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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 04.08.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben(2)
Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und den Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern sie durch den Wald. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend.


Am 04.08.19 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran?
(Wdh. übermorgen 4.40-5.25 Uhr)


Am 04.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Wildnis am Lago Maggiore
Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Die Reichen und Schönen tummeln sich an Strandpromenaden, besuchen schicke Hotels oder legen mit ihren Jachten in den neu gebauten Häfen an. Nur ein paar Kilometer nördlich vom Seeufer liegt eine andere Welt: das Val Grande mit seinem gleichnamigen Nationalpark. Von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, haben sich dort Wald und Wildnis wieder ungehindert ausbreiten können.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 04.08.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber
Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume, und sie sind sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen miteinander in Verbindung. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.


Am 04.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela
Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 04.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien
Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahleiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.08.19 04:15 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Die Region gehört zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. Von den Vulkanen Kamtschatkas geht die Reise ans andere Ende Russlands. Eingerahmt vom Schwarzen und Kaspischen Meer ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel: Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze. Die steilen Felsen sind das Reich des Kaukasischen Steinbocks und auf den Hochebenen leben die letzten Bergwisente der Erde. Nordöstlich des Kaukasus erstreckt sich über 2.000 Kilometer ein anderes Gebirge mit einem großen Namen: der Ural. In den dichten Nadelwäldern leben viele Braunbären. Die Bäche des Urals bieten auch für ein anderes, sehr skurriles Tier ideale Bedingungen: den Russischen Desman, einen Verwandten des Maulwurfs. Mit seinen feinen Tasthaaren an der Schnauze spürt das im Laufe der Evolution nahezu vollständig erblindete Tier unter Wasser seine Nahrung auf. Seine lange Nase benutzt der Desman dabei als Schnorchel. Jenseits des Urals erstreckt sich die Taiga Sibiriens. Knapp zehn Prozent der Landmasse der Erde umfasst dieser Teil Russlands. Temperaturschwankungen von 80 Grad zwischen Sommer und Winter sind die Regel. Tiere, die hier überleben wollen, müssen extrem widerstandsfähig sein. Ein ganz anderes Bild bietet der Ferne Osten Russlands. Ussurien ist das Reich des Amur-Tigers. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig diese größte Raubkatze der Erde am Strand des Pazifiks. Der Sommer war nur eine kurze, dafür lebenspralle Episode.


Am 05.08.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Die Filmemacher überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.
(Wdh. heute 9.30-10.15 Uhr)


Am 05.08.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: North Woods Law - Die Wildlife-Ranger
Von den schneebedeckten Bergen der Appalachen bis zu den felsigen Ufern des Atlantiks: Die wild zerklüftete Landschaft in New Hampshire ist ein Mekka für abenteuerhungrige Outdoor-Fans! Jagen, Fischen und Wandern gehören bei Einheimischen wie Touristen zu den beliebtesten Aktivitäten. Damit die traumhaft schöne Natur auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, sind die Beamten des „New Hampshire Fish and Game Department“ pausenlos im Einsatz. Lebensgefährliche Rettungsaktionen, halsbrecherische Verfolgungsjagden oder bedeutende Projekte zum Artenschutz - Diese Dokumentarserie begleitet die Männer und Frauen der Wildlife-Behörde bei ihren vielschichtigen Aufgaben in freier Natur.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 05.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal
Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Wassermassen stürzen in insgesamt 275 Wasserfällen auf einer Länge von rund drei Kilometern und einer Höhe von 80 Metern die Felsen hinab.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 05.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Die Anden
Auf einer Länge von etwa 7.500 Kilometern ziehen sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas von Feuerland bis Venezuela. Damit bilden sie die längste Bergkette der Welt. Das erdgeschichtlich eher junge Gebirge wartet mit den höchsten Gipfeln der Welt nach dem Himalaya auf. Es ist gekennzeichnet durch mehrere Vulkangebiete und bildet einen Teil des Pazifischen Feuergürtels. Die Anden bestehen aus mehreren parallelen Bergketten, den sogenannten Kordilleren. Ihre einzigartige klimatische Vielfalt reicht von Regenwäldern bis hin zu ewigen Gletschern und beherbergt eine regional stark differenzierte Tier- und Pflanzenwelt. In den Tälern der Kordilleren befinden sich menschliche Siedlungen. Das bekannteste indigene Volk der Gebirgsregion sind die legendären Inkas.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.08.19 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2)
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 05.08.19 22:25 - 00:00 Uhr auf 
3sat: Köhlernächte
Der Filmemacher Robert Müller hat ein authentisches, intimes, zuweilen höchst amüsantes Porträt der unterschiedlichen Akteure der Köhlerei im Emmental geschaffen. Politisch unkorrekt wird getrunken, geraucht und geflucht - dabei beeindrucken der respektvolle Umgang der Menschen untereinander wie auch der Umgang mit der einheimischen Ressource Holz, mit Feuer und Rauch im harten Köhleralltag.


Am 05.08.19 23:00 - 23:45 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2)
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.
(Wdh. übermorgen 15.00-15.45 Uhr)


Am 06.08.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
phoenix: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 06.08.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Im "Sepilok Orangutan Rehabilitation Center" kümmert sich Tierärztin Cecilia Boklin um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden auf ihre Auswilderung vorbereitet. Das kann 18 Jahre dauern. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr von der Umweltschutzgruppe Fauna & Flora International kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile. Die Reihe begleitet Artenschützer, die bis in die entlegensten Winkel der Erde daran arbeiten, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten.
(Wdh. übermorgen 16.30-17.15 Uhr)


Am 06.08.19 06:55 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster - und Bestseller-Autor. Er schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Die Reportage zeichnet ein Porträt des "Bestseller-Försters", begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt.
(Wdh. heute 9.45-10.15 Uhr)


Am 06.08.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert
Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich MDR WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet.


Am 06.08.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Die Insel der Affen
Vor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt: Drills. Bisher gab es noch keinen Film über die scheuen vom Aussterben bedrohten Tiere - dies ist das erste intime Porträt. Die Dokumentation folgt Motuku, dem Alphamännchen, und seiner Familie. Das jüngste Mitglied der Gruppe ist der kleine Sipoti. Über die nächsten Jahre wird er noch viel lernen müssen, um die Spielregeln der Drills zu beherrschen.


Am 06.08.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Erntezeit im Ural
In dem kleinen Dorf Irgisly, im südlichen Teil des Urals, fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, orientiert sich der Rhythmus der Menschen an den Jahreszeiten und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Irgisly liegt in der russischen autonomen Republik Baschkirien in einer weiten und hügeligen Landschaft, die von tiefen Wäldern, dunklen Schluchten und vereinzelten kleinen Dörfern geprägt wird. Die Mehrzahl der knapp 1.000 Einwohner Irgislys lebt noch immer in sehr einfachen und oft auch ärmlichen Verhältnissen. Der Alltag der Menschen dreht sich um die elementaren Dinge wie das tägliche Brot oder die Familie. Das Leben hier in der russischen Provinz ist einfach, sinnlich, beseelt und ruhig. Das Filmteam beobachtet die Menschen von Irgisly in ihrem Alltag: bei der Gartenarbeit, beim Einkochen, beim Melken. Die Filmemacher erfahren dabei, wie sie die Welt sehen, was sie beschäftigt, was sie erhoffen, woran sie leiden. So wird Irgisly auch zum Spiegelbild der krassen Gegensätze innerhalb der russischen Gesellschaft wie den Metropolen und den ländlichen Regionen.


Am 06.08.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Hamburgs Grüner Ring
Ein Band aus Wiesen und Wäldern schlängelt sich rund um, und an einigen Stellen auch mitten durch, die Hansestadt Hamburg. Der sogenannte Grüne Ring verbindet auf 100 Kilometern Naturschutzgebiete, Kulturlandschaften, Seen, Wälder, Parks und Grünzüge. Links und rechts der Strecke können Wanderer und Radfahrer die Naturparadiese der Elb-Metropole entdecken. Einige davon sind selbst unter Hamburgern kaum bekannt. Die grünen Oasen der Stadt bieten vielen Tieren und Pflanzen wertvolle Rückzugsgebiete. In den Dünen der Boberger Niederung haust zum Beispiel der Ameisenlöwe. Im Moorgürtel laben sich seltene Wildbienen am Öl des Gelbweiderichs, auf dem Francoper Schlickhügel brütet der Neuntöter und zwischen den Baumwipfeln des Wesselhöftparks jagt des Nachts der Kleine Abendsegler.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 06.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Die Goldgräber im Pflanzenreich
Eukalyptusblätter sind Gold wert. Tatsächlich haben Wissenschaftler Goldpartikel in ihnen entdeckt. Doch wie kommt das Gold dorthin? Thomas D kennt die Antwort bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 07.08.19 06:15 - 06:40 Uhr auf 
arte: Leder aus Pflanzen
Weltweit werden jedes Jahr die Häute von rund 1,4 Milliarden Kühen, Ziegen und Schafen zu Leder verarbeitet. Der Großteil davon kommt aus Entwicklungsländern. Dort schaden die Chemikalien aus der Lederverarbeitung oft Mensch und Umwelt. Und oft sind sie auch noch im Endprodukt zu finden. Viele Lederwaren enthalten etwa Chrom VI - ein Stoff, der gesundheitsschädlich ist. Aber vielleicht muss Leder in Zukunft auch nicht immer aus Tierhaut sein? Denn Materialforscher entwickeln überraschende pflanzliche Alternativen! Die "Xenius"-Moderatoren Émilie und Adrian besuchen eine Designerin der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd, die an einem lederartigen Material aus Obsthäute arbeitet. Die Moderatoren versuchen sich selbst als "Obstgerber" und häuten Ananas, Melone und Grapefruit. Auch wenn diese Vision noch nicht marktreif ist, gibt es schon heute viele andere pflanzenbasierte Lederalternativen zu kaufen.


Am 07.08.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
3sat: Wolf im Fadenkreuz
Beim Wolf ist die Nation leidenschaftlich gespalten. Zwar begrüßt eine Mehrheit der Deutschen die Rückkehr des Wolfes. Doch dort, wo er neu auftaucht, herrscht mitunter blanke Angst."Wir sind kein Wolfsfutter", steht auf Plakaten bei einem Mahnfeuer im niedersächsischen Rodewald, wo sich mehr als 100 Wolfsgegner zum Protest verabredet haben. Viele hier sagen, dass die Situation völlig außer Kontrolle geraten sei. Mehr als 1000 Tiere sollen mittlerweile durch Deutschland streifen. Über 5000 Risse an Nutztieren wie Schafen, Ziegen und Ponys zählt die Statistik in den vergangenen zehn Jahren. Und das sind nur die, für die der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. In den 20 Jahren seit der Rückkehr des Wolfes hat es noch keinen nachgewiesenen Angriff auf Menschen gegeben. Doch die Angst scheint stärker zu sein als der nüchterne Blick auf die gegenwärtige Lage. Die Reportage erkundet an verschiedenen Orten zwischen Nordseeküste und Südbrandenburg, wie Menschen den Wolf wahrnehmen. Wie soll man mit dem wilden Tier umgehen?
(Wdh. heute 9.45-10.15 Uhr)


Am 07.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilde Pyrenäen - Sinfonie der Farben
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Wenn hier im Herbst der Indian Summer einzieht, strahlen die Berge in einem ganz besonderen Farbenzauber. Die Aussicht vom Pic du Midi in Frankreich reicht weit über den Pyrenäenhauptkamm bis nach Spanien. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen.


Am 07.08.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Turtle Hero - Ein Leben für die Schildkröten
Die Leidenschaft für die gepanzerten Reptilien machte Peter Praschag im Lauf der Jahre zu einem der weltweit gefragtesten Schildkröten-Experten. Heute rettet der Grazer Biologe nicht nur einzelne Exemplare, sondern ganze Arten. Er unternimmt eine Reise vom faszinierenden Grazer "Turtle House" nach Asien und Südamerika - zu den am meisten vom Aussterben bedrohten Süßwasserschildkröten unseres Planeten.


Am 07.08.19 12:00 - 12:15 Uhr auf 
phoenix: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.
(Wdh. heute 17.15-17.30 Uhr)


Am 07.08.19 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes. Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)


Am 07.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verletzt im Dschungel
Mit einer Beinschiene wird das kleinste Hindernis zum Stolperstein. Deshalb ist Ex-Veteran Joe Teti beim Laufen auf die Hilfe seines Kompagnons Matt Graham angewiesen. Das Survival-Duo kämpft sich in Zentralamerika durch dichten Regenwald. Dort bekommen es die Männer mit Krokodilen, Schlangen und giftigen Spinnen zu tun. Normalerweise verfolgen die Abenteurer höchst unterschiedliche Überlebensstrategien. Doch auf dieser Tour müssen sie sich blind vertrauen, denn sonst endet der Horrortrip tödlich.


Am 07.08.19 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Der zweite Teil führt das Filmteam durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben - immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die Film-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.


Am 07.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen
Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.


Am 07.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 07.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Der Verbündete der Höhlenelefanten
Schon seit den 1980er Jahren erforscht Ian Redmond, der bereits mit Dian Fossey und David Attenborough zusammenarbeitete, im Gebiet des 4300 Meter hohen Mount Elgon eine ebenso ungewöhnliche wie gefährdete Population von Savannen-Elefanten. Die Tiere suchen nachts Lavahöhlen auf, um mit ihren Stoßzähnen Gestein von den Wänden zu kratzen. Ian Redmond hat herausgefunden, dass es der Hunger nach Salz ist, der die Tiere in die Höhlen treibt. Die aus Tuff und Asche bestehenden Böden sind durch Regen stark ausgewaschen, weshalb die Pflanzen zu wenig Salzgehalt haben, um den Bedarf der Elefanten zu decken. Auch die Leitkuh Kali, die Ian Redmond angriff, ist Teil der salzhungrigen Herde, die nachts die Lavahöhlen aufsucht. Einmal wurde die Höhle den Tieren schon zur Todesfalle, als Elfenbeinjäger dort einen Teil der Herde erschossen haben. Könnte sich dieses Erlebnis auch bei "Kali" abgespeichert haben? Ist ihr oder ihrer Herde der Mensch schon zum Feind geworden, und das nicht nur einmal? Eine Frage, die Ian Redmond bei seiner Spurensuche im kenianischen Bergwald immer wieder umtreibt. Nichts wünscht Ian Redmond sich sehnlicher, als seiner Angreiferin Kali wieder zu begegnen. Verziehen hat er ihr längst. "Ich kann einen Elefanten nicht dafür beschuldigen, dass er ein Elefant ist", sagt er. Und: "Wenn ich ihr wirklich wieder begegne, sag ich ihr, dass ich ein Freund bin, kein Feind. Aber auch, dass mir bei schlechtem Wetter immer noch Schulter und Nacken weh tun."


Am 07.08.19 22:00 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Deutschlands wilde Küste - Vorpommerns Naturwunder
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: die Kreidefelsen von Rügen. Sie ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden. Mit ihrem türkisfarbenen Wasser gleichen sie karibischen Lagunen und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. Im Herbst rasten bis zu 60.000 Kraniche in der Region, und Seeadler gehen auf die Jagd. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern - ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt. Während viele Menschen die Küste kennen, ist die dahinter liegende Auenlandschaft weitgehend unbekannt. Doch Vorpommerns verborgene Wasserwelt aus Flüssen, Niedermooren und Wiesen beherbergt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. In den unzugänglichen Flusstälern Vorpommerns lebt der seltenste Adler Deutschlands: der Schreiadler. Von den Einheimischen wird er auch liebevoll "Pommernadler" genannt. Nur noch 100 Paare gibt es davon in Deutschland, 80 von ihnen kehren aus den Winterquartieren zurück nach Vorpommern. Eine intensive Landwirtschaft und der immer weiter steigende Holzbedarf haben dem Schreiadler weitgehend den Lebensraum genommen. Nun lassen umfangreiche Renaturierungen entlang der Flüsse Peene, Rechnitz, Tollense und Trebel die Niedermoore wieder wachsen und geben auch anderen Tieren eine neue Heimat.


Am 08.08.19 05:40 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


Am 08.08.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Klimawandel (1/2) - Wie viel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie CO2 und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten 50 Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.


Am 08.08.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Klimawandel (2/2) - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Immer mehr Wissenschaftler und Politiker erkennen die enorme Bedrohung, die der Klimawandel für den Planeten bedeutet. Sie beginnen auch zu begreifen, dass nur gemeinsame Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene die Klimakrise stoppen können. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer kollektiven Strategie gegen die drohende Katastrophe. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes weltweit können die schlimmsten Folgen des Klimawandels - vielleicht - noch aufhalten. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.


Am 08.08.19 10:00 - 10:15 Uhr auf 
phoenix: Fridays for Future
Aktuelle Dokumentation.


Am 08.08.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Spree in Gefahr - Wie Raubbau und Klimawandel einen Fluss verändern
Der Film lotet die aktuellen Bedrohungen aus und zeigt den Fluss aus einer neuen und unbekannten Perspektive. Die Reise startet dort, wo die Spree in die Havelgewässer mündet. Sie verfolgt den Fluss aufwärts bis zur brandenburgisch-sächsischen Grenze. So gut wie jeder Flusskilometer wurde durch menschliches Eingreifen in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Das gilt sogar für den idyllischen Spreewald, der von seinen Bewohnern aus einem Sumpf geformt wurde. Aber auch preußische Wasserbauingenieure und der Bergbau veränderten den Fluss grundlegend. Die Wasserqualität leidet noch heute unter den Spätfolgen der Braunkohle-Förderung. Rostrostes Wasser und Sulfat sind die auffälligsten Zeichen. Die Spree ist ein Fluss in Not - das wird in Zeiten der Dürre überdeutlich. Sie hängt am Tropf versiegender Talsperren. Andererseits kämpfen Fischbestände in der Hauptstadt ums Überleben, wenn der ersehnte Regen dann den Unrat aus der Kanalisation ins Wasser spült. Unterdessen träumen die Berliner von Flussbadeanstalten in sauberen Fluten, die einst alltäglich waren. Die Spree: ein großartiges Öko-System und immer noch in Gefahr.


Am 08.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilde Pyrenäen - Winterzauber und Frühjahr
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Der Winter in den Pyrenäen ist hart, Nahrung ist jetzt für alle knapp, die meisten Tiere der Berge kämpfen um ihr Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen weite Wanderungen und suchen nach Beute. Auch die Bartgeier finden kaum Nahrung. Spanische Vogelschützer haben deshalb in den Pyrenäen Futterplätze für die Bartgeier eingerichtet.


Am 08.08.19 13:30 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Das Motto "Täuschen und Tarnen" als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst.


Am 08.08.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Arnie, der superstarke Koala
Felix Heidinger berichtet von den Koalas aus dem Eukalyptuswald. Der Koala ist neben dem Känguru wohl das bekannteste Tier Australiens. Und er war das Vorbild für den Teddybären. Dabei ist das niedliche Plüschtier gar kein Bär, sondern gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Koalas ernähren sich von den giftigen Blättern des Eukalyptusbaumes. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben. Es blieb den Tierforschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung unbeschadet zu verdauen.


Am 08.08.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.


Am 08.08.19 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Willi wills wissen - Rauf auf den Baum!
Von der Wurzel bis zur Baumkrone und wieder zurück. Heute geht es rund um den Baum und Reporter Willi Weitzel nimmt wie immer seine Zuschauer mit auf die Reise durch den "Blätterwald". Zuerst trifft Willi Bernd, der Bäumen Beine macht. Ja, wirklich, Bernd arbeitet bei der Firma Opitz und die ist spezialisiert auf Großbaumverpflanzung. Anstatt Bäume zu fällen, die im Weg sind, kann man sie nämlich auch einfach an einem neuen Ort wieder einpflanzen. In Hilpoltstein erlebt Willi mit, wie eine riesige Rundspatenmaschine eine Kastanie aus dem Boden hebt. Wahnsinn, ein Riese auf Reisen! Ein Baum ist auch ein prima Zuhause für viele Tiere, Eichhörnchen zum Beispiel. In Sabines Eichhörnchen-Auffangstation im Münchener Stadtteil Waldtrudering finden elternlose Eichhörnchenbabys ein neues Zuhause. Gerade als Willi zu Besuch ist, wird ein neues Baby gebracht. Es heißt Söckchen und ist aus dem Nest gefallen. Sabine zeigt Willi, wie man die Kleinen füttert, damit sie wieder zu Kräften kommen und ohne ihre Mutter überleben können. Sobald sie stark genug sind, entlässt Sabine die Eichhörnchen wieder in die Freiheit - zurück auf den Baum! Willis nächste Station ist die Baumschule Wörlein in Landsberg am Lech. Hier ist der Reporter mit Roman verabredet, der ihm erklärt, was Bäume alles können: Bäume sind Lebewesen, genau wie Menschen und Tiere. Über die Samen in ihren Früchten vermehren sie sich. Irre, dass aus so kleinen Teilchen mammutgroße Bäume werden! Und ohne Bäume gäbe es kein Leben! Sie sorgen nämlich dafür, dass wir Sauerstoff zum Atmen haben und unser Klima im Gleichgewicht bleibt. Deshalb ist es auch so wichtig, dass es den Bäumen auf unserem Planeten gut geht! Wann sich ein Baum wohl fühlt und wann nicht, das weiß "Baumdoktor" Bodo von den Nürnberger Baumkletterern. Zusammen mit seinem Team sorgt er dafür, dass Bäume einen festen Stand haben und nicht umfallen. Durch eine ausgeklügelte Schallmessung stellt er fest, wo der Baum morsch ist. Dann hilft nur eins: Äste ab, damit der Baum leichter wird und Stürmen weniger Angriffsfläche bietet. Heute ist eine über 700 Jahre alte Eiche in Altdorf die Patientin. Und Willi hilft mit. Also Willi, rauf auf den Baum!


Am 08.08.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden vom Mittelmeer bis zum Atlantik die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite ist ein Viertel der Länge Nationalpark. In dem 500 Quadratkilometer großen, wenig bekannten Schutzgebiet erreichen die Berggipfel eine Höhe von bis zu 3000 Metern, Wasserfälle stürzen viele Hundert Meter in die Tiefe, es gibt stille Bergseen und dunkler Wald wechselt sich mit bunten Bergwiesen ab. Der Nationalpark Pyrenäen dient gleichermaßen zum Erhalt dieser großartigen Landschaft als auch dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. Durch abgelegene Täler und stille Wälder streifen die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen. In den Sommermonaten kann man grazile Pyrenäengämse auf den Bergwiesen oberhalb der Baumgrenze beim Klettern beobachten. Sie sind das Symbol des Nationalparks und waren in den 1950er-Jahren nahezu ausgerottet. Seitdem sie jedoch unter Schutz stehen, hat sich ihr Bestand im Nationalpark nahezu verzehnfacht. Einer der Väter dieses Erfolges ist der Ranger Jean-Paul Crampe. Seit 30 Jahren erforscht er im Tal von Cauteret Gämse, niemand kennt die Tiere so gut wie er.


Am 08.08.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Im "Sepilok Orangutan Rehabilitation Center" kümmert sich Tierärztin Cecilia Boklin um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden auf ihre Auswilderung vorbereitet. Das kann 18 Jahre dauern. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr von der Umweltschutzgruppe Fauna & Flora International kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile. Die Reihe begleitet Artenschützer, die bis in die entlegensten Winkel der Erde daran arbeiten, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten.


Am 08.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.


Am 08.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der atlantische Norden
Von den Schilfgebieten im Baskenland über die fantastische Welt des Kantabrischen Gebirges bis nach Galizien mit seinen spektakulären Küsten: Das ist die Wildnis Nordspaniens, die eine ungeahnte Vielfalt bietet und dem Besucher die eher unbekannte Seite des Landes zeigt. Rothirsche tragen inmitten von Feuchtgebieten während der Brunft ihre erbitterten Kämpfe aus, bis das Wasser um sie herum zu brodeln scheint. Das Kantabrische Gebirge ist Lebensraum von rund 140 Kantabrischen Braunbären - die größte Bärenpopulation Westeuropas. Weibchen streifen mit ihren Jungen auf der Suche nach Futter umher. Männliche Bären und steile Berghänge sind für die Jungen eine ständige Gefahr. Beobachtet werden sie dabei von schillernden Blaukehlchen, die ihre Reviergrenzen gegen Rivalen verteidigen.


Am 08.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Russlands versteckte Paradiese
Mit einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern ist Russland mit Abstand das größte Land der Erde - und auch eines der abwechslungsreichsten. Seine gewaltige Ausdehnung umfasst mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Engagierte Forscher und Naturschützer kämpfen täglich dafür, dass dieser Schatz erhalten bleibt. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für Russlands versteckte Paradiese. Den westlichsten Zipfel Russlands bildet die Exklave Oblast Kaliningrad zwischen Litauen und Polen und die vor ihrer Küste liegende Kurische Nehrung: ein schmaler Landstreifen, der in die Ostsee ragt. Für Zugvögel ist die Nehrung Rastplatz auf ihren Reisen zu den Brutgebieten im Norden und zu den Winterquartieren im Süden. Hier befindet sich auch die älteste ornithologische Forschungsstation der Welt. Dort wird seit mehr als hundert Jahren das Treiben der Vögel beobachtet. Im fernen Osten auf Kamtschatka liegt der Kurilensee, ein Paradies für die größten Braunbären der Welt. Zur Zeit der Lachswanderung finden sie Nahrung im Überfluss. Eine engagierte Anti-Wilderer-Einheit schützt die etwa 500 Bären. Hoch im Norden in einer Wüste aus Eis leben die Rentierherden der Nenzen. Seit Jahrhunderten sind die Huftiere und die nomadisch lebenden Menschen bestens an die extremen Bedingungen auf der Halbinsel Jamal angepasst. Im Süden begrenzt der mächtige Kaukasus das Land. Die uralten Bergwälder in Nordossetien bieten ideale Lebensräume für Europas größte Ur-Rinder, die Wisente.


Am 08.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Gekaufte Agrarpolitik?
Wenn in Brüssel über die gemeinsame Agrarpolitik ab 2020 verhandelt wird, geht es auch um die Neuverteilung der 60 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen. Wie werden sich die EU-Abgeordneten verhalten? Unabhängig entscheiden oder im Interesse von Industrie und Interessensverbänden? Eine exklusive Recherche deckt die engen Verflechtungen mit Parlamentariern in Brüssel und Berlin auf und zeigt, wie die Bemühungen um eine umweltfreundlichere Landwirtschaft so auf der Strecke bleiben.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 08.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben(3)
Peter Wohlleben begrüßt in der dritten Folge Schauspielerin Adele Neuhauser und Moderator und Literaturkritiker Denis Scheck. Gemeinsam erkunden sie den Naturpark Schönbuch bei Tübingen, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands. Urwüchsig und schön, aber dennoch ein Kulturwald. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung im Buchenhain, der einst extra für Kurfürstin Olga angelegt wurde. Doch die Aussicht auf eine Nacht im Schlafsack trifft nicht bei allen auf Begeisterung - besonders Denis Scheck hat sich an ein gutes Buch im Bett vor dem Schlafengehen gewöhnt. Ob er sich doch noch dazu entschließt, die Nacht im Freien zu verbringen? Zumindest wäre er für etwaige nächtliche Zwischenfälle gerüstet - der Schwabe hat kürzlich einen Jagdschein erworben. Schauspielerin Adele Neuhauser hingegen kommt nur in ihrer Rolle als Ermittlerin im Wiener "Tatort" mit Schusswaffen in Kontakt. Welche Rolle spielen nicht-heimische Baumarten bei Waldbrandgefahr? Wie viele Kleinstlebewesen tummeln sich in einer Handvoll Wald-Erde? Welche Gefahr geht von den vielen Wildschweinen in deutschen Wäldern aus? Diese und andere Fragen klärt Peter Wohlleben dieser unterhaltsamen und spannenden Wanderung zu den Geheimnissen des Waldes.
(Wdh. kommende Nacht 0.45-1.30 Uhr)


Am 08.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Unsere Bienen - Rettung in Sicht?
Über ein Jahr hat "45 Min"-Autor Tim Boehme den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer für Biologie und Englisch an einer Hamburger Gemeinschaftsschule. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. rund um Prof. Jürgen Tautz auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn für die Bienenforschung. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten. Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 08.08.19 21:02 - 22:30 Uhr auf 
tagesschau24: Der Klimacheck - Wie verändert sich die Natur?
Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat bereits Auswirkungen im Südwesten. Nach dem heißen Sommer 2018 dürfte auch Skeptikern klar sein, dass das alles erst der Vorgeschmack auf die Folgen der Erderwärmung ist. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht im Südwesten auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Wie wirken sich die Veränderungen auf die Menschen aus? Wie kann der Einzelne der Natur helfen? Axel Wagner zeigt viele Phänomene: Wie der vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit führt, nicht nur bei Äpfeln und Kirschen, wie südeuropäische Insekten den Südwesten erobern und Stechmückenplagen mehrmals im Jahr auftreten oder sich am Bodensee Flamingos ansiedeln. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur problematisch für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Der Film zeigt, wie sich die längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung auswirken und wie der Fichtenbestand in den Wäldern immer mehr zurückgeht.


Am 08.08.19 22:15 - 23:45 Uhr auf 
phoenix: Russland Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Hier im sibirischen Winter beginnt die abenteuerliche Reise, auf die die Filmemacher den Zuschauer mitnehmen. Eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Die Region gehört zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. Von den Vulkanen Kamtschatkas geht die Reise ans andere Ende Russlands. Eingerahmt vom Schwarzen und Kaspischen Meer ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel: Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze. Die steilen Felsen sind das Reich des Kaukasischen Steinbocks und auf den Hochebenen leben die letzten Bergwisente der Erde. Nordöstlich des Kaukasus erstreckt sich über 2.000 Kilometer ein anderes Gebirge mit einem großen Namen: der Ural. In den dichten Nadelwäldern leben viele Braunbären. Die Bäche des Urals bieten auch für ein anderes, sehr skurriles Tier ideale Bedingungen: den Russischen Desman, einen Verwandten des Maulwurfs. Mit seinen feinen Tasthaaren an der Schnauze spürt das im Laufe der Evolution nahezu vollständig erblindete Tier unter Wasser seine Nahrung auf. Seine lange Nase benutzt der Desman dabei als Schnorchel. Jenseits des Urals erstreckt sich die Taiga Sibiriens. Knapp zehn Prozent der Landmasse der Erde umfasst dieser Teil Russlands. Temperaturschwankungen von 80 Grad zwischen Sommer und Winter sind die Regel. Tiere, die hier überleben wollen, müssen extrem widerstandsfähig sein.


Am 08.08.19 23:45 - 00:45 Uhr auf 
SWR: Baumgeschichten - Vom Schwarzwald bis in die Eifel
Sie können viel größer und älter werden als Menschen, sie bieten Schutz, Wärme und Nahrung. Sie sind unentbehrlich: Ohne sie können Menschen nicht atmen, nicht leben. Früher wurden sie als Götter verehrt, und auch heute noch sind viele davon überzeugt, dass eine große Kraft von ihnen ausgeht. Die Faszination für Bäume ist tief in den Menschen verwurzelt, besonders die alten Baumriesen wurden immer schon von Menschen aller Epochen und Kulturen bewundert. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine poetische Reise in die Welt der Bäume: von Baden-Baden über den Schwarzwald, den Pfälzer Wald bis in die Eifel. Er stellt Menschen vor, deren Lebensmittelpunkt die Bäume sind - aus beruflichen Gründen oder aus privater Leidenschaft. Der Film begleitet u. a. Bernd Weigel, ehemaliger Gartenamtsleiter, Gartenarchitekt, Buchautor und Fotograf, bei der Entstehung seines neuen Fotobuchs. Als Gartenamtsleiter war er sein halbes Leben lang für die über 360 Jahre alte Lichtentaler Allee, Baden-Badens prachtvolle Parkanlage, zuständig. Bildhauer Thomas Rees macht "Kunst am Baum". Er stellt Holzskulpturen her und positioniert diese an ausgesuchten Orten im Wald, in Skigebieten oder auch in der Stadt Freiburg. Das Forstamt Freiburg erteilt ihm im Spätsommer/Herbst einen neuen Auftrag. Peter Wohlleben ist Deutschlands berühmtester Förster. Sein Buch über "Das geheime Leben der Bäume" steht seit Monaten auf der Bestsellerliste. Der Förster und Buchautor aus Hümmels in der Eifel gilt als Baumflüsterer. In seinen Augen haben Bäume menschliche Eigenschaften: Sie haben Gefühle, verständigen sich untereinander, pflegen Freundschaften.


Am 08.08.19 23:45 - 01:15 Uhr auf 
phoenix: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer
Über den Arbeitsalltag von Tierfilmern Der 90-minütige Dokumentarfilm "Passion for Planet" begleitet fünf der besten und erfolgreichsten Tierfilmer der Welt auf ihren Reisen rund um den Globus. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, den USA, Kanada und Indien - aber alle kämpfen vor beeindruckenden Naturkulissen um außergewöhnliche Tieraufnahmen. Die Leidenschaft für ihre Filme lässt die Filmemacher große Anstrengungen und Gefahren in Kauf nehmen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch manchmal ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden.


Am 09.08.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener. 60 Jahre dauert es, bis aus einem winzigen Samen ein stattlicher Baum geworden ist. Und da die Samen bei Mäusen, Eichhörnchen und anderen Tieren als Nahrung sehr begehrt sind, wird längst nicht jeder Samen zum Baum.


Am 09.08.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Faszination Bienen
Seltsame Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Schuld daran ist der Kleine Beutenkäfer, der als blinder Passagier auf einem Frachtschiff nach Florida gelangte. Bienen gehören für die Menschen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch fast 80 Prozent der Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind. Damit hängt jeder dritte Bissen, den wir essen, indirekt von der Arbeit der gelbschwarzen Insekten ab. Bienen leisten aber noch sehr viel mehr: Sie sind Schädlingsbekämpfer, Umweltdetektive für die Schadstoffmessung an Flughäfen und Forschungsobjekte für Bioniker. Doch die fleißigen Helfer sind akut bedroht. Viele Bienenpopulationen kommen nicht mehr durch den Winter, allein im vergangenen Jahr verloren deutsche Imker ein Viertel ihres Bestandes. Im phoenix-Thema "Faszination Bienen" spricht Reporterin Inge Swolek mit dem Bienenforscher der Uni Bonn, Dr. Andree Hamm, über mögliche Erklärungen für das Bienensterben.


Am 09.08.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr des Wolfes
Der Wolf ist zurück. In immer mehr Regionen Deutschlands wird er gesichtet. Und wo der Wolf auftaucht, kommt es zum Streit zwischen den Menschen. Zwischen denjenigen, die sich freuen, dass er sich hier nach fast 200 Jahren wieder ausbreitet und jenen, dessen Tiere er reißt. Denn ohne Schutzmaßnahmen werden Schafe, Kälber und sogar Ponys zur leichten Beute. Reporterin Claudia Davies macht sich auf Spurensuche, trifft Wolfsexperten und besorgte Landwirte.


Am 09.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilde Pyrenäen - Berge des Lichts
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisen Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. In der französischen Cirque de Gavarnie ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf und Bären wandern durch die Schlucht von Aran. Die Bartgeier kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis - im Segelflug suchen sie nach Beute.


Am 09.08.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Warum Chamäleons die Farbe wechseln
Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zu 70 cm lang werden. Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie hier.


Am 10.08.19 01:00 - 01:15 Uhr auf 
phoenix: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder
Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.


Am 10.08.19 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.30 Uhr)


Am 10.08.19 07:30 - 08:00 Uhr auf 
SWR: China - Ökologie und Wirtschaft
China hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt, dem das Land alles untergeordnet hat. Aber der anhaltende Erfolg hat seinen Preis: Besorgnis erregende Umweltprobleme alarmieren die Politik. China hat sich beim Umweltschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch ihre Umsetzung ist oft schwierig und langwierig. Und so organisieren sich immer mehr Menschen auf lokaler Ebene.


Am 10.08.19 08:05 - 08:50 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.


Am 10.08.19 08:05 - 08:50 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.


Am 10.08.19 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran?


Am 10.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Der Starnberger Wolf
Viel von sich reden macht ein Wolfsrudel, das in den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt. Sein Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. Der Wolf, der vor den Stadttoren von Starnberg überfahren wurde, soll aus diesem Rudel stammen. Und auch die zugewanderten Tiere im Gran Paradiso stammen möglicherweise aus diesem Rudel. Es wird noch viel zu hören sein von dieser Keimzelle neuer Wolfspopulationen in Europa.


Am 10.08.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
3sat: Holz - Ein wertvolles Gut
Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe, von dem in Österreich mehr nachwächst als gebraucht wird. Holz bietet unglaublich viele Verwendungsmöglichkeiten. Ob im Bauwesen, als Möbel, in der bildenden Kunst, als Musikinstrument, als Rohstoff für Papier oder als Brennmaterial. Aber auch das Holz in seiner Lebensform - der Baum, der Wald - birgt ungeahnte Ressourcen und ist Sauerstofflieferant ersten Ranges.


Am 10.08.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Muskauer Heide
Sie reichen bis zum Horizont und sind die Holzkammern Deutschlands - die Kiefernwälder der Muskauer Heide. Kiefern sind die Brotbäume der Lausitz. Ihr schneller Wuchs bringt schnelle Erträge. Mit keinem anderen Baum wäre das hier möglich. "Die Kiefer kann sich als eine der wenigen Arten an diese nährstoffarmen Verhältnisse anpassen. Vom Ahorn könnte ich das nicht verlangen. Der würde ganz einfach mit dem wenigen Wasser hier nicht zurechtkommen." Rüdiger Preißner ist seit 32 Jahren Revierförster im Bundesforstbetrieb Lausitz. Kiefernwälder sind Wirtschaftswälder, wo der Mensch den Takt der Natur bestimmt. In der Muskauer Heide beschränkt sich das nicht nur auf die Forstwirtschaft. Seit über 70 Jahren gibt das Militär hier maßgeblich den Ton an. In den 1960er Jahren werden dafür sogar das Heidedorf Tränke geräumt und deren Bewohner umgesiedelt. Danach nutzt die DEFA den verlassenen Ort als Spielfilmkulisse für den bekanntesten Antikriegsfilm der DDR: "Die Abenteuer des Werner Holt". Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank hier unterwegs, beobachteten die Tiere, begleiteten Waldarbeiter und Förster, sprachen mit Anwohnern und beleuchteten das Leben in einem der größten Kiefernwälder Deutschlands.


Am 10.08.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Starke Nachbarn - Kolibri und Kondor
Noch vor 10.000 Jahren gab es in den Anden Kondore mit einer Flügelspannweite von sieben bis acht Metern. Heute messen sie maximal drei Meter. Der Kolibri, der mit dem Kondor in atemberaubenden Höhen lebt, ist dagegen winzig klein und wirkt unglaublich zerbrechlich. Und es scheint, dass er mit den Widrigkeiten dieser rauen Natur verblüffend gut umgehen kann. In "Welt der Tiere" wird nach den Gründen gesucht.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 10.08.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Ungarn - Wildnis zwischen Donau und Theiß
In Ungarn, einem Land kaum größer als Österreich, leben Menschen und Tiere auf engstem Raum beisammen. Doch vielerorts hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahrt. Geprägt wird Ungarn von den großen Flüssen Donau und Theiß und der Puszta, der weiten ungarischen Grassteppe. Regelmäßig im Jahr kommt es zu Überschwemmungen, dann wird die Puszta für Wildgänse und rastende Kraniche zum Paradies. In den Auwäldern, die die Flüsse säumen, stellen Fischer ihre Reusen auf und hoffen auf einen reichen Fang - Welse, Hechte, Brachsen und Karpfen. In dieser einmaligen Kulturlandschaft fühlen sich Seeadler und Fischotter wohl. Die Gewässer bieten so viel Nahrung und Schutz, dass in Ungarn über 10.000 Fischotter leben, mehr als irgendwo sonst in Europa. Filmemacher Zoltán Török wirft einen liebevollen Blick auf sein Heimatland und zeigt, wie außergewöhnlich und vielfältig die Natur Ungarns ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 10.08.19 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Zurück zur Natur - Rettung für die Berge
Es sind längst nicht mehr nur Naturschützer, die ein Umdenken fordern. Immer mehr Urlauber werden selbst aktiv und helfen, die Alpen zu schützen. Abseits des Mainstream-Tourismus suchen sie das Ursprüngliche der Bergwelt. Ludwig Weiss ist so etwas wie der Beschützer des Bergwalds. Denn ohne den Wald sind viele Bergdörfer von Lawinen und Erdrutschen bedroht. Mehrmals im Jahr pflegt er zusammen mit freiwilligen Helfern ein Waldstück im Allgäu. Es wird geschwitzt anstatt relaxt. Die "Aktion Schutzwald" hat der Deutsche Alpenverein organisiert. Wie dringend notwendig dieser Arbeitsurlaub für die Berge, aber auch für den Tourismus ist, zeigt sich im Tal von Balderschwang. Das Berghotel von Karl Traubel wurde Anfang Januar 2019 von einer Lawine fast völlig zerstört. Am Hang fehlte der Schutzwald. Die Natur in den Alpen gerät auch im Sommer immer stärker unter Stress. "plan b" zeigt, wie ein Umdenken und der Weg zu einem sanfteren Umgang mit dem einzigartigen Naturraum Alpen gelingen kann.


Am 10.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Film porträtiert die wohl einsamste Region Deutschlands. Der Mensch ist auf dem Rückzug, nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum. Umso attraktiver ist die Uckermark für viele Tiere.Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.


Am 10.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Sie sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, in der auch Seeadler auf die Jagd gehen. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.


Am 11.08.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Karibik
Die Karibik ist nicht nur für Touristen ein lohnendes Reiseziel, sondern auch eine Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulterkapuziner-Affen erforscht und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen.
(Wdh. übermorgen 3.15-4.00 Uhr)


Am 11.08.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Südsee
Mitten im Pazifik liegt die Südsee - tausende Inseln meist vulkanischen Ursprungs. Wissenschaftler aus Deutschland forschen hier auf Feuerbergen, im Dschungel und unter Wasser.
(Wdh. übermorgen 4.00-4.40 Uhr)


Am 11.08.19 07:30 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze
„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.
(Wdh. übermorgen 4.40-5.25 Uhr)


Am 11.08.19 08:10 - 08:55 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.
(Wdh. übermorgen 5.25-6.10 Uhr)


Am 11.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese
Die Streuobstwiese ist ein vielfältiger Lebensraum, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. In den alten Obstbäumen findet fast jede Vogelart einen Nistplatz, die vielfältigen Gräser, Blumen und Kräuter locken Insekten an und unter der Erde hausen Feldmäuse, die wiederum eine willkommene Nahrung für Füchse und Greifvögel sind. Zugvögel kommen jedes Jahr wieder zurück auf die Streuobstwiese, weil sie hier optimale Bedingungen zum Brüten finden. Und auch für den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, ist sie ein unverzichtbarer Lebensraum. Nur mithilfe des Menschen kann die Streuobstwiese in dieser Art bestehen. Vom Baumschnitt im ausklingenden Winter, den Mäharbeiten im Verlauf des Sommers oder der Obsternte im Herbst - der Mensch sorgt stetig für Veränderungen auf der Streuobstwiese und gestaltet so das Leben der tierischen Bewohner mit. Heute gehören Streuobstwiesen zu den bedrohten Biotopen Mitteleuropas.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 11.08.19 20:15 - 20:55 Uhr auf 
hr: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht - Australien, wie jeder es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herum klettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Erde auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar - ein Riesenvogel wie aus der Urzeit. Down Under ist ein Kontinent voller Naturwunder.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 12.08.19 05:00 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.
(Wdh. heute 15.00-16.00 Uhr)


Am 12.08.19 06:45 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Der Kampf gegen den Klimawandel - Was kann ich tun?
Nach dem heißen Endlos-Sommer 2018 sind viele in Sorge: Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Welchen Beitrag muss jetzt die Politik leisten, und was kann jeder Einzelne tun? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat hierzu 2018 ein spannendes Projekt gestartet: "Klimaneutral leben in Berlin". 100 Haushalte nehmen über ein ganzes Jahr an einem "Real-Labor" teil. Sie stellen ihr Leben um und bekommen über eine App Feedback über ihren CO2-Fußabdruck. Denn letztlich lohnen sich die Anstrengungen der 100 Familien nur, wenn möglichst viele Menschen auf dieser Erde ihr Leben umstellen und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Der Film begleitet zwei Haushalte bei der Herausforderung, klimaneutral zu leben: einen Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie.
(Wdh. heute 16.45-17.15 Uhr)


Am 12.08.19 13:00 - 14:15 Uhr auf 
arte: Loango, Kronjuwel Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 12.08.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer
"Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien", sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Nur ein paar Palmenstümpfe erinnern daran, dass hier einmal Leben möglich war. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. "Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land. Die einzige Option für uns ist auszuwandern. Aber wir wollen hier in unserer Heimat bleiben." Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii ist an Schönheit und Faszination kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel.


Am 12.08.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: North Woods Law - Die Wildlife-Ranger
Von den schneebedeckten Bergen der Appalachen bis zu den felsigen Ufern des Atlantiks: Die wild zerklüftete Landschaft in New Hampshire ist ein Mekka für abenteuerhungrige Outdoor-Fans! Jagen, Fischen und Wandern gehören bei Einheimischen wie Touristen zu den beliebtesten Aktivitäten. Damit die traumhaft schöne Natur auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, sind die Beamten des „New Hampshire Fish and Game Department“ pausenlos im Einsatz. Lebensgefährliche Rettungsaktionen, halsbrecherische Verfolgungsjagden oder bedeutende Projekte zum Artenschutz - Diese Dokumentarserie begleitet die Männer und Frauen der Wildlife-Behörde bei ihren vielschichtigen Aufgaben in freier Natur.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)


Am 12.08.19 16:25 - 16:55 Uhr auf 
arte: Verschwinden die Insekten?
Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?
(Wdh. morgen 5.45-6.10 Uhr)


Am 12.08.19 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist (1/2)
Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 12.08.19 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Die dänische Meeresfläche ist zweieinhalb Mal so groß wie das Festland, das kleine Königreich besteht aus über 400 Inseln. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind, fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause. Kulturlandschaft und Mischwald In Lille Vildmose scheint die Zeit stillzustehen. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen. Dort, wo nun Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende von Zugvögeln. Die Vielfalt Dänemarks ist überraschend: Die wilden Wälder von Lille Vildmose und die schneeweißen Kreidekliffs der Insel Mön sind einzigartig. Genau wie Dänemarks Außenposten, die Insel Bornholm, an deren schroffen Felsen sich die Wellen brechen - ein UNESCO-Weltkulturerbe.


Am 12.08.19 23:00 - 23:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht.


Am 12.08.19 23:45 - 00:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Finnland
Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch Gleithörnchen können große Distanzen überwinden Bemerkenswert ist, wie sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager erstaunlich große Distanzen überwinden. Ausrangierte Specht-Höhlen sind bei Gleithörnchen beliebt - und bei Schellenten. Die Schellenten-Mutter konnte eine erobern, darin schlüpfen die flauschigen Küken. Schon kurz danach lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Aus sechs Kameraperspektiven, gedreht in der Wildnis, ist in dieser Naturdokumentation erstmals der Absprung der flugunfähigen Küken in die Tiefe zu sehen. "Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die beiden Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre lang das Verhalten von Tieren filmen können, das vorher so noch nicht im Fernsehen zu sehen war.


Am 13.08.19 00:30 - 01:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Schweden
Winter im Sarek Nationalpark Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezielle Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Spannende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie die große Eule jagt. Neues Leben im kurzen Sommer Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen "Wildes Skandinavien - Schweden" zu einem Erlebnis. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt das Urlaubsland von seiner "wildesten" Seite.


Am 13.08.19 03:00 - 03:45 Uhr auf 
arte: Russlands versteckte Paradiese
Weite Eiswüsten, fauchende Vulkane, hohe Dünen und schier unendliche Wälder: Russlands Landschaften sind spektakulär. Mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate birgt das größte Land der Erde. Um diese Naturschätze zu bewahren, engagieren sich täglich Umweltschützer und Forscher in entlegenen Gegenden des Landes. Der Film nimmt den Zuschauer mit in die russische Arktis, auf die Insel Kamtschatka, in den Kaukasus und auf die Kurische Nehrung - Russlands versteckte Paradiese.


Am 13.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, Wiesen
Gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche - das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind der wichtigste innerdeutsche Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Ein Jahr lang dauerten die Dreharbeiten der aufwendigen Naturdokumentation von Svenja und Ralph Schieke. Richtig bunt wird es Oldenburger Land im Frühling, vor allem rund ums Zwischenahner Meer. Der blühende Rhododendron lockt Zehntausende Touristen ins Ammerland. In Deutschlands größtem privaten Rhododendronpark von Volker Hobbie in Westerstede ist auf 70 Hektar auch reichlich Platz für Rehe, Kaninchen und Eisvögel.


Am 13.08.19 13:00 - 14:05 Uhr auf 
arte: Amazonas - Fische unter Strom
Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom.


Am 13.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In der grünen Hölle
In welche Richtung sollen sie laufen? Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell kämpfen sich am Amazonas mit der Machete durch dichten Regenwald. Wenn die Männer keinen Ausweg aus dem Dschungel finden, sind sie in der grünen Hölle - umgeben von Raubkatzen, Schlangen und Giftspinnen - hoffnungslos verloren. Deshalb klettert Ex-Green-Beret Grady einen 25 Meter hohen Baumriesen hinauf. Von dort oben hat der Überlebensexperte in Südamerika einen wesentlich besseren Ausblick auf die Umgebung.


Am 13.08.19 17:45 - 18:35 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo (1/2)
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Um am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere an extreme Bedingungen anpassen - die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Nur eines der vielen Geheimnisse des Flusses Kongo.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)


Am 13.08.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die Retter der Salamander
Der Feuersalamander ist vom Aussterben bedroht. Die Art wird von einem aus Asien eingeschleppten Pilz dahingerafft, der sich in Windeseile verbreitet. Forscherin Kathleen Preißler und Hobby-Salamanderexperte Erhard Hartmann sind in Niedersachsen in den Wäldern des Sollings unterwegs, um die Salamander zu retten. Die Dokumentation begleitet sie bei ihrer anstrengenden Arbeit und zeigt die Entwicklung des Salamanders von der Larve zum Landtier.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 13.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Die Reparatur der Erde
Der Klimawandel lässt sich allein durch Einsparen von CO2 kaum mehr aufhalten. Deshalb setzen Forscher auf eine radikale, verrückte, vielleicht sogar gefährliche Idee: die Erde gezielt kühlen. Dazu müssen sie in die geochemischen Kreisläufe der Erde eingreifen, den Planeten umgestalten. Geoengineering nennt sich das. Noch erscheint der Eingriff in die Erdsysteme wie pure Hybris. Aber vielleicht liegt im "weiter wie bisher" die noch viel größere Gefahr. In "nano: Die Reparatur der Erde" stellt Ingolf Baur die aussichtsreichsten Projekte der Klimaingenieure vor und diskutiert die Machbarkeit und die Risiken der neuen Technologien.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 13.08.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Mexiko - Der Regenwald der Maya
Mexiko verfügt über unterschiedliche Biotope. Es ist ein Land der Superlative in drei verschiedenen Welten. Im Norden erstrecken sich die Wüsten. Yukatan beherbergt atemberaubende, fast verwunschen scheinende Tropenwälder. Beachtlich ist auch die Gebirgskette der Sierra Madre. In faszinierenden Filmaufnahmen werden die größten Naturwunder und die hier beheimateten spektakulären Kulturen festgehalten. Welches Geheimnis steckt hinter dem Erfolg der Maya? Wie konnten sie ihr Dschungelimperium auf der Halbinsel Yukatan erhalten? Das Geheimnis verbirgt sich in ihren Wasserspeichern. Unterirdische Flüsse verbinden ihre einst heiligen Oasen, die Cenoten. Heutzutage stellen die Cenoten ein Paradies für Affen und Paradiesvögel dar. Auch riesige Schwärme von Fledermäusen haben sich hier angesiedelt. Es sind die weltweit größten Ansammlungen an Fledermäusen. Mexiko bietet eine erstaunliche Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)


Am 14.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Lachs in der Elbe und Hase im Kohl
Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe im Auftrag des Sächsischen Umweltministeriums junge Lachse ins Wasser: 350.000 bis 400.000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990er-Jahren dabei, sich im Elbtal wieder anzusiedeln, nachdem hier 1936 der letzte aus dem Wasser gezogen worden war. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden. Dass sich auch die Kleine Hufeisennase und der Große Abendsegler, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Italienische Mauereidechse, der Turmfalke und der Waldkauz im Naturraum der Elbauen und -hänge wohlfühlen, wundert nicht.


Am 14.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der Schreihals von Tasmanien
Tierfilmer Felix Heidinger will herausfinden, was es mit dem Gebrüll des Tasmanischen Teufels auf sich hat. Sein wüstes Geschrei, das die Nacht durchdringt, erschreckte die ersten weißen Siedler, die auf die australische Insel Tasmanien kamen, so sehr, dass sie ihm den Namen Tasmanischer Teufel gaben. Doch eigentlich handelt es sich um ein harmloses, pummeliges Beuteltier. Felix Heidinger spürt den scheuen Beutelteufel in der Wildnis auf und erfährt von einem Experten, was das erschreckende Gebrüll zu bedeuten hat.


Am 14.08.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2)
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen.


Am 14.08.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2)
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 14.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Klimaretter
Die Erde ist überstrapaziert. Klima und Biodiversität stehen vor riskanten Umbrüchen. Was muss dringend passieren, damit die Menschheit noch die Kurve kriegt? Obwohl das ökologische Bewusstsein wächst, scheinen wir Menschen unser Verhalten freiwillig kaum ändern zu können. Moderator Ingolf Baur hinterfragt verschiedene Wege, um wirksamen Klimaschutz durchzusetzen: Welches Potenzial steckt in der Psycho-Wunderwaffe "Nudging"? Oder lässt sich strenger Umweltschutz gar per Gerichtsbeschluss einklagen? Welche Signale braucht es, um die Industrie dazu zu bringen, klimagerecht zu produzieren? Und was kann der Einzelne tun?
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 14.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Grizzlys hautnah (1/2)
Die Katmai-Küste in Alaska ist eine Landschaft von rauer, ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Bärenparadies. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen, an guten, wie auch an schlechten Tagen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)


Am 14.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Unsere Eichhörnchen
Eichhörnchen: Den flinken Nagern mit dem buschigen Schwanz begegnet man in der freien Natur, in städtischen Parks und sogar in Gärten. Ihr natürlicher Lebensraum jedoch sind die Wälder weit draußen vor der Stadt. Dort sind Eichhörnchen in ihrem Element. Im Wald schützen sie ihren Nachwuchs vor hungrigen Räubern und wehren sich gegen Konkurrenten, immer nach der Devise: fressen, ohne gefressen zu werden. Eichhörnchen lieben Mischwälder mit altem Baumbestand. Dort finden die Allesfresser reichlich Samen, Nüsse, Früchte, Pilze und hin und wieder nahrhafte Vogeleier. Was nicht gleich verspeist wird, landet in zahlreichen Depots am Waldboden. Hoch oben in den Baumwipfeln bauen die Einzelgänger ihre Nester. In den mit Moos und Gräsern gepolsterten Kobeln wird nicht nur der Nachwuchs geboren und aufgezogen, sie dienen auch als Quartier für die Winterruhe. Die größte Gefahr für Eichhörnchen hat jedoch der Mensch zu verantworten. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in England und Italien Amerikanische Grauhörnchen ausgesetzt. Sie sind kräftiger und widerstandsfähiger als ihre europäischen Verwandten und verbreiten einen tödlichen Pockenvirus, gegen den sie selbst immun sind. In Großbritannien sind Europäische Eichhörnchen daher bereits fast ausgestorben und aus Italien droht die invasive Art nach Norden vorzudringen.


Am 14.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2)
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, mehrere Zehntausend Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Für Tier- und Pflanzenwelt ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für Millionen von Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Wir erleben Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, wie die alten Steinbrüche in der Eifel: Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 14.08.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 23.30 Uhr)


Am 15.08.19 02:05 - 02:55 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel
Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.
(Wdh. heute 10.10-11.10 Uhr und übermorgen 18.10-19.10 Uhr)


Am 15.08.19 04:45 - 05:15 Uhr auf 
ZDF: Zurück zur Natur - Rettung für die Berge
Es sind längst nicht mehr nur Naturschützer, die ein Umdenken fordern. Immer mehr Urlauber werden selbst aktiv und helfen, die Alpen zu schützen. Abseits des Mainstream-Tourismus suchen sie das Ursprüngliche der Bergwelt. Ludwig Weiss ist so etwas wie der Beschützer des Bergwalds. Denn ohne den Wald sind viele Bergdörfer von Lawinen und Erdrutschen bedroht. Mehrmals im Jahr pflegt er zusammen mit freiwilligen Helfern ein Waldstück im Allgäu. Es wird geschwitzt anstatt relaxt. Die "Aktion Schutzwald" hat der Deutsche Alpenverein organisiert. Wie dringend notwendig dieser Arbeitsurlaub für die Berge, aber auch für den Tourismus ist, zeigt sich im Tal von Balderschwang. Das Berghotel von Karl Traubel wurde Anfang Januar 2019 von einer Lawine fast völlig zerstört. Am Hang fehlte der Schutzwald. Die Natur in den Alpen gerät auch im Sommer immer stärker unter Stress. "plan b" zeigt, wie ein Umdenken und der Weg zu einem sanfteren Umgang mit dem einzigartigen Naturraum Alpen gelingen kann.


Am 15.08.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Wildes Holland (1/2)
Wie heißt es so schön? "Gott erschuf die Welt, die Holländer erschufen Holland!" Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt ein einzigartiges europäisches Feuchtgebiet in einem nie zuvor gefilmten, entscheidenden Moment des Wandels. Wenn zahlreiche natürliche Prozesse, die meist durch Deiche, Wehren und Kanäle gebändigt werden, sich wieder frei entfalten können und neues Leben ins Delta zurückströmt, lässt sich die ganze Widerstandskraft und Dynamik der Natur erahnen. Der Film erkundet diese üppige Wasserwelt aus der Perspektive von fünf Hauptdarstellern: dem Seeadler, dem Biber, dem Hasen, dem Stichling und dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Jedes dieser Tiere gewährt Zugang zu einer anderen Facette der holländischen Deltaregion.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 15.08.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Spinnen-Jäger
Der Biologe Peter Jäger betreut eine der größten Spinnensammlungen der Welt. Über 300 neue Arten hat er bereits entdeckt und jedes Jahr geht er erneut auf Exkursion, um die Spinnen zu finden, die vorher noch kein Mensch beschrieben hat. In rund 400 Millionen Jahren haben sie Verhaltensweisen entwickelt, mit denen sie jeden Lebensraum der Erde besiedelt haben - vom Meer bis zu den Gipfeln des Himalaja. Sie fangen ihre Beute mit raffinierten Methoden und Mediziner setzen große Hoffnung in Spinnenseide als Haut- und Nervenmaterial der Zukunft. Bei vielen Menschen ruft der Anblick von Spinnen Ekel und Abscheu hervor, doch für Peter Jäger sind Spinnen die beeindruckendsten Tiere der Welt.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)


Am 15.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Der Wert der Vielfalt
Die Vielfalt des Lebens ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional Mangelware. Alle zwei Jahre findet die UN-Konferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt statt. Dabei ringt die Weltgemeinschaft darum, die Biodiversität vor nationalen und wirtschaftlichen Interessen zu retten. "nano" geht der Frage nach, wie es um die biologische Vielfalt steht.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 15.08.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Filmautor Tobias Mennle folgt dem Storch, Symboltier der Region, zu Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.


Am 15.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in dieser Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Es erwartet sie ein wilder, schöner Wald mit seiseinen charakteristischen Sandstein-Formationen und eine Nacht unter freiem Himmel. Hannes Jaenicke ist auch als Autor aktiv und setzt sich intensiv für Natur- und Tierschutz ein. Outdoor-Erfahrung bringt Jaenicke von seinen Expeditionen zu bedrohten Arten wie Geparden, Gorillas oder Eisbären mit. Die Wald-Wanderung mit Peter Wohlleben ist sein erster Trip in die heimische Wildnis und auch seine Premiere als Koch. Lateshow-Moderator Pierre M. Krause ist für seine Schlagfertigkeit bekannt und hat im Rahmen seiner "Pierre M. Krause Show" schon so manches Experiment gewagt: ob ihm diese Erfahrungen im Pfälzer Wald weiterhelfen? Aber auch die spannende Fragen: Wie gefährlich sind Zecken? Was passiert, wenn man den Namen seiner Angebeteten in die Rinde eines Baumes ritzt? Und was ist eigentlich aus dem Waldsterben geworden? klärt Reiseleiter Peter Wohlleben während einer faszinierenden Wanderung zu den Geheimnissen des Pfälzer Waldes.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)


Am 16.08.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Das neue Brasilien - Rechtsruck unter Bolsonaro
Mit Amtsantritt des ehemaligen Fallschirmjäger-Hauptmanns Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019 hat sich Brasilien verändert. Sein politischer Stil wird zwischen rechtspopulistisch bis faschistisch eingeordnet. Der Wahlsieg Bolsonaros ist das Ergebnis eines langen Machtkampfs in Brasilien. Die streng konservativen Kräfte haben sich mit seiner Wahl durchgesetzt. Besonders drei Gruppen haben ihn unterstützt: Großgrundbesitzer, evangelikale Christen und das Militär - Beef, Bible and Bullets. Sie alle halten traditionelle Werte wie Familienstrukturen hoch, und sie lehnen Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe ab. Auf der anderen Seite befürworten sie das Recht, Feuerwaffen zu tragen, und betreiben das Abholzen des Regenwaldes im Interesse der Agrarindustrie. Ein radikaler Wandel spielt sich ab mit gravierenden Folgen für die brasilianische Gesellschaft.


Am 16.08.19 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.
(Wdh. übermorgen 2.55-3.20 Uhr)


Am 16.08.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3400 Kilometer langen Weg zu gehen. Der zweiteilige Film begleitet die beiden Wanderer auf ihrem Weg. In der ersten Folge entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.45 Uhr)


Am 16.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Alles im Beutel - Quall, Tiger und Teufel
Felix Heidinger ist auf der australischen Insel Tasmanien unterwegs, um Tiere aufzuspüren, die hierzulande fast unbekannt sind. Er begegnet nicht nur einem Schnabeligel, der sein Junges in einer Bauchfalte mit sich herumträgt, sondern auch einem Schnabeltier. Dieses erstaunliche Mischwesen aus Echse und Säugetier lebt im Wasser, legt seine Eier an Land und säugt die geschlüpften Jungen. Felix hat noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: z. B. mit einem winzigen, mausartigen Nasenbeutler und mit einem Quall, der auch Beutelmarder genannt wird. Er trifft auf den Tasmanischen Teufel und hört sich dessen schauerliches Geschrei an. Und schließlich erfährt er, dass man den Tasmanischen Tiger nicht mehr in der Wildnis entdecken kann. Das große, gestreifte Raubtier ist inzwischen ausgestorben. Es war aber kein Tiger, sondern ein Beutelwolf.


Am 16.08.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Ontario - Land des schönen Wassers
Der Name "Ontario" stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" fährt Filmemacher Peter M. Kruchten an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besucht ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree.


Am 16.08.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Äthiopiens bedrohte Vielfalt
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


Am 16.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 16.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wie Tiere denken (1/3) - Wahrnehmung
Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 16.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wie Tiere denken (1/3) - Wahrnehmung
Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 16.08.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film von Emre Izat zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 16.08.19 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer
"Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien", sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Nur ein paar Palmenstümpfe erinnern daran, dass hier einmal Leben möglich war. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. "Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land. Die einzige Option für uns ist auszuwandern. Aber wir wollen hier in unserer Heimat bleiben." Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii ist an Schönheit und Faszination kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel.


Am 16.08.19 23:15 - 00:15 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 16.08.19 23:15 - 00:15 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 17.08.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Die dänische Meeresfläche ist zweieinhalb Mal so groß wie das Festland, das kleine Königreich besteht aus über 400 Inseln. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind, fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause. Kulturlandschaft und Mischwald In Lille Vildmose scheint die Zeit stillzustehen. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen. Dort, wo nun Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende von Zugvögeln. Die Vielfalt Dänemarks ist überraschend: Die wilden Wälder von Lille Vildmose und die schneeweißen Kreidekliffs der Insel Mön sind einzigartig. Genau wie Dänemarks Außenposten, die Insel Bornholm, an deren schroffen Felsen sich die Wellen brechen - ein UNESCO-Weltkulturerbe.


Am 17.08.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht.


Am 17.08.19 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Finnland
Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch Gleithörnchen können große Distanzen überwinden Bemerkenswert ist, wie sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager erstaunlich große Distanzen überwinden. Ausrangierte Specht-Höhlen sind bei Gleithörnchen beliebt - und bei Schellenten. Die Schellenten-Mutter konnte eine erobern, darin schlüpfen die flauschigen Küken. Schon kurz danach lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Aus sechs Kameraperspektiven, gedreht in der Wildnis, ist in dieser Naturdokumentation erstmals der Absprung der flugunfähigen Küken in die Tiefe zu sehen. "Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die beiden Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre lang das Verhalten von Tieren filmen können, das vorher so noch nicht im Fernsehen zu sehen war.


Am 17.08.19 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Karibik
Die Karibik ist nicht nur für Touristen ein lohnendes Reiseziel, sondern auch eine Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulterkapuziner-Affen erforscht und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen.


Am 17.08.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Schweden
Winter im Sarek Nationalpark Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezielle Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Spannende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie die große Eule jagt. Neues Leben im kurzen Sommer Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen "Wildes Skandinavien - Schweden" zu einem Erlebnis. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt das Urlaubsland von seiner "wildesten" Seite.


Am 17.08.19 06:45 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Südsee
Mitten im Pazifik liegt die Südsee - tausende Inseln meist vulkanischen Ursprungs. Wissenschaftler aus Deutschland forschen hier auf Feuerbergen, im Dschungel und unter Wasser.


Am 17.08.19 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze
„Weit weg von überall“ liegen die Seychellen, ein verborgenes Paradies. Vielen Pflanzen und Tieren bietet es Schutz vor dem feindlichen Rest der Welt. Den Lebensgemeinschaften der Seychellen konnten sich ungestört entwickeln, weil die Inselgruppe die längste Zeit für den Menschen als Siedlungsort uninteressant war. Ihre Abgeschiedenheit hat die Seychellen vor Schaden bewahrt. Doch auch sie sind von globalen Veränderungen betroffen. Ohne Unterstützung durch den Menschen drohen die Schätze der Seychellen verloren zu gehen.


Am 17.08.19 08:50 - 09:35 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 17.08.19 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Viele Tiere sind heute durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und durch Wilderei bedroht. Der illegale Handel mit bedrohten Tierarten ist ein Problem. So werden etwa 1200 Kragen- und Malaienbären in viel zu engen Käfigen gefangen gehalten, um ihnen die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Gallensäure abzuzapfen. Die Haltung dieser Galle-Bären ist in Vietnam zwar verboten, aber es gibt ein gesetzliches Schlupfloch. Dirk Steffens und seinem Team gelingt es, in einer Bärenfarm zu filmen, und sie erleben das Elend der Tiere hautnah. Es gibt aber auch Hoffnung: Dirk Steffens besucht eine Auffangstation, in der man sich um beschlagnahmte Kragenbären kümmert.


Am 17.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Das große Brummen - Ohne Insekten geht es nicht
Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll. Überlebensrezept für Insekten Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen sind auf sie angewiesen: einheimische Wildpflanzen in öffentlichen und privaten Gärten und Blumen für Kornfelder.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)


Am 17.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Rhythmus der Sonne
Der Lebensrhythmus der Tiere richtet sich nach der Sonne. Was aber passiert, wenn dieser Rhythmus durch eine Sonnenfinsternis gestört ist? Das wollten Catherine Kanhema und Udo Zimmermann während einer Sonnenfinsternis im südlichen Afrika herausfinden.


Am 17.08.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Liebenswerte Einbrecher
Wie eine Insel mitten im australischen Regenwald steht ein Häuschen. Dort leben nicht nur eine Familie, sondern auch die Ureinwohner des umliegenden Urwaldes, z. B. auch die Possums. Sie untersuchen neugierig diese kleine Festung menschlicher Zivilisation mitten in ihrem Revier. Vor allem nachts darf nichts auch nur eine Minute aus den Augen gelassen werden - und schon gar nicht, wenn es sich um etwas Essbares handelt.


Am 17.08.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke
Auf halber Strecke zwischen Erfurt und Halle hat sich auf wundersame Weise ein Wald erhalten, wie er ohne Zivilisation überall wachsen würde - der typisch deutsche Wald, mit riesigen, uralten Buchen. Die ältesten Exemplare gehören zu den gewaltigsten Bäumen Deutschlands und wuchsen schon, als Goethe nach Weimar kam. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in der Waldwildnis der Hohen Schrecke unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen des uralten Buchenwaldes nach - von der Krone bis in die Wurzeln.


Am 17.08.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Schleiereulen
Schleiereulen gehören zu den schönsten, aber auch zu den mystischsten unter den Eulenarten. Da sie sich gerne in alten Ruinen, verlassenen Türmen oder auf Friedhöfen ansiedeln, handelten sie sich im Laufe der Zeit einen Ruf als Todesboten ein und wurden oft von Menschen aus ihren Lebensräumen verdrängt. Heute sind sie selten geworden und werden streng geschützt. Zum Verhängnis ist ihnen nun die Romanreihe "Harry Potter" geworden, die weltweit eine Eulenmanie auslöste. Millionen von Kindern wünschten sich so eine Eule. Die markanten Vögel mit dem herzförmigen Gesichtsschleier wurden massenweise aus Westeuropa, wo sie heimisch sind, auch nach Russland verkauft. Dort sollten sie ihren Besitzern als kuschelige Spielgefährten dienen. Doch die Greifer kreischten nachts oder zerkratzten gelegentlich das Mobiliar - und so setzte man viele von ihnen einfach aus, sobald sie lästig wurden. Ein Glück für die heimatlosen Tiere, wenn sie in die Hände von Alexej und Jana Muraschow gelangen, die in einer Hütte am Oberlauf der Wolga eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Wildtiere und Vögel betreiben.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)


Am 17.08.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden
Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)


Am 17.08.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Bärenkinder
Der Tscheche Vaclav Chaloupek ist ein Jahr lang Ersatzmutter für zwei europäische Braunbärkinder. Er teilt mit ihnen sein Haus, spendet ihnen Körperwärme, füttert sie und erklärt ihnen die Welt, genau wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher nicht Bekanntes über Bären zu lernen. Eins wird ganz schnell klar: Bär ist nicht gleich Bär.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 17.08.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel
Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.


Am 17.08.19 18:20 - 19:10 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 17.08.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Laut heulend saust der Wind über das Eis. Ein Schneesturm jagt über die glitzernden Weiten. Inmitten dieser erbarmungslosen, bläulich-silbernen Welt aus Eis stehen unbeeindruckt ein paar Moschusochsen im Sturm. Gemächlich schütteln sie sich gelegentlich den Schnee aus dem lockigen Fell. Die Schneegänse stecken ihre Köpfe unter die Flügel, und auch die Polarfüchse haben gelernt, den Temperaturen von Minus 50 Grad Celsius zu trotzen, die im Winter in manchen Regionen Russlands herrschen. Hier im sibirischen Winter beginnt die abenteuerliche Reise. Die grandios komponierte Natur- und Tierdokumentation "Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane" entführt in die größte Wildnis der Erde - eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Die Region gehört zu den vulkanisch aktivsten der Erde.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-6.25 Uhr)


Am 18.08.19 04:05 - 05:00 Uhr auf 
arte: Verschwinden die Insekten?
Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?


Am 18.08.19 05:40 - 05:55 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop
Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.
(Wdh. oder weitere Folgen täglich bis Samstag um etwa dieselbe Zeit)


Am 18.08.19 06:30 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Mexiko - Der Regenwald der Maya
Mexiko verfügt über unterschiedliche Biotope. Es ist ein Land der Superlative in drei verschiedenen Welten. Im Norden erstrecken sich die Wüsten. Yukatan beherbergt atemberaubende, fast verwunschen scheinende Tropenwälder. Beachtlich ist auch die Gebirgskette der Sierra Madre. In faszinierenden Filmaufnahmen werden die größten Naturwunder und die hier beheimateten spektakulären Kulturen festgehalten.Welches Geheimnis steckt hinter dem Erfolg der Maya? Wie konnten sie ihr Dschungelimperium auf der Halbinsel Yukatan erhalten? Das Geheimnis verbirgt sich in ihren Wasserspeichern. Unterirdische Flüsse verbinden ihre einst heiligen Oasen, die Cenoten. Heutzutage stellen die Cenoten ein Paradies für Affen und Paradiesvögel dar. Auch riesige Schwärme von Fledermäusen haben sich hier angesiedelt. Es sind die weltweit größten Ansammlungen an Fledermäusen. Mexiko bietet eine erstaunliche Artenvielfalt.


Am 18.08.19 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 18.08.19 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 18.08.19 08:30 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.


Am 18.08.19 14:30 - 15:00 Uhr auf 
BR: Die klugen Schwarzen - Rabenvögel
Rabenvögel werden wegen ihrer enormen Intelligenz auch als "fliegende Schimpansen" bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe oder Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Und damit beginnen die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die einen klagen über den Kot und das laute Gekrächze, die anderen darüber, dass angeblich in den Gärten jedes Singvogelnest ausgeräubert wird. Markus Schmidbauer zeigt in seinem Film, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen.
(Wdh. morgen 14.30-15.15 Uhr)


Am 18.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Unsere Eichhörnchen
Eichhörnchen: Den flinken Nagern mit dem buschigen Schwanz begegnet man in der freien Natur, in städtischen Parks und sogar in Gärten. Ihr natürlicher Lebensraum jedoch sind die Wälder weit draußen vor der Stadt. Dort sind Eichhörnchen in ihrem Element. Im Wald schützen sie ihren Nachwuchs vor hungrigen Räubern und wehren sich gegen Konkurrenten, immer nach der Devise: fressen, ohne gefressen zu werden. Eichhörnchen lieben Mischwälder mit altem Baumbestand. Dort finden die Allesfresser reichlich Samen, Nüsse, Früchte, Pilze und hin und wieder nahrhafte Vogeleier. Was nicht gleich verspeist wird, landet in zahlreichen Depots am Waldboden. Hoch oben in den Baumwipfeln bauen die Einzelgänger ihre Nester. In den mit Moos und Gräsern gepolsterten Kobeln wird nicht nur der Nachwuchs geboren und aufgezogen, sie dienen auch als Quartier für die Winterruhe.


Am 18.08.19 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark
Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist.


Am 18.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Klimaretter Insektenmehl
Fleisch und Milchprodukte haben ihren Preis. An der Supermarkt-Kasse wie in der Klimabilanz. Ein Grund: Viehfutter-Importe. Eine Alternative könnten heimisch gezüchtete Insekten sein.


Am 18.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wildes Japan (1/2)
Japan - Inselreich voller Gegensätze: Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt.
(Teil 2 direkt im Anschluss bis 21.45 Uhr, Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr bzw. am 22.8. 10.25-11.10 Uhr)


Am 19.08.19 02:00 - 02:45 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist mit rund 1000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas.
(Teile 2-5 direkt im Anschluss, bis 5.50 Uhr)


Am 19.08.19 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Affenbande vom Amazonas
Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.


Am 19.08.19 06:05 - 06:30 Uhr auf 
rbb: Jankos phantastische Welt aus Holz
Der 11-jährige Janko lebt mit seinen Eltern und der kleinen Schwester Jolanda unweit von Görlitz im Freizeit- und Erlebnispark "Kulturinsel Einsiedel". Hier gibt es zahlreiche bunt bemalte Baumhäuser. Selbst ein alter Campingbus wurde vor Jahren mit einem Kran in die Krone einer riesigen Kastanie gehievt - Jankos persönliches Sommerdomizil, seine elternfreie Zone! Das Wohnhaus der Familie befindet sich jedoch im ausgebauten Dachboden des ehemaligen Einsiedlerhofs. Von hier aus führen Laufstege in luftigen Höhen zu weiteren Schlafkammern und Büroräumen, die allesamt in die umliegenden Bäume gebaut wurden. Der Erlebnispark erstreckt sich über die Neiße und besteht aus einer polnischen und einer deutschen Seite.


Am 19.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.


Am 19.08.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Äthiopiens bedrohte Vielfalt
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.


Am 19.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Eine Falkenfamilie im Großstadtrevier
Felix ist in der Großstadt unterwegs, um Vögel zu beobachten, die da eigentlich nicht hingehören. Mitten in München, auf der Museumsinsel, und unbemerkt von den Anwohnern ringsum, haben sich nämlich eine Sperberfamilie und ein Turmfalkenpaar eingenistet. Der brausende Verkehrslärm um sie herum scheint die Greifvögel nicht zu stören. Ihre Jungen sind gerade dabei, flügge zu werden. Die Sperberjungen tun sich nicht schwer. Sie flattern übungshalber von Baum zu Baum. Die kleinen Falken hingegen, die hoch oben im Turm des Deutschen Museums ihre Kinderstube haben, fürchten sich sehr vor dem ersten Flug und den vielen Hausdächern. Nur eines traut sich - prompt geht sein erster Flugversuch schief.


Am 19.08.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.


Am 19.08.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Von der Steppe in die Alpen - Vögel in Österreich
Österreichs Vogelwelt ist ausgesprochen vielfältig. Vögel bevölkern praktisch alle Lebensräume - von der sanften Puszta im Osten des Landes bis zu den schroffen Berghängen der Alpenrepublik. Mehr als 300 Vogelarten können im Jahreslauf in Österreich beobachtet werden. Im Frühling zeigen sich besonders viele von ihrer besten Seite. Für den Ornithologen Leander Khil ist die Brutzeit die bunteste und schönste Zeit im Vogeljahr.
(Wdh. morgen 16.45-17.35 Uhr)


Am 19.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Mein Freund, das Faultier
Im Dschungel von Panama begegnet die Journalistin Ana im Jahr 2000 einem verwaisten Faultierbaby. Sie nennt das Kleine Velcro. Zwei Jahre lang ist das ungleiche Paar unzertrennlich, dann entlässt Ana Velcro in die Wildnis. Jahre später kehrt Ana zurück, um zu sehen, wie es Velcro ergangen ist. Unterwegs trifft Ana auf Menschen, die sich dem Schutz der Faultiere verschrieben haben - sie zeichnen ein neues Bild dieser missverstandenen Wesen.


Am 19.08.19 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen
Es gibt praktisch keinen Ort, wo es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Der Film begleitet in einer Reise um die Welt die Spatzen - die ältesten Kulturfolger und unsere Mitbewohner. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)


Am 21.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden
Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


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17.08.19 16:00 - 16:30
ARD: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden

08.08.19 07:00 - 07:15
SWR: Klimawandel (1/2) - Wie viel Hitze verträgt die Erde?

15.08.19 18:30 - 19:00
3sat: Der Wert der Vielfalt

06.08.19 06:55 - 07:30
3sat: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes

08.08.19 07:15 - 07:30
SWR: Klimawandel (2/2) - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?

08.08.19 21:00 - 21:45
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben(3)

15.08.19 21:00 - 21:45
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

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