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Aktuell

Entwaldung in Mittelamerika

Drogenhändler zerstören Regenwälder

Kokain-Händler, die ihr dreckiges Geld waschen, sind einer Studie zufolge für die Zerstörung von Millionen Hektar tropischen Regenwaldes in Mittelamerika verantwortlich.

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 17.5.17

Drogenhändler waschen in Mittelamerika Millionen Dollar, indem sie üppige Wälder kaufen, roden und in landwirtschaftliche Nutzflächen verwandeln. In Nicaragua, Honduras und Guatemala gehen bis zu 30 Prozent der jährlichen Waldvernichtung auf ihr Konto.

„Die meiste Entwaldung, für die wir den Drogenhandel verantwortlich machen, geschah in feuchten Wäldern, 30 bis 60 Prozent in ausgewiesenen Schutzgebieten“, sagt Dr. Steven Sesnie vom US Fish and Wildlife Service, der eine Studie dazu im Fachblatt Environmental Research Letters veröffentlicht hat. Diese Entwicklung gefährde die Bemühungen, Wälder wegen ihrer ökologischen Funktionen, als Kohlenstoffspeicher und als Lebensgrundlage für die ländliche und indigene Bevölkerung zu erhalten.

Rund 86 Prozent des weltweit gehandelten Kokains passieren auf dem Weg aus den Anbaugebieten in die USA die Länder Mittelamerikas, schreibt Sesnie. 6 Milliarden Dollar illegale Gewinne werden dadurch in der Region angelegt – zu einem großen Teil für den Kauf und die Rodung von Regenwäldern.

„Unsere Studie hebt die zentrale Bedrohung für die verbliebenen feuchten, tropischen Wälder and die Schutzgebiete in Mittelamerika hervor“, sagt Senie. Abgelegene Wälder in wirtschaftlich unterentwickelten Regionen seien besonders gefährdet.

Die Studie befasst sich erstmals mit den Auswirkungen des Handels mit Drogen auf die Entwaldung und nicht mit dem Anbau. Sie stützt sich auf Schätzungen zur Entwaldung zwischen den Jahren 2001 und 2014 und konzentriert sich auf Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama.

In Peru, einem der wichtigsten Anbauländer für Kokain, sind die Vereinten Nationen in den Anbau von Drogen - und damit die Zerstörung der Regenwälder - verwickelt.




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