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Aktuell

AKTION zu Amazonien

Rettet die grüne Lunge des Planeten

Die indigenen Völker des Amazonasgebietes sind überall bedroht - in Brasilien, Ecuador, Peru und den Nachbarländern. Ihr Lebensraum, der Regenwald, wird zerstört. Bitte unterstützen Sie den Appell der Ureinwohner an die UNO und Regierungen, die Zerstörung des größten, arten- und wasserreichsten Ökosystems der Erde zu stoppen.

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 29.10.17

„Wir schreiben Ihnen, weil das Amazonasgebiet, ein globaler Schatz der Biodiversität, bereits zu einem Viertel zerstört ist. Wenn die Abholzung nicht gestoppt wird, kommen wir in einigen Jahren an einen Punkt, an dem das Ökosystem unwiderruflich zusammenbricht und nicht mehr die für das Leben auf der Erde so wichtigen Funktionen erfüllen kann.“

Mit diesem dramatischen Appell wenden sich die Ureinwohner der südamerikanischen Regenwälder an die Weltgemeinschaft. Über ihren Dachverband COICA, der Tausende von Urwalddörfern, Hunderte von Indigenenvereinigungen und die neun nationalen Verbände der Länder des Amazonsasgebietes vertritt, fordern sie von den Vereinten Nationen (UNO) und den Regierungen Südamerikas den Schutz des Amazonasgebietes.

Die Indigenen Völker haben mit ihrer umweltschonenden Lebensweise nicht nur die Regenwälder bis heute erhalten, sie verteidigen diese auch aktiv gegen die Plünderung durch die Holz- und Agrarindustrie, durch Bergbauunternehmen und riesige Staudammprojekte.

Oftmals werden sie dafür bedroht, verfolgt oder kriminalisiert. Schwerste Menschenrechtsverletzungen sind die Folge, wie die Ermordung von 20 isoliert im Regenwald lebenden Indigenen durch Goldsucher im September 2017 zeigt.

Auch für uns ist der Erhalt Amazoniens wichtig: Der Regenwald reguliert nicht nur das Klima Südamerikas, er beeinflusst es rund um den Globus. Die großflächige Rodung verursacht nicht nur gewaltige CO2-Emissionen, sie begünstigt auch extreme Wetterereignisse wie Dürren, sintflutartige Regenfälle und heftige Stürme.

Die Indigenenorganisationen fordern die UNO und die Regierungen der Länder des Amazonasgebietes auf, „umfassend und auf internationaler Ebene zu handeln, denn die Regenwaldabholzung und Verschmutzung der Umwelt in einem Land trifft auch die Nachbarländer und den ganzen Planeten“.

Zur AKTION


Was hinter Brasiliens verfehlter Amazonas-Politik steckt

Von Susann Kreutzmann, Der Standard, 6-11-17

http://derstandard.at/2000067240946/Was-hinter-Brasiliens-verfehlter-Amazonas-Politik-steckt


Umweltschutz mit dem Maschinengewehr

Brasiliens Elite-Einheit unterwegs im Amazonas-Regenwald

Das Erste, 2. November, 2017

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/reportage/sendung/umweltschutz-mit-dem-maschinengewehr-100.html


Brasilien - Der brennende Regenwald

phoenix Pressemitteilung, 30. Oktober, 2017

Es sind traurige Bilder. Bäume und Sträucher in Flammen, Tiere, die versuchen dem Inferno zu entfliehen, die Abholzung des Amazonaswaldes in Brasilien hat wieder dramatisch zugenommen. Die aktuellen Satellitenaufnahmen belegen, dass die Vernichtung des Regenwaldes 2016 um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. 8000 Quadratkilometer Wald sind in diesem Zeitraum vernichtet worden - das entspricht der neunfachen Größe Berlins. Und die Geschwindigkeit der Zerstörung nimmt zu. Auch wenn Brasiliens Präsident Temer beschwichtigt und eben erst vor der UN davon gesprochen hat, dass die Abholzung um 20 Prozent reduziert worden wäre. Tatsächlich aber gibt es klare Pläne, um für die Rohstoffgewinnung im Amazonasgebiet und für die Agrarlobby den Regenwald weiter zu reduzieren. Präsident Temer will Schutzgebiete wie den Jamanxim Nationalpark verkleinern lassen. Das hat Norwegens Regierung jetzt dazu bewogen, ihren Anteil an finanzieller Unterstützung am Amazonas-Fond für den Schutz des Regenwaldes zu kürzen.

Sendetermin auf phoenix: 7. November, 21.45 Uhr.


Brasilien wird zum Problemfall

Sonnenseite, 30. Oktober, 2017

http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/brasilien-wird-zum-problemfall.html




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