TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.01.21 13:45 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge

Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.15 Uhr)



Am 26.08.21 07:05 - 07:50 Uhr auf 
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten

Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Seine endlosen Savannen sind für etliche Wildtiere ein wichtiger Rückzugsraum. Ihrem Schutz hat sich die Naturschutzorganisation Big Life verschrieben. Deren Ranger führen einen erbitterten Kampf gegen Wilderer und ihre Helfershelfer. Nur so können die letzten der großen afrikanischen Wildtiere in freier Wildbahn überleben. "360° Geo Reportage" hat die Ranger und ihre Hundestaffel aus sogenannten Tracker Dogs durch den Amboseli-Nationalpark begleitet.



Am 26.08.21 07:30 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Honduras

Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößten Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau.



Am 26.08.21 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Papua

Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.



Am 26.08.21 09:00 - 09:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Kanada

Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.



Am 26.08.21 09:45 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Welche Rolle spielen Zoonosen bei der Ausbreitung von Pandemien

Dokumentation über ansteckende Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen.



Am 26.08.21 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.



Am 26.08.21 17:30 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Mein anderes Russland - Odyssee in Sibirien (1/2)

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechsmal so groß wie Deutschland, gibt es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos.
(Teil 2 direkt im ANschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 26.08.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Schwarze Rehe - Mystisch und selten

Nirgendwo sonst gibt es so viele Rehe mit tiefschwarzem Fell wie in Niedersachsen. Seit vielen Hundert Jahren ranken sich Mythen und Legenden um die schwarzen Rehe. Jeder, der die seltenen pechschwarzen Schönheiten beobachten darf, ist von ihnen verzaubert. "Die Nordreportage" zeigt die schwarzen Rehe in Norddeutschland im Rhythmus der Jahreszeiten und begleitet bildstarke, spannende Begegnungen von Menschen mit einem einzigartigen Wildtier vor der heimischen Haustür.



Am 26.08.21 19:30 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Fast Furniture - Kahlschlag für den Möbelwahnsinn

Ständig neue Möbel und die möglichst günstig. Die Billigpreise der Möbeldiscounter machen es möglich. Doch woher stammt das Holz? Und welche Folgen hat der enorme Holzbedarf für die Natur? Das Holz für viele Billigmöbel kommt unter anderem aus den Ur- und Naturwäldern in Rumänien. Seit Jahren wird hier gnadenlos abgeholzt, oft illegal. Naturschützer kritisieren den Raubbau seit Jahren.



Am 26.08.21 20:00 - 20:45 Uhr auf 
phoenix: Weltretter Wurzeln

Wurzeln machen über die Hälfte der Masse einer Pflanze aus und sind doch meist unsichtbar. Ihre besonderen Kräfte helfen, Probleme des Klimawandels und Umweltschutzes zu bewältigen. Gerade der unsichtbare Teil der Pflanzen hat das Potenzial, bei den Herausforderungen der Menschheit zu helfen: die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, den Klimawandel zu stoppen und Ressourcen, wie Seltene Erden, umweltfreundlich abzubauen. Dafür müssen Pflanzen jedoch Dürre- und Hitzeperioden aushalten und Überschwemmungen überstehen. Wurzeln sind dabei von entscheidender Bedeutung. Und sie suchen im Boden aktiv nach Nährstoffen und wehren Gefahren wie Krankheitserreger und Gifte ab.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 26.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Mission Trinkwasser

Durch Klimawandel, Landwirtschaft und Industrie drohen die natürlichen Frischwasserspeicher zu versiegen, versalzen und verschmutzen. Werden wir noch genug sauberes Trinkwasser haben? Nur 3,5 Prozent der Gesamtwassermenge der Erde sind Süßwasser. Das meiste ist jedoch als Eis gefroren. Nur 0,3 Prozent sind für uns Menschen zugänglich. Damit müssen wir lernen umzugehen. Die Natur als Vorbild, neue Technik und überliefertes Wissen machen Hoffnung. In Niedersachsen folgt der Film Deutschlands erstem Moor-Förster, Ludwig Stegink-Hindriks. Wie ein vollgesogener Schwamm besteht ein Hochmoor bis zu 90 Prozent aus Wasser. Statt Moore trocken zu legen und Regenwasser in Kanäle und somit ins Meer zu leiten, soll diese Speicherfähigkeit genutzt werden. Unweit des renaturierten Hochmoors wagt das Team von Nico Deus ein gewagtes Helikoptermanöver, um herauszufinden, wie weit das Meerwasser unterirdisch ins Land drückt. Denn steigende Meerwasserspiegel bedrohen weltweit und auch zunehmend in Deutschland durch Versalzung die küstennahen Grundwasserleiter.
(Im Anschluss Diskussionsrunde, bis 22.00 Uhr)



Am 26.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 26.08.21 20:45 - 21:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung

Die gesellschaftliche Debatte rund ums Klima ist überhitzt und oft überlagert von Einzelinteressen. Die ZDF-Dokureihe "Terra X" zeigt die Daten, Fakten und Zahlen hinter dem, was aktuell diskutiert wird. Denn die Klimaforschung in all ihren Facetten ist eine Wissenschaft, deren Erkenntnisse helfen, die globalen Wetterphänomene besser zu verstehen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 26.08.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Planet der Spatzen

Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.



Am 26.08.21 22:00 - 23:00 Uhr auf 
SWR: Axel Wagner & Die Klimakrise

Starkregen und Überflutungen werden im Klimawandel zunehmen. Woanders fehlt Wasser. Axel Wagner, SWR-Wissenschaftsjournalist und Biologe, hinterfragt den menschlichen Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel. Denn auch im Südwesten gibt es Wassermangel. Daher werden von den Versorgern Flüsse angezapft, was wiederum Auswirkungen auf die Natur hat. Die SWR-Dokumentation zeigt mit Aufnahmen aus fünf Jahren Recherche, dass Wasser im Klimawandel eine sehr wichtige Schlüsselrolle einnimmt.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-4.00 Uhr)



Am 27.08.21 00:45 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Ich bin Greta

"Ich bin Greta" - so beginnt nahezu jede Rede des wohl weltweit bekanntesten Teenagers. Im August 2018 beginnt Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin aus Schweden, einen Schulstreik für das Klima. Zunächst von Politikern, Eltern und der Presse belächelt und harsch kritisiert, entstand um sie herum in kürzester Zeit die Welt umspannende Jugendbewegung "Fridays for Future". Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, ist heute eine weltberühmte Aktivistin. Der Film porträtiert sie aus unmittelbarer Nähe mit einzigartigem privaten Material.



Am 27.08.21 05:30 - 05:45 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.



Am 27.08.21 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Das Verschwinden des ewigen Eises

Dass die Gletscher sterben, ist längst nicht mehr Prognose, sondern Gegenwart. Hoffnung für sie gibt es eigentlich nicht. Wie geht man mit dieser Realität in Graubünden um? CO2 zu reduzieren, ist in der geopolitischen Aktualität ein frommer Wunsch. Zudem reagieren die Gletscher verzögert: Die Konsequenzen der heutigen Klimaerwärmung werden das einst ewige Eis erst in zehn bis 20 Jahren treffen.



Am 27.08.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Standhaften

In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.



Am 27.08.21 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Fledermäuse - Faszinierend und bedroht

Fledermäuse bevölkern die Erde seit mehr als 50 Millionen Jahren. Sie sind neben den Flughunden die einzigen Säugetiere, die fliegen können - und sie verfügen außerdem über erstaunliche Fähigkeiten. Mit einer einmaligen Ultraschalltechnik jagen sie Insekten durch die Nacht und fliegen dabei so schnell, dass das menschliche Auge ihre Bewegungen kaum wahrnehmen kann. Doch die Geschöpfe der Nacht sind zunehmend in Gefahr: Der Verlust des Lebensraums und die Intensivierung der Landwirtschaft führen zu immer knapper werdenden Unterschlupfmöglichkeiten.



Am 28.08.21 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Wildtiere unter Druck

Wildtiere haben es immer schwerer, Rückzugsorte zu finden. Sogar in Naturschutzgebieten geraten sie zunehmend unter Stress. Was lässt sich dagegen tun? Ein Nationalpark-Ranger nimmt die "Xenius"-Moderatoren mit in sein Revier, den Bayerischen Wald, und weiht sie in die existenziellen Bedürfnisse der Wildtiere ein.



Am 28.08.21 06:05 - 06:50 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 28.08.21 06:15 - 06:30 Uhr auf 
SWR: Grönland - Erdbeeren am Polarkreis

Die globale Erwärmung hat auf Grönland das Leben vieler Menschen verändert. So kreuzt der Jäger Mala Kuko immer häufiger vergeblich vor der Ostküste auf der Suche nach Robben. Einige ehemalige Jäger haben inzwischen aufgegeben und sind Bauern geworden. Sie züchten Schafe, weil es jetzt mehr Heu gibt und bauen Kartoffeln und Gemüse an, was vor wenigen Jahren wegen der Kälte nicht möglich gewesen wäre. Der Klimawandel bringt Veränderungen: Jetzt werden sogar die ersten Erdbeeren geerntet.



Am 28.08.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Transsilvanien (5/20)

Auch diesmal gibt es für die Abenteurer bei einer Herausforderung einen Buchstaben zu gewinnen. Alle Buchstaben zusammen ergeben am Ende ein Lösungswort, das zu einer großen Überraschung führt. Heute wird die Aufgabe besonders schwer: Die Gruppe gibt alles, um den Buchstaben zu erobern.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 28.08.21 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland

Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.



Am 28.08.21 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien

Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Klimajournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, in denen nach der Abholzung des Baumbestandes eine trockene Savanne entstanden ist. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Immer mehr abgeholzte Flächen werden für den Sojaanbau im großen Stil genutzt, denn Soja ist ein beliebter Exportartikel: In den Industrieländern wird es als Tierfutter vor allem in der Schweinezucht eingesetzt. Sollten man auf Schweinefleisch verzichten, um die Zerstörung des Regenwaldes nicht noch weiter voranzutreiben?



Am 28.08.21 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Was macht das Känguru im Baum?

Paula ist in Australien, im Land der Kängurus. Hier macht sie sich auf die Suche nach einem ganz besonderen Tier. Es lebt im Baum, kann nicht richtig hüpfen, ist aber dennoch ein Känguru: ein "Baumkänguru". Warum aber lebt das Känguru im Baum? Zwischen den Ästen findet es die Nahrung, die es braucht: Die frischen grünen Blätter kann es in den Baumkronen in Sicherheit und vor Feinden ganz ungestört futtern. Deswegen allerdings ist es auch gar nicht so einfach, das Tier im Regenwald zu entdecken. Gut, dass Paula einen Plan hat und Margit besucht. Sie ist eine absolute Expertin in Sachen Baumkänguru.



Am 28.08.21 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über die Kraft des Waldes

Zwei Trockenjahre haben Brandenburgs Wälder hinter sich. Die Regenfälle dieses Sommers waren nur Tropfen auf die ausgetrockneten Böden. Waldbrände, Schädlingsinvasionen und immense Dürreschäden setzten und setzen den Bäumen zu. Wie steht es um die Kraft des Waldes angesichts riesiger Probleme? Brandenburgs Forstleute und Wissenschaftler wollen das herausfinden. Viele Waldbesitzer sind verunsichert. Sie fragen sich, auf welche Waldbaumarten sie in Zeiten des Klimawandels noch setzen können. Die Robustheit von Waldbäumen wird künftig ausschlaggebend sein, ob sie die zunehmende Invasion von wärmeliebenden Schadinsekten überleben und nicht dem Borkenkäfer zum Opfer fallen. Sven Oswald begibt sich auf eine Entdeckungsreise zu den drängendsten Problemen des Waldes, aber er erlebt auch dessen Schönheit und Erholungswert. Er erkundet die Kräfte des Waldes beim Campen und Waldbaden. Er geht der Frage nach, wie dieser für Brandenburg so identitätsstiftende Wald bewahrt und für folgende Generationen gesichert werden kann.



Am 28.08.21 07:30 - 08:00 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Arktis und Alaska

Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien gefroren. Auch im Sommer taut das Eis nur an der Oberfläche. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, an der abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrost-Schichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler*innen, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20-mal mehr als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.



Am 28.08.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Im Königreich des Kasuars

Jeder Australienreisende, der Queensland durchquert, kennt das gelbschwarze Warnschild "Caution Cassowary crossing". Verwandt mit dem Kiwi und dem Strauß, hat der Kasuar eine beachtliche Körpergröße von 190 cm, also durchaus gefährlich für Autofahrer. Für die Bewohner von Mission Beach und anderen Städten entlang des Daintree-Regenwalds ebenso, denn der Kasuar ist nicht nur riesig, sondern auch gefährlich und klug. Er weiß, dass die Nähe des Menschen auch Nahrung bedeutet. "Helmkasuar" wird er genannt, weil er einen helmartigen Höcker auf dem Kopf hat. Der Tritt eines in die Enge getriebenen Kasuars kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Da sich die Städte in Australien immer weiter in den Urwald gefressen haben, kommt es sogar immer wieder vor, dass man mitten in der Stadt einem Kasuar gegenübersteht. Die Aboriginees haben Jahrtausende mit dem Riesenvogel im Einklang gelebt. Der weiße Mann hat es aber in nur 200 Jahren geschafft, den Vogel fast auszurotten. Die Filmautorin zeigt das jetzige Leben des Kasuars, und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben.



Am 28.08.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Hummeln - Bienen im Pelz

Hummeln sind dicker, haariger und ruhiger als die zur gleichen Familie gehörenden Honigbienen, aber weit weniger aggressiv und bedrohlich als Wespen. Der Film folgt in den Alpen einer Jungkönigin durchs Jahr und gewährt einmalige Einblicke in Struktur und Verhalten der Hummelvölker. Dabei konzentriert sich die Dokumentation mit ihrer beeindruckenden Bildsprache auf die Besonderheiten in der Morphologie und Biologie der Tiere.



Am 28.08.21 15:10 - 15:55 Uhr auf 
arte: Amazonas - Heilende Tropen

Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí: Diese Beere wird auf der ganzen Welt verkauft und gilt als "Superfrucht" mit zahlreichen Heilkräften.



Am 28.08.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Kantabrische Bären und Iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Filmautor Bernhard Rübe lässt die Zuschauer die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah erleben.



Am 28.08.21 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Im spanischen Wolfsland

Zwei- bis dreitausend Wölfe leben im Nordwesten der iberischen Halbinsel: so viele wie in kaum einer anderen Region in Europa. Nach einer kritischen Phase in den 1960er/70er Jahren, in der der Wolf fast ausgerottet war, ist der Bestand wieder stabil. Trotzdem hat die spanische Regierung beschlossen, den Abschuss von Wölfen landesweit zu verbieten. Natalia Bachmayer hat im Wolfsland mit Viehzüchtern wie Felipe Codesal gesprochen - das Abschussverbot der Regierung hält er für eine Schnapsidee. Rosi González und Alberto Fernández hingegen setzen Herdenschutzhunde ein und haben noch nie ernsthafte Verluste erlitten.
(Wdh. übermorgen 4.10-4.40 Uhr)



Am 28.08.21 17:15 - 17:45 Uhr auf 
hr: Weinbau im Klimawandel

Auch wenn sich viele Winzer über tolle Jahrgänge freuen können, stellt der Klimawandel mit seinen Wetterextremen wie Hitze, Trockenheit, Starkregen und erhöhter Spätfrostgefahr den Weinbau vor neue Herausforderungen. Pflanzenstress und die Zunahme des Kohlendioxid-Gehalts in der Atmosphäre fordern auch von Weinbauern neue Wege: andere Rebsorten, andere Bewirtschaftung, andere Zeitabläufe.



Am 28.08.21 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas (2/3)

Der Amur ist der bedeutendste Grenzfluss der Erde: Über eine Strecke von 2000 Kilometer trennt er die Supermächte Russland und China. Die fruchtbaren Ebenen im chinesischen Teil des Amurbeckens sind intensiv bewirtschaftet, doch an Chinas äußersten Rändern - am oberen Amur und an den größten Nebenflüssen Ussuri und Songhua - konnten sich Chinas letzte Urwälder erhalten. Und hierhin kehren Amurtiger und Amurleopard allmählich aus Russland zurück.



Am 29.08.21 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.
(Wdh. übermorgen 3.50-4.35 Uhr)



Am 29.08.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Chiemgau im Wandel (1/2)

Vor ein paar Tausend Jahren gab es im Chiemgau nackte Moränenrücken und kahle Schmelzwassertäler. Eine Landschaft, geboren in der letzten Eiszeit, geprägt vom Alpenrand, sanften Hügeln, Mooren und Seen. Und von kulturellem Reichtum, nicht nur auf den Inseln im Chiemsee mit ihren berühmten Klöstern und Schlössern. Funde von Jagdwaffen aus der Zeit der Neandertaler belegen, dass das Land sogar während der Eiszeit besiedelt war, wohl, weil es hier viel jagdbares Wild gab. Während der Bronzezeit führte hier einer der wichtigsten Handelswege aus den Bergen ins Alpenvorland, so kamen die Kelten und die Römer.

Wahrscheinlich ist das Land um den Chiemsee seitdem ununterbrochen besiedelt. Warum konnte sich ausgerechnet in einem so stark frequentierten Siedlungsland bis heute eine artenreiche Natur erhalten? Jan Haft veranschaulicht in seinem Film die Veränderungen in der Natur und der Landschaft des Chiemgaus von der Vergangenheit bis heute.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 12.45 Uhr)



Am 29.08.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.



Am 29.08.21 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Rettet die Natur - Wege zu mehr Artenvielfalt

Städte, Straßen, Siedlungen und Äcker - wir Menschen fordern Fläche und das nicht zu knapp. Wir verändern, bewirtschaften, versiegeln das Land und verdrängen dadurch die Natur. Die Folgen sind deutlich zu spüren. Die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird immer länger - und das Insektensterben stellt eine ernste Bedrohung für die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln dar. Denn ohne wildlebende Tiere und Pflanzen können auch wir nicht überleben! Noch ist Deutschland so regenerationsfähig, dass neue Lebensräume entstehen können. Was sind jetzt die nötigen Schritte, um nachhaltig gegenzusteuern?



Am 29.08.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald oder Wüste - was kommt nach dem Fichtensterben?

Mark Rafflenbeul ist geschockt: Mitten im Winter entdeckt er unter der Rinde eines Baumes Borkenkäferlarven, die sich recken und strecken. Nichts jagt einem Waldbesitzer so viel Schrecken ein wie die kleinen Käfer, die seit drei Jahren in Deutschland den Fichtenwald vernichten. Noch nie ging es dem Wald so schlecht wie heute. Und von den Bäumen, die noch stehen, ist nur noch jeder fünfte gesund. Schuld ist der Klimawandel. Schuld sind aber auch all jene, die bislang am Wald ganz gut verdient haben. Wie sieht der Wald der Zukunft aus, der den zunehmenden Extremen des Wetters trotzt und zugleich dringend benötigtes Bauholz liefert?



Am 29.08.21 15:30 - 16:00 Uhr auf 
tagesschau24: Marokkos bedrohte Oasen - Klimawandel in der Wüste

"Die Oase ist eigentlich ein Paradies" sagt Halim Sbai, der in der marokkanischen Oasenstadt M'Hamid El Ghizlane lebt. Die Betonung liegt auf "eigentlich". Denn Menschen wie Halim kämpfen verzweifelt um das Überleben ihrer Region. In Marokko liegen zwischen dem Antiatlasgebirge und der Sahara Oase an Oase, voller malerischer Palmen. Grüne Inseln in der Wüste, die für knapp zwei Millionen Menschen Heimat sind. Noch. Bislang verdienten viele hier ihr Einkommen mit den Früchten der Dattelpalmen, doch das wird immer schwieriger. Seit Jahren fällt der Regen immer unregelmäßiger, die Palmen welken, die Ernte geht drastisch zurück.
Auch in den idyllischen Oasen schlägt der Klimawandel zu. Während in den Alpen oder Anden die Gletscher abschmelzen, lassen sich in der Wüste ebenfalls dramatische Veränderungen beobachten: Die Oasen kämpfen um ihr Überleben. Sandstürme werden immer häufiger, das Wasserreservoir sinkt, Palmen verdorren - die "Ver-Wüstung" schreitet voran. Halim Sbai versucht verbissen, seine Oasen zu retten, pflanzt neue Palmen und will das kostbarste Gut schützen - Wasser. Statt auf Dattelpalmen setzt er nun auf Tourismus und kutschiert Besucher durch das malerische Gebiet, das es so vielleicht demnächst nicht mehr gibt. Am Sterben der Oasen lässt sich schon jetzt beobachten, was dem Mittelmeerraum durch die Erderwärmung droht.
(Wdh. morgen 10.30-11.00 Uhr)



Am 29.08.21 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Klage, Urteil, Klimaschutz!

Der Anstieg der Durchschnittstemperatur auf er Erde soll auf maximal 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden. So steht es im Pariser Klimaschutzabkommen. Eigentlich ist das völkerrechtlich bindend. Doch noch immer ist der Druck der Vertreter ölbasierter Industrien übermächtig. Umweltorganisationen und besorgte Bürger ziehen immer häufiger vor die Gerichte. "Es existiert die große Befürchtung, wenn wir jetzt nichts unternehmen, dass die Klimakatastrophe so durchschlägt, dass wir in einigen Jahrzehnten Zustände ähnlich denen in einer Ökodiktatur haben", sagt Prof. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig. Ekardt war der Initiator mehrerer Beschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das seiner Meinung nach zu lasche Klimaschutzgesetz der Bundesregierung. Die Karlsruher Richter gaben ihm und den anderen Klägern teilweise recht und stellten fest, dass der Umweltschutz als Staatsziel langfristige Maßnahmen erfordere. Der Staat muss also handeln. Der Klimaschutz und auch immer mehr andere Umweltvergehen landen vor den Richtern - und das weltweit: Ähnliche Urteile gibt es in den Niederlanden, in Frankreich oder Neuseeland. "planet e." zeigt, wie die Urteile auch höchster Gerichte den Strukturwandel ganzer Gesellschaften zu mehr Klimaneutralität beeinflussen, und fragt, was dieser Trend für Klima- und Umweltpolitik bedeutet.



Am 29.08.21 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Eine Welt ohne Insektensterben

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.



Am 29.08.21 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Papageien

Farbenprächtig, intelligent, sozial - Papageien haben ihren eigenen Charme. Weil ihre natürlichen Lebensräume schrumpfen, siedeln sich weltweit immer mehr der bunten Vögel in Städten an. Zugleich werden besonders gefährdete Arten extra gezüchtet und ausgewildert - um die farbenprächtige Vielfalt der Papageien zu sichern.



Am 30.08.21 00:55 - 02:25 Uhr auf 
hr: Das Forum - Rettet Davos die Welt?

Seit 1971 bringt Klaus Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Der Dokumentarfilm begleitet den World Economic Forum-Gründer und geht der Frage nach: Trägt seine Vision Früchte und kann das WEF zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient nur der Durchsetzung der Eigeninteressen der globalen Elite? Während das WEF in Davos 2018 tagt, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonasregenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, allen voran die Klimaaktivistin Greta Thunberg, drängen in die Öffentlichkeit. Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. Der Dokumentarfilm von Marcus Vetter zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet er führende Mitarbeiter von Klaus Schwab bei internationalen Projekten vor Ort. Jennifer Morgan, Leiterin von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirtschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.



Am 30.08.21 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Philosophie - Mit den Augen der Tiere

Wie erleben die Tiere die Welt? Kann sich ein Mensch in ein Tier hineindenken, ohne in Anthropomorphismus zu verfallen und ihm "menschliche" Gefühle zu unterstellen? Welche Bedeutung haben im Tierreich Kategorien wie "Gebietsgrenze" und "Konflikt"? Und was kann der Mensch von den anderen Erdbewohnern lernen?Auf diese Fragen antworten die Wissenschaftsphilosophin Vinciane Despret und die Ethnologin Jessica Serra. Despret ist Wissenschaftsphilosophin, Psychologin, Autorin und Dozentin an den Universitäten Lüttich und Brüssel; ihre Monographien gehören zu den Standardwerken der Umweltwissenschaften. In "Was würden Tiere sagen, würden wir die richtigen Fragen stellen?" (2019) fragt sie danach, was die Tiere vom Menschen unterscheidet.



Am 30.08.21 09:50 - 10:45 Uhr auf 
arte: Venezuela - Die letzten Krokodile

Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang kann das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier werden. In den letzten Jahren hat der Bestand deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, an denen versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.



Am 30.08.21 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Artensterben - die Fakten

Die Weltgemeinschaft hat sämtliche Ziele zur Erhaltung der biologischen Vielfalt 2020 verfehlt, das zeigt der neueste UN-Bericht. Eine Million aller Arten auf der Erde sind vom Aussterben bedroht. Das beeinflusst das gesamte Ökosystem und die Entwicklung des Klimas. Die Krise der Biodiversität hat auch für die Menschheit dramatische Konsequenzen: Nicht nur die Versorgung mit Wasser und Nahrung wird langfristig nicht mehr überall sicher zu stellen sein, auch die Möglichkeiten, sich gegen Pandemien zur Wehr zu setzen, verringern sich deutlich. "Wir erleben gerade das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier", erläutert Dirk Steffens. Der "Terra X"-Moderator ist UN-Dekade Botschafter "Biologische Vielfalt" und gilt als engagierter Experte zum Thema Artenschutz. "Man muss sich das Leben auf der Erde wie ein Netz vorstellen, das uns alle trägt. Jede Art hat eine Funktion, so wie ein einzelner Faden. Wenn zu viele Fäden reißen, bricht alles zusammen. Die Menschheit ist gerade dabei, ihre eigenen Lebensgrundlagen zu vernichten." Der Verlust der Insekten stellt beispielsweise die Bestäubung unserer Nutzpflanzen infrage. Gleichzeitig sorgt das Schwinden der Biodiversität im Erdreich für schlechteres Pflanzenwachstum. Menschen sind in vielfältiger Weise auf Pflanzen angewiesen, trotzdem lassen wir zu, dass heute eine von vier Arten vom Aussterben bedroht ist.
Der UN-Report legt nicht nur die verheerenden Zahlen vor, sondern konstatiert auch in aller Deutlichkeit die Hauptgründe für das Artensterben: Überfischung, Klimawandel und Vergiftung wirken zusammen und richten viel Schaden an. Die wichtigste Einzelursache für den Verlust der Biodiversität ist allerdings die Zerstörung natürlicher Lebensräume. 75 Prozent der Landfläche, die nicht von einem polaren Eisschild bedeckt sind, wurden bereits vom Menschen in Siedlungsraum oder Anbaufläche umgewandelt. Die Konsumenten bestimmen durch die Waren, die sie im Supermarkt kaufen, mit, welche Arten verloren gehen. Das zerstörerische Verhältnis des Menschen zur Natur bringt jedoch nicht nur andere Arten und ganze Ökosysteme in Gefahr, sondern auch die Menschen selbst. Der Handel mit Wildtieren und die Vernichtung von Lebensräumen hat das Auftauchen von bislang unbekannten Krankheiten möglich gemacht.



Am 30.08.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.



Am 30.08.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (1/4)

Erzählt vom schottischen Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor, liefert die Serie ein wunderbares Porträt des Lebens in den schottischen Highlands, indem die Doku-Reihe der Natur und den Menschen in Schottlands wildes Herz folgt. Der Frühling ist die unvorhersehbarste Jahreszeit in den schottischen Highlands. Es geht um das Timing. Eichhörnchen, Fischadler, Rehwild und Große Tümmler müssen das Beste aus den flüchtigen Gelegenheiten dieser Jahreszeit machen. In den kaledonischen Pinienwäldern veranstaltet der Auerhahn ein erstaunliches Theater, um ein Weibchen anzulocken, während der Zimmermannsbock, ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer, mit seinen viermal so langen Antennen wie sein gesamter Körper nach einem Partner sucht.
(Teile 2 bis 4 Dienstag bis Donnerstag um dieselbe Zeit)



Am 30.08.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die Kranichretter

In Hamburgs nördlichstem Naturschutzgebiet, dem Duvenstedter Brook, brüten 100 Vogelarten. Auch Kraniche sind hier heimisch. Zwischen Frühjahr und Sommer brauchen sie besonderen Schutz. Einzigartig für Deutschland ist hier die selbstorganisierte "Kranichwache". "Die Nordreportage" begleitet Timo Depke - seit 30 Jahren ehrenamtlicher "Kranichwächter". Als Leiter der Arbeitsgruppe NABU Walddörfer setzt er sich mit anderen Ehrenamtlichen für die Renaturierung der Feuchtgebiete ein und kümmert sich um die Wiesenpflege.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)



Am 30.08.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleine Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt, oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.



Am 30.08.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas (3/3)

Der bedeutendste von unzähligen Zusammenflüssen des riesigen Amur-Systems ist jener der beiden Quellflüsse des Amur. Der nördliche und der südliche Zweig des oberen Amur fließen vor ihrer Vereinigung durch dichte Wälder. Hier wirken sie wie ein Paar verwechselbarer Zwillinge, doch die weitere Reise flussaufwärts in die Mongolische Steppe und Bergwelt zeigt: Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
(Wdh. kommende nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 30.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Neuseeland (1/3)

Es scheint, als würden wir das Land gut kennen: Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die dreiteilige Reihe "Wildes Neuseeland" bedient sich aller technischen Raffinessen: Schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen- und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysire, um mithilfe von Kran, Dolly und Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen.



Am 30.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere in der Klimakrise

Axel Wagner beleuchtet, was der Klimawandel für Tiere bedeutet. In der Region sind kälteliebende Arten bedroht. Die Schaffung neuer Habitate und die Erhaltung von Rückzusgebieten in höher gelegenen Regionen sollen ihnen Ausweichmöglichkeiten bieten. Das Artensterben hat Folgen für das gesamte Ökosystem. Obstbauern in manchen Regionen Chinas müssen ihre Pflanzen per Hand bestäuben. Die Buschfeuer 2019/2020 in Australien zeigen, wie fragil Ökosysteme sind. Wissenschaftler kommentieren.
(Wdh. morgen 14,.15-15.00 Uhr)



Am 30.08.21 21:00 - 21:40 Uhr auf 
3sat: Leben im Kronendach (1/2)

Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.



Am 30.08.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wald in der Klimakrise

Ist der Wald schon bald verschwunden? Eine Frage, die längst nicht nur der Forstwirtschaft große Sorgen bereitet. Jeder zweite Baum im Südwesten ist krank. Hauptursachen sind der Klimawandel und die mit ihm verbundenen Dürrephasen. Durch die sommerliche Trockenheit haben Schädlinge wie der Fichten-Borkenkäfer leichtes Spiel. Aber selbst die Eiche, deutscher Ur-Baum und Sinnbild von Stärke und Widerstandskraft, stirbt in manchen Regionen wegen der zu niedrigen Grundwasserstände. Die Wissenschaft versucht mit dem Anpflanzen neuer Baumarten, den Wald zu erhalten, aber es zeigt sich, dass etwa mit wärmeunempfindlicheren Zerreichen aus dem Mittelmeergebiet oder Douglasien aus Nordamerika neue Probleme heranwachsen. Diese sind Fremdlinge für den Lebensraum Wald in deutschen Breiten. Der Biologe und SWR-Wissenschaftsjournalist Axel Wagner war fünf Jahre lang unterwegs, um zu ergründen, wie sich der Wald unter der Erderwärmung verändert und wie man ihm helfen kann. Gemeinsam mit ihm lernen die Zuschauer*innen Menschen kennen, deren Leben unmittelbar mit dem Schicksal der Bäume verknüpft ist.
(Wdh. morgen 15.00-15.45 Uhr)



Am 30.08.21 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Faszinierende Pflanzen - Wie wir die Vielfalt retten können

Ohne eine vielfältige Pflanzenwelt haben Insekten und in der Folge viele weitere Arten keine Chance. Beispiel Almwiesen: Zwischen hohen Bergen gelegen, mit prachtvoll blühenden Kräutern und Blumen. Doch immer weniger Landwirte wollen die schwer zugänglichen Bergwiesen noch bewirtschaften. Forscher der Biosphärenregion Berchtesgadener Land spüren ursprüngliche Bergwiesen auf und ernten die Samen selten gewordener Kräuter und Gräser. Damit sollen artenarme Wiesen in der Region wieder angereichert werden. Und sogar in der Stadt bieten sich gute Chancen für mehr Biodiversität und eine neue Generation von Nutzpflanzen soll unsere Ernährung auch in Zukunft sichern.
(Wdh. morgen 15.45-16.15 Uhr)



Am 30.08.21 23:30 - 00:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser.



Am 31.08.21 03:35 - 04:05 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 31.08.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Russlands versteckte Paradiese

Weite Eiswüsten, fauchende Vulkane, hohe Dünen und schier unendliche Wälder: Russlands Landschaften sind spektakulär. Mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate birgt das größte Land der Erde. Um diese Naturschätze zu bewahren, engagieren sich täglich Umweltschützer und Forscher in entlegenen Gegenden des Landes. Der Film nimmt den Zuschauer mit in die russische Arktis, auf die Insel Kamtschatka, in den Kaukasus und auf die Kurische Nehrung - Russlands versteckte Paradiese.



Am 31.08.21 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Skandinaviens versteckte Paradiese

Skandinavien gilt seit jeher als Sehnsuchtsort. Einst von einer kilometerdicken Eisschicht bedeckt, erhob sich vor mehr als 100.000 Jahren im Norden Europas ein mächtiger Riese aus dem Meer, dessen gewaltige Natur die Menschen bis heute begeistert. Die skandinavische Halbinsel und die umliegenden nordischen Länder beeindrucken mit zahlreichen Superlativen: dem größten Kontinentalgletscher, dem tiefsten Fjord Europas, vier UNESCO-Weltnaturerbstätten und allein in Schweden mehr als 200.000 Inseln. Engagierte Forscher und Naturschützer kämpfen täglich dafür, diesen Schatz zu erhalten. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für "Skandinaviens versteckte Paradiese": Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, fühlen sich mächtige Elche wohl. Im Winter markieren Wissenschaftler einzelne Tiere mit GPS-Halsbändern, um mehr über das Wanderverhalten von Schwedens größtem Huftier zu erfahren.



Am 31.08.21 16:15 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wildtiere unter Druck

Wildtiere haben es immer schwerer, Rückzugsorte zu finden. Sogar in Naturschutzgebieten geraten sie zunehmend unter Stress. Was lässt sich dagegen tun? Ein Nationalpark-Ranger nimmt die "Xenius"-Moderatoren mit in sein Revier, den Bayerischen Wald, und weiht sie in die existenziellen Bedürfnisse der Wildtiere ein.



Am 31.08.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Ansturm aufs Naturparadies

Die Halbinsel Holnis, ganz oben in Schleswig-Holstein, ist ein Naturparadies und zur Ferienzeit ein beliebtes Urlaubsziel für Erholungssuchende - gerade in Coronazeiten, wenn viele Deutsche ihren Urlaub im eigenen Land verbringen. Doch das bringt auch Probleme, denn auf der Halbinsel nahe der dänischen Grenze stehen fast 400 Hektar unter Naturschutz. Dort befindet sich ein besonderer Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, welcher durch den Besucherandrang in Gefahr gerät.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)



Am 31.08.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit des "fliegenden Juwels". Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für Tausende Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Im Herbst streifen einzelne Rothirsche durchs Buschwerk. Luftaufnahmen und Landschaftsbilder, Zeitrafferaufnahmen und Superzeitlupen zeigen das Alpenvorland mit kreisrunden, kleinen Seen, weiten Mooren und ursprünglichen Flusstälern, gerahmt von weißen Gipfeln in der Ferne.



Am 31.08.21 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Natur in Gefahr

Der Klimawandel begleitet uns jeden Tag. Wir stellen fest, dass es im Winter seltener schneit, dass die Sommer heißer und die Stürme heftiger werden. Aber richtig schlimme Ausmaße hat das Phänomen Erderwärmung bei uns in Mitteleuropa noch nicht. Da könnte so mancher denken, die Gefahr sei vielleicht gar nicht so groß. Doch, das ist sie. Das zeigt die Lage in anderen Regionen der Erde. Um Natur in Gefahr geht es heute in "Alpha Demokratie weltweit".
(Wdh. kommende Nacht 0.00-0.30 Uhr)



Am 31.08.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Mehr Plastik als Jungfische in der Donau

Müllinseln im Ozean zeichnen schon lange ein alarmierendes Bild der globalen Umweltverschmutzung. Ebenso verseucht Plastik unsere Flüsse. Thomas D zeigt die verheerenden Folgen bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 31.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Holz ist unser Leben

Für Tischlermeister Marc und Zimmerermeister Aaron aus der Nähe des Edersees war schon in der Schule klar: nach dem Abi lerne ich ein Handwerk. Der eine übernahm schnell den Betrieb des Vaters und leitet mit 25 Jahren eine Firma mit 25 Mitarbeitern, der andere machte den Tischlerbetrieb des Opas, der eine Generation brach lag, wieder auf. Sind sie "andere" Chefs als ihre Väter oder Lehrmeister? Wie sorgen sie dafür, dass der Nachwuchs Gefallen am Handwerk findet und auch dabeibleibt? Und hat man da als jüngerer Chef einen anderen Blick?
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)



Am 31.08.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamane

Edje Doekoe macht sich auf eine Reise durch Suriname, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen, und um sich in der Dschungel-Medizin fortzubilden. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern und beschäftigt sich mit den ärmlichen Lebensumständen in den Indio-Dörfern. Edjes Stamm der Saramakaner hat seine Wurzeln in Afrika. Sie wurden vor Jahrhunderten auf Sklavenschiffen nach Suriname verschleppt. Viele flohen von den Zuckerplantagen tief hinein in den Süden des Landes. Doch viele der Saramakaner verlassen ihre Dörfer, denn ein Goldrausch ist ausgebrochen. Für Edje ist das erschreckend, denn dadurch wird der Urwald rasant vernichtet und Flüsse durch Quecksilber vergiftet.



Am 01.09.21 04:35 - 04:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis mit Peter Wohlleben. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.



Am 01.09.21 09:15 - 10:00 Uhr auf 
hr: Die Slawen - Unsere geheimnisvollen Vorfahren

Vor 1.300 Jahren gibt es zwischen Elbe und Oder vor allem eines: menschenleere Weite. Dann lassen sich Fremde aus dem Osten in diesem fruchtbaren Land nieder - die Slawen. Sie zählen später zu den letzten Heiden in der Mitte Europas und haben eine bis heute geheimnisvolle Geschichte, in der viel Raum für Sagen und Mythen bleibt. Sie verteidigen sich gegen mächtige Gegner und prägen das Mittelalter zwischen Elbe und Oder mit ihrer ländlichen Kultur und ihrem Glauben an Naturgötter. Hier sind es keine Könige und Kaiser, sondern Bauern und Handwerker; sie gründen nie einen eigenen Staat und haben dennoch die heutigen Nationen entscheidend geprägt. Die Dokumentation begleitet exemplarisch eine Gruppe von Slawen zwischen Elbe und Oder durch die Jahrhunderte, folgt ihnen in diverse Scharmützel, beobachtet ihre Bräuche und Riten und zeigt ihr Überlebensgeschick und ihren Kampf um eine eigene Identität vor dem Hintergrund großer historischer Umbrüche.



Am 01.09.21 09:25 - 09:50 Uhr auf 
arte: Mäuse - Überlebenskünstler mit Persönlichkeit

Feld- und Wühlmäuse fressen Gras- und Baumwurzeln und verursachen somit enorme Schäden in der Landwirtschaft. Selbst Schädlingsbekämpfer kommen hier an ihre Grenzen. Gleichwohl spielen Mäuse im Ökosystem eine wichtige Rolle als Nahrung für zahlreiche Tiere - Greifvögel und Füchse beispielsweise. Sie sind außerdem sehr anpassungsfähig und erobern immer wieder neue Habitate. Mäuse in New Yorker Parks etwa haben ihre Ernährung derart auf die dort vorkommenden Fastfoodreste umgestellt, dass sich nicht allein ihr Stoffwechsel, sondern sogar ihre Gene verändert haben. Und zwar von Park zu Park unterschiedlich - Evolution im Zeitraffer. Genau wie alle Säugetiere haben auch Mäuse unterschiedliche Persönlichkeiten. Zusammen mit der Biologin Karin Schneeberger fangen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug wilde Mäuse und untersuchen, welche von diesen eher ängstlich und welche eher mutig und abenteuerlustig sind.
(Wdh. morgen 6.05-6.30 Uhr)



Am 01.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wunderwelt Wiese - ein verlorenes Paradies?

Die Wiese kann durchaus mit einem tropischen Korallenriff verglichen werden: Überall buntes Leben. Viele Vogelarten, Insekten wie Heuschrecken oder Zikaden und andere Tiere haben jeweils ihre eigene, unverkennbare Melodie, sich zu erkennen zu geben und damit Partner zur Fortpflanzung anzulocken. Der Film stellt die wichtigsten Wiesenvögel vor: Feldlerche, Brachvogel, Kiebitz und Braunkehlchen. Er zeigt, wie sie im Frühling singen, brüten und ihre Jungvögel in dem Dschungel aus Gräsern und Kräutern großziehen. Orchideen locken liebeshungrige Bienendrohnen mit Formen, Farben und Düften in die Irre. Der Film zeigt auch eine Welt voller Geräusche, Düfte und Farben. Eine Welt, die aber nicht mehr in die moderne Zeit zu passen scheint. Denn kein anderer heimischer Lebensraum ist dem völligen Verschwinden so nahe wie die Blumenwiese. Hunderttausende Hektar Wiese wurden in den vergangenen Jahrzehnten in Äcker umgewandelt. Aber auch die mehreren Millionen Hektar Wiese, die noch existieren, sind längst keine bunten und vielfältigen Lebensräume mehr. Düngung mit Gülle und Kunstdünger und kurze Mähintervalle haben sie zu unbelebten Produktionsflächen der industriellen Landwirtschaft werden lassen. Dem einzelnen Landwirt, oft am Existenzminimum wirtschaftend, macht der Film keinen Vorwurf, sondern sieht die Schuld in einer verfehlten Landwirtschaftspolitik der EU.



Am 01.09.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Rückepferde

Die muskulösen Kaltblutpferde, die früher das Holz im Wald "rückten", könnten demnächst wieder häufiger in Deutschlands Wäldern zu sehen sein. Denn mitten im Klimawandel lernen Forstleute die schonende Arbeitsweise der Rückepferde neu schätzen. Die Reportage begleitet Försterin Monika Runkel, die Rückepferde wieder in den Wald holen will. Mit Workshops und vielen Argumenten versucht sie Ihre Kollegen davon zu überzeugen, dass der Pferdeeinsatz keine romantische Spinnerei ist, sondern zukunftsorientierte Profiarbeit.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 01.09.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wald der wilden Ponys

Im Süden Englands erstreckt sich ein edles Waldgebiet. das seit seiner Gründung durch König Wilhelm dem Eroberer seit fast 1000 Jahren unter speziellem Schutz steht. In diesem einzigartigen Mosaik aus dichten Echenwäldern, weiten Heidelandschaften und geheimnisvollen Mooren leben die berühmten New Forest Ponys. Der Film nimmt uns mit durch das erste Lebensjahr eines Pony-Fohlens und entdeckt mit ihm die vielen Wunder der Natur im Wald der wilden Ponys.
(Wdh. morgen 9.00-10.00 Uhr)



Am 01.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Das Oder-Delta - Grenzenlose Wildnis an der Ostsee

Grenzenlose Wildnis liegt nur einen Flügelschlag hinter den weißen Stränden der berühmten Ostseebäder. Die Inseln Usedom und Wollin schieben sich wie ein Riegel vor das Delta der Oder. Hier, zwischen Deutschland und Polen, sind viele seltene Tierarten zu Hause. Das erste Wolfsrudel in Mecklenburg-Vorpommern siedelt sich hier seit Jahren erfolgreich an. Große Herden von Wildpferden ziehen über weite Grasebenen und einst ausgerottete Wisente streifen durch die Wälder. Etwa 200 Seeadler kommen im heißen Sommer zum Jagen im Anklamer Stadtbruch zusammen.



Am 01.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Im Aufwind - Europas Erfolge im Artenschutz

Die Pandemie hat viele dazu gebracht zu überdenken: Was ist wirklich wichtig? Wie will ich leben, und welchen Effekt hat meine Lebensweise auf unseren Planeten? Wir verlieren Pflanzen- und Tierarten in rasantem Tempo, mehr als je zuvor. Aber es ist keine Lösung, einfach zu sagen, es ist zu spät, es kann nichts mehr getan werden. In ganz Europa gibt es Erfolge, wenn auch hart erkämpft, von Natur- und Artenschützern. Von einem der seltensten Seevögel Europas bis hin zum stark bedrohten Feldhamster, von einer eisigen Hochebene in Norwegen über einen erloschenen Vulkan in Nordirland bis zur Mittelmeerküste in Spanien, versuchen engagierte Menschen bedrohten Tierarten zu helfen und ihnen eine zweite Chance zu verschaffen. Diese Projekte zeigen: Es ist noch nicht zu spät und es lohnt sich, sich einzusetzen, wie die Dokumentation "Im Aufwind" eindrucksvoll zeigt. In Zusammenarbeit mit der European Broadcasting Union (EBU) haben Fernsehsender aus acht europäischen Länder Erfolgsgeschichten in Sachen Artenschutz zusammengetragen. Ob in Slowenien Fische, in Holland Schwalben oder in Spanien Schildkröten gerettet werden, in jeder der Geschichten wird ein Artenschutzprojekt vorgestellt und über die Probleme, die besonderen Herausforderungen und die Erfolge berichtet.



Am 01.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten

Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvogel, spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit: Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)



Am 02.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere

Pflanzen erkunden ihre Umwelt, sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde und sie pflanzen sich fort: Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich, sie lügen und betrügen. Sie kommunizieren miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt und auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In dramatischen Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr unbekanntes Gesicht. So auch der Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf, windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus.



Am 02.09.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.



Am 02.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Rhön

Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.



Am 02.09.21 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: Von der Ökobewegung zum Konzern - 50 Jahre Greenpeace

Die NGO Greenpeace ist berühmt für ihre spektakulären Kampagnen und polarisierenden Protestaktionen gegen Walfang, Ölkonzerne und Automobilhersteller. Vor 50 Jahren, am 15. September 1971, wurde Greenpeace in Vancouver, Kanada, gegründet. Damals startete eine Gruppe umweltbewegter Hippies den riskanten Versuch, amerikanische Atomtests in Alaska zu verhindern. Die ARTE-Dokumentation untersucht, wie aus der ursprünglichen Öko-Truppe eine transnationale, einflussreiche und finanziell gut aufgestellte Organisation mit konzernähnlichen Strukturen geworden ist.



Am 02.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Portugal - Europas Wilder Westen

Portugal birgt viele Überraschungen. Sein Klima ist geprägt von altantischer Kühle im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt - jeder mit einzigartigen Bewohnern. Christian Baumeisters filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur präsentiert das beliebte Touristenland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt seiner wilden, ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen seine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)



Am 02.09.21 21:10 - 22:00 Uhr auf 
arte: Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?

Der Klimawandel in der Arktis beunruhigt die Menschen schon seit einigen Jahren. Im hohen Norden verbinden sich mit der Eisschmelze jedoch auch große Hoffnungen. Dort werden begehrte Bodenschätze freigelegt, die den Inuit ein besseres Leben versprechen. Aber auch internationale Konzerne und selbst ernannte Partnermächte wie China haben ein Auge auf die Schätze der Arktis geworfen.



Am 02.09.21 22:00 - 23:00 Uhr auf 
SWR: Axel Wagner & Die Klimakrise

Lange Dürrezeiten, Plagen wärmeliebender Insekten, Bodenerosion - Bäuerinnen und Bauern schlagen Alarm. SWR-Wissenschaftsjournalist und Biologe Axel Wagner verfolgt, wie der Klimawandel Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung zu Veränderungen zwingt. Studiogäste wie der Öko-Bauer Sven Wilhelm oder Landwirt Michael Reber, der eher auf konventionelle, aber schonende Bodenbearbeitung setzt, erzählen von ihren Sorgen und dem Gefühl, sich von der Politik und Gesellschaft im Stick gelassen zu fühlen. Denn der Weg in eine andere Wirtschaftsweise ist eine große Aufgabe, an deren Lösung sich auch die Verbraucher*innen beteiligen müssen.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.45 Uhr)



Am 03.09.21 13:05 - 14:00 Uhr auf 
ServusTV: Highlander der Karpaten - Die Goralen

Die Goralen sind eine Volksgruppe, die in der polnischen Tatra und in Teilen der Beskiden beheimatet ist und zu Polen gehört. Für die Volksgruppe der Goralen ist Tradition von großer Bedeutung. Sie leben in den Karpaten und führen ein von der Moderne oft unberührtes Leben, so, wie es bereits ihre Vorfahren taten. Baca, Jarek und der junge Schäfer Pietrek kümmern sich um eine Herde von 700 Schafen. Pietrek beaufsichtigt die Herde zu Pferd. Der Holzfäller Staszek und sein Sohn müssen ausrücken, um zu Pferd die Bäume in den Bergen wegzuräumen, die durch einen Sturm entwurzelt wurden und nun Wege versperren. Keine modernen Maschinen haben in diesen Höhenlagen Zutritt. Der Stellmacher Jan ist einer der letzten Handwerker im Podhale, der noch ein Holzrad anfertigen kann. Momentan soll er neue Holzräder für einen historischen Wagen herstellen. Eine der Maschinen, die er in seiner Werkstatt nutzt, ist 150 Jahre alt.



Am 03.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster

Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt.



Am 03.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss

Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.



Am 03.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Rückkehr der Giganten

Der Wisent, das größte Landsäugetier Europas, war in den Karpaten zwei Jahrhunderte lang ausgestorben. Wissenschaftler haben nun mehrere Exemplare dieser Spezies aus einem Berliner Zoo nach Rumänien transportiert und dort ausgewildert. Mit extrem positiven Folgen für das komplette Ökosystem. Eine neue Heimat muss sich ein junger Wolf aus Polen suchen. Von seinem Rudel ausgestoßen, begibt sich das Raubtier auf eine 600 Kilometer lange Wanderschaft. Dabei kommt es in Gebiete, in denen seit 200 Jahren kein Wolf mehr zu sehen war. Inzwischen sind Exemplare des legendären Jägers sogar in Dänemark, Belgien und den Niederlanden aufgetaucht.



Am 03.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Donau

Fast 3.000 Kilometer lang ist die Donau und damit der zweitlängste Strom Europas. Filmautor Jürgen Eichinger folgt dem Fluss entlang des deutschen Abschnitts von den Quellen der Donau im wildromantischen Schwarzwald hinunter zur rund 600 Kilometer entfernten Mündung der Isar in die Donau nahe der bayerischen Grenzstadt Passau. Dabei werden die Landschaften an den Ufern der Donau und ihre Tierwelt im Wandel der Jahreszeiten vorgestellt.



Am 03.09.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Mit Herz und Seele für die Bienen

Die Honigbiene gehört zu den drei wichtigsten Nutztieren der heutigen Zeit. Sie spielt eine Schlüsselrolle im Artenschutz, alles, was ihr hilft, nutzt auch vielen anderen Tierarten. "die nordstory" zeigt in opulenten Bilderstrecken die vielfältige Bienenlandschaft Niedersachsens, vom Apfelanbaugebiet im Alten Land, über Hildesheim-Himmelsthür und die Ostfriesische Insel Wangerooge bis in die Lüneburger Heide, und erzählt berührende Geschichten über Menschen, deren Herz an diesem wichtigen Nutztier hängt.



Am 03.09.21 20:45 - 21:15 Uhr auf 
tagesschau24: Trockenland - Wem gehört das Wasser?

Berlin und Brandenburg gehören zu den trockenen Regionen in Deutschland. Immer neue Dürrejahre lassen Flüsse verschwinden, Seen austrocknen und den Grundwasserspiegel sinken. Gleichzeitig steigt der Wasser-Bedarf von Industrie, Landwirtschaft und öffentlicher Trinkwasserversorgung. Die Kontraste-Reporter berichten über einen Verteilungskampf, der immer erbitterter geführt wird - auf Kosten der Natur.
(Wdh. morgen 23.00-23.30 Uhr)



Am 03.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Amazonas - Heilende Tropen

Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)



Am 04.09.21 05:30 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien

Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht die Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, tausende von Kilometern entfernt, sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.



Am 04.09.21 05:55 - 06:40 Uhr auf 
arte: Vietnam - Schatzkammer neuer Tierarten

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht. Dort wo im Krieg Bombenteppiche Kraterlandschaften hinterließen und Entlaubungsmittel wie Agent Orange blätterlose Baumwüsten geschaffen hatten, ist die Natur wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Die Dokumentation zeigt, wie es der Natur gelungen ist, sich von den immensen Schäden zu erholen, und wie die Tiere es geschafft haben, sich den Lebensraum neu zu erobern.



Am 04.09.21 06:00 - 06:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika

Am Kap der Guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu bekommen. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohnerinnen und Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgehalten werden können.



Am 04.09.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Transsilvanien (7/20)

Diesmal geht's unter anderem um Schönheit. Die ist auch in der Wildnis wichtig - nicht nur für die Mädchen. Die haben sich heute etwas Besonderes für die Jungs einfallen lassen. Mal sehen, ob die das auch so witzig finden. Und: In der Wildnis gibt's wilde Tiere, klar - aber auch überraschend zahme. Ein paar davon trifft die Gruppe heute.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 04.09.21 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Himalaya und Indien

Das gewaltige Himalaya-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen den Himalaya-Gletschern, zu denen Klimajournalistin Bernice Notenboom hinaufsteigt.
Vom Wasser der Gletscher sind eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Sie tauen schneller ab, als sie im Winter wieder zunehmen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregens ab, sodass der Grundwasserspiegel immer weiter absinkt. Wissenschaftler*innen forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Ernährung der Menschen trotzdem sicherzustellen.



Am 04.09.21 06:40 - 07:25 Uhr auf 
arte: Venezuela - Die letzten Krokodile

Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang kann das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier werden. In den letzten Jahren hat der Bestand deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, an denen versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.



Am 04.09.21 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.



Am 04.09.21 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Rettet die Insekten - Warum wir Falter, Käfer und Co. schützen müssen

Sie krabbeln, kriechen, summen und brummen durch die Welt. Und manchmal gehen sie uns auch ziemlich auf die Nerven: Insekten. Doch die werden immer weniger, und das ist ein Problem! Robert möchte herausfinden, warum so viele Insekten sterben, und trifft sich mit Johanna, Amelie und Niclaas. Die drei zeigen ihm, wie Straßenlaternen und künstliches Licht Insekten schaden und was man dagegen tun kann. Auch der 14-jährigen Jonte setzt sich für Insekten ein. Warum ein alter Kaugummiautomat dabei eine Rolle spielt, und wie wir alle Insekten schützen können. Das zeigt diese Folge neuneinhalb.
(Wdh. morgen 8.50-9.00 Uhr auf KiKa und übermorgen 8.45-8.55 Uhr im WDR)



Am 04.09.21 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Blumen, Bäume, Büsche - Was bringt mehr Grün in der Stadt?

Schlechte Luft und unerträgliche Hitze im Sommer - in unseren Städten wird es enger und oft auch immer ungemütlicher. Kommunen und Stadt-Forscher machen sich deshalb seit Jahren Gedanken, wie man das Stadtklima verbessern kann. Vielleicht durch mehr Grün? Bäume und Büsche haben großen Einfluss, nicht nur auf Lufttemperatur und Luftqualität, sondern auch auf die Psyche der Menschen in der Stadt. Nicht umsonst erforschen Wissenschaftler weltweit deshalb gerade, wie mehr Grün Platz in den Städten findet, mit zum Teil spektakulären Ideen.



Am 04.09.21 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Nationalparks - Was sind sie wert?

Sie gelten als das Nationale Naturerbe Deutschlands: Nationalparks, wie das Niedersächsische Wattenmeer, der Kreidefelsen auf Rügen oder der Alpennationalpark Berchtesgaden. Naturnahe, weite Wälder und unverbaute Flusslandschaften sind nicht nur Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen, deren Lebensraum zunehmend bedroht ist. Nationalparks sind auch für die Menschen wichtig, als Erholungsgebiete, als wirtschaftlicher Faktor im Standortwettbewerb der Regionen und als Raum, in dem sich unberührte Natur erforschen lässt. Planet Wissen zeigt, was einen Nationalpark ausmacht und wie man unberührte Natur überhaupt wiederherstellt.



Am 04.09.21 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Herbstwelten

Noch ein letztes Mal zeigt sich die Natur in aller Pracht, wenn sich die Blätter der Laubbäume verfärben und die tiefstehende Sonne Wiesen und Wälder golden erstrahlen lässt. Der Herbst ist eine Jahreszeit der Herausforderungen. Nur wer jetzt die richtigen Vorbereitungen trifft, wird den kommenden Winter überleben. Der Film zeigt die verschiedenen Überlebensstrategien der Tier- und Pflanzenwelt in opulenten Bildern. Ob Eichhörnchen, Hirsch, Baldachinspinne oder Kranich - die Kamera ist ganz nah dabei, wenn sich die Tiere den Herausforderungen stellen, und so ist ein abwechslungsreiches Porträt vom Herbst in Deutschland entstanden.
(Wdh. übermorgen 10.40-11.25 Uhr)



Am 04.09.21 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Neuseeland (1/3)

Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs, und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die Berge, Gletscher und weiten Ebenen Neuseelands mögen vielerorts an Landschaften in Nordamerika oder Europa erinnern, beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelte sich hier in über 80 Millionen Jahren die Tierwelt auf besondere Art und Weise.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 17.15 Uhr, Wdh. morgen 9.00-11.15 Uhr)



Am 04.09.21 15:35 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Wildnis im Schilf - Nationalpark Neusiedler See Seewinkel

Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs. Er bildet, nach dem Donaudelta, den zweitgrößten Schilfbestand Europas und fasziniert - mitten in Österreich - mit exotischer Natur. Rund um den Steppensee ist es trocken, brütend heiß und immer windig. Fast sieht es hier aus wie in Afrika, und das nicht einmal eine Autostunde von der Millionenstadt Wien entfernt. Das Schilf wird hier zum Dschungel, bevölkert von einer riesigen Vogelkolonie.



Am 04.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Magie der Moore - Das Nebelreich

Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller Gegensätze. Ein Rausch ungewohnter Formen und Farben. Das unheimliche, schaurige Moor ist in Wirklichkeit ein Naturparadies, das aus der Eiszeit stammt und daran erinnert, in welch erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen wir leben und denken.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)



Am 04.09.21 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas (3/3)

Der bedeutendste von unzähligen Zusammenflüssen des riesigen Amur-Systems ist jener der beiden Quellflüsse des Amur. Der nördliche und der südliche Zweig des oberen Amur fließen vor ihrer Vereinigung durch dichte Wälder. Hier wirken sie wie ein Paar verwechselbarer Zwillinge, doch die weitere Reise flussaufwärts in die Mongolische Steppe und Bergwelt zeigt: Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.



Am 04.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Mini-Monster - Australiens flauschiger Räuber

Die meisten von ihnen sind so gut wie unbekannt bis heute entdecken Forscher neue Spezies: Echte Raubtiere mit Krallen, Pelz und Beutel! Die Fleischfresser unter Australiens Beuteltieren sind Spezialisten: Mit gefletschten Zähnen oder langen Zungen überwältigen sie ihre Opfer. Diese Dokumentation zeigt erstmals die Vielfalt der heimlichen Jäger und begleitet Wissenschaftler auf ihren Expeditionen zu den knuffigen Killern des Outbacks.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 04.09.21 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Die Tiger-Schwestern

Tiger sind jagende Einzelgänger. In Zentralindien schreiben vier Tigerschwestern jedoch die Regeln des klassischen Tigerverhaltens um. Der Film ist eine coming-of-age-Geschichte von vier Tigerschwestern, die um die Kontrolle in ihrem Heimatland kämpfen. Die Familie ist zerrissen. Allein hat es jede der Schwestern schwer. Es ist eine Entscheidung zwischen gemeinsam jagen oder sterben. Die vier verbünden sich und machen kooperativ Jagd auf gefährliche Beute, die ihren Höhepunkt in einer bis dahin noch nie gefilmten Tötung eines Bärs findet. Der Instinkt treibt die Tiger-Schwestern auseinander, aber das Blut verbindet sie.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 04.09.21 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Die Wildnis Malaysias

Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 05.09.21 07:10 - 07:35 Uhr auf 
NDR: Klima im Wandel - Lösungen für die Welt von Morgen

Lange assoziierte man Klimawandel vor allem mit schmelzenden Eisbergen und Unwettern in fernen Ländern. Inzwischen ist er aber auch hierzulande an vielen Stellen sichtbar und spürbar. Ein Beispiel: Die Dürrejahre haben Bäumen in ganz Europa arg zugesetzt. Von unten betrachtet sehen sie gar nicht so krank aus. Doch der Schein trügt: Erst in der Baumkrone weisen knorrige, kahle Äste ohne Rinde darauf hin, wie stark Bäume unter dem Klimawandel leiden. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begleiten Manfred Forstreuter und lernen: Bäume sind nicht nur wichtig für eine saubere Luft, sie regulieren auch die Temperaturen in der Stadt. An warmen Tagen verdunsten sie im Schnitt bis zu 600 Liter Wasser täglich und kühlen dabei ihre Umgebung. Unter der zunehmenden Dürre leiden auch die Landwirte. Einer von ihnen: Johann Gerdes. Er verliert schon jetzt jährlich mehrere tausend Euro pro Hektar, weil es zu wenig regnet. Gemeinsam mit Forschern des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung sucht er nach alternativen Ackerfrüchten, die mit dem Klimawandel besser zurecht kommen. Und auch Manfred Forstreuter sucht nach Alternativen. Im Klimawald in Berlin hat er 800 Rotbuchen aus ganz Europa gepflanzt. Er untersucht, ob die Bäume aus Sizilien oder Madeira besser mit den Klimaveränderungen zurechtkommen. Die "Xenius"-Moderatoren legen selbst Hand an, messen Unterschiede im Wasserhaushalt der heimischen und der exotischen Buchen und pflanzen die potenziellen Bäume der Zukunft.
(Wdh. morgen 12.00-12.25 Uhr)



Am 05.09.21 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Auf den über 17.000 Inseln des Malaiischen Archipels, der Inselwelt von Indonesien und Malaysia, scheint die Natur verrückt zu spielen und das Leben geradezu zu explodieren. Dirk Steffens begegnet „Waldmenschen“ – Orang-Utans –, erklimmt Urwaldriesen, harrt auf einer wackligen Plattform inmitten einer riesigen Höhle aus und erkundet Orte, die wie Spielplätze der Evolution wirken: mit fliegenden Fröschen, bunten Paradiesvögeln und Kängurus, die in Bäumen klettern. Hierher brach vor rund 150 Jahren ein Forscher auf, um das größte Rätsel seiner Zeit zu lösen: Wie entstand die Vielfalt des Lebens?
(Wdh. übermorgen 6.50-7.35 Uhr)



Am 05.09.21 08:25 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze

Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 7.35-8.20 Uhr)



Am 05.09.21 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wald der wilden Ponys

Im Süden Englands erstreckt sich ein edles Waldgebiet. das seit seiner Gründung durch König Wilhelm dem Eroberer seit fast 1000 Jahren unter speziellem Schutz steht. In diesem einzigartigen Mosaik aus dichten Echenwäldern, weiten Heidelandschaften und geheimnisvollen Mooren leben die berühmten New Forest Ponys. Der Film nimmt uns mit durch das erste Lebensjahr eines Pony-Fohlens und entdeckt mit ihm die vielen Wunder der Natur im Wald der wilden Ponys.



Am 05.09.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore

Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 05.09.21 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Spione im Tierreich - Überlebenskünstler

In der Folge "Überlebenskünstler" gelingt es auf Borneo einem Spion in Gestalt eines schwimmenden Elefantenkopfes, sich badenden Dickhäutern bis auf Rüssel-Kontakt zu nähern. Für Kameraleute wäre ein solcher Einsatz lebensgefährlich. In Mexiko mischt sich eine kleine Spionage-Drohne als Kolibri verkleidet unter die Schwärme von Millionen Monarchfaltern. Nur 20 Zentimeter klein und 70 Gramm leicht, trägt sie eine 4K-Kamera und Schutzgitter um die Propeller.



Am 05.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Berlin

Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln, und Bibern. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende, urbane Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür-und selbstverständlich mit echter Berliner Schnauze.



Am 05.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Stechlin

Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit: Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in den Stechlin. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.



Am 06.09.21 03:35 - 03:50 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 06.09.21 07:20 - 08:10 Uhr auf 
WDR: Klimawandel - Was die Wissenschaft wirklich weiß

Die großen Überflutungen im Juli 2021 in NRW und Rheinland Pfalz haben vielen gezeigt: das Klimaproblem betrifft uns jetzt, unmittelbar und heftig. Die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim und Reporterin Caroline Wiemann gehen der Fragen nach: Wie groß ist das Klimaproblem tatsächlich?



Am 06.09.21 07:25 - 07:55 Uhr auf 
hr: SOS Stadtwald

Frankfurt ohne den Stadtwald? Umweltdezernentin Rosemarie Heilig mag sich das nicht vorstellen, so schlimm das Szenario. Er reguliert das Klima der Großstadt und liefert frische Luft. Seine Lage zwischen Großstadt und Europas viertgrößtem Flughafen aber sorgt zunehmend für extreme Belastungen. Jetzt setzen ihm auch noch Hitze und Trockenheit schwer zu, denn die Versiegelung der Stadt durch Staßen und Beton, heizt das Stadtklima gerade in der warmen Jahreszeit enorm auf. Dem Frankfurter Stadtwald geht es schlecht und sein Zustand verschlimmert sich rapide. Das stellt Forst und Wissenschaft vor besondere Herausforderungen. Damit der Wald eine Zukunft hat, suchen sie nach neuen Wegen. Ein Wettlauf gegen die Zeit. "Erlebnis Hessen" ist unterwegs mit der Stadtförsterin und einem Revierförster, die die Veränderungen des Waldes am deutlichsten spüren, und trifft eine Wissenschaftlerin der Goethe Uni, die mit ihren Studierenden die Ansiedlung mediterraner Eichen erprobt und darin eine Zukunft für den Wald sieht.



Am 06.09.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Zugvögel (1/2)

Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Camargue und die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals von einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)



Am 06.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Zuflucht Ampermoos

Dort, wo die Amper aus dem Ammersee fließt, liegt eines der größten zusammenhängenden Niedermoore in Deutschland. Doch das Ampermoos ist kaum sechs Kilometer lang und nur noch ein paar Hundert Meter breit. Nach jahrhundertelangen Eingriffen des Menschen ist es auf die Hälfte seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Torfabbau, Überdüngung und der sinkende Grundwasserspiegel sorgen für große Probleme. Trotzdem ist das Moos eine wichtige Zuflucht für seltene Tier- und Pflanzenarten geblieben. Biber sind hier zu Hause. In den hohen Gräsern werden im Frühjahr die Rehkitze geboren, weiden mit ihren Rudeln schon bald in den schwer zugänglichen Auen, in die sich kaum ein Mensch verirrt. Zahlreiche Brutvogelarten, Schnecken, Libellen und Muscheln, darunter vom Aussterben bedrohte Arten, leben dort. Um sie zu schützen, greifen der Biologe und Gebietsbetreuer Christian Niederbichler und seine Helfer zu ungewöhnlichen Methoden und schmieden Allianzen mit den Anwohnern. Dank den Naturschützern ist das Ampermoos zu einer Erfolgsgeschichte geworden, doch es droht Gefahr: Neue Baugenehmigungen lassen Gewerbegebiete und Wohnhäuser am Rand des Ampermooses zu. Und dann ist da noch ein Eindringling, der die Wiesenbrüter bedroht: Der Waschbär ist im Ampermoos aufgetaucht.



Am 06.09.21 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)

Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 06.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Frankreich, mild und wild (1/4)

Grenzenloses Frankreich - die vierteilige Dokumentationsreihe geht auf Entdeckungsreise in Frankreich. Sie erkundet die tropische Flora und Fauna in den Überseegebieten und Frankreichs vielseitige Natur mit ihren zahlreichen Gärten und Wäldern, Kanälen und Flüssen sowie ihren imposanten Berglandschaften. In dieser Folge: Frankreich kann dank seiner unterschiedlichen Klimazonen eine vielseitige Natur vorweisen. Das Kamerateam begibt sich auf eine Reise von Korsika bis in die Bretagne, um die Vielfalt von Gerüchen und Farben zu ergründen und Menschen mit ihrer ganz eigenen und besonderen Beziehung zur Pflanzenwelt zu treffen.
(Teil 2 über Wasser direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 06.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Auf den Spuren des Luchses

Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Der Iberische Luchs zählt zu den seltensten Tierarten unseres Planeten. Die Wildkatze ist ein unersetzliches Mitglied in der Nahrungskette der Natur Spaniens und Portugals. Forscher wollen die gefährdete Spezies im portugiesischen Coa-Tal wieder heimisch werden lassen. Dort sind Flora und Fauna durch die Auslaugung des Bodens schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein weiteres Problem in der trockenen Buschlandschaft sind große Flächenbrände. Eine Art natürlicher Feuerlöscher war der Auerochse, ein Wildrind, das früher in ganz Europa zu finden war. Das Taurusrind gilt als sein Nachfolger. Indem es leicht entflammbare Pflanzen frisst, schafft es Korridore zwischen den Bränden. Naturschützer möchten deshalb den Taurus auf der Iberischen Halbinsel zwischen Atlantik und Mittelmeer vermehrt ansiedeln.



Am 06.09.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Abkühlung des Planeten aus der Portokasse

Schon lange denken Wissenschaftler darüber nach, die Erderwärmung durch sogenanntes "Geoengineering" zu stoppen. Historische Vulkanausbrüche dienen dazu als Vorbild. Wie das funktionieren könnte und was solch ein Eingriff tatsächlich für unser Klima bedeuten würde, erklärt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".



Am 06.09.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

David Attenborough versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen: im Schweizer Jura existiert eine riesige Ameisenkolonie. Über tausend Haufen sind miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings jedes in seinem eigenen Haufen. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Einzelvölker aggressiv: sie kämpfen gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zahllose Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege führen. Wissenschaftler rätseln: warum zeigen Ameisen derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 06.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Klimafreundlich fahren - wie geht das?

Wir Deutschen legen zusammen jeden Tag 3,3 Milliarden Kilometer zurück, davon 2,5 Milliarden mit dem Auto. Einige fahren schon Elektrofahrzeuge, aber der Großteil fährt noch immer mit Verbrennungsmotoren. So kann es nicht weitergehen, wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen. Wissenschaft und Industrie arbeiten mittlerweile an Lösungen für eine klimaneutrale Mobilität. Und alle sind gefordert: Um unsere Mobilität nachhaltig zu verändern, müssen wir umdenken. Mehr mit dem Fahrrad fahren, mehr zu Fuß gehen, das alte Diesel-Fahrzeug abschaffen, mehr öffentliche Verkehrsmittel nutzen und Carsharing. Doch sind wir in Hessen bereit für eine veränderte Mobilität? Städte wie Kassel wollen es vormachen, bis 2030 will die Stadt neue Verkehrskonzepte starten und klimaneutral werden. Wie sehen die konkret aus? Und in Frankfurt? Und welche Konzepte gibt es im ländlichen Raum?
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)



Am 06.09.21 21:00 - 21:40 Uhr auf 
3sat: Leben im Kronendach (2/2)

Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.



Am 07.09.21 07:20 - 08:10 Uhr auf 
SWR: Klimawandel - Was wir tatsächlich tun können

Was kann der Einzelne beitragen? Was nicht? Und welche technischen Innovationen gibt es, die dabei helfen könnten, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und andere Bereiche unseres Lebens künftig möglichst klimaneutral zu gestalten? Mai Thi Nguyen Kim und Caroline Wiemann begeben sich auf die Suche nach den aktuell besten Lösungen für unser Klimaproblem.



Am 07.09.21 07:30 - 08:00 Uhr auf 
hr: Klimawandel im Südwesten - Die Natur

Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel ist im Südwesten Deutschlands angekommen. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Welche Pflanzen und Tiere leiden unter den Veränderungen und welche können davon profitieren? Südeuropäische Insekten wandern in den Südwesten ein, Stechmückenplagen könnten mehrmals im Jahr auftreten und es wäre sogar denkbar, dass sich am Bodensee eines Tages Flamingos ansiedeln. Andere Arten verschwinden dagegen, wie der Zitronenzeisig und die Ringdrossel. Der Schneemangel im Winter ist problematisch für viele Tiere der Bergregionen und liefert bei der Schneeschmelze zu wenig Wasser für Bäche und Flüsse. Viele Fischarten kommen mit hohen Wassertemperaturen in Flüssen und Seen nicht zurecht. Die Doku zeigt auch, wie sich immer längere Trockenperioden auf den Grundwasserpegel auswirken, was wiederum Probleme für Wälder und Wiesen mit sich bringt.



Am 07.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Geschichte vom streunenden Kater

Es war ein Mal ein roter Kater, der sich mit seinem Herrn, einem obdachlosen, jungen Mann, meist in einer Pariser Metrostation aufhielt. Eines Tages verschwand der Mann und seither streunt der Kater durch die Straßen von Paris, auf der Suche nach Fressen und einem Unterschlupf. Felix Heidinger berichtet über diesen Kater, der sein Schicksal weltweit mit unzähligen streunenden Hauskatzen teilt. Ohne feste Bleibe und Versorgung durch Menschen haben Katzen schlechte Überlebenschancen. Für den roten Kater ist es ein Glücksfall, als er auf einen alten Pariser Tierfriedhof gerät, wo sich eine echte Katzenfreundin seiner annimmt.



Am 07.09.21 10:00 - 10:55 Uhr auf 
arte: Der unsichtbare Puma

In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".



Am 07.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Borneos Zwergelefanten

In den dichten Regenwäldern im Norden Borneos leben die Zwergelefanten. Lange Zeit vermutete man, dass es sich bei ihnen um verwilderte Arbeitselefanten handelt - doch DNA-Analysen lieferten ein sensationelles Ergebnis: Die asiatischen Zwergelefanten sind tatsächlich eine eigene Unterart. Gerade von der Wissenschaft entdeckt, droht diesen Tieren Gefahr durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Wilderer. Spurensucher Bert Dausip begibt sich auf eine Expedition ins Unbekannte. Zum Schutz der Tiere will er wichtige Informationen sammeln, mehr über die scheuen Waldbewohner herausfinden, ihr Leben kennenlernen und erforschen, welche Bedürfnisse sie haben.



Am 07.09.21 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Wildes Griechenland (1/2)

Griechenland hat mehr zu bieten als türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände. Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. "Wildes Griechenland" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine teils unberührte Region, die nur wenige mit Griechenland verbinden würden. Die beiden Naturfilmer Johannes Berger und Stephan Krasser waren über zwei Jahre lang unterwegs und haben spektakuläre Aufnahmen von den faszinierenden Landschaften und von einer teils unerforschten Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Sie zeigen ein Griechenland, zu dessen Hotspots kein Reisekatalog führt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)



Am 07.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Frankreich, mild und wild (3/4)

In dieser Folge: Frankreich ist zu mehr als einem Drittel mit Bergen bedeckt, hauptsächlich im Süden und Osten, die sich auf sechs große Massive mit sehr unterschiedlichen Formen und Landschaften verteilen. Als fragile Ökosysteme, manchmal lebensfeindlich, aber mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt, sind Berggebiete heute ein idealer Beobachtungsposten für ökologische Entwicklungen und deren Vorhersage.
(Teil 4 über die Tropen direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 07.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Bären sind los!

Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. In Europa konnte sich die Population des Bären in den letzten Jahren dank weitreichender Schutzmaßnahmen vergrößern. Doch damit verbunden kommt es vermehrt zu Konflikten mit dem Menschen. Insbesondere Bauern und Schafhüter fühlen sich bedroht. Oft treibt es Bären aus Hungersnot auch in menschliche Ansiedelungen und Dörfer. Im südlichen Italien, in den Abruzzen, kümmern sich Experten und Wissenschaftler um die Rettung des seltenen Marsischen Braunbären, eine Unterart des Braunbären. Die Reservate sollen durch Wildtier-Korridore miteinander verbunden werden. Auch der Europäische Braunbär im Velebit-Gebirge entlang der Adria-Küste Kroatiens steht im Mittelpunkt eines Schutzprojekts. Dort wird das durch Landflucht brach liegende Land renaturiert. Davon profitieren auch Gämse, Bergziegen, Auerhühner und Wölfe.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)



Am 07.09.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Illegale Pestizide

Der Handel mit illegalen Pflanzenschutzmitteln blüht - ein Milliarden-Geschäft. Dabei kommen gefälschte, nicht geprüfte und nicht genehmigte Substanzen in den Umlauf, die erheblichen Schaden anrichten können - für Umwelt und Verbraucher. Besonders irritierend: Die Wirkstoffe für diese gefährlichen Pestizide stammen auch aus deutschen Fabriken - von Bayer und BASF. Und so kehren Gifte, die in der deutschen Landwirtschaft verboten sind, aus dem Ausland wieder zurück zu uns. Bei EUROPOL gibt es unter dem Namen SILVER AXE spezielle Einsatz-Operationen im Kampf gegen illegale Pflanzenschutzmittel. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 70 Tonnen gefälschte Pflanzenschutz-Mittel aus dem Verkehr gezogen. "Re:" zeigt das Dilemma der Bauern, gibt Einblicke in den Schwarzmarkt und begleitet die Ermittler bei der diesjährigen Aktion.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 07.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Baltikum - Wälder und Moore

In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Das Baltikum hält viele Superlative bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Und an die 1.000 Wölfe gehen in Lettlands Wäldern auf die Jagd. Litauen ist das Land der Störche - mit über 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 08.09.21 06:55 - 07:40 Uhr auf 
arte: Venezuela - Die letzten Krokodile

Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang kann das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier werden. In den letzten Jahren hat der Bestand deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, an denen versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.



Am 08.09.21 07:20 - 07:50 Uhr auf 
hr: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)

Der Mensch ist auf eine Welt angewiesen, in der das Gleichgewicht im Ökosystem stimmt. Wenn es zu viel oder zu wenig regnet, kann das der Landwirtschaft schaden. Steigende Temperaturen machen ebenfalls Schwierigkeiten: Getreidesorten wie Mais oder Reis werfen im heißen Klima weniger Ertrag ab, was durch Erforschung neuer Sorten ausgeglichen werden muss. Auch auf die Gesundheit haben steigende Temperaturen Einfluss, etwa durch Ausbreitung von virentragenden Mücken. Austausch von Wissen und internationale Forschungskooperation können helfen, die Folgen in den Griff zu bekommen. Viele Forscher fordern heute, auf regenerative, klimafreundlichere Energiegewinnung umzusteigen. Und der Weltklimarat setzt ganz auf die jungen Menschen in einer zusammenrückenden Welt: "Die Jugend hat die Möglichkeit, die Grenzen von Politik oder Rasse oder anderen Faktoren einfach zu überschreiten. Wenn sie sich zusammentun und eine weltweite Kampagne starten, würde die ganze Menschheit ihnen zuhören."



Am 08.09.21 13:15 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Mit langen Linsen der Natur auf der Spur

Sie sind Jäger einzigartiger Momente, atemberaubender Motive: Naturfotografen gewähren mit ihrer Erfahrung und ihrer inneren Ruhe außergewöhnliche Einblicke in die verschiedensten Lebensräume. Zum Beispiel der Kärntner Heinz Hudelist, der früher Werbefotograf war. Besonders im oberösterreichischen Almtal hat er seine neue Heimat gefunden. Oder Sepp Friedhuber, der in der ganzen Welt fotografiert. Seine Bilder sind ebenso weltbekannt. Der Schutz der Natur ist für Josef Limberger oberstes Ziel. Der Tierfotograf ist eigentlich Bildhauer und auch langjähriger Obmann des oberösterreichischen Naturschutzbundes. Die Panoramabilder des gelernten Schlossers und Programmierers Johann Steininger aus Linz erscheinen in Kalendern und Bildbänden. Für ihn und auch für seine Kollegen bietet die Naturfotografie Freiheit und Erfüllung. Die Dokumentation widmet sich den Bildgestaltern mit ihrem faszinierenden Können. Sie arbeiten ohne Inszenierung, aber mit viel Wissen im Einklang mit der Natur.



Am 08.09.21 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Magie des Monsuns (1/4)

Ein Wetterphänomen beherrscht ganz Südostasien von Tibet bis nach Australien: der Monsun. Er bringt Regenzeiten mit den größten Niederschlagsmengen der Erde, aber auch Trockenperioden. In seinem Einflussgebiet hat er der gesamten Natur seinen Stempel aufgedrückt. Aber der Monsun hat auch die Kulturen im Fernen Osten mitgestaltet. Die Dokumentation führt in eine Welt, die dem gewaltigen Wettersystem völlig unterworfen ist.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.10-6.05 Uhr)



Am 08.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wildes Neuseeland (1/3)

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist. In der dreiteiligen Dokumentation "Wildes Neuseeland" wird die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt vorgestellt mithilfe eindrucksvoller technischer Raffinessen.
(Teile 2 und 3 morgen und übermorgen zur selben Zeit)



Am 08.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente.



Am 08.09.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

In der rumänischen Region Oltenien sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu sehen und zu spüren. Wo einst grüne Wiesen und Wälder das Ufer der Donau säumten, sieht man heute nur noch sandige Flächen. Mehr als 800 Quadratkilometer längs der Donau umfasst das Gebiet inzwischen. Der Wind bläst den Sand in die Dörfer und sogar bis in die über 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Es ist die Folge einer Kombination aus Klimawandel und rücksichtsloser Agrarpolitik. Diktator Nicolae Ceaușescu wollte in den 70er und 80er Jahren die landwirtschaftliche Großproduktion vorantreiben, ließ dafür Wälder abholzen und Seen trockenlegen. Umweltschützer, Unternehmer und Lokalpolitiker versuchen nun, die fortschreitende Verwüstung im Süden ihres Landes zu stoppen. In Oltenien passiert schon jetzt, was auch anderen Teilen Europas durch den Klimawandel droht: ein Dürresommer nach dem anderen mit schweren Konsequenzen für Umwelt und Landwirtschaft.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 08.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Österreich (1/2)

Nur wenige Länder haben so viele unterschiedliche Landschaften auf engstem Raum wie Österreich: Schroffes Hochgebirge und schneebedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiß und Steinböcke. Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften ist der Zweiteiler "Wildes Österreich" eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas - von den Alpengipfeln bis zum Steppensee.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 09.09.21 06:05 - 06:35 Uhr auf 
arte: Verkannte "Barbaren"

Vor circa 4.000 Jahren hatten die Menschen in Mitteleuropa eine neue Technik entwickelt: Bronze gießen. Die Gesellschaft ordnete sich damals neu. Sie war zum Teil deutlich entwickelter, als es antike Geschichtsschreiber übermittelt haben. Historiker lernen immer mehr über die vermeintlich unzivilisierten "Barbaren". Mobile Frauen, die in ganz Europa weite Strecken zurücklegten, hatten zum Beispiel im sozialen Gefüge eine wichtige Rolle, die das Überleben der Bronzezeitmenschen sicherte. Aber wie schafft man es denn, in der Bronzezeit zu überleben?



Am 09.09.21 07:20 - 07:50 Uhr auf 
hr: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (2/2)

Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammen getragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung, oder Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.



Am 09.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Stadt, Land, Fluss

Felix Heidinger zeigt viele wilde Tierarten, die sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben. Sie benutzen allerlei Einrichtungen der Menschen mit, zum Beispiel ihre Balkone und Gärten. Am leichtesten, so beobachtet der Tierfilmer, tun sich die Vögel. Doch wenn er glaubt, dass das auch für die Bewohner im Wasser gelten könnte, so täuscht er sich: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse und dort müssen die Fische zum Laichen hinwandern. Wie aber sollen sie zum Oberlauf schwimmen, wenn ihnen ein Wehr den Weg versperrt?



Am 09.09.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
arte: Raum für Natur - Was wir aus dem Lockdown lernen können

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria - der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt - und das mit rasender Geschwindigkeit. Die Natur reagiert dynamisch - schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser von der Technischen Universität München. Er hat die bislang größte Studie zur Entwicklung der Insekten veröffentlicht und ihren dramatischen Rückgang dokumentiert. Aber er kann daraus auch ableiten, wie sich das rückgängig machen ließe. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang in einer Wiese, die seit Beginn der Pandemie nicht mehr gemäht wurde.



Am 09.09.21 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Amazonien - Grüne Lunge der Erde

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.



Am 09.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Gepanzerte Baumeister - Die Riesengürteltiere des Pantanal

Im südamerikanischen Pantanal leben die extrem seltenen Riesengürteltiere. Zum Schlafen graben die Einzelgänger über sechs Meter tiefe Bauten, aus denen sie sich nur nachts herauswagen. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch sie je zu sehen bekommt. Der Biologe Arnaud Desbiez erforscht das Leben der scheuen Tiere mit Sendern und Kamerafallen. Ihm gelingt eine Sensation: die ersten Aufnahmen eines neugeborenen Riesengürteltieres in freier Wildbahn.



Am 09.09.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Pantanal (1/2)

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist eines der größten und artenreichsten Feuchtbiotope der Erde. An einem verborgenen Waldsee lassen sich fast alle Bewohner des Pantanals beobachten. Die Dokumentation begleitet Kaimane, Wasservögel und andere Tiere, wenn in der Trockenzeit alle anderen Gewässer austrocknen. Der Waldsee wird zu einer Oase, an der Tapire, Ameisenbären und auch Kuhherden der brasilianischen Cowboys Wasser und Abkühlung finden.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)



Am 09.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Pantanal (2/2)

Im Pantanal, dem großen, artenreichen Feuchtgebiet Brasiliens, leben noch ungewöhnlich viele Jaguare. Die Dokumentation folgt den faszinierenden Großkatzen bei Jagd, Kampf und Spiel. Die Jaguare teilen sich ihren Lebensraum mit Riesenottern, Kaimanen, Capybaras und zahlreichen anderen Bewohnern. Um die seltenen Tiere zu sehen, reisen in jüngster Zeit immer mehr Menschen in das einst unzugängliche Pantanal.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)



Am 09.09.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2)

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.



Am 09.09.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2)

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.



Am 09.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Biber

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Natur in Europa. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber allein in Deutschland und rund 12.000 in Frankreich. In ganz Europa schätzt man sie auf über 600.000 Tiere. Nur selten bekommt man die meist nachtaktiven Tiere zu sehen. Mehr als zwei Jahre war Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Die Dokumentation zeigt die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.



Am 09.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Rückkehr der Geier

Der Gebirgszug der Rhodopen liegt zu 83 im Süden Bulgariens und zu 17 im Norden Griechenlands. Die schroffe Berglandschaft war einst reich bevölkert mit Wildtierarten. Eines der wichtigsten Mitglieder in der lokalen Nahrungskette ist der Geier, der jedoch auf bulgarischer Seite nahezu ausgestorben ist. Wissenschaftler wollen jetzt die Population der Geier in den Rhodopen mit künstlichen Nestern und Futter-Stationen vergrößern. Doch die Initiative kann nur erfolgreich sein, wenn sich auch andere Spezies erholen. Denn der Geier ernährt sich als Aasfresser ausschließlich von Kadavern. Mit der Wiederherstellung des ursprünglichen Ökosystems hoffen die Umweltschützer, dass sich auch Arten wie der Ziesel, das Konik-Wildpferd und der Kaiseradler vermehren. Nicht zuletzt der legendärste aller Jäger Europas, der Wolf.



Am 09.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Unsere Schmetterlinge

Schmetterlinge sind die Sympathieträger unter den Insekten. Wohl kaum jemand kann sich der Anmut und Schönheit der bunten Gaukler entziehen, wenn sie, selbst Blumen gleichend, von Blüte zu Blüte fliegen. Fast jeder, auch wer Insekten sonst nicht mag, findet Schmetterlinge einfach schön. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch die geheimnisvolle Verwandlung der hässlichen Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.



Am 09.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Raus aus der Klima-Krise - das hilft wirklich!

Große Hitze, extreme Unwetter: keine Frage, der Klimawandel ist da. Wir müssen unseren CO2-Ausstoß jetzt reduzieren - aber wie? Klar ist: es geht nicht um individuelle Konsumentscheidungen, sondern um das große Ganze. Brauchen wir eine CO2-Steuer und kann die sozial gerecht sein? Quarks begleitet eine Familie in ihrem Alltag und zeigt, was ein CO2-Preis für sie bedeuten würde. Wie teuer wird das tägliche Pendeln, welcher Urlaub ist noch möglich? Oder könnten sie am Ende sogar mehr Geld zu Verfügung haben?
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr auf ARD-alpha)



Am 09.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Zoodirektor mit Vision - Karlsruhes Dr. Doolittle

Tiere sind Matthias Reinschmidts Leben. Mit sechs Jahren sagte er zu seiner Mutter, er wolle in Karlsruhe Zoodirektor werden. Er hat sein Ziel erreicht und macht inzwischen aus dem Karlsruher Zoo ein modernes Artenschutzzentrum. Die Reportage begleitet den Karlsruher Zoodirektor durch das Frühjahr 2021. Einige Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Im Sommer soll ein neues Luchsgehege eröffnen. Außerdem will der Karlsruher Zoo in Zusammenarbeit mit dem WWF ein Wisent nach Aserbaidschan auswildern. Ob das gelingt?
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 09.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Räuber in Westfalen - Neues Leben in Panzerspuren

Sie ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für Tier- und Pflanzenarten und die größte Heidelandschaft in Nordrhein-Westfalen - doch so gut wie niemand kennt sie: die Senne. Zwischen Bielefeld, Detmold und Paderborn gelegen, bietet die Senne eine Heimat für seltene Insekten und Vögel, vom Aussterben bedrohte Amphibien und große Damwild-Rudel. Nirgendwo sonst in NRW gibt es so viele Zauneidechsen. Dass dieses Naturparadies nur wenigen bekannt ist, liegt an seiner speziellen Geschichte: Seit 130 Jahren dienen große Teile der Senne als Truppenübungsplatz. Für Zivilisten ist das Betreten streng verboten. Ansonsten eher scheue Dachse verlassen hier mitten am Tag ihre Verstecke. In den Spuren der "Leopard 2"-Panzer bilden sich kleine Tümpel - Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Kreuzkröten. Die schweren Kettenfahrzeuge halten Sandflächen offen, auf denen ganz besondere Insekten jagen: flinke Laufkäfer und Ameisenlöwen, die im Sand trichterförmige Fallen für andere Insekten graben. In der Senne leben hochspezialisierte Arten, die andernorts durch Landwirtschaft und Wälder zurückgedrängt wurden. Der Film von Heike Grebe führt den Zuschauer in eine bezaubernde Welt, die Zivilisten normalerweise verschlossen bleibt. Er zeigt, dass Truppenübungsplätze in unserer ansonsten dicht besiedelten und intensiv genutzten Landschaft für Pflanzen und Tiere ein wichtiges Refugium sein können - ein Naturparadies in der Spur der Leoparden.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)



Am 09.09.21 23:15 - 00:40 Uhr auf 
3sat: Vom Feuer bedroht - Waldbrand in Portugal

Urlaub in Südeuropa - für viele ein sicheres, traumhaftes Reiseziel. Aber was, wenn es plötzlich brennt am Horizont? Und das Feuer kommt direkt auf Sie zu! So erging es der Filmemacherin Katrin Reichwald 2017. Mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern gelingt ihr die Flucht vor den Flammen. Doch 66 Menschen sterben durch den verheerendsten Waldbrand in der Geschichte Portugals. Das Land steht unter Schock. Spätestens seit dem letzten Jahr gehören Waldbrände rund um den Globus zum Bild des Sommers. Die Gründe für die wachsende Bedrohung sind unterschiedlich. Nicht selten hat der Mensch das Ausmaß selbst in der Hand. Die hohe Brisanz der Waldbrände weltweit und die persönliche Sicht der Betroffenen machen diesen Film besonders sehenswert.



Am 10.09.21 07:20 - 07:50 Uhr auf 
WDR: 300 Millionen Jahre - Das Ende der Wildnis

Ein vorerst letztes Mal hat die Kälte der Eiszeit das Land im Griff. Es ist die Zeit der großen Weidetiere: Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in die Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land, das wir heute kennen. Die Menschen, die bisher nur als Jäger und Sammler unterwegs waren, lassen sich jetzt nieder und passen den Lebensraum zum ersten Mal gezielt ihren Bedürfnissen an. 5.500 v. Chr. beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Die ersten Bauern finden in der Rheinebene und nördlich der Mittelgebirge besonders fruchtbaren Lössboden. Von nun an frisst sich die Zivilisation immer weiter in die Natur. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, fangen sie gleich damit an ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts der geologischen Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet. Flüsse wurden begradigt, Wälder gerodet und Straßen durchziehen heute nahezu jeden natürlichen Lebensraum von Tieren. Der Mensch verändert und verbraucht, was über Millionen Jahre entstanden ist. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast ganz von Wald bedeckt.



Am 10.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Eine Baby-Station für Flughunde

Im Daintree, einem großen Regenwaldgebiet in Australien, sind die Brillenflughunde zuhause. Felix Heidinger zeigt, wie diese seltene Flughundeart lebt und welcher Gefahr sie ausgesetzt ist. Eine winzig kleine Zecke, von Schafherden der Menschen eingeschleppt, erweist sich als lebensbedrohlich für Brillenflughunde-Weibchen und deren Jungtiere. Deshalb haben Wissenschaftler eine Baby-Station eingerichtet, wo alljährlich Hunderte von kleinen, verwaisten Flughunden mit der Flasche aufgezogen werden.



Am 10.09.21 09:25 - 09:55 Uhr auf 
arte: Wie wir Frosch und Lurch retten können

Weltweit ist ein Drittel aller Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Sie fallen dem Klimawandel, der Zerstörung ihres Lebensraums oder Umweltgiften zum Opfer. Seit einigen Jahren versetzt ihnen auch noch ein exotischer Killerpilz den Todesstoß. Forscher suchen fieberhaft nach einer Möglichkeit, die bedrohten Tiere zu retten. Doch oft verändert sich die Umwelt so schnell, dass manche Art verschwunden ist, bevor Biologen herausgefunden haben, wie und wo sie gelebt hat. Der letzte Ausweg sind Nachzuchten in Zoos, die so zu modernen Archen werden.



Am 10.09.21 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.



Am 10.09.21 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Tiere im Mashatu-Reservat

Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt. Während der Trockenzeit leidet das Land unter sengender Hitze. Selbst die großen Flüsse trocknen nach und nach aus. Die letzten Wasserstellen werden zum Sammelpunkt für Klein und Groß: Ob Vögel, Paviane, Impalas oder Elefanten - vom Durst getrieben kommen die Tiere an den Fluss.



Am 10.09.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Tiere im Luangwa-Tal

Das Luangwa-Tal liegt im Osten Sambias. Es ist ein Tal der Extreme, das ein einzigartiges Naturschutzgebiet umfasst und unzähligen Wildtieren eine Heimat bietet. Mit einer Länge von rund 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an. Doch die üppige Pracht verwandelt sich in der Trockenzeit in eine staubige Fläche aus trockenem Sand. Mit der sengenden Hitze verdunstet das Flusswasser. Übrig bleiben vereinzelte Tümpel, verstreut über das Tal.



Am 10.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Europas neue Wildnis - Überleben in Schnee und Eis

Mit einer Bevölkerungsdichte von nur zwei Einwohnern pro Quadratkilometer ist Lappland im äußersten Norden Europas eine der am wenigsten besiedelten Regionen der Erde. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner wohnt in den Städten an den Küsten. Nur die Samen, die Urbevölkerung Lapplands, lebt im unwirtlichen Landesinneren mit seinen zum Teil arktischen Bedingungen. Seit Jahrhunderten ist die nomadische Rentierwirtschaft die Haupternährungsquelle der Samen. Jedes Jahr im Frühling treiben sie riesige Herden mit Tausenden von Rentieren von den Wäldern ins Skandinavische Gebirge. Aber der Klimawandel, der Bergbau und das Vordringen der Zivilisation bringen ihre traditionellen Wanderrouten in Gefahr. Unter der Begradigung der Flussläufe und der damit verbundenen erhöhten Fließgeschwindigkeit leidet auch die Lachs-Population. Doch Naturschützer und Wissenschaftler arbeiten bereits an Schutzmaßnahmen. Dazu gehört die Rettung des extrem gefährdeten Polarfuchses.



Am 10.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder (1/3)

Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Der Dokumentarfilm zeigt die Entwicklung des Waldes in Mitteleuropa im Laufe der Erdgeschichte, seine Nutzung und Übernutzung durch den Menschen, den Ablauf eines Jahres in der stark jahreszeitlich geprägten Landschaft. Kaum ein Ökosystem ist ähnlich komplex wie der Wald.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 10.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder (2/3)

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren und damit die Menge ihrer Früchte.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)



Am 10.09.21 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder (3/3)

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone ganz ohne Motorpumpen. Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)



Am 10.09.21 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Waldgold - Europas Urwald in Gefahr

Europas letzte Urwälder sind Lebensräume von Braunbären, Wölfen, Luchsen und zahlreichen anderen Tierarten. Holzfirmen, die Bretter, Bauholz und Möbel in die ganze Welt liefern, sehen in den Wäldern aber nur eines: wertvolles Holz, das billig zu haben ist. Die EU hat Waldgebiete in Rumänien unter Schutz gestellt. Doch Korruption macht es möglich, dass trotzdem im großen Stil abgeholzt wird. Ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Rumänien wegen der Abholzungen in Schutzgebieten soll nun vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden. Wer sich in Rumänien gegen die Abholzung von Bäumen in Naturschutzgebieten wehrt, stört ein Millionengeschäft. Und er lebt gefährlich. Zwei Förster wurden getötet, als sie Holzfäller-Kolonnen in flagranti erwischt haben. Auch die Waldschützer der Organisation "Agent Green" sind schon verprügelt worden. In Rumänien gibt es scheinbar unendlich viel Wald. Darunter auch die letzten Urwälder in Europa. Die Waldschützer von "Agent Green" möchten diese Gebiete erhalten. Sie sind zugleich Lebensräume von Braunbären, Wölfen, Luchsen und zahlreichen anderen Tierarten.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)



Am 11.09.21 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Pflanzenintelligenz - Kein Gehirn und trotzdem clever

In jeder Sekunde sammeln Pflanzen Informationen über ihre Umwelt, wissen, wie warm oder feucht es ist, spüren den Wind und registrieren, wann und durch wen sie bedroht werden. Aber Pflanzen sammeln diese Informationen aus der Umwelt nicht nur, sie verarbeiten sie auch. Obwohl Pflanzen kein Nervensystem und kein Gehirn haben, zeigen sie ein komplexes Verhalten! Im Botanischen Garten in München treffen Caroline du Bled und Gunnar Mergner auf Andreas Fleischmann. Der Biologe forscht am Verhalten von Pflanzen.



Am 11.09.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Transsilvanien (9/20)

Unberührte Natur erleben - ohne Eltern, ohne Internet und Fernsehen? "Durch die Wildnis" gibt sechs Jugendlichen die Chance, in der weiten Landschaft Transsilvaniens ein ganz besonderes Ferienabenteuer zu erleben - spannende Wildnisaktionen inklusive. In Folge neun ist die Gruppe schon etwas erschöpft vom vielen Wandern, immer schwer bepackt mit Rucksäcken und Zelten. Da kommt die heutige Herausforderung gerade richtig. Der Weg soll auf Pferden zurückgelegt werden. Obwohl die nicht immer so wollen, wie die Sechs wollen. Ob sie ihr Ziel heute trotzdem erreichen?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 11.09.21 06:20 - 07:05 Uhr auf 
phoenix: Simbabwe - Trophäenjagd für den Tierschutz?

Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt.



Am 11.09.21 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Auf den über 17.000 Inseln des Malaiischen Archipels, der Inselwelt von Indonesien und Malaysia, scheint die Natur verrückt zu spielen und das Leben geradezu zu explodieren. Dirk Steffens begegnet „Waldmenschen“ – Orang-Utans –, erklimmt Urwaldriesen, harrt auf einer wackligen Plattform inmitten einer riesigen Höhle aus und erkundet Orte, die wie Spielplätze der Evolution wirken: mit fliegenden Fröschen, bunten Paradiesvögeln und Kängurus, die in Bäumen klettern. Hierher brach vor rund 150 Jahren ein Forscher auf, um das größte Rätsel seiner Zeit zu lösen: Wie entstand die Vielfalt des Lebens?



Am 11.09.21 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ist der Marderhund ein Hund?

Die wenigsten Menschen wissen, was ein Marderhund ist. Dabei ist er in ganz Deutschland zu finden. Der schüchterne, wuschelige Canide wird oft mit dem Waschbären verwechselt, dabei ist er viel näher mit dem Fuchs verwandt. Er stammt ursprünglich aus Ostasien, fühlt sich aber in den Wäldern Mittel- und Osteuropas so wohl, dass er sich hier rasant vermehrt. Tierreporterin Anna möchte herausfinden, was das für die heimische Natur bedeutet. Und natürlich wie der mysteriöse Neuankömmling in Deutschlands Wäldern aussieht, klingt, was er frisst und wie er lebt.



Am 11.09.21 07:20 - 08:20 Uhr auf 
hr: Lobbyismus - Wie Interessengruppen die Politik beeinflussen

Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen unbemerkt und unkontrolliert die Politik beeinflussen. Der Ruf der Lobbyisten ist schlecht: Sie gelten als Strippenzieher, die im Hinterzimmer der Politik die Gesetze diktieren. Dabei ist Lobbyismus grundsätzlich ein wichtiger Baustein in einer Demokratie, der möglich macht, dass Themen aus der Gesellschaft von der Politik bemerkt und berücksichtigt werden. Das zeigt nicht zuletzt die Bewegung "Fridays for Future", die es schaffte, "Klimaschutz" weltweit wieder zum Thema zu machen.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr auf ARD-alpha)



Am 11.09.21 08:05 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze

Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.



Am 11.09.21 08:05 - 08:40 Uhr auf 
arte: Kolumbiens Kokain-Hippos

Flusspferde gehören zu den gefährlichsten Tieren Afrikas - mittlerweile sind sie aber auch in Kolumbien zum Problem geworden, mehrere Tausend Kilometer von ihrem natürlichen Lebensraum entfernt. Drogenboss Pablo Escobar ließ für seinen Privatzoo vier dieser Tiere einfliegen. Nach dem Tod des Kartellchefs gelangten die Hippos in Freiheit und konnten sich munter vermehren. Umweltschützer laufen Sturm gegen die riesigen Eindringlinge, die Kolumbiens Natur, die Tierwelt und inzwischen auch immer öfter Menschen bedrohen. Manche Einheimische aber verdienen mit den Hippos inzwischen ihren Lebensunterhalt.



Am 11.09.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Wo sind die Schmetterlinge hin?

Kein Insekt ist so beliebt wie der Schmetterling, und die meisten freuen sich beim Anblick der farbenfrohen Insekten. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch die geheimnisvolle Verwandlung der "hässlichen" Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Vielen fällt auf, dass in den vergangenen Jahren weniger der bunten Insekten in unserer Umgebung zu sehen sind. Das Insektensterben ist in aller Munde. Aber wie genau betrifft das unsere Schmetterlinge? Die Protagonisten des Films - ein Lehrer aus Niederbayern und ein Biologe aus München - beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Schmetterlingspopulation in Bayern. Sie beobachten den steten Rückgang der Tiere um mittlerweile 85 Prozent des gesamten Bestands. Die Ursachen dieses rapiden Schwundes sehen sie in der Intensivierung der Landwirtschaft und im Wachstum der Bevölkerung und dem damit einhergehenden Flächenbedarf.



Am 11.09.21 12:55 - 13:40 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.
(Wdh. überrmorgen 7.50-8.35 Uhr)



Am 11.09.21 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleine Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt, oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.
(Wdh. kommenden Dienstag 7.50-8.35 Uhr)



Am 11.09.21 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat - Der Herbst

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern.
(Wdh. übermorgen 10.40-11.25 Uhr)



Am 11.09.21 15:10 - 15:55 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit des "fliegenden Juwels". Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für Tausende Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Im Herbst streifen einzelne Rothirsche durchs Buschwerk.



Am 11.09.21 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Die Azoren - Grünes Inselparadies

Die Azoren-Inseln ragen als Spitzen riesiger Unterwasservulkane aus dem Atlantik. Der immergrüne Archipel inmitten des Ozeans lockt mit faszinierenden Landschaften und idyllischen Dörfern. Whalewatching, Touren zu erloschenen Vulkanen, Baden in heißen Quellen und Wandern durch Wälder und Weingärten - die Azoren bieten Inselhopping zu vielfältigen Paradiesen für Wanderer, Naturliebhaber, Geotouristen und Wassersportler - fernab vom Massentourismus.
(Wdh. morgen 13.40-14.10 Uhr)



Am 11.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies

Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt Filmautor Jan Haft einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde: das Moor. Neben Wölfen, die durch weiße Wollgrasbüschel ziehen, Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen füttern oder anmutig tanzenden Kreuzottern werden fleischfressende Sonnentau-Pflanzen und zierliche Moose gezeigt, deren Sporen krachend explodieren. Ein filigranes Kunstwerk, das von der Natur in Jahrtausenden geschaffen wurde und erst allmählich erforscht wird. Erzählt von Grimme-Preisträger Axel Milberg ist der Film eine erstaunliche Reise zu faszinierenden Lebensformen, die auch ganz in unserer Nähe zu finden sind.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)



Am 11.09.21 17:15 - 17:45 Uhr auf 
hr: Nachhaltig leben - Bescheiße ich mich selbst?

Nachhaltig leben ist in: auf Plastik verzichten, Ökostrom beziehen, faire Kleidung kaufen oder vegan leben. Aber reicht das aus oder bescheiße ich mich selbst? Kann ich nachhaltig leben, wenn ich nach wie vor in den Urlaub fliege? Oder geht Klimaschutz nur, wenn er extrem ist? So wie die Klimaaktivisten, die in Bäumen leben, fordern? Oder machen sich die Super-Ökos auch etwas vor? In der Reihe "Engel fragt" sucht Anne Chebu Antworten auf diese Fragen. Sie spricht mit Klimaaktivisten, mit Menschen, die nicht verzichten wollen, und einem Psychologen. Außerdem wagt sie den Selbstversuch, nachhaltig zu leben.



Am 11.09.21 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

David Attenborough versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen: im Schweizer Jura existiert eine riesige Ameisenkolonie. Über tausend Haufen sind miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings jedes in seinem eigenen Haufen. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Einzelvölker aggressiv: sie kämpfen gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zahllose Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege führen. Wissenschaftler rätseln: warum zeigen Ameisen derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?



Am 11.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Winnetou und der Prinz aus Deutschland

Der Entdecker Prinz Maximilian zu Wied und der Maler Karl Bodmer reisten 1832 in das Gebiet der Ureinwohner Nordamerikas und dokumentierten deren Welt. Ihre Berichte und Bilder prägen bis heute unsere Vorstellung von den Indianern. Die Dokumentation folgt der Reiseroute und erzählt einzigartige Abenteuer. Die Romanfigur Winnetou entsprang der Fantasie des Schriftstellers Karl May - er selbst war nie in Amerika. Vorlage waren für ihn eben jene Reiseberichte, denen der Film nachspürt. Die Zuschauer können so direkt eintauchen in die Welt dieses legendären Mythos.



Am 12.09.21 02:35 - 03:40 Uhr auf 
arte: Amazonia Undercover - Der Kampf der Munduruku

"Früher töteten sie uns mit Gewehren, heute mit Abholzung und Staudämmen." Das Versagen der brasilianischen Regierung, den Amazonaswald zu schützen, zwingt die indigenen Völker, selbst aktiv zu werden. In einem beispiellosen Zusammenschluss unter Häuptling Juarez Saw Munduruku kämpfen sie seit über sechs Jahren gegen Landraub und illegale Abholzung. Ein bildgewaltiger Umweltkrimi aus dem Herzen des Amazonas.



Am 12.09.21 07:00 - 07:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur. Ganz deutlich zeigt sich der Einfluss des Klimawandels bei den Zugvögeln. Das perfekte Timing sichert vielen Zugvögeln die Aufzucht ihrer Jungen: Genau dann, wenn die Küken geschlüpft sind, ist der Beute-Tisch üppig gedeckt. Doch Forscher verzeichnen bei einigen Populationen der Trauerschnäpper einen dramatischen Rückgang. Eine der Ursachen vermuten sie im Klimawandel.



Am 12.09.21 08:45 - 09:00 Uhr auf 
BR: Klug wie ein Rabe

Sind Raben wirklich so klug? Und warum gelten sie als Unglücksboten? Um das herauszufinden, besucht Anna den Filmtiertrainer Marco, der in der Nähe von Hamburg wohnt. Hier lernt Anna den Kolkraben Penny kennen und ist auf Anhieb fasziniert von dem aufgeweckten und neugierigen Vogel. Es ist nicht leicht, einen so klugen und vorwitzigen Vogel zu halten. Marco muss sich immer wieder neue Spiele für Penny ausdenken, damit sie sich nicht langweilt. Gemeinsam mit Anna präsentiert er der Kolkraben-Dame eine Kiste mit Futter. Penny muss erst herausfinden, wie sie die Kiste öffnen kann, bevor sie an die Leckerbissen herankommt.



Am 12.09.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Wildes Italien (1/2)

Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen. In der Folge "Von den Alpen zur Toskana" steht der Norden Italiens im Mittelpunkt. Winter im Norden Italiens: Eis und Schnee beherrschen die Dolomiten, viele Monate lang - nur Spezialisten können hier im Hochgebirge überleben, so wie der Steinbock. Kaum ein anderes Tier klettert so trittsicher, erklimmt so elegant die steilsten Hänge. Doch selbst Steinböcke zieht es bei Eis und Schnee in etwas tiefere Lagen - das Risiko abzustürzen ist im Winter einfach zu groß.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 12.45 Uhr)



Am 12.09.21 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford auf Borneo

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?



Am 12.09.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Expedition Neuguinea (1/3)

Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition. Im ersten Teil durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps.



Am 12.09.21 13:55 - 14:40 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss

Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.



Am 12.09.21 17:10 - 17:20 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimawandel stoppen - Warum es nur 1,5 Grad wärmer werden darf

Damit der Regenwald nicht zur Savanne wird und kleine Inselstaaten untergehen, müssen wir die Erderwärmung aufhalten. Aber wieso ausgerechnet bei 1,5 Grad? Die Zahl steht im Pariser Klimaabkommen. Ergibt sie auch wissenschaftlich Sinn? Ilka Knigge erklärt es ganz genau bei PlanetB.



Am 12.09.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Portugal - Europas wilder Westen

Portugal birgt viele Überraschungen. Das Klima des Landes ist geprägt von der Kühle des Atlantiks im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt, jeder mit einer einzigartigen Tierwelt. Christian Baumeister macht eine filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur und präsentiert das beliebte Urlaubsland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt der wilden ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen eine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.



Am 12.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Der Spreewald

Die Dokumentation erzählt von diesem ungewöhnlichen Lebensraum, der vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah ist. Als wohl reizvollstes Spreewaldidyll gilt das Dorf Lehde, das von zahlreichen Gräben durchzogen, unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel ist. In diesem Wasserlabyrinth liegen einige Höfe, viele von ihnen sind auch heute nur mit dem Kahn zu erreichen. Zieht der Winter ein, verbindet Eis die Inseln im Spreewald. Die Kanäle und Wasserstraßen werden für Tage oder Wochen zu komfortablen Geh- und Fahrwegen - wer einmal mühsam einen Kahn be- oder entladen hat, weiß die Hilfe des Winters zu schätzen. Und es ist ein unvergessliches Erlebnis, die außergewöhnlichen Flusslandschaften des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu erleben.



Am 12.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel.



Am 13.09.21 07:15 - 07:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimaneutrales Europa – aber wie?

Ist ein klimaneutrales Europa bis 2050 realisierbar? Professor Harald Lesch ist auf der Suche nach Strategien, mit denen das Ziel in 30 Jahren erreicht werden kann. Dazu stellt er die unterschiedlichsten Ansätze auf den Prüfstand und zeigt, vor welchen Herausforderungen wir stehen.



Am 13.09.21 07:20 - 08:10 Uhr auf 
WDR: Klimawandel - Was die Wissenschaft wirklich weiß

Die großen Überflutungen im Juli 2021 in NRW und Rheinland Pfalz haben vielen gezeigt: das Klimaproblem betrifft uns jetzt, unmittelbar und heftig. Die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim und Reporterin Caroline Wiemann gehen der Fragen nach: Wie groß ist das Klimaproblem tatsächlich?



Am 13.09.21 07:45 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können? Professor Harald Lesch geht der Frage nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.



Am 13.09.21 08:20 - 08:45 Uhr auf 
WDR: Urlaub im Urwald

Auf der Erde gibt es mehr als 10 Millionen verschiedene Arten und Organismen. Das ist eine ganze Menge. Und die Wissenschaft geht davon aus, dass es noch viel mehr sind und wir noch lange nicht alle kennen. Aber wo gibt es viele Pflanzen und Tiere und warum? Und wo gibt es wenige und warum? Und wie hängen sie alle miteinander zusammen? Clarissa kennt die Antworten auf diese spannenden Fragen rund um die Artenvielfalt.



Am 13.09.21 08:55 - 09:40 Uhr auf 
WDR: Raus aus der Klima-Krise - das hilft wirklich!

Große Hitze, extreme Unwetter: keine Frage, der Klimawandel ist da. Wir müssen unseren CO2-Ausstoß jetzt reduzieren - aber wie? Klar ist: es geht nicht um individuelle Konsumentscheidungen, sondern um das große Ganze. Brauchen wir eine CO2-Steuer und kann die sozial gerecht sein? Quarks begleitet eine Familie in ihrem Alltag und zeigt, was ein CO2-Preis für sie bedeuten würde. Wie teuer wird das tägliche Pendeln, welcher Urlaub ist noch möglich? Oder könnten sie am Ende sogar mehr Geld zu Verfügung haben?



Am 13.09.21 13:05 - 14:05 Uhr auf 
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (1/4)

Erzählt vom schottischen Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor, liefert die Serie ein wunderbares Porträt des Lebens in den schottischen Highlands, indem die Doku-Reihe der Natur und den Menschen in Schottlands wildes Herz folgt. Der Frühling ist die unvorhersehbarste Jahreszeit in den schottischen Highlands. Es geht um das Timing. Eichhörnchen, Fischadler, Rehwild und Große Tümmler müssen das Beste aus den flüchtigen Gelegenheiten dieser Jahreszeit machen. In den kaledonischen Pinienwäldern veranstaltet der Auerhahn ein erstaunliches Theater, um ein Weibchen anzulocken, während der Zimmermannsbock, ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer, mit seinen viermal so langen Antennen wie sein gesamter Körper nach einem Partner sucht.
(Teile 2 bis 4 Dienstag bis Donnerstag von 13.00-13.55 Uhr)



Am 13.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wales - Großbritanniens wilder Westen

Eine Vielfalt, von der kaum jemand weiß, fast unberührte Lebensräume und pure Wildnis zwischen Küste und Gebirge - das ist Wales. Eine Region voll ungebändigtem Leben, voller Mythen und Legenden, die einst sogar J.R.R. Tolkien zu seiner weltberühmten "Herr der Ringe"-Trilogie inspirierte. Zwei Jahre lang hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler Großbritanniens wilden Westen porträtiert und seine raue Schönheit eingefangen. Seine Dokumentation nimmt den Zuschauer mit in den walisischen Norden nach Snowdonia, zu den Brecon Beacons im Süden und auf die Insel Skomer, Heimat von bis zu einer Dreiviertelmillion Seevögel.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 13.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (1/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Mit dem Einzug des Herbstes eröffnen sich in Afrika neue Möglichkeiten: Den Landtieren bringt der Regen nach der Sommerhitze Erleichterung; für die Meeresbewohner bricht mit den fallenden Temperaturen eine Schlemmerzeit an. Der Herbst ist die Zeit von Massenwanderungen und kurzen Liebesspielen - denn das Zeitfenster der Gelegenheiten ist klein, bald breitet sich die Trockenzeit über weite Teile Südafrikas aus.
(Teil 2 über den Winter direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 13.09.21 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Klage, Urteil, Klimaschutz!

Klimaschutz ist Menschenrecht. Weltweit lassen Urteile auch von höchsten Gerichten aufhorchen. Die Spielräume, nichts gegen die Erderwärmung zu tun, schrumpfen rapide.



Am 13.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Neuseeland (3/3) - Kampf ums Paradies

Fast überall auf den Inseln Neuseelands ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben. Sie sind den Gefahren, die die aus Übersee eingeschleppten Tierarten bilden, nicht gewachsen. So hat ein Kampf ums Paradies begonnen. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwändige und clevere Rettungsaktionen sowie neue und Hoffnung gebende Allianzen, und sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.



Am 13.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs

In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Katzenforscherin, die sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in die heimliche Welt der Katzen macht. Denn in Weimar leben 65.000 Menschen und schätzungsweise 10.000 Katzen.
(Wdh. morgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 13.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Wenn die Wölfe wiederkommen

Seit 2006 leben in Mecklenburg-Vorpommern wieder dauerhaft Wölfe. Zunächst kamen nur einzelne Tiere zurück, 2015 waren es zwei Rudel, dann vier, acht und Anfang 2021 bereits elf - Dunkelziffer ungewiss. Der strenge Artenschutz macht es dem Raubtier leicht, sich ungestört auszubreiten.



Am 13.09.21 21:55 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Retten Veganer die Umwelt?

Auf Fleisch und andere tierische Produkte zu verzichten, ist gut für die Umwelt. Heute fragen wir uns: Wie gut eigentlich?
(Wdh. morgen 15.55-16.15 Uhr)



Am 14.09.21 07:20 - 08:10 Uhr auf 
WDR: Klimawandel - Was wir tatsächlich tun können

Was kann der Einzelne beitragen? Was nicht? Und welche technischen Innovationen gibt es, die dabei helfen könnten, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und andere Bereiche unseres Lebens künftig möglichst klimaneutral zu gestalten? Mai Thi Nguyen Kim und Caroline Wiemann begeben sich auf die Suche nach den aktuell besten Lösungen für unser Klimaproblem.



Am 14.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Urlaub mit Papageien und Brüllaffen

Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein verschlafenes Faultier.



Am 14.09.21 07:45 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Kleine Flüsse, großer Wert

Flüsse und Mühlen waren einst Garanten des Wohlstands. Doch seit der Industrialisierung haben Fließgewässer an Bedeutung verloren. Das rächt sich, denn das Wasser der kleinen Flüsse und Bäche ist ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Wasserkreislaufs. "planet e." fragt anlässlich des Weltwassertages nach dem Zustand unserer kleinen Flüsse, besucht dazu das Renaturierungsprojekt der Schwartau in Schleswig-Holstein und begutachtet das Biber-Wiederansiedlungsprogramm an der Peene in Mecklenburg-Vorpommern.



Am 14.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleine Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt, oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.



Am 14.09.21 09:25 - 09:50 Uhr auf 
arte: Zoonosen - Wie das Coronavirus uns Menschen befiel

2002 - die Infektionskrankheit SARS breitet sich von China rasch in die ganze Welt aus. Bei der Pandemie sterben damals 700 Menschen. Der Erreger: ein Coronavirus. Diese Viren galten bis dahin als harmlos. Inzwischen konnte die Herkunft des SARS-Erregers eindeutig nachgewiesen werden: Von der Fledermaus wurde es auf die Zibetkatze übertragen, und auf einem Markt in der chinesischen Provinz Guangdong anschließend auf den Menschen. Tiere stecken Menschen häufig an. Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund zwei Drittel der Infektionen auf sogenannte "Zoonosen" zurückzuführen sind, das sind Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Im schlimmsten Fall wird der Erreger anschließend von Mensch zu Mensch weitergegeben. Genau dies geschah auch beim neuen Coronavirus SARS-CoV-2. "Xenius"-Moderator Adrian Pflug verfolgt zusammen mit dem Biologen Florian Gloza-Rausch die Spur des Virus zurück zur Fledermaus.



Am 14.09.21 10:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss

Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.



Am 14.09.21 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Tief im Wald

"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte", sagte Franz Kafka, wohl ein echter Waldliebhaber. Auch SWR Moderatorin Anna Lena Dörr liebt den Wald. Sie bleibt aber nicht lange im Moos liegen, sondern begibt sich auf Expedition in grüne Tiefen, die Dinge des Waldes aufzuspüren, zu fühlen, zu sehen und mit allen Sinnen zu begreifen. Im Pfälzerwald testet sie das trendige Waldbaden, sammelt Harze und lernt Walddoktoren kennen. Im Bienwald sieht sie Millionen Maikäfer fliegen: Alle vier Jahre kann man dieses fantastische Naturschauspiel erleben. Lecker im Wald ist sie auch unterwegs auf einer Wald- und Wiesen-Kräutertour und erlebt abschließend den magischen Zauber einer Vollmondnacht - natürlich mitten im tiefen Wald.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)



Am 14.09.21 16:15 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Pflanzenintelligenz - Kein Gehirn und trotzdem clever

In jeder Sekunde sammeln Pflanzen Informationen über ihre Umwelt, wissen, wie warm oder feucht es ist, spüren den Wind und registrieren, wann und durch wen sie bedroht werden. Aber Pflanzen sammeln diese Informationen aus der Umwelt nicht nur, sie verarbeiten sie auch. Obwohl Pflanzen kein Nervensystem und kein Gehirn haben, zeigen sie ein komplexes Verhalten! Im Botanischen Garten in München treffen Caroline du Bled und Gunnar Mergner auf Andreas Fleischmann. Der Biologe forscht am Verhalten von Pflanzen.



Am 14.09.21 16:20 - 17:05 Uhr auf 
arte: Wilder Rhein (1/2)

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Wiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben: Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)



Am 14.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (3/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Im Frühling blüht neues Leben in Afrika auf: Jetzt müssen die Jungtiere des Kontinents Erfahrungen sammeln und rechtzeitig schwimmen, jagen und fliegen lernen, um ihre künftige Unabhängigkeit erfolgreich zu meistern.
(Teil 4 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 14.09.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das große Tauen - sind die Gletscher noch zu retten?

Sie sind vom Klimawandel bedroht und drohen zu verschwinden: Gletscher. Was das für Folgen haben kann und wie man die Gletscher schützen kann, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 14.09.21 22:15 - 22:45 Uhr auf 
ZDF: Zuhause im Wald - Leben abseits der Zivilisation

Frei leben abseits der Zivilisation: Marc und Günther haben ihren Traum verwirklicht. Ihr radikaler Lebensentwurf hat auch Schattenseiten. Dennoch halten sie an ihrem Zuhause im Wald fest. Marc hat nach einem Burn-out der Zivilisation den Rücken gekehrt. Günther lebt seit 60 Jahren allein im Wald. Die harte Arbeit ist Therapie für ihn. "37°" begleitet ein Jahr lang zwei Männer, die sich für ein Leben im Einklang mit der Natur entschieden haben.



Am 15.09.21 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ARD: Expedition Neuguinea (1/3)

Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition. Im ersten Teil durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps.



Am 15.09.21 06:50 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.



Am 15.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was ist ein Halbaffe?

Felix Heidinger erklärt, was den Halbaffen von einem "ganzen" Affen unterscheidet. Dazu ist er nach Indien gefahren. In einem Nationalpark spürt er Schlankloris auf. Diese Halbaffen haben große, leuchtende Augen und gehen nur im Schutz der Dunkelheit auf Jagd. Auch die Hände, das Greifwerkzeug aller Affen, sind bei Halbaffen anders.



Am 15.09.21 07:35 - 08:20 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 15.09.21 09:35 - 10:00 Uhr auf 
arte: Lichtverschmutzung

Unsere Städte leuchten heute nachts 200-mal heller als früher. Lichtverschmutzung wird das menschgemachte Problem genannt, das negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat. Der Ökologe Franz Hölker untersucht die Auswirkung von Licht auf Insekten im Westhavelland bei Berlin. Verwechseln sie die Straßenlaterne mit dem Mond, geraten sie in eine Todesfalle.



Am 15.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Grüne Wirtschaft auf Erfolgskurs

Geld verdienen im Einklang mit Natur und Mensch? Wer das forderte, galt in Wirtschaftskreisen lange als weltfremd. Inzwischen haben selbst große Konzerne die Nachhaltigkeit zum Unternehmensziel erklärt und die Deutsche Börse legte jüngst einen Nachhaltigkeits-Dax auf. Planet Wissen erkundet den neuen Trend und fragt auch: Wie können Politik und Verbraucher den Wandel der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen?



Am 15.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2)

Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons jagen auf Bäumen ihre Beute, und gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie "das Dorf der Elefanten". Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 15.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Leopardin (1/2)

Nur wenige Tiere können es mit der Eleganz von Leoparden aufnehmen. Nur selten sieht man die vorsichtigen und extrem scheuen Raubkatzen länger als ein paar Sekunden in freier Wildbahn. Ausgiebiger kann man sie höchstens beobachten, wenn sie schlafend auf einem Baum rasten und sich von der meist nächtlichen Jagd erholen. In der nördlichen Serengeti ist es jedoch gelungen, erstaunliche Einblicke in das Leben und die Jagdtaktik der Raubkatzen mit der Kamera festzuhalten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 15.09.21 21:45 - 22:15 Uhr auf 
tagesschau24: Das Geschäft mit den Bäumen

Sie versprechen, die Welt zu retten und wollen dafür Bäume pflanzen. Das Business mit den Klima-Wäldern ist riesig. Zu vielen Waren werden Bäume mitverkauft, bei Schokolade, Schuhen oder Kondomen. Die Aussicht, dass ein neuer Baum gepflanzt wird, liefert der Kundschaft vermeintlich Kaufimpulse. Aber stimmen die Versprechen, dass überall neue Wälder entstehen, wenn man ein Produkt kauft?
(Wdh. morgen 10.30-11.00 Uhr)



Am 15.09.21 23:00 - 23:45 Uhr auf 
rbb: Honeckers Jagdrevier - Die Schorfheide

Schon in den fünfziger Jahren entdeckte Erich Honecker, damals FDJ-Chef, die Schorfheide als Jagdrevier für sich. Die Anfänge waren eher bescheiden, doch mit dem Mauerbau stieg er zur endgültigen Nummer zwei in der DDR auf. Als "Belohnung" bekam Honecker Wochen später sein eigenes exklusives Jagdrefugium. Der Film zeigt, wie Politik und Privatleben des SED-Chefs Erich Honecker in einem Maße verquickt waren, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Eine einzigartige Geschichte von Privilegien, Ränkespielen, Arroganz und Biederkeit.



Am 16.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Einwanderer - Marderhund, Känguru, Nandu

Kaum zu glauben, aber wahr. Rund 4.000 fremde, wilde Tierarten haben sich binnen weniger Jahrzehnte in Deutschland niedergelassen. Die meisten Tiere wanderten nicht freiwillig ein. Sie wurden von Menschen mitgebracht und gelangten irgendwie in Freiheit. Felix Heidinger stellt eine ganze Reihe neuer Tierarten vor, die sich in unserer Natur heimisch fühlen. Der bekannte Tierfilmer berichtet, woher die Einwanderer stammen und wie sie es schaffen, bei uns zu überleben.



Am 16.09.21 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit des "fliegenden Juwels". Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für Tausende Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Im Herbst streifen einzelne Rothirsche durchs Buschwerk.



Am 16.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Unsere grüne Lunge - Ist der Wald noch zu retten?

Ein Drittel unserer Erde ist mit Wald bedeckt. Wälder liefern Sauerstoff, speichern klimaschädliches CO2 und bieten unzähligen Tieren Heimat, Nahrung und Wasser. Trotzdem lassen wir zu, dass der Wald rasend schnell verschwindet - Rodung für Fleisch, Toilettenpapier, Schokocreme und Holz für die Trends der Möbelindustrie. Längst hat unser Konsum-Verhalten Auswirkungen auf das Weltklima. Können wir den Wald noch retten? Dieser Frage geht ein Forscherteam der Universität Göttingen nach und reiste über einen Zeitraum von zwei Jahren bis in die entlegensten Urwaldgebiete der Erde.
(Wdh. heute 23.45-0.45 Uhr auf ARD-alpha)



Am 16.09.21 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Karibik

Zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent liegt ein tropisches Paradies: die Karibik. Über 7000 Inseln und Riffe ankern im kristallklaren Wasser des Karibischen Meeres. Einige Inseln sind nur wenige Quadratmeter groß, andere sind Hunderte von Kilometern lang. Doch sie alle verfügen über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.



Am 16.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (1/2)

Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - extrem unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat. Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.25-6.00 Uhr)



Am 16.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Mexiko (1/3)

Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüste, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland, die Leguane der Sonora-Wüste, bis hin zu Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 16.09.21 17:15 - 18:30 Uhr auf 
arte: Unbekanntes Madagaskar (1/2)

Vom merkwürdigen Fingertier, über Tenreks, die an Igel erinnern, bis zum kleinsten Chamäleon der Erde: Der Zweiteiler "Unbekanntes Madagaskar" erzählt die Geschichte einer Wunderwelt, und wie dramatisch sie sich verändert. Madagaskar ist das Reich der Lemuren. Der größte, der Indri, lebt ausschließlich in den Regenwäldern der Insel. Thomas Behrend und sein Team folgen den Indris, haben den kleinsten Lemuren, den Mausmaki, bei der Jagd gefilmt und geben Einblicke in das Familienleben der Tenreks. Der Film zeigt eine Welt, die es vielleicht schon in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 16.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Raubtiere

Warum können Löwen Büffel jagen, die siebenmal schwerer sind als sie selbst? Und wie schafft es der Habicht, pfeilschnell durchs Unterholz zu fliegen - und dabei weder seine Beute aus den Augen zu verlieren noch irgendwo anzustoßen? Raubtiere sind perfekt ausgebildete Jäger. Ihr an den Beutefang angepasster Körperbau, ihre hochsensiblen Sinnesorgane und ihre ausgefeilten Jagdmethoden machen sie zu mächtigen Herrschern der Tierwelt.
(Weitere Folge über "Superhirne" morgen um dieselbe Zeit)



Am 16.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland (3/3) - Kampf ums Paradies

Fast überall auf den Inseln Neuseelands ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben. Sie sind den Gefahren, die die aus Übersee eingeschleppten Tierarten bilden, nicht gewachsen. So hat ein Kampf ums Paradies begonnen. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwändige und clevere Rettungsaktionen sowie neue und Hoffnung gebende Allianzen, und sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.



Am 16.09.21 22:20 - 00:55 Uhr auf 
ServusTV: Into the Wild

Spielfilm. Ein anderes, einfacheres Leben als seine reichen Eltern wünscht sich der 22-Jährige Christopher. Nach Abschluss seines Studiums bricht Christopher deshalb zu einer Reise auf, die ihn durch 15 US-Bundesstaaten führt. In der Wildnis Alaskas und in direktem Kontakt zur Natur hofft er, zu sich selbst zu finden. Doch das Einsiedlerdasein wird für Christopher zunehmend lebensgefährlich. Bildgewaltiges Aussteiger-Drama von Sean Penn.



Am 17.09.21 07:05 - 07:50 Uhr auf 
arte: Venezuela - Die letzten Krokodile

Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang kann das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier werden. In den letzten Jahren hat der Bestand deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, an denen versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.



Am 17.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ein Wolf gibt nicht auf

Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern wie ein Held verehrt wird. Es ist der Wolf Nr. 21, und er hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute wieder Wolfsrudel in dem riesigen US-Nationalpark gibt. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch er gibt nicht auf. Noch einmal will Nr. 21 Vater werden und einen Wurf Welpen großziehen.



Am 17.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.



Am 17.09.21 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Vietnam - Schatzkammer neuer Tierarten

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht. Dort wo im Krieg Bombenteppiche Kraterlandschaften hinterließen und Entlaubungsmittel wie Agent Orange blätterlose Baumwüsten geschaffen hatten, ist die Natur wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Die Dokumentation zeigt, wie es der Natur gelungen ist, sich von den immensen Schäden zu erholen, und wie die Tiere es geschafft haben, sich den Lebensraum neu zu erobern.



Am 17.09.21 13:30 - 13:55 Uhr auf 
3sat: Urwald der Alpen - Wildnisgebiet Dürrenstein

Seit 2017 ist das Wildnisgebiet Dürrenstein in den Ybbstaler Alpen Österreichs erstes UNESCO-Weltnaturerbe. Eine Landschaft mit dem größten Urwaldrest des Alpenbogens. Im Urwald Rothwald leben und gedeihen Fauna und Flora weitestgehend ohne menschlichen Eingriff. Der Film zeigt die Schönheit dieses Gebietes im südwestlichen Niederösterreich. Unberührte Wälder und gefährdete Arten bleiben hier ungestört; die Natur wird in ihrer Vielfalt auch für kommende Generationen erhalten. Um die Naturlandschaft nachhaltig zu schützen, ist Wanderern der Zutritt nur im Rahmen von geführten Exkursionen oder auf wenigen freigegebenen Wegen erlaubt.



Am 17.09.21 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele

Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt.



Am 17.09.21 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber

Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume, und sie sind sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen miteinander in Verbindung. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.
(Wdh. übermorgen 13.40-14.25 Uhr im SWR)



Am 17.09.21 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger

Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.



Am 17.09.21 16:05 - 16:55 Uhr auf 
arte: Wildes Griechenland (1/2)

Griechenland hat mehr zu bieten als türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände. Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. "Wildes Griechenland" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine teils unberührte Region, die nur wenige mit Griechenland verbinden würden. Die beiden Naturfilmer Johannes Berger und Stephan Krasser waren über zwei Jahre lang unterwegs und haben spektakuläre Aufnahmen von den faszinierenden Landschaften und von einer teils unerforschten Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Sie zeigen ein Griechenland, zu dessen Hotspots kein Reisekatalog führt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)



Am 17.09.21 16:10 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Die fabelhafte Welt der Frösche

Der Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite. Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas bis zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, bis zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)



Am 17.09.21 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Schwarze Mamba - Der Kuss des Todes

Die Heimat der Schwarzen Mamba ist der Südosten Afrikas, bevorzugter Lebensraum sind bewaldete Savannengebiete und Flusstäler, wo es geeignete Versteckmöglichkeiten in Höhlungen unter Steinen oder in Termitenbauten gibt. Die Schwarze Mamba kann sich auf Bäumen fortbewegen, lebt aber hauptsächlich auf dem Boden. Sie kann über vier Meter lang werden und ist mit einer Fortbewegungsgeschwindigkeit von mehr als 20 Stundenkilometern auch eine der schnellsten Schlangen. Wie alle Schlangen geht auch die Schwarze Mamba dem Menschen am liebsten aus dem Weg. Dennoch kommt es immer wieder zu gefährlichen Konfliktsituationen. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen, die im Verbreitungsgebiet der Schwarzen Mamba leben, diese Schlange als ihren schlimmsten Feind betrachten. Jedes Jahr werden Hunderte Mambas von Menschen getötet. Simon Keys und Neville Wolmarans haben es sich zur Aufgabe gemacht, so viele Schwarze Mambas wie nur möglich zu retten.



Am 17.09.21 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Im Reich von Kreuzotter & Co. - Österreichs Schlangen hautnah

Sechs verschiedene Schlangen-Arten gibt es in unserem Land, darunter Wasserschlangen, Baumschlangen und sogar eine Würgeschlange. Neben Ringelnatter, Äskulapnatter oder Kreuzotter gibt die neue Dokumentation von Kurt Mündl nie zuvor gesehene Einblicke ins verborgene Leben äußerst seltener Schlangen wie Schlingnatter, Hornotter oder Wiesenotter. Schlangen zählen für manche zu den am meisten gefürchteten Tieren. "Im Reich von Kreuzotter & Co" zeigt eine neue Seite der Reptilien, fernab aller Horror-Klischees: nämlich die faszinierende Vielfalt dieser zumeist völlig harmlosen Tiere.



Am 17.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Der Natur zur Seite stehen

Costa Rica ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies. Trockenwälder, Regenwälder, Vulkane, Meeresnationalparks: Die unterschiedlichen Ökosysteme beherbergen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, die rund fünf Prozent der weltweiten Biodiversität ausmacht. In den 80er Jahren wurden drei Viertel des Urwaldes abgeholzt. Trotzdem ist Costa Rica heute dank seiner engagierten Umweltpolitik eines der wenigen Länder der Erde - und das einzige auf dem amerikanischen Kontinent -, dessen Waldfläche jedes Jahr signifikant zunimmt.
(Wdh. übermorgen 15.25-16.10 Uhr)



Am 17.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Jenseits des Waldes

Das Land jenseits des Waldes ist auch ein Land jenseits der Grenze. Es liegt in den Nordvogesen, dort, wo Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gemeinsam an Frankreich grenzen. Die Region zwischen dem Bienwald im Norden und dem Hagenauer Forst im Süden trägt den französischen Namen "Outre Forêt", auf Deutsch "jenseits des Waldes". Doch auch wenn der Name nach Randlage klingt, in Wahrheit liegt diese Region mittendrin. Mitten im Herzen Europas. Sie ist ein Ort voller Energie.



Am 18.09.21 05:55 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Cal Fire - Feueralarm in Kalifornien

In Kalifornien wüten verheerende Waldbrände. Meterhohe Flammen legen an der amerikanischen Westküste begünstigt von extremer Trockenheit und heftigem Wind ganze Landstriche in Schutt und Asche. Tausende Gebäude wurden zerstört und 33 Menschen haben ihr Leben verloren. Aber die Einsatzkräfte des „Department of Forestry and Fire Protection“ geben nicht auf. Die mutigen Feuerwehrleute bekämpfen das Inferno mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - bis zur totalen Erschöpfung. Dabei werden die Lebensretter:innen aus der Luft von Löschflugzeugen unterstützt, die Tausende Liter Wasser aufnehmen können. Diese Serie zeigt den heldenhaften Einsatz der Teams, gefilmt mit feuerfesten Helmkameras.
(Weitere Folgen bis Mittwoch um etwa dieselbe Zeit)



Am 18.09.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Transsilvanien (11/20)

Unberührte Natur erleben - ohne Eltern, ohne Internet und Fernsehen? "Durch die Wildnis" gibt sechs Jugendlichen die Chance, in der weiten Landschaft Transsilvaniens ein ganz besonderes Ferienabenteuer zu erleben - spannende Wildnisaktionen inklusive. In Folge elf gibt's endlich eine Dusche! Die sechs Jugendlichen können es kaum glauben. Es ist natürlich keine normale, sondern eine Wildnisdusche, und es gibt ein richtiges Wettrennen darum, wer zuerst drunter darf. Danach sind alle fit - und das brauchen sie heute auch, denn die Abenteurer müssen freischwebend eine tiefe Schlucht überwinden.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 18.09.21 06:35 - 07:00 Uhr auf 
rbb: Maiya und Maua - Leben in der Wildnis

Maiya und Maua sind beste Freunde und leben fernab der Zivilisation in der unberührten Savanne Ostafrikas. Sie beobachten Tiere, graben Knollen aus und suchen nach essbaren Früchten. Sie sind frei und wachsen ohne Zwänge auf. Mann, Frau und Kinder sind gleichgestellt - es gibt keinerlei Hierarchien. Die Hadzabe, gehören zu den letzten Menschen der Erde, die noch als Jäger und Sammler leben. Doch ihr einzigartiges und wertvolles Wissen, geht mehr und mehr verloren.



Am 18.09.21 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wie versteckt sich ein Elefant?

Elefanten sind riesig und eigentlich nicht zu übersehen. Deshalb ist Tierreporterin Paula auch fest davon überzeugt, dass sie zusammen mit Rangerin Claudia in der südafrikanischen Savanne sehr einfach Elefanten entdecken wird. Aber die Elefanten sind wie vom Erdboden verschluckt, und Paula muss sich mit ihren Spuren zufriedengeben. Und die sind, wie die Elefanten, einfach riesig! Der Elefantenmisthaufen, den Paula findet, ist eine Ansammlung von fußballgroßen Kugeln, die Abdrücke der Füße sind so groß wie eine Frisbeescheibe und am Schubberbaum sieht Paula, dass ein Elefant bis zu 3,30 Meter hoch werden kann.



Am 18.09.21 08:45 - 09:15 Uhr auf 
WDR: Raus aus der Klima-Krise - das hilft wirklich!

Große Hitze, extreme Unwetter: keine Frage, der Klimawandel ist da. Wir müssen unseren CO2-Ausstoß jetzt reduzieren - aber wie? Klar ist: es geht nicht um individuelle Konsumentscheidungen, sondern um das große Ganze. Brauchen wir eine CO2-Steuer und kann die sozial gerecht sein? Quarks begleitet eine Familie in ihrem Alltag und zeigt, was ein CO2-Preis für sie bedeuten würde. Wie teuer wird das tägliche Pendeln, welcher Urlaub ist noch möglich? Oder könnten sie am Ende sogar mehr Geld zu Verfügung haben?



Am 18.09.21 12:45 - 13:15 Uhr auf 
NDR: Rettet Europas Amazonas

"Amazonas von Europa" - so wird Polesien oft genannt. Ein Feuchtgebiet, halb so groß wie Deutschland, das sich über belarussisches, ukrainisches und polnisches Staatsgebiet erstreckt. Und eine der artenreichsten Regionen der Welt darstellt. Hier sind Braunbär, Wolf und Wisent ebenso wie tausende seltene Vogelarten zu Hause. Doch nun soll eine gigantische Wasserstraße gebaut werden - das Natur-Idyll schwebt in Gefahr.



Am 18.09.21 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Harald Grill und der Bayerische Wald

Filmautor Jürgen Eichinger begleitet Harald Grill auf einer Wanderung vom Osser bis zum Lusen. Der Bayerische Wald ist ihm von Kindesbeinen an vertraut, er kennt das raue Waldgebirge wie seine Westentasche. Geschichte und Geschichten begegnen dem Wanderer auf Schritt und Tritt: die Öffnung nach Böhmen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Niedergang der traditionsreichen Glasmacherkunst, der Orte wie Bayerisch Eisenstein bedroht oder die beeindruckende Geburt eines Urwaldes im Nationalpark des Bayerischen Waldes. Auf dem Weg über den Falkenstein zu den stillen Schachten und mystischen Hochmooren, über Waldhäuser bis zum Lusen, dem "Bayerischen Matterhorn", erzählt Grill über seinen Bezug zu diesem wildromantischen Gebirge. Und von der Freude, aber auch Trauer und Wut, über Wandel und Veränderungen seiner Bergheimat.



Am 18.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Grizzlys hautnah - Bärenhunger

Die Katmai-Küste in Alaska ist eine Landschaft von rauer, ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Bärenparadies. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen, an guten, wie auch an schlechten Tagen.



Am 18.09.21 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Wir machen Politik

Politikverdrossenheit, Rechtspopulismus und ein zunehmendes Auseinanderdriften der Gesellschaft – unsere Demokratie ist angeschlagen. Viele Menschen möchten von der Politik mehr gehört werden. Der Umgang mit dem Coronavirus hat die Demokratiekrise zusätzlich verschärft. Weniger als die Hälfte der Deutschen ist zufrieden damit, wie die Demokratie funktioniert. Ist mehr Mitbestimmung die Lösung? "plan b" trifft Menschen, die genau das möglich machen wollen.



Am 18.09.21 18:45 - 19:30 Uhr auf 
hr: Holz ist unser Leben

Für Tischlermeister Marc und Zimmerermeister Aaron aus der Nähe des Edersees war schon in der Schule klar: nach dem Abi lerne ich ein Handwerk. Der eine übernahm schnell den Betrieb des Vaters und leitet mit 25 Jahren eine Firma mit 25 Mitarbeitern, der andere machte den Tischlerbetrieb des Opas, der eine Generation brach lag, wieder auf. Sind sie "andere" Chefs als ihre Väter oder Lehrmeister? Wie sorgen sie dafür, dass der Nachwuchs Gefallen am Handwerk findet und auch dabeibleibt? Und hat man da als jüngerer Chef einen anderen Blick?
(Wdh. kommende Nacht 5.50-6.35 Uhr)



Am 18.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Skandinaviens versteckte Paradiese

Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für "Skandinaviens versteckte Paradiese": Schwedisch Lappland, die finnische Saimaa-Seenplatte, das Hallingskarvet-Hochplateau in Norwegen und Gotska Sandön, eine kleine schwedische Insel in der Ostsee. Mit drei- bis vierhunderttausend Exemplaren verfügt Schweden über die höchste Elchdichte weltweit. Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, markieren Wissenschaftler einzelne Elche mit GPS-Halsbändern, um mehr über das Wanderverhalten von Schwedens größtem Huftier zu erfahren.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)



Am 18.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Russlands versteckte Paradiese

Mehr als 100 Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate gibt es zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Die Dokumentation von Iris Gesang stellt vier außergewöhnliche Regionen vor: die Kurische Nehrung im Westen, die Eiswüste im Norden, den wilden Kaukasus im Süden und den Kurilensee auf Kamtschatka. Neben Aufnahmen der gigantischen Landschaften geben zahlreiche erklärende Animationen einen Eindruck von der unendlichen Weite und Vielfalt Russlands.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 19.09.21 02:35 - 03:35 Uhr auf 
BR: Mission Die Erde retten

In nur elf Tagen sollten sich 20.000 Vertreter aus 195 Ländern auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Einen Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird. "Mission: Die Erde retten" ist ein exklusiver Blick hinter die Kulissen einer der wichtigsten Diplomatenkonferenzen der Geschichte.



Am 19.09.21 03:10 - 03:55 Uhr auf 
3sat: Wildes Mexiko (1/3)

Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüste, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland, die Leguane der Sonora-Wüste, bis hin zu Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 5.25 Uhr)



Am 19.09.21 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Makaronesien - Oasen in der blauen Wüste

Kanaren, Azoren, Madeira und Kapverden bilden zusammen Makaronesien, übersetzt heißt das „die glücklichen Inseln“. Obwohl sie bis zu 1.500 Kilometer voneinander entfernt liegen, haben alle den gleichen Ursprung: Hotspot-Vulkanismus. Über viele Millionen Jahre sind sie in den Weiten des Atlantiks zu Oasen für das Leben geworden. Dirk Steffens entdeckt Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Einige Kanareninseln, Madeira und die Azoren bergen einen Naturschatz, der in Europa seit über zwei Millionen Jahren verschwunden ist: den immergrünen Lorbeerwald oder Laurisilva. Im milden ozeanischen Klima der Inseln konnte er wie in einer Zeitkapsel die letzten Eiszeiten überleben. Auf Madeira wachsen diese urtümlichen Lorbeerbäume bis zu 40 Meter hoch. Neben diesen lebenden Fossilien entdeckt Dirk Steffens eine bekannte Pflanze von unbekannten Dimensionen: drei Meter hohen Löwenzahn. Im milden Inselklima mit nährstoffreichem Boden und ohne Fressfeinde wie Rehe oder Hasen führen die Pflanzen allein den Kampf ums Licht – und wachsen immer höher.



Am 19.09.21 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze

„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.



Am 19.09.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Große Taten für kleine Arten

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" - auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.



Am 19.09.21 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford in Rumänien

Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.



Am 19.09.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Expedition Neuguinea (2/3)

Sie ist eine der größten Inseln unserer Erde - und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind! Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Im zweiten Teil der Forschungsreise entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute im Kraterinneren unbekannte große Säugetiere. Was sie erleben, übertrifft sämtliche Erwartungen: Baumkängurus kreuzen ihren Weg und kommen neugierig bis ins Camp - ohne zu flüchten! Tatsächlich scheinen die Tiere in diesem Teil des Dschungels so "zahm" zu sein, weil sie bislang kaum Kontakt mit Menschen hatten.



Am 19.09.21 13:40 - 14:25 Uhr auf 
SWR: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber

Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume, und sie sind sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen miteinander in Verbindung. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)



Am 19.09.21 15:25 - 16:10 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Der Natur zur Seite stehen

Costa Rica ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies. Trockenwälder, Regenwälder, Vulkane, Meeresnationalparks: Die unterschiedlichen Ökosysteme beherbergen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, die rund fünf Prozent der weltweiten Biodiversität ausmacht. In den 80er Jahren wurden drei Viertel des Urwaldes abgeholzt. Trotzdem ist Costa Rica heute dank seiner engagierten Umweltpolitik eines der wenigen Länder der Erde - und das einzige auf dem amerikanischen Kontinent -, dessen Waldfläche jedes Jahr signifikant zunimmt.



Am 19.09.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wilde Slowakei

Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten, wie den kuriosen Blauschnegel, den vom Aussterben bedrohten Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse, stellt die Sendung vor. Luftaufnahmen, die das ganze Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 19.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Hauptstadt der Wildschweine - Berlin

Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich eindrucksvoll, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist.



Am 20.09.21 01:40 - 02:25 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde - Honduras

Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau.



Am 20.09.21 02:25 - 03:10 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde - Kanada

Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis.



Am 20.09.21 03:10 - 03:55 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde - Südafrika

Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen.



Am 20.09.21 03:55 - 04:40 Uhr auf 
3sat: Schutzprojekt Erde - Polynesien

Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7.000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens.



Am 20.09.21 04:20 - 05:05 Uhr auf 
ServusTV: Costa Rica - Die Weisheit des Dschungels

In Costa Rica wird das indigene Volk in den Bergen Bribri genannt. Der Stamm lebte einst an der Küste. Aber die Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert veränderte die Lebensweise dieses indigenen Volkes von Grund auf. Die Ureinwohner zogen sich ins Landesinnere zurück, tief in den Urwald - und hoch in die Berge. Der Filmemacher Alexandre Mostras ist in Costa Rica und reist die Küste entlang, um schließlich den Volksstamm der Bribri zu treffen. An der Küste Costa Ricas lebt eine Mischung verschiedener Ethnien, die eigentlich von den Inseln vor der Küste stammen, wie Haiti oder Jamaika. Die Ankömmlinge haben eine Lebensart und Kultur mitgebracht, sowie Methoden und Techniken, die den Ureinwohnern unbekannt waren. Auf seiner Reise begegnet Mostras Kakaobauern und traditionellen Heilern. Er lernt das Leben der Menschen, die zum Volksstamm der Bribri gehören, kennen.



Am 20.09.21 04:40 - 05:20 Uhr auf 
3sat: Leben im Rudel

Der Film zeigt Überlebensstrategien von Rudeltieren wie Wölfen, Löwen und anderen Tiergruppen. Ihre Jungtiere lernen lebenswichtige Fähigkeiten von der Gemeinschaft, in der sie groß werden. Jedes Tier muss innerhalb des Rudels seinen Platz finden und seinen Beitrag leisten. Es herrschen strenge Regeln, und die Machtverhältnisse können sich jederzeit verschieben. Ein Rudel bietet Sicherheit, kann aber auch zu einem sozialen Minenfeld werden.



Am 20.09.21 05:20 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Gepanzerte Baumeister

Im südamerikanischen Pantanal leben die extrem seltenen Riesengürteltiere. Zum Schlafen graben die Einzelgänger über sechs Meter tiefe Bauten, aus denen sie sich nur nachts herauswagen. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch sie je zu sehen bekommt. Der Biologe Arnaud Desbiez erforscht das Leben der scheuen Tiere mit Sendern und Kamerafallen. Ihm gelingt eine Sensation: die ersten Aufnahmen eines neugeborenen Riesengürteltieres in freier Wildbahn.



Am 20.09.21 07:05 - 07:50 Uhr auf 
arte: Frankreich, mild und wild (1/4)

Grenzenloses Frankreich - die vierteilige Dokumentationsreihe geht auf Entdeckungsreise in Frankreich. Sie erkundet die tropische Flora und Fauna in den Überseegebieten und Frankreichs vielseitige Natur mit ihren zahlreichen Gärten und Wäldern, Kanälen und Flüssen sowie ihren imposanten Berglandschaften. In dieser Folge: Frankreich kann dank seiner unterschiedlichen Klimazonen eine vielseitige Natur vorweisen. Das Kamerateam begibt sich auf eine Reise von Korsika bis in die Bretagne, um die Vielfalt von Gerüchen und Farben zu ergründen und Menschen mit ihrer ganz eigenen und besonderen Beziehung zur Pflanzenwelt zu treffen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 8.35 Uhr)



Am 20.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Jäger der Lüfte

Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.



Am 20.09.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildnis unter uns

Sie segeln durch den Großstadtdschungel, nisten auf Balkonien und machen Vorgärten zu ihrem Zuhause: Viele Wildtiere tolerieren nicht nur die Nähe des Menschen, sondern suchen sie sogar: Überall auf der Erde bevölkern sie unsere Großstädte, Vororte und leben mitten unter uns. Waschbären, Papageien und sogar Kolibris werden von der Nähe des Menschen nahezu magisch angezogen. Giraffen, Hirsche und Schwalben haben zumindest gelernt, mit Siedlungen und Autoverkehr in ihrer Nachbarschaft umzugehen - oder sie stoisch zu ignorieren.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.10 Uhr)



Am 20.09.21 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: More than Honey

"More than Honey", der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm des renommierten Spielfilmregisseurs Markus Imhoof ("Das Boot ist voll"), ist mehr als ein Film über das Bienensterben. In spektakulären Bildern gewährt er Einblicke in das Leben der emsigen Tiere jenseits von Blüten und Honig. Und in die Rolle des Menschen.



Am 20.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? Und wie ist es in Afrika, wo Spinte sich die Eier des Honiganzeigers unterjubeln lassen, eines Vogels, der von den Menschen verehrt wird, da er sie zum begehrten Honig von Wildbienen führt? Aber er hat auch eine sehr dunkle Seite. Heimlich legt er seine Eier in fremde Nester und bringt Killerküken hervor. Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten - und davon gibt es einige - gehen nicht so weit wie der Kuckuck oder der Honiganzeiger. Sie töten die anderen Nestlinge nicht, sie legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?
(Wdh. morgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 20.09.21 23:55 - 00:25 Uhr auf 
3sat: Zuhause im Wald

Frei leben abseits der Zivilisation: Marc und Günther haben ihren Traum verwirklicht. Ihr radikaler Lebensentwurf hat auch Schattenseiten. Dennoch halten sie an ihrem Zuhause im Wald fest. Marc hat nach einem Burn-out der Zivilisation den Rücken gekehrt. Günther lebt seit 60 Jahren allein im Wald. Die harte Arbeit ist Therapie für ihn. "37°" begleitet ein Jahr lang zwei Männer, die sich für ein Leben im Einklang mit der Natur entschieden haben.



Am 21.09.21 07:05 - 07:50 Uhr auf 
arte: Frankreich, mild und wild (3/4)

In dieser Folge: Frankreich ist zu mehr als einem Drittel mit Bergen bedeckt, hauptsächlich im Süden und Osten, die sich auf sechs große Massive mit sehr unterschiedlichen Formen und Landschaften verteilen. Als fragile Ökosysteme, manchmal lebensfeindlich, aber mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt, sind Berggebiete heute ein idealer Beobachtungsposten für ökologische Entwicklungen und deren Vorhersage.



Am 21.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Frankreich, mild und wild (4/4)

In dieser Folge: Die französischen Überseegebiete liegen in alle vier Himmelsrichtungen verstreut und beheimaten eine weltweit einzigartige Artenvielfalt. Aber so außergewöhnlich diese Ökosysteme sind, so bedroht sind sie auch. Berichtet wird von Menschen, die sich für den Erhalt dieser faszinierenden Naturschätze einsetzen.



Am 21.09.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Südafrika - Gezähmte Wildnis

In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele. Wie im Krüger Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.



Am 21.09.21 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Steffens entdeckt Australien (1/2)

In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 21.09.21 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Steffens entdeckt Australien (2/2)

Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ist, wird sein Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere? An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort. Dirk Steffens trifft Ernie, einen gelehrten Aborigine, der ein Meister im Aufspüren der Tiere ist - sehr zur Verwunderung der Forscher.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 21.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien (1/2)

Fernab der allgemein bekannten Landmarken, Badestrände und kulturellen Besonderheiten bietet die Iberische Halbinsel auch eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt, die so wohl nur von wenigen Menschen in Spanien erwartet werden würde. Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Wildpferden, Flamingos und Chameleons. Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern. Selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken.
(Teil 2 über den Norden direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 21.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Leuchtendes Land - Indian Summer an Amerikas Ostküste

Leuchtende Wälder, sandige Strände, zerklüftete Küste - im Herbst ist es in Neuengland an Amerikas Ostküste am schönsten. Dann ist "Indian Summer". Für USA-Korrespondent Klaus Scherer aber sind diejenigen interessant, die hier ihr ganzes Leben verbringen: Er trifft die Krebsfischer und Farmer, reist im Dampfschiff und im Doppeldecker-Flugzeug. So entdecken sie ungewöhnliche Orte der begehrten Ferienregion: in den Wäldern des einsamen Hinterlands oder auf einer der vielen Inseln der Ostküste.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)



Am 21.09.21 22:45 - 23:15 Uhr auf 
ZDF: Schleichender Wandel - Killerpilze auf dem Vormarsch?

Die Klimaerwärmung verändert das Netzwerk der Natur. So ist auch das Reich der Pilze im Wandel – mit zum Teil dramatischen Folgen für das Ökosystem und den Menschen. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach den Veränderungen, die sich zunächst unsichtbar im Boden abspielen und er zeigt die nur schwer kalkulierbaren Konsequenzen dieser schleichenden Entwicklung auf. Tödliche Pilzinfektionen mehren sich, giftige Doppelgänger von Speisepilzen machen Schlagzeilen: Im Verborgenen entwickelt sich eine Gefahr, die inzwischen nicht nur Pilzsammler beunruhigt.



Am 22.09.21 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Mythos Amur (1/2)

Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Dabei ist sein Einzugsgebiet viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation "Mythos Amur" erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellenherden durch die mongolische Steppe.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.30 Uhr)



Am 22.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Insel der Antilopen

Sie werden kaum größer als Schoßhündchen, die Antilopen auf der Insel Sansibar. Man nennt die Art Ader's Duiker und es gibt sie nur auf Sansibar. Der Lebensraum der kleinen Antilopen wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte durch Rodung und Besiedelung immer stärker eingeschränkt. Außerdem wurde Jagd auf sie gemacht. Ihr Fortbestand ist inzwischen höchst gefährdet. Deshalb wurde eine Rettungsprojekt gestartet, das der Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, leitet.



Am 22.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (1/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Mit dem Einzug des Herbstes eröffnen sich in Afrika neue Möglichkeiten: Den Landtieren bringt der Regen nach der Sommerhitze Erleichterung; für die Meeresbewohner bricht mit den fallenden Temperaturen eine Schlemmerzeit an. Der Herbst ist die Zeit von Massenwanderungen und kurzen Liebesspielen - denn das Zeitfenster der Gelegenheiten ist klein, bald breitet sich die Trockenzeit über weite Teile Südafrikas aus.



Am 22.09.21 10:00 - 10:55 Uhr auf 
arte: Wildes Griechenland (1/2)

Griechenland hat mehr zu bieten als türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände. Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. "Wildes Griechenland" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine teils unberührte Region, die nur wenige mit Griechenland verbinden würden. Die beiden Naturfilmer Johannes Berger und Stephan Krasser waren über zwei Jahre lang unterwegs und haben spektakuläre Aufnahmen von den faszinierenden Landschaften und von einer teils unerforschten Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Sie zeigen ein Griechenland, zu dessen Hotspots kein Reisekatalog führt.
(Teil 2 über die Inseln direkt im Anschluss, bis 11.45 Uhr)



Am 22.09.21 11:30 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Wetterextreme - das neue Normal?

Dramatische Bilder: Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen und Süden Deutschlands haben mehr als 150 Menschen ihr Leben verloren. Werden solche Wetterextreme angesichts der Klimakrise zum Normalfall? Professor Harald Lesch geht in der Sondersendung den Fragen nach, die sich jetzt stellen: Was ist über die Ursachen der Flutkatastrophe bekannt, und was ist in der Zukunft zu erwarten?



Am 22.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.



Am 22.09.21 23:15 - 00:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Durchstreift ein riesiges Biest namens "Sasquatch" oder "Bigfoot" - halb Mensch, halb Affe - die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell?



Am 23.09.21 06:15 - 07:00 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Die Rhön

Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen.



Am 23.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (2/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Der Winter bringt im südlichen Afrika Dürre, Eis und Sturm. Für die Tiere beginnt in dieser von Tod und Neubeginn geprägten Jahreszeit ein harter Kampf - mit dem Wetter, dem Land und miteinander. Die Raubtiere, die sich die harten Bedingungen zunutze machen, schwelgen jetzt in Überfluss; die schwächeren Tierarten üben sich in Zusammenhalt und Überlebenskunst.



Am 23.09.21 10:50 - 11:45 Uhr auf 
arte: Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?

Der Klimawandel in der Arktis wird nicht überall negativ gesehen. Das zurückweichende Eis legt neues Land frei, unter dem wertvolle Rohstoffe wie Öl, Gas und Mineralien lagern. Auch neue Seewege werden durch den Rückzug der Gletscher geschaffen, manch einer träumt schon von der polaren Seidenstraße. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um die Schätze der Arktis zu nutzen, während die Ureinwohner, die Inuit, im hohen Norden um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Für sie bedeutet der Klimawandel weniger eine Bedrohung als eine Chance auf ein besseres Leben. Vier Wochen lang begleitete das Filmteam exklusiv eine Expedition von Geologen an die Nordküste Kanadas, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Das Drehteam war dabei, als die nördlichste Quelle der Welt entdeckt wurde, ein kleines Wunder der Natur, an dem ein Mikrobiologe DNA-Proben entnimmt, die bei der Entwicklung neuer Impfstoffe gegen resistente Keime helfen könnten. Auch die Inuit in Kanada ringen mit ihrer Regierung um das Recht an den Bodenschätzen und der Natur. Die Bewohner der Arktis stehen durch die Gletscherschmelze vor vielen Herausforderungen, aber auch Chancen. Ob es den indigenen Völkern der Region gelingt, am Reichtum ihres eigenen Landes teilzuhaben, ist eine offene Frage.



Am 23.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Der Zoo der Zukunft - Artenrettung und Erlebniswelt

Ein Haufen exotischer Tiere, die hinter dicken Gitterstäben auf und ab tapern - dieses Bild bietet sich Zoobesuchern längst nicht mehr. Die großen Zoos entwickeln sich zu Erlebniswelten: Tierparks sind ständig im Wandel. Doch wohin führt er uns? Diese Frage beschäftigt Dag Encke, Tiergartendirektor in Nürnberg. Er hat den Wandel verfolgt wie kaum ein Zweiter. Auch sein Vater war Zoodirektor, er spielte schon als Kind mit den Affen im Krefelder Zoo. Encke weiß: Zoos müssen viel mehr sein als nur Besuchermagnet für Erlebnishungrige: Sie können eine Arche sein, gefährdete Tierarten retten und einzigartige Zuchtprogramme unterhalten.



Am 23.09.21 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wunderwelt Schweiz - Die Jura-Region

Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Das Filmteam begegnet Füchsen und Fledermäusen und stattet einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Die Jura-Region ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen.



Am 23.09.21 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Der Klima-Deal der EU - Alles heiße Luft?

Bereits in Berlin beschlossen: die Reduktion von Treibhausgasen in Deutschland um 65 Prozent zum Ende des Jahrzehnts, gemessen am Jahr 1990. Deutschland könnte als größtes Industrieland und größter CO2-Verursacher der EU Vorbild für Europa werden. Die deutsche Wirtschaft steht damit vor einem gigantischen Umbau. "ZDFzoom"-Autor Kersten Schüßler fragt bei Industrie, Politik und Menschen vor Ort nach. Können wir bald CO2-neutral leben? Oder sind die Klimaschutzziele nur heiße Luft?



Am 23.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
mdr: Lebensretter - Waldbrand Fichtenwalde 2018

Der Sommer 2018 ist mit Temperaturen bis 40 Grad Celsius und nur wenigen Niederschlägen einer der trockensten deutschen Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Waldbrandgefahr im Land Brandenburg steigt auf Stufe 5. Am 23.07.2018 entzündet sich der Wald an der A9 bei Fichtenwalde. Das Feuer breitet sich schnell aus und bewegt sich auf Fichtenwalde zu. Im betroffenen Gebiet liegen überall Munition und Granaten, Hinterlassenschaften der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte. Auch eine Gas-Station in der Nähe des Ortes ist gefährdet. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Fichtenwalde um Sebastian Klamt werden sogar von den Flammen eingeschlossen, können sich aber knapp befreien. Unter der Führung von Kreisbrandmeister Jens Heinze gelingt es schließlich den insgesamt rund 1.200 Helfern, den Brand zu löschen. Nur einen Monat später, am 23.08.2018, brennt der Wald schon wieder. Diesmal in der Nähe des benachbarten Ortes Klausdorf. Auch diesmal explodiert alte Munition. Kreisbrandmeister Jens Heinze ist wieder im Einsatz und muss schließlich für die Evakuierung verschiedener Ortschaften sorgen, da sich das Feuer mit hoher Geschwindigkeit ausbreitet. Insgesamt 3.000 Rettungskräfte schlagen Brandschneisen und am Abend des 29.08.2018 kann der Groß-Einsatz beendet werden.
(Wdh. kommende Nacht 0.25-1.10 Uhr)



Am 23.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: La Gomera - wild, grün, kanarisch

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren, grüner, natürlicher und wilder als die großen Inseln des spanischen Archipels im Atlantik. Auf La Gomera verfangen sich die Passatwolken in den Bergen und spenden einem jahrtausendealten, immergrünen Nebelwald wertvolle Feuchtigkeit. Der Nebelwald im Inselinneren ist heute Biosphärenreservat und UNESCO-Weltnaturerbe. Den Ureinwohner*innen war er heilig. Die Felsen vulkanischen Ursprungs schichten sich zu bizarren Formationen auf. Der Massentourismus ist der Insel bis heute erspart geblieben.
(Wdh. übermorgen 13.15-14.00 Uhr)



Am 23.09.21 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Das wilde Dutzend - Zoos im Westen

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Tiergärten geballt in einer Region wie in Nordrhein-Westfalen. Zwischen Aachen und Münster arbeiten zwölf Zoos eng zusammen. Sie orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, wollen ihren Schützlingen ein tiergerechtes Leben ermöglichen und setzen sich für den Erhalt bedrohter Arten ein. Dieser Film rückt die Bemühungen der Zoos im Westen ins Rampenlicht.



Am 24.09.21 07:05 - 07:50 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (3/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Im Frühling blüht neues Leben in Afrika auf: Jetzt müssen die Jungtiere des Kontinents Erfahrungen sammeln und rechtzeitig schwimmen, jagen und fliegen lernen, um ihre künftige Unabhängigkeit erfolgreich zu meistern.
(Teil 4 über den Sommer direkt im Anschluss, bis 8.35 Uhr)



Am 24.09.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Frösche - Schätze des Regenwaldes

Die Tierfilmer Ajay und Vijay Bedi gehen in den Wäldern ihrer indischen Heimat auf die Suche nach seltenen Fröschen. In großartigen Aufnahmen zeigen sie die Lebensweise der Amphibien. Selbst Biologen sind sie kaum bekannt: Indische Tanzfrösche, Nachtfrösche und der violette Nasikabatrachus - ein lebendes Fossil, das erst 2003 entdeckt wurde. Ajay und Vijay Bedi dokumentieren Verhaltensweisen der Tiere, die zuvor noch nie gefilmt wurden.



Am 24.09.21 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Freche Viecher (1/3) - Nandus

In einem kleinen Areal in Mecklenburg-Vorpommern lebt die einzige Kolonie wilder Nandus in Europa. Die Vorfahren der straußenähnlichen Vögel aus Südamerika brachen vor circa 20 Jahren aus einem Gehege in Norddeutschland aus. Seither vermehren sie sich ungestört. Landwirte beklagen Ernteverluste und Naturschützer vermuten einen Einfluss auf seltene Insekten. Ein Forscher ist den größten Vögeln Europas auf der Spur.
(Wdh. übermorgen 3.30-4.15 Uhr)



Am 24.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Freche Viecher (2/3) - Sittiche

Asiatische Halsbandsittiche erobern zunehmend die Städte Mitteleuropas. Die grünen Papageien fallen durch ihr lautes Gekreische und große Schwärme auf. Sie stehen unter Verdacht, Bäumen zu schaden und heimischen Vogelarten die Bruthöhlen zu stehlen. In Köln allerdings machen Vogelkundler erstaunliche Beobachtungen, die so gar nicht ins Bild des ungeliebten Störenfrieds passen.
(Wdh. übermorgen 4.15-5.00 Uhr)



Am 24.09.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Freche Viecher (3/3) - Nutrias

Nutrias sehen aus wie Biber mit Rattenschwanz, sind aber südamerikanische Nagetiere. Einst aus ehemaligen Pelzfarmen entwichen, besiedeln sie seit Jahrzehnten Europas Gewässer. Dort bauen sie Höhlen in die Ufer und knabbern an der Vegetation. Während Wasserbauer und Naturschützer die Nager vehement bekämpfen, füttern Tierfreunde sie in den Städten. Wie soll man umgehen mit den umstrittenen Pelztieren?
(Wdh. übermorgen 5.05-5.50 Uhr)



Am 24.09.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Koala, Wombat & Co. - Leben nach dem Buschfeuer

Nach den verheerenden Bränden des sogenannten Black Summer (2019/20) in Australien haben die überlebenden Wildtiere einen langen Weg vor sich, bis sie wieder genesen sind. Freiwillige Helfer retten Koalas, Kängurus, Wombats und Papageien und pflegen sie bis zur Rückkehr in die Freiheit. Es sind berührende Geschichten, die von Mitgefühl und Hingabe erzählen. Wildtiere vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, bleibt eine Herausforderung.



Am 24.09.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Welt der Tüpfelbeutelmarder

Ein verlassenes Farmhaus in Tasmanien bietet einer Familie von Tüpfelbeutelmardern ein Zuhause. Auf dem australischen Festland längst ausgestorben, findet die gefährdete Tierart dort ein Versteck. Doch auch im Paradies droht Gefahr: durch invasive Raubtiere wie verwilderte Katzen, den Klimawandel und die Menschen, die in den Lebensraum der Tiere eindringen.



Am 24.09.21 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Libellen - Funkelnde Jäger

Libellen Funkelnde Jäger ermöglicht erstmals tiefe Einblicke in das spannende Leben der schillernden Insekten. Schöner als Schmetterlinge, spektakulärere Flieger als Kolibris und mit faszinierendem Verhalten, das so komplex ist wie das von Säugetieren oder Vögeln, sind Libellen hochspezialisierte Insekten. Filmemacher Steve Nicholls enthüllt in diesem Film viele Rätsel und überraschende Fähigkeiten aus der Libellenwelt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)



Am 24.09.21 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Das Insekten-Mysterium - Zwischen Plage und Artensterben

Wie hängen das Artensterben und die plageartige Verbreitung einzelner Insekten zusammen? Warum sterben unzählige Insektenarten, während sich zugleich Borkenkäfer durch die Wälder fressen und die Brennhaare Tausender Eichenprozessionsspinner für Gefahr sorgen? Die Dokumentation geht diesen Fragen nach.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)



Am 25.09.21 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Pollen - Auf der Suche nach winzigen Alleskönnern

Jede Pflanzenart hat ihren eigenen, identifizierbaren Pollen. Die winzigen Alleskönner können ganz verschiedenen Wissenschaftszweigen Informationen liefern. Honiganalytikern erzählen sie, wo Bienen den Honig gesammelt haben, Kriminalisten lösen mit ihrer Hilfe sogar Morde. Fossile Pollen sind für eine Archäobotanikerin interessant. Sie will aus ihnen herauslesen, wie die Menschen schon am Ende der Steinzeit begannen, in ihre Umwelt einzugreifen: Bäume abholzten, Felder anlegten und Obst ernteten.



Am 25.09.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Transsilvanien (13/20)

Unberührte Natur erleben - ohne Eltern, ohne Internet und Fernsehen? "Durch die Wildnis" gibt sechs Jugendlichen die Chance, in der weiten Landschaft Transsilvaniens ein ganz besonderes Ferienabenteuer zu erleben - spannende Wildnisaktionen inklusive. Diesmal gibt es eine gute Nachricht: Vivis Fuß ist wieder in Ordnung. Sie kann wieder alle Touren und Herausforderungen mitmachen. Und sie wird heute auch dringend gebraucht: Die sechs sollen ein Baumhaus in der Wildnis bauen und darin übernachten. Ob sie es stabil genug bauen, damit es alle trägt?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 25.09.21 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Ich bin Greta

"Ich bin Greta" - so beginnt nahezu jede Rede des wohl weltweit bekanntesten Teenagers. Im August 2018 beginnt Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin aus Schweden, einen Schulstreik für das Klima. Zunächst von Politikern, Eltern und der Presse belächelt und harsch kritisiert, entstand um sie herum in kürzester Zeit die Welt umspannende Jugendbewegung "Fridays for Future". Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, ist heute eine weltberühmte Aktivistin. Der Film porträtiert sie aus unmittelbarer Nähe mit einzigartigem privaten Material.



Am 25.09.21 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Makaronesien - Oasen in der blauen Wüste

Kanaren, Azoren, Madeira und Kapverden bilden zusammen Makaronesien, übersetzt heißt das „die glücklichen Inseln“. Obwohl sie bis zu 1.500 Kilometer voneinander entfernt liegen, haben alle den gleichen Ursprung: Hotspot-Vulkanismus. Über viele Millionen Jahre sind sie in den Weiten des Atlantiks zu Oasen für das Leben geworden. Dirk Steffens entdeckt Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Einige Kanareninseln, Madeira und die Azoren bergen einen Naturschatz, der in Europa seit über zwei Millionen Jahren verschwunden ist: den immergrünen Lorbeerwald oder Laurisilva. Im milden ozeanischen Klima der Inseln konnte er wie in einer Zeitkapsel die letzten Eiszeiten überleben. Auf Madeira wachsen diese urtümlichen Lorbeerbäume bis zu 40 Meter hoch. Neben diesen lebenden Fossilien entdeckt Dirk Steffens eine bekannte Pflanze von unbekannten Dimensionen: drei Meter hohen Löwenzahn. Im milden Inselklima mit nährstoffreichem Boden und ohne Fressfeinde wie Rehe oder Hasen führen die Pflanzen allein den Kampf ums Licht – und wachsen immer höher.
(Wdh. heute 16.55-17.35 Uhr)



Am 25.09.21 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Jung. Politisch. Aktiv

"Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist jugendlich. Uns nicht anzuhören, geht nicht", sagt Nikolas. Er ist Jugenddelegierter bei den Vereinten Nationen. Auch die Jugendbetreuerin Sarah, die gegen Rechtsradikale kämpft und die Klimaaktivistin Ronja wollen, dass junge Menschen mehr Gehör finden. Die Ziele von Ronja, Sarah und Nikolas sind unterschiedlich, doch ihr politisches Interesse und ihr Enthusiasmus verbinden sie. Für Freunde, Schule und Ausbildung bleibt oft wenig Zeit. Aber die drei lernen über ihr Engagement viel Neues, knüpfen Kontakte und entwickeln Selbstbewusstsein. Eine SWR Reportage über junge Menschen und ihre Leidenschaft für Politik.



Am 25.09.21 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze

„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.
(Wdh. heute 16.10-16.55 Uhr)



Am 25.09.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Räuberkinder

Wenn tief in den osteuropäischen Waldgebieten der letzte Schnee verschwindet, kommen langsam die Jungen der großen europäischen Räuber aus ihren Verstecken. Während der Sommermonate erlernen sie spielerisch Fähigkeiten für ihr späteres Raubtierleben. Es ist ihr erster Sommer. Unbeschwert und wohlbehütet. Denn Bär, Wolf, Luchs oder Seeadler zeigen sich jetzt von ihrer sanften Seite: als liebevolle Eltern. "Welt der Tiere" ist dabei, wenn Wolfsjunge erste Jagdversuche machen, Bärenkinder schwimmen lernen, Adlerküken sich so lange wie möglich verwöhnen lassen und kleine Kätzchen versuchen sich durchzubeißen.



Am 25.09.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die bayerische Toskana

Eine Landschaft, bei der man ins Träumen gerät: malerische Flusstäler, duftende Wacholder Heiden, bunte Blumenwiesen, schattige Wälder, geheimnisvolle Höhlen, beeindruckende Felsriesen und der Duft von Thymian und Salbei. Eine Szenerie, die einen gedanklich in die Toskana oder die Provence entführt. Doch diese Toskana liegt in Ostbayern: der Bayerische Jura - ein Eldorado für Pflanzen und Tiere.



Am 25.09.21 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Klima-Krise - so können wir sie bewältigen!

Große Hitze, extreme Unwetter: keine Frage, der Klimawandel ist da. Wir müssen unseren CO2-Ausstoß jetzt reduzieren - aber wie? Klar ist: es geht nicht um individuelle Konsumentscheidungen, sondern um das große Ganze. Brauchen wir eine CO2-Steuer und kann die sozial gerecht sein? Welche Hebel können wir umlegen, um wirklich einen Unterschied zu machen bei unseren Treibhausgas-Emissionen? Wie werden wir klimaneutral? Fachleute haben die fünf Sektoren mit dem größten Einsparpotential identifiziert: Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft.
(Wdh. übermorgen 8.55-9.25 Uhr)



Am 25.09.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
NDR: La Gomera - wild, grün, kanarisch

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren, grüner, natürlicher und wilder als die großen Inseln des spanischen Archipels im Atlantik. Auf La Gomera verfangen sich die Passatwolken in den Bergen und spenden einem jahrtausendealten, immergrünen Nebelwald wertvolle Feuchtigkeit. Die Felsen vulkanischen Ursprungs schichten sich zu bizarren Formationen auf. Der Massentourismus ist der Insel bis heute erspart geblieben.



Am 25.09.21 14:20 - 15:05 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Unsere Schmetterlinge

In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen: Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal zehn Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. Schmetterlinge gelten gemeinhin als zarte, fragile Wesen, und doch vollbringen einige von ihnen geradezu Unglaubliches, wie einen Nonstop-Flug über die Alpen oder das Meer, eine Leistung, die man sonst nur von den Vögeln kennt. Viele der scheinbar so harm- und wehrlosen Schmetterlinge sind ihren Gegnern durchaus nicht hilflos ausgeliefert: Ein Paar riesiger starrender Augen schlägt jeden Feind in die Flucht, und ein Giftcocktail setzt auch weit stärkere Gegner schachmatt. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.



Am 25.09.21 15:30 - 15:55 Uhr auf 
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiele im Donauraum

Mehr als 100 Naturvermittler führen interessierte Gäste durch Oberösterreichs Naturschutzgebiete. Der Film begleitet einige von ihnen durchs Traunviertel. Auf dem Programm stehen das Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau, eine Kräuterwanderung auf die Bad Ischler Katrin, der Gschliefgraben am Fuß des Traunsteins, der Besuch von Wassertieren am Ödsee im Almtal und der "Linzer Dschungel", wo die Traun in die Donau mündet.



Am 25.09.21 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente.
(Wdh. übermorgen 7.50-8.35 Uhr)



Am 25.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Grizzlys hautnah - Bären wie wir

Die Katmai-Küste in Alaska ist eine Landschaft von rauer, ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Bärenparadies. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen, an guten, wie auch an schlechten Tagen.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)



Am 25.09.21 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Im spanischen Wolfsland

Zwei- bis dreitausend Wölfe leben im Nordwesten der iberischen Halbinsel: so viele wie in kaum einer anderen Region in Europa. Nach einer kritischen Phase in den 1960er/70er Jahren, in der der Wolf fast ausgerottet war, ist der Bestand wieder stabil. Trotzdem hat die spanische Regierung beschlossen, den Abschuss von Wölfen landesweit zu verbieten. Natalia Bachmayer hat im Wolfsland mit Viehzüchtern wie Felipe Codesal gesprochen - das Abschussverbot der Regierung hält er für eine Schnapsidee. Rosi González und Alberto Fernández hingegen setzen Herdenschutzhunde ein und haben noch nie ernsthafte Verluste erlitten.



Am 25.09.21 16:40 - 17:25 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Biber

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Natur in Europa. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber allein in Deutschland und rund 12.000 in Frankreich. In ganz Europa schätzt man sie auf über 600.000 Tiere. Nur selten bekommt man die meist nachtaktiven Tiere zu sehen. Mehr als zwei Jahre war Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Die Dokumentation zeigt die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.



Am 25.09.21 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel

Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.



Am 25.09.21 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildnis unter uns

Sie segeln durch den Großstadtdschungel, nisten auf Balkonien und machen Vorgärten zu ihrem Zuhause: Viele Wildtiere tolerieren nicht nur die Nähe des Menschen, sondern suchen sie sogar: Überall auf der Erde bevölkern sie unsere Großstädte, Vororte und leben mitten unter uns. Waschbären, Papageien und sogar Kolibris werden von der Nähe des Menschen nahezu magisch angezogen. Giraffen, Hirsche und Schwalben haben zumindest gelernt, mit Siedlungen und Autoverkehr in ihrer Nachbarschaft umzugehen - oder sie stoisch zu ignorieren.



Am 26.09.21 05:30 - 06:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wildes Pantanal (1/2)

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist eines der größten und artenreichsten Feuchtbiotope der Erde. An einem verborgenen Waldsee lassen sich fast alle Bewohner des Pantanals beobachten. Die Dokumentation begleitet Kaimane, Wasservögel und andere Tiere, wenn in der Trockenzeit alle anderen Gewässer austrocknen. Der Waldsee wird zu einer Oase, an der Tapire, Ameisenbären und auch Kuhherden der brasilianischen Cowboys Wasser und Abkühlung finden.



Am 26.09.21 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Wildes Pantanal (2/2)

Im Pantanal, dem großen, artenreichen Feuchtgebiet Brasiliens, leben noch ungewöhnlich viele Jaguare. Die Dokumentation folgt den faszinierenden Großkatzen bei Jagd, Kampf und Spiel. Die Jaguare teilen sich ihren Lebensraum mit Riesenottern, Kaimanen, Capybaras und zahlreichen anderen Bewohnern. Um die seltenen Tiere zu sehen, reisen in jüngster Zeit immer mehr Menschen in das einst unzugängliche Pantanal.



Am 26.09.21 07:00 - 07:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Illegale Pflanzenliebe

Es ist ein regelrechter Boom: Exotische Wildpflanzen sind weltweit gefragt. Zu hohen Preisen werden sie auf dem Schwarzmarkt verkauft. Zurück bleiben geschädigte Ökosysteme.



Am 26.09.21 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Überlebenskünstler

Nahezu lebensecht gestaltete Tierroboter, mit Kameras bestückt, beobachten verschiedenste Tiergruppen rund um den Globus: Elefanten, Rochen, Komodo-Warane, Jaguare und andere Tiere. Die ferngesteuerten Maschinen liefern einmalige Perspektiven.



Am 26.09.21 07:30 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wildes Mexiko (1/3)

Dreiteilige Dokumentation über die verschiedenen Biotope, die man in Mexiko findet – dem Land, in dem Kultur und Natur, Moderne und Tradition oft sehr nah beieinander liegen. In der ersten Folge geht es in das höchste und längste Gebirge Mexikos, die Sierra Madre.
(Teil 2 über Regenwälder und Teil 3 über Wüsten direkt im Anschluss, bis 9.45 Uhr)



Am 26.09.21 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.



Am 26.09.21 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.



Am 26.09.21 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 26.09.21 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Wildes Peru (1/2)

Dichte Regen- und Nebelwälder, die karge Gebirgswelt der Anden und die faszinierende Küstenwüste im Süden – Peru ist ein enorm vielfältiges Land. Die Serie „Wildes Peru“ taucht ein in diese völlig unterschiedlichen Lebensräume und geht mit ihren tierischen Bewohnern auf Tuchfühlung.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.15 Uhr)



Am 26.09.21 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Leuchtendes Land - Indian Summer an Amerikas Ostküste

Leuchtende Wälder, sandige Strände, zerklüftete Küste - im Herbst ist es in Neuengland an Amerikas Ostküste am schönsten. Dann ist "Indian Summer", und die ausgedehnten Wälder mit ihrer vielfältigen Mischung an Laubbäumen glühen in allen Farben. Zwischen Maine und Massachusetts liegt eine der landschaftlich reizvollsten Regionen Amerikas, sehr europäisch und doch ganz eigen mit ihren prächtigen Kolonialbauten.



Am 26.09.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Die Rückkehr - Wölfe in Bayern

Wölfe sind in Bayern auf dem Vormarsch - und sie polarisieren. Wo sind die geschützten Raubtiere unterwegs, wie breiten sie sich aus? Kann es zu unerwarteten Begegnungen kommen, und wo verlaufen die Fronten zwischen Schützern und Gegnern? Der Film ist eine lebensnahe, facettenreiche und aktuelle Reportage, die zugleich den Stellenwert eines Zeitdokuments hat.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)



Am 26.09.21 12:45 - 13:30 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.



Am 26.09.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Expedition Neuguinea (3/3)

Sie ist eine der größten und geheimnisvollsten Inseln unserer Erde: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Am Fuße des Kraters entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute unzählige Tiere und Lebensformen aus einer fremden Welt.



Am 26.09.21 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Zoo der Zukunft - Artenrettung und Erlebniswelt

Ein Haufen exotischer Tiere, die hinter dicken Gitterstäben auf und ab tapern - dieses Bild bietet sich Zoobesuchern längst nicht mehr. Die großen Zoos entwickeln sich zu Erlebniswelten: Tierparks sind ständig im Wandel. Doch wohin führt er uns? Diese Frage beschäftigt Dag Encke, Tiergartendirektor in Nürnberg. Er hat den Wandel verfolgt wie kaum ein Zweiter. Auch sein Vater war Zoodirektor, er spielte schon als Kind mit den Affen im Krefelder Zoo. Encke weiß: Zoos müssen viel mehr sein als nur Besuchermagnet für Erlebnishungrige: Sie können eine Arche sein, gefährdete Tierarten retten und einzigartige Zuchtprogramme unterhalten.



Am 26.09.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Die Rhön

Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 27.09.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
arte: Arktis im Wandel - Das "ewige Eis" schwindet

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt wie die Arktis. Das "ewige" Eis zieht sich immer weiter zurück und wird dünner. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf das globale Klima? Diese Fragestellung untersucht MOSAiC, die größte Arktisexpedition aller Zeiten. Meereisphysiker Dr. Marcel Nicolaus erklärt, wie der Forschungsalltag aussieht, was die Wissenschaftler dort genau untersuchen und wie man sechs Stunden Außeneinsatz bei gefühlten Minus 50 Grad Celsius durchhält.



Am 27.09.21 10:50 - 11:45 Uhr auf 
arte: Virunga - Der Kampf für die Berggorillas

Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga-Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "GEO Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.



Am 27.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Die fantastische Welt der Pilze

Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken. Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material und stellen Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil.



Am 27.09.21 11:05 - 11:50 Uhr auf 
3sat: Die Welt der Tüpfelbeutelmarder

Ein verlassenes Farmhaus in Tasmanien bietet einer Familie von Tüpfelbeutelmardern ein Zuhause. Auf dem australischen Festland längst ausgestorben, findet die gefährdete Tierart dort ein Versteck. Doch auch im Paradies droht Gefahr: durch invasive Raubtiere wie verwilderte Katzen, den Klimawandel und die Menschen, die in den Lebensraum der Tiere eindringen.



Am 27.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland (1/3)

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr, Wdh. übermorgen 10.00-11.30 Uhr)



Am 27.09.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Libellen - Funkelnde Jäger

Sie schillern wie Schmetterlinge, jagen unter wie über der Wasseroberfläche und sind Flugkünstler, von denen sich selbst Kolibris etwas abschauen könnten: Libellen! Kein Sommer ohne Libellen - und das seit hunderten Millionen Jahren: Die Akrobaten der Lüfte existierten schon lange vor den Dinosauriern und sie bevölkern die meisten Kontinente unsere Erde bis heute. Kaum ein Teich oder Tümpel wurde nicht von ihnen erobert: Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der Libellen?
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 27.09.21 21:00 - 21:30 Uhr auf 
hr: Der Eulenmann

Ein außergewöhnliches Eulenfoto, das es noch nie gegeben hat: Das ist das große Ziel von Karsten Mosebach. Um Eulen bei der Jagd zu fotografieren, war er rund um seinen Heimatort Hilter am Teutoburger Wald 15 Monate lang fast jede Nacht unterwegs. In der Scheune eines alten Bauernhofes und auf einer Obstbaumwiese hat er sich auf die Lauer gelegt, um das perfekte Foto von einer Schleiereule bei der Mäusejagd und einem Steinkauz mit Regenwurm zu fotografieren. Dabei ist es dem Hobbyfotografen wichtig, die Eulen in ihrer natürlichen Umgebung abzubilden, und Fotos zu machen, die eine einzigartige Handschrift tragen.



Am 27.09.21 22:15 - 22:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie geht es Bäumen im Klimawandel?

Seit seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Henrik Hartmann mit Reaktionen von Bäumen auf Veränderungen in der Umwelt und welche Prozesse zum Absterben eines Baumes führen. Seit einigen Jahren befasst er sich auch mit der globalen Situation des Waldes. Durch Klimawandel hervorgerufen sind derzeit viele Waldökosysteme vom Absterben bedroht oder bereits abgestorben. Beim Vertiefen dieses Themas wurde ihm immer deutlicher bewusst, wie wenig wir eigentlich über unsere Wälder wissen - eine Situation, die er gerne ändern möchte. In sinem Vortrag geht er auf die Schwierigkeiten ein, die einem Baumforscher begegnen, der sich mit Baum- und Waldgesundheit beschäftigt. Zusammen mit den Zuschauern wird er einen gedanklichen Spaziergang durch den Wald machen und gemeinsam entdecken wir dabei nicht nur wie wunderbar Bäume sind, sondern auch warum wir mehr über den Zustand der Wälder wissen müssen und wie wir dies erreichen können.



Am 28.09.21 02:45 - 03:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 28.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Eine Schule für Bären

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von Bären-Waisen, die wieder lernen müssen, in der Wildnis zu überleben. Die jungen Bären Kasian und Kusa haben ihre Mutter verloren. Aber sie haben trotzdem großes Glück. Sie dürfen in die Bären-Schule. Ihr Lehrer heißt Professor Valentin Pazhetnov. Er geht durch den Wald, die Kapuze hängt tief in sein Gesicht, die Hände sind verhüllt. Er ist kaum als Mensch erkennbar. Die beiden Bärenkinder folgen ihm.



Am 28.09.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island

Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
(Wdh. morgen 10.20-11.00 Uhr)



Am 28.09.21 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas

Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien.



Am 28.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Der Paraná - Ein Fluss wie das Meer (1/3)

Die Dokumentation folgt dem Paraná durch Argentinien, Paraguay und Brasilien bis zum Delta. Der erste Teil folgt dem Strom vom Entstehungspunkt im Hinterland des brasilianischen Bundesstaates São Paulo bis nach Paraguay. Auf den 800 Kilometern ist der Fluss zumeist aufgestaut, um Brasiliens hohen Energiebedarf zu decken. Das Ökosystem in der Region ist seitdem in Gefahr. Auch Abholzung, monokulturelle Landwirtschaft und der Klimawandel gefährden die Flora und Fauna. Menschen entlang des Flusses bieten Lösungsansätze an: Wiederaufforstung, Artenschutz, Öko-Tourismus und die Wiederverwertung von Abfällen aus der Fischzucht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 28.09.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Mehr Grün in der Stadt - das ist heute wichtiger denn je. Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre und Monate haben gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn Wasser nicht gebremst wird oder es nicht abfließen kann. In Zweibrücken fand deshalb bereits das "2. Stadtgrün-Wochenende" statt und "natürlich!" mit Ulrike Nehrbaß war dabei. Von Begrünungs- und Baumpflanzaktionen sowie Renaturierungsprojekten, über eine Pflanzentauschbörse bis hin zur "Klimawandel-Stadtführung" - hier wurde eine Menge geboten, um den Bürger:innen zu zeigen, wie wichtig Stadtgrün für die Lebensqualität und das Klima in den urbanen Räumen ist.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)



Am 28.09.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Gefährliche Gletscherschmelze

In den vergangenen fünfzehn Jahren haben die Gletscher in den Alpen ein Achtel ihres Eisvolumens verloren. Das Verschwinden der Gletscher hat nicht nur weitreichende Folgen für Ökologie und Wirtschaft. Felsmassive werden brüchig und immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen, die auch besiedelte Gebiete bedrohen können. Sind die Alpengletscher noch zu retten?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 29.09.21 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ARD: Expedition Neuguinea (3/3)

Sie ist eine der größten und geheimnisvollsten Inseln unserer Erde: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Am Fuße des Kraters entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute unzählige Tiere und Lebensformen aus einer fremden Welt.



Am 29.09.21 05:50 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Neuer Schmetterling entdeckt

Es kommt nicht alle Tage vor, dass in Deutschland Tierarten neu entdeckt werden. Dem Schmetterlingsforscher Robert Trusch vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe ist dieses Kunststück gelungen. Das Purpurweidenjungfernkind ist ein kleiner Nachtfalter, der zuletzt 1935 im Elsass gesichtet wurde, aber noch nie in Deutschland. Trusch und seine Kollegen haben dennoch in den Auwäldern auf der deutschen Seite des Oberrheins gesucht und wurden nach zehn Jahren tatsächlich fündig. Ein kleiner Lichtblick in Zeiten des Insektensterbens.



Am 29.09.21 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe

Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen. Verschiedenste Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen das Geschehen mit den Augen der Akteure aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Späh-Roboter finden erneut Erstaunliches aus dem Leben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 8.15 Uhr)



Am 29.09.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
arte: Vogelsterben - Das können wir dagegen tun

In den letzten 30 Jahren ist der Bestand an Kiebitzen in Deutschland um 90 Prozent geschrumpft, die Zahl der Feld- und Wiesenvögel um mehr als die Hälfte, in Frankreich um knapp 40 Prozent. Die Gründe liegen vor allem in der Landwirtschaft. Monokulturen wie Raps- oder Maisfelder bieten den Vögeln nicht mehr ausreichend Futter, Pestizide und Herbizide vernichten Insekten, ihre Nahrungsgrundlage. Naturschützende schlagen Alarm und fordern strengere Maßnahmen zum Schutz der Vögel.



Am 29.09.21 10:00 - 10:45 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland (1/3)

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)



Am 29.09.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Geheimnis der Rockies - Der Banff National Park

Im Wilden Westen Kanadas stoßen Arbeiter beim Bau der Eisenbahn 1885 auf schwefelhaltige Quellen. Dieser Zufallsfund markiert die Stunde Null des Banff-Nationalparks. Der Eisenbahnmagnat William van Horne ist beeindruckt und beschließt, die Quelle und die einzigartige Schönheit der sie umgebenden Bergwelt für die Menschheit zu erhalten. So entsteht einer der ersten Nationalparks der Welt. Heute ist Banff UNESCO-Welterbe und zieht mit magischen Orten wie dem Lake Louise und dem Icefield Parkway Besucher in seinen Bann. Für den Erhalt dieses Naturschauspiels kämpfen Wissenschaftler aus aller Welt. Einer von ihnen kommt aus Deutschland: Fernab der Touristenrouten, auf der "Ya Ha Tinda Ranch", lebt ein Cowboy aus Münster mit seiner Familie. Holger erforscht an einem der entlegensten Orte des Banff-Nationalparks die Wanderwege der Wapiti-Hirsche. Eine Herausforderung nicht nur für den gelernten Wildbiologen, sondern auch für seine Frau Antje und die beiden Kinder, die das Leben des Westfalen in den Rocky Mountains seit Jahren begleiten. Die schneebedeckten Gipfel des "Valley of the Ten Peaks", endlose Wälder, grüne Seen und wilde Flüsse - die Dokumentation begleitet Holger, Antje und weitere deutsch-kanadische Abenteurer durch ein Jahr in dieser attraktiven Welt und lässt die Zuschauer die gewaltige Herausforderung spüren, diese Wildnis zu bewahren.



Am 29.09.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Alaskas Majestät - der Denali Nationalpark

Ein ZDF-Team reiste für ein Jahr in den spektakulären Denali-Nationalpark. Dort begleiteten sie Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Barack Obama machte sich im Denali ein Bild davon, wie der Klimawandel spürbar wird - was sind heute die Herausforderungen für diesen besonderen Park? Die ZDF-Reihe fragt in Alaska nach der Zukunft der großen Nationalparks. Er verschlägt jedem Betrachter den Atem. Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der spektakulärsten Nationalparks der Welt.
(Wdh. morgen 10.25-11.05 Uhr)



Am 29.09.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone

Ein ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Der Film macht in großen Bildern und moderner Grafik die Faszination des Yellowstone im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Er widmet sich den Chancen der Nationalparks für die Herausforderungen unserer Zeit.
(Wdh. morgen 11.05-11.50 Uhr)



Am 30.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Wildes Deutschland - Unsere Schmetterlinge

Schmetterlinge sind die Sympathieträger unter den Insekten. Wohl kaum jemand kann sich der Anmut und Schönheit der bunten Gaukler entziehen, wenn sie, selbst Blumen gleichend, von Blüte zu Blüte fliegen. Fast jeder, auch wer Insekten sonst nicht mag, findet Schmetterlinge einfach schön. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch die geheimnisvolle Verwandlung der hässlichen Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.



Am 30.09.21 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Die Kommunikation der Tiere (1/3)

Ob im Dschungel, auf Bergen oder im Meer - Tiere kommunizieren auch ohne Worte ständig. Wissenschaftler erforschen diese besondere Sprache und machen faszinierende Entdeckungen. Wie stellen Wölfe die Rangfolge im Rudel klar? Warum tanzt ein Arabischer Tahr in der Wüste? Wie setzen Schimpansen ihren Willen durch? Weltweit untersuchen Verhaltensforscher die Körpersprache von Tieren und stellen enorme Gemeinsamkeiten mit dem Menschen fest. Ob Reptil, Säugetier oder Vogel - alle Tiere kommunizieren mittels Körpersprache.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.05-6.20 Uhr)



Am 30.09.21 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Philippinen - Land der Gegensätze

„Auf legendären Routen“ begibt sich auf die Phillippinen, ein Archipel voller Gegensätze. Dazu gehören die Inselgruppe Luzon mit der phillippinischen Hauptstadt Manila, die Inseln Palawan und Cebu. Die Philippinen zeichnen sich aus durch ihre außergewöhnliche Naturlandschaft: Terrassen, tiefe Wälder, Strände. Insgesamt besteht das Archipel aus 7000 großen und kleinen Inseln. Zwischen Tradition und Moderne, Armut und Reichtum gibt es auf den Philippinen viel zu entdecken.



Am 01.10.21 10:20 - 11:05 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2)

Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons jagen auf Bäumen ihre Beute, und gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)



Am 01.10.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Bären wie wir (1/2)

Die Katmai Küste-Alaskas ist ein Bärenparadies. Dort kommen jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Er hat beobachtet, wie diese Raubtiere in ihrem täglichen Leben zurechtkommen und was sich abspielt, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es, weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen. Das Leben der Bären ist sowohl aufregend, atemberaubend und dramatisch als auch drollig und humorvoll - und Chris Morgan bewegt sich mitten unter ihnen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 01.10.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Zurück zur Wildnis - Mensch und Natur im Einklang

"Rewilding" heißt ein neuer Trend: Wildnis wagen. Ob im eigenen Vorgarten oder in einer großen Region: Zur Artenvielfalt auf der Erde trägt jedes noch so kleine Ökosystem bei. Weltweit sprießen Ideen aus dem Boden, wie Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander leben können.



Am 01.10.21 21:40 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Siegerland - Indian Summer am Rothaarsteig

Das Siegerland liegt im Südwesten von Nordrhein-Westfalen und ist bekannt für seinen Wald- und Wasserreichtum. Es ist das Quellgebiet von Sieg, Lahn und Eder. Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten, um die Region zu entdecken. Dann leuchtet das Laub der Wälder in allen Farben. Es ist auch die Zeit der Pilzsammler und Pilz-Exkursionen. Mehr als 2000 Pilzarten sind hier heimisch, aber nicht jede Art ist genießbar.



Am 02.10.21 02:45 - 03:30 Uhr auf 
mdr: Superhirn im Federkleid

Auf den Inseln Neuseelands und Neukaledonien waren Vögel Millionen Jahre lang die alles beherrschende Tierart. Die ersten Säugetiere kamen erst als Begleiter der Menschen in die Region. So ist es vielleicht keine Überraschung, das einige der hier lebenden Vogelarten, wie schwarze Krähen und Keas, über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügen. In ungewöhnlichen Zeitlupenaufnahmen dokumentiert die Dokumentation die Kreativität, Intelligenz und den Einfallsreichtum dieser Vogelarten.



Am 02.10.21 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen

Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei. Dirk Steffens‘ spannender Roadtrip durch „Afrika im Kleinen“ beginnt im dichten Urwald. Entdecker und Kolonialherren haben um diesen Teil Afrikas einen Bogen gemacht – aus gutem Grund. Im Dschungel lauern Tropenkrankheiten, gefährliche Tiere und unwegsames Gelände. Auch für Dirk Steffens und sein Team ist es keine leichte Aufgabe, hier vorzudringen. Aber die anstrengende Expedition lohnt sich: Kaum eine Gegend auf unserem Planeten ist noch so ursprünglich. Erst seit wenigen Jahrzehnten haben Forscher in dem unwegsamen Gelände ihre Camps aufgeschlagen. Immer wieder entdecken sie neue Arten – darunter sogar nahe Verwandte von uns, die wir bisher noch nicht kannten. Im tiefen Dschungel im Grenzgebiet zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik beobachten Forscher seit 2002 Flachlandgorilla-Clans. Und Dirk Steffens erlebt ein besonderes Wiedersehen: Vor zwölf Jahren begegnete er hier dem Silberrücken Makumba. Jetzt trifft er den fast 40-jährigen Chef der Gorillahorde erneut. Ein sehr emotionaler Moment für Dirk Steffens.



Am 02.10.21 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen

Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.



Am 02.10.21 10:00 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze

Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.



Am 02.10.21 10:40 - 11:25 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze

„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.



Am 02.10.21 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Zurück zur Wildnis - Mensch und Natur im Einklang

Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht – und als Folge davon auch unsere Ernährung, sauberes Wasser und der Sauerstoff zum Atmen. Was tun, damit die biologische Vielfalt neu auflebt? Rewilding heißt ein neuer Trend: Wildnis wagen. Ob im eigenen Vorgarten oder in einer großen Region: Zur Artenvielfalt trägt jedes noch so kleine Ökosystem bei. Weltweit sprießen Ideen aus dem Boden, wie Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander leben können. Iwona Krepic und Jonathan Rauhut wollen die Wildnis nach Europa zurückbringen. Die beiden leben im Grenzgebiet am Stettiner Haff – sie auf der polnischen, er auf der deutschen Seite - und engagieren sich für die Nichtregierungsorganisation "Rewilding Europe". Die will keine Naturschutzgebiete, in denen der Mensch nicht erwünscht ist. "Das ist das Entscheidende: gemeinsamen Platz schaffen und dafür sorgen, dass die Menschen und die Natur versöhnt werden", sagt der Umweltschützer. Bei ihnen im Oder-Delta heißt das womöglich: leben auch mit wilden Wisenten, die durch den Garten streifen. Jetzt gilt es, die Einheimischen von ihrer Vision zu überzeugen.



Am 03.10.21 09:25 - 10:10 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.



Am 03.10.21 10:10 - 10:55 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.



Am 03.10.21 10:55 - 11:40 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt.



Am 03.10.21 11:40 - 12:20 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.



Am 03.10.21 12:20 - 13:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen.



Am 03.10.21 13:05 - 14:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Afrika

Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien.



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