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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 11.04.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Drei weitere FFolgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 11.04.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Ganz schön behämmert - Spechten auf der Spur
In über 30 Jahren Specht-Forschung ist es dem Ornithologen Klaus Ruge noch nie gelungen, das Rätsel zu lösen, das sich im Inneren eines Specht-Nests abspielt. Doch dank Tierfilmer Markus Zeugin und dessen Spezialkameras erhalten die beiden Forscher völlig neue Einblicke ins Specht-Leben: vom Ei bis zum Flüggewerden.


Am 11.04.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Die Wespenspinne
Nur an warmen, sonnigen Standorten konnte bei uns eine Radnetzspinne Fuß fassen, die ursprünglich vor allem im Mittelmeerraum anzutreffen war - die Wespenspinne. Diesen Namen verdankt sie ihrer auffallenden schwarz-gelben Färbung. Der Film beschreibt das Leben dieser faszinierenden Wesen, geht auf Beutefang, Häutung, Balz, Paarung, Eiablage, Kokon- und Netzbau ein. Es ist äußerst spannend, in aller Ruhe diese nützlichen Achtbeiner zu beobachten. Die Dokumentation von Otto Hahn soll dazu beitragen, dass Spinnen ihr Ekelimage endlich abstreifen können.


Am 11.04.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Blütenpracht im Wald
Um den Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Dieser geheimnisvolle Lebensraum birgt viele Schätze, dazu gehören auch zahlreiche Wildblumenarten: Waldreben, Weißwurz oder auch Efeu tragen zum Zauber des Waldes bei. Im Winter schläft die ganze Blumenpracht, doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden berühren, sprießen die ersten Blumen aus der Erde. Nun beginnt der Wettkampf um das nährende Licht, bei dem jede Pflanze ihre ganz eigene Strategie hat, um erfolgreich zu sein. So bedecken die Wald-Windröschen den Waldboden wie ein Teppich. Osterglocken und Hasenglöckchen nutzten die Zeit, in der die Bäume noch keine Blätter besitzen. Ob stolz und strahlend oder bescheiden: Jede dieser Blume spielt ihre Rolle im Zusammenspiel der Ökosysteme. Der Film beschreibt den Kreislauf der Natur im Wechsel der Jahreszeiten und enthüllt Wissenswertes, unter anderem im Gespräch mit dem Botaniker Oliver Bardet, dem Förster Pascal Goudean und der Permakultur-Landwirtin Natacha Leroux, die festhält: "Der Wald braucht uns nicht. Er war vor uns da und wird auch nach uns bestehen."


Am 11.04.19 08:10 - 09:10 Uhr auf 
ServusTV: Geschichten aus dem Wienerwald
Mitten in der Wildnis und doch am Rande einer Millionenstadt. Er ist der nordöstlichste Ausläufer der Alpen, ein über 105.000 Hektar großer Erholungsraum unmittelbar vor den Toren Wiens - Der Wienerwald. Mit einer Symphonie aus Farben, Gerüchen und Geschichten, lockt und empfängt die Wald- und Hügellandschaft mit einem Reichtum an Natur, an gelebter Kultur und an Traditionen, die ihresgleichen suchen. Egal ob Holzkohleherstellung nach alter Familientradition oder händische Harzgewinnung aus alten Schwarzföhren, altem Handwerk wird hier neues Leben eingehaucht. Im Kloster Heiligenkreuz vereinen die Zisterzienser-Mönche ihr geistliches Leben mit Buchbinderei, Kunst, Weinbau und Holzwirtschaft. Auf welchen Pfaden auch immer die Wanderer und Erholungsuchenden im Wienerwald wandeln - etwa im Naturpark Sparbach oder der Steinwandklamm - im UNESCO Biosphärenpark findet jeder seinen ganze eigenen Pfad und seinen persönlichen Geschichtenschatz.


Am 11.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Lüneburger Heide - Schafe, Käfer und Kanonen
Lilafarbene Blüten, Findlinge und Hünengräber, knorrige Wacholder und Heidschnuckenherden prägen das Bild der Lüneburger Heide. Die Filmautoren zeigen den Wandel der Landschaft und porträtieren das Symboltier, die Heidschnucke, und ein kaum beachtetes Heidetier, den Mistkäfer. In dokumentarisch umgesetzten Spielszenen erwecken die beiden Filmemacher die Menschen der Jungsteinzeit, des Mittelalters und der Jahrhundertwende zum Leben. Um die Heide zu pflegen, wird vor allem auf traditionelle Schäferei gesetzt. Daher zogen die Tierfilmer mit Schäfer Jürgen Funk und seiner Heidschnuckenherde durch das großräumige Naturschutzgebiet. Einer der Höhepunkte ist eine Stampede der Heidschnucken auf dem Weg zur Tränke. Außerdem werden im Film seltene Tiere vorgestellt wie kämpfende Birkhähne, der Brachvogel, die Kreuzotter, die Flussperlmuschel und Fischotter.


Am 11.04.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Die Tierfilmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz unternehmen mit Kameramann Yung Sandy eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


Am 11.04.19 14:10 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Die Filmemacher überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


Am 11.04.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 11.04.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsuns
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30 000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.45 Uhr)


Am 11.04.19 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Karen in Action - Mitten im Regenwald
Was ist eigentlich der Regenwald? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort trifft sie auf ihren Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Aber bevor Eije und Karen ins Dickicht vordringen, muss Karen erst einmal ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht besonders gut. Der tropische Regenwald ist eines der größten Naturreservate der Welt, das aber durch Rodung und Abholzung immer kleiner wird. Jedes Jahr verschwinden etwa siebzehntausend Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht mal mehr die Hälfte des Regenwaldes übrig ist. Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Gründe für die Brandrodungen erklären, und wie jeder von uns mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Ergebnis: Tier- und Pflanzenarten sterben aus und der Klimawandel wird gefördert. Wie genau der Regenwald das Erd-Klima beeinflusst erfährt Karen von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Wie Karen im Selbstversuch merkt, ist das gar nicht so einfach.


Am 11.04.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 11.04.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD-alpha: 1983 - Kühkopf: Ein hessisches Naturschutzgebiet
Der Film ist ein Dokumentarbericht von Jürgen Reitz aus dem Jahr 1983 über das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue in Hessen im Kreis Groß-Gerau mit wunderbaren Natur-und Tieraufnahmen. Es ist das größte Naturschutzgebiet in Hessen und bereits seit 1952 Naturschutzgebiet. Heute trägt dieses Gebiet den Titel "Europareservat" und ist durch die "Richtlinie 92/43/EWG" geschützt.


Am 11.04.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 11.04.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus darin zu bauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)


Am 11.04.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde: Die Provinz Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze Nordhalbkugel. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalajas bis zu den bewaldeten Tälern. China verbraucht zweimal so viele Ressourcen wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen der Volksrepublik so unberührt wie im Himalaja. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen wird das Kamerateam davon Zeuge, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Außerdem gibt es 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.40 Uhr)


Am 11.04.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Schule schwänzen für das Klima - wie retten wir unsere Erde?
Viele Beobachter reagieren mit großem Verständnis auf die "Fridays-for-Future"-Bewegung und ermuntern die jungen Leute, auf die Straße zu gehen. Von anderen Seiten schlägt ihnen Kritik entgegen: So hat der FDP-Vorsitzende Lindner bemerkt, man solle die Beantwortung solch wichtiger Fragen lieber Experten überlassen. Mitlerweile unterstützen zehntausende dieser Experten die Ziele der Jugendlichen. Andere fragen kritisch, ob das wirklich ein neuer politischer Aufbruch der Jugend ist - oder doch nur ein Strohfeuer, ein großes Happening. Und es entzündet sich immer wieder Streit an der Frage, ob die Schüler während des Unterrichts demonstrieren und somit Schule schwänzen dürfen. Wir möchten Schüler, die demonstriert haben, in der Sendung auf Verantwortungsträger treffen lassen, die Entscheidungen für unsere Zukunft treffen: etwa Politiker oder Industriebosse. Wir möchten mit Lehrern diskutieren, ob die Freitagsproteste die richtige Ausdrucksform der Schülerbewegung sind. Und wir möchten Lösungswege entwickeln, wie diese Proteste zu ihrem Ziel, einer Änderung des öffentlichen Bewusstseins, führen könnten.
(Wdh. kommende Nacht 0.10-1.40 Uhr)


Am 11.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Weltvermesser
Forscher vermessen weltweit unseren Planeten so genau wie möglich. Sie erfassen mit Hightech-Instrumenten jeden Winkel der Erdoberfläche aus dem All, aber auch den Meeresgrund der Tiefsee. Zwischen den Expeditionen, die in der Dokumentation begleitet werden, geben historische Rückblicke Auskunft darüber, wie früh sich herausragende Gelehrte schon ein sehr genaues Bild der Erde machten. Durch den Film führt der "nano"-Moderator Ingolf Baur. Seit jeher haben die Menschen versucht, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs nutzten sie die Sterne zur Navigation, heute geben Satelliten Orientierung. Und zu allen Zeiten strebten Wissenschaftler nach exakten Daten. Bis zum heutigen Tag ist die Vermessung der Erde in vollem Gange. Damals wie heute gilt: Wissen ist Macht. Wer exakte Daten über die Erde besitzt, hat einen großen Vorteil. Das internationale Konsortium Airbus Defence and Space finanziert beispielsweise das TanDEM-X-Projekt mit, das mittels Radarwellen zweier Erdbeobachtungssatelliten eine dreidimensionale Karte der Erdoberfläche erstellt. Damit hat es auch das Recht, die Datensätze an Flughafenplaner, Straßenbauer und Vermessungsämter zu verkaufen. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hingegen konzentrieren sich bei der Datenanalyse auf Veränderungen von Gletschern, Waldgebieten und Vulkanen. Sie ziehen daraus Rückschlüsse, wie sich unser Planet verändert - oft verursacht durch den Menschen.


Am 11.04.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Wissenschaft und Wahrheit
Die Wissenschaften beschreiben Realität nur, soweit sie es können. Denn Wissenschaft hat Grenzen. Sie bildet die Wirklichkeit nur unvollständig ab. Das schafft Interpretationsspielräume. Der Glaube an die Wissenschaft gerät ins Wanken. Nicht erst seit der Diskussion um Stickoxid-Grenzwerte. Kürzlich kanzelten 107 Fachärzte eine Stellungnahme wegen vermeintlich zu strenger Grenzwerte ab. Was ist Wissenschaft: unverrückbar - oder Auslegungssache? Wissenschaftler stehen zunehmend unter Druck, wissenschaftliche Erkenntnisse werden politisch instrumentalisiert. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Studien verschiedenster Disziplinen als erfunden oder frisiert entlarvt. "Fake science" - nicht erst seit Donald Trump. Doch auch wenn Fälschung ausgeschlossen werden kann, müssen Methodik und die Theorien der Evidenz infrage gestellt werden. Zu jeder Zeit gab es wissenschaftliche Aussagen, deren Wahrheit zu Unrecht bestritten wurde, oder wahre Aussagen, die lange umstritten waren - wie die von Einstein postulierte Existenz von Gravitationswellen. Die Diskussion um den Klimawandel, wie sie in den USA geführt wurde und wird, zeigt zum einen, wie leicht wissenschaftliche Erkenntnisse politisch instrumentalisiert werden. Zum anderen zeigt sich daran auch, unter welchen Einflüssen Wissenschaft stehen kann: Politik, Lobbyismus, der Kampf um Fördergelder und ums Prestige.


Am 12.04.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Hoch oben am Hang
Hinter der zarten Erscheinung der Wildblumen verbirgt sich eine enorme Resilienz. Sie sind nicht nur in sattgrünen Ebenen oder auf sanften Hügeln angesiedelt, sondern trotzen auch Kälte, Schnee und Wind im Hochland. Wie ist es diesen fragilen Lebewesen gelungen, die höchsten Gipfel zu erobern? Krokusse und Narzissen sind unter den ersten Blumen, die nach den harten Wintern im Hochland blühen. Wenn es Frühjahr wird, zeigen sich auch Sternhyazinthen, der Alpen-Hahnenfuß und die Hunds-Zahnlilie unter den ersten Sonnenstrahlen auf den Bergwiesen wieder. In den Bergen verbreiten sich Blumen häufig nicht über Samen weiter, sondern haben eine alternative Überlebensstrategie entwickelt. Sie sammeln während des Sommers Energie - wie etwa die Orchidee in ihren Wurzelknollen, die Iris in ihrem Rhizom oder der Krokus in seiner Blütenzwiebel, so dass diese Pflanzen im nächsten Frühjahr schnell wieder in der Blüte stehen können. Im Frühjahr streift Sabrina Millot über die Wiesen, um Kräuter und essbare Blumen zu sammeln. Sie verwendet sie in der Küche oder für Heilkräutertees.


Am 12.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Europas Vogelzug im Wandel?
Europas Vogelzug hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Manche Arten bleiben plötzlich den Winter über hier, andere kommen viel früher aus ihren Winterquartieren zurück und wieder andere wählen eine vollkommen andere Route oder fliegen gar in die entgegengesetzte Richtung. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut der Vogelwarte Radolfzell beringen und beobachten die heimischen Vögel und ihr Zugverhalten seit Jahrzehnten. Filmautor Christian Herrmann begleitet die Forscher bei ihrem Versuch, mit neuen spektakulären Methoden aus den Vereinigten Staaten selbst den kleinsten Ziehern ihr Geheimnis zu entlocken und versucht eine Antwort zu finden auf all die Fragen, die das Chaos im Zug unserer gefiederten Europäer momentan aufwirft.


Am 12.04.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist mit rund 1000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter der Meereslinie und werden durch einen kilometerlangen Deich, die Seawall, geschützt. In Zeiten von Klimaerwärmung und steigender Meeresspiegel aber besinnt man sich auch auf den natürlichen Hochwasserschutz: die Mangroven.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 12.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Bach
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?


Am 12.04.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Kanadas wilder Westen
Die Reisemöglichkeiten in der westlichen Provinz Kanadas sind fast so unendlich wie die Weite ihrer Wälder und die Anzahl der schneebedeckten Berggipfel. Naturfreunde kommen in British Colombia voll auf ihre Kosten. Filmautor Gerhard Amm erlebt Vancouver Island mit seiner wilden Westküste: Von Telegraph Cove geht es hinaus in die Johnstone Strait zum Whale Watching. In Campbell River startet Amm anschließend mit dem Buschflieger zur Knight Inlet Lodge. In dem Bärencamp hat er beste Voraussetzungen zur Beobachtung der mächtigen Grizzlys. Von Port Hardy geht es nach Bella Coola, einer Siedlung an dem gleichnamigen Fluss. Hier besucht Gerhard Amm Silyas Sounders vom Stamm der Nuxalk-Indianer. Er ist einer der berühmtesten Totemschnitzer. Mit dem Schlauchboot treibt Amm dann auf dem Atnarko River und beobachtet die Bären beim Lachsfang. Dann geht es über den Heckman Pass in die Chilcotin-Cariboo-Region. Hier kann man in der historischen Hat Creek Ranch die Zeit des Goldrausches nacherleben. Über die wunderbare Duffey Lake Road geht es zum Abschluss der Reise nach Vancouver.
(Wdh. übermorgen 15.30-16.15 Uhr)


Am 13.04.19 04:30 - 05:00 Uhr auf 
hr: Wenn Bäume zur Gefahr werden
Horst Grüning blutet das Herz: Seine schöne, fast fünfzig Jahre alte Pappel soll heute weg. Der stolze dreißig Meter hohe Baum ist zu einer Gefahr geworden. Grüning hat bei jedem Sturm gezittert und gehofft, dass der Baum standhält und nicht auf eines der umliegenden Häuser fällt. Das Wetter habe sich so verändert, sagt er, die Winde seien stärker geworden, so dass er jetzt handeln müsse, bevor es zu einer Katastrophe komme. Er hat Wolfgang Kersten beauftragt, die Pappel zu fällen. Ein schwieriger Job, der Baum steht mitten im Wohngebiet. Einfach absägen geht nicht, ein Kranwagen mit Säge und Greifarmen muss den Tonnen schweren Baum Stück für Stück abtragen. Mit bangen Blicken schauen die Schwalbacher zu, wie sich Baumexperte Kersten mit schwerem Gerät an die Arbeit macht. Wolfgang Kersten erfährt bei seiner täglichen Arbeit immer wieder, wie stark die emotionale Bindung zwischen den Bewohnern und ihren Bäumen ist. Wenn er kommt und Bäume fällen muss, wird er häufig angefeindet. Auch er liebt Bäume, weiß, wie wichtig sie für das Klima und das Wohlbefinden sind. Er tut alles, um sie zu erhalten - egal ob im Schlosspark von Wiesbaden, in Taunusstädten oder an Verkehrsknotenpunkten in Frankfurt. So gehört auch Schädlingsbekämpfung zu seinem Tagesgeschäft, wie die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners, der beim Menschen gefährliche Allergien auslösen kann und die Bäume schwächt. Kersten und sein Team müssen mit Atemmaske und luftdicht abgeschlossen in Overalls in die befallenen Bäume steigen, um die Schädlingsnester auszuräuchern. Anderntags werden sie in den Biebricher Schlosspark gerufen: Ein Baum ist morsch und soll gefällt werden. Doch zunächst muss der Baumexperte einen Biologen zu Rate ziehen, denn Fledermäuse, Käfer, nistende Vögel oder Siebenschläfer könnten im Baum wohnen und müssten dann zunächst umgesiedelt werden. Viel Arbeit in einer Zeit, in der Klimawandel und Ausbreitung städtischer Infrastruktur der Natur zu schaffen machen.


Am 13.04.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Welcher Frosch quakt nachts im Dschungel?
Heute stapft Anna durch einen Sumpf im indonesischen Regenwald. Die Insel Sumatra ist ein Paradies für Frösche. Und da sie vor allem nachts quaken, wird die Froschsuche zu einer wahren Mutprobe für die Tierreporterin. Denn nachts sind im Dschungel auch Schlangen und Tiger unterwegs. Aber Anna hat Verstärkung dabei: Froschexperte André hat den Regenwald zwei Jahre lang durchkämmt und dabei 40 tropische Froscharten neu entdeckt. In dem heiß-feuchten Klima des Dschungels hat sich eine große Artenvielfalt entwickelt. Die einen Frösche leben auf Bäumen und können im Flug gleiten, die anderen sind am Boden geblieben. Manche sind bunt gemustert, manche perfekt getarnt. Einige sind aufgeplustert so groß wie eine Faust, andere wiederum gerade mal so groß wie ein Fingernagel.


Am 13.04.19 07:20 - 08:10 Uhr auf 
arte: Wie schaffen wir die Agrarwende?
Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre Folgen zu spüren: Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus. Daher sehen nicht nur Umweltschützer, sondern auch die Bauern selbst, dass es so nicht weitergehen kann. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und die Subventionen der EU spielen, wenn eine Agrarwende gelingen soll.


Am 13.04.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Das Kitz im Moos
Unterhalb des Ammersees gibt es entlang der Amper ein fast unberührtes Naturidyll. Es ist ein bizarres Bild: Das knapp unter dem Mittelwasser des Ammersees liegende Ampermoos im Norden des Sees ist durch Grundwasserabsenkung, Mooraustrocknung und Verbrachung geschädigt. Die ehemals genutzten Streuwiesen und Riedflächen des Ampermooses sind dadurch sowie durch hohe Nährstoffeinträge und mangelnde Nutzung verarmt und verbuschen zunehmend. Doch auf dieser Insel der Seligen sind noch über 60 Brutvogelarten, zahlreiche Schnecken-, Libellen- und Säugerarten zu finden, darunter 21 bedrohte Arten. Es ist deshalb ein Feuchtgebiet von Internationaler Bedeutung (FIB). Florian Guthknecht begleitet mit einem Filmteam ein Rehkitz mit seiner Mutter durch ein Jahr im Ampermoos, dabei begegnet er auch einer Biberfamilie und zahllosen Vögeln.


Am 13.04.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten.


Am 13.04.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Hilfe! Die Wölfe kommen - müssen wir uns fürchten?
Seit 20 Jahren leben wieder Wölfe in Deutschland. Sehr bald werden sich die ersten von ihnen wieder in NRW ansiedeln. Zuerst eroberten die aus Osteuropa kommenden Jäger ihre Lebens-räume in den östlichen Bundesländern. 2011 kamen sie nach Niedersachsen und jetzt leben dort schon 14 Wolfsrudel. Da ein Rudel ein Territorium von 250 bis 300 Quadratkilometern benötigt und sich junge Wölfe auf der Suche nach einem neuen Territorium nur mehr nach Westen aus-breiten können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das erste Wolfsrudel im Sauerland oder in Ostwestfalen ansiedelt. Quarks will wissen, wie das Land und die Menschen in NRW auf den zukünftigen Mitbewohner vorbereitet sind.


Am 13.04.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Hainich - Thüringens Urwald
Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich - Deutschlands größtem zusammenhängenden Laubwaldgebiet - sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande.


Am 13.04.19 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald - eine Wildnis mitten in Europa (1/2)
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt.


Am 13.04.19 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Naturerlebnis Waldviertel - Rund um den Nationalpark Thayatal
Das Waldviertel hat sich enorm gewandelt: von herkömmlicher Landwirtschaft zu einer Region der Erzeuger hochwertiger Lebensmittel. Eine Reise durch das österreichische Naturparadies. Der erste Teil beginnt im Nationalpark Thayatal, dessen Geschichte bis in die 1980er-Jahre zurückreicht, ehe im Jahr 2000 die Nationalparkverordnung in Kraft trat. Auf österreichischer Seite wurden 1360, auf tschechischer Seite 6260 Hektar Fläche geschützt.


Am 13.04.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Guadalquivir - Der große Fluss
Mit einer Länge von mehr als 650 Kilometern ist der Guadalquivir der längste Fluss Andalusiens und der fünftlängste Spaniens. Sein Name stammt von der ursprünglichen arabischen Bezeichnung "Wadi al Kabir" - "der Große Fluss". An den Ufern des Guadalquivir trifft der Fuchs auf Ratten, Frösche und sogar auf aus Nordafrika stammende Ginsterkatzen. Auf seiner Wanderung in vermeintlich sicherere Gebiete droht dem Fuchs jedoch auch Gefahr: mächtige Steinadler, die hoch oben am Himmel ihre Kreise ziehen, könnten ihm zum Verhängnis werden - ebenso wie der Iberische Luchs, die seltenste Raubkatze der Welt.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 13.04.19 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Der Lachszähler von Kanada
Im Great Bear Rainforest, dem Regenwald des Großen Bären, gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung.Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammen zu bekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können. Die Zukunftsaussichten für den Beruf des "Creekwalkers" sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.


Am 13.04.19 22:55 - 23:50 Uhr auf 
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.
(Wdh. übermorgen 6.15-7.10 Uhr)


Am 14.04.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Siberian Cut - Holzfäller am Limit
Mission erfüllt? Sean Vann und seine amerikanischen Holzfäller haben in den Wäldern Sibiriens eisigen Minustemperaturen getrotzt, um sich mit dem verdienten Geld daheim ein neues Leben aufzubauen. Nach drei kräftezehrenden Monaten kehren die Männer nun zu ihren Familien zurück. Haben sich die Mühen in der abgelegenen Wildnis Russlands ausgezahlt? In dieser Episode lassen die rauen Burschen ihr Abenteuer in der Taiga noch einmal Revue passieren und stehen Rede und Antwort.


Am 14.04.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wildtiere im Zirkus - Tradition oder Tierquälerei?
Wildtiere in der Zirkus-Manege. Das gibt es - außer in Deutschland, Frankreich und Spanien - in Europa nicht mehr. Denn 23 europäische Länder haben Wildtierhaltung in Zirkussen inzwischen teilweise oder ganz verboten. Auch in Deutschland gab es schon drei Anläufe - 2003, 2011, 2016 - für ein Verbot der Haltung von Wildtieren im Zirkus. Alle drei Versuche scheiterten jedoch jeweils im Bundestag. Planet Wissen zeigt Argumente für und gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus.


Am 14.04.19 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Spreewald - Labyrinth des Wassermanns
Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Bräuchen und Festen.


Am 14.04.19 16:25 - 17:25 Uhr auf 
ServusTV: Der Fels der Leoparden
Leoparden gelten als Einzelgänger. Doch im Nordwesten Indiens gestattet den Leoparden ein besonderer Ort, ein völlig anderes Verhalten an den Tag zu legen. Hier leben Leoparden in Gruppen und sie schleppen ihre Beute nicht auf Bäume sondern in Felshöhlen. Die Heimat der gefleckten Jäger ist einzigartig, eine weite Ebene gesprenkelt mit Hügeln aus Urgestein. Ihre Reviere teilen die Raubkatzen nicht nur mit Affenclans und wilden Pfauen, sondern auch mit den Bewohnern der umliegenden Dörfer.


Am 14.04.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Die Vermessung der Erde (2/2)
Die zweiteilige Dokumentation verknüpft die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert und macht deutlich, dass die Forschungsreise über die Vermessung der Erde noch lange nicht zu Ende ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)


Am 15.04.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer
Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii ist an Schönheit kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel.


Am 15.04.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Ein Sommer in Alaska
Auf die langen, düsteren Wintermonate folgt in Alaska, im hohen Norden der USA, ein kurzer Sommer, in dem es täglich fast 20 Stunden lang hell ist. Die warmen Sonnenstrahlen bringen Gletscher und Eisberge zum Schmelzen; riesige Wasserfälle stürzen aus spektakulären Eishöhlen und werden zu reißenden Flüssen, die sich in die Moore und Wälder der Region ergießen. Zu dieser Zeit beginnt auch die Tierwelt sich mächtig zu regen: Die Lachse verlassen die Ozeane und schwimmen flussaufwärts zu ihren Fortpflanzungsstellen. Doch nicht alle kommen ans Ziel, denn die Fische sind die bevorzugte Beute der Stellerschen Seelöwen, die sie auf ihrer Reise abfangen. Die mächtigen Robben baden am liebsten in der Sonne und fürchten dabei nur Killerwale, die die Küste entlangziehen. Im Südosten von Alaska lebt auf Admiralty Island die größte Braunbär-Population Amerikas. Für die Bärenjungen ist die Insel eine tolle Kinderstube - vorausgesetzt, ihre Mutter beschützt sie vor ihren männlichen Artgenossen. Fast die Hälfte aller nordamerikanischen Vögel und sogar manche südamerikanischen Arten schlagen in Alaska ihr Sommerquartier auf. Orkas und Buckelwale verlassen die Region um Mexiko und Hawaii und schwimmen zwischen Gletschern und schneebedeckten Gipfeln durch das glatte Meer bis in die krill- und planktonreichen Küstengewässer. Lachse, Seeotter, Bären und Weißkopfseeadler leben in den Wäldern in perfekter Symbiose, um sich während der üppigen Sommermonate auf den kargen, langen Winter vorzubereiten. Die Dokumentation zeigt die herrlichen Landschaften des nördlichsten US-Bundesstaates und veranschaulicht das komplexe Zusammenwirken zwischen Wasser, Pflanzen und Tieren in der Arktis.


Am 15.04.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben. So wie Marcos Labanca: Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist allerdings bisher noch nicht in Erfüllung gegangen. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250 000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - ohne Elektrizität und fließendes Wasser. So wie im Dorf Chafariz.


Am 15.04.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern zugleich auch eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt. Bereits in den 1920er-Jahren wurden im brasilianischen Regenwald im großen Stil Kautschukplantagen gebaut. Heute sind von diesen Plantagenanlagen nur noch Ruinen übrig, so wie in Fordlandia - einem Ort, der nach seinem Investor Henry Ford benannt wurde.


Am 15.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Indonesien - Der heilige Honigbaum
In den Feuchtgebieten des Sentarum-Sees auf der indonesischen Insel Borneo lebt die Riesenhonigbiene Apis dorsata. In den Wäldern der Seenlandschaft baut sie ihre Nester in den Wipfeln der großen Bäume, die hier als heilig gelten und Laulaus genannt werden. Das indigene Volk der Dayak verehrt die Riesenbiene, ihr Honig nimmt in seiner Kultur einen wichtigen Platz ein. Neben dem Fischfang ist der Verkauf von Honig eine der Haupteinnahmequellen. Die Honigjäger klettern nachts auf die Bäume, um den Bienen ihren Honig zu rauben. Ouaksah ist einer der letzten Honigjäger, der Film begleitet ihn beim Honig sammeln.


Am 15.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Wilde Dynastien - Duell der Tiger
Raj Bhera lebt im Tigerreservat Bandhavgarh in Indien - einem perfekten Territorium für Tiger, mit dichtem Dschungel, von Quellen genährten Teichen und reichen Graslandschaften, die von Beute nur so wimmeln. Die mächtige Raj Bhera hat vier winzige neugeborene Junge, um die sie sich kümmern muss. Denn sie sichern die Zukunft ihrer Dynastie. Aber die idyllische Welt, in der sie lebt, verändert sich. Rivalisierende Tiger fallen in ihr Jagdrevier ein. Vor allem eine, ihre ausgewachsene Tochter Solo, fordert Raj Bhera heraus. Sie muss kämpfen, um die Kontrolle über diesen Jagdgrund zu behalten, während sie weiterhin ihre heranwachsenden Jungen versorgen und schützen wird. Solos Hartnäckigkeit setzt jedoch die ganze Familie unter Druck, bis Raj Bhera eine Entscheidung trifft, die ihrem eigenen Leben und ihrer Dynastie für immer ein Ende setzen könnte.


Am 15.04.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
NDR: Unsere Bienen - Rettung in Sicht?
Über ein Jahr hat "45 Min" den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer in Hamburg. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten. Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt. Und fragt, welche Folgen diese für die Menschen haben.


Am 16.04.19 07:30 - 18:45 Uhr auf 
phoenix: Abgeholzt - Wie Europas letzte Urwälder verfeuert werde
Auf den ersten Blick könnten Nordrhein-Westfalens Naturfreunde zufrieden sein: Die Waldbilanz ist positiv, rein statistisch wachsen die heimischen Wälder. Doch das geht nur, weil jede Menge Importe ins Land kommen, gerade auch aus Osteuropa. Dort gibt es täglich illegale Kahlschläge, unter denen seltene Tierarten, das Klima und die Bevölkerung vor Ort leiden. Teile der rumänischen Karpaten etwa zählen zu den letzten Urwäldern Europas, nahezu unberührt von Menschen. Doch obwohl der Nationalpark offiziell geschützt ist, wird immer wieder illegal abgeholzt. Der Umweltorganisation WWF schätzt, dass 30 Prozent des gesamten Holzeinschlags illegal passiert. Das Holz geht in die Pelletproduktion und in rumänische Spanplattenfabriken für Billigmöbel. Aber auch in den waldreichen Ländern Skandinaviens zeigt der Holzhunger Spuren. Mehr als jede fünfte Papierfaser in Deutschland kommt aus schwedischen Wäldern. Auch hier gibt es noch alte, naturbelassene Forste. Doch nur fünf Prozent der gesamten Waldfläche in Schweden sind geschützt. Forscher meinen dagegen, es müssten rund 20 Prozent der Wälder sein. "Es ist entsetzlich, dass unsere letzten Urwälder in Schweden für Einmalprodukte geopfert werden", klagt Lina Burnelius von Greenpeace. Ein Sprecher des staatlichen Forstbetriebes, Sveaskog, kontert, dass Kahlschläge in Schweden schlicht wirtschaftlicher seien als begrenzte Fällungen. "Story"-Autor Michael Nieberg zeigt, wo einige von Europas ältesten Wäldern der Säge zum Opfer fallen. Er versucht, den Weg bis hinein in die deutschen Kamine und Pelletöfen nachzuzeichnen. Und er stellt in Brüssel die Frage: Warum scheint die EU mehr Einsatz für den Tropenforst zu zeigen, als für den eigenen Urwald vor der Haustür.


Am 16.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Zwischen Bayern und Tirol - Natur im Karwendel
Der Filmemacher Christian Herrmann hat mit seinen Kamerateams nach dreijähriger Vorbereitung zwölf Monate lang im Karwendel gedreht. Es entstand ein Jahreszeitenfilm, der die Fauna und Flora darstellt: Aufnahmen von Wildfütterungen, der Birkhahnbalz, von Flussuferläufern beim Brüten, Gämsenfamilien und Aufnahmen der ersten Flüge eines jungen Steinadlers im Karwendel. Dabei wurden diese Flüge aus drei Perspektiven gedreht. Zuerst vom Boden, dann aus der Sicht des Greifvogels mit einem Helikopter und schließlich erstmals mit dem Steinadler mittels einer Minikamera, die er auf dem Rücken trug. So entstanden einmalige Aufnahmen, die diese Region aus einer völlig neuen Perspektive zeigen.


Am 16.04.19 13:20 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Die Magie des Leoparden - Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten
Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Viele Menschen leben zumindest indirekt von der Anziehungskraft der Wildnis. Hinter der Fassade scheinbarer unberührter Wildnis aus den Reiseprospekten, Hotel-Broschüren und letztlich auch der Naturdokumentationen im Fernsehen stehen komplexe Management-Pläne, schwierige Verhandlungen zwischen alten Eignern und ansässigen lokalen Gemeinschaften und betriebswirtschaftliche Strategien der "Verwertung" von Natur und Kultur.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.10 Uhr)


Am 16.04.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Zurück zur Wildnis - Das Madikwe Wildreservat in Südafrika
Das Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten, die nicht ohnehin schon auf dem Land lebten, neu angesiedelt. Darunter befanden sich auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Wildhunde beispielsweise sind als eine der gefährdetsten Tierarten Südafrikas selbst in Wildreservaten alles andere als beliebt. Sie halten sich kaum an Parkgrenzen und jagen daher auch auf umliegenden Farmen.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)


Am 16.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Argentinien - Auf der Suche nach dem Paradies
Im Nordosten Argentiniens bahnt sich der Río Paranà seinen Weg zum Meer und erweitert sich kurz davor zu einem 15.000 Quadratkilometer großen Delta. Die Region ist ein ökologisches Paradies. Aber wie lange noch? Ernstzunehmende Warnungen kommen vor allem von den Imkern, die ihre Schützlinge tagtäglich beobachten. Stets lieferten diese Bienen - eine Kreuzung aus deutschen und italienischen Unterarten der Europäischen Honigbiene Apis mellifera - einen im ganzen Land begehrten Honig. Doch inzwischen klagen Pedro und Ezequiel über ein außergewöhnlich hohes Bienensterben und suchen verzweifelt nach Gegenmaßnahmen. Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt, sobald die ersten Keimblättchen aus dem Boden ragen. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer größer und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen. Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht. Auf den Inseln des Flussdeltas können sich Pedros und Ezequiels Insekten erholen. Hier ist die Natur noch intakt. Erst nach den Spritzeinsätzen auf den Sojafeldern kehren sie zurück, um sich von den wenigen Blüten zu ernähren, die übriggeblieben sind. Es ist ein Spießrutenlauf zwischen den Naturgewalten und den Auswirkungen der modernen Agrarwirtschaft.


Am 16.04.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh morgen 5.15-6.10 Uhr)


Am 16.04.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der alte Mann und die Linde
Mit fast 80 Jahren traut sich Prof. Urs Wyss auf eine abenteuerliche Exkursion. Es ist eine Reise in eine spannende gefährliche Welt voller Sex und Gewalt vor der eigenen Haustür. Der gebürtige Schweizer steigt hinab in den Mikrokosmos der eindrucksvollen Welt der Insekten. Es ist eine Art Paralleluniversum, welchem der Mensch leider nur wenig Beachtung schenkt. "Alle wollen in die Serengeti oder an den Amazonas reisen, dabei ist das Leben auf einem Lindenblatt noch viel aufregender!", ist der Professor überzeugt. Er möchte deshalb möglichst vielen Menschen diese unsichtbare Welt näherbringen. Seit Jahren schon dokumentiert er akribisch das Treiben auf einem Lindenbaum direkt vor seinem Labor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, immer besessen von dem Ehrgeiz, natürliche Phänomene besonders ästhetisch einzufangen. Dann sitzt er oft vor dem Mikroskop, tagelang, wochenlang, monatelang, jahrelang. Doch wenn der entscheidende Moment kommt, zum Beispiel der Schlupf eines jungen Marienkäfers gelingt, dann hatte das für ihn einen Sinn. Der Ehrgeiz des Wissenschaftlers hat auch einen Preis, denn die Insekten wollen nur selten mit ihm auf freiwilliger Basis kooperieren. Oft sind sie Filmstars wider Willen, die das Licht und die kleine Bühne unterm Mikroskop scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Es ist ein ständiger Kampf, der dem Professor viel abverlangt. Oft zu viel, manchmal zweifelt er, ob er nicht zu alt ist für diese Strapazen. Aber Professor Wyss ist einfach zu neugierig, um aufzuhören!
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 16.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (1/4) - Frühling
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.


Am 16.04.19 22:25 - 00:05 Uhr auf 
3sat: Die Schweiz und die Jagd
Viele Jahrtausende prägte die Jagd das tägliche Leben unserer eiszeitlichen Vorfahren. Jagen hieß für sie Überleben, denn ihre Nahrung bestand hauptsächlich aus Fleisch. Doch welche Rolle spielt die Jagd in der Schweiz heute? Ist sie bloßes Vergnügen oder Notwendigkeit? Ist sie gar zu einem Trendhobby geworden? "NETZ NATUR" nähert sich diesem vielschichtigen und emotionalen Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.


Am 17.04.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa, ein indigenes Volk in Venezuela, schon immer wichtige Nahrungsquelle während der Regenzeit. Denn dann ist die Jagd mit Blasrohr und Giftpfeilen für die Piaroa besonders schwer. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. "360o Geo Reportage" hat einen der letzten Heiler der Piaroa besucht, dessen Sohn ihn sowohl als Schamane als auch als Spinnenjäger beerben will.


Am 17.04.19 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Aufstand am Peace River - Kanadas Heimatschützer gegen Großprojekte
Im kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer - von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm der norwegischen Firma Marine Harvest besetzt und dort in einer Hütte ausharrt. Angeführt wird der Aufstand von ihrem Häuptling Willie Moon. Der Chef der Musgamagw macht die Fischfarmen für die Ausrottung des Wildlachses verantwortlich und fordert, diesen die Lizenz zu entziehen.


Am 17.04.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 17.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wo sind die Schmetterlinge hin?
Schmetterlinge sind Sinnbilder für warme Sommertage, eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch die geheimnisvolle Verwandlung der "hässlichen" Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Vielen fällt auf, dass in den letzten Jahren weniger der bunten Insekten zu sehen sind. Das Insektensterben ist in aller Munde. Aber wie genau betrifft das unsere Schmetterlinge? Die Protagonisten des Films - ein Lehrer aus Niederbayern und ein Biologe aus München - beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Schmetterlingspopulation in Bayern. Sie beobachten den steten Rückgang der Tiere um mittlerweile 85 Prozent des gesamten Bestands. Die Ursachen dieses rapiden Schwundes sehen sie in der Intensivierung der Landwirtschaft und im Wachstum der Bevölkerung und dem damit einhergehenden Flächenbedarf.


Am 17.04.19 12:15 - 12:45 Uhr auf 
phoenix: Der Wert der Artenvielfalt
Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen. Für Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, sind diese Entwicklungen besonders schmerzlich. Vor rund dreißig Jahren baute er in Manu ein vorbildliches Projekt zur Erforschung und zum Schutz der stark bedrohten Riesenotter auf, das noch heute fortgeführt wird - inzwischen von peruanischen Biologen. Der Erfahrungsschatz des Biologen Christof Schenck ist enorm. Er weiß, was es heißt, mit den Knöcheln im Schlamm zu stecken, während einen die Moskitos aussaugen. Doch auch als Manager der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt kennt er sich bestens aus. Heute ist er einer der führenden Köpfe, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. Der Versuch, die Zerstörung der Manu-Region zu stoppen, wird eine große Herausforderung für ihn und sein internationales Team. Wenn es nicht gelingt, das artenreichste Gebiet der Erde zu bewahren, eine biologische Schatzkammer und ein Naturerbe der gesamten Menschheit - was dann?
(Wdh. 18.00-18.30 Uhr)


Am 17.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Slowenien - Der Hüter der Carnica-Biene
Slowenien ist das einzige europäische Land, das sich seine einheimische Bienenart erhalten konnte: Apis mellifera carnica, auch als Krainer oder Kärntner Biene bekannt. Die Imkerei wird hier seit Jahrhunderten gepflegt und hat die slowenische Geschichte und Kultur mitgeprägt. Ob Berufsimker oder Laien, die Slowenen haben großen Respekt vor der Carnica und den Traditionen, die mit ihr in Verbindung stehen. Brane Kozinc stammt aus einer Imkerfamilie, in der die Leidenschaft für die Bienen seit vier Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Mit den Carnica-Bienen kam er schon als kleiner Junge in Kontakt, unter der liebevollen Aufsicht seines Großvaters. Heute ist Brane einer der 15 staatlich anerkannten Imker Sloweniens und züchtet reinrassige Carnica-Bienen. Dabei hält er sich an die Weisungen der Forschung und wendet bei der Auswahl der Königinnen nur ausgewiesene Techniken an. Der Schutz der Carnica ist für Brane zur Priorität geworden. Seine Bienenstöcke stehen auf dem Triglav, dem höchsten Gipfel der Julischen Alpen und Sloweniens. Die Klimabedingungen sind so extrem, dass Bienen hier normalerweise nicht überleben würden - nur die Carnica-Biene ist dazu in der Lage. Diese Bienenart zeichnet sich durch ihre Friedfertigkeit und ihren exzellenten Honig aus, so dass sie in Slowenien sogar die einzig zugelassene Bienenart ist. Für Brane ist die Zucht der Carnica-Biene nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine notwendige Voraussetzung für die Zukunft der Imkerei. Unter den staatlich anerkannten und streng kontrollierten Bienenzuchtbetrieben ist er der einzige, der seine Bienenköniginnen in die ganze Welt exportiert.


Am 17.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (2/4) - Sommer
Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. Im nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen.


Am 17.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Amerikas Naturwunder - Yellowstone
Nur wenige Orte auf der Welt sind so atemberaubend und einzigartig wie der Yellowstone Nationalpark in den USA. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und er wurde als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen weltweit ihresgleichen. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und dem spannenden Verhalten der Tiere umfassend zu porträtieren.


Am 17.04.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Wunder Ei
Warum legen Vögel Eier? Warum sehen Vogeleier unterschiedlich aus und was bewirkt ihre Größe, Gestalt und Färbung? Wieso legen manche Vögel nur ein Ei, andere mehrere? Balz, Nestbau, Nahrungsangebot, Brutplatz, Brutpflege sind wichtige Faktoren, die je nach Vogelart mehr oder weniger bestimmend für die Ausbildung und Entwicklung ihrer Eier sind. Bis ein Küken soweit ist, aus seiner Schutzhülle zu schlüpfen, passiert einiges - David Attenborough versucht die biologischen Prozesse und Abläufe, die das Wunder Ei ausmachen zu entschlüsseln.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 17.04.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ist ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist nicht weniger faszinierend. Der Film zeigt das Naturwunder mit seinen Tieren im Laufe der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 6.35-7.20 Uhr)


Am 18.04.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Der Bach lebt
Ein Bach ist oberflächlich betrachtet nur fließendes Wasser. Doch unter der Oberfläche verbirgt sich jede Menge Leben. Dieser Film begibt sich auf die Spur von Flusskrebs, Stichling, Fischotter und Co. und zeigt die Besonderheiten des aquatischen Lebensraums auf. Auch die durch Menschen verursachten Probleme wie Verschmutzung und Begradigung werden angesprochen. Ein möglicher Ausweg: Renaturierung. Sie schafft neuen Lebensraum und kann gleichzeitig Hochwasserkatastrophen vorbeugen. Der Schutz der Gewässer liegt in unserem eigenen Interesse. Schließlich sind wir selbst auf schadstofffreies Trinkwasser angewiesen. Und dort, wo die Wasseramsel genügend Sauerstoff liebende Insektenlarven zu fressen findet, ist die Wasserqualität noch in Ordnung.


Am 18.04.19 07:30 - 07:32 Uhr auf 
SWR: Wie ernähren sich Pflanzen?
Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere. Aber wovon ernähren sich eigentlich Pflanzen? Können sie alleine von Wasser, Luft und Licht leben?


Am 18.04.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unsere Bienen - Rettung in Sicht?
Über ein Jahr hat "45 Min" den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer in Hamburg. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten. Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt. Und fragt, welche Folgen diese für die Menschen haben.


Am 18.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ostpreußens Wälder
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder haben eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers, wird diese abgelegene Region Osteuropas in allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln. Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder - eine Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört, eine faszinierende Region im Osten Polens.


Am 18.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (3/4) - Herbst
Im Herbst wandeln sich die kanadischen Wälder in ein Farbenmeer. Es ist die Zeit der großen Wanderungen. Drei Viertel aller Vogelarten, die in Kanada genistet haben, ziehen wieder gen Süden. Viele von ihnen versammeln sich vor dem Abflug an steilen Felsformationen. Die Strandläufer hingegen machen in der für ihre Gezeitenunterschiede bekannten Bay of Fundy Rast. Bei Ebbe machen die Vögel reiche Beute in Gestalt von Abertausenden Schlickkrebsen. Wenn die Vögel vollgefressen und träge sind, werden sie selbst zur Zielscheibe: An den Stränden der Bucht machen sich die wesentlich schnelleren und stärkeren Wanderfalken unerbittlich auf die Jagd. Das Reifen der Eicheln und Nüsse in den kanadischen Wäldern stellt die Streifenhörnchen vor neue Herausforderungen: Beim Wettsammeln von Wintervorräten müssen unliebsame Konkurrenten in die Flucht geschlagen werden. Weiter westlich bietet die herbstliche Prärie die Kulisse für ein spektakuläres Balzritual. Jeden Herbst aufs Neue tragen die Elche ihre Brunftkämpfe aus, bei denen die Bullen ihre ausladenden Geweihe gegeneinandersetzen. Die Elche bleiben mit den Elchkühen zwei Tage zusammen, um sich fortzupflanzen.


Am 18.04.19 23:30 - 00:00 Uhr auf 
tagesschau24: Schwänzen fürs Klima? - Unterwegs im Westen
Es ist Freitag, 11 Uhr, und hunderte Schüler ziehen durch Düsseldorf zum Landtag. Eigentlich müssten die meisten von ihnen gerade in der Schule sein, aber sie demonstrieren und rufen: "Wir bleiben laut, weil ihr uns die Zukunft klaut". Ihr Vorbild ist die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Seit vergangenen Sommer zieht sie jeden Freitag vor das schwedische Reichstagsgebäude. Sie schwänzt die Schule, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Tausende Schüler und Studenten - auch aus NRW - machen es ihr mittlerweile nach. Jeden Freitag streiken sie unter dem Motto "Fridays for future" für einen früheren Kohleausstieg und eine bessere Zukunft. Mit dabei die 16-jährige Lucy aus Düsseldorf, die sich vegan ernährt und Plastikmüll vermeidet, und der 15-jährige Mathis aus Schwalmtal, der sich für einen besseren Schutz der heimischen Vogelarten einsetzt. Auch Carla, eine Studentin aus Münster, ist in der FFF-Bewegung aktiv und organisiert die Proteste in NRW. Unterwegs im Westen begleitet Schüler und Studenten bei ihren Aktionen in Düsseldorf, Münster und Berlin. Der Film zeigt, wie und warum junge Menschen die Welt verbessern wollen und wie sie das im Alltag leben.
(Wdh. übermorgen 17.30-18.00 Uhr)


Am 19.04.19 10:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. 100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel. Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuchten Boden. Nur während des Monsunregens kommt er für einige Wochen an die Oberfläche, um sich fortzupflanzen. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.


Am 19.04.19 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant. Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.


Am 19.04.19 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt.


Am 19.04.19 13:10 - 13:55 Uhr auf 
BR: Meine Hütte
Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte. Rührende, spannende und lustige Tiergeschichten sind zu sehen. Doch die Vergangenheit der alten Hütte bleibt dabei allgegenwärtig: Im Zweiten Weltkrieg hat ein junges Mädchen hier mit seiner Mutter Zuflucht gesucht. Die Erinnerungen der 82-Jährigen an die letzten Kriegstage im Wald sind noch sehr lebendig.


Am 19.04.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien, reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die dort zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Zahl der Tiere und Pflanzen, die in dem Park überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden.


Am 19.04.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese
Blühende Bäume, bunt getupfte Wiesen und saftiges Obst - Streuobstwiesen sind kleine Paradiese vor den Toren unserer Städte und Dörfer. Hier leben Menschen, Tiere und Pflanzen von- und miteinander. Es ist eine eigene kleine Welt, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten dreht. Der Film ist eine Fahrt auf dem Karussell des Lebens, das sich auf der Streuobstwiese dreht. Im Wechsel der Jahreszeiten können wir Teil haben an dem Zusammenspiel zwischen Natur, Mensch und Tier. Jeder hängt vom anderen ab. In dieser kleinen Welt können wir dieses Prinzip des Lebens auf eindrucksvolle Weise beobachten.


Am 19.04.19 15:45 - 17:15 Uhr auf 
NDR: Die Bärenbande - In Skandinaviens Wäldern
Hoch im Norden Europas liegt das Reich der Braunbären: Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter bringen die Weibchen ihre Jungtiere zur Welt. Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt - bevor die Drillinge im Frühjahr beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Gemeinsam mit der "Bärenbande" geht dieser außergewöhnliche Naturfilm auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder.


Am 19.04.19 16:20 - 17:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Skandinavien - Norwegen
Schnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen dort das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt. Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, die Fjorde und die Wälder der Küsten legt.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)


Am 19.04.19 16:20 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Planet Erde - Alles, was Sie wissen sollten
„Planet Erde: Alles, was Sie wissen sollten“ rekonstruiert die Geschichte der Menschheit im Schnelldurchlauf! Von Anbeginn der Zeit, der Entstehung des Universums und der Erde, bis zur Entwicklung des ersten Lebens, vom Aussterben der Dinosaurier bis zur Eroberung der Erde durch den Menschen, von der Steinzeit bis zum heutigen Silicon Valley - die zweistündige Dokumentation zeigt die Schlüsselmomente der Erdgeschichte auf. Es ist erstaunlich, wie diese Vorgänge und Entwicklungen die Welt bis heute prägen.


Am 19.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (4/4) - Winter
Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert der Winter mehr als sechs Monate. Die letzte Folge der Reihe "Ein Jahr in Kanadas Wildnis" zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen. In den borealen Nadelwäldern überwintert eine Braunbärenfamilie in ihrem warmen Bau, wo die Mutter ihre Jungen zur Welt bringt. Die erwachsenen Bären brauchen fünf Monate nichts zu fressen; sie zehren von ihren Reserven und verbrennen 4.000 Kalorien pro Tag. In der Arktis geht ein letztes Mal die Sonne unter und überlässt den nunmehr nächtlichen Himmel dem Spektakel der grünen und purpurfarbenen Polarlichter. Futter ist in der kalten Jahreszeit rar: Im Norden von Saskatchewan durchbrechen die nordamerikanischen Fischotter das Eis, um in den kalten Gewässern auf Nahrungsfang zu gehen; sie können dafür bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. Im Norden von Québec suchen hungrige Rentiere unter der dicken Schneeschicht nach getrockneten Flechten. Tief in den Wäldern des Yukon geht der Kanadische Luchs auf Hasenjagd. Dank seiner großen Pfoten schleicht er nahezu lautlos durchs verschneite Unterholz.


Am 19.04.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Der Verbündete der Höhlenelefanten
Im Mai 2016 wird der renommierte Elefantenforscher Ian Redmond mitten im kenianischen Bergwald völlig unerwartet von einer Elefantenkuh attackiert. Fünf Sekunden lang spielt sie mit ihm Fußball. Ian Redmond überlebt mit Verletzungen, die zum großen Teil wieder heilen. Was bleibt ist die drängende Frage: Warum hat die Leitkuh, die er "Kali" nennt, ihn angegriffen? Warum ausgerechnet den größten "Ele-Friend"? Schon seit den 1980er Jahren erforscht Ian Redmond, der bereits mit Dian Fossey und David Attenborough zusammenarbeitete, im Gebiet des 4300 Meter hohen Mount Elgon eine ebenso ungewöhnliche wie gefährdete Population von Savannen-Elefanten. Die Tiere suchen nachts Lavahöhlen auf, um mit ihren Stoßzähnen Gestein von den Wänden zu kratzen. Ian Redmond hat herausgefunden, dass es der Hunger nach Salz ist, der die Tiere in die Höhlen treibt. Die aus Tuff und Asche bestehenden Böden sind durch Regen stark ausgewaschen, weshalb die Pflanzen zu wenig Salzgehalt haben, um den Bedarf der Elefanten zu decken. Auch die Leitkuh Kali, die Ian Redmond angriff, ist Teil der salzhungrigen Herde, die nachts die Lavahöhlen aufsucht. Einmal wurde die Höhle den Tieren schon zur Todesfalle, als Elfenbeinjäger dort einen Teil der Herde erschossen haben. Könnte sich dieses Erlebnis auch bei "Kali" abgespeichert haben? Ist ihr oder ihrer Herde der Mensch schon zum Feind geworden, und das nicht nur einmal? Eine Frage, die Ian Redmond bei seiner Spurensuche im kenianischen Bergwald immer wieder umtreibt. Nichts wünscht Ian Redmond sich sehnlicher, als seiner Angreiferin Kali wieder zu begegnen. Verziehen hat er ihr längst. "Ich kann einen Elefanten nicht dafür beschuldigen, dass er ein Elefant ist", sagt er. Und: "Wenn ich ihr wirklich wieder begegne, sag ich ihr, dass ich ein Freund bin, kein Feind. Aber auch, dass mir bei schlechtem Wetter immer noch Schulter und Nacken weh tun."
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 19.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Vom Woife und dem Wald
Im Bayerischen Wald lebt Wolfgang Schreil - besser bekannt unter seinem Spitznamen "Woid Woife". Sein ganzer Stolz ist ein Bauwagen, der am Rande seines Heimatdorfes Bodenmais steht. Unter den Fichten, zwischen Eichhörnchen und Waldvögeln, findet der Waidler täglich seinen Seelenfrieden. Hier päppelt er verletzte oder verwaiste Waldtiere auf und entlässt sie wieder in die Freiheit. Und von hier aus startet der Woife seine zahlreichen Wanderungen in den Wald. Die Kamera ist meistens mit dabei. Denn seit ein paar Jahren ist der ehemalige Totengräber leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Seine Lieblingsmotive sind natürlich die Tiere des Bayerischen Waldes. Dieses Jahr möchte der Woife ein ganz besonderes Foto in freier Wildbahn schießen: einen Rothirsch bei der Brunft. Das Spektakel findet nur an ein paar wenigen Tagen im Herbst statt. Er muss dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Also behält der Woife das Rotwild vom Winter bis zum Herbst so gut wie möglich im Auge. Und ein Filmteam begleitet ihn auf seinen Spaziergängen durch die Jahreszeiten.


Am 20.04.19 04:45 - 05:30 Uhr auf 
3sat: Winzige Wunder (1/3)
"Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten. Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.00 Uhr)


Am 20.04.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Olivenöl in Gefahr
Von Süditalien aus breitet sich eine tödliche Pflanzenkrankheit aus, die Olivenhaine zerstört. Und Betrüger haben Olivenöl zu Europas meistgefälschtem Lebensmittel gemacht. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen einen Ölproduzenten in der Provence. Er kennt die Tricks der Fälscher und das Bakterium, das hinter dem Olivenbaumsterben steckt.


Am 20.04.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Wildnis Nordamerika - Schöne neue Welt
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockene Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. Die Co-Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas: Vom Monument Valley voller bizarrer Sandsteinformationen und Tafelberge bis zum einzigartigen Grand Canyon, dessen Schluchten seit Jahrmillionen vom Colorado River in die Tiefe gefressen wurden. Vom höchsten Berg Nordamerikas, dem über 6000 Meter hohen Mount McKinley - bis hinunter zum tiefsten Punkt des Erdteils: dem "Tal des Todes", das mehr als 80 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Eine großartige Reise durch die "schöne neue Welt", wie Kolumbus sie nie zu sehen bekam.


Am 20.04.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an - Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion - mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


Am 20.04.19 09:20 - 10:15 Uhr auf 
arte: Der Lachszähler von Kanada
Im Great Bear Rainforest, dem Regenwald des Großen Bären, gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung.Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammen zu bekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können. Die Zukunftsaussichten für den Beruf des "Creekwalkers" sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.


Am 20.04.19 11:40 - 12:35 Uhr auf 
3sat: Palast der Natur - Schloss Chambord
Rund um Schloss Chambord in der Loire-Region liegt der größte und älteste Naturpark Europas. Der Film zeigt diesen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere.


Am 20.04.19 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald - eine Wildnis mitten in Europa (2/2)
Der Wald ist aus seinem Leben nicht wegzudenken, als Ort der Magie, der Ruhe und des ständigen Lernens: Pavel Hubeny ist Leiter des Nationalparks Sumava. Er setzt sich dafür ein, dass ein Urwald für künftige Generationen wachsen kann, in den der Mensch nicht eingreift. Im Boubín, einem Schutzgebiet nur einige Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt, gibt es bereits jetzt Bäume, die weit über 500 Jahre alt sind. Die Vision von einem Urwald teilt auch Claus Bässler. Für den Förster ist der Wald Forschungsobjekt. Seit Jahren ist ein dramatisches Insektensterben zu beobachten mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Natur. Er will dem Artensterben entgegenwirken und lässt Bäume fällen, damit künstlich Totholz geschaffen wird. So entsteht ein neuer Lebensraum für seltene Käfer und Pilze. Neben der Landwirtschaft sicherte vor allem der Waldreichtum den Bewohnern des Böhmerwalds den Lebensunterhalt. Der bodenständige Schreiner Philipp von Manz glaubt an die Kraft von Vollmondholz und verarbeitet nur heimische Hölzer für seine Kunden in ganz Deutschland.


Am 20.04.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Der Bach
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?


Am 20.04.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Der Bach
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?


Am 20.04.19 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Naturerlebnis Waldviertel - Vom Thayatal zum Manhartsberg
Auch der zweite Teil beginnt im Nationalpark Thayatal. Hier hat sich die Wildkatze ihren ursprünglichen Lebensraum zurückerobert, deren Spuren die Ranger verfolgen. Immer wieder starten die Bewohner Initiativen, um naturverbunden leben und arbeiten zu können. Walter Angelmayr aus Poigen erzeugt Biomilch. Er zeigt, wie ein kleiner Hof mit Kreislaufwirtschaft und Direktvermarktung menschen- und tierfreundlich bestehen kann. Die Filmemacher besuchen das Naturparadies "Die Wild", ein etwa 2500 Hektar großes, geschlossenes Waldgebiet und Waldviertler Juwel, und im Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine bewundern sie über 600 Millionen alte Gesteinsformationen aus Granit.


Am 20.04.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Dolomiten - Im Garten der Helden
Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies - eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in ihrer Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten wie der Wolf. Mit hartnäckigen Mythen wird aufgeräumt: Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band, und der Fuchs entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Junge Bärenwaisen leben in Cortina d'Ampezzo in geschütztem Gelände.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 21.04.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Die Tierfilmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz unternehmen mit Kameramann Yung Sandy eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


Am 21.04.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Die Filmemacher überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


Am 21.04.19 05:50 - 06:05 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop
"Biwak - Berge, Menschen, Abenteuer" verbindet die Faszination der heimatlichen Bergwelt mit spannenden Reportagen aus den schönsten Freizeitgebieten der Welt. Wer seine Freizeit aktiv gestalten will, bekommt bei Biwak die besten Anregungen.
(Wdh. oder weitere Folgen in den nächsten 6 Nächten um etwa dieselbe Zeit)


Am 21.04.19 05:50 - 06:35 Uhr auf 
rbb: Von Hasen und Lämmern
Sie sind die Symboltiere des Osterfestes. Der Film macht sich auf die Spuren zweier faszinierender Tierarten, die uns nur allzu vertraut erscheinen, bei näherer Betrachtung aber viel Unbekanntes und Überraschendes preisgeben.
(Wdh. morgen 6.45-7.30 Uhr)


Am 21.04.19 09:05 - 09:50 Uhr auf 
3sat: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien, reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die dort zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Zahl der Tiere und Pflanzen, die in dem Park überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der allein das Überleben der Aubewohner ermöglicht, und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


Am 21.04.19 11:40 - 12:10 Uhr auf 
arte: Slowenien - Der Hüter der Carnica-Biene
Slowenien ist das einzige europäische Land, das sich seine einheimische Bienenart erhalten konnte: Apis mellifera carnica, auch als Krainer oder Kärntner Biene bekannt. Die Imkerei wird hier seit Jahrhunderten gepflegt und hat die slowenische Geschichte und Kultur mitgeprägt. Ob Berufsimker oder Laien, die Slowenen haben großen Respekt vor der Carnica und den Traditionen, die mit ihr in Verbindung stehen. Brane Kozinc stammt aus einer Imkerfamilie, in der die Leidenschaft für die Bienen seit vier Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Mit den Carnica-Bienen kam er schon als kleiner Junge in Kontakt, unter der liebevollen Aufsicht seines Großvaters. Heute ist Brane einer der 15 staatlich anerkannten Imker Sloweniens und züchtet reinrassige Carnica-Bienen. Dabei hält er sich an die Weisungen der Forschung und wendet bei der Auswahl der Königinnen nur ausgewiesene Techniken an. Der Schutz der Carnica ist für Brane zur Priorität geworden. Seine Bienenstöcke stehen auf dem Triglav, dem höchsten Gipfel der Julischen Alpen und Sloweniens. Die Klimabedingungen sind so extrem, dass Bienen hier normalerweise nicht überleben würden - nur die Carnica-Biene ist dazu in der Lage. Diese Bienenart zeichnet sich durch ihre Friedfertigkeit und ihren exzellenten Honig aus, so dass sie in Slowenien sogar die einzig zugelassene Bienenart ist. Für Brane ist die Zucht der Carnica-Biene nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine notwendige Voraussetzung für die Zukunft der Imkerei. Unter den staatlich anerkannten und streng kontrollierten Bienenzuchtbetrieben ist er der einzige, der seine Bienenköniginnen in die ganze Welt exportiert.


Am 21.04.19 12:35 - 13:00 Uhr auf 
BR: Aus dem Dschungelbuch der Orang Utans
Felix Heidinger berichtet dieses Mal von Menschenaffen auf der indonesischen Insel Sumatra. Mitten in einem Nationalpark gibt es dort eine Station, in der verwaiste Orang Utans großgezogen und auf ein selbstständiges Leben im Urwald vorbereitet werden. Felix erlebt, wie die Mitarbeiter der Station einen Erfolg feiern. Santi, ein junges Orang-Utan-Weibchen ist überraschend auf Besuch gekommen! Santi hatte einige Jahre auf der Station gelebt und war nach ihrer Auswilderung acht Monate lang spurlos im Nationalpark verschwunden. Man hatte schon das Schlimmste befürchtet. Nun ist sie da, und zwar nicht allein. Sie hält ein winziges Neugeborenes an ihrer Brust! Santis erstes Baby ist ein in Freiheit geborener, nur noch selten vorkommender Sumatra Orang Utan. Die Tierpfleger trainieren täglich mit den jungen Affenwaisen. Sie lernen Bäume hochklettern, geeignete Schlafplätze finden und wie sie sich ernähren müssen. Von den insgesamt 40 Orang Utans der Station sind bereits eine ganze Reihe ausgewildert worden. Manche scheiterten und mussten wieder in Obhut genommen werden. Andere hingegen streifen, wie die junge Mutter Santi, durch den Nationalpark und lassen sich, wenn überhaupt, nur selten in der Nähe der Orang-Utan-Station blicken.


Am 21.04.19 13:55 - 14:40 Uhr auf 
ARD: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für den Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Kann man in der heutigen Zeit noch mit Raubtieren leben? Einerseits wollen alle Natur und Wildnis erhalten, aber wie wild darf es, vor allem vor der eigenen Haustür, zugehen? Was ist, wenn Wolf und Luchs in den Wäldern jagen, in denen der Mensch spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt? Die Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller und der Fernsehjournalist Tim Berendonk begeben sich auf eine Spurensuche um das herauszufinden.


Am 21.04.19 15:00 - 16:30 Uhr auf 
hr: Erlebnisreise auf dem Habichtswaldsteig
Vulkankegel, Wiesen, Wälder, Burgen mit beeindruckenden Fernblicken, urige Waldgaststätten - der 85 Kilometer lange Habichtswaldsteig in Nordhessen ist landschaftlich reizvoll und reich an Sehenswürdigkeiten Die höchste ist sicher der Kasseler Herkules, an dessen Füßen der Premiumwanderweg vorbeiführt - hinunter ins Firnsbachtal, wo das "Herbsthäuschen" sommers wie winters Wanderer kulinarisch verwöhnt. Auch die vier Wanderer, die die Strecke für die hr-Doku laufen, freuen sich über eine Pause. Dann geht es weiter über die Schauenburg, den Falkenstein, die Weidelsburg bis zur Burg Waldeck. Die bietet nicht nur einen unglaublichen Ausblick über den Edersee, sondern auch Einblicke in den einstigen Kerker der Burg. Wanderführer Daniel von Trausnitz hat diesmal auch tierische Begegnungen organisiert, mit Islandpferden auf dem Friedrichstein, Greifvögeln am Edersee oder in der Hummelwerkstatt in Naumburg. Getestet werden auch ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten, etwa in einer Zeltlodge. Wanderspaß garantiert - am Habichtswaldsteig.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-6.15 Uhr)


Am 21.04.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Eifel und Hunsrück
In der Natur-Dokumentation führen die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel die Zuschauer in die Heimat von Uhu, Biber & Co in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und zu den Wildkatzen, die in Eifel und Hunsrück leben. Berge, Wälder und Täler sind Paradiese für Tiere, die in anderen Teilen Europas bedroht oder verschwunden sind. Biber und Uhu waren bei uns ausgestorben, sind durch die Menschen wieder angesiedelt worden und haben ihre Chance genutzt. Auch der Wolf ist auf dem Vormarsch. Auf der Hunsrücker Wildenburg bemüht man sich, Verständnis zu wecken für ein Tier, das einen märchenhaft schlechten Ruf hat.


Am 21.04.19 17:50 - 19:45 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Sri Lanka
Blaues Meer, weiße Strände, grüne Wälder - Sri Lanka gilt als „Perle des Indischen Ozeans“. Die Insel ist kleiner als Bayern - aber ihre Natur zeigt sich üppig und ihre Tier- und Pflanzenwelt ist vielfältig. An Land steht der Leopard an der Spitze der Nahrungskette, seine Beute, Langur-Affen und Axishirsche, warnen sich gegenseitig sollte er ihnen zu nahe kommen. Am Wasserreservoir von Minneriya findet jährlich das größte Elefanten-Treffen in ganz Asien statt und die Wälder im Inneren Sri Lankas beherbergen eine Fülle an Lebewesen. In den Gewässern rings um Sri Lanka leben mächtige Meeressäuger: Pottwale versammeln sich, weil sie hier ideale Nahrungsgründe vorfinden.


Am 21.04.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Leben im Kronendach (1/2) - Die Sonnenanbeter
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume des südamerikanischen Regenwalds. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund, über schwindelerregender, gefährlicher Tiefe. Und doch wollen sie alle hier bestehen. Denn viele Gewächse und einige größere Tierarten können nur überleben, wenn sie ausreichend Licht bekommen. Die Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Dabei haben es die Sonnenanbeter nicht leicht: Unten, in Bodennähe, ist es finster und feucht. Das Bedürfnis, aus dem Schatten der anderen herauszutreten, zwingt die Bäume, höher und schneller zu wachsen als anderswo. Das Streben hoch hinaus ist unter den Tieren eine allgegenwärtige Herausforderung, die ständige Höchstleistung erfordert. Das extreme Klima im Kronendach ist eine zusätzliche Dimension im gnadenlosen Überlebenskampf: Sonnenglut wechselt mit eisigen Wolkenbrüchen - jede Wetterlage birgt neue Prüfungen.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 21.04.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Serengeti (1/3) - Zeit des Anfangs
Wie fühlt sich eine Löwin, die ihre Jungen ganz alleine durchbringen muss? Wie verkraftet ein Pavian den Verlust der Geliebten? Erstmals erzählen Afrikas Tiere ihre Geschichte.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)


Am 21.04.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Serengeti
Die Serengeti zählt zu den größten Naturwundern der Erde. Seine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Alljährlich wiederholt sich dort ein grandioses Naturereignis: Fast zwei Millionen Antilopen, Büffel, Gazellen, Gnus und Zebras ziehen Hunderte von Kilometern weit auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch die schier endlose Savanne. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein solches Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-4.15 Uhr)


Am 22.04.19 01:20 - 02:50 Uhr auf 
NDR: Die Bärenbande - In Skandinaviens Wäldern
Hoch im Norden Europas liegt das Reich der Braunbären: Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter bringen die Weibchen ihre Jungtiere zur Welt. Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt - bevor die Drillinge im Frühjahr beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Gemeinsam mit der "Bärenbande" geht dieser außergewöhnliche Naturfilm auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder.


Am 22.04.19 03:30 - 04:15 Uhr auf 
phoenix: Tigerwald und Kranichsee
Sibirische Wälder, Auenlandschaften, die Heimat des Amur-Tigers. Der äußerste Nordosten Chinas ist geprägt von gigantischen Flüssen und weiten Ebenen. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die Wälder, die Oroqen. Sie waren Nomaden, bauten Zelte in Tipiform und sammelten Beeren. An den Ufern des Amur und des Sungari (Songhua) lebten Fischer, die Hezhen, vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst Kleidung aus Fischhaut. Heute können nur einige Nachfahren von den Traditionen ihrer Großeltern berichten. Ihre tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht, die Nomaden im Nordosten sind längst sesshaft.
(Wdh. heute 8.15-9.00 Uhr)


Am 22.04.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unsere Bienen - Rettung in Sicht?
Über ein Jahr hat "45 Min" den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer in Hamburg. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten. Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt. Und fragt, welche Folgen diese für die Menschen haben.


Am 22.04.19 09:25 - 09:55 Uhr auf 
ARD: Wohin ziehen Kraniche?
Wohin ziehen Kraniche? Und woher kommen sie? Im Frühjahr beobachten wir, wie die Kranichschwärme am Himmel vorüberziehen. Mit einem Tier an der Spitze fliegen sie in V-Form Richtung Norden, wo es langsam auch wärmer wird. Das Maus-Team folgt den Kranichen nach Norddeutschland.


Am 22.04.19 10:10 - 10:40 Uhr auf 
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Der Bundesstaat Western Australia ist rund sieben Mal so groß wie Deutschland und zählt zu den trockensten Regionen der Erde. Dort brennen auf einer Landfläche von mehr als 2,5 Millionen Quadratkilometern jedes Jahr bis zu 12 000 Buschfeuer. Bei starkem Wind und Temperaturen von bis zu 45 Grad entwickeln sich auch kleine Brandherde schnell zu einem verheerenden Inferno. Dann sind Gebäude, Tiere und Menschenleben in Gefahr. Deshalb gehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Down Under mit schwerem Gerät gegen die lodernden Flammen vor, zu ihrem Arsenal gehören Löschhubschrauber, Flugzeuge, Bulldozer und Planierraupen. Um den meterhohen Feuerwalzen Einhalt zu gebieten, benötigen die Teams zudem eine kluge Strategie. Diese Serie zeigt die mutigen Männer und Frauen bei ihrem Kampf gegen zerstörerische Naturgewalten.
(Neun weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 15.15 Uhr)


Am 22.04.19 10:50 - 11:35 Uhr auf 
BR: Wildes Regensburg - Tiergeschichten aus der alten Stadt
Regensburg zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau dienen seit der Barockzeit als Naherholungsgebiet. In Regensburg gehen Natur, Kultur und Geschichte respektvoll Hand in Hand. Marion Pöllmann zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.


Am 22.04.19 12:10 - 12:55 Uhr auf 
ARD: Das Moor
Deutschlands Moore liegen wie Inseln in unserer Kulturlandschaft: letzte Reste einer Natur, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Der Film zeigt die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums und ist zugleich der Appell "Schützt und erhaltet die letzten Moore".


Am 22.04.19 12:20 - 13:05 Uhr auf 
BR: Biene Majas wilde Schwestern
Die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen zeigt Jan Haft in dem Film "Biene Majas wilde Schwestern". Den meisten Menschen ist die Honigbiene bekannt, die fleißig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch nur die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben. Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimeter Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Ihr meist unauffälliges Äußeres machen sie durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten Verhaltensweisen wett.


Am 22.04.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
hr: Unbekannter Burgwald - Von Eulen und Mooren
Man nennt ihn den "reitenden Vogelförster": Michael Hoffmann ist oft mit seinem Pferd unterwegs durch den Burgwald, vor allem um das Vogelvorkommen zu kartieren - den nur spatzengroßen Sperlingskauz oder auch einen brütenden Uhu im Steinbruch. Michael Hoffmann ist Experte für die Vogelwelt im Burgwald, dem fast 20.000 Hektar großen Waldgebiet im Westen Hessens zwischen Frankenberg und Marburg. Seltene Vogelvorkommen und Moore zeichnen diesen Wald aus. Während andernorts die Moore schwinden, melden die Biologen aus dem Burgwald Wachstum. Ein Erfolg der Schutzaktivitäten.


Am 22.04.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
hr: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Ausflugsziele für die ganze Familie sind verschiedene Gasthäuser, die sich meist schon vor vielen Jahren oben am Berg ansiedelten, darunter die älteste Gaststätte, Elfbuchen, die schon 1879 an einem Lieblingsplatz der Kaiserin entstand. Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf. Der Habichtswald nahe der Großstadt war schon immer gezeichnet vom Spannungsfeld zwischen vielen unterschiedlichen Ansprüchen. Steine, Kohle und Holz wurden gebraucht und dem Berg entrissen. Holz wächst nach, doch der Bergbau hinterließ tiefe Wunden, die noch heute sichtbar sind. Die Bauern brauchten Weidegründe für das Vieh, so dass große Weiden angelegt wurden, der Wald wurde dafür gerodet, ebenso für Truppenübungsplätze des Militärs.


Am 22.04.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Feldhasen
Er gilt als das Symbol für Fruchtbarkeit: Kein Wunder, denn der Feldhase vermehrt sich prächtig. Innerhalb kürzester Zeit kann die Häsin von mehreren Hasen gleichzeitig trächtig werden. Außerdem ist der Feldhase ein exzellenter Sprinter: Bei Gefahr schlägt er Haken und hoppelt einfach davon, mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Im brandenburgischen Niederfinow nordöstlich von Berlin versuchen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade in der Feldforschungsstation des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung mehr über die Lebensbedingungen von Feldhasen herauszufinden.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 22.04.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Wilde Wupper
Die Wupper steht für Rekorde. Sie galt einmal als der "fleißigste Fluss Deutschlands". Später jedoch hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu den erfolgreichsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Der Film folgt der Wupper von den Quellen bis zur Mündung in den Rhein - eine abenteuerliche Reise am und auf dem Wasser über 116 Kilometer durch mystische Moore und großartige Flusslandschaften. Nie zuvor gedrehte Bilder vom Gewässergrund, von laichenden Lachsen, sich paarenden Feuersalamandern und wachsendem Grundeis entstehen unter teils sehr gefährlichen Bedingungen.


Am 22.04.19 18:00 - 18:45 Uhr auf 
WDR: An den Ufern der Lippe
Im vergangenen Jahr erhielt die Lippe die Auszeichnung "Flusslandschaft des Jahres". Da waren die zweijährigen Dreharbeiten für die Sendung Abenteuer Erde schon in vollem Gange. Entstanden ist ein umfassendes Porträt der Lippe voller opulenter Bilder und beeindruckender Tieraufnahmen, sowohl Über- als auch Unterwasser. Der Zuschauer erlebt eine Reise die gesamten 220 Kilometer der Lippe entlang, von der Quelle in Bad Lippspringe bis zur Mündung bei Wesel in den Rhein.


Am 22.04.19 18:00 - 18:45 Uhr auf 
WDR: An den Ufern der Lippe
Im vergangenen Jahr erhielt die Lippe die Auszeichnung "Flusslandschaft des Jahres". Da waren die zweijährigen Dreharbeiten für die Sendung Abenteuer Erde schon in vollem Gange. Entstanden ist ein umfassendes Porträt der Lippe voller opulenter Bilder und beeindruckender Tieraufnahmen, sowohl Über- als auch Unterwasser. Der Zuschauer erlebt eine Reise die gesamten 220 Kilometer der Lippe entlang, von der Quelle in Bad Lippspringe bis zur Mündung bei Wesel in den Rhein.


Am 22.04.19 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis unseres Waldes(1/2)
Unser Wald. Seit Urzeiten ist er ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Er gibt uns Schutz, liefert Rohstoffe und bietet uns Erholung. Einst fast zugrunde geplündert, bedeckt er heute wieder mehr als ein Drittel Österreichs, der Schweiz und Deutschlands. Ein packender bildstarker Streifzug durch den wohl wichtigsten Begleiter der Menschheit. Faszinierende Geschichten aus dem Wald.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 20.10 Uhr)


Am 22.04.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben: Blüten voller Nektar, Blätter in Hülle und Fülle, süße, saftige Früchte für jeden. Und doch ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Die Ausprägungen des Hungers sind vielfältig - mal subtil, mal radikal: Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Komplexe Gesetzmäßigkeiten bestimmen, wer sich welche Nahrungsquellen erschließt. Obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, als bräuchte ein Pflanzenfresser einfach nur ins nächste Blatt zu beißen, ist es für ihn beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an. Und sie machen sich den Hunger der Tiere ganz gezielt zunutze, manipulieren und instrumentalisieren sie für ihre Fortpflanzung. Das Leben im Kronendach steht unter dem Regime der Pflanzen: Sie sind die heimlichen Akteure, die zwar eine Fülle an Verlockungen bereithalten, sich aber raffinierter Tricks bedienen, um ihr eigenes Überleben zu sichern und - als Nutznießer - auch das der Tiere.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 22.04.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in Hessens Wäldern
Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Seine Wälder sind einzigartig, urig, wild und vielfältig. Die Entdeckungsreise führt in den Reinhardswald im äußersten Norden Hessens, in den Seulingswald im Nordosten, den Spessart im Südosten, in den Rheingauer Hinterlandswald im Südwesten und ganz im Süden Hessens in den Auwald am Kühkopf. Jedes der Waldgebiete hat seine Besonderheiten, eine eigene Schönheit und Charakteristik. Die Filmautorin Lena Schulz ist unterwegs im Urwald, im Auenland, in Hessens größtem Naturschutzgebiet, zeigt, wie Waldwirtschaft betrieben und wie gleichzeitig seltenen Tieren und Pflanzen Platz zum Überleben gewährt werden kann, wie Wanderwege Wälder erschließen oder Kunst im Wald neue Besucher lockt. Der Film zeigt Menschen, die mit dem Wald arbeiten und leben, ihn erhalten und schützen wollen und für die Hessens Wälder Inspirationsquelle und grünes Paradies sind.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)


Am 22.04.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: More than Honey - Bitterer Honig
Millionen und Abermillionen Bienen sind in den letzten Jahren einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Trotz intensiver Forschung hat die Wissenschaft bisher keine definitive Erklärung. Tatsache ist: Es geht um mehr als Honig. Ohne die Bestäubungsleistung von Milliarden von Honigbienen käme ein Großteil unseres Obstes und Gemüses nie auf die Teller. Und die Abhängigkeit ist gegenseitig. Nur im Gefolge der Menschen konnte die Honigbiene weltweit expandieren. Nun scheint diese Symbiose aus der Balance geraten zu sein. Der Filmemacher Markus Imhoof sucht in seinem Dokumentarfilm nach den Gründen. Für seinen bildgewaltigen Dokumentarfilm "More than Honey - Bitterer Honig" drehten der Filmemacher Markus Imhoof und sein Team nicht nur an zahlreichen Schauplätzen in Europa und den USA, sondern auch in Australien und China.
(Wdh. morgen 13.00-14.30 Uhr)


Am 22.04.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Das große Verschwinden - Wie retten wir die Artenvielfalt?
Aktuelle Diskussionsrunde.
(Wdh. morgen 14.30-15.00 Uhr)


Am 23.04.19 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Amerika vor Kolumbus (1/4)
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen. Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 9.15 Uhr)


Am 23.04.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Alaska im Klimawandel
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 23.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Giraffen - Die Riesen mit den sanften Augen
Giraffen sind die herausragenden Majestäten der Savannen Afrikas. Die Eleganz einer trabenden Netzgiraffenherde, die Geschicklichkeit einer Massaigiraffe bei der Blatternte in fast sechs Metern Höhe, Ugandagiraffen vor den rosa Scharen der Flamingos am Nakurusee - die Riesen mit den sanften Augen sind Wahrzeichen der Weiten Afrikas. Auch ihre menschlichen Nachbarn spüren das Besondere, das von ihnen ausgeht: Die Samburu, die im nördlichen Kenia den Lebensraum mit den Netzgiraffen teilen, jagen sie zwar nicht mehr, aber es kommt schon manchmal vor, dass sie ein totes Tier den Löwen abnehmen.


Am 23.04.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Indonesien - Der heilige Honigbaum
In den Feuchtgebieten des Sentarum-Sees auf der indonesischen Insel Borneo lebt die Riesenhonigbiene Apis dorsata. In den Wäldern der Seenlandschaft baut sie ihre Nester in den Wipfeln der großen Bäume, die hier als heilig gelten und Laulaus genannt werden. Das indigene Volk der Dayak verehrt die Riesenbiene, ihr Honig nimmt in seiner Kultur einen wichtigen Platz ein. Neben dem Fischfang ist der Verkauf von Honig eine der Haupteinnahmequellen. Die Honigjäger klettern nachts auf die Bäume, um den Bienen ihren Honig zu rauben. Ouaksah ist einer der letzten Honigjäger, der Film begleitet ihn beim Honig sammeln.


Am 23.04.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Fledermäuse - Geheimnisvolle Wesen der Nacht
Fledermäuse können fliegen wie ein Vogel, tragen Fell wie eine Maus, sie schlafen kopfüber und sehen mit den Ohren. Trotz oder gerade wegen dieser ungewöhnlichen Eigenschaften und Fähigkeiten finden viele Menschen die Jäger der Nacht unheimlich. Einige empfinden richtiggehend Ekel, wenn sie an Fledermäuse denken. "Fledermäuse sind die sozialsten und faszinierendsten Tiere, die ich kenne", sagt hingegen Simon Ripperger. Der Biologe vom Naturkundemuseum Berlin leitet ein Fledermaus-Forschungsprojekt und interessiert sich besonders für Vampirfledermäuse. Er ist zu Gast bei Planet Wissen und weiß, was wir von den fliegenden Säugetieren lernen können, warum sie Meister im Energiesparen und vorbildliche Eltern sind. Und warum es gute Gründe für jeden von uns gibt, die bedrohten Tiere zu schützen.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 23.04.19 14:15 - 15:45 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - In den Sümpfen Neuguineas
Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.


Am 23.04.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Mike und die Wege der Elefanten
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Satellitenhalsbänder aus, um herausfinden, wo genau "grüne Korridore" eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-3.55 Uhr)


Am 23.04.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Olivenöl in Gefahr - Bakterien und Ölfälscher bedrohen das grüne Gold
Von Süditalien aus breitet sich eine tödliche Pflanzenkrankheit aus, die Olivenhaine zerstört. Und Betrüger haben Olivenöl zu Europas meistgefälschtem Lebensmittel gemacht. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen einen Ölproduzenten in der Provence. Er kennt die Tricks der Fälscher und das Bakterium, das hinter dem Olivenbaumsterben steckt.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 23.04.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Spanplatten - Besser als ihr Ruf
Massivholz gilt als edel und nachhaltig, die Spanplatte als gesundheitsschädliches Wegwerfprodukt. Aber dennoch sind die Wohnungen und Büros voll mit Spanplatten. Ist das allein eine Kostenfrage? Wie sieht es aber in der Verarbeitung aus: Welche Vorzüge hat Massivholz, welche Spanplatten? Welche Unterschiede gibt es und worauf muss man achten? Zusammen mit Tischlerin und Holzingenieurin Stella Hanetzok wollen das Emilie Langlade und Adrian Pflug herausfinden. Dabei wird großzügig gesägt, geschliffen und gebohrt. Der Qualitätscheck entscheidet: Was ist besser - Massivholz oder Spanplatte?
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 23.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Mexiko - Die Biene der Maya
Der mexikanische Bundesstaat Campeche liegt auf der Halbinsel Yucatán, im Zentrum eines Gebiets, das drei Jahrtausende lang die Heimat einer der ältesten Kulturen der amerikanischen Kontinente war: der Maya. Ihren Lebensraum teilten sie mit einer Bienenart, die sie als Gottheit verehrten: der Melipona beecheii. Mit Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert kam auch die produktivere europäische Honigbiene ins heutige Mexiko und hat die heimische Melipona nach und nach verdrängt. Vor 20 Jahren beschloss im Dorf Tankuche die Familie Pat, die jahrhundertelang in Vergessenheit geratenen Imkermethoden ihrer Vorfahren wiederzuerlangen und die stachellose Biene auf diese Weise vom Aussterben zu retten. Im Schutz seines Hauses hat Vidal Pat ihren natürlichen Lebensraum aus ausgehöhlten Baumstämmen nachgebaut. Die "königliche Dame", wie die Maya sie nannten, unterscheidet sich in einigen Punkten von ihren europäischen Verwandten: Sie ist kleiner und zierlicher, aber vor allem ist sie wählerischer, was den Pollen betrifft. Die Melipona-Bienen fliegen weitere Wege und besuchen mehr Pflanzenarten. Dadurch ist ihr Honig aromatischer, allerdings produzieren sie deswegen auch weniger Honig.


Am 23.04.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die stummen Riesen im Pafuri
Sie heißen auf Afrikaans "Baobab", auf Deutsch "Afrikanischer Affenbrotbaum": Gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des afrikanischen Kontinents. Sie werden bis zu 800 Jahre alt. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Nationalparks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand. Haben die Bewohner die Bäume gepflanzt? Und haben diese die Bewohner so lange überdauert? Der Filmemacher Christian Herrmann geht diesen Fragen zusammen mit Dr. Michele Hofmeyr und Professor Dr. Stephen Woodworth nach.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.20 Uhr)


Am 23.04.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Oasen an der Ilmenau
Die Ilmenau ist Lebensraum für viele geschützte Arten und der größte und wichtigste Fluss der Lüneburger Heide. Einzigartige Naturräume sind hier rund um die Heidestadt Uelzen erhalten. Das gilt zum Beispiel für die extrem seltene Flussperlmuschel. Im Kiesbett suchen Taucher nach den letzten Exemplaren der Region. Auch andere seltene und bedrohte Arten wie Bachforelle, Eisvogel oder Feuersalamander finden hier noch ökologisch intakte Oasen. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt den Artenreichtum entlang der Ilmenau und ihrer Zuläufe und begleitet engagierte Menschen bei ihrem Einsatz für den Schutz wichtiger Lebensräume.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 23.04.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das Navigationssystem der Zugvögel
Ihr exakter Orientierungssinn begeistert Menschen und Forschung. Inzwischen ist klar, dass Zugvögel sich am Erdmagnetfeld orientieren. Wie die Vögel das machen, erfährt man bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 23.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Planet der Spatzen
Es gibt praktisch keinen Ort, wo es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Der Film begleitet in einer Reise um die Welt die Spatzen - die ältesten Kulturfolger und unsere Mitbewohner. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt. Und es geht auch um all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, um den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf Futtersuche in einen kleinen Kiosk verirrt, mitten unter die Menschen. Menschen spielen bei den Sperlingen generell eine entscheidende Rolle - seit mehr als 10 000 Jahren folgen sie uns, ohne sich dabei domestizieren zu lassen. Sie haben sich die "Menschenwelt" auf ihre Art erobert. Je nach Naturgegebenheiten, Klima oder Architektur haben auch sie sich dort häuslich eingerichtet, wo wir uns angesiedelt haben.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 23.04.19 22:15 - 22:45 Uhr auf 
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Der Bundesstaat Western Australia ist rund sieben Mal so groß wie Deutschland und zählt zu den trockensten Regionen der Erde. Dort brennen auf einer Landfläche von mehr als 2,5 Millionen Quadratkilometern jedes Jahr bis zu 12 000 Buschfeuer. Bei starkem Wind und Temperaturen von bis zu 45 Grad entwickeln sich auch kleine Brandherde schnell zu einem verheerenden Inferno. Dann sind Gebäude, Tiere und Menschenleben in Gefahr. Deshalb gehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Down Under mit schwerem Gerät gegen die lodernden Flammen vor, zu ihrem Arsenal gehören Löschhubschrauber, Flugzeuge, Bulldozer und Planierraupen. Um den meterhohen Feuerwalzen Einhalt zu gebieten, benötigen die Teams zudem eine kluge Strategie. Diese Serie zeigt die mutigen Männer und Frauen bei ihrem Kampf gegen zerstörerische Naturgewalten.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)


Am 24.04.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
ARD: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für den Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Kann man in der heutigen Zeit noch mit Raubtieren leben? Einerseits wollen alle Natur und Wildnis erhalten, aber wie wild darf es, vor allem vor der eigenen Haustür, zugehen? Was ist, wenn Wolf und Luchs in den Wäldern jagen, in denen der Mensch spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt? Die Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller und der Fernsehjournalist Tim Berendonk begeben sich auf eine Spurensuche um das herauszufinden.


Am 24.04.19 04:55 - 05:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 24.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores. Im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper.


Am 24.04.19 11:50 - 12:15 Uhr auf 
arte: Argentinien - Auf der Suche nach dem Paradies
Im Nordosten Argentiniens bahnt sich der Río Paranà seinen Weg zum Meer und erweitert sich kurz davor zu einem 15.000 Quadratkilometer großen Delta. Die Region ist ein ökologisches Paradies. Aber wie lange noch? Ernstzunehmende Warnungen kommen vor allem von den Imkern, die ihre Schützlinge tagtäglich beobachten. Stets lieferten diese Bienen - eine Kreuzung aus deutschen und italienischen Unterarten der Europäischen Honigbiene Apis mellifera - einen im ganzen Land begehrten Honig. Doch inzwischen klagen Pedro und Ezequiel über ein außergewöhnlich hohes Bienensterben und suchen verzweifelt nach Gegenmaßnahmen. Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt, sobald die ersten Keimblättchen aus dem Boden ragen. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer größer und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen. Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht. Auf den Inseln des Flussdeltas können sich Pedros und Ezequiels Insekten erholen. Hier ist die Natur noch intakt. Erst nach den Spritzeinsätzen auf den Sojafeldern kehren sie zurück, um sich von den wenigen Blüten zu ernähren, die übriggeblieben sind. Es ist ein Spießrutenlauf zwischen den Naturgewalten und den Auswirkungen der modernen Agrarwirtschaft.


Am 24.04.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Wo sind die Insekten geblieben?
Insekten sorgen für Ordnung im Wald und auf der Wiese, sie bestäuben Obst- und Nutzpflanzen. Vielen Tierarten dienen sie als Nahrung. Intensive Landwirtschaft bedroht schon lange die Lebensräume der kleinen Wesen - Felder werden überdüngt, Insektizide und Pestizide eingesetzt. Sterben unsere Insekten, ist es schon kurz vor zwölf - oder kann es auch eine insektenfreundliche Landwirtschaft geben? Und wie sieht eigentlich ein insektenfreundlicher Garten aus? Unsere Gäste, die Biologin Nadja Simons von der TU München und der Entomologe Lars Krogmann vom Naturkundemuseum Stuttgart begleiten uns in die spannenden Welten von Biene, Schmetterling und Co.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 24.04.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wenn die Insekten sterben
In den letzten 25 Jahren sind die Insekten in Deutschland um bis zu 75 Prozent zurückgegangen - sogar in den Naturschutzgebieten. Eine dramatische Entwicklung! Viele Vögel finden nicht mehr genug zu fressen, die Nahrungskette kommt ins Wanken. Und es trifft auch uns Menschen, wenn immer weniger Bienen und Hummeln ihren Job als Bestäuber machen. W wie Wissen macht den Praxis-Test: Was, wenn keine Bienen oder andere Bestäuber mehr da sind? Wie aufwendig ist dann die Bestäubung der Obstbäume z.B. von Hand? Zusammen mit einer Landschafts-Ökologin von der Uni Freiburg machen wir auf einer Apfelplantage am Bodensee ein Experiment: wir isolieren Bäume von der Außenwelt. So kann die Expertin abschätzen, wie teuer eine Ernte ohne Hilfe von Insekten für den Obstbauern, und damit auch uns Verbraucher werden könnte. Die Landwirtschaft gilt als einer der Hauptverursacher für das Insektensterben, mit ihren Monokulturen und dem massiven Einsatz von Pestiziden. Ginge das auch anders, mit mehr Biolandbau und einer anderen Subventions-Strategie? W wie Wissen fragt nach. Insektenforscher Robert Trusch verwaltet im Naturkundemuseum Karlsruhe eine der größten Schmetterlingssammlungen Deutschlands. Er kann genau sagen, wie häufig einzelne Arten früher waren und wie es aktuell aussieht. Danach ergibt sich ein erschreckendes Bild. Wir begleiten den Wissenschaftler auf Falterjagd in den Rheinauen. Er zeigt uns welche Spezies noch heute dort zu finden sind und welche nicht mehr.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 24.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Kenia - Die Biene, die Yaaku und der Vogel
Am Fuße des Mount Kenya in Ostafrika erstrecken sich die Hochebenen des Laikipia-Plateaus. Die dünn besiedelte Region ist ein Paradies für große Säugetiere, doch ihre endlosen Weiten bieten auch Lebensraum für eine kleine Insektenart - die Apis mellifera monticola. Nicholas gehört zu den Yaaku, einer ethnischen Volksgruppe, der rund 2.000 Menschen angehören. Für ihn sind diese Bienen weit mehr als nur Honiglieferanten. Nachdem die Gemeinschaft der Yaaku in den 30er Jahren von den Massai-Kriegern angegliedert wurde, übernahmen sie deren Bräuche, Lebensweisen und Sprache. Die Massai lieben Honig, aber vor Bienen haben sie großen Respekt. Die Yaaku hingegen blicken auf eine lange Tradition der Bienenhaltung zurück und arbeiten bis heute mit den Methoden ihrer Vorfahren: ausgehöhlte Stücke von Baumstämmen werden als Bienenstöcke aufgehängt. Nur so sind sie sicher vor dem Honigdachs, einer Marderart, die es - wie der Name schon sagt - auf Honig abgesehen hat. Auch Elefanten machen den Bienen das Leben schwer: Bei der Nahrungssuche nach Zweigen und Blättern kommt es immer wieder vor, dass die Dickhäuter die Bienenstöcke von den Bäumen herunterreißen.


Am 24.04.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. morgen 5.15-6.10 Uhr)


Am 24.04.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Klimaretter
Die Erde ist überstrapaziert. Klima und Biodiversität stehen vor riskanten Umbrüchen. Was muss dringend passieren, damit die Menschheit noch die Kurve kriegt? Obwohl das ökologische Bewusstsein wächst, scheinen wir Menschen unser Verhalten freiwillig kaum ändern zu können. Moderator Ingolf Baur hinterfragt verschiedene Wege, um wirksamen Klimaschutz durchzusetzen: Welches Potenzial steckt in der Psycho-Wunderwaffe "Nudging"? Oder lässt sich strenger Umweltschutz gar per Gerichtsbeschluss einklagen? Welche Signale braucht es, um die Industrie dazu zu bringen, klimagerecht zu produzieren? Und was kann der Einzelne tun?
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 24.04.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland - Inseln am Rande der Welt
Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden.


Am 24.04.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchtet das Laub der Bäume in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen von den Hängen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben. Faszinierende Superzeitlupen, bewegte Zeitraffer und Aufnahmen mit versteckter Kamera porträtieren einen der schönsten Abschnitte des Appalachen-Gebirgszuges.


Am 24.04.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Welt des Wassers
Zwischen Reichtum und Mangel - Brasiliens Wildnis wird vom Wasser dominiert. Es ist eine abenteuerliche Reise, die das kostbare Lebenselexier vom Atlantik ins Landesinnere hinter sich bringt, um die Wildnis Brasiliens und all ihre Naturwunder mit Süßwasser zu versorgen. Vom Amazonasregenwald, über die weiten Grasebenen des Cerrado und die Sümpfe des Pantanal bis zum glanzvollsten Wasserjuwel Brasiliens - den Iguazufällen.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 24.04.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Amerikas Naturwunder - Olympic - Berge am Pazifik
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Ein Geben und Nehmen zwischen zwei Tierarten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wieder.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)


Am 24.04.19 22:45 - 00:25 Uhr auf 
BR: Das Salz der Erde
In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte - von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: Genesis. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten der Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.


Am 24.04.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wölfe auf dem Vormarsch
Endlich gibt es sie wieder, freilebende Wölfe in Deutschland. In den meisten Gebieten wurden sie bereits vor 150 Jahren ausgerottet, doch nun sind sie zurück. Das Comeback der Wölfe begann auf einem sächsischen Truppenübungsplatz. Heute hat Sachsen etwa 25 Wölfe und auch in anderen Bundesländern wurden einige gesichtet. Die Wölfe sind wieder auf dem Vormarsch und das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie heute im Bereich des Artenschutzes selten hört. Der Biologe Sebastian Koerner beobachtet die Tiere seit mehr als 10 Jahren, seit mehreren Jahren auch mit der Kamera. Dabei entstanden einzigartige Aufnahmen, die selbst Wolfsexperten so noch nie gesehen haben. Zusammen mit der Wolfsforscherin Gesa Kluth und ihrer Kollegin Ilka Reinhardt spürt er den "deutschen" Wölfen nach. Das eingespielte Team dokumentiert und erforscht ihr Vorkommen und ihre Lebensweise.


Am 25.04.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ein Baumhaus für Öko-Helden
„Miss Sunflower“ und „Queen Bee“, der Frosch: Amy McMillian und Nicole Ferguson machen Kinder im „For-Mar“-Naturreservat in Michigan mithilfe von Comicfiguren mit der Natur vertraut. Und Pete Nelson baut den „Preservers“ in den Wipfeln eines Eichenhains ein neues Hauptquartier - inklusive Klassenzimmer. In dem 7,30 Meter mal 6,40 Meter großen Domizil können die kleinen Besucher gemeinsam mit ihren Lieblings-Öko-Helden nach Lust und Laune herumtollen und gleichzeitig Wissenswertes über Tiere und Pflanzen lernen - spielerisch und absolut „baumbastisch“.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 25.04.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Bannwald
Ob Monokultur oder Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen - Wälder werden bewirtschaftet. Auf weniger als einem Prozent unserer Waldfläche ist das anders: im Bannwald. Hier greift der Mensch nicht ein. Aus umgefallenen und zersetzten Bäumen wächst neues Leben; der Wald verjüngt sich natürlich. Das Zusammenspiel zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und Pilzen funktioniert. Es gibt keinen Abfall oder Müll; was auch entsteht, es wird gebraucht. Pflanzen wandeln die Energie der Sonne um und wachsen. Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere. Und wenn Pflanzen und Tiere absterben, werden sie zersetzt. Dafür sind Millionen Kleinlebewesen und Bakterien zuständig; auch Pilze gehören zur "zersetzenden Gesellschaft". Produzenten, Konsumenten und Destruenten arbeiten in der Recyclinganlage Bannwald optimal zusammen. Der Film beschreibt die Pflanzen und Tiere im Lebensraum Bannwald und er macht deutlich, weshalb Wirtschaftswälder, die aus gleichartigen und gleichaltrigen Bäumen bestehen, empfindlich auf Naturereignisse reagieren.


Am 25.04.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Regenmännchen im Laubwald - Der Feuersalamander
Feuersalamander sind dämmerungs- und nachtaktiv. Nur wenn es nach langen Trockenperioden im Sommer regnet, verlassen sie auch tagsüber ihre Verstecke, um auf Nahrungssuche zu gehen. Daher nennt man den Feuersalamander im Volksmund auch "Regenmännchen". Der Film beschreibt das Leben des Feuersalamanders, seinen Lebensraum, seine Ernährung und Fortpflanzung. Eine kurze Sequenz ist dem Alpensalamander gewidmet, der voll entwickelte Junge zur Welt bringt und somit vom Wasser unabhängig ist. Normalerweise sind Lurche an Wasser und Land, an zwei Lebensräume gebunden, wie schon ihr Name sagt: Amphibien.


Am 25.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Noch 1989 organisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hof ein erstes Treffen mit mehr als 400 Naturfreunden aus Ost und West. Die Idee vom "Grünen Band" war geboren. Es erstreckt sich nun von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof und ist der größte deutsche Biotopverbund. 150 Naturschutzgebiete liegen im oder grenzen an das "Grüne Band", darunter das Schutzgebiet Elbtalaue, ein Paradies für Wasservögel, und der Nationalpark Harz. Hier wurden inzwischen erfolgreich Luchse wieder angesiedelt. Seit 2004 setzen sich neben dem BUND auch auf internationaler Ebene Umweltorganisationen dafür ein, die Lebensräume entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs zu sichern. Filmemacher Paul Reddish stellt verschiedene Schutzprojekte für bedrohte Arten vor: von den Bären und Vielfraßen in den Urwäldern Kareliens an der finnisch-russischen Grenze über die Großtrappen im Grenzgebiet Ungarns zu Österreich bis zu den Kaiseradlern Bulgariens. Nach dem Fall der Mauer stellten Naturschutzverbände schnell fest, wie einzigartig der ehemalige Grenzstreifen war. Vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen hatten hier sichere Rückzugsgebiete gefunden, in denen sie sich nahezu ungestört entwickeln konnten. Es waren über 600 seltene Arten allein entlang der früheren innerdeutschen Grenze: vom Seeadler bis zum Schwarzstorch, vom Braunkehlchen bis zur Wildkatze, von der Arnika bis zur Wanstschrecke.


Am 25.04.19 11:45 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Der Prater - Eine wilde Geschichte
Der Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite. In dem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat.


Am 25.04.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Das Jahr des Igels
Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch den Ablauf eines Jahres und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen fordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an. Der Igel zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten. Nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch sehr lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Populationen bisher nicht ernsthaft gefährden konnte.


Am 25.04.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Im Reich der Zwerge
Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern.


Am 25.04.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Originale - Launen der Natur
Ein Fisch, der auch an Land lebt, ein Vogel der nicht fliegen kann, oder eine Fliege, die aussieht, als sei sie einem Science-Fiction-Cartoon entsprungen: allesamt tierische Originale. Ihr ungewöhnliches Aussehen, ihr merkwürdiges Verhalten oder ihr scheinbar unpassender Lebensraum unterscheidet sie von allen anderen und macht sie zu "Launen der Natur". Manche haben sich so spezialisiert, dass dabei ihre übrigen Fähigkeiten verloren gegangen sind.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)


Am 25.04.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Charmante Chaoten - Südafrikas Honigdachse
Sie fürchten nichts und niemanden, aber viele fürchten sie: die Honigdachse Südafrikas. Sie nehmen es mit Giftschlangen auf - und sogar mit ausgewachsenen Löwen. Zwar gilt ihr Biss als eisern, doch im Überlebenskampf im afrikanischen Busch setzen Honigdachse vor allem auf eines: ihre Intelligenz. Zudem haben die berüchtigten Marder-Verwandten auch eine süße Seite - eine ausgesprochene Vorliebe für Honig. Der junge Zoologe Low de Vries nimmt schlaflose Nächte gerne in Kauf. Immerhin hat er einen interessanten Job: Er versucht, das Verhalten der Honigdachse zu erforschen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)


Am 25.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Frankreich - Der Bienenhirte
Die Cevennen sind ein Gebirgszug im Süden Frankreichs und seit Jahrtausenden ein Zufluchtsort der Ur-Honigbiene Apis mellifera mellifera. In jedem Dorf dieser Region, an fast jedem Haus, sind Bienenstöcke aus ausgehöhlten Kastanienstämmen zu sehen, die den Völkern der Dunklen Europäischen Biene ein Zuhause bieten. Das Verbreitungsgebiet der Dunklen Biene reicht von Polen bis zu den Pyrenäen. Doch ihre Zahl geht kontinuierlich zurück. Deshalb hat sich der passionierte Imker Stéphane Libéri zum "Bienenhirten" ernannt und wandert von Tal zu Tal, um dieses wertvolle Kulturgut der Cevennen zu retten.


Am 25.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland - Im Reich der Extreme
Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, ist der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb - doch sie sind auch findige Jäger, die dank ihrer Neugier mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihren Nachwuchs im Schutz einsamer Dünenwälder, um ihr Junges vor aggressiven Robbenbullen zu schützen.


Am 25.04.19 23:45 - 01:15 Uhr auf 
SWR: More than Honey - Bitterer Honig
Millionen und Abermillionen Bienen sind in den letzten Jahren einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Trotz intensiver Forschung hat die Wissenschaft bisher keine definitive Erklärung. Tatsache ist: Es geht um mehr als Honig. Ohne die Bestäubungsleistung von Milliarden von Honigbienen käme ein Großteil unseres Obstes und Gemüses nie auf die Teller. Und die Abhängigkeit ist gegenseitig. Nur im Gefolge der Menschen konnte die Honigbiene weltweit expandieren. Nun scheint diese Symbiose aus der Balance geraten zu sein. Der Filmemacher Markus Imhoof sucht in seinem Dokumentarfilm nach den Gründen. Für seinen bildgewaltigen Dokumentarfilm "More than Honey - Bitterer Honig" drehten der Filmemacher Markus Imhoof und sein Team nicht nur an zahlreichen Schauplätzen in Europa und den USA, sondern auch in Australien und China.


Am 26.04.19 01:15 - 02:00 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen (1/2) - Die Retter der Orang-Utans
Vor einigen Jahren hatte Frank Elstner den Tierschützer Willie Smits in seiner Sendung "Menschen der Woche" kennengelernt und versprochen, einmal selbst nach Indonesien zu kommen, um die Situation der Orang-Utans vor Ort zu erleben. Es sollte eine der spannendsten und emotionalsten Reisen im Leben von Frank Elstner werden: Über drei Wochen begleitet er den Tier- und Naturschützer Willie Smits durch Indonesien, immer auf der Spur der Orang-Utans. Die Route führt von Java über Sulawesi bis nach Borneo - die natürliche Heimat der Orang Utans. Der deutsche Moderator lernt dabei Menschen kennen, die ihr gesamtes Leben dem Schutz der seltenen Menschenaffen widmen, bekommt aber auch Einblicke in die großen Probleme des Landes und die damit verbundenen Schicksale für die Orang-Utans. Und nicht zuletzt begleitet er einen ganz besonderen Orang-Utan auf dem Weg zurück in die Freiheit. "Einer der schönsten Momente meines Lebens", sagt Elstner sichtlich berührt bei 40 Grad im Schatten mitten im Dschungel von Borneo.


Am 26.04.19 03:30 - 03:55 Uhr auf 
3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke
Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparken zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - einige davon werden in diesem Film vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.


Am 26.04.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Der Lachszähler von Kanada
Im Great Bear Rainforest, dem Regenwald des Großen Bären, gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung.Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammen zu bekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können. Die Zukunftsaussichten für den Beruf des "Creekwalkers" sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.


Am 26.04.19 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Wilderern auf der Spur - Die Hüter vom Kruger National Park
Der Gestank ist bestialisch. Ranger Rendani Nethengwe schneidet tief ins Fleisch des toten Elefanten - er muss die Gewehrkugel finden, mit der illegale Jäger das Tier getötet haben. "Es ist traurig", sagt er. "Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes - die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land." Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich: mal ist er im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit den Tierärzten unterwegs. Die sind zurzeit sehr besorgt um die Elefanten im Park, da sie vor kurzem im Blut eines toten Tieres den menschlichen Tuberkulose-Erreger entdeckt haben. "Es ist uns ein Rätsel, wie der Elefant sich infiziert hat. Die Krankheit könnte eine große Bedrohung für unsere Elefanten werden", sagt Tierarzt Peter Buss. Was die meisten nicht wissen: zu den seltensten Tieren im Krügerpark gehören die Wildhunde. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren weiter zurückgegangen. ARD-Korrespondent Thomas Denzel begleitet die Hüter des Krügerparks auf ihren Streifzügen: bei der Betäubung eines Elefanten für den Tuberkulose-Check, bei der Jagd nach Wilderern und bei der Beobachtung des Familienlebens der Wildhunde.


Am 26.04.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Filmautorin Susanne Hanke reist von Westen nach Osten, vom Frischen zum Kurischen Haff, von der Weichsel bis zur Memel. Das Augenmerk liegt dabei auf der teilweise noch ursprünglichen Natur an der Küste des ehemaligen Ostpreußens. Erste Station ist Kaliningrad, das einstige Königsberg. Viele Häuser sind verfallen, Löwenzahn und Gänseblume kämpfen um ein wenig Erde und Licht. Während in der Stadt das bisschen Natur ein Zeugnis von Verfall und Armseligkeit ist, führt sie an der Memel eindeutig die Regie. Das Fernsehteam begleitet einen Fischer die Memel herab bis ins Haff hinein. Hier lauern Reiher auf reiche Beute, ziehen Seeadler ihre Kreise, füttern Hunderte von Kormoranen ihre Jungen groß. Schon von der Memelmündung sind die gewaltigen Dünenberge auf der Kurischen Nehrung zu sehen. Die noch heute wandernden Sandberge haben schon mehrfach ganze Dörfer unter sich begraben. Im Wald mit seinen vom Wind bizarr verformten Kiefern leben Wildschweine, Füchse und sogar Elche.


Am 26.04.19 13:30 - 14:40 Uhr auf 
BR: Paula und die wilden Bären
Nur noch in wenigen Regionen Europas, wie in den Karpaten und der Hohen Tatra, sind Bären in freier Wildbahn zu finden. Vaclav "Vasek" Chaloupek ist in Tschechien ein bekannter Tierfotograf und Tierfilmer. Im Böhmerwald lebt er stets mit einigen tierischen Gefährten zusammen. Als ein befreundeter Förster ihm die Bärenwaisen Lilly und Ben ins Haus bringt, ist sofort klar: Vasek wird sich als "Bären-Ersatz-Mama" um die Bärenzwillinge kümmern und ihnen so eine Zukunftsperspektive ermöglichen. Und die Tierreporterin Paula wird ihn dabei tatkräftig unterstützen.


Am 26.04.19 14:15 - 15:45 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Tief im Regenwald
Machete, Schlauchboot und Moskitonetz: Ed Stafford bereitet sich in London auf seine nächste Expedition vor. Dieses Mal führt die Reise in den größten Regenwald der Welt. Dort hat der Abenteurer auf Satellitenbildern mitten im Dschungel einen türkisblauen See entdeckt, der von keiner erkennbaren Wasserquelle gespeist wird. Ist das Gewässer durch einen Meteoriteneinschlag entstanden? Um das Geheimnis zu lüften, bricht der Ex-Soldat nach Brasilien auf und erkundet dort 120 Kilometer von der nächsten Straße entfernt die unberührte Wildnis.


Am 26.04.19 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Äquator - Die Letzten ihrer Art
Dort, wo der Äquator Land durchquert, zieht er sich noch immer über weite Strecken durch abgelegene Gebiete mit einer reichhaltigen Tierwelt. Doch der Mensch ist auf dem Vormarsch. Meist müssen die Tiere weichen. Viele Arten sterben aus. Die Menschen verteidigen ihre Ernten. Die Konkurrenz um Platz und Nahrung wächst. Es wird enger, auch im Paradies. In Uganda ignorieren Elefanten die künstlichen Grenzen, die ihnen der Mensch mit den Nationalparks gesteckt hat. Viele Kleinbauern sind verzweifelt, denn nachts fallen Elefanten über ihre Felder her. Die Bauern versuchten erfolglos, sie zu vertreiben. Doch Forscher haben entdeckt, dass die Dickhäuter Angst vor Bienen haben. Jetzt wird das Gemüse mit Bienenzäunen geschützt. Auf Borneo sind Orang-Utans vom Aussterben bedroht. Durch Regenwaldrodungen für Palmöl-Plantagen fehlt ihnen der Lebensraum. Zudem werden die Tiere von Palmöl-Bauern getötet und verletzt. Die "Borneo Orangutan Survival Foundation" versorgt die verletzten und traumatisierten Tiere. Meist sind es Affenbabys, deren Mütter getötet wurden. Die hilflosen Orang-Utan-Waisen lernen das ABC für das Überleben und werden dann in geschützte Regenwälder ausgewildert.


Am 26.04.19 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Die Bienenflüsterer - Deutschland Rosenfeld, ein Paradies für Bienen
Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und -zucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig.


Am 26.04.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 26.04.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies
Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in ein Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere, ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben und wer wird den Kampf gewinnen? Das Neuseeland von heute ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen und Tieren aus aller Welt, von Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen auf die eine oder andere Art die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. So hat ein Kampf ums Paradies begonnen. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen, sowie neue und Hoffnung gebende Allianzen, und sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.


Am 27.04.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
ARD: Das Moor
Deutschlands Moore liegen wie Inseln in unserer Kulturlandschaft: letzte Reste einer Natur, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Der Film zeigt die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums und ist zugleich der Appell "Schützt und erhaltet die letzten Moore".


Am 27.04.19 06:15 - 07:45 Uhr auf 
arte: Wie die Welt erwacht
Ob im nebelverhangenen Amazonas-Regenwald, in den weiten Wüstentälern des mexikanischen Bundesstaats Baja California, in der sonnendurchfluteten afrikanischen Savanne, in der eisigen Tundra Norwegens oder in den schneebedeckten Wäldern der kanadischen Provinz British Columbia - überall bestimmt die aufgehende Sonne das Leben der Tiere und Pflanzen, die an unterschiedlichste klimatische Bedingungen angepasst sind. Der Dokumentarfilm zeigt die Landschaften dieser faszinierenden Lebensräume im magischen Licht der Morgendämmerung. Wenn die ersten Lichtstrahlen am Horizont erscheinen und die Nacht zum Tag wird, erwacht auch die Natur zu neuem Leben. Tagaktive Arten kommen zum Vorschein, während nachtaktive Geschöpfe in ihren Verstecken verschwinden. Dieser Schlüsselmoment im natürlichen Gleichgewicht beeinflusst seit jeher das Verhalten, die Überlebensstrategien und die Symbiose von Tieren und Pflanzen. Die Sonne bestimmt den kompletten Lebenszyklus auf der Erde, was sich in den arktischen Regionen am deutlichsten zeigt. Und jeder der faszinierend gefilmten Naturschauplätze wirkt im ersten Sonnenlicht des Tages besonders majestätisch.


Am 27.04.19 09:50 - 10:20 Uhr auf 
3sat: Kirschblütenfest in Japan
Sakura, die Kirschblüte, markiert im japanischen Kalender den Anfang des Frühlings. Sie ist Symbol der vergänglichen Schönheit und besagt, dass das Leben schön, aber kurz ist. Für die Japaner ist Sakura gleichbedeutend mit Wiedergeburt, Leben und Hoffnung. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten in Rosa und Weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön. In den etwa zehn Tagen, in denen in Japan die Kirschen in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner zwischen Tokio, Kyoto und Fukushima das Kirschblütenfest mit Freunden, Kollegen oder Familie. Die japanische Kirschblüte inspiriert oft auch die Künstler: Literatur, Malerei, Comics, Fotografie, Musik und die meisten traditionellen japanischen Künste sind beeinflusst durch die farbenfrohe Zeit.


Am 27.04.19 11:50 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Japan (1/2)
Es gibt ein Japan jenseits von Tokio: Das Kaiserreich kann mit atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren wie dem Riesensalamander oder dem Mandschurenkranich aufwarten. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido. Wilder und kälter kann es in Japan nicht sein: Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumo-Ringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.15 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.20-4.45 Uhr)


Am 27.04.19 18:10 - 18:25 Uhr auf 
arte: Droht eine Welt ohne Vögel?
Überall auf der Welt geht die Zahl der Vögel dramatisch zurück - in Europa in den letzten 20 Jahren etwa um ein Drittel. Entwaldung, schädliche landwirtschaftliche Praktiken, Verstädterung, Überfischung der Meere, Umweltverschmutzung und andere Faktoren zerstören Lebensraum und Nahrungsgrundlage der Tiere. "Mit offenen Karten" erkundet zu Land, in der Luft und auch zu Wasser, welchen Bedrohungen die Vögel ausgesetzt sind und was man dagegen tun kann.


Am 27.04.19 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Zu seinen Lebzeiten war Alexander von Humboldt neben Napoleon der berühmteste Mann Europas. Hunderte Pflanzenarten tragen heute seinen Namen, auf der ganzen Welt wurden zahllose Straßen, Plätze und Institutionen nach ihm benannt. Humboldt war ein Mensch von ungeheurem Arbeitseifer und unglaublicher Schaffenskraft. Dabei war er selbst nicht unumstritten, wurde von manchen sogar wegen seines Zynismus gefürchtet. So soll etwa sein Redetempo so manchen Gesprächspartner zur Verzweiflung getrieben haben. Wie kein anderer Wissenschaftler hat Alexander von Humboldt das Verständnis der Menschen von der Natur als einem großen Ganzen geprägt, in dem alles mit allem zusammenhängt. Dieses Naturverständnis war damals revolutionär, und es beeinflusste unter anderem den jungen Charles Darwin. Humboldts Entdeckungsreisen mit dem französischen Botaniker Aimé Bonpland und die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind das Fundament, auf dem das heutige Wissen um die Verwundbarkeit der Erde gründet. Doch was trieb Humboldt dazu an, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um die Natur neu zu "entdecken"? Zum 250. Geburtstag des Universalgelehrten zeigt das Doku-Drama eine atemberaubende Reise durch Humboldts Epoche. Die Humboldt-Biografin Andrea Wulf folgt seinen Spuren: von Schloss Tegel über die Silberbergwerke Sachsens, den Orinoco, die Vulkane Perus bis nach Washington D.C. Spielszenen mit dem renommierten deutschen Schauspieler Timmi Trinks in der Rolle Alexander von Humboldts sowie einzigartige Landschaftsaufnahmen erwecken die legendäre Reise des Entdeckers in den Dschungel und die Berge Südamerikas zum Leben.


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