und der unkontaktierten Piripkura) Landhäuser innerhalb ihrer Grenzen registriert hatten. Auf dem Land, das dem Manoki-Volk gehört, waren allein schon 54 Landhäuser gemeldet.

SEMA informierte, dass diese Landtitel ungültig seien und dass es die Besitzer darüber informieren würde. Nach dem Ministerialerlass zum Schutz von Rio Pardo setzt sich Survival gegenüber FUNAI jetzt für die tatsächliche Abgrenzung und den dringenden Schutz des Kawahiva-Landes ein.


Bergbau und Quecksilbervergiftungen bedrohen abgeschieden lebendes Volk im Amazonasgebiet

Survival International Deutschland e.V. Pressemitteilung, 26.4.16

Die Behörden in Brasilien haben eine gemeinsame Operation begonnen, um illegale Bergarbeiter von dem Land des Zo’é-Volkes zu entfernen. Die Zo’é, die weitgehend isoliert leben und nur sehr wenige Angehörige haben, sind extrem anfällig für durch Außenstehende übertragene Krankheiten.

Fábio Augusto Ribeiro von der Indigenenbehörde der Regierung sagte: „Neben der Invasion als Folge der Bergbauaktivitäten waren auch die Umweltschäden massiv – Krater wurden gegraben und das Wasser wurde durch Quecksilber kontaminiert. Wir waren auch sehr besorgt, dass es einen drohenden Konflikt mit den Zo’é geben könnte.“

Mehrere neuere Berichte zeigen die verheerenden Auswirkungen von Quecksilber für indigene Völker, das gemeinhin in illegalen Goldminen verwendet wird. Survival hat an den UN-Sonderberichterstatter für Gesundheit geschrieben und ihn gedrängt, Druck auf die südamerikanischem Regierungen auszuüben, den illegalen Abbau und die Quecksilberbelastung in indigenen Territorien zu unterbinden.




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