powered by <wdss>
Aktuell

Kinofilm „Unsere Wildnis“

Zum Start von "Unsere Wildnis" am 10. März

NABU: Neuer Kinofilm zeigt die Bedeutung ursprünglicher Natur in Europa

Tschimpke: Deutschland ist noch weit von seinen Wildniszielen entfernt

NABU Pressemitteilung, 9.3.16

Berlin – Einst prägten große, zusammenhängende Wildnisgebiete die Landschaft Europas, doch heute gibt es sie kaum mehr – obwohl wir Menschen und die Natur dringend auf sie angewiesen sind. Im neuen Kinofilm „Unsere Wildnis“, der am 10. März 2016 in Deutschland startet, zeigen die beiden Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud wie atemberaubend vielfältig diese Lebensräume sind und wie eng wir Menschen mit dieser ursprünglichen Natur verbunden sind.

„Als NABU setzen wir uns dafür ein, dass in Europa und Deutschland wieder echte Wildnis entstehen und erhalten werden kann. Daher unterstützen wir den Film 'Unsere Wildnis', der mit beeindruckenden Bildern für den Schutz der Natur in Europa wirbt“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Große und gut vernetzte Wildnisgebiete sind entscheidend für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie sind echte „Hotspots“ des Lebens: Hier finden Arten einen Lebensraum, die auf die vielen verschiedenen Entwicklungsstadien von Ökosystemen angewiesen sind. Dazu zählen unter anderem mehr als 1.500 Pilz- und 1.300 Käferarten, die alte Wälder mit morschen, zerfallenden Bäumen und viel Totholz als Grundlage ihres Lebens benötigen.

Dabei sind sogenannte „Urwälder von morgen“ – also Wälder, die sich wieder natürlich entwickeln dürfen – von besonderer Bedeutung für die biologische Vielfalt und uns Menschen. Sie tragen zum Schutz des Klimas bei, zur Erneuerung des Grundwassers und dienen auch als Ort der Erholung und Ruhe. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 auf ingesamt zwei Prozent der Landesfläche und auf fünf Prozent der Waldfläche wieder echte Wildnis entstehen. Doch dieses Ziel liegt auch vier Jahre vor Ablauf der Frist noch in weiter Ferne. Der NABU geht derzeit davon aus, dass sich lediglich auf 0,6 Prozent der Landesfläche und auf 1,9 Prozent der Waldfläche die Natur nach ihren eigenen Regeln entwickeln darf.

„Die Bundesregierung und die Bundesländer müssen jetzt schnell handeln, um ihre Ziele zur Entwicklung von Wildnis und natürlichen Wäldern noch rechtzeitig zu erreichen“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Mehr Informationen zum Film: www.unsere-wildnis.de




» zurück
 

Druckversion












































16.11.20 20:15 - 21:50
ARD-alpha: Die Welt ist noch zu retten?!

19.11.20 09:30 - 11:05
arte: Arten retten - Gegen das große Verschwinden

21.11.20 23:30 - 00:55
rbb: Koyaanisqatsi

09.11.20 20:15 - 21:00
hr: Natur retten - Hilfe für Wald, Insekten und Co.

16.11.20 23:20 - 00:50
ARD: Ich bin Greta

13.11.20 10:55 - 11:55
WDR: Nationalparks - Was sind sie wert?

18.11.20 23:00 - 23:45
WDR: Die Waldretter

21.11.20 09:30 - 10:00
BR: Eine Welt ohne Insektensterben

18.11.20 23:45 - 01:15
WDR: Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst

15.11.20 08:25 - 09:10
ZDFneo: Aus Liebe zum Leben - Artenschutz

18.11.20 20:15 - 21:45
ARD: Ökozid

18.11.20 16:15 - 16:45
ARD-alpha: Unser Klima - Handeln gegen den Wandel!

22.11.20 20:15 - 21:45
ONE: Ökozid

15.11.20 09:10 - 09:55
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

23.11.20 23:30 - 00:15
ARD: Das große Artensterben

18.11.20 10:15 - 11:00
3sat: Klima und Corona - Was bleibt von "Fridays for Future?"

15.11.20 09:55 - 10:40
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

15.11.20 10:40 - 11:25
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel