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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 04.02.19 05:55 - 06:25 Uhr auf 
arte: Geweihe - Wunderwerke der Natur
Es wächst unglaubliche zwei Zentimeter am Tag und wird nach Monaten einfach abgeworfen; innerhalb weniger Monate sprießt ein neues Geweih, meist größer und prächtiger als zuvor. Ob Schaufeln, Spieße oder Becherkronen - ihre Vielfalt ist enorm. Hirsch, Reh oder Elch kämpfen mit ihrem Geweih gegen Rivalen und erobern so die Weibchen. Als Waffe und Werkzeug hilft es außerdem, im Wald zu überleben. Es wächst nicht nur rasant, sondern ist auch das einzige Organ eines Säugetiers, das sich vollständig erneuern kann. Im Gegensatz zum Horn ist das Geweih dabei aus Knochen aufgebaut. Für Wissenschaftler ist es deshalb ein begehrtes Forschungsobjekt. Sie setzen große Hoffnung darein, dank der Erkenntnisse um das tierische Geweih eines Tages auch menschliche Knochen nachwachsen lassen zu können. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade untersuchen mit dem Wildtierzüchter Daniel Patzke ganz unterschiedliche Geweihformen und ziehen Rückschlüsse auf die Lebensumstände der Wildtiere. Wie die Humanmedizin vom Geweihwachstum lernen kann, erklärt der Wissenschaftler Hans Joachim Rolf.


Am 04.02.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Torf - Klimakiller aus dem Moor
Bei Meppen frisst sich Feuer unterirdisch durch einen trocken gelegten Torfkörper und kann kaum gelöscht werden. Schlagartig sprechen alle wieder über eine urdeutsche Landschaft, die in Deutschland fast verschwunden ist: das Moor. Inzwischen weiß man, dass trockene Moore den Klimakiller CO2 ausstoßen. Um das zu verhindern, wollen Umweltschützer das Land wieder vernässen. Doch der Torf wird noch gebraucht, denn Torf ist die Grundlage der Pflanzenproduktion in Deutschland. "45 Min" über die Zukunft der Moore, den Klimaschutz und darüber wie wir Torf in Zukunft ersetzen können.


Am 04.02.19 13:15 - 13:40 Uhr auf 
3sat: Der Klimaforscher
Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker - und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Der Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.


Am 04.02.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Klimaschützer Moor
Der Mensch hat über Jahrtausende hinweg Moore zerstört: weil er sie als Lebensraum und Rohstoffquelle nutzte. So hat er viele wertvolle Feuchtgebiete trockengelegt und abgetorft. Doch mittlerweile ist bekannt, dass Trockenlegung und Abbau von Torf massiv der Umwelt und dem Klima schaden. Wie lassen sich zerstörte Moore renaturieren? Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen ein renaturiertes Moor in Brandenburg. Im sumpfigen Grün erfahren sie nicht nur, wie ein intakter Moorboden aufgebaut ist und warum er "wackelt", sondern auch, wie Feuchtgebiete landwirtschaftlich genutzt werden können, ohne sie dafür trockenzulegen.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 04.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Moderne Wunder - Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.
(Wdh. morgen 13.05-14.05 Uhr)


Am 04.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2)
Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume des südamerikanischen Regenwalds. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund, über schwindelerregender, gefährlicher Tiefe. Und doch wollen sie alle hier bestehen. Denn viele Gewächse und einige größere Tierarten können nur überleben, wenn sie ausreichend Licht bekommen. Die Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Dabei haben es die Sonnenanbeter nicht leicht: Unten, in Bodennähe, ist es finster und feucht. Das Bedürfnis, aus dem Schatten der anderen herauszutreten, zwingt die Bäume, höher und schneller zu wachsen als anderswo. Das Streben hoch hinaus ist unter den Tieren eine allgegenwärtige Herausforderung, die ständige Höchstleistung erfordert. Das extreme Klima im Kronendach ist eine zusätzliche Dimension im gnadenlosen Überlebenskampf: Sonnenglut wechselt mit eisigen Wolkenbrüchen - jede Wetterlage birgt neue Prüfungen. Auch der junge Totenkopfaffe, das Nesthäkchen, muss sich in dieser ungewissen Umgebung alleine zurechtfinden. Seine Streifzüge offenbaren die ganze Bandbreite an Abenteuern, die es hier oben im Kronendach des Regenwalds zu bestehen gilt, zum Beispiel, als er bei einem Adlerangriff den Kontakt zu seiner Gruppe verliert.


Am 04.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen
Mit Donald Trump hat eine neue, alte Sicht auf den Klimawandel im Weißen Haus Einzug gehalten. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel kleinreden. Unterlagen beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey, der seit 1977 für Exxon arbeitete. "Exxon forschte in alle Richtungen, CO2-Ausstoß, Sturmentwicklung, Permafrostschmelzen. Und dann, von heute auf morgen, wurden alle Forschungsprogramme eingestellt. Das ist so frustrierend. Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen taten die Firmen genau das Gegenteil: Sie beauftragten Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren, versuchten den Klimawandel über Sonnenflecken zu erklären oder ganz zu leugnen. Sie betonten Statistikfehler und Unsicherheiten in der Forschung. So arbeiten Klimawandelleugner noch heute. Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte", erklärt Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, eine NGO, die sich mit Umweltrecht befasst. Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 04.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein - und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig? Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze glücklicherweise nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 04.02.19 21:00 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Roseggers Waldheimat - ein Jahr im Zauberwald
Die Geschichten des Dichters und "Waldbauernbuben" Peter Rosegger zählen bis heute zu den emotionalsten und beliebtesten Erzählungen rund um Weihnachten. Ausgangspunkt der Dokumentation ist eine der berühmtesten Weihnachtsgeschichten überhaupt, die davon erzählt, wie er sich als Junge im Wald verirrt und vorstellt, dass die Tiere in der Christnacht die menschliche Sprache reden könnten. Ausgehend von dieser Idee folgt Regisseur Klaus T. Steindl den Tieren der Region in verborgene Lebenswelten und stößt dabei auf "Exoten" wie den Marderhund, "Alteingesessene" wie das Reh, "Wasserratten" wie Fischotter und Steinkrebs oder "Bergfexen" wie Gams und Steinbock. Dabei lassen die einzigartigen Tieraufnahmen staunen - und schmunzeln: Denn der Film lässt die Zuschauer hautnah am turbulenten Paarungstanz der Fischotter, an der Geburt eines Rehkitzes oder dem "Schlupf" von Steinkrebsen teilhaben. Den Rahmen für diese spannenden Tiergeschichten bildet die beeindruckende Landschaft zwischen Semmering und Hochschwab, die bis heute weitgehend unberührt blieb - im Besonderen ein verborgener Urwald, der bis heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Es ist ein geheimnisvoller Ort, wo sich die Natur gänzlich selbst überlassen ist. Ein Ort, der außerhalb jedes Zeitbegriffs zu stehen scheint - ein wahrer "Zauberwald".


Am 04.02.19 22:00 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Unsere Atmosphäre
Unsere Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die als Atmosphäre bezeichnet wird. Sie schützt uns vor der UV- und Röntgenstrahlung der Sonne, lässt aber auch das lebenswichtige Sonnenlicht bis zur Erdoberfläche hindurch. Woraus die Luft über uns besteht und welchen Belastungen sie ausgesetzt ist, wie es zum Treibhauseffekt und zum Klimawandel kommt, das erforschen u.a. die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes am Hohen Peißenberg in Oberbayern.
(Wdh. morgen 14.45-15.00 Uhr)


Am 04.02.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
ARD: Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Forstindustrie stoppen?
Die Urwälder verschwinden immer schneller. Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen, weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist vor 25 Jahren eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC), ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen etc. aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter ziehen eine spannende Bilanz: Was haben 25 Jahre FSC gebracht? Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten sie monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt u. a. auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 05.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Meister der Schwerkraft
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die aktuelle Folge enthüllt die enorme Fluggeschwindigkeit des Wanderfalken, den verblüffenden Schwirrflug des Kolibris und die Leistungen von Langstreckenfliegern.


Am 05.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Nationalpark Lagodechi in Georgien
Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 Kilometer vom Doppelgipfel des Elbrus. In den Hochstaudenfluren gehört der Riesenbärenklau zu den ersten Pflanzen, die sprießen. Kaukasus-Anemone und Kaukasisches Gedenkemein im Tal sind dann bereits verblüht. In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.


Am 05.02.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Das große Fressen für Burenziegen
Marc Christians lebt mit seiner Familie in Holm westlich von Hamburg, zusammen mit 500 Burenziegen. Alles hat damit angefangen, dass es ihm zu mühsam war, die 3.000 Quadratmeter Rasenfläche seines Grundstücks zu mähen. So kaufte der gelernte Maler und Lackierer vor einigen Jahren 20 Burenziegen aus Bayern. Dann sprach ihn die Gemeinde an, ob er nicht Landschaftspflege betreiben wolle. Das war 2006. Seitdem züchtet Marc Christians Burenziegen, inzwischen ist er Besitzer der größten Ziegenherde Nordeuropas. Ab April bringt er jeweils bis zu 150 Tiere in verschiedene Landschaftsschutzgebiete und Grünflächen Schleswig-Holsteins. Dort fressen die Tiere kleine Bäume und Sträucher nieder und sorgen so dafür, dass sich Wiesen nicht in Wälder verwandeln. Die offene Weidelandschaft ist Schutzraum vieler bedrohter Tier und Pflanzenarten. So engagiert sich Marc Christians für die Wiederansiedlung des Goldenen Scheckenfalters in Schleswig-Holstein. Wenn diese Schmetterlingsart ausgesetzt wird, dann müssen die Ziegen natürlich weichen. Sie werden eingezäunt oder in andere Gebiete verbracht.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 05.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (2/2)
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben: Blüten voller Nektar, Blätter in Hülle und Fülle, süße, saftige Früchte für jeden. Und doch ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Die Ausprägungen des Hungers sind vielfältig - mal subtil, mal radikal: Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Komplexe Gesetzmäßigkeiten bestimmen, wer sich welche Nahrungsquellen erschließt. Obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, als bräuchte ein Pflanzenfresser einfach nur ins nächste Blatt zu beißen, ist es für ihn beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an. Und sie machen sich den Hunger der Tiere ganz gezielt zunutze, manipulieren und instrumentalisieren sie für ihre Fortpflanzung. Das Leben im Kronendach steht unter dem Regime der Pflanzen: Sie sind die heimlichen Akteure, die zwar eine Fülle an Verlockungen bereithalten, sich aber raffinierter Tricks bedienen, um ihr eigenes Überleben zu sichern und - als Nutznießer - auch das der Tiere.


Am 05.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 05.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Blauer Planet - Wie wir die Meere retten können
Lange Zeit dachte der Mensch, unter den unendlichen blauen Weiten der Ozeanoberflächen spielt sich nichts Spannendes ab. Inzwischen weiß man, dass der Lebensraum Meer noch viele Geheimnisse birgt, die es lohnt zu erforschen. Denn so wenig wir die Weltmeere vollständig kennen, so bedroht sind sie schon durch den Eingriff des Menschen. Es gibt aber Forscher, Aktivisten und begeisterte Menschen, die sich für den Erhalt lebendiger Ozeane einsetzen. Ranga Yogeshwar erzählt in Quarks ihre Geschichten und zeigt: Wir können etwas zum Besseren verändern.
(Wdh. übermorgen 8.05-8.50 Uhr)


Am 05.02.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Einfach mal was tun
Bundesweit haben sich 41 Kommunen maximale Klimaziele gesetzt und sich vorgenommen, die Treibhausgasemission extrem zu senken. Darunter auch die Stadt Osnabrück. Seitdem retten sogenannte Foodsaver Lebensmittel vor dem Müll, tüfteln Ingenieure in der Garage an einem innovativen E-Mobil und macht ein Handwerker alle Fahrten mit dem Lastenrad. Die Osnabrücker zeigen, was es bringt, einfach etwas zu tun.
(Wdh. morgen 13.45-14.45 Uhr)


Am 05.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland - Kamtschatka
Auf der Halbinsel Kamtschatka liegen Feuer und Eis im ewigen Wettstreit. Die Region zählt zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochende Geysire. Im "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt Fische für seine Jungen. Vor den Küsten finden Orkas Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere. Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um Beutetiere und vor allem um Aas. Die Adler belagern die verbliebenen offenen Wasserstellen und kämpfen um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.02.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
hr: Klimafreundlich leben - ein Familienexperiment
Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie aus Malchen im Odenwald durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland - von Grönland über die Alpen bis nach Afrika. Dort haben sie hautnah die Folgen der Erderwärmung erlebt. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen. Zurück im Odenwald ist das neue Familien-Motto: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Geht das, ohne dass es wehtut oder zu umständlich wird? Mit vier Kindern, die alle ihre Wünsche und Gewohnheiten haben? Und auf dem Land, wo es kaum öffentlichen Nahverkehr gibt?


Am 06.02.19 02:40 - 03:50 Uhr auf 
arte: Wildes Großbritannien - Wälder
In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation. Die Zahl der Ringeltauben - furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen - nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht. Außerdem zeigt diese Folge von "Wildes Großbritannien" den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest. Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten!


Am 06.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Ein Flügelschlag genügt
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die Insekten sind zahlenmäßig die größte Gruppe der fliegenden Geschöpfe, aber es gibt Hunderte Arten von Säugetieren und über 10.000 Vogelarten, die sich in der Luft bewegen.


Am 06.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Nationalpark Slitere in Lettland
Seit einigen Tagen herrscht Tauwetter in Kurzéme (deutsch: Kurland) im Westen Lettlands. Doch das ist nicht der Grund, warum die Bäume im Küstenwald vor der Ostsee nasse Füße haben: Biber setzen ihn unter Wasser. Ab und zu lässt sich auch schon mal ein Elch im Laubwald an den windgeschützten Hängen der Steilküste blicken. An deren Fuß hat sich ein Luchsweibchen bereits in die Wurfhöhle verkrochen. Die selten gewordenen Katzen, von denen in Lettland vor 80 Jahren nur im Gebiet des heutigen Nationalparks Slitere einige überlebt hatten, fühlen sich in diesem Schutzgebiet am Kap Kolka, rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Riga, sichtlich wohl und danken es mit reichlich Nachwuchs. Wie auch die Biber: Mehr als 100 betätigen sich hier inzwischen wieder als Landschaftsgestalter. Schwarzstorch und Bachneunauge zählen ebenfalls zu den Bewohnern dieser Wälder, die seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassen bleiben. Auch den 30 bis 40 Elchen bieten sie genügend Rückzugsgebiete. Neben einem außergewöhnlichen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen wartet der Slitere-Nationalpark mit einer vielgestaltigen Landschaft auf.


Am 06.02.19 13:45 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Gober - Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter
Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.


Am 06.02.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wenn Tiere sich verlieben
Beim Partner des Begehrens zu landen - dafür setzen Männchen und Weibchen in der Tierwelt alle Hebel in Bewegung. Dann ist keine Anstrengung zu groß und kein Trick zu ungewöhnlich. Die Überzeugungsstrategien könnten kaum unterschiedlicher sein: Oft sind es die Männchen, die spektakuläre Darbietungen zeigen, um die Gunst der Auserwählten zu erlangen. Der Kampf um das attraktivste Weibchen ist ein harter, das weiß der männliche Part der Tierwelt. Und so versuchen die Männchen mit akrobatischen Tanzeinlagen zu punkten, mit ihrem virtuosen Gesang zu beeindrucken oder die Partnerin mit einer aufwendig dekorierten Behausung zu überzeugen.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.20 Uhr)


Am 06.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Kleiderordnung der Tiere - Wer trägt was und warum
Jedes Lebewesen - von der Amöbe bis zum Blauwal - braucht eine geeignete Hülle. Die Natur setzt dabei auf geniale Materialien und gewagte Entwürfe. Jede Mode scheint erlaubt. So trägt das Pangolin in der afrikanischen Savanne einen extravaganten Schutzanzug, dem selbst Löwen nichts anhaben können. Wasserflöhe schneidern sich Rüstungen nach Maß, je nachdem, wer sie bedroht. Und Fahnenbarsche wechseln mit der Kleidung auch das Geschlecht. Die Natur tut ihr Bestes in Sachen Mode, aber selbst im Tierreich ist Aussehen nicht alles: Zur richtigen Kleidung gehört immer auch das richtige Verhalten.


Am 06.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt. Salties, wie Leistenkrokodile auch genannt werden, leben nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Zwar können die bis zu sechs Meter langen Reptilien monatelang hungern, doch wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast; besonders elegant sehen sie dabei allerdings nicht aus. Wie alle Kängurus schleppen auch die Baumkängurus ihren Nachwuchs in ihrem Beutel mit sich herum. Erst nach einigen Monaten wagt sich das Jungtier erstmals ganz aus dem Beutel. Dabei werden seine ersten Schritte gleich zum Klettertraining in luftiger Höhe genutzt.


Am 06.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wolfswege
In der Wildnis der Alpen lebt ein erfolgreiches Wolfsrudel, geführt von einer Alpha-Wölfin und ihrem Partner. Ihren Nachwuchs zogen sie zu geschickten Jägern heran, und im kommenden Frühling erwarten sie erneut Junge. Tragische Ereignisse zwingen die Alpha-Wölfin, ihr Revier und ihr Rudel zu verlassen und sich auf eine einsame und gefährliche Reise zu begeben. Ihr Weg führt sie quer durch die Alpen, wo sie unterwegs ihre sechs Welpen zur Welt bringt. Auf sich allein gestellt gilt es nun, die Kleinen zu versorgen und vor Feinden zu beschützen - es ist die wohl größte Herausforderung ihres Lebens. Der Weg der einsamen Wölfin zeigt, wie es Wölfen in Europa gelingt, Lebensräume zurück zu erobern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 06.02.19 21:00 - 21:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Superplants - Die blühende Revolution
Manche Entdeckungen klingen fast zu genial, um wahr zu sein. Doch es gibt tatsächlich Pflanzen, die in ihren Blättern so viel Schwermetalle speichern, dass man damit verseuchte Böden entgiften kann. Mit anderen kann man Rohstoffe gewinnen, von Kupfer, über Zink bis hin zu Nickel. Die Dokumentation geht dem Phänomen des sogenannten Phytomining, also der Gewinnung von Metallen mit Hilfe von Pflanzen, beziehungsweise der Phytosanierung, der Entgiftung von verunreinigten Böden durch Pflanzen, auf den Grund. Die Anwendungsmöglichkeiten von Superpflanzen etwa in der Medizintechnik oder Autoindustrie sind vielseitig.
(Wdh. morgen 13.45-14.35 Uhr)


Am 06.02.19 21:50 - 22:20 Uhr auf 
ARD-alpha: Die grüne Gefahr
Immer mehr fremdartige Pflanzen verbreiten sich in der norddeutschen Natur und werden zur Gefahr für die Umwelt. Mit unterschiedlichen Methoden bekämpfen Naturschützer in ganz Niedersachsen die grünen Einwanderer. Im Harz beobachtet Roland Steffens seit Jahren, wie der Japanknöterich Eichen- und Buchenwälder zurückdrängt. Mit konventionellen Pflanzenbekämpfungsmitteln ist er bislang gescheitert. Nun will der Förster den Waldboden mit riesigen Kunststoffplanen schützen. In Ostfriesland macht sich Gewässerökologe Andreas Hussner große Sorgen um den Fluss Leda. Dort überwächst eine Wasserpflanze, die aus Amerika eingeführt wurde, mit großer Geschwindigkeit die heimischen Seerosen. Ein Bagger muss anrücken, bevor Wasservögel die Samen des Fremdgewächses in Seen und Flüsse tragen.
(Wdh. morgen 14.35-15.05 Uhr)


Am 06.02.19 22:45 - 00:30 Uhr auf 
BR: Wild Plants
"Wild Plants" ist ein Film auf den Spuren einer neuen Bewegung von Gärtnern und Gartenprojekten, die rund um den Globus entstehen. Sie sind die Avantgarde einer neuen Kultur. Bei den einen steht der Aspekt der Nahrungsmittelproduktion, der gesunden Ernährung und des unabhängigen Produzierens im Zentrum. Bei anderen ist es das Kollektive, die Entwicklung einer gemeinsamen Lebenskultur und Nachbarschaft als Ausdruck einer sozialen Utopie. Das gemeinsame Ziel ist klar: die Natur in die urbanen Räume zurückzubringen und Brachflächen sowie ungenutztes Terrain in Biotope und Anbauflächen zu verwandeln. Neben diesen praktischen Ansätzen gibt es Künstler, Soziologen, Stadtplaner und Botaniker, deren Arbeit und utopische Entwürfe unmittelbar mit solchen Gartenprojekten in Verbindung stehen. Sie sind die Pioniere der Bewegung und schaffen den Wildwuchs der Gedanken. Der Filmautor spiegelt aus verschiedenen Blickwinkeln unsere Beziehung zu Natur und Wildnis. Er erzählt von Menschen, die ihre Utopien entwerfen und so zu Impulsgebern für andere werden: von Frithjof Bergmann und den "Urban Gardeners" im verlassenen Detroit, von dem indianischen Garten-Aktivisten Milo Yellow Hair und den Pflanzprojekten auf der Reservation von Pine Ridge, von den interkulturellen Gärten in München und der Kooperative der "Jardins de Cocagne" in Genf.


Am 06.02.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wildnis Nordamerika - Die Macht der Berge
Gewaltige Gebirgszüge durchziehen Nordamerika, allen voran die Rocky Mountains, die sich fast 5.000 Kilometer weit von Nord nach Süd über den Kontinent erstrecken. Sie sind die Kinderstube vom Weißwedelhirschkitz und von kleinen Grizzlys, die in Schneehöhlen Alaskas in über 2.000 Metern Höhe zur Welt kommen. Beim Abstieg ins Tal werden die Bärenkinder mit der Urgewalt der Natur konfrontiert: Sie müssen darauf achten, keine Lawinen loszutreten. Die Berge Nordamerikas bestimmen das Klima des Kontinents und sind in jedem Herbst farbenprächtiger Bestandteil des Indian Summer. Zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit durchlöchern Eichelspechte in der Sierra Nevada Kaliforniens ganze Bäume und funktionieren sie dadurch in Vorratsspeicher um.


Am 07.02.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen. Der Biologe Patrick Aryee untersucht, wie Tiere, deren Sinnesorgane unseren deutlich überlegen sind, ihre Umgebung wahrnehmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.30 Uhr)


Am 07.02.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Die Top Ten der neuen Tierarten
Es geht um zehn Lebewesen, die lange Zeit unentdeckt blieben und erst kürzlich von Forschern klassifiziert wurden. Sie bereichern das Forschungsfeld: Einige demonstrieren beispielhaft die Entstehung einer neuen Spezies, andere verfügen über bislang unbekannte Fähigkeiten oder einen einzigartigen Körperbau. Diese Top-Ten der spektakulärsten Neuentdeckungen in Flora & Fauna verdeutlichen, dass das Ausmaß der Artenvielfalt auf unserem Planeten noch immer nicht in vollem Umfang ermessen werden kann und dass die Hoffnung vieler Forscher berechtigt scheint, dass in Zukunft weitere Funde zu erwarten sind.


Am 07.02.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.


Am 07.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die Kanarischen Inseln (1/2) - Nebelwald und Wüsten
Sieben Inseln im weiten Atlantischen Ozean, dem afrikanischen Kontinent vorgelagert und entstanden durch vulkanische Aktivität: Die Kanarischen Inseln sind mehr als ein Urlaubsparadies; sie sind Lebensraum für besondere Tier- und Pflanzenarten, viele von ihnen endemisch. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von seltenen Pflanzenarten und Tieren. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine eindrucksvolle Reise entlang faszinierender Küsten und über bizarre Vulkanrücken, die vor allem die unbekannten Seiten der Urlaubsdestination zeigt.


Am 07.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Supernasen von Borneo
Nasenaffen leben tief in den Mangrovenwäldern Borneos. Über zwei Jahre folgte der Filmemacher Michael Wong einer Familiengruppe von Nasenaffen in Indonesien und gewann tiefe Einblicke in das Leben dieser kuriosen Tiere. In der Sippe steht ein Machtkampf kurz bevor: Alastair und sein Gegenspieler Bill können sich nicht riechen, immer wieder fordert das jüngere Männchen das Alphatier heraus. Die Gruppe wird auch von außen bedroht - riesige Ölpalmplantagen fressen sich immer tiefer in ihren Lebensraum. Es gibt kaum noch Mangrovenwälder entlang der Küste, die einer Vielzahl von Land- und Wassertieren eine Zuflucht bieten.


Am 07.02.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Südafrika - Naturschutz am Kap
"Viele hier sind der Meinung, dass man die Paviane einfach abschießen sollte", berichtet Jenni Trethowan aus Kapstadt. Die 46-Jährige leitet die Tierschutzorganisation "Baboon Matters". Mit einem Team aus 30 Wildhütern ist die Tierschützerin permanent im Einsatz, um Paviane aus Wohngebieten fernzuhalten. Rund 350 von ihnen leben noch am Kap, Tendenz fallend. Bärenpaviane gibt es seit jeher auf der Kap-Halbinsel. Durch zunehmende Verstädterung und dem damit verbundenen leichten Zugang zu Nahrung kommt es jedoch immer häufiger zu Konflikten zwischen Menschen und Affen.


Am 07.02.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Das Hotel der wilden Tiere
Eine Riesenaufregung in der Wildtier-Auffangstation Lüneburger Heide: Jedes Jahr werden hier tausende tierische Patienten aufgepäppelt, jetzt muss die wilde Wohngemeinschaft dringend umziehen. Die alte Station ist zu klein geworden, und so gehen hunderte wilde Tiere auf Tour in ihr neues Zuhause: Esel, Eichhörnchen, Schafe, Katzen, Hunde und auch die Exoten - Reptilien und Papageien. Für Stationsleiterin Diana Erdmann und ihr Team bedeutet das jede Menge Arbeit. Denn nicht jedes Tier hat Lust auf Umzugsstress.


Am 07.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Forstindustrie stoppen?
Die Urwälder verschwinden immer schneller. Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen, weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist vor 25 Jahren eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC), ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen etc. aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter ziehen eine spannende Bilanz: Was haben 25 Jahre FSC gebracht? Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten sie monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt u. a. auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 08.02.19 09:15 - 09:45 Uhr auf 
3sat: Geliebt und gejagt - die Tiere Tobagos
Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum. Lederrückenschildkröten, Inselleguane, Kolibris, Manta-Rochen und Rotschnabel-Tropikvögel leben dort. Doch das Paradies ist bedroht, denn Schildkrötenfleisch, Vogeleier und das zarte Fleisch des Grünen Inselleguans gelten bei den Inselbewohnern als Delikatessen. Mittlerweile zeigen die Bemühungen zum Schutz der heimischen Tierwelt aber erste Erfolge.


Am 08.02.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde. Die Reise beginnt an der australischen Westküste. Das Ningaloo-Riff ist ein perfekter Lebensraum für unzählige Korallenarten und Tropenfische. Unangefochtener Star hier ist allerdings der Walhai. Im Südosten Indiens hofft Andreas Kieling, den seltenen Bengalischen Tiger zu finden. Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet er Kegelrobben. Und die zerklüfteten Küsten der Falklandinseln sind besonders bei Felsenpinguinen beliebt. Die letzte Etappe führt Andreas in den Nordwesten Äthiopiens. Die unvergleichliche Bergwelt ist ein Paradies für Dscheladas.
(Folgen 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.30 Uhr)


Am 08.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Biene Majas wilde Schwestern
Für die meisten Menschen ist "die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und zusammen mit ihren Artgenossen als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen Zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch wohl die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben. Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - die Welt der Wildbienen bietet all dies und noch viel mehr.


Am 08.02.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Mystisches Venezuela
Peter Sonnenberg und das Team aus dem ARD-Studio Mexiko ist von den Tafelbergen und Wasserfällen bis ins Orinoco-Delta gereist und hat faszinierende Bilder mitgebracht. Mit einem Hubschrauber landeten sie auf der zerklüfteten Oberfläche des Kukenan, des Nachbarbergs des Roraima, des größten Tepuis Venezuelas. Zur Zeit des Goldfiebers flog Jimmy Angel mit einer einmotorigen Maschine Abenteurer und Goldsucher durchs Land. Dabei entdeckte er den gewaltigen Kere Paku Pai Meru, der nur den Einheimischen bekannt war. Nachdem Angel auf der Oberfläche eine Bruchlandung hinlegte und beim Abstieg fast ums Leben gekommen wäre, nannte man den Wasserfall nach dem "Wiederentdecker" um in "Salto Angel". Der Weg zu diesem unvergleichlichen Naturschauspiel führt vier Stunden mit dem motorisierten Einbaumkanu und nochmal zwei Stunden zu Fuß durch den Dschungel. Eine Tour voller Überraschungen, auf der man nicht damit rechnen kann, auf Menschen zu treffen. Über die pittoreske Stadt Ciudad Bolivar, benannt nach dem Befreier Venezuelas Simón Bolívar, führt die Reise weiter bis an den Orinoco und tief hinein in dieses Labyrinth aus Flussläufen und Regenwald. Giftigen Schlangen begegnet man hier und Menschen, die aus dem Wald alles das holen, was sie zum Überleben brauchen. Korrespondent Peter Sonnenberg traf Eugenio, den Medizinmann, der jede Pflanze kennt, weiß, welche Medizin man aus ihr machen kann, und wie man Menschen rettet, die von Schlangen gebissen wurden. Und er besuchte Pedro Morillo, den Einbaumbauer, der aus gewaltigen Bäumen den wichtigsten fahrbaren Untersatz des Orinoco schreinert. Venezuela - ein faszinierendes Land mit großen politischen Problemen und viel Armut. Aber seine Natur ist mystisch und einzigartig und mehr als nur eine Reise wert.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)


Am 08.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Zurück in die Zukunft
Karsten Wüstefeld aus Kreiensen macht Waldarbeit mit ein bis zwei Pferdestärken und hat volle Auftragsbücher. Pferde als Forstarbeiter sind für ihn weder Folklore noch ökologische Nische, sondern praktisch, effektiv, waldschonend und wirtschaftlich. Denn der Percheron-Wallach Arno braucht keine Wege oder Rückegassen. Er ist total flexibel, wenn er in aller Ruhe Baumstämme aus dem Wald zieht. Im Stadtforst Bad Pyrmont sind Karsten Wüstefeld und seine Pferde das erste Mal im Einsatz. Förster Philipp Klapper probiert am Königsberg, ob Pferd statt Maschine in seinem Wald eine Zukunft haben. Der Architekt Dirk Scharmer baut Häuser aus Holz, Strohballen und Lehm. Sein aktuelles Projekt Am Speicherbogen in Lüneburg ist sein umfangreichstes und in ganz Norddeutschland das bisher größte seiner Art: Dort entstehen zwei strohgedämmte Mehrfamilienhäuser. Die Gebäude sollen durch die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz, Lehm und Stroh eine herausragende Umweltbilanz haben.


Am 09.02.19 04:35 - 05:05 Uhr auf 
hr: Klimafreundlich leben - ein Familienexperiment
Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie aus Malchen im Odenwald durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland - von Grönland über die Alpen bis nach Afrika. Dort haben sie hautnah die Folgen der Erderwärmung erlebt. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen. Zurück im Odenwald ist das neue Familien-Motto: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Geht das, ohne dass es wehtut oder zu umständlich wird? Mit vier Kindern, die alle ihre Wünsche und Gewohnheiten haben? Und auf dem Land, wo es kaum öffentlichen Nahverkehr gibt?


Am 09.02.19 06:10 - 06:50 Uhr auf 
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografi­scher Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe und geben den Takt vor: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Zentrum der ersten Folge stehen Frühling und Sommer. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.35 Uhr)


Am 09.02.19 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 09.02.19 07:35 - 08:20 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.


Am 09.02.19 08:20 - 09:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sri Lanka - Geschenk des Himmels
Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben.


Am 09.02.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Königreich des Kasuars
Jeder Australienreisende, der Queensland durchquert, kennt das gelbschwarze Warnschild "Caution Cassowary crossing". Verwandt mit dem Kiwi und dem Strauß, hat der Kasuar eine beachtliche Körpergröße von 190 cm, also durchaus gefährlich für Autofahrer. Für die Bewohner von Mission Beach und anderen Städten entlang des Daintree-Regenwalds ebenso, denn der Kasuar ist nicht nur riesig, sondern auch gefährlich und klug. Er weiß, dass die Nähe des Menschen auch Nahrung bedeutet. "Helmkasuar" wird er genannt, weil er einen helmartigen Höcker auf dem Kopf hat. Der Tritt eines in die Enge getriebenen Kasuars kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Da sich die Städte in Australien immer weiter in den Urwald gefressen haben, kommt es sogar immer wieder vor, dass man mitten in der Stadt einem Kasuar gegenübersteht. Die Aboriginees haben Jahrtausende mit dem Riesenvogel im Einklang gelebt. Der weiße Mann hat es aber in nur 200 Jahren geschafft, den Vogel fast auszurotten. Die Filmautorin zeigt das jetzige Leben des Kasuars, und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben.


Am 09.02.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Der Mosambik-Express
Umsiedlung statt Abschuss: Dreimal pro Jahr werden in einer groß angelegten Aktion, an der unter Einsatz von Helikoptern und Lastern Ranger, Tierärzte und Freiwillige beteiligt sind, überzählige Tiere in einem Nationalpark gefangen und in andere, "unterversorgte" Parks versetzt. Für "Welt der Tiere" begleitet ein Team Dr. Markus Hofmeyr, den Cheftierarzt der Nationalparks, als binnen einer Woche 20 Giraffen, 100 Gnus, 200 Wasserbüffel und 100 Antilopen im Kruger-Nationalpark gefangen und dann per Lkw im Konvoi in den östlich gelegenen Limpopo-Nationalpark transportiert werden. Diese Aktionen sind spektakulär und gefährlich zugleich.


Am 09.02.19 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Wildes Hawaii
Der Inselstaat Hawaii im Pazifischen Ozean umfasst neben Luxusresorts und Traumstränden auch unbewohnte Eilande, auf denen Horden von Wildschweinen durch den dichten Urwald stromern. Auf so einer Insel müssen sich die Survival-Experten Cody Lundin und Joe Teti den Weg zurück in die Zivilisation bahnen. Da sie weder Vorräte noch Ausrüstung dabeihaben, driften ihre Prioritäten schnell auseinander: Während sich Cody umgehend auf Trinkwasser-Suche machen will, möchte Joe aus einer alten Speerspitze eine Waffe bauen, um sich für drohende Keiler-Angriffe zu rüsten. Wasser oder Waffen - lautet jetzt die Streitfrage. Doch schnell zeigt sich, dass sie beides brauchen: Auf ihrem Weg durch den Dschungel stoßen die zwei auf das Skelett eines wilden Ebers - mit Fangzähnen so lang, dass sie leicht einen Menschen aufspießen könnten.


Am 09.02.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Ausgekohlt - Risiko neue Heimat
Die Fische sterben, der Wald ist unrettbar verloren und das Grundwasser steigt unaufhörlich in längst aufgegebenen Deponien. Altkippen werden instabil, gewaltige Erdmassen geraten ins Rutschen. Das sind die Risiken nach dem Aus für die gigantischen Tagebaue Mitteldeutschlands. Eine Ära endet und hinterlässt komplett umgewälzte Landschaften. Die Sanierung und Renaturisierung sind ein einmaliges geologisches Großexperiment, von dem niemand weiß, ob es gelingen wird. Allein für die Rekultivierung der sächsischen Tagebaue müssen die Unternehmen Mibrag und Leag 1,5 Milliarden zurücklegen, dazu kommen weitere Milliarden für die Gruben in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die alte Harth bei Markleeberg war vor der Abholzung für den Tagebau einer der beliebtesten Wälder der Region. Die Aufforstung der neuen Harth dagegen will nicht so richtig gelingen. Rund 60 Hektar sind unrettbar verloren oder tot. Grund sind Wasserlinsen, die auf dem verkippten ehemaligen Tagebau nach der Aufforstung entstanden sind. Teile der neuen Harth müssen sich selbst überlassen werden, ein Wald kann dort nicht mehr entstehen. Selbst die Waldwege sind nicht nutzbar, weil abgesoffen. Für den Forstbezirk Leipzig als Eigentümer sind dadurch enorme finanzielle Verluste entstanden. Der schnelle Grundwasseranstieg nach dem Ende der Tagebaue bereitet überall in den Sanierungsregionen Probleme. In der Lausitz haben die Menschen mit einem besonderen Phänomen zu kämpfen: das Grundwasser schwemmt Eisen- und Schwefelverbindungen aus den Kippen. Der Eisenschlamm verdreckt Flüsse und Seen - lässt Flora und Fauna absterben. Professor Andreas Berkner ist Geowisssenschaftler und einer der führenden Köpfe des Landschaftsumbaus nach der Kohle: "Wir mussten damit rechnen, durch den geologischen Untergrund, dass diese eisenhaltigen Wässer irgendwann mal wieder an der Oberfläche zur Wirkung kommen. Was wir allerdings nicht erwartet hätten, dass es so schnell und so massiv eintritt."


Am 09.02.19 13:05 - 13:35 Uhr auf 
NDR: Umweltschutz mit dem Maschinengewehr
Drei Hubschrauber donnern über den Urwald von Amazonien. An Bord sind acht schwer bewaffnete Männer in Tarnuniform. Auf einer Lichtung werden sie heruntergehen und das Überraschungsmoment so gut wie möglich nutzen. Das ist die stärkste Waffe der Eliteeinheit der brasilianischen Naturschutzbehörde. Die Männer sind die einzigen, die sich den illegalen Goldgräbern, der Holzmafia oder den Schlägertrupps der Großgrundbesitzer in Brasilien entgegenstellen. Ein fast aussichtsloser Kampf. Zu groß die Aufgabe, viel zu wenig Geld und noch weniger Rückendeckung vom Staat, denn der ist beeinflusst von den Großgrundbesitzern. So schrumpft die Waldfläche immer schneller. 2016 stieg der Waldverlust, wie es im UN-Bericht heißt, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis sind riesige Wunden im Amazonas-Urwald. Wunden, die die Eliteeinheit bei ihren Flügen jedes Mal sieht. Das Filmteam war mit den Männer der Truppe im Dschungel unterwegs. Es war dabei, wie die Elitekämpfer illegale Goldgräbercamps hochnahmen und Holzfäller ohne jedes Unrechtsgefühl stellten.


Am 09.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Kanada - Land der Extreme
Vom im Osten gelegenen Neufundland erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen gemäßigten Regenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. In endlosen Wäldern Kanadas segeln Flughörnchen von Baum zu Baum und legen dabei erstaunliche Distanzen beinah spielend zurück. Das Land mit dem Ahornblatt in der Flagge besitzt das größte intakte Waldgebiet der Erde.


Am 09.02.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ZDFneo: Mammuts - Stars der Eiszeit
Kaum ein anderes ausgestorbenes Tier fasziniert Menschen so sehr wie das Mammut. Mancher Forscher träumt davon, sie mittels moderner Klonmethoden wieder zum Leben erwecken zu können. Die Dokumentation zeigt, wie die Urzeit-Elefanten entstanden sind, mehr als die halbe Welt eroberten und schließlich einem neuen Erdzeitalter weichen mussten.


Am 09.02.19 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Wildes Großbritannien - Wälder
In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation. Die Zahl der Ringeltauben - furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen - nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht. Außerdem zeigt diese Folge von "Wildes Großbritannien" den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest. Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten!


Am 09.02.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Winterzauber in Japan
Gewaltige Bergmassive, faszinierende Tiere und eine ursprüngliche Wildnis, solche Naturlandschaften sind auch in Japan selten geworden. Von Dezember bis März erstarrt die Natur im Norden Japans unter klirrender Kälte, für vier Monate entsteht dann eine zauberhafte Winterlandschaft von atemberaubender Schönheit. Für zahlreiche Tierarten ist dieses Schneeparadies nicht nur ein Zufluchtsort, sie fühlen sich unter den arktischen Wetterbedingungen erst so richtig wohl. Nordjapan ist in den Wintermonaten aber auch Anziehungspunkt für einen der seltensten Vögel Asiens: den Mandschurenkranich. Kein anderer Vogel genießt in Japan eine solche Bewunderung wie er. Allein 2000 Riesenseeadler aus Sibirien und Kamtschatka überwintern auf Hokkaido, Japans nördlichster Insel. Die kalten Nächte verbringen die Kraniche in flachen Flüssen, bei Lufttemperaturen von minus 28 Grad bereiten ihnen Wassertemperaturen von plus 2 Grad ein angenehmes Fußbad. Außerdem sind sie hier vor Füchsen sicher. Bei Sonnenaufgang verlassen sie ihre in roten Nebelschwaden gehüllten Übernachtungsplätze und fliegen zur Arena der tanzenden Kraniche.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 09.02.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine große Gabe
Spitzenarchitekt Pete Nelson und seine Helfer brechen nach Pennsylvania auf. Dort konstruieren die Profi-Handwerker ein Baumhaus für benachteiligte Kinder von US-Soldaten. Dabei wird das Team von den Mitgliedern eines Reserveoffizier-Ausbildungskorps unterstützt, die im Wald tatkräftig mit anpacken. Das rund 50 Quadratmeter große Freizeitdomizil wird im Geäst von stabilen Eichen verankert. Darin können sich die abenteuerlustigen Kids nach einem Streifzug durch die Natur vor den Kamin hocken und an der Snackbar Erlebnisse austauschen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)


Am 09.02.19 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Kroatien - Das Paradies der Trüffeljäger
Dichte Nebelschwaden künden im Norden Istriens den Herbst an. Es ist Mitte September. In den feuchten Mischwäldern im Herzen des Landes reift jetzt der seltene weiße Trüffel heran. Für Visnja Prodan beginnt die wichtigste Zeit des Jahres. Sie verdient mit Trüffeln ihr Geld - wie viele Menschen in der Region. Vom Naturschatz leben etwa 1.800 Familien. Die Trüffeljägerin steht deshalb unter Druck und durchstreift mehrmals am Tag das 25 Hektar kleine Waldstück vor der Haustür. Schon ihr Großvater hat hier nach dem kostbaren Schlauchpilz gesucht.


Am 09.02.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Bambusflößer von Bangladesch (2/2)
Die Tropenwälder im Nordosten Bangladeschs sind eine Welt, die von oben gesehen atemberaubend schön ist, vom Boden aus betrachtet ist sie voller Blutegel, Tausendfüßler und Schlangen. Für so manchen Tagelöhner, der dort den Bambus schlägt, entpuppt sich der grüne Dschungel als heimtückischer Ort, in dem sogar Geister hausen. So erzählt es der Vorarbeiter Liakot, der für das Wohl und die Nöte mehrerer Dutzend Männer verantwortlich ist. Seit fast 30 Jahren ist er dabei, als kleiner Junge wurde er von seinem Vater ins Handwerk eingeführt. Mit seinen Leuten fällt Liakot Jahr für Jahr ungezählte Bäume, hebt Kanäle aus, baut Dämme, um das Bergwasser zu stauen und den Bambus damit ins Tal zu schiffen. Am Fluss warten die Flößer, die das Holz weitertransportieren. Zunächst jedoch müssen sie die Bambusstangen bündeln und in tagelanger Arbeit zu einem riesigen Floß zusammensetzen. Auf dem Floß werden sie in den nächsten vier Wochen Tag und Nacht verbringen. "Toilette, Badezimmer, Waschküche, alles in einem. Mit dem Wasser kochen wir auch", erzählt einer der Männer und zeigt grinsend in die braunen Fluten. 300 Kilometer Floßgemeinschaft: Piraten und korrupte Polizisten gehören als unwillkommene Besucher dazu. Ob im Wald oder auf dem Wasser, die Wanderarbeiter und Tagelöhner eint, dass der Bambus sie von zu Hause fortlockt, von den Sorgen ihrer Frauen, mit denen sie verheiratet wurden, als sie fast noch Kinder waren. Manche wollten sich entziehen, doch die Tradition und der soziale Druck waren mächtiger. So sind das Floß und der Wald ihr zweites Zuhause, ihre Zuflucht, geworden.


Am 10.02.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Harte Zeiten
Holzfäller Bobby Goodson und seine Angestellten erledigen in den Sümpfen North Carolinas einen harten Job. Zu allem Überfluss haben die kantigen Urgesteine an den Ufern des Cape Fear River gerade mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wollen einige Sägewerke bald kein frisches Holz mehr annehmen. Diese Hiobsbotschaft stellt viele Unternehmen in der Branche vor echte Probleme. Bobby und seine Leute müssen nun dafür sorgen, dass sie bereits gerodete Lagerbestände so schnell wie möglich an den Mann bringen. Als hätte sich die Welt gegen den Firmenboss und seine Mitarbeiter verschworen, fallen dann auch noch wichtige Maschinen aus.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)


Am 10.02.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Horrortrip in Maine
Dem Survival-Duo weht im US-Bundesstaat Maine ein eiskalter Wind um die Ohren - zudem regnet es in der Wildnis seit Stunden in Strömen. Die extremen Wetterbedingungen zehren an den Kräften der Abenteurer, deshalb marschieren sie Richtung Osten in ein Waldgebiet. Dort bauen die Männer aus Ästen und Tannenzweigen einen sicheren Unterschlupf für Nacht. Am nächsten Tag kämpfen sich die Überlebenskünstler bis zur Atlantikküste vor, denn dort finden sie hoffentlich ausreichend Nahrung.


Am 10.02.19 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran? Gibt es noch unberührte Natur? Oder ist gerade die vom Menschen "berührte Natur" voller Reichtümer?


Am 10.02.19 11:50 - 12:30 Uhr auf 
arte: Wildes Elba
Massentourismus und Unberührtheit zugleich - ein Ökosystem zwischen zwei Extremen ist sehr selten. Die toskanische Insel Elba ist historisch bedingt ein solcher Ort. Der Nationalpark der "Eiseninsel" umfasst mit ihren stillgelegten Erzabbaugebieten und kleinen vorgelagerten Inseln Verbotszonen, wo sich die Natur frei entfalten kann. Viele Orte, wie die ehemalige Gefängnisinsel Pianosa, dürfen nur mit Sondergenehmigung betreten werden. Francesca Giannini, Biologin beim Nationalpark Elba und gebürtige Elbanerin, hat ihr Leben dem Kampf für die Natur ihrer Inseln gewidmet.


Am 10.02.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch wenige Hundert dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind die Wälder des Fanjing unberührt und geschützt. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 10.02.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Mit dem Frühling durch Europa (1/2)
Was kann mehr verführen, als nach langen grauen Monaten mit dem Frühling einen ganzen Kontinent zu durchqueren? Über 5000 km erstreckt sich Europa von Süd nach Nord und so verschieden die Landschaften auf diesem Weg sind, so unterschiedlich zeigt sich auch der Frühling. Im ersten Teil führt die Frühlingsreise vom Binnenland Spaniens mit seinen Blumenlandschaften an den rauen Atlantik und ans Mittelmeer, von der Provence im Süden Frankreichs bis in die Hochlagen der Alpen. Hier zeigt sich der Frühling mit all seinen herben Launen, aber auch mit lichten, sonnendurchfluteten Tagen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr bzw. 5.10-6.05 Uhr)


Am 10.02.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Waldmedizin - Die Kraft der Bäume
Deutschland ist eines der waldreichsten Länder der EU. Doch viele Menschen haben keine enge Beziehung zu den Waldbäumen. Das Wissen um die positiven Wirkungen der grünen Lunge ist sehr gering. Inwieweit ein Wald körperliche Leiden lindern kann, wurde erstmals an der Nippon Medical School in Tokio wissenschaftlich untersucht. In Japan pflegen die Menschen traditionell ein enges Verhältnis zum Wald. Waldluft gilt hier als natürlicher Heiltrank. In mehreren groß angelegten Studien fand der Mediziner Dr. Qing Li heraus, dass die Kraft der Bäume sogar wirksam vor Krebs schützen kann. Er untersuchte sogenannte Terpene in der Waldluft und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus. Dr. Lis Forschungsergebnisse machen den Waldspaziergang zu mehr als einer Freizeitbeschäftigung: Schon ein Tag im Wald steigert die Zahl unserer natürlichen Killerzellen um fast 40 Prozent. Auch im deutschen Forst nimmt das Angebot an Maßnahmen zu, die das Wohlbefinden steigern und die innere Balance stärken. So schicken Unternehmen ihre Angestellten zum Survivaltraining, und Suchtkranke suchen die Therapie unter Tannen. Manche fangen sogar noch viel früher an: Forscher der Technischen Universität München untersuchen, welchen Einfluss das naturnahe Lernen sogenannter "Wald-Klassen" auf die Konzentration, den Stress und die Aktivität der Kinder hat. Ist das Heilmittel Wald bloß ein Trend oder tatsächlich ein geeigneter Therapeut? Experten empfehlen den bloßen Aufenthalt im Wald bei Bluthochdruck, Depressionen und hohem Stresshormonspiegel. Zahlreiche positive Effekte hat der grüne Erholungspark auf Körper und Geist. Im österreichischen Reichenau hilft ein Team aus Ärzten, Psychologen und Outdoor-Spezialisten des "Therapiesalons im Wald" suchtkranken und depressiven Menschen, durch Wald-Aktivitäten eigene heilende Fähigkeiten zu aktivieren. "planet e." beleuchtet das Wundermittel Wald und hinterfragt, welche heilende Wirkung die Waldbäume auf uns Menschen haben und wie wir sie für die eigene Gesundheit nutzen können.


Am 10.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wolfswege
In der Wildnis der Alpen lebt ein erfolgreiches Wolfsrudel, geführt von einer Alpha-Wölfin und ihrem Partner. Ihren Nachwuchs zogen sie zu geschickten Jägern heran, und im kommenden Frühling erwarten sie erneut Junge. Tragische Ereignisse zwingen die Alpha-Wölfin, ihr Revier und ihr Rudel zu verlassen und sich auf eine einsame und gefährliche Reise zu begeben. Ihr Weg führt sie quer durch die Alpen, wo sie unterwegs ihre sechs Welpen zur Welt bringt. Auf sich allein gestellt gilt es nun, die Kleinen zu versorgen und vor Feinden zu beschützen - es ist die wohl größte Herausforderung ihres Lebens. Der Weg der einsamen Wölfin zeigt, wie es Wölfen in Europa gelingt, Lebensräume zurück zu erobern.


Am 10.02.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Alaska im Klimawandel
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.


Am 10.02.19 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Aufstand am Peace River - Kanadas Heimatschützer gegen Großprojekte
Im kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer - von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm der norwegischen Firma Marine Harvest besetzt und dort in einer Hütte ausharrt. Angeführt wird der Aufstand von ihrem Häuptling Willie Moon. Der Chef der Musgamagw macht die Fischfarmen für die Ausrottung des Wildlachses verantwortlich und fordert, diesen die Lizenz zu entziehen.


Am 11.02.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Chaos in Kolumbien
Wie baut man einen sicheren Unterschlupf und wo findet man im Dschungel sauberes Trinkwasser? „Green Beret“ Grady Powell und Luftwaffen-Veteran Bo McGlone haben beim Militär gelernt, wie man ohne Ausrüstung und Proviant hinter feindlichen Linien überlebt. Das Spezialtraining kommt den Abenteurern dieses Mal im kolumbianischen Regenwald zugute, denn die Bedingungen in Südamerika sind extrem. Dort schlagen sich die Männer, umgeben von Schlangen und Krokodilen, durch eine Wildnis voller lebensbedrohlicher Gefahren.


Am 11.02.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Grüne Hölle Nicaragua
Ein Marsch durch den Regenwald macht hungrig. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Denn Grady Powell und sein Partner Josh James kämpfen sich in dieser Folge durch den Dschungel Nicaraguas. Dort leben Krokodile und Giftschlangen wie die gefährliche Terciopelo-Lanzenotter. Zudem herrscht unter dem Kronendach der Bäume eine unerträgliche Hitze und die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 95 Prozent. Nahrung findet man in der Wildnis jedoch nur selten. Deshalb müssen die Überlebensexperten fürs Erste mit Palmnussmaden Vorlieb nehmen.


Am 11.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: G'schichten aus dem Wiener Prater
Einst war der Wiener Prater ein Jagdgebiet für die österreichischen Herrscher. Seit mehr als 250 Jahren ist er nun jedoch schon öffentlich zugänglich. Vor allem der Wurstelprater, der bekannte Vergnügungspark an der Nordwestspitze des etwa sechs Quadratmeter großen Areals, lockt jährlich Millionen von Besuchern. Doch abseits des Trubels ist der Grüne Prater auch das Zuhause zahlreicher Tierarten. In einer der letzten von der Donau geprägten Auenlandschaften verstecken sich fleißige Bieber, ruhende Schildkröten und scheue Rehe. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Flora und Fauna von Wiens grüner Oase.


Am 11.02.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Norwegen - Im Rhythmus der Rentiere
Im Norden Norwegens zieht der alte samische Rentierzüchter Nils Henrik Sara wie jedes Frühjahr mit seiner Herde in Richtung Küste. Der Auftrieb zu den Sommerweiden wird immer mühsamer. Grund dafür sind der arktische Klimawandel, der Bergbau in der Region und der Bau von Straßen und Ferienhäusern. Doch Aufgeben kommt für Nils nicht in Frage, denn es geht nicht nur um das Überleben der Tiere, sondern um das Überleben der Samen und ihrer Traditionen, die noch heute zum Teil nomadisch mit den Rentieren durch die Tundra ziehen. ARTE begleitet den Mann, der sich vehement für den Erhalt und die Rechte seines indigenen Volksstamms einsetzt.


Am 11.02.19 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Artenvielfalt - Wie jeder dazu beitragen kann
Hartnäckig und hintergründig berichtet das Umweltmagazin UNKRAUT jeden 2. Montag über die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz in Bayern. UNKRAUT deckt Umweltsünden auf, spürt nach, was die Menschen bewegt und steht mit Rat und Tat zur Seite. Theman:
- Das leise Sterben: Immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden
- Rettet die Bienen: Volkbegehren für ein neues Naturschutzgesetz
- Insekten-Tod: Welche Rolle spielt die Landwirtschaft?
- Mehr UNKRAUT! Wildblumen-Beratung für Bauern
- Arten auf der Roten Liste: Bedrohte Pflanzen- und Tierarten


Am 11.02.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.15 Uhr)


Am 11.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (1/3)
Zum Kinostart des Animationsfilms "Die Winzlinge 2: Abenteuer in der Karibik" von Thomas Szabo und Hélène Giraud strahlt ARTE vom 11. bis zum 13. Februar die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Winzlinge in freier Wildbahn" aus, in der drei französische Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt werden: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme. Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der erste Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.


Am 11.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Auf Wiedersehen Eisbär!
Seit Jahrzehnten dokumentiert der norwegische Filmer Asgeier Helgestad die Natur und die Tierwelt des hohen Nordens. In seinem sehr persönlich erzählten Film berichtet der Naturfilmer von seinem Norwegen und den Herausforderungen, die die Tiere dort jeden Tag zu meistern haben. Er reist nach Spitzbergen, um Eisbären und Polarfüchse zu filmen, besucht riesige Vogelkolonien an steilen Fjordküsten und Walrosskolonien im Eis. Seit einiger Zeit jedoch bemerkt auch er die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt, die ihm so ans Herz gewachsen ist.


Am 11.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Kolibris - Leben am Limit
Kolibris sind berühmt dafür, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Das ganze Dasein der kleinen Flugkünstler vollzieht sich im Zeitraffer: ihr Körperbau, ihr Verhalten, ihr Stoffwechsel sind geprägt von Extremen - und besonders von der Wechselbeziehung zwischen Kolibris und Pflanzen. Die Vögel bestäuben die Pflanzen und bekommen dafür im Gegenzug energiereichen Nektar - denn das Leben auf der Überholspur kostet Kraft.


Am 12.02.19 02:45 - 03:25 Uhr auf 
arte: Die Bambusflößer von Bangladesch (1/2)
Die Tropenwälder im Nordosten Bangladeschs sind eine Welt, die von oben gesehen atemberaubend schön ist, vom Boden aus betrachtet ist sie voller Blutegel, Tausendfüßler und Schlangen. Für so manchen Tagelöhner, der dort den Bambus schlägt, entpuppt sich der grüne Dschungel als heimtückischer Ort, in dem sogar Geister hausen. So erzählt es der Vorarbeiter Liakot, der für das Wohl und die Nöte mehrerer Dutzend Männer verantwortlich ist. Seit fast 30 Jahren ist er dabei, als kleiner Junge schon von seinem Vater ins Handwerk eingeführt. Mit seinen Leuten fällt Liakot Jahr für Jahr ungezählte Bäume, hebt Kanäle aus, baut Dämme, um das Bergwasser zu stauen und den Bambus damit ins Tal zu schiffen. Am Fluss warten die Flößer, die das Holz weitertransportieren. Zunächst jedoch müssen sie die Bambusstangen bündeln und in tagelanger Arbeit zu einem riesigen Floß zusammensetzen. Auf dem Floß werden sie in den nächsten vier Wochen Tag und Nacht verbringen. "Toilette, Badezimmer, Waschküche, alles in einem. Mit dem Wasser kochen wir auch", erzählt einer der Männer und zeigt grinsend in die braunen Fluten. 300 Kilometer Floßgemeinschaft: Piraten und korrupte Polizisten gehören als unwillkommene Besucher dazu. Ob im Wald oder auf dem Wasser - die Wanderarbeiter und Tagelöhner eint, dass der Bambus sie von zu Hause fortlockt, von den Sorgen ihrer Frauen, mit denen sie verheiratet wurden, als sie fast noch Kinder waren. Manche wollten sich entziehen, doch die Tradition und der soziale Druck waren mächtiger. So sind das Floß und der Wald ihr zweites Zuhause, ihre Zuflucht, geworden.


Am 12.02.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Wölfe
Schneebedeckte Gipfel, ausgedehnte Wälder und heiße Mineralquellen: Das Rila-Gebirge liegt im Südwesten von Bulgarien und zählt zu den wildesten Naturlandschaften Europas. Heftige Winde und Eisregen sind dort an der Tagesordnung. Dabei schwellen die Flüsse in der Region ohne Vorwarnung zu Sturzbächen an. Deshalb droht Grady Powell und Josh James auf ihrer Survival-Tour in der Wildnis Gefahr durch Unterkühlung. Zudem müssen sich die Überlebensexperten in den Bergen vor hungrigen Wölfen und Braunbären in Acht nehmen.


Am 12.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die Kanarischen Inseln (1/2) - Nebelwald und Wüsten
Sieben Inseln im weiten Atlantischen Ozean, dem afrikanischen Kontinent vorgelagert und entstanden durch vulkanische Aktivität: Die Kanarischen Inseln sind mehr als ein Urlaubsparadies; sie sind Lebensraum für besondere Tier- und Pflanzenarten, viele von ihnen endemisch. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von seltenen Pflanzenarten und Tieren. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine eindrucksvolle Reise entlang faszinierender Küsten und über bizarre Vulkanrücken, die vor allem die unbekannten Seiten der Urlaubsdestination zeigt.


Am 12.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandig und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Der international bekannte Theaterautor und Sänger studierte ursprünglich Biologie und hat die Liebe zur Natur nie verloren. In jeder freien Minute ist er draußen unterwegs, beobachtet Tiere und sammelt Anregungen für seine Lieder und Texte. Sein Sohn Jaan Junior hat zwar viele Sommer mit der Familie auf der Insel Vilsandi verbracht, doch der Teenager tobt sich lieber im urbanen Leben der estnischen Hauptstadt Tallinn aus, spielt in einer Rockband und trifft seine Freunde. Doch neugierig darauf, was seinen Vater immer wieder in die Wildnis treibt, ist er schon, und so begibt er sich mit ihm auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat: Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.


Am 12.02.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
BR: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film besucht Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu retten. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.


Am 12.02.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan
Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Stürme sind an der Tagesordnung. Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu. Doch in den schwer zugänglichen Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine vielfältige Tierwelt erhalten.
(Wdh. übermorgen 2.30-3.15 Uhr)


Am 12.02.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben.


Am 12.02.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Olivenöl in Gefahr
Olivenöl ist gesund und aus Europas Esskultur kaum wegzudenken. Doch die Versorgung mit dem köstlichen Gut ist von zwei Seiten bedroht. Einerseits durch Xylella fastidiosa, ein Bakterium, das die Olivenbäume Süditaliens befällt und sie absterben lässt. Bisher ist die Seuche nicht aufzuhalten und könnte die Olivenölproduktion ganz Europas zerstören. Finden Forscher rechtzeitig Mittel, um Xylella zu stoppen? Auf der anderen Seite gefährden Fälscher und die Massenproduktion die Qualität des Öls. Olivenöl gilt inzwischen als meistgefälschtes Lebensmittel Europas. Food Profiler sollen Betrüger jetzt mit chemischen Fingerabdrücken entlarven.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 12.02.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der Eulenmann
Ein außergewöhnliches Eulenfoto, das es noch nie gegeben hat: Das ist das große Ziel von Karsten Mosebach. Um Eulen bei der Jagd zu fotografieren, war er rund um seinen Heimatort Hilter am Teutoburger Wald 15 Monate lang fast jede Nacht unterwegs und musste einige Tricks anwenden. Die Reportage aus der Sendereihe "NaturNah" hat Karsten Mosebach über Monate begleitet und zeigt, wie seine trickreichen Eulenbilder entstanden sind.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 12.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (3/3)
Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken. Im dritten Teil der Dokumentation tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder dieses französischen Übersee-Départements ein.


Am 12.02.19 19:15 - 19:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Forstindustrie stoppen?
Die Urwälder verschwinden immer schneller. Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen, weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist vor 25 Jahren eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen etc. aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 13.02.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Alaska im Klimawandel
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr und übermorgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 13.02.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (2/3)
Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren. Im zweiten Teil der Dokumentation erkunden die Helden der Animationsfilme die endemische Flora und Fauna dieses Nationalparks.


Am 13.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Alaska - Frühlingserwachen
Alaskas Frühling verwandelt das Land. Mit steigenden Temperaturen kehren Wasser, Licht und Wärme zurück. Diese Verwandlung hat etwas Magisches, doch für Tiere die aus dem Winterschlaf erwachen, ist es eine harte Bewährungsprobe.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 13.02.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Ausgekohlt - Risiko neue Heimat
Die Fische sterben, der Wald ist unrettbar verloren und das Grundwasser steigt unaufhörlich in längst aufgegebenen Deponien. Altkippen werden instabil, gewaltige Erdmassen geraten ins Rutschen. Das sind die Risiken nach dem Aus für die gigantischen Tagebaue Mitteldeutschlands. Eine Ära endet und hinterlässt komplett umgewälzte Landschaften. Die Sanierung und Renaturisierung sind ein einmaliges geologisches Großexperiment, von dem niemand weiß, ob es gelingen wird. Allein für die Rekultivierung der sächsischen Tagebaue müssen die Unternehmen Mibrag und Leag 1,5 Milliarden zurücklegen, dazu kommen weitere Milliarden für die Gruben in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die alte Harth bei Markleeberg war vor der Abholzung für den Tagebau einer der beliebtesten Wälder der Region. Die Aufforstung der neuen Harth dagegen will nicht so richtig gelingen. Rund 60 Hektar sind unrettbar verloren oder tot. Grund sind Wasserlinsen, die auf dem verkippten ehemaligen Tagebau nach der Aufforstung entstanden sind. Teile der neuen Harth müssen sich selbst überlassen werden, ein Wald kann dort nicht mehr entstehen. Selbst die Waldwege sind nicht nutzbar, weil abgesoffen. Für den Forstbezirk Leipzig als Eigentümer sind dadurch enorme finanzielle Verluste entstanden. Der schnelle Grundwasseranstieg nach dem Ende der Tagebaue bereitet überall in den Sanierungsregionen Probleme. In der Lausitz haben die Menschen mit einem besonderen Phänomen zu kämpfen: das Grundwasser schwemmt Eisen- und Schwefelverbindungen aus den Kippen. Der Eisenschlamm verdreckt Flüsse und Seen - lässt Flora und Fauna absterben. Professor Andreas Berkner ist Geowisssenschaftler und einer der führenden Köpfe des Landschaftsumbaus nach der Kohle: "Wir mussten damit rechnen, durch den geologischen Untergrund, dass diese eisenhaltigen Wässer irgendwann mal wieder an der Oberfläche zur Wirkung kommen. Was wir allerdings nicht erwartet hätten, dass es so schnell und so massiv eintritt."
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.35 Uhr)


Am 13.02.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wildes Skandinavien - Finnland
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben dort auf einer Fläche, die so groß wie Deutschland ist. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Höhlen der Spechte. Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland.


Am 14.02.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Der Wald der Schlangen
Eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten: Zum Auftakt der neuen Staffel kämpfen sich Jeff Zausch und sein Survival-Kompagnon „EJ“ Snyder durch Brasiliens Araukarienwälder. Dort ist es permanent feucht und nachts droht Gefahr durch Unterkühlung. Deshalb braucht man zum Überleben ein Lagerfeuer und einen trockenen Unterschlupf. Im dichten Unterholz streifen zudem wilde Tiere umher. Hier müssen sich die Männer in der lebensfeindlichen Umgebung besonders vor den gefährlichen Giftschlangen in Acht nehmen.


Am 14.02.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien
Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.


Am 14.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Süden - Eroberer
Südspanien ist aufgrund der Nähe zu Afrika ein Ort ständigen Wandels. Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. So kamen zu Zeiten der arabischen Herrschaft im Mittelalter afrikanische Tierarten an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel, sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Doch im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere. Wie konnten sich Ginsterkatze und das Ichneumon, eine Mangustenart, hier dauerhaft behaupten? Welche Möglichkeiten bietet das landschaftliche Mosaik Andalusiens für Gottesanbeterin und Chamäleon? Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel, neue Lebensräume zu erobern. Das gilt ebenso für die Zugvögel wie Schwarzmilane, Gänsegeier, Störche oder Zwergadler. Wenn Eroberer und Wanderer ihre Nischen in Korkeichenwäldern, Marismas oder in den Felswänden des Hinterlandes suchen und finden, steht auch die alteingesessene Tierwelt vor Herausforderungen - die Karten werden neu gemischt, neue Räuber-Beute-Beziehungen entstehen. Wer wann vom Wanderer zum Eroberer wurde, wer hier wann genau ankam, weiterzog oder blieb, lässt sich für viele Tiere gar nicht genau sagen. Denn der Istzustand ist ein Ergebnis von Besiedelung, Anpassung und Veränderung. Jeder Augenblick ist hier nur eine Momentaufnahme, aus der sich schon bald etwas Neues entwickeln wird.


Am 14.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Im Bann des Sibirischen Tigers
Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers Chris Morgan. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Sibirischen Tiger machen das Aufspüren jedoch zu einer Herausforderung. Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Der Tierforscher Chris Morgan wagt sich in ihr Revier, denn die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist sein Traum. Doch die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren zu einer Herausforderung.


Am 14.02.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Helllichte Nacht - Lichtverschmutzung und die Folgen
Es ist Nacht, aber anstatt Sterne und Mond leuchten am Horizont orange-gelblich die Lichter einer Stadt oder die Beleuchtung entlang einer Straße. Lichtverschmutzung nennen Astronomen dieses Leuchten. Weil das Licht das Dunkel des Nachthimmels "verschmutzt" und so den Blick auf die Sterne erschwert. Inzwischen beschäftigen sich mit der Lichtverschmutzung auch Ökologen, Biologen und Mediziner. Es mehren sich wissenschaftlich belastbare Anzeichen, dass sie nicht nur ein ästhetisches Problem ist, sondern sehr wahrscheinlich schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem hat. Vögel brüten beispielsweise früher. Bei vielen Fischarten ändert sich der Hormonhaushalt. Selbst das Insektensterben lässt sich sehr wahrscheinlich teilweise auf zu viel Beleuchtung zurückführen. Ob und wie sehr auch der Mensch unter "zu viel Licht" leidet, da steht die Forschung noch relativ am Anfang.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 14.02.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!


Am 14.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wie ändert sich das Klima im Südwesten?
Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, macht sich auf zu einer Tour durch den Südwesten, an die Orte, wo der Klimawandel schon sichtbar ist oder wo sich bald Auswirkungen zeigen werden. Er besucht Gewinner und Verlierer der Erderwärmung. Wo muss man der Natur helfen, um im Klimawandel bestehen zu können und wie wirken sich die kommenden Änderungen auf die Menschen aus? So führt der durch die Erderwärmung bedingte vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit, nicht nur bei den Kulturpflanzen wie Kirsche und Apfel. Insekten aus Südeuropa erobern den Südwesten, Stechmücken treten gleich mehrfach im Jahr als Plage zutage, am Bodensee zeigen sich Vogelarten wie Flamingos. Dafür sind schon heute einige Vogelarten wie der Zitronenzeisig durch Extremwetterlagen hierzulande ausgestorben. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur ein Problem für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Die Folgen der längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung sind ebenso Thema des Films wie der Rückgang von Fichtenbeständen in den Wäldern.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)


Am 15.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Süden - Rückkehrer
Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt: den Iberischen Luchs, auch Pardelluchs genannt. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt - man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert. Der Bartgeier war in Südspanien schon komplett ausgestorben, Hauptursache dafür ist das illegale, aber immer noch weit verbreitete Auslegen von Giftködern gegen verwilderte Hunde und Katzen oder Füchse und Ratten. Frisst der Nahrungsspezialist Knochen derart verendeter Tiere, stirbt er selbst daran. Nun wird er in einem aufwendigen Projekt mühsam wieder angesiedelt.


Am 15.02.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Aufstand am Peace River - Kanadas Heimatschützer gegen Großprojekte
Im kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer - von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm der norwegischen Firma Marine Harvest besetzt und dort in einer Hütte ausharrt. Angeführt wird der Aufstand von ihrem Häuptling Willie Moon. Der Chef der Musgamagw macht die Fischfarmen für die Ausrottung des Wildlachses verantwortlich und fordert, diesen die Lizenz zu entziehen.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)


Am 16.02.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Forstindustrie stoppen?
Die Urwälder verschwinden immer schneller. Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen, weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist vor 25 Jahren eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC), ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen etc. aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter ziehen eine spannende Bilanz: Was haben 25 Jahre FSC gebracht? Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten sie monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt u. a. auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 16.02.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Kroatien - Das Paradies der Trüffeljäger
Dichte Nebelschwaden künden im Norden Istriens den Herbst an. Es ist Mitte September. In den feuchten Mischwäldern im Herzen des Landes reift jetzt der seltene weiße Trüffel heran. Für Visnja Prodan beginnt die wichtigste Zeit des Jahres. Sie verdient mit Trüffeln ihr Geld - wie viele Menschen in der Region. Vom Naturschatz leben etwa 1.800 Familien. Die Trüffeljägerin steht deshalb unter Druck und durchstreift mehrmals am Tag das 25 Hektar kleine Waldstück vor der Haustür. Schon ihr Großvater hat hier nach dem kostbaren Schlauchpilz gesucht.


Am 16.02.19 10:00 - 10:40 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.


Am 16.02.19 10:40 - 11:25 Uhr auf 
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.


Am 16.02.19 12:10 - 12:55 Uhr auf 
arte: G'schichten aus dem Wiener Prater
Einst war der Wiener Prater ein Jagdgebiet für die österreichischen Herrscher. Seit mehr als 250 Jahren ist er nun jedoch schon öffentlich zugänglich. Vor allem der Wurstelprater, der bekannte Vergnügungspark an der Nordwestspitze des etwa sechs Quadratkilometer großen Areals, lockt jährlich Millionen von Besuchern. Doch abseits des Trubels ist der Grüne Prater auch das Zuhause zahlreicher Tierarten. In einer der letzten von der Donau geprägten Auenlandschaften verstecken sich fleißige Bieber, ruhende Schildkröten und scheue Rehe. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Flora und Fauna von Wiens grüner Oase.


Am 16.02.19 12:45 - 13:15 Uhr auf 
NDR: Madagaskar - eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, dort Saphire zu finden. Dadurch wollen dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Nationalpark in der Region Didy ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar Hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Sabine Bohland, ARD-Korrespondentin Afrika, hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.


Am 16.02.19 12:55 - 13:40 Uhr auf 
arte: Wildes Elba
Massentourismus und Unberührtheit zugleich - ein Ökosystem zwischen zwei Extremen ist sehr selten. Die toskanische Insel Elba ist historisch bedingt ein solcher Ort. Der Nationalpark der "Eiseninsel" umfasst mit ihren stillgelegten Erzabbaugebieten und kleinen vorgelagerten Inseln Verbotszonen, wo sich die Natur frei entfalten kann. Viele Orte, wie die ehemalige Gefängnisinsel Pianosa, dürfen nur mit Sondergenehmigung betreten werden. Francesca Giannini, Biologin beim Nationalpark Elba und gebürtige Elbanerin, hat ihr Leben dem Kampf für die Natur ihrer Inseln gewidmet.


Am 16.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Kanada - Der wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen - das Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach flussaufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod - und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten - aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur - und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären. Es ist ein wildes und gefährliches Leben - im Wilden Westen Kanadas.


Am 16.02.19 15:10 - 15:50 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2) - Sonnenanbeter im Regenwald
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.


Am 16.02.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler im Regenwald
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.


Am 16.02.19 16:25 - 17:15 Uhr auf 
BR: Wildes Istanbul
Filmautor Kurt Mayer zeigt, dass es in Istanbul auch Wildtiere gibt: Die Stadt ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route, Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Wildschweine durchschwimmen den Bosporus und Wölfe machen Straßenhunden ihr Territorium streitig. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem "Wolfhund".
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 16.02.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Kino im smaragdgrünen Wald
Scott und seine Frau Kim besitzen im US-Bundesstaat Washington ein wunderschönes Waldstück mit Hemlocktannen und Riesenthujen. An diesem magischen Ort konstruieren Pete Nelson und sein Team in dieser Folge ein spektakuläres Outdoor-Kino. Die Besucher flanieren im „Emerald Forest“ auf einem grünen Moosteppich zu einem fast fünf Meter hohen Deck mit bogenförmigem Unterbau. Dort finden sich überall bequeme Sessel mit Kissen und Decken. Ehrengäste dürfen in den VIP-Logen Platz nehmen, wo sie ein Seilzugsystem mit Popcorn versorgt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)


Am 16.02.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kolibris - Leben am Limit
Kolibris sind berühmt dafür, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Das ganze Dasein der kleinen Flugkünstler vollzieht sich im Zeitraffer: ihr Körperbau, ihr Verhalten, ihr Stoffwechsel sind geprägt von Extremen - und besonders von der Wechselbeziehung zwischen Kolibris und Pflanzen. Die Vögel bestäuben die Pflanzen und bekommen dafür im Gegenzug energiereichen Nektar - denn das Leben auf der Überholspur kostet Kraft.


Am 16.02.19 22:40 - 23:25 Uhr auf 
arte: Die Kleiderordnung der Tiere - Wer trägt was und warum
Jedes Lebewesen - von der Amöbe bis zum Blauwal - braucht eine geeignete Hülle. Die Natur setzt dabei auf geniale Materialien und gewagte Entwürfe. Jede Mode scheint erlaubt. So trägt das Pangolin in der afrikanischen Savanne einen extravaganten Schutzanzug, dem selbst Löwen nichts anhaben können. Wasserflöhe schneidern sich Rüstungen nach Maß, je nachdem, wer sie bedroht. Und Fahnenbarsche wechseln mit der Kleidung auch das Geschlecht. Die Natur tut ihr Bestes in Sachen Mode, aber selbst im Tierreich ist Aussehen nicht alles: Zur richtigen Kleidung gehört immer auch das richtige Verhalten.


Am 17.02.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit dem Rücken zur Wand
Geschätzte 20 Fuhren Holz müssen Bobby Goodson und seine Angestellten jede Woche aus dem Wald schaffen, damit die Saison nicht im Fiasko endet. Die finanziellen Reserven des Unternehmens sind komplett aufgebraucht. Weitere Ausfälle kann sich der Holzfäller-Veteran einfach nicht mehr leisten. Aber die Bedingungen sind alles andere als optimal. An einem der Lader gibt es Probleme mit der Hydraulik, und schon der erste Truck bleibt auf der Hälfte der Strecke im Morast stecken. Aus eigener Kraft kommt der LKW nicht mehr von der Stelle. Die Männer müssen extra einen Bulldozer herbeischaffen, um den 18 Tonnen-Koloss anzuschieben.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 17.02.19 05:40 - 06:30 Uhr auf 
ServusTV: In den Bergen daheim - Rocky Mountains
Die Rocky Mountains erstrecken sich über 5.000 Kilometer - von New Mexico im Süden der USA bis in die kanadische Provinz British Columbia im hohen Norden. Als Europäer das erste Mal westwärts in die Rockies vordrangen, fanden sie eine Landschaft vor, in der es vor Tieren wimmelte - Bären, Elche, Bisons. Sie trafen auf Völker, die seit Tausenden von Jahren eine tiefe Verbindung zu den Bergen hatten. Der Bison spielte in dem Glauben der indigenen Völker Kanadas eine große Rolle. Als das Tier kurz vor dem Aussterben stand, war es für die Indianerstämme wie der Verlust eines Bruders. Aber nun kehrt der Bison nach mehr als einem Jahrhundert wieder in die Berge zurück. In Zukunft können die Bisons im Banff Nationalpark von Millionen Touristen bewundert werden. Es kommen aber auch Sportler, um ihre Grenzen auszuloten. Die Berge können ein Zufluchtsort sein, ein Hafen der Ruhe, um die Kraft der Natur in sich aufzunehmen und neuen Lebensmut zu schöpfen. Was auch immer der Mensch von den Rockies erwartet - die unberührte Wildnis mit ihren Gipfeln und Bergbächen spendet Trost und erweitert seinen Blickwinkel.


Am 17.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wildschweine außer Kontrolle
Jeder Tag bringt neue Maßnahmen: Schonzeiten werden aufgehoben, Prämien für jedes geschossene Wildschwein gezahlt, die Zulassung von Lebendfallen, Nachtzielgeräten und Schalldämpfern für Jäger diskutiert. Die Politik macht Druck: Jäger sollen mehr Wildschweine schießen, falls nötig offenbar auch mit bisher verpönten Methoden. "45 Min" fragt: Eskaliert jetzt der Kampf Mensch gegen Wildschwein?


Am 17.02.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Skandinavien - Finnland
Finnland, im Osten Skandinaviens an der Grenze zu Russland gelegen, ist Finnland geprägt von Wasser, Wäldern und rund 170.000 Inseln. Im Süden des Landes liegt das größte Schärenarchipel der Welt. Im Osten liegen zahlreiche Seen und Flüsse sowie unzugängliche Sümpfe und Wälder. Immerhin sind Finnlands Landflächen zu 86 Prozent bewaldet. Nur drei Prozent der Wälder sind noch als ursprüngliche, artenreiche Urwälder erhalten, der Großteil ist der Holzwirtschaft und den Monokulturen gewichen. Der Film gewährt Einblicke in das faszinierende Leben und Überleben der wilden Tiere Finnlands. Beobachtet werden Vielfraße, Braunbären und Wölfe im Nordosten des Landes. Es gibt seltene Aufnahmen des wilden Luchses sowie von weiteren, teilweise seltenen Bewohnern finnischer Wälder.


Am 17.02.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Planet der Spatzen
Es gibt praktisch keinen Ort, wo es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Der Film begleitet in einer Reise um die Welt die Spatzen - die ältesten Kulturfolger und unsere Mitbewohner. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt.


Am 17.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Alaska - Frühlingserwachen(1/3)
Alaskas Frühling verwandelt das Land. Mit steigenden Temperaturen kehren Wasser, Licht und Wärme zurück. Diese Verwandlung hat etwas Magisches, doch für Tiere die aus dem Winterschlaf erwachen, ist es eine harte Bewährungsprobe.


Am 17.02.19 19:15 - 19:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Anthony Island (Kanada) - Die Heimat der Haida
Haida Gwaii, die Heimat der Haida, liegt nördlich von Vancouver, vor der Küste Kanadas im Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe aus zwei großen und unzähligen kleinen Inseln trägt heute den Namen Queen Charlotte Islands. Eine winzig kleine Insel, an der Südspitze von Moresby Island gelegen, auf der die Haida schon seit über 1500 Jahren lebten, bis in unser Jahrhundert hinein, birgt die bedeutendsten Zeugnisse der alten Haida-Kultur: Anthony Island, in der Sprache der Haida: Skungwa ai. Die Haida kannten einmal den Überfluss, weil sie die Natur respektierten und im Einklang mit ihr lebten. Heute noch kann man die Zeugnisse ihrer Verbindung mit der spirituellen Welt sehen. In Totempfähle schnitzten sie Symbolfiguren und ihre Wappentiere, den Killerwal, Adler und Raben. Mit einem ihrer Urenkel dürfen wir über die Insel streifen und die Spuren dieser einmaligen Kultur entdecken.


Am 18.02.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
SWR: Im Bann der Jahreszeiten - Winter
Ende Februar befindet sich die Natur in einer Aufbruchsstimmung, die sich auf den Menschen überträgt. Passend dazu kündigt sich bei den Tieren der "Pferdeflüsterin" Marlena Boron im Naturreservat Popielno im polnischen Masuren die Geburt der Konik-Fohlen an. In den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geht Förster Jens Mielke derweil auf die Suche nach Geweihen, die die Hirsche in seinem Revier nach der Brunft abgeworfen haben und die er nun katalogisiert. Genau solche Geweihe benötigt Martin Funk für seine Arbeit in der kleinen Manufaktur in Thüringen. Der traditionsreiche Familienbetrieb verarbeitet das "Elfenbein des Waldes" in echter Handarbeit zu Kronleuchtern und anderen edlen Gegenständen. Die Tage werden jetzt wieder länger. Das Licht ist ein mächtiger Impulsgeber für Menschen, Tiere und Pflanzen; und für den Winter das Zeichen, sich in höhere Regionen zurückzuziehen. Aber auch dort wird es täglich wärmer.


Am 18.02.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes. Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab. Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option.


Am 18.02.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Der zweite Teil führt das Filmteam durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben - immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die Film-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.


Am 18.02.19 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor. Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig - besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 18.30 Uhr)


Am 18.02.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Belize - Der Kakao-Pflanzer
Für die Maya war Kakao die Speise der Götter und ebenso wertvoll wie Gold. Heute sichern die begehrten Bohnen den Lebensunterhalt von Eladio Pop, seiner Frau und seinen 15 Kindern. Der Landwirt bearbeitet seine kleine Parzelle im Regenwald von Belize lieber mit der Machete als mit Chemie und träumt davon, die Plantage und die Traditionen seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Doch diese zweifeln daran, dass die Maya-Philosophie mit der modernen Weltwirtschaft kompatibel ist, und gehen lieber ihren eigenen Weg. Einfühlsam beschreibt der sri-lankische Filmemacher Rohan Fernando die Generationenkonflikte in einer sich wandelnden Welt, den mutigen Kampf eines Mannes für seine Kultur und die Problematik des "fairen Handels" in der milliardenschweren Schokoladenindustrie. Der überwältigenden Schönheit des tropischen Regenwalds stellt er das ungesunde Stadtleben gegenüber, das die Söhne von ihren Eltern und ihrer Heimat zu entfremden scheint. Welche Chancen haben nachhaltige Landwirtschaft und uralte Traditionen in der modernen Welt?


Am 18.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese
In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling "Uralte Paradiese", "Wildnis in Gefahr" und "Geschützte Welten". Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene. Die erste Folge führt Kieling in uralte Paradiese: den Denali-Nationalpark in Alaska, ein engagiertes Naturschutzprojekt am Bodensee in Deutschland, die atemberaubend schöne Vulkanlandschaft Islands und einen der letzten Trockenwälder auf Madagaskar.


Am 19.02.19 02:40 - 03:25 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Wildnis in Gefahr
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe besucht Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in gefährdeten Wildnisgebieten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Gelingt die Auswilderung verwaister Orang-Utans und lassen sich die gefährdeten Tieflandregenwälder auf Sumatra schützen? Warum geht es ausgerechnet dem bestens angepassten Papageitaucher auf Island so schlecht? Warum folgt bei den Mantas auf den Malediven nach jahrelangem Geburtenstopp ein Babyboom und umgekehrt? Wie viel Wildnis wollen und können sich die Deutschen im Bayerischen Wald leisten? Wieso sind die Lebensbedingungen auf Madagaskar insbesondere für ganz große und ganz kleine Arten kritisch? Diesen Fragen geht Andreas Kieling auf den Grund.


Am 19.02.19 05:10 - 06:00 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.


Am 19.02.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Wildes Großbritannien - Wälder
Großbritanniens vielfältige Natur bietet zahlreichen außergewöhnlichen Tierarten einen vom Menschen noch weitgehend unberührten Lebensraum. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe fangen die Filmemacher Bill Markham und Martha Holmes mit atemberaubenden Aufnahmen die natürliche Schönheit des wilden Großbritanniens ein. Die zweite Folge führt die Zuschauer durch die bezaubernden Wälder des Landes - den Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire im Westen Englands, den New Forest im Süden und die noch bestehenden Überbleibsel des schottischen Caledonian Forest, einst ein gemäßigter Regenwald im hohen Norden des Landes. In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation. Außerdem zeigt diese Folge von "Wildes Großbritannien" den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest. Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten!


Am 19.02.19 10:15 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Holz- und Bautenschützer/-in
Angehende Holz- und Bautenschützer helfen Menschen, deren Gebäude und Gesundheit durch Nässe und Schädlinge gefährdet sind. In einer dreijährigen Lehre spezialisieren sie sich als Holz- oder Bautenschützer und sind gefragte Fachleute auf dem Arbeitsmarkt.


Am 19.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ein Wald voller Gespenster
Im Westen Madagaskars, fernab von jeder Zivilisation, liegt der Kirindy-Wald. Hier leben Lemuren, die zur Verwandtschaft der Affen gehören. Deutsche Wissenschaftler wollen herausfinden, wie diese extravaganten Tiere in ihrer extrem kargen Umwelt überleben. Kameramann Gerd Weiss und Autor Michael Miersch begleiten zwei junge Forscherinnen aus Göttingen auf ihren Streifzügen durch den Kirindy-Wald. Dabei entdeckten sie Zwergmausmakis. Diese Lemuren sind die kleinsten Lebewesen aus der Ordnung der Primaten. Und sie trafen Sifakas, Lemuren, die zehn Meter weit von Wipfel zu Wipfel springen können. Das Dschungelcamp der deutschen Zoologen war immer wieder Schauplatz unverhoffter Begegnungen mit wilden Tieren. Eines Tages drang eine Fossa ins Camp ein. Das größte Raubtier Madagaskars ist höchst selten und gilt als extrem scheu. Vom Camp aus erkundete das Team die Insel. Madagaskar ist ein Versuchslabor der Evolution, das nicht nur Wissenschaftler fasziniert. Die Pflanzen- und Tierwelt entwickelte sich dort ganz anders als auf dem Kontinent. Denn vor 150 Millionen Jahren trennte sich Madagaskar von Afrika ab und das Leben nahm hier eigene Pfade. Dadurch lebt die Mehrheit der Organismen exklusiv auf der Insel. Allein 11.000 Pflanzenarten wachsen nur dort.


Am 19.02.19 10:55 - 11:50 Uhr auf 
arte: Bärenstark - Revolutioniert Meister Petz die Medizin?
Bären und die bisher ungeklärten Mechanismen ihres Organismus stehen im Blickpunkt der medizinischen Forschung. Denn die beinahe vollständige Reduktion der Körperfunktionen während der Winterruhe hinterlässt bei den Tieren keinerlei Schäden - beim Menschen undenkbar. Da Mensch und Bär sich genetisch sehr ähnlich sind, erhoffen sich Wissenschaftler durch genauere Untersuchungen der Bären einen Durchbruch im Kampf gegen weit verbreitete Leiden wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Osteoporose. Kann die Humanmedizin im Kampf gegen Krankheiten von den Bären lernen?


Am 19.02.19 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Mythos Ausseerland
Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)


Am 19.02.19 14:40 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.05 Uhr)


Am 19.02.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das geheimnisvolle Leben der Pilze
Die Sammelleidenschaft, kombiniert mit einem Faible für den Wohlgeschmack zahlreicher Pilzarten, führt jeden Tag Tausende ins heimische Unterholz. Aber welche Pilze sind genießbar? Und wie bereitet man sie am besten zu? Naturfilmer Kurt Mündl und Pilzexperte Hugo Portisch führen in "Das geheimnisvolle Leben der Pilze" ein. Im Mittelpunkt stehen Pilze, die in der Medizin und der Lebensmittelherstellung wichtig sind. Auch die Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern sollte nicht unterschätzt werden. Wer weiß schon, dass etwa Tintlinge nur in Kombination mit Alkohol genossen giftig und ohne Bier oder Wein überaus bekömmlich sind? Auch das Geheimnis des Trüffelsuchens und -findens mit Trüffelschwein und Trüffelhund wird gelüftet.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 19.02.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Die Nockberge erstrecken sich über Kärnten, Salzburg und Steiermark und sind Teil der Gurktaler Alpen. In dieser Gegend ist die Bezeichnung Nock für "Kuppe" gängig, bis zu 2.400 Meter erreichen die höchsten Nocken (der Eisenhut, mit 2.441 Metern der höchste, liegt in der Steiermark). Seit sich im Dezember 1980 nicht weniger als 94 Prozent der Kärntner Bevölkerung für den Schutz dieser einzigartigen Naturlandschaft ausgesprochen haben und die Nockberge erst Nationalpark waren und nun Biosphärenpark sind, ist der Auerhahn Symbol dieser Schutzlandschaft. Für Wanderer gibt es ein Netz von moderaten und gut markierten Wanderwegen.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)


Am 19.02.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Schritte ins Leben
Kaiserpinguinküken kuscheln sich an ihre Eltern, Löwenjungen tollen durch das hohe Gras der Steppe, und kleine Schimpansen halten vorsichtig Händchen: Am Anfang sind alle Tierbabys süß. Doch die ersten Schritte ins Leben eines jungen Tieres sind nicht nur niedlich anzusehen, sie erzählen auch eine faszinierende Geschichte: Welche unterschiedlichen Strategien hat die Natur entwickelt, um die Kleinen durch die ersten Stunden und Tage zu bringen? Und welche Strapazen nehmen Tiereltern auf sich, um das Überleben ihres Nachwuchses zu sichern?
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)


Am 19.02.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
SWR: Wie ändert sich das Klima im Südwesten?
Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, macht sich auf zu einer Tour durch den Südwesten, an die Orte, wo der Klimawandel schon sichtbar ist oder wo sich bald Auswirkungen zeigen werden. Er besucht Gewinner und Verlierer der Erderwärmung. Wo muss man der Natur helfen, um im Klimawandel bestehen zu können und wie wirken sich die kommenden Änderungen auf die Menschen aus? So führt der durch die Erderwärmung bedingte vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit, nicht nur bei den Kulturpflanzen wie Kirsche und Apfel. Insekten aus Südeuropa erobern den Südwesten, Stechmücken treten gleich mehrfach im Jahr als Plage zutage, am Bodensee zeigen sich Vogelarten wie Flamingos. Dafür sind schon heute einige Vogelarten wie der Zitronenzeisig durch Extremwetterlagen hierzulande ausgestorben. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur ein Problem für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Die Folgen der längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung sind ebenso Thema des Films wie der Rückgang von Fichtenbeständen in den Wäldern.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 19.02.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tierische Herzensbrecher
Manche Tiere haben es den Menschen besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie ihre Herzen, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell. Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie. Die Dokumentation wartet mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)


Am 19.02.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. morgen 5.20-6.15 Uhr)


Am 19.02.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Bodyguards für Schafe
Der Wolf ist zurück in Niedersachsen. Seither sind Nutztiere wie Schafe in Lebensgefahr, denn sie sind Beute des Wolfes. Schäfer Holger Benning hat eine Lösung gefunden, seine Herde zu schützen. Er setzt Kangals, eine Hirtenhunderasse, als Herdenschutzhunde ein. Gerade haben sie einen Wurf von acht Kangalwelpen. Der Film begleitet die Entwicklung der Kangalwelpen bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie zu Herdenschutzhunden geworden sind. Am Ende müssen die Kangals noch eine Prüfung ablegen. Dann zeigt sich, ob sie das Potenzial haben, sich gegen einen Wolf zur Wehr zu setzen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 19.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Wildnis in Gefahr
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe besucht Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in gefährdeten Wildnisgebieten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Gelingt die Auswilderung verwaister Orang-Utans und lassen sich die gefährdeten Tieflandregenwälder auf Sumatra schützen? Warum geht es ausgerechnet dem bestens angepassten Papageitaucher auf Island so schlecht? Warum folgt bei den Mantas auf den Malediven nach jahrelangem Geburtenstopp ein Babyboom und umgekehrt? Wie viel Wildnis wollen und können sich die Deutschen im Bayerischen Wald leisten? Wieso sind die Lebensbedingungen auf Madagaskar insbesondere für ganz große und ganz kleine Arten kritisch? Diesen Fragen geht Andreas Kieling auf den Grund.


Am 19.02.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Schnecken - Herren im eigenen Haus
Auch wenn man es Ihr nicht ansieht, die Gehäuseschnecke ist ein spannendes Tier! Biologen haben zwei Unterarten der Gehäuseschnecke entdeckt, die sich auf ungewöhnliche Weise gegen Angreifer wehren: Sie schlagen mit ihrem Haus nach dem Angreifer. Mehr zu den wehrhaften Schnecken bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 19.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Cairngorms - wo Schottland wild und rau ist
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes: von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Der Film zeigt faszinierende Aufnahmen von einem Stück Großbritannien, das hierzulande kaum jemand kennt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 19.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den "ganzen Menschen" und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von "ihrer" Schorfheide.


Am 20.02.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen - Überleben nach dem Sturm
Der Orkan Lothar - Katastrophe oder Chance? Weite Waldflächen wurden von "Lothar" im Dezember 1999 völlig zerstört. Ein unwiederbringlicher Verlust an intakter Umwelt? Weit gefehlt. Dort, wo die zerstörten Flächen sich selbst überlassen bleiben, regt sich schon bald neues Leben. Arten, denen von den eintönigen Fichten-Monokulturen vorher keine ökologische Nische geboten wurde, haben nun eine Überlebenschance. Der Film beobachtet die Kolonisierung der Sturmwurfflächen durch Amphibien, Insekten und Licht liebende Pflanzen. Auch der Einfluss der neuen Waldstrukturen auf Wildschweine, Rotwild und Beutegreifer wird untersucht. Ein Umdenken in der Forstwirtschaft ist gefordert - nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Natürliche Mischwälder haben den Sturm nahezu schadlos überstanden, während die künstlichen Monokulturen ihm zum Opfer fielen. Der Vergleich zu älteren Sturmschäden im Schönbuch zeigt, dass die Natur imstande ist, sich sehr gut selbst zu regenerieren.


Am 20.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Münchens wilde Isar
Wer nachts die Münchner Kneipen rund um das Deutsche Museum verlässt, kann entlang der Isar etwas Ungewöhnliches zu sehen bekommen: Ein Tier, das normalerweise scheu ist, und das niemand inmitten einer Großstadt wie München vermutet hätte - einen Biber. Es ist bereits einige Jahre her, dass sich der Biber im Herzen der bayerischen Metropole am Fuße des Deutschen Museums angesiedelt hat. Ihn stören weder nächtliche Trunkenbolde noch der nicht abreißende Autoverkehr fast direkt über seinem Kopf und auch nicht die Pärchen, die im Sommer am Kiesstrand der Isar - nur wenige Meter von seiner Burg entfernt - parlieren. Allerdings werden die meisten ihn sowieso nicht entdecken, hetzen vorbei und übersehen sogar die eigentlich recht deutlichen Spuren eines einmaligen Großstadttiers.


Am 20.02.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Die Korowai - Im Urwald zuhause
In Westpapua, dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea, lebt das Volk der Korowai, auch "Baummenschen" genannt, fernab der Zivilisation mitten im Regenwald. Bis 1975 blieb ihr Volk gänzlich unentdeckt. Es zählt schätzungsweise 3.000 Menschen, zersplittert in Clans mit 10 bis 20 Angehörigen. Um sich ihrer unwirtlichen Umgebung anzupassen, haben die Korowai den Urwald nicht zu ihrem Feind erklärt, sondern ihn sich zum Verbündeten gemacht. Ihre Häuser bauen sie in altüberlieferter Weise hoch oben auf Baumstämmen. Philippe Simay trifft heute einen von ihnen: Marcus. Von ihm erfährt der Philosoph alles über die enge Verbindung der Korowai mit dem Urwald, der ihnen Obdach und Schutz bietet und mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Es gibt viele Gründe, warum die Korowai ihre Häuser hoch oben in den Bäumen bauen: Nicht nur die Aussicht und die Helligkeit spielen eine Rolle, die Höhe schützt die Menschen auch vor wilden Tieren und Überschwemmungen während der Regenzeit. Egal, ob es um den Standort oder die Auswahl der Baumaterialien geht, Marcus nutzt die Vielfalt des Urwalds, um so gut wie möglich hier zu leben. Er verwendet die Blätter der Sagopalme, Buah-Holz und Lianen der Mangkok-Pflanze für den Bau seines Hauses. Sobald ein Haus verfault, baut er ein neues und zieht mit seinen Angehörigen weiter. Für das Volk der Korowai sind die ständigen Umzüge Gewohnheitssache, schließlich ist der ganze Wald ihr Zuhause. Seit einigen Jahren baut die indonesische Regierung nun neue Dörfer am Ufer des Flusses, um den Korowai das Leben außerhalb des Waldes schmackhaft zu machen - mit Erfolg! Immer mehr junge Korowai zieht es inzwischen in die Zivilisation.


Am 20.02.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Norwegen - Im Rhythmus der Rentiere
Der politisch engagierte Nils Henrik Sara aus der norwegischen Finnmark ist Same. Er setzt sich für die Interessen von mehr als 3.000 Rentierzüchtern in Norwegen ein. ARTE begleitet ihn und seine Züchtergemeinschaft, Siida genannt, bei ihrem 58. Rentierauftrieb: Die Tiere werden Richtung Küste getrieben, wo sie den Sommer verbringen sollen. Auf ihrer 1.500 Kilometer langen Wanderung durch die Tundra muss die 1.300 Tiere zählende Herde zusammengehalten und mit Schneemobilen oder Geländewagen bewacht werden, Mahlzeiten müssen zubereitet und Nachtetappen geplant werden. Die Dokumentation veranschaulicht, was den Samen das Leben und die Arbeit als Rentierhirten im hohen Norden so schwermacht: der dramatische Klimawandel, die schwieriger werdende Suche nach Flechten, der Ausbau des Energie- und Bergbausektors, der Bau von Straßen und Ferienhäusern sowie politische Zwänge. Sie gibt aber auch intime Einblick in den naturverbundenen Alltag der Minderheit, untermalt mit traditionellem Gesang, dem samischen "Joik".


Am 20.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Geschützte Welten
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im letzten Teil der Dokumentationsreihe besucht der Tierfilmer Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in geschützten Welten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Wie gelingt es Naturschützern in der Zentralafrikanischen Republik, Gorillas an die Anwesenheit von Menschen zu gewöhnen? Warum haben die großen Küstenbraunbären auf der Alaska-Halbinsel im Frühjahr in den letzten Jahren deutlich weniger Muscheln zu fressen, obwohl das Ökosystem intakt ist? Wieso fühlen sich gefährdete Riesenseeadler und Mandschurenkraniche auf Hokkaido, im Norden Japans, so wohl? Warum bleiben 11.000 Elefanten in Simbabwe lieber innerhalb des Gonarezhou-Nationalparks, obwohl sie kein Zaun vom Wandern abhält? Welchen Einfluss haben Luchse auf die Rehpopulation in Deutschland und kann die schöne Katze in der stark bebauten Kulturlandschaft überleben? Andreas Kieling trifft führende Wissenschaftler und liefert Antworten auf all diese Fragen.


Am 20.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Der Sambesi - Quellen des Lebens
Die spektakulären Victoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Der Sambesi, der Fluss, der sie speist, ist jedoch über weite Strecken nahezu unbekannt. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in dieser Naturfilmdokumentation. Der Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem mächtigen Strom Sambesi über 2.600 Kilometer. Der erste Teil zeigt die Wandlung des Stroms vom Ursprung im Nordwesten Sambias zum aufgewühlten Wildwasser, das sich über die Victoriafälle in die Tiefe stürzt.


Am 20.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Traun - Ein Fluss wie ein Kristall
Die Traun ist die zentrale Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Tosende Gletscherbäche, Wasserfälle, sechsundsiebzig Seen, zahllose Quellen aller Art, Höhlengewässer, stille Tieflandauen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - all das speist am Ende einen einzigen Fluss. Diese Vielfalt ist kaum fassbar - und dennoch überschaubar, und zwar buchstäblich: Von einer Anhöhe nördlich der Donau erfasst der Blick an einem klaren Tag die ganze Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein. So wurde der wilde Weg des Wassers vom Dachstein zur Donau zum Erzählstrang. Dieser wurde mit einem zweiten verflochten - dem Weg des Flusses durch die Jahreszeiten. Und dann mit einem dritten - dem Weg der Traun durch ein Jahrtausend ihrer bewegten Geschichte. Als "Universum" den Auftrag zu dieser Dokumentation gab, ging es zunächst nur um das Thema "Fluss und Wald". Aber schon während der ersten Recherchen wurde den Regisseuren Erich Pröll und Klaus Feichtenberger klar, dass die Traun nicht ein Fluss wie jeder andere ist.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 20.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Alaska - Sommerfrische (2/3)
Die Tierwelt Alaskas nutzt die wenigen Sommerwochen - diese kurze Zeit des Überflusses. Die plötzliche Fülle an Nahrung dieser Jahreszeit lenkt jedoch manche Tiere von Gefahren ab, die gerade jetzt drohen. Die alljährlichen Sommerspiele in der Meisterschaft ums Überleben haben begonnen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 20.02.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Spiel- und Spaßhaus
In Washington wird eifrig gehämmert, gesägt und geschraubt, denn Pete Nelson und seine Schreinergesellen konstruieren im Westen des US-Bundesstaates eine Spiel- und Party-Location der Extraklasse. Zwei große Tannen und Rotzedern mit fast 90 Zentimetern Durchmesser eignen sich perfekt als Stützen für das Freizeitdomizil. Von der großzügigen Rundumterrasse zum Sonnenbaden über die Lounge mit Spieltisch und Weinbar bis zum überdachten Whirlpool aus Zedernholz: Das stilvoll eingerichtete Baumhaus bietet in vier Metern Höhe jede Menge Luxus.
(Vier weitere Folgen kommende Nacht 1.10-4.45 Uhr)


Am 20.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Als die wilden Tiere in den Norden kamen
Der Nachwuchs von Affen, Elefanten oder Eisbären kommt heutzutage vielerorts in den Zoos zur Welt. Das Einfangen und die Einfuhr von wilden Tieren sind zum Glück schon lange verboten. Aber woher und vor allem wie kamen die Tiere in den Gründungsjahren der Zoos nach Europa und auch nach Norddeutschland? Der Film macht sich auf Spurensuche.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)


Am 21.02.19 01:45 - 02:30 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes. Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab. Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option.


Am 21.02.19 02:30 - 03:15 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Der zweite Teil führt das Filmteam durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben - immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die Film-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.


Am 21.02.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen - Vögel im Winter
Lange Frostperioden, dicke Schneeschichten - im Winter herrschen keine rosigen Zeiten für Vögel. Nur schwer kommen sie an natürliche Nahrung. Viele Vögel nehmen gar vor dem Winter Reißaus und ziehen in wärmere Gefilde. Amseln, Drosseln, Meisen, Finken und Spechte sind härter im Nehmen - sie gehören zu den sogenannten "Standvögeln", die der Kälte trotzen. Trotzdem zieht es sie im Winter aus den Wäldern und Feldern in die Nähe menschlicher Behausungen. Dort kommen sie dank Meisenknödel und gut gefüllten Futterhäuschen voll auf ihre Kosten. Ist das Füttern der Vögel im Winter sinnvoller Naturschutz oder ein unsinniger Eingriff in das natürliche Gleichgewicht? Auch diese Frage versucht der Film zu beantworten.


Am 21.02.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum Hecke
Feldhecken inmitten der Kulturlandschaft sind Standorte für eine Vielzahl von Pflanzen und bieten auf kleinster Fläche die unterschiedlichsten Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Ihren Schwerpunkt legt diese Sendung auf das Rebhuhn. Es wird deutlich, dass diese Hühnervögel auf vernetzte Heckenlandschaften angewiesen sind.


Am 21.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Schwedens Bären - geliebt und gehasst
Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde der Braunbär in Mitteleuropa gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen, wird er schnell zum "Problembär" und abgeschossen. In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlybären. Darüber hinaus sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären. Von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen.


Am 21.02.19 13:15 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Mimose - die Frühlingsbotin
Die kleinen flauschigen Kugeln der Mimose überdecken die Hügel der französischen Riviera mit zartem Gelb. Und ein betörender Duft nach Honig, Veilchen und Jasmin liegt in der frischen Luft. Die Mimose ist in Südfrankreich die Frühlingsbotin. Gefeiert und kultiviert, stehen die Blütenkugeln als Symbol für eine Region. Der Film führt in die Gegend zwischen Mandelieu-La Napoule und Tanneron, wo die Mimose jährlich wie eine Sonnenkönigin erwartet wird.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-5.55 Uhr)


Am 21.02.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.
(Wdh. morgen 5.20-6.15 Uhr)


Am 21.02.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Die Letzten ihrer Art
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? In zwei neuen Filmen zeigt Andreas Kieling die ungewöhnlichen Strategien seltener Tiere. Im ersten Teil besucht der Tierfilmer Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland. Internationale Wissenschaftler lassen ihn an ihren Projekten teilhaben und ermöglichen ihm exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten.


Am 21.02.19 21:00 - 21:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Insekten, Superhelden auf sechs Beinen
Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.
(Wdh. morgen 13.45-14.35 Uhr)


Am 21.02.19 21:50 - 22:20 Uhr auf 
ARD-alpha: Die geheime Welt der Ameisen
Ameisen breiten die sich gern auf Terrasse oder Kinderspielplatz aus. Auch wenn sie auf der Liste der beliebtesten Tiere nicht im vorderen Bereich angesiedelt sind, gelten sie doch als die heimlichen Herrscher der Welt: Ameisen verbreiten Samen, vernichten Schädlinge und lockern den Boden auf, damit sich Pflanzen und Bäume ausbreiten können. Aber Ameisen können auch ganz anders sein: Für ihre Hauptnahrung, den Honigtau, halten sie sich Blattläuse. Damit sie an deren Ausscheidungen, ein süßer Saft, kommen, werden sie von ihnen gemolken und auch daran gehindert, zu fliehen. Jörg Beck ist Ameisenschutzbeauftragter in der Lüneburger Heide und besitzt einen Ameisenlegeschein. Dieser berechtigt ihn, Ameisenhügel umzusetzen. Sein eigenes Ameisenvolk lebt im selbst gestalteten Formicarium. Damit will er anderen Menschen die winzigen Tiere näherbringen.
(Wdh. morgen 14.35-15.05 Uhr)


Am 22.02.19 03:20 - 04:05 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2) - Sonnenanbeter im Regenwald
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.


Am 22.02.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Wildes Großbritannien - Landschaften
Die ländlichen Gegenden Großbritanniens sind nationale Heiligtümer. Es scheint, als sei hier die Zeit stehengeblieben. In Wirklichkeit ging in den letzten hundert Jahren aber ein kolossaler Wandel vonstatten. Britische Kulturlandschaften sind das bevorzugte Jagdgebiet eines Vogels, der sich im ganzen Land großer Beliebtheit erfreut: der Schleiereule. Zum Überleben braucht sie täglich eine Beute von etwa vier kleinen Säugetieren. Der Turmfalke ist als potentieller Räuber jedoch häufig mit auf der Pirsch. Großbritannien verfügt über eine schier unglaubliche Anzahl an Hecken: Würde man sie alle aneinanderreihen, könnte man den Äquator elfmal umrunden. Sie sind wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten. ARTE lädt den Zuschauer ein, eine der 9.000 Wespenarten kennenzulernen, die hier ansässig sind: die Heath Potter Wasp, eine Untergattung der Töpferwespe. Einzigartige Aufnahmen zeigen ihren hoch komplexen Nestbau.


Am 22.02.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Kleiderordnung der Tiere - Wer trägt was und warum
Jedes Lebewesen - von der Amöbe bis zum Blauwal - braucht eine geeignete Hülle. Die Natur setzt dabei auf geniale Materialien und gewagte Entwürfe. Jede Mode scheint erlaubt. So trägt das Pangolin in der afrikanischen Savanne einen extravaganten Schutzanzug, dem selbst Löwen nichts anhaben können. Wasserflöhe schneidern sich Rüstungen nach Maß, je nachdem, wer sie bedroht. Und Fahnenbarsche wechseln mit der Kleidung auch das Geschlecht. Die Natur tut ihr Bestes in Sachen Mode, aber selbst im Tierreich ist Aussehen nicht alles: Zur richtigen Kleidung gehört immer auch das richtige Verhalten.


Am 22.02.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Die Überlebenskünstler
In der Dokumentation widmet sich Andreas Kieling Arten, die sehr gut an ihre extreme Umwelt angepasst sind. Im Norden Neuseelands trifft Andreas den Meeresbiologen Jochen Zaeschmar. Er erforscht den Kleinen Schwertwal. Die geheimnisvollen Bewohner der Tiefsee tauchen meist nur zur Hochsaison in den Gewässern Neuseelands auf. Oft schwimmen sie in Begleitung von großen Tümmlern, beide Arten leben in engen sozialen Gemeinschaften. Im Trockenflusstal des Hoanib lebt eine Familie der letzten 600 Wüstenelefanten Namibias. Andreas Kieling kommt ungewöhnlich nah an die Tiere heran und beobachtet, wie sie bei Lufttemperaturen von durchschnittlich 40 Grad Celsius Wasser finden. An einem Wasserloch kommt es zum Kampf zwischen rivalisierenden Elefantenbullen. Im Dreiländereck Mazedonien, Bulgarien, Griechenland filmt Andreas Kieling die sehr seltenen Krauskopfpelikane. Hier im Naturparadies am Kerkinisee gelingen dem Tierfilmer atemberaubende Zeitlupenaufnahmen. In Japan besucht Andreas Schneeaffen: Bei minus 25 Grad Celsius ist das Baden in heißen Quellen die liebste Freizeitbeschäftigung der Tiere. Transkarpatien im westlichsten Zipfel der Ukraine ist weitgehend unbekannt. In der geheimnisvollen Region am Rand der Karpaten hat uraltes Naturerbe überlebt: die letzten Fichten- und Buchenurwälder des europäischen Kontinents.


Am 22.02.19 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Das Survival-Duell - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt. Ed Stafford tritt auf dem Eiland gegen einen ehemaligen Royal Marine an. Aldo Kane ist topfit und hat bei den Streitkräften des britischen Naval Service gelernt, wie man sich in lebensfeindlichem Terrain fortbewegt. Die beiden Kontrahenten werden vor der Küste im Meer ausgesetzt. Nachdem sie an Land geschwommen sind, müssen sich die Überlebenskünstler über hundert Kilometer weit durch krokodilverseuchte Mangrovensümpfe kämpfen. Wer als Erster den Zielpunkt erreicht, gewinnt das „Survival-Duell“.


Am 23.02.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler im Regenwald
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.


Am 24.02.19 16:55 - 17:40 Uhr auf 
SWR: Wie ändert sich das Klima im Südwesten?
Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, macht sich auf zu einer Tour durch den Südwesten, an die Orte, wo der Klimawandel schon sichtbar ist oder wo sich bald Auswirkungen zeigen werden. Er besucht Gewinner und Verlierer der Erderwärmung. Wo muss man der Natur helfen, um im Klimawandel bestehen zu können und wie wirken sich die kommenden Änderungen auf die Menschen aus? So führt der durch die Erderwärmung bedingte vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit, nicht nur bei den Kulturpflanzen wie Kirsche und Apfel. Insekten aus Südeuropa erobern den Südwesten, Stechmücken treten gleich mehrfach im Jahr als Plage zutage, am Bodensee zeigen sich Vogelarten wie Flamingos. Dafür sind schon heute einige Vogelarten wie der Zitronenzeisig durch Extremwetterlagen hierzulande ausgestorben. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur ein Problem für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Die Folgen der längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung sind ebenso Thema des Films wie der Rückgang von Fichtenbeständen in den Wäldern.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 24.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Alaska - Sommerfrische (2/3)
Die Tierwelt Alaskas nutzt die wenigen Sommerwochen - diese kurze Zeit des Überflusses. Die plötzliche Fülle an Nahrung dieser Jahreszeit lenkt jedoch manche Tiere von Gefahren ab, die gerade jetzt drohen. Die alljährlichen Sommerspiele in der Meisterschaft ums Überleben haben begonnen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 26.02.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese
In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling "Uralte Paradiese", "Wildnis in Gefahr" und "Geschützte Welten". Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene. Die erste Folge führt Kieling in uralte Paradiese: den Denali-Nationalpark in Alaska, ein engagiertes Naturschutzprojekt am Bodensee in Deutschland, die atemberaubend schöne Vulkanlandschaft Islands und einen der letzten Trockenwälder auf Madagaskar.


Am 26.02.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: G'schichten aus dem Wiener Prater
Einst war der Wiener Prater ein Jagdgebiet für die österreichischen Herrscher. Seit mehr als 250 Jahren ist er nun jedoch schon öffentlich zugänglich. Vor allem der Wurstelprater, der bekannte Vergnügungspark an der Nordwestspitze des etwa sechs Quadratkilometer großen Areals, lockt jährlich Millionen von Besuchern. Doch abseits des Trubels ist der Grüne Prater auch das Zuhause zahlreicher Tierarten. In einer der letzten von der Donau geprägten Auenlandschaften verstecken sich fleißige Bieber, ruhende Schildkröten und scheue Rehe. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Flora und Fauna von Wiens grüner Oase.


Am 01.03.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt - Geschützte Welten
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im letzten Teil der Dokumentationsreihe besucht der Tierfilmer Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in geschützten Welten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Wie gelingt es Naturschützern in der Zentralafrikanischen Republik, Gorillas an die Anwesenheit von Menschen zu gewöhnen? Warum haben die großen Küstenbraunbären auf der Alaska-Halbinsel im Frühjahr in den letzten Jahren deutlich weniger Muscheln zu fressen, obwohl das Ökosystem intakt ist? Wieso fühlen sich gefährdete Riesenseeadler und Mandschurenkraniche auf Hokkaido, im Norden Japans, so wohl? Warum bleiben 11.000 Elefanten in Simbabwe lieber innerhalb des Gonarezhou-Nationalparks, obwohl sie kein Zaun vom Wandern abhält? Welchen Einfluss haben Luchse auf die Rehpopulation in Deutschland und kann die schöne Katze in der stark bebauten Kulturlandschaft überleben? Andreas Kieling trifft führende Wissenschaftler und liefert Antworten auf all diese Fragen.


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