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Aktuell

Biosphärenreservat Thüringer Wald

Namensänderung und Gebietserweiterung beim Biosphärenreservat Vessertal - Thüringer Wald

Siegesmund: Im Mittelpunkt stehen die Menschen mit ihrem nachhaltigen Wirtschaften

Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz Pressemitteilung, 31.12.16

Das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald schreitet in seiner Entwicklung voran. Zum Jahreswechsel tritt die neue Verordnung über das Biosphärenreservat Thüringer Wald in Kraft. Damit ändert sich der Name des Biosphärenreservats und ebenso deutlich sein Erscheinungsbild. Es wird mit 32 700 Hektar fast doppelt so groß sein wie vorher und es werden deutlich mehr Menschen in dem Biosphärenreservat wohnen. Mit In-Kraft-Treten der Verordnung kommen die Gemeinden Altenfeld, Elgersburg, Frankenhain, Geraberg und Masserberg sowie die Städte Großbreitenbach und Oberhof zusätzlich ins Biosphärenreservat Thüringer Wald. „Die Menschen mit ihrem nachhaltigen Wirken stehen für uns im Mittelpunkt eines Biosphärenreservats“, sagte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund. Das ist auch ein wichtiges Anliegen der UNESCO, die deshalb bestimmte Mindestgrößen fordert. Der Schutz der biologischen Vielfalt ist ganz eng damit verknüpft, traditionelle Nutzungsweisen zukunftsfähig weiterzuentwickeln und den Menschen vor Ort Arbeitsplätze zu erhalten oder neue zu schaffen. Dies war in der vorherigen, 17 089 Hektar großen Gebietskulisse nur eingeschränkt möglich.

Die Verordnung wurde in engem Kontakt mit den Betroffenen abgestimmt. Ziel war es, sich auf die notwendigen Regelungen zu beschränken und gleichzeitig dem Schutzbedürfnis dieser einzigartigen Lebensräume gerecht zu werden. So wird das gesamte Biosphärenreservat in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen untergliedert, in denen unterschiedliche Regelungen gelten. Die Entwicklungszonen machen rund 73% aus. Hier steht das nachhaltige Wirtschaften, also vor allem eine nachhaltige touristische Nutzung, im Mittelpunkt.

„Ich freue mich, dass dieser beispielhafte Diskussionsprozess, für den Thüringen vom Deutschen Komitee für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ sehr gelobt wurde, nun mit dem Inkrafttreten der Biosphärenreservatsverordnung einen guten ersten Abschluss erreicht hat,“ sagte Umweltministerin Anja Siegesmund.

Nun steht Schritt Nr. 2 an, nämlich die Anerkennung des vergrößerten Gebietes bei der UNESCO. „Im Neuen Jahr werden wir erneut auf die Kommunen zugehen, um mit Ihnen den Anerkennungsantrag für die UNESCO abzustimmen“, so die Ministerin weiter.

Hintergrund:

Das Biosphärenreservat Thüringer Wald ist eines der beiden ältesten UNESCO-Biosphärenreservate Deutschlands. Es wurde 1979 erstmals von der UNESCO anerkannt. Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfungen des Biosphärenreservats wurde von der UNESCO beanstandet, dass die Größe des Biosphärenreservats nicht ausreichend ist, um die Funktionen zu erfüllen, die UNESCO-Biosphärenreservate nach den internationalen Leitlinien für das Weltnetz der Biosphärenreservate erfüllen sollen.

In einem 2010 durchgeführten moderierten Diskussionsprozess im Thüringer Wald wurde die Vergrößerung des Biosphärenreservats mit den Betroffenen umfänglich erörtert. Das Ergebnis war die Empfehlung der Region an die Landesregierung, das Biosphärenreservat auf eine Größe von ca. 34500 Hektar zu erweitern und die Verordnung des Biosphärenreservats entsprechend zu ändern. Aufgrund der nachfolgenden detaillierten Abstimmungen zur Gebietsabgrenzung mit den Gemeinden, die zukünftig Teil des Biosphärenreservats sein wollen, wurde eine Gebietskulisse abgestimmt, die etwa 32700 Hektar umfasst. Diese Fläche wurde nun als Biosphärenreservat Thüringer Wald ausgewiesen.


Der schwere Kampf für einen neuen Nationalpark

Bayern will einen dritten Nationalpark ausweisen. Doch es gibt mächtige Gegner. Und selbst Naturschützer haben an dem Kabinettsbeschluss Entscheidendes auszusetzen.

Von Peter Issig, DIE WELT, 1.1.17

https://www.welt.de/regionales/bayern/article160717980/Der-schwere-Kampf-fuer-einen-neuen-Nationalpark.html


Ermittlungen wegen toter Luchse im Bayerischen Wald eingestellt

(dpa) - 30. Dezember, 2016

https://www.tvaktuell.com/ermittlungen-wegen-toter-luchse-im-bayerischen-wald-eingestellt-203230/


Der Wolf erobert die Klietzer Wälder

Von Anke Schleusner-Reinfeldt, Volksstimme, 30.12.16

http://www.volksstimme.de/lokal/havelberg/acht-welpen-der-wolf-erobert-die-klietzer-waelder




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